Leserpreis 2018

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190 Bücher, 156 Rezensionen

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Krieg der Städte: Mortal Engines 1

Philip Reeve
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 22.08.2018
ISBN B07FYHQ26H
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Ausschnitt aus meiner Rezension:

Meine Meinung
Die Geschichte begann rasant und man wurde mitten in diese seltsame neue Welt hineinkatapultiert. Zu Anfangs tat ich mich recht schwer mit diesem neuen System und konnte mich nicht wirklich zurecht finden. Auch die seltsamen Namen machten das Ganze nicht so einfach und lenkten doch sehr vom Geschehen selbst ab.
Doch war man erstmal drin, fand man schnell gefallen an der Idee der fahrenden Städte. Ich mochte die Beschreibungen und die vielen Elemente die eingebaut wurden. Auch fand ich die einzelnen Charakteren interessant, doch konnte nicht wirklich Zugang zu ihnen finden.

Die ganze Rezension findet ihr auf meinem Blog:
https://readbooksandfallinlove.com/2019/01/17/krieg-der-staedte-mortal-engines-hoerbuch-rezension/

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

englisch, fantasy, gelesen 2018, klassiker, märchen

The Beauty and the Beast

Gabrielle-Suzanna Barbot de Villenueve
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Harper Design, 09.03.2017
ISBN 9780062456212
Genre: Klassiker

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374 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

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Die Taube

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.04.1990
ISBN 9783257218466
Genre: Romane

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Der Zorn der Gerechten (Scythe 2)

Neal Shusterman
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 18.04.2018
ISBN B07C7LRDR6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hier gibt es einen Ausschnitt aus meiner Rezension:

Worum geht es?
Citra ist nun Scythe Anastasia und darf offiziell nachlesen. Sie entwickelt auch rasch ihre eigene Taktik auch wenn diese nicht von allen gerne gesehen wird. Zur selben Zeit taucht aber auch ein selbst ernannter Scythe auf. Scythe Luzifer, der anders als seine Mitstreiter keine Menschen sondern in seinen eigenen Reihen nachliest. Da ist es nur verständlich, dass er schon bald vom ganzen Scythetum gesucht wird. Doch die wahre Bedrohung geht nicht von ihm ab, denn im Hintergrund spielt sich etwas viel gefährlicheres ab, von dem man bis zum Ende kaum etwas ahnt.

Mehr gibt es auf meinem Blog unter folgendem Link:
https://readbooksandfallinlove.com/2019/01/08/scythe-der-zorn-der-gerechten-hoerbuch-rezension/

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Caspars Schatten

Michael Leuchtenberger
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.10.2018
ISBN 9783752842456
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht es?

Als David und Miriam eine Einladung von ihrem ehemaligen Klassenkameraden Caspar erhalten, denken sie sich nichts dabei und besuchen seine Party. Ihr Freund scheint scheinbar noch der gleiche wie zur Schulzeit zu sein. Doch als beinahe alle Gäste gegangen sind kümmert sich Caspar persönlich um seine alten Freunde. David wacht verkatert in einem ihm unbekannten Zimmer auf. Er weiss weder wo er ist noch wie er in dieses Bett gekommen ist. Sein Handy ist weg und seine Schwester Miriam ist auch noch verschollen… was ist auf der Party geschehen? Und hat sich Caspar etwa doch verändert?


Die ganze Rezension gibt es hier:

https://readbooksandfallinlove.com/2019/01/10/caspars-schatten-von-michael-leuchtenberger-rezension/


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119 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers , Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Penguin, 23.11.2018
ISBN 9783328600718
Genre: Fantasy

Rezension:

In Weihnachten auf der Lindwurmfeste
findet man nicht ganz das, was man erwartet.

Worum geht es?

Unser allzu bekannte Freund Hildegunst von Mythenmetz erzählt von einer besonderen Tradition auf der Lindwurmfeste. Bei uns als Weihnachten bekannt feiern sie das Hamoulimepp, wie das ganze gefeiert wird und was es damit auf sich hat erzählt hier Hildegunst in einem langen Brief an seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer.

Erster Satz:
“Es gibt kein Weihnachten auf der Lindwurmfeste, so wie es auch in ganz Zamonien kein Weihnachtsfest gibt.”

weihnachtenaufderlindwurmfeste

Klappentext

Diese zamonische Weihnachtsgeschichte gehört unter jeden Christbaum! Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch. (Quelle: Penguin)

Meine Meinung

Das Buch ist wundervoll gestaltet und die Aufmachung passt unglaublich gut zur aktuellen Weihnachtsstimmung. Doch anders als erwartet preist dieses Buch Weihnachten gar nicht an. Den Hildegunst von Mythenmetz ist kein Fan von diesem Fest.

So erzählt er in einem langen Brief, welche Bräuche man zu diesem Fest pflegt und welche kuriosen Traditionen man weiter gibt. Viele davon ähneln unserem Weihnachten und so manch sarkastische und abschätzige Bemerkung zu diesem Fest kann ich nur allzu gut nachvollziehen.

Besonders die Sache mit dem Weihnachtsbaum oder besser gesagt den Hamoulimepp-Bäumen kann ich nur allzu gut nachvollziehen und verstehe hier den Wink von Moers durchaus. Es mach keinen Sinn, das wir so viele Bäume fällen, um sie dann nur ein paar Tage in unserem Wohnzimmer stehen zu haben.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich am Ende etwas enttäuscht vom Buch war. Natürlich konnte ich in Erinnerungen an die Stadt der Träumenden Bücher schwelgen und einiges war mir vertraut, doch wirklich viel Neues konnte ich dem Buch nicht entnehmen. Ich fand es doch sehr schade, dass das Buch hauptsächlich aus einem 60 Seitigen Brief bestand und der Rest mit Bildern, die meiner Meinung nach nicht wirklich berauschend waren, gefüllt wurde.

Irgendwie fehlte mir hier doch die gewisse Magie oder besser gesagt die Stimmung, die Walter Moers sonst in seinen Büchern hervorbringt.

Schreibstil und Cover

Der Schreibstil beschränkt sich auf den Brief von Hildegunst, natürlich ist es wunderbar geschrieben und es fehlt nicht an Ideen, doch ich hätte mir wirklich mehr eine Art Geschichte gewünscht und weniger eine Aufzählung von Bräuchen, Fakten und Beschwerden.

Das Cover und die Gestaltung im ganzen ist wundervoll, das Buch ist durchaus ein Hingucker und kann sehr gut verschenkt werden.

Fazit

Alles in allem war Weihnachten auf der Lindwurmfeste ein mittelmässiger Lesespass. Man liesst und blättert es schnell durch aber dann hat es sich leider auch schon.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Fahrenheit 451

Ray Bradbury , Fritz Güttinger
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319837
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Fahrenheit 451 hinterlässt
einen brennenden Eindruck.

Worum geht es?

Guy Montag lebt in einer Welt, in der die Feuerwehr Brände legt anstatt sie zu löschen. Ihre Hautaufgabe besteht darin; Bücher zu verbrennen. Denn Bücher sind gefährlich und stiften nur Unruhe. Dies weiss Montag nur allzu gut, doch als ihm selbst plötzlich ein Buch in die Hände fällt, verändert sich seine ganze Welt.

Erster Satz:
“Es war eine Lust, Feuer zu legen.”

451fahrenheit

Klappentext

451 Grad Fahrenheit, 232 Grad Celsius: die Temperatur, bei der Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt … In der Zukunft ist das Lesen von Büchern streng verboten, und es ist die Aufgabe der Feuerwehr, Bücher aufzustöbern und zu verbrennen. Pflichtgetreu versieht Feuerwehrmann Guy Montag seinen Dienst. Doch als er die junge Clarisse kennenlernt, ändert sich seine Einstellung, und er begeht eine folgenschwere Tat: Er liest ein Buch. (Quelle: Heyne)

Meine Meinung

Es fällt einem am Anfang schwer sich an diese Welt, die man mit Montag betritt, zu gewöhnen. Werden doch hier tatsächlich Bücher verbrannt und mit ihnen teilweise ganze Häuser und im schlimmsten Fall gleich auch noch mit den Bewohnern drin.

Bücher sind gefährlich, sie stiften Unruhe, denn würden die Menschen Bücher lesen – würden sie nicht mehr alle Gleich sein. Man würde plötzlich anfangen zu denken! Und oh nein, dies wollen die Bürger dieser neuen Welt auf keinen Fall.

Die Menschen dieser Welt wollen alle unnützen Informationen aufsaugen, sich aber nicht damit auseinandersetzen. Sie wollen wissen aber nicht verstehen. Sie wollen von ihren “Wänden” welche man mit dem TV gleichsetzen kann, berieselt werden und sich für alles andere ausser sich selbst interessieren. Sie blicken nicht mehr nach links oder nach rechts, geschweige denn nach oben oder nach unten.

Doch als Montag eines Tages Clarissa begegnet, ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft, und diese ihn fragt “Sind sie glücklich?” beginnt Montag zum ersten Mal bewusst über diese Frage nachzudenken? War er glücklich? Und was bedeutet glücklich sein? Doch jeder versuch mit seiner Frau Mildred darüber zu sprechen scheitert, den sie versinkt Nachts mit ihrer “Hörmuschel” in ein ewiges rauschen und Tagsüber umgibt sie sich in ihre Wände und schottet sich so vollkommen von ihm ab.

Das wirklich interessante geschieht aber dann, als Montag ein Buch verbotener Weise nach Hause nimmt und zu lesen beginnt.

Er hielt seine Nase an das Buch. “Wissen Sie, dass Bücher nach Muskatnuss oder anderen fremdländischen Gewürzen riechen? Als Junge habe ich immer gern daran geschnuppert. Gott, was gab es früher für schöne Bücher!” S. 95

Nichts ist mehr so wie es vorher war, den Montag will mehr. Er will mehr lesen, mehr wissen, über viel mehr nachdenken! Doch in einer Welt, in der den Menschen vieles nur vorgegaukelt wird und alle “gleich gemacht” wurden, ist dies gar nicht so einfach.

An einigen Stellen hatte ich etwas Mühe mit dem Lesen und begriff nicht ganz, was mir der Autor damit sagen wollte, doch wenn man am Ende das Nachwort liest wird vieles davon klarer und mir wurde bewusst, wieso dieses Buch nun aktueller als jemals zuvor ist. Die vielen Parallelen sind heute klarer als im Jahr 1953, als Bradbury sein Buch schrieb und man fragt sich durchaus “Werden wir auch so Enden? Lassen wir uns von den Medien auch schon so kontrollieren? Werden wir von Google und Co. alle gleich gemacht? Denken wir noch selbst? Wie oft setzen wir uns mit unserer Umwelt wirklich auseinander? Hören wir unserem Partner zu? Leben wir im hier und jetzt oder sind wir bereits so tief im Strudel drin, dass wir das Leben gar nicht mehr wirklich leben?”

Schreibstil und Cover

Der Schreibstil ist hier und da etwas schwierig und könnte durchaus etwas aufgefrischt werden, doch die wahre Botschaft kommt auf jeden Fall rüber und das Buch gibt einem genügend Stoff, um im Nachhinein darüber nachzudenken. Das Cover der Heyne Ausgabe gefällt mir richtig gut!

Er sah den Mond tief am Himmel. Der Mond dort, der Mondschein, woher kommt das Licht? Von der Sonne natürlich. Und was gibt der Sonne ihr Licht? Ihr eigenes Feuer. Und die Sonne brennt immer weiter, Tag für Tag. Die sonne und die Zeit. Die Sonne und die Zeit und das Verbrennen. Das Verbrennen. S. 162

Fazit

Fahrenheit 451 ist wie ein guter Wein. Es braucht Zeit. Zeit um zu reifen und um zu wirken. Denn erst wenn man das Buch zu Ende gelesen hat und sich noch einmal über das Gelesene Gedanken macht, wird einem klar wie viel Botschaft in dieser Geschichte steckt. Für mich ein Klassiker, der es verdient hat einer zu sein!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Mein Bullet-Planer für Ideen, Ziele und Träume

Jasmin Arensmeier
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 26.11.2018
ISBN 9783517097763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mein Bullet Planer ist der
perfekte Begleiter fürs neue Jahr!

Worum geht es?

In Mein Bullet Planer steckt ein kompletter Jahreskalender zum selbst Gestalten! Wer bis dato noch nichts von Bullet Journaling gehört hat, sollte sich einmal diese Beiträge dazu durchlesen! Doch anders als bei den leeren Journals ist dieses bereits vorgedruckt und lädt sofort zum Ausfüllen ein.

Erster Satz:
“Hallo du! Schön, dass du hier bist und dich für den Bullet-Planer entschieden hast.”

Klappentext

Dieses persönliche Bullet Journal vereint Kalender, Pläne und Tagebuch auf die schönste Weise. Wer nicht mit einem Blanko-Buch komplett bei Null anfangen möchte, startet mit diesem liebevoll gestalteten Eintragbuch. Vorgefertigte Seiten mit Wochenkalender und To-do-Liste zum Ausfüllen halten Ideen, Ziele und Träume fest. Dazu gibt es eine bunte Vielfalt an Themenseiten für die eigene Gestaltung und individuelle Bedürfnisse. Dieser einfache Start ins Journaling ist zu jedem Zeitpunkt im Jahr möglich und das perfekte Geschenk für den Lieblingsmenschen oder einen selbst. (Quelle: Südwest

Meine Meinung

Die liebe Jasmin Arensmeier hat hier ein wundervolles Buch für Bullet Journal Neulinge und Liebhaber gestaltet. Jede Seite steckt voller Kreativität und Liebe. Die Schrift ist dem Handlettering nachempfunden und wirkt auf jeden Fall frisch. Auf den ersten Paar Seiten findet man die Basics, die es braucht, um mit dem Bullet Journaling zu beginnen.

Nach einem Hallo! von Jasmin erklärt sie einem direkt welche Möglichkeiten einem der Mein Bullet Planer bietet. Doch wer selbst bereits ein Bullet Journal führt, wird sich schnell zurecht finden.

Um den Überblick zu behalten findet man auf den ersten Seiten einen Index, welchen man selbst noch ergänzen kann. Auch hier mag ich die gewählte Schriftart und bin froh über diese Übersicht.

Für einen guten Start ins neue Jahr braucht es natürlich die Quartalsziele und genug Platz, um all seine Pläne fürs laufende Jahr fest zuhalten. Weiter findet sich das beliebte Level 10 Tool, welches Jasmin bereits in ihrem ersten Buch näher erklärt hat. Ausserdem gibt es eine Jahresübersicht und ganz wichtig die Bullet-Journal Schlüssel Seite, auf der man die wichtigsten Kennzeichen bereits am Anfang eintragen kann.

Danach folgen jede Menge Seiten mit Monatsübersichten und zwei verschiedenen Layout’s für die einzelnen Wochen. Wie ihr seht ist das Grundraster bereits gegeben und man kann so direkt loslegen. Natürlich ist man dabei nicht so frei wie bei einem eigenen komplett selbst gestalteten Journal. Jedoch verliert man hier keine Zeit beim Einzeichnen der Raster und kann direkt mit dem Planen beginnen.

Ganz toll finde ich es, dass sich Jasmin die Zeit genommen hat und zwei verschiedene Layouts für die Wochen gestaltet hat. Diese wechseln sich immer ab und lassen auch genug Platz für eigene Tracker, To-Do Listen oder Wochenziele.

Die Auswahl der Farben ist auch immer schön auf einander abgestimmt und die vielen kleinen Zeichnungen und Details bereiten einem grosse Freude.

Zu guter Letzt findet man als besonderes Highlight noch einige Bonusseiten, wie zum Beispiel dieses coole Bücherregal zum Ausfüllen. Sowie noch vieles mehr, welches ich euch aber nicht vorab nehmen möchte!

Gestaltung

Wie bereits erwähnt gefällt mir das Design des Bullet Planers sehr, ich mag die Farbauswahl, die vielen Details und die Aufteilung der Wochen und Monate sehr. Natürlich ist man nicht ganz so flexibel wie bei einem eigenen Journal, jedoch kann man sich schneller mit dem eigentlichen Planen beschäftigen und verliert kaum Zeit beim erstellen der Layouts.

Fazit

Für alle die schon einmal ein Bullet Journal führen wollten ohne viel Zeit mit dem Layout zu verlieren ist der Mein Bullet Planer wie geschaffen! Er bietet viel Platz für To-Do’s, Ziele, Termine und Tracker und unterstreicht das ganze mit einem schönen und verspielten Design. Wer jedoch lieber komplett selbst gestaltet wird hier wohl zu wenig Spielraum für eigene Layouts finden. Für die, die gerne ein Bullet Journal auf eigene Faust erstellen möchten, kann ich übrigens als Inspiration das Buch Gestalte dien Journal mit der Bullet-Methode von der Jasmin empfehlen. Die Rezension dazu findet ihr – hier– schreibt mir gerne in die Kommentare, ob ihr selbst ein Bullet Journal habt und wie ihr dies gestaltet!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Flexibilität ♥♥♥♥ (4/5)
Gestaltung ♥♥♥♥♥ (5/5)
Bullet Journal Spass ♥♥♥♥♥ (5/5)


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60 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze , Torsten Michaelis
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.09.2017
ISBN 9783839815649
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Worum geht es?

Die Welt, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr, die Menschen haben den Tod bezwungen und können nun ewig leben. Selbst wenn man «über den Berg geht» kann man verjüngt wieder zurückkommen. Doch die Erde bietet nicht unendlich viel Platz und so müssen doch einige Menschen «nachgelesen» werden. Dafür sind die Scythe verantwortlich. Sie haben die schwierige Aufgabe auszuwählen, wer nachgelesen wird und damit die Welt für immer verlassen muss. Citra und Rowan kennen sich nicht, doch schon bald wird sich ihr Schicksal kreuzen und für immer mit einander verbinden, denn beide werden ausgewählt Scythe Lehrlinge zu werden…

Erster Satz:
“Der Scythe kam spät an einem kalten Novembernachmittag. Citra saß am Esstisch und quälte sich mit einer besonders kniff- ligen Mathematikaufgabe, schob Variablen hin und her, ohne eine Lösung für X oder Y zu finden, als diese neue, sehr viel bös- artigere Variable in die Gleichung ihres Lebens trat“

scythe-diehueterdestodes.JPG

Klappentext

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten… (Quelle: S. Fischer)

Meine Meinung

“Ich bin ein Komplize beim ältesten Verbrechen der Welt.”

Die Idee zu dieser Geschichte fand ich überaus interessant, da das Thema viel Potential zum Diskutieren bietet. Ist es tatsächlich gut, wenn man das ewige Leben vor sich hat? Wie soll man entscheiden, wer nachgelesen wird? Und wie viel Lebensfreude hat man tatsächlich noch, wenn die Unendlichkeit vor einem liegt?

Bereits zu Anfang wird man in diese neue Welt hineingezogen und schnell versteht man dieses neue System. Man lernt die Protagonisten kennen und kann sich durchaus in ihre Lage versetzen.

Besonders gut gefielen mir die Aufteilungen der Kapitel, denn da diese immer zwischen den einzelnen Protagonisten wechselten, bekam man eine gute Gesamtübersicht.

“Unsterblichkeit kann die Torheit und Schwäche der Jugend nicht mindern. Die Unschuld ist dazu verdammt, einen sinnlosen Tod durch unsere eigenen Hände zu sterben, sie fällt den Fehlern zum Opfer, die wir niemals ungeschehen machen können.”

Ich fand den Plot der Geschichte durchaus überraschend und habe zwar mit diesem Ende gerechnet aber alles was dazwischen kam, hat mich durchaus überrascht und mich gebangt zuhören lassen.

Immer wieder habe ich mich dabei ertappt wie ich die Arbeit der Scythe’s durchaus notwendig fand und erst im zweiten Moment begriff ich – “das ist doch schlichtweg Mord” – und genau dieses hin und her wiegen lässt einen während des ganzen Hörbuchs nicht los und man fragt sich oft “Wie würde ich in dieser Situation handeln?” Ich bin auf jeden fall schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe!

Sprecher & Hörerlebnis

Der Hauptsprecher “Torsten Michaelis” hat eine sehr angenehme und fesselnde Sprechstimme. Ebenso toll fand ich die weiteren 5 Sprecher, die jeweils kurze Sequenzen eingesprochen haben.

Obwohl das Hörbuch über 12 Stunden umfasst, verflogen diese beinahe wie im Rausch und ich hätte durchaus länger zuhören können!

“Die Kriminalität hätte ich nicht gerne zurück, aber es ermüdet mich, dass Scythe die einzigen Angstmacher sind. Schön wäre es, wenn wir dabei Konkurrenz hätten.”

Besonders angenehm fand ich auch, dass jeweils die Kapitel erwähnt wurden, so hatte man durchaus einen Überblick. Das Hörbuch habe ich über audiolibrix auf dem iPhone gehört und fand die Bedienung super praktisch und übersichtlich!

Fazit

Scythe ist für mich ein grossartiger Auftakt in diese überaus spannende Dystopie Reihe. Ich werde mir den zweiten Teil auf jeden Fall wieder als Hörbuch anhören. Gerne empfehle ich euch diese Geschichte weiter!

Hast du dieses Buch oder Hörbuch ebenfalls rezensiert? Lass mir gerne deinen Link da und ich werde dich bei mir verlinken!

Bewertung
Hörbuchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Hörvergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Der Schneemann

Jörg Fauser
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.06.2009
ISBN 9783257239218
Genre: Romane

Rezension:

Der Schneemann
berauscht leider gar nicht.
Worum geht es?
Blum ist ein Kleinkrimineller, der sich gerade mal so über Wasser hält. Er versucht mit zwielichtigen Geschäften ans grosse Geld zu kommen. Doch so richtig gelingt ihm dies nicht. Eines Tage scheint ihm das Glück jedoch hold zu sein und ihm fällt ein Koffer voller Kokain in die Hände. Das verticken beginnt…

Erster Satz:
“Blum sah auf die Uhr. Höchste Zeit.”

Klappentext
›Der Schneemann‹ ist die Geschichte des Kleinkriminellen Siegfried Blum, der durch Zufall an fünf Pfund Kokain gerät. Der Traum vom sorglosen Leben auf den Bahamas rückt in greifbare Nähe, wären da nicht die Profis des Rauschgifthandels, die Blum den Schnee wieder abjagen wollen. Er schleppt den Stoff von Malta über München, Frankfurt, Amsterdam bis Ostende mit sich herum und lernt schnell, wie schwierig es sein kann, einen kleinen Schneemann damit zu bauen. (Quelle: Diogenes)

Meine Meinung
Als ich letztens einen Schreibkurs besuchte wurde uns “Der Schneemann” als Lektüre aufgetragen. Ich ging mit grossen Erwartungen ans Buch und war überzeugt davon, das mir diese Geschichte gefallen würde. Schliesslich las ich gerne Thriller und dieses Buch wurde als “Der beste deutsche Thriller aller Zeiten” gerühmt.
Doch was ich da las, war alles andere als grossartig. Blum ist ein Charakter, den man nicht als Freund haben möchte. Er ist in meinen Augen absolut frauenfeindlich, sexistisch und ein kompletter Trottel. Somit kein guter Start für ihn.
Besonders störend fand ich tatsächlich die vielen Bemerkungen, die er in Bezug auf Frauen fallen liess. Im Sinne von “Ausschau halten, was man heute flachlegen könnte… Der Arsch in dieser Jeans…etc.” und auch die teilweise rassistischen Bemerkungen, die hier und da salopp erwähnt wurden fand ich äusserst unpassend.
Ich konnte weder einen Bezug zu Blum noch zur Geschichte finden. Natürlich muss man sich nicht immer mit dem Protagonisten identifizieren können, um ein Buch gut zu finden. Aber wenn man tatsächlich nichts positives am ganzen Geschehen finden kann, interessiert einen das Buch und das Schicksal der Protagonisten leider gar nicht mehr.
Im Schreibkurs diskutierten wir natürlich über das Gelesen und dabei stellte ich fest; Zum Glück gibt es genug andere Bücher und nicht jeder Lesegeschmack muss verständlich sein. Den im Gegenzug zu mir fanden einige den Protagonisten durchaus “witzig” oder gar “tollpatschig” was ich zwar nachvollziehen kann aber nicht wirklich verständlich finde. So fand auch bis zum Ende kaum eine Charakterentwicklung bei Blum statt und damit liess mich das Buch endgültig im wahrsten Sinne des Wortes unberauscht zurück.
Schreibstil und Cover
Der Schreibstil ist für meinen Geschmack zu hart, zu obszön und zu provokativ. Als Frau empfinde ich manche Bemerkungen sogar angreifend und kann tatsächlich nicht nachvollziehen, weshalb dieses Buch sogar verfilmt wurde. Das Cover verrät nicht viel aber zieht auch nicht besonders an.
Fazit
Für mich ist Der Schneemann von Jörg Fauser mein Jahresflopp und ich kann es euch tatsächlich überhaupt nicht empfehlen. Wer das Buch ebenfalls kennt und gelesen hat, darf mich gerne eines besseren belehren und mir die “guten” Dinge am Buch näher bringen.
Bewertung
Buchlänge ♥ (1/5)
Schreibstil ♥ (1/5)
Botschaft ♥ (1/5)
Lesevergnügen ♥ (1/5)

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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War ja nur so 'ne Idee ...

Christian Kämmerling , Jim Kaemmerling
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442177332
Genre: Sachbücher

Rezension:

War ja nur so’ne Idee zeigt auf was
aus einem Gedanken alles entstehen kann.
Worum geht es?
In „War ja nur so’ne Idee“ findet man genau das. Ideen. Kleine Ideen, die vielleicht erstmal nicht grossartig klingen aber plötzlich zu einer regelrechten Sensation wurden. Die Fakten sind kurz und knackig und man kann danach auf jeden Fall mit Allgemein-Wissen angeben. ;)

Erster Satz:
„Man möchte meinen, das @-Zeichen sei zusammen mit dem Computer auf die Welt gekommen, aber nein: Die älteste Überlieferung des @ stammt vom 4. Mai 1536.“

Klappentext
Christian Kämmerling hat die entscheidenden Momente in der Entstehungsgeschichte des modernen Lebens zusammengetragen. All die Sachen, ohne die wir kaum mehr leben können und die wir im Alltag für selbstverständlich halten, werden in diesem »Lexikon der guten Ideen« erklärt. Innovationen, Pionierleistungen, Geistesblitze von klugen Köpfen im richtigen Augenblick: Wer war der erste Jogger? Wann ging es los mit dem Latte-Macchiato-Wahnsinn? Wer erfand die Kreditkarte? Woher kommt eigentlich das @-Zeichen? 300 kurzweilige Einträge von A bis Z, hervorragend erzählt vom Mit-Erfinder des SZ-Magazins Christian Kämmerling und wunderschön illustriert von seinem Sohn Jim.. (Quelle: Goldmann)

Meine Meinung
Von @ bis zugeknöpft findet man hier jedes Wort, welches auf irgendeine Art an Bedeutung in unserer jetzigen Zeit gewonnen hat. Besonders interessant fand ich, dass viele Ideen im Prinzip schon sehr alt sind und erst jetzt richtig boomen.

Blog
Der Begriff „Blog“ hat der amerikanische Informatiker Peter Merholz 1999 geprägt, mehr aus Spass: Auf seiner Website führte er Tagebuch, „Webblog“ hier das damals, und er machte daraus We Blog. Ein kleiner Scherz. Aber so ging das Bloggen los. Neue Wörter wie „posten“ oder „Follower“ eroberten die Umgangssprache. Wer hätte gedacht, dass die Blogger eines Tages die klassische Medienwelt ins Wanken bringen würden. Heute hat die 31-jährige Mode-Bloggerin Chiara Ferragni 12 Millionen Follower bei Instagram. Eine Reichweite, die die Vogue ins Grübeln bringt. S. 27
Egal ob Luftmatratze, Blow-job oder Starbucks, man findet hier zu jedem Wort eine kurze Geschichte, die meistens nicht nur lehrreich sondern auch witzig ist.

Taschenbuch
Das erste moderne Taschenbuch entstand, als Emil Lumbeck 1936 das „Lumbecken“ erfand. Das ist die Klebebindung, die die klassische Fadenheftung abgelöst hat. Dank ihr erreichten die Druckmaschinen eine bedeutend höhere Geschwindigkeit, demzufolge auch höhere Auflagen und niedrigere Preise. S. 202
Was mich ein wenig verwundern liess war, dass dieses Buch ganz ohne Quellenverzeichnis auskommt. Man fragt sich durchaus zurecht, stimmen denn all diese Fakten? Und wo hat er diese ganzen Infos her? Es könnte ja auch einfach aus Wikipedia heraus kopiert worden sein.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist flüssig und der Autor gibt hin und wieder selbst Anmerkungen hinzu, die teilweise witzig sind, doch manchmal waren sie mir sogar etwas zu sarkastisch. Das Cover ist richtig cool und hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt!
Fazit
War ja nur so’ne Idee überzeugt auf den ersten Blick, schaut man aber genauer hin ist man doch nicht mehr so begeistert wie zu Anfangs. Wenn man gerade nicht googeln möchte, ist dieses Buch zum Reinblättern für zwischendurch durchaus geeignet.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥ (2/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Goodbye Zucker – für immer

Sarah Wilson , Gabriele Lichtner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442176489
Genre: Sachbücher

Rezension:

Worum geht es?

In ihrem zweiten Buch Goodbye Zucker – für immer hat Sarah Wilson eine tolle Auswahl an Rezepten und Tipps zusammengetragen, die einem helfen sollen, ein Leben ganz ohne Zucker zu führen. Wie ihr das gelungen ist und was besonders schwieriger an der Umsetzung ist erfährt ihr wenn ihr weiter lest.

Erster Satz:
„Liebste Leserin, Liebster Leser, Ich lade Sie herzlich ein, an meinem Experiment für ein zuckerfreies Leben teilzunehmen.“

goodbyezucker

Klappentext

Der Bestseller »Goodbye Zucker« zeigte uns, wie man einfach und unkompliziert vom weißen Gift loskommt. In ihrem neuen Buch erklärt Sarah Wilson nun, wie man sein Leben lang zuckerfrei bleibt. Die Starköchin aus Australien bezieht sich dabei auf umfangreiche Studien und ihre eigenen Erfahrungen und hat ein fantastisches, leicht nachzukochendes Programm entwickelt, das Familien und Hobbyköchen langfristig den Weg aus der Zuckerfalle weist. Dieses Buch hilft nicht nur dabei, eine alte und ungesunde Gewohnheit abzustreifen, es zeigt uns sogar, wie wir ohne Verzicht und mit einer großen Portion Freude ein zuckerfreies, gesünderes Leben führen können. Dauerhaft. (Quelle: Goldmann)

Meine Meinung

Ich bin immer offen für neue Rezepte und neue Kochideen, als mir Goodbye Zucker in die Hände fiel war ich sofort von der Idee angetan. Bereits in den ersten paar Kapiteln erzählt Sarah Wilson wieso Zucker so schädlich für uns ist und wo sich überall versteckter Zucker befindet.

Vieles erscheint plötzlich einleuchtend und man fragt sich bewusst; wieso will ich meinen Körper mit schlechtem Essen quälen? Wieso sollte ich literweise Süssgetränke trinken? Saucen mit viel zu viel Zucker essen? Wieso sollte ich jemals wieder Fertigessen anfassen? Und warum habe ich nicht schon früher bemerkt wie träge und süchtig mit Zucker macht?

Ich muss jedoch vorab bemerken, dass ich schon seit Jahren kaum noch Süssgetränke trinke und Fertigprodukte kommen fast gar nicht bei mir auf den Tisch. Doch bei vielem, war mir gar nicht bewusst wie viel Zucker tatsächlich drin steckt und wie ich unbewusst Zuckersüchtig bin ohne gross etwas davon zu merken. In ihrem Buch geht sie auch auf das Thema „Gesundheitsorganisationen“ ein, solche Firmen, die behaupten wir bräuchten alle Zucker und dieser sei nicht schädlich für uns – doch wenn man genauer hinschaut sieht man, dass genau solche Firmen von Coca Cola, McDonalds, Nestlé und Co. gesponsert werden. Wird man da nicht misstrauisch?

Ich beschloss kurzerhand, dass ich selbst den Zucker aus meinem Alltag canceln möchte und begann damit meine Vorräte und meinen Kühlschrank auszumisten, dabei kam einiges zusammen – ich habe die Lebensmittel in der Familie verteilt und nicht weggeworfen!

Danach fühlte ich mich um einiges besser, nun galt es aber die guten Lebensmittel ins Haus zu holen und dies war doch schwieriger als gedacht. Neben Pfeilwurzelmehl musste ich auch nach Gewürzen wie Piment und Reissirup Ausschau halten. Diese Lebensmittel fand ich nur im Bio-Laden und finde es herausfordernd mit diesen ganzen neuen Zutaten zu kochen.

Und hier kommt auch schon mein Kritikpunkt; viele der Rezepte sind nicht einfach oder benötigen wirklich sehr viel Vorbereitungszeit. Denn man stellt sehr vieles selber her und sie arbeitet nach dem Prinzip, dass man sehr vieles Vorkocht, einfriert und dann auf individuelle Weise weiter verarbeitet.

So stellt man zum Beispiel eine Blumenkohlpaste selber her und verwendet diese bei einem anderen Rezept abgewandelt als Blumenkohl-Käsesauce. Auch sollte man sich bewusst sein, wenn man seine Ernährung so umstellen möchte, braucht es eine Vorbereitungswoche, in der man alle Grundzutaten, vorkocht / herstellt und diese richtig einlagert. Von Vorteil ist es hier, wenn man wirklich gerne kocht, sich herausfordert und neues lernen möchte!

iquitsugar

Dies ist ein Rezept aus dem Kochbuch, welches komplett Zuckerfrei zubereitet wurde. Und auch hier kann man nicht einfach drauf los kochen. Denn der Pouletschenkel musste vorab zwischen 30 Min. bis zu 8 Stunden mariniert werden, bevor er weiter verarbeitet werden konnte. Und auch die Blumenkohl-Käsesauce bedurfte eine gewisse Vorarbeit. Nichtsdestotrotz, hat man die vorherigen Schritte erledigt geht das eigentliche Kochen ganz fix! Ausserdem war es super lecker!

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war sehr ansprechend einzig die Rezeptanweisungen waren teilweise nicht zu 100% klar und auch die Schriftgrösse und Schriftfarbe hätte anders sein können, denn das lesen weil teilweise etwas anstrengend.

Das Cover gefällt mir richtig gut, passt zum vorherigen Band und macht sich auch gut in meiner Küche.

Fazit

Ich werde auf jeden Fall noch weitere Rezepte ausprobieren und die nächsten 4 Wochen zuckerfrei kochen – was sich dadurch bei mir verändern wird, werde ich euch gerne in einem weiteren Post erzählen. Wer sein Essverhalten unter die Lupe nehmen möchte, gerne kocht und neues ausprobiert, dem kann ich Goodbye Zucker – für immer auf jeden Fall empfehlen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Rezepte ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(39)

43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Tasty

Tasty , Gerlinde Wiesner
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 30.07.2018
ISBN 9783517097329
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tasty bietet eine grosse Auswahl
an leckeren Rezepten!

Klappentext
Das offizielle Kochbuch zum erfolgreichsten Online-Kochkanal der Welt!
Tasty ist berühmt für einfallsreiche und vielseitige Rezeptideen. Die Zubereitungsvideos im Zeitraffer faszinieren weltweit Millionen Menschen. Doch was den Fans bisher fehlte, war ein Buch, das die innovativen Gerichte bündelt. Ausgewählt durch zahlreiche Likes kommen darum hier die 80 beliebtesten Tasty-Rezepte zum immer wieder Nachkochen. Ob neu interpretierte Klassiker wie Cordon Bleu und Lasagne oder trendige Emoji-Pommes – das einzige offizielle Kochbuch versammelt die genialsten Tasty-Gerichte. (Quelle: südwest)

Das Rezept zu Tropisches Ananas-Hühnchen

Zutaten
1 grosse Ananas
2 EL Erdnuss- oder Pflanzenöl
6 Hähnchenkeulen ohne Haut und Knochen,
in mundgerechte Stücke geschnitten
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 EL Hoisin-Sauce
1 EL Sojasauce
1 El brauner Zucker
1 EL Knoblauchpaste
120 ml Hühnerfond
Reis zum Servieren
Sesamsamen zum Servieren

Meine Meinung
Bei Tasty geht es um Lernen, Austausch und Genuss. In ihrem Kochbuch haben sie eine ganze Auswahl an tollen Rezepten zusammengestellt und beweisen damit, dass sie nicht nur Online überzeugen, sondern auch mit ihrem Kochbuch.
Der Inhalt ergibt sich aus den Kategorien
Party
Landküche
Süsses
Klassiker
Vegetarisch
Die Besten
Aus aller Welt
Trendiges
Bälle & Ringe
und überzeugt so mit einer Aufteilung, die man in keinem anderen Kochbuch findet. Natürlich ist es etwas gewöhnungsbedürftig, dass zum Beispiel die Desserts nicht am Ende zu finden sind aber ich finde man sollte auch beim Kochen und lesen von Kochbüchern offen für Neues sein! Man kann nach Lust und Laune darin blättern und findet bestimmt das ein oder andere Rezept auf das man direkt Hunger kriegt.
Was mich allerdings besonders überzeugt hat, war die Tatsache, dass man Erstens nur wenig Zutaten benötigt und es Zweitens wirklich schnell geht bis man etwas leckeres gezaubert hat!
Etwas schade finde ich, dass nicht alle Rezepte wirklich gesund sind, da man vieles mit Käse überbacken sollte, doch ich finde wenn man dies weglässt kann man durchaus das Rezept gesünder gestalten!
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist jung und frisch und auf jeden Fall verständlich die Rezepte sind übersichtlich und die Anweisungen präzise! Das Cover wie auch die Bilder im ganzen Kochbuch sind fabelhaft und lassen den Magen durchaus knurren.
Fazit
Für mich hat es unglaublich viel Spass gemacht mit Tasty zu kochen und ich kann euch das Buch gerne für eure Kochbuch-Sammlung empfehlen! Ihr solltet dabei jedoch auf jeden Fall offen sein für kreative Rezepte für jeden Anlass!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Rezepteauswahl ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(470)

898 Bibliotheken, 80 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Insasse überzeugt mit spannendem
Plot und unerwartetem Ende.
Worum geht es?
Till Berkhoff hat seinen Sohn verloren, die Indizien sprechen dafür, dass der Serienmörder Guido Tramnitz dafür verantwortlich ist. Doch dieser befindet sich hinter verschlossenen Türen einer Psychiatrie. Um an ihn zu gelangen muss sich Till selbst einweisen lassen, er hat auch schon einen Plan und schafft es tatsächlich in die Steinklinik. Doch was ihn dort erwartet, übersteigt sein Vorstellungskraft. Und plötzlich muss er sich nicht nur vor Tramnitz in Acht nehmen…

Erster Satz:
„Wieso ist es hier so kühl?
Dafür, dass Myriam gerade die Hölle betrat, war es viel zu kalt hier unten, in dem fensterlosen Kellerverschlag mit den feuchten Ziegelwänden, an denen der schwarze Schimmel wie Krebst in den Bronchien einer Raucherlunge haftete.“

Klappentext
Um die Wahrheit zu finden,
muss er seinen Verstand verlieren.
DER INSASSE
Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben:
Er muss selbst zum Insassen werden. (Quelle: Droemer Knaur)

Meine Meinung
Wie immer freue ich mich sehr, wenn ein neuer Fitzek mein zu Hause erreicht. Ungelesen bleibt er auch nie lange, denn auch diesen hier habe ich in ein paar Tagen verschlungen. Der Insasse fängt brutal an und man ist bereits Mitten im Geschehen. Rasant findet man heraus, was mit Max passiert ist und möchte genau so wie Till, schnellst möglich in die Steinklinik hinein kommen.

„Ein V-Patient?“
„Ja.“
„Was soll das sein?“
„V wie verdeckt. Ich will, dass du mich in die Steinklinik einschleust.“
Der Zufall ergibt sich, dass Till schneller als gedacht eine neue Identität bekommt und tatsächlich in die Klinik eingewiesen wird. Doch wirklich viel weiss er über seine neue Identität nicht, ausser das er nun Patrick Winter heisst und sich selbst angezündet hat.
Ihr seht Fitzek lässt nicht lange auf sich warten und treibt dem Leser bereits am Anfang den Puls hoch. Und auch das ist es, dass mich immer wieder überzeugt, seine Bücher zu lesen. Man kann sich bei ihm darauf verlassen, dass man gemeine Cliffhanger, unerwartete Wendungen und geniale Gedankenspiele hat. Natürlich weiss man mittlerweile, dass nichts so ist, wie er es uns zu verkaufen versucht aber ich lasse mich wirklich gerne in die Irre führen und schätze dies sehr an seinen Büchern.
Meiner Meinung nach weiss man, wenn man einen Fitzek liest kann man sich auch darauf verlassen, dass man Psychotriller-mässigen Lesespass haben wird!
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil hat mir bei Der Insasse besonders gut gefallen, ich fand die Beschreibungen zwar grausam, aber wenn sich bei mir beim Lesen eines Buches die Gänsehaut auf den Armen bildet, weiss ich – ich bin mitten im Geschehen. Das Cover ist wie immer einfach grandios gewählt!
Fazit
Wer mich schon länger liest, weiss dass ich ein Fitzek-Fan bin und so kann ich gar nicht anders, als euch Der Insasse weiter zu empfehlen! Wenn ihr Nervenkitzel, fiese Cliffhanger und unglaubliche Wendungen mögt, werdet ihr hier vollkommen auf eure Kosten kommen.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(243)

553 Bibliotheken, 12 Leser, 8 Gruppen, 25 Rezensionen

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Sturmhöhe

Emily Brontë , Siegfried Lang
Fester Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Manesse Verlag, 01.01.1973
ISBN 9783717514503
Genre: Klassiker

Rezension:

Worum geht es?

Wie stark und leidenschaftlich kann Liebe sein? Dies erleben Heathcliff und Catherine am eigenen Leibe. Die beiden lernen sich als Kinder kennen, doch ihr Schicksal scheint nicht miteinander verwoben zu sein. Grosse Stolpersteine werden ihnen ständig in den Weg gelegt und es scheint so, als würden sie nie wirklich zueinander finden. Oder vielleicht doch? Was es mit Wuthering Heights und der Familie auf sich hat, erfährt man nur nach und nach, doch das was man erfährt, lässt einen nicht mehr so schnell los.

Erster Satz:
“1801. Ich bin gerade von einem Besuch bei meinem Gutsherren zurückgekehrt – diesem einsamen Nachbarn, der mir zu schaffen machen wird.”

diesturmhöhe

Klappentext

Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Rache und Haß. Bis heute ist Emily Brontës dramatische Liebesgeschichte von Heathcliff und Catherine eines der mireißendsten und weltweit meistgelesenen Werke der englischen Literatur.
In der Abgeschiedenheit einer rauhen Moorlandschaft spielt sich das Drama zwischen dem zügellosen und aufbrausenden Heathcliff und seiner großen Liebe Catherine ab. Heathcliff hat mit überwältigenden Dämonen zu kämpfen: Durch seine unversöhnliche Rache und rasende Eifersucht reißt er nicht nur seine Geliebte mit in einen unaufhaltsamen Strudel aus Leidenschaft und Zerstörung …(Quelle: Suhrkamp Insel Verlag)

Meine Meinung

Zugegen dieser Klassiker ist nicht für jeden Geschmack geeignet. Die Protagonisten sind kaum sympathisch und die Lebensgeschichten von solch einer Tragik, dass man kaum weiterlesen mag. Und doch ist dies ein wichtiges Buch. Als Emily Brontë dieses damals schrieb, sorgte sie für mächtig Wirbel.

Die Leidenschaft dieser besonderen Beziehung ist noch heute spürbar und das Buch wird in einigen Filmen als Must-Read Buch erwähnt.

“Cathy ist ein Monster, aber in einigen Punkten hat sie Recht. Wenn alle anderen zu Grunde gingen und er übrig bliebe, würde ich fortfahren zu sein; und wenn alle anderen blieben und er würde vernichtet, so würde sich das Weltall in etwas vollkommen Fremdes verwandeln, und ich würde nicht mehr dazugehören.”

Die Liebe von Cathy und Heathcliff ist unglaublich stark, doch die beiden scheinen einfach nicht zu einander zu finden. Und als Catherine aus “Vernunft” Linton und nicht ihn heiratet scheint das ganze noch um einiges komplizierter und tragischer zu werden.

Catherine: “Meine Liebe zu Linton ist wie das Laub im Walde: Die Zeit wird sie Verändern, ich weiss es wohl, so wie der Winter die Bäume verändert. Meine Liebe zu Heathcliff gleicht den unterirdischen ewigen Feldmassen: Sie sind keine Quelle grossen Entzückens, aber sie sind notwendig! Nelly ich bin Heathcliff! Er ist immer, immer in meinen Gedanken, in meinem ganzen sein nicht als Freudgefühl, ebenso wenig wie ich mir selbst Freude bin, aber als mein eigenstes Wesen.”

Man fragt sich immer wieder wieso die Protagonisten scheinbar so böse sind und so furchtbar miteinander umgehen. Lag es an ihrer Kindheit? Heathcliff wurde früh gequält und als Erwachsener übt er Rache. Doch liegt dies in seiner Natur oder wurde er dazu gemacht? Diese Frage bleibt bis zu letzt offen. Denn nur an ganz wenigen Stellen im Buch kommt Heathcliffs wahrer Charakter zutage.

Die düstere Stimmung von Sturmhöhe wird sehr bildhaft erzählt und das Gefühl, welches man dabei entwickelt passt unglaublich gut. Selbst die Protagonisten schmelzen mit dieser stürmischen Landschaft zu einem grossen ganzen zusammen.

Schreibstil & Cover

Ich liebe den Schreibstil von Emily Brontë und habe mich recht schnell an diesen Stil gewöhnt. Ich finde sogar, dass der Schreibstil auch den Charme der Geschichte ausmacht und dem ganzen etwas besonderes verleiht.

Heathcliff: “Jetzt lehrst du mich, wie grausam du gewesen bist, grausam und falsch! Warum verwarfst du mich? Warum betrogst du ein eigenes Herz, Cathy? Ich habe kein Wort des Trostes für dich. Du hast dir dein Schicksal selbst geschmiedet, du hast dich selbst getötet! Und unsere Tränen und Küsse jetzt, sie richten dich, sie vernichten, verdammen dich! Du liebtest mich, mich; welches Recht hattest du dann, mich zu verlassen? Welches Recht, antworte mir! Und des armseligen Traumes Willen, den du Linton gabst? Weil Elend und Erniedrigung und Tod und alles, was Gott und Teufel verhängen konnten, uns nicht zu trennen vermochten, so tatest du, du selbst es aus eigenem freien Willen! Nicht ich habe dein Herz gebrochen – du tatest es – und brachst dabei auch das meine. Umso schlimmer für mich, dass ich gesund und stark bin! Mag ich den leben? Was für ein Leben wird das sein, wenn du ; o Gott, würdest du noch leben wollen wenn deine Seele tot wäre?”

Es gibt verschiedene Ausgaben von Sturmhöhe und obwohl ich selbst diese vom Insel Verlag durchaus gelungen finde, hätte ich doch lieber noch eine Schmuckausgabe und überlege, ob ich mir diese noch nachträglich kaufen werde.

Fazit

Für mich gehört Sturmhöhe zu den Klassikern, die jeder einmal gelesen haben sollte, egal ob man die Protagonisten mag oder nicht. Die Geschichte ist noch immer aktuell und ich finde es schön, wenn solche Bücher, die zu dieser Zeit höchst modern waren, noch lange weitergetragen werden.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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(22)

35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Alles, was wir verloren haben

Valerie Geary , Joannis Stefanidis
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672252
Genre: Romane

Rezension:

Alles, was wir verloren haben
ist berührend und überirdisch gut!
Worum geht es?
Alles, was wir verloren haben handelt von einer Familie, die selbst etwas verloren gegangen ist. Die Eltern geschieden, die Mutter beinahe Alkoholikerin, die Geschwister Nolan und Lucy so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und besonders die Nacht hat es Nolan angetan, er beobachtet die Sterne und glaubt ganz fest daran, dass wir nicht die einzigen im Universum sind. Er ist überzeugt davon, dass ausserirdisches Leben unter uns weilt und seine Überzeugung wird noch stärker, als er Celeste begegnet. Ein Mädchen, dass nicht von dieser Welt sein kann.
Eines Tages geht Nolan ganz verloren und es stellt sich die Frage; wurde er von Ausserirdischen entführt? Zehn Jahre später geht Lucy dieser Sache auf den Grund, was ist wirklich in der Nacht seines Verschwindens geschehen? Wieso hatte sie blutige Knie und kann sich an so gut wie gar nichts mehr erinnern? Wo ist Nolan jetzt?

Erster Satz:
„Lucy Durant stand auf dem Haus ihres Vaters, mit den Fußspitzen an der Dachkante, und blickte in einen schwarzen Abgrund hinunter.“

Klappentext
Lucy Durant war erst vierzehn Jahre alt, als sie ihren älteren Bruder Nolan verlor. Zuerst an seine paranoiden Wahnvorstellungen, als er zunehmend von UFOs und Regierungsverschwörungen besessen war. Dann verschwand er spurlos. Zehn Jahre später kämpft Lucy immer noch mit dem Verlust. Sie fühlt sich wie in einer Warteschleife gefangen und tut, was sie kann, um nicht an Nolan zu denken. Aber als eine Reihe mysteriöser Ereignisse Lucy in ihre Heimatstadt Bishop zurückführen, ist sie gezwungen, sich mit den verworrenen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um endlich herauszufinden, was wirklich mit ihrem Bruder passiert ist. (Quelle: Harper Collins)

Meine Meinung
Alles, was wir verloren haben beginnt mit einem Familien Drama. Lucy ist 24 Jahre alt und wohnt bei ihrem Vater, dessen Freundin beinahe gleich alt ist wie sie. Zu ihrer Mutter hat sie nun seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr, seitdem dies mit Nolan passiert ist.
Doch als sie eines Tages von Reportern belästigt wird, kehrt sie wiederwillig zurück nach Bishop und damit zurück in ihre Vergangenheit. Einer Vergangenheit vor der sie eigentlich flüchten wollte.

„Laufen hatte etwas Meditatives. Man konnte dabei alles vergessen, die Alltagssorgen hinter sich lassen, die Welt vollständig ausblenden und ganz bei sich und seinem Atem bleiben.“ S. 245
Die Kapitel werden abwechselnd von Lucy in der Gegenwart und von Nolan in der Vergangenheit erzählt. So erfährt man als Leser Schritt für Schritt was in der Vergangenheit geschehen ist und wie es dazu kam, dass Nolan verschwunden ist.
Bereits früh erfährt man, das Nolan ein absoluter Universum-Fan war und sich für alles rund um die Sterne und überirdisches interessierte. Als er eines Tages auf Celeste trifft, ein Mädchen, das plötzlich in Bishop auftaucht, ist er überzeugt davon, dass sie von einem anderen Stern ist.

„Es gibt im Universum etwa zweihundert Milliarden Galaxien, und das ist noch zurückhaltend geschätzt. Wir haben den Rand des Universums nicht einmal annähernd beobachtet, es scheint endlos zu sein.“ S. 368
Doch leider wird Nolan nicht wirklich von seinen Klassenkameraden akzeptiert und oftmals als Loser und Alien bezeichnet. Alles, was wir verloren haben behandelt nicht nur Themen wie Scheidung und UFO’s, es beschäftigt sich auch mit Mobbing, Vergewaltigung und Drogen sowie Alkoholmissbrauch. An ein oder der anderen Stelle musste ich auch heftig den Kopf schütteln, Nolan tat mir Leid und auch Lucy hatte es, egal wie gemein sie sich benahm nicht leicht.
Nur langsam wird dem Leser das Ausmass dieses Familien Dramas bewusst und man begreift bis zum Ende nicht, was genau geschehen ist. Ein Punkt der mich störte, waren die vielen Wiederholungen, ich hatte teilweise das Gefühl mehrere Seiten doppelt zu lesen, da es zuerst aus Lucy’s Sicht und dann nochmals aus der Sicht von Nolan erzählt wurde. In manchen Büchern mag das funktionieren, hier fand ich es doch mit der Zeit ein wenig störend. Und auch das Ende stellte mich nicht wirklich zufrieden und ich hätte mir irgendwie mehr gewünscht.
Schreibstil & Cover
Nichtsdestotrotz mochte ich die Protagonisten wie auch den Schreibstil sehr. Die Autorin fand schöne Wörter und verstecke einige tolle Botschaften in diesem Buch. Das Cover von Alles, was wir verloren haben gefällt mir richtig gut und es macht sich sehr gut in meinem Bücherregal.

„Es gibt keine Zufälle. Alles hängt mit allem zusammen, jede Person und jedes Ereignis, jeder Planet, jeder Stern und jede Galaxie, jedes Lebewesen, jeder Windstoss und jeder Regentropfen. (…) Jeder muss sein Schicksal erfüllen, und jedes Ereignis führt zu einem anderen Ereignis.“ S. 415
Fazit
Alles, was wir verloren haben erfüllte meine Erwartungen nicht komplett, hier hätte ich mir auf jeden Fall ein weniger offenes Ende gewünscht. Als Buch für zwischendurch ist es durchaus einfach zu lesen, auch wenn die Themen einen nicht ganz unberührt lassen. Auch hier gilt, denkt darüber nach was ihr gelesen habt – Mobbing und Alkohol sind keine leichten Themen über die man hinweg sehen sollte.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Und dein Leben, dein Leben

Magret Kindermann
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 25.04.2018
ISBN 9783740745554
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und dein Leben, dein Leben ist ein Buch,
welches man in einem Atemzug verschlingt!

Worum geht es?

Die geheimnisvolle Carmen lebt zurückgezogen in einem Bootshaus, hinter sich den Wald, vor ihr der See. Sie ist Autorin und fasziniert von Morden. „Und dein Leben, dein Leben“ erzählt aus einem einzigen Tag, doch dieser Tag ist so intensiv und wirft so viele Fragen auf, dass es einem beinahe wie ein ganzes Leben vorkommt.

Erster Satz:
„Noch war es still im Haus, zumindest im Vergleich zum Abend, der folgen sollte.“

unddeinlebendeinleben

Klappentext

»Du bist Schriftstellerin. Dann orchestriere meinen Mord doch fiktiv. Wie würdest du es machen, mh?«
Er trat einen Schritt auf sie zu. Sie wich nicht zurück.
»Es ist ganz leicht«, sagte er. »Man muss nur wissen, wie. Schau.« Er nahm ihre Hand und legte sie sanft auf seine pochende Halsschlagader. Er schwitzte leicht. Mit sanftem Druck führte er sie zu seinem Herzen. (Quelle: Magret Kindermann)

Meine Meinung

Obwohl „Und dein Leben, dein Leben“ nur 112 Seiten umfasst, hat es doch jede einzelne Seite ganz schön in sich. Man steigt mitten in den Alltag von Carmen ein, erhält einen Einblick in ihr Leben und in ihre Gedanken, man streift kurz ein paar Menschen, die sie kennt, verweilt aber nie allzu lange bei ihnen.

Wie schnell es geht, wie schnell das Leben ausgehaucht ist. Tod und Leben, Tod und Leben; ein Kreislauf. S. 18

Carmen ist fasziniert vom Tod – von Morden und Mördern. Auch die Bücher, die sie schreibt handeln darüber, wieso sie davon so eingenommen ist, erfährt man aber erst viel später.

Doch das wirklich faszinierende geschieht am Abend, als sich plötzlich ein echter Mörder in ihr Leben drängt. Und obwohl die Situation überaus gefährlich ist, kommt die echte Carmen erst im Gespräch mit ihm wirklich zum Vorschein.

Es entwickelt sich eine spannende und überaus fesselnde Diskussion zwischen Mörder und möglicherweise dem Opfer. Viele Fragen, werden einfach so in den Raum geworfen, ohne wirklich eine Antwort darauf zu erhalten. Doch der Nachklang, lässt einen noch lange nach dem Lesen nicht los.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil von Magret hat mich extrem gefesselt und fasziniert! Die Wörter sind unglaublich treffend und die Sätze auf den Punkt gebracht. Das Cover gefällt mir richtig gut und bringt auf jeden Fall die Kälte, die auch in „Und dein Leben, dein Leben“ vorkommt gut rüber.

Du lebst auf der Oberfläche, in der Fassade. Doch so ist das Leben nicht, es ist hässlich, und wenn du es einmal erlebt hast, erträgst du die Fassade nicht mehr.
S. 23

Fazit

Kaum ein Buch schafft es auf nur 112 Seiten so viel zu sagen und so viele Gefühle und Gedanken auf einmal rüber zu bringen. Für mich war dieses Buch überaus faszinierend und wer Lust auf einen interessanten Thriller, der so ganz anders ist als gewohnt hat, dem kann ich „Und dein Leben, dein Leben“ nur empfehlen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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(106)

157 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Hippie

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.09.2018
ISBN 9783257070491
Genre: Romane

Rezension:

Sich für einen kurzen Augenblick
wie ein Hippie fühlen.
Worum geht es?
In Hippie lernen wir den jungen Paulo kennen, einen jungen Erwachsenen, der auf der Suche nach sich selbst und etwas Grösserem ist. Der Zeit passend ist er neugierig und abenteuerlustig. Er reist quer durch Südamerika und landet schliesslich einmal über dem Atlantik in Europa. Dort macht er sich auf den Weg nach Amsterdam. In Amsterdam wird er auch schon sehnlichst erwartet. Karla sucht einen Reisegefährten, der sie im Magic Bus bis nach Nepal begleitet. Durch eine Wahrsagerin hat sie sich die Zukunft voraus sagen lassen und wartet auf dem grossen Platz in Amsterdam auf diesen jungen Mann. Als sie Paulo das erste Mal sieht weiss sie: Das ist er.

Erster Satz:
„Im September 1970 befanden sich zwei Orte im Wettstreit um das Privileg, als Mittelpunkt der Welt zu gelten: Piccadilly Circus in London und der Dam in Amsterdam.“

Klappentext
Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt. (Quelle: Diogenes)

Meine Meinung
Ich kenne schon einige Bücher von Paulo Coelho und mag seinen Stil sehr. Umso neugieriger war ich auf Hippie, da es doch auch autobiographisch sein soll. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, was es etwas schwer macht, sich in Paulo hinein zu versetzen. Auch wechseln oft die Hauptfiguren und anstatt ein autobiographisches Buch zu sein, ist es viel mehr ein Gesamteinblick in die Zeit der Hippies.

Ihm war endlich klargeworden, dass wir letztlich allem, was uns widerfährt, ohne Angst begegnen müssen, weil alles zum Leben gehört. Wir können nicht wählen, was mit uns geschieht, aber wir können wählen, wie wir damit umgehen. – S. 57
Doch auch dieses Buch ist gespickt mit Weisheiten, über die man auf jeden Fall länger nachdenken sollte. Was mich an dieser Zeit besonders fasziniert ist der Gedanke das „alles möglich ist – alles gut werden kann – und die Liebe immer an erster Stelle steht.“

Und jedes Mal hatte die Energie der Liebe
das Universum um sie herum verwandelt. – S. 196
Die Reise mit dem Magic Bus war überaus interessant und es war spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Charakteren langsam näher kamen und ein Gruppengefühl entstand. Hier erfuhr man auch viel mehr über die anderen Personen und konnte so das ein oder andere spannende Schicksal kennen lernen.
Der Rote Faden blieb zwar immer präsent, verlor sich aber irgendwo in der Mitte und das Ende war für mich zwar gut aber ich hätte doch etwas anderes erwartet.

Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war erzählerisch und mit ganz viel Liebe zum Detail. Die Weisheit, die man alle paar Seiten wieder entdeckt, war magisch und faszinierend zugleich.

Je mehr wir der Welt und zu geben erlauben, umso mehr erhalten wir von ihr – sei es Liebe – sei es Hass. – S. 250
Das Cover ist fantastisch, da hat sich der sonst so schlichte Diogenes Verlag selbst übertroffen, es passt unglaublich gut zum Buch und ist ein absoluter Eye-Catcher.
Fazit
Hippie ist eine interessante Lektüre, um in die Welt der 70er Jahre einzutauchen. Die Geschichte ist fesselnd und zugleich auch leicht zu lesen. Paulo Coelho hat hier ein wunderbares, ehrliches Buch geschaffen, welches es zu lesen wert ist!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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319 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht es?
Nach über 30 Jahren werden 10 Schulfreunde wieder zu einer Halloween Party bei einem alten Freund eingeladen. Seither hat sich so einiges getan und alle sind schon sehr gespannt darauf, sich wieder zu sehen. Doch was dann passiert übertrifft allen Horror, den man aus Filmen kennt. Nicht nur das der Gastgeber vor den Augen aller zu Tode stürzt, sie müssen sich plötzlich entscheiden, wer von ihnen eine Bombe entschärft, doch damit nicht genug… den das Horrorhaus bietet noch um einiges mehr an Schrecken und ihnen wird klar; lebend werden sie diese Party nicht mehr verlassen…

Klappentext
Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party! (Quelle Heyne Verlag)

Meine Meinung
Dies war nun mein drittes Buch von Jonas Winner und so war ich mir bereits einiges von ihm gewöhnt. Doch die Party ist ganz anders, als seine bisherigen Bücher. Gleich zu Anfang wird einem bewusst, dieses Buch wird um einiges blutiger und unheimlicher, als man es von ihm gewöhnt ist.
Ich war von der Grundidee sehr fasziniert und so rauschten die ersten hundert Seiten nur so an mir vorbei. Man lernte nach und nach die 10 beziehungsweise 11 Charakteren kennen, doch wirklich nah kam man ihnen nicht. Es war ehrlich gesagt zu Anfangs auch etwas schwer, die Storys mit den einzelnen Namen zu verknüpfen. Doch dazu blieb einem auch nicht viel Zeit, denn es ging Schlag auf Schlag weiter und man raste von einem Horror zum Nächsten. Der Gruselfaktor blieb dabei immer stark oben, doch plötzlich gegen Mitte des Buches kam eine Wendung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Und dies, weil sie meiner Meinung nach nicht wirklich in den Storyfluss passte.

Das Haus frisst und auf.
Lauerte der Tod in der Halle – im Schlafzimmer… Brandons altem Kinderzimmer?
Vorsicht vor dem Haus,
Brandon hatte es ja selbst in seiner Videobotschaft gesagt.
Ich möchte euch nicht zu viel vorwegnehmen und werde deshalb nicht spoilern. Für mich war aber die Entwicklung der Storyline etwas zu willkürlich und auf den letzten 50 Seiten wurde das ganze so oft hin und her gedreht, dass ich den Überblick verlor. Es war meiner Meinung nach zu viel des Guten, weniger Wendungen wären hier deutlich besser gewesen. Auch das Ende kam mir zu abrupt vor und auch etwas unglaubwürdig.
Was ich aber sehr mochte waren die vielen Anspielungen und Rückblicke auf die 80er Jahre. Auch wenn ich nach dieser Zeit zur Welt kam, war mir vieles davon nicht fremd und so konnte ich einen wunderbaren Eindruck auf diese Zeit gewinnen.
Schreibstil & Cover
Vom Schreibstil war ich sehr angetan, den Jonas Winner schreibt fesselnd und spielt gekonnt mit Cliffhangern. Auch gefiel mir das Cover richtig gut und ich hätte auf jeden Fall im Laden zu diesem Buch gegriffen.
Fazit
Obwohl die Geschichte richtig gut begonnen hatte konnte mich die Party bis zum Ende nicht vollkommen überzeugen. Es gab zu viele Wendungen, die bestimmt gut gemeint waren, jedoch mehr Verwirrung stifteten, als wirkliche Spannung aufbauten. Trotzdem möchte ich euch empfehlen euch selbst ein Bild von der Geschichte zu machen, denn die Bewertungen gehen hier klar auseinander!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥ (2/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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280 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

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So klingt dein Herz

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 24.08.2017
ISBN 9783810530271
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung

Die Geschichte fängt zwar zauberhaft an doch zieht sich dann doch etwas zu sehr in die Länge. Gleich zu Beginn wird Laura „entdeckt“ und man muss sich erstmal mit der Tatsache anfreunden, dass sie diese besondere Gabe des Nachahmens besitzt.

Ziemlich schnell wir dem Leser klar, Laura ist besonders und Solomon sieht das. Und obwohl er mit Bo in einer Beziehung ist, kriegt er Laura nicht aus dem Kopf. Die Film-Crew, insbesondere Bo, beschliesst das Leben von Laura als Dokumentation auf den Markt zu bringen.

Wie oft trifft man schliesslich ein junges Mädchen, das Vogellaute, Autohupen und sogar Stimmen eins zu eins imitieren kann und dann auch noch ganz abgeschieden und allein im Wald lebt?

Und genau diese Tatsache fand ich doch etwas zu unrealistisch und zu schnell wurde Laura in ein Auto gezerrt und nach Galway und Dublin gefahren. Viele Szenen kamen mir zu gewollt und zu gekünstelt vor. Ausserdem fand ich den ständigen Wechsel der Gedanken von Bo, Solomon und Laura doch etwas zu verwirrend.

„Verändere dich mit der Veränderung.“ – S. 59

Hat man es erstmal weit über die Hälfte geschafft kommt doch etwas Leben in das ganze und Laura entwickelt endlich einen etwas eigenständigeren Charakter und lässt sich nicht mehr von einem Ort zum anderen treiben.

Obwohl mir das Ende dann doch wieder recht gut gefallen hatte, macht dieses den etwas langsameren Einstieg nicht ganz wett.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr Ahern-like, doch ich bin mir auch schon besseres von ihr gewöhnt. Einige Szenen sind wundervoll ausgearbeitet und wiederum andere nur so heruntergeschrieben. Es mag schwierig sein Geräusche in einem Buch lebendig werden zu lassen, doch ich muss ehrlich zugeben, dass Ahern das dann doch geschafft hat.

Das Cover ist wunderhübsch und passt wunderbar zum Titel!

„Ein Teil deiner Fähigkeit besteht darin, dass du anderen Menschen die Schönheit der Welt vor Augen führst. Du nimmst alles wahr bis ins kleinste Detail – Menschen, Tiere, was auch immer. Du hörst Dinge, die wir nicht bemerken oder schon lange ausgeblendet haben. Du fängst sie ein und zeigst sie der Welt. Du erinnerst uns an das, was schön ist.“ – S. 410

Fazit

Alles in allem nicht ihr bestes Buch aber durchaus lesenswert. Zu meiner aktuellen Stimmung hat So klingt dein Herz gut gepasst und war durchaus eine leichte und lockere Lektüre.

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212 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Traust du dich mit „Ins Dunkel“ in den finsteren Wald von Australien?
Worum geht es?
Ins Dunkel beginnt harmlos – eine grössere Firma begibt sich in zwei fünfer Gruppen auf eine Waldwanderung. Was als Team-Übung beginnt wird aber schnell zu einem gefährlichen Trip. Vor Jahren hat ein Serienmörder in diesen Wälder sein Unwesen getrieben. Als die Frauengruppe vom Weg abkommt herrscht alles andere als Teamwork. Den Weg hinaus aus den Wäldern finden nämlich nur vier der fünf Frauen. Ausgerechnet Alice, die zuvor intensiv mit Aaron Falk in Verbindung stand, taucht nicht mehr auf.
Zeit für den Ermittler selbst nach ihr zu suchen, schliesslich ist sie ein wichtiger Zeuge in seinem neusten Fall…

Klappentext
Grausamer als die Natur ist nur der Mensch. Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück. Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite. (Quelle Rowohlt Verlag)

Meine Meinung
Bereits zu Anfang wurde man in die düstere und unheimliche Stimmung hinein katapultiert und kam da auch so schnell nicht wieder hinaus. Der Spannungsbogen hielt sich auch bis kurz vor Ende und man erfuhr wirklich erst auf den letzten Seiten die ganze Wahrheit.
Der Aufbau der Geschehnisse war spannend strukturiert und die einzelnen Kapitel wechselten sich mit aktuellen Ereignissen und der Zeit vor dem Verschwinden von Alice ab. So wurde das Lesen nicht langweilig und man erfuhr nur nach und nach, wie das ganze zusammenhing.
Manche Kapitel bestätigten das vorher gelesene zwar nur, doch man bekam so auch aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten einen Einblick ins Geschehene. Und obwohl man so manches vielleicht doppelt las, fand ich dies keineswegs störend. Im Gegenteil man wurde so nur noch tiefer in die Geschichte hinein gezogen.
Die Protagonisten wurden einem nach und nach näher gebracht und man bekam schnell ein Gefühl für die jeweilige Person. Aaron Falk war mir persönlich als Ermittler zwar etwas zu fern, da konnte ich mich doch eher mit den fünf Frauen identifizieren.
Neben dem Verschwinden von Alice wurde aber auch noch ein anderes Thema stark in die Geschichte eingeflochten. Auf nachvollziehbare Art und Weise schaffte es die Autorin, das Thema Mobbing und dessen Folgen in den Vordergrund zu stellen. Ein wichtiges Thema, dessen Gewalt manchen noch immer nicht vollkommen bewusst ist.
Ins Dunkel war für mich auf jeden Fall ein Page Turner und ich rätselte bis zum Ende, wer wohl hinter dem Verschwinden von Alice stecken könnte.
Schreibstil & Cover
Meiner Meinung nach war der Schreibstil sehr flüssig, sowie auch fesselnd. Man kam gut voran und langweilte sich so auf keiner Seite. Das Cover ist sehr stimmig und passt gut zur Handlung. Die Farben sind gut gewählt und die Schrift harmoniert mit dem Hintergrund.
Fazit
Die Atmosphäre im Buch ist dunkel und unheimlich und weckt in einem auf jeden Fall ein Gefühl von Furcht vor dem Wald und dessen Geräusche… Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, Ins Dunkel konnte mich von der ersten Seite an packen und liess mich auch kaum mehr los.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

Vielen Dank an den LoveyBooks Crime Club für dieses Rezensionsexemplar!


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327 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 154 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In "Der Schatten" findet sich ein ruhiger Thriller
mit interessanten Plot wieder.Worum geht es?

Die Journalistin Norah zieht von einem Tag auf den anderen für einen Job nach Wien. Dort erwartet sie aber alles andere als ein entspannter Start. Gleich in den ersten paar Tagen trifft sie auf eine Bettlerin, die ihr eine schreckliche Prophezeiung macht. Sie Norah, werde am 11. Februar einen gewissen Arthur Grimm töten.

Anfangs, findet sie das ganze nur lächerlich und überlegt sich stattdessen eine Reportage über Obdachlose zu schreiben. Doch als dann plötzlich Dinge aus ihrer Wohnung verschwinden und sie durch Zufall tatsächlich einem Arthur Grimm begegnet fühlt sie sich nicht mehr so sicher in ihren vier Wänden...

Klappentext

„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden? (Quelle btb Verlag

Meine Meinung

Der Schatten begann vielversprechend und ich habe auch einiges von Melanie Raabes drittem Thriller erwartet. Doch leider war das Buch nicht ansatzweise so packend wie ihre beiden Vorgänger.

Doch beginnen wir von vorne. Die Idee mit der Bettlerin und der Prophezeiung fand ich spanend, genau so wie auch die Tatsache, dass sie dem "Tod" immer wieder wie durch Zufall in ihrem Alltag über den Weg läuft. Als sie sich dann auf Recherche begibt und diesen Arthur Grimm unter die Lupe nimmt wird das ganze etwas zu sehr in die Länge gezogen.Man liest sich durch viele Kapitel, die scheinbar nichts mit der Prophezeiung zu tun haben, liest immer wieder wie einsam Norah sich in der neuen Wohnung fühlt und erfährt auch zugleich, dass sie ein Drogenproblem hatte. Doch trotz diesem trinkt sie über das ganze Buch hinweg eine Unmenge an Alkohol und ich musste mich doch fragen; Was will uns Raabe damit sagen? Wieso macht sie aus der Protagonistin eine beinahe Alkoholikerin? Und wieso geht sie dann nicht auch auf das Thema ein anstatt es nur hin und wieder zu erwähnen?

Die Erkenntnis, dass jemand in ihrer Wohnung gewesen war, an ihrem Bett, während sie geschlafen hatte, verursachte ihr Übelkeit.

Ausserdem gab es einige Szenen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. So schreibt Norah mit einer Unbekannten Person SMS und obwohl sie alles andere in ihrem Leben nachrecherchiert, geht sie dieser Sache nicht auf den Grund sondern fragt nur immer wieder "Wer bist du?" ohne wirklich nach der Antwort zu suchen.

Als ich dann am Ende erfuhr, wie das ganze Zusammenhing war ich doch wieder begeistert von der Plot Idee. Ein eleganter Trick, der einen durchaus mehr hätte fesseln können, wären da nicht die vielen Abschweifungen gewesen. Und obwohl "Der Schatten" einen wunderschönen Schreibstil aufweist, war mir persönlich dieser für einen Thriller zu "langatmig", so dass mich die Geschichte einfach nie richtig packen konnte.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war sehr poetisch und bildlich.Man konnte sich die Stimmung gut vorstellen und auch vieles wunderbar wahrnehmen. Doch leider gab es einen Logikfehler; in einer Szene macht Norah mit ihrem Handy ein Bild für Instagram und nur 2 Seiten später erinnert sie sich, dass sie ihr Handy vergessen hat... Obwohl man als Leser genau weiss, dass sie dies gerade erst benutzt hatte. Weiter gab es auch hin und wieder Tippfehler und in einem Kapitel fehlt sogar ein Wort. Dies sollte meiner Meinung nach bei solch einer Autorin nicht passieren.

Das Cover gefällt mir hingegen richtig gut und passt wunderbar zu den beiden anderen Büchern.

Fazit

Die Idee war durchaus gut durchdacht, wurde aber schlecht in einen Thriller umgesetzt. Wer jedoch langsame Thriller mit vielen Beschreibungen mag, wird doch seine Freude an dieser Geschichte haben. Von mir gibt es gute 3 von 5 Herzen, da die Idee im Grunde richtig gut war.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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38 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Walkaway

Cory Doctorow , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453317932
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Hubert Ecetara hat 19 Namen, er lebt in einer Zukunft, die unserer erschreckend ähnlich ist. Die Technik ist zwar fortgeschrittener, doch von unserer nicht weit entfernt. Die Schere zwischen Arm und Reich ist beinahe bodenlos. Die Gesellschaft wird nur noch unterteilt unter den Armen und den „Zotas“ den Superreichen. Der Klimawandel hat so sehr gewütet, dass es nun Zonen gibt, die nicht mehr bewohnbar sind, die sogenannten „Outlands“.

Auf einer Kommunisten Party lernen Hubert und sein Freund Seth die Tochter eines solchen Superreichen kennen; Natalie. Doch anders als erwartet, stellt sich diese auf die Seite der Armen und möchte sich zusammen mit ihnen den Walkaways anschliessen. Eine Gruppe von Menschen, die sich bewusst aus dem System zurückgezogen haben.

Doch dort ist es alles andere als friedlich und schon bald müssen sie sich Kriegen, Gewalt und sogar Gehirnwäschen entgegenstellen.

Darüber Gedanken gemacht

Meiner Meinung nach wurde Walkaway spannend aufgebaut, man wird zu Beginn in eine neue Welt hineingeworfen, erhält nicht viele Erklärungen, findet sich aber doch schnell zurecht. Aus Wasser kann man mittlerweile Bier herstellen und die Drogen, sind um einiges ausgetüftelter. Die Menschen sind nun ständig „Online“ und die Überwachung ist vollkommen präsent. Man kann nur noch anonym an einem Ort sein, wenn man „Dunkel“ reist, sein System also Offline stellt. Das ganze erinnert stark an die heutige „Online-Präsenz“ und war erschreckend und faszinierend zugleich.

Interessant war auch, wie Cory Doctorow technische Geräte mit in die Geschichte einbaute, die auch heute bereits genutzt werden, wenn auch (noch) nicht in diesem Masse. So kann man in Walkaway mit den 3d-Druckern bereits ganze Häuser erschaffen, von Möbeln und anderen Gegenständen ganz zu schweigen.

Gefiel mir sehr

Die Utopie, die in diesem Buch geschaffen wird ist überaus interessant und lässt einen sehr nachdenklich zurück. Man fragt sich bewusst; ist diese Zukunft auf die wir zusteuern wirklich die Richtige für uns?

Gefiel mir nicht

Meiner Meinung nach hätten diesem Buch 100-200 Seiten weniger nicht geschadet. Denn besonders im mittleren Teil wurde es doch etwas langatmig.

Schreibstil & Cover

Dieses Buch ist nichts für Zwischendurch, den der Schreibstil ist teilweise sehr komplex und die Debatten ziehen sich über mehrere Seiten. Nichtsdestotrotz sind die Themen dafür aber umso interessanter. Das Cover gefällt mir richtig gut und wurde meiner Meinung nach gut auf das Buch angepasst.

Fazit

In Walkaway erwartet euch eine spannende Geschichte, mit interessanter Thematik und vielen Punkten, die einen nachdenklich zurück lassen. Von mir eine bedingte Leseempfehlung, da ihr viel Zeit für diese Geschichte einplanen solltet.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)


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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Why not?

Lars Amend
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 11.10.2017
ISBN 9783833861703
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Lars Amend ist erfolgreicher Autor, Motivations-Coach und Mentor. Er schafft es mit seine Buch Why Not den Leser auf eine so unglaubliche Art zu motivieren, dass man es in Worte kaum beschreiben kann. Das Buch hat eine inspirierende und magische Wirkung auf einen und man fragt sich ständig „Why not?“ – Wieso wage ich es nicht einfach? Was könnte ich dabei verlieren?

Auf kurzen 272 Seiten lernt man mehr über sich selbst, seine Träume und Wünsche, als man je für möglich gehalten hätte. Lasst euch auf dieses Buch ein, ihr werdet begeistert sein.

„Die Welt ist ein Buch und wer nicht auf Reisen geht,
wird nie über die erste Seite hinwegkommen.“ S. 31

Darüber Gedanken gemacht

Lars Amend war mir bereits vor diesem Buch ein Begriff, doch wie grossartig inspirierend dieser Mensch ist, erfährt man erst, wenn man sich auf seine ansteckende Art einlässt.

Bereits zu Anfang wird der Leser mit folgenden drei Fragen konfrontiert:

Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Was hindert mich daran? Was bin ich bereit, dafür zu tun?

Doch nicht nur das, neben „20 Lebensverändernden Fragen“ findet man auch „15 Sätze für Champions“ und vieles mehr. Alles unglaublich inspirierende Abschnitte, die einen nicht mehr so schnell los lassen. Doch was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren auch die vielen Videobotschaften von Lars selbst. Man kommt ihm so sehr Nahe, hat während dem Lesen seine Stimme im Kopf und fühlt sich unglaublich motiviert.

„Sei mutig genug, dir selbst die Liebe zu schenken,
die andere dir vorenthalten haben!“ S. 128

Doch wer jetzt denkt, dieses Buch ist nichts für mich, der täuscht sich. Denn in Why Not findet ihr so viele verschiedene Themen, zu den unterschiedlichsten Lebensabschnitten, dass bestimmt für jeden etwas dabei sein wird.

Von „Glaube an dich… ich tue es!“ hin zu „Nie mehr Single (wenn du es nicht willst)“ über zu „Neues probieren: wie du dich von deinen Ängsten befreist“ wirst bestimmt auch du das passende Thema finden.

Gefiel mir sehr

Besonders inspirierend fand ich die Erfolgsgeschichten, die in Why Not immer wieder erwähnt werden. Man lernt Menschen kennen, an die vielleicht niemand geglaubt hat, die einen schwierigen Start hatten und es dann allen und sich selbst bewiesen und unglaublich erfolgreich wurden. Und lernt zugleich, was Erfolg wirklich bedeutet.

„Denke immer daran;
Für die besten Dinge des Lebens braucht man selten viel Geld,
aber den Mut, eine echte Entscheidung zu treffen.“ S. 223

Gefiel mir nicht

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist sehr direkt, du wirst als Leser oft angesprochen und zu einer Aktion „gezwungen“. Man merkt auf jeden Fall, das Lars Amend Motivations-Mensch durch und durch ist! Das Cover ist cool, frech und weckt auf jeden Fall das Interesse.

Fazit

Für mich war das ein absolutes Lese-highlight und wird auf jeden Fall zu meinen Jahresfavoriten zählen. Dieses Buch begeistert, motiviert und inspiriert auf eine unglaubliche Art und Weise. Grosse Leseempfehlung von mir!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)


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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Magere Jahre

Nicole Knörr
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Patmos Verlag, 18.09.2017
ISBN 9783843609883
Genre: Biografien

Rezension:

Rezension, kurz zusammengefasst

Das noch sehr junge Mädchen, flüchtet sich in eine Essstörung ohne Recht zu wissen wie ihr geschieht. Obwohl sie sich selbst nie verzerrt bzw. zu dick sieht gerät sie immer mehr in den Strudel von Lügen, Kalorien zählen, tägliches wiegen und obsessivem Sport treiben. Wir begleiten sie mit diesem Buch in ihren Weg in die Essstörung, sowie auch durch ihren Kampf aus dieser und am Ende auch durch die Heilung ihrer Krankheit.

„Ich bin schwer krank, lebensbedrohlich krank – und dieses Essen ist der erste Schritt meines Genesungsweges.“ S. 11

Darüber Gedanken gemacht

Vor diesem Buch habe ich mich schon einige Male mit dem Thema Essstörung beschäftigt. Sei es durch andere Geschichten, Filme oder Gespräche. Somit war mir der Inhalt nicht fremd und doch finde ich diese Krankheit immer wieder aufs neue schockierend.

Nicole Knörr erzählt uns auf eine distanzierte Art und Weise, wie ihr halbes Leben ausgesehen hat. Ich schreibe bewusst distanziert, obwohl es sich um eine Biografie handelt. Denn bei vielen Stellen im Buch, fühlt man wie sie sich bereits von der Vergangenheit gelöst hat und die Tatsachen nur sachlich zusammenfasst. Dies gibt dem Leser zwar einen etwas kalten Eindruck, was jedoch bleibt ist der Schock über das geschilderte.

„Mein Atem geht nur noch schwer, (…) Meine Brust und mein Herz schmerzen. (…) Mein Körper ist nicht mehr imstande, Wunden zu heilen. (…) meine Körpertemperatur beträgt nur noch 32 Grad. (…) Und trotzdem. Hungere ich weiter. (…)“ S. 44

Gefiel mir sehr

Die Einblicke in den Klinikalltag waren interessant und erschreckend zugleich. Es  ist  wichtig, dass sie hier kein Blatt vor dem Mund genommen hat und so vielleicht jemandem helfen kann sich, bevor es zu einem stationären Aufenthalt kommt, bei seiner Familie oder Freunden anzuvertrauen.

Die Expertentipps am Ende des Buches, können für betroffene einer Essstörung und deren Angehörige sicherlich hilfreich sein. Doch ein Heilmittel, welches für alle wirkt gibt es nicht. Der Weg raus aus der Magersucht oder Bulimie ist holprig und kann nur von der betroffenen Person allein gemeistert werden. Und meistens ist es schwieriger die inneren, psychischen Probleme zu lösen, als die Äusseren.

„Kalorien, Sport, Ernährung und Gewicht. Dies verdrängte alles andere. Alles andere war unwichtig. Auch meine Probleme, die ich vergessen wollte.“ S. 111

Gefiel mir nicht

Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch für Menschen, die unter einer Essstörung leiden, nicht gefährlich sein kann. Das es sie vielleicht „reizt“ und sie zurück in alte Muster fallen, da es in diesem Buch doch sehr viele, hoffentlich ungewollte (!), Tipps dazu hat, wie man besonders schnell ungesund viel abnimmt.

Schreibstil & Cover

Beim Schreibstil muss ich leider die vielen Wort sowie Satz Wiederholungen bemängeln. Vieles las ich mehrmals und mir kam es vor, als versuchte man so das Buch noch etwas in die Länge zu ziehen. Dabei wäre dies gar nicht nötig gewesen. Bei diesem Thema kommt es nicht auf die dicke des Buches an, sondern auf den Schock, den die Worte und das Geschehene einem vermitteln.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da man die heutige gesunde Nicole Knörr darauf sieht, eine wunderschöne Frau, die sehr viel Kraft und Mut bewiesen hat.

Fazit

Für mich war Magere Jahre ein interessantes Buch, das dem Thema auf jeden Fall den nötigen Schock und die richtige Warnung vermittelt. Menschen mit einer Essstörung sollten auf jeden Fall wissen, dass sie da nicht allein durch müssen und vor allem; das Leben sollte nie weggeworfen werden! Es gibt immer einen Weg aus der Krankheit, man muss nur Rechtzeitig die Notbremse ziehen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
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