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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

olle holzbein, jubiläums-sonderausgabe des ersten buches, der blutrote blutrubin, findelkind "seeräubermoses", kinderbuch

Seeräubermoses

Kirsten Boie , Barbara Scholz
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2015
ISBN 9783789120282
Genre: Kinderbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

kinderbuch, lustig, pechvogellied, cornflakes rambo

Ella in der zweiten Klasse

Timo Parvela , Anu Stohner , Nina Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2011
ISBN 9783423624817
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wir haben nun das zweite Buch der Ella-Reihe gelesen und waren wieder begeistert. Mein Sohn und ich mögen einfach Ella, ihre Klassenkameraden und ihren Lehrer. Die Geschichten von Parvela sind voller Humor, Leichtigkeit, Ironie und Spannung.

Es sind wieder drei Geschichten in dem Buch. In der ersten sollen die Schüler an einer Schülerolympiade teilnehmen, allerdings sind der Lehrer und die Direktorin irgendwie am engagiertesten. In der zweiten Geschichte kommt ein neuer Schüler in die Klasse, der nicht nur ständig auf die Nase haut, sondern anscheinend auch von weit weg kommt. In der letzten findet eine Nacht, die nicht mit Namen genannt werden darf, statt.

Ich fand aber das erste Buch noch ein wenig besser. Da waren wirklich großartige Geschichten mit Pekka dabei, der dieses Mal nur in der ersten Geschichte eine Hauptrolle spielt und da nicht besonders gut drauf ist, da er aus einem kaputten Haushalt kommt. Jedoch ist dieses Buch immer noch ein wunderbares Kinderbuch, welches ich nur empfehlen kann.

In Finnland sind diese Bücher Schullektüre und das wundert mich nicht. Ironie muss auch gelernt und verstanden werden.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: pechvogellied, cornflakes rambo   (1)
 

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(3.212)

4.723 Bibliotheken, 70 Leser, 7 Gruppen, 268 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 05.09.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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(35)

67 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

erotik, sex, alter, liebe & beziehung, kontaktanzeigen

Nacktbadestrand

Elfriede Vavrik
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2011
ISBN 9783548282978
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

brötchen, kur puppenhaus

Wiebke und Paul. ( Ab 9 J.)

Ursula Fuchs
Sonstige Formate
Erschienen bei ANRICH VERLAG, 01.11.1998
ISBN 9783920110745
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vor etwa 26 Jahren hat mir meine Schwester dieses Buch empfohlen und ich habe es nun zum dritten Mal gelesen. Vieles habe ich vergessen, da es wirklich lange her war, dass ich das Buch gelesen habe. Allerdings muss ich sagen, ich kann es immer noch sehr empfehlen.

Wiebke ist etwa zehn Jahre alt und hat einen fast achtzehnjährigen Bruder. Ihre Eltern streiten sich häufig, vor allem dann, wenn der Vater getrunken hat. Die Familie ist zerrüttet und Wiebke kapselt sich ein. Dann fährt der Vater aber auf eine halbjährige Kur und Hoffnung keimt auf. Gleichzeitig trifft Wiebke Paul und eine wunderbare Freundschaft entsteht.

Der Schreibstil erinnert an die 80er/90er Jahre. So waren damals Kinderbücher geschrieben, wie ich sie kenne. Der heutige Schreibstil der Kinder-/Jugendbücher ist anders. Damals war er nüchterner, verschlossener, Dinge wurden zwischen den Zeilen angedeutet, das wird heute direkter, spannender und vor allem auch lustiger bzw. unterhaltsamer gemacht.

In dem Buch werden wichtige Themen behandelt: Alkoholismus, Freundschaft, Entwicklung, Veränderungen, Unabhängigkeit und Familie. Die Krankheit des Vaters betrifft die gesamte Familie, alle leiden, alle brauchen Zeit, um gesund zu werden. Ursula Fuchs stellt die Problematik sehr gut für Kinderaugen dar. Allerdings wurde das Buch laut Verlag ab 9 Jahren empfohlen, da würde ich vielleicht etwas höher ansetzen. Ich kann mich noch dran erinnern, dass es damals, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, noch ein relativ neues, aktuelles Thema war, dass Alkoholabhängigkeit als Krankheit galt und nun eben auch in Kinder- und Jugendbücher thematisiert wurde. Heutzutage ist es immer noch hochaktuell, aber vielleicht nicht mehr so interessant und von anderen Themen verdrängt worden. Allerdings gibt es immer noch genug Familien und vor allem Kinder, die als Co-Abhängige darunter leiden. Alkohol kann Familien, Menschen, Beziehungen zerstören, darum ist es wichtig darüber zu sprechen. Dabei kann dieses Buch helfen…

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Tags: brötchen, kur puppenhaus   (1)
 

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(74)

162 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

black dagger, vampire, bruderschaft, liebe, paradise

Kuss der Dämmerung

J. R. Ward , Julia Walther
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453317772
Genre: Fantasy

Rezension:

Es sind bereits 27 Bände der Black Dagger-Reihe erschienen und nun soll es also auch noch eine Spin-off Reihe rund um die jungen Rekruten der Black Dagger geben. Wieder einmal verdammt gutaussehende, sexy  breitschultrige Kerle, die irgendwelche verkorksten Probleme haben und keinen an sich ran lassen. Außer wenn eben genau die richtige Frau kommt, auf die sie schon so lange gewartet haben bzw. dachten, die gibt es sowieso nicht. Aber diese Frau ist natürlich auch mega gutaussehend, sexy, schlank, intelligent und meist sehr unschuldig. Sie hat aber eben so viel Verständnis für ihren Mann, so dass er zum wahren Softie mutiert, aber natürlich nur in ihrer Gegenwart. Nebenbei gibt es wieder einmal viele Kämpfe, Konflikte und Sexszenen…. Folglich bewährtes Schema, das sich immer wiederholt.

Wieso sollte man also zu diesem Buch greifen?

Weil es einfach immer wieder großartig ist! Ja, ich falle auf all die Klischees herein. Ja, ich gehe völlig mit dem Plot mit und fiebere mit, ob die sich wirklich am Ende kriegen (welch Überraschung). Ja, ich finde die Kerle toll und die Frauen sympathisch. Ja, ich bin mit dem Herzen dabei und schalte den Verstand aus. Schrecklich, aber wahr! Diese Reihe ist einfach schön und ich werde jeden Band lesen, der weiterhin erscheint, da mir die Geschichten der Brüder und jetzt eben auch der „Neuen“ am Herzen liegen.

Die Black Dagger haben also Schüler aufgenommen, um mit ihnen ein knackiges Trainingsprogramm durchzuführen. Natürlich sind das ganz verschiedene Charaktere, sehr interessant und spannend. Paradise ist eine Aristokratentochter vom obersten Rang und trotzdem schlägt sie sich hervorragend. Noch nie hatte sie was mit einem Mann. Aber dann taucht Craeg, eine Arbeiterkind, der seine Familie verloren hat, mittellos und voller Rachepläne ist, bei dem Programm auf. Sie spüren beide die knisternde Verbindunge zwischen ihnen… Schrecklich, wie sich das anhört! Aber es funktioniert. Ich bin diesem Buch mal wieder verfallen.

Außerdem geht es um Butch und Marissa, die Vergangenes aufzuarbeiten haben. Man erfährt einiges über ihre Beziehung und die Brüder. Wie schön. Und man darf Lassiter nicht vergessen, der jede Szene aufwertet.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: glymera, trainingsprogramm zivilist   (1)
 

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(700)

1.297 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 155 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter und das verwunschene Kind

Joanne K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Natürlich habe ich mir, bevor ich das Buch gelesen habe, vor Aufregung beinahe in die Hose gemacht! Das ist ja sooo sooo spannend, dass es plötzlich eine Fortsetzung der Harry Potter-Reihe gibt. Ich habe extra vorweg alle sieben Bände zum wiederholten Male gelesen, so dass ich voll im Fieber und in Fahrt war. Aber nun, nachdem ich den achten Band gelesen habe, bin ich doch etwas ernüchtert. Schade!

Ab hier auf jeden Fall: SPOILER!

Aber vorweg muss ich sagen, der Beginn des „Verwunschenen Kindes“ war wirklich brilliant. Welch grandiose Idee! Ich konnte kaum an mich halten: Harrys Sohn Albus Severus Potter kommt in das Haus Slytherin und befreundet sich mit Scorpius, dem Sohn von Draco Malfoy. Außerdem sind die Charakterdarstellungen dieser beiden Jungs wirklich exquisit! Das kann man aus Draht nicht nachbauen! Nur dafür allein müsste man schon volle Punktzahl geben.

Auch die Idee, dass es plötzlich doch wieder einen Zeitumkehrer gibt und es zurück in die Vergangenheit geht und Voldemort eine Tochter hat. Genial! Warum Cedric nun gerade so eine große Rolle bekommen hat, ist eher fragwürdig, aber ok.

Was mich aber wirklich störte, war, dass ich Harry, Ron, Hermine und Draco fast nicht wiedererkannt habe. Ich finde Draco fast noch am besten und die Idee, dass er sich mit den anderen Drei anfreundet auch wirklich gut, aber mir geht es ein wenig zu reibungslos. Nun ja, das ist wohl aber auch dem Format zuzurechnen. Mir fehlte auch jeden Fall die Romanform! Es war alles zu verkürzt. Harry, ein schlechter Vater, ein Ministeriumsbeamter, deren anderen beiden Kinder kaum vorkommen. Ginny, die völlig auswechselbar ist und auch irgendeine andere Frau sein könnte. Hermine, angespannt und kaum brilliant wie sonst. Ron leider eher lächerlich, der leichte Witz seiner bisherigen Figur ist verloren und er spielt kaum eine Rolle, was er auch selbst immer wieder betont. Traurig…

Einige Anmerkungen habe ich aber auch bei diesem Band:

Es wird überlegt, ob Harry Vielsafttrank benutzen soll, um sich in Voldemort zu verwandeln, aber es geht nicht, da sie kein Haar oder so von ihm haben. Allerdings wissen wir doch seit Band 2, dass es außerdem lange dauert (einen Mondzyklus?), den herzustellen. Scorpius, Albus und Delphi sind in dem Labyrinth des Trimagischen Turniers unterwegs. Aber Mad-Eye bzw. Barty Crouch müsste die doch sehen mit seinem magischen Auge, welches sogar durch Tarnumhänge schauen kann. Wieso konnten Albus und Scorpio Harrys Eltern mit Klein-Harry aus dem Haus kommen sehen? Es war doch versteckt und Peter Pettigrew der Geheimniswahrer! Harry hat Angst vor Tauben? Was für ein Quatsch.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: augurey, perlenstaub brachiabindo   (1)
 

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(200)

384 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

fantasy, bartimäus, zauberer, dschinn, dämonen

Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.03.2007
ISBN 9783570216958
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noch eine Reihe, die ich beginne… ich komme da nicht mehr hinterher! Aber diese soll wirklich gut sein und das Buch gehörte zu meinen ältesten SuB-Leichen und musste in Angriff genommen werden. Und… ich wurde nicht enttäuscht.

Oft denkt man ja, man kennt nun schon alles aus dem Zauberer-Fantasy-Bereich und wird trotzdem wieder überrascht. Stroud schafft es eine ganz neue Welt zu erschaffen. Es gibt Zauberer, die allerdings ihre Kräfte durch die Beschwörung magischer Wesen bekommen. Und von diesen magischen Wesen gibt es eine Vielzahl seltsamer, abgefahrener Geister, Mächte, Lebewesen oder wie auch immer man sie nennen soll, die auf sieben verschiedenen Ebenen die Welt betrachten. Natürlich gibt es viele Fehden, langjährige Streitigkeiten und Konkurrenz sowohl unter den Zaubereren als auch unter den magischen Wesen.

Nathanael ist ein zwölfjähriger Zauberlehrling, der voller Ehrgeiz und Talent steckt. Er will mehr und erreicht es auch, allerdings schlittert er von einem Abenteuer ins andere. Zum Glück hilft ihm der von ihm beschworene Dschinn Bartimäus, welcher witzig, aufgeweckt und tollkühn ist. Die Mischung dieser beiden Protagonisten trägt durch das ganze Buch. Die Handlung, welche vielversprechend beginnt, wird am Ende leider etwas seltsam und langatmig.

Die Kapitel sind aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, einmal aus Bartimäus‘ Sicht, dann wieder aus der von Nathanael. Sehr erfrischend ist dies, da es auch an der Sprache und den Fußnoten (welche es bei Bartimäus zur Erklärung gibt) zu merken ist.

Auch wenn ich den Schluss eben nicht so gelungen finde, freue ich mich schon auf den zweiten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: beschwörung, rosmarin ebenen   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

eichhörnchen, räder gespenst

Leselöwen - Christbaumgeschichten heiter und besinnlich - Geschichten von Christbäumen und der Weihnachtszeit

Isolde Heyne
Fester Einband
Erschienen bei Erscheinungsort: BindlachErscheinungsort: Bindlach: Loewe Verlag, 1990, 01.01.1990
ISBN B002AG24T2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ebenso wie das Nikolausgeschichten-Buch haben wir auch dieses Buch aus unserer Bücherei, bei der es ausgemustert wurde. Ebenfalls wie in dem anderen Buch findet man einige nette Geschichten in ihm, hier allerdings zum Thema „Christbaum“. In allen geht es um einen Weihnachtsbaum: mal soll er nicht gefällt werden, mal sind Süßigkeiten an ihm, die verschwinden, oder der Schmuck für den Baum geht kaputt.

Die Geschichten sind alle nett und lassen sich schnell vorlesen. Die Bilder sind auch ganz süß und jeweils passend zur Geschichte. Mein Sohn fühlte sich gut unterhalten. Aber es fehlt ein bisschen das gewisse Extra. Ich werde die Geschichten schnell vergessen, nichts ist so wirklich hängengeblieben. Aber für den Moment sind sie wirklich schön.

In einer Geschichte wird ein Familienmitglied im Krankenhaus mit dem Weihnachtsbaum von Zuhause überrascht und in der anderen geht es um ein Eichhörnchen, dass gerade in dem Tannenbaum wohnt, welcher als Christbaum gefällt werden soll. Das gilt es natürlich zu verhindern.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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Tags: eichhörnchen, räder gespenst   (1)
 

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121 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

weihnachten, liebe, trisha ashley, england, kochen

Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley , Elisabeth Spang
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.11.2013
ISBN 9783442480210
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vor einigen Jahren habe ich begonnen immer zur Weihnachtszeit mindestens ein Weinhachtsbuch zu lesen. Dieses Jahr also dieses hier. Es hat gute Bewertungen bekommen und mir gefiel auch der Klappentext sehr gut. Insgesamt wurde ich auch nicht enttäuscht. Es gibt aber einige „Aber“s.

Es geht um Holly Brown, eine Witwe, die im Sommer für große Gesellschaften kocht und im Winter Häuser hütet. Sie ist sehr patent und tüchtig! Verstanden? Patent und tüchtig! Falls man das vergisst, wird es einem auf fast jeder Doppelseite nochmal ins Gedächtnis gerufen. Und das war es auch, was mich am meisten genervt hat. Ja, sie kann alles, ja, sie macht alles, ja, alle wundern sich, wie patent und tüchtig Holly doch ist. Ständig wird erwähnt, dass sie nebenbei noch die und die Kekse gebacken, den Braten vorbereitet und gleichzeitig Geschenke für alle besorgt hat. Alle anderen sind dann erstaunt: Oh, guckt mal, was Holly schon alles gemacht hat. Das nervte und diese Widerholungen setzten sich leider in dem Buch fort. Es wurde zu Beginn immer wieder betont, dass Holly nicht Weihnachten feiern wollte und sie keine Gesellschaft zum Fest wünscht. Aber dann kam es natürlich anders…

Das erste Drittel des Buches ist dadurch eher schwach. Allerdings gewinnt es eindeutig an Fahrt als der Hausherr zu der Gesellschaft dazu stößt. Nun kommt die richtige Weihnachtsstimmung für das Buch auf und es wird spannend und unterhaltsam. Es ist ja auch eine altbewährte gute Idee: Menschen sind eingeschneit oder irgendwie anders von der Außenwelt abekapselt und nun muss diese Menge aus unterschiedlichsten Charakteren irgendwie klar kommen.

Nebenbei liest Holly die Kriegs-Tagebücher ihrer Oma, die plötzlich auch mit der Gegenwart zu tun haben. Das ist eine interessante Nebengeschichte. Wirklich nett ist auch die Liebesgeschichte, mal etwas anders und sehr unaufdringlich. Also hatte es insgesamt ein versöhnliches Ende, so dass ich mit meiner diesjährigen Weihnachtslektüre zufrieden bin.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: nesquick, pferdestatuen haushüten   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

traktor, zahnschmerzen krampus

Leselöwen Nikolausgeschichten

Doris Jannausch
Pappbuch: 58 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 01.11.1998
ISBN 9783785520178
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein älteres Buch, welches bei uns in der Bücherei ausgemustert wurde, so dass wir ihm ein neues Zuhause gegeben haben. Diese älteren Leselöwen-Bücher erinnern mich so sehr an meine Grundschulzeit, da mein Lehrer damals immer aus ihnen vorgelesen hat. Und auch die Geschichten erinnern an die 80er Jahre. Sie sind nicht spektakulär und plätschern angenehm vor sich hin. Es fehlt ihnen ab und an an Spannung oder überraschenden Wendungen. Jedoch sind die sehr schön vorzulesen oder für Leseanfänger selbst zu lesen.

In diesem Buch befinden sich zehn Geschichten rund um den Nikolaus. Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:

Der Nikolaus beim Zahnarzt

Wie der Nikolaus auf die Straße gesetzt wurde

Zwei Päckchen im Sack

Der Osternikolaus

Frau Selbmeiers Traum

Der kleine Nikolaus

Die Bananenschale

Der Krampus

Eine lustige Fahrt

Der silberne Roboter

Es gibt auch jede Menge schöne schwarz-weiß Zeichnungen von Petra Probst, so dass der Zuhörer jede Menge zu gucken hat.

Einige Geschichten sind bei meinem Sohn besonders hängen geblieben, wie z.B. „Der silberne Roboter“, in der sich ein Junge diesen so sehr wünscht. Da er aber kein Geld hat, klaut er ihn. Allerdings fliegt das Ganze auf und nur der Nikolaus konnte ihn im letzten Moment noch retten. Sehr schön war, dass mein Sohn von sich aus hier thematisierte, was man darf und was nicht, wie schwierig das aber ist, wenn man sich doch etwas so sehr wünscht und wie toll doch der Nikolaus ist… Also ein Buch, welches sich gelohnt hat. Aber für mich nicht weiter im Gedächtnis bleibt.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: traktor, zahnschmerzen krampus   (1)
 

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(3.859)

5.790 Bibliotheken, 40 Leser, 14 Gruppen, 68 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, jugendbuch

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist vollbracht. Der letzte Band der Harry Potter-Reihe. Naja, natürlich ist nun Band 8 erschienen, aber der spielt viel später und die ersten sieben Bände gehören eng zusammen. Zumindest ist die Zeit von Harry in Hogwarts vorbei. Dieser Band war immer einer von denen, die ich nicht so gerne mag. Also natürlich ist der super und bekommt volle Punktzahl, aber im Vergleich zu den anderen fand ich diesen schwächer, was vor allem damit zusammen hängt, dass er so wenig in Hogwarts spielt und ich die Zeit, in der sich Harry, Hermine und Ron im Grimmauldplatz und später in den Wäldern aufhalten, als sehr zäh und langatmig empfand. Allerdings ist die Geschichte weiterhin großartig und insgesamt ein würdiges Finale.

Die langen Szenen in den Wäldern wurden zum Glück von aufregenden Momenten unterbrochen, z.B. als Harry und Hermine in Godric Hollow waren oder später natürlich der Einbruch bei Gringrotts. Das fand ich super spannend und unterhaltsam. Auch die Entwicklung von Kreacher hat mir Spaß gemacht. Aber am besten fand ich die Drei im Ministerium. Das war toll und wieder mal sehr lustig, als Ron in verzwickte Wetterzaubereien und Familienkonstellationen reingezogen wurde. Was für grandiose Ideen.

Es wurde aber auch noch finsterer, böser und abgründiger in diesem Teil. Der dunkle Lord tritt immer mehr an die Öffentlichkeit und mit ihm die Todesser, die muggelstämmige Zauberer verfolgen und vernichten wollen…

Allerdings müssen Harry, Ron und Hermine ihren eigenen Kampf führen, um Voldemort letztendlich zu vernichten. Die Horkruxe müssen gefunden werden. Nebenbei kommen aber die Heiligtümer immer mehr ins Spiel und führen Harry in Versuchung, die Suche nach den Horkurxen in den Hintergrund zu stellen. Da ist der Besuch bei Xenophilius Lovegood ebenso interessant, abgefahren wie aber auch traurig und dramatisch. Luna bekommt in meinen Augen als Protagonistin immer mehr Oberwasser, welch toller Charakter! Wie aber eben auch so viele andere. Gerade Neville darf und kann man nicht vergessen. Einer der beiden Momente, wo ich – auch beim viertem Mal Lesen – mit den Tränen kämpfen musste, war als Neville erzählt, wie stolz seine Großmutter nun auf ihn ist, da er sich dem aktiven Widerstand angeschlossen hat.

Etwas irritiert bin ich auch beim mehrmaligen Lesen immer noch, warum diese ganze Geschichte rund um Dumbledore sein musste. War es nur um zu verdeutlich, wie viel toller Harry eben ist, dass er nicht der Versuchung der Heiligtümer erliegt, oder, nachdem ich den Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ gesehen habe und erfahren habe, dass noch etliche Filme folgen sollen, frage ich mich, ob Frau Rowling das schon im Hinterkopf hatte, was sich da noch als Stoff alles anbieten würde. Welch kreativer Kopf! Ich mochte die Geschichte rund um Dumbledores Vergangenheit, seinen Bruder und seine Schwester allerdings nicht so sehr.

Ach, ich könnte noch so viel schreiben, über all die Opfer denen ich so hintertrauere. Wie kann man einen der Zwillinge gehen lassen? Wieso muss Teddy Lupin ein ähnliches Schicksal wie Harry erleben?… Außerdem beeindruckt mich zutiefst die Darstellung und Konzeption der ganzen Figur Draco Malfoy. Was für ein toller Bösewicht, der aber eben so vielschichtig und auch gut ist…. Die ganze Geschichte rund um die Zauberstäbe fand ich beeindruckend! Vor allem mit dem Elderstab und wem der nun letztendlich gehörte. Super….

Der größte Held in diesem Band ist aber und das wird bei jedem Leser immer stärker! Severus Snape! Ganz ganz ganz großes Kino! Wirklich phänomenal! Welch eine Wende, welch ein Held. Beim ersten Lesen war es eine richtige Überraschung und auch beim neuen Lesen mochte ich Snape in den vorherigen Teilen immer noch nicht, um ihm jetzt aber wieder zu erliegen. Ich konnte die Tränen nur schwer zurückhalten, als Dumbledore fragte, nachdem er Snapes Patronus gesehen hat: „Nach all den Jahren?“ Und er sagte: „Immer!“. Aaaaaccchhhhhh! Das ist Liebe! Seufz!

Eine einzige Anmerkung habe ich: Die ganze Zeit wurde der Tarnumhang von Harry so gelobt und anscheinend ja zurecht, da er eines der Heiligtümer ist. Aber wenn er doch so perfekt ist, warum konnte Mad-Eye bzw. Barty Crouch ihn mit dem magischen Auge darunter sehen, als Harry in die Trickstufe geraten ist und vor Snape nachts geflohen ist? Es hieß kein Zauber oder Fluch kann die Tarnung brechen, warum dann ein magisches Auge? Außerdem verstehe ich immer noch nicht, wie schon beim letzten Band erwähnt, warum ihm keiner der Gegenseite den Tarnumhang entwendet hat. Möglichkeiten gab es ja genug.

Ich jedenfalls freue mich jetzt unglaublich auf das 8. Buch und bin froh, dass ich gewartet habe und alle sieben Bände noch einmal auf mich genommen habe.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: apparieren, gringrotts katzenjammer   (1)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tonne, brennstäbe strandflieder

Gefährliches Strandgut

Barbara Veit
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2000
ISBN 9783473520701
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Buch musste ich aus einem Bücherschrank mitnehmen, da ich wusste, dass es mir früher gefallen hätte. Als Kind bzw. Jugendliche war ich totaler Greenpeace-Fan. Natürlich mag ich die Organisation immer noch und finde sie total wichtig. Aber damals war mein größter Wunsch da auch mitzuarbeiten und mich mit einem Boot zwischen die Walfänger und die Tiere zu stellen oder die Robbenjäger zu überwältigen und die Heuler mit Farbe einzusprühen. Das waren meine Ideale und dafür wollte ich kämpfen. In diesem Buch geht es also um Greenpeace und es spielt auch noch u.a. in Hamburg, da muss es ja gut sein…

Tja, nun nach dem Lesen kann ich sagen: ging so. Es war in Ordnung und nicht doof. Aber eben auch nicht super. Die Thematik ist klasse, wichtig und auf keinen Fall veraltet. Atommüll ist ein Problem und Firmen, die sich nicht an die Richtlinien halten, gibt es leider immer noch mehr als genug. Es wundert mich auch, dass es heutzutage – gerade in der Jugendbuchliteratur – nicht mehr so Thema ist wie früher. Vielleicht hat man sich damit abgefunden oder, wie man auch so oft hört, ist die Jugend abgestumpfter und empört sich nicht mehr so sehr.

Jedenfalls ist die Thematik in dem Buch eben gut, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Es gibt diese Nebenstory mit den beiden Polizisten, die dann ja auch nach Frankreich reisen müssen. Viele Probleme – politische, zwischenmenschliche, gesellschaftliche – werden angedeutet, aber nicht ausgeführt. Das störte mich und die Lösung am Ende fiel mir zu sehr aus den Wolken. Aber es ist eben auch nur ein kurzes Büchlein.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: tonne, brennstäbe strandflieder   (1)
 

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(69)

151 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

vampire, dead end dating, kimberly raye, lil marchette, dämon

Lebe lieber untot

Kimberly Raye , Bettina Oder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont vgs
ISBN 9783802582554
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin immer noch bei dieser Reihe und jetzt lese ich sie auch zuende. Es fehlt ja auch nur noch ein Buch. Oft dachte ich, warum bin ich überhaupt noch dabei. Aber sie stört eben auch nicht wirklich und ich muss sagen, dieser Band hatte wieder einige wirklich gute Momente.

Lil hat dieses Mal einiges zu tun, nicht nur mit ihrer Partnervermittlung, ihrer Mutter und ihren Gefühlen zu Ty, sondern vor allem mit einem besonderen Kunden, der, wenn sie nicht die richtige Frau für ihn findet, sie umbringen will. Ob sie wirklich unter diesem Druck arbeiten kann? Aber es kommt ja noch dicker. Ein böser Dämon treibt sich in der Stadt rum und hat letztendlich ihre Assistentin Evie als besessenes Opfer auserwählt. Lil versucht alles um Evie zu retten.

Sehr amüsant und kurzweilig ist die Geschichte. Lil nervt gar nicht allzu sehr und ihre Kunden sind sehr lustig, nett und interessant dargestellt. Die Geschichte rund um den Dämon ist eigentlich auch gelungen, aber der richtige Höhepunkt oder das gewisse Extra fehlt einfach bei den Büchern der „Dead End Dating“-Reihe.

Wirklich nett ist die Geschichte mit Ty. Ich freue mich immer wieder, wenn er auftaucht. Und auch Lils Familie ist super. Ein bisschen freue ich mich sogar auf den letzten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dämon, bingo grüner schleim   (1)
 

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(3.609)

5.626 Bibliotheken, 30 Leser, 16 Gruppen, 51 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorsicht, natürlich ist diese Rezension voller Spoiler!

Der sechste Harry Potter-Band ist eindeutig neben „Harry Potter und der Feuerkelch“ einer meiner Lieblingsteile. Ich habe auch beim fünften Mal Lesen alle erdenklichen Emotionen durchgemacht. Noch immer trauere ich Dumbledore nach und bin zutiefst schockiert, noch immer freue ich mich so sehr, dass Harry und Ginny und vor allem Ron und Hermine sich näher kamen, noch immer bin ich peinlich berührt, wenn Lavender um Won-Won rumscharwenzelt, noch immer bin ich völlig fasziniert von den verschiedenen Zaubertränken und dem Buch des Halbblutprinzen, noch immer bin ich von Voldemorts Vergangenheit gefesselt, noch immer sehne ich mich nach der Winkelgasse und will unbedingt zu „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“ und noch immer muss ich so lachen, wenn ich mir vorstelle, dass Ron einen Minimuff tätowiert haben soll. Es war – wie immer – eine köstliche, wundervolle Reise durch dieses Buch!

Was würde ich dafür geben, diese Bücher noch einmal zum ersten Mal zu lesen.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele schöne Dinge, die gesagt werden können. Natürlich wiederhole ich mich: der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, schön und süchtigmachend, wie auch die ganze Zauberwelt rund um London und Hogwarts. Die Charaktere und ihre Entwicklung ist so vielschichtig und nachvollziehbar. Auch die neuen Charaktere wie Slughorn oder Scrimgeour sind brilliant ausgeleuchtet. Hermine, meine seit dieser Leserunde eindeutige, Lieblingsprotagonistin ist weiterhin weise, klug, treu, lustig und emotional. Malfoys Entwicklung ist ebenfalls bemerkenswert. Er ist nicht mehr nur böse, er ist verletzlich, zwischen den Fronten und eigentlich nur ein Jugendlicher, der sich selbst sucht. Voldemort lernt man von einer neuen Seite kennen und die Geschichte hinter seiner Transformation.

Aber allen voran erreicht Snape einen neuen Höhepunkt der Bösartigkeit in diesem Buch. Man spürt förmlich auf den Seiten den Hass und die Abneigung, welche Harry gegen Snape verspürt und kann es so gut nachvollziehen (in dem Moment). Allerdings mit dem Wissen des zukünftigen Bandes ist das Gefühl ein ganz anderes…

Besonders herausragend fand ich an dem Buch aber immer noch zum einen den Zaubertrankunterricht. Das hat mir solchen Spaß gemacht, Harry mit dem Buch des Halbblutprinzen zu erleben. Wie er durch ein paar Änderungen des Rezeptes solche Erfolge feiern konnte. Die verschiedenen Tränke, Zutaten und Zubereitungsarten erstaunen mich immer wieder. Zum anderen ist die Sequenz, in der Harry den Felix Felicis, genial. Welch eine Idee, welch ein Plot. Und als letztes muss ich einfach noch einmal die Liebelei rund um Ron, Lavender und Hermine erwähnen. Obwohl ich aus der Zielgruppe raus bin, habe ich solch einen Spaß an dieser Personenkonstellation.

Einige kleine Dinge fielen mir auch bei diesem Band wieder auf:

Immer mehr Personen wissen von Harrys phänomenalem Tarnumhang, der ja anscheinend besser ist als andere (übliche) Tarnumhänge. Wieso kommt er damit dann aber immer noch durch? Und wieso klaut ihm Malfoy diesen nicht im Zug? Der würde ihm doch total nützlich sein. Was ich immer noch nicht verstehe… das hätte ich mir so sehr gewünscht… ist, warum am Ende Dumbledores Porträt im Schulleiterbüro keine größere Rolle spielt. Hier hätte Harry doch weiterhin einen Ratgeber, Mentor, Leitfaden… Ich dachte schon beim ersten Lesen, das müsste doch klar sein und kommt gleich auf der nächsten Seite… leider nein. Fred und George spielten in diesem Band eine zu kleine Rolle.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: zaubertränke, minimuffs horkruxe   (1)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

kinderbuch, rotkäppchen, erpresserbrief pekka, ella, schule

Ella in der Schule

Timo Parvela , Anu Stohner , Nina Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2010
ISBN 9783423624565
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Autoren aus Finnland haben es meistens drauf. Bis jetzt war mir das bei Krimis immer sonnenklar, aber es klappt eben auch bei Kinderbüchern, wie mir Mauri Kunnas bei Bilderbüchern schon lange bewiesen hat. Nun auch Timo Parvela, der hier ein wunderbares Kinder-Vorlesebuch geschrieben hat.

Ich habe mich königlich amüsiert und konnte manchmal vor Lachen gar nicht weiterlesen, mein Sohn fand es auch herrlich und hat seine Lieblingsstellen sogar immer wieder zitieren können. Drei Geschichten findet man in diesem Buch. In der ersten glaubt die Klasse, dass der Lehrer erpresst wird und will ihm helfen. In der zweiten geht es um ein Theaterstück, welches aufgeführt werden soll und in der dritten fahren alle auf Klassenfahrt. Allerdings funktioniert alles nie so, wie der Lehrer es sich vorstellt…

Dieser trockene Humor, welcher Kinder und Erwachsene, manchmal auf verschiedenen Ebenen, begeistert, ist einfach prima. Der Lehrer muss mit Ellas Klasse einen Sack Flöhe hüten, die aber alle ihren eigenen Kopf haben. Vor allem Pekka, meines Sohnes und mein Lieblingsprotagonist dieses Buches. Er versteht vieles nicht und wenn doch dann falsch. Unsere absolute Lieblingsszene ist im Theater, als Pekka auf Klo muss… Großartig!

Also wer ein prima Kinderbuch, gerade für frische Schulkinder sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Wir haben schon das nächste der Reihe bestellt und ich freue mich jetzt schon auf’s Vorlesen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: rotkäppchen, erpresserbrief pekka   (1)
 

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tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk

Urmel zieht zum Pol

Max Kruse , Erich Hölle
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.05.2002
ISBN 9783570261576
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich hätte diese Reihe schon nach dem letzten Band abgebrochen, aber diesen 5. Teil hatte ich schon auf dem SuB liegen. Also habe ich das Buch gelesen und muss sagen, schlimm war es nicht. Aber wirklich schön auch nicht.

Die Idee rund um das Urmel finde ich schon gut und gerade das erste Buch mochte ich auch wirklich. Aber ich verbinde keinerlei Kindheitserinnerungen damit, so dass ich auch nicht in emotionaler Nostalgie schwelge. Außerdem hat das Urmel selbst ja eigentlich überhaupt keine Hauptrolle mehr, da es nur noch am Rande erwähnt wird. Es wurden mir auch im Laufe der Bücher viel zu viele Tiere und auch der König und Naftaline entziehen sich meines Interesses. Ich frage mich, warum es die überhaupt gibt.

Klar war das Buch schnell weggelesen und ich habe mich gefreut, dass es an den Nordpol ging und nicht irgendwo ins All oder sonst wohin, was so gar nicht passte. Der Schamane Angakorok war ganz nett und etwas amüsant, wie er Tibatongs Namen immer falsch ausgesprochen hat.

Das Schwein Wutz ist auch ok, aber die Homo-Saurier sind in diesem Teil völlig überflüssig bzw. erinnerte ich mich kaum noch an die.

Man merkt schon, für mich ist an dieser Stelle Schluss mit dieser Buchreihe.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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Tags: tibatongs-innere-heizung, schamane die fliegende habakuk   (1)
 

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fragen, physik, wissenschaft, wissen, indien

Ach so!

Ranga Yogeshwar , Ranga Yogeshwar
Flexibler Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.11.2010
ISBN 9783462042658
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Was ist der Unterschied zwischen einem See und einem Meer?“ Diese und andere interessante Fragen beantwortet Ranga Yogeshwar informativ und kurzweilig. Es ist ein wirklich nettes Buch, welches man gut mal so nebenbei lesen kann.

Viele Antworten konnte ich mir zum Teil denken, allerdings tat es gut, die genauen Antworten, Geschehnisse oder Abläufe zu erfahren. Leider werde ich aber vieles wieder vergessen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen denkt, oh ja, das ist aber toll und faszinierend. Allerdings weiß man ein paar Seiten später nicht mehr genau, was man vorher gelesen hat. Jedoch blieb auch einiges hängen, da ich es mich z.B. auch schon mal gefragt habe oder die Antwort so komisch und seltsam war, das es einfach hängen blieb (z.B. SPAM oder Teddy-Bär).

Gegen Ende des Buches wird es mir allerdings etwas zu moralisch. Da geht es um Fragen wie „Warum sind Funklöcher so anziehend?“ oder „Warum brauchen wir immer Ausreden?“. Es ist nicht so, dass ich an dem Inhalt der Antworten des Herrn Yogeshwar etwas auszusetzen hatte, aber der erhobene Zeigefinger war mir zu deutlich.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: dinosaurier, kindchenschema spam   (1)
 

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

indianer, kinderbuch, freundschaft, jugendbuch, wilder westen

Fliegender Stern

Ursula Wölfel , Bettina Wölfel
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.03.2007
ISBN 9783551356574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe dieses Buch als Kind geschenkt bekommen, gelesen und wunderbar gefunden. Dann haben wir es später sogar mit der ganzen Klasse in der Grundschule gelesen und auch da war ich immer noch ganz hin und weg. Ich war und bin ein großer Indianerfan. Als Kind und Jugendliche habe ich viele Bücher zu diesem Thema gelesen, so dass „Fliegender Stern“ da genau ins Schwarze traf.

Nun habe ich es zum vierten Mal gelesen, indem ich es meinem Sohn vorgelesen habe. An einiges konnte ich mich noch erinnern, vieles habe ich aber auch vergessen. Es ist so seltsam, dass man als Erwachsener oder auch in der heutigen Zeit Bücher so anders liest und empfindet. Hätte ich es jetzt zum ersten Mal gelesen, würde ich es ebenfalls gut finden, aber wohl keine emotionale Nähe zur Geschichte aufbauen.  Es ist ein wirklich schönes Kinderbuch, aber eben für Kinder.

Allerdings verbinde ich ja mehr mit dem Buch und dadurch hat es mir auch dieses Mal wieder sehr sehr gut gefallen, vor allem da ich es mit meinem Kind zusammen gelesen habe und wir darüber sprechen konnten.

Trotzdem fand ich anders als früher die große Geschichte rund um Fliegender Stern und Grasvogel, die zu den Weißen Männern reiten, um ihnen von den Büffelherden der Indianer zu erzählen, nicht mehr so unglaublich spannend. Viel besser fand ich die Entwicklung von Fliegender Stern. Vor allem zu Beginn als er einer der Großen werden möchte und eine zeitlang ein wenig zwischen den Welten der Kleinen und der Großen steht. Diese Entwicklung fand ich von Frau Wölfel ganz hervorragend und zutreffend dargestellt, und eben auch so, dass selbst jüngere Kinder dies verstehen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: zwillingsschlange, himmelsrand, ich-sah-tanz   (1)
 

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403 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, insel, die insel der besonderen kinder, kinder

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426520260
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich hatte das Buch schon einmal auf meinem Wunschzettel, aber irgendwann wieder runtergenommen, da ich einfach viel zu viele Bücher haben möchte. Allerdings habe ich dann erfahren, dass es den Kinofilm von Tom Burtonzu zu diesem Buch gibt und da musste es schnell doch her und gelesen werden. Allerdings weiß ich nun, da ich es gelesen habe, nicht, ob ich den Film überhaupt sehen muss bzw. will. Kann man so etwas überhaupt verfilmen und vor allem mochte ich diese Atmosphäre rund um die alten Fotografien so sehr, dass ich Angst habe dieses wird durch einen Film kaputt gemacht. Nervig finde ich außerdem, jetzt da ich das Buch gelesen habe, dass es schon wieder eine Buchreihe ist. Hilfe! Diese Buchreihen machen mich fertig. Ich komme nicht mehr hinterher.

Nun zu diesem Band: In letzter Zeit lese ich so oft Bücher, die großartig beginnen und auf einer genialen Idee basieren. Aber leider trägt diese Großartigkeit und Genialität nicht durch das ganze Buch. Sie fangen an zu schwächeln und enden eher ok. So auch hier.

Ich war zu Beginn gefesselt von dem Buch, fand es aber auch sehr gruselig. Abends/nachts konnte ich das Buch gar nicht lesen. Durch die Fotos wirkt alles so real. Diese sind so skurril, abgefahren und seltsam. Wer zieht seinen Kindern denn gestrickte Clownsmasken an? Und diese Idee mit den Fotos, diese in die Geschichte einzubinden, finde ich bemerkenswert genial.

Jedoch lässt die Riesenspannung leider etwas nach, als Jacob auf der Insel auf die Kinder trifft. Ab da wird es mir mit den Zeitschleifen etwas zu viel Fantasy. Die Geschichte rund um die Wights und die Hollows passte gar nicht für mich. Es gab dann auch einige Längen, aber man konnte das Buch trotzdem gut weglesen. Schade!

Ebenfalls schade fand ich, dass die Idee vom Anfang, dass die besonderen Kinder Juden und die Monster die Nazis sind, nicht weiterverfolgt wurde. Das hat mich fasziniert und ich habe mich schon auf eine interessante Geschichte in diese Richtung gefreut.

Insgesamt wechselten sich Licht und Schatten ab, aber es war so vieles wirklicht gut, so dass sich das Lesen dieses Buches lohnt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: zeitschleife, monster vogel   (1)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

drachenbändiger, kathedralenschatz köhler

Der kleine Ritter Trenk und der große Gefährliche

Kirsten Boie
E-Buch Text: 161 Seiten
Erschienen bei Verlag Friedrich Oetinger, 11.12.2012
ISBN 9783862740710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Vorlesen hat wieder einmal, wie schon beim ersten Band, viel Spaß gemacht. Mein Kind hat einfach Freude an den Geschichten rund um den kleinen Ritter Trenk. Er ist sechs Jahre alt und wahrscheinlich genau im richtigen Alter für dieses Buch. Er konnte mitraten, wie es weiter ging und fand es prima, wenn er Recht hatte.

Allerdings ist der Plot dieses Mal etwas weniger spannend als im ersten Band. Die Geschichte ist einfacher gestrickt und es fehlen z.B. die Gaukler und sowas, wie die großartige Geschichte mit Ferkelmagier. Es geht weiter um die Köhler und die Drachen, auch der böse Wertold ist natürlich dabei. Das ist alles nett, aber eben in meinen Augen nicht viel mehr. Jedoch gehöre ich ja auch nicht zur Zielgruppe.

Etwas nervig werden langsam diese ganzen Floskeln: „Wie du dir schon denken kannst“, „aber du weißt ja“, … Allerdings kommt auch dies bei meinem Kind gut an und das ist ja die Hauptsache.

Es gibt noch einige Bände von Trenk, aber die Rezensionen zu den Folgebüchern sind nicht sehr vielversprechend. Mal sehen, ob und wann wir weiter lesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (8)
Tags: drachenbändiger, kathedralenschatz köhler   (1)
 

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(3.877)

6.064 Bibliotheken, 59 Leser, 18 Gruppen, 73 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, zauberer

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist so schwierig für diesen Band eine Rezension zu schreiben, die ihm in irgendeiner Art und Weise gerecht wird, da die Geschichte so umfangreich und vielschichtig ist. Das kann man einfach gar nicht richtig erfassen. Es ist auf jeden Fall in meinen Augen einer der düstersten Teile der gesamten Harry Potter-Reihe. Und für mich nicht gerade das Favoriten-Buch. Warum? Schwierig. Vor allem da Harry mich ab und an gewaltig nervte. Er ist gerade am Anfang ständig schlecht gelaunt und meckert nur rum. Er lässt seinen Frust an Ron und Hermine ab und das nervte mich bereits beim ersten Lesen und nun beim fünften Mal immer noch. Klar, er wird älter. Und Frau Rowling hat zum einen die Pubertät großartig aufgenommen, aber zum anderen soll natürlich die Verbindung von Harry zu Voldemort und damit zum Bösen deutlich werden. Und da kann ich sagen, ja, sie wurde deutlich. Nichtsdestotrotz kann ich völlig akzeptieren, dass es einer der wichtigsten Bände der Reihe ist (wobei welcher soll denn unwichtig sein?). Da eine Art Übergang stattfindet. Die Kinder werden Jugendliche, sie werden aktiver, handeln und kämpfen sogar.

Wirklich phänomenal sind wieder einmal die Charaktere rund um Harry. Ich kann gar nicht beschreiben, welchen Spaß und welch Freude ich beim Lesen habe, immer wieder! Sirius ist großartig dargestellt. Man kann ihn sich richtig vorstellen (und das nicht nur durch die brillianten Filme), man hat das Gefühl ihn zu kennen. Und Hermine, die ich von Mal zu Mal immer immer besser und toller finde, als ich es sowieso schon fand, ist so unglaublich schlau. Ja, Sirius lebt durch Harry & Co und ist wieder jung. Selbst seine Jugend mit Harry Potters Vater kann man sich genau vorstellen. Rowling ist eine Zauberin an der Feder (aber natürlich nicht wie Rita Kimmkorn).

Zu den weiteren Protagonisten: Draco kam mir leider viel zu kurz in diesem umfangreichen Band. Das fand ich schade. Dafür gibt es nun Luna, die auch so so toll ist, einfühlsam, seltsam, nicht von dieser Welt, aber eben auch weise (irgendwie), völlig abgefahren. Aber auch die anderen Wesen sind faszinierend, allen voran die Thestrale. Welch eine Idee und Raffinesse. Apropos andere Wesen, natürlich muss ich noch kurz Umbridge erwähnen. Auch da hat Rowling sich übertroffen. Welch eine böse Figur, die trotzdem so zuckersüß eklig rosa und katzenliebend ist, so dass man eine richtige Abneigung entwickelt, die man beim Lesen fast körperlich spüren kann.

Ein ganz klein wenig zu viel des Guten empfand ich den Schluss. Zum einen war die ganze Sequenz im Ministerium in meinen Augen zu viel. Es war zu konfus, ich konnte kaum noch folgen, wer wann wo hinfällt und wer wem einen Fluch hinterherjagt. Das fand ich etwas anstrengend. Und dann kam der große Rundumschlag in Dumbledores Büro. Ein langer langer Rückblick auf alle bisherigen Teile… naja, man macht sich bereit für das große Finale.

Aber das ist wirklich Meckern auf einem ganz ganz hohen Niveau. Hier aber noch ein paar Anmerkungen, die mir beim Lesen durch den Kopf gingen:

Frau Weasleys Rolle zu Beginn gefällt mir nicht. Vielleicht wurde mir das auch erst jetzt als Mutter so bewusst. Ich kann sie gut verstehen, aber warum wird sie als die Einzige, die sich richtig Sorgen macht, dargestellt? Sie wirkt hysterisch, allerdings fand ich diese Darstellung etwas schade. Das wird ihr nicht gerecht, es ist vollkommen verständlich, wie sie reagiert, finde ich. Später im Buch wird Hermine ähnlich dargestellt. Warum nur Frauen? Was ich mich bei diesen ganzen Unterhaltungen durch den Kamin gefragt habe, warum stecken die nur den Kopf rein zum Reden. Genauso gut könnte man doch schnell mit Flohpulver wirklich in den Raum reisen und alles besprechen und dann schnell wieder weg gehen. Gerade als Harry gucken will, ob Sirius Zuhause ist, hätte er doch richtig hinreisen können. Allerdings würden das dann ja viel mehr Leute machen, Eltern die schnell mal ihre Kinder besuchen etc. Das macht natürlich wenig Sinn. Aber warum geht das dann mit dem Kopf, dann könnte man ja überall sich sozusagen im Feuer verstecken und andere Leute belauschen. Das mit dem Zweiwegespiegel fand ich von Anfang an so schade! Warum erinnert Sirius Harry nicht daran, als er im Kamin nach seinem Vater fragt. Und vor allem hätte ich mir so gewünscht, dass Sirius irgendwie aus dem Schleier durch den Spiegel noch mit Harry Kontakt halten könnte. Ganz großes Kino war aber mal wieder Ron bei der Prüfung: Großartig. Ich habe so gelacht! In Wahrsagen beschreibt er den Prüfer in der Kugel und in einer anderen Prüfung verwandelt er seinen Teller in einen Pilz (ohne dass er sagen kann, wie das passiert ist). Sehr schön!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

  (16)
Tags: mimbulus mimbeltonia, langziehohren da   (1)
 

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(5.247)

7.736 Bibliotheken, 60 Leser, 20 Gruppen, 94 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Die Geschichte fängt schon super an mit Quidditch-Weltmeisterschaft. Ein Großereignis mitten in der Zaubererwelt! Was wünscht man sich mehr als Leser. Mir kam es wie ein Wimmelbuch für’s Kopfkino vor. Man konnte sich das alles so gut vorstellen: Die verhexten Zelte, kleine Kinder auf Besen, ein großartiges Spiel, … Ganz großes Kino!

Aber dann hört der Spaß ja noch nicht auf. Das trimagische Turnier beginnt in Hogwarts. Der Leser erhält neue Einblicke in andere, fremde Schulen. Und Episoden mit mehreren großen Aufgaben funktionieren ja fast in jedem Buch. Das macht so eine Freude beim Lesen. Ich will auch mal in das Badezimmer der Vertrauensschüler und an den Wasserhähnen drehen.

Und dazu kommt der neue Leherer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Mad Eye Moody. Der ist echt gruselig, aber eben auch faszinierend. Er hilft Harry und verwandelt Malfoy sogar in ein Frettchen. Was will man mehr. Das ist doch eindeutig einer von den Guten, oder?

Es hört ja aber noch nicht auf mit den tollen Dingen. Die Geschichte rund um Hermine, Ron und Krum liebe ich! Der Weihnachtsball ist das Highlight in der Mitte des Buches. Sowieso finde ich Hermine immer immer besser. Also ich fand sie schon immer gut, aber nun 16 Jahre nach dem ersten Lesen finde ich sie sogar noch besser.

Und dann kommt der große Showdown am Schluss. Eine Riesenüberraschung erwartet den Leser. Ein Freund ist doch ein Feind. Und vor allem Voldemort ist wieder ein richtiger körperlicher Gegner. Das Böse erwacht zu neuer Kraft…

Auch bei diesem Band möchte ich noch ein paar Anmerkungen, die mir beim Lesen so durch den Kopf gingen, äußern:

Warum hat Ron noch nie eine Hauselfe gesehen? Bei der Weltmeisterschaft, sagt er, als er Winky gesehen hat: „Das ist also eine Hauselfe? Komische Kreaturen, oder?“ Super lustig! Ich habe echt wieder sehr laut lachen müssen, als Ron seinen Festumhang bekommt. Der Arme! Und als sich dann Pig auch noch an einem Eulenkeks verschluckt, sagt er: „Warum habe ich eigentlich immer nur Schrott?“ Soooo herrlich. Hermine fragt, wo die Küche in Hogwarts ist, Harry sagt, weiß ich nicht. Hallo? Karte des Rumtreibers? Harry läuft nachts im Tarnumhang mit dem Ei und der Karte des Rumtreibers rum und gerät in eine Trickstufe. Warum kommt er nicht drauf, die Karte und das Ei mit „Accio“ zu sich zu holen? Schließlich hat er den Zauber doch lang und breit geübt. Moody benutzt ihn dann ja auch. Bei dem Denkarium habe ich mir überlegt, wie das genau funktioniert. Dumbledore sagt, mit dessen Hilfe kann man in seinen Gedanken aufräumen. Die die Gedanken dann weg aus dem Kopf und nur in der Schüssel? Aber dann würde er doch nicht gerade die Gedanken mit den Prozessen rausziehen, da diese doch gerade wichtig sind. Rita Kimmkorn vertraut Draco? Er kann doch auch per Eule mit ihr korrespondieren. Sie verrät ihr Erfolgsgeheimnis? Das kann ich kaum glauben. Wieso bleibt der Trimagische Portal ein Portschlüssel, nachdem Harry und Cedric ihn benutzt haben, als sie zu Voldemorts Elternhaus transportiert werden? Der Stiefel bei der Weltmeisterschaft wird von den Zauberern nach Ankunft angefasst und der Zauberer bleibt an Ort und Stelle. Kann man das so einstellen oder muss ihn einfach wieder dieselbe Person berühren?

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: b.elfe.r, morsmordre erminne   (1)
 

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(20)

39 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 4 Rezensionen

finnland, krimi, maria kallio, helsinki, krimi skandinavien

Wer sich nicht fügen will

Leena Lehtolainen , , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2008
ISBN 9783499243486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

War der letzte Band einer der besten der Reihe, so ist dieser wohl einer der schwächsten. Die Story lässt sehr zu wünschen übrig. Der Fall ist nicht sehr spannend und plätschert nur so dahin. Es steckt keine Tiefe in ihm, es gibt keine Wendungen oder unterschiedliche Erzählstränge. Das Buch ist sehr eindimensional. Das kann Frau Lehtolainen besser. Vor allem da der Plot vieles möglich macht. Es geht um Prostitution im großen Stil, es geht um Zuhälterei, es geht um eine Fernsehshow und letztendlich um Politik. Ich hätte mir da mehr Zunder und Überraschungen gewünscht.

Also kann ich nur drei Punkte geben. Aber das sind drei schöne Punkte, da ich Maria Kallio, ihr Leben, ihre Kollegen und ihr Umgebung einfach mag. Zwar ist ihr Privatleben in diesem Teil etwas depressiv und teilweise traurig, aber ich mag es einfach von ihr zu lesen.

Schade war, dass ihre Rolle als arbeitende Mutter für mich etwas zu kurz kam. Natürlich wurde es immer mal thematisiert, allerdings wurden in den vorherigen Büchern ihre Gedanken und Gefühle dazu mehr thematisiert.

Gespannt bin ich, wie es weiter geht, da Kallio anscheinend ihren Job nochmal wechselt. Mal schauen…

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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Tags: überraschungsgäste, schatzilulu putin-maske   (1)
 

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(1.266)

2.117 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 37 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

Rezension:

Da habe ich mich aber gefreut, nach einer kurzen Pause endlich wieder nach Hogwarts zu reisen. Da ist es so schön und vor allem kann man so sicher sein, dass das Buch sehr sehr gut geschrieben ist. Ich mag den Stil von Frau Rowling wirklich sehr.

Aber vor allem habe ich auch beim 5. Durchlesen des Buches gemerkt: Ich will auch ein paar Tage im Tropfenden Kessel wohnen und in den „Drei Besen“ Honigbier trinken und durch Hogsmeade schlendern und die heulende Hütte sehen und bei Professor Trelawny Tee trinken und einen Hippogreif fliegen… Ich will, ich will, ich will!

Der dritte Harry Potter-Band ist wieder ein Stückchen erwachsener, düsterer, ein wenig gruselig und vor allem spannend. Die Story ist toll verschachtelt, hat unerwartete Wendungen, die auf die Handlung ein ganz anderes Licht werfen. Grandios!

Die neuen Charaktere sind aufregend und interessant, die bereits bekannten, liebgewonnenen, entwickeln sich immer weiter. Man erfährt so viel über sie, z.B. über Harry und seine Eltern, was damals passiert ist, wer sie verraten hat, wie James in Hogwarts war… Aber auch Hermine finde ich großartig in diesem Band. Sie ist so fleißig, schlau, aber auch ein bisschen zickig, allerdings lieb und vor allem beides Ron gegenüber… wassichliebtdasnecktsich…

Auch an dieser Stelle habe ich einige Fragen und Anmerkungen von mir zusammengetragen:

Zur genialen Karte des Rumtreibers fiel mir ein, warum die Zwillinge dann nicht z.B. Ginny aus der Kammer des Schreckens gerettet oder zumindest gesagt haben, wo sie ist. Und warum ist ihnen Peter Pettigrew nicht schon vorher aufgefallen? Sie müssten doch mal nach Ron gesucht haben und dann eben Peter Pettigrew bei ihm gesehen haben. Immerhin gehört der nicht nach Hogwarts und sie kannten ja auch die Geschichte über ihn und seinen gefundenen Finger. Dann taucht hier ja auch der Zeitumkehrer auf. Wieso wird der in der Reihe nicht öfter benutzt? Klar ist das gefährlich, aber so ein paar Dinge könnte man dann doch rauskriegen, z.B. im 4. Band wer bei der Weltmeisterschaft das Dunkle Mal beschworen hat. Was mir in diesem Teil auch besonders auffiel und immer in Erinnerung blieb, ist, dass Snape hier wirklich so böse ist. Er will, dass Harry rausgeworfen wird, aber dann könnte er bzw. Dumbledore ihn doch nicht schützen und anscheinend, wie wir seit dem Finale wissen, ist Snape das doch doch wichtig. Außerdem ist er echt eklig zu Hermine. Was ich mir so gar nicht vorstellen kann, ist, dass die Zwillinge Fred und George nicht schon in der Heulende Hütte waren, egal wie sehr es dort spukt oder der Eingang zugenagelt ist. Das hält die doch nicht ab, oder?

Bin ich froh, dass ich erst beim 3. Teil bei dieser reread-Runde bin, da liegen noch einige Bücher vor mir, auf die ich mich jetzt schon freue.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: grimm, butterbier expecto patronum   (1)
 
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