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tuare, poesie, wüste, nomaden, liebe

Roter Mond und Heisse Zeit. Eine Liebesgeschichte

Herbert Kaufmann
Flexibler Einband: 267 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.1985
ISBN 9783401011905
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe das Buch 1964 bekommen und mehrmals verschlungen - es ist bis heute mein Lieblingsbuch!

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Tags: poesie, tuare   (2)
 

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Poseidons Karneval. Phantastische Kalendergeschichten

Johanna von Koczian
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, München, 01.01.1984
ISBN B003WN8COI
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichten an sich sind sehr phantasiereich und passen wunderbar zu den jeweiligen Monaten des Kalenderjahres. Der Stil lässt allerdings weitgehend zu wünschen übrig: Kleinere Ausdrucks- und Grammatikfehler, vor allem aber der Hang zu umständlichen Formulierungen, überflüssigen Bedingungs-Sätzen und manchmal auch völlig unwichtigen Détails machen beim Lesen Lust aufs Redigieren. Die wörtlichen Reden kommen beser rüber, hin und wieder werden alltägliche Dinge fließend beschrieben. Sobald aber konstruierte Fantasy-Elemente eine Rolle spielen, wird der Ausdruck mühsam und umständlich. Ein gutes Lektorat hätte sich für diese wunderschönen Geschichten gelohnt.

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stillos, lehrreich

Märchen für große und kleine Kinder

Friedrich Wolf
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB
ISBN 9783746619293
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich mir das Buch zum ersten Mal vornahm, legte ich es gleich wieder weg. Der Stil war mir zu aufgebauscht (nach einem Sturz zur körperlichen Ruhe gezwungen, habe ich es nun doch gelesen): Die Naturbeschreibungen sind umständlich breit getreten und werden ständig wiederholt, das Reflexivpronomen "sich" steht immer irgendwo vielzuweit hinten, die Zeiten wechseln ohne ersichtlichen Grund, mal wird in der Gegenwart erzählt, dann in der Vergangenheit.
Der kleine Osterhase wird erst als sächliches Wesen beschrieben, in der dritten Geschichte entpuppt "es" sich als Weibchen - das ist dem Autor wohl spät eingefallen. Anfangs scheint es eine Häschen-Serie zu sein, dann wechseln plötzlich die Protagonisten - der Autor hat ziemlich konzeptlos aneinandergereiht, was ihm gerade einfiel. Die Erzählungen enden irgendwann im Nichts.
Freilich enthalten diese Tier-Geschichten fabulöse Wahrheiten, die auf uns Menschen übertragbar sind, auch wird die Natur der Tiere liebevoll und exact beschrieben - da war zweifellos ein idealist am Werk, der seinen Lesern etwas Wertvolles vermitteln wollte.
Stilistisch bleibt dieses "Märchenbuch" allerdings eine ungelenke Schwärmerei ohne dramaturgischem Bogen. Auf halb soviel Worte verdichtet würde es sich angenehmer lesen, ohne dabei auf schöne Naturbetrachtungen verzichten zu müssen. Inhaltlich versuchte da ein Erwachsener "kindlich" zu erzählen, ohne, dass ihm das gelungen wäre.

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Tags: lehrreich, stillos   (2)
 

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tod, illustration, giovanni rigano, mythen, illustrationen

Tausend Tode

Lena Ullrich , Giovanni Rigano , Giovanni Rigano
Fester Einband: 95 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.01.2011
ISBN 9783789184390
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mir stach das tolle Cover ins Auge - es war ein Spontankauf in der Buchhandlung, wo ich eigene Gedichtbände in Kommission gab. Die Aufmachung des Buches und die Illustrationen sind ein Hochgenuss! Einsame Spitze, diese Kunstwerke. Die Idee, jeder (un)möglichen Todesart eine Seite zu widmen, ist genial, die Texte sind journalistisch aufbereitete Wortspielereien: Gemüsslich zu lesen, aber für meinen Geschmack eine Spur zu sachlich im Stil - Journalistimus eben. Ich hätte die Kapitel mit den Todesarten in eine Rahmen-Geschichte eingebaut - von einem der sterben wollte, aber nicht konnte... Vermeidbarer Layout-Fehler am Ende: Da steht zweimal die Seitenzahl 95. Die Zahl 94 war offenbar gestorben - weil ihre Quersumme 13 ergibt? Alles in allem ein nettes Geschenkbüchlein, durchaus zu empfehlen.

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Tags: kunst, satire, tod   (3)
 

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fantasy, jugendbuch, oksa pollock, london, magie

Oksa Pollock. Die Unverhoffte

Anne Plichota , Cendrine Wolf , Lisa-Maria Rust , Bettina Bach
Fester Einband: 590 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 03.03.2011
ISBN 9783789145025
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe nur im Prospekt von Oetinger mit 14 Seiten Leseprobe aus diesem Buch geschmökert - aber das reichte mir schon:

Der Lesefluss stockt, weil der Text überfrachtet ist mit Unmengen Füllwörtern. Stilistisch wirkt das wie aus der Feder eines Anfängers, der nie gelernt hat, Sätze zu straffen. Da stünde eine beherzte Streichorgie an.

Zu allem Übel ist der Text noch gespickt mit Grammatikfehlern. Die Übersetzerin scheint weder den Satzbau, noch die Beugeformen der Vergangenheit oder die der Fälle zu beherrschen. Und der Verlag scheint es nicht für nötig zu halten, einen Text lektorieren zu lassen, bevor er ihn druckt. Damit stellen sich alle Beteiligten ein Armutszeugnis aus.
Pädagogisch betrachtet ist es eine Schande, Jugendlichen derart verhunzte Texte vorzusetzen.

Die Heldin der Geschichte scheint in die Fußstapfen von Harry Potter treten zu wollen - liegt stark im Trend und könnte spannend werden. Wegen der vielen Sprachfehler ist das Buch jedoch bestenfalls als Negativbeispiel für den Deutschunterricht zu gebrauchen, frei nach dem Motto: "Wer findet die meisten Schnitzer?"

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Tags: fantasy, grammatikfehler, stilbruch   (3)
 
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