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Yggdrasil der Weltenbaum

Axel Hildebrand , Jenny Wood , Lyakon , B. B. Beard
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Wölfchen Verlag, 15.04.2017
ISBN 9783943406702
Genre: Sonstiges

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11 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Flammender Schnee

Thomas Manderley
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.10.2017
ISBN 9783745034219
Genre: Krimi und Thriller

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

alter, frauen, alltagssgeschichten, kurzgeschichten, lebensabend

Alte Geschichten

Elfriede Hammerl
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 01.02.2018
ISBN 9783218011068
Genre: Romane

Rezension:

Das vorliegende Buch enthält neun wunderbare Erzählungen in denen es ums Älterwerden geht, um verpasste Chancen, um die Frage - Was wäre wenn?, um Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern, oder zwischen Mann und Frau. Neun Erzählungen die nachdenklich stimmen, melancholisch, die einen wütend machen oder traurig, die einen den Kopf schütteln lassen oder einen zum Schmunzeln bringen.


Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil Alltagssituationen vorm inneren Auge entstehen zu lassen, wie wir sie alle wahrscheinlich schon einmal erlebt haben. Sie erzählt ganze Lebensgeschichten auf wenigen Seiten so eindrucksvoll, dass man ganz bei den Figuren ist. Szenen aus der Partnerschaft zwischen Mann und Frau werden so nachvollziehbar dargestellt, dass man beim Lesen oft denkt - ja, genauso ist es doch. Das zeugt von einer guten Beobachtungsgabe und viel Einfühlungsvermögen der Autorin.


Das Buch lädt zum Philosophieren ein, zum Nachdenken über die eigenen Lebensumstände. Es ist perfekt um mal selbst zu reflektieren über die Beziehungen innerhalb der Familie. 
Ein Buch das man gut mit seiner Tochter zusammen lesen kann, mit dem Partner und mit der Mama. Jeder wird am Ende der Lektüre sicherlich etwas für sich mitnehmen.

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578 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 149 Rezensionen

john green, schlaft gut, ihr fiesen gedanken, freundschaft, johngreen, gedankenspirale

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 10.11.2017
ISBN 9783446259034
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

krimi, agatha christie, hochzeit, achille perrot, cosy krimi

Eine Leiche für Perrot

C'rysta Winter
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2017
ISBN 9783744871303
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was macht man, wenn man alle Bücher seines Lieblingshelden gelesen hat und es keinen Nachschub mehr gibt? Ganz einfach. Man schreibt seine Abenteuer eben selbst weiter. Da dies aber aus Copyright Gründen nicht problemlos funktioniert, hat die Autorin Kreativität bewiesen und nicht ihren Helden persönlich zum Hauptakteure ihres Romans gemacht, sondern dessen Enkel. Ganz in Manier seines berühmten Großvaters löst dieser nun, nur mit Hilfe seiner kleinen grauen Zellen, Mordfälle in idyllischer Umgebung.


Liebhaber des klassischen englischen Krimis, ala Agatha Christie, kommen bei diesem Debüt voll auf ihre Kosten. Ohne technischen Schnickschnack oder neueste Profiling Methoden werden die Fälle gelöst. Allein durch Beobachtung und Gespräche mit den Beteiligten gelingt es Perrot die Zusammenhänge und Hintergründe zu entschlüsseln und so den Täter zu überführen. Dies Alles geschieht ohne Effekthascherei, aber mit einer großen Portion Spannung. Der Leser wird von Beginn an eingeladen mit zu kriminalisieren und dem Täter auf die Spur zu kommen.


Die Autorin verlegt ihre Geschichte in die wunderbar idyllische Heidelandschaft, perfekt für die Hochzeit, die den Hintergrund der Story bildet. Die anwesenden Akteure sind präzise gezeichnet, Dialoge mit viel Wortwitz geschrieben. Kenner des Genres finden oft versteckte Parallelen und Seitenhiebe auf andere Bücher und Ermittler. Man merkt jeder Seite des Buches die Liebe der Autorin zu ihrem Idol an. Diese Liebe wird uns mit Sicherheit noch viele weitere Abenteuer mit Perrot bescheren. 
Ich habe die Figur des Perrot auf jeden Fall in mein Herz geschlossen, skurril, etwas deplatziert und altmodisch wirkend, mit einem großen Herzen ausgestattet und mit einem messerscharfen Verstand. Passt genau in mein Beuteschema.

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planet k., atlantis, mars, alternative wissenschaft

Rätselhafter Mars

Roland M. Horn
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei NIBE-Verlag, 25.10.2017
ISBN 9783947002528
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich denke der Mars fasziniert uns von allen Planeten wohl am meisten. Gerade auch unter der Prämisse, dass wir ihn als Ersten tatsächlich betreten könnten. Sind wir dann die Ersten auf dem Mars, werden wir alleine dort sein? Fragen, die die Menschen schon länger beschäftigen und denen es anhand von Daten und Bildern der verschiedenen Mars-Missionen auf den Grund gehen soll.


Viele dieser Daten finden sie im vorliegenden Buch. Die Aufzählung und Aneinanderreihung der bekannten Fakten liest sich für mich als Laie allerdings etwas schwer. Lange, ineinander verschachtelte Sätze machen es mühsam den Gedanken des Autors zu folgen. Oft erschließt sich der Sinn des Satzes selbst nach mehrmaligem Lesen nicht gänzlich. Gerade im Teil über einen möglichen Atomkrieg auf dem Mars waren Daten und Zahlen so aneinandergereiht, dass ich einfach nur noch quergelesen habe. Diese Flut von Informationen zu chemischen Elementen hat mich einfach überfordert. Einige Kapitel fand ich gut und eingängig beschrieben, andere dagegen waren verwirrend und trocken. 
Natürlich bin ich mir bewusst, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern ein Sachbuch handelt. Trotzdem hätte der Autor die wissenschaftlichen Erkenntnisse etwas bekömmlicher für den "normalen" Leser gestalten können. Die enorme Recherchearbeit ist aber auf jeden Fall positive zu bewerten.


Neben den Texten sind in diesem Buch auch die Fotos zu beachten. Hier muss ich die leider oft schlechte Qualität ansprechen. Ob diese schon auf dem Originalfoto vorhanden war, oder erst durch den Druck entstanden ist kann ich nicht sagen. Eventuell wäre anderes Papier hier besser, was aber wieder eine Kostenfrage ist. Auch die Anordnung der Fotos im Text fand ich nicht immer glücklich gewählt. Vielleicht hätte es besser gepasst die Fotos am Ende des Kapitels zu bündeln. 


Bin ich durch das Buch der Lösung der Rätsel um den Mars näher gekommen? Nicht wirklich. Aber das ist okay, den selbst die Forscher sind sich da ja nicht immer einig. Ich habe viele interessante Fakten kennengelernt, Kuriositäten, Unstimmigkeiten, selbst Verschwörungstheorien und einen möglichen Bezug zu Atlantis. Der Autor selbst bezieht keine Position und bewertet nicht, das finde ich gut. 
Viel Raum also für persönliche Spekulationen und Theorien. Eins hat das Buch auf jeden Fall geschafft, ich werde das Thema mit Sicherheit intensiver verfolgen als bisher.
Gewissheit über die Theorien werden wir erst bekommen wenn wir oben sind. Ich bleibe neutral, alles ist möglich und ich bin nicht so egoistisch zu glauben, der Mensch war, oder ist, allein im Universum.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

nachkriegs-kindheit

Salomes Tanz

Doro May
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 15.09.2017
ISBN 9783946686286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was weiß man normalerweise von seiner Familiengeschichte? Das was man selbst erlebt hat und das was einem Verwandte und Freunde erzählen. Gerade als Kind hat man ja eine ganz eigene Sicht auf die Personen und Geschehnisse im Umfeld, nimmt Zusammenhänge anders wahr oder verklärt die Erinnerungen. Und so erzählt Oma Marianne ihrem Enkel am Krankenbett von ihrem fünfjährigen Ich, das im Nachkriegsdeutschland von der Oma in einer stattlichen Villa großgezogen wurde, sich zu der Zeit nichts spannenderes vorstellen konnte als in den Trümmern der zerbombten Häuser zu spielen, begeistert war von den skurrilen Onkels und Tanten die mit im Haus lebten und einzelne Handschuhe sammelte.
Sie erzählt von der bunten Truppe Menschen, die in der Villa zusammen kommt und von den Plan der geschmiedet wird um ein im Krieg begangenes Unrecht zu rächen.


Die Gräueltaten des Krieges, von denen die kleine Marianne in ihrer kindlichen Naivität nichts ahnt, bekommt der Leser in leisen Tönen präsentiert. Judenverfolgung, Zwangssterilisation, Euthanasie, zum Ende des Krieges hin aber auch Flucht und Vertreibung, mit den einhergehenden Vergeltungstaten der vorrückenden Befreier, sind Thema. Der Schreibstil der Autorin ist dabei trotz Humor und Ironie dem Ernst des Themas angepasst, ohne dabei zu schwer zu werden. Anfangs habe ich mich gefragt ob es okay ist mit diesem bissigen Unterton zu schreiben, aber schnell war mir klar, dass gerade dieser Galgenhumor oft die einzige Möglichkeit für die Betroffenen war um die Erlebte zu verarbeiten und hinter sich zu lassen. 


Zusammen mit Marianne erleben wir wie ein Racheakt geplant und ausgeführt wird, und gemeinsam mit Marianne gönnen wir dem einstigen Peiniger seine Qualen. Wir erleben Mariannes Erwachsenwerden, ihre eigene Familiengründung und den Wunsch mehr zu erfahren über die Personen aus der Vergangenheit. Und wir erleben wie dieser Wunsch sich erfüllt und dadurch alles in Mariannes Leben plötzlich in Frage gestellt wird.


Nachdem man als Leser nur so durch die Geschichte geflogen ist, bleibt man nun zurück mit einem undefinierbaren Gefühl in der Brust. Man kommt ins Grübeln, über die Vergangenheit, über Richtig und Falsch, über Schuld, Rache und Vergebung. In meinem Fall auch über die Frage - "Was hätte ich getan?". Wäre ich ein Mitläufer gewesen der Parolen brüllt, hätte ich einfach die Augen verschlossen und verdrängt wohin der Nachbar im grauen Bus abgeholt wurde, hätte ich ihn vielleicht aus Angst sogar verraten? Oder wäre ich mutig gewesen? Ich kann es nicht sagen.
Ein starkes Buch, emotional, witzig, leicht, hintergründig, nachdenklich, sensibel, abenteuerlich, spannend und vor allem berührend.

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vegan, naturschutz, tierschutz

Siebenzahl

Daniela M. Spitzer
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei GrünerSinn Verlag, 29.09.2017
ISBN 9783946625667
Genre: Historische Romane

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kurzgeschichten

Die Geduldigen: Erzählungen

Kathrin Eß
E-Buch Text: 23 Seiten
Erschienen bei neobooks, 21.12.2017
ISBN 9783742758590
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieses kleine, nur 25 Seiten lange E-Book ist ein wahres Schätzchen. Enthalten sind drei ganz unterschiedliche Erzählungen über das Warten, unerfüllte Träume und gescheiterte Pläne, sowie über Angst, Schuld und Qual.
Die Autorin schafft es jedes Mal ganz eigene Welten zu erschaffen, jeder Geschichte eine eigene, persönliche Stimmung zu geben, die Raum lässt für die Eigeninterpretation durch den Leser. Ihre Art mit Worten umzugehen ist leicht und flüssig, man fliegt als Leser nur so durch die Zeilen. 
Das Büchlein ist laut Aussage der Autorin ein Herzens Projekt, und wie ich finde ein sehr gelungenes, welches unbedingt der Fortsetzung bedarf. Bitte unbedingt lesen.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

horror, kurzgeschichten, science fiction, action, blitz verlag

Phantastische Storys 06: Bio Punke'd: Erzählungen

Andreas Zwengel
E-Buch Text
Erschienen bei BLITZ-Verlag, 01.04.2016
ISBN 9783957196064
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei dieser Zusammenstellung von acht phantastischen Erzählungen hat sich der Autor in verschiedenen Genres bedient. Er vermischt teils sogar innerhalb der einzelnen Storys Horror, Steampunk oder Science Fiction miteinander. Dies ist nicht unbedingt immer gleich gut gelungen. Die Geschichten spielen in unterschiedlichen Epochen, so wandern wir vom Wilden Westen in die Zeit des zweiten Weltkrieg oder auch in eine fiktive, dystopische Zukunft.
Der Erzählstil des Autors ist leicht und flüssig, der Leser kann dem Geschehen gut folgen. In manchen Geschichten sind die Figuren etwas substanzlos und blass, während sie in anderen super zum Tragen kommen und die Geschichte bestimmen. Das hängt aber vermutlich auch damit zusammen, dass die Storys zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind und sich der Stil des Autors entwickelt hat.
Die Geschichten decken viele Facetten ab, es geht gruselig, witzig, sarkastisch, düster, hinterhältig, teuflisch, traurig, mit Bezügen zu Themen aus gängigen Horror/Fantasy-Büchern und Filmen.
Ein Punkt, den ich normalerweise eher weniger bewerte, ist das Cover. Die Ausgabe kommt aus dem Blitz-Verlag, der spezialisiert ist auf Krimi / Science-Fiction und Horror. Viele Klassiker der Literatur sind hier in speziellen Sammlerauflagen erhältlich. Ein Markenzeichen des Verlages ist wohl die Umschlaggestaltung. Im vorliegenden Fall ist das nicht so ganz meins, der Bezug zum Buch erschließt sich mir eher weniger. Ich denke es ist vielleicht zu speziell und wirkt daher auf eine breite Leserschaft eher nicht so anziehend, was bei den Storys aber sehr schade ist, denn sie werden sicher einige Fans finden.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

utopie, fantasie, männer, humor

Schorsch und das Filzlaus-Komplott: Eine heiter-frivole Utopie

Ulrich Weckenmann
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei null, 10.10.2017
ISBN B076CJGNT2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schwaben gelten ja gemeinhin als sehr pragmatisch. Dieser Wesenszug zeichnet auch den Helden des Buches aus, Schorsch. Als er mutterseelenallein nach einer durchzechten Nacht im Wald aufwacht verfällt er nicht in Panik, sondern macht das Beste aus der Situation. Er folgt einer hübschen jungen Dame in ein nahegelegenes Hotel, das augenscheinlich von einer Sekte geführt wird, deren Mitgliedern es um die umfassende Befriedigung geht. Da er das Wochenende über noch keine Pläne hat und ein bisschen Extra Geld ja nie schaden kann, übernimmt er kurzerhand einen Aushilfsjob als Liebesdiener und landet so im größten Abenteuer seines Lebens.
Spätestens jetzt ist dem Leser klar, dass dieses Buch anders ist. Wer eine tiefsinnige, philosophische Lektüre erwartet sollte ab hier nicht weiterlesen, den dieses Buch ist nichts von dem.
Das Buch ist schräg, witzig, skurril, absurd, komisch, frivol, überraschend, ein klein wenig pornografisch und ein Höhepunkt jagt den Nächsten. Mehr als einmal hat man den Eindruck der Autor hat im Selbstversuch getestet, wieviel Stonsdorfer man als Einzelperson trinken kann ohne bewusstlos zu werden. Sigmund Freud hätte seine wahre Freude gehabt.


Der Autor schreibt leicht und flott. Er lässt gekonnt kleine politische Seitenhiebe einfließen. So wird Amerika von Nachfahren der Kardashians regiert, während Stuttgart die größte Stadt der Welt ist. Mit seiner Hauptfigur teilt er seine Vorliebe für Weltraumabenteuer ala Star Trek. Schorsch findet ständig Vergleiche bei der Technik die ihm begegnet. Überhaupt ist Schorsch einfach Klasse, ein klein wenig trottelig, liebenswert und von unfassbarer Gemütsruhe und diese Gemütsruhe macht ihn am Ende zu unser Aller Helden.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

aliens, weltuntergang, science fiction, .teufel, pyramiden

LOST GOD

Spörri Gregor
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Z-Productions, 01.10.2017
ISBN 9783952486016
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Titel des Buches lässt schon erahnen worum es geht. Das jüngste Gericht, Armageddon, der Weltuntergang, die Apokalypse. Gott steigt auf die Erde herab um über die Menschen zu richten. Mit dem Gott den man sich gemeinhin vorstellt, hat das Wesen in diesem Buch allerdings wenig gemein.
Anlass zu dieser Geschichte liefert ein Erlebnis des Autors während einer Ägypten Reise 1988. Im Prolog berichtet er dem Leser darüber und erläutert, dass er sein bisheriges Weltbild gründlich überdenken musste. Er beginnt private Nachforschungen, deren Erkenntnisse er dann in dieser fiktiven Geschichte verarbeitet hat. Angelehnt an die Thesen von Erich von Däniken entwickelt der Autor ein apokalyptisches Szenario das in einem Inferno endet. Ein Happy Ende ala Hollywood kann der Leser in diesem Buch nicht erwarten.


Der Stil, in dem die Geschichte gearbeitet ist, erinnert mich persönlich ein wenig an ein Drehbuch. Die Story ist in Kapitel mit Datumsangaben aufgeteilt. In jedem Kapitel gibt es verschiedene Abschnitte mit Ortsangaben. Die einzelnen Abschnitte sind teilweise sehr kurz, aber auch länger über mehrere Seiten. Durch die Sprünge zwischen den Abschnitten entsteht ein schneller Perspektivenwechsel, man verfolgt die Handlungsstränge fast wie im Film. 
An den ein oder anderen Hollywood-Film habe ich mich beim Lesen durchaus erinnert gefühlt. Je weiter die Story allerdings voranschreitet, um so mehr weicht der Autor vom üblichen Schema ab. Am Ende setzt er seine Deutung alttestamentarischer Texte in Bezug zu Sagen und Mythen um den Schöpfer, den Allmächtigen, Gott.


Um möglichst nahe an der Realität zu bleiben beschreibt der Autor ausführlich technische Details, Weltraumforschung und Raumfahrt betreffend. Für weniger technisch interessierte Leser wie mich wäre das nicht unbedingt nötig gewesen, ist aber okay. Teils witzig werden real existierende Personen in die Geschichte integriert und so kommen wir in den Genuss, einen tobenden Donald Trump in seinem Büro zu erleben. Alles natürlich reine Fiktion.
Das Buch ist gut recherchiert, die Nachweise dafür hat der Autor auf einer Webseite zum Buch und auf einer Autoren Website gesammelt. Interessierte Leser können sich hier noch über weitere Hintergründe informieren. 
Für solche interessierten Leser ist auch dieses Buch, die "breite" Masse könnte mit Thema und Darstellung eventuell etwas Probleme haben. Wer allerdings aufgeschlossen ist und auch alternativen Szenarien Raum gibt wird dieses Buch sicher mit Spannung lesen.
Eine besondere Story für besondere Leser.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

Abgründe

Janina Huber
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.10.2017
ISBN 9783848252930
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei diesem Buch habe ich nicht das bekommen was ich erwartet habe. Ich habe wesentlich mehr bekommen!
Erwartet habe ich Geschichten in Richtung Thriller/ Horror, denn es sollte ja um Abgründe gehen, Abgründe der menschlichen Seele. Das der Begriff Abgrund aber viel mehr umschreiben kann, hat die Autorin in dieser Kurzgeschichtensammlung eindrücklich gleich 20 mal gezeigt.
Es gibt die Abgründe in die ein kaltblütiger Mörder blickt, Abgründe die sich in Beziehungen auftun, den Abgrund unter dem Bett, vor dem wir uns als Kind gefürchtet haben, aber auch Abgründe die sich auftun, wenn ein geliebter Mensch von einer tödlichen Krankheit zerfressen wird. Der Abgrund der einen zu verschlingen droht, wenn man im Alter plötzlich einsam und allein ist, oder der Abgrund der einen jungen Menschen anzieht, der sich von seiner Familie missverstanden und ungeliebt fühlt. 
Die Autorin beleuchtet all diese verschiedenen Facetten, sie schafft es den Leser mitzunehmen auf eine emotionale Stimmungsreise. Es gibt die leisen, melancholischen, nachdenklichen Töne genauso wie die Lauten, Heftigen, die man der Frau mit den großen Kulleraugen vom Umschlagfoto vielleicht gar nicht so zutraut.
Natürlich muss ich wie bei jeder Kurzgeschichtensammlung zugeben, dass mir nicht alle Geschichten gleichermaßen gefallen haben. Allerdings sind es hier gerade mal zwei die nicht ganz mein Geschmack sind, und das fällt quasi gar nicht ins Gewicht.
Dieses Buch kann ich Jedem ans Herz legen, der sich gern mal gruselt und der Psychothriller mag, der aber auch gern philosophisch, ernst und tiefsinnig liest, also eigentlich Jedem.
Unbedingt lesen!!

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

fantasy, trilogie: vakouja, liebe, magie, high fantasy

Vakouja - Ränkespiele

Irina Grabow
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Lysandra Books Verlag, 31.08.2017
ISBN 9783946376323
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Debüt der Autorin ist Band eins einer geplanten Trilogie. Zum Auftakt wird der Leser in die mittelalterliche Welt Vidar eingeführt, in der nach einem Krieg die rechtmäßige Herrscherfamilie vom Thron vertrieben und getötet wurde. Der neue König versucht nun seine Macht durch Magie der übelsten Sorte zu festigen. Hauptperson ist der junge Fischer Lian, der unglücklicher Weise in die Fänge des Königs gerät und nun zu dessen Spielball wird. Mit Lian hatte ich zugegebenermaßen etwas meine Probleme. Seine Figur ist mir zu sprunghaft, zu unreif. Seine Art mit den Menschen in seiner Umgebung umzugehen, seine Respektlosigkeit ließ in mir mehr als einmal den Wunsch aufkommen ihm eine Tracht Prügel zu verpassen. Irgendwie konnte ich nicht verstehen was Alle an ihm finden, warum ausgerechnet er nun der Held der Geschichte sein soll. Diesen Eindruck konnte ich auch bis zum Ende hin nicht ganz ablegen, obwohl Lians Figur sich im letzten Drittel der Geschichte sehr positiv entwickelt.
Die Grundidee der Geschichte bietet viel Potential. Es gibt Parallelen zu den derzeit sehr beliebten Fantasy Geschichten. Es geht um Zauberei, Mystik, Liebe, es gibt Drachen und andere mystische Wesen. Wer viel in diesem Genre unterwegs ist wird schnell merken aus welchen Büchern die Autorin ihre Inspirationen geholt hat. Das finde ich persönlich aber gar nicht schlimm, denn die Autorin schafft es gut eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Die alte Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse wird spannend erzählt. Manche Szenen sind durchaus heftiger dargestellt, daher würde ich das Buch jetzt nicht unbedingt für jüngere Mädchen empfehlen.
Optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover ist super schön und auch die Seiten des Buches sind schön verziert, jedem Kapitel vorangestellt ist eine Zeichnung und eine passende Überschrift. Ich habe das Taschenbuch gelesen, eine Hardcover Ausgabe ist mit Sicherheit der Hingucker für jedes Bücherregal.
Das Ende des ersten Teils ist auf jeden Fall ein Höhepunkt und eine Überraschung. Dem Leser ist klar, dass ein Umbruch bevor steht und Alles möglich ist. Ein gut gemachter Cliffhanger zu Fortsetzung.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

erzählungen, die flucht, utopie, eniwetok, scifi erzählungen

Eniwetok. Die Flucht: Scifi Erzählungen

Tom Turtschi
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Seins-Fiction Verlag, 26.07.2017
ISBN 9783952482605
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch enthält eine Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Scifi Bereich. Ich denke dabei als Erstes an Aliens, UFOs, den Weltraum, die Zukunft. Die Vielschichtigkeit des Genres kann man in diesen 13 unterschiedlichen Geschichten erfahren. 
Die Aufmachung des Buches ist für mich bisher einzigartig. Es gibt zu Beginn eine Art Legende, einen Zeitstrahl. Zu jeder Geschichte gibt dieser Zeitstrahl die ungefähre Lesedauer an. Der Autor nennt das Lebenszeitinvestition. Die Seiten jeder Geschichte sind dann farblich markiert, ähnlich wie bei einem Register, so sieht man sofort wie lang eine Geschichte ist. Wenn man wie ich Kurzgeschichten gern als "Handtaschenbuch" verwendet, um damit Wartezeiten beim Arzt oder so zu überbrücken, ist das sehr hilfreich bei der Entscheidung welche Geschichte man als Nächstes liest. Ebenso ist jeder Story ein schwarz/weiß Bild voran gestellt, das auf den Inhalt der Geschichte Bezug nimmt.
Der Inhalt der Geschichten ist sehr vielschichtig. Es gibt meine angesprochenen Aliens, dystopische Zukunftsvisionen, das unendliche Weltall, technische Errungenschaften die das ewige Leben versprechen, Agenten ala Matrix und die titelgebende Flucht von einer Hölle in die Andere. Aber auch Storys die eher in den Horror - bzw. Mysteriebereich gehen. Die Geschichten geben Anlass zum Nachdenken, haben eine Botschaft, eine tiefere Moral - was passiert, wenn wir weiter so mit unseren Ressourcen umgehen, ist es legitim Wenige für das Wohl Vieler zu opfern usw. - sind aber auch leicht und witzig. Der Autor schafft es gut seinen Schreibstil der Atmosphäre der Geschichte anzupassen, einige haben durchaus das Potenzial zum Roman. 
Bei Kurzgeschichten ist es oft schwierig den Leser mit allen Geschichten gleichermaßen zu begeistern. In diesem Buch ist es dem Autor ziemlich gut gelungen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

provence, krimi, kommissar zufall, kommissar, provence .

Der Nebel von Avignon

Paul Schaffrath
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei CMZ, 17.10.2017
ISBN 9783870622800
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext hat mir ziemlich gut gefallen. Ein deutscher Komissar der im Frankreichurlaub in einen verzwickten Mordfall stolpert. Die Geschichte ist dann auch gut gestartet. Die Figuren sind sympathisch und agieren mit einigem Wortwitz miteinander. Leider empfand ich genau diese Wortgefechte im Verlauf der Geschichte ziemlich bald als ermüdend und überzogen. Was zu Anfang als lustige Marotte der Protagonisten gesehen werden kann, nervt zum Ende hin doch etwas. Für mich hat der Autor die Mischung aus Krimi und Komödie nicht hinbekommen. Das Ganze ist weder das Eine noch das Andere.
An sich mag ich ja durchaus schwarzen Humor, wie er gerade im britischen Krimi vorkommt, hier ist es mir aber von Allem zu viel. In einem Fernsehfilm mit dem richtigen Schauspielerteam kann dies sogar gut funktionieren, beim Lesen konnte es mich aber nicht mitreißen.
Der Schreibstil des Autors ist gut, gerade die Landschaftsbeschreibungen sind sehr schön. Bei der Beschreibung der Figuren wäre dann wieder weniger mehr gewesen, es kippt halt leider schnell.
Der Plot ist mit einem durchaus ernsten Hintergrund angelegt, der aber am Ende gar nichts mit der Auflösung des Falles zu tun hat. Bis zuletzt bleibt der Leser auf der falschen Fährte. Zum Showdown fährt der Autor nochmal groß auf, durchaus witzig, aber auch hier ein Ticken zu viel. 
Für Liebhaber der Provence eine kurzweilige Lektüre.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

guernsey, krimi, cyrus doyle, kanalinsel, mord

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

Jan Lucas
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.10.2017
ISBN 9783746633374
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder ein Kriminalroman vor malerischer Kulisse. Da wo Andere Urlaub machen, leben und arbeiten die Figuren in diesem Buch.
Die Figur des Komissars war mir sofort sympathisch. Er wirkt auf mich wie vom alten Schlag, ein Mann von Integrität und Ehrgefühl. Ich fühlte mich etwas an einen Aristokraten erinnert, der Vergleich zu Inspektor Lynley ist mir in den Sinn gekommen (obwohl bei Cyrus Doyle deutlich mehr Humor im Spiel ist).
Der Fall in dem er hier ermittelt ist für mich als Mutter ziemlich unvorstellbar. Was mit dem Aufrollen eines älteren Falles beginnt, zieht immer größere Kreise, es geraten Anwälte ins Visier der Ermittler, ebenso wie die Witwe eines hoch dekorierten Polizisten.
Ich habe das Lesen sehr genossen. Die Mischung aus Polizeiarbeit , Privatleben des Komissars und Landschaftsbeschreibung machen die Geschichte lebendig. Durch die Interaktion der verschiedenen Figuren wird eine gute Dynamik aufgebaut, die es dem Leser leicht macht der Handlung zu folgen. 
Es handelt sich hier um den zweiten Fall des Cyrus Doyle. Man kann das Buch aber,so wie ich, gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Ich bin auf jeden Fall Fan geworden.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

heather, regional, aurich, ostfriesland, thriller

H.E.A.T.H.E.R

Moa Graven
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei cri-ki-Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783946868231
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit Jan Krömer habe ich den dritten Ermittler aus der Welt der Autorin kennen und lieben gelernt. Obwohl dies Band 9 ist kann man gut lesen ohne die Vorgeschichte zu kennen. Wie seine Kollegen auch ermittelt der Profiler in Ostfriesland.
Was mit einer Massenkarambolage nach einem illegalen Autorennen beginnt, entwickelt sich bald zu einem Alptraum, der viele Jahre zuvor seinen Anfang genommen hat. Während der Ermittlung kommt es auch privat zu einigen Verwicklungen, als der Sohn Jans auftaucht, von dessen Existenz dieser bis dato keine Ahnung hatte. Es geht um Trauer, um Verlust und wie man letztendlich damit umgeht.
Moa Graven hat einen ganz eigenen Stil. Sie erzählt ihre Geschichte ohne Effekthascherei und blutrünstige Details. Man nimmt ihr allerdings sofort ab, dass solche Greueltaten auch im beschaulichen Friesland passieren können. Die Polizeiarbeit wird seriös und nachvollziehen beschrieben. Der Leser ist hautnah bei der Auswertung der Spuren und der Ermittlungsarbeit dabei. Man steuert gemeinsam mit den Kommissaren der Auflösung der Tat entgegen. 
Spannender Psychothriller, der in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt und so Eins zu Eins für's Fernsehen umsetzbar wäre. 
Ich bin auf jeden Fall Fan!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

aliens, scifi, wüste, urlaub, fantasy

Planet Wolf 1061c: SciFi- und Fantasy-Kurzgeschichten

J. A. Heger
Flexibler Einband: 86 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 14.08.2017
ISBN 9781974354436
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Bei dem 85 Seiten Büchlein handelt es sich um eine Sammlung von Sci-Fi - und Fantasy - Kurzgeschichten, insgesamt 10 Stück. 
Der erste Teil beschäftigt sich mehr oder weniger mit Begegnungen der dritten Art, während der andere Teil eher ins märchenhafte geht. Die Aliengeschichten erzählen von Alltagssituationen, in denen man sich unerwartet mit den Besuchern konfrontiert sieht, von der Entscheidung auf eine andere Welt umzuziehen, oder von einer Erde auf der die Ausserirdischen schon zum täglichen Leben gehören. 
Die weiteren Geschichten handeln von Einhörnern, tanzenden Bienen, einem witzigen Zwiegespräch oder einem ernsthaften Dialog zwischen Alt und Jung.
Der Schreibstil ist einfach, ohne viel Schnickschnack, kurz und auf den Punkt. Jede Geschichte hat ihre ganz eigene Botschaft und regt zum Nachdenken an, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Jeder Geschichte vorangestellt ist eine kleine Zeichnung oder ein Foto.
Wie oft bei Sammlungen haben mir nicht alle Geschichten gleichermaßen gefallen, in diesem Fall waren zwei nicht ganz nach meinem Geschmack, das hat dem Leseerlebnis allerdings keinen Abbruch getan. 
Entfernung in einem Rutsch lesen, oder zum überbrücken kurzer Wartezeiten immer mal eine Geschichte entdecken.

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schöpfungsgeschichte, marduk, noah, mensch werden, raumfahrt

Genesis X

Joachim Josef Wolf
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Wolf, Joachim Josef, 31.05.2016
ISBN 9783000522871
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In diesem Historien-Fantasy-Roman möchte der Autor eine alternative Schöpfungsgeschichte erzählen. Er nimmt den Leser mit ins Zweistromland und das südliche Afrika, wo 450.000 v. Chris. außerirdische Raumfahrer die Erde betreten, um hier eine Art Kolonie zu gründen. Als sie auf affenähnliche Wesen stoßen, die aufrecht gehen und Werkzeuge benutzen können, ist ihre Neugier geweckt und bald schon gibt es Forschungen und Experimente um eine humanuide Rasse von Arbeitern zu züchten. Ergebnis dieser genetischen Manipulation sind Adam und Eva, die ersten Menschen und Ureltern unserer Spezies. So weit, so gut.
Als eifriger Leser von Fantasy und Sci-Fi bin ich durchaus offen für alternative Szenarien, für unglaubliche, skurrile Geschichten. Hier hatte ich allerdings beim Lesen große Probleme. Nicht mit der Thematik an sich, die viele biblische Ereignisse einbezieht und neu definiert, sondern mit der Umsetzung.
Die Darstellung der Fremden, die von den neu geschaffenen Menschen bald als Götter verehrt werden, passt für mich nicht in den Kontext der Geschichte. Ihr Auftreten, ihre Sprache, ihr Umgang miteinander. Der Autor benutzt Ausdrücke, Wortgebilde die dem Stand des 21. Jahrhunderts entsprechen und das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Fremden haben 450.000 v. Chris. zwar einen wesentlich höheren technischen Entwicklungsstand als wir heute, sprechen aber genauso wie wir in der heutigen Zeit.
Auch hatte ich Probleme mit den gewaltigen Zeitsprüngen. Die Fremden leben ein Jahr ihrer Zeitrechnung in 3600 Erdenjahren und altern entsprechend langsam, innerhalb der Geschichte hat mich das manchmal etwas verwirrt. Eben waren wir noch bei Adam und Eva und plötzlich steht die Sinnflut bevor.
Ich bin Christ, kenne die Bibel, bin aber trotz allem Anhänger der Evolutionstheorie von Darwin. Wenn ich jetzt die Bibel analysiere, Mythen und Legenden verschiedener alter Kulturen dazunehme, kann es durchaus intergalaktische Reisende gegeben haben, die ein Anstoß für die heutige Zivilisation waren und auf Grund ihrer Fortschrittlichkeit als Götter verehrt wurden. Ob es sich ähnlich abgespielt hat wie im vorliegenden Buch kann ich nicht sagen. Der Autor schafft es leider nicht das ich mich in seiner fiktiven Welt zurechtzufinde und sie als Alternative annehme.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

krebserkrankung, kriminalpolizist, gedanken eines sterbenden, darmkrebs, familiendrama

Herbstfarben

Heinz Löbel
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Morawa Lesezirkel, 22.03.2017
ISBN 9783990576977
Genre: Romane

Rezension:

Eine kleine aber tiefsinnige Erzählung auf nicht mal hundert Seiten, die uns mitnimmt in das einsame Leben des Meinhard Herbst.
Der etwas kauzige alte Herr lebt allein mit seiner Katze und dem Krebs, der ihn innerlich auffrisst. Das Ende seines Lebens möchte er allerdings selbst bestimmen und so hat der ehemalige Polizist Vorbereitungen getroffen, um mit Hilfe seiner Pistole das Zeitliche zu segnen. Dazu soll es aber nicht kommen, den ein Klingeln an der Tür, wühlt schmerzhafte Erinnerungen auf.
Der Autor erzählt mit leichten, melancholischen, teils ironischen Worten die letzten Stunden im Leben dieses Mannes. Frau und Sohn verstorben, eine Tochter vom eigenen Freund und Ziehsohn der Familie ermordet, zur anderen Tochter keinen Kontakt, bleibt am Ende nur der Blick aus dem Wohnzimmerfenster und die Schallplatten.
Wir erfahren in diesen wenigen Seiten viel über die Leidensfähigkeit eines Menschen, über den Umgang mit Trauer und Verlust und über Vergebung, über Verdrängen und wozu der Geist hierbei in der Lage ist.
Eine kleine tiefsinnige Erzählung, die noch lange nachhalt. Absolut empfehlenswert!

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zeitreise

Der Plan der Weltbeherrscher

Alexis Wenicker
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei tredition, 30.06.2017
ISBN 9783743929463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Chris hat seinen Job als Bürokaufmann satt und schafft mit knapp 30 noch den Sprung ins Ausbildungsprogramm der Polizei. Entgegen seiner Hoffnung ist sein Dienstalltag aber ziemlich eintönig, typische Kleinstadt eben. Das Alles ändert sich auf dramatische Weise, als eine Serie von grausamen Morden und anschließenden Selbstmorden den idyllischen Ort erschüttern.
Bis hier hin war ich von der Geschichte ziemlich begeistert, Idee und Ausarbeitung haben mich über den etwas klobigen Schreibstil hinweg getröstet. Als wir die Geschichte ein Jahr später wieder aufnehmen hält meine Begeisterung leider nur wenige  Seiten lang. Die Handlung wird etwas undurchsichtig und leider auch immer unglaubwürdiger, für mich als Leser nicht nachvollziehbar.
Je mehr wir uns dem Finale nähern, habe ich das Gefühl der Autor hetzt nur so durch die Geschichte. Es wird versucht, mit ziemlicher Wucht einen Show Down ala Hollywood zu inszenieren. Inklusive wildem Schusswechsel und Liebescomeback des Helden. Mehr als einmal habe ich während der letzten Kapitel nur noch ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn Handlungsstränge plötzlich mit einer vollkommen absurden Wendung daher kamen.


Die Grundidee klang mega spannend, die Charaktere sehr sympathisch und im Normalfall liebe ich solche Storys, Spannung, Mystik, geheimnisvolle Morde, eine Geheimorganisation, eine Verschwörung zur Zerstörung der Menschheit, Zeitreisen. In diesem Fall war die Umsetzung leider nicht nach meinem Geschmack. Zusätzlich bin ich mit dem Schreibstil des Autors nicht warm geworden. Nach jedem Satz gab es in meinem Buch eine Leerzeile, das hat den Lesefluss sehr gestört finde ich, Dialoge wirkten sehr hölzern, alles in allem eher einfach. 
Leider nicht mein Fall. 

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madagaskar, schildkröten, abenteuer, afrika, beschneidung

Schildkröten haben keinen Außenspiegel

Jutta Hammer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.05.2017
ISBN 9783743191839
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die 36 Monate, die sie auf Madagaskar verbrachte um Schildkröten zu erforschen. Der Reisebericht der entstanden ist gibt Einblicke, fernab der üblichen Touristenwege. Wir fahren mit ihr im landestypischen Taxi Brousse über staubige Pisten und lernen die Mentalität der Einwohner kennen die, anders als in Deutschland, alles Mora Mora (gelassen) angehen. Wir erleben hautnah die Sitten und Gebräuche der Familie bei der die Autorin eine Zeitlang lebte. 
Vieles dürfte dem Leser äußerst fremd erscheinen, der Erzählstil der Autorin macht das Ganze aber so lebendig, dass man sofort in den Lokalkolorit eintaucht. Es gibt Beschreibungen über Feierlichkeiten, die Tier- und Pflanzenwelt, entlegene, exotische Orte, genauso wie über das Essen, und wir erfahren natürlich warum eine Schildkröte von einem Aussenspiegel profitieren würde. 
Eine wunderbare Lektüre, die das Land von seiner authentischen Seite zeigt, gespickt mit einigen privaten Fotos der Autorin.
Genau das richtige Lesefutter um vom heimischen Sofa aus seinem Fernweh zu fröhnen. 

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bk, bunkeranlage, klaustrophobie, bauunternehmer, konzertbesuch

Goldkap

Rainer Doh
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Divan, 11.09.2017
ISBN 9783863270421
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem klassischen Krimi aus Norwegen geht es, wie der Name vermuten lässt, um Gold. Angeblich verschollenes Gold der norwegischen Nationalbank, das in einem zerstörten deutschen Bunker liegen soll. Gold weckt ja immer Begehrlichkeiten und so auch in diesem, für Ermittler wie Leser, äußerst verwirrenden Fall.
Der Autor schafft es gut den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Eingebettet in die eindrucksvolle Landschaft folgen wir den Kommissaren zum Tatort und zur Zeugenbefragung. Hierbei lernen wir teils sehr skurril gezeichnete Charaktere, die eine gute Prise Humor ins Buch bringen, kennen. Es werden geschickt reale Ereignisse aus der Vergangenheit des Landes in das aktuelle Geschehen des Buches einbezogen. 
Am Ende ist es wie so oft im Leben, eine Verkettung unglücklicher Zufälle führt zur Katastrophe.
Der Stil des Buches hat meinen Geschmack getroffen, ich mag diese Art des Kriminalromans. Die Ermittler sind authentisch und sympathisch, die Polizeiarbeit gut nachvollziehbar. Ich kann mir gut vorstellen mehr davon zu lesen.

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tariq nazar, science fiction, scinece fiction, bod, raumkrank

Raumkrank

Tariq Nazar
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.07.2008
ISBN 9783837024647
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Autor sagt selber über sein Werk, er habe einen etwas wackeligen Spagat versucht. Einen humoristischer Grundton ala Douglas Adams zu vereinen mit schlüssigen und anspruchsvollen wissenschaftlichen Erklärungen.Für mich als Leser hat er dies leider nicht immer geschafft. Während der Humor teils etwas kurz kommt, sind die Erklärungen meist so detailliert, dass es fast schon ermüdend war. Teilweise habe ich den Inhalt gar nicht verstanden und mich stark an ein Sachbuch erinnert gefühlt.Die Geschichte an sich ist davon abgesehen aber durchaus lesenswert, die handelnden Personen, Aliens wie Menschen, gut angelegt und beschrieben.Bei der Beschreibung der Aliens bedient sich der Autor an allem was das Tierreich der Erde zu bieten hat. Es gibt spinnenähnliche Wesen, welche die wie Reptilien bzw. Saudi aussehen, welche die Fröschen ähneln oder welche die wie Schleimbeutel aussehen. Bei den Namen und der Sprache der verschiedenen Spezies sind teilweise unaussprechliche Buchstabenfolgen zustande gekommen. Eins haben sie aber Alle gemeinsam, sie sind intelligenter und technisch weiterentwickelt als wir Menschen und leben schon lange in einer galaktischen Gemeinschaft, zu der der Mensch durch einen äußerst witzigen Zufall nun Zutritt bekommt.Unser Held Nero kommt als Arzt völlig unvorbereitet in ein riesiges intergalaktisches Krankenhaus und gerät hier aufgrund seiner beschränkten menschlichen Sichtweisen in so manche unfreiwillig komische Situation. Der Krankenhausalltag ist treffend dargestellt. Der Autor ist selbst Arzt, und so erkennen man beim Lesen auch direkt den ernsten Unterton, mit dem auf das derzeitige Gesundheitssystem und dessen Zustände angespielt wird. Obwohl etwas überspitzt, erkennt man durchaus Parallelen. Zum Glück müssen wir allerdings in Behandlungskosten nicht in Sklaverei ähnlichen Zuständen abarbeiten, wenn wir nicht bezahlen können. Noch nicht.Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung und Nero kann zwar als Arzt nicht viel beitragen wird aber trotzdem zum Held. Wer wissen möchte in welcher Pointe das Buch endet, muss es wohl lesen. Die Story hat durchaus Serienpotential, die Grundlagen sind gelegt und bieten viel Entfaltungsmöglichkeiten, wie ich finde. Wenn der Autor den versprochenen Humor noch etwas ausbaut und die technischen Erklärungen dafür ein wenig zurück nimmt, bin ich auf jeden Fall gern bei der Fortsetzung dabei. Und wer schon immer mal wissen wollte wie wir für die Aliens aussehen, erhält in diesem Buch eine Antwort. 

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