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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

klassiker, kindergeschichte, marmelad, verfilmt, bär

Geschichten von Paddington

Michael Bond , , ,
Flexibler Einband: 275 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 18.07.2017
ISBN 9783407742483
Genre: Kinderbuch

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lustig, märchenhaft, kinderbuc, jugendbuch, fantasy

Das Unkrautland 2: Das Geheimnis der Schwarzen Hütte

Stefan Seitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.02.2014
ISBN 9783551312679
Genre: Kinderbuch

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1.105 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 48 Rezensionen

kinderbuch, räuber, freundschaft, abenteuer, astrid lindgren

Ronja Räubertochter

Astrid Lindgren , ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.02.1982
ISBN 9783789129407
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eine Geschichte aus meiner Kindheit. Ich weiß nicht, ob ich das Buch als Kind selbst gelesen oder doch eher vorgelesen bekommen habe. Jedenfalls hatte ich auch das Hörspiel auf Musikkassette und habe den Film geliebt. Nun habe ich mir vor etwa 15 Jahren das Buch noch einmal selbst gekauft und damals natürlich gelesen. Allerdings wurde es jetzt Zeit meinem ältesten Sohn mit Ronja und Birk bekannt zu machen. Es ist so unsagbare Freude und ein wirkliches Privileg seinen eigenen Kindern solch tolle Kinderbücher wie die von Astrid Lindgren vorzulesen.

Ronja ist ein starkes, mutiges Mädchen, das in ihrem Mattiswald mit all den seltsamen, mysteriösen Wesen einige – auch sehr gefährliche – Abenteuer bestehen  muss. Welch großartige Idee, dass gerade die verfeindete Räubersippe in die andere Hälfte der geteilten Burg zieht und die beiden Kinder sich anfreunden.

Einen Sommer im Wald ohne Eltern zu verbringen, welches Kind findet diese Vorstellung nicht spannend. Eins mit der Natur sein, Freundschaft erleben, Wildpferde reiten und schwimmen so lange man will. Mein Sohn fand die Geschichte toll, wobei er schon manchmal fragte, ob Ronja und Birk ihre Eltern gar nicht vermissen. Gerade die Geschichte rund um den Streit mit Mattis und Ronja fand er etwas befremdlich. Es ist ja auch schwierig zu erklären, warum Mattis sagte, dass er keine Tochter mehr hat. Bei Mattis‘ Launen bekommt man ja auch echt ein Schleudertrauma, aber trotzdem ist er – wie alle anderen Protagonisten – so liebenswert.

Ein Kinderbuchklassiker, der in jedes Bücherregal gehört!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: wolfslied, donnerdrummel rumpelwichte   (1)
 

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Fortpflanzung folgt

Jan Jepsen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 17.02.2014
ISBN 9783833309342
Genre: Humor

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

arielle, weihnachtsbikini falsche trauben-nuss mit dr. pepper mom, blackdagger, fantasy

Ewig geliebt: Black Dagger 28 - Roman

J.R.Ward
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783641195908
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Band hat nochmal ordentlich an Fahrt aufgenommen!

Spoilerwarnung

Fand ich, dass der erste Teil dieses Doppelbandes rund um Mary und Rhage noch etwas vor sich hin plätscherte, änderte sich das bei diesem rasant. Ich habe so mitgefiebert und konnte die Spannung beim Wechsel der verschiedenen Erzählstränge kaum aushalten. Ich musste immer weiterlesen. Am Ende wurde dann etwas dick aufgetragen, aber die Tränen kamen mir trotzdem.

Rhage und Mary wollen das Waisenkind Bitty adoptieren und gerade die Beziehung zwischen Rhage und dem Mädchen geht sehr ans Herz, wobei es natürlich eher schmalzige Szenen gibt, z.B. als Bitty die Bestie kennen lernt. Am Ende als Bitty dann ins Anwesen der Bruderschaft kommt trieft es aus allen Ecken und Ritzen. Das war echt zu dick aufgetragen. Das einzige Manko an dem Band. Allerdings gab es auch viele wirklich lustige Szenen, vor allem wenn Lassiter seine Finger mit im Spiel hatte.

Auch die Geschichte rund um Layla, Xcor und die Schwangerschaft fand ich super. Die Zwillinge werden dramatisch geboren und das Mädchen von Payne sogar wiederbelebt. Letztendlich ist aber alles gut. Die Geschichte rund um Xcor und Layla steigert sich auch immer mehr und ich freue mich schon so sehr auf die nächsten beiden Teile.

Assail, der für die Bruderschaft in der Glymera spioniert, steigert sich ebenfalls immer mehr. Er entdeckt einen Blutsklaven und befreit diesen. Mal sehen, was es mit dem noch auf sich hat. Er beschließt sich seiner Sucht zu stellen und bei der Sache mit Marisol scheint auch noch nicht das letzte Wort gesprochen zu sein.

Sehr spannend und interessant ist die Geschichte rund um die Menschenfrau Jo, die, was sich plötzlich rausstellt, die Schwester von Manny, dem Partner von Payne ist. Allerdings war ich etwas verwirrt, da Rhage einmal im selben Cafe wie sie ist, und meinte, dass ein Prätrans dort wäre. Das habe ich nun auf Jo bezogen, aber Manny ist doch ein Mensch, oder? Na, mal sehen, was das noch wird.

Auch in religiöser Hinsicht scheint die Zukunft der Geschichte der Black Dagger spannend zu werden. Die Jungfrau der Schrift ist weg, wird aber noch einen Nachfolger benennen und Omega scheint plötzlich ganz konkret persönlich als Feind aufzutauchen.

Ich fand das Buch hervorragend und freue mich sehr auf das nächste!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: arielle, weihnachtsbikini falsche trauben-nuss mit dr. pepper mom   (1)
 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

muscle cars, waise youtube, blackdagger, fantasy

Black Dagger - Krieger im Schatten

J.R.Ward
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 11.10.2016
ISBN 9783641187699
Genre: Sonstiges

Rezension:

Black Dagger hört einfach nicht auf. Oft denke ich, was will Frau Ward denn noch Neues bringen und es reicht doch eigentlich endlich mal. Aber wenn ich das neue Buch dann lese, erfreue ich mich wieder an den liebgewonnenen, vertrauten Charaktere und an der ganzen Story rund um die Bruderschaft, und warum sollte sie auch aufhören, wenn es doch so süchtig macht.

In diesem Teil geht es um Mary und Rhage, die im dritten und vierten Band zueinander gefunden haben. Auch das war damals eine meiner Lieblingsgeschichten und über Rhage freue ich mich auch in den anderen Bänden immer, wenn er mal auftaucht, da es dann fast immer lustig wurde.

Dieses Mal jedoch steckt die Ehe der Beiden in einer Krise und keiner weiß genau warum. Beide leben ihr Leben, sind stark beschäftigt und sind sich sicher, dass sie sich lieben, aber irgendwie fehlt die absolute Nähe und Vertrautheit zwischen ihnen. Das haute mich alles nicht wirklich vom Hocker und ich fragte mich, warum es ein Buch über ihre Eheprobleme geben muss.

Zum Glück werden parallel auch einige andere Erzählstränge weitergesponnen. Layla ist mit den Zwillingen von Qhuinn hochschwanger und verbringt ihre Zeit in der Klinik bei Doc Jane. Allerdings wird ihre Gefühlswelt auf den Kopf gestellt, als ein neuer Gefangener eingeliefert wird.

Assail, der kokainsüchtige Drogenboss, liefert der Bruderschaft den entscheidenen Tipp für die Vernichtung des Hauptquartiers der Lesser. Letztendlich soll die Zusammenarbeit mit der Bruderschaft verfestigt werden, was ihm nur Recht ist, muss er sein Leben doch sowieso überdenken, da er seine Marisol vermisst.

Außerdem wird Vishous‘ Verhältnis zu seiner Mutter wieder thematisiert. Sehr interessant fand ich die Geschichte rund um Jo und ihre Freunde, einfache Menschen, die den Angriff auf die Lesser gefilmt haben und bei YouTube veröffentlicht haben.

Alles in allem ein durchwachsener Band, der wieder mal Freude beim Lesen macht, aber keine wirklichen Highlight zu bieten hat.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: muscle cars, waise youtube   (1)
 

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389 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

liebe, dystopie, lauren oliver, trilogie, jugendbuch

Requiem

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551315236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

So, da ist diese Reihe auch endlich beendet. Ich hatte große Erwartungen, die sich leider nicht erfüllt haben. Optisch ein echtes Highlight, alle Cover der Reihe sind super schön. Die Idee – wie ich schon so oft sagte – ist top, aber die Umsetzung eher träge.

Wie schon im letzten Band finde ich Lenas Leben in der Wildnis nicht besonders mitreissend. Es wird ständig von A nach B gereist, neue Verbündete kommen dazu, dann wieder ein wenig gekämpft und natürlich folgt ein Gefühlschaos dem nächsten (sie sind ja auch nicht geheilt). Soll sie nun Alex oder Julian toll finden… Naja, vielleicht bin ich schon zu alt, aber wirklich fesseln konnte mich das nicht.

Allerdings sind die Kapitel immer abwechselnd aus verschiedenen Sichten geschrieben und dieses Mal kam in jedem zweiten Kapitel Hana, Lenas frühere beste Freundin, zu Wort. Das fand ich schon spannender. Sie ist geheilt und soll den neuen, radikalen Bürgermeister heiraten. Aber irgendwie kann Hana sich nicht so ganz in ihrem neuen Leben einfinden. Immer wieder kommen Gedanken (und etwa doch Gefühle?) von früher hoch. Das war sehr interessant und spannend.

Am Ende findet der Leser noch eine Kurzgeschichte aus der Sicht von Alex. Da habe ich mich am Ende gefragt, was habe ich da gerade gelesen und wozu.

Vielleicht gebe ich der Reihe in ein paar Jahren irgendwann noch eine Chance. Es gibt bestimmt schlechtere, aber auch so viele bessere.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: grüfte, braut schuldgefühle   (1)
 

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, bastard, magie, weitseher, fitz

Der Weitseher

Robin Hobb ,
Flexibler Einband: 621 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.04.2009
ISBN 9783453524811
Genre: Fantasy

Rezension:

Da ich Fantasy-Romane und historische Bücher liebe, war dieses genau das richtige für mich. Es ist eine gute Mischung aus beidem. Man bekommt einige Fantasyelemente, allerdings bleibt es im Rahmen. Es kommen keine Drachen, Zwerge, Orks oder Elfen vor. Allerdings gibt es eine solide, wirklich gute Geschichte mit einem herausragenden Protagonisten. Der Leser begleitet den Bastard Fitz Chivalric durch seine Kindheit. Er wird von der Familie seiner Mutter am Königshof abgegeben, da der Kronprinz sein Vater ist. Als Stallbursche am Hof entdeckt er eine besondere Fähigkeit. Er kann mit Tieren eine geistige Verbindung aufbauen, vor allem zu Hunden. Jedoch nicht allen gefällt diese Eigenart…

Später wird er heimlich zum Giftmischer und Assassine des Königs ausgebildet. Er lernt viel von dem alten Chade und bekommt die ersten Aufträge. Sein Vater verlässt den Hof und verzichtet auf den Thron ohne seinen Sohn vorher zu treffen. Auf Fitz wartet jedoch die Ausbildung zum Weitseher. Eine sagenumwobene Gabe, die nur Auserwählten vorbehalten ist. Sein Lehrer entpuppt sich allerdings als böser Gegner, so dass Fitz einige Schwierigkeiten hat. Dann bekommt er einen großen Auftrag. Die Braut des neuen Kronprinzen soll aus dem Bergreich abgeholt werden. Kann Fitz den Gefahren trotzen, die auf ihn warten?

Ich habe es wirklich genossen dieses Buch zu lesen, da es eine Wohltat war. Es ist schön geschrieben, die Geschichte ist spannend und die Charaktere machen Spaß, da sie vielschichtig sind, ans Herz wachsen und sich prächtig entwickeln. Es ist interessant zu sehen, dass so ein dickes Buch auch ohne Drachen, ewigen Schlachten und mehreren Handlungssträngen funktioniert (wobei gegen all dies nichts einzuwenden ist).

Gerade die letzten Episoden rund um das Bergreich nahmen nochmal an Fahrt auf, wobei es dann auch etwas holperig wurde mit den vielen Angriffen und etwas seltsamen Wendungen. Aber die Geschichte rund um Fitz wird ja fortgesetzt und da bin ich gern dabei.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: giftmischer, rote kosaren bastard   (1)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sonnenbrille, elviira die eiche

Ella und der Superstar

Timo Parvela , Nina Stohner , Anu Stohner ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2013
ISBN 9783423625494
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Pekka ist so cool wie Rentierköttel!

Pekka hat Schwierigkeiten mit dem Einmaleins und beschließt deshalb Superstar zu werden. Er trägt nur noch Sonnenbrille, hat einen Manager, einen Leibwächter, eine Band und Batman. Er fordert einen eigenen Eingang und eine Gaderobe. Leider ist der Lehrer nicht so ganz damit einverstanden. Der hat aber auch seine eigenen Sorgen. Sein Vermieter möchte ihn und seine Familie aus der Wohnung schmeißen wegen seiner Hunde Koj und Ote. Aber seine Klasse hat auch schon eine Lösung. Sie kaufen ihm einfach ein Schiff, auf dem er wohnen kann…

Sprachlich ist auch dieses Ella-Buch wieder ein Genuss. Es machte wirklich sehr viel Spaß die Geschichte meinem Sohn vorzulesen. Der fand sie auch wieder einmal sehr gut und lustig.

Mir war es teilweise etwas zu abgehoben und langsam finde ich, dass die Witze für Kinder immer schwieriger zu verstehen sind. Das Zielpublikum sollten aber noch die Kinder und nicht die Erwachsenen sein in meinen Augen.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: sonnenbrille, elviira die eiche   (1)
 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

kinderbuch, sams, wünschen, mut, illustrationen

Ein Sams für Martin Taschenbier

Paul Maar , Paul Maar
Buch: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783841501011
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nun gehöre ich ja eigentlich nicht zum Zielpublikum der Sams-Bücher. Aber die ersten beiden Teile kenne ich natürlich noch aus meiner Kindheit und fand sie super. Aber bei diesem vierten Band tat ich mich etwas schwer. Es geht um Martin Taschenbier, also den Sohn von Herrn Taschenbier. Dieser ist sehr schüchtern, hat Probleme mit dem Klassenschläger, findet ein Mädchen aus der Parallelklasse nett und bewundert Jens Uhlmann, den Helden der Klasse. Wie gut, dass er auf der Klassenfahrt die Sams-Rückhol-Tropfen nimmt und somit einen Riesenspaß erlebt.

Das Sams erfüllt Wünsche und schlüpft auf Martins Drängen immer wieder in Martins Haut und zeigt den anderen, wie man Ski fährt oder witzige Gedichte anbringt. Dadurch wird Martin mutiger und das merken auch die anderen…

Das Buch ist natürlich nett geschrieben und man kann die Geschichte gut weglesen – für Kinder auf jeden Fall geeignet. Aber mir persönlich kam zu wenig richtige Sams-Aktion vor. Wenn ich mich da an den Besuch im Restaurant oder in der Schule aus den letzten Teilen erinnere. Da kommt diese Geschichte bei weitem nicht ran. Es stand mehr die Klassenfahrt und die Entwicklung von Martin im Vordergrund.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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Tags: plattfuß, zehn teller würstchenhose   (1)
 

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425 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, elfen, bernhard hennen, krieg, abenteuer

Die Elfen

Bernhard Hennen , James A. Sullivan
Flexibler Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2014
ISBN 9783453315662
Genre: Fantasy

Rezension:

Elfen sind sagenumwoben und tauchen in etlichen Fantasygeschichten auf. Die bekannteste Darstellung basiert wohl auf den Elben aus „Der Herr der Ringe“. Ihr Schönheit, Langlebigkeit und die spitzen Ohren begleiten sie in allen Geschichten. Gerade habe ich Bücher aus der Drachenlanze-Reihe gelesen, bei denen es verschiedene Elfensippen gibt. Hier bei Bernhard Hennen sind sie wieder anders, ganz eigen, aber auch vertraut. Er entwirft ein gewaltiges Epos über die Gattung, die neben Menschen, Trollen, Kobolden, Zwergen und Dämonen sein Buch bevölkert.

Das Werk ist gewaltig, umfasst viele Seiten, aber auch viele Jahrhunderte. Mandred, ein Mensch, reist mit zwei Elfen, Nuramon und Farodin, welche dieselbe Elfenfrau lieben, durch die Zeiten und Welten. Es gibt die Welt der Menschen, die der Elfen (Albenmark) und die zerbrochene Welt, welche Zuflucht für Geheimnisse, Vertriebene und Gefallene bietet.

Es ist schwierig dieses Buch zu beschreiben, da es so viel bietet. Teilweise kam ich mir vor, als wenn ich eine Serie schaue, allerdings nicht nur eine Staffel, sondern zehn. Fast immer, wenn die drei Gefährten die Welten wechseln, springen sie in der Zeit vor. Dadurch kommen immer neue Charaktere hinzu, neue Probleme, alte Wünsche, neue Perspektiven. Ich empfand es teilweise als zuviel. Manchmal erwischte ich mich dabei, dass ich gar nicht mehr wusste, ob sie nun in der Menschenwelt oder doch in der zerbrochenen waren. Kämpften sie nun gegen Trolle, Priester oder andere Feinde? Außerdem hatte es in meinen Augen einige Längen. Die Geschichte rund um die Jagd nach dem Deventhar fand ich einfach nicht gut. Die Tjuredpriester gefielen mir nicht, das Finale mit dem Dämon schien nicht ausgefeilt und dabei verlor Hennen sich in Schlachtendarstellungen.

Aber es gab auch Positives. Mandred war klasse und die drei Gefährten insgesamt toll dargestellte, vielschichtige Charaktere. Die Geschichten rund um Albenmark, die Dunkelelfen, die beseelten Bäume, den Trollkönig und Mandred mit den Kentauren waren großes Kino. Vieles ist noch nicht erzählt worden, aber da hoffe ich, auf die Fortsetzungen dieser Reihe.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: manneber, zerbrochene welt stundenglas   (1)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

metalldrachen, tempel des herzens kender, fantasy

Die Herrin der Dunkelheit

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Blanvalet
ISBN 9783442242443
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist geschafft! Die Kinder der Drachenlanze ist komplett. Es war eine etwas längere Reise, da ich die ersten vier Bücher vor ein paar Jahren schon mal gelesen habe, ich mich aber an fast nichts mehr erinnern konnte. Folglich mussten diese als Vorbereitung für die beiden letzten Bände nochmal gelesen werden.

Die letzte Schlacht eines Bündnisses aus Solamniern und Elfen gegen Mina und ihre schwarzen Ritter. Und die Frage bleibt, kommt die Göttin Takhisis wieder in menschlicher Gestalt in die Welt Krynn…

Ab hier Spoiler:

Der Solamnier Gerard soll in der Armee der schwarzen Ritter auf den Elfenkönig Silvanoshi, welcher in Mina verliebt ist, aufpassen. Er bietet diesem an zu fliehen, aber Silvanoshi will nicht, stattdessen sagt er, Gerard soll dem Spion seiner Mutter mitteilen, dass er tot sei und die Suche nach ihm aufgeben soll. Das macht Gerard aber nicht, er gibt weiter, dass Silvanoshi gefangen gehalten wird. Diese Kunde kommt zu Alhana, die daraufhin beschließt, letztendlich mit allen Elfen – Silvanesti und Qualinesti – Mina und die schwarzen Ritter anzugreifen.

Der letzte große Drache Malys hat das Schädeltotem der anderen Drachen gestohlen. Dieses hat nun Mina für ihren Gott besorgt, da Takhisis bei einem besonderen Fest wieder in menschlicher Gestalt mithilfe dieses Totems erscheinen möchte. Goldmond soll die Hülle werden. Ebenfalls zu diesem Fest taucht Malys auf und möchte das Totem zurück. Mina kämpft auf einem fürchterlichen Drachen gegen sie. Unterstützung bekommt sie von ihrem treuen Galdar, der auf dem blauen Drachen Raser kämpft.

Währenddessen beschließen Spiegel und Palin, das Totem zu zerstören. Erst spät bemerkt Takhisis dieses und lässt Mina im entscheidenden Moment allein. Die Zerstörung des Totems ist aber nicht mehr aufzuhalten, Mina schein verloren… Und die Solamnier ziehen gemeinsam mit den Elfen und den wiedergefundenen Metalldrachen zur letzten Schlacht…

Insgesamt ein großes Spektakel, dass mich aber ein wenig ratlos zurück lässt. So viele Dinge bleiben ungeklärt, viele Handlungsstränge offen und Fragen unbeantwortet. Das frustrierte mich leicht. Da halfen auch die netten Erklärungen über die Götter und Zeitgeschichte Krynns im Anhang nicht.

Die Welt der Drachenlanze ist wunderbar und sehr unterhaltsam, allerdings gehörte diese Reihe der Kinder nicht zu meinen liebsten. Aber eines bleibt zu sagen: Kender, und allen voran Tolpan Barfuss, sind einfach ganz große Klasse!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: metalldrachen, tempel des herzens kender   (1)
 

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219 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, elfen, artemis fowl, zwerge, jugendbuch

Artemis Fowl

Eoin Colfer ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.09.2008
ISBN 9783551357793
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Immer wieder habe ich gelesen, dass Artemis Fowl mit Harry Potter verglichen wurde. Das ist aber völliger Quatsch! Nur weil in beiden Reihen ein etwa 12jähriger Junge die Hauptperson ist und phantastische Wesen, wie Zentauren, Elfen und Trolle vorkommen? An so ein Meisterwerk wie Harry Potter kommt Artemis Fowl natürlich nicht ran, aber es ist voller guter Ideen und sehr unterhaltsam. Eine tolle, ungewöhnliche Geschichte mit interessanten Protagonisten.

Artemis ist ein junges Genie, das auf illegalen Wegen ohne seine Eltern Geld beschafft. Da er aber aus einer alten Gangsterfamilie stammt, hat er seinen großen, starken Leibwächter Butler dabei. Er ist an das Buch der Elfen gekommen und weiß nun alles über ihre Geheimnisse. Also kidnappt er eine, um an viel, wirklich viel Geld zu kommen. Allerdings entpuppt es sich doch alles nicht als so einfach wie Artemis dachte.

Wirklich tolle Charaktere sind in dem Buch zu finden, vor allem Holly, die Spezialagentin. Sie ist mutig, engagiert und ungewöhnlich, das macht Spaß beim Lesen. Dazu noch den muffeligen Root und den skurrilen, genialen IT-Zentauren: Prima!

Aber die genialste, beste, lustigste Idee an der Story ist Mulch, der Zwerg. Zwerge können den Kiefer aushaken und fressen sich durch die Erde. Allerdings müssen sie die Poklappe in ihren Klamotten aufknöpfen, da die Verdauung dann sehr aktiv ist. Hammergeschichte mit Mulch!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: zup, d’arvit hummingbird z7   (1)
 

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596 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

harry potter, fantasy, schmuckausgabe, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 06.10.2015
ISBN 9783551559012
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich wusste gar nicht, was ich von dieser illustrierten Ausgabe halten sollte, als sie herauskam. Natürlich ahnt man schon anhand des Covers, dass es wirklich schöne, gelungene Bilder sind. Aber die Bilder der Filme sind in mein Hirn so eingeprägt, dass ich andere gar nicht zulassen will.

Nun bot sich das Buch aber an, den ersten Harry Potter Band endlich meinem siebenjährigen Sohn vorzulesen. Wir waren beide sehr aufgeregt, mein Sohn hatte schon so viel von Harry Potter gehört und ich wollte endlich eine der schönsten Geschichten an mein Kind weitergeben und ihm alles erklären. Dafür war das Buch genau richtig! Es hat uns sehr viel Spaß und Freude gemacht. Mein Sohn fand es sehr spannend und mochte auch die Bilder sehr. Ich konnte mich auch mit vielen anfreunden, andere waren mir zu fremd z.B. Ron.

Sehr interessant war auch, dass mein Sohn sein Augenmerk gleich auf andere Dinge als ich richtete. Für ihn war besonders wichtig zu verstehen, was es mit den vier Häusern auf sich hat, wie Quidditch genau gespielt wird und wer den Hauspokal gewinnt. Natürlich fand er das Ende etwas gruselig und wollte das Bild dazu gar nicht richtig anschauen.

Einen Nachteil gibt es allerdings. Das Format des Buches bietet sich kaum an, um es im Bett vorzulesen. Es war so unhandlich und schwer. Wie soll es da erst bei den nächsten Bänden werden?

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: gryffindor, sprechender hut quidditch   (1)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, oberdrachen, schädeltotem staubebenen, drachenlanze

Die Drachen des verlorenen Mondes

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei Blanvalet
ISBN 9783442242382
Genre: Fantasy

Rezension:

Der fünfte Teil der Reihe ist geschafft. Viele Erzählstränge werden fortgesetzt, aber auch neue – vor allem entscheidende – beginnen. Der Leser erfährt endlich, was mit Krynn passiert ist. Wieder einmal ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch.

Ab hier gilt wieder Spoilergefahr, da ich für mich den Inhalt zusammenfasse!

Palin und Dalamar werden von Mina getötet, da sie die Macht des einen Gottes nicht anerkennen wollen. Mina belebt die beiden Zauberer aber wieder, jedoch nur ihre Körper ohne Seelen, diese streichen wie die anderen toten Seelen umher. Die tote Goldmond wird von Mina in einem Bernsteinsarkophag eingeschlossen, da der eine Gott (Takhisis) mit ihr noch etwas vorhat.

Tolpan konnte jedoch fliehen, weshalb Mina von ihrem Gott bestraft wird, was in Galdar echte Zweifel hervorruft. Tolpan und der Gnom Conundrum werden von dem Zeitreisegerät, welches der Gnom repariert hat, durch die Zeiten geschleudert, sie beobachten z.B. Raistlin oder treffen den Solamnier Huma und seinen Freund den Minotaurus Magus.

Nun erfährt der Leser auch endlich mehr über den einen Gott und was mit der Welt Krynn passiert ist. Der große blaue Drache Skie liegt im Sterben und erzählt Spiegel, dem blinden Silberdrachen, dass Takhisis die Welt Krynn im Moment der Schwäche der anderen Götter nach den Chaoskriegen geraubt hat. Die anderen Götter haben die Menschen also nicht verlassen, sie finden sie nur nicht wieder.

Spiegel will nun nach den anderen Metalldrachen suchen. Später kommt Malys, der letzte Oberdrache, zu Skies Hort. Spiegel versteckt sich und Malys überlässt Skie dem Tod. Allerdings stiehlt sie das magiebehaftete Totem (die Schädel der erledigten Gegner) von Skie. Spiegel verlässt den Hort aber nicht allein, sondern mit Raser, dem blauen Drachen des toten Medan. Beide reisen gemeinsam in Menschengestalt weiter.

Gilthas und die Überlebenden der Qualinesti-Elfen wollen zu ihren Verwandten nach Silvanesti. Dafür müssen sie durch die Staubebenen. Eine endlose, leblose, heiße Wüste. Das Volk scheint diese Reise nicht zu schaffen. Sie stoßen aber zum Glück auf Einheimische. Wanderer, der Sohn von Goldmond und Flusswind, hilft dem Volk durch die Wüste. Die Qualinesti erreichen schließlich die Silvanesti und werden von Alhana willkommen geheißen. Doch auch hier gibt es große Probleme. Die schwarzen Ritter haben die Stadt Silvanost erobert und Alhana lügt ihr Volk wegen Silvanoshi an.

Gerard und Odila sind währenddessen bei den Solamniern, Gerard spricht vor dem Rat und wird nun freigesprochen. Er bietet sich als Spion an und kehrt zurück nach Solanthus. Dort schmuggelt er sich ins Gefängnis und wird dann als schwarzer Ritter befreit. Im Gefängnis sieht er Palin und Dalamar bzw. deren seelenlose Hüllen. In Solanthus trifft er auf Odila, die ebenfalls heimlich die Stadt betreten hat. Sie wird Priesterin bei Mina. Als sie herausbekommt, was mit Palim und Dalamar passiert ist, will sie fliehen, kann aber nicht, ihr Glaube hält sie fest. Gerard beschließt bei ihr zu bleiben, auch wenn Galdar ihn auf dem Kieker hat.

Raistlin, der Tolpan und den Gnom während ihrer Zeitreise bemerkt hat, trifft auf den Rat der (ehemaligen) Götter Krynns. Diese beraten, ob und wo sie die Welt Krynn weitersuchen sollen. Raistlin möchte ihnen helfen.

Mina und ihre Armee ziehen nach Sanction, um die Stadt zu erobern. Gerard reist mit und wird als Wache für Palin, Dalamar, Goldmond im Bernsteinsarg und den angekommenen, liebeskranken Silvanoshi abgestellt. Die Stadt wird schnell von den toten Seelen, die Mina folgen, erobert. Tolpan trifft bei seinen Zeitreisen auf Lord Soth, den Verfluchten. Mina will ihn als Führer der Armee der Toten rekrutieren, er lehnt jedoch ab.

Dieser Teil der Reihe ist endlich wieder richtig fesselnd. Die Handlung verschlägt einem teilweise fast den Atem, es werden ständig die Orte und Personen gewechselt und jeder Handlungsstrang ist spannend. Nur die Grundidee, dass Takhisis die ganze Welt entführt hat, wirkt eher absurd.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Tags: oberdrachen, schädeltotem staubebenen   (1)
 

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kathryn littlewood, schnee-ball, dudelsack katzenaugenpuffer, kjb

Die Glücksbäckerei - Die magische Verwandlung

Kathryn Littlewood
E-Buch Text
Erschienen bei FKJV EBOOK, 26.11.2015
ISBN 9783733601942
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Und wieder eine Reihe, die eigentlich nach drei Bänden beendet sein sollte, nun aber sechs hat. Ich kann es echt bald nicht mehr hören.

Also nun der vierte Band der Glücksbäckerei. Nun ist das ja zum Glück eine wirklich schöne und kurzweilige Reihe, so dass ich mich auf diesen Band gefreut habe. Der Plot ist grundsätzlich bekannt: Etwas wird entwendet, die Glycks wollen es wiederbekommen, werden in etwas Größeres hineingezogen und müssen die Welt retten. Zwischendrin gibt es viele, zauberhafte Bäckereien und sympathische, lustige Protagonisten.

Tante Lilly steckt auch wieder mittendrin, aber dieses Mal anders als man denkt. Rose kämpft an mehreren Fronten: Einmal gegen Graf Caruso, der die Oberhäupter der Welt unter seine Kontrolle bringen will, dann möchte sie ihren Bruder Basil zurückhaben, der von der schottischen Delegation als einst verschwundener und jetzt wiedergefundener Thronfolger vermeintlich erkannt wurde und zu guter Letzt möchte sie ihre Beziehung zu Devin eigentlich vertiefen, muss aber das Geheimnis ihrer Zauberbäckerei vor ihm verbergen, was schwierig genug ist. Das alles ist sehr unterhaltsam und amüsant. Allerdings stören mich noch immer die sprechenden Tiere.

Nella war wieder einmal prima und auch die Geschichte rund um Basil fand ich erfrischend. Auch Devin und Rose gaben ein interessantes Paar ab. Alles fein und gut, aber leider gabe es in meinen Augen einen großen Schwachpunkt: Es wurde zu wenig gebacken. Viel zu wenig Rezepte und viel zu wenig großartige Zutaten wurden beschrieben. Das war schade.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

  (7)
Tags: schnee-ball, dudelsack katzenaugenpuffer   (1)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

drachenlanze, fantasy, körperkompass, grabwürmer maisschopf

Der verlorene Stern

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Blanvalet
ISBN 9783442241729
Genre: Fantasy

Rezension:

Es geht weiter mit den Kindern der Drachenlanze. Die ersten vier Bände habe ich vor etlichen Jahren schon einmal gelesen. Ich lese diese zum wiederholten Male, um rein zu kommen, damit ich Band 5 und 6 endlich lesen kann. Das ist aber auch gut, da ich mich an nichts erinnere. Es ist z.B., als ob ich dieses Buch zum ersten Mal lese. Deshalb werde ich wieder eine Inhaltsangabe verfassen, damit ich mich erinnern kann (also Spoilergefahr):

Der grüne Drache Beryl will Qualinost angreifen, viele Elfen werden mithilfe der Zwerge evakuiert. Gilthas, der Elfen-König, muss sein Volk begleiten. Laurana und Medan wollen da bleiben und planen eine Falle für Beryl.

Die Toten sind weiter unstet. Dalamar und Palin erhalten Besuch von Mina, die sich in dem Turm mit jemand treffen möchte. Tolpan ist geflohen und trifft auf Goldmond und den Gnom. Sie reisen nach Solanthus, dort treffen sie auf Gerard, der sich vor dem Rat der Ritter verantworten muss. Goldmond bestätigt seine Geschichte, aber wegen Tolpan (da er ein Kender ist) wird ihm trotzdem nicht richtig geglaubt, sie wollen erstmal abwarten. Aber Goldmond befreit Gerard, da sie mit seinem Drachen zu Dalamar reisen möchte. Tolpan soll ihr den Weg zeigen, der Gnom begleitet sie ebenfalls. Gerard trifft währenddessen auf Odila, die solamnische Ritterin, welche ihm jetzt seine Geschichte glaubt. Die Stadt wird angegriffen, beide geraten aber erstmal an die Schwarzen Ritter und treffen auf Mina. Diese erzählt von dem einen Gott und lässt Odila eine Offenbarung sehen, welche sie verzweifelt zurücklässt. Beide fliehen und müssen mitansehen, wie Solanthus Mina und ihrem Gefolge in die Hände fällt. Sie wollen nach Sanction reisen um die Stadt zu warnen.

Beryl greift Qualinost an, der Plan von Medan und Laurana klappt nicht wie geplant, aber die Elfen können Beryl nach langem Kampf töten. Jedoch wird während des Kampfes die Stadt komplett ausgelöscht, auch die Tunnel der Zwerge und viele ihrer Kämpfer werden vernichtet.

Goldmond trifft auf Mina bei Dalamar und erkennt ihr ehemals kleines Waisenkind wieder. Die Freude ist groß, aber nicht von Dauer. Minas Gott entpuppt sich als die Göttin Takhisis. Goldmond ist entsetzt, obwohl Mina meint, sie hätte alles nur für sie getan. Goldmond überlebt dieses Zusammentreffen nicht.

Es gab wieder einige Längen, aber das war nicht weiter schlimm. Etwas nerviger war… obwohl ich mich echt bemühe, kann man manchmal nicht mehr alle Schauplätze und Personen überblicken. Spiegel, der blinde Silberdrache, taucht auch ab und an auf. Aus Silvanesti hört man dieses Mal gar nichts, muss es aber wohl noch im Hinterkopf behalten. Oft verwechsel ich Solace, Solanthus und Sanction… etc.

Tolpan ist und bleibt super und die Geschichte rund Gerard und Odila gefällt mir auch sehr.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: körperkompass, grabwürmer maisschopf   (1)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

amoklauf, familie, schule, gefängnis, beziehung

Die Stunde, in der ich zu glauben begann

Wally Lamb , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.06.2010
ISBN 9783492258821
Genre: Romane

Rezension:

Bei Tragödien wie dem Amoklauf an der Columbine Highschool wird in den Medien viel von den Tätern und einiges über die Todesopfer berichtet. Allerdings vergisst man anhand des großen Leids die „kleineren“ Schicksale. Klein, weil sie vielleicht nur am Rande stattfinden, aber groß für diese betroffenen Menschen und ihre Angehörigen. So ein traumatisches Erlebnis hat große Auswirkungen auf vielen Ebenen. Das wird in diesem Buch eindrucksvoll entfaltet.

Caelum kämpft sich durch sein Leben. Er ist ein Durchschnittstyp, Lehrer, mit einer Krankenschwester verheiratet, hat einige Eheprobleme, auf der Suche nach Identität, Antworten auf Fragen über seine Familie,… Es wird deutlich, das Leben ist schön in kleinen Dingen, überraschend, aber auch hinterhältig und gemein.

Seine Frau und er haben mit den Nachwirkungen des traumatischen Attentats auf die Columbine Highschool zu kämpfen. Maureens Leben läuft nicht mehr rund. Sie wird medikamentenabhängig und landet schließlich sogar im Gefängnis. Gerade in dem, welches für Caelums Familiengeschichte eine entscheidene Rolle spielt. Caelum begibt sich auf Spurensuche und stöbert so manches Familiengeheimnis auf.

Nebenbei nimmt er die alten griechischen Mythen mit seinen Schülern durch und erfährt wie aktuell diese noch immer sind.

Das Buch hat viel zu bieten, eine Vielzahl von Geschichten und Details. Allerdings erscheint es für Lamb manchmal etwas schwierig die ganzen Handlungsfäden in der Hand zu behalten. Vielleicht wurde zu viel gewollt, so dass es zu umfangreich wurde. Der Leser verliert sich teilweise und es entstehen Längen.

Das Ende war irgendwie nicht meins. Das hat mich leider unbefriedigt zurück gelassen. Jedoch konnte ich mich sehr gut mit seinen Protagonisten anfreunden. Diese, allen voran Caelum, wirkten wohl auch so real, da einige autobiographische Züge mitspielten.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: bifurkation, minotauromachie, gottesanbeterin   (1)
 

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638 Bibliotheken, 17 Leser, 5 Gruppen, 75 Rezensionen

märchen, reckless, cornelia funke, spiegelwelt, liebe

Reckless - Das goldene Garn

Cornelia Funke
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2015
ISBN 9783791504964
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anscheinend fand ich die ersten beiden Reckless-Bände ganz gut, wenn ich meinen Rezensionen trauen darf. Das Problem ist nämlich, dass ich mich wirklich kaum noch erinnere. Vor diesem dritten Teil habe ich extra viele Rezensionen und Zusammenfassungen über die ersten beiden gelesen, aber auch da kamen die Erinnerungen nur teilweise wieder. Das war schade, da ich Schwierigkeiten hatte in diesen Band reinzukommen. Allerdings ist das etwas, was ich bei Cornelia Funke-Bücher öfter habe.

Funke hat so tolle Ideen und kreative Vorstellungen, aber die Umsetzung ist anscheinend irgendwie nicht meins. Nur bei ihrer Wilden Hühner-Reihe ist das anders. Aber bei der Tintenwelt-Trilogie und bei „Herr der Diebe“ hatte ich das auch schon. Ich lese eine Seite und weiß manchmal gar nicht, worum es geht, so dass ich sie nochmal lesen muss und auch nicht viel schlauer bin. Ich lese natürlich, dass die Welt hinter dem Spiegel wundersam und erstaunlich ist – wie gesagt an Kreativität mangelt es der Autorin nicht – nur werde ich nicht mit hineingezogen wie bei so vielen anderen Büchern.

Nun hoffte ich, dass ich mit diesem Band die Reihe beenden würde, aber – oh wunder – wie so oft, geht es doch noch weiter. Das Ende ist offen. Jacob und Fuchs wollten Will, der die dunkle Fee sucht, einholen. Beide kämpfen gegen ihre Liebe zueinander, da der Preis zu hoch ist. Außerdem ist da der Spieler mit seinen silbernen Begleitern, die ihr ganz eigenes Spiel spielen. Ich würde gerne eine ausführlichere Inhaltsangabe wiedergeben, falls ich den vierten Band doch noch lesen möchte, aber selbst das fällt mir schwer. Jedoch versuche ich es mal:

VORSICHT SPOILER! Das Buch endet jedenfalls damit, dass Jacobs Vater, der getarnt als Ingenieur unterwegs ist, mit dem fliegenden Teppich, welcher der Zar Jacob für einen Auftrag ausgeliehen hat, geflohen ist. Will hat die dunkle Fee umgebracht, seine Jade-Haut kehrt immer wieder zurück, wenn er wütend wird oder in Gefahr gerät. Er ist nun mit dem Goyl Bastard und der silbernen Frau Sechzehn, welche Probleme hat, da sie immer wieder baumähnlich wird, unterwegs. Wohin habe ich schon wieder vergessen. Fuchs und Jacob haben sich nun wohl für ihre Liebe entschieden, obwohl sie ja ihr erstgeborenes Kind (wem nochmal?) geben müssen. Kami’en, der König der Goyl, ist eigentlich auf der Suche nach seinem Sohn. Er hat die dunkle Fee verlassen, diese hat sich das goldene Garn (die Liebe zu ihm) von der Weberin entfernen lassen, nun aber ihren Tod gespürt und die Suche unterbrochen. Irgendeine andere Fee (die Weberin?) ist nun geschwächt, da die dunkle Fee tot ist. Aber irgendwie ist noch eine Motte übrig, die Jacob und Fuchs folgte. Vielleicht wird das noch wichtig? Chanute, der einarmige Wirt, der aber nun einen tollen neuen Arm hat, und Sylvain, der von der der anderen Seite des Spiegel mitkam (warum nur?) sind gemeinsam irgendwohin unterwegs. Ach so, und Will ist ja eigentlich da, um die dunkle Fee zu töten, da seine Freundin in einen tiefen Schlaf gefallen ist und er so hoffte, sie zu erwecken. Aber zu Sechzehn fühlt er sich auch hingezogen und sie zu ihm. Tja, ihr merkt, an sich muss ich wohl alle drei Teile nochmal lesen, bevor ich den vierten lese. Wer weiß, wann der auch erscheint. Aber ob ich das machen möchte…

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

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Tags: weberin, welpe erlelf   (1)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, scheiterhaufen , schornstein blauer drache, drachenlanze

Krieg der Seelen

Margaret Weis , Tracy Hickman
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.01.2002
ISBN 9783442241712
Genre: Fantasy

Rezension:

Wie bei den letzten beiden Bänden werde ich etwas intensiver auf den Inhalt eingehen, damit ich beim Weiterlesen der Reihe nichts vergesse. Folglich besteht Spoilergefahr.

In Silvanesti ist der Schild gefallen. Mina und die schwarzen Ritter haben die Elfenstadt ohne Gewalt erobert. Die meisten Elfen himmeln Mina an, allen voran der Elfenkönig Silvan. Er ist vor Liebe zu ihr völlig blind bzw. eher wahnsinnig. Sie reagiert aber nicht, so wie von ihm erhofft. Der Anführer der schwarzen Ritter Targonne schmiedet währenddessen einen Plan, wie er Mina loswerden kann. Dazu benutzt er Silvan, der seiner Angebeteten unwissend einen vergifteten Ring schenkt. Mina stirbt. Jedoch kommt raus, dass sie das geplant hat und bei ihrer Beerdigung mit großem Tamtam aufersteht. Der angereiste Targonne muss allerdings sein Leben lassen.

In Qualinesti versuchen Gilthas und Laurana ihr Volk zu evakuieren, bevor die schwarzen Ritter mit dem Drachen Beryl alles zerstören. Marschall Medan, der hiesige Anführer der schwarzen Ritter, hilft tatkräftig, aber heimlich, da er in Laurana verliebt ist. Er schickt Gerard, den Solamnier, mit seinem Drachen fort um bei den Solmaniern Verstärkung zu holen. Allerdings wird Gerard von einer solamnischen Ritterin gefangen genommen, da sie glaubt einen schwarzen Ritter vor sich zu haben. Wie kann Gerard das Gegenteil beweisen?

Tolpan und Palin währenddessen sind bei dem Angriff auf die Zitadelle ins magische Labyrinth geflohen und wurden von Dalamar, dem verschollenen Zauberer gerettet und an einen entfernten Ort gebracht. Dieser stellt sich als der Turm der Erzmagier heraus und gleicht einem Gefängnis, da sie von Toten, die auf Magie aus sind, belagert werden. Diese toten Geister haben auch Goldmond fast in den Wahnsinn getrieben, so dass sie auf dem Schiff des Gnoms Conundrum geflohen ist. Jedoch ist fragwürdig, wie lange das Boot noch seetüchtig bleibt.

Es passieren viele interessante, spannende Dinge und die Sprünge zu den verschiedenen Handlungsorten, -strängen und Protagonisten lässt kaum Langeweile aufkommen. Aber trotz dessen gibt es einige Längen in diesem Band. Klar ist das Buch unterhaltsam und gut geschrieben, aber die ganze Story soll sich ja über sechs Bände ziehen und mir kommt gerade dieser 3. Teil als eine Art Lückenfüller vor, um das Ganze künstlich zu strecken.

Etwas bitter stößt mir auch leider die Geschichte (vielleicht der Hauptstrang rund um Mina) mit dem einzigen Gott auf. Diese ganze gewollt philosophische Ader und die Parallelen zum Juden- und Christentum wegen des Monotheismus gefallen mir nicht, da Minas Gott nicht gut ist. Jedoch muss ich zugeben, dass es mich etwas auf die Folter spannt, wie das Ganze ausgeht.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: scheiterhaufen , schornstein blauer drache   (1)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinderbuch, familienlektüre, sultanine, eulenspardose minihirsch, lehrreich, witzig

Lotto macht, was sie will!

Annika Reich , Regina Kehn
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 22.08.2016
ISBN 9783446253070
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Lotto heißt eigentlich Charlotte, aber keiner nennt sie so. Lotto passt viel besser zu ihr, findet das außergewöhnlich fantasievolle Mädchen. Ich habe das Buch meinem sechsjährigen Sohn vorgelesen und wir haben so Lotto einen ganzen Tag begleitet. Sie berichtet vom Aufstehen, Zähne putzen, frühstücken, Müll runterbringen, mit der Tante telefonieren, fenrsehen usw.

Aber vor allem berichtet sie, dass sie mit vielen Dingen unzufrieden ist, die die Erwachsenen von ihr wollen. Sie ist fast die ganze Zeit schlecht gelaunt und schimpft über das Leben. Das hat mich gestört. Natürlich ist das Ganze lustig gemeint, aber manchmal war es so übertrieben, dass man Sohn teilweise etwas ratlos aus der Wäsche geguckt hat und meinte, dass er das alles nicht so schlimm wie Lotto findet.

Man muss dem Buch aber zugute halten, dass es sehr kurzweilig, interessant und abwechslungsreich ist. Das hat uns gefallen. Einen halben Punkt extra gibt es für die süßen, lustigen Bilder von Regina Kehn. Und die Geschichte mit der Eulenspardose war schon ziemlich gut…

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: sultanine, eulenspardose minihirsch   (1)
 

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

holocaust, auschwitz, konzentrationslager, mensch, überleben

Ist das ein Mensch?

Primo Levi , Heinz Riedt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2010
ISBN 9783423123952
Genre: Biografien

Rezension:

Viele Bücher habe ich schon über die Konzentrationslager während des 2. Weltkriegs gelesen. Jedes Buch ist anders, aber der Schrecken, die Fassungslosigkeit, der Schmerz, der Abscheu, aber auch die Faszination und Hilflosigkeit sind oft gleich. Es ist wichtig, dass es solche Bücher gibt, aber noch viel wichtiger ist, dass sie gelesen werden, heute und zu jeder Zeit. Die Zeitzeugen werden weniger, sind bald gar nicht mehr da. Aber wir haben Zeugnisse über dieses schwarze Kapitel der Menschheit, z.B. in Form von diesem Buch.

Primo Levi, ein italienischer Jude, verbrachte ein Jahr im Konzentrationslager Auschwitz und berichtet eindringlich von dieser Zeit. Besonders ist, dass er diese Erlebnisse relativ schnell nach dem Ende des Krieges aufgeschrieben hat, einiges sogar schon während der Zeit in Auschwitz. Umso detaillierter, nachvollziehbar und schrecklicher ist der Bericht.

Man wird als Leser hineingezogen in ein Leben, welches den Verstand übersteigt. Die Erlebnisse lassen einen nicht unberührt, aber sie sind so weit weg vom eigenen Leben. Wann habe ich jemals wirklichen Hunger oder echte Mühsal erlebt? Nie. Das sind Situationen, die Levi aber so beschreibt, dass man eventuell ein kleines bisschen versteht…

Levi schreibt aber auch von Menschlichkeit, die es bei einigen Häftlingen immer noch gab, von Freundschaften und Lehrstunden, vom Vergessen, Verdrängen, aber auch vom Überlebenskampf durch Handel, Einfallsreichtum und Talent.

Eine Kollegin hat mir zwei Bücher empfohlen, dieses und Roman eines Schicksallosen. Nun habe ich beide gelesen und kann sagen, diese Bücher verändern einen, da sie einen nicht unberührt zurücklassen….

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Tags: suppe, kb der gesang des odysseus   (1)
 

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bärte, koj ote

Ella auf Klassenfahrt

Timo Parvela , Anu Stohner , Sabine Wilharm
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2012
ISBN 9783423625272
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das ist nun schon das dritte Buch, welches mein Sohn und ich über Ella und ihre Klasse gelesen haben. Es macht noch immer Spaß und der Schreibstil sowie die Ideen bleiben weiterhin sehr erfrischend. Aber in meinen Augen schwächelte Parvela hier ein bisschen.

Die Geschichte war nicht ganz so locker flockig wie in den ersten Bänden. Es fehlt ja auch der Schulalltag, da die Klasse mit ihrem Lehrer auf einer Klassenfahrt ist, die überraschenderweise nach Lappland führt, wo ja bekanntlich der Weihnachtsmann wohnt, aber eben auch der Vater des Lehrers und dieser sieht aus wie der Weihnachtsmann oder ist er es sogar? Die Klasse glaubt ja und hat nun Angst, dass sie als Wichtel da bleiben müssen. Das gilt es zu verhindern. Wie es aussieht verfolgt der Lehrer aber ganz eigene Pläne…

Es ist turbulent und schnell, manchmal wird der Leser fast abgehängt. Leider kam mir einiges ein wenig zu kurz, so wird die Wahrheit, welche Ella und ihre Mitschüler nicht erkennen, nur angedeutet, so dass z.B. mein Sohn ohne meine Hilfe kaum eine Chance hatte den Witz des gesamten Buches zu erkennen. Das ist für mich als erwachsener Vorleser nett und lustig, aber für Kinder vielleicht doch nicht alles zu verstehen. Aber es gab zum Glück noch genug witzige Szenen, die uns gemeinsam amüsiert haben. Allerdings kam Pekka eindeutig zu kurz.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Tags: bärte, koj ote   (1)
 

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schattenjäger, dämonen, jace, clary, fantasy

City of Heavenly Fire

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.07.2016
ISBN 9783401505695
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist geschafft! Ich habe die „Chroniken der Unterwelt“ beendet. Wieder einmal eine Trilogie, die plötzlich doch verlängert wurde und eine Hexalogie wurde. Das tat der Reihe in meinen Augen nicht besonders gut, da sie zu Beginn nicht so konzipiert war. Allerdings fand ich die Storyline der ersten Bände ja so krude, dass es am Ende in der Hinsicht auf jeden Fall besser wurde.

Dieser Band hat auch noch mal im Gegensatz zum letzten Teil zugelegt. Die Geschichte war klar, sie ließ sich gut lesen und die Protagonisten waren ok. Aber eben auch nicht mehr. Einige Handlungsstränge wurden ausgedünnt oder endeten, da die Autorin wohl selbst merkte, dass es nicht funkte. Es wurde wieder auf den Kampf zwischen Gut und Böse gesetzt und Jace, Clary, Alec, Isabelle und Simon wurden wieder in den Fokus gerückt mit ihrem Kampf gegen Sebastian und die Dämonen.

Das war ganz gut, ABER warum denn bloß über knapp 900 Seiten? Es zog und zog sich. Das hätte man mal etwas rasanter, dadurch spannender und eben besser machen können. Also ich nicht! Ich kann nur kluge Tipps geben, könnte es aber natürlich nicht besser. Allerdings wurde die Reihe ziemlich gehypt. Da weiß ich nicht ganz warum. Klar, eindeutig ist Jace toll und die Welt rund um Schattenjäger und Schattenweltlern mit den ganzen Runen und den Kram ist auch faszinierend, aber ansonsten ? In einem Jahr habe ich doch fast alles wieder vergessen. Und (Achtung Spoiler) diese ganze Bruder-Schwester-Geschichte hat mich soo soo dermaßen genervt. Das ist so seltsam und abstrus gewesen. Auch die ganzen fragwürdigen Geschichten, wie z.B. mit Jordan und Maia, fand ich nicht gut, aber da Jordan nun schnell starb, hat es Frau Clare wohl auch nicht weiter verfolgen wollen. Warum taucht nun plötzlich Emma, Jules und seine Geschwister auf? Die fand ich zwar sehr interessant, aber die hätten schon viel früher dabei sein müssen, so war es auch ein Handlungsstrang der Sand verlief. Naja, außer Frau Clare will noch mehr Bände schreiben. Aber dann bin ich raus.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: parabatai, dämonendimension morgenstern   (1)
 

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

waisenkinder, serie, belletristik, erbschaft, lemony snicket

Das Haus der Schlangen

Lemony Snicket , Brett Helquist , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 187 Seiten
Erschienen bei cbj, 23.09.2009
ISBN 9783570220870
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem die drei armen Waisenkinder den bösen Graf Olaf losgeworden sind, beginnt das nächste, leider wieder traurige, Abenteuer. Sie kommen zu Onkel Monty, einem etwas schrägen Schlangenforscher. Allerdings leben sie sich dort gut ein und wollen mit ihm nach Peru reisen, wenn da nicht plötzlich Stefano, sein Assistent, etwas dagegen hätte. Dieser erinnert scharf an Graf Olaf…

Ich habe nun auch den zweiten Teil dieser Reihe gelesen. Noch immer findet sie in mir keinen richtigen Fan. Aber es ist eventuell Besserung in Sicht. Zumindest hat mir dieser Band besser als der erste gefallen. Die Geschichte ist einfach stringenter und interessanter. Monty ist ein guter Protagonist und die Sache mit den Schlangen sehr nett.

Natürlich nervte wieder dieses Getue um die Traurigkeit und Dramatik der ganzen Geschichte, und dass das Ende ziemlich früh vorweg genommen wurde, tat der Geschichte in meinen Augen auch nicht gut. Aber bitte, ich werde wohl vielleicht eventuell usw. den dritten Teil auch noch lesen, damit ich zumindest den Film dann mal sehen kann.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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Tags: herpetologie, brilliant unglaublich tödliche viper   (1)
 
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