Dirk-Radtke

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18 Bücher, 14 Rezensionen

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

dark fantasy, steampunk

Zeitlose Engel

Annie Bertram , Markus Heitz , Jeanine Krock , null null
Fester Einband: 175 Seiten
Erschienen bei Ubooks, 26.05.2011
ISBN 9783939239048
Genre: Sachbücher

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

der rote ozean, dystopie, sarkastisch, fantasy, marcel rené klapschus

Der Rote Ozean

Marcel R Klapschus
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 30.03.2011
ISBN 9783940767639
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Jahre 2027 entbrennt ein verbitterter Krieg zwischen Christen und Moslems, ausgelöst durch eine unglaubliche Erscheinung, deren Vernichtung den drohenden Untergang der Menschheit nach sich zieht, und in einem immer verbisseneren Kampf endet. In diesem Chaos findet sich der junge Halb-Araber Brian wieder, der tiefer in die Ereignisse verwickelt ist, als er eigentlich glaubt. An der Stelle beginnt eine Erzählung, welche sich aus den Genres Fantasy, Drama und Science Fiction zusammensetzt, die der Autor Marcel Klapschus in eigenem Schreibstil verständlich rüberbringt. Dabei verzichtet er auf unnötige Ausweitungen diverser Situationen, sodass sich das Buch weiten teils „auf den Punkt gebracht“ liest. Man durchläuft ein Endzeitszenario, welches in der beschriebenen Form ungerne erlebt werden möchte, zumal sich einige Szenen bildlich im Kopf festsetzen. Leider bleiben für den Leser am Ende einige Fragen, die der Text aufwirft, unbeantwortet, was aber vom Autor durchaus gewollt ist, und zu tieferem Nachdenken anregen soll! Für alle Quereinsteiger der erwähnten Genres finde ich dieses Buch als Empfehlenswert, da es so gut wie keines der Genreverwandten Klischees bedient, sondern im eigenen, auserwählten Stil daherkommt.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

to-do-liste, claudius pläging, witzig, humor, trennung

Häkchen-Harakiri

Claudius Pläging
Flexibler Einband: 134 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 01.03.2011
ISBN 9783940767660
Genre: Romane

Rezension:

Konrad Roth ist ein Durchschnittstyp, der sein Leben aufgrund selbstangeeigneter Ängste und Phobien in ein komplexes Wirrwarr verstrickt hat. Alltägliche Situationen gestalten sich als kaum überwindbare Herausforderungen, welche der Protagonist jedoch in komplizierten Manövern zu überwinden weiß. Inmitten dessen Ohrfeigt ihn das Schicksal, als seine Freundin ihn während einer peinlichen Handlung erwischt und verlässt. Für Konrad bricht eine Welt zusammen, die er nun konsequent reduziert, seinen Job an den Nagel hängt, um mit Hilfe einer selbsterstellten, 10 Punkte umfassenden, To-do-Liste sein Leben in eine neue Bahn zu lenken. Doch diese Liste gebietet ihm die Realisation diverser Dinge, vor denen er sich bislang gedrückt hat, sie aber in seinem Innersten gerne gelebt haben wollte…
An dieser Stelle beginnt eine wunderbare, humorvolle Geschichte, welche den Leser von den ersten Worten an in den Bann zieht, der Gesichtsmuskulatur ein dauerhaftes Grinsen aufzwingt, und den Händen befiehlt, das Buch nicht mehr wegzulegen!
Der Autor Claudius Pläging hat mit seinem Erstling „Häkchen-Harakiri“ einen bemerkenswerten Roman geschrieben, der sich mit Witz und Heiterkeit von manch anderer Gegenwartslektüre abhebt! Durch seinen lockeren Schreibstil gleitet der Leser ungebremst durch die Seiten, auf denen ihn würziger, knackiger und niveauvoller Humor erwartet, und die Bauchmuskeln nach Beenden der Lektüre um einiges gestrafft hat. Comedy vom Feinsten, wenn auch ein wenig kurz, dafür aber brillant, und in jeder Hinsicht auf den Punkt gebracht! Ein Buch zum genießen und ablachen, ich bin schon sehr auf den Nachfolger gespannt!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

serienmord, korruption, intrigen, kälte, tokio

Tokio im Jahr null

David Peace , Peter Torberg
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453675315
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Innerhalb eines korrupten und verlogenen Polizeisystems ermittelt Inspektor Minami auf einsamer Flur nach einem Serienmörder. Ein Täter ist bald gefunden, doch die Spuren führen weiterhin in die Vergangenheit und in den Untergrund, wo jeder ein anderer sein könnte, jeder ein anderer zu sein scheint und der ebenfalls gestörte Protagonist in einem Gewirr aus Verbrechen und Lügen hineingeräte, bis er selber in größte Gefahr gerät...
Die Geschichte spielt im zerbombten Tokio 1945/46, wo sich jeder der Nächste ist und um sein Überleben kämpft. Keine Plattform also für effiziente Ermittlungen in Mordfällen, Improvisation ist gefragt, Tricks und Kniffe sind vonnöten, um Informationen gegen Geld und Geld gegen Informationen einzutauschen. Dabei werden die Hintergründe der damaligen japanischen Lebenseinstellung gut gezeichnet. Nicht zu ausführlich, dass es der Geschichte Schaden zufügt, aber effizient genug, um dem Gesamtbild des Romans einen besonderen Ausdruck zu verleihen.
Wer David Peace kennt, weiß, worauf er sich bei dem Autor einlässt. Es handelt sich nicht um eine entspannende Kaminfeuerlektüre, Peace`s Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber gewaltig, die beschriebenen Szenarien durchweg düster, kalt und von keinerlei positiver Emotion behaftet. Was dieses, sowie seine vorangegangenen Werke so einzigartig macht. Die ständigen Satzwiederholungen, und der permanente rasante Wechsel zwischen Beschreibungen und Gedanken treten den Leser quasi noch direkter in die Geschichte hinein, lassen die dort handelnden Person bildlich und beinahe greifbar erscheinen!
Nach Peace`s gelungenem Red-Riding-Quartett ein gelungener Auftakt zur folgenden Tokio-Trilogie. Einzig verwirrend ist der Wust japanischer Namen und Ortschaften, die fremd und alle gleich klingen. Zettel und Stift sind sehr nützlich, um die Story reibungslos zu genießen.

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Tags: böse, intrigen, kälte, korruption, lügen, serienmord, spannung, tokio   (8)
 

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

bizarro fiction, fantasy, erotik, horror, candyland

Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Was dem Leser des Werkes „Die Kannibalen von Candyland“ zuerst ins Auge springt, ist die wunderbare Aufmachung des Buches. Die dominierende Farbe Pink vermittelt die Süße des Candylands, die sehr detailiert gezeichnete Candyfrau lässt erste Rückschlüsse auf eine phantasievolle Story zu, was die Blutspritzer gezielt untermauern. Der ahnungslose Leser ist somit sofort informiert: Es ist kein Mainstream, sondern bizarres zu erwarten! Blut und Süßigkeiten sind zwei verschiedene Dinge, die auf den ersten Blick nicht zueinander passen, es dann aber doch tun, denkt man etwas intensiver darüber nach.
Dem Layout konsequent angepasst, sind auch die 160 Seiten in rosa gehalten. In der Erwartung, bereits auf Seite 15 komplett erblindet zu sein, steht dem eine überraschende Erfahrung gegenüber, denn die auffällige Farbe behindert den Lesefluss in keinster Weise.
Die Geschichte erzählt von Franklin, einem eigenwilligen Kautz, dessen Lieblingsfarbe Rot ist. In seiner Manteltasche trägt er das kleine Kätzchen „Crabcake“ mit sich herum, in seinem Spazierstock steckt ein Degen. Er fürchtet sich vor so ziemlich allem. Ob das an den schrecklichen Erfahrungen aus seiner Kindheit liegt? Dort nämlich begegnet er der Candyfrau zum ersten Mal. Doch diese Begegnung ist alles andere als „süß“. Franklin muss miterleben, wie sie anderen Kindern, darunter auch seine Geschwister, mit ihrem überwältigenden Erdbeerduft den Willen raubt, um sie anschließend aufzufressen. Keine schöne Sache, weshalb er sich schwört, die Existenz der Zuckermenschen zu beweisen, indem er mindestens einen von ihnen fängt.
Es vergehen viele Jahre, bis er die Gelegenheit bekommt, das unterirdische Candyland zu ergründen. Was sich anfänglich als eine Art Schlaraffenland offenbart, entpuppt sich als feindseliges Gebiet für normale Menschen wie ihn.
An dieser Stelle beginnt die Phantasie des Autors ihr abstraktes Eigenleben zu entwickeln. Er entführt den Leser in eine surrealistische Welt, in der die Dinge zwar laufen, wie sie sollen, aber eben dann doch nicht. Es entwickelt sich eine abstruse Beziehung zwischen Franklin und der im Candyland lebenden Candyfrau. Teilweise verstörend und erschreckend, blutig und gemein, aber der Leser wäre zutiefst enttäuscht, würde ihn aufgrund von Klappentext und Cover etwas anderes erwarten.
„Die Kannibalen von Candyland“ ist ein kurzes Buch ohne nennenswerten Tiefgang. Dafür bietet es jede Menge Spaß, sofern sich der Leser auf diese Art Lektüre einlässt. Wer sich für bizarre Geschichten öffnen kann, dem sei dieses Werk wärmstens empfohlen!
Und wer nach Beendigung des Buches noch immer an der Existenz von Candyland zweifelt, der reibe das Cover, und genieße den betörenden Erdbeerduft…

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 7 Rezensionen

psychopath, thriller, gift, san francisco, opfer

Ohne Gnade

Thomas White , Friedrich Pflüger
Flexibler Einband: 537 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 08.05.2009
ISBN 9783426501337
Genre: Krimi und Thriller

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192 Bibliotheken, 0 Leser, 6 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, mord, neuseeland, christchurch, rache

Der Tod in mir

Paul Cleave ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.08.2010
ISBN 9783453435117
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Edward Hunter hat sich von seinem Vater Jack, einem Serienmörder, nach dessen Verhaftung weitgehend abgekapselt. Er führt ein ruhiges Leben mit Frau und Kind, bis ihn das Schicksal brutal aus der Bahn wirft: Seine Frau wird bei einem Banküberfall getötet!
Edwards Leben ist zerstört. Und in Polizeikreisen wird er als tickende Zeitbombe gehandelt, weil er aller Vermutung nach die "Mördergene" seines Vater in sich trägt, die jederzeit sein Handeln bestimmen könnten. Als dann auch noch seine Tochter entführt wird, nimmt das Unheil seinen Lauf!

Mit "Der Tod in mir" präsentiert Paul Cleave einen düsteren Thriller, der weit an seinen Erstling "Der siebte Tod" heranreicht! Der Schreibstil ist unverkennbar. Jedoch in melancholischer, geradezu psychedelischer Manier, was den Roman noch beängstigender wirken lässt! Die dadurch entstehende Tiefe bringt dem Leser die beschriebenen Situationen noch näher. Macht sie begreiflicher, fassbarer, und schlägt in eindrucksvoller Weise auf das Gemüt!
Ich denke, es wird noch einiges von Paul Cleave zu lesen geben, und darauf freue ich mich!!!

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

logan mcrae, schottland, krimi, aberdeen, serie

Blinde Zeugen

Stuart MacBride , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 605 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 17.08.2010
ISBN 9783442546831
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den Opfern sind die Augen ausgestochen, und die Augenhöhlen ausgebrannt worden. Dennoch leben sie. Aber sie schweigen. Zu tief steckt die Angst vor ihrem Peiniger in ihren Knochen.
Ein rassistischer Psychopath treibt in Aberdeen sein Unwesen. Ziel seiner Anschläge: Polnische Einwanderer. Es gibt keine heiße Spur. Nur Vermutungen und Spekulationen. Dazu trudeln zahlreiche Bekennerschreiben ein, deren Inhalte weitere Bluttaten voraussagen. Die auch geschehen!
Treibt ein klerikaler Spinner sein blutiges Unwesen? Oder liegen die Ursachen tiefer verwurzelt? In der Unterwelt Aberdeens, in der rivalisierende Mächte um die Vorherrschaft kämpfen?
Der Autor Stuart MacBride scheint mit seinem fünften Werk alles seiner schriftstellerischen Fähigkeiten gegeben zu haben. Obwohl der Einband einen „Thriller“ verspricht, liest sich das 608 Seiten starke Buch doch durchweg mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Die Sprüche sind derb, die Beschreibungen ausgefeilt. Kopfkino vom Feinsten. Wie aus den vorherigen Romanen gewohnt, liefert MacBride eine mit einigen Nebenstorys verwobene Hauptgeschichte, in welche der Trupp um Detective Sergeant Logan McRae wieder einmal brillant in Szene gesetzt wird. Die Dialoge sind deftig, die Story rasant und in sich abgeschlossen. Demnach ist es nicht zwingend erforderlich, die vorab erschienenen Werke kennen zu müssen. Wer MacBride mag, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht werden!
Mein einziger negativer Einwand: Das „Taschenbuch“ ist in einer überdimensionierten Größe erschienen, was auch als „Kofferbuch“ hätte bezeichnet werden können. Verantwortlich dafür sehe ich die unnötig großen Seitenränder und das schwere Papier, was den Preis gegenüber anderen Taschenbüchern mit gleicher Seitenzahl gleich um 5 Euro übersteigt! Hier wird versucht, den Leser auf den Arm zu nehmen, obwohl es der Verlag mit dem Buch eines derart populären Autors eigentlich nicht nötig gehabt hätte…

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

anthologie, konzept, thriller, weltuntergang, jacob nomus

Das Konzept

Jacob Nomus
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei alea, 01.09.2010
ISBN 9783000321061
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdenken, Schmunzeln, in sich kehren…
Die drei Begriffe fallen mir ein, wenn ich den Gesamteindruck der Anthologie „Das Konzept“ mit wenigen Worten beschreiben sollte.
Alle 14 Kurzgeschichten bewegen sich auf gleich hohem Niveau, was sowohl den Anspruch, Intellekt und die virtuos geführte Erzählweise betrifft. Auch wenn die einzelnen Geschichten nicht unterschiedlicher hätten sein können, führt sie der Autor konsequent an einem roten Leitfaden entlang, der sich an der Suche nach dem Sinn des Lebens orientiert. Die Ausführungen kommen mal humorvoll, mal ernst oder surrealistisch daher. Es sind eben Geschichten aus dem dritten Jahrtausend, die mit viel Liebe, Gefühl und philosophisch angehauchter Feder verfasst worden sind. Demnach handelt es sich nicht um ein Werk, dem auf die schnelle eine kleine Erzählung für Zwischendurch entlockt werden kann. Der Leser sollte sich vielmehr die Zeit nehmen, die Geschichten in aller Ruhe zu genießen, sowie die nötige Muße aufbringen, sich am Ende noch einmal gedanklich darauf einzulassen.

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Tags: anthologie, dante, douglas adams, jacob nomus, john lennon, jorge luis borges, konzept, mathematik, schach, science fiction, thriller, weltuntergang   (12)
 

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125 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

thriller, wissenschaft, gott, teilchenbeschleuniger, religion

Credo

Douglas Preston , Katharina Volk (Übers.)
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2009
ISBN 9783426500477
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich von "Canyon" ein wenig enttäuscht war, habe ich mich vom Klappentext zu "Credo" verleiten lassen, das Buch zu kaufen.
...eine Maschine, die angeblich mit Gott reden kann...
Preston schreibt wieder einmal glatt, gebügelt, gut lesbar und ohne jeglichen Makel. Die Story baut sich spannend auf, verharrt dann in einer Endlosschleife, und eine Nebengeschichte scheint das Buch dominieren zu wollen. Nicht dass sie an den Haaren herbeigezogen oder völlig fehl am Platze wäre, aber sie überdeckt den eigentlichen Inhalt doch zu weiten Teilen. Oft habe ich beim Lesen gedacht: Mann, wann geht denn die Geschichte endlich weiter...!
Somit habe ich das Buch zum Ende hin nur noch quergelesen, nur um zu wissen, wie die Story endet. Ich habe bei Preston den Eindruck, er habe gute Ideen, die er nicht ganz umzusetzen weiß, weshalb er seine Romane dann mit einer Randgeschichte aufplustert, damit die Bücher nicht zu kurz geraten. Im Duo mit seinem Partner Child gelingen die Geschichten weitaus besser!

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209 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

erdbeben, thriller, los angeles, mord, psychopath

Das Inferno

Richard Laymon , Stefan Rohmig
Flexibler Einband: 639 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.06.2010
ISBN 9783453675827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Laymon schreibt sich ein Erdbeben herbei, und schafft damit wieder einmal eine geeignete Plattform, skurrile Psychopathen Amok laufen zu lassen! Der Plott ist einfach strukturiert, drei Geschichten werden parallel erzählt, bis sie am Ende, klar, zusammenlaufen. Das Buch besticht mit seinen schwarzhumorigen Gedankengängen, wenn sich der Autor in den Protagonisten Staney hineinversetzt. Ich habe oft schmunzelnd mit dem Kopf geschüttelt, wenn ein morbider zu Papier gebrachter Gedanke den anderen jagte. Eben ein Laymon wie man ihn kennt und erwartet. Dazu sei ewähnt, dass der Roman bereits 1995 erschien, es aber erst jetzt in die deutschen Buchläden geschafft hat. Was aber den eingefleischten Laymon-Fan nicht davon abhalten sollte, sich dieses Werk zu Gemüte zu führen. Natürlich geht es im Laufe der Erzählung auch um Höschen, Nippel und Brüste! ;) Wie gesagt, eben ein Laymon...! ;)
Man mag ihn, oder mag ihn nicht..
Für meinen Geschmack hätte das Buch um einige Seiten/Dialoge/Handlungen gekürzt werden können. Ansonsten ein wunderbarer Laymon!

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Tags: blut, brüste, gewalt, höschen, killer, laymon, nippel, psychopathen, sex   (9)
 

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1.578 Bibliotheken, 6 Leser, 13 Gruppen, 210 Rezensionen

thriller, psychothriller, schizophrenie, therapie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Therapie" ist das letzte Buch, welches ich von Fitzeks erschienenen Werken gelesen habe. Der Plott gefiel mir aufgrund des Klappentextes nicht...
Jetzt bin ich durch und kann das Buch nur weiterempfehlen! Die Geschichte ist in sich schlüssig und bis auf die letzte Seite unvorhersehbar. Ein Hochgenuß deutscher, literarischer Handwerkskunst!!
Fitzek sei Dank!

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163 Bibliotheken, 3 Leser, 11 Gruppen, 43 Rezensionen

oktoberfest, münchen, thriller, geiselnahme, anschlag

Oktoberfest

Christoph Scholder
Fester Einband: 603 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 12.08.2010
ISBN 9783426198889
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

München.
Oktoberfest.
70.000 haben sich auf der Wiesn versammelt um ausgelassen zu feiern, den Alltag zu vergessen oder sich vom Rummel berauschen zu lassen. Niemand der fröhlichen Besucher würde einen Gedanken daran verschwenden, Opfer eines heimtückischen Anschlags zu werden. Deutschlands größtes Event ist Videoüberwacht, die Polizei in Alarmbereitschaft. Und wer sollte einen solch wahnsinnigen Plan ausarbeiten, das komplette Oktoberfest in seine Gewalt zu bringen…?
Und wie…?
Giftgas!
Jedes einzelne Festzelt ist mit entsprechenden Leitungen bestückt, vor deren Gebrauch die Täter nicht zurückschrecken. Ihre Vorgehensweise ist brutal, gnadenlos, und genauso unvorstellbar wie deren Lösegeldforderungen an das Land. Ein eigentlich unausführbares Szenario wird in die Tat umgesetzt, in dem Polizei, SEK und der Staat wie hilflose, durchschaubare Figuren in einem schier aussichtslosen Spiel wirken.

Mit seinem Erstling „Oktoberfest“ legt der 1967 in Tübingen geborene Autor Christoph Scholder einen Thriller der Meisterklasse vor. Kurze prägnante Sätze, detailierte Beschreibungen und ein enormes Hintergrundwissen nageln den Leser solange auf seinem Lieblingsplatz fest, bis er die über 600 flüssigen und durchweg spannenden Seiten gelesen hat. Scholders gradlinigem Schreibstil ist gleich ab der ersten Seite zu folgen. Die Sätze sind bis auf das wesentliche abgeschliffen, was den Lesegenuss samt Informationsgehalt gleich um ein mehrfaches hebt. Und wer aufgrund des Klappentextes eine an den Haaren herbeigezogene Story vermutet, der wird im Verlauf der sich zunehmend manifestierenden Geschichte eines besseren belehrt. Die Hintergründe sind knallhart recherchiert, der Plot ein unanfechtbares Monument.

Mein Fazit:
Nach Sebastian Fitzek läuft nun ein weiteres Schlachtschiff in den Hafen deutscher Thriller-Autoren bei Droemer-Knaur ein, was ich mit uneingeschränktem ‚Chapeau‘ begrüße. Scholders Debüt ist Fulminat und bereichert das Spektrum unserer Autoren um ein vielfaches!

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1.281 Bibliotheken, 12 Leser, 13 Gruppen, 166 Rezensionen

thriller, berlin, psychothriller, amnesie, unfall

Splitter

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.06.2009
ISBN 9783426198476
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Splitter ist Fitzeks zweiter, von mir gelesener Roman, der mich von den Fähigkeiten des Meisters restlos überzeugt hat! Gleich nach den ersten Seiten nimmt der Roman Fahrt auf, die bis zur letzten Seite einer Abfahrt ohne Bremse gleicht. In jedem Kapitel wird der Leser in ein weiteres Labyrinth unvorhersehbarer Dinge geführt, was den Druck, unbedingt weiterlesen zu müssen, mit jeder Seite forciert! Den Inhalt gleich nach dem ersten Lesedurchgang chronologisch wieder zu geben ist schier unmöglich, da sich die Ereignisse der Story überschlagen. Meiner Meinung nach ist das auch nicht unbedingt notwendig, da ich der Überzeugung bin, der Roman kann blind gekauft werden!!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

amoklauf, horror, amok, psychothriller, thriller

Vergeltungsschlag, m. Audio-CD

Dirk Radtke
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 27.09.2010
ISBN 9783940767578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: amok, amoklauf, angst, gewalt, horror, misshandelt, psychothriller, schule, thriller, unterdrückung, verzweiflung   (11)
 

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1.266 Bibliotheken, 15 Leser, 16 Gruppen, 196 Rezensionen

thriller, hypnose, klinik, psychothriller, berlin

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es gibt Autoren, um die viel Wind um nichts gemacht wird. Dazu gehört Herr Fitzek eindeutig nicht!!!
"Der Seelenbrecher" ist in seiner Grundform das altbekannte Katz- und Mausspiel, jedoch in eine düstere, fein ausgedachte Szenerie gepackt, die mit ausgefeilten Charakteren bestückt wurde. Ein Schockmoment jagt den anderen, sodass es dem Leser kaum möglich ist, den Roman - hat er ihn einmal begonnen - aus der Hand zu legen. Die zunehmend in sich verstrickende Handlung weiß der Autor am Ende geschickt zu entwirren, es bleibt keine Frage (bis auf eine) mehr offen. Aber auch dazu gibt es eine Lösung, die der Leser selber herausfinden muss. Ich schaute überrascht, aber gleichzeitig erheitert, als ich die letzten Seiten laß!
Fitzeks Schreibstil ist flüssig und vor allen Dingen clever, da sich Erklärungsbedürftige Darstellungen oder Situationen erst im folgenden oder übernächsten Satz beantworten, was das Niveau des Buches um ein vielfaches erhöht!
Alles in allem ist "Der Seelenbrecher" ein Roman, der seinen Platz in den Bestsellerlisten absolut verdient! Ich ziehe meinen Hut, und werde weiteres Geld in diesen Autor und seine Bücher investieren!!!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

horror, vernissage, aktuell, dirk radtke, durchgedreht

Vernissage

Dirk Radtke
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 16.07.2009
ISBN 9783940767288
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: blut, horror, konservieren, ödipus, sägen, schwarzer humor, splatter, tod, vernissage   (9)
 

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139 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

horror, hotel, bentley little, reata, wüste

Unheil

Bentley Little
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 20.03.2010
ISBN 9783404164059
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn es darum geht, Horror in den alltäglichen Facetten des Lebens zu entdecken, Realitätsnah zu beschreiben und in glaubhaft packende Werke zu verfassen, sei Bentley Little als virtuos ausführendes Organ an erster Stelle erwähnt!
Mit seinem vierten, nun in Deutschland erhältlichen Buch „Unheil“, setzt der in Arizona geborene Schriftsteller seinen literarischen Werdegang in allerhöchster Qualität fort. Und der ihm, für sein erstes Buch „Furcht“ erteilte Bram-Stocker-Award, scheint ihn endlos zu beflügeln, die Ausführung seiner Geschichten bis ins kleinste, nervenzerreißendste Detail auszuführen.

Die im Originaltitel erschienen Story „The Ressourt“, beschreibt die zunächst harmlos beginnenden Erlebnisse einer vierköpfigen Familie, die in der in der Wüste befindlichen Hotelanlage „Reata“ einen entspannten Urlaub verbringen möchte. Doch schon bald entpuppt sich das angepriesene Ferienparadies nicht als solches. Irgendetwas scheint mit, in, oder an der Anlage nicht zu stimmen. Seltsame Ereignisse mehren sich, ein Gärtner ergibt sich diabolisch anmutenden Tänzen, und am Boden des traumhaft angelegten Pools lauert etwas gefährliches, was einigen Gästen den Badegenuss versagt. Außerdem verändern sich die Verhaltensweisen der Mitarbeiter. Zuerst zuvorkommend, pöbeln sie in gewissen Situationen, führen die Gäste vor, und nötigen sie, an fragwürdigen Animationsprogrammen teilzunehmen. Doch trotz, im Verlauf der Geschichte, anhäufender Missstände, scheinen die Gäste samt Protagonisten die bedrohlichen Dinge nur halbherzig in sich aufzunehmen, scheinbar sogar zu vergessen, was letztendlich auf den Einfluss der Ferienanlage zurückzuführen ist. Die einen bizarren Hintergrund aufzuweisen hat, der dem Leser am Ende der Erzählung in einfachen Worten beigebracht wird.

Der Autor Bentley Little spielt wieder einmal mit der Phantasie der Menschen, indem er banalen Situationen einen Hauch Unglaubwürdigkeit impliziert, woraus er den Stoff erzeugt, aus dem seine Geschichten gestrickt sind. Und das tut er auf erschreckende, glaubwürdige Art und Weise!

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