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100 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

hamburg, sturmflut, usa, corina bomann, liebesdrama

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Alexa hat seit vielen Jahren kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Nun liegt diese plötzlich mit einem Schlaganfall im Krankenhaus und ist auf die Hilfe ihrer Tochter angewiesen.

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, wodurch wir die junge Cornelia und ihren Freund Rick während der Sturmflut 1962 in Hamburg kennenlernen.
Aus zwei Sichten wird die Liebesgeschichte des jungen Paares erzählt und warum eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände damals ein Happy End verhinderten.
Der andere Handlungsstrang spielt in der Gegenwart.
Bei der Durchsicht der Papiere stößt Alexa auf Briefe und Aufzeichnungen, die das Verhalten ihrer Mutter in den vielen Jahren in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Alex hat eine Menge Fragen und dann bekommt sie die Gelegenheit, die Geschichte aus erster Hand zu hören, denn Rick ist zurückgekommen.

Corina Bomann lässt den Leser lange darüber im Ungewissen, was damals passiert ist und wieso Cornelia ihrer Tochter nie die nötige Liebe geben konnte.
Nach und nach, Stückchen für Stückchen erfährt man immer mehr und leidet mit den Beteiligten. Trotzdem konnte ich Cornelias Verhalten nicht verstehen oder nachempfinden.
Alexa kämpft ein Leben lang um die Liebe ihrer Mutter und nun, als Cornelia krank ist, scheint sie ihr endlich eine Erklärung zu geben. Aber ist es dafür nicht längst zu spät?
Corina Bomann wirft immer nur Bröckchen hin und so wird die Phantasie der Leser angeregt und man kann selbst versuchen, sich einen Reim auf das Verhalten zu machen.

Gekonnt springt sie zwischen den Zeiten und verschiedenen Perspektiven hin und her und fesselt den Leser mit der tragischen Geschichte einer großen Liebe, durch die viele, auch Unbeteiligte sehr leiden mussten.
`Sturmherz`ist eine leichte Lektüre, die sich wunderbar zum Entspannen eignet und mich sehr gut unterhalten hat.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der Scharfrichter

Nadine d'Arachart , Sarah Wedler
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei telescope, 28.10.2016
ISBN 9783959150224
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem Ermittlerin Daria Storm im ersten Band den Schinder zur Strecke gebracht hat, scheint es jetzt eine Steigerung zu geben. Ein grausamer Mörder richtet seine Opfer nach dem Vorbild mittelalterlicher Foltermethoden hin. Schnell bekommt er von der Presse den Namen `Der Scharfrichter.`
Bei jedem der Toten findet sich ein Hinweis auf den nächsten Mord. Daria und ihr Team sind verzweifelt, denn der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus.
Irgendwann ist sich Daria sicher, es kann ihr nur einer bei der Aufklärung der Morde helfen: Der Schinder!

Daria ist inzwischen fest mit ihrem Kollegen Martin liiert. Er weiß um die Gefühle, die Daria für  den Schinder  hatte und ist sich nicht sicher, wie es jetzt in ihr aussieht. Natürlich möchte er auf keinen Fall, dass sie mit ihm in Kontakt tritt.

Daria jagt den Mörder, wobei jagen diesmal wörtlich genommen werden kann.
Ohne Verschnaufpause reihen sich Mord an Mord und das Autorenduo spart nicht an grausamen Einzelheiten zu den Taten.
In einem rasanten Tempo ist die Polizei dem Täter auf den Fersen, doch leider kommt sie immer einen Moment zu spät, um ihn zu fassen oder seine Taten zu verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil sorgen dafür, dass der Spannungsbogen oben gehalten wird, auch wenn ich mir zwischendurch etwas mehr Ruhe gewünscht hätte.
Im ersten Band war mir Daria Storm nicht sonderlich sympathisch, weil sie sich teilweise so naiv benommen hat und sich dadurch in große Gefahr brachte.
Jetzt gefiel sie mir um einiges besser, handelt sie doch nicht mehr so unüberlegt wie bei `Der Schinder.` Ich bin sicher, es gibt bald eine Fortsetzung, denn das Kapitel Daria und der Schinder ist für mich noch nicht zu Ende.

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108 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

ostpreußen, familiensaga, mitgift, familie, mamsell

Das Lied der Störche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632469
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Buch erzählt die Geschichte der elfjährigen Frederike von Weidenfels, die mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern auf das Gut des Stiefvaters nach Ostpreußen zieht.
Schon früh ist ihr bewusst, dass sie keine Mitgift zu erwarten hat, da ihr leiblicher Vater tot ist.
So versucht sie möglichst viel zu erlernen, damit sie evtl. später einmal eine Stellung als Hausdame bekommt, denn an eine Heirat glaubt sie nicht.
Frederikes Mutter möchte ihre Tochter natürlich trotzdem gut versorgt sehen und legt ihr den um viele Jahre älteren Ax von Stieglitz ans Herz. Für Ax schwärmte Frederike schon, als sie elf war, doch sieht er in ihr mehr als ein Kind?
Als Frederike älter wird, scheint Ax an ihr interessiert zu sein, doch irgendein Geheimnis umgibt den Mann und aus welchem Grund hat er nie geheiratet?
`Das Lied der Störche` soll auf wahren Begebenheiten beruhen, was man im Anhang noch ausführlicher nachlesen kann.
Bildhaft erzählt Ulrike Renk über das Leben auf dem Gutshof in Ostpreußen in der 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Man konnte sich als Leser direkt dorthin versetzen und plötzlich in eine andere Zeit abtauchen.
Detailliert wird beschrieben, wie gekocht, geheizt, gebadet wurde und wie der Alltag auf dem Gut mit den Tieren verlief. Besonders interessant fand ich den Umgang der Adeligen mit den Bediensteten, den `Leuten`, wie sie genannt wurden.

Auch wenn das Buch keine wirklichen Höhen und Tiefen hat, empfand ich es auf keinen Fall langatmig, sondern es hat mir gut gefallen, über das alltägliche Leben zu lesen.
Die Themen der Frauen waren der Haushalt mit seinen üblichen Aufgaben und der Bewirtung der Gäste. Auf keinen Fall durften der Hausherr damit behelligt wurden.
Die Männer interessierten sich mehr für die Arbeiten und die Tiere auf dem Gut und natürlich für Politik.
Die Autorin hat sehr unterschiedliche und facettenreiche Charaktere geschaffen, wovon mir besonders Frederike und Onkel Erik, ihr Stiefvater, richtig ans Herz gewachsen sind. Aber auch alle anderen hatten ihre liebenswerten oder besonderen Seiten.
Das Buch erzählt Frederikes Erlebnisse, bis sie achtzehn Jahre alt ist, das Ende lässt noch einige Fragen offen.
Doch ein Lebensabschnitt ist nun abgeschlossen und die Fortsetzung wird nicht lange auf sich warten lassen.

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

www.die-rezensentin.de, ein dunkler trieb, ulder l.u

Ein dunkler Trieb

L.U. Ulder
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426216019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Björn Liebermann tritt seine neue Stelle bei der Abteilung für Bandenkriminalität in Berlin an und muss sofort bei der Mordkommission aushelfen.
Es beginnt für ihn direkt mit einer toten Frau, die gequält und vergewaltigt wurde, aber dabei bleibt es leider nicht.

Es gibt mehrere Handlungsstränge, die das Buch erst richtig spannend werden lassen. Das Besondere daran ist, dass einige Männer sich durch ihre Handlungen verdächtig machen und der Autor alle selbst aus ihrer Sicht erzählen lässt. Der Leser tappt bei der Suche nach dem Täter genauso im Dunkeln wie die Polizei.

L.U. Ulder hat sehr interessante Figuren geschaffen. Mit dem Protagonisten Björn hatte ich zuerst meine Schwierigkeiten. Einige seiner Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und für mich war er einfach nur ein Weichei. Das ändert sich aber im Laufe des Buches, denn er entwickelt sich weiter und zwar zu seinem Vorteil.
Am Anfang erfährt der Leser einiges über Björns Privatleben, doch später wird es nur noch kurz angerissen, da hätte ich eigentlich gerne Näheres erfahren.
Auch die Kollegen sind sympathisch, besonders gelungen fand ich die Chefin, bei der man nicht weiß, ob Männlein oder Weiblein, weswegen sie den Spitznamen `Er Sie Es` trägt.

`Ein dunkler Trieb` ist mal wieder ein Thriller, in dem es hauptsächlich um Ermittlungsarbeit geht, die sehr detailliert beschrieben wird.
Hier passt alles zusammen, eine raffiniert ausgetüftelte Handlung, spannend geschrieben, sodass keine Minute Langeweile aufkommen konnte.
Eine unbedingte Leseempfehlung für diesen packenden Thriller!!

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

köln, familiengeheimnis, geheimnis, familiensaga, liebe

Die Kirschvilla

Hanna Caspian
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453419551
Genre: Romane

Rezension:

Ganz überraschend erben Isabell und ihre Großmutter Pauline ein riesiges Anwesen in Köln. Als Kind lebte Pauline mit ihrer Familie dort, doch irgendetwas scheint damals vorgefallen zu sein, denn sie war in den ganzen Jahren nie wieder dort.
Die Autorin schreibt in zwei Zeitebenen, wobei eine der Handlungen in Form von alten Tagebüchern erzählt wird. Isabell fand sie durch Zufall, in einem Verschlag in der Villa versteckt.

Pauline war eins von mehreren Kindern und die ganze Familie hatte unter dem herrischen, brutalen Vater zu leiden.
Nach und nach wird eine extrem düstere Familiengeschichte enthüllt, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind. Isabell beginnt langsam zu verstehen, warum ihre Großmutter nicht über ihre Vergangenheit sprechen möchte.
War es wirklich der Fluch, der einst ausgesprochen wurde, der die Familie zerstört hat?

Mit Isabell konnte ich nicht so richtig warm werden, ihre Art war mir zu hektisch und flatterhaft.
In die Vergangenheit konnte ich mich  jedoch wunderbar hineinversetzen, die Autorin hat die beklemmende Atmosphäre in der Villa sehr gut eingefangen.
Allerdings kamen mir die historischen  Kapitel etwas zu kurz. Ich hätte mich lieber länger in der damaligen Zeit aufgehalten. Immer wenn ich mich gerade in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eingelesen hatte, sprang die Autorin wieder in die Gegenwart.


Hanna Caspian hat  eine fesselnde Familiengeschichte geschrieben, mit zahlreichen Verwicklungen, die plötzlich auch Folgen auf Isabells heutiges Leben haben.

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thriller, bobby dees, hoffman, florida, jilliane hoffman

Insomnia

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz , Stefanie Kremer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.12.2016
ISBN 9783805250719
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:












Durch einen fatalen Fehler, den sie begangen hat, ist die siebzehnjährige Mallory Knight gezwungen, ihr bisheriges Leben aufzugeben und unter anderem Namen neu anzufangen.
Doch auch nach vier Jahren findet sie keine Ruhe, denn irgendjemand ist ihr auf den Fersen und bedroht sie.
Handelt es sich um den Hammermörder, der seit Jahren sein Unwesen treibt und junge Frauen entführt und tötet?
Einmal hat Mallory ihn fälschlicherweise beschuldigt, will er sich nun an ihr rächen?
Leider glaubt ihr niemand mehr, denn die Polizei und die Presse erinnern sich wieder an sie und die Geschichte, die vor vier Jahren passierte. Die Vergangenheit hat sie eingeholt...

Die letzten Bücher der Autorin haben mir nicht mehr gefallen, aber mit `Insomnia` ist Jilliane Hofman wieder zu ihrer alten Form zurückgekehrt.

Mallorys innere Qualen wurden so authentisch beschrieben, dass ich die ganze Zeit mit ihr gelitten habe. Man möchte, dass sie endlich zur Ruhe kommen kann, doch davon ist sie weit entfernt.
Den sympathischen Ermittler Bobby Dees kennt der Leser evt. schon aus `Mädchenfänger`. Er hat vor vier Jahren Mallorys Fall bearbeitete und jetzt ist er der einzige Polizist, der ihr glaubt. Allerdings gehört er nicht zu der zuständigen Dienstbehörde und er kann auch von dort keine Hilfe erwarten.

`Insomnia` ist sehr spannend geschrieben, konnte mich von Anfang bis Ende fesseln und nicht selten überkam mich beim Lesen eine Gänsehaut.
Jilliane Hoffman arbeitet viel mit psychologischen Tricks, was mir viel besser gefällt, als wenn das Blut aus den Seiten trieft..
Und als man endlich aufatmen will, weil der Täter gefasst ist, ist das Buch aber nicht zu Ende.....

Auch der Nachfolger von `Mädchenfänger` kann sich sehr gut lesen lassen !! Eine ganz klare Kaufempfehlung !!

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

schokolade, dresden, familiengeheimnis, familiengeschichte, familiengeheimnisse

Die Frauen der Rosenvilla

Teresa Simon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453471313
Genre: Romane

Rezension:

Anna ist glücklich, als sie die Rosenvilla von ihrem Großvater erbt und begibt sich mit Feuereifer in die Restaurierung.
Womit sie gar nicht gerechnet hat, ist eine alte Schatulle, auf die sie  beim Graben im Garten stößt.
Darin findet sie Briefe und Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten hundert Jahren. Beim Sortieren  bemerkt Anna, dass es sich dabei  um die Aufzeichnungen von verschiedenen Frauen handelt.
 Die Frauen, die früher hier gewohnt haben, mussten einige Schicksalsschläge erleiden und Anna erfährt beim Lesen von Familiengeheimnissen, die sie nie für möglich gehalten hätte und die ihre ganze Welt durcheinanderbringen.

Nach und nach kommt immer mehr ans Licht, auf welch tragische Weise verschiedene Familien miteinander verbunden sind.


Teresa Simon hat sich eine außergewöhnliche Familiengeschichte ausgedacht, vielschichtige Figuren geschaffen, die mir fast alle irgendwie ans Herz gewachsen sind, egal, was passiert ist.


Die Zeitsprünge haben mich nicht gestört, im Gegenteil- sie hielten die Spannung oben, denn natürlich fragt man sich, wie alles zusammenhängt und wie Anna da hineinpasst.

Teresa Simon lässt die verschiedenen Tagebuchschreiberinnen abwechselnd zu Wort kommen, sodass es sich um  mehrere Einzelschicksale handelt, die hinterher auf spannende Weise zusammengeführt werden.

Die Geschichte ist wunderschön und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist perfekt für den Urlaub, oder wenn man einfach mal die Seele baumeln lassen möchte.

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204 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

heiligendamm, barbarazweig, liebe, ostsee, weihnachten

Winterblüte

Corina Bomann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783471351420
Genre: Historische Romane

Rezension:

Eine uralte Fehde zwischen ihren Familien macht es für die Nachkommen Johanna Baabe und Peter Vandenboom unmöglich, eine Verbindung einzugehen.
Nun steht ein großer Ball bevor, auf dem Johanna sich, mit einem von ihren Eltern ausgesuchten Kandidaten, verloben soll.
Ihr Bruder Christian findet am Strand eine Schiffbrüchige, die ihr Gedächtnis verloren hat. Seine Mutter ist misstrauisch und möchte die Fremde möglichst schnell loswerden, doch Christian verliebt sich in das Mädchen....

Vorher kannte ich nur ein Buch der Autorin `Jasminschwestern`, das ich vom Stil her ganz anders fand, viel anspruchsvoller geschrieben.
`Winterblüte` ist dagegen eher leichte Lektüre, alles ist irgendwie vorhersehbar und  es passieren auch keine großen Überraschungen.


Trotzdem habe ich `Winterblüte` gern gelesen, denn es passt gerade gut zur Weihnachtszeit. Ab und zu braucht man einfach mal unkomplizierte Schmöker, von denen man sich angenehm berieseln lassen kann.

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krimi, england, spannung, www.die-rezensentin.de, kim stone

Evil Games – Wer ist ohne Schuld?

Angela Marsons , Elvira Willems
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492060394
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im zweiten Band der Kim Stone Reihe lässt die Autorin die junge Detective Inspector verzweifeln.
Es beginnt mit einem Mord auf offener Strasse. Ein Vergewaltiger, der seine Strafe abgesessen hat, wird niedergestochen. Verdächtigt wird direkt das damalige Opfer Ruth und sie gesteht auch sofort.
Irgendetwas erscheint Kim Stone aber komisch und sie unterhält sich mit Ruths Therapeutin Alex. Die Frau ist ihr von Anfang an unsympathisch, aber sie kann nicht erfassen warum. Kurz darauf passieren weitere Todesfälle und immer scheint die Therapeutin die Täter zu kennen.
Kim steht mit ihrer Meinung jedoch völlig allein da, denn Alex ist eine anerkannte Psychologin.

Angelas Marsons erster Kim Stone Krimi hat mich schon begeistert und auch der zweite hat mich wieder voll überzeugt.
Die Autorin gewährt dem Leser einen kleinen Vorsprung, indem sie uns in Alex` empathielose Gedankenwelt hineinblicken lässt.
In verschiedenen Handlungssträngen lässt sie die Täter, die gleichzeitig Opfer sind, selbst zu Wort kommen und der Leser bekommt einen anderen Blickwinkel.
Flüssiger Schreibstil, vielschichtige Charaktere, eine spannende Handlung, was will man mehr?
Ich hoffe, dass es bald einen dritten Band geben wird!!

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

yámana, ushuaia, www.die-rezensentin.de, feuerland, krimi

Ende der Welt

Thomas Pyczak
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei null, 25.06.2016
ISBN B01HLJZMHS
Genre: Romane

Rezension:

Der Student André fühlt sich nicht mehr wohl in seinem Leben, das er in Hamburg mit Stella, der kühlen Hanseatin, teilt. Er hofft, auf einer sehr langen Reise zu der Erkenntnis zu gelangen, was für ihn das Richtige ist.

Seine letzte Station ist Ushuaia in Feuerland, wovon gesagt wird, es sei das Ende Welt und André wird prophezeit, dass sich hier sein Leben verändern wird!
Und schon während der ersten Tage wird ihm plötzlich klar, dass er eigentlich bereits alles hat. Sein Zuhause ist in Hamburg bei Stella, seiner großen Liebe. Er beschließt zurück zu fahren.
Doch dann begegnet ihm Dolores.....

Ein Zeitsprung- 22 Jahre später. Stella, inzwischen längst Mutter eines erwachsenen Sohnes, reist nach Ushuaia. Von André hat sie nie wieder etwas gehört. Doch ihr Sohn Jan hofft am Ende der Welt Fragen zu seiner Herkunft beantwortet zu bekommen.

Kaum sind Mutter und Sohn in Ushuaia eingetroffen, kehrt Jan nach einem Streit mit Stella nicht zurück. Er bleibt spurlos verschwunden. Stella findet Parallelen zu damals und nun ist sie sich sicher, dass André sie nicht freiwillig verlassen hat. Um ihn und ihren Sohn wiederzufinden, muss Stella weit in die Vergangenheit zurückgehen. Nun werden lange versteckte Geheimnisse aufgedeckt und sie selbst begibt sich dadurch in große Gefahr.

Der Roman hat mich von Anfang an gepackt, obwohl es eine eher ruhige Geschichte ist. Beim Lesen merkte ich etwas, das mir selten passiert, und zwar, dass ich selbst total ruhig und entspannt wurde.

Die Atmosphäre in der kleinen Stadt hat der Autor wunderbar eingefangen, ich konnte mich sehr gut dahin versetzen.

Detailreich beschreibt er die Bewohner Ushuaias und die Landschaft wird so bildhaft rübergebracht, dass man sie beim Lesen vor Augen hat.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, und zum Schluss beeindruckt er mit einem überraschenden Ende, das ich so nicht erwartet hätte.
Mit `Ende der Welt` ist Thomas Pyczak ein toller Roman mit einer spannenden Handlung gelungen.

Hier fehlt die deutsche Hektik und trotzdem handelt es sich um eine fesselnde Story, die einen nur schlecht loslässt.
Das Buch macht Lust auf eine Reise nach Ushuaia!!

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

zorn & schröder (ermittlerduo), zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, protagonist: team männlich, zeitraum: heute

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem ein Mann sich das Leben nimmt. Während er auf das Wasser und den damit verbundenen Tod wartet, lässt er sein Leben Revue passieren und wir erfahren ein bisschen über ihn.

Zehn Jahre später überschlagen sich die Ereignisse. Ein Obdachloser wird totgefahren und der Verursacher begeht Fahrerflucht. Ein anderer Mann wird tot, wahrscheinlich ermordet, an einem Baum stehend gefunden und es scheint zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang zu geben.
Zorn und Schröder ermitteln, dabei findet Zorn etwas heraus und will nicht glauben, auf wen alle Hinweise deuten. Er befindet sich in einem Gewissenskonflikt, möchte am liebsten seine Entdeckung vertuschen.

Stephan Ludwig schreibt in kurzen Kapiteln, doch das erste Drittel empfand ich trotzdem etwas langatmig.
Mir war das ein bisschen viel Privates, diese dauernden Ausflüge mit Kind und Schröder, da kam mir die Polizeiarbeit zu kurz.
Dazu waren die Fälle zuerst ziemlich undurchsichtig, sodass ich Mühe hatte, Schritt zu halten. Das änderte sich aber schlagartig ab dem zweiten Drittel.
Da wurden einige Verbindungen aufgedeckt und ich fand es sehr spannend. In einem Zeitsprung lässt der Autor den Leser einiges erfahren, das wichtig ist, um die Zusammenhänge zu begreifen. Auch die Mischung aus Privatleben und polizeilicher Ermittlungsarbeit fand ihre Balance wieder.
Ein genial konstruierter Plot, eine abwechslungsreiche Handlung und liebenswerte Charaktere machen auch Zorns sechsten Fall zu einem lesenswerten Krimi. Auch die Auflösung des Ganzen hat mir sehr gut gefallen. Für den etwas mühseligen Anfang ziehe ich dennoch einen Stern ab.

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99 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

nachkriegszeit, 2. weltkrieg, hamburg, krimi, historischer roman

Trümmerkind

Mechtild Borrmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.11.2016
ISBN 9783426281376
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der neue Roman von Mechtild Borrmann ist in mehrere Handlungsstränge und verschiedene Zeitebenen unterteilt.

1991- In Köln ist die Lehrerin Anna auf der Suche nach ihren Wurzeln. Die Mutter hat nie viel über die Vergangenheit erzählt, sie schweigt verbissen darüber, was früher war und will auf keinen Fall über die Zeit damals reden. So begibt sich Anna selbst auf die Suche und stößt dabei auf eine merkwürdige Sache, die sie sich nicht erklären kann. Als die Mutter sich auch dann noch weigert, ihr zu helfen, wird sie erst recht neugierig und findet jemanden, der die Familie der Mutter früher kannte.

Weitere Handlungsstränge lassen den Leser die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg erleben. Zwei Familiengeschichten, unabhängig voneinander erzählt, haben anscheinend einen Berührungspunkt, doch der ist dem Leser lange nicht klar.

Erst nach und nach kann der Leser einen Zusammenhang erahnen und es kommt ein Verdacht, den man fast nicht wahrhaben will.

Sehr gut eingefangen hat die Autorin die Umstände der Nachkriegszeit mit ihren Entbehrungen und dem täglichen Kampf ums Überleben.

Beeindruckend schildert sie die Familiengeschichten, jede für sich interessant und spannend. Zuerst macht es den Eindruck, als handelte es sich nur um Einzelschicksale, doch Frau Borrmanns Bücher haben immer einen roten Faden, der die verschiedenen Handlungsstränge am Ende genial miteinander verknüpft.

Sie schreibt in einem besonderen Stil, der einen ganz gefangen nimmt und bis zum Schluss des Buches nicht mehr loslässt.
Ich bin total begeistert, denn `Trümmerkind` hat eine großartig ausgedachte und fesselnde Handlung mit einem Ende, dass es in sich hat.
Ein Buch, das man einfach lesen MUSS !

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

krimi, havel, berlin, toni sanftleben, potsdam

Kalte Havel

Tim Pieper
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783740800017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Hauptkommissar Toni Sanftleben hat nach 16 Jahren seine Frau Sofie wiedergefunden, doch nicht alles ist so, wie er es sich erträumt. In den Jahren ihrer Abwesenheit hat sie sich verändert und Toni hat schwer damit zu kämpfen, dass er sie vielleicht ein zweites Mal verliert.
Deswegen fällt es ihm gar nicht so leicht, als die Staatsanwältin Caren Winter ihn bittet, den Fall ihres verschwundenen Sohnes Alexander zu übernehmen, denn eigentlich befindet Toni sich im unbezahlten Urlaub.

Von Alexander fehlt jede Spur, seit er mit seinem Freund Hendrik abends zusammen war und Hendrik anschließend erschossen aufgefunden wird.

Tim Pieper lässt den Leser mehrmals zurückblicken in die Zeit vor der Tat, wie und mit wem Hendrik die letzten Monate vor seinem Tod verbracht hat. Dadurch kommen einige neue Verdächtige ins Spiel und der Leser ist der Polizei einen Schritt voraus.


Schon der erste Krimi mit Toni Sanftleben hat mir sehr gut gefallen und `Kalte Havel` steht dem in nichts nach.
Eigentlich mag ich ja nicht, wenn zu viel über das Privatleben der Kommissare geschrieben wird, doch hier passt es ganz genau. Diesen inneren Konflikt, den Toni auskämpft, einerseits seine Arbeit gut zu erledigen und sich gleichzeitig um seine kranke Frau zu kümmern und seine Ehe zu retten, hat der Autor sehr gut beschrieben.


Die Schauplätze sind gut gewählt, denn obwohl ich nicht aus der Gegend komme, habe ich schon viel über die Beelitzer Heilstätten gehört und kann mir die alten Gemäuer genau vorstellen. Die unheimliche Atmosphäre wurde gut eingefangen und steigerte so den Gruselfaktor.
Das Buch hat nur 252 Seiten, was ich super finde, denn so gibt es keine Längen, sondern es bleibt von Anfang bis Ende spannend.
Ich habe das Buch verschlungen und hoffe, dass es bald weitergeht mit dem sympathischen Ermittler.

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1.475 Bibliotheken, 64 Leser, 4 Gruppen, 241 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Bis zu ihrer Vergewaltigung und Misshandlung war Emma Stein eine erfolgreiche Psychiaterin, doch seitdem ist nichts wie wie vorher.
Angst, Panik und Paranoia machen es für sie unmöglich, das Haus zu verlassen. Dort fühlt sie sich sicher, bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen.
Ab diesem Moment passieren Dinge, die sich anscheinend nicht mehr kontrollieren lassen.
Der Leser ist hin- und hergerissen. Was passiert wirklich und was in Emmas Gedanken?
Schon als Kind hatte Emma eine blühende Phantasie, bildete sich immer ein, ein Geist wohnte in ihrem Schrank.
Deswegen glauben auch einige, die Vergewaltigung könnte erfunden sein, was Emma erst recht verzweifeln lässt.
An manchen Stellen wirkt die Story ziemlich konstruiert, aber das Verwirrspiel beherrscht Sebastian Fitzek ja bestens. Dauernd fand ich jemand anderen verdächtig, wobei ich dann wieder alles nur als Hirngespinste in Emmas Gedanken sah. Was ist wirklich geschehen und was bildet sie sich ein? Nicht nur einmal überzog mich eine Gänsehaut beim Lesen.
Der Schreibstil ist wie immer, kurze knappe Kapitel, die sehr oft mit einem Cliffhanger enden und Zeitsprünge, die dafür sorgen, dass man wieder verwirrt wird und unbedingt wissen will, wie es an der anderen Stelle weitergeht. Doch gerade das sorgt dafür, dass der Spannungsbogen ständig oben gehalten wird.

Undurchsichtig bis zum Schluss und mit einem überraschenden Ende, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir manche Dinge einfach zu abgedreht waren, aber ansonsten wieder ein spannender Fitzek!!

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serienkiller, zodiac, linus geschke, thriller, köln

Die Akte Zodiac 1

Linus Geschke
E-Buch Text: 68 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308186
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

-----Rezension bezieht sich auf die Teile 1- 4 -----
Ein Killer treibt sein Unwesen im Raum Köln. Abgesehen hat er es auf Liebespaare, die sich an Seen vergnügen.
Kommissarin Eva Lendt und ihr Kollege Oliver bekommen den überheblichen Profiler Brock an die Seite gestellt, was ihnen gar nicht passt.
Schon bald müssen sie aber zugeben, dass die Ideen, die Brock hat und die Schlüsse, die er zieht, gar nicht so schlecht sind.
Er ist es, der bei den Taten die Parallelen zu dem Serienkiller Zodiak aus den Sechzigern sieht.

Richtig genervt hat mich die Aufteilung des Buches in vier Teile. Es sind auch nicht vier abgeschlossene Bücher, sondern sie gehen direkt im nächsten Teil an der Stelle weiter. Man muss also chronologisch lesen, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht.
Was das Aufsplitten soll?? Keine Ahnung..

Die Bücher sind in verschiedene Handlungsstränge unterteilt, wovon einer den Killer zu Wort kommen lässt, der Leser aber nicht weiß, um wen es sich handelt.
Dann sind da die Jugendlichen, die sich `Sons of Sam` nennen und von Serienkillern fasziniert sind.
Zwischendurch springt der Autor in die sechziger Jahre zu den Berichten über den wahren Zodiak.

Das Ermittlerteam hat mir gut gefallen, wobei Kommissarin Eva neben Profiler Brock etwas verblasste. Brock veränderte sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu seinem Vorteil.
Beide sind ausführlich beschrieben, sodass man einen Bezug hatte, was mir bei Evas Kollege Oliver nicht gelang. Er blieb bis zum Schluss unscheinbar.
Linus Geschke hat einen flüssigen, fesselnden Schreibstil, gleichzeitig sorgen die gut durchdachte Handlung, kurze Kapitel und häufige Perspektivenwechsel für die nötige Spannung.
Auch wenn mir `Die Akte Zodiak` nicht ganz so gut gefallen hat wie die beiden vorigen Bücher, kann ich trotzdem gerne 4 Sterne vergeben

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347 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

frankreich, schwestern, resistance, zweiter weltkrieg, 2. weltkrieg

Die Nachtigall

Kristin Hannah , Karolina Fell
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.09.2016
ISBN 9783352008856
Genre: Romane

Rezension:

Frankreich: Die Schwestern Vianne und Isabelle haben schon früh ihre Mutter verloren und auch der Vater hat sich nicht viel um die beiden gekümmert. Während sich Vianne früh in ihr Schicksal fügte und versucht das Beste daraus zu machen, hat Isabelle schon als Kind rebelliert und nichts so einfach hingenommen.
Als der zweite Weltkrieg ausbricht, versucht Vianne möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, während Isabelle alles tut, um sich gegen die Deutschen zu wehren.
Sie agiert im Untergrund, ist impulsiv und handelt oft unüberlegt und bringt dadurch nicht nur sich, sondern auch Vianne und ihre Kinder in große Gefahr.

Die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern ist ein gewaltiges `Werk` , das nur zu deutlich zeigt, wie die Frauen in Kriegszeiten ohne Männer klar kommen mussten und welche Qualen sie durchzustehen hatten. Hunger, Kälte, Vergewaltigung oder einfach nur Angst.
Eindrucksvoll und teilweise sehr ergreifend wird beschrieben, was für schlimme Trennungen der Krieg forderte, egal ob durch Gefangennahmen oder Tod.
Vianne versucht zuerst, mit den deutschen Besatzern klarzukommen, bis sie durch einen Vorfall gezwungen wird, sich zu entscheiden. Kämpft sie oder gibt sie auf?

Ich konnte ganz abtauchen in das Frankreich im zweiten Weltkrieg und es war auch mal eine Sicht aus einem anderen Blickwinkel auf den Krieg und die Deutschen.
Ein wunderbares Buch, in dem es um Liebe, Freundschaft und Entbehrungen geht, aber auch um Situationen, in denen mir beim Lesen mehr als einmal die Tränen gekommen sind.
Eine ganz klare Kaufempfehlung!!!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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simplify your life

Werner Tiki Küstenmacher , Lothar Seiwert , Werner Tiki Küstenmacher
Fester Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Campus, 01.10.2016
ISBN 9783593394497
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fünfzehn Jahre nach Erscheinen des ersten Buches `Simplify your life` gibt es jetzt eine aktualisierte Fassung, denn einige Tipps von damals treffen heute nicht mehr zu. Vor allem die Technik hat sich in den letzten fünfzehn Jahren extrem verändert und weiterentwickelt.
Schon das Lesen des ersten Buches hat 2005 mein Leben verändert. Leider vergisst man im Laufe der Jahre wieder, was man sich vorgenommen hatte.
Ich bin auch ein Sammler und horte gerne viele unnütze Dinge, die ich ja evt. irgendwann mal gebrauchen könnte. Allerdings finde ich sie, sollte ich sie benötigen, dann natürlich nicht wieder.

Das Wichtigste: `Aufschieberitis besiegen!!!` Sofort machen, nicht lange planen!

`Entstapeln Sie Ihre Wohnung!` Diesen Tipp habe ich mir zu Herzen genommen und mich von Unmengen Zeitschriftenstapeln befreit, die noch unbedingt durchgesehen werden sollen, weil irgendwo ein interessanter Artikel stand.
Die Zeitschriften, die man nicht direkt liest, werden irgendwann doch ungelesen aussortiert, das kann ich bestätigen. Davor liegen sie aber Ewigkeiten herum und stören, wenn man hinsieht.

Einer meiner Lieblingstipps ist: ´Erfreuen Sie sich an freien Flächen´!!

Tiki Küstenmacher hat u.a. die Treppe als Beispiel gebracht. Das kenne ich auch, mal eben etwas abgelegt und beim nächsten Gang kommt die Sache mit nach oben. Soweit die Theorie! Die Wirklichkeit sieht leider so aus, dass irgendwann die Treppenstufen versperrt sind mit Dingen, die eigentlich nach oben müssen. Wie das gar nicht erst passieren kann, steht im Buch.

Auch Kleidung, die man seit Jahren nicht getragen hat, verstopft nur den Schrank und wird nicht etwa in fünf Jahren wieder passen.
Das weiß ich alles, aber der Anstoß, etwas zu ändern, hat bisher gefehlt.

Das Buch ist wirklich vielseitig, Zeitmanagement im Job und Privatleben, das richtige Ordnen von Unterlagen. Aber auch die Überlegungen, welche Beziehungen (Partnerschaft, Ehe oder Freundschaften) einem nicht mehr gut tun. Hier gibt es fast nichts, das nicht angesprochen wird.

Sogar der Zusammenhang von Übergewicht und Sammeln wird durchleuchtet.

`Simplify Your Life` ist ein Ratgeber, der einem hilft, das Leben zu vereinfachen. Vor allem Chaoten, die nichts wegwerfen können und sich leicht verzetteln, sollten unbedingt zu diesem Buch greifen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

emons, www.die-rezensentin.de, stuttgart, sina beerwald, psychopatin

Kräherwald

Sina Beerwald
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 19.10.2016
ISBN 9783954519828
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Wer ist das Mädchen, dessen Leiche, in ein weißes Laken gehüllt und mit Rosenblättern bedeckt, im Neckar gefunden wurde? Dieses Bild wird die Journalistin Tessa so bald nicht aus dem Kopf bekommen, geschweige denn vergessen.

Sie wird unbeabsichtigt Zeugin, als das tote Mädchen, zusätzlich an einen Sonnenschirmständer gekettet, gefunden wird.

Kurz darauf werden Tessa und ihr kleiner Sohn selbst verfolgt und zwar anscheinend von dem Mörder des Mädchens, der sich als Harlekin tarnt.
Tessa hat Angst, vor allem um ihren kleinen Sohn Julian und ist froh, die Tagesoma Frau Rose um sich zu haben. Denn inzwischen vertraut sie niemandem mehr, noch nicht mal ihren engsten Freunden.....
Wie kann der Täter ihr so nahe kommen, sogar etwas in der Wohnung verändern? Ist es etwa jemand aus ihrem persönlichen Umfeld?

Das Buch ist in mehrere Handlungsstränge unterteilt, von denen einer den Mörder zu Wort kommen lässt, doch der Leser weiß nicht, um wen es sich dabei handelt. In Rückblenden erfahren wir ebenfalls mehr über das tote Mädchen, was mir schon manchmal etwas nahe ging.

Sina Beerwald hat lebendige Charaktere geschaffen, dazu ausführlich genug beschrieben, sodass man zu jedem einzelnen eine Verbindung aufbauen konnte.

`Kräherwald` ist ein packender, unblutiger Krimi, der mich direkt fesseln konnte.
In kurzen Kapiteln, von denen einige mit einem Ciffhanger enden, legt die Autorin geschickt viele falsche Fährten, sodass immer jemand anderes verdächtig erscheint.
Der Schreibstil ist flüssig und durch die verschiedenen Perspektiven bleibt der Spannungsbogen die ganze Zeit erhalten.
Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir, denn diesen Stuttgart- Thriller sollte man sich nicht entgehen lassen!

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

mord, familie, erbe, pseudologie, freundschaft

Wie aus dem Nichts

Sabine Kornbichler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492308731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich sollte es ein wichtiger Tag werden! Heute wird Alex, Danas neue Liebe, seiner Freundin sagen, dass es eine andere Frau in seinem Leben gibt. Doch bevor es dazu kommt, werden zwei Leute erschossen und Dana kriegt alles hautnah mit.
Sie fühlt sich zurückversetzt in ihre Jugend, denn es ist nicht das erste Mal, dass sie so etwas erlebt. Umso unfassbarer, dass es noch einmal passiert und Alex plötzlich nicht mehr da sein soll.
Nach seinem Tod kommen jedoch Dinge ans Tageslicht, die sie nicht mehr schlafen lassen. Wer war der Mann überhaupt, der ihr die große Liebe versprochen hat? Es scheint nichts von dem zu stimmen, was sie über ihn weiß. Von der Polizei fühlt sie sich nicht richtig ernst genommen und so versucht sie selbst herauszufinden, wer Alex wirklich war und wer ihn erschossen hat. Oder sollte sie gar selbst das Ziel sein?
Sabine Kornbichler schreibt in dem ruhigen Stil, den man von ihr gewohnt ist. Sie hat sehr sympathische Charaktere geschaffen, teils mit kleinen Macken, liebevoll ausgearbeitet. Dazu ein gut durchdachter, gelungener Plot und viele falsche Fährten, die für Dauerspannung sorgen. Wie immer, benötigt sie keine unnötigen reißerischen Szenen oder blutrünstige Details, um den Leser zu fesseln.
`Wie aus dem Nichts` hat mir fast noch besser gefallen, als die Kristina Mahlo Serie.
Eine ganz klare 5 Sterne- Leseempfehlung!!!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Rebengold

Ellin Carsta
E-Buch Text: 354 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 27.09.2016
ISBN 9781503996670
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ürdingen, 14 Jahrhundert: Isabel Velten und ihre Familie haben ihr altes Leben hinter sich gelassen und machen sich auf zum Kloster Johannisberg, um dort einen Weinberg zu pachten und zu bestellen.
Noch hat niemand eine Ahnung, was zu tun ist und ob sie es schaffen, aber sie sind frohen Mutes.
Auf der langen Reise passiert jedoch ein schreckliches Unglück, bei dem Isabels Mann und sein Bruder sterben. Nun sind die junge Witwe, ihre Kinder und ihre Schwiegermutter ganz allein auf sich gestellt.

Zahlreiche Hindernisse tun sich auf, eine Frau allein darf keine Verträge unterschreiben, keinen Handel betreiben und ohne Ehemann nimmt sie niemand für voll.
Doch Isabel ist eine starke Frau, lässt sich nicht unterkriegen und wächst in manchen Situationen über sich hinaus, während andere sie verzweifeln lassen.

Mir hat sehr gefallen, dass es hier mal um etwas ganz anderes, nämlich um den Weinanbau geht und der Leser erfährt, wie vor Hunderten von Jahren Wein hergestellt und vertrieben wurde. Alles wird sehr bildhaft beschrieben, sodass ich die Schauplätze genau vor Augen hatte.
Das interessante Thema, dazu noch das persönliche Schicksal von Isabel und ihrer Familie ließen mich das Buch nur ungern aus der Hand legen,

Isabel ist eine sehr sympathische Protagonistin, eine mutige Frau, wie es sie zur damaligen Zeit sicher eher selten gab, aber auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und machen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch.

Das letzte Buch von Elin Carsta hatte ich als etwas hektisch empfunden, während dieses mich wieder in altbewährter Schreibweise überzeugt hat.

`Rebengold` ist ein sehr gut gelungener historischer Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat und mir von Anfang bis Ende gefallen hat.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

brühe, suppe, gesund, rezepte, lecker

Brühe

Vicki Edgson , Heater Thomas
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 19.09.2016
ISBN 9783799510981
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich koche sehr oft Brühe, doch meist bleibt es bei den Klassikern Hühner- oder Rindfleischbrühe.
Das Brühe- Kochbuch hat allein drei verschiedene Rezepte für Hühner/Geflügelbrühen. Nur Hühnerknochen auszukochen, um eine Brühe herzustellen, hatte ich auch noch nicht gemacht.
Was kann ich mit der fertigen Brühe noch machen, außer sie als Suppe zu essen? Z.B. als Grundlage für Saucen verwenden. Auf Brühwürfel kann man theoretisch dann ganz verzichten.
Im Anschluss an viele Rezepte für Brühen findet man Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte und Reis/ Getreide. (Risotto) Alles ist reich bebildert und macht auf jeden Fall Appetit und Lust nachzukochen.
In einer Tabelle kann man nachsehen, welche Vitamine und Nährstoffe in jeder Brühe enthalten sind.
Hier wird auch darauf hingewiesen, wie gut Brühe für das Allgemeinbefinden ist, wie z.B. die Haut mit Collagen versorgt wird.
Ich kenne es nicht anders- schon seit meiner Kindheit glaube ich daran, dass Hühnerbrühe bei Erkältung wie ein natürliches Antibiotikum wirkt. Ist es im Winter kühler, gibt es bei uns jeden Tag Brühe. Sie wärmt von innen und hebt das Wohlbefinden. Fühlt man sich nicht gut oder hat man gar Liebeskummer, hilft immer eine Tasse Brühe!
Durch die vielen neuen Rezepte und Anregungen im Buch habe ich einige ganz neue Varianten entdeckt und bin begeistert.Wer gerne Brühe/ Suppe isst, sollte auf jeden Fall zu diesem Kochbuch greifen!!!!

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

berlin, ddr, krimi, mord, friedhof

Wintertod

Thomas Nommensen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissar Arne Larsen hat gerade seine neue Stelle in Berlin angetreten und bekommt es direkt mit einem Mord zu tun. Auf einem alten, nicht mehr genutzten Friedhof wird eine Frauenleiche gefunden.

`Wintertod` ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, wovon einer 1979 in der ehemaligen DDR spielt.
In einem anderen lernen wir die Lehrerin Lea kennen, die nach einem schlimmen Vorfall in der Schule, jetzt, nach Monaten, ihre Arbeit wieder aufnimmt. Und sogleich macht sie einige wichtige Beobachtungen, doch niemand schenkt dem zuerst Beachtung, bis kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird und ein Junge spurlos verschwindet.

Arne Larsen und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, denn irgendwie passt nichts zusammen.
Und was hatte die Waldsiedlung in der ehemaligen DDR damit zu tun?

Auch der Leser fragt sich nicht nur einmal, wie die ganzen Handlungsstränge zusammenpassen und was dahintersteckt?

Thomas Nommensen schreibt in einem ruhigen, flüssigen Stil und lockt den Leser mit vielen Verwicklungen öfters auf falsche Fährten. Es gibt ein Knäuel loser Fäden, die sich nach und nach entwirren und am Ende zu einem schlüssigen Finale zusammenführen.
Arne ist ein sehr sympathischer Protagonist und auch sonst hat der Autor eine Menge vielschichtiger Charaktere geschaffen.

`Wintertod` bietet dem Leser eine gut durchdachte Handlung, eine gesunde Mischung aus Privatleben und Polizeiarbeit, verpackt in kurze spannende Kapitel.
Der Autor hat es nicht nötig, an den Haaren herbeigezogene, zusätzliche Action einzubauen, sondern er schafft es auch so ohne Probleme, den Leser zu fesseln.
Ein Krimi, genau nach meinem Geschmack!!

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Fokus!

Hermann Scherer , Oliver Preusche , Hermann Scherer , Susanne Grawe
Audio CD
Erschienen bei Campus, 01.08.2016
ISBN 9783593506593
Genre: Sachbücher

Rezension:


Allein das Cover und die edle Aufmachung des Buches haben mich schon begeistert. Der Umschlag wurde auf der Innenseite zusätzlich mit  einer Menge Fotos verziert, im Groben gesagt handelt es sich dabei um Wegbegleiter des Autors.

Außerdem lag dem Buch ein eBook-Code bei, sodass ich abwechselnd auf dem Reader oder im Buch lesen konnte.
Desweiteren findet man hinten einen Gutscheincode, mit dem man kostenlos einen Vortrag mit Hermann Scherer besuchen kann!!!! Ich habe mich direkt für Januar 2017 angemeldet, denn ich habe bisher einen Vortrag von Hermann Scherer gehört und fand ihn genial.

Doch nun mal etwas zum Inhalt..

Natürlich ist nicht alles, was Hermann Scherer schreibt, für jeden geeignet oder passt. Das ist sicher auch nicht Sinn der Sache.
Für mich persönlich erwartete ich von diesem Buch einige Tipps, Anregungen,  neue Impulse, vielleicht auch endlich den nötigen Ruck, um eine Entscheidung zu treffen, die ich bisher hinausgezögert habe.

Und genau das hat es bewirkt!! Ich bin wieder voll motiviert, einige Dinge zu ändern, nicht zu zaghaft  oder ängstlich zu sein und habe auf vieles einen anderen Blickwinkel erhalten.
Mit manchen Vorschlägen konnte ich nichts anfangen, weil sie einfach nicht zu meinem Leben passen, mit anderen dagegen richtig viel. Hermann Scherer hat mir mal wieder vor  Augen geführt, wie oft man den Fokus verliert, sich  von allen möglichen Dingen ablenken lässt und das Wesentliche dabei vergisst. Man sollte wieder mal den Fokus auf die Sachen richten, die einem wichtig sind oder einen weiterbringen im Leben. Das bedeutet auch, Dinge zu verändern, die einem nicht passen. 
Zwei Zitate fand  ich besonders gut: "Es lohnt sich nicht, über das Leben zu jammern, wenn man dessen Gestalter ist"  und "Love it, change it or leave it"

Diese Worte werden mir sicher noch ziemlich lange im Gedächtnis bleiben.

Ich denke, hier ist für jeden etwas dabei, das er für sich in Anspruch nehmen kann.
Wer etwas verändern möchte im Leben, der sollte auf jeden Fall zu `FOKUS` greifen, sich inspirieren lassen und möglichst auch den Gutschein einlösen und Hermann Scherer einmal LIVE erleben!!


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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

hebamme, historischer roman, mord, mittelalter, adelina

Vergeltung im Münzhaus

Petra Schier , any.way , Cathrin Günther , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499269585
Genre: Historische Romane

Rezension:

Im sechsten und wahrscheinlich letzten Band um die Apothekerin Adelina und die Familie Burka geht es um den Mord am Kürschnermeister Urs van Oeche, den Vater der Hebamme Clara.
Ein Zeuge will Clara beobachtet haben, wie sie den Vater erstochen hat und sie wird wegen Mordes in den Kerkerturm geworfen. Doch Adelina und ihre Familie sind überzeugt von ihrer Unschuld. Es wäre ja nicht Adelina, wenn sie nicht versuchen würde, den wahren Mörder zu finden, was aber gar nicht so einfach ist.

Der gutaussehende, stattliche Hauptmann Cristan interessiert sich für Adelinas Stieftochter Griet, doch er trägt genauso wie Griet ein schreckliches Geheimnis mit sich herum, das ihm eigentlich eine Verbindung unmöglich macht. Trotzdem bemüht er sich um Griet und schlägt ihr Ungeheuerliches vor.

Petra Schier hat es wieder mal geschafft, den Leser ganz mitzunehmen in das 15.Jahrhundert nach Köln. Mord, Totschlag, Entführung, Intrigen und natürlich die Liebe machen `Vergeltung im Münzhaus` wieder zu einem spannenden Lesevergnügen. Die liebevoll gezeichneten Charaktere sind mir während des Lesens ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie zum größten Teil schon kannte,
Zwischendurch zog die Geschichte sich etwas, ich denke, einige Seiten weniger hätten es auch getan. Aber es war spannend, mitzufiebern, wer denn nun den Kürschner umgebracht hat. und was aus Christan und Griet wird? Werden ihre Geheimnisse die beiden ins Unglück stürzen oder kann es ein Happy End geben?
Der Alltag im Mittelalter fasziniert mich immer wieder aufs Neue und den hat die Autorin atmosphärisch sehr gut eingefangen.
Ich schwanke zwischen 4 und 5 Sternen, wegen der Längen in der Mitte, habe mich aber doch für 5 Sterne entschieden und gebe somit eine klare Kaufempfehlung.
Da es nicht weitergehen soll mit der Familie Burka, bin ich gespannt, was sich Petra Schier für ihren nächsten Roman einfallen lässt und freue mich jetzt auch mal auf neue Figuren.

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198 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

thriller, kate burkholder, amisch, ohio, usa

Grausame Nacht

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.07.2016
ISBN 9783596032631
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ein Tornado wütet in Ohio, Chief Kate Burkholder und ihre Kollegen haben alle Hände voll zu tun.
Durch die Verwüstungen werden auch Dinge freigelegt, die eigentlich ein Leben lang verborgen bleiben sollten. Die Helfer einer Pfadfindergruppe finden  menschliche Knochen und einen Schädel.
Kate hat die Aufgabe herauszufinden, um wen es sich bei dem Toten handelt und die Spuren führen zu den Amischen. Es scheint, als sei der Tote von Schweinen gefressen worden, aber da die übriggebliebenen Körperteile in einem Plastiksack verstaut waren, muss man von Mord ausgehen.
Durch den Prolog ist der Leser den Ermittlern gegenüber etwas im Vorteil, denn wir können uns denken, um wen es sich handelt.

Die Polizei muss allerdings erstmal die Vermisstenlisten der letzten 30 Jahre durchgehen und dabei wird auch festgestellt, dass damals sehr schlampig gearbeitet wurde.

Die Ermittlungen im Mordfall und die Vorgeschichte um das Opfer sind sehr spannend, doch dieses ewige Beziehungsgedöns von Kate und Tomasetti nervt mich total. Bei den beiden kann nichts einfach mal normal gehen, alles ist extrem kompliziert und das hat mir den Lesespaß etwas vermiest.
Wen das vielleicht nicht so stört wie mich, der kann sich auf einen weiteren packenden Krimi aus der Amisch-Reihe freuen. Ich empfand das Buch, im Gegensatz zu anderen Rezensenten auch nicht langatmig, sondern eigentlich ziemlich spannend.

Diese spezielle  Atmosphäre auf den amischen Höfen hat die Autorin, wie immer, wunderbar eingefangen, sodass ich mir das ganz genau vorstellen konnte.
Ich finde es immer wieder aufregend über die Amisch-Gemeinde zu lesen, auch wenn ich mir soviel Betrug, Lügen und schlimmere Taten dort gar nicht vorstellen kann.

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