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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ich fühle so tief ich kann

Liane Cornelius
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.10.2016
ISBN 9783741275197
Genre: Biografien

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Man erfährt bereits am Anfang, dass Liane einen Unfall hatte, der dazu führte, dass sie nun die Hilfe eines Physiotherapeuten benötigt. Andreas. Doch was sich zwischen den beiden entwickelt, damit hätte ich nicht gerechnet. Beide verbindet eine schwere Vergangenheit, mit vielen Tiefs.

Trotz des Altersunterschied findet Liane eine Verbindung zu ihm und fühlt schnell mehr, als sie sich Anfangs noch zugestehen möchte.

Wie sich die Beziehung der beiden entwickelt fand ich wirklich faszinierend und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihnen weiter geht und ob es vielleicht doch eine Zukunft für sie gibt.

„Mein Leben ist ein Fluss
und ich bim mitten drin.
Die Strömung ist immer noch reissend stark,
dich ich habe gelernt,
zu schwimmen.
Ich muss das rettende Ufer nicht mehr erreichen,
fühle mich wohl, in dem klaren, warmen Wasser,
Und ich bin neugierig.
Neugierig darauf, zu sehen, wohin ich der Strom des Lebens
noch so treiben wird.“

Gefiel mir sehr

Trotz allem, hat Lilly nie den Mut verloren, war immer widerspenstig und konnte immer das Positive in allem Negativen für sich herausziehen. Diese Einstellung ist sehr lobenswert und gefiel mir wirklich sehr!

Gefiel mir nicht

Leider war mir das Buch teilweise zu düster und ich hatte ein schlechtes Gefühl beim Lesen, vor allem als man erfuhr, was bei Liane / Lilly in der Kindheit alles vorgefallen ist. Solche Eltern wünscht man sich niemandem!

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil sprach mich leider nicht wirklich an und war mir teilweise zu verschachtelt. Die Sätze kamen mir oft wie Gedanken vor, die dann wirr wiedergegeben wurden und so viel es mir schwer der Geschichte zu folgen. Mir war der natürliche Lesefluss so etwas zu holprig. Das Cover ist farblich wundervoll gewählt, einzig die Schrift sagt mir persönlich nicht zu.

Fazit

Das Buch konnte mich von der Thematik her auf jeden Fall fesselnd, doch leider sagte mir der Schreibstil nicht zu. Auf der Homepage von Liane, könnt ihr übrigens durch das Lösen von ein paar Fragen ganz einfach herausfinden, ob das Buch zu euch passt!  Hier gelangt ihr zum Casting – diese Idee finde ich übrigens richtig toll und habe ich so noch nicht gesehen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Eine Geschichte die so aktuell wie auch erschreckend ist. Kate ist Kriegsreporterin und unterwegs in Syrien und anderen Kriegsländern. Bei ihren Reportagen erlebt sie viel Grausames und kann dieses nur schwer wieder von sich abschütteln. Denn auch als sie zurück in ihre Heimat reist, ist der Krieg ein ständiger Begleiter. Sie hört Stimmen, sieht Dinge, die nicht wahr sind und kommt nur schwer in den Alltag zurück. Ihre Familie ist zerrüttet und ihre Kindheit war alles andere als schön. Doch Kate ist stark und lässt sich so schnell nicht klein kriegen.

Darüber Gedanken gemacht

Das Thema des Buches ist wirklich sehr schwierig und obwohl man sich bewusst ist, das der Krieg real ist, verdrängt man diese Tatsache im Alltag doch sehr oft. Besonders tragisch ist der Gedanke, dass besonders Kinder unter dem Krieg leiden und viele gar nicht wirklich verstehen wieso dies alles geschieht.

Wir ärgern uns über banale Dinge, wie zum Beispiel, dass zu spät kommen der Bahn oder über ein paar nervige E-Mails und in anderen teilen der Welt, versteckt sich ein Kind unter einem Tisch, weil die Erde bombardiert wird und ein anderes weint seinen Beinen nach. Für mich ist diese Vorstellung unerträglich und deshalb war dies für mich ein sehr erschütterndes Buch.

Gefiel mir sehr

Die Tatsache, dass das Buch im Präsens geschrieben wurde fand ich durchaus gelungen, denn so blieb die Spannung durchweg erhalten. Auch die Art wie sich die Kapitel untereinander abwechselten fand ich sehr passend und konnte so gut mehrere Stunden am Stück lesen.

Gefiel mir nicht

Das Ende war mir zu unvollständig und ich hätte gerne ein paar Erklärungen mehr gehabt.

Schreibstil & Cover

Ich fand den Schreibstil flüssig und spannend. Mir gefiel die Ich-Perspektive sehr gut, denn so war man nah an der Protagonistin dran. Das Cover gefällt mir sehr gut und es sieht in echt viel besser aus!

Fazit

Ein spannender Thriller mit einem schweren Thema. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für zwischendurch.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

horror, selfpublisher, tanja hanika

Der Angstfresser

Tanja Hanika
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.04.2018
ISBN 9781985232167
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zusammengefasst

Chester Harris ist ein erfolgreicher Horrorautor er hat bereits einige Bücher veröffentlicht und liebt es seinen Lesern Angst und Schrecken einzujagen. Doch es läuft nicht mehr so gut wie noch zu Anfangs und er beschliesst mit Hilfe eines Teams ein Haus nach seinen Vorstellungen zu renovieren und dieses für einen Horrorabend herzurichten. Für diesen besonderen Abend lädt er eine Handvoll Menschen ein und noch ehe sie sich versehen, landen sie im Albtraum ihres Lebens.

Darüber Gedanken gemacht

Bevor ich das Buch las, grübelte ich über die Warnung des Buches nach und war mir sicher, dass mich diese abstossenden Details bestimmt nicht so abschrecken würden. Doch da hatte ich mich gewaltig getäuscht! Bereits im Prolog wurde mir beinahe übel und ich war geschockt und fasziniert zu gleich.

Es ist erstaunlich, wie viel man sich tatsächlich vorstellen kann und dies macht sich Tanja zu nutze und treibt den Leser so immer weiter an den Rand des Erträglichen. Ich empfehle euch das Buch nicht beim Frühstück zu lesen 😉 und am besten auch nicht im Bett, denn die einzelnen Szenen sind wirklich sehr detailliert und verursachten mir hin und wieder leichte Übelkeit.

Obwohl das buch nur knapp 200 Seiten umfasst, haben es genau diese ganz schön in Sich, hier trifft das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ wie die Faust aufs Auge. Man ist innerhalb von ein paar Seiten mitten in der Geschichte und kommt nur schwer wieder raus! Das Tempo ist rasant und brutal. Ich war doch ein wenig erleichtert, als ich die letzte Seite umgeblättert habe und den Angstfresser überlebt habe 😉

Gefiel mir sehr

Bis dato war mir nicht bewusst, wie sehr einen ein Buch mitreissen und beeinflussen kann. Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben und man fiebert von der ersten Seite an mit den „Opfern“ mit und wünscht sich doch sehr, dass dieses Buch gut enden möge. Doch der Weg dorthin ist erstaunlich hart und ich war selbst überrascht, wie oft ich das Buch zur Seite legen musste, um kurz durchzuatmen. Das spricht auf jeden Fall für Tanja Hanika, die es hier geschafft hat den Leser vollkommen zu fesseln und die Geschehnisse so detailliert beschrieb, dass man gar nicht anders konnte, als Kopfkino zu haben.

Gefiel mir nicht

Ich selbst habe nicht viele Horrorromane gelesen und bin mir deshalb nicht sicher, was dieses Genre ausmacht. Persönlich fand ich, dass ich mich bei einem Horrorroman vor allem gruseln müsste, doch bei Der Angstfresser war für mich weniger der Gruselfaktor im Fokus, als viel mehr der Ekel und die Grausamkeit des Geschriebenen / der Story. Somit hat das Buch nicht ganz meine Vorstellungen von einem Horrorroman erfüllt.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr detailliert und lässt einen so vollkommen in die Geschichte eintauchen. Obwohl der Schreibstil bewusst abstossend gewählt wurde, konnte ich das Buch doch zu Ende lesen, sage aber klar; ihr solltet die Warnung im Klappentext ernst nehmen! Das Cover ist toll genau so wie das Format das Buches!

Fazit

Auf jeden Fall ein Buch, das es ganz schön in sich hat und dass man meiden sollte, falls man schwache Nerven oder einen empfindlichen Magen hat 😉 von mir eine Leseempfehlung an alle mutigen und furchtlosen unter euch!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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357 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

südkorea, vegetarismus, korea, familie, roman

Die Vegetarierin

Han Kang , Ki-Hyang Lee
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783351036539
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Das Leben von Yong-Hye war bis anhin ruhig und beschaulich. Ihr Mann beschreibt sie als gewöhnlich und nicht sonderlich attraktiv.

„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie in jeder Hinsicht für völlig unscheinbar.“

Die Geschichte beginnt harmlos, entwickelt sich aber rasant und wird immer bizarrer. In drei Akten wird hier aus der Sicht des Ehemanns, Schwagers und ihrer Schwester erzählt. Die Gedanken von Yong-Hye kommen dabei nur kurz am Anfang vor und so fällt es einem schwer während der Geschichte zu begreifen was mit ihr passiert. War es zu Anfangs nur der Verzicht auf Fleisch, so steigert sich dies schnell zu „keine tierischen Produkte mehr“ bis hin zu „Ich brauche nur Wasser“.

Schockierend, brisant, emotionslos und doch kraftvoll erzählt Han Kang das Schicksal einer Frau, die in jeder Hinsicht besonders ist.

Darüber Gedanken gemacht

Bevor ich diese Rezension schreiben konnte, musste ich mir erstmal ein paar Tage Zeit nehmen, um meine Gedanken zu sortieren. Ich nahm mir ausserdem auch die Zeit, um andere Rezensionen vom Buch zu lesen und mir so ein umfangreiches Bild zu machen. Denn der erste Eindruck täuscht und hinter diesem seltsamen Buch steckt mehr, als man zu Anfangs erwartet.

*** ab hier folgen Spoiler ***

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit der Entscheidung von Yong-Hye, die plötzlich beschliesst Vegetarierin zu werden. Auf die Fragen Ihres Mannes antwortet sie immer nur mit „Ich hatte einen Traum.“ Dieser Traum, der wirklich abstossend ist, verursacht eine Kettenreaktion und die Gedanken von Yong-Hye werden immer wirrer. Sie nimmt rasant ab und wird immer schweigsamer. Bei einem Geschäftsessen wird sie von den Arbeitskollegen ihres Mannes beinahe bemitleidet und die Entscheidung zum Vegetarismus, kann beinahe niemand so recht begreifen. Ihre Träume werden immer schlimmer und blutiger und mittlerweile, kann sie nicht einmal mehr ihren Mann ertragen, denn dieser riecht ihrer Meinung nach aus allen Poren nach Fleisch.

„Es ist mein Herz, das schmerzt, und in meiner Magengrube spüre ich einen undefinierbaren Druck. Er ist immer da. Im Moment sogar, wenn ich keinen BH trage. Auch ein tiefer Atemzug bring keine Erleichterung. Was sich dort angesammelt und festgesetzt hat, das sind Schreie und Gebrüll. Und die kommen vom Fleisch. Ich habe zu viel davon gegessen. All die Seelen sind dort eingeklemmt, da bin ich sicher. Blut und Fleisch werden verdaut […] Der Rest wird ausgeschieden. Aber die Seelen klammern sich hartnäckig in meinem Magen fest…“

Sie verliert weiterhin viel an Gewicht und ihr Mann zieht ihre Familie zur Hilfe, diese reagieren leider kaum verständnisvoll und bei einem Essen entsteht eine schreckliche Szene, in der ihr Vater sie schlägt und ihr tatsächlich Fleisch in den Mund stopft. Dieses spuckt sie sogleich aus, greift nach einem Messer und schneidet sich, vor den Augen der ganzen Familie, den Arm auf.

Sie landet in der Psychiatrie und auch dort versucht sie niemand zu verstehen, sondern weist immer wieder darauf hin, wie abartig sie nun ist und das dies alles dem Verzicht von Fleisch zuzuschreiben ist. Am schlimmsten fand ich aber die Reaktionen ihres Mannes.

„Aber am Tag darauf sollte Yong-Hye entlassen werden, was bedeutete, dass ich wieder mit dieser seltsamen und angsteinflössenden Frau zu Hause sein würde.“

In mehreren Szenen konnte man lesen, wie er sich vor allem über sich selbst und seinen Ruf sorgen machte. Er verstand nicht, wieso er nun ebenfalls kein Fleisch mehr zu Hause essen durfte und fühlte sich von seiner Frau zurückgewiesen. Anstatt zu versuchen ihr zu helfen vergewaltigte er sie stattdessen und dachte während der ganzen Zeit nur an sich und seine Bedürfnisse.

Im zweiten Akt erfährt man das nun einige Jahre vergangen sind und die Geschichte wird aus der Sicht des Schwagers geschildert. Dieser ist Künstler und mit der Schwester von Yong-Hye verheiratet. Als er erfährt, dass Yong-Hye einen Mongolenfleck auf ihrem Körper hat, beginnt er Fantasien zu entwickeln. Diese sind vor allem sexuell gesteuert und schnell entwickelt sich daraus ein Projekt.

Auch hier war wieder zu spüren, dass ein Protagonist sich nicht so gab, wie er eigentlich war und Dinge tat oder dachte, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert wurden. So überredete er nämlich Yong-Hye, die mittlerweile die Psychiatrie verlassen durfte, führ ihn Nacktmodell zu stehen. Er bemalte ihren Körper mit lauter Blumen und plötzlich erwachte in ihr der Gedanke „Ich bin eine Blume.“ Bereits in der Psychiatrie zog sie sich öfters nackt aus und setzte sich so in die Sonne, sie hatte also kaum ein Problem damit, sich vor ihrem Schwager auszuziehen. Dieser verlor sich immer mehr in seinen Fantasien, die letzten Endes dann auch wahr wurden. Als seine Frau, die Schwester von Yong-Hye, die beiden dann erwischte, rief sie sofort den Notarzt, da sie überzeugt war, dass beide in die Psychiatrie gehören.

Im dritten Akt, kommt noch einmal alles zusammen und die Tragik wird einem noch bewusster. Yong-Hye hat nun endgültig das Gefühl eine Pflanze zu sein und lebt in ihrer eigenen Welt. Der letzte Abschnitt wird aus der Sicht der Schwester erzählt und lässt auch hier erblicken, dass auch sie kein Verständnis für sie hat und sich am liebsten wünschen würde, alles einfach zu vergessen. Auch hier wird noch einmal thematisiert, dass höchstwahrscheinlich das nicht essen von Fleisch, die Ursache allen Übels ist. Doch ganz am Ende wandelt sich die Sicht der Schwester und sie gibt dem ganzen noch einmal einen anderen Blickwinkel.

Gefiel mir sehr

Das Buch setzt keine Tabus und Han Kang nimmt kein Blatt vor dem Mund. Egal bei welchem Thema, sie wagt Dinge anzusprechen, die oft verschwiegen werden und so findet man in ihrem Buch nicht nur Themen wie Vegetarismus sondern auch Gewalt, Unterdrückung, Sexualität, Kunst und Freiheit wieder. Dies alles mischt sie auf eine bizarre Art und Weise miteinander und gibt dem Ganzen mit ihrem kühlen und beinahe abstossendem Schreibstil das gewisse Etwas.

Am Ende war ich zugleich schockiert und beeindruckt von dieser Geschichte. Es steckte so viel mehr darin, als man vermutet und umso länger ich über das ganze nachdenke umso klarer werden manche Szenen und die Tragik wird einem von einmal viel klarer.

Gefiel mir nicht

Der Stil der Geschichte war an manchen Stellen meiner Meinung nach zu krass und so war ich teilweise so abgestossen, dass ich mich zum weiterlesen zwingen musste.

Schreibstil & Cover

Den Schreibstil habe ich so bis anhin noch nicht gelesen. Sie schreibt auf eine Art kühl und distanziert und im nächsten Moment holt sie einen ganz nah an sich heran. Es ist wirklich nur schwer zu umschreiben. Das Cover ist wunderschön und versteckt aber auch die Botschaft des Buches darin.

Fazit

Ein sehr aufwühlendes Buch, dass einen schockiert, begeistert, abstosst sowie auch anzieht. Von mir gibt es deshalb eine bedingte Leseempfehlung, da ich finde, dass vielleicht nicht jeder mit diesem Thema umgehen kann und zugleich finde ich die Themen darin wichtig. Niemand sollte sich in seinem Leben unterdrücken lassen. Man sollte so sein können wie man möchte und vor allem auch das Essen dürfen, was man möchte.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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270 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

agnes, fiktion, liebe, beziehung, schullektüre

Agnes

Peter Stamm
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 10.03.2011
ISBN 9783596511518
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Agnes ist nur schwer in Worte zu fassen. Doch in diesem Buch versucht es der Protagonist und lernt viele Facetten von ihr kennen. Er beschreibt sie und zugleich lebt er mit ihr ein Leben, dass irgendwie gesteuert ist und zugleich schwer zu kontrollieren ist.

Peter Stamm schreibt mit einer solchen Poesie in den Sätzen, dass man öfter innehalten muss und über das Geschriebene nachdenkt. Die Wörter sind perfekt gewählt und versetzen einen in eine Stimmung, die ich nur sehr schwer beschreiben kann.

Darüber Gedanken gemacht

Dies war mein erstes Buch von Peter Stamm und obwohl ich auch noch „Nacht ist der Tag“ von ihm auf meinem SuB habe, brauchte es diesen kleinen Buchladen und ein Interview bevor ich mich an eins seiner Bücher wagte. Es fing heute vor einer Woche an, per Zufall schaute ich mir eine Literatursendung an zu Gast war Peter Stamm und er erzählte. Über seine Bücher, über die Art wie er auf seine Ideen kam, wie er schrieb und welche Themen im wichtig sind. Ich fand das Gespräch sehr spannend und nahm ihn als eine sehr angenehme Person war, die zu jedem Thema die passenden Worte fand. Am selben Tag waren wir unterwegs in einer fremden Stadt und dort entdeckte ich einen klitzekleinen Buchladen und ging natürlich hinein. Magisch zog es mich zu den Taschenbüchern und der erste Griff war Agnes. Ich musste schmunzeln und dachte mir „Wieso nicht!?“

„Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen… Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele Punkte machen… Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.“

Am Sonntag las ich Agnes dann. Ich sog es beinahe auf und legte das Buch erst beiseite, als auch die letzte Seite gelesen war. Obwohl es „nur“ 160 Seiten sind, haben es gerade diese Seiten in sich. Die Grundstimmung im Buch ist sehr kühl und irgendwie auch melancholisch, doch gerade diese Stimmung mach das Buch besonders. Man fühlt sich nah an den Protagonisten und zugleich Meilen von ihnen entfernt.

Die Kapitel sind kurz und greifen doch immer wichtige Themen auf, so fragt Agnes „Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?“, doch anstatt die Fragen klar zu beantworten schweift Peter Stamm öfter ab und lässt einem so die Möglichkeit sich selbst eine Meinung zu bilden.

Besonders spannend und unheimlich zugleich ist aber die Sache mit dem „Porträt schreiben“ – denn plötzlich entwickelt sich das ganze anders als geplant und Agnes wird plötzlich „gelebt“ anstatt selbst zu leben. Sie „wartet“ auf Anweisungen, was soll sie als nächstes tun, sagen, anziehen? Wie sollte ihr Leben nach diesem Buch aussehen? Doch schnell wird den beiden klar, man kann das Leben nicht in eine Geschichte verpacken und diese nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten, denn das Leben überrascht einen immer mit dem Unerwarteten. Was tut man dann? Schreibt man die Geschichte um? Und wie soll das Ende aussehen?

Gefiel mir sehr

Die Grundstimmung des Buches war sehr speziell und versetzte mich sofort in eine Art Trance. Wie ihr auch oben bemerkt, birgt diese kleine Geschichte so viel mehr, als das man zu Anfangs erwartet.

„Als Kind waren die Figuren der Bücher, die ich las, meine besten Freunde“, sagte sie, „meine einzigen Freunde eigentlich. Auch später noch. (…)“ S. 119

Gefiel mir nicht

Das Ende war für mich ein kleiner Schock, obwohl es irgendwie auch zu erwarten war. Und obwohl die Botschaft in diesem Buch sehr stark ist, kann sie durchaus auch gefährlich sein.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil von Peter Stamm hat mich umgehauen und Agnes wird nicht das letzte Buch von ihm sein, dass ich lesen werde. Ich zitiere hier das Focus Magazin „Kein Wort zuviel oder zuwenig. Peter Stamms Prosa ist vollkommen.“

Das Cover ist schlicht und verschwommen, was sehr gut zur Geschichte passt. Denn Agnes ist nicht wirklich greifbar.

Fazit

Ein Buch das mich auf jeden Fall durch seinen Schreibstil und die Stimmung überrascht hat. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (5/5)

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

märchen, fabeln, burma, fabel, blessing verlag

Das Geheimnis des alten Mönches

Jan-Philipp Sendker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blessing, 11.09.2017
ISBN 9783896675811
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zusammengefasst

Ein Buch voller Geschichten. Geschichten über das Leben, Rituale, Traditionen und vielem mehr. In jeder Geschichte findet sich eine Botschaft, die auch noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt. Mit diesem Buch begibt man sich auf eine kleine Reise, nimmt sich Auszeit vom Alltag und erlaubt sich wieder auch am Tag zu träumen.

Darüber Gedanken gemacht

Das Buch beginnt mit ein paar Worten vom Autor selbst, er beschreibt seine erste Reise nach Burma und wie er mit den Menschen dort in Kontakt kam. Diesen Teil des Buches fand ich besonders interessant, denn gemeinsam mit ihm lernt man eine Religion kennen, die so ganz anders ist, als man sich dies zunächst vorgestellt hat. Für mich war der Einstieg ins Buch sehr stimmig und machte neugierig auf die Märchen, die sogleich folgten.

Besonders gut hat mir die Geschichte „Über das Teilen“ gefallen – in diesem Märchen lernt man, dass man auch wenn man nur sehr wenig hat, man dies teilen soll und durch diese Gute Tat, kommt auch wieder sehr viel Gutes zurück.

Es gab noch viele weitere solcher Fabeln und Märchen, die eine richtig schöne Botschaft in sich tragen und einen zum innehalten und nachdenken treiben. Einige Märchen hingegen sind durchaus brutal und Enden meistens nicht mit einem Happy End, doch genau so wie Grimms Märchen sind auch diese hier nicht alle für Kinder bestimmt und sollten deshalb beim Vorlesen etwas abgemildert werden.

Gefiel mir sehr

Die Kultur des Landes ist in den Märchen unglaublich spürbar und man lernt viel über das Land und die Menschen. Man kommt viel in Berührung mit den Weisheiten von Buddha und für mich persönlich war das wirklich sehr interessant.

Gefiel mir nicht

Wie bereits oben erwähnt waren einige Märchen sehr Brutal und die Botschaft war mir da nicht wirklich klar.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil wurde sehr gut übernommen und ich glaube, dass bei der Übersetzung nicht viel verloren ging. Das Cover ist wunderschön gestaltet und die Zeichnung glänzt in echt rosé-golden und gefällt mir unglaublich gut!

Fazit

Auf jeden Fall war das ein tolles Buch für zwischendurch, mit vielen schönen Märchen und einer tollen Botschaft. Wer sich gerne mit Märchen beschäftigt und mal was anderes, als die altbekannten Märchen der Gebrüder Grimm oder Hans Christian Andersen lesen möchte, der wird bei diesem Buch goldrichtig sein.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

amerika, himmel, jenseits, trauer, wunder

Das Wunder von Coldwater

Mitch Albom , Sibylle Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.05.2016
ISBN 9783442484263
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Das Setting des Buches ist eine Kleinstadt in Michigan. Eine Stadt mit dem Namen Coldwater, hier kennt jeder jeden und die Menschen sind sich ein ruhiges Leben gewöhnt. Doch diese Ruhe wird schlagartig gestört, als der erste Anruf vom Himmel die Erde erreicht. Es scheint ein Wunder zu sein. Die ersten paar Menschen werden von ihren Liebsten aus dem Jenseits kontaktiert. Doch nicht jeder freut sich über diese Anrufe. Die Geschichte nimmt aber erst so richtig Fahrt auf, als das ganze öffentlich wird und die einige der „Auserwählten“ sich zu den Anrufen bekennen.

Plötzlich richten sich alle Augen auf Coldwater und jeder will an diesem Wunder beteiligt sein, egal ob finanziell oder auf eine Gläubige Art. Die Stadt ist nich mehr so wie sie einmal war. Doch nicht jeder glaubt an dieses Wunder und die ersten Nachforschungsarbeiten beginnen… wohin wird das ganze wohl führen?

Darüber Gedanken gemacht

Während dem Lesen lernt man einige Einwohner aus Coldwater kennen, schnell erfährt man deren Hintergrundgeschichte und schnell wird einem klar, welche Verbindungen bereits zu Anfang unter einander existieren. Besonders beeindruckt war ich über den Lauf den die Geschichte nahm. Aus einem einzigen Anruf wurde plötzlich so viel mehr.

„Was dann geschah, hängt ganz davon ab,
was man zu glauben bereit ist.“
– S. 11

Die Stadt wurde von Pilgern sowie auch Demonstranten nahezu überrannt. Die Hotels waren bis auf das letzte Bett ausgebucht, die Diner rappelvoll und sogar der Handyladen wurde überflutet.  Schnell wurde den Menschen rund um Coldwater klar; mit diesem Wunder lässt sich auch sehr viel Profit schlagen. Die Medien stürzten sich auf diese Geschichte und besonders durch deren Einfluss wurde das ganze riesig.

Gefiel mir sehr

Am meisten mochte ich den geschichtlichen Hintergrund, denn nebst der Handlung in Coldwater lernt man auch viel über die Entstehung des Telefons und somit auch über  dessen Erfinder Alexander Graham Bell kennen, der bereits zu seiner Zeit grosse Visionen hatte. Besonders schön fand ich dabei auch die Geschichte über seine grosse Liebe, eine Dame, die Gehörlos war und doch wesentlich dazu beitrug, dass das Telefon überhaupt erfunden wurde.

„Ohne die Macht der Liebe, die den Erfinder dazu  veranlasst hatte, auf einen Zug zu  aufzuspringen, wäre Bells Erfindung vielleicht nie bekannt geworden. Doch als es dann geschah, war die Welt für immer verändert.“
– S. 90

Ebenfalls speziell zu lesen war die Entwicklung der einzelnen Protagonisten. So waren diese zu Anfangs nahezu alle Einzelgänger und mit der Zeit bildeten sich Freundschaften und sogar eine Liebesbeziehung. Es war schön zu lesen, wie einige durch dieses Wunder ihr persönliches Glück finden konnten und vor allem auch, wie sie auch mit der Vergangenheit abschliessen konnten.

„Unsere Wünsche richten den Kompass aus,
aber das wahre Leben lenkt den Kurs.“
– S. 311

Wundervoll fand ich die Botschaft am Ende des Buches, die ich hier aber nicht vorweg nehmen möchte, um nicht zu spoilern. Das Buch hinterlässt einen mit gemischten Gefühlen zurück. Es war schön, witzig und traurig zugleich, doch es war nie so, dass man das Gefühl hatte, zu einem Glauben gezwungen zu werden.

Gefiel mir nicht

Wenn ich dieses Buch mit „Dienstags bei Morrie“ vergleiche, fallen mir schon ein paar Schwachstellen auf, die Geschichte war zwar schön und enthielt viel Botschaft, doch nie so viel wie „Dienstags bei Morrie“, das mich einfach nicht mehr losliess. Irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas an der Geschichte.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war leicht und flüssig, der Aufbau der Protagonisten war meiner Meinung nach sehr durchdacht und stimmig. Das Cover gefällt mir richtig gut und wirkt sehr harmonisch.

Fazit

Mitch Albom hat hier ein tolles Buch geschrieben über ein Wunder, bei dem es einem selbst überlassen ist, wie viel man davon glauben möchte. Es ist eine tolle Geschichte für zwischendurch, die einen zum Nachdenken anregt. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

tipps, bullet journal, jasmin arensmeier, hobby, journal

Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

Jasmin Arensmeier
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 05.03.2018
ISBN 9783517096841
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Alles rund ums Bullet Journaling, Planen und Zeit Management in nur einem Buch! Auf 192 Seiten verteilt, findet man hier lauter Inspirationen und wertvolle Tipps. Ein Buch, für alle Planungsliebhaber. Egal ob Anfänger oder bereits fortgeschrittener Bullet Journalgeek hier findet jeder nützliche Tipps und Hacks.

Darüber Gedanken gemacht

Ich liebe ja das Bullet Journaling und habe eigens dazu einen zweiten Blog gestaltet – more lovelylife – auf dem ich hin und wieder ein paar Layouts und Co. vorstelle. So war es für mich ein Must-Have, dieses Buch zu besitzen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auf jeder Seite fand ich den ein oder anderen nützlichen Hinweis und vor allem wurde ich unglaublich inspiriert deutlich mehr aus meinem Journal herauszuholen!

Egal ob ihr gerade das Bullet Journaling neu entdeckt oder dies bereits jahrelang ausübt, dieses Buch wird euch auf jeden Fall nützlich sein. Es ist wie eine grosse Zusammenfassung aller Pinterest Beiträge, nur eben viel cooler 🙂 Denn es hilft euch den perfekten Anfang zu finden, so könnt ihr zum Beispiel gleich in den ersten Kapiteln einen kleinen Test lösen, bei dem ihr erfährt was für ein Bullet Journal Typ ihr überhaupt seid. Und so könnt ihr schnell herausfinden, welcher Stil euch am besten zusagt.

Ausserdem findet ihr richtig coole Tracking Vorlagen und könnt so euer individuelles Journal ganz einfach gestalten. Für mich war dieses Buch eine wahre Inspirationsquelle und ich konnte einiges daraus entnehmen, dass ich nun selbst in meinem Journal einbauen werde.

Gefiel mir sehr

Die Aufmachung des Buchs ist fantastisch und so übersichtlich gestalte, dass mein Organisationsherz gleich viel höher schlägt. Für alle die gerne strukturiert ihren Alltag planen ist dies ein absolutes Must-Have. Obwohl ich vieles davon bereits kannte, da ich mich selbst sehr mit dieser Art des Gestalten beschäftigt habe, fand ich das Buch trotzdem toll, da es für mich wie eine grosse Zusammenfassung, des bisher „gelernten“ war. Ausserdem ist es chronologisch strukturiert und man findet schnell wonach man sucht.

Gefiel mir nicht

Vieles davon findet man auch auf Pinterest, einiges kannte ich zwar so nicht aber im Grunde gibt es auch sehr viele ähnliche Beiträge bereits online.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sympathisch und einfach gehalten, die Anleitungen sind so sehr verständlich und man erfährt auch einiges über die Autorin selbst. Das Cover ist richtig schön und sehr stimmig.

Fazit

Mein Highlight in Sachen Ratgeber / Sachbuch ein Buch das mich wirklich sehr happy macht, besonders durch seine strukturierte Art! Wenn ihr euer Bullet Journal umgestalten möchtet oder mit einem neuen beginnt, kann ich euch diesen Ratgeber auf jeden Fall ans Herz legen. Falls ihr aber nur mal in das Thema „Bullet Journaling“ reinschnuppern wollt, könnt ihr gut auch mit Pinterest beginnen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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1.787 Bibliotheken, 52 Leser, 6 Gruppen, 173 Rezensionen

fantasy, throne of glass, assassinin, magie, champion

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Die Geschichte beginnt an einem düsteren Ort, einem Ort, der sich Endovier nennt. Dort in den Salzminen schuften die grössten Verbrecher des Landes, unter ihnen ist auch Celaena. Doch Celaena ist nich irgendeine Verbrecherin, sie ist die gefährlichste Assassinin von ganz Adarlan und wurde dorthin verbannt, was einer Todesstrafe gleichkam, denn kaum einer überlebte dort die ersten paar Wochen. Doch aller Widrigkeiten zum Trotz hatte Celaena nun über ein Jahr überlebt. Plötzlich wird sie jedoch von den Wachen festgenommen und in einen anderen Raum gebracht, dort lernt sie den attraktiven Kronprinzen von Adarlan Dorian Havilliard kennen und dessen Captain der Garde Chaol Westfall. Schnell wird ihr klar, dies ist kein normaler Besuch und es stellt sich heraus, dass der Kronprinz sie als ihren Champion möchte, den auf dem Schloss wird ein Wettkampf veranstaltet, der Gewinner des Wettkampfs wird der erste Krieger des Königs und nach einigen Jahren wird er Frei sein. Für Celaena ist das die Chance ihrem Schicksal zu entkommen. Wiederwillig stimmt sie dem ganzen zu und macht sich auf dem Weg zum Königreich um sich dort den Prüfungen zu stellen…

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe am Anfang von Fantasy Bücher immer Angst mich in der Fantasy Welt nicht zurecht zu finden. Doch bei Throne of Glass kam ich super in die Geschichte und war in kürzester Zeit mitten im Geschehen, was mir immer besonders gut gefällt.

Obwohl ich zu Anfangs von Celaena etwas irritiert war, schliesslich war sie gefährliche Kampfmaschine und modebewusstes Mädchen in einem, konnte ich mich doch schnell mit ihr anfreunden und fieberte auch fleissig mit!

Die Geschichte bietet einem die perfekte Mischung aus, Action, Fantasy und Liebe und ich mochte dies sehr! Und war nicht nur von den Kämpfen mitgerissen sondern auch Feuer und Flamme für die beiden Männer in Celaenas Leben! Wenn von den beiden würde sie wählen?

„Ich mag Musik“, sagte sie langsam, „denn wenn ich sie höre, dann… dann verliere ich mich in mir selbst, wenn Ihr wisst, was ich meine. Ich werde leer und gleichzeitig voll und kann fühlen, wie die ganze Welt um mich herum in Aufruhr gerät. Wenn ich spiele, dann… mache ich ausnahmsweise einmal nichts kaputt. Dann erschaffe ich etwas.“ S. 278

Besonders schön fand ich auch die Tatsache, dass die verschiedenen Protagonisten während der Geschichte immer mehr von sich preisgaben und so verschiedenste Charakterzüge hervorkamen.

Gefiel mir sehr

Die Mischung hat es in diesem Buch für mich ausgemacht, es gab viele spannende Szenen, einige waren sogar unheimlich und wieder andere waren sehr romantisch aber auch witzig!

Dorians saphirblaue Augen funkelten. „Man heiratet den Menschen, den man liebt – und keinen andren!“ S. 280

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Besonders gut fand ich auch den Schreibstil, einerseits war er sehr jugendlich und frisch gehalten und andererseits fand ich ihn auch sehr an die Zeit angepasst und so verlieh er der Geschichte noch einmal seinen ganz eigenen Charme! Das Cover gefällt mir sehr gut und passt auch sehr gut zu den Folgebänden.

Fazit

Ein wirklich gelungener Auftakt in eine Reihe die scheinbar von Buch zu Buch besser wird. Jedenfalls wurde es mir so gesagt 😀 und ich bin gespannt was da noch kommen wird! Denn die Reihe wird auf jeden Fall noch weiter gelesen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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863 Bibliotheken, 29 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, entführung, berlin, predictive policing

Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst
Max Rhode ist von Beruf Schriftsteller und beschäftigt sich vor allem mit Thrillern. Sein erfolgreichstes Buch war bislang die Blutschule und so richtig konnte er nicht wieder an diesem Erfolg anknüpfen. Er lebt zusammen mit seiner Frau und ihrem Pflegekind Jola in Berlin. Seine Kindheit ist geprägt von einem gewalttätigen Vater und einem Bruder, der sich in der geschlossenen Anstalt befindet. Bislang war seine grösste Sorge, dass Jola sich zu frech in der Schule gab, doch dies ändert sich schlagartig, als ihn ein seltsamer Mann zu sich ins Krankenhaus ruft und ihn vor Joshua warnt. Doch wer ist Joshua? Zwei Monate später passiert das unvorstellbare und Jola verschwindet, doch anstatt sich von der Polizei helfen zu lassen, wird Max unter Verdacht gestellt und plötzlich befindet er sich auf der Flucht.
Darüber Gedanken gemacht
Wenn man vorab die Blutschule gelesen hat, kennt man Max Rhode bereits und kann sich in etwa vorstellen wie er tickt beziehungsweise welche Art von Büchern er schreibt. Doch er selbst hätte wohl nie gedacht, selbst mal in einem seiner Horrorthriller zu landen! Wie immer beginnt die Geschichte mitten im Geschehen und die Seiten fliegen nur so dahin.
**** Achtung Spoiler ****
Besonders spannend fand ich das Thema rund um das Joshua Programm. Ein System, dass ein Verbrechen, noch bevor es geschieht erkennt und somit die Tat verhindern kann. Doch dies wird Max zum Verhängnis, denn seine Suchanfragen auf Google und Co. schlugen beim Programm Alarm. Doch das Programm unterscheidet nicht zwischen konkreten Suchanfragen und solchen, die nur Recherche zwecken dienen und man merkt wie anfällig das Programm ist. Als ich dann lass, das es solche Systeme tatsächlich bereits gibt und diese auch angewendet waren, war ich doch sehr erstaunt. Schliesslich bewies Fitzek in diesem Buch, dass das ganze nicht zu 100% funktioniert.
**** Spoiler Ende ****
Neben der spannenden Story werden auch sehr viele Themen aufgegriffen, die einen noch lange nach dem Lesen nicht kalt lassen. Natürlich steht im Vordergrund das Verbrechen rund um das Thema Pädophilie, doch daneben werden auch noch Themen wie Überwachung, Kontrolle durch den Staat und Verdrängung angesprochen. Besonders interessant war es dabei zu lesen, wie viel wir Menschen durch den Tag hindurch verdrängen müssen, um überhaupt überleben zu können.
Der Mensch verdrängt. in jeder Stunde seines Dasein. Sonst wäre er nicht überlebensfähig. Würden wir uns dem Grauen stellen, das sich jeden Morgen allein auf den Startseiten der Nachrichtenportale vor uns ausbreitet, wären wir nicht mehr in der Lage, ein normales Leben zu führen. Wie könnten wir lachen, lieben, arbeiten, essen, in den Urlaub fahren in dem ständigen Bewusstsein zu Beispiel, dass allein in Deutschland jährlich zweihunderttausend Kinder brutal misshandelt werden? Dass jeden einzelnen, verdammten Tag, den wir mit Essen, Autofahren, Tanzen, Lesen oder Fernsehen verbringen, zwei Babys in den Tod geschüttelt werden. Vielleicht gerade in diesem Moment, in dieser Sekunde? S. 281
Wir würden innerhalb von kürzester Zeit durchdrehen, wenn wir nicht verdrängen könnten und dies ist faszinierend und erschreckend zugleich.
Gefiel mir sehr
Der Aufbau der Geschichte und der Bezug zur Blutschule war grosses Kino! Und wenn wir beim Kino bzw. Filmen sind; am 30. März 2018 um 20:15 Uhr wir das Joshua Profil als Spielfilm auf RTL ausgestrahlt und ich bin schon unglaublich gespannt auf diesen Film! Wer von euch wird ebenfalls den TV anmachen?
Im weiteren mochte ich wie immer das Nachwort von Fitzek und fand gerade bei diesem Thema interessant zu lesen, wie der Blick vom Autoren auf sein Werk ausfiel.
Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist wieder einmal sehr Fitzek like und an Spannung nicht zu übertreffen. Meiner Meinung nach schafft es kein anderer deutscher Thriller Autor, seine Leser so in den Bann zu ziehen wie Herr Fitzek. Das Cover gefällt mir ebenfalls richtig gut und passt perfekt zur Blutschule.
Wie hatte einer meiner Romanhelden einmal so schön gesagt: “ Es ist noch nie etwas in der Vergangenheit geschehen. Und es wir auch nie etwas in der Zukunft passieren. Alles, was sich ereignet, geschieht immer nur JETZT!“ – S. 397
Fazit
Meine Empfehlung: Lest vor diesem Buch auf jeden Fall die Blutschule, denn so sind die Zusammenhänge noch einmal klarer. Das Joshua Profil an sich ist ein spannender Thriller mit den typischen Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Wer die Bücher von Fitzek liebt, wird auch dieses verschlingen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

gelassenheit, glück

Das Glück der Gelassenheit

Susanne Weingarten , Annette Bruhns
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.02.2018
ISBN 9783328102274
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

In diesem Buch findet man eine Sammlung von Anekdoten und Interviews aus dem Leben. Wir lernen die verschiedensten Typen von Menschen kennen, von der gestressten Hausfrau zum Burnout gefährdeten Manager und alle haben eines gemeinsam. Jeder dieser Menschen ist auf der Suche nach der Gelassenheit, die ihnen in ihrem Leben fehlt. Wir lernen jedoch nicht nur, was Gelassenheit bedeutet, sondern auch noch wie man diese erlangt. Wir lernen dabei euch noch Achtsamer durch die Welt zu gehen und besser mit unseren Gedanken umzugehen. Dies und noch vieles mehr werdet ihr in diesem Buch finden.

Darüber Gedanken gemacht

Das erste Kapitel war im Verhältnis zu den anderen doch sehr abschrecken. Besonders durch die vielen Fachausdrücke, kann es schnell passieren, dass man den Leser verliert. Doch das weiterlesen lohnt sich, denn man lernt wirklich viel aus diesem Buch. Es ist abwechslungsreich aufgebaut und zeigt einem die verschiedensten Arten von Gelassenheit und Stress zugleich. Wir lernen verschiedene Menschen kennen und können uns jedesmal gut in ihre Lage versetzen. Denn vieles was sie erleben ist uns ebenfalls einmal passiert.

So lassen sich viele von Whatsapp und Co. stressen, verlieren sich bei der Arbeit und lassen Beziehungen aus Angst vor Abweisung zerbrechen. Wir lernen die Menschen in diesem Buch in ihrem schwächsten Moment kennen und lernen mit ihnen gemeinsam, wie der Weg in die Gelassenheit ihr Leben lebenswerter macht.

Gefiel mir sehr

Besonders gut gefiel mir das Kapitel über das Lesen, wir lernen darin dass bereits viele Menschen vor uns, die Gelassenheit in Büchern gefunden haben und erhalten hier und da noch den ein oder anderen Buchtipp.

„Welche Arznei soll ein Mensch nehmen, den der Lebensekel gepackt hat?
Oder einer den die Einsamkeit quält?
Eine verblüffende Antwort: Bücher.“ S. 116

Ausserdem lernt man, das Wörter mächtig sein können und das nicht jedes Buch einen gelassener macht, denn es gibt schliesslich auch gefährliche Bücher und diese könnten das Gegenteil hervorrufen. Ebenfalls interessant fand ich das Kapitel über Langeweile, in dem man lernte, dass wenn man gerade nichts aktiv tut und sich sozusagen langweilt, das Gehirn trotzdem weiter arbeitet und einem so die besten Ideen liefert.

Gefiel mir nicht

Leider konnte ich mich mit dem Stil des Buches nur sehr langsam anfreunden und fand die vielen Wechsel mit der Zeit doch recht anstrengend. Das Thema wurde mir ausserdem zu sehr in die Länge gezogen und einige Kapitel überflog ich daher nur. Und sobald diese bei einem Buch bei mir geschieht, weiss ich, dass mich die Geschichte einfach nicht genug fesseln konnte.

Schreibstil & Cover

Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Ende leider nicht anfreunden, teilweise waren mir zu viele Fremdwörter drin und manche Texten waren einfach nur langweilig. Das Cover hingegen ist richtig süss und würde mich auch sonst sehr ansprechen.

Fazit

Die Grundidee des Buches gefiel mir sehr, doch leider wurde das Thema meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt und so konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Obwohl es vom Gefühl her eher ein 2 Sterne Buch war, muss ich doch einen Stern mehr daran geben, da es wirklich ein paar nützliche Tipps beinhaltet und einige Themen doch sehr gut angegangen wurden.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

dystopie, tyrell johnson, schnee, thriller, wie wölfe im winter

Wie Wölfe im Winter

Tyrell Johnson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.01.2018
ISBN 9783959671323
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Als Lynn mit ihrer Familie flüchten musste war sie gerade einmal 16 und noch nicht wirklich bereit für das Ende der Welt. Ihr Vater starb an der Grippe und dies lässt sie nicht los. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, Lynn ist 23, doch im Grunde noch immer ein Teenager. Sie sehnt sich nach einem Jungen, denn sie küssen kann, doch die Auswahl ist beschränkt und neben Ramsey, der als einziger nicht mit ihr Verwandt ist, bleibt ihr auch noch Conrad, ein fetter Widerling, der in ihrer Nähe wohnt. Für mich waren diese Szenen und Gedanken von Lynn doch sehr oberflächlich, schliesslich war die Welt dahin und ihre scheinbar grösste Sorge war, die Auswahl der Männer. Doch zum Glück ändert sich dieser Erzählstrang, als sie Jax, einen Fremden, über dem Weg läuft. Sie führt ihn leichtsinnig in ihr Lager, dort reagieren die anderen natürlich nicht mit Freudensprüngen auf ihn und er muss zuerst ihr Vertrauen gewinnen.

„Mom, tu das Gewehr weg.“
Sie bewegte sich keinen Millimeter, ihr Blick blieb fest auf ihn gerichtet, und ich sah, dass sie den Finger am Abzug hatte.

Ein paar Tage später begegnen ihnen die nächsten Fremder, vermeintliche Händler, doch als Sie Jax erkennen bricht ein Kampf aus mit dem Lynn nicht gerechnet hätte. Wer ist Jax? Warum kann er so kämpfen und wieso sind diese Männer hinter ihm her?

Jax beschliesst dem einen der Männer, der entkommen konnte zu folgen, Lynns Onkel Jeryl schliesst sich ihm an. Und ohne es zu wissen, werden sie ebenfalls von Lynn verfolgt, doch damit begibt sie sich in Lebensgefahr, denn als sie das nächste Mal auf Menschen treffen, wird sie gefangenen genommen.

Das Letzte, was ich sah, als ich aufblickte, war ein Gewehrkolben.

Gefiel mir sehr

Ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch sehr, ich fühlte mich sofort ins kalte Alaska hinein versetzt und fand die Erzähl-Stimme von Lynn sehr angenehm. Im Allgemeinen war die Geschichte sehr packend, da es rasant vorwärts ging und so gut wie gar nie langweilig wurde. Man erfuhr nach jedem Kapitel mehr aus Lynns Vergangenheit und mehr über das Grippevirus.

Wenn das Leben in Alaska ein Trau, war, dann war das Leben in Chicago ein Traum in einem Traum.

Gefiel mir nicht

Das Ende war mir etwas zu sehr gewollt. Es verlief einfach zu perfekt und ausserdem war es ein offenes Ende. Es scheint fast so, als hätte sich der Autor bewusst Spielraum für einen zweiten Teil gelassen und nun bin ich sehr gespannt, ob da wohl noch etwas kommt?

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil wahr sehr angenehm und packend, an manchen Stellen war die Geschichte etwas zu vorhersehbar aber dies störte nicht gross. Das Cover ist einfach nur wunderschön und vermittelt unglaublich gut die Stimmung des ganzen Buches.

„Glückt es dir nicht, mich gleich zu fangen, bleib guten Muts. Fehl ich dir an einem Orte, such an einem anderen. Irgendwo halte ich, warte auf dich.“ – Walt Whitman

Fazit

Eine tolle Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen, jedoch grossartig für ein Debüt Roman! Ich hoffe sehr, dass der Autor noch einen zweiten Band schreibt, denn für mich ist die Geschichte so nicht beendet.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(8)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

kochen, kochbuch, einfach, frisch, südwest verlag

Einfach frisch kochen

Nils Egtermeyer
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Südwest Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783641189969
Genre: Sachbücher

Rezension:


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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

psychotherapie, achtsamkeit, meditation, ratgeber

Das Einmaleins der Achtsamkeit

Jessica Wilker , Wayne Sutherland
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 05.04.2011
ISBN 9783451070853
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Weisst du was du den ganzen Tag fühlst? Wie oft wechseln deine Gefühle? Wie oft bist du glücklich, wie oft traurig? Und was macht das mit deinem Körper? All diesen Fragen kannst du mit diesem Büchlein auf den Grund gehen und dich 7 Tage lang intensiv mit deinen Gefühlen beschäftigen.

Darüber Gedanken gemacht

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und das erste Kapitel las, war ich sofort begeistert von der Idee. Eine Woche lang intensiv auf seine Gefühle achten, klang für mich sehr interessant. Und so habe ich dies letzte Woche durchgezogen und pro Tag ein Kapitel, mit der jeweiligen Übung durchgeführt. Und gleich am ersten Tag war ich überrascht, wie viel ich an nur einem einzigen Tage fühle, ohne mir dessen bewusst zu sein.

Während eines Tages, läuft man die verschiedensten Gefühlsstufen durch, reagiert ganz automatisch auf die Situationen, ohne darüber nachzudenken. Und genau um diesen Punkt geht es bei den jeweiligen Übungen, den bis Ende der Woche lernt man, nicht automatisch zu reagieren, sondern sich öfter zurück zu nehmen und nur zu beobachten. Man lernt im hier und jetzt anzukommen und seine Gedanken mit seinen Gefühle im Einklang mit dem Körper zu bringen.

Gefiel mir sehr

Für mich war das ein sehr spannendes Projekt und ich konnte bereits nach diesen 7 Tagen viel neues dazu lernen, was ich auch mitnehmen kann. So werde ich auf jeden Fall darauf achten, meine Gefühle nicht zu unterdrücken und nicht aus Wut etwas zu sagen, was man gar nicht so meint.

Was auch noch eine wichtige Erkenntnis war; Wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert und können selbst steuern wie wir die Dinge wahrnehmen, wie wir in gewissen Situationen reagieren und wie wir unseren Tag gestalten möchten.

Gefiel mir nicht

Einige Übungen waren mir zu abstrakt und ich hätte gerne hier und da eine Erklärung mehr gehabt.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr direkt und einfach gehalten. Das Cover gefällt mir nicht besonders, da es mich so nicht ansprechen würde, wenn ich mich nicht im Vorfeld mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt hätte.

Fazit

Wer sich für das Thema interessiert und gerne mehr auf seine Gefühle achten möchte, dem kann ich dieses Büchlein gerne empfehlen, es ist ein toller Einstieg ins Thema.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

feuer, aufräumen, genießen, luft, seele

Magic Kitchen

Roberta Schira , Sylvia Spatz
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.01.2018
ISBN 9783328102236
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Jeder hat eine, jeder kennt eine, doch nicht jeder benutzt sie. Die Rede ist vom Herz eines Hauses; der Küche. Bereits als Neugeborenes kommen wir in Kontakt mit der Küche, unsere Eltern bereiten dort unsere Nahrung vor, wenn wir älter werden, essen wir am Tresen unsere Haferflocken, irgendwann machen wir vielleicht auch unsere Hausaufgaben in der Küche. Wir essen nicht nur in unserer Küche, nein wir reden, streiten, lachen, lernen und leben darin. Wenn wir älter werden und die heimelige Küche verlassen bauen wir uns selbst eine auf, manchmal ist diese chaotisch, manchmal penibel ordentlich, manchmal riesen gross und manchmal so klein, dass wir kaum einen Teller abstellen können. Doch egal wie unsere Küche aussieht, es ist wichtig dass wir uns darin wohl fühlen, den dahinter steckt mehr als man zu Anfangs glaubt.

Darüber Gedanken gemacht

Von diesem Buch erhoffte ich mir viele hilfreiche Tipps rund um die Organisation meiner Küche zu erhalten. Es waren zwar einige Tipps und Ratschläge dabei, doch leider konnte ich kaum etwas daraus für mich verwenden.

Ich kann sogar nach dieser Lektüre von mir behaupten, dass meine Küche ideal organisiert und sehr ordentlich ist. Somit ist das Buch eher etwas für Menschen, die eher wenig Erfahrung in Organisation und Haushalt besitzen und im Grunde etwas unordentlich oder sogar sehr unordentlich sind.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, im ersten wird man regelrecht dazu angetrieben sich mit seiner Küche auseinander zu setzen. Man lernt verschiedenste Küchen kennen und lernt sogar, was Vorratssammlung, ein voller Kühlschrank und leichtes Chaos über sich als Menschen aussagt. Ihr seht, der Beginn ist sehr psychologisch.

Der spannende Teil kommt aber erst zum Schluss, dort wird näher auf die Ordnung der vier Elemente eingegangen und ich konnte doch den ein oder anderen Tipp für mich mitnehmen.

Gefiel mir sehr

Die Idee zum Buch gefiel mir richtig gut, so wie auch die 2 Haushaltstipps, wie man sich selbst eine Reinigungsflüssigkeit herstellt. Für Einsteiger, ist das Buch auf jeden Fall hilfreich.

Gefiel mir nicht

Wenn man bereits länger selbst eine Küche pflegt und sich im Haushalt auskennt bringt einem dieses Buch nicht wirklich viel.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr italienisch würde ich jetzt mal sagen 😀 es steckt sehr viel Temperament in diesem Buch was durchaus ansteckend ist. Das Cover ist schlicht und passend, der Titel ist meiner Meinung nach aber etwas zu hoch gesteckt – mit Magie hat das ganze nichts zu tun.

Fazit

Die Idee ist auf jeden Fall toll, jedoch entspricht das Buch nicht meinen Vorstellungen und konnte mir als Ratgeber Buch nicht wirklich viel neues beibringen. Obwohl man nach diesem Buch auf jeden Fall Lust kriegt seine Küche aufzuräumen, weiss man bereits selbst, wie man dies am besten anstellt.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

verlust, erwachsenwerden, familie, gefühle, cbt

Über mir der Himmel

Jandy Nelson , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.11.2016
ISBN 9783570311233
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Lennie erleidet den schwersten Schicksalsschlag, den ein junges Mädchen erleben kann, ihre wundervolle Schwester verstirbt plötzlich, ohne irgend eine Vorahnung. Und nun ist sie allein, in ihrem gemeinsamen Zimmer, dass sie liebevoll das "Allerheiligste" nennt. Doch Bailey liess nicht nur sie zurück, sondern auch ihre Granny, Onkel Big und Toby - alle drei leiden auf ihre Art und Weise unter dieser schrecklichen Tatsache und verkriechen sich in sich selbst. Lennie kriegt aber schnell das Gefühl, dass nur Toby, der Freund von Bailey sie verstehen kann und nur er kann ihre Trauer fassen. Schnell wird aus den beiden aber mehr als nur Trauernde und Lennie weiss; sie spielt mit dem Feuer. Doch als wäre dies nicht genug an Gefühlschaos, kommt auch noch dieser unverschämt gut aussehende Junge Namens Joe frisch in die Stadt und er hat sich tatsächlich vorgenommen Lennies Herz für sich zu gewinnen. Wird dies gut gehen?

Darüber Gedanken gemacht

Unglaublich das dieses Buch über ein Jahr lang auf meinem SuB geschlummert hat! Es wurde also aller höchste Zeit, dass ich es las und wie ich es las! Ich habe dieses Buch geliebt und die Wörter verschlungen. Die Geschichte berührt einen, man spürt zugleich Lennies Schmerz, ihre Verwirrung und die frischen und neuen Frühlingsgefühle, die sie überkommen.

Das wunderbare an diesem Buch; hier drin steckt so viel Poesie und so viele Weisheiten, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Doch eine ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.

"Du kannst deine Geschichte auf jede verdammte Weise erzählen, die dir gefällt. 
Sie ist dein Solo." S. 237

Darin steckt so viel Wahrheit, dass es einen nochmal zurück ins hier und jetzt holt. Man lernt mit Lennie, auf was es im Leben ankommt und auch für sich selbst und sein Talent einzugestehen. Denn Lennie lernt; sie ist nicht die Nebenrolle - sie kann die grossartige Hauptrolle in ihrem Leben sein! Besonders als Teenager hätte mir dieses Buch gefallen und bestimmt auch geholfen, so hoffe ich, dass dieses Buch viele junge aber auch ältere Leser erreicht.

Gefiel mir sehr

Ich liebte die Gedichte, die Lennie überall hin kritzelte und die immer vor einem Kapitel aufgeführt wurden. Es sind persönliche Worte, Gedanken und Gefühle, doch ich würde sagen, hier lasse ich diese für sich sprechen.

"Wenn ich mit ihm zusammen bin, dann ist jemand bei mir in meinem Haus der Trauer, jemand, der den Bauplan kennt wie ich, der mich begleiten kann, von einem kummervollen Raum zum nächsten, mit dem das ganze wacklige Gebilde aus Wind und  Leere nicht so unheimlich und einsam ist wie vorher." S. 108

"Die Architektur des Denkens meiner Schwester, jetzt Trugbild. Ich falle Treppen hinunter, die nichts sind als Luft." S. 273

"Ich kann das Dunkel nicht aus dem Weg schieben." S. 148

Besonders schön fand ich auf, dass Lennie Sturmhöhe ganze 23 Mal gelesen hat und der Klassiker hier immer wieder anklang findet. Es ist nämlich immer schön, wenn Buchcharakteren von Büchern sprechen, die man selbst bereits gelesen hat und ebenfalls so sehr liebt. Ihr seht, ich bin hin und weg von dieser Geschichte und es gäbe noch so viel zu erzählen aber ich will euch die Vorfreude auf dieses Buch nicht nehmen. Deshalb, wer es noch nicht kennt; von mir eine grosse Leseempfehlung!

Gefiel mir nicht

-

Schreibstil & Cover

Es ist so wundervoll geschrieben, man möchte mit dem Lesen gar nicht aufhören. Mit diesem Buch hat sich Jandy Nelson in meine Liste der Lieblingsautoren katapultiert. Bereits bei "Ich gebe dir die Sonne" war ich hin und weg vom Schreibstil, doch dieses Buch übertrifft nochmal alles. Zum Cover muss ich nicht viel sagen, denn auch dieses finde ich grossartig und so schön passend zum zweiten Buch!

"Nachdem ich sicher bin, all die ungeküssten Jahre wettgemacht zu haben, sage ich: Wenn wir nicht mit dem Küssen aufhören, explodiert die Erde, glaube ich." S. 163

Fazit

Es ist wundervoll, wun-der-voll sag ich euch! Es fällt wieder in die Kategorie "Bücher, die ich gerne allen aufzwingen würde ♥". Der Schreibstil, die Gedichte, die einzelnen Wörter sind so passend, hinreissend und treffen so oft ins Herz, dass man gar nicht anders kann, als das Buch zu lieben! Wer von euch hat es bereits gelesen und teilt meine Freude zu diesem Buch? Und wer fand es nicht so toll und möge mir begründen wieso?

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(81)

136 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

graphic novel, fantasy, walter moers, hildegunst von mythenmetz, comic

Die Stadt der Träumenden Bücher - Buchhaim

Walter Moers , Florian Biege
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Knaus, 06.11.2017
ISBN 9783813505016
Genre: Comics

Rezension:

Zusammengefasst
Wer kennt Sie nicht, Die Stadt der Träumenden Bücher? Als ich etwas 13 Jahre alt war habe ich mich zusammen mit Hildegunst von Mythenmetz nach Buchheim begeben und einige Abenteuer mit ihm erlebt. In dieser Comic Ausgabe des Buches erfährt man wer Hildegunst ist und welche Aufgabe ihm von seinem Dichtpaten aufgetragen wurde.
Gewappnet mit einem einzigartigen Manuskript begibt er sich auf die Reise den Verfasser zu finden. Doch er ist unvorsichtig und zeigt das Manuskript den falschen Leuten und noch ehe er sich versieht landet er in den Katakomben, dem Untergrund von Buchheim…
Darüber Gedanken gemacht
Als ich sah, dass eines meiner Lieblings Bücher aus meiner früheren Jugend als Comic gedruckt wurde, war für mich klar; dieses Buch muss ich haben! Die Geschichte ist zwar um einiges gekürzt als das Original Buch aber trotzdem erfährt man das wichtigste und kann eine Verbindung zur Geschichte aufbauen.
Doch viel mehr als die Geschichte selbst, beeindrucken vor allem die Zeichnungen und die Liebe zum Detail. Walter Moers hat sich da auf jeden Fall einiges einfallen lassen und der Geschichte einen gelungenen Hintergrund verpasst.
Gefiel mir sehr
Nebst der wunderschönen Gestaltung liebte ich es auch mich wieder in die Geschichte hineinziehen zu lassen und alt bekannte Namen wieder zu lesen. Ausserdem mochte ich die Schriftart sehr und den Erzählstil. Besonders toll finde ich das Glossar am Ende, in diesem werden nochmal alle Begriffe, die man so nicht kennt genau erklärt und das ganze verleiht dem Buch so seinen ganz besonderen Charme.
Gefiel mir nicht

Schreibstil & Gestaltung

Der Schreibstil ist Comic-artig und einfach gehalten, was natürlich perfekt passt, die Zeichnungen sind wirklich sehr gelungen und man kann sich gar nicht richtig satt sehen.
Fazit
Wer die Geschichte rund um Buchheim und Co. nicht kennt, dem kann ich diesen Comic auf jeden Fall ans Herz legen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(48)

65 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

fehlurteil, irrtum, mord, psychologen, echte fälle

Der Serienkiller, der keiner war

Dan Josefsson , Stefan Pluschkat
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei btb, 13.11.2017
ISBN 9783442715664
Genre: Biografien

Rezension:

Zusammengefasst

Der Journalist Dan Josefsson gerät durch Zufall in die Geschichte rund um den Serienkiller Thomas Quick. Auf einer Beerdigung eines Arbeitskollegen, wird er vom Bruder des Serienkillers angesprochen und erfährt das sein Arbeitskollege sich bis zu dessen Tod mit dem Fall Thomas Quick beschäftigt hat. Gepackt von seiner Neugier beginnt er für diesen Fall zu recherchieren und welcher Skandal dabei herauskommt erfährt ihr in diesem Buch und noch vieles mehr.

Darüber Gedanken gemacht

Ich war zu Anfangs sehr von diesem Buch und der Tatsache, dass dies tatsächlich geschehen ist, angetan. Meine Neugier war geweckt und ich las mich von Kapitel zu Kapitel durch den ganzen Skandal rund um den Serienkiller, der eigentlich gar keiner war.

Doch bevor sich die Geschichte um Sture Bergwall alias Thomas Quick dreht erfährt man zu Anfangs jede Menge über Margrit – eine begabte ältere Frau, die sich ihr ganzes Leben lang mit der Therapie von Patienten und deren verdrängten Erinnerungen beschäftigte. Obwohl das Thema durchaus sehr interessant war, fiel ich beim Lesen teilweise in eine Frustration. Ich hatte öfter das Gefühl bei der Geschichte nicht voran zu kommen und manche Therapieformen warn mir so abstrakt, dass ich öfter das Gefühl hatte, ich hätte für dieses Buch lieber vorab noch Psychologie studieren sollen.

Als es dann endlich wieder etwas voranging wurde das ganze noch trockener, denn es wurden alle Verhandlungen, die Sture durchführen musste, genau so wie all seine Therapiesitzungen auseinander genommen und bis ins kleinste Detail nachrecherchiert. So kam mir das ganze Buch doch etwas zu schwer vor und ich habe auch während dem Lesen öfters mal das Buch beiseite gelegt, weil ich das Gefühl hatte, mein Kopf ist nun eindeutig zu vollgestopft mit Infos.

Es ist ein Meisterwerk an Recherche Arbeit und der Skandal ist schockierend und unfassbar zugleich. Wer sich diesem Werk widmet, sollte auf jeden Fall etwas Vorkenntnis in Psychologie mitbringen und sich viel Zeit dafür nehmen.

Gefiel mir sehr

Wie oben erwähnt war ich von der Recherche doch sehr fasziniert, der Autor hat sich auf jeden Fall jede Menge Arbeit mit diesem Buch gemacht und dies alles so auf Papier zu bringen ist allein schon ein Meisterwerk.

Gefiel mir nicht

Die brutalen Mordszenen waren mir teilweise viel zu heftig. Obwohl ich selbst sehr viele Thriller gelesen habe war mir das alles doch zu viel. Einige Passagen konnte ich gar nicht zu Ende lesen, denn im Hinterkopf hatte ich ständig den Gedanken „Oh mein Gott, ist das wirklich wahr?!“ Obwohl sich das ganze ganz anders als zu Anfang vermutet, entwickelt war ich doch am Ende angewidert und schockiert.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil geht schon eher in eine Facharbeit über und wird mit der Zeit doch sehr schwerfällig. Ausserdem mochte ich die vielen Fakten-Wiederholungen nicht, denn so hatte man öfter das Gefühl nicht wirklich voran zu kommen. Das Cover ist doch sehr typisch für die nördlichen Länder und gefällt mir an sich richtig gut, genau so wie der Titel, der auf jeden Fall die Aufmerksamkeit erweckt, die man sich für solch ein Buch wünscht.

Fazit

Es ist eine wichtige Geschichte, die hier erzählt wird, ein Skandal, der schon viel früher hätte beendet werden können. Leider störten mich  die vielen Fachausdrücke und verhinderten so, dass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte. Ich habe wenig bis gar keine Sympathie für die Charakteren / Menschen empfunden und wurde so mit dem ganzen kaum warm. Obwohl dies für mich eher ein 2 Sterne Buch war, gebe ich doch die 3 Sterne da für mich der Autor eine grossartige Recherchearbeit geleistet hat.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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(17)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

thriller

Sag, wer stirbt

Samantha King , Elke Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 13.11.2017
ISBN 9783959671569
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Das Grauen beginnt am 10. Geburtstag von Anabelle und Aiden, den Zwillingen von Madeleine und Dom. Aus heiterem Himmel steht plötzlich ein maskierten Mann vor ihrer Türe und richtet eine Waffe auf ihre Kinder. Das einzige was er sagt ist „Welches wählst du Schlampe?“

Danach ist Madeleine in einer Welt aus Gedanken, Erinnerungen und Trauer eingesperrt. Sie wird zerfressen von Schuldgefühlen und dem Gedanken, das falsche Kind gewählt zu haben. Kann sie sich jemals verzeihen? Wird man ihr verzeihen? Doch viel wichtiger, wer war dieser furchtbare Mensch, der ihr dies angetan hat?

Darüber Gedanken gemacht

Der Klappentext klang wirklich sehr spannend und als ich das erste Kapitel las, kam es mir so vor als hätte ich schon die ganze Handlung gelesen. Denn alles was im Klappentext erwähnt wurde, wurde auf ein paar kurzen Seiten bereits geschildert. Ich dachte mir „Und was kommt da noch?“

Und da kam noch einiges, die Autorin hat sich auf jeden Fall eine verstrickte Geschichte einfallen lassen. Damit ich an dieser Stelle aber nicht gross spoilere, werde ich nicht mehr zum Inhalt verraten.

Gefiel mir sehr

Einige Wendungen waren wirklich sehr gelungen und ich bin auf jeden Fall von der Autorin begeistert. Maddie war meiner Meinung nach ein authentischer Charakter, dem ich die Schmerzen und den Kummer auf jeden Fall abnahm.

Gefiel mir nicht

Leider muss ich aber auch einiges an der Geschichte bemängeln. Als erstes war das ganze für mich nach einer gewissen Zeit sehr hervorsehbar und ich wusste bereits nach 100 Seiten, wie sich das ganze wohl auflösen wird und wer der vermummte war. So war ich vom Ende dann auch nicht wirklich sehr überrascht. Was mich auch störte war die Tatsache, das ich Maddie von der Denkweise her bereits Seitenweise voraus war und vieles schon viel früher erahnte als sie selbst. Dadurch war mir die Geschichte auch etwas zu langatmig und einiges wurde immer wieder wiederholt und das Buch wurde so nur unnötig in die Länge gezogen.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war auf jeden Fall interessant, da er im Präsens gehalten wurde und aus der Ich-Perspektiver erzählt wurde. Dadurch hatte man auf jeden Fall einen sehr intimen Einblick in die Geschichte.

Das Cover finde ich durchaus gelungen, man erkennt auf jeden Fall gut worüber die Geschichte handelt.

Fazit

Die Idee fand ich durchaus faszinierend, leider haperte es meiner Meinung nach etwas an der Ausführung. Der Spannungsbogen konnte für mich nicht gehalten werden und somit vergebe ich 3 von 5 Leseherzen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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(14)

48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

atlas, reisen, kontinente, sachbuch, welt

Atlas Obscura

Joshua Foer , Ella Morton , Dylan Thuras , Kristin Lohmann
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 16.10.2017
ISBN 9783442393183
Genre: Sachbücher

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht
Bereits als Kind habe ich es geliebt in einem Atlas zu blättern, mit dem Finger erkundete ich die entferntesten Städte und versuchte mich vorzustellen, wie es dort wohl aussehen mag. Nun halte ich den Atlas Obscura in den Händen und schwebe von Seite zu Seite. Verteilt auf fast 500 Seiten finden sich die unglaublichsten Orte in diesem Buch wieder.
Einmal um die ganze Welt und zurück, so ergeht es einem, wenn man durch den Atlas blättert. Egal ob Europa, Afrika, Asien, USA oder die Antarktis, in diesem Buch findet man zu jedem Ort der Welt ein kleines Wunder. Den wie das Zitat von „Abraham Joshua Heschel“ zu Anfangs besagt;
Glück beginnt, wenn wir verstehen,
dass ein Leben ohne Wunder nicht lebenswert ist.
Und so rufen die Autoren auf, die Augen offen zu halten für die kleinen und grossen Dinge auf unserem Planeten. Denn der Atlas Obscura wird nich zu Ende geschrieben sein, es werden täglich neue Wunder hinzu kommen, die sie auch auf ihrer Website versuchen festzuhalten.
Für mich war das Buch wie ein kurze Verschnaufpause, eine Reise aus dem Alltag und ich werde mir immer wieder gerne eine Auszeit mit diesem Buch nehmen
Gefiel mir sehr
Besonders toll und beeindruckend fand ich den Aufbau und die Aufmachung des Buches, man sieht sofort, dass unglaublich viel Arbeit dahintersteckt. Ich schätze diese Arbeit und behandle das Buch deshalb wie einen kleinen Schatz.
Um euch nicht ganz ohne Bilder da zu lassen, nehme ich euch mit in die Schweiz, besser gesagt in das Herz der Schweiz nach Bern. Dort findet ihr den „Kindlifresser“ eine Statue von einem Riesen, der genüsslich ein paar Babys verschlingt. „Komisches Volk, die Schweizer, müsst ihr jetzt wohl denken – ich kann es euch nicht verübeln. Auch wenn ich mir schon selbst diese Statue angesehen habe, kann ich euch nicht wirklich erklären, welchen symbolischen Hintergrund dieses Kunstwerk haben soll. 🙂

Trotzdem finde ich es wunderbar, hat es der „Kindlifresser“ in den Atlas Obscura geschafft und wird nun für ewig dort drinnen zu finden sein.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist sehr informativ und reizt einen sofort dorthin zu reisen, das Cover ist grossartig, genau so wie alle Bilder, die sich im Atlas finden lassen.
Fazit
Für mich ein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das ich immer wieder zur Hand nehmen werde, wenn ich mal wieder eine Pause vom Alltag brauche. Ich kann diesem Buch nur jedem, der hungrig nach Abenteuern, Wundern und Reisen ist wärmstens weiter empfehlen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(28)

34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

erlebnisse, andreas wassner, antoine de saint-exupéry, asteroiden, achtung

Der kleine Prinz wird erwachsen

Andreas Wassner
Fester Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Bucher GmbH & Co. Druck Verlag Netzwerk, 19.10.2017
ISBN 9783990184318
Genre: Romane

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Ich kann euch nicht sagen wie oft ich früher den kleinen Prinzen gelesen habe. Ich besitze ihn sogar in mehreren Ausgaben und habe das Buch einfach nur geliebt. Umso neugieriger war ich auf die Fortsetzung, die sich Andreas Wassner ausgedacht hatte.

Der kleine Prinz besucht auf einem Asteroiden den Piloten, denn wir aus dem ersten Buch kennen. Gemeinsam blicken Sie auf die Erde und führen Gespräche, die eine nicht kalt lassen…

„Ich wollte wissen, wie aus euren tollen Kindern so oft seltsame grosse Leute werden, die dann gar nichts mehr verstehen.“

Gefiel mir sehr

Im Grunde gefiel mir die Idee einer Fortsetzung sehr und Andreas Wassner hat es geschafft die Geschichte so weiterzuschreiben, dass man sich wirklich zurück in die Zeit des kleinen Prinzen versetzten konnte. Es ist immer schwierig eine Fortsetzung eines weltberühmten Buches zu schreiben und für den Mut kriegt der Autor auf jeden Fall meinen Wertschätzung.

„Ein kleiner Teil hat verstanden, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sie stellen sicher, dass sie genug zum Leben haben und wissen, dass nur drei Dinge es wert sind, gesammelt zu werden: Liebe, Freundschaft und Erfahrungen.“

Es gab viele Dialoge, die ich mir anstreichen musste, da sie mich wirklich sehr zum Nachdenken brachten, doch um nicht zu viel aus dem Buch zu zitieren, empfehle ich euch selbst danach zu greifen!

Gefiel mir nicht

An manchen Stellen hatte ich das Gefühl diese Gedanken bereits beim ersten Buch gedacht zu haben und so kam es mir manchmal wie eine Wiederholung vor… ist natürlich nicht einfach, dies bei so wenig Seiten zu vermeiden und es floss auch genug neues mit in die Geschichte ein, es ist nur sehr schwer die Erwartungen der Leser zu treffen, wenn man das vorherige Buch so gut kennt.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war mir manchmal zu abgehackt und ich konnte mich erst ab der Mitte des Buches damit anfreunden. Das Cover ist wunderschön, genau so wie die vielen Zeichnungen im Buch!

Fazit

Ein schöne Fortsetzung des kleinen Prinzen, jedoch kann es den ersten Band nicht übertreffen und wird für mich einfach eine schöne weitere Version der Geschichte bleiben.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (4/5)

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(292)

540 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

blutschule, horror, max rhode, brandenburg, thriller

Die Blutschule

Max Rhode
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe dieses Buch schon lange auf meiner to read Liste und endlich habe ich die Zeit gefunden es zu lesen. Die Geschichte fängt ziemlich harmlos an, jedoch wird das ganze aber der Mitte so dramatisch, dass es mir schnell zu viel wurde.

Der kleine Simon zieht mit seiner Familie von Berlin  in eine ländliche Gegend nahe eines Sees. Dort lernt er ein Mädchen Namens Sandy kennen, doch Sandy ist nicht etwas das nette Mädchen von nebenan. Sie ist fies und hinterhältig und lockt Simon in eine gemeine Falle. Doch das eigentliche Grauen beginnt mit einem Unfall, bei dem Sandy beinahe stirbt, doch durch den Einsatz seines Vaters, kommt sie gerade so dem Tod davon.

Doch von da an ist Simons Vater wie ausgewechselt und bringt seine beiden Söhne auf eine Insel. Eine Insel mit einer Hütte, in der sich ein Klassenzimmer befindet. Ein Klassenzimmer in dem sie lernen sollen wie man foltert und tötet...

Gefiel mir sehr

Besonders toll fand ich es, den Trick mit den Karten und die Zeichnung, die das Buch um einiges gruseliger macht. Auch fand ich das Ende überaus gelungen, denn ich klappte das Buch zu und hatte so ein flaues Gefühl im Magen, dass ich zugleich Angst hatte aber auch "Wow" dachte.

Gefiel mir nicht

Leider beginnt die Geschichte erst aber der Hälfte richtig an und das war mir persönlich einfach zu viel Vorgeschichte. Denn danach wird meiner Meinung nach zu viel in die letzten 100 Seiten gepackt und so war das Buch für mich etwas zu unausgeglichen.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist einzigartig und obwohl man weiss, dass es Fitzek ist hebt er sich doch von seinen sonstigen Büchern ab. Das Cover und die Aufmachung sind eins A!

Fazit

Ein spannendes und zu gleich grausames Buch für Zwischendurch. Wie das ganze mit dem Joshua Profil zusammenhängt ist mir bis jetzt noch nicht klar aber ich werde es bald erfahren!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Zimmer mit Pflanze

Ian Drummond , Kara O'Reilly , Wiebke Krabbe
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 25.09.2017
ISBN 9783421040787
Genre: Sachbücher

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Ich war nie besonders gut mit Pflanzen, obwohl ich mich unglaublich gerne mit ihnen umgebe, habe ich es nie richtig drauf gehabt sie so zu pflegen, dass sie auch wirklich lange leben können. Mal gab ich zu viel Wasser mal zu wenig, mal hatten sie zu viel Licht mal fast gar nicht. Ich hatte Orchideen, Lavendel und auch Kakteen zu Hause. Alle sind mir nach einer gewissen Zeit kaputt gegangen. So langsam war ich es Leid mir immer neue Pflanzen zu kaufen, die wohl früher oder später sowieso verwelkten oder verdorrten.

Ich wollte aber die Hoffnung noch nicht aufgeben, denn eigentlich mag ich Natur in den eigenen vier Wänden. Doch diesmal wollte ich es anders angehen, ich brauchte einen Ratgeber. So war es eigentlich unglaubliches Glück fiel mir dieses tolle Buch in die Hände.

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Verteilt auf 176 Seiten findet sich alles über die sogenannten Zimmerpflanzen. Egal ob gross oder klein, ob wild oder natürlich, ob im Wohnzimmer oder Bad, dieses Buch hat für beinahe alles eine Antwort und einen Tipp!

Das Buch ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt, so beschäftig man sich zuerst mit der Frage; Will ich eine grosse stattliche Zimmerpflanze? Oder doch lieber eine die robust und tolerant ist? Will ich eine die Blüten hat und duftet oder bin ich der Typ für Essbare Pflanzen für zu Hause? Hat man erstmal diese Frage geklärt kümmert man sich um die Behälter, dabei wird in verschiedene Materialen unterteilt und ausserdem beschäftig man sich mit der Frage, ob für einen sogar ein Terrarium in Frage kommt.

Nach diesen Einführungskapiteln, geht es darum zu entscheiden, welche Pflanzen eigenen sich für welchen Raum. Das Buch hilft einen dabei ungemein und so findet man schnell die richtigen Pflanzen für das Wohnzimmer, die Küche, den Flur, das Schlafzimmer, das Bad, das Arbeitszimmer und sogar für das Kinderzimmer.

Doch nicht nur das, auf mehreren Seiten finden sich auch noch Gestaltung Tipps und (was für mich mega wichtig war) Pflegehinweise. Denn nicht jede Pflanze braucht gleich viel Wasser, Licht und Liebe!

ZimmermitPflanze1.jpeg
Das ist unsere Palme Helga
Fazit

Jeder, der vielleicht nicht so den grünen Daumen hat oder allgemein sich mit den Pflanzen in seinem zu Hause beschäftigen möchte, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen! Ich werde es bestimmt noch öfters zur Hand nehmen und das ein oder andere nachschlagen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(30)

53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

freundschaft, erwachsenwerden, teenager, coming-of-age, jugendbuch

The Perks of Being a Wallflower

Stephen Chbosky
Flexibler Einband
Erschienen bei Randomhouse, 01.01.1600
ISBN B011T6YFUO
Genre: Romane

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Mein erstes englisches Buch in diesem Jahr war zugleich auch eines der Bücher, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Es ist eine Geschichte wie man sie vielleicht in jeder grösseren Schule schon mal gehört hat. Doch zugleich ist sie so tiefgründig und berührt einen unglaublich, dass man sie kaum in Worte fassen kann.

In "The perks of being a Wallflower" geht es um Charlie, einen Teenager, der seinen Weg noch suchen muss. Denn als sein bester Freund Suizid begeht steht er in der Schule plötzlich alleine da. All seine früheren Freunde ignorieren ihn oder haben andere Gesellschaft gefunden. Zuflucht findet er in seinen Büchern und Trost in dem er Briefe an einen Freund schickt, denn es so nicht gibt. Doch alles ändert sich als er Sam und Patrick kennen lernt, die sein Leben total auf den Kopf stellen.

"I was suddenly very aware of the fact it was me standing up in that tunnel with the wind over my face. Not caring if I saw downtown. Not even thinking about it. Because I was standing in the tunnel. And I was really there. And that was enough to make me feel infinite.”

Doch seine Gefühle für Sam entwickeln sich über die Basis einer Freundschaft hinaus und obwohl sie ihm klar macht, dass sie nicht das selbe fühlt kann er sie doch nicht vergessen. Das ganze wird um einiges komplizierter, als er plötzlich eine Freundin hat und seine Gefühle verstellen muss.

Doch die Geschichte nimmt eine Wendung und alles scheint nicht mehr so zu sein wie es einmal war. Charlie muss sich seiner Gefühle klar werden, doch bevor er das tun kann, holt ihn seine Vergangenheit ein.

"Charlie, we accept the love we thing we deserve."

Gefiel mir sehr

In diesem Buch finden sich so viele Bücher wieder, die man unbedingt alle lesen sollte und damit ihr euch diese notieren könnt kommt hier die Liste;

To Kill a Mockingbird by Harper Lee Peter Pan by J. M. Barrie The Great Gatsby by F. Scott Fitzgerald The Catcher in the Rye by J. D. Salinger On the Road by Jack Kerouac Naked Lunch by William S. Burroughs Walden by Henry David Thoreau Hamlet by William Shakespeare The Stranger by Albert Camus The Fountainhead by Ayn Rand This Side of Paradise by F. Scott Fitzgerald A Separate Peace by John Knowles

Doch es gab nicht nur wundervolle Büchertipps sondern auch was für die Ohren, und hier kommt sie, die Charlie Playlist!

The Smiths - Asleep
Ride - Vapour Trail
Simon & Garfunkel - Scarborough Fair 
Procol Harum - A Whiter Shade of Pale
Nick Drake - Time of No Reply
The Beatles - Dear Prudence
Suzanne Vega - Gypsy
The Moody Blues - Nights in White Satin
The Smashing Pumpkins - Daydream
Genesis - Dusk 
U2 - MLK
The Beatles - Blackbird
Fleetwood Mac - Landslide

Gefiel mir nicht

-

Schreibstil & Cover

Ein toller und einfacher Schreibstil, wer noch nicht allzu viel Erfahrung mit englischen Büchern hat, der darf gerne zu diesem Buch hier greifen. Ihr werdet es prima verstehen, denn die Sprache ist jung und einfach gehalten. Das Cover ist toll <3 und passt perfekt zur Geschichte.

Fazit

Eine wundervolle und traurige Geschichte, die einen tief berührt und mit einem faden Beigeschmack zurück lässt. Den Film kann ich ebenfalls empfehlen, wenn das Buch auch um weiten besser ist!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

london, briefwechsel, brieffreundschaft, buch über bücher, helenehanff

84, Charing Cross Road

Helene Hanff ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 13.11.2015
ISBN 9783455650747
Genre: Romane

Rezension:

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe dieses Buch zur Hand genommen und erst wieder beiseite gelegt, nachdem ich die 160 Seiten gelesen habe. In einem Zug habe ich die Briefe durchgelesen und erst danach gemerkt, wie sehr mich die Geschichte berührt hat.

Es fängt alles mit einem schlichten Brief an, Helene Hanff möchte gerne ein Buch kaufen,  sie lebt in New York und liebt antike Bücher. Doch bei sich findet sie nie die Ausgaben, welche sie haben möchte und schreibt so den Buchladen an der 84, Charing Cross Road in London an.

Was damals niemand von den Briefschreibern ahnen konnte; dies wird der längste Briefwechsel, denn es so je gegeben hat. Der erste Brief wird nämlich am 5. Oktober 1949 verschickt und der letzte erreicht Helene im Oktober 1969. Obwohl zu Anfangs nur das bestellen und bezahlen der Bücher im Vordergrund steht wird daraus schnell viel mehr. Zwischen den Zeilen entwickelt sich plötzlich eine Freundschaft, es entstehen witzige Geschichten, schöne Begegnungen, unglaubliche Hilfeleistungen und vor allem findet man zwischen den Zeilen so viele Leben, die einem kurz ein Einblick in einen Moment gewähren.

Gefiel mir sehr

Es ist ein Buch, deren Bedeutung man erst gegen Ende versteht und obwohl es zu Anfangs etwas langweilig war, wird es danach umso schöner! Besonders gefällt mir aber an dieser Geschichte, die Tatsache, das die Briefe alle echt sind. Jedes geschriebene Wort war ernst gemeint und sollte die Person erreichen. Es ist wie heimlich das Tagebuch  eines fremden lesen und dabei unglaublich viel für sich selbst wiederfinden.

Gefiel mir nicht

Schade war nur, dass einige Briefe wohl verloren gegangen sind und so einem ab und zu ein Abschnitt fehlte, doch das macht für mich das ganze umso echter.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist auf jeden Fall den entsprechendem Zeitalter angepasst und ich finde ihn einfach wundervoll! Das Cover überzeugt mit seinem eigenen Stil!

Fazit

Ein wundervolles Buch, auf das ich nur durch Unsere verlorenen Herzen aufmerksam wurde! Ist es nicht wunderbar, wenn Buchcharakteren einem Buchtipps geben können?! Ich kann es euch auf jeden Fall weiterempfehlen, es liest sich für Zwischendurch wirklich in einem Zug!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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