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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

krimi, mord, klinik, unterhaltung, reich

Mord auf Entzug

Werner Gerl
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Buch&Media, 15.02.2017
ISBN 9783869069173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mord auf Entzug" - spritziger Titel, cooles Cover, sympathischer Rückbuchtext und Autor! Was könnte ich als Leser da noch zu bemängeln haben? Nun, am ehesten die mit Klischees überladenden Charaktere und zu viele Handlungsstränge für ein zu kurzes Buch. 


Aber zuerst etwas zum Autor: Werner Gerl, Baujahr '66, Lehrer, Autor, Kabarettist *und* freier Journalist - ein kleines Multitalent also. Als unter griesgrämigen leidende Abiturientin würde ich wohl vieles für eine Unterrichtsstunde mit Werner Gerl geben, denn so rein von der Person aus scheint er doch a ganz sympathischer Kerl zu sein. Genug von den Nöten einer Schülerin, zurück zu den Werken des Autors! Seit einigen Jahren spezialisierte er sich mehr und mehr auf Krimis sowie satirische Kurzkrimis, einer davon wohl "Mord auf Entzug". 
In "Mord auf Entzug" wird ein Leiter einer Entzugsklinik auf mysteriöse Weise ermordet und die witzig-spritzige Kommissarin ermittelt nun mit ihrem neuen Anhängsel (mit selten blödem Namen) Popolo auf der Spur des Mörders. 


Wie man sich vorstellen kann, tauchen in einer Entzugsklinik mehr als nur drei Personen auf. Und jede Person hat eine eigene Geschichte. Genau die wollte Herr Gerl wohl einzeln ausgestalten, um sie hinterrücks zu einem "großen Ganzen" zusammenzuknoten. Guter Ansatz, Schreibstil auch angenehm, aber leider war es mir dann doch zu viel für eine gemütliche Abendlektüre. Wahrscheinlich hätte ich es als angenehmer empfunden, hätte sich diese Geschichte auf 200 Seiten mehr entfalten dürfen. Jeder Strang hatte sein eigenes Potential, doch war leider zu schnell wieder "verschwunden". Durch das parallele Nachdenken ("Hmm, wie hängt DER nun mit DEM zusammen?") ist mir der Witz zwischen den Zeilen leider auch relativ oft verloren gegangen. 


Kann man lesen, wenn man auf einen schnelllebigen Kriminalroman mit bayrischer Kulisse steht - für jemanden, der lieber zwei ausführlich ausgebreitete Handlungsstänge vor sich liegen hat als fünf angeschnittene, ist "Mord auf Entzug" wohl eher ein Fehlgriff. 

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

krimi, erpressung, eifersucht, berge, karawanken

Tod in den Karawanken

Andrea Nagele
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783954519613
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch unglückliche Verknüpfungen verschiedenster Ereignisse wird in "Tod in den Karawanken" ein 20 Jahre zurückliegender Mord nochmal ans Tageslicht geholt und fordert im Laufe der Handlung noch weitere Opfer. 


Die Story spielt sich an verschiedenen Orten ab, hauptsächlich in Klagenfurt und in Grado, Italien. Andrea Nagele, Autorin dieses Kriminalromans, ist in diesen beiden Städten selbst beheimatet. Meiner Meinung nach wird das ziemlich deutlich, da die Schauplätze so präzise beschrieben werden, als wäre man selbst anwesend. 
Das Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten, eher schlicht und wirkt harmonisch. 


Lilo, früher von ihren Freunden "Lilofee" genannt, lebt in Trennung von ihrem Mann Hanno und genießt diese neu gewonnene Freizeit sichtlich. Als ihre Tochter Lena jedoch nicht, wie vereinbart, in Grado mit dem Bus ankommt, beginnt der Krimi und nimmt seinen Lauf. Doch nicht Lena ist etwas zugestoßen, sondern Lilos früherer Freundin Magdalena. Während Lilo immer angsteinflößendere Drohbriefe - ganz nach Klischee mit ausgeschnittenen Zeitungsbuchstaben - eines mittellosen, bemitleidenswerten Alkoholikers erreichen, die sie vergeblich zu verheimlichen versucht, bittet Hanno seinen alten Freund, den Polizisten Rosner, um Hilfe. Man bekommt irgendwie das Gefühl, als sei jeder zweite dort auftretende Mann ein Alkoholiker...Rosner sitzt seine Zeit in der Entzugsklinik ab, der bemitleidenswerte Alkoholiker trinkt Schnaps wie Wasser weg und Hanno greift in Stresssituationen auch gerne mal zum Gläschen. Für einen von ihnen wird der Alkohol zum tödlichen Verhängnis. 


Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so sehr in seinen Bann ziehen würde. War ich vorher noch der Meinung, auf kaum 250 Seiten könne man keine Spannung aufbauen, so hat mir Andrea Nagele definitiv das Gegenteil bewiesen. Und das hat sie so gut geschafft, dass ich auch ihre anderen Werke gerne lesen will - Erfolg auf ganzer Linie also! 

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62 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, politthriller, berlin, deutschland, russland

Zwei Sekunden

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.08.2016
ISBN 9783570585672
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach "Heldenfabrik" begleiten wir, die Krimi-hungrigen Leser, Kommissar de Bodts Teetrinkereien in "Zwei Sekunden" aufs Neue. Dieses Mal geht es - neben zig Liebschaften zwischen den Figuren - um einen Terroranschlag auf Mutti-Merkel und den namenlosen russischen Präsidenten. Auf über 200 Kapitel nehmen uns de Bodt & Bande (nun, und die bösen Buben halt) mit durch Berlin. In der geliebten Hauptstadt werden plötzlich Politiker ohne Ende ermordet und keiner scheint den Fall lösen zu können. Wahrscheinlich mehr aus Mitleid als aus Interesse bilden de Bodt und seine Kollegen ein extra Ermittlungstrüppchen und ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der "eigentlichen" Ermittlungstruppe beginnt. 


Entsprungen ist Kommissar de Bodt dem deutschen Schriftsteller und Historiker Christian von Ditfurth. Dieser fühlt sich momentan als freier Autor und Lektor in Berlin ziemlich heimisch. 


Rein vom Optischen her spricht mich das Cover und Design des Buches schon irgendwie an. Nur ist es nichts Besonderes. Muss ja auch gar nicht sein. Gegliedert ist der Thriller in vieeeeeeeeele (hier bitte Echo einfügen) Kapitel. Der Leser - also ich! - hängt sich nämlich nicht nur an de Bodts Fersen, sondern auch an die der "Nebendarsteller" - de Bodt hat ein so einnehmendes Wesen, dass man den Rest wirklich nur als Nebengedöns bezeichnen kann. Teilweise ist das ziemlich spannend, manche Passagen hat der Leser - also wieder ich... - ohne Gewissensbisse bloß überflogen, weil es einfach too much war. Ich möchte keine 20 Kapitel über eine Perspektive lesen, in der sich die Figürchen nur im Kreis drehen und nichts Neues zu passieren scheint. Dem kommt zum Glück entgegen, dass die Kapitel bloß eine Handvoll Seiten umfassen. In der Kürze liegt die Würze! 
Das Ende wurde ziemlich dramatisch inszeniert. Und es wurde in die Länge gezogen. Plötzlich war da auch so viel Action...irgendwie nahm es mir jeden Bezug zur realen Welt, den ich vorher eigentlich noch hatte. Das Szenario ist schließlich nicht mal SO unvorstellbar: Terroranschlag auf Regierungsoberhäupter, Polizei dribbelt im Kreis und Klatschblätter ziehen die Gesetzeshüter so richtig schön durch den Dreck. Aber gut, literarischen Welten sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt! 
Ziemlich ausgelatscht wurde auch der "Plot" an sich. Er war so breitgelatscht, dass er gar nicht mehr überraschend war. Ja gut, betraf auch nicht unbedingt mein Interessengebiet. Andere Leser, die etlichen, nichtssagenden und doch so vielversprechenden Seiten über politische Dramen etwas abgewinnen können, sind hier jedoch sehr gut beraten! Man kann es halt nicht jedem recht machen. 
Das Spannendste für mich waren übrigens die Liebesgeschichten. Denn davon gibt es zuhauf. Herr von Ditfurth, sollte es irgendwann mit den Kriminalromanen und Sachbüchern nicht mehr klappen, schwenken Sie einfach auf Liebesromane um. Potential ist definitiv vorhanden! 

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666 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, stephen king, revolvermann, horror

Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012134
Genre: Krimi und Thriller

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369 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, der dunkle turm, stephen king, revolvermann, roland

Glas

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012172
Genre: Krimi und Thriller

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370 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 178 Rezensionen

organspende, liebe, transplantation, lily oliver, depression

Die Tage, die ich dir verspreche

Lily Oliver
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426516768
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Organspender sind Glücksbringer unter unglücklichen Umständen", dieses Zitat Manfred Hinrichs beschreibt den inneren Konflikt der Protagonistin des Werkes "Die Tage, die ich dir verspreche" von Lily Oliver einwandfrei. 

Gwen, gerade erst stolze Besitzerin eines neuen Herzes, hat da nämlich so ihre Probleme damit, nun mit ihrem neuen Herzchen glücklich zu werden. Sie fühlt sich schuldig am Tod des Spenders - ein Aspekt der Organspende, der in unserer Gesellschaft viel zu wenig bedacht wird. Die neue Besitzerin, die in meiner Vorstellung mittellange, rote Haare hat, plagt sich ständig mit Albträumen rum, in denen sie mögliche Spender"opfer" oder ihre Angehörigen erblickt. Das setzt ihr letztendlich so enorm zu, dass sie sich letztendlich zum Selbstmord entscheidet, wobei ihr Herz einen neuen Besitzer finden soll. Diesen findet sie scheinbar in Noah - mehr oder weniger typischer BWL-Student in München, Admin des Herzforums. Er ist nun nicht soo begeistert von Gwens Idee und will sie im Laufe des Geschehens davon abbringen. 

Lily Oliver kann ich ein Talent ohne wenn und aber zusprechen: sie beschreibt die kompliziertesten Situationen, in die hoffentlich die wenigsten Menschen kommen, so klar und genau, dass man beim Lesen ins reinste Gefühlschaos gerät. Egal, in welcher Lage sich einer unserer Protagonisten gerade empfindet: ist er wütend, hätte ich gerne genauso Vasen gegen die Wand geschmettert! Versank Gwen wieder in ihren düsteren Gedanken, kam auch ich in dieser Nacht nicht mehr aus dem Grübeln heraus. 

Die Gestaltung ist ziemlich interessant und beinhaltet außergewöhnliche, individuelle Elemente. Zu Beginn jedes neuen Kapitels bekommt der Leser - Ich! - die Möglichkeit, einen Post aus einem der beiden Herzforen zu lesen, als Appetithäppchen auf's Kapitel sozusagen. Das Cover passt im offensichtlichen Sinne nicht unbedingt zur Geschichte, jedoch scheint es sich um interpretationsmäßigen Spielraum: vielleicht sollen die Mohnblüten für Spenderherzen stehen, der grüne Stängel für das Leben, dass ihnen durch die neuen Träger eingehaucht wird? Ohne die Träger können sie nicht leben, sie würden eingehen. Auf die Art ist es ziemlich tiefgründig... 

...sei es, wie es ist, ich kann nur jedem, der ein bisschen Interesse für das Thema "Organspende" aufbringen kann, empfehlen, dieses Werk Olivers zu lesen. 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

selbstfindung, liebe, wandern, kalifornien, wanderung

Jenseits des Weges

Sonja Yoerg , Edith Beleites
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.09.2016
ISBN 9783959670722
Genre: Romane

Rezension:

"Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg verspricht uns in erster Linie einen Roman zum Thema Selbstfindung. Dass die aber eben nicht so einfach ist wie ein Versteckspiel mit einem Elefanten, zeigt sich im in der Geschichte sowie an der Struktur im Allgemeinen. 

Liz will den John Muir Trail bezwingen, um sich von ihren Problemen und der komplizierten Beziehung zu Dante, ihrem Lebenspartner, zu distanzieren und sich selber zu finden. Wie im Buch deutlich wird, hat sie schon seit ihrer Kindheit Probleme, mit sich ins Reine zu kommen - auf der einen Seite ist sie, die mit Einsamkeit aufgewachsen ist, auf der anderen Seite steht Dante, der am liebsten sofort heiraten und Kinder mit ihr kriegen würde! Ups, vielleicht nicht ganz unwichtig: Liz hat erst vor kurzem eine Abtreibung hinter sich, die sie Dante verschwiegen hat. Umso belastender wird es für sie, als er mit ihr wandern will. Das war es aber noch lange nicht! Auf dem Trail treffen sie auf durchgeknallte Typen und denken nicht mal im Traum daran, sich fachmännische Hilfe zu holen. 

Genau das ist auch schon mein erster Kritikpunkt. Jeder normale Mensch hätte eine solche Wanderung nach Mord und Totschlag-Ereignissen abgebrochen, Dante und Liz machen natürlich weiter. Ein Waldbrand? Wen juckts! Diebstahl der Ausrüstung? Hm, gibt wohl Schlimmeres. 
Jedoch hätten dieses unrealistische Verhalten gar nicht erst keimen müssen: meiner Meinung nach wäre es besser für das Buch geworden, hätte sich die Autorin auf wenige Themen fokussiert. In einen Selbstfindungsroman gehören so viel Drama und Action nicht rein. Hätte man es auf zwei Teile gesplittet, könnte ich nun sicherlich sagen "hmm, ja, gut, dann ist ein Buch nicht so vollgepackt", auch wäre dann das zugegebenermaßen offene Ende nicht so gravierend aufgefallen wie jetzt. Viel zu schnell findet die Wanderung ein Ende und alles ist Friede-Freude-Eierkuchen. Die Guten lieben sich, die Böösen *damdamdaaam* sitzen hinter schwedischen Gardinen. Leider blieb man auch von Überraschungen größtenteils verschont. Charakterzüge wurden viel zu früh zu sehr ausgeprägt dargestellt, als dass ihre Handlungen noch für Überraschungen gesorgt hätten. 
Und...zugegeben, irgendwann ging mir auch Liz' Gewitterangst auf die Nerven. 

Grundsätzlich will ich die Geschichte nicht schlecht reden - sie ließ sich flüssig lesen, ein angenehmer Schreibstil begleitete einen durchweg. Auch die Situationswechsel zwischen den Kapiteln waren nicht zu sprunghaft. Scheinbar ist es einfach eins dieser Bücher, die man entweder mögen oder nicht mögen kann - wie Puddinghaut zum Beispiel. 

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332 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

horror, vampire, stephen king, brennen muss salem, fantasy

Brennen muss Salem

Stephen King , Peter Robert , Silvia Morawetz , Jerry N Uelsmann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.09.2010
ISBN 9783453407497
Genre: Fantasy

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Brennen muss Salem

Stephen King , Jürgen Kluckert
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.05.2012
ISBN 9783785746684
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

familie, afrika, historischer roman, kongo, liebe

Die Giftholzbibel

Barbara Kingsolver , Anne Ruth Frank-Strauss
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2012
ISBN 9783492273848
Genre: Romane

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552 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, freundschaft, hochzeit, nora roberts, hochzeitsagentur

Herbstmagie

Nora Roberts , Katrin Marburger
Flexibler Einband: 443 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.09.2010
ISBN 9783453407657
Genre: Romane

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, märchenprinz, alkohol, marian keyes, kinder

Märchenprinz

Marian Keyes , Susanne Höbel
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.02.2010
ISBN 9783453406377
Genre: Liebesromane

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278 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

köln, humor, millionär, simon peters, vollidiot

Millionär

Tommy Jaud
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 07.11.2008
ISBN 9783596174751
Genre: Romane

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396 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

humor, tommy jaud, argentinien, bamberg, urlaub

Resturlaub

Tommy Jaud
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512409
Genre: Romane

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932 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 90 Rezensionen

humor, single, männer, vollidiot, liebe

Vollidiot

Tommy Jaud
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.2006
ISBN 9783596163601
Genre: Romane

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347 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

russland, katharina die große, historischer roman, winterpalast, intrigen

Der Winterpalast

Eva Stachniak , Peter Knecht
Flexibler Einband: 532 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 16.09.2013
ISBN 9783458359708
Genre: Historische Romane

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97 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

berlin, krimi, rattenplage, humor, horst evers

Der König von Berlin

Horst Evers , Cathrin Günther , any.way
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2014
ISBN 9783499259524
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der literarische König von Berlin, Horst Evers, hat mit "Der König von Berlin" einen seltsam unterhaltsamen Kriminalroman, triefend vor Satire, geschrieben. Es war das erste Buch von Evers, welches ich las, zuvor kannte ich bloß die Kurzgeschichten, die ich jedoch allesamt brilliant fand und sie regelrecht verschlungen habe. 

Das Cover ist im typischen Evers-Stil, so nenne ich es jetzt mal, gehalten und hat auch tatsächlich etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun! Leider erlebt man ja viel zu oft, dass einem das Cover von wundervollen Szenen erzählen soll, während sich die Geschichte um perverse Serienmörder dreht. 
Der Roman ist aus der Sicht eines unsichtbaren Dritten erzählt und dieser agile Dritte hüpft von Kapitel zu Kapitel zwischen den Personen hin und her. Das ist aber nicht schlimm, denn man hat immer genügend Zeit, um dann nicht vor dem Buch zu sitzen, mit dem Gedanken, einen Drohbrief an den Autor zu schicken, wenn er nicht bald mit diesen elenden Gedankensprüngen aufhört. 

Der Hauptprotagonist tat mir zwischenzeitlich schon ganz schön leid. Es handelt sich um Hauptkommissar Lanner, das olle Landei. Der wurde von irgendeinem Kaff nach Berlin versetzt, jedoch von keinem ernst genommen. Dann plötzlich flattern ihm auf einmal drei Fälle auf den Schreibtisch - ein mysteriöser Mord, die Berliner Rattenplage und weil sich Lanner noch etwas zusätzlichen Ruhm aneignen will, möchte er in einem Zug noch den "Unfall" am alten Macchallik aufklären. 

Spannung, Spiel, Satire und Kaffeevollautomaten werden euch durch diese abenteuerliche Geschichte begleiten, es lohnt sich definitiv, das Buch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

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224 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

liebe, sommer, florida, film, mary kay andrews

Kein Sommer ohne Liebe

Mary Kay Andrews , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596035342
Genre: Liebesromane

Rezension:

Irgendwie soll man ja doch immer mit den guten Dingen beginnen, aber leider ist der erste Gedanke, der mir zu "Kein Sommer ohne Liebe" durch den Kopf geht, folgender: "Ja, wieso erinnert mich das denn so stark an 'Nur einen Horizont entfernt'? Es ist doch immerhin eine andere Autorin!" - aber dazu später mehr. 

"Kein Sommer ohne Liebe" erzählt uns die Lebens- und Leidens- UND Liebesgeschichte des Locationscouts Greer. Greer durchlebt gerade eine ziemliche Flaute im Leben: Mutti tot, Omi verzockt ihr Taschengeld bei einer App, nach ihrem egoistischem Ex gab es liebesmäßig nun auch keinen Supergau mehr und sollte sie ihren nächsten Job verhunzen, sollte sie sich so langsam mal mit den Formularen zur Beantragung staatlicher Leistungen auseinandersetzen. Genau um diesen Job geht es! Greer soll sich mit ein paar Arschlöchern aus der Filmbranche auseinandersetzen und eine passende Umgebung für den nächsten Film finden. Nach einer schweißtreibenden, tagelangen Suche entlang der Küste stößt sie mehr per Zufall auf einen beinahe magischen Ort namens Cypress Key. Während sie voller Inbrunst davon überzeugt ist, dass der Film das BESTE ist, was der Stadt je hätte passieren können, sehen die Bewohner es eher mit der Flinte in der Hand und auf der Türschwelle stehend. Aber, wie heißt es so schön? Gegensätze ziehen sich an! 

Ich kenne kein anderes Werk von Mary K. Andrews, jedoch würde ich darauf schließen, dass alle anderen genauso kitschig sind. Amerikanische Klischeeromane setzen sich wie folgt zusammen: 1/3 gebührt der Romantik, 1/3 der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit verschiedener Protagonisten (so, dass man auf alle Fälle Mitleid zum Charakter aufbaut - man soll ihn aber nicht als Psychopathen ansehen, weil er mit vier aus Versehen das Haus bei einer Familienfeier abgefackelt hat und er der einzig überlebende Müller/Meier/Schulze ist) und die restlichen 33,33 Prozent befassen sich dann noch mit der Rahmenstory. Diese ist als einzige variabel. 

Anhand des Titels würde ich mir das Buch in einer Buchhandlung sicherlich nicht kaufen, so viel steht fest. Er klingt, als sei unsere liebe Protagonistin DIE selbstbewusste Aufreißerin schlechthin... und ihr letzter Mann war jedoch der egozentrische Anwalt, der sie mit seiner Therapeutin betrogen hat....und sie lässt sich natürlich bis heute Schuldgefühle einreden. Ja. Erfolg auf ganzer Linie, wie ihr seht. Manchmal sind die deutschen Titel eben doch zum Scheitern verurteilt. 

Bei der Gestaltung hat man allerdings nichts in den Sand gesetzt, muss ich sagen! Im ganzen Buch verteilt findet man kleine Palmen und Strandstühle, mein Klischee liebender Teil hat sofort gequiekt: "OHH MEIN GOTT! SOOOOO SÜß!!!". Auch das Cover wirkt authentisch, nur gibt er nicht uuuunbedingt die Handlung wider. Aber wozu auch? 

Irgendwie lohnt es sich einfach nicht so ganz, diese Rezension hier auszuschmücken. Dieses Buch wird für mich kein Ratgeber fürs Leben, es zu lesen war ganz nett - ich konnte nebenbei entspannt in der Sonne liegen (also hier die Entwarnung: es ist nicht zu komplex) und an der Bräunung meiner Vampirhaut arbeiten. Vielleicht bin ich nebenbei mal weggedöst. Aber nur vielleicht. 

Für jede Powerfrau da draußen also ein Muss, am besten kauft ihr euch direkt dazu eine Vitrine, in der ihr das Buch deponieren könnt, um es euren Klatschtanten beim nächsten Kaffee vorzuführen. Auf alle Fälle wird das Buch genug Gesprächsstoff bieten - jeder Stereotyp dieser Gesellschaft hat da seinen Auftritt!

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91 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

liebe, sklaverei, amerika, mennoniten, sklaven

Die Küste der Freiheit

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783404167357
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Die Küste der Freiheit" von Maria W. Peter ist ein historischer Roman, wobei ich eher zur Liebesgeschichte tendieren würde, welcher sich hauptsächlich um die Auswanderung und Ansiedlung in den englischen Kolonien Nordamerikas dreht. Das Spannende hierbei ist, dass wir nicht die Rolle eines Sklaven einnehmen, auch nicht die eines reichen Schnösels, der gemütlich auf seine Plantagen starrt, nein! 
Anna Hochstetter verliert Haus, Hof und Vater und soll einen Widerling heiraten. Als wäre das nicht schon genug, wird sie auch noch von einem Soldaten der Hessischen Jäger belästigt, doch dann kommt noch ein Hessischer Jägeroffizier und rettet die gute Anna. Schlussendlich verfolgt sie jedoch das Pech auf den Fersen. Ihre einzige Chance sieht sie darin, sich als Schuldmagd zu verpflichten, um nach Amerika zu gelangen. Hier nimmt ihr Leid seinen Lauf, doch wendet sich alles irgendwann zum Guten. 

Auf den ersten Blick erscheint einem Maria W. Peters Werk wie ein riesiger Schinken - und, zugegeben, das ist er auch. Aber ein guter, gereifter, saftiger Schinken, mit dem man jede Sekunde genießt! Durch verschiedene Perspektiven erhaschen wir als Leser viele Einblicke, sind also nicht bloß auf Annas Gedankengut beschränkt. Und hat man einmal einen guten Lauf, liest sich das Buch fast schon zu schnell. Man kann komplett in die Geschichte eintauchen, da jede SItuation unglaublich detailliert beschrieben ist. Trotzdem lässt uns die werte Autorin noch Spielraum für eigene Ideen, was ich ziemlich wichtig finde. 
Zum Lesen habe ich allerdings viel zu lange gebraucht. Und das hat einen ganz einfachen Grund: ich las bis zu einer Stelle, auf der man vor lauter Spannung lieber vorgeblättert und den Schluss gelesen hätte, und wurde dann in meinen Hoffnungen enttäuscht. Die Geschichte nahm plötzlich eine so tragische Wendung, dass ich empört das Buch weglegen musste. Ja, was fällt der Autorin eigentlich ein? Wie kann man nur SO grausam sein?? 
Nachdem sich alle Empörung gelegt hatte, konnte ich wieder einigermaßen neutral an die Sache rangehen. Und siehe da, es folgte Schlag auf Schlag. Ich kann ohne Übertreibungen sagen, dass all diese Plot Twists grandios eingebaut wurden, an sich ist das Buch einfach wundervoll! 

Ich freue mich schon, weitere Bücher von Maria W. Peter zu lesen. Für alle, die gerne in Geschichten eintauchen und auch Liebe in historischen Schinken nicht missen wollen, gibt es wohl kaum besser gelungene Werke als "Die Küste der Freiheit". 

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209 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

stephen king, horror, kurzgeschichten, grusel, king

Basar der bösen Träume

Stephen King , Ulrich Blumenbach , Bernhard Kleinschmidt , Karl-Heinz Ebnet
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.01.2016
ISBN 9783453270237
Genre: Krimi und Thriller

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

genuss, glück, landleben, zeit, nichts tun

Das Beste, was wir tun können, ist nichts

Björn Kern
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 10.03.2016
ISBN 9783596035311
Genre: Sachbücher

Rezension:

Und trotzdem fange ich mit den positiven Aspekten an!
"Das Beste, was wir tun können, ist nichts", geschrieben von einem Autor, der so sehr ins Leben der Modernen Gesellschaft eingespannt war, dass er die eigentliche Schönheit unseres Daseins ganz aus den Augen verlor und sie folglich jeder einzelnen Person in seiner Umgebung irgendwie auf die Nase binden wollte.

Viel zu sagen gibt es nicht, denn umso mehr ich hier schreibe, desto weniger Zeit habe ich letztlich, um nichts zu tun ;-)

An sich herrscht anfangs ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den kurzen Kapiteln; es scheint, als wolle uns Herr Kern kleine Weisheiten zwischen den Zeilen mit auf den Weg geben, um nicht irgendwann wie er zu enden. Also vor seiner unglaublichen Transformation zum allwissenden Nichtstuer. Mit Witz wird man durch die Seiten geführt, nach den ersten Geschichten fand ich das Buch schon wirklich toll und unterhaltsam - und ich dachte mir: "Mensch, DER hat es verstanden!"

Leider währte diese Meinung nicht allzu lange an, denn auch, wenn seine Kernaussagen überwiegend wahr sind, so werden sie nicht "wahrer", wenn sie noch in drölf anderen Erzählungen auftauchen. Ein weiteres Kontra ist in meinen Augen die sture Subjektivität. Mag ja sein, dass diese Person eine bestimmte gesellschaftliche Norm nicht "versteht" oder akzeptieren will - trotzdem kann man sie tolerieren. 

Irgendwie erschien mir das komplette Buch zum Schluss hin nur noch wie eine Zusammenfassung mehrerer Ausgaben diverser Minimalismus-Lifestyle-Zeitschriften.Wenn ihr mal per Zufall über dieses Buch stolpert, so könnt ihr ruhigen Gewissens einen Blick hinein werfen, genauso gut aber auch mal alle Fünfe grade sein lassen, wie es so schön heißt. 

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

meditation, leserunden, zu sich finde, gelassenhei, entspannung

Meditation

Ulrich Hoffmann
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 24.09.2015
ISBN 9783833848360
Genre: Sachbücher

Rezension:

...und das selbst auf dem Weg zur Arbeit! "Meditation" von Ulrich Hoffmann ist nicht nur für Anfänger geeignet - auch Menschen, die nur auf der Suche nach neuen Übungen zum Finden des inneren Gleichgewichts sind, werden in diesem Buch fündig. 

Gestalterisch macht dieses Buch auch echt was her! Nicht zu klein, nicht zu groß, passend illustriert und um seine eigenen Erlebnisse festzuhalten - klappte die Übung gut? Wie hast du dich dabei gefühlt? - kann man die dazu gegebenen Flächen nutzen. 
Zwar habe ich nicht alle Übungen dieses Werkes getestet, aber fest steht, dass sie tatsächlich helfen zu entspannen. Für jede Situation ist eine Übung dabei: ob auf dem Weg zur Arbeit, am morgigen Frühstückstisch oder einfach im Büro, ich habe mir Meditation wirklich nicht so wandelbar und vielfältig vorgestellt. 

Um auch wirklich sein inneres "Ich" zu finden, kann man einen im Buch zu findenden "Trainingsplan" ausfüllen, das hilft nicht nur der Regelmäßigkeit, sondern man verliert auch nicht den Überblick. Quasi kann man es als seine kleine - oder große, je nach Übung - tägliche Pause betrachten. 
Viele Übungen sind ziemlich tiefgreifend, regen einen zum Denken an. Man bekommt dabei ein ganz besonderes Gefühl, wenn man eine solche Übung erfolgreich verändert hat. 

Somit kann ich eigentlich nur jedem, der es schon immer mal ausprobieren wollte, ans Herz legen, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Und wenn ihr Meditation für Unfug haltet - so, wie ich es vor diesem Buch tat - so werdet ihr eure Meinung sicherlich danach ändern. 

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thriller, horror, mystery, fantasy, hamburg

Ausradiert

Martin S. Burkhardt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 11.02.2016
ISBN 9783958351103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wahrscheinlich sollte man eine Rezension, die sich um so ein komplexes Thema dreht, nicht mit einem Imbisswagen beginnen. Aber der Betreiber dieses Wagens muss schon ein ganz schönes Zentrum sein, nachdem sich die Protagonisten nach ihren heldenhaften Taten bei ihm stärken. So viel wollte ich bloß mal gesagt haben – hoffentlich werde ich nie an ihm vorbeikommen.

In „Ausradiert“ werden Menschen wie du und ich plötzlich von all ihren Freunden, Verwandten und Kollegen vergessen; sie erinnern sich einfach nicht mehr an dich! Und es könnte dich jederzeit treffen. Nicht nur, dass dich jeder für verrückt halten würde, sobald du ihm deine Geschichte erzählst, nein! Die mordlustigen Schattenwesen, welche ziemlich streng riechen, und deren regelmäßige Besuche sind inklusive.

Moritz ist einer dieser Vergessenen. Keiner scheint ihn zu verstehen oder helfen zu wollen, bis auf seinen neuen Nachbarn. Zusammen mit Gleichgesinnten versucht Moritz letztendlich, sein altes Leben zurückzuerlangen – doch das ist mit allerhand Komplikationen verbunden. 


In kein literarisches Genre kann ich dieses Buch einbetten, man bekommt einfach von allem etwas. So kann eigentlich niemand sagen, dass das Buch nichts für ihn wäre. In Worte gefasste Splatter-Elemente, ein bisschen Fantasy, irgendwie auch Tragik, dies alles untermalt mit den Farben eines Romans und last but not least erhält der Leser auch noch die Quintessenz einer prickelnden Romanze! Wer gerne rätselt, kommt hier auch voll auf seine Kosten; im Laufe der Zeit habe ich unzählige Theorien aufgestellt, wie sich diese Unlogik zu etwas halbwegs logischem biegen ließe. (Leider ohne Erfolg, auf dieses Ende wäre ich nie gekommen.) 


Und noch nicht genug damit, dass es so ein umfangreiches Buch ist, welches jedes Thema einmal aufgreift – Martin S. Burkhardt schafft es mal wieder, den Leser zum Nachdenken zu animieren. Zum intensiven Sinnieren, sofern man sich auf diese Gedankenreise einlassen will. Letztendlich ist es wieder eine Geschichte, die so unglaublich und fiktiv scheint, aber doch der Wahrheit entsprechen könnte. Denn keiner von uns kann das Gegenteil beweisen, besonders diese Gedankenspiele faszinieren mich an seinen Geschichten. 


Auch muss man – zum Glück! – keine Angst vor charakterlosen Protagonisten haben, die einem während des Lesens schon mal zum genervten Aufstöhnen bringen können. Unser lieber, netter Moritz wird uns genügend vorgestellt und eigentlich kann man gar nicht anders, als ihn zu mögen. Wir erfahren viele nebensächliche Dinge, die mich immer ziemlich freuen. So mag ich es zum Beispiel zu wissen, wie die Wohnung einer Person eingerichtet ist. Wie er sein Bier am liebsten trinkt. Oder auch, wie das Duschbad seiner Ex roch. Es fällt einem einfach leichter, sich in die Situationen hineinzuversetzen und mitzuerleben. 


Ich kann euch, werte Leser dieser Rezension, nur ans Herz legen, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Bereuen werdet ihr es jedenfalls nicht, so viel steht fest! 

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alter, reise, freude, lebensmut, freunde

Am Ende ist noch längst nicht Schluss

Safia Monney ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.12.2015
ISBN 9783499270871
Genre: Romane

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katze, london, bob, james bowen, biographie

Bob und wie er die Welt sieht

James Bowen , Ursula Mensah
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404608027
Genre: Biografien

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