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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York

Matthew J. Kirby , Achim Stanislawski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783733503307
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Owens Vater ist im Knast, weil er eine Bank ausgeraubt hat, doch Owen ist sich sicher: Sein Vater ist unschuldig! Owen möchte die Unschuld seines Vaters beweisen, indem er einen Animus aufsucht und dort über seine genetischen Erinnerungen in Erfahrung bringt, dass sein Vater kein Krimineller ist. Bald schon findet er einen Mann, der inkognito Reisen mit dem Animus anbietet. Owen und sein bester Freund Javier besuchen diesen, bald schon wird klar, dass Owens Plan logische Lücken hinterlässt. Die Freunde sind neugierig und steigen dennoch in den Animus ein. Spätestens nach dieser Erfahrung kommt die Erkenntnis: Owen und Javier sind in etwas reingerutscht, in etwas viel Größeres, Gefährlicheres.... ob sie da heil wieder herauskommen werden?



Das Cover:

Schon allein am Cover sieht man, dass das Buch auf der Grundlage von dem Spiel "Assassin's Creed" geschrieben wurde. Mir gefällt das Cover sehr gut, es hat etwas Junges, dadurch, dass es einen Touch von Comic hat, zeigt aber auch, dass es sich hierbei um ein actiongeladenes Buch handelt.


Die Geschichte:

Die Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen, der Animus wird gut beschrieben und auch, was es mit den Templern und Assassinen auf sich hat, sodass auch ein jeder, der das Spiel nicht kennt, sich gut zurecht finden kann. Selbstverständlich geht es in dem Buch primär um das Auffinden der Edensplitter und um eine Gruppe Jugendlicher, mit denen dies möglich sein soll. Die Gruppe Jugendlicher reist ins New York der 1860er, die Stadt wird aus den verschiedenen Blickwinkeln  historisch korrekt wiedergegeben, man hat permanent das Gefühl mittendrin zu sein. Eine Sache hat mir jedoch inhaltlich gefehlt, Grace's Vorfahrin hat nämlich gegen Ende eine wahnsinnige Entwicklung durch gemacht und es ist einiges passiert, das interessant ist für den Storyverlauf, doch das hat man als Leser nicht aktiv mitbekommen, für den Leser endet die Reise nämlich mit dem Austritt aus dem Animus von Owen und Javier. Das empfand ich als sehr schade, wichtige Entwicklungen nur per Nacherzählung zugetragen zu bekommen, lassen das Ende etwas zu dezent wirken. Ich hoffe jedoch für den weiteren Verlauf der Geschichte, dass ein paar gute Twists kommen wie im Spiel und nicht nur eine Edensplitterjagd pro Buch, das wäre zu schade, dafür hat die Hintergrundgeschichte zu viel Potenzial. Auch David mit seiner generierten Erinnerung habe ich als etwas unlogisch empfunden, da es Erinnerungen sind von den anderen über Davids Vorfahren, wäre doch eigentlich eine andere Perspektive logischer gewesen.


Der Schreibstil:

Der Stil ist einfach gehalten, also perfekt für Jugendliche. Das Buch wird aus abwechselnden Perspektiven geschildert. Dies wurde mit der Zeit etwas anstrengend, es waren insgesamt 6 Jugendliche, die alle in die Vergangenheit reisten und die Erinnerungen ihrer Vorfahren miterlebten, also muss man sich vorstellen, dass man in dem Buch die Bekanntschaft macht mit 12 Hauptpersonen und die Perspektiven zwischenzeitlich immer mal wechseln, es gibt zwar einige Überschneidungen, sodass das Buch nicht undurchsichtig wird, allerdings wurde es mir ab und zu zu anstrengend, gerade dann, wenn jede Perspektive mit einem Cliffhanger endet. Als Leser hatte ich somit das Gefühl, ständig auf Trab gehalten zu werden. Etwas Gutes hatte es jedoch: es war mega spannend! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand nehmen, weil ich ja immer wissen wollte, wie es weiter geht! Das Spannungslevel steigt im Laufe des Buches und bleibt dann permanent oben.


Fazit:

Ein spannungsgeladener Auftakt der Trilogie basierend auf das Game Asssassin's Creed mit viel Potenzial. Die spannenden Cliffhanger pro Perspektive haben das Spannungsniveau zwar ins unermessliche gesteigert, waren jedoch auf Dauer etwas anstrengend, und das Ende war etwas schwächer als der Rest der Geschichte. Die Hintergrundgeschichte ist jedoch mega gut und ich warte nun sehnlichst auf den 2. Band, der hoffentlich bald erscheinen wird (diesbezüglich habe ich noch keine Information).


Von mir gibt es daher 4 Monsterpunkte !

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

kinderbuch, katze, armut, obdachlosigkeit, fantasy

Crenshaw - Einmal schwarzer Kater

Katherine Applegate , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.09.2016
ISBN 9783737354271
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Jackson hat eine furchtbare Zeit durchgemacht, seine Familie war eine Zeit lang obdachlos und haben im Wagen geschlafen. Zum Glück hatte Jackson zu dem Zeitpunkt einen imaginären Freund: Crenshaw, ein großer, sprechender, schwarzer Kater mit einer Vorliebe für lila Geleebohnen. Lange ist es her, doch plötzlich taucht Crenshaw wieder auf und Jackson befürchtet, dass die Geschichte sich noch einmal wiederholen wird...

Das Cover:Ich liebe dieses Cover! Schon gleich, als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, musste ich es haben. Der große Kater neben dem kleinen Jungen strahlt etwas beschützendes aus und die dem Leser zugekehrten Rücken sind geheimnisvoll und gleichzeitig strahlt es etwas melancholisches aus.

Der Schreibstil:
Das Buch ist in einer einfachen Sprache aus der Sicht von Jackson gehalten, es ist definitiv für Kinder ab 8 Jahren geeignet.Die ernst zu nehmenden Gedanken und die plötzliche Situationen sind einfach zu erfassen. Das Buch ist durchzogen von Rückblenden, die sehr interessant sind und dem Leser einen Eindruck von der familiären Situation wiedergeben.

Die Protagonisten:Jackson ist ein lieber Junge mit einer total witzigen  und chaotischen Familie, die man alle einfach gern haben muss. Jede Person strahlt Zuneigung und Liebe aus und dennoch widerfährt ihnen etwas schlimmes, nämlich die Armut. Ich als Leser habe es der ganzen Familie so sehr gewünscht, dass es irgendwie umzukehren sei, so lieb habe ich alle gewonnen. Die charakterliche Gestaltung ist somit durchweg gut gelungen. Etwas enttäuscht war ich von Crenshaw, denn ich habe eigentlich erwartet, dass Crenshaw die Hauptperson in diesem Buch ist, Titel und Kurzbeschreibung lassen darauf schließen, dafür taucht Crenshaw allerdings sehr wenig auf und ist nicht so aktiv, wie ich es mir vorgestellt habe. Es gibt gerade mal zwei Szenen, in denen Crenshaw in der neuen Situation eine Rolle spielt, einmal damit Jackson sch ausweinen kann und einmal ermahnt er Jackson zur Wahrheit. Mehr ist es leider nicht gewesen. Das fand ich sehr traurig, ich habe mir eindeutig mehr Präsenz von Crenshaw in dem Buch gewünscht, dann wäre das Buch für mich perfekt gewesen,

Mein Fazit:Eine süße Geschichte mit liebevoll gestalteten Charakteren und einer Geschichte mit ernsten Anklängen, die ich jedem Kind empfehlen kann, egal ob Mädchen oder Junge. Von mir gibt es 4 Monsterpunkte. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

wahrscheinlich liebe, meg rosoff, hunde, rezension, goldmann verla

Wahrscheinlich Liebe

Meg Rosoff , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442205189
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Inhalt:Jonathan lebt in New York mit den zwei Hunden seiner Bruder- nur für den Übergang versteht sich. Jonathan arbeitet in einer Werbeagentur und hat eine Freundin- Julie, die er vielleicht liebt, vielleicht auch nicht, denn eigentlichen passen Jonathan und Julie nicht zusammen. Dann sind da noch die beiden Hunde, diese wirbeln Jonathans Leben ganz schön auf, was gut so ist, denn eigentlich ist Jonathan unglücklich, aber er ändert nichts aus Bequemlichkeit, bis es zum großen Knall kommt. . .

Das Cover:
Das Cover ist recht schlicht gehalten, zu weißen Büchern greife ich auch eher selten. Ich habe bisher jedoch die Romane von Meg Rosoff sehr gemocht, hatte bisher jedoch Jugendromane von ihr gelesen. Die Autorin plus die beiden süßen Hunde waren der Punkt, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. 

Der Schreibstil:
Der Schreibstil von der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, er wirkt zunächst etwas karg, was ich allerdings ganz gut finde, denn dadurch entsteht ein eigentümlicher Charme und wenn es dann an manchen Stellen ernster oder witziger wird, vergrößert gerade dieser Schreibstil nochmal die Wirkung, da der Kontrast stark ist. Das Buch wird aus Jonathans Sicht geschrieben, wodurch man gleich eine (ziemlich verquere) Verbindung mit dem Protagonisten hat.


Der Inhalt:
Die Geschichte an sich ist nicht neu. Ein junger Mann, der mit seinem Leben nicht im Reinen ist und auch nicht aus dem Quark kommt. Dann kommen die Hunde des Bruders ins Spiel. Diese bringen die Veränderung ins Rollen. Was den Roman von anderen unterscheidet ist die liebevoll gestaltete Macke von Jonathan, ständig sich in eine andere Realität zu denken und zu fantasieren. Dabei stellt er sich sein Leben vor wie in einem Comic. Was mir nicht so gut gefallen hat, war Jonathans psychische Blockade, diese war zunächst ja ganz witzig, aber es gab keine Erklärungen dafür, es war wie ein Fluch, ohne dass es eine Aufklärung gab, sodass dies etwas übertrieben wirkte mit der Zeit.

Die Protagonisten:
Also Jonathan als Protagonist ist herzallerliebst, er hat ständig Phasen in denen er sich in eine Comic Welt träumt. Seine missliche Lage und Unzufriedenheit ist gut nachvollziehbar, sodass man auch mit ihm mitfühlen kann. Er weiß selbst nicht, was er will, was seine Lage noch verkompliziert und Jonathan auch etwas knabenhaft darstellt. Jonathan ahnt, dass er schnell erwachsen werden muss, denn seine Freundin Julie entwickelt sich haushoch weiter. Wer kennt das nicht?
Die beiden Hunde, Dante und Sissy, werden süß dargestellt, wobei ich ab und zu das Gefühl hatte, dass es sich in diesen Beschreibungen um Wunschprojektionen Jonathans handelte. Also Jonathan wollte, dass die Hunde sich so benehmen, um sich entweder bestätigt zu fühlen oder um passiv Hilfe zu erhalten. Aber das ist reine Spekulation ;-) 
Noch erwähnenswert finde ich Greely. Greely ist zunächst ohne Geschlecht und wird Jonathans psychischer Mentor. Greelys herrliche Geschlechtslosigkeit, gibt ihm irgendwie die Eigenschaften eines Engels auf Erden. Greely ist dabei auf dem Boden geblieben und eher sachlich, er lässt Jonathan wieder zur Ruhe kommen. Greelys Antworten sind dabei zumeist auch kurz und knapp, was ihn erstmal super skurril herüber kommen lässt. 

Mein Fazit:
Alles in allem ist Wahrscheinlich Liebe ein süßer, witziger Roman, der ab und zu Situationen überspitzt darstellt. Dieser Roman sorgt für kurzweiliges Lesevergnügen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

nordmeer, philosophie, das buch vom meer, freundschaft, wissen

Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

Morten A. Strøksnes , Ina Kronenberger , Sylvia Kall
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 29.08.2016
ISBN 9783421047397
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Inhalt:

Die beiden Männer Morten und Hugo sind seit Lebzeiten Freunde, sie beschließen, im Nordmeer einen Eishai zu fangen und entführen den Leser dabei in eine außergewöhnlich interessante Meereswelt.


Das Cover:

Das Cover ist sehr hübsch, es sieht nicht nur aus wie Stoff, sondern hat eine stoffähnliche Struktur. Die schöne, blaue Farbe passt sehr gut zum Thema Meer.

Der Inhalt:

In diesem Roman gehen zwei Freunde ein Jahr lang auf Eishai- Jagd, an sich passiert folglich nicht gerade viel, was die Handlung angeht. Der Leser erhält jedoch auf einem anderen Level Inhalt, das Meer und seine Bewohner werden nämlich sehr detailliert beschrieben, sodass man alles Interessante rund ums Meer erfahren kann. Darunter sind auch sehr skurrile Informationen, was für mich ein Vergnügen war.

Der Schreibstil:

Das Buch ist aus der Sichtweise von Morten geschrieben, größtenteils ist der Schreibstil informativ - malerisch, was eine interessante Kombination ist. Ich konnte mich als Leser jedoch gut darin hineinfinden, es war einfach mal was ganz anderes. Das Lesefeeling hat mir sehr gut dabei gefallen, als würde ein alter, rauer Seebär mir aus vergangenen Zeiten und alles rund ums Meer erzählen, darunter zählten teilweise auch Informationen, die mich nicht so sehr interessiert haben. Alles in allem hat der Schreibstil jedoch ein authentisches Gefühl hergestellt, trotz dieser merkwürdigen Kombination. Das Buch ist auf jeden Fall ein Unikat.

Mein Fazit:

Ein stimmungsvolles, wissenswertes Buch, welches mich in die Meereswelt mitgenommen hat, mit einer sowohl rauen als auch malerischen Kulisse. Die Handlung war praktisch nicht vorhanden, sodass sich das Buch stellenweise gezogen hat. Ich hatte teilweise das Gefühl: was soll das eigentlich? Wodurch meine Begeisterung zu dem Buch etwas geschmälert hat. Ich war jedoch trotzdem sehr froh, dieses Buch lesen zu dürfen,


Von mir gibt es daher 4 von 5 Punkten.

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56 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, das schwarze auge, dsa, aventurien, 1. band

Die Phileasson Saga - Nordwärts

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453317512
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Inhalt:


Der Kapitän Phileasson, auch der Foggwulf genannt, ist sagenumwoben und unschlagbar. Oder? Beorn der Blender möchte ihm Gegenteiliges beweisen und gemeinsam liefern die beiden Kapitäne sich ein Rennen in 80 Wochen um die Welt, mit 12 göttlichen Aufgaben betraut. Der Sieger wird zum König der Meere. Beorn, der Blender, ist dabei ein skrupelloser, hartnäckiger Gegner. 


Das Cover:


Das Cover ist ein typisches Fantasy- Cover. Das Eismeer und das Schiff haben mich angesprochen. Die Seeabenteuer- Fantasy Geschichte war für mich Grund, warum ich dieses Buch lesen musste, ich hatte einfach mal lust darauf.

Der Stil: 


Der Stil besticht durch eine wunderbar detaillierte und flüssige Sprache. Die Welt ist vielfältig und am Anfang prasseln jede Menge Informationen auf den Leser ein, mit denen man nach und nach aber gut zurecht kommt. Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven der Helden bzw. Feinde geschrieben, dies führt jedoch nicht zu Verwirrung, sondern steigert die Spannung, man weiß auch immer sofort, um welche Person es sich in den jeweiligen Kapiteln handelt. Mit der Zeitrechnung bin ich anfangs überhaupt nicht zurecht gekommen, am Ende gibt es noch einen Informationsteil, in dem die Zeitrechnung erklärt wird (selbstverständlich habe ich das zu spät entdeckt -.-). Ich habe es aber irgendwann hingenommen und mich haben die Zeitangaben auch nicht großartig gestört. 

Die Geschichte:


Das Geschichte war der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich hatte so Lust auf ein Seeabenteuer mit fantastischen Elementen. Und ein richtig gutes Fantasybuch habe ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist vor allem eins: spannend, spannend, spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite, Phileasson ist dabei ein charmanter Protagonist, aber auch Tylstyr hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Jeder Held hat eine eigene Geschichte, die dem Leser gut wiedergegeben wird und man einerseits eine Bindung zu den Helden hat und andererseits die Welt besser kennen lernt. Dann ist da noch das Seeabenteuer mit den Aufgaben, wovon in dem Buch die erste angegangen wird ist ja grundsätzlich der Part, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Mein Fazit:

Eine spannende Fantasygeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Man bekommt als Leser immer genau den richtigen Informationsfluss an Spannung, Kampf, Mysterium, sodass das Buch für mich zu einem Genuss wurde. Endlich mal wieder eine richtig gute Fantasy, die mich begeistern konnte!

Von mir gibt es daher die volle Punktzahl und eine Empfehlung an alle, die gerne Fantasy lesen. 

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

australien, abschussliste, auftrag, romanti, eine liebeserklärung an arnhem

Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman

Alesia Fridman
E-Buch Text: 459 Seiten
Erschienen bei null, 20.08.2016
ISBN 9783000535727
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Inhalt:

 

Der Wirtschaftsspion Alexej ist ein kalter Agent, der niemanden in sein Herz lässt. Bis plötzlich Sarah auftaucht, sie geht ihm durch und durch. Wider aller Umstände lässt er sich auf sie ein. Doch eines Tages erfährt er, dass er selbst ermordet werden wird. Er wird entführt und wacht in Australien auf bei den Aborigines. Er wird der weiße Wolf dort genannt und hat eine große Aufgabe: er soll die australischen Ureinwohner in ein neues Zeitalter führen, ein Zeitalter in dem sie frei sein können. In ihm sitzt der Verdacht tief, dass es Sarah war, die ihm das Leben gerettet und gleichzeitig genommen hat.


Das Cover:

 

Das Cover ist der Hammer, obwohl es ein Selfpublisherbuch ist, sieht das Cover sehr professionell aus. Falls es das Buch irgendwann in Print zu kaufen  geben wird, werde ich es mir wahrscheinlich zulegen, weil mir das Cover so gut gefällt. Das Thema Australien und ihre Ureinwohner fand ich schon immer interessant, es ist ein Gebiet, über das man sehr wenig weiß, das Cover hätte mich auch sofort neugierig gemacht.


Der Stil und die Story:

 

Ein bildgewaltiger Schreibstil entführt den Leser sofort nach Australien in die Welt der Aborigines. Dadurch, dass der Protagonist selbst verwundert über die Sitten und Gebräuche der Ureinwohner ist, kommt man gut als Leser hinterher. Die Autorin fängt das Wesen der Ureinwohner auf bezaubernde Weise authentisch ein. Es gab keine Fragen, die für mich offen geblieben sind, was den kulturellen Inhalt angeht, war der Input optimal. Es wurde nie langweilig, sowohl die Geschichte als auch die Informationen dahinter waren sehr interessant. Die Geschichte ist überwiegend aus der Perspektive von Alexej geschrieben, selten gibt es auch Perspektivenwechsel , diese kommen jedoch erst später, wenn man bereits mit den Figuren vertraut ist und sie kündigen sich an, sodass es nicht zu Verwirrungen kommt. Gefühle, Gedanken und Handlungen werden detailiert und spannend geschildert, das gesamte Buch ist ein Erlebnis in jedem Bereich. 
Durch die authentische Handlung und dem enormen Input, den der Leser erhält, bekommt man den Eindruck, dass es sich hier um ein sehr gut recherchiertes Buch handelt, das mit viel Passion geschrieben wurde. In letzter Zeit hatte ich selten so einen Roman wie diesen in der Hand, der mich komplett in eine andere Welt entführt hat und ich dabei nicht hilflos war. Man hat das Gefühl, die Autorin packt den Leser und den Protagonisten bei der Hand und zeigt einem das Australien der Aborigines. Ein großes, beeindrucktes Lob von mir für diesen gewaltigen Aufbau der Geschichte und dem tiefen Einblick in ein Australien, das die meisten noch nie vorher so gesehen haben. 
Auch der Aufbau der Geschichte ist sehr spannend, am Anfang herrscht ein großes Fragezeichen, wobei ich der Autorin danke, dass die Geschichte nicht chronologisch verläuft. Sie beginnt mit Australien, was für mich auch der spannendste Punkt gewesen ist. Hätte es 50 Seiten Vorgeplänkel gegeben, ich wäre GESTORBEN vor NEUGIER! Nachdem der größte Berg an Fragen geklärt ist, geht die Geschichte über zu Intrigen und Verwicklungen, die auch ganz interessant sind. Frau Fridman erschafft einen deutschen Kommisar als Nebencharakter, der zwar gegen unsere Protagonisten arbeit, mir jedoch sehr sympathisch war. 
Das Ende des Buches wird dann noch mal actiongeladener und findet aber dann einen ruhigen, harmonischen Ausklang, der mir sehr gut gefallen hat. Es muss ja nicht immer ein offenes Ende sein, oder ein Ende das einen mit Herzklopfen alleine lässt...naja wobei, Herzklopfen hatte ich am Ende auch, aber nicht vor lauter Aufregung, sondern, weil die Geschichte so schön war.

Die Protagonisten:

 

Tja nun, was soll man sagen? Obwohl Alexej als kalter, russischer Wirtschaftsspion nun wirklich nicht sympathisch klingt, so beginnt das Buch doch gleich mit der großen Liebe, die er bei Sarah empfindet, sodass er mir nicht unsympathisch werden konnte. Nach und nach erfährt man von seiner Vergangenheit und seinem Schicksal. Alexej ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Seine Handlungen und Überlegungen sind lebensecht und werden detailiert geschildert.
Sarah ist eine starke Frau, die ich anfangs eher als mysteriös empfand. Auch ihre Gefühle treten nachund nach ans Licht und lassen tief blicken.  Sie ist eine Kämpferin und ich liebe Kämpferinnen in einer Geschichte. 


Mein Fazit:

 

Der Roman "Die Traumtaucher" konnte mich in jedem Punkt überzeugen. Ein bildgewaltiger Australienroman versehen mit mystischen Anteilen, Verwicklungen, Liebe und natürlich einer wichtigen kulturellen Frage. Somit sind alle Bereiche für mich abgedeckt (und sogar noch mehr), die ich bei einem sehr guten Roman erwarte. 
Von mir gibt es daher die volle Punktzahl!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, buecherseele79, internet, islamisten, alleine

Dschihad Online

Morton Rhue , Nicolai von Schweder-Schreiner
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401185
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:


Der aus einer Flüchtlingsfamilie stammende Jugendliche Khalil führt ein ganz normales, amerikanisches Leben. Er selbst wurde in Amerika geboren und ist amerikanischer Staatsbürger. Obwohl alles zunächst in Ordnung scheint, brökelt nach und nach Khalils heile Welt ausseinander und führt die Schwächen unserer Gesellschaft auf. Durch die extremistischen Handlungen seines älteren Bruder, taucht Khalil in die Welt der "Dschihad online" Kämpfer ein. Ein erschreckender Roman, durch den man am Ende nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.



Das Cover:


Das düstere Cover mit den aggressiven Farben passt gut zum Thema. Mir gefällt ganz gut, dass die Person auf dem Cover eher westlich aussieht und sich nicht unbedingt den Klischees eines muslimischen Extremisten bedient.


Der Stil & die Geschichte:


Das Buch ist in einer jugendlichen Sprache gehalten, geschrieben aus Khalils Perspektive. Am Anfang sind düstere Elemente vorhanden, die mit der Zeit sich verdichten. Khalils moralischer Druck und auch sein Weg in den Extremismus ist nachvollziehbar, es werden verschiedene Ansätze beschrieben, die eingängig sind. Vor allem die Vielfalt an Ansatzpunkten konnten mich von dem Buch überzeugen. Selbstverständlich sind diese keine Begründung für Extremismus, jedoch sind es gute Kritikpunkte unserer Gesellschaft. Bei jeder Handlung und Wirkung gibt es zwei Seiten der Medaille, vor allem ich als Leser vertrete dabei die westliche Seite durch meine Gedanken. Ich möchte hierzu ein Beispiel nennen: Ich bin dafür, dass kriminelle Flüchtlinge abgeschoben werden. Dies ist mein westlicher Standpunkt. Aber was bedeutet das für die Familie? Ist z.B. Diebstahl ein gutes Argument, um Familien zu zerstören? Leiden diese Jugendlichen nicht unter Perspektivlosigkeit, weil sie eventuell große Entbehrungen durchleiden müssen in einer Welt, in der alles möglich ist, sie aber nur nicht da ran kommen? Sind sie nicht eigentlich ein Produkt unserer Gesellschaft und sollten wir nicht dafür Sorge tragen? Wie ihr seht, hat mich dieses Thema sehr beschäftigt, aber auch die anderen Facetten sind einer Überlegung wert. Im Laufe der Geschichte sammelt sich einiges an, teilweise hätte ich es gerne noch etwas eingehender gelesen, da die Andeutungen in mehrere Richtungen interpretiert werden können und ich gerne die Meinung des Autors erlesen hätte. Das Ende der Geschichte ist rasant und im Vergleich zu dem Rest des Buches etwas oberflächlich. Mir hätte mehr Input am Ende gut gefallen.

Das Ende bedient sich dann doch noch einem Klischee, nämlich dass Jugendliche nicht kritisch genug sind. Dass man sich hätte den nationalen Nachrichten widmen sollen. Bei diesem Punkt widerspreche ich, denn auch die amerikanische oder deutsche Presse hat ihre Interessen. Jugendliche sind ganz besonders Manipulationen ausgesetzt, doch ich glaube nicht an eine interessenlose Presse, sodass der Ansatzpunkt nicht ganz so richtig auf mich wirkt.

Die Protagonisten:


Khalil ist ein kluges Köpfchen, das nicht so viel Lust auf Schule hat. Gleich am Anfang wird klar, dass Khalils Lebenssituation perspektivlos ist und er sich seinem älteren Bruder beugt. Der moralische Zwiespalt der hinter Khalils Situation steht lässt den Leser gut zu halil durchdringen. Obwohl vieles im Argen liegt, merkt man, dass Khalil eigentlich kein schlechter Junge ist und eigentlich das Herz am rechten Fleck hat, umso dramatischer ist es für den Leser, mitverfolgen zu müssen, wie Khalil abrutscht. Die Motivation endlich jemand zu sein und eine Macht über Menschen zu haben, ist zwar abschreckend, macht ihn jedoch menschlich.

Amir hingegen ist ein ganz anderes Kaliber, er hat eine grundsätzliche Wut auf den Westen und er hat auch bereits einiges mitbekommen. Auch Amir wurde unfair behandelt, sogar schlimmer noch als Khalil. Amir ist eigentlich ein Opfer der Gesellschaft, kehrt sich jedoch sehr zügig um in einen Rachetäter.

Wen ich total schnuckelig fand, war Khalils bester Freund, Vitaly, er glaubt an die westliche Welt und ist vollkommen integriert. Er versucht Khalil wieder auf die reche Bahn zu bringen und ist ein echter Freund. Doch als auch ihm und seiner Familie ein schreckliches, ungerechtes Schicksal ereilt, platzt Khalil der Kragen. Vitalys Schicksal ist für Khalil der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, daher ist italy ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Auch was die Umkehr der Hoffnung angeht. Man könnte es so darstellen: Vitaly war immer der Hoffnungsvolle und Khalil der Perspektivlose. Als die Hoffnung verloren hat. Naja, was bleibt da noch?



Fazit:


Ein bewegender Jugendroman, der nicht nur vor der Gefahr des Extremismus warnt, sondern auch Kritik an unsere Gesellschaft ausübt. Dieser Roman sagt uns, dass Extremismus ein Produkt unserer Gesellschaft ist.


Von mir gibt es für diesen spannenden Roman vier von fünf Monsterpunkte, da mir das Buch an mancher Stelle nicht ausgereift genug war und das Ende für mich auch etwas tiefgehender hätte sein können

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

entführung, jugendbuch, familie, spannung, cat clarke

Falsche Schwestern

Cat Clarke , Jenny Merling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841402257
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:


Faith hat vor 13 Jahren ihre Schwester Laurel verloren. Laurel wurde entführt und bis heute haben ihre Eltern die Hoffnung nicht aufgegeben. Bis plötzlich vor dem alten Elternhaus ein Mädchen auftaucht, es sieht aus wie Laurel, hat sogar dieselbe Narbe im Gesicht, mit Laurels altem Teddybären in der Hand. Alles weist darauf hin, dass Laurel wieder gekommen ist. Doch so nach und nach bezweifelt Faith, dass "Laurel" ihre richtige Schwester ist. . . .



Das Cover:


Das Cover ist auf dem ersten Blick etwas verwirrend. Im Vordergrund steht eine junge Dame mit fliehendem Haar, in diesem Bild befinden sich Balken als Schnittstellen, die ein kleines Mädchen mit Teddybär von hinten zeigen, von der Bedeutung her ist das Cover gut gelungen, auch wenn es mir wegen der Farbgebung nicht ins Auge gestochen wäre.



Der Stil: 


Das Buch ist in einem sehr angenehmen Stil aus der Perspektive von Faith geschrieben. Die Sprache ist jugendlich und eingehend. Ich konnte mich sofort in den Charakter Faith einfühlen.  Vor allem die gemischten Gefühle von Faith sind gut herüber gekommen durch die unaufdringliche Schreibweise. Der Spannungspegel war immer hoch, da stets diverse Fragen über der Geschichte lagen, die man in guten Abständen auch beantwortet bekommen hat. Man hatte also stets etwas zu überlegen, war jedoch nicht frustriert, weil es keine Antworten gab, die Portionierung war genau richtig. Ganz besonders gut gefallen hat mir das unkonventionelle Ende, das für mich schlüssig war, aber dennoch einen Überraschungseffekt hatte. In der Endszene habe ich sogar eine enorme Gänsehaut bekommen.


Die Protagonisten:


Faith als Hauptprotagonistin ist klasse. Sie ist ehrlich und gesteht sich selbst auch negative Dinge ein, ihre Naivität macht sie authentisch. Ich finde es immer schwierig, einen jungen Charakter darzustellen, dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Faith ist klug, aber durch ihr junges Alter auch vollkommen unbedarft, ohne dabei dem Leser auf den Nerv zu gehen. Eine sehr gute Charaktermischung. Durch Faiths Perspektive ist man als Leser sofort auf ihrer Seite. Mir hat Faith mit ihren Ängsten und Zweifeln und aber auch mit ihrer besonderen Art sehr gut gefallen.

Laurel dagegen ist ein Mysterium. Ich persönlich wüsste nicht, wie ich einer Person begegnen könnte, die soetwas durchgestanden hat wie Laurel. Genauso willkürlich kommt Laurel auch rüber. In vielen Dingen ist sie ein sehr starker Charakter, in anderen Dingen wiederum ist sie labil. Das Ungleichgewicht kommt für mich unzweifelhaft herüber, so würde ich mir eine Person vorstellen, der dieses Schicksal ereilt hat.




Das Fazit:


Das Buch "Falsche Schwestern" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Buch steckt auch alles drin: das Drama der Familie, die Emotionalität hinter dem Schicksal, Faith als Überbringerin all dieser Emotionen, ein überraschendes Ende mit Gänsehautfaktor. Es gibt nichts, was ich zu bemängeln habe. Daher bekommt das Buch auch von mir die volle Punktzahl!


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110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

märchen, magie, reh, secret woods, brüderchen und schwesterchen

Secret Woods - Das Reh der Baronesse

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.08.2016
ISBN 9783646602807
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:

Nala ist die Tochter des Barons von Dornwell, sie ist ein Wildfang und rauft gerne mit ihrem großen Bruder, Dale. Eines Tages bringt der Vater die neue zukünftige Stiefmutter der beiden mit, es wird sehr schnell geheiratet und bald schon merkt Nala, dass etwas nicht stimmt mit dieser Frau. Schnell findet sie heraus, dass die Frau eine Hexe ist. Ob sie ihren Vater verzaubert hat?


Das Cover:

Das Cover ist wunder,wunderschön. Es sit sehr passend, da es sowohl klassisch wirkt, jedoch moderne Elemente enthält, es sieht sogar fast schon romantisch aus. Die Frau auf dem Cover wirkt etwas zickig, was ganz gut zur Protagonistin passt.


Stil des Buches:

So wie bisher jedes Buch der Autorin gefällt mir der Sprachstil außerordentlich gut. Frau Jager hat eine verspielte, atmosphärische Sprache mit Wiedererkennungswert, das kann man von so manch einem Autoren nicht behaupten. Man gelangt schon während der ersten Seiten in die Welt von Brüderchen und Schwesterchen, denn dieses Buch ist eine Adaption des Weltmärchens. Das Buch ist auch sehr nahe an dem Märchen dran, sodass man sich immer und immer wieder an seine Kindheit erinnert fühlt.

Die Protagonisten:

Nala ist von Beginn an sehr sympathisch, sie wirkt authentisch und ist stark präsent, sie hat auch fehler, ist jedoch eine starke und mutige Person. Mir gefällt auch, dass sie intelligent ist. Davon sollte ihr Bruder, Dale, sich eine Scheibe abschneiden, dieser wirkt zunächst sehr charmant auf mich, im späteren Verlauf ist er jedoch recht Knabenhaft und wirkt naiv, was ihn auch Sympathiepunkte einbringt. Nur man könnte meinen Dale sei der kleine Bruder, nicht der Große.


Fazit:

 Der Stil und die Protagonisten haben mich überzeugen können, die Adaption ist nah an dem Original mit kleinen Änderungen, die mir gut gefallen haben und für mich auch schlüssig sind. Ich habe nur auf den Wow- Effekt gewartet, den es bei anderen Adaptionen gibt, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vielleicht kommt dies noch im zweiten Teil, doch ich weiß noch nicht, ob ich diesen lesen werde. Ich brenne leider nicht darauf. Es hat einfach etwas gefehlt.
Ich gebe daher 4 Punkte für ein gutes Buch, das mich leider nicht überrascht hat. 

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196 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

liebe, sterne, freundschaft, astrologie, horoskop

Zwischen dir und mir die Sterne

Darcy Woods , Astrid Becker
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.08.2016
ISBN 9783737353991
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Das  Leben der 17 Jährigen Wil ist stark von den Sternen abhängig, alle zehn Jahre hat sie 22 Tage Zeit, um die wahre Liebe zu finden, denn dann ist die Sternenkonstellation günstig. Selbstverständlich muss der Partner auch das entsprechend zugehörige Horoskop haben, doch jemanden zu finden, der dies hat, ist nicht so einfach, wie gedacht. Und wenn dann auch noch zwei Brüder Wil den Kopf verdrehen, der eine mit dem perfekten Horoskop, der andere mit einem No-Go Horoskop, ist das Chaos perfekt.


Das Cover:

Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Sterne mit der Farbmischung. Das Cover zeigt schön, dass es ein leichtes Buch ist, mit ein wenig Liebeschaos inklusive, daher finde ich, dass es super passt.

Der Stil: 

Ein sehr schöner Schreibstil, der zum Weiterlesen anregt. Der Schreibstil war auch das, was mir an dem Buch am besten gefallen hat. Leicht zu lesen, auch gut für Jugendliche geeignet.  Ich habe die sanfte und dezente Art und Weise des Buches sehr genossen, auch die Gespräche haben mich sehr angenehm amüsiert.


Die Protagonisten:

Mit den Protagonisten geht es schon los mit meiner Kritik. Wil ist ein süßes Mädchen, aber ich finde sie von ihren Handlungen her nicht reif genug für die "wahre Liebe", so manch eine Handlung ist mir auch noch nicht ganz klar. Wenn man jemand ist, dem das Horoskop sehr wichtig ist, und dann trifft man eine Person, in die man sich verlieben könnte, dann fragt man doch. Oder nicht? Was ist denn schon dabei, stattdessen stellt sie Mutmaßungen an, die sich mir nicht erschließen und auf Grundlage dessen beginnt das Liebeschaos. Sie ist zwar anscheinend sehr gut in Sternzeichenraten, doch bei manch einem kann man es doch nicht von der Nase ablesen. Auch ihre beste Freundin erscheint mir etwas suspekt, denn im wahren Leben treffen zwei so unterschiedliche Persönlichkeiten nicht aufeinander und beginnen so eine starke Freundschaft, schon allein, da die Grundprobleme und Handlungen vollkommen andere sind.
Die zwei Brüder Seth und Grant sind dagegen witzig, ich habe sehr gerne über sie gelesen, sie kamen mir vor wie "normale" Menschen und haben auch so gehandelt, sodass ich auch gut alles nachvollziehen konnte. 


Fazit:

Zwischen dir und mir die Sterne ist eine süße Geschichte mit einem tollen Schreibstil. Die Art und Weise hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte geht jedoch nicht ganz auf und ist teilweise nicht nachvollziehbar. Die Protagonistin erlegt sich ihre Bestimmung mit den Sternen selbst auf, ihre naiven Handlungsweisen kann man nur bedingt nachvollziehen. Es geschieht nichts schlimmes, wenn sie den Sternen nicht folgt, das heißt, es ist kein Fluch oder sonst etwas, es ist einfach nur ein Versprechen gewesen. Kein Versprechen kann so dermaßen dein Leben beeinflussen, bis zu einem gewissen Grad, wenn man darüber geht ist es praktisch schon Besessenheit. Dadurch, dass es teilweise unlogisch wurde, war ich von Wil manchmal genervt. Auch wenn man sich auf ihre Geschichte einlässt, selbst dann sind ihre Handlungen nicht verständlich. Sehr schade eigentlich, für dieses Buch hätte es ein paar Elemente gebraucht, um eine Plausibilität aufrecht zu erhalten. Es ist auch mein einziger Kritikpunkt, doch dieser wiegt recht schwer. Sodass ich mich schweren Herzens für eine Bewertung von 3 Punkten entscheiden muss, das Buch hat jedoch definitiv  das Potenzial gehabt ein 5 Sterne Sommerhighlight zu werden.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

schmerz, brockmole, verlust, ein französischer sommer, familie

Ein französischer Sommer

Jessica Brockmole , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.08.2016
ISBN 9783453291812
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Inhalt:Wir schreiben das Jahr 1911. Clare ist seit kurzem eine Halbwaise,der Vater ist verstorben und die Mutter ist unauffindbar. Clare geht zu guten Bekannten der Eltern nach Frankreich, dort soll sie einen Sommer verbringen. Allein in diesem fremden Land mit den fröhlichen Farben und der Lebenslust, fühlt sich Clare deplatziert. Bis sie auf Luc trifft, einen französischen Sommer lang, spendet Luc ihr Trost und zeigt ihr sein Frankrech, er hilft ihr bei der Suche nach ihrer Mutter. Nach diesem Sommer vergehen erst Jahre, bis Clare wieder nach Frankreich kommt, diesmal zu Kriegszeiten. Sie sucht nach ihrer Jugendliebe. Ob diese wohl noch bestand hat?



Das Cover:
Das Cover ist wunderschön und malerisch. Sofort habe ich an einen historischen Roman gedacht mit romantischen Einflüssen. Die Frau ist gut getroffen, sie verbindet einerseits etwas Keckes durch den freien Rücken und andererseits wirkt sie recht schlicht. Auf jeden Fall wurde das Cover gut getroffen,

Der Schreibstil & Inhalt:Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist eingehend und indirekt malerisch. Er ist jeweils aus Clares und Lucs Perspektive geschrieben.  Da Clare eine Künstlerin ist, wird die Kulisse aus Clares Sicht beschrieben, was eine sehr angenehme Perspektive ist. Durch den Verbleib der Mutter, der von Anfang an ein Mysterium ist, wird die inhaltliche Spannung gehalten. Die schönen, romantischen Einflüsse runden das ganze noch mal ab und lassen aus dem französischen Sommer einen gefühlvollen, ruhigen Roman werden. Mir haben Clares anfängliche Bedenken gut gefallen, ihre Naivität und ihr Weg in ihre Rolle, die ein fließender, für den Leser begreiflicher Übergang sind. Das alles macht Clare zu einem liebevollen Protagonisten, der vielleicht nicht gerade sehr stark anfangs ist, sich aber sehr interessant entwickelt. Nicht nur Clare entwickelt sich, das gesamte Buch nimmt den Leser sofort in seine Grundstimmung mit, diese ist anfangs recht unbeschwert, mit so manch einem Misston, und wird immer ernster im Verlauf. 

Mein Fazit:Ein bildhafter, tiefgehender Roman, bei dem ich so manches Mal Tränen zurück halten musste. Emotional und spannend, also insgesamt die perfekte Mischung.Der Inhalt:

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106 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

transgender, kinderbuch, ängste, mädchen, geschlecht

George

Alex Gino , Alexandra Ernst
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 25.08.2016
ISBN 9783737340328
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Der 10 jährige George ist nicht das, was er zu sein scheint. Irgendetwas ist an ihm anders, denn George möchte kein Junge sein, er weiß ganz genau, dass er eigentlich ein Mädchen ist und dass nur irgendetwas ganz schrecklich schief gelaufen sein muss, weil er nun im Körper eines Jungen steckt. Doch wem soll George das sagen? Wer kann helfen? DIe beste Freundin ? Die Mutter? Dann findet George den idealen Zeitpunkt zum Geständnis: die Schulaufführung! Dort will George eine weibliche Rolle besetzen.  Damit es nicht zu Verwirrungen kommt, aus Respekt vor George und der transgender Gemeinschaft, werde ich von "ihr" sprechen, statt von "ihm".  Meinung:
Das Cover
Das Cover ist, wie in der amerikanischen Ausgabe sehr schlicht gehalten. Es erinnert ein wenig an das Cover von "Raum", die Farbwahl ist gut gewählt sie geht von den maskulineren Farben über in die femininen Farben ( falls es sowas überhaupt gibt ;-) )Auf den ersten Blick kommt man also zunächst nicht darauf, dass es sich hierbei um ein transgender Buch handelt, auf dem zweiten Blick allerdings schon.  Die Story
Die Geschichte ist inhaltlich nicht allzu umfassend, bietet allerdings an Thematik umso mehr Stoff zum Nachdenken und Besprechen. Ich denke, man wird in der nächsten Zeit immer mehr Bücher in den Händen halten mit dem Thema Transgender, da dieses brandaktuell ist. Ein kleines Mädchen im Körper eines Jungen, das Hilfe sucht, in der Mitte auf Ablehnung stößt aber am Ende findet sie Menschen, die zu ihr helfen. Dies sind Bücher, die Mut machen sollen und gerade deswegen haben sie einen Platz in Bibliotheken, Schulen, Buchhandlungen verdient. Ich habe die Geschichte als niedlich empfunden, obwohl dahinter ein großes Thema steckt, dass auch viel mit Toleranz, Emotionalität, Psychologie und Schmerzen zu tun hat, dies hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Die dunklen, ernsten Töne sind zwar da, aber sie sind so dezent, dass das Buch nicht seine Leichtigkeit verliert und somit auch für Kinder gut geeignet ist. Die Charaktere
George ist wirklich herzallerliebst.  Ihr innerer Konflikt ist gut nachvollziehbar und obwohl die Grundsituation so verwirrend erscheint und auch für mich fremd war, ist die kleine George authentisch, ich konnte sie mir gut in allen Dingen vorstellen, da ihre Handlungen mit viel Liebe und Tiefe beschrieben wurden.  Ihre beste Freundin Kelly ist die mutigere und extrovertiertere von den beiden, sie ist auch süß und ich bewundere ihre freie Art, ich denke auch für Kinder ist diese Thematik nicht so einfach zu verstehen.  George hat wirklich Glück gehabt mit ihrem Bruder, auch wenn er eklig ist und ein Draufgänger, so akzeptiert er seine etwas andere Schwester bedingungslos. Einzig die Mutter macht Probleme, was von der Autorin auch gut gewählt wurde, denn dies ist kein Thema, womit alles Friede Freude Eierkuchen abläuft, es muss auch Widersacher geben, um die Kinder vorzubereiten, die Mutter ist zwar strenger aber am Ende wird sie schon das tun, was für George am besten ist. 
Fazit
George ist ein süßes Buch, da den Kindern Mut machen soll, die sich im falschen Körper fühlen. Mit dem dezenten, liebevollen Schreibstil hat die Autorin bei mir gepunktet, die süße Geschichte hat bei mir seinen Rest getan. Ich bin absolut dafür, dass George auch in Schulen etc. ins Repertoire aufgenommen wird. Daher vergebe ich vier Punkte an dieses Buch!

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

shakespeare, jeanette winterson, der weite raum der zeit, eifersucht, wahnsinn

Der weite Raum der Zeit

Jeanette Winterson , Sabine Schwenk
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.04.2016
ISBN 9783813506730
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt:


Der Banker Leo liebt seine Frau MiMi abgöttisch, doch er verdächtigt sie, hochschwanger wie sie ist, ihn zu betrügen, er geht sogar so weit, dass er sagt, dies sei nicht sein Kind. Er verdächtigt seinen besten Freund Xeno der Vater des Kindes zu sein. In blinder Wut verliert Leo von einem Moment auf dem anderen alles: seine Tochter, seine Frau und seinen besten Freund. Nach Jahren treffen sich Xenos Sohn und MiMis Tochter und verlieben sich ineinander. Sie gehen auf die Spuren von Perditas (MiMis Tochter) Vergangenheit und somit wird alles noch einmal aufgerollt.

Das Cover:


Das Cover erscheint zunächst unspektakulär, es ist schlicht gehalten und nicht gerade ein Eyecatcher. Nachdem man das Buch allerdings gelesen hat, ist die Wahl der blauen Feder berechtigt und auch die Titelauswahl gut gewählt. Beide Motive haben einen tieferen Sinn, der sehr schön ist, wenn man dann das Buch gelesen hat und diesen erkennt. (Schwierig dies zu erklären, ohne zu spoilern)

Der Stil:


Der Sprachstil hat mir sehr gut gefallen, es ist ein flüssiger Text mit einem poetischen Hauch. Unterschwelig ist die Grundstimmung zunächst drückend, doch je mehr es gegen Ende geht, wird der Stil immer klarer und freundlicher.
Das Buch Der Weite Raum der Zeit gehört zu einem Projekt des KNAUS Verlags, es werden ausgewählte Stücke von Shakespeare genommen und bekannte Autoren schreiben eine Adaption zu diesem Stück. In der Weite Raum der Zeit war das zugehörige Stück "ein Wintermärchen", schon allein bei der groben Beschreibung der Geschichte, fällt jedem Leser auf, dass mit dem ödipalen Komplex gespielt wird. Dieser findet in dem Buch noch eine extra Erwähnung, die meiner Meinung nach noch nicht mal hätte sein müssen. Die Ausführung des ödipalen Komplexes ist der Autorin gut gelungen, noch viel besser finde ich jedoch, dass die Autorin viel mit Projektion und Reflexion gearbeitet hat und somit Leos Wut sehr greifbar gemacht hat für den Leser, es kam viel verständlicher herüber und ist eine gute, starke Interpretation des Buches, die aus dem Geschehen etwas Solides macht. Schon allein deswegen war ich Hin und Weg von dem Buch. 

Die Protagonisten:


Perdita, die Tochter von MiMi, die als Waisenkind aufgezogen wird, ist einem sofort sympathisch. Ihre existenziellen Fragen sind nahe gehend und nachvollziehbar.Noch sympathischer finde ich jedoch Xenos Sohn, auch wenn er nicht der Stärkste ist, so ist er für Perdita da und dies lässt ihn auf eine emotionale Ebene männlich wirken. Leo, MiMi und auch Xenos umschwebt eine düstere Stimmung, das Motiv des Spiels und mit dem Engel, der gefallen ist, ging mir sehr nah und hat sich gut in das Schicksal der drei eingefügt. 

Mein Fazit:


Das Buch hat mich vom ersten Kapitel an überrascht, ich habe mit etwas  Trockenem gerechnet, doch dies war überhaupt nicht der Fall. Am Anfang war Leos Wut unterhaltsam, ja ich habe mich sogar darüber belustigt, doch das Buch hat mich mitgenommen in vielschichtigeren und dunkleren Ebenen. Das Ende ist dagegen dann doch noch ein gutes, sodass ich rundum zufrieden war am Ende.Es war erfüllend, das Buch gelesen zu haben.
Natürlich gibt es für "Der Weite Raum der Zeit" die volle Punktzahl, da ich nichts zu bemängeln habe und dieses Buch mir imponiert habe. Ich werde mir wahrscheinlich die anderen Bücher des Shakespeare Projektes zulegen. 

Wer mehr darüber wissen will, hier ist der Link des Shakespeare Projektes.

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

animox, gestaltwandler, das heulen der wölfe, jugendbuch, kinderbuch

Animox - Das Heulen der Wölfe

Aimee Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789146237
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Inhalt:


Der schüchterne Simon wird in der Schule gehänselt. Seine Lebensumstände sind auch eher außergewöhnlich, er wohnt nämlich bei seinem Onkel und seine mutter besucht ihn nur sporadisch. Nicht nur deswegen wird Simon gehänselt, auch weil Simon mit Tieren spricht gilt er als Freak.Dass mehr dahinter steckt, erfahren Simon und der Leser schon bald....


Das Cover:



Das Cover ist ein richtiger Blickfang, ich mag die Farbgebung sehr. Der Wolf wirkt sehr futuristisch, was ich richtig klasse finde. Das Cover passt auch gut zum Thema des Buches.

Der Stil:

Der Schreibstil ist ein leichter Stil, sehr gut geeignet für Kinder und Jugendliche und es ist definitiv ein Unisex Buch,sowohl Mädchen als auch Jungen werden großen Spaß an dem Buch haben. Die Sprache ist klar und deutlich, das Spannungslevel bleibt permanent oben, auch bedingt durch den Verlauf des Buches. Ich habe das Buch in nicht mal einem Tag durch gehabt, da ich es nicht weg legen konnte. Es hat auf jeden Fall das Zeug zu einem Pageturner.

Die Protagonisten:



Simon ist ein echter Held, obwohl er noch klein ist,ist er sehr mutig und steht für seine Freunde ein. Sein Onkel hat immer versucht, ihn so zu erziehen, dass er sich nicht verstellt, deswegen ist mir Simon sehr ans Herz gewachsen, denn sein Charakter ist genau so, wie er sein sollte, wenn man 12 Jahre alt und unbedarft ist. 
Seine Freundin Winter hingegen war mir von Anfang an unsympathisch, sie ist hochnäsig und ihre Handlungen sind nie ganz klar.
Dagegen habe ich Jam richtig ins Herz geschlossen, er ist sehr freundschaftlich und ich musste immer lächeln, wenn er aufgetaucht ist.

Mein Fazit:



Der erste Band der Animox Reihe konnte mich überzeugen, ich bin geradezu durch das Buch geflogen. Eine interessante Idee mit einer spannenden Ausführung lassen das Buch zu einem Pageturner werden. Eine klare Leseempfehlung von mir für Kinder ab 12 Jahren, Jugendliche und jung Gebliebene.

Ich vergebe für Animox Band 1 - Das Heulen der Wölfe die volle Punktzahl !

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142 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

heidrun wagner, jugendbuch, erinnerung, spannung, amnesie

Wenn du vergisst

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783958820289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Zoe erwacht mit einer Kopfverletzung und einer retrograden Amnesie. Sie weiß nicht mehr, wer sie ist, wie es zu der Verletzung kam. Auch nach Tagen ändert sich nichts an ihrem Zustand, Ihre Eltern holen sie nach Hause, doch ohne Erfolg. Es wird nur alles noch schlimmer, sie befürchtet, dass ihre Eltern ihr Informationen vorenthalten und hat ständig das Gefühl, dass ihr eine wichtige Person in ihrem Leben fehlt. Eins ist jedoch klar: ein düsteres Geheimnis überschattet den Tag, an dem Zoe alles vergaß.


Story und Aufbau


Das Buch ist ein absolut neues Leseerlebnis. Jede Seite ist individuell illustriert und angepasst an den Inhalt des Buches. Die Zeichnungen sind modern und ausdrucksstark. Noch dazu sind sie nicht weit hergeholt, da das Zeichnen im Leben der Protagonistin eine große Rolle spielt. Eine verdammt gute Idee also !Das Buch ist aus Zoes Perspektive geschrieben und man ist von Anfang an genauso planlos wie Zoe. Durch die mysteriösen Ereignisse und der Ahnungslosigkeit bleibt das Buch permanent spannend. Der Leser und Zoe bekommt nach und nach zwar immer ein paar Häppchen zugeworfen, aber das große Geheimnis bleibt bis zum Schluss spannend. 

Die Protagonisten


Da haben wir zuerst Zoe, sie ist am Anfang sehr panisch, dadurch, dass man gleich von Anfang an in ihre Stimmung hinein geworfen wird, habe ich am Anfang gedacht, sie würde irrational Handeln. Dies kommt aber Panikattacken etc. ziemlich nahe. Dann dachte ich, dass ein paar Dinge doch gar nicht sein können, also von den Perspektiven her, aber am Ende löst sich etwas das Geheimnis und dann macht wieder alles Sinn. Ich habe Zoe sehr lieb gewonnen im Laufe des Buches, da sie ihren Schmerz aber auch ihrer Freude ohne Filter freien Lauf lässt.Dann gibt es da noch Niklas und Elias, beide arbeiten im Krankenhaus, und beide sind etwas mysteriös. Sie halten ziemlich hinterm Berg mit ihren Informationen und Gefühlen. Ich weiß nicht, ob vielleicht beide sogar ein falsches Spiel treiben?Zoes Eltern sind eine totale Katastrophe. Sie lieben Zoe zwar und versuchen alles gut zu machen, bewirken aber das Gegenteil. Mal sind sie über-fürsorglich, manchmal geben sie Zoe das Gefühl, sie würden sie nicht mögen. 

Meine Meinung


Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages durchlesen MÜSSEN, nicht nur die  wunderschönen Illustrationen haben mich dazu animiert, auch das  permanent hohe Spannungsniveau  hat aus dem Buch eine nervenzerreißende Geschichte gemacht. Am besten fand ich das Ende, bei dem einiges zusammen kommt, was man bereits vermutet hat einerseits, aber andererseits auch total überrascht wird von den Wendungen. Jetzt muss ich der Dinge harren und warten auf den zweiten Teil der Reihe. ich hoffe, ich werde nicht in der Zwischenzeit an zu großer Neugier verenden ^^

Natürlich gibt es für "Wenn du vergisst" dann auch gleich die volle Punktzahl von mir. Ich bin rundum zufrieden mit dem Buch,

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

alligator, roadtrip, usa, reise, florida

Albert muss nach Hause

Homer Hickam , Wibke Kuhn
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.06.2016
ISBN 9783959670227
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Homer Hickam (senior) hat die Liebe seines Lebens geheiratet, sie heißt Elsie und ist mit ihrem Leben nicht ganz so zufrieden, denn sie hätte auch einen schönen reichen Tanzlehrer heiraten können und müsste nun nicht von Bergwerksleuten umgeben sein. Ausgerechnet der tanzende Charmeur schenkt Elsie einen Alligator zur Hochzeit, den Elsie liebevoll großzieht. Doch eines Tages reicht es Homer mit dem Alligator. Er stellt Elsie vor die Wahl: entweder der Alligator oder ich! Schweren Herzens trennt sich Elsie von dem Alligator, unter einer Bedingung: er muss zurück in seine Heimat, Florida. Da Homer seine Frau über alles liebt, beginnt eine spannende Reise nach Florida. 

Story:

 

Die Geschichte an sich war der Hauptgrund, weswegen ich mich für das Buch interessiert habe. Sie klingt nach einem tollen, liebevollen Unterhaltungsroman, zu dem er sich auch entpuppt. Es ist als eine Art Roadtrip beschrieben mit vielen unterschiedlichen Abenteuern, die das Ehepaar mehr und mehr zusammen führen. Elsie hält noch viel zu sehr an dem Leben fest, das sie haben könnte und muss sich nun Schritt für Schritt trennen, das Ende ist sehr schön metaphorisch. Denn Albert kommt nach Hause und bleibt dort auch, genauso wie der Traum von einem Teufelstänzer-Ehemann ;-) 

Protagonisten:


Elsie, die Ehefrau, kommt das ganze Buch über ziemlich kalt herüber. Es scheint so, als würde sie Homers Liebe gar nicht erwidern und alle Bemühungen zu Boden schmeißen. Dadurch ist Homer automatisch mein Favorit geworden. Er liebt Elsie sehr und tut einiges, um ihr dies zu beweisen, auch wenn es manchmal ziemlich eng wird. Albert wird sehr liebevoll beschrieben, wobei das anfangs gewöhnungsbedürftig ist, einen Alligator als niedlich beschrieben zu bekommen, so ist der Alligator wie eine Art Maskottchen ein Herzensbrecher.

Stil:

 

Der Stil war anfangs etwas stockend, ich musste mich an die Grundsituation gewöhnen, die relativ spärlich geschildert wurde, man wurde noch nicht so ganz mit den Protagonisten warm, dann ging das Abenteuer schon längst los. Man wächst jedoch nach und nach hinein, sodass es echt Spaß gemacht hat Homer und Elsie auf ihrer Reise zu begleiten, obgleich auch manche Ereignisse, Taten und Handlungen nicht realistisch waren. Die Authenzität leidet darunter zwar, dies tut jedoch der schönen Geschichte keinen Abbruch. 

Eine süße Geschichte, die mir Freude gemacht hat zu lesen. Dafür gibt es 4 Monsterpunkte !

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

geocaching, 2016, freundschaft, jugendroman, liebe

Cache

Marlene Röder
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 28.07.2016
ISBN 9783737340267
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Leyla und Max sind schon lange ein Paar. Ein Paar, welches etwas unausgewogen ist. Leyla ist eine durchschnittliche Jugendliche, die einen Migrationshintergrund hat. Und Max ist ein gut betuchtes Einzelkind, seine Eltern sind auf leistung bedacht und er muss immer die Nummer eins sein. Schon lange fühlt sich Leyla nicht als Teil von Max' Welt. Dann treffen die beiden auf den Geocacher Red, dieser ist aufregend, er schenkt Leyla Aufmerksamkeit und ein wenig verliebt sich Leyla in ihn. Es beginnt ein gefährliches Spiel.


Story:


Der Aufbau der Geschichte hat mich anfangs überrascht, fand ich jedoch ein sehr gutes Mittel. Die einzelnen kapitel sind jeweilige Zeitsprünge. Das Buch ist aufgeteilt wie ein Cache mit verschiedenen Aufgaben (ein "Multi") und zu den verschiedenen Aufgaben gibt es Geschichten und Eindrücke aus der Vergangenheit. Ein sehr schön ausgetüftelter Aufbau dieses Buches, besonders der Cache, den Red erstellt hat, hat mir gut gefallen und wie Red nach und nach die mauern einreißt. Das Buch hat durchaus etwas von einer Schullektüre, es bietet Interpretationsspielraum und hat bereichernde Aspekte. 

Protagonisten


Die Protagonisten in diesem Buch sind allesamt interessant, da sie grundverschieden sind und man aber in jeden gut hineinblicken kann. Nahe ging mir persönlich Leyla. Leyla ist eigentlich ein normales Mädchen, sie fühlt sich jedoch wie ein Anhängsel aus Max' perfekter Welt.Max hingegen ist der perfekte Sunnyboy, der gar nicht merkt, wie sehr er Leyla kränkt. Er liebt Leyla zwar abgöttisch, hat allerdings eine ziemlich kalte Art, irgendetwas hemmt ihn, der liebevolle Mensch zu sein, der er sein möchte. Bei red ist es die typische Geschichte eines Jungen, der verlassen wurde, seine Enttäuschung lässt ihn extrem werden. Er denkt extrem, er macht extreme Dinge und wirkt wie ein Soziopath. 

Noch dies  und jenes:


Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es hat mich in einigen Punkten überrascht. Eine herausragende Idee ist der Aufbau des Caches und dass die Geschichte so aufgebaut wurde. Eigentlich war der Klappentext nicht so ausschlaggebend für die Wahl des Buches, aber dadurch, dass ich bisher immer positive Erfahrungen gemacht habe mit der "Die Bücher mit dem blauen Band" Reihe, habe ich mich für dieses Buch entschlossen. Bisher waren konsequent interessante Bücher dabei, so auch hier. Dieses buch ist als spannende Schullektüre absolut geeignet. Der Schluss kommt unerwartet und ist interessant. Leyla trifft eine richtige Entscheidung, Max dagegen eine Falsche. Das Ende hat mich ziemlich geschockt, ist jedoch stimmig mit der Geschichte. 
Von mir gibt es daher die volle Monsterpunktzahl für "Cache" von Marlene Röder! 

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

Forbidden Touch - Acht Momente

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.07.2016
ISBN 9783646601176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Dies ist der zweite Teil der Forbidden Touch Reihe. Crish, Asher, Leilani, Novelee und Graey befinden sich auf der Flucht durch den Tunnel, der sie zur Atominsel führen wird. Schnell wird klar, dass auch diese Freiheit ihren Preis hat. Währenddessen treten drei neue Charaktere auf: Die 2. Ligistin Kaylana, die eine Freundschaft zu Derron aus Liga 3 hegt, diese Freundschaft wird aufgedeckt und alle Beteiligten werden zu Tode verurteilt, Kaylanas einzige Rettung ist eine Zwangsehe. Jesper, der sich in Kaylana verliebt hat, stellt sich dafür bereit. Doch Kaylana gibt ihnen beiden schon aus Prinzip keine Chance....

Story:


Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Vor allem der Aspekt, dass auch in einer freien Gesellschaft ohne Regeln alles durchaus seine Tücken haben kann. Nicht jeder Mensch ist nur gut, sowie auch nicht jeder Mensch nur böse ist. Die Dinge, die auf der Insel geschehen sind teilweise sehr extrem, spiegeln jedoch realistisch eine anarchische Struktur wieder. Ich als Leser habe mich dabei gefragt: was macht uns menschlicher? Die Freiheit alles zu tun, was man möchte ohne Konsequenzen? Oder eine strenge, kompromisslose Aufrechterhaltung der Moral?  Selbstverständlich sind Extreme nie gut, ich sehe die Geschichte aber auch als eine überspitzte Version unserer Gesellschaft an, dadurch punktet die Forbidden Touch Reihe bei mir ungemein. 

Charaktere: 


Durch die verschiedenen Charaktere, die diverse Grundvoraussetzungen haben und unterschiedlichen Situationen begegnen, bleibt in dem Buch immer eine gewisse Dynamik bestehen. Die Perspektivenwechsel steigern die Spannung und beleuchten die Situationen von jedem Standpunkt aus, sodass man als Leser ein volles Spektrum der Geschichte erhält. Die charakterlichen Entwicklungen haben mir gut gefallen, da sich ein paar Personen anders verhalten haben als sie noch auf der Flucht waren, was realistisch ist. Die verschiedenen Charakterarten hat die Autorin sehr gut erfasst und herüber gebracht.

Noch dies und das:


Der zweite Teil der Forbidden Touch Reihe ist, so wie auch der erste Teil, spannend geschrieben. Teilweise kam mir die Geschichte etwas gestreckt vor, teilweise geschehen auch Dinge, die zusammenhangslos erscheinen, als würde eine Vorgeschichte fehlen. Das sind zwei kleine Punkte, die mir negativ aufgefallen sind. Ansonsten freue ich mich schon auf den dritten Teil der Forbidden Touch Reihe!
Ich gebe dem Buch 4 Punkte !

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825 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 173 Rezensionen

liebe, raumschiff, these broken stars, amie kaufman, jugendbuch

These Broken Stars - Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Lilac und Tarver befinden sich auf einer Raumstation, der wohl größten Raumstation, die es gibt. Lilac ist die Tochter des Besitzers der Raumstation, eines sehr reichen herrschsüchtigen Mannes, der jedoch seine Tochter über alles liebt. Daher darf auch kein Mann seiner Tochter näher kommen, denn dies bedeutet für denjenigen den Tod. Tarver ist ein typischer Soldat, er ist ein Kriegsheld obgleich er noch sehr jung ist. Auf einer Veranstaltung begegnen sich die beiden und fühlen sich gegenseitig angezogen. Doch kaum, dass diese Liebe erblühen kann, wird sie erstickt, durch Lilac selbst. Doch dann  geschieht ein mächtiges Unglück und die beiden stranden auf einem fremden Planeten. Einsam und allein.

Das Cover

Das Cover ist wunderschön. Ich liebe diese Augen, die sich durch die dezente Farbgebung im Hintergrund hervorheben, und die gesprenkelten Sterne sind die Krönung. Auch ohne Schutzumschlag ist das Buch ein richtiger Hingucker.

Die Story


Ich lese nicht viel SciFi, da ich es manchmal schwer finde, mich in der Welt zurecht zu finden. Schwere, epische SciFi Bücher- das ist leider viel zu anstrengend und schreckt mich daher ab. Zumeist sind die Themen aber doch interessant, sodass ich mich in einem Zwiespalt immer befunden habe. Aus diesem Grund war ein Jugendbuch mit SciFi Elementen der perfekte Anreiz für mich, These broken stars zu lesen. Die Grundgeschichte ist auch spannend und hat mir viel Lesevergnügen gebracht. Eine aufkeimende Liebe, die nicht sein darf, ein Unglück und ein Überlebenskampf. Also meiner Meinung nach ist das die Grundlage für einen rundum- Entertainment- Roman!

Die Protagonisten


Die beiden Protagonisten erscheinen am Anfang zunächst unnahbar und etwas unterkühlt, doch beiden ist gemein, dass man mit ihnen warm wird. Es sind beides Protagonisten, zu denen Mann eine Bindung aufbaut und die ich gleich gern hatte, ich hatte keinen Favoriten zwischen den beiden, was auch selten ist.Tarver ist der typische Soldat, frei nach dem Motto: harte Schale, weicher Kern. Dies steht ihm auch echt gut, denn das macht ihn männlich.Lilac ist eine Kratzbürste, was einfach herrlich witzig ist. Man lernt ihre Gründe dafür kennen und auch wenn ich mit ihrem Verhalten nicht so konform bin, so kann ich ihre Haltung sehr gut nachvollziehen. 

Der Stil

Das Buch ist aufgebaut wie ein Verhör, zwischen jedem Kapitel ist der Einstieg ein Dialog aus einem Verhör zwischen Tarver und einer uns zunächst unbekannten Person. Darauf folgt das genaue Geschehen in den Kapiteln. Später vermischen sich dann das Verhör und die Geschichte. Ich kenne dieses Mittel aus dem Theater und ich finde es immer wieder klasse.  Es macht die gesamte Geschichte noch spannender. Dies und noch das Mittel der abwechselnden Perspektiven (Lilac & Tarver) ist eine gute Kombination, um ein spannendes, dynamisches Buch zu erschaffen. Der Sprachstil ist flüssig und angenehm, es gab keinen Punkt, an dem ich eine Leseblockade oder ähnliches hatte, es gibt mehrere Spannungsbögen, die die Geschichte noch mal zuspitzen.

Meine Gedanken zum Buch


Abschließend noch möchte ich euch sagen: lest dieses Buch! Klare Leseempfehlung. Dieses Buch schafft es als mein Jahreshighlight absolut. Das Ende- oh mein Gott- ich habe die letzten 120 Seiten mir die ganze Zeit gedacht: Was ist hier los? Dieses Buch war die ganze Zeit schon spannend und richtig gut, aber das Ende- es hat mir den Rest gegeben. ich war nach dem Buch ausgeknocked. Ich konnte über nichts anderes nachdenken als über dieses Buch- für Stunden. Ich war am Ende so geflashed, ich habe überhaupt keine Ahnung, was im 2. Band noch alles geschehen soll, um dies zu toppen. Ich bin schon mega gespannt auf den zweiten Band. Also ich bin super zufrieden, und rundum glücklich mit dem Buch. Es ist der Hammer !

Für dieses Hammerbuch gibt es selbstverständlich die volle Punktzahl!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

liebe, märchen, koma, geschichte, wegweiser

Jeder Tag ein Jahr

Noel Aiden
E-Buch Text
Erschienen bei null, 20.06.2016
ISBN B01HD16HDM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:


Der Säufer Raphael findet eines Morgens einen Säugling im Wald, gerührt von dem Anblick dieses Wunders beschließt er kurzerhand sich zu ändern, aufzuhören mit dem Trinken und das Kind zu behalten. Doch nach ein paar Tagen bemerkt er, dass etwas nicht mit dem Kind stimmt, es scheint so als würde es nach jedem Tag um ein Jahr altern. Doch wenn dies der fall ist, dann hat das liebe Kind ja nur noch ein paar Wochen zu leben.  . . .

Die Story:


Mein erster Gedanke zu der Geschichte war: einfach nur süß. Und ja, die Geschichte bildet eine tolle Grundlage für ein herzbewegendes Buch. Der Ablauf der Story erinnert ein wenig an den kleinen Prinzen, "Jeder Tag ein Jahr" kann sich auch absolut in diese Schiene einreihen. Eine schöne Idee, die gut ausgearbeitet wurde.

Der Stil:


Ich würde den Schreibstil des Autors als weich bezeichnen. Er passt sehr gut zur Geschichte und bildet die nötige Grundstimmung für das Buch. Die Wortwahl ist klar und erreicht somit auch direkt den Leser. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln geschrieben, sodass man immer in Bewegung ist. Jedes Kapitel ist dabei äußerst tiefsinnig. Neue Ideen werden mit alten Erkenntnissen gemischt, was ich sehr schön finde. 

Die Protagonisten:


Die Protagonistenkonstellation hat mir sehr gut gefallen. Raphael, der Säufer, der sein Leben verändern will und sozusagen der "Vater" ist, ist mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen. Die Protagonisten bestehen aus mehreren Personen, die alle Probleme in ihrem Leben haben und dabei grundverschieden sind. Zusammengehalten werden sie von dem Jungen. Ich liebe solche Geschichten, bei denen verschiedene Menschen mit diversen Schicksalen aufeinander treffen! Der Junge, der altert, auch Juancho genannt, hat interessanterweise durch den Stil eine gewisse Distanz zum Leser, was ihm so ein wenig den Charakter des weisen, alten Mannes verleiht. 

Fazit:


Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da ich schon lange kein buch mehr hatte, welches mein Herz berührt. Das emotional anrührende Niveau ist bei dem Buch permanent oben, und dies war auf Dauer für mich etwas anstrengend, daher habe ich das Buch kapitelweise gelesen mit Pausen zwischendurch, denn die einzelnen Themen und kleinen Geschichten, die in dem Buch enthalten sind, sollten es wert gewesen sein, mal darüber nachzudenken. Dies hat natürlich meinen Lesefluss etwas blockiert
Ich gebe dem buch daher 4 Monsterpunkte, es hat mir sehr gut gefallen, war jedoch an manchen Punkten too much, daher der Punktabzug. 

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johanna danninger, waisenkind, carlsen impress, spritzig, elemente

Secret Elements - Im Dunkel der See

Johanna Danninger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.07.2016
ISBN 9783646602418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Die 17 Jährige Jessica ist ein unbeherrscherter, unkontrollierbarer Teenager. Als Waisenkind hat die Gesellschaft sie schon aufgegeben, doch Jessica möchte kämpfen, sie geht auf ein Gymnasium, möchte Abitur machen und studieren. Doch vollkommen unerwartet schenkt ihr eine alte Dame ein Amulett, welches Jessica, nachdem sie es einmal angezogen hat, es nicht mehr ausziehen kann. Und die Probleme beginnen, Jessica wird verfolgt von gruseligen Gestalten und weiß nicht, wieso. . . .


Story:


Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich unbedingt dieses Buch lesen. Vor allem hat mir gut gefallen, dass die Protagonistin keine superhübsche, superkluge, perfekte Frau ist, sondern durchaus ihre Probleme hat. Die Mischung aus Spannung und Fantasy hat für sich gesprochen. Die Anweisungen, wie Jessica die Welt retten soll, sind eher kryptisch, was ist klasse finde, denn ein wenig mitdenken möchte man als Leser doch auch ;-)

Protagonisten:


Die Protagonisten bekommen von mir einen Doppelpluspunkt mit Sternchen. Super Ausarbeitung! Jessica ist ein Mensch mit großen Mängeln und einer unschönen Vergangenheit-Gegenwart- Zukunft. Sie hat bereits von Anfang an gute Grundvoraussetzungen, nämlich ein gutes Herz und einen starken Willen.  Dass sie es der Welt beweisen möchte und sich weiterentwickeln möchte, hat sie mir zu einer Buchfreundin gemacht. Bei ihr zieht es sich wie ein roter Faden durch das Buch, dass sie nichts in den Schoß gelegt bekommt, jedoch ihre Ziele verfolgt und auch erreicht. Die anderen Charaktere sind konsequent durchgezogen, auch wen es manchmal etwas weh tut. Besonders klasse finde ich den Katzenagenten, ich als Katzenliebhaberin habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. 

Dies und jenes:


Das Buch hat mir erstaunlich gut gefallen. Erstaunlich deshalb, da ich eigentlich nicht der Fan von zu extremen Charakteren bin. Wenn es bei mir zu schrill wird, bin ich raus. Die Kurzbeschreibung hatte so den Anschein gemacht, die Thematik klang jedoch interessant. Ausserdem habe ich bereits von Johanna Danninger "Meyruka" gelesen, und dieses Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Zum Glück habe ich es gewagt! Sehr gute Ausarbeitung, originelle Ideen und eine fantastische Welt. Und da Charaktere für mich das A und O sind und diese hier ohne Beanstandung durchweg klasse sind- ja, was hält mich dann davon ab, keine volle Punktzahl zu geben? Gar nichts! Von daher....

Volle Monsterpunktzahl von mir für Secret Elements 01 !

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fluch, fantasy, liebe, magie, jugendbuch

Secret Fire - Die Entflammten

C.J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:


Sacha ist verflucht. Er ist für die ersten 18 Jahre seines Lebens zu Unsterblichkeit verdammt, doch an seinem 18. Geburtstag wird er sterben. Da Sacha nichts zu verlieren hat, stürzt er sich in immer gefährlichere Abenteuer. Doch dann werden er und Taylor, eine blonde Engländerin, zusammen geführt, schnell wird klar, dass auch Taylor nicht ganz normal ist. Kann sie Sacha vor seinem Schicksal retten?


Das Cover:


Ich habe als Rezensionsexemplar die weiße Variante erhalten, diese Option hat mir gut gefallen, aber das, was nun sich als definitives Cover aufgetan hat, ist  endgenial. Die Farbgebung wird oben rosegold und unten Gold sein, zusammen mit den Runen und dem spartanischen Gesicht wird dies ein exquisiter Blickfang werden. Wenn das Buch erscheint, wird man es auf jeden Fall sehen, ich würde zuerst dahin greifen. 

Der Stil:


Secret Fire ist in unserer Realität geschrieben und ufert nicht zu sehr in Fantasy aus. Die Handlungen werden lebensecht beschrieben. Auch die Fantasyelemente sind glaubhaft, Ich mag es immer ganz gerne, wenn den Protagonisten nicht immer alles in den Schoß fällt, die charakterlichen  Entwicklungsprozesse sind in einem gesunden Maß vorhanden, was für mich immer ein dickes Plus ist. Wichtiger jedoch ist der Schreibstil, dieser ist  mitreißend. Ich wollte eigentlich mit einem anderen Buch starten und habe nur hineingeschnuppert- tja dann waren das schon 120 Seiten. Der Spannungsaufbau ist genau richtig, er ist zwar nicht konstant, hält aber den Leser genau auf dem richtigen Niveau (und dies ist in diesem Fall: ich möchte jetzt wissen wie es weitergeht) ohne, dass jetzt viel Dramaturgie oder große Mittel eingesetzt wurden. Diese Faktoren waren einfach allesamt angenehm. Deswegen wollte ich teilweise nicht mal aus dem Buch aussteigen, aber die Realität und Arbeit haben leider gerufen, sonst hätte ich es geschafft, es in einem Rutsch durchzulesen.

Die Story:


Mir gefallen Geschichten sowieso immer sehr gut, die hier in der Realität spielen und Fantasyelemente haben. Dieses mal gibt es auch eine neue Facette, nämlich die Alchemie, welches ein interessantes Topic ist. So ganz habe ich zwar noch nicht verstanden, was der große Unterschied zu simpler Magie ist, aber das "geschichtliche Feeling" (falls es sowas gibt), das dahintersteckt, kann ich gut nachempfinden. In dem Buch gibt es einen Fluch und eine Prophezeiung, schwarze Magie und Alchemisten und dennoch wirkt es nicht wie ein Fantasyepos, das hält sich sehr gut die Waage und hat mich beeindruckt. Die Brücke zwischen den einzelnen Gliedern zu schlagen, wäre mir nicht gelungen, daher Hut ab. Der Ablauf der Story hat auch eine gewisse Dynamik durch die verschiedenen Standorte, die ich sehr gut gewählt finde. 

Die Protagonisten:

Allgemein ist es in "Secret Fire" so, dass die Charaktere sehr gut nachempfunden werden. Beide Protagonisten kommen aus verschiedenen Welten und erhalten unterschiedlichen Input, ihr Antrieb ist differenziert, doch sie kommen gut zusammen ohne dass sie sich gegenseitig aufgeben müssen  oder inkonsequent werden in ihrem Tun. Noch ein großer Pluspunkt, denn so gewöhnlich ist dies nicht. Die Kombination zwischen den beiden Protagonisten ist auf jeden Fall sehr spannend.Mir ging Taylor näher, vielleicht weil sie der weibliche Part ist, oder ihre Situation besser nach zu vollziehen ist. Sacha wird charakterlich relativ unangetastet gelassen, er hat ein gutes Herz ja...aber wie konnte er sich in einem kriminellen Milieu dermaßen verstricken. 


Fazit:

Secret Fire 01- Die Entflammten ist ein echter Pageturner, der fesselnd ist und immer genau die richtige Spannung bereit hält. Die neue Facette der Alchemie und der etwas andere Aufbau der Geschichte, durch die topografische Trennung der Protagonisten sind interessante Komponenten, die das Buch von anderen unterscheidet. 
Von mir gibts daher 5 Monsterpunkte !

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Ein Spackel namens Rudi

Maya Lichtenberg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.03.2016
ISBN 9783837007039
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Ella ist eine ganz normale Frau, sie hat etwas zu viel auf den Rippen und einen unterbezahlten Job, der noch dazu zeitaufwendig ist. Darüber hinaus hat sie niemanden, Sogar sich selbst hat sie vollkommen vergessen. Sie beschließt, ein Wochenende lang Auszeit zu nehmen und fährt nach Brandenburg auf einen Gutshof, der Freizeitangebote in Form von Kursen anbietet. Über einen Zufall rutscht Ella in den Kurs "Tierkommunikation" hinein. Nach einer kleinen Hypnosesession geschieht jedoch etwas ganz merkwürdiges: Ella kann mit Hunden sprechen. Und diese antworten für gewöhnlich auch. . . .und dann kommt auch noch so ein Mischling namens Rudi an, den sie einfach nicht mehr los wird. 

Das Cover:


Zugegeben, das Cover ist jetzt nicht so der Hammer. Rudi ist ganz süß, aber die Farbgebung ist leider nicht sonderlich anregend, die Farben wirken alt und nicht einladend, ich hätte frischere Farben gewählt, zumal, da der Humor des Buches auch modern ist. 

Die Story:


Die Story war der ausschlaggebende Punkt, weswegen ich das Buch lesen wollte. Ich liebe diese Geschichten, die uns die Sichtweise von Tieren näher bringen. Die Geschichte ist auch eine ganz süße Geschichte, eine entbehrungsreiche Frau, die eine seltene (und auch amüsante) Gabe erhält und einen Freund fürs Leben findet, den kleinen Spackel namens Rudi, und durch den sie zu dem Leben findet, das sie schon immer führen wollte. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Es war alles drin: Freundschaft, Arbeit, eine kleine Intrige, Entwicklung und ein wenig Liebe.

Die Charaktere:


Ella ist zunächst ein gut dargestellter, blasser Charakter, die sich in dem Buch positiv entwickelt. Mir gefällt ihre Entwicklungsphase. Ihre Probleme und wie sie diese darstellt haben sie mir überaus sympathisch gemacht. Vom Mauerblümchen, zu einer hinreißenden Frau, die ihren Weg geht; genau solche Charakterentwicklungen mag ich sehr gerne, auch dass dies nicht von jetzt auf gleich geschehen ist und Ella immer wieder dennoch Zweifel hegt, macht Ella zu einer greifbaren Person.
Rudi dagegen mischt alles auf, er ist süß, witzig und gelassen. Er bringt die Frische und den Pepp ins Buch, er ist der perfekte Gefährte; treu und immer für Ella da. Rudi habe ich in mein Herz geschlossen durch seine schwerelose Art. 
Dann gibt es noch Martin, den Gutsherrn, in den Ella sich ein wenig verliebt, den ich aber etwas zu merkwürdig finde, am Anfang wirkt er extrovertiert, doch im laufe der Geschichte ist er eher der in sich gekehrte Mann. Mandy, Martins Tochter, ist im Kontrast dazu, total klasse. Sie spricht frei Schnauze, was ihr nicht gefällt oder gefällt, sie hat eine ehrliche Art und wirkt charakterstark auf mich, sie stemmt sehr viel auch für den Gutshof. 

weitere Gedanken zu dem Buch

Das Buch hat mir von seiner Ausstrahlung und Geschichte außerordentlich gut gefallen, es ist ein Buch für schöne Tage, leichte Kost. Dennoch gab es ein paar Punkte, die ich zu bemängeln habe. Zunächst kam das Schreibstil mir am Anfang wie eine Nacherzählung vor, da das Buch in der Vergangenheit geschrieben und es auch noch relativ kurz ist. Das hat mich kurzzeitig verwirrt. Noch dazu fand ich es sehr schade, dass Ellas Detektivarbeit keine größere Dankbarkeit ausgelöst hat und die Liebesgeschichte war auch nicht ganz Rund, sie wirkte auf mich abgestumpft und eher praktischer Natur. 
Insgesamt ein Buch, das mich kurzweilig außergewöhnlich gut amüsiert hat, und das ist sehr gerne gelesen habe, die ein oder andere Stelle war noch nicht ganz rund. Daher gibt es von mir für "Ein Spackel namens Rudi" 4 Monsterpunkte. 

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steampunk, liebe, ticken, clock, luftschiff

Das tickende Herz

Rebecca Wild
Buch: 283 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 09.03.2015
ISBN 9783902972378
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Seitdem Chloe einen Unfall hatte, trägt sie ein mechanisches Herz und ist nicht mehr dieselbe. Sie kann nichts mehr fühlen, sehr zu dem Leidwesen ihres Geliebten Elliot. Doch plötzlich taucht der Freiluftpirat Hawk auf und auf unerklärliche Weise kann sie in seiner Nähe wieder spüren und Gefühle wahrnehmen. Hawk ist auf der Suche nach einem wertvollen Stein, der seine Heimat vor Chaos bewahren kann, er ahnt, dass Chloe (die nun Clock heißt), etwas damit zu tun hat, doch Clock hat keine Ahnung. Hat Elliot etwa mehr als nur eine Maschine eingebaut? 

Die Story:


Die Geschichte empfand ich als sehr ansprechend, da das Buch ein Steampunk/Romance Buch ist, hat mir die Idee eines fehlenden Herzens und eines Menschen ohne Gefühl insofern gut gefallen, als dass es für mich einen tiefgründigeren Eindruck verschafft hat. Der Ablauf der Geschichte hat mir immens zugesagt. In der Geschichte steckt die Problematik des Nichtfühlens, das geniale Setting, die Fantasy-Elemente, das Abenteuer, die Technologie, die Liebe und das Knistern zwischen den Protagonisten, also es ist alles in dem Buch drin, was das Herz begehrt. Ich bin rundum mit der Geschichte zufrieden- bis auf eine Sache: ein ganz fieses Ende! Ich sehne mich bereits nach dem zweiten Teil, der sofort gelesen werden muss! Nur wann dieser heraus kommt, das weiß ich noch nicht. 

Die Protagonisten: 


Chloe alias Clock ist auch als gefühlsloser mensch schon eine coole Socke, sie ist eigensinnig und furchtlos und manchmal sogar etwas keck. Die Clock, die fühlt, ist ungefähr genauso nur noch etwas amüsanter, da ihre Gefühle sie durchaus verwirren. 
Hawk ist ein Fae, das heißt er beherrscht ein Element, in seinem Fall ist dies das Element "Luft", er ist ein Pirat der freien Lüfte, manchmal etwas gefährlich, manchmal etwas sexy aber vor allen Dingen ist er ziemlich frech. Die Unterhaltungen zwischen Clock und Hawk haben mich jedes Mal belustigt. 
Elliot ist so ein wenig das Rätsel in der Geschichte, er liebt Chloe über den Tod hinaus und würde alles für sie tun, er ist intelligent und ein Erfinder, doch er würde über Leichen gehen. Ich habe Elliot als den Gefährlichen im Gefühl gehabt, da es auch nie abzuschätzen war, wie weit er gehen würde und seine Handlungen nicht abschätzbar sind, er ist ein unbalancierter Charakter, der etwas sehr schlimmes erlebt haben muss, was wir wahrscheinlich erst im zweiten Teil herausfinden werden. manchmal hat mir Elliot auch leid getan. Zu ihm habe ich ganz zwiespältige Gefühle.

Weitere Gedanken zu dem Buch:

Also mir hat das Setting unglaublich gut gefallen, es ist etwas düster und dystopisch, gepaart mit dem Humor und dem Schlagabtausch zwischen Clock und Hawk baut sich eine ganz eigensinnige Stimmung auf. Das Knistern zwischen den beiden ist spannungsgeladen, die Geschichte an sich ist aufregend, die beiden (Hawk und Clock) umkreisen sich wie zwei Haie, sodass man nicht mehr von ihnen los kommt.

Insgesamt also eine klasse Geschichte, mit einem tollen Setting, von der ich gerne mehgr lesen würde. Am liebsten würde ich jetzt/gleich/sofort auch den zweiten teil lesen !


Von mir gibts die volle Monsterpunktzahl für "Das tickende Herz".

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Tropfen im Ozean

Subina Giuletti
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.12.2013
ISBN 9781494399979
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover: 


Das Cover sieht auf den ersten Blick etwas schlicht aus, es gibt jedoch sehr gut das Gefühl der Geschichte wieder. Romantisch, frisch, mit einer gewissen Ernsthaftigkeit, der Titel passt zwar auch nicht so ganz zum Cover, jedoch zum übertragenen Sinn des Buches. 

Die Protagonisten:


Die Protagonistin ist namenlos, was ein sehr guter Kniff ist, dadurch kann man sich besser mit der Protagonistin identifizieren, und bei all den Problemen, die die Protagonistin hat, gelingt das automatisch auch sehr gut, denn jeder kennt das Gefühl, im Leben nichts erreicht zu haben, nicht erfüllt zu sein, kein Freund, keine Kinder, kein Geld,keine Unterstützung von den Eltern, unzufrieden zu sein mit dem eigenen Körper- also von der Problematisierung aus gesehen ist für jede Frau etwas dabei, sodass es auch nicht schwer fällt, die Protagonistin sympathisch zu finden. Sie hat ein gutes Herz, lässt sich aber viel zu viel ausnutzen, ich denke, dasselbe trifft auf eine ganze Menge Frauen zu.Jean ist, zumindest scheint es so, der Rückfahrschein ins Leben für die Protagonistin, er bietet ihr einen Job an, er flirtet mit ihr, alles super. Doch Jean ist auch irgendwie komisch, total wechselhaft und man merkt einfach, er nutzt die Protagonistin aus und weiß einfach welche Tasten er drücken muss, damit die Protagonistin funktioniert. Er trägt einen Hauptteil dazu bei, dass es ihr immer schlechter geht, denn trotz tollem Job und der Flirterei, saugt er das Leben aus der Protagonistin.Der weise Mann...an der Stelle möchte ich eigentlich nicht zu viel verraten, weil gerade diese Person mich geflasht hat, da sie ein überraschendes Element der Geschichte ist, also seid gespannt !

Die Story:


Die Geschichte ist recht simpel gestrickt. Eine unglückliche Frau mit wenig Selbstbewusstsein findet einen Mann, der ihr zumindest oberflächlich alles gibt, was sie denkt haben zu wollen, schnell gerät sie in eine Abhängigkeit und Hörigkeit zu diesem willkürlichem Gesellen und somit zu einer Abwärtsspirale, die zum Zusammenbruch führt, da sie einfach sich selbst vergessen hat. Dies gibt der Protagonistin den Anlass auf die Suche nach sich selbst zu gehen. 

Und noch meine Anmerkung: 


Insbesondere der Weg zu sich selbst hat mir ganz besonders gut gefallen. Durch das Konzept des Buches, ist der Inhalt leicht auf einen selbst übertragbar. Tropfen im Ozean ist eine sehr gute Mischung zwischen einer guten Geschichte und einem Lebensführer, und dies auf eine ganz dezente zwanglose Art und Weise. Der Stil gibt dem Leser den Raum sich selbst zu identifizieren und durch die Geschichte reflektieren zu können, eine ganz besondere Eigenschaft, die nicht jedes Buch hat, und weswegen ich sie wirklich jeder Frau empfehlen würde, denn insbesondere unser Geschlecht (nein ich bin keine extreme Feministin) neigt dazu sich selbst aufzugeben für andere...sei es für den Job oder die Familie. 
Ich war am Anfang etwas ungeduldig mit der Geschichte, denn der große Reiz an dem Buch war natürlich der spirituelle Hauch, von dem am Anfang nichts zu sehen war, doch die Geschichte entwickelt sich, man muss nur Geduld mit ihr haben und wird dann sehr anregend für einen selbst. 
Ich gebe dem Buch Tropfen im Ozean 4 Monsterpunkte. 

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