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222 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

fantasy, dschinn, liebe, tarotkarten, highschool

Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals

Mina Hepsen , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 20.01.2014
ISBN 9783442479818
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 
Eigentlich heißt Celine gar nicht Celine, sondern Sarah. Und eigentlich ist auch Sarah nicht ihr richtiger Name. Mit einer schlimmen Kindheit bestraft, aber mit einer besonderen Gabe gesegnet, vergisst Celine gerne welche schlimmen Ereignisse sich schon in ihrem jungen Leben zugetragen haben und hilft lieber anderen Menschen, die in Gefahr schweben. Sie kann in die Zukunft sehen und besitzt die Fähigkeit Menschen zu reinigen, die von einem Dschinn besessen sind.
Von einen ihrer Visionen wird Celine in einen kleinen Vorort geführt. Doch wie genau sie hier helfen kann, muss sie erst noch herausfinden. Hilfe erhofft sie sich von ihren besten Freunden, die aus Tarotkarten bestehen.

Meine Meinung 
Celine ist eine wahnsinnig tolle Protagonisten, mit der ich eigentlich sehr gerne meine Zeit verbracht habe. Das Mädchen ist wirklich vielseitig begabt und sehr herzlich. Obwohl sie allen Grund zum Jammern hätte, ist das einfach nicht ihr Stil. Leider macht Autorin Mina Hepsen die Figur der lieben Celine ein bisschen kaputt, indem diese ständig ein schlechtes Gewissen, wegen der guten Dinge, die ihr an ihrem Zielort widerfahren, eingeschrieben. Diese ständige Wiederholung von "Ohh... Ich bin ja so ein schlechte Mensch, weil ich hier alle belüge, damit ich ihnen helfen kann" gingen mir dann doch ein bisschen auf die Nerven.

Ganz zu Beginn gibt es wirklich ein bisschen Action rund um die Dschinns, auf die Celine sepzialisiert ist. Ihre Austreibungstaktiken werden aber sehr nüchtern beschrieben und wirken daher etwas langweilig. Gar kein Problem! Das war es nämlich schon mit den mystischen Dschinns, über die es im weiteren Verlauf nur noch theoretische Informationen gibt, die zwar sehr interessant sind, aber eben nicht das, was ich erwartet hatte.

Genau so wenig erwartet hatte ich das Setting. Celine landet nämlich in einem Vorort mit lauter reichen, verwöhnten Kids. Das ganze erinnert stark an eine Mischung aus O.C. California und Beverly Hills 90210 hoch 10. Sehr nervenaufreibend. Celine passt da so gar nicht rein, was sie natürlich weiß, wie oben schon erwähnt. Aber je mehr sie versucht nicht aufzufallen, desto mehr gerät sie ins Scheinwerferlicht. Hier ist der ein oder andere äußerst amüsante Moment vorprogrammiert.

Aber wo sind die Dschinns? Und was hat es nochmal mit den Tarotkarten auf sich? Ach.. Und ihre Visionen gab es ja auch noch.

Fangen wir mir den Visionen an. Die Visionen, die Celine hat, sind wahnsinnig gut beschrieben und sind neben Celine selbst definitiv ein Highlight des Buches. Mit dem Voranschreiten der Geschichte treten die Visionen, die für einen etwas schwammigen aber definitiv vorhanden Spannungsbogen sorgen, immer häufiger auf.

Mal davon abgesehen, dass die Karten die besten Freunde von Protagonistin Celine sind, scheinen diese doch eher nutzlos.
Mina Hepsen hat diese fleißig mit in die Kapitel eingearbeitet, was zunächst schön aussieht und sich spannend anhört, zum Schluss aber nur noch genervt hat, weil sie schlicht und ergreifend keinen Sinn ergeben. Nicht nur Celine ist frustriert, weil ihre Karten ihr keine besonders große Hilfe sind, sondern auch der Leser, der fleißig die Überschriften und die Symbole der Karten studiert, aber einfach nicht schlau daraus wird.

Die Dschinns. Ohne das Ende zu verraten, lässt sich zu diesen mystischen Geschöpfen gar nicht so viel sagen. Tatsächlich sind sie sehr gut beschrieben und machen Lust auf mehr.

Leider wirkt das ganze Buch, in dem leider überhaupt nicht so viel passiert, eher wie eine wahnsinnig lange Einleitung, die durchaus Lust auf mehr Celine, Mina Hepsen und Flammenblut macht, aber für eine Vorgeschichte deutlich zu lang ist und für einen ersten Teil einfach zu schwach ist, wenn es um die Handlung geht. Trotzdem konnte Mina Hepsen mit tollen Charakteren, einer wahnsinnig spannenden Grundidee und einem tollen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist, überzeugen.

Fazit/Wertung 
Tolle Idee, sympathische Protagonisten, toller Schreibstil, furchtbares Setting, einige Logikfehler und eine Handlung, die für einen ersten Teil definitiv zu schwach ist. Trotzdem bin ich wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, in dem die Geschichte dann wohl einiges an Fahrt aufnehmen wird. "Im Zeichen des Schicksals" ist wohl eher als Vorgeschichte bzw. sehr lange Einleitung anzusehen.

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1.540 Bibliotheken, 15 Leser, 7 Gruppen, 134 Rezensionen

wölfe, liebe, grace, fantasy, sam

In deinen Augen

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 15.08.2012
ISBN 9783839001264
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung 
Fast 1 Jahr ist seit meinem letzten Ausflug nach Mercy Falls vergangen. Und die Rückkehr war einfach fantastisch.
Wie schon im zweiten Teil darf sich der Leser nicht nur an Sam und Grace erfreuen, sondern auch an Isabel und Cole, die inzwischen meine unangefochtenen Lieblinge dieser Reihe sind.
Maggie Stiefvater konnte mir wieder einen sehr leichten Einstieg in das Geschehen bieten. Alle wichtigen Sachen werden nochmal erwähnt. Dies geschieht in kleinen Häppchen, damit sich die angestauten Fragezeichen im Kopf nach und nach lösen können, ohne das sich die Leser, die den dritten Band zeitnah zu den anderen Büchern lesen, durch die Informationen gestört fühlen.

Sam ging mir im Finale stellenweise mächtig auf die Nerven. Besonders während des ersten Drittels lässt der Exwolf das selbstgerechte Arschloch (entschuldigt meine Wortwahl) raushängen. Glücklicherweise bekommt der Junge sich irgendwann wieder in den Griff.
Cole hingegen konnte mein Herz im Sturm erobern. Zwischen ihm und Isabel läuft es nicht ganz so gut, allerdings sind das nicht die größten Sorgen von Cole St. Clair, der sich immer wieder in Lebensgefahr bringt, um die anderen Retten zu können. 

Wie gewohnt ist der Schreibstil von Maggie Stiefvater sehr melodisch und flüssig. "In deinen Augen" ist mit Melancholie, Sehnsucht, Wehmut und vielen anderen Gefühlen getränkt, die dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis für mich machten. Durch die Stimmung und die Gefühle fühlte ich mich oft an "Lamento" erinnert, welches definitiv mein Lieblingsbuch der Autorin ist. 

Teil 3 ist eine nahezu perfekte Kombination aus dem ersten Teil, der sehr gefühlvoll war, und dem zweiten Teil, in dem es sehr rasant zur Sache ging. 
Für Zündstoff wird an allen Ecken und Enden gesorgt. Die Rückkehr von Grace, wird nicht nur von dem toten Mädchen getrübt, welches im Wald gefunden wurde, sondern auch von der Tatsache, dass ihr Verschwinden, für das immer noch Sam verantwortlich gemacht wird, erklärt werden muss.

Maggie Stiefvater hält viele neue Einflüsse bereit, schenkt uns ein Wiedersehen mit alten Bekannten, klärt einige Fragen, lässt dafür neue aufkommen und beglückt mit einem Ende, dass mich rundum zufrieden stellen konnte, obwohl noch so vieles offen bleibt.

Fazit/Wertung 
Für mich war es der perfekte Abschluss und der beste Teil dieser Trilogie.
Maggie Stiefvater konnte wieder mit viel Gefühl und der nötigen Portion Action überzeugen.
Deswegen gibt es von mir die vollen 5 Herzen.
Wer die ersten beiden Teile bereits gelesen hat, sollte sich die Frage gar nicht stellen, ob der dritte Teil auch noch gelesen werden muss. LESEN!!!!!!!

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105 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

japan, amerika, usa, träume, enttäuschung

Wovon wir träumten

Julie Otsuka , Katja Scholtz
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442479689
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung 
Dieses Buch war ein absolut nicht geplanter Kauf, aber vielleicht der beste meines Lebens.
Schon innerhalb der ersten Seiten war klar, dass es sich um ein ruhiges Buch handelt, das nicht nur das Herz berührt.
Autorin Julie Otsuka macht es dem Leser unmöglich eine Bindung mit einer der Personen zu entwickeln, die dem Buch Leben einhauchen. Viel mehr schafft sie es, dass man sich mit einer ganzen Generation von Japanischen Frauen, Müttern und Töchtern verbunden fühlt. 
160 Seiten, die in 8 Lebensabschnitte aufgeteilt sind.
Stolz nehmen sie ihr Schicksal an, resignieren vor dem Leben, kämpfen für eine Wendung, die vielleicht nie kommen wird.

Wir liebten sie. Wir hassten sie. Wir wollten sie sein. ( Seite 52)

Sie kommen in Amerika an, lernen ihre Männer kennen, arbeiten hart, bekommen Kinder, die sie an ein Land verlieren, in dem sie nicht erwünscht sind, aber schmerzlich vermisst werden, als sie nicht mehr da sind. Sie hinterlassen Spuren, die nicht gesehen werden.

"Wovon wir träumten" ist ein echter Seelenschlüssel, der dem Leser die japanische Kultur auf wenigen Seiten näher bringt, zum Nachdenken anregt, das Herz zu gleichen Teilen schwerer und leichter macht.
Es ist ein wirklich dunkler Teil der Weltgeschichte, der in diesem Buch mit so viel Licht behandelt wird, dass mir manchmal der Atem stockte. Ich wollte dieses Buch wirklich nicht aus der Hand legen, musste es aber an manchen Stellen dennoch tun, weil es so unglaublich ungeschönt und wahnsinnig poetisch ist.
Auf den letzten Seiten des Buches ändert sich der Blickwinkel für ein paar stille Momente. Diese letzten Seiten konnten dieses großartige Buch für mich zu einem perfekten Abschluss bringen, dem man deutlich anmerkt, dass "Wovon wir träumten" eine Herzensangelegenheit der Autorin ist.

Fazit/Wertung 
Vielleicht ist meine kurze Rezension ähnlich wirr, wie das Buch selbst zunächst wirkt. 
Lest es selbst... und ihr werdet mich, Frauen, Mütter, Töchter, Japanerinnen und die Menschen einer ganzen Generation ein bisschen besser verstehen.

Dieses Buch bekommt von mir nicht nur 5 Herzen, sondern auch den Status "Lieblingsbuch", die Zusätze "besonders wertvoll" und "unbezahlbar".
Außerdem spricht das Lesetagebuch eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Menschen aus, die mal über ihren Tellerrand hinaus schauen möchten, um danach etwas friedlicher zu sich selbst zurückzukehren. 

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503 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

liebe, selbstmord, leben, dublin, liebesroman

Die Liebe deines Lebens

Cecelia Ahern
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 08.10.2013
ISBN 9783810501516
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung 
"Die Liebe deines Lebens" ist mit eigenwilligen Charakteren ausgestattet, die man schnell ins Herz schließen kann. Christine, die auch das Helferlein genannt wird, hat für jedes Problem das richtige Buch zur Hand. Selbsthilfebücher sind genau ihr Ding. Sogar mit dem Kauf dieser Werke befriedigt sie ihr ausgeprägtes Helfersyndrom, in dem sie den Buchladen ihrer Freundin Amelia über Wasser hält. Warum sich das Buch ebenfalls wie ein Ratgeber liest, die Kapitel die typischen Überschriften von Selbsthilfebüchern tragen, erfährt man dann ganz zum Schluss. Die Überschriften sind zum Teil zum Schießen komisch, ebenso wie die ein oder andere Idee von Christine, um Adam das Leben wieder schmackhaft zu machen, was nicht immer so klappt, wie sie sich das vorstellt. Was am Anfang noch ein bisschen dahin plätschert, bekommt mit der Zeit den gewissen oberflächlichen Tiefgang, den man bei Cecelia Ahern gewohnt ist. Mit Adam bekommt man zunächst einen etwas undurchsichtigen Charakter präsentiert, dessen Geschichte mit jeder Seite interessanter wird. Adams Galgenhumor sorgt für die Schmunzler, die bei Cecelia Ahern mit Garantieschein mitgeliefert werden, regen aber auch zum Nachdenken an. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist einfach herrlich. Adam, der wohl in einen Zauberkessel voll mit Ironie und Sarkasmus gefallen sein muss, und Christine, deren Reaktionen zum Teil so trocken sind, dass man es teilweise gar nicht glauben mag. 
So unterschiedlich die beiden scheinbar auch sein möggen, so toll harmonieren sie auch miteinander. Christine, die manchmal ein bisschen schwer von Begriff ist und Adam, dessen Lebensmüdigkeit, die Lebensfreude beim Leser weckt. Definitiv ein Typ zum Verlieben, dieser Adam ;-) Da kann ich Christine richtig gut verstehen.
Auch mit den Nebencharakteren hat Cecelia Ahern mal wieder alles richtig gemacht. Sie sind schmückendes Beiwerk, mit ausreichend Persönlichkeit und Hintergrundgeschichte, hervorragend mit dem Rest der Geschichte verwoben, an den richtigen Stellen wichtig für das Weiterkommen der Protagonisten. 
Der Schreibstil von Cecelia Ahern hat sich in den letzten Jahren zum Glück nicht verändert. Ganz entspannt kann man sich durch die Seiten bewegen, freut sich am Ende eines Kapitels auf das Nächste. 
Das Ende ist nicht ganz so typisch Cecelia Ahern, wie der Rest des Buches, aber erfrischend anders und definitiv für alle Romantiker geeignet.

Fazit/Wertung 
"Die Liebe deines Lebens" ist eine mehr als solide Liebesgeschichte aus der Feder von Cecelia Ahern, die mich nach langer Zeit mal wieder so richtig begeistern konnte.
4 Herzen aus dem Lesetagebuch für ein Buch, welches auf seine ganz spezielle Weise wundervoll ist... und ein bisschen Licht in dunkle Tage zaubern kann.

Eine klare Empfehlung für alle Fans von Cecelia Ahern, alle Leser, die in letzter Zeit nicht ganz so glücklich mit ihren Büchern waren... und für alle Romantiker, die das Leben lieben.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

erotik

SECRET - Geteiltes Geheimnis

L. Marie Adeline , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.02.2014
ISBN 9783453545663
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt 
Cassies Fantasien wurden von S.E.C.R.E.T. erfüllt. Als Begleiterin der Organisation will sie nun dafür sorgen, dass auch die Fantasien von Dauphine, die nach wie vor mit einem Mann aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, in Erfüllung gehen. 

Meine Meinung 
L. Marie Adeline hat es wieder getan.

Endlich wieder zurück in der Welt von S.E.C.R.E.T. und wieder bei der sympathischen Cassie, die auch im zweiten Teil nicht weniger interessant wird. 
Allerdings dürfen sich die Leser im zweiten Teil dieser erotischen Serie über einen Neuzugang freuen. Dauphine. 
Dauphine bringt ein bisschen Pepp in die ganze Sache. Außerdem bewegt man sich mit ihr auf gewohntem Terrain. Bei Cassie sieht das ein bisschen anders aus. Natürlich hat auch Cassie in "Geteiltes Geheimnis" das ein oder andere erotische Erlebnis und Wiedersehen, leider (für mich) liegt bei der sympathischen Kellnerin das Hauptaugenmerk inzwischen auf der Liebe, dem Wunsch nach einer Beziehung und viel Drama. Dieser zweite Teil hat einen ähnlich hohen Anteil an erotischen und sinnlichen Fantasien, beschäftigt sich aber auch mit Beziehungsdramen etc. All die Dinge, deren Wegfallen ich in Teil 1 lobte, tauchen im zweiten Teil nun doch auf. Das Zusammenspiel ist der Autorin aber wirklich gut gelungen, daher musste ich mich beim Lesen nicht ärgern, sondern konnte die beiden Perspektiven genießen, die für ein wenig mehr Abwechslung sorgen. L. Marie Adeline hat hier eindeutig die richtige Mischung gefunden. Die Anzahl der Männer ist etwas kleiner geworden, dafür sind die Fantasien wieder unglaublich gut beschrieben. Lediglich bei Cassie gab es ein Abenteuer mit dessen Beschreibung ich nicht ganz glücklich war. Da wirkte das Zusammenspiel aus Erotik und tiefen Gefühlen ein bisschen holprig.
Die Ausdrucksweise wird ein bisschen heftiger, was aber daran liegt, dass sich Cassie weiter entwickelt hat, und Dauphine einfach ein anderer Typ ist, als Cassie es im ersten Teil noch war. Der lockere Schreibstil bleibt aber bestehen. Auch in Dauphine kann man sich als Leserin wieder gut hinein versetzen. Zwar wirkt ihre Geschichte leicht überzeichnet, trotzdem kann sich wohl jede Frau ähnliche Situationen und Gefühlslagen vorstellen. L. Marie Adeline bleibt hier sehr nahe bei der angestrebten Zielgruppe, die eben keine 18 mehr ist. Und das ist auch gut so. 
Die gewünschten Einblicke in die Villa der Organisation bleiben leider so gut wie aus, dafür gibt es noch mehr Hintergrundinformationen über S.E.C.R.E.T. selbst, die Struktur der Organisation und die Möglichkeiten, die sie bietet. 
Ein kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle: Leider gibt es ein paar Szenen, in denen S.E.C.R.E.T. definitiv gegen seine Richtlinien handelt. Warum das so ist, lässt sich durchaus nachvollziehen, schade finde ich es dennoch. Ich hätte mir das ganze dann doch etwas straighter gewünscht. Wenn man die Regeln bei diversen Gelegenheiten umgeht, sind diese irgendwie witzlos.
Der Spannung ist ein ständiges auf und ab zwischen wirklicher Spannung und Momenten, in denen man zum Träumen eingeladen wird, bevor man dann wieder mithofft und auch um den ein oder anderen Charakter und dessen Zukunft bangt. Auch beim Ende bleibt sich die Autorin treu. Für einen kurzen Moment glaubt man, dass sie es zum Schluss doch noch versaut...aber dann kommen die rettenden Zeilen.

L. Marie Adeline hat es wieder getan...

Fazit/Wertung 
"Geteiltes Geheimnis" ist eine durchaus gelungene Fortsetzung an den verträumten und verspielten ersten Teil der Serie. 
L. Marie Adeline füllt die Seiten mit etwas mehr Drama und Liebe, schenkt dem Leser aber weiterhin viele sinnliche Momente mit tollen Fantasien, die von der Organisation umgesetzt werden. Wer den ersten Teil bereits gelesen hat, wird um den zweiten Teil, der ebenfalls für Frauen gemacht ist, die nicht ständig erotische Romane lesen wollen, die von gerade 18 Jahre alt gewordenen Mädchen handeln, welche innerhalb von wenigen Seite zur Sexbombe werden. 
Trotzdem darf und sollte dieser Roman auch von Leserinnen gelesen werden, die sich noch unterhalb der Zielgruppe 30+ befinden. 
S.E.C.R.E.T. ist anders und das bleibt auch in der Fortsetzung so. Durch die Liebesgeschichten innerhalb des Buches ist der zweite Teil sogar etwas kompatibler für die Massen, bleibt aber etwas Besonderes in diesem Genre. 

4 Herzen aus dem Lesetagebuch für S.E.C.R.E.T. 2 

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627 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

paris, liebe, revenants, fantasy, amy plum

Von den Sternen geküsst

Amy Plum , Ulrike Brauns
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.02.2014
ISBN 9783785570449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt werde ich gar nicht viel sagen, um nicht zu viel zu verraten. Wer sich nochmal einen Überblick verschaffen will, kann sich nochmal die Rezensionen zu Band eins und zwei ansehen.
Die Rezension zu Band 1 ~Von der Nacht verzaubert~ findet ihr hier . Und hier gibt es die Kurzrezension zu Band 2 ~Vom Mondlicht berührt~ 

"Von den Sternen geküsst" ist ein absolut gelungener Abschluss. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Amy Plum mit dem Ende dieser Trilogie nochmal einen drauf gesetzt hat. Neben der Romantik, die so typisch für diese Reihe ist, kann der dritte Teil auch mit Action aufwarten, von der es in den beiden Vorgängern recht wenig gab. Amy Plum schafft es erneut den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Schon innerhalb der ersten Seiten ist man wieder voll mit dabei, was auch daran liegt, dass die Geschichte nahtlos an das Ende von Teil 2 anknüpft. Die Revenants sind wirklich eine Reihe, in die man sich nur verlieben kann. Der Abschied viel so schwer, war so grandios geschrieben... und ist definitiv mein emotionaler Höhepunkt der Reihe. Da passiert nochmal so viel, obwohl das große Ganze sehr vorhersehbar war. Sämtliche Charaktere machen nochmal einen wahnsinnigen Entwicklungsschub durch, was zum Teil sehr schmerzhaft, aber auch schön war/ist. Kates Großeltern werden stärker mit in die Geschichte einbezogen, was extrem schön war. Die beiden haben mir wirklich einige sehr schöne Momente beschert. Besonders loben möchte ich hier auch noch einen Charakter, den es in den beiden Vorgängern noch nicht gab. bzw. der noch nicht auftauchte. Uta. Diese Frau ist einfach der Hammer und hat mich beim Lesen nachhaltig beeindruckt und zum weinen gebracht. 
Und weil wir gerade bei den Tränen sind: Die ersten beiden Teile konnten mir keine Tränen entlocken, der Abschluss hat mich dann aber doch noch richtig erwischt. Beim Lesen wäre mir das vielleicht nicht soo schwer gefallen. Das Vorlesen war dann stellenweise richtig schwierig. Wer das Buch schon gelesen hat, weiß sicher was ich meine.
Ich bin wirklich froh, dass ich diese Trilogie lesen durfte/konnte. Diese Bücher sind einfach etwas ganz besonderes.

Fazit/Wertung 
Mit "Von den Sternen geküsst" hat Amy Plum einen würdigen Abschluss für ihre Revenants geschaffen, der nochmal alles bisherige übertrifft. Wer die ersten beiden Teile mochte, wird diesen zauberhaften Abschluss, der deutlich actionreicher ist, als seine Vorgänger, lieben.

5 Herzen für "Von den Sternen geküsst" und die komplette Trilogie.
Romantik und Heldentum in einem Ausmaß, das für Mädchenherzen geschaffen wurde.

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, amanda frost, erotik, liebesroman, fantasy

Gib mir meinen Stern zurück

Amanda Frost
E-Buch Text: 382 Seiten
Erschienen bei null, 21.04.2013
ISBN 9783000412684
Genre: Liebesromane

Rezension:

Science-Fiction für Frauen, die Science-Fiction hassen (mich), geht nicht?
Diese Aussage ist wahrscheinlich korrekt.
Humorvolle Chic-Lit, die mit viel Humor ein tiefsitzendes SciFi-Trauma behandeln kann?
Ja, das geht! Mit "Gib mir meinen Stern zurück" hat Amanda Frost genau so ein Buch geschrieben. 
Mir fällt spontan keine einzige SciFi-Serie ein, die in diesem Buch nicht auf die Schippe genommen wird. Ausgiebig Lachen ist gesund.. und das kann man mit Rafael und Co. ganz gewiss.
Schon die ersten Tage auf der Erde sind einfach wahnsinnig amüsant. Hosen haben Namen und Rafael ist anständig verwirrt, macht sich ständig über die Rückständigkeit der Erde lustig... und lässt kein gutes Haar an Serien, die uns Menschen die unendlichen Weiten der Galaxis zeigen sollen. Allerdings hat auch Rafael so seine Probleme. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass der Außerirdische zwar sämtliche Sprachen der Erde sprechen und verstehen kann, allerdings keine Umgangssprache gelernt hat. Die Dialoge, die dadurch entstehen, haben mir zum Teil die Tränen in die Augen getrieben. Einfach herrlich. 
Der Schreibstil lässt sich flüssig und locker lesen, wenn man im ersten Drittel über ein paar kleinere Unebenheiten hinweg sehen kann. So ist das Lieblingswort von Amanda Frost wahrscheinlich "Nuance", was mich auch hin und wieder zum Grinsen gebracht hat. 
Die Charaktere sind das, was man bei typischer Chic-Lit erwartet, obwohl "Gib mir meinen Stern zurück" schon ein bisschen mehr als ganz typische Chic-Lit ist. Die Charaktere sind zwar wahnsinnig sympathisch, auch irgendwie etwas Besonderes, aber dennoch darf man in diesem Punkt nicht zu viel Tiefgründigkeit erwarten. Ganz wichtig war mir Angelina, obwohl sie so ein richtig nerviger Charakter ist. Das ist natürlich gewollt und wurde wahnsinnig gut umgesetzt. Manche Bücher leben einfach von ihren Hassobjekten. Das ist hier nicht ausschließlich so, gibt der ganzen Sache aber noch ein bisschen mehr Pepp. Man kann ja nicht 378 Seiten lang am Lachen sein ;-) Ein bisschen Kopfschütteln gehört da auch dazu.
Sicherlich ist sehr schnell klar, wie die Sache ausgehen muss/soll. Das schmälert den Lesespaß aber nicht im geringsten. Hier ist nämlich Mitfiebern angesagt. Denn auch Männer von anderen Planeten sind manchmal etwas schwer von Begriff. Mann ist Mann - Das stellt Amanda Frost mit viel Humor klar. Auch wenn die Männer von Siria den Männern der Erde einiges voraus haben, handelt es sich auch bei Rafael nicht um den ultimativen außerirdischen Traumprinzen. Zum Glück.
Zum Verlieben ist trotzdem was dabei ;-) Mit den niedlichen Mondbären hat Siria etwas, das jedes Frauenherz höher schlagen lässt. 
Von Siria hätte ich gerne ein bisschen mehr gesehen/gelesen. Frau Frost versteht sich nämlich ganz ausgezeichnet auf die Beschreibung von Orten. Leider beschränkt sich das auf den ersten Besuch des Lesers auf Siria. In den weiteren Besuchen gibt es leider nicht mehr so viele Beschreibungen der Umgebung. Hier hoffe ich sehr stark auf den zweiten Teil.
Der Haupthandlungsort ist aber eh die Erde, die ihr bisher noch nie durch die Augen eines Sirianes gesehen habt. - Lesenswert hoch 10.

"Gib mir meinen Stern zurück" bekommt nach langer Überlegung 4 von 5 Herzen.

Es handelt sich bei diesem Buch um ein extrem sympathisches Werk aus dem Genre der Chic-Lit, das mit einigen Besonderheiten aufwarten kann. 

Siria ist definitiv einen Besuch wert, ebenso die Begleitung Rafaels auf die Erde. Die Garantie zum Lachen ist im Preis enthalten. Vielen Dank an Amanda Frost, für diesen außerirdischen Auftakt, der direkt Lust auf mehr macht.



Mehr? Kein Problem!

Der zweite Teil trägt den Titel "Sei mein Stern" und ist bereits erschienen.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

erotik, männer, frauen, mut, , geheime wünsche

SECRET

L. Marie Adeline , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.01.2014
ISBN 9783453545649
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt
Für Kellnerin Cassie beginnt alles mit einem Notitzbuch, das von einer Kundin vergessen wird.
Eigentlich will die 35 Jährige Witwe nur herausfinden wem das Notitzbuch gehört, stattdessen stößt sie auf etwas, das einem erotischen Tagebuch gleicht... und den Buchstaben S.E.C.R.E.T.
Schon bald erfahrt sie, was es mit S.E.C.R.E.T. auf sich hat. - Es handelt sich um eine Organisation von Frauen für Frauen. Die Frauen bei S.E.C.R.E.T. können deine geheimsten Fantasien wahr werden lassen, und dir dabei helfen, dich wieder selbst kennen zu lernen. Cassie braucht Hilfe, dass weiß sie, oder eigentlich weiß es nur ihr Körper. Wird sie sich also auf die Hilfe einlassen, die sie von den Frauen von S.E.C.R.E.T. angeboten bekommt?

Meine Meinung
Dass ich mehr als sketpisch war, gebe ich gerne zu.
Aber genau so gerne gebe ich zu, dass L. Marie Adleine es geschafft hat, mich zu begeistern.
S.E.C.R.E.T. gehört nicht zu den typischen Erotik-Romane, die den Markt überschwemmen. Dieses Buch ist verspielt und verträumt. Die Seiten verflogen so schnell, dass ich es teilweise gar nicht glauben konnte. Der Schreibtsil ist sehr angenehm und flüssig, geschrieben aus der Sicht von Cassie, die eine sehr sympathsche Frau ist, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe.
Ihre Entwicklung ist absolut nachvollziehbar, auch wenn man stellenweise geneigt ist, etwas anderes zu glauben. Doch zwischen den einzelnen Kapiteln liegen teilweise mehr als 3-4 Wochen in Cassies Leben. Es gibt also keine unnötigen längen in diesem Reihenauftakt. Dieses Problem umgeht die Autorin ganz gekonnt, während sie andere Frauen-, und Aurtorenprobleme einfach mal anspricht, anstatt den Leser mit unschöner Wortwahl zu nerven. Wir finden für Umschreibungen kein Wort, das uns gefällt? Kein Problem. Die Autorin nennt das Kind beim Namen, ohne uns mit fürchterlichen Synonymen quälen.
Viele Kritikpunkte habe ich an diesem Buch wirklich nicht. Einige Charaktere wirkten auf mich zwar, neben Cassie, ein wenig blass und schlecht ausgearbeitet, allerdings werden diese wohl im zweiten Teil gar nicht mehr so richtig auftauchen, wenn ich mir das richtig zusammen reime. Die blassen Nebencharaktere kann man also sehr gut entschuldigen. Dafür sind Cassie und die Frauen, die man von S.E.C.R.E.T. kennen lernt extrem sympathsche Charaktere.
Ein weiterer kleiner Wehmutstropfen ist der Humor, der mich am Anfang so richtig packen konnte, aber mit Cassies Unsicherheiten verschwindet eben auch "Fünf Jahre", der imaginäre Hund, der Cassies Durststrecke symbolisiert. Nicht meckern, einfach genießen, solange er da ist ;-)
So Mädels... Jetzt kommen wir mal zu den Männern.
Ich will euch ja gar nicht zu viel verraten, aber da ist für jeden Geschmack was dabei.
Und falls die Männer doch nicht eurem Geschmack entsprechen, einfach drüber lesen, die Fantasien und das Feeling genießen!
Gegen Ende war ich mal kurz geschockt, weil es so aussah, als würde die Autorin jetzt doch noch alles mit typischen Kitsch kaputt machen. Aber weit gefehlt. Die Rettung kommt zum Glück ein paar Seiten später. Aber für einen kurzen Moment habe ich wirklich die Luft angehalten.

Fazit/Wertung
S.E.C.R.E.T. ist ein vielversprechener, verspielter Auftakt, der die Fantasie anregt und Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, in dem Cassie und der Leser dann hoffentlich mehr von der faszinierenden Villa von S.E.C.R.E.T. zu sehen bekommen.
Auch wenn es sich hier mal nicht um eine gerade Volljährig gewordenes Mädchen handelt, ist dieses Buch trotzdem nicht nur für Frauen jenseits der 30 zu empfehlen.
Lesen und genießen!

4 von 5 Herzen vom Lesetagebuch für die ganz besondere Organisation von S.E.C.R.E.T. und Autorin L. Marie Adeline.

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738 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 116 Rezensionen

fantasy, zombies, liebe, gena showalter, zombie

Alice im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862789863
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung 
Alice im Zombieland kann zunächst mit einem vielversprechenden Auftakt punkten, der definitiv Lust auf mehr macht. Bevor es so richtig los geht, bekommt man direkt von Alice, die deutlich weniger mit ihrer Kollegin im Wunderland gemeinsam hat, als man vielleicht denken mag, eine kleine Einführung in ihr Zombieland, welches sich total anders darstellte, als alles was ich vorher über Zombies gelesen bzw. gesehen hatte. Den Einstieg bekommt man dennoch sehr einfach gemacht. Dafür sorgen ein angenehmer Schreibstil in angenehmer Jugendsprache, die zu Alice passt. Dass man immer wieder direkt von Alice angesprochen wird, hat eine regelrecht fesselnde Wirkung, die leider nicht während des ganzen Buches aufrecht erhalten werden kann. Dazu gibt es viel zu viele Kleinigkeiten, die einen immer wieder abdriften lassen. 
Neben einer fantastischen Zombiewelt, in der Zombies mal etwas völlig Anderes sind, als man es als Leser gewohnt ist, erinnert Alice im Laufe des Buches immer wieder an große Vorreiter der Romantic-Fantasy für Jugendliche. Oftmals leider so offensichtlich, dass ich an Stellen lachen musste, die wirklich nicht komisch waren, aber vom Feeling, Setting und Dialog mehr als nur an an andere Szenen aus anderen Büchern erinnerten.
Gena Showalter hat mit dem Auftakt dieser Reihe etwas völlig Neues geschaffen... Aber gelesen haben wir es vorher trotzdem schon alle... Der Teil, in dem man mit den neuen Ideen bombardiert wird, macht das Buch trotz allen Schwächen zu einem Pageturner, der gelesen werden will.
Ein wirkliches Problem hatte ich dann aber mit der Gewalt. Sicher...,wer Zombies vernichten muss, muss schon ein harter Kerl sein, ein paar Köpfe abschlagen etc. Aber wenn die Zombiejäger-Teenies dann auch noch ihre Freizeit nutzen, um sich GEGENSEITIG die Gesichter zu zertrümmern, hört der Spaß irgendwie auf. Im Gegensatz dazu kann man das restliche Teenie-Drama wirklich genießen ;-)
Am Anfang ist Ali nocht halbwegs sympathisch, später ist dann nur noch ein Hormon-Monster übrig. Hirn einschalten hätte Ali definitiv an der ein oder anderen Stelle ganz gut getan, allerdings ist sie viel zu sehr damit beschäftigt zu sabbern. Total schade, weil es doch ein paar Besonderheiten zwischen Cole und Ali gibt, die wirklich vielversprechend klingen. 

Fazit/Wertung 
Auch wenn die Charaktere nicht zu 100% meins waren, die Gruppendynamik total übertrieben ist, es hier und da mal bimmelt, weil man an andere Bücher denken muss, konnte mich Gena Showalter mit Alice im Zombieland trotzdem irgendwie begeistern. Der Ausflug ins Zombieland der etwas anderen Art war nämlich fantastisch. Nur das Benehmen der Reisebegleitung lässt eben etwas zu Wünschen übrig. 

Alice im Zombieland ist tolle Jugendfantasy, deren Charaktere noch erwachsen und deutlich reifer werden müssen. Die Ideen, die Gena Showalter in ihrer Monster-Fantasy verarbeitet, überzeugen dafür sehr deutlich und machen neugierig auf mehr.

Mann muss es nicht mögen... Aber man kann es mögen ;-)
Wer neugierig ist, sollte definitiv zum Buch greifen und sich selbst ein Bild machen.

Von mir gibt es 3 Sterne und die ganz große Hoffnung, dass Gena Showalter ihren Charakteren einen gewaltigen Entwicklungssprung mit auf den Weg in Teil 2 gibt.

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1.247 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

liebe, vergewaltigung, college, tammara webber, tutor

Einfach. Liebe.

Tammara Webber , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.10.2013
ISBN 9783442382163
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt 
Um im Wirtschaftskurs, der nach der Trennung von ihrem Freund für 2 Wochen ignoriert wurde, nicht gnadenlos durchzufallen, benötigt Jaqueline die Hilfe ihres Kurstutors. Schon bald freut sie sich richtig auf seine E-Mails. Aber da ist auch noch Lucas. Lucas, der ihr vorher nie aufgefallen war. Doch dann rettet der mysteriöse Einzelgänger sie plötzlich vor einer Vergewaltigung, als die junge Studentin gerade auf dem Weg zu ihrem Auto ist.

Manchmal ist es einfach. Manchmal ist es Liebe. Gelegentlich ist es einfach Liebe. Aber nur selten ist Liebe einfach.

Meine Meinung 
Einfach.
Ich mochte das Buch von der ersten Seiten an. Die Erzählstimme erinnert, besonders auf den ersten Seiten, an eine entspannten Kaffeeklatsch unter Freundinnen. Das Gefühl, etwas direkt von der Hauptperson erzählt zu bekommen, ist mir beim Lesen immer herzlich Willkommen. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen, so dass man nur so durch die Kapitel hindurch schwebt. Und am Ende ist es viel zu schnell vorbei. 

Trotzdem war das Erlebnis zum Teil sehr nervenaufreibend. Jaquelines Entscheidungen und Reaktionen sind zwar nachvollziehbar, aber am Anfang war ich nicht mit allem einverstanden. Und das rächt sich dann später auch noch. 

Die Protagonisten sind toll, haben von der Autorin glaubwürdige Geschichten verpasst bekommen… und machen wirklich Spaß. Trotzdem wäre da noch mehr gegangen. Ein bisschen mehr Tiefgang und ein wenig mehr Feinschliff hätte den Charakteren wirklich gut getan, und dafür gesorgt, dass man vielleicht noch einen Tick mehr mitfühlen kann. 

Liebe.
Die Szenen, in denen es nicht nur bei ganz harmlosen Küssen bleibt, fügen sich angenehm ins Gesamtbild ein. Tammara Webber spart sich an dieser Stelle die Einzelheiten und findet schöne Lösungen, um ein paar Funken zwischen den Zeilen einzustreuen. Einzelheiten gibt es dafür in anderen Szenen mehr als ausreichend, was für einen einzigartigen Humor sorgt. Man, hab ich an manchen Stellen schallend gelacht. Die beiden Mädchen im Selbstverteidigungskurs waren mein absolutes Highlight. Unglaublich amüsant und unfassbar realistisch.

Fazit/Wertung 
Ganz einfach. Einfach.Liebe. war einfach Liebe ;-)

Trotzdem hat mir für volle 5 Sterne das gewisse Etwas gefehlt. Wer sich in dem Genre wohl fühlt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Einfach.Liebe trieft nicht vor Emotionen, bietet dafür aber eine ganze Bandbreite davon. Genau das richtige für einen kuscheligen Leseabend auf der Couch, bei dem auch herzlich gelacht werden darf.

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149 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, weihnachten, london, england, cottage

Ein Kuss unter dem Mistelzweig

Abby Clements , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.11.2013
ISBN 9783442480203
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung 
Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich ganz kurz etwas zum Cover sagen. Das mache ich ja eigentlich nicht. Aber es ist Dezember. Und das Buch glitzert und funkelt sooo schön. Ein echtes Erlebnis, dieses Schmuckstück in den Händen zu halten.

In den ersten Kapiteln war ich hauptsächlich damit beschäftigt, die Personen auseinander zu halten. Rachels Familie war mir am Anfang ein echter Dorn im Auge. Wer ist hier wessen Tochter, Schwiegertochter, Nachbarin etc. Irgendwann hat man das dann aber raus, und die Rasselbande wird einem schnell sympathischer.

Besonders während Lauries Kapitel zieht sich der Anfang bis ins gefühlte Unendliche. Das Drama, welches sie dazu bewegt, den Haus- bzw. Wohnungstausch vorzuschlagen, wird für meinen Geschmack zu sehr zerredet. Die Konsistenz lässt sich als "gut durchgekaut" bezeichnen.

Auch die Beschreibungen der Umgebung sind zum Teil so detailreich, dass es einfach nicht mehr schön zu lesen ist. Da sich die Kapitel abwechselnd mit Laurie und Rachel beschäftigen, wird das ganze zum Glück ein bisschen lockerer.

Irgendwann, nach ca. der Hälfte, ist der Knoten dann aber auch bei mir geplatzt. Das Buch konnte von da an genossen werden ;-) Im letzten Drittel gibt es dann tatsächlich all das, was am Anfang und im Mittelteil gefehlt hat. Mit den ersten Spannungspunkten kommt dann so langsam aber sicher auch die richtige Stimmung auf. Was vorher noch extrem schwammig wirkte, nimmt feste Formen an. Die letzten 150 Seiten sind ein absoluter Lesegenuss. Einfach herrlich - Mit vielen Stellen zum Schmunzeln.

Zum Schluss teilt Autorin Abby Clements dann noch ihre ganz persönlichen Weihnachts-Highlights mit ihren Lesern. Rezepte und Bastelideen, die jeder leicht umsetzen kann. 

Fazit/Wertung 
Eine tolle Grundidee, die leider nicht von Anfang an gut umgesetzt wurde.

Wer am Anfang über einige Längen hinweg sehen kann, bekommt mit "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" eine schöne Geschichte, die toll in die Weihnachtszeit passt.

Chic-Lit mit einem Hauch Weihnachten.
3 von 5 Sternen

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Der Weg in die Dunkelheit - Die Schöpferin

Erica O'Rourke , Maike Claußnitzer
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.07.2013
ISBN 9783442268726
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung 
Obwohl die Magie gerade nicht ihr Leben bestimmt, hat Mo mit einigen Problemen zu kämpfen.
Um Colin zu retten hat Mo sich zwischen die Fronten der Mafia begeben, mit dem Ziel ihren Onkel zu stürzen. Aber Mo muss vorsichtig sein, denn im dritten Band "Der Weg in die Dunkelheit" dreht Maura den Spieß einfach mal um. Während in den ersten Teilen Maura die jenige war, vor der alle Geheimnisse hatten, ist sie jetzt selbst am Zug, wenn es darum geht die Wahrheit zu verstecken. Eine Gradwanderung für die junge Frau, um nicht zur nächsten Mafia-Prinzessin zu werden.
Die Anwesenheit des zurückgekehrten Vaters macht das ganze auch nicht einfacher, bringt aber ungemein viel Spannung und Gefühl in die Familiengeschichte.Als die magische Welt dann doch in das Leben von Mo zurück kehrt, indem sie in aller Öffentlichkeit von den Serpahim angegriffen wird, weiß das Gefäß(Mo) ganz plötzlich was sie zu tun hat. Die Magie ist ein Lebewesen und sie muss es beschützen.

"Die Schöfperin" ist ein spannendes Finale, in dem Erica O`Rourke die Schwächen der ersten beiden Teile gekonnt ausbügelt. Die Magie ist endlich kein unverständliches Geflecht mehr, welches eher stört als den Genuss des Lesens zu steigern. Mit der Erkenntnis, dass die Magie lebt, Gefühle hat und mit Protagonistin Mo verbunden ist, ändert sich beim Leser so einiges.

Der Abschluss der Trilogie, die zwischen Mafia und magischer Welt spielt, ist um einiges gefühlvoller, behält aber trotzdem den typischen Charme, den ich in "Die Erwählte" und "Die Wächterin" schon so genossen habe. 

Ein ganz großer Pluspunkt ist die Geschichte von Colin, über die man auch nochmal einiges erfährt. Dass ich Colin immer lieber mochte als Luc, ist kein wirkliches Geheimnis und auch dieses mitreißende Finale konnte mich nicht zu 100% von Luc überzeugen. Klar ist, dass dieses Dreieck am Ende aufgelöst wird. Es kann schließlich nur einen Mann im Leben von Maura geben. Wie sich das Dreieck dann auflöst, wird sicher nicht jedem gefallen, aber auch hier ein großes Lob an die Autorin, die eine annehmbare Lösung gefunden hat, mit der wahrscheinlich jeder Leser leben kann. Egal ob Team Colin oder Team Lucien.

Fazit/Wertung 
Abgesehen von vielen neuen Dingen, die es zu erfahren gibt, trumpft "Die Wächterin" mit viel Gefühl und Spannung auf. 
Nach all der Action und dem unaufhörlichen Mitfiebern ist die Ruhe am Ende ein echtes Geschenk, um sich von allen Charakteren verabschieden zu können. So endet "Der Weg in die Dunkelheit" wie er begonnen hat. Ruhig und angenehm. Aber lasst euch von Anfang und Ende ja nicht täuschen ;-) 
Eine spannende Trilogie zwischen Mafia und Magie.

5/5 Sternen, weil die Autorin wirklich alles ein kleines bisschen besser macht, als in den ersten beiden Teilen der Trilogie.

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

thriller, kjetil johnsen, dark village, jugendbuch, jugendthriller

Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

Kjetil Johnsen
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Coppenrath Verlag, 01.11.2013
ISBN 9783649616108
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung 
Auch auf den ersten Seiten von "Niemand ist ohne Schuld" lässt uns Autor Kjetil Johnsen noch ein bisschen warten, bevor man dann endlich erfährt, welche der vier Freundinnen die Tote ist. Erahnen kann man es schon ein bisschen früher, mit wirklicher Sicherheit weiß man es aber erst bei der Beerdigung. Ich hatte da ja so meine Vermutungen, getroffen hat es mich dann doch. Doof.
Während Trym und Tommy in Band 3 keinen so großen Auftritt mehr bekommen, gewinnt Charlene, das Au-Pair von Vilde, immer mehr an Wichtigkeit. Charlenes Abschnitte sind wirklich interessant, auch wenn da erstmal deutlich mehr Fragen aufkommen, als geklärt werden können.

Wahnsinnig spannend und emotinal sind die Rückblicke in die Vergangenheit von Nick. Dort erfährt man dann endlich was es mit Katie auf sich hat.


Inzwischen weiß man also, welche der vier Freundinnen ermordert wurde, aber eigentlich weiß man immer noch nichts. Ich hatte beim Lesen so ein bisschen das Gefühl, dass mir Kjetil Johnsen jedes mal ins Gesicht gesprungen ist "Du weißt gar nichts", wenn ich mal wieder das Gefühl hatte, irgendwas kapiert zu haben.

"Ich habe sie umgebracht"
Es gibt ein Geständniss, doch bei der Polizei glaubt man ihm von Anfang an nicht. Nur die Mädchen wiegen sich in Sicherheit, während der wahre Mörder weiter unentdeckt agieren kann.Nach und nach tun sich wieder Abgründe auf, sag ich euch. Da kommt man teilweise aus dem Staunen gar nicht mehr raus.


Dark Village Teil 3 endet wieder ähnlich tragisch wie seine beiden Vorgänger. Dieses mal aber in einer ganz anderen Form. Cliffhanger bleibt trotzdem Cliffhanger und ist gemein ;-)
Der Schreibstil, der in Band 1 ganz besonders auffällt, sticht in "Niemand ist ohne Schuld" nicht mehr ganz so heraus, was auch nicht weiter schlimm ist. Die Sätze werden etwas länger, was die meisten freuen dürfte ;-) Dafür verwirrt Kjetil Johnsen mehr denn je mit Zeitsprüngen und Sprüngen in der aktuellen Charakterverfolgung. Der Leser bekommt hier wieder viel Platz für Spekulationen geboten, die mein Leserhirn auch gerne genutzt hat. Auch sehr schön ist, wie man in die Ermittlungen der Polizei mit eingebunden wird.
Ein bisschen nervig ist, dass eine bestimmte Szene immer wieder wiederholt wird, weil der Tag aus der Sicht von 3 der Mädchen + Nick als neuer Hauptcharakter erzählt wird. Zum Glück handelt es sich um eine recht kurze Szene. Inzwischen hat man sich aber auch an die Stilmittel von Kjetil Johnsen gewöhnt ;-) Was am Anfang noch nervt, weist im Nachhinein die ein oder andere Spur von wachsender Genialität auf.
Trotz all der wirklich krassen Sachen, die passieren und der Themen, die zum Teil sehr heftig sind, verliert das Village nichts von seinem soapigen Charakter.

Fazit/Wertung 
Auch wenn sich "Niemand ist ohne Schuld" ein kleines bisschen schleppender lesen lässt, als die beiden Vorgänger, war es wieder ein großes Lesevergnügen. Wenn es um Spannung geht, weiß Kjetil Johnsen genau was er macht. Seine Leser in die Irre zu führen, mit Befriedigung und Frust zu spielen, scheint wohl ein großes Hobby des Autoren zu sein. Ich liebe es.
Es bleibt soapig und ich bin immer noch süchtig nach dieser Serie.

Wieder 4/5 Sternen.

Laut dem Buchhändler meines Vertrauens, erscheint Band 4 im Februar. "Zurück von den Toten" sorgt alleine schon wegen des Titels für Spekulationen, obwohl es noch gar nicht erschienen ist.
Wer da wohl gemeint ist?

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608 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

vampire, alchemisten, moroi, strigoi, richelle mead

Bloodlines - Falsche Versprechen

Richelle Mead , Michaela Link
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 05.04.2012
ISBN 9783802587863
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Wiedersehen mit...
Sidney Sage (Alchemistin)
Jill Dragomir (Moroi)
Adrian Ivashkow (Moroi)
Eddie Castile (Dhampir)
Neu dabei...
Lee (Moroi)
Clarence (Moroi)
Keith (Alchemist)
Sagen ebenfalls "Hallo"...
Abe Mazur (Moroi)
Rose Hathaway (Dhampir)
Dimitri Belikov (Dhampir)
Sonya Karp (Moroi)


Endlich geht es zurück in die VA. Naja, nicht ganz. Aber zurück in die Welt der Moroi, Strigoi, Dhampire, Alchemisten und gewöhnlichen Menschen, die nicht immer ganz so gewöhnlich sind, wie sie scheinen. 
Das Feeling stimmt und man ist sofort wieder mit dabei. Mit VA kann "Falsches Versprechen" leider nicht ganz mithalten, was besonders daran liegt, dass der Leser, zum Teil, sehr viel mehr weiß, als Sidney, deren Perspektive man ja ab sofort folgt. Viele Sachen sind einem also schon lange klar, bevor Sidney auch nur einen Gedanken in diese Richtung verschwendet. Das macht das Lesen manchmal ein bisschen anstrengend. Sidney macht trotzdem Spaß, auch wenn man sich erstmal dran gewöhnen muss. Die Alchemisten ist aber eine wirklich gelungene Abwechslung. Die ersten Anzeichen einer starken Entwicklung dieses Charakters sind schon zu erkennen, und machen Lust auf mehr. Ähnlich, wie damals mit Rose, will man einfach wissen, wie sich dieses Mädchen bzw. diese junge Frau entwickelt und wie sie in ihrer Welt zurecht kommt. 
Die Dynamik, die zwischen der Alchemistin und Adrian, dem Moroi, war für mich eines der Highlights in "Falsche Versprechen". Einfach herrlich die beiden ;-) Hoffentlich geht das in Band 2 ähnlich weiter. 
Eddie, als Hauptrolle, ist ein echter Zugewinn, den ich nicht mehr missen möchte. Auch ihn mochte ich schon während der Zeit in der Vampire Academy, aber hier bekommt der süße Eddie Castile nochmal eine echte Chance, um zu zeigen was in ihm steckt.

Am Anfang war ich mir sicher, dass mir Rose und Dimitri unglaublich fehlen würden... dann war das Buch zu Ende... 
Richelle Mead hat mit Sidney, Jill, Eddie und Adrian einen extrem guten Job gemacht, der es einem leicht macht wieder in die Welt einzutauchen, ohne gewisse Konstanten zu vermissen, an die man sich so gewöhnt hatte.

Fazit/Wertung 

Geeignet für:

-Fans und Leser der Vampir-Academy Serie
-Alle Vampirliebchen
4/5 Herzen

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

emailroman, ebook, erotik, humor

Mailverkehr für Anfänger

Mela Wolff
E-Buch Text: 69 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 10.05.2013
ISBN 9783802592423
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung
70 Seiten mit denen ich durchaus meinen Spaß hatte, allerdings ganz anders als erwartet. Die Idee, eine Geschichte komplett in E-Mail Form zu erzählen, hat mir auf Anhieb gut gefallen, wurde auch toll umgesetzt. Leider fehlte es mir an der versprochenen Erotik, die es selbstverständlich gibt, aber irgendwie total nebensächlich wirkt, teilweise sogar stört.
  Dass die E-Mails zwischen Mike und Hannah schnell intimer werden ist ganz verständlich, schließlich muss auf 70 Seite ja auch irgendwas passieren. Als absolut störend und unrealistisch empfunden habe ich dann aber die Charakterentwicklung von Hannah. Das ging mir einfach zu schnell. Von der Romantikerin, die nach der großen Liebe sucht, zur mutigen, offenherzigen Frau, die sich mal eben von einem fast Fremden in dessen Hotelzimmer mit der Reitgerte bearbeiten lässt. Mal davon abgesehen, dass es wieder um genau "diese Art" von Sex geht, von der wir inzwischen alle mehr als genug gelesen haben, ging mir das in diesem Fall wirklich viel zu schnell. Von Entwicklung kann man da eigentlich gar nicht sprechen.
  Mein Highlight war eindeutig Mike, von dem man viel nur erahnen kann. Seine E-Mails sind teilweise echte Kracher. Ein Bestatter, der mit seinen Kunden, die bereits aus dem Leben geschieden sind, Gespräche führt. Von diesen Gesprächen erzählt er Hannah auch zum Teil in seinen E-Mails. Und mal ganz ehrlich: Eine Tote, die ihrem Bestatter erklärt, er möge doch bitte Vegetarier werden, ist schon irgendwie sehr amüsant. Ich hätte gerne noch viel mehr davon gelesen. Trotzdem gibt Mela Wolff ihrem Mike sehr viel Feingefühl für diesen Job mit, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Fazit/Wertung
Mailverkehr für Anfänger war für mich deutlich mehr Humor als Erotik, dafür aber ausgesprochen guter Humor.
Der lockere Schreibstil von Mela Wolff lässt sich wunderbar lesen.
  Leider waren Hannah und ihre Entwicklung so überhaupt nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. ABER, Mailverkehr für Anfänger ist erst Teil 1 dieses Fortsetzungsromans. Da ist definitiv noch Platz nach Oben, der in Teil 2 und 3 dann hoffentlich ausgenutzt wird.

Von mir gibt es 3/5 Herzen, für 70 Seiten humorvolles Lesevergnügen. Auf die "erotischen Szenen" hätte ich leider verzichten können.
Wer es gerne humorvoll mag, sollte definitiv mal in den Mailverkehr reinschnuppern. Mike ist es absolut wert ;-)


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Koalaland: Australienroman

Mark Scheppert
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.03.2013
ISBN 9783848292516
Genre: Biografien

Rezension:

Meine Meinung


Ich möchte mich gleich zu Beginn bei Autor Mark Scheppert für diese aufregende Reise durch Australien bedanken.

"Koalaland" war mein ganz persönlicher Sommerurlaub, der nicht nur durch die vielen Sehenswürdigkeiten bei mir punkten konnte. Mit Nina und Micha bekommt man zwei gewöhnungsbedürftige Reisebegleiter zur Seite gestellt, die uns Leser an ihrer ganz persönlichen Geschichte teilhaben lassen. Die beiden kennenzulernen und ihnen dabei zuzusehen wie sie das eigene Ich ergründen, wenn auch nicht immer ganz freiwillig, ist ein echtes Erlebnis.  Am Anfang hat es mich ein bisschen erschreckt, dass die meisten Geschehnisse gleich doppelt geschildert werden.  Wie nervig is das denn?  Alles doppelt Lesen zu müssen? !

Schnell habe ich mich eines Besseren belehren lassen. Die Charaktere Nina und Micha auf diese Weise zu benutzen verleiht diesem tollen Trip durch Australien einen gewissen Tiefgang, den ich sehr genossen habe und der das Bild von "Koalaland" komplett macht. Wie verdammt unterschiedlich zwei Menschen ein und da selbe Ereignis sehen können ist schon der Wahnsinn.

Der Autor fängt hier bei der Wortwahl an und hört auch bei völlig fehlinterpretierten Emotionen nicht auf. So entwickelt sich eine fantastische Dynamik zwischen den Beiden, die sich dem Lauf der Dinge fügen, während sie sich wie Planeten umkreisen, aufeinander zu und wieder voneinander weg bewegen. "Koalaland" zeigt eine packende Dynamik zwischen zwei Menschen, die nicht beschönigt wirkt, aber so atemberaubend echt wirkt, dass man als Leser das ein oder andere mal die Realität einfach schlucken muss.


Eine Grundidee von Australien und seinen Sehenswürdigkeiten zu haben ist mit Sicherheit empfehlenswert, damit man die Reise auch wirklich genießen kann.

Auf nach Australien...


Fazit/Wertung


Nach leichten Startschwierigkeiten am Anfang, deren Überwindung belohnt wird, war "Koalaland" ein wunderschönes, rasantes Abenteuer. Eine Reise durch Australien, den man nie wieder vergessen wird.


4/5 Sternen

4/5

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114 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

fliegen, liebe, krebs, vogel, märchen

Metamorphose am Rande des Himmels

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei carl's books, 26.08.2013
ISBN 9783570585207
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Er heißt Tom Cloudman und ist wahrscheinlich der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Allerdings stört sich Tom überhaupt nicht daran, schließlich kann er Menschen mit seinen Auftritten begeistern und in Wahrheit geht es “Häma-Tom” auch um etwas ganz anderes, als darum ein guter Stuntman zu sein. Für Tom geht es ums Fliegen… Den einen, kurzen Moment, bevor der Aufprall kommt. Eines Tages aber endet einer seiner Stunts in einem etwas größeren Unfall, der ihm eine Einlieferung ins Krankenhaus beschert. Dort erfährt er, dass er unheilbar erkrankt ist. Vom Träumen hält ihn das aber noch lange nicht ab.. Bei einem seiner nächtlichen Beutezügen im Krankenhaus, mit denen er das Personal schon in den Wahnsinn treibt, entdeckt Tom Cloudman eine Treppe, die sein Leben verändern könnte. Am anderen Ende der Treppe begegnet er Endorphina, einem Mischwesen aus Mensch und Vogel. Als sie ihm schließlich einen einzigartigen Vorschlag macht, um seine Krankheit los zu werden, muss Tom nicht lange nachdenken. Tom will nicht sterben, sondern fliegen!

Meine Meinung



“Metamorphose am Rande des Himmels” ist ein kleines Meisterwerk, das von Liebe und Träumen, die Flügel bekommen, erzählt. Mathias Malzieu erzählt vom Leben und vom Tod, von Helden,Träumen und Hoffnung… Davon, dass jedem von uns Flügel wachsen können… Von Trauer und Freude im gleichen Atemzug.
Der Titel hält was er verspricht. Der Leser wird in eine groteske Welt voller Worte entführt, hinter denen so viel mehr steckt, als man denkt. Jedes Wort ist absoluter Genuss, der viel zu schnell vergeht. Dieses Buch ist alles, aber bestimmt keine leichte Kost für Zwischendurch. Obwohl es sich um nur 160 Seiten handelt, hat man das Gefühl viel mehr bekommen zu haben als das.
Wie auch schon in “Die Mechanik der Liebe” wird man sofort von einzigartigen Bildern, die einem der Autor in Hirn und Herz malt, mitgerissen. Der Schreibstil bleibt grotesk, bunt und fantastisch - einfach toll zu lesen. Emotionen auf jeder Seite, in jedem Wort. Kopfschütteln, lachen, schmunzeln. Manchmal muss man das Buch einfach für ein paar Minuten schließen, um sich so seine Gedanken zu machen, die unweigerlich entstehen, wenn man mit Kopf UND Herz liest. Ein paar Tränen zum bitter-süßen Ende waren meine Belohnung für ein weiteres groteskes Märchen, das mich noch lange begleiten wird.

Fazit/Wertung


Mathias Malzieu verleiht Worten Kraft und Tiefgang, ohne ihnen die Leichtigkeit zu nehmen, die sie zum Fliegen brauchen...

5/5 Herzen und ein Platz unter meinen Lieblingen ;-) Das beste Buch, das mir in den letzten 12 Monaten unter die Augen gekommen ist.

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, magie, verrat, rezension, die wächterin

Der Weg in die Dunkelheit - Die Wächterin

Erica O'Rourke , Maike Claußnitzer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.12.2012
ISBN 9783442268719
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Weiter geht es mit Mo, die zwischen der Welt der Mafia und der Welt der Magie gefangen ist. Wie auch schon in “Die Erwählte” zieht sich die Story am Anfang ein bisschen hin. Trotzdem schafft es die Autorin ein gewisses Gefühl für Mo und ihr Leben zu übermitteln. Obwohl Maura (Mo) die Magie im letzten Buch reparieren und sich für den Tod ihrer besten Freundin Verity rächen konnte, hat sich in ihrem Leben nicht sonderlich viel geändert. Noch immer haben die Mafia und ihr Onkel mehr als nur ein Auge auf das Mädchen und verheimlichen eine ganze Menge vor ihr. Auch Colin, ihr Bodyguard, der eigentlich deutlich mehr ist als das. Aber auch Colin hat Geheimnisse vor Mo, was sie schier wahnsinnig macht. Irgendwann ist Mo wieder an dem Punkt, an dem sie einfach keinen anderen Auswegs mehr sieht, als sich selbst die Informationen zu beschaffen, die alle anderen vor ihr verheimlichen. Auf diesem Weg erfährt man als Leser mehr über die Familiengeschichte von Mo und auch über die Vergangenheit von Colin gibt es bisschen mehr zu erfahren. Trotzdem bleibt Colin mysteriös.
Obwohl das “wirkliche Leben” schon viel von Maura verlangt, klopft auch die Magie in Form von Luc an die Tür. Maura und die Bögen glaubten bisher, dass sie die Magie reparieren konnte, aber Veränderungen in der Magie lassen Zweifel daran aufkommen. Die Bögen brauchen Maura ein weiteres Mal um mit der Magie zu arbeiten, die schon wieder kurz davor ist, eine Katastrophe auszulösen. Leider empfinden nicht nur Mo und Colin die Magie als störend. Irgendwie hat sich die Autorin ein bisschen mit den Bögen, den Linien und der ganzen Magie verzettelt. Viel von den beschriebenen Vorgängen konnte ich mir einfach nicht vorstellen und wurden deswegen eher als störend empfunden. Trotzdem gab es auch in der magischen Welt einige interessante Dinge aufzuschnappen.
Das Beste ist eindeutig, dass sich die Autorin in Bezug auf ihre Protagonistin treu bleibt. Maura ist genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Keiner sagt ihr was, trotzdem erwarten alle von ihr, dass sie die Welt wieder in Ordnung bringt. Sei es die Welt der Magie oder der Mafia. Mo wird zu Entscheidungen gezwungen, die sie eigentlich gar nicht treffen sollte. Trotzdem nimmt sie dieses Schicksal an, um für die zu sorgen, die sie liebt und unter ihrem Schutz stehen.

Fazit/Wertung

Lest selbst, ob Mo die Welt vor der Magie retten kann, eine Mafiaprinzessin wird, oder sich gegen ihren Onkel durchsetzen kann. Wem Teil 1 gefallen hat, sollte definitv auch den zweiten Teil von “Der Weg in die Dunkelheit” lesen. Ich bin auf jeden Fall schon total gespannt auf den Abschluss der Reihe, der nach dem Teil 2 wahrscheinlich ganz schön explosiv wird.

4/5 Sternen für eine tolle Fortsetzung, die leider mit ein bisschen zu viel unverständlicher Magie getränkt ist, aber durch andere Anteile in der Story glänzen kann.

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(325)

623 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

fantasy, liebe, magie, throne of glass, kampf

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2013
ISBN 9783423760782
Genre: Jugendbuch

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(33)

74 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

erotik, feen, sidhe, irland, fantasy

Schwanentanz

Jean Francis
Buch: 200 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.10.2011
ISBN 9783941547384
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Leider animiert mich dieses Buch zu diversen Vergleichen. Es tut mir ja wirklich leid, aber die ganze Story erinnerte mich sehr stark an die Firebrand-Serie von Elisabeth Naughton, deren ersten beiden Teile in der Lust de Lyx - Reihe erschienen sind. Auch die Qualität der Geschichte erinnerte sehr stark an diese Kurzgeschichten, die für 2,99 € zu erwerben sind. Aber der Preis eines Schriftstücks sagt ja bekanntlich nicht viel über die Qualität des Inhalts aus.

Trotzdem: "Schwanentanz" war leider kein wirklich zufriedenstellendes Erlebnis für mich.

Während mir Suzanna noch ganz symphatisch war, konnte ich mit Brandon überhaupt nichts anfangen. Die Geschichte seines besten Freundes Aiden, der ebenfalls unter Caras Herrschaft lebt, hatte leider überhaupt keine Möglichkeit, um richtig wirken zu können.
Das Ganze wirkt wie ein wackeliges Geflecht, dessen Einzelteile sich gegenseitig abstoßen und nicht zusammen arbeiten, wie sie es eigentlich sollten.
Ein großer Pluspunkt war die düstere – mystische Stimmung, die von der Autorin von Anfang bis Ende gehalten werden konnte. Ein weiterer Pluspunkt sind die Nebencharaktere, die etwas lockere Abwechslung in das Geflecht bringen, das ansonsten sehr gezwungen wirkt.
Schön war hier, dass verschiedene Aspekte der Legenden rund um die „guten Nachbarn“ mit in die Geschichte eingeflossen sind. So hatten die Anwohner z.B. verschiedene Geschichten über das Feenvolk parat und auch völlig unterschiedliche Varianten mit diesen umzugehen.
Tatsächlich gibt es aber gar kein Feenvolk in diesem Buch, sondern nur eine gute Nachbarin, nämlich Cara die Fürstin aus den Hügeln, die sich mit ihren menschlichen Kriegern und den Gnomen umgibt, die sie mit ihrer grausamen Magie beherrscht.
Die erwähnten Gnome waren für mich das Beste der Story. Mit ihrer quirligen und gleichzeitig mürrischen Art, der eigenen Art zu sprechen, waren die kleinen Knirpse definitiv mein Highlight. Von Dwyn und Co. hätte ich gerne noch viel mehr gelesen.

"Mylady ist unzufriedenböse", knurrte Dwyn.


Warum der Titel des Buches „Schwanzentanz“ lautet, erfährt man eigentlich erst gegen Ende, bzw. ab da macht der Titel dann erst Sinn. Für mich war das eine der wenigen Sachen die wirklich gut umgesetzt waren – Der Schwanentanz. Die erotischen Szenen, egal ob zwischen Sidhe-Fürstin und ihren Kriegern, oder den beiden Protagonisten, fehlte eindeutig die Sinnlichkeit, daher wirkten auch diese irgendwie absolut fehl am Platz.

Fazit/Wertung
3/5 Sternen für ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte, aber durch einige Einflüsse, witzige Ideen, düstere Stimmung und einen sehr angenehmen Schreibstil trotzdem gut zu lesen war.
Aufgrund der Emotionen, die bei mir einfach nicht ankamen, konnte mich die Autorin mit "Schwanzentanz" nicht in ihren Bann ziehen.

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(425)

800 Bibliotheken, 9 Leser, 9 Gruppen, 60 Rezensionen

engel, vampire, erzengel, liebe, fantasy

Gilde der Jäger: Engelszorn

Nalini Singh , Petra Knese
Flexibler Einband: 391 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 02.08.2010
ISBN 9783802582752
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch wäre eine riesige Enttäuschung gewesen, wenn ich nicht zuvor schon ein paar Rezensionen gelesen hätte, die mich vorbereitet haben.

Engelszorn? Ja, Zorn gibt es eine ganze Menge und zwar von allen Seiten, zum Teil nachvollziehbar und zum Teil nicht. Titel? Check!

Weiter geht es, kurz nachdem Elena endlich zu sich kommt. Sie ist jetzt ein Engel, was sie immer noch nicht fassen kann, aber auch das Engel Dasein hat in Elenas Fall seine ganz speziellen Tücken. Zum einen ist sie sehr schwach und muss schnell stärker werden und lernen ihre neuen Flügel zu benutzen. Denn das Interesse an dem neuen Engel ist nicht immer positives Interesse. Viele würden die Schwachstelle Elena gerne ausnutzen, um dem Erzengel von New York zu schaden, oder um sich selbst in den Rang eines Erzengels zu erheben. Die Machtspiele zwischen den Engeln können also beginnen… Und wieder läuft alles auf ein fatales Ende zu.

Raphael und Elena sind vielleicht nicht das perfekte Paar und führen nicht die perfekte Beziehung, aber ihre perfekte Liebe führt sie genau auf diesen Weg. Dementsprechend sind die Szenen zwischen den Beiden nicht so der Kracher. Dafür gibt es aber wirklich einige süße Passagen. Okay, sie sind eher kitschig, aber manchmal mag ich das ganz gerne, wenn ich darauf vorbereitet bin. Ansonsten wirkt die Story am Anfang ein wenig undurchsichtig, fast unbeholfen, dafür prasseln die Ereignisse dann nur so auf einen nieder. Das hat bei mir zwischenzeitlich für ein wenig Verwirrung gesorgt, die ich aber einfach überlesen habe. So viele Namen und ich bin mir sicher, dass da manchmal hätte ein anderer Name stehen müssen, aber da es dann eh nicht so wichtig für den Verlauf war, war mir das dann einfach egal. Wenn es um Grausamkeit und die Erwähnung von Blut und blutigen Ereignissen geht, steht Teil 2 dem ersten in nichts nach.

Fazit/Wertung

Mit kleinen Abstrichen, war auch Teil 2 der Gilde der Jäger wieder ein großer Spaß für mich. Wer nicht all zu große Ansprüche an „Engelszorn“ hat und sich wieder auf sehr ähnliche Art wie in „Engelskuss“ begeistern lassen will, kann mit gutem Gewissen zum zweiten Teil der Reihe greifen.

Knappe 4 Sterne, weil ich trotzdem eine Menge Spaß hatte.

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vampire, elfen, werwölfe, sookie, gestaltwandler

Cocktail für einen Vampir

Charlaine Harris ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2013
ISBN 9783423214285
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 
König Felipe hat sich mit seinem Gefolge höchstpersönlich selbst eingeladen, denn genauso wenig wie Sookie und Eric, hat der König den Tod seines Vertreters vergessen, für den, wie alle wissen, Sookie und Eric nicht ganz unverantwortlich waren. Zu Sookies Entsetzen erwischt sie ihren Eric mit den Zähnen in einer anderen Frau, die ein wenig später reichlich tot im Garten aufgefunden wird, wofür natürlich der Wikinger verantwortlich gemacht werden soll. Ein Grund für Bill und Sookie der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. 

Aber Felipe ist nicht der einzige königliche Gast, der sich nach BonTemps geschlichen hat. Denn da ist ja noch der Vertrag, den Apius vor seinem Tod für seine Schöpfung Eric geschlossen hat, um ihm auch nach seinem Ableben noch das Leben schwer zu machen. Und weil Sookie noch nicht genug Probleme hat, macht die Welt der Feen natürlich auch wieder ein bisschen ganz besonderen Ärger.

Meine Meinung 
Auch in „Cocktail für einen Vampir“ treffen wir wieder jede Menge alte Bekannte, wobei der ein oder andere, für meinen Geschmack, ein wenig zu kurz kommt. So ist der Auftritt von Bubba dieses Mal sehr mager ausgefallen, auch wenn er Sookie mit seinem Erscheinen wieder einen richtigen Freundschaftsdienst erweist. Auch von Pam und Eric gab es in Teil 12 eindeutig zu wenig… Dafür spielen Claude und Co. eine große Rolle, was mir durchaus gefallen hat. „Cocktail für einen Vampir“ ist leider nicht ganz so humorvoll wie sein Vorgänger, dafür aber sehr rasant und mit vielen neuen Informationen versehen, die einen wieder richtig Neugierig machen. In der Beziehung von Eric und seiner Menschen-Ehefrau läuft es leider nicht ganz so gut, daher ist für Band 13 wahrscheinlich wieder alles offen, was sich auch daran erkennen lässt, dass Bill wieder eine etwas größere Rolle einnimmt. 
Die Freunde der großartigen Sex-Szenen muss ich leider enttäuschen, denn davon gibt es dieses mal keine einzige, allerdings könnte Teil 13 dafür entschädigen, weil die Karten wahrscheinlich wieder komplett neu gemischt werden. 

Fazit/Wertung 
Im Großen und Ganzen war auch dieser Teil der Sookie Stackhouse – Reihe wieder ein blutiges Vergnügen, in das man dank Charlaine Harris sehr gut hinein findet, da alle wichtigen Dinge nach und nach nochmal angesprochen werden. Wer die ersten 11 Teile mochte, muss auch Teil 12 lesen und sich in die Welt von Vampiren, Wergeschöpfen, Gestaltwandlern, Feen, Dämonen und gewöhnlichen Menschen, die nicht zu 100% gewöhnlich sind, entführen lassen.

Knappe 4 von 5 Sterne für Charlaine Harris und True Blood.

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liebe, savant, sky, seelenspiegel, fantasy

Die Macht der Seelen - Finding Sky

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2012
ISBN 9783423760478
Genre: Jugendbuch

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zeitreise, bamberg, liebe, hexen, hexenverbrennung

Purpurmond

Heike Eva Schmidt
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei PAN, 01.03.2012
ISBN 9783426283660
Genre: Jugendbuch

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erotik, lust, lust de lyx, zauberin, frauen

Lust de LYX - Gesandter der Sinne

Elisabeth Naughton
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 21.02.2013
ISBN 9783802591365
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

"Gesandter der Sinne" von Elisabeth Naughton ist die zweite Kurgeschichte aus dem zweiten Sixpack der Lust de Lyx - Reihe. Gleichzeitig ist diese Geschichte auch die Fortsetzung von "Fesseln der Leidenschaft", die bereits im ersten Sixpack im vergangenen Jahr erschienen ist. Diesmal erzählt Elisbath Naughton nicht die Geschichte von Tariq, sondern die seines jüngeren Bruders Nasir, der ebenfalls von der grausamen Zauberin gefangen genommen wurde und den wir auch schon im ersten Teil dieser Reihe ganz kurz kennen lernen durften. Nasir wurde von Zoraida in die Haupstadt der Ghule verbannt, um dort sein Leben als Sklave zu verbringen, wobei er die grausamen Hochgeborenen der Ghule in der Arena belustigt, während sie ihn dort wie ein wildes Tier kämpfen lassen.
Auch die junge Kavir ist in der Haupstadt der Ghule. Doch anders als Nasir wurde sie nicht enführt, sondern von ihrer eigenen Familie an den Harem eines Hochgeborenen verkauft, wo sie zu einer Sexsklavin ausgebildet werden soll. Das ersten Treffen der beiden sind mehr von Angst als allem anderen geprägt, doch das ändert sich ganz bald und so entwickelt sich eine leidenschaftliche und liebevolle Beziehung zwischen den beiden, für die es keine Hoffnung zu geben scheint, da die junge Sklavin nur 5 Tage nach dem ersten Treffen mit Nasir dem Harem als vollwertiges Mitglied zugeführt werden soll, um die perversen Wünsche der Hochgeborenen zu befriedigen.

Fazit/Wertung

Elisbath Naughton konnte mich auch mit dem zweiten Teil aus ihrer Firebrand-Serie überzeugen. Wieder füllen die Charaktere den knappen Rahmen dieser Kurzgeschichte ganz fantastisch aus. Ein erotischer Hochgenuss, während man dem spannenden Ende entgegen fiebert, welches es mehr als in sich hat. Ich freue mich auch den dritten Teil um auch den dritten Bruder kennen zu lernen und noch ein bisschen mehr über die verschiedenen Völker der Dschinn zu erfahren.
4/5 Sternen für ein sinnlich-erotisches Abenteuer ;-)

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