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420 Bücher, 415 Rezensionen

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129 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

erbe, waisen, kinderbuch, erfindung, kinder

Der schreckliche Anfang

Lemony Snicket , Brett Helquist , Klaus Weimann
Flexibler Einband: 166 Seiten
Erschienen bei cbj, 21.09.2009
ISBN 9783570220856
Genre: Kinderbuch

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(4)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy, drachenlanze

Die Drachenkönigin

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Blanvalet
ISBN 9783442249725
Genre: Fantasy

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(43)

80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

zauberer, oz, kinderbuch, deutsch, freunde

Der Zauberer von Oz

Lyman Frank Baum , Cornelia Funke
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063744
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dies ist eines der Bücher, von denen ich dachte, das muss man mal gelesen haben. In Amerika gehört der Inhalt zum Allgemeinwissen und von der Verfilmung wird nur in den höchsten Tönen gesprochen. Natürlich wollte ich vor dem Film das Buch lesen. Das habe ich nun getan.

Tja, und irgendwie hat mich der angebliche Zauber dieses Buches nicht so wirklich erreicht. Erst als ich gegen Ende schon ein wenig den Film angefangen habe, wurde ich etwas mitgerissen. Ich kann mir schon vorstellen, warum es solchen Ruhm erlangt hat, vor allem, wenn man bedenkt, wann das Buch geschrieben wurde. Und insgesamt ist es eine schöne Geschichte.

Viele seltsame Wesen, skurrile Welten und treue Freunde tauchen auf. Gerade die drei Gefährten: die Vogelscheuche, der Holzfäller und der feige Löwe haben es mir angetan. Die sind sehr sehr toll. Dorothy fand ich etwas blaß, allerdings besser als im Film, da nervt sie nämlich richtig.

Das Buch lässt sich schnell lesen und natürlich bin ich froh, dass ich nun mitreden kann und die vielen Anspielungen, die es ab und anin anderen Büchern, Serien, Filmen oder Musicals gibt, verstehe.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: vogelscheuche, blech-holzfäller feiger löwe   (1)
 

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(13)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

intrigen, gemälde, haube, fleischhalle bleiweiß, holland, künstler

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Tracy Chevalier
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783548288215
Genre: Historische Romane

Rezension:

Den Film zu diesem Buch habe ich vor Jahren schon mal gesehen und meine mich zu erinnern, dass ich ihn ganz gut fand. Nun hat mein Mann mir vor Jahren dieses Buch geschenkt und an sich liegt es mir so gar nicht, das Buch nach dem Film zu lesen, aber nun ist es fast verjährt und ich kann mich nur noch schlecht an den Film erinnern.

Das Buch spielt in Delft im 17 Jahrhundert und handelt von dem Maler Vermeer, obwohl dieser eigentlich nicht die Hauptrolle spielt. In erster Linie geht es um Griet, eine Dienstmagd, welche aber ein gewisses Verständnis für Farben und Kunst hat. Sie wird seine heimliche Gehilfin und landet am Ende vor seinem Pinsel. Also nicht das, was ihr jetzt denkt. Er malt sie! Allerdings hat Griet in seinem Haus keinen leichten Stand, da seine Frau und seine Tochter etwas gegen sie haben. Zum Glück hat der Fleischersohn ein Auge auf sie geworfen. Das wäre also ihre Chance von des Malers Haus weg zu kommen, aber etwas hält sie. Sie fühlt sich zu Vermeer hingezogen…

Ich mag historische Romane und an diesem fand ich besonders schön, dass man nicht nur einiges über das damalige Delft und die Lebensumstände erfahren hat, sondern dass die Idee der Autorin war, ein bekanntes Gemälde als Grundlage zu nehmen und um dieses herum eine faszinierende Geschichte zu spannen. Das ist beeindruckend. Mein Problem war nur, dass ich Griet und auch Vermeer nicht besonders mochte. Die Sympathien, die ich mir für sie eingebildet habe, kamen daher, dass ich immer an Colin Firth und Scarlett Johannson denken musste. Vermeer war für mich kaum fassbar, eigenbrötlerisch, lebte in seiner eigenen Welt und machte sich keine Gedanken um andere. An Griet gefiel mir nicht, wie sie mit dem Fleischersohn Pieter umging und dass Vermeer so eine Macht über sie hatte.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: haube, fleischhalle bleiweiß   (1)
 

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(197)

365 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

afghanistan, familie, trennung, liebe, geschwister

Traumsammler

Khaled Hosseini , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.09.2014
ISBN 9783596198207
Genre: Romane

Rezension:

Das Leben kann einen innerlich zerreißen und am Ende wartet meist kein großes Happy End auf einen! So ist das Leben! Aber als Leser wünscht man sich natürlich die ganze Zeit, dass am Ende alles gut wird und alles aufgelöst wird. Khaled Hosseini liefert das allerdings nicht.

Zumindest nicht so richtig. Das Buch beginnt herzzerreißend, so dass ich zwischenzeitlich dachte, ich ertrag es nicht mehr und muss das Buch weglegen. Aber diese fesselnde, atemberaubende Storyline hält Hosseini nicht durch. Er springt dann in der Zeit und von einem Protagonisten zum nächsten. Dem Leser wird eine vielschichtige Familiengeschichte über mehrere Generationen in einem tollem Schreibstil geliefert, die unterhält und zum nachdenken anregt. Aber in meinen Augen auch immer wieder ein paar kleine Längen enthält. Vor allem da ich mich oft fragte, warum wird nun diese Sequenz erzählt, ist das wichtig, mit wem hat das zu tun. Auch die zeitlichen Sprünge immer richtig einzuordnen, fand ich teilweise etwas anstrengend.

Ich habe „Drachenläufer“ und „Tausend strahlende Sonnen“ gelesen und war vor allem von dem zweitgenannten sehr beeindruckt. Dieses Buch hatte mich wochenlang in meinen Gedanken begleitet. Ich habe so mitgelitten und -gefiebert. Wirklich großartig! Entsprechende Erwartungen hatte ich nun an dieses Buch und muss sagen, dass ich leider etwas enttäuscht war, vor allem da es wie erwartet angefangen hat. Schade!

Die Darstellung der Protagonisten und die ausgearbeitete, intelligente Vielschichtigkeit dieser hat der Autor aber trotzdem wieder hinbekommen und man bekommt einen spannenden Eindruck von Afgahnistan auf Literaturbasis.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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195 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

wallander, krimi, schweden, mord, sekte

Vor dem Frost

Henning Mankell , Wolfgang Butt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2011
ISBN 9783423212595
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Anfang ist spannend und vielversprechend. Vor Jahrzehnten lebte eine Sekte an einem entlegenen Ort, alle bringen sich um, bis auf einen…

In diesem Band geht es vor allem um Wallanders Tochter Linda, die kurz davor steht, bei der Polizei anzufangen. Sie wohnt bei ihrem Vater Kurt und weiß nicht so recht, was mit sich anzufangen. Also trifft sie sich mit alten Freundinnen von früher. Allerdings ist ihre Freundin Anna irgendwie seltsam, zwar war sie es schon damals, aber irgendwas ist anders. Währenddessen sucht die Polizei einen Mörder und ist auch einigen Fällen von Tierquälerei auf der Spur… Linda sieht sich plötzlich mittendrin im Geschehen und ermittelt mit der Polizei, aber auch auf eigene Faust.

Ich bin ein großer Wallander-Fan und finde den Schreibstil von Mankell sehr einnehmend, dicht und stimmungsvoll. Allerdings gab es in diesem Buch einige Längen und vieles hätte kürzer, dichter, strukturierter erzählt werden können. Ich weiß nicht, wie oft Linda zwischen Annas und Kurts Wohnung hin und her ist, das fand ich etwas fahrig. Die Protagonistin Linda ist schon super und frisch und vielschichtig, aber an Kurt kommt sie leider nicht ran.

Trotzdem war das Buch spannend und fesselnd. Der Fall rund um die Sekte (allerdings dauerte es ja bis sie mal einen Theologen hinzuzogen, man man man) und die vielen Handlungsstränge war geschickt – aber das kann Mankell eigentlich besser – aufgebaut. Jedoch störte mich, wie schon beim letzten Buch, dass der Leser so früh erfährt, wer der Mörder ist und es dann nur darum geht, wie die Polizei das herausbekommt. Das nervt mich. Bestimmt hat diese Erzählart auch irgendeinen Namen, wenn jemand den weiß, bitte unten kommentieren.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: sandalen, schwäne seufzen   (1)
 

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(51)

121 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

vampire, merlin, nina, liebe, rob

Natürlich mit Biss

Kimberly Raye , Bettina Oder
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Lyx, 08.06.2010
ISBN 9783802583223
Genre: Fantasy

Rezension:

Der letzte Band der „Dead End Dating“-Reihe ist geschafft. Und eigentlich war das letzte Buch typisch für die ganze Reihe: an sich völlig nichtssagend, oberflächlich, aber wirklich kurzweilig, sympathisch und unterhaltsam.

Lil schafft es mal wieder in gefährliche Turbulenzen zu geraten, in denen sie eigentlich nichts zu suchen hat. Im vorherigen Band ging es um einen Dämon, dieses Mal um einen  Hexer, der eine ihrer Kundinnen entführt hat. Natürlich will Lil sie retten, obwohl sie sich nicht einmischen darf. Tja, aber nach vier Büchern kennt der Leser ja Lil und weiß, dass sie sich nicht aufhalten lässt. So treibt es sie in ein abgelegenes Dorf, in dem sie nicht nur Nachforschungen anstellt, sondern natürlich auch Kunden akquiriert. Nur doof, dass dann auch noch Nina, Mandy und – oh -Schreck – ihre Mutter anreisen.

Das ist wirklich unterhaltsam und man mag Lil, auch wenn ihre Shopping-Ader einem oft auf den Nerv geht. Allerdings sind die vielen Nebencharaktere lustig und nett. Der ganze Plot war aber in diesem Teil etwas blass. Das Ende war jedoch gelungen.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: hexer, weinkarton tara hanover   (1)
 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

olle holzbein, jubiläums-sonderausgabe des ersten buches, der blutrote blutrubin, findelkind "seeräubermoses", kinderbuch

Seeräubermoses

Kirsten Boie , Barbara Scholz
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2015
ISBN 9783789120282
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

kinderbuch, lustig, pechvogellied, cornflakes rambo

Ella in der zweiten Klasse

Timo Parvela , Anu Stohner , Nina Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2011
ISBN 9783423624817
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wir haben nun das zweite Buch der Ella-Reihe gelesen und waren wieder begeistert. Mein Sohn und ich mögen einfach Ella, ihre Klassenkameraden und ihren Lehrer. Die Geschichten von Parvela sind voller Humor, Leichtigkeit, Ironie und Spannung.

Es sind wieder drei Geschichten in dem Buch. In der ersten sollen die Schüler an einer Schülerolympiade teilnehmen, allerdings sind der Lehrer und die Direktorin irgendwie am engagiertesten. In der zweiten Geschichte kommt ein neuer Schüler in die Klasse, der nicht nur ständig auf die Nase haut, sondern anscheinend auch von weit weg kommt. In der letzten findet eine Nacht, die nicht mit Namen genannt werden darf, statt.

Ich fand aber das erste Buch noch ein wenig besser. Da waren wirklich großartige Geschichten mit Pekka dabei, der dieses Mal nur in der ersten Geschichte eine Hauptrolle spielt und da nicht besonders gut drauf ist, da er aus einem kaputten Haushalt kommt. Jedoch ist dieses Buch immer noch ein wunderbares Kinderbuch, welches ich nur empfehlen kann.

In Finnland sind diese Bücher Schullektüre und das wundert mich nicht. Ironie muss auch gelernt und verstanden werden.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: pechvogellied, cornflakes rambo   (1)
 

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(3.277)

4.825 Bibliotheken, 74 Leser, 6 Gruppen, 272 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 05.09.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Spoilerwarnung!

Hilfe, hilfe, hilfe! Wie kann man nur so sein. Was sind das für furchtbare Protagonisten! Ich habe ja schon beim ersten Band den Hype um diese Bücher nicht ganz verstanden. Aber wie damals schon erwähnt, hätte ich nur das erste Buch noch ganz gut gefunden, gerade mit dem damaligen Schluss. Aber nun ging es weiter und es wurde immer schlimmer. Würde der Film nicht auf mich warten (den ersten fand ich ganz gut, jedenfalls besser als das Buch), hätte ich es nicht weitergelesen.

Christian Grey, der erfolgreiche CEO, sieht ja so verdammt gut aus und ist einfach unfassbar reich. Alle Frauen drehen sich sofort nach ihm um und können kaum zusammenhängende Sätze sprechen, wenn er da ist. Außerdem kann er sich alles, ja wirklich alles leisten und bekommt alles souverän hin. Habe ich schon erwähnt, wie gut er aussieht? Immer. In jeder Situation… JEDE Frau will ihn haben.

Tja und wer bekommt ihn? Das kleine unschuldige Mädel Anastasia. Die so naiv, unbedarft und fügsam, aber natürlich auch clever, erfolgreich im Job und süß ist. Man möchte brechen… Und es wird noch schlimmer. Christian und Ana schmachten sich das komplette Buch an und f*** (Sorry) sich durch die Seiten. Hat der Leser mal kurzzeitig Hoffnung auf Handlung außerhalb des Bettes wird das meist schnell wieder durch eine schnelle Nummer des kontroll- und herrschsüchtigen Mr. Grey mit seinem Weibchen Mrs. Steele unterbrochen. Auf die Spitze wird dieser Kitsch durch den Heiratsantrag getrieben.

Außerdem, frage ich mich, wie man Christian Grey mögen kann? Durch seine Launen bekommt man ein Schleudertrauma. Ständig ist er wütend, böse, dann wieder entspannt und lächelt, aber zack wieder herrisch und sauer. Man man man, das nervte mich so sehr. Und Ana kuscht immer und hat ständig Angst, wie er denn reagieren könnte. Was ist denn das für eine Beziehung?

Aber wie habe ich es durch das Buch geschafft? Es lässt sich leicht weglesen und die äußere Handlung mit der Ex-Geliebten und vor allem die Nebenfiguren sind wirklich ganz ok.

Ich bin mal sehr gespannt auf den Film. Mir graut ja etwas vor dem letzten Band…

Bewertung: 1,5 von 5 Punkten

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Tags: charlie tango, analstöpsel innere göttin   (1)
 

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

erotik, sex, alter, liebe & beziehung, kontaktanzeigen

Nacktbadestrand

Elfriede Vavrik
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2011
ISBN 9783548282978
Genre: Romane

Rezension:

„Das sind Dinge, von denen ich gar nichts wissen will.“ (Die Ärzte) ist das Lied, welches mir beim Lesen ständig in den Sinn kam. Nun könnte man fragen, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe… das frage ich mich auch. Und vor allem muss mir das doch irgendjemand empfohlen haben oder ich habe eine positive Rezension gelesen… Ich weiß es nicht mehr.

Die 79jährige Elfriede kann nicht schlafen und geht zum Arzt. Dieser empfiehlt ihr einen Mann. Den findet sie auch über eine Kontaktanzeige. Allerdings nicht einen, sondern gleich mehrere und zwar nur für Sex. Sie trifft sich mit den vor allem immer sehr viel jüngeren Männern und schläft mit ihnen. Soweit so gut. Sehr mutig und offen schreibt sie über ihre Gefühle im Alter.

Jedoch ist der Schreibstil einfach so platt und teilweise vulgär. Es erinnerte mich immer wieder an „Feuchtgebiete“. Schon das Buch fand ich eher überflüssig. Neben Elfriedes Liebesleben kann der Leser sich auch noch einige „erotische“ Geschichten „erfreuen“, welche sich Frau Vavrik ausgedacht hat, die aber noch unterirdischer sind.

Außerdem konnte ich oft nur den Kopf schütteln, wie leichtsinnig sich Elfriede mit irgendwelchen fremden Männern getroffen hat und sich teilweise nur hat benutzen lassen – einer Vergewaltigung oft nicht unähnlich.

Ich habe mir  nach Lesen des Buches einen Auftritt der Dame in einer Talkshow angesehen und fand sie sehr sympathisch, deshalb musste ich noch einen halben Punkt mehr geben. Es ist – wie schon gesagt – ein mutiges Buch, ABER insgesamt doch nur ein Gerontophilie-Porno. Jedoch kein Wunder, dass es sich gut verkauft, da – laut Autorin – 10% aller Männer auf sehr viel ältere Frauen stehen.

Bewertung: 1,5 von 5 Punkten

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Tags: der tänzer, duschen schaufelgriff   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

brötchen, kur puppenhaus

Wiebke und Paul. ( Ab 9 J.)

Ursula Fuchs
Sonstige Formate
Erschienen bei ANRICH VERLAG, 01.11.1998
ISBN 9783920110745
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vor etwa 26 Jahren hat mir meine Schwester dieses Buch empfohlen und ich habe es nun zum dritten Mal gelesen. Vieles habe ich vergessen, da es wirklich lange her war, dass ich das Buch gelesen habe. Allerdings muss ich sagen, ich kann es immer noch sehr empfehlen.

Wiebke ist etwa zehn Jahre alt und hat einen fast achtzehnjährigen Bruder. Ihre Eltern streiten sich häufig, vor allem dann, wenn der Vater getrunken hat. Die Familie ist zerrüttet und Wiebke kapselt sich ein. Dann fährt der Vater aber auf eine halbjährige Kur und Hoffnung keimt auf. Gleichzeitig trifft Wiebke Paul und eine wunderbare Freundschaft entsteht.

Der Schreibstil erinnert an die 80er/90er Jahre. So waren damals Kinderbücher geschrieben, wie ich sie kenne. Der heutige Schreibstil der Kinder-/Jugendbücher ist anders. Damals war er nüchterner, verschlossener, Dinge wurden zwischen den Zeilen angedeutet, das wird heute direkter, spannender und vor allem auch lustiger bzw. unterhaltsamer gemacht.

In dem Buch werden wichtige Themen behandelt: Alkoholismus, Freundschaft, Entwicklung, Veränderungen, Unabhängigkeit und Familie. Die Krankheit des Vaters betrifft die gesamte Familie, alle leiden, alle brauchen Zeit, um gesund zu werden. Ursula Fuchs stellt die Problematik sehr gut für Kinderaugen dar. Allerdings wurde das Buch laut Verlag ab 9 Jahren empfohlen, da würde ich vielleicht etwas höher ansetzen. Ich kann mich noch dran erinnern, dass es damals, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, noch ein relativ neues, aktuelles Thema war, dass Alkoholabhängigkeit als Krankheit galt und nun eben auch in Kinder- und Jugendbücher thematisiert wurde. Heutzutage ist es immer noch hochaktuell, aber vielleicht nicht mehr so interessant und von anderen Themen verdrängt worden. Allerdings gibt es immer noch genug Familien und vor allem Kinder, die als Co-Abhängige darunter leiden. Alkohol kann Familien, Menschen, Beziehungen zerstören, darum ist es wichtig darüber zu sprechen. Dabei kann dieses Buch helfen…

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

  (43)
Tags: brötchen, kur puppenhaus   (1)
 

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170 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

black dagger, vampire, bruderschaft, liebe, paradise

Kuss der Dämmerung

J. R. Ward , Julia Walther
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453317772
Genre: Fantasy

Rezension:

Es sind bereits 27 Bände der Black Dagger-Reihe erschienen und nun soll es also auch noch eine Spin-off Reihe rund um die jungen Rekruten der Black Dagger geben. Wieder einmal verdammt gutaussehende, sexy  breitschultrige Kerle, die irgendwelche verkorksten Probleme haben und keinen an sich ran lassen. Außer wenn eben genau die richtige Frau kommt, auf die sie schon so lange gewartet haben bzw. dachten, die gibt es sowieso nicht. Aber diese Frau ist natürlich auch mega gutaussehend, sexy, schlank, intelligent und meist sehr unschuldig. Sie hat aber eben so viel Verständnis für ihren Mann, so dass er zum wahren Softie mutiert, aber natürlich nur in ihrer Gegenwart. Nebenbei gibt es wieder einmal viele Kämpfe, Konflikte und Sexszenen…. Folglich bewährtes Schema, das sich immer wiederholt.

Wieso sollte man also zu diesem Buch greifen?

Weil es einfach immer wieder großartig ist! Ja, ich falle auf all die Klischees herein. Ja, ich gehe völlig mit dem Plot mit und fiebere mit, ob die sich wirklich am Ende kriegen (welch Überraschung). Ja, ich finde die Kerle toll und die Frauen sympathisch. Ja, ich bin mit dem Herzen dabei und schalte den Verstand aus. Schrecklich, aber wahr! Diese Reihe ist einfach schön und ich werde jeden Band lesen, der weiterhin erscheint, da mir die Geschichten der Brüder und jetzt eben auch der „Neuen“ am Herzen liegen.

Die Black Dagger haben also Schüler aufgenommen, um mit ihnen ein knackiges Trainingsprogramm durchzuführen. Natürlich sind das ganz verschiedene Charaktere, sehr interessant und spannend. Paradise ist eine Aristokratentochter vom obersten Rang und trotzdem schlägt sie sich hervorragend. Noch nie hatte sie was mit einem Mann. Aber dann taucht Craeg, eine Arbeiterkind, der seine Familie verloren hat, mittellos und voller Rachepläne ist, bei dem Programm auf. Sie spüren beide die knisternde Verbindunge zwischen ihnen… Schrecklich, wie sich das anhört! Aber es funktioniert. Ich bin diesem Buch mal wieder verfallen.

Außerdem geht es um Butch und Marissa, die Vergangenes aufzuarbeiten haben. Man erfährt einiges über ihre Beziehung und die Brüder. Wie schön. Und man darf Lassiter nicht vergessen, der jede Szene aufwertet.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: glymera, trainingsprogramm zivilist   (1)
 

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1.489 Bibliotheken, 61 Leser, 3 Gruppen, 185 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, magie

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Natürlich habe ich mir, bevor ich das Buch gelesen habe, vor Aufregung beinahe in die Hose gemacht! Das ist ja sooo sooo spannend, dass es plötzlich eine Fortsetzung der Harry Potter-Reihe gibt. Ich habe extra vorweg alle sieben Bände zum wiederholten Male gelesen, so dass ich voll im Fieber und in Fahrt war. Aber nun, nachdem ich den achten Band gelesen habe, bin ich doch etwas ernüchtert. Schade!

Ab hier auf jeden Fall: SPOILER!

Aber vorweg muss ich sagen, der Beginn des „Verwunschenen Kindes“ war wirklich brilliant. Welch grandiose Idee! Ich konnte kaum an mich halten: Harrys Sohn Albus Severus Potter kommt in das Haus Slytherin und befreundet sich mit Scorpius, dem Sohn von Draco Malfoy. Außerdem sind die Charakterdarstellungen dieser beiden Jungs wirklich exquisit! Das kann man aus Draht nicht nachbauen! Nur dafür allein müsste man schon volle Punktzahl geben.

Auch die Idee, dass es plötzlich doch wieder einen Zeitumkehrer gibt und es zurück in die Vergangenheit geht und Voldemort eine Tochter hat. Genial! Warum Cedric nun gerade so eine große Rolle bekommen hat, ist eher fragwürdig, aber ok.

Was mich aber wirklich störte, war, dass ich Harry, Ron, Hermine und Draco fast nicht wiedererkannt habe. Ich finde Draco fast noch am besten und die Idee, dass er sich mit den anderen Drei anfreundet auch wirklich gut, aber mir geht es ein wenig zu reibungslos. Nun ja, das ist wohl aber auch dem Format zuzurechnen. Mir fehlte auch jeden Fall die Romanform! Es war alles zu verkürzt. Harry, ein schlechter Vater, ein Ministeriumsbeamter, deren anderen beiden Kinder kaum vorkommen. Ginny, die völlig auswechselbar ist und auch irgendeine andere Frau sein könnte. Hermine, angespannt und kaum brilliant wie sonst. Ron leider eher lächerlich, der leichte Witz seiner bisherigen Figur ist verloren und er spielt kaum eine Rolle, was er auch selbst immer wieder betont. Traurig…

Einige Anmerkungen habe ich aber auch bei diesem Band:

Es wird überlegt, ob Harry Vielsafttrank benutzen soll, um sich in Voldemort zu verwandeln, aber es geht nicht, da sie kein Haar oder so von ihm haben. Allerdings wissen wir doch seit Band 2, dass es außerdem lange dauert (einen Mondzyklus?), den herzustellen. Scorpius, Albus und Delphi sind in dem Labyrinth des Trimagischen Turniers unterwegs. Aber Mad-Eye bzw. Barty Crouch müsste die doch sehen mit seinem magischen Auge, welches sogar durch Tarnumhänge schauen kann. Wieso konnten Albus und Scorpio Harrys Eltern mit Klein-Harry aus dem Haus kommen sehen? Es war doch versteckt und Peter Pettigrew der Geheimniswahrer! Harry hat Angst vor Tauben? Was für ein Quatsch.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: augurey, perlenstaub brachiabindo   (1)
 

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(217)

406 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, bartimäus, zauberer, dschinn, dämonen

Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.03.2007
ISBN 9783570216958
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noch eine Reihe, die ich beginne… ich komme da nicht mehr hinterher! Aber diese soll wirklich gut sein und das Buch gehörte zu meinen ältesten SuB-Leichen und musste in Angriff genommen werden. Und… ich wurde nicht enttäuscht.

Oft denkt man ja, man kennt nun schon alles aus dem Zauberer-Fantasy-Bereich und wird trotzdem wieder überrascht. Stroud schafft es eine ganz neue Welt zu erschaffen. Es gibt Zauberer, die allerdings ihre Kräfte durch die Beschwörung magischer Wesen bekommen. Und von diesen magischen Wesen gibt es eine Vielzahl seltsamer, abgefahrener Geister, Mächte, Lebewesen oder wie auch immer man sie nennen soll, die auf sieben verschiedenen Ebenen die Welt betrachten. Natürlich gibt es viele Fehden, langjährige Streitigkeiten und Konkurrenz sowohl unter den Zaubereren als auch unter den magischen Wesen.

Nathanael ist ein zwölfjähriger Zauberlehrling, der voller Ehrgeiz und Talent steckt. Er will mehr und erreicht es auch, allerdings schlittert er von einem Abenteuer ins andere. Zum Glück hilft ihm der von ihm beschworene Dschinn Bartimäus, welcher witzig, aufgeweckt und tollkühn ist. Die Mischung dieser beiden Protagonisten trägt durch das ganze Buch. Die Handlung, welche vielversprechend beginnt, wird am Ende leider etwas seltsam und langatmig.

Die Kapitel sind aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, einmal aus Bartimäus‘ Sicht, dann wieder aus der von Nathanael. Sehr erfrischend ist dies, da es auch an der Sprache und den Fußnoten (welche es bei Bartimäus zur Erklärung gibt) zu merken ist.

Auch wenn ich den Schluss eben nicht so gelungen finde, freue ich mich schon auf den zweiten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: beschwörung, rosmarin ebenen   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

eichhörnchen, räder gespenst

Leselöwen - Christbaumgeschichten heiter und besinnlich - Geschichten von Christbäumen und der Weihnachtszeit

Isolde Heyne
Fester Einband
Erschienen bei Erscheinungsort: BindlachErscheinungsort: Bindlach: Loewe Verlag, 1990, 01.01.1990
ISBN B002AG24T2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ebenso wie das Nikolausgeschichten-Buch haben wir auch dieses Buch aus unserer Bücherei, bei der es ausgemustert wurde. Ebenfalls wie in dem anderen Buch findet man einige nette Geschichten in ihm, hier allerdings zum Thema „Christbaum“. In allen geht es um einen Weihnachtsbaum: mal soll er nicht gefällt werden, mal sind Süßigkeiten an ihm, die verschwinden, oder der Schmuck für den Baum geht kaputt.

Die Geschichten sind alle nett und lassen sich schnell vorlesen. Die Bilder sind auch ganz süß und jeweils passend zur Geschichte. Mein Sohn fühlte sich gut unterhalten. Aber es fehlt ein bisschen das gewisse Extra. Ich werde die Geschichten schnell vergessen, nichts ist so wirklich hängengeblieben. Aber für den Moment sind sie wirklich schön.

In einer Geschichte wird ein Familienmitglied im Krankenhaus mit dem Weihnachtsbaum von Zuhause überrascht und in der anderen geht es um ein Eichhörnchen, dass gerade in dem Tannenbaum wohnt, welcher als Christbaum gefällt werden soll. Das gilt es natürlich zu verhindern.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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Tags: eichhörnchen, räder gespenst   (1)
 

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

weihnachten, liebe, trisha ashley, england, kochen

Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley , Elisabeth Spang
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.11.2013
ISBN 9783442480210
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vor einigen Jahren habe ich begonnen immer zur Weihnachtszeit mindestens ein Weinhachtsbuch zu lesen. Dieses Jahr also dieses hier. Es hat gute Bewertungen bekommen und mir gefiel auch der Klappentext sehr gut. Insgesamt wurde ich auch nicht enttäuscht. Es gibt aber einige „Aber“s.

Es geht um Holly Brown, eine Witwe, die im Sommer für große Gesellschaften kocht und im Winter Häuser hütet. Sie ist sehr patent und tüchtig! Verstanden? Patent und tüchtig! Falls man das vergisst, wird es einem auf fast jeder Doppelseite nochmal ins Gedächtnis gerufen. Und das war es auch, was mich am meisten genervt hat. Ja, sie kann alles, ja, sie macht alles, ja, alle wundern sich, wie patent und tüchtig Holly doch ist. Ständig wird erwähnt, dass sie nebenbei noch die und die Kekse gebacken, den Braten vorbereitet und gleichzeitig Geschenke für alle besorgt hat. Alle anderen sind dann erstaunt: Oh, guckt mal, was Holly schon alles gemacht hat. Das nervte und diese Widerholungen setzten sich leider in dem Buch fort. Es wurde zu Beginn immer wieder betont, dass Holly nicht Weihnachten feiern wollte und sie keine Gesellschaft zum Fest wünscht. Aber dann kam es natürlich anders…

Das erste Drittel des Buches ist dadurch eher schwach. Allerdings gewinnt es eindeutig an Fahrt als der Hausherr zu der Gesellschaft dazu stößt. Nun kommt die richtige Weihnachtsstimmung für das Buch auf und es wird spannend und unterhaltsam. Es ist ja auch eine altbewährte gute Idee: Menschen sind eingeschneit oder irgendwie anders von der Außenwelt abekapselt und nun muss diese Menge aus unterschiedlichsten Charakteren irgendwie klar kommen.

Nebenbei liest Holly die Kriegs-Tagebücher ihrer Oma, die plötzlich auch mit der Gegenwart zu tun haben. Das ist eine interessante Nebengeschichte. Wirklich nett ist auch die Liebesgeschichte, mal etwas anders und sehr unaufdringlich. Also hatte es insgesamt ein versöhnliches Ende, so dass ich mit meiner diesjährigen Weihnachtslektüre zufrieden bin.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: nesquick, pferdestatuen haushüten   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

traktor, zahnschmerzen krampus

Leselöwen Nikolausgeschichten

Doris Jannausch
Pappbuch: 58 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.11.1998
ISBN 9783785520178
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein älteres Buch, welches bei uns in der Bücherei ausgemustert wurde, so dass wir ihm ein neues Zuhause gegeben haben. Diese älteren Leselöwen-Bücher erinnern mich so sehr an meine Grundschulzeit, da mein Lehrer damals immer aus ihnen vorgelesen hat. Und auch die Geschichten erinnern an die 80er Jahre. Sie sind nicht spektakulär und plätschern angenehm vor sich hin. Es fehlt ihnen ab und an an Spannung oder überraschenden Wendungen. Jedoch sind die sehr schön vorzulesen oder für Leseanfänger selbst zu lesen.

In diesem Buch befinden sich zehn Geschichten rund um den Nikolaus. Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:

Der Nikolaus beim Zahnarzt

Wie der Nikolaus auf die Straße gesetzt wurde

Zwei Päckchen im Sack

Der Osternikolaus

Frau Selbmeiers Traum

Der kleine Nikolaus

Die Bananenschale

Der Krampus

Eine lustige Fahrt

Der silberne Roboter

Es gibt auch jede Menge schöne schwarz-weiß Zeichnungen von Petra Probst, so dass der Zuhörer jede Menge zu gucken hat.

Einige Geschichten sind bei meinem Sohn besonders hängen geblieben, wie z.B. „Der silberne Roboter“, in der sich ein Junge diesen so sehr wünscht. Da er aber kein Geld hat, klaut er ihn. Allerdings fliegt das Ganze auf und nur der Nikolaus konnte ihn im letzten Moment noch retten. Sehr schön war, dass mein Sohn von sich aus hier thematisierte, was man darf und was nicht, wie schwierig das aber ist, wenn man sich doch etwas so sehr wünscht und wie toll doch der Nikolaus ist… Also ein Buch, welches sich gelohnt hat. Aber für mich nicht weiter im Gedächtnis bleibt.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: traktor, zahnschmerzen krampus   (1)
 

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(3.962)

5.964 Bibliotheken, 43 Leser, 16 Gruppen, 74 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist vollbracht. Der letzte Band der Harry Potter-Reihe. Naja, natürlich ist nun Band 8 erschienen, aber der spielt viel später und die ersten sieben Bände gehören eng zusammen. Zumindest ist die Zeit von Harry in Hogwarts vorbei. Dieser Band war immer einer von denen, die ich nicht so gerne mag. Also natürlich ist der super und bekommt volle Punktzahl, aber im Vergleich zu den anderen fand ich diesen schwächer, was vor allem damit zusammen hängt, dass er so wenig in Hogwarts spielt und ich die Zeit, in der sich Harry, Hermine und Ron im Grimmauldplatz und später in den Wäldern aufhalten, als sehr zäh und langatmig empfand. Allerdings ist die Geschichte weiterhin großartig und insgesamt ein würdiges Finale.

Die langen Szenen in den Wäldern wurden zum Glück von aufregenden Momenten unterbrochen, z.B. als Harry und Hermine in Godric Hollow waren oder später natürlich der Einbruch bei Gringrotts. Das fand ich super spannend und unterhaltsam. Auch die Entwicklung von Kreacher hat mir Spaß gemacht. Aber am besten fand ich die Drei im Ministerium. Das war toll und wieder mal sehr lustig, als Ron in verzwickte Wetterzaubereien und Familienkonstellationen reingezogen wurde. Was für grandiose Ideen.

Es wurde aber auch noch finsterer, böser und abgründiger in diesem Teil. Der dunkle Lord tritt immer mehr an die Öffentlichkeit und mit ihm die Todesser, die muggelstämmige Zauberer verfolgen und vernichten wollen…

Allerdings müssen Harry, Ron und Hermine ihren eigenen Kampf führen, um Voldemort letztendlich zu vernichten. Die Horkruxe müssen gefunden werden. Nebenbei kommen aber die Heiligtümer immer mehr ins Spiel und führen Harry in Versuchung, die Suche nach den Horkurxen in den Hintergrund zu stellen. Da ist der Besuch bei Xenophilius Lovegood ebenso interessant, abgefahren wie aber auch traurig und dramatisch. Luna bekommt in meinen Augen als Protagonistin immer mehr Oberwasser, welch toller Charakter! Wie aber eben auch so viele andere. Gerade Neville darf und kann man nicht vergessen. Einer der beiden Momente, wo ich – auch beim viertem Mal Lesen – mit den Tränen kämpfen musste, war als Neville erzählt, wie stolz seine Großmutter nun auf ihn ist, da er sich dem aktiven Widerstand angeschlossen hat.

Etwas irritiert bin ich auch beim mehrmaligen Lesen immer noch, warum diese ganze Geschichte rund um Dumbledore sein musste. War es nur um zu verdeutlich, wie viel toller Harry eben ist, dass er nicht der Versuchung der Heiligtümer erliegt, oder, nachdem ich den Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ gesehen habe und erfahren habe, dass noch etliche Filme folgen sollen, frage ich mich, ob Frau Rowling das schon im Hinterkopf hatte, was sich da noch als Stoff alles anbieten würde. Welch kreativer Kopf! Ich mochte die Geschichte rund um Dumbledores Vergangenheit, seinen Bruder und seine Schwester allerdings nicht so sehr.

Ach, ich könnte noch so viel schreiben, über all die Opfer denen ich so hintertrauere. Wie kann man einen der Zwillinge gehen lassen? Wieso muss Teddy Lupin ein ähnliches Schicksal wie Harry erleben?… Außerdem beeindruckt mich zutiefst die Darstellung und Konzeption der ganzen Figur Draco Malfoy. Was für ein toller Bösewicht, der aber eben so vielschichtig und auch gut ist…. Die ganze Geschichte rund um die Zauberstäbe fand ich beeindruckend! Vor allem mit dem Elderstab und wem der nun letztendlich gehörte. Super….

Der größte Held in diesem Band ist aber und das wird bei jedem Leser immer stärker! Severus Snape! Ganz ganz ganz großes Kino! Wirklich phänomenal! Welch eine Wende, welch ein Held. Beim ersten Lesen war es eine richtige Überraschung und auch beim neuen Lesen mochte ich Snape in den vorherigen Teilen immer noch nicht, um ihm jetzt aber wieder zu erliegen. Ich konnte die Tränen nur schwer zurückhalten, als Dumbledore fragte, nachdem er Snapes Patronus gesehen hat: „Nach all den Jahren?“ Und er sagte: „Immer!“. Aaaaaccchhhhhh! Das ist Liebe! Seufz!

Eine einzige Anmerkung habe ich: Die ganze Zeit wurde der Tarnumhang von Harry so gelobt und anscheinend ja zurecht, da er eines der Heiligtümer ist. Aber wenn er doch so perfekt ist, warum konnte Mad-Eye bzw. Barty Crouch ihn mit dem magischen Auge darunter sehen, als Harry in die Trickstufe geraten ist und vor Snape nachts geflohen ist? Es hieß kein Zauber oder Fluch kann die Tarnung brechen, warum dann ein magisches Auge? Außerdem verstehe ich immer noch nicht, wie schon beim letzten Band erwähnt, warum ihm keiner der Gegenseite den Tarnumhang entwendet hat. Möglichkeiten gab es ja genug.

Ich jedenfalls freue mich jetzt unglaublich auf das 8. Buch und bin froh, dass ich gewartet habe und alle sieben Bände noch einmal auf mich genommen habe.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: apparieren, gringrotts katzenjammer   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tonne, brennstäbe strandflieder

Gefährliches Strandgut

Barbara Veit
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2000
ISBN 9783473520701
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Buch musste ich aus einem Bücherschrank mitnehmen, da ich wusste, dass es mir früher gefallen hätte. Als Kind bzw. Jugendliche war ich totaler Greenpeace-Fan. Natürlich mag ich die Organisation immer noch und finde sie total wichtig. Aber damals war mein größter Wunsch da auch mitzuarbeiten und mich mit einem Boot zwischen die Walfänger und die Tiere zu stellen oder die Robbenjäger zu überwältigen und die Heuler mit Farbe einzusprühen. Das waren meine Ideale und dafür wollte ich kämpfen. In diesem Buch geht es also um Greenpeace und es spielt auch noch u.a. in Hamburg, da muss es ja gut sein…

Tja, nun nach dem Lesen kann ich sagen: ging so. Es war in Ordnung und nicht doof. Aber eben auch nicht super. Die Thematik ist klasse, wichtig und auf keinen Fall veraltet. Atommüll ist ein Problem und Firmen, die sich nicht an die Richtlinien halten, gibt es leider immer noch mehr als genug. Es wundert mich auch, dass es heutzutage – gerade in der Jugendbuchliteratur – nicht mehr so Thema ist wie früher. Vielleicht hat man sich damit abgefunden oder, wie man auch so oft hört, ist die Jugend abgestumpfter und empört sich nicht mehr so sehr.

Jedenfalls ist die Thematik in dem Buch eben gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Es gibt diese Nebenstory mit den beiden Polizisten, die dann ja auch nach Frankreich reisen müssen. Viele Probleme – politische, zwischenmenschliche, gesellschaftliche – werden angedeutet, aber nicht ausgeführt. Das störte mich und die Lösung am Ende fiel mir zu sehr aus den Wolken. Aber es ist eben auch nur ein kurzes Büchlein.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

  (27)
Tags: tonne, brennstäbe strandflieder   (1)
 

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150 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

vampire, dead end dating, kimberly raye, lil marchette, dämon

Lebe lieber untot

Kimberly Raye , Bettina Oder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs
ISBN 9783802582554
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin immer noch bei dieser Reihe und jetzt lese ich sie auch zuende. Es fehlt ja auch nur noch ein Buch. Oft dachte ich, warum bin ich überhaupt noch dabei. Aber sie stört eben auch nicht wirklich und ich muss sagen, dieser Band hatte wieder einige wirklich gute Momente.

Lil hat dieses Mal einiges zu tun, nicht nur mit ihrer Partnervermittlung, ihrer Mutter und ihren Gefühlen zu Ty, sondern vor allem mit einem besonderen Kunden, der, wenn sie nicht die richtige Frau für ihn findet, sie umbringen will. Ob sie wirklich unter diesem Druck arbeiten kann? Aber es kommt ja noch dicker. Ein böser Dämon treibt sich in der Stadt rum und hat letztendlich ihre Assistentin Evie als besessenes Opfer auserwählt. Lil versucht alles um Evie zu retten.

Sehr amüsant und kurzweilig ist die Geschichte. Lil nervt gar nicht allzu sehr und ihre Kunden sind sehr lustig, nett und interessant dargestellt. Die Geschichte rund um den Dämon ist eigentlich auch gelungen, aber der richtige Höhepunkt oder das gewisse Extra fehlt einfach bei den Büchern der „Dead End Dating“-Reihe.

Wirklich nett ist die Geschichte mit Ty. Ich freue mich immer wieder, wenn er auftaucht. Und auch Lils Familie ist super. Ein bisschen freue ich mich sogar auf den letzten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dämon, bingo grüner schleim   (1)
 

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(3.709)

5.788 Bibliotheken, 28 Leser, 18 Gruppen, 57 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorsicht, natürlich ist diese Rezension voller Spoiler!

Der sechste Harry Potter-Band ist eindeutig neben „Harry Potter und der Feuerkelch“ einer meiner Lieblingsteile. Ich habe auch beim fünften Mal Lesen alle erdenklichen Emotionen durchgemacht. Noch immer trauere ich Dumbledore nach und bin zutiefst schockiert, noch immer freue ich mich so sehr, dass Harry und Ginny und vor allem Ron und Hermine sich näher kamen, noch immer bin ich peinlich berührt, wenn Lavender um Won-Won rumscharwenzelt, noch immer bin ich völlig fasziniert von den verschiedenen Zaubertränken und dem Buch des Halbblutprinzen, noch immer bin ich von Voldemorts Vergangenheit gefesselt, noch immer sehne ich mich nach der Winkelgasse und will unbedingt zu „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“ und noch immer muss ich so lachen, wenn ich mir vorstelle, dass Ron einen Minimuff tätowiert haben soll. Es war – wie immer – eine köstliche, wundervolle Reise durch dieses Buch!

Was würde ich dafür geben, diese Bücher noch einmal zum ersten Mal zu lesen.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele schöne Dinge, die gesagt werden können. Natürlich wiederhole ich mich: der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, schön und süchtigmachend, wie auch die ganze Zauberwelt rund um London und Hogwarts. Die Charaktere und ihre Entwicklung ist so vielschichtig und nachvollziehbar. Auch die neuen Charaktere wie Slughorn oder Scrimgeour sind brilliant ausgeleuchtet. Hermine, meine seit dieser Leserunde eindeutige, Lieblingsprotagonistin ist weiterhin weise, klug, treu, lustig und emotional. Malfoys Entwicklung ist ebenfalls bemerkenswert. Er ist nicht mehr nur böse, er ist verletzlich, zwischen den Fronten und eigentlich nur ein Jugendlicher, der sich selbst sucht. Voldemort lernt man von einer neuen Seite kennen und die Geschichte hinter seiner Transformation.

Aber allen voran erreicht Snape einen neuen Höhepunkt der Bösartigkeit in diesem Buch. Man spürt förmlich auf den Seiten den Hass und die Abneigung, welche Harry gegen Snape verspürt und kann es so gut nachvollziehen (in dem Moment). Allerdings mit dem Wissen des zukünftigen Bandes ist das Gefühl ein ganz anderes…

Besonders herausragend fand ich an dem Buch aber immer noch zum einen den Zaubertrankunterricht. Das hat mir solchen Spaß gemacht, Harry mit dem Buch des Halbblutprinzen zu erleben. Wie er durch ein paar Änderungen des Rezeptes solche Erfolge feiern konnte. Die verschiedenen Tränke, Zutaten und Zubereitungsarten erstaunen mich immer wieder. Zum anderen ist die Sequenz, in der Harry den Felix Felicis, genial. Welch eine Idee, welch ein Plot. Und als letztes muss ich einfach noch einmal die Liebelei rund um Ron, Lavender und Hermine erwähnen. Obwohl ich aus der Zielgruppe raus bin, habe ich solch einen Spaß an dieser Personenkonstellation.

Einige kleine Dinge fielen mir auch bei diesem Band wieder auf:

Immer mehr Personen wissen von Harrys phänomenalem Tarnumhang, der ja anscheinend besser ist als andere (übliche) Tarnumhänge. Wieso kommt er damit dann aber immer noch durch? Und wieso klaut ihm Malfoy diesen nicht im Zug? Der würde ihm doch total nützlich sein. Was ich immer noch nicht verstehe… das hätte ich mir so sehr gewünscht… ist, warum am Ende Dumbledores Porträt im Schulleiterbüro keine größere Rolle spielt. Hier hätte Harry doch weiterhin einen Ratgeber, Mentor, Leitfaden… Ich dachte schon beim ersten Lesen, das müsste doch klar sein und kommt gleich auf der nächsten Seite… leider nein. Fred und George spielten in diesem Band eine zu kleine Rolle.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

  (27)
Tags: zaubertränke, minimuffs horkruxe   (1)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

kinderbuch, rotkäppchen, erpresserbrief pekka, ella, schule

Ella in der Schule

Timo Parvela , Anu Stohner , Nina Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2010
ISBN 9783423624565
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Autoren aus Finnland haben es meistens drauf. Bis jetzt war mir das bei Krimis immer sonnenklar, aber es klappt eben auch bei Kinderbüchern, wie mir Mauri Kunnas bei Bilderbüchern schon lange bewiesen hat. Nun auch Timo Parvela, der hier ein wunderbares Kinder-Vorlesebuch geschrieben hat.

Ich habe mich königlich amüsiert und konnte manchmal vor Lachen gar nicht weiterlesen, mein Sohn fand es auch herrlich und hat seine Lieblingsstellen sogar immer wieder zitieren können. Drei Geschichten findet man in diesem Buch. In der ersten glaubt die Klasse, dass der Lehrer erpresst wird und will ihm helfen. In der zweiten geht es um ein Theaterstück, welches aufgeführt werden soll und in der dritten fahren alle auf Klassenfahrt. Allerdings funktioniert alles nie so, wie der Lehrer es sich vorstellt…

Dieser trockene Humor, welcher Kinder und Erwachsene, manchmal auf verschiedenen Ebenen, begeistert, ist einfach prima. Der Lehrer muss mit Ellas Klasse einen Sack Flöhe hüten, die aber alle ihren eigenen Kopf haben. Vor allem Pekka, meines Sohnes und mein Lieblingsprotagonist dieses Buches. Er versteht vieles nicht und wenn doch dann falsch. Unsere absolute Lieblingsszene ist im Theater, als Pekka auf Klo muss… Großartig!

Also wer ein prima Kinderbuch, gerade für frische Schulkinder sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Wir haben schon das nächste der Reihe bestellt und ich freue mich jetzt schon auf’s Vorlesen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: rotkäppchen, erpresserbrief pekka   (1)
 

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tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk

Urmel zieht zum Pol

Max Kruse , Erich Hölle
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.05.2002
ISBN 9783570261576
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich hätte diese Reihe schon nach dem letzten Band abgebrochen, aber diesen 5. Teil hatte ich schon auf dem SuB liegen. Also habe ich das Buch gelesen und muss sagen, schlimm war es nicht. Aber wirklich schön auch nicht.

Die Idee rund um das Urmel finde ich schon gut und gerade das erste Buch mochte ich auch wirklich. Aber ich verbinde keinerlei Kindheitserinnerungen damit, so dass ich auch nicht in emotionaler Nostalgie schwelge. Außerdem hat das Urmel selbst ja eigentlich überhaupt keine Hauptrolle mehr, da es nur noch am Rande erwähnt wird. Es wurden mir auch im Laufe der Bücher viel zu viele Tiere und auch der König und Naftaline entziehen sich meines Interesses. Ich frage mich, warum es die überhaupt gibt.

Klar war das Buch schnell weggelesen und ich habe mich gefreut, dass es an den Nordpol ging und nicht irgendwo ins All oder sonst wohin, was so gar nicht passte. Der Schamane Angakorok war ganz nett und etwas amüsant, wie er Tibatongs Namen immer falsch ausgesprochen hat.

Das Schwein Wutz ist auch ok, aber die Homo-Saurier sind in diesem Teil völlig überflüssig bzw. erinnerte ich mich kaum noch an die.

Man merkt schon, für mich ist an dieser Stelle Schluss mit dieser Buchreihe.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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Tags: tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk   (1)
 

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fragen, physik, wissenschaft, wissen, indien

Ach so!

Ranga Yogeshwar , Ranga Yogeshwar
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.11.2010
ISBN 9783462042658
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Was ist der Unterschied zwischen einem See und einem Meer?“ Diese und andere interessante Fragen beantwortet Ranga Yogeshwar informativ und kurzweilig. Es ist ein wirklich nettes Buch, welches man gut mal so nebenbei lesen kann.

Viele Antworten konnte ich mir zum Teil denken, allerdings tat es gut, die genauen Antworten, Geschehnisse oder Abläufe zu erfahren. Leider werde ich aber vieles wieder vergessen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen denkt, oh ja, das ist aber toll und faszinierend. Allerdings weiß man ein paar Seiten später nicht mehr genau, was man vorher gelesen hat. Jedoch blieb auch einiges hängen, da ich es mich z.B. auch schon mal gefragt habe oder die Antwort so komisch und seltsam war, das es einfach hängen blieb (z.B. SPAM oder Teddy-Bär).

Gegen Ende des Buches wird es mir allerdings etwas zu moralisch. Da geht es um Fragen wie „Warum sind Funklöcher so anziehend?“ oder „Warum brauchen wir immer Ausreden?“. Es ist nicht so, dass ich an dem Inhalt der Antworten des Herrn Yogeshwar etwas auszusetzen hatte, aber der erhobene Zeigefinger war mir zu deutlich.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dinosaurier, kindchenschema spam   (1)
 
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