Leserpreis 2018

Emys_bunte_Welts Bibliothek

135 Bücher, 43 Rezensionen

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten

Margarete Alb , Chris Schlicht , Anne Zandt , Tina Becker
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Bundeslurch, 22.11.2017
ISBN 9783963500008
Genre: Sonstiges

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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PUPPENMUTTER

Astrid Korten
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 03.09.2018
ISBN B07H3D52SD
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Schwarzer Regen (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 181)

Volker Dützer
E-Buch Text: 33 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 24.10.2018
ISBN 9783960874843
Genre: Romane

Rezension:

Schwarzer Regen
von Volker Dützen
Worum es geht: Dominik, ein erfolgloser Autor, schreckt aus einem Albtraum auf und stellt erleichtert fest, dass er wohl nur geträumt hat und sich nicht in der Hölle befindet. Ihm geht es auch so schon schlecht, denn seit dem Verschwinden seiner Frau, fällt ihm das Schreiben schwer, nicht will ihm einfallen und in seinem Leben sind die Farben verblasst. Eines Tages, er versucht wieder an einem Buch zu arbeiten, entdeckt er, das jemand etwas in seinen Schreibtisch geritzt hat, “Hüte dich“. Und das soll noch nicht die ganze Botschaft sein. Aber vor wem soll er sich Hütten? Hat es mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun?

Meine Meinung:
Mich hat die Geschichte trotz ihrer Kürze gefesselt. Ich war direkt in der düsteren Atmosphäre drin, wollte wissen, was mit seiner Frau passiert ist, war mit ihm auf spuren suche und habe mich gefragt was es mit dem Regen auf sich hat, deren Konsistenz und Farbe verändert … Ich will nicht zu viel verraten. Nur soviel, ich war erschüttert über die Auflösung, wie der Protagonist sicherlich auch.
Eine der besten Kurzgeschichten die ich gelesen habe. Alles hat für mein empfinden gestimmt. Man bedenke es ihr eine Kurzgeschichte. Da sind die Charaktere nicht so gut ausgearbeitet, wie in einem Roman und in der Regel ist das Ende offen.

Fazit: Eine düstere Kurzgeschichte, mit einem unerwarteten Ende/ Auflösung.

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12 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Die Zauberschmiedin 1-3 Sammelband

Ruth Mühlau
E-Buch Text: 990 Seiten
Erschienen bei null, 15.08.2018
ISBN B07GJRMWTN
Genre: Sonstiges

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124 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Die Profilerin - Am Abgrund seiner Seele

Dania Dicken
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 03.10.2016
ISBN 9783732520398
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Profilerin – Am Abgrund seiner Seele
Von Dania Dicken

Worum es geht: Ein Sexualtäter treibt in Norwich auf dem Campus herum und vergewaltigt ausschließlich Studentinnen. Eines Abends bekommt Andrea Jahnke, die Protagonistin und Studentin das Verbrechen an einer anderen Studentin mit und schreitet ein, der Täter ergreift zwar an dem Abend die Flucht, aber so leicht lässt er sich seine Beute nicht abjagen und auch Andrea hat nun sein Interesse geweckt, die nun Polizeischutz bekommt, aber auch als Profilerin an dem Fall mitarbeitet und obwohl sie noch Psychologie studiert, ist sie den Beamten eine große Hilfe.

Meine Meinung: Die Geschichte ist Temporeich und leicht zu lesen. Ich finde es immer gut, wenn man auch in die Köpfe der Schurken gucken kann, um ihre Motive nachvollziehen zu können, was ja nicht heißt, dass man sie deshalb gutheißt. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass man miterlebt wie er sich zunächst mit den Vergewaltigungen begnügt, sogar so arrogant ist, es in der Öffentlichkeit zum Machen, bis an dem Tag, als man ihn dabei stört, was ihn so sehr verärgert, dass er es fortan im verborgenen macht, damit nicht genug, er wird immer brutaler, dehnt es immer mehr aus und bringt die Frauen letztlich um. Wer sich mit wahren Fällen beschäftigt weiß, dass die meisten klein angefangen haben und sich ausprobieren, ihre Taktik verändern, bis es recht nah an ihrer Fantasie rankommt. Ich konnte gut mit den Opfern fühlen und habe jeden fortschritt
herbeigesehnt.
Das Ende bleibt recht offen, sodass der Nächte teil problemlos anknüpfen kann.

Fazit: Eine emotionsgeladene Geschichte, bei der ich mitfiebern konnte und es nicht erwarten konnte, dass der Scheißkerl aufgehalten wird. Das war mein erstes Buch der Autorin und ich kann mir durchaus vorstellen noch mal ein Buch von ihr zu lesen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Der Ruf der toten Mädchen: Ein Alex-Ripley-Thriller

M. Sean Coleman
E-Buch Text: 285 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 20.11.2018
ISBN 9783732553891
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Ruf der Toten Mädchen

von M. Sean Coleman


Worum geht es: Eine Welle von Teenager-Selbstmorden erschüttert Kirkdale im Norden Englands und es geht das Gerüchte um, die Teenager hätten vor ihrem Tod einen Engel gesehen. Da die Polizei ratlos ist, kommt Dr. Alex Ripley, die Expertin für Übersinnliches, dazu. Dabei kommt sie einer jahrzehntelangen Tragödie auf die Spur – was die Bewohner der Stadt verärgert, aber Ripley hat nicht vor ruhe zu geben, solange nicht die ganze Wahrheit aufgedeckt wird.

Meine Meinung:

Ich fand den Gedanken spannend, dass eine „Wunderdetektivin“ einen scheinbar mysteriösen Fall, in dem junge Mädchen sterben, nachgeht. Denn man fragt sich schon warum provozieren die Mädchen ein ertrinken. Warum ertrinken sie überhaupt oder werden sie im letzten Moment geredet? Bei der einen konnte man das ja denken, sie sah ihn, ihren Engel. Oder war das nur eine Halluzination?

Was ich eigenartig fand ist, dass Alex die bisher alles zu widerlegen versucht hat, daran glaubt, dass Daisy eine geisterhafte Erscheinung ist. Das ist für mich nicht stimmig, dafür waren ihre bisherigen Einschätzungen – in anderen Fällen – zu vernichtend. Sie erschien mir eine Wissenschaftlerin zu sein, die sich dazu berufen fühlt die Menschheit von Scharlatanerie zu befreien und dass sie an so etwas gar nicht glaubt.

Den Schreibstil an sich fand ich wiederum gut. Auch, wenn ich es gelungener gefunden hätte, wäre das Buch teilweise aus der Ich-Perspektive geschrieben worden. Ich finde, dass dadurch die Gedanken der Charaktere besser transportiert werden.
Was mir auch nicht gefallen hat, ist, dass man ein Bild von Dorfbewohnern geschaffen hat, die ihre dunklen Geheimnisse um jeden Preis für sich bewahren wollen, alle die nicht dazu gehören, den verschließt man sich und vermutlich untereinander werden solche Sachen unter den Teppich gekehrt.
Es mag als Stilmittel Sinn ergeben, weil es das vorankommen, der Ermittlungen erschwert, aber wenn ich als Leser die Geheimnistuerei nicht verstehe, ist das frustrierend.
Auf der anderen Seite finde ich es komisch, dass man den Pater so einfach in der Gemeinde angenommen hat, ohne seine Vergangenheit zu durchleuchten. Und was hat das mit dem Mantra auf sich? Wenn jemand meinem Kind solche komischen Gesänge beibringen würde, würde mein Kind dort nicht mehr hin dürfen.

Fazit: Die Idee ist außergewöhnlich, aber für meinen Geschmack nicht ganz glücklich umgesetzt worden. Es ist kein schlechtes Buch, aber es hat Potenzial nach oben.

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226 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 113 Rezensionen

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Bösland

Bernhard Aichner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 01.10.2018
ISBN 9783442756384
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bösland
von Bernhard Aichner

Worum es geht:
Bens Kindheit unter dem Vater ist die Hölle und von der Emotional abhängigen Mutter kann er keine Hilfe erwarten, ganz im Gegenteil, er muss sich anhören, dass es seine eigene schuld sei.
Eines Tages findet Ben seinen Vater erhängt im Bösland (auf dem Dachboden) und mit dem Tod des brutalen Vaters, der ihn dort immer verprügelt und gequält hat, verliert das Bösland etwas von seinen schrecken.
Kux, sein allerbester und einziger Freund, erfährt es als erstes. Von nun an spielen die beiden viel dort oben und bald stößt auch die Tochter des Apothekers dazu. Ben scheint endlich nicht mehr vom Pech verfolgt zu sein – bis zu dem Tag, als man ihn mit dem toten, blutverschmierten Mädchen im Arm findet, die Mordwaffe – ein Golfschläger – liegt neben ihm.
Es dauert dreißig Jahre, bis Bens brutal von der Vergangenheit eingeholt wird und das Morden geht weiter.

Meine Meinung/ Eindruck:
Ich fand Bösland ungewöhnlich und Spannend. Die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen der „Ich-Perspektive“, Erinnerungen und verschiedener Gesprächsprotokollen ab.
Wodurch man zwischen den Zeiten springt und nach und nach Klarheit bekommt. Was mir sehr gut gefallen hat, man bekommt dosiert das ganze ausmaß des Schreckens geschildert, ich habe mitgefühlt, wollte helfen, eingreifen, warnen… Ich konnte das Buch kaum weglegen. Es sind ausreichend Spannungsbögen vorhanden, dass man als Leser zwischendurch mal Luft holen kann.

Buchformat und Seitenzahl: Gebundene Ausgabe und E-Book, 448
Verlag: btb Verlag 1. Oktober 2018

Über den Autor: Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Fazit: Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, es war gruselig, beklemmend, mitreißend.
Ich würde jeder Zeit wieder etwas von dem Autor lesen und kann das Buch empfehlen, wenn man auf Thriller/ Psychothriller steht. Es ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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42 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 23 Rezensionen

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Geträumte Welten - Anthologie fantastischer Autoren

Daniela Zörner , Michael Haag , Frank W. Werneburg , Yves Patak
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 01.10.2018
ISBN 9783742720634
Genre: Fantasy

Rezension:

Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Es haben sich 10 Autoren versammelt und haben damit dieses Buch mit Klassischen, düsteren aber auch schaurige und dystopische Fantasiegeschichten gefühlt.
Die Mischung ist facettenreich und bietet jedem Leser die Möglichkeit mit einer Geschichte seines Geschmacks fündig zu werden.
Ich fand keines der Geschichten wirklich schlecht. Die ein oder andere Geschichte gruselten mich, schenkte mir eine Auszeit von der Realität oder ließ mich nachdenklich zurück, sodass ich sie eine weile auf mich wirken lassen oder verdauen musste.
Besonders beeindruckt haben mich:

Am Ende des Tages, von Yves Patak. Lebe jeden Tag, denn es könnte dein letzter sein. 4 Seiten lang

Der Pakt, von Anne K. Ramin. Man sollte sich immer gut überlegen, mit wem man einen Pakt schließt und ob man wirklich bereit ist den Preis zu zahlen. 12 Seiten lang.

Loyalität hat keine Grenzen, von Michael Haag. Ein Magier der dem Schicksal auf die Sprünge hilft. 13 Seiten lang.

Alpentraum, von C. Hennings. Ist es keine schöne Vorstellung mit seiner Leidenschaft zu verschmelzen? 8 Seiten lang.

Außerdem sind die Autoren:

-Daniela Zörner mit “Wunschzauberfluch“ 16 Seiten lang
-Bjela Schwenk mit “Fabel“, 1 Seite lang
-Frank W. Werneburg mit “Rebecca“, 3 Seiten lang
-Emilia Lynn Morgenstern mit “Der kleine Liebesgott“, 18 Seiten lang
-Paul M. Belt mit “Neues aus Nian“, 11 Seiten lang
-Veronika Bärenfänger mit “Unjo“, 10 Seiten lang, in dem Buch enthalten

Fazit: Wer Gefallen an abwechselungs- und einfallsreicher Fantasy hat, wird hier mit Sicherheit die eine oder andere Geschichte ganz nach seinem Geschmack finden.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Kinder des Mondes

Reinhard Wosniak
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Spica Verlag GmbH, 27.07.2018
ISBN 9783946732433
Genre: Romane

Rezension:

Die Kinder des Mondes

von Reinhard Wosniak


Worum es geht: Felix und Johan wurden in einer kleinen Stadt in Ostdeutschland kurz nach Kriegsende geboren, beide sind Kinder der Mondin und sie sich Milchbrüder. Felix Mutter stirbt im Kindsbett, der Vater stellt eine Amme ein, die am selben Tag ein Kind, Johan bekommen hat. Felix scheint zunächst nicht unter den Verlust seiner Mutter zu leiden, was sich aber mit zunehmenden Alter ändert, ihn Schuldgefühle plagen und er vergeblich eine Lücke zu füllen versucht.


Im erste drittel des Buches lernt man die Eltern von Felix kennen und erfahren, dass die Mutter es nicht leicht hatte. Danach spricht Felix über sich und weinen Werdegang, aber auch über Johan, der sich nun auch zwischendurch zu Wort meldet.
Ich hatte zu nächst meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, weil ich mit einer anderen Art von Geschichte gerechnet habe und auch der Schreibstil etwas anspruchsvoller ist, woran man sich aber gewöhnt je länger man liest.
Ich konnte, ich musste mit Felix fühlen, weil es so wunderbar geschildert wurde. Sein Kampf mit sich, mit der Welt, mit dem Überleben trotz innerer Leere. Er ist ein sehr eigenwilliger man und Johan ihm ein guter Freund. Ich mochte beide sehr.

Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, bin ich froh dran geblieben zu sein und wurde mit einer emotionsgeladenen Geschichte belohnt. Ich kann das Buch Empfehlen, wenn man bereit ist sich auf ein Buch einzulassen, das man nicht so einfach nebenbei abfrühstücken kann.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das falsche Kind

Susi Fox
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404178025
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das falsche Kind

von Susi Fox


Worum geht es im Buch:

Sasha rechnet eigentlich schon gar nicht mehr damit, nach mehreren Fehlgeburten noch mal schwanger zu werden. Doch das Wunder geschieht, aber auch dieses Mal verläuft die Schwangerschaft nicht optimal und sie muss ihr Baby vorzeitig (33 SSW.) per Kaiserschnitt zur Welt bringen.
Als Sasha wieder zu sich kommt, teil man ihr mit, dass sie einen Sohn zur Welt gebracht hat. Schon da machen sich erste Zweifel in ihr breit, denn man hatte bei den Voruntersuchungen immer von einem Mädchen gesprochen und als sie ihren Sohn das erste Mal sieht, ist für sie klar, dass etwas schiefgelaufen sein muss und sie begibt sich auf die suchen nach ihrem kleinen Mädchen. Ihr Mann, der sich immer einen Jungen gewünscht hat, macht sich zunehmend Sorgen wegen des Verhaltens seiner Frau, auch die Ärzte machen sich Sorgen und man diagnostiziert eine postnatale Psychose. Sie wird in eine Mutter-Kind-Klinik eingewiesen, wo sie sich erst recht um ihr hilfloses Baby sorgen macht.


Mein Eindruck, meine Meinung:

Als ich durch den Titel „das falsche Kind“ auf das Buch aufmerksam wurde (dachte ich: das könnte ein tragisches, spannendes Buch sein), als ich den Klappentext lass und im Anschluss, auch eine Leseprobe dazu, war ich sehr zuversichtlich, dass es meinen Nerv treffen würde. Dem war leider nicht so.
Das Buch ist Langatmig und willkürlich geschrieben, ich wusste oft nicht, was die Autorin eingeschlichen vermitteln wollte. Es wurde viel gesagt und dabei wenig erzählt oder anders ausgedrückt, man könnte das Buch auf ein Viertel kürzen und man wäre genauso schlau wie jetzt auch. So verstehe ich nicht, warum die Freundin von Sasha in der Geschichte eingebaut wurde, sie trägt nichts wirklich zur Geschichte bei.
Manches erschien mir unlogisch, wobei ich nicht weiß, ob die Handhabung in Großbritannien anders ist (z. B. das Verabreichen von Morphium nach einem Kaiserschnitt).
Was mich echt genervt hat, ist, dass sie immer wieder betont, dass sie Medizin studiert hat und dennoch ganz unvorbereitet ist, weil sie dies oder jenes nicht in ihrem Studium hatte. 
Zum Beispiel:

“Eine andere Mutter: »Und welchen Erziehungsstil wollt ihr fahren? Helikoptereltern? Erziehung zur Selbständigkeit? Autoritativ? Entspannt«?„

“Autoritativ? Entspannt? Ganz offensichtlich habe ich mich nicht ausreichend schlau gemacht, was Erziehungsmethoden angeht. So etwas hat man uns im Medizinstudium nicht beigebracht … “

Hallo! Nicht jede Mutter studiert erstmal Medizin und dennoch haben sie ein Wertesystem, nachdem sie ihr Kind erziehen wollen.

“… in der Pathologie auch nicht. Dumm, wie ich war, habe ich gedacht, schwanger zu werden würde ausreichen, um in dem Club der Mutter aufgenommen zu werden.
Sasha: »Da habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken drüber gemacht«.„

Hallo! Das würde man von einem Teenager, der ungeplant schwanger wurde, erwarten, aber sie soll es Jahre lang versucht haben, mit Selbstzweifeln gelebt haben, ob sie als Mutter überhaupt geeignet ist und hat keinen Gedanken daran verschwendet, was sie ihrem Kind vermitteln will? Oder was sie vielleicht besser machen möchte als ihre Eltern? fraglich. Das meine ich auch mit unlogisch.

Die anderen Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen, sie bleiben schwammig, ich fand sie einfältig, ihre Denkweisen und Handlungen unlogisch. Ich vermute, dass die Autorin versucht hat, den Leser mit ihrem Verwirrspiel auf eine falsche Fährte zu locken, was bei mir nur zu Verwirrungen geführt hat, weil ich an all die Spekulationen nicht geglaubt habe und mich immer wieder gefragt habe, was das ganze soll.

Das einzig interessante waren die Perspektivwechsel zwischen Sasha und ihrem Mann Mark, sie haben verdeutlicht, das vieles hätte ganz leicht geklärt werden können, wenn die Kommunikation zwischen den beiden besser funktionieren hätte. Sasha würde sich nicht im Stich gelassen fühlen und wüsste, warum ihr Mann sich Sorgen macht.
Manche Szenen wurden von beiden Seiten erzählt, was mich zunächst irritiert hab, aber im Endeffekt hat es nur unterstrichen, wie unterschiedlich eine Situation von zwei Menschen wahrgenommen werden kann. Also auch das fand ich gut. Man hätte ruhig mehr solcher Szenen mit reinnehmen können.

Fazit:
Der Schreibstil war gut zu lesen, aber es war für mich kein Thriller, eher ein Psychodrama.
Die Idee zum Buch war gut, die Umsetzung leider weniger und hätte ich das Buch nicht für eine Leserunde mit anschließender Rezension zur Verfügung gestellt bekommen, ich hätte es abgebrochen. Dieses Buch hat mir leider keine Leselust, sondern nur Lesefrust bereitet

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Reise ans Ende der Zeit (Blausilbermond, Band 2)

Johanna Stöckl
Flexibler Einband: 387 Seiten
Erschienen bei Independently published, 13.06.2018
ISBN 9781980740063
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Reise ans Ende der Zeit Blausilbermond
von Johanna Stöckl

Worum es geht:
Die Reise ans Ende der Zeit, ist der zweite Teil der Blausilbermond Trilogie.
In der Welt der Träumenden ist ein Jahr vergangen und Jonathan ist wider bei Julia zu den Sommerferien zu Besuch, als plötzlich die Zeit stillzustehen scheint. Die beiden begreifen schnell, dass sie wieder gebraucht werden und so reisen sie wieder in die Geträumte Welt. Die Bewohner dort sind allerdings sehr gealtert, den dort sind 30 Jahre vergangen.

Meine Meinung/ Eindruck:
Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen, ich habe wieder mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. Ich habe alte Freunde wieder getroffen und neue kennengelernt. Die Beschreibungen der Landschaften und Situationen waren wieder gut. Der Spannungsbogen war wieder gelungen, der Schreibstil ist flüssig geschrieben und insgesamt hat die Geschichte zum Nachdenken angeregt.
Auch das Cover und der Schriftzug des Titels hat mir wieder gut gefallen und sehr gut die Geschichte widergespiegelt.

Über die Autorin: Johanna Stöckl, geboren 1967, betrachtet sich selbst als »Führerin durch reale und imaginäre Welten«. Im renommierten Bergverlag Rother (www.rother.de) veröffentlichte sie bereits zahlreiche Wanderbücher über Gebiete in Österreich, Italien, Kroatien und Montenegro. Schon seit ihrem 14. Lebensjahr schreibt sie auch phantastische Geschichten, zu denen sie sich von den durchwanderten Landschaften inspirieren lässt.


Fazit: Ich habe auch dieses Mal das Lesen und abtauchen in eine andere Welt genossen. Ich kann es jedem Fantasy-Fan empfehlen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Donaumädchen

Johanna Stöckl
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.11.2017
ISBN 9781549961090
Genre: Sonstiges

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SQUIDS 2: Der verborgene Feind

Leo Aldan
E-Buch Text: 702 Seiten
Erschienen bei Elaria, 20.08.2018
ISBN 9783964650177
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Squids 2: Der verborgene Feind


Von: Leo Aldan


„Squids 2: Der verborgene Feind“ ist der zweite Teil der Squids-Reihe und in Sciencefiction/Fantasy angesiedelt. Ich selber kenne den ersten Teil noch nicht und bin dennoch gut in die Geschichte reingekommen.


Worum geht es:


Sven gehört mit zur ersten Generation, die auf Nitsituaan geboren wurden. Er träumt davon die wie die Squids, als Astrolaut das Weltall zu erforschen. Eines Tages macht er eine seltsame Beobachtung, aber niemand glaubt ihm, also macht er sich mit seinem besten Freund Miguel auf dem Weg, um es allen zu beweisen.


Zur gleichen Zeit kommt Shimomota, die Tochter der obersten Administratorin von Nitsituaan, hinter ein Geheimnis, wodurch sie in große Gefahr gerät und um ihr Leben flieht.


In Wellubimarulles – der Unterwasserwelt – kämpft Fanli darum ihren Traum als Navitronikerin zu verwirklichen, was in einer Welt voller Chauvinisten gar nicht so einfach ist. Denn die sind der Meinung, dass Weiblinge nur zu eins gut sind, für die Brut zu sorgen.


Wie das Schicksal es will, treffen alle drei Gruppen zusammen und begeben sich auf eine Gefährliche Reise.


Meine Meinung/ Eindrücke:


Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, er ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben und wurde mit spritzigem Humor aufgelockert.


Die Charaktere in der Geschichte könnten kaum unterschiedlicher sein und dennoch wird sie das Schicksal Freundschaftlich zusammenschweißen. Sie wurden alles sehr liebevoll und menschlich dargestellt, so das es nicht schwer fiel sie ins Herz zu schließen, oder den bösen ihre Niederlage zu gönnen. Besonders gelungen fand ich die Squids, mit ihrer breiten Palette an Emotionen und dass es Menschen und Squids schwer fällt die Emotionen des anderen zu deuten.


Buchformat und Seitenzahl: E-Books 488 und Print 486


Erschienen: 11. Mai 2018


Zum Autor: Leo Aldan schreibt gerne Abenteuerromane. Seine Geschichten sind spannend, fantastisch, romantisch und manchmal auch etwas schräg.


Erst Studierte er Biologie und promovierte in Biochemie, er lebte 20 Jahre in dem Vereinigten Statten, wo er sich in der AIDS-Forschung mit über 30 Publikationen profilierte. Außerdem startete er zwei Biotech-Unternehmen und patentierte zwei Erfindungen.


In der Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Gedichte.


Seit 2011 ist er wieder in Deutschland, wo er seinen ersten Roman vollendete, darunter den Western „Die Todesfalle am Gravel Creek“ und den Fantasy Abenteuerroman „Squids“.


Fazit: Sehr spannungs- und emotionsgeladen erzählt, außerdem mit viel liebe und Humor. Selbst für nicht absolute Sci-Fi-Fans zu empfehlen.




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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Tu, was ich dir sage: Gran-Canaria-Thriller (Gran-Canaria-Trilogie 2)

Drea Summer
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei null, 30.08.2018
ISBN B07FXMVQLB
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tu, was ich dir sage

von Drea Summer

Worum geht es:
Auf Gran Canaria wurde auf einem Parkplatz ein Toter abgeladen, als er gefunden wird, stellt sich raus das es sich um einen seit 7 Jahren vermissten Jungen Mann handelt. Es sieht nach Suizid aus, aber wie ist er dann dahin gekommen und wo war er so langen? Diese und andere Fragen stellen sich die Beamten. Zur gleichen Zeit verscheidet ein Deutscher Tourist spurlos. Hat es miteinander zu tun oder ist das nur Zufall? Schnell bekommt der Fall eine andere Dringlichkeit, da der Täter offenbar nicht mal vor der Polizei halt macht, wodurch es nun ein Kampf gegen die Zeit wird.

Es handelt sich hierbei schon um den zweiten Teil einer Thriller-Trilogie. Die Teile sind in sich geschlossen sodass man sie auch unabhängig voneinander lesen kann, wenn man will.
Es begingt direkt schon Temporeich und bleibt bis zum Schluss aufregend und spannend.
Der Schreibstil ist gut lesbar und Bildhaft geschrieben.

Meine Meinung:
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich hatte die ganze Zeit irgendwelche Vermutungen, wobei mich dann wieder Andeutungen irritiert haben.
Wie z. B.: Sagt der Täter, es sei schon seit Geburt an in ihm gewesen … Aber was?
Oder, er mache es nicht des Geldes wegen, denn davon habe er genug … Also, warum?
Das Ende hat dann aber meine Vermutungen gesprengt, es ist deutlich schlimmer und grausamer, als von mir erwartet.
Ich weiß nicht, ob ich was verpasst habe, aber irgendwie wurde diese beiden Fragen für mich nicht beantwortet.


Über die Autorin: Drea Summer (eine englische Variante ihres Namens) ist ein Pseudonym und sie wählte einen, weil ihr richtiger Name nicht zu einer Triller-Autorin passt. 
Mit der Auswanderung nach Gran Canaria, kam das Bedürfnis, Thriller und Krimis zu schreiben.
Da sie ein großer Thriller-Fan ist, lang es nahe, dass sie auch solche Bücher schreibt.
Ursprünglich ist sie Österreicherin, geboren in der Steiermark, zuletzt wohnhaft im schönen Südburgenland. Eines ihrer zukünftigen Projekte wird ein Österreich-Krimi werden, das ist für die Autoren selbstverständlich.


Format: Taschenbuch
Seiten: 232
Sprache: Deutsch


Fazit:
Es ist ein parkender Thriller, obwohl es nicht so lang ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas gefehlt hätte.

Spoiler: Eltern sollten sich vielleicht überlegen, ob sie diesen teil lesen, zu mindesten, wenn sie diesbezüglich sehr sensibel reagieren.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Mit Vivienne Westwood an der Nähmaschine

Gernot Uhl
E-Buch Text: 96 Seiten
Erschienen bei hockebooks: e-book first, 30.05.2017
ISBN 9783957512192
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit Vivienne Westwood an der Nähmaschine: Revolution auf dem Laufsteg
Von Gernot Uhl

Worum geht es:
Dies ist eine Kurzbiografie über die Modeschöpferin und Künstlerin Vievienne Westwood, sie wurde 1941 in England als Kriegskind geboren, es war eine Zeit in der alles wiederverwertet und geflickt wurde, bis es auseinander fiel. Schon früh zeigt sich, dass sie, wie schon ihre Mutter sehr talentiert und künstlerisch begabt ist. Man kann sie, denke ich, als jemanden bezeichnen der gerne gegen den Strom schwimmt und sie in ihren Visionen nicht beirren lässt. Sie hat sich trotz Pleiten nicht unterkriegen lassen und hat gekämpft, für sich und ihre Kinder.
Ich konnte mich nicht mit allen, was sie tat anfreunden und auch ihre Mode war für meinen Geschmack teilweise zu speziell, was aber nicht schlimm ist, so ist sie und das ist fantastisch. Ich habe den Eindruck, dass sie vor Jahren ihren Kleider- und Schminkstil entwickelt hat und ihm über die mehr oder weniger treu geblieben ist. Man könnte sagen sie ist innerlich jung geblieben.
Selbst heute lebt sie noch nach der Devise: das es darum geht Ungerechtigkeiten laut anzusprechen und sie will auch heute noch die Menschen zum Nachdenken anregen. Natürlich ist es unbequem und sie sagt, dass sie in der Hinsicht immer ein Punk sein wird.

Das Buch hat 96 Seiten und wird als E-Book angeboten. Aktuell für 2,99 €
Diese Kurzbiografie gehört zu einer Reihe „Die Bibliothek der Wagemutigen“.


Andere Bücher aus der Reihe sind:
Mit Maria Montessori im Kinderhaus: Expeditionen in die Kinderseel
Mit Albert Schweitzer im Urwald: Aufbruch ins Ungewisse
Mit Axel Springer in Berlin: Gegen die Mauer
Mit Michael Ende am Schreibtisch: Einmal Phantásien und zurück
Mit Pablo Picasso an der Leinwand: Farbe bekennen
Mit Reinhold Messner hoch hinaus: Abenteuer auf Achttausendern

Zum Autor: Dr. Gernot Uhl ist Journalist und Politikwissenschaftler, hat zehn Jahre für Zeitungen wie: Allgemeine Zeitung Mainz, Die Welt, Frankfurter Allgemeine, BILD Mit seiner E-Book-Reihe "Die Bibliothek der Wagemutigen" und seiner Internetseite Eulengezwitscher nutzt er seine Ausbildung und die Erfahrungen bei den Zeitungen. Gernot Uhl lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern am Fuß des Hunsrücks im schönen Naheland.

Fazit: Tolle Frau, gutes und interessantes Buch. Insbesondere wenn man selbst den Beruf ausüben möchte, könnte ich mir vorstellen.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Scherben

Michael Schmidt , Achim Hildebrand , Detlef Klewer , Nina Horvath
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 04.08.2018
ISBN B07G2693HF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Scherben

ist der 4. Band aus der Antologiereihe Fantasyguide und herausgegeben
von Michael Schmidt.

Es haben sich 16 Autoren versammelt und haben damit dieses Buch mit spannenden, unheimlichen oder humorvollen Geschichten gefühlt.
Die Mischung ist gut und abwechslungsreich und bietet jedem Leser die Möglichkeit sich seine Favoriten herauszusuchen.

Ich fand jede der Geschichten auf ihre weise gut bis sehr gut. Sie hinterließen bei mir einen bitteren Nachgeschmack oder gegruselt mich.
In ″Tod eines Wechselbalgs″ von Diane Dirt hat mir zwar der Dialekt überhaupt nicht zugesagt, aber man kann nicht alles gut finden.
Besonders beeindruckt haben mich die Geschichten:

Bahnfahrt in die Ewigkeit, von Andreas Flögel. Der Titel lässt erahnen, was dahinter steckt.

Scherben, von Sascha Dinse. Ein unaufhörliches flüstern kann schlimme folgen haben.

Die Messias Maschine, von Ralf Kor: Wenn Männer in der Garage rum tüftelt und niemand darf rein, nimmt das oft kein gutes ende.

Die Gewächskirche, von C.M. Dyrnberg: Manchmal ist es besser sich an die genauen Vorschriften zu halten.

Die Schallplatte, von Ray Brandbury und Forrest J. Ackerman: Manchmal braucht es nur Musik um den Wahnsinn zu durchbrechen.


Ich fand auch die Hintergrundinformation zu den Geschichten interessant, wie und wann ist eine Idee entstanden oder wo kann man mehr über den Charakter lesen.

Die Autoren sind: mit Achim Hildebrand, Andreas Flögel, C.M. Dyrnberg, Christel Scheja, Detlef Klewer, Diane Dirt, Forrest J. Ackerman, Matthias Ramtke, Merlin Thomas, Michael Schmidt, Nina Horvath, Peter Nathschläger, Ralf Kor, Ralf Steinberg, Ray Bradbury, Sascha Dinse, Uwe Herrmann.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Schnee am Strand

Rohan de Rijk
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei epubli, 28.05.2018
ISBN 9783746728414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schnee an Strand
von Rohan de Rijk

worum geht es im Buch:

Zwei Jugendliche, Ashley Rutherford und Damian McLoy, haben es endlich geschafft, sie sind mit der Schule durch und wollen noch mal ein Abenteuer erleben, bevor der Ernst des Lebens, mit Ausbildung oder Studium, beginnt.
Was harmlos mit einem Job begann, um Drogen und Unterkunft bezahlen zu können, steigerte sich mehr und mehr in Drogenexzesse die entweder mit Sex oder Gewalt bis hin zum Mord mündeten.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist gut geschrieben, auch das Thema an sich ist interessant und es fängt gut an, dann gab es eine strecke, die für mich in übertriebener Gewalt ausartete, die letzte hälfet, des Buches wurde dann nochmal gut. Insgesamt ist dir Geschichte temporeich erzählt und teilweise erschreckend brutal. Ich musste die ganze Zeit bei der Story an Bonny und Clyde, in einem neuen Gewand, denken.
Ich war teils hin- und hergerissen und wusste manchmal nicht so richtig wie ich die Geschichte finden sollte. Und ich bin zum Schluss gekommen, dass sie an sich gut erzählt ist und das auch das Thema gut ist, ich aber nicht ganz nachvollziehen konnte, wie sich so viel unterdrückter Wut in den beiden stauen konnte. Ich gehe davon aus, dass beide schon vorher verhaltensauffällig gewesen sein müssen, sonst würden sie nicht so durchdrehen. Es wird immer mal wieder erwähnt, dass beide unglücklich waren und sich vernachlässigt, ungeliebt, ungenügend und nicht als Mensch komplett (als fehle etwas in einem) gefühlt haben, aber ich hätte mir gewünscht die beiden in der häuslichen Situation etwas besser kennenlernen zu können. Also, wenn es rückenden gegeben hätte.

Cover: Das Cover ist recht schlicht gehalten und doch hat es was Unheimliches. Ein Strand, ein Autoreifen und ein Paar, beides ist verblasst, als wären sie nicht mehr existent. Anfänglich, aber auch nur, weil ich es nur im Miniformat gesehen habe und nicht alles erkennen konnte, sprach es mich nicht so an. Jetzt da ich es aber noch mal in voller Größe sehen konnte, gefällt es mir, auch wenn blau nicht ganz mein Farbe ist ;) .

Autor: Rohan de Rijk wurde 1968 in Düsseldorf geboren. Mit schreiben drückt er seine innere Bilderwelt aus. „Schnee am Strand“ ist sein Erstlingswerk, er hat aber auch schon ein Gedichtband „düstere Zeiten“ veröffentlicht und ist in mehreren Anthologien und Publikationen vertreten. Er lebt mit seiner Familie in Mönchengladbach und Nord-Holland.

Fazit: Es geht teilweise brutal her und es kommt auch eine Snuffszene vor, davon aber angesehen ist die Geschichte gut erzählt, mit einem Spritzer Erotik. Mir hat es im Großen und Ganzen gefallen. Auch wenn, die Gewaltbereitschaft nicht ganz mein Ding war. Auf der anderen Seite finde ich die Psyche und wozu der Mensch fähig ist auch interessant.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Mädchensammler

Matthias Gereon
E-Buch Text: 359 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 01.02.2018
ISBN 9783961482122
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mädchesammler von Matthias Gereon


Worum geht es:
Als Günter Klein und seine Partnerin zu einem Tatort gerufen werden, stoßen sie auf eine Video-CD dessen Inhalt grausam und verstörend ist. Ein blutüberströmtes Mädchen, dessen schreie ungehört bleiben und dessen Wille gebrochen ist. Während die Ermittler herauszufinden versuchen, wer das junge Mädchen war, stirbt ein zweiter Mann. Und es stellt sich die Frage, ob beide Moder zusammen hängen.

Die Geschichte wurde auf unterschiedlichen Zeitgebenden erzählt: in der Vergangenheit und damit das Leben in Rumänien und das Schicksal danach von Aurelia, in der Gegenwart Rumänien und Gegenwart in Deutschland. Mal in Ich-Form, mal in der personellen Form.

Meine Meinung:
Da das Cover, der Titel und auch der Klappentext sehr vielversprechend war, habe ich mich sehr auf den Thriller gefreut, und ich finde nach wie vor das Thema gut, aber die Umsetzung konnte mich dann nicht überzeugen. Es begingt sehr gut. Im Prolog fahren drei Männer nach dem Kneipenbesuch irgendwo hin, man weiß nicht, wohin und auch nicht was sie vorhaben, aber man ahnt, dass es grausam wird. Die Handlungen spielen abwechselnd in Rumänien und Deutschland, soweit so gut. Ich war allerdings sehr irritiert, das die Abschnitte mit Aurelia sehr nach Alpenroman klang und ich war schnell äußert genervt von den Kapiteln, ich wollte sie einfach nur hinter mich bringen.


Ausschnitt aus dem Buch:

Rumänien, 95, Aurelia:


Seite 47 „Sie würde abwechselnd die Zwillinge beschäftigen und am Schaffellumhang ihres Vaters arbeiten. Es würde eine Perfekte Kopie des Vortags werden oder des Tags davor.“

„Der Erlös des Käseverkaufs würde ausreichen, um das Überleben der Familie in den nächsten Tagen zu sicher.
Plötzlich schlugen die Hirtenhunde an – „


Die Kapitel sind Bildhaft beschrieben, man konnte in den Beschreibungen versinken und in einem entsprechenden Roman hätte es mir gefallen, wenn ich solche Romane mögen würde.
Ich verstehe, warum der Autor es so gehandhabt hat – er wollte verdeutlichen, was für ein behütetes und friedliches Leben sie für ihre Abenteuerlust geopfert hat, und wenn es ein Kapitel gewesen wäre, dass man so geschrieben hätte, um die Idylle zu verdeutlichen und ihre Angst etwas zu verpassen, wenn sie bliebe, wäre es für mich auch okay gewesen. Aber es sind mehrere solcher Kapitel, sodass ich mich gefragt habe, warum.

Dann ist man wieder in der Gegenwart und es wird nach dem Mädchen auf dem Video gesucht. Andere Mädchen werden mit falschen versprechen gelockt und verkauf, gebrochen, versklavt.
Für mein Geschmack, war der Kontrast zu stark und dadurch, das es sich durch das halbe Buch so zieht, fühlte es sich für mich so an, als würde ich zwei gänzlich unterschiedliche Geschichten gleichzeitig lesen. Dadurch habe ich mich leider eher durch das Buch gequält.


Cover: Das Spiegelbild einer Frau, es ist gesplittert und symbolisiert die zerbrochene Seele der Frau. Man bekommt eine Ahnung, was die Mädchen durchmachen müssen, was der Titel noch unterstreicht.


Autor: Matthias Gereon, Jahrgang 1979, entschloss sich nach Abitur und Zivildienst für ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Er ist als Beamter für das Land Nordrhein-Westfalen tätig.


Buch: E-Book
Seiten: 344
Genre: Thriller
Verlag: Dotbooks


Fazit: Tolles Thema, aber nicht das was ich erwartet habe. Wem es nicht stört, dass der Kontrast zu den Kapiteln so stark ist, für den könnte das Buch etwas sein. Mein Fall war es leider nicht, schade.

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Kettenreaktion

Alesia Fridman
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei M. Schmidt, 02.07.2018
ISBN 9783947651139
Genre: Romane

Rezension:

Kettenreaktion

von Alesia Fridman

Worum geht es im Buch:

Der dreiundzwanzig Jährige Matteo Valluzzi muss für zwei Jahre ins Gefängnis und lernt schnell, das dort andere Gesetze herrschen, als draußen. Wer sich nicht von vornherein behaupten kann, wird versklavt. So ergeht es auch Matteo, er ist nicht besonders groß und auch nicht stark, der perfekte „Fisch“, wie die Frischlinge genannt werden für einige Alteingesessenen, einige wollen gerne mal Naschen, aber letztlich ist es ein Russe namens Sergej der ihn für sich beschlagnahmt.
Schlimm erweise ergeht es ihm noch gut, den ein anderer der kurz nach ihm kommt, hat es noch schlimmer erwischt, sein Besitzer ist brutal und verkauft ihn an interessierte.
Matteo sucht sich im Gefängnis eine Arbeit und etwas Geld zu haben und die Zeit tot zu schlagen, später reicht ihm das aber nicht mehr und er fängt an wieder an Medizin zu Studieren, auch als er später wieder raus ist, verfolgt er weiter sein Ziel und will neu anfangen, vergessen, nach vorne schauen … aber Sergej meldet sich wieder …

Meine Meinung:
Die Geschichte wird schonungslos erzählt, dennoch wird mit den Themen sensibel umgegangen.
Ich fand es schön, das Matteo sein Studium weiter verfolgt und er auch viel Unterstützung von dem Psychiater, der an der Uni  arbeitet bekommt , dennoch fand ich, dass es zu geballt war und damit zeitweise etwas langatmig. Es hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass er sich seiner Traumata hätte stellen können und eine Therapie gemacht hätte, anstatt durch Arbeit zu verdrängen. Aber auch solche Menschen gibt es, sie halten nur meist nicht lange durch.

Das Buch ist 400 Seiten lang.

Zur Autorin: Alesia Fridman arbeitet in einem medizinischen Beruf. Wo sie immer wieder auf Menschen in schwierigen Lebenssituationen stößt, manche Geschichten gehen ihr nie wieder aus dem Kopf. Mit der Bandbreite menschlicher Emotionen, die ihr durch ihren Beruf begegnen, nutzt Sie zum erzählt ihrer Geschichten.
Es sind Menschen, deren Leben eine unerwartete Wendung nimmt, die Liebe finden, wo sie gar keine erwartet haben, oder die Wege einschlagen, von denen sie nicht absehen können, wohin sie führen.

Folgende Bücher sind von der Autorin bislang erschienen:
Portugiesische Assemblage
Mutterland – In der Hitze Afrikas
Die Traumtaucher
Seifenblasen
Kettenreaktion

Fazit: Ein gutes Buch, mit schweren Themen. Es ist nichts für schwache Nerven und als Opfer von Sexueller Gewalt sollte man das Buch mit Vorsicht genießen.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die Vergangenheit ruht nie

Aaron Holzner
E-Buch Text: 173 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 20.08.2018
ISBN 9783962152260
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Vergangenheit ruht nie
von Aaron Holzner

Worum geht es:

Als Anja auf einen Zeitungsartikel aufmerksam wird, in dem von einem brutalen Mord an einer Frau berichtet wird, bricht ihre eignende Vergangenheit über sie ein. Sie wurde als jugendliche von zwei Mitschülern über Tage gefoltert und misshandelt. Als ihr einer der Täter über den Weg läuft, beging für Anja die Hölle von neuem.

Mein Eindruck/ Meinung:

Die Geschichte beginnt sehr brutal (Täter verabredet sich mit dem Opfer und penetriert sie mit einem Küchenmesser, das Blut durchtränkte Bett lässt seine Erregung ins Unermessliche steigen), aber gut, es verspricht ein guter Thriller zu werden. Und auch noch der Anfang ist noch durchaus nachvollziehbar. Aber je weiter die Geschichte voran schreitet und je mehr Charaktere auftauchen, desto unlogischer scheint die Geschichte zu werden. Als Anja einen der Täter wieder begegnet, flieht sich in Panik, was verständlich ist, sie hat den Artikel gelesen, in dem das Opfer ähnliche Verletzungen davon getragen hat wie sie. Anja muss also davon ausgehen, dass er vielleicht den Mord begangen hat oder der andere Täter von damals auch wieder da ist. Aber schon ein Tag später, recherchiert sie wo er wohnt und besucht ihn bei ihm zu Hause, um zu erfahren, was er eigentlich von ihr wollte. Es gibt leider viele solcher Situationen – die ich hier aber nicht aufschreibe, weil dann zu viel der Geschichte verraten wird – wo ich mich als Leser gefragt habe, warum macht der Charakter das.
Die Idee ist gut, aber bei der Umsetzung ist etwas schiefgegangen.

Cover: Das Cover hat verschiedene Blaunuancen und der Titel ist in roter Schrift. Abgebildet ist eine Blonde langhaarige Frau die zur Seite Guckt.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

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Ghost

Jason Reynolds , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423640411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ghost, jede menge Leben

Von Jason Reynolds

Worum geht es im Buch:
Ghost ist unser Hauptcharakter, sein Vater ist im Knast und seine Mutter muss sehen, wie sie sie beide über die runden bringt. Sie haben nicht viel und sie leben nicht in einer schönen Gegend, was Ghost zum perfekten Opfer für dumme Menschen macht, die meinen, sich auf kosten anderer lustig zu machen, sei cool. Eines Tages, er hat wie so oft noch keine Lust nach Hause zu gehen, beobachtet er Leichtathleten bei ihrem Training und einer von ihnen stolziert herum wie ein Gockel, er erinnert ihn an einen Schulkameraden und er beschließt ihm zurück auf den Boden der Tatsachen zu holen. Der Junge ist schnell, keine frage, aber Ghost ist schneller und das muss er auch zeigen. Und so kam Ghost in die Laufmannschaft, obwohl er eigentlich Basketball spielen wollte.

Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben und hat ein jugendliches Sprachmuster. Sie behandelt das Thema „Mobbing“ und was es anrichtet – dass das ein Opfer hilflos macht und dass Hilflosigkeit zur Gewalt führen kann, dass man nicht vor seinen Problemen davonrennen kann, aber rennen befreiend sein kann und dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und man es nicht jedem gleich ansehen muss.

Ein Eindruck/ Meinung:
Ich möchte die Geschichte von ersten Satz. Ghost ist ein sehr sympathischer Junge, der schon einiges erleben musste und sich oft hilflos fühlt, was ihn Aggressiv macht und er nicht weiß, wohin mit dieser Energie. Da trieft, es sich gut, dass er Widerwillen das Rennen für sich entdeckt hat.
Ich war immer wieder hin- und hergerissen, weil ich teilweise fand, dass sich die Geschichte zieht, so schnell Ghost aus sein mochte, das Tempo der Geschichte war es nicht. Auf der anderen Seite fand ich seine Gedanken und Gefühle sehr interessant und es hat noch mal deutlich gemacht, wie groß sein innerer Kampf und auch seine Not ist, der er durch einigen Jungs ausgesetzt ist. Mir hat auch der Schreibstil sehr gut gefallen und ich finde, dass das Buch nicht nur was für Jugendliche ist, sondern auch für Jung gebliebene interessant und lesenswert sein kann.
Hier haben wir in erster Linie Ghost kennengelernt und ich finde es interessant, dass auch andere Charaktere – die drei anderen neuen in der Laufmannschaft, die in dem Buch eher blass geblieben sind – ihre eigene Bühne in den Folgebänden bekommen, wo man von ihrem Leben und die damit verbundenen Schwierigkeiten einen Einblick bekommen.

Cover:
Das Motiv eines sprintenden Jungen, passt gut zur Geschichte, die Farben gehen von dunkelblau über türkis zu gelb und wirken damit sehr harmonisch. Ein Teil des Buchtitels scheint unter den Füßen des Jungen zu federn.

Reihen-Infos
1. Ghost
2. Patina (erscheint am 30. November 2018 auf Deutsch)
3. Sunny (in Englisch erschienen)
4. Lu (wird voraussichtlich 2018 auf Englisch erscheinen)

Fazit:
Im Großen und Ganzen ist das Buch gut. Es behandelt das Thema Mobbing, das offenbar in Zeitalter von sozialen Medien noch fataler ist und es deshalb wichtig ist das darüber gesprochen wird. Und ich denke, dass es ein schönes Buch ist, um Jugendlich die Augen zu öffnen ohne zu Tadeln.

Autor: Jason Reynolds studierte Literaturwissenschaften und kreatives Schreiben an der University of Maryland. Seine Bücher wurden von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. Jason Reynolds lebt in Washington, D.C. In den USA gehört er zu den neuen Stars der Jugendbuchszene.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Spielzeit

Tanja Pleva
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei AV-Verlag, 25.11.2016
ISBN 9783945607046
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spielzeit

von Tanja Pleva

worum geht es:
In London wird ein Mann ermordet aufgefunden, bei ihr liegt ein Foto, einer geköpften Frauenleiche. Aber dabei soll es nicht bleiben, Schauspieler die auf Deutschlands Theaterbühne ihren Tod Spielen, Sterben wirklich. Die Ermittler Claire Moyer aus Schottland und Sam O´Connor von Europol ermitteln in diesen Fällen. Aber auch die Schwester einer der Opfer versucht herauszubekommen, wie es zu dem Mord an ihrer Schwester gekommen ist und begibt sich dabei in Gefahr.

Die Geschichte ist in der personalen Erzählperspektive erzählt und es handelt sich um ein Thriller. Er ist temporeich und hat einen guten Spannungsbogen, mit mehreren Spannungshöhepunkten. Die verschiedenen Handlungsstränge, die zunächst nur eins gemeinsam zu haben scheinen, laufen alle nach und nach zusammen und münden im Finale. Die ständigen Wechsel der Orte und die Cliffhanger am Ende einiger Kapitel, haben dazu geführt, dass ich nicht aufhören konnte, ich wollte wissen, was weiter mit den Personen geschieht und wie weit die Ermittler inzwischen sind.
Die Hauptpersonen sind authentisch und sympathischen.

Die Autorin hat das Talent mitreißend zu erzählen. Die Tatorte und Taten wurden bildhaft und detailliert beschrieben. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und ihre Sachmuster hat mir gut gefallen.

Eine kleine Kostprobe:

Maribel betrachtete wieder die Phiole in ihrer Hand. Etwas Weißes schwamm darin herum. Eklig…“

„Maribel trank die Phiole aus und versuchte dabei nicht ein angeekeltes Gesicht zu ziehen. Vielleicht war das weiße Zeug auch nur eine Kalkablagerung wie bei ihrem Wasserkocher zu Hause. Sie drapierte sich auf dem Boden und schloss die Augen. Sie musste den Wasserkocher endlich mal entkalken…“

Ich liebe es. Maribel spielt die Julia, in „Romeo und Julia“ und muss daran denken, das ihr Wasserkochen gut mal wieder entkalkt werden könnte.

Buchformat und Cover:

Das Buchformat hat mir Persönlich nicht zu gut gefallen, obwohl es unter vierhundert Seiten hat, liegt es recht schwer in der Hand und der Buchumschlag ist etwas dünner als bei anderen Taschenbüchern, weswegen es nach dem Lesen unansehnlich absteht. Das Cover hat unterschiedliche Grafitinuancen, abgebildet ist eine verputzte Steinmauer, davor eine Tafel mit einem Ornament.

Autorin: Tanja Pleva wurde 1965 als Tochter des Schauspielers Jörg Pleva und Marion Reh Dunbar geboren. Bedingt durch den Beruf ihres Vaters war sie schon als Kind an ständige Ortswechsel gewöhnt. Als Erwachsene führte sie ihre „ruhelose Seele“, wie sie selbst sagt, durch Europa, Asien und Südamerika. In Kolumbien schrieb sie die ersten drei Bücher der Reihe mit dem Europol-Ermittler Sam O´Connor: Gottesopfer, Totenpech und Orchideenstaub. Auf die Frage, warum sie sich einen männlichen Protagonisten ausgesucht hat, gab sie zu, einen Helden schaffen zu wollen, in den sie sich auch verlieben könne. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Spanien.

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127 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das andere Haus

von Rebecca Fleet

Worum geht es im Buch:

Caroline und ihr Mann Francis, wollen ihre Ehe retten, da kommt ihnen der Häusertausch ganz gelegen. Aber schon bei der Ankunft hat Caroline ein komisches Gefühl. Jedes Haus gleich dem anderen, alle Gärten sind penibel gepflegt und als sie eintreten, scheint es so, als sein das Haus vor ihnen gar nicht bewohnt gewesen. Die Möbel sind edel, die Einrichtung eher kalt. Man könnte meinen es handle sich um ein Musterhaus. Immer wieder entdeckt Caroline Dinge: der Willkommens-Brief, der so wirkt als sein er ausschließlich an sie gerichtet. Blumen oder Musik, die sie an eine Zeit erinnern die sie hinter sich lassen wollte und die sie langsam aber sich einzuholen droht. Der einst so schöne Urlaub, wird zum Albtraum. Ist das alles Zufall oder will sie jemand in den Wahnsinn treiben?

Infos:

Es handelt sich um ein Gegenwartspsychothriller. Er hat drei Erzählstränge erzählt. Aus der Sicht von Caroline, aus der Sicht von Fancis und aus der Sicht des Anderen – den wir noch nicht kennen. Alles aus der Ich-Form Präsens erzählt. Die eigentliche Geschichte finde 2015 statt, es gibt aber immer wieder Rückblenden. Wir erfahren also, was alle Personen denken und tun.

Ein Eindruck:

Die Geschichte beginnt mit dem Fremden, wie er das Haus von Caroline und Francis betritt.

Seite 5 „Der Schlüssel gleitet ins Schloss und dreht sich, glatt und geschmeidig wie ein Silberfischchen.“

„Ich habe mit einem metallischen Scharren gerechnet. Mit Ruckeln und Widerstand. Nach allem, was mich hier hergeführt hat, habe ich das Gefühl, es sollte mühsamer sein.“


Und man fragt sich, was hat die fremde Person da hingeführt.

„Beängstigender als das Wissen, dass man den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, ist nur die Furcht, dass man es noch nicht hat.“

Der Schreibstil gefällt mir, sie Sätze haben so viel kraft, lassen sich flüssig lesen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, ich war erstaunt, wie schnell ich durch das Buch geflutscht bin. Die Geschichte hatte einen guten Spannungsbogen, die Kapitel eine angenehme Länge und ich kam mit der Aufteilung und den Rückblenden, sehr gut klar. Ich konnte die Atmosphäre der einzelnen Kulissen spüren, war gebannt, habe mit Caroline und Francis mitfühlt und wollte wissen, was die fremde Person mit alledem bezwecken wollte, was sie dazu trieb.
Mir hat die Geschichte rundum gefallen.

Cover:
Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen, die raue Struktur, die übereinander gelegten und zerrissenen Fotos einer Hauswand und man kann nicht richtig erkennen, wer da am Fenster ist.

Autorin: Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. „Das andere Haus“ ist ihr Thriller-Debüt.

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die toten Katzen von London

Mark Billingham
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 31.08.2018
ISBN 9783833738999
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicola Tanner kämpft gegen die Ausbreitung einer tödlichen Droge und ihr Partner Tom Thorne muss sich indessen mit brutalen Katzenmorden herumschlagen, was ihm gar nicht passt. Als es aber immer mehr werden und die Spur zu einem sadistischen Killer führt, wird es schon ernst.
Thorne und Tanner – die jetzt gemeinsam am Fall arbeiten – sollen herausbekommen, ob die Tier- und Menschenmorde in Verbindung stehen und dem treiben ein ende bereiten, damit nicht noch mehr Leichen gefunden werden.

Mein Eindruck zum Kriminalroman

Ich kannte den Autor vorher noch nicht und somit auch nicht die Charaktere, von denen es schon ein paar gab, die aber alle eher oberflächlich angekratzt wurden, sodass man sie sich nur bedingt vorstellen konnte. Die Ausnahme bildeten Tanner und Thorne, von denen man etwas mitbekam und die Duchesse, bei der man erfuhr wie sie darein geraten war, warum und für wem sie das alles machte. Auch die Schauplätze blieben für mich eher schemenhaft, ich wusste, wo man gerade war, aber mehr auch nicht.
Da die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt werden, machte dass die Story sehr langarmig und ließen die Geschichte nur so dahin dümpeln, man kann nicht wirklich weiter. Dass ganze ging so bis zur 3 CD, ab der 4 CD wurde es dann spannender und was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass der Täter für mich eine Überraschung war, mit dem habe ich nicht gerechnet.

Uve Teschner, der hier die Sprecherrolle übernimmt, hat „Die toten Katzen von London“ gut vorgelesen, es ist eine tolle Atmosphäre der einzelnen Szenen entstanden und die Protagonisten waren authentisch und jeder einzigartig.

Fazit:
Das Hörbuch ist eine eigenständige Geschichte und kann damit auch gelesen/ gehört werden, wenn man wie ich noch kein anderes Buch des Autors kennen. Diese Geschichte zieht sie und es kommt auch erst zum Schluss Spannung auf und da die Schauplätze wie auch die Charaktere eher grob vorgestellt werden, bleibt Geschichte emotional gesehen eher oberflächlich, natürlich ist es schlimm das Menschen sterben, aber irgendwie kam es nicht an. Was schade ist.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Meine debilen Gedanken um Mitternacht

Christian Genenger
Flexibler Einband: 111 Seiten
Erschienen bei Independently published, 14.08.2018
ISBN 9781718098398
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hierbei handelt es sich um Booksnacks oder anders ausgedrückt um eine Kurzgeschichten-Reihe. Sie eignen sich: für eben mal Zwischendurch, ob man nun auf den Bus wartet, beim Arzt sitzt oder eine kleine Atempause mit einer Minigeschichte versüßen möchte.
Das Büchlein enthält 5 Geschichten, mit den Titeln:

Herzen: Teeny-Mädchen und Emojis können eine explosive Mischung sein, wie man in dieser Geschichte sieht. Eine emotionsgeladene Geschichte, mit einem unerwarteten Ende.

Klinik: Ein Ehepaar, das sich hasst. Eine Klinik, die nicht das ist, was sie auf den ersten blick zu sein scheint und ein Ende mit dem Man so nicht rechnen würde.
Hier muss ich leider sagen, dass die Thematik an sich interessant ist, aber in diesem Format zu ersticken droht.

Freunde: Freundschaft macht weder halt bei der Hautfarbe noch bei der Körperbehaarung.
Wieder eine schöne Geschichte, die zeigt, dass Nahrung allein zum Leben nicht reicht.

Edgar: Für Monty ist Edgar ein Dorn im Auge, den er droht, seine Pläne zu durchkreuzten und damit steht es fest, Edgar muss weg. Ob das seine weibliche Errungenschaft auch so sieht?
Hier muss ich sagen, hat mir die unerwartete Wendung am besten gefallen.

Zwei: Clemens könnte mit seinem Leben zufrieden sein – er ist gesund, hat ein Häuschen, eine liebende Frau, ein süßen Sohn und verdient in seinem Job recht gut – ist er aber nicht. Er stürzt sich lieber in seine Arbeit, als Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, zeit diese Geschichte.

Fazit:
Fünf Knackige Geschichten die man sich gut Zwischendurch reinziehen kann. Mir habe vier von fünf Geschichten gut gefallen. Wobei alles ausbaufähig sind, aber insbesondere „Klinik“.

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