Leserpreis 2018

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476 Bücher, 470 Rezensionen

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182 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

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Vergiss ihn nicht

Liane Moriarty , Sylvia Strasser
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.10.2010
ISBN 9783404165698
Genre: Romane

Rezension:  
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(87)

228 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe

Jodi Meadows , Michaela Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442476022
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(54)

129 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

Johannes Hayers , Felix Achterwinter , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.12.2014
ISBN 9783499628726
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Buch, welches man sich wahrscheinlich bzw. hoffentlich nie selbst kaufen würde, aber eben geschenkt bekommt. Dieses habe ich in Ermangelung eines besseren Geschenks mal zum Nikolaus bekommen. Immerhin hat sich der Schenker dafür entschuldigt.

Das Buch beinhaltet ein Sammelsurium, wie das Deckblatt schon verspricht, nicht ganz legaler Erziehungstricks, heißt einige, manchmal etwas gemeine, aber alltägliche, teilweise gewollt lustige Erziehungssituationen, welche die Autoren zusammen gesammelt haben.

Ganz nett ist, dass man einige Situationen natürlich kennt und sich freut, dass es anderen auch so geht. Wirkliche Tipps nimmt man aber nicht mit, da es doch überall etwas anders ist und die Persönlichkeiten natürlich auch extrem davon abhängen. Einiges würde man aber genauso machen, da es einfach intuitiv das Einfachste ist.

Insgesamt hinterließ das Buch bei mir stark den Geschmack von Geldmacherei.

Die Fragen, die bleiben, sind a) wer kauft so ein Buch und b) wer liest so ein Buch…

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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Tags: kartentrick, mini-mini-nudeln, löwenzahn-samen   (1)
 

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(891)

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Die Saat des goldenen Löwen

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.09.2011
ISBN 9783442268214
Genre: Fantasy

Rezension:

SPOILERGEFAHR!

Ganz ganz bisschen schwächelt dieser Teil leider. Ich weiß nicht, ob ich momentan einfach genug von Westeros habe oder ob sich langsam doch Längen in die Story einschleichen. Das kann alles sein. Eines weiß ich aber sicher. Mir fehlt Eddard Stark! Bis jetzt kann ihn einfach keiner ersetzen. Natürlich finde ich Tyrion und auch Arya weiterhin großartig als Protagonisten. Aber diese mächtige Führungsrolle fehlt einfach.

Längen gab es vor allem in meinen Augen in Punkto Schlachtdarstellungen, Reisen und Personenvielfalt. Ich konnte manchmal gar nicht mehr folgen, wer wo hinreist und noch dabei ist oder welche Leute auf welcher Seite mit wem kämpfen. Das war mir, obwohl ich umfangreiche Erzählstränge sehr mag, etwas zu viel.

Aber das alles ist Jammern auf hohem Niveau. Weiterhin ist es eine grandiose Geschichte mit hervorragenden Charakteren, die sehr spannend, vielfältig und unterhaltsam ist. Tyrion ist toll, er ist schlau, gewitzt und verschlagen. Auch Aryas Werdegang verfolge ich immer mit Interesse. Jon ist und bleibt toll, wobei ich den Wildlingen noch skeptisch gegenüberstehe. Daenerys‘ Plot ist noch zu schwach in meinen Augen, da erhoffe ich mir mit der Zeit mehr.

Etwas befremdlich finde ich die Richtung ins Science-Fictionmäßige, die Martin einschlägt. Die rote Frau gebiert den Schatten und Jaqen H’ghar, dessen charakterliche Darstellung ich spitze finde, verändert plötzlich sein Gesicht? Da bin ich etwas raus. Aber ok, ich bleibe am Ball und bin gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Tags: die sieben, salzweib, steinschlange   (1)
 

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(72)

170 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

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Schiff der tausend Träume

Leah Fleming , Marion Balkenhol , Annette Hahn
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 08.03.2012
ISBN 9783596194759
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich im Auswandererhaus in Bremerhaven war, wollte ich unbedingt mehr über diese Zeit und Einzelschicksale erfahren. Vor allem alles rund um die Titantic erweckte erneut mein Interesse, so dass ich mir einige Romane rund um dieses Thema wünschte. „Schiff der tausend Träume“ war eines davon und auch wenn die Titanic bereits gleich zu Beginn des Buches sinkt, wirft das Unglück lange Schatten über das Leben der Beteiligten.

Der Roman ist sehr umfangreich, geht über mehrere Generationen dreier Familien und spielt in der Zeit von 1912 bis 1959. Drei Schicksale, die eng miteinander verwoben sind, gemeinsamer Ausgangspunkt ist die Titanic. Der Leser begleitet May aus der Arbeiterklasse, die aus Englang mit ihrem Mann und Tochter nach Amerika aufbrechen möchte, um ein neues Leben zu beginnen. Sie verliert bei dem Unglück beide Familienangehörige. Im Rettungsboot lernt sie die Engländerin Celeste kennen, die zu ihrem wohlhabenden Mann nach Amerika (Ohio) zurückkehrt. Ihre Ehe ist unglücklich, aber sie will ihren Sohn nicht verlassen. Außerdem begleitet der Leser den Italiener Angelo, der sich in Amerika (New York) ein neues Leben aufgebaut hat und nun am Pier auf seine Frau und seine Tochter wartet – leider vergeblich.

Diese Protagonisten werden über die Jahrzehnte begleitet. Man lernt ihre Kinder, ihre neuen Partner und Familienangehörige kennen und lieben. Man erlebt England, Amerika, aber auch die Toskana… zwei Kriege müssen die Familien überstehen… Freude und Leid ertragen… bis am Ende alle Fäden zusammenlaufen.

Es ist ein ziemlich dicker Wälzer, der viel Zeit, Leid, Erfahrungen, Familie, Freundschaft beinhaltet. Der spannend, aber auch entspannend ist. Er hat vielleicht auch Längen, die ich nicht wirklich erkannt bzw. so empfunden habe. Wenn ich das Buch aufklappte, hatte ich das Gefühl alte Bekannte wiederzutreffen. Das war schön, manchmal auch schön traurig.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Tags: titanic, spitze, benimmkurse   (1)
 

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(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mara : Tochter der Sonne ; Prähistorischer Roman.Bastei Bd. 13891 ; 3404138910


Flexibler Einband
Erschienen bei Bergisch Gladbach : Bastei-Verl. Lübbe, 01.01.1997
ISBN B007WH1HDI
Genre: Sonstiges

Rezension:

Schon lange bin ich auf der Suche nach guten prähistorischen Romanen. Seit ich die Bücher von Jean M. Auel und Joan Wolf gelesen habe, hat es mir das Genre einfach angetan. Leider habe ich seitdem nichts Vergleichbares mehr gefunden, obwohl ich nun einige andere prähistorische Romane gelesen habe. Dieses Buch war wieder ein Versuch, aber irgendwie ist der gescheitert. Es war ok, kam aber bei weitem nicht an Auel oder Wolf ran. Schade. Also falls jemand Empfehlungen hat, her damit!

Mara ist eine mutige Frau, die neue Wege gehen möchte – dies haben diese Romane gemeinsam. Aber ihr Stamm ist dafür noch nicht bereit und will den alten Traditionen nicht abschwören. Dann kommt allerdings Graum aus dem Norden neu zu ihnen hinzu und stellt vieles durch seine Zielstrebigkeit und Grausamkeit auf dem Kopf. Nun muss Mara handeln…

Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Das Buch war wirklich nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Ich hatte das Gefühl, mit Mara nicht richtig warm zu werden. Außerdem hatte das Buch in meinen Augen einige Längen, es wird viel hin und her gezogen, Graum war mir ein Rätsel und die Nebencharaktere waren auch nicht so ausgefeilt. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, abbrechen zu müssen.

Während des Lesens habe ich erst mitbekommen, dass Mara eigentlich das zweite Buch ist und „Laena – Tochter des Eismondes“ der Vorgänger ist. Das werde ich aber wohl nicht lesen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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(86)

136 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Artemis Fowl - Die Verschwörung

Eoin Colfer , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.06.2009
ISBN 9783551358134
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Irgendwie kann man das Buch nicht weglegen und es fasziniert einen, obwohl es irgendwie auch wirklich seltsam und absurd ist, aber eben manchmal auf gute Art und Weise. Verstanden? Nein? Ich auch nicht.

Artemis Fowl ist ein komischer Junge. Er ist schlau, listig und gerissen, kann nicht mit Menschen umgehen und hat anscheinend keine wirkliche Kindheit. Allerdings hat er nun fast so etwas wie Freunde oder zumindest Verbündete. Dies sind aber keine Menschen sondern Feen, Zwerge und Zentauren. Diese sollen ihm helfen, seinen Vater zu befreien, aber zuerst muss er mithelfen eine aufständische Verschwörung zu beenden. Es scheint aber fast aussichtslos…

Die Charaktere in dieser Reihe machen einfach Spaß. Holly ist klasse, Butler wird immer interessanter und Mulch ist mein absoluter Liebling. Die Geschichte und die Ideen sind so abgefahren, dass man manchmal denkt, man ist in einem Science-Fiction-Roman, dann ist es aber wieder einfach ein Jugendbuch oder doch ein Krimi. Es ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Aber unterhaltsam!

Zwischendrin dachte ich manchmal, vielleicht ist es doch nicht meine Reihe und ich empfand ein paar Längen, dann wurde es jedoch wieder so kurzweilig, dass ich grandios unterhalten wurde. Seltsames Buch. Aber ich muss wohl weiter lesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (2)
Tags: kobolde, moonbelt, poklappe   (1)
 

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(1.070)

2.084 Bibliotheken, 65 Leser, 16 Gruppen, 86 Rezensionen

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Der Thron der Sieben Königreiche

George R. R. Martin , Andreas Helweg , Sigrun Zühlke , Thomas Gießl
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.06.2011
ISBN 9783442268221
Genre: Fantasy

Rezension:

SPOILERGEFAHR

Eddard Stark ist tot. Mein Herz blutet. Nicht nur, dass es einfach ein toller Protagonist war, sondern auch für die Serie ist es ein schwerer Verlust, da Sean Bean fehlt… Aber ansonsten bietet auch dieser Teil wieder spannende Geschichten, interessante Wendungen und hervorragende Charaktere.

Die Kapitel werden weiterhin aus verschiedenen Sichten beschrieben und es kamen zwei neue hinzu. Natürlich sind wieder Tyrion, Arya, Sansa, Bran usw. dabei, aber eben dieses Mal auch Theon und Davos, die berichten was bei den Graufreud und bei Stannis Baratheon passiert. Dadurch wird es komplexer, aber auch vielschichtiger. Ich finde es gut.

Natürlich ist das Ganze schon ein gewaltiger Epos und weist teilweise ein paar kleine Längen auf, aber ansonsten lässt es sich einfach wunderbar weglesen und man erfährt so viel mehr Hintergrundwissen, als wenn man nur die Serie schaut.

Ich bin gespannt, was mit Daenerys und ihren Drachen passiert. Die Handlung rund um die Drachenköniging war leider in diesem Band etwas mau, da hoffe ich beim nächsten Buch auf mehr.

Ich bin jedenfalls noch immer Feuer und Flamme und freue mich, dass noch einiges vor mir liegt sowohl bei den Büchern als auch bei der Serie.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: seefeuer, zwiebelritter, wiesel   (1)
 

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(92)

238 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.10.2017
ISBN 9783551559036
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(82)

139 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Wie man unsterblich wird

Sally Nicholls , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2010
ISBN 9783423624558
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine zeitlang war das Buch bei den Buchbloggern in aller Munde und ich kam nicht darum herum. Es lag lange auf meinem Wunschzettel und dann auf meinem SuB. Jetzt habe ich es endlich gelesen und kann den Hype teilweise verstehen.

Es geht um den elfjährigen Sam, der Leukämie hat und weiß, dass er sterben wird. Über die letzten Monate seines Lebens schreibt er ein Buch. Das sind natürlich Themen, die zu Herzen gehen und der Autorin gelingt es, dieses sehr eindringlich zu beschreiben ohne dass es kitschig wird. Das ist schon großes Kino. Außerdem schafft es das Buch trotz des schwierigen, erdrückenden Themas sehr kurzweilig und unterhaltsam zu sein. Das fand ich toll.

Aber es ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Zum einen fand ich es durch den Unterhaltsamkeitsfaktor manchmal etwas nüchtern bzw. kalt und zum anderen tue ich mich ein bisschen schwer mit diesen Themen wie Krankheit und Tod bei Kindern, Liebenden, Schwachen etc., da man kaum etwas Negatives sagen mag und es ja immer klar ist, dass es ein tolles Buch sein muss, wenn es nur irgendwie nachvollziehbar und annehmbar geschrieben ist, da man selbst angeblich nie mitreden kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat usw. Deshalb kann ich nicht sagen, dass ich völlig vom Hocker gerissen wurde und so nett es auch zu lesen war, würde ich es z.B. nie jemandem schenken, warum auch immer…

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: tatsachen, luftschiff, schlitten   (1)
 

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(9)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fiedler, blauer honig, nusskuchen, jugendbuch, märchenhaft

Das Unkrautland, Band 3: Die Gipfel der Schwefelzinnen

Stefan Seitz ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551313416
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wieder eine Buchreihe geschafft. Allerdings sind viele Fragen am Ende offen geblieben, so dass man denken könnte, es wird doch noch einen Teil geben, aber der Autor äußert sich nicht und nun ist wohl auch zu viel Zeit vergangen.

Dieses war für mich jedenfalls ein großes Manko. Vieles wurde nicht geklärt und nur angerissen. Es wird leider viel Potential der Geschichte verschenkt und geht für seitenlange Wegbeschreibungen und Wanderschaften drauf, die langatmig sind.

Aber trotzdem legt das Buch wieder eine Schippe drauf im Gegensatz zum zweiten Band, den ich eher dürftig fand. Es wurde um einiges spannender und abwechslungsreicher. Gerade die Episode in dem Dorf Erdeley fand ich super, davon hätte ich gerne mehr gehabt. Genauso war die Gefangennahme durch die Trolle sehr amüsant und der Autor lässt durchschimmern, welch zauberhafte Geschichten und Protagonisten er erschaffen kann. Aber leider verblasst das ab und an wieder.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (3)
Tags: fiedler, blauer honig, nusskuchen   (1)
 

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(811)

1.622 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 74 Rezensionen

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Die Flammende

Kristin Cashore , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2013
ISBN 9783551312044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon der erste Teil dieser Trilogie hat es mir angetan. Der zweite Band begann genauso vielversprechend und gerade die erste Hälfte des Buches war klasse. Wir befinden uns zwar nicht mehr in den sieben Königreichen, sondern in den Dells östlich des Gebirges, aber auch da gibt es Könige und Kriege. Und es gibt Monster! Sind es in den sieben Königreiche die Beschenkten, die besonders sind, sind es hier die Monster. Und es gibt die Monster nicht nur bei Menschen, sondern vor allem bei Tieren. Man erkennt sie an ihrer Farbe, ihrer z.B. strahlend blauen Haut oder dem goldenem Fell. Fire ist auch ein Monster, das einzige menschliche. Sie hat leuchtend rote Haare und ist wunderschön, so dass alle Menschen um sie herum von ihr eingenommen sind. Sie kann deren Bewusstsein beeinflussen, wenn diese sich nicht dagegen wehren. Sie hätte also das Potenzial genauso manipulativ und böse wie ihr Vater zu werden, aber sie ist ganz anders…

Fire ist eine faszinierende Protagonistin, die einen ganz einnimmt, und das, obwohl man als Leser nichts von ihrer Schönheit hat, sondern nur die Schönheit und vor allem Vielseitigkeit ihres Charakters erforschen kann. Es gibt aber auch so viele andere großartige Charaktere in diesem Buch. Es ist wie schon der erste Band, ein wunderbares Jugendbuch, welches nicht zu viel will. Die Autorin schafft es, bei einer wirklich guten Idee zu bleiben und diese geschickt auszuarbeiten. Viele verlieren sich und den Plot, da sie zu viel wollen. Das Buch wirkt bescheiden und doch verzaubert es mit der Geschichte.

Leider nahm in der zweiten Hälfte des Buches die Handlung ein wenig an Fahrt zu, was viele Leser vielleicht gut fanden, da es spannender wurde. Aber dadurch wurde es auch ein wenig wirr und der Zauber ließ etwas nach. Ebenfalls irritierten mich etwas die vielen Sequenzen, in denen es um Fires Schmerzen ging. Ihr tut andauernd irgendetwas weh. Vielleicht sind die Monster auch einfach schmerzempfindlicher oder natürlich ist das wohl auch realistischer, aber mich nervte es leicht.

Ansonsten freue ich mich aber sehr auf den dritten Band, da der Beschenkte Leck schon eingeführt wurde und es wieder in die sieben Königreiche zu seinen Nachfahren geht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

  (3)
Tags: greifvogelmonster, bewusstsein, small   (1)
 

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(28)

52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Mord im Herbst

Henning Mankell , Wolfgang Butt
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423253772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurt Wallander ist wie ein alter Bekannter. Er hat mich schon über so viele Jahre begleitet. Noch immer mag ich diesen Kommissar. Ich mag auch diese skandinavischen Krimis, die so unaufgeregt aufregend sind, die so abschreckende Fälle ganz harmlos lösen, die Unruhe ruhig darstellen, die dem Gemüt des Lesers gut tun.

Dieses Büchlein ist eine Kurzgeschichte von Mankell. Die Kriminalgeschichte ist auf das nötigste reduziert und das Ende kommt ziemlich abrupt. Aber trotzdem ist es ein Wallander vom Feinsten. Man lernt wieder ein Stückchen mehr von Kurt kennen und seiner Tochter Linda, die immer noch bei ihm wohnt und auch bei der Polizei arbeitet. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht. Das Buch endete für mich zu früh…

Wallander möchte sich endlich ein Haus kaufen, aber bei der Besichtigung stolpert er über eine Hand und damit über einen Mord, der schon viele Jahre zurück liegt. Um so schwieriger ist es, eine Spur zu finden…

Ich freue mich auf den letzten Band und denke, dass Wallander dann auch endlich ein passendes Haus für sich findet.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (7)
Tags: hand, johannisbeersträucher, grundbucheintragungen   (1)
 

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(220)

424 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Michael Ende
Flexibler Einband: 235 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 16.10.2008
ISBN 9783551358301
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(28)

59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Emil und die Detektive

Erich Kästner
Buch: 96 Seiten
Erschienen bei Klett, 01.03.2014
ISBN 9783126757232
Genre: Klassiker

Rezension:

Irgendwie ist das Buch in meiner Vergangenheit immer an mir vorbei gezogen. Ich kannte es natürlich vom Hören und habe auch den Inhalt grob mitbekommen. Aber vor längerer Zeit habe ich mir das Buch nun doch gekauft und dachte, dass es eines der Bücher ist, die man mal gelesen haben muss.

Ich habe das Buch meinem älteren Sohn vorgelesen und das hat wirklich Spaß gemacht, da er es spannend und aufregend fand. Leider kann ich dem nicht voll zustimmen. Aber so konnte ich mir gut vorstellen, dass ich das Buch als Kind ebenfalls sehr gut gefunden hätte. Und es ist, das muss man sagen, ein gutes Kinderbuch, das man ohne Weiteres seinen Kindern auch heute noch vorlesen kann.

Am witzigsten war für mich die Sprache der Berliner Kinder und ihre ganze Organisation. Mein Sohn hingegen fand den Diebstahl von so viel Geld sehr aufregend, und dass die Kinder dann wirklich den Täter schnappten. Ebenfalls fand er Gustav mit der Hupe toll. Öfter haben wir über die Beziehung zwischen Emil und seiner Mutter gesprochen, da mein Sohn es schwierig fand, diese einzuschätzen, da sie geschimpft hat, aber eben auch froh und lieb war. Das war ein Widerspruch, fand er. Ich habe mich gefreut, dass wir solch zwischenmenschliche Beziehungen thematisieren konnten.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (23)
Tags: hundertvierzig mark, nikolsburger platz, der kleine dienstag   (1)
 

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(1.367)

2.519 Bibliotheken, 83 Leser, 18 Gruppen, 114 Rezensionen

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Das Erbe von Winterfell

George R. R. Martin , Jörn Ingwersen , Sigrun Zühlke , Thomas Gießl
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2011
ISBN 9783442267811
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin so hin und weg von diesem Buch. Das liegt an vielen Sachen. Zum einen sind die Protagonisten sehr spannend, interessant, faszinierend und vielschichtig. Ganz großes Kino. Zum anderen sind die Geschichte rund um den Eisernen Thron, die Anderen, die Drachen, den Norden, die Familie Stark und und und mehr als fesselnd. Außerdem habe ich nebenbei die erste Staffel „Game of Thrones“ geguckt und bin dadurch voller Bilder noch tiefer in die Story hinein getaucht.

ACHTUNG SPOILER!

Eddard Stark ist einer meiner Lieblingsprotagonisten der ersten beiden Bücher. Natürlich fand ich ihn vor allem im ersten Band großartig. Als ich dann noch mitbekam, dass er von Sean Bean in der Serie gespielt wird, war ich begeistert. Ganz ganz toll. Aber wie es ja bei Sean Bean oft der Fall ist, musste er natürlich den Filmtod sterben und Eddard Stark ist Geschichte. Das fand ich traurig, ich habe bis zum Schluss gehofft.

Aber zum Glück gibt es noch die anderen tollen Charaktere, wie Tyrion und Jon, die gerade im zweiten Buch mehr an Tiefe, Facetten und Abenteuer dazu gewonnen haben. Das hat Spaß gemacht. Auch Arya fand ich immer besser.

Meine andere Lieblingsprotagonistin Daenerys machte eher eine Berg- und Talfahrt durch. Ich fand sie im ersten Buch brilliant und auch die Schauspieler für sie und Drogo großartig. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem Drogo zu sterben drohte, wurde mir das alles etwas zu seltsam und gefiel mir nicht besonders. Ich wollte natürlich wissen, wie es weiterging, aber Dany fand ich seltsam und fremd. Allerdings war das Ende wiederum so faszinierend, abstoßend und spannend, dass es noch auf Großes schließen lässt. Da freue ich mich natürlich drauf.

Leider habe ich etwas Angst, da ich schon gehört habe, dass die Bücher und die Serie immer mehr auseinander driften und die Bücher sich am Ende irgendwie etwas verlieren. Ich würde gern weiterhin erst die Bücher lesen und dann die Serie sehen. Aber die Serie ist schon der Knaller und ich habe Angst, dass ich nicht mehr warten kann, erst die Bücher zu lesen. Allerdings denke ich, beim dritten und vierten Band gelingt es mir noch…

Bewertung: 5 von 5 Punkte

  (5)
Tags: goldröcke, zwillingstürme, khaleesi   (1)
 

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(3.016)

4.771 Bibliotheken, 70 Leser, 3 Gruppen, 211 Rezensionen

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Shades of Grey - Befreite Lust

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 24.10.2012
ISBN 9783442478972
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Ich liebe dich!“ – „ICH liebe dich!“ – „Nein, ICH liebe dich viel mehr.“ – „Aber ich wollte dir noch eines sagen, vergiss es nie: Ich liebe dich!“ – „Übrigens liebe ich dich.“

„Ich gehe heute zur Arbeit.“ – „Nein, du brauchst nicht arbeiten.“ – „Ich würde aber gerne.“ – „Nein, ich mache mir Sorgen. Ich bestimme, dass du nicht gehst. Mach doch endlich mal, was man dir sagt!“ – „Ok“… Oh, ich liebe meinen kontrollsüchtigen Ehemann. Ich bin ja auch nur so ein kleines Mäuschen, dessen einziger Existenzgrund ist, dass ich für meinen Ehemann da bin, den ich ja so liebe und der so reich ist und so gut aussehend und so abgefuckt, aber auch so liebenswert. Manchmal habe ich zwar etwas Angst vor ihm, aber er ist so sexy, wie könnte ich ihm da nicht vertrauen…

Kotz, Würg, Spei!

So geht es in etwa das ganze Buch über! Es ist kaum zum Aushalten und würde mich nicht der Kinofilm erwarten, von dem ich mir wieder – wie bei den letzten Filmen – einen lustigen Abend erwarte, da es einfach so lächerlich ist. Ich sage nur „Pauschenpferd“. Jedenfalls habe ich nur deshalb nicht abgebrochen und ich dachte immer, es muss doch noch etwas passieren, da das Buch so dick ist. Aber wann immer etwas Handlung aufkam, wurde wieder Sex oder kitschiges Liebesgeflüster seitenlang eingestreut.

Die beiden Protagonisten finde ich so so ätzend. Ich weiß gar nicht, wer schlimmer ist. Vielleicht der Herr Grey, da ich eigentlich solch komplizierten Charaktere gut finde, aber hier wird der ja nur als toll und sexy und reich und gutaussehend dargestellt, obwohl er doch eigentlich furchtbar ist. Ach ja, er selbst verfällt natürlich in Selbstmitleid und sagt, dass auch von sich. Aber Ana hat ja immer Verständnis, da vielleicht wurde es noch nicht deutlich, sie ihn so liebt. Kitsch! Tropf! Ihgitt!

Bewertung: 1 von 5 Punkten

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Tags: traumhaus, aspen, handschellen   (1)
 

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208 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Wunder

R.J. Palacio , André Mumot
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423086547
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Schön, schöner, „Wunder“!

Selten gibt es Bücher, die mich noch richtig überraschen. Die meisten Geschichten kennt man ja schon so oder so ähnlich. Auch das Thema dieses Buches ist nicht unbekannt, spätestens seit dem beeindruckenden Film „Die Maske“ mit Cher ist es bei mir verwurzelt. Aber trotzdem überrascht dieses Buch durch Einfühlungsvermögen, Wärme, Freundlichkeit und Liebe. Hört sich kitschig an, ist es aber gar nicht.

Die Autorin überzeugte mich vor allem durch ihren Perspektivenwechsel. So wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht verschiedenen Protagonisten erzählt, so dass nicht immer nur August im Fokus steht sondern auch sein ganzes Umfeld. Es geht nicht nur, darum mit welchen Schwierigkeiten August zu kämpfen hat und das sind mehr als genug. Es geht auch um seine Familie und Freunde, die ebenfalls ganz individuell mit den Anforderungen an August Seite umgehen. Für mich sehr beeindruckend und berührend.

Die ganze Story rund um den ersten Schulbesuch, durch das ganze Jahr bis zur Theateraufführung und dem Schulausflug ist mehr als gelungen. Es gibt keine Längen, man klebt an den Seiten und die Zeit fliegt dahin.

Ein tragisch-komisches Buch, welches mir im Gedächtnis und Herzen bleiben wird. Besonders bemerkenswert war für mich Augusts Beschreibung seiner Situation, wenn er auf die Straße geht und die Leute ihn anstarren. Er vergleicht es mit Nieselregen, der nicht so sehr stört, aber eben da ist. Das ist – warum auch immer – bei mir hängen geblieben…

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

gleichungen, binärzahlen, grenzwerte

Zahlen

Albrecht Beutelspacher
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 11.11.2015
ISBN 9783406648717
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zahlen sind beruflich mein täglich Brot. Allerdings ist die Schulmathematik schon sehr spannend, aber nur ein kleiner Ausschnitt aus der Welt der Mathematik. Ich habe schon einige Bücher von Beutelspacher gelesen und bin immer wieder erfreut. So auch über dieses kleine Büchlein.

Es sind keine neuen Erkenntnisse, aber sie sind sehr unterhaltsam zusammengestellt bzw. -gefügt. Ich habe mich über jedes Kapitel gefreut und es macht Spaß, die spannende Geschichte der Mathematik zu verfolgen. Vieles kannte ich, habe es aber mal wieder vergessen, so dass ich oft dachte: „Ach ja, das ist ja toll. Stimmt ja, so war das.“ Das machte Spaß!

Ob Nichtmathematiker daran auch so einen Spaß haben? Ich glaube leider nicht so ganz. Falls aber jemand nur ein winziges Interesse daran hat, mal etwas in die Welt der Zahlen einzutauchen und vielleicht auch akzeptieren kann, dass er manchmal nicht alles komplett versteht, aber zumindest einen Einblick bekommen möchte, was alles so möglich ist. Der sollte dieses Buch sehr gern lesen.

Für Mathematiker ist es eine nette, leichte Lektüre, die Spaß macht und vieles in Erinnerung ruft. Besonders mag ich die komplexen Zahlen, welche in meiner Schulzeit noch Thema im Unterricht waren, jetzt leider rausgefallen sind. Sehr schade!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: gleichungen, binärzahlen, grenzwerte   (1)
 

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(3.675)

5.196 Bibliotheken, 158 Leser, 19 Gruppen, 178 Rezensionen

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Die Herren von Winterfell

George R. R. Martin , Jörn Ingwersen , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.12.2010
ISBN 9783442267743
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich habe ich dieses Buch gelesen. Es wartet schon so lange und ich war schon voller Vorfreude. Ich möchte auch endlich bei „Game of Thrones“ einsteigen, da ich weiß, dass diese Serie bestimmt voll mein Ding ist ist. Aber natürlich müssen vorher die Bücher gelesen werden. Und das Gute ist, ich wurde null enttäuscht. Das erste Buch bietet alles, was das Fantasyherz vergehrt.

Den Leser erwartet eine ausgeklügelte Welt und zahlreiche ausgefeilte Charaktere. Gerade die machen das Buch so lesenswert und lassen einen süchtig eine Seite nach der anderen verschlingen. Man muss zwar schon genau aufpassen, um all die Charaktere auf dem Schirm zu haben, nicht zu verwechseln oder zu vergessen. Zum Glück helfen hinten im Buch die Anhangseiten, auf denen die einzelnen Häuser nochmals aufgeführt werden.

Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt, so dass man deren Innenleben kennen lernt und viele Facetten der Geschichte erlebt. Jeder ist irgendwie toll, faszinierend und gut, aber eben auch ambivalent, folglich hinterrücks, starr, listig, naiv oder egozentrisch. Das macht den Zauber gerade aus.

Eddard Stark ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingscharaktere. Aber auch Dany, die Drachenprinzessin, und der Zwerg Tyrion haben es mir angetan. Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Stark-Kinder, welche ebenfalls großartig sind und und und.

Dieses Buch ist der Beginn eines Riesenepos, bei dem ich mich schon sehr auf den zweiten Teil freue und vor allem auf die erste Staffel „Game of Thrones“.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

troubadour, verspätung, one in a million

Guns N' Roses - Die letzten Giganten

Mick Wall
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Overamstel Verlag, 23.10.2017
ISBN 9783962410063
Genre: Biografien

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut. Ich bin seit den frühen 90ern ein großer Fan dieser Band und habe sie bereits mehrmals live gesehen. Das Buch war also ein Muss! Ich habe bereits vor etlichen Jahren Mick Walls Biographie über Axl gelesen und war nicht ganz so begeistert. Das Verhältnis der beiden ist ja auch etwas schwierig. Außerdem kenne ich ebenfalls diese kleinere Bandbiographie oder besser Fanbuch bzw. Bildband von Jens Schmiedeberg. Des Weiteren habe ich die Biographie von Duff gelesen. Trotzdem hat sich gerade in den letzten Jahre noch einmal so viel getan und da versprach dieses Buch das aktuellste zu sein. Es reicht bis ins Jahr 2017 hinein.

Insgesamt lässt sich sagen, dass dieses Buch wohl eine Zusammenfassung sämtlicher Biographien über Guns N‘ Roeses ist. Es enthält etliche Informationen aus Büchern, Interviews und Internetseiten und scheint wirklich gut recherchiert zu sein. Ob Mick Wall versucht wirklich neutral gegenüber den Lagern Axl vs. Slash/Duff zu sein, ist schwer zu sagen. Es scheint manchmal so, aber teilweise kommt es einem schon sehr wohlwollend Axl gegenüber vor. Was natürlich auch daran liegt, dass Doug Goldstein sehr oft zu Wort kommt und der Axl ja halb im Arsch hing und alles für ihn gemacht hat, weil er ihn ja so liebte (das wird immer wieder betont). Deutlich wird aber auch – und das ist Fakt -, was für ein besonderer Charakter Axl ist und nicht umsonst war und bin ich ein großer Fan von ihm. Früher fand ich ihn wirklich so unglaublich toll. Aber man hatte ja auch nicht wirklich Ahnung als kleiner Teenagerfan. Er ist zweifellos einer der größten, faszinierensten Frontmänner und ohne ihn hätte GNR es nie so weit geschafft, aber er war eben auch ein Riesenarschloch und das kommt mir etwas zu kurz in dem Buch bzw. wird nicht deutlich genug ausgesprochen – von seinen Bandkollegen anscheinend nie direkt (was ich mir gar nicht vorstellen kann). Außerdem ist nicht nachvollziehbar, was in den letzten Jahren mit ihm passiert ist. Warum hat er sich, was die Arbeitsmoral und Empfindlichkeit angeht plötzlich so gewandelt? Und auch äußerlich bzw. sein Verhalten auf der Bühne ist er doch nicht eine ältere Version von dem Axl, den man von früher kennt. Da wirken ja die Ex-Drogenjunkies – zu denen er ja eben nicht gehört – Slash und Duff wie gesunde, fitte, gutaussehende etwas ältere Männer. Es gibt also einige Lücken, die auch Mick Wall nicht füllen konnte.

Es wird auf jeden Fall eine bewegte, aufregende, unterhaltsame und einmalige Bandgeschichte deutlich, die vor allem den Frontmann in den Mittelpunkt stellt. Sie wirkt gut recherchiert, allerdings blieben für mich die richtigen Insiderinformationen, vor allem aus den Spitzenzeiten der frühen 90er, eher mangelhaft. Ich habe da auf eindeutig mehr gehofft, allerdings ist es wohl so, dass die Beteiligten sich kaum daran erinnerten. Ein Wunder, dass alle fünf Gründungsmitglieder noch leben. Spannend wäre es, wenn Axl mal endlich eine eigene Biographie veröffentlich oder es wirklich mal einen Film über die Band gegeben würde.

Was den Lesefluss leider etwas störte, waren die vielen Rechtschreib- bzw. Druckfehler.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: troubadour, verspätung, one in a million   (1)
 

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Tanz des Blutes

J.R. Ward , Corinna Vierkant-Enßlin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453318519
Genre: Fantasy

Rezension:

Wer von Black Dagger nicht genug kriegen kann, ist bei dieser Spin-off-Reihe genau richtig. Die Geschichte rund um die Brüder oder besser um einen Ausschnitt von ihnen geht weiter, allerdings sind die Hauptcharaktere die jungen Schüler der Black Dagger: Craeg, Paradise, Peyton, Novo, Boone und Axe. Craeg und Paradise haben wir ja schon im ersten Teil der Black Dagger Legacy-Reihe kennen gelernt. In diesem Buch geht es nun um Axe, der um seine finanzielle Lage zu verbessern neben seiner Ausbildung einen Job als Leibwächter annimmt. Er soll die Glymera-Tochter Elise bei ihrem Psychologiestudium begleiten. Nur fühlen sich beide – bei allen Unterschieden – sofort zueinander hingezogen und es kommt, was kommen muss. Allerdings haben beide noch einige Familiengeschichten aufzuarbeiten…

Nebenbei wird die Ausbildung der jungen Rekruten fortgesetzt, bei der Bruder Rhage maßgeblich beteiligt ist. Dieser ist dem Tod gerade von der Schippe gesprungen und lebt trotzdem weiterhin gefährlich. Allerdings hat er gelernt besser auf sich aufzupassen, da jetzt eine kleine Familie auf ihn wartet. Mary und er haben die Waise Bitty bei sich aufgenommen. Sie wachsen immer mehr zusammen, als plötzlich Bittys Onkel auftaucht und die Familie auseinander zureißen droht…

Die Geschichte zwischen Axe und Elise lief mir etwas zu glatt in diesem Teil, aber auch alles andere wäre ja nicht neu. Die Geschichte rund um Bitty fand ich – wie schon in den Hauptbüchern über sie und Rhage und Mary – zu dick aufgetragen und eher kitschig. Ich freue mich immer sehr, wenn Lassiter auftaucht, allerdings führten seine häufigen Auftritte bei Bitty und Co eher dahin, ihn etwas kitschig und nervig werden zulassen. Das muss Frau Ward aber unbedingt verhindern, da er ja einer der Besten ist.

Es ist wieder einmal ein tolles Buch über die Black Dagger. Frau Ward schafft es immer wieder die Charaktere toll auszuarbeiten, wobei sie ihrem Schema treu bleibt. Kaputter Typ findet reiches, unschuldiges, gebildetes Mädchen und nur von ihr lässt er sich plötzlich zähmen. Helfersyndrom lässt grüßen und die Wünsche vieler Frauen werden erfüllt. Gibt es eigentlich auch Männer, die diese Serie lesen? Es ist alles voller Klischees und wiederholt sich mit geringfügigen Abweichungen. Aber trotzdem habe ich noch nicht genug, wobei selbst ich mich frage, wann es denn mal reicht. Tja noch nicht. Peyton und Novo warten im nächsten Band auf mich, genauso wie Layla und Xcor in der Hauptlinie.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: babu, psychologiestudium, kamin   (1)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Weihnachten 1945

Claus Hinrich Casdorff , Claus Hinrich Casdorff
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.1989
ISBN 9783423250283
Genre: Sonstiges

Rezension:

In dem Buch kommen 24 unterschiedliche Personen zu Wort, die von ihrer Erinnerung an das erste Weihnachtsfest nach dem Krieg erzählen. Einige der Erzähler sind auch mir heute noch ein Begriff, andere waren mir unbekannt. Es sind aber alles Leute des öffentlichen Lebens, neben einigen Journalisten, Politikern und Autoren, gibt es aber auch Schauspieler und Geistliche.

Ich dachte, ich lese es als eine Art literarischer Adventskalender, jeden Tag ein Bericht. Allerdings wurde daraus nicht so ganz etwas, da sich einige Berichte sehr hinzogen. Das Buch versprach nicht ganz das, was ich erwartet habe, allerdings waren meine Erwartungen eventuell auch zu hoch. Zum einen ist nicht jeder zum unterhaltsamen, kurzweiligen Schriftsteller geboren und zum anderen sollten die Erzähler sich nach mehr als 30 Jahren an ein Fest erinnern, dass viele vielleicht verdrängt haben bzw. in der Zeit mit anderen Dingen beschäftigt waren, so dass viel über die Zeit während des Umbruchs, des Kriegsendes berichtet wird, viel über die Zeit allgemein philosophiert wird, aber eben wenig konkret über die Lebensumstände im Winter 1945 erzählt wird. Einige tun dies aber, wie z.B. Leonie Ossowski, die so eindringlich über die Schwierigkeit ein Essen für den Heiligen Abend vorzubereiten berichtet und diese Berichte werden mir in Erinnerung bleiben, die anderen leider gar nicht.

Folgende Erinnerungen sind in diesem Buch enthalten:

Heinrich Albertz: Celler Weihnachten Wolf Graf von Baudissin: Schmollende Götterdämmerung Klaus von Bismarck: Von Weihnachten zu Weihnachten Heinrich Böll: Hoffentlich kein Heldenlied Christine Brückner: Altgewordene Kinder des Dritten Reichs Fritz Brühl: Bilder aus einer verstörten Stadt Walter Dirks: Zwiespältige Erfahrungen Josef Ertl: Aufbruch aus der Stunde Null Heinz Friedrich: Versuch einer Erinnerung Martin Gregor-Dellin: Marginalien über kein Weihnachten Hildegard Hamm-Brücher: Weihnachtsgeschichte 1945 Joseph Kardinal Höffner: Neuer Aufbruch des Glaubens Walther Leisler Kiep: Gespräch über alle Grenzen Heinz Kühn: Heimkehr aus dem Exil Siegfried Lenz: Eine Art Bescherung Richard Löwenthal: „Denk‘ ich an Deutschland“ von England aus Lola Müthel: Eine Schauspielerin in Deutschland Leonie Ossowski: Das Weihnachtsessen Klaus Piper: 1945. Einige Reflexionen, damals und heute Annemarie Renger: Die erste Friedensweihnacht – zur Zukunft entschlossen Luise Rinser: Von der Liebe zum Menschen Walter Scheel: Ohne Angst vor der Zukunft Franz Wördemann: Weihnachten 1945. Vergeblicher Versuch, einen Punkt zu vermessen Peter von Zahn: Weihnachten der Einsamen

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

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Tags: trümmer, besatzung, frieden   (1)
 

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

advent, adventskalender, krimi, kurzgeschichten, kurzkrimis, mondmilch, hotel transit, zündhölzer, mord, verbrechen, weihnachten

Totenstille Nacht

Jan Costin Wagner , Friedrich Ani , Christa Bernuth , Oliver Bottini
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783499255984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin und bleibe kein großer Fan von Kurzgeschichten. Immer wenn man sich einigermaßen eingelesen hat, ist die Story schon vorbei. Das empfinde ich als etwas anstrengend und nervig. Allerdings hat so ein literarischer Adventskalender schon etwas. Die Geschichten waren nie langweilig, meist etwas überraschend, unterhaltsam und jeden Tag hat man einen kurzen Input bzw. Gedanken. Allerdings habe ich ihn auch schnell wieder vergessen, spätestens, wenn man in der nächsten Geschichte steckt.

Ein weiterer Punkt, der mich fast jeden Tag kurz stocken ließ, war natürlich an sich nicht überraschend, aber irgendwie hatte ich das immer nicht auf dem Schirm beim Lesen. Das Buch heißt ja „Totenstille Nacht“ und das nicht ohne Grund. Es geht um Verbrechen und meist um einen Toten. Ich habe aber eben immer noch auf ein Happy End gehofft – weil doch Weihnachten ist – und wurde enttäuscht.

Die Geschichten haben natürlich ganz unterschiedliche Schreibstile, in die man sich auch erstmal reinfinden muss und andere Thematiken, wobei es natürlich oft um Enttäuschungen, Depressionen oder Rache geht.

Wenn ich jetzt überlege, welche Geschichte ich am besten fand bzw. welche mir am ehesten im Gedächtnis blieb, war es vielleicht „Personenschaden“ von Stefan Valentin Müller. Ein Lokführer hat mit der Erinnerung, dass ein Selbstmörder sich vor seinen Zug geworfen hat, zu kämpfen. Zusätzlich verlässt ihn seine Frau wegen seines besten Kollegens. Also trifft er eine schicksalhafte Entscheidung…

Insgesamt findet man folgende 24 Kurzgeschichten in diesem Buch:

Weihnachtsengel (Jan Costin Wagner) Driving Home for Chr- Chr- Christmas (Lukas Erler) Klick! (Wulf Dorn) Familienfest (Marc Elsberg) Flint (Alexandra Kui) Märchen mit Zündhölzern (Volker Kutscher) Nach dem Fest (Ralf Kramp) Ein milder Stern (Ingrid Noll) Ein (fast) perfekter Mord (Wolfgang Schorlau) Nach dem Krieg (Oliver Bottini) Flucht ins Ungewisse (Kurt Palm) Stille Nacht, bitte! (Dietrich Faber) Santa Lucia (Susanne Mischke) Personenschaden (Stefan Valentin Müller) Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… (Alex Reichenbach) Henkersweihnacht (Stephanie Fey) Warnung (Klaus-Peter Wolf) Vollkommene Stille (Mia Morgowski) Hotel Transit (Horst Eckert) Mutterliebe (Christa von Bernuth) Der Adventskalender. Oder Weihnachten auf Mafia-Art (Herbert Knorr) Rupert (Friedrich Ani) Mondmilch (Rainer Gross) Von Engeln und anderen Gefahren (Barbara Krohn)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: mondmilch, hotel transit, zündhölzer   (1)
 

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357 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.10.2016
ISBN 9783551559029
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tja, was kann ich noch sagen. Es ist immer wieder, wirklich auch nach dem fünften Mal, schön, dieses Buch oder auch eines der anderen zu lesen. Es macht so viel Freude, ist gut geschrieben, voller gut durchdachter Ideen und wunderbaren Charakteren. Dieses Mal war es besonders toll, da ich ja meinem ältesten Sohn die Schmuckausgaben vorlese. Es macht mir sehr viel Spaß, die ganze Geschichte noch einmal durch seine Augen zu erleben und mit ihm darüber zu reden.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ fand mein Sohn besonders spannend und war von der unheimlichen Stimme, die nur Harry hört, von Anfang an fasziniert. Er war natürlich sofort der Meinung, dass es Voldemort sein muss. Etwas schwierig war es aber für ihn die Charaktere richtig einzuschätzen. So hat er z.B. lange geglaubt, dass Lockhart wirklich toll ist und so viele Sachen kann oder dass Hagrid die Kammer geöffnet hat, fand er erst nicht besonders abwegig. Aber am meisten hat ihn am Ende beschäftigt, dass Tom Riddle nicht nett und gut ist.

Mir selbst sind auch wieder einige Facetten durch seine Sichtweise klar geworden und vor allem ist Harry für meinen Sohn der größte, strahlend weiße Held und so ganz habe ich ihn eigentlich nie so gesehen, zumindest nicht nur, aber irgendwie verstehe ich meinen Sohn schon…

Großartig fand wir besonders das Quidditch-Spiel, Dobby und das fliegende Auto. Besonders viel mussten wir über Reinblüter, Muggelstämmige und Squibs diskutieren. Ich persönlich fand wieder einmal die Alraunen und Fawkes super, aber die interessierten meinen Sohn nicht so sehr.

Ach so, zu den Bildern sollte ich wohl auch noch etwas schreiben. Leider waren es schon deutlich weniger als im ersten Teil – empfand ich zumindest so, da es wohl mehr Text und das Buch schon sehr unhandlich ist. Die Bilder sind wunderschön, orientieren sich am Film, haben aber ihren ganz eigenen Charme. Wir waren besonders von den Bildern zur Todestagsfeier begeistert.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: phönixtränen, tagebuch, alraunen   (1)
 
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