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1.416 Bibliotheken, 38 Leser, 1 Gruppe, 128 Rezensionen

kreuzfahrt, thriller, sebastian fitzek, selbstmord, schiff

Passagier 23

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 29.10.2015
ISBN 9783426510179
Genre: Krimi und Thriller

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109 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

frankreich, islam, paris, sex, universität

Unterwerfung

Michel Houellebecq , Norma Cassau , Bernd Wilczek
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.11.2016
ISBN 9783832163594
Genre: Romane

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111 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fotografie, kunst, tabu, schach, sebastian von eschburg

Tabu

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492305204
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sowjetunion, afghanistan, nobelpreisträgerin, erschreckend, zeitzeugenbericht

Zinkjungen

Swetlana Alexijewitsch , Ingeborg Kolinko , Ganna-Maria Braungardt
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2016
ISBN 9783518466483
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Nobelpreisträgerin bleibt Ihrem Stil treu. Kommentare und Erzählungen von Soldaten, deren Müttern, Medizinischen Personal und gelegentlich auch Zivilbeschäftigten.
Krieg ist wohl immer grausam, in letzter Konsequenz Menschenverachtend und zerstörerisch. Selbstverständlich auch tödlich.

Sehr gut und auch typisch for Alexijewitsch sind die verschiedenen Bilder, welche die Beschreibungen im Kopf des Lesers hinterlassen.  Wie der Krieg, die grossteils jungen Soldaten verändert und körperlich und seelisch zerstört.  Die Trauer der Mütter über Ihre Kinder, einmal verzweifelt, dann wieder stolz.
Ein Guerilla Krieg, wie der in Afghanistan bringt wohl  immer nur das schlechteste im Menschen zu Tage. 
Die Autorin beschreibt gut, die politische Motivation des Krieges aber auch, wie gerade die Zivilbevölkerung trotz Nachrichtensperre die Sinnhaftigkeit dieses Krieges immer stärker anzweifelt. 
Die Sowjetunion sind nicht die Befreier, wie im 2. Weltkrieg sondern letztlich Invasoren. Die Afghanen verteidigen ihr Land gegen den Aggresor. . 

Sehr stark ist am Ende des Buches die Beschreibungen, wo Alexijewitsch verklagt wird von 2 Personen, welche Sie interviewt hat. Einer Mutter eines getöteten Soldaten und eines Soldaten selbst. Diese sagen, dass Ihre eigenen Aussagen für Sie in Ihrer Ehre und Persönlichkeit verletzend sind und Alexijewitsch damit Geld verdient. Viel Geld.
Letztlich geht es darum, dass der Schreibstil die Nobelpreisgewinnerin eine dokumentarische Erzählung ist und kein Interview. Nichtsdestotrotz wird Sie in einem Fall verurteilt, da Sie nicht die Wahrheit schreibt. 

Schade ist, dass der gesamtpolitische und auch zeitliche  Kontext fehlt. Immerhin dauerte  der Krieg 10 Jahre. Dem Buch fehlt es aber an einer klareren Struktur. Die Kapitel Erster Tag, Zweiter Tag, Dritter Tag  zu nennen entzieht sich einer Logik oder Erklärung.
Auch die Rolle des Staates, Motivation, Diktion ist nicht immer ausreichend erklärt. 
Die  Autorin ist eine erklärte Kriegsgegnerin. Ihre Motivation für Ihre Erzählung ist den Krieg als solches zu beschreiben. In aller Tragik, Grausamkeit, Sinnhaftigkeit bzw. Sinnlosigkeit. Es gibt nur Verlierer, keine Gewinner. 

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Tags: afghanistan, mudschaheddin, nobelpreis, nobelpreisträgerin, sowjetunion, zeitzeugenbericht   (6)
 

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

koran, syrien, reportage, is, gesellschaft

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Jürgen Todenhöfer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.12.2016
ISBN 9783328100836
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: daesch, irak, islamischer staat, koran, mosul, religion, reportage, syrien, terrorregime   (9)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

helmut schmidt, pantheon verlag, hamburg, lebensbericht, biografie

Was ich noch sagen wollte

Helmut Schmidt
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Pantheon, 13.06.2016
ISBN 9783570552841
Genre: Biografien

Rezension:

Das Buch ist keine Biographie hat aber themenbedingt doch einige sehr biographische Elemente. 

Schmidt beschreibt sehr gut die Schwierigkeiten mit dem Wort Vorbild, das in der deutschen Sprache viel mächtiger ist als in anderen Sprachen. Wo das Wort mehr in Richtig positives Beispiel geht.

Interessant ist sicherlich dSeher Versuch des Autors anhand der Philosophie sein Leben bzw. Motivation zu beschreiben. Über Marc Aurel, Max, Weber, Kant oder Popper. Auch wenn man selbst kein Philosoph ist und sich mit philosophischen Denkansätzen nicht leicht tut, bemüht sich Schmidt das Essentielle daraus in einfachen Worten zu beschreiben.

Sehr aufschlussreich ist, die Tatsache, dass er sich nur ein paar Sachen rauspickt und andere bewusst ausblended. Sehr anschaulich beschrieben bei der Person von Marc Aurel. 

Der philosophische Hintergrund erklärt doch so einiges, wenn man sich die historische Person und vor allem den Politiker Helmut Schmidt vergegenwärtigt. Bleibt nur die Frage, Erklärung seines Handelns  oder gute Ausrede. 

Wenn er Vorbilder nennt sind das wenig überraschend doch so einige Politiker, welche er im Laufe seine jahrzenten in der Spitzenpolitik kennengelernt hat. 
Einige Franzosen, etwas überraschend der Chinese Deng Xiaoping. 
Seine Liebe zur Musik und seine Annäherung an die Bildende Kunst. Bach und El Greco.

Ausschliesslich de Gaulle und Churchill als europäische Politiker mit Weltformat nach dem 2. Weltkrieg zu nennen ist Ansichtssache. Schmidt würde sich philosophisch verteidigen bzw. erklären.

Wer mir abgegangen ist im gesamten Buch ist Willy Brandt. Absicht?

Sehr spannend und lehrreich um den Menschen Schmidt näherzukommmen sind seine 8 Jahre Berufssoldat während des 3. Reiches. Ein Zeit, die den Menschen Helmut Schmidt nicht nur aufgrund der Kriegsereignisse geprägt hat sondern auch sehr stark als Mensch. Stichwort Marc Aurel und Pflichtgefühl.

Seine tiefe Liebe zu seiner Frau Loki ist kein Geheimnis und die Ehe wohl ein Vorbild als solches. 


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Tags: bundeskanzler, hamburg, politische philosophie, soldat, vorbild   (5)
 

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

tschernobyl, akw, sowjetunion, reportage, berichte

Tschernobyl

Swetlana Alexijewitsch , Ingeborg Kolinko
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492306256
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Geschichten von Menschen die vor Ort waren. Entweder die dort lebende Bevölkerung oder Leute die dort aus den verschiedensten Gründen hingesendet wurden.

Ohne moralisierend zu sein stellt die Nobelpreisträgerin die Geschichten und Erlebnisse der Menschen dar. Keine Kommentare  oder Interpretationen was die Leute ihr erzählen.

Tragisch und dramatisch die Geschichten der Liquidatoren, also die Leute die Tschernobyl aufgeräumt haben und wenig verwunderlich fast alle gestorben sind oder sehr krank wurden. Mit grossen Leiden verbunden, was eine radioaktive Verstrahlung einfach mit sich bringt.

Aufwühlend der Fatalismus der Menschen ohne grossartig Fragen zu stellen zu dem Kraftwerk zu gehen um ihre Arbeit zu machen. Soldaten,  Bauarbeiter, Feuerwehr, Jäger und natürlich die Liquidatoren. Das ist was Sie können und die Gesellschaft von Ihnen erwartet. 

Man fragt sich, wer im Falle eines ähnlichen Unfall in seinem eigenen Land diesen Job macht. 

Ernüchternd der Einfluss der Geselllschaft und im speziellen der russisch-kommunistischen Gesellschaft. Drohungen des Entzuges des Parteibuches ist für einen Westeuropäer im ersten Moment ein etwas eigentümliche Drohung die funktioniert. Oder die Angst vor dem Feind der  Westen grösser als alles andere.  Man durfte keine Früchte essen aber trotz allem für das nächste Jahr das landwirtschaftliche Soll erfüllen und anpflanzen.

Aufwühlend die Erkenntnisse, dass die Menschen damals mit  Krieg umgehen konnten aber keine wusste wie mit einem Atomunfall umzugehen ist. Wie bekämpfe ich ein radioaktives Isotop.


Zum Schluss die Erkenntnis, dass das Leben weitergebt mit dem Atom. Es ist ja sowieso überall und geht nicht weg.




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Tags: akw, atomkraft, augenzeugenberichte, kommunismus, nobelpreis, nobelpreisträger, nukleare katastrophe, sowjetunion, tatsachenreportage, tschernobyl, weissrussland   (11)
 

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

polizei, polizeialltag, parallelgesellschaft, gewalt, respektlosigkeit

Deutschland im Blaulicht: Notruf einer Polizistin

Tania Kambouri
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492060240
Genre: Sachbücher

Rezension:

ein sehr gut zu lesendes Buch über den Alltag und den Problemen eine Streifenpolizistin mit griechischen Migrationshintergrund. Das Buch ist nicht patetisch und weder moralisierend noch hetzerisch oder aufwiegelnd. 

Es ist sicherlich sehr stark aus Sicht der Polizei geschrieben und bringt auch nur sehr indirekt Lösungsansätze, welche von der gesamten Bevölkerung genutzt werden kann. Konsequenz m Handeln und klare Ansagen klingen einfacher als Sie in der praktischen Umsetzung für viele Menschen sind.

Das Thema Migrationshintergrund ist ein sehr komplexes, aber es gibt ja auch nicht den vorher definierten Deutschen mit all seinen Verhaltensmustern und Eigenheiten.

Ein bisschen mehr Selbstkritik an der ein oder anderen Stelle hätte dem Buch sicherlich gut getan. Polizisten sind genauso Menschen mit all Ihren Vor- und Nachteilen, Voreingenommenheit und Schubladendenken  in bestimmten Situationen. 

In den USA ist das Thema racial profiling ein sehr  heikles aber wichtiges. Ohne die Polizeiproblematik in den USA und Deutschland gleichsetzen zu wollen. 

Respekt vor den Menschen ist ein sehr, sehr hoher Wert, Da hat die Autorin sicherlich recht. 

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Tags: familienehre, integrationsproblematik, migrationshintergrund, osteuropäer, parallelgesellschaft, patriachat, polizeialltag, roma   (8)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

paris, jeunesse pur, zwang und freiheit, französische literatur, freiheit

Eine Jugend

Patrick Modiano , Peter Handke
Fester Einband: 187 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 31.07.1988
ISBN 9783518019955
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: französische literatur, jugenderinnerungen, nobelpreisträger, paris   (4)
 

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18 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

japan, parallelwelt, tokio, science fiction, thriller

1Q84, English edition

Haruki Murakami
Flexibler Einband: 1.216 Seiten
Erschienen bei Random House US, 01.10.2012
ISBN 9780345803405
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman spielt innerhalb eines Kalenderjahres und beschreibt die Geschichte zweier Menschen Anomane und Taeko welche in Tokio in eine fantastische Welt mit zwei Monden am Himmel hineingezogen werden. Amomame ist eine professionelle Killerin, welche beauftragt wird den Sektenführer der Sakake Sekten wegen Pädophelie zu töten und Taeko, welcher als Ghostwriter ein fantastischen Roman einen 17 jährigen umschreibt um dann zu erkennen, dass was er schreibt Realität wird. Die 17 jährige ist die Tochter des Sektenführers und in der ein und anderen Form auch ein Wesen, dieser Parerellwelt der Sekte mit zwei Monden am Himmel, Luftkristallen. Kleinen Personen die eine Art göttliche Herscher für die Sekte sind. Dohtas und Masas, wie Ying und Yang.

Das man selbst in der Parellwelt der kleinen Personen "Little People" ist, bemerkt man nur an den beiden Monden am Himmel und dass nicht alles mit rechten, physikalisch, medizinischen erklärbaren Dingen vor sich geht. DIese Parellwelt wird von Amomane 1Q84 anstatt 1984 genannt. Das Jahr in dem der Roman spielt.  

Amomame wirdschwanger, eine Art unbefleckte Empfängnis, wobei aus Ihrer sicht Taeko der Vater ist, obwohl sich die beiden seit 20 Jahren gar nicht gesehen haben. 

Buch ist gut zu lesen obwohl über 1200 Seiten stark. Hat sehr selten Längen, bedauerlicherweise gerade zum Ende hin etwas langatmig. Das finale Ende ist etwas langweilig im Gegensatz zum Rest des Buches. Dieses ist in kleinere Kapitel unterteilt, von ca 10-20 Seiten, wobei es jeweils erzählt, was Amomane und Taeko gerade machen. 


Buch eignet sich sicherlich auch gut zur Verfilmung und ist auch in der englischen Übersetzung sehr gut zum Lesen, Man sollte natürlich gut englisch können. Aber die Vokabeln sind jetzt nicht sehr ausgefallen.  Tolkien ist auf englischdeutlich schwieriger zu Lesen

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Tags: japan, parallelwelt, sekte, tokio   (4)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

canetti, dr. sonne, wien, zwischenkriegszeit, musil

Gesammelte Werke Band 9: Das Augenspiel

Elias Canetti
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 01.01.1994
ISBN 9783446170247
Genre: Klassiker

Rezension:

Canetti beschreibt sehr anschaulich mit welchen Superstars der internationalen Kunstszene er so zu tun hat. Fritz Wotruba, Bildhauer und sein "Zwilling" der geniale Malocher und Proletarier, Robert Musil und sein "Mann ohne Eigenschaften" der so sprachgewaltig ist aber nicht reden will. Dann ist da der Komponist Alban Berg, der Musik wie Gedichte erzeugt.
Kein Weltstar aber wahrscheinlich die wichtigste Bezugsperson Canettis ist der juedische Lyriker und Kritiker "Dr. Sonne" mit buergerlichen Namen Avraham Ben Yitzhak. Ihn sieht er mehrmals die Woche,

Ein weiteres grosses Thema ist die Veroeffentlichung der "Blendung" und der unermuedliche Versuch ueber Vorlesungen sein in Wiener Dialekt geschriebenes Theaterstueck "Die Hochzeit" vorzustellen.

Er ist mit Veza verheiratet aber leider erfaehrt man ueber seine Ehe nicht sehr viel.

Aber dafuer was der Grund der Konflikte zwischen seinen Eltern war kurz bevor sein Vater ueberraschend gestorben ist. Siehe auch "Die gerettete Zunge"


Fazit: Starkes Buch mit interessanten Einblicken ueber beruehmte Personen. Der Mittelteil ist etwas langatmig, die letzten 100 Seiten aber genial.
Stil erinnert wieder im Gegensatz "Die Fackel im Ohr" dem zweiten Teil der Autobiographie an den ersten Teil, der immer noch der beste Teil ist. Vorteil von "Das Augenspiel". Man kann es lesen ohne die ersten beiden zu kennen. Ein Buch nicht nur fuer Fans des Nobelpreistraegers.

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Tags: alban berg, broich, canetti, dr. sonne, musil, nobelpreis, wien, wotruba, zwischenkriegszeit   (9)
 

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

afrika, religion, safari, massai, mary hemingway

Die Wahrheit im Morgenlicht

Ernest Hemingway , Patrick Hemingway , Werner Schmitz , Patrick Hemingway
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.07.2001
ISBN 9783499230127
Genre: Romane

Rezension:

Es geht schon recht viel über das Thema Grosswildjagd mit dem Ganzen drum herum. Sehr oft zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung oder zum Schutz der lokalen Bevölkerung. Die Geschichte wie Hemingways Frau Mary zu "Ihrem" Löwen kommt und wie schwierig und anspruchsvoll die Jadg ist wird sehr anschaulich beschrieben.  Auch der Respekt vor den Tieren kommt nicht zu kurz.

Man muss aber schon Abstriche machen. Die Jagd auf die Paviane und auch die Adler hat mehr mit der Trophäen Jagd und der reinen Töten von Tieren zu tun als mit einem wie auch immer gearteten Nutzen.

Es wird ferner sehr gut die Interaktion Hemingways mit der lokalen Bevölkerung dargestellt und man bekommt sehr gut einen Einblick was der Nobelpreisträger für das Land und die dort lebenden Menschen empfunden hat.

Es ist nicht von ihm selbst geschrieben und beruht auf Aufzeichnungen und Tagebucheintragungen, welche sein Sohn dann in Form und ein Buch gefasst hat. Ob Hemingway wollte, dass darüber ein weiteres Afrika Buch von ihm veröffentlicht wird ist zum Teil müssig und kann letztendlich nicht beantwortet werden.


Hemingways Abhandlung über die Religion und die Schaffung einer eigenen Religion die allen nützt vor allem die sich selbst dafür aussprechen darf man weder als Kritik an den grossen christlichen oder moslemischen Relgionen verstehen.  Es ist mehr der Schalk der dabei spricht.

Einiges in dem Buch ist reine Fiktion. Ob seine Verlobte Debby aus einem Dorf in Kenia wirklich existiert hat darf stark angezweifelt werden. Hemingway beschreibt mit Ihr und über Sie mehr eine theoretische Fiktion.  Dies aber mit sehr viel Liebe für das Detail.


Fazit: recht gutes Buch, wenn man kein Gegner von Jagd und dem Töten von Tieren ist, Wenn man Kenia kennt ein nettes Buch um zu erfassen wie das Leben Mitte des vergangenen Jahrhunderts so war in Ostafrika.



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Tags: grosswildjagd, kenia, loewe, mary hemingway, massai, nobelpreis, nobelpreisträger, religion   (8)
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

tochter, erwachsen werden, familie, mutter, erzählungen

Der Traum meiner Mutter

Alice Munro , Heidi Zerning , Judith Hermann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.04.2005
ISBN 9783596161638
Genre: Romane

Rezension:

Man kann verstehen warum Munro den Nobelpreis bekommen hat. Sehr angenehm und meist auch sehr flüssig zu lesen. Erinnert mich ein wenig an Llosa.

Beschrieben werden Situationen und Probleme innerhalb von Familien meist Eltern Kinder Situationen aber auch wie die zweite Erzählung "Die Kinder bleiben hier" zwischen Eheleuten. Immer aus der Sicht einer Frau. In allen 4 Erzählungen gibt es Rückblendungen in die Vergangenheit aber auch dise immer Problembezogen zu der Erzählung. Alle Erzählungen haben ein Thema bzw. Problematik und deren Seiteffekte.  Immmer gibt es einen Art "Showdown" und danach wird meist die Situation in der Zukunft meist Jahre später erläutert und somit abgeschlossen. Alle Geschichten spielen zu verschiedenen Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg in Kanada.

Die erste Geschichte "Der Traum meiner Mutter" ist wie ein guter Thriller geschrieben. Bis zu Showdown immer spannend und sicher die beste der vier Geschichten.

Aber auch die zweite Geschichte "Die Kinder bleiben hier" ist wirklich sehr gut dargestellt mit dem Weg der Ich Erzählerin bis zur Affäre und Trennung von Ihrem Mann und ihrer Kinder.

Die dritte Geschichte "Stinkreich" fällt etwas ab, Weder richtig spannend noch in den Rückschauen und Beschreibungen so gut wie die ersten beiden oder auch die Vierte. Die Erzählung der (Liebes-) beziehungen der Ex- Frau und der Geliebten und deren Tochter bis zum Showdown in der Geschichte mit dem Brand des Hochzeitskleid.

Die vierte Erzählung "Vor dem Wandel" schliesst wieder auf die ersten beiden auf. Beschrieben wird die Geschichte eines Arztes (Internist-Gynäkologe) un seiner Tochter der einerseits in seinem Leben und Umfeld ein Feind jeglicher Veränderung oder Innovation ist auf der anderen Seite sich bereiterklärt Abtreibungen, welche zu dem Zeitpunkt in Kanada illegal waren durchzuführen.

Im gesamten sehr guter Erzählungen die flott zu lesen sind. Manchmal und das scheint auch beabsichtigt zu sein von Munro würde man mehr lesen von dem einen oder anderen Thema der Erzählungen.
Fazit: Klare Empfehlung.

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Tags: eltern tocher beziehung, kanada, nobelpreis   (3)
 

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

kanada, kurzgeschichten, erzählungen, nobelpreis, alice munro

Himmel und Hölle

Alice Munro , Heidi Zerning
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2007
ISBN 9783596510252
Genre: Romane

Rezension:

Munro hat sicher den Nobelpreis verdient. Ihre Geschichten sind emeist sehr gut zu lesen und was noch wichtiger ist auch interessant zu lesen.  Entweder man liest die Kurzgeschichten am Stueck oder zeitlich versetzt.

Die Geschichten spielen entweder in Ontario oder Britisch Kolumbien und in unterschiedlichen Jahrzehnten meist des vergangenen Jahrhunderts. Die meisten davon in den 50-70er Jahren.
Auffallend ist, dass in fast allen Krankheit oder Tod die eine oder andere Rolle spielt und auch die handelnden Personen meist schon etwas aelter sind.

Es ist klar, dass nicht alle Geschichten gleich gut oder interessant sind.  Richtig gut sind folgende

Der Baer kletterte ueber den Berg geht es um das Thema Alzheimer, bei Was in Erinnerung bleibt geht es neben dem Thema Krebs und Tod um Religion. Auch Erbstuecke ist ein sehr klassisches Munro Thema. Familie



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Tags: familie, kanada, krankheit, nobelpreis, nobelpreisträgerin   (5)
 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

knoblauch, china, selbstmord, bauer, kommunismus

Die Knoblauchrevolte

Mo Yan , Andreas Donath
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 20.07.2009
ISBN 9783293204546
Genre: Romane

Rezension:

Mo Yan linientreu? Nicht aufgrund diesem Buch. Bauern die taeglich um Ihr Ueberleben bangen, Behoerden bis in das Mark korrupt. Aber auch die Bauern sind keine heile Welt. Taeglich Grausamkeit und Gewalt. Verfolgung, Haft und Liebe nur Andeutungsweise und tragischem Ende.

Ein Buch nicht nur um China zu verstehen. Nobelpreiskollege  Gao Xingjian ist noch besser aber Mo Yan braucht sich nicht zu verstecken.


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Tags: bauer, china, ekel, knoblauch, kommunismus, korruption, nobelpreis, nobelpreisträger   (8)
 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

china, revolution, ein-kind-politik, 20 jh., hebamme

Frösche

Mo Yan , Martina Hasse
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.02.2013
ISBN 9783446242623
Genre: Romane

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, siegessäule, beerdigung, 68-generation

Rot : Roman. dtv 13125 ; 9783423131254

UWE TIMM
Flexibler Einband
Erschienen bei München : Dt. Taschenbuch-Verl., 01.01.2004
ISBN B00572YOJ4
Genre: Sonstiges

Rezension:

Habe mir das Buch wegen Uwe Timm gekauft, nicht unbedingt des Titels wegen und da bin ich sicher nicht alleine. Ein Unbekannter Autor mit dem selben Titel und Thema. Sicher nicht ganz so erfolgreich.
Gut die Farbe kommt thematisch immer wieder vor in dem Buch. Die Rückblicke auf die 68 Zeit und die kommunistisch angehauchten Umtriebe des Erzählers und seines Umfeldes. Die Liebe zu der deutlich jüngeren Frau und mal da und dort.

Der Erzähler ist Beerdigungsredner und erzählt aus seinem Leben und über Beerdigungen, das nicht nur rein sexuelle Verhältnis zu der bald 20 Jahre jüngeren verheirateten Frau.

Grosses Thema ist  die Vorbereitung auf die Rede zum Tod seines alten Alt 68 Freundes und "Genossen" Aschenbrenner und wie dieser die Siegessäule in Berlin in die Luft sprengen will. Diverse Rückblicke in die 60-er und 70-Jahre.

Das Buch ist sehr angenehm und flott zu lesen. Man kann auch unterbrechen, ein zweites Buch dazwischen Lesen oder sich einfach nur mit dem Lesen Zeit lassen. Dank des Schreibstils von Uwe Timm ist das kein Problem.

Die Beerdigungsrede wird letzlich nie fertgiggestellt. Der Erzähler stirbt im Strassenverkehr wo er von einem Auto überfahren wird. Die Strasse färbt sich rot....


Ein Buch nicht nur für Fans des Autors oder der 68- Zeiten.

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Tags: 68-generation, beerdigung, berlin, siegessäule   (4)
 

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bulgarien, george gros, autobiographisches, berthold brecht, masse

Die Fackel im Ohr

Elias Canetti
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.10.1982
ISBN 9783596254040
Genre: Biografien

Rezension:

Nicht ganz so wortgewaltig wie Die gerettete Zunge aber sicher nicht nur für eingefleischte Fans von Canetti überaus lesenswert.

In dem zweiten Band seiner Autobiographie beschreibt der Nobelpreisträger  seine letzten Schuljahre in Frankfurt am Main und dann seine Zeit während seines Chemiestudiums in Wien. Zu Guter Letzt seine beiden Sommeraufenthalte in Berlin.

In Frankfurt ist die Zeit sicher noch sehr geprägt vom ersten Weltkrieg und er  wird zum ersten Mal in seinem Leben mit dem Begriff der Masse in einer Grossveranstaltung konfrontiert.

Zum Chemiestudium, dass er sogar mit einem Doktortitel abschliesst hat er keine emotionale Bindung. Mit seiner Mutter erhöhen sich die Spannungen zunehmend und er entscheided sich für eine eigene Wohnung.

Ein entscheidendes Erlebnis ist der Brand des Justizpalastes in Wien am 27. Juli 1927 mit über 90 Toten, daß er hautnah miterlebt und die Dynamik der Masse in diesem Zusammenhang.

In Wien wird er auch stark von Karl Kraus geprägt, verpasst keine Vorlesung oder Ausgabe der Fackel. Der Zeitschrift von Kraus.
In dieser Vorlesung trifft er auch auf Veza und sie wird ein ganz wichtiger Bezugspunkt für Canetti und seine erste Ehefrau.

Die Ungarin Ibby wird Ende der 20-iger Jahre ein weiterer wichtige Bezugsperson. Es erscheint kein Zufall, dass gerade Frauen einen wichtigen Einfluss, gerade auf persönlicher Ebene für ihn werden.

Ibby ist es auch, die ihn nach Berlin lockt  in die dortige Literatenszene. Dort trifft der junge Canetti, auf Brecht, Grosz, Babel und Heartfield und Herzfelde.

Die Erlebnisse in Berlin sind zum guten Teil die Basis für Die Blendung.

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Tags: berthold brecht, brand justizpalast, george gros, karl kraus, masse, wien   (6)
 

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(3)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der grüne Heinrich

Gottfried Keller
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.01.2009
ISBN 9783596901227
Genre: Klassiker

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(645)

1.014 Bibliotheken, 24 Leser, 4 Gruppen, 29 Rezensionen

historischer roman, mittelalter, persien, medizin, liebe

Der Medicus

Noah Gordon , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2011
ISBN 9783453471092
Genre: Historische Romane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

zürich, wien, bulgarien, juden europa, europa im 20. jahrhundert

Die gerettete Zunge, Sonderausg.

Elias Canetti
Fester Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Hanser, 01.07.1994
ISBN 9783446130692
Genre: Sachbücher

Rezension:

Elias Canetti gehört zu den Klassikern der österreichischen Literatur, selbst wenn er nie die österreichische Staatsbürgerschaft hatte und nur ein paar Jahre in Wien lebte. In Bulgarien in Rustschuk an der Donau geboren. Als Spaniole wie so viele Juden vom östlichen Balkan, besaß er die türkische Staatsbürgerschaft, dann später die britische.

Beschrieben wir sehr angenehm das Leben der Familie Canetti, durchaus wohlhabend und gut situiert. Die Eltern sprechen deutsch miteinander, mit den Kindern aber spanisch. Der Vater kommt aus Wien, wollte eigentlich Schauspieler werden und die Mutter aus einer ebenfalls gut betuchten jüdischen Familie aus Italien. Das Ehepaar teilt die Liebe zum Theater und speziell zum Wiener Burgtheater.

Das Anwesen in Rustschuk ist recht gross und die Großfamilie Canetti lebt dort gemeinsam in verschiedenen Häusern des gesamten Komplexes. Patriach ist Großvater Canetti, der mit strenger Hand regiert. Die Schwiegertochter wird geachtet aber nicht geliebt, zu seinem Sohn ist er streng, den namensgleichen Enkel liebt er über alles.

Auch um den gestrengen Grossvater zu entfliehen entscheiden sich Canettis Eltern nach Manchester zu ziehen um in die Firma des reichen Bruders von Canettis Mutter und Kaufmannes mit zu arbeiten. Elias Canetti lernt englisch. DIe Mutter wird krank, kommt in ein Sanatorium in Bad Reichenhall und bleibt dort einige Monate. Kurz vor Kriegsbeginn stirbt überraschend Canettis Vater und die 27 jährige Witwe entschliesst sich über Luzern in der die Schweiz bei Verwandten nach Wien zu siedeln.

In Luzern beginnt die Mutter mit didaktisch sehr unkonventionellen Methoden Ihren Sohn deutsch beizubringen. Ständiges Wiederholen ein und des selben Satzes zum Beispiel.
Das Mutter-Sohn Verhältnis wird besser und Canetti fängt an, die deutsche Sprache als seine (literarische) Sprache zu entdecken und zu lieben.

In Wien angekommen, spricht er zur Überraschung der dortigen Lehrer schon sehr gut deutsch und fällt als sehr intelligenter und gelehriger Schüler auf. Die Mutter macht ihren Kindern klar, dass es nicht sehr angebracht ist, in der Öffentlichkeit untereinander englisch zu sprechen um keinen unnötigen Ärger zu bekommen. Immerhin ist Österreich mit dem britischen Königreich im Krieg.

Die Canettis leben in der Leopoldstadt in der Nähe des Praters.
In Wien während des 1. Weltkrieges bemerkt Canetti die ersten Anzeichen von Antisemitismus, fühlt sich aber als Spaniole nicht wirklch betroffen. Die Mutter beginnt eine Art Liebes-Beziehung zu einem Wiener Arzt, der ihr auch hilft über Deutschland nach Zürich zu ziehen.

Ärzte, speziell die Wiener Ärzte sind für Canettis Mutter das Maß der Dinge wenn es zu medizinischen Fragen kommt.

In Zürich verlebt Canettti den Rest seiner Schulzeit, lernt Schwyzerdütsch und hat das erste Mal das Gefühl daheim bzw. "angekommen" zu sein. Nach dem Ende des Krieges zieht die Mutter mit den jüngeren Geschwistern nach Luzern, Elias Canetti bleibt in Zürich.

Das Buch endet mit der Beschreibung seines Verhältnisses zu verschiedenen Lehrern und die Wechselbeziehung zu seiner Mutter mit der beginnenden Entfremdung.

Fazit: Besonders wertvoll!!

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Tags: autobiografie, bulgarien, jugendjahre, kindheit, manchester, nobelpreis, nobelpreisträger, rustschuk, spaniole, wien, zürich   (11)
 

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mörder, cape cod, waise, fischen, neu england

Befleckt

Brooke Morgan , Sophie Zeitz , any.way , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2011
ISBN 9783499252495
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sehr gut zu lesender Krimi auch wenn einiges vorhersehbar ist. Also eher etwas für Einsteiger in das Thema Psychothriller. LIebe kann blind machen, keine Frage. Aber wann ist etwas verdächtig, Jack verhält sich sicher merkwürdig.
Dass er Holly faktisch verbietet Bilder aus ihrer Vergangenheit in der Wohnung zu behalten, da er selbst auch keine besitzt ist reichlich sonderbar.
Er interessiert sich schon sehr intensiv um die Katy Hollies Tochter. Man fragt sich ist er In Kindsmörder, pädophil oder beides?
Sicherlich ein Kontrolllfreak. EIn Psychopath? Was sind Signale hierfür? Die Antwort auf diese Frage bleibt offen. Mördergen? Ist das wissenschaftlich erwiesen?

Jack will schnell heiraten, Katy adoptieren. Jeder der ihm im Weg ist wie Billy, hat er nur Hass und Aggression übrig.

Gute Idee, man kann aber mehr daraus machen. Mehr Spannung, mehr Psycho und mehr Hintergrund.

Fazit: Psychthriller für Anfänger.

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Tags: boston, cape cod, fischen, mörder, neu england, psychopath, waise   (7)
 

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physik, top quark, kultur, einstein, hans graßmann

Das Top Quark, Picasso und Mercedes-Benz oder Was ist Physik?

Hans Graßmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB.
ISBN 9783499608063
Genre: Sachbücher

Rezension:

Buch ist leider eine Enttäuschung. Das Thema Quantenphysik ist einfach ein schwieriges Thema. Und da hilft es wenig, wenn der Autor immer wieder schreibt, dass es eigentlich einfach ist. Teilchen, sind Punkte und gleichzeitig Wellen und Felder, die "Starke Kraft" und Quarks Paare. Selbst wenn man das Ganze verstehen will braucht man etwas mehr als nur den Willen es zu verstehen. Eine gewisse Schulbildung ist sicherlich recht nützlich.

Recht gut beschrieben ist am Anfang die Genesis in der Bibel und die physikalischen Hintergründe und Logik. Archimedes, Einstein und da Vinci.

Auch das Thema des technischen Fortschritts anhand des Beispiel Mercedes Benz kann man was abgewinnen. Die Zeit war reif für die Entwicklung und Entdeckung und Herr Benz nicht intelligenter als da Vinci, Aristoteles oder Galileo etc.
Oder das zu einem bestimmte Zeitpunkt physikalische Fakten nicht bekannt waren.

Zum Ende des Buches beim Thema Kutur wird das Buch kaum erträglich zum Lesen. Der Autor schwadroniert sehr inkompetent über Kultur und deren Zerstörung mit mehr als fragwürdigen Vergleichen unter anderem anhand des Holocaust. Das Grassmann schreibt, dass er Wissenschafter und kein Schrifsteller ist, macht es nicht wirklich besser.

Auch dass die Römer im Gegensatz zu den Griechen nichts zur Physik und deren Zusammenhänge beigetragen hat, wirkt eher polemisch.

Zum Autor Hans Graßmann.

Er hat Physik in Erlangen studiert und hat 1994 mit Kollegen das TOP Quark entdeckt. Er arbeitete mit der Gruppe des Nobelpreisträgers Dr. Rubbia im CERN in Genf oder im FermiLab in Chicago. Er arbeitet und lehrt derzeit in Triest. Er hat mehrere Bücher zum Thema Physik geschrieben.

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Tags: archimedes, einstein, graßmann, mercedes benz, physik, spezielle relativitätstheorie, technischer fortschritt, top quark   (8)
 

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bildung, allgemeinbildung, sachbuch, schwanitz

Bildung

Dietrich Schwanitz
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 01.09.2002
ISBN 9783821839639
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: allgemeinbildung, bildung   (2)
 

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siebenbürgen, alexandru bujor, rumänien, eugen uricaru, garibaldi

Scheiterhaufen und Flamme

Eugen Uricaru
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Verlag der Nation Berlin, 01.01.1984
ISBN B001UEHSKU
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die historisch belegte Geschichte des rumänischen Revolutionärs Alexandru Bujor aus Siebenbürgen. Er diente in der Garibaldi Kompanie in Italien. Er wird nach Rumänien zurück gesendet um auch dort die Revolution zu unterstützen und zu organisieren. Letzlich muss er fest stellen, dass er nur ein Spielball der politsichen Interessen ist und verzichtbar. Es geht nicht mehr um die Ideale der 48-er Revolution sondern um ganz gewöhnliche Machtinteressen. Bujor soll ein Attentat planen und umsetzen und wird selbst zum Opfer.

Der Autor Eugen Uricaru, geboren 1946 war die letzten Jahre Vorsitzender des rumänischen Schriftstellerverbandes.

EIn Buch nicht nur interessant für Personen die an rumänischer Geschichte interessiert sind. Angenehm zu lesen.

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Tags: alexandru bujor, eugen uricaru, garibaldi, revolution 1848, rumänien, siebenbürgen   (6)
 
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