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961 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 118 Rezensionen

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Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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How to be a girl

Julia Korbik
Flexibler Einband
Erschienen bei Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2018
ISBN 9783522305099
Genre: Kinderbuch

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Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426517185
Genre: Fantasy

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

June beschließt ihr Abschlussjahr in Cornwall zu verbringen und trifft im prächtigen Herrenhaus ihres Onkels auf ihr Cousins Preston und Blake. Beide scheinen unterschiedlicher nicht zu sein und doch entwickelt June Gefühle für die Jungs. Als wäre das nicht genug, taucht eine grün bekleidete Gestalt im Haus auf und es scheint sich eine uralte Gabe in ihr zu regen... 

Wie bei vielen Lesern hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Es wurde sehr gut auf den Inhalt eingegangen. So hat June grüne Augen und außerdem ist das Herrenhaus in Cornwall dort zu erkennen. Die Farben wurden gut aufeinander angepasst und auch die Cover der nachfolgenden Bände wurden schon im Umschlag abgedruckt. Auch unter dem Schutzumschlag sieht es genau gleich aus.

Der Anfang der Geschichte war ganz gut. June bleibt auf dem Weg zum Cottage, in dem ihr Onkel wohnt, mit ihrem Taxi liegen. Sie möchte ein Auslandsjahr absolvieren und fährt bei einem Jungen mit, der, wie sich später feststellt, ihr Cousin ist. Blake ist eher abweisend, scheint sich aber trotzdem auf seine Art für sie zu interessieren. Er hat einen Zwillingsbruder, welcher wie er, adoptiert wurde. Beide können sich bis auf die Haut nicht ausstehen. Preston ist anfangs noch der nette Junge von nebenan, jedoch zeigt sich auch bei ihm eine kleine arrogante Seite. Sowohl Preston, als auch Blake bemühen sich um die Aufmerksamkeit von June.

Bevor man diese Geschichte liest, sollte man definitiv wissen, dass sie aus vielen Klischees besteht. Ein naives Mädchen reist in eine andere Gegend, so sie direkt ihren neuen Schwarm entdeckt. Natürlich gibt es lauter netter Leute, sowie die etwas stämmigere Köchin, oder halt auch den alten Gärtner, der nicht immer gut gelaunt ist. Auch die Schule beherbergt das typische Kastensystem. Die Zicken, die Nerds aber auch die normalen – in diesem Fall dann June. Blake gibt den Bad Boy ab.
Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Die Autorinnen haben etwas trockenen Humor einfließen lassen, was ich sehr mochte. So hatte man etwas Abwechslung und es hat geholfen, sich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Geschrieben wurde aus der Sicht von June.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen, denn Cornwall ist definitiv ein Ort, den man unbedingt näher kennenlernen möchte. Es wurde sehr gut beschrieben und man hat ein realistisches Bild bekommen. Insgesamt ist die Geschichte sehr mädchenhaft angehaucht, was auch durch die Klischees verdeutlicht wurde.

Im Klappentext wurden mehrere Handlungsstränge beschrieben. Es gibt sowohl ein Herrenhaus mit Geheimnissen, eine Anziehung zwischen June, Blake und Preston, sowie eine Gabe, die langsam erwacht. Aber auch kleinere Nebenhandlungen wurden angeschnitten, etwa aus dem Leben von ihren neuen und alten Freunden.
Bereits auf der ersten Seite wurde erzählt, dass auf dem Anwesen von ihrem Onkel eine Gestalt mit einem grünen Umhang ihr Unwesen treiben soll. Dem wird in der Geschichte zwar nachgegangen, aber nicht so stark erläutert, wie die anderen Punkte. Da hätte ich gerne mehr von erfahren, aber ich bin mir sicher, dass wir im zweiten Band mehr in dieser Richtung zu lesen bekommen.

Bereits vom Klappentext kann man sich ableiten, dass die Dreiecksbeziehung sehr prägnant ist, jedoch war sie nicht ganz meins. Keiner der beiden Männer war mir sympathisch genug, als dass ich mir gewünscht hätte, dass er unbedingt mit June zusammenkommen sollte. Nach einer Zeit war Blake doch mein Favorit, wie es wahrscheinlich auch bei den meisten Lesern der Fall war. Insgesamt schien dies jedoch den Hauptteil der Handlung einzunehmen und Gefühle überschatten leider auch andere Stränge, von denen ich gerne mehr mitbekommen hätte.
Sowie die uralte Gabe, welche sich in ihr weckt. Wegen diesem Funken Fantasy wollte ich die Geschichte lesen und somit war ich leicht enttäuscht, dass die Autorinnen nicht näher darauf eingegangen sind. Auch June schien nicht allzu neugierig zu sein, was ihre Gabe betrifft. Gegen Ende des Buches wird noch einmal genauer drauf eingegangen, was mich neugierig auf den zweiten Band macht. Das Ende war zwar nicht der gewünschte Höhepunkt, wie erhofft, jedoch war es gut und süß. Bei mir ist das Herz leider nicht ganz so weit aufgegangen, wie bei manch anderen Lesern, aber ich hoffe sehr, dass die Autorinnen dies möglicherweise beim zweiten Teil schaffen. Denn einige Geheimnisse stehen noch aus und warten darauf erzählt zu werden :)

Fazit: Es ist ein mädchenhaftes Buch mit vielen Klischees, einer Menge Liebe und etwas Fantasy. Nicht jedem wird es gefallen, so würde ich es jungen Lesern empfehlen, die sich in diesem Genre noch neu bewegen. Der Schreibstil und das Setting konnten mich hingegen sehr überzeugen und es hat definitiv Potenzial zu einem guten zweiten Band. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Vicious Love

L. J. Shen , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.04.2018
ISBN 9783736306868
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Baron „Vicious“ Spencer hat Emilia vor zehn Jahren das Leben zur Hölle gemacht. Er hat sie aus ihrer Heimatstadt gerieben und somit weit weg von ihrer Familie. Nun ist er ein einflussreicher Anwalt und sie kann sich gerade noch so mit ihrem Geld über Wasser halten. Wie es das Schicksal will, treffen sie auf einander – und die Jagd beginnt. Denn Vicious hat nicht vor, Emilia wieder loszulassen...

Bei diesem Buch gab es ja eine riesige Hypewelle, als auch eine Menge Kritik. Dabei kam öfters der Punkt hervor, dass ein sehr umstrittenes Frauenbild geliefert wurde. Da ich auch eher gegen solche klischeehaften Frauenbilder bin, war ich mir eher unsicher, ob ich es wirklich lesen sollte. Da ich mir aber immer lieber eine eigene Meinung bilde, habe ich es dann doch angefangen...

Das Cover finde ich gut, jedoch gibt der Inhalt schon ein paar gute Ideen wieder, die man definitiv auch gut hätte umsetzten können. So hat die Gestaltung des Buches nicht sonderlich viel mit dem Inhalt gemein. Es wird sowohl aus Vicious Perspektive geschrieben, als auch aus Emilias. Dies ist der erste Teil einer Reihe, die aus vier Bänden besteht. Dabei gibt es aber immer unterschiedliche Hauptprotagonisten.

Ich muss sagen, dass mich der Anfang überhaupt nicht überzeugen konnte. Dort gibt es größtenteils einige Flashbacks, die zehn Jahre zurück gehen. Bei Emilia hat man den Unterschied von der Gegenwart und der Vergangenheit gemerkt, jedoch schien Vicious immer noch die gleiche Persönlichkeit zu haben. Das hat mich teilweise genervt aber auch irritiert. Er war früher einer der reichen Jungs auf der Schule und sie nur die Tochter der Haushaltshilfe. Das hat er sie ein ums andere mal spüren lassen. Bereits dann wollte er Emilia ganz für sich allein haben, schien sich aber nicht eingestehen zu wollen, dass er sie gerne um sich hatte. So schickaniert er sie in der Schule und nennt sie „Helferlein“ - was sich auch in der Gegenwart überträgt. Ich konnte das leider kein bisschen nachvollziehen, sondern habe nur riesiges Mitleid gefühlt, denn sie war eine der wenigen Personen, die mir ansatzweise sympathisch waren. Vicious wollte ich nur zum Mond schießen. Ich denke, dieser Einstieg hat mir nicht sonderlich geholfen ihn auch in der nachfolgenden Handlung zu mögen.

Im Klappentext wird erwähnt, dass er wild entschlossen ist, seinen Fehler von damals wieder gut zu machen. Davon merkt man meiner Meinung nach nichts. Er missbraucht sie nur für seine Zwecke, welche man im Laufe der Geschichte zu sehen bekommt.
Insgesamt würde ich Vicious eine Etage höher einstufen, als den typischen Bad Boy. Ich konnte nur wenige seiner Handlungen wirklich nachvollziehen. Alles in seiner Welt drehte sich um Geld und Macht. Für Liebe schien kein Platz zu sein, was er auch deutlich machte. Mein Hauptkritikpunkt an diesem Charakter war, dass er mir einfach viel zu bestimmerisch war und Emilia keinen Freiraum gelassen hat. Besonders gegen Ende hatte ich das Gefühl, als brauche er etwas, um seine Wut zu entladen und etwas, an das er sich klammern könnte. Da hätte ich ihn, ähnlich wie ein anderer Charakter im Buch, psychische Hilfe empfohlen...

Dann gab es noch Emilia, welche ich wie gesagt, anfangs ganz gerne mochte. Im Hauptteil hat sie dann doch etwas von ihrem starken Willen verloren und schien sich sehr nach Vicious zu richten, was wahrscheinlich auch bei vielen das „schlechte Frauenbild“ vermittelt hat. Ich fand jedoch nicht, dass diese Geschichte etwas anderes vermittelt, als ganz viele andere Bücher in diesem Genre. Meistens muss sich die Frau dem Mann anpassen, was mir meistens auch nicht gefällt, jedoch ist dies leider eher „normal“ im New-Adult Bereich geworden.
Bei beiden Charakteren haben mir etwas die Tiefe gefehlt. Es gab aber auch Nebencharaktere, die ich sehr interessant fand und mochte. Da wäre einmal die Schwester Rosie, welche auch die Hauptprotagonistin im zweiten Band ist, und die Eltern von Emilia. Sie sind alle sehr lieb und geben der Geschichte zumindest ein bisschen Liebe.

Denn das Gefühl Liebe gab es in diesem Buch viel zu wenig. Wie gesagt fand ich eher, dass Vicious von Emilia besessen war. So schien er sie beispielsweise auch nicht fröhlich stimmen zu wollen, was man beispielsweise auch daran sieht, dass er wortwörtlich erwähnt hat, dass er ihr Leben zerstören möchte, nur weil er eifersüchtig war.  Nur gegen Ende konnte ich der Autorin abkaufen, dass er sie liebt. Dieses Gefühl schien bei ihm aber auch urplötzlich aufzutauchen. Bei Emilia hingegen konnte man den Weg vom Schwärmen zum Verliebtsein beobachten, was ich ganz gerne mochte. Der Schreibstil war sehr flüssig und auch wenn sie ab und zu etwas vulgäre Sprache benutzt hat, konnte ich mich damit gut anfreunden. 
Ich denke, dieses Buch kann man trotzdem lesen, wenn man nicht so auf sympathischste Protagonisten auf ist, und eher nicht so auf die Charaktere achtet, sondern nur eine kleine Liebesromanze lesen möchte.

Fazit: Dieses Buch konnte mich leider kein bisschen überzeugen, was vor allem an den Charakteren lag. Vicious war ein kontrollsüchtiger Mann, der es mir leider nicht erleichtern konnte, in diese Geschichte hineinzugelangen. Emilia mochte ich ganz gerne, trotzdem konnte mich das Endprodukt nicht überzeugen. Natürlich kann es den ein oder anderen gefallen, der nicht so penibel wie ich hinschaut :)

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Finding Cinderella

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717144
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem Kaz und die restlichen Krähen in Ketterdam ankamen, gab anstatt Geld Verrat. Inej gerät in Gefangenschaft von Jan Van Eck - von nun an ist Kaz kein Deal zu schmutzig, um sein Phantom zu befreien und Pekka Rollins eine Lehre zu erteilen – auf seine Art...

„Das Lied der Krähen“ habe ich vor kurzer Zeit gelesen und da musste ich natürlich sofort wissen, wie es weitergeht, denn der Cliffhanger hat es nicht anders möglich gemacht :) Das Cover von diesem Band ist einfach wunderschön und besonders der orangene Buchschnitt passt perfekt. Ich hatte ja die Befürchtung, dass sie es womöglich nicht beibehalten, aber das ist zum Glück nicht passiert. Zusammen sehen beide Teile der Dilogie einfach wunderschön aus! Auch hier gibt es wieder zwei unterschiedliche Karten. Einmal die Weltkarte rund um die Länder und eine Ansicht von Ketterdam, denn die Geschichte spielt größtenteils dort. Die unterschiedlichen Sichten von Kaz, Inej, Wylan, Jesper, Matthias und Nina wurden beibehalten. Vorne gibt es eine kleine Aufzählung der verschiedenen Grischa und auf den letzten Seiten des Buches wurde die Besetzung aufgelistet. Da hätte ich mir gewünscht, dass es weiter vorne im Buch gestanden hätte, denn so sieht man es erst nach dem Lesen des Buches, was schon schade ist.

Man wird, genau wie bei dem Vorgänger, langsam in das Buch hereingeführt. Als Leser weiß man nicht, in was für eine Situation die Krähen sind, und ist leicht verwirrt. Das macht aber auch neugierig auf die Handlung, denn nur nach und nach weiß man um die Pläne von Kaz Bescheid und kann mit den Krähen mitfiebern. So erahnt man bereits ein paar Absichten der Autorin. Auch hier mochte ich ihnen Schreibstil sehr, denn er ist nicht zu ausschweifend und man möchte einfach die ganze Zeit weiterlesen! Da dies leider der letzte Band der Dilogie ist, musste ich mich beispielsweise oft zusammenreißen, um nicht im Minutentakt die Seiten umzublättern :)
Die Charaktere sind größtenteils alle ihrem Schema treu geblieben, sodass ich ganz klar mit ihnen mitfiebern konnte. Inej und Kaz sind nach wie vor meine Lieblinge, jedoch habe ich auch Nina sehr ins Herz geschlossen. Sie durchgeht eine riesige Charakterentwicklung, welche ich zwar anfangs etwas kritisch gesehen habe, aber dann jedoch auch fast schon als notwendig empfunden habe. Natürlich wurde auch mehr auf Matthias, Jesper und Wylan eingegangen, was mich sehr gefreut hat, denn alle sind sehr interessante und gut ausgearbeitete Charaktere. Es kam mir sogar vor, als hätten sie in diesem Band noch einen kleinen Tick mehr Tiefe bekommen.

Wie es bereits im Klappentext steht, wird sehr auf Pekka Rollins, aber auch auf Jan Van Eck eingegangen, denn mit beiden hat Kaz noch eine Rechnung offen. Außerdem blieben ja noch einige Fragen offen, welche von der Autorin bestmöglich beantwortet wurden. So fragt man sich beispielsweise, was aus dem Parem geworden ist. So war ich auch sehr neugierig, denn es ist schon sehr schwer, eine glaubwürdige Lösung zu finden, welche die Leser auch zufriedenstellen würde. Ich finde, der Autorin ist dies gut gelungen. Sie hat der Geschichte unglaublich viele Wendungen und Überraschungen gegeben, sodass man unmöglich voraussehen konnte, was als nächstes passieren wird. Auch Emotionen gehen nicht verloren und nehmen trotzdem ihren benötigten Platz ein. So lernt man weitere, unentdeckte Seiten von den Charakteren kennen, sowie verletzliche und emotionale Situationen aus der Vergangenheit.

Das Ende mochte ich erstaunlicherweise total gerne, denn es wurden einige Wünsche von mir erfüllt. Ich denke, jeder Leser kann wenigstens ansatzweise zufrieden sein. Bei den letzten Seiten des Buches musste ich sogar etwas lachen, denn besonders eine Situation ist auf seine Art einfach urkomisch. Es gibt also einiges, auf das man sich freuen kann :)

Fazit: Auch bei diesem Buch hat die Handlung kein ein einziges Mal nachgelassen. Die Charaktere waren wieder völlig außergewöhnlich und auch die Spannung hat nicht gefehlt. Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass es der letzte Band dieser Dilogie ist. Aber mit dem Ende kann man mehr als zufrieden sein. Das hört sich doch ganz klar nach 5 von 5 Sternen an!

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(1.442)

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Origin - Schattenfunke

Jennifer L. Armentrout ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551583437
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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257 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alice und Ella sind vor dem Unheil auf der Flucht, welches sie einzuholen droht. Nachdem die berühmte Märchenerzählerin und Großmutter Althea Proserpine stirbt, verschwindet ihre Mutter. Gemeinsam mit Ellery Finch bricht sie nach Hazel Wood auf, dem Zuhause von ihrer Großmutter, um Ella zu finden. Dabei gerät sie in eine märchenhafte Welt, welche alles andere als einfach zu bewältigen ist...   

Auf das Buch bin ich als erstes wegen diesem wunderschönen Cover aufmerksam geworden. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, da ich Märchenadoptionen liebe. Aus irgendeinem Grund habe ich auch fest damit gerechnet, dass dies eine ähnliche Geschichte wir „Hänsel und Gretel“ wird, was aber dann doch nicht der Fall war.
Man lernt das Leben von Alice und Ella kennen, welche durch das Land ziehen und sich immer nur für ein paar Monate an einen anderen Ort niederlassen. Denn das Pech verfolgt sie und so sind sie dazu gezwungen praktisch wie Nomaden zu leben. Als ein Brief eintrifft, indem steht, dass Althea Proserpine gestorben ist, scheint es, als würde Ella ein Stein vom Herzen fallen – doch dann verschwindet sie. Die Geschichte ist anfangs darauf aufgebaut, dass Alice ihre Mutter sucht und somit entdeckt sie das ein oder andere Geheimnis. 

Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben worden, jedoch begleitet man nur Alice. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr flüssig zu lesen, jedoch nicht sonderlich detailreich. Das merkt man auch sehr an den schnellen Fortgang der Handlung, da oftmals ein Geschehnis ans nächste anknüpft. Ich mochte es sehr gerne, aber da ich in einer Leserunde gelesen habe, gab es auch manche, die es nicht ganz so optimal fanden. Es war oftmals der größte Kritikpunkt.

Die Charaktere an sich waren ziemlich skuril. Alice und ihre Mutter Ella schienen eher ein Verhältnis von besten Freundinnen zu pflegen, was ganz schön und auch abwechslungsreich war. Alice ist ein Charakter, welcher auf andere eher kalt und selbstsicher wirkt. Auch neigt sie zu kleinen Wutanfällen, was aber gegen Ende gut nachvollziehbar wird. Sie ist eine interessante Protagonistin, bei der es definitiv nicht langweilig wird sie zu begleiten!
Dann gibt es noch Ellery Finch, welcher in manchen Szenen zwar eine tragende Rolle ist, jedoch meiner Meinung nach nicht ein vollwertiger Hauptcharakter ist. Er ist ein riesiger Fan von der Märchenerzählerin Althea Proserpine und nimmt die Reise manchmal eher wie ein Abenteuer entgegen.
 
Die Handlung an sich ist definitiv etwas sehr außergewöhnliches, was ich in solch einer Form noch nie gelesen habe. Vom Klappentext kann man sich nicht viel über die Fantasy-Elemente erschließen. Außer, dass es ziemlich märchenhaft werden könnte. Ich finde, zu viel sollte man an dieser Stelle auch nicht sagen, denn mir hat es sehr gefallen immer wieder Vermutungen zu stellen, was sich hinter Hazel Wood verbirgt. 

Es ist eine sehr zusammenhängende Geschichte mit unterschiedlichen Motivationen und vielen Verwirrungen, deren Zusammenhang man auch oft auf den zweiten Blick erkennt. Ich mochte es insgesamt sehr, jedoch habe ich auch ein paar Kleinigkeiten, bei denen ich etwas zu bemäckeln habe. Dieses Buch hätte meiner Meinung nach ein paar Seiten mehr vertragen können. Es sind wenige Pausen vorhanden, bei denen sich die Charaktere einmal entspannen könnten. Unnötige Längen habe ich nicht festgestellt. Somit wurde nicht auf jede Einzelheit länger eingegangen, was ich mir manchmal schon sehr gewünscht habe, was besonders am Ende der Fall gewesen war.
Ich glaube, nicht jedem wird dieses Buch gefallen, denn es ist schon ziemlich speziell. Man sollte sich in diese Geschichte einfach fallen lassen.
Das Ende konnte mich einfach nur packen. Denn es ist auf seine Art realistisch und definitiv nicht langweilig oder klischeehaft. Als die Geschichte zu Ende war, wollte ich unbedingt mehr von dieser Welt erfahren und so war ich froh zu erfahren, dass 2019 ein zweiter Band veröffentlicht wird. Jedoch kann man es auch als Einzelband lesen. 

Fazit: Es ist ein spannendes, märchenhaftes Buch, welches man auf seine Art noch nie gelesen hat. Die Handlung geht recht schnell voran und das Cover ist einfach nur ein Traum!  Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. 

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Tags: 4/5 sterne, alice, dressler, dressler verlag, ella, finch, hazel wood, märchen, melissa albert, vermisst, wo alles beginnt   (11)
 

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162 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Hogwarts-Schulbücher: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , J.K. Rowling
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551556967
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(25)

81 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Vollendet - Die Flucht

Neal Shusterman , , Anne Emmert , Ute Mihr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504434
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bis zu seinem 13. Lebensjahr ist ein Kind unantastbar – dann können die Eltern einer vollständigen Organspende zustimmen. So soll es dem ständigen Unruhestifter Connor ergehen. Auch Risa, welche in einem Waisenhaus lebt, soll umgewandelt werden. Als sich ihre Wege kreuzen, versuchen sie ihr Ziel zu erreichen – bis zum 18. Lebensjahr zu überleben. 

Von Neal Shusterman habe ich bereits die ersten beiden Bände der „Scythe“ Reihe gelesen und war endlos begeistert. Nun wollte ich mich auch an diese Reihe wagen, denn es sprach mich schon sehr an. Ich muss schon sagen, das neue Cover finde ich viel schöner als das alte. Zwar sieht man dort nur eine Frau, obwohl dort meiner Meinung nach auch noch ein Junge zu sehen sein sollte, aber es ist doch schön.
Die Grundidee mochte ich direkt. Vor Jahren gab es einen Streit zwischen Beführwortern der Abtreibung und welche, die dagegen waren. Somit wurde beschlossen, dass Kinder bis zu ihrem 13 Lebensjahr unantastbar sind und danach „umgewandelt“ werden dürfen. Das bedeutet, dass ihr ganzer Körper als Organspende freigegeben wird. Somit gelten diese Jugendlichen als Wandler und werden von allen anderen gemieden und verstoßen. Dass die Eltern solch etwas machen würden, konnte ich mir anfangs nicht vorstellen, aber da auch viele Kinder nicht erwünscht werden, wurde das Storchen eingeführt. Man legt sein Baby vor dem Hause eines anderen und diesem gehört es dann.

Das Buch wird in mehreren Kapiteln geschrieben, welche größtenteils aus drei Sichten bestehen. Connor, Lev und Risa. Alle drei haben unterschiedliche Hintergründe, aber alle sind Wandler. Risa ist in einem Weisenhaus aufgewachsen und darf nicht mehr auf den Kosten des Staates leben. Connor ist ein Unruhestifter und soll seinen Eltern nicht mehr zur Last fallen. Lev ist ein Zehntopfer und somit seit seiner Geburt dazu bestimmt umgewandelt zu werden, denn seine Familie ist streng religiös.

Hauptsächlich liegt Connor im Vordergrund. Er schien ein richtiger Draufgänger zu sein, was man auch im weiteren Verlauf des Buches bemerkt. Der Autor hat es leider nicht geschafft, dass er mir nicht sonderlich sympathisch geworden ist, aber er war ein interessanter Protagonist. Dafür ist mir Risa aber sehr ans Herz gewachsen. Bereits, als man sie in einer der ersten Szenen sieht, erkennt man den Überlebenswillen in ihr. Ihr Charakter ist sowohl feinfühlig, als auch knallhart. Diese Mischung hat sie mir schon sehr sympathisch gemacht. Der dritte Hauptcharakter ist Lev, welcher als Zehntopfer aufgewachsen ist und sich dementsprechend auch verhält. Er möchte umgewandelt werden und sieht die anderen Wandler als asozial und ihm nicht würdig an. Seinen Charakter habe ich am allerwenigsten verstanden und konnte es auch größtenteils nicht ganz nachvollziehen.

Dieses Buch hat den Spannungsfaktor immer aufrecht erhalten. Zwar hatte ich am Anfang nicht den Drang weiterlesen zu müssen, was auch dazu geführt hat, dass ich oft Pausen eingelegt habe, aber nach einer Zeit konnte ich es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gab etliche Wendungen, die ich aber auch nicht unbedingt überragend waren, aber mich an der ein oder anderen Stelle schon überrascht haben. Das Ende war gut, jedoch war es kein Cliffhanger, bei dem ich unbedingt den zweiten Band lesen muss. Besonders da habe ich von Neal Shusterman eigentlich erwartet, dass er dort die eigentliche Bombe hochgehen lässt, da ich es so von ihm aus der „Scythe“ Reihe kenne, aber dem war leider nicht so. Natürlich werde ich trotzdem den zweiten Band lesen, denn ich mochte den Weltenaufbau total gerne. Hier passt der Spruch ganz gut „Organe regieren die Welt“. Das Hauptthema sind die Wandler und die Gedanken dahinter. Um Gefühle wird sich hier nicht viel geschert, was auch mehr als deutlich wurde. Hier hätte ich mir ein oder zwei „normale“ Personen gewünscht, die vielleicht einen Funken Mitleid zeigen. Ich bin schon ganz gespannt, was der Autor im zweiten Teil gezaubert hat und hoffe, dass es mich noch ein Stück mehr überzeugen kann.

Fazit: Es ist ein spannendes und gutes Buch rund um die Charaktere Connor, Risa und Lev. Es konnte mich vom Weltenaufbau sehr überzeugen, aber dennoch gab es ein paar Kleinigkeiten, welche dazu führten, dass das Buch 4 von 5 Sternen von mir bekommen hat. 

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Tags: 4 sterne, abtreibung, connor, dystopie, erschreckend, flucht, lev, neal shusterman, organ, organspende, risa, tod, überleben, umwandeln, umwandlung, wandler, zukunft   (17)
 

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1.380 Bibliotheken, 70 Leser, 1 Gruppe, 177 Rezensionen

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Die sechs „Krähen“ sollen jemanden aus den bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien. Dabei sind die Fähigkeiten von dem Dieb, der Spionin, einem Verurteilten, einer Magierin, einem Schafschützen und einem Ausreißer gefragt. Denn eines ist sicher – ohne einen Plan kommt dort niemand raus. Und so führt Kaz Brekker die Gruppe in einen Ort voller Geheimnisse...

Dieses Buch wurde nur so aus allen Wolken gehypt und nach Ewigkeiten habe ich mich nun auch dazu entschlossen es zu lesen. Das Buch „Grischa“, welches von der gleichen Autorin geschrieben wurde, mochte ich auch gerne. Ich kann mich nicht mehr ganz daran erinnern, worum es ging, aber da dies die gleiche Welt ist, hatte ich bereits viele Erwartungen.

Die Gestaltung des Buches bringt mich einfach nur ins Schwärmen. Ich liebe das Cover, welches glücklicherweise aus dem Englischen übernommen werden konnte. Auch der schwarze Buchschnitt ist wunderschön und ich hoffe, dass sie es auch beim zweiten Teil so beibehalten. Es gibt eine Karte von der Welt, in welcher sie leben und so konnte man mit dem Finger nachfahren, wo sie sich gerade befinden. Außerdem wurde auch eine Karte vom Eistribunal, dem bestgesicherten Gefängnis der Welt, gezeichnet. Bereits am Anfang stehen kurz aufgelistet die Arten der Grischas, wodurch man schnell einen Überblick bekommt. 

Die Geschichte beginnt anders, als ich es eigentlich erwartet und gedacht hatte. Nach dem ersten Kapitel war ich mir unsicher, ob es mir wirklich gefallen würde, denn den Charakter, welcher dort erläutert wurde, mochte ich kein bisschen. Doch ich bin froh, dass ich es nicht zur Seite gelegt habe. Das erste Kapitel hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, denn ich habe nicht die Spannung gefühlt und es hat etwas irritiert. 

Doch der Rest des Buches konnte mich packen! Es wird größtenteils aus den Sichten der sechs "Krähen" geschrieben. So kommt beispielsweise Kaz Brekker ziemlich oft vor, was aber auch daran liegt, dass er die Gruppe sozusagen anführt. Er ist manchmal schon ziemlich selbstsüchtig und lebt praktisch nur von Rache. Trotzdem lernt man seine unterschiedlichen Seiten kennen, was ich sehr mochte. Ihn als Charakter fand ich nicht sonderlich sympathisch, aber definitiv individuell und auf eine Weise auch cool.

Zu den anderen Charakteren werde ich nicht viel sagen, denn ich mochte es herauszufinden, wer von ihnen zu den Beschreibungen auf dem Klappentext passt. 
Eine Person möchte ich aber noch kurz erwähnen und da sie direkt gegen Anfang erwähnt wird, ist es kein Spoiler. Inej war mein Lieblingscharakter in diesem Buch, denn sie zeigt durch ihre Lebensgeschichte, dass sie taff ist und auch ziemlich stark. Mit ihr konnte ich mich am meisten identifizieren. 
Natürlich gab es auch noch viele andere Charaktere, die ich sehr mochte, denn sie wurden alle durch die Autorin sehr gut dargestellt und ausgearbeitet. Jeder hatte seine Schwächen und Stärken. So wirkten sie sehr lebendig. Es gab natürlich auch jemanden, den ich gar nicht ausstehen konnte, aber auch bei ihm gibt es eine Lebensgeschichte, bei der man nachvollziehen konnte, wie er zu der jetzigen Person geworden ist.

Die Handlung an sich habe ich mir anders vorgestellt. Eigentlich habe ich erwartet, dass es keinen richtigen Anführer geben würde und auch dass sie sich vor der Reise nicht kennen würden. 
Aber auch so mochte ich es ganz gerne. Es gab einige Überraschungen, welche ich meistens auch mochte. Die Wendungen haben sich nur so gehäuft, sodass man nie richtig wusste, ob sie es schaffen würden ans Ziel zu gelangen und ob sich der Gruppenanführer und Pläneschmieder Kaz es schaffen würde, sie aus der Falle zu beschaffen. 
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man konnte ihn schnell lesen. 
Auch das Setting hat mir sehr gefallen, denn da man mit der Gruppe durch die dortige Welt gereist ist, wurden einige Orte gut beschrieben und auch die dortige Kultur. Das mochte ich sehr gerne und man hat recht schnell ein Bild von den Ländern. 
Ich finde, bei diesem Buch sollte man nicht zu viel in den Inhalt eingehen, da so ein paar Überraschungen verloren geben. 

Fazit: Es ist ein spannendes Buch voller Wendungen und einem sehr guten Schreibstil. Auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet, was mir oft aufgefallen ist. Die Gestaltung des Buches mochte ich total und ich hoffe, dass der zweite Band genauso so wundervoll werden wird, wie dieses Buch! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Tags: abenteuer, das lied der krähen, diebe, fantasy, freundschaft, jasper, jugendbuch, kaz, knaur, knaur verlag, krähen, leigh bardugo, magie, nina, verbrecher   (15)
 

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109 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Queen of Blood

Jill Myles , Frauke Meier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209200
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Volk der Vidari wird von den Athoniten unterdrückt. Nun soll Seri am Hof der geheimnisvollen Herrscher für den Widerstand spionieren. Doch als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt gerät ihre Entschlossenheit ins Wanken und sie muss sich für eine der beiden Seiten entscheiden, denn er Krieg wird kommen, soviel steht fest... 

Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, auch wenn ich mir Seri definitiv nicht so vorgestellt habe, wie das Mädchen auf dem Cover. Das Schloss im Hintergrund passt perfekt und auch der Titel ist sehr passend gewählt. Es wird in unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, sowohl in Graemes, als auch in Seris und die Kapitel sind recht kurz, was ich aber nicht schlimm fand.
Ich finde bei diesem Buch kann man schwer etwas über den Inhalt sagen. Denn es verrät nicht viel über die Fantasyelemente, welche im Buch auftauchen. Das Wort „Blutprinz“ lässt einen etwas erahnen, dass es womöglich um Vampire geht. Obwohl ich es anfangs nicht wusste, mochte ich es dennoch gerne.

Bereits am Anfang der Geschichte lernt man den Alltag von Seri kennen. Sie muss allein für ihre Familie sorgen, denn ihr Vater ist schwer krank und kann somit nicht arbeiten und ihre Schwester ist blind. So nimmt sie Arbeit an und muss für sieben Tage am Hofe des Prinzen anwesend sein. Denn nur so schafft sie das nötige Geld für ein Heilmittel, welches ihr Vater dringend benötigt.
Die Autorin kann den Hass zwischen den Athoniten und den Vidari gut beschreiben und somit hat man früh ein klares Bild über die Rassentrennung dieser unterschiedlichen Kulturen. Die Vidari gelten unter den Athoniten als die Wilden, da die Frauen beispielsweise luftige Kleider und die Haare offen tragen. Das gilt bei den Adeligen als unwürdig, denn diese tragen weite Kleider mit Korsetts und einem steifen, hohen Kragen. Es ist interessant zu sehen, wie im Laufe der Geschichte diese unterschiedlichen Völker auf einander stoßen.

Die Hauptprotagonistin Seri ist eine taffe Frau, welche ich anfangs total mochte. Dort zeigt sie besonders gut, was ich ihr steckt, denn Seri lässt sich nichts vorschreiben. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie sich vor niemanden verbeugt, denn ihre Religion verlangt dies. Außerdem würde sie alles für ihre Familie machen, denn sie liebt ihren Vater und ihre Schwester über alles.

Der andere Hauptcharakter ist Graeme. Er ein Prinz und regiert über das Land der Vidari. Da diese unterdrückt werden, ist es nur verständlich, dass sie ihn hassen. Ihn mochte ich am Anfang kein bisschen, denn er strahlte eine Arroganz aus, obwohl seine Gedanken etwas total anderes behaupteten. Er durchgeht eine kleine Charakterentwicklung, denn obwohl ich ihn alles andere als sympathisch fand, mochte ich ihn gegen Ende des Buches ganz gerne.

Die Grundidee an sich mochte ich ganz gerne, denn zwischen einer Rebellion eine Liebesgeschichte einzubauen ist zwar nichts besonderes, aber dann noch ein klein bisschen Vampir einzubauen, ist dann doch mal ganz interessant zu lesen. 
Die Umsetzung war leider nicht ganz wie erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, aber auch sehr wechselreich. So beschreibt sie eine Szene besonders detailliert, jedoch fehlte dies in einer anderen Situation.  Das führte auch dazu, dass ich manche Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte und insgesamt würde ich sagen, dass dem Buch ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten. 
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass in dieser Geschichte ein paar Logikfehler enthalten sind. Hier kann ich leider klein Beispiel nennen, da dies besonders in der zweiten Hälfte der Geschichte aufgetreten ist. 
Wer dieses Buch lesen möchte, dem sollte bewusst sein, dass die Liebesgeschichte klar dominiert. Es gibt viel Drama rund um Graeme und Seri, aber kommt auch die Rebellion nicht zu kurz. Diese hätte ich mir etwas mehr im Vordergrund gewünscht.
Das Ende mochte ich ganz gerne und besonders der Epilog war einfach nur zuckersüß. Etwas klischeehaft, aber ich denke, damit kann man jedes Leserherz erweichen. 

Fazit: Es ist eine gute Geschichte rund im eine Rebellion, Vampire und einer riesigen Portion Liebe. Zwar konnte mich nicht alles überzeugen, aber ist es lesenswert. Ich gebe diesem Buch 4 Sterne. 

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Tags: bastei lübbe, die bestimmung, fantasy, jill myles, liebe, queen of blood, romantik, vampir, vampire   (9)
 

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187 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Kjell ist Soldat, Bastardbruder des Königs – und Heiler. Als er eine junge sterbende Frau sieht, rettet er sie mithilfe seiner Gabe. Doch die geheimnisvolle Sasha ist Sklavin und weiß zudem nichts von ihrer Vergangenheit. Sie berührt sein Herz vom ersten Moment an – als ihre wahre Identität zum Vorschein kommt, droht ihre Liebe zu zerbrechen....


Vorab muss ich einmal sagen, dass man dieses Buch lesen kann, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, jedoch wird man gespoilert. Falls man also vorhat trotzdem den ersten Teil „Bird & Sword“ zu lesen, sollte man dies zuerst tun.

Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, welchen ich sehr gerne mochte, musste ich natürlich auch diesen lesen. Das Cover mag ich ganz gerne, denn es hat den gleichen Stil, wie auch der Vorgänger. Nur hat dieses mehr Farbe bekommen, was auch an den flammend roten Haaren liegt, welche Sasha hat. Somit wurde die Protagonistin sehr gut dargestellt. Ich bin mir nicht sicher, welches mir besser gefällt, aber wahrscheinlich dieses hier.

Den mysteriösen Kjell lernte man bereits kennen und ich hatte schon einen kleinen Eindruck von ihm. Er würde alles für seine Liebsten machen und ist seiner Familie treu ergeben. Auch hat er Angst wieder sein Herz zu verlieren. Er durchlebt keine großen Veränderungen, was ich auch sehr gut finde, denn ihn als Charakter mochte ich bereits sehr früh. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und wir begleiten ihn meiner Meinung nach von den beiden Hauptcharakteren Sasha und Kjell am meisten.

Dann gibt es noch die sehr mysteriöse Frau namens Sasha, deren, wie man es bereits dem Klappentext entnehmen kann, wahre Identität im Verborgenen bleibt. Kjell lernt sie als Sklavin kennen, wobei ich sie so nicht sofort mochte. Sie war sehr anhänglich, strömte jedoch durch ihrer Gabe, auf welche ich nicht näher eingehen werde, eine gewisse Ruhe aus. Im Laufe der Geschichte gibt es einen riesigen Pottwist, welchen ich nicht unbedingt unterstütze. Dadurch hat sich Sasha verändert und auch mit ihr konnte ich mich zwar anfreunden, aber ich habe sie nicht so sehr ins Herz geschlossen wie Kjell. Sie steht sehr im Vordergrund, da es über sie natürlich auch viele Geheimnisse aufzudecken gibt.

Auch gibt es ein paar Szenen, in denen Lark und Tiras einen kleinen Auftritt haben. Dieses Buch wird nach dem Epilog aus dem ersten Band geschrieben.
Der Schreibstil hat sich nicht verändert. Er ist immer noch so individuell und sehr gefühlvoll. Ich mag ihn sehr gerne und werde definitiv mehr Bücher von der Autorin lesen!
Am Anfang des Buches gibt es wieder eine Liste von Namen und wie sie ausgesprochen werden. Dies war auch wieder eine große Hilfe. 

Der Weltaufbau wird weiterhin super beschrieben und auch die wunderschöne Karte ermöglicht es, alles genaustens nachzuvollziehen und nachzufahren, welches Land gerade gemeint ist. Bereits im Vorgänger wurde großen Wert auf das Setting gegeben. Hier wurde noch einmal getoppt, was auch daran lag, dass die Charaktere viel von der Welt erlebt haben.

Magie spielt nach wie vor eine entscheidende Rolle, was auch klar ist, denn nun gab es eine Wende. Die Menschen mit Gaben sollen nicht mehr verachtet werden und zudem ist der Hauptprotagonist auch noch ein Heiler. Auf die Wandler wird auch noch einmal genauer eingegangen, was ich jedoch schon vorausgeahnt habe. Es gibt ein paar Hinweise, die einen Vermutungen ausdenken lassen, wie es weitergehen könnte. Das macht neugierig und es gab definitiv genug Überraschungen, die ich größtenteils sehr mochte.

Die Liebe steht im Mittelpunkt des Buches, was man wissen sollte, bevor man das Buch liest. Sasha und Kjell durchleben eine Liebesgeschichte voller Drama, welche sich durch viele Länder erstreckt. Es gab ein paar Momente, bei denen ich Sasha nicht ganz nachvollziehen konnte, bei manchen Situationen ging mir dann aber wiederum das Herz auf.

Fazit: Insgesamt mochte ich das Buch gerne, denn ich mag nach wie vor den Schreibstil, aber auch die Liebe ist nicht zu kurz gekommen. Kjell habe ich sehr ins Herz geschlossen, wobei ich mit Sasha manchmal meine Probleme hatte. Die Welt ist gut zur Geltung gekommen und die Handlung wurde gut ausgearbeitet. Ich finde, dass man dieser Reihe mehr Aufmerksamkeit geben sollte, denn es ist echt einzigartig! Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Tags: amy harmon, fantasy, jeru, kjell, liebe, liebesroman, love, lyx, lyx verlag, queen and blood, roman, romantik, sasha, sklavin   (14)
 

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Blaubeertage

Kasie West , Anne Markus
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Arena, 27.07.2015
ISBN 9783401507415
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 129 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

5 Frauen betreten den australischen Buch – nur 4 kommen zurück. Alice Russel wird schleunigst gesucht, denn die Wildnis ist unerbittlich. Doch die Vermisste ist auch Informantin bei dem Unternehmen, welches unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Aaron Falk ermittelt und kommt den Geheimnissen auf der Spur..

Dieses Buch habe ich beim Erscheinungstermin bereits schon auf vielen Portalen gesehen. Da der Inhalt ja auch viel verspricht, war ich natürlich neugierig und wollte es direkt lesen. Ich muss schon sagen, dass ich ein paar Erwartungen an das Buch hatte, da man aus dieser Grundidee definitiv etwas machen konnte.

Die Aufmachung passt perfekt zum Buch, denn das Cover zeigt die Wildnis, wobei man kein Ende sieht. Obwohl es auf den ersten Blick vielleicht etwas nichtssagend ist und man erst den Klappentext lesen muss, mag ich es total und es ist irgendwie schon eines meiner liebsten Cover im Bereich Thriller.

Die Geschichte beginnt mit dem Prolog, welcher einen direkt neugierig macht und das Verschwinden rund um Alice bereits näher beschreibt. Ein Männer und ein Frauenteam haben es sich zur Aufgabe genommen durch den Buch Australiens zu wandern. Es gibt während ihrer Tour mehrere Plätze, auf denen Verpflegung auf sie warten würde. Tage später taucht das Männerteam vollständig auf, jedoch dauert es, bis vier anstatt fünf Frauen zurück kommen. 
Während des ganzen Buches gibt es Kapitel, in denen man sich auf die Suche nach Alice macht und auch Abschnitte, welche in der Vergangenheit geschrieben wurden und man somit die Frauen bei ihrer Tour begleiten konnte. Man kann auch sagen, dass die Rückblenden sehr an die aktuellen Ereignisse anschließen. 

Aaron Falk und Carmen machen sich auf die Suche nach Alice und stoßen dabei auf das ein oder andere Geheimnis. Man lernte größtenteils Aaron Falk näher kennen und ich mochte ihn ganz gerne. Er ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, bei dem zum Glück nicht zu viel auf das persönliche Leben eingegangen wurde, was ich gut fand, denn ich möchte mich eher auf den Fall konzentrieren. Trotzdem hat man einen außerordentlichen Eindruck von ihm bekommen, jedoch hat er mich auch nicht soo von den Socken gehauen. Carmen ist seine Kollegin, bei der auch nicht zu sehr ins Detail gegangen war. 

Auch wurden auf die Frauen genauer eingegangen. So lernte man Alice, Bree, Beth, Jill und Lauren genauer kennen und stellte fest, dass sie ganz unterschiedliche Charakterzüge besaßen. Alice besaß eine scharfe Zunge, Bree schien die schüchterne Assistentin zu sein und Bree, ihre Schwester, war eher die Einzelgängerin. Als Chefin war Jill die Verantwortungsbewusste und Lauren die Engagierte. Somit war bereits klar, dass es den ein oder anderen Streit zwischen ihnen geben würde, 

Die Handlung an sich mochte ich gerne, jedoch war es meiner Meinung nach zu wenig Spannung, als auch zu wenig Wendungen und Überraschungen. Das kann daran liegen, dass es an machen stellen ein paar Längen gab. Außerdem hatte ich leider auch ein paar Vorahnungen, die sich auch oft bewahrheiteten. Etwas mehr Drama hätte der Geschichte also bestimmt auch gut getan, denn an manchen Stellen wirkte die Handlung etwas lasch. 
Trotzdem konnte es mich schon zufrieden stellen. Der Schreibstil hat es geschafft immer wieder Luft auf die Geschichte zu machen und nach einer Zeit gab es auch wieder Höhen, in denen man neugierig wird und es gar nicht abwarten kann, das Buch zu Ende zu lesen. 
Das Ende an sich mochte ich ganz gerne. Ich finde zwar, dass man aus dem erarbeiteten etwas mehr hätte machen können, jedoch war es definitiv ein realistisches Ende. 

Fazit: Es ist ein gutes Buch, welches man besonders durch den Schreibstil oftmals nicht aus der Hand legen wollte. Dennoch ist es verbesserungswürdig, denn es gab schon ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben.  Trotzdem ist es ein Thriller mit gut ausgearbeiteten Charakteren und ich werde wahrscheinlich auch bald ein zweites Buch der Autorin "Hitze" lesen. 

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Tags: 4 sterne, 5 frauen, aaron falk, alice, australien, ermittler, geldwäsche, ins dunkel, jane harper, rowohlt, rowohlt polaris, spannung, suche, thriller, vermisst, verschwunden, wanderung, wildnis   (18)
 

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477 Bibliotheken, 5 Leser, 14 Gruppen, 109 Rezensionen

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Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness , Siobhan Dowd , Bettina Abarbanell , Jim Kay
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.08.2011
ISBN 9783570153741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie jede Nacht , wenn es Sieben Minuten nach Mitternacht ist, klopft das Monster an Conors Scheibe. Es ist uralt, weise – und sein einziger Freund. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und Conor wird von Albträumen geplagt. Und nun ist es an der Zeit Geschichten zu erzählten... 

Ich muss sagen, ich hatte nicht viele Erwartungen. Hauptsächlich bin ich wegen dem Film auf das Buch gestoßen und dieser hat mich schon angesprochen. Außerdem kenne ich mich noch nicht so in dem Genre Kinderbücher aus – was ich nun definitiv ändern werde.

Der erste Satz: „Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf. Wie das bei Monstern eben üblich ist.“

Der Einstig hat mich schon zum Lachen gebracht. Conor ist total jung, verhält sich in manchen Situationen aber wie ein Jugendlicher, was darauf schließen lässt, dass er lernt sich um sich selbst zu kümmern. Er durchgeht im Laufe der Geschichte eine kleine Charakterentwicklung und das hat mir sehr gefallen. Obwohl er noch ein Kind ist, merkt man schnell, dass er trotzdem sehr stark ist und sich selbstständig durchs Leben kämpft. Er wird in der Schule gemobbt  - nur weil seine Mutter Krebs hat. So lernt man auch seine schwache Seite kennen. 
Als Leser wird man durch die unterschiedlichsten Gefühle geführt und der Autor hat es durch seinen Schreibstil geschafft, dass dadurch die ein oder andere Träne vergossen wird! 
Also sollte man auf jeden Fall Taschentücher griffbereit haben!

Neben dem unglaublich süßen Cover gibt es auch kleinere und größere Illustrationen, die in schwarz-weiß gehalten sind und mich auch begeistern konnten. So hat man beispielsweise auch das Monster gezeichnet und konnte sich ein genaues Bild davon machen.  Obwohl ich mir manchmal gewünscht hätte, dass der Illustrator etwas Farbe benutzen könnte, war es ein schöner Zeichenstil, der auch Erwachsene ansprechen kann!

Man begleitet Conor also durch seinen Alltag, wobei nachts auf einmal ein uraltes Monster auftaucht, welches aus der Baumsorte Eibe besteht. Es ist anfangs etwas komisch, wie das Monster auftritt, aber nach einer Zeit gewöhnt man sich daran und ich habe es schon ins Herz geschlossen. 

Anders als gedacht ist es nicht nur eine süße Geschichte, sondern auch etwas, was zum Nachdenken anregt und auch viele Gefühle erweckt. Es ist mal eine ganz andere Geschichte, um einen Jungen mit einer großen Angst und seiner krebskranken Mutter. Darüber hinaus auch von Wut und Schmerz. Das Monster schafft es, dass sich Conor mit seinen Gefühlen auseinandersetzen muss und dabei kommen die Gefühle so laut und unausweichlich rüber, dass man echt schon einmal zu einem Taschentuch greifen muss! 
Ich finde, Patrick Ness hat hier ein wundervolles Kinderbuch geschaffen, welches man definitiv auch als Erwachsener lesen kann!
Es ist liebevoll, traurig und zugleich aber auch lehrsam, dass ich es jedem ans Herz legen würde, dieses wundervolle Buch zu lesen!

Ich habe mir den Trailer zum Film angesehen, aber ich denke, dass es nicht ganz an das Buch rankommen wird. Trotzdem werde ich ihn mir natürlich auch anschauen :)

Fazit: Dies ist ein unglaublich emotionales Buch über Schmerz, Trauer, Liebe und dem Gefühl alles zu verlieren. Conor muss seinem Albtraum stellen und der Autor hat es so elegant verpackt, dass man einfach nach Taschentüchern greifen muss! Auch die Illustrationen sind einfach nur wunderschön. Das schreit ja nur nach 5 von 5 Sternen :)

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Tags: 5 sterne, albtraum, emotionen, geschichten, kinderbuch, monster, patrick ness, sieben minuten nach mitternacht, siobhan dowd, süß   (10)
 

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451 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

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Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

Rezension:

Claerie wird von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt. Als ihre gute Fee mit einer Einladung zum Ball des Prinzen kommt, würde sie lieber ablehnen. Denn sie möchte sich unter keinen Umständen an irgendeinen Mann binden. Doch als sie im verbotenen Wald einen Fremden trifft, gerät ihre Welt ins wanken...

Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste, denn ich war auf der Suche nach einer guten Märchenadoption. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, denn er spricht von einem selbstständigen Mädchen, welches sich nicht dem erstbesten an dem Hals wirft. Und das ist doch eine schöne Voraussetzung für ein gutes Buch. Das Cover hat mich auch direkt angesprochen. Es sagt zwar nicht viel über das Buch aus, aber trotzdem mag ich es auf eine Weise. 

"Aschenkindel" ist aus der Sicht von Claerie geschrieben worden, welche ich direkt nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr frech, was das Buch aber auch so einzigartig macht. Außerdem ist sie eigenständig und definitiv loyal. Es wird immer wieder verdeutlicht, dass sie selbst die Menschen liebt, welche sie schlecht behandeln. Insgesamt ist es meiner Meinung nach eine perfekte Hauptprotagonistin, was eher selten vorkommt :)

Dann gibt es noch eine andere Hauptperson, mit dem natürlich auch eine Liebesgeschichte zusammenhängt. Über diesen Mann möchte ich aber nicht zu viel sagen, außer, dass er wirklich perfekt zu Claerie passt und ich ihn lieb gewonnen habe, wobei es aber auch Momente gab, an dem ich ihm am liebsten am Kragen gepackt und durchgeschüttelt hätte. Mit ihm sind einige Überraschungen und Wendungen verbunden. 

Man kann diese Geschichte schon als Märchenadoption betrachten. Ich finde jedoch, dass es in zwei Teile unterteilt ist. Die erste Hälfte des Buches erinnert definitiv an das Märchen Cinderella/Aschenputtel. Die zweite Hälfte ist aber deutlich abgewandelt und mit einem anderen Ende, was mir sehr gefallen hat. 
Die Welt, in der dieses  Buch spielt, wurde sehr gut beschrieben und es wurden viele Namen von Ländern erwähnt. Da wäre es schon praktisch und schön gewesen, wenn eine Karte vorhanden gewesen wäre, aber auch so ist es nicht schlimm :)
Mit dem Ende bin ich zufrieden und auch wenn ich finde, dass man sich vielleicht noch die ein oder andere Wendung ausdenken könnte, ist es eine schöne und süße Geschichte, die von dem Humor der Hauptprotagonisten lebt und somit eine einzigartige Geschichte schafft!

Fazit: Es ist eine süße Märchenadoption, die praktisch von dem Humor der Charaktere lebt und die Autorin hat es geschafft einzigartige Elemente einzuarbeiten. Auch Emotionen haben nicht gefehlt und insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne. 

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Tags: 4 sterne, aschenkindel, aschenputtel, cinderella, fantasy, halo summer, harpercollins, harpercollins german, humor, jugendbuch, liebe, love, märchenadoption, roman   (14)
 

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777 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 212 Rezensionen

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Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Scarlett sehnt sich seit ihrer Kindheit danach vor ihren gewalttätigen Vater fliehen zu können und am magischen Spiel Caraval beizutreten. Als sie zusammen mit ihrer Schwester und dem mysteriösen Julian beitreten darf, erfüllen sich ihre Träume. Doch ist Caraval wirklich das, was es zu sein scheint und das, was Scarlett erhofft? 

Ich muss sagen, dass ich von dem Buch etwas total anderes erwartet habe. Da ich schon beispielsweise die die Bücher "Die Auswahl" oder "Feuer und Flut" gelesen habe, habe ich gedacht, dass mehr etwas in die Richtung geschrieben wurde. Also, dass es ums blanke überleben geht. Doch dem ist nicht so.

Kommen wir zuerst zum Cover. Es passt gut zum Spiel und ist sehr mysteriös. Auch finde ich, dass es etwas magisches an sich hat und ich hoffe sehr, dass dies im zweiten Band erhalten bleibt. 
Die Geschichte wurde in mehrere Teile unterteilt und am Anfang der Geschichte gibt es eine kleine Karte, die ein bisschen dazu beiträgt zu wissen, wo sich Scarlett gerade befindet. Außerdem gab es auch eine Art Briefverkehr zwischen Scarlett und dem Meister vom Spiel Caraval Legend über mehrere Jahre. Da hatte man schon einen gewissen Vorgeschmack, wie sehr sich die Schwestern wünschten, Caraval näher kennenzulernen. 
Der Weltenaufbau wurde gut beschrieben. So wusste man bereits auf den ersten Seiten, dass Scarlett und ihre Schwester sich auf der Insel Trisda befinden und es für sie so gut wie unmöglich ist, davon zu verschwinden. Scarlett hat jedoch einen Verlobten abseits der Insel, in dem sie ihre ganze Hoffnung steckt. 

Die Hauptprotagonistin Scarlett konnte ich nicht sofort einschätzen. Ich wusste jedoch sehr schnell, dass sie ihre Schwester Donatella über alles liebt und auch wenn sie eine starke Persönlichkeit hat, steckt ein Stück Naivität in ihr. 
Donatella mochte ich hingegen nicht so gerne, was vielleicht daran lag, dass man sie erst spät richtig kennenlernt. Sie kommt sehr selbstsüchtig rüber und ziemlich arrogant. 
Auch den mysteriösen Julian lernt man Stück für Stück kennen. Bei ihn wusste ich lange nicht, was für ein Spiel er treibt, aber dennoch mochte ich ihn sehr. Er versteckt viele Geheimnisse und zeigt wenige Gefühle. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist vorhanden, die meiner Meinung nicht unbedingt hätte sein müssen, aber da sie auch recht wenig Platz einnimmt, dennoch nicht schlimm ist. 

Das Spiel an sich war einfach grandios! Der Anfang war stark und auch wenn man etwas irritiert ist, hat man doch das Gefühl, dass man ständig weiterlesen möchte, denn es passiert immer etwas. Spannung ist die gesamte Geschichte über vorhanden und  auch wenn sie im Hauptteil etwas zusammensackt, sticht sie dennoch gegen Ende sehr heraus. Besonders da fangen die Verstrickungen erst richtig an und man musste öfters etliche Sätze noch einmal lesen, weil ich nicht ganz glauben konnte, was sich da abspielte. Es gibt viele Aneinanderreihungen von Plottwists, was dafür spricht, dass dieses Buch definitiv sehr gut durchstrukturiert ist. 
Die Autorin hat die Geschichte meisterhaft aufgelöst und an sich ist es wirklich ein Meisterwerk, welches viel Magie und Taktik gefordert hat. Hier ein großes Lob an die Autorin Stephanie Garber für dieses grandiose Buch, welches dem Hype definitiv wert ist. 
Auf den weiten Band warte ich sehnsüchtig, denn die Geschichte endet mit einem vielversprechenden Kapitel, welches einen nur so auf heißen Kohlen sitzen lässt. Da werde ich bestimmt eine der ersten Personen sein, die sich beim Erscheinungsdatum den zweiten Band "Legendery" direkt schnappen und es genauso wie auch den ersten Band innerhalb eines Tages durchlesen!

Fazit: Wie man bereits sieht, bin ich begeistert von diesem Buch. Die Autorin hat ein Meisterwerk voller Intrigen, Spannung, Geheimnissen und Magie gezaubert, welches alle Fantasyfans begeistern wird. Besonders die Auflösung mochte ich sehr.  Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sterne. 

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119 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Cassandra Jean
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.09.2016
ISBN 9783551728265
Genre: Comics

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300 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Abendsonne - Die Wiedererwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.07.2015
ISBN 9783646600902
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(20)

40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Dear Martin

Nic Stone , Karsten Singelmann
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499218330
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Justyce McAllister ist einer der besten in seiner Klasse und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale. Doch dann wird er ohne Grund verhaftet – weil er schwarz ist. Er lebt im Jahr 2017 in der USA. So beginnt er ein Projekt, in dem er Martin Luther King Briefe schreibt und gegen den Rassismus kämpft.  

Bereits als ich den Klappentext gelesen habe, war ich voller Erwartungen. Ich habe noch kein Buch in dieser Richtung gelesen und somit war ich sehr neugierig. Zwei bekannte Autoren haben dieses Buch auch schon gelesen; John Green und Angie Thomas. 

Kommen wir zuerst zum Cover. Es ist sehr schön gestaltet. Die Schrift und der abgebildete  Junge verlaufen schön in einander. Die Sätze von John Green und Angie Thomas müssen meiner Meinung nach nicht unbedingt auf dem Cover zu sehen sein, aber es stört mich auch nicht besonders. 
Das Buch wird in Kapiteln aus der Sicht von Justyce und den Briefen, die er an Martin Luther King schreibt, aufgebaut. Dabei erscheinen diese immer recht unregelmäßig und meistens hinter einem emotionalen Ereignis. 
Der Schreibstil von Nic Stone lässt sich leicht lesen und passt sehr zum Protagonisten. Denn er ist jugendlich und geht trotzdem sehr ernst mit der Situation um. 

Den Hauptprotagonisten Justyce McAllister mochte ich auf Anhieb, denn er ist ein sehr ruhiger Charakter, der aber trotzdem das Bedürfnis verspürt. etwas gegen diese Rassenteilung zu machen. Man begleitet ihn durch verschiedene Situationen, auf die er meiner Meinung nach verständlich reagiert und ihn somit auch sympathisch macht. Er durchgeht auch eine kleine Charakterentwicklung, die ich gerne mochte, wobei ihn auch sein kleines Projekt hingebracht hat. Neben guten Momenten gibt es aber auch etliche traurige Momente und Schicksalsschläge. 

Neben Justyce gibt es dann auch noch seinen besten Freund Manny, den ich sehr mochte, was besonders an seiner lustigen Art lag. Auch einen anderen Charakter lernt man kennen. Es ist Sarah-Jane, welche hier meistens als SJ bezeichnet wird. Sie ist eine gute Freundin von Justyce und wirft oft Sätze in den Raum, die einen sehr zum Nahdenken anregen und ich konnte diese zu hundert Prozent unterstützen.

Kommen wir nun zur Handlung. Man merkt schon, dass ich regelrecht begeistert bin von dieser Geschichte. Die Autorin hat es geschafft mit simplen Alltagssituationen zu beschreiben, wie erschreckend real noch der Rassismus vorhanden ist. Und dieses Buch spielt im Jahre 2017. Man lernt Personen kennen, die der ganzen Feindlichkeit gegen Menschen mit einer anderen Hautfarbe nicht in die Augen sehen wollen und einfach ignorieren, aber auch Charaktere, die sowohl positives, als auch negatives vollbringen. Neben dem Hauptthema "Rassismus" kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was alles erstaunlicherweise auf knapp 250 Seiten gepasst hat. Die ganze Handlung erstreckt sich über ein Jahr. Bereits der Anfang hat mich gefesselt und an Spannung hat es definitiv nicht gefehlt! Die Briefe an Martin Luther King sind ziemlich wie ein Tagebucheintrag aufgebaut und er schreibt sich die Seele vom Leib. Auch wirkt es, als würde er zu einem alten Freund schreiben, den er sehr respektiert.
Mich hat diese realistische Geschichte sehr berührt und auch Emotionen geweckt, wie Trauer, Freude oder Wut.  

Fazit: Es ist ein realistisches Buch, welches gut mit dem heutigen Rassismus umgeht und auch viele Emotionen weckt. Von mir gibt es glatte 5 von 5 Sternen und ich kann es nur jedem empfehlen!

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

Cecilia muss einen Fremden heiraten. Und das ist ausgerechnet der Kronprinz von Europa: Noran! Nur widerwillig reist sie zu ihm und lernt auch den temperamentvollen Bruder Elias kennen. Neben diesen zwei attraktiven Männern, scheint es im Palast nicht mit rechten Dingen zuzugehen...

Das Cover ist ein richtiger Blickfang und verleitet dazu, den Klappentext lesen zu wollen. Außerdem wurde es sehr in der Farbe gelb gehalten, was auch gut zur Geschichte passt, da man bereits am Anfang weiß, dass dies die Farbe des Königshauses von Europa ist. 

Die Geschichte an sich hörte sich definitiv interessant an, der letzte Satz im Klappentext hat mich aber neugierig gemacht, denn ich wollte unbedingt wissen, welche Intrigen gesponnen werden. Eine einfache Liebesgeschichte, bei der sich Cecilia nicht zwischen Noran und Elias entscheiden kann, war mir dann doch etwas zu langweilig.

Der Anfang war definitiv gut und man hat früh einen Eindruck von Cecilia bekommen. Diese mochte ich aber leider im Laufe des Buches immer weniger. Cecilia ist nicht sonderlich begeistert von der arrangierten Ehe, macht aber keinerlei Anstalten, um ihrem Schicksal zu entkommen. Außerdem scheint sie sehr sorglos zu sein und denkt oftmals nicht nach, was ihre Sätze im nachhinein bewirken können. 
Insgesamt war sie einfach nicht ein starker Charakter, mit dem ich mich identifizieren konnte. Besonders etliche Sätze, in denen sie auf den Punkt beschrieben werden sollte, kann ich nicht unterstützen. Beispielsweise liebt sie es im Mittelpunkt zu stehen und es gab nichts, was auf das Gegenteil hindeutete.

Auch die zwei anderen Hauptcharaktere Noran und Elias wirkten auf mich eher plump, aber definitiv besser ausgearbeitet, als Cecilia. Besonders Elias mochte ich gerne mit seiner rebellischen und provokanten Art. Noran ist eher der Vorzeigeprinz aus den Bilderbüchern und ließt Cecilia jeden Wunsch von den Augen ab. 
Die ganze Dreiecksbeziehung fand ich schon ziemlich übertrieben, außerdem habe ich auch keinerlei Spannung gespürt. Dies lang wahrscheinlich an dem Schreibstil der Autorin, welcher leider eher plump und einfach war und somit auch keinerlei Gefühle in mir wecken konnte. 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Alltag von Cecilia und die Liebesgeschichte. Von den versprochenen Intrigen merkt man leider erst spät etwas. In den letzten drei Kapiteln kam erst Spannung auf, wobei ich finde, dass die Autorin schon etwas mehr erzählen hätte können. Es ist ein riesiger Cliffhänger, der zwar neugierig macht, wie es weiter geht, und man möchte unbedingt wissen, was sich hinter den Intrigen verbirgt, aber schon ziemlich plötzlich gekommen ist. Ich bin mir recht unsicher, ob ich weiterlesen werde. Ich glaube schon, dass das Potenzial da ist, um einen besseren zweiten Teil zu schreiben, aber trotzdem gibt es da natürlich noch den Schreibstil, der mir nicht zusagt. 

Fazit:  Mich hat das Buch leider sehr enttäuscht. Die Handlung war platt und ziemlich schwach. Auch die Charaktere konnten mich nicht vollständig überzeugen. Das Cover ist ein Lichtblick in der Dunkelheit und hat mir sehr gefallen. Trotz der vielen negativen Kritik, denke ich, dass Potenzial zu einem zweiten, guten Band vorhanden ist.  Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen. 

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Tags: 2.5 sterne, anna nigra, atav, a tree & a valley, cecilia, dreiecksgeziehung, elias, enttäuschend, europa, gelb, könig, königin, königreich, königshaus, langatmig, monarchie, noran, sterne, wenn die sterne schleier tragen   (19)
 

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Die Götter von Asgard

Liza Grimm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426522523
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: asgard, fantasy, götter, knaur, liza grimm, loki, nordische mythologie, odin, thor   (9)
 

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187 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Kjell ist Soldat, Bastardbruder des Königs – und Heiler. Als er eine junge sterbende Frau sieht, rettet er sie mithilfe seiner Gabe. Doch die geheimnisvolle Sasha ist Sklavin und weiß zudem nichts von ihrer Vergangenheit. Sie berührt sein Herz vom ersten Moment an – als ihre wahre Identität zum Vorschein kommt, droht ihre Liebe zu zerbrechen....


Vorab muss ich einmal sagen, dass man dieses Buch lesen kann, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, jedoch wird man gespoilert. Falls man also vorhat trotzdem den ersten Teil „Bird & Sword“ zu lesen, sollte man dies zuerst tun.

Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, welchen ich sehr gerne mochte, musste ich natürlich auch diesen lesen. Das Cover mag ich ganz gerne, denn es hat den gleichen Stil, wie auch der Vorgänger. Nur hat dieses mehr Farbe bekommen, was auch an den flammend roten Haaren liegt, welche Sasha hat. Somit wurde die Protagonistin sehr gut dargestellt. Ich bin mir nicht sicher, welches mir besser gefällt, aber wahrscheinlich dieses hier.

Den mysteriösen Kjell lernte man bereits kennen und ich hatte schon einen kleinen Eindruck von ihm. Er würde alles für seine Liebsten machen und ist seiner Familie treu ergeben. Auch hat er Angst wieder sein Herz zu verlieren. Er durchlebt keine großen Veränderungen, was ich auch sehr gut finde, denn ihn als Charakter mochte ich bereits sehr früh. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und wir begleiten ihn meiner Meinung nach von den beiden Hauptcharakteren Sasha und Kjell am meisten.

Dann gibt es noch die sehr mysteriöse Frau namens Sasha, deren, wie man es bereits dem Klappentext entnehmen kann, wahre Identität im Verborgenen bleibt. Kjell lernt sie als Sklavin kennen, wobei ich sie so nicht sofort mochte. Sie war sehr anhänglich, strömte jedoch durch ihrer Gabe, auf welche ich nicht näher eingehen werde, eine gewisse Ruhe aus. Im Laufe der Geschichte gibt es einen riesigen Pottwist, welchen ich nicht unbedingt unterstütze. Dadurch hat sich Sasha verändert und auch mit ihr konnte ich mich zwar anfreunden, aber ich habe sie nicht so sehr ins Herz geschlossen wie Kjell. Sie steht sehr im Vordergrund, da es über sie natürlich auch viele Geheimnisse aufzudecken gibt.

Auch gibt es ein paar Szenen, in denen Lark und Tiras einen kleinen Auftritt haben. Dieses Buch wird nach dem Epilog aus dem ersten Band geschrieben.
Der Schreibstil hat sich nicht verändert. Er ist immer noch so individuell und sehr gefühlvoll. Ich mag ihn sehr gerne und werde definitiv mehr Bücher von der Autorin lesen!
Am Anfang des Buches gibt es wieder eine Liste von Namen und wie sie ausgesprochen werden. Dies war auch wieder eine große Hilfe. 

Der Weltaufbau wird weiterhin super beschrieben und auch die wunderschöne Karte ermöglicht es, alles genaustens nachzuvollziehen und nachzufahren, welches Land gerade gemeint ist. Bereits im Vorgänger wurde großen Wert auf das Setting gegeben. Hier wurde noch einmal getoppt, was auch daran lag, dass die Charaktere viel von der Welt erlebt haben.

Magie spielt nach wie vor eine entscheidende Rolle, was auch klar ist, denn nun gab es eine Wende. Die Menschen mit Gaben sollen nicht mehr verachtet werden und zudem ist der Hauptprotagonist auch noch ein Heiler. Auf die Wandler wird auch noch einmal genauer eingegangen, was ich jedoch schon vorausgeahnt habe. Es gibt ein paar Hinweise, die einen Vermutungen ausdenken lassen, wie es weitergehen könnte. Das macht neugierig und es gab definitiv genug Überraschungen, die ich größtenteils sehr mochte.

Die Liebe steht im Mittelpunkt des Buches, was man wissen sollte, bevor man das Buch liest. Sasha und Kjell durchleben eine Liebesgeschichte voller Drama, welche sich durch viele Länder erstreckt. Es gab ein paar Momente, bei denen ich Sasha nicht ganz nachvollziehen konnte, bei manchen Situationen ging mir dann aber wiederum das Herz auf.

Fazit: Insgesamt mochte ich das Buch gerne, denn ich mag nach wie vor den Schreibstil, aber auch die Liebe ist nicht zu kurz gekommen. Kjell habe ich sehr ins Herz geschlossen, wobei ich mit Sasha manchmal meine Probleme hatte. Die Welt ist gut zur Geltung gekommen und die Handlung wurde gut ausgearbeitet. Ich finde, dass man dieser Reihe mehr Aufmerksamkeit geben sollte, denn es ist echt einzigartig! Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Tags: amy harmon, fantasy, jeru, kjell, liebe, liebesroman, love, lyx, lyx verlag, queen and blood, roman, romantik, sasha, sklavin   (14)
 
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