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120 Bücher, 27 Rezensionen

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219 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

suizid, bov bjerg, abitur, wg, freundschaft

Auerhaus

Bov Bjerg
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 17.07.2015
ISBN 9783351050238
Genre: Romane

Rezension:  
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(9)

14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

The Vegetarian

Han Kang
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Hogarth, 02.02.2016
ISBN 9780553448184
Genre: Romane

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(68)

105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

berlin, drogen, liebe, wolfgang herrndorf, identität

In Plüschgewittern

Wolfgang Herrndorf , Anzinger und Rasp, München
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499258831
Genre: Romane

Rezension:

Als ich „Tschick“ las, war mir gar nicht bewusst, dass Herrndorf auch als Schriftsteller wirkte, der Bücher für junge Erwachsene schrieb oder gar als Popliterat eingestuft wurde. Ich erfuhr erst nach und nach, dass er andere, für mich interessante Werke, schrieb und jetzt, da ich „In Plüschgewittern“ las, kann ich nicht mehr nachvollziehen, was der Hype an „Tschick“ ist.

Inhalt
Ein um die dreißig-jähriger Ich-Erzähler trennt sich von seiner Freundin Erika, die mit einem Transporter nach Frankfurt fährt, um dort in eine WG umzuziehen. Auch er zieht aus München weg, die Stadt, in der beide studierten und sich kennen lernten. Er fährt nach Norddeutschland, in die Nähe von Hamburg zu seinem Bruder und dessen Frau Marit, wo er in seinem alten Zimmer für einige Tage übernachtet und besucht nahe der dänischen Grenze seine im Sterben liegende Großmutter.
Nach diesem Familienbesuch bricht er wieder auf: Er fährt nach Berlin zu seinem guten Freund Desmond. In Berlin wohnt er in der Wohnung von Desmonds Freund Anthony und lernt in einer Kneipe Ines Neisecke kennen, in die er sich kurzzeitig verliebt…

Meinung
Da hatte ich wohl wieder einen Bewusstseinsstrom (oder kann man sagen Semi-Bewusstseinsstrom?) erwischt. Aber dieser Strom las sich sehr angenehm und gut. Der namenlose Protagonist lässt einen teilhaben an seinen Gedanken, Erinnerungen und Kommentaren. Vieles spielt sich in seinem Kopf ab, sodass die Handlung nebensächlich wird. Zu vielem, was geschieht, nimmt der Ich-Erzähler eine Distanz ein, während Kindheits- und andere Erinnerungen mit emotionaler Wärme und vielen Gefühlen erzählt werden. Der Ich-Erzähler ist ein Misanthrop und hat zu allem und allen geringschätzende Kommentare parat, die durchaus sehr amüsant sind. Ich konnte mich oftmals mit dem Ich-Erzähler sehr gut identifizieren und seine Art zu denken, seine Vergleiche, sein Menschenbild nachvollziehen. Ich musste oftmals schmunzeln, weil ich dachte, dass er völlig recht habe. Klare, kritische und bissige Gedanken wechseln sich jedoch mit verwirrten, alkoholisierten Gedanken ab.

Interessanterweise haben alle vorkommenden Personen, außer des Ich-Erzählers, einen Namen. Viele werden sogar durchweg mit Vor- und Nachnamen genannt, wohingegen der Ich-Erzähler ziemlich anonym bleibt.

Wer „Der Fänger im Roggen“ mochte, wird „In Plüschgewittern“ lieben. Wer „Der Fänger im Roggen“ nicht mochte, wird „In Plüschgewittern“ umso mehr lieben. Hier hat man es mit einem Protagonisten zu tun, der seine Verzweiflung an der Welt und seinem Leben an Dingen festmachen kann, der nicht unnütz Fäkalsprache und Fluchwörter benutzt und trotzdem ein tristes, konfuses Bild seiner Welt skizziert, an dem der Leser teilhaben kann.


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Tags: 90e, berlin, in plüschgewittern, popliteratur, wolfgang herrndorf   (5)
 

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541 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

indien, buddhismus, klassiker, religion, buddha

Siddhartha

Hermann Hesse
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.07.1974
ISBN 9783518366820
Genre: Klassiker

Rezension:

Es ist länger her, seit meinem letzten Hesse. „Siddhartha“ liegt schon seit einigen Jahren auf meinem SuB und ein Klassenkamerad brachte mich darauf, es endlich mal zu lesen, als er in einem Lektürekurs an unserer Berufsschule das Buch vorstellte. Nicht nur weil Hermann Hesse zu meinen Lieblingsschriftstellern gehört, sondern auch weil das Werk einfach ganz bezaubernd ist, habe ich das Lesen um jede Seite genossen.

Inhalt
Der junge Brahmanensohn Siddhartha und sein Freund Govinda wachsen mit den religiösen und philosophischen Lehren der Veden auf und erlernen Gebote, Rituale und Gebete von seinem Vater und anderen Priestern. Siddhartha möchte mehr lernen, er glaubt, dass es noch weisere Lehren gibt und bittet seinen Vater, ihn gehen zu lassen, um den Atman, die Essenz, die in allem steckt, zu suchen. Nur so, glaubt er, kann er aus dem leidvollen Kreislauf der Wiedergeburt, dem Samsara, entkommen.
Siddhartha und Govinda gehen zu den Samanas, in den Wäldern lebende, asketische Mönche ohne Besitz, die viel meditieren. Doch auch hier scheint Siddhartha nicht das zu finden, was er sucht. Gemeinsam mit Govinda pilgert er zu Gotama, dem Buddha dieser Zeit. Gotama ist bloß durch Lehren zum Buddha geworden, was Siddhartha nicht annehmen kann. Er akzeptiert seine Auffassung und glaubt, dass diese zu ihm passe. Für sich jedoch stellt er fest, dass er allein durch Erfahrungen eigene zum Buddha werden könne, weshalb er sich auf die Reise macht und einen neuen Lebensabschnitt beginnt, um Lebenserfahrungen zu sammeln, während Govinda beim Buddha bleibt, um von ihm zu lernen…

Meinung
„Siddhartha“ ist ein Erzählung, die ähnlich wie andere Entwicklungsromane von Hermann Hesse, wie „Demian“ oder „Der Steppelwolf“, aufgebaut ist.
Der Protagonist, hier Siddhartha, zieht aus, um über sich selber hinaus zu wachsen, um sich und das Leben kennen zu lernen. Am Ende blickt er auf sein altes, unerfahrenes Ich zurück und erkennt, was er vom Leben gelernt hat.

Hermann Hesse hat seine Erzählung in eine dichterische, elegante Sprache verpackt, die angenehm und flüssig zu lesen ist. Mir hat das Lesen unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte mir vieles in schillernden Farben vorstellen. Vor meinem geistigen Auge hatte ich ein indisches Märchen, welches Lebensweisheiten vermittelt, die zum Nachdenken anregen, die klar und gleichzeitig unklar sind, die nicht wirken wie platte Phrasen oder Kalendersprüche. Vielmehr waren philosophische Gedanken sinnvoll eingebettet in den Handlungsablauf und mit diesem verknüpft, sodass nicht nur bloße Worte die Philosophie Siddharthas widergeben, sondern auch seine Handlungen, die ich als Leser miterlebe und für mich interpretiere.

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Tags: buddha, hermann hesse, indien, religion, siddharta   (5)
 

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(18)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

george r. r. martin, science fiction, das lied von eis und feuer, jugendroman, jugenbuch

Die Flamme erlischt

George R. R. Martin , Werner Fuchs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.02.2016
ISBN 9783764531515
Genre: Fantasy

Rezension:

Vor einiger Zeit hatte ich das Bedürfnis, einen Science-Fiction-Roman zu lesen. Ich muss dazu sagen, ich liebe Star Wars und von gut konstruierten, glaubhaften fremden Welten lasse ich mich gerne in ihren Bann ziehen.
Also ließ ich mir von einer Freundin einen Roman empfehlen - sie kennt sich etwas besser im Fantasy- und Sci-Fi-Bereich aus als ich.
Meine Freundin teilte mir mit, dass es etwas dauert, bis die Handlung so richtig ins Rollen kommt, dann werde es aber sehr gut.

Ich las und las und las und ich hatte das Gefühl, ich kämpfte mit den Zeilen. Die Heranführung war für mich sehr trocken. Mit dem Protagonisten baute ich keine Beziehung auf. Trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben und wartete auf Spannung.

Nach der Hälfte des Buches wurde mir alles zu viel. Ich konnte mich einfach nicht anfreunden. Die Handlungen der Charaktere und ihre Entscheidungen waren teilweise nicht plausibel, die Namen für Personen, Dinge, Welten, Planeten wurden mir nach und nach zu viel und alles wirkte doch nicht realistisch für mich. Und ja, auch wenn Sci-Fi keinen Realismusanspruch hat, so muss die Welt, die Gesellschaft, die Technik, die in einem solchen Roman vorgestellt wird, doch irgendwie nachvollziehbar sein und innerhalb meiner Vorstellungskraft liegen.

Im Großen und Ganzen wirkte der Roman für mich so, als hätte der Autor auf Deubel komm raus mehrere Elemente zusammen geworfen, um einen neuen Roman für den Verleger fertig zu stellen. Man nehme einen kühlen Helden, fliegende Fortbewegungsmöglichkeiten, eine Jugendliebe, die gerettet werden muss, fremde Planeten und eine dystopisch anmutende Gesellschaft. Das war mir etwas zu viel. Desweiteren konnte ich mit dem sprachlichen Ausdruck nicht so viel anfangen. Sein Stil wirkte manchmal etwas lieblos, als sei er selber gar nicht mit seiner eigenen Story verbunden. Er erzählte viel zu sehr am Thema vorbei als auf den Höhepunkt hin.

So begab es sich also, dass ich das Buch abbrechen und meine Zeit für etwas anderes nutzen musste.

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Tags: george r. r. martin, science fiction, scifi, sci-fi   (4)
 

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170 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 14 Rezensionen

musik, freundschaft, usa, außenseiter, band

Freaks

Joey Goebel , Hans M. Herzog
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.09.2007
ISBN 9783257236620
Genre: Romane

Rezension:

"Vincent" ist ja ein hochgelobtes Buch vom Autor Joey Goebel, welches man nicht verpassen darf. So in etwa liest es sich zumindest, wenn man Rezensionen zu diesem Buch liest. Zufälligerweise begegnete mir einst ein anderer Roman des Autors. "Freaks". Ich dachte mir, ich nehme ihn mal mit und führe ihn mir zu Gemüte. Ich habe es aber nicht weit geschafft. Zu Ende konnte ich ihn nicht lesen. Zeit ist schließlich ein kostbares Gut und sollte nur für gute Literatur aufgewendet werden.

"Freaks" ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Band in Kentucky. Ungewöhnlich, warum? Weil die Mitglieder sehr verschieden und -nunja- ungewöhnlich sind. Ein Literatur-Kenner würde wahrscheinlich sagen, dass Goebel tief in die Klischee-Kiste gegriffen hat.
Die Mitglieder der Band sind eine nymphomanische 80-jährige Dame; ein niedliches 8-jähriges misanthropisches Mädchen; ein Afroamerikaner, der sich von seinen dreizehn mit Drogen dealenden Brüdern abgrenzen will, indem er den Intellektuellen mimt; eine Prediger-Tochter, mit Hang zum Satanismus im Rollstuhl und ein irakischer Soldat, der im Krieg einen amerikanischen Soldaten verletzt hat und nun auf der Suche nach ihm ist. Diese konstruierten Charaktere entspringen scheinbar einem Autoren-Hirn, was sich dachte: "Hmm, welche Eigenschaften kann ich meinen Charakteren geben, damit sie besonders auffallen, damit ICH besonders auffalle und in der Welt der Literatur provoziere?"
Mich hat zumindest gar nichts provoziert. Ich fand den Roman inhaltslos, seine Sprache platt, gewollt cool und vulgär. Scheinbar tiefgründige Passagen, geäußert durch den afroamerikanischen Intellektuellen, lasen sich abgedroschen wie all die Charaktere, die sich in dem Roman tummelten.
Die Kapitel sind jeweils aus anderen Perspektiven geschrieben, jeder "Freak" kommt mal zu Wort. Ich fand diese Erzähltechnik unheimlich nervig, sie wirkte auf mich nicht sinnvoll. Eine auktoriale Perspektive hätte diesen ganzen Bekloppten einen sicheren, geordneten Rahmen gegeben. Diese Perspektivwechselei jedoch wirkte genauso gewürfelt wie die Charaktere selber. Auffallen um jeden Preis scheint das Motto des Autors gewesen sein.

Das Buch entsorgte ich letztendlich im Müll. Erde zu Erde, Asche zu Asche, Müll zu Müll.

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Tags: freak, joey goebel, kentucky, musik, roman, zeitverschwendung   (6)
 

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(103)

178 Bibliotheken, 2 Leser, 8 Gruppen, 24 Rezensionen

lehrer, musik, roadtrip, münchen, reise

Becks letzter Sommer

Benedict Wells
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.11.2009
ISBN 9783257240221
Genre: Romane

Rezension:

Benedict Wells – Ein junger Autor, der, laut Aussagen der Besprechungen, den Geist seiner Altersgenossen, seiner Generation widergibt, ein Schriftsteller, der es versteht, unterhaltsame Geschichten mit klugen Gedanken über das Leben zu verbinden.
Deshalb musste ich mir einen „Wells“ anschaffen, um zu überprüfen, ob es stimmt. Schon bevor ich ihn las, verfiel ich ins Wells-Fieber. Ich kaufte mir „Spinner“, weil ich mir das Buch so sehr wünschte und „Becks letzter Sommer“, weil ich es für ca. 3 Euro als Mängelexemplar fand. Meine Erwartungen an ihn und seine Werke waren und sind sehr hoch. Nach „Becks letzter Sommer“ ist meine Begeisterung zumindest ein wenig abgeflaut.

Inhalt
Robert Beck ist Ende dreißig und Lehrer an einem Gymnasium für Deutsch und Musik. Er befindet sich in einer Midlife-Crisis und trauert seiner verpassten Musikkarriere nach und beneidet jeden um alles, so auch seinen besten deutschafrikanischen Freund, der zwar ein Hypochonder ist, aber regelmäßig Frauen abschleppt und Spaß am Leben hat.
In einem Café lernt Beck die junge Kellnerin Lara kennen und beginnt eine Affäre mit ihr. Lara hat sich für ein Studium an einer Modeschule in Rom beworben, was Beck scheinbar nichts ausmacht: Er kann ohnehin nicht lange mit einer Frau zusammen sein und ist eher der Typ für lockere Verbindungen.
Einer seiner Schüler, der jungenhafte Rauli Kantas aus Litauen, entpuppt sich als musikalisches Wunderkind und Beck nimmt sich seiner an, er will ihn als sein Manager groß herausbringen und beginnt, Songs für ihn zu schreiben. Beck organisiert eine Release-Party für Rauli, auf der er Becks geschriebene Songs spielt. Jedoch sind es nicht diese, die das Publikum begeistern, sondern seine eigenen komponierten Stücke, die er immer mal zwischendurch auf gelbe Notizzettel gekritzelt hat.
Becks ehemaliger Bandkollege, der ihn damals schon aus der Band schmiss, bietet Rauli einen Musikvertrag bei Sony BMG an. Beck wäre damit jedoch als Manager raus und so verheimlicht er Rauli vorerst, dass ihm ein Vertrag bei einem Major-Label angeboten wurde.
Charlie, der mittlerweile in eine Psychiatrie eingewiesen wurde, bricht aus dieser aus und will seine in der Türkei lebende Mutter besuchen. Beck und Rauli begleiten ihn und nehmen aufgrund Charlies Flugangst das Auto, mit dem sie durch Ungarn, Rumänien und Bulgarien bis nach Istanbul fahren. Erzählt wird diese Geschichte vom Schriftsteller Ben, der Becks ehemaliger Schüler ist und ihn für seinen Roman um Gespräche und Interviews bittet.

Meinung
Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl, Bendict Wells hat ein Buch geschrieben, das verfilmt werden soll. Die Charaktere, der Handlungsablauf und die Dialoge weisen Klischees und Merkmale deutscher Filmästhetik auf, dass ich das Gefühl hatte, das Buch wurde zu einem Film geschrieben anstatt anders herum. Mittlerweile wurde der Roman auch verfilmt und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie er denn ist.
Beck ist an sich ein ziemlich unsympathischer Charakter. Ich hatte kaum Mitleid mit ihm und kein Verständnis für seine Situation, was vor allem an seiner Art und Weise liegt, wie er mit Problemen und Situationen umgeht. Jedoch muss ein Protagonist keineswegs gut sein, um den Roman gut zu finden.
Besonders interessant fand ich aber Charlie und Rauli. Auch sie waren, wie viele andere Dinge in diesem Roman, Stereotype, wie man sie in modernen deutschen Kinofilmen finden würde, jedoch haben beide eine verschrobene Art an sich, die sie liebenswert macht, sodass man über die stereotypen Züge hinweg sehen kann. Stellenweise ist die Handlung vorhersehbar und an einigen Stellen unausgereift. Es passieren Dinge, die nicht weiter aufgeklärt werden, sondern im Raum stehen bleiben. Diese Geschehnisse haben aber keinen richtigen Sinn, stehen also nicht symbolartig für etwas, was für die Interpretation wichtig wäre. Warum zum Beispiel ist es wichtig zu erwähnen, dass Beck auf seine minderjährige Schülerin abfährt und sie im Laufe der Geschichte küsst? Es gibt aber noch weitere Fragen, die Wells in mir zurück ließ. Auch die Hinführung zum Abenteuer war etwas lang. Ich war der Meinung, dass der Roadmovie-Abschnitt den Kern der Geschichte ausmacht, sein Höhepunkt ist. Dieser Kern war jedoch sehr klein, im Vergleich zum Rest des Buches. Die Abschnitte schienen teilweise auch nicht logisch miteinander verknüpft. Es war keine steigende Handlung erkennbar, die zum Höhe- beziehungsweise Wendepunkt führt.
Wells‘ Schreibstil ist klar, seine Sprache simpel aber nicht trivial. Er hat, meiner Meinung nach, ein besonderes Händchen dafür, tiefgründige Gedanken über das Leben, über den Menschen, über Sinn und Unsinn der Dinge zu Papier zu bringen. Das letzte Drittel des Romans weist einen solchen Tiefgang auf und hat mir daher besonders gut gefallen. Viele andere Dinge kamen mir jedoch so vor, als schreibe er von ihnen, obwohl er keine Ahnung davon hat. Man hat gespürt, dass Wells zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Romans noch sehr jung war und eine Geschichte schrieb, in der er kaum eigene Lebenserfahrungen einfließen ließ oder lassen konnte. Etwas merkwürdig war auch die Erzählperspektive. Der Schriftsteller Ben erzählt die Geschichte von Beck und meldet sich manchmal in der Ich-Perspektive zu Wort. Jedoch relativ spät, was ziemlich überraschend kommt. Diesen Einschnitt fand ich ganz interessant. Jedoch fand ich es komisch, dass ein Ich-Erzähler die Geschichte von Beck in der auktorialen Erzählperspektive schreibt. Er kann nunmal nicht in ihn hinein sehen. Würde dieser Ich-Erzähler im Roman nicht existieren, wäre die auktoriale Erzählperspektive völlig okay, da der eigentliche Schriftsteller, hier Benedict Wells, ja beim Lesen in den Hintergrund tritt und somit unsichtbar ist. Ein Merkmal des auktorialen Erzählers ist, dass er allwissend ist, sich aber außerhalb der erzählten Wirklichkeit befindet. Hier ist dem nicht so. Der auktoriale Erzähler ist gleichzeitig eine Figur im Roman, wenn auch in der Rahmenhandlung, was auf mich nicht stimmig wirkte.

Und ich frage mich, ob es nur mir aufgefallen ist: Bestehen Parallelen zwischen Wells‘ „Becks letzter Sommer“ und Herrndorfs „Tschick“? Schon schnell hatte ich das Gefühl, dass sich die Romane ähnelten: Sprachlich aber auch charakterlich. Tschick wie auch Rauli sind Eigenbrötler aus einem anderen Land, die mit einem vermeintlichen Versager Freundschaft schließen. Rauli wie auch Maik aus „Tschick“ sind unsterbliche in die beliebte Klassenkameradin verliebt, die jedoch Körbe verteilt. In beiden Romanen geht es ums Reisen ins Unbekannte mit dem Auto. Auf der Reise stoßen beide auf Hindernisse, die es zu überwinden gilt, auf Erfahrungen mit Frauen und gefährliche Abenteuer. Und nicht zuletzt gibt es in „Becks letzter Sommer“ eine Pension die „Tchik“ heißt, benannt nach ihrem schrulligen Inhaber. „Becks letzter Sommer“ erschien 2008. „Tschick“ im Jahre 2010. Wurde Herrndorf von Wells inspiriert oder ist es ein bloßer Zufall?


Alles in Allem fand ich den Roman trotzdem sehr unterhaltsam und bin gespannt auf Wells weitere Werke. Ich bin überzeugt davon, dass er sich in und durch seine weiteren Romane weiter entwickelt hat und Älter geworden ist. Mein nächster Wells wird Spinner sein, mit dem ich mich womöglich besser identifizieren kann.


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Tags: 90er, deutschland, deutschsprachige literatur, lehrer, musiker, roadmovie   (6)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krankheit, künstler, berlin, hoffmann, autobiographisch

Des Vetters Eckfenster

E. T. A. Hoffmann , ,
Flexibler Einband: 54 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.01.1986
ISBN 9783150002315
Genre: Klassiker

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

utopie, feminismus, penishalter, klassiker, sprache

Die Töchter Egalias

Gerd Brantenberg
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Frauenoffensive
ISBN 9783881041638
Genre: Historische Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

19. jahrhundert, hunger, nobelpreis für literatur, oslo, knut hamsun

Hunger

Knut Hamsun
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Bibliolife, 04.02.2010
ISBN 9781143577925
Genre: Sonstiges

Rezension:

Knut Hamsun – Ein Literatur-Nobelpreisträger, der, im Gegensatz zu manch anderen Schriftstellern, die den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommen haben, relativ unbekannt ist. Dabei inspirierte der 1859 geborene und 1952 verstorbene Norweger andere Literaten wie Hermann Hesse oder Thomas Mann. Und sein Werk „Hunger“, sein erster Roman, war nicht unbeteiligt daran

Inhalt
Ein namenloser Ich-Erzähler schildert seine Not und seinen Verfall durch Armut in der norwegischen Hauptstadt Kristiana (Heute: Oslo). Er ist ein junger erfolgloser Schriftsteller und versucht krampfhaft etwas zu schreiben, um es an eine Zeitung oder ein Theater zu verkaufen. Ab und zu schafft er es, einen Artikel an eine Zeitung zu verkaufen oder anderweitig, oftmals durch Glück, an ein wenig Geld zu kommen. Jedoch hat er nicht genug Geld, um sich ein Dach über den Kopf und Nahrungsmittel zu leisten, sodass er körperlich und psychisch verfällt.

Meinung
„Hunger“ ist in Form eines Bewusstseinsstroms verfasst und war damit einer der Vorreiter dieser Erzähltechnik. Diese schafft es, dass man voll und ganz beim Ich-Erzähler ist, dass man das Gefühl hat, man sitze in seinem Kopf, kann seine emotionale Achterbahnfahrt und teilweise abstruse Gedanken förmlich mitfühlen und -denken. Diese Erzähltechnik kann jedoch auch anstrengend sein, da man als Leser eben kaum Abstand zum Erzähler hat. Ich habe relativ lange für das Buch gebraucht und musste mich immer wieder distanzieren. Schon nach wenigen Seiten.
Das soll aber nur heißen, dass Hamsun es geschafft hat, den Leser in des Ich-Erzählers „Welt“ zu ziehen. Man ist Teil seines Wahnsinns, seiner Beobachtungen und Gedanken. Oftmals weiß man nicht, welche erlebte Situation nun wahr oder ein Teil seiner Wahnvorstellung ist. Man ärgert sich auch über ihn, über seinen falschen Stolz, seine Entscheidungen, sein unüberlegtes Handeln. Der Ich-Erzähler hat kaum Geld, und wenn er welches hat, gibt er es falsch aus, so dass er nicht lange davon essen und überleben kann, sodass das Elend schnell wieder weiter geht, als hätte er nie auch nur eine Öre in der Hand gehabt. Dies führt auch dazu, dass man nicht immer mit dem Ich-Erzähler mitfühlen kann – Im Gegenteil, manchmal widert er einen an, er macht einen wütend, man würde ihm gerne die Meinung sagen, wo man ihm doch so nah ist.
Ich hatte jedenfalls viele verschiedene Gefühle, als ich diesen Roman las und kann sagen, dass Hamsun damit ein ganz besonderes, aufwühlendes Werk geschaffen hat.
Auch sprachlich hat mir dieser Roman sehr gefallen. Die Sprache ist elegant und alltäglich zugleich und man begegnet vielen Wortneuschöpfungen, die aus des Ich-Erzählers Gedanken stammen.

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Tags: 19. jahrhundert, 19. jhd, armut, bewusstseinsstrom, hunger, knut hamsun, kristiana, nobelpreis, nobelpreis für literatur, nobelpreisträger, norwegen, oslo, realismus   (13)
 

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(2.188)

2.963 Bibliotheken, 24 Leser, 7 Gruppen, 101 Rezensionen

selbstmord, liebe, leben, psychiatrie, tod

Veronika beschließt zu sterben

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.04.2007
ISBN 9783257233056
Genre: Romane

Rezension:

„Veronika beschließt zu sterben“ habe ich vor rund neun Jahren gelesen. Trotzdem kann ich mich noch recht gut erinnern, wie es mir beim Lesen erging, weshalb ich nun, eine Ewigkeit später, diese Rezension schreiben möchte.

Inhalt
Die 24-jährige Veronika begeht einen Selbstmordversuch mit Tabletten, an dem sie jedoch nicht stirbt. Sie wird in eine Psychiatrie gebracht und bekommt dort die Prognose, dass sie in Folge der Tablettenüberdosis sterben wird. Und dies in absehbarer Zeit. Ihre letzten Tage verbringt sie in der Klinik, dort lernt sie die schönen Seiten des Lebens sowie die Liebe kennen und erfährt immer mehr Dinge über ihr baldiges Ableben.

Meinung
Ich weiß noch, dass das Buch mich gefesselt und mich in irgendeiner Art und Weise berührt hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade an einer neuen Schule und stellte mir Eduard (der junge Mann, in den Veronika sich verliebt) wie einen Mitschüler vor. Beide hatten etwas sehr eigensinniges und künstlerisches an sich. Dieser Mitschüler verließ nach kurzer die Klasse schon wieder, weshalb ich sehr traurig war. Deshalb ist das Buch gefühlsmäßig mit ihm verbunden, obwohl er nichts damit zu tun hat. Ich weiß, dass ihm dieses Buch gefallen hätte, vielleicht hat er es ja auch mal gelesen, nachdem ich ihm sagte, dass er mich an Eduard erinnerte.
Wie dem auch sei. Trotzdem kann ich nicht von diesem Roman schwärmen. Er ist eben sehr kitschig und Coelho schreibt sehr salbungsvoll und alles wirkt gewollt. Coelho scheint immer mit aller Gewalt möglichst philosophisch-spirituelle Aussagen in einen Roman packen, sodass am Ende alles unauthentisch, belehrend, pseudo-weise und scheinheilig wirkt. Ich kaufe Coelho diese ganze Eso-Schiene nicht ab. Ich habe immer das Gefühl, er will krampfhaft etwas Tiefgründiges, weltbewegendes schreiben, um irgendwann den Nobelpreis für Literatur zu ergattern.
Die Charaktere in dem Buch, ihre Handlungsweisen aber auch die Umgebung, alles wirkt sehr konstruiert und kaum realistisch.
Die Geschichte wirkt aufgrund der Message, die schon von Anfang an heraus zu lesen ist, sehr vorhersehbar. Spannung ist kaum vorhanden. Trotzdem wurden die Emotionen gar nicht so schlecht transportiert. Einen Eindruck hat es bei mir ja hinterlassen.

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Tags: diogenes, diogenes verlag, esoterik, esoterik und spirituelles, paulo coelho, psychiatrie, roman, selbstmord, slowenien, suizid, veronika beschließt zu sterben   (11)
 

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(32)

69 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

drogen, schamanismus, bewusstseinserweiterung, castaneda, don juan

Die Lehren des Don Juan

Carlos Castaneda
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.06.1988
ISBN 9783596214570
Genre: Sachbücher

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(27)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

musik, buch zum film, tanzkapelle, jugend, humor

Fleisch ist mein Gemüse

Heinz Strunk , Hamburger Abendblatt
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Axel Springer AG, 08.09.2009
ISBN 9783939716617
Genre: Romane

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(433)

763 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, nicholas sparks, krankheit, tod, sparks

Zeit im Wind

Nicholas Sparks , Susanne Höbel
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408715
Genre: Liebesromane

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(193)

397 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

klassiker, liebe, prag, karenin, philosophie

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Milan Kundera , Susanna Roth
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.2009
ISBN 9783596510979
Genre: Klassiker

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(34)

68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

philosophie, liebe, sachbuch, psychologie, spiritualität

Die Kunst des Liebens

Erich Fromm , Ernst Mickel , Liselotte Mickel
Flexibler Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548840055
Genre: Romane

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(10)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, leben, arbeit, tod, erzählungen

In der alten Sonne

Hermann Hesse
Flexibler Einband
Erschienen bei Reclam, Philipp
ISBN 9783150075579
Genre: Romane

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(91)

157 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

schach, klassiker, gestapo, passagierschiff, isolation

Schachnovelle

Stefan Zweig
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Severus Verlag, 01.01.2014
ISBN 9783863477943
Genre: Klassiker

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(235)

407 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

harry potter, fantasy, jugendbuch, magie, hogwarts

Harry Potter and the Deathly Hallows

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 05.07.2008
ISBN 9780747595861
Genre: Jugendbuch

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(136)

239 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

harry potter, fantasy, zauberei, magie, jugendbuch

Harry Potter and the Half-Blood Prince

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing PLC, 23.06.2006
ISBN 9787543323438
Genre: Jugendbuch

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(3.981)

6.231 Bibliotheken, 55 Leser, 20 Gruppen, 80 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, freundschaft

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

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fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

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harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

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harry potter, fantasy, hogwarts, zauberer, magie

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

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harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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