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243 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

rick riordan, spannend, percy jackson, mythologie, poseidon

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557278
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 
Percy ist ein sehr verhaltensauffälliger Schüler und so von einer Schule nach der anderen geflogen. Er scheint Probleme einfach anzuziehen. Und so ist es auch an der neuen Schule aber dieses Mal sind seine Probleme ganz anderer Art denn seine Mathelehrerin verwandelt sich in eine Furie und versucht ihn umzubringen. Ab da geht alles sehr schnell denn er erfährt endlich wer er wirklich ist - ein Halbgott. Doch nicht irgendein Halbgott sondern der Sohn von Poseidon. Sein Leben hat sich für immer verändert und das Abenteuer beginnt.

Meinung:
Was soll ich sagen: Das Cover ist perfekt. Es sieht spannend und actiongeladen aus. Durch den griechischen Gott und den Jungen auf dem Cover hat man auch schon einen kleinen Eindruck in welche Richtung das Buch führt. Und der Titel ist einfach treffend. Ein rundum gelungenes Cover. Hut ab!
Es ist eigentlich eine Schande, das ich das Buch erst jetzt gelesen habe, wo es schon so lange auf dem Markt ist und sogar verfilmt wurde. Ich bin auch ehrlich froh, das ich mir endlich Lesezeit genommen habe für dieses Buch. Ich wollte einfach mal hineinschnuppern und gucken wie es mir so gefällt nachdem es so gehypt wird. Tja und was soll ich sagen - Rick Riordan hatte mich schon nach den ersten paar Seiten. Er hat einen Schreibstil der einen einfach fesselt und unterhält. Er versteht es eine Geschichte so spannend zu erzählen, das man es nicht mehr aus der Hand geben möchte. Anderseits ist da aber auch immer so viel Humor, das man sich einfach super unterhalten fühlt. Wobei ich schon sagen muss das es mich manchmal echt aufregt wie sehr Percy auf der Leitung steht. Er ist leider nicht der Cleverste aber dennoch einfach liebenswert. Er ist unglaublich mutig und gerecht. Außerdem ist er loyal und seine Freunde sind ihm sehr wichtig. Percy ist jemand, bei dem es mir schwer fällt ihn nicht zu mögen. Und so habe ich auch Grover und Annabeth schnell in mein Herz geschlossen.
Auch wenn Annabeth unheimlich besserwisserisch ist, hat sie ein gutes Herz. Sie ist stark weil das Leben sie stark gemacht hat. Außerdem ist sie intelligent, einfühlsam und einfallsreich. Sehr schnell wird einem klar, das sie die perfekte Ergänzung zu Percy ist. Sie ist ebenfalls loyal und kennt sich mit den Göttern gut aus. So konnte sie Percy schon oft behilflich sein.
Tja und Grover muss man einfach mögen. Er ist ein Satyr und sein Auftrag war es Percy unbeschadet zum Camp zu bringen, was ihm mehr schlecht als recht gelungen ist. Er ist ein kleiner Pechvogel und trotzdem darf er Percy bei seinem Auftrag begleiten. Er ist nämlich eine sehr treue Seele. Man merkt schnell wie wichtig ihm seine Freunde sind und das er ohne zu überlegen sein Leben für sie geben würde.
Schon die Charaktere sind ein Grund dieses Buch zu lesen. Denn es gibt unzählige andere Nebencharaktere, die man kennen lernt und die ebenfalls eine Bedeutung haben. Denn dieses Buch ist in sich rund. Alles passt zusammen und kleine Details, werden zu wichtigen Hinweis. Das macht so viel Spaß beim Lesen und übt einen unwiderstehlichen Reiz aus. Aber auch das Thema an sich. Jeder kennt griechische Götter. Hier jedoch wurden diese Mythen wunderbar in eine Geschichte verpackt und zu etwas völlig neuem verwoben. Man lernt die Götter kennen, ihre Geschichten und fühlt sich dabei keinesfalls belehrt. Es ist ein notwendiges Wissen, was einen helfen kann, das Buch besser zu verstehen und mit Percy zusammen die Rätsel zu lösen.
Und gleichzeitig gibt es in dem Buch ganz alltägliche Probleme. Rüpel in der Schule, Probleme mit den Eltern (selbst wenn es hier Götter sind), Selbstzweifel - Dinge, die jeder Jugendliche kennt. Genau diese Mischung macht den Sog aus, den man bei diesen Büchern verspürt.
Man muss einfach weiterlesen und wissen wie Percys Geschichte weitergeht.
Ganz starker Auftakt einer Reihe!

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Tags: actionreich, griechische götter, spannend   (3)
 

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(132)

338 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

mona kasten, coldworth city, fantasy, mutanten, roman

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Raven ist eine Mutantin und zusammen mit ihrem Bruder auf der Flucht. Sie verstecken sich vor der Regierungsorganisation AID, die Experimente mit Raven machen wollen. So sehr Raven auch ihre Kräfte verflucht, macht sie sich dennoch jede Nacht auf Verbrechen zu verhindern mit ihren Fähigkeiten. Doch als es schief geht, trifft sie auf Wade. Er ist ebenfalls ein Mutant und gehört zum Untergrund, der die AID stürzen will. Schafft er es Raven von seiner Sache zu überzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen?

Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Farbe aber auch die Umrisse der Stadt, passen ganz wunderbar zur Geschichte. Und das Gesicht von dem Mädchen erst! Sie wirkt stark und ihr Blick ist ein Fixpunkt auf dem Cover. Der Titel hingegen ist nicht aussagekräftig und in meinen Augen nicht gut gewählt. Er gibt keinen Hinweis auf die Geschichte und er wirkt fade. Echt schade!
Das Cover und der Klappentext haben mich aber so neugierig gemacht, das es mich den Titel vergessen lies. Und darüber bin ich sehr froh denn die Geschichte ist ein echter Schatz.
Bei der Autorin hat es bei mir natürlich gleich geklingelt. Zum einen weil ich von ihr gerade Begin Again lese und weil ihr Name auch in den sozialen Medien ständig viel. Mich hat es total neugierig gemacht und auch überrascht, das sie hier eine Fantasygeschichte geschrieben hat.
Die Idee an sich ist nichts Neues gerade wenn man an X-Men denkt aber Mutanten an sich ist ein interessantes Thema. Was mich wirklich umgehauen hat ist, wie gut sie alles durchdacht hat. Ich hatte nicht nur einen vagen Eindruck von den Mutanten und ihren Fähigkeiten sondern sie hat sie so beschrieben, dass ich ein genaues Bild vor Augen hatte. Und vor allem war es so logisch. Sie hat alles so beschrieben, dass man gar nicht anders konnte als in die Welt hinein zu fallen. Es waren so viele Details, die der Geschichte, den Charakteren und der Welt, die nötige Tiefe verliehen haben.
Nun zu den Charakteren. Im Fokus stand ganz klar Raven, gerade auch wegen ihrer besonderen Kräfte selbst unter den Mutanten. Ich fand sie von Anfang an interessant. Sie ist stark, selbstbewusst und weiß immer was sie tut und dann ist sie auch verletzlich, traut sich selbst nicht über den Weg. Dieser innere Konflikt kam wunderbar rüber und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Ich fand es bewundernswert wie sehr sie sich um ihren Bruder kümmert. Es war spürbar das sie ihn über alles liebt und das sie für ihn alles riskieren würde. Dann tritt Wade in ihre Welt und wirft alles durch einander. Die Beiden haben sofort eine Verbindung obwohl das beide nicht wahrhaben wollen. Aber man merkt das sie ein grundlegendes Verständnis füreinander haben. Wade ist ebenfalls verschlossen und lässt niemanden in seine kleine Welt eindringen. Sie wissen beide was Verlust heißt und kämpfen für ihre Überzeugung. Der Unterschied ist das Wade sich selbst akzeptiert und sich selbst und seine Fähigkeiten einschätzen kann. Das versucht er Raven beizubringen.
Die Beiden aufeinander prallen zu sehen, war einfach faszinierend. Einerseits sind sie sich so ähnlich und dann wieder so verschieden. Beide machen alles mit sich allein aus und nur ganz langsam bekommt man einen Blick auf ihr wahres Ich, auf ihre Vergangenheit und auf das was sie erlebt haben.
Stück für Stück offenbart die Autorin, den Kern der Geschichte und fängt einen damit ein. Langeweile gibt es in diesem Buch nicht und dennoch ist dort genug Platz damit sich die Charaktere und die Geschichte entwickeln können. Vor allem das Band zwischen Raven und Wade ist so zart, das es einfach nicht aufgesetzt wirken kann. Ganz langsam kommen die beiden aus ihrem Schneckenhaus und der Leser darf dabei zusehen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wünschte das Buch würde weiter gehen. Ich möchte noch mehr über diese Welt erfahren und an der Seite von Wade und Raven sein. Ich habe sie lieb gewonnen. Das war eine Leseüberraschung. Ich hatte nicht einmal annähernd mit so etwas gerechnet und vor allem nicht, dass ich dieser Geschichte so verfallen würde. Ich hoffe das die Autorin sich öfter in diese Genre begibt, denn ich möchte unbedingt mehr davon lesen.

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Tags: dystopie, fantasy, mutanten   (3)
 

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veit etzold, thriller, berlin, huren, clara vidalis

Tränenbringer

Veit Etzold
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Clara Vidalis hat es dieses Mal mit einem besonders grausamen Serienkiller zu tun. Er entführt 18-jährige Mädchen, foltert sie und schickt ihren Eltern Leichenteile. Doch den Serientäter zu finden, erweist sich als sehr schwer und bringt sie auf eine noch ganz andere Spur ...

Meinung:
Das Cover ist mal wieder einfach nur grauenerregend. Das Blut trieft nur so und es hat auch einen tollen haptischen Effekt wenn man darüber streicht. Wenn man jetzt noch den grandiosen Titel dazu nimmt, hat man alles was ein Thriller braucht.
Und wovon das Cover nur so erzählt, genau das bekommt man auch. Das Buch ist getränkt von Blut weil der Täter seine Weg mit Leichen pflastert. Diese Morde und auch die Toten werden in einer grausamen Präzision geschildert, sodass einen das Grauen packt. Noch intensiver wird es durch den ständigen Perspektivwechsel. Nicht nur das wir Claras Sichtweise mitverfolgen können auch die des Täters und zwar zum einen aus der Ist-Zeit und der Vergangenheit. Das lässt einen, einen überraschenden Blick in die Psyche des Täters machen. Es lässt den Täter so menschlich wirken und das Ganze wird noch realer. Der Autor schafft es ein gewisses Maß an Mitgefühl für den Täter aufkommen zu lassen aber er zeigt auch ein klares Bild davon wie er zu diesem Killer wurde. Dadurch das man nur Stückchen für Stückchen, die Informationen erhält, bleibt das Buch durchweg spannend. Es ist aber auch diese Schonungslosigkeit mit der der Autor schreibt und Dinge beim Namen nennt. So ist mir dieser Satz von MacDeath auch direkt im Kopf geblieben: "Um die Monster zu verstehen, muss man eine Weile in ihren blutigen Stiefeln mitlaufen". 
Der Autor macht aber auch nicht vor seinen eigenen Charakteren halt. Natürlich ist einem bewusst das bei einem Einsatz immer etwas passieren kann, etwas schief geht aber man ist so in der Geschichte und mit den Figuren verwurzelt, das man ihnen automatisch eine Immunität zu spricht. Aber dieser Fall ist für Clara Vidalis aus verschiedenen Gründen etwas sehr persönliches. Sie wird an den Tod ihrer Schwester erinnert und muss erneut mit einem Verlust umgehen. Der Täter kommt ihr so nah, das man seinen Atem im Nacken zu spüren scheint. So manches Mal hatte ich eine Gänsehaut weil es einfach zu real ist. Es ist so echt und greifbar, das ich mittlerweile mit ganz anderen Augen durch Berlin laufe.
Wenn man einen Veit Etzold liest, sollte man sich auf schlaflose Nächte gefasst machen, das hat der Tränenbringer mal wieder bewiesen. Absolut empfehlenswert für alle Thrillerfans die es zudem blutig mögen.
Brutal, realistisch, echt - so wie ein Veit Etzold sein sollte!

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

london, spionage, lisa mcabbey, england, historischer roman

Der Spion mit dem Strumpfband

Lisa McAbbey
E-Buch Text: 207 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 16.02.2017
ISBN 9783732535958
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Clarissa gehörte einst zu den besten Kreisen Londons doch ihr Vater ist tief gefallen. Der Baron ist seiner Spielsucht zum Opfer gefallen und muss nun im Schuldnergefängnis sitzen. Clarissa muss nicht nur ihr eigenes Unterhalt aufbringen sondern auch das für ihren Vater, und irgendwie versuchen die Schulden zu begleichen. Niemand hätte wohl damit gerechnet das sie dies als Spionin für die Spinne erledigt. Gewissenhaft erledigt sie ihre Aufträge doch nun soll sie ein geheimnisvolles Notizbuch des Earls von Hawkhurst besorgen und irgendwie will das nicht klappen. Und dann ist da auch noch diese unerklärliche Anziehung zu dem Earl...

Meinung:
Das Cover ist mal wieder sehr passend. Es ist gleich zu erkennen, das es sich bei dem Buch um einen historischen Roman handeln muss. Und passend zur Geschichte wird das Cover geprägt von einer weiblichen Person in einem wertvollen Kleid. Das sagt schon einiges aus und verrät trotzdem nicht zu viel. Sehr stimmig. Genauso fügt sich der Titel perfekt in dieses Bild. Er ist gut gewählt und macht einfach neugierig.
Tja und diese Neugier wird belohnt. Wie immer bei den Romanen von Lisa McAbbey, war ich von der ersten Sekunde an von der Geschichte gefesselt. Die Autorin trifft einfach den richtigen Ton um historische Romane spannend und ansprechend zu machen.
Man fühlt sich in die Zeit versetzt durch die feinen Beschreibungen. Sie ergeht sich aber auch nicht in Beschreibungen und doch sind es genug das man sich die Umgebung vorstellen kann.
Es sind in meinen Augen aber die Charaktere, die die Bücher mit Leben füllen und einen den Alltag vergessen lassen. Auf einmal weht ein Hauch der Vergangenheit durch die eigene Wohnung und man hat die Geräusche und Gerüche der damaligen Zeit in den Ohren und der Nase.
Mit Clarissa und Hawkhurst hat sie auch wieder zwei wunderbare Charaktere geschaffen.
Bei Clarissa finde ich einfach so interessant was für einen Leben sie führt. Sie war reich geboren und muss nun sehen wie sie überlebt. Sie ist dabei aber nicht bemitleidenswert sondern stark und unabhängig. Sie hat sich ihrem Schicksal gestellt und ist über sich selbst hinaus gewachsen. Anderseits hat sie sich aber auch eine gewisse Unschuld bewahrt.
Dazu bildet der Earl einen wunderbaren Kontrast. Er ist ernst, nüchtern und zielstrebig. Er verbringt viel Zeit damit für die Regierung zu arbeiten und man hat den Eindruck, dass es kaum etwas anderes in seinem Leben gibt. Doch Clarissa trifft einen Nerv den er nicht ignorieren kann und der ihn machtlos macht. Sie interessiert ihn weil sie so anders ist und vor allem fragt er sich mit wem er es eigentlich zu tun hat.
Tja und Clarissa trifft immer öfter auf Hawkhurst und lernt ihn immer besser kennen.
Zwischen den beiden spürt man einfach die Verbindung und dennoch fragt man sich wie das alles enden soll denn der Auftrag von Clarissa steht zwischen ihnen. Das hat mich wirklich irre gemacht und mich immer angetrieben weiter zu lesen.
Aber so viel kann ich verraten auch das Ende ist einfach nur gut durchdacht und stimmig.
Ich kenne keine weitere Autorin von historischen Romanen, die es so meisterlich schafft mich zu unterhalten, mich zum Schmunzeln, zum Lachen aber auch zum Mitfiebern zu bewegen. Ich liebe die Bücher von Lisa McAbbey.

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Tags: historischer roman, lisa mcabbey, london, spannend   (4)
 

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dystopie, flawed, cecelia ahern, fehlerhaft, jugendbuch

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Celestine führt in einer perfekten Gesellschaft ein scheinbar perfektes Leben. Fehler sind nicht erlaubt und werden hart bestraft. Man wird gebrandmarkt und ist ein Aussätziger in der Gesellschaft.
Eine einzige Entscheidung verändert Celestines Leben in einer Weise mit der sie nie gerechnet hätte. Nun ist es soweit, sie muss kämpfen. Nicht nur für sich sondern auf das Recht für Menschlichkeit.

Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und hatte sofort meine Aufmerksamkeit. Da passt einfach alles zusammen. Besonders gut gefällt mir der Umriss, der weiblichen Person. Man sieht nicht allzu viel von ihr und dennoch ist sie im Mittelpunkt. Toll in Szene gesetzt! Dass zusammen mit dem Titel ergibt einfach ein rundes Bild.
Wobei natürlich auch Cecelia Ahern ein Name in der Literaturwelt ist. Ich habe von ihr schon sehr viele Bücher gelesen und war daher sehr gespannt, da sie sich hiermit in ein anderes Genre gewagt hat.
Das der Sprung gelungen ist, wusste ich schon nach den ersten Seiten denn das Buch hatte schon einen Sog in mir ausgelöst, der mich komplett in Celestines Welt hineinkatapultiert hatte. Das war in der Hinsicht spannend weil ich sie am Anfang nicht sonderlich mochte. Diese perfekte Welt mit all seinen Regeln und Celestine, die sie geradezu vergöttert, fand ich grauenhaft. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was sie an dieser Welt so toll findet und warum sie, sie nicht hinterfragt. Genau das tut nämlich ihre Schwester und stellt dadurch einen herrlichen Kontrast zu ihr da.
Celestine scheint in einer Seifenblase zu leben. Sie folgt den Regeln und ehrt sie. Sie ist intelligent und lösungsorientiert. Ihr höchstes Gut ist die Logik und genau diese stellt ihr ein Bein. Sie verhält sich in ihren Augen absolut logisch und in den Augen der Gesellschaft absolut fehlerhaft. Ab diesem Augenblick, nimmt die Geschichte eine Wendung, die zwar voraussehbar aber dennoch in der Art und Weise völlig spektakulär war. Dieser Scheideweg verändert nicht nur Celestine, ab da nimmt die Geschichte auch so an Fahrt auf das man das Buch nicht mehr weglegen kann.
Die Autorin beschreibt in einer Klarheit und Brutalität, die Einschnitte in Celestines Leben, das es dem Leser ebenfalls körperliche Schmerzen verursacht. Ich hatte Tränen in den Augen und musste bei so mancher Szene mehrmals hart schlucken. Nicht nur wegen dem was Celestine passiert sondern auch durch die Menschen um sie herum. Gerade ihre Schwester hat mich überrascht aber auch ihr Freund. Von ihnen hatte ich vieles erwartet, einfach durch die Art, wie sie sich verhalten hatte, wie ich sie kennengelernt hatte.
Aber so sehr sie mich auch enttäuscht haben, so faszinierend ist es, wie Celestine sich von Seite zu Seite verändert. Sie wollte mit dem Strom schwimmen und bloß nicht auffallen. Aber ihre Logik und Unbedarftheit bringt sie immer wieder in Situationen wo sie gar nicht anders kann als aufzustehen und zu kämpfen. Genau dann findet sie auch die Worte, die einmal ausgesprochen werden müssen, die gehört werden müssen. Sie bringt die Menschen dazu ebenfalls das Gegebene zu hinterfragen. Sie schafft es damit etwas tief in deinem Herzen zu berühren. 
Sie wird schnell zu einer Leitfigur für eine ganze Bewegung. Sie will das nicht und vor allem will sie sich nicht benutzen lassen. Aber das tolle ist eben das sie da auch nicht mitmacht sondern nur dann aufsteht wenn es das wirklich wert ist.
Celestine hat eine ganz eigene Art und genau das macht auch diesen Sog aus. Man will an ihrer Seite bleiben und ihr beistehen.
Ich kann euch sagen, ich habe schon viele Dystopien gelesen und liebe diese. Aber es gibt immer nur einige wenige, die aus der Masse herausstechen. Flawed ist eine dieser Kleinode.
Ich kann es nicht erwarten den 2. Band zu lesen um zurück an Celestines Seite zu eilen und mit ihr zu hoffen auf eine bessere Welt.

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Tags: all age, cecelia ahern, dystopie, jugendbuch   (4)
 

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mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Lynn ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und dachte immer das ihre Eltern sie einfach verlassen hätten. Doch an ihrem 17 Geburtstag ändert sich einfach alles. Nicht nur erscheint auf ihrem Unterarm ein Sternbild, sie wird auch von 2 Männern angegriffen und sie soll die Prinzessin des Mondes sein...

Meinung:
Bei dem Titel musste ich einfach sofort an Sailor Moon denken und das ist für mich ein Stück Kindheit.
Das Cover ist einfach und schlicht. Es wird dominiert vom Halbmond auf dem ein Mädchen mit einem Tier sitzt. Das ist einfach wunderschön und mal wieder ein Aushängeschild für den Drachenmond Verlag. Es passt aber auch noch perfekt zur Geschichte. Titel und Cover sind daher absolut gelungen und schon allein deshalb sollte man es kaufen.

Die Geschichte startet und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Kein großes Rumgeplänkel sondern von Anfang an Action. Dennoch konnte ich mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden und Lynn hat mir gleich gefallen. Sie ist kein Püppchen und hat es schon schwer im Leben gehabt. Sie ist in einem Heim groß geworden und hat kaum Freunde, eigentlich nur ihren Kampflehrer. Sie weiß sich zu verteidigen und steht für sich ein. Als 2 Männer sie angreifen, ist sie daher keineswegs wehrlos sondern nimmt sofort den Kampf mit ihnen auf. Dennoch wird schnell klar, das sie den beiden unterlegen ist. Aber das reicht noch nicht an mysteriösen Dingen, die plötzlich in ihr Leben treten. Auf ihrem Arm erscheint ein Sternbild und der Waschbär Tia taucht auf und redet mit ihr. Lynn ist völlig überrumpelt aber der Mondkrieger Juri, setzt dem ganzen noch die Krone auf als er ihr sagt sie wäre die Mondprinzessin. Tja und Juri ist einfach göttlich. Er ist sehr korrekt und prinzipientreu. Er hat nichts so sehr gesucht wie die Prinzessin und sein oberstes Ziel ist es sie zu beschützen. Aber sie ist überhaupt nicht so wie er sie sich vorgestellt hat. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und lässt sich nicht einfach irgendetwas vorschreiben. Dementsprechend haben die beiden viele Reibungspunkte und es sprühen die Funken zwischen den Beiden. Aber diese Funken entzünden sich und lassen eine Liebe entstehen, auf die sie nicht vorbereitet waren. Es könnte alles perfekt sein wenn die Prinzessin nicht einem Prinzen versprochen wäre. Und diese Prinzen kommen von anderen Planeten und sind für den Frieden sehr wichtig. Das interessante an den Prinzen ist, das sie wieder ganz andere Kräfte haben als die Menschen des Mondes. Was für eine geniale Idee.
Dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe mich so in Lynn und Juri verliebt. Ich bin völlig in die Geschichte gefallen und wollte gar nicht mehr weg. So schnell hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr ich auch die Geschichte liebe, so tief hat mich das Ende getroffen. Ich habe damit gar nicht gerechnet und es hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Noch immer tut es mir unglaublich weh gerade weil ich die Geschichte so liebe. Aber trotzdem möchte ich sie auch nicht missen. Dieses Buch muss man gelesen haben und gefühlt haben, egal wie weh es einem auch tut. Großes Gefühlskino!

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mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Lynn ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und dachte immer das ihre Eltern sie einfach verlassen hätten. Doch an ihrem 17 Geburtstag ändert sich einfach alles. Nicht nur erscheint auf ihrem Unterarm ein Sternbild, sie wird auch von 2 Männern angegriffen und sie soll die Prinzessin des Mondes sein...

Meinung:
Bei dem Titel musste ich einfach sofort an Sailor Moon denken und das ist für mich ein Stück Kindheit.
Das Cover ist einfach und schlicht. Es wird dominiert vom Halbmond auf dem ein Mädchen mit einem Tier sitzt. Das ist einfach wunderschön und mal wieder ein Aushängeschild für den Drachenmond Verlag. Es passt aber auch noch perfekt zur Geschichte. Titel und Cover sind daher absolut gelungen und schon allein deshalb sollte man es kaufen.

Die Geschichte startet und man wird direkt ins Geschehen geworfen. Kein großes Rumgeplänkel sondern von Anfang an Action. Dennoch konnte ich mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden und Lynn hat mir gleich gefallen. Sie ist kein Püppchen und hat es schon schwer im Leben gehabt. Sie ist in einem Heim groß geworden und hat kaum Freunde, eigentlich nur ihren Kampflehrer. Sie weiß sich zu verteidigen und steht für sich ein. Als 2 Männer sie angreifen, ist sie daher keineswegs wehrlos sondern nimmt sofort den Kampf mit ihnen auf. Dennoch wird schnell klar, das sie den beiden unterlegen ist. Aber das reicht noch nicht an mysteriösen Dingen, die plötzlich in ihr Leben treten. Auf ihrem Arm erscheint ein Sternbild und der Waschbär Tia taucht auf und redet mit ihr. Lynn ist völlig überrumpelt aber der Mondkrieger Juri, setzt dem ganzen noch die Krone auf als er ihr sagt sie wäre die Mondprinzessin. Tja und Juri ist einfach göttlich. Er ist sehr korrekt und prinzipientreu. Er hat nichts so sehr gesucht wie die Prinzessin und sein oberstes Ziel ist es sie zu beschützen. Aber sie ist überhaupt nicht so wie er sie sich vorgestellt hat. Sie hat ihren ganz eigenen Kopf und lässt sich nicht einfach irgendetwas vorschreiben. Dementsprechend haben die beiden viele Reibungspunkte und es sprühen die Funken zwischen den Beiden. Aber diese Funken entzünden sich und lassen eine Liebe entstehen, auf die sie nicht vorbereitet waren. Es könnte alles perfekt sein wenn die Prinzessin nicht einem Prinzen versprochen wäre. Und diese Prinzen kommen von anderen Planeten und sind für den Frieden sehr wichtig. Das interessante an den Prinzen ist, das sie wieder ganz andere Kräfte haben als die Menschen des Mondes. Was für eine geniale Idee.
Dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe mich so in Lynn und Juri verliebt. Ich bin völlig in die Geschichte gefallen und wollte gar nicht mehr weg. So schnell hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr ich auch die Geschichte liebe, so tief hat mich das Ende getroffen. Ich habe damit gar nicht gerechnet und es hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Noch immer tut es mir unglaublich weh gerade weil ich die Geschichte so liebe. Aber trotzdem möchte ich sie auch nicht missen. Dieses Buch muss man gelesen haben und gefühlt haben, egal wie weh es einem auch tut. Großes Gefühlskino!

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

pferde, dark horses, cecily von ziegesar, jugendbuch, horse

Dark Horses

Cecily von Ziegesar , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Cornelia Niere
Fester Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 06.03.2017
ISBN 9783407747952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Merritt versucht über den Tod ihrer Großmutter hinweg zu kommen doch sie schafft es einfach nicht. Sie war ihr Anker, ihr Halt und nun ist sie wieder allein mit ihren Eltern. Da ihre Eltern sich nicht zu helfen wissen, schicken sie Merritt nach Good Fences, einem Therapiezentrum. Und dort lernt Merritt, Red kennen.

Dieses Pferd lässt niemanden an sich heran und doch scheint er auf Merritt gewartet zu haben. Sie verstehen einander und so entsteht eine ganz besondere Beziehung. Natürlich sieht sein Besitzer nur die Möglichkeit auf viel Geld und so geht es von Turnier zu Turnier...und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.


Meinung:

Das Cover finde ich großartig. Durch die beiden Gesichtshälften wird der Augenmerk auf beide gelenkt und man weiß direkt worauf man sich einlässt.

Der Titel klingt düster und macht neugierig. Sowohl das Cover als auch der Titel passen sehr gut zur Geschichte.


Der Anfang ist im Prinzip auch das Ende. Das heißt man weiß von Anfang an, worauf man zusteuert und dennoch ist es nicht langweilig. Man fragt sich die ganze Zeit, wie es dazu kommt. Was genau passiert ist. Und wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Das ist schon sehr clever gemacht und hat meine Neugier angefacht.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben. Dabei fand ich es vor allem faszinierend in die Gedanken des Pferdes - Red abzutauchen. Besonders gefiel mir wie seine Gefühle immer mal wieder durch Songtexte zum Ausdruck gebracht wurden. Eine tolle Idee!

Ansonsten muss ich gestehen das Red einfach nicht sympathisch ist. Ich habe zwar auch etwas Mitleid mit ihm gehabt aber ansonsten fand ich ihn sehr egoistisch und egozentrisch. Oft verhielt er sich wie ein Kind dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat.

Tja und Merritt...puh. Dieses Mädchen ist die pure Traurigkeit. Jede Pore hat das zum Ausdruck gebracht. Sie ist verschlossen, in sich gekehrt und blockt jeden ab. Und ganz ehrlich wenn man ihre Eltern kennt, dann weiß man schnell warum sie so ist. Merritt fand ich sehr gut dargestellt. Ich finde sie sehr realistisch und man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren. Ich habe mich so gefreut als es bei ihr Bergauf ging aber schnell wurde klar, die Geschichte hat es in sich. Ich meine natürlich kann das Leben grausam sein aber Merritt hat es hart getroffen. Mit diesem Eltern und dem Tod des einzigen Menschen, der sie geliebt hat, hatte sie eigentlich genug zu ertragen aber dann ging es immer weiter. Jeder dem sie ihr Herz geöffnet hat, hat sie verloren. Das ist unglaublich deprimierend.

Ich meine das Buch hat dadurch unheimlich viel Fahrt aufgenommen und war durchweg spannend aber man dachte auch immer, schlimmer kann es doch nicht mehr kommen. Tja und dann blättert man um und Merritt passiert das nächste Unglück. Einfach traurig und das hat mir auch ein bisschen das Buch kaputt gemacht. Ich habe kein Problem mit einem traurigen Ende denn nicht alle Geschichten können gut ausgehen aber dieses Buch hatte so viele traurige Elemente, das ich mir einfach ein Happy-End gewünscht hätte. Und nicht nur das, Red und Merritt hätten es verdient. Denn so unsympathisch ich Red auch fand, auch er wollte nur geliebt werden und ich hätte mir für ihn eine andere Lösung erhofft. Von Merritt gar nicht erst zu reden. Denn am Ende hat man den Eindruck man ist bei ihr wieder am Anfang angekommen. Sie ist allein, traurig und verlassen.

Wo ist da die Hoffnung?

Alles in allem ist es ein gutes Buch, was ein besseres Ende verdient hätte. Sehr schade!

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Tags: deprimierend, jugendbuch, pferd, traurig   (4)
 

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, schottland, hörbuch, familie, glückssterne

Glückssterne

Claudia Winter , Jessica Schwarz
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.12.2016
ISBN 9783844524406
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Josefine ist überglücklich und kann es gar nicht erwarten in 3 Wochen ihren langjährigen Freund zu heiraten. Alles ist schön geordnet und läuft einfach perfekt. Dachte Josefine zumindest bis sie erfährt das ihre Cousine Charlie nach Schottland durchgebrannt ist - im Gepäck den Familienring. Um diesen Ring rankt sich eine Legende und eine Ehe wird nur dann glücklich geschlossen, wenn die Braut diesen an ihrer Hochzeit trägt. Josefine hat noch 3 Wochen Zeit um ihre Cousine und den Ring zu finden. Also auf nach Schottland!


Meinung:

Das Cover ist ehrlich gesagt nicht so meins. Ich finde es nicht wirklich passend zum Inhalt und es ist auch nicht so, das es mich dazu anregen würde, stehen zu bleiben oder mich neugierig auf das Buch macht. Und leider verhält es sich auch so mit dem Titel. Ich finde auch diesen nicht sonderlich gut gewählt. Da fehlt einfach das besondere Etwas! Das ist wirklich schade weil es verhindert das man nach dieser Geschichte greift. Dass ist auch deshalb so bitter weil man hier eine erstklassige Liebeskomödie serviert bekommt. Das Buch war so unterhaltsam und hat so viel Spaß gemacht, das ich ihm einfach nur ganz viele Leser oder Hörer wünsche.

Zu dem Hörbuch muss zunächst gesagt werden, das Jessica Schwarz die perfekte Wahl als Sprecherin war. Sie hat eine angenehme Stimme, der man ewig zuhören kann. Sie hat genau die richtige Stimmung geschaffen.
Aber nun zu der Geschichte und zu den Charakteren, die haben es nämlich in sich. 

Schon allein Josefine - oberkorrekt, durchorganisiert, pragmatisch und dadurch auch immer mal wieder unsagbar nervtötend. Aber trotzdem mag man sie und begibt sich mit ihr auf diese ungeplante Reise. Es ist so herrlich zu sehen wie sie ganz gegen ihre Art, nach Schottland reist um einen sagenumwobenen Ring zu finden. Die Familientradition und ihre Großmutter sind ihr so wichtig, das sie alles stehen und liegen lässt und von ihrem Weg abweicht. Doch gerade die Umwege machen das Leben interessant. Und so stolpert sie nicht nur in ein ihr fremdes Land sondern auch in einen Mann, der ihr gar nicht in den Kram passt. Das Schicksal stellt ihr immer wieder Aidan in den Weg und sie kommt an ihm einfach nicht vorbei. Egal was sie auch tut, er scheint etwas in ihr zum Klingen zu bringen, was vorher nicht da war. Sie kann sich ihm nicht entziehen und die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen ist einfach köstlich. Man spürt das Knistern in der Luft und es kommt immer wieder zu Wortgefechten, die einfach nur zeigen, wie stark sie aufeinander reagieren.
Doch das besondere Etwas der Geschichte, entsteht durch die beiden alten Tanten von Josefine - Bree und Lee. Denn Josefine soll nicht allein in ein fremdes Land reisen und deshalb werden ihr, ihre 70-jährigen Tanten hinterher geschickt. Dadurch entsteht ein urkomischer Roadtrip. Die Tanten haben ihre ganz eigenen Ansichten und stürzen Josefine in allerhand Abenteuer oder verursachen Chaos. Solche Tanten muss man einfach lieben. Einfach göttlich. 

Und so vorhersagbar auch solche Liebesgeschichten sein mögen, es ist der Weg zu diesem Ende, der den Ausschlag gibt. Tja und dieser Weg ist einfach spannend, interessant und immer wieder überraschend. Man lacht sehr viel und man fühlt einfach mit weil einem die ganzen Personen, so schnell ans Herz wachsen. Man begibt sich auf eine Reise, die man nicht mehr vergessen wird. Überhaupt ist es eine Geschichte, an die man immer wieder schmunzelnd denkt. 

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Tags: liebeskomödie, schottland   (2)
 

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dystopie, brutal, jugendbücher, science fiction, jugendbuch

Saymon's Silence - New Horizon

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.03.2016
ISBN 9783959621106
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Saymon lebt unter den Menschen versteckt weil er keiner von ihnen ist. Er ist ein Vexs. Doch was ein Vexs eigentlich ist, weiß er auch nicht so genau denn er kann sich an seine Herkunft nicht erinnern. Er kann auch nicht sprechen und dennoch findet er immer einen Weg zu kommunizieren. Er macht sich auf die Suche nach seinem Zuhause. Doch manchmal ist es besser sich nicht zu erinnern ...


Meinung:

Zum Cover sage ich nicht so viel, da das Buch gerade einen Relaunch bekommt und das Cover sich so verändert, das es mir richtig gut gefällt. Es wirkt dann viel ansprechender, also seid gespannt!

Und zum Titel: der passt einfach perfekt. Am Anfang hat er mich verwundert aber sobald man beginnt zu lesen, erschließt er sich vollkommen.

Wie der Titel es erwarten lässt ist Saymon der Hauptcharakter. Zu Beginn weiß man nicht so richtig, wer er ist, was er ist und was eigentlich los ist. Gerade das ist aber auch faszinierend. Man wird in eine Welt geworfen, die sich vollkommen verändert hat und es gibt eine Seuche, die die Menschen tötet. Andererseits gibt es aber auch die Vexs und Saymon ist einer von ihnen. Was er genau ist, das dauert eine ganze Weile, bis es herauskommt. Stück für Stück findet man ein neues Puzzle und das lässt die Geschichte voranschreiten ohne zu langweilen.

Am Anfang lernen wir die Welt kennen in der Saymon, allein, stumm und ohne Gedächtnis ums Überleben kämpft. Doch schon bald macht er sich auf die Suche nach New Horizon, seiner Heimat um herauszufinden wer er ist. Die Reise dorthin finde ich etwas langatmig aber es lohnt sich dran zu bleiben denn mit der Ankunft in New Horizon überschlagen sich die Ereignisse. Man wird mit Eindrücken und Informationen geflutet und ziemlich schnell wird klar, nicht alles was glänzt, ist auch Gold. New Horizon ist nicht so perfekt, wie es vorgibt zu sein. Im Gegenteil, es ist eine einzige Schlangengrube und je mehr man erfährt, umso schlimmer wird es. Die ganze Wahrheit ist traurig und trifft einen wirklich. Egal was man sich auch gedacht hat, es ist noch schlimmer. Dabei geizt die Geschichte auch nicht an Brutalität und auch damit hatte ich nicht gerechnet. Es ist nichts für zarte Gemüter! Aber ich verspreche, das es nicht langweilig wird und man kaum Zeit hat um einmal durchzuatmen. Man kann gar nicht aufhören weil man auch einfach die Hoffnung hat, das es gut endet, es muss gut enden. Ich muss aber auch sagen, das mir das Ende dann auf einmal zu schnell und einfach war. Aber trotz allem ist es eine Geschichte, die einen nicht los lässt. Wenn man Dystopien mag, dann ist man hier richtig und man wird definitiv überrascht werden. Saymon's Stille ist es wert, ergründet zu werden.

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Tags: brutal, dystopie, jugendbuch   (3)
 

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fantasy, william ritter, krimi, jackaby, jugendbuch

Jackaby

William Ritter , Dagmar Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.07.2016
ISBN 9783570310885
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht...

Meinung:
Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend.
Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby.
Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte.
Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe.
Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

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Tags: 19. jahrhundert, england, fantasy, jugendbuch, paranormal   (5)
 

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dystopie, inka loreen minden, erotik, huntress, liebe

Steel - Warrior Lover

Inka Loreen Minden
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.11.2014
ISBN 9781503085978
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Steel ist der Leibwächter des Senators und so ist es auch seine Aufgabe den neuen Plan von Senator Murano zu verhindern. Dieser hat nämlich eine ganz spezielle Waffe um die Warrior klein zu kriegen - die Huntress. Doch schnell kann schlimmeres verhindert werden und die Huntress werden eingesperrt, nur eine kann fliehen Rhona. Nun macht sich Steel auf die Spur nach ihr und um an die Informationen zu kommen, die er von ihr haben will, wendet er ungewöhnliche Mittel an. Doch die Huntress haben Geheimnisse, die alles verändern ...

Meinung:
Die Warrior-Reihe ist mittels des Titels und des Covers immer gut zu erkennen. Es gibt einen dominanten Namen, die Farbgebung ist ähnlich und es befindet sich ein Paar auf dem Cover. Dennoch ist es in meinen Augen sehr gelungen. Es ist in sich stimmig und der Widererkennungswert ist groß.
Man könnte meinen das auch die Geschichten sich ähneln, wie die Cover, doch da liegt man falsch. Natürlich gibt es oft ein zentrales Paar doch das spannende sind die Charaktere und wie sich die Welt entwickelt. In diesem Teil ist das Hauptpaar Rhona und Steel aber zusätzlich werden noch 2 andere Geschichtsstränge erzählt. Mehrere Geschehen laufen Parallel und verschiedene Charaktere treffen letztendlich aufeinander. Das ist in diesem Band besonders gewaltig und die Art und Weise, wie es erzählt wird, ist richtig gut. Man verliert nicht den Überblick und kann problemlos zwischen den verschiedenen Perspektiven und Geschichten hin un her wechseln. Wir lernen also nicht nur Rhona und Steel kennen sondern zusätzlich die Warrior Jazz, Fire und Tarek sowie Yana, die Patentochter von Senator Murano. Das ist schon nicht ohne und dieser Band hat es nicht nur in dieser Hinsicht in sich.
Rhona ist eine starke Persönlichkeit und sie und die Huntress haben mich sofort an Amazonen erinnert. So stark sie auch sind, genauso faszinierend ist es sie als Mütter zu erleben. Zugleich können sie aber auch die Warrior zähmen - was für eine gewaltige Mischung.
Yana hingegen ist isoliert, hat nur ihren Bodyguard Tarek und soll nun auch noch beseitigt werden im Auftrag ihres eigenen Patenonkel.
Zur gleichen Zeit wurde der Warrior Fire gefangen genommen und wird nun auf perfide Art von Senator Muranos persönlichen Folterknechtes Jazz misshandelt.
Trotz all der Umstände finden wir auch hier eine geballte Power Liebe. Über alle Widrigkeiten hinweg, finden alle irgendwie zueinander und gleichzeitig steuert dieser Band auf einen großen Showdown hin.
Es kommen Geheimnisse ans Licht, die alles verändern und der Geschichte eine völlig neue Wendung geben. Zugleich bietet es Stoff für weitere Geschichten und man merkt einfach das alles ist noch nicht vorbei. Es scheint jetzt erst richtig los zu gehen. Immer wieder lernen wir neue Charaktere kennen, die man gar nicht anders als in sein Herz schließen kann. Sie alle haben faszinierende Eigenschaften und Geschichten. Sie sind das Blut der Geschichte und geben dem Ganzen, die richtige Würze und vor allem Tiefe. Natürlich kommt auch die Erotik nicht zu kurz aber sie ist ein schmückendes Beiwerk und beherrscht nicht diese außergewöhnliche Geschichte.
Man lernt diese Welt auf so viele verschiedene Arten zu lieben und da ist gerade das Ende wieder wie ein Stich ins Herz. Es soll nicht enden und vor allem soll es nicht erneut so viele ungelöste Fragen in einem zurücklassen. Man möchte einfach weiter in der Welt der Warrior verweilen, immer in der Hoffnung auf alte Bekannte zu treffen aber sich auch neu zu verlieben.  Man kann sich dagegen nicht während, sobald man einmal in diese Welt hinabgestiegen ist, will man sie einfach nicht mehr verlassen. Also: Achtung, Suchtgefahr!

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Tags: dystopie, fantasy, inka loreen minden, sci-fi, warrior lover   (5)
 

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warrior lover, inka loreen minden, zukunf, warrior, experimente

Fury - Warrior Lover 6

Inka Loreen Minden
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei null, 04.10.2016
ISBN B01LWSNNRX
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
In New World City regiert das Chaos. Seit die Regierung gestürzt wurde, hat Sabre übernommen und beginnt eine Militärdiktatur aufzubauen.
Seit dem versteckt sich Melina an ihrem alten Arbeitsplatz. Denn sie hat ein Geheimnis das ihr gefährlich werden könnte. Doch dann wird sie von einem Warrior-Trupp entdeckt. Fury ist unter ihnen und er weiß sofort - Melina gehört ihm. Aber unter Sabre ist das unmöglich...

Meinung:
Erneut überzeugt die Warrior-Reihe mit einem wunderschönen Cover und auch der Titel ist einfach klasse. Fury - diesen Namen liebe ich schon jetzt und er ist einfach perfekt für diesen Warrior.
Ich konnte es gar nicht erwarten in diese geliebte Welt zurück zu kehren. Gerade nachdem in Steel so viel passiert ist und das Ende einfach viel zu spannend war. Wir haben so viel neues erfahren und das geht in Fury so weiter. Zum einen weil in einer Sidestory Hunter und Tammys Geschichte erzählt wird. Das hat mich wirklich gefreut da gerade die beiden ein Happy End verdient haben. Außerdem war ich wirklich neugierig wie es mit ihrem Sohn weiterging und ich kann nur so viel sagen, ich hoffe er bekommt noch seine eigene Geschichte denn da ist verdammt viel Potenzial!
Aber das Hauptpaar hat es auch wieder in sich. Fury ist ein wirklich interessanter Warrior und seine Besonderheit  war mehr als überraschend. Er hat Komplexe und das ist wirklich überraschend weil man das von Warriorn so gar nicht gewohnt ist.  Das hat auch eine ganz andere Dynamik in die Beziehung von ihm und Melina gebracht. Aber trotz allem ist er auch mutig und hat das Herz am rechten Fleck. Er hat nur eine Vergangenheit, die ihn noch immer belastet und zugleich ist sie auch entscheidend für die Geschichte.
Was mich besonders fasziniert hat, war Royal City. Sie wurde zwar schon einige Male erwähnt aber in diesem Teil erfahren wir endlich etwas über die Stadt und nicht nur das, wir reisen auch dorthin. Die Beschreibungen waren einfach nur bezaubernd und ich kann es gar nicht erwarten alle Domes zu inspizieren. Allein für das Tropical Garden Hotel in der Dschungel-Kuppel würde ich gerne einmal nach Royal City wollen. In diese Stadt habe ich mich einfach verliebt. Wobei ich auch sagen muss das die kleine Insel Mokupuni super schön ist. Ach ich liebe einfach diese Welt und ich bin schon ganz neugierig wie es weiter geht. Denn man spürt ganz deutlich das sich in New World City etwas zusammenbraut. Sabre ist ein Warrior der einfach nur furchterregend und bösartig ist. So ein Mensch sollte keine Stadt regieren weil man weiß das dass nicht gut enden kann. Und so knistert es regelrecht vor Kampfgeist am Ende. Aber man bekommt auch schon einen Hauch des neuen Hauptpaares zu spüren - die erste Begegnung zwischen Tay und Taicoon. Auf in ein neues Abenteuer!

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Tags: dystopie, fantasy, inka loreen minden, sci-fi, warrior lover   (5)
 

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new york, ally taylor, liebe, liebesroman, freundschaft

New York Diaries – Claire

Ally Taylor
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519394
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Claire hat schon so einige Niederlagen einstecken müssen und viele davon hingen mit Männern zusammen. Sie hat einfach kein Glück. Gerade noch war sie in London und nun steht sie in New York ohne Perspektive. Ihre Hoffnungen liegen im Knights Building und in ihrer Freundin June. Womit sie nicht rechnet: ihren besten Freund und zusätzlich ihre erste Liebe dort zu finden...

Meinung:
Das Cover ist einfach aber hat genau den richtigen Stil. Es hat Wiedererkennungswert, wirkt elegant und modern. Besonders gut gefällt mir die Silhouette von New York und die Farbgebung. Das Cover hilft aus der Masse herauszustechen gerade im Bereich New Adult.

Am Anfang dachte ich auch dass ich genau wüsste wo mich die Geschichte hinführen würde. Das ist auch nicht schlimm weil ich New Adult gerne lese und gute Geschichten mit starken Charakteren. Genau das kann man bei New York Diaries erwarten.

Claire hat sich ihr Leben von Männern bestimmen lassen. Seit ihrer ersten Liebe ist ihr Leben verkorkst und sie ist nie über ihn hinweggekommen. Sie zweifelt an sich selbst und hat ein schwieriges Elternhaus. Aber sie hat eine wunderbare, beste Freundin, die immer für sie da ist.
June ist ihr Gegenstück. Sie haben eine dieser besonderen Freundschaften, die man nur sehr selten findet. Sie verstehen einander und sprechen eine ganz eigene Sprache. June sagt ihr auch die unschöne Wahrheiten, die man nicht hören will.
Und dann ist da noch Danny. Er war von klein auf ihr bester Freund. Er hat immer an ihrem Leben teilgenommen bis vor ein paar Jahren, der Kontakt zwischen ihnen abbrach. Nun begegnen sie sich nicht nur wieder, sie leben auch zusammen unter einem Dach denn er ist Junes Mitbewohner.
Schnell ist zwischen den beiden wieder die Vertrautheit und Beziehung zueinander, die sie schon immer hatten. Und dann taucht ihre erste große Liebe auch noch auf. Das Knights Building bringt sie alle zusammen und Stück für Stück ändert sich Claire und ihr Leben.

Schnell war für mich klar, wer hier das Liebespaar werden soll und wurde dann doch eines besseren belehrt. Am Anfang konnte ich mir die Beiden nur schwer vorstellen und ehrlich gesagt habe ich mich auch ein bisschen dagegen gewährt aber im Laufe der Geschichte, konnte ich mich dem nicht mehr verschließen. Im Gegenteil, ich begann zu fiebern wann die Beiden denn nun zusammen kommen. Das hatte ich nicht kommen sehen.
Was ich aber besonders toll fand war der Realismus und die Authenzität.
Es ist eine Geschichte, die aus dem Leben gegegriffen ist. Wir haben kein naives Püppchen, das sich in einen reichen, völlig verkorksten Mann verliebt sondern 2 ganz normale Menschen, die einem jederzeit auf der Straße begegnen könnten. Und die Geschichte nimmt auch einen allzu bekannten Verlauf und zwar weil man das aus seinem eigenen Leben kennt.
Es ist so erfrischend eine realistische Geschichte mit echten Beziehungen und Gefühlen zu lesen. Das könnte jedem von uns passieren. Da ist es auch völlig egal wo es spielt.
Noch spannender ist es mitzuerleben wie die Charaktere sich entwickeln. Gerade bei Danny war ich sehr erstaunt weil ich ihm so manches nicht zugetraut hätte und zwischendurch echt sauer war. Nicht nur sauer, es tat mir weh wie er mit Claire gesprochen hat und ich hätte ihm am liebsten eine Ohrfeige verpasst.
Und Claire ist für mich zu einer Freundin geworden. Es ist toll wie sie vom Boden aufsteht und ihren Weg geht. Sie gibt nicht auf und wenn sie doch einmal strauchelt, sind ihre Freunde da um ihr wieder aufzuhelfen.
Man bekommt nicht nur eine wunderbare, süße und zarte Liebesgeschichte sondern auch eine Geschichte über wahre Freundschaft.
Ein toller Auftakt einer neuen Serie. Ich bin gespannt was mich beim nächsten Teil erwartet.

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Tags: ally taylor, anne freytag, freundschaft, liebesgeschichte, new adult, new york, young adult   (7)
 

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liebe, sirenen, kiera cass, meer, sirene

Siren

Kiera Cass , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 13.10.2016
ISBN 9783733502911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Kahlen scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Doch der Schein trügt, denn sie ist weit mehr.
Kahlen ist eine Sirene seit sie als Einzige aus ihrer Familie ein Schiffsunglück überlebte und von 3 Frauen gerettet wurde. Diese 3 Frauen sind wunderschön, unsterblich aber auch tödlich - sie sind Sirenen. Seit diesem Augenblick ist Kahlen ebenfalls eine Sirene und ihre Stimme bringt den Tod. Um ihr Geheimnis zu bewahren muss sie schweigen.
Doch dann tritt Akinli in ihr Leben und das ändert einfach alles. Obwohl sie nicht mit ihm redet, scheint sie ein unsichtbares Band zu verbinden,  sodass er sie auch ohne Worte versteht. Alles könnte perfekt sein bis Akinli schwer erkrankt. Nun geht es nicht nur darum ihn zu retten sondern auch sich selbst ...

Meinung:
Das Cover und der Titel sind einfach wunderschön. Es ist einfach klasse und passt wirklich perfekt zum Buch.
Nun aber zum Buch selbst. Die Idee fand ich einfach super. Ich mag Geschichten über Sirenen und konnte es gar nicht erwarten. Die Sirenen sind sehr klassisch aber das hat mir auch gut gefallen.
Das Interessante an der Geschichte ist aber eindeutig die See. Die See ist hier personifiziert und so etwas wie die Mutter der Sirenen. Sie steckt voller Gefühle, ist aber oft hart gegenüber den Sirenen.
Es sind immer 4 Sirenen, die für sie dienen und das ganze 100 Jahre lang. Danach wird ihnen ein neues Leben geschenkt. Gerade die See macht dieses Buch aus weil es etwas Neues ist und weil sie voller Gefühle ist.
Die Sirenen sind sehr unterschiedlich wobei der Hauptaugenmerk auf Kahlen liegt. Aber jede Sirene hat ihre eigene Geschichte und auch das macht das Buch aus. Man zieht mit ihnen von Stadt zu Stadt und man lernt sie kennen. Dabei wird man ein Teil von ihnen aber gerade Kahlen wächst einem wirklich ans Herz. Sie ist aufmerksam und so warmherzig. Sie verschließt sich vor dem Leben weil sie sich auf nichts und niemanden zu sehr einlassen will. Dennoch ist sie liebevoll zu ihren Schwestern. Man kann gar nicht anders als sie gern haben weil sie so gutherzig ist. Dementsprechend schwierig ist es für sie und auch für einen selbst mit all den Toten umzugehen, die sie in den Tod singen muss. Man will das nicht und kann es nur schwer ertragen.
Wirklich spannend wird es ab dem Augenblick als Akinli in ihr Leben tritt. Es verändert einfach alles. Kahlen kann es nicht mehr ertragen, die Menschen zu töten oder auch nur ein weiteres Jahr weiter so leben zu müssen. Sie will nicht mehr ohne Akinli leben. Im Gegenteil ihr Leben beginnt und wird lebenswert durch ihn. Und dementsprechend lebensmüde und unerträglich wird alles ab dem Moment als sie sich von ihm trennen muss. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und nichts ist mehr ertragbar. Was ich dabei jedoch schwierig fand, ist der wenige Platz, den Akinli in dem Buch bekam. So konnte man ihn gar nicht wirklich kennenlernen und fassen. Er wirkte blass und daher war es für mich sehr schwer nachvollziehbar, das Kahlen und Akinli diese enge und tiefgehende Beziehung zueinander haben sollten. Die beiden haben ineinander die einzig wahre Liebe gefunden aber ich konnte das nicht fühlen. Ich konnte so gut wie alles fühlen was Kahlen betraf nur wenn es um Akinli ging, war da nichts. Und das ist es was mir bei dem Buch gefehlt hat. Das ist wirklich bedauerlich weil die Geschichte und die Idee genial ist. Nur das Gefühl hat leider gefehlt.

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transgender, kinderbuch, alex gino, transidentität, mut

George

Alex Gino , Alexandra Ernst
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 25.08.2016
ISBN 9783737340328
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

George ist 10 Jahre alt und er weiß das er kein Junge ist. Nein! Er ist ein Mädchen. Doch wie soll er das allen anderen erklären, wenn sie doch nur den Jungen sehen? Das ist seine Geschichte.


Meinung:

Das Cover ist einfach und schlicht. Nur der Titel sticht hervor und das passt auch gut. Aber für Kinder, finde ich es ehrlich gesagt nicht so ansprechend.


Die Geschichte ist einfach bezaubernd. Auf ganz einfühlsame Weise und ganz unaufgeregt erzählt Alex Gino hier die Geschichte von George. Interessant und zu Anfang auch irritierend ist, das die Hauptperson, George von sich selbst als Mädchen spricht und auch in der weiblichen Form denkt. Dadurch wird auch die Gefühlswelt von George überdeutlich und man sieht sie als das was sie ist - ein Mädchen.

Was mir besonders gefallen hat ist, das es nicht übertrieben dargestellt wird. Es ist eine normale Geschichte über einen Jungen, der nur eins möchte - sie selbst sein. Das macht das ganze so echt. Es macht George echt. Sie ist freundlich, einfühlsam und mutig. Man vergisst beim Lesen immer wieder das sie in einem Jungenkörper feststeckt. Wenn sie von sich erzählt, dann sieht man sie. Es ist die Außenwelt, die einen daran erinnert, das George Leben nicht einfach ist. Sie weiß mit ihren 10 Jahren das sie ein Mädchen ist, sie weiß was das für sie bedeutet und auch welche Schritte sie gehen muss. Umso schwerer fällt es ihr, allen vorzumachen das sie ein Junge ist. Es ist anstrengend! 

Aber es ist auch beängstigend der Welt zu offenbaren, was so falsch ist in ihrem Leben. Transgender ist so tabuisiert. 

Umso wichtiger ist daher Georges Geschichte. George ist normal und es gibt viele wie George. Umso wichtiger ist es das sie nicht allein sind und das wird in diesem Buch so wunderbar gezeigt. 

Für die Familie ist es ein Schock. Sie wussten das George anders ist aber sie hatten damit gerechnet das er homosexuell sei. Das ist wird mittlerweile eher akzeptiert aber ein Junge der ein Mädchen sein will?! Heikles Thema! Gerade für Georges Mutter ist es besonders schwer. Nicht weil sie ihn nicht mehr liebt sondern weil sie akzeptieren muss, das der Junge den sie zur Welt gebracht hat, nun ein Mädchen sein wird.

Auch Georges beste Freundin hat zu Anfang daran zu knabbern doch letztendlich ist sie es, die George halt gibt. Sie steht hinter ihr und macht ihr Mut. Sie ist die erste die sie so sieht, wie sie wirklich ist. Da wird so deutlich das man so jemanden in seinem Leben braucht. Niemand kann allein durchs Leben gehen. Und das Leben wird auch so viel bunter durch Menschen wie George. 

George ist ein Buch, was definitiv gebraucht wird und es ist so einfach, so echt erzählt, das Kinder es gut verstehen können. Sie werden George kennen lernen. Sie zeigt ihnen, das es in unserer Welt so viele verschiedene Menschen gibt und das jeder auf seine Art besonders ist.

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

make it count, ally taylor, dreisam, dreiecksgeschichte, oceanside

Make it count - Dreisam

Ally Taylor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2016
ISBN 9783426518137
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:
Auch diesen Sommer arbeitet Julie wieder in Oceanside. Doch der Sommer wird ganz anders als geplant denn sie lernt Jake kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wie ein Blitzschlag!
Aber da gibt es auch noch Kyle - ihren besten Freund ... eine Dreiecksbeziehung der besonderen Art beginnt.

Meinung:
Auch bei diesem Cover musste ich gleich an die Make-it-count-Reihe denken. Der Titel ist dieses Mal anders aber er passt perfekt zum Inhalt. Besser hätte man ihn nicht wählen können.
Aber nun zur Geschichte. Ich liebe Oceanside. Jedes Mal werde ich mit einer neuen Geschichte überrascht und mit neuen Charakteren.
In diesem Buch geht es um Julie. Julie ist schon sympathisch und gleichzeitig möchtest du sie immer mal wieder schütteln. Sie manövriert sich in eine ziemlich blöde Lage und zwar zwischen 2 Männer. Ihr Verhalten war für mich nicht immer nachvollziehbar, was aber auch daran lag das ich mich nie so verhalten würde. Ich konnte Julie aber durchaus verstehen, denn das Herz ist manchmal eine schwierige Sache.
Wen ich hingegen sofort vergöttert habe ist Jake. Von der ersten Minute an war ich ihm verfallen. Er hat so etwas an sich, dem ich mir nicht entziehen konnte. Man hat einfach gemerkt, das er es Ernst mit ihr meint und deshalb fand ich es umso schlimmer das sie sich nicht entscheiden konnte. Bei den Beiden war eine Anziehungskraft, die man nicht ignorieren konnte und ich musste einfach lächeln wenn die Beiden zusammen waren. Da merkt man, das funktioniert.
Aber natürlich ist da eben auch Julies bester Freund, den ich einfach anstrengend fand. Er mag ja ein lieber Kerl sein aber mich hat er zur Weißglut gebracht.
Was ich bei dem Buch wirklich gut fand, ist, dass sowas wirklich passiert und zwar genau so. Für einen Außenstehenden ist das immer einfach und man versteht nicht warum da jetzt so ein Drama veranstaltet werden muss aber wenn man emotional involviert ist, dann kommen einem solche Probleme manchmal übermächtig vor. Das ist hier ziemlich gut dargestellt und dadurch kann man sich auch gut in Julie hinein versetzen.
Es ist einfach wieder eine Geschichte, die einen mit Oceanside verwurzelt weil man an den Ort zurückkommt und auch immer mal wieder alte Bekannte trifft. Genau das Liebe ich an der Reihe.

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1.079 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

jugendbuch, dystopie, fantasy, das juwel, liebe

Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Violet muss nun fliehen da die Herzogin vom See ihr Verhältnis zu Ash herausgefunden hat. Sie hat auch schon einen Plan aber ohne Ash und Raven wird sie nicht gehen. Die Beiden waren aber nie in den Plan integriert und so wird die Flucht beschwerlich als gedacht. Aber Violet hat viele Helfer denn der Schwarze Schlüssel will sie unbedingt in Sicherheit bringen. Als Violet auf Sil trifft, erfährt sie nicht nur mehr über den Schwarzen Schlüssel sondern auch über ihr eigenes Schicksal, über ihre eigenen Fähigkeiten. Der Kampf beginnt!

Meinung:
Das Cover ist ein absoluter Traum. Das Kleid ist wunderschön und rein. Es bildet aber gleichzeitig eine weisse Rose, was den Titel gleich noch besser unterstreicht. Aber nicht nur die Hauptperson in dem wunderschönen Kleid ist ein echter Hingucker. Was an dem Cover ein Highlight ist, sind die Tautropfen auf der Rose, denn diese sind fühlbar. Ein perfektes Cover das ist im Einklang mit Titel und Inhalt steht.
Auf diese Fortsetzung war ich sehr gespannt, denn der erste Teil endete mit einem ziemlichen Cliffhanger. Ich konnte es also gar nicht erwarten, das Buch in die Hände zu bekommen. Kaum geschehen und nachdem ich das Cover befühlt hatte, wurde ich sogleich verschlungen. Nicht ich habe das Buch verschlungen, sondern das Buch mich. Es hat mich in einen Sog versetzt, dem ich nichts entgegen setzen konnte. Von einer Sekunde auf die nächste war ich zurück in Violets Welt und konnte mich auch wieder viel zu konkret an den 1. Teil erinnern. Ich war zurück in der Einzigen Stadt aber wenn ich geglaubt hatte, das Schicksal von Violet wäre schon mies, dann hatte ich nun eine Steigerung gefunden. Violets Geschichte hatte gerade erst seinen Anfang gefunden. Nun war ich zusammen mit ihr auf der Flucht und durchlebte ihre Ängste. Beim 2. Band hat man nie die Zeit mal kurz Luft zu holen, NEIN, denn dann könnte Violet schon geschnappt werden. Also flieht man mit ihr von Seite zu Seite immer mit der Hoffnung, den Zufluchtsort zu finden. Doch mit diesem Ort werden auch Geheimnisses gelüftet und diese sind größer und bedeutender als Violet es je ahnen konnte. Natürlich hat sie Ash an ihrer Seite aber auch von ihm erfährt man das erste Mal wer er ist.
Im 1. Band war Ash, ja interessant und geheimnisvoll aber eben auch nicht greifbar. Man wusste nie so recht, was man von ihm erwarten kann. Das ändert sich und man erkennt den wahren Ash. Ganz ehrlich, es tuen sich Abgründe auf. Ich war schon schockiert als ich das Ausmaß der Surrogates erfasst hatte, aber die Gefährten...puh. Was für eine kranke Welt!
Das 2. Buch hat Ash die nötige Tiefe verliehen aber auch vielen anderen wichtigen Charaktere ein richtiges Profil verpasst. Man lernt sie wirklich kennen und dadurch verliert man sich umso mehr in der Geschichte. Es ist nicht allein Violet, wegen der man bangt und leidet. Es ist auch Raven, die ich am liebsten in den Arm nehmen will oder Garnet, der mich von allem am meisten beeindruckt und überrascht hat aber auch Sil und Lucien. Ich kann gar nicht alle aufzählen in deren Leben ich in diesem Teil abtauchen durfte.
Es sind aber auch die feinen Nuancen, die dieses Buch so real werden lassen. Es sind die ungesagten Dinge, die einen in Aufregung versetzten und hoffen lassen. Man wird einfach mit den Personen verknüpft und will sie nicht verlieren.
So wie in Band 1 alles seinen Anfang nahm und man sich erst einmal in der Welt zurecht finden musste, so braut sich in Band 2 etwas zusammen. Die Luft knistert Revolutionsgeladen und es ist klar, der Kampf steht kurz bevor. Aber Amy Ewing, wäre nicht Amy Ewing, wenn sie nicht auch hier wieder Überraschungen bereit gehalten hätte. Sie hat ein Talent, dem Leser den Atem zu rauben. Doch viel größer ist ihr Talent noch in nervenaufreibenden Cliffhangern. Wenn ich schon dachte der Cliffhanger von Band 1 wäre schlimm gewesen, dann macht euch auf diesen gefasst. Es ist so ein Moment wo man die Zähne zusammenbeißt und zugleich schreien möchte, wo man sprichwörtlich die Wände hoch laufen könnte und sich nichts sehnlicher wünscht als den nächsten Band in die Finger zu kriegen weil man die Ungewissheit nicht erträgt, in die sie einen entlässt.
Mit diesem 2. Band hat sich die Autorin selbst übertroffen. Es ist verdammt selten, das ich einen 2. Teil sogar noch besser finde als den 1. und das hatte ich nicht im Ansatz erwartet. Amy Ewing hat sich selbst vom Thron gestoßen um noch höher zu steigen. Was wird mich dann wohl beim 3. Teil erwarten...?

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Tags: das juwel, dystopie, fantasy, jugendbuch   (4)
 

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107 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

lynn, make it count, oceanside, jared, oceansid

Make it count - Gefühlsbeben

Carrie Price
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2015
ISBN 9783426518120
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:
Lynn hat Oceanside verlassen um zu vergessen und studiert nun in Boston. Dort lässt sie niemanden an sich heran und alle prallen an ihrer Schutzmauer ab. Doch Jared durchbricht diese Schutzmauer als er ihr auf den Gleisen das Leben rettet. Ab da kann sie sich gegen ihn nicht wehren. Aber auch Jared hat seine Geheimnisse und seine Schutzmauer ist ähnlich undurchdringlich wie Lynns.

Meinung:
Es geht weiter mit der Make-it-count-Reihe und Oceanside. Das Cover verspricht eine Liebesgeschichte und passt zum Vorgänger. Der Wiedererkennungswert ist durch das Paar und die Farben gegeben aber auch durch den Titel. In meinen Augen ist das in sich rund.
Aber jetzt zur Geschichte. Auch hier gab es ein erstes Thema, das aber ganz wundervoll verpackt wurde. Ich habe von der ersten Seite an gespürt wie zerbrechlich Lynn ist obwohl sie so knallhart tut. Das ist ein wundervoller Kontrast und ich muss sagen das ich Lynn einfach mag. Sie ist so ein Mensch, den man an seiner Seite haben will weil sie echt ist. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen und manchmal ist das Päckchen verdammt groß. Bei Lynn scheint es zu groß zu sein und Stück für Stück zerreißt es sie. Das tut weh wenn man sie begleitet und innerlich mitleidet ohne zu wissen was sie auffrisst. Man fühlt sich mit ihr verbunden weil man das kennt. Tja und dann ist da Jared. Er ist wie ein konstantes Licht und der Fixpunkt, den Lynn braucht. Das interessante an ihm ist aber das er ebenso kaputt ist wie Lynn selbst. Letztendlich ist das auch einer der Gründe warum sie sich so anziehen weil sie sich auf eine ganz tiefsitzende Art verstehen. Schmerz erkennt Schmerz.
Es ist keine glitzernde, nette Liebesgeschichte, die man hier zu lesen bekommt. Es ist eine Liebesgeschichte, die auf wackeligen Füßen steht weil beide einen Kampf mit sich selbst fechten. Nicht nur darum jemanden an sich heran zu lassen sonder auch darum ihr Schicksal anzunehmen, das sie zu den Menschen gemacht hat, die sie nun sind. Das ist gerade deshalb nicht so leicht wenn andere Personen darin involviert sind.
Was ich an diesem Buch wirklich toll fand ist das es einerseits düster war und man zwischendurch durch die Last der beiden erdrückt zu werden schien und anderseits so voller Leben. Es war so ein scharfer Kontrast, wodurch man sich selbst auch bewusster wurde. Das Leben ist manchmal einfach kein Zuckerschlecken aber es gibt immer Menschen, die einem da durch helfen. Letztendlich zählt jeder Tag und genau so sollte man leben. Toll! Nach Oceanside lasse ich mich immer wieder gerne entführen.

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Tags: liebesgeschichte, make it count, oceanside, young adult   (4)
 

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(203)

474 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 86 Rezensionen

märchen, fantasy, the school for good and evil, gut, freundschaft

The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben

Soman Chainani , ,
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.10.2016
ISBN 9783473401277
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Schule von Gut und Böse bildet zukünftige Märchengestalten aus. Von Prinz über Prinzessin bis hin zur bösen Hexe, sie alle gehen auf diese Schule um auf ihre Rolle vorbereitet zu werden. Jedoch werden auch jedes Jahr 2 Jugendliche aus einem -Menschendorf geholt um zu einer Märchengestalt zu werden.
Und in diesem Jahr ist sich Sophie sicher, geholt zu werden denn wer wäre nicht geeigneter eine Prinzessin zu sein, genauso sicher ist sie das ihre Freundin Agathe, die böse Hexe in dem Märchen spielen wird. Doch es kommt ganz anders...

Meinung:
Das Cover ist einfach märchenhaft. Zwei Mädchen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und dazu dieser perfekte Titel. Einfach perfekt. Es bringt die Geschichte auf den Punkt, untermalt sie und macht einfach neugierig. Wirklich gelungen.
Nun zur Geschichte. Sie liest sich unglaublich flüssig und man merkt gar nicht wie schnell 500 Seiten vergehen. Im Gegenteil, man wünscht sich einfach mehr.
Die Geschichte ist nämlich wirklich gut. Das fängt schon mit den beiden Hauptpersonen an, Sophie und Agatha. Unterschiedlicher hätten die beiden nicht sein können und dennoch sind sie befreundet wobei man zwischendurch einfach nicht verstehen kann, wieso.
Was ein bisschen schade ist, das man gleich zu Anfang erfährt wer die "Gute" und wer die "Böse" ist. Das nimmt ein wenig den Aha-Effekt. Letztendlich merkt man es aber auch an der Art und Weise wie die beiden sich verhalten. Es ist einfach unglaublich erfrischend, keine perfekte, wunderschöne Prinzessin präsentiert zu bekommen und es übermittelt eine Botschaft, die allzu oft vergessen wird: Ein hübsches Gesicht, macht noch kein gutes Herz. Man muss hinter die Fassade sehen um das wahre Ich und damit die Schönheit oder Hässlichkeit eines Menschen zu erblicken.
Doch trotzdem halten die beiden zusammen. Sie kennen sich und akzeptieren den anderen auch wenn sie das erst im Laufe der Zeit verstehen. Denn ihre Freundschaft und ihre Charaktere entwickeln sich während der Geschichte.
Es gibt in der Geschichte so vieles zu lernen und zu erleben für die beiden. Was macht eine Prinzessin aus? Muss das Böse immer hässlich sein? Müssen Gut und Böse, Feinde sein? Und was wäre wenn ein Prinz sich in eine böse Hexe verliebt?
Es ist kein klassisches Märchen aber die märchenhaften Figuren machen es einfach zu etwas besonderen.
Agatha zum Beispiel ist einfach herrlich. Sie ist so düster und weiter weg von einer Prinzessin kann man gar nicht sein aber gleichzeitig hat sie ein unsagbar gutes Herz. Und so ist es auch immer wieder zu komisch das sie der Prinz zu ihr hingezogen fühlt weil er von ihrem guten Herz angezogen wird. Anderseits ist aber auch Sophies Einfallsreichtum bewundernswert und auf ihre spezielle Art, kann man das wohl auch als gut bezeichnen. Sie gibt der Geschichte immer wieder den Pepp weil man sich fragt, was sie wohl als nächstes tun wird. Und dann liegt über der ganzen Schule noch der Hauch eines Geheimnisses. Es scheint etwas viel größeres im Spiel zu sein. Doch das Rätsel und die gesamte Geschichte kann nur durch den mysteriösen Schulmeister gelöst werden. Wirklich gelungen.
Was mit nicht gefallen hat war das abrupte Ende. Das kam so unvermittelt und plötzlich war alles zu Ende. Das war irgendwie traurig und unbefriedigend.
Beruhigt hat mich allein die Tatsache, das es einen weiteren Teil geben wird und ich bin schon ganz gespannt wie es mit Sophie, Agatha und der Schule weiter gehen wird, denn jetzt ist wirklich alles anders!

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Tags: fantasy, gut und böse, jugendbuch, märchenhaft   (4)
 

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(19)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

normannen, cumbria, historischer roman, england, liebe

Die Eroberung des Normannen

Lisa McAbbey
E-Buch Text: 391 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 11.06.2016
ISBN 9783732517022
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Cumbria stand unter schottischer Herrschaft bis es im Jahr 1092 von dem normannischen König William erobert wird. Er setzt einen seiner besten Krieger - Tancreid, als neuen Sheriff von Cumbria ein. Doch die Cumbri sind ein starkes und stolzes Volk, die sich den Normannen entgegenstellen. An ihrer Seite kämpft, stolz Cwenburh, die jüngste Tochter des vertriebenen Fürsten von Cumbria. Doch in ihrem Kampf, kommt sie dem Sheriff näher als ihr lieb ist. Wer erobert hier, eigentlich wen?

Meinung:
Das Cover passt perfekt zur Geschichte und besonders toll finde ich, das auch einmal auf so ein winziges Detail wie die Haarfarbe geachtet wurde.
Der Titel hat mich ziemlich neugierig gemacht und wenn man das Buch liest, wird einem der wahre Sinn erst bewusst.
Aber nun will ich auch direkt zum Inhalt kommen.
Ich habe es oft genug erwähnt, bei historischen Romanen bin ich nicht einfach. Was jedoch Lisa McAbbey betrifft, kann ich wohl nun ohne Sorge zu ihren Büchern greifen. Sie ist bisher eine der wenigen Autorinnen, die mich mit historischen Romanen begeistern kann. Es ist der 2. Roman von ihr und mir hat dieser sogar noch besser gefallen als Reise nach Edinburgh. Damit hatte ich nicht gerechnet!
Es spielt wieder einmal in England aber dieses Mal im frühen Mittelalter. Dabei vermag es Lisa McAbbey erneut historische Ereignisse mit unheimlich spannenden Charakteren zu verweben.
Nicht nur das es ein Erlebnis war, in diese Zeit abzutauchen, ich habe auch etwas völlig neues gelernt. Ich hatte mich mit dieser Zeit Englands bisher wenig beschäftigt und muss das jetzt unbedingt nachholen.
Es ist interessant wie zwei unterschiedliche Kulturen, die Cumbri und Normannen aufeinander treffen. Die Cumbri sind ein sehr naturverbundenes Volk mit Ehre bei denen die Frauen über sich selbst bestimmen dürfen. Ihnen gegenüber steht ein gottesfürchtiges Volk, das einem König die Treue geschworen hat und ganz neue Gesetze und Gedanken nach Cumbria bringt. Außerdem hat ein Weib seinem Mann zu folgen.
Dementsprechend explosiv ging es von Anfang an zwischen Tancreid und Cwen her. Cwen ist eine Cumbri, stolz, frei und voller Ehre. Aber nicht nur das. Sie ist auch eine Prinzessin Cumbrias, kann schreiben, lesen und ist zu dem heilkundig. So eine Frau, mit diesem speziellen Wissen und starkem Charakter, findet man nicht so schnell. Das erkennt Tancreid auch sofort da sie ihm immer wieder die Stirn bietet. Dabei will Tancreid, Cumbria nur in eine neue und bessere Zukunft führen. Dies tut er mit Stärke aber auch sehr bedacht. Er lässt sich von Cwen die Lebensweise der Cumbri erklären und lässt sich auch in deren Sprache unterrichten. Er will aber auch dadurch Cwen näher kennen lernen. Obwohl sie ihm das Leben schwer macht, gibt es zwischen ihnen ein Band, dem er nachspüren will. Die Anziehung zwischen den beiden ist nicht zu übersehen und man fiebert mit wann sie dem nicht nur nachgehen sondern es auch erkennen. Auch das macht die Geschichte spannend.
Aber es sind vor allem die Verwicklungen, die unvorhersehbaren Ereignisse, die das fast 500 seitige Buch, schneller verfliegen lässt, als man es erwartet. Das Schlimme ist, das man irgendwann so gefangen ist, das man sie nicht gehen lassen will. Dementsprechend gab es eine Szene, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte und die mir unglaublich weh getan hat. So wie es Cwen traf, traf es auch mich. Ich konnte es nicht glauben und war einfach nur traurig.
Aber genau das müssen gute Bücher hervorbringen, das man mitleidet und voller Gefühle, Seite um Seite lebt. Ich bin einfach völlig begeistert von dieser neuen Geschichte. Nach diesem Buch, kann ich mich als nichts anderes als einen Fan von Lisa McAbbey bezeichnen und ich hoffe das sie schnell ein neues Buch herausbringt, damit ich auch dieses verschlingen kann. 

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Tags: cumbria, england, frühmittelalter, historischer roman, normannen   (5)
 

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(108)

154 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

liebe, märchenadaption, fluch, märchen, impress

Being Beastly. Der Fluch der Schönheit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Endlich ist es soweit. Der Tag ist gekommen auf den Valeria ihr ganzes Leben lang vorbereitet wurde - sie muss vor den König treten und erfahren wer ihr Ehemann werden wird. Sie hat sich vieles erhofft und ausgemalt aber ganz sicher nicht das sie ausgerechnet mit Graf Westwood verheiratet werden soll. Um ihnen ranken sich viele Gerüchte und die sind alles andere als positiv. Doch sie hat keine Wahl und macht sich daher auf den Weg zu ihm. Kaum angekommen ist es noch schlimmer als befürchtet. Der Graf ist übel launig und macht ihr klar, das er sie keineswegs dort haben will. Aber nicht nur das, er verbirgt auch etwas vor ihr. Seine Geheimnisse sind in Windlichtern eingesperrt, die sie alle erforschen will. Doch mit den Geheimnissen fängt ihre Geschichte erst an...

Meinung:
Das Cover ist irgendwie klassisch und magisch. Es hat mich jedenfalls gleich eine märchenhafte Geschichte erinnert. Das Rot finde ich dabei echt schön und das der Titel so dominiert. Tja und der Titel ist einfach nur toll. Er ist so mehrdeutig und greift dennoch das Thema auf. Perfekt!
Denn immerhin ist es eine Märchenadaption zu die Schöne und das Biest. Ich bin ein totaler Fan von solchen Adaptionen weil ich Märchen liebe und weil ich es interessant finde, wie sie von anderen verändert werden. Die Ergebnisse sprechen meistens absolut für sich.
Und die Schöne und das Biest ist eine wunderbare Geschichte. Also der Grundgedanke ist schon mal super. Wenn ich aber ehrlich bin, wusste ich am Anfang nicht so recht was ich von dem Buch halten soll. Die Geschichte begann und da waren durchaus Parallelen zum Märchen. Was mich aber wirklich aufgeregt hat, war Valeria. Sie hatte so eine Art... Ich meine es gibt einen geheimen Raum mit Windlichtern. Sie soll ihn nicht betreten und doch tut sie es und zerstört eines nach dem anderen obwohl sie merkt das es ihrem Verlobten nicht gut tut. Ziemlich rücksichtslos. Aber nicht nur das, sie hatte so eine kindliche Art und fing dann auch noch an für den Leibarzt zu schwärmen. Das war der Moment wo ich dachte, ich würde das Buch weglegen. Das ging gar nicht. Und ich habe mich ernsthaft gefragt wo die Geschichte mit mir hin will und vor allem ob ich dort überhaupt landen will. Also ihr seht, ich war emotional schon ziemlich involviert.
Aber natürlich habe ich nicht einfach aufgegeben sondern war viel zu neugierig und habe dem Ganzen eine Chance gegeben. Tja und ich muss sagen, die Autorin hat hier wirklich einen Coup geschlagen. Ich hätte nie im Leben gedacht das sie noch die Kurve kriegt und Valerie mich überzeugt, das sie echte Gefühle für Westwood entwickelt.
Doch die Idee war genial! Überhaupt ist die Geschichte richtig gut durchdacht. Man muss ihr also eine Chance geben um sich entwickeln zu können, denn wenn man es tut wird man definitiv belohnt.
Nicht nur das Westwood irre interessant ist, nach und nach lernt man auch seine Geschichte kennen und die hat es wirklich in sich. Aber auch der phantastische Part, das Biest in ihm, fand ich richtig spannend. Da hat sich die Autorin wirklich was einfallen lassen und die Geschichte erinnerte nur noch ein wenig an die Vorlage. Das finde ich persönlich, wirklich gut.
Aber es blieb spannend und auch zum Ende hin, hielt ich den Atem an. Ich wusste auch da nicht wie das Ganze nun enden soll. Ich war ziemlich aufgewühlt und hab mir Sorgen gemacht. Ich wollte einfach das es endet und das es mich nicht in Stücke reißt.
Ich sage euch, dieses Buch hat mich wirklich in Höhen und Tiefen gestürzt und es mir nicht leicht gemacht. Aber diese Reise werde ich auch nie vergessen weil es einfach mal wieder eine große Überraschung war. Danke dafür!

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Tags: die schöne und das biest, fantasy, jugendbuch, liebe, märchenadaption   (5)
 

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(41)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

kinderbuch, fantasy, freundschaft, fantastisch, pip bartlett und die magischen tiere

Pip Bartlett und die magischen Tiere

Maggie Stiefvater , Jackson Pearce , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Heyne, 28.03.2016
ISBN 9783453270442
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Pip hatte die besondere Gabe mit magischen Tieren zu sprechen doch niemand will ihr glauben. Durch ihre Gabe und wegen ein paar unheimlich arroganter Einhörner, richtet sie ein riesen Unheil an. Daraufhin muss sie ihren Sommer bei ihrer Tante verbringen. Doch eine Strafe ist das für sie nicht denn ihre Tante ist Tierärztin für magische Tiere. Das heißt der ganze Sommer ist voll von magischen Tieren und für Pip ist das dass Paradies. Aber es wartet auch ein großes Abenteuer auf sie denn nicht nur das sie einen neuen Freund gewinnt, sie hat es auch mit sich entzündenden Fussels zu tun.

Meinung:
Ich liebe das Cover! Es ist bunt und die zwei Greife sehen zum Knuddeln aus. Richtig süß und interessant. Für Kinder wirklich ansprechend. Und genauso verhält es sich mit dem Titel. Er verrät genug um das Buch in ein Genre einordnen zu können, macht aber auch neugierig. Ich meine, was sind eigentlich Fussels?
Es hat mich jedenfalls so neugierig gemacht, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Tja und somit habe ich mich auch gleich ins Buch gestürzt und bin direkt in die Geschichte gefallen. Da lief mir dann gleich Pip über den Weg. Sie ist eine Außenseiterin weil sie nicht so gut mit Menschen reden kann. Sie redet eben eher mit magischen Tieren und es gibt nichts was sie so sehr interessiert. Sie schleppt mit sich immer ein Buch über die verschiedenen magischen Tierarten und nutzt jede sich ihr bietende Möglichkeit um die magischen Tiere zu erforschen. Das traurige ist, das niemand ihr glauben will das sie mit magischen Tieren sprechen kann wodurch sie ziemlich isoliert und einsam ist.
Das ändert sich aber als sie im Sommer zu ihrer Tante Emma geschickt wird. Sie ist Tierärztin und so hat Pip die Gelegenheit ganz viele magische Tiere zu beobachten und kennen zu lernen.
Aber der Sommer verspricht nicht nur das!
Sie lernt auch Thomas kennen, der aus ganz anderen Gründen isoliert und einsam ist. Thomas ist einfach auf alles allergisch und ganz besonders auf magische Tiere. Er hat schreckliche Angst sich zu verletzen. Das kettet ihn aber auch ans Haus. Mit Pip ändert sich das aber sehr schnell denn Pip verwandelt seinne Sommer in ein Abenteuer.
Thomas wird mutiger und stet Pip als treuer Freund zur Seite. Letztendlich ist er auch der Einzige, der ihr anstandslos glaubt, das sie mit magischen Tieren reden kann. So geben sich die beiden gegenseitig halt und akzeptieren einander mit all ihren Macken. Das ist richtig schön und es zeigt wie wichtig es ist einen Freund zu haben und akzeptiert zu werden.
Aber der Sommer verspricht nicht nur einen Freund für Pip sondern es ist auch allein in ihrer Macht, die Fussels zu retten. Es sind kleine magische Tiere, die leider viel Schaden anrichten und Pip versucht auf ihre ganz besondere Art, den Tieren zu helfen. Das ist auch gar nicht so einfach aber Pip gibt nicht auf und versucht alles.
Es ist toll zu sehen wie mutig und selbstbewusst Pip dabei ist. Das sie nicht aufgeben will und sich auch gegen Erwachsene durchsetzt. Das ist besonders schwierig, vor allem wenn sie einem nicht glauben.
Was ich besonders toll an dem Buch fand, waren die Beschreibungen von den magischen Tieren. In den Abschnitten wurde immer ein magisches Tier vorgestellt. Es gibt eine Zeichnung dazu und wichtige Merkmale und Anmerkungen von Pip, wenn sie der Meinug war, das es etwas zu ergänzen gab. Das fand ich eine richtig tolle Idee und hat das Buch wuderbar illustriert. Einfach schön.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, finde ich das Buch in vieler Hinsicht richtig klasse.
Es macht Kindern Mut, anders zu sein und zeigt ihnen das man trotzdem akzeptiert werden kann. Es zeigt auch, das man an sich selbst glauben muss und für seine Ideale eintreten sollte. Und dann ist da auch noch die Freundschaft zwischen Pip und Thomas. Da sieht man, wie wichtig Freundschaft ist und was sie einem geben kann. Das ist so wichtig.
Und daher ist das Buch nicht nur eine fantastische Geschichte sondern auch ein Buch, was jedem von uns das Besondere in einem zeigt.

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Tags: fantasy, freundschaft, kinderbuch   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

griechische tragödie, mord, thriller, spannung, politthriller

Die Erben des Zeus

Scott Turow , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blessing, 20.04.2015
ISBN 9783896675231
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Paul und Cass sind Zwillinge und haben eine enge Verbindung. Doch dann stirbt, Dita, Cass' Freundin und er gesteht den Mord. Er geht ins Gefängnis und das erste Mal sind die beiden Zwillinge getrennt. Doch die Verbindung bleibt eng.
Jahrzehnte später ist Paul Anwalt, der sich zudem um das Amt des Bürgermeisters bewirbt. Und sein Bruder Cass kommt aus dem Gefängnis frei. Alles könnte nun gut werden aber da beginnt die Geschichte erst. Denn Hal, hat den Tod seiner Schwester Dita nie richtig überwunden und es blieben viele Fragen ungeklärt. Nun ist die Zeit gekommen seine Rache zu starten und sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.

Meinung:
Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Man hat den Eindruck das, der Titel und der Autor auf einen hinab blicken. Die Hochhäuser wirken dadurch noch beeindruckender und sowohl der Titel wie auch der Autor werden perfekt in Szene gesetzt.
So gewaltig wie die Hochhäuser wirken, so ist auch dieser Thriller. Man bekommt ein Verwirrspiel voller Geheimnisse präsentiert und zwar von der ersten Minute an. Das Buch beginnt mit dem Tod von Dita Kronon und letztendlich wird sich alles nur darum drehen. Egal was passiert.
Dabei ist interessant wie das gestaltet wird.
Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt beginnt mit dem Todestag von Dita, nur das es immer aus der Sicht einer anderen beteiligten Person geschildert wird. Die Idee ist wirklich super! Vor allem lernt man so nicht nur die einzelnen Personen kennen, man bekommt auch immer eine neue Perspektive auf den Mord. Das ist richtig clever. Es macht die Geschichte lebendig und trägt dazu bei, das man immer wieder in die Irre geführt wird. 
Die Geschichte zu durchschauen ist nicht einfach und man muss stetig am Ball bleiben. Wenn man dies nicht tut, können die vielen Personen und Geschehnisse, dazu führen das man vom Weg abkommt. Es ist also kein Buch, das man mal schnell zwischendurch lesen kann. 
Die Verstrickungen und die politischen Winkelzüge in dem Buch halten einen ziemlich auf Trab. Bei der Schilderung gerade der politischen wie auch der juristischen Szenen, merkt man das der Autor vom Fach ist. Sie sind geprägt von Authentizität und Kalkül. Wirklich beeindruckend!
Lange habe ich nicht mehr einen so gewaltigen und intelligenten Thriller gelesen. Und auch wenn die Geschichte nicht so einfach ist, kann man gar nicht anders als ihr Zeile für Zeile zu folgen. Schon nach den ersten Sätzen, wird man in einen Bann gezogen, der einen unweigerlich dem Ende des Buches entgegenfiebern lässt. Man will einfach wissen, was damals mit Dita Kronon passiert ist, man will die Wahrheit erfahren. Aber anderseits spürt man auch, das diese Wahrheit, einfach alles verändern wird. 
Der Weg dorthin wird nicht nur durch die wirklich spannenden Charaktere gepflastert, sondern auch durch die familiären Zusammenhänge. Ich hatte mich bisher nie so direkt mit griechischen Familienverhältnissen auseinander gesetzt, dementsprechend faszinierend war es, genau das kennen zu lernen. Es ist also nicht nur ein politischer Thriller sondern auch eine griechische Tragödie.  Das war etwas was ich nicht erwartet habe und mich umgehauen hat. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Faszinierend!
Ich kann daher diesen Thriller jedem empfehlen, der gut geschriebene und bis ins letzte Detail durchdachte Geschichten liebt. Es wird einen einfach umhauen. 

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Tags: griechische tragödie, mord, politthriller, spannung, thriller   (5)
 

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

dystopie, hörbuch, mörder, liebe, mord

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns , Friederike Walke
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 15.02.2016
ISBN 9783837135091
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Davy führt ein ganz normales Leben bis zu dem Moment als sie erfährt das sie positiv auf HTS getestet wurde. HTS steht für Homicidal Tendency Syndrome und wird umgangssprachlich auch einfach Mördergen genannt. Aber diesem Augenblick löst sich ihr altes Leben in Luft auf. Sie muss ihre Schule verlassen und all ihre Freunde kehren ihr den Rücken zu. An ihrer neuen Schule lernt sie Menschen wie sie kennen und ausgerechnet dort findet sie wirkliche Freunde. Und dabei stellt sich die Frage: Wird Davy wirklich töten?

Meinung:
Was für ein cooles Cover! Der Blick wird automatisch auf das Mädchen und das Tattoo gelenkt. Man fragt sich was es damit sich auf sich hat und dabei wirkt der Titel auch einfach nur verheißungsvoll. Es macht neugierig und hat mich gleich animiert, mich in die Geschichte zu stürzen.
Doch bevor wir zur Geschichte kommen, muss ich noch ein paar Worte zur Sprecherin verlieren. Friederike Walke war mir bisher nicht bekannt aber sie hat eine sehr angenehme Stimme. Man folgt ihr leicht in die Geschichte und sie gibt den verschiedenen Charakteren mit ihrer Stimme eine eigene Persönlichkeit. Wobei das vor allem bei den Hauptcharakteren am deutlichsten war. Die anderen waren da eher blasser aber das hat nicht so sehr gestört. Denn im Fokus war zunächst einmal Davy. Am Anfang war sie noch sehr angepasst und ehrlich gesagt langweilig, was aber ab dem Augenblick sich zu verändern begann, als sie positiv auf HTS getestet wurde. Das Leben war nicht mehr einfach und schön. Auf einmal wurde ihr ein ganz anderes Leben vor Augen geführt und vor allem lernte sie die Menschen wirklich kennen. Das ist der Moment in dem Davy stark wird und sich zu einer echten Persönlichkeit entwickelt. Die Entwicklung mitzuerleben, war einfach toll und sehr spannend. Vor allem aber auch weil da einfach Shawn an ihrer Seite war. Ab dem Moment wo er zum ersten Mal erwähnt wurde, war klar welche Rolle er in der Geschichte spielen würde. Dennoch war er mir sofort sympathisch und hundertmal lieber als ihre alten, oberflächlichen Freunde. Er war so echt!
Aber nicht nur diese Beiden haben die Geschichte beherrscht sondern auch das Mördergen. Es ist so eine interessanter Gedanken und wenn ich ehrlich bin, durchaus etwas was vielleicht irgendwann einmal möglich wäre. Die technische und medizinische Entwicklung ist schon so fortgeschritten, das es eine denkbare Zukunft wäre. Das Buch macht eine essenzielle Frage zum Thema: Sind unsere Taten von den Genen abhängig oder liegt es letztendlich in meiner Entscheidung, was ich aus ihnen mache? Kann man wirklich vorhersagen, das ein Mensch mit einer bestimmten Veranlagung, dieser auch nachgehen wird?
Damit beschäftigt sich Davy in der Geschichte seit dem Augenblick als ihr mitgeteilt wird das sie Trägerin des Mördergens ist. Dabei wird auch gezeigt wie ihr Umfeld auf diese Neuigkeit reagiert und wie sie ab dem Moment behandelt wird. Da fragt man sich doch oft, wer diese Mördergen in sich trägt. Es ist erschreckend, wie Davy verurteilt wird für etwas das sie nicht getan hatte, sondern nur potentiell tun könnte. Erschafft man damit nicht erst Mörder? Ein interessanter Gedanke und wie man merkt gibt diese Geschichte Anlass um sehr viel nachzudenken. Mich beschäftigt noch immer diese Geschichte und lässt mich nicht los.
Umso erfreulicher ist es, das Davys Geschichte erst begonnen hat und es garantiert spannend weiter gehen wird denn da sind noch so viele Fragen, die beantwortet werden müssen.
Das ist mal ein wirklich gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Spannend erzählt und tiefgründiger als man erwartet.

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Tags: dystopie, genetik, jugenbuch, liebesgeschichte, mörder, spannend   (6)
 
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