DonnaGiovanni

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55 Bücher, 38 Rezensionen

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(92)

226 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 50 Rezensionen

frankreich, träume, liebe, internat, geister

Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

Lisa Cach , Susanne Arnold
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei INK, 04.08.2011
ISBN 9783863960193
Genre: Jugendbuch

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(120)

243 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

wölfe, werwölfe, liebe, finn, mortal kiss

Mortal Kiss - Ist deine Liebe unsterblich?

Alice Moss , Anna Serafin
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei INK, 04.08.2011
ISBN 9783863960186
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(26)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

flynn meaney, lustig, vampir wegen dir, jugendbuch, schule

Vampir wegen dir

Flynn Meaney , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei INK, 04.08.2011
ISBN 9783863960087
Genre: Jugendbuch

Rezension:

KURZ UND KNAPP ... 'Vampir wegen dir' ist ein kurzweiliges Buch, das mehr bietet als es verspricht, trotzdem hat es kleine Fehler und konnte nicht voll überzeugen. Zwar bietet das Buch wundervolle Charakter und eine tolle Idee, doch wird leider weder der Titel noch das Cover dem Buch gerecht. Jeder sollte für sich selber am besten abwägen, ob es etwas für ihn ist, denn man muss es nicht gelesen haben. Wer es trotzdem tun möchte, der wird keine Enttäuschung erwarten müssen. Deshalb sehr gute drei Püppchen.
FÜR DIE AUGEN ... Als ich das Cover sah hatte ich das starke Bedürfnis das Buch zu nehmen und es ganz hinten in meinem Regal zu verbannen. Das ist einfach nur peinlich. Ohne Worte. Abschreckend. Zu Mädchenhaft.
MEIN GEQAURKE ...
Die Idee hat auf mich eher lächerlich gewirkt, doch manchmal sind Bücher anders, als hinten drauf steht. Denn die Idee ist fiel besser, als es wirkt. In diesem Buch geht es nicht wirklich um Vampire, sondern darum, wer man ist und wie man wahrgenommen wird. Die Autorin hat das Thema modern und witzig verpackt, indem sie den aktuellen Vampirhype ausnutzt, was ihr wirklich gut gelungen ist.
In diesem recht dünnen Buch kommen viele unterschiedliche Charakter auf einen zu, die mit viel Liebe gestaltet worden sind. An erster Stelle ist dort Finbar, ein durchschnittlicher Junge, der mit seiner Mutter Liebesfilme schaut und die Bibliothekarin besser kennt, als die Mädchen an seiner Schule.
Dann ist da noch sein Zweillingsbruder, Luke, der Star an der katholischen High School. Er hat ADS und ist immer für seinen Bruder da, auch, wenn es ihn anstrengt, sich auf etwas länger zu konzentrieren. Immer wieder versucht er ihn mit auf Partys zu nehmen und hilft ihm ein Vampir zu werden. Auch der Rest der Familie ist wirkich liebenswert, denn seine Mutter ist streng gläubig, hat einen Putzfimmel und wittert überall Gefahren (z.B. ist alles Krebserregend, was einen Stecker hat). Sein Vater dagegen ist ein unglaublicher Technikfreak, obwohl er nicht viel Ahnung davon hat.
Dann gibt es noch viele Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, oder nicht? Celine ist Französin. Jenny liebt Fantasybücher, Ashley liebt Klatsch und Kate ist neu auf der Schule, wie Finbar. Es gibt einfach viele Charakter, die ihre eigene Persönlichkeit und Geschichte haben, was bewundernswert ist auf diesen wenigen Seiten. Besonders die kleinen Geschichten zu jeder Person machen sie umso lebendinger.
Flynn Meaney hat einen angenehmen Schreibstil und macht das Buch zu einer einfachen Lektüre. Doch kommt der Witz nicht zu kurz, denn hier und da muss man einfach lachen, was zuletzt auch an ihren Charaktern liegen. Denn zum einen ist da die Geschichte, wie sich die Eltern kennen lernen oder gar Finbars Gedankengänge. Leider ist es recht schwer am Anfang mitzukommen, da sie sich sehr schnell verliert und man nicht weiß, worum es denn eigentlich geht. Doch das legt sich hinterher mit der Geschichte.
Die Autorin hat sich mit Vampiren für Finbar auseinandergesetzt, das merkt man deutlich, doch dreht sich nicht das Buch darum. Es geht einfach darum, dass man sich ändern kann, wenn man möchte und ob das wirklich nötig ist. Zwischenzeitig rückt der Vampir nämlich ganz in den Hintergrund und die großen Gefühle treten hervor. Sei es die erste Liebe oder gar die erste Party und vor allem auch Freundschaft. Das Buch bietet mehr als nur Vampire und das wird durch das peinliche Cover, leider, falsch dargestellt.

  (9)
Tags: 3 punkte, flynn meaney, vampir wegen dir   (3)
 

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(63)

131 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

liebe, seelen, wüste, aliens, science fiction

The Host

Stephenie Meyer
Fester Einband: 619 Seiten
Erschienen bei Little Brown & Co, 05.08.2008
ISBN 0316068047
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(346)

634 Bibliotheken, 8 Leser, 9 Gruppen, 46 Rezensionen

vampire, cat, bones, ghule, geister

Dunkle Sehnsucht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2011
ISBN 9783442377459
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZ UND KNAPP ... Der fünfte Teil ist definitiv der schlechteste und konnte nicht so überzeugen wie die Vorgänger. Cat ist immernoch 'unnormal' und die eisernen Junggesellen werden nach und nach zu eifersüchtigen Bestien, die ihre Frauen in Watte packen wollen. Auch die Handlung dümpelt vor sich her und scheint nicht unbedingt einen roten Faden zu haben. Selbst die sonst so unterhaltsamen, wenn auch teilweise etwas übertriebenen Kämpfe fehlen. Geboten wird nur ein finaler Kampf, der nicht wie einer auf Leben und Tod wirkt. Dafür wird einem Magie geboten und jede Menge Geister, dass es Lust (Wortwitz, für die, die das Buch gelesen haben) auf mehr macht. Somit, leider nur drei Punkte.
FÜR DIE AUGEN ... Nunja, ich mag dieses Orange, das gefällt mir wirklich gut, doch sonst kann ich nicht viel sagen. Es geht in der Menge unter, passt aber zur Reihe. Leider hat Blanvalet das Format geändert und somit sieht das etwas komisch aus. Bei der Reihe scheinen sie sich nicht einigen zu können, habe ich das Gefühl [schon die 2te Änderung].
MEIN GEQAURKE ...
Von der Idee her hatte ich es mir so vorgestellt, vom Ende her, wie bei 'Der sanfte Hauch der Finsternis', was so gar nicht der Fall war. Mich hat es gefreut, mehr von Marie zu erfahren, da sie doch sehr Einflussreich ist. Ebenso könnte ich mir Vorstellen ein Buch über sie zu lesen (wie bei Spade & Mencheres). Doch muss ich sagen, dass es keine große Idee war und somit die Umsetzung nicht schwer war. Das Buch hat das gleiche Konzept, wie die Bände zuvor, doch ist das hier wirklich das schlechteste. Die Geschichte kommt einfach nicht ins Rollen und Frau Frost hat sich ein bisschen ablenken lassen, u.a. von Don. Selbst die Konfrontationen haben irgendwie gefehlt, am Ende gab es keinen großen Kampf (oder mehrere im Verlauf der Geschichte) und das war kein Duell, wie ich erhofft hatte. Vergleicht man es mit den Vorgängern, so könnte man das Buch regelrecht als langweilig bezeichnen. Schade!
Marie wird einem in diesem Buch etwas näher gebracht, da sie eine Schlüsselfigur ist. Sie bleibt weiterhin sehr geheimnisvoll und hat ihren eigenen Humor, den ich wirklich liebe. Doch es wird auch klar, wie viel Einfluss und Macht sie hat, was sich in den letzten Seiten auch noch steigert. Ich denke, dass man noch viel von ihr lesen wird, zumal das Ende für sie einiges offen lässt. Außerdem ist Marie eine unglaublich intelligente Person, die weiß, was sie tut und ihre Ziele manchmal über ziemlich interessante Umwege erreicht.
Außerdem wird Don etwas in den Vordergrund gerückt. Ich möchte nicht viel verraten, da es sonst sehr Spoilerlastig werden würde, doch fand ich sein Ende nicht gerade schön. Ich konnte es mir schon denken, hätte mir aber gewünscht, dass es nicht so gekommen Frau Frost hat in diesem Buch es geschafft mich zu berühren. Sie hat mich zu Tränen gerührt und auch Cat mal nachdenken lassen, obwohl mir ihre Trauer zu schnell verflogen war. Dafür wirkte es sehr authentisch, als sie sich ablenken wollte. Ich finde es toll, besonders, weil man das bei diesen Büchern nicht gewohnt ist.
Ich muss sagen, dass ich sehr verwundert war, im nachhinein, dass der Focus dieses Mal nicht direkt auf Bones (und Cat) lag, sondern eher allein auf Cat. Für Fans von Vlad wird dieses Buch eine Menge Spaß bieten, denn er ist recht häufig anwesend. Dafür hat mir ein wenig Ian gefehlt, da er erst am Ende kurz erwähnt wurde. Was mich doch am meisten gestört hat, war, dass hier und da einiges aus den Extra-Büchern angeschnitten wurde und ich finde, dass diese Anspielungen eventuell die Luft aus den Büchern rausnehmen. Ich kann das schlecht einschätzen, da ich diese (noch ?) nicht gelesen habe. Außerdem ist es recht komisch, dass Spade als auch Mencheres in festen Händen sind und einen auf Beschützer machen und ihre Frau niemals aus den Augen lassen. Bei Mencheres mag das hier und da noch lustig sein, vor allem, weil er ein mächtiger Vampir ist und auch so gönne ich es Spade. Nur ist das für mich zu viel Harmonie. Diese Bücher brauchen schließlich Junggesellen!
Ich möchte dann noch einmal auf den Kampf zu sprechen kommen, denn der war wirklich lächerlich für die Bücher. Es ging darum, einen Krieg zwischen den Spezien zu verhindern und dieser war wirklich eindeutig, denn die Vampire hatten die Besten, der Besten und hatten den Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Wo bleibt da die Spannung? Die fehlte irgendwie ganz. Auch Cat finde ich irgendwie nervig mit ihrer unnormalen Art. Es wäre noch okay gewesen, wenn sie die Gaben der Vampire aufnehmen könnte, aber bitte jetzt auch nicht die der Ghule! Wo sind bitteschön ihre Nachteile? Ich frage mich, wenn sie ein Meistervampir ist, was ihre 'Gabe' ist. Dafür war es nicht so schlimm mit Bones, dass ihm alle Türen geöffnet wurden. Wenigstens ist das Treffen mit Marie nicht all zu glatt abgelaufen. Ein kleiner Trost ... Doch war das Buch im großen und ganzen ein kurzweiliges Lesevergnügen, nur muss Frau Frost in ihren kommenden Büchern einiges raushauen, denn sonst sehe ich schwarz für Cat & Bones.

  (5)
Tags: band 5, drei punkte, dunkle sehnsucht, jeaniene frost, night huntress   (5)
 

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(73)

102 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gabe, liebe, katsa, bo, fantasy

Die Beschenkte

Kristin Cashore , Ulrike Grote , Irmela Brender [Übers.]
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Silberfisch, 24.08.2009
ISBN 9783867420525
Genre: Jugendbuch

Rezension:

KURZ UND KNAPP ... 'Die Beschenkte' bietet eine tolle Fantasygeschichte, die in sich abgeschlossen ist aber nach mehr verlangt. Man hat hier wirklich tolle Figuren, die man ins Herz schließt und interessante Königreiche samt den Königen, die nur nach Intrigen schreien. Leider bietet das (Hör-)Buch keine wirkliche Spannung und das Ende ist recht kurz gehalten, was schade ist.

AUF DIE OHREN / FÜR DIE AUGEN ... Ulrike Grote war mir schon von den Bis(s) Hörbüchern bekannt und ich bin wohl eine der wenigen, die sie als Sprecherin sehr mag. Ihre leicht distanzierte Art gefällt mir so sehr und auch die teilweise mangelnde Betonung. Leider ist es ihr hin und wieder misslungen den unterschiedlichen Charaktern eine Stimme mit Persönlichkeit zu geben. Da es sich um eine gekürzte Fassung handelt schreitet die Handlung etwas rasch von statten und manchmal wünscht man sich einfach mehr, doch versteht man alles und kann der Handlung folgen.
Das Cover ist schön gestaltet, recht ruhig, aber wird meiner Meinung nach der tollen Geschichte nicht gerecht. Man hätte so viele verschiedene Sachen machen können, vor allem die Augen der Beschenkten wären sicherlich ein tolles Motiv geworden.

MEIN GEQUARKE ... Die Idee mit den beschenkten Menschen hat mir sehr gefallen und ich habe mich schnell darin verliebt. Ich konnte nicht genug von den unterschiedlichen Gaben und den Variationen der Augenfarben bekommen. Es ist einfach mal eine andere Idee, die es wirklich Wert ist, es ist nämlich nichts großartiges, aber es bringt frischen Wind unter die Vampire. Ebenso hat mir die Gestaltung der sieben Königreiche gefallen, die alle ihre eigene Persönlichkeit haben, leider geht dies etwas unter in der Geschichte. Mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen, auch, wenn mir etwas die Spannung gefehlt hat, so war das Verhältnis zwischen Idee und Umsetzung einfach genial.

Als Hauptcharakter haben wir Lady Katsa, eine junge Frau mit der Gabe zu Töten, was für mich sehr interessant war. Es hat bei mir nur etwas gedauert, bis ich verstanden hatte, dass Katsa ein weiblicher Name ist. Katsa hat teilweise ein sehr feuriges Temperament, was sehr zu ihrer Gabe passt und immer wieder für Fettnäpfen und auch die ein oder andere lustige Situation sorgt. Man mag sich zwar nicht unbedingt mit ihr identifizieren können, doch schließt man ihre hitzige Art schnell ins Herz.
Bo, der jüngste Prinz von Linit, ist sehr ruhig und ein passendes Gegenstück von Katsa. Sie ergänzen sich gut und ich habe seine Art sehr genossen. Er hat die Situationen aufgelockert, aber nicht lächerlich gemacht. Ebenso hat mir seine Reife gefallen, die Katsa manchmal gefehlt hat.
Mir persönlich hat dagegen Bitterblue nicht gefallen. Sie mag zwar ein niedliches Kind sein, mit imenser Stärke, doch war das am Ende etwas zu viel. Sie wirkte zu erwachsen, soweit man das so sagen kann. Desto interessanter war ihr Vater, auf erschreckende Art und Weise. Es war erstaunlich, was Menschen doch immer wieder fertig bringen und ich habe irgendwie, wenn ich so darüber nachdenke, daran einen Narren gefressen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und es macht spaß die Geschichte zu erleben. Die Autorin schafft es eine wunderschöne Welt zu erschaffen, mit unterschiedlichen Königreichen, von denen man mehr erleben möchte. Sie hält sich nicht mit unendlichen Beschreibungen auf, die zwar zu eigenen Welten passen, aber auch leicht langweilig werden können. Hier wurde dem Leser angenehme Häppchen präsentiert, doch war die Handlung immer klar im Vordegrund.

Der Anfang war sehr interessant, da alles noch neu war, doch habe ich mir eine Karte der Königreiche manchmal gewünscht. Es wäre eine nette Ergänzung für mich gewesen und man hätte es sich besser vorstellen können, ebenso den Weg den Katsa im Laufe der Geschichte hinter sich legt.
Was mich auch noch gestört hat war, dass das Ende doch recht abrupt war. Jedenfalls dieser plötzliche klare Moment, den Katsa hat und ein Happy End dem Leser beschert. Es war einfach zu abrupt und ich weiß nicht, es hat meiner Meinung nach nicht gepasst. Auch hätte ich gerne mehr über Bo's Familie und Linit erfahren, da man so viel von Erzählungen erfährt, sie scheinen mir eine interessante Kultur zu haben. Durch das schnelle Ende, hat man Zeit noch einen Bruder von Bo kennen zu lernen, was erfrischend ist und Lust auf mehr macht. Doch auch dieses 'zweite' Ende war kurz und nur angeschnitten, was aber auch an dem Hörbuch liegen kann. Bo tut mir am Ende sehr leid und ich frage mich, ebenso wie Katsa, wo der vernünftige Bo ist, den wir am Anfang kennen und lieben gelernt haben. Schade.
Was man aber noch einmal erwähnen muss sind die politischen Intrigen, die nur hier und da angeschnitten wurden, aber definitiv nach mehr schreien. Allein schon, um die anderen Königreiche mit ihren Königen kennen zu lernen, werde ich mir sicherlich noch den zweiten Band anschauen. Ich muss sagen, dass dieses Buch wirklich toll ist und ich froh bin, die Welt erlebt zu haben, doch konnte es mich nicht vollends mitreißen. Für mich war der Anfang, am Hof von Lady Katsas Onkel am schönsten. Ebenso der erste Teil der Reise, es war so locker-flockig.

MEHR VON ... Prinz Bo's Brüdern und Linit! | EIN BÜCH FÜR ... die ersten fallenden Blätter im Herbst.

WARUM SOLLTE MAN DAS BUCH (NICHT) GELESEN HABEN? ... Dieses Buch bietet zwei interessante Charakter, die man schnell in sein Herz schließt und einen unglaublich raffinierten Bösewicht (und eine Kapitänin!).

  (9)
Tags: 4 punkte, band 1, die beschenkte, graceling, kristin cashore   (5)
 

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(136)

330 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, magie, liebe, strell, lodesh

Die verlorene Wahrheit

Dawn Cook
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 08.09.2008
ISBN 9783442265787
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(22)

36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

schwangerschaft, liebe, schule, baby, jugend

Dear Nobody

Berlie Doherty , Eva Riekert
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.04.1997
ISBN 9783423780964
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(155)

364 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, magie, strell, meister, raku

Die geheime Wahrheit

Dawn Cook
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 07.07.2008
ISBN 9783442265770
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZ UND KNAPP ... 'Die geheime Wahrheit' ist ein perfekt gewählter Titel für dieses Buch und ist ein mehr als würdiger Nachfolger des ersten Bandes. Leider fehlt auch ihm die Spannung, das tut dem Buch jedoch keinen Abbruch. Man leidet mit Alissa mit, lernt und liebt die neue Welt kennen, die einem hier geboten wird. Somit sind es wohl verdiente vier Punkte, mit denen sich das Buch jetzt schmücken darf.
FÜR DIE AUGEN ... Das Cover hält sich an seinen Vorgänger. So fand ich es für den ersten Band sehr schön und auch die Idee mit dem Säckchen, welches Alissa bei sich trägt als einen schönen Bezug auf das Buch. Doch ist das ebenso sehr typisch für Blanvalet, da diese Cover mit verhüllten Gesichtern recht häufig vorkommen. Mag zwar wirklich mal schön, geheimnisvoll und mystisch sein, doch wirkt es nun wirklich ausgelullt. Ebenfalls wird die Magie in keinster Weise mit bestimmten Bewegungen der Händen und Zaubersprüchen bewerkstelligt. Man hätte sicherlich die Pfade als Cover nehmen können. Stelle ich mir sehr schön vor.
MEIN GEQAURKE ... Ich hatte mir ganz am Anfang keine Gedanken über den Inhalt gemacht. Ich war nur froh, endlich wieder zu Alissa & Co gelangen zu können. Die Geschichte führt ja das fort, was im ersten Band aufgebaut wurde. Endlich beginnt die Magie in diesem Buch. Mir haben die Unterrichtsstunden mit Nutzlos am besten gefallen, man hat richtig gewartet, dass es endlich weiter geht. Die Gespräche waren einfach schön und es hat dem Leser selber auch Halt gegeben, dass etwas da ist, woran man sich festhalten kann. Ebenso war die weitere Erkundung der Feste schön und auch, dass Alissa und Strell sich eingelebt haben und angefangen haben dort zu wohnen. Mir hat die Umsetzung sehr gefallen. Es ist dem Konzept des ersten Bandes treu geblieben, was immer wieder schön ist. Man fühlt sich einfach sofort geborgen und weiß, wo von einem der Platz ist.

Im zweiten Band treffen wir auf einen neuen Charakter: Lodesh. Er ist der Stadtvogt von Ese Naower. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich persönlich fand ihn im ersten Augenblick sehr belustigend. Besonders, da es endlich jemanden gab, der Alissa auf eine charmante Art und Weise zurecht gewiesen hat. Wenn ich an Lodesh denke, muss ich immer an seinen Charme denken und das ist es, was ihn ausmacht. Er ist ein sehr gelungener Charakter, der die ernste Lage etwas auflockert, doch im Laufe der Geschichte fing ich an ihm zu misstrauen. Man weiß nicht, wo man bei ihm dran ist. Er nimmt sozusagen den Platz von Nutzlos ein, die mysteriöse Figur, von der man einfach nicht weiß, was sie dort verloren hat.
Nutzlos dagegen wird nun presenter. Im ersten Band war er sehr schleierhaft, mystisch und das hat mir sehr gefallen. Doch auch dieser Nutzlos ist unterhaltsam. Besonders die Szenen mit ihm und Alissa sind immer wieder für eine kleine Überraschung und das ein oder andere Fettnäpfchen gut. Manchmal merkt man auch Nutzlos sein Alter an, denn es kommt einem teilweise so vor, als hätte er ein Brett vor dem Kopf. Es macht einfach Spaß über ihn zu lesen und man schließt ihn unglaublich schnell in sein Herz. Er ist der Großvater und große Bruder in einer Person für mich gewesen.
Die Beziehung zwischen Strell und Alissa hat sich verändert, denn nun sind alle Vorurteile ihrer Herkunft beiseite und es kann endlich um die Person gehen. Dawn Cook hat es sehr süß gestaltet und die beiden bauen ganz schleichend, dass man es gar nicht merkt, eine Beziehung auf. Am Ende des Buches gehören die beiden einfach zusammen und es ist schwierig sich vorzustellen, dass sie sich am Anfang ihrer Reise mehr gestritten haben, als sonst etwas.

Das Buch lässt sich unglaublich leicht lesen und es ist nichts schweres, was dafür sorgt, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Es ist ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes und wer diesen geliebt hat, wird es auch hier tun. Das Ende war nicht mit einem Showdown verbunden, es war zwar in gewisser Weise plötzlich (einer Eingebung folgend), aber passend. Was mir einfach immer wieder fehlt ist die Spannung, die die Haut kribbeln lässt. Man ließt diese Bücher zwar sehr gerne und ist gespannt, was passieren mag, doch war es das. Schade, doch kann ich es mir gar nicht anders vorstellen. Es passt zu den Büchern, denn diese kommen auch ohne aus.

WARUM SOLLTE MAN DAS BUCH (NICHT) GELESEN HABEN? ... Schon allein wegen Alissa, eine Liebenswerte Protagonistin, die immer für ein Fettnäpfchen da ist.

  (8)
Tags: 4 punkte, band 2, dawn cook, die bücher der wahrheiten, die geheime wahrheit   (5)
 

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(2.834)

5.490 Bibliotheken, 19 Leser, 16 Gruppen, 118 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Überstz.)
Fester Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.11.2003
ISBN 9783551555557
Genre: Fantasy

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(3.420)

4.470 Bibliotheken, 29 Leser, 15 Gruppen, 179 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, berlin, psychothriller, mord

Der Augensammler

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN 9783426503751
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZ UND KNAPP ... 'Der Augensammler' ist ein wirklich liebevoller gestalteter Psychothriller, den man unbedingt lesen sollte. Er bietet eine rasante Geschichte, mit unterschiedlichen Protagonisten. Es wird einem ein interessanter Fall geboten, mit dazu noch ungewöhnlichen Gaben, die einem so leicht nicht mehr aus dem Kopf gehen. Leider konnte mich das Buch persönlich nicht überzeugen und in seinen Bann ziehen. Mir fehlte die Spannung und ein Showdown, deshalb leider nur 3 Püppchen.
FÜR DIE AUGEN ... Das Buch hat ein schönes schlichte Cover. Mir hätte es zwar besser gefallen, wäre man mehr auf die Augen oder das Spiel eingegangen, doch so ist es auch schön. Mir sagt ja das Gelb sehr zu.
Zum anderen ist die Aufmachung des Buches erwähnenswert. Es ist einfach sehr originell und passend zum Buch. Alles ist wie ein Countdown aufgebaut. Man fängt mit Epilog an und die Seitenzahlen werden Rückwärts gezählt, ebenso auch die Kapitel. Eine wirklich tolle Idee und das bringt einfach mal Abwechslung!
MEIN GEQAURKE ...
Die Idee mit dem Augensammler fand ich richtig toll. Ich liebe es, wenn es absurd wird und dazu noch so viele Lobeshymnen, wer kann da nein sagen? Leider hat mir die Umsetzung zu der wunderschönen Idee nicht wirklich zugesagt. Es hat gedauert, bis ich richtig reingefunden habe und auch mitgefiebert habe. Mich konnte das Buch einfach nicht packen und mitreißen, ich bin einfach irgendwo hängen geblieben. Wo, dass weiß selbst ich nicht. Mir war das alles einfach zu flach und vielleicht auch ungenau. Ich kann es nicht beschreiben, warum, aber ich sehe, dass es Menschen begeistern kann, nur mich eben nicht.
Die Charakter sind mit viel Liebe gestaltet und auch wunderbar ausgewählt. Jeder wird einen finden, den er mag und nicht. Es sind so viele Menschen vertreten und das macht es wirklich toll.
Alina ist wohl eine sehr besondere Person. Besonders, weil sie blind ist. Ich finde es toll von Herrn Fitzek, dass er so viel Mut hatte und sich an das Thema herangewagt hat. Ich mochte anfangs Alina, doch nach und nach hat sich eine Kluft zwischen uns gebildet und ich habe ihr nicht mehr getraut. Nur ihr Lebenswille begeistert mich immernoch. Es ist toll, aus ihrer Sicht zu lesen und auch ihr Leben erleben zu können. Man merkt richtig, dass man die Sicht von einem Menschen liest, der die Welt nicht sieht und anders wahrnimmt.
Alexander Zorbach - was für ein toller Name! - ist unsere Hauptperson, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich mochte seine Art und ebenso sein Schicksal, wobei ich an seiner Stelle hier und da anders gehandelt hätte. Aber dann wäre die Geschichte, so, wie sie verläuft, bei mir niemals zustande gekommen. Für mich ist er eine wunderbare Figur, mit der man leidet und lacht.
Herr Fitzek hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Es macht Spaß zu lesen und er schafft es die Atmosphäre passend zu erschaffen. Er passt sich den Personen sehr schön an und man merkt, dass er ihnen eine eigene Persönlichkeit gibt, was einem als Leser näher an das Buch und dessen Geschichte bindet.
SONSTIGES - Ich muss sagen, dass ich am Anfang nicht wusste, wozu es zu diesem Buch eine Vortsetzung geben sollte. Nach dem Lesen war es natürlich klar. Ob ich es lesen werde, weiß ich nicht. Natürlich lässt das Buch noch genug offen, doch genau diese Art macht es doch aus und zu etwas besonderem, wie ich finde. Ich lasse mich einfach mal überraschen.

  (8)
Tags: 3 punkte, band 1, der augensammler, sebstian fitzek   (4)
 

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(238)

496 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, lyra, abenteuer, oxford, jugendbuch

Der goldene Kompass

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Andrea Kann
Fester Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.1996
ISBN 9783551580085
Genre: Fantasy

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(455)

765 Bibliotheken, 2 Leser, 15 Gruppen, 46 Rezensionen

vampire, cat, bones, liebe, fantasy

Der sanfte Hauch der Finsternis

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.09.2010
ISBN 9783442375547
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(506)

877 Bibliotheken, 6 Leser, 15 Gruppen, 54 Rezensionen

vampire, bones, cat, liebe, vampir

Gefährtin der Dämmerung

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.03.2010
ISBN 9783442373819
Genre: Fantasy

Rezension:

Wortfetzen: Altes Prinzip mit neuen Seiten
In diesem dritten Band werden Bones und Cat vor neue Probleme gestellt. Irgendjemand möchte Cat etwas antun und es kommt wie es kommen muss, sie muss sich ihrem Vater stellen, obwohl sie sich zuvor gegen ihn entschieden hatte. Als wäre das nicht genug muss auch Bones sich beweisen. Bei dem ganzen Trubel werden aber auch lieb gewonnene Personen hineingezogen und ein Krieg steht bevor.
Ich muss ganz ehrlich sagen, hier ist es nichts neues. Eigentlich sehr typisch für die Reihe. Bones und Cat haben ein Problem. Cat will das klären und Bones macht sich unglaubliche Sorgen, womit ein unglaublicher Konflikt entsteht, der alles nur noch schlimmer macht, da jeder jedem helfen will. Und ganz ehrlich? Die Taktik geht immernoch auf und macht (mir) Spaß! Es ist so, dass die Bücher vom Prinzip her einfach gestrickt sind und das Ende voraussehbar ist, aber es funktioniert und solange das noch so weitergeht, werde ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.
In diesem Buch geht es nicht direkt um Bones und Cat, es ist eher zweitrangig, wie man nach und nach feststellt. Aber genau das macht dieses Buch aus, denn es steckt viel mehr dahinter, als die Ständige Hetzjagd. Ich bewundere Jeaniene Frost um ihr Einfallvermögen, es macht einfach immer wieder spaß.
Besonders jetzt wird die Welt von Cat und Bones ausgeschmückt, man guckt über den Tellerrand hinaus, denn Zombies treten auf und auch ein bisschen Hokus-Pokus. Ich habe mich sehr gefreut, als Mencheres einen größteren Part bekam und man etwas über seine Vergangeheit erfahren hat. Es ist einfach immer wieder schön zu sehen, wie durchdacht es ist, aber es niemals all zu kompliziert wird oder der Autor gar abdriftet.
Es werden einige Geschichtliche Ereignisse aufgerollt und eingewickelt, was das ganze glaubhafter macht, auch, wenn es ein bisschen komisch ist, dass die Tochter von Cleopatra ein Vampir ist/war.
Dieses Buch bietet um einiges mehr als die Vorgänger und ich finde, dass es eines der besten der Reihe ist. Hier bekommen die Ghule eine größere Rolle und man lernt mehr Leute kennen. Mich hat jedoch gestört, dass Bones immer jemanden irgendwo kannte, der ihm geholfen hat. So viel Glück und Zufall kann es einfach nicht geben, mich hätte es nicht gestört, wenn er mal eine Abfuhr bekommen hätte. Nungut, es ist ein Buch und man kann darüber hinweg sehen, aber es gibt dem einfach einen kleinen Abbruch.
Ich fand die Vorstellung, dass Cat auch mal zur gejagden wird sehr schön. Es ist einfach anders. Zwar waren keine spektakulären Hetzjagden dabei, eher ein stetiges Misstrauen, da man den Maulwurf finden musste. Selbst die Gefühle sprühten hier über, was doch recht zweitrangig bei den vohreigen Büchern war. Umso überraschter war ich. Schön gemacht Frau Frost! Die Umsetzung ist alle mal gelungen, nur frage ich mich, wann Bones von seiner Vergangenheit eingeholt wurde? Es war eher Mencheres seine.
Natürlich fehlte der Witz nicht, der diese Bücher so einzigartig macht. Schon allein deswegen ist es immer schön sie zu lesen. Besonders die Stellen zwischen Justina (Cat's Mutter) und Bones sind für einen Lacher gut. Genau deswegen mag ich folgende Stelle. Es kann ein Spoiler enthalten sein, aber kein gravierender!

"Ich glaub's einfach nicht", kicherte Bones.
"Was!"
Er raste bloß weiter. "Oh, das wirst du schon sehen. Und die Flasche, die Denise dir gegeben hat, wirst du wirklich brauchen."
Uns erwartete offenbar kein Blutbad, denn er grinste immer noch wie ein Irrer. [...] Als wir in die Auffahrt des Hauses einbogen, in dem offensichtlich Rodney wohnte, hörte ich meine Mutter nur herumrumoren und leise fluchen. Was war daran so ungewöhnlich?
Bones stellte nicht mal de Motor aus, sondern sprang gleich aus dem Autound trommelte so heftig gegen die Tür, dass die Fensterscheiben wachelte.
"Mach auf, Justina, sonst schlage ich die Tür ein!"
Die Eingangstür wurde aufgerissen, während ich mich etwas gemächlicher dem Haus näherte. Irgendwer musste schließlich den Motor abstellen. [...] Er (Bones) warf ihr einen verschmitzten Blick zu, und seine Mundwinkel begannen unkontrolliert zu zucken.
"Nanu. Da soll mich doh der Teufel holen, würde ich sagen, aber das hat er schon. Justina, dein Haar ist ganz zerzaust, Liebes, warst du etwa gerade beim Hausputz? Nein? Und dein Gesicht ... Wenn ich's nicht besser wüsste, würde ich sagen, es ist gerötet. Als ich noch ein meiser Stricher war, wie du immer so schön sagst, habe ich ständig Frauen in deinem Zustand gesehen. Nach einem Fick."
[...]
"Schwer dich bloß weg, du Schwein", herrschte sie Bones an.
Der krümmte sich vor Lachen. "Solltest du dir niht eher an die eigene Nase fassen? Und da hat Cat immer solche Angst gehabt, du könntest herausfinden, dass sie es mit einem Vampir treibt. Dagegen kannst du jetzt wohl nichts mehr sagen, was? Rodney! Komm runter, mein Freund, lass dir gratulieren! Ich bin vor Ehrfurcht erstarrt."
"Bones", hörte an Rodneys heisere Stimme von oben."Verzieh dich einfach."
Seite 149/150

Zurück zu den Gefühlen. Das, was in diesem Buch passiert fand ich recht tragisch, besonders das, was Cat durchmachen musste. Ich fand es richtig gut dargestellt von der Autorin und auch die Idee. Was ich mich frage, was ist mit dem Kästchen? Es ist anschließend nie ein weiteres Wort darüber verloren worden. Auch Mencheres tat mir sehr leid und ich will wirklich nicht in seiner Haut stecken, der arme Hund.
Es ist immer wieder eine Überraschung in diesen Büchern. Besonders, dass Vampire zaubern können und nicht nur fliegen. Ich bin gespannt, was noch so alles auf mich zukommt. Aber selbst die Ghule haben ihr eigenes kleines System, was ich wirklich toll finde. Ebenso kommen Zombies vor, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte. Okay, sie wollten gerade eine Horde Vampire abschlachten, doch mindert das nicht mein Interesse. Ebenso die Geister. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Alles schreit einfach nach mehr!

Kurz und Knapp:
Der eventuell bisher beste Teil der Buchreihe, er bietet einfach mehr Tiefgang und ist anders. Totales Lesevergnügen mit wieder typischen Situationen, wodurch man die Reihe noch mehr liebt. Endlich kommen einige andere Charakter zum Zug und man wird überrascht, was die Vampirwelt noch alles zu bieten hat. Auch hier kann ich für absolutes Lesevergnügen und auch mal Gefühlen fünf Püppchen vergeben. Wer die voherigen Teile verschlungen hat, wird es auch hier tun, da es einfach locker-flockig ist. Wie gesagt: Mehr!

Das Cover:
Ich mag das Lila. Aber von der Gestaltung und dem Model sagt mit das erste einfach am meisten zu. Ich weiß auch nicht. Was mich etwas stört ist der Buchrücken, denn dort hat man FROST anders geschrieben, als wie bei den voherigen Bänden. Sieht etwas doof aus, aber nungut. Das englische gefällt mir persönlich mal wieder nicht. Ich weiß nicht, welches ich lieber mag. Die Farben sind beim deutschen einfach schöner, dabei gefällt mir die Stimmung beim englischen besser. Beides keine Meisterwerke, aber okay.

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Tags: 5 punkte, band 3, gefährtin bei dämmerung, jeaniene frost, night huntress   (5)
 

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teuflische stimmen, sonya hartnett, 1 punkt, sehr gutes buch

Teuflische Stimmen

Sonya Hartnett
Flexibler Einband
Erschienen bei Arena
ISBN 9783401026046
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Buch ist etwas älter und dümpelt dementsprechend auch bei mir rum. Aber ich dachte mir, dass es mal schön ist etwas einfaches zu lesen. In diesem Buch treffen wir auf Kitten, der mit seiner Tante (?) in einem Haus lebt und seinen Opa pflegt. Man weiß nicht genau was er macht, ob er arbeitet ect. Laut seiner Tante ist er ein lieber Junge und hilft viel mit, worüber sie unglaublich dankbar ist. Gleichzeitig hat sie unglaubliches Mitleid mit ihm, da seine Vergangenheit bzw. Kindheit unglaublich qualvoll war. Die drei bekommen neue Nachbarn, in das Haus nebenan zieht ein junges Paar ein und Kitten freundet sich schnell mit der jungen Frau an. Gemeinsam unternehmen sie viel und brennen hinterher durch.
So, das ist es in Kurzfassung und würde hinten nicht stehen, dass es um Dämonen gehen sollte, so wäre ich niemals darauf gekommen. Es ist ständig die Rede von den Zwillingen in seinem Kopf, die kreischen oder die Zähne fletschen. Ich weiß bis jetzt noch nicht, was es mit ihnen aufsich hat. Meiner Meinung nach sind das keine Dämonen und sonst etwas, der Typ hat einfach einen an der Waffel, ganz erhlich. Hin und wieder war die Rede davon, dass er der Teufel ist und dann kamen die wahren Eltern ins Spiel oder so. Keine Ahnung. Auch der Titel ist komisch gewählt, das diese Stimme eine einzelne ist und diese Zwillinge überhaupt nicht wirklich etwas sagen. Oder aber mir ist da ertwas entgangen. Ich weiß es nicht.
Die Charakter sind ganz okay, nicht wirklich tiefgehend aber man kann ihre Handlungen häufig nachvollziehen. Kitten ist denke ich sehr gelungen, auch, wenn er nicht wirklich normal ist. Ich meine, er ist 18 oder so und sitzt draußen im Baum. Ich weiß ja nicht, aber es kommt so komisch rüber, vor allem, weil er weiße Haare hat. Ich bin ganz durcheinander. Er mag wirklich nett sein, doch seine Stimmungsschwanken sind nervenraubend.
Auch die Idee, dass zu jedem Teufel ein Engel gehört. Das ist seine Tante und beide leben schon ewig zusammen und doch ist sie sterblich und er auch. Keine Ahnung, es ist so verwirrend und ich bin mir bei nichts nicht sicher. Er kann sterben wird aber glaube ich wiedergeboren, bis er einen Auftrag erfüllt hat und darf niemals mit jemdem etwas zusammen machen, da Teufel Einzegänger sind. Engel dagegen müssen immer das tun was ein Teufel sagt. Oder so ähnlich.
Das Haus in dem sie leben ist wirklich süß und ich habe mich immer gefreut, da es wirklich wie bei Omi ist. Kitten habe ich dafür gehasst, dass er seine Tante so von oben herab behandelt hat. Doch die Beziehung zwischen ihm und seinem Opa fand ich interessant. Er hat ihm all das heimgezahlt und am Ende erfährt man, dass das irgenwie zu seinem Auftrag gehört hat.
Tja, irgendwann hat Kitten seine Nachbarin soweit, dass sie nach dem Tod seines Opas durchbrennt und die drei machen sich auf den Weg in eine andere Stadt. Dort fängt Kitten an am Rad zu drehen, die Zwillinge sind weg und er hört eine Stimme. Diese hält er erst für seinen Erschaffer, aber hinterher ist es Paul und quält ihn.
Währenddessen erscheint Paul in einer neuen Gestalt, meint jedenfall Kitten, nämlich als Bruder seiner 'Freundin' und will ihn umbringen. So wenden sich die anderen gegen ihn und da er als Teufel nicht versagen will setzt er das Haus in brannt. Die Zwillinge sind wieder da und er ist glücklich. Was er nicht weiß ist, dass die drei nicht im Haus geschlafen haben, da sie so eine Ahnung hatten. Anschließend kommen die wahren Eltern von Kitten und bringen ihn um, da er versagt hat, dieser denkt aber, er hat alles perfekt gemacht und ist der beste Teufel aller Zeiten.

Kurz und Knapp:
Ein wirklich langweiliges Buch, das sehr verwirrend ist und auch nicht die Möglichkeit bietet hineinzutauchen. Aber die Idee mit dem Teufel und Engel fand ich ganz interessant, wurde leider nicht genutzt. Hier wundert es mich, dass ich es doch recht fix durch hatte. Hier kann man lange warten, bis etwas einem logisch erscheint oder man durchblickt. Ich habe es nie wirklich getan. Kitten mag zwar ein interessanter Charakter sein, der aber am Ende wirklich abdreht und man ihn auch einfach nur erschlagen möchte. Hier hat man wirklich nichts verpasst. Mich wundert es, dass man dieses Buch auf die Menschheit lässt.

Das Cover:
Ich mag es, es hat in gewisser Weise etwas mystisches und ich habe mir so die Räume in Kittens Kopf vorgestellt. Doch es ist kein Brüller oder so, selbst dieses Cover kann die Story nicht retten. Ich würde das Buch einfach in die hinterste Ecke des Regal verstecken und hoffen, dass es niemand findet.

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Tags: 1 punkt, sonya hartnett, teuflische stimmen   (3)
 

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tilmann bünz, schweden, wer die kälte liebt,s, reiseerfahrung, herzchen

Wer die Kälte liebt

Tilmann Bünz
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei btb, 01.07.2008
ISBN 9783442736355
Genre: Romane

Rezension:

Als begeisteter Skandinavienfan wurde ich durch PlanetWissen aufmerksam, als dies als Buchtipp kam. Bei Amazon geschaut und es einfach mal bestellt, bei dem Preis kann man jetzt nichts sagen. Ich fand es auch toll, dass es mal Kapitel über Grönland und Spitzbergen gab. Wirklich schön!
Als ich das Buch in den Händen hielt war ich recht überrascht, da es kleinere Geschichten sind. Für mich war das recht angenehm, da ich vor der Schule oder mal zwischendurch immer eine kleine Geschichte lesen konnte. Zumal man den Aufbau des Buches doch recht loben kann. Es gibt die großen Kapitel und darin die kleinen Geschichten, was recht übersichtlich ist. Bei einigen Kapiteln kommt noch eine Einleitung oder etwas allgemeines.
Am Anfang war ich recht verwirrt, besonders bei dem ersten Kapitel, da ich erst hinterher auf die Idee kam, dass alles nicht einen Zusammenhang haben muss. Man wurde einfach in das Geschehen hinein geworfen, was ein bisschen blöd war, aber gut, wenn man es erst einmal weiß, ist es verständlich.
Ich mochte die ersten Geschichten sehr, da sie höchstens vier Seiten lang waren und einfach aus dem Alltag in Schweden & Co war. Ich wusste schon hier und da etwas, aber es gab dennoch neue Dinge zu entdecken und ich wollte das Buch teilweise nicht aus der Hand legen, da ich einfach mehr über Skandinavien erfahren wollte. Ein kleiner Nachteil: mein Fernweh stieg ins unermessliche. Ich denke aber, dass dies doch ein mehr oder weniger guter Nachteil ist.
Aber nicht jede Geschichte war nach meinem Geschmack und ich habe teilweise nicht verstanden, was man mir sagen wollte. Zumal am Anfang aus dem Leben Dinge erzählt wurden, war es am Ende einfach nur eine schriftliche Doku, was ich doch sehr schade fand. Man hat aber trotz alledem viele Geschichten von Menschen und Dörfern gehört, wo ich doch respekt vor ihnen entwickelt habe. Ich meine, es ist schon mutig alleine im Eis zu wohnen. Ich bitte dich, die einzigen Besucher sind Eisbären und um auf's Klo zu gehen musst du immer ein Gewehr mitnehmen. Wer's mag …
Am Ende wurde es aber ein bisschen langweilig. Besonders die Geschichte von seinem Vorfahren auf dem Boot/Schiff. Ich habe da die Seiten übersprungen und nur den letzten Absatz gelesen, gefehlt hat mir nichts. Doch das letzte Kapitel hat wieder einiges wieder gut gemacht, denn die Beschreibungen waren richtig schön und ich habe wieder angefangen zu Träumen. Und um ehrlich zu sein, wer will nicht mal mit einem Hubschrauber zur Schule gebracht werden? Auch die Tatsache, dass sie sich selber ein Häuschen gekauft haben, fand ich ganz süß. Einige Eigenarten wurde auch näher gebracht, aber manchmal war es unverständlich erklärt für Leser, die sich zum ersten Mal mit Skandinavien so wirklich befassen.
Was aber etwas blöd war, finde ich, war, dass die Geschichten zum Ende hin immer länger wurden und man doch einige hätte kürzen können zumal es doch etwas langweilig wurde. Aber das ist zum Teil auch ansichtssache, denke ich.

Kurz und Knapp:
Es fällt mir schwer, da ich einfach den Ländern verfallen bin und es richtig toll fand, mal etwas über Spitzbergen und Gröndland zu lesen. Die Ideen und auch Geschichten waren schön gewählt, der Stil war angenehm zu lesen und groß habe ich nichts zu bemängeln. Aber man muss einfach Skandinavien lieben, sonst wird das Buch eventuell langweilig. Ich finde es schade, da hier Potenzial drin liegt, dass man Menschen diese Länder näher bringen und sie begeistern könnte. Deswegen drei Punkte mit einem riesigen Herzchen, denn es ist wirklich etwas, was man lesen kann und es gerne tut, aber nicht muss. Schade eigentlich.

Das Cover:
Hm, ich finde, es passt zwar zu Skandinavien und doch ist es recht schlicht. Man könnte es einfach schöner gestalten, aber ich bin auch etwas an Covern verwöhnt. Nunja, es wird dem Buch gerecht, haut aber nichts raus und auch keinen vom Hocker. Es ist einfach nett anzusehen und auch keine Schande. Aber ich weiß, da geht definitiv mehr!

  (10)
Tags: 3 punkte, herzchen, tilmann bünz, wer die kälte liebt: skandinavien für anfänger   (4)
 

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vampire, liebe, bones, cat, fantasy

Kuss der Nacht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.07.2009
ISBN 9783442266234
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Teil der Night-Huntress-Reihe fängt einige Jahre später an. Cat hat das Angebot angenommen, um Bones zu schützen und darf nun offiziell auf die Jadg nach Vampiren gehen. Bones vermisst sie weiterhin, aber sie weiß, dass es so besser ist und gibt sich somit ganz der Jagd hin. Privatleben ist eine Nebensache, doch hat sie eine beste Freundin gefunden. Als bekannt wird, dass diese heiraten wird, freut sich Cat ungemein und organisiert die Hochzeit mit, doch unerwarteter Weise trifft sie dort auf Bones. Wenn das noch nicht genug ist, so spricht sich bei den Vampiren um, dass eine sehr erfolgreiche Jägerin durch ihre Reihen zieht und ein Kopfgeld wird ausgesetzt. Somit wird die erfolgreiche Jägerin selbst zur gejagden.
Ja, der erste Band hat mir ja sehr gefallen und nun war ich gespannt diesen zu lesen. Der Einstieg war einfach und flüssig. Man erfährt noch einmal kurz, was in dem Buch zuvor passiert ist und in den Jahren dazwischen, was ganz nett ist, sollte man eine längere Lesepause zwischen den einzelnen Bänden gehabt haben.
Man lernt schnell Cats neues Umfeld kennen und es ist schön eine Veränderung vorzufinden. Ich finde aber, dass der Inhalt hinten nicht ganz zu dem des Buches passt. Jedenfalls habe ich mir etwas völlig anderes vorgestellt, aber das ist mir nicht neu. Deshalb bin ich mitlerweile bei so etwas ziemlich misstrauisch. Aber nungut.
Zu den Charaktern gibt es nicht viel zu sagen. Wir treffen hier auf neue und alt Bekannte Charakter, was das Buch um einiges interessanter macht. Cats Kampfeinheit bietet sehr viel, da doch recht unterschiedliche Charakter dabei sind und dort wird jeder sicherlich jemanden finden, den er ins Herz schließt. Das ist eine wirklich lobenswerte Idee, das muss mal gesagt werden.
Es dauert eine Weile, bis Cat erneut auf Bones trifft, aber die Überraschung gelingt unglaublich. Ich wusste nicht, ob ich erstaunt sein sollte oder mich einfach freuen sollte. Ebenso gefällt es mir, wie Cat versucht ihm aus dem Weg zu gehen und sich nicht von ihm verunsichern zu lassen. Auch die kleinen Zwischenfälle sind für den ein oder anderen Schmunzler immer wieder gut. Ich denke, dass schweißt die beiden um einiges mehr zusammen. Ebenso toll finde ich es, dass man einige Personen aus Bones Vergangenheit kennen lernt, unter anderem seine Retterin. Auch die Konflikte die entstehen sind schön gemacht.
In diesem Buch erfährt man einiges über die Sitten dieser Vampire, zumal ja nicht jeder Vampir dem anderen gleicht in Büchern. Hier ist alles sehr sturkturiert, was mir gefällt und auch die Portionen, in denen man etwas erfährt sind schön gelegt. Das Ende finde ich dagegen etwas lasch, wenn man es mit dem des voherigen Bandes vergleicht. Doch hat mir dieser nicht so gut gefallen. Ich weiß nicht, mir fehlt bei so etwas das Mittelmaß, aber okay. Zurück zu den Sitten: Hier lernen wir neue Vampire kennen, Mencheres zum Beispiel, und es wird einfach nicht langweilig. Das Ende und dessen Wendung war aber sehr gewöhnungsbedürftig. Ich jedenfalls fand es merkwürdig, dass Cat für Bones ihren Vater verschont hat, zumal sie einen Groll in sich hat, der Jahre Zeit hatte zu wachsen.
Für mich waren die Stellen mit Bones und Cats Mutter ein kleines Hightlight. Sie waren einfach herrlich und ich habe es geliebt. Ich kann Cat verstehen und ebenso auch Bones, von daher ist es ein Genuss, diese Stellen zu lesen. Ohne Worte. Allgemein war das Buch locker und flockig, es war ein absolutes Lesevergnügen und schön um in eine andere Welt einzutauchen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil.

Kurz und Knapp:
Ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes und auch mit Witz dabei. Dieses mal etwas weniger Actionreich, aber dennoch gibt es reichlich zu tun für Cat. Ebenso die Beziehung der Beiden vertieft sich in diesem Band und die Vampire werden einem näher gebracht, indem man alte Freunde von Bones kennen lernt. Wer den ersten Teil geliebt hat, wird es auch hier tun, keine Frage. Man muss es einfach lieben! Man muss jedoch bedenken, dass sich dieses Lob allein auf das Lesevergnügen bezieht.

Das Cover:
Vom Stil her ähnlich dem ersten. Aber ich finde es jetzt nicht sooo schön. Das erste hat mir besser gefallen. Ich weiß nicht, es wirkt nicht so toll und ach, ich weiß nicht. Dafür passt es aber zum Inhalt. Wegen dem Blau, das passt so zu dem Verborgenem, keine Ahnung. Ich finde jedenfalls, dass es etwas die Stimmung wiedergibt, aber es ist einfach nicht hübsch! Bei der englischen Version wurde zwar nicht ganz mein Geschmack getroffen, aber ich finde die abgebildete Katze süß, wieß auch nicht. Also mich regt das Cover nicht zum kaufen an, beide nicht wirklich. Man kann schließlich nicht alles haben. Zum Glück kommt es ja auf den Inhalt an.

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Tags: 5 punkte, jeaniene frost, kuss der nacht   (3)
 

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1.475 Bibliotheken, 18 Leser, 20 Gruppen, 136 Rezensionen

vampire, liebe, bones, cat, vampir

Blutrote Küsse

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.12.2008
ISBN 9783442266050
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon länger dümpelt Band zwei bei mir rum und immer wieder hatte ich nach diesem Buch ausschau gehalten, da ich das Cover doch so sehr mochte. Der Inhalt klang jedenfalls ganz interessant. Erneut ein Vampirroman, aber das stört mich nicht im geringsten. Es kommt auf die Idee und deren Umsetzung an.
Hier treffen wir Cat, die eine Halbvamprin ist und ihren Vater hasst, da er ihre Mutter vergewaltigt hat. Mit sechzehn Jahren hat sie es erfahren und hat sich Rache geschworen. Somit macht sie sich am Wochenende auf den Weg in die Clubs, um einen Vampir zur Strecke zu bringen. Auf ihrer Jagd trifft sie auf den Vampir Bones, der mit ihr einen Deal aushandelt. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach Vampiren, was nicht immer einfach ist, es der Öffentlichkeit zu erklären, wenn unglaublich viele Leichen aufzufinden sind, die schon mehrere Jahrzehnte alt sind, aber in modernen Klamotten stecken.
Der Inhalt klang auf jeden Fall schon einmal vielversprechend, denn der Packt mit dem Teufel hat mich richtig hibbelig gemacht. Ich war zwar etwas enttäuscht, als es im Buch anders dargestellt wurde, hat aber trotz alledem meine Erwartungen erfüllt. In erster Linie steht hier die Vampirjagd im Vordergrund, was mir sehr gefällt. Ich mag Cats Art, da sie doch hier und da Hemmungen hat, was sie so menschlich (?) macht. Bones dagegen ist offen und nimmt kein Blatt vor dem Mund, was es so amüsant macht. Er nutzt einfach jede Situation um Cat in Verlegenheit zu bringen, was aber niemals böse gemeint ist.
Das Buch fängt schon interessant an, zumal Cat mit einer Leiche im Wagen herumfährt. Für sie etwas alltägliches, aber als Leser ist das doch schon recht merkwürdig. Also, ich mache das nicht jedes Wochenende. Schon kurz darauf macht man seine erste Erfahrung mit Bones, ohne es zu wissen. Nach den ersten paar Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, zumal es mal etwas anderes war. Keine nicht enden wollenden Liebesgeständnisse oder Brutalität. Hier war einfach ein angenehmer Mittelweg. Die erste richtige Begegnung mit Bones ist erschreckend, zumal nicht wirklich zimperlich mit Cat umgeht. Kurz bevor er sie dann doch umbringen wollte, haben ihre leuchtenden Augen sie gerettet. Auch, wenn Bones hinterher beteuert, dass er sie niemals umgebracht hätte, so kann ich dies nicht wirklich glauben.
Kurz darauf machen die beiden einen Deal, dies ist dieser Pakt mit dem Teufel, wie er in der Inhaltsangabe dargestellt wird. Und das ganze Chaos um die beiden fängt an ins Rollen zu geraten. Cat und Bones lernen sich nach und nach kennen, wobei es eine wirklich interessante Beziehung ist. Zwar ist Bones ein Gentleman, aber, wenn es um ihre 'Ausbildung' geht, da ist er nicht zimperlich. Doch man muss es ihm lassen, er kümmert sich gleichzeitig liebevoll um sie, was ich knuffelig finde. Selbst die Sticheleien zwischen den Beiden macht einfach nur Spaß. Hier steht das Lesevergnügen ganz groß im Vordergrund, was mir wahnsinnig gefällt. Zuletzt hatte ich diesen Spaß bei der Eldenstein-Trilogie & den Kismet Knight Büchern. Es ist ebenso schön mal etwas ältere Charakter zu haben und keine Teenager, was doch hier und da erfrischend ist.
Ich habe mal ein kleines Beispiel für eines dieser Stellen, die wirklich hier und da vorkommen, wo man wirklich nur den Kopf schütteln kann und schmunzeln muss. Hier trifft es wirklich zu mit dem was sich liebt, das neckt sich. Nur muss gesagt werden, dass manchmal die Wortwahl nicht immer schön ist, was aber auch an der Übersetzung liegen kann, was ich hoffe. Zum Zitat: Cat und Bones sind gerade auf dem Friedhof, um einen Geist einen Besuch abzustatten. Da der Geist aber nicht gut auf Vampire zu sprechen ist, muss Cat her. Der Geist dagegen war Alkoholiker und blaudert für Alkohl alles aus, doch muss Cat für ihn trinken, was Bones ihr nicht gesagt hatte, sie wiederum hatte aber auch nicht gefragt.

Bones trat hinter den etwas fünfzig Meter entfernten Büschen hervor. „Was war los, Kätzchen?“
„Du! Du hast mich reingelegt! Ich will weder dich noch diese Flasche mit flüssigem Rattengift je wiedersehen!“
Damit warf ich ihm die leere Whiskeyflasche an den Kopf, verfehlte ihn jedoch um mehrere Meter.
Erstaunt hob er sie auf. „Du hast die ganze verdammte Flasche leergesoffen? Du solltest doch nur ein bisschen dran nippen!“
„Hast du das gesagt? Hast du?“ Er erreichte mich gerade in dem Augenblick, als der Boden unter mir zu kippen begann. „Gar nix hast du. Ich habe die Namen, das ist ja die Hauptsache, aber ihr Männer … ihr seid alle gleich. Lebendig, tot, untot ... alles Perverse! Da war ein besoffener Perversling in meiner Hose! Weißt du, wie unhygienisch das ist?“
Bones stützte mich. Ich hätte dagegen protestiert, wusste aber nicht mehr, wie man das machte. „Was sagst du da?“
„Winston ist in meinem Höschen herumgegeistert, das sage ich!“, verkündete ich lauthals hiksend.
„Also wirklich, du mieser Lustmolch von einem Gespenst!“, brüllte Bones in Richtung Friedhof. „Ich würde auf der Stelle umkehren und dir aufs Grab pissen, wenn ich noch pissen könnte!“
Seite 71/72

Mit persönlich war das ganze doch etwas zu schnell mit Cat und Bones. Danach war es anders zwischen den beiden. Die kleinen Sticheleien waren anders und ich hätte es gern gehabt, hätte es länger gedauert. Ich hoffe, dass dadurch die Qualität der anderen Bände nicht leidet. Mal sehen, was die Autorin sich sonst noch so einfallen lässt. Da bin ich gespannt.
Die Handlung ist doch sehr interessant gestaltet und auch wie die Vampire hier leben ist mal ein bisschen anders. Man erfährt immer wieder etwas so nebenbei, was in schöne Portionen eingeteilt wird. Ebenso die Beziehung der beiden, auch, wenn es recht fix geht, ist so nach dem Motto: ein Schritt vor, zwei zurück.
Das mag jetzt hier alles wunderbar klingen, doch habe ich auch etwas zu meckern. Ich meine, diese Vampire halten sich zurück und man merkt nicht, dass es sie gibt (mit einigen Ausnahmen). Aber am Ende atet das doch schon 'etwas' aus. Bones ist besitzergreifend, Cat auch, aber das rechtfertigt doch nicht, dass er gleich Autos durch die gegend schleudert. Unser guter Freund ist doch alt genug um kühlen Kopf zu bewahren, schließlich tötet er seine eigene Rasse. Klar ist Action gut, aber das war dann doch etwas viel für mich. Das ist sicherlich nicht jedermans Sache, erst recht nicht meine. Ich kam mir vor, wie bei Alarm für Cobra 11, wo die Autos durch die Gegend fliegen und anfangen zu Brennen oder gar Explodieren.
Häufig habe ich geleses, dass man ihre Gefühle nicht nachvollziehen konnte. Mag zwar in gewisser Weise stimmen, aber die beiden sind Vampire (zum Teil) und da läuft das eben etwas anders ab. Ich fand, dass es doch recht gut rüber kam, zumal es ja nicht das Hauptthema dieses Buches war. Da finde ich Bones Reaktion, daraufhin, dass Cat abgeführt wird, wesentlich schlimmer. Wie will er denn der Menschheit erklären, dass es keine Vampire gibt? Schließlich waren da ja ein paar Zuschauer (und nicht nur drei), die man nicht einfach so verschwinden lassen konnte. Da war ich echt schockiert.

Kurz und Knapp:
Wenn man mal ein mehr Actiongeladeneres Buch haben möchte, aber gefallen an kleinen Liebesgeschichten findet, der wird damit sicherlich nichts falsch machen. Dieses hier unterhält wirklich und es macht einfach spaß die Abenteuer mitzuerleben. Cat und Bones wachsen einem schnell ans Herz und auch weitere Charakter sind dabei, die man ins Herz schließt. Für jeden wird sicherlich etwas dabei sein. Fünf Punkte für ein absolut fantastisches Lesevergnügen, auch, wenn mir das Ende nicht so wirklich gefallen hat. Ich war gefesselt von den beiden.

Das Cover:
Ich mag es, auch das Rot. Es ist eines dieser typischen, aber es passt. Der Titel ist zwar meiner Meinung nach nicht passend genug, aber mir fällt keiner ein, dafür aber passt er zum Cover. Ebenso die Augen von dem Mädchen, ich denke es ist Cat, finde ich toll, sie packen einen und das ist es wohl, was so faszinierend ist. Das englische Cover dagegen finde ich nicht ansprechend, also ich würde es mir nicht kaufen. Es überzeugt auch nicht, keine Ahnung. Beide hauen einen nciht vom Hocker, aber das deutsche lässt sich sehen. Ganz gewiss.

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Tags: 5 punkte, band 1, blutrote küsse, jeaniene frost, night huntress   (5)
 

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england, liebe, klassiker, tod, rache

Sturmhöhe

Emily Brontë , Siegfried Lang
Fester Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Manesse Verlag, 01.01.1973
ISBN 9783717514503
Genre: Klassiker

Rezension:

Zumal es ja ein Klassiker ist und es auch nie schaden kann einen zu lesen stand ich letzten Dezember im Buchladen und hatte nun die Chance. Zehn Euro hatte ich. Sturmhöhe oder Stolz und Vorurteil? Den Film von Stolz und Vorurteil kannte ich und somit wollte ich mich ganz auf Sturmhöhe konzentrieren. Endlich, endlich war es soweit und ich ließ mich auf die Welt von Heathcliff & Co ein. Den Inhalt quatsche ich jetzt nicht lang und breit, zumal es entweder bekannt ist oder aber ich nichts wegnehmen möchte, da es doch recht kompliziert wird.
Ich muss sagen, mit den Namen kam ich zwischenzeitig durcheinander. Denn häufig habe ich Hareton, Hindley und Heatcloff vertauscht. Es war einfach verwirrend. Zumal man einfach hinein geschmissen wird und die Menschen dort mit Namen fast umsich werfen. Das war am Anfang sehr deutlich, als Mr. Lockwood bei Heatcliff war und total in das Fettnäpfchen mit Hareton und Cathy getreten ist. Der Gute tat mir unglaublich leid!
Hauptsächlich geht es um Heathcliff in diesem Buch, denn er hat ein wirklich tragisches Leben, wobei er doch selbst schuld ist. Mich wundert es, dass er so war, wobei er dankbar sein kann, dass ihn damals der Earnshaw mitgenommen hat. Aber nunja, zum Teil machen auch Umgang die Leute, was man bei Cathrine bemerkt, als sie häufiger bei den Lintons war.
Die Erzählweise fand ich sehr interessant, da es am Anfang von Mr. Lockwood geschildert wird und dieser sich anschließend mit Ellen unterhält. Doch der Übergang, wer nun erzählt ging manchmal unter, was hin und wieder für Verwirrung bei mir sorgte. An manchen Stellen atete das dann so aus, dass Mr. Lockwood sich mit Ellen unterhält, die einen Brief wiedergibt, in dem eine Unterhaltung nieder geschrieben ist. Liest man achtsam, so wird man auf keinen Fall Probleme haben. Hier muss man sich einfach die Zeit nehmen für dieses Buch.
Nach der Hälfte als Cathy tot war, so habe ich mich gewundert, worum es nun gehen soll. Sie war schließlich Heathcliffs Leben. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte, zumal ich noch viel vor mir hatte. Die Zeit, in der ihre Tochter heranwächst war etwas langweilig. Nein, so kann man dies nicht sagen, es war relativ harmonisch, ja, das ist passender. Ich meine, es war schon fast beängstigend, dass nichts passiert ist, da man hier wirklich mit mehr als dem schlimmsten rechnen muss.
Ich frage mich immer wieder, wie man sich so etwas komplexes ausdenken kann und fühle Bewunderung. Wobei es gleichzeitig traurig ist, dass jeder Mensch solch böse Gedanken hat. Wer dieses besitzt, kann ebenso solche Gefühle haben. Hier ist nicht die übliche Leidenschaft, hier ist es viel mehr als das und läuft über's Ziel hinaus. Mir tut Heathcliff leid und gleichzeitig hat er all das verdient. Aber kann man jemanden für seine Leidenschaft bestrafen? Vielleicht lag es an der damaligen Zeit, ich weiß es nicht. Wie würde man es heute machen oder darstellen? Dieses Buch hat mich durch und durch aufgeregt und ich weiß nicht, mir ist keiner so wirklich sympathisch. Zuerst dachte ich noch, dass Ellen okay sein würde, aber auch sie hat es vergeigt. Einzig und allein Hateton hatte in mir mehr als Mitleid bei mir erzeugt und ich freue mich, dass er ein schönes Ende bekommen hat, auch, wenn Cathy meiner Meinung nach keine gute Wahl ist. Sie mag zwar sich gebessert haben, aber, wer einmal einen Menschen verstoßen hat, wird sich nicht unbedingt ändern. Es ist alles so oder so zwiespältig, zumal man ja die Eltern kennt und einfach die ganze Lebensgeschichte. In jeder Person erkennt man eine andere und ich weiß einfach nicht, was ich von einigen halten soll.
Das Zitat, welches hinten auf meiner Ausgabe stand, fand ich vor dem Lesen gar nicht mal so berauschend. Aber wenn man es im Zusammenhang mit dem Text liest, so ist es viel bewegender. Hier muss man nur einfach klarstellen, dass es hier keine romantische Geschichte ist, sondern viel, viel mehr. Hier ist es alles andere als romantisch, statt mitzufühlen, so will man persönlich immer mehr einen Keil zwischen sich selber und den Personen schieben, da man einfach lernt sie teilweise zu hassen. Es ist einfach unglaublich, was die Autorin hier erschaffen hat und auch noch in der heutigen Zeit. Ich bin froh es gelesen zu haben und man kann hier keine Erwartungen haben, dass es ein fesselndes Buch sein wird. Man kann hier einfach nur noch geschockt sein und das macht es so besonders. Es ist einfach anders.

Kurz und Knapp:
Dieses Buch darf sich wirklich Klassiker nennen und ist etwas besonderes. Man muss nur sich klar sein, dass es keine übliche Liebesgeschichte ist, die man auch nicht unbedingt nachvollziehen kann und hier sowieso alles anders ist, als gewöhnlich. Genau das macht es so bewundernswert. Auch die Idee, so etwas zu entwickeln und auch mit den Gefühlen ist eine Leistung. Jeder könnte etwas schreiben und auch unsympathische Personen erschaffen, aber man hasst sie richtig. Am Anfang hegt man noch Mitleid aber im Grunde genommen hasst man sich selber dafür. Man gönnt es einigen sogar und das ist doch etwas erschreckend. Durch und durch fünf Punkte. Ich kann es ruhig weiterempfehlen, aber es wird sicherlich nicht für jeden geeignet sein.

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Tags: 5 punkte, die sturmhöhe, emely bronte, sturmhöhe   (4)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Zweiohrküken

Til Schweiger , Anika Decker
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 03.12.2009
ISBN 9783548282435
Genre: Romane

Rezension:  
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der geheime zirkel, gemma, gemma doyle triology, english, band 3

The Sweet Far Thing

Libba Bray
Fester Einband: 819 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 26.12.2007
ISBN 0385730306
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das grandiose Finale einer noch besseren Trilogie. Ich war doch überrascht über das Ende, zumal es recht viel offen lässt, wie es wohl weiter gehen mag. Es gefällt mir, denn es ist einfach anders. Zwar abgeschlossen, aber immer noch Luft für vielleicht mehr. Ich weiß auch nicht, ob ich mehr will oder nicht und ja, das ist das Tolle.
Erst am Ende wird einem der deutsche Titel klar, leider weiß ich nicht, ob ich über die Wahl recht glücklich sein sollte. Dafür ist der englische umso schöner von der Verbindung zum Buch her. Zum einen, weil es schon ganz am Anfang vorkommt und auch im Buch uns verfolgt. Leider, kann ich es nicht gut interpretieren, dafür reicht mein englisch doch nicht.
Bis zum Ende bleibt es jedenfalls sehr mysteriös, man wundert sich doch immer wieder, wie leicht man angelogen wird. Umso überraschender ist Circe, sie ist eine der schönsten Charakter dieser Buchreihe. Auch Felicity und Pippa haben einige Überraschungen, welche man nicht erwartet.
Leider ist das Ende etwas kurz gekommen, jedenfalls das Finale. Zwar fing es auf den letzt 100-150 Seiten an, doch wirkte es auf mich recht einfach, an die Winterland-Kreaturen vorbeizukommen zu dem Tree of All Souls (ich frage mich, wie er im deutschen heißt). Jedenfalls ist das Buch wirklich schön und man kann es schlecht einzeln bewerten, sondern nur die Reihe an sich, wie ich finde. Ich bin auch froh, dass die Autorin dieses Buch nicht geteilt hat. Mag zwar an meinem Englisch liegen, dass der Funke nicht ganz übergesprungen ist, aber auch so hat es mich überzeugt. Vier Punkte mit einem dicken Herzchen!

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Tags: 3 punkte, band 3, der geheime zirkel, gemma doyle triology, herzchen, kartiks schicksal, libba bray, the sweet far thing, trilogie   (9)
 

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1.571 Bibliotheken, 14 Leser, 26 Gruppen, 92 Rezensionen

vampire, black dagger, erotik, liebe, fantasy

Black Dagger - Blutopfer

J.R.Ward
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.07.2007
ISBN 9783453523012
Genre: Fantasy

Rezension:

DIESE REZENSION IST FÜR NACHTJAGD & BLUTOPFER

Wer Vampire mag und auch noch schicke Krieger, wird hier nichts falsch machen. Denn es werden einem Vampire geboten, wie man sie kennt, aber auch mit Schwächen. Es sind wirklich schöne Personen, die mit viel Liebe gestaltet wurden, die durch und durch Krieger sind. Etwas schade ist es, dass man ins kalte Wasser geworfen wird was die Begriffe rund um die Welt von Black Dagger angelangt, doch ist man erst einmal drin, dann bereitet das einem keine weiteren Probleme. Die Bücher sind ein kurzweiliges Lesevergnügen, aber können durchaus begeistern. Man sollte aber wissen, worauf man sie einlässt und keine klassische Liebesgeschichte erwarten, denn diese Männer lieben den Kampf und haben auch ihre Macken, womit man klar kommen sollte. Dem ersten Buch kann ich nur zwei Sterne geben, da es noch rumdümpelt, wogegen der zweite deutlich aufholt und von mir drei Sterne bekommt. Insgesamt fand ich den ersten Band der Reihe wirklich schön und Lesenswert.

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Tags: 3 punkte, band 2, black dagger, blutopfer, j. r. ward   (5)
 

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vampire, black dagger, erotik, liebe, fantasy

Black Dagger - Nachtjagd

J.R.Ward
Flexibler Einband: 263 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.05.2007
ISBN 9783453532717
Genre: Fantasy

Rezension:

DIESE REZENSION IST FÜR NACHTJAGD & BLUTOPFER

Wer Vampire mag und auch noch schicke Krieger, wird hier nichts falsch machen. Denn es werden einem Vampire geboten, wie man sie kennt, aber auch mit Schwächen. Es sind wirklich schöne Personen, die mit viel Liebe gestaltet wurden, die durch und durch Krieger sind. Etwas schade ist es, dass man ins kalte Wasser geworfen wird was die Begriffe rund um die Welt von Black Dagger angelangt, doch ist man erst einmal drin, dann bereitet das einem keine weiteren Probleme. Die Bücher sind ein kurzweiliges Lesevergnügen, aber können durchaus begeistern. Man sollte aber wissen, worauf man sie einlässt und keine klassische Liebesgeschichte erwarten, denn diese Männer lieben den Kampf und haben auch ihre Macken, womit man klar kommen sollte. Dem ersten Buch kann ich nur zwei Sterne geben, da es noch rumdümpelt, wogegen der zweite deutlich aufholt und von mir drei Sterne bekommt. Insgesamt fand ich den ersten Band der Reihe wirklich schön und Lesenswert.

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Tags: 2 punkte, band 1, black dagger, j. r. ward, nachtjagd   (5)
 

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fantasy, barden, magie, maerad, magier

Das Rätsel

Alison Croggon , Michael Krug
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.03.2008
ISBN 9783404285150
Genre: Fantasy

Rezension:

In dem zweiten Teil kommen Maerad und Cadvan in Thorold an, wo sie herzlich empfangen werden. Gemeinsam genießen sie die Zeit dort und lassen es sich einfach gut gehen. Natürlich bleibt dies nicht so und bei einem großen Fest muss Cadvan einspringen und ihr Aufendhaltsort wird bekannt. Gemeinsam reisen sie über die Insel, um sie hinterher zu verlassen. Somit machen sich sich auf in Richtung Norden, um das rätselhafte Baumlied zu finden. Beide wissen nicht, wonach sie suchen sollen, folgen einfach ihrem Gefühl. Hinter ihnen her ist der Winterkönig und schickt ihnen Sturmhunde, Irduguel (oder so) und ein Kampf um die Zeit beginnt.

Tjaaa, das wäre es grob gesagt, zumal ich jetzt das Ende weg gelassen habe, da ich zu viel verraten würde. Dieser Teil schließt nahtlos am ersten an, was bei manchen Büchern gut ist, aber dem doch etwas geschadet hat. Aber nungut, ich kann darüber hinweg sehen. Thorold hat es mir sehr angetan und ich habe es genossen, als sie dort waren. Es war wirklich schön und ich finde die Autorin hat wirklich wundervolle Welten erschaffen, was ihr aber hin und wieder zum Verhängnis wird. Ich weiß nicht, sie verliert sich dort drin und es zieht sich unnötig in die Länge. Es gab Passagen, die habe ich einfach nur noch überflogen.
Das Buch ist einfach gestrickt und schnell wird es langweilig, da es sehr voraussehbar wird. Schade eigentlich. Cadvan und Maerad sind auf der Flucht (okay), sie fliehen von einer Schule zur nächsten und Cadvan wird mit offenen Armen empfangen (auch noch okay, er ist mächtig) aber dann kennt er immer die obersten Barden und das nervt nach der Zeit. Immer wieder wird ihnen Unterschlupf gewährt, sie erzählen ihre Geschichte, die sie nur ganz wenigen eigentlich erzählen wollen. Die obersten Barden weihen aber ihre engsten vertrauten an und somit nimmt das alles irgendwie seinen Lauf. Das ist das grob gestrickte Muster, welches hauptsächlich die Hälfte des Buches beansprucht. Das erste Viertel war Thorold, wobei auch dort ähnliche Muster zu erkennen waren.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich denke, dass er zum Buch passt. Ebenso hat die Autorin ebenfalls hinten wieder einige Anhänge, was ich sehr süß finde und dieses mal habe ich ein bisschen darin gelesen und wer sich von diesem Buch mitreißen lässt, dem wird das sicherlich gefallen. Also ich finde immernoch, dass hier eine einmalige Welt erschaffen wurde, die gut durchdacht ist und mich fasziniert. Nur sind es nicht mehr die Barden und deren Kultur, vielmehr sind es die Elemantare oder Elidhu, wie sie auch genannt werden und ganz besonders der Winterkönig, zumal ich von Ardina nichts halte. Sie kam mir schon voher komisch vor, wobei sie in Rachida mir doch recht sympathisch war.
!ACHTUNG SPOILER! Was mich am meisten doch genervt hat, war, dass man wusste, dass Cadvan überleben würde. Die Stimmung war nicht gut, denn bei dem Tod von ihrem Vettern (den Namen weiß ich nicht mehr), da kamen mir die Tränen und die Autorin hat es geschafft einen wundervollen Moment zu erschaffen. Ich hatte bei Cadvan dagegen das einfach im Gefühl, dass er überleben würde. Zumal der Winterkönig selber sagt, dass er an einem anderen Ort weilt und Maerad es nicht merkt. Da könnte ich mich aufregen! Aber trotz alledem habe ich mich über das Ende und das große Wiedersehen gefreut. !SPOILER ENDE!
Was mich noch stört ist, dass Maerad einfach oft ziemlich bräsig ist. Ihre Gefühle kann ich einfach häufig nicht nachvollziehen, im allgemeinen auch ihre Handlungen. Würde man es nicht beschreiben, so hätte ich einiges teilweise einfach nicht bemerkt. Ich denke hier ist es einfach noch ausbaufähig und schon im letzten Buch hat Maerad mir eine zu drastische Entwicklung gemacht. Hier ist es in gewisser Weise nicht anders. Nur eben, dass sie gar keine Macht, aber der Streit oder die Veränderung zwischen ihr und Cadvan nur durch Beschreibungen und den fehlenden Gesprächen bemerkbar wird. Zumal diese Gespräche doch etwas besonderes waren.
Aber es gibt auch etwas gutes. Die letzten sagen wir mal 100 bis 150 Seiten gefielen mir sehr. Der Mord ihres Vetters und auch die Entführung, auch wenn mich Nim irgendwie genervt hat und ich den Hexer viel interessanter fand. Aber der Eispalast war doch ein Highlight und ich hätte gerne viel mehr von ihm und dem Winterkönig erfahren. Er hat etwas magisches an sich und ich liebe seine Persönlichkeit. Er scheint mir ein vielschichtiger Charakter zu sein, von dem ich gerne mehr gelesen hätte und es ab hier einfach nur spaß gemacht. Leider ging diese Zeit viel zu schnell zu Ende, zumal ich die Flucht von dort irgendwie komisch fand und Ardina immer merkwürdiger wird. Doch das Eingeständnis von Maerad am Ende war doch etwas tolles und lässt mich hoffen, dass ich dem Winterkönig noch begegnem werde.

Kurz und Knapp:
Ein nicht wirklich gelungenes Buch und keine würdige Fortsetzung, obwohl es eine ganz andere Thematik (soweit man das hier sagen kann) hat. Leider wollte ich diesem Buch erst drei Punkte geben, da ich das Ende so toll fand und das nun einmal am besten im Gedächtnis habe, was mich sehr an Argumentationen erinnert (von wegen das stärkste Argument am Schluss). Aber ich habe mich einfach gequält, da es immer der gleiche Ablauf war und es so eintönig war. Doch bin ich gespannt auf die Fortsetzung, welche ich erst später lesen werde, da ich hier sehr enttäuscht wurde, da die Geschichte und die Idee Potenzial hat, zumal hier eine grandiose und vielseite Welt erschaffen wurde. Ich wünsche mir einfach mehr und doch hier und da weniger. Deshalb gibt es heir leider nur einen Punkt, der aber berechtigt ist.

Das Cover:
Ich kann mit dem deutschen nichts anfangen. Zuerst dachte ich, dass es Salimann sei, der dort abgebildet ist, aber er kommt nicht in diesem Buch vor. Im Hintergrund könnte das Pferd Imi sein, laut meiner Vorstellung, aber ich denke, dass es Cadvan mit Darsor ist, was aber nicht im geringsten meiner Vorstellung entspricht und auch nicht zum Titel passt.

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Tags: 1 punkt, alison croggon, das rätsel, pellinor-saga   (4)
 

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204 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, magie, barden, magier, pellinor-saga

Die Gabe

Alison Croggon , Michael Krug
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 11.12.2007
ISBN 9783404285143
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Gabe von Alison Croggon scheint mir eines dieser typischen Fantasy-Geschichten zu sein. Nichts besonderes, wobei sich die Autorin wirklich viel Mühe bei dem Erschaffen dieser Welt gegeben hat. Ich finde, dass die Barden sehr viel Kultur besitzten und das schon unter anderem das spannendste ist. Wir haben ein Mädchen, dass wenig bzw. gar nichts über ihre Vergangenheit weiß und dann kommt der Retter Cadvan. So, diese beiden gehen auf Reise und finden heraus, dass Maerad die Auserwählte ist. Fertig ist das Konzept.
Ich habe alle vier Bücher dieser Pellinor-Saga zu Hause und weiß nicht, ob ich alle lesen werde. Aber den zweiten habe ich angefangen und werde ihn auch auf jeden Fall lesen. Danach mal abwarten, ich habe bessere zu Hause, die darauf warten gelesen zu werden.
Den Inhalt habe ich ja nun schon erleutert. Die Handlung ist auch recht einfach und nichts besonderes. Schon einige Ereignisse sind vohersehbar. Ich meine, es ist klar, dass die beiden jeden Kampf gewinnen werden, schließlich ist sie die Retterin. Wenn jetzt noch eine Liebesgeschichte im zweiten Band zwischen den beiden kommt, würde es mich nicht wundern. Oder aber Cadvan wird sterben, kann ich mir auch gut vorstellen. Dieses Buch erinnert mich recht stark an viele andere Geschichten. Es ähnelt einfach zu stark.
Die Spannung ist auch nicht vorhanden. Nicht mit diesem Herzrasen, aber an einigen Stellen waren Ansätze zu erkennen. Was ich mag sind die ganzen Wesen und die Landschaft. Es ist einfach liebevoll gestaltet, aber teilweise recht langatmig. Am Ende habe ich angefangen Absätze einfach zu überspringen. Das Ende von dem Buch fand ich recht lustlos, es war nichts halbes nichts ganzes. Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Ich weiß gar nicht, was einen fesseln soll.
Die Charakter sind zum Teil das beste an diesem Buch. Sie sind mit Ausnahmen liebevoll gestaltet. Cadvan ist für mich ein Held. Auch, wenn er manchmal undurchschaubar ist und unglaubliche Stimmungsschwankungen hat ist er trotzdem liebenswürdig. Ich mag ihn, er hat seine Fehler und das macht ihn so menschlich. Maerad unsere Protagonistin ist dagegen recht fragwürdig. Am Anfang gefiel sie mir, weil sie schüchtern war und einfach zufrieden zu bekommen, dadurch, dass sie das meiste nicht kannte. Aber nach und nach (die Geschichte spielt nur in ein paar Monaten) war ein Bad und ordentliches Essen das natürlichste der Welt. Nichts war mehr von der schüchternen Maerad, die niemandem zur Last fallen wollte. Ebenso mag ich Saliman, auch wenn er nur kurz auftaucht. Er ist eine Frohnatur, was vielleicht an seiner Herkunft aus dem Süden liegen kann, ich weiß es nicht. Aber ich wünsche mir, mehr von ihm zu lesen, aber das scheint nur ein Traum zu bleiben, da sich unsere Protagonistin nach Norden wenden wird.

Kurz und Knapp:
Eine nette Idee, die aber langweilig ist. Es wirkt recht abgeschrieben aus anderen großen Romanen und zieht sich einfach. Das Bardentum, welches hier entstanden ist, scheint interessant zu sein und da merkt man, dass die Autorin doch viel Arbeit investiert hat. Die Charakter sind zum Teil gelungen, haut jedoch nichts raus. Mit zwei Punkten ist dieses Buch recht gut bedient. Hier muss einfach jeder für sich entscheiden, ob er eine vohersehbare Geschichte lesen möchte oder nicht. Es gibt wesentlich schlimmere Bücher, die sich einfach nur ziehen. Hier sind wenigstens ein paar gute Ansätze vorhanden.

Das Cover:
Ich finde das Cover schön schlicht, was doch recht ansprechend ist. Nur wenn man genauer hinschaut, so wirkt das Mädchen, welches wohl Maerad sein soll, komisch. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber irgendetwas passt nicht. Von weitem jedoch ein hübsches Buch, welches sich nicht verstecken braucht.
Die originale Ausgabe dieses Buch hat auch ein interessantes Cover. Schlicht und mystisch angehaucht. Ich weiß nicht welches ich besser finden soll, da das deutsche einfach besser zum Inhalt passt. Das US-Cover (rechts) gefällt mir überhaupt nicht. Ich weiß nicht, es hat irgendwie etwas von einer Liebesgeschichte und nicht Fantasy. Aber Geschmäcker sidn ja zum Glück verschieden ...

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Tags: 2 punkte, alison croggon, die gabe, pellinor-saga   (4)
 
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