ElizaBeth97

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301 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

solitaire, jugendbuch, alice oseman, depression, jugendroman

Solitaire

Alice Oseman ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423761192
Genre: Jugendbuch

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(394)

803 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

liebe, drogen, krankheit, sabine schoder, jay

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783733501518
Genre: Jugendbuch

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(1.424)

2.431 Bibliotheken, 32 Leser, 5 Gruppen, 233 Rezensionen

selection, casting, kiera cass, liebe, prinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Kiera Cass , Susann Friedrich , Lisa-Marie Rust
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.07.2015
ISBN 9783737352246
Genre: Jugendbuch

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(1.691)

2.464 Bibliotheken, 27 Leser, 6 Gruppen, 232 Rezensionen

liebe, selection, dystopie, rebellen, kiera cass

Selection - Der Erwählte

Kiera Cass , Susann Friedrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 19.02.2015
ISBN 9783737364980
Genre: Jugendbuch

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(1.840)

2.756 Bibliotheken, 27 Leser, 3 Gruppen, 160 Rezensionen

casting, liebe, selection, prinz, dystopie

Selection - Die Elite

Kiera Cass , Susann Friedrich
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783733500955
Genre: Jugendbuch

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(89)

164 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

klassiker, südstaaten, rassismus, usa, to kill a mockingbird

To Kill A Mockingbird

Harper Lee
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arrow, 04.06.2015
ISBN 9781784752637
Genre: Romane

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(158)

337 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

ostsee, meer, liebe, ahrenshoop, kunst

Das Meer in deinem Namen

Patricia Koelle
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.05.2015
ISBN 9783596031887
Genre: Romane

Rezension:

Das Meer in deinem Namen
von Patricia Koelle
http://www.amazon.de/Das-Meer-deinem-Namen-Unterhaltung/dp/3596031885/ref=sr_1_1_twi_pap_2?s=books&ie=UTF8&qid=1441646881&sr=1-1&keywords=das+meer+in+deinem+namen+patricia+koelle

544 Seiten, erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag und erhältlich für 9,99€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 4,5 von 10 Punkten
Schreibstil: 3,5 von 10
Insgesamt: 3,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In diesem Buch geht es um Carly, die bei ihrer Tante Alissa aufgewachsen ist und von ihr in frühester Kindheit die Angst vor dem Meer übernommen hat. Nun, nachdem sie ihren Job als studentische Hilfskraft verloren hat und schier verzweifelt bei der Aussicht, nicht nur keine Arbeit zu finden, sondern zukünftig auch ohne ihre heimliche Liebe arbeiten zu müssen, bietet ihr eben diese (ihr ehemaliger Professor Thore) eine kurzzeitige Beschäftigung an: Sie soll vier Wochen lang an der Ostsee das Haus einer Verstorbenen aufräumen und für einen neuen Besitzer fertigmachen. Als sie dort ankommt, irritieren sie neben dem Kampf zwischen der Angst vor dem Meer und der Sehnsucht, die sie gleichzeitig dafür empfindet, auch das Gefühl, in dem Haus der alten Dame, die sie vorher nie gesehen hat, heimisch zu sein.
Zuerst dachte ich, dieses Buch könnte eine gute, frische, leichte Sommerlektüre sein, und würde durch den Aspekt, dass Carly sich irgendwie seltsam zuhause fühlt, auch noch interessant oder spannend. Falsch gedacht.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin, während Carly vermeintliche Hürden zu überwinden hat, und interessierte es mich zu Anfang, warum sie sich dem Haus so verbunden fühlt, so ist dieses Gefühl von Langeweile und Gleichgültigkeit abgelöst worden. In diesem Buch hatte nämlich so viel „Bedeutung“, dass es mir viel zu schnell zum Hals heraushing.
Obwohl die Protagonistin auch manchmal traurig ist oder sein sollte, fühlt sich die Geschichte permanent an, als würde jemand jauchzend über eine Blumenwiese hüpfen, alle sind immer fröhlich, immer freundlich, überall herrscht Harmonie und über 500 Seiten lang suchte ich nach ein bisschen Realismus. (Ich habe ihn bis zuletzt nicht gefunden.)
Carly war mir vermutlich aufgrund ihres Alters anfangs einigermaßen sympathisch, wobei ich ihre Liebe zu ihrem Professor nicht wirklich verstanden habe. Im Laufe der Zeit wird sie dann immer sentimentaler, alles, was sie tut, hat Bedeutung, und sie fühlt sich zunehmend Henny (die Dame, der das Haus gehört hat) „seltsam nahe“ und sie spürt ihre Anwesenheit und denkt irgendwie, sie kennt sie. Das wäre ja alles kein Problem, wenn es nicht immer, immer wieder in genau denselben Worten betont wird. Ich habe das Gefühl, hätte man die Wiederholungen von sowas rausgestrichen, wäre das Buch gut 100 Seiten kürzer. Was definitiv nicht geschadet hätte.
Die anderen Charaktere verschwammen schon nach kurzer Zeit zu einem fröhlichen, zum Teil „poetisch“ veranlagten Einheitsbrei, allein Ralph, Carlys großer Bruder, war ein Lichtblick, der dann aber ja auch dem Optimismus zum Opfer fällt.
Thore, den Professor von Carly, konnte ich überhaupt nicht leiden, was relativ komisch ist, weil die Hauptfigur ihn ja liebt. Aber seine ganze Art ging mir auf den Keks, besonders, dass er zu wissen schien, dass er Carly sehr gut überreden kann und dass er sich herzlich wenig für Sachen interessiert, die ihm zwar egal sind, aber anderen Leuten ganz und gar nicht. In solchen Momenten fand ich ihn egoistisch, wenn nicht gar rücksichtslos.
Es gibt natürlich noch andere Figuren, aber da ich sie schon oben den „fröhlichen Einheitsbrei“ genannt habe, hoffe ich, das reicht als Beschreibung.
Fand ich den Schreibstil zu Beginn noch gut, fiel mir bald auf, wie gezwungen poetisch und gekünstelt es an vielen Stellen klang. Abstruse Vergleiche und Metaphern, die wohl besonders und andersartig sein sollten, störten mich in meinem Lesefluss und kamen außerdem so oft vor, dass ich bald die Nase voll davon hatte. Ab und zu wurde der Stil dann nämlich auch einigermaßen umgangssprachlich und dieser ständige Wechsel zwischen „versucht bedeutungsvoll“ und „annähernd normal“ strengte mich bald nur noch an.
In einigen Szenen sah ich eine Chance, dass man das wirklich als ein wenig bedeutungsvoll auslegen könnte, aber diese Dinge wurden dann einfach plump hingeschrieben, statt sie zwischen den Zeilen stehen und den Leser etwas nachdenken zu lassen.

Alles in allem mochte ich das Buch überhaupt nicht. Ich habe mich durch die knapp 550 Seiten gequält, aber wer seichten, gekünstelt poetischen und unrealistischen Frauenkitsch mag, der kann sich das Ganze ja mal angucken. Mich hat es definitiv nicht überzeugt.

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(2.808)

4.154 Bibliotheken, 44 Leser, 10 Gruppen, 395 Rezensionen

selection, liebe, dystopie, prinz, kiera cass

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783737361880
Genre: Jugendbuch

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(595)

1.112 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 181 Rezensionen

magie, magisterium, cassandra clare, fantasy, holly black

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.11.2014
ISBN 9783846600047
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

götter, tag und nacht, science fiction

Dunkelwärts

Ulf Fildebrandt
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei scholz film fernseh ABC Fachverlag, 12.11.2014
ISBN 9783956480775
Genre: Fantasy

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(162)

383 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

fantasy, auri, unterding, kvothe, rothfuss

Die Musik der Stille

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Marc Simonetti
Fester Einband: 173 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.11.2015
ISBN 9783608960204
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Musik der Stille
von Patrick Rothfuss
http://www.amazon.de/Die-Musik-Stille-Patrick-Rothfuss/dp/3608960201/ref=sr_1_1_twi_2?s=books&ie=UTF8&qid=1425497883&sr=1-1&keywords=die+musik+der+stille

173 Seiten, erschienen im Klett-Cotta-Verlag, erhältlich für 17,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 8 von 10 Punkten
Schreibstil: 9,5 von 10
Insgesamt: 8,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Wäre dieses Buch nicht von meinem Lieblingsautoren, hätte ich gar nicht in Betracht gezogen, dieses Büchlein zu kaufen. Ich meine, ungefähr einen Euro für zehn Seiten!? Wirklich!? Ist das aus Gold oder so? Aber - ich habe es letztendlich gar nicht gekauft. Ich habe es auf lovelybooks gewonnen, und selten habe ich mich so über einen Gewinn gefreut wie diesen. (Auch wenn ich mir das Buch eh gekauft hätte… naja. Geldbeutel geschont, das Buch konnte gar nicht auf dem Stapel ungelesener Bücher landen und mein Glück hat bewiesen, dass es noch existent ist, Halleluja!)
Zuerst mal: Das Cover ist doch wunderschön, oder? Ich liebe alle Cover der Königsmörderchronik, aber blau ist meine Lieblingsfarbe, und deshalb finde ich das hier nochmal toller!
Erstmal habe ich – ihr werdet es nicht glauben, aber es ist so! – nicht viel oder besser, gar nichts von dem Buch erwartet. Es ist eine Geschichte über Auri, ein seltsames Mädchen, das eine Nebenrolle in „Der Name des Windes“ und Folgebänden einnimmt und deren Auftritte ich höchst seltsam, wenn nicht sogar verstörend (und dadurch manchmal langatmig) fand. Ich habe lediglich gehofft, etwas mehr über Auri zu erfahren, über ihre Beweggründe, die Dinge so zu sehen und zu tun, wie sie sie sieht und tut, warum sie so ist, wie sie ist eben. Über das „Warum“ habe ich praktisch nichts erfahren, das mal vorneweg. Trotzdem fand ich das Buch – wie ihr an der Bewertung sehen könnt – ziemlich gut.
Zum Inhalt kann man nicht viel schreiben, nur, dass der Leser quasi einige Tage mit Auri verbringt, an denen sie mehr oder weniger viel tut. Sie läuft im Unterding herum, entdeckt Sachen, geht durch Krisen unterschiedlichster (und außergewöhnlichster!) Art und macht „alles so, wie es sich gehört“. (So oder ähnlich findet man tatsächlich Sätze im Buch.)
Viele würden sagen, in dem Buch passiert wenig, zu wenig. Das hätte ich – hätte ich die Einstellung vom Anfang die ganze Lektüre hindurch beibehalten – wohl auch gesagt. Aber irgendwie habe ich es geschafft, oder das Buch hat mich dazu gebracht, ich weiß nicht genau, das muss vermutlich von beiden Seiten kommen, mich in diese spezielle „Stimmung“ zu bringen, die so eine Geschichte erfordert und auch fördern will. Obwohl man nicht das Gefühl hat, dass der Autor hier durch die Story unterhalten will (sie ist halt echt völlig anders als der „Standard“), genießt man wenigstens den Schreibstil und den auch von Anfang an. Aber zu dem später, ich versuche jetzt mal zu erklären, was man beim Lesen dieses Buches fühlt (wünscht mir Glück, das wird schwer!).
Normalerweise finde ich ein Buch, dessen Protagonist ich nicht verstehe, nicht gerade toll. Mir ist das dann alles zu weit entfernt, zu ungreifbar, zu belanglos. Hier jedoch hat man das Gefühl, man betrachte Auri wie einen Stern: Weit weg, unnahbar, nicht interessiert am Beobachter. Und dadurch irgendwie wunderschön funkelnd und schillernd, beeindruckend durch ihre absolute Andersartigkeit.
Ich hatte zum Teil Mitleid mit ihr, weil sie offenbar ziemlich „geistig zerrüttet“ ist, aber habe mir zum Teil auch gewünscht, die Dinge so sehen zu können, wie sie sie sieht. Wenn ein Gegenstand „voller Liebe und Herzensgüte“ ist und sie verzweifelt nach einem geeigneten Platz für dieses Ding sucht, kommt das zum einen völlig geistesgestört rüber, zum anderen habe ich persönlich mich aber auch gefragt, wie es wäre, die Welt so zu sehen. Und am Ende war ich – zu meinem eigenen Erstaunen – wirklich entsetzt, als etwas Bestimmtes passiert ist, das mich normalerweise nicht einmal zum Blinzeln gebracht hätte. Zu einigen Gegenständen baut man hier wirklich Beziehungen auf, und das, denke ich, ist Kunst.
Kunst ist auch die Art, wie das Buch geschrieben ist und der Stil hätte absolut zehn Punkte verdient, wären nicht einige kleine Wörter gewesen, über die ich beim Lesen gestolpert bin und die mir irgendwie unpassend erschienen (einmal zum Beispiel „picobello“, „So ist das halt.“ et cetera). Es sind wirklich winzige Sachen, die mich irritierten, aber genug um einen halben Punkt abzuziehen.
Ansonsten ist der Schreibstil einfach fantastisch mit seinen Wortwahlen und -spielen, wäre das Buch anders geschrieben, hätte es mir hundertprozentig nicht so gut gefallen.
Durcheinandergebracht haben mich ein wenig die vielen Namen für die offenbar zahllosen Orte im Unterding, aber damit kommt man klar, genauso mit den Namen einiger Substanzen oder ähnlichem, die man (oder nur ich?) nicht kennt/kenne.
Viele beklagen sich auch über die ständige Wiederholung von Auris Waschungen, mir wurde es ab und zu zwar auch etwas zu oft erwähnt, aber irgendwann begreift man, dass das Auris Konstanten sind, die sie offenbar braucht und „findet sich damit ab“, wobei das negativer klingt, als es ist. (Das mit der „Konstante“ ist jetzt meine Theorie, wenn der Autor etwas anderes damit vermitteln wollte, tuts mir leid.)
Die Bilder im Buch fand ich zu Anfang etwas vage, gegen Ende hin wurden sie aber wunderschön und die Vor- und Nachbemerkung des Autors habe ich schlichtweg geliebt. Da erklärt er auch, dass diese Geschichte nicht etwas für jedermann ist, sondern vielmehr „für die leicht angeknacksten Leute da draußen“.

Also, wenn ihr „leicht angeknackst“ seid oder auch nur wunderschöne Sprache mögt, dann solltet ihr mal reinlesen. Allerdings wäre es von Vorteil, wenn ihr die anderen Bücher von Rothfuss, „Der Name des Windes“ und „Die Furcht des Weisen“ Band 1 und 2 schon kennt, sonst seid ihr heillos verwirrt und findet das Buch vermutlich ätzend. Und: Ihr müsst euch darauf einlassen, ganz wichtig, und nicht zu viel erwarten! Es ist eben wirklich was komplett anderes!

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(360)

705 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 154 Rezensionen

zeitreise, liebe, zeitreisen, zeitsplitter, dystopie

Zeitsplitter - Die Jägerin

Cristin Terrill , Barbara Imgrund
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Boje, 14.02.2014
ISBN 9783414823908
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(54)

81 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, thriller, zwillinge, astronomie, psychothriller

Schattenzwilling

Katrin Bongard , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 272 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783841502797
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schattenzwilling
von Katrin Bongard
http://www.amazon.de/Schattenzwilling-Katrin-Bongard/dp/3841502792/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1410260752&sr=1-1

272 Seiten, erschienen im Oetinger Taschenbuch Verlag, erhältlich für 12,99€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 4 von 10
Schreibstil: 6,5 von 10
Insgesamt: 4,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In „Schattenzwilling“ geht es um Teresa, die vor zwei Jahren in Adrian verliebt war, der aber nach einem Unfall, bei dem er schwer verletzt und an den Rollstuhl gefesselt wurde, sich nicht mehr gemeldet hat. Jetzt kommt er mit seinem Vater und seinem Zwillingsbruder wieder zu Besuch, und Teresa ist verwirrt, weil sie nun offenbar Gefühle für Kai, den gesunden Bruder von Adrian, empfindet. Und sie fragt sich, ob sie sich irrt oder die Zwillinge vielleicht getauscht haben... ein „gefährliches“ Verwirrspiel beginnt, zumindest sagt das der Klappentext. Von der anderen Liebesgeschichte im Buch wird hinten kein Sterbenswörtchen erzählt, obwohl mir die am besten an der Story gefallen hat. Das sollte ich erklären.
Nach den ersten dreißig, vierzig Seiten war ich begeistert von dem Buch, und da waren die Zwillinge noch gar nicht auf der Bildfläche erschienen. Wäre vielleicht auch besser gewesen, sie wären ganz weggeblieben, auch wenn das Buch dann komplett seinen Sinn verloren hätte. Es hatte – für mich – auch so wenig. Am Anfang gelang es mir gut, mich in die Hauptfigur hineinzuversetzen, und die Situationen waren gut und nicht zu ausschweifend erzählt. Sobald aber dieses „Verwirrspiel“ begann, war ich nur noch verwirrt. Nicht, so wie es sein sollte, nämlich, dass man wissen will, wer der Zwillinge jetzt ein falsches Spiel spielt, sondern einfach so ein „Ähm, wieso das jetzt? Habe ich was verpasst? Wie kommt Teresa da drauf? Und was zum Henker hat das hier überhaupt für einen Sinn?“.
Es war nie bedrohlich (außer am Ende, da habe ich schon kurz mitgefiebert bis es wieder so… seltsam wurde), sondern kam mir eher albern vor, ich habe Teresas Hin und Her nicht so richtig verstanden und ihre Angst nicht wirklich fühlen können, weil es mir, wie gesagt, zu albern war. Vielleicht hätte ich mir selbst mehr Gedanken machen und eigene Theorien entwickeln müssen, aber dazu wurde ich nicht wirklich angeregt. Nach der Lektüre hatte ich immer noch nicht das Gefühl, einen der Zwillinge auch nur ansatzweise zu kennen, und das ist für mich ein großes Manko, und wenn das Absicht war, so war es ziemlich ungeschickt angestellt. Außerdem kann ich vor niemandem Angst haben der mir nicht real vorkommt, und die Zwillinge haben sich so absurd verhalten oder zumindest hat es sich so ‚angelesen‘, dass für mich das gar nicht infrage kam.
Manche Situationen wurden mir einfach so vor den Latz geknallt, ohne Erklärungen oder Gedanken oder ähnliches seitens der Hauptfigur, und irgendwann war nur noch der leicht zu lesende Stil eine Freude. Und, wie gesagt, die Situationen mit Pablo. Und vielleicht Jasper, der Bruder von Teresa.
Das Ende brachte auch keine Aufklärung, sondern nur noch ein paar… weitere Versuche, den Leser zu entsetzen (nicht so gelungen, weil der Sinn dahinter komplett gefehlt hat).
Insgesamt haben mir die ‚Abgründe‘ gefehlt, die sich ja bei (Spoiler!) geistigen Erkrankungen oder Drogenkonsum oder was das jetzt gewesen sein soll auftun, sie wurden meiner Meinung nach nicht ausreichend realistisch dargestellt und einfach als Mittel zum Zweck benutzt, ein bisschen „Spannung“ zu erzeugen.
Nicht gelungen. Leider. Denn die Idee ist interessant, nur die Umsetzung… naja. Definitiv nicht mein Fall.

Zu empfehlen ist das Buch Leuten, die vielleicht gerne etwas abgedrehtere (und leicht sinnfreie) Geschichten lesen, die ein bisschen Verwirrung und Unklarheit beim Lesen nicht stört. Die 4,5 Punkte gibt’s eigentlich nur wegen dem Stil (auch die Dialoge sind gut) und der realistischen Situationen, wie der Story mit Pablo. Definitiv nicht wegen dem Hauptthema, dem Verwirrspiel der Zwillinge. Wer darauf aus ist, sollte zu anderen ähnlichen Büchern greifen.

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385 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

sekte, gated, weltuntergang, dystopie, amy christine parker

Gated - Die letzten 12 Tage

Amy Christine Parker , Bettina Münch
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2014
ISBN 9783423760980
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gated – Die letzten 12 Tage
von Amy Christine Parker
http://www.amazon.de/Gated-Die-letzten-Tage-Roman/dp/3423760982/ref=tmm_hrd_title_0?ie=UTF8&qid=1410224598&sr=1-1

336 Seiten, erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag, erhältlich für 16,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 8,5 von 10
Schreibstil: 8 von 10
Insgesamt: 8,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Als ich das Buch in die Hand genommen habe, dachte ich, mich würde eine ganz normale Dystopie im Stile Panems oder der „Bestimmung“ erwarten. Fehlanzeige. Das Buch ist so erschreckend realistisch, dass ich es wirklich ab und zu beiseitelegen und mich daran erinnern musste, dass mir sowas Gott sei Dank nicht (mehr) passieren kann. Aber von vorne.
Die Geschichte handelt von Lyla, einer siebzehnjährigen Amerikanerin, die seit… lasst mich nicht lügen… ich glaube, ihrem achten Lebensjahr in einer bewachten ‚Vorstadtsiedlung‘ lebt. Haha, ja genau. Ich denke, ich spoilere nicht, wenn ich sage, es ist eine Sekte höchsten Grades, denn das wird jedem mit gesundem Menschenverstand spätestens nach fünfzig Seiten klar. Lyla begreift das allerdings erst langsam, als sie sich in einen Jungen ‚von außerhalb‘ verliebt.
Aber noch ein bisschen mehr zur Sekte, damit ihr meine Ausschweifungen später besser versteht: Der Anführer der Sekte, Pioneer, prophezeit den Weltuntergang und die Errettung der „Gemeinde“ durch gewisse Brüder und dass diese sich dafür fünf Jahre unter der Erde verstecken müssen… naja. Also nur absoluten Humbug. Da aus der Ich-Perspektive, von Lyla, erzählt wird, kam ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Klar, dass ein Mädchen, das so alt ist wie ich, alles glaubt, was ihr von klein auf erzählt wird und daraus ihr gesamtes Weltbild besteht, aber es war für mich unmöglich, mich darauf einzulassen, weil es eben – wie ihr euch vielleicht denken könnt – unglaublich eingeschränkt und zudem völlig… naiv und bescheuert war. Mein ‚Geist‘ und meine Einstellungen haben während dem Lesen also ständig mit denen Lylas gekämpft, was zum einen richtig absurd war, zum anderen ziemlich anstrengend. Anstrengend, aber irgendwie… unterhaltsam. Meiner Meinung nach ist es der Autorin richtig gut gelungen, diese andere Erziehung und Denkweise darzustellen, was nicht einfach ist, und außerdem krass (ich finde kein passenderes Wort) interessant zu lesen.
Alle paar Seiten habe ich den Kopf in die Hände gelegt und gebetet, Lyla möge doch endlich die Wahrheit erkennen, egal wie, nur, dass sie es endlich tue.
Allerdings muss ich auch sagen, dass man an manchen Stellen Zweifel bekommt, ob solche Sekten nur schlecht sind. Okay, eigentlich nur an den Stellen, an denen dieses „Gemeinschaftsgefühl“ beschrieben wird, und es ist klar, dass es das ganze andere nicht wert ist (was das ist, müsst ihr selbst herausfinden^^), aber es war für mich interessant, auch diese Seite „kennenzulernen“.
Apropos kennenlernen: Ich habe das Buch vielleicht zu schnell gelesen, (ab der Hälfte praktisch nicht mehr aus der Hand gelegt), aber trotzdem kam es mir ein bisschen zu kurz vor. Beziehungsweise, ich hätte nichts gegen zweihundert Seiten mehr gehabt. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben in der Sekte erfahren, besser verstanden, welches ‚Gefühl‘ dort herrscht, mir hat Lylas „normales Leben“ und die damit einhergehende Stimmung gefehlt. Okay, gefehlt nicht, aber es wäre – wieder mal – interessant gewesen. Das Buch war einfach so aufwühlend und schon ab der Hälfte kam irgendwie das wirklich nervenzerfetzend spannende „Ende“, dass mir die „Normalität“ fast gefehlt hat. Aber nur fast. So ist in dem Buch kein Wort zu viel, es ist gut, so wie es ist, es hat mich gepackt und verängstigt und psychisch fast terrorisiert, aber ich habe es genossen. Irgendwie.
Das Ende ist – abgesehen von der Spannung – auch noch ziemlich brutal, also zarte Gemüter sollten die Finger hiervon lassen. Naja, „Ende“. Der Showdown beginnt (meine ich mich zu erinnern) schon fast ab der Hälfte des Buches und hält das Tempo und die Spannung ständig so hoch, dass ich persönlich wirklich an das Buch gefesselt war. Selten habe ich bis fünf Uhr morgens durchgelesen, hier war das der Fall. (Ich habe Ferien, da geht sowas, auch wenn es nicht alltäglich ist.)
Ein paar Parallelen zur Realität gibt es übrigens auch, so zum Beispiel Nine-Eleven, und im Verlaufe des Buches kann man – wenn man denn aufpasst, kein Gedächtnis wie ein Sieb hat und ein Fitzelchen Allgemeinwissen und Verstand im Hirn vereint – einige andere Dinge feststellen. Das darf jeder selbst herausfinden, es lohnt sich.
Am Anfang jedes Kapitels finden sich übrigens je ein Zitat von berühmten Sektenführern (z.B. Jim Jones von Peoples Temple), von Pioneer , aus der Bibel usw., die mehr oder weniger mit dem Inhalt des Folgenden zusammenhängen (da hab ich jetzt nicht speziell drauf geachtet).
So oder so sind diese Zitate – ich finde einfach kein besseres Wort - interessant und zum Teil auf so verquere Weise wahr, dass es fast verständlich ist, wieso manche Leute solchen Menschen folgen. Dummheit gibt’s schließlich überall. Warum aber offenbar vernünftige Leute, wie z.B. die Eltern Lylas hier in ‚Gated‘ auf so jemanden hereinfallen können, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Eine letzte Anmerkung zum Schluss: Auch wenn der Titel „Die letzten 12 Tage“ beinhaltet, geht es nicht nur um die letzten zwölf Tage. War wohl so eine blöde Idee der deutschen Verleger oder wer auch immer das beschließt, um das Buch eindeutig als deutsches auszuzeichnen. Aber so tragisch ist das ja auch nicht. „Gated“, oder „Gated Community“ hingegen nennt man im Englischen wohl ein abgeschlossenes Gebiet, dessen Straßen von Toren bewacht werden um Aus- und Eingang aller Menschen und Waren und Co. Zu kontrollieren, deshalb hier sehr passend. Nur so eine kleine Info zum Abschluss.

„Gated – Die letzten 12 Tage“ ist meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Buch, das zeigt, wie sehr die Erziehung Menschen beeinflusst und was Sekten mit Menschen machen. Irgendwie anstrengend, wegen dem Unterschied der Weltansichten, aber unterhaltsam. Und ein Ende, so spannend wie selten etwas. Da kann ich einem Satz der Beschreibung auf der Rückseite des Buches nur zustimmen, der lautet: „Erschreckend realistisch und dabei spannend wie ein Film.“

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129 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

liebe, las vegas, schauspieler, hollywood, alexandra stefanie höll

Wie Flammen auf Eis

Alexandra Stefanie Höll
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 24.07.2014
ISBN 9789963524099
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie Flammen auf Eis
von Alexandra Stefanie Höll
http://www.amazon.de/Wie-Flammen-Alexandra-Stefanie-H%C3%B6ll/dp/9963524095/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1410354409&sr=1-1

493 Seiten, erschienen im bookshouse Verlag, erhältlich für 12,99€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 8 von 10
Schreibstil: 6 von 10
Insgesamt: 7 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Normalerweise greife ich nicht zu solchen Büchern, ich habe es – glücklicherweise – bei einer Leserunde auf lovelybooks gewonnen. Glücklicherweise, weil es mir ziemlich gut gefallen hat.
Es geht um Evelyn, die bei einem Trip mit ihrer Freundin nach Las Vegas, oder besser gesagt an ihrem letzten Abend dort, eher zufällig auf das Anwesen eines berühmten – und sehr gut aussehenden – Schauspielers kommt und am nächsten Morgen nach einer Nacht, von der sie nichts mehr weiß, mit diesem verheiratet ist. Aber statt dass er, Name übrigens Kenan, sofort die Scheidung einreicht, wie beide es sich nur zu gern wünschen würden, beschließt er um seines Rufes Willen, die Ehe sechs Monate „durchzuziehen“. Im Bemühen, sich emotional nicht zu sehr an Kenan zu binden, und gleichzeitig überzeugend die Ehefrau für diesen außerordentlich attraktiven und für Evelyn auch anziehenden Mann zu spielen, ist sie zwischen ihren Gefühlen hin und hergerissen und versucht irgendwie, diese sechs Monate ohne größere „Schäden“ zu überstehen. Als dann auch noch ein gefährlicher Stalker Kenan aufs Korn nimmt, ist Evelyn völlig verwirrt von ihren ganzen Gefühlen.
Die Geschichte wird nie langweilig, immer fiel der Autorin offenbar etwas neues ein, trotzdem wirkte es nie erzwungen. Kenan bleibt lange Zeit undurchsichtig, und auch wenn an einigen Stellen aus seiner Sicht berichtet wird, kann man in der ersten Hälfte des Buches quasi nichts über seine Gefühle sagen. Das regt auf Dauer auf (positiv!), weil Evelyn einem wirklich ans Herz wächst und für sie auf ein Happy End hofft, das (Spoiler!) am Schluss auch etwas zu kitschig für meinen Geschmack, da das Buch die ganze Zeit eher weniger kitschig ist, eintritt. Spoiler ENDE.
Die anderen Charaktere sind auch ziemlich gut gezeichnet und „Pat“, Evelyns Brüder, Kenans Familie und die Hausangestellten sind äußerst liebenswert, Rafael ging mir (wie beabsichtigt) immer mehr auf den Keks.
Ein paar kleine Rechtschreib- und Grammatikfehler haben sich zwar eingeschlichen, aber ansonsten ist der Schreibstil gut und die knapp 500 Seiten lassen sich schnell und einfach weglesen. Das Buch hat mich gut unterhalten und mich traurig, wütend, glücklich usw. gemacht, ich habe Evelyns Gefühlschaos absolut mitgefühlt und kann jedem, den das Genre interessiert, dieses Buch nur empfehlen. Wenn man sich denn nicht an pikanten Situationen stört, die es im Buch nicht allzu oft gibt, aber die doch auftauchen. Man will es die ganze Zeit nicht aus der Hand legen, aber am Ende wird es (vor dem SPOILER Kitsch SPOILER ENDE) außerdem noch richtig spannend.

Ein guter Mix aus Romantik und Spannung, wenngleich letztere erst gegen Ende aufkommt. Beziehungsweise die Spannung in Bezug auf den Stalker, die Spannung zwischen Evelyn und Kenan ist das ganze Buch über unterhaltsam. Wer auf Romantik steht und nicht zu zart besaitet ist (das Ende), kann hier zugreifen.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Entschuldigung, dass man ein bisschen geliebt werden will

Johanna Thydell , Maike Dörries
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 03.03.2014
ISBN 9783407744678
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Entschuldigung, dass man ein bisschen geliebt werden will
von Johanna Thydell
http://www.amazon.de/Entschuldigung-dass-bisschen-geliebt-werden/dp/3407744676/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1410354057&sr=1-1
(Taschenbuch)

288 Seiten, erschienen im Beltz & Gelberg Verlag, erhältlich für 8,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 5,5 von 10
Schreibstil: 7,5 von 10
Insgesamt: 6 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Das war seit langem mal wieder ein Buch, das ich gekauft und sofort gelesen habe. Warum? Weil ich das Buch zufällig irgendwo entdeckt, die Inhaltsangabe durchgelesen habe – und furchtbar lachen musste. Denn die Geschichte der Hauptfigur klang der meinen gar nicht so unähnlich: Die siebzehnjährige Nora hatte noch nie einen Freund und findet ihr Leben außerdem ziemlich langweilig. Als der Freund ihrer besten Freundin Lisa sich nach einem offenbar etwas zu langen Gespräch mit Nora von Lisa trennt, ist die auf dem Kriegspfad. Mit wem soll Nora jetzt über den nervigen Sylvester aus ihrem Französischkurs reden? Oder über Stoffe, in den sich Nora gerade irgendwie verliebt hat? Oder ist sie doch nur ins Verliebtsein verliebt? (Vor allem der letzte Satz hat mich angesprochen^^)
Die Geschichte wird selten selbstmitleidig, ironisch und somit furchtbar witzig von Nora aus der „Ich“-Perspektive erzählt. Besonders sind auch die öfter auftauchenden „Norischen Sprichwörter“ am Ende einiger Seiten, bei denen die Hauptfigur selbsterfundene Weisheiten passend zu der Situation in die Runde wirft. Sehr unterhaltsam, das Ganze.
Ich konnte mich äußerst gut in Nora hineinversetzen, auch wenn ich zum Beispiel ihre Abhängigkeit von Lisa nicht ganz nachvollziehen konnte.
Apropos Lisa und Co.: Die Charaktere sind gut beschrieben und nicht in Lisas Fall, aber in anderen sehr liebenswert und man hat wirklich nach der Lektüre das Gefühl, die Leute zu kennen. (Gutes Buch!)
Das Ende hat mir zwar auch keine neue Lebenserkenntnis verschafft, aber ich habe ausgezeichnet verstanden, was es mir sagen wollte. Das Buch ist in keiner Weise belehrend und versucht es auch gar nicht, das hätte den ganzen „Charme“ und Zweck des Buches kaputtgemacht. In erster Linie will es unterhalten und das hat es in meinem Fall getan. Sogar hervorragend. Und das es mir irgendwie persönlich nahe geht, hat wohl einen großen Teil dazu beigetragen. Da es nicht jedem so geht, habe ich der Geschichte nur 5,5 Punkte gegeben, ich muss anderen Büchern gegenüber ja fair bleiben. Der Schreibstil war aber wirklich so gut, dass er 7,5 Punkte verdient hat.
6 Punkte sind meiner Meinung nach genau richtig für dieses Buch, da es nicht tiefsinnig oder weltverändernd oder erschütternd ist, aber unterhaltsam und ziemlich cool.
Ich habe es - im Vergleich zu anderen Büchern zu dieser Zeit – ziemlich schnell gelesen und beim Lesen nicht mal mehr auf die Seitenzahl geachtet, was ich seit ein paar Monaten eigentlich ständig mache. (Wofür ich mich ohrfeigen könnte).

Wer einfache Jugendromane und Pessimismus und Teenagerprobleme vereint sucht, wird hier fündig. Und ziemlich gut unterhalten, meiner Meinung nach.

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, winter, dohlen, zwillinge, kälte

Dohlenwinter

Anders Björkelid , Ulrike Brauns
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 18.07.2014
ISBN 9783764170189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dohlenwinter
von Anders Björkelid
http://www.amazon.de/Dohlenwinter-Anders-Bj%C3%B6rkelid/dp/3764170182/ref=sr_1_1_bnp_1_har?s=books&ie=UTF8&qid=1410353303&sr=1-1&keywords=dohlenwinter

320 Seiten, erschienen im Ueberreuter Verlag, erhältlich für 14,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 6,5 von 10
Schreibstil: 7 von 10
Insgesamt: 7 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In ‚Dohlenwinter‘ geht es um Zwillinge, Sunia und Wulf, die auf dem Hof ihres Vaters aufwachsen und denen auf der Jagd ein Kobold begegnet. Das erste vieler merkwürdiger und letztendlich lebensverändernder Ereignisse für die beiden, denn sie erfahren, dass sie anders sind als die normalen Menschen aus dem Dorf und einem uralten Geschlecht angehören. Damit wandelt sich ihr Leben komplett, und sie lernen nach und nach, was es heißt, einer der Ihren zu sein. Doch gefahrlos ist das nicht: Der sogenannte Urwinter ist hereingebrochen, und mit ihm kommen Dohlen und Männer, die den Zwillingen offenbar gleichermaßen nach dem Leben trachten.
Tut mir Leid, wenn das jetzt ein bisschen konfus war, mich selbst hat das Buch etwas… verwirrt. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, etwas nicht richtig mitbekommen zu haben, oder nicht direkt dabei gewesen zu sein. Manche Stellen waren auch einfach etwas langatmig, vor allem, nachdem ich die ersten spannenden und aufregenden Passagen gelesen hatte. Das hat bewiesen, dass der Autor richtig fesseln kann, wenn er es denn will. Allerdings beschreibt er dann und wann jedes einzelne Detail einer Szene (entweder ist das furchtbar spannend oder irgendwie langweilig) und bei anderen Gelegenheiten ist es wie in einem „Zeitraffer“, was mir dann etwas unpassend oder unentschieden vorkam. Aber vorhersehbar ist die Geschichte nicht, es gibt einige überraschende Wendungen und Situationen, die manchmal seltsam aber insgesamt interessant sind.
Also, wie gesagt, die Story ist etwas verworren und auch das Ende hat mich nicht ganz… sagen wir, zufriedengestellt (ist ja auch erst der erste Teil einer Reihe (wie ich es verstanden habe)), aber mitunter ist sie sehr unterhaltsam zu lesen und aufregend.
Der Schreibstil ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, da die Zwillinge zwar aus der „Wir“-Perspektive erzählen, aber dann z.B. so erzählt wird: „Sunia konnte gut mit dem Bogen umgehen, Wulf stellte lieber Fallen“, und dieser Wechsel eben immer innerhalb eines Absatzes oder sogar Satzes stattfindet. Daran gewöhnt man sich aber, und es macht den Stil einzigartig. Dieser ist zwar nicht besonders einfach, aber gut zu lesen, klingt auch recht… gebildet, da ich mir zwar einen relativ großen Wortschatz zuschreibe, aber einige Wörter wirklich nicht kannte. (Die ich mir dann aus dem Kontext erschließen konnte, aber naja, es sei mal hier erwähnt.)
Von mir aus hätte es mehr solcher spannenden Stellen geben können, aber vielleicht kommt das in den Folgebänden noch. Ich denke, ich werde die Story weiterverfolgen. Ist mal etwas anderes, vor allem, weil es ein schwedischer Autor und – das muss noch gesagt werden – High Fantasy ist. Hier erleben wir erst den Anfang einer vielversprechenden Reihe.

Insgesamt für Leute, die sich nicht an speziellem Schreibstil und einigen unerwarteten Wendungen stören, vielleicht was anderes auch mal genießen. High Fantasy der anderen Art, für Leser, die gerne neues entdecken.

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121 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

clankatzen, der vierte schüler, katzen, abenteuer, animal fantasy

Warrior Cats - Zeichen der Sterne. Der vierte Schüler

Erin Hunter , Friederike Levin
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 03.02.2014
ISBN 9783407811608
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Warrior Cats – Zeichen der Sterne. Der Vierte Schüler
von Erin Hunter
http://www.amazon.de/Warrior-Cats-Zeichen-Sterne-Sch%C3%BCler/dp/3407811608/ref=tmm_hrd_title_0?ie=UTF8&qid=1410353828&sr=1-3

335 Seiten, erschienen im Beltz & Gelberg Verlag, erhältlich für 14,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 7,5 von 10
Schreibstil: 7 von 10
Insgesamt: 7,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
(Dieses Buch ist eine Fortsetzung, und da das hier kein Roman werden soll, wird nicht die ganze Geschichte, sondern nur die dieses Buches kurz erläutert. Nur so viel: Es geht, wie der Titel sagt, um Katzen, die in freier Wildbahn an einem See in vier Clans leben, zu ihren Ahnen, dem ‚Sternenclan‘ aufschauen und sich an das ‚Gesetz der Krieger‘ halten.)
Nachdem nun schon das dritte Buch der vierten Staffel erschienen ist und das vierte auch nicht mehr weit, habe ich endlich die ‚neue‘ Staffel begonnen und bin froh darum. Anders als erwartet (und was mir bei der dritten Staffel noch… sauer aufgestoßen ist) habe ich nicht zu viel von den Büchern davor vergessen, um die Geschichte gut zu verstehen, auch wenn die Gefahr natürlich bei solchen Reihen immer besteht. Und diese verfolge ich schließlich schon seit kurz nach dem deutschen Erscheinen… Aber zurück zum Buch:
Nach den (für mich) erschreckenden Ereignissen zum Abschluss der dritten Staffel war das hier ein relativ ‚ruhiger‘, guter Anfangsband der neuen. Die Geschichte ist ziemlich einfach, und einige Dinge werden rückblickend erklärt; ersteres hat mich definitiv nicht gestört und letzteres mir sehr geholfen. Viel kann ich zum Inhalt nicht erzählen, da es quasi eine Reihenfortsetzung ist, aber soviel sei gesagt:
Wir lernen Taubenpfote kennen, die nun wohl ein immer wichtiger werdenden Platz einnehmen wird, und begleiten ein paar der Katzen auf eine Reise, die zur Aufklärung des Austrocknens des Sees dienen soll. Abwechselnd wird aus Taubenpfotes, Löwengluts und Häherpfotes Sicht berichtet (mir sei verziehen, wenn ich einen vergessen habe oder ähnlich), die mir alle drei recht sympathisch sind. Auch die anderen Charaktere sind – wie schon in den vorigen Staffeln – gut gezeichnet und zum Teil sehr liebenswert, das Clanleben wird mir nie langweilig und ich habe es genossen, in den Wald „zurückzukehren“.
WarriorCats begleitet mich eben schon ziemlich lange und ich freue mich schon darauf, wenn ich Zeit finde, auch die anderen Bände der vierten Staffel, die schon erschienen sind, zu lesen.
Der Schreibstil ist speziell, allein wegen der Denkweise und den eigenen Begriffen der Katzen für die Dinge, aber er ist leicht und angenehm zu lesen. Er verändert sich auch dankenswerterweise nicht, was einem immer irgendwie ein Gefühl von Heimat gibt.

Mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen. Diejenigen, die diese Rezension lesen, kennen und lieben WarriorCats wahrscheinlich schon, und ich muss weder werben noch an diesem Buch was kritisieren, weil ein WarriorCats-Fan hier genau das bekommt, was er erwarten darf. Nichts phänomenales, aber es ist besonders und deswegen ist WarriorCats eine meiner Lieblingsreihen.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mäuse, münchen, u-bahn, gewalt, tierfantasy

Mauszeiten

Boris Schneider
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Papierfresserchens MTM-Verlag, 01.10.2013
ISBN 9783861962601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mauszeiten
von Boris Schneider
http://www.amazon.de/Mauszeiten-München-Unterdrückung-Sozialdarwinismus-Gemeinschaft/dp/3861962608/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1406043705&sr=1-1
298 Seiten, erschienen im Papierfresserchen Mtm-Verlag, erhältlich für 12,90€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 6 von 10
Schreibstil: 3,5 von 10
Insgesamt: 4,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In ‚Mauszeiten‘ geht es um eine Maus namens Flitz, die in der U-Bahnstation Marienplatz lebt und von dort aus in eine Reihe Abenteuer aufbricht. Im Laufe seiner Reise gewinnt er neue Freunde und Gefährten, muss jedoch auch gegen Blacksix, seinen Erzfeind, Ratten und andere Gefahren bestehen.
Was noch zu sagen ist – der Klappentext übertreibt ein wenig. Das mit den Vorurteilen und eingefahrenen Strukturen und so… muss man nicht schreiben. Kann man rein interpretieren, aber ich lese ein Buch hauptsächlich zur Unterhaltung und nicht, damit ich irgendwelche sozialen Formen erforschen kann und… ach naja. Ist jetzt auch nicht furchtbar schlimm.
Die Story ist jetzt nicht das Tollste überhaupt, nach einer Weile wird es ziemlich ‚etappenmäßig‘ (U-Bahnstation, Tunnel mit Ratten, U-Bahnstation), aber allein die Idee, aus der Sicht von Mäusen zu schreiben, ist originell. Ich mag Tierfantasy ja (WarriorCats*-*), und so wollte ich das mal probieren. Zum Teil ist es auch wirklich gut gelungen, manche Begriffe sind zwar unbeholfen, aber andere wiederum ziemlich gut gewählt (ich meine jetzt wie die Mäuse die Dinge der Menschenwelt bezeichnen), die Denk- und Lebensweise der Mäuse wurde ganz gut beschrieben und auch wenn es ein bisschen ‚etappenmäßig‘ war, waren die Geschehnisse interessant und ganz amüsant zu lesen.
Der Stil war mir allerdings zu abwechslungsreich, heißt, im einen Moment haben die Mäuse wie ganz normale Menschen geredet, im anderen – für meinen Geschmack – viel zu hochtrabend. Und nicht nur die Dialoge waren so, allgemein wirkte es zudem auch, als wäre das Buch über einen relativ langen Zeitraum entstanden und in den unterschiedlichsten ‚Launen‘ geschrieben worden. (Was natürlich so ist, aber bei sehr guten Büchern merkt man das nicht so.)
Die Charakterzüge der Mäuse sind meistens auch nur dann vorhanden, wenn sie nötig für die Situation werden, und zum Teil auch etwas stereotypisch.

Es gibt schlechtere, aber auch definitiv bessere Bücher. Wer Tierfantasy liebt, kanns ja mal ausprobieren, anderen rate ich davon ab.

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mauerblümchen, gefühle, selbstmord, michael, patrick

The Perks of Being a Wallflower YA edition

Stephen Chbosky
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 03.01.2013
ISBN B00ALYRPAS
Genre: Sonstiges

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72 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, legende, trance, gefühle, ausdruc

Die Beschützerin der Erde

Sabine Niedermayr
Fester Einband: 166 Seiten
Erschienen bei novum pro Verlag, 20.03.2014
ISBN 9783990383506
Genre: Romane

Rezension:

Die Beschützerin der Erde
von Sabine Niedermayr
http://www.amazon.de/Die-Beschützerin-Erde-Sabine-Niedermayr/dp/3990383507/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1404864775&sr=1-1&keywords=die+beschützerin+der+erde

166 Seiten, erschienen im novum pro Verlag, erhältlich für 19,40€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 5 von 10 Punkte
Schreibstil: 4 von 10
Insgesamt: 4,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In diesem Buch geht es um Elise, die, nachdem sie einen alten Mann vor einem Überfall schützen wollte und selbst zum Opfer geworden ist, seltsame Veränderungen an sich feststellt und plötzlich außergewöhnliche Dinge vollbringen kann. Während sie noch das Ausmaß ihrer Andersartigkeit zu begreifen versucht, trifft sie auf Jeff und verliebt sich Hals über Kopf. Aber der ist auch nicht ganz so harmlos, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Viel mehr lässt sich über die Geschichte auch nicht sagen, da man, wenn man denn Interesse hat, selbst lesen soll. Zu meiner Meinung: Ich mochte die Geschichte nur so halbwegs und konnte nie ganz ‚eintauchen‘, ich konnte mich weder mit einem der Charaktere sonderlich gut identifizieren noch hat mich die Geschichte gepackt. Ich habe gelesen und dachte mir manchmal entweder 'Hä? Wieso das denn jetzt?' oder 'Schööön… Irgendwie ist mir das jetzt egal was du machst…' und für mich ist ein Buch erst dann ein gutes Buch wenn ich die Handlung einigermaßen nachvollziehen und mitfühlen und –fiebern kann. Nur das Ende hat mich dann einigermaßen überrascht, auch wenn (Spoiler) mir Elises Erklärung mit der Prophezeiung nicht ganz klar war, da mir die Prophezeiung nicht in Erinnerung geblieben ist.
Die Handlung war mir auch etwas zu stereotypisch und hielt für mich zu wenige (nachvollziehbare) Überraschungen bereit, und ein weiteres Problem bereitete mir der Schreibstil. Nicht nur, dass die Schrift winzig ist und so abends (schon etwas müde) das Lesen ziemlich mühsam wird, auch die Sätze sind im Durchschnitt relativ lang. Der Stil war zwar recht gehoben, aber trotzdem sind kleinere Fehler unterlaufen und viele Sätze haben sich aufgrund von Formulierung und Wortwahl komisch ‚angelesen‘. Insgesamt kam es mir etwas zu zwanghaft elegant, poetisch und episch vor. Kurz: Ein bisschen mehr Einfluss von umgangssprachlicher Seite hätte dem Buch ganz gut getan. Ich bin die Letzte, die bei einem komplizierten Schreibstil aufstöhnt (ich liebe die deutsche Sprache und alle Spielereien mit ihr), aber wenn es ein solcher Stil sein muss, dann sollte es in sich stimmig und ‚schön‘ zu lesen sein. Für mich war die ‚Stimmigkeit‘ leider hier nicht vorhanden.

Abschließend ist zu sagen, dass das Buch nicht schlecht war, aber von gut war es leider auch einige Meter entfernt. Die Geschichte war mir einfach zu ‚unspritzig‘ (nicht ideenlos, aber… der Wow-Effekt war für mich nicht vorhanden:/) und der Schreibstil zu ‚gewollt‘. Und da der Preis hier so bemerkenswert hoch ist: Für das Geld darf man nicht nur mehr erwarten, man sollte eigentlich auch mehr bekommen. Hätte ich es nicht gewonnen (vielen Dank nochmals an die Autorin & lovelybooks), ich hätte dieses Buch nie gelesen.

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350 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

leben, liebe, freundschaft, tagebuch, erwachsen werden

Dein eines, wildes, kostbares Leben

Jessi Kirby , Anja Herre
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.06.2014
ISBN 9783440144480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dein eines, wildes, kostbares Leben
von Jessi Kirby
304 Seiten, erschienen im Franckh Kosmos Verlag, erhältlich 14,99€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 6,5 von 10
Schreibstil: 5 von 10
Insgesamt: 6 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Die 17-jährige Parker Frost (was ist das für ein Vorname für ein Mädchen?) ist in der Abschlussklasse der High School und hat sich (oder ihre Mutter hat ihr) das Ziel gesetzt, dass Parker für das sogenannte Cruz-Farnetti-Stipendium ausgewählt wird und so am Stanfordcollege Medizin studieren kann.
Dieses Stipendium existiert aufgrund eines tödlichen Unfalls von Shane Cruz und Julianna Farnetti vor mittlerweile zehn Jahren, die damals auf derselben Highschool auch die Abschlussklasse besuchten.
Schon damals hat ein Projekt eines Englischlehrers, Mr. Kinney, existiert: Jeder Abschlussklässler erhält ein Tagebuch, in das er etwas zu dem Zitat „Sag mir, was willst du tun mit deinem einen, wilden und kostbaren Leben?“ schreibt und es nach zehn Jahren wieder zugeschickt bekommt.
(Gar keine so blöde Idee… ;))
Jedenfalls hilft Parker diesem Lehrer; die Tagebücher zu verschicken und entdeckt dabei das von Julianna Farnetti. Sie liest es aus Neugier und findet heraus, dass nicht alles so war wie es schien und beginnt auch, selbst ernsthaft über die Frage nachzudenken.
Das verspricht der Klappentext, und um ehrlich zu sein, habe ich ein tiefgründigeres Buch erwartet. Dieses Zitat erlaubt wirklich schon philosophische Gedanken, aber erst am Ende werden dahingehend Ansätze gezeigt.
Die meiste Zeit ist das Buch einfach ein Jugend-Liebes-Roman, was mich nach diesen Erwartungen enttäuscht hat, die durch Titel und Klappentext entstanden sind.
Ansonsten… in Parker konnte ich mich ein bisschen schlecht hineinversetzen, weil sie sich von ihrer Mutter quasi unterdrücken lässt (über die Figur kann man immer wieder nur den Kopf schütteln, sie ist eine ziemliche Schreckschraube und das heißt: Sie ist gut beschrieben) und Parker hat noch nie was riskiert, war nie spontan und immer brav und berechenbar.
Ein Typ namens Trevor hat sich meiner Meinung nach ohne ersichtlichen Grund ziemlich geändert, und einige Seiten im zweiten Drittel waren (im Zusammenhang mit diesem Typen) einfach nur komisch. Ich konnte (Achtung Spoiler) Parkers Eifersucht zuerst nicht nachvollziehen und später nicht glauben, dass da gar nichts war. Kat mochte ich bis auf diese Sache ganz gern, wieso Parker am Ende einmal so von ihr enttäuscht ist, verstand ich nicht ganz.
Und was mir aufgefallen ist (nicht nur bei diesem Buch, generell jetzt mal): Wieso haben die Protagonisten meist nur eine beste Freundin oder einen besten Freund? Und ansonsten offenbar keinen nennenswerten Freundeskreis? Ich weiß ja nicht wies euch geht, aber bei mir sieht‘s ein bisschen anders aus… egal.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin, es gibt keine größeren Überraschungen weil man alles schon irgendwann vorausahnen kann und das Beste sind die Tagebucheinträge und Josh. (Wer das ist, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest^^ Nur so viel: Ich will auch so ein Café in der Nachbarschaft!)
Manche Szenen zwischen Trevor und Parker sind einfach nur zum Schmunzeln, bei anderen möchte man ins Buch steigen und Parker einen Tritt in den Hintern verpassen.
Einmal (gegen Ende) war mir Parker auch entschieden zu naiv (nicht bei Trevor, bei was anderem;))
Fast am Ende gibt es auch – wie zu erwarten – erst ein Loch und dann eine Art Fast-Happy-End, was ich daran als einziges wirklich mochte, war (Spoiler!), wie Parker ihrer Mutter zum ersten Mal die Stirn bietet und auch, dass sie dann das Stipendium aufgibt.
Die Zitate mit Jahreszahlen am Anfang jedes Kapitels haben mir nicht viel gesagt und ehrlich gesagt auch nicht viel gegeben, die waren wohl nur da weil die Autorin Robert Frost (ich hoffe doch die Zitate sind von dem) vergöttert hat.

Insgesamt ein nettes Buch, nicht mehr, nicht weniger, das irgendwie – so vom Titel her – sein Potenzial weitestgehend verschenkt und einfach nur ein ganz normaler Liebes-Jugendroman ist. 

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy, mittelalter, elemente, league of legends, verbotene liebe

Die Krieger des Seins: Fayndra und Morlas: Wenn Feuer und Wasser sich vereinen ...

Ralph Gawlick
E-Buch Text: 162 Seiten
Erschienen bei Principal Verlag, 15.04.2014
ISBN 9783899691764
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Krieger des Seins: Fayndra und Morlas
von Ralph Gawlick
http://www.amazon.de/Die-Krieger-Seins-Fayndra-vereinen/dp/3899691733/ref=tmm_other_meta_binding_title_0

207 Seiten, erschienen beim Principal Verlag, erhältlich für 9,80€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 4,5 Punkte von 10
Schreibstil: 1,5 von 10
Insgesamt: 3 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Die Geschichte spielt in Terrestos, wo nach langer Zeit eine Prophezeiung in Erfüllung geht: Der böse Feuermagier Rhabwyn greift die anderen Reiche an, um die übrigen Elemente unter seine Herrschaft zu bringen und so alles Leben zu beherrschen.
Die Wassermagierin Deanora versucht nun, wie es vorhergesagt wurde, mithilfe von Fayndra und Morlas ihn aufzuhalten. Die beiden müssen allerdings erst noch ihre Elemente beherrschen lernen und kommen sich dabei auch einander näher.
Berichtet wird abwechselnd von verschiedenen Orten, zum Beispiel was bei Rhabwyn vor sich geht, was Fayndra und Morlas gerade tun oder die Geschehnisse in der Hauptstadt Sonnenburg werden geschildert.
Vorweg: Die Idee ist gut, vielleicht ein bisschen stereotypisch wegen der schlichten Gut-Böse-Aufteilung, aber an sich ist die Idee wirklich nicht schlecht. Aber. Jetzt kommt das ‚Aber‘, oder besser: die ‚Abers‘.
Erstens, bei den Details wurden zwar gute Ansätze gezeigt und an einigen Stellen konnte man sich es aufgrund der Beschreibungen gut vorstellen, doch bei anderen Gelegenheiten fehlte so etwas komplett. Vieles wurde nur am Rand angesprochen und nicht weiter vertieft, was es dann irgendwie flach wirken ließ (zum Beispiel wurde nur einmal das Elfenreich erwähnt und später nie wieder, obwohl dieses doch bestimmt auch gegen Rhabwyn zu kämpfen hatte?).
Den (Haupt)Charakteren wurden zwar einige Eigenschaften zugeschrieben, doch hätte man sie nicht explizit erwähnt, hätte ich sie den Leuten nicht unbedingt zugeteilt. Charakterzüge werden für mich am besten über die Handlungen deutlich, und aus den Handlungen hier konnte ich die zugeschriebenen Merkmale nicht wirklich erkennen.
Dies war vielleicht auch so, und das ist der nächste große Punkt, weil zweihundertsieben Seiten einfach zu wenig sind, um eine solche Handlung richtig aufzubauen und den Leser wirklich in das Buch eintauchen zu lassen. Auf mich wirkte alles ein bisschen gehetzt, und einige Dinge waren vom einen auf den anderen Moment einfach da, wobei gerade diese Begebenheiten ein bisschen (oder sogar viel?) mehr Zeit bräuchten, um für den Leser glaubwürdig zu erscheinen.
Einiges muss schlichtweg über eine längere Zeit passieren, zum Beispiel die Gefühle, die Fayndra und Morlas füreinander hegen, haben sich irgendwie nicht entwickelt, sondern waren nach einigen Seiten nach dem Treffen schon ‚tiefe Gefühle‘. Das hat mich ziemlich irritiert.
Außerdem bekommt man dieses allgemeine ‚Feeling‘ nicht richtig (z.B. nach Mittelerde, Alagaesia oder Westeros versetzt worden zu sein), was vielleicht an den an den falschen Stellen mangelnden Details lag und definitiv auch an den – in meinen Augen – nicht ausreichenden Zeiträumen, in denen sich alles entwickelt.
Einige kleine Logikfehler haben sich auch eingeschlichen, (Achtung Spoiler!) weil – wieso greift Rhabwyn nur Sonnenburg an, wo er doch weiß, dass Deanora zumindest ein anderes Element besitzt? Mir hat diese Jagd gefehlt, die die Geschichte eigentlich nicht nur rechtfertigt sondern auch verlangt hätte, aber… naja. Und dass die Nachbarländer von Caesarion (so hieß es glaub ich?;)) nicht mal erwähnt wurden im Sinne von Hilfeleistung oder Not oder ähnliches, da diese ja eigentlich auch unweigerlich hätten angegriffen werden müssen (Himmel was ein VerbhaufenxD), kam mir seltsam vor.
Die korrupte Kirche war mir etwas zu pur böse (nur Schwarz-Weiß quasi?), auch wenn ich die Idee gut fand. (Spoiler!) Der Mordanschlag bzw. die Intrige war mir dann zu einfach, wieso ist der Attentäter einer der Zehn? Gerade die können sich doch bestimmt einen Handlanger leisten…
Allgemein hat mir eine ‚Grauzone‘ gefehlt, entweder waren die Figuren gut oder böse, was mir das Vorstellen zusätzlich erschwert.
Vieles wurde dazu zwei oder sogar drei Mal erzählt, und mit der Zeit war das etwas anstrengend. (Das ist mir hier jetzt glaub ich auch passiert, tut mir leid, es ist spät;/)
Und jetzt zu dem Punkt, der mir das ganze Buch über zu schaffen gemacht hat: Der Schreibstil. Mag sein, dass ich übertreibe, aber es klang (oder es las) sich für mich, als hätte jemand hochtrabend schreiben wollen, aber… (ich fühle mich so mies dass ich das jetzt schreibe, aber ich will ja ehrlich sein) aber hätte dafür nicht das richtige Sprachgefühl gehabt. Alles hat sich so gewollt elegant ange’lesen‘ und manche Wörter oder Satzgefüge wurden – meines Wissens nach – einfach falsch angewendet.

Guten Gewissens kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen, da mir der Schreibstil absolut nicht zusagte, aber Potenzial hatte die Geschichte allemal.

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(324)

618 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

fantasy, liebe, magie, throne of glass, wettkampf

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2013
ISBN 9783423760782
Genre: Jugendbuch

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(19)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

organspende, liebe, freundschaft, mord, thriller

Blind Walk

Patricia Schröder
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath Verlag, 01.06.2014
ISBN 9783649620273
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Blind Walk
von Patricia Schröder
http://www.amazon.de/Blind-Walk-Patricia-Schröder/dp/3649617498/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1401648116&sr=1-1&keywords=blind+walk

448 Seiten, erschienen im Coppenrath Verlag, erhältlich für 17,95€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 6,5 von 10
Schreibstil: 4,5 von 10
Insgesamt: 5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
Hier geht es um Lida, die mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten ‚Blind Walk‘ teilnimmt. Bei diesem Blind Walk werden die zwei mit fünf anderen jungen Leuten in einem Waldgebiet ausgesetzt, ohne dass jemand weißt, wo sie sich befinden (auf der Fahrt dorthin wurden ihnen die Augen verbunden), und aus dem sie nun wieder einen Weg in die Zivilisation finden müssen. Als sie dann aber die Leiche einer der Fahrer entdecken und feststellen, dass die Voraussetzungen für eine gute Gruppenmentalität nicht gerade die besten sind, wird es erst richtig spannend.
Es ist kein reiner Jugend-Thriller, auch wenn man das beim Lesen des Klappentextes vermuten könnte, zwei Drittel des Buches beinhalten sogenannte ‚Mystery‘-Aspekte. Das hätte man in der Beschreibung des Buches verraten können, selbst wenn man sich dann während der ersten hundertachtzig Seiten nach dem Ereignis sehnt und sich fragt, was denn danach nun geschieht. Ich habe mir in diesem Teil einfach irgendein Ereignis gewünscht, bis dahin war es nämlich relativ langweilig. Immerzu laufen sie durch den Wald, Sonnenstrahlen brechen durch Lücken in den dunklen Blättern, blabla. Und was da spannend sein sollte, konnte mich nicht packen.
Ab dem zweiten Teil (das Buch ist in drei Teile geteilt, Teil 2 beginnt nach 180 Seiten) wurde es auf jeden Fall interessanter, auch wenn es immer noch solche langweilgen Stellen gab, und gefallen hat mir das Buch eigentlich erst ab Seite zweihundertfünfzig. Was da passiert müsst ihr schon selbst herausfinden, denn ab da ist es auch ein gutes Buch, obwohl das volle Potenzial der Idee nicht ausgeschöpft wurde. Und auch wenn das Ende furchtbar spannend ein sollte – für mich war es eher so najaaa spannend. Aber okay. Besser als der Rest.
Die Charaktere sind nicht wirklich gut gezeichnet, oder die Wahrnehmung der Protagonistin ist komisch (der größte Teil des Buches wird aus ihrer Perspektive mit dem Ich-Erzähler berichtet). Mal ist die Zicke zickig, dann scheint sie wieder hinterhältig, im nächsten Moment fast liebevoll.
Entscheidung bitte?
Außerdem: Die Namen. Ich dachte, die Story spielt in Deutschland? Wieso heißen die Figuren dann beispielsweise Lida Donelly, Jesper, Thore, Joy, Birk oder Sten? Naja…
Neben Lida wird auch aus Stens Sicht berichtet, der im Klappentext keinerlei Beachtung findet, im Buch aber eine immer größere Rolle spielt. ‚Seine‘ Stellen mochte ich lieber als Lidas, vielleicht, weil sie eine Abwechslung darstellten.
Viel mehr kann ich zur Story nicht sagen, nur vielleicht, dass der letzte Teil mir wegen dieser ganz bestimmten Person gefallen hat. Und selbst das ging mir dann irgendwie zu schnell und zu ‚natürlich‘. Innerhalb von… zwei Tagen? Naja. Lest selbst.
Beim Schreibstil war ich etwas strenger mit dem Bewerten, einfach weil es eine deutsche Autorin ist. Manche Formulierungen fand ich seltsam, und an einigen Stellen versucht die Autorin Jugendsprache. Sowas kommt (meiner Meinung nach) in Büchern allgemein ziemlich blöd, nie hört es sich ‚richtig‘ an. Man könnte die Leute auch einfach normal sprechen lassen, mit Wörtern, die auch so in Büchern stehen, aber… naja. Wegen der unglücklichen Formulierungen & Co. diesmal nur 4,5 Punkte.

Das Buch ist zu zwei Dritteln nichtmal gut, aber man kann dahinter die gute Idee erkennen. Und das Ende ist wie gesagt akzeptabel. Kein furchtbar schlechtes Buch, aber gut ist auch anders. ‚Neutrale‘ 5 Punkte also.

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