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72 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mobbing, amanda maciel, damaris liest, das wirst du bereuen, selbstmord wegen mobbing

Das wirst du bereuen

Amanda Maciel , Christa Prummer-Lehmair , Katharina Förs
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 14.07.2016
ISBN 9783843210973
Genre: Jugendbuch

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1.206 Bibliotheken, 28 Leser, 5 Gruppen, 85 Rezensionen

liebe, fantasy, hexen, magie, caster

Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

Kami Garcia , Margaret Stohl , Petra Koob-Pawis , Margaret Stohl Inc.
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2012
ISBN 9783453529090
Genre: Jugendbuch

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

wechselbalg, fantasy, das erbe der macht, andreas suchanek, lichtkämpfer

Das Erbe der Macht - Wechselbalg

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 01.12.2016
ISBN 9783958342286
Genre: Fantasy

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(2.840)

4.238 Bibliotheken, 78 Leser, 6 Gruppen, 338 Rezensionen

selbstmord, jay asher, jugendbuch, mobbing, tote mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

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294 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

seelenwächter, fantasy, nicole böhm, dämonen, jaydee

Die Chroniken der Seelenwächter - Schatten der Vergangenheit

Nicole Böhm
E-Buch Text: 146 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.10.2014
ISBN 9783958340329
Genre: Fantasy

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

a.l.kahnau, drama, #juliimwinter, liebe, rezension

Ich. Du. Niemals wir.

A.L. Kahnau
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.03.2018
ISBN 9783746091488
Genre: Jugendbuch

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Falling Paradise 2: Zart wie der Frühling

Cat Lewis
Flexibler Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 19.11.2017
ISBN 9783958695542
Genre: Romane

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, märchen, elenas rabe, frau holle, raben

Elenas Rabe

A.L. Kahnau
E-Buch Text: 246 Seiten
Erschienen bei null, 10.12.2016
ISBN B01MRNVXP2
Genre: Sonstiges

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1.051 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

fantasy, sommer, winter, liebe, magie

Der Winter erwacht

C.L. Wilson , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.07.2015
ISBN 9783404208005
Genre: Fantasy

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959 Bibliotheken, 32 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

zirkus, magie, fantasy, liebe, erin morgenstern

Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285498
Genre: Fantasy

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130 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

magie, hexen, hexenjäger, fantasy, drachenmond verlag

Bin hexen

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

wächter, liebe, familie, freiheit, fantasie

Wächter: Wahre Liebe ohne Chance?

Jessica Stephens
E-Buch Text: 197 Seiten
Erschienen bei Independently published, 21.08.2016
ISBN B01KTVTQF4
Genre: Fantasy

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(22)

51 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

drachenmond, fantasy, bishop, gestaltwandler, rezension

Krähenjagd

Anne Bishop
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.10.2017
ISBN 9783959916127
Genre: Fantasy

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

magie, elemente, fantasy, hamburg, hexe

Mitra

Björn Beermann
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei tredition, 16.01.2018
ISBN 9783746900735
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Design:

Das Cover ist wirklich sehr sehr hübsch. Viele verschiedene Farben wie blau, rosa, grün, violett und türkis fließen ineinander über. Mit weißen Linien sind feine Illustrationen zu erkennen: Statuen, Pflanzen, Tiere,… es passt sehr gut zur Geschichte. Der Titel ist in einer goldenen Handschrift auf der oberen Hälfte platziert. Der Untertitel ist direkt darunter und steht als weiße Serifenschrift dort. Über dem Titel befindet sich der Name des Autors in der selben, weißen Serifenschrift, dieses Mal aber kursiv.

Leider sind die Seiten innen nicht sonderlich schön gestaltet. Der Zeilenabstand ist für meinen Geschmack zu groß und die Seitenränder zu klein. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass das Buch so absichtlich voller wirken soll. Der Zeilenabstand und die recht hohe Schriftgröße erinnern mich an ein Buch für einen Lese-Anfänger. Die Lesbarkeit leidet leider sehr darunter und es sieht nicht schön aus.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt damit, dass Mitra von ihrem Vater zu ihren bisher unbekannten Verwandten nach Hamburg zieht. Der Abschied und die Reise fällt recht kurz aus und bereits da geschehen seltsame Dinge, die Mitra kaum glauben kann. Bei ihrer Tante und ihrer Großmutter reißen die merkwürdigen Geschehnisse nicht ab und letztendlich stellt sie die beiden zur Rede. Sie eröffnen ihr, dass sie magische Fähigkeiten besitzt, aber auch etwas Besonderes unter den Besonderen ist.

Es wurde dem Leser gar keine Zeit gelassen, in der Geschichte anzukommen. Bämm, Mitra ist ausgezogen und sofort war der Fantasy-Anteil da. Generell ging mir in der Geschichte vieles zu schnell, ohne Raum für Beschreibungen oder die Wirkung zu lassen. Ich mag es lieber, wenn man erstmal den Alltag der Person kennen lernt und dann die Veränderung kommt. So ist die Wirkung einfach stärker, man hat schon eine Verbindung zum Charakter und merkt, wie authentisch die Reaktion auf diese Offenbarung ist.
Zum Beispiel fand ich es äußerst befremdlich, dass ihr Vater sie einfach so zu wildfremden Leuten nach Hamburg ziehen ließ. Ich kann nicht so ganz glauben, dass ein Vater das tun würde. Es sei denn, er kennt diese Leute. Aber das kam eben nicht rüber.

Die Länge der Kapitel war sehr unterschiedlich, was ich ziemlich schade fand. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Ausgleich gewünscht.

Erzählt wurde es in der dritten Person aus Mitras Sicht. Dabei ist sie selbst nicht nur zickig und launisch, sondern wechselt auch ganz oft ihre Meinung von jetzt auf gleich. In der zweiten Hälfte wird sie zwar ein wenig ruhiger und geerdeter, aber so ganz sympathisch war mir Mitra nicht. Ich fand es auch ein wenig traurig, wie feindlich sie der Magie gegenüber war. Es hat mich genervt, dass sie sich sofort als Freak angesehen hat und so abwertend über die Magie-Ausbrüche geredet hat.

Die Nebencharaktere wirkten allesamt leider sehr flach. Aggy sollte wohl tough und lässig wirken, kam oft aber einfach sehr gemein rüber. Die Freundschaft zwischen den Beiden entwickelte sich mir persönlich auch zu schnell. Besonders unlogisch wirkte das auf mich, weil Aggy oft Dinge zu Mitra sagte, die ich wirklich schon grenzwertig fand. Auch fand ich es sehr klischeehaft, dass die coole Aggy nicht viel von ihrer Ausbildung hielt und das Ganze nicht sehr ernst nahm.
Zu ihrem lässigen und toughen Charakter passte nicht so ganz, dass sie Mitra sofort alles glaubte bezüglich der Magie. Das ist für mich keine realistische Reaktion. Da hätte ich mir eher einen kleinen Konflikt gewünscht. Schön fand ich aber, wie sie Mitra immer wieder unterstützt hat und für sie da war.

Der „attraktive“ Gilbert war aber meiner Meinung nach noch schlimmer. Sein Charakter ging mir total auf die Nerven und ich konnte nicht verstehen, was Mitra an ihm fand. Er wirkte wesentlich älter, als er eigentlich ist und war einfach schleimig. Seine Ausdrucksweise hätte ich an Mitras Stelle einfach albern gefunden. Ich konnte nicht verstehen, wieso sie sich so plötzlich in ihn verliebt hat. Auch hier ging es mir einfach zu schnell.

Der Polizist nahm so gar keinen Raum ein. Er tauchte ein, zweimal auf, wurde als ultraheiß betitelt, aber wer er war, wieso er ihr über den Weg lief und so gehandelt hat, bleibt im Dunkeln. Auch hier muss ich sagen, dass er wesentlich älter wirkte, als der Autor das wohl beabsichtigt hat. Sein Mindestalter müsste aber bei 19-20 Jahren liegen. Ich würde mir wünschen, dass er ein wenig mehr Präsenz bekommt und eine wirklich wichtige Rolle für die Geschichte einnimmt. Sonst könnte man auch gänzlich auf ihn verzichten.

Was mich auch oft verwirrt hat, war die wechselnde Beschreibung über die Beziehungen zwischen Mitra und ihren Verwandten. Einmal dachte ich, dass sie und ihre Tante sich nicht leiden könnten, dann wurde wieder gesagt, dass Mitra ihre Tante anfangs mochte. Und so ging es immer wieder hin und her. Das war aber nicht nur hier so. Die Situationen änderten sich sprunghaft, was es mir schwer machte, die Stimmung und Atmosphären richtig einzuschätzen und mir ein Bild von den Beziehungen der Charaktere zueinander zu machen.

Schön fand ich den Spannungsaufbau in der zweiten Hälfte und wie die magischen Völker beschrieben wurde. Man merkte auch, dass sich Björn Beermann an dieser Stelle wirklich Gedanken gemacht hat. Die Hintergrundgeschichte ist toll ausgearbeitet. Ich merke also, dass er das Potential hat, das auch auf die schwächeren Bereich zu übertragen. Gegen Ende wurden die Szenen und Umgebungen auch besser beschrieben. Das Finale hatte einen tollen Spannungsbogen.

Fazit:

Trotz der vielen Schwächen fand ich die Idee hinter Mitra wirklich gut und es gab auch ein paar gute Punkte an dem Buch. Allerdings hat der Autor sein volles Potential noch nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Meiner Meinung nach hätte das Buch noch einiges an Reifezeit benötigt und noch ein paar Mal überarbeitet werden können. Ich wünsche mir für Björn, dass der zweite Teil besser wird, die Schwächen des ersten Teils auslgeicht und Björn aus den Kritikpunkten lernen kann. Das Potential dafür ist schließlich da, das hat er schon gezeigt.
Durch den sprachlichen Stil und die Gestaltung der Seiten würde ich es eher für eine jüngere Leserschaft empfehlen.
Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sterne. Den zweiten Teil werde ich wohl trotzdem lesen.

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(114)

244 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

träume, kerstin gier, fantasy, freundschaft, dämon

Silber-Trilogie / Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2018
ISBN 9783596198788
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dunkles märchen, heldinnen, lesbische heldin, märchen adaption, toughe frau

Rosen & Knochen: Die Hexenwald-Chroniken

Christian Handel
E-Buch Text: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 12.09.2017
ISBN 9783959915137
Genre: Sonstiges

Rezension:

Design:

Das Cover des Buches ist wirklich wunderschön. Der äußere Rand wird von Dornen, Wolken und Nadelbäumen geschmückt. Einzelne Rosenblätter zieren das Cover und den Titel. Der Titel befindet sich in der oberen Hälfte und ist in einer silbern-metallisch wirkenden Serifenschrift gehalten. Direkt darunter befindet sich der Untertitel in kleinerer Schrift. Ab der Mitte bis zur unteren Hälfte befindet sich das Bild einer Wiese und einer Hütte im Nebel. Zwei Frauen in langen Umhängen bewegen sich darauf zu. Die eine hat braune, die andere rote Haare. Die Braunhaarige scheint sich zum Betrachter zuzuwenden. Direkt unter den beiden Frauen steht der Name des Autors und des Verlags.

Auf mich wirkt das Cover düster und dennoch märchenhaft. Es hat eine mysteriöse Note, die mich von Anfang an fasziniert hat. Die Personen auf den Covern kommen meinen Vorstellungen von Muireann und Rose sehr nahe. Es gibt die Stimmung der Geschichte auf sehr eindrucksvolle Art und Weise wieder. Es passt wirklich toll dazu und ist einfach nur schön.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit damit, dass sich die beiden Dämonenjägerinnen auf den Weg zur Hütte machen, in der scheinbar eine gefährliche Hexe leben soll. Geisterkinder weisen ihnen den Weg. Das Ganze ist ihnen nicht geheuer. Und als sie dann auf die Waldlichtung treten, sehen sie zwar keine Hexe, aber dennoch scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Nach und nach erkunden sie, was dort geschehen ist und erfahren dabei mehr, als ihnen lieb ist – auch über eine der beiden Jägerinnen.

Die Geschichte hat einen wirklich spannenden und düsteren Anfang, was mir aber gleich sehr gefallen hat. Ich liebe düstere Märchenadaptionen und hier kam ich wirklich voll und ganz auf meine Kosten. An gruseligen Momenten wird nicht gespart. Diese wechseln sich mit Augenblicke voller Liebe, Witz oder reiner Spannung ab. So steht die Liebe zwischen Muireann und Rose auch immer wieder mal im Fokus, ohne zu aufdringlich zu werden oder die komplette Geschichte einzunehmen. Sie wird auf sanfte Art und Weise eingeflochten und beeinflusst so die Handlung kaum. Dadurch bekommt das Märchen trotz des mittelalterlich anmutenden Handlungsort eine moderne Note, die meiner Meinung nach gut reinpasst.

Das Geschehen wird aus der Sicht von Muireann erzählt. Wir bekommen so einen guten Einblick in ihre Gedanken, Gefühle und Erinnerungen und lernen sie besser kennen. Auch Rose lernen wir gut kennen. Wir sehen sie allerdings nur durch die Augen von Muireann, was ich aber nicht schlecht finde. Beide sind vom Charakter her sehr unterschiedlich und ergänzen sich auf eine sehr angenehme Art und Weise. Während Muireann eher ruhig und besonnen wirkt, scheint Rose viel Temperament zu besitzen, das auch mal gern mit ihr durchgeht. An Mut fehlt es aber keiner von beiden und so wagen sie sich in Ecken vor, bei denen ich sofort umgekehrt und gesagt hätte, dass mich die Auftraggeber gern kreuzweise können. (Dunkle Dachboden und Keller? Nein, danke! Da passe ich!) Beide Frauen sind sehr stark, was mir gut gefällt.

Zwei bekannte Märchen wurden in diese Geschichte eingeflochten: Während die beiden Protagonistinnen von Schneeweißchen und Rosenrot inspiriert sind, stammt die Geschichte um die Hexe und die Geisterkinder von Hänsel und Gretel. Christian Handel hat es dabei geschafft, etwas so Altbekanntes in etwas völlig Neues zu formen. Dabei ist eine wirklich tolle, spannende und düstere Märchenadaption entstanden, die Fans von düsteren Märchengeschichten begeistern dürfte.

Allerdings fand ich die Geschichte ein wenig zu kurz. Ich hätte mir gern mehr vorher gewünscht. Wie die beiden Frauen so ihr Geld verdienen, wie sie in das Dorf kamen und den Auftrag angenommen haben etc. All das hat mir persönlich leider gefehlt und so wirkte der Einstieg ein wenig holprig. Auch war die Geschichte viel zu schnell vorbei, leider. Meiner Meinung nach hätten 100 oder 200 Seiten mehr und dafür hier und da ein wenig mehr Hintergrundgeschichte nicht geschadet. Ich wünsche mir, dass das nicht die letzte Geschichte zu Muireann und Rose war und uns beim nächsten Mal mehr erwartet.

Im hinteren Teil des Buches befanden sich auch sehr interessante Gedankengänge und Ausführungen über Grimms Märchen von Christian Handel, sowie eine schön-schaurige Kurzgeschichte. Beides hat mich auch sehr fasziniert.

Fazit:

Die Geschichte war zwar kurz, aber dennoch kam ich voll auf meine Kosten, was düstere Märchenadaptionen betrifft. Christian Handel hat bekannte Märchen in eine völlig neue und tolle Geschichte gewandelt. Sie war spannend, ein wenig gruselig und einfach märchenhaft. Daher bekommt sie 4 von 5 Sterne von mir!

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(151)

375 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

liebe, marah woolf, götterfunke, götter, griechische mythologie

GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

SPOILERWARNUNG! Wer Band 1 und 2 nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nicht lesen. Auch könnte diese Rezension Spoiler über den dritten Band enthalten.

Design:

Das Cover finde ich persönlich am schönsten von den Dreien. Darauf ist das Gesicht einer rothaarigen Frau zu sehen, die sich leicht vom Betrachter abwendet, als würde sie gehen wollen. Über dem kompletten Cover ist der Schriftzug "Verlasse mich nicht" in einer Serifenschrift verteilt. Zwischen den einzelnen Wörtern kann man sowohl den Namen der Autorin in einer an das griechische Alphabet angelehnte Schrift, als auch den Titel der Trilogie "Götterfunke" in einer geschwungenen Schrift lesen. Mich stört dabei aber, dass drei verschiedene Schriftarten verwendet wurden. Es wirkt dadurch sehr unharmonisch. Dafür passen die Farben toll zusammen. Mir gefällt diese Mischung aus rosa, blau, türkis und violett. Dazu die Lichteffekte und das Cover wirkt einfach magisch und passt zum Titel.
Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, sieht man die wunderschön gestalteten Buchdeckel des Buches. Wieder sieht man viele Lichteffekte, sowie eine Mischung aus den Farben violett, blau, türkis und rosa. Einfach toll!

Meine Meinung:

Das Buch beginnt damit, dass Hermes mit Zeus und den anderen Göttern darüber diskutiert, dass Zeus Prometheus in der Stunde der Gefahr menschlich gemacht hat. Direkt danach geht es nahtlos dort weiter, wo Band 2 aufgehört hat: Jess und Cayden liegen am Strand vor ihrem Haus und Cayden ist tödlich verletzt. Kann Jess Cayden in Sicherheit bringen und retten? Und kann sie seine Fehler verzeihen?

Das Buch hat gleich richtig rasant begonnen. Es ging Schlag auf Schlag, bevor es wieder ein wenig ruhiger zuging und der Alltag Jess einholte. So wechselten sich Alltag und Götter immer wieder ab.

Es kamen viele bekannte Gesichter aus den vorherigen Bänden, aber auch einige neue Götter. Hades und Aphrodite waren dabei zwei kleine Highlights. Aber auch so bekam man im letzten Band deutlich mehr Götter zu Gesicht, was mich richtig gefreut hat. Marah wich dabei an einigen Stellen zwar von der Original-Mythologie ab, allerdings in einem angenehmen und passenden Maß. Die Balance zwischen erfundenen und aus der Mythologie stammenden Handlungsfäden hat die Autorin dabei gut gehalten. Jeder vorkommende Gott wirkte auch sehr überzeugend und hatte einen passenden Charakter. Viele Dialoge mit einigen Göttern waren dabei einfach nur witzig und haben mich gut unterhalten.

Die Geschichte wurde wie bei den beiden Bänden vorher aus der Sicht von Jess erzählt. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kleine Kapitel aus der Sicht von Hermes, der erzählt, was so hinter Jess' Rücken bei den Göttern abgeht oder sein Kommentar zu den Geschehnissen des jeweils letzten Kapitel abgibt. Diese kleinen Einschübe von Hermes haben mich auch immer wieder erheitert und geben dem Leser ein klein wenig mehr Hintergrundinformation, als Jess selbst besitzt. Sonst erleben wir aber nur ihre Gedanken, Gefühle und Eindrücke und können uns so gut in sie hineinversetzen.

Das Hin und Her zwischen Jess und Cayden ist dabei gut nachvollziehbar. Ich konnte Jess einfach sehr gut verstehen und hätte es Cayden auch nicht besonders leicht gemacht. Cayden finde ich dabei in diesem Band am sympathischsten. Er gibt sich wirklich Mühe und lässt Jess trotzdem ihren Freiraum.

Jess hat dabei einiges zu tun. Nicht nur, dass sie sich irgendwie um Cayden kümmern muss, bedrohen Agrios und Gaia auch noch ihre Familie, wenn sie den Ehrenstab nicht rausrückt. Athene, die im Tartaros fest sitzt, beschwört Jess aber, den Ehrenstab weiterhin zu verstecken, da sich auch bei Zeus ein Verräter aufhält. Die Gefahr, dass der Stab so in Agrios' Hände fällt, ist einfach zu groß. Wer der Verräter ist, ist bis zum Ende übrigens wirklich ein großes Rätsel und Marah Woolf hat sich dabei allerlei Mühe gegeben, falsche Fährten zu legen. Hut ab, das ist ihr wirklich richtig gut gelungen.
Dazu kommen bei Jess dann noch Schule und Nebenjob. Wie sie das alles stemmt, ist wirklich bemerkenswert und ich hab an dieser Stelle großen Respekt vor ihr. Dennoch ging mir ihre Sturheit an manchen Stellen ein wenig auf die Nerven. Genauso wie ihr Hang, sich in alle gefährlichen Situationen reinziehen zu lassen. Andererseits, was wäre ein solches Buch ohne ein wenig Action ab und an? Jess denkt nur ein wenig zu oft, dass alles nur an ihr hängen bleibt und nur sie alle retten kann.

Leah und Josh sind dabei natürlich an ihrer Seite und unterstützen sie, wo sie nur können. Zwischen den beiden scheint sich auch weiter etwas anzubahnen, was mich besonders gefreut hat, da sie wirklich wahnsinnig gut zusammen passen würden.

Die Spannung nimmt gegen Ende immer mehr zu, allerdings hat mich das Finale dann ein wenig enttäuscht. Es war einfach so abrupt zu Ende, dass ich das Gefühl hatte, etwas wahnsinnig wichtiges verpasst zu haben. Auch kamen solche Sprünge immer mal wieder in der Geschichte vor. Immer wieder hat die Situation sich von jetzt auf gleich komplett geändert und mich dadurch ein wenig verwirrt. Das fand ich sehr schade, hat es so doch etwas holprig gewirkt. Da hätten weichere Übergänge und ein paar Seiten mehr Finale nicht geschadet. Einfach auch um zu wissen, wie das Ende denn in dieser Art und Weise zustande kam. So war es für mich nur schwer nachvollziehbar.
Trotz allem haben mich die Gefühle am Ende dann doch gepackt und ich hab die eine oder andere Träne beim Lesen vergossen. Der Epilog hat mir besonders gut gefallen und all meine Wünsche erfüllt. Allerdings sind noch ein paar Fragen offen, die hoffentlich in dem einen oder anderen Spin-Off erklärt werden. Würde mich zumindest freuen.

Fazit:

Es ist ein tolles, wenn auch mit ein paar kleinen Schwachstellen versehenes Finale, das auf eine würdige Art und Weise eine tolle Geschichte abschließt. Marah Woolf hat es geschafft, eine gefühlvolle, spannende und einzigartige Interpretation der griechischen Mythologie zu schaffen, die mich vom ersten bis zum letzten Band überzeugen konnte. Daher bekommt Band 3: Verlasse mich nicht 4 von 5 Sterne.

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270 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

träume, silber das zweite buch der träume, kerstin gier, london, familie

Silber-Trilogie / Silber - Das zweite Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.02.2018
ISBN 9783596198665
Genre: Jugendbuch

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(172)

491 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

verlust, trauer, tod, zwillinge, die stille meiner worte

Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

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(318)

670 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

träume, kerstin gier, liebe, fantasy, dämon

Silber-Trilogie / Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783596196739
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Reue: Die Geschichte eines Mordes (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)

Sascha Berst-Frediani
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei GMEINER, 07.02.2018
ISBN 9783839256688
Genre: Sonstiges

Rezension:

Design:

Das Cover ist sehr schlicht. Es ist komplett weiß. Am oberen Rand steht in einer schlichten, linearen Schrift der Name des Autors. Ein Stückchen darunter sieht man den Titel des Romans. Hinter dem Wort "Reue" kann man einen Baseball-Schläger erkennen. In der Mitte der unteren Hälfte ist in einer kursiven Schrift das Wort "Roman" zu lesen. Links am Rand schmückt das Verlagslogo das Buch.

Das äußerst nüchterne Design des Buches passt auf merkwürdige Weise zu der Geschichte und zum Genre. Es gefällt mir in seiner Schlichtheit. Man weiß, was einen erwartet. Allerdings hab ich erst nach mehrmaligem Hinsehen den Baseball-Schläger erkannt. Hier hätte ich das wohl ein wenig anders platziert.

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit dem einfachen Kennenlernen der Figuren. Dieter Holzer und seine Frau Sabine haben sich ein Haus in einem Dorf gekauft. Da es aber so groß ist, holen sie sich noch einen Untermieter. Sabine ist fünf Tage in der Woche alleine, da ihr Mann in der Kaserne tätig ist. Thomas ist der Untermieter und laut den Frauen im Dorf ein richtiger Leckerbissen. Zunächst sind es nur Gerüchte, aber irgendwann macht Sabine ihm dann doch schöne Augen und es kommt, wie es kommt. Es bahnt sich eine Affäre an, die schnell ernster wird. Doch bevor Sabine die Karten auf den Tisch legen kann, ist es schon zu spät und einer der beiden Männer ist tot.

Die Spannung des Romans wird ziemlich langsam aufgebaut und findet dann in der Mitte den ersten Höhepunkt, als es zum Mord kommt. Danach ebbt es nochmals kurz ab und steigt dann bis zum Ende weiter an. Das Ende hat mich dann wirklich überrascht und auch ein kleines bisschen enttäuscht.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten und manche sind wirklich spannend, andere haben sich aber auch ein wenig gezogen. Dabei wechselt die Perspektive zwischen den einzelnen Charakteren, allerdings jeweils in der dritten Person. Man lernt die Denkweise jedes Charakters kennen und versteht ein wenig die Beweggründe hinter einzelnen Taten. Im Großen und Ganzen bleiben die Charaktere zwar eher zweidimensional und sind ohne wirkliche Tiefe, aber trotzdem entwickeln sich zu manchen Personen Sympathien und zu anderen Antipathien. Der Autor nutzt viele Klischees, die meiner Meinung nach ein wenig zu klassisch sind und die Zweidimensionalität der Charaktere nochmal betont.

So ist besonders Dieter eher unsympathisch. Er ist ein sehr einfacher Mann: Er säuft gern, ist jähzornig, geht gern ins Bordell und lässt Sabine die Hausarbeit machen. Sabine dagegen ist eine typische, junge, erfolgreiche Frau, die auch nicht davor scheut, ihre weiblichen Reize für ihren eigenen Vorteil und ihre Karriere zu nutzen. Da ist es kein Wunder, dass ihr manche Kollegin nicht freundlich gesinnt ist. Thomas dagegen wirkt wirklich noch sehr jung. Er ist eifersüchtig, besitzergreifend, denkt oft erst hinterher nach und wirkt ansonsten ziemlich unscheinbar. In Sabine sieht er seine große Liebe, die er am liebsten gar nicht verheimlichen möchte.

Mir hat ein wenig der Nervenkitzel gefehlt. Es war zwar sehr interessant zu erfahren, ob der Mord aufgeklärt wird oder nicht, aber mir kam es ein wenig zu flach rüber. Schade, denn die Geschichte an sich war wirklich interessant und hatte mich neugierig gemacht.

Fazit:

Das Buch hat durchaus gute Stellen und ist als Zwischendurchlektüre auf jeden Fall zu empfehlen. Leider hat mir ein wenig Tiefe und Nervenkitzel gefehlt, aber ansonsten hat der Autor durchaus einen guten Job gemacht. Weniger Klischees hätten es zwar auch getan, dennoch wirkten die Figuren in sich und in ihren Beziehungen stimmig. Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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(73)

93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

fuchsgeist, fantasy, fuchs, tiergeister, nicky p. kiesow

Fuchsgeist

Nicky P. Kiesow
E-Buch Text: 51 Seiten
Erschienen bei null, 15.10.2016
ISBN B01LHT6Y98
Genre: Jugendbuch

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, gefühle, glück, herzklopfen, drachenmondverlag

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 3)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 24.01.2018
ISBN B0799S58Z8
Genre: Liebesromane

Rezension:

Design:

Das Cover ist wie bei den beiden Vorgängern schon wunderschön. Das Gelb wirkt sehr harmonisch mit den hauptsächlich blauen Farbklecksen drum herum. Es ist wirklich gut gelungen. Ich liebe es einfach! Allerdings habe ich auch hier wieder die Kritik mit der Zahl am oberen Seitenrand: Sie geht einfach zu sehr unter.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist emotional wieder total aufgeladen. Sie beginnt sofort beim Ende von Teil zwei. Chloe fährt sofort an den Reiterhof zu ihrem geliebten Kalib, um bei ihm zu sein. Er leidet unter einer schweren Kolik und die Überlebenschancen sind nur sehr gering für ihn. Für Chloe stehen schwere Zeiten bevor. Der Streit mit ihren Freundinnen und der Verlust von Davis‘ Gedächtnis belasten sie zusätzlich. Also gönnt sie sich eine Auszeit und zieht für eine Weile auf dem Reiterhof.

Dabei macht sie eine weitere, tolle Entwicklung durch. Sie wird immer willensstärker und setzt ihre eigenen Pläne um, statt das zu tun, was andere wollen. Mir gefällt sie in diesem Teil am allerbesten. Sie steht endlich für ihre Bedürfnisse ein und überdenkt viele Ansichten über Personen in ihrem Umfeld, was ihr auf jeden Fall die eine oder andere neue Freundschaft einbringt. Chloe räumt in ihrem Leben so richtig auf und bringt Ordnung in ihr Gefühlschaos.

Wieder ist die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt worden, mit einzelnen Unterbrechungen von Davis‘ Gedankensplittern. Diese Gedankensplittern enthüllen außerdem ein dunkles Geheimnis, das Davis schon seit langem mit sich herum trägt und dessen Erinnerung unverhofft zu ihm zurückkehrt. Die Emotionen brodeln richtig und mich hat es wirklich mitgenommen, wie sowohl Davis als auch Chloe leiden.

Die Spannung über die Konflikte hat mich bis zum Ende festgehalten. Ich hab richtig mitgefiebert, dass alles wieder gut wird. Die Tränen flossen in Strömen. Es hat mich tief berührt, aber auch zum Lächeln gebracht. Der Abschluss der Geschichte war wirklich schön!

Fazit:

Es ist ein wirklich guter Abschluss für eine sehr emotionale und berührende Geschichte. Ich hab das Lesen sehr genossen. Und auch, wenn ich Chloe am Anfang sehr nervig fand, hat sie sich doch sehr stark entwickelt und ich konnte meine Sympathie für sie doch noch finden. Das Buch erhält daher von mir 5 von 5 Sterne!

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soziologie, einkauf, sachbuch, science slam, sozialstrukturanalyse

Sag mir, was du kaufst, und ich sag dir, wer du bist

Jörn Höpfner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.01.2018
ISBN 9783442177066
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover:

Das Cover macht einen eher witzigen Eindruck. Es ist in einem fröhlichen Orange gehalten. Der Name des Autors und der Titel „Sag mir, was du kaufst und ich sag dir, wer du bist“ sind in einer weißen Wolken auf der oberen Hälfte des Covers platziert. Die Schriftart wirkt generell eher verspielt und locker, was den Unterhaltungswert des Buches unterstreicht. Links über der Wolke steht „Vom preisgekrönten Science-Slammer„. Unter und über der Wolke sind verschiedene Lebensmittel vereinfacht gezeichnet dargestellt. Auf der unteren Hälfte am rechten Rand befindet sich ein Foto des Autors, links daneben steht „Der Supermarkt als Petrischale der Gesellschaft„.

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut. Es verbreitet gute Laune und macht neugierig auf den Inhalt. Es passt gut zum Buch. Die Farbe ist recht schön, die Zeichnung wirken toll und das Layout passt meinem Empfinden nach ebenfalls. Das Buch nur anzuschauen macht so schon sehr viel Spaß.

Meine Meinung:


Das Buch beginnt damit, dass der Autor erst einmal kurz umreißt, wie er zur Soziologie kam. Danach geht es mit einer kleinen Einführung in die Soziologie fließend in die Beschreibung der Milieus über. Dabei versucht der Autor, dem Leser ohne jegliche Vorkenntnisse im Bereich Soziologie die verschiedenen Sinus-Milieus nahe zu bringen und sie anhand von Anekdoten, Witz und vereinfachter Sprache zu erklären.

Leider hat mich der Klappentext da nicht so richtig vorbereitet bzw. ich hatte andere Erwartungen. Ich dachte, man lernt genau, was welcher Einkaufskorb über welchen Menschen aussagt. Einen Exkurs in die Soziologie und die Sinus-Milieus habe ich in dieser Form nicht erwartet. Es war jetzt nicht schlimm und ich fand das Ganze trotzdem äußerst interessant, aber dennoch hatte ich einfach andere Erwartungen an das Buch, die der Klappentext geliefert hat.

Der Schreibstil war recht locker und mit vielen humorvollen Bemerkungen und Vergleichen gespickt. Die Sprache war gut verständlich und die Anekdoten und Metaphern haben die Erklärungen der Sinus-Milieus sehr einfach gestaltet. Ich fand es äußerst amüsant und musste an mehreren Stellen kichern.

Fazit:

Das Buch hat zwar meine Erwartungen nicht direkt erfüllt, trotzdem hatte ich ein sehr angenehmes Lesevergnügen, habe einiges gelernt und wurde gut unterhalten. Ich danke Literaturtest für das Rezensionsexemplar. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn man sich für diese Thematik interessiert und noch keine Vorkenntnisse hat. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

jugenroma, parallelwelt, urban fantasy, fantasy

Finleys Reise nach Andaria

Lillith Korn
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.07.2016
ISBN 9781534886902
Genre: Sonstiges

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