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69 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

england, krimi, alan bradley, mord ist nicht das letzte wort, verlag penhaligon

Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

Alan Bradley
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 25.04.2017
ISBN 9783641203627
Genre: Krimi und Thriller

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

jack the ripper, fantasy, londo, wolf, london

Wolfswille

Melanie Vogltanz
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783959623346
Genre: Fantasy

Rezension:

Zur Unsterblichkeit verdammt, im ewigen Kampf mit einer Bestie. Alfio ist ein Hemykin, ein Mensch, der sich in einen Wolf verwandeln kann. Zu seinem Leid jedoch, gelingt es ihm nicht, das Monster in ihm, das jagen, töten, vernichten möchte, vollständig zu kontrollieren. Im ständigen Widerspruch mit dem tierischen Teil seiner selbst, kämpft er sich durch die Jahrhunderte, landet 1888 letztendlich in London. Dort geschehen mysteriöse Morde an Prostituierten - Jack The Ripper, wird der schattenhafte Mörder genannt. Ohne, dass Alfio dies verhindern kann, wird er immer tiefer in die Mordfälle mit hineingezogen.

Ein klassischer Dr Jekyll & Mr Hyde, der sich durch ein kreatives Werwolf/Vampir-Szenario zieht und sich vieler, bekannter Horror-Elemente bedient, was letztendlich leider zu Lasten der eigenen Ideenfindung fällt. Wer neues, experimentelles Fantasy erwartet, trifft auf eine Neufassung schon bekannter Szenarien. Sehr gut umgesetzt, mit einem schönen schriftstellerischen Akzent, aber leider doch auch für den dem Horrorgenre Fremden deutlich erkennbar. An dieser Stelle mit eigenen Ideen gearbeitet und das Buch hätte sein Potential nicht verloren, denn ansonsten bietet es den Versuch einer eigenen Interpretation des Jack-The-Ripper-Falls, die an fehlender Innovation scheitert.

Wer dem Klappentext vertraut, wird in die Irre geführt, verspricht er doch eine hohe Eigeninitiative des Hauptcharakters, der allerdings passiv bleibt und eher durch Zufall zur Lösung des Falls beiträgt. Ebenso scheut er den Konflikt im Kampf gegen sein zweites, tierisches Ich, sucht sein Heil eher in der Flucht, was auf die Dauer zu wenig Verständnis führt. Eine Entwicklung findet nicht statt.

Die Geschichte beginnt mit ihrem eigenen, ungewöhnlichen Stil spannend und weckt die Neugier. Der Leser wird den roten Faden folgend durch London geführt, nur um diesen im zweiten Teil wieder zu verlieren. Mit ihm jegliche Orientierung. Das Finale versucht dies wieder wett zu machen, was ihm mit großer, schriftstellerischer Leistung gelingt. Mit vielen, überraschenden Wendungen wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ungewöhnliche, herausragende Ideen werden am Ende leider fallen gelassen.

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Tags: fantasy, jack the ripper, londo, vampir, werwol   (5)
 

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Mein erster Selbstmord: Roman

Carola Wolff
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.09.2012
ISBN 9783844895889
Genre: Romane

Rezension:  
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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

muse, rabe, fantasy, ausgerechnet muse, berlin

Ausgerechnet Muse

Carola Wolff
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 17.02.2017
ISBN 9783944788432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Apollonia Parker, 17 Jahre jung, steckt in der Krise, in der alle jungen Mädchen in diesem Alter kämpfen. Kämpfen, den eigenen Weg gehen zu können, sich von den immer wieder belehrenden Eltern loszusagen, endlich die Freiheit genießen zu können, die sie sich wünschen. Endlich 18 sein. Dann noch die Probleme mit den Jungs. Ein ganz normales Mädchen scheint es und doch ist an Apollonia Parker so gar nichts normal, denn Apollonia Parker ist eine Muse. Sie besitzt die Fähigkeit Künstler mit ihrer musischen Kreativität zu beeinflussen und zu stärken. Künstler, wie Nicholas Brenner, ein junger, begabter Gitarrist. Doch diese Fähigkeit ist für Apollonia auch eine Fessel, knüpft sie doch ein inniges, undurchtrennbares Band zwischen Muse und Schützling. Nein, dies entspricht nicht den Vorstellungen von Apollonia und sie ist bereit alles dafür zu tun, dieses Band zu trennen.


Autorin Carola Wolff setzt diesen inneren Konflikt der jungen Apollonia äußerst überzeugend um. Die Gefühle der pubertierenden Apollonia sind wunderbar dargestellt. Ihre Mir-ist-alles-egal-Einstellung und Die-Welt-kann-mich-mal-Moral, gleichzeitig aber ihr doch anscheinend warmes Herz, dass durch die Vernachlässigung der Mutter, ebenfalls eine Muse und immer wieder auf der Suche nach neuen Männern, neuen Künstlern, angegriffen scheint, sind ein schöner Kontrast zueinander, der auf schön einfache Weise präsentiert wird. So hat jeder die Möglichkeit, seine eigenen Gedanken und Erfahrungen in Apollonia einfließen zu lassen.
Auch die Geschichte der Musen und Fakten über griechische Mythologie werden spielerisch in die eigentliche Handlung eingewoben. Ohne lange, belehrende Umwege werden die wichtigsten Geschehnisse trotzdem verstanden, ohne dass man aus den Geschehnissen des Buches herausgerissen wird, oder das Gefühl bekommt, wissenschaftlichen Vorträgen lauschen zu müssen. Bis zum Finale wird der Leser und auch Apollonia immer wieder von dem griechischen Einfluss begleitet.


Immer wieder dreht sich die Handlung auch um die zentrale Frage, was man bereit ist zu tun für Ruhm und Reichtum, oder für die eigene Freiheit. Trotzdem muss auch Apollonia mit aller Härte spüren, dass man erst weiß, was man besitzt, nachdem man es verloren hat. Auch wird der Leser dazu angeregt, über seine eigene Welt nachzudenken, über die Schönheit, die so selten gesehen wird und wie traurig die graue Welt doch sein muss, in der einige zu leben scheinen. Immer wieder fiebert der Leser mit und hofft, die Geschichte möge sich zum Guten wenden, denn Apollonias Welt ist nicht ohne Gefahren und Nick muss gerettet werden vor den dunklen Einflüssen, die überall lauern.


Das Buch liest sich wunderbar einfach und wirkt trotzdem tiefgründig und wohl überlegt. Die Geschichte geht flott voran und nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt von heiter bis fröhlich bis hin zu düster und bedrohlich. Jeder Teil überzeugt jedoch ebenso gut durch konsequenten Sprachstil, der hervorragend, aber nicht störend Apollonia angepasst ist. Die Geschichte ist mitreißend erzählt und endet in einem epischen und kreativen Finale, das einen würdigen Abschluss bietet.


Die Handlung um Apollonia und Nicholas, ihre aufblühende Beziehung zueinander und das auf und ab des Musendaseins ist spannend und leicht verständlich umgesetzt worden, ohne den Bezug zu den Musen zu verlieren oder ins allzu Phantastische abzugleiten. Der Leser kann bis zum Schluss aktiv mitfiebern, es gibt sogar Möglichkeiten kleine Vorahnungen zuzulassen.


Schade ein wenig, dass die Gegenspieler leider nur eine kleine Nebenrolle einnehmen. Sie sind eindeutig böse und sprechen von ihren Absichten, die man so wirklich leider nicht erlebt. Dem Leser werden nur Behauptungen entgegengebracht, nichts, was sich in Handlungen beweisen lässt. Sie sind gradlinig schwarz skizziert, gerne hätte man bei dem ein oder anderen ein wenig mehr erfahren, gerade, wenn sie Grautöne zulassen, oder eine neue Entwicklung andeuten. Ihr Auftreten beschränkt sich auf nur wenige Szenen. Die Entwicklung von Apollonia Parker jedoch ist äußerst überzeugend umgesetzt und der Leser erlebt in kürzester Zeit, wie sie ihren Weg findet.


Zusammengefasst lässt sich das Buch jedem fantasybegeisterten Jugendlichen empfehlen und sollte in deren Bücherregalen auf keinen Fall fehlen.

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Tags: fantasy, jugendroman, muse   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

MütterBilder

Claudia Holst
Flexibler Einband
Erschienen bei Göttert, Ch, 01.01.2017
ISBN 9783939623670
Genre: Sonstiges

Rezension:

MütterBilder ist eine Sammlung vieler einzelner Geschichten von Frauen, die versuchen der Kernfrage, was es eigentlich bedeutet Mutter zu sein auf den Grund gehen. Für die einen ist es der Traumberuf, den sie als kleines Mädchen erlenen wollten. Für andere ist es der Traum, der sich nicht erfüllen wird. Über vierzig Frauen hatten den Mut ihre Geschichte zu erzählen, die mit viel Respekt und in liebevoller Arbeit in diesem Buch zusammengefügt wurden.

Wir erleben, wie es sich anfühlt Mutter zu sein, was es aber auch bedeutet Tochter zu sein, Großmutter, Freundin. Muttersein scheint viel mit Aufopferung zu tun zu haben, aber wie weit ist man fähig zu gehen, ohne sich selbst zu verlieren? Wie viel wird geopfert und dennoch bleibt die quälende Frage, ob man eine gute Mutter sein kann? Wie viel Mühe scheint es zu machen, Mutter zu sein, aber welch Gewinn wartet auf der anderen Seite, welche Erfüllung, welche neue Definition einer Frau.

Geteilt werden die schönen Momente der Geburt, das Lachen seiner Kinder erleben zu dürfen, zu sehen, wie sie ihren Weg beginnen zu gehen, am Ende loslassen zu können. Ein paar Mütter mussten ungewollt früh loslassen. Fehlgeburt, Kindstod. Auch hierüber fand die Herausgeberin Mut sprechen zu lassen. Auch, wenn auch wenig, wird angedeutet, dass es Schattenseiten im Muttersein gibt. Es gibt Geschichten zum Nachdenken, traurige Schicksale, aber auch Anekdoten, die zum Schmunzeln anregen.

Das Werk wird bereichert durch Illustrationen von Frauen zum Thema Mutter, sei es als Fotografien, durch Acryl und Filzarbeiten. Einige Erzählungen sind in Form von Gedichten zusammengefasst, dadurch wirkt das Buch abwechslungsreich. Am Ende bleiben eigene Fragen und Gedanken zurück. Zum Thema Mutter sein, Tochter sein und auch ganz einfach Frau zu sein.

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london, fantasy, uralte metropole, christoph marzi, lycidas

London

Christoph Marzi
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453316652
Genre: Fantasy

Rezension:

Emily Laing kehrt nach zwei jahren wieder in ihre alte Heimat London zurück. Doch die Stadt der Schornsteine ist plötzlich verschwunden, aber nur Emily scheint dies zu bemerken. Ebenfalls taucht ein vollbesetzter U-Bahn-Zug nicht mehr auf und auch die Suche nach der jungen Regentin der Uralten Metropole bleibt ergebnislos. Schnell muss Emily feststellen, dass dies nicht die einzige Ungereimtheit bleiben.

Wie immer überzeugt Christoph Marzi mit einer sehr schönen, ihm eigenen Sprache und der liebevollen Skizzierung seiner Charaktere. Begeisterte Fans freuen sich wieder in die Welt der Uralten Metropole einzutauchen, die erneut mit ganz eigenem Charme glänzt. Geschickt verbindet Marzi die phantastische Welt des unteren London mit unserer Moderne. Hin und wieder wirken die Hinweise auf das zweite Jahrtausend jedoch ein wenig störend und deplatziert. Das Erleben von Emilys Alltag reicht vollkommen aus zu verstehen, dass sie in unserer Zeit lebt. Weitere Fingerzeige, wie Bezug auf aktuelle Serien, Bücher und WhatsApp unterbricht die Magie von Marzis London etwas.

Gut eingeflochtene Erinnerungen an die Vergangenheit, mit der Emily zu kämpfen hat, hilft dem Leser, nach den schon eine Weile vergangenen Ereignissen von Lycidas, sich schnell wieder zurechtzufinden und ermöglicht auch neuen Lesern einen verständlichen Einstieg. Schon nach wenigen Seiten hat es den Leser sofort gepackt. Zusammen mit Wittgenstein wird gerätselt, für Emily gehofft, sie möge es schaffen mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können und immer wieder wird man auf der gemeinsamen Reise überrascht. Ein kleines Manko vielleicht: Der Leser bleibt passiv, kann nicht aktiv "mitermitteln".

Christoph Marzi ist es gelungen, seinem unvergleichbaren Stil treu zu bleiben und bietet seinen Lesern doch immer wieder Neues zu entdecken. Eine durchweg gelungene Fortsetzung, die bis zum Ende immer wieder für Überraschung sorgt.

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Tags: die uralte metropole, fantasy, london   (3)
 
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