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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

mond, geheimnis, bilderbuch, korea

Das Geheimnis des Mondes

Bo-hyeon Seo Seo , Andreas Schirmer , Jeong-hyeon Sohn
Fester Einband: 36 Seiten
Erschienen bei aracari, 31.08.2016
ISBN 9783905945652
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Das Geheimnis des Mondes“ weckt sofort Neugierde. Nicht nur, weil der Mond ein spannendes Thema ist, sondern auch, weil es im deutschen Sprachraum nicht allzu viele Bilderbücher koreanischer Autoren gibt. Das Cover ist außerdem so schön gestaltet, dass man es sich einfach näher anschauen muss. Die Größe (21,7 x 1 x 26,6 cm) ist in meinen Augen perfekt, da das Buch schön in der Hand liegt, gut ins Bücherregal passt und dabei auch noch leicht ist (bei Bilderbüchern ist das ja nicht immer eine Selbstverständlichkeit). Beim Durchblättern bemerkt man sofort die farbigen Illustrationen, die bestimmt jedem Kind gefallen – vor allem, weil sie den Text sehr schön ergänzen. Auch die Handlung konnte mich überzeugen; sowohl die Tiercharaktere als auch das Wissen, das kindgerecht vermittelt wird, machen dieses Buch zu etwas, das im Kinderbücherregal nicht fehlen sollte.
Am Ende werden auf zwei Doppelseiten der Mond und seine Formen nochmals genauer erklärt. Sogar Erwachsene werden hier feststellen, dass sie noch nicht alles wussten, denn nicht überall auf der Welt glaubt man an den „Mann im Mond.“
Das Buch ist super zum Vorlesen geeignet und nur zu empfehlen! Außerdem freue ich mich auf weitere Bücher aus Korea!

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Tags: bilderbuch, geheimnis, korea, mond   (4)
 

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220 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

liebe, jugendbuch, freundschaft, klinik, praktikum

Die Welt ist kein Ozean

Alexa Hennig von Lange
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.07.2015
ISBN 9783570162965
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 16-jährige Franzi möchte ihr zweiwöchiges Schulpraktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche machen und bereits am ersten Tag stellt sie fest, dass diese Arbeit eine wahre Herausforderung ist. Besonders Tucker, der nach einem traumatischen Erlebnis kein Wort mehr spricht, geht ihr nicht aus dem Kopf. Er fasziniert Franzi so sehr, dass sie ihren bisherigen Plan, sich um ein Stipendium für ein australisches Musikcollege zu bewerben, in Frage stellt. Schon bald muss Franzi sich entscheiden: Soll sie ihren Traum verwirklichen oder ihrem Herzen folgen?

Figuren:

Zunächst fiel es mir ein wenig schwer, mich in Franzi hineinzuversetzen, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, die Geschichte nicht mehr aus Sinas, sondern aus Franzis Augen zu sehen. Sie ist einerseits eine fröhliche, positiv gestimmte, auf der anderen Seite aber auch sehr einfühlsame Person, was mir sehr gut gefallen hat.
Die interessanteste Figur war natürlich Tucker. Er ist wirklich sehr schwer zu durchschauen, aber nicht unsympathisch. Er ist auf jeden Fall alles andere als ein flacher Charakter und sehr gut durchdacht. Er hat es immer wieder geschafft, Franzi und mich zu überraschen.
Die einzige Figur, mit der ich mich das ganze Buch über nicht anfreunden konnte, war Franzis beste Freundin Nelli. Ihre Art hat manchmal wirklich genervt. Der Rest der Charaktere hingegen war sehr gelungen. Es war besonders schön, Sina und Noah wiederzutreffen :)

Stil und Sprache:

Alexa Henning von Langes Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Es hat sich sogar noch flüssiger als Sinas Geschichte gelesen, da einem dieses Mal die langen verwirrenden Gedankengänge erspart geblieben sind. Schön fand ich auch, dass häufig der Ozean als Metapher verwendet wurde.

Handlung/Idee:

Ich muss sagen, dass mich die Handlung in Die Welt ist kein Ozean noch mehr überzeugt hat als im Vorgängerband Ach wie gut, dass niemand weiß, in dem die Geschichte von Sina erzählt wird. Franzi hat im Laufe des Buches eine deutliche Entwicklung durchgemacht und es war schön, das alles mit ihr zu erleben. Aber auch schon allein der Handlungsort, die Klinik, war sehr spannend. Dort herrschte immer eine besondere Atmosphäre und die verschiedensten Menschen sind aufeinandergetroffen, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings wäre es auch interessant gewesen, noch mehr über die Arbeit in der Klinik zu erfahren. Der Fokus lag vor allem auf Tucker und dabei sind leider die anderen Patienten etwas zu kurz gekommen.
Ein großes Thema, das behandelt wurde, war der sogenannte totale Mutismus, unter dem Tucker leidet. Inwiefern die Handlung wirklich realistisch ist (vor allem was Tuckers Heilungsprozess betrifft), kann und will ich nicht beurteilen. Die Hauptsache ist, dass es überzeugend und authentisch war, sodass ich mir durchaus vorstellen kann, dass die Autorin viel recherchiert und sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

Fazit:

Die Welt ist kein Ozean erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, die mitreißt, aber auch zum Nachdenken anregt. Ein gelungener Jugendroman, den ich nur empfehlen kann!

 

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Tags: alexa henning von lange, franzi, klinik, liebe, ozean, praktikum, totaler mutismus, tucker   (8)
 

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301 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

liebe, mathematik, musik, roadtrip, road trip

Unendlich wir

Amy Harmon , Jeanette Bauroth , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei INK, 02.04.2015
ISBN 9783863960803
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Bonnie Rae Shelby und Finn Clydes Leben könnte unterschiedlicher nicht sein. Sie ist erfolgreiche Country-Pop-Sängerin und er ein Ex-Häftling mit einem erstaunlichen Zahlengedächtnis. Und doch treffen die beiden nachts auf einer New Yorker Brücke aufeinander. Bonnie will springen, Clyde nach Las Vegas fahren. Ohne recht zu wissen, warum und was sie da eigentlich tun, machen sich die beiden auf zu einem abenteuerlichen Road Trip quer durch die USA.

Figuren:

Das Buch ist überwiegend aus Bonnies Sicht geschrieben, zum Teil aber auch aus Finns. Obwohl beide wirklich außergewöhnliche Figuren sind, konnte ich mich von Anfang an sehr gut in sie hineinversetzen. Sie sind vielschichtige, gut durchdachte Charaktere und es hat Spaß gemacht, Bonnie und Finn mit der Zeit besser kennenzulernen.

Stil und Sprache:

Der Schreibstil liest sich schön flüssig und hat mir gut gefallen. Sowohl Bonnies Ich-Perspektive, als auch Finns Er-Perspektive war gelungen. Bei den Berichten aus der Klatschpresse am Anfang der meisten Kapitel fand ich einige Formulierungen etwas seltsam – insgesamt aber ganz okay.

Handlung/Idee:

In Unendlich wir gab es viele Wendungen und Überraschungsmomente, wodurch die Handlung überhaupt nicht vorhersehbar war. Außerdem wurden immer wieder Parallelen zu der Geschichte des Verbrecherpärchens Bonnie und Clyde hergestellt bzw. genau darauf eingegangen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Idee der Geschichte wurde auf jeden Fall sehr gut umgesetzt und Amy Harmon ist ein wirklich tolles Buch gelungen!

Fazit:

Ein wundervoller, teil auch spannender Roman, den ich nur empfehlen kann!

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436 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

liebe, samantha young, erotik, schottland, familie

Scotland Street - Sinnliches Versprechen

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.01.2015
ISBN 9783548286938
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Shannon MacLeod hat genug von Männern. Ihre letzten Beziehungen waren eine absolute Katastrophe und alles was sie will, ist ein Neuanfang. Doch als sie einen Job im Tattoostudio INKarnate annimmt, muss sie feststellen, dass ihr neuer Chef Cole Walker nicht nur verdammt attraktiv ist, sondern auch noch ein Auge auf sie geworfen hat. Shannon versucht, bei seinen Flirtereien kalt zu bleiben, denn sie weiß, dass Bad Boys wie er einem das Leben zur Hölle machen können. Aber Cole lässt so schnell nicht locker …

Figuren:

Sich in Shannon hineinzuversetzen, fiel mir nicht schwer. Sie ist eine sympathische junge Frau, die (wie sollte es anders sein) eine schwere Vergangenheit hinter sich hat, aber die Stärke besitzt, noch einmal ganz von vorne anzufangen.

Cole kennt man ja aus den vorherigen Bänden schon ganz gut als Jos kleinen Bruder und Hannahs besten Freund. Obwohl seine Wutausbrüche manchmal etwas zu extrem waren, war auch er mir die meiste Zeit über sympathisch. Er ist selbstbewusst, hat einen ganz eigenen Humor und passt überraschend gut zu Shannon.

Was mich bei all den Charakteren allerdings wieder überfordert hat, ist der Carmichael-Clark-Sutherland-MacCabe-Sawyer-Walker-Clan (wobei ich glaube, dass bei dieser Aufzählung noch ein paar Nachnamen fehlen). Es sind einfach zu viele Personen, als dass man da als Quereinsteiger noch durchblicken könnte. Denn es sind ja nicht nur die ganzen Paare (deren komplizierte Liebesgeschichten alle in den jeweiligen Büchern nachzulesen sind), die auf irgendeine Weise miteinander verwandt und befreundet sind, sondern auch noch ihre ganzen Kinder. Eine Personenübersicht wäre da bestimmt auch für die Leser hilfreich gewesen, die alle Bücher der Reihe schon gelesen haben …

Stil und Sprache:

An sich gefällt mir der Schreibstil sehr gut, was mich aber immer wieder genervt hat, waren die sowie-Sätze. „Sowie er das Haus betreten hatte, machte er […]“ Das ist jetzt kein Beispiel aus dem Buch, wobei es alles andere als schwer wäre, eines und noch viele weitere zu finden, da diese sowie-Sätze gefühlt alle fünf Seiten mal wieder auftauchen. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber ich finde diese Sätze stilistisch einfach furchtbar. Ich weiß, dass das nur eine winzige Kleinigkeit ist, aber es hat den Lesefluss manchmal wirklich gestört.

Handlung/Idee:

Nachdem ich „India Place“ gelesen hatte, hätte ich nicht gedacht, dass mich ein weiterer Band aus Samantha Youngs Reihe noch überzeugen könnte, aber ich habe mich getäuscht. Die Handlung von „Scotland Street“ ist deutlich gelungener und überzeugender. Auch wenn man wieder viele Ähnlichkeiten zu den vorherigen Bänden findet, ist Shannon und Coles Geschichte eine ganz eigene. (Für alle die meine Rezension zu „India Place“ nicht gelesen haben: Es hat mich enorm gestört, dass eben dieser Roman und Samantha Youngs „Into the Deep“ im Prinzip genau dieselbe Story erzählen.)

Fazit:

Ich war positiv überrascht von Samantha Youngs neuem Roman, wobei ich auch nichts dagegen hätte, wenn die Reihe mal ein Ende finden würde.

 

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

selbstmord, tagebuch, teenager, depression, freundschaft

Allein unter Schildkröten

Marit Kaldhol , Maike Dörries
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 02.02.2012
ISBN 9783939435471
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Allein unter Schildkröten ist ein Jugendroman aus Norwegen, der unter anderem für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 nominiert war und die Geschichte von Mikke erzählt. Während seine Mutter mit ihrem Freund Urlaub in Chile macht, verbringt Mikke die meiste Zeit damit, einsam vor dem PC zu sitzen, interessante biologische Fakten zu sammeln und Tagebuch zu schreiben. Er geht nicht mehr zu Schule, ignoriert seine Freundin und bekommt seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle …

Figuren:

Mikke ist eine sehr schwierige Person, die ich ehrlich gesagt nicht immer verstehen konnte. Er wirkt sehr unnahbar und die Tatsache, dass er sich selbst über seine Gefühle nicht im Klaren ist, macht es dem Leser schwer, ihn einzuschätzen und sich in ihn hineinzuversetzen.

Nach einem dramatischen Ereignis (etwa bei der Hälfte des Buches) ist Allein unter Schildkröten nicht mehr aus Mikkes Sicht, sondern aus der seiner Mutter geschrieben. In diese wiederum konnte ich mich problemlos hineinfühlen, weil sie längst nicht so verschlossen war wie ihr Sohn.

Ganz am Ende kommen noch andere Charaktere zu Wort, was für ein schönes rundes Ende gesorgt hat.

Stil und Sprache:

Das Buch besteht nahezu ausschließlich aus unterschiedlich langen Tagebucheinträgen. Während einige gerade mal wenige Zeilen lang sind, umfassen andere immerhin zwei Seiten. Mich hat diese Form nicht gestört, wobei es mich offen gestanden auch nicht gerade begeistert hat, denn dadurch wirkt Mikke noch distanzierter und undurchsichtiger als ohnehin schon. Der Schreibstil an sich allerdings lässt gut lesen.

Handlung/Idee:

In Allein unter Schildkröten passiert nicht besonders viel, da sich das Buch vor allem auf die Gedanken von Mikke und die Gefühle seiner Mutter konzentriert. Mikke schreibt zwar hin und wieder davon, was in seiner Umgebung passiert, allerdings hat das mit ihm selbst nicht viel zu tun und man hat auch den Eindruck, dass ihn diese Dinge nicht sonderlich berühren. Das einzige, was ihn begeistern kann, sind Fakten zu Meeresschildkröten oder andere biologische Erkenntnisse, die er in seinem Tagebuch auch sehr ausführlich beschreibt.

Bis auf diese Einträge, die mit der Handlung selbst ja kaum etwas zu tun haben, erfährt man leider kaum etwas und am Ende blieben auch viel zu viele wichtige Fragen unbeantwortet, was schade ist.

Obwohl hinter dieser Geschichte keine besondere neue Idee steckt, ist es an sich wirklich ungewöhnlich und mit nichts zu vergleichen, das ich bisher gelesen habe.

Fazit:

Ein Roman, der Eindruck hinterlässt und dessen ungewöhnlicher Protagonist im Gedächtnis bleibt.

 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hooligans, fc germania köln, köln, fußball

Anpfiff dritte Halbzeit

Heike Schulz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 15.04.2014
ISBN 9783862653461
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Veit ist ein leidenschaftlicher Fußballfan und zusammen mit seinen Brüdern vom ITC kämpft er in der „dritten Halbzeit“ um die Ehre seines Vereins. Nicht selten mit Gewalt. Bisher hat er nie an seinem Handeln gezweifelt, aber als er die Musikschülerin Lara kennenlernt und sich in sie verliebt, ändert sich das. Doch lange ist den beiden das Glück nicht gegönnt, denn schon bald erfährt Veit, dass er und seine Freunde an dem Zustand von Laras Bruder, der im Koma liegt, nicht ganz unschuldig sind …

Figuren:

Das Buch ist aus Veits Sicht geschrieben. Einerseits hat mir das sehr gut gefallen, weil er ein sehr interessanter und vielschichtiger Charakter ist, in den man sich auch problemlos hineinversetzen kann, aber andererseits hätte ich manchmal gerne mehr von Lara erfahren, denn auch sie ist eine gut durchdachte und überzeugende Figur. Ein paar Kapitel aus ihrer Sicht hätten meiner Meinung nach super in das Buch hineingepasst.

Stil und Sprache:

Auch wenn ich einige Formulierungen stellenweise etwas seltsam oder unpassend fand, hat mir der Schreibstil insgesamt ganz gut gefallen. Es liest sich schön flüssig und man kann sich das Geschehen gut vorstellen.

Handlung/Idee:

In meinen Augen ist es vor allem die Handlung und die Idee dahinter, die das Buch so spannend macht. Dass sich ein überzeugter Hooligan ausgerechnet in ein Mädchen verliebt, deren Bruder mehr oder weniger seinetwegen im Krankenhaus liegt, bietet viel Potential für eine gute Story. Und ich muss sagen, die Umsetzung ist wirklich gelungen. Obwohl ich alles andere als ein Fußballfan bin, hat mir die Handlung durchgehend sehr gut gefallen, nur die Lösung am Ende kam zu plötzlich war mir etwas zu … einfach. Aber das könnt ihr ja selber herausfinden ;)

Fazit:

Insgesamt ein Buch, das trotz einiger kleiner Kritikpunkte nicht nur Fußballfans lesen sollten!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, leon, freiburg, josh & emma, josh

Josh & Emma - Portrait einer Liebe

Sina Müller
E-Buch Text: 340 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 09.03.2015
ISBN 9783958690509
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Inhalt:

Ein Jahr ist seit Josh und Emmas Trennung vergangen, doch Emma ist noch immer nicht über ihre erste große Liebe hinweg. Als sie von Josh persönlich den Auftrag bekommt, das Cover von Amblish neuem Album zu gestalten, spielen ihre Gefühle erneut verrückt. Leon, ihr neuer Chef, ist mit seiner schonungslosen Ehrlichkeit zunächst keine große Hilfe, aber schon bald kommen sich die beiden näher und merken, dass sie mehr gemeinsam haben als es auf den ersten Blick scheint.

Figuren:

In diesem Band sind zwei neue Charaktere dazugekommen, die ich mit der Zeit wirklich liebgewonnen habe: Die etwas schräge Becks und Leon. Die beiden sind definitiv gelungene Figuren, die nicht nur Emma geholfen, sondern auch für ein bisschen frischen Wind gesorgt haben.
In Emma konnte ich mich wieder sehr gut hineinversetzen. Für sie war es ein einziges Auf und Ab der Gefühle, aber was auch immer passierte, ich habe mit ihr gefühlt, getrauert, gelacht, mich verliebt. Apropos Liebe: Josh ist in diesem Teil überraschend wenig aufgetaucht, was ich aber ehrlich gesagt ganz gut fand. Wären die zwei so intensiv zusammengewesen wie im ersten Band, wäre die Fortsetzung vermutlich ein wenig langweilig und lange nicht so überzeugend gewesen.

Stil und Sprache:

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich schön flüssig und ich konnte mir das Geschehen immer super vorstellen.

Handlung/Idee:

Ich muss sagen, dass ich immer wieder überrascht über die plötzlichen Wendungen war. Es gab häufiger Situationen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich hätte auch nie gedacht, dass sich meine Meinung über einige Figuren so schnell ändern würde. Aber das Buch war alles andere als vorhersehbar, was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die mich mitgerissen und begeistert hat und die ich Fans des ersten Bandes nur empfehlen kann.

 

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473 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 72 Rezensionen

liebe, samantha young, schottland, erotik, geheimnisse

India Place - Wilde Träume

Samantha Young , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286921
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Die junge Lehrerin Hannah Nichols ist nie über ihre Jugendliebe hinweggekommen und als Marco plötzlich nach Jahren wieder vor ihr steht, spielen ihre Gefühle verrückt. Sie will sich nicht noch einmal von ihm verletzten und enttäuschen lassen, aber Marco lässt nicht locker. Er bereut seinen Fehler von damals und setzt alles daran, Hannah zurückzugewinnen. Doch den beiden stehen nicht nur die Vergangenheit im Weg, sondern auch die Geheimnisse der Gegenwart …

Figuren:

Zu Beginn wird man von einem Haufen Figuren förmlich überrannt. Denn die Protagonisten der vorigen Bände der Edinburgh Love Stories tauchen auch in India Place auf. Man kann die Bücher zwar unabhängig voneinander lesen, aber wie ich feststellen musste, verliert man ohne dieses „Vorwissen“ leicht den Überblick über die einzelnen Personen und ihre Beziehungen. Wer war jetzt wie mit wem verwandt, wer ist mit wem verheiratet und wer ist nur miteinander befreundet? Einerseits mag ich es, wenn so viele Personen einander begegnen, aber besonders am Anfang eines Buches kann das einen ganz schön überfordern.

Aber nun zu den Protagonisten dieses Bandes: Hannah Nichols und Marco D’Alesandro. Hannah war mir durchaus sympathisch. Sie ist eine junge Lehrerin, die sich sehr stark für ihre Schüler einsetzt und nebenbei – was ich sehr interessant finde – ehrenamtlich Analphabeten unterrichtet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und als man als Leser nach und nach mehr über ihre Vergangenheit erfährt, mit ihr fühlen. Sie musste einiges durchmachen und so war ihre Haltung gegenüber Marco (aber auch allgemein Beziehungen) mehr als verständlich. Bei Marco fiel mir das alles etwa schwerer. Natürlich beteuert er immer wieder seinen Fehler, aber so ganz getraut habe ich ihm dann doch nicht. Er hatte zwar auch eine schwere Vergangenheit und vor allem eine schlimme Kindheit, aber seine Gründe, Hannah zu verlassen und nicht mehr zurückzukommen, haben mich nicht überzeugen können. Um es kurz zu machen: Ich habe ihn nicht wirklich gemocht und finde ihn unsympathisch. Die Beziehung zwischen Hannah und Marco war ganz am Anfang, in ihrer Jugend, noch ganz nett, aber nachdem Marco abgehauen ist, funktionierte das Ganze überhaupt nicht mehr. Dieses Hin und Her zieht sich in dem Buch unnötig in die Länge, sodass man sich denkt, es wäre das beste gewesen, wenn sie sich gar nicht erst begegnet wären.

Handlung/Idee:

Ich kenne nur das Buch „Into the Deep – Herzgeflüster“ von Samantha Young (das übrigens nicht zur Edinburgh-Serie gehört) und ich muss sagen, dass es mich ein wenig genervt hat, dass sich die Handlungen von Into the Deep und India Place so stark ähneln. Denn das Prinzip ist dasselbe: Frau verliebt sich in Mann, Mann verliebt sich in Frau, es ist die erste große Liebe, aber Mann ist ein Arschloch und verschwindet (natürlich hat er insgeheim einen guten, verständlichen Grund dafür), Frau ist verletzt und am Boden zerstört und will nie wieder einen Mann haben, aber Mann kommt nach Jahren zurück und kämpft um ihre Liebe (er hat sie schließlich nie vergessen und wird es auch nie können), doch leider stehen ihnen noch ein paar Kleinigkeiten im Weg, die das Buch etwas in die Länge ziehen, aber am Ende kommen die beiden natürlich zusammen und leben glücklich bis ans Lebensende. Ich weiß nicht, ob das bei den anderen Büchern von Samantha Young auch so ist, aber ehrlich gesagt mag ich das nicht, wenn dieselbe Geschichte nur mit anderen Figuren und ein paar anderen Problemen noch einmal erzählt wird.

Fazit:

Auch wenn ich in dieser Rezension fast nur auf die negativen Punkte eingegangen bin, muss ich zumindest am Schluss sagen, dass es gar nicht so dermaßen schlecht ist, wie es jetzt vielleicht erscheint. Samantha Young ist nicht umsonst Bestsellerautorin und besonders ihr flüssiger Schreibstil bewegt einen dann doch zum Weiterlesen. Ich persönlich schließe das Buch mit einem Naja ab, aber letztendlich muss jeder selbst herausfinden, ob einem India Place taugt oder nicht.

 

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Tags: edinburgh-love-stories, india place - wilde träume, samantha young   (3)
 

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, gewalt, familie, freundschaft, trauer

Bitter Love

Jennifer Brown , Beate Schäfer
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2012
ISBN 9783423760485
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Alex kann es kaum glauben, als sich ausgerechnet der neue Mitschüler Cole in sie verliebt. Cole, der als Einziger ihre Gedichte versteht, der ihr Lieder auf der Gitarre vorspielt und vor allem der, der sie über alles liebt. Doch lange schwebt Alex nicht auf Wolke 7, denn schon bald lernt sie Coles andere Seite kennen. Den extrem eifersüchtigen, rechthaberischen und gewalttätigen Cole, der ihr Angst macht. Plötzlich findet Alex sich in einer Beziehung wieder, die sie so nie gewollt hat und aus der es auch keinen Ausweg mehr gibt.

 

Figuren:

Alex ist eine Figur, in die ich mich von Anfang an gut hineinversetzen konnte. Wie die Autorin am Ende des Buches auch anmerkt, fällt es meist sehr schwer, Mädchen und Frauen zu verstehen, die sich von ihrem Freund schlagen oder gar verprügeln lassen, aber in diesem Roman, in dem man als Leser alles von Anfang bis zum Ende miterlebt, ist es nachvollziehbar. Wie genau Jennifer Brown das schafft, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, aber ich versuche es mal auf den Punkt zu bringen: Man fühlt mit Alex, man versteht sie und vermutlich würden die meisten in ihrer Situation genauso handeln.

Ich habe auch immer wieder versucht, Cole zu verstehen. Habe mir immer wieder seine Familienverhältnisse vor Augen gehalten und nach mehr Gründen gesucht, die sein Verhalten auch nur ansatzweise erklären könnten, aber es war sehr, sehr schwer. Coles Figur ist zwar überzeugend, aber kaum zu durchschauen.

Stil und Sprache:

Das Buch ist aus Alex‘ Sicht geschrieben und liest sich schön flüssig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und so kann man das Buch auch locker innerhalb von 2-3 Tagen lesen. Aber es gibt noch eine Sache, die ich etwas zwiespältig finde: Denn einerseits finde ich es gut, dass die Autorin so schonungslos ehrlich und realitätsnah schreibt, aber andererseits waren einige Szenen (für ein Jugendbuch) schon sehr und etwas zu brutal – zumindest meiner Meinung nach.

Handlung:

Zugegen, am Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um in das Buch richtig reinzukommen. Die ersten paar Seiten und Kapitel ziehen sich etwas, aber sobald Cole und Alex sich erst einmal kennenlernen, wird das Buch so fesselnd, dass man es kaum mehr aus der Hand legen kann. Die Handlung ist auf jeden Fall gut durchdacht und es sind immer wieder diese deutlichen Hochs und Tiefs von Alex und Coles Beziehung zu spüren. Das Ende fand ich sehr gelungen, wenn auch etwas bedrückend.

Fazit:

Ein Jugendbuch, in dem ein extrem schwieriges Thema behandelt und auf eine einfühlsame Weise umgesetzt wird. Es hat mich erschreckt, aber auch Vieles gelehrt. Nicht nur Jugendlichen zu empfehlen!

 

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Tags: bitter love, gewalt, jennifer brown, liebe   (4)
 

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3.027 Bibliotheken, 64 Leser, 7 Gruppen, 258 Rezensionen

liebe, lux, onyx, daemon, fantasy

Onyx - Schattenschimmer

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583321
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Eine besondere Verbindung besteht zwischen Katy und Daemon, seit er sie geheilt und ihr damit das Leben gerettet hat. Aber dieses mysteriöse Band mit einem Alien gehört momentan zu Katys kleineren Problemen. Denn sie muss sich nicht nur weiterhin vor dem Verteidigungsministerium verstecken und mit dem Rätsel um Daemons verschwundenen Bruder Dawson auseinandersetzen, sondern auch noch mit Will, dem seltsamen Freund ihrer Mutter klarkommen. Außerdem ist da noch ihr neuer Mitschüler Blake, der auf den ersten Blick zwar ganz normal wirkt, aber schon bald für Aufregung sorgt …

Figuren:

Neben unserer sympathischen Protagonistin Katy steht natürlich vor allem Daemon im Mittelpunkt. Seitdem die beiden für immer miteinander verbunden sind, sind sie gezwungen mehr Zeit miteinander zu verbringen, was natürlich wieder zu Auseinandersetzungen und witzigen Dialogen führt.

Zwischen Daemon und Katy ist genau wie im ersten Band diese gewisse Spannung, die man kaum aushält, denn einerseits empfinden sie ja etwas füreinander, aber andererseits gibt es einen Haufen Probleme und Katy will ihm sein anfängliches Verhalten noch immer nicht verzeihen. Jedenfalls sorgen die beiden für viel Unterhaltung neben dem ganzen Alien-Chaos.

Stil und Sprache:

Wie schon im ersten Band Obsidian hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Es liest sich schön flüssig und selbst die unvorstellbarsten Szenen wie zum Beispiel die Kämpfe der Lux in ihrer wahren Form werden so gut beschrieben, dass der Leser sich doch immer ein gutes Bild davon machen kann.

Handlung/Idee:

In diesem Band ist vor allem am Ende sehr viel passiert. Es wurden einige Geheimnisse gelüftet, man durfte mehr über die Lux und die Arum erfahren, hat aber auch Einblick in die wahren Ziele des Verteidigungsministeriums bekommen. Insgesamt war es immer sehr spannend und das Buch aus der Hand zu legen, fällt schwer. Allerdings frage ich mich, was noch alles passieren soll. In den USA hat die Reihe bisher sechs Bände und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich aus der Story noch so viel rausholen lässt. Klar, sie hat auf jeden Fall viel Potential, aber ob sich das noch weitere drei  Bände halten wird? Ich hoffe, aber bezweifle es.

Fazit:

Der zweite Band der Obsidian-Reihe ist auf jeden Fall gelungen und ich freue mich auf die Fortsetzung Opal. Schattenglanz!

 

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Tags: daemon, jennifer l. armentrout, katy, onyx   (4)
 

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2.152 Bibliotheken, 23 Leser, 3 Gruppen, 232 Rezensionen

liebe, colleen hoover, missbrauch, hope forever, sky

Hope Forever

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423716062
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 17-jährige Sky beschließt, ihr Abschlussjahr an einer richtigen Highschool zu machen, statt wie bisher Zuhause unterrichtet zu werden. Doch schon bald beginnt sie ihre Entscheidung zu bereuen, denn an ihrer Schule hat sie schon einen gewissen Ruf, der es ihr schwer macht, Anschluss zu finden. Aber das ist nicht das einzige, womit sie sich herumschlagen muss. Denn da gibt es noch Dean Holder, der erste Junge, der es schafft, bei ihr wahre Gefühle hervorzurufen.

Doch mit Holder kommen auch ungeheure Geheimnisse der Vergangenheit…

Figuren:

Auch wenn Sky ein eher ungewöhnliches Leben führt, kann man sich problemlos in sie hineinversetzen. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die ziemlich viel durchmachen muss und eine schwere Vergangenheit hinter sich hat. Holder hingegen ist zwar eine total nette Figur, die auch gut zu Sky passt, aber ich glaube nicht, dass er genug Potential für den 2.Band Looking for Hope hat, der ja komplett aus seiner Sicht geschrieben ist. Allgemein bin ich kein Fan von Büchern, die praktisch zweimal erzählt werden. Ich fürchte, dass Holders Perspektive mir nicht gefallen und damit die Begeisterung für den ersten Band nehmen könnte.

Stil und Sprache:

Der Schreibstil liest sich schön flüssig und macht es einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders gelungen fand ich Skys Erinnerungen. Sie sind sehr eindringlich geschrieben und lassen einen nicht so schnell wieder los.

Handlung/Idee:

Hope Forever zeigt mal wieder, wie sehr Autorin Colleen Hoover das Drama liebt. Im Laufe der Geschichte erfährt man, was Sky in ihrer Kindheit angetan wurde und ich muss sagen, dass ich das noch immer nicht fassen kann. Es ist ein wirklich ernstes Thema, das da behandelt wird und es legt einen großen Schatten über die eigentlich so schöne Liebesgeschichte von Holder und Sky. Das Buch hinterlässt auf jeden Fall Eindruck.

Fazit:

Hope Forever ist ein gelungener Jugendroman, der absolut zu empfehlen ist, auch wenn ich nicht weiß, ob ich auch den zweiten Band lesen sollte.

 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

briefe, liebe, schwarzwald, verwechslung, winterlandschaft

Liebe hoch zwei

Susanna Montua , Nadine Mönch
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.12.2014
ISBN 9783733783648
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(20)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

stockholm, sonja bullen, schweden, küsse, zimtschnecken

Zimtschneckenküsse

Sonja Bullen , null
Buch: 192 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.12.2014
ISBN 9783864300134
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Tamara ist alles andere als begeistert, als sie erfährt, dass sie die Sommerferien bei einer Freundin ihrer Oma in Stockholm verbringen soll. Doch als sie erst mal in dem Land der Zimtschnecken gelandet ist, muss sie feststellen, dass es gar nicht so langweilig ist wie sie dachte.

Tamara erlebt nicht nur, wie verrückt die Schweden an Mittsommer sind, sondern sie lernt Stockholm gemeinsam mit der verrückten Marie kennen und lieben. Apropos lieben: Da ist auch noch Marco, der Italiener aus Tamaras Sprachkurs, der ganz offensichtlich ein Auge auf sie geworfen hat …

Figuren:

Tamara ist eine sympathische Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte, wobei ich sagen muss, dass ich einige Personen in dem Buch noch mehr liebgewonnen habe. Nebenfiguren wie Tamaras Freundin Mia bringen einen immer wieder zum Schmunzeln, aber auch Marie, die Freundin von Tamaras Oma, ist eine tolle Figur, die so gut beschrieben wird, dass man das Gefühl hat, sie würde wirklich existieren und einen morgens mit ihren selbstgesungenen Volksliedern aus dem Bett scheuchen 

Stil und Sprache:

Das Buch liest sich einfach wunderbar leicht. Die Seiten und Kapitel fliegen förmlich dahin, sodass man sich am Ende wundert, wie schnell die Geschichte schon wieder vorüber ist.

Handlung/Idee:

Das Besondere an diesem Buch ist vor allem der Ort der Handlung. Stockholm ist ein interessanter Schauplatz und auch die Schweden selbst sind ein tolles Volk, die man nur selten in der deutschen Literatur findet. Durch „Zimtschneckenküsse“ habe ich nicht nur einiges über Stockholm und seine Bewohner gelernt, sondern noch dazu ein paar kleine Sätze Schwedisch. Mein absoluter Favorit: Vill du dansa? 

Fazit:

Insgesamt ein nettes, lustiges Buch über Stockholm, Zimtschnecken und die erste Liebe, das ich allen Mädchen ab 12 Jahren empfehlen kann!

 

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Tags: schweden, sonja bullen, stockholm, zimtschnecken   (4)
 

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liebe, liebesroman, sina müller, popstar, rockstar

Josh & Emma - Soundtrack einer Liebe

Sina Müller
E-Buch Text: 338 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 22.10.2014
ISBN 9783944729954
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Als Emma Joshua auf einer Party kennenlernt, ahnt sie nicht, dass sie Josh Meyer vor sich hat. Den Star, der mit seiner Band Amblish gerade voll durchstartet und sich vor Fans kaum retten kann. Emma verliebt sich in ihn und ihr wird bald klar, dass auch Josh für sie Gefühle hat.

Aber kann eine Beziehung mit einem Star wirklich funktionieren? Ist zwischen Konzerten, Interviews und unendlich vielen Terminen genug Platz für die große Liebe?

Figuren:

In Emma konnte ich mich von Anfang an sehr gut hineinversetzen. Sie ist ein sympathisches „gewöhnliches“ Mädchen, das Klettern liebt und mitten im Abistress steckt. Mir hat sehr gut gefallen, dass sie sich in Josh verliebt hat, ohne zu wissen, wer er „wirklich“ ist. Die Geschichte wäre lange nicht so schön, wäre Emma nur eine der vielen verrückten Groupies, die hinter Josh her sind.

Josh ist eine tolle Figur. Trotz seines Ruhms verliert er nie den Kopf und er ist längst nicht so arrogant wie man bei seinem Erfolg erwarten könnte. Er bleibt auf dem Boden und tut einfach nur das, was er liebt und am besten kann: Musik.

Die beiden geben ein süßes Paar ab, aber jeder von ihnen muss seine Opfer bringen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, alles mitzuerleben, doch ich habe auch oft mit Josh und Emma gelitten, da ihre Beziehung auch deutliche Schattenseiten hat.

Stil und Sprache:

Mir hat Sina Müllers Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch liest sich schön flüssig und viele Szenen sind wirklich gelungen. Nicht nur die gemeinsamen Momente von Josh und Emma, sondern auch Stellen im Buch, in denen es um Musik ging, waren einfach wundervoll.

Außerdem fand ich den Songtext von Joshs „Five“ sehr schön ;)

Handlung/Idee:

Es gibt viele Bücher, die sich um Beziehungen zwischen einem Star und einem „ganz normalen“ Mädchen drehen, aber dieses hier ist ein besonderes, denn Josh und Emma sind besonders. Egal, was passiert, sie halten zusammen und sie scheinen auch jedem Problem gewachsen zu sein…

Das Ende war sehr überraschend, aber es macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil, dessen Veröffentlichung ich kaum erwarten kann ;)

Fazit:

Eine unglaublich tolle Liebesgeschichte, die man lesen sollte!

 

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Tags: emma, josh, liebe, musik, star   (5)
 

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mayra dias gomes, underground, satine, brasilien

Brazilian Underground

Mayra Dias Gomes , Wiebke Augustin
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Arara Verlag, 01.09.2013
ISBN 9783981586305
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Satine wächst wohlbehütet in einer reichen Familie in Rio de Janeiro auf und könnte eigentlich glücklich mit ihrem Leben sein. Doch die junge Brasilianerin ist es nicht. Sie ist nie über den Tod ihres Vaters hinweggekommen, hat die Schule abgebrochen und treibt sich im Underground herum. Dabei ertränkt sie jedes Gefühl in Alkohol, raucht, schnüffelt Deo und verletzt sich selbst. Als sie in São Paulo Riki kennenlernt und sich in ihn verliebt, ist ihre Welt plötzlich noch chaotischer als davor …

Figuren:

Satine ist eine sehr schwierige Protagonistin. Sie hat viel Schlimmes erlebt und tut sich selbst nicht weniger Schlimmes an. Sie hat einen enormen Selbsthass und einen seltsamen Blick auf die Realität. In diesem Buch erhält man tiefe Einblicke in ihre Gedanken, ja sogar ihre ganze Psyche. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen erscheinen einem zwar häufig unvernünftig, aber durchaus nachvollziehbar.

Immer wieder, wenn etwas passiert ist und es sie aus der Bahn geworfen hat, litt ich mit ihr. Das Buch ist so eindringlich und in gewisser Weise berührend, dass man nicht anders kann, als diesem Mädchen helfen zu wollen. Vermutlich ist Satines Figur auch deswegen so authentisch, weil dieser Roman zum Teil autobiografisch ist. Die Autorin Mayra Dias Gomes hat diesen Roman im Alter von 16 Jahren geschrieben und (leider) ist die Handlung in diesem Buch nicht nur reine Fantasie.

Stil und Sprache:

Vor allem in der ersten Hälfe des Buches gibt es auffällig wenig Dialoge, dafür aber umso mehr innere Handlung. Und auch hier hat man wieder das Gefühl, Mayra Dias Gomes erzählt mit Satines Geschichte einen Teil ihrer eigenen. Es wird so viel auf Satines Gedanken und Emotionen eingegangen, dass alles andere in den Hintergrund rückt. Die Sprache selbst ist sehr metaphorisch und stellenweise mit ihren philosophischen Gedanken für ein Jugendbuch relativ anspruchsvoll.

Bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, dass aus dem brasilianischen Portugiesisch übersetzt worden ist, aber bei diesem Roman ist die Übertragung ins Deutsche so gelungen, dass es genauso gut die Originalausgabe sein könnte.

Handlung/Idee:

Am Anfang musste ich erst in das Buch „reinkommen“. Ich musste mich an Satine, ihren Charakter, aber auch den Schreibstil gewöhnen. Doch nachdem ich das nach wenigen Kapiteln geschafft hatte, konnte ich mich voll und ganz auf die Handlung konzentrieren. Wie bereits oben angemerkt „passiert“ in dem Sinn nicht viel. Es gibt vor allem bestimmte Momente, die in Satine wieder etwas auslösen und zu ganzen Gedankenkarussells führen. Aber dass es sich in „Brazilian Underground“ mehr um düstere Gedanken und eine schwierige Protagonistin dreht, lässt ja auch schon das Cover vermuten.

Fazit:

Die beeindruckende Geschichte einer jungen Frau auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Erschreckend realistisch und außergewöhnlich erzählt. Insgesamt ein besonderer, aber auch sehr ernster Jugendroman, den ich allen ab 15 Jahren empfehlen kann.

 

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Tags: brasilien, mayra dias gomes, satine, underground   (4)
 

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humor, känguru, pinguin, kleinkünstler, berlin

Die Känguru-Offenbarung

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2014
ISBN 9783548375137
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:

Nach den Känguru-Chroniken und dem Känguru-Manifest ist endlich der dritte Band da! Das Känguru und Marc-Uwe sind zurück und stehen gleich vor einer großen Herausforderung: Ihr Nachbar, der Pinguin, arbeitet offensichtlich an einem bösartig-bourgeoisen Weltverschlechterungsplan und das können das Känguru und der Kleinkünstler natürlich nicht zulassen. Blöd nur, dass der Pinguin verschwindet und sie ihn um die halbe Welt verfolgen müssen und sich währenddessen auch noch mit den Mitgliedern ihres Anti-Terror-Netzwerks, dem Psychiater, dem Verlag und vielen Leuten herumschlagen müssen, die nicht immer unbedingt eine Hilfe sind.

Gestaltung:

Wie bereits bei den vorherigen Bänden ist das Cover schlicht gestaltet. Hellblauer Hintergrund und vier Bildausschnitte von Marc-Uwe, dem Känguru und dem Pinguin. Mir gefällt das und auch die besondere Schriftart passt zu den Büchern. Die Känguru-Offenbarung ist im Taschenbuchformat und deutlich dicker als die Vorgänger, weil es dieses Mal zusätzlich zu der eigentlichen Handlung des Buches auch einen langen Anhang mit vielen kleineren und lustigen „Anti-Terror-Anschlägen“ gibt.

Stil und Sprache:

Marc-Uwe Kling braucht nur wenige Worte, um seine Leser zu begeistern, da vor allem die Dialoge zwischen dem Känguru und ihm den Charme des Buches ausmachen. Die Gespräche der beiden sind so authentisch, dass man das Gefühl hat, sie unterhalten sich direkt neben einem. (Auch wenn ich zugeben muss, dass die Dialoge in den Hörspielen noch ein Tick besser sind, weil Marc-Uwe Kling einfach ein super Sprecher ist.)

Figuren:

Die witzigste Figur ist natürlich das Känguru mit seiner Anti-Terror-Bewegung, seiner Abneigung gegen Kapitalismus und seiner Schwäche für Schnapspralinen und Malzkaffee. Nicht zuletzt die unglaubliche Intelligenz, mit der das Känguru die Menschen immer wieder … veräppelt. Obwohl Marc-Uwe manchmal so wirkt als sei er dem Känguru unterlegen, ist auch er ein toller Protagonist über den man viel lachen kann.

Handlung/Idee:

Dass der Pinguin einen bösartig-bourgeoisen Weltverschlechterungsplan hat und Marc-Uwe und das Känguru ihn um die halbe Welt verfolgen, finde ich eine gute Idee, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Es war noch einmal etwas anderes und es hebt sich von den früheren Bänden ab. Einige glauben vielleicht, dass der dritte Band nicht mehr so witzig sein könnte, wie die davor, aber das ist falsch. Der Humor hat noch seine sarkastische und kritisierende Art, aber ist noch genauso zum Totlachen. Einziger Nachteil: Man muss die anderen beiden Bände einfach kennen, sonst macht das Lesen vor lauter Verwirrung keinen Spaß.

Fazit:

Ich bin begeistert von der fulminanten Fortsetzung der Fortsetzung und jeder, der das Känguru bereits kennt, wird es lieben!

 

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Tags: känguru, marc-uwe kling, offenbarung, pinguin   (4)
 

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liebe, erste liebe, jugend, jugendbuch, sannah & ha

Sannah & Ham

Ilse Rothfuss , Tom Ellen Lucy Ivison , Tom Ellen, Lucy Ivison, Tom Ellen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.08.2014
ISBN 9783551520661
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Hannah und Sam haben endlich ihre letzten Prüfungen hinter sich und für beide gibt es nur noch Eines: Feiern! Als sie sich bei einer Party auf dem Klo kennenlernen, sind sie sofort voneinander fasziniert. Sie reden über Gott und die Welt, albern herum und scheinen sich schon seit Ewigkeiten zu kennen. Aber so leicht wird es den beiden Verliebten nicht gemacht, denn immer wieder kommen ihnen ihre Freunde, peinliche Situationen, Missverständnisse und Lügen in den Weg. Doch vergessen können sie einander trotz allem nicht und auch der Zufall scheint auf ihrer Seite zu sein.

Figuren:

Unsere Protagonisten Hannah und Sam – gemeinsam auch Sannah bzw. Ham genannt – sind beide zwar recht liebenswert, aber für ihr Alter auch ziemlich unreif und naiv. Angeblich sind die beiden 18 Jahre alt, aber meist kommen sie einem vor wie 13- oder 14-Jährige, so wie sie sich häufig anstellen :-)
Als Jugendlicher kann man sich zwar trotzdem gut in die zwei hineinversetzen, doch ich bin mir sicher, dass die meisten Erwachsenen mit den Figuren überhaupt nicht klarkommen. Aber man muss dazu sagen, dass ohne Hannah und Sam, die keinen Ernst kennen und es immer wieder schaffen, sich lächerlich zu machen und in schräge Situationen zu geraten, das Buch nicht einmal halb so lustig wäre.

Stil und Sprache:

Nicht nur die Dialoge, sondern auch der Schreibstil der beiden Autoren bringen einen häufiger zum Schmunzeln. Vergleiche wie “Sie küsste mich so brutal, dass sie mir fast die Mandeln abrasierte” (S. 170) tragen ihren Teil dazu bei. Allgemein ist der Stil sehr locker, sodass man das Buch relativ schnell und leicht lesen kann.

Handlung:

Wahnsinnig viel passiert in diesem Roman nicht und auch ein ernsteres Thema ist hier – wie man schon vermuten kann – nicht zu finden. Es dreht sich alles um diese zwei Jugendlichen, was sie erleben und fühlen; dabei wollen die Autoren niemanden belehren oder zutiefst berühren, sie wollen ihre Leser einfach nur unterhalten und das ist den beiden meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen.

Fazit:

Ein unterhaltsames und kurzweiliges Buch, das ich besonders Jugendlichen empfehlen kann, die schräge Protagonisten mögen und gerne was zum Lachen haben.

 

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Tags: erste liebe, jugend, klo, missverständnisse, party   (5)
 

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268 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, jugendbuch, julie leuze, träume, nordsee

Sternschnuppenträume

Julie Leuze
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 03.04.2014
ISBN 9783863960650
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Svea lebt auf einer Insel in der Nordsee, arbeitet neben der Schule in einer Seehundstation und möchte nur eines: Nicht an das Verschwinden ihrer Mutter denken. Doch Svea ist nicht die einzige, die ein Geheimnis hat. Als sie und Nick, von dem sie dachte, sich nie in ihn verlieben zu können, sich näher kommen, muss sie feststellen, dass auch er weit größere Probleme als seine nervige Exfreundin hat …

Figuren:

Sternschnuppenträume ist abwechselnd aus Sveas und Nicks Sicht geschrieben. Dadurch kann man sich in beide super hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Die Charaktere wirken sehr gut durchdacht und mir hat gefallen, dass sie so viel Tiefe und Hintergründe haben.

Stil und Sprache:

Julie Leuzes Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich schön flüssig und man kann problemlos in das Geschehen einsteigen und mitfiebern. Sprachlich gesehen ist Sternschnuppenträume vor allem für Jugendliche geeignet, wobei ich mir sicher bin, dass es auch Erwachsene begeistern kann und wird.

Handlung:

Svea und Nicks Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Denn es ist nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, die in Sternschnuppenträume erzählt wird, sondern noch so viel mehr. Das „Verschwinden“ von Sveas Mutter sorgt für etwas Spannung und auch dank Nicks Geheimnis lässt sich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Gut gefallen hat mir außerdem, dass wichtige, ernste Themen behandelt wurden.

Fazit:

Ich möchte unbedingt mehr von Julie Leuze lesen!

 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

new adult, finding, cinderella, colleen hoover, jugendbuch

Finding Cinderella

Colleen Hoover
E-Buch Text: 105 Seiten
Erschienen bei Atria Books, 14.10.2013
ISBN 9781476771434
Genre: Jugendbuch

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

mexiko, drogen, drogenkartell, entführung, angst

Gebete für die Vermissten

Jennifer Clement , Nicolai von Schweder-Schreiner , Nicolai Schweder-Schreiner
Fester Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 15.09.2014
ISBN 9783518424520
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Ladydi wächst in einem kleinen Dorf in den mexikanischen Bergen auf. An einem Ort , an dem es keine Männer gibt und an dem die Mütter ihre Töchter als Jungen verkleiden und vor Menschen- und Drogenhändlern in Erdlöchern verstecken. In einer harten Welt, in der der Drogenhandel regiert.

Als Ladydi ihre einzige Chance aus diesem Elend rauszukommen, ergreift und einen Job als Hausmädchen in Acapulco annimmt, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag und sie wird in kriminelle Geschäfte verwickelt, die ihr alles zerstören könnten …

 

Figuren:

Das Buch ist zwar aus Ladydis Sicht geschrieben, aber es fiel mir recht schwer, sie richtig einzuschätzen. Sie schildert alles so neutral, als hätte sie gar keinen wirklichen Bezug zu dem Ganzen. Ladydi erzählt ihre Geschichte viel zu … passiv. Ich hätte gerne mehr über ihr Gefühlsleben und ihre Gedanken erfahren, weil ich so kein wirkliches Bild von ihr bekommen habe. Als Leser weiß man, was ihr alles widerfährt, aber wer Ladydi wirklich ist, erfährt man nur bruchstückhaft. Bei anderen Figuren wie beispielsweise Ladydis Mutter war das ganz anders, denn sie hat eine ganz eigene starke Persönlichkeit. Äußerlich eine Frau, die mit der Härte ihres Lebens umzugehen weiß, aber innerlich eine verletzte Frau, die den Gedanken, dass ihr Mann in den USA jetzt ein besseres Leben ohne sie führt, in Alkohol ertränkt. Ladydi hingegen war für mich eine Protagonistin, die kaum zu durchschauen ist.

Stil und Sprache:

Das erste, das einem nach einigen Kapiteln auffällt, ist, dass in diesem Buch keine Anführungszeichen gemacht werden. Auch wenn man das kaum glauben mag, aber sie sind auch gar nicht nötig. Der Erzählstil ist so fesselnd und alles ist so klar beschrieben, dass die Satzzeichen wirklich keine Rolle spielen. Die Autorin Jennifer Clement schreibt so realistisch, dass man sich diese Geschichte problemlos vorstellen und sie für wahr halten kann.

Handlung/Idee:

Die Handlung in dem Buch hat mich vollkommen überzeugt. Laut Autorenvita hat Jennifer Clement mehr als zehn Jahre lang vor Ort für dieses Buch recherchiert und Hunderte Interviews geführt und man merkt einfach, wie viel Herzblut in dem Roman steckt. Aber ich muss sagen, dass mich vieles in dem Buch schockiert hat. Nicht nur mausgroße Kakerlaken und Albinoskorpione, die in Guerrero herumlaufen, sondern auch wie manche Menschen zum Beispiel in den Gefängnissen leben müssen . Am schlimmsten sind aber immer noch die krassen Gegensätze in dem Buch. Einerseits haben die Leute Fernseher und Handys und andererseits sind sie bettelarm und haben eine enorm schlechte medizinische Versorgung. Ich finde diese zwei Seiten passen überhaupt nicht zueinander und diese Gegensätze haben mich immer und immer wieder überrascht.

Fazit:

Auch wenn ich mit der Protagonistin nicht ganz klarkam, hat mich dieser Roman mit seiner Handlung und seinem fesselnden Schreibstil begeistert und schockiert. Dank „Gebete für die Vermissten“ habe ich unglaublich viel über Mexiko und seine Bewohner gelernt und ich bin sehr froh darüber, es gelesen zu haben. Ein Buch, das ich sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nur empfehlen kann!

 

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

erpressung, fahrerflucht, unfall, jugendbuch, schuld

Zebraland

Marlene Röder
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2016
ISBN 9783473583621
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die vier Jugendlichen Ziggy, Phil, Anouk und Judith haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam, aber ein schreckliches Geheimnis verbindet sie miteinander. Sie haben ihre Mitschülerin Yasmin überfahren und sie im Wald liegen gelassen ohne Hilfe zu holen. Die Schuld an Yasmins Tod nagt an den Vieren und sorgt für Gefühlschaos. Als sie dann auch noch Briefe von einem Unbekannten bekommen, der über ihr Geheimnis Bescheid weiß, droht die Situation zu eskalieren.

Gestaltung:

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet. Man sieht nur ein paar einsame Bäume im Nebel herumstehen und darunter prangt der Titel des Buches „Zebraland“. Ich persönlich konnte mir anfangs nichts darunter vorstellen, aber im Nachhinein betrachtet, passt das Cover zu dem Buch. Nicht nur, weil sich das ganze Unglück sich im Wald abspielt, sondern weil das Bild die allgemeine Atmosphäre des Romans sehr gut darstellt. Es ist dieses etwas düstere, neblige und geheimnisvolle und die Einsamkeit, die das Buch ausmacht.

Stil und Sprache:

Marlene Röders Schreibstil liest sich schön flüssig. Sie braucht keine großen Umgebungsbeschreibungen, um den Leser zu fesseln. Kurz und knapp und mit authentischen Dialogen zieht sie den Leser mit in eine andere Welt.

Figuren:

Der Roman ist abwechselnd aus Ziggys und Judiths Sicht geschrieben. Sich in Ziggys stille und fast schon depressive Art hineinzuversetzen, fiel am Anfang etwas schwer, aber mit der Zeit konnte man ihn besser verstehen. Judith hingegen ist mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrer Leidenschaft für Listen zwar etwas seltsam, aber sie hat Charakter. Man kann sich gut in sie hineinfühlen, doch gegen Ende des Buches hat sie sich so verändert, dass sie ihre Sympathie bei mir eingebüßt hat. Anouk und Phil sind ein etwas anstrengendes Paar, doch sie gehören als Protagonisten ebenfalls zu der Handlung dazu, wie die beiden anderen. Insgesamt ist dieses „unglückliche Kleeblatt“ eine interessante Mischung aus den verschiedensten Persönlichkeiten.

Handlung/Idee:

Die Idee hinter dem Buch mit dem Unfall und der Schuld, die die Vier auf sich laden, finde ich sehr gut und auch super umgesetzt. Auch die Themen die in dem Buch behandelt werden, wie Migration haben das Buch zu einem besonderen gemacht. Die Handlung an sich ist schlüssig und man kann dem Geschehen auch immer gut folgen, obwohl manchmal zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen wird.

Fazit:

Ein ernstes, aber wirklich lesenswertes Jugendbuch, das nicht nur mit seiner Gefühlsintensität, sondern auch mit seiner einfachen Sprache und den vielschichtigen Charakteren überzeugt. Eine der besten Schullektüren, die wir je hatten.

 

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liebe, jugendbuch, holly bourne, fantasy, seelenverwandte

This is not a love story

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2014
ISBN 9783423715850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Penny hat noch nie viel von dem Geschwafel über die großen Liebe gehalten, doch als sie den Gitarristen Noah kennenlernt, ändert sich das schlagartig. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren in ihn und die Liebe der beiden ist von Anfang an etwas Besonderes. Sie fühlen sich füreinander geschaffen und alles scheint perfekt, doch da geschehen um sie herum seltsame Dinge. Stromausfälle, plötzliche Gewitter und Schneestürme, die keiner vorhersagen konnte …

Figuren:

Ich mochte Penny von Anfang an. Sie war mir mit ihrer zynischen und damit unfreiwillig witzigen Art total sympathisch und ich fand es immer bewundernswert, wie gut sie sich mit ihren Panikattacken herumschlug. Und der Gitarrist Noah? Der war einfach zum Verlieben – da verstehe ich nur zu gut, dass Penny ihre Abneigung gegen Jungs über Bord geworfen hat 

Stil und Sprache:

Der Schreibstil von Holly Bourne liest sich recht angenehm. Einige nur so vor Ironie oder Sarkasmus triefende Sätze bringen einen da schon häufiger zum Schmunzeln. Zu der Perspektive: Das Buch ist größtenteils aus Pennys typisch zynischer Sicht geschrieben, wodurch man sich noch besser in sie hineinversetzten kann. Manchmal jedoch bekommt einen Einblick in die Welt zweier FBI-Mitglieder – aber dazu gleich mehr.

Handlung/Idee:

Anfangs war ich echt begeistert von dem Buch. Penny und Noah waren das perfekte Paar und mehr als 400 Seiten lang liebte ich diesen Jugendroman, aber leider wurde es zunehmend schlechter und unrealistischer. (Achtung Spoiler!) Ich meine: Zwei Seelengefährten treffen aufeinander und deshalb bricht plötzlich ein Schneesturm aus?! Zwei unschuldige Jugendliche können mit ihrer Liebe den Weltuntergang bewirken und werden deshalb von dem FBI gefangen genommen und getrennt?!

Also ich habe ja nichts gegen ein wenig Fantasie, aber das war eindeutig zu viel. Über 400 Seiten ein wunderschönes und realistisches (!) Jugendbuch und dann so was. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin am Ende noch zwanghaft versuchte, aus ihrem Buch etwas Besonderes zu machen, aber tut mir echt leid, das ging voll daneben. Offensichtlich wollte man die letzten 100 Seiten noch ein wenig Spannung, Drama und Fantasy reinpacken, aber meiner Meinung nach hat das das ganze Buch versaut. Ohne diesen Schwachsinn am Ende wäre es wirklich mein neues Lieblingsbuch geworden.

Schade! Wenn es wenigstens eine Fortsetzung gäbe, sähe es noch einmal anders aus, aber das Ende des Buches war sehr eindeutig. Und echt unbefriedigend. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand gepfeffert – es ist echt gemein, dass ein Buch so super anfängt und dann so endet!

Fazit:

Wer eine wunderschöne und perfekte Liebesgeschichte lesen möchte, darf bei diesem Buch nur die ersten 400 Seiten lesen, denn danach wird’s leider immer schwächer!

 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Sunny war gestern

Edgar Rai , Cem Gülay
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2014
ISBN 9783423740029
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Niemals hätte Laura gedacht, dass ihr Freund Sunny ein Verbrechen begehen könnte, doch plötzlich steht die Polizei vor der Tür und verhaftet ihn. Überwachungskameras sollen ihn bei einer U-Bahn-Schlägerei gefilmt haben. Laura ist entsetzt und weiß nicht, was sie denken soll. Hatte Sunny wirklich einen Mann fast totgeprügelt? Sunny, der Schülersprecher, der Hockeyspieler und ihr Freund?

Als Sunny aus der U-Haft entlassen wird, beschließt Laura, ihm zu vertrauen und ihm auf der Suche nach dem Täter zu helfen, denn die Ähnlichkeit zwischen der Person auf den Videoaufnahmen und Sunny ist verblüffend und kann einfach kein Zufall sein…

Figuren:

Sich in Laura, aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist, hineinzusetzten, fiel mir nicht immer leicht. Sie ist zwar ein sympathisches Mädchen, aber manchmal kam sie mir fast zu gut vor. Sie hat immer richtig reagiert, immer richtig gehandelt und nie einen Fehler gemacht. Dabei ist es das, was ihr fehlt: Ein Makel. Irgendetwas, das sie ein wenig menschlicher und realer macht.

Sunny hingegen ist ein wirklich gelungener Charakter. Er ist ein Junge, dessen Leben auf den ersten Blick perfekt zu sein scheint, aber der im Laufe des Buches noch einiges durchmachen muss. Er lernt an sich selbst eine ganz andere Seite kennen und er macht eine deutliche Entwicklung durch. Das hat mir sehr gut gefallen.

Zusammen geben Laura und Sunny ein süßes Paar ab, das zum Glück gut zusammenpasst :-)

Stil und Sprache:

Der Schreibstil von Edgar Rai und Cem Gülay hat mir sehr gut gefallen, da er sich schön flüssig liest. Die Sprache ist super an Jugendliche angepasst und auch die Dialoge sind authentisch, sodass man sich das Geschehen gleich noch viel besser vorstellen kann.

Handlung/Idee:

Ich weiß nicht, wie viele Jugendbücher bereits das Thema „U-Bahn-Schlägerei“ behandelt haben, aber es sind sicherlich nicht viele. In diesem Buch wurde es sehr gut umgesetzt, da es in eine wirklich spannende und emotionale Geschichte verpackt wurde.

Fazit:

Auch wenn ich mit Lauras Charakter nicht immer ganz klar gekommen bin, ist das Buch wirklich klasse und hat den Aufkleber „Tipp des Monats“ mehr als verdient. Unbedingt lesen!

 

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142 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

zeugenschutzprogramm, liebe, jugendbuch, thriller, fbi

Spurlos

Ashley Elston
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 26.02.2014
ISBN 9783944572062
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Das Leben der 17-jährigen Meg Jones ist alles andere als normal. Ständig ist sie mit ihrer Familie auf der Flucht, jedes Mal wird sie von den Anzügen aus ihrem Leben gerissen, nur um dann wieder mit einer neuen Identität in einer fremden Stadt unterzutauchen. Ihre Familie ist im Zeugenschutzprogramm und keiner will ihr sagen, weshalb. Meg beginnt nachzuforschen und stößt auf Geheimnisse, die sie lieber nie erfahren hätte.

Außerdem ist da noch Ethan – ihr Mitschüler, der sich mehr für sie interessiert als ihr lieb ist.


Stil und Sprache:

Der Schreibstil von Ashley Elston hat mir sehr gut gefallen. Die kurzen klaren Sätze lesen sich angenehm und man kann gut in das Geschehen eintauchen. Vor allem die Dialoge waren gelungen, da sie mit ihrer Authentizität überzeugt haben. Es ist als stünden die Personen direkt neben einem und würden sich unterhalten.

 
Figuren:

Trotz Megs schweren Schicksals kann man sich sehr gut in sie hineinversetzten. Sie ist ständig von Angst getrieben und sie möchte sich auch keinem mehr anvertrauen, was absolut verständlich ist. Doch von Ethan lässt sie sich verunsichern. Mir hat es gefallen, dass Ethan immer so hartnäckig blieb und sich trotz all der Abweisungen immer wieder an Meg herangetraut hat. Er hat Meg unterstützt und ohne ihn wäre diese Geschichte vermutlich nicht so besonders, wie sie jetzt ist.

Handlung/Idee:

Da ich bisher kaum etwas Zeugenschutzprogramme wusste, fand ich es sehr interessant davon zu lesen. Ich weiß nicht, inwiefern die Autorin realitätsnah geblieben ist, aber innerhalb von acht Monaten sechs Mal umziehen zu müssen und nie zu wissen, ob man sicher ist, ist hart. Aber es ist auf jeden Fall ein tolles Thema für ein Jugendbuch, das auch gut von der Autorin umgesetzt worden ist.

 
Fazit:

Schon von der ersten Seite an packend und gleichermaßen berührend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

 

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new york, jugendbuch, jugendliche, sommer, umzug

Sommer in New York

Carolyn Mackler , Martina Tichy
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2009
ISBN 9783551582140
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Als Sammies Eltern eine Trennung auf Zeit beschließen und sie mit ihrer Mutter für ein Jahr nach New York ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. Doch als sie den schüchternen Eli wieder trifft und sich mit der hundeverrückten Phoebe anfreundet, erkennt sie, dass ihr neues Leben in New York doch gar nicht so schrecklich ist, wie sie es anfangs befürchtet hat.

Figuren:

Sich in Sammie hineinzuversetzen war nicht schwer. Sie ist ein typischer Teenager: Mal aufmüpfig und rebellisch, dann wieder nett und liebenswert. Natürlich hat sie da auch mit ganz gewöhnlichen Problemen wie Trennung der Eltern, Streit mit der besten Freundin, Unsicherheit und dem „Zum-ersten-Mal-verliebt-sein“ zu kämpfen. Zu den anderen Charakteren lässt sich nicht viel sagen, da keiner eine wirklich entscheidende Rolle in dem Buch spielt. Es geht sehr viel mehr um Sammies eigene Gefühlswelt.

Stil und Sprache:

Der Stil von Carolyn Mackler ist locker und voller Humor. Das Buch liest sich daher auch recht schnell und kommt einem mit den knappen 205 Seiten etwas zu kurz vor. Besonders gut gefallen haben mir Sammies Listen, die sie immer wieder geschrieben hat, da diese wirklich gelungen waren und mich häufiger zum Lachen gebracht haben 

Handlung:

Leider hat mir bei diesem Buch die Handlung gefehlt. Es ist nichts Entscheidendes passiert, die Figuren haben keine Entwicklung durchgemacht und es war größtenteils einfach langweilig. Klar, Sammie geht mal mit ihrem Hund Penny spazieren und trifft sich mit Phoebe, aber richtig passiert ist nichts. Schade.

Fazit:

Ein nettes und lustiges Jugendbuch, bei dem die Handlung leider etwas zu kurz kommt.

Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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