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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

freundschaft, liebe, belletristik, familie, dreiecksgeschichte

Ein Zuhause am Ende der Welt

Michael Cunningham , Werner Waldhoff
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 01.12.2004
ISBN 9783442732975
Genre: Romane

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(40)

73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

vater, mord, trauer, schweigen, wahnvorstellungen

Die Geschichte von Blue

Solomonica de Winter ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.01.2016
ISBN 9783257243345
Genre: Romane

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(130)

303 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

new york, krimi, usa, klassiker, roman

Stadt aus Glas

Paul Auster , Joachim A. Frank
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
ISBN 9783937793054
Genre: Krimi und Thriller

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(19)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

emotional, liebesroman, junge liebe, geheimnisse, colleen hoover

Love and Confess

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717595
Genre: Jugendbuch

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

buchbinden, antiquariat, shakespeare, vater-sohn-beziehung, geburtstagsgeschenk

Das Buch der Fälscher

Charlie Lovett , Lutz-W. Wolff
Flexibler Einband: 405 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.01.2015
ISBN 9783458360490
Genre: Romane

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(27)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

olympische spiele, berlin, drittes reich, nationalsozialismus, 1936

Berlin 1936

Oliver Hilmes
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Siedler, 02.05.2016
ISBN 9783827500595
Genre: Sachbücher

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(122)

240 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

england, london, liebe, polygamie, harem

Englischer Harem

Anthony McCarten , Gabriele Kempf-Allié , Manfred Allié
Flexibler Einband: 581 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.05.2009
ISBN 9783257239409
Genre: Romane

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(78)

177 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

krimi, london, mord, cormoran strike, robert galbraith

Der Seidenspinner

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783734102233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem mir der erste Teil ‚Der Ruf des Kuckucks‘ so gut gefiel, musst ich schnellst möglich Band 2 lesen. Der Kriminalroman hat 688 Seiten und ist als Taschenbuch im Februar 2016 im Blanvalet Verlag erschienen.

 

Inhalt:
Der Schriftsteller Owen Quine ist verschwunden und seine Frau beauftragt den Privatermittler Comoran Strike ihren Ehemann wieder zu finden. Schnell findet Strike viele Menschen, die viele Gründe haben warum Owen Quine von der Bildfläche verschwinden sollte. In seinem neuesten Manuskript wettert der Autor gegen jeden in seinem Umfeld und droht so Existenzen zu zerstören. Als der Autor brutal ermordet aufgefunden wird, tun sich für Strike noch ganz andere Dimensionen auf und er trifft auf einen Mörder, den er so nie erwartet hätte.

 

Meine Meinung:
Auch wenn ‚Der Seidenspinner‘ erst sehr Ruhig und fast langweilig beginnt nimmt er doch schnell an Fahrt auf. Dieser Roman glänzt durch seine Komplexität und seine Tiefe. Trotz der hohen Figurenzahl schafft es J. K. Rowling jeder Figur etwas ganz eigenes zu geben. Ich glaube würde mir einer ihrer Figuren auf der Straße begegnen, würde ich sie sofort wieder erkennen, sondern auch für alle Anderen. Dies gilt nicht nur für Strike und seine Partnerin Robin sondern. Wer denkt Strike und Robin wurden im ersten Band schon gründlich beleuchtet und vorgestellt der irrt. Beide werden noch tiefer und vielschichtiger beleuchtet. Dabei wird wieder großen Wert auf kleine Dinge gelegt, wie z. B. das die Protagonisten auch mal aufs stille Örtchen müssen oder Essen und Trinken. Strikes Handicap wird sehr glaubhaft dargestellt. Diese Realität die sich daraus ergibt, lässt mich direkt im Geschehen sein.
Wie auch schon im ersten Band schreibt J. K. Rowling über eine Sache in der sie reichlich Erfahrung gesammelt hat. Dem Verlagswesen. Einer Zunft die so abgeschottet ist von der Außenwelt und ihren eigenen Regeln hat und Prinzipien verfolgt, das ein ungeklärter Todesfall eher als genialer Clou gehandelt wird, als etwas grausames. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl die Autorin schreibt ein wenig mit dem Groll des ermordeten Owen Quine und will diese Welt vorführen.
Geschickt gewählt finde ich die Position des Comoran Strike der als völlig Fremder in diese Welt eintauchen muss und so auch nicht ‚Büchermenschen‘ mitnimmt.
In diesem Roman erlebt der Leser wieder eine Autorin die ihr können noch weiter verbessert hat und aus den schwächeren Stellen des ersten Bandes gelernt hat. Uns begegnen keine unnützen Einteilungen mehr. Die Handlung umfasst vom langsamen berührenden Monolog bis hin zum brutalen Mord eine ganze Bandbreite, die gepaart mit der dichten Atmosphäre Londons und wunderbaren eingängigen Schreibstil ein wahres Lesevergnügen zaubert.
Wenn ich was zu bemängeln hätte dann ist es eher die Vermarktung der Comoran-Strike-Reihe. Denn diese wird im Internet als Frauenkrimi verkauft, fast sogar als Chicklit und genau das ist diese Reihe nun ganz bestimmt nicht. Für mich hat sie sogar das Potenzial den gehobenen Lesegeschmack zu entsprechen ohne sich dabei in irgendeine Schublade stecken lassen zu müssen.

Für mich steht fest, wenn Ende August der dritte Teil als Taschenbuch erscheint werde ich ihn unverzüglich lesen.



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/der-seidenspinner-von-robert-galbraith-aka-j-k-rowling/

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Tags: j.k. rowling   (1)
 

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(1.550)

2.526 Bibliotheken, 28 Leser, 3 Gruppen, 260 Rezensionen

liebe, colleen hoover, hope forever, missbrauch, vergangenheit

Hope Forever

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423716062
Genre: Jugendbuch

Rezension:

‚Hope Forever‘ ist mein erster Roman von Colleen Hoover. Ich hatte wirklich nur gutes über ihre Bücher gehört. In einem Kindle - Deal nutzte ich die Chance. Das Taschenbuch hat 528 Seiten und ist bei dtv im Oktober 2014 erschienen.

 

 

Inhalt:
Sky ist 17 Jahre und war noch niemals richtig verliebt. Sie tut alles um starken Gefühlen aus den Weg zu gehen. Sie ist abgestumpft, kein Kribbeln, keine Schmetterlinge, nichts. Erst Holder weckt diese Gefühle in ihr und eine große Liebesgeschichte bahnt sich an. Eine Liebe die vor den Abgründen ihrer Vergangenheit nicht halt macht und beide mit sich reißt.

 

 

Meine Meinung:
Ein wenig bin ich ja nun schon mit dem Colleen-Hoover-Virus infiziert. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre Figuren. Ich lese relativ selten diese Jugendromane, die in Richtung New Adult / Young Adult, weil ich immer das Gefühl habe irgendwie ist das fast alles gleich. Ich mag diese Thematik Good Girl trifft auf Bad Boy nicht sonderlich und finde es ermüdend.
Zu Beginn hatte ich genau dieses Gefühl, wieder auf ein solches Buch hereingefallen zu sein. Im ersten Viertel ist unsere Sky genau diese typische Protagonistin. Wir lesen die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sky, was diesen ersten Eindruck nur verstärkt. Sie stellt sich permanent vor den geheimnisvollen Holden zu küssen und bekommt dabei schon halbe Orgasmen und interpretiert viel zu schnell. Sonst ist Sky total lustig und witzig. Dann nimmt die Geschichte eine Wendung und Sky wird endlich zu einem denkenden Wesen, das mit seiner Verliebtheit besser weis umzugehen. Für mich als Leser ist es besonders schön zu beobachten wie vorsichtig Holden und sie einander kennenlernen. Ich liebe die Szenen wo sie sich beim Essen gegenseitig ausfragen.  
Holden dagegen war mir von Anfang unglaublich sympathisch, vor allem seine erwachsene Art hat es mir angetan. Er ist alles andere als ein Bad Boy - auch wenn Sky dies zu Beginn denkt. Auch seine Geschichte finde ich sehr spannend und nachvollziehbar. Beide Protagonisten machen im Verlauf eine sehr große Entwicklung durch.
Im Verlauf nimmt die Handlung eine Wende mit der ich von Anfang gerechnet habe, aber mit dem was dabei wirklich hinter steckt konnte ich nicht rechnen. Um ehrlich zu sein hätte ich zu Beginn gewusst was in diesem Buch geschieht, hätte ich mir vielleicht ein anderes Buch der Autorin ausgesucht. Aber inzwischen bin ich mir sicher ich hätte mir kein besseres Buch aussuchen können. Das Buch hat sich auf Grund seiner Geschichte, seiner Figuren und dem Stil eingebrannt. Innerhalb dieser einen Geschichte merkt man wie sich Colleen Hoover als Autorin weiterentwickelt.
Ich werde noch einige Bücher der Autorin lesen, aber nur die, die mich vom Thema ansprechen. Des Weiteren werde ich ‚Hope Forver‘ aus Holdens Sicht nicht lesen. Ich möchte einfach das ‚Hope Forever‘ für mich einzigartig bleibt.

Jeder der eine Liebesgeschichte lesen will, die einfach mehr ist als erwartet, dem empfehle ich ‚Hope Forever‘.



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/hope-forever-von-colleen-hoover/

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289 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

raben, fantasy, liebe, freundschaft, weltenwandlerin

Die Rabenkönigin

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783959910415
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schneider, kasten, indien

Das Gleichgewicht der Welt

Rohinton Mistry , Matthias Müller
Flexibler Einband: 1.328 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2012
ISBN 9783596512621
Genre: Romane

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(300)

590 Bibliotheken, 27 Leser, 5 Gruppen, 55 Rezensionen

krimi, london, england, selbstmord, mord

Der Ruf des Kuckucks

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 06.10.2014
ISBN 9783442383214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das der Name Robert Galbraith das Pseudonym von J. K. Rowling ist weiß wohl inzwischen jedes Kind. Und genau aus diesem Grund wollte ich gerne mal in ihre Krimi-Reihe um den Detektiv Comoran Strike reinlesen. Allerdings ohne große Erwartungen.
Das Taschenbuch erschien im Oktober 2014 im Blanvalet Verlag und hat 656 Seiten.

 

Inhalt:
Ganz London ist geschockt, als das berühmte Model Lula Landry in den Tod stürzt. Schnell steht fest es war Suizid. Nur einer möchte dies nicht glauben Lula´s Bruder. Er beauftragt den Privatdetektiv Comoran Strike. Dieser ist versehrt aus dem Afaghanistankrieg heimgekehrt. Auch finanziell ist es nicht allzu Gut um ihn bestellt. Dieser Fall könnte seine Rettung sein. Als er immer mehr in die Welt von Schein und Sein vordringt, fördert er auch immer mehr Dreck zutage. Comoran Strike gerät dabei selbst in Gefahr…

 

Meine Meinung
Nie hätte ich gedacht das dieses Buch für mich zu einem Highlight werden würde. Ich bin sehr skeptisch an die Lektüre gegangen. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich die Geschichten von Harry Potter nicht unbedingt wegen dem Können von J. K. Rowling gerne lese oder höre, sondern wegen dem Einfallsreichtum.
Erst mit der Reihe um Comoran Strike habe ich sie für mich als glaubwürdige, authentische und gute Autorin eingestuft.
Ich schlug den Roman auf und konnte nicht wieder aufhören. Von der ersten Seite an war mir Comoran Strike und seine Assistentin Robin total sympathisch. Generell kann über dieses Buch gesagt werden es ist sehr einfühlsam geschrieben ist. Besonders Comoran wird sehr tief und vielseitig beschrieben. Als Leser erfahren wir sehr viel aus seinem Leben und wie er an diesen Punkt in seinem Leben gekommen ist wo er jetzt steht. Dabei wirkt nichts unglaubwürdig, übertrieben oder gar langweilig.
Der Leser begleitet den Detektiv hauptsächlich bei der Ermittlungsarbeit und der Befragung von Zeugen. Dabei entpuppt sich der Detektiv als ausgeklügelter Beobachter und Menschenversteher. Jedes Interview ist eine kleine Charakterstudie in denen J. K. Rowling jeder Figur, sei sie auch noch so klein, eine eigene Sprache und einen eigenen Backround gibt. Ich hatte immer das Gefühl ich erlebe alles persönlich mit.
Natürlich muss ich auch noch die liebe Robin erwähnen. Sie ist eine Frauenfigur wie man leider selten findet. Schlagfertig, offen, intelligent und immer für eine Überraschung oder auch mal ein Schmunzeln gut. Ab und zu lesen wir Passagen aus ihrer Sicht, die dann noch einmal einen anderen Blick auf das Geschehen werfen.
Die dritte Protagonistin ist London, die Atmosphäre dieser Stadt wird perfekt eingefangen und trägt ihr ihriges zur Lösung des Falls bei.
Der Schreibstil ist keinesfalls, wie der einer Kinderbuchautorin. Er ist immer noch total flüssig aber nicht flach.
Für hartgesottene Krimifans, die es blutig und aktionreich mögen ist dieses Buch wohl ehr nicht das Richtige. Es baut sich nur sehr langsam auf und fordert auch seinen Leser zum Mitdenken auf. 

Für mich ist es genau das Richtige. Ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen.

 



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/der-ruf-des-kuckucks-von-robert-galbraith-aka-j-k-rowling/

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

belgien, schule, klassiker, gesellschaft, liebe

Der Professor

Charlotte Brontë , Gottfried Röckelein
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 08.12.2014
ISBN 9783458360476
Genre: Sonstiges

Rezension:

‚Der Professor‘ ist das sogenannte Debüt von Charlotte Brontë. Dieser wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Mit 372 Seiten ist der Roman nicht sonderlich dick. Erschienen ist der Roman im Dezember 2014 im Insel Verlag. Das Original erschien 1857.

 

Inhalt:
Als der junge William Crimsworth seine Ausbildung beendet hat. Beschliesst er nach Brüssel zu gehen um dort als Lehrer, oder wie es dort genannt wird als Professor zu unterrichten. Er nimmt jeweils eine Stelle an einer Jungenschule und an einer Mädchenschule an. Dort begegnet er der Direktorin Madame Reuters und fängt an für sie zu schwärmen. Aber auch seine Schülerin Frances Henri, ebenfalls eine junge Lehrerin an dem Institut lässt den Professor nicht kalt.

 

Meine Meinung:
Ich weis nicht was es ist, aber diesen Roman zu lesen viel mir schwer. Nach 25 bis 50 Seiten merkte ich regelrecht wie mich die Lektüre erschöpfte. Trotzdem finde ich das Debüt von Charlotte Brontë alles andere als schlecht.
Der junge teils sehr naive Professor, war mir von Anfang gleich sympathisch. In manchen Ansichten ist er ein Kind seiner Zeit, vor allem dann wenn um das Frauenbild und die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht. Im Laufe der Handlung reflektiert er jedoch zunehmend sein Verhalten.
Professor William Crimsworth selbst wählt für sich einen ganz ungewöhnlich Weg zu seiner Zeit. Eigentlich wäre es ihm gesellschaftlich nur möglich Pfarrer zu werden oder Handelsmann und damit unter der Fuchtel seines eigennützigen Bruders zu stehen. Er hingegen beschließt mit der Familie zu brechen und geht nach Brüssel.
Brüssel ist für Charlotte Brontë eine Stadt in der sie sich gut auskannte. Sie selbst hat in dieser Stadt als Lehrerin gearbeitet und gelebt. So berichtet sie von dem Schulsystem und wie wichtig Bildung vor allem für junge Frauen war, wenn sie nicht hoffen konnten eine gute Partie zu machen. Dabei ist es interessant zu sehen welche Aspekte damals zur Partnerwahl beitrugen. War die Dame schön und oder reich musste sie sich um ihr Auskommen keine Gedanken machen. Entsprach die Dame keinen diesen Attributen schien sie strebsamer zu sein. Dies ist ein Bild das in dem Buch immer und wieder an verschiedenen Beispielen durchgekaut wird. Unterstützt werden diese Thesen durch die angebliche Physiognomie, dies ist die Lehre von körperlichen Merkmalen auf die geistige Beschaffenheit zu schließen. Leider breitet die Autorin dies gerne weit aus.

Wer in diesem Jane Eyre vermisst, die berühmteste Romanfigur von Charlotte Brontë, wird einige Züge von ihr in dem Professor und seiner Schülerin entdecken.
Der Stil des Romans ist eher berichtet in Briefform in dem auch der Leser angesprochen wird. Es gibt sehr viele französische Abschnitte und Sätze, was natürlich am Handlungsort liegt als auch daran das es damals verbreiteter war. Um mehr Atmosphäre zu schaffen hat man diese beibehalten und in einem Glossar erklärt.
‚Der Professor‘ ist vielleicht nicht grade der beste Roman von Charlotte Brontë, nichts desto trotz strahlt er eine einmalige Faszination aus.

 



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/der-professor-von-charlotte-bronte/

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, debütroman, charlotte brontë, liebe

Der Professor

Charlotte Brontë , Gottfried Röckelein
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 08.04.2016
ISBN 9783869136356
Genre: Romane

Rezension:

‚Der Professor‘ ist das sogenannte Debüt von Charlotte Brontë. Dieser wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Mit 372 Seiten ist der Roman nicht sonderlich dick. Erschienen ist der Roman im Dezember 2014 im Insel Verlag. Das Original erschien 1857.

 

Inhalt:
Als der junge William Crimsworth seine Ausbildung beendet hat. Beschliesst er nach Brüssel zu gehen um dort als Lehrer, oder wie es dort genannt wird als Professor zu unterrichten. Er nimmt jeweils eine Stelle an einer Jungenschule und an einer Mädchenschule an. Dort begegnet er der Direktorin Madame Reuters und fängt an für sie zu schwärmen. Aber auch seine Schülerin Frances Henri, ebenfalls eine junge Lehrerin an dem Institut lässt den Professor nicht kalt.

 

Meine Meinung:
Ich weis nicht was es ist, aber diesen Roman zu lesen viel mir schwer. Nach 25 bis 50 Seiten merkte ich regelrecht wie mich die Lektüre erschöpfte. Trotzdem finde ich das Debüt von Charlotte Brontë alles andere als schlecht.
Der junge teils sehr naive Professor, war mir von Anfang gleich sympathisch. In manchen Ansichten ist er ein Kind seiner Zeit, vor allem dann wenn um das Frauenbild und die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht. Im Laufe der Handlung reflektiert er jedoch zunehmend sein Verhalten.
Professor William Crimsworth selbst wählt für sich einen ganz ungewöhnlich Weg zu seiner Zeit. Eigentlich wäre es ihm gesellschaftlich nur möglich Pfarrer zu werden oder Handelsmann und damit unter der Fuchtel seines eigennützigen Bruders zu stehen. Er hingegen beschließt mit der Familie zu brechen und geht nach Brüssel.
Brüssel ist für Charlotte Brontë eine Stadt in der sie sich gut auskannte. Sie selbst hat in dieser Stadt als Lehrerin gearbeitet und gelebt. So berichtet sie von dem Schulsystem und wie wichtig Bildung vor allem für junge Frauen war, wenn sie nicht hoffen konnten eine gute Partie zu machen. Dabei ist es interessant zu sehen welche Aspekte damals zur Partnerwahl beitrugen. War die Dame schön und oder reich musste sie sich um ihr Auskommen keine Gedanken machen. Entsprach die Dame keinen diesen Attributen schien sie strebsamer zu sein. Dies ist ein Bild das in dem Buch immer und wieder an verschiedenen Beispielen durchgekaut wird. Unterstützt werden diese Thesen durch die angebliche Physiognomie, dies ist die Lehre von körperlichen Merkmalen auf die geistige Beschaffenheit zu schließen. Leider breitet die Autorin dies gerne weit aus.

Wer in diesem Jane Eyre vermisst, die berühmteste Romanfigur von Charlotte Brontë, wird einige Züge von ihr in dem Professor und seiner Schülerin entdecken.
Der Stil des Romans ist eher berichtet in Briefform in dem auch der Leser angesprochen wird. Es gibt sehr viele französische Abschnitte und Sätze, was natürlich am Handlungsort liegt als auch daran das es damals verbreiteter war. Um mehr Atmosphäre zu schaffen hat man diese beibehalten und in einem Glossar erklärt.
‚Der Professor‘ ist vielleicht nicht grade der beste Roman von Charlotte Brontë, nichts desto trotz strahlt er eine einmalige Faszination aus.

 



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/der-professor-von-charlotte-bronte/

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Tags: charlotte brontë, debütroman, klassiker   (3)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

aussteuerpakete, amerikanische soldaten, juden, alter, vertreter

Die Teilacher

Michel Bergmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2011
ISBN 9783423140300
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich weiß ich gar nicht mehr wie ich auf ‚Die Teilacher‘ aufmerksam wurde. Es stand sehr lange in meinem Regal ohne wirklich Beachtung zu finden. Neulich brauchte ich eine etwas lustige Lektüre und da kam mir dieser Roman in den Sinn.
Meine Hardcoverausgabe ist im Februar 2010 im Arche Verlag erschienen und hat 288 Seiten. Noch einmal neuerschienen ist es bei dtv. Ein Film basierend auf den Büchern von Michel Bergmann lief im April in den Kinos, unter dem Titel ‚Es war einmal in Deutschland‘

 

Inhalt:
Als David Bermann am 11. Januar 1972 stirbt, versammeln sich seine alten Kollegen Verständig, Fajnbrot und Szoros. Allesamt Teilacher, aber David Bermann war der Beste unter ihnen. Keiner hat so geschickt und raffinier Aussteuerpakete verkauft. Ein Meister seines Faches. Bei diesem Zusammentreffen werden aber nicht nur an die guten Seiten des Lebens gedacht. Auch der Krieg zieht sich wie ein dunkler Schatten durch die Erzählungen.
Ein Roman der die Geschichte der Überlebenden erzählt.

 

Meine Meinung:
Um gleich vorweg ein Missverständnis aufzuklären das Wort Teilacher hat nichts mit dem Lachen zu tun. Sondern es kommt aus dem Jüdischem und im Deutschem sagen wir zu einem Teilacher Handelsvertreter.
Der Stil sowie die Sprache laden zum Schmunzeln ein und sind mit dem typischen jüdischen Humor gewürzt. Dies bedeutet das wir den einen oder anderen Witz zu lesen bekommen und sehr viele jüdische Begriffe einfließen. Erst am Ende der Lektüre entdeckte ich durch Zufall das angehängte Glossar. Um ehrlich zu sein brauchte ich es nicht, da die Sprache recht seicht ist. Die meisten Begriffe erklären sich von selber.
Michel Bergmann ist selbst ein Kind von internierten Juden und dieses merkt man seinem Werk auch an. Er weiß wovon er schreibt. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke das der Autor auch ein stückweit seine eigene Familiengeschichte verarbeitet.
Trotz der geringen Seitenzahl ließ Bergmann alle Teilacher zu Wort kommen. Der Leser erzählt so einen interessanten Rundumblick. Besonders Augenmerk wird auf Max Holzmann gelegt, dies ist der Vorgesetzte von David Bermann und den anderen Teilachern. Von seiner Geschichte hätte ich wirklich gern noch viel mehr erfahren, aber immer dann wenn ich dachte jetzt geht es los, das Buch wird tiefgründiger flachte es sofort wieder ab. Dies war ein Problem das sich für mich durch das komplette Buch zog.
Man merkt dem Roman an, das sein Autor Filme und Serien fürs deutsche Fernsehen schreibt. Es ist wie ein deutscher Film gut aber nicht wirklich gut, immer ein wenig die Angst dahinter die Realität auch wirklich abzubilden. Viel zu schnell wurde für mich dann immer auf die nächste komische Situation umgeschwenkt, die dann der Vorherigen sehr glich. Leider trug dies dann auch nicht wirklich was zur Handlung bei.

‚Die Teilacher‘ ist ein Buch, das wirklich stark beginnt jedoch bald seine Schwächen offenbart. Durch seinen Humor und die leichte Sprache ein gutes Buch für zwischendurch, aber mehr auch nicht.



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/die-teilacher-von-michel-bergmann/

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

liebesroman

Sand in den Haaren

Pea Jung
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.07.2016
ISBN 9783741225598
Genre: Romane

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 18 Rezensionen

vergewaltigung, usa, jugend, missbrauch, familie

Die Musik der Wale

Wally Lamb , Heinz Zwack
Flexibler Einband: 571 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.12.2005
ISBN 9783548605944
Genre: Romane

Rezension:  
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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, biografie, holocaust, judentum, selbstfindung

Überbitten

Deborah Feldman , Christian Ruzicska
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Secession Verlag für Literatur, 29.05.2017
ISBN 9783906910000
Genre: Biografien

Rezension:

Wenn ich am Anfang einer jeden Buchsaison die Kataloge durchschmöckere gibt es für mich immer nur sehr wenige Ankündigungen deren Erscheinung mich und mein Herz jubeln lassen. ‚Überbitten‘ von Deborah Feldman ist eines dieser Bücher. Umso mehr freue ich mich darüber, das es mir der Secession Verlag für Literatur zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank an dieser Stelle.
Das zweite Buch der Autorin, das in Deutschland im Mai 2017 erschienen ist. Es hat in der wundervollen Hardcover-Ausgabe 704 Seiten.

 

Inhalt:
Mit 23 Jahren und einem kleinen Sohn verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinschaft der Satmarer Juden in New York.
Ihre Suche nach dem Selbst führt Deborah Feldman durch viele Höhen und Tiefen, oft geprägt von Ängsten, aber auch von Glück. Ihre Reise führt sie dabei von New York über viele Umwege nach Berlin. 

 

Meine Meinung:
Seit fast drei Jahren betreibe ich meinen Blog. Aber noch nie ist es mir so unglaublich schwer gefallen eine Rezension zu verfassen. Denn kein Wort was hier geschrieben steht, wird ‚Überbitten‘ gerecht. Die Lesung am 14.06.17 hat mir diese Aufgabe nicht grade einfacher gemacht. Ich bin noch immer geflasht von meinen Eindrücken, dieser wundervollen Lesung - Danke Deborah Feldman.
Wer ‚Überbitten‘ zum ersten mal aufschlägt und zu lesen beginnt, der wird vom ersten bis zum letzten Wort feststellen, das es Deborah Feldman´s eigene Sprache ist, welche aus diesem Schreibstil spricht. Sie wirkt wesentlich freier in ihrem Ausdruck, irgendwie glücklich und angekommen.
Sehr behutsam bringt sie den Leser dazu ihre Reise mitzufühlen und zu verstehen. Eine Reise die sie von ihren Wurzeln wegbringt und zu viel tieferen Wurzeln hinführt. Wie Geist an ihrer Seite, ihre Großmutter. Trotz das Deborah Feldman mit aller Macht aus der Gemeinschaft der Satmarer Juden ausgestoßen wurde und sie keinen Kontakt mehr zu dieser Dame hat, trägt sie die Großmutter immer im Herzen. In dem sie ihre Spuren verfolgt findet sie über Umwege ihren eigenen Weg. Ihr Blickwinkel ist dabei der eines kleinen Kindes, welches total wissbegierig und neugierig seine Umgebung zu entdeckt, gleichzeitig ist sie eine Löwenmutter. Ohne Vorurteile zieht sie ihre Schlüsse. Vielmehr versucht sie immer zu verstehen warum die Begebenheit so sind wie sie sind. Vergebung und sich selbst anzuerkennen spielt dabei eine prägende Rolle. Dies wird schon durch den Titel ‚Überbitten‘ (im jüdischen Überbeten, heißt soviel wie sich von seinen Schuldgefühlen rein waschen).
Wir als Leser verfolgen eben diesen Weg mit. Ein Weg der oft sehr steinig ist und so manches mal an einem ganz anderen Punkt endet als ich es vermutet habe. Dabei spielen die Themen Glauben, Religion, Feminismus eine zentrale Rolle. Gleichzeitig ist es ein Buch voll von Liebe zur Literatur und ihrer Bedeutung für die Autorin. Des Weiteren hat sie mich mit ihrer Leidenschaft fürs Reisen abholen können. Bildgewaltig werden diese Reisen beschrieben. Ich selber hatte immer das Gefühl mit der Autorin zusammen diese Orte zu bereisen.
Deborah Feldman ist eine starke Frau. Eine großartige Schriftstellerin. Ein Mensch der für das einsteht, was er fühlt. Ich hoffe darauf noch Einiges von ihr hören und lesen zu dürfen.
Es gibt Bücher die prägen einen fürs ganze Leben ‚Überbitten‘ und auch ’Unorthodox’ sind zwei dieser Bücher.



Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/uberbitten-von-deborah-feldman/

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180 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

oxford, mystery, rezension, die schule der nacht, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Mit der Aussage „Für alle Fans von Deborah Harkness“, Oxford, einer mysteriösen geheim Gesellschaft und diesem Cover hatte dieses Buch sofort mein Interesse geweckt.
Der Roman wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt - Herzlichen Dank an den Penhaligon Verlag.
Das Hardcover hat 448 Seiten und ist im Mai 2017 bei Penhaligon erschienen.

 

Inhalt:
„Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück und bringe alles zu einem guten Ende.“ Diese Botschaft findet Cassie Blackwell in einem Päckchen, welches sich an ihre verstorbene Mutter richtet. Anbei befinden sich in dem Paket Bilder die ihre Mutter als Oxfordstudentin zeigen. Cassie beschliesst der Vergangenheit ihrer Mutter auf den Grund zu gehen und schreibt sich dafür in einen der weltberühmten Oxford Colleges ein. Dort trifft sie sie neben altehrwürdigen Traditionen auch auf eine mysteriöse Geheimgesellschaft, die sich ‚Die Schule der Nacht‘ nennt…

 

Meine Meinung:
Um es gleich vorweg zu nehmen 2/3 des Buches fand ich einfach großartig. Das letzte drittel hat es mir dann regelrecht verdorben.
Ich komme erst einmal zu den positiven 2/3 des Romans,: Die Sprache ist einfach toll. Stellenweise genauso altehrwürdig wie Oxford selbst, sehr detailreich und manchmal auch etwas antiquiert im sehr positiven Sinne. Allein durch die Sprache und dem sehr atmosphärischen Stil merkt man der Autorin ihre Liebe zu Oxford an.
Der Roman beginnt anders als ich es erwartet habe, mit Cassie`s ersten Tag an der Universität in Oxford. In kurzen Rückblicken erfährt der Leser warum Cassie sich entschlossen hat nach Oxford zu gehen von ihrer schweren Kindheit und auch von ihrer Mutter. Als bald merkt sie dann, dass sie sie gar nicht so recht allein auf die Spurensuche konzentrieren kann. Denn Cassie muss auch lernen ihr eigenes Leben zu leben. Sie ist bis zu einem gewissen Punkt im Buch eine wundervolle Protagonistin. Sie ist eher ein einsamer Wolf mit sehr viel Mut zum Kämpfen und einen guten Sinn für Ungerechtigkeit. Alles in allem eine starke Frau wie ich sie mir mehr in Büchern wünsche.
Der Genremix zwischen Krimi, Gesellschaftskritik und ein wenig New Adult in gehobener Sprache ließen mein Herz höher schlagen. Natürlich sind auch die angesprochenen Themen interessant. Auf eindrucksvolle Weise bringt die Autorin die Themen näher, da sie dabei aus eigenen Erfahrungen schöpfen kann und der Leser erfährt was es bedeutet an einem Elitecollage wie in Oxford zu studieren.
Und dann kam da letzte drittel, welches alles zu Nichte machte, was ich so sehr schätze. Die Auflösung und das Ende wollen so gar nicht zum Rest des Romans passen. Im Nachhinein frage ich mich immer noch warum macht die Autorin das? Selbst die Sprache und die Protagonisten wirken plump. Es fühlt sich an als ob die Autorin nicht wusste, wie sie ihren eigenen Plot auflösen soll. Sie entscheidet sich für die abstruseste Art und Weise, mit kaum einer logischen und nachvollziehbaren Erklärung.

‚Die Schule der Nacht‘ konnte mich auf den ersten zwei dritteln völlig von sich begeistern mit seiner atmosphärischen Geschichte, trotz des schlechten Endes. Aus diesem Grund und weil der Roman ein Debüt ist, würde ich Ann A. McDonald noch eine Chance geben.



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/die-schule-der-nacht-von-ann-a-mcdonald/

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roman

Kiss And Cook In Schottland

Tanja Neise
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei null, 22.05.2017
ISBN B0719QGLQ5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tanja Neise hat mit ‚Kiss And Cook In Schottland‘ den dritten und letzten Teil der Centerstarksrreihe veröffentlicht. Die anderen beiden Teile habe ich auch gelesen. Natürlich wollte ich nun auch die dritte Geschichte um Adam erfahren. Die liebe Tanja Neise hat mir ein Rezensionsexemplar, im E-Book-Format zur Verfügung gestellt. Vielen, vielen Dank! Ich sollte noch erwähnen, das alle drei Bücher unabhängig von einander gelesen werden können. Das E-Book ist im Mai 2017 bei Amazon erschienen und hat ca 270 Seiten.

 

Inhalt:
'Kiss And Cook In Schottland' erzählt die Geschichte von Adam, der sich nach dem Auflösen der Band Centerstarks in ein kleines Dörfchen in Schottland zurück gezogen hat. Ihm schien sein beschauliches Leben zu genügen, bis Fiona kam und alles auf den Kopf stellte. Aber auch die lebenshungrige junge Frau hat ihre Vergangenheit.

 

Meine Meinung:
Ich muss ja zugeben immer wenn man über dieses Buch spricht oder Inhaltsangaben liest, blinken auch bei mir sämtliche Kitschalarme auf. Umso mehr hat mich dann der wirkliche Inhalt überrascht.
Die Geschichte ist so wunderbar natürlich, wie sie eigentlich nur vom Leben selbst geschrieben werden kann oder von besonders feinfühligen Autorinnen. Die Geschichte hat weder Kitsch und Klischee zu bieten, sondern viel mehr echte Gefühle und Spannung. Diese endet aber bei Fiona und Adam nicht im üblichen ‚Er-oder Sie-ist-so-heiß-Denken‘ oder völlig unverständlichen Situationen, die in unnötigen Hindernissen enden. Alles dieses wird der Leser in dieser Liebesgeschichte nicht finden. Viel mehr geht es um Neuanfänge und wieviel darf ich anderen Menschen zutrauen?
Die Handlung an sich wird dabei so leicht erzählt wie der sprichwörtliche Schmetterling der einen Sturm auslöst. In diesem Fall ein Sturm der Gefühle, der mein Leserherz in Besitz genommen hat und nicht wieder losgelassen hat.
Die liebe Fiona ist mir mit ihrer direkten, ehrlichen Art sofort ans Herz gewachsen. Zudem kann ich mich mit Fiona total identifizieren. Aber auch Adam ist ein sehr interessanter Charakter, der viel tiefsinniger ist als ich zu Beginn von ihm erwartet hätte und mit dem ich sehr gerne mal das eine oder andere Gespräch führen würde. Beide, Fiona und Adam machen im Buch eine positiv Entwicklung, wobei ich denke das die Beiden am Meisten davon überrascht wurden.
Die Handlung wird abwechselnd von Fiona und Adam erzählt. Dabei gelingt der Autorin sehr gut Handlungen, die im ersten Moment Fragen aufwerfen könnten, im nächsten Kapitel aufzunehmen und zu erklären. Und manchmal denken sich die Beiden etwas ganz anderes dabei, als es im ersten Moment den Anschein hat. Für genug Überraschungsmomente ist so gesorgt. Die Kulisse Schottland und die Rezepte verzaubern das Buch nur noch mehr.+

Mit ‚Kiss And Cook In Schottland‘ ist Tanja Neise ein feinfühliger Liebesroman gelungen. Ein Buch für alle Stunden, in denen nur ein gutes Buch den Tag retten kann.

 



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/cook-and-kiss-in-schottland-von-tanja-neise/

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straßensymphonie, jäger, wandler, liebe, musik

Straßensymphonie

Alexandra Fuchs
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959911795
Genre: Fantasy

Rezension:

‚Staßensymphonie‘ habe ich mir mal als Ebook in einem Kindledeal gekauft. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur positive Stimmen vernommen. Das Ebook und das Printbuch haben 376 Seiten und sind im August 2016 im Drachenmond Verlag erschienen.

 

Inhalt:
Nachdem für die Gestaltwandlerin Kat eine Welt zusammen gebrochen ist, als ihr Vater gestorben ist, hat sie auch der Musik abgeschworen. Bis eines Tages Levi mit seiner Band auftaucht. Zu allem Überfluss ist Levi´s Tier ein Hund, was der Katze in Kat so gar nicht passt. Zusammen mit der Band „Night Circus“ macht sich Kat auf den Weg in ihr größtes Abenteuer.

 

Meine Meinung:
Ich muss zugeben ich freute mich schon sehr auf dieses Buch. Die ersten Kapitel begannen auch gleich recht vielversprechend. Kat schien mir sympathisch zu sein und die Geschichte mit ihrer Gestaltwandler- und Musikthematik versprach etwas besonderes zu werden. Ich fühlte mich sofort wohl in der Heimat von Kat und hoffte darauf mehr von der Welt der Gestaltwandler zu erfahren.
Was mir gleich zu Anfang auffiel waren die gewollt witzigen und sehr langen Kapitelüberschriften. Ich gewöhnte mir deshalb schnell an diese zu überlesen.
Da es sich wie bei vielen Drachenmondbüchern auch hier um eine Märchenadaption handelt, war ich auch schon ganz gespannt wie das Märchen hier verarbeitet wurde. Um welches Märchen es geht möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten, dies würde der Handlung zu viel vorwegnehmen. Im Bezug zu dem Märchen viel mir aber auf, das Alexandra Fuchs einwenig dazu neigt, die Handlung nachzuerzählen. Dies führte unweigerlich dazu, das die Geschichte in der Mitte des Buches bereits erzählt war. In der zweiten Hälfte hatte ich das Gefühl die Autorin schiebt eine zweite Story hinterher, mit der sie erst einmal erklären muss was an ihren Protagonisten so besonders ist und was das besondere an der Welt der Gestaltwandler ist.
Leider ist es der Autorin nicht gelungen mir dieses Besondere näher zu bringen. Am Ende stellte sich für mich die Frage hätten es nicht auch ‚normale‘ Menschen auch getan und wo ist das tolle Musicfeeling vom Anfang geblieben.
Mein größtes Sorgenkind ist und war eigentlich Kat. Sie hat sich von dem netten, sympathischen Mädel mit Ecken und Kanten zu einer Karikatur ihrer Selbst entwickelt, die nur noch an Kaffee, ihre Unsportlichkeit und ihren tollen Freund denken kann. Hinzu kommt das sie ich reichlich jammert und wenig Verantwortung übernimmt. Der sehr seichte Schreibstil tat sein übriges.
Nichtsdestotrotz gab es die eine oder andere Wendung, die mir recht gut gefiel.

‚Straßensymphonie‘ hat noch sehr viel Luft nach oben, trotzdem war die Idee gut. Vielleicht werde ich irgendwann einmal den zweiten Teil lesen.



Mehr Infos:  http://das-leseleben.webnode.com/news/strasensymphonie-von-alexandra-fuchs/

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Die Frauen von Savannah

Beth Hoffman
Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.2009
ISBN 386365045X
Genre: Romane

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enid, hortense, bettina, frankreich, charlie

Die vier Schwestern, Band 3: Bettina

Malika Ferdjoukh , Bernadette Ott
Fester Einband: 219 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2006
ISBN 9783551581433
Genre: Kinderbuch

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winter, frankreich, freundschaft, schwestern, merlin

Die vier Schwestern, Band 2: Hortense

Malika Ferdjoukh , Bernadette Ott
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.08.2005
ISBN 9783551581426
Genre: Jugendbuch

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schwestern, sommer, jungs, familie, hotel

Die vier Schwestern, Band 4: Geneviève

Malika Ferdjoukh , Bernadette Ott
Fester Einband: 219 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2006
ISBN 9783551581440
Genre: Jugendbuch

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