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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Verflucht – Nacht der Toten (Mystery-Thriller)

Rob Blackwell
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 05.07.2017
ISBN 9783945493953
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Loudon - eine beschauliche Kleinstadt in Amerika. Könnte man denken ... doch an Halloween werden die Leute nervös und niemand feiert. Vor 12 Jahren trieb nämlich der Serienkiller Lord Halloween sein Unwesen und mordete ohne Unterlass. Zeit ist vergangen aber manche Wunden heilen nur langsam.
Und nun geht es wieder los - Morde geschehen. Der Journalist Quinn fühlt sich gleich an Lord Halloween erinnert aber er kann es nicht sein denn er ist tot ... Zusammen mit seiner neuen Kollegin Kate nimmt Quinn die Recherche auf. Ist Lord Halloween zurück?

Meinung:
Das Cover ist einfach der Wahnsinn und es passt auch wirklich hervorragend zum Buch. Es macht einfach Lust darauf es zu lesen.
Aber auch wenn ich das Cover schon wahnsinnig toll finde, kann es nicht mal annähernd mit der Geschichte mithalten. Ich bin von der ersten Sekunde an völlig besessen gewesen von dem Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, es hat mich festgehalten und ich habe mitgefiebert ohne Ende.
Es war für mich einfach genau die richtige Mischung aus Thriller und Mystery. Ich meine ein durchgeknallter Serienkiller der sich auch noch Lord Halloween nennt, ist schon super. Aber dann auch noch 2 Reporter, die nicht wissen ob sie einander trauen können, wem sie überhaupt trauen können und die irgendeine Art von Kraft besitzen - das ist schon genial.
Und gerade diese beiden Reporter - Kate und Quinn, tragen die Geschichte. Sie haben beide etwas ganz eigenes an sich.
Kate hat einen sehr persönlichen Grund den Killer zu jagen und ich fand sie einfach nur bewundernswert.
Tja und Quinn ist wie der nette Junge von nebenan. Man kann ihn nicht nicht mögen.
Und irgendwann fängt man an sich zu fragen wer der Killer ist. Ich hatte einen Verdacht aber dadurch das ständig Leute sterben, wurde ich von einem Verdacht zum nächsten geschubst. Herrlich! Irgendwann wusste auch ich nicht mehr wem ich eigentlich trauen soll. Ich war schon völlig gefangen in der Geschichte.
Der Nervenkitzel hat mich einfach nicht schlafen lassen.
Dieser Serienkiller hat vor Nichts und Niemandem halt gemacht und daher darf man sich auch gar nicht zu sehr mit Charakteren anfreunden weil sie durchaus sterben. Mich hat so mancher Tod schwer getroffen. Doch das gehört eben dazu und macht es umso realistischer.
Der Autor schafft es aber auch dir den Eindruck zu vermitteln, das der Killer direkt hinter dir steht, dir in den Nacken atmet und daher ist man auch als Leser ständig auf Hab-Acht-Stellung und schaut sich verängstigt um. Lauert da etwas in den Ecken? So ein Gefühl hatte ich noch nicht bei vielen Büchern aber genau das passiert hier mit dir.
Umso schöner ist das es der 1. Teil einer Reihe ist und ich hoffe das ganz bald ein neuer Teil kommt. Ich kann es gar nicht erwarten den nächsten zu lesen.
Greift unbedingt zu diesem Buch!

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Tags: horror, killer, mystery, serienmörder, thriller   (5)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

comic

Lanfeust von Troy. Band 1

Christophe Arleston , Didier Tarquin
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 20.04.2018
ISBN 9783962190941
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Jeder Bewohner hat eine magische Fähigkeit. Unser Held Lanfeust z.B. kann Metall zum Schmelzen bringen. Und so arbeitet er passenderweise in einer Schmiede.
Als er das Schwert eines Barons reparieren soll, passiert etwas völlig Unerwartetes. Und damit beginnt der ganze Schlammassel, denn es scheint das er die totale Kraft hat.
Also will der Weise Nicolas sich mit Lanfeust auf die Reise nach Eckmühl machen. Der hohe Rat soll von Lanfeust und von seinen Fähigkeiten erfahren. Doch die Reise beginnt nicht ohne die beiden Töchter von Nicolas. Unterschiedlicher könnten diese beiden liebenswerten Frauen nicht sein und so kommt es immer wieder zu Streitereien auf dem Weg nach Eckmühl.

Meinung:
Was soll ich euch zu diesem Comic schreiben?
Ich liebe diese Comic-Reihe und sie ist einfach Kult.
Ich habe sie schon vor etwa 20 Jahren gelesen. Damals habe ich schon so gelacht über die Anspielungen und Sprüche. Die Texte waren einfach nur herrlich und sind es noch immer!
Die Zeichnungen gefallen mir wirklich gut und haben ihren Charme von damals behalten. So viele Kleinigkeiten, die man entdecken kann auf den Bildern, die mit so viel Detailverliebtheit gemalt wurden.
Die Idee und die Welt sind so wunderbar rund gestaltet als wären die Macher des Werkes vor Ort gewesen. Auch wenn es manchmal anzüglich wird, so sollte man dies mit einem Augenzwinkern betrachten und nicht zu ernst nehmen.
Es ist ein Comic das mit Klischees spielt und sie dennoch nicht plump wirken lassen. So ist Lanfeust nicht der schlauste Kerl aber er hat das Herz am rechten Fleck und gerade seine Beziehung zu den 2 Töchtern ist einfach herrlich. Wobei ich vor allem Cixis (eine der Töchter vom Weisen Nicolas) absolut amüsant finde. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit ihr weiter geht.
Es eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Eifersucht, eingebettet in einer magischen Welt voller Kampf und Blut. Ein Comic das in keinem Bücherregal fehlen sollte weil es mit Witz und Charme überzeugt.

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Tags: comic   (1)
 

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76 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Der Drachenjäger - Die erste Reise ins Wolkenmeer

Bernd Perplies
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.07.2017
ISBN 9783596296712
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: 
Drachen gibt es wirklich und nicht nur das, sie gehören zum Leben dazu. Sie werden gejagt von fliegenden Schiffen und ihre mutige Besatzung tötet die Drachen und verkauft diese um sich damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Lian ist kein Drachenjäger auch wenn er gerne die Wolkenmeere bereisen würde. Doch eines Nachts passiert etwas Schreckliches und er muss um jeden Preis seine Heimat verlassen. Mit seinem Freund zusammen versucht er auf einem Flugschiff anzuheuern. Letztendlich heuern sie auf einem der größten Schiffe an, das Jagd macht auf einen der schrecklichsten und gefährlichsten Drachen den es je gab. Doch der Kapitän Adaron, besitzt so viel Hass in seiner Seele und hat nur ein Ziel das er verfolgt: Er will den Urdrachen vernichten egal was es kostet.

Meinung:
Eine schöne, ausgebaute Welt, die Bernd Perplies sich hier hat einfallen lassen. Und das Cover des Buches erzählt schon die Geschichte wie sie ablaufen wird. Nicht das ich etwas anderes erwartet hätte. Dennoch erscheint das Buch mit so viel mehr an Geschichte und Charakteren die nicht fremdartiger sein könnten.
Ich fand es schade das die Spannungsbögen die an der ein oder anderen Stelle zu lesen sind nicht genutzt wurden um weitere Konflikte zu schaffen. Diese hätten das Buch spannender gestalten können in meinen Augen. So hat das Buch die Geschichte vorangetrieben doch so richtig gefesselt hat sie mich nicht.
Die Charaktere sind Stereotypen die leider nichts Neues erzählen und dennoch habe ich es gerne gelesen.
Ich mochte den Kapitän Adaron der seine Gründe hat sich dem größten Feind zu stellen. Er ist weder gemein noch ungerecht. Er ist ein Mann der gebrochen ist und gerade dieses Kapitel hat mir besonders gut gefallen. Schon im Vorfeld erfährt man hier wie es zu seinem Ziel wird der Urechse den Tot bringen zu wollen.
Und auch Lian ist ein Held den man begleitet und an seiner Seite auf die Jagd gehen möchte. Er macht seinen Weg auch wenn dieser steinig ist. Lian entscheidet was richtig und falsch ist und so einen Helden braucht dieses Buch auch.
Wer sich also auf die Jagd begeben möchte, sollte sich die Reihe mal genauer anschauen. Mit dem ersten Band "Der Drachenjäger" wird die Geschichte abgeschlossen und doch kann man erwartungsvoll im zweiten Band die Reise ins Wolkenmeer fortführen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Androiden. Band 2

Jean-Luc Istin , Jesus Hérvas Millán , Olivier Héban
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 22.02.2018
ISBN 9783958395695
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt: 
Die größte und längste Reise der Menschheit steht an. Es geht 600 Jahre in Richtung Sterne und natürlich braucht man für ein solches Großprojekt Roboter die nicht nur alles überwachen. Die Menschen überdauern diese Reise in Tiefschlafbehältern die den Alterungsprozess verlangsamen aber nicht verhindern können. 300 Jahre läuft alles Reibungslos doch dann wird das Schiff von einem Meteoritenschauer getroffen. Da der Hauptreaktor getroffen wurde, verringert sich ihre Reisegeschwindigkeit zurück zur Erde. Erst nach 1.000 Jahren wären sie wieder daheim.
Und dennoch treffen sie nach vielen Hunderten von Jahren wieder auf der Erde ein, doch nichts ist mehr so wie sie diese verlassen haben.
Ein Überlebender und ein Droide machen sich auf den Weg herauszufinden, was auf der Erde in den Jahrhunderten passiert ist.

Meinung:
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und das nicht nur weil die Reise schief gelaufen ist.
Der 2. Teil der Androiden-Reihe beschäftigt sich mit der Entdeckung der "neuen" Erde, die sich stark verändert hat.
Und das alles mit einem tollen Hauptcharakter AC7+, ein Roboter der den drei Gesetzen der Robotik untersteht. Diese Gesetze muss man verinnerlichen um auch seine Entscheidungen zu verstehen, die für den Leser alles andere als logisch erscheinen weil der Mensch mit dem Herzen denkt.
Das soll nicht heißen, das AC7+ kein Herz hat aber die Gesetze der Robotik stehen über seinem eigenen Wohl. 
Was gleich auffällt sind die Zeichnungen. Sie sind klasse und machen Freude dieses Buch aufzuschlagen. Aber es fällt auch gleich auf, das der Stil ein anderer ist als beim 1. Band. Die Zeichnungen sind weicher und der Roboter hat etwas kindliches an sich. Das passt perfekt! So taucht man in eine Welt ein die voller Technik und Logik ist aber auch voller Gefühl. Der Roboter bekommt hier so viel Emotionalität, wie ich es nicht erwartet hätte. Und dennoch endet dieses Buch, wie dieses Buch enden muss ...
Ich mag die Androiden-Reihe wirklich sehr vielleicht auch weil ich Roboter einfach nur klasse finde. Natürlich finde ich sie in der Realität spannend aber auch beängstigend. Doch "Was wäre wenn" ist eine schöner Gedankengang der hier zum tragen kommt.
An der Reihe ist aber auch außergewöhnlich das es verschiedene Autoren und Zeichner sind, die in einer Reihe gebündelt werden. Ein Thema und unterschiedliche Storys, Gedanken. Eine großartige Idee, die wirklich spannend umgesetzt wird. Wobei ich persönlich den 2. Band sogar noch runder und stimmiger in sich fand als den 1.
Also schaut euch auch den 2. Teil der Androiden an. Er liefert euch wieder eine tolle Geschichte!

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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

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Wolfswut

Andreas Gößling
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 12.01.2018
ISBN 9783426521328
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Lotte will nur noch den letzten Punkt abhaken auf der langen Liste von Erledigungen, die sie machen muss seit ihr Vater tot ist. Eigentlich möchte sie nur heulen, stattdessen muss sie zu einer Lagerhalle im Nirgendwo. Aber wofür brauchte ihr Papa die und warum stehen darin nur 5 Fässer?
Lotte kann nicht glauben was sie da sieht als sie diese öffnet - Leichteile. Ihr lieber Papa, ist doch kein Serienmörder gewesen!
Ab da ermittelt Hallstein und das wird der Fall ihres Lebens ...

Meinung:
Obwohl das Cover recht schlicht ist, fällt es durch seinen roten-schwarzen Look sofort auf. Was mich aber am meisten angesprochen hat war der kleine Zusatz: True-Crime-Thriller. Allein schon die Vorstellung das dass eben nicht nur der bloßen Fantasie eines Autors entsprungen ist sondern das es teilweise wirklich geschehen ist, hat mir schon eine Gänsehaut verpasst. Ich möchte gar nicht wissen wie sich Lotte Soltau gefühlt haben muss als sie diese Fässer entdeckt hat. Wer will schon erfahren das der eigene Vater ein Mörder ist?! Genau so beginnt der Roman und da merkt man schon auf was man sich gefasst machen muss. Das ist kein Roman für zartbesaitete Leser.
Es werden Morde begangen, Leichen zerstückelt und auch vor Vergewaltigung wird nicht zurückgeschreckt. Das ist schon richtig heftig und geht einem einfach unter die Haut. Das Buch hat mich so gepackt und festgehalten, dass ich nur atemlos von einer Seite zur nächsten wechseln konnte. Ich war wie elektrisiert und ich wollte einfach wissen wie es ausgeht.
Das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, lag aber auch an Kira Hallstein. Das ist mal eine Ermittlerin der ganz eigenen Sorte. Sie ist geradezu todesmutig. Seit ihr Bruder verschwunden ist, scheint sie auf einem Kriegspfad und versucht jeden Verbrecher dingfest zu machen, immer in der Hoffnung am Ende ihren Bruder zu finden. Dadurch hatte sie eine starke Präsenz und ist unglaublich hartnäckig. Selbst als ihr bei den Ermittlungen Steine in den Weg gelegt werden, vertraut sie ihrem Instinkt und geht weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.
Tja und dann steuert man auf das Ende zu. Ich hatte schon eine wage Idee, was das Ende betraf. Doch die Wahrheit war so viel schlimmer und das hatte ich nicht befürchtet. Ich hatte mit vielem gerechnet aber nicht damit. Es hat mich erschüttern und unglaublich traurig gemacht.
Eine heftige Geschichte, die unter die Haut geht.

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cyberpunk, fantasy, iwansweg, iwans weg, pegasus, pegasus press, shadowrun

Shadowrun: Iwans Weg

David Grade
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Pegasus Spiele Gmbh, 01.04.2018
ISBN 9783957891723
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt: 
In Iwans Weg versucht der junge Mann alles um zu überleben und ein besseres Leben zu haben als sehr viele Menschen um in herum. Iwan erleidet aber immer wieder Schicksalsschläge die drohen ihn zu zerbrechen. Doch dann trift er auf Mae, eine Fee die ihm ein Leben mit sich anbietet, fast abgeschottet von den Menschen außerhalb ihres Liebesnestes.
Mae hat jedoch ein sehr dunkles Geheimnis und nicht nur einer der schlimmsten Killer aus dem Feenreich ist auf der Suche nach ihr. Auch ein Runner-Team macht sich auf die Suche nach ihrem Kopf.
Iwan hat nun die Wahl welchen Weg er gehen will. Seine Zukunft hängt davon ab ...

Meinung:
Wow! Endlich wieder einen deutschen Shadowrun-Roman in den Händen halten und dann auch noch den ersten Band einer ganzen Reihe aus den ADL.
Iwans Weg ist alles andere als lustig. Er ist düster, bösartig und zeigt uns die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Iwan ist nur zu bemitleiden denn seine Kindheit ist mehr als nur tragisch und er ist kein Einzelfall im Shadowrun-Univerum. Dennoch ist Iwan ein sehr mutiger und erfindungsreicher Kerl, der für die Zukunft seiner Familie einiges in Kauf nimmt und bis an seine Grenzen geht um sie zu beschützen.
Rhoslyn der Killer aus dem Feenreich ist ein sehr direkter und übler Knochenbrecher, der nicht lange fackelt und auch viele Leichen hinterlässt. Dennoch schafft es David Grade genau diesen Charakter für mich so liebenswert erscheinen zu lassen. Von Kapitel zu Kapitel versteht man seine Beweggründe immer mehr und durchläuft eine so tolle Veränderung mit ihm, das er mein heimlicher Held des Buches ist.
Leider ist dieses Buch in meinen Augen kein Buch für Neulinge denn viel zu viele Fachbegriffe aus dem Shadowrun-Universum werden in dem Buch verwendet. Sucht man dann diese Begriffe im Glossar, so findet man viele Worte leider nicht. Natürlich sind die meisten Begriffe kein Problem wenn man vor 20 Jahren schon Romane aus diesem Universum gelesen hat, doch alle anderen werden hier ihre Schwierigkeiten haben.
Ich liebe die Schatten seid ich etwa 16 Jahre alt war und bin damit groß geworden deshalb bin ich froh, das ich diesen tollen aber auch sehr blutigen und brutalen Roman, lesen durfte. Natürlich sind die Schatten alles andere als heldenhaft zu betrachten und genau das bietet dieser Roman.
Wenn eine Familie fast komplett über die Klinge springt weil sie durch die Schatten laufen, so erlebt man die Verzweiflung und den schnellen Verlust von liebenden Menschen in Roman-Format.
Über die gejagte Mae möchte ich nicht so viele Worte schreiben denn eine Fee kann man wohl nie so wirklich verstehen.
Liebenswert sind die vielen Querverweise auf Shadowrun-Romane die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.
David Grade hat es geschafft, das ich nach 10 Jahren darüber nachdenke wieder mal meine alten Chummer (Freunde) zu kontaktieren, um mit ihnen mal wieder durch die Schatten zu laufen. Doch mit meinen 40 Jahren heißt der Run dann wohl Altes Eisen!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

band 1, dämon, dämonen, düster, elfen, fantasie, fantasy, freundschaft, gewal, götter, magie, menschen, zwerg, zwerge

Die Eherne Garde 1: Die schwarze Klaue

Peter Hohmann , Mark Freier
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Atlantis Verlag, 10.09.2016
ISBN 9783864023927
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Dämonen gab es schon mal und sie konnten besiegt werden. Nun tauchen sie wieder vermehrt auf und Avi kämpft an vorderster Front mit ihrem Bogen gegen sie. Doch die Dämonen werden immer mehr, viel mehr als Avi besiegen kann, und so muss sie fliehen.
Sie trift auf einen Mann der gezeichnet von den Dämonen, wohl auch etwas von diesen in sich trägt. Beide scheinen etwas besonderes zu sein und so versuchen sie zusammen die Dämonen aufzuhalten.
Doch nur wenn sich die Völker vereinen können die Zwerge, Elfen und Menschen überleben.

Meinung:
Das Buch hat eine klassische Geschichte, die mit zwei sehr unterschiedlichen und starken Persönlichkeiten daher kommt.
Avi, die Hüterin, die einfach nur Dämonen jagt um die Menschen zu schützen. Ihr treuer Begleiter in der Gestalt eines Pferdes ist der einzige Freund den sie hat. Dennoch scheint es der Frau in der rauhen Umgebung an nichts zu fehlen. Mit ihrem Bogen und ihrer präzisen Zielsicherheit, hat sie eine Berufung und der geht sie ohne wenn und aber nach.
Lormak ist das ganze Gegenteil. Er ist weder gütig noch macht er Jagd auf Dämonen um andere Menschen zu beschützen. Er hat nur eines im Sinn: Er will wissen wer er ist!
Vor einigen Jahren ist er mit einer Krallenhand aufgewacht und kann sich an nichts erinnern. Und das macht ihn wütend aber nicht nur so ein bisschen wütend, Nein unsagbar wütend. Wehe dem, der ihn auch noch anspricht. Lormak hat sich dann nicht mehr unter Kontrolle und der Dämon in ihm scheint die Kontrolle zu übernehmen und nur aufs Abschlachten aus zu sein.
Diese Beiden treffen nun aufeinander und das kann nicht wirklich gut gehen auch wenn sie merken das sie einander wohl brauchen. So schlittern die beiden von einem Kampf in den nächsten ohne wirklich Luft holen zu können.
Dem Leser werden hier auf 288 Seiten viele Schlachten dargeboten. Blut fließt teilweise in Strömen und dennoch hat man das Gefühl einem roten Faden zu folgen.
Warum die Dämonen da sind, kann man leider nur mutmaßen.
Dennoch ist die Geschichte nicht nur spannend, sondern tiefe Gefühle spiegeln sich hier wieder. Gefühle die häufig wichtiger sind als die Monster, die durch die Nacht streifen.
Herausragend finde ich persönlich das Cover und die vielen Worte die man noch nie gelesen hat und die sich in Sätzen verstecken als wären sie ein Teil der Geschichte.
Das absolute Highlight für mich war das grandiose Ende denn da habe ich einfach nur mitgefiebert und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Und hier macht sich bemerkbar, das dies kein Roman ist den man einzeln lesen kann. Der zweite Teil ist bei dieser Reihe PLICHT!

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Tags: dämonen, fantasy   (2)
 

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artefakte, comic, computerspiel, fantasy, kämpfen

Dark Souls

George Mann , Alan Quah , Mick Schnelle
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 23.04.2018
ISBN 9783741607677
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Das Königreich droht zu versinken und somit macht sich die Kämpferin Fira auf den Weg, um etwas zu finden das den Untergang verhindern könnte. Auf der Suche hat sie Hilfe von einem Seher, der ihr den Weg weist und sie unterstützt im Kampf gegen die Horden des Chaos, die immer wieder ihren Weg kreuzen. Dämonen und Drachen, Ausgeburten der Hölle tauchen immer wieder auf und stellen sich ihr in den Weg. Doch auch mit dem Artefakt hat sie eine Wahl, die sie treffen muss: Leben oder Tod?

Meinung:
Das Cover ist großartig und die Zeichnungen machen auch richtig Spaß. Die Farben sind düster aber satt. So werden die Wesen der Dunkelheit sehr gut in Szene gesetzt. Ein Fantasy-Eyecatcher was die Bilder angeht.
Richtig toll ist das am Anfang eine kleine Einleitung geschrieben ist über die Welt damit man grundsätzlich erst einmal weiß was los ist. Dennoch kann ich sagen das sie bei weitem nicht alles erklärt.
So lernt man Fira kennen, die eine Kämpferin ist aber wirklich kennen tut man sie nicht. Warum sie zur Kämpferin geworden ist oder was es mit dem Orden auf sich hat dem sie angehört, erfährt man leider nicht. Außerdem scheint sie einem Gedächtnisverlust zu unterliegen der mit einem Fluch zusammenhängt aber auch das wird nicht weiter ausgeführt. In dieser Hinsicht ist die Story wirklich dürftig weil man einfach spürt das da so viel mehr drin wäre. Stattdessen gibt es ein Gemetzel nach dem anderen und Fira schlachtet sich von Kampf zu Kampf. Das ist in so eindrucksvollen Bildern gestaltet, das man nur atemlos von Seite zu Seite blättert.
Es ist schade das so viele Fragen unbeantwortet bleiben. Da ist noch so vieles offen aber vielleicht wird das ja auch im nächsten Band geklärt.
Schön ist auch die Charakterübersicht am Ende des Comics. Die wichtigsten Charaktere sind mit einem Bild dargestellt und sie werden kurz vorgestellt.
Mich hat die Geschichte jedenfalls so neugierig gemacht, das ich nun wissen will wie es mit Fira weitergeht. Vor allem aber hoffe ich zu erfahren, was mit der Welt dort los ist. Außerdem kann ich es gar nicht erwarten wieder diese traumhaften Bilder zu sehen denn der Zeichenstil ist einfach außergewöhnlich.

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comic, superhelden, venomverse

Venomverse

Christopher Hastings , Irene Strychalski , Clay McLeod Champman , Ryan Ky
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 10.04.2018
ISBN 9783741607172
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Wir sind Venom! In Venomverse stehen Parallelwelten im Vordergrund und dort sucht sich der Symbiont vorzugsweise Superhelden und nutzt diese um sie Stärker zu machen. So kommen Wolverines junger weiblicher Klon X-23, Gwenpool, Ghost Rider, Logan und Deadpool zum Einsatz. Nach jeder Geschichte taucht dann auch noch ein Captain America auf der selbst auch einen Symbionten in sich trägt. Ein Krieg für alle Symbiontenträger steht bevor.

Meinung:
Das Cover ist einfach nur heftig. Es ist unglaublich stark und spricht einen sofort an. Einfach genial!
Vor ab muss ich schon einmal sagen das Venomverse ganz anders ist als ich erwartet hatte. Hier bekommt ihr verschiedene Geschichten von unterschiedlichen Autoren und Zeichner, die zu einem zusammengeführt werden.
Jede Geschichte in Venomverse hat ihren eigen Charme. Dieser spiegelt sich nicht nur im Zeichenstil wieder sonderen auch die Geschichten könnten nicht unterschiedlicher sein. So unterschiedlich wie die "Helden" so ist auch die komplette Aufmachung.
So hat der Ghost Rider bereits den Symbionten in sich und keiner weiß so wirklich warum er den Gefangenen befreit. Ganz anders ist hingegen die Story von Logen der seinen Sohn verloren hat und anschließend gegen einen T-Rex antreten muss.
Klasse sind aber auch Charaktere die nicht so üblich auftauchen wie der Sohn vom Hulk.
Auch wenn einem nicht jeder Stil gefällt so sind die einzelnen Storys interessant.
Aber um ehrlich zu sein bin ich schon gespannt wo das alles hin führen soll und daher bin ich auf den zweiten Band echt gespannt.

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Tags: comic, superhelden, venomverse   (3)
 

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19. jahrhundert, fantasy, frostfeuer, hotel, jugendbuch, kai meyer, magie, märchen, maus, mut, renntiere, russland, schnee, schneekönigin, st. petersburg

Frostfeuer

Kai Meyer , Marie Sann , Yann Krehl
Fester Einband: 47 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 24.08.2011
ISBN 9783868692938
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Die Schneekönigin regiert mit harter Hand bis zu dem Augenblick als ihr der Herzzapfen gestohlen wird. Er ist so etwas wie ihr Herz und ohne ihn verliert sie mehr und mehr ihre Macht. Also macht sie sich auf nach Sankt Petersburg um ihn zurück zu holen.
Maus eine junge Angestellte im Hotel Aurora ahnt davon nichts. Sie hat ihre eigenen Probleme. Doch dann kommt die Schneekönigin in ihr Hotel und ab da beginnt ein Abenteuer mit dem sie nie gerechnet hätte ...

Meinung:
Das Cover ist eindrucksvoll und intensiv. Schon die Farben und das einzelne Mädchen lassen einen nicht mehr los und man kann schon fast die Kälte spüren. Sehr passend für die Geschichte.
Zur Geschichte muss ich sagen das ich die Mischung zwischen dem Märchen und der Geschichte Russlands sehr spannend fand. Es hatte dadurch einerseits etwas sehr märchenhaftes und fantastisches aber andererseits auch etwas sehr reales durch die Ereignisse um den Zaren. Mein Problem lag aber leider in Maus. Sie ist einer der tragenden Charaktere und ich konnte sie oft nicht verstehen. Sie war so naiv und weltfremd. Natürlich war das passend für jemanden der in einem Hotel groß geworden ist und es niemals verlassen hatte. Für mich war es trotzdem sehr anstrengend es mit anzusehen. Tja und ausgerechnet Maus wird in einem Kampf zwischen Gut und Böse gezogen wobei die Grenzen immer wieder verwischten. Ist die Schneekönigin wirklich die Böse oder ist es doch eher Tamsin?
Die ganze Geschichte wurde durch den Zeichenstil noch unterstrichen. Die Bilder wirkten immer etwas verwaschen und dann sind andere hingegen Bilder durchzogen mit klaren Linien. Der Kontrast ist in vielen Bildern sehr gelungen aber bei manchen war es mir etwas zu viel.
Alles in allem ist ein sehr eindrucksvoller Comic mit starken Bildern.

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Tags: comic, geschichte, märchen, russland, schneekönigin   (5)
 

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dark fantasy, fantasy, flüchten, gefangen, held, helden, heldengruppe, heldenhaft, heroic fantasy, jörg benn, kämpfen, legende, liebe, low fantasy, low-fantasy

Legenden von Nuareth - Die Stunde der Helden

Jörg Benne
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 28.05.2015
ISBN 9783945493212
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: 
In die Stunde der Helden geht es um drei Helden die sich gerade in den düsteren Nordlanden herumtreiben.
Huk, Wim und Dalagar sind als "die drei Helden" bekannt und treffen auf den jungen Geschichtensammler Felahar.
Zu Viert machen sie sich auf Abenteuer zu bestehen und Geld zu verdienen. Der heldenhafte Alltag sieht aber weniger heldenhaft aus und der Geschichtenerzähler Felahar muss schnell erkennen das die Abenteuer alles andere als ruhmreich und wenig mit einer glorreichen Zeit zu tun haben. Doch die Stunde der Helden kommt und jeder der Vier muss beweisen ob er ein wahrer Held ist.

Meinung:
Der Titel ist perfekt und das Cover könnte gar nicht passender sein. Ein Hingucker, der einen sofort nach dem Buch greifen lässt, spätestens wenn man den Namen des Autors liest.
Die Helden führen ein Leben wie alle anderen auch und es ist nicht annähernd so heldenhaft wie man sich das vorstellen mag.
Unsere Helden nehmen Tätigkeiten an um Geld zu verdienen und diese scheinen nicht immer in das Bild von Felahar, dem Geschichtenerzähler zu passen. Auch das feilschen der Helden um die Bezahlung, obwohl die Menschen nicht genug Geld haben um sich selbst ordentlich zu ernähren, macht dem Geschichtenerzähler mehr als zu schaffen. Er ist kein Kämpfer und doch kann Felahar helfen mit seinen Geschichten und Menschen zum Lachen bringen in der düsteren Zeit.
Der Kontrast zwischen den Helden und Felahar könnte stärker kaum sein. Oft fragt er sich wo genau das Helden sind und wie er das was sie tun, in einem heldenhaften Licht erscheinen lassen soll.
Die Geschichte um die vier Abenteurer wird mit jeder weiteren Seite verzwickter. Die gemeinsamen Erlebnisse schweißt die vier mehr und mehr zusammen. Und doch könnten die Vier nicht unterschiedlicher sein in ihrer Art und Weise, ihren Ansichten und ihrer Art zu kämpfen.
Huk, Wim und Dalagar sind wirklich tolle Kämpfer und wenn sie ihre Waffen Blankziehen dann steckt man auch mittendrin im Kampf und verschlingt die Seiten und vergisst die Zeit um sich herum. Aber dieser Roman ist so viel mehr denn was den Menschen in den Nordlanden widerfährt ist so kalt und eisig das man beim Lesen erschüttert ist und mit leidet.
Jörg Benne schafft es mit seinen Geschichten eine Tür zu öffnen und mich sehen zu lassen, wie die Menschen dort lachen, weinen und kämpfen. Das Buch endet so wie es nicht angefangen hat und dennoch mit einem heldenhaften Ende.

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Tags: fantasy, heldenhaft   (2)
 

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predator, science fiction, sci-fi

PREDATOR: ARMADA

Tim Lebbon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 30.09.2017
ISBN 9783958352162
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Die Predatoren fallen in die Sektoren der Menschen ein während Forschungen an den sogenannten Yautja vorgenommen werden. Die Yautja wie die Predatoren auch gennant werden scheinen den Menschen nicht nur in technischer Kriegsführung überlegen. Doch was sollen die Menschen tun wenn die Predatoren wahllos über ihre Forschungsstationen herfallen und Menschen abschlachten? Natürlich! Da können nur die Spezialeinheiten der Colonial Marines helfen und sich den Yautja in den Weg stellen. Doch noch etwas anderes scheint den Weg in die beheimateten Gefilde der Menschen zu finden ...


Meinung:

Ich mag das Buch vielleicht liegt das auch daran weil ich die Predatoren wirklich cool finde. Ihre kriegerische Natur und deren Liebe zur Jagd sind beeindruckend. Doch das Buch bietet so viel mehr! Es gibt eine Menge Handlungsstränge die auf eine Geschichte hinarbeiten.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und die Beweggründe der einzelnen Menschen oder Kreaturen scheinen einem nicht immer nur willkürlich zu sein.

Ich mag einfach die Idee hinter der Story die mir erzählt wird und wenn Predatoren fliehen dann sollte man sich überlegen ob man nicht die Beine in die Hand nehmen sollte.

Ich warne schon einmal alle vor, hier sterben sie wirklich Reihenweise aber das ist bei der ständigen Action die dem Leser hier geboten wird auch kein Wunder. Wie sagt man doch so schön: Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Doch eines sei gesagt wer dieses Buch kauft sollte nicht auf ein abgeschlossenes Ende hoffen denn das gibt es nicht. Es ist der Auftakt zu einer Reihe. Das Ende macht einen unglaublich wie es weiter geht und ich habe riesen Lust den zweiten Band der Rage War Reihe zu lesen.

Leider fallen dem aufmerksamen Leser die Handvoll Fehler auf die bei der ein oder anderen Textpassage nicht notwendig gewesen wären. Das ist schade weil das Buch einfach toll ist.

Alles in allem aber ein spannendes Buch das eine Reise zu den Sternen wert ist. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der im übrigen Alien Invasion heißt.

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Tags: predator, science fiction, sci-fi   (3)
 

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comic, experimente, luftschiffe, mechanisch, steampunk

Lady Mechanika. Band 1

Joe Benitez , Joe Benitez
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783958395206
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Sie weiß weder ihren Namen noch wer sie ist. Ihre Vergangenheit ist der reinste Nebel. Sie weiß auch nicht wer aus ihr das gemacht hat. Sie ist nämlich nicht normal - sie hat zwei mechanische Arme. Diese machen sie unglaublich stark und sie ist auch sehr schnell. Sie scheint kein Mensch zu sein. Ihre Besonderheiten nutzt sie um Menschen zu helfen den sonst keiner hilft und immer ist sie auf der Suche nach sich selbst - sie ist Lady Mechanika.

Meinung:
Ich brauchte nur einen Blick auf das Cover werfen und es war um mich geschehen. Das Cover ist aber auch stark! Lady Mechanika ist perfekt in Szene gesetzt und man sieht schon welcher Zeichenstil einen erwartet. Und der hat es mir wirklich angetan. So wunderschöne Zeichnungen. Ganz klare Linien und dennoch werden so viele Nuancen festgehalten.
Tja und die Geschichte? Sie ist wirklich gut.
Allein schon das Steampunk-Setting hat mir gleich gefallen. Ich hatte mit einer Menge Action gerechnet und die bekommt man auch aber für mich waren es die tiefgründigen Gedanken von Lady Mechanika, die mich in ihren Bann gezogen haben. Es ist eben keine reine Actiongeschichte sondern auch die Suche nach der eigenen Identität. Das ist immer faszinierend und im Falle von Lady Mechanika doppelt. Ich meine, stellt euch mal vor ihr wacht auf und wisst nicht wer ihr seid und auch sonst nichts aus eurem Leben. Das allein ist schon gruselig aber ihr seid auch noch mit mechanischen Armen ausgestattet und irgendwie unmenschlich - übermenschlich?! Das ist heftig und ihr wisst nicht wie es dazu kam und wer euer Schöpfer ist.
Da ist es geradezu überraschend das sie nun Menschen damit hilft und sich in die Öffentlichkeit wagt. Eine unglaublich starke Frau.
Man spürt schon das da Machenschaften am Werk sind deren Ausmaß man bisher noch nicht erfassen konnte aber das macht auch den Reiz aus.
Ich jedenfalls kann gar nicht den nächsten Teil erwarten um zu erfahren wie es mit ihr weiter geht und natürlich hoffe ich mit ihr herauszufinden wer sie ist.
Eine neue Heldin hat den Comic-Himmel betreten und in mir hat sie definitiv einen Fan gefunden.

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Tags: comic, steampunk   (2)
 

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endzeit, rollenspiel

Mutant: Jahr Null

Tomas Härenstam
Fester Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Uhrwerk-Verlag, 01.02.2018
ISBN 9783958671225
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Der Inhalt beginnt mit der Übersicht einer Zonenkarte. Anschließend entdeckt man den Spielerteil und den Spielleiterteil der einem einen kurzen Überblick bietet.
Ein kleines Intro erklärt uns wie es zu der Ausgangssituation gekommen ist und wie sich die Welt verändert hat.
Nach einer kleinen Erklärung was ein Rollenspiel eigentlich ist startet man direkt damit seinen Mutanten zu erschaffen.
Dazu kann man sich seine Rolle aussuchen die man übernehmen möchte. Vom Schrauber über den Hundeführer bis zum Boss sind hier acht Rollen die man wählen kann.
Dann wenden wir uns den Fertigkeiten zu und erfahren auch schon wie die ersten Würfelproben abgehandelt werden. Die einzelnen Mutationen und Talente werden auch ausgiebig beschrieben. Gerade die Mutationen sind hier besonders hervorzuheben da es das Kernstück des Charakters ist. Es gibt viele verschiedene Mutationen wie Säurespucken, Telepathie oder man kann sogar Flügel besitzen.
Die Arche der Spielgruppe ist auch besonders wichtig denn hier ist ihr zu Hause und das gilt ausgebaut zu werden. Doch auf der Suche nach Nahrung und etwas zu Trinken muss man die Zonen durchqueren und wie das geht wird einem im nächsten Kapitel näher gebracht.

Nun beginnt der interessante Teil für den Spielleiter. (Dieser sollte aber nur gelesen werden wenn man auch die Rolle übernehmen will. Als Spieler bekommt man sonst Informationen, die einem den ein oder anderen Überraschungseffekt nehmen.)
Hier findet dieser eine Menge Tabellen die ihm die Arbeit erleichtert. Das fängt mit Ereignissen an, die ständig passieren können und geht über NSCs ( Nichtspielcharaktere ) hinaus. Natürlich ist auch stehts das Zuhause bedroht und auch dafür gibt es extra Listen die einem Spielleiter das Leben erleichtern.
Anschließend kann man die einzelnen Zonen erschaffen und dabei auch die Bedrohungen auswürfeln um diese mit Leben zu füllen. Vom Aschesturm über Zonenengel, die nur Faustgroß sind und auf Blut aus sind ist fast alles vertreten, was man sich wünschen kann um ein spannendes Abenteuer zu erleben.
Anschließend gibt es noch zwei Szenarien die man gleich spielen kann um sich in der Welt der Zukunft zurecht zu finden.

Abschließend ist dann auch noch einen Index, eine Schrotttabelle und die Charakterblätter, die man sich auch ausdrucken kann vorhanden.

Meinung:
Was für ein tolles Spiel(e)-Buch. Ich liebe es!
Das Cover sagt eigentlich alles aus was wir wissen müssen. Die Welt ist nicht mehr das was sie einmal war und das vermittelt einem das Buch von Anfang bis Ende.
Die Tabellen sind klasse angelegt und nicht überfüllt. Überhaupt ist das Buch wunderbar übersichtlich gestaltet und macht es einem leicht in diese Welt abzutauchen.
Das Würfelsystem basiert auf mehreren sechsseitigen Würfeln was ich noch nie schlecht fand. Zusätzlich sind die Fertigkeiten mit den Attributen verbunden und so erhält man auch zusätzliche Würfel wenn man denn die entsprechende Fertigkeit auch hat.
Die zwei verschiedenfarbigen Lesebänder im Buch sind Weltklasse und nicht nur zur Zierde da denn ein Spielleiter braucht das einfach damit er auch schnell etwas nachschlagen kann wenn Fragen auftreten die man nicht im Kopf hat.
Den Comic-Stil auf den Seiten finde ich ansprechend und passend.
Besonders toll ist das man sich in 10 Minuten seinen eigenen Charakter bauen und dann auch schon seine Arche gemeinsam mit den anderen zusammenbasteln kann. Und schon beginnt der Kampf des Überlebens!
Die Mutationen machen das Ganze noch interessanter aber auch gefährlicher denn die Fäulnis wartet überall. Die vielen Bedrohungen und Ereignisse sind einfach genial und machen Lust auf die Gefahr die vor einem steht und darauf wartet das die Spielgruppe endlich startet.
Aber auch die beiden Szenarien sind wunderbar ausgearbeitet und haben ihre Berechtigung in dem Grundregelwerk die mit wunderbaren Karten daher kommen.
Doch dieses Buch bietet noch so viel mehr!
Viele kleine Tipps am Rand, in einem schwarzen Kasten helfen unerfahrenen Spielern aber auch gestandene Spielleiter können sich hier noch eine Scheibe neues Wissen aneignen.

Man benötigt nicht die extra Würfel und auch nicht die vielen Karten die dann die Tabellen ersetzen würden aber ich glaube das macht das Spiel noch zugänglicher und entlastet den Spielleiter enorm.
Dieses Buch ist ein gelungenes Werk das gespielt werden muss bis es vielleicht selbst eines Tages mal zerfällt am Ende aller Tage.

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Tags: endzeit, rollenspiel   (2)
 

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comic, fantasy, krimi

Pik As - Die Parapsychologin

Thierry Gloris , Jacques Lamontagne
Fester Einband: 47 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 28.01.2011
ISBN 9783868692129
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Eine Frau die unbedingt der Männerwelt zeigen möchte wie scharfsinnig sie ist und das als Privatdetektivin.
Als Praktikantin schnappt sie ihrem anerkannten Lehrmeister Auguste Dupin ein Mordfall weg der viel Aufsehen erregt. Doch Flora Vernet nimmt sich der Aufgabe an ohne wenn und aber. Und auch das Lügen über ihren Stand in der Detektei fällt ihr nicht schwer. Hauptsache sie hat ihren ersten (nicht) offiziellen Fall.

Was für ein tolles Detektiv-Buch.
Die Charaktere sind sauber ausgearbeitet und man merkt ihnen ihre Stimmungen besonders in Mimik und Gestik an. Der Zeichenstil ist schön gemacht und auch die Stimmung wird ab der ersten Seite wunderbar eingefangen.
Flora Vernet hat für mich hier ein tolles Debut abgeliefert. Ich mag ihre Art und Weise Dinge anzupacken. Sie ist so voller Leben und Enthusiasmus. Sie macht mir damit viel Freude beim Lesen. Ihr nicht gewollter Partner in der Geschichte ist ein schöner Gegenpol, der die Story noch lebendiger macht. Wie es weiter geht ist wirklich eine gute Frage denn das Ende des ersten Bandes ist ein wirklich radikaler Cliffhanger der mir persönlich zu heftig war.
Die Geschichte muss weitergelesen werden denn wer ist eigentlich der wirkliche Mörder und was hat er vor? Ich denke nicht das es der Gärtner ist oder doch?!

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Tags: comic, fantasy, krimi   (3)
 

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bösewichte, chicago, comic, fähigkeiten, fanatsie, fantasy, jugendbuch, jugendroman, kampf, kräfte, krieg, liebe, near future sci-fi, superhelden, superheldin

Karriere: Superheldin

Marion G. Harmon , Kathrin Dodenhoeft
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 21.12.2017
ISBN 9783867622950
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Hopes Traum war es schon als Kind eine echte Superheldin zu werden.
Nach einem Autounfall der sich als Anschlag herausstellt, entwickeln sich bei ihr Superkräfte. Hope hilft wo sie kann mit ihrer übermenschlichen Kraft bevor die echten Capes kommen und den Rettungseinsatz übernehmen.
Atlas einer der ersten Helden die vor Jahren das Licht der Welt erblickten, nimmt Hope als Side-Kick in seinem Team auf. Und nun hat sie die Wahl: Möchte sie eine Vollzeit-Superheldin sein bzw. nur eine Reserveheldin oder aber auch ihr Leben einfach nur weiter leben und ihr Studium beginnen?
Doch egal wie sie sich entscheidet, eines ist erstmal wichtig - sie muss lernen ihre neuen Kräfte zu kontrollieren.

Meinung:
Dieses Buch ist einfach klasse. Ich liebe Superhelden und damit war es für mich ein MUST HAVE. Das Buch beginnt mit einem Knall, es wird nicht lange gefackelt und wir sind mitten in der Geschichte von Hope. Wir erleben mit wie sie ihre Superkräfte erhält und wie ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre Gefühlswelt wird dadurch auch kräftig durchgeschüttelt.
Wir können beobachten wie eine junge Frau sich nicht nur entscheiden muss sondern mehrere Konflikte zu bewältigen hat.
Die Kämpfe werden erstklassig beschrieben und der Sog der Superkräfte ist stark. Nach den ersten 100 Seiten scheint es als wäre es die normalste Sache der Welt fliegen zu können.
Am Anfang macht das Buch den Eindruck eines Jugendromans und dann entwickelt es sich nach und nach zu einem echten Buch für Erwachsene.
Ich mag Hope sehr sie hat eine sehr weiche Seite an sich. Dennoch ist sie sehr stark von ihrer Art zu kommunizieren und mit ihrer Rechten auszuteilen.
Was die Schriftstellerin wirklich sehr gut hin bekommt ist die Superhelden nicht als das darzustellen was sie in unseren Augen sind. Sie sind eher ein Aushängeschild für die Gesellschaft und die Politik, die sich damit rühmen und damit auch Geld einnehmen. So gibt es auch Serien von unseren Helden und Fanartikel die Kinder sich kaufen können, wenn sie denn ihrem Helden am Himmel so nah sein wollen.
Eine gelungene Idee bei der ich gespannt bin wie es weiter gehen soll. Um ehrlich zu sein weiß ich nämlich nicht wie Hope das alles weiter durchhalten will.

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Tags: fantasy, kampf, superhelden   (3)
 

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Wicked

Gregory Maguire , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.02.2018
ISBN 9783608962109
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Dies ist die Geschichte der Hexe des Westens.
War sie von Anfang an böse? Warum ist sie so grün? Wie war Elphaba als Kind?
Wir lernen ihre Familie kennen, wie sie zur Schule geht, was sie bewegt und wie es zu den Umständen mit Dorothy kommt.

Meinung:
Das Cover wird einem Buch über Oz absolut gerecht. Es ist magisch und hat alles was Oz ausmacht. Genial! Am besten gefällt mir dabei Elphaba - die Hexe des Westens. Genau so hätte ich sie mir vorgestellt.
Tja und zur Geschichte? Ich bin noch immer ganz sprachlos. Gerade bei einem Buch wie Wicked, geht man einfach mit bestimmten Erwartungen in die Geschichte. Wir alle kennen Dorothy und den Zauberer von Oz und natürlich die böse Hexe des Westens. Aber wie wurde sie zu diesem Gegenspieler? Das hat man sich nur am Rande gefragt.
Umso faszinierender fand ich, das dass Buch komplett aus der Sicht von Elphaba geschrieben ist. Es ist unerwartet und man taucht sehr viel tiefer in die Welt von Oz.
Und wenn ich ehrlich bin, mag ich Elphaba sehr gern. Ich hätte nie erwartet das mich das Buch dahin führen würde.
Dieses Buch zeigt einem die tiefsten Abgründe der Seele von Oz und von Elphaba. Ich weiß gar nicht wie oft ich gern an Elphabas Seite geeilt wäre. Ich hätte mir so gerne ein anderes Ende für sie gewünscht weil ich sie mit ganz anderen Augen sehe. Es ist so bedrückend zu wissen wer sie ist und wie es dazu kam.
Das Buch veranlasst einen nachzudenken und immer wieder inne zu halten. Was ist böse? Was ist gut? Das ganze Buch hindurch haben mich diese Fragen begleitet.
Mit jeder Seite die ich las, wurde es immer schwieriger sie zu beantworten. Umso deutlicher wurde, das es nicht ausreicht etwas nur aus einer Perspektive zu betrachten. Oz hat so viel Tiefe und Kontur bekommen. Ich habe in dem Buch ein ganz anderes Oz kennen gelernt. Ich habe nicht nur die einzelnen Völker und ihre Eigenheiten gesehen. Ich bin mit Elphaba auf die Suche nach dem Unterschied von einem Tier und einem TIER gegangen. Ich habe mich in die politischen Verflechtungen des Landes mit hinein ziehen lassen und mit ansehen müssen wie Leute instrumentalisiert wurden ohne es zu wollen oder zu merken. Und immer war ich an Elphabas Seite und konnte nicht fassen warum ausgerechnet sie zum Bösen erklärt werden soll. Ich habe so viel Böses in dem Buch gelesen und letztendlich soll Elphaba es sein. Ich bin noch immer erschüttert und kann Oz nie wieder so sehen wie früher.

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Tags: fantasy, high fantasy, oz   (3)
 

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Star Wars Comics: Eine Allianz auf Zeit

Jason Aaron , Kieron Gillen , Andrea Broccardo , Salvador Larroca
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 23.04.2018
ISBN 9783741607622
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
In diesem Sonderband begibt sich Luke Skywalker auf die Suche
nach einem Jedimeister der ihn ausbilden soll. Auf dieser Suche begegnet er einer alten bekannten - Dr. Aphra. Diese Archäologin ist im Besitz eines sehr wertvollen Artefakts. Doch kann man Dr. Aphra trauen? Zusammen begeben sich die Beiden auf die Reise nach Ktath´atn zur mysteriösen Königin, die einmal im Jahr ganz besonderen Lebensformen Wünsche erfüllt wenn sie denn möchte. Doch ohne eine Gegenleistung ist das wohl nicht möglich.

Meinung:
Das Cover ist einfach klasse und schreit schon förmlich nach: Klappe die Erste und ACTION!
In diesem Band erlebt Luke ein weiteres Abenteuer in das er mit hinein gezogen wird. Obwohl er etwas anderes sucht, erwartet ihn nur wieder jede Menge Ärger.
Die Idee der Geschichte ist sehr gelungen weil es einfach mal etwas anderes und vor allem sehr unerwartetes ist.
Die Charaktere sind einfach grandios und gut herausgearbeitet. Sie passen in das Star Wars Universum wie die Sterne an den Himmel.
Auch das der liebenswerte Han Solo auftaucht macht aus "Eine Alianz auf Zeit" ein tolles Abenteuer, das durch die Königin und ihre Macht einen besonderen Leckerbissen bietet.
Doch ein Comic lebt von seinem Zeichenstil.
In diesem Sonderband bekommt man gleich 3 verschiedene Zeichenstile präsentiert. Jeder für sich hat seinen ganz eigenen Charme und macht Lust auf mehr. Beeindruckend ist der fast schon fotoartige Zeichenstil weil die Bilder wie von der Filmleinwand herabgestiegen wirken. Es ist wie eine Hommage an die alten Star Wars Filme.
Ein großartiger Sonderband bei dem man gar nicht erwarten kann das es weiter geht.

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Tags: comic, sonderband, star wars   (3)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

action, androiden, comic, jean-luc istin, science fiction, science-fiction, sci-fi, splitter verlag, thriller

Androiden. Band 1

Jean-Luc Istin , Jesus Hervas
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783958395688
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
In dem ersten Band "Wiederauferstehung" geht es um eine Polizistin. Liv arbeitet effizient und spürt Mörder auf. Darin ist sie gut. 
Fünfhundert Jahre leben die Menschen nun schon ohne zu altern aber die bekommen auch keine Kinder. Doch das ändert sich als eine Frau Schwangerschaftsanzeichen hat, was eigentlich unmöglich sein kann ...

Meinung:

Ich finde die Zeichnungen einfach klasse und gerade der Stil spricht mich total an. Ich liebe Roboter und deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt haben.
Am Anfang der Story hat man einfach keinen Plan wo es hingehen soll und die verschiedenen Handlungsstränge haben für mich persönlich auch keinen roten Faden ergeben. Doch dann kommt der enorme AHA-Effekt. Er verändert alles und ist der Grund warum ich völlig begeistert bin von der Geschichte. Ich will hier nichts verraten weil es euch euren Aha-Effekt nehmen würde und es die Geschichte kaputt machen würde. Aber das große Ganze ist genial!
Man kann nur den Hut vor dem Schriftsteller ziehen der sich dies einfallen lassen hat.
Liv kommt für mich leider zu flach rüber und ich war nicht so wirklich bei ihr. Wobei das aber auch mit Absicht gemacht ist. Sie wirkt distanziert und kalt. Das ist schade weil das Drumherum einfach super ist. Die Welt ist wahnsinnig toll beschrieben und es ist wirklich spannend.
Wer Androiden mag kommt hier wirklich auf seine Kosten und ich kann es nur jedem empfehlen.
Es ist ein abgeschlossener Band und ich bin gespannt auf das zweite Buch aus dieser Reihe.

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Tags: androiden, comic, science fiction, sci-fi   (4)
 

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2054 und die virtuelle Welt ist zu einem erheblichen Teil der realen Welt geworden.
Kali Ling gehört auch in diese Welt und hat schon fast vergessen was die reale Welt ist. Sie ist eine virtuelle Gladiatorin und kämpft in der Profi-Liga. Sie ist schon unzählige Tode gestorben doch das Profigeschäft birgt auch seine Schattenseiten. Als ihr Spielkamerad Nathan an einer Überdosis stirbt und das vertuscht wird, kämpft Kali an einer ganz neuen Front.

Meinung:
Das Cover ist super schön. Es zeigt eigentlich alles worauf man sich freuen und einlassen muss. Es geht um eine virtuelle Welt und Gladiatorenkämpfer. Und da passt der Titel natürlich hervorragend dazu.
Was mich von der ersten Seite begeistert hat war zum einen Kali und die virtuelle Welt. Diese Welt wird so klar und stark beschrieben das man sie vor sich sehen kann. Und zugleich weiß man das es sich um virtuelle Spiele dreht. Ich konnte es gar nicht erwarten das Kali wieder in diese Welt abtaucht. Ich war genauso süchtig wie sie selbst. Ich kann mich nicht erinnern in einem Buch die virtuelle Welt je so real erlebt zu haben. Es ist als ob man in ein Computerspiel gezogen wird. Beeindruckend!
Aber so toll die virtuelle Welt ist, zeigt es auch eine nur allzu realistische Zukunft. Und die ist nicht so rosig.
Die virtuelle Welt bestimmt die Reale. Das was einst ein Spiel war wird zur Geldmacherei. Dabei zählt dann nicht mehr das Individuum sondern nur noch die Quote und wenn man die nicht erfüllt ist man weg vom Fenster.
Das Virtuelle wirkt so real das man Dinge wie Bücher nicht mehr braucht. Doch es sind solche Dinge, die einen Anker in der realen Welt bilden.
Die beiden Welten die hier gezeigt und geschaffen wurden, stellen eine nur allzu mögliche Zukunft dar. Von allen Dystopien, die ich bisher gelesen habe, ist diese vielleicht die Erschreckendste weil sie so greifbar ist. Sie zeigt uns eine Zukunft voll Technologie und vor allem das die Welt hinter dem Bildschirm immer mehr zu der unseren wird.
Doch genauso wie zu jeder Zeit gibt es immer Menschen, die noch wirklich sehen können und die Erkennen was richtig und was falsch ist. Wenn dieser Funke erst einmal entfacht ist, kann man auch alles verändern.
Ein unglaublich starkes Buch mit einer Botschaft aber vor allem mit einer Heldin, die am Anfang nur eine spielt und es dann auch wirklich wird.

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Tags: computerspiel, fantasy, gladiatoren, virtuelle welt   (4)
 

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Der Mond des Vergessens

Brian Lee Durfee , Andreas Heckmann
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608961416
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
In erster Linie geht es um einen Jungen der als Waise bei seinem Meister Showcraft heran wächst. Er ist ein typischer Junge der nicht weiß wo er wirklich hin gehört. Er fühlt sich nicht richtig akzeptiert und bekommt dies auch häufig zu spüren. Viele Schicksalsschläge erwarten Nail in diesem Buch und doch soll dieser Bastard die Hoffnung in sich tragen alles wieder ins Lot zu bringen.
Es gibt  gibt auch andere wichtige Charaktere die in diesem Buch die Geschichte voran treiben.
So hat die Schwester des Königs Jondralyn Bronachchell einen steinigen Weg vor sich um sich gegen ihren Bruder zu behaupten. Denn dieser ist einer der Charaktere die seine Macht nutzt, um das Falsche zu tun, zumindest in den Augen seiner Schwester, die endlich das Ruder übernehmen möchte. Der Gegenspieler, wobei es natürlich etliche in der Geschichte gibt, dieser Fiesling dem man alles zu traut um alles zu beherrschen, nennt sich Raijel. Er kommt mit vielen Schiffen und sehr vielen Kriegern um alles zu unterjochen.

Meinung:
Dieses Buch kommt daher wie ein kräftig, gepökelter Schinken direkt auf dem Holzbrett.
Es beginnt wie ein solches Buch beginnen muss - mit einem aussagekräftigen Epilog.
Doch dann wird man in ein Kapitel gezogen voller Namen. Sie werden einem serviert, ohne das man weiß wer da vor einem steht. Ich hatte echt Schwierigkeiten die Personen mit den Namen überein zu bringen. Es werden nur die Nachnamen verwendet und und gerade am Anfang hatte ich da meine Probleme mit zu kommen. Doch dann war ich im Fluss und die Geschichte reißt einen mit.
Die einzelnen Handlungsstränge der vielen verschiedenen Charaktere sind echt klasse. Bei jedem hat man das Gefühl er hat eine ganz eigene Motivation etwas zu tun. Jeder Charakter bekommt seine Bühne und man kann mitverfolgen wie sich die Charaktere entwickeln. Der ein oder andere bleibt so wie er ist aber manche beginnen ihr Eigenleben zu haben.
Nail mag ich wirklich sehr aber sein ständiges sich selbst bemitleiden ging mir irgendwann auf die Nerven.
Der erste Band scheint das nächste Buch vorzubereiten auf etwas wirklich Großes.
Und auch wenn ich manche Formulierungen etwas holprig empfand, kann ich nur sagen mit den Seiten wird es besser und ließt sich dann auch flüssiger.
Wer also auf Intrigen steht und dazu noch eine Krone in greifbarer Nähe haben möchte, ist hier genau richtig.
Sei noch gesagt, das ein oder andere Kapitel ist echt blutig und nichts für Leute die ein harmloses Buch erwarten. Aber auch Zwerge und andere Wesen kommen hier drin vor.
Die Lesequalität ist für meine Begriffe sehr hoch da die Schriftgröße angenehm zum Lesen ist.
Das Cover ist erstklassig gestaltet und macht enorm viel Lust in die Welt einzutauchen.
Also kauft euch das Buch genießt die Seiten und die Zeit mit den fünf Kriegsengeln.

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Tags: fantasy, highfantasy, intrigen, meuchelmörder   (4)
 

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Schöne und das Biest, Die

Maxe L’Hermenier , Looky , Maxe L’Hermenier , Looky
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.09.2015
ISBN 9783958390744
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Belle liebt Bücher und ihre Familie. Ihren Schwestern hingegen ist die Schönheit und Geld das Wichtigste. Leider verliert der Vater immer mehr an Boden weil ein Schiff nach dem anderen von Piraten geplündert und verbrannt werden. Und dann taucht auch noch ein riesen Luftschiff mit Dämonen auf, die die schmutzigen Seelen der Leute einsammeln. Sie wollen auch Belles Familie holen doch sie bietet sich als Ersatz an. Auf dem Schiff lernt sie das Biest kennen und fällt damit nicht nur in ein Abenteuer, das sie sich nicht mal durch ihre Bücher erahnen konnte sondern wird auch mit einem unheilvollen Fluch konfrontiert.

Meinung:
Super starkes Cover! Klar und stark treten die beiden Hauptcharaktere hervor - Belle und das Biest. Und diese Märchenadaption hat es wirklich in sich. Die Geschichte ist weit entfernt von ihrem Disney-Pendant.
Belle ist auch hier eine Träumerin, die in Bücherwelten abdriftet aber sie ist auch genauso stark und ehrlich. Ab dem Moment wo wir auf das Biest treffen ändert sich die Geschichte und geht in eine völlig andere Richtung. Das Biest ist auf einem Schiff mit Dämonen unterwegs und sammelt Seelen ein. Es holt sich nur die schwärzesten und schmutzigsten Seelen. Dementsprechend düster und brutal sind die Bilder. Aber es gibt auch einen Fluch, der ihn dazu zwingt und da kommt trotz all der Gewalt die Romantik ins Spiel. Die Geschichte des Biestes ist wirklich traurig und bittersüß.
Der Comic ist mutig und die Bilder sind beeindruckend. Es gibt viele Details zu entdecken und man kann eine ganze Weile auf jeder Seite verbringen um es in sich aufzusaugen.
Das Spannende ist das es eben kein süßes Märchen ist. Da kann man nur sagen: Bitte mehr davon!

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Tags: comic, fantasy, märchenadaptionen   (3)
 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Heimsuchung von Grayson Manor

Cheryl Bradshaw
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 12.07.2017
ISBN 9783945493755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Addison Lockhart hat gerade ihre Mutter verloren und erfährt durch das Testament das sie ein Haus geerbt hat. Sie wusste nicht das es existiert obwohl ihre Mutter darin groß geworden ist. Sie beschließt dort einzuziehen aber ab da kommen wieder Vorahnungen zurück, die sie lange verdrängt hatte. Es tritt eine Gabe zum Vorschein, die Segen und Fluch zugleich ist ...

Meinung:
Das Cover ist einfach nur genial. Es hat genau das, was man bei einem Mystery-Buch erwartet - es ist geheimnisvoll, düster und gruselig. Und der Titel rundet das Ganz ab. Dementsprechend war es auch das erste Buch, was mir bei dem Verlag direkt ins Auge gesprungen ist.
Und das was man erwartet, bekommt man auch. Man lernt Addison kennen und erfährt das ihre Mutter gestorben ist. Dann erbt sie das Haus, was sie nicht kennt. Schon ein bisschen merkwürdig und dann kommt sie dort an und eine Tür ist verschlossen. Da kommt schon der Gänsehaut-Faktor ins Spiel. Die ganze Zeit spürt man im Hintergrund, das da was ist, was man nicht sieht. Die Gänsehaut wollte nicht mehr weggehen und zugleich ist da aber auch der Reiz, wie es weiter geht und vor allem welches Geheimnis das Haus hütet.
So richtig schön schraurig.
Und dann ist da eben Addison, die für mich sehr wagemutig und unerschrocken ist. Ohne lange nachzudenken, zieht sie in ein altes Herrenhaus, das einfach nur gruselig ist. Dann merkt sie das dort merkwürdige Dinge vorgehen aber sie bleibt und geht der Sache auf den Grund. Das ist wie in einem Horrorfilm und man denkt sich die ganze Zeit: Lauf weg!
Aber genauso bangt man und lugt auf die nächste Seite um zu wissen ob es gut ausgeht.
Für mich ist das Buch ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe. Jeder der Mystery-Bücher mit einem Gänsehautgefühl mag, sollte hier unbedingt zugreifen.

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Tags: grusel, mystery, schaurig   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

comic, fantasy

Die Saga der Zwerge. Band 1

Nicolas Jarry , Pierre-Denis Goux
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 01.01.2016
ISBN 9783958392441
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Ulrog der Vater von Redwin ist ein begnadeter Schmied. Der Vater möchte seinem Sohn die Schmiedekunst vermitteln um Gutes und Schönes zu erschaffen. Doch Redwin will endlich Waffen herstellen und nicht nur Gebrauchsgegenstände reparieren. 
So lernt Redwin zwar die Schmiedekunst, nimmt sich aber vor seine eigene Schmiede zu errichten und seine erste Waffe herzustellen. Doch um eine Zwergenwaffe herzustellen, benötigt man auch die richtigen Runen. Diese Runen bekommt er von einem fremden Zwerg der den jungen Redwin aufsucht. Und so beschreitet der älter werdende Redwin, der so voller Zorn ist, einen Weg des Ruhms und der Einsamkeit.

Meinung:

Das Cover ist ein richtiger Blickfang und Zwerge gehen immer. Und schon mal so viel: Es hat mir sehr gut gefallen! 
Die Zwerge sind so wie Zwerge nun mal sind: wütend und grummelig. Auch wenn die Geschichte eine typische Familiengeschichte ist, die sich um die Sorgen und Nöte des Vaters drehen. Der Sohn ist so voller Wut und Entschlossenheit dem Vater zu zeigen was er leisten kann, das er alles andere nicht sieht.
Die Geschichte zeigt einen Jungen, der zu einem Mann wird und der seinen Weg beschreitet. Doch was er erreicht, ist nicht dass was ihm zu einem besseren Zwerg macht. Im Gegenteil und dennoch ist es spannend seinen Weg zu begleiten.
Eine Geschichte die sich wirklich gut liest und einen die eigene Welt vergessen lässt.
Die Bilder sind wunderbar gemalt. Eine sehr schöne Farbgebung voller kleiner Details, das einen einfach eintauchen lässt in die Welt der Zwerge. 
Auf eines muss man aber gefasst sein, dieser Band der Zwerge ist sehr blutig. 
Ich für meinen Teil, finde diesen ersten Band richtig klasse und ich freue mich auch schon auf den zweiten Band. 

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Tags: comic, fantasy   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

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Dämonengrab

Jörg Benne
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 17.01.2018
ISBN 9783961880386
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Eine Kultistentempel wird durch ein Unwetter freigelegt und ein Eingang wird von einem Jungen gefunden. Dieser Junge geht nun mit seinem Freund auf Abenteuer und sie klettern hinab um sich den angeblichen Schatz zu sichern. Doch mehr als verlassene Räume und Bücher finden sie nicht oder doch?

Nachdem einer der Freunde nicht mehr auftaucht und die ganze Familie verschwunden scheint machen sich Stadtgardisten und Schatzsucher auf in die Kultistenstätte um die Familie zu finden und natürlich auch den Schatz. Doch was finden sie in den alten staubigen und augenscheinlich verlassenem Tempel?

Meinung:
Wow, ist das ein Buch!
Es hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Es ist so spannend das man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann.
Die vielen Charaktere erscheinen einem wie Menschen die man schon länger kennt und doch sollte man sich nicht zu lange an sie binden. Nein im Ernst die Charaktere sterben wie die Fliegen und das ist auch gewollt und die Stimmung wird dadurch noch bedrückender und düsterer.
Selten habe ich etwas gelesen das ich auch so gespürt habe. Die Dunkelheit ist greifbar und die Ängste umklammern einen als wäre man selbst in dem Tempel.
Natürlich ist die Geschichte schnell erzählt und die Charaktere werden auch nicht bis ins kleinste beschrieben aber das muss hier auch nicht sein. Dieses Buch lebt von der Spannung und natürlich auch von den verschiedenen Ansichten die bei einer Entscheidung betrachtet werden müssen.
Es scheint wie eine Geschichte die in einer Rollenspielrunde gespielt wurde.
Jörg Benne zeigt, das er es perfekt versteht die Spannung aufzubauen, zu halten und auch die ruhigeren Passagen nicht langweilig erscheinen zu lassen.
Ein Buch das man nicht nur gelesen haben sollte, sondern auch in keiner guten Fantasysammlung fehlen darf.

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Tags: abenteuer, dämon, fantasy, grusel, horror   (5)
 
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