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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, traum, träume, fantasy, dämonen

Lockruf der Nacht

Lilly M. Love
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 17.09.2012
ISBN 9781479145928
Genre: Sonstiges

Rezension:

Leia ist auf der Suche nach ihrem Traummann. Was für nur eine Phrase für Mr. Right ist, trifft bei ihr den Nagel allerdings ziemlich auf den Kopf. Seit einigen Monaten träumt sie von Mo, einem geheimnisvollen Fremden, den sie nur aus ihren Träumen kennt, und verliebt sich in ihn. Je häufiger sich die beiden in Leias Träumen treffen, umso seltsamer werden auch ihre restlichen Träume. Sie wacht mit Schrammen und Blessuren auf, fühlt sich erschlagen und beginnt, auch psychisch recht mitgenommen zu sein. Träumt sie wirklich nur, oder sind ihre Träume doch realer, als sie es sich eingestehen will?

Nachdem ich schon einiges an schlechte Kritik zu „Lockruf der Nacht“ zu hören und lesen bekommen habe, ging ich mit sehr niedrigen Erwartungen an das Buch heran – und war dann doch recht positiv überrascht. Es ist zwar weit von einem Kassenschlager entfernt, aber im insgesamt ganz nett.
Mit seinen gerade mal 253 Seiten bietet das Buch ein sehr kurzes Leseerlebnis. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und meiner Meinung nach auch ein wenig chaotisch. Träume und Realität werden nicht sichtbar voneinander getrennt, was mich zwischendurch immer etwas irritiert hat. Manchmal wusste ich einfach nicht, ob ich nun in der Realität bin, oder ob es einfach mal wieder einer von Leias „Träumen“ war. Ab und an sprangen mir auch recht haarsträubende Sätze entgegen, die man so niemals sagen würde bzw. die schlicht und einfach falsch sind. In Sachen Grammatik bin ich ja auch weiß Gott keine Choryphäe, aber es waren wirklich Sachen, die mir ziemlich ins Auge gesprungen sind. Außerdem bin ich der Auffassung, dass Satzzeichen keine Rudeltiere sind und musste an einigen Stellen an ein Zitat von Terry Pratchett denken: Je mehr Ausrufezeichen eine Person benutzt, umso schlechter steht es mit ihrer geistigen Verfassung.
Die Traumthematik finde ich persönlich sehr spannend und eine nette Idee für ein Buch. In diesem Bereich hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefgang gewünscht. Anfangs wurde das Thema zwar angerissen, aber im Laufe des Buches ging es, meiner Meinung nach, extrem unter.
Normalerweise sagt man ja eher über Charaktere, dass sie platt sind, aber bei „Lockruf der Nacht“ kann man dies eher von der Handlung selbst sagen. An und für sich eine recht passable Geschichte, die jedoch sehr oberflächlich und halt platt erzählt wird. Ereignisse werden sehr kurz erzählt und es fehlt mir das Drumherum. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Vierteiler handelt, hatte die Autorin sehr viel Platz gehabt, um sich ordentlich austoben zu können und hätte die Möglichkeit gehabt, ein echt gutes Buch auf die Beine zu stellen. Das Problem: Sie hat das Potential beim besten willen nicht genutzt.
Schade.
Aufgrund ihrer ziemlich naiven Art habe ich die Protagonistin Leia irgendwie ins Herz geschlossen. Manchmal verstehe ich sie nicht so richtig, aber vielleicht liegt das auch einfach an meinem Mangel an Romantik. Das Verhältnis zu ihrer angeblich besten Freundin Lillith finde ich auch zwischendurch ein wenig merkwürdig. So richtig nach „bester Freundin“ klingt es oftmals einfach nicht. Ich finde, man hätte ebenfalls mehr aus den ganzen Charakteren herausholen können, als auf dem Papier gelandet ist.
Warum bekommt das Buch also trotz der ganzen Kritik drei Sterne von mir? Weil es mich recht gut unterhalten hat. Es macht zwar den Eindruck, als ob Lilly Love ein Seitenlimit auferlegt wurde und dadurch unglaublich viel verloren gegangen ist, aber es war trotzdem ganz in Ordnung.

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Tags: amerika, gewalt, liebe, new york, traumdämonen, träume, traummann   (7)
 

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1.266 Bibliotheken, 15 Leser, 16 Gruppen, 196 Rezensionen

thriller, hypnose, klinik, psychothriller, berlin

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

thriller, theater, schauspieler, julia crouch, lara

Hautnah

Julia Crouch , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 05.10.2012
ISBN 9783548283333
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Ehe von Lara und Markus läuft schon seit Jahren alles andere als gut. Als Markus eine Rolle in einem Theaterstück angeboten bekommt, beschließen Lara und ihre drei Kinder mit ihm nach Trout Island zu reisen und die Ehe zu kitten. Als sie endlich den verschlafenen und scheinbar ausgestorbenen Ort im amerikanischen Bundesstaat New York erreichen, beginnt Lara immer mehr an einer Rettung der Ehe zu zweifeln. Ihr Mann benimmt sich genauso wie vorher, ihre Kinder scheinen immer angespannter zu werden und um sie herum geschehen viele seltsame Dinge. Und bevor Lara sich versieht, wird ihr jahrelanger Traum von einem perfekten Leben zu einem Albtraum, der nicht nur für sie, sondern auch für ihre Familie gefährliche Folgen hat.

Zu allererst möchte ich erwähnen, dass ich das Cover sehr schön und irgendwie passend zu dem Buch finde. Die leuchtend orangefarbenen Ahornblätter sind meiner Meinung nach eine sehr schöne Anspielung auf die Ostküste Amerikas und den Indian Summer, den man dort in seiner Farbpracht bewundern kann. Aber auch, wenn es nach einer richtigen Herbstlektüre aussieht muss ich gleich dazu sagen: Ist sie nicht. Die Handlung spielt im Sommer. Trotzdem eine schöne Idee und ein gelungenes Cover.

Das Buch ist in viele relativ kurze Kapitel aufgeteilt, die sich in einer Seitenanzahl von 5 – ca 40 Seiten bewegt, was das Lesen für mich sehr angenehm gemacht hat. Auch der Schreibstil von Julia Crouch ist relativ gut und flüssig zu lesen. Was mich allerdings gestört hatte waren die Gedankengänge der Hauptdarstellerin Lara, die sich andauernd wiederholten. Diese waren zwar angesichts ihrer Situation plausibel, aber haben sich derart durchs Buch gezogen, dass die ständige Wiederholung irgendwann einfach nur noch langweilte.

Mit den Charakteren konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden. Lara wirkte am Anfang noch sympathisch und aufgrund der jüngsten Ereignisse konnte ich noch richtig mit ihr mitfühlen und ihre Unzufriedenheit verstehen. Doch je mehr man dann über sie las, umso nerviger und anstrengender wurde sie. Irgendwann hatte sie bei mir einen Punkt erreicht, wo ich sie kaum noch wirklich als eine erwachsene Person ernst nehmen konnte. Die Gedankengänge waren immer dieselben und erinnerten eher an einen stark pubertierenden Teenager, als an eine Mutter, die zwar frustriert aber trotzdem irgendwie mit beiden Beinen im Leben steht. Auch ihr Verhältnis zu den Kindern lässt sie unglaubwürdig erscheinen. Einerseits liebt sie angeblich ihre Kinder so sehr, und andererseits bemerkt sie zwar halbwegs das depressive Verhalten von ihrer Tochter, kümmert sich aber nicht weiter darum.
Ihr Mann, Markus, wurde dafür seiner Rolle scheinbar gerecht. Er ist ein unsympathischer Egoist, den seine Familie scheinbar kaum interessiert. Allerdings fand ich, dass er zwischendurch doch mal guten Willen gezeigt hat.
Die Kinder waren sehr durchwachsen. Bei den Zwillingen habe ich mich teilweise ernsthaft fragen müssen, was sie bitte für eine Beziehung zu Lara haben. Besonders die Tochter, die von ihrem doch psychopathischen Zwillingsbruder unterdruckt wird. Auch das Auftreten der beiden finde ich ziemlich seltsam und unglaubwürdig.
Spannend wird es gerade beim Jüngsten. Angeblich noch nicht komplett trocken, aber mit bewundernswert schwankenden sprachlichen Fähigkeiten. Mal bekommt er mit Mühe und Not kurze Sätze zustande oder sagt irgendetwas in einer Art, was seinem angeblichen Alter wirklich entsprechen könnte und zwei Kapitel weiter haut der kleine Mann dann lange Sätze raus, die erwachsener klingen als die seiner Geschwister und zu logisch zur Situation passen.

In dem Buch habe ich viele tolle Ansätze und Ideen gefunden, die schon fast danach geschrieen haben, ein echt guter und spannender Thriller zu werden. So schnell, wie diese vielversprechenden Situationen da waren, gingen sie allerdings auch wieder. Natürlich ungenutzt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die ersten 400 Seiten öfter auf das Cover gucken musste, ob da WIRKLICH „Thriller“ steht und nicht „Familiendrama“. Denn genau das ist es, was„Hautnah“ zum größten Teil eigentlich wirklich bietet. Familiendrama. Sehr sehr viel Familiendrama sogar. Je weiter ich in dem Buch kam, umso frustrierter wurde ich. Als ich schon kurz davor war, eine Vermisstenanzeige schalten zu lassen, um endlich den verschollenen Thrillerteil zu finden, habe ich ihn dann doch noch gefunden. Endlich! Auf den letzten 80 Seiten hatte er sich versteckt. Auch hier wurde ich wieder überrascht, denn es wurde wirklich spannend und teilweise war ich wirklich erschüttert über Laras Schicksal. Tut mir leid, aber bei einem fast 600 Seiten Buch mit gerade mal 80 Seiten Thrilleranteil frage ich mich ernsthaft, ob man hier überhaupt ernsthaft von einem Thriller sprechen darf.

Wie ich bereits sagte: Als Familiendrama mit ein bisschen Spannung wäre es ganz nett gewesen, als Thriller ist es leider eher enttäuschend. Ich hatte mir von „Hautnah“ jedenfalls sehr viel mehr erhofft.

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Tags: amerika, familie, familiendrama, geplatzte träume, new york, ostküste, psychopath, schauspieler, seitensprung, stalkerin, theater   (11)
 

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

island, mord, krimi, prostitution, finanzkrise

Kalter Trost

Quentin Bates , Gabi Reichart-Schmitz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.07.2012
ISBN 9783404166947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Kalter Trost“ ist der Nachfolger von Quentin Bates Krimi „In Eisigem Wasser“ mit der isländischen Ermittlerin Gunna.

Als Svana Giers, ein isländisches It-Girl, erschlagen in ihrer Wohnung gefunden wurde, liegt die Sache scheinbar auf der Hand: Sie wurde von Ómar Magnússon, einem bekannten Kleinkriminellen, ermordet. Gunna und ihre Kollegen von der Kriminalabteilung beginnen mit der Fahndung und müssen feststellen, dass das Verbrechen wesentlich komplexer ist, als sie zuerst angenommen hatten. Aus einem scheinbar einfachen Mord wird schließlich ein gefährliches Gesamtbild aus Korruption, Politik, Macht und sehr viel Geld.

Mir hat „Kalter Trost“ unglaublich viel Spaß gemacht. Quentin Bates hat auf eine sehr interessante und spannende Art die wirtschaftliche Lage Islands und korrupte politische Aktivitäten zu einem wirklich guten Krimi vereint. Der Fall ist verzwickt und ich konnte auf der Suche nach dem Täter mit jeder Seite mitfiebern. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt gut und flüssig durch die Geschichte. Die Handlungsorte sind schön beschrieben und man kann einen kleinen Eindruck erhaschen, wie Island ist.
Jeder Ermittlungstag hat sein eigenes Kapitel bekommen, in dem die Ermittlungen immer mehr angetrieben und komplexer werden, je weiter man kommt. Ich fand es sehr angenehm, dass ich nicht gleich mit unglaublich vielen Fakten „erschlagen“ wurde, sondern das sich die Geschichte mit jedem Kapitel immer mehr aufgebaut hat. So konnte ich mich schon im Vorfeld immer auf das nächste Kapitel freuen. Verschiedene Schicksale werden dargestellt und verflechten sich irgendwann geschickt ineinander.
Das Buch bietet außerdem eine große Vielfalt an unterschiedlichen Personen. Sehr viele verschiedene Charakterzüge sind vertreten und den Ermittlern fehlt es nicht an einer ordentlichen Portion Humor. Die Namen waren für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber stellten kein wirkliches Hindernis dar. Immerhin spielt der Krimi in Island, da sollten die Namen auch isländisch sein.
Besonders ans Herz sind mir die Ermittler gewachsen. Vor allem Gunna ist mit ihrer humorvollen Art sehr sympathisch und lockert das Geschehen auf, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Doch auch die anderen Charaktere sind meiner Meinung nach gut gelungen.
Verwirrend war für mich jedoch die isländische Angewohnheit, jeden mit „du“ anzusprechen. Anfangs gab ich ehrlich gesagt der Übersetzung die Schuld, wurde allerdings später eines besseren belehrt. Gott sei dank :) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es fast das gesamte Buch gebraucht hat, bis ich mich an diese Tatsache gewöhnt habe. Man möge bitte Nachsicht mit mir haben, immerhin war es mein erster Island-Krimi. ;)
Klasse Buch, spannende Geschichte – sehr empfehlenswert!

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Tags: betrug, ermittlung, erpressung, island, korruption, mord, politik, prostitution, wirtschaft   (9)
 

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(171)

261 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 78 Rezensionen

thriller, wassermann, mord, ertrinken, see

Wassermanns Zorn

Andreas Winkelmann ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 17.08.2012
ISBN 9783805250375
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade frisch mit der Polizeiakademie fertig, beginnt Manuela ihr erstes Praktikum in der Abteilung „Mord“. Zusammen mit ihrem neuen Vorgesetzten Eric Stiffler, ein alteingesessenen Macho und erfahrener Ermittler, muss Manuela sich gleich am ersten Tag mit dem Mord an einer Prostituierten befassen. Diese wurde ertränkt und hat eine Nachricht für Stiffler auf dem Bauch. Voller Tatendrang versucht Manuela die Ermittlungen voranzutreiben, bekommt von ihrem mürrischen Vorgesetzten und ihren Kollegen jedoch dauernd Steine in den Weg gelegt. Als Stiffler schließlich auch noch durchdreht, bemerkt Manuela, dass hinter dem Fall weit mehr stecken muss, als Stiffler dem Team weismachen will.

„Wassermanns Zorn“ bietet von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Man wird in die Geschichte hineingeworfen und man muss sich dann jedes Mal aufs Neue zwingen, um das Buch mal eben aus der Hand zu legen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich gut anfreunden. Das Buch konnte ich flüssig und angenehm lesen. Ich persönlich konnte mich bei den ganzen falschen Fährten und Cliffhangern jedenfalls nicht langweilen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und man wechselt sehr häufig zwischen den verschiedenen Protagonisten.
Rückblenden und Erinnerungen sind deutlich gekennzeichnet, was das Lesen noch mal zusätzlich erleichtert. Was mich sehr beeindruckt hat war, dass die Geschichte fast komplett ohne Blut ausgekommen ist.
Gleich zu beginn lernt man einen Großteil der wichtigen Leute kennen. Charakterlich hat man eine sehr bunt gefächerte Truppe und bei dem ein oder anderen hat man das Gefühl, dass die Person eigentlich nur noch durch einen Haufen an schlechten Angewohnheiten zusammengehalten wird. Vom sympathischen Helfer bis zum Ekelpaket war für jeden etwas dabei. Sie wirken allesamt sehr lebendig und ich konnte mich gut auf die meisten von ihnen einlassen. Die verschiedenen Sichtweisen und die kleinen und großen Geheimnisse machten die Geschichte noch zusätzlich interessant. Jeder passte in die Geschichte hinein und jeder war auf seine Art irgendwie wichtig. Und diejenigen, bei denen das scheinbar nicht ganz so zutraf, geben am Ende noch Stoff zum nachdenken. Ich muss an dieser Stelle auch ehrlich gestehen, dass ich vor allem mit einer Person eine gefühlsmäßige Berg- und Talfahrt hatte.

Meiner Meinung nach ist „Wassermanns Zorn“ ein vielseitiger und sehr gelungener Thriller. Er reißt einen mit und lässt einen auch nicht so schnell wieder los - wie der Wassermann selbst. Das Buch gehört jedenfalls zu meinen Jahreshighlights und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Tags: ermittlungen, korruption, mord, norddeutschland, wasser   (5)
 

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91 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, leuchtturm, verlust, http://www.wanderinsel.org/t728f20-menschenhafen-von-john-ajvide-lindqvist-2.html#msg47333, trauer

Menschenhafen

John Ajvide Lindqvist , Paul Berf
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.02.2011
ISBN 9783404165384
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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245 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, rincewind, humor, zauberer

Heiße Hüpfer

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.05.2004
ISBN 9783442442324
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: insel, rincewind, scheibenwelt, zauberer   (4)
 

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212 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, tiffany weh, hexen, terry pratchett

Der Winterschmied

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.10.2008
ISBN 9783442468393
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: hexen, kobolde, scheibenwelt, winterschmied   (4)
 

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200 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, scheibenwelt, humor, golem, stadtwache

Hohle Köpfe

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.02.2003
ISBN 9783442453986
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: ahnk-morpork, golem, scheibenwelt, wächter   (4)
 

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90 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

scheibenwelt, rincewind, musik, cohen der barbar, tod

Rollende Steine/Echt zauberhaft

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.02.2009
ISBN 9783442134410
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: ankh-morpork, gevatter tod, graue horde, musik, rincewind, scheibenwelt, zauberer   (7)
 

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(133)

273 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, humor, zeitung, ankh-morpork

Die volle Wahrheit

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst , Michael Ballauff
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.04.2003
ISBN 9783442454068
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: ankh-morpork, lipwick, scheibenwelt, zeitung   (4)
 

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259 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 5 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, hexen, humor, oper

Mummenschanz

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.06.2002
ISBN 9783442452606
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: ankh-morpork, hexen, opernhaus, phantom der oper, scheibenwelt   (5)
 

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, high fantasy, dämonen, götter, magie

Die schimmernde Stadt

David Eddings , Lore Straßl
Flexibler Einband: 633 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 28.04.1998
ISBN 9783404203314
Genre: Fantasy

Rezension:

David Eddings „Die schimmernde Stadt“ ist der erste Teil der Tamuli-Saga um Ritter Sperber und ist eine Fortsetzung der „Elenium“-Triologie

Das tamulische Imperium ist dem Untergang nah. Wiederauferstandene Sagenhelden der verschiedenen Völker, untote Armee und allerlei Sagengestalten treiben auf dem gesamten Kontinent Daresien ihr Unwesen und machen dem Kaiser immer mehr zu schaffen. Ihm bleibt nur noch eine Möglichkeit: Ritter Sperber möglichst unauffällig um Hilfe zu bitten. Problem ist jedoch, dass Ritter Sperber praktisch auf der anderen Seite der Welt lebt, auf dem Kontinent Eosien.
Als der kaiserliche Hilferuf endlich bei Ritter Sperber ankommt, beschließt er, zusammen mit seiner Ehefrau, der Königin von Eosien, und einer größeren Schar von Ordensrittern, dem Kaiser zu helfen. Als königlicher Staatsbesuch getarnt machen sie sich auf den Weg nach Tamuli. Denn auch in Eosien sind einige der seltsamen Fälle aufgetreten, von denen der Botschafter bereits berichtete. Und so beginnt die Reise, auf der allerhand möglicher und unmöglicher Gefahren auf die Ritter und Königin warten.

Im Großen und Ganzen habe ich „Die schimmernde Stadt“ sehr gerne gelesen. Es gab sehr viele witzige Dialoge und Situationen, bei denen ich immer wieder lachen musste. Ob es nun die sehr unkönigliche Art von Königin Ehlana war, die unverblümte Kinderehrlichkeit der Prinzessin, oder die sarkastischen Bemerkungen von Sperberts Ordensfreunden. Man wird mit sehr viel Witz unterhalten.
Der Schreibstil war in Ordnung. Wer auf eine detaillierte Landschaft hofft, wird wahrscheinlich enttäuscht werden, da in dem Buch sehr viel geredet wird. Daher rückt die Landschaft und der Weg nach Tamuli selbst recht weit in den Hintergrund. Da man sich auf der Reise aber sehr mit den aktuellen Problemen auseinander setzt, fiel es mir persönlich erst gegen Ende des Buches auf, dass ich von dem daresischen Kontinent nicht wirklich viel mitbekommen habe. Im Grunde hat man gar keine Zeit, über so was nachzudenken.
Was mich ein kleinwenig gestört hat, war ab und dann der Sprachwechsel an sich. Mal klang es étwas mittelalterlich angehaucht und dann wieder ziemlich normal.
Bei den Charakteren habe ich mir zwischendrin innigst ein Personenregister herbeigewünscht, da ziemlich viele Charaktere mit auf die Reise gehen und ein recht großer „Kernteil“ immer fröhlich am diskutieren und Planen ist. Klar hat man die irgendwann alle drauf, aber gerade am Anfang ist das sehr verwirrend und schwierig gewesen. Man bekommte alle möglichen Arten von Charakteren und Eigenheiten geboten und viele der Charaktere sind schon alleine wegen ihren Späßen sehr sympathisch.
Auch wenn die Tamuli-Saga eine eigenständige Trilogie ist, gibt es in dem Buch sehr oft Anspielungen auf die „Elenium“-Triologie, die der Vorgänger zu der Tamuli-Saga war. Ich kenne sie leider selber nicht. Das meiste kann man sich aber selber zusammenbasteln oder einfach hinnehmen. Leider macht es aber schon neugierig, was davor denn nun gewesen war, denn immerhin wird zum zweiten Mal drauf angespielt, verdammter Mist noch mal grins Nein, ernsthaft jetzt. Es ist wohl ganz nett und teilweise auch hilfreich, wenn man die Vorgänger gelesen hat, aber man kann sie auch recht gut ohne lesen, sofern einen die Andeutungen nicht wirklich etwas ausmachen.
Wer auf Fantasy mit viel Witz steht, dürfte mit diesem Buch bestens unterhalten werden.

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Tags: götter, legenden, magie, reise, ritter, sagenhelden, trolle   (7)
 

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199 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

indien, familie, liebe, kerala, geschwister

Der Gott der kleinen Dinge

Arundhati Roy ,
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei btb, 01.05.1999
ISBN 9783442724680
Genre: Romane

Rezension:

In dem Buch „Der Gott der kleinen Dinge“ wird auf poetische Weise davon erzählt, dass es nicht nur alleine große, bedeutende Ereignisse zählen. Schon die kleinsten Dinge können das Leben bereits verändern.

Rahel kommt nach vielen Jahren aus Amerika zurück nach Indien, um ihren Bruder zu sehen, der als kleiner Junge zu seinem Vater ziehen musste. Dabei erinnert sie sich zurück an die Zeit, als sowohl ihr Bruder als auch ihre Mutter mit in dem Familienhaus in Ayemenem gelebt haben. Die Feindschaften innerhalb der Familie und der Tod ihrer englischen Cousine zerstört mehr als nur ein Leben und hinterlässt noch bis in die Gegenwart seine Spuren.

Indien wird wundervoll mit all seinen schönen und auch schonungslos mit seinen schlechten Seiten beschrieben. Die Landschaft, der Alltag und die Struktur einer indischen Familie, viele Kleinigkeiten aus der Kultur und sogar ein wenig von der Sprache habe ich sehr interessiert in mich aufgesaugt. Falls man mehr über das Leben in Indien lernen möchte und einen kleinen Einblick in das Kastensystem Indiens mit der dortigen Meinung über „Unberührbare“, die unterste Kastenschicht, erfahren möchte, wird man gewiss einige Freude an dem Buch haben.
Leider war ich ansonsten eher enttäuscht. Sprachlich war das Buch nett und anspruchsvoll geschrieben und hatte teilweise schöne Metaphern. Die Handlung ließ dafür allerdings zu Wünschen übrig. Viele Dinge wurden in der Geschichte angerissen, ohne dass sie wirklich weiterverfolgt wurden oder wurden einfach mit vagen Andeutungen abgetan. Unwichtige Details wurden unnötig aufgebauscht und in die Länge gezogen, während scheinbar wichtige Dinge einfach sträflich vernachlässigt wurden. Meiner Meinung nach war es oft ziemlich oberflächlich, was ein richtiges eintauchen in die Geschichte für mich praktisch unmöglich gemacht hat.
Zu Beginn des Buches hat es mir gefallen, dass die Geschichte in zwei Verschiedenen Zeiten erzählt wird. Einmal in der Gegenwart, wo die Zwillinge Esta und Rahel schon lange erwachsen sind und einmal ihre Kindheitserinnerungen an die Familie, die Schicksalsschläge und das Leben in Ayemenem. Die Idee hat mir am Anfang sehr gefallen, doch leider machte es die Geschichte im laufe der Handlung unnötig kompliziert und verworren. Auch die Reihenfolge, in der die Geschehnisse erzählt werden, wird meiner Meinung nach immer unlogischer und teilweise schwer nachzuvollziehen.
Gelungen fand ich dafür Esta und seine Zwillingsschwester Rahel. Beide sind sehr liebenswert und bestechen vor allem mit ihrem Charme und ihrer Welt der Kinderlogik.
Im Großen und Ganzen leider ziemlich enttäuschend. Der Gedanke an Abbrechen war sehr verlockend und die Quälerei groß. Schade :(

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Tags: drama, familie, indien, kasten, kastensystem, kindheitserinnerungen, klassenunterschied, liebe, zwillinge   (9)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Klingen der Macht

Mark Chadbourn
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 12.09.2005
ISBN 9783442243525
Genre: Fantasy

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

erziehung, kinder, hörbuch

Warum unsere Kinder Tyrannen werden

Michael Winterhoff
Audio CD
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 19.01.2009
ISBN 9783579076256
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: erziehung, hörbuch, kinder   (3)
 

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

zamonien, abenteuer, fantasy, blaubär, humor

Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär

Walter Moers , Dirk Bach (Sprecher)
Audio CD: 1.095 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 07.01.2011
ISBN 9783821854236
Genre: Fantasy

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(54)

69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

zamonien, hildegunst von mythenmetz, hörbuch, humor, buchhaim

Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers , Dirk Bach
Audio CD
Erschienen bei HörbucHHamburg, 09.10.2008
ISBN 9783899038088
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch Dirk Bach wird das Hörbuch "Die Stadt der Träumenden Bücher" zu einem echten Abenteuer. Auch wenn ich Dirk Bach vorher nicht wirklich mochte, muss ich sagen, dass er sich für Hörbücher gut eignet und bei diesem mit Herz und Seele dabei war. Es hat Spaß gemacht, auf diese Art Hildegund von Mythenmetz auf seiner Reise durch Buchheim und die Katakomben zu begleiten.

Die Geschichte selber ist super. Einmal in Buchheim angekommen (was nicht sehr lange dauert) befindet man sich in einer Stadt, die von Verlegern beherrscht, Dichtern, Büchern und Bücherfreunden bevölkert und von Korruption heimgesucht ist. Hildegunst, der junge Dichter, rauscht auf seiner Suche nach dem brilliantesten Dichter Zamoniens von einem Abenteuer ins andere und lässt den Zuhörer nur ungern wieder aus seinem Bann. Das Gesamtpaket ist einfach nur klasse.

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Tags: bücher, dichter, hörbuch, humor, zamonien   (5)
 

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(135)

199 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

behinderung, internat, jugend, sex, freundschaft

Crazy

Benjamin Lebert
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.10.2009
ISBN 9783570305805
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: behinderung, freundschaft, internat, jugend, leben, pubertät   (6)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

thriller, spannend, gegenwart, fantasy, usa

Forever Odd.

Dean Koontz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bantam Books, 03.07.2006
ISBN 9780007196999
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(834)

1.451 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 75 Rezensionen

drogen, berlin, prostitution, jugend, entzug

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Christiane F.
Flexibler Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Gruner + Jahr, 01.01.1993
ISBN 9783570023914
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags: berlin, drogen, entzug, prostitution, sucht   (5)
 

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(19)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

kater, australien, buddhismus, familie, brustkrebs

Kater mit Karma

Helen Brown , ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 27.08.2012
ISBN 9783552061934
Genre: Romane

Rezension:

„Kater mit Karma“ ist nach „Cleo“ das zweite autobiographische Buch von Helen Brown.
Zusammen mit ihrem Mann Philip und ihren beiden Kindern
Lydia und Katherine lebt sie in Melbourne, Australien. Inmitten der
Hochzeitsvorbereitung für ihren Sohn Rob und den Stress um ihre Tochter Lydia,
die buddhistische Nonne werden möchte und nach Sri Lanka geht, bekommt Helen
bei einer Routineuntersuchung eine erschreckende Diagnose. Sie hat Brustkrebs. Und
wie das Leben nun mal so spielt, geschieht in all dem Chaos auch noch etwas Unvorhergesehenes.
Ein kleiner Kater zieht nach Helenas Operation in den Haushalt. Und dieser
Kater ist in jedem Bereich ziemlich außergewöhnlich und leider auch ziemlich
eigensinnig.

Das Buch hat mir sehr richtig Spaß gemacht. Man ist nicht
einfach nur Teil in Helenas Alltag, sondern man wird auch emotional
angesprochen. Sie besitzt eine schöne Art und Weise, wie sie den Lesern ihre Gefühle,
Familie und die eigensinnige Katze nahe bringt. Man begleitet Helen durch die
Zeit, in der sie mit dem Brustkrebs und der Genesung zu kämpfen hat und lernt
außerdem noch ein wenig über den Buddhismus und Sri Lanka. Ihr verrückter, aber
unglaublich liebenswerter, Kater sorgt für einige Lacher und viele Schmunzler
und lockert das Buch noch mal ein wenig mehr auf.

Was mir dazu besonders gut gefallen hat, waren die leicht
philosophischen Einwürfe, die öfter mal durch Helens Tochter Lydia und ihr momentanes,
für die Familie eher befremdliches, Leben ausgelöst wurde.

Auch wenn ich das das Buch über Cleo nicht gelesen habe,
kann ich den Worten der Wahrsagerin aus Sri Lanka nur Recht geben, das Buch
bringt wirklich Sonne in das Leben des Lesers und ist sehr empfehlenswert.

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Tags: buddhismus, familie, kater, krebs   (4)
 

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

steampunk, katie macalister, luftschiff, krieg, liebe

Steamed

Katie MacAlister , Theda Krohm-Linke , Theda Krohm-Linke
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.09.2011
ISBN 9783802584305
Genre: Fantasy

Rezension:

Steamed ist ein Buch, das einen sehr interessanten Klappentext besitzt und auch eine sehr gelungene Beschreibung. Auch das Cover ist meiner Meinung nach wirklich schön geworden. Leider habe ich damit aber auch schon alle positiven Dinge erwähnt, die es über das Buch zu sagen gab.

Mit der Empfehlung, dass es das beste Steampunkbuch sein soll, bin ich voller Erwartung rangegangen und wurde bitter enttäuscht. Davon mal abgesehen, dass pure Liebesgeschichten sowieso nicht meins sind, hat man von dem Steampunk nur am Rande mitbekommen. Nämlich auf den kurzen Momenten, wo die beiden Hauptcharaktere wirklich mal voneinander losgekommen sind, oder es geschafft haben, mal für längere Zeit aus dem Bett zu kommen. Die Charaktere sind sehr flach und auch bei den Dialogen hatte ich andauernd das Gefühl, dass sie andauernd nur das selbe erzählen. Octavias Meinung und Gedankengänge, die mal nicht mit Jack oder Sex zu tun hatten, waren total verworren und widersprüchlich. Paradebeispiel dürfte dafür wohl ihre Vergangenheit sein, über die sie mehrmals ihre Meinung änderte und dann, suprise suprise, kam die große Überraschung. Auch Jack löste in mir nur das Gefühl aus, dass ich ihn schütteln und anschreien anstatt dahinschmelzen möchte. Seltsamerweise gesehen auch immer wieder viele seltsame Zufälle, welche die verschiedenen Gefahren und Situationen für Octavia und Jack immer wieder zum guten Ausgehen lassen. Immer kommt irgendwer in letzter Sekunde zur spektakulären Rettung oder genau in diesem Moment hatte man einfach unbeschreibliches Glück. Tut mir leid, aber irgendwann ists dann doch zuviel des Guten.

Wer Liebesgeschichten mag, und den extreme Meinungsänderungen und zuviele seltsame, aber glücklich endende Zufälle nichts ausmacht, der sollte mit dem Buch durchaus Spaß haben können.

P.S. Es tut mir leid, dass ich nicht näher auf meine Meckerpunkte eingehen kann, ohne zuviel von dem Inhalt zu spoilern. Hoffe, man kann meinen Unmut trotzdem nachvollziehen.

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Tags: katie macalister, krieg, liebe, luftschiff, lyx   (5)
 

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steampunk, london, viktorianisches zeitalter, agentin, fantasy

Books & Braun

Pip Ballantine , Tee Morris , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.06.2012
ISBN 9783802586439
Genre: Fantasy

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goethe, klassiker, faust, drama, mephisto

Faust

Johann Wolfgang von Goethe
Flexibler Einband: 214 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.01.1986
ISBN 9783150000021
Genre: Klassiker

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