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fahrschule, humor, frau freitag, lustig, lehrerin

Man lernt nie aus, Frau Freitag!

Frau Freitag
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783548376998
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:

Frau Freitag ist Lehrerin. Sie sagt normalerweise, wo's lang geht. Doch nun wird sie selbst zur Schülerin, denn Frau Freitag will endlich den Führerschein machen. Aber ständig bekommt sie zu hören, dass sie schon viel zu alt sei, um etwas Neues zu lernen - auch von ihrem Fahrschullehrer. Dabei hat sie doch Snowboardfahren gelernt und Lehrerinsein und Aquagymnastik. Und mit Frau Dienstag geht sie regelmäßig zum Pilates, ihren Körper kann sie noch tip-top verrenken. Aber Frau Freitag ist eine ungeduldige Schülerin, in ihrem Alter will sie sich eigentlich gar nichts mehr sagen lassen. In der Fahrschule lernt sie nicht nur Autofahren, sondern vor allem eine Menge über sich selbst...

Eine rasante Fahrt durchs Leben voller Situationskomik und bizarrer Begegnungen - im beliebten Sound der Bestsellerautorin Frau Freitag.

Design:

Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen. Es ist frisch und modern gehalten. Und Hühner mag ich generell gerne. Es hat mich also sofort neugierig gemacht. Und dass das Huhn auch noch ein Lenkrad in den Flügeln hält verdeutlicht direkt, worum es in dem Buch gehen wird.

Meine Meinung:

Es gibt bereits vier andere Bücher über Frau Freitag:

- Chill mal, Frau Freitag: Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin
 - Voll streng, Frau Freitag!: Neues aus dem Schulalltag
- Echt easy, Frau Freitag!: Das Allerneueste aus dem Schulalltag
- Für mich ist auch die 6. Stunde: Überleben unter Schülern

Dies ist also der fünfte Band rund um die Lehrerin Frau Freitag. Sie hat ein Sabbatjahr eingelegt und nimmt währenddessen Unterricht in der Fahrschule Fahrenheit um endlich ihren Führerschein zu machen. Wir erleben über den Erste-Hilfe-Kurs, unterschiedliche Fahrschulen und Prüfungen noch die Suche nach dem Auto. All dies ist jedoch inhaltlich in zwei Sätzen dargestellt. Der Rest wird durch sich immer wiederholendes Genörgel gefüllt.

So dumm wie sie sich anstellt kann die Frau keine Lehrerin sein! Und ganz normale Begriffe wie Fahrbahn hat doch wohl jeder schon einmal gehört. Frau Freitag kommt einfach ungebildet rüber und erweckt nicht den Eindruck, dass sie mal ein Studium absolviert hat oder sich in irgendeiner Art und Weise mit erzieherischen Maßnahmen und Lehrmethoden beschäftigt hat.

"Ich war total der Schüler. Mit all seinen negativen Eigenschaften. Unkonzentriert, habe ständig auf mein Handy geguckt, mich nicht gemeldet, wenn ich was sagen wollte, mit meinem Nachbarn geflüstert, und ich bin sicher, das nächste Mal komme ich bestimmt zu spät und bekritzele die Tische. Oh Gott."

Bei 20% des Buches war ich richtig aggressiv und sauer auf das Buch. Ich kam mir verarscht vor! Nach dem Motto: "Chantalle tu mal das Mäh ei machen." So wird das geistige Niveau von Frau Freitag präsentiert. Als ob man mit über 50 auf einmal zum Neandertaler wird. Das konnte ich auch nicht als Situationskomik einstufen. Bei mir konnten die Witze nicht zünden. Und leider kommt sie auch noch total niveaulos rüber:

"Scheiß-kack-fuck-Fahrunterricht. Verkackte Dämmerung, in der man gar nichts sieht. Scheiß, fucking andere Autos, die immer in der zweiten Reihe parken müssen. Immer einladen und ausladen, scheiße, scheiße, scheiße."

Eine wirkliche Story außerhalb der Fahrstunden gibt es nicht, die Geschichte war sehr platt. Es geht die ganze Zeit nur ums Fahren und den Führerschein machen im Allgemeinen sowie die Unzufriedenheit von Frau Freitag. Ich konnte mich mit ihr überhaupt nicht anfreunden und habe mich einfach nur immer und immer wieder über sie geärgert. Wenn ein Buch so negativ ist fällt es mir schwer positive Empfindungen aufkommen zu lassen.

Fazit:

Leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich mit der Protagonistin nicht identifizieren. Inhaltlich hätte man viel mehr machen können. Der Erzählstil konnte mich nicht mitreißen und das ewige Gejammer nervte mich. Wenn mich ein Buch so demotiviert und ärgert kann ich leider nicht mehr als einen Stern vergeben. Und den gibt es nur für die korrekte Grammatik und keine auffälligen Rechtschreibfehler. Die anderen Bücher der Autorin werde ich nach dieser Lektüre wohl nicht lesen. Wirklich schade!

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Plötzlich reich: Eine Weihnachtsgeschichte

Bernice Zieba
E-Buch Text: 88 Seiten
Erschienen bei Finch Edition, 15.12.2015
ISBN B019G06C60
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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atlantia, dystopie, sirenen, ally condie, zwillinge

Atlantia

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 11.02.2015
ISBN 9783841421692
Genre: Jugendbuch

Rezension:






Zwillinge. 
Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 

In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.






Ich habe das Buch als E-Book, daher kann ich das Cover nur grafisch beurteilen. Aber ich glaube als gedruckte Variante ist das Wasser noch besonders herausgearbeitet und glänzt.
Mir gefällt das Cover gut. Es ist klar und schnörkellos. Die Einfachheit des Wassers und der Schatten der Frau finde ich schön. Mehr muss nicht sein. Mir ist das Cover direkt ins Auge gesprungen und hat mich dann auch zum Kauf verleitet.






In "Atlantia" geht es um Rio und ihre Schwester Bay. Sie leben in der gleichnamigen Stadt Atlantia. Diese Stadt unter Wasser wurde damals gebaut, um einige Meschen vor der verpesteten Umwelt an Land zu retten. In Atlantia wird man alt und bleibt gesund, oben an Land wird man krank und stirbt früh, doch es müssen weiterhin Menschen oben leben um die unten im Meer zu versorgen.

Schon ihr ganzes Leben lang will Rio nach oben und die Sonne sehen. Doch wer sich für das oben entscheidet darf nicht mehr zurück. In jeder Familie muss ein Nachfolger in Atlantia bleiben. Nach dem Tod ihrer Mutter verspricht Rio daher bei Bay zu bleiben, damit sie nicht allein ist. Bei der Zeremonie entscheidet sich Bay dann plötzlich dazu nach oben zu gehen und verlässt Rio, ohne dass sie sich darüber aussprechen können.
Diese Entscheidung ist nicht rückgängig zu machen. Ab da versucht Rio genug Geld zusammen zu bekommen um Ausrüstung zu kaufen. Mit dieser will sie Bay nach oben folgen. Dabei hilft ihr True. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte ohne viel Tiefgang.

Eine Besonderheit von Rio ist, dass sie eine Sirene ist. Mit ihrer "wahren" Stimme kann sie Menschen beeinflussen und ihnen ihren Willen aufzwingen. Da die Sirenen aber nicht mehr in der Gunst der Menschen in Atlantia stehen versteckt sie ihre Stimme und bleibt unentdeckt. Nur ihre Mutter Ozeana, die Priesterin von Atlantia, und ihre Schwester wissen davon. 
Für mich war diese Stimme schwer vorstellbar. Wie soll sich das anhören? Wie geht das überhaupt? Ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. 

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich fand zwar die Schilderungen der technischen Erfindungen sehr detailliert. Hier hat sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht. Doch irgendwie konnte ich mir die Welt nicht richtig vorstellen. Es entstand kein Bild in meinem Kopf.

Bei der Geschichte hatte ich immer das Gefühl, dass mehr unter der Überfläche liegen würde. Doch am Ende wurde der Leser recht einfach abgespeist.
Der Schreibstil war verworren, komisch und sprunghaft. Ich hatte teilweise echt Probleme damit der Handlung zu folgen. Es gibt viele Wiederholungen, besonders auch wenn Rio mit sich selber hadert.

Das Ende kam dann für meinen Geschmack viel zu schnell. Voher wurden so lange unwichtige Dinge ewig durchgekaut und dann überschlägt sich die Handlung am Schluss und es ist plötzlich vorbei. 






Das Buch hat mich leider nicht vom Hocker gerissen, ich habe es sogar einige Tage zur Seite gelegt weil ich nicht weiter lesen wollte. Ich war die ganze Zeit am Schwanken ob ich einen oder zwei Sterne vergeben soll, doch mir hat bis auf die Idee des Buches und das Cover nichts daran gefallen. Man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Der Schreibstil gefiel mir nicht und das Buch ist weit hinter meinen Erwartungen zurück geblieben. Wenn ich ehrlich bin kann ich dafür nur einen Stern geben. Sehr schade, das ist auf jeden Fall die Enttäuschung diesen Jahres.

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260 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 29 Rezensionen

werwolf, fantasy, liebe, werwölfe, weltuntergang

Die mit dem Werwolf tanzt

Mary Janice Davidson , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei Lyx, 19.05.2009
ISBN 9783802582165
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt / Klappentext:

Als eine Wahrsagerin des Wyndhamer Werwolfrudels prophezeit, dass die Magierin Morgan Le Fay auferstanden ist und die Welt zerstören will, macht sich Derik auf den Weg nach Kalifornien, um die böse Zauberin zu töten. Gleichzeitig sind auch die Anhänger der geheimnisvollen Artus-Sekte hinter der Magierin her, denn mit Hilfe Ihres Blutes soll der sagenumwobene König Artus wiederkehren.
Doch die attraktive, wenn auch etwas zerstreute Dr. Sara Gunn hat keinen blassen Schimmer davon, dass sie die Reinkarnation des Bösen ist. Sie macht es Derik verdammt schwer, sie einfach umzubringen - und sein halbherziger Versuch scheitert kläglich.
Da er Sara also nicht töten kann, beschließt er, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagenund sie und die Welt zu retten. Der Schlüssel dazu könnte beim Artus-Orden in Salem liegen. Gemeinsam begeben sich Derik und Sara deshalb auf eine turbulente Reise, auf der Derik bald feststellen muss, dass es durchaus seinen Reiz hat, sich von der Verkörperung des Bösen verführen zu lassen...

Design:

Das Buch ist in typischer Manier von Mary Janice Davidson gestaltet.Wer Ihre Vampirromane rund um Betsy gelesen hat weiß was ich meine. ;)
Das Cover ist matt gehalten, der Titel und die junge Dame sind glänzend hervorgehoben. Der Zeichenstil sagt mir sehr zu und ich finde die Aufmachung schön. Ein knallbuntes Cover hätte hier auch nicht gepasst.

Meine Meinung:

Der Roman ist flüssig geschrieben und liest sich leicht. 32 Kapitel verteilen sich auf insgesamt 233 Seiten - also ist jedes Kapitel durchschnittlich nur etwa 7,2 Seiten lang. Das finde ich bei solchen Romanen ganz angenehm, man kann immer schnell ein Kapitel zu Ende lesen. Irgendwie befriedigt mich das anstatt mich nur von einem Absatz zum nächsten zu hangeln.

Leider sind die Charaktere dieses Mal überhaupt nicht überzeugend und die Handlung hat gravierende Schwächen. Viele Situationen sind so überspitzt dargestellt, dass mir die Haare zu Berge standen. Leider kein Vergleich zu der lustig-lockeren Betsy. Irgendwie konnte es mich nicht packen.
Das Ende war vorhersehbar, und auch ansonsten hat mich nichts in diesem Buch überrascht.

Ich musste mich wirklich zwingen dieses Buch bis zum Schluss zu lesen. Nicht nur einmal wollte ich es in die Ecke pfeffern!

Fazit:

Für Fans von Mary Janice Davidson oder Werwolf-Fans ist es ein nettes Buch für zwischendurch. Alle anderen können es beruhig im Regal stehen lassen.

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