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(26)

38 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

autismus, familie, adoption, babypuppe, pflegeeltern

Ginny Moon hat einen Plan

Benjamin Ludwig , Edith Beleites
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.09.2017
ISBN 9783959670999
Genre: Romane

Rezension:  
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(6)

7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kreativbuch, handlettering

Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren

Norbert Pautner
Flexibler Einband
Erschienen bei Bassermann, 02.10.2017
ISBN 9783809438038
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst
Jeder der sich mit dem Schreiben an sich beschäftigt, kennt die vielen Auswahlmöglichkeiten von Schriften, die einem Word und Co. zur Verfügung stellen. Gezwungenermassen wird jeder Mensch mit verschiedensten Schriften, im Verlauf seines Lebens, konfrontiert. Sei es ein Plakat auf der Strasse, ein Strassenschild von einem Restaurant oder sogar ein einfacher kleiner Flyer überall sind Schriften präsent und umso schöner aufwendiger und künstlerischer sie aussehen umso länger schauen wir sie uns an. Mit diesem kleinen Workbook wird es jedem möglich sein, in kürzester Zeit ein paar neue Schriften zu erlernen. Wie das gehen soll? Schaut euch am besten gleich mal die Leseprobe an und ihr werdet sofort inspiriert sein.
Darüber Gedanken gemacht
Ich bin malerisch nicht wirklich begabt und dachte mir zu Anfangs „Hoffentlich kriege ich das hin!“ doch meine Sorge war unbegründet, obwohl ich noch längst nicht alle Schriften ausprobiert habe gelangen mir ein paar nach einiger Übung doch recht gut und ich bin überzeugt davon, dass wenn ich täglich üben würde meine Handschrift sich auch deutlich verbessern würde!
Gefiel mir sehr
Nach einer kurzen Einleitung und ein paar klaren Regeln ging es direkt los und man wurde sozusagen in das kalte Wasser der Schriften hinein geworfen. Doch zum Glück gab es zu jeder Schrift reichlich Tipps und man konnte sich so leicht über Wasser halten, um mal diese Metapher zu Ende zu denken ;).

Unglaublich gut gefiel mir die Aufmachung der einzelnen Seiten, auf jeder konnte man eine neue Schriftfamilie kennen lernen und vor allem auch sehen, wie sie auf einen Wirken kann. Mir war vorher zwar schon bewusst, dass es sehr viele verschieden Schriftarten gibt, aber wie viele davon wirklich künstlerisch sind war mir so nicht wirklich bewusst.
Toll fand ich auch noch die Tatsache, dass nicht nur Schriften sondern auch Rahmen, kleine Symbole und schöne Linien zum nach Zeichen vorhanden waren.
Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover
Der Schreibstil in diesem Buch ist vielfältig und weckt das Interesse des Lesers, zu den einzelnen Schriften werden auch noch Tipps gegeben, welche Stifte, Pinsel etc. man benötigt und dies war für mich auf jeden Fall noch einmal ein grosser Pluspunkt. Das Cover passt perfekt in das Gesamtbild und hat mich vollauf überzeugt.
Fazit
Ein inspirierendes Buch, dass einen zum mitmachen animiert und mit reichlich Übung gelingt jedem bestimmt eine der tollen Schriften. So wird die nächste Karte auf jeden Fall nicht langweilig und das Bullet Journal kann auch schöner gestaltet werden.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(81)

159 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

fantasy, gaben, chosen, erinnerung, liebe

Chosen - Das Erwachen

Rena Fischer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.06.2017
ISBN 9783522505567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil der Reihe handelt folgen hier eventuell einige Spoiler, falls ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt tun – hier geht es zur Rezension von Chosen Die Bestimmte – .

Am Ende des ersten Bandes herrscht ziemliches Chaos. Aidan ist verschwunden und Emmas Vater tot. Was Emma aber nicht weiss, Farran und James haben sie einer Gehirnwäsche unterzogen, die sie unter anderem glauben lässt, dass Aidan für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Und als wäre dies nicht genug, behandeln sie die anderen Raben wie eine Verräterin, denn schliesslich hat sie sich gegen Farran gestellt und für die Falken gekämpft. Doch trotz allem steht Farran zu ihr, beschützt sie und unterrichtet sie sogar.

In der Zwischenzeit irrt ein verloren gegangener Aidan durch New York und auch Jacob ist nicht von der Bildfläche verschwunden. Doch was da genau vor sich geht solltet ihr unbedingt selbst lesen!

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe dieses Buch zusammen mit anderen und Rena Fischer selbst auf Lovelybooks als Leserundenbuch gelesen. Und das hat unglaublich viel Spass gemacht, denn so erhält man nochmal einen anderen Blick auf das Buch und die vielen Hinweise von Rena waren einfach super und liessen einen tiefer in die einzelnen Geschehnisse blicken.

Am Anfang hatte ich ja die Befürchtung nicht ganz in die Geschichte hineinzukommen, dies hat sich aber schon nach ein paar Seiten gelegt und ich war wieder inmitten der Raben und Falken Gemeinschaft.

Es gab viele Leseabschnitte, die mich wirklich fesseln konnten und so wurde es nie langweilig und in jedem Kapitel erwartete einen eine neue Wendung. Mir hat dadurch der Zweite Band um einiges besser gefallen als der Erste. Besonders die Legenden am Ende des Buches fand ich grossartig und super hilfreich!

Gefiel mir sehr

Die Geschichte wurde aus drei Perspektiven erzählt. denn nicht nur Emma konnte ihren Gedanken freien lauf lassen, sondern auch Aidan liess uns in sich hineinblicken und ein weitere spannender Erzählstil war der von Jacob. Rena gelang es unglaublich gut allen drei Protagonisten eine eigene Erzählstimme zu geben und brachte mich vor allem im Part in dem Jacob vorkam öfters zum Lachen.

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war grosse Klasse und absolut fesselnd, besonders gegen Ende hin nahm die Geschichte und der Stil noch mal rasant an Spannung zu. Das Cover ist super passend zu Band 1 und ich mag die pinkfarbene Schrift auf dem Silbrigem Papier sehr.

Fazit

Super spannendes Buch mit vielen interessanten Wendungen, auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(5)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

selbstmord, trauer, depressionen, freitod

Einmal im Jahr für immer

Sarah Ricchizzi
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei epubli, 29.08.2017
ISBN 9783745015140
Genre: Romane

Rezension:

Zusammengefasst

Amelie Red hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, sie zieht sich komplett von der Aussenwelt zurück und suhlt sich in ihrem Schmerz. Niemanden lässt sie mehr an sich heran und ausser dem Lieferservice bekommt sie niemand zu Gesicht. Doch dies ändert sich schlagartig, als plötzlich ein Clown vor ihrer Haustüre steht beziehungsweise in ihr Haus platzt, im Wohnzimmer eine Hüpfburg aufbaut und beschliesst ab jetzt bei ihr zu wohnen.

Da ist Chaos vorprogrammiert, doch auch jede Menge Spass und Lebensfreude. Denn wo noch Anfangs alles grau war, spritzt der Clown Farbe hin und was noch still war wird mit Lärm und Leben aufgefüllt.

Doch wer ist dieser Clown, der nicht mehr aus ihrem Leben weichen will?

Darüber Gedanken gemacht

**** Achtung Spoiler ****

Am Anfang, als ich den Brief von Math las dachte ich mir; „Hoffentlich wird dies nicht eine Ps. Ich liebe dich Kopie“, doch zum Glück war das nicht so und die Geschichte glänzt mit ihrer ganz eigenen Story. In dieser Art habe ich schon lange kein Buch mehr gelesen und war überrascht, wie sehr mir diese Geschichten gefehlt haben und teilweise war ich so berührt dass ich Amelie am liebsten in den Arm genommen hätte.

Doch Amelie möchte kein Mitleid und war für mich somit ein starker Charakter, auch wenn sie sich am Anfang verkrochen hatte fand ich auch diesen Teil besonders wichtig, denn als Leser konnte man mit ihr mitwachsen.

Ein grosses Thema in diesem Buch ist die Geschichte, um Math und seine Depression. Auf jeden Fall ein heikles Thema, das jedoch von Sarah so sensibel und verständlich geschildert wurde, dass man es auf irgendeiner Art auch ein wenig nachvollziehen konnte. Dies meine ich jetzt nicht wegen der Art wie sie es geschrieben hat, das wär nämlich grossartig, sondern viel mehr darum weil Depression an sich eine schwierige Sache ist und kaum jemand das wirkliche Ausmass dahinter begreifen kann. Doch im Buch wird nicht nur von Math’s Depression an sich berichtet, sondern auch darüber wie Amelie damit zurechtkommt, dass ihr Mann darunter leidet. Natürlich stellt sie sich immer wieder die Frage, ob sie es nicht verhindern konnte, warum er es getan hatte und ob sie ihm nicht genügt hatte.

Dieser Kampf den Amelie mit sich selbst ausfechtet ist wirklich sehr berührend und so konnte ich mir die ein oder andere Träne nicht ganz verkneifen.

**** Spoiler Ende ****

Gefiel mir sehr

Ich mochte den Clown richtig richtig gerne, er war so erfrischend anders und bei manchem Chaos, den er angerichtet hat habe ich zwar im ersten Moment den Kopf geschüttelt aber fand die Idee dann doch ganz grossartig!

Gefiel mir nicht

An einigen Stellen war mir manche Situation zu vorhersehbar hat aber im grossen und ganzen gar nicht gestört!

Schreibstil & Cover

Den Schreibstil fand ich wirklich erfrischend und toll nur waren mir manchmal zu viele Wiederholungen drin. So dass ich oft das Gefühl hatte nochmals das selbe zu lesen.

Das Cover ist wunderschön, genau so wie auch der Titel. Das Blau ist wirklich sehr passend und hat sogar noch etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun!

Fazit

Ein tolles Buch mit einer wundervollen Geschichte in der viel Herz steckt. Ausserdem steckt in diesem Roman auch eine berührende Botschaft, die einem noch lange erhalten bleibt. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

verwirrung, anders, 1. große liebe, wemkannstdutrauen?, lüge

All the strangest things are true

April Genevieve Tucholke , Anne Brauner
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522202329
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(15)

46 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

psychologie, sachbuch, gesamtdarstellung, wissen, nachschlagewerk

Das Psychologie-Buch


Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 01.09.2012
ISBN 9783831022090
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Happy Minutes - 4 Minuten, die dein Leben verändern

Rebekah Borucki , Iris Halbritter
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Integral, 18.09.2017
ISBN 9783778792827
Genre: Sachbücher

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(137)

203 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

thriller, serienkiller, berlin, spannung, psychopath

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.07.2017
ISBN 9783328101512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Targa ist eine eiskalte Kämpferin. Dies musste sie vom Moment ihrer Geburt an unter beweis stellen. Ihre Mutter und auch ihre Zwillingschwester konnte sie nie kennenlernen, doch als sie einen Hinweis auf ihren möglichen Vater erhält ist ihre Lust auf Rache geweckt. Doch dies ist nur ein Teil ihrer Geschichte. Den Targa arbeitet auch für die BKA als Undercover-Ermittlerin. Und dort wird sie mit einem speziellen Fall beauftragt. Ein Serienmörder treibt in Berlin nämlich sein Unwesen und lässt viele weibliche Leichen in einem Boot über die Spree fliessen. Doch niemand kann beweisen, dass er für die Morde verantwortlich ist. Nun liegt es an Targa hautnah zu ermitteln und den Mörder in eine Falle zu locken.

Doch womit sie nicht rechnen konnte; der Mörder weckt in der sonst so eiskalten Targa flammende Gefühle!

Darüber Gedanken gemacht

Die Geschichte umfasst zwei Erzählstränge und so wusste ich zu Anfangs nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte. Doch zum Glück wird dies im letzten Drittel geklärt und alles ergibt einen Sinn.

Besonders grausam waren in diesem Buch die Beschreibungen der Morde – so grausam, dass ich öfters eine Gänsehaut bekam und einige Stellen überfliegen musste. Von dem her war dies auf jeden Fall ein gelungener Thriller.

Gefiel mir sehr

Obwohl Targa die Unnahbare gibt war sie für mich als Leser doch sehr nahbar. Man konnte ihren Schmerz mitfühlen und viele Gedanken die sie hatte waren zwar verwirrend machten aber ihre Persönlichkeit aus. Auch ihre Ticks waren mir nicht unangenehm und ich fand sie als Protagonistin wirklich gelungen.

Genau so erging es mir auch mit Sandman, der mich in gewissen Momenten seltsamerweise an Grey erinnerte  ;) doch eben mehr die mörderische Version von ihm. Besonders interessant war es hier auch einen Einblick in sein Denkmuster zu erhalten und obwohl er abgrundtief böse ist konnte man einige seiner Taten plötzlich doch nachvollziehen. Für mich ein gelungener Mörder!

Gefiel mir nicht

Obwohl die beiden Erzählstränge am Ende zusammen kommen fand ich sie zu Anfangs doch eher störend und teilweise nicht wirklich passend.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war mir an manchen Stellen zu abgehackt und konnte mich somit nicht zu 100% überzeugen. Das Cover finde ich super toll und finde auch den Namen gut gewählt.

Fazit

Ein spannender Thriller mit bösem Charme, den ich gerne weiterempfehle. Auch wenn einige Stellen auch für mich zu heftig waren blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und der Cliffhanger am Ende des Buches ist wirklich richtig fies aber macht grosse Lust auf’s weiterlesen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Macha

Grimaldi , Tanja Krämling , Maike Plenzke
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.05.2017
ISBN 9783551763181
Genre: Comics

Rezension:

Zusammengefasst

Die wunderschöne Macha ist über beide Ohren verliebt und möchte ich ganzes Leben mit Ronan verbringen. Die beiden haben grosse Zukunftspläne und möchten eine grosse Familie gründen. Doch leider entsteht zwischen den Menschen und den Bewohnern von Errance ein Krieg. Ronan wird dabei getötet und Macha, die dieses Schicksal nicht akzeptieren kann begibt sich auf der Suche nach einem magischen Brunnen, der Ronan wieder zurück ins Leben holen soll. Doch den Deal den sie dabei eingehen muss, wird sie so schnell nicht wieder vergessen.

Darüber Gedanken gemacht

Kaum habe ich Bran zu Ende gelesen habe ich mir auch schon Macha geschnappt und gleich mit Lesen begonnen. Und muss feststellen, dass mir der Zweite Band um einiges besser gefallen hat. Nicht nur, das mir Macha so viel sympathischer als Bran ist, sondern auch die Story war meiner Meinung nach aufregender und es geschah viel mehr.

Besonders toll fand ich auch, dass man so viel mehr von Machas Vergangenheit erfahren konnte und nun viel besser versteht warum sie so handelt wie im ersten Band. Obwohl sie im ersten Band ihre Geschichte gestreift hat fand ich es super nochmals detailliert über Ihre Vergangenheit zu lesen.

Zeichnungsstil & Cover

Der Zeichnungsstil gefällt mir in diesem Buch um einiges besser. Die Zeichnungen sind wirklich toll gelungen und Macha wirkt auf einigen unglaublich echt und hübsch. Das konnte mich im Vergleich zum ersten Band auf jeden Fall nochmals mehr überzeugen.

Und auch hier ist das Cover grosse Klasse und passt perfekt zum ersten Band!

Fazit

„Macha“ fand ich persönlich noch einen Ticken besser als „Bran“ und mag den Stil der Comics schon jetzt sehr. Hoffe das bald noch ein dritter Band erscheinen wird, denn das Ende lässt auf mehr hoffen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Zeichnungsstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

comic, märchen, gestaltwandler, märchenhaft, krähe

Bran

Grimaldi , Tanja Krämling , Maike Plenzke
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2016
ISBN 9783551763044
Genre: Comics

Rezension:

Zusammengefasst

Der junge Kronprinz Bran ist so arrogant wie eh und je. Doch als er sich bei der Jagd überschätzt wird er für seine Arroganz bestraft und von einer magischen Kreatur verflucht. Durch diesen Fluch verwandelt er sich in einen Raben und sein Gefolge lässt ihn in den Wäldern zurück. Als er einen Fuchs kennen lernt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer, in dem er nicht nur jemandem Hilft, sondern auch endlich zu sich selbst findet.

Darüber Gedanken gemacht

Bevor ich mir diesen Comic gekauft habe, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht mit welchem Comic ich denn nun beginnen soll. Denn Bran ist meine erste Graphic Novel und ich bin nun ziemlich angetan von diesen Büchern.

Es ist toll, wie nur mit wenig Text eine ganze Geschichte erzählt werden kann, die sogar eine Botschaft vermittelt. Für mich war das auf jeden Fall eine tolle neue Erfahrung und es reizt mich gleich noch ein paar Comics mehr zu bestellen!

Zeichnungsstil & Cover

Der Zeichnungsstil ist auf jeden Fall bunt und einfach gehalten. Viele Detail sind nur angedeutet und manchmal sind die Zeichnungen auch nur so halbpatzig gezeichnet. Was auf jeden Fall zum Buch passt aber ich glaube für meine nächste Comic Reihe möchte ich dann doch einen Comic aussuchen, der Detailverliebt gezeichnet wurde.

Das Cover gefällt mir richtig gut, denn aufgrund dessen wurde ich erst auf das Buch aufmerksam.

Fazit

Eine toller Comic mit einer gelungenen Charakter Entwicklung und einer tollen Botschaft. Werde auf jeden Fall noch „Macha“ Band 2 der Reihe lesen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Zeichnungsstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

shonda rhimes, das ja-experiment, heyne verlag, autobiographisch, sachbuch

Das Ja-Experiment – Year of Yes

Shonda Rhimes , Elisabeth Schmalen
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453201309
Genre: Biografien

Rezension:

Zusammengefasst

Jedem Serienjunkie, der auf Ärzte steht, sollte der Name „Shonda Rhimes“ etwas sagen. Doch die berühmte Drehbuchautorin schreibt nicht nur Folgen zu Grey’s Anatomy sondern auch zu Private Practice, Scandal und How to get away with Murder. Doch was steckt wirklich hinter dem Namen Shonda Rhimes? Wer ist diese Person, was macht sie aus und ist sie wirklich so wie so zu sein vorgibt?

Dieses Buch ist ein Selbstexperiment – Shonda sagt meistens Nein, sie drückt sich vor allem was neu und angsteinflössend ist. Doch dies alles ändert sich, als sie beschliesst einfach mal JA zu sagen.

Darüber Gedanken gemacht

Natürlich wollte ich das Buch unbedingt wegen ihr und meiner Liebe zu Grey’s lesen, das Buch war so überrumpelnd gut, dass es sofort eines meiner Jahreshighlights geworden ist.

Doch fangen wir von vorne an, die Geschichte wird aus der Sicht von Shonda selbst erzählt. Sie spricht den Leser oft persönlich und direkt an, so bekommt man schnell das Gefühl, dass sie neben einem auf der Couch sitzt. Ausserdem schreibt sie so frei heraus, charmant, witzig und klug, dass man sich wünscht, sie als Freundin zu haben.

Doch wie beginnt „the year of Yes?“. Das ganze wird nämlich erst mit einer Bemerkung von ihrer ältesten Schwester ins Rollen gebracht. Diese meint nämlich, dass Shonda nie zu etwas Ja sagen würde. An ihrem Geburtstag taucht dieser Satz wieder in Shondas Kopf auf und plötzlich weiss sie, dass sie etwas daran ändern muss und setzt sich selbst das Ziel – ein Jahr lang zu allem Ja zu sagen.

Anfangs macht ihr das unglaublich viel Angst und man leidet wirklich mit ihr, in vielem erkennt man sich plötzlich auch selbst wieder. Denn jeder Booknerd ist auch ein wenig introvertiert. Und sie schafft es einen direkt auf dieses Problem anzusprechen und zwingt einen sich mit sich selbst auseinander zu setzen.

Besonders gut habe ich mich im Kapitel wiedererkannt indem es um Komplimente geht. Shonda besucht eine Veranstaltung in der Frauen für etwas gutes gelobt werden und beobachtet, wie jede, die ein Kompliment erhält, den Kopf schüttelt, es verneint oder sich sogar beschämt zurück zieht. Sofort fragt sie sich; Wieso ist das so? Wieso sollte man nicht selbst auf sich stolz sein dürfen ohne als Arrogant abgestempelt zu werden? Besonders toll ist auch die Rede, die Shonda am „Women in Entertainment von 2014 hielt.

Hier könnt ihr euch die Rede in voller Länge auf Englisch ansehen.

Gefiel mir sehr

Besonders gut gefiel mir der Einblick in ihre Arbeit als Drehbuchautorin – oder wie sie sagen würde „Im Gleise verlegen“. Denn so erfuhr man nämlich auch einiges zu Grey’s, das einem so noch gar nie aufgefallen war. Und ich als Serienjunkie bin natürlich immer neugierig auf Background Infos!

Toll war auch, wie man mit Shonda zusammen miterleben konnte, wie positiv sie sich durch dieses Experiment verändert hatte. Sie wurde mutiger, offener und lernte ihre wahren Freunde schätzen. Viele Tipps und Ratschläge kann man sich wirklich zu Herzen nehmen.

Noch dazu kommt es, dass sich Shonda stark für die LGBT-Gemeinde und die Farbigen einsetzt und dies auch in ihren Serien umsetzt. So etwas sollte auf jeden Fall gelobt werden und wenn man sich ihre Beweggründe dazu durchliest, schätzt man die Serien gleich noch einmal viel mehr!

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist grosse Klasse, direkt, frech und mutig. So wie jeder sein sollte. Ausserdem ist Shonda Rhimes so witzig, ehrlich! Ich musste so oft laut los lachen, das hatte ich bei einem Buch schon lange nicht mehr.

Das Cover ist toll und super sympathisch.

Fazit

Ein absolutes Spitzenbuch von einer Hammerfrau! Darin steckt so viel Gutes, dass ich es wirklich nur jedem empfehlen kann. Besonders für Menschen, die vielleicht öfters schüchtern sind oder nicht zu sich selbst stehen können / wollen – ist dieses Buch ein kleiner Freund, der einem weiter helfen könnte!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Grünes Glück

Sabrina Rothe , Anne Beckwilm , Simone Knauss , Sabrina Rothe
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 27.03.2017
ISBN 9783421040558
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst
Auf 192 Seiten verteilt sich hier Kreativität pur. Egal zu welcher Jahreszeit, es gibt immer die passende Blumendekoration dazu! Denn mit Blumen verbinden wir unsere frühsten Kindheitserinnerungen. Hat nicht jeder seiner Mama mal einen selbstgepflückten Strauss mit nach Hause gebracht? Doch es gibt weitaus mehr Pflanzen, als wir als Kinder sammeln konnten, welche das sind und wie man sie pflegt und perfekt in Szene setzt, erfährt man in diesem wundervollen Buch.
Darüber Gedanken gemacht
Ich finde eine Wohnung wird erst dann heimelig, wenn sich darin auch Pflanzen befinden. Denn sie strahlen eine gewisse Wärme und auch Lebensfreude aus. Mit Blumen kann man viel ausdrücken und jedem eine Freude machen. Deshalb fand ich dieses Buch so interessant und wollte es unbedingt in meiner Bücher-Inspirationssammlung haben. Denn das ist es auf jeden Fall; eine Inspirationsquelle.
Das Buch ist passend zu den Jahreszeiten aufgebaut und bietet neben Blumen auch Ideen für andere Dekorationen mit Pflanzen. Jede Blume hat ihre Geschichte und diese wird zu Anfangs auch immer mit einem schönen Zitat eröffnet. So zum Beispiel bei der Lilie.
Lilie
Von Göttinnen geschaffen und als Symbol der Jungfrau Maria weltbekannt,
sieht die Lilie aus wie eine Diva, ist aber
ganz unkompliziert – und im Bauerngarten zu Hause S. 75
Danach folgt die Geschichte zur jeweiligen Blume und der Beschrieb der verschiedensten Arten dieser Pflanze. Auf jeden Fall super interessant, denn man lernt die Pflanze dahinter wirklich mehr schätzen. Im Anschluss folgt dann immer eine Auswahl von Arrangements und die Pflanzen werden so perfekt in Szene gesetzt, dass man gar nicht anders kann als „Woow“ zu denken und über die Seiten zu streichen.
Die Bilder sind wirklich unglaublich gelungen und verleihen dem ganzen den besonderen Charme. Man bekommt sofort Lust in den nächsten Blumenladen zu rennen und sich alle möglichen Pflanzen zu kaufen.
Gefiel mir sehr
Nebst den vielen Bildern, den Deko-Tipps und der wirklich interessanten Geschichte hinter den einzelnen Pflanzen fand ich auch besonders die letzten Kapitel des Buches toll. Dort wird nochmals genau auf die Pflege der Pflanzen eingegangen und über Töpfe gesprochen. Ja, richtig. Töpfe. Denn nicht jeder Topf ist gleich Topf. Jede Pflanze hat da so ihre Vorlieben. Im allgemeinen benötigt jede Pflanze ihre ganz individuelle Pflege. Es ist nämlich eine kleine Kunst, die Blumen richtig zu bewässern. Und auch das Licht spielt dabei eine grosse Rolle. Doch wenn man Dinge mit Leidenschaft tut, klappen sie immer!
Bilderpracht

Besonders gut hat mir das Kapitel zu den Lilien und Tulpen gefallen. Doch auch die Mimose ist eine Pflanze die mich fasziniert hat und die ich so noch nicht gekannt habe. Und auch Dahlien finde ich wunderschön und bin überrascht wie viele verschieden Farben es von dieser Pflanze gibt. Unsere Natur ist schon was tolles!

Fazit
Ein wundervolles Bild-Sachbuch, dass ich jedem Deko-Liebhaber nur wärmstens empfehlen kann! Es ist eine Inspirations- und Wissensquelle zu gleich. Fängt man erstmal mit Blättern an, kann man gar nicht damit aufhören und hat sofort unglaublich gute Laune!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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255 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

dschinny, jessica khoury, aladdin, ein kuss aus sternenstaub, liebe

Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Die wunderschöne Dschinny ist schon seit einer ganzen Ewigkeit in ihrer Lampe gefangen und hat schon so manchen Besitzer hinter sich gelassen und schon abertausende von Wünsche erfüllt. Als dann der flinke Dieb Aladdin durch einen Ring zur Wunderlampe geführt wird erweckt er die Dschinny wieder. Diese verspricht ihm drei Wünsche erfüllen zu können und so landet Aladdin im Palast und muss sich als Prinz verkaufen.

Doch die Dschinny verfolgt damit ihren eigenen Wunsch und leitet Aladdin geschickt durch den königlichen Hof. Doch womit sie nicht gerechnet hat, sind die plötzlichen Gefühle, die sie für den Dieb zu hegen beginnt. Und plötzlich sieht sie sich verdammt, das immer gleiche Leid zu durchleben. Denn sie hat schon einmal geliebt… und diese Liebe hat eine ganze Stadt in Grund und Boden gerichtet…

Darüber Gedanken gemacht

Ich mag Märchen und als ich dieses Buch begonnen habe war ich fasziniert von der Geschichte und der Idee dahinter. Es ist eine Adaption zu Aladdin und die Wunderlampe und die Sprache ist wirklich zauberhaft! Besonders toll fand ich wie sich die Liebesgeschichte zwischen den Beiden entwickelt hat, den obwohl sie eine Dschinny ist und alles in der Geschichte sehr magisch verlief war ihre Liebe doch realistisch und liess sich genug Zeit.

Gefiel mir sehr

Die Geschichte wurde langsam aufgebaut und der spannende Teil bis zum Schluss aufgehoben doch es wurde zu keiner Zeit langweilig und man liest die Beschreibung der Dschinny wirklich gerne. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und man kann sich wirklich gut in sie hineinversetzen und viele ihre Taten doch nachvollziehen.

Besonders toll sind aber auch die Nebencharakteren wie Caspida und ihre Wachmaiden, diese fand ich unglaublich cool und Stelle sie mir gerne als grosse Kriegerinnen vor!

Gefiel mir nicht

An einigen Stellen gegen das Ende hin hat sich die Geschichte etwas gezogen und es wurde vieles wiederholt oder zu detailliert erzählt. Ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte somit nicht geschadet.

Schreibstil & Cover

Das Cover ist zauberhaft und auch den Titel finde ich richtig schön gewählt. Hat man sich erstmal an den Schreibstil gewöhnt, gefällt dieser einem mit der Zeit auch!

Fazit

Ein wunderschönes Märchen mit vielen tollen Stellen und auch wenn es sich gegen Ende hin etwas gezogen hat gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Hier geht es zur Leseprobe.
Hier könnt ihr das Buch kaufen.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

brasilien, entführung, thriller, menschenunwürdig, mord

Sag kein Wort

Raphael Montes , Kirsten Brandt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Limes, 26.06.2017
ISBN 9783809026785
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Téo ist ein intelligenter junger Medizinstudent. Er kümmert sich liebevoll um seine Mutter, die aufgrund eines Autounfalls im Rollstuhl lebt und ihren Mann verloren hat. Auf einer Grillparty lernt er dann Clarice kennen. Clarice ist wild, lustig, verrückt und strahlt Lebensfreude aus. Sofort ist Téo von ihr begeistert und will sie näher kennen lernen. Doch Téo weiss nicht wie er mit ihr in Kontakt treten soll und holt sich ohne Erlaubnis ihre Telefonnummer.

Durch ein paar Fragen findet er schnell heraus, wo Clarice Studiert, wo sie Wohnt, welches Hauptfach sie hat und wer ihre Freunde sind. Téo stellt ihr nach und verfolgt sie sogar auf eine Party. Als Clarice dort etwas zu viel trinkt schafft sie es nicht mehr ganz nach Hause und Téo, der Retter in Not, gabelt sie auf und stellt sie nach Hause. Natürlich besucht er sie am nächsten Tag, um sich nach ihrem Wohlbefinden zu erkunden und stellt dabei fest, dass sie vor hat für längere Zeit zu verreisen, um an ihrem Drehbuch zu arbeiten. Téo wird sofort bewusst, dass er sie nicht gehen lassen darf – so kann sie sich ja schliesslich nicht in ihn verlieben. Aus einer Reaktion heraus wird er gewalttätig und verschleppt sie. Anfang noch zu sich nach Hause doch schnell wird im klar; Wenn er will, dass sich Clarice in ihn verliebt und nur ihm gehört, dann muss sie Zeit mit ihm verbringen.

Also schnappt er ein paar Koffer, steckt Clarice hinein und begibt sich auf die Reise, in das Hotel, welches sie bereits gebucht hat. Als Clarice erwacht, ist sie alles andere als begeistert. Doch so schnell wird sie Téo nicht mehr gehen lassen.

Darüber Gedanken gemacht

Als ich das Buch gelesen habe wurde ich die ganze Zeit von einem beklemmenden Gefühl begleitet. Téo war so ein netter junger Mann, man wollte ihn verstehen doch zu gleich war jeder Gedanke den er dachte und jede Tat die er vollzog so abstossend und unnatürlich, als das ich gar nicht anders konnte als ständig den Kopf zu schütteln und eine Gänsehaut zu bekommen.

Es ist wirklich erschreckend wie es Téo schaffte in Clarice Leben einzudringen und die vollkommene Macht über sie zu gelangen und noch viel schrecklicher ist, wie sich die ganze Geschichte zwischen ihnen entwickelt und vor allem das Ende! Ich kann mein Entsetzen darüber gar nicht richtig in Worte fassen. Auf jeden Fall ein genialer Plot auch wenn ich ein, zwei Dinge vorausgesehen habe war ich doch von der Geschichte an sich gefesselt.

„Ihr Verhalten löste eine ganze Reihe von Gedanken in ihm aus, gute wie schlechte, die ihn schliesslich zu einer düsteren Erkenntnis brachten: Er würde Clarice niemals wieder gehen lassen können.“ S. 143

Gefiel mir sehr

Als Hauptprotagonist fand ich Téo überaus gelungen, da die Geschichte nämlich aus seiner Sicht geschrieben wurde musste man gezwungener Massen so denken, wie er und obwohl man wusste, dass seine Gedanken teilweise krankhaft waren hatte man hier und da das Gefühl ihn doch zu verstehen und das machte einem noch mehr Angst.

Gefiel mir nicht

Hingegen fad ich Clarice manchmal etwas zu lahm, mag vielleicht daran liegen, dass man als Leser nicht so in sie hineinblicken konnte und nur immer die Sicht von Téo über sie las aber irgendwie hätte ich mir mehr von ihrem Charakter gewünscht.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil an sich war richtig gut aber mir persönlich an einigen Stellen zu langatmig. Mir persönlich wurde zu viel „Alltag“ beschrieben bis dann endlich wieder etwas spannendes passierte. Dadurch hatte ich nach dem ersten Drittel einen kleinen lese Hänger aber gegen Ende des Buches wird es dafür umso rasanter und es geschehen so viele Dinge gleichzeitig, dass man kaum dazu kommt richtig nach Luft zu holen.

Das Cover finde ich sehr fesselnd und passend – besonders der Titel ergibt gegen dem Ende des Buches hin eine ganz spezielle Bedeutung.

Fazit

Ein spannender und schockierender Thriller, der so grandios und manipulierend erzählt wird, dass man am Ende Raphael Montes nur noch auf die Schultern klopfen kann und ihm für seinen grandiosen Plot gratulieren kann. Besonders witzig fand ich die letzte Stelle in seiner Danksagung, in der er erwähnt, dass seine Mutter sich gerne eine Liebesgeschichte von ihm wünscht und er ihr sagt „Sag kein Wort“ ist dabei herausgekommen. 

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(496)

1.090 Bibliotheken, 106 Leser, 4 Gruppen, 50 Rezensionen

horror, stephen king, clown, es, pennywise

Es

Stephen King , Alexandra von Reinhardt , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.536 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(54)

214 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

krankheit, epidemie, tod, infiziert, schottland

Infiziert

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 04.07.2017
ISBN 9783649625995
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Shay ist neu mit ihrer Mutter nach Schottland gezogen. So richtig wohl fühlt sie sich in der Schule noch nicht wirklich und wird leider auch von einem gemeinen Kerl belästigt. Bei einer schnellen Flucht vor diesem, erhascht sie einen Blick auf eine Vermisstenanzeige und ist schockiert darüber, dass sie das Mädchen darauf erkennt. Denn Shay hat ein „Fotografisches Gedächtnis“ und kann sich noch ganz genau daran erinnern, wie sie diesem Mädchen vor einem Jahr begegnet ist, genau an dem Tag, an dem es entführt wurde. Sie entschliesst sich dazu die Familie des Mädchens zu kontaktieren und lernt so Kay kennen. In der Zwischenzeit bricht auf den Shetland Inseln ein Virus aus, dass zum rasanten Tod führt und scheinbar niemand ist davor sicher. Dort kommt dann auch Callie zu Wort, den Callie ist nun ein Geist und auf der Suche nach dem, der ihr das angetan hat.

Doch die Krankheit schreitet voran und infiziert immer mehr Menschen, bis auch Shay nicht mehr sicher ist. Damit beginnt eine gefährliche Reise, um den Ursprung der Krankheit zu finden – zum Glück haben Shay und Kay  Unterstützung von Callie auch wenn sie dies nicht von Anfang an wissen.

Werden Sie es rechtzeitig schaffen ein Gegenmittel zu finden?
Warum wurde Callie ein Geist?
Und was ist mit Shay plötzlich los?

Darüber Gedanken gemacht

Ich habe das Buch begonnen und eine leichte Jugendbuchlektüre erwartet. Das habe ich auch bekommen aber leider war mir die Geschichte so vorhersehbar, dass ich schon nach einigen Kapiteln wusste, in welche Richtung das ganze laufen wird. Doch was ich so gar nicht erwartet habe, war das ganze Drumherum um Callie. Eine Geistergeschichte? Davon stand doch nichts im Klappentext oder? Doch dabei bleibt es nicht, denn auch Shay bekommt etwas Übernatürliches und plötzlich wurde mir das ganze zu abgedreht. Eigentlich schade, denn die Geschichte ist so flüssig erzählt, dass man gar nicht anders kann als es beinahe zu verschlingen. Die Figuren sind okay aber damit hat es sich eigentlich auch schon. Denn die Liebesgeschichte zwischen Kay und Shay (diese Namen-Kombi ist wirklich furchtbar) war mir einfach zu unrealistisch und sehr oberflächlich.

Ausserdem war ich teilweise schockiert wie grausam manche Details der Krankheit geschildert wurden… Vielleicht nicht gerade das beste Thema für ein Jugendbuch.

„Der Rest der Welt ist verrückt und wir sind die Normalen? Und wir halten zusammen. Stimmt doch, oder?“ S. 302

Gefiel mir sehr

Trotz der schlechten Kritik war die Geschichte an sich gut aufgebaut. Natürlich war es sehr hervorsehbar und auch ohne dass ich die beiden Folgebände lese kann ich mir zusammenreimen, wer Dr. 1 ist und wer der Überträger der Krankheit ist.

Gefiel mir nicht

Wie bereits erwähnt war mir das ganze zu vorhersehbar doch auch die einzelnen Kapitel waren mir manchmal zu abrupt und obwohl sie sehr kurz gehalten wurden, konnte dies die Spannung nicht immer aufrecht erhalten.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist wirklich der Altersklasse entsprechend und somit dem Buch wirklich gerecht.

Das Cover finde ich richtig cool, da es mein Interesse sofort wecken konnte.

„Ich versuche, mich in ihn hineinzuversetzen. Bücher sagen eine Menge über einen Menschen aus, findet ihr nicht?“ S. 437

Fazit

Obwohl ich wusste, das Jugendbücher meistens nicht anspruchsvoll sind, war ich doch enttäuscht darüber, wie viel einem bereits nach einigen Kapiteln klar wurde und somit der ganze Spannungsfaktor flöten ging. Von der Thematik her war es okay, aber es hätte wirklich mehr aus dem Buch herausgeholt werden können. Für das, dass es eine Trilogie ist, ist einem beim ersten Band schon so viel klar, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die anderen beiden Bände noch gross etwas aufdecken werden. Somit werde ich die Trilogie leider nicht weiterlesen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥ (2/5)
Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

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(183)

304 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, vergnügungspark, freizeitpark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst
Als Paul zu einem Pressetermin eingeladen wird, denkt er noch nicht gross darüber nach, was ihn im Murder Park erwarten wird. Ein Park der verspricht einem „ein Killer Wochenende“ zu verschaffen – wie wörtlich er dies nehmen muss wird ihm erst klar, als der erste Mord geschieht.
Doch schon früher hatte Paul mit dem Tod zu tun. Genau wegen dieser Vergangenheit wird er zusammen mit 11 anderen in den Murder Park eingeladen. Denn jeder von ihnen kam einmal mit dem alten Vergnügungspark Zodiac Island in Kontakt und hat eine spezielle Verbindung zur Insel.
Was Anfangs eine harmlose Führung zu sein scheint entwickelt sich aber rasant in eine Jagd auf Leben und Tod. Plötzlich weiss Paul nicht mehr wem er noch trauen soll und seine Vergangenheit scheint ihn von neuem zu überrollen. Denn schliesslich ist dies die Insel, auf der Jeff Bohner vor 20 Jahren gewütet hat.
Wird er herausfinden, wer hinter den Morden steckt?
Wieso mussten sie alle im Vorfeld zu Dr. Lazarus?
Und was hat Jeff Bohner wirklich getan?
Darüber Gedanken gemacht
Als ich das Buch aufschlug und das erste Kapitel las, war es bereits geschehen. Ich war süchtig nach diesem Buch. Es hatte einen unglaublichen Sog und ich verschlang ein Kapitel nach dem anderen. Es wurde immer spannender und es tauchten viele Fragen auf.
Wenn man Murder Park liest, setzt man sich gezwungenermassen mit Serienmördern auseinander. Es war interessant zu erfahren, wie die Psyche von Jeff Bohner auseinander genommen wurde und wie brutal und abstossend seine Denkweise war. Jonas Winner konnte dies wirklich sehr realistisch rüber bringen und es gab einige Szenen, die so grausig beschrieben wurden, dass ich es kaum ertragen konnte diese ganz zu lesen!
Besonders brutal fand ich auch die Geschichte um Paul selbst, er war als Protagonist grossartig, denn ich konnte mich in ihn hineinversetzen, litt und rätselte mit ihm gemeinsam um seine Vergangenheit und hoffte, dass ihm nichts geschehen möge. Obwohl es auch hin und wieder Situationen gab, in denen ich dachte, dass er doch etwas seltsam ist – war ich trotzdem auf seiner Seite und glaubte ihm.
Wer es schafft solche Charakteren zu erschaffen – ist für mich ein unglaublich toller und begabter Autor!
Gefiel mir sehr
Wie oben erwähnt mochte ich Paul wirklich sehr, er ist für mich ein Charakter, der zugleich mutig ist aber auch am Rande des Wahnsinns balanciert. Ausserdem gefiel mir die Kapitel Aufteilung richtig gut. Es wechselte immer wieder zwischen „Interviews“ und der laufenden Geschichte ab und so konnte man sich immer wieder neu ein Bild vom ganzen Geschehen machen. Ausserdem mochte ich die Verwirrung die Murder Park in mir hinterliess – man wusste nie genau, wem man noch vertrauen konnte und was nun wirklich echt war. Und natürlich gefiel mir das Ende richtig gut, doch darüber möchte ich nicht allzu viel erzählen, da ich auf gar keinen Fall spoilern möchte!
Gefiel mir nicht
Einzig die Grundidee, die im Murder Park präsentiert wird gefiel mir moralisch nicht wirklich aber darüber kann man bis zum Ende hin dann wirklich drüber hinweg sehen.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war fantastisch, denn er konnte fesseln und war leicht zum Lesen. So machte es wirklich Spass von einem Kapitel zum nächsten zu rasen.
Das Cover gefällt mir richtig gut, besonders das Gelb hat es mir irgendwie angetan!
Fazit
Ein unglaublich spannender Thriller der einen auf jeden Fall überraschen kann. Eine klare Leseempfehlung von mir!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(32)

47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

dystopie, drogen, krimi, heyne, roboter

Junktown

Matthias Oden
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641197179
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zusammengefasst

Solomon Cain ist Inspektor der Gemapo und somit für alle Fälle rund um Maschinen zuständig. Als eine der Brutmuttern ermordet wird, beginnt für ihn einer der seltsamsten Fälle überhaupt. Denn anstatt voran zu kommen, wirft ihn jede neue Erkenntnis zurück und es gibt immer mehr Fragen, die er beantworten muss. Gemeinsam mit seinem Partner Bas versucht er der Sache auf den Grund zu gehen und gerät so plötzlich selbst ins Visier. Denn nicht jeder möchte, dass er den Fall auflöst. Als dann auch noch weitere Morde geschehen, weiss Cain, dass die Sache noch viel schlimmere Ausmasse annehmen wird.

Wird er den Fall rechtzeitig aufklären können? Und was versucht man vor ihm zu verbergen?

Darüber Gedanken gemacht

Man taucht beim Lesen in eine neue Welt ein, in der Maschinen Kinder gebären und Menschen so berauscht von Drogen sind, dass man gar nicht mehr unterscheiden kann, wer high und wer nüchtern ist. Matthias Oden hat auf jeden Fall eine quere neue Welt geschaffen, die viele Dinge grausam aber auch irgendwie amüsant darstellt.

Hat man sich erstmal mit den verschiedenen Charakteren angefreundet und die Abkürzungen (im Anhang – gut dargestellt) nachgeschlagen, kann man sich ganz auf den Fall von Solomon Cain konzentrieren. Dieser ist richtig spannend aufgebaut und mit jedem Kapitel wurde der Fall um einiges komplizierter. Es kamen immer weitere Figuren hinzu und so wurde es nie langweilig.

Obwohl ich nicht ein Fan von Kriminalfällen in Bücher bin, muss ich ehrlich sagen, dass mich diese Geschichte ungemein packen konnte. Dies mag vielleicht am seltsamen Setting liegen, welches Geschaffen wurde doch auch irgendwie an Cain selbst. Die Figur wurde so gut beschrieben, dass man sofort ein Bild von ihm im Kopf hatte. Doch auch die anderen Charakteren waren so authentisch, dass ich sie beinahe vor mir sah.

Natürlich machte ich mir auch Gedanken über die vielen Drogen, die im Buch erwähnt wurden und muss dazu sagen, obwohl manche doch verherrlicht wurden war einem unterschwellig, die Gefahr, die von diesen Ausging doch sehr bewusst.

Gefiel mir sehr

Wie die ganze Geschichte aufgebaut wurde gefiel mir wirklich sehr, man hatte genug Zeit sich in den Fall hinein zu fühlen und sich mit den Charakteren auseinander zu setzen. Was meiner Meinung nach für solch eine Geschichte absolut notwendig ist, denn überall wo „neue“ Welten erschaffen werden, braucht man eine gewisse Zeit, um sich an das ganze drumherum zu gewöhnen.

„Die meisten Tage haben es verdient zu sterben….“ S. 242
Besonders toll fand ich auch die Gespräche von Sol und D. denn irgendwie konnte man ihren Schmerz immer fühlen und obwohl eine Liebesgeschichte so gar nicht erwartet wurde gefiel mir dieses kurze Intermezzo mit D. ganz gut.

Gefiel mir nicht

Einige Seiten musste ich ehrlich gesagt einfach durchblättern, denn dort standen nur Bezeichnungen von verschiedensten Drogen oder Abkürzungen von wissenschaftlichen Daten drin. Dies war meiner Meinung nach nicht wirklich relevant für die Geschichte, also überflog ich es eher. Auch das Ende war mir irgendwie zu schnell vorbei, dies fand ich im Nachhinein doch schade. Der Autor hätte sich mit der Auflösung doch etwas mehr Zeit lassen können. Doch das Ende an sich, finde ich wirklich gut und richtig gelöst.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war okay, aber manchmal auch etwas zu sehr abgekürzt, denn ich hatte nicht Lust bei jeder Abkürzung zum Anhang zu blättern und die Bezeichnung nachzulesen.

Das Cover ist toll und passt auf jeden Fall zum Setting der Geschichte.

Fazit

Mal ein anderer Kriminalroman, der auf jeden Fall fesselt und durch ein spezielles Setting überzeugen kann. Ich kann auch das Buch auf jeden Fall empfehlen, würde es jetzt aber eher in die Altersklasse 18+ einstufen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(70)

79 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

literatur, rezepte, bücher, kochen, yummy books

Yummy Books!

Cara Nicoletti , Tanja Handels , Susanne Kammerer
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2017
ISBN 9783518467763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst
Als ich den Klappentext zu diesem Buch sah, wusste ich, dass ich es einfach haben muss! Wie toll konnte es sein Rezepte aus seinen Lieblingsbüchern nach zu kochen? Und ich wurde nicht enttäuscht, schnell fand ich einige Rezepte die mir ausserordentlich gut gefielen und die ich unbedingt nach kochen wollte.
Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt „Kindheit“ – “ Jugend und Studium“ – und „Erwachsenenalter“. Passend zu diesen drei Themen sind dann die Bücher aufgelistet, es beginnt mit „Unsere kleine Farm mit Frühstücksbratwurst“ geht über zu „Wer die Nachtigall stört mit Biscuits mit Sirupbutter“ und endet mit „Die geheime Geschichte mit In Rotwein geschmorte Lammkeule mit Wildpilzen“.
Doch in diesem Buch steckt so viel mehr als ein paar Rezepte und Bücher, es ist auch die Geschichte von Cara, die uns aufzeigt wie sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat und zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist.
Nachgekocht

Ein tolles und super einfaches Rezept, welches ich am Sonntag zum Frühstück vorbereitet habe. Die Crêpes waren super lecker und werden auf jeden Fall noch öfters gekocht.
Gefiel mir sehr
Das tolle an diesem Buch ist vor allem; man erhält nicht nur leckere Rezepte, sondern auch super viele neue Buchtipps, die man lesen sollte! Ausserdem beschreibt Cara die einzelnen „Essens-Szenen“ immer so genau, dass einem das Wasser im Munde zusammenfliesst. Besonders toll ist dabei, dass mir gar nie so genau auffiel, wie viel Essen in einzelnen Bücher vorkommt und ich dies nur so am Rande wahrnahm. Dadurch, dass sie extra darauf aufmerksam macht, liest man die einzelnen Bücher nochmals ganz anders.
Und das macht dieses Buch für mich ganz besonders, es zeigt einem einzelne Geschichten in einem ganz anderen Licht.
Gefiel mir nicht
Was ich auf jeden Fall erwähnen möchte ist, manche Rezepte sind wirklich sehr Komplex oder verlangen von einem gewisse Grundkenntnisse bzw. Geräte, die vielleicht nicht jeder zu Hause hat. Deshalb ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Buch für Anfänger.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist sehr detailliert und war mir manchmal etwas zu genau beschrieben, kann natürlich auch daran liegen, dass ich öfters auch einfach nach Gefühl koche und nicht unbedingt exakt 60 ml. Crêpes in eine Pfanne geben möchte und dann nicht unbedingt genau 1.30 Min. warte. Ich finde Kochen hat viel mit Gefühl zu tun und deshalb fand ich manches zu übertrieben genau erklärt.
Das Cover ist super schön und die Seiten im Buch sind aus speziellem Papier und machen es dadurch zu einem besonderen Kochbuch.
Fazit & Empfehlung
Auf jeden Fall ein tolles Kochbuch, wenn man nicht nur nach Rezepten, sondern auch nach tollen Büchern sucht. Lässt einen nochmals anders auf Geschichten aus der Weltliteratur blicken und macht auf jeden Fall Appetit!
Bewertung
Buchlänge (5/5)
Schreibstil  (4/5)
Botschaft  (4/5)
Lesevergnügen (4/5)

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(141)

251 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

thriller, entführung, amy gentry, spannung, familie

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammengefasst

Als Julie entführt wird, wird das Leben der Familie auf den Kopf gestellt. Acht Jahre später; Jane, die jüngere Schwester, die den Vorfall mit beobachtet hat fühlt sich schuldig und studiert in einer anderen Stadt, um nicht ständig zu Hause sein zu müssen. Tom und Anna haben sich auseinander gelebt. Doch dies alles ändert sich wieder schlagartig, als plötzlich eine junge Frau vor ihrer Türe steht und sich als Julie, die verschwundene Tochter vorstellt.

Anna kann ihr Glück kaum fassen und will Julie am liebsten nie mehr aus den Augen lassen. Doch einige Aussagen die Julie macht, stimmen nicht ganz überein und plötzlich fragt sich Anna doch; ist dies wirklich mein Kind? Sind die Augen die selben? Der Mund? Das Kinn?

Ihre Zweifel werden noch einmal mehr verstärkt, als sie plötzlich ein Privat Detektiv kontaktiert, der behauptet mehr über Julie zu wissen, als ihr lieb ist.

Darüber Gedanken gemacht

Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna erzählt und einige Kapitel werden von Julie erzählt. Diese sind so geschickt aufgebaut und ziehen einen so in den Bann, dass man unbedingt mehr über Julie erfahren möchte. Doch um nicht zu spoilern, gehe ich hier nicht weiter ins Detail.

Auf jeden Fall ist es interessant zu lesen, wie sich Anna während dieser Geschichte entwickelt und noch besser fand ich das Ende; denn mir ist auf jeden Fall bewusst, das wahrscheinlich jede Mutter so gehandelt hätte – auf jeden Fall einen Realitäts-Pluspunkt! Doch diese Geschichte ist nicht nur eine „Die verlorene Tochter kehrt zurück“ Geschichte, sie ist viel mehr. Denn auch Jane wurde während all dieser Jahre vernachlässigt und musste immer um genügend Aufmerksamkeit kämpfen und bei ihr fand ich es besonders toll, dass auch Anna endlich richtig hinschaute.

Auf jeden Fall ein toller Thriller mit überraschendem Ende!

Gefiel mir sehr

Die Charakteren und vor allem der Aufbau der Kapitel gefiel mir richtig gut. Ich mochte es sehr, wie die Spannung immer höher wurde und wie man bei jedem Kapitel immer mehr zusammensetzten konnte.

Gefiel mir nicht

Einzig gestört habe ich mich daran, dass ich mir den Schluss irgendwie bereits 7 Kapitel vor Ende zusammenreimen konnte und so irgendwie bereits im Gefühl hatte, wie das ganze Ausgehen würde.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist flüssig und spannend aufgebaut. Das Cover gefällt mir richtig gut und konnte auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit wecken.

Fazit

Ein solider Thriller mit spannenden Kapiteln und gut ausgearbeiteten Charakteren, auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥(4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Hier geht es zur Leseprobe.
Hier könnt ihr das Buch kaufen.

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(181)

352 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, nie verschickte briefe, verlust

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Dieses Buch lässt sich nicht einfach in ein paar Sätzen zusammenfassen, denn es ist so viel mehr als nur ein Buch. Es sind Geschichten, Lebensmomente und wichtige Augenblicke von Menschen, die nie aufhören. Das wundervolle an diesem Buch ist der Blog, der dahinter steckt. Dear my Blank wird täglich mit 100 von Briefen ergänzt und so kommen immer mehr Menschen zusammen und können ihren Gedanken freien Lauf lassen.

Darüber Gedanken gemacht

Die Abschnitte im Buch fassen wichtige Momente im Leben zusammen und einige Briefe rührten mich wirklich zu tränen. Das tolle an den Briefen ist auch; „Vielleicht liest eine Person gerade einen Brief, der für genau diese Person bestimmt ist und sie weiss es einfach nicht…“ irgendwie mag ich diesen Gedanken.

Viele der Briefe sind meiner Meinung nach auch sehr hilfreich, denn man spürt sofort, man ist mit seinen Ängsten, Freuden und seiner Trauer nicht alleine. Denn es geht vielen Menschen auch so und jeder musste oder geht durch schwere Zeiten, doch es wird immer besser. Denn genau so viele Briefe sind positiv und wecken die Lebenslust in einem.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist so einzigartig wie der Schreiber selbst, das Cover ist unglaublich toll und noch viel toller sind die Seiten im Buch selbst. Jede Seite ist wundervoll gestaltet und da steckt bestimmt viel Arbeit dahinter, die man auf jeden Fall schätzen sollte!

Fazit

Mich konnte das Buch berühren und lässt mich auch noch heute nicht los. Der Blog ist auf jeden Fall in meinen Favoriten gespeichert und wird bestimmt hin und wieder besucht. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen!

Bewertung
Buchlänge♥♥♥♥♥(5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥(5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥(5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(2.668)

3.936 Bibliotheken, 78 Leser, 6 Gruppen, 306 Rezensionen

selbstmord, jay asher, jugendbuch, mobbing, tote mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammengefasst

Clay hätte sich wohl nie vorstellen können, was sich in diesem Päckchen, ohne Absender, befinden würde. Noch einmal die Stimme von Hannah Baker zu hören war für ihn ein Schock und Faszination zugleich.

Hannah Baker, das Mädchen, welches sich vor kurzen das Leben genommen hat.

Was wollte sie ihm mitteilen? Als Clay auf Play ▶️ drückt erfährt er die grausame Wahrheit. Hannah spricht von 13 Gründen und will 13 Personen nennen, die führ ihren Tod verantwortlich sind.

Ist Clay auch einer der Gründe?
Wer sind die anderen Personen und wieso konnte sie niemand davon abhalten?

Darüber Gedanken gemacht

Es fällt mir nur selten so schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Doch diese Rezension schreibt sich nicht so einfach. Bevor ich es überhaupt bewerten konnte, musste ich mir vorab so einige Gedanken machen.

Denn es ist ein schwieriges Buch. Nicht nur das Thema an sich, sondern auch die Art wie es beim Leser ankommt.

Das Thema Selbstmord ist ein sehr persönliches Thema und wird von jeder Person anders behandelt, beurteilt oder mitempfunden.

An sich ist das Buch grossartig, der Schreibstil ist absolut fesselnd, schliesslich lass ich das Buch in nicht einmal 2 Tagen. Auch die Handlung an sich nimmt sehr schnell ihren Lauf. Doch manchmal hätte man sich zwischen den Kassetten Pausen gönnen sollen, denn vieles davon, was Hannah sagt, verarbeitet man erst später. Und spürt auch erst viel später die gesamte Tragweite ihrer Worte.

**** Achtung Spoiler ****

Nun möchte ich gerne doch ein paar wichtige Aspekte vom Buch erwähnen, die auch Spoiler enthalten werden, um besser erklären zu können, was mich am Buch gestört hat.

Hannah ist an sich ein sehr sympathischer Charakter, doch wie sie ihren Selbstmord danach in Szene setzt, könnte einigen sauer aufstossen. Die Kassetten verleihen der ganzen Geschichte eine Dramatik, die manchmal zu viel des Guten war.

Jeder Selbstmord ist schlimm, versteht mich nicht falsch, aber die Schuld nur anderen geben zu wollen finde ich sehr heikel. Hannah fängt bei kleinen Geschehnissen an, sie beschreibt das ganze, als Lawine, die langsam ins Rollen kam und später alles mit sich riss. Man hat beinahe das Gefühl, sie verwechselt die Geschehnisse mit dem Schicksal, als würde alles darauf hinauslaufen, dass sie sich das Leben nehmen sollte. Doch Selbstmord ist meiner Meinung nach etwas, was nicht vom Schicksal, sondern von einem selbst gesteuert wird. So gibt sie Anfangs „der Liste“ die Schuld an allem was danach folgt. Den die Liste, die sie als „geilster Arsch der Schule“ krönt, gibt ihrer Meinung nach anderen Kerlen die Erlaubnis ihr an den Hintern zu fassen oder sie gar zu bedrängen. Hier kann ich sie sehr gut nachvollziehen – keine dumme Liste sollte einem Typen für so etwas die Erlaubnis geben – Noch schlimmer wird es, als man ihr Dinge nachsagt, die nicht wahr sind. Gerüchte werden in die Welt gesetzt, die alles in ihr zerstören und ihr Vertrauen in ihre Mitmenschen erschüttert.

Plötzlich sind die Gerüchte so weit verbreitet, dass niemand sie überhaupt mehr danach fragt ob sie wahr sind. Das spielt nämlich auch keine Rolle mehr, denn jeder hat sich schon eine Meinung von ihr gebildet und sie wird „abgestempelt“.

So etwas ist grausam und ich weiss nicht, wie oft dies in Schulen hierzulande passiert, doch ich denke viele wissen nicht, wie schlimm manche Gerüchte / Worte für eine andere Person sein können und welchen Einfluss diese auf deren Leben haben können!

Ich denke dass Jay Asher letzten Endes darauf aufmerksam machen wollte, wie schlimm Gerüchte Menschen in ihrem Handeln beeinflussen können und was diese für eine Wirkung haben könnten. An sich finde ich diesen Ansatz richtig gut, was mir aber irgendwie nicht gepasst hat ist die Tatsache, dass man das seltsame Gefühl bekam „Es läuft gerade alles nicht so gut – die einzige Lösung ist also Selbstmord“. Auch wenn Jay Asher dieses Gefühl bestimmt nicht vermitteln wollte kam es irgendwie so rüber.

Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass Hannah durchaus Hilfe gesucht hat und es schrecklich ist, dass niemand die vielen Anzeichen bemerkt hat oder sogar nicht bemerken wollte, doch ich finde der Autor hätte einem aufzeigen können, dass es immer eine Lösung gibt, dass man immer wieder schlechte Zeiten durchlebt aber das nie – wirklich NIE – Selbstmord die Lösung aller Probleme sein sollte.

Gefiel mir sehr 

Was mir wirklich besonders gut gefallen hat, war das Ende. Als Clay Skye nachruft wusste ich, dass er seine Lektion mehr als gelernt hatte und irgendwie vermittelte dies einem das Gefühl, dass Hannah nicht umsonst gestorben war und vielleicht andere Menschen nun mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Gefiel mir nicht

Wie oben erwähnt fand ich die Geschichte an sich wirklich gut durchdacht, jedoch hätte ich mir persönlich gewünscht, dass einem andere Wege aufgezeigt werden. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieses Buch Teenager lesen, die oft noch mit ähnlichen Problemen konfrontiert werden.

Schreibstil & Cover

Den Schreibstil fand ich wirklich unglaublich fesselnd, ein regelrechter Pageturner! Dies Sprache ist jugendhaft gewählt und lässt einen tief in die Gedanken von Clay und Hannah blicken. Zum Cover; Ich besitze die „Netflix“ Ausgabe und diese gefällt mir so viel besser als das erste Cover! Besonders toll sind die Ausschnitte aus der Serie, die sich in der Mitte des Buches befinden.

Fazit

Im Übrigen, die Serie werde ich mir auf jeden Fall noch anschauen, bin sehr gespannt zu sehen, wie sie das ganze umgesetzt haben. Alles in allem spreche ich trotz der Kritik eine klare Leseempfehlung aus mit dem Vermerk, dass man sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen sollte wie das ganze auf einen wirken soll. Und noch wichtiger; Egal welche Probleme ihr gerade habt – es gibt immer eine Lösung – es wird immer weitergehen – es wird besser!

Wie hat euch das Buch gefallen? Habt ihr bereits die Serie geschaut?

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(68)

73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

kochbuch, kochen, einfach, gemüse, fleisch

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zusammengefasst

Als ich das Buch bekam freute ich mich sehr darüber, als erstes fiel mir natürlich die grandiose Gestaltung auf. Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert und die Zutaten sind einfach gewählt sowie auch die Kochutensilien. Das tolle bei den Rezepten ist; zu jedem Rezept gibt es einen Hinweis dazu, welchen Topf oder welche Pfanne man dazu benötigt. Da es alles easy & leckere Rezepte sind, die auch noch ruck-zuck zuzubereiten sind – benötigt man auch nicht eine Unmenge an Pfannen und Co.

Doch nochmal von vorne. Denn das Buch beginnt mit einer Basic Liste – die ich Ultra praktisch finde. Mit dieser Liste wird festgehalten, welche Lebensmittel man immer zu Hause haben sollte, um möglichst viele Rezepte bereits kochen zu können. Pro Rezept wird dann aufgeführt, welche Lebensmittel man noch zusätzlich bzw. frisch kaufen sollte und welche man sowieso bereits zu Hause haben sollte.

Die Rezepte sind aufgeteilt in „Fleisch – Gemüse – Poulet – Meeresfrüchte – Basics“ was ich super praktisch und übersichtlich finde.

Nachgekocht

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Letzte Woche hatte ich dann Lust ein Rezept auszuprobieren und entschied mich für Rosenkohl / Schupfnudeln / Roastbeef – das tolle daran – das Rezept ist absolut wandelbar! Denn da ich keinen Rosenkohl im Supermarkt fand, griff ich einfach zu einem Gemüsemix – dieser wurde dann dem Rezept hinzugefügt und machte das ganze auf jeden Fall noch ein wenig bunter.

Das tolle am Rezept: Ich hatte tatsächlich höchstens 10 Minuten Arbeit damit, den Rest erledigte der Backofen für mich. Denn hat man erstmal alle Zutaten beisammen, fügt man diese in eine grosse Auflaufform zusammen, übergiesst das ganze mit der Ei-Sahne Creme, streut Käse darüber und fertig!

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Geschmeckt hat es wirklich sehr – dies können auch meine Mitesser bestätigen und dieses Rezept wird auf jeden Fall wieder nachgekocht!

Gefiel mir sehr

Ich liebe es, dass es zu jedem Rezept ein Bild gibt, denn so kann man sich das ganze viel besser vorstellen und kriegt von Anfang an Appetit auf das Essen. Ausserdem mag ich die Einfachheit des ganzen Kochbuchs sehr. Gerade für Anfänger, ist dies ein absolut tolles Kochbuch. Es gibt viele Grundrezepte, die meiner Meinung nach jeder kennen sollte, doch im gleichen Masse gibt es auch viele einfache Rezepte, auf die ich selbst so nicht gekommen wäre, die aber genial schmecken!

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist super einfach gehalten und die Rezepte sind klar und übersichtlich strukturiert, so ist das Kochen ein grosser Spass!

Das Cover sowie auch die vielen Rezeptbilder sind richtig grossartig gelungen!

Fazit & Empfehlung

Von mir auf jeden Fall eine grosse Empfehlung – ein tolles Rezepte Buch, dass meine Erwartungen vollkommen erfüllt hat!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

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AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Zusammengefasst
Das Leben von Ben scheint nichts aufregendes zu haben. Er ist ein erfolgloser Musiker und hält sich knapp so über Wasser. Noch immer quält ihn der Unfall seiner Tochter aus der Vergangenheit. Für den er verantwortlich zu sein scheint und der sowohl sein wie auch das Leben seiner Frau auf den Kopf gestellt hat. Doch als wäre der Unfall nicht schon schlimm genug erleidet seine Tochter noch einen weiteren Schicksalsschlag. Doch bevor Ben dies wirklich verarbeiten kann, gerät er in den Mittelpunkt der AchtNacht.
Eine grausame Plattform, welche die Menschen dazu auffordert eine Person zu nominieren für die sie sich den Tod wünschen. Und als wäre dies nicht schon grausam genug, wird auch noch eine Belohnung für den Mörder des AchtNächtlers ausgesprochen!
Ohne recht zu wissen wie, wird Ben nominiert und sein Leben wird so bedeutend wie noch nie zuvor.

Darüber Gedanken gemacht
Die Idee zum Buch basiert auf den Film „The Purge“, welche ich tatsächlich auch vor ein paar Jahren geschaut habe und regelrecht geschockt war. Doch dies ist nichts im Vergleich dazu wie grausam ich das Buch von Fitzek fand. Aber auf die Gute Art.
Fitzek hat es wieder einmal geschafft eine Geschichte zu schreiben, die uns aufzeigt wie manipulativ eine Menschenmasse sein kann und wie wenig es braucht um eine ganze Stadt in komplettes Chaos zu stürzen. Auch zeigt er auf wie skrupellos Menschen sein können, wenn sie denken, dass sie für eine Sache sehr viel Geld erhalten und wie sie sich die Dinge selbst „schön reden“ wollen, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Im Gegensatz zu seinen vorherigen Büchern war AchtNacht auf jeden Fall blutiger (also nichts für schwache Nerven) und vom Lesetempo her sehr rasant. Was ich aber gut fand. Die Kapitel sind auch hier sehr kurz gehalten und die Spannung wird durch den „Countdown“ noch erhöht!

Und wie immer fand ich das Nachwort von Fitzek grosse Klasse. Es gibt wohl kein anderes Nachwort, das ich so gerne lese wie die seine. Da steckt immer noch so viel Persönlichkeit mit drin!

Schreibstil & Cover 
Wie man es sich schon gewöhnt ist war der Schreibstil grosse Klasse! Man war sofort im Buch und die altbekannten Cliffhanger nach den Kapitel animieren einen dazu das Buch in einem Zug zu lesen!
Das Cover passt super zu meinen vorherigen Büchern und ist toll gestaltet, auf jeden Fall ein Blickfang.

Fazit
Als absoluter Fitzek-Fan ist es klar, dass ich seine Bücher immer weiter empfehle! Natürlich muss einem das Genre liegen aber wer Nervenkitzel mag und nicht vor blutigen Szenen zurückschreckt, der wird seine Freude mit dem Buch haben.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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