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Leselöwen - Christbaumgeschichten heiter und besinnlich - Geschichten von Christbäumen und der Weihnachtszeit

Isolde Heyne
Fester Einband
Erschienen bei Erscheinungsort: BindlachErscheinungsort: Bindlach: Loewe Verlag, 1990, 01.01.1990
ISBN B002AG24T2
Genre: Sonstiges

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120 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

weihnachten, liebe, trisha ashley, england, kochen

Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley , Elisabeth Spang
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.11.2013
ISBN 9783442480210
Genre: Liebesromane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

traktor, zahnschmerzen krampus

Leselöwen Nikolausgeschichten

Doris Jannausch
Pappbuch: 58 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.11.1998
ISBN 9783785520178
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein älteres Buch, welches bei uns in der Bücherei ausgemustert wurde, so dass wir ihm ein neues Zuhause gegeben haben. Diese älteren Leselöwen-Bücher erinnern mich so sehr an meine Grundschulzeit, da mein Lehrer damals immer aus ihnen vorgelesen hat. Und auch die Geschichten erinnern an die 80er Jahre. Sie sind nicht spektakulär und plätschern angenehm vor sich hin. Es fehlt ihnen ab und an an Spannung oder überraschenden Wendungen. Jedoch sind die sehr schön vorzulesen oder für Leseanfänger selbst zu lesen.

In diesem Buch befinden sich zehn Geschichten rund um den Nikolaus. Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:

Der Nikolaus beim Zahnarzt

Wie der Nikolaus auf die Straße gesetzt wurde

Zwei Päckchen im Sack

Der Osternikolaus

Frau Selbmeiers Traum

Der kleine Nikolaus

Die Bananenschale

Der Krampus

Eine lustige Fahrt

Der silberne Roboter

Es gibt auch jede Menge schöne schwarz-weiß Zeichnungen von Petra Probst, so dass der Zuhörer jede Menge zu gucken hat.

Einige Geschichten sind bei meinem Sohn besonders hängen geblieben, wie z.B. „Der silberne Roboter“, in der sich ein Junge diesen so sehr wünscht. Da er aber kein Geld hat, klaut er ihn. Allerdings fliegt das Ganze auf und nur der Nikolaus konnte ihn im letzten Moment noch retten. Sehr schön war, dass mein Sohn von sich aus hier thematisierte, was man darf und was nicht, wie schwierig das aber ist, wenn man sich doch etwas so sehr wünscht und wie toll doch der Nikolaus ist… Also ein Buch, welches sich gelohnt hat. Aber für mich nicht weiter im Gedächtnis bleibt.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: traktor, zahnschmerzen krampus   (1)
 

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(3.789)

5.625 Bibliotheken, 37 Leser, 14 Gruppen, 65 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Gefährliches Strandgut

Barbara Veit
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2000
ISBN 9783473520701
Genre: Kinderbuch

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150 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

vampire, dead end dating, kimberly raye, lil marchette, dämon

Lebe lieber untot

Kimberly Raye , Bettina Oder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs
ISBN 9783802582554
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin immer noch bei dieser Reihe und jetzt lese ich sie auch zuende. Es fehlt ja auch nur noch ein Buch. Oft dachte ich, warum bin ich überhaupt noch dabei. Aber sie stört eben auch nicht wirklich und ich muss sagen, dieser Band hatte wieder einige wirklich gute Momente.

Lil hat dieses Mal einiges zu tun, nicht nur mit ihrer Partnervermittlung, ihrer Mutter und ihren Gefühlen zu Ty, sondern vor allem mit einem besonderen Kunden, der, wenn sie nicht die richtige Frau für ihn findet, sie umbringen will. Ob sie wirklich unter diesem Druck arbeiten kann? Aber es kommt ja noch dicker. Ein böser Dämon treibt sich in der Stadt rum und hat letztendlich ihre Assistentin Evie als besessenes Opfer auserwählt. Lil versucht alles um Evie zu retten.

Sehr amüsant und kurzweilig ist die Geschichte. Lil nervt gar nicht allzu sehr und ihre Kunden sind sehr lustig, nett und interessant dargestellt. Die Geschichte rund um den Dämon ist eigentlich auch gelungen, aber der richtige Höhepunkt oder das gewisse Extra fehlt einfach bei den Büchern der „Dead End Dating“-Reihe.

Wirklich nett ist die Geschichte mit Ty. Ich freue mich immer wieder, wenn er auftaucht. Und auch Lils Familie ist super. Ein bisschen freue ich mich sogar auf den letzten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dämon, bingo grüner schleim   (1)
 

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(3.524)

5.462 Bibliotheken, 33 Leser, 16 Gruppen, 50 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorsicht, natürlich ist diese Rezension voller Spoiler!

Der sechste Harry Potter-Band ist eindeutig neben „Harry Potter und der Feuerkelch“ einer meiner Lieblingsteile. Ich habe auch beim fünften Mal Lesen alle erdenklichen Emotionen durchgemacht. Noch immer trauere ich Dumbledore nach und bin zutiefst schockiert, noch immer freue ich mich so sehr, dass Harry und Ginny und vor allem Ron und Hermine sich näher kamen, noch immer bin ich peinlich berührt, wenn Lavender um Won-Won rumscharwenzelt, noch immer bin ich völlig fasziniert von den verschiedenen Zaubertränken und dem Buch des Halbblutprinzen, noch immer bin ich von Voldemorts Vergangenheit gefesselt, noch immer sehne ich mich nach der Winkelgasse und will unbedingt zu „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“ und noch immer muss ich so lachen, wenn ich mir vorstelle, dass Ron einen Minimuff tätowiert haben soll. Es war – wie immer – eine köstliche, wundervolle Reise durch dieses Buch!

Was würde ich dafür geben, diese Bücher noch einmal zum ersten Mal zu lesen.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele schöne Dinge, die gesagt werden können. Natürlich wiederhole ich mich: der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, schön und süchtigmachend, wie auch die ganze Zauberwelt rund um London und Hogwarts. Die Charaktere und ihre Entwicklung ist so vielschichtig und nachvollziehbar. Auch die neuen Charaktere wie Slughorn oder Scrimgeour sind brilliant ausgeleuchtet. Hermine, meine seit dieser Leserunde eindeutige, Lieblingsprotagonistin ist weiterhin weise, klug, treu, lustig und emotional. Malfoys Entwicklung ist ebenfalls bemerkenswert. Er ist nicht mehr nur böse, er ist verletzlich, zwischen den Fronten und eigentlich nur ein Jugendlicher, der sich selbst sucht. Voldemort lernt man von einer neuen Seite kennen und die Geschichte hinter seiner Transformation.

Aber allen voran erreicht Snape einen neuen Höhepunkt der Bösartigkeit in diesem Buch. Man spürt förmlich auf den Seiten den Hass und die Abneigung, welche Harry gegen Snape verspürt und kann es so gut nachvollziehen (in dem Moment). Allerdings mit dem Wissen des zukünftigen Bandes ist das Gefühl ein ganz anderes…

Besonders herausragend fand ich an dem Buch aber immer noch zum einen den Zaubertrankunterricht. Das hat mir solchen Spaß gemacht, Harry mit dem Buch des Halbblutprinzen zu erleben. Wie er durch ein paar Änderungen des Rezeptes solche Erfolge feiern konnte. Die verschiedenen Tränke, Zutaten und Zubereitungsarten erstaunen mich immer wieder. Zum anderen ist die Sequenz, in der Harry den Felix Felicis, genial. Welch eine Idee, welch ein Plot. Und als letztes muss ich einfach noch einmal die Liebelei rund um Ron, Lavender und Hermine erwähnen. Obwohl ich aus der Zielgruppe raus bin, habe ich solch einen Spaß an dieser Personenkonstellation.

Einige kleine Dinge fielen mir auch bei diesem Band wieder auf:

Immer mehr Personen wissen von Harrys phänomenalem Tarnumhang, der ja anscheinend besser ist als andere (übliche) Tarnumhänge. Wieso kommt er damit dann aber immer noch durch? Und wieso klaut ihm Malfoy diesen nicht im Zug? Der würde ihm doch total nützlich sein. Was ich immer noch nicht verstehe… das hätte ich mir so sehr gewünscht… ist, warum am Ende Dumbledores Porträt im Schulleiterbüro keine größere Rolle spielt. Hier hätte Harry doch weiterhin einen Ratgeber, Mentor, Leitfaden… Ich dachte schon beim ersten Lesen, das müsste doch klar sein und kommt gleich auf der nächsten Seite… leider nein. Fred und George spielten in diesem Band eine zu kleine Rolle.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: zaubertränke, minimuffs horkruxe   (1)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

kinderbuch, rotkäppchen, erpresserbrief pekka, ella, schule

Ella in der Schule

Timo Parvela , Anu Stohner , Nina Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2010
ISBN 9783423624565
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Autoren aus Finnland haben es meistens drauf. Bis jetzt war mir das bei Krimis immer sonnenklar, aber es klappt eben auch bei Kinderbüchern, wie mir Mauri Kunnas bei Bilderbüchern schon lange bewiesen hat. Nun auch Timo Parvela, der hier ein wunderbares Kinder-Vorlesebuch geschrieben hat.

Ich habe mich königlich amüsiert und konnte manchmal vor Lachen gar nicht weiterlesen, mein Sohn fand es auch herrlich und hat seine Lieblingsstellen sogar immer wieder zitieren können. Drei Geschichten findet man in diesem Buch. In der ersten glaubt die Klasse, dass der Lehrer erpresst wird und will ihm helfen. In der zweiten geht es um ein Theaterstück, welches aufgeführt werden soll und in der dritten fahren alle auf Klassenfahrt. Allerdings funktioniert alles nie so, wie der Lehrer es sich vorstellt…

Dieser trockene Humor, welcher Kinder und Erwachsene, manchmal auf verschiedenen Ebenen, begeistert, ist einfach prima. Der Lehrer muss mit Ellas Klasse einen Sack Flöhe hüten, die aber alle ihren eigenen Kopf haben. Vor allem Pekka, meines Sohnes und mein Lieblingsprotagonist dieses Buches. Er versteht vieles nicht und wenn doch dann falsch. Unsere absolute Lieblingsszene ist im Theater, als Pekka auf Klo muss… Großartig!

Also wer ein prima Kinderbuch, gerade für frische Schulkinder sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Wir haben schon das nächste der Reihe bestellt und ich freue mich jetzt schon auf’s Vorlesen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: rotkäppchen, erpresserbrief pekka   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk

Urmel zieht zum Pol

Max Kruse , Erich Hölle
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.05.2002
ISBN 9783570261576
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich hätte diese Reihe schon nach dem letzten Band abgebrochen, aber diesen 5. Teil hatte ich schon auf dem SuB liegen. Also habe ich das Buch gelesen und muss sagen, schlimm war es nicht. Aber wirklich schön auch nicht.

Die Idee rund um das Urmel finde ich schon gut und gerade das erste Buch mochte ich auch wirklich. Aber ich verbinde keinerlei Kindheitserinnerungen damit, so dass ich auch nicht in emotionaler Nostalgie schwelge. Außerdem hat das Urmel selbst ja eigentlich überhaupt keine Hauptrolle mehr, da es nur noch am Rande erwähnt wird. Es wurden mir auch im Laufe der Bücher viel zu viele Tiere und auch der König und Naftaline entziehen sich meines Interesses. Ich frage mich, warum es die überhaupt gibt.

Klar war das Buch schnell weggelesen und ich habe mich gefreut, dass es an den Nordpol ging und nicht irgendwo ins All oder sonst wohin, was so gar nicht passte. Der Schamane Angakorok war ganz nett und etwas amüsant, wie er Tibatongs Namen immer falsch ausgesprochen hat.

Das Schwein Wutz ist auch ok, aber die Homo-Saurier sind in diesem Teil völlig überflüssig bzw. erinnerte ich mich kaum noch an die.

Man merkt schon, für mich ist an dieser Stelle Schluss mit dieser Buchreihe.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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Tags: tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk   (1)
 

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fragen, physik, wissenschaft, wissen, indien

Ach so!

Ranga Yogeshwar , Ranga Yogeshwar
Flexibler Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.11.2010
ISBN 9783462042658
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Was ist der Unterschied zwischen einem See und einem Meer?“ Diese und andere interessante Fragen beantwortet Ranga Yogeshwar informativ und kurzweilig. Es ist ein wirklich nettes Buch, welches man gut mal so nebenbei lesen kann.

Viele Antworten konnte ich mir zum Teil denken, allerdings tat es gut, die genauen Antworten, Geschehnisse oder Abläufe zu erfahren. Leider werde ich aber vieles wieder vergessen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen denkt, oh ja, das ist aber toll und faszinierend. Allerdings weiß man ein paar Seiten später nicht mehr genau, was man vorher gelesen hat. Jedoch blieb auch einiges hängen, da ich es mich z.B. auch schon mal gefragt habe oder die Antwort so komisch und seltsam war, das es einfach hängen blieb (z.B. SPAM oder Teddy-Bär).

Gegen Ende des Buches wird es mir allerdings etwas zu moralisch. Da geht es um Fragen wie „Warum sind Funklöcher so anziehend?“ oder „Warum brauchen wir immer Ausreden?“. Es ist nicht so, dass ich an dem Inhalt der Antworten des Herrn Yogeshwar etwas auszusetzen hatte, aber der erhobene Zeigefinger war mir zu deutlich.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dinosaurier, kindchenschema spam   (1)
 

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

indianer, kinderbuch, freundschaft, jugendbuch, wilder westen

Fliegender Stern

Ursula Wölfel
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.03.2007
ISBN 9783551356574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe dieses Buch als Kind geschenkt bekommen, gelesen und wunderbar gefunden. Dann haben wir es später sogar mit der ganzen Klasse in der Grundschule gelesen und auch da war ich immer noch ganz hin und weg. Ich war und bin ein großer Indianerfan. Als Kind und Jugendliche habe ich viele Bücher zu diesem Thema gelesen, so dass „Fliegender Stern“ da genau ins Schwarze traf.

Nun habe ich es zum vierten Mal gelesen, indem ich es meinem Sohn vorgelesen habe. An einiges konnte ich mich noch erinnern, vieles habe ich aber auch vergessen. Es ist so seltsam, dass man als Erwachsener oder auch in der heutigen Zeit Bücher so anders liest und empfindet. Hätte ich es jetzt zum ersten Mal gelesen, würde ich es ebenfalls gut finden, aber wohl keine emotionale Nähe zur Geschichte aufbauen.  Es ist ein wirklich schönes Kinderbuch, aber eben für Kinder.

Allerdings verbinde ich ja mehr mit dem Buch und dadurch hat es mir auch dieses Mal wieder sehr sehr gut gefallen, vor allem da ich es mit meinem Kind zusammen gelesen habe und wir darüber sprechen konnten.

Trotzdem fand ich anders als früher die große Geschichte rund um Fliegender Stern und Grasvogel, die zu den Weißen Männern reiten, um ihnen von den Büffelherden der Indianer zu erzählen, nicht mehr so unglaublich spannend. Viel besser fand ich die Entwicklung von Fliegender Stern. Vor allem zu Beginn als er einer der Großen werden möchte und eine zeitlang ein wenig zwischen den Welten der Kleinen und der Großen steht. Diese Entwicklung fand ich von Frau Wölfel ganz hervorragend und zutreffend dargestellt, und eben auch so, dass selbst jüngere Kinder dies verstehen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: zwillingsschlange, himmelsrand, ich-sah-tanz   (1)
 

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299 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, die insel der besonderen kinder, jugendbuch, insel

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426520260
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich hatte das Buch schon einmal auf meinem Wunschzettel, aber irgendwann wieder runtergenommen, da ich einfach viel zu viele Bücher haben möchte. Allerdings habe ich dann erfahren, dass es den Kinofilm von Tom Burtonzu zu diesem Buch gibt und da musste es schnell doch her und gelesen werden. Allerdings weiß ich nun, da ich es gelesen habe, nicht, ob ich den Film überhaupt sehen muss bzw. will. Kann man so etwas überhaupt verfilmen und vor allem mochte ich diese Atmosphäre rund um die alten Fotografien so sehr, dass ich Angst habe dieses wird durch einen Film kaputt gemacht. Nervig finde ich außerdem, jetzt da ich das Buch gelesen habe, dass es schon wieder eine Buchreihe ist. Hilfe! Diese Buchreihen machen mich fertig. Ich komme nicht mehr hinterher.

Nun zu diesem Band: In letzter Zeit lese ich so oft Bücher, die großartig beginnen und auf einer genialen Idee basieren. Aber leider trägt diese Großartigkeit und Genialität nicht durch das ganze Buch. Sie fangen an zu schwächeln und enden eher ok. So auch hier.

Ich war zu Beginn gefesselt von dem Buch, fand es aber auch sehr gruselig. Abends/nachts konnte ich das Buch gar nicht lesen. Durch die Fotos wirkt alles so real. Diese sind so skurril, abgefahren und seltsam. Wer zieht seinen Kindern denn gestrickte Clownsmasken an? Und diese Idee mit den Fotos, diese in die Geschichte einzubinden, finde ich bemerkenswert genial.

Jedoch lässt die Riesenspannung leider etwas nach, als Jacob auf der Insel auf die Kinder trifft. Ab da wird es mir mit den Zeitschleifen etwas zu viel Fantasy. Die Geschichte rund um die Wights und die Hollows passte gar nicht für mich. Es gab dann auch einige Längen, aber man konnte das Buch trotzdem gut weglesen. Schade!

Ebenfalls schade fand ich, dass die Idee vom Anfang, dass die besonderen Kinder Juden und die Monster die Nazis sind, nicht weiterverfolgt wurde. Das hat mich fasziniert und ich habe mich schon auf eine interessante Geschichte in diese Richtung gefreut.

Insgesamt wechselten sich Licht und Schatten ab, aber es war so vieles wirklicht gut, so dass sich das Lesen dieses Buches lohnt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: zeitschleife, monster vogel   (1)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

drachenbändiger, kathedralenschatz köhler

Der kleine Ritter Trenk und der große Gefährliche

Kirsten Boie
E-Buch Text: 161 Seiten
Erschienen bei Verlag Friedrich Oetinger, 11.12.2012
ISBN 9783862740710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Vorlesen hat wieder einmal, wie schon beim ersten Band, viel Spaß gemacht. Mein Kind hat einfach Freude an den Geschichten rund um den kleinen Ritter Trenk. Er ist sechs Jahre alt und wahrscheinlich genau im richtigen Alter für dieses Buch. Er konnte mitraten, wie es weiter ging und fand es prima, wenn er Recht hatte.

Allerdings ist der Plot dieses Mal etwas weniger spannend als im ersten Band. Die Geschichte ist einfacher gestrickt und es fehlen z.B. die Gaukler und sowas, wie die großartige Geschichte mit Ferkelmagier. Es geht weiter um die Köhler und die Drachen, auch der böse Wertold ist natürlich dabei. Das ist alles nett, aber eben in meinen Augen nicht viel mehr. Jedoch gehöre ich ja auch nicht zur Zielgruppe.

Etwas nervig werden langsam diese ganzen Floskeln: „Wie du dir schon denken kannst“, „aber du weißt ja“, … Allerdings kommt auch dies bei meinem Kind gut an und das ist ja die Hauptsache.

Es gibt noch einige Bände von Trenk, aber die Rezensionen zu den Folgebüchern sind nicht sehr vielversprechend. Mal sehen, ob und wann wir weiter lesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: drachenbändiger, kathedralenschatz köhler   (1)
 

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(3.801)

5.900 Bibliotheken, 56 Leser, 17 Gruppen, 71 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, zauberer

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist so schwierig für diesen Band eine Rezension zu schreiben, die ihm in irgendeiner Art und Weise gerecht wird, da die Geschichte so umfangreich und vielschichtig ist. Das kann man einfach gar nicht richtig erfassen. Es ist auf jeden Fall in meinen Augen einer der düstersten Teile der gesamten Harry Potter-Reihe. Und für mich nicht gerade das Favoriten-Buch. Warum? Schwierig. Vor allem da Harry mich ab und an gewaltig nervte. Er ist gerade am Anfang ständig schlecht gelaunt und meckert nur rum. Er lässt seinen Frust an Ron und Hermine ab und das nervte mich bereits beim ersten Lesen und nun beim fünften Mal immer noch. Klar, er wird älter. Und Frau Rowling hat zum einen die Pubertät großartig aufgenommen, aber zum anderen soll natürlich die Verbindung von Harry zu Voldemort und damit zum Bösen deutlich werden. Und da kann ich sagen, ja, sie wurde deutlich. Nichtsdestotrotz kann ich völlig akzeptieren, dass es einer der wichtigsten Bände der Reihe ist (wobei welcher soll denn unwichtig sein?). Da eine Art Übergang stattfindet. Die Kinder werden Jugendliche, sie werden aktiver, handeln und kämpfen sogar.

Wirklich phänomenal sind wieder einmal die Charaktere rund um Harry. Ich kann gar nicht beschreiben, welchen Spaß und welch Freude ich beim Lesen habe, immer wieder! Sirius ist großartig dargestellt. Man kann ihn sich richtig vorstellen (und das nicht nur durch die brillianten Filme), man hat das Gefühl ihn zu kennen. Und Hermine, die ich von Mal zu Mal immer immer besser und toller finde, als ich es sowieso schon fand, ist so unglaublich schlau. Ja, Sirius lebt durch Harry & Co und ist wieder jung. Selbst seine Jugend mit Harry Potters Vater kann man sich genau vorstellen. Rowling ist eine Zauberin an der Feder (aber natürlich nicht wie Rita Kimmkorn).

Zu den weiteren Protagonisten: Draco kam mir leider viel zu kurz in diesem umfangreichen Band. Das fand ich schade. Dafür gibt es nun Luna, die auch so so toll ist, einfühlsam, seltsam, nicht von dieser Welt, aber eben auch weise (irgendwie), völlig abgefahren. Aber auch die anderen Wesen sind faszinierend, allen voran die Thestrale. Welch eine Idee und Raffinesse. Apropos andere Wesen, natürlich muss ich noch kurz Umbridge erwähnen. Auch da hat Rowling sich übertroffen. Welch eine böse Figur, die trotzdem so zuckersüß eklig rosa und katzenliebend ist, so dass man eine richtige Abneigung entwickelt, die man beim Lesen fast körperlich spüren kann.

Ein ganz klein wenig zu viel des Guten empfand ich den Schluss. Zum einen war die ganze Sequenz im Ministerium in meinen Augen zu viel. Es war zu konfus, ich konnte kaum noch folgen, wer wann wo hinfällt und wer wem einen Fluch hinterherjagt. Das fand ich etwas anstrengend. Und dann kam der große Rundumschlag in Dumbledores Büro. Ein langer langer Rückblick auf alle bisherigen Teile… naja, man macht sich bereit für das große Finale.

Aber das ist wirklich Meckern auf einem ganz ganz hohen Niveau. Hier aber noch ein paar Anmerkungen, die mir beim Lesen durch den Kopf gingen:

Frau Weasleys Rolle zu Beginn gefällt mir nicht. Vielleicht wurde mir das auch erst jetzt als Mutter so bewusst. Ich kann sie gut verstehen, aber warum wird sie als die Einzige, die sich richtig Sorgen macht, dargestellt? Sie wirkt hysterisch, allerdings fand ich diese Darstellung etwas schade. Das wird ihr nicht gerecht, es ist vollkommen verständlich, wie sie reagiert, finde ich. Später im Buch wird Hermine ähnlich dargestellt. Warum nur Frauen? Was ich mich bei diesen ganzen Unterhaltungen durch den Kamin gefragt habe, warum stecken die nur den Kopf rein zum Reden. Genauso gut könnte man doch schnell mit Flohpulver wirklich in den Raum reisen und alles besprechen und dann schnell wieder weg gehen. Gerade als Harry gucken will, ob Sirius Zuhause ist, hätte er doch richtig hinreisen können. Allerdings würden das dann ja viel mehr Leute machen, Eltern die schnell mal ihre Kinder besuchen etc. Das macht natürlich wenig Sinn. Aber warum geht das dann mit dem Kopf, dann könnte man ja überall sich sozusagen im Feuer verstecken und andere Leute belauschen. Das mit dem Zweiwegespiegel fand ich von Anfang an so schade! Warum erinnert Sirius Harry nicht daran, als er im Kamin nach seinem Vater fragt. Und vor allem hätte ich mir so gewünscht, dass Sirius irgendwie aus dem Schleier durch den Spiegel noch mit Harry Kontakt halten könnte. Ganz großes Kino war aber mal wieder Ron bei der Prüfung: Großartig. Ich habe so gelacht! In Wahrsagen beschreibt er den Prüfer in der Kugel und in einer anderen Prüfung verwandelt er seinen Teller in einen Pilz (ohne dass er sagen kann, wie das passiert ist). Sehr schön!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

  (14)
Tags: mimbulus mimbeltonia, langziehohren da   (1)
 

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(5.165)

7.556 Bibliotheken, 62 Leser, 20 Gruppen, 90 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Die Geschichte fängt schon super an mit Quidditch-Weltmeisterschaft. Ein Großereignis mitten in der Zaubererwelt! Was wünscht man sich mehr als Leser. Mir kam es wie ein Wimmelbuch für’s Kopfkino vor. Man konnte sich das alles so gut vorstellen: Die verhexten Zelte, kleine Kinder auf Besen, ein großartiges Spiel, … Ganz großes Kino!

Aber dann hört der Spaß ja noch nicht auf. Das trimagische Turnier beginnt in Hogwarts. Der Leser erhält neue Einblicke in andere, fremde Schulen. Und Episoden mit mehreren großen Aufgaben funktionieren ja fast in jedem Buch. Das macht so eine Freude beim Lesen. Ich will auch mal in das Badezimmer der Vertrauensschüler und an den Wasserhähnen drehen.

Und dazu kommt der neue Leherer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Mad Eye Moody. Der ist echt gruselig, aber eben auch faszinierend. Er hilft Harry und verwandelt Malfoy sogar in ein Frettchen. Was will man mehr. Das ist doch eindeutig einer von den Guten, oder?

Es hört ja aber noch nicht auf mit den tollen Dingen. Die Geschichte rund um Hermine, Ron und Krum liebe ich! Der Weihnachtsball ist das Highlight in der Mitte des Buches. Sowieso finde ich Hermine immer immer besser. Also ich fand sie schon immer gut, aber nun 16 Jahre nach dem ersten Lesen finde ich sie sogar noch besser.

Und dann kommt der große Showdown am Schluss. Eine Riesenüberraschung erwartet den Leser. Ein Freund ist doch ein Feind. Und vor allem Voldemort ist wieder ein richtiger körperlicher Gegner. Das Böse erwacht zu neuer Kraft…

Auch bei diesem Band möchte ich noch ein paar Anmerkungen, die mir beim Lesen so durch den Kopf gingen, äußern:

Warum hat Ron noch nie eine Hauselfe gesehen? Bei der Weltmeisterschaft, sagt er, als er Winky gesehen hat: „Das ist also eine Hauselfe? Komische Kreaturen, oder?“ Super lustig! Ich habe echt wieder sehr laut lachen müssen, als Ron seinen Festumhang bekommt. Der Arme! Und als sich dann Pig auch noch an einem Eulenkeks verschluckt, sagt er: „Warum habe ich eigentlich immer nur Schrott?“ Soooo herrlich. Hermine fragt, wo die Küche in Hogwarts ist, Harry sagt, weiß ich nicht. Hallo? Karte des Rumtreibers? Harry läuft nachts im Tarnumhang mit dem Ei und der Karte des Rumtreibers rum und gerät in eine Trickstufe. Warum kommt er nicht drauf, die Karte und das Ei mit „Accio“ zu sich zu holen? Schließlich hat er den Zauber doch lang und breit geübt. Moody benutzt ihn dann ja auch. Bei dem Denkarium habe ich mir überlegt, wie das genau funktioniert. Dumbledore sagt, mit dessen Hilfe kann man in seinen Gedanken aufräumen. Die die Gedanken dann weg aus dem Kopf und nur in der Schüssel? Aber dann würde er doch nicht gerade die Gedanken mit den Prozessen rausziehen, da diese doch gerade wichtig sind. Rita Kimmkorn vertraut Draco? Er kann doch auch per Eule mit ihr korrespondieren. Sie verrät ihr Erfolgsgeheimnis? Das kann ich kaum glauben. Wieso bleibt der Trimagische Portal ein Portschlüssel, nachdem Harry und Cedric ihn benutzt haben, als sie zu Voldemorts Elternhaus transportiert werden? Der Stiefel bei der Weltmeisterschaft wird von den Zauberern nach Ankunft angefasst und der Zauberer bleibt an Ort und Stelle. Kann man das so einstellen oder muss ihn einfach wieder dieselbe Person berühren?

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: b.elfe.r, morsmordre erminne   (1)
 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 4 Rezensionen

finnland, krimi, maria kallio, helsinki, krimi skandinavien

Wer sich nicht fügen will

Leena Lehtolainen , , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2008
ISBN 9783499243486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

War der letzte Band einer der besten der Reihe, so ist dieser wohl einer der schwächsten. Die Story lässt sehr zu wünschen übrig. Der Fall ist nicht sehr spannend und plätschert nur so dahin. Es steckt keine Tiefe in ihm, es gibt keine Wendungen oder unterschiedliche Erzählstränge. Das Buch ist sehr eindimensional. Das kann Frau Lehtolainen besser. Vor allem da der Plot vieles möglich macht. Es geht um Prostitution im großen Stil, es geht um Zuhälterei, es geht um eine Fernsehshow und letztendlich um Politik. Ich hätte mir da mehr Zunder und Überraschungen gewünscht.

Also kann ich nur drei Punkte geben. Aber das sind drei schöne Punkte, da ich Maria Kallio, ihr Leben, ihre Kollegen und ihr Umgebung einfach mag. Zwar ist ihr Privatleben in diesem Teil etwas depressiv und teilweise traurig, aber ich mag es einfach von ihr zu lesen.

Schade war, dass ihre Rolle als arbeitende Mutter für mich etwas zu kurz kam. Natürlich wurde es immer mal thematisiert, allerdings wurden in den vorherigen Büchern ihre Gedanken und Gefühle dazu mehr thematisiert.

Gespannt bin ich, wie es weiter geht, da Kallio anscheinend ihren Job nochmal wechselt. Mal schauen…

Bewertung: 3 von 5 Punkten

  (8)
Tags: überraschungsgäste, schatzilulu putin-maske   (1)
 

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(1.173)

1.926 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

Rezension:

Da habe ich mich aber gefreut, nach einer kurzen Pause endlich wieder nach Hogwarts zu reisen. Da ist es so schön und vor allem kann man so sicher sein, dass das Buch sehr sehr gut geschrieben ist. Ich mag den Stil von Frau Rowling wirklich sehr.

Aber vor allem habe ich auch beim 5. Durchlesen des Buches gemerkt: Ich will auch ein paar Tage im Tropfenden Kessel wohnen und in den „Drei Besen“ Honigbier trinken und durch Hogsmeade schlendern und die heulende Hütte sehen und bei Professor Trelawny Tee trinken und einen Hippogreif fliegen… Ich will, ich will, ich will!

Der dritte Harry Potter-Band ist wieder ein Stückchen erwachsener, düsterer, ein wenig gruselig und vor allem spannend. Die Story ist toll verschachtelt, hat unerwartete Wendungen, die auf die Handlung ein ganz anderes Licht werfen. Grandios!

Die neuen Charaktere sind aufregend und interessant, die bereits bekannten, liebgewonnenen, entwickeln sich immer weiter. Man erfährt so viel über sie, z.B. über Harry und seine Eltern, was damals passiert ist, wer sie verraten hat, wie James in Hogwarts war… Aber auch Hermine finde ich großartig in diesem Band. Sie ist so fleißig, schlau, aber auch ein bisschen zickig, allerdings lieb und vor allem beides Ron gegenüber… wassichliebtdasnecktsich…

Auch an dieser Stelle habe ich einige Fragen und Anmerkungen von mir zusammengetragen:

Zur genialen Karte des Rumtreibers fiel mir ein, warum die Zwillinge dann nicht z.B. Ginny aus der Kammer des Schreckens gerettet oder zumindest gesagt haben, wo sie ist. Und warum ist ihnen Peter Pettigrew nicht schon vorher aufgefallen? Sie müssten doch mal nach Ron gesucht haben und dann eben Peter Pettigrew bei ihm gesehen haben. Immerhin gehört der nicht nach Hogwarts und sie kannten ja auch die Geschichte über ihn und seinen gefundenen Finger. Dann taucht hier ja auch der Zeitumkehrer auf. Wieso wird der in der Reihe nicht öfter benutzt? Klar ist das gefährlich, aber so ein paar Dinge könnte man dann doch rauskriegen, z.B. im 4. Band wer bei der Weltmeisterschaft das Dunkle Mal beschworen hat. Was mir in diesem Teil auch besonders auffiel und immer in Erinnerung blieb, ist, dass Snape hier wirklich so böse ist. Er will, dass Harry rausgeworfen wird, aber dann könnte er bzw. Dumbledore ihn doch nicht schützen und anscheinend, wie wir seit dem Finale wissen, ist Snape das doch doch wichtig. Außerdem ist er echt eklig zu Hermine. Was ich mir so gar nicht vorstellen kann, ist, dass die Zwillinge Fred und George nicht schon in der Heulende Hütte waren, egal wie sehr es dort spukt oder der Eingang zugenagelt ist. Das hält die doch nicht ab, oder?

Bin ich froh, dass ich erst beim 3. Teil bei dieser reread-Runde bin, da liegen noch einige Bücher vor mir, auf die ich mich jetzt schon freue.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: grimm, butterbier expecto patronum   (1)
 

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(150)

304 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

fantasy, magie, motten, jenny-mai nuyen, jugendbuch

Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

Jenny-Mai Nuyen
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.06.2011
ISBN 9783570307519
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Anfang dieses Buches ist einfach großartig. Ich war völlig gefangen. Gerade das „Eck Jargo“ ist genial. Ich dachte, ich bin mitten in einem Tim Burton-Film. Ganz großes Kino! So stell ich mir einen gelungenen Roman vor.

Ebenfalls hatten es mir die Protagonisten angetan. Apolonia wirkt zum einen so erwachsen, obwohl sie ein junges, auch noch verspieltes Mädchen ist. Andererseits ist sie auch seltsam und skurril, da sie mit den Tieren sprechen kann. Dann kommen noch der gruselige, abgefahrene Vampa und der aufgeweckte, neugierige Tigwid dazu. Eine wirklich gute Mischung.

Aber, aber, aber leider bleibt es nicht auf diesem Niveau. Die Geschichte bekommt ab dem Ende des Eck Jargo leider Längen! Außerdem ist die Story rund um die Dichter und den Bund nicht so spannend, wie sie hätte sein können. Dazu kommt, dass das Ende voraussehbar ist. Das hat mir nicht so gefallen. Außerdem fragte ich mich, welche Rolle der Polizei nun genau zukam. Das war seltsam. Ebenfalls haben mich die Gaben der Motten nicht überzeugt, den Geisterherrn habe ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden. Schade ist auch, dass Apolonias Gabe, mit Tieren zu kommunizieren, am Ende gar nicht mehr thematisiert wird.

Naja, insgesamt lässt sich das Buch aber wirklich gut lesen, das Ende ist nett und in der Geschichte steckt viel Potenzial, welches aber nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: motten, grüner ring blutbuch   (1)
 

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(379)

750 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

dystopie, liebe, lauren oliver, pandemonium, krankheit

Pandemonium

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.09.2014
ISBN 9783551313683
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ob man den ersten Band nun gelesen hat oder nicht, ist eigentlich egal. Vieles war einfach abgeschlossen und wird kaum noch aufgegriffen. Der zweite Teil wirkte auf mich fast unabhängig vom ersten. Klar erinnert sich Lena noch ab und an an Hana oder Alex, aber viel mehr passiert in der Hinsicht nicht. Die gute Idee, Liebe als Krankheit darzustellen, wurde für mich nicht richtig verfolgt. Andere Dinge gerieten in den Fokus.

Trotzdem ist dieser Teil wieder nett geschrieben und vor allem die Story rund um die VDFA gefiel mir ganz gut. Leider fehlten mir hier aber die vielen Bezüge z.B. zum Buch Psst wie im ersten Teil, da hätte ich noch mehr einfallsreiche Ideen erwartet.

Es gab aber auch einige Längen vor allem in der Wildnis, da hatte ich mir mehr versprochen. Sehr nervig waren die zahlreichen, immer wieder auftretenden Angriffe auf Lena, bei denen sie zu sterben drohte. Aber dann – urplötzlich – taucht die Rettung in allerletzter Sekunde auf… nervig!

Insgesamt gab es nicht viel Neues. Wer schon mehrere Dystopien gelesen hat, erkennt einige Ideen wieder. Zum Glück wurde es am Ende ein wenig spannender. Der 3. Band könnte also vielversprechend werden. Allerdings denke ich, es wird doch wieder nur ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden Typen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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Tags: wildnis, rattenmann vdfa   (1)
 

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(34)

55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mittelalter, kinderbuch, ritter, abenteuer, drache

Der kleine Ritter Trenk

Kirsten Boie , Barbara Scholz
Fester Einband: 275 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.08.2006
ISBN 9783789131639
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Der kleine Ritter Trenk“ ist ein sehr schönes Kinderbuch. Es ist gerade für kleine große Jungs spannend und voller toller und schlauer Ideen. Vor allem die Geschichte rund um die Gaukler und Ferkelmagier ist prima und wurde von meinem Sohn und mir ordentlich diskutiert.

Großartig ist auch, dass der junge Leser bzw. Zuhörer einiges aus der Zeit der Ritter lernt z.B. was es bedeutet ein Leibeigener zu sein. Das ist für viele kaum vorstellbar. Umso wichtiger wird es den Kindern dann deutlich zu machen, welch großes Geschenk die Freiheit ist.

Ebenfalls wird in dem Buch sehr deutlich gemacht, dass Mädchen mindestens genauso mutig und wild sein können. Durch Thekla ist „Der kleine Ritter Trenk“ also natürlich auch auf die weibliche Zielgruppe ausgerichtet.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der junge Leser oder Zuhörer wird oft direkt angesprochen, so wird man in das Geschehen mit hineingenommen und kann sich alles besser vorstellen. Aufregend ist auch, dass es einige Geheimnisse gibt, die nur der Leser weiß. Dass ist vor allem beim Vorlesen super, da mein Kind oft schon sagte, wie es eigentlich ist.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Trenk ein toller Junge ist und „Der kleine Ritter Trenk“ ein tolles Buch.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: leibeigen, erbsen ferkelmagier   (1)
 

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(1.144)

1.856 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 43 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, zauberer, magie

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

Rezension:

Es macht so unglaublich viel Spaß, diese Bücher zu lesen. Die einzelnen Ideen, welche Frau Rowling hier in eine Gesamtkomposition bringt, sind großartig. Man lernt die einzelnen Charaktere immer besser kennen, der Handlungsstrang zwischen Voldemort und Harry wird weiter ausgebaut. Aber es kommen auch viele neue Dinge dazu, sei es die Hauselfen, die Todestagsfeier der Geister oder nicht zu vergessen Gilderoy Lockhart, Orden der Merlin dritter Klasse, Ehrenmitglied der Liga zur Verteidigung gegen die dunklen Kräfte und fünfmaliger Gewinner des Charmantestes-Lächeln-Preises der Hexenwoche. Der ist der Knaller!

Zum vierten Mal habe ich dieses Buch jetzt gelesen und immer wieder werde ich königlich unterhalten. Dieses Mal hat mir besonders Familie Malfoy gefallen. Wie hinterrücks und mies Vater und Sohn doch sind. Gerade Herr Malfoy kommt in diesem Band besonders mies rüber. Dazu kommt noch sein Hauself Dobby. Der, wenn ich ehrlich bin, mich immer ein ganz kleines bisschen nervt. Das liegt aber vor allem an der Erinnerung ans Hörbuch (von Rufus Beck gelesen), da er dort eine so dermaßen nervige Stimme hat, die im Film auch nicht viel besser war.

Ebenso ist das Leseerlebnis der Sequenz im Wald bei Aragog bei mir durch den Film geprägt, da ich immer Ron vor Augen habe, der ja leider fast in dem gesamten Film den gleichen entsetzten Gesichtsausdruck praktizieren musste. Nicht schlimm, aber ich muss da halt immer dran denken.

Sehr süß ist, dass hier schon deutlich die allerersten Gefühle von Ron für Hermine deutlich werden. Auch das hat Frau Rowling so köstlich über die ganzen Bände hinweg dargestellt. Von Ginny braucht man ja gar nicht reden, die ja so verschreckt und verguckt in Harry ist.

Gefragt habe ich mich beim diesmaligen Lesen, warum eigentlich die Schüler, vor allem Hermine, immer alle Rätsel lösen können, z.B. dass das Monster in der Kammer ein Basilisk ist, während die Lehrer (Dumbledore, McGonagall, Snape…) das nicht hinkriegen. Sind die zu doof? Wahrscheinlich eher zu andersweitig beschäftigt… Naja, oder Dumbledore ahnt wahrscheinlich, dass Harry ? Co alle regeln werden.

Es gibt in diesem Band aber auch so herrlich lustige Szenen: Wie Lockhart auf seinen Bildern nachts mit Lockenwickler und Haarnetz zu sehen ist oder wie Fred und George (die ja sowieso genial sind) vor Harry her gehen und ihn als Erben Slytherins ankündigen oder dass die Alraunen im Gewächshaus eine Party feiern oder natürlich Lockharts Ausruf beim Flug mit den Phönix, dass es wie Zauberei sei…

Auch bei diesem Band haben sich mir einige Fragen gestellt, die ich einmal auflisten möchte, welche sich aber vielleicht noch im Laufe der Reihe beantworten lassen oder vielleicht hat ja der ein oder andere eine Vermutung dazu:

Dobby zaubert zu Beginn des Buches, Harry kriegt den Ärger. Warum habe ich mich schon mal gefragt, aber irgendwo hieß es, weil eben im Ligusterweg 4 ein Zauber registriert wurde und Harry da eben wohnt. Allerdings wie wurde das registriert und warum muss es Harry gewesen sein? Könnte es nicht auch ein anderer (erwachsener) Zauberer gewesen sein? Vielleicht Frau Figg (obwohl sie ein Squib ist). Dann hätte doch aber auch im ersten Band der Zauber von Hagrid, wie er Dudley einen Ringelschwänzchen zaubert, registriert werden müssen und er darf ja nicht zaubern und Harry eben auch nicht… Dann wieder mal seltsam ist, dass Hagrid von Mrs. Weasley gesiezt und Mr. Weasley geduzt wird. Aber daran könnte ja auch die Übersetzung schuld sein. Warum hat Slytherin siebenmal den Hauspokal gewonnen? Dumbledore kriegt doch anscheinend mehr mit, als man denkt. So bekommt Neville im ersten Band Punkte, da er den Mut hatte sich seinen Freunden in den Weg zu stellen. So müsste doch Slytherin für irgendwelche gemeine Aktionen Punkte abgezogen bekommen. In Ravenclaw sollen doch alle so schlau sein, dass müsste doch Punkte geben und in Hufflepuff sind doch viele hilfsbereit und stehen füreinander ein. Das müsste doch ordentlich Punkte geben? Wieso hören die anderen den Basilisken nicht Parsel sprechen? Auch wenn sie es nicht verstehen, müssten sie doch die Geräusche hören, da sie ja Harry auch Parsel sprechen, also sein Gezischel, hören. Findet das Parsel des Basilisken nur in Harrys Kopf statt? Warum? Madame Hooch wird einmal im Buch als Quidditch-Lehrerin bezeichnet. Das ist mir neu. Ist das ein Fach in Hogwarts? Sie gibt doch nur den Besenflugunterricht. Im siebten Band holen Hermine und Ron doch den Basiliskenzahn aus der Kammer des Schrecken, um die Horkurxe zu zerstören. Aber wie machen die das, wenn die Kammer wieder zu ist und man Parsel sprechen muss?

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: parselmund, vielsafttrank expelliarmus   (1)
 

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(2.551)

4.431 Bibliotheken, 46 Leser, 9 Gruppen, 165 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Über diese Bücher ist ja eigentlich schon alles gesagt. Sie haben eine Art Wandel in der Literatur eingeleitet und etliche Menschen wieder zum Lesen gebracht. Bücher waren wieder IN…

Ich habe den ersten Teil nun zum vierten Mal gelesen, aber das letzte Mal ist etliche Jahre her, so dass es wieder eine große Freude war. Vor allem jetzt, wo ich das Ende und das Gesamtwerk im Blick hatte, wurden noch mal einige Dinge von mir besonders bemerkt bzw. hinterfragt.

Eines ist aber festzuhalten. Ich bin noch immer restlos begeistert von diesen Büchern. Sie machen so viel Freude. Ich liebe den Schreibstil von Frau Rowling! Ich finde, diese Bücher sind so intelligent und schlau durchdacht. Endlich mal eine Reihe, bei der man nicht das Gefühl hat, sie entsteht erst während des Schreibens und die letzten Bände wurden sowieso nachträglich rangehängt bzw. sie wurde künstlich verlängert, um mehr Geld zu machen. Welch großes Kunstwerk!

Dazu kommt, dass die Protagonisten ganz großes Kino sind. Harry ist super, nicht langweilig, nicht nur Außenseiter, nicht nur Berühmtheit. Man mag ihn einfach. Aber gerade durch Ron und Hermine wird es perfekt. Auch sie sind tolle Charaktere, die gut durchdacht sind und nicht nur als schmückendes Beiwerk (Sidekicks) dienen. Hinzu kommen gerade im ersten Band Hagrid und Snape. Natürlich sind alle Personen in dem Buch untrennbar mit den Schauspielern in den Filmen verbunden. Aber da ich mit diesen 100 % einverstanden war und bin, ist das kein Problem bzw. sogar hilfreich, da man alles vor Augen hat.

Aber der größte Pluspunkt an dem Buch ist die Story. Wer wünscht sich nicht einen Brief von Hogwarts zu bekommen? Plötzlich in der Zauberwelt sein, durch die Winkelgasse spazieren, in Hogwarts neue Treppen oder Korridore entdecken, sich mit Kunstwerken unterhalten, Bertie Botts Bohnen essen und vor allem mit dem Besen fliegen,… all das will ich auch!

Dazu kommt aber dann noch die raffinierte Geschichte rund um Harry Potter und Voldemort, welche sich in diesem Band bei der Suche nach dem Stein der Weisen zuspitzt. Bewunderswert ist, wie die Autorin es schafft, nicht nur die Protagonisten größer oder erwachsener werden zulassen, sondern auch den Leser. Der erste Band fängt relativ harmlos an (im Gegensatz zu späteren Bänden), die Aufgaben sind noch ziemlich einfach, gerade eben machbar für die Erstklässler Harry, Ron und Hermine. Das ist schön, allerdings im Nachhinein überlegt man schon, ob der Stein der Weisen nicht besser beschützt werden könnte, wenn man bedenkt, was der Zaubererwelt so möglich ist… Aber das sind Fragen, die ich mir nur jetzt im Nachhinein stelle, die nicht, aber auch wirklich überhaupt nicht, die Qualität des Buches in Mitleidenschaft ziehen.

Einige weitere Anmerkungen habe ich, die aber eben auch keine Kritik sind, sondern nur Dinge, die mir aufgefallen sind. Vielleicht fällt jemandem etwas dazu ein oder es gibt noch weitere Fragen. Vielleicht kann ich ja auch im Laufe der Reihe einige wieder streichen:

In diesem Band wird immer gesagt, dass der Name „Voldemort“ nur aus Angst nicht ausgesprochen wird. Aber war der Name nicht ein Tabu, also mit einem Zauber belegt, so dass man gleich geortet werden konnte, und deshalb haben die Zauberer ihn nicht mehr ausgesprochen? Das ist wahrscheinlich auch der Übersetzung geschuldet, aber ich finde es etwas seltsam, dass sich z.B. Dumbledore und McConagall zu Beginn siezen. Im Laufe der Bücher duzen sie sich ja eindeutig. Auf jeden Fall, unabhängig von der Übersetzung, spricht er sie im Ligusterweg mit Professor McConagall und nicht mit Minerva an. Sie nennt ihn auch nicht Albus. Während der Sequenz mit den Zentauren sprechen diese andauernd von einer Vorhersehung, die sie aus den Sternen ablesen. Später in der Reihe rückt die Prophezeiung immer mehr ins Zentrum. Aber was ist mit den Zentauren? Hausmeisterschaft und -pokal rücken im Laufe der Bände auch immer mehr in den Hintergrund, oder? Wieso kennen sich eigentlich z.B. Ron und Neville nicht schon vorher? Allerdings dachte ich erst ihre Eltern müssten sich ja kennen, da sie früher zusammen gegen Voldemort gekämpft haben. Aber die Weasley waren gar nicht im Orden des Phönix. Dann fand ich noch seltsam, dass die Freunde von Charlie den Drachen Norbert einfach abholen konnten. Können sie so leicht auf Hogwarts Turm landen? Kein Schutzzauber? Ron hat den Zauberstab von seinem Bruder. Welchen hat der jetzt und warum hat er einen neuen?

Nun ist die Rezension doch länger geworden als geplant, aber das macht ja nichts. Ich habe mich aber noch zurückgehalten. Man kann noch so viel mehr sagen…

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: winkelgasse, nerhegeb petrificus totalus   (1)
 

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228 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 19 Rezensionen

berlin, krieg, liebe, familie, deutschland

Die Mittagsfrau

Julia Franck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.04.2009
ISBN 9783596175529
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch fängt herzzerreißend an. Eine Mutter verlässt ihren siebenjährigen Sohn. Dieser sitzt stundenlang voller Vertrauen am Bahnhof. Die Mutter muss ja wiederkommen…

Ich hätte an dieser Stelle am liebsten schon nicht mehr weitergelesen, aber der Mensch glaubt ja an ein Happy End. Tja, auf den nächsten 400 Seiten wird die Lebensgeschichte der Mutter, Helene, aufgeführt. Soll dadurch Verständnis des Lesers für das Handeln der Mutter aufgebracht werden? Hat bei mir nicht geklappt.

Ich finde das Handeln der Protagonistin ihrem Sohn gegenüber grauenhaft. Und dadurch, dass das Buch damit beginnt, hatte ich es ständig im Hinterkopf. Ist das Buch deshalb schlecht? Schwer zu sagen. Eigentlich nicht. Schon oft habe ich Bücher gelesen, bei denen ich die Taten der Protagonisten verurteilte. Aber die Story übte dadurch teilweise eine Faszination auf mich aus oder sie bewirkte auf irgendeine Art Verständnis. Aber hier? Ich weiß nicht. Ist Helene ein Opfer der Zeit bzw. der Umstände? Klar, war das nicht leicht und für unsereins nicht nachvollziehbar. Aber das Verhalten als Mutter kann nicht komplett durch die Umstände entschuldigt werden. Da gibt es zum Glück ganz andere Berichte.

Ist mir das Buch also zu ehrlich? Gibt es das überhaupt? Darf oder muss es nicht sogar so sein? Vielleicht. Aber dann kann ich ja auch sagen, dass mir die Protagonistin das Buch vermiest hat. Mir fehlte komplett ihre liebevolle Seite. Sie ist zwar für andere da in ihrem Beruf als Krankenschwester, aber nicht für ihren Sohn? Seltsam. Fremd. Mag ich nicht.

Allerdings hat das Buch noch andere Sequenzen, die ebenfalls fragwürdig aber unterhaltsam sind. Helenes Mutter ist wirr und krank, man staunt mit offenem Mund beim Lesen. Die Liebe zwischen den Schwestern wirkte auf mich etwas konstruiert, leicht sensationsgierig.

Längen hatte das Buch in meinen Augen beim Auffenthalt bei Tante Fanny. Da zog es sich und der geschichtliche Kontext kam mir zu kurz.

Leider habe ich auch die Beziehung zu Carl nicht ganz verstanden. Erst will Helene diese nicht so richtig ernst nehmen/machen, aber als er tot ist, kann sie es nicht überwinden.

Natürlich ist das Buch insgesamt schon ein Werk, welches gelesen werden sollte. Der Schreibstil ist gut, etwas nüchtern. Und gerade die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ist für Frauen hart und nur die mutigsten, tapfersten und tüchtigsten konnten diese überstehen.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: krankenschwester, fisch flederwische   (1)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

kinderbuch mutter-tochter-vater meer fantasie, herz, pirat, jakko, benno pludra

Das Herz des Piraten

Benno Pludra , Jutta Bauer
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
ISBN 9783866151406
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Jessi lebt mit ihrer Mutter allein am Meer. Ihren Vater kennt sie nicht. Eines Tages findet sie einen ganz besonderen Stein am Meer. Er leuchtet und wärmt sie und spricht mit ihr. Es ist das Herz eines Piraten, der vor mehreren hundert Jahren ertrunken ist. Er war gut, aber auch böse. Jessi hat ihn oft bei sich, allerdings erkennen alle anderen nur einen ganz normalen Stein und halten Jessi für seltsam. Dann erscheint auch noch plötzlich ihr Vater. Er ist ein Reiter beim Zirkus und möchte sie zur Vorstellung einladen. Jessi ist sich nicht mehr sicher…

„Das Herz des Piraten“ ist ein sehr schönes Kinderbuch zum Träumen. Der Schreibstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, eben ein typisches Kinderbuch der 80er Jahren. Jessi ist ein tolles Mädchen, welches wirklich besonders ist. Sie schlägt sich mit ihrer Mutter durchs Leben, wobei sie viel allein ist, da ihre Mutter auf einer Hühnerfarm arbeitet. Sie streitet sich mit ihrer Freundin, spielt mit den anderen Kindern und hat sogar einen kleinen Verehrer.

Zauberhaft ist die ganze Stimmung des Buches. Es spielt am Meer und man fühlt die besondere Beziehung des Autors zu diesem zwischen den Zeilen. Die Geschichte rund um den Stein, rund um den Piraten William ist voller Phantasie und Wärme. Allerdings weiß ich nicht, ob Kinder alles verstehen. Auch fand ich die ganze Sequenz mit Jessis Vater nicht ganz so stark wie den Rest.

In dem Buch geht aber auch ums Wachsen, um Patchworkfamilien und Freundschaften. Ein Buch voller Tiefe, Wärme und Zauber. Einfach traumhaft (und das im wahrsten Sinne des Wortes, da ich von dem Buch geträumt habe, sehr besonders)!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: stein, hühnerfarm söting   (1)
 

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

hunde, schuld, nachbarschaft, verschweigen, hunde, farm byron

Schande

J. M. Coetzee , Reinhild Böhnke
Fester Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Fischer (S.), Frankfurt
ISBN 9783100108326
Genre: Romane

Rezension:

Was hat mir an dem Buch am besten gefallen? Da muss ich nicht lange nachdenken. Eindeutig das Nachwort von Urs Jenny! Dieser erklärt, warum das Buch weltweit ein Bestseller nur nicht im Heimatland des Autors ist, dem Ort der Handlung, in Südafrika. Das ist interessant und verdeutlicht die Aussageabsicht des Buches.

Vor allem erkannte ich, warum ich ansonsten mit dem Buch so wenig anfangen konnte. Es ist mal wieder Kafka. Ich werde von dem verfolgt. Coetzee hat anscheinend einen Narren an ihm gefressen und somit erinnert sein Buch an ihn.

Was lässt sich ansonsten über das Buch sagen? Es hat kurze lichte Momente, in denen die äußere Handlung zeitweise mein Leserherz berührt. Dann folgt aber wieder viel Dunkelheit, wo ich mich fragte, was das Ganze soll. Ich mochte die Protagonisten nicht. Ihre Einstellung, ihre Handlungen und selbst ihre Gedankengänge waren für mich nicht nachvollziehbar.

Vor allem diese ganze Opernsache über Byron nervte mich. Garantiert hat sie natürlich auch einen tieferen Sinn, der mir (wahrscheinlich zu schlichtem Geist) verschlossen blieb und mich eigentlich auch gar nicht interessierte.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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Tags: hunde, farm byron   (1)
 
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