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Männergrillschule

Thomas Krause
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 06.03.2017
ISBN 9783517095752
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 19,99 [D]
Verlag: Südwest Verlag
Seiten: 176
Format: Hardcover
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 06.03.2017

Inhalt:

Ein Mann, ein Grill

Hier grillt Mann in geselliger Runde: Mit einfach-raffinierten Rezepten und alltäglichen Zutaten wird ohne Schnickschnack, aber dafür mit besten Zutaten und Kochwissen gegrillt. Die Anleitungen sind kurz und prägnant, die Tricks wirklich hilfreich, die Rezepte für Puristen oder Grillhedonisten – weg mit der Bohrmaschine, her mit der Grillgabel!

Meine Meinung:

Heute werdet ihr einmal eine etwas andere Rezension von mir erhalten. Denn wie der Titel des Buches schon verrät, handelt es sich bei diesem Buch um eine Grillschule für Männer, bzw. ein entsprechendes Kochbuch. Also wird natürlich auch mein eigener Göttergatte seine Meinung kundtun. Diese Rezension ist also eine Gemeinschaftsarbeit. Aber natürlich lasse ich es mir als Frau auch nicht nehmen dieses Buch zu nutzen.

Inhaltlich ist das Buch in 8 Abschnitte eingeteilt. Nach einer Einleitung mit Hinweisen was man alles zum Grillen braucht, folgt direkt das Kapitel zu Rind und Kalb. Außerdem gibt es noch Abschnitte mit Rezepten für Schwein, Geflügel und Wild, Fisch und Meeresfrüchte, Vegetarisch & Vegan, Desserts & Co. sowie Salate und Beilagen.

Vom Design her hat jeder Abschnitt eine eigene Farbgestaltung. Die Rezepte rund ums Schwein sind zum Beispiel in einem dunklen Rosa gehalten, wohingegen die Fischrezepte in einem klassischen Blau erstrahlen. Aber keine Sorge, ihr erhaltet kein komplett buntes Kochbuch. Die Farbe findet sich nur in der Zutatenliste und in den Überschriften wieder.

Die Bilder sind ansprechend rustikal gehalten und machen direkt Hunger. Sie verführen dazu zum Metzger zu fahren und sofort alles zu kaufen was in der Auslage liegt, um es danach gekonnt auf den Grill zu werfen. Meinem Mann ist jedoch direkt negativ aufgefallen, dass es nicht zu jedem Rezept ein Bild gibt. Auch ich muss gestehen, dass mir das etwas fehlt. So weiß man bei einigen Rezepten eben nicht wie das Endprodukt aussehen soll. Dies fördert zwar die Kreativität, könnte einen aber auch zur Verzweiflung treiben.
Ansonsten ist die Gestaltung und Bebilderung insgesamt sehr passend gewählt. Rutikal und Old School, sagt mein Mann. ;) Es macht Spaß durch das Buch zu blättern und nach neuen Rezepten zu Suchen. Man findet viele inspirierende Ideen.

Ich finde es auch klasse, dass ungefähr ein Drittel des Buches sich nicht nur um das Hauptthema Fleisch dreht, wie man es normalerweise bei einem Kochbuch für Männer erwarten würde. Mein Göttergatte war zum Beispiel direkt von den Desserts begeistert. Die Vielfalt der Rezepte ist sehr ansprechend. Da ist für jeden was dabei. Alles in einem Buch, das ist schon super gelöst.

Die Rezepte selbst sind sehr gut, aber nicht zu ausschweifend erklärt, sodass man zügig weiß was zu tun ist. Neben der reinen Auflistung der Zubereitung gibt es bei einigen Rezepten auch hilfreiche Tipps.

Als Frau muss ich bei vielen Formulierungen schon schmunzeln, da oft typisch männliche Äußerungen wiedergegeben werden. Aber das ist vollkommen okay, da sich das Buch speziell an Männer richtet. Meinem Mann sagten auf jeden Fall etwa 95% der Rezepte spontan zu. Seine Lieblingsrezepte sind:

    Himbeer-Lakritz-Butter (Seite 22)
    Dreierlei Beef-Lollis auf Rote-Bete-Carpaccio mit Zitronenöl (Seite 32)
    Meatballs mit Cheddar und Chili (Seite 56)
    Tandoori Chicken mit Raita (Seite 84)
    Wolfsbarsch mit Baconchip und glasierten Johannisbeeren (Seite 99)
    Gefüllter Kürbis mit Aprikosen und Bulgur (Seite 130
    Süsser Flammkuchen mit Mango und Marshmallow (Seite 134)
    Melonensalat mit Frühlingszwiebeln, Chili und Hüttenkäse (Seite 154)

Fazit:
 
Ein Buch für Jedermann oder Frau, die es sich nicht nehmen lassen am Grill auch Mal etwas Besonderes auszuprobieren und sich mal von 0815-Würstchen, Bauchspeck und Hühnerbrust zu verabschieden. Leicht erklärt, sodass jeder es nachgrillen kann und auf das Wesentliche fokussiert. Ganz klar ein wunderbares Buch für Grill Fans.

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136 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Heliopolis - Magie aus ewigem Sand

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783743200920
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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134 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Azurblau für zwei

Emma Sternberg , Vanida Karun
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 14.05.2018
ISBN 9783837141764
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: Random House Audio
Seiten: 400 Seiten / 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 40
Format: Hörbuch
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 14.05.2018

Inhalt:

Zwei Herzen auf Capri. Ein Sommer für immer. „Ein Sommer auf Capri. Persönliche Assistentin für Recherche- und Schreibarbeiten gesucht.” Als Isa diese Anzeige liest, ist sie gerade an einem seelischen Tiefpunkt angekommen. Also packt sie kurzentschlossen ihre Koffer, fliegt nach Capri und findet sich in einer wunderschönen Villa am Meer wieder. Hier lebt die glamouröse Schriftstellerin Mitzi, die mit über 80 ihre Erinnerungen aufzeichnen möchte. Während der Arbeit an dem Buch kommt Isa zur Ruhe – und Mitzi wird immer aufgewühlter. Denn tief in ihrer Erinnerung verbirgt sich eine große Liebe, die nie erfüllt wurde …

Design:

Wunderbar sommerlich und frisch kommt das Cover daher. Die Zitronen harmonieren mit dem Hintergrund und besonders süß finde ich den Roller, den man nur ganz leicht erkennen kann. Zitrusfrüchte, Roller, frische Farben: da hat der Designer das Flair passend eingefangen.
Schön ist auch, dass sich im Schriftzug das Blau mit dem Rosa vermischt. Wie Mann und Frau, die zueinander finden.

Meine Meinung:

Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe stand für mich fest: das ist das perfekte Hörbuch für die Sommerzeit. Daher habe ich es direkt angefragt und auch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an den Verlag.

Ohne viel Bohei lernen wir Isa kennen, die mit ihrem derzeitigen Leben in Berlin komplett unzufrieden ist. Ihre Beziehung ist gescheitert und dann schließt auch noch der Bücherladen, in dem Sie gearbeitet hat, sodass sie nun in einem Kiosk Zeitschriften verkauft. Nicht gerade ideal. Da ist es kein Wunder, dass Sie sich auf die Stellenausschreibung als persönliche Assistentin auf Capri bewirbt, auch wenn sie eigentlich damit rechnet, dass es ein Fake ist. Doch das Glück scheint ihr hold zu sein und die Anzeige entpuppt sich als wahr und die Schriftstellerin Mitzi Hauptmann holt sie auf die Insel für einen unvergesslichen Sommer.

Dass der seelische Tiefpunkt der Protagonistin mich so mitnehmen würde, hätte ich nicht gedacht. Denn Sie und ihr Exfreund haben sich getrennt, da sie keine Kinder bekommen kann. Und natürlich zieht ihr Ex inklusive Anhang nebst gigantischer Babykugel wieder in ihre Nähe. Kein Wunder, dass Sie das Weite sucht und auf Capri bei der Schriftstellerin Mitzi landet um ihr beim Verfassen ihrer Memoiren zu helfen.

Für mich selbst als kinderlose, unfruchtbare Frau mit derzeit lauter schwangeren Bekannten und Eltern junger Kinder um mich herum hat mich die Situation von Isa schwer getroffen. Ich habe beim Hören des Hörbuchs tatsächlich an den entsprechenden Stellen geweint und musste mit dem Auto rechts ran fahren, da ich nichts mehr sehen konnte. Daher war ich auch sehr froh als Isa endlich auf Capri angekommen war und dieses Thema zunächst nicht weiter vertieft wurde.

Auf der Insel schafft es die Autorin das italienische Lebensgefühl einzufangen und ich habe mich bei den wunderschönen Beschreibungen fast so gefühlt, als wäre ich im Urlaub. Der Zitrusduft umwehte meine Nase und ich habe den Fahrtwind förmlich gespürt. Es ist wirklich eine perfekte Sommerlektüre.

Isa als Charakter mochte ich ganz gerne. Sie hat eine gute Seele und will einfach nur glücklich sein. Man kann ihr nur alles Gute wünschen, so herzig wie sie ist. Sie setzt sich für andere ein und hilft, wo sie nur kann.
Neben Isa habe ich mein Herz vor allem an Mitzi verloren. Mit dieser Frau hätte ich auch gerne zusammen gearbeitet. Besonders toll fand ich, dass sich im Laufe des Buches langsam ihre Lebensgeschichte ausbreitet und diese immer weiter auf das große Finale zuführt.

Die Nebencharaktere haben mir durch die Bank gut gefallen. Wie können alle auf dieser Insel nur so entspannt und fröhlich sein? Dieses Lebensgefühl wünscht sich doch jeder, der in unserer stressigen Arbeitswelt nur noch Wochenende zu Wochenende arbeitet. Ich würde auf jeden Fall sofort tauschen.

Aber noch einmal zurück zum Thema Unfruchtbarkeit. Als Frau, die selbst mit Kinderlosigkeit geschlagen ist, finde ich einige Aussagen im Buch bezüglich dieses Themas durchaus problematisch: Klappt es mit deinem aktuellen Mann oder Freund nicht, dann liebt ihr euch nicht genug. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Such dir einen anderen Partner und liebe ihn nur genug, dann klappt es schon mit der Fruchtbarkeit. Vertraue in dich, dann kann jeder schwanger werden.
Ganz ehrlich? Das hat mich ziemlich wütend gemacht. Für kinderlose Paare ist das ein Schlag ins Gesicht! Grundsätzlich ist es zwar eine schöne Idee anzunehmen, dass Wunder passieren können und durchaus möglich sind. Aber diese Verallgemeinerung geht in meinen Augen nicht. Das hätte die Autorin anders darstellen müssen. Sie hat zwar später versucht in die andere Richtung zu rudern und alles noch einmal anders darzustellen, aber da war der Schaden schon entstanden und das konnte es für mich nicht mehr rausreißen. Natürlich bin ich bei dem Thema zu emotional. Viele andere werden das wahrscheinlich anders sehen, aber für mich hat das die Geschichte negativ beeinflusst und einen faden Beigeschmack gehabt.

Zum Glück gibt es noch einige andere Themen um die sich die Handlung dreht. Die Geschichte von Mitzi und besonders der Schreibstil der Autorin haben mir gut gefallen. Locker-leicht und unterhaltsam. Genau so, wie ich mir einen schönen Sommerroman wünsche.

Fazit:

Dieses Hörbuch hat mich wunderbar auf die Insel Capri entführt und für sommerliche Gefühle gesorgt. Wenn ich nicht persönlich ein Problem mit dem Thema der Kinderlosigkeit haben würde, wäre das Buch womöglich perfekt gewesen. Doch so muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen. Der Rest jedoch war perfekt. Folglich gibt es 4 Sterne von mir.

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278 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,00 [D]
Verlag: Penhaligon
Seiten: 448
Format: Paperback mit Klappenbroschur
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: Band 2
Erscheinungsdatum: 29.05.2018

Inhalt:

Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?

Meine Meinung:

Der Anfang des Buches ist (leider) recht ruhig. Nach dem bombastischen ersten Band der Reihe fiel ich beim Lesen in ein Loch und die Handlung nahm einfach keine Fahrt auf. Selbst der neue Schauplatz in Paris konnte es nicht interessanter machen. Sehr schade!

Insgesamt waren die ersten 2/3 des Buches schon fast uninteressant. Es konnte mich nicht fesseln und ich habe über einen Monat gebraucht um bis ins letzte Drittel zu kommen. Immer wieder habe ich angesetzt und das Buch nach wenigen Seiten wieder weggelegt. Erst das letzte Drittel gefiel mir dann wieder gut und ich las es locker flockig in zwei Tagen aus.

Oft habe ich bei Trilogien das Gefühl, dass der zweite Band sich irgendwie zieht. Bei diesem ist dies ganz besonders der Fall. Ich musste wirklich Durchhaltevermögen an den Tag legen!

Die Personen haben mir leider nicht gefallen. Mit Rea bin ich in diesem Band auch nicht warm geworden. Ihr ewiges Hin und Her mit dem Prinzen ging mir gehörig auf den Sack.
Die Ménage à trois der drei Herren war nicht überzeugend und dann taucht auch noch Reas Bruder komplett ab. Und sie macht nicht wirklich was dagegen. Also scheint das Band der Geschwister wohl nicht so stark zu sein wie sie es gerne hätten.
Mr. Galahad ist auch nicht wiederzuerkennen. Er dümpelt so vor sich hin und man kann ihn schon nicht mehr als Nebencharakter bezeichnen, sondern eher als Randnotiz. Da hätte auch eine x-beliebige Wache vor den Zimmern des Prinzen stehen können.
Richtig enttäuscht hat mich jedoch mein Lieblingscharakter aus Band 1: Ninon d’Orléans. All die Dinge, die ich an ihr liebte, haben sich ins Gegenteil verkehrt. Sie hat für mich bei Band 1 die Seele ins Buch gebracht. Das fehlte hier leider. Und die paar Brocken, die die Autorin gegen Ende des Buches dem Leser noch zu wirft können das Ruder nicht mehr herumreißen.

Was mir besonders aufgefallen ist: Rea liest oft Gedanken und ihr wird zum Beispiel von jemandem übersetzt, da ihr Französisch nicht so gut ist. Die Autorin führt dann sowohl den französischen, als auch den deutschen Text auf. Somit entsteht eine künstliche Verlängerung des Textes, die nicht notwendig gewesen wäre. Ich habe irgendwann die französischen Textpassagen schlichtweg komplett überlesen. Vielleicht wollte sie damit etwas von dem Flair ins Vokabular einbringen, das hat bei mir jedoch nicht funktioniert.

Wenigstens ist dieses Mal die Kreatur nicht so oft vorgekommen. Sie taucht zwar immer wieder auf, doch sie störte mich nicht mehr so extrem wie zuvor. Aber der rote Faden zieht sich durch: gute Ansätze, auf die die Autorin hätte aufbauen können, wurden größtenteils fallengelassen und nicht weiter behandelt. Schade!

Vielleicht muss ich diesen Band auch einfach noch einmal lesen. Mit dem jetzigen Wissen, das man am Ende erhalten hat. Denn das letzte Drittel war wieder richtig gut! Das Ende macht Lust auf den finalen Band. Hoffentlich wird sich dieser wieder mehr an dem Ersten orientieren.

Fazit:

Mit diesem Buch habe ich mich leider sehr schwer getan. Es konnte lange nicht an das Niveau des Ersten heranreichen und ist auch keine würdige Fortsetzung. Mir blutet das Herz, aber ich kann leider nur zwei Sterne vergeben. Und diese hat sich das letzte Drittel des Buches verdient. Dafür freue ich mich jetzt wieder auf den abschließenden Band und drücke ganz fest die Daumen.

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279 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 12,99 [D]
Verlag: Planet!
Seiten: 480
Format: Ebook
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 19.06.2018

Inhalt:

1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.

Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.

Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

Design:

Das Cover sticht vor allem durch die farbige Wolke heraus. Der fette Titel wird gut betont und der Untertitel setzt sich gut vor dem grau-weißen Hintergrund ab. Das Einzige, das mich ein wenig stört, ist das rote Viereck in der linken unteren Ecke. Dieses Rot beißt sich mit der pinken Wolke.

Meine Meinung:

Die Zukunft sieht düster aus. Alle Technik der Welt kann die Menschheit nicht vor dem Ausbruch des tödlichsten Virus aller Zeit retten. Die einzige Möglichkeit, um sich vor dem Virus zu retten, besteht darin das Fleisch von Infizierten zu essen um eine zeitlang Immunität zu erhalten.

Die Protagonistin Cat lernen wir direkt am Anfang der Geschichte kennen. Durch ihre Augen erleben wir den Überlebenskampf von denjenigen, die sich den großen Konzernen nicht unterordnen wollen oder können und an der Oberfläche geblieben sind. Doch dort sind sie dem Virus, der sich vor allem über die Luft überträgt, vollkommen ausgesetzt.

So viel Technik hatte ich noch in keinem Roman - und ich liebe es! Die Autorin hat viel Wert auf Details gelegt. So viele Gedanken stecken in allem. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es für Leser, die nicht so technikaffin sind wie ich, zu viel sein wird. Mir jedoch macht es unglaublichen Spaß und ich habe mich richtig in diese futuristische Welt eingedacht und hinein versetzt. Sie fasziniert und erschreckt mich gleichermaßen, denn es ist alles so realistisch und vorstellbar. Das macht eine gute Dystopie aus - dass man es sich wirklich vorstellen kann, dass die Zukunft so aussehen wird.

Cat als Person mochte ich sehr gerne. Sie ist unglaublich stark und weiß, was sie will. Dennoch entwickelt sie sich weiter und lernt immer mehr hinzu.

Bei dem Titel "Cat & Cole" vermutete ich natürlich sofort eine Liebesgeschichte. Viel zu gerne werden momentan bei Büchern immer die Namen des Liebespaares als Titel genommen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es sich in diesem Buch um eine sehr realistische Liebesgeschichte handelt. Ich hatte etwas Angst, dass es klischeehaft und überzogen werden könnte. Doch die Autorin hat es perfekt geschafft zarte Bande zwischen den beiden zu knüpfen und dennoch den Fokus der Geschichte auf den Überlebenskampf und das Entschlüsseln des Heilmittels zu setzen.

Neben der Technik und den überzeugenden Charakteren hat mich besonders auch die Handlung selbst mitgerissen. So viele Plot twists und Überraschungen hatte ich ewig nicht mehr. Die Autorin lässt den Leser in einer Gewissheit, die sie kurz danach mühelos zerstört.

Dabei ist auch noch das Erzähltempo enorm. Es gab nicht einen Moment, in dem der Leser zu Atem kommt. So viel permanente Spannung muss ein Autor erst einmal schaffen, und Emily Suvada meistert es mit Bravour. Ich hoffe wirklich, dass die Geschichte für die große Leinwand verfilmt wird, das würde episch werden.

Nach dem Ende des Buches saß ich erst einmal rum und war geflasht. Es hat mich in eine massive Leseflaute katapultiert. Wie soll man nach so einem Buch etwas anderes lesen? Ich will sofort Band 2 haben! Bis dahin werde ich es garantiert noch einmal lesen. Spätestens bevor Band 2 erscheint.


Fazit:

Cat & Cole hat mich von Anfang an fasziniert und begeistert. Es gibt nichts, was ich daran ändern würde. Für mich ist es Perfektion pur und hat meinen Geschmack 100%ig getroffen. Natürlich kann ich dafür nur 5 Sterne vergeben. Es ist die beste Dystopie, die ich bisher gelesen habe.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann , Nana Spier
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 25.05.2018
ISBN 9783785756614
Genre: Romane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 16,00 [D]
Verlag: Lübbe Audio
Länge: 455 Minuten / 575 Seiten (TB)
Format: Hörbuch
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 25.05.2018

Inhalt:

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind – die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Design:

Als ich das Cover sah musste ich direkt an einen typischen Frauenroman denken. Rosa und Pink verleitet halt dazu. Und dann noch das niedliche Törtchen. Das ließ mich zunächst darauf schließen, dass es sich bei der Protagonistin um eine Bäckerin oder Köchin handelt. Nix da, Annika backt einfach gerne und auch gut.
Auch die berühmten Querstreifen, die auf den bisherigen Romanen von Frau Hülsmann sehr präsent waren, sind dieses Mal als (ich vermute) Tischdecke zu erkennen. Ansonsten fällt das Buch und Hörbuch allerdings ein wenig aus dem Rahmen. Aber gerade das gefällt mir auch recht gut.

Meine Meinung:

Annika, ihres Zeichens Lehrerin an der besten Schule Hamburgs, wird plötzlich an DIE Problemschule schlechthin versetzt. Natürlich will sie dort so schnell wie möglich weg. Und wie kann man das am besten erreichen? Indem man erfolgreich einen Preis gewinnt und somit für den ehemaligen Arbeitgeber wieder interessant wird. Schnell schmiedet sie einen Plan und gründet eine Technik- und Musical-AG. Doch leider sind die Schülerinnen und Schüler ziemlich beratungsresistent und werden eher zum Mitmachen verdonnert, als dass sie es freiwillig machen. Daher holt sie sich Hilfe von ihrer ersten großen Liebe Tristan, der mittlerweile Theater-Regisseur ist. Doch damit beginnen die Probleme erst...

Neben Annika und Tristan gibt es viele andere Charaktere, die allesamt auf ihre eigene Art liebenswert sind. Angefangen bei Annikas Mitbewohnerin und ihren beiden Nachbarn, über ihre Kollegen und natürlich den Kindern. Besonders gern mochte ich Heaven-Tanita. Sie kann zwar sehr nervig sein, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Annika hingegen war mir oft zu naiv und kurzsichtig. Viele Dinge, die mir als Hörer schon früh klar waren, wollte sie einfach nicht einsehen.

Der Schreibstil war flüssig und perfekt für ein Hörbuch. Außerdem ließ sich das Hörbuch super während meiner Autofahrten zur Arbeit hören. Diese sind durchschnittlich 15 bis 20 Minuten lang, also habe ich es in mehreren kleine Abschnitten gehört. Dennoch konnte ich der Geschichte problemlos folgen.

Ein Hörbuch lebt natürlich, neben dem Inhalt, sehr von dem Sprecher. An Frau Nana Spier musste ich mich zunächst gewöhnen. Zu sehr stand mir im Geiste das Bild von Sandra Bullock und Drew Barrymore vor Augen. Mit der Zeit verging dies jedoch und ich konnte mir die vielen verschiedenen Personen gut vorstellen. Die Sprecherin übertreibt an vielen Stellen etwas, aber irgendwie passt das auch wieder ganz gut. Besonders die verschiedenen Akzente und zum Beispiel das rotzige "Ey Aldaaa" der Schüler hat sie gut rüber gebracht. Ob sie sich vorher mal irgendwo an eine Bushaltestelle gesetzt und gelauscht hat? Mir ist das richtig aufgefallen, dass die Jugendlichen heute wirklich so sprechen (zuletzt im Freibad war traf ich auf viele davon, und selbst die Mädchen riefen sich so).

Die Musikeinlage am Anfang des Hörbuchs wiederholt sich auch immer am Ende jeder CD. Diese Melodie passte in meinen Augen überhaupt nicht und ich fand sie auch ziemlich nervig. Vor allem wurde die Musik stetig lauter, während noch die letzten Sätze vorgelesen wurden. Mein Finger schwebte dabei immer über der "Auswerfen"-Taste meines Radios, um bloß schnell die CD wechseln zu können.

Besonders gut gefallen hat mir dagegen, dass sich die Geschichte zwar hauptsächlich so entwickelt hat wie ich es vermutete, doch sie hält auch ein paar Überraschungen parat.

Neben all den lustigen Momenten werden auch wichtige und gesellschaftskritische Themen ganz natürlich nebenbei behandelt und eingeflochten. Dabei ist das Buch nicht belehrend, hält dem Leser allerdings einen Spiegel vor, sodass man über verschiedene Dinge automatisch nachdenkt.

Fazit:

Ein gelungenes Buch mit tollen Charakteren und einer schönen Geschichte, die so manch eine Lebensweisheit vermittelt. Ab und an hat mir ein wenig der "Zauber" gefehlt und die Sprecherin hat mich öfters mal irritiert. Es bleibt etwas hinter dem Roman "Das Leben fällt, wohin es will" zurück. Daher vergebe ich 4 Sterne.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

er freund der tochter, exmann, frauenlektüre, gespräche beim mädelsabend, heyne-verlag, kollege, männer im alltag, mit mann ist auch nicht ohne, teenie-geschichten, traummann, vater

Mit Mann ist auch nicht ohne

Silke Neumayer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453201941
Genre: Humor

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,00 [D]
Verlag: Heyne
Seiten: 224
Format: Paperback mit Klappenbroschur
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 14.05.2018

Inhalt:

Es gibt keinen Mädelsabend, bei dem nicht mindestens einmal über Männer gesprochen wird. Oder gelästert. Oder gelacht. Oder geweint. Oder geflucht. Vom Vater über den Kollegen, Exmann und neuen Mann bis hin zu den verliebten Freunden der pubertierenden Tochter: Silke Neumayer, Autorin des Megabestsellers »Ich hatte mich jünger in Erinnerung« und erfolgreiche Drehbuchschreiberin, berichtet in ihrer treffsicheren, ironisch pointierten Art von den erstaunlichen Begegnungen mit Männern in ihrem und unserem Alltag. Und eins steht fest: Mit Mann ist auch nicht ohne!

Design:

Ich habe über das Cover spontan so lachen müssen. Der angeberische Hahn und die leicht genervte Henne. Herrlich! Wie im wahren Leben. ;) Die Farben sind schön aufeinander abgestimmt und alles ist harmonisch.

Meine Meinung:

Man stelle sich eine Stand-Up-Comedian vor, die ein Programm rund um Männer präsentiert. Quasi ein Mario Barth in weiblich. Das ist dieses Buch.
Silke Neumayer schildert ihre Erfahrungen als "fortgeschrittene Frau" Mitte 50. Dabei geht es nicht nur um ihre eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse, sondern auch um die ihrer Teenager-Tochter. Dabei kommen Freunde, Ex-Männer und Lebensabschnittsgefährten nicht zu kurz.

Für mich als Leserin (Mitte 30) war das Buch wunderbar erfrischend. Ein flotter Schreibstil mit einer gehörigen Portion Humor haben die 224 Seiten zu einem wahren Pageturner gemacht. Die Kapitel sind zumeist sehr kurz (oft sogar nur 3 Seiten lang), sodass man immer und überall einen Abschnitt lesen kann. Thematisch ist jedes Kapitel in sich abgeschlossen, man muss nicht zwingend von vorne bis hinten kontinuierlich alles lesen. Ein Springen in den Kapiteln ist problemlos möglich.

Die geschilderten Begebenheiten kann glaube ich jede Frau nachvollziehen, die länger in einer Beziehung mit dem starken Geschlecht ist. Sie konzentriert sich zwar hauptsächlich auf den "neuen Mann an ihrer Seite" (sein Name fällt übrigens nie), aber insgesamt kann man die Feststellung natürlich auf alle Männer anwenden.

Ich habe mich auf jeden Fall herrlich amüsiert und viele Abschnitte auch meinem Göttergatten vorgelesen. Und ja, auch er ist ein Socken in Sandalen Opfer, das nachts ausdauernd schnarcht. Allerdings trägt er schwarze Wintersocken statt weißer Tennissocken. Da schüttelt es mich immer. ;)

Fazit:

Ein kurzweiliges Buch mit hohem Unterhaltungswert. Ich habe viel gelacht und werde das Buch direkt mehrfach kaufen um es bei den nächsten Geburtstagen zu verschenken. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Meghan

Andrew Morton , Heike Holtsch , Silvia Kinkel , Sara Walczyk
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453207059
Genre: Biografien

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 20,00 [D]
Verlag: Heyne
Seiten: 320
Format: Hardcover
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 14.05.2018

Inhalt:

Die neue Prinzessin der Herzen

Mit ihrem natürlichen Charme verzaubert Meghan Markle nicht nur Prinz Harry, sondern die Menschen weltweit. Die Amerikanerin, bekannt aus der TV-Serie "Suits", lebt ein echtes Märchen: Im Mai heiratet sie Prinz Harry und wird damit offizielles Mitglied des britischen Königshauses.

In seiner Biografie erzählt Bestseller-Autor Andrew Morton, einzigartiger Kenner der Royals, umfassend von ihrer Kindheit, ihrer couragierten Persönlichkeit, ihren Träumen und Zielen und zeigt mit viel Insiderwissen, was von Meghan in ihrer neuen Rolle zu erwarten ist.

Design:

Royal und elegant kommt das Buch ohne den bedruckten Schutzumschlag daher. Das tiefe Blau glänzt und funkelt, fast wie ein teures Ballkleid.
Das Cover selbst lebt, wie viele Biografien, von einer Portraitaufnahme. Diese ist wirklich gelungen und sehr sympathisch. Der golden anmutende Schiftzug "Meghan" unterstreicht den königlichen Aspekt.

Meine Meinung:

Wer hat sie dieses Jahr nicht gesehen? Die royale Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry. Auch ich saß verzaubert vor dem Bildschirm und verfolgte die Zeremonie mit Tränchen in den Augen.
Natürlich kannte ich Meghan schon im Vorfeld als Schauspielerin aus der Serie Suits. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Sie und Harry, trotz vieler Widerstände, zueinander finden konnten. Ein bisschen wie ein wahr gewordenes Märchen.
Als ich dann auch noch dieses Buch entdeckte, musste ich es einfach lesen. Mehr Hintergründe und Informationen - genau das, was ich mir wünschte.

Andrew Morton schafft es die vielen Daten und Fakten ansprechend zu verpacken. Die Situationen werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und neutral dargestellt. Es ist definitiv keine Lobeshymne, sondern eine objektive Wiedergabe. Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen. Es ist nun einmal kein Roman, sondern eine Biografie. Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt.
Da Herr Morton bereits ein Buch zu Diana geschrieben hat und tief in der Royal- und Celebrity-"Szene" verwurzelt ist, war er der perfekte Autor für dieses Buch.

Inhaltlich konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen. Als kleiner Royal-Fan habe ich viele neue Informationen erhalten. Es gibt aber auch genügend Anekdoten, über die man schmunzeln oder sogar lachen kann. Die Interviews mit Bekannten und Verwandten von Meghan unterstützten den berichtenden Charakter des Buches noch weiter.

Die Fotos auf Hochglanzpapier runden das Buch natürlich ab. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie etwas mehr im Buch verteilt gewesen wären. Sie hängen in zwei Blöcken zusammen und sind nicht in die verschiedenen Kapitel eingeflochten. Das ist etwas schade.

Insgesamt bleibt mir Meghan als sehr sympathische, junge Frau in Erinnerung. Ich wünsche ihr nur das Beste und hoffe, dass sie sich in diesem nicht gerade einfachen Leben einfinden wird.

Fazit:

Für mich ist dies eine rund um gelungene Biografie. Ich hoffe, dass es später eine weitere geben wird mit den weiteren Etappen Ihres Lebens am Hof und in Ihrer Ehe mit Harry. Herr Morton hat mich überzeugt und ich werde mir bestimmt auch noch andere Bücher von ihm anschauen. Daher gibt es fünf Sterne von mir.

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Das Geheimnis von Wishtide Manor

Kate Saunders , Annette Hahn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 14.12.2017
ISBN 9783596297429
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ehe, frankreich, freundschaft, hector, hoffnung, liebe, mut, zuversicht

Hector und die Kunst der Zuversicht

François Lelord , Ralf Pannowitsch
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492056281
Genre: Romane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 17,99 [D]
Verlag: Piper
Seiten: 240
Format: Ebook
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 03.04.2018

Inhalt:

In Hectors Leben gibt es gerade nicht so viele gute Tage. Er zweifelt an seinem Leben, und auch die Zukunft scheint nicht besonders rosig. Als dann noch seine Frau Clara durchblicken lässt, dass sie Zweifel an ihrer Ehe hat, weiß Hector: Er muss etwas tun. Nur was? Er beschließt, seine alten Freunde aus aller Welt um Rat zu fragen. Zusammen mit der jungen Journalistin Géraldine bricht er auf und merkt schnell, dass er zumindest anderen Menschen dabei helfen kann, optimistisch zu sein. Das perfekte Thema für ein Buch, meint Géraldine, und wer könnte besser darüber schreiben als Hector? Hector nimmt die Aufgabe an und erkennt: Optimismus kann man lernen! Auch er selbst? - »Hector und die Kunst der Zuversicht« erzählt von einer philosophischen Reise zu der Quelle des Glücks.

Design:

Alle Bücher rund um Hector haben das beige Design mit minimalistischen Zeichnungen. Mir gefällt dies gut und die Einfachheit des Covers sagt mir zu.

Meine Meinung:

Dies ist nicht mein erstes Buch von Hector. Ich glaube, ich habe schon vier Stück insgesamt gelesen. Die anderen werde ich mir auch mal nach und nach holen müssen.

In diesem Buch geht es besonders um Optimismus. Hector steckt in seiner Ehe in einer Krise und sucht daher Hilfe bei seinen Freunden, die sich über den ganzen Erdball verteilt haben. Während er sie besucht entdeckt er immer mehr seiner so genannten "Brillen", mit denen wir die Welt betrachten. Zum Beispiel gibt es eine, mit der wir unsere Fehler immer stark vergrößern und eine andere, mit der unsere Errungenschaften klein erscheinen.

Spielerisch und humorvoll vermittelt François Lelord psychologische Theorien und bringt sie einfach und allgemein verständlich in seinem Text unter. Das habe ich schon in den vorherigen Büchern bewundert. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Gedankengänge von Hector sich gut nachvollziehbar.

Ich glaube jeder Leser wird bei der Lektüre dieses Buches mehrere Brillen finden, die zu ihm passen.
Irgendwann waren mir die Erwähnungen der ganzen Brillen allerdings ein wenig zu viel. Ich hätte lieber noch ein paar Seite mehr mit Handlungen gehabt. Am Ende ging alles doch recht schnell.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass es mehrere starke Frauen in dieser Geschichte gibt. Jede von ihnen hat verschiedene Hintergründe und Ziele. Und alle verbindet eine Freundschaft zu Hector. Als Psychologe schütten alle Menschen ihm schnell ihr Herz aus und auch er kommt nicht aus seiner Haut und analysiert sie und versucht ihnen zu helfen.

Über all seinen Erlebnissen schwebt die Unsicherheit über die Zukunft mit seiner Frau. Wie eine schwarze Wolke verfolgt ihn das schlechte Gefühl. Das Ende der Geschichte hat mir gut gefallen und ich nehme einiges für mich selber mit.

Fazit:

Auf der Suche nach der perfekten rosa Brille. Hector ist einfach toll und der Autor schafft es immer wieder wichtige Themen aufzuarbeiten. Dafür gibt es vier Sterne von mir.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Mein Mann, seine Frauen und ich

Hera Lind
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.08.2018
ISBN 9783453359437
Genre: Biografien

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: 19,99 €  [D]
Verlag: Diana
Seiten: 400
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 09.05.2018

Inhalt:

Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem. Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet. Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen. Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim – ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert. Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt …

Design:

Das Cover ist schön orientalisch. Die kräftigen Farben und verspielten Muster sind so, wie ich es mir vorstellen würde. Nur das Blau ist etwas kühl, da wäre eine Farbe wie Gelb, Orange oder Rot wärmer und passender gewesen.
Das Gelb des Titels ist sehr pastellig, passt aber gut ins Gesamtbild. Der Einband des Buches unter dem Schutzumschlag ist auch gelb, allerdings etwas kräftiger als die Schrift. Das ist eine ungewöhnliche Farbe für ein Buch, an die ich mich zunächst gewöhnen musste.

Meine Meinung:

Nadia Schäfer hat eine Scheidung hinter sich und will ihr Leben genießen. Sie macht einen Urlaub in der Türkei und besucht danach unterschiedliche Kurse, wie zum Beispiel einen orientalischen Kochkurs und einen Bauchtanzkurz. Nachdem sie mit ihrem Volkshochschullehrer Ali seine Verwandten in Holland besucht hat, ruft sie plötzlich ein unbekannter Araber namens Karim an und bestellt sie zum Bahnhof, um ihn abzuholen. Sie verfällt seinem Charme und willigt ein seine Frau zu werden. Von Fürth in Deutschland über Amsterdam, Salalah, La Palma, Ajman und Ras al Khaimah erlebt sie eine unglaubliche Geschichte. Sie wird seine Zweitfrau und muss sich mit den Sitten und Gebräuchen einer anderen Kultur auseinandersetzen.

Mich hat das Buch besonders fasziniert, da es auf einer wahren Geschichte beruht. Es gibt ein Nachwort der Autorin und der Protagonistin. Hätte Frau Lind sich das alles ausgedacht, hätte ich an sehr vielen Stellen die Augen verdreht und gedacht, dass das nun wirklich unglaubwürdig ist. Aber da es tatsächlich so passiert ist, hat es mich eher erstaunt.

Allein mit welcher Selbstverständlichkeit Karim schon von Anfang an Nadia herumkommandiert und absolut klarstellt, dass er das Sagen hat, ist für uns westliche, modern geprägte Frauen absolut unverständlich. Das Buch beginnt zwar im Oktober 1995, also vor über 20 Jahren, aber auch damals waren die Frauen in Deutschland schon aufgeklärt und freiheitsliebend. Die Autorin geht direkt richtig in die Vollen. Bereits in Kapitel 2 wird über die Hochzeit gesprochen. Dabei kennt die Protagonistin den Mann zu diesem Zeitpunkt erst vier Stunden lang.

Sie hat vom Islam überhaupt keine Ahnung und lässt sich trotzdem durch ihn in eine Heirat geradezu zwingen und konvertiert für ihn. Mehrfach habe ich mich gefragt, wie man als gestandene Frau nur so dumm sein kann? Selbst blind vor Liebe müssten einen die vielen Warenzeichen vorab hellhörig werden lassen. Dieses Zitat zeigt ganz gut ihre große Verliebtheit:

    "Wie ferngesteuert setzte ich meine Unterschrift dorthin, wo das Kreuzchen war. Meine Finger zitterten. Ich hatte keine Ahnung, welche Folgen des haben sollte. Ich war einfach nur grenzenlos verliebt und vertraute Karim blind." Seite 77

Natürlich kommt es im Laufe des Buches immer mehr und mehr zu Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten. Karim legt dabei den Koran und seine Religion immer so aus, wie es ihm gerade passt. Diese Doppelmoral hat mich noch am meisten gestört. Dafür war es für mich wirklich bewundernswert, wie lange und ausdauernd Nadia um ihre Liebe kämpft. Aber sie ergibt sich auch nicht komplett in ihr Schicksal und kämpft im Laufe der Zeit ebenso für ihre Identität.

Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch ausgelesen. Der Schreibstil war in den ersten beiden Kapiteln noch etwas gewöhnungsbedürftig und fast hölzern, aber dann fand ich schnell in die Geschichte hinein. Vielleicht war es auch eher so, dass sich die Ereignisse direkt überschlugen und ich noch nicht damit gerechnet hatte, dass es so schnell losgeht.

Im Nachwort der Protagonistin steht:

    "Ja, es ist für eine westlich geprägte, emanzipierte Frau nicht leicht, meine Geschichte zu verstehen. Die muslimische Welt ist ganz anders, man kann sie nicht mit unserer vergleichen!" Seite 395

Fremde Kulturen haben mich schon immer interessiert und fasziniert. Die Autorin hat es geschafft den Zauber einzufangen und neutral, ohne Wertung, über die Ereignisse zu berichten. Das wird sicher nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. Die anderen Romane nach wahren Geschichten von ihr werde ich mir nach dieser Lektüre auch einmal ansehen.

Fazit:

Auch wenn ich Nadia in vielen Dingen nicht nachvollziehen konnte, so hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte die alles bietet: Liebe und Hoffnung, Vertrauen und Misstrauen, das Morgen- und Abendland, ein ewiges Hin und Her zwischen Licht und Schatten. Faszinierend und erschreckend gleichermaßen, vergebe ich für dieses Buch fünf Sterne.

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64 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Herzflüstern

Katharina B. Gross
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189713
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 3,99 [D]
Verlag: Forever
Seiten: 400
Format: Ebook
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 07.05.2018

Inhalt:

Ein Roman über die erste große Liebe und die Kämpfe, die es für sie auszutragen gilt!

Julian weiß, er ist ein Spätzünder was Mädchen angeht. Bisher hat ihn aber auch noch Keine so richtig interessiert. Umso mehr überrascht es ihn, als er Markus trifft, der ihm von jetzt auf gleich den Kopf verdreht. Obendrein ist Markus der neue Praktikant an seiner Schule und damit eigentlich tabu. Aber Julian ist nicht schwul, nicht mal bi, so wie sein bester Kumpel Tim. Oder? Immer öfter sucht er Markus‘ Nähe und zwischen den beiden entwickelt sich ein zartes Gefühlsband. Aber es scheint, als dürfte das leise Flüstern ihrer Herzen nicht lauter werden. Denn nicht nur Julians Mutter ist von der Idee, ihr Sohn könnte schwul sein, ganz und gar nicht begeistert. Auch Markus‘ schwierige Vergangenheit holt die beiden ein...

Design:

Menschen und besonders Gesichter auf Covern mag ich nicht besonders. Es sollen vermutlich die beiden Protagonisten Julian und Markus sein, doch die stelle ich mir ganz anders vor.
Vor dem schwarz-weißen Foto sticht der runde farbige Kreis stark hervor, sodass man sich auf den Titel konzentriert.

Meine Meinung:

Julian ist noch Schüler und kurz vor seinem Abi. Bisher dachte er, dass er auf Mädchen steht. Doch plötzlich taucht ein Praktikant namens Markus an seiner Schule auf, der ihn nicht kalt lässt und er muss sich eingestehen, dass er schwul ist. Allein diese Erkenntnis bringt schon mehrere Schwierigkeiten mit sich, denn lange Zeit steht er auf dem Schlauch und will es nicht wahr haben. Sein bester Freund ist zwar bi, aber er selbst?

Ein Umzug zum neuen Freund seiner Mutter macht die junge Beziehung nicht einfacher. Julian hält sie geheim, da seine Mutter sehr negativ auf das Thema reagierte. Dass das nicht lange gutgehen kann, kann man sich leicht vorstellen.

Julian als Hauptcharakter ist leider, genau wie fast alle anderen Charaktere im Buch, ziemlich flach. Das Buch liest sich wie ein Klischee vom Feinsten, von vorne bis hinten. Natürlich wurde Markus von seiner Familie verstoßen wegen seiner Neigung. Und genau dieses Schicksal blüht Julian, seiner Meinung nach. Und an seinem neuen Wohnort findet er direkt eine neue, beste Freundin, die schon immer einen schwulen Freund haben wollte. Zusammen shoppen gehen - was kann es Besseres für eine angehende Abiturientin geben?

In den Interaktionen zwischen den beiden Liebenden war Julian stets sehr mädchenhaft und zierlich. Hätte man den Namen einfach durch Julia ersetzt, würde es überhaupt nicht auffallen, dass es es sich eigentlich um einen jungen Mann handelt.

Am interessantesten war für mich eine Nebenfigur der Geschichte: Lukas bester Freund, der sich in einen homophoben Jungen verliebt. Da steckt so viel Potential drin und es wurde leider nur nebenher eingestreut und nicht weiter ausgebaut. Sehr schade!

Der Schreibstil war flüssig, aber teilweise wirkten die Gespräche sehr konstruiert. Die Gefühle von Julian haben mich nicht erreicht und es wirkte oft gekünstelt und übertrieben. In manchen Situationen mag das zwar angebracht sein als hormongesteuerter Jugendlicher, aber ich konnte mich damit einfach nicht mehr identifizieren, auch nicht rückblickend auf meine Jugend. Normalerweise habe ich mit jungen Protagonisten kein Problem, aber dieses Mal ist der Funke nicht übergesprungen.

Das Buch endet bereits bei 90% des Ebooks. Danach folgt eine lange Leseprobe. Während der Lektüre dachte ich bei 80% noch, dass da noch viel kommen muss um die Geschichte befriedigend abzuschließen. Doch sie endet leider überstürzt und unrealistisch.

Fazit:

Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten, ich hätte es im Vorfeld vermutlich abgebrochen. Die flachen Charaktere und die vorhersehbare Geschichte haben mich leider eher gelangweilt. Der Zauber der jungen Liebe fehlte. Es gab grunsätzlich gute Ideen, die aber nicht entsprechend ausgearbeitet wurden. Dafür kann ich nur zwei Sterne vergeben.

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384 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 16,99 [D]
Verlag: FISCHER E-Books
Seiten: 624
Format: Ebook
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: Band 1/3
Erscheinungsdatum: 27.06.2018

Inhalt:

Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als Orïshas machthungriger König die Magier von ihren Kräften abschnitt und jeden einzelnen töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr und ihrer treuen Löwenesse alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

Design:

Das Cover gefällt mir sehr gut, auch wenn darauf (teilweise) ein Gesicht abgebildet ist. Diese obere Gesichtshälfte ist äußerst ausdrucksstark, die Haut Obsidianschwarz. Ihr rechtes Auge ziert ein goldenes Tribalmuster und die Iris der Augen ist hellblau - eine Besonderheit bei der Hautfarbe. Das Weiß im Hintergrund habe ich zunächst überhaupt nicht als ihre Haare identifiziert. Es sah eher aus wie künstlerisch gestalteter Nebel oder weißes Feuer. Würde sie kein Tuch an der Stirn tragen, hätte ich es vermutlich besser erkannt.
Die Schrift des Titels ist außergewöhnlich und sagt mir zu. Das Rot in den Buchstaben findet sich auch im Kopftuch und im Schmuck wieder. Dass die Wörter "Goldener Zorn" allerdings auch in Rot gehalten sind ist etwas merkwürdig. Hier hätte ich eher die gelbe Farbe der Pfeile genutzt.
Auf jeden Fall fällt dieses Cover direkt auf durch die außergewöhnliche Aufmachung. Ich finde es auch gut, dass der Titel weiterhin in Englisch ist. Viele deutsche Übersetzungen passen einfach nicht.

Meine Meinung:

Hochgelobt wird dieses Buch - sogar die Filmrechte wurden schon verkauft. Mit entsprechend hohen Erwartungen bin ich daher natürlich an die Lektüre herangegangen. Zunächst wurde ich allerdings erst einmal sehr verwirrt. Es gibt eine Auflistung der Clans, ihrer Götter, Fähigkeiten, etc. Das sind so viele Informationen, dass ich mir erst einmal einen Spickzettel gemacht habe. Hinzu kamen die vielen ausgedachten Begriffe mit etlichen Sonderzeichen. Im Lauf der Lektüre stellte sich allerdings heraus, dass man sich gar nicht so viele verschiedene Dinge merken musste. Hier sind einmal die (für mich) vier wichtigsten Personen und drei Begriffe:

Zélie Adebola aus Ilorin
Tzain = Bruder von Zélie
Amari = Tochter von König Saran
Inan = Sohn von König Saran

Kosidán = Menschen ohne magisches Talent
Maji = Magier, deren magisches Talent ausgebildet ist
Divîné = Jugendliche und Magier ohne Kräfte

Die Geschichte beginnt mit Zélie und Tzain. Sie leben in einem Fischerort am Meer und versuchen einfach nur zu überleben. Und das ist überhaupt nicht einfach, da Zélie eine Divîné ist. Diese sind ganz leicht zu erkennen an ihren schneeweißen Haaren. Als sie auf einem Markt ein Mädchen rettet und ein magisches Artefakt von ihr berührt, erwachen plötzlich ihre magischen Fähigkeiten und die Reise beginnt um die Magie endlich wieder zurück zu bringen und ihr Volk zu befreien. Doch bis dahin stellen sich ihnen viele Schwierigkeiten in den Weg.

Die Kapitel werden immer aus der Sicht verschiedener Personen geschildert. Das gefällt mir immer sehr gut und so hat man auch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Schauplätzen hin und her zu wechseln.

Die erste Hälfte des Buches hat mich wirklich aus den Socken gerissen was die Spannung angeht. Besser geht es nicht. Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag und als Leser kann man kaum Luft holen. Das hat mir zwar einerseits gut gefallen, andererseits fragte ich mich direkt wie der Rest des Buches wohl sein wird wenn sie schon am Anfang so losklotzt. Für die Verfilmung haben die Macher auf jeden Fall viel gutes Material.

Die zweite Hälfte war im Gegensatz zum spannenden Anfang wirklich langweilig für mich. Erst die letzten Kapitel bauten wieder Spannung auf. Irgendwie ist der Spannungsbogen in diesem Roman einmal das komplette Gegenteil zu dem Standard. Es fängt stark an, fällt dann rapide ab, nur um sich wieder mittelmäßig einzupendeln. Ein Sechstel des Buches hätte einfach entfallen können, ohne dass etwas Großartiges fehlen würde. Und das ist schon schade. Hier hätte die Autorin sich besser auf andere Dinge konzentriert und diese besser ausgearbeitet.

Die Personen haben mir zwar grundsätzlich gefallen, jedoch gibt es auch Charaktere im Buch, deren Handlungen ich nicht nachvollziehen kann und die mir viel zu sprunghaft und wankelmütig sind.
Mein liebster Charakter ist tatsächlich Amari. Sie macht eine tolle Entwicklung durch und ist in meinen Augen deutlich stärker und durchdachter als Zélie.
Natürlich gibt es, ganz typisch für ein Jugendbuch, auch ein paar romantische Gefühlsregungen. Diese waren mir jedoch zu oberflächlich und wirken sich in meinen Augen eher negativ auf die Geschichte aus. Das hätte sich die Autorin wirklich sparen können, es wäre nicht notwendig gewesen.

Ein weiteres Manko ist, dass ich mir die Welt nicht wirklich vorstellen konnte. Beim Lesen hatte ich keine Bilder vor meinem inneren Auge. Beschreibungen der Personen und der Tierwelt (Leopardesse etc.) sind nicht ausreichend genug. Groß, haarig, Hörner? Wie soll so etwas aussehen? Es wird sehr viel der Fantasie des Lesers überlassen. Das hätte ich mir detaillierter gewünscht.

Ein bisschen gestört haben mich die vielen Logikfehler und die gering ausgearbeitete Tiefe des Buches. Immer wieder stolperte ich über Aussagen, die einfach nicht realistisch waren, auch nicht in einer Welt mit Magie. Die Autorin hat versucht möglichst viele Details zu verarbeiten, hat diese aber nicht richtig durchdacht. Es fehlt regelrecht die Seele dahinter. Vielleicht wollte sie auch einfach zu viel auf einmal und hetzte von einem Geschehen ins nächste? Außerdem war ziemlich viel vorhersehbar, große Überraschungen und Twists gab es in meinen Augen nicht.

Das Ende sollte wohl ein Cliffhanger werden, hinterließ mich jedoch mit ratlosem Schulterzucken. Es fehlen einige Erklärungen und nach der längeren Durststrecke im zweiten Teil des Buches überschlagen sich die Ereignisse einfach zu schnell am Ende. Im Vergleich zum gigantischen Auftakt des Buches konnte mich das Ende leider nicht überzeugt. Mal sehen, wie es in Teil 2 weitergehen wird.

Übrigens war das Nachwort der Autorin zu der Geschichte recht aufschlussreich. Die Hinweise, die sie darin gibt, hätte ich mir etwas abgewandelt eher am Anfang des Buches gewünscht. Im Rückblick erkennt man ihre Versuche die Thematik zu verarbeiten, jedoch ist das mir als Leser während der Lektüre nicht so präsent gewesen.

Fazit:

Meine hohen Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Wäre der Anfang nicht so spannend und mitreißend gewesen, hätte mir die Geschichte vermutlich insgesamt nicht so gefallen. Jedoch haben mich die vielen Ungereimtheiten wirklich gestört und der Spannungsbogen hat die Story insgesamt komisch wirken lassen.

Zunächst dachte ich, dass ich dem Buch noch vier Sterne geben könnte. Doch nachdem ich das Ende einen Tag lang sacken ließ und die Rezension ausformulierte, kann ich nur noch drei Sterne vergeben. Mir hat die Geschichte zwar gefallen und sie hat wirklich viel Potential, allerdings hat die Autorin dieses leider nicht ausgenutzt.

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87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Die drei Opale - Über das tiefe Meer

Sarah Driver , Wolfram Ströle
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551553713
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne

Rose Snow
Flexibler Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.07.2017
ISBN 9781521741696
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Magic Academy - Der dunkle Prinz

Rachel E. Carter
E-Buch Text
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783641225728
Genre: Fantasy

Rezension:

Preis: € 0,00 [D]
Verlag: cbj Jugendbücher
Seiten: 91
Format: Ebook
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Reihe: Prequel zur Reihe Magic Academy
Erscheinungsdatum: 10.04.2018

Inhalt:

Exklusiv im E-Book - das dunkle Geheimnis von Prinz Darren

Die Geschichte spielt sich vor den Ereignissen von Band 1 MAGIC ACADEMY - DAS ERSTE JAHR ab und erzählt vom Aufwachsen Prinz Darrens sowie seiner ersten Begegnung mit Ryiah an der Akademie. Endlich wird die dunkle Vergangenheit von Darrens Familie enthüllt, die ihn zum vielversprechendsten Magier der Akademie machte ...

Meine Meinung:

Ich habe mir dieses Ebook geholt, da ich einen Eindruck von dem Schreibstil der Autorin und der Thematik der Reihe erhalten wollte. Außerdem ist es die Vorgeschichte zur Magic Academy Reihe - also ein perfekter Einstieg. Die anderen Bücher der Reihe oder andere Bücher der Autorin kannte ich bis dato nicht.

Auch wenn ich die Inhaltsangabe gelesen habe, habe ich aufgrund des Covers erwartet, dass wir es mit einem älteren Protagonisten zu tun haben würden. Die Geschichte beginnt allerdings tatsächlich in der frühen Kindheit des Prinzen Darren. Er und sein großer Bruder Blayne werden Opfer des brutalen Vaters, der sie regelmäßig blutig schlägt und sogar Knochen bricht.
Diese Brutalität, auf die wir schon direkt am Anfang treffen, hat mich sehr erstaunt. Immer wieder gibt es gewalttätige Szenen, die mir persönlich zwar nicht zu heftig waren, mich aber verwunderten. Das habe ich wirklich nicht erwartet.

Der Kerl auf dem Cover sieht so aus, als könnte er mir in New York über die Füße laufen und dort irgendwo eine geheime Akademie besuchen, um an dieser Magie zu lernen. Stattdessen finden wir uns in einem mittelalterlichen Setting wieder. Darren versucht an die Schule der Ritter zu kommen. Sie ist eine der drei großen Schulen des Reiches, in der Krieger ausgebildet wurden – die Schule der Ritter, die Kavallerie und die Akademie der Magier.

Ich habe mich recht schnell in die Geschichte eingefunden. Besonders die Unterschiede und Rivalitäten zwischen den Brüdern werden sehr gut dargestellt. Als Zweitgeborener steht Darren immer im Schatten seines großen Bruders, dem zukünftiger König von Jerar. Doch nicht immer ist es gut im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, auch das lernt er mit der Zeit.

Darren hat mir den Großteil der Geschichte gut gefallen, doch mit der Zeit wurde er mir etwas unsympathisch. Die anderen Charaktere waren ebenfalls gut durchdacht und überzeugend. Ich bin nach der Lektüre des Ebooks auf jeden Fall gespannt wie es mit Darren an der Akademie weitergeht. Somit erfüllt die Geschichte ihren Zweck und hat mich neugierig gemacht.

Fazit:

Kurzweilig und unterhaltsam, auch wenn es stellenweise recht brutal war. Perfekt als Einstieg in die Geschichte. Dafür vergebe ich vier Sterne.

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498 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 127 Rezensionen

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Was man von hier aus sehen kann

Mariana Leky
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.07.2018
ISBN 9783832198398
Genre: Romane

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Hello Sunshine

Laura Dave , Ivana Marinovic , Britta Steffenhagen
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 16.04.2018
ISBN 9783837135992
Genre: Romane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: Random House Audio
Länge: 5 CDs, Laufzeit: ca. 376 Minuten (384 Seiten)
Format: Hörbuch
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 16.04.2018

Inhalt:

Wenn dein Leben absolut perfekt ist – ist es dann nicht Zeit, etwas Neues zu wagen?

Sunshine MacKenzie lebt ihren Traum! Mit ihrer YouTube-Kochshow und ihren Lifestyle-Büchern begeistert sie Millionen von Fans. Sie ist einfach die Person, mit der jeder gern befreundet wäre. Noch dazu hat sie ihren Traummann geheiratet, den Architekten Danny, der ihr treu bei allem zur Seite steht. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag herauskommt, dass die hochgelobten Rezepte aus der Show gar nicht von ihr sind. Die Fans sind empört, und Sunshine sieht nur einen Ausweg: Sie verlässt New York, um in einem kleinen Küstenstädtchen noch einmal von vorn zu beginnen …

Design:

Momentan ist es modern einen rustikalen Hintergrund zu wählen und darauf Blumen oder Lebensmittel zu platzieren. Passend dazu wird eine sich farblich davon abhebende Schrift für den Titel gewählt - und schon ist das ansprechende Cover fertig. Es ist schön und gefällt mir, es ist allerdings auch nichts Besonderes. Im Buchladen würde ich nicht danach greifen, einfach weil es zu viele andere Bücher gibt, die ähnlich aussehen.

Meine Meinung:

Die Inhaltsangabe hat mich direkt angesprochen. Ich nutze Youtube regelmäßig und schaue mir auch gerne Kochvideos auf der Plattform an. Also fand ich es interessant, dass es in dem Hörbuch um solch eine Köchin namens Sunshine geht, die durch ihre Youtubevideos bekannt geworden ist. Sie ist jedoch eine Betrügerin, denn sie kann überhaupt nicht kochen. Dennoch ist sie Dank eines ausgeklügelten Marketingplans sehr erfolgreich und überall in den Medien vertreten. An ihrem 35. Geburtstag wird ihr Twitterprofil gehackt und die dreckigen Wahrheiten kommen ans Licht.

Irgendwie habe ich insgesamt etwas anderes von dieser Geschichte erwartet. Etwa die erste Hälfte des Hörbuchs dreht sich nur darum, wie es zu der Katastrophe rund um den Zusammenbruch von Sunshines Karriere gekommen ist. Danach verdrückt sie sich ins Küstenstädtchen zu ihrer Schwester und was passiert dann? Sie muss damit klarkommen, dass sie nicht mehr reich und berühmt ist. Und nicht nur das ändert sich, sondern auch ein paar andere grundlegende Dinge, die ich euch nicht verraten kann ohne euch zu spoilern. Jedenfalls gefällt mir ihr Umgang mit diesen Veränderungen überhaupt nicht.

Ich hatte erwartet, dass maximal ein Viertel des Buches der eigentlichen Vorgeschichte gewidmet ist und es danach primär darum geht, wie sie sich ein neues Leben aufbaut. Dieses Thema wurde in meinen Augen jedoch ziemlich stiefmütterlich behandelt. Und die gesamte Rahmengeschichte bei ihrer Schwester ist nicht wirklich glaubhaft für mich. Ebenso fand ich das Ende der Geschichte zu gewollt. Ein anderer Ausgang hätte mir besser gefallen.

Sunshine soll natürlich von Anfang an nicht so charismatisch sein, sondern eigennützig und oberflächlich. Sie selbst lässt auch kein gutes Haar an sich und berichtet gnadenlos ehrlich davon, dass sie ziemlich viel Mist gebaut hat. Das war zwar einerseits erfrischend, aber andererseits konnte ich mich nie richtig mit ihr identifizieren oder anfreunden. Aber das muss auch nicht sein.
Die anderen Charaktere haben mir im Gegensatz zu ihr recht gut gefallen. Besonders Sunshines kleine Nichte habe ich sofort ins Herz geschlossen. Denn Kindermund tut Wahrheit kund!

Ein großer Pluspunkt war die Stimme der Sprecherin. Sie gefällt mir äußerst gut. Sie passt hervorragend zu der Geschichte und sie lässt mit der Art ihres Vortrags sofort Bilder in meinem Kopf entstehen. Nach dieser Sprecherin werde ich jetzt Ausschau halten.

Fazit:

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten, auch wenn ich etwas anderes erwartet habe. Für die Fahrt im Auto eignet sich das Hörbuch perfekt, es ist locker und leicht. Und besonders die Stimme der Sprecherin hat es zu einem kleinen Genuss werden lassen. Einige Kritikpunkte bleiben, daher vergebe ich insgesamt drei Sterne.

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613 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 121 Rezensionen

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Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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551 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: FISCHER
Seiten: 384
Format: Ebook
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 20.04.2018

Inhalt:

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.

Design:

Ich liebe dieses Cover! Zuerst dachte ich, dass das Gesicht eine Zeichnung ist. Aber es sieht so dermaßen realistisch aus, dass es ein Foto sein muss (oder wenigstens auf einem basiert). Zu dem Titel "Eiserne Blumen" passen die goldenen Schnörkel in Blumenform thematisch zwar nicht so gut, allerdings sitzen die Frauen dieser Geschichte auch zum Teil in einem goldenen Käfig, sodass es damit wieder stimmig ist.

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde im Vorfeld damit beworben, dass es für Fans der Selection-Reihe wie gemacht sei. Wer es noch nicht weiß: die Bücher habe ich geliebt und bereits mehrfach gelesen. Daher war klar, dass ich dieses Schmuckstück auch lesen muss.
Mit entsprechenden Erwartungen bin ich an die Geschichte herangegangen. Bei einem Buch, das mit Selection verglichen wird, habe ich ehrlich gesagt eine etwas andere Geschichte erwartet. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass es so brutal ist. Dennoch war ich mehr als positiv überrascht.

Dieses Buch lässt den Leser kaum zum Atmen kommen. Ich habe schon ewig kein so spannendes Buch mehr gelesen. Wenn ich mich recht entsinne, glaube ich noch nie. Im Bereich Dystopie geht es zwar oft spannend zu, aber dieses Buch hat mich gefesselt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen.
Die kurzen Kapitel (meistens kann man eins davon in fünf bis zehn Minuten schaffen) verstärken den Eindruck, dass die Handlung rasant voran schreitet. Und immer an besonders spannenden Stellen endet das jeweilige Kapitel, nur um dann zwischen den beiden Schwestern zu wechseln (die Handlung springt von der Erzählung her immer von Nomi zu Serina und zurück).

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, die gar nicht gut aussieht für Frauen. Sie werden unterdrückt und nicht einmal unterrichtet, ganz bewusst klein gehalten. Nur Männer sind etwas wert, Frauen können die niederen Arbeiten verrichten. Und dennoch gibt es einen gewissen Kult um die "perfekte" Frau, der Inbegriff der weiblichen Schönheit, Sanftmut, Eleganz und Anmut. Aber natürlich muss sie auch unterwürfig sein. Diese Frauen werden Graces genannt und bilden den Harem des Königs. Und so verrückt wie sich das anhört, Serina will eine von ihnen werden. Entweder das, oder ein elendiges Leben in einer Fabrik. Daher reist sie mit ihrer Schwester Nomi, welche ihre Zofe sein soll, zur großen Auswahl an.

Normalerweise stiele ich mich sehr schnell auf einen Lieblingscharakter ein, doch dieses Mal ist das nicht passiert. Ich mag beide Schwestern gern - das hat wirklich Seltenheitswert! Beide überzeugen auf ihre eigene Art, allein schon weil sie so unterschiedlich sind. Hell und Dunkel, Ying und Yang,  Nomi und Serina. Einen kleinen Ticken hat Serina die Nase vorne, das liegt aber eher an ihrer persönlichen Entwicklung und den Umständen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss.

Natürlich merkt man dem Buch an, dass es ein Jugendbuch ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das passt sehr gut zu den jungen Protagonistinnen. Ebenso sind viele Ereignisse vorhersehbar. Auch wenn ich mit vielen Vermutungen zum Handlungsverlauf richtig lag, so schaffte es die Autorin trotzdem die Spannung aufrecht zu halten.

Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger, wie soll es auch anders sein. Allerdings finde ich diesen tatsächlich nicht so schlimm, wie in manch anderen Romanen. Einige Fragen sind noch offen und ich muss auf jeden Fall den zweiten Teil so schnell wie möglich lesen, allerdings zermartere ich mir nicht das Hirn oder habe schlaflose Nächte.

Ich hoffe, dass in Band 2 noch mehr von der Geschichte und der Gesellschaft des Landes bekanntgegeben wird und vielleicht sogar noch im Vergleich zu den anderen Ländern, die scheinbar nicht so rückständig sind und andere gesellschaftliche Modelle haben.

Warum habe ich nun also so lange gebraucht um eine Rezension zu schreiben, obwohl ich das Ebook schon vor Veröffentlichung ausgelesen hatte? Ganz einfach: ich musste diese Geschichte erst einmal sacken lassen, bevor ich sie bewerten konnte. Sie hat mich emotional so ergriffen und beschäftigt, dass ich mehr als einige Tage benötigte um sie zu verdauen. Aber im positiven Sinn! Wie soll ich die richtigen Worte dafür finden, wenn mich eine Geschichte so sprachlos macht? Das war direkt nach der Lektüre für mich nicht möglich. Außerdem hat das Buch mich in eine massive Leseflaute katapultiert, da ich nach so einem Bomben-Buch kein anderes finden konnte, das es damit aufnehmen kann.

Mein Hinweis an Hollywood: diese Story hat Blockbuster-Potential! Eine perfekte Vorlage um verfilmt zu werden.

Fazit:

Die rasante Geschichte um die beiden Schwestern hat mich mitgerissen und begeistert. Das ist mal wieder so ein Buch, das mich von vorne bis hinten gefesselt hat, sodass ich es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Ich liebe es und werde sicher noch öfters danach greifen.

Und es ist mal wieder ein klassischer Fall von "da reicht das Ebook nicht, ich brauche auch noch das Print im Schrank". Daher kann ich es gar nicht anders als mit fünf glänzenden Sternen bewerten. Absolut verdient!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Braut des Magiers 01

Kore Yamazaki
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 12.10.2015
ISBN 9783842018044
Genre: Comics

Rezension:  
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754 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 183 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,00 [D]
Verlag: penhaligon
Seiten: 416
Format: Paperback, Klappenbroschur
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: Band 1/3
Erscheinungsdatum: 19.03.2018

Inhalt:

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Design:

Das Cover hat mir von Anfang an gefallen. Die Idee mit dem roten Band, welches sich sogar noch über die anderen beiden Bände ziehen wird, ist einfach wunderschön gelöst. Die Farben (besonders der blaue Hintergrund im Kontrast zur roten Seide), die Schrift, die glänzende Veredelung - hach, mir gefällt alles daran. Und es fühlt sich auch hochwertig an, wenn man das Paperback in Händen hält.  

Eine Sache muss ich allerdings noch erwähnen: leider ist der Buchrücken bei dieser Ausführung sehr empfindlich. Egal wie vorsichtig ich gelesen habe, es bildeten sich in regelmäßigen Abständen Leserillen. Das finde ich immer recht schade, da ich Leserillen nicht mag.

Meine Meinung:

Sobald ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss! Eine dystopische Gesellschaft im London der Zukunft. Die Menschen dürfen sich nicht berühren - außer zu Fortpflanzungszwecken. Der Grund dafür sind besonders begabte Menschen namens Magdalenen. Sie können andere beeinflussen und ihnen Dinge einflüstern. Aber nicht nur das, es gibt verschiedene Arten von Magdalenen, die unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Dafür werden sie verfolgt und gejagt.
Zu diesen "Talenten" zählt auch Rea. Sie arbeitet in einem Schneiderladen und nachts kämpft sie mit bloßen Händen in illegalen Faustkämpfen. Warum sie dies tut? Ihre Gabe bringt auch Nachteile mit sich, wie etwa die Hautgier. Wenn sie sie nicht erfüllt, hat sie massive Entzugserscheinungen. Bei ihr äußert sich das Ganze zum Beispiel durch eine fiktive Kreatur, die sie andauernd ableckt.

Rea als Charakter hat mir überaus gut gefallen. Sie ist zwar schon von Anfang an stark, aber sie wächst tatsächlich immer weiter an ihren Aufgaben und Herausforderungen.

Mein Lieblingscharakter war allerdings die Duchesse Ninon d’Orléans. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und pfeift auf die Kleider- und Verhaltensordnung. Aber nicht nur sie hat mich überzeugt - das Buch strotzt nur so vor guten Nebencharakteren. Keiner davon dürfte fehlen, dann würde die Geschichte nicht funktionieren.

Die Gesellschaft und die aufgestellten Regeln sowie deren Umsetzung sind eine Meisterleistung. Da hat sich die Autorin wirklich selbst übertroffen. Angefangen beim Kummerbund, über die geplanten Gehwege, hin zu den Fähigkeiten der Magdalenen an sich. Es steckt so viel Detailverliebtheit und Hintergedanken in allen, dass ich immer wieder erstaunt war. Darum kann ich es auch nicht erwarten mehr von dieser Welt zu erfahren.

Manche Szenen sind recht brutal, doch diese Entwicklung stelle ich bei vielen aktuellen Büchern fest. Es gibt nicht nur blaue Flecken, sondern auch schlimmere Verletzungen. Für mich ist dies jedoch nur noch ein weiterer Punkt für die Glaubhaftigkeit und realistische Darstellung. In meinen Augen war es auch nicht zu brutal, da war "Iron Flowers" im Vergleich deutlich schlimmer.

Ein paar Sachen haben mich allerdings auch gestört. Die vorhin schon erwähnte Kreatur, welche sich bei nicht genügend Hautkontakt an Rea herumsabbert, ist eine davon. Andauernd leckt sie ihr die Füße, die Kniekehlen, übers Gesicht und so weiter. Das ist keine elegante Lösung. Mich hat das Vieh irgendwann einfach nur noch genervt. Mal sehen, ob wir in den nächsten Bänden mehr darüber herausfinden.

Außerdem gefällt mir der finale Endkampf leider nicht. Es gab mehrere Dinge, die mich daran störten und die ich für ziemlich unlogisch empfand.

Trotz 416 Seiten habe ich die Geschichte in zwei Tagen durchgelesen. Sie war so spannend und faszinierend! Die gezeichnete Welt und der Schreibstil haben mich regelrecht gefangen genommen und ich wollte immer weiter und weiter lesen.

Und ein kleiner Fun Fact am Rande: die Autorin heißt eigentlich Christine Lehnen und wohnt derzeit irgendwo im Bonner Raum. Sie schreibt ihre Bücher auf Englisch, sodass sie für uns erst wieder ins Deutsche übersetzt werden mussten.

Als ich mir Informationen zu dem Buch einholte, fand ich außerdem eine Playlist mit Titeln zu den wichtigsten Charakteren. Die Lieder habe ich mir allerdings erst nach der Lektüre angehört, damit ich mich nicht vorab eventuell spoilere oder mit falschen (musikalischen) Eindrücken an die Geschichte herangehe.

Abschließend kann ich noch sagen, dass die Titel der Bücher sehr aussagekräftig sind. Allein schon nach der Lektüre des ersten Bandes habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, was in den folgenden zwei Bänden passieren wird. Und ich freue mich ungemein darauf!

Fazit:

Eine Dystopie vom Feinsten, welche noch ein wenig Luft nach oben lässt für die kommenden Bände. Überzeugende Charaktere, tolles Setting, spannend und überraschend. Dieses Buch ist ein Must-Read! Dafür gibt es vier Sterne von mir.

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234 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne

Rose Snow
Flexibler Einband: 339 Seiten
Erschienen bei Independently published, 19.06.2017
ISBN 9781521539620
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Preis: € 0,00 [D]
Verlag: Selfpublisher
Seiten: 341
Format: Ebook
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 19.06.2017

Inhalt:

Seit jeher liebt Stella die Sterne - ohne zu ahnen, wie tief ihre Verbindung zu ihnen tatsächlich ist. Das erkennt sie erst, als sie mit ihrem Zwillingsbruder Cas an eine geheimnisvolle Universität gelangt, auf die schon ihre Eltern gegangen sind. Kurz nach der Ankunft begegnet Stella dort dem selbstbewussten Cedric, der nicht nur der heißeste Typ der Uni ist, sondern Stella auch viel zu schnell viel zu nahe kommt. Mit seiner unausstehlichen Art bringt er sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sorgt auch für Ereignisse, die Stellas Zukunft tiefgreifend verändern …

Design:

So sehr wie ich die Geschichte liebe, so wenig mag ich das Cover (sorry). Es spricht mich überhaupt nicht an, sondern hat mich eher abgeschreckt. Der platte Scherenschnitt der Frau auf dem Felsen stört mich besonders. Dann noch fünf verschiedene Schriftarten und dieser hässliche Aufkleber von Bild? Meinen Geschmack trifft es leider nicht. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie lange mich das Cover vom Lesen des Buches abgehalten hat. Schande über mein Haupt! Aber so sehr beeinflusst einen die Gestaltung von Büchern tatsächlich.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich überrascht. Ganz ehrlich, zunächst war ich von dem Label "Bild Bestseller" eher abgeschreckt. Das hat mich auch lange davon abgehalten das Buch zu lesen, auch wenn es schon ewig auf meinem Stapel ungelesener Bücher verweilte (nicht zuletzt weil das Ebook kostenlos ist - da greife ich immer direkt zu!). Meine Skepsis gegenüber diesem Label war sehr groß. Zum Glück habe ich mich diesen Monat dazu durchgerungen es im Rahmen der "Ran an den Sub mit Ava" Challenge zu lesen. Denn es hat mich begeistert!

Vom Inhalt oder der Handlung wusste ich nichts als ich das Buch angefangen habe. Ich weiß gar nicht warum, aber ich hatte die Inhaltsangabe einfach nicht noch einmal gelesen bevor ich mit dem Buch angefangen habe und hatte daher den Inhalt nicht mehr im Kopf. Die Autorin brauchte nur wenige Seiten um mich zu überzeugen. Die Geschichte selbst war gar nicht so dramatisch, trotzdem hat sie mich gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, ob meine Vermutungen sich als wahr herausstellen würden. Daher flogen die Seiten nur so dahin und ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Und was habe ich mit Stella mitgefiebert! Sie und ihr Zwillingsbruder landen auf einer ganz außergewöhnlichen Universität. Die Idee dahinter finde ich faszinierend und hoffe, dass in den weiteren Bänden noch mehr darauf eingegangen wird. Doch zunächst ist alles geheimnisvoll und gut behütet. Aber ihr könnt euch sicher denken, dass so eine neugierige Nase wie Stella nicht aufgibt und den Mysterien auf den Grund gehen will.

Stella als Charakter hat mir gut gefallen. Sie hat Ecken und Kanten und steht für sich ein. Außerdem gefällt mir ihre neugierige Art, denn auch ich kann so ein Naseweis sein. 😉
Für einen Jugendroman sind die Charaktere perfekt ausgearbeitet und von jedem Typus ist einer dabei. Ich hoffe, dass in den folgenden Bänden noch etwas mehr auf die verschiedenen Personen eingegangen wird, denn ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen.

Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Ich habe einfach immer weiter und weiter gelesen und bin in die Geschichte abgetaucht. Locker-flockig-leicht lässt sich die Geschichte lesen, ich habe nichts zu meckern.

Die Dinge, die mich wirklich fasziniert und zum Weiterlesen animiert haben, kann ich euch leider nicht verraten, ohne euch massiv zu spoilern. Ihr müsst das Buch einfach selber lesen und überraschen lassen, was da alles auf euch zukommt. Wenn ihr auf der Suche nach einem tollen Fantasy-Jugendbuch seid, dann schlagt auf jeden Fall zu!

Fazit:

Ein absolutes Favoritenbuch für mich. Ein Page-Turner vom feinsten! Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es von vorne bis hinten geliebt. Teil 2 habe ich mir sofort im Anschluss gekauft um schnellstmöglich weiterlesen zu können. Und die anderen Reihen der Autorin werde ich mir auch noch anschauen. Ein absolutes Leseflauten-Killer-Buch. Dafür gibt es satte 5 Sterne von mir!

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50 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Zum Teufel mit der Liebe

Benne Schröder
Flexibler Einband: 422 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.11.2017
ISBN 9783736305366
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 8,99 [D]
Verlag: LYX
Seiten: 384
Format: Ebook
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Reihe: Band 2
Erscheinungsdatum: 24.11.2017

Inhalt:

Teufelin werden? Never Ever!

Das kann doch nicht wahr sein! Gerade erst hat Catalea Morgenstern widerwillig akzeptiert, dass sie die Tochter des Teufels ist – da verschwindet dieser plötzlich, und ausgerechnet sie soll seinen Platz einnehmen und die Hölle schmeißen. Aber nicht genug, dass sie dabei von einem Fettnapf in den nächsten tritt und sich die komplette Unterwelt gegen sich stellt – auch ihre große Liebe Timur wendet sich eifersüchtig von ihr ab. Schuld daran ist vor allem Cataleas neuer (und verdammt heißer) Assistent Kaspian. Und auf einmal muss Catalea sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: das Wohl der Familie oder ihr Herz ...

Design:

Wie schon Band 1 überzeugt auch dieses Cover mit einer originellen Schrift. Das Design passt und beide Bände sehen sehr cool zusammen aus.

Meine Meinung:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Buch wirklich lange auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) gelassen habe. Ich wollte erst in Stimmung dafür sein, und meistens hat es nicht gepasst. Doch jetzt im April hatte ich mir bei der #ranandensubmitava Challenge die Fantasyromane unter 450 Seiten vorgenommen - also passte das Buch perfekt in meinen Plan. Gesagt, getan, gelesen.

Zu Beginn gibt es erst einmal eine lockere Zusammenfassung des ersten Bandes. Hervorragend für Leser wie mich, ich liebe solche kleinen Auffrischungen. Catalea muss ins Dunkle eingehen, da ihr Vater (der Teufel höchstpersönlich) unauffindbar ist, und die Führung der Hölle ansonsten einer anderen Familie zufallen würde. Das kann die Erbin des Haus Morgenstern natürlich nicht auf sich sitzen lassen! Spontan erschießt sie sich und wird somit zu einer vollwertigen Dunklen. Die anderen Familienoberhäupter sehen das natürlich überhaupt nicht gerne und legen ihr viele Steine in den Weg. Und mysteriöse Anschläge passieren auch noch. Wer wohl dahinter steckt?

Catalea hat mir im zweiten Band besser gefallen als im Ersten. Sie wirkt erwachsener, auch wenn sie immer noch tollpatschig ist. Doch sie wird selbstbewusster und nimmt ihr Schicksal in die Hand. Das fand ich positiv.

In der Hölle lernen wir einige neue Personen kennen, genug altbekannte Gesichter tauchen aber auch noch auf um die Verbindung zum ersten Teil bestehen zu lassen. Im Vorfeld hatte ich mir gewünscht, dass mehr auf die verschiedenen anderen Familien der Hölle eingegangen wird. So ganz in dem Umfang ist das zwar nicht passiert, aber wir erhalten auf jeden Fall einen tieferen Einblick als noch im ersten Buch.

Die Handlung fand ich ebenfalls besser als Band 1, sie war unterhaltsam und gut durchdacht. Zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch hat es mir gefallen. Besonders einfallsreich fand ich jedoch die Gestaltung der Hölle. Hier muss ich Herrn Schröder wirklich loben. Auf solche Ideen muss man erstmal kommen. Hat er sich zu Studienzwecken mal in einer Behörde eingeschlichen? Bei solchen Verhältnissen komme ich hoffentlich in den Himmel. Aber wer weiß wie es da aussehen wird? 😉

Etwas viel wurden irgendwann die immer weiter geschilderten Outfits der Protagonisten. Es drehte sich so viel um Mode, dass gefühlt ein Drittel des Buches nur daraus bestand. Immer und überall wird erklärt wer gerade was trägt. Das hat mich zwar nicht wirklich genervt, aber ich habe irgendwann nur noch darüber hinweggelesen. Außerdem würde mich mal interessieren wie oft das Wort Chardonnay auftaucht. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sich Probleme nur mit Alkohol bewältigen lassen.

Das Ende ist wieder relativ offen, sodass sich der Autor tatsächlich noch ein gutes Hintertürchen gelassen hat, falls er doch nochmal ein weiteres Buch schreiben möchte. Doch laut jetzigem Status ist die Reihe als Dilogie geplant und hiermit abgeschlossen. Dazu muss ich sagen, dass das Ende zwar gepasst hat, aber noch sehr viele Fragen offen geblieben sind. Sowas mag ich gar nicht.

Fazit:

Mir hat der zweite Band besser gefallen als der erste, allerdings hatte auch dieser ein paar Schwächen. Dennoch hat er mich gut unterhalten und ich vergebe drei Sterne an die Tochter des Teufels Band 2.

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