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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

comic, fantasy, liebe, märchen, märchenadaptionen

Schöne und das Biest, Die

Maxe L’Hermenier , Looky , Maxe L’Hermenier , Looky
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.09.2015
ISBN 9783958390744
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Belle liebt Bücher und ihre Familie. Ihren Schwestern hingegen ist die Schönheit und Geld das Wichtigste. Leider verliert der Vater immer mehr an Boden weil ein Schiff nach dem anderen von Piraten geplündert und verbrannt werden. Und dann taucht auch noch ein riesen Luftschiff mit Dämonen auf, die die schmutzigen Seelen der Leute einsammeln. Sie wollen auch Belles Familie holen doch sie bietet sich als Ersatz an. Auf dem Schiff lernt sie das Biest kennen und fällt damit nicht nur in ein Abenteuer, das sie sich nicht mal durch ihre Bücher erahnen konnte sondern wird auch mit einem unheilvollen Fluch konfrontiert.

Meinung:
Super starkes Cover! Klar und stark treten die beiden Hauptcharaktere hervor - Belle und das Biest. Und diese Märchenadaption hat es wirklich in sich. Die Geschichte ist weit entfernt von ihrem Disney-Pendant.
Belle ist auch hier eine Träumerin, die in Bücherwelten abdriftet aber sie ist auch genauso stark und ehrlich. Ab dem Moment wo wir auf das Biest treffen ändert sich die Geschichte und geht in eine völlig andere Richtung. Das Biest ist auf einem Schiff mit Dämonen unterwegs und sammelt Seelen ein. Es holt sich nur die schwärzesten und schmutzigsten Seelen. Dementsprechend düster und brutal sind die Bilder. Aber es gibt auch einen Fluch, der ihn dazu zwingt und da kommt trotz all der Gewalt die Romantik ins Spiel. Die Geschichte des Biestes ist wirklich traurig und bittersüß.
Der Comic ist mutig und die Bilder sind beeindruckend. Es gibt viele Details zu entdecken und man kann eine ganze Weile auf jeder Seite verbringen um es in sich aufzusaugen.
Das Spannende ist das es eben kein süßes Märchen ist. Da kann man nur sagen: Bitte mehr davon!

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Tags: comic, fantasy, märchenadaptionen   (3)
 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

mystery, geister, grusel, heimsuchung, freundschaft

Die Heimsuchung von Grayson Manor

Cheryl Bradshaw
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 12.07.2017
ISBN 9783945493755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Addison Lockhart hat gerade ihre Mutter verloren und erfährt durch das Testament das sie ein Haus geerbt hat. Sie wusste nicht das es existiert obwohl ihre Mutter darin groß geworden ist. Sie beschließt dort einzuziehen aber ab da kommen wieder Vorahnungen zurück, die sie lange verdrängt hatte. Es tritt eine Gabe zum Vorschein, die Segen und Fluch zugleich ist ...

Meinung:
Das Cover ist einfach nur genial. Es hat genau das, was man bei einem Mystery-Buch erwartet - es ist geheimnisvoll, düster und gruselig. Und der Titel rundet das Ganz ab. Dementsprechend war es auch das erste Buch, was mir bei dem Verlag direkt ins Auge gesprungen ist.
Und das was man erwartet, bekommt man auch. Man lernt Addison kennen und erfährt das ihre Mutter gestorben ist. Dann erbt sie das Haus, was sie nicht kennt. Schon ein bisschen merkwürdig und dann kommt sie dort an und eine Tür ist verschlossen. Da kommt schon der Gänsehaut-Faktor ins Spiel. Die ganze Zeit spürt man im Hintergrund, das da was ist, was man nicht sieht. Die Gänsehaut wollte nicht mehr weggehen und zugleich ist da aber auch der Reiz, wie es weiter geht und vor allem welches Geheimnis das Haus hütet.
So richtig schön schraurig.
Und dann ist da eben Addison, die für mich sehr wagemutig und unerschrocken ist. Ohne lange nachzudenken, zieht sie in ein altes Herrenhaus, das einfach nur gruselig ist. Dann merkt sie das dort merkwürdige Dinge vorgehen aber sie bleibt und geht der Sache auf den Grund. Das ist wie in einem Horrorfilm und man denkt sich die ganze Zeit: Lauf weg!
Aber genauso bangt man und lugt auf die nächste Seite um zu wissen ob es gut ausgeht.
Für mich ist das Buch ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe. Jeder der Mystery-Bücher mit einem Gänsehautgefühl mag, sollte hier unbedingt zugreifen.

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Tags: grusel, mystery, schaurig   (3)
 

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comic, fantasy

Die Saga der Zwerge. Band 1

Nicolas Jarry , Pierre-Denis Goux
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.01.2016
ISBN 9783958392441
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Ulrog der Vater von Redwin ist ein begnadeter Schmied. Der Vater möchte seinem Sohn die Schmiedekunst vermitteln um Gutes und Schönes zu erschaffen. Doch Redwin will endlich Waffen herstellen und nicht nur Gebrauchsgegenstände reparieren. 
So lernt Redwin zwar die Schmiedekunst, nimmt sich aber vor seine eigene Schmiede zu errichten und seine erste Waffe herzustellen. Doch um eine Zwergenwaffe herzustellen, benötigt man auch die richtigen Runen. Diese Runen bekommt er von einem fremden Zwerg der den jungen Redwin aufsucht. Und so beschreitet der älter werdende Redwin, der so voller Zorn ist, einen Weg des Ruhms und der Einsamkeit.

Meinung:

Das Cover ist ein richtiger Blickfang und Zwerge gehen immer. Und schon mal so viel: Es hat mir sehr gut gefallen! 
Die Zwerge sind so wie Zwerge nun mal sind: wütend und grummelig. Auch wenn die Geschichte eine typische Familiengeschichte ist, die sich um die Sorgen und Nöte des Vaters drehen. Der Sohn ist so voller Wut und Entschlossenheit dem Vater zu zeigen was er leisten kann, das er alles andere nicht sieht.
Die Geschichte zeigt einen Jungen, der zu einem Mann wird und der seinen Weg beschreitet. Doch was er erreicht, ist nicht dass was ihm zu einem besseren Zwerg macht. Im Gegenteil und dennoch ist es spannend seinen Weg zu begleiten.
Eine Geschichte die sich wirklich gut liest und einen die eigene Welt vergessen lässt.
Die Bilder sind wunderbar gemalt. Eine sehr schöne Farbgebung voller kleiner Details, das einen einfach eintauchen lässt in die Welt der Zwerge. 
Auf eines muss man aber gefasst sein, dieser Band der Zwerge ist sehr blutig. 
Ich für meinen Teil, finde diesen ersten Band richtig klasse und ich freue mich auch schon auf den zweiten Band. 

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Tags: comic, fantasy   (2)
 

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horror, dämonen, nuareth, fantasy, dark fantasy

Dämonengrab (Fantasy-Roman)

Jörg Benne
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 17.01.2018
ISBN 9783961880386
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Eine Kultistentempel wird durch ein Unwetter freigelegt und ein Eingang wird von einem Jungen gefunden. Dieser Junge geht nun mit seinem Freund auf Abenteuer und sie klettern hinab um sich den angeblichen Schatz zu sichern. Doch mehr als verlassene Räume und Bücher finden sie nicht oder doch?

Nachdem einer der Freunde nicht mehr auftaucht und die ganze Familie verschwunden scheint machen sich Stadtgardisten und Schatzsucher auf in die Kultistenstätte um die Familie zu finden und natürlich auch den Schatz. Doch was finden sie in den alten staubigen und augenscheinlich verlassenem Tempel?

Meinung:
Wow, ist das ein Buch!
Es hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Es ist so spannend das man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann.
Die vielen Charaktere erscheinen einem wie Menschen die man schon länger kennt und doch sollte man sich nicht zu lange an sie binden. Nein im Ernst die Charaktere sterben wie die Fliegen und das ist auch gewollt und die Stimmung wird dadurch noch bedrückender und düsterer.
Selten habe ich etwas gelesen das ich auch so gespürt habe. Die Dunkelheit ist greifbar und die Ängste umklammern einen als wäre man selbst in dem Tempel.
Natürlich ist die Geschichte schnell erzählt und die Charaktere werden auch nicht bis ins kleinste beschrieben aber das muss hier auch nicht sein. Dieses Buch lebt von der Spannung und natürlich auch von den verschiedenen Ansichten die bei einer Entscheidung betrachtet werden müssen.
Es scheint wie eine Geschichte die in einer Rollenspielrunde gespielt wurde.
Jörg Benne zeigt, das er es perfekt versteht die Spannung aufzubauen, zu halten und auch die ruhigeren Passagen nicht langweilig erscheinen zu lassen.
Ein Buch das man nicht nur gelesen haben sollte, sondern auch in keiner guten Fantasysammlung fehlen darf.

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Tags: abenteuer, dämon, fantasy, grusel, horror   (5)
 

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sci-fi, aliens, expanse-reihe, krieg im all, krieg

Leviathan erwacht

James S. A. Corey , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453317819
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Die Menschen haben sich im Universum ausgebreitet und Kolonien auf einzelnen Planeten errichtet. Nach einem scheinbar gezielten Angriff der von unbekannten Feinden durchgeführt wurde scheint ein Konflikt unausweichlich.
Mittendrin stecken die Crew und der Kapitän der Rosinante. Aber es gibt auch Mächte die ein Alienfundstück als Waffe einsetzen wollen. Das dient alles einem höheren Zweck und dabei ist es egal wie viele Menschen als Versuchskaninschen dafür sterben. Doch es gibt auch Verbündete die dies nicht zulassen wollen und so entsteht ein Wettlauf um den Heimatplanet Erde.

Meinung:
Der Prolog des Buches macht einfach Lust auf mehr und so war es auch bei mir.
Spannend startet das Abenteuer um ein junges Mädchen namens Julie Mao die fast im ganzen Buch gesucht wird. Immer wieder tauchen Bruchstücke von ihrem Leben auf über die man Julie kennen lernt. Aber mit jedem Stück scheint es auch Miller zu verändern - einen abgewrackten Polizisten, dem das Gesetz nichts mehr  wert ist. Miller baut eine sehr starke Verbindung zu dem Mädchen auf und dadurch wird er als Person erst richtig fassbar.
Miller ist ein großer Bestandteil des Buches der trotz allem, wirklich sehr kompetent ist und durch die Suche nach Julie Mao damit einen roten Faden durch die Geschichte spinnt.
Der nächste Hauptcharakter der absolut wichtig für die Geschichte ist heißt Holden. Er ist das ganze Gegenteil von Miller.
Das gibt der Geschichte zwei Hauptstränge, die sich irgendwann kreuzen was ihr die nötige Dynamik gibt.  Die Geschichte ist einfach klasse. Es passiert so viel und die verschiedenen Ereignisse enden in einem Finale das einem Film ebenbürdig ist. Wenig überraschend ist daher das daraus eine Serie produziert wurde bei der bereits 2. Staffeln erschienen sind und die 3. dämnächt erscheint.
Der erste Band ist in sich abgeschlossen. Es gibt aber noch 5 weitere Romane.
Einziger Nachteil in meinen Augen sind die Namen denn am Anfang gab es so viele Namen die sich auch noch alle ähnlich lesen lassen, das es einfach verwirrend war. Um ehrlich zu sein, war das richtig anstrengend für mich.
Die Szenarien im Weltraum sind jedoch sehr schön beschrieben und die Charakter toll ausgearbeitet. Daher kommt von mir eine klare Kaufempfehlung.

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Tags: science fiction, sci-fi   (2)
 

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comic, alice im wunderland, comi, fantasy, graphic novel

Alice im Wunderland

David Chauvelle , Xavier Collette , Lewis Carroll
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 11.03.2010
ISBN 9783940864116
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Die Geschichte ist bekannt und stammt von Lewis Carrolls Literaturklassiker. 
Auch hier erleben wir wie uns Alice in den Kaninchenbau entführt. Dort jagt sie nicht nur dem Kaninchen mit der Uhr nach das stehts keine Zeit hat sondern trifft auch auf den verrückten Hutmacher. Aber auch die bekannte Grinsekatze die sich unsichtbar machen kann hat in diesem Band seinen bewährten auftritt. Und so erlebt Alice eine Menge Abenteuer bevor sie im Finale auf die Rote Königin trifft.

Meinung:

Zunächst einmal muss man dem Zeichner dazu gratulieren das er sich an das Original gehalten hat und Alice somit nicht blond ist. Allein das hat mich schon total begeistert, da sie dadurch auch eine ganz andere Ausstrahlung bekommt. Sie wirkt nicht wie ein kleines, unscheinbares Mädchen.
An sich ist der Comic etwas düsterer, was für mich aber wirklich sehr passend ist. Es gibt der Welt mehr Tiefe aber auch das Verrückte, Unlogische wird damit noch besser herausgearbeitet. Denn verrückt ist nicht nur die Welt sondern auch die Geschichte. Mit Logik darf man hier nicht herangehen sondern man schlittert von Kuriosität zur Absurdität. Selbst Alice ist so merkwürdig und verrückt, das es schon wieder komisch ist.
Der Comic spiegelt all das wieder was man in einem Traum findet. Dort spielt Logik auch keine Rolle und gerade das Surreale bekommt eine ganz eigene Wahrheit.
Und genau das gehört auch dazu denn immerhin ist es eine Alice-im-Wunderland-Adaption. Alles andere wäre der Geschichte nicht gerecht geworden.
Was hier aber wirklich brilliert sind die Bilder. Dieses bildgewaltige Werk verzaubert jeden Tagträumer.
Jede Zeichnung für sich ist schon ein Kunstwerk und es gibt so unglaublich viel zu entdecken. Ich habe mich sofort in den Zeichenstil verliebt.
Dieser Comic ist einfach spektakulär auch wenn die Geschichte einfach nur abgefahren ist. Dennoch finde ich sollte es in einer guten Comicsammlung nicht fehlen.

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Tags: comic   (1)
 

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chelsea fine, trouble - süchtig nach dir, liebe, new adult, romance

Trouble - Süchtig nach Dir

Chelsea Fine , Babette Schröder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734100147
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Ausgerechnet Daran Ackwood begegnet Kayla auf der Beerdigung ihres Vaters. Und nicht nur das, er soll auch bei der Testamentsverlesung anwesend sein. Das Testament hat es dann auch wirklich in sich denn wenn die Beiden, das Geld bekommen wollen müssen sie gemeinsam ein Rätsel lösen. Eine aufregende Schnitzeljagd beginnt.


Meinung:
Das Cover ist passend zum Genre gestaltet und wie viele andere auch. Auch der Titel hat sich dem Trend angepasst und somit fällt es in meinen Augen nicht sonderlich auf zwischen all den anderen Young Adult Büchern, da sie alle ähnlich aussehen. Es war jedoch der Inhalt der mich überzeugen konnte und sehr neugierig gemacht hat.
Die Geschichte hält sich nicht lange mit irgendwelchem Vorgeplänkel auf sondern startet gleich ins Geschehen. Wir lernen Kayla auf der Beerdigung ihres Vaters kennen und man merkt gleich, das da vieles nicht so rosig ist. Und dort ist auch Daran, die männliche Hauptperson. Es geht gleich richtig los.
Was super gemacht ist, sind die Perspektivwechsel, sodass die Geschichte aus der Sicht von beiden erzählt wird. Das Schöne daran, der Leser weiß Dinge, die erst nach und nach aufgedeckt beziehungsweise preis gegeben werden. Das macht die Geschichte gleich noch ein bisschen spannender. Aber der wirkliche Clou in dem Buch ist die Idee mit dem Testament und der Schnitzeljagd. Das ist einfach nur herrlich. Die Schnitzeljagd macht solch einen Spaß, das man einfach super unterhalten wird. Denn nicht nur das unsere beiden Protagonisten versuchen die Rätsel zu lösen um an ihr Erbe zu kommen, sie sind dabei auch noch aneinander gekettet. Das bringt von Hause aus Probleme mit sich. Gezwungenermaßen müssen sie einander kennenlernen und auch das ist ein einziges Abenteuer weil beide nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. So lernt man Stück für Stück die beiden kennen und fiebert mit ihnen mit ob sie die Rätsel lösen werden. Aber man merkt auch wie sich immer näher kommen und irgendwann ist das Erbe einfach nicht mehr so wichtig. Natürlich wusste man von Anfang an, wo die Reise hingeht aber das ist bei Liebesgeschichten selten überraschend. Dennoch ist der Unterhaltungswert hier einfach so groß, das es Spaß macht die Geschichte zu lesen.
Man muss auch nicht den 1. Teil der Reihe gelesen haben, sondern kann diese unabhängig voneinander lesen.
Tolle Unterhaltung und absolut spannend durch die Schnitzeljagd!

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historischer roman, die letzte stunde, england, minette walters, pest (schwarzer tod)

Die letzte Stunde

Minette Walters , Sabine Lohmann , Peter Pfaffinger
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453271685
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Das Leben in Dorseteshire geht seinen ganz eigenen Weg. Auch wenn Sir Richard nicht der angenehmste Herr ist, haben die Leibeigenen dennoch ein gutes Leben durch ihre Herrin Lady Anne. Sie regt die Leibeigenen zum selbstständigen Denken an und bringt ihnen viel über Hygiene und Krankheiten bei. Als die Pest beginnt ihr Unwesen zu treiben, schotten sie sich von der Außenwelt ab. Ihre Gemeinschaft blüht und gedeiht während um sie herum alles stirbt. Doch nun drohen ganz andere Gefahren und Geheimnisse ...

Meinung:
Ich liebe das Cover. Es ist schlicht und dennoch unglaublich stark. Das gilt auch für den Titel. Ich bin von beidem begeistert.
Aber nun zur Geschichte. Ich war unglaublich neugierig auf das Buch immerhin ist Minette Walters im Krimi-Genre eine Berühmtheit. Und hier hat sie sich in ein völlig anderes Genre auch noch gewagt. Tja und bekanntermaßen ist der historische Roman nicht gerade mein Liebling. Doch was soll ich sagen: dieses Buch ist der Wahnsinn!
Ja ihr bekommt hier einen mächtigen Wälzer aber es ist jede Seite wert und im Gegenteil ich war traurig als ich am Ende ankam. Ich wollte so dringend weiter lesen. Ich meine allein die Zeit ist schon spannend - England zur Zeit der Pest. Und dann die kleine Grafschaft in der wir uns bewegen. Sie ist wie eine kleine Welt und unterliegt auch ihren eigenen Regeln.
Da haben mich von Anfang an die verschiedenen Charaktere unglaublich in ihren Bann gezogen. Wobei am faszinierendsten mit Abstand Lady Anne ist. Diese Frau ist eine wandelnde Überraschung. Von Anfang an war klar, die Frau ist klug, selbstbewusst und weiß genau was sie tut. Aber sie ist auch mitfühlend, liebevoll und tolerant. So eine Frau möchte man einfach um sich haben und ich kann verstehen warum sie in der Gemeinschaft so hoch angesehen wird. Sie hat so viel Ehre und Anstand im Leib wie kein Zweiter. Und ist dann mit einer Tochter gestraft die ich so manches Mal davonjagen wollte für die Art und Weise wie sie sich benimmt. Eleanor ist ein Mensch, den ich sofort verabscheut habe. Auch wenn sie durchaus ihre Gründe für ihr Verhalten haben mag, habe ich noch nie einen so böswilligen Menschen erlebt.
Ebenso eigenwillig ist Thaddeus - ein Bastard der aber das höchste Ansehen von Lady Anne genießt. Er ist verschlossen, regelrecht kalt und dann aber stets so besonnen und auf das Wohl der Gemeinschaft bedacht. Ich weiß überhaupt nicht wie ich ihn einordnen soll.
Aber das ist eben auch das Tolle an den Charakteren. Man steckt so tief drin, ist so verwurzelt mit der Geschichte, das man selbst Teil der Gemeinschaft und der Menschen dort wird.
Es ist so interessant zu sehen wie die Menschen versuchen zu ergründen, wie die Pest sich verbreitet. Es ist unglaublich wie sehr sich das Leben aller dadurch verändert und vor allem wie das Miteinander wird, wo sie von der Außenwelt abgeschnitten sind. Da merkt man erst wie viele Geheimnisse unter der Oberfläche schwelen und das man besser nicht an ihnen gerührt hatte. Denn am Ende des Buches sind viele Geheimnisse gelüftet und sie lassen einen völlig fassungslos zurück. Die Wahrheit, die dort ans Licht gezerrt wird ist genauso spannend wie die Entwicklung der Pest und mindestens genauso zerstörerisch.
Diese Geschichte lebt von den Menschen und den persönlichen Geschichten, die sie in sich tragen. Es liegt so viel unter der Oberfläche, das man tief graben muss. Aber alle Geheimnisse werden dennoch nicht gelüftet und das Schicksal der Menschen ist noch offen. Umso brennender warte ich nun auf den nächsten Teil. Es sind für mich nicht einfach nur Charaktere. Sie sind jetzt auch meine Leute und ich leide mit ihnen. Ich könnte es nicht ertragen, einen von ihnen zu verlieren ... bis auf Eleanor. ;-)
Lest einfach das Buch damit ihr selbst erleben könnt wie es sich anfühlt in diese Zeit hinein gesogen zu werden. Es fühlt sich so echt an und lässt mich einfach nicht mehr los.
Minette Walters hätte sich viel früher in dieses Genre stürzen sollen denn dank ihr beginne ich es zu lieben.

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Tags: england, historischer roman, pest (schwarzer tod)   (3)
 

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177 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

stephen king, gwendys wunschkasten, kurzgeschichte, king, fantasy

Gwendys Wunschkasten

Stephen King , Richard Chizmar , Ulrich Blumenbach
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453439252
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Gwendy ist 12 Jahre alt als sie von einem unbekannten Mann, der in Schwarz gekleidet ist einen Holzkasten geschenkt bekommt. Dieser Kasten hat Hebel die es zu bedienen gilt um etwas zu erhalten. Diese so genannten "Geschenke" begünstigen Gwendys Leben enorm und so wird der Wunschkasten zu dem wertvollsten Besitz den Gwendy je hatte.

Meinung:
Das Cover hat mich gleich angesprochen. Es sieht so unscheinbar aus und gleichzeitig so interessant. Die gewundene Schrift trug zu meiner Neugier dazu. 
Als ich dann auch noch las, das es von Stephen King ist, konnte ich nicht anders als es lesen zu wollen.
Schon die ersten Sätze saugen einen förmlich in die Geschichte und in das Buch hinein. Es ist spannend und gleichzeitig so wunderbar geschrieben wie zartschmelzende Schokolade.
Natürlich sind die 128 Seiten schnell gelesen aber das war auch meine Absicht. Ich wollte ein Buch das ich schnell verschlinge, mir eine tolle Geschichte erzählt, und ..... . 
Tja leider startet dieses Buch mit der jungen Gwendy auch nur so spannend wie bereits geschrieben. Ich mag Gwendy und ich verstehe sie sehr gut was würde man selbst tun um diesen Kasten zu behalten und welche Ängste hätte man wenn er verloren gehen würde. Dieser Wunschkasten ist eine tolle Idee und wie er das denken von Gwendy verändert, die Verlustängste die sie hat und die Abhängigkeit von diesem, sind greifbar. Doch der rote Faden ist so klar wie in jedem Märchen das man schon zehn mal gehört hat.
So endet die Geschichte leider sehr vorhersehbar für meine Begriffe und damit auch unbefriedigend. Leider muss ich sagen, denn dieses Buch hätte man gut verfilmen können. 
Die düstere Stimmung, die Gier und der Wille nach mehr und trotzdem die greifbaren Verlustängste die Gwendy und ich erfahren haben sind schon ein Knüller.
So gibt es von mir keine Kaufempfehlung auch wenn es sich gut lesen lässt doch der erste Sog verfliegt schnell und für 10 Euro ist es mir dann einfach zu teuer.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Star Wars: Journey to Star Wars: Die letzten Jedi

Ken Liu , Andreas Kasprzak , Andreas Schimek , Tobias Toneguzzo
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 04.12.2017
ISBN 9783833235702
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Die Arbeiter eines Frachtschiffes vertreiben sich die Zeit mit Geschichten über Luke Skywalker. Jeder der Arbeiter die sich unterhalten haben eine Geschichte von der Macht und den Jedi auf Lager. Aber sind es nur Geschichten oder entspringt etwas davon der Wahrheit?

Meinung:
Die Idee des Buches ist für mich etwas neues und erstaunliches - ein Sichtwechsel von der Helden-Sicht zu Normal-sterblicher-Sicht.
So ist natürlich die Macht für die meisten  Lebewesen nur ein Märchen. 
Jede Geschichte der Arbeiter ist individuell und so sind manche vom Imperium geprägt und andere stellen Luke Skywalker als ein mutigen aber auch dummen Jungen dar, der an die Macht glaubt aber nicht so existiert, wie wir ihn zu kennen meinen. 
Selbst das helfen von Luke stellt sich in einer Geschichte sogar als fraglich heraus, denn das Leben des Arbeiters ändert sich so nicht zum Guten!
Jede Geschichte ist auf ihre Art und Weise interessant aber auch spekulativ ob die Arbeiter sie überhaupt erlebt haben.
Das Buch hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen aber eine wirkliche Geschichte gibt es nicht. Doch wer auch mal Geschichten lesen möchte die vielleicht passiert sein könnten und Luke Skywalker mag, der wird hier gut bedient.
Ich mag das Buch wirklich sehr weil man hier einen Helden mit den Augen ganz verschiedener Menschen sieht. Wie stellt man sich jemanden vor, den man nie gesehen hat? Das Universum wird dadurch noch riesiger und unendlicher.
Ein Roman der das Star-Wars-Universum unheimlich bereichert gerade durch diese unerwartete Perspektive.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

romantik, liebe, abenteuer, england im 18.jahrhundert, england

Die Schmuggler-Lady

Lisa McAbbey
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.10.2017
ISBN 9783732542819
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt: 
Lysia hat gerade ihren Vater verloren und steht vor dem Problem ihre Familie ernähren zu müssen. Ihre Mutter und ihre Schwestern erkennen nicht einmal annähernd den Ernst der Lage denn der Vater hat ihnen kaum Geld hinterlassen und das Haus und die Grafschaft gehen an den nächsten männlichen Erben. Doch Lysia ist keine normale Lady und weiß sich zu helfen. Um den Lebensunterhalt und ein Haus in London finanzieren zu können, sieht sie nur einen Weg, den Schmugglerring ihres Vaters übernehmen!

Meinung:
Titel und Autor sind auch hier wieder sehr gut gewählt. Das Buch strahlt den Charme eines historischen Romanes aus und legt den Augenmerk auf die weibliche Hauptperson. Super!
Ein neues Buch von Lisa Mc Abbey und ich werde nich müde sie zu lesen. Im Gegenteil, sobald ich ihren Namen auf einem Buch lese, muss ich es haben. Ich gucke gar nicht mehr worum es geht weil ich bisher von keinem Buch enttäuscht wurde.
Und auch hier kann ich wieder nur ins Schwärmen verfallen. Ich fühlte mich gleich in die Zeit versetzt und Lysia war mir grundsympathisch. Sie ist eine starke Frau, gebildet und sehr pflichtbewusst. Ich mag es wie sehr ihr die Menschen am Herzen liegen auch wenn es manchmal schon in Selbstaufgabe gipfelt. Und ich kann sie auch nur bewundern für die Geduld mit der sie ihrer Mutter und ihren Geschwistern begegnet. Ganz ehrlich ich wollte sie so manches mal packen und schütteln, gerade für ihre Gedankenlosigkeit und vor allem für ihre Unhöflichkeit Lysia gegenüber. Wenn man sie reden hört, könnte man meinen das Lysia der hässlichste und langweiligste Mensch auf Erden ist. Das ist einfach nur traurig und oft haben ich mich sehr geschämt für deren Verhalten. Ihr seht schon, ich war wieder komplett gefangen und an der Seite von Lysia.
Dementsprechend gefreut habe ich mich als Jack zu den Schmugglern stieß. Er ist einfach ein schmucker Kerl mit einigen Geheimnissen. Lysia ist nur allzu bereit all seine Geheimnisse zu lüften und da kann sie auch der Standesunterschied nicht von abhalten.
Doch das Beste an dem Buch ist das es eben nicht ein reiner historischer Roman ist. Der Schmugglerring bringt so viel Würze in die Geschichte das man regelrecht durch die Seiten fliegt. Es ist so spannend mit Lysia und dem Rest unterwegs zu sein, jedes Mal die Angst zu spüren, geschnappt zu werden und sich über jegliche Gesetze hinweg zu bewegen. Das macht einfach riesigen Spaß!
Und auch wenn ich oft ahne wohin das alles führt, werde ich immer wieder überrascht. Die Geschichte scheint so ausweglos und dann wird doch noch alles gut.
Ich liebe es einfach auf den Spuren von Lisa McAbbey's Figuren zu wandeln. Da erlebt man etwas und kann ganz in eine andere Zeit abtauchen!

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384 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

olymp, percy jackson, götter, griechische mythologie, rick riordan

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557278
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 
Percy ist ein sehr verhaltensauffälliger Schüler und so von einer Schule nach der anderen geflogen. Er scheint Probleme einfach anzuziehen. Und so ist es auch an der neuen Schule aber dieses Mal sind seine Probleme ganz anderer Art denn seine Mathelehrerin verwandelt sich in eine Furie und versucht ihn umzubringen. Ab da geht alles sehr schnell denn er erfährt endlich wer er wirklich ist - ein Halbgott. Doch nicht irgendein Halbgott sondern der Sohn von Poseidon. Sein Leben hat sich für immer verändert und das Abenteuer beginnt.

Meinung:
Was soll ich sagen: Das Cover ist perfekt. Es sieht spannend und actiongeladen aus. Durch den griechischen Gott und den Jungen auf dem Cover hat man auch schon einen kleinen Eindruck in welche Richtung das Buch führt. Und der Titel ist einfach treffend. Ein rundum gelungenes Cover. Hut ab!
Es ist eigentlich eine Schande, das ich das Buch erst jetzt gelesen habe, wo es schon so lange auf dem Markt ist und sogar verfilmt wurde. Ich bin auch ehrlich froh, das ich mir endlich Lesezeit genommen habe für dieses Buch. Ich wollte einfach mal hineinschnuppern und gucken wie es mir so gefällt nachdem es so gehypt wird. Tja und was soll ich sagen - Rick Riordan hatte mich schon nach den ersten paar Seiten. Er hat einen Schreibstil der einen einfach fesselt und unterhält. Er versteht es eine Geschichte so spannend zu erzählen, das man es nicht mehr aus der Hand geben möchte. Anderseits ist da aber auch immer so viel Humor, das man sich einfach super unterhalten fühlt. Wobei ich schon sagen muss das es mich manchmal echt aufregt wie sehr Percy auf der Leitung steht. Er ist leider nicht der Cleverste aber dennoch einfach liebenswert. Er ist unglaublich mutig und gerecht. Außerdem ist er loyal und seine Freunde sind ihm sehr wichtig. Percy ist jemand, bei dem es mir schwer fällt ihn nicht zu mögen. Und so habe ich auch Grover und Annabeth schnell in mein Herz geschlossen.
Auch wenn Annabeth unheimlich besserwisserisch ist, hat sie ein gutes Herz. Sie ist stark weil das Leben sie stark gemacht hat. Außerdem ist sie intelligent, einfühlsam und einfallsreich. Sehr schnell wird einem klar, das sie die perfekte Ergänzung zu Percy ist. Sie ist ebenfalls loyal und kennt sich mit den Göttern gut aus. So konnte sie Percy schon oft behilflich sein.
Tja und Grover muss man einfach mögen. Er ist ein Satyr und sein Auftrag war es Percy unbeschadet zum Camp zu bringen, was ihm mehr schlecht als recht gelungen ist. Er ist ein kleiner Pechvogel und trotzdem darf er Percy bei seinem Auftrag begleiten. Er ist nämlich eine sehr treue Seele. Man merkt schnell wie wichtig ihm seine Freunde sind und das er ohne zu überlegen sein Leben für sie geben würde.
Schon die Charaktere sind ein Grund dieses Buch zu lesen. Denn es gibt unzählige andere Nebencharaktere, die man kennen lernt und die ebenfalls eine Bedeutung haben. Denn dieses Buch ist in sich rund. Alles passt zusammen und kleine Details, werden zu wichtigen Hinweis. Das macht so viel Spaß beim Lesen und übt einen unwiderstehlichen Reiz aus. Aber auch das Thema an sich. Jeder kennt griechische Götter. Hier jedoch wurden diese Mythen wunderbar in eine Geschichte verpackt und zu etwas völlig neuem verwoben. Man lernt die Götter kennen, ihre Geschichten und fühlt sich dabei keinesfalls belehrt. Es ist ein notwendiges Wissen, was einen helfen kann, das Buch besser zu verstehen und mit Percy zusammen die Rätsel zu lösen.
Und gleichzeitig gibt es in dem Buch ganz alltägliche Probleme. Rüpel in der Schule, Probleme mit den Eltern (selbst wenn es hier Götter sind), Selbstzweifel - Dinge, die jeder Jugendliche kennt. Genau diese Mischung macht den Sog aus, den man bei diesen Büchern verspürt.
Man muss einfach weiterlesen und wissen wie Percys Geschichte weitergeht.
Ganz starker Auftakt einer Reihe!

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Tags: actionreich, griechische götter, spannend   (3)
 

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443 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

coldworth city, mona kasten, fantasy, mutanten, knaur

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Raven ist eine Mutantin und zusammen mit ihrem Bruder auf der Flucht. Sie verstecken sich vor der Regierungsorganisation AID, die Experimente mit Raven machen wollen. So sehr Raven auch ihre Kräfte verflucht, macht sie sich dennoch jede Nacht auf Verbrechen zu verhindern mit ihren Fähigkeiten. Doch als es schief geht, trifft sie auf Wade. Er ist ebenfalls ein Mutant und gehört zum Untergrund, der die AID stürzen will. Schafft er es Raven von seiner Sache zu überzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen?

Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Farbe aber auch die Umrisse der Stadt, passen ganz wunderbar zur Geschichte. Und das Gesicht von dem Mädchen erst! Sie wirkt stark und ihr Blick ist ein Fixpunkt auf dem Cover. Der Titel hingegen ist nicht aussagekräftig und in meinen Augen nicht gut gewählt. Er gibt keinen Hinweis auf die Geschichte und er wirkt fade. Echt schade!
Das Cover und der Klappentext haben mich aber so neugierig gemacht, das es mich den Titel vergessen lies. Und darüber bin ich sehr froh denn die Geschichte ist ein echter Schatz.
Bei der Autorin hat es bei mir natürlich gleich geklingelt. Zum einen weil ich von ihr gerade Begin Again lese und weil ihr Name auch in den sozialen Medien ständig viel. Mich hat es total neugierig gemacht und auch überrascht, das sie hier eine Fantasygeschichte geschrieben hat.
Die Idee an sich ist nichts Neues gerade wenn man an X-Men denkt aber Mutanten an sich ist ein interessantes Thema. Was mich wirklich umgehauen hat ist, wie gut sie alles durchdacht hat. Ich hatte nicht nur einen vagen Eindruck von den Mutanten und ihren Fähigkeiten sondern sie hat sie so beschrieben, dass ich ein genaues Bild vor Augen hatte. Und vor allem war es so logisch. Sie hat alles so beschrieben, dass man gar nicht anders konnte als in die Welt hinein zu fallen. Es waren so viele Details, die der Geschichte, den Charakteren und der Welt, die nötige Tiefe verliehen haben.
Nun zu den Charakteren. Im Fokus stand ganz klar Raven, gerade auch wegen ihrer besonderen Kräfte selbst unter den Mutanten. Ich fand sie von Anfang an interessant. Sie ist stark, selbstbewusst und weiß immer was sie tut und dann ist sie auch verletzlich, traut sich selbst nicht über den Weg. Dieser innere Konflikt kam wunderbar rüber und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Ich fand es bewundernswert wie sehr sie sich um ihren Bruder kümmert. Es war spürbar das sie ihn über alles liebt und das sie für ihn alles riskieren würde. Dann tritt Wade in ihre Welt und wirft alles durch einander. Die Beiden haben sofort eine Verbindung obwohl das beide nicht wahrhaben wollen. Aber man merkt das sie ein grundlegendes Verständnis füreinander haben. Wade ist ebenfalls verschlossen und lässt niemanden in seine kleine Welt eindringen. Sie wissen beide was Verlust heißt und kämpfen für ihre Überzeugung. Der Unterschied ist das Wade sich selbst akzeptiert und sich selbst und seine Fähigkeiten einschätzen kann. Das versucht er Raven beizubringen.
Die Beiden aufeinander prallen zu sehen, war einfach faszinierend. Einerseits sind sie sich so ähnlich und dann wieder so verschieden. Beide machen alles mit sich allein aus und nur ganz langsam bekommt man einen Blick auf ihr wahres Ich, auf ihre Vergangenheit und auf das was sie erlebt haben.
Stück für Stück offenbart die Autorin, den Kern der Geschichte und fängt einen damit ein. Langeweile gibt es in diesem Buch nicht und dennoch ist dort genug Platz damit sich die Charaktere und die Geschichte entwickeln können. Vor allem das Band zwischen Raven und Wade ist so zart, das es einfach nicht aufgesetzt wirken kann. Ganz langsam kommen die beiden aus ihrem Schneckenhaus und der Leser darf dabei zusehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wünschte das Buch würde weiter gehen. Ich möchte noch mehr über diese Welt erfahren und an der Seite von Wade und Raven sein. Ich habe sie lieb gewonnen. Das war eine Leseüberraschung. Ich hatte nicht einmal annähernd mit so etwas gerechnet und vor allem nicht, dass ich dieser Geschichte so verfallen würde. Ich hoffe das die Autorin sich öfter in diese Genre begibt, denn ich möchte unbedingt mehr davon lesen.

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Tags: dystopie, fantasy, mutanten   (3)
 

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thriller, veit etzold, clara vidalis, spannung, berlin

Tränenbringer

Veit Etzold
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Clara Vidalis hat es dieses Mal mit einem besonders grausamen Serienkiller zu tun. Er entführt 18-jährige Mädchen, foltert sie und schickt ihren Eltern Leichenteile. Doch den Serientäter zu finden, erweist sich als sehr schwer und bringt sie auf eine noch ganz andere Spur ...

Meinung:
Das Cover ist mal wieder einfach nur grauenerregend. Das Blut trieft nur so und es hat auch einen tollen haptischen Effekt wenn man darüber streicht. Wenn man jetzt noch den grandiosen Titel dazu nimmt, hat man alles was ein Thriller braucht.
Und wovon das Cover nur so erzählt, genau das bekommt man auch. Das Buch ist getränkt von Blut weil der Täter seine Weg mit Leichen pflastert. Diese Morde und auch die Toten werden in einer grausamen Präzision geschildert, sodass einen das Grauen packt. Noch intensiver wird es durch den ständigen Perspektivwechsel. Nicht nur das wir Claras Sichtweise mitverfolgen können auch die des Täters und zwar zum einen aus der Ist-Zeit und der Vergangenheit. Das lässt einen, einen überraschenden Blick in die Psyche des Täters machen. Es lässt den Täter so menschlich wirken und das Ganze wird noch realer. Der Autor schafft es ein gewisses Maß an Mitgefühl für den Täter aufkommen zu lassen aber er zeigt auch ein klares Bild davon wie er zu diesem Killer wurde. Dadurch das man nur Stückchen für Stückchen, die Informationen erhält, bleibt das Buch durchweg spannend. Es ist aber auch diese Schonungslosigkeit mit der der Autor schreibt und Dinge beim Namen nennt. So ist mir dieser Satz von MacDeath auch direkt im Kopf geblieben: "Um die Monster zu verstehen, muss man eine Weile in ihren blutigen Stiefeln mitlaufen". 
Der Autor macht aber auch nicht vor seinen eigenen Charakteren halt. Natürlich ist einem bewusst das bei einem Einsatz immer etwas passieren kann, etwas schief geht aber man ist so in der Geschichte und mit den Figuren verwurzelt, das man ihnen automatisch eine Immunität zu spricht. Aber dieser Fall ist für Clara Vidalis aus verschiedenen Gründen etwas sehr persönliches. Sie wird an den Tod ihrer Schwester erinnert und muss erneut mit einem Verlust umgehen. Der Täter kommt ihr so nah, das man seinen Atem im Nacken zu spüren scheint. So manches Mal hatte ich eine Gänsehaut weil es einfach zu real ist. Es ist so echt und greifbar, das ich mittlerweile mit ganz anderen Augen durch Berlin laufe.
Wenn man einen Veit Etzold liest, sollte man sich auf schlaflose Nächte gefasst machen, das hat der Tränenbringer mal wieder bewiesen. Absolut empfehlenswert für alle Thrillerfans die es zudem blutig mögen.
Brutal, realistisch, echt - so wie ein Veit Etzold sein sollte!

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

london, spionage, historischer roman, england, lisa mcabbey

Der Spion mit dem Strumpfband

Lisa McAbbey
E-Buch Text: 207 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 16.02.2017
ISBN 9783732535958
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Clarissa gehörte einst zu den besten Kreisen Londons doch ihr Vater ist tief gefallen. Der Baron ist seiner Spielsucht zum Opfer gefallen und muss nun im Schuldnergefängnis sitzen. Clarissa muss nicht nur ihr eigenes Unterhalt aufbringen sondern auch das für ihren Vater, und irgendwie versuchen die Schulden zu begleichen. Niemand hätte wohl damit gerechnet das sie dies als Spionin für die Spinne erledigt. Gewissenhaft erledigt sie ihre Aufträge doch nun soll sie ein geheimnisvolles Notizbuch des Earls von Hawkhurst besorgen und irgendwie will das nicht klappen. Und dann ist da auch noch diese unerklärliche Anziehung zu dem Earl...

Meinung:
Das Cover ist mal wieder sehr passend. Es ist gleich zu erkennen, das es sich bei dem Buch um einen historischen Roman handeln muss. Und passend zur Geschichte wird das Cover geprägt von einer weiblichen Person in einem wertvollen Kleid. Das sagt schon einiges aus und verrät trotzdem nicht zu viel. Sehr stimmig. Genauso fügt sich der Titel perfekt in dieses Bild. Er ist gut gewählt und macht einfach neugierig.
Tja und diese Neugier wird belohnt. Wie immer bei den Romanen von Lisa McAbbey, war ich von der ersten Sekunde an von der Geschichte gefesselt. Die Autorin trifft einfach den richtigen Ton um historische Romane spannend und ansprechend zu machen.
Man fühlt sich in die Zeit versetzt durch die feinen Beschreibungen. Sie ergeht sich aber auch nicht in Beschreibungen und doch sind es genug das man sich die Umgebung vorstellen kann.
Es sind in meinen Augen aber die Charaktere, die die Bücher mit Leben füllen und einen den Alltag vergessen lassen. Auf einmal weht ein Hauch der Vergangenheit durch die eigene Wohnung und man hat die Geräusche und Gerüche der damaligen Zeit in den Ohren und der Nase.
Mit Clarissa und Hawkhurst hat sie auch wieder zwei wunderbare Charaktere geschaffen.
Bei Clarissa finde ich einfach so interessant was für einen Leben sie führt. Sie war reich geboren und muss nun sehen wie sie überlebt. Sie ist dabei aber nicht bemitleidenswert sondern stark und unabhängig. Sie hat sich ihrem Schicksal gestellt und ist über sich selbst hinaus gewachsen. Anderseits hat sie sich aber auch eine gewisse Unschuld bewahrt.
Dazu bildet der Earl einen wunderbaren Kontrast. Er ist ernst, nüchtern und zielstrebig. Er verbringt viel Zeit damit für die Regierung zu arbeiten und man hat den Eindruck, dass es kaum etwas anderes in seinem Leben gibt. Doch Clarissa trifft einen Nerv den er nicht ignorieren kann und der ihn machtlos macht. Sie interessiert ihn weil sie so anders ist und vor allem fragt er sich mit wem er es eigentlich zu tun hat.
Tja und Clarissa trifft immer öfter auf Hawkhurst und lernt ihn immer besser kennen.
Zwischen den beiden spürt man einfach die Verbindung und dennoch fragt man sich wie das alles enden soll denn der Auftrag von Clarissa steht zwischen ihnen. Das hat mich wirklich irre gemacht und mich immer angetrieben weiter zu lesen.
Aber so viel kann ich verraten auch das Ende ist einfach nur gut durchdacht und stimmig.
Ich kenne keine weitere Autorin von historischen Romanen, die es so meisterlich schafft mich zu unterhalten, mich zum Schmunzeln, zum Lachen aber auch zum Mitfiebern zu bewegen. Ich liebe die Bücher von Lisa McAbbey.

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Tags: historischer roman, lisa mcabbey, london, spannend   (4)
 

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1.672 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 288 Rezensionen

dystopie, flawed, cecelia ahern, jugendbuch, fehlerhaft

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Celestine führt in einer perfekten Gesellschaft ein scheinbar perfektes Leben. Fehler sind nicht erlaubt und werden hart bestraft. Man wird gebrandmarkt und ist ein Aussätziger in der Gesellschaft.
Eine einzige Entscheidung verändert Celestines Leben in einer Weise mit der sie nie gerechnet hätte. Nun ist es soweit, sie muss kämpfen. Nicht nur für sich sondern auf das Recht für Menschlichkeit.

Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und hatte sofort meine Aufmerksamkeit. Da passt einfach alles zusammen. Besonders gut gefällt mir der Umriss, der weiblichen Person. Man sieht nicht allzu viel von ihr und dennoch ist sie im Mittelpunkt. Toll in Szene gesetzt! Dass zusammen mit dem Titel ergibt einfach ein rundes Bild.
Wobei natürlich auch Cecelia Ahern ein Name in der Literaturwelt ist. Ich habe von ihr schon sehr viele Bücher gelesen und war daher sehr gespannt, da sie sich hiermit in ein anderes Genre gewagt hat.
Das der Sprung gelungen ist, wusste ich schon nach den ersten Seiten denn das Buch hatte schon einen Sog in mir ausgelöst, der mich komplett in Celestines Welt hineinkatapultiert hatte. Das war in der Hinsicht spannend weil ich sie am Anfang nicht sonderlich mochte. Diese perfekte Welt mit all seinen Regeln und Celestine, die sie geradezu vergöttert, fand ich grauenhaft. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was sie an dieser Welt so toll findet und warum sie, sie nicht hinterfragt. Genau das tut nämlich ihre Schwester und stellt dadurch einen herrlichen Kontrast zu ihr da.
Celestine scheint in einer Seifenblase zu leben. Sie folgt den Regeln und ehrt sie. Sie ist intelligent und lösungsorientiert. Ihr höchstes Gut ist die Logik und genau diese stellt ihr ein Bein. Sie verhält sich in ihren Augen absolut logisch und in den Augen der Gesellschaft absolut fehlerhaft. Ab diesem Augenblick, nimmt die Geschichte eine Wendung, die zwar voraussehbar aber dennoch in der Art und Weise völlig spektakulär war. Dieser Scheideweg verändert nicht nur Celestine, ab da nimmt die Geschichte auch so an Fahrt auf das man das Buch nicht mehr weglegen kann.
Die Autorin beschreibt in einer Klarheit und Brutalität, die Einschnitte in Celestines Leben, das es dem Leser ebenfalls körperliche Schmerzen verursacht. Ich hatte Tränen in den Augen und musste bei so mancher Szene mehrmals hart schlucken. Nicht nur wegen dem was Celestine passiert sondern auch durch die Menschen um sie herum. Gerade ihre Schwester hat mich überrascht aber auch ihr Freund. Von ihnen hatte ich vieles erwartet, einfach durch die Art, wie sie sich verhalten hatte, wie ich sie kennengelernt hatte.
Aber so sehr sie mich auch enttäuscht haben, so faszinierend ist es, wie Celestine sich von Seite zu Seite verändert. Sie wollte mit dem Strom schwimmen und bloß nicht auffallen. Aber ihre Logik und Unbedarftheit bringt sie immer wieder in Situationen wo sie gar nicht anders kann als aufzustehen und zu kämpfen. Genau dann findet sie auch die Worte, die einmal ausgesprochen werden müssen, die gehört werden müssen. Sie bringt die Menschen dazu ebenfalls das Gegebene zu hinterfragen. Sie schafft es damit etwas tief in deinem Herzen zu berühren. 
Sie wird schnell zu einer Leitfigur für eine ganze Bewegung. Sie will das nicht und vor allem will sie sich nicht benutzen lassen. Aber das tolle ist eben das sie da auch nicht mitmacht sondern nur dann aufsteht wenn es das wirklich wert ist.
Celestine hat eine ganz eigene Art und genau das macht auch diesen Sog aus. Man will an ihrer Seite bleiben und ihr beistehen.
Ich kann euch sagen, ich habe schon viele Dystopien gelesen und liebe diese. Aber es gibt immer nur einige wenige, die aus der Masse herausstechen. Flawed ist eine dieser Kleinode.
Ich kann es nicht erwarten den 2. Band zu lesen um zurück an Celestines Seite zu eilen und mit ihr zu hoffen auf eine bessere Welt.

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Tags: all age, cecelia ahern, dystopie, jugendbuch   (4)
 

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1.456 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 203 Rezensionen

mondprinzessin, mond, ava reed, fantasy, liebe

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Lynn ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und dachte immer das ihre Eltern sie einfach verlassen hätten. Doch an ihrem 17 Geburtstag ändert sich einfach alles. Nicht nur erscheint auf ihrem Unterarm ein Sternbild, sie wird auch von 2 Männern angegriffen und sie soll die Prinzessin des Mondes sein...

Meinung:
Bei dem Titel musste ich einfach sofort an Sailor Moon denken und das ist für mich ein Stück Kindheit.
Das Cover ist einfach und schlicht. Es wird dominiert vom Halbmond auf dem ein Mädchen mit einem Tier sitzt. Das ist einfach wunderschön und mal wieder ein Aushängeschild für den Drachenmond Verlag. Es passt aber auch noch perfekt zur Geschichte. Titel und Cover sind daher absolut gelungen und schon allein deshalb sollte man es kaufen.

Die Geschichte startet und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Kein großes Rumgeplänkel sondern von Anfang an Action. Dennoch konnte ich mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden und Lynn hat mir gleich gefallen. Sie ist kein Püppchen und hat es schon schwer im Leben gehabt. Sie ist in einem Heim groß geworden und hat kaum Freunde, eigentlich nur ihren Kampflehrer. Sie weiß sich zu verteidigen und steht für sich ein. Als 2 Männer sie angreifen, ist sie daher keineswegs wehrlos sondern nimmt sofort den Kampf mit ihnen auf. Dennoch wird schnell klar, das sie den beiden unterlegen ist. Aber das reicht noch nicht an mysteriösen Dingen, die plötzlich in ihr Leben treten. Auf ihrem Arm erscheint ein Sternbild und der Waschbär Tia taucht auf und redet mit ihr. Lynn ist völlig überrumpelt aber der Mondkrieger Juri, setzt dem ganzen noch die Krone auf als er ihr sagt sie wäre die Mondprinzessin. Tja und Juri ist einfach göttlich. Er ist sehr korrekt und prinzipientreu. Er hat nichts so sehr gesucht wie die Prinzessin und sein oberstes Ziel ist es sie zu beschützen. Aber sie ist überhaupt nicht so wie er sie sich vorgestellt hat. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und lässt sich nicht einfach irgendetwas vorschreiben. Dementsprechend haben die beiden viele Reibungspunkte und es sprühen die Funken zwischen den Beiden. Aber diese Funken entzünden sich und lassen eine Liebe entstehen, auf die sie nicht vorbereitet waren. Es könnte alles perfekt sein wenn die Prinzessin nicht einem Prinzen versprochen wäre. Und diese Prinzen kommen von anderen Planeten und sind für den Frieden sehr wichtig. Das interessante an den Prinzen ist, das sie wieder ganz andere Kräfte haben als die Menschen des Mondes. Was für eine geniale Idee.
Dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe mich so in Lynn und Juri verliebt. Ich bin völlig in die Geschichte gefallen und wollte gar nicht mehr weg. So schnell hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr ich auch die Geschichte liebe, so tief hat mich das Ende getroffen. Ich habe damit gar nicht gerechnet und es hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Noch immer tut es mir unglaublich weh gerade weil ich die Geschichte so liebe. Aber trotzdem möchte ich sie auch nicht missen. Dieses Buch muss man gelesen haben und gefühlt haben, egal wie weh es einem auch tut. Großes Gefühlskino!

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mondprinzessin, mond, ava reed, fantasy, liebe

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Lynn ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und dachte immer das ihre Eltern sie einfach verlassen hätten. Doch an ihrem 17 Geburtstag ändert sich einfach alles. Nicht nur erscheint auf ihrem Unterarm ein Sternbild, sie wird auch von 2 Männern angegriffen und sie soll die Prinzessin des Mondes sein...

Meinung:
Bei dem Titel musste ich einfach sofort an Sailor Moon denken und das ist für mich ein Stück Kindheit.
Das Cover ist einfach und schlicht. Es wird dominiert vom Halbmond auf dem ein Mädchen mit einem Tier sitzt. Das ist einfach wunderschön und mal wieder ein Aushängeschild für den Drachenmond Verlag. Es passt aber auch noch perfekt zur Geschichte. Titel und Cover sind daher absolut gelungen und schon allein deshalb sollte man es kaufen.

Die Geschichte startet und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Kein großes Rumgeplänkel sondern von Anfang an Action. Dennoch konnte ich mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden und Lynn hat mir gleich gefallen. Sie ist kein Püppchen und hat es schon schwer im Leben gehabt. Sie ist in einem Heim groß geworden und hat kaum Freunde, eigentlich nur ihren Kampflehrer. Sie weiß sich zu verteidigen und steht für sich ein. Als 2 Männer sie angreifen, ist sie daher keineswegs wehrlos sondern nimmt sofort den Kampf mit ihnen auf. Dennoch wird schnell klar, das sie den beiden unterlegen ist. Aber das reicht noch nicht an mysteriösen Dingen, die plötzlich in ihr Leben treten. Auf ihrem Arm erscheint ein Sternbild und der Waschbär Tia taucht auf und redet mit ihr. Lynn ist völlig überrumpelt aber der Mondkrieger Juri, setzt dem ganzen noch die Krone auf als er ihr sagt sie wäre die Mondprinzessin. Tja und Juri ist einfach göttlich. Er ist sehr korrekt und prinzipientreu. Er hat nichts so sehr gesucht wie die Prinzessin und sein oberstes Ziel ist es sie zu beschützen. Aber sie ist überhaupt nicht so wie er sie sich vorgestellt hat. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und lässt sich nicht einfach irgendetwas vorschreiben. Dementsprechend haben die beiden viele Reibungspunkte und es sprühen die Funken zwischen den Beiden. Aber diese Funken entzünden sich und lassen eine Liebe entstehen, auf die sie nicht vorbereitet waren. Es könnte alles perfekt sein wenn die Prinzessin nicht einem Prinzen versprochen wäre. Und diese Prinzen kommen von anderen Planeten und sind für den Frieden sehr wichtig. Das interessante an den Prinzen ist, das sie wieder ganz andere Kräfte haben als die Menschen des Mondes. Was für eine geniale Idee.
Dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe mich so in Lynn und Juri verliebt. Ich bin völlig in die Geschichte gefallen und wollte gar nicht mehr weg. So schnell hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr ich auch die Geschichte liebe, so tief hat mich das Ende getroffen. Ich habe damit gar nicht gerechnet und es hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Noch immer tut es mir unglaublich weh gerade weil ich die Geschichte so liebe. Aber trotzdem möchte ich sie auch nicht missen. Dieses Buch muss man gelesen haben und gefühlt haben, egal wie weh es einem auch tut. Großes Gefühlskino!

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

pferde, dark horses, cecily von ziegesar, jugendbuch, horse

Dark Horses

Cecily von Ziegesar , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Cornelia Niere
Fester Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 06.03.2017
ISBN 9783407747952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Merritt versucht über den Tod ihrer Großmutter hinweg zu kommen doch sie schafft es einfach nicht. Sie war ihr Anker, ihr Halt und nun ist sie wieder allein mit ihren Eltern. Da ihre Eltern sich nicht zu helfen wissen, schicken sie Merritt nach Good Fences, einem Therapiezentrum. Und dort lernt Merritt, Red kennen.

Dieses Pferd lässt niemanden an sich heran und doch scheint er auf Merritt gewartet zu haben. Sie verstehen einander und so entsteht eine ganz besondere Beziehung. Natürlich sieht sein Besitzer nur die Möglichkeit auf viel Geld und so geht es von Turnier zu Turnier...und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.


Meinung:

Das Cover finde ich großartig. Durch die beiden Gesichtshälften wird der Augenmerk auf beide gelenkt und man weiß direkt worauf man sich einlässt.

Der Titel klingt düster und macht neugierig. Sowohl das Cover als auch der Titel passen sehr gut zur Geschichte.


Der Anfang ist im Prinzip auch das Ende. Das heißt man weiß von Anfang an, worauf man zusteuert und dennoch ist es nicht langweilig. Man fragt sich die ganze Zeit, wie es dazu kommt. Was genau passiert ist. Und wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Das ist schon sehr clever gemacht und hat meine Neugier angefacht.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben. Dabei fand ich es vor allem faszinierend in die Gedanken des Pferdes - Red abzutauchen. Besonders gefiel mir wie seine Gefühle immer mal wieder durch Songtexte zum Ausdruck gebracht wurden. Eine tolle Idee!

Ansonsten muss ich gestehen das Red einfach nicht sympathisch ist. Ich habe zwar auch etwas Mitleid mit ihm gehabt aber ansonsten fand ich ihn sehr egoistisch und egozentrisch. Oft verhielt er sich wie ein Kind dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat.

Tja und Merritt...puh. Dieses Mädchen ist die pure Traurigkeit. Jede Pore hat das zum Ausdruck gebracht. Sie ist verschlossen, in sich gekehrt und blockt jeden ab. Und ganz ehrlich wenn man ihre Eltern kennt, dann weiß man schnell warum sie so ist. Merritt fand ich sehr gut dargestellt. Ich finde sie sehr realistisch und man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren. Ich habe mich so gefreut als es bei ihr Bergauf ging aber schnell wurde klar, die Geschichte hat es in sich. Ich meine natürlich kann das Leben grausam sein aber Merritt hat es hart getroffen. Mit diesem Eltern und dem Tod des einzigen Menschen, der sie geliebt hat, hatte sie eigentlich genug zu ertragen aber dann ging es immer weiter. Jeder dem sie ihr Herz geöffnet hat, hat sie verloren. Das ist unglaublich deprimierend.

Ich meine das Buch hat dadurch unheimlich viel Fahrt aufgenommen und war durchweg spannend aber man dachte auch immer, schlimmer kann es doch nicht mehr kommen. Tja und dann blättert man um und Merritt passiert das nächste Unglück. Einfach traurig und das hat mir auch ein bisschen das Buch kaputt gemacht. Ich habe kein Problem mit einem traurigen Ende denn nicht alle Geschichten können gut ausgehen aber dieses Buch hatte so viele traurige Elemente, das ich mir einfach ein Happy-End gewünscht hätte. Und nicht nur das, Red und Merritt hätten es verdient. Denn so unsympathisch ich Red auch fand, auch er wollte nur geliebt werden und ich hätte mir für ihn eine andere Lösung erhofft. Von Merritt gar nicht erst zu reden. Denn am Ende hat man den Eindruck man ist bei ihr wieder am Anfang angekommen. Sie ist allein, traurig und verlassen.

Wo ist da die Hoffnung?

Alles in allem ist es ein gutes Buch, was ein besseres Ende verdient hätte. Sehr schade!

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Tags: deprimierend, jugendbuch, pferd, traurig   (4)
 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, schottland, hörbuch, glückssterne, familie

Glückssterne

Claudia Winter , Jessica Schwarz
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.12.2016
ISBN 9783844524406
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Josefine ist überglücklich und kann es gar nicht erwarten in 3 Wochen ihren langjährigen Freund zu heiraten. Alles ist schön geordnet und läuft einfach perfekt. Dachte Josefine zumindest bis sie erfährt das ihre Cousine Charlie nach Schottland durchgebrannt ist - im Gepäck den Familienring. Um diesen Ring rankt sich eine Legende und eine Ehe wird nur dann glücklich geschlossen, wenn die Braut diesen an ihrer Hochzeit trägt. Josefine hat noch 3 Wochen Zeit um ihre Cousine und den Ring zu finden. Also auf nach Schottland!


Meinung:

Das Cover ist ehrlich gesagt nicht so meins. Ich finde es nicht wirklich passend zum Inhalt und es ist auch nicht so, das es mich dazu anregen würde, stehen zu bleiben oder mich neugierig auf das Buch macht. Und leider verhält es sich auch so mit dem Titel. Ich finde auch diesen nicht sonderlich gut gewählt. Da fehlt einfach das besondere Etwas! Das ist wirklich schade weil es verhindert das man nach dieser Geschichte greift. Dass ist auch deshalb so bitter weil man hier eine erstklassige Liebeskomödie serviert bekommt. Das Buch war so unterhaltsam und hat so viel Spaß gemacht, das ich ihm einfach nur ganz viele Leser oder Hörer wünsche.

Zu dem Hörbuch muss zunächst gesagt werden, das Jessica Schwarz die perfekte Wahl als Sprecherin war. Sie hat eine angenehme Stimme, der man ewig zuhören kann. Sie hat genau die richtige Stimmung geschaffen.
Aber nun zu der Geschichte und zu den Charakteren, die haben es nämlich in sich. 

Schon allein Josefine - oberkorrekt, durchorganisiert, pragmatisch und dadurch auch immer mal wieder unsagbar nervtötend. Aber trotzdem mag man sie und begibt sich mit ihr auf diese ungeplante Reise. Es ist so herrlich zu sehen wie sie ganz gegen ihre Art, nach Schottland reist um einen sagenumwobenen Ring zu finden. Die Familientradition und ihre Großmutter sind ihr so wichtig, das sie alles stehen und liegen lässt und von ihrem Weg abweicht. Doch gerade die Umwege machen das Leben interessant. Und so stolpert sie nicht nur in ein ihr fremdes Land sondern auch in einen Mann, der ihr gar nicht in den Kram passt. Das Schicksal stellt ihr immer wieder Aidan in den Weg und sie kommt an ihm einfach nicht vorbei. Egal was sie auch tut, er scheint etwas in ihr zum Klingen zu bringen, was vorher nicht da war. Sie kann sich ihm nicht entziehen und die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen ist einfach köstlich. Man spürt das Knistern in der Luft und es kommt immer wieder zu Wortgefechten, die einfach nur zeigen, wie stark sie aufeinander reagieren.
Doch das besondere Etwas der Geschichte, entsteht durch die beiden alten Tanten von Josefine - Bree und Lee. Denn Josefine soll nicht allein in ein fremdes Land reisen und deshalb werden ihr, ihre 70-jährigen Tanten hinterher geschickt. Dadurch entsteht ein urkomischer Roadtrip. Die Tanten haben ihre ganz eigenen Ansichten und stürzen Josefine in allerhand Abenteuer oder verursachen Chaos. Solche Tanten muss man einfach lieben. Einfach göttlich. 

Und so vorhersagbar auch solche Liebesgeschichten sein mögen, es ist der Weg zu diesem Ende, der den Ausschlag gibt. Tja und dieser Weg ist einfach spannend, interessant und immer wieder überraschend. Man lacht sehr viel und man fühlt einfach mit weil einem die ganzen Personen, so schnell ans Herz wachsen. Man begibt sich auf eine Reise, die man nicht mehr vergessen wird. Überhaupt ist es eine Geschichte, an die man immer wieder schmunzelnd denkt. 

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Tags: liebeskomödie, schottland   (2)
 

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

dystopie, brutal, fantasy & science fiction, jugendbuch, jugendbücher

Saymon's Silence - New Horizon

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.03.2016
ISBN 9783959621106
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Saymon lebt unter den Menschen versteckt weil er keiner von ihnen ist. Er ist ein Vexs. Doch was ein Vexs eigentlich ist, weiß er auch nicht so genau denn er kann sich an seine Herkunft nicht erinnern. Er kann auch nicht sprechen und dennoch findet er immer einen Weg zu kommunizieren. Er macht sich auf die Suche nach seinem Zuhause. Doch manchmal ist es besser sich nicht zu erinnern ...


Meinung:

Zum Cover sage ich nicht so viel, da das Buch gerade einen Relaunch bekommt und das Cover sich so verändert, das es mir richtig gut gefällt. Es wirkt dann viel ansprechender, also seid gespannt!

Und zum Titel: der passt einfach perfekt. Am Anfang hat er mich verwundert aber sobald man beginnt zu lesen, erschließt er sich vollkommen.

Wie der Titel es erwarten lässt ist Saymon der Hauptcharakter. Zu Beginn weiß man nicht so richtig, wer er ist, was er ist und was eigentlich los ist. Gerade das ist aber auch faszinierend. Man wird in eine Welt geworfen, die sich vollkommen verändert hat und es gibt eine Seuche, die die Menschen tötet. Andererseits gibt es aber auch die Vexs und Saymon ist einer von ihnen. Was er genau ist, das dauert eine ganze Weile, bis es herauskommt. Stück für Stück findet man ein neues Puzzle und das lässt die Geschichte voranschreiten ohne zu langweilen.

Am Anfang lernen wir die Welt kennen in der Saymon, allein, stumm und ohne Gedächtnis ums Überleben kämpft. Doch schon bald macht er sich auf die Suche nach New Horizon, seiner Heimat um herauszufinden wer er ist. Die Reise dorthin finde ich etwas langatmig aber es lohnt sich dran zu bleiben denn mit der Ankunft in New Horizon überschlagen sich die Ereignisse. Man wird mit Eindrücken und Informationen geflutet und ziemlich schnell wird klar, nicht alles was glänzt, ist auch Gold. New Horizon ist nicht so perfekt, wie es vorgibt zu sein. Im Gegenteil, es ist eine einzige Schlangengrube und je mehr man erfährt, umso schlimmer wird es. Die ganze Wahrheit ist traurig und trifft einen wirklich. Egal was man sich auch gedacht hat, es ist noch schlimmer. Dabei geizt die Geschichte auch nicht an Brutalität und auch damit hatte ich nicht gerechnet. Es ist nichts für zarte Gemüter! Aber ich verspreche, das es nicht langweilig wird und man kaum Zeit hat um einmal durchzuatmen. Man kann gar nicht aufhören weil man auch einfach die Hoffnung hat, das es gut endet, es muss gut enden. Ich muss aber auch sagen, das mir das Ende dann auf einmal zu schnell und einfach war. Aber trotz allem ist es eine Geschichte, die einen nicht los lässt. Wenn man Dystopien mag, dann ist man hier richtig und man wird definitiv überrascht werden. Saymon's Stille ist es wert, ergründet zu werden.

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Tags: brutal, dystopie, jugendbuch   (3)
 

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283 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

fantasy, krimi, jackaby, william ritter, jugendbuch

Jackaby

William Ritter , Dagmar Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.07.2016
ISBN 9783570310885
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht...

Meinung:
Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend.
Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby.
Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte.
Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe.
Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

  (6)
Tags: 19. jahrhundert, england, fantasy, jugendbuch, paranormal   (5)
 

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(7)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

dystopie, inka loreen minden, erotik, huntress, liebe

Steel - Warrior Lover

Inka Loreen Minden
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.11.2014
ISBN 9781503085978
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Steel ist der Leibwächter des Senators und so ist es auch seine Aufgabe den neuen Plan von Senator Murano zu verhindern. Dieser hat nämlich eine ganz spezielle Waffe um die Warrior klein zu kriegen - die Huntress. Doch schnell kann schlimmeres verhindert werden und die Huntress werden eingesperrt, nur eine kann fliehen Rhona. Nun macht sich Steel auf die Spur nach ihr und um an die Informationen zu kommen, die er von ihr haben will, wendet er ungewöhnliche Mittel an. Doch die Huntress haben Geheimnisse, die alles verändern ...

Meinung:
Die Warrior-Reihe ist mittels des Titels und des Covers immer gut zu erkennen. Es gibt einen dominanten Namen, die Farbgebung ist ähnlich und es befindet sich ein Paar auf dem Cover. Dennoch ist es in meinen Augen sehr gelungen. Es ist in sich stimmig und der Widererkennungswert ist groß.
Man könnte meinen das auch die Geschichten sich ähneln, wie die Cover, doch da liegt man falsch. Natürlich gibt es oft ein zentrales Paar doch das spannende sind die Charaktere und wie sich die Welt entwickelt. In diesem Teil ist das Hauptpaar Rhona und Steel aber zusätzlich werden noch 2 andere Geschichtsstränge erzählt. Mehrere Geschehen laufen Parallel und verschiedene Charaktere treffen letztendlich aufeinander. Das ist in diesem Band besonders gewaltig und die Art und Weise, wie es erzählt wird, ist richtig gut. Man verliert nicht den Überblick und kann problemlos zwischen den verschiedenen Perspektiven und Geschichten hin un her wechseln. Wir lernen also nicht nur Rhona und Steel kennen sondern zusätzlich die Warrior Jazz, Fire und Tarek sowie Yana, die Patentochter von Senator Murano. Das ist schon nicht ohne und dieser Band hat es nicht nur in dieser Hinsicht in sich.
Rhona ist eine starke Persönlichkeit und sie und die Huntress haben mich sofort an Amazonen erinnert. So stark sie auch sind, genauso faszinierend ist es sie als Mütter zu erleben. Zugleich können sie aber auch die Warrior zähmen - was für eine gewaltige Mischung.
Yana hingegen ist isoliert, hat nur ihren Bodyguard Tarek und soll nun auch noch beseitigt werden im Auftrag ihres eigenen Patenonkel.
Zur gleichen Zeit wurde der Warrior Fire gefangen genommen und wird nun auf perfide Art von Senator Muranos persönlichen Folterknechtes Jazz misshandelt.
Trotz all der Umstände finden wir auch hier eine geballte Power Liebe. Über alle Widrigkeiten hinweg, finden alle irgendwie zueinander und gleichzeitig steuert dieser Band auf einen großen Showdown hin.
Es kommen Geheimnisse ans Licht, die alles verändern und der Geschichte eine völlig neue Wendung geben. Zugleich bietet es Stoff für weitere Geschichten und man merkt einfach das alles ist noch nicht vorbei. Es scheint jetzt erst richtig los zu gehen. Immer wieder lernen wir neue Charaktere kennen, die man gar nicht anders als in sein Herz schließen kann. Sie alle haben faszinierende Eigenschaften und Geschichten. Sie sind das Blut der Geschichte und geben dem Ganzen, die richtige Würze und vor allem Tiefe. Natürlich kommt auch die Erotik nicht zu kurz aber sie ist ein schmückendes Beiwerk und beherrscht nicht diese außergewöhnliche Geschichte.
Man lernt diese Welt auf so viele verschiedene Arten zu lieben und da ist gerade das Ende wieder wie ein Stich ins Herz. Es soll nicht enden und vor allem soll es nicht erneut so viele ungelöste Fragen in einem zurücklassen. Man möchte einfach weiter in der Welt der Warrior verweilen, immer in der Hoffnung auf alte Bekannte zu treffen aber sich auch neu zu verlieben.  Man kann sich dagegen nicht während, sobald man einmal in diese Welt hinabgestiegen ist, will man sie einfach nicht mehr verlassen. Also: Achtung, Suchtgefahr!

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Tags: dystopie, fantasy, inka loreen minden, sci-fi, warrior lover   (5)
 

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warrior lover, echsen, erotik, experimente, dystopie

Fury - Warrior Lover 6

Inka Loreen Minden
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei null, 04.10.2016
ISBN B01LWSNNRX
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
In New World City regiert das Chaos. Seit die Regierung gestürzt wurde, hat Sabre übernommen und beginnt eine Militärdiktatur aufzubauen.
Seit dem versteckt sich Melina an ihrem alten Arbeitsplatz. Denn sie hat ein Geheimnis das ihr gefährlich werden könnte. Doch dann wird sie von einem Warrior-Trupp entdeckt. Fury ist unter ihnen und er weiß sofort - Melina gehört ihm. Aber unter Sabre ist das unmöglich...

Meinung:
Erneut überzeugt die Warrior-Reihe mit einem wunderschönen Cover und auch der Titel ist einfach klasse. Fury - diesen Namen liebe ich schon jetzt und er ist einfach perfekt für diesen Warrior.
Ich konnte es gar nicht erwarten in diese geliebte Welt zurück zu kehren. Gerade nachdem in Steel so viel passiert ist und das Ende einfach viel zu spannend war. Wir haben so viel neues erfahren und das geht in Fury so weiter. Zum einen weil in einer Sidestory Hunter und Tammys Geschichte erzählt wird. Das hat mich wirklich gefreut da gerade die beiden ein Happy End verdient haben. Außerdem war ich wirklich neugierig wie es mit ihrem Sohn weiterging und ich kann nur so viel sagen, ich hoffe er bekommt noch seine eigene Geschichte denn da ist verdammt viel Potenzial!
Aber das Hauptpaar hat es auch wieder in sich. Fury ist ein wirklich interessanter Warrior und seine Besonderheit  war mehr als überraschend. Er hat Komplexe und das ist wirklich überraschend weil man das von Warriorn so gar nicht gewohnt ist.  Das hat auch eine ganz andere Dynamik in die Beziehung von ihm und Melina gebracht. Aber trotz allem ist er auch mutig und hat das Herz am rechten Fleck. Er hat nur eine Vergangenheit, die ihn noch immer belastet und zugleich ist sie auch entscheidend für die Geschichte.
Was mich besonders fasziniert hat, war Royal City. Sie wurde zwar schon einige Male erwähnt aber in diesem Teil erfahren wir endlich etwas über die Stadt und nicht nur das, wir reisen auch dorthin. Die Beschreibungen waren einfach nur bezaubernd und ich kann es gar nicht erwarten alle Domes zu inspizieren. Allein für das Tropical Garden Hotel in der Dschungel-Kuppel würde ich gerne einmal nach Royal City wollen. In diese Stadt habe ich mich einfach verliebt. Wobei ich auch sagen muss das die kleine Insel Mokupuni super schön ist. Ach ich liebe einfach diese Welt und ich bin schon ganz neugierig wie es weiter geht. Denn man spürt ganz deutlich das sich in New World City etwas zusammenbraut. Sabre ist ein Warrior der einfach nur furchterregend und bösartig ist. So ein Mensch sollte keine Stadt regieren weil man weiß das dass nicht gut enden kann. Und so knistert es regelrecht vor Kampfgeist am Ende. Aber man bekommt auch schon einen Hauch des neuen Hauptpaares zu spüren - die erste Begegnung zwischen Tay und Taicoon. Auf in ein neues Abenteuer!

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Tags: dystopie, fantasy, inka loreen minden, sci-fi, warrior lover   (5)
 

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new york, ally taylor, liebe, freundschaft, liebesroman

New York Diaries – Claire

Ally Taylor
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519394
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Claire hat schon so einige Niederlagen einstecken müssen und viele davon hingen mit Männern zusammen. Sie hat einfach kein Glück. Gerade noch war sie in London und nun steht sie in New York ohne Perspektive. Ihre Hoffnungen liegen im Knights Building und in ihrer Freundin June. Womit sie nicht rechnet: ihren besten Freund und zusätzlich ihre erste Liebe dort zu finden...

Meinung:
Das Cover ist einfach aber hat genau den richtigen Stil. Es hat Wiedererkennungswert, wirkt elegant und modern. Besonders gut gefällt mir die Silhouette von New York und die Farbgebung. Das Cover hilft aus der Masse herauszustechen gerade im Bereich New Adult.

Am Anfang dachte ich auch dass ich genau wüsste wo mich die Geschichte hinführen würde. Das ist auch nicht schlimm weil ich New Adult gerne lese und gute Geschichten mit starken Charakteren. Genau das kann man bei New York Diaries erwarten.

Claire hat sich ihr Leben von Männern bestimmen lassen. Seit ihrer ersten Liebe ist ihr Leben verkorkst und sie ist nie über ihn hinweggekommen. Sie zweifelt an sich selbst und hat ein schwieriges Elternhaus. Aber sie hat eine wunderbare, beste Freundin, die immer für sie da ist.
June ist ihr Gegenstück. Sie haben eine dieser besonderen Freundschaften, die man nur sehr selten findet. Sie verstehen einander und sprechen eine ganz eigene Sprache. June sagt ihr auch die unschöne Wahrheiten, die man nicht hören will.
Und dann ist da noch Danny. Er war von klein auf ihr bester Freund. Er hat immer an ihrem Leben teilgenommen bis vor ein paar Jahren, der Kontakt zwischen ihnen abbrach. Nun begegnen sie sich nicht nur wieder, sie leben auch zusammen unter einem Dach denn er ist Junes Mitbewohner.
Schnell ist zwischen den beiden wieder die Vertrautheit und Beziehung zueinander, die sie schon immer hatten. Und dann taucht ihre erste große Liebe auch noch auf. Das Knights Building bringt sie alle zusammen und Stück für Stück ändert sich Claire und ihr Leben.

Schnell war für mich klar, wer hier das Liebespaar werden soll und wurde dann doch eines besseren belehrt. Am Anfang konnte ich mir die Beiden nur schwer vorstellen und ehrlich gesagt habe ich mich auch ein bisschen dagegen gewährt aber im Laufe der Geschichte, konnte ich mich dem nicht mehr verschließen. Im Gegenteil, ich begann zu fiebern wann die Beiden denn nun zusammen kommen. Das hatte ich nicht kommen sehen.
Was ich aber besonders toll fand war der Realismus und die Authenzität.
Es ist eine Geschichte, die aus dem Leben gegegriffen ist. Wir haben kein naives Püppchen, das sich in einen reichen, völlig verkorksten Mann verliebt sondern 2 ganz normale Menschen, die einem jederzeit auf der Straße begegnen könnten. Und die Geschichte nimmt auch einen allzu bekannten Verlauf und zwar weil man das aus seinem eigenen Leben kennt.
Es ist so erfrischend eine realistische Geschichte mit echten Beziehungen und Gefühlen zu lesen. Das könnte jedem von uns passieren. Da ist es auch völlig egal wo es spielt.
Noch spannender ist es mitzuerleben wie die Charaktere sich entwickeln. Gerade bei Danny war ich sehr erstaunt weil ich ihm so manches nicht zugetraut hätte und zwischendurch echt sauer war. Nicht nur sauer, es tat mir weh wie er mit Claire gesprochen hat und ich hätte ihm am liebsten eine Ohrfeige verpasst.
Und Claire ist für mich zu einer Freundin geworden. Es ist toll wie sie vom Boden aufsteht und ihren Weg geht. Sie gibt nicht auf und wenn sie doch einmal strauchelt, sind ihre Freunde da um ihr wieder aufzuhelfen.
Man bekommt nicht nur eine wunderbare, süße und zarte Liebesgeschichte sondern auch eine Geschichte über wahre Freundschaft.
Ein toller Auftakt einer neuen Serie. Ich bin gespannt was mich beim nächsten Teil erwartet.

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Tags: ally taylor, anne freytag, freundschaft, liebesgeschichte, new adult, new york, young adult   (7)
 
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