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deutschland, germanroamers, bildband, dumont

German Roamers - Deutschlands neue Abenteurer

German Roamers
Fester Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 12.02.2018
ISBN 9783770188840
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich mache selber gerne Fotos und mag tolle Bilder, vor allem Landschaftsaufnahmen. So bin ich auch immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspirationen. Von den „German Roamers“ hatte ich bisher nichts gehört. Als ich dann den Bildband in meinen Händen hielt, war ich positiv überrascht. 
Das Buch hat schon einiges an Gewicht. Dafür hat es aber auch einen hochwertigen, stabilen Einband. Darin finden sich dann auf ca. 257 Seiten tolle Fotos und Berichte von den 14 Hauptakteuren. Die Gruppe der „German Roamers“ (übersetzt „Deutsche Wanderer“) setzt sich aus jungen Männern zusammen, die sich über Instagram gefunden und organisiert haben. In einer der beantworteten Fragen, warum keine Frauen im Team sind ist die Antwort: „Das hat bei uns absolut keinen speziellen Grund. Damals waren es quasi nur Jungs, die sich in diesem Bereich bewegt haben.“ Bis heute hat sich daran auch nichts geändert. Zu Gründerzeiten handelte es sich ausschließlich um Amateure. In den Jahren hat sich das aber gewandelt. Nun arbeiten viele aus der Gruppe hauptberuflich als Fotografen.
Der Inhalt gliedert sich wie folgt: unter „Grandiose Abenteuer“ erfahren wir wer die „German Roamers“ sind und wie alles begann. Dann kommt der Verweis auf eine „Blick hinter die Kulissen“ und „die besten Fototipps“. Der Hauptteil beinhaltet die „Atemberaubenden Orte“. Beginnend mit „Up-North“ wo sich Fotos von der deutschen Küstenlandschaft, dem Hinterland und der Heide finden. Dann kommt „Right in the Heart“ mit der „hügeligen Mitte“ Deutschlands. Bilder aus dem Ruhrgebiet findet man hier nicht. Eher Fotos aus der MIttelgebirgslandschaft. Zum Schluss geht es dann „At the very Top“ und somit in die Bayrischen Alpen, wo damals alles angefangen hat.
Die Fotos sind schon beeindruckend. Teilweise gehen sie über zwei Seiten. Neben einer Ortsbeschreibung findet sich oft ein kurzer Text, mit der Entstehungsgeschichte der Fotos. Jeder „Roamer“ hat seine eigene Handschrift. Da finden sich Fotos ohne oder mit Personen, mit Tieren, Burgen, Seen und Flüssen, Sonnenaufgangs- und Untergangsimpressionen …….. Alle haben aber eines gemeinsam. Sie zeigen Orte in Deutschland aus einer dem Betrachter neuen Perspektive. Mir haben unter anderem die Bilder der Hängeseilbrücke im Handstück und vom Baumwipfelpfad in Waldbröl gefallen. Die Fotos inspirieren und machen Spaß an mehr! Sie sind entstanden als „Liebe zu eigenen Heimat“ und das kann man bei jedem der Bilder spüren.
Unter „Unvergessliche Momente“ findet sich die Rubrik „10 Fragen an…“ die einzelnen Mitglieder der „Roamers“. Diese unterscheiden sich bei allen und geben Informationen zu den einzelnen Interessen, Motivationen, Zielen und noch vieles mehr. Hier erfahren wir auch das Alter und den Beruf der Mitglieder und Informationen zu der genutzten Hardware.
Unter „Hinter den Kulissen“ begleitet der Leser die „Roamers“ und steht mit ihnen um 3.20 Uhr auf um einen aufregenden Tag zu erleben. Dieser Endet  erst am späten Abend, bevor er bei Sonnenaufgang von neuem los geht.
Besonders habe ich mich auch über „die besten Fototipps“ gefreut. Hier konnte ich auch viel für mich als Hobbyfotografen mitnehmen. Trotzdem blieb aber auch ein wenig Wehmut. Warum??
Nun ja! Zu den Gründerzeiten der „Roamers“ handelte es sich in erster Linie um jugendliche Mitglieder ohne spezielle Erfahrungen oder Equipment. Es war vielmehr ein Versuch, einen eigenen Stil zu etablieren. Dies hat sich über die Jahre verändert und aus den einzelnen Mitgliedern sind viele Berufsfotografen geworden, die mit den Fotos ihren Lebensunterhalt gestalten. So finden sich bei der Hardware fast durchgehend hochpreisige Kameras und Objektive. „Fast standardmäßig gehört heutzutage auch eine Drohne in das Repertoire eines Fotografen“. Die Nachbearbeitung wird mit PhotoShop durchgeführt. und die im Artikel beschriebene App „PhotoPills“ kostet im App Store gut 11 Euro. Dies desillusioniert mich als „Anfänger“ und ich hätte mir hier ein wenig mehr Tipps und Hilfe aus Anfängersicht gewünscht. Und wenn man schon die schönes Seiten Deutschlands präsentieren möchte, warum benötigt man so viele Anglizismen? Ob hier auch an eine bessere Vermarktung der „German Roamers“ gedacht wird?

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Blindes Vertrauen

Erik Weihenmayer
Fester Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 10.11.2017
ISBN 9783770166824
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich bin ein wenig hin und hergerissen! Zu aller erst bin ich von dem Buch enttäuscht, von dem Buch. Der Titel, das Buchcover und die einleitenden Worte von Jon Krakauer lassen ein spannendes Abenteuer in den Fluten des Grand Canyon erwarten. Das dabei der Autor Erik Weihhenmayer blind ist und man dann vom „Blinden Vertrauen“ spricht unterstreicht dann noch mal die zu erwartenden Story. Ich stand selber mal am Grand Canyon und bin war auch schon einmal im „seichten Wasser“ des Colorado River raften. Das hat meine Neugier nach dieser Geschichte noch einmal gepuscht. Wie kann ein Blinder das schaffen, wo schon sehenden Menschen mit Problemen zu kämpfen haben. 
Natürlich findet man auch die Passagen im Buch, in denen auf die Kayaktour und den damit verbundenen Vorbereitungen, Schwierigkeiten und Strapazen erzählt wird. Im großen und ganzen ist es aber auch eher, wie auch schon „Viking“ in seiner Rezension geschrieben hat, eine Biographie von Erik Weihenmayer.
Mein Kopf musste also umdenken und sich auf eine „ganz andere“ Geschichte einlassen. Trotzdem hatte ich immer die Erwartung, das es nun endlich los geht und die Kayakfahrt beginnt. Da muss man aber gannnnz schööön laaaaange warten. In kurzen Abschnitten wird sein erster Kontakt mir dem Kayak und dem Wildwasser beschrieben, die Probleme mit den Funkgeräten (die er braucht, um sich durch die problematischen Stellen leiten zu lassen) und den Vorbereitungen auf südamerikanischen Flüssen. Den größten Teil des Buches geht er aber auf seine Lebensgeschichte ein. 
Der im Alter von 13 Jahren an einer Augenerkrankung erblindete Erik Weihenmayer hat sich schon früh dem Extremsport verschrieben. Und so erfahren wir in dem Buch seine Geschichte von seinen Jahren als Ringer in der Schülermannschaft, seiner Besteigung des Mount Everest, seinen Freunden und Weggefährten, den vielen Projekten an denen er aktiv mitarbeitet und seine „aufwühlende“ Geschichte bei der Adoption seines Sohnes Arjuhn. Sein Einsatz für behinderte Menschen  ist schon einmalig. Mit der Organisation „No Barrier USA“ hat er schon viel erreichen können. Aber ich möchte auch nicht so viel verraten. 
Ich brauchte Zeit, meine Erwartungen an das Buch „abzuändern“ und mich auf eine ganz andere Geschichte einzulassen. Klar erwischte ich mich immer wieder dabei zu denken „jetzt geht es los“ musste mich aber immer wieder zurückschrauben und auf ein neues Abenteuer einlassen. Einige Passagen sind seht pathetisch geschrieben, was durchaus an der Übersetzung aus dem amerikanischen liegt und ziehen sich sehr. Ach ja! Und dann kommt auch noch die Bezwingung des Colorado River im September 2014.
Lassen Sie sich also bitte nicht vom Titel des Buches mitreissen, wie es mit ergangen ist. Sein Sie offen für ganz viele Abenteuer von Eric Weihenmayer und der Geschichte seines Lebens. Im Buch finden sich ein paar farbige Fotos des Autors, welche seine Erlebnisse begleiten. Wer mehr über ihn erfahren möchte kann sich auf der Homepages des Autors ein eigenes Bild machen.
Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, wie viele Sterne ich vergebe. Der Umschlag und die mitreissenden einleitenden Worte sind eine „Mogelpackung“ und verdienen nur drei Sterne. Wenn man sich auf den Inhalt einlässt und Interesse an der Lebensgeschichte hat, dann verdient es vier Sterne. 

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Stefan Loose Reiseführer USA, Der Osten

Nick Edwards , Charles Hodgkins , Steven Horak , Stephen Keeling
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 05.10.2017
ISBN 9783770178674
Genre: Sonstiges

Rezension:

In dem Reiseführer USA - der Osten bietet Stefan Loose mit seinen Travel Handbüchern einen gut sortierten kompakten Reiseführer an. Das neunköpfige Autoren-Team lebt selber in den USA und kann so aus „erster Hand“ berichten.
Nachdem wir in diesem Jahr das erste Mal mit unseren Kindern in Florida waren, haben wir Gefallen an der Ostküste gefunden. In Vergleich zur Westküste herrscht hier ein völlig anderer Lebensstil. Im Familienkreis haben wir beschlossen, im kommenden Jahr wieder an die Ostküste zu fliegen. Wahrscheinlich wird es auch wieder Florida werden. Aber auch die anderen Ostküstenstaaten und Städte haben unser Interesse geweckt. So steht auch mal New York, Washington DC und Chicago auf der Wunschliste unserer Kinder.
Anders als bei anderen Reiseführern gibt es hier keine herausnehmbare Faltkarte. Die Karten sind am Schluß des Buches zu finden. Dies sollte aber eigentlich nicht unbedingt eine Rolle spielen, da man sich meist gesondertes Kartenmaterial über die Zielregion zulegt. Die Karten diesen mehr dem groben Überblick. 
Der Aufbau gleicht anderen Reiseführern. Zu Beginn gibt es eine Auflistung der Highlights. Dies sind auch in einem Routenplaner aufgenommen und dienen zur Orientierung. Insgesamt gibt es sieben Tourenvorschläge und spätestens da merkt man, was es alles zu entdecken gibt.
Wer noch nicht in den USA war, bekommt in den „Travelinfos von A bis Z“ auf gut 30 Seiten Tips und Hinweise zum Land. Man sollte einen Augenmerk auf die Einreiseformalitäten legen, damit man bei der geplanten Reise wirklich alles zusammen hat. Um Land und Leute zu verstehen, sollte man sich auch das Kapitel „Geschichte“ ansehen. Von den „ersten Bewohnern“ bis zum „21. Jahrhundert“ findet man auf einer Zeitleiste und in einem informativ geschriebenen Text eine ausreichenden Abriss über die amerikanische Geschichte. 
Dann geht es los. Auf 600 Seiten werden die einzelnen Reiseziele umschrieben. Von New York City, Mid-Atlantic, New England, den Great Lakes, der Capitol Region geht es in den Süden, Florida und Louisiana. Hier finden sich Städte, Sehenswürdigkeiten, Parks und viele andere Besonderheiten. Um sich zurecht zu finden gibt es eine Auflistung von Übernachtungsmöglichkeiten, Essen, Unterhaltung, Information, Nahverkehr, Transport (Busse, Fähren, Eisenbahnen, Flüge). So lassen sich mühelos Adressen, Preise, Öffnungszeiten und Touristeninformationen herausfinden. Ein kleiner stilisierter Koffer unterstreicht, wo es den Autoren am besten gefallen hat. Der Reiseführer spart an Fotos, bringt aber dafür viele Themen mit. So sind über das komplette Buch besondere Themen hervorgehoben, wie z.B. „Andy Warhol“, "Chicagos architektonische Highlights", "Indy 500", "der Delta Blues", "Mardi Grass" und viele andere.
Wer meine Rezensionen kennt weiss auch, das ich immer noch einmal einen Augenmerk auf die Familienfreundlichkeit lege. Auf Seite 46 gibt es eine halbe Seite Infos zum Urlaub mit Kindern. Viel ist das nicht, aber immerhin ist ein Link zu einem Verzeichniss von Veranstaltungen und Aktivitäten für Kinder in den USA zu finden. Ansonsten muss man sich halt aus dem Reiseführer altersentsprechende Angebote selber heraussuchen.
Positiv finde ich auch im Anhang eine Liste von weiterführender Literatur aus den Bereichen:  Geschichte und Gesellschaft, Biografien, Unterhaltung und Kultur, Reiseberichte und Belletristik. Ebenso geht es um diverse Filme aus den vereinzelten Genres. 
Falls Sie bei Ihrer Reise Änderungen finden sollten, können Sie diese die Redaktion von Stefan Loose weitergeben.
❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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Auf alles vorbereitet - Lifehacks für draußen

Jens Bey , Marie Geißler
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 18.10.2017
ISBN 9783770184828
Genre: Humor

Rezension:

Aus der Reihe „Auf alles vorbereitet - Lifehacks für ….“ ist nun ein neues Taschenbuch erschienen. Hier geht es ebenso, wie im ersten Buch, um praktische Tips und Tricks. Diesmal jedoch nicht für „unterwegs“ sondern für „draußen“.
Das Buch richtet sich für alle Outdoor-Freunde und bietet auf gut 143 Seiten sage und schreibe 222 ultimative Tips. In vier großen Kapiteln geht es um:

die „Vorfreu-Zeit“ (Planen, Suchen, ….) das „Nichts wir raus!“ (Wandern und Haken, Radfahren und Biken ….) dem „Zu Hause auf Zeit“ (Einrichten und Bauen, Aufbewahren ….) „Satt und glücklich“ (Outdoor-Küche, Supermarkt Natur …..)


Hier erfahren wir, wie z.B. wie man einen Rucksack packt, seine Schuhe schnüren sollte, wie man „Wolken liest“, einen Taschenkocher selber herstellt, Feuerstellen errichtet und andere hilfreiche Anleitungen zum „Überleben“ in der Wildnis.


So wie schon im ersten Band finden sich auch hier wieder die 10 guten Gründe, warum man eine „Rolle Gaffa-Tape“, „Haargummis“ und „Wäscheklammern“ dabei haben sollte. Der Autor Jens Bey mag das Leben in der freien Natur und hat so einiges aus Lager. Die schönen ansprechenden Illustrationen kommen wieder aus der Feder von Marie Geißler. Einfach toll ist auch, das man das erste Haargummi schon mit dem Buch mitbekommt. 
Dieses Buch ist ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für Leute, die gerne draußen zu Hause sind. Sie werden sich wundern, wie viele "Ahhhs" und "Ohhhhs" sie zu hören bekommen, wenn sie das Buch aus Händen geben. Uns ist es auch so gegangen und bei unserer nächsten Reise werden ein paar Sachen mehr im Gepäck liegen. Welche, fragen sie? Schauen sie in das Buch und finden sie es raus. 

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Lonely Planets 1000 einmalige Reisen

Lonely Planet
Fester Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 05.10.2017
ISBN 9783829726696
Genre: Sonstiges

Rezension:


Auf gut 350 Seiten bietet das kompakte Taschenbuch aus der Lonely Planet Reihe „1000 einmalige …..“ viele tolle einmalige Reisen. Die Ziele sind auf dem ganzen Erdball verteilt und man ist beim Durchblättern immer wieder überrascht, was es alles so gibt.


Von „A" wie Ägypten bis „Z" wie Zugreise findet sich hier für jeden Geschmack etwas: schwindelregende Schluchten, atemberaubende Aussichtspunkte, Grandiose Kirchen und Kathedralen, Magisches Mittelalter, die höchsten Gebäude …….. . In kurzen Texten werden die Reiseziele und deren Besonderheit beschrieben. Es finden sich auch wirklich tolle Fotos der beschriebenen Orte. Im Index sind zum einen die beschriebenen Orte alphabetisch aufgeführt und zusätzlich noch die Sehenswürdigkeiten nach Themen sortiert.


Auf den ersten Seiten finden man „das Beste vom Besten“ mit einem schnellen Überblick der redaktionellen Tips.


Dieses Buch macht Lust auf mehr und man kann es nicht so schnell aus der Hand legen. Es ist eine tolle Geschenkidee für Leute, die gerne auf Reisen sind oder auch nur Interesse für das Besondere haben.



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Lonely Planets 1000 einmalige Erlebnisse

Lonely Planet
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 28.08.2017
ISBN 9783829726689
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf gut 350 Seiten bietet das kompakte Taschenbuch aus der Lonely Planet Reihe „1000 einmalige …..“ viele tolle einmalige Reise-Erlebnisse. Diese sind auf dem ganzen Erdball verteilt und man ist beim Durchblättern immer wieder überrascht, was es alles so gibt. 
Von „A" wie Ägypten bis „Z" wie Zugreise findet sich hier für jeden Geschmack etwas: Städte, Strände, Kunst, Sport, Natur, Festivals, Besinnliches…….. . In kurzen Texten werden die „Erlebnisse“ beschrieben. Es finden sich auch wirklich tolle Fotos der beschriebenen Orte. Im Index sind zum einen die beschriebenen Orte alphabetisch aufgeführt und zusätzlich noch die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten nach Themen sortiert. 
Auf den ersten Seiten finden man „das Beste vom Besten“ mit einem schnellen Überblick der redaktionellen Tips.
Dieses Buch macht Lust auf mehr und man kann es nicht so schnell aus der Hand legen. Es ist eine tolle Geschenkidee für Leute, die gerne auf Reisen sind oder auch nur Interesse für das Besondere haben.

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DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Florida

Axel Pinck
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 04.12.2015
ISBN 9783770177981
Genre: Sonstiges

Rezension:

Noch neun Tage und dann geht es endlich los nach Florida . Nachdem wir uns schon diverse Florida Reiseführer angesehen (und auch rezensiert) haben, kommt nun der letzte Reiseführer an die Reihe.

Bei dem Reiseführer handelt es sich um die dritte aktualisierte Auflage von 2016. Er ist also nun schon ein gutes Jahr alt (oder kurz darüber). Aus diesem Grund sollte es auch klar sein, das nicht alle Informationen oder Preisangaben aktuell und richtig sind.

Das Format ist gut geeignet für das Reisegepäck. Auf 432 klein bedruckten Seiten sind alle wichtigen Informationen zu Florida zu finden. Das Cover ist glatt und läßt sich bei Bedarf auch mal abwischen. Hinten ist eine Karte eingesteckt. Darauf finden sich Übersichtskarten zu Florida, den Florida Keys und den Everglades, der Gold Coast Süd und Nord, die Legende und eine Entfernungstabelle. Die gebührenpflichtigen Autobahnen sind eingezeichnet.

Vom Aufbau her unterscheidet sich dieser Reiseführer nicht von den anderen von uns getesteten Reiseführern. Zu Beginn gibt es „Wissenswertes über Florida“ wo es auf ca 14 Seiten Infos zu Natur und Umwelt, Wirtschaft, Geschichte, Gesellschaft und Architektur gibt. Auf den folgenden 20 Seiten gibt es dann „Wissenswertes für die Reise“.

Dann geht es eigentlich erst los. In fünf Kapiteln sind die einzelnen Landesteile Floridas aufgeführt. Die einzelnen Orte sind mit einem Verweis auf die Karte fett hervorgehoben. Hier finden sich dann Hinweise zu Aktivitäten, Übernachtungen, Essen und Trinken sowie Abend-Aktivitäten. Überall findet man Adressen, Links, Preise und Öffnungszeiten.
Der Autor Axel Pink bereist Florida schon mehr als 25 Jahre und hat in dem Reiseführer auch besondere Tips und Touren eingefügt. Dazu gibt es dann auch noch Karten und Fotos.

Das Thema „Mit Kindern unterwegs“ wird leider nur auf einer Seite abgehandelt . Generell wird da der „Sunshine State“ als kinderfreundlicher Staat beschrieben. Ein extra Kapitel mit Tips und Hinweisen für Familien findet sich nicht. Man muss sich im Reiseführer schon selber die Sachen heraussuchen und mit anderen Informationsquellen abgleichen.

❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So haben wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer vorliegen und werden diese durcharbeiten, um einen erholsamen Urlaub (Florida 2017) zu erleben. Unsere Familie besteht aus meiner Frau, mir und unseren 11-jähigen Zwillingen. In unseren anderen Rezensionen werden sie in naher Zukunft weitere Reiseführer-Rezensionen zum Thema „Florida“ finden. ❗️

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Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer)

Paul Theroux
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 03.08.2017
ISBN 9783770182855
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich den Titel und den Umschlagtext gelesen habe, war ich sehr interessiert an diesem Buch und dessen Inhalt. Da wir schon mehrfach in den USA waren, jedoch noch nicht im Süden, hatte ich mir von dem Buch einen Einblick in die Südstaaten gewünscht.

Um es kurz zu machen, ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht. Wie auch andere Rezensenten habe ich von Paul Theroux etwas anderes erwartet. Er wird unter anderem als der „wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit“ beschrieben. Die schwarz/ weiß Fotos zu Beginn, welche Steve McCurry geschossen hat, machen Lust in die Welt der Südstaaten einzutauchen. Nach den ersten Seiten merkt man aber, das dies nicht so einfach möglich ist. Nach gut 100 Seite und ein wenig quer lesen, habe ich das Buch beiseite gelegt. Ich brauche Abstand und werde es wahrscheinlich später noch mal lesen, wenn mit danach ist.

Warum? Nun ja! Auf den ersten hundert Seiten läßt sich Paul Theroux über viele andere Reiseliteraten aus. Er läßt im Grunde genommen kein Haar an ihnen. Er redet alles schlecht und stellt fest, das alle „Reisestrapazen“ eingebaut hätten, um ihre Reise als besonders „anstrengend“ und „fordernd“ wirken. Viele hätten auch die von ihn beschriebenen Orte gar nicht aufgesucht. Es wirkte auf mich wie eine Abrechnung mit seinen schreibenden Kollegen, oder wie eine Hervorhebung seiner Person und Schreibkunst.

Da wo er andere Reiseliteraten beschuldigt „Reisestrapazen“ einzubauen, berichtet er selber von den Strapazen und Problemen, die eine innländische Flugreise mit sich bringen würden (Zollkontrollen, Wartezeiten, Personenuntersuchung, Entmündigung, Verspätungen usw.) Daher hat er sich für die Fahrt mit dem Auto entschieden. Dort wäre man unabhängiger und freier. Auch hier verweist er wieder auf andere Reiseliteraten, welche sich entweder selber oder von einem Chauffeure gefahren durch Länder begeben hätten. Dann wird er auch noch esoterisch und beschreibt einen Trance ähnlichen Zustand, indem er beim Fahren verfällt.

Zwischenzeitlich kommen dann doch Berichte seiner Reise in den Süden, indem 20% der ärmsten Bevölkerung der USA leben. Ich dachte dann immer „nun geht es endlich los“. Aber hat man dann drei vier Seiten gelesen, dann stolpert man wieder in ein anderes Thema. Warum er den Bericht dann nicht weiterführt, kann ich nicht nachvollziehen.

So erfahren wir unter anderem auch, das er in einem Waffenladen eine Schusswaffe erwerben möchte. Warum er diese benötigt oder ob er nur den Vorwand nutzt, um in ein Gespräch zu kommen, wird nicht erklärt. Da wo ich als Leser erwartet hätte, nun was über die „Waffenfanatiker“ der USA zu erfahren geht es mit einem anderen Thema weiter. Plötzlich findet man sich wieder, wo der Begriff „Neger“ herkommt und welche Bedeutung er heutzutage hat. Dabei geht Theroux wieder exzessiv auf die Literatur der Vergangenheit und Gegenwart ein.

Nun ja! Ich habe dann „aufgegeben“, da ich nicht das gefunden habe, was ich erwartete. Ich kann verstehen, das man die 20% der ärmsten Bevölkerung zu Hauptdarstellern machen möchte und auch nicht nur die großen bekannten Städte beschreibt, sondern die Orte und Dörfer im Hinterland. Aber dann muss man dies auch machen und nicht immer thematisch hin und herspringen. Hier fehlt mir ganz klar ein linearer Ansatz.

Wenn ich das Buch weiterlese, werde ich meine Rezension ergänzen. Beim Einstellen der Rezension habe ich dann auch bemerkt, das es dieses Buch schon in einer älteren Auflage gibt und das die Rezensionen hier auch nicht gerade berauschend sind. Scheine also mit meiner Meinung nicht alleine zu liegen.

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Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer)

Colin Thubron , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 03.08.2017
ISBN 9783770182886
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich will gar nicht so viel auf den Inhalt des Buches eingehen. Dies haben die anderen Rezensenten schon zu genüge getan. Vielmehr geht es um die Art und Weise, wie Colin Thubron es schafft den Leser mitzunehmen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Raus aus dem Alltag und rein in ein Land, von dem ich nicht viel weiß. Einiges hat mich entsetzt, aber vieles auch berührt. Thubron reist durch eine Landschaft die ich nicht kenne. Durch seine Erzählweise schafft er es aber, das man sich hineinversetzt fühlt. Als ob man mit ihm auf dem Weg ist und bei den stattfindenden Gesprächen beiwohnt. Hut ab, vor so viel Einfühlungsvermögen und Ausdrucksweise!

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sachbuch reise & abenteuer

DuMont BILDATLAS Toskana

Rita Henss , Toni Anzenberger , Christina Anzenberger
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 13.03.2017
ISBN 9783770194476
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zur 3. Auflage 2017
Der DIN-A4 große Bildatlas aus dem DuMont Verlag dient als „Appetitanreger“ für einen einen Urlaub in der Toskana. Auf 121 Seiten finden sich viele tolle Fotos, die einfach Lust auf mehr machen. 
Neben den Fotos finden sich viele nützliche Informationen zu Land und Leuten: Kartenmaterial, Adressen, Preise, Tips für aktiv Urlauber, kulinarische Genüsse, Kunst und Architektur oder einfach nur Entspannung im Meer.
Natürlich ersetzt der Bildatlas nicht den Reiseführer. Dieses sollte man sich noch dazu kaufen. Aber er stimmt schon auf einen tollen Urlaub ein, oder kann auch im Nachhinein genutzt werden, um an den Urlaub zurückzudenken.

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sachbuch reise & abenteuer

DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Süditalien

Jacqueline Christoph
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 15.11.2016
ISBN 9783770178285
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zur 3. aktualisierten Auflage 2017
Wer ein wenig mehr Zeit in Italien verbringen möchte, ist mit dem DuMont Reise Handbuch gut beraten. Hier bekommt man definitiv mehr Informationen als in „kleinen kompakten Reiseführern“. Die Autorin Jacqueline Christoph hat ihre Leidenschaft der Wander- und Studienreisen zum Beruf gemacht und verbringt mehrere Monate im Jahr in Italien. Sie bringt Ihr Wissen auf 464 Seiten „kleingedruckt“ zu Papier.
So wie auch andere DuMont Reise-Handbücher, ist auch dieses Handbuch nach dem gleichen Schema aufgebaut:

ein kurzer Abriss über die Landschaft Wissenswertes über Süditalien Wissenswertes für die Reise


In den ersten drei Abschnitten (die gut 60 Seiten füllen) finden sich schon diverse Infos zu Süditalien: wie z.B. Geschichte, Architektur, Wirtschaft und Soziales, Natur und Umwelt, Anreise und Verkehr, Übernachten, Essen und Trinken, Outdoor und Reiseinfos von A bis Z.  Die Infos sind umfangreich und detailliert dargelegt.


„Unterwegs in Oberitalien“ beinhaltet 4 Kapitel:
Kompanien Basilikata Apulien Kalabrien


Auch hier sind die einzelnen Kapitel immer gleich und übersichtlich aufgebaut. Neben einem „Auf einen Blick“ finden sich Infos zu den einzelnen Landesteilen. Dann folgen die „Highlights“ der Orte mit „Übernachtungstips", "Essen und Trinken“ , „Einkaufen", "Abends und Nachts", „Aktiv“, „Termine“ und „Verkehr“. Die Informationen sind sehr ausführlich dargestellt. Es finden sich Karten, Adressen, Preise und vereinzelte Fotos. Zwischenzeitlich finden sich farblich hervorgehobene Tips aus der Region und für „Aktiv-Urlauber“ auch immer eine interessante Wander- oder Rad-Tour.


Die Reiseinfos werden noch durch diverse „Themen“ abgerundet. Hier bekommt man neben den bekannten Reisetips noch ein wenig „Insider“-Wissen vermittelt. Falls man mal „schnell“ eine Karte sucht, hilft das „Alle Karten auf einen Blick“ und die eingesteckte doppelseitige Faltkarte.


Das Thema „Mit Kindern unterwegs“ wird hier auf einer halben Seite abgewickelt. Ein Verweis führt zur Seite 151 „Villa Oplontis“ (sehr gutes Museum für Kinder). Das Reisehandbuch ist meiner Meinung an Italien-Liebhaber und „Wiederholungstäter“ gerichtet. Hier wird am Ende zwar von „konkreten Preisen“ gesprochen, aber ehrlicherweise auch auf mögliche Preisänderungen hingewiesen.




❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Oberitalien

Nana Claudia Nenzel
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 14.06.2017
ISBN 9783770178544
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension zur 4. aktualisierten Auflage 2017
Wer ein wenig mehr Zeit in Italien verbringen möchte, ist mit dem DuMont Reise Handbuch gut beraten. Hier bekommt man definitiv mehr Informationen als in „kleinen kompakten Reiseführern“. Die Autorin Claudia Nenzel bereist regelmäßig und intensiv die Regionen Ober- und Mittelitaliens und bringt Ihr Wissen auf 528 Seiten „kleingedruckt“ zu Papier.
So wie auch andere DuMont Reise-Handbücher, ist auch dieses Handbuch nach dem gleichen Schema aufgebaut:

ein kurzer Abriss über die Landschaft Wissenswertes über Oberitalien Wissenswertes für die Reise


In den ersten drei Abschnitten (die gut 60 Seiten füllen) finden sich schon diverse Infos zu Oberitalien: wie z.B. Geschichte, Architektur, Wirtschaft und Soziales, Natur und Umwelt, Anreise und Verkehr, Übernachten, Essen und Trinken, Outdoor und Reiseinfos von A bis Z.  Die Infos sind umfangreich und detailliert dargelegt.


„Unterwegs in Oberitalien“ beinhaltet 7 Kapitel:
Südtirol-Trentino Aosta-Tal Piemont Ligurien Lombardei Emilia-Romagna Venetien


Auch hier sind die einzelnen Kapitel immer gleich und übersichtlich aufgebaut. Neben einem „Auf einen Blick“ finden sich Infos zu den einzelnen Landesteilen. Dann folgen die „Highlights“ der Orte mit „Übernachtungstips", "Essen und Trinken“ , „Einkaufen", "Abends und Nachts", „Aktiv“, „Termine“ und „Verkehr“. Die Informationen sind sehr ausführlich dargestellt. Es finden sich Karten, Adressen, Preise und vereinzelte Fotos. Zwischenzeitlich finden sich farblich hervorgehobene Tips aus der Region und für „Aktiv-Urlauber“ auch immer eine interessante Wander- oder Rad-Tour.


Die Reiseinfos werden noch durch diverse „Themen“ abgerundet. Hier bekommt man neben den bekannten Reisetips noch ein wenig „Insider“-Wissen vermittelt. Falls man mal „schnell“ eine Karte sucht, hilft das „Alle Karten auf einen Blick“ und die eingesteckte doppelseitige Faltkarte.


Das Thema „Mit Kindern unterwegs“ wird hier auf einer halben Seite abgewickelt. Immerhin wird hier auf spezielle Familienreiseführer aus einem andern Verlag hingewiesen. Das Reisehandbuch ist meiner Meinung an Italien-Liebhaber und „Wiederholungstäter“ gerichtet. Hier wird am Ende zwar von „konkreten Preisen“ gesprochen, aber ehrlicherweise auch auf mögliche Preisänderungen hingewiesen.




❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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italien, reise, europ, reiseführer

Baedeker Reiseführer Italien Norden

Dr. Bernhard Abend , Anja Schliebitz
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 18.09.2017
ISBN 9783829718646
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension der 8. Auflage 2018 (so steht es auf alle Fälle hintern im Anhang)
Unsere Familie hat Gefallen an der Baedeker Reiseführer Reihe gefunden. Das liegt vor allem an der Aufmachung und dem „Baedeker Wissens“ Teilen in dem Reiseführer. Unsere Kinder schauen gerne in solche Bücher, da dort nicht nur „trockene“ Reiselektüre zu finden ist. Aber eins nach dem anderen. 
Ein wenig verwirrt war ich von der Datierung der Auflage „8. Auflage 2018“. Vielleicht handelt es sich um einen Druckfehler? Immerhin haben wir erst Anfang November 2017. 
Der Umschlag ist glatt laminiert und kann auch schon mal den ein oder anderen Flecken ab. Diesen kann man dann leicht abwischen. Die Umschlagklappen vorne und hinten lassen sich als „Lesezeichen“ ins Buch einlegen. Nach einer Weile beulen sie dann zwar aus, aber wie man so schön sagt: „ein Buch mit Ecken und Knicken ist wenigstens gelesen“. Hinten ist noch ein Kartentasche mit einer beidseitig bedruckten Reisekarte im Maßstab 1: 900.000.
Auf der ersten Seite gibt es dann schon einen Schnelleinstieg in die „Top Reiseziele“. Hier finden man schon 30 Empfehlungen, auf die im 626 Seiten starken Buch noch mal genauer eingegangen wird. Auf der folgenden Seite findet man Tips zu „Orten am Wasser“, „Gaumenfreuden“, „ausgefallenen Quartieren“, „Schönes aus Designerhand“ und „fabelhaften Festen"
Die Bücher der Reihe sind dann immer nach folgendem Muster aufgebaut:

Hintergrund (Fakten, Geschichte, Kunst und Kultur, berühmte Persönlichkeiten) Erleben und Geniessen (Essen und Trinken, Feiertage - Feste und Events, mit Kindern unterwegs, Shopping, Übernachten, Urlaub aktiv) Touren (sechs vorgeschlagene Touren) Reiseziele von A bis Z (spricht für sich) Praktische Informationen (wie z.B. Infos zur Anreise, Geld, Gesundheit, Sprache usw.)

Um die einzelnen Themenbereiche schneller zu finden, haben die Seitenzahlen (die oben links bzw. rechts zu finden sind) eine Farbcodierung. 
Hinter den Themenbereichen findet man dann viele gut aufbereitete Informationen. Diese sind übersichtlich angeordnet und lassen sich gut lesen. Tabellen, Grafiken und Fotos runden die Informationen ab. Allein die ersten beiden Abschnitte sind so Informativ, das man „Land und Leute“ gut kennenlernt und auch schon diverse Empfehlungen und Tips für seine Planung übernehmen kann. 
Wenn man noch nicht in Norditalien war, kann man sich an den vorgeschlagenen Touren halten. Man merkt jedoch schnell, das dann selbst drei oder vier Wochen nicht ausreichen werden, alle Orte zu besuchen. Neben Start, Ziel, Länge und Dauer der Tour finden sich diverse Tips für Sehenswürdigkeiten.
Wer sich individuell eine Tour zusammenstellen möchte oder eine feste Unterkunft hat, kann sich an den  „Reisezielen“ orientieren. Anders wie bei anderen Reiseführern sind die Orte nicht in Landesabschnitte aufgeteilt sondern alphabetisch gelistet. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber die Orte sind so leichter zu finden.
Zun den einzelnen Orten gibt es immer eine Lagebestimmung auf einer Übersichtskarte, Provinzzugehörigkeit, Höhe über dem Meeresspiegel und die Einwohnerzahl. Dann folgt ein kurzer geschichtlicher Abriss und ausführliche Beschreibungen des Ortes und seiner Sehenswürdigkeiten. Diese werden ebenfalls mit Fotos, Grundrissen, Tabellen und Übersichtskarten begleitet. Will man dort Übernachten oder Essen gehen, finden sich auch diese Informationen in einem extra Abschnitt.
Wer meine Rezensionen zu anderen Reiseführern gelesen hat weiß, das ich immer noch mal einen Blick aus Familiensicht auf die Lektüre werfe. Auf fünf Seiten wird unter der Rubrik „mit Kindern unterwegs“ werden diverse Ziele angeboten. Hier finden sich Empfehlungen für einen Aufenthalt am Meer, in den Bergen oder in der Stadt. So gibt es dann z.B. Infos zum Urlaub am Mittelmeer, am Gardasee oder auch für den Winterurlaub in den Bergen.  Des weiteren finden sich hier auch Adressen für familienfreundliche Unterkünfte und diesen Kinderattraktionen. Aber alleine der Reiseführer mit seinen „Wissensseiten“ sind schon für Kinder interessant. So erfahren sie z.B. das es schon früher „Superarenen“, wie das Colosseum in Rom gegeben hat oder Wissenswertes über den „Mailänder Dom“. Viele Wissensseiten lassen sich auch ausklappen und bieten auf drei Seiten noch mehr Infos. So wird das Buch auch zu einer guten Informationsquelle für Kinder. 

❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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sachbuch reise & abenteuer

Baedeker Reiseführer Toskana

Jürgen Sorges
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 11.11.2016
ISBN 9783829718455
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rezension der 18. Auflage 2017

Unsere Familie hat Gefallen an der Baedeker Reiseführer Reihe gefunden. Das liegt vor allem an der Aufmachung und dem „Baedeker Wissens“ Teilen in dem Reiseführer. Unsere Kinder schauen gerne in solche Bücher, da dort nicht nur „trockene“ Reiselektüre zu finden ist. Aber eins nach dem anderen. 
Der Umschlag ist glatt laminiert und kann auch schon mal den ein oder anderen Flecken ab. Diesen kann man dann leicht abwischen. Die Umschlagklappen vorne und hinten lassen sich als „Lesezeichen“ ins Buch einlegen. Nach einer Weile beulen sie dann zwar aus, aber wie man so schön sagt: „ein Buch mit Ecken und Knicken ist wenigstens gelesen“. Hinten ist noch ein Kartentasche mit einer beidseitig bedruckten Reisekarte im Maßstab 1: 200.000.
Auf der ersten Seite gibt es dann schon einen Schnelleinstieg in die „Top Reiseziele der Toscana“ Hier finden man schon 23 Empfehlungen, auf die im 502 Seiten starken Buch noch mal genauer eingegangen wird. Auf der folgenden Seite findet man Tips zu „ausgefallenen Museen“, „speziellen Türmen“, Süss und Besonderes“, „Wellness-Highlights“ und zur „Modernen Kunst“.
Die Bücher der Reihe sind dann immer nach folgendem Muster aufgebaut:

Hintergrund (Fakten, Geschichte, Kunst und Kultur, berühmte Persönlichkeiten) Erleben und Geniessen (Essen und Trinken, Feiertage - Feste und Events, mit Kindern unterwegs, Shopping, Übernachten, Urlaub aktiv) Touren (fünf vorgeschlagene Touren) Reiseziele von A bis Z (spricht für sich) Praktische Informationen (wie z.B. Infos zur Anreise, Geld, Gesundheit, Sprache usw.)

Um die einzelnen Themenbereiche schneller zu finden, haben die Seitenzahlen (die oben links bzw. rechts zu finden sind) eine Farbcodierung. 
Hinter den Themenbereichen findet man dann viele gut aufbereitete Informationen. Diese sind übersichtlich angeordnet und lassen sich gut lesen. Tabellen, Grafiken und Fotos runden die Informationen ab. Allein die ersten beiden Abschnitte sind so Informativ, das man „Land und Leute“ gut kennenlernt und auch schon diverse Empfehlungen und Tips für seine Planung übernehmen kann. 
Wenn man noch nicht in der Toskana war, kann man sich an den vorgeschlagenen Touren halten. Man merkt jedoch schnell, das dann selbst drei oder vier Wochen nicht ausreichen werden, alle Orte zu besuchen. Neben Start, Ziel, Länge und Dauer der Tour finden sich diverse Tips für Sehenswürdigkeiten.
Wer sich individuell eine Tour zusammenstellen möchte oder eine feste Unterkunft hat, kann sich an den  „Reisezielen“ orientieren. Anders wie bei anderen Reiseführern sind die Orte nicht in Landesabschnitte aufgeteilt sondern alphabetisch gelistet. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber die Orte sind so leichter zu finden.
Zun den einzelnen Orten gibt es immer eine Lagebestimmung auf einer Übersichtskarte, Provinzzugehörigkeit, Höhe über dem Meeresspiegel und die Einwohnerzahl. Dann folgt ein kurzer geschichtlicher Abriss und ausführliche Beschreibungen des Ortes und seiner Sehenswürdigkeiten. Diese werden ebenfalls mit Fotos, Grundrissen, Tabellen und Übersichtskarten begleitet. Will man dort Übernachten oder Essen gehen, finden sich auch diese Informationen in einem extra Abschnitt.
Wer meine Rezensionen zu anderen Reiseführern gelesen hat weiß, das ich immer noch mal einen Blick aus Familiensicht auf die Lektüre werfe. Auf drei Seiten wird unter der Rubrik „mit Kindern unterwegs“ werden diverse Ziele angeboten. Darunter finden sich Museen, Parks und auch Adressen für einen Babysitter oder Betreuungsservice. Öffnungszeiten und Preise sind ebenfalls aufgelistet. Aber alleine der Reiseführer mit seinen „Wissensseiten“ sind schon für Kinder interessant. Auf Seite 364 findet sich zum Beispiel eine Doppelseite über „Monumente in Schieflage“. Da erfahren Interessierte Kinder, das es nicht nur den „schiefen Turm von Pisa“ gibt, sondern auch andere schiefe Türme in Europa. Viele Wissensseiten lassen sich auch ausklappen und bieten auf drei Seiten noch mehr Infos. So wird das Buch auch zu einer guten Informationsquelle für Kinder. 

❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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MARCO POLO Reiseführer Italien Süd

Bettina Dürr , Dr Stefanie Sonnentag
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 03.08.2017
ISBN 9783829727839
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer mal eben einen kurzen Trip nach Süditalien unternehmen möchte und nur leichtes Gepäck mitnehmen möchte, kann mit dem Reiseführer von Marco Polo nicht viel falsch machen. Der Reiseführer findet aufgrund seines kompakten und handlichen Formates Platz in jeder Tasche und ist immer schnell griffbereit.
Auf 144 Seiten findet man alles Wissenswerte für die Reise. Zwischen den 15 „wichtigsten Marco Polo Highlights“ und der Schluss-Rubrik „Bloss nicht - Worauf Sie achten sollten, um sich die Ferien nicht zu vermiesen“ hat die Marco Polo Koautorin Stefanie Sonnentag Ihre Erfahrungen und Tips in das Buch eingebracht. Sie selber lebt schon seit 20 Jahren in Neapel und hat als promovierte Kunsthistorikerin Ihren Blick für das ursprüngliche Italien nicht verloren.
Der Reiseführer startet sofort mit der Möglichkeit eines Schnelleinstiegs und bietet auf den ersten Seiten die besten 15 Insider Tips. Mit zwei Sätzen werden Orte umschrieben. Weiterfolgenden Informationen findet man dann auf den entsprechend angegebenen Seiten. Auch an den kleinen Geldbeutel wird gedacht und so findet sich unter „Best Of… Tolle Orte zum Nulltarif“ Adressen zu diversen Reisezielen wie z.B. Museen, Klosteranlagen oder auch den kostenlosen Besuch eines Thermalbades. Ebenfalls erfährt man was „Typisch Süditalien“ ist was sie nur dort erleben, „Schön, auch wenn es regnet“ mit Aktivitäten die Laune machen bis hin zur Beschreibung von Orten zur Entspannung und Erholung.
Was folgt ist ein Kapitel zu „Entdecken Sie Süditalien“ mit einem geschichtlichen Abriss, was es in Süditalien Neues zu entdecken gibt, Fakten zu Menschen und News, das wichtigste zu „Essen und Trinken“ sowie Adressen und Infos zum Thema „Shoppingspaß und Bummelfreuden“.
Auf den weiteren Seiten geht es dann los. Natürlich darf Rom nicht fehlen und so finden sich auf gut 16 Seiten viele Infos zur Hauptstadt Italiens. Weiter geht es dann mit der südlichen Adria, einem Besuch in Neapel und dem Süden mit der Ionischen Küste, dem Landesinneren, der Reggio di Calabria und der Tyrrhenischen Küste. Die Kapitel sind weitgehendst immer gleich aufgebaut: Sehenswertes, Essen und Trinken, Übernachten, Freizeit und Sport, Am Abend, Ziele in der Umgebung und natürlich auch eine eingehendere Beschreibung zu den anfänglich beschriebenen Insider Tips.
Wer keine Zeit hat, sich seine Touren selber zusammenzustellen, für den finden sich auf den folgenden Seiten ausreichend Infos zu Touren, Sport und Wellness, Unterwegs mit Kindern sowie zu Events, Feste und mehr.
Für den, der ein wenig mehr ins Detail gehen möchte ist auch gedacht. So findet sich unter der Rubrik „Links, Blogs, Apps und Co“ diverse Internetadressen mit allen möglichen Informationen. Mir persönlich gefallen solche Adressen, da man hier seine Informationen aktuell zusammenstellen kann und immer auf den neusten Stand ist. Wer ein Smartphone sein eigen nennt, kann auch eine TourenApp herunterladen und ist mit einem Update Service zum Reiseführer immer bestens informiert.
Was in keinem Reiseführer fehlt, sind wichtige Reiseinformationen. Dies sind auf den letzten Seiten des Buches aufgeführt. Mit einem kleinen Sprachführer sind Sie für den Notfall gerüstet und mit dem Kartenmaterial, unter anderem einer ausklappbaren Faltkarte im Maßstab 1: 2 000 000, haben Sie eine gute Übersicht über Süditalien und den wichtigsten Orten.
Wer meine Rezensionen zu anderen Reiseführern gelesen hat, weiß das ich immer noch mal einen Blick aus Familiensicht. Auch hier finden sich „nur“ vier Seiten mit Adressen und Tips für Familien. Diese sind aber schon recht interessant und für alle Altersgruppen geeignet. 
❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die Fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewußt machen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tips weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen.❗️

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Entdecke Deutschland (DuMont Bildband)

Reinhard Pietsch , Gerhard Grubbe
Fester Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 25.04.2017
ISBN 9783770189366
Genre: Sonstiges

Rezension:

Was schenkt man einem frisch gebackenen Rentner zum Geburtstag 🎁? Vor dieser Frage standen wir vor einer Woche und haben diesen Bildband entdeckt. Der Beschenkte hatte vorher schon angekündigt, auf Reisen zu gehen und unter anderem auch viel in Deutschland zu unternehmen. Da fanden wir diesen Bildband mehr als geeignet, um schon mal eine erste Inspiration zu bekommen,

Bei dem Bildband handelt es sich sogar um eine aktuelle Neuauflage (25.04.2017), nachdem es schon 2013 gute Kritiken bekommen hat. Es ist wie schon gesagt ein Bildband und kann nicht (oder nur mit viel Mühe) mit ins Reisegepäck 🎒 gesteckt werden. Als er bei uns ankam, waren wir (so wie auch schon ein anderer Rezensent) erstaunt vom Volumen des Buches. Es ist wirklich ein großes, schweres Buch mit 432 Seiten in einem festen Einband mit Schutzumschlag.

Auf fast allen Seiten finden sich Fotos, Texte, Karten und eine kleine Zusammenfassungen. Wir haben uns das Buch auch angesehen, bevor wir es als Geschenk verpackt haben und waren überrascht. Es gibt viele tolle Ziele in Deutschland, die man nicht verpassen sollte. Es ist für jeden etwas dabei, auch für uns als vierköpfige Familie. Wahrscheinlich werden wir uns das Buch vom „Opa“ mal ausleihen und uns Ziele raussuchen.

Inhaltlich ist für alle Geschmäcker etwas dabei: von Wander-, Rad- 🚲 oder Eisenbahntouren 🚇 über Geschichte, Architektur, Literatur, Orte der Kunst und Musik, Städten bis hin zu kulinarischen Genüssen findet man hier viele Vorschläge. Sicherlich gibt es noch mehr tolle Orte zu entdecken. Vieles liegt vielleicht auch einfach am Wegesrand. Die zehn Autoren haben sich diese 100 Highlights zu eigen gemacht und bringen diese in Wort und Bild zur Geltung. Der geschriebene Text läßt sich gut lesen und macht Spaß an mehr.

Einige Touren sind als besonderer Tipp der Zeit-Reise-Redaktion farblich hervorgehoben 👌. Es steht aber jedem selber zu, sich seine eigenen Highlights zu markieren. Ein Buch, das keine Leseecken hat oder abgegriffene Seiten, ist kein interessantes Buch.

Was bleibt als Fazit zu sagen? Der Bildband kam als Geschenk sehr gut an und „Opa“ hat sich schon die ersten Reiseziele 🏁 herausgesucht.

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urlaub, upcyling, reise, tipps, lifehack

Auf alles vorbereitet - Lifehacks für unterwegs

Marie Geißler
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 24.03.2017
ISBN 9783770184804
Genre: Sonstiges

Rezension:

Egal ob Sie alleine, als Paar oder Familie unterwegs sind; ob mit der Bahn 🚇, mit dem Auto 🚗, dem Flugzeug oder zu Fuß; ob Sie im Hotel unterkommen, in einer Pension, einem Zelt; ob Sie durch die Stadt schlendern, schwimmen gehen oder einen Kaffee trinken. In diesem Buch finden Sie 300 praktische Tips und Tricks, wie sie sich „auf ALLES vorbereiten“.

Aus einfachen handelsüblichen Materialien wird das passende Zubehör „gezaubert“, welches vielleicht gerade gebraucht wird aber nicht greifbar ist. Da wird dann eine Flasche mit drei Haargummis zu einem Smartphone-Stativ 📱, ein grosses Handtuch zu einem Minikleid, aus einer Vielzweckklammer ein Kopfhörerhalter…..

👍 Dieses Buch ist ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für Leute, die gerne verreisen bzw. unterwegs sind. Sie werden sich wundern, wie viele "Ahhhs" und "Ohhhhs" sie zu hören bekommen, wenn sie das Buch aus Händen geben. Uns ist es auch so gegangen und bei unserer nächsten Reise werden ein paar Sachen mehr im Gepäck 🎒 liegen. Welche, fragen sie? Schauen sie in das Buch und finden sie es raus. 

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london, kinder, spannend, reiseführer, england

Komm mit nach London

Lonely Planet
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 05.04.2017
ISBN 9783829744904
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Reiseführer für Kinder? Wofür soll das gut sein? Das fragt man sich wahrscheinlich, wenn man die Lonly Planet Reihe für Kids findet. Nun ja. Wahrscheinlich ist die Frage nicht unberechtigt. Meist sind es ja die Eltern, welche die Reise planen. Die Kids wollen nur ihren Spaß und den Urlaub genießen.

Wenn Sie meine anderen Reiseführer-Rezensionen lesen, dann wird Ihnen auffallen, das ich häufig den Nutzen für Familien mit Kindern hinterfrage. Und werden die meisten Reiseführer den Ansprüchen nicht gerecht. Meist gibt es zwar ein Kapitel „Reisen mit Kindern“, aber das kommt immer zu kurz und bietet den Kindern überhaupt nichts.

Die Reihe „Lonly Planet Kids – Komm mit nach: Neu York 🇺🇸, Paris 🇫🇷, London 🇬🇧“ ist vor einem Jahr (Juni 2016) schon in englischer Sprache unter dem Titel „City Trails“ erschienen und gut bei den Lesern angekommen. Daher haben wir einen Blick in die deutsche Ausgabe geworfen. „Wir“, das sind unsere elfjährigen Zwillinge, meine Frau und ich.

Die Bände sind in einem Softcover-Format erstellt und mit Ihrem quadratischen Format von 20,5 x 20,5 cm gut in Kinderhänden zu halten. Ein paar Flecken auf dem Cover lassen sich sicherlich problemlos abwischen. Hinten und vorne findet sich ein herausklappbares Inlay, welches als Lesezeichen genutzt werden kann. Die bisher erschienenen drei Bände haben 103 Seiten und sind somit nicht zu dick und schrecken „lesefaule“ Kinder ab. 👏

Zu Beginn stellen sich „Amelia“ und „Marco“ vor, welche die Leser auf den Touren durch die entsprechende Stadt begleiten. Dabei erfahren wir schon, das es sich um 19 Tourenvorschläge handelt, um die Stadt besser kennenzulernen. Die Touren sind im aufgeführten Inhaltsverzeichnis zu finden und auf einer Übersichtskarte der Stadt. Am Buchende findet sich ein Register, in dem man schnell eine gewünschtes Schlagwort wiederfindet. 👀

Schon auf dem Cover und der „Vorstellungsseite“ fällt das farbenfrohe Layout auf. Es wirkt ein wenig comicmäßig aufgezogen, gleitet aber nicht ins lächerliche ab. Statt „Sprechblasen“ gibt es kurze Abschnitte die aus fünf bis zehn Sätzen bestehen. Durch die einzelnen Bände schlängelt sich ein „Faden“. Dieser ist mal eine stilisierte Straße, eine Bahnschiene, Fußspuren, Musiknoten, Diamanten…… je nachdem was für ein Thema gerade auf der Doppelseite behandelt wird. Neben kleinen Bildern gibt es auch Fotos der umschriebenen Themen. Es gibt immer eine große Überschrift und darunter den Ort, wo das Umschriebene zu finden ist.

Inhaltlich sind die Bände echt klasse gemacht. Sie liefern Fakten zur Stadt; Geschichtliches; Infos zu Sport, Kultur, Speisen, Gebäuden, berühmten Sehenswürdigkeiten….. Im Gegensatz zu anderen Reiseführern ist es kindgerecht geschrieben und spricht Kinder definitiv an.

Unsere Jungs lesen generell viel und „saugen“ interessante Bücher förmlich auf. Die drei Bände waren schnell durchgelesen, was schon einmal bedeutet, das es nicht langweilig war. Ich habe sie dann gefragt, was ihnen gefallen hat. Hier die Antworten:

- „lustig geschrieben“
- „Interessant“
- „in den Büchern sind viele nützliche Informationen und Fakten zu Gebäuden, Straßen, U-Bahnen sowie über die Stadt zu finden“
- „kann man gut für ein Referat in der Schule brauchen“
- „lässt sich gut und flüssig lesen“
- „liest sich wie in Comic“
- „es bleibt viel hängen, meist die Informationen die ich nicht kannte“
- „wirkt im ersten Moment „unübersichtlich““
- „kann man gut durchlesen“
- „handlich“
- „nicht zu viel Lesestoff“

Interessant fand ich die Aussage, dass man die inhaltlichen Themen auch gut für die Schule und Referate gebrauchen kann. Einer unserer Söhne war vom Thema der „Französischen Revolution“ angetan, der andere richtete sein Augenmerk auf die „Architektur“ von New York und das es 13000 Glasscheiben im One World Trade Center gibt. Nun wissen wir auch wie es dazu gekommen ist, dass die Londoner Doppeldecker-Busse rot sind und die Idee mit den zweigeschossigen Fahrzeugen eigentlich aus Paris stammt. Die Bände sind also nicht nur für eine Reise zu gebrauchen, sondern dienen auch als kleines Lexikon.

Mit den drei Bänden ist die „Lonly Planet Kids“ Reihe für Kinder wirklich ansprechend. Die empfohlene Altersangabe des Verlags von acht bis zwölf Jahren ist in Ordnung. Wahrscheinlich finden es ältere Kinder dann uncool, weil man ja die Daten auch im Internet finden könnte. Da kann ich jedoch nur gegenhalten, das ich bei vielen Geschichten gar nicht auf die Idee gekommen wäre danach im Internet zu suchen. Auch im Alter lernt man noch was dazu. Bei einem Besuch der entsprechenden Stadt wird das Kind nun auch mitreden können und den elterlichen Blickwinkel verändern. Von unseren Kindern und uns ein klares 👍 !!

Zu guter Letzt bleibt noch zu wünschen, dass es irgendwann auch mal Familienreiseführer gibt, in denen Fakten für Erwachsene und für Kinder zusammengeführt werden. 😎

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paris, frankreich

Komm mit nach Paris

Lonely Planet
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 05.04.2017
ISBN 9783829744911
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Reiseführer für Kinder? Wofür soll das gut sein? Das fragt man sich wahrscheinlich, wenn man die Lonly Planet Reihe für Kids findet. Nun ja. Wahrscheinlich ist die Frage nicht unberechtigt. Meist sind es ja die Eltern, welche die Reise planen. Die Kids wollen nur ihren Spaß und den Urlaub genießen.

Wenn Sie meine anderen Reiseführer-Rezensionen lesen, dann wird Ihnen auffallen, das ich häufig den Nutzen für Familien mit Kindern hinterfrage. Und werden die meisten Reiseführer den Ansprüchen nicht gerecht. Meist gibt es zwar ein Kapitel „Reisen mit Kindern“, aber das kommt immer zu kurz und bietet den Kindern überhaupt nichts.

Die Reihe „Lonly Planet Kids – Komm mit nach: Neu York 🇺🇸, Paris 🇫🇷, London 🇬🇧“ ist vor einem Jahr (Juni 2016) schon in englischer Sprache unter dem Titel „City Trails“ erschienen und gut bei den Lesern angekommen. Daher haben wir einen Blick in die deutsche Ausgabe geworfen. „Wir“, das sind unsere elfjährigen Zwillinge, meine Frau und ich.

Die Bände sind in einem Softcover-Format erstellt und mit Ihrem quadratischen Format von 20,5 x 20,5 cm gut in Kinderhänden zu halten. Ein paar Flecken auf dem Cover lassen sich sicherlich problemlos abwischen. Hinten und vorne findet sich ein herausklappbares Inlay, welches als Lesezeichen genutzt werden kann. Die bisher erschienenen drei Bände haben 103 Seiten und sind somit nicht zu dick und schrecken „lesefaule“ Kinder ab. 👏

Zu Beginn stellen sich „Amelia“ und „Marco“ vor, welche die Leser auf den Touren durch die entsprechende Stadt begleiten. Dabei erfahren wir schon, das es sich um 19 Tourenvorschläge handelt, um die Stadt besser kennenzulernen. Die Touren sind im aufgeführten Inhaltsverzeichnis zu finden und auf einer Übersichtskarte der Stadt. Am Buchende findet sich ein Register, in dem man schnell eine gewünschtes Schlagwort wiederfindet. 👀

Schon auf dem Cover und der „Vorstellungsseite“ fällt das farbenfrohe Layout auf. Es wirkt ein wenig comicmäßig aufgezogen, gleitet aber nicht ins lächerliche ab. Statt „Sprechblasen“ gibt es kurze Abschnitte die aus fünf bis zehn Sätzen bestehen. Durch die einzelnen Bände schlängelt sich ein „Faden“. Dieser ist mal eine stilisierte Straße, eine Bahnschiene, Fußspuren, Musiknoten, Diamanten…… je nachdem was für ein Thema gerade auf der Doppelseite behandelt wird. Neben kleinen Bildern gibt es auch Fotos der umschriebenen Themen. Es gibt immer eine große Überschrift und darunter den Ort, wo das Umschriebene zu finden ist.

Inhaltlich sind die Bände echt klasse gemacht. Sie liefern Fakten zur Stadt; Geschichtliches; Infos zu Sport, Kultur, Speisen, Gebäuden, berühmten Sehenswürdigkeiten….. Im Gegensatz zu anderen Reiseführern ist es kindgerecht geschrieben und spricht Kinder definitiv an.

Unsere Jungs lesen generell viel und „saugen“ interessante Bücher förmlich auf. Die drei Bände waren schnell durchgelesen, was schon einmal bedeutet, das es nicht langweilig war. Ich habe sie dann gefragt, was ihnen gefallen hat. Hier die Antworten:

- „lustig geschrieben“
- „Interessant“
- „in den Büchern sind viele nützliche Informationen und Fakten zu Gebäuden, Straßen, U-Bahnen sowie über die Stadt zu finden“
- „kann man gut für ein Referat in der Schule brauchen“
- „lässt sich gut und flüssig lesen“
- „liest sich wie in Comic“
- „es bleibt viel hängen, meist die Informationen die ich nicht kannte“
- „wirkt im ersten Moment „unübersichtlich““
- „kann man gut durchlesen“
- „handlich“
- „nicht zu viel Lesestoff“

Interessant fand ich die Aussage, dass man die inhaltlichen Themen auch gut für die Schule und Referate gebrauchen kann. Einer unserer Söhne war vom Thema der „Französischen Revolution“ angetan, der andere richtete sein Augenmerk auf die „Architektur“ von New York und das es 13000 Glasscheiben im One World Trade Center gibt. Nun wissen wir auch wie es dazu gekommen ist, dass die Londoner Doppeldecker-Busse rot sind und die Idee mit den zweigeschossigen Fahrzeugen eigentlich aus Paris stammt. Die Bände sind also nicht nur für eine Reise zu gebrauchen, sondern dienen auch als kleines Lexikon.

Mit den drei Bänden ist die „Lonly Planet Kids“ Reihe für Kinder wirklich ansprechend. Die empfohlene Altersangabe des Verlags von acht bis zwölf Jahren ist in Ordnung. Wahrscheinlich finden es ältere Kinder dann uncool, weil man ja die Daten auch im Internet finden könnte. Da kann ich jedoch nur gegenhalten, das ich bei vielen Geschichten gar nicht auf die Idee gekommen wäre danach im Internet zu suchen. Auch im Alter lernt man noch was dazu. Bei einem Besuch der entsprechenden Stadt wird das Kind nun auch mitreden können und den elterlichen Blickwinkel verändern. Von unseren Kindern und uns ein klares 👍 !!

Zu guter Letzt bleibt noch zu wünschen, dass es irgendwann auch mal Familienreiseführer gibt, in denen Fakten für Erwachsene und für Kinder zusammengeführt werden. 😎

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

new york, amerika, kids, reise, usa

Komm mit nach New York

Lonely Planet
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 05.04.2017
ISBN 9783829744928
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Reiseführer für Kinder? Wofür soll das gut sein? Das fragt man sich wahrscheinlich, wenn man die Lonly Planet Reihe für Kids findet. Nun ja. Wahrscheinlich ist die Frage nicht unberechtigt. Meist sind es ja die Eltern, welche die Reise planen. Die Kids wollen nur ihren Spaß und den Urlaub genießen.

Wenn Sie meine anderen Reiseführer-Rezensionen lesen, dann wird Ihnen auffallen, das ich häufig den Nutzen für Familien mit Kindern hinterfrage. Und werden die meisten Reiseführer den Ansprüchen nicht gerecht. Meist gibt es zwar ein Kapitel „Reisen mit Kindern“, aber das kommt immer zu kurz und bietet den Kindern überhaupt nichts.

Die Reihe „Lonly Planet Kids – Komm mit nach: Neu York 🇺🇸, Paris 🇫🇷, London 🇬🇧“ ist vor einem Jahr (Juni 2016) schon in englischer Sprache unter dem Titel „City Trails“ erschienen und gut bei den Lesern angekommen. Daher haben wir einen Blick in die deutsche Ausgabe geworfen. „Wir“, das sind unsere elfjährigen Zwillinge, meine Frau und ich.

Die Bände sind in einem Softcover-Format erstellt und mit Ihrem quadratischen Format von 20,5 x 20,5 cm gut in Kinderhänden zu halten. Ein paar Flecken auf dem Cover lassen sich sicherlich problemlos abwischen. Hinten und vorne findet sich ein herausklappbares Inlay, welches als Lesezeichen genutzt werden kann. Die bisher erschienenen drei Bände haben 103 Seiten und sind somit nicht zu dick und schrecken „lesefaule“ Kinder ab. 👏

Zu Beginn stellen sich „Amelia“ und „Marco“ vor, welche die Leser auf den Touren durch die entsprechende Stadt begleiten. Dabei erfahren wir schon, das es sich um 19 Tourenvorschläge handelt, um die Stadt besser kennenzulernen. Die Touren sind im aufgeführten Inhaltsverzeichnis zu finden und auf einer Übersichtskarte der Stadt. Am Buchende findet sich ein Register, in dem man schnell eine gewünschtes Schlagwort wiederfindet. 👀

Schon auf dem Cover und der „Vorstellungsseite“ fällt das farbenfrohe Layout auf. Es wirkt ein wenig comicmäßig aufgezogen, gleitet aber nicht ins lächerliche ab. Statt „Sprechblasen“ gibt es kurze Abschnitte die aus fünf bis zehn Sätzen bestehen. Durch die einzelnen Bände schlängelt sich ein „Faden“. Dieser ist mal eine stilisierte Straße, eine Bahnschiene, Fußspuren, Musiknoten, Diamanten…… je nachdem was für ein Thema gerade auf der Doppelseite behandelt wird. Neben kleinen Bildern gibt es auch Fotos der umschriebenen Themen. Es gibt immer eine große Überschrift und darunter den Ort, wo das Umschriebene zu finden ist.

Inhaltlich sind die Bände echt klasse gemacht. Sie liefern Fakten zur Stadt; Geschichtliches; Infos zu Sport, Kultur, Speisen, Gebäuden, berühmten Sehenswürdigkeiten….. Im Gegensatz zu anderen Reiseführern ist es kindgerecht geschrieben und spricht Kinder definitiv an.

Unsere Jungs lesen generell viel und „saugen“ interessante Bücher förmlich auf. Die drei Bände waren schnell durchgelesen, was schon einmal bedeutet, das es nicht langweilig war. Ich habe sie dann gefragt, was ihnen gefallen hat. Hier die Antworten:

- „lustig geschrieben“
- „Interessant“
- „in den Büchern sind viele nützliche Informationen und Fakten zu Gebäuden, Straßen, U-Bahnen sowie über die Stadt zu finden“
- „kann man gut für ein Referat in der Schule brauchen“
- „lässt sich gut und flüssig lesen“
- „liest sich wie in Comic“
- „es bleibt viel hängen, meist die Informationen die ich nicht kannte“
- „wirkt im ersten Moment „unübersichtlich““
- „kann man gut durchlesen“
- „handlich“
- „nicht zu viel Lesestoff“

Interessant fand ich die Aussage, dass man die inhaltlichen Themen auch gut für die Schule und Referate gebrauchen kann. Einer unserer Söhne war vom Thema der „Französischen Revolution“ angetan, der andere richtete sein Augenmerk auf die „Architektur“ von New York und das es 13000 Glasscheiben im One World Trade Center gibt. Nun wissen wir auch wie es dazu gekommen ist, dass die Londoner Doppeldecker-Busse rot sind und die Idee mit den zweigeschossigen Fahrzeugen eigentlich aus Paris stammt. Die Bände sind also nicht nur für eine Reise zu gebrauchen, sondern dienen auch als kleines Lexikon.

Mit den drei Bänden ist die „Lonly Planet Kids“ Reihe für Kinder wirklich ansprechend. Die empfohlene Altersangabe des Verlags von acht bis zwölf Jahren ist in Ordnung. Wahrscheinlich finden es ältere Kinder dann uncool, weil man ja die Daten auch im Internet finden könnte. Da kann ich jedoch nur gegenhalten, das ich bei vielen Geschichten gar nicht auf die Idee gekommen wäre danach im Internet zu suchen. Auch im Alter lernt man noch was dazu. Bei einem Besuch der entsprechenden Stadt wird das Kind nun auch mitreden können und den elterlichen Blickwinkel verändern. Von unseren Kindern und uns ein klares 👍 !!

Zu guter Letzt bleibt noch zu wünschen, dass es irgendwann auch mal Familienreiseführer gibt, in denen Fakten für Erwachsene und für Kinder zusammengeführt werden. 😎

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Beyond Survival

Jenny Schuckardt , Kilian Kleinschmidt
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 04.11.2016
ISBN 9783770182831
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vorab. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen!! Wie ich dazu komme?

In der Schule unserer Kinder gibt es eine Klasse, die speziell für Flüchtlingskinder eingerichtet wurde. Nachdem die Kinder dort einigermaßen mit der deutschen Sprache zurecht kommen, kommen sie in die Regelklassen. Auch in die Klassen unsere Söhne (5. Schuljahr) kamen Kinder. Klar wurden diese auch vorgestellt, aber das gibt bei weitem nicht das wieder, was unsere Kinder wissen wollten.

Das Buch beschreibt genau das, was unseren Kindern und auch uns Erwachsenen an Hintergrundinformationen fehlt. Das Augenmerk liegt dabei auf die Kinder und deren Schicksale. Die Autorin beschreibt einfühlsam die Erfahrungen von 12 Kindern und deren Weg zu uns. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und hatten unterschiedliche Gründe, ihr Land zu verlassen. Allen ist aber eines gemeinsam: diese Flucht hat ihr Leben grundlegend verändert. Selbst konnte es mir nicht vorgestellt, was die Kinder erleiden mussten, um endlich hier anzukommen. Sie wurden gedemütigt, geschlagen, waren ins Lebensgefahr, …… und haben alles über sich ergehen lassen. Nachdem man das Buch angefangen hat, läßt man es so schnell nicht mehr los.

Die Interviews schildern aber nicht nur die Schicksale der Kinder. Gleichzeitig gelingt es Kilian Kleinschmidt dem Leser Hintergrundinformationen zu den einzelnen Ländern zu liefern. Er geht auf die Geschichte ein und schildert die politischen Gegebenheiten. So wird auch schnell klar, warum die Kinder diese Länder verlassen wollten.

Das Buch richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder. Dazu gibt es sogar ein spezielles Vorwort. Auf einer Übersichtskarte sind die Länder und die Fluchtwege der Kinder eingezeichnet. Komplementiert wird das Buch durch verschiedene Fotos. Dabei liegt der Focus vor allem auf der Insel Lesbos (Griechenland), wo ein grosser Teil der Flüchtlinge mit Booten angekommen ist. Die Autorin besuchte dort die Auffanglager und sprach mit den Bewohnern.

Ich will aber nicht vorweg greifen. Wir konnten das Buch dazu benutzen, um unseren Kindern einen Einblick in die Einzelschicksale dieser Kinder zu geben. Dadurch haben wir sie im Umgang mit den Kindern in ihrer Klasse sensibilisiert. Auch wir Eltern gehen nun mit ein wenig mehr Hintergrundwissen auf die Straße.

Zum Schluss noch der Hinweis, das man sich selber für die Sache „Beyond Survival" einsetzen kann. Zum einen tut man dies schon mit dem Kauf des Buches, da ein Euro in die Kampagne fließt und auf der Homepage der Kampagne kann man sich noch gezielter informieren und selber einsetzten.

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Die acht Lektionen der Wüste

Nicholas Jubber , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Thomas Wollermann , Robert A. Weiß
Flexibler Einband
Erschienen bei DuMont Reiseverlag, 06.06.2017
ISBN 9783770166800
Genre: Biografien

Rezension:

Nachdem hier schon andere Rezensenten das Buch beschrieben haben, möchte ich mich auch noch einreihen. Werde dabei aber nicht so viel auf die Inhalte eingehen. Zum einen, weil dies schon mehrfach geschehen ist und zum anderen, weil sich jeder selbst ein Bild davon machen sollte.

Nicholas Jubber versteht es mit seinen Worten, Ausführungen und Gefühlen den Leser von Anfang an mitzunehmen auf eine Reise durch ein uns unbekanntes Land und deren Geschichte. Dabei reist er auf den Spuren von Leo Africanus ein Forscher aus dem 16. Jahrhundert. Oftmals hat man das Gefühl, als wäre die Zeit stehen geblieben. Luxus, Technik und Wohlstand bekommt hier eine andere Wertung. Jubber erlernt von den Nomaden das (Über-) Leben in der Wüste, die auf ein überliefertes Wissen von Jahrtausenden zurückschauen können. Das Kamel ist DAS wichtigste Fortbewegungsmittel. Der Preis für LKW Benzin ist sehr hoch und noch höher ist die Gefahr, das die Fahrzeuge liegen bleiben. Warum also auf die „moderne Technik“ bauen?

Wie schon gesagt, ich möchte hier nicht „spoilen“ und ihnen alles vorweg nehmen. Das Buch ist einfach fesselnd und sehr informativ. Es hat mich als Leser mitgenommen in eine Welt, die ich kenne. Wenn überhaupt nur aus dem Fernsehen. Bei Nicholas Jubber's blumiger und eindrucksvoller Erzählweise kommt so viel Authentizität rüber, das man mitgerissen wird.

Diverse eingebundene Fotos und ein „Wörterbuch für werden Nomaden“ runden das Erlebnis noch ab. Eine klare Leseempfehlung!! 😉

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