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159 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

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180 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Walkaway

Cory Doctorow , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453317932
Genre: Science-Fiction

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16 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Why not?

Lars Amend
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 11.10.2017
ISBN 9783833861703
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Lars Amend ist erfolgreicher Autor, Motivations-Coach und Mentor. Er schafft es mit seine Buch Why Not den Leser auf eine so unglaubliche Art zu motivieren, dass man es in Worte kaum beschreiben kann. Das Buch hat eine inspirierende und magische Wirkung auf einen und man fragt sich ständig „Why not?“ – Wieso wage ich es nicht einfach? Was könnte ich dabei verlieren?

Auf kurzen 272 Seiten lernt man mehr über sich selbst, seine Träume und Wünsche, als man je für möglich gehalten hätte. Lasst euch auf dieses Buch ein, ihr werdet begeistert sein.

„Die Welt ist ein Buch und wer nicht auf Reisen geht,
wird nie über die erste Seite hinwegkommen.“ S. 31

Darüber Gedanken gemacht

Lars Amend war mir bereits vor diesem Buch ein Begriff, doch wie grossartig inspirierend dieser Mensch ist, erfährt man erst, wenn man sich auf seine ansteckende Art einlässt.

Bereits zu Anfang wird der Leser mit folgenden drei Fragen konfrontiert:

Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Was hindert mich daran? Was bin ich bereit, dafür zu tun?

Doch nicht nur das, neben „20 Lebensverändernden Fragen“ findet man auch „15 Sätze für Champions“ und vieles mehr. Alles unglaublich inspirierende Abschnitte, die einen nicht mehr so schnell los lassen. Doch was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren auch die vielen Videobotschaften von Lars selbst. Man kommt ihm so sehr Nahe, hat während dem Lesen seine Stimme im Kopf und fühlt sich unglaublich motiviert.

„Sei mutig genug, dir selbst die Liebe zu schenken,
die andere dir vorenthalten haben!“ S. 128

Doch wer jetzt denkt, dieses Buch ist nichts für mich, der täuscht sich. Denn in Why Not findet ihr so viele verschiedene Themen, zu den unterschiedlichsten Lebensabschnitten, dass bestimmt für jeden etwas dabei sein wird.

Von „Glaube an dich… ich tue es!“ hin zu „Nie mehr Single (wenn du es nicht willst)“ über zu „Neues probieren: wie du dich von deinen Ängsten befreist“ wirst bestimmt auch du das passende Thema finden.

Gefiel mir sehr

Besonders inspirierend fand ich die Erfolgsgeschichten, die in Why Not immer wieder erwähnt werden. Man lernt Menschen kennen, an die vielleicht niemand geglaubt hat, die einen schwierigen Start hatten und es dann allen und sich selbst bewiesen und unglaublich erfolgreich wurden. Und lernt zugleich, was Erfolg wirklich bedeutet.

„Denke immer daran;
Für die besten Dinge des Lebens braucht man selten viel Geld,
aber den Mut, eine echte Entscheidung zu treffen.“ S. 223

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr direkt, du wirst als Leser oft angesprochen und zu einer Aktion „gezwungen“. Man merkt auf jeden Fall, das Lars Amend Motivations-Mensch durch und durch ist! Das Cover ist cool, frech und weckt auf jeden Fall das Interesse.

Fazit

Für mich war das ein absolutes Lese-highlight und wird auf jeden Fall zu meinen Jahresfavoriten zählen. Dieses Buch begeistert, motiviert und inspiriert auf eine unglaubliche Art und Weise. Grosse Leseempfehlung von mir!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)


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(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Magere Jahre

Nicole Knörr
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Patmos Verlag, 18.09.2017
ISBN 9783843609883
Genre: Biografien

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Das noch sehr junge Mädchen, flüchtet sich in eine Essstörung ohne Recht zu wissen wie ihr geschieht. Obwohl sie sich selbst nie verzerrt bzw. zu dick sieht gerät sie immer mehr in den Strudel von Lügen, Kalorien zählen, tägliches wiegen und obsessivem Sport treiben. Wir begleiten sie mit diesem Buch in ihren Weg in die Essstörung, sowie auch durch ihren Kampf aus dieser und am Ende auch durch die Heilung ihrer Krankheit.

„Ich bin schwer krank, lebensbedrohlich krank – und dieses Essen ist der erste Schritt meines Genesungsweges.“ S. 11

Darüber Gedanken gemacht

Vor diesem Buch habe ich mich schon einige Male mit dem Thema Essstörung beschäftigt. Sei es durch andere Geschichten, Filme oder Gespräche. Somit war mir der Inhalt nicht fremd und doch finde ich diese Krankheit immer wieder aufs neue schockierend.

Nicole Knörr erzählt uns auf eine distanzierte Art und Weise, wie ihr halbes Leben ausgesehen hat. Ich schreibe bewusst distanziert, obwohl es sich um eine Biografie handelt. Denn bei vielen Stellen im Buch, fühlt man wie sie sich bereits von der Vergangenheit gelöst hat und die Tatsachen nur sachlich zusammenfasst. Dies gibt dem Leser zwar einen etwas kalten Eindruck, was jedoch bleibt ist der Schock über das geschilderte.

„Mein Atem geht nur noch schwer, (…) Meine Brust und mein Herz schmerzen. (…) Mein Körper ist nicht mehr imstande, Wunden zu heilen. (…) meine Körpertemperatur beträgt nur noch 32 Grad. (…) Und trotzdem. Hungere ich weiter. (…)“ S. 44

Gefiel mir sehr

Die Einblicke in den Klinikalltag waren interessant und erschreckend zugleich. Es  ist  wichtig, dass sie hier kein Blatt vor dem Mund genommen hat und so vielleicht jemandem helfen kann sich, bevor es zu einem stationären Aufenthalt kommt, bei seiner Familie oder Freunden anzuvertrauen.

Die Expertentipps am Ende des Buches, können für betroffene einer Essstörung und deren Angehörige sicherlich hilfreich sein. Doch ein Heilmittel, welches für alle wirkt gibt es nicht. Der Weg raus aus der Magersucht oder Bulimie ist holprig und kann nur von der betroffenen Person allein gemeistert werden. Und meistens ist es schwieriger die inneren, psychischen Probleme zu lösen, als die Äusseren.

„Kalorien, Sport, Ernährung und Gewicht. Dies verdrängte alles andere. Alles andere war unwichtig. Auch meine Probleme, die ich vergessen wollte.“ S. 111

Gefiel mir nicht

Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch für Menschen, die unter einer Essstörung leiden, nicht gefährlich sein kann. Das es sie vielleicht „reizt“ und sie zurück in alte Muster fallen, da es in diesem Buch doch sehr viele, hoffentlich ungewollte (!), Tipps dazu hat, wie man besonders schnell ungesund viel abnimmt.

Schreibstil & Cover

Beim Schreibstil muss ich leider die vielen Wort sowie Satz Wiederholungen bemängeln. Vieles las ich mehrmals und mir kam es vor, als versuchte man so das Buch noch etwas in die Länge zu ziehen. Dabei wäre dies gar nicht nötig gewesen. Bei diesem Thema kommt es nicht auf die dicke des Buches an, sondern auf den Schock, den die Worte und das Geschehene einem vermitteln.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da man die heutige gesunde Nicole Knörr darauf sieht, eine wunderschöne Frau, die sehr viel Kraft und Mut bewiesen hat.

Fazit

Für mich war Magere Jahre ein interessantes Buch, das dem Thema auf jeden Fall den nötigen Schock und die richtige Warnung vermittelt. Menschen mit einer Essstörung sollten auf jeden Fall wissen, dass sie da nicht allein durch müssen und vor allem; das Leben sollte nie weggeworfen werden! Es gibt immer einen Weg aus der Krankheit, man muss nur Rechtzeitig die Notbremse ziehen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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(32)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Harry – Ein Leben zwischen Liebe und Verlust

Katie Nicholl , Astrid Gravert , Antoinette Gittinger , Violeta Topalova
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672214
Genre: Biografien

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Viele stellen sich das Leben als Prinz oder Prinzessin traumhaft vor. Schliesslich schauen wir schon als Kinder alle möglichen Trickfilme darüber, sehen die tollen Kleider, die amüsanten Partys und die wundervollen Liebesgeschichten.

Doch im wahren Leben ist dies leider nicht immer so einfach. Besonders nicht, wenn man in die berühmteste Familie ganz Englands, nein der ganzen Welt, hinein geboren wird. Bereits in jungen Jahren stellte Harry fest, das er eine andere Rolle im Königshaus hat, als sein grosser Bruder William. Er merkt früh, dass er „an zweiter Stelle“ steht und weiss noch nicht so recht, wo sein Platz in diesem grossen Königshaus ist.

Man lernt Harry ganz privat kennen, bei Ausflügen mit seinem Bruder und seiner Mutter, bei Wettkämpfen, in der Schule und dann lernt man auch den Harry kennen, der mit gerade mal Zwölf Jahren hinter dem Sarg seiner Mutter herlaufen muss. Man begleitet ihn durch diese schwere Zeit und kann nur im entferntesten begreifen, wie schwer dies alles für ihn gewesen sein muss.

„Als sie noch lebte, nahmen wir ihre unvergleichliche Lebenslust,
ihr Lachen, ihre Fröhlichkeit und Verrücktheit
für vollkommen selbstverständlich.
Sie war unser Beistand, unsere Freundin und Beschützerin.
Sie war ganz einfach die beste Mutter der Welt.“ Prinz Harry, August 2007 S. 32

Nachdem er die Eton Privatschule beendet hatte, gab der Palast bekannt, dass er sich bei der „Royal Military Academy“ in Sandhurst bewerben würde. Und damit begann seine Zeit bei der Army, die ihm mehr gab, als er jemals für möglich gehalten hatte.

Und hier beginnt sich die Geschichte für Harry, der oft im Hintergrund war, zu wenden…

Darüber Gedanken gemacht

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Geschichten rund um die englische Royale Familie schon immer interessiert und begeistert haben. So habe ich früher die Biografie von Diana gelesen, später dann die von Kate und natürlich sah ich mir die Serie „The Crown“ sowie diverse andere Dokumentationen auf Netflix an.

So war ich bereits etwas vertraut mit den Gepflogenheiten und den Regeln der Königsfamilie. Doch wie viel da wirklich dahinter steckt, können wir nur erahnen. Umso interessanter fand ich es, die Entwicklung von Harry mit zu verfolgen bzw. zu lesen. Als kleiner Junge, der seinen Platz noch nicht so gefunden hat, wird aus ihm ein stolzer Mann, der grosse Verantwortung trägt und die Frau gefunden hat, die ihn nicht nur unterstützen kann, sondern ihn und seine Welt so akzeptiert wie sie ist. Es klingt tatsächlich wie ein Happy End!

Doch der Weg dahin war holprig und hin und wieder rutschte er aus und brauchte wieder einen Moment, um zurück auf den Weg zu finden. Besonders diese Entwicklung fand ich interessant, denn man merkt; Harry ist im Grunde wie jeder andere junge Erwachsene, der seinen Weg zuerst noch finden muss.

„Sie hatte mehr Mut als alle anderen.
Ich möchte das fortführen, was sie nicht ganz zu Ende bringen konnte.
Das wollte ich immer, aber ich war noch zu jung.“ Prinz Harry, 2002 S. 100

Gefiel mir sehr

Dieses Buch nimmt einen mit auf eine Reise. Ich habe gelacht, geweint und mich für Harry gefreut. Besonders gut gefiel mir die Entwicklung, die man miterleben konnte und die vielen Hintergrundinformationen waren wirklich sehr interessant. Denn vieles davon wusste ich so gar nicht und konnte so viel neues dazu lernen. Insbesondere was seine Arbeit mit Kindern und Veteranen betrifft, fand ich überaus faszinierend.

Gefiel mir nicht

Einzig möchte ich bemängeln, dass es mir manchmal vorkam, als würde ich einen Marketingtext über die Stiftungen, die vom Königshaus unterstützt werden, sowie über das ganze Militär, lesen würde. Mir ist durchaus bewusst, dass dieses Buch bestimmt vom Königshaus abgesegnet wurde aber ich hätte gerne mehr erfahren, als ich auch sonst im Internet hätte googeln können.

Schreibstil & Cover

Für mich war dies eine sehr gut recherchierte Biografie, die in einer verständlichen Sprache mit gut gewählten Fachausdrücken geschrieben wurde. Das Cover ist einfach nur wunderschön und passt für mich unglaublich gut zum Happy End, welches Harry bekommen hat!

Fazit

Wer ebenfalls wie ich ein kleiner Royal-Fan ist, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Ihr werdet viele interessante Dinge darin finden und Harry noch mehr in euer Herz schliessen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(56)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Immer wenn du tötest

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Die Reihe rund um Targa Hendricks geht weiter und wir begleiten sie bei einem neuen Fall rund um die exzentrische Künstlerin Freya von Rittberg. Diese wird verdächtigt mehrere junge Menschen ermordet zu haben, dies meistens auf eine sehr brutale Art und Weise. Das groteske daran, sie malt mit dem Blut ihrer Opfer Bilder – doch ihr Alibi ist Wasserdicht und die Polizei kommt ihr so leider nicht auf die Schliche.

„Sie findet dich.
Sie tötet dich.
Alles was bleibt,
ist ein Bild
aus deinem Blut.“

Somit sind wieder die Fähigkeiten von Targa gefragt! Wird sie es schaffen sich Freya anzunähern? Doch das gefährliche bei diesem Fall; Targa muss sich für diese Aufgabe auf die dunkle Seite begeben.

Ob sie dem Drang widerstehen kann, erfährt ihr bei „Immer wenn du tötest“…

Darüber Gedanken gemacht

Ich war sehr gespannt wie es mit Targa weitergehen würde und besonders die Geschichte aus ihrer Vergangenheit, interessierte mich sehr. Bei „Immer wenn du tötest“ stand aber an erster Stelle der Fall rund um Freya, dieser konnte mich jedoch nicht so sehr überzeugen, wie der Fall im ersten Band bei „Der Moment bevor du stirbst„. Jedoch fand ich die Verlockungen, denen sich Targa stellen musste durchaus interessant und fesselnd.

„Immer wieder kreisen ihre Gedanken um den Tatort und die Perfektion der Inszenierung.“ – Targa S. 91

Auch das Ende fand ich durchaus gelungen und der gemeine Cliffhanger, lässt einen schon sehnsüchtig auf Band 3 warten!

Gefiel mir sehr

Mir gefiel bei „Immer wenn du tötest“, dass man mehr aus der Vergangenheit von Targa erfahren hat. Ausserdem fand ich es toll, wie der Übergang von Band 1 zum zweiten Buch fliessend verlief und man so schnell wieder in der Geschichte ankam.

Targa finde ich als Protagonistin zwar sehr eigen aber dies macht ihren Charme auch irgendwie aus, besonders witzig waren die Szenen, in denen sie versuchte zu flirten. Und auch sonst finde ich, dass ihr Charakter wieder sehr gut ausgearbeitet wurde und man sie durchaus wieder erkennt.

„Wut und Hass gehen oft Hand in Hand. So ist es jetzt bei Targa. Das ist nicht gut und macht sie verletzlich.“ S. 213

Gefiel mir nicht

Doch leider gab es bei „Immer wenn du tötest“ auch einige Schwächen, die mich doch etwas störten. So gab es den ein oder anderen Moment, wo ich nicht wirklich begriff wieso Targa oder Freya so handelten. Einige Abläufe kamen mir so etwas unlogisch rüber und etwas zu übertrieben. Dies führte auch dazu, dass ich nur schwer wieder in die Geschichte kam. Einzig die Vergangenheit von Targa interessierte mich so sehr, dass ich durchbiss und das Buch zu Ende las.

Schreibstil & Cover

Beim Schreibstil war okay, jedoch manchmal etwas zu eintönig. Das Cover von „Immer wenn du tötest“ passt perfekt in die Reihe und ist auf jeden Fall ein Eyecatcher!

Fazit

Eine tolle Fortsetzung mit ein paar kleinen Schwächen. Für mich ist jedoch klar; Band 3 wird auf jeden Fall gelesen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)


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(193)

280 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 172 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension

Eddie und seine Freunde sind ganz gewöhnliche zwölfjährige, die es lieben draussen rumzuhängen, Fahrrad zu fahren und auf Jahrmärkte zu gehen. Doch genau auf diesem Jahrmarkt geschieht etwas furchtbares und das Leben der 5 Freunde fängt langsam an sich zu verändern. Als dann einer von Ihnen Kreide zum Geburtstag geschenkt bekommt, fängt das ganze erst so richtig an. Anfangs malen sie einander geheime Botschaften vor die Haustüren, doch plötzlich entdeckten sie Nachrichten, die nicht von ihnen stammen. Es geschehen Dinge, die keiner aufzuhalten vermag und 30 Jahre später lernen wir den Erwachsenen Eddie kennen. Doch dieser Eddie verheimlicht etwas und nur langsam kommt man der Vergangenheit auf die Schliche…

Darüber Gedanken gemacht

Es ist wirklich toll wie man das Stephen King Feeling, in diesem Buch, ab den ersten paar Seiten bekommt. King persönlich gab dem Buch die Widmung „Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.“ Und damit hat er nicht ganz unrecht. Die Kapitel hören sehr spannend auf und man wird beinahe gezwungen weiter zu lesen. Viele stellen erinnerten mich etwas an ES und nun habe ich doch wieder grosse Lust gekriegt, mir das dicke Buch von King nochmals vorzunehmen!

„Narren stürzen sich auf Dinge, die Engel nicht zu berühren wagen.“ – S. 67

Gefiel mir sehr

Ich mochte die Zeitsprünge in dieser Geschichte besonders gut, denn man erfährt nur langsam was in der Vergangenheit passiert ist und dies gab meiner Meinung nach dem Buch das gewisse Etwas. Der Spannungsbogen blieb so über mehrere 100 Seiten erhalten und man konnte sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.

„Geschichte selbst, ist auch immer nur eine Geschichte, erzählt von denen, die sie überlebt haben.“ – S. 80

Gefiel mir nicht

Die Charakteren wurden zwar alle beschrieben aber zu manchen Personen hätte ich mir gerne noch ein paar Infos mehr gewünscht.

Schreibstil & Cover

Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und auf jeden Fall fesselnd! Das Cover ist überaus gelungen und das Buch fühlt sich wirklich sehr gut an.

Fazit

Für mich ein unglaublich fesselnder Thriller, der etwas von Stephen King hat und doch mit seinem eigenen Charme überzeugt!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

Zehn Wahrheiten

Miranda July , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.05.2016
ISBN 9783462047691
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

In diesem Buch findet man 16 verschiedene Geschichten, alle auf ihre Art speziell geschrieben und alle haben etwas gemeinsam: Sie sind bizarr und voller Gefühle.

Die meisten Geschichten beginnen mittendrin im Leben, in einem Gedanken oder einer sehr ungewöhnlichen Situation. Genau so abrupt wie sie begonnen haben hören sie aber auch wieder auf und lassen den Leser mit einem unbefriedigten Gefühl zurück.

Darüber Gedanken gemacht

Ich bin im Prinzip ein Fan von Kurzgeschichten, diese haben meistens mehr Botschaft, als ein ganzes Buch. Doch diese Geschichten konnten mich leider weder mitreissen noch begeistern. Obwohl ich bei manchen Geschichten mir wirklich Mühe gab, um herauszufinden, was die tiefere Botschaft hinter dieser Geschichte sein sollte, konnte ich einfach keinen Sinn darin finden. So verstehe ich nicht, wie eine Person sich an einen Mann ran kuscheln kann, während dieser einen epileptischen Anfall erleidet. Und die besagte Person, stellt sich dann eine Zukunft mit diesem Mann vor; wie dieser seine Frau mit ihr betrügt – anstatt im zu helfen. Diese und noch viele weitere seltsame Szenen findet man in diesem Buch und leider fand ich diese so abwegig und seltsam, dass ich ständig mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach gegen eine Wand zu knallen.

Gefiel mir sehr

Gefiel mir nicht

Leider konnte mich keine der sechzehn Geschichten überzeugen und keine der Personen, blieb mir lange im Gedächtnis.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war ganz in Ordnung und an manchen Stellen wirklich sehr schon ausgearbeitet, doch so überwältigend Gut, wie er von manchen beschrieben wird, fand ich ihn nicht. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker und weckt das Interesse des Lesers.

Fazit

Für mich ist dieses Buch eindeutig überhypt und so ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Für mich war es leider nichts und so schnell werde ich wohl leider nicht mehr zu einem Buch von ihr greifen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥ (1/5)
Lesevergnügen ♥ (1/5)

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161 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2014
ISBN 9783423253574
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

„Ich hatte das Gefühl, mein Leben mehr und mehr gegen Geld einzutauschen, wobei mir das kein besonders guter Handel zu sein schien.“ S. 10

Er führt ein Leben wie jeder Zweite von uns. Er steht ständig unter Termindruck, hetzt von einem Ort zum anderen und kommt nur selten zur Ruhe. Damit er dem Alltagsstress einmal entfliehen kann, nimmt er sich Urlaub, doch schnell ist klar; dieser beginnt nicht entspannend. Bereits nach ein paar Meilen steckt er ihm Stau, ein vorankommen kaum möglich, er dreht um und sucht sich einen anderen Weg, doch prompt verfährt er sich und kommt erst Stunden später wieder in die Nähe von Menschen. Er landet im Café der Fragen und muss sich bereits beim Essen bestellen mit den Fragen:

Warum bist du hier?
Hast du Angst vor dem Tod?
Führst du ein erfülltes Leben?

auseinandersetzten. Kommt es im zu Anfangs noch seltsam vor, merkt er jedoch schnell, dass diese Fragen die Macht haben, sein Leben komplett zu verändern. Und ab diesem Moment, ist er nicht mehr derselbe.

„Sobald ein Mensch weiss, warum er hier ist, warum er existiert, welchen Grund es dafür gibt, dass er am Leben ist, wird er den Wunsch haben, dem Sinn und Zweck seiner Existenz gerecht zu werden.“ S. 37

Darüber Gedanken gemacht

Eine wundervolle Geschichte, mit vielen Weisheiten, die ich mir markieren musste. Man weiss bereits zu Beginn, als man das Café der Fragen betritt, das dies ein besonderer Ort ist. Schliesslich kann man hier Frühstück um Mitternacht bestellen und es gibt so viel zu essen, dass man sich dabei sogar Stundenlang unterhalten kann. Die Menschen in diesem Café sind hinreissend und ich weiss schon jetzt, dass ich mir den zweiten Teil der Geschichte bestellen werde!

„Warum verbringen wir so viel Zeit damit, uns auf den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem wir tun können, war wir möchten, anstatt es einfach sofort zu tun?“ S. 68

Gefiel mir sehr

Ich liebe Bücher, die einen zum Nachdenken anregen und das hat dieses Buch auf jeden Fall geschafft. Mit viel Charme und Klugheit konnte es mich in den Bann des Café’s ziehen und ich konnte es voller neuer Weisheiten verlassen.

„Das ganze Leben ist eine tolle Geschichte, John! Einige Menschen erkennen bloss nicht, dass sie selbst die Autoren sind und die Geschichte so schreiben können, wie sie es möchten!“ S. 120

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich flüssig, man fühlt sich nicht belehrt, obwohl es sich um einen Ratgeber handelt. Viel mehr hat man das Gefühl mit einem Freund zu sprechen. Das Cover gefällt mir sehr gut, denn im ganzen Buch finden sich Bilder in diesem schönen Stil wieder und verleihen der Geschichte so einen ganz besonderen Charme.

Fazit

Dies war für mich ein sehr faszinierendes Buch und ich finde, dass jeder dieses kleine Büchlein einmal gelesen haben sollte. Es bringt einen zum Nachdenken und für mich war es sehr wertvoll und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(5)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Ich fühle so tief ich kann

Liane Cornelius
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.10.2016
ISBN 9783741275197
Genre: Biografien

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Man erfährt bereits am Anfang, dass Liane einen Unfall hatte, der dazu führte, dass sie nun die Hilfe eines Physiotherapeuten benötigt. Andreas. Doch was sich zwischen den beiden entwickelt, damit hätte ich nicht gerechnet. Beide verbindet eine schwere Vergangenheit, mit vielen Tiefs.

Trotz des Altersunterschied findet Liane eine Verbindung zu ihm und fühlt schnell mehr, als sie sich Anfangs noch zugestehen möchte.

Wie sich die Beziehung der beiden entwickelt fand ich wirklich faszinierend und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weiter geht und ob es vielleicht doch eine Zukunft für sie gibt.

„Mein Leben ist ein Fluss
und ich bim mitten drin.
Die Strömung ist immer noch reissend stark,
dich ich habe gelernt,
zu schwimmen.
Ich muss das rettende Ufer nicht mehr erreichen,
fühle mich wohl, in dem klaren, warmen Wasser,
Und ich bin neugierig.
Neugierig darauf, zu sehen, wohin ich der Strom des Lebens
noch so treiben wird.“

Gefiel mir sehr

Trotz allem, hat Lilly nie den Mut verloren, war immer widerspenstig und konnte immer das Positive in allem Negativen für sich herausziehen. Diese Einstellung ist sehr lobenswert und gefiel mir wirklich sehr!

Gefiel mir nicht

Leider war mir das Buch teilweise zu düster und ich hatte ein schlechtes Gefühl beim Lesen, vor allem als man erfuhr, was bei Liane / Lilly in der Kindheit alles vorgefallen ist. Solche Eltern wünscht man sich niemandem!

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil sprach mich leider nicht wirklich an und war mir teilweise zu verschachtelt. Die Sätze kamen mir oft wie Gedanken vor, die dann wirr wiedergegeben wurden und so viel es mir schwer der Geschichte zu folgen. Mir war der natürliche Lesefluss so etwas zu holprig. Das Cover ist farblich wundervoll gewählt, einzig die Schrift sagt mir persönlich nicht zu.

Fazit

Das Buch konnte mich von der Thematik her auf jeden Fall fesselnd, doch leider sagte mir der Schreibstil nicht zu. Auf der Homepage von Liane, könnt ihr übrigens durch das Lösen von ein paar Fragen ganz einfach herausfinden, ob das Buch zu euch passt!  Hier gelangt ihr zum Casting – diese Idee finde ich übrigens richtig toll und habe ich so noch nicht gesehen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Eine Geschichte die so aktuell wie auch erschreckend ist. Kate ist Kriegsreporterin und unterwegs in Syrien und anderen Kriegsländern. Bei ihren Reportagen erlebt sie viel Grausames und kann dieses nur schwer wieder von sich abschütteln. Denn auch als sie zurück in ihre Heimat reist, ist der Krieg ein ständiger Begleiter. Sie hört Stimmen, sieht Dinge, die nicht wahr sind und kommt nur schwer in den Alltag zurück. Ihre Familie ist zerrüttet und ihre Kindheit war alles andere als schön. Doch Kate ist stark und lässt sich so schnell nicht klein kriegen.

Darüber Gedanken gemacht

Das Thema des Buches ist wirklich sehr schwierig und obwohl man sich bewusst ist, das der Krieg real ist, verdrängt man diese Tatsache im Alltag doch sehr oft. Besonders tragisch ist der Gedanke, dass besonders Kinder unter dem Krieg leiden und viele gar nicht wirklich verstehen wieso dies alles geschieht.

Wir ärgern uns über banale Dinge, wie zum Beispiel, dass zu spät kommen der Bahn oder über ein paar nervige E-Mails und in anderen teilen der Welt, versteckt sich ein Kind unter einem Tisch, weil die Erde bombardiert wird und ein anderes weint seinen Beinen nach. Für mich ist diese Vorstellung unerträglich und deshalb war dies für mich ein sehr erschütterndes Buch.

Gefiel mir sehr

Die Tatsache, dass das Buch im Präsens geschrieben wurde fand ich durchaus gelungen, denn so blieb die Spannung durchweg erhalten. Auch die Art wie sich die Kapitel untereinander abwechselten fand ich sehr passend und konnte so gut mehrere Stunden am Stück lesen.

Gefiel mir nicht

Das Ende war mir zu unvollständig und ich hätte gerne ein paar Erklärungen mehr gehabt.

Schreibstil & Cover

Ich fand den Schreibstil flüssig und spannend. Mir gefiel die Ich-Perspektive sehr gut, denn so war man nah an der Protagonistin dran. Das Cover gefällt mir sehr gut und es sieht in echt viel besser aus!

Fazit

Ein spannender Thriller mit einem schweren Thema. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für zwischendurch.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

angstfresser, horror, horror / dunkle phantastik, horrorroman, rezension, selfpublisher, tanja hanika

Der Angstfresser

Tanja Hanika
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.04.2018
ISBN 9781985232167
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zusammengefasst

Chester Harris ist ein erfolgreicher Horrorautor er hat bereits einige Bücher veröffentlicht und liebt es seinen Lesern Angst und Schrecken einzujagen. Doch es läuft nicht mehr so gut wie noch zu Anfangs und er beschliesst mit Hilfe eines Teams ein Haus nach seinen Vorstellungen zu renovieren und dieses für einen Horrorabend herzurichten. Für diesen besonderen Abend lädt er eine Handvoll Menschen ein und noch ehe sie sich versehen, landen sie im Albtraum ihres Lebens.

Darüber Gedanken gemacht

Bevor ich das Buch las, grübelte ich über die Warnung des Buches nach und war mir sicher, dass mich diese abstossenden Details bestimmt nicht so abschrecken würden. Doch da hatte ich mich gewaltig getäuscht! Bereits im Prolog wurde mir beinahe übel und ich war geschockt und fasziniert zu gleich.

Es ist erstaunlich, wie viel man sich tatsächlich vorstellen kann und dies macht sich Tanja zu nutze und treibt den Leser so immer weiter an den Rand des Erträglichen. Ich empfehle euch das Buch nicht beim Frühstück zu lesen 😉 und am besten auch nicht im Bett, denn die einzelnen Szenen sind wirklich sehr detailliert und verursachten mir hin und wieder leichte Übelkeit.

Obwohl das buch nur knapp 200 Seiten umfasst, haben es genau diese ganz schön in Sich, hier trifft das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ wie die Faust aufs Auge. Man ist innerhalb von ein paar Seiten mitten in der Geschichte und kommt nur schwer wieder raus! Das Tempo ist rasant und brutal. Ich war doch ein wenig erleichtert, als ich die letzte Seite umgeblättert habe und den Angstfresser überlebt habe 😉

Gefiel mir sehr

Bis dato war mir nicht bewusst, wie sehr einen ein Buch mitreissen und beeinflussen kann. Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben und man fiebert von der ersten Seite an mit den „Opfern“ mit und wünscht sich doch sehr, dass dieses Buch gut enden möge. Doch der Weg dorthin ist erstaunlich hart und ich war selbst überrascht, wie oft ich das Buch zur Seite legen musste, um kurz durchzuatmen. Das spricht auf jeden Fall für Tanja Hanika, die es hier geschafft hat den Leser vollkommen zu fesseln und die Geschehnisse so detailliert beschrieb, dass man gar nicht anders konnte, als Kopfkino zu haben.

Gefiel mir nicht

Ich selbst habe nicht viele Horrorromane gelesen und bin mir deshalb nicht sicher, was dieses Genre ausmacht. Persönlich fand ich, dass ich mich bei einem Horrorroman vor allem gruseln müsste, doch bei Der Angstfresser war für mich weniger der Gruselfaktor im Fokus, als viel mehr der Ekel und die Grausamkeit des Geschriebenen / der Story. Somit hat das Buch nicht ganz meine Vorstellungen von einem Horrorroman erfüllt.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr detailliert und lässt einen so vollkommen in die Geschichte eintauchen. Obwohl der Schreibstil bewusst abstossend gewählt wurde, konnte ich das Buch doch zu Ende lesen, sage aber klar; ihr solltet die Warnung im Klappentext ernst nehmen! Das Cover ist toll genau so wie das Format das Buches!

Fazit

Auf jeden Fall ein Buch, das es ganz schön in sich hat und dass man meiden sollte, falls man schwache Nerven oder einen empfindlichen Magen hat 😉 von mir eine Leseempfehlung an alle mutigen und furchtlosen unter euch!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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388 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

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Die Vegetarierin

Han Kang , Ki-Hyang Lee
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783351036539
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Das Leben von Yong-Hye war bis anhin ruhig und beschaulich. Ihr Mann beschreibt sie als gewöhnlich und nicht sonderlich attraktiv.

„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie in jeder Hinsicht für völlig unscheinbar.“

Die Geschichte beginnt harmlos, entwickelt sich aber rasant und wird immer bizarrer. In drei Akten wird hier aus der Sicht des Ehemanns, Schwagers und ihrer Schwester erzählt. Die Gedanken von Yong-Hye kommen dabei nur kurz am Anfang vor und so fällt es einem schwer während der Geschichte zu begreifen was mit ihr passiert. War es zu Anfangs nur der Verzicht auf Fleisch, so steigert sich dies schnell zu „keine tierischen Produkte mehr“ bis hin zu „Ich brauche nur Wasser“.

Schockierend, brisant, emotionslos und doch kraftvoll erzählt Han Kang das Schicksal einer Frau, die in jeder Hinsicht besonders ist.

Darüber Gedanken gemacht

Bevor ich diese Rezension schreiben konnte, musste ich mir erstmal ein paar Tage Zeit nehmen, um meine Gedanken zu sortieren. Ich nahm mir ausserdem auch die Zeit, um andere Rezensionen vom Buch zu lesen und mir so ein umfangreiches Bild zu machen. Denn der erste Eindruck täuscht und hinter diesem seltsamen Buch steckt mehr, als man zu Anfangs erwartet.

*** ab hier folgen Spoiler ***

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit der Entscheidung von Yong-Hye, die plötzlich beschliesst Vegetarierin zu werden. Auf die Fragen Ihres Mannes antwortet sie immer nur mit „Ich hatte einen Traum.“ Dieser Traum, der wirklich abstossend ist, verursacht eine Kettenreaktion und die Gedanken von Yong-Hye werden immer wirrer. Sie nimmt rasant ab und wird immer schweigsamer. Bei einem Geschäftsessen wird sie von den Arbeitskollegen ihres Mannes beinahe bemitleidet und die Entscheidung zum Vegetarismus, kann beinahe niemand so recht begreifen. Ihre Träume werden immer schlimmer und blutiger und mittlerweile, kann sie nicht einmal mehr ihren Mann ertragen, denn dieser riecht ihrer Meinung nach aus allen Poren nach Fleisch.

„Es ist mein Herz, das schmerzt, und in meiner Magengrube spüre ich einen undefinierbaren Druck. Er ist immer da. Im Moment sogar, wenn ich keinen BH trage. Auch ein tiefer Atemzug bring keine Erleichterung. Was sich dort angesammelt und festgesetzt hat, das sind Schreie und Gebrüll. Und die kommen vom Fleisch. Ich habe zu viel davon gegessen. All die Seelen sind dort eingeklemmt, da bin ich sicher. Blut und Fleisch werden verdaut […] Der Rest wird ausgeschieden. Aber die Seelen klammern sich hartnäckig in meinem Magen fest…“

Sie verliert weiterhin viel an Gewicht und ihr Mann zieht ihre Familie zur Hilfe, diese reagieren leider kaum verständnisvoll und bei einem Essen entsteht eine schreckliche Szene, in der ihr Vater sie schlägt und ihr tatsächlich Fleisch in den Mund stopft. Dieses spuckt sie sogleich aus, greift nach einem Messer und schneidet sich, vor den Augen der ganzen Familie, den Arm auf.

Sie landet in der Psychiatrie und auch dort versucht sie niemand zu verstehen, sondern weist immer wieder darauf hin, wie abartig sie nun ist und das dies alles dem Verzicht von Fleisch zuzuschreiben ist. Am schlimmsten fand ich aber die Reaktionen ihres Mannes.

„Aber am Tag darauf sollte Yong-Hye entlassen werden, was bedeutete, dass ich wieder mit dieser seltsamen und angsteinflössenden Frau zu Hause sein würde.“

In mehreren Szenen konnte man lesen, wie er sich vor allem über sich selbst und seinen Ruf sorgen machte. Er verstand nicht, wieso er nun ebenfalls kein Fleisch mehr zu Hause essen durfte und fühlte sich von seiner Frau zurückgewiesen. Anstatt zu versuchen ihr zu helfen vergewaltigte er sie stattdessen und dachte während der ganzen Zeit nur an sich und seine Bedürfnisse.

Im zweiten Akt erfährt man das nun einige Jahre vergangen sind und die Geschichte wird aus der Sicht des Schwagers geschildert. Dieser ist Künstler und mit der Schwester von Yong-Hye verheiratet. Als er erfährt, dass Yong-Hye einen Mongolenfleck auf ihrem Körper hat, beginnt er Fantasien zu entwickeln. Diese sind vor allem sexuell gesteuert und schnell entwickelt sich daraus ein Projekt.

Auch hier war wieder zu spüren, dass ein Protagonist sich nicht so gab, wie er eigentlich war und Dinge tat oder dachte, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert wurden. So überredete er nämlich Yong-Hye, die mittlerweile die Psychiatrie verlassen durfte, führ ihn Nacktmodell zu stehen. Er bemalte ihren Körper mit lauter Blumen und plötzlich erwachte in ihr der Gedanke „Ich bin eine Blume.“ Bereits in der Psychiatrie zog sie sich öfters nackt aus und setzte sich so in die Sonne, sie hatte also kaum ein Problem damit, sich vor ihrem Schwager auszuziehen. Dieser verlor sich immer mehr in seinen Fantasien, die letzten Endes dann auch wahr wurden. Als seine Frau, die Schwester von Yong-Hye, die beiden dann erwischte, rief sie sofort den Notarzt, da sie überzeugt war, dass beide in die Psychiatrie gehören.

Im dritten Akt, kommt noch einmal alles zusammen und die Tragik wird einem noch bewusster. Yong-Hye hat nun endgültig das Gefühl eine Pflanze zu sein und lebt in ihrer eigenen Welt. Der letzte Abschnitt wird aus der Sicht der Schwester erzählt und lässt auch hier erblicken, dass auch sie kein Verständnis für sie hat und sich am liebsten wünschen würde, alles einfach zu vergessen. Auch hier wird noch einmal thematisiert, dass höchstwahrscheinlich das nicht essen von Fleisch, die Ursache allen Übels ist. Doch ganz am Ende wandelt sich die Sicht der Schwester und sie gibt dem ganzen noch einmal einen anderen Blickwinkel.

Gefiel mir sehr

Das Buch setzt keine Tabus und Han Kang nimmt kein Blatt vor dem Mund. Egal bei welchem Thema, sie wagt Dinge anzusprechen, die oft verschwiegen werden und so findet man in ihrem Buch nicht nur Themen wie Vegetarismus sondern auch Gewalt, Unterdrückung, Sexualität, Kunst und Freiheit wieder. Dies alles mischt sie auf eine bizarre Art und Weise miteinander und gibt dem Ganzen mit ihrem kühlen und beinahe abstossendem Schreibstil das gewisse Etwas.

Am Ende war ich zugleich schockiert und beeindruckt von dieser Geschichte. Es steckte so viel mehr darin, als man vermutet und umso länger ich über das ganze nachdenke umso klarer werden manche Szenen und die Tragik wird einem von einmal viel klarer.

Gefiel mir nicht

Der Stil der Geschichte war an manchen Stellen meiner Meinung nach zu krass und so war ich teilweise so abgestossen, dass ich mich zum weiterlesen zwingen musste.

Schreibstil & Cover

Den Schreibstil habe ich so bis anhin noch nicht gelesen. Sie schreibt auf eine Art kühl und distanziert und im nächsten Moment holt sie einen ganz nah an sich heran. Es ist wirklich nur schwer zu umschreiben. Das Cover ist wunderschön und versteckt aber auch die Botschaft des Buches darin.

Fazit

Ein sehr aufwühlendes Buch, dass einen schockiert, begeistert, abstosst sowie auch anzieht. Von mir gibt es deshalb eine bedingte Leseempfehlung, da ich finde, dass vielleicht nicht jeder mit diesem Thema umgehen kann und zugleich finde ich die Themen darin wichtig. Niemand sollte sich in seinem Leben unterdrücken lassen. Man sollte so sein können wie man möchte und vor allem auch das Essen dürfen, was man möchte.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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278 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Agnes

Peter Stamm
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 10.03.2011
ISBN 9783596511518
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Agnes ist nur schwer in Worte zu fassen. Doch in diesem Buch versucht es der Protagonist und lernt viele Facetten von ihr kennen. Er beschreibt sie und zugleich lebt er mit ihr ein Leben, dass irgendwie gesteuert ist und zugleich schwer zu kontrollieren ist.

Peter Stamm schreibt mit einer solchen Poesie in den Sätzen, dass man öfter innehalten muss und über das Geschriebene nachdenkt. Die Wörter sind perfekt gewählt und versetzen einen in eine Stimmung, die ich nur sehr schwer beschreiben kann.

Darüber Gedanken gemacht

Dies war mein erstes Buch von Peter Stamm und obwohl ich auch noch „Nacht ist der Tag“ von ihm auf meinem SuB habe, brauchte es diesen kleinen Buchladen und ein Interview bevor ich mich an eins seiner Bücher wagte. Es fing heute vor einer Woche an, per Zufall schaute ich mir eine Literatursendung an zu Gast war Peter Stamm und er erzählte. Über seine Bücher, über die Art wie er auf seine Ideen kam, wie er schrieb und welche Themen im wichtig sind. Ich fand das Gespräch sehr spannend und nahm ihn als eine sehr angenehme Person war, die zu jedem Thema die passenden Worte fand. Am selben Tag waren wir unterwegs in einer fremden Stadt und dort entdeckte ich einen klitzekleinen Buchladen und ging natürlich hinein. Magisch zog es mich zu den Taschenbüchern und der erste Griff war Agnes. Ich musste schmunzeln und dachte mir „Wieso nicht!?“

„Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen… Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele Punkte machen… Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.“

Am Sonntag las ich Agnes dann. Ich sog es beinahe auf und legte das Buch erst beiseite, als auch die letzte Seite gelesen war. Obwohl es „nur“ 160 Seiten sind, haben es gerade diese Seiten in sich. Die Grundstimmung im Buch ist sehr kühl und irgendwie auch melancholisch, doch gerade diese Stimmung mach das Buch besonders. Man fühlt sich nah an den Protagonisten und zugleich Meilen von ihnen entfernt.

Die Kapitel sind kurz und greifen doch immer wichtige Themen auf, so fragt Agnes „Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?“, doch anstatt die Fragen klar zu beantworten schweift Peter Stamm öfter ab und lässt einem so die Möglichkeit sich selbst eine Meinung zu bilden.

Besonders spannend und unheimlich zugleich ist aber die Sache mit dem „Porträt schreiben“ – denn plötzlich entwickelt sich das ganze anders als geplant und Agnes wird plötzlich „gelebt“ anstatt selbst zu leben. Sie „wartet“ auf Anweisungen, was soll sie als nächstes tun, sagen, anziehen? Wie sollte ihr Leben nach diesem Buch aussehen? Doch schnell wird den beiden klar, man kann das Leben nicht in eine Geschichte verpacken und diese nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten, denn das Leben überrascht einen immer mit dem Unerwarteten. Was tut man dann? Schreibt man die Geschichte um? Und wie soll das Ende aussehen?

Gefiel mir sehr

Die Grundstimmung des Buches war sehr speziell und versetzte mich sofort in eine Art Trance. Wie ihr auch oben bemerkt, birgt diese kleine Geschichte so viel mehr, als das man zu Anfangs erwartet.

„Als Kind waren die Figuren der Bücher, die ich las, meine besten Freunde“, sagte sie, „meine einzigen Freunde eigentlich. Auch später noch. (…)“ S. 119

Gefiel mir nicht

Das Ende war für mich ein kleiner Schock, obwohl es irgendwie auch zu erwarten war. Und obwohl die Botschaft in diesem Buch sehr stark ist, kann sie durchaus auch gefährlich sein.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil von Peter Stamm hat mich umgehauen und Agnes wird nicht das letzte Buch von ihm sein, dass ich lesen werde. Ich zitiere hier das Focus Magazin „Kein Wort zuviel oder zuwenig. Peter Stamms Prosa ist vollkommen.“

Das Cover ist schlicht und verschwommen, was sehr gut zur Geschichte passt. Denn Agnes ist nicht wirklich greifbar.

Fazit

Ein Buch das mich auf jeden Fall durch seinen Schreibstil und die Stimmung überrascht hat. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (5/5)

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

birma, blessing verlag, burma, fabel, fabeln, jan-philipp sendker, lerngehalt, märchen, myanmar, reisen, sendker

Das Geheimnis des alten Mönches

Jan-Philipp Sendker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blessing, 11.09.2017
ISBN 9783896675811
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zusammengefasst

Ein Buch voller Geschichten. Geschichten über das Leben, Rituale, Traditionen und vielem mehr. In jeder Geschichte findet sich eine Botschaft, die auch noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt. Mit diesem Buch begibt man sich auf eine kleine Reise, nimmt sich Auszeit vom Alltag und erlaubt sich wieder auch am Tag zu träumen.

Darüber Gedanken gemacht

Das Buch beginnt mit ein paar Worten vom Autor selbst, er beschreibt seine erste Reise nach Burma und wie er mit den Menschen dort in Kontakt kam. Diesen Teil des Buches fand ich besonders interessant, denn gemeinsam mit ihm lernt man eine Religion kennen, die so ganz anders ist, als man sich dies zunächst vorgestellt hat. Für mich war der Einstieg ins Buch sehr stimmig und machte neugierig auf die Märchen, die sogleich folgten.

Besonders gut hat mir die Geschichte „Über das Teilen“ gefallen – in diesem Märchen lernt man, dass man auch wenn man nur sehr wenig hat, man dies teilen soll und durch diese Gute Tat, kommt auch wieder sehr viel Gutes zurück.

Es gab noch viele weitere solcher Fabeln und Märchen, die eine richtig schöne Botschaft in sich tragen und einen zum innehalten und nachdenken treiben. Einige Märchen hingegen sind durchaus brutal und Enden meistens nicht mit einem Happy End, doch genau so wie Grimms Märchen sind auch diese hier nicht alle für Kinder bestimmt und sollten deshalb beim Vorlesen etwas abgemildert werden.

Gefiel mir sehr

Die Kultur des Landes ist in den Märchen unglaublich spürbar und man lernt viel über das Land und die Menschen. Man kommt viel in Berührung mit den Weisheiten von Buddha und für mich persönlich war das wirklich sehr interessant.

Gefiel mir nicht

Wie bereits oben erwähnt waren einige Märchen sehr Brutal und die Botschaft war mir da nicht wirklich klar.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil wurde sehr gut übernommen und ich glaube, dass bei der Übersetzung nicht viel verloren ging. Das Cover ist wunderschön gestaltet und die Zeichnung glänzt in echt rosé-golden und gefällt mir unglaublich gut!

Fazit

Auf jeden Fall war das ein tolles Buch für zwischendurch, mit vielen schönen Märchen und einer tollen Botschaft. Wer sich gerne mit Märchen beschäftigt und mal was anderes, als die altbekannten Märchen der Gebrüder Grimm oder Hans Christian Andersen lesen möchte, der wird bei diesem Buch goldrichtig sein.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

amerika, himmel, jenseits, trauer, wunder

Das Wunder von Coldwater

Mitch Albom , Sibylle Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.05.2016
ISBN 9783442484263
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Das Setting des Buches ist eine Kleinstadt in Michigan. Eine Stadt mit dem Namen Coldwater, hier kennt jeder jeden und die Menschen sind sich ein ruhiges Leben gewöhnt. Doch diese Ruhe wird schlagartig gestört, als der erste Anruf vom Himmel die Erde erreicht. Es scheint ein Wunder zu sein. Die ersten paar Menschen werden von ihren Liebsten aus dem Jenseits kontaktiert. Doch nicht jeder freut sich über diese Anrufe. Die Geschichte nimmt aber erst so richtig Fahrt auf, als das ganze öffentlich wird und die einige der „Auserwählten“ sich zu den Anrufen bekennen.

Plötzlich richten sich alle Augen auf Coldwater und jeder will an diesem Wunder beteiligt sein, egal ob finanziell oder auf eine Gläubige Art. Die Stadt ist nich mehr so wie sie einmal war. Doch nicht jeder glaubt an dieses Wunder und die ersten Nachforschungsarbeiten beginnen… wohin wird das ganze wohl führen?

Darüber Gedanken gemacht

Während dem Lesen lernt man einige Einwohner aus Coldwater kennen, schnell erfährt man deren Hintergrundgeschichte und schnell wird einem klar, welche Verbindungen bereits zu Anfang unter einander existieren. Besonders beeindruckt war ich über den Lauf den die Geschichte nahm. Aus einem einzigen Anruf wurde plötzlich so viel mehr.

„Was dann geschah, hängt ganz davon ab,
was man zu glauben bereit ist.“
– S. 11

Die Stadt wurde von Pilgern sowie auch Demonstranten nahezu überrannt. Die Hotels waren bis auf das letzte Bett ausgebucht, die Diner rappelvoll und sogar der Handyladen wurde überflutet.  Schnell wurde den Menschen rund um Coldwater klar; mit diesem Wunder lässt sich auch sehr viel Profit schlagen. Die Medien stürzten sich auf diese Geschichte und besonders durch deren Einfluss wurde das ganze riesig.

Gefiel mir sehr

Am meisten mochte ich den geschichtlichen Hintergrund, denn nebst der Handlung in Coldwater lernt man auch viel über die Entstehung des Telefons und somit auch über  dessen Erfinder Alexander Graham Bell kennen, der bereits zu seiner Zeit grosse Visionen hatte. Besonders schön fand ich dabei auch die Geschichte über seine grosse Liebe, eine Dame, die Gehörlos war und doch wesentlich dazu beitrug, dass das Telefon überhaupt erfunden wurde.

„Ohne die Macht der Liebe, die den Erfinder dazu  veranlasst hatte, auf einen Zug zu  aufzuspringen, wäre Bells Erfindung vielleicht nie bekannt geworden. Doch als es dann geschah, war die Welt für immer verändert.“
– S. 90

Ebenfalls speziell zu lesen war die Entwicklung der einzelnen Protagonisten. So waren diese zu Anfangs nahezu alle Einzelgänger und mit der Zeit bildeten sich Freundschaften und sogar eine Liebesbeziehung. Es war schön zu lesen, wie einige durch dieses Wunder ihr persönliches Glück finden konnten und vor allem auch, wie sie auch mit der Vergangenheit abschliessen konnten.

„Unsere Wünsche richten den Kompass aus,
aber das wahre Leben lenkt den Kurs.“
– S. 311

Wundervoll fand ich die Botschaft am Ende des Buches, die ich hier aber nicht vorweg nehmen möchte, um nicht zu spoilern. Das Buch hinterlässt einen mit gemischten Gefühlen zurück. Es war schön, witzig und traurig zugleich, doch es war nie so, dass man das Gefühl hatte, zu einem Glauben gezwungen zu werden.

Gefiel mir nicht

Wenn ich dieses Buch mit „Dienstags bei Morrie“ vergleiche, fallen mir schon ein paar Schwachstellen auf, die Geschichte war zwar schön und enthielt viel Botschaft, doch nie so viel wie „Dienstags bei Morrie“, das mich einfach nicht mehr losliess. Irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas an der Geschichte.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war leicht und flüssig, der Aufbau der Protagonisten war meiner Meinung nach sehr durchdacht und stimmig. Das Cover gefällt mir richtig gut und wirkt sehr harmonisch.

Fazit

Mitch Albom hat hier ein tolles Buch geschrieben über ein Wunder, bei dem es einem selbst überlassen ist, wie viel man davon glauben möchte. Es ist eine tolle Geschichte für zwischendurch, die einen zum Nachdenken anregt. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

Jasmin Arensmeier
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 05.03.2018
ISBN 9783517096841
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Alles rund ums Bullet Journaling, Planen und Zeit Management in nur einem Buch! Auf 192 Seiten verteilt, findet man hier lauter Inspirationen und wertvolle Tipps. Ein Buch, für alle Planungsliebhaber. Egal ob Anfänger oder bereits fortgeschrittener Bullet Journalgeek hier findet jeder nützliche Tipps und Hacks.

Darüber Gedanken gemacht

Ich liebe ja das Bullet Journaling und habe eigens dazu einen zweiten Blog gestaltet – more lovelylife – auf dem ich hin und wieder ein paar Layouts und Co. vorstelle. So war es für mich ein Must-Have, dieses Buch zu besitzen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auf jeder Seite fand ich den ein oder anderen nützlichen Hinweis und vor allem wurde ich unglaublich inspiriert deutlich mehr aus meinem Journal herauszuholen!

Egal ob ihr gerade das Bullet Journaling neu entdeckt oder dies bereits jahrelang ausübt, dieses Buch wird euch auf jeden Fall nützlich sein. Es ist wie eine grosse Zusammenfassung aller Pinterest Beiträge, nur eben viel cooler 🙂 Denn es hilft euch den perfekten Anfang zu finden, so könnt ihr zum Beispiel gleich in den ersten Kapiteln einen kleinen Test lösen, bei dem ihr erfährt was für ein Bullet Journal Typ ihr überhaupt seid. Und so könnt ihr schnell herausfinden, welcher Stil euch am besten zusagt.

Ausserdem findet ihr richtig coole Tracking Vorlagen und könnt so euer individuelles Journal ganz einfach gestalten. Für mich war dieses Buch eine wahre Inspirationsquelle und ich konnte einiges daraus entnehmen, dass ich nun selbst in meinem Journal einbauen werde.

Gefiel mir sehr

Die Aufmachung des Buchs ist fantastisch und so übersichtlich gestalte, dass mein Organisationsherz gleich viel höher schlägt. Für alle die gerne strukturiert ihren Alltag planen ist dies ein absolutes Must-Have. Obwohl ich vieles davon bereits kannte, da ich mich selbst sehr mit dieser Art des Gestalten beschäftigt habe, fand ich das Buch trotzdem toll, da es für mich wie eine grosse Zusammenfassung, des bisher „gelernten“ war. Ausserdem ist es chronologisch strukturiert und man findet schnell wonach man sucht.

Gefiel mir nicht

Vieles davon findet man auch auf Pinterest, einiges kannte ich zwar so nicht aber im Grunde gibt es auch sehr viele ähnliche Beiträge bereits online.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sympathisch und einfach gehalten, die Anleitungen sind so sehr verständlich und man erfährt auch einiges über die Autorin selbst. Das Cover ist richtig schön und sehr stimmig.

Fazit

Mein Highlight in Sachen Ratgeber / Sachbuch ein Buch das mich wirklich sehr happy macht, besonders durch seine strukturierte Art! Wenn ihr euer Bullet Journal umgestalten möchtet oder mit einem neuen beginnt, kann ich euch diesen Ratgeber auf jeden Fall ans Herz legen. Falls ihr aber nur mal in das Thema „Bullet Journaling“ reinschnuppern wollt, könnt ihr gut auch mit Pinterest beginnen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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1.977 Bibliotheken, 64 Leser, 6 Gruppen, 192 Rezensionen

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Die Geschichte beginnt an einem düsteren Ort, einem Ort, der sich Endovier nennt. Dort in den Salzminen schuften die grössten Verbrecher des Landes, unter ihnen ist auch Celaena. Doch Celaena ist nich irgendeine Verbrecherin, sie ist die gefährlichste Assassinin von ganz Adarlan und wurde dorthin verbannt, was einer Todesstrafe gleichkam, denn kaum einer überlebte dort die ersten paar Wochen. Doch aller Widrigkeiten zum Trotz hatte Celaena nun über ein Jahr überlebt. Plötzlich wird sie jedoch von den Wachen festgenommen und in einen anderen Raum gebracht, dort lernt sie den attraktiven Kronprinzen von Adarlan Dorian Havilliard kennen und dessen Captain der Garde Chaol Westfall. Schnell wird ihr klar, dies ist kein normaler Besuch und es stellt sich heraus, dass der Kronprinz sie als ihren Champion möchte, den auf dem Schloss wird ein Wettkampf veranstaltet, der Gewinner des Wettkampfs wird der erste Krieger des Königs und nach einigen Jahren wird er Frei sein. Für Celaena ist das die Chance ihrem Schicksal zu entkommen. Wiederwillig stimmt sie dem ganzen zu und macht sich auf dem Weg zum Königreich um sich dort den Prüfungen zu stellen…

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe am Anfang von Fantasy Bücher immer Angst mich in der Fantasy Welt nicht zurecht zu finden. Doch bei Throne of Glass kam ich super in die Geschichte und war in kürzester Zeit mitten im Geschehen, was mir immer besonders gut gefällt.

Obwohl ich zu Anfangs von Celaena etwas irritiert war, schliesslich war sie gefährliche Kampfmaschine und modebewusstes Mädchen in einem, konnte ich mich doch schnell mit ihr anfreunden und fieberte auch fleissig mit!

Die Geschichte bietet einem die perfekte Mischung aus, Action, Fantasy und Liebe und ich mochte dies sehr! Und war nicht nur von den Kämpfen mitgerissen sondern auch Feuer und Flamme für die beiden Männer in Celaenas Leben! Wenn von den beiden würde sie wählen?

„Ich mag Musik“, sagte sie langsam, „denn wenn ich sie höre, dann… dann verliere ich mich in mir selbst, wenn Ihr wisst, was ich meine. Ich werde leer und gleichzeitig voll und kann fühlen, wie die ganze Welt um mich herum in Aufruhr gerät. Wenn ich spiele, dann… mache ich ausnahmsweise einmal nichts kaputt. Dann erschaffe ich etwas.“ S. 278

Besonders schön fand ich auch die Tatsache, dass die verschiedenen Protagonisten während der Geschichte immer mehr von sich preisgaben und so verschiedenste Charakterzüge hervorkamen.

Gefiel mir sehr

Die Mischung hat es in diesem Buch für mich ausgemacht, es gab viele spannende Szenen, einige waren sogar unheimlich und wieder andere waren sehr romantisch aber auch witzig!

Dorians saphirblaue Augen funkelten. „Man heiratet den Menschen, den man liebt – und keinen andren!“ S. 280

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Besonders gut fand ich auch den Schreibstil, einerseits war er sehr jugendlich und frisch gehalten und andererseits fand ich ihn auch sehr an die Zeit angepasst und so verlieh er der Geschichte noch einmal seinen ganz eigenen Charme! Das Cover gefällt mir sehr gut und passt auch sehr gut zu den Folgebänden.

Fazit

Ein wirklich gelungener Auftakt in eine Reihe die scheinbar von Buch zu Buch besser wird. Jedenfalls wurde es mir so gesagt 😀 und ich bin gespannt was da noch kommen wird! Denn die Reihe wird auf jeden Fall noch weiter gelesen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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937 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

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Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst
Max Rhode ist von Beruf Schriftsteller und beschäftigt sich vor allem mit Thrillern. Sein erfolgreichstes Buch war bislang die Blutschule und so richtig konnte er nicht wieder an diesem Erfolg anknüpfen. Er lebt zusammen mit seiner Frau und ihrem Pflegekind Jola in Berlin. Seine Kindheit ist geprägt von einem gewalttätigen Vater und einem Bruder, der sich in der geschlossenen Anstalt befindet. Bislang war seine grösste Sorge, dass Jola sich zu frech in der Schule gab, doch dies ändert sich schlagartig, als ihn ein seltsamer Mann zu sich ins Krankenhaus ruft und ihn vor Joshua warnt. Doch wer ist Joshua? Zwei Monate später passiert das unvorstellbare und Jola verschwindet, doch anstatt sich von der Polizei helfen zu lassen, wird Max unter Verdacht gestellt und plötzlich befindet er sich auf der Flucht.
Darüber Gedanken gemacht
Wenn man vorab die Blutschule gelesen hat, kennt man Max Rhode bereits und kann sich in etwa vorstellen wie er tickt beziehungsweise welche Art von Büchern er schreibt. Doch er selbst hätte wohl nie gedacht, selbst mal in einem seiner Horrorthriller zu landen! Wie immer beginnt die Geschichte mitten im Geschehen und die Seiten fliegen nur so dahin.
**** Achtung Spoiler ****
Besonders spannend fand ich das Thema rund um das Joshua Programm. Ein System, dass ein Verbrechen, noch bevor es geschieht erkennt und somit die Tat verhindern kann. Doch dies wird Max zum Verhängnis, denn seine Suchanfragen auf Google und Co. schlugen beim Programm Alarm. Doch das Programm unterscheidet nicht zwischen konkreten Suchanfragen und solchen, die nur Recherche zwecken dienen und man merkt wie anfällig das Programm ist. Als ich dann lass, das es solche Systeme tatsächlich bereits gibt und diese auch angewendet waren, war ich doch sehr erstaunt. Schliesslich bewies Fitzek in diesem Buch, dass das ganze nicht zu 100% funktioniert.
**** Spoiler Ende ****
Neben der spannenden Story werden auch sehr viele Themen aufgegriffen, die einen noch lange nach dem Lesen nicht kalt lassen. Natürlich steht im Vordergrund das Verbrechen rund um das Thema Pädophilie, doch daneben werden auch noch Themen wie Überwachung, Kontrolle durch den Staat und Verdrängung angesprochen. Besonders interessant war es dabei zu lesen, wie viel wir Menschen durch den Tag hindurch verdrängen müssen, um überhaupt überleben zu können.
Der Mensch verdrängt. in jeder Stunde seines Dasein. Sonst wäre er nicht überlebensfähig. Würden wir uns dem Grauen stellen, das sich jeden Morgen allein auf den Startseiten der Nachrichtenportale vor uns ausbreitet, wären wir nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen. Wie könnten wir lachen, lieben, arbeiten, essen, in den Urlaub fahren in dem ständigen Bewusstsein zu Beispiel, dass allein in Deutschland jährlich zweihunderttausend Kinder brutal misshandelt werden? Dass jeden einzelnen, verdammten Tag, den wir mit Essen, Autofahren, Tanzen, Lesen oder Fernsehen verbringen, zwei Babys in den Tod geschüttelt werden. Vielleicht gerade in diesem Moment, in dieser Sekunde? S. 281
Wir würden innerhalb von kürzester Zeit durchdrehen, wenn wir nicht verdrängen könnten und dies ist faszinierend und erschreckend zugleich.
Gefiel mir sehr
Der Aufbau der Geschichte und der Bezug zur Blutschule war grosses Kino! Und wenn wir beim Kino bzw. Filmen sind; am 30. März 2018 um 20:15 Uhr wir das Joshua Profil als Spielfilm auf RTL ausgestrahlt und ich bin schon unglaublich gespannt auf diesen Film! Wer von euch wird ebenfalls den TV anmachen?
Im weiteren mochte ich wie immer das Nachwort von Fitzek und fand gerade bei diesem Thema interessant zu lesen, wie der Blick vom Autoren auf sein Werk ausfiel.
Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist wieder einmal sehr Fitzek like und an Spannung nicht zu übertreffen. Meiner Meinung nach schafft es kein anderer deutscher Thriller Autor, seine Leser so in den Bann zu ziehen wie Herr Fitzek. Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut und passt perfekt zur Blutschule.
Wie hatte einer meiner Romanhelden einmal so schön gesagt: “ Es ist noch nie etwas in der Vergangenheit geschehen. Und es wir auch nie etwas in der Zukunft passieren. Alles, was sich ereignet, geschieht immer nur JETZT!“ – S. 397
Fazit
Meine Empfehlung: Lest vor diesem Buch auf jeden Fall die Blutschule, denn so sind die Zusammenhänge noch einmal klarer. Das Joshua Profil an sich ist ein spannender Thriller mit den typischen Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Wer die Bücher von Fitzek liebt, wird auch dieses verschlingen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

gelassenheit, glück

Das Glück der Gelassenheit

Susanne Weingarten , Annette Bruhns
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.02.2018
ISBN 9783328102274
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

In diesem Buch findet man eine Sammlung von Anekdoten und Interviews aus dem Leben. Wir lernen die verschiedensten Typen von Menschen kennen, von der gestressten Hausfrau zum Burnout gefährdeten Manager und alle haben eines gemeinsam. Jeder dieser Menschen ist auf der Suche nach der Gelassenheit, die ihnen in ihrem Leben fehlt. Wir lernen jedoch nicht nur, was Gelassenheit bedeutet, sondern auch noch wie man diese erlangt. Wir lernen dabei euch noch Achtsamer durch die Welt zu gehen und besser mit unseren Gedanken umzugehen. Dies und noch vieles mehr werdet ihr in diesem Buch finden.

Darüber Gedanken gemacht

Das erste Kapitel war im Verhältnis zu den anderen doch sehr abschrecken. Besonders durch die vielen Fachausdrücke, kann es schnell passieren, dass man den Leser verliert. Doch das weiterlesen lohnt sich, denn man lernt wirklich viel aus diesem Buch. Es ist abwechslungsreich aufgebaut und zeigt einem die verschiedensten Arten von Gelassenheit und Stress zugleich. Wir lernen verschiedene Menschen kennen und können uns jedesmal gut in ihre Lage versetzen. Denn vieles was sie erleben ist uns ebenfalls einmal passiert.

So lassen sich viele von Whatsapp und Co. stressen, verlieren sich bei der Arbeit und lassen Beziehungen aus Angst vor Abweisung zerbrechen. Wir lernen die Menschen in diesem Buch in ihrem schwächsten Moment kennen und lernen mit ihnen gemeinsam, wie der Weg in die Gelassenheit ihr Leben lebenswerter macht.

Gefiel mir sehr

Besonders gut gefiel mir das Kapitel über das Lesen, wir lernen darin dass bereits viele Menschen vor uns, die Gelassenheit in Büchern gefunden haben und erhalten hier und da noch den ein oder anderen Buchtipp.

„Welche Arznei soll ein Mensch nehmen, den der Lebensekel gepackt hat?
Oder einer den die Einsamkeit quält?
Eine verblüffende Antwort: Bücher.“ S. 116

Ausserdem lernt man, das Wörter mächtig sein können und das nicht jedes Buch einen gelassener macht, denn es gibt schliesslich auch gefährliche Bücher und diese könnten das Gegenteil hervorrufen. Ebenfalls interessant fand ich das Kapitel über Langeweile, in dem man lernte, dass wenn man gerade nichts aktiv tut und sich sozusagen langweilt, das Gehirn trotzdem weiter arbeitet und einem so die besten Ideen liefert.

Gefiel mir nicht

Leider konnte ich mich mit dem Stil des Buches nur sehr langsam anfreunden und fand die vielen Wechsel mit der Zeit doch recht anstrengend. Das Thema wurde mir ausserdem zu sehr in die Länge gezogen und einige Kapitel überflog ich daher nur. Und sobald diese bei einem Buch bei mir geschieht, weiss ich, dass mich die Geschichte einfach nicht genug fesseln konnte.

Schreibstil & Cover

Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Ende leider nicht anfreunden, teilweise waren mir zu viele Fremdwörter drin und manche Texten waren einfach nur langweilig. Das Cover hingegen ist richtig süss und würde mich auch sonst sehr ansprechen.

Fazit

Die Grundidee des Buches gefiel mir sehr, doch leider wurde das Thema meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt und so konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Obwohl es vom Gefühl her eher ein 2 Sterne Buch war, muss ich doch einen Stern mehr daran geben, da es wirklich ein paar nützliche Tipps beinhaltet und einige Themen doch sehr gut angegangen wurden.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Wie Wölfe im Winter

Tyrell Johnson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.01.2018
ISBN 9783959671323
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Als Lynn mit ihrer Familie flüchten musste war sie gerade einmal 16 und noch nicht wirklich bereit für das Ende der Welt. Ihr Vater starb an der Grippe und dies lässt sie nicht los. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, Lynn ist 23, doch im Grunde noch immer ein Teenager. Sie sehnt sich nach einem Jungen, denn sie küssen kann, doch die Auswahl ist beschränkt und neben Ramsey, der als einziger nicht mit ihr Verwandt ist, bleibt ihr auch noch Conrad, ein fetter Widerling, der in ihrer Nähe wohnt. Für mich waren diese Szenen und Gedanken von Lynn doch sehr oberflächlich, schliesslich war die Welt dahin und ihre scheinbar grösste Sorge war, die Auswahl der Männer. Doch zum Glück ändert sich dieser Erzählstrang, als sie Jax, einen Fremden, über dem Weg läuft. Sie führt ihn leichtsinnig in ihr Lager, dort reagieren die anderen natürlich nicht mit Freudensprüngen auf ihn und er muss zuerst ihr Vertrauen gewinnen.

„Mom, tu das Gewehr weg.“
Sie bewegte sich keinen Millimeter, ihr Blick blieb fest auf ihn gerichtet, und ich sah, dass sie den Finger am Abzug hatte.

Ein paar Tage später begegnen ihnen die nächsten Fremder, vermeintliche Händler, doch als Sie Jax erkennen bricht ein Kampf aus mit dem Lynn nicht gerechnet hätte. Wer ist Jax? Warum kann er so kämpfen und wieso sind diese Männer hinter ihm her?

Jax beschliesst dem einen der Männer, der entkommen konnte zu folgen, Lynns Onkel Jeryl schliesst sich ihm an. Und ohne es zu wissen, werden sie ebenfalls von Lynn verfolgt, doch damit begibt sie sich in Lebensgefahr, denn als sie das nächste Mal auf Menschen treffen, wird sie gefangenen genommen.

Das Letzte, was ich sah, als ich aufblickte, war ein Gewehrkolben.

Gefiel mir sehr

Ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch sehr, ich fühlte mich sofort ins kalte Alaska hinein versetzt und fand die Erzähl-Stimme von Lynn sehr angenehm. Im Allgemeinen war die Geschichte sehr packend, da es rasant vorwärts ging und so gut wie gar nie langweilig wurde. Man erfuhr nach jedem Kapitel mehr aus Lynns Vergangenheit und mehr über das Grippevirus.

Wenn das Leben in Alaska ein Trau, war, dann war das Leben in Chicago ein Traum in einem Traum.

Gefiel mir nicht

Das Ende war mir etwas zu sehr gewollt. Es verlief einfach zu perfekt und ausserdem war es ein offenes Ende. Es scheint fast so, als hätte sich der Autor bewusst Spielraum für einen zweiten Teil gelassen und nun bin ich sehr gespannt, ob da wohl noch etwas kommt?

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil wahr sehr angenehm und packend, an manchen Stellen war die Geschichte etwas zu vorhersehbar aber dies störte nicht gross. Das Cover ist einfach nur wunderschön und vermittelt unglaublich gut die Stimmung des ganzen Buches.

„Glückt es dir nicht, mich gleich zu fangen, bleib guten Muts. Fehl ich dir an einem Orte, such an einem anderen. Irgendwo halte ich, warte auf dich.“ – Walt Whitman

Fazit

Eine tolle Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen, jedoch grossartig für ein Debüt Roman! Ich hoffe sehr, dass der Autor noch einen zweiten Band schreibt, denn für mich ist die Geschichte so nicht beendet.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

einfach, frisch, kochbuch, kochen, nils egtermeyer, südwest verlag

Einfach frisch kochen

Nils Egtermeyer
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Südwest Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783641189969
Genre: Sachbücher

Rezension:


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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

achtsamkeit, meditation, psychotherapie, ratgeber

Das Einmaleins der Achtsamkeit

Jessica Wilker , Wayne Sutherland
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 05.04.2011
ISBN 9783451070853
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Weisst du was du den ganzen Tag fühlst? Wie oft wechseln deine Gefühle? Wie oft bist du glücklich, wie oft traurig? Und was macht das mit deinem Körper? All diesen Fragen kannst du mit diesem Büchlein auf den Grund gehen und dich 7 Tage lang intensiv mit deinen Gefühlen beschäftigen.

Darüber Gedanken gemacht

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und das erste Kapitel las, war ich sofort begeistert von der Idee. Eine Woche lang intensiv auf seine Gefühle achten, klang für mich sehr interessant. Und so habe ich dies letzte Woche durchgezogen und pro Tag ein Kapitel, mit der jeweiligen Übung durchgeführt. Und gleich am ersten Tag war ich überrascht, wie viel ich an nur einem einzigen Tage fühle, ohne mir dessen bewusst zu sein.

Während eines Tages, läuft man die verschiedensten Gefühlsstufen durch, reagiert ganz automatisch auf die Situationen, ohne darüber nachzudenken. Und genau um diesen Punkt geht es bei den jeweiligen Übungen, den bis Ende der Woche lernt man, nicht automatisch zu reagieren, sondern sich öfter zurück zu nehmen und nur zu beobachten. Man lernt im hier und jetzt anzukommen und seine Gedanken mit seinen Gefühle im Einklang mit dem Körper zu bringen.

Gefiel mir sehr

Für mich war das ein sehr spannendes Projekt und ich konnte bereits nach diesen 7 Tagen viel neues dazu lernen, was ich auch mitnehmen kann. So werde ich auf jeden Fall darauf achten, meine Gefühle nicht zu unterdrücken und nicht aus Wut etwas zu sagen, was man gar nicht so meint.

Was auch noch eine wichtige Erkenntnis war; Wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert und können selbst steuern wie wir die Dinge wahrnehmen, wie wir in gewissen Situationen reagieren und wie wir unseren Tag gestalten möchten.

Gefiel mir nicht

Einige Übungen waren mir zu abstrakt und ich hätte gerne hier und da eine Erklärung mehr gehabt.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr direkt und einfach gehalten. Das Cover gefällt mir nicht besonders, da es mich so nicht ansprechen würde, wenn ich mich nicht im Vorfeld mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt hätte.

Fazit

Wer sich für das Thema interessiert und gerne mehr auf seine Gefühle achten möchte, dem kann ich dieses Büchlein gerne empfehlen, es ist ein toller Einstieg ins Thema.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

., aufräumen, erde, feuer, genießen, kochen, küche, kücheordn, leinner ruheordnung, luft, ordnen, ordnung, seele, spüle., trennen

Magic Kitchen

Roberta Schira , Sylvia Spatz
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.01.2018
ISBN 9783328102236
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Jeder hat eine, jeder kennt eine, doch nicht jeder benutzt sie. Die Rede ist vom Herz eines Hauses; der Küche. Bereits als Neugeborenes kommen wir in Kontakt mit der Küche, unsere Eltern bereiten dort unsere Nahrung vor, wenn wir älter werden, essen wir am Tresen unsere Haferflocken, irgendwann machen wir vielleicht auch unsere Hausaufgaben in der Küche. Wir essen nicht nur in unserer Küche, nein wir reden, streiten, lachen, lernen und leben darin. Wenn wir älter werden und die heimelige Küche verlassen bauen wir uns selbst eine auf, manchmal ist diese chaotisch, manchmal penibel ordentlich, manchmal riesen gross und manchmal so klein, dass wir kaum einen Teller abstellen können. Doch egal wie unsere Küche aussieht, es ist wichtig dass wir uns darin wohl fühlen, den dahinter steckt mehr als man zu Anfangs glaubt.

Darüber Gedanken gemacht

Von diesem Buch erhoffte ich mir viele hilfreiche Tipps rund um die Organisation meiner Küche zu erhalten. Es waren zwar einige Tipps und Ratschläge dabei, doch leider konnte ich kaum etwas daraus für mich verwenden.

Ich kann sogar nach dieser Lektüre von mir behaupten, dass meine Küche ideal organisiert und sehr ordentlich ist. Somit ist das Buch eher etwas für Menschen, die eher wenig Erfahrung in Organisation und Haushalt besitzen und im Grunde etwas unordentlich oder sogar sehr unordentlich sind.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, im ersten wird man regelrecht dazu angetrieben sich mit seiner Küche auseinander zu setzen. Man lernt verschiedenste Küchen kennen und lernt sogar, was Vorratssammlung, ein voller Kühlschrank und leichtes Chaos über sich als Menschen aussagt. Ihr seht, der Beginn ist sehr psychologisch.

Der spannende Teil kommt aber erst zum Schluss, dort wird näher auf die Ordnung der vier Elemente eingegangen und ich konnte doch den ein oder anderen Tipp für mich mitnehmen.

Gefiel mir sehr

Die Idee zum Buch gefiel mir richtig gut, so wie auch die 2 Haushaltstipps, wie man sich selbst eine Reinigungsflüssigkeit herstellt. Für Einsteiger, ist das Buch auf jeden Fall hilfreich.

Gefiel mir nicht

Wenn man bereits länger selbst eine Küche pflegt und sich im Haushalt auskennt bringt einem dieses Buch nicht wirklich viel.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr italienisch würde ich jetzt mal sagen 😀 es steckt sehr viel Temperament in diesem Buch was durchaus ansteckend ist. Das Cover ist schlicht und passend, der Titel ist meiner Meinung nach aber etwas zu hoch gesteckt – mit Magie hat das ganze nichts zu tun.

Fazit

Die Idee ist auf jeden Fall toll, jedoch entspricht das Buch nicht meinen Vorstellungen und konnte mir als Ratgeber Buch nicht wirklich viel neues beibringen. Obwohl man nach diesem Buch auf jeden Fall Lust kriegt seine Küche aufzuräumen, weiss man bereits selbst, wie man dies am besten anstellt.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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