Leserpreis 2018

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Pirouetten

Tillie Walden , Sven Scheer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Reprodukt, 12.09.2018
ISBN 9783956401619
Genre: Comics

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Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

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176 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Rückkehr des Lichts

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671729
Genre: Jugendbuch

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71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Good Night Stories for Rebel Girls 2

Elena Favilli , Francesca Cavallo , Birgitt Kollmann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 05.11.2018
ISBN 9783446261068
Genre: Kinderbuch

Rezension:

100 Gutenachtgeschichten von 100 außergewöhnlichen Frauen. Alle waren entschlossen für ihre Träume zu kämpfen und sie sollen anderen Mädchen Mut machen, um dies auch zu schaffen. Von 60 Künstlern aus aller Welt wurden Persönlichkeiten wie J.K. Rowling bis hin zu Beyoncé illustriert.


Man kann es unabhängig vom ersten Teil lesen, da die Biografien von 100 verschiedenen Frauen aufgeschrieben wurden. 

Da ich vom ersten Band schon total begeistert war, musste ich natürlich jetzt auch die Fortsetzung lesen! Dieses Buch ist genauso aufgebaut wie der Vorgänger. Es gibt ein kleines Vorwort und dann werden die Frauen vorgestellt. Auf der linken Seite steht ein kleiner Text mit dem, was sie so besonders macht und es werden Schicksalsschläge oder das Aufwachsen als normales Mädchen beschrieben. Das kann Mut machen, in Zukunft vielleicht auch etwas zu bewegen. Es zeigt Mädchen, dass diese berühmten Persönlichkeiten nicht als Star geboren wurden. Sie haben ihre Talente entdeckt - ob früh oder spät. 
Unten an der Seite wurde das Geburts - sowie das Todesdatum und auch der Geburtsort aufgelistet. Das kann ganz interessant sein, denn so ist mir aufgefallen, dass viele dieser Frauen neben der USA auch aus Großbritannien stammen. 

Auf der rechten Seite wurde dann ein Portrait von der jeweiligen Person gezeichnet oder gemalt. Die Zeichenstyle von den 60 Künstlerinnen sind total unterschiedlich, aber trotzdem sehr schön. Zu meinen Favoriten gehören die Künstlerinnen Alice Barberini, Eleni Kalorkoti, Elisabetta Stoinich, Paola Rollo sowie T.S. Abe.

Am Ende hatte man selbst noch zwei Seiten, um sich zu zeichnen und die eigene Geschichte aufzuschreiben. Es ist echt total süß und schön, dass man selbst noch kreativ sein darf. Im Abschluss gab es auch einen Glossar, welcher im ersten Band nicht vorhanden war. Dort wurden Wörter erklärt, welche Kinder oder Jugendliche vielleicht nicht auf Anhieb verstehen. Außerdem wurden die Rebellen und Illustratoren aufgelistet und es gab noch eine kurze Danksagung. 

Den Schreibstil mochte ich sehr gerne und größtenteils fingen die Texte mit "Es war einmal.." an. Das hat dem ganzen etwas Märchenatmosphäre gegeben. Da die Texte relativ knapp sind, kann ich verstehen, wenn man sich wünscht, dass sie etwas länger wären. Für mich ist dies aber kein Kritikpunkt, denn es ist ja ein Kinderbuch und zu lange Texte wären dem nicht gerecht. 

Einen Großteil dieser Frauen kannte ich noch nicht und ich fühle mich nun definitiv motiviert, um mehr über manche Frauen herauszufinden. Da es 100 verschiedene Geschichten gibt, wurde mir kein einziges Mal langweilig. 

Fazit: Es ist  ein motivierendes und inspirierendes Buch rund um Rebellinnen und außergewöhnliche Frauen. "Good Night Stories for Rebel Girls" ist definitiv eine Leseempfehlung und sowohl für groß und klein geeignet!

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Tags: 5 sterne, außergewöhnlich, außergewöhnliche frauen, biografien, elena favilli, feminismus, francesca cavallo, frauen, good, good night stories for rebel girls 2, hanser, inspirierend, kinderbuch, rebel girls, sachbuch   (15)
 

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Der letzte erste Song

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 30.11.2018
ISBN 9783736309135
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als die Band von Mason eine neue Sängerin sucht, lässt Grace sich überreden und ist somit Teil einer Gruppe voller Jungs. Somit hat sie ihr Versprechen, nie wieder vor Publikum zu singen, gebrochen. In Masons Nähe springt ihre Herz vor Freude und mit ihm Songs zu schreiben fühlt sich richtiger an, als alles andere. Doch sie kann sich diesem Gefühl nicht hingeben – denn Mason hat eine Freundin...


Den letzten Teil der „Firsts“ Reihe musste ich natürlich auch lesen! Die Teile eins und drei haben mir schon unglaublich gut gefallen und da man die beiden Hauptprotagonisten bereits aus den letzten Teilen kennt, war ich mir schon einmal sicher, dass mir die Charaktere gefallen würden. 
Diesen Band kann man aber auch unabhängig von der restlichen Reihe lesen!

Grace ist die beste Freundin von Emery, welche die Hauptprotagonistin im ersten Teil war. Man weiß bereits von ihr, dass sich beide früher nicht sonderlich gut verstanden haben und sie scheint Französisch unglaublich gut zu können.
Hier lernt man sie noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Grace ist nicht immer so taff, wie es anfangs scheint, sondern von Selbstzweifeln geplagt. Das hat viel mit ihrer Vergangenheit zu tun, wie man später erfährt. Aber diese Zweifel verfolgen sie auch heute. Insgesamt war Grace eine sympathische Person, wobei ich bei ihr am Ende manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ihre Vergangenheit war meiner Meinung nach zu ungenau erklärt und ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich in manchen Situationen so verhält.

Mason kennt man bereits auch vom ersten Band, wo Emery ihm die Nase blutig geschlagen hat. Er hat immer einen lustigen Spruch parat, wobei es mir in diesem Band etwas gefehlt hat. Wie man es vielleicht erwartet, kommt auch bei ihm eine gefühlvolle Seite zum Vorschein. Er hat, wie Grace, eine Partnerin namens Jenny.
Beide haben ständig Pausen, Mason scheint jedoch zu denken, dass sie seine Traumfrau ist – und das ziemlich oft. Manchmal war ich mir dann doch unsicher, ob er eigentlich viele Gefühle für Grace besitzt.

Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, wurde es in drei Teile unterteilt. Die ersten beiden Teile des Buches waren recht langgezogen und ich habe etwas auf die Spannung gewartet. Die Liebesgeschichte wird langsam beschrieben und nimmt dann im dritten Leseabschnitt richtig an Fahrt auf – und zwar total. Das Drama, welches sich anfangs angestaut hat, wird nun entfacht.

Es liegt total am Leser, wie er das einschätzt – ob er es mag, oder nicht. Ich persönlich fand es gut. Ich denke, dieses Buch ist eher für Leser, die es realistisch und langsam mögen, anstatt ganz viel Drama. 
Trotzdem ist auch das vorhanden, denn sowohl Mason, als auch Grace sind in einer festen Beziehung - da sind Krisen vorprogrammiert. 

Das Ende kam sehr plötzlich. Denn anfangs war es noch ruhig und es war, als würde sich die Autorin noch etwas rantasten, aber dann schlägt die Bombe ein. 
Mit dem Ende an sich war ich total zufrieden. Es war ein richtiges Highlight, das mich mit sich reißen konnte. Taschentücher sollten auf jeden Fall bereit liegen, denn es kann ab und zu vielleicht eine Träne fließen. Auch der Epilog hat es in sich und ich denke, jeder kann damit ansatzweise zufrieden sein. 

Fazit: Es ist ein sehr langsames, aber auch gefühlvolles Buch, welches ich definitiv Lesern empfehlen kann, die nicht auf viel Drama stehen. Ich mochte es sehr gerne und somit hat es von mir die Schulnote 2 bekommen (also 4 Sterne). 

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Tags: 4 sterne, band, bianca iosivoni, daniel, der letzte erste song, firsts reihe, fitness, freundschaft, gesang, grace, jenny, letzte erste reihe, liebe, liebesgeschichte, love, lyx, lyx verlag, mason, militär, romantik, selbstzweifel, sport, stimme   (23)
 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Kurze Antworten auf große Fragen

Stephen Hawking , Hainer Kober , Susanne Held
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.12.2018
ISBN 9783608963762
Genre: Sachbücher

Rezension:

In seinem letzten Buch reist Stephen Hawking mit uns ins Universum und berichtet über die wichtigsten Fragen der heutigen Zeit. Er erklärt die Folgen der menschlichen Forschung , was zum Beispiel technische Intelligenz bewirken kann, ob es einen Gott gibt und was sich in einem schwarzen Loch befindet. Dieses Buch ist ein Aufruf an alle, unseren Planeten zu schützen und zu handeln!


Dieses Buch besteht aus einem Vorwort von Eddie Redmayne, einem Kollegen von Stephen Hawking, sowie einer Einführung geschrieben von Kip. S. Throne, dem Hauptteil und einem Nachwort. Dieses wurde von Lucy Hawking, seiner Tochter verfasst. „Kurze Antworten auf große Fragen“ entstand gerade als Stephen Hawking starb und wurde von anderen Personen wie seiner Familie fertiggestellt.

Zuerst sollte man vielleicht wissen, dass man dieses Buch auch lesen kann, wenn man kein Akademiker ist. Es sollte schon ein gewisser Grad an Grundwissen im Bereich Physik vorhanden sein, aber er erklärt Begriffe verständlich, sodass man es gut verstehen konnte. Es werden hier die wichtigsten Fragen unserer Zeit aufgegriffen. Ich denke, viele interessieren sich dafür. Denn wer stellt sich nicht die Frage, ob es außer uns intelligentes Leben auf der Welt gibt und ob Zeitreisen möglich sind. Auch schreibt er viel über schwarze Löcher und wie das Universum überhaupt entstanden ist. Er wirft Fragen auf, über welche man sich sonst keine Gedanken gemacht oder welche scheinbar selbstverständlich sind.
Stephen Hawking hat oft einen ganz anderen Blick auf die Geschehnisse und hinterfragt viel. Durch sein Wissen und auch den naturwissenschaftlichen Fachausdrücken vermittelt er einem, ein Teil von etwas Außergewöhnlichem zu sein. Es ist fast schon so, als würde man durch dieses Buch Geheimnisse erfahren, welche nicht viele kennen – und auch unglaubliche Fakten. Wie zum Beispiel sind die Zutaten zur Herstellung eines Universums nur Energie und Raum. Besonders die schwarzen Löcher haben mich fasziniert.

Wie Kip. S. Throne in der Einleitung sagt „Newton gab uns Antworten. Hawking gab uns Fragen“ Und das ist auch wichtig. Denn irgendwann wird sich jemand mit diesen Fragen beschäftigen und vielleicht findet er/sie die passende Antwort.
Es werden hier auch über Hawkings Erkenntnisse berichtet, genau wie auch von seinen Kollegen. Die Fragen beantwortet er etwas ausschweifend, dann jedoch noch einmal mit kurzen und knappen Sätzen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und definitiv nicht zu fachmännisch. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde dies ein Autor geschrieben haben, welcher nur wissenschaftliche Ausdrücke benutzt. Auch merkt man, dass er definitiv auch Humor besitzt. Stephen Hawking hat eine eindeutige Meinung zu dem Brexit und Donald Trump, wie man auf Seite 100 sieht. „Sollte es heute Lebewesen auf Alpha Centauri geben, bleibt diesen Glücklichen das Wissen um den Aufstieg von Donald Trump erspart.“

Die Zielgruppe sind nicht nur Wissenschaftler oder Fans – der Inhalt ist auch an Menschen gerichtet, denen das Wohlergehen der Erde und die Zukunft der Menschen wichtig ist.

Fazit: Dieses Buch beinhaltet unglaublich viel Wissen rund um das Universum, Außerirdische, Schwarze Löcher und die Zukunft der Menschen. Verständlich, sowie mit Humor beantwortet Stephen Hawking die wichtigsten Fragen im Bereich Naturwissenschaften. Ich fand es sehr lesenswert und gebe dem Buch 5 Sterne!

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Tags: 5 sterne, gott, klett-cotta, klett cotta verlag, künstliche intelligenz, kurze antworten auf große fragen, schwarze löcher, stephen hawking, universum, weltraum, zeitreisen, zukunft   (12)
 

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Young Elites - Das Bündnis der Rosen

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Loewe, 11.10.2017
ISBN 9783785584156
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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249 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mariko soll den Sohn des Kaisers heiraten. Auf dem Weg wird sie jedoch angegriffen und entkommt gerade so mit ihrem Leben. Nun ist sie auf sich allein gestellt und möchte herausfinden, wer sie tot sehen möchte. Dabei verliert sie nicht nur ihr Herz auf der Suche nach der Wahrheit, sondern deckt Unglaubliches auf...  

Von Renée Adieh habe ich bereits die „Tausend und eine Nacht“ Reihe gelesen und mochte sie total gerne. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich kann nur empfehlen, sich vorher die Leseprobe durchzulesen, denn es wird nicht jeden ansprechen. Das Setting ist asiatisch angehaucht, was auch die Namen widerspiegeln.
Das Cover ist zwar nicht so auffallend, aber dennoch wunderschön! Es ist ein einem leichten rosa Pastellton gehalten und das Mädchen soll wahrscheinlich Mariko darstellen.

Anfangs hatte ich etwa Schwierigkeiten durch dem Schreibstil in die Geschichte reinzukommen. Ich brauche meistens immer etwas Zeit, aber danach hat es mir sehr gut gefallen. Das ganze Buch und somit auch das Setting erinnerten an Japan und somit gab es auch ein paar Fachbegriffe, die einen nichts sagen. Am Ende des Buches werden diese im Glossar aber auch erklärt, sodass man dort nachschauen kann. Es wird öfters zwischen der Perspektive von Mariko und ihrem Bruder Kenshin gewechselt, allerdings bleibt Mariko mehr im Vordergrund. Ab und zu wird aber auch aus der Sicht von Ökami geschrieben.

Bei Mariko war ich mir anfangs unsicher, ob ich sie überhaupt sympathisch finden würde. Denn auf dem Klappentext steht, dass sie ihr Schicksal hinnimmt, als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll. Nach einigen Seiten habe ich sie dann doch ins Herz geschlossen. Sie ist eine Kämpferin, was sie durch zahlreiche Taten beweist und zudem auch sehr mutig. Sie ist die Tochter eines Samurai, doch trotzdem hat sie keinerlei Kampferfahrungen, was schon etwas enttäuschend war. Trotzdem mochte ich ihre Charakterentwicklung, denn durch zahlreiche Ereignisse entwickelt sich ihre Persönlichkeit stetig weiter! Wer starke Protagonistinnen mag, ist hier definitiv richtig!
Natürlich ist hier eine kleine Liebesgeschichte vorhanden. Ökami, auch als Wolf bekannt, ist Mitglied des Schwarzen Clans und ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen. Sein Charakter ist einzigartig und ich kann behaupten, jemanden mit solchen Charakterzügen noch nie zu vor gelesen zu haben. Ihn kann man nicht ganz einschätzen, jedoch merkt man, dass er ein gutes Herz besitzt. Die Liebesgeschichte hat meiner Meinung nach nicht zu viel Platz eingenommen, da die Haupthandlung nicht in den Hintergrund gerückt ist.

Die Haupthandlung bezieht sich auf den Schwarzen Clan, welcher nur aus Männer besteht. Somit ist es eine große Herausforderung für Mariko zu verbergen, dass sie eigentlich eine Frau ist. Die Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich hatte recht schnell ein paar Favoriten. Durch den Bruder von Mariko, Kenshin, lernt man auch Personen aus dem Umfeld von dem Kaiser kennen. Er ist auf der Suche nach seiner Schwester und gerät somit in ein Netz aus Intrigen.
Marikos Ziel ist es hingegen denjenigen zu entlarven, der sie tot sehen möchte und muss zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden. Dabei schafft die Autorin es immer wieder Spannungen aufzubauen und überraschende Wendungen gibt definitiv genug. Das Ende war richtig fies und macht neugierig auf den zweiten Band, welchen ich unbedingt lesen muss! Es gibt ein paar Andeutungen auf Magie, die im Folgeband wahrscheinlich näher erläutert werden.

Fazit: Mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil und dem asiatischen Touch konnte mich die Autorin überzeugen. Die Protagonistin war mir sympathisch und besonders das Ende macht neugierig auf den zweiten Teil. Es ist noch etwas Luft nach oben, deswegen gibt es von mir 4,5 Sterne!

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Tags: asia, asiatisch, das mädchen aus feuer und sturm, geheimnis, japan, jugendbuch, kaiser, liebe, one, one verlag, renee adieh, samurai, schwarze clan, verrat   (14)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Mein Recht zu funkeln

Riccardo Simonetti
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Community Editions, 28.09.2018
ISBN 9783960960515
Genre: Sachbücher

Rezension:

Riccardos Traum ging in Erfüllung. Früher sehnte er sich danach die Glamourwelt zu betreten und wurde im Alltag wegen seinem Aussehen kritisiert. Trotzdem strebt er sein Ziel an, denn er möchte ein Star sein – leuchten. In diesem Buch verbreitet er die Massage „Sei du selbst und glaube an deinen Traum“

Von Riccardo Simonetti habe ich schon gehört, jedoch nie aufrichtig verfolgt. Trotzdem hat mich dieses Buch interessiert, denn sein ganzes Leben lang wurden ihm Steine in den Weg gelegt und sein Ziel ist es mit diesem Buch unter anderem anderen Menschen zu helfen, die sich nicht der Masse zugehörig fühlen. Das möchte ich definitiv unterstützen und somit habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Es wurde in mehrere Kapitel unterteilt, in denen er beispielsweise über seine Mutter redet, wie er seinen Blog veröffentlichte und auch Tiefschläge. Zwischen den Texten sind Bilder von ihm vorhanden, welche zwar schön anzusehen sind, jedoch hätte ich mir etwas gewünscht, dass es mehr zu dem Inhalt es jeweiligen Kapitels gepasst hätte. Manchmal ist dies der Fall, jedoch nicht immer. Auch gibt es zwischen Kapiteln Doppelseiten mit Bildern von ihm, welche ich sehr schön fand.

In diesem Buch spricht er über seinen Lebensweg und wie er es geschafft hat vom Außenseiter zu einem der größten Blogger Deutschlands zu werden. Eine der bedeutsamsten Personen ist seine Mutter. Seine Ausdrucksweise ihr gegenüber in so manchen Kapiteln war unglaublich herzlich. 
So bekommt man auch einen Blick hinter seine Fassade und in seine Vergangenheit. Beispielsweise hat er als Junge mit Barbiepuppen gespielt und beschreibt die unterschiedlichsten Reaktionen. Das war interessant zu lesen, genau wie andere Situationen, durch die er in seinem Leben gegangen ist. 
Sicherlich ist dieses Buch auch größtenteils auf seine Fans ausgerichtet, allerdings könnte es auch Leser interessieren, deren Traum es ist, auch berühmt zu werden. Diese könnten durch dieses Buch und die Entscheidungen von Riccardo Simonetti inspiriert werden. Das ist auch eines der Ziele von ihm . Wie er es in einem der letzten Kapitel noch einmal formuliert: Dieses Buch ist für alle Menschen, die einen Anstoß benötigen. Ich denke, dass ist ein guter 
Satz, der das ganze Buch treffend beschreibt. 

Der Schreibstil war flüssig und ich konnte es gut lesen. Insgesamt mochte ich das Buch gerne, jedoch habe ich auch ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln. Es traten oft ein paar Wiederholungen auf wie zum Beispiel wurde öfters erwähnt, dass Riccardo in einem Frauenhaushalt aufgewachsen ist, der ihn sehr geprägt hat. 
Auch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr die negativen Folgen oder die Schattenseite des Berühmtseins eingegangen wäre. Das wird zwar etwa in der zweiten Hälfte des Buches erwähnt, jedoch hätte man das auch in der ersten Hälfte mit einfließen können. 

Fazit: Es ist ein interessantes Buch übers Berühmt werden und mit seiner Lebensgeschichte vermittelt Riccardo Simonetti eine wichtige Message. Dieses Buch ist nicht nur für Fans geeignet. Insgesamt hat es mir gut gefallen und somit von mir 4 Sterne bekommen. 

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156 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Die Sprache der Dornen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426226797
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit einer aufwendigen Gestaltung und sechs fantastischen Geschichten werden wir wieder in die Welt von Kaz und den Krähen entführt. Die märchenhaften Erzählungen handeln unter anderem von Sildroher, der Macht des Wassers und magischen Kreaturen. 

Da ich bislang alle Bücher von Leigh Bardugo bis in den Himmel gelobt habe, musste natürlich auch direkt „Die Sprache der Dornen“ bei mir einziehen. Allein schon die Gestaltung ist einfach wunderschön! Da habe ich mich gefreut, dass sie es vom Amerikanischen übernehmen konnten. Ein riesiges Lob an die Illustratorin, die sich wahnsinnige Mühe hiermit gemacht hat. Auf jeder Seite eines Kapitels wurden am Rand des Textes Zeichnungen hinzugefügt, sodass es am Ende ein großes Bild ergab. Und alle waren wirklich wunderschön!
Außerdem gibt es auch wieder eine Karte.

Jedem der Länder wie zum Beispiel Rawka wurde eine Geschichte zugeordnet. Eines meiner liebsten Texte war „Ayama und der Dornenwald“. Aber auch „Als das Wasser das Feuer ersang“ ist eines meiner Favoriten. Es gab aber insgesamt kein einiges Märchen, welches ich langweilig fand oder überhaupt nicht mochte. Jedes war auf seine eigene Art und Weise einzigartig und man konnte ganz klar erkennen, dass es von Leigh Bardugo geschrieben wurde. Obwohl man die Charaktere erst vor wenigen Seiten kennengelernt hat, konnte ich direkt mit ihnen mitfühlen! Es gab öfters düstere Passagen, bei welchen man schon gemerkt hat, warum es überhaupt "Mitternachtsgeschichten" sind. Denn sie sind definitiv nicht für zarte Wesen wie Kindern, geeignet! Aber genau das hat mir so gut gefallen. Es wurde beschrieben, wie Monster oder böse Wesen in den Märchen entstanden, und was sie alles für Schicksalsschläge hinter sich bringen  mussten. 

Das hat man meiner Meinung nach besonders bei der letzten Geschichte gemerkt "Als das Wasser das Feuer besang", welches einige Anspielungen auf das Märchen "Die kleine Meerjungfrau" hat. 
Die Geschichten lehren aber auch, dass man beispielsweise nicht immer vom Aussehen her den Charakter deuten sollte, denn das kann auch schief gehen. 

Dieses Buch kann man übrigens auch lesen, ohne vorher die "Grischa" Trilogie oder die Dilogie von "Das Lied der Krähen" gelesen zu haben"!

Kommen wir mal zu den Illustrationen! Und das ist wirklich ein Highlight! Auf jeder neuen Seite wird an dem Rand des Textes die Zeichnung weitergeführt, bis am Ende des Kapitels wirklich ein wunderschönes Bild entsteht! Außerdem sind sie perfekt auf den Inhalt abgestimmt! Das Cover kann da auch mithalten und ich kann wirklich nur hoffen, dass mehr solcher "Mitternachtsgeschichten" veröffentlicht werden! Leigh Bardugo behalte ich jedenfalls im Auge, denn ich bin schon ein kleiner Fan geworden ;)

Fazit: Dieses Buch ist ein Muss für alle Fans von Leigh Bardugo! "Die Sprache der Dornen" besteht aus fantastischen Kurzgeschichten und die Gestaltung ist ein richtiges Highlight! Dies ist definitiv eine Leseempfehlung von mir und somit hat es 5 von 5 Sternen bekommen. 

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153 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Legendary

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492704021
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Caraval öffnet zum Geburtstag der Kaiserin wieder die Pforten. Einer der Spieler ist Donatella, deren Freiheit auf dem Spiel steht. Sie muss Legend, den Meister von Caraval hintergehen und somit ihre Schulden begleichen. Mitten im Spiel um Leben und Tod befindet sich ihr Herz genauso sehr in Gefahr, wie sie selbst...


Nachdem ich „Caraval“ so unglaublich gut fand, musste ich nun auch direkt den zweiten Teil lesen. Das Cover ist mindestens genauso wunderschön, wie auch der Vorgänger und ich bin froh, dass sie die Gestaltung vom amerikanischen übernehmen konnten. Auch hier ist wieder eine Karte vorhanden, allerdings von der Stadt Valenda, wo auch das Spiel stattfindet. Am Ende des Buches befindet sich auch noch ein Glossar, welchen man sich anschauen kann, um sich mehr über die Thematik des Buches zu informieren.

Das gesamte Buch wurde aus der Sicht von Donatella (auch Tella genannt), also der Schwester von Scarlett geschrieben. Diese war ja die Hauptprotagonistin des ersten Bandes und auch dort lernt man Tella bereits kennen. Ich fand sie ganz sympathisch, jedoch war sie auch nicht mein Liebling. Das hat sich in „Legendary“ leider fortgesetzt. Sie ist definitiv eine andere Persönlichkeit, als Scarlett und sie bleibt sich treu. Tella lässt sich leichter ablenken und denkt nicht an den nächsten Tag, also auch nicht an die Folgen ihres Handelns. Sie ist risikofreudiger als ihre Schwester, jedoch mit dem Motiv, ihre Schwester und sich selbst zu schützen. Man merkt hier auch sehr, wie sehr sich die beiden Schwestern verbunden fühlen. Das hat mir sehr gut gefallen. Donatella bringt mit ihrem Hintergrundwissen neuen Schwung in die Geschichte, was auch mit den Handlungen zum ersten Band zusammenhängt. 

Da ich den ersten Teil vor nicht all zu langer Zeit gelesen habe, kam ich recht schnell wieder in die Geschichte rein, jedoch gab es nicht viele Rückblenden, weswegen es den ein oder anderen vielleicht schwer fallen könnte wieder den Faden aufzunehmen. 
Zu der Handlung gehören mehrere Aspekte. So geht die Autorin auf das Verschwinden ihrer Mutter näher ein, es gibt ein Spiel um Leben und Tod und auch eine Liebesgeschichte ist mit dabei. 
Insgesamt darf man nicht zu viel über den Inhalt sagen, denn man kann bei der Geschichte leicht spoilern. Es entstehen neue Handlungsstränge, aber es werden auch welche aufgenommen, was mich sehr gefreut hat. So wird man noch einmal in die Welt von Caraval entführt. Das rückt aber immer weiter in den Hintergrund, denn andere Geschehnisse überdecken das ein bisschen, was mich schon enttäuscht hat. So gibt es nicht geheimnisvolle und spannende Verfolgungsjagten und auch die Aufgaben haben mich nicht so angesprochen, wie im ersten Band. So konnte ich auch die Karte nicht vollends nutzen, wie ich es eigentlich gewollt hätte. 

Viele Charaktere, welche wir schon kennen, wurden wieder auf die Bühne geführt und oft lernte man eine ganz andere Seite kennen. Durch die Rollen, welche alle Schauspieler spielen, weiß man meistens nicht, was auf einem zu kommt und genau dieses Unerwartete macht dieses Buch so einzigartig. 
Gegen Ende dieser Geschichte konnte ich dann leider doch vorausahnen, was genau passieren würde, was schon schade ist, denn dieses Buch lebt genau davon. Dazu haben ein paar Sätze der Autorin, als auch Gedanken von Tella beigetragen und ich denke schon, dass man das leicht hätte vermeiden können. 
Die Spannung ist aber auch hier vorhanden. Zwar braucht sie ein bisschen, bis sie vollends da ist, aber damit konnte mich die Autorin definitiv überzeugen. Magie ist in dieser Geschichte im Überfluss da und ich denke, niemand kann sich beklagen, was diesen Punkt angeht. Geheimnisvoll ist dieses Buch zwar auch, aber im Vergleich zum ersten Band ist es dann doch wieder nicht ganz so, wie ich es mir erhofft habe. 

Außerdem wird auch Tellas Herz verschenkt. Es beginnt mit einer Dreiecksgeschichte, welche unter anderem aus Dante besteht, aber auch aus einem Unbekannten, welche wir im Laufe der Geschichte noch näher kennenlernen.  Diese nimmt einen relativ großen Platz in der Geschichte ein und ich war vom Ende sehr überrascht. Dennoch gibt es Aspekte, die mich sehr neugierig auf den dritten Teil machen. Es ist ein recht offenes Ende, jedoch weiß man grob, worum es geht und ich bin sehr gespannt, wer im nächsten Band  die/der Hauptprotagonist*in werden wird. 

Fazit: Es ist wieder ein spannendes, als auch magisches Buch rund um das Spiel Caraval. Zwar ist es kein 5 Sterne Buch, wie der erste Teil, aber trotzdem ist es eine interessante und individuelle Handlung, welche mich in ihren Bann ziehen konnte. Ich kann es nur empfehlen und gebe "Legendary" 4 Sterne!

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Tags: caraval, donatella, fantasy, jugendbuch, legend, legendary, magie, magisch, medianreich, spannend, spiel, stephanie garber, valenda   (13)
 

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196 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: besondere kinder, besonders, die legenden der besonderen kinder, droemer knaur, fantastisch, fantasy, knaur, knaur verlag, märchen, ransom riggs   (10)
 

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516 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

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Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ihre Eltern ermordet wurden, muss Luna sich in einem Turm verstecken. Vor siebzehn Jahren wurde ein Verräter zum König gekrönt. Und die Finsternis begann das Licht abzulösen. Als Luna aus ihrem sicheren Zuhause fliehen muss, trifft sie auf den Waldläufer Fowler, welchen sie auf seiner Reise begleitet. Doch sie darf ihm nicht vertrauen, denn sie ist die wahre Königin und wird gesucht...


Dieses Buch hat mich schon lange angesprochen und nun habe ich es endlich zur Hand genommen – ich habe es nicht bereut. Das Cover ist ja schon wunderschön und auch die Gestaltung des zweiten Teil finde ich genauso traumhaft.

Das Buch wurde in zwei Sichten eingeteilt. Einmal aus Lunas und aus Fowlers Sicht. Luna ist die Hauptprotagonistin und ich mochte sie bereits nach den ersten paar Seiten. Sie zeigt, dass sie definitiv keine schwache Persönlichkeit hat und sich zu beweisen weiß. Auch konnte mich die Autorin bereits schon am Anfang überraschen. Darauf will ich nicht näher eingehen, denn somit würde ich meiner Meinung nach spoilern. Luna ist eine einzigartige Persönlichkeit, welche sich trotz ihrer Situation nicht abgehoben wirkte, als auch nicht zu schüchtern auftrat. Sie war schlau, was man bereits schnell bemerkte.

Sie wächst abgeschieden von anderen Menschen in einem finsteren Wald auf. Dort wohnt sie zusammen mit Perla und Sivo in einem Turm. Beide haben sie aufwachsen sehen, denn sie sind mit Luna geflohen, als ihre Eltern, die Königin und der König, ermordet wurden. Nun herrscht ein Verräter über das Land, welches 23 Stunden pro Tag in Dunkelheit liegt. Nur eine Stunde können sie leicht die Sonne sehen und sie sind vor den Finsterirdischen in Sicherheit. Diese hungern nach Blut und treten unter der Erde hervor. Aber die siebzehn Jahre voller Dunkelheit haben nicht nur die Menschen gelernt zu fürchten – auch die Tiere haben sich ihr angepasst, so gibt es zum Beispiel riesige Fledermäuse.

Die Welt an sich konnte mich total begeistern. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, denn es die Autorin konnte durch ihren wunderbaren Schreibstil eine Menge düstere Stimmung hervorzaubern. Denn die Welt beherbergt nur noch wenig Licht und so verfliegt auch die Hoffnung der Menschen.
Eine Liebesgeschichte ist natürlich auch vorhanden, wie man es wahrscheinlich am Klappentext erkennen kann. Fowler schwebt in Lebensgefahr, als Luna ihn findet. Doch er zeigt sich anfangs nicht sonderlich kooperativ oder bedankt sich für diese Hilfe. Er verhält sich sehr anweisend und gibt auch den ein oder anderen Spruch von sich, den ich sehr verletzend fände. Zudem hatte er meiner Meinung nach keinen triftigen Grund, um sie so zu behandeln.
Nach einer Zeit entwickelt es sich dann aber doch in eine liebevollere Richtung, die ich ganz gerne mochte.

Obwohl recht viel passiert ist, gab es manche Situationen, welche etwas schleppend verlaufen sind. So könnte man die ganze Handlung in wenigen Sätzen zusammenfassen, ohne, dass man viel auslassen würde. Die Haupthandlung wurde etwas aus den Augen verloren und es häuften sich Nebenhandlungen an, welche wohl für Drama sorgen sollten.

Fazit: Es ist eine gute Fantasygeschichte mit einer wunderbaren Grundidee. Die Umsetzung ist ganz solide ausgefallen, dennoch konnte es mich fesseln und ich freue mich schon den zweiten Teil zu lesen, welches ja das Finale ist. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
 

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Tags: blindheit, die wahre königin, dunkelheit, fantasy, finsternis, freundschaft, harper collins, jugendbuch, königin, luna, märchen, schatten, sophie jordan, ya   (14)
 

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(1.199)

2.253 Bibliotheken, 47 Leser, 4 Gruppen, 166 Rezensionen

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Opposition - Schattenblitz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.04.2016
ISBN 9783551583444
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: alien, carlsen, dämon, fantasy, finale, jennifer l armentrout, jugendbuch, kampf, katy, krieg, lux, obsidian, opposition, schattenblitz   (14)
 

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(364)

958 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 120 Rezensionen

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Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: a. g. howard, alice, alice im wunderland, alyssa, dark wonderland, düster, fantasy, fluch, herzkönigin, insekten, jeb, jugendbuch, märchen, spannend, spiegel, wunderland   (16)
 

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How to be a girl

Julia Korbik
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2018
ISBN 9783522305099
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mit jeder Menge Frauenpower wird in diesem Buch über Bodyshaming, Selfcare und Gleichberechtigung berichtet. Warum gibt es Regeln, die nur für Mädchen gelten und wie kann man diese brechen?- Kurzporträts von berühmten Frauen, Anleitungen und Checklisten inklusive -   

"How to be a Girl" hat mich vom Thema her sehr angesprochen. Ich befürworte Gleichberechtigung der Geschlechter und ich war sehr gespannt, wie die Autorin es schaffen wollte für junge Mädchen eine Art Ratgeber in solchen Bereichen zu kreieren.

Die Gestaltung gefällt mir. Die Frauengesichter sind gut mit dem Inhalt abgestimmt, genauso wie auch der Rest. Jedoch frage ich mich, ob diese pinke Gestaltung auch jüngere Mädchen anspricht. Um mehr Geschmäcker zu treffen hätte ich eher auf bunte Farben gesetzt. Trotzdem ist der Titel und die Umsetzung von der Gestaltung in meinen Augen kreativ. 

Das Buch wurde in fünf Teile gegliedert. So wurden Regeln behandelt, welche anscheinend ein Mädchen einhalten muss, Bodyshaming, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, Sexismus und wie man diese Vorurteile bekämpfen kann. Außerdem gibt es noch ein kurzes Vorwort, sowie die Quellenangaben.
Ich bin mit relativ hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen und besonders am Anfang konnte es mich in seinem Bann ziehen. Man merkt recht schnell, dass die Autorin von ihrer Meinung überzeugt war und dies auch ausdrucksstark vermitteln möchte. Das hat mich keineswegs gestört, denn eine Autorin sollte ja auch so willensstark sein, um ein Buch schreiben zu können, welches auch die Leser überzeugend finden sollen. 
Jedoch hat sie mir meiner Meinung nach etwas zu lange um den heißen Brei herumgeredet. Manche Sätze hätten besser etwas knapper geschrieben werden können, denn manchmal hatte man so das Gefühl, als würde man den roten Faden verlieren. Junge Mädchen, welche auch sonst vielleicht nicht viel lesen, verlieren sonst das Interesse.

Dieser Ratgeber ist, wie es im Klappentext steht, ca. für 13 jährige Mädchen geeignet. Diese werden öfters im Text angesprochen und auch der Inhalt war manchmal speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitten. So gibt es Tipps, welche man zusammen mit seiner Klasse oder den Freundinnen machen kann. Manche Wörter wiederum scheinen nicht danach zu schreien, dass sie von jungen Jugendlichen verstanden werden können. Da hätte man vielleicht noch einmal kurz erklären können, was diese bedeuten. Das fiel mir besonders gegen Ende auf.

Ich habe versucht mich ein wenig in einen jungen Teenager zu versetzen und dabei fallen mir ein paar Punkte auf, welche für diese Altersgruppe vielleicht kritisch sein könnten. Die Autorin hat rückblickend auf dieser Zeit - der Pubertät recht, denn natürlich ist das Äußere nicht so wichtig und nicht immer der Junge muss auf das Mädchen zugehen, jedoch ist man vielleicht ziemlich verwirrt, wenn man das auf einmal so liest. Man kennt es nicht anders und auch das Umfeld vermittelt es nicht auf diese Weise. Mit etwas Abstand zu dieser Sache sieht man dieses Thema etwas klarer und ich habe die Befürchtung, dass manche sich durch dieses Buch vielleicht bevormundet fühlen könnten. 

Neben den Texten gab es auch Abwechslung, was mir sehr gut gefallen hat. So wurden auf fast jeder zweiten Seite kleine Checklisten eingefügt oder andere Fakten, die vom eigentlichen Text abgewichen sind. Was mich besonders angesprochen hat, waren kleine Steckbriefe über Frauen, welche erstaunliches erreicht haben. Viele kannte man noch nicht, da sie auch einige Jahre vor dem jetzige Zeitpunkt gelebt haben, aber es hat mich fasziniert, was teilweise solch junge Frauen geschaffen haben.
Was mich auch sehr freut hat, waren kleine Texte über Personen aus der Gegenwart. Die Überschrift hieß „Girl Crush“ und es wurden Personen erwähnt, von denen man bestimmt schon einmal gehört hat. Es sind erstaunlich junge Mädchen, wie beispielsweise die Sängerin Lorde, welche gerade mal 1996 geboren wurde.

Fazit: Es ist ein interessantes und lehrreiches Buch für junge Mädchen, welches man sich definitiv anschauen kann! Zusammen mit anderen Texten mit Fakten, als auch Steckbriefen rund um berühmte Persönlichkeiten, konnte mich das Buch überzeugen und somit hat es 4 Sterne von mir bekommen. 

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Tags: bodyshaming, feminismus, gabriel, gleichberechtigung, how to be a girl, julia korbik, mädchen, ratgeber, selbstliebe   (9)
 

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Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426517185
Genre: Fantasy

Rezension:

Die besonderen Kinder sind nun auf sich gestellt. Gerade so können sie aus der Zeitschleife flüchten. Mit dabei haben sie Miss Peregrine, welche sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann. Um sie zu retten müssen sie eine andere Ymbryne finden. Doch die Zeit droht sie einzuholen und die Kinder machen sich auf den Weg zum zerbomten London, wo das Unglück bereits auf sie wartet...

Nachdem ich den ersten Band so unglaublich gut fand, musste ich natürlich auch direkt den zweiten Teil lesen. Das Cover spricht mich auch wieder sehr an, jedoch spielt das Mädchen, welches dort abgebildet ist, nur eine kleine Rolle in der ganzen Geschichte.
Wie auch im Band zuvor, kann ich nur empfehlen dieses Buch in Print zu kaufen, denn so sieht man die Abbildungen gleich viel besser. Auf den ersten Seiten wurden die Charaktere noch einmal beschreiben und es gibt auch einige Bilder. Wie im Vorgänger sind Abbildungen im ganzen Buch verteilt und passen wunderbar zur Handlung.

Diese Geschichte schließt sich nahtlos an der ersten Geschichte an. Die Gruppe besonderer Kinder flieht vor den Wights und können nicht mehr zurück auf die Insel. Somit müssen sie sich ganz anderen Situationen stellen und die Umgebung ändert sich kontinuierlich. Besonders das hat mich sehr gefreut, denn das alte London faszinierte mich sehr. Der Autor beschreibt es sehr detailgetreu, sodass man es sich gut vorstellen konnte. Auch der Schreibstil war wie immer flüssig und gut zu lesen.

Die kleine Truppe besteht aus Jacob, Emma, Bronwyn, Enoch, Olive, Hugh, Horance, Millard, Claire, Fiona, sowie Miss Peregrine. Alle kennt man schon vom vorherigen Band, jedoch werden die Charaktere hier noch näher beschrieben. So zeigt sich Browyn von einer anderen Seite, genauso wie auch Hugh. Es gab keine riesigen Entwicklungen, was ich keineswegs schlimm fand, denn ich habe alle Personen sehr ins Herz geschlossen. Jacob und Emma stehen hauptsächlich im Vordergrund und sind sozusagen die Anführer.

Die Atmosphäre ist nicht angespannt, obwohl dies eigentlich angebracht wäre, da ihr Leben in Gefahr schwebt. Der Autor hat es geschafft trotz der problematischen Situation noch etwas Leichtigkeit in die Geschichte einfließen zu lassen. So gab es öfters humorvolle Passagen, als auch leicht bedrückende, denn London befindet sich in dieser Zeit noch im Krieg. Das Setting wechselte sich ständig, trotzdem hatte ich einen guten Überblick, wo sich die Kinder nun befanden. Den Stress konnte man zwar leicht spüren, war jedoch nicht die ganze Zeit vorhanden. Manchmal habe ich mir jedoch dann doch gewünscht, dass die Kinder etwas mehr Gas geben - es schien, als hätten sie in manchen Situationen vergessen, dass das Leben von Miss Peregrine am seidenen Faden hängt.
Spannung war definitiv vorhanden und man lernt mehr über das Leben der besonderen Kinder kennen. So gibt es auch mehr Informationen über die Zeitschleifen, als auch über die Pläne der Wights.
Das Ende konnte mich noch einmal sehr fesseln und irgendwie schafft der Autor es immer wieder, dass man weiterlesen möchte, denn durch diesen Cliffhanger möchte man nichts anderes mehr, als zu wissen, wie es weiter geht. Da ist es doch praktisch, dass der dritte Band schon veröffentlicht wurde.

Fazit: Es ist zwar etwas schwächer, als der erste Teil, aber dennoch ist genauso viel Spannung und Feingefühl enthalten! Das Setting ist ein Wunder für sich und ich freue mich wahnsinnig auf den dritten Teil! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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Tags: besondere kinder, besonders, die stadt der besonderen kinder, england, fantasy, jacob, knaur, knaur verlag, london, miss peregrine, ransom riggs, roman, ymbryne, zeitschleife   (14)
 

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361 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

June beschließt ihr Abschlussjahr in Cornwall zu verbringen und trifft im prächtigen Herrenhaus ihres Onkels auf ihr Cousins Preston und Blake. Beide scheinen unterschiedlicher nicht zu sein und doch entwickelt June Gefühle für die Jungs. Als wäre das nicht genug, taucht eine grün bekleidete Gestalt im Haus auf und es scheint sich eine uralte Gabe in ihr zu regen... 

Wie bei vielen Lesern hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Es wurde sehr gut auf den Inhalt eingegangen. So hat June grüne Augen und außerdem ist das Herrenhaus in Cornwall dort zu erkennen. Die Farben wurden gut aufeinander angepasst und auch die Cover der nachfolgenden Bände wurden schon im Umschlag abgedruckt. Auch unter dem Schutzumschlag sieht es genau gleich aus.

Der Anfang der Geschichte war ganz gut. June bleibt auf dem Weg zum Cottage, in dem ihr Onkel wohnt, mit ihrem Taxi liegen. Sie möchte ein Auslandsjahr absolvieren und fährt bei einem Jungen mit, der, wie sich später feststellt, ihr Cousin ist. Blake ist eher abweisend, scheint sich aber trotzdem auf seine Art für sie zu interessieren. Er hat einen Zwillingsbruder, welcher wie er, adoptiert wurde. Beide können sich bis auf die Haut nicht ausstehen. Preston ist anfangs noch der nette Junge von nebenan, jedoch zeigt sich auch bei ihm eine kleine arrogante Seite. Sowohl Preston, als auch Blake bemühen sich um die Aufmerksamkeit von June.

Bevor man diese Geschichte liest, sollte man definitiv wissen, dass sie aus vielen Klischees besteht. Ein naives Mädchen reist in eine andere Gegend, so sie direkt ihren neuen Schwarm entdeckt. Natürlich gibt es lauter netter Leute, sowie die etwas stämmigere Köchin, oder halt auch den alten Gärtner, der nicht immer gut gelaunt ist. Auch die Schule beherbergt das typische Kastensystem. Die Zicken, die Nerds aber auch die normalen – in diesem Fall dann June. Blake gibt den Bad Boy ab.
Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Die Autorinnen haben etwas trockenen Humor einfließen lassen, was ich sehr mochte. So hatte man etwas Abwechslung und es hat geholfen, sich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Geschrieben wurde aus der Sicht von June.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen, denn Cornwall ist definitiv ein Ort, den man unbedingt näher kennenlernen möchte. Es wurde sehr gut beschrieben und man hat ein realistisches Bild bekommen. Insgesamt ist die Geschichte sehr mädchenhaft angehaucht, was auch durch die Klischees verdeutlicht wurde.

Im Klappentext wurden mehrere Handlungsstränge beschrieben. Es gibt sowohl ein Herrenhaus mit Geheimnissen, eine Anziehung zwischen June, Blake und Preston, sowie eine Gabe, die langsam erwacht. Aber auch kleinere Nebenhandlungen wurden angeschnitten, etwa aus dem Leben von ihren neuen und alten Freunden.
Bereits auf der ersten Seite wurde erzählt, dass auf dem Anwesen von ihrem Onkel eine Gestalt mit einem grünen Umhang ihr Unwesen treiben soll. Dem wird in der Geschichte zwar nachgegangen, aber nicht so stark erläutert, wie die anderen Punkte. Da hätte ich gerne mehr von erfahren, aber ich bin mir sicher, dass wir im zweiten Band mehr in dieser Richtung zu lesen bekommen.

Bereits vom Klappentext kann man sich ableiten, dass die Dreiecksbeziehung sehr prägnant ist, jedoch war sie nicht ganz meins. Keiner der beiden Männer war mir sympathisch genug, als dass ich mir gewünscht hätte, dass er unbedingt mit June zusammenkommen sollte. Nach einer Zeit war Blake doch mein Favorit, wie es wahrscheinlich auch bei den meisten Lesern der Fall war. Insgesamt schien dies jedoch den Hauptteil der Handlung einzunehmen und Gefühle überschatten leider auch andere Stränge, von denen ich gerne mehr mitbekommen hätte.
Sowie die uralte Gabe, welche sich in ihr weckt. Wegen diesem Funken Fantasy wollte ich die Geschichte lesen und somit war ich leicht enttäuscht, dass die Autorinnen nicht näher darauf eingegangen sind. Auch June schien nicht allzu neugierig zu sein, was ihre Gabe betrifft. Gegen Ende des Buches wird noch einmal genauer drauf eingegangen, was mich neugierig auf den zweiten Band macht. Das Ende war zwar nicht der gewünschte Höhepunkt, wie erhofft, jedoch war es gut und süß. Bei mir ist das Herz leider nicht ganz so weit aufgegangen, wie bei manch anderen Lesern, aber ich hoffe sehr, dass die Autorinnen dies möglicherweise beim zweiten Teil schaffen. Denn einige Geheimnisse stehen noch aus und warten darauf erzählt zu werden :)

Fazit: Es ist ein mädchenhaftes Buch mit vielen Klischees, einer Menge Liebe und etwas Fantasy. Nicht jedem wird es gefallen, so würde ich es jungen Lesern empfehlen, die sich in diesem Genre noch neu bewegen. Der Schreibstil und das Setting konnten mich hingegen sehr überzeugen und es hat definitiv Potenzial zu einem guten zweiten Band. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Tags: augenblick, brüder, das erste buch der lügenwahrheit, fantasy, gabe, june, liebe, lüge, mädchenhaft, magie, ravensburger, ravensburger verlag, rose snow, wahrheit, zwillinge   (15)
 

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411 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

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Vicious Love

L. J. Shen , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.04.2018
ISBN 9783736306868
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Baron „Vicious“ Spencer hat Emilia vor zehn Jahren das Leben zur Hölle gemacht. Er hat sie aus ihrer Heimatstadt gerieben und somit weit weg von ihrer Familie. Nun ist er ein einflussreicher Anwalt und sie kann sich gerade noch so mit ihrem Geld über Wasser halten. Wie es das Schicksal will, treffen sie auf einander – und die Jagd beginnt. Denn Vicious hat nicht vor, Emilia wieder loszulassen...

Bei diesem Buch gab es ja eine riesige Hypewelle, als auch eine Menge Kritik. Dabei kam öfters der Punkt hervor, dass ein sehr umstrittenes Frauenbild geliefert wurde. Da ich auch eher gegen solche klischeehaften Frauenbilder bin, war ich mir eher unsicher, ob ich es wirklich lesen sollte. Da ich mir aber immer lieber eine eigene Meinung bilde, habe ich es dann doch angefangen...

Das Cover finde ich gut, jedoch gibt der Inhalt schon ein paar gute Ideen wieder, die man definitiv auch gut hätte umsetzten können. So hat die Gestaltung des Buches nicht sonderlich viel mit dem Inhalt gemein. Es wird sowohl aus Vicious Perspektive geschrieben, als auch aus Emilias. Dies ist der erste Teil einer Reihe, die aus vier Bänden besteht. Dabei gibt es aber immer unterschiedliche Hauptprotagonisten.

Ich muss sagen, dass mich der Anfang überhaupt nicht überzeugen konnte. Dort gibt es größtenteils einige Flashbacks, die zehn Jahre zurück gehen. Bei Emilia hat man den Unterschied von der Gegenwart und der Vergangenheit gemerkt, jedoch schien Vicious immer noch die gleiche Persönlichkeit zu haben. Das hat mich teilweise genervt aber auch irritiert. Er war früher einer der reichen Jungs auf der Schule und sie nur die Tochter der Haushaltshilfe. Das hat er sie ein ums andere mal spüren lassen. Bereits dann wollte er Emilia ganz für sich allein haben, schien sich aber nicht eingestehen zu wollen, dass er sie gerne um sich hatte. So schickaniert er sie in der Schule und nennt sie „Helferlein“ - was sich auch in der Gegenwart überträgt. Ich konnte das leider kein bisschen nachvollziehen, sondern habe nur riesiges Mitleid gefühlt, denn sie war eine der wenigen Personen, die mir ansatzweise sympathisch waren. Vicious wollte ich nur zum Mond schießen. Ich denke, dieser Einstieg hat mir nicht sonderlich geholfen ihn auch in der nachfolgenden Handlung zu mögen.

Im Klappentext wird erwähnt, dass er wild entschlossen ist, seinen Fehler von damals wieder gut zu machen. Davon merkt man meiner Meinung nach nichts. Er missbraucht sie nur für seine Zwecke, welche man im Laufe der Geschichte zu sehen bekommt.
Insgesamt würde ich Vicious eine Etage höher einstufen, als den typischen Bad Boy. Ich konnte nur wenige seiner Handlungen wirklich nachvollziehen. Alles in seiner Welt drehte sich um Geld und Macht. Für Liebe schien kein Platz zu sein, was er auch deutlich machte. Mein Hauptkritikpunkt an diesem Charakter war, dass er mir einfach viel zu bestimmerisch war und Emilia keinen Freiraum gelassen hat. Besonders gegen Ende hatte ich das Gefühl, als brauche er etwas, um seine Wut zu entladen und etwas, an das er sich klammern könnte. Da hätte ich ihn, ähnlich wie ein anderer Charakter im Buch, psychische Hilfe empfohlen...

Dann gab es noch Emilia, welche ich wie gesagt, anfangs ganz gerne mochte. Im Hauptteil hat sie dann doch etwas von ihrem starken Willen verloren und schien sich sehr nach Vicious zu richten, was wahrscheinlich auch bei vielen das „schlechte Frauenbild“ vermittelt hat. Ich fand jedoch nicht, dass diese Geschichte etwas anderes vermittelt, als ganz viele andere Bücher in diesem Genre. Meistens muss sich die Frau dem Mann anpassen, was mir meistens auch nicht gefällt, jedoch ist dies leider eher „normal“ im New-Adult Bereich geworden.
Bei beiden Charakteren haben mir etwas die Tiefe gefehlt. Es gab aber auch Nebencharaktere, die ich sehr interessant fand und mochte. Da wäre einmal die Schwester Rosie, welche auch die Hauptprotagonistin im zweiten Band ist, und die Eltern von Emilia. Sie sind alle sehr lieb und geben der Geschichte zumindest ein bisschen Liebe.

Denn das Gefühl Liebe gab es in diesem Buch viel zu wenig. Wie gesagt fand ich eher, dass Vicious von Emilia besessen war. So schien er sie beispielsweise auch nicht fröhlich stimmen zu wollen, was man beispielsweise auch daran sieht, dass er wortwörtlich erwähnt hat, dass er ihr Leben zerstören möchte, nur weil er eifersüchtig war.  Nur gegen Ende konnte ich der Autorin abkaufen, dass er sie liebt. Dieses Gefühl schien bei ihm aber auch urplötzlich aufzutauchen. Bei Emilia hingegen konnte man den Weg vom Schwärmen zum Verliebtsein beobachten, was ich ganz gerne mochte. Der Schreibstil war sehr flüssig und auch wenn sie ab und zu etwas vulgäre Sprache benutzt hat, konnte ich mich damit gut anfreunden. 
Ich denke, dieses Buch kann man trotzdem lesen, wenn man nicht so auf sympathischste Protagonisten auf ist, und eher nicht so auf die Charaktere achtet, sondern nur eine kleine Liebesromanze lesen möchte.

Fazit: Dieses Buch konnte mich leider kein bisschen überzeugen, was vor allem an den Charakteren lag. Vicious war ein kontrollsüchtiger Mann, der es mir leider nicht erleichtern konnte, in diese Geschichte hineinzugelangen. Emilia mochte ich ganz gerne, trotzdem konnte mich das Endprodukt nicht überzeugen. Natürlich kann es den ein oder anderen gefallen, der nicht so penibel wie ich hinschaut :)

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Tags: 2.5 sterne, emilia, enttäuschung, gefühle, hass, liebe, liebesroman, l.j. shen, love, lyx, lyx verlag, new-adult, new york, roman, romantik, sinners of saint, vergangenheit, vicious   (18)
 

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553 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Finding Cinderella

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717144
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem Kaz und die restlichen Krähen in Ketterdam ankamen, gab anstatt Geld Verrat. Inej gerät in Gefangenschaft von Jan Van Eck - von nun an ist Kaz kein Deal zu schmutzig, um sein Phantom zu befreien und Pekka Rollins eine Lehre zu erteilen – auf seine Art...

„Das Lied der Krähen“ habe ich vor kurzer Zeit gelesen und da musste ich natürlich sofort wissen, wie es weitergeht, denn der Cliffhanger hat es nicht anders möglich gemacht :) Das Cover von diesem Band ist einfach wunderschön und besonders der orangene Buchschnitt passt perfekt. Ich hatte ja die Befürchtung, dass sie es womöglich nicht beibehalten, aber das ist zum Glück nicht passiert. Zusammen sehen beide Teile der Dilogie einfach wunderschön aus! Auch hier gibt es wieder zwei unterschiedliche Karten. Einmal die Weltkarte rund um die Länder und eine Ansicht von Ketterdam, denn die Geschichte spielt größtenteils dort. Die unterschiedlichen Sichten von Kaz, Inej, Wylan, Jesper, Matthias und Nina wurden beibehalten. Vorne gibt es eine kleine Aufzählung der verschiedenen Grischa und auf den letzten Seiten des Buches wurde die Besetzung aufgelistet. Da hätte ich mir gewünscht, dass es weiter vorne im Buch gestanden hätte, denn so sieht man es erst nach dem Lesen des Buches, was schon schade ist.

Man wird, genau wie bei dem Vorgänger, langsam in das Buch hereingeführt. Als Leser weiß man nicht, in was für eine Situation die Krähen sind, und ist leicht verwirrt. Das macht aber auch neugierig auf die Handlung, denn nur nach und nach weiß man um die Pläne von Kaz Bescheid und kann mit den Krähen mitfiebern. So erahnt man bereits ein paar Absichten der Autorin. Auch hier mochte ich ihnen Schreibstil sehr, denn er ist nicht zu ausschweifend und man möchte einfach die ganze Zeit weiterlesen! Da dies leider der letzte Band der Dilogie ist, musste ich mich beispielsweise oft zusammenreißen, um nicht im Minutentakt die Seiten umzublättern :)
Die Charaktere sind größtenteils alle ihrem Schema treu geblieben, sodass ich ganz klar mit ihnen mitfiebern konnte. Inej und Kaz sind nach wie vor meine Lieblinge, jedoch habe ich auch Nina sehr ins Herz geschlossen. Sie durchgeht eine riesige Charakterentwicklung, welche ich zwar anfangs etwas kritisch gesehen habe, aber dann jedoch auch fast schon als notwendig empfunden habe. Natürlich wurde auch mehr auf Matthias, Jesper und Wylan eingegangen, was mich sehr gefreut hat, denn alle sind sehr interessante und gut ausgearbeitete Charaktere. Es kam mir sogar vor, als hätten sie in diesem Band noch einen kleinen Tick mehr Tiefe bekommen.

Wie es bereits im Klappentext steht, wird sehr auf Pekka Rollins, aber auch auf Jan Van Eck eingegangen, denn mit beiden hat Kaz noch eine Rechnung offen. Außerdem blieben ja noch einige Fragen offen, welche von der Autorin bestmöglich beantwortet wurden. So fragt man sich beispielsweise, was aus dem Parem geworden ist. So war ich auch sehr neugierig, denn es ist schon sehr schwer, eine glaubwürdige Lösung zu finden, welche die Leser auch zufriedenstellen würde. Ich finde, der Autorin ist dies gut gelungen. Sie hat der Geschichte unglaublich viele Wendungen und Überraschungen gegeben, sodass man unmöglich voraussehen konnte, was als nächstes passieren wird. Auch Emotionen gehen nicht verloren und nehmen trotzdem ihren benötigten Platz ein. So lernt man weitere, unentdeckte Seiten von den Charakteren kennen, sowie verletzliche und emotionale Situationen aus der Vergangenheit.

Das Ende mochte ich erstaunlicherweise total gerne, denn es wurden einige Wünsche von mir erfüllt. Ich denke, jeder Leser kann wenigstens ansatzweise zufrieden sein. Bei den letzten Seiten des Buches musste ich sogar etwas lachen, denn besonders eine Situation ist auf seine Art einfach urkomisch. Es gibt also einiges, auf das man sich freuen kann :)

Fazit: Auch bei diesem Buch hat die Handlung kein ein einziges Mal nachgelassen. Die Charaktere waren wieder völlig außergewöhnlich und auch die Spannung hat nicht gefehlt. Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass es der letzte Band dieser Dilogie ist. Aber mit dem Ende kann man mehr als zufrieden sein. Das hört sich doch ganz klar nach 5 von 5 Sternen an!

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Tags: 5 sterne, das gold der krähen, doemer knaur, fantasy, grischa, inej, jesper, jugendbuch, kaz, knaur, krähen-saga, leigh bardugo, matthias, nina, pekka rollins, roman, wylan   (17)
 

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Origin - Schattenfunke

Jennifer L. Armentrout ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551583437
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alice und Ella sind vor dem Unheil auf der Flucht, welches sie einzuholen droht. Nachdem die berühmte Märchenerzählerin und Großmutter Althea Proserpine stirbt, verschwindet ihre Mutter. Gemeinsam mit Ellery Finch bricht sie nach Hazel Wood auf, dem Zuhause von ihrer Großmutter, um Ella zu finden. Dabei gerät sie in eine märchenhafte Welt, welche alles andere als einfach zu bewältigen ist...   

Auf das Buch bin ich als erstes wegen diesem wunderschönen Cover aufmerksam geworden. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, da ich Märchenadoptionen liebe. Aus irgendeinem Grund habe ich auch fest damit gerechnet, dass dies eine ähnliche Geschichte wir „Hänsel und Gretel“ wird, was aber dann doch nicht der Fall war.
Man lernt das Leben von Alice und Ella kennen, welche durch das Land ziehen und sich immer nur für ein paar Monate an einen anderen Ort niederlassen. Denn das Pech verfolgt sie und so sind sie dazu gezwungen praktisch wie Nomaden zu leben. Als ein Brief eintrifft, indem steht, dass Althea Proserpine gestorben ist, scheint es, als würde Ella ein Stein vom Herzen fallen – doch dann verschwindet sie. Die Geschichte ist anfangs darauf aufgebaut, dass Alice ihre Mutter sucht und somit entdeckt sie das ein oder andere Geheimnis. 

Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben worden, jedoch begleitet man nur Alice. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr flüssig zu lesen, jedoch nicht sonderlich detailreich. Das merkt man auch sehr an den schnellen Fortgang der Handlung, da oftmals ein Geschehnis ans nächste anknüpft. Ich mochte es sehr gerne, aber da ich in einer Leserunde gelesen habe, gab es auch manche, die es nicht ganz so optimal fanden. Es war oftmals der größte Kritikpunkt.

Die Charaktere an sich waren ziemlich skuril. Alice und ihre Mutter Ella schienen eher ein Verhältnis von besten Freundinnen zu pflegen, was ganz schön und auch abwechslungsreich war. Alice ist ein Charakter, welcher auf andere eher kalt und selbstsicher wirkt. Auch neigt sie zu kleinen Wutanfällen, was aber gegen Ende gut nachvollziehbar wird. Sie ist eine interessante Protagonistin, bei der es definitiv nicht langweilig wird sie zu begleiten!
Dann gibt es noch Ellery Finch, welcher in manchen Szenen zwar eine tragende Rolle ist, jedoch meiner Meinung nach nicht ein vollwertiger Hauptcharakter ist. Er ist ein riesiger Fan von der Märchenerzählerin Althea Proserpine und nimmt die Reise manchmal eher wie ein Abenteuer entgegen.
 
Die Handlung an sich ist definitiv etwas sehr außergewöhnliches, was ich in solch einer Form noch nie gelesen habe. Vom Klappentext kann man sich nicht viel über die Fantasy-Elemente erschließen. Außer, dass es ziemlich märchenhaft werden könnte. Ich finde, zu viel sollte man an dieser Stelle auch nicht sagen, denn mir hat es sehr gefallen immer wieder Vermutungen zu stellen, was sich hinter Hazel Wood verbirgt. 

Es ist eine sehr zusammenhängende Geschichte mit unterschiedlichen Motivationen und vielen Verwirrungen, deren Zusammenhang man auch oft auf den zweiten Blick erkennt. Ich mochte es insgesamt sehr, jedoch habe ich auch ein paar Kleinigkeiten, bei denen ich etwas zu bemäckeln habe. Dieses Buch hätte meiner Meinung nach ein paar Seiten mehr vertragen können. Es sind wenige Pausen vorhanden, bei denen sich die Charaktere einmal entspannen könnten. Unnötige Längen habe ich nicht festgestellt. Somit wurde nicht auf jede Einzelheit länger eingegangen, was ich mir manchmal schon sehr gewünscht habe, was besonders am Ende der Fall gewesen war.
Ich glaube, nicht jedem wird dieses Buch gefallen, denn es ist schon ziemlich speziell. Man sollte sich in diese Geschichte einfach fallen lassen.
Das Ende konnte mich einfach nur packen. Denn es ist auf seine Art realistisch und definitiv nicht langweilig oder klischeehaft. Als die Geschichte zu Ende war, wollte ich unbedingt mehr von dieser Welt erfahren und so war ich froh zu erfahren, dass 2019 ein zweiter Band veröffentlicht wird. Jedoch kann man es auch als Einzelband lesen. 

Fazit: Es ist ein spannendes, märchenhaftes Buch, welches man auf seine Art noch nie gelesen hat. Die Handlung geht recht schnell voran und das Cover ist einfach nur ein Traum!  Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. 

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Tags: 4/5 sterne, alice, dressler, dressler verlag, ella, finch, hazel wood, märchen, melissa albert, vermisst, wo alles beginnt   (11)
 

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Hogwarts-Schulbücher: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , J.K. Rowling
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551556967
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Vollendet - Die Flucht

Neal Shusterman , , Anne Emmert , Ute Mihr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504434
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bis zu seinem 13. Lebensjahr ist ein Kind unantastbar – dann können die Eltern einer vollständigen Organspende zustimmen. So soll es dem ständigen Unruhestifter Connor ergehen. Auch Risa, welche in einem Waisenhaus lebt, soll umgewandelt werden. Als sich ihre Wege kreuzen, versuchen sie ihr Ziel zu erreichen – bis zum 18. Lebensjahr zu überleben. 

Von Neal Shusterman habe ich bereits die ersten beiden Bände der „Scythe“ Reihe gelesen und war endlos begeistert. Nun wollte ich mich auch an diese Reihe wagen, denn es sprach mich schon sehr an. Ich muss schon sagen, das neue Cover finde ich viel schöner als das alte. Zwar sieht man dort nur eine Frau, obwohl dort meiner Meinung nach auch noch ein Junge zu sehen sein sollte, aber es ist doch schön.
Die Grundidee mochte ich direkt. Vor Jahren gab es einen Streit zwischen Beführwortern der Abtreibung und welche, die dagegen waren. Somit wurde beschlossen, dass Kinder bis zu ihrem 13 Lebensjahr unantastbar sind und danach „umgewandelt“ werden dürfen. Das bedeutet, dass ihr ganzer Körper als Organspende freigegeben wird. Somit gelten diese Jugendlichen als Wandler und werden von allen anderen gemieden und verstoßen. Dass die Eltern solch etwas machen würden, konnte ich mir anfangs nicht vorstellen, aber da auch viele Kinder nicht erwünscht werden, wurde das Storchen eingeführt. Man legt sein Baby vor dem Hause eines anderen und diesem gehört es dann.

Das Buch wird in mehreren Kapiteln geschrieben, welche größtenteils aus drei Sichten bestehen. Connor, Lev und Risa. Alle drei haben unterschiedliche Hintergründe, aber alle sind Wandler. Risa ist in einem Weisenhaus aufgewachsen und darf nicht mehr auf den Kosten des Staates leben. Connor ist ein Unruhestifter und soll seinen Eltern nicht mehr zur Last fallen. Lev ist ein Zehntopfer und somit seit seiner Geburt dazu bestimmt umgewandelt zu werden, denn seine Familie ist streng religiös.

Hauptsächlich liegt Connor im Vordergrund. Er schien ein richtiger Draufgänger zu sein, was man auch im weiteren Verlauf des Buches bemerkt. Der Autor hat es leider nicht geschafft, dass er mir nicht sonderlich sympathisch geworden ist, aber er war ein interessanter Protagonist. Dafür ist mir Risa aber sehr ans Herz gewachsen. Bereits, als man sie in einer der ersten Szenen sieht, erkennt man den Überlebenswillen in ihr. Ihr Charakter ist sowohl feinfühlig, als auch knallhart. Diese Mischung hat sie mir schon sehr sympathisch gemacht. Der dritte Hauptcharakter ist Lev, welcher als Zehntopfer aufgewachsen ist und sich dementsprechend auch verhält. Er möchte umgewandelt werden und sieht die anderen Wandler als asozial und ihm nicht würdig an. Seinen Charakter habe ich am allerwenigsten verstanden und konnte es auch größtenteils nicht ganz nachvollziehen.

Dieses Buch hat den Spannungsfaktor immer aufrecht erhalten. Zwar hatte ich am Anfang nicht den Drang weiterlesen zu müssen, was auch dazu geführt hat, dass ich oft Pausen eingelegt habe, aber nach einer Zeit konnte ich es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gab etliche Wendungen, die ich aber auch nicht unbedingt überragend waren, aber mich an der ein oder anderen Stelle schon überrascht haben. Das Ende war gut, jedoch war es kein Cliffhanger, bei dem ich unbedingt den zweiten Band lesen muss. Besonders da habe ich von Neal Shusterman eigentlich erwartet, dass er dort die eigentliche Bombe hochgehen lässt, da ich es so von ihm aus der „Scythe“ Reihe kenne, aber dem war leider nicht so. Natürlich werde ich trotzdem den zweiten Band lesen, denn ich mochte den Weltenaufbau total gerne. Hier passt der Spruch ganz gut „Organe regieren die Welt“. Das Hauptthema sind die Wandler und die Gedanken dahinter. Um Gefühle wird sich hier nicht viel geschert, was auch mehr als deutlich wurde. Hier hätte ich mir ein oder zwei „normale“ Personen gewünscht, die vielleicht einen Funken Mitleid zeigen. Ich bin schon ganz gespannt, was der Autor im zweiten Teil gezaubert hat und hoffe, dass es mich noch ein Stück mehr überzeugen kann.

Fazit: Es ist ein spannendes und gutes Buch rund um die Charaktere Connor, Risa und Lev. Es konnte mich vom Weltenaufbau sehr überzeugen, aber dennoch gab es ein paar Kleinigkeiten, welche dazu führten, dass das Buch 4 von 5 Sternen von mir bekommen hat. 

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Tags: 4 sterne, abtreibung, connor, dystopie, erschreckend, flucht, lev, neal shusterman, organ, organspende, risa, tod, überleben, umwandeln, umwandlung, wandler, zukunft   (17)
 
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