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244 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, atlantis, magie, london, steampunk

Magierdämmerung - Für die Krone

Bernd Perplies
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.09.2010
ISBN 9783802582646
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Der junge Journalist Jonathan Kentham findet eines Nachts einen sterbenden Mann in einer einsamen Gasse Londons im Jahre 1897. Dunholm, so der Name des Mannes übergibt Jonathan einen myteriösen Ring und drei Namen mit auf dem Weg, die ihm seine Fragen beantworten werden. Verwirrt macht er sich auf die Suche nach den Männern und geriet unaufhaltsam in einem Strudel aus magischen Rivalen, die nicht nur Gutes im Sinn haben. Und es kommt noch schlimmer: Auf Atlantis Ruinen, der untergegangenen Stadt, wird ein Siegel gebrochen, dass die wahre Quelle der Magie öffnet. Die einstige Welt droht im Chaos zu versinken.

Meine Meinung:
Bernd Perplies ist ein Autor, der bereits durch seine "Tarean Trilogie" bekannt ist und viele Fans gefunden hat. Ich habe bis zu diesem Buch noch nichts von ihm gelesen, aber bis dato schon viel gehört, sodass ich hohe Erwartungen an den ersten Band der Trilogie "Magierdämmerung" hatte.
Um es kurz zu machen: Meine Erwartungen wurden von vorne bis hinten erfüllt. Meiner Meinung nach ist es einfach eine Figur zu erfinden und etwas über sie zu erzählen, doch besonders wird es erst, wenn der Autor es schafft sie mit Leben zu füllen, fast so als hätte man das Gefühl man kenne den Protagonist besser als sich selbst. Dies schafft Bernd Perplies hier mit bravour. "Für die Krone" ist eine Fantasygeschichte, die eben nicht 0815 ist und mal eine ganz andere Richtung einschlägt, als die, die wir bisher kennen.
Nach kurzer anfänglicher Skepsis bezüglich der vielen Personen und somit auch einigen Erzählsträngen, wurde deutlich, dass Perplies weiß wie es geht.
Jupiter Holmes, der scheinbar der Bruder vom "berühmten" literarischen Sherlock Holmes ist und dessen Geisterkatze auf den Namen Watson hört, habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Ein Charakter, der einfach Lust auf mehr macht und garaniert noch für einige Überraschungen gut ist, genau wie der Hauptprotagonist Jonathan Kentham, der im Laufe des ersten Bandes seine Angebetete enttäuscht, seinem besten Freund das geliehene Auto stiehlt und einen Moment vorher mir nichts dir nichts, seine Anstellung beim "Strand Magazine" kündigt, um den "Franzosen" zu jagen.
Gemeinsam retten Jonathan, Randolph & Holmes das Leben von Giles McKellen und dessen Enkelin Kendra, die sich ebenfalls wunderbar in die Geschichte eingefügt haben.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger - selbstredend, und ich als neugeborener Fand dieser Reihe möchte natürlich unbedingt wissen wie es weitergeht.

Ein kurzes Lob soll noch an die Illustratoren des Covers gehen- gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.

Vielen Dank auch an den Egmont-LYX Verlag, für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Fazit:
Volle Punktzahl und endlich mal wieder ein Buch für meine Favoritenliste

  (6)
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112 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, crasii, arkady, gezeitenfürsten, cayal

Der Kristall des Chaos

Jennifer Fallon , Katrin Kremmler , Rene Satzer
Flexibler Einband: 569 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX, 06.04.2010
ISBN 9783802582455
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die Gezeitenfürsten haben sich in Jelidien versammelt um den Kristall des Chaos zu finden, Jeder der Unsterblichen trägt seinen Teil dazu bei in eine neue Welt zu gelangen, den Weltuntergang zu verhindern, oder zu sterben. Je nach dem was am meisten beliebt.
Auch Arkady die Herzogin und Stellan Desean der ehemalige Fürst von Lebec stehen der Sache nicht teilnahmslos gegenüber. Die Gezeiten sind auf dem Höchststand und die Bewohner von Amyrantha scheinen keine Chance zu haben.

Meine Meinung:
Erstmal vielen Dank an den Egmont Lyx Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Dies war es nun, das Ende der Quatrologie von Jennifer Fallon und somit das Ende der Gezeitenstern-Saga, einer absolut tollen High-Fantasy Reihe, die mir viele Lesestunden versüßt hat.

Inhaltlich möchte ich dieses Mal nicht viel wiedergeben, weil man dann einfach zu viel verraten würde. Ich kann nur sagen, dass das Ende für mich sehr überraschend war und ich es mir vielleicht ein wenig anders gewünscht hätte. Dennoch war der Schreibstil einfach und leicht zu lesen, einfach genau so wie man es von Jennifer Fallon schon kennt. Danke für diese tolle Reihe.

Zu meinen liebsten Protagonisten zählten eindeutig Arkady, Declan Hawkes und Cayal, der unsterbliche Prinz.

Fazit:
9 von 10 Punkten.

  (8)
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127 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, cayal, arkady, gezeitenfürsten, crasii

Der Palast der verlorenen Träume

Jennifer Fallon , René Satzer , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 574 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.09.2009
ISBN 9783802582448
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die magischen Gezeiten nähern sich noch immer ihrem Höhepunkt und auch die letzten Unsterblichen scheinen aus ihren Verstecken zu kriechen. Durch vertrakte Pläne greifen sie nach dem Thron verschiedener Länder und auch Mithilfe der Gezeiten erlauben sie sich so einiges. Auch der totgeglaubte Declan Hawkes und erster Spion hat eine Aufgabe zu erfüllen, mit eisernem Willen versucht er Arkady aufzuspüren, was sich allerdings als schwieriges Unterfangen herrausstellt. Arkady wurde in die Sklaverei verkauft und ist nun die Leibeigene eines Arztes, der ihr das Leben zur Hölle macht. Auch Declan, unter anderem Arkadys Freund seit ihrer Kindheit trägt ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich herum. Wie soll es weitergehen? Und was ist mit dem unsterblichen Prinz Cayal? Schafft er es durch Lukys, einem weiteren Gezeitenfürsten, endlich den ersehnten Tot zu sterben?

Meine Meinung:
Dies ist nun der dritte Teil der Gezeitenstern Saga von Jennifer Fallon und eindeutig für mich der Beste bisher.
Auch wenn man immer das Gefühl hat, das Buch oder die Geschichte geht nicht voran, im Rückblick ist dann doch wahnsinnig viel passiert, was einen wieder so neugierig macht, dass man unbedingt wissen muss was im nächsten Band passiert.

Besonders gut hat mir dieses Mal Arkadys Charakter gefallen. Ihre Stärke und ihr Mut, als sie als Sklavin nach Senestra verkauft wurde und dort sexuell misshandelt wurde, haben mich beeindruckt. Immer hat sie vor Augen gehabt, dass sie eigentlich keine Sklavin ist, sondern die Fürstin von Lebec, oder eben die Ehemalige.
Eine zwiespaltige Geschichte ist es allerdings zwischen Cayal und Declan. Declan liebt Arkady schon seit seiner Kindheit und sie ihn auch, doch wie genau steth der unsterbliche Prinz zu ihr? Würde er sie lieben, wenn er nicht den dringend Wunsch zum sterben verspüren würde?

Auch die Verwicklungen am glaebischen Hof und die zunehmende Anzahl der Unsterblichen ist beeindruckend- ich bin wirklich gespannt wie es im vierten und letzten Teil weitergeht.

Um allerdings noch einmal richtig überrascht zu werden musste ich bis zum Ende lesen. Wem Arkady da gegenübersteht, hätte kein aufmerksamer Leser vermutet. Wer ist also ihr Zellengenosse?

Fazit:
Volle Punktzahl

  (8)
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139 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, amyrantha, gezeitenfürst, crasii, cayal

Die Götter von Amyrantha

Jennifer Fallon , ,
Flexibler Einband: 574 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.09.2008
ISBN 9783802581793
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die Gezeiten auf Amyrantha steigen und stehen auf Flut. Die kosmische Ebbe neigt sich ihrem Ende und auch die neun Unsterblichen kriechen aus ihren Verstecken. Unerkannt von den Menschen und Arks haben sie sich einflussreiche Positionen in Glaeba, Caelum und Torlenien gesucht. Arkady, die junge Fürstin von Lebec ist erst die Einzige, die die Gefahr erkennt und auch die Bruderschaft des Tarot sitzt nicht untätig herum, längst haben sie erkannt welches Spiel die Gezeitenfürsten treiben. Doch wie will man einem Unsterblichen trotzen? Die Gezeiten steigen und unerbittlich und es bleibt nur eine Frage der Zeit, wann diese ihren Höhepunkt erreichen…

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Gezeitenstein-Saga von Jennifer Fallon war einfach grandios, das nehme ich schon mal vorweg. Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich detailreich und verrät dem Leser, dass sie viel Zeit und Mühe investiert hat auch die kleinsten gesponnen Fäden der Geschichte wieder aufzunehmen, oder auch nur noch mal am Rande zu erwähnen, sodass man sich bestens informiert fühlt. Mit 574 Seiten ist das Buch ja nicht mal „so“ gelesen, sondern es nimmt schon ein wenig Zeit in Anspruch, aber durch die gelungene Schreibsprache war das überhaupt kein Problem.

Arkady, die Fürstin von Lebec ist mir nach dem zweiten Teil noch sympathischer geworden. Man musste die ganze Zeit einfach mit ihr fühlen und zum größten teil auch leiden. Jennifer Fallon hat ihr so einiges aufgebürdet und ihr das Leben ziemlich schwer gemacht. Jedenfalls kämpft sie sich mit Hilfe sehr gut durch und auch „dem unsterblichen Prinz“ ist sie immer noch nicht abgeneigt. Irgendwas scheint die beiden zu verbinden, ich deute es als Liebe und nicht nur als einmalige Sache, die beiden dagegen sind sich dessen wohl noch nicht bewusst.

Auch die Unsterblichen spielen in diesem Band eine größere Rolle, die Ihnen wie auf den Leib geschneidert ist. Wirklich spannend was in den verschiedenen Königshäusern abläuft und wie diese verzwickten Verwicklungen vonstatten gegangen sind.

Der Leser wird von einem Geheimnis in das nächste geschmissen und wenn man denkt, jetzt kann doch gar nichts mehr kommen irrt man sich gewaltig. Ein Buch voller Intrigen und Hinterlist. Unaufhörliche Verwicklungen treiben einen dazu an weiterzulesen, schon alleine um seine Neugierde zu befriedigen. Diese Reihe ist mit Abstand die beste Fantasyreihe die ich seit einer halben Ewigkeit gelesen habe.

Ich will jedenfalls unbedingt wissen wie es weitergeht und freue mich schon auf Band 3.

Danke an den LYX-Verlag für dieses Exemplar.

Fazit:
Ich vergebe volle Punktzahl.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

geheimnis, familie, schatzsuche, liebe, verliebtheit

Mitternachtsdiamanten

Julia Quinn , Petra Lingsminat
Buch: 364 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.07.2009
ISBN 9783899416404
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Jeden Dienstag besucht Hyacinth Bridgerton die alte Lady Danbury um ihr vorzulesen. Ganz unverblümt versucht die alte Dame sie mit ihrem Neffen Gareth St. Clair zu verkuppeln, doch ohne sichtlichen Erfolg. Eines Tages muss Gareth sie allerdings um Hilfe bitten, ein mysteriöses Tagebuch seiner Großmutter vom Spanischen ins Englische zu übersetzen... ausgerechnet das verbindet die Zwei und auch ein erster Kuss lässt nicht lange auf sie warten, doch was wäre eine Bridgerton ohne Probleme?!

Meine Meinung:
Hinreißend. Auch mit Mitternachtsdiamanten hat Julia Quinn es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ihr Schreibstil ist herrlich einfach, aber auch nicht zu einfach, sodass es fad wirkt. Sie kann einfach mit Worten und Witz in einem umgehen, man fühlt sich einfach immer bestens unterhalten.

Auf diesen Teil war ich wirklich sehr gespannt, weil man bisher ja nie viel über Hyacinth erfahren hat, außer dass sie die jüngste Tochter ist und ihren Vater nie kennenlernen durfte. Da sie immernoch sehr jung war, als es um die anderen Bridgerton Kinder ging wirkte sie sehr aufmüpfig, was sich im vorangeschrittenen Alter auch nicht wirklich gelegt hat. Doch genau das macht sie so symphatisch und brachte Feuer in die Geschichte. Außerdem ist diese Geschichte noch gespickt mit einer Portion Abenteuerlust, die mal etwas ganz Neues ist.

Ich kann nur weiterhin diese wirklich wunderbare Reihe empfehlen. Mir hätte mal einer sagen sollen, dass ich noch Fan von Liebesromanen werde.

Fazit:
10 Punkte, ich könnte gar nicht weniger geben.

  (5)
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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

regency, liebe, london, bridgerton, familie

Wie verführt man einen Lord?

Julia Quinn , Suzanna Shabani , Katharina Volk
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Cora, 12.03.2009
ISBN 9783899415391
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Sophie ist ein Bankert und auch der Earl of Penwood hat sich nie wie ihr Vater verhalten. Doch hat er sie in seinem Haus geduldet und sie verpflegt gewusst, so jedenfalls wächst Sophie eher zwischen Haus- und Dienstmädchen auf, sie soll nie richtig erfahren was Liebe bedeutet- bis Benedict Bridgerton über den Weg läuft. Nur für eine Nacht darf Sophie drei Stunden lang auf einen Maskenball gehen, sie ist die wunderschöne Frau in silber in dessen Bann auch Benedict sich sofort gezogen fühlt. Doch als der Gong Mitternacht schlägt sieht er sie nie wieder- oder doch?

Meine Meinung:
Seufz, also das war bisher der allertollste Band der Bridgerton-Reihe. Ein Abend und flugs war ich durch, Julia Quinn hat mich mit ihrem Wortwitz und ihrem sprachlichen Charme sofort in ihren Bann gezogen. Die Geschichte erinnert natürlich sofort an das Märchen von Aschenputtel- für nur eine Nacht wie eine Prinzessin leben. Schade hierbei nur, dass die Frau auf dem Cover kein silbernes Kleid trägt, das hätte irgendwie besser gepasst.

Jedenfalls gehört dieser Teil eindeutig zu meinen Favoriten unter den bisher gelesenen drei. Unter anderem auch deswegen, weil einfach unheimlich viel passiert ist. Die ganze Erzählung um Sophies Kindheit, ihre "böse" Stiefmutter und deren beiden Töchter, mit denen sie aufwächst, aber nie geliebt wird, sondern immer das Dienstmädchen spielen muss. Die Spannung wann das unterschlagene Testament ans Licht kommt. Die Nacht auf dem Maskenball und ihre erste Begegnung mit Benedict Bridgerton. Ihre weitere Geschichte und überhaupt der Verlauf waren super spannend.
Und es gibt dieses Mal einige schöne Überraschungen mit denen eigentlich niemand gerechnet hätte- gefällt mir sehr gut. Weiter so Frau Quinn.

Fazit:
Favoritenliste + volle Punktzahl.

  (5)
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211 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, panem, hungerspiele, dystopie, rebellion

Die Tribute von Panem - 3 Bde. im Schuber

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger, 19.09.2011
ISBN 9783789132216
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Band 1

Inhalt:
Katniss und Peeta leben in Distrikt 12 und sind somit das letzte von ingesamt 12 Distrikten. Jedes Jahr wird ein sogennantes "Hungerspiel" veranstaltet und in jedem Distrikt werden jeweils ein Junge und ein Mädchen erwählt, um das Spiel um Leben und Tot zu spielen. Nur einer überlebt am Ende. Verwirrt und verängstigt, aber auch glücklich, dass Katniss als Freiwillge für ihre kleine Schwester Prim einspringen konnte fährt sie mit dem Zug Richtung Kapitol, eine Glitzerwelt, die kein Hunger, kein Armut und keine Einsamkeit kennt. Was passiert mit ihrer Mutter und ihrer Schwester wenn sie weg ist, kommt sie lebend zurück. Und ihr bester Freund Gale, welche Art von Gefühlen melden sich plötzlich, wenn sie an ihn denkt. Dann ist da noch Peeta, der andere Tribut aus Distrikt 12, sie freundet sich mit ihm an und die Welt erwartet noch viel mehr...

Meine Meinung:
Also- was für ein Buch. Ein langer Abend und verschlungen war es. Ich könnte mich ohrfeigen, dass ich so lange gewartet habe mir die Reihe zuzulegen.

Am Anfang hatte ich Probleme den Einstieg in die Welt von Panem zu finden. Die ersten 70/80 Seiten gingen nicht so leicht von der Hand, da die Welt erstmal erklärt werden musste und man sich noch nicht richtig wohlfühlen konnte.

Als Katniss und Peeta sich im "Spiel" befanden begann das mitfiebern und die Sympathien haben sich verteilt. Eindeutig fand ich Katniss mutig, aber etwas Gefühlskalt, was vielleicht auf den Tot ihres Vater zurückzuführen ist. Peeta dagegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ich habe ihm nie schlechte Absichten unterstellen können. Zwei toll ausgedachte Hauptprotagonisten, die nach und nach an Charakter gewonnen haben. Man hat sich einfach gewünscht, dass es ein positives Ende gibt, was ja ein ums andere Mal rausgezögert wurde, also auf Spannung versteht Suzanne Collins sich definitiv.

Ich bin froh, die nächsten beiden Teile bereitliegen zu haben, so dass ich gleich weiter schmökern darf.

Fazit:
Toller Auftakt der Triologie, bin gespannt wie es weitergeht. Von mir gibt es neun Punkte, für anfängliche Längen, die dann aber schnell vergingen.

Band 2

Inhalt:
Katniss und Peeta sind wieder in Distrikt 12 - endlich zu Hause, dich ihr Leben hat sich grundlegend verändert. Sie sind nun Nachbarn von Haymitch und leben in drei von den zehn Siegerhäusern. Geld haben sie im Überfluss und so müssen Katniss und ihre Familie sich um Hungersnot keine Sorgen mehr machen. Ihr Freund Gale dagegen sträubt sich Hilfe ihrerseits anzunehmen und so geht sie doch hin und wieder jagen, um der alten Zeiten willen. Doch nichts ist mehr so wie es einst war. Spätestens als Präsident Snow höchstpersönlich bei ihr vor der Haustür steht, ahnt Katniss, dass so einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Er legt ihr Nahe die "Liebende" noch überzeugender zu spielen und bedroht gleichzeitig das Leben von Freunden und Familie. Er hat Angst, doch wovor? Auf Umwegen erfahren Peeta, Katniss und Haymitch von Aufständen in den anderen Distrikten. Und was hat es mit Distrikt 13 auf sich? Dies finden sie herraus, doch dazu müssen sie erneut in die Arena...

Meine Meinung:
Ich möchte bitte, bitte, dass diese Trioligie kein Ende nimmt. Schon lange haben mich Bücher nicht mehr so gefesselt, dass ich Tag und Nacht lesen wollte.

Zuerst muss gesagt werden, dass Suzanne Collins Schreibstil wirklich toll ist. Sie hat die Gabe viele Infortmationen in leichte Sätze zu packen, die man einfach hintereinander weglesen kann, ohne in einem Jungle aus Fremdwörtern gefangen zu sein. Dies liegt vermutlich auch daran, dass es ein Jugendbuch ist. Sie schafft es, die Charaktere "echt" wirken zu lassen und kann die Gefühle der Protagonisten und Antagonisten wahnsinnig gut transportieren. Ein dickes Lob also, an die Autorin.

Am zweiten Teil gefiel mir am besten, dass es viele Nebensächlichkeiten gab, die wieder ausgesprochen gut zu einem ganzen gestrickt wurden. Es gibt einige Charaktere, aber jeder hat Herz, auf die eine oder andere Weise.
Als ich den Klappentext gelesen habe war ich zuerst etwas enttäuscht - schon wieder die Arena? Das kam mir langweilig vor, bis zu dem Punkt, als sie tatsächlich wieder dort waren. Aber nichts ist so wie es scheint.

Auch nach dem zweiten Teil bleiben wieder einige Fragen offen, gerade wenn man das spektakuläre Ende bedenkt. Und was ist mit Cinna, ihrem Stylisten passiert? Erfährt man das noch? Der Charakter war so mutig... schade!

Fazit:
9 von 10 Punkten. 1 Punkt ziehe ich ab, weil mich Katniss hin und her mit den Männern ein bisschen ärgert.

Band 3

Inhalt:
Katniss kommt mit unzähligen Verletzungen zu sich und nimmt die Welt nur noch im Dämmerzustand war. Morfix ist ihr bester Freund und hilft ihr nicht den Verstand zu verlieren. Peeta wurde vom Kapitol entführt, gefoltert und er scheint dem Wahnsinn nahe, als die Rebellen aus Distrikt 13 ihn schließlich retten. Schnell finden sie herraus, dass die Bindung zu Katniss nicht mehr das ist was sie einmal war. Währendessen erholt sich diese und spielt in der Öffentlichkeit den "Spotttölpel" und gemeinsam ziehen sie in den Krieg gegen das Kaptiol. Ein Kampf auf Leben und Tot beginnt...

Meine Meinung:
Ein guter und gelungener Abschluss der Triologie von Panem, aber nicht zu 100% nach meinem Geschmack. Nach dem ewigen hin und her mit Peeta und Gale hätte ich mir doch eine etwas "ausgeschmücktere" Abschlussszene in dieser Hinsicht gewünscht und auch mit ihrer Wahl war ich nicht ganz einverstanden.
Dennoch war der restliche Inhalt von Band 3 wieder sehr gelungen, auch wenn ich mir vorkam als stände ich mitten im Krieg.
Teilweise war mir ein bisschen zu viel "rungeballer" und Gemetzel. Mir haben die ersten beiden Teile eindeutig mehr zugesagt, einfach durch die eigenen Ideen. Dennoch hat Suzanne Collins hier ein Werk geschaffen, welches man nicht so schnell aus den Händen legen will.

Gelungen!

Fazit:
9 von 10 Punkten. Einen Punkt Abzug, da mir das Ende nicht ganz gefallen hat und es mir etwas zuviele Kriegszenen waren.

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330 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, strell, lodesh

Die verlorene Wahrheit

Dawn Cook
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 08.09.2008
ISBN 9783442265787
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Alissa hat die Gestalt eines Raku angenommen und kann nun beliebig zwischen ihrem menschlichen und ihrer drachenähnlichen Antlitz wechseln. Sie lernt schnell und hat erstaunliche Fähigkeiten wenn es um Banne geht, bis eines Tages etwas schief geht und Alissa plötzlich auf der Feste ist- vor 400 Jahren! Sie lernt Lodesh erneut kennen und ist im Bann seines Werbens, doch gleichzeitig vermisst sie Strell schmerzlich und auch "Bestie" will immer mehr ans Tageslicht. Sie lernt einige Menschen in der Vergangenheit kennen, die sie ins Herz schließt, bis ihr Leben erneut eine Wendung nimmt...

Meine Meinung:
Also der dritte Teil war eindeutig der Beste bisher. Dawn Cook scheint mit jedem Band besser zu werden. Ein Nachmittag und ein Abend und das Buch war verschlungen.

Der Leser begegnet wieder den üblichen Charakteren wie Alissa, Strell, Nutzlos und Lodesh, doch in der Vergangenheit lernt sie so manch anderen Meister und Bewahrer kennen von dem man schon das ein oder andere gelesen hat.
Wirklich spannend wird nun auch die Geschichte um Alissa, Strell und Lodesh, wobei ich mir nun wirklich wünsche, das dieses hin und her ein Ende findet. Ich kann es nicht glauben, dass ich immernoch nicht weiß für wen sie sich entscheidet und ob es überhaupt einer von den Zweien ist... unfassbar, wie lang Frau Cook uns hier die Nase macht.

Ich bin gespannt, wie der letzte Teil wird und ob nun alle offenen Fragen geklärt werden können und natürlich, ob die Feste eine Zukunft hat.

Fazit:
5 Punkte + Favorit

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211 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, jennifer fallon, cayal, crasii, arkady

Der unsterbliche Prinz

Jennifer Fallon , ,
Flexibler Einband: 652 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.04.2008
ISBN 9783802581465
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Arkady ist in den Slums von Lebec aufgewachsen und kennt das Leben außerhalb von Reichtum und Adel, doch sie hat einen Pakt geschlossen, mit ihrem Kindheitsfreund Stellan Desean, dem Fürst von Lebec. Er erettet ihren Vater aus den Kerkern von Lebec und sie wahrt sein Geheimnis, nämlich die Liebe zum anderen Geschlecht und schenkt ihr einen Erben. Die Zwei sind über Jahre gute Freunde geworden und haben ihr bestmöglichstes getan, um ihre Versprechen zu halten- mehr oder weniger erfolgreich. Als wäre diese Problem nicht schon groß genug taucht plötzlich ein verschollener „angeblicher“ Gezeitenfürst Cayal, der unsterbliche Prinz auf und legt es darauf an geköpft zu werden, um sein 8000 Jahre altes Leben zu vergessen. Den alten Legenden nach heißt es, dass die Gezeitenfürsten einst über das Land Amyrantha herrschten und endlich nach fast 1000 Jahren Ebbe in den Gezeiten scheint die Flut zu komme. Was steckt dahinter? Gibt es Gezeitenmagie wirklich? Arkady versucht dem auf dem Grund zu gehen und sieht sich plötzlich in einer völlig anderen Welt und entwickelt sogar Gefühle für den Prinzen?!

Meine Meinung:
Endlich mal wieder vernünftige High-Fantasy ohne Vampire, Werwölfe, Elfen und Feen. Ich bin begeistert. Dies war mein erstes Buch von Jennifer Fallon und ich bin froh über meine Wahl, am Anfang war ich etwas abgeschreckt von der Dicke des Buches, immerhin sind es 650 Seiten und viele Autoren gelingt es dann nicht, die nötige Spannung beizubehalten. Das kann ich hier auf jedenfall nicht behaupten. Generell bin ich ein Fan von „drumherum-Erzählungen“, die die Geschichte noch anschaulicher wirken lassen.
Auch das Cover gefiel mir sofort, es fällt einem gleich ins Auge und man möchte gar nicht mehr wegschauen- toll!
Die Hauptprotagonistin Arkady musste man sofort ins Herz schließen, schon alleine deshalb konnte man gar nicht anders, als mitfiebern, mitleiden und mitlieben. Durch die tollen Beschreibungen von Frau Fallon hat sich in meinem Kopf ein tolles Bild von ihr entwickelt, da sie charakterlich und auch optisch eine Schönheit sein soll. Natürlich eine Kämpferin, aber auch Schwächen, das macht das Ganze so interessant. Cayal als der unsterbliche Prinz und als „Bösewicht“ hat mein Herz im Sturm erobert, er war mir auf seine frotzelige, aufsässige Art sofort sympathisch. Zum Glück hat sich die Geschichte für ihn noch halbwegs zum positiven gewendet. Was weiter geschieht wird man vermutlich erst im Verlauf der nächsten Bände erfahren.
Überhaupt ist der Grundstein gut geworden und vor allem durchdacht. Die Idee ist mal etwas ganz Neues und nicht irgendwelche 0815 Fantasygemetzel, was es in Massen gibt. Jennifer Fallon tastet sich langsam, aber bestimmt vor und hat die Gabe so nebenbei wichtige Details einfließen zu lassen, so dass der Leser schon genau hinschauen muss, um manche Dinge zu erkennen und mitzubekommen. Bei mir stellten sich einige Male in Aha-Effekte ein und so habe ich noch mal zurückgeblättert um mich zu vergewissern.
Auch das Ende fand ich noch mal sehr interessant, da es noch so einige neue Erkenntnisse gab, mit dem der Leser nur unterschwellig gerechnet hat, aus dem oben genannten Grund.

Ich möchte natürlich nicht zuviel verraten, also empfehle ich: Lest selbst! Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie es weitergeht, denn es bleiben noch viele, viele Fragen offen. Und deswegen muss einfach der nächste Band her.

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an den LYX Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Fazit:
Favorit und 10 Punkte für tolle Highfantasy

  (11)
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54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

liebe, julia quinn, familie, lady whistledown, neid

Penelopes pikantes Geheimnis

Julia Quinn , Petra Lingsminat
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.03.2010
ISBN 9783899417081
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Penelope Featherington war noch nie vom Glück gesegnet, schon seit ihrem Debüt, als sie noch pummelig war und schreckliche Kleider getragen hat, nahm sie niemand wirklich wahr. Die einzigen Freunde waren schon immer die Bridgertons, sie haben in ihr schon immer das kluge und witzige Mädchen erkannt. Doch von Mädchen kann keine Rede mehr sein, eher alte Jungfer. Mit 28 ist Penelope noch immer unverheiratet und ungeküsst, hat noch nie einen Antrag bekommen und ist immernoch schrecklich verliebt- seit Jahren in ein und denselben Mann: Colin Bridgerton. Charmant und zuvorkommend sind seine bekannten Wesenszüge, die auch Penelope regelmäßig aus der Bahn werfen. Als wäre das noch nicht genug, wird das Thema "Lady Whistledown" heiß spekuliert. Wer steckt denn nun dahinter? Lady Danburgy, Cressida Twombley oder gar Penelope selbst?

Meine Meinung:
Was für ein vierter Teil kann ich da nur sagen. Endlich ist es soweit und das große Geheimnis um Lady Whistledown wurde gelöst- wer es nun wirklich ist könnt ihr euch sicher schon denken. Schade nur, dass es nun keine Kolumne zu jedem Kapitelbeginn gibt, etwa ab der Mitte des Buches hab ich die regelmäßige Info über den "ton" schon vermisst. Moment mal, ich bin ja schon fast genauso.

Es gibt im Grund nichts Neues zu sagen, die Bridgertons sind wie immer toll und halten in jeder Lebenslage zusammen. Jeder hat eine eigene Eigenschaft, die seinen Charakter auszeichnet und darum macht das Lesen einfach unheimlichen Spaß.

Welche Rolle mir außerdem dieses Mal sehr gut gefallen hat ist die der alten Lady Danbury, die betuchte Dame lernten wir bereits in den vorangegangen Bänden kennen. Immer als sehr herrisch und rechthaberisch, aber dennoch als besonderen Typ Mensch. Dieses Mal hatte sie Penelope unter ihren Fittichen und hat einige Symphatiepunkte meinerseits bekommen.

Ein großes Lob meinerseits an Julia Quinn, für die tolle Liebesgeschichte, die Aufdeckung von Lady Whistledown und natürlich auch für den sprachlichen Witz und den Frohsinn, der in den Büchern steckt. Auch an dem Cover kann man kein schlechtes Wort verlieren.

Fazit:
Wieder auf die Favoritenliste und volle Punktzahl.

  (9)
Tags: colin bridgerton, cressida twombley, julia quinn, lady danbury, lady whistledown, penelope featherington   (6)
 

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

anthony, familie, bridgerton, london, edwina

Wie bezaubert man einen Viscount?

Julia Quinn
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Cora/KNO VA, 01.01.2009
ISBN 9783899415384
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Anthony Bridgerton, 29 Jahre alt, genießt den Ruf als Frauenheld schlechthin. Doch seine Mutter, die Viscountness Violet will so langsam auch ihren ältesten Sohn verheiratet sehen, prompt entschließt sich dieser noch in dieser Saison zu heiraten. Und wen sucht er sich aus? Edwina Sheffield, alle Welt spricht von ihrer Schönheit. Sie ist perfekt, da Anthony nicht geplant hat aus Liebe zu heiraten, er könnte sie achten und respektieren, eine liebevolle Mutter für seine Erben wäre sie vermutlich auch. Dieses Unterfangen stellt sich jedoch leider als schwieriger raus als geplant, Anthony benötigt das Einverständnis der älteren Schwester Kate. Diese scheint nicht sonderlich begeistert zu sein und hat auch über den erwähnten Ruf schon so einiges vernommen. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege mehr erwartet, als unerwartet, doch nun muss auch Kate feststellen, dass Anthony eine seltsame Anziehungskraft auf sie ausübt...

Meine Meinung:
Ihr ahnt bestimmt schon wie meine persönliche Meinung ausfällt. Auch der zweite Band der Bridgerton Reihe war grandios, einfach ein tolles Leseerlebnis. Auf den Teil war ich besonders gespannt, da man Anthony ja bereits in Band 1 erleben durfte und da war er ja - wie soll mans gelinde ausdrücken - etwas jähzornig?! Auch hier ist er seinem Charakter treu geblieben, aber wir haben natürlich auch die überraschend "weiche" Seite kennengelernt. Hier trifft: Die Mischung machts.

Kate und ihre Schwester Edwina waren mir von Beginn an symphatisch. Oft haben "schöne" Frauen ja den Charakterzug herrisch, arrogant und überheblich zu sein, doch Edwina war sehr bescheiden, was sehr liebenswürdig erschien.
Kate dagegen war nicht als hinreißende Schönheit beschrieben, sondern eher als die "die immer da ist", ein Ruhepol und ohne ihr zutun erobert natürlich auch kein Gentleman Edwinas Herz. An ihre eigene Hochzeit denkt sie überhaupt nicht, da sie sich selbst nicht ansatzweise für schön hält und auch sehr überrascht wirkt, als dies ein gewisser "jemand" äußert.

Außerdem finde ich Julia Quinns Schreibstil immer wieder von neuem bezaubernd, man kann sich so herrlich in das Geschriebene hineinversetzen. Mir ergeht es so, dass ich mich häufiger bei dem Gedanken ertappe, in dieser Zeit geboren zu sein. Natürlich ist nicht alles so eitel Sonnenschein wie beschrieben, aber so hätte ich es dann ganz gerne... Tagträumereien sind doch etwas Schönes.

Fazit:
Begeistert, für Fans und nicht Fans - unbedingt lesen. Favoritenplatz, neue Lieblingsautorin und- ich will MEHR!

  (8)
Tags: anthony, bridgerton, edwina sheffield, kate sheffield, newton   (5)
 

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

julia quinn, liebe, daphne, regency, familie

Wie erobert man einen Duke?

Julia Quinn , Suzanna Shabani
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.09.2008
ISBN 9783899415377
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Daphnes Name beginnt mit D und ist der vierte im Alphabet, somit ist sie die älteste Tochter und auch die erste die es für ihre Mutter, die Viscountness zu heiraten gibt. Dies stellt sich allerdings als Unterfangen raus, welches gar nicht so einfach ist. Die Männer mögen Daphne, aber eben nur wie ein Kumpel- das passiert wenn man mit vier chaotischen Brüdern aufwächst. Dabei ist Daphnes sehnlichster Wunsch endlich einen Mann zu finden, der sie respektiert, vielleicht sogar liebt und Kinder bekommen kann. Doch außer halbherzige Anträge von zu alten, oder zu jungen, oder zu dümmlichen Gentleman hat sich ihrer keiner erbarmt. Bis allerdings der Duke of Hastings in England auftaucht: Simon Basset. Ein Bild von einem Mann, allerdings wird er nie heiraten und Kinder bekommen- sagt er. Die beiden schmieden einen gemeinsamen Plan: Sie tun so, als seien sie verliebt, somit werden dem Duke sämtliche Heiratswillige Töchter und Mütter vom Hals gehalten und Daphne bekommt mehr Bewerber und wird begehrter. Doch ob dies der optimale Plan ist? Die Gefühle entwickeln sich plötzlich in eine ganz andere Richtung...

Meine Meinung:
Ach Leute, was für ein herrliches Leseerlebnis, ich wusste bis dato noch gar nicht, das ich so schnulzig veranlagt bin und dieses Buch verschlingen würde. Habe ich aber getan. Warum? Es war toll, Julia Quinns Schreibstil erinnert mich tatsächlich ein wenig an Jane Austen und genau das ist es, was mir so gefällt und warum ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Eigentlich bin ich kein Fan von Liebesromanen und schon gar keinen historischen, aber meine Meinung ist somit hinfällig und auch geändert.

Für mich war diese Liebesgeschichte zwar klassisch, aber dennoch nicht zu kitschig oder klischeehaft. Dies könnte auch einfach an der Art der Charaktere liegen. Daphne ist sehr erwachsen, im alltäglichen Leben und strotzt nur so vor Kraft und Willenstärke, doch in manchen, heiklen Themen, ist sie herrlich naiv. Einige Male könnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen und konnte mir den Duke und Daphne fast bildlich vorstellen.

Eine Verfilmung wäre auch eine ganz wunderbare Idee. Schon alleine um Daphnes Mutter Willen. Eine herrlich, positiv durchtriebene Person, wie es in diese Zeit passt. Wahnsinn welchen Enthusiasmus und welches Engagement sie an den Tag legt, um endlich ihre Tochter unter die Haube zu bringen. Sogar Anthony, dem Familienoberhaupt und Daphnes Bruder wird widersprochen.

Meine Lieblingsszene: Besonders amüsant, als die Viscountness Daphne einen Tag vor ihrer Hochzeitsnacht aufsucht, um ihr ihre ehelichen Pflichten zu erklären. Ihre Mutter hat acht Kinder bekommen. Daphnes Ausruf: Dann musstest du es acht Mal tun?! Die errötende Antwort: Öfter, manchmal tut man es aus Spaß....

Herrlich!

Ich bin jedenfalls positiv überrascht und bin somit froh, dass Nachfolger hier schon in den Startboxen steht.

Fazit:
Ich habe ja bereits gesagt: 10 Punkte und ab auf die Favoritenliste.

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Tags: anthony, daphne, duke of hastings, famile bridgerton, julia quinn, simon basset, stottern   (7)
 

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

wildnis, paranoia, jugendbuch, leben, aussiedler

Meine Wildnis

Peter Rock , Stephan Kleiner
Fester Einband: 252 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.02.2011
ISBN 9783832196332
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Die dreizehnjährige Caroline und ihr Vater leben im Stadtwald- draußen. Seit vier Jahren, jeden Tag. Carolines Vater hat sie geholt um endlich wieder Zeit mir ihr verbringen zu können. Sie leben in Höhlen und in diversen Unterschlupfen, bis zu dem Tag, an dem sie von einem Jogger entdeckt und von der Polizei geschnappt werden. Caroline wird verschiedenen sprachliche, schriftlichen und auch psychologischen Tests unterzogen, mit dem Ergebnis, dass sie gut entwickelt ist und weiter als manch anderes Mädchen in ihrem Alter. Gemeinsam mit ihrem Vater bekommt sie eine neue Chance sich in die Zivilisation einzuleben und zwar auf einer abgelegenen Farm, wo ihr Vater arbeiten kann, sie darf bald zur Schule gehen- wäre da nur nicht die Unruhe, die ihren Vater nicht loslässt...

Meine Meinung:
Zuerst muss erwähnt werden, dass das Buch von Peter Rock auf einer wahren Geschichte beruht. Dieses Mädchen und ihren Vater gab es also wirklich, bis zu dem Punkt, wo sie von der Farm verschwinden. Natürlich ist die Geschichte in dem Buch voller Fiktion, aber überaus treffend.
Das Buch ist aus der Sicht von Caroline geschrieben, was für mich sehr beeindruckend war, denn es ist der Wahnsinn, wieviele Eindrücke sie mit ihrem 13 Jahren eingefangen hat. Peter Rock, hat die kindliche Naivität, jedenfalls das bisschen, was sie noch hat sehr gut beschrieben.
Wirkliche Höhepunkte oder Tiefpunkte gab es eigentlich nicht, die Geschichte plätschert dahin, bis ein wichitges Ereignis eintrifft. Der Schreibstil des Autors untersützt das Ganzes sogar noch.
Teilweise habe ich mir mehr "landschaftliche" Beschreibungen versprochen, doch es wurde mehr das Leben draußen und die Beziehung zu ihrem Vater beschrieben. Für mich bleiben zum Schluss viele Fragen offen, auch wenn am Ende ein wenig Aufklärung kam.

Ich denke Peter Rock hat dies beabsichtigt, denn inspiriert durch die wahre Geschichte, sind für ihn vielleicht auch einige Fragen offen geblieben.

Mich hat die Geschichte beeindruckt, auch wenn es mir schwer fällt meine Gedanken dazu in Worte zu fassen. Ich finde es ganz erstaunlich, dass zwei Menschen- völlig egal wie alt am Rande einer Gesellschaft und einer ganz normalen Zivilisation leben können. Unbemerkt und im Wald verborgen. Wie kann sowas geschehen frage ich mich? Am Ende merkt man Caroline schon an, dass sie ein paar soziale "Schwächen" hat, aber auch nur, weil sie es nicht anders gelernt hat.

Fazit:
Ich vergebe acht von zehn Punkten für ein Buch, was eindeutig zum nachdenken anregt.

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, münchen, schauspielschule, zwillinge, schauspieler

In die Füße atmen

Mark Welte
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.09.2011
ISBN 9783462043488
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Jan Diamant ist sein Name und er will Schauspieler werden, seit- ja seit wann eigentlich? Ah genau, seit die schöne Lina in der Theater AG ihre Hand auf seinem Knie geparkt hat und eben diese Worte verkündete. Doch wie soll er Schauspielschüler werden, wenn er es noch nicht mal schafft die Bewerbung in den Briefkasten zu werfen? Dies denkt sich sein Zwillingsbruder Hendrik wohl auch und so bekommt Jan kurz darauf ein Bestätigungsschreiben der Otto-Falckenberg-Schule. Er hat die Aufnahmeprüfung bestanden? Welche Aufnahmeprüfung? Hendrik hat ganze Arbeit geleistet und Jan muss nun damit leben Schauspielschüler zu sein, was er noch nicht weiß - Lina ist auf der gleichen Schule. Hier tut er das tun, was er seit der achten Klasse am besten kann: Sie anhimmeln.

Meine Meinung:
Danke erstmal an vorablesen, dass ich dieses Buch gewonnen habe. Die Leseprobe war für mich gut, aber nicht überdimensional genial. Aber das Buch? Das war für mich schon ziemlich genial. Ich bin sonst wirklich kein Fan von "Comedy"-Büchern und Autoren, doch hier konnte ich teilweise wirklich herzhaft lachen. Nicht übertrieben viel, eben sehr gut dosiert. Es gab für mich einige Stellen, wo ich herzhaft Lachen konnte und ist bei mir und Büchern wirklich selten der Fall.

Das Cover fand ich super, ein Hingucker und man erkennt eindeutig Jan in dem Foto, der Verlag hat da also wirklich gute Arbeit geleistet.

Der Hauptprotagonist hat mir sehr gut gefallen. Jan wirkte teilweise sehr verhuscht, schüchtern, trottelig, aber auch gutherzig. Unfassbar mitzubekommen, wie er Lina anhimmelt, ohne das sie etwas bemerkt. Als dann auch noch sein Bruder um die Ecke kommt und unvorhersehbare Dinge geschehen, entwickelt Jan einen kleine agressive Charaktereigenschaft.
Lina selbst kann man sich laut Beschreibung des Buches als wahren Engel vorstellen - zumindest was ihre Art angeht. Auch die Schauspielkollegen sind durchweg symphatisch, jede Rolle fügt sich in ein passendes Bild ein.

Was mich am Anfang bis zur Mitte des Buches etwas genervt hat, war die heulende Schauspielkollegin Gabriele Lindenberg. Die Tochter von Udo, ihr wisst schon. Zum Glück hat sie die Zwischenprüfung nicht bestanden, so hat sie nur noch eine kleine Nebenrolle gespielt- Gott sei dank ohne Geheule!

Schön fand ich auch die Erklärung im Verlauf des Buches zu dem Titel "In die Füße atmen". Sehr gelungen fand ich auch die Bemerkungen zum Anfang eines Kapitels, mit Erfahrungen der einzelnen Schauspieler und Lehrer.

Ansonsten war der Schreibstil locker flockig zum weglesen. Ein kurzweiliges Buch, mit relativ kurz gehaltenen Kapiteln, die Lust auf mehr machen.

Fazit:
Sehr empfehlenswert. Von mir gibts 9 Punkte.

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, ddr, wende, bauernhof, jugend

Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Daniela Krien
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Graf Verlag, 16.09.2011
ISBN 9783862200191
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Es ist der Sommer im Jahre 1990. Maria verlässt ihre Mutter und zieht zu ihrem Freund Johannes auf den brendelschen Hof. Maria ist sechzehn Jahre alt, niemand scheint sich richtig für sie verantwortlich zu fühlen, ihre Mutter besucht sie nur sporadisch, ihr Vater lebt in der Sojwetunion und heiratet dort ein Mädchen, was nur zwei Jahre älter ist als sie selbst. Bei Familie Brendelt scheint sie ein neues zu Hause zu bekommen, welches sie sich allerdings erst stark erkämpfen muss. Sie geht nicht mehr zur Schule und überhaupt ist der Sommer ein anderer als sonst. Die Mauer ist weg und die DDR soll endlich zu Deutschland gehören und dann ist da noch der Henner. Er ist 40 Jahre alt und gibt Maria all das was sie nicht kennt eine Vaterfigur, vermeintliche Liebe, Flucht aus der Kindheit und auch seinen brutalen Trieben ist sie ausgesetzt. Doch sie liebt ihn, bis zum Schluss-in all ihrer Naivitä- und irgendwann werden sie sich wiedersehen.

Meine Meinung:
Das Buch war klasse und die Geschichte wirklich einmalig. Schon die Leseprobe hat mir wirklich gut gefallen und ich bin froh, dass das Werk nun ein Teil meiner Sammlung sein darf.

Das Cover des Buches ist wirklich schön und passt eindeutig zum Inhalt. Es wirkt schon allein durch die Farben sehr melancholisch und verspielt, man erkennt Maria in dem Bild, obwohl sie nicht zu sehen ist.
Überhaupt hat man den Eindruck gewonnen, dass Daniela Krien hier ein ganz besonderes Werk geschaffen hat. Es schien kein richtigen Höhepunkt zu geben, alles plätscherte so vor sich hin- durchaus positiv regte es zum nachdenken und verweilen an. Ihre Worte wirkten melancholisch, auch die Schilderungen aus der DDR Zeit, mitten in der Wende wirkten sehr glaubhaft und realitätsnah. Die Autorin zaubert Worte aufs Papier, wie es nicht jeder kann. Das Geschehen rundherum wird durch landschaftliche, idyllische und detailreiche Beschreibungen des Hoflebens abgerundet. Mir erging es so, dass ich den kleinen Hofladen, die Spinnenkammer und sogar den Weg zum Henner-Hof fast sehen konnte.

Die Geschichte erzählt uns viel über das am Anfang noch sehr naive Mädchen Maria, die im Laufe des Buches erwachsen wird. Sie rettet, jedenfalls für einen Moment, den vor Einsamkeit geplagten Henner, aus seinem tristen dasein. Sie kocht für ihn, putzt für ihn, wird eine Frau für ihn und doch sieht sie in vermutlich als Vaterersatz und spricht von Liebe.
Ihr schlechtes Gewissen macht Maria symphatisch, auch ihre Erlebnisse wirken auf mich, als ob sie es verdient hätte als Protagonistin "gemocht" zu werden.

Was ich allerdings sehr happig finde ist der Preis. Habe es eben durch Zufall gesehen, dass das Buch 18,00 Euro kosten soll. Und das für 235 Seiten? Da kann ich ja froh sein, dass ich es gewonnen habe.
Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, sehr empfehlenswert. 8 von 10 Punkten.

  (8)
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84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

berlin, islam, thriller, anschlag, terrorismus

Radikal

Yassin Musharbash
Flexibler Einband: 397 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 17.08.2011
ISBN 9783462043389
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Der ägyptische Bundestagsabgeordnete Lutfi Latif kommt bei einem Bombenanschlag ums Leben. Er hinterlässt seine Frau Fadia Latif und zwei Töchter. Die Studentin Sumaya al-Shami, unterstützte Latif in dem neuen Abgeordnetenbüro und steckt mitten in einer Geschichte von Terrorismus, Islamhassern, Drohbriefen, Anschlägen und Attentaten. Samuel Sonntag ist Terrorexperte und nimmt sich dem Mord an Latif an. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, er hinter dem Bombenanschlag steckt.

Meine Meinung:
"Radikal" habe ich bei vorablesen.de gewonnnen. Die Leseprobe gefiel mir äußerst gut und war einfach mal etwas anderes, als die üblichen Themen. Eigentlich bin ich kein Fan von Politthrillern- einfach nicht mein Thema, kann man bzw darf man das so sagen?

Jedenfalls habe ich für das Buch bestimmt eine Woche gebraucht, einfach aus dem Grund, dass mir die Verstrickungen, die arabischen Namen und die Zusammenhänge auf den ersten 200 Seiten sehr schwer fielen. Nach und nach hat man sich dann daran gewöhnt und es ging etwas flotter voran.
Das Thema ist ein sehr aktuelles und beschäftigt sich mit den Vorurteilen gegenüber Muslimen, Terroranschlägen und deren Verstrickungen.

Mir fällt es relativ schwer das Buch zu bewerten, da ich keinen richtigen Vergleich habe. Es spielt in Berlin und ist relativ realitätsnah, man könnte meinen einen Zeitungsartikel über 400 Seiten zu lesen.

Die einzelnen Protagonisten hat sich Musharbash gut ausgedacht und vor allem waren sie gut durchdacht. Jeder hatte seine Rolle, auch wenn die Zusammenhänge durch Freunde, Bekannte, BKA, Al Qaida, V Männer usw schwer auseinanderzuhalten waren.
Auch die Beziehungen zueinander waren gut beschrieben.

Dieses Buch ist LEIDER sehr menschlich und ehrlich. Es ist traurig, dass man sich mit solchen Themen wie Radikalität in der Welt wirklich auseinandersetzen muss und das hat mir wirklich zu denken gegeben. Auch die Mittel, die dazu angewendet werden sind leider nicht ohne.

Ein Buch zum nachdenken, mit viel Inhalt auf 400 Seiten, die einen so schnell nicht loslassen.

Fazit: enn man Fan von Politthrillern ist auf jedenfall lesenswert. Aber auch, wenn man mal eine neue Richtung versuchen möchte sehr lesenswert. 8 von 10 Punkten.

Über den Autor (fand ich noch interessant):

Yassin Musharbash geboren 1975, hat deutsche und jordanische Vorfahren. Während des Studiums der Arabistik und Politologie begann er als Journalist zu arbeiten, u. a. für die faz, Jordan Times und die Neue Osnabrücker Zeitung. Heute ist er Redaktuer bei SPIEGEL ONLINE, wo er sich vor allem mit Terrorismus, aber auch mit den aktuellen Umwälzungen in der arabischen Welt befasst. 2006 erschien sein Buch "Die neue Al-Qaida. Innenansichten eines lernendenTerrornetzwerks", über das der Kölner Stadtanzeiger urteilte: "Musharbashs Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen journalistischen Veröffentlichungen zum Thema. In Sachen Perspektive und Problemaufriss eine beachtenswerte Darstellung."

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Tags: berlin, bombenanttentat, terroranschlag   (3)
 

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, fallanalytiker, geheimniss, kinder, petra hammesfahr

Das letzte Opfer

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 01.10.2002
ISBN 9783805207003
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur eines Mörders. Alle zwei Jahre am 14. September bringt jemand eine junge Frau in seine Gewalt und tötet sie. Drei Leichen wurden bisher gefunden, fünf Frauen gelten als vermisst. Nur für das Jahr 1990 gibt es eine Lücke. In diesem Jahr die damals 18-jährige Karen einen alten Mann überfahren und weiß nicht, wie es zu diesem Unfall gekommen ist...

Meine Meinung: Dieses Mal habe ich mir nicht die Mühe gemacht den Inhalt des Buches nocheinmal alleine wiederzugeben. Ich war schlicht, einfach etwas enttäuscht von dem Hammesfahr. Habe mich schon eine Weile sehr darauf gefreut ihn zu lesen, aber dieses Mal wurde ich nicht überzeugt. Es waren unheimlich viele Dinge zu beachten (zu viele), viel hin und her und irgendwie empfand ich es in diesem Büchlein auch nicht gerade als "gut" erzählt. Sonst bin ich eigentlich ein Fan von ihren Büchern, allerdings erschien die Story für mich völlig absurd. Besonders die Beschreibung der Hauptprotagonistin "Karen" war für mich einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Habe wirklich an mir gezweifelt, wie kann man eine erwachsene Frau, so naiv und dumm darstellen?
Schade auf jedenfall.
Dieses Mal gibt es nur 2 Pünktchen.

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255 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 29 Rezensionen

thriller, mord, florida, serienmörder, joy fielding

Nur der Tod kann dich retten

Joy Fielding
Fester Einband: 477 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2007
ISBN 9783442311514
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Joy Fielding schreibt in Ihrem Roman "Nur der Tod kann dich retten" über einen vermutlichen Serienmörder, der bisher drei Frauen entführt haben soll. Als ein viertes Mädchen verschwindet, ist die Kleinstadt Torrance außer sich, denn der vermutliche Killer bereits hinter Gittern...

Meine Meinung: Für Joy Fielding ein eher weniger gelungenes Werk. Für meine Verhältnisse habe ich lange daran gelesen, weil es mich nicht komplett überzeugt hat. Klar es sind Mädchen verschwunden, aber man hat das Gefühl, dass nichts passiert. Kaum Details und wenn doch, dann wundern einen diese in der Auflösung.
Sprachlich ist das Buch dennoch gut wie immer, also es lohnt sich reinzulesen, aber man sollte halt keine großartige Story erwarten. Man kriegt mehr Familiendrama als Thriller.

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Tags: kiss me kate, serienmörder, sheriff, torrane   (4)
 

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(82)

181 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 25 Rezensionen

märchen, fantasy, ritter, krieg, rotkäppchen

Das Buch der verlorenen Dinge

John Connolly
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei List, 01.08.2008
ISBN 9783471300053
Genre: Fantasy

Rezension:

In der Geschichte "Das Buch der verlorenen Dinge" von John Connolly begleiten wir den jungen David auf einer sehr schweren Reise durchs Leben. Früh muss er erleben wie seine Mutter an einer schwere Krankheit erliegt und sein Vater kurz darauf eine neue Frau heiratet, die auch noch schwanger wird. David sträubt sich jegliche positive Bindung mit seiner Stiefmutter Rose, oder auch seinem Halbbruder George einzugehen. Doch eines Tages geschieht etwas merkwürdiges, Bücher beginnen zu ihm zu flüstern und des Nachts hört er die Stimme seiner Mutter, die ihn zu sich in den Senkgarten ruft. David taucht in eine andere Welt, voller verlorener Dinge und muss sich dort gegen den krummen Mann behaupten, damit er je wieder in seine eigene Welt zurückkehren kann, um dort alles besser zu machen.

Die Geschichte hat mich total verzaubert und in ihren Bann gezogen. Als ich mir das Buch kaufte, war ich ziemlich skeptisch, weil es eignetlich als Kinderbuch bzw. Jugendbuch gehandelt wird. Doch als ich die ersten paar Seiten gelesen habe und David dann in die andere Welt verschwunden ist, war es um mich geschehen. Es ist eine Geschichte voller Fantasie, Mut und Abenteuer eines kleinen Jungen. Er lernt gut und böse auseinander zuhalten, trifft mal falsche und mal richtige Entscheidungen.
John Conolly schafft es eine wunderbare Sprache in tolle Bilder zu verwandeln, als ob man selbst im Buch gelandet wäre.

Toller Schreibstil, toll ausgedachte Protagonisten und eine Story die fesselt und zwar ohne Vampire.

Fazit: 5 Sterne für ein sehr gelungenes Werk.

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Tags: anna, david, förster, george, krankheit, krummer mann, loups, rose, senkgarten, trolle   (10)
 

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663 Bibliotheken, 7 Leser, 11 Gruppen, 77 Rezensionen

tagebuch, liebe, selbstmord, familie, irland

Ich schreib dir morgen wieder

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Krüger Verlag, 19.05.2010
ISBN 9783810501455
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cecilia Ahern hat mit ihrem Werk "Ich schreib dir morgen wieder" eine Geschichte geschaffen, die von Tamara und ihrer Familie handelt. Tamara wächst mit allem auf was ihr Herz begehrt, kriegt jeden Wunsch von den Augen abgelesen und eigentlich fehlt es ihr an nichts. Bis sich ihr Vater plötzlich umbringt mit ein paar Pillen und einer Flasche Whisky. Plötzlich ist die keine reiche Tochter mehr, ihr Vater war Bankrott und hat bereits ihren ganzen Besitz verkauft.
Als vorübergehende Lösung ziehen Tamara und ihre Mutter zu ihrer Tante aufs Land, wo sie ein ungewöhnliches Tagebuch findet, ungewöhnliche Menschen kennenlernt und wo sie feststellen muss, dass alles gar nicht so ist wie es scheint. Denn ihre Familie hütet ein oder auch mehrere Geheimnisse, denen Tamara auf den Grund geht.

Von Aherns neustem Werk bin ich schier begeistert. Eindeutig ihr bestes Buch bisher. Immer wieder mag ich ihre gut konsturierten Geschichten und ihre Idee alles in eine tolle Geschichte zu verpacken. Toller Schreibstil wie immer, leicht und locker und das macht einfach Freude am Lesen.

Auf jedenfall 5 Sterne, leider gibts ja nicht mehr.

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Tags: bücherbus, nonne, rosaleen, rose, ruine, schloss, tagebuch, tamara, weseley   (9)
 

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drogen, prostitution, babystrich, ritzen, tagebuch

Seelenficker

Natascha , Thomas van de Scheck
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Ubooks, 24.09.2007
ISBN 9783866080683
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch "Seelenficker" von Natascha war für mich sehr ergreifend. Wir lesen hier von der Geschichte eines siebzehnjährigen Mädchens, die in die Welt von Drogen und Prostitution auf dem Kinderstrich hineingerät. Zu Hause bekommt sie keine Liebe ihrer Mutter und auch deren Männer zwingen sie sexuelle Praktiken mit Ihnen anzustellen.

Habe das Buch innerhalb von 2-3 Stündchen durchgelesen und bin immernoch total platt. Natascha hat uns hier eine Geschichte offenbart , wie sie es wahrscheinlich zu Tausenden auf der Welt gibt, doch eher wenige finden den Mut und die Kraft den Weg herrauszufinden. Natascha erzählt in sehr vulgärer Sprache von ihren Erlebnissen, wie sie ihre Freier empfunden hat, wie genau ihre Drogen wirken, was diese mit ihr machen, wie sie sich dann fühlt und vor allem, dass sie gar nicht mehr weiß, wie es ist, wenn man sich freut, dass ein Tag mit Sonnenschein beginnt.
Hinter dem Geschriebenen steckt sehr viel und auch das Nachwort hat mich noch einmal sehr berührt.

Für mich gibt es 5 Sterne.

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Tags: crystal, drogen, freier, heroin, kinderstrich, natascha, prostitution, tagebuch   (8)
 

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193 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, sklavin, maru, magie, tasil

Die Diebin

Torsten Fink
Flexibler Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.04.2009
ISBN 9783442266319
Genre: Fantasy

Rezension:

In dem ersten Teil "Die Diebin" der Reihe "Tochter des Magiers" von Torsten Fink lernen wir die kleine Nehis kennen, die ihr Leben lang als Sklavin ihr Leben verbracht hat. Eines Tages wird sie von einem Fremden gekauft, der sie mit in die Welt nimmt und in seine Machenschaften reinzieht. Irgendwas stimmt mit Tasil nicht, den sie Onkel nennen soll. Er gibt ihr den Namen Maru und sagt jedem sie sei seine Nichte. Bei Tasil fühlt sie sich nicht wohl, als sie merkt, dass er wahllos Leute umbringt, stiehlt, und hinterlistige Pläne schmiedet. Doch das ist noch nicht alles, der geheimnisvolle Utukku weißt ihr den Weg und zeigt ihr Gefahren auf, doch das ist nicht alle Magie, die sie auf ihrem Weg begleitet.

Ich habe mich schon lange auf diese Reihe von Torsten Fink gefreut und kann mich jetzt nicht richtig entscheiden, ob ich mich nun für drei oder für vier Sterne entscheiden soll. Die Geschichte an sich gefiel mir sehr gut, doch am Anfang kam ich sehr schwer rein. Als ich die ersten hundert Seiten überstanden hatte, wurde es zunehmen besser und auch die Hinterlistigkeit von Tasil weckte meine Neugier unbedingt weiterzulesen. Maru ist ein sehr symphatischer Charakter und es steckt bestimmt noch viel mehr in ihr, was wir in den nächsten Teilen entdecken werden.
Sie hat in den drei Tagen einige Aufgaben zu erledigen und auch zu bestehen, die Tasil ihr auferlegt.
Was ich nicht zu 100% nachvollziehen kann ist der Titel des Buches, "Die Diebin" kann man eigentich nur mit dem Ende in Verbindung bringen, als sie die Grabkammer des Raik plündern muss. Ansonsten hätte eher " Die Sklavin" oder irgendwas in der Richtung besser gepasst.

Letztlich habe ich mich doch für drei Sterne entschieden, da ich finde, das die Geschichte sehr gutes Potentzial hat und ich den nächsten beiden Teil eine Chance gebe, dass es NOCH spannender wird. Und ich hoffe auch, dass sich dann einige Geheimnisse aufklären werden.

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Tags: dolche, hakul, immit, maru, schaduk, sklavin, tasil   (7)
 

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706 Bibliotheken, 14 Leser, 8 Gruppen, 92 Rezensionen

familie, zeit, liebe, weihnachten, arbeit

Zeit deines Lebens

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Krüger Verlag, 02.09.2009
ISBN 9783810501462
Genre: Romane

Rezension:

Cecilia Ahern greift mit ihren neuen Werk "Zeit deines Lebens" ein Thema auf, um das wir uns in den seltensten Fällen Gedanken machen, jedenfalls nicht in dieser Art und Weise, wie wir es in diesem Buch lesen.
Los Souffern, im besten Alter, Karriergeil, betrügt seine Frau nach Lust und Laune, hat kein Platz mehr für Familie und lästiges Windeln wechseln. Sein Job spannt ihn derart ein, dass er immer mindestens zwei Dinge aufeinmal tut und wenigstens dort immer 100 % gibt.
Erst als Lou Gabe, einem Obdachlosen, begegnet verändert sich die Welt um ihn herum. Plötzlich nimmt er Dinge ganz anders war und gibt Gabe sogar einen Job in seiner Firma. Doch das ist nicht das Einzige was Lou stutzig macht, plötzlich gibt es ihn zweimal und nach einigen Blamagen, Streit und Tränen in seiner Familie, versucht er sich wieder mehr Zeit zu nehmen. Und zwar bevor es zu spät ist, wie Gabe ihm deutlich zu verstehen gibt.

Ich habe heute in der Frühe mit dem Buch angefangen und bin eben gerade damit fertig geworden. Wieder einmal hat Cecilia Ahern es geschafft mich in ihren Bann zu schlagen. Ihre Ideen zu ganz banalen, alltäglichen Themen sind bezaubernd und einfach nur mitreißend. Die letzten paar Seiten haben auch mich sehr nachdenklich gestimmt, denn im Grunde liegt sie genau richtig mit dem was sie sagt. Woher sollen wir wissen, wieviel Zeit uns noch bleibt, um Sachen wieder gut, oder überhaupt besser zu machen? Warum gibt man nicht immer alles was man hat, für Menschen die man liebt?
Das Buch hat für mich persönlich viele Fragen aufgeworfen und es hat mich sehr ergriffen.
Darüber hinaus war natürlich auffällig, dass das Cover nicht blau, sondern dieses Mal rot war. Passt aber wunderbar, denn die Geschichte spielt genau zur Weihnachtszeit. Toller Schreibstil, der einen überzeugt hat und wenn man Frau Aherns vorangegangene Werke kennt, erkennt man auch eine gewisse Weiterentwicklung. Das gefällt mir sehr gut.

Es gibt die volle Anzahl an Sternchen. Super Buch, ist ein lesen auf jedenfall wert.

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kochen

Backen in flexiblen Formen

Dr. Oetker
Fester Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Dr. Oetker
ISBN 9783767008007
Genre: Sachbücher

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plätzchen, backen, kekse, ofen, rezepte

Plätzchen von A-Z

Dr. Oetker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dr. Oetker, 01.08.2007
ISBN 9783767005099
Genre: Sachbücher

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