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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

tochter, verschwinden, beziehung, england, nib

Ein Kind zur Zeit

Ian McEwan , Otto Bayer
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.12.1990
ISBN 9783257219296
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, usa

Die Unzertrennlichen

Stuart Nadler , Andreas Reimann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 17.08.2017
ISBN 9783462049886
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

vergangenheit, liebe, ulla scheler, jugendbuch, und wenn die welt verbrennt

Und wenn die Welt verbrennt

Ulla Scheler , Diana Mantel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.09.2017
ISBN 9783453271425
Genre: Jugendbuch

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100 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

qualityland, dystopie, roman, humor, marc-uwe kling

QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050152
Genre: Romane

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238 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

fantasy, horror, palast, expedition, roman

Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

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225 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

lize spit, roman, belgien, und es schmilzt, kindheit

Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972825
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Eva, Pim und Laurens waren ein unzertrennliches Trio – in ihrer Kindheit. Doch Veränderungen im Leben – langsame, wie auch überraschend eintretende – verändern auch immer Freundschaften. Und manchmal reicht ein einziger Sommer, um die Dinge für immer zu verändern.

Dreizehn Jahre nach dem Sommer, den Eva am liebsten vergässen möchte, kehrt sie zurück in das Dorf ihrer Kindheit und stellt sich den Erinnerungen. Im Gepäck: Ein großer Eisblock.

Mein Eindruck:

Zugegebenermaßen wusste ich nicht genau, auf welche Art von Buch ich mich eingelassen habe, denn der Klappentext verrät nur sehr wenig (ebenso wie meine Inhaltsangabe oben). Die grobe Richtung der Geschichte ist auf dem Buchumschlag wie auch im Netz weniger im Fokus – vielmehr geht es stets darum, dass dieses Buch „gnadenlos, knallhart und kompromisslos grausam“ (Trouw, Pressestimme vom Buchumschlag) sei und man als Leser einiges aushalten müsse.

Gut, dachte ich mir. Dank einiger – sehr drastischer – Thriller und einiger – sehr emotionaler – anderer Romane fühlte ich mich dafür durchaus gewappnet und war gespannt auf die Geschichte. Nach und nach erkannte ich dann, dass die ineinander verschachtelte Erzählung von Vergangenheit und Gegenwart eine Art Aufarbeitung von Evas Leben sein sollte. Worauf ich nicht gefasst war, war die – für mich – einfach nur unsinnig in die Szenen eingefügten Grausamkeiten.

Ja, Kinder und Teenager können grausam sein und haben in ihrer Freizeit sicher nicht immer nur tugendhafte Ideen. Und ja, in jedem von uns schlummern vielleicht auch Abgründe und Dinge, über die wir nie sprechen würden, die wir tief in unserem Inneren verborgen halten. All das kann man literarisch geschickt und auch drastisch darstellen. Lize Spit geht jedoch noch einen Schritt weiter: Sie steigert sich von deutlich drastischen Darstellungen zu Beginn des Buches hin zu Beschreibungen von Handlungen, die – zumindest für mich – so fern von jeglicher Realität liegen, dass die Geschichte nicht nur äußerst unappetitlich, sondern auch absurd wird.

Es ist die Sinnlosigkeit dieser Darstellungen, die mich beim Lesen besonders gestört hat. In Thrillern, in denen perverse Mörder ihr Unwesen treiben, sind alle Handlungen immer mit einem Motiv erklärbar. Auch bei Büchern über Serientäter gibt es ein Motiv oder zumindest eine Erklärung für das Verhalten der Figuren – auch wenn diese emotional und rational nicht nachvollziehbar sind, ist zumindest die Logik im Buch klar. Bei Lize Spits Buch ist das anders. Jede Szene, jedes Handeln verliert dadurch jeglichen tieferen Sinn, dass es um größtmögliche Grausamkeit und Abschreckung des Lesers geht. Selbst das eigenartige Vergnügen sich in völlig unrealistische oder abschreckende Charaktere und deren Handlungen hineinzudenken geht hierbei verloren, da alles dem Prinzip „schlimmer, hässlicher, ekliger“ unterworfen wird – auch die Handlung an sich.

Fazit:

Lize Spit hätte einen guten – und gerne auch drastischen und verstörenden – Roman über die Abgründe von Heranwachsenden schreiben können. Stattdessen verliert sie sich in dem Versuch, im Leser größtmögliche Ablehnung hervorzurufen. In gewisser Weise hat sie damit bei mir sogar Erfolg gehabt – weitere Bücher werde ich von ihr sicher nicht lesen.

2 von 5 Sternen.

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Tags: lize spit, schockierend, und es schmilzt   (3)
 

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Valerian & Veronique: TWO-IN-ONE

Pierre Christin , Jean-Claude Mézières
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.03.2017
ISBN 9783551714169
Genre: Comics

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496 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

klassiker, deich, deichgraf, nordsee, der schimmelreiter

Der Schimmelreiter

Theodor Storm
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.05.2003
ISBN 9783596159826
Genre: Klassiker

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Lady in the Van

Alan Bennett , Maggie Smith
Audio CD
Erschienen bei Chivers Audio Books, 01.06.2011
ISBN 9780792777618
Genre: Sonstiges

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266 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

sklaverei, flucht, amerika, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Cora ist Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia, der Sklavenhölle. Ihre Mutter entkam als einzige, jeder andere bisherige Fluchtversuch ist gescheitert und die Strafen für die Flucht sind so schlimm, dass es kaum jemand wagt. Doch Cora erfährt von der Underground Railroad, einem geheimen System, das Sklaven die Flucht ermöglichen soll und will den gefährlichen Schritt wagen. Was folgt, ist eine lange Flucht durch viele Staaten, die alle ihren eigenen Gesetzen folgen und in denen die schwarze Bevölkerung immer das schwächste Glied ist.

Mein Eindruck:

Über Sklaverei zu lesen, muss dem Leser einiges abverlangen - mit diesem Gedanken habe ich mich dementsprechend für die Lektüre von "Underground Railroad" gewappnet. Colson Whiteheads Schreibweise ist durchaus stellenweise drastisch, er bleibt aber dennoch distanziert in seinen Beschreibungen - so, als würde das Geschehen den Leser nichts angehen. Da man alles aus Coras Sicht erfährt, kann es zwar durchaus sein, dass die traumatischen Erlebnisse dazu führen, dass sie alles wie durch Watte erlebt. Leider liest sich das gesamte Buch mit diesem "Watte-Effekt", was den Abscheulichkeiten der damaligen Zeit nicht gerecht wird.

Whitehead schreibt dabei keineswegs langweilig: Cora flieht von Station zu Station der Underground Railway, die in Wahrheit übrigens nicht unter der Erde verlief, und muss stets wachsam bleiben, wer Freund und wer Feind ist. Zwischenblenden zu anderen Figuren - auch solchen, die in der eigentlichen Haupthandlung nur am Rande vorkommen - geben Einblicke in andere Sichtweisen oder Lebensläufe, sind aber auch immer ein Bruch in der eigentlichen Geschichte. Schwierig ist auch die Fülle an Namen, die man kaum auseinanderhalten kann und die - insbesondere am Anfang - aber auch die Austauschbarkeit der Sklaven im Weltbild der Weißen verdeutlichen.

"Underground Railroad" beschreibt ein System, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint, und in dem es doch - in den absurdesten Momenten - ein Aufflackern an Hoffnung gibt. Colson Whitehead hat einen Roman geschrieben, der manchmal wie eine Young Adult Dystopie wirkt, bis man sich wieder bewusst macht, dass dieser Roman in unser aller Vergangenheit spielt und diese gar nicht so weit zurückliegt. Man muss nur einen Blick auf Übergriffe gegen Menschen ohne helle Hautfarbe werfen, um zu wissen, dass die Welt in Whiteheads Buch und unsere sich näher sind, als es uns recht sein sollte.

Fazit:

Dem Leseexemplar, das ich erhalten habe, sind Informationen zur echten Underground Railway vorangestellt, die bei der Lektüre des Buches sehr hilfreich waren. Ohne diese zusätzlichen Fakten hätte das Buch leider noch stärker wie eine Dystopie gewirkt. Whitehead schreibt fesselnd und das Thema des Buches ist zu wichtig, als das man es ignorieren sollte. Und doch fehlt dem Buch der entscheidende Biss, der seine Leser aufrüttelt.

3 von 5 Sternen.

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Tags: abolitionismus, colson whitehead, pulitzer preis, sklaverei, underground railroad   (5)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

flucht, krieg, relationships, migration, change

Exit West

Mohsin Hamid
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 02.03.2017
ISBN 9780241290088
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

diogenes, roman, william james sidis, leselust

Das Genie

Klaus Cäsar Zehrer
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257069983
Genre: Romane

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ich war jung, keine empfehlung, sebastian lehmann, nicht mein humor, hatte das geld

Ich war jung und hatte das Geld

Sebastian Lehmann
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442159215
Genre: Humor

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Gaston: TWO-IN-ONE

André Franquin
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.03.2017
ISBN 9783551714138
Genre: Comics

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Spirou & Fantasio: TWO-IN-ONE

Tome , Fabien Vehlmann , Marcel Le Comte , Peter Müller
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.03.2017
ISBN 9783551714152
Genre: Comics

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

jean webster, lieber daddy long legs, klassiker, zeitlos, briefe

Lieber Daddy-Long-Legs

Jean Webster , Ingo Herzke , Franz Renger
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551560445
Genre: Jugendbuch

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91 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

musik, gitarre, blues, rock, gitarren

Vintage

Grégoire Hervier , Alexandra Baisch , Stefanie Jacobs
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257070026
Genre: Romane

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

george watsky, empfehlung, wie man es vermasselt, rezension, diogenes

Wie man es vermasselt

George Watsky , Jenny Merling
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257070071
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Inselstolz

Uwe Bahn , Gerhard Waldherr , Alexander Babic
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Ankerherz Verlag, 01.05.2013
ISBN 9783940138477
Genre: Romane

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254 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

entführung, new york, frankreich, brooklyn, paris

Das Mädchen aus Brooklyn

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.06.2017
ISBN 9783866124219
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Raphaël, alleinerziehender Vater und Schriftsteller, möchte eigentlich seine große Liebe Anna heiraten. Gemeinsam verbringen sie einen Kurzurlaub im Süden Frankreichs - doch anstatt die gemeinsame Zeit zu genießen, lässt ihn das Gefühl nicht los, Anna würde etwas vor ihm verbergen. Als er sie - zum wiederholten Male - auf ihre Vergangenheit anspricht, zeigt sie ihm schließlich ein Foto, das Raphaël aus der Bahn wirft. Er braucht daraufhin Abstand, doch als er zurückkehrt, um Anna zur Rede zu stellen, ist sie verschwunden.

Raphaël beginnt, das Rätsel um Annas Vergangenheit Stück für Stück aufzudecken und findet die Lösung in Brooklyn.

Mein Eindruck:

Musso schreibt rasant - das wird bereits nach den ersten Seiten klar. Während andere Thriller erst einmal Fahrt aufnehmen müssen, spielt Musso mit Cliffhangern und Szenenwechseln zwischen den kurzen Kapiteln, so dass man als Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Musso schreibt humorvoll und nicht zuletzt wohl auch mit ein wenig Selbstironie, kann man doch in Raphaël seine Eigenheiten als Schriftsteller vermuten.

Mir haben auch die literarischen Anspielungen im Buch - zu Beginn eines jeden Kapitels, aber auch innerhalb der einzelnen Szenen - sehr gefallen. Das Herz eines jeden Bücherfreundes schlägt wohl höher, wenn Bücher in Büchern zitiert werden. Auf diese Weise liest man ein Buch - und findet ganz viele neue für den Wunschzettel.

Das Rätsel um Annas Vergangenheit und ihre Geheimnisse löst Musso nur nach und nach auf und mit jedem Kapitel stellen sich zunächst immer mehr Fragen, die man als Leser gelöst wissen möchte. Auf mich wirkten manche Wendungen der Handlung, manche Figuren - und schließlich auch einige Lösungen - leider etwas zu konstruiert. An einigen Stellen schien es mir, als hätte der Autor beim Schreiben nicht weiter gewusst und die Handlung in eine bestimmte Richtung forcieren müssen, um überhaupt voranzukommen. Das ist schade, denn zwar liest sich die Geschichte flott und - dank Mussos Humor - auch sehr launig, aber insgesamt konnte mich das Buch dann doch nicht überzeugen.

Fazit:

"Das Mädchen aus Brooklyn" ist mein erstes Buch von Guillaume Musso und es wird vermutlich auch nicht mein letztes von ihm gewesen sein. Sprachlich ist es sehr gut und die rasante Erzählweise ist perfekt für durchlesene Nächte - im Endeffekt muss bei einem Thriller aber auch die wahnwitzigste Handlung glaubhaft beschrieben werden. Das hat mir bei diesem Buch leider gefehlt.

3 von 5 Sternen.

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Tags: brooklyn, frankreich, guillaume musso, rasant, schriftsteller, thriller   (6)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

haitianer, totenkult, puerto ricanisc, heidnische religionen, urbane magie

Stadt der tanzenden Schatten

Daniel José Older , Sophie Zeitz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2017
ISBN 9783551583604
Genre: Jugendbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

literatursalon, endzeitszenario, megan hunter

The End We Start from

Megan Hunter
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Grove Press, 07.11.2017
ISBN 9780802126894
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Endzeitszenarien gibt es in Büchern häufig, doch hier ist der Ansatz ein anderer: Die Protagonistin, gerade erst Mutter geworden, muss vor einer katastrophalen, durch den Klimawandel bedingten Flut fliehen. Zunächst zu den Schwiegereltern, dann immer weiter von Notfalllager zu Notfallager. Die einzige Konstante ist, dass es keine Konstanten gibt - außer ihrem Baby. Während um sie herum die Welt aus den Fugen gerät und auch ihre kleine private Welt herbe Verluste erleiden muss, ist sie doch letztendlich eines: eine junge Mutter.

Mein Eindruck:

Poetisch ist auch das erste Wort, das mir in Bezug auf diese Novelle einfällt. Im Gegensatz zu anderen Geschichten, in denen Endzeitszenarien in aller Brutalität und Dramatik geschildert werden, beschränkt sich Megan Hunter in ihren Worten nur auf das Nötigste. Situationen werden angedeutet, Namen mit einem einzigen Buchstaben abgekürzt, einschneidende Ereignisse nie direkt angesprochen. Dies wirkt einerseits beinahe lyrisch und dennoch ist die Sprache unheimlich präzise und kommt direkt auf den Punkt.

We are told not to panic, the most panic-inducing instruction known to man.

(Megan Hunter, "The End We Start From", S. 55)

Auf diese Art und Weise kehrt Hunter die übliche Konstellation um: Anstatt eine Geschichte mit so vielen Details und Erläuterungen zu erzählen, dass diese sich dann wie bei einem Film in den Köpfen ihrer Leser abspielt, nutzt sie die Gedanken der Leser als Leinwand eines Schattentheaters. Sie reißt bestimmte Dinge an, damit die Grundzüge der Erzählung klar sind, überlässt aber den Rest der Fantasie des Lesers. So, wie bei einem Schattenspiel die Umrisse der Figuren mal scharf und mal verschwommen sind - und niemals Farbe aufweisen - sind auch einige Teile der Novelle der eigenen Deutung überlassen.

Der Titel - der mit "Vom Ende an" wunderbar ins Deutsche übertragen wurde - erzählt letztlich die Geschichte einer Mutter, die zwar die Welt um sich herum wahr nimmt, sich aber dennoch vor allem auf ihr Kind konzentriert. Sie leidet durch das Ende, das - vermeintlich? - über die Welt gekommen ist, die sie bisher kannte, aber eigentlich bezieht sich die gesamte Geschichte auf den neuen Anfang, der in ihrem Baby besteht. Deshalb sind die eingestreuten Passagen verschiedener Schöpfungsmythen umso passender. Als Leser fragt man sich automatisch, welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen wollen. Passender und aktueller kann deshalb die Ausgangssituation einer Klimakatastrophe gar nicht sein.

"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", so Herrmann Hesse. Und vielleicht ist jedes Ende wirklich auch ein Anfang.

Fazit:

"Vom Ende an" / "The End We Start From" ist ein Buch, das sich aufgrund der reduzierten - beinahe fragmentartigen - Sprache sehr schnell lesen lässt, das noch lange nachhallt. Hunter erzählt auf eine Art und Weise, die man nicht häufig findet und genau das macht diese Novelle so besonders.

5 von 5 Sternen.

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Tags: endzeitszenario, literatursalon, megan hunter   (3)
 

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

faust, berlin, comic, graphic novel, goethe

Faust

Flix , Johann Wolfgang von Goethe
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.03.2010
ISBN 9783551789778
Genre: Comics

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bücher sammeln, bücher, lesen

Meine vielseitigen Geliebten

Jacques Bonnet , Elisabeth Liebl
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426301357
Genre: Biografien

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111 Gründe, die Nordsee zu lieben

Carsten Wittmaack
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.07.2012
ISBN 9783896029744
Genre: Sonstiges

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