Leserpreis 2018

Eva_Maria_Nielsens Bibliothek

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Das Erbe der Rauhnacht

Birgit Jaeckel
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.10.2018
ISBN 9783752839944
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(50)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Eine Tüte grüner Wind

Gesine Schulz
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.06.2005
ISBN 9783551362520
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eine Tüte grüner Wind …

Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste, wie so viele Titel, die dann aber erst mal vertagt werden, weil ich so einen großen SUB habe. Doch die Autorin Gesine Schulz war so nett und hat mir ein Exemplar geschenkt. Wenigstens kann ich nach so einer wunderbaren Leseerfahrung eine Rezension schreiben.

Ich lese nicht mehr viele Kinderbücher, seitdem mein Junge aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist, aber dieses Buch hat mich sehr berührt. Es klingt nach, die kleine Lucy wird mir noch lange im Kopf bleiben, und das ist immer ein Zeichen für gute Literatur, für gelungene Unterhaltung.

„Eine Tüte grüner Wind“ ist keine schnelles Lesefutter, auch wenn ich das Buch gestern im Zug nach Hamburg regelrecht konsumiert, ja gefuttert und oft dabei gelacht oder geschmunzelt habe.

Gesine Schulz schreibt auch dieses Buch (Kennen Sie übrigens ihre wunderbaren Darcy Romane?) mit viel Witz, Situationskomik und erzählt einfühlsam die Geschichte von Lucy.


Inhalt:
Eigentlich sollte Lucy Urlaub mit ihrer Mutter in Kalifornien machen. Darauf hat sie sich schon ewig lange gefreut. Sonne, Strand, tolles Land … Aber alles kommt anders, und Lucy fühlt sich abgeschoben, als ihre Mutter plötzlich mit ihrem Freund nach Südafrika reist. Nachdem alles andere gescheitert ist, besucht Lucy ihre Tante Paula in Irland, die sie nicht richtig kennt, die arm wie eine irische Kirchenmaus ist, in einer baufälligen Hütte haust und noch dazu verrückt ist. Zumindest glaubt Lucy das, genauso wie es in Irland immerzu regnet … Wirklich, der Abschied von Sonne, Strand und Kaliforniern fällt schwer.
Ganze fünf Wochen soll sie bei Tante Paula sein, das ist unvorstellbar lang. Und natürlich zählt Lucy Anfangs die Tage, bis sie wieder nach Hause kann. Dabei merkt sie erst ziemlich spät, dass es ihr eigentlich in Irland gefällt, und dass Tante Paula richtig nett ist ...

Was soll ich sagen: Ich habe Lust bekommen, wieder nach Irland zu fliegen; ich möchte eine Patchworkdecke zu stricken, ich möchte wieder mehr verrückt-sein, das einfache Leben genießen, das Glück im Augenblick genießen, einfach gut oder nett sein und andere Menschen tragen. Und ich habe Lust eine liebevolle und geduldige Mutter zu sein, Dinge in der richtigen Perspektive zu sehen, Lust auf Tage im Bett mit einem Buch und so vieles anderes.

Dies Buch ist mit Abstand das Beste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Eine Liebeserklärung an das Leben, die Freundschaft, das Glück der kleinen Dinge. Kurzum: Ein Buch, wie geschrieben für mich.

Danke Gesine, für das Exemplar. 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die verlorenen Töchter

Hannelore Hippe
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423262057
Genre: Romane

Rezension:

Erst vor zwei Wochen hörte ich in einem Interview, dass sich Norwegen offiziell bei den norwegischen Deutschenflittchen entschuldigt hat. 

Dieses Tabuthema der norwegischen Geschichte ist in diesem Roman verarbeitet worden. Immer noch schämen sich viele Länder zuzugeben, dass sie breitwillig mit den Nationalsozialisten zusammen gearbeitet haben. Widerstand ist eben immer salonfähiger als Anpassung.

Ich war natürlich sofort sehr gespannt, als ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhielt. 
Deutschenflittchen konnten natürlich Frauen sein, die sich durch den Kontakt mit der Besatzungsmacht besseres Essen sichern wollten. Aber bei Aase ist es anders. Sie mag keine Deutschen, sie fürchtet sie, bis sie durch Zufall Kurt kennenlernt, einen jungen, sympathischen Soldaten mit sehr guten Manieren. Er ist viel aufmerksamer und höflich als die norwegischen Männer, und 
sie verlieben sich ineinander; hoffen auf eine gemeinsame Zukunft, wenn alles vorbei ist. Beide fühlen zum ersten Mal in ihrem Leben: Ich werde gesehen. Aus der Entwicklungspsychologie wissen wir: Der Mensch muss erleben, dass er gesehen wird, damit er sein volles Potential entfalten kann.
So echt die Liebe zwischen Kurt und Aase ist, sie steht unter keinem guten Polarstern. Ganz im Gegenteil. 

Der Roman ist in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Da ist Aase, die sich in Kurt verliebt,
Dann taucht 1970 eine Tote in Norwegen auf, und niemand weiß, warum sie sterben musste, doch schon bald führen alles Spuren in die Vergangenheit.

Der Roman ist gemächlich erzählt, so wie das Gemüt der Menschen jenseits des Polarkreises, die Stimmung, das Lebensgefühl, die Natur, das Polarlicht, das alles ist meisterhaft eingefangen. 

Mich hat der Roman sehr berührt, viel mehr als ein bluttriefender Thriller. Hier geht es um Schicksale, um das, was Menschen wirklich erlebt haben. Das ist grausamer als vieles, was wir in der Fiktion erdichten.
Vor allem zeigt dieses Buch, wie weit die häßlichen Krallen des Krieges sich bin in die heutige Zeit erstrecken - so dass man sich erst jetzt offiziell bei den Frauen in Norwegen entschuldigt, denen man ihre Kinder wegnahm und die Staatsbürgerschaft aberkannte. 

Eine Buch, das ich nicht als Krimi einordnen würde, sondern als Gesellschaftsroman oder als Familiensaga. 
Aber egal, wo man ihn einordnet - er ist ein Buch, das berührt und aufruft: Krieg, egal auf welcher Seite man kämpft, hat schlussendlich immer nur Verlierer.  Die die den höchsten Preis zahlen, sind die Kinder. 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Heidelbeerfrau

Marion Bischoff
Buch: 234 Seiten
Erschienen bei Rhein-Mosel-Vlg, 23.08.2018
ISBN 9783898014045
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Nachfolgeband vom Heidelbeerkind ist da, und ich war richtig froh, endlich zu erfahren, wie es mit Elise und ihrem Nachwuchs, dem Großvater, der Mutter und Hans weitergeht.

Während der erste Band Heidelbeerkind in den letzten Kriegsmonaten angesiedelt ist, befindet sich der Leser nun in der Nachkriegszeit – immer noch in Clausen. Dort, wie fast überall in Deutschland, liegen die Welt und Träume der Menschen in Trümmern. Parteigenossen versuchen, sich ein neues Leben zu kaufen und vor der Verantwortung für ihre Taten zu fliehen. Viele Männer sind immer noch in Gefangenschaft, und für die Frauen ist der Alltag nicht leicht. Die Besatzer entpuppen sich manchmal als Freund der Deutschen und ebenso oft als Feind.

Marion Bischoff hat ihre Heidelbeerfrau in eine Zeit gestellt, wo genug Platz und Raum für große Gefühle ist, wo sich Liebe und Hass oft die Hand reichen, und wo die Menschen ums nackte Überleben kämpfen. Es fehlt an allem.

Wieder gelingt es Marion Bischoff die kleine Welt des Dorfes mit der sozialen Überwachung gut zu schildern. Da ist immer noch die Angst, aus der Rolle zu fallen und aufzufallen; die Furcht, nicht dazu gehören zu dürfen.

Elise, die Hauptperson, ist eine mutige junge Frau, die sich für die Liebe entschieden und sich damit ins Abseits des Dorfes gestellt hat. Sie ist als alleinerziehende Mutter geächtet, auch von ihren einstigen Freunden. Verzweifelt kämpft sie für das Überleben ihrer Familie, hofft, dass der Vater des Kindes eines Tages wieder zu ihr kommt.
Ihre Freundin Gerda, die sie wegen dem „Bankert“ verachtet und meidet, wird selbst schwanger, aber die Scham ist zu groß, als dass sie sich der gesellschaftlichen Ächtung stellen wollte ...

Ein Roman, der mit feinen Pinselstrichen die Nachkriegswelt mit ihren Kämpfen und ihrer Doppelmoral zeigt. Berührend, Mut machend und aufrüttelnd.

Mir hat dieser zweite Band noch besser gefallen als der Vorgängerband. Nach Jahren mit Kriegsliteratur ist nun auch die Zeit gekommen, wo man sich fragt: Und was geschah danach?

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Leuchtfeuer

Benjamin Cors
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423262101
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der deutsch-französische Autor hat heute mit seinem Krimi, seiner Sprach- und Bildgewalt ein Leuchtfeuer in meinem Kopf entzündet. Dieser Normandie-Krimi ist der erste, den ich von Benjamin Cors gelesen habe, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, auch wenn immer wieder auf die Ereignisse in den vorhergehenden Bänden verwiesen wird.

Nicolas Guerlain ist Personenschützer im Palais Elysée. Durch den Krimi ziehen sich zwei Erzählstränge. Da ist der Prozess im Palais de Justice, wo Nicolas’ Lebensgefährtin Julie, die einige Jahre verschwunden war, wegen fahrlässiger Tötung im Dienst angeklagt ist. Nicolas will sie aus dem Gefängnis holen, aber alles scheint sich gegen ihn und seine Liebe zu Julie verschworen zu haben.
Gleichzeitig geht in einem kleinen normannischen Flecken der Teufel um und mordet in Vieux-Port, nahe der Seinemündung in die Nordsee, erst den Pfarrer, dann den Bürgermeister und andere. Das Dorf bittet Nicolas, sie zu beschützen, und dann überschlagen sich die Ereignisse …

Benjamin Cors hat eine verwickelte Geschichte geschrieben, die den Leser im Atmen hält. Das Buch ist ein absoluter Pageturner, so sehr, dass ich mich heute an diesem nebelig kalten Samstagnachmittag auf das Sofa unter meine Islanddecke gekuschelt habe und lesen musste. Egal, dass ich morgen als Geschichtenerzählerin auftreten soll und eigentlich arbeiten wollte, sollte, musste … wie auch immer. Ich hechtete mit Nicolas über die Felder der Normandie, auf der Suche nach dem Mörder oder Teufel, wie die Einwohner meinten.

Besonders hat mir die Sprache gefallen und der immer wieder wechselnde Fokus der Erzählkamera. Im letzten Drittel steigert sich das Erzähltempo drastisch, die Ereignisse jagen einander, und immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen. Klischees konnte man bei diesem Autor vergessen.

Und in der letzten Szene wird schon auf das nächste Buch hingewiesen. Ein Krimi der gehobenen Klasse, so wie ihn die Netflixgeneration mag. Mit Serienpotential.
Ich erkläre mich hiermit zum Benjamin Cors Fan. Danke an den DTV-Verlag, der mir freundlicherweise diesen atemberaubenden Krimi als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Fallstricke des Teufels

Heike Stöhr
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423261593
Genre: Historische Romane

Rezension:

Pirna, 1541. Sophia Weyner ist eine mutige junge Kaufmannstochter, die sich nicht scheut, ihren Kopf zu gebrauchen und Standesgrenzen zu überschreiten. Als sie nach einigen Jahren aus Leipzig nach Pirna zurückkehrt, wird die Stadt durch rätselhafte Todesfälle erschüttert. Doch ist das wirklich das Werk des Teufels, wie einige fromme Seelen meinen, oder das Werk eines Meuchelmörders.
Zusammen mit ihren Freunden versucht Sophia der Sache auf den Grund zu gehen, denn sie hat einen bösen Verdacht. Sie glaubt nicht an Selbstmorde und glaubt den Mörder zu kennen.
Doch was die Tode mit dem mysteriösen Buch im Haus ihres Vaters zu tun haben, ahnt sie nicht. Noch weniger ahnt sie, dass sie selbst zur Zielscheibe des Mörders werden könnte, der alles daran setzt, Sophias Lebensglück zu zerstören.

Ein spannendes Romandebüt, gut recherchiert, flüssig und spannend erzählt mit so sympathischen Figuren und so viel Gefühl für die mittelalterliche Welt und Atmospähre, dass es ein richtiger Pageturner für mich war.
Klare Leseempfehlung!

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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In der Nacht hör' ich die Sterne

Paola Peretti , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423289672
Genre: Romane

Rezension:

Dieser Titel erinnerte mich sofort an das Lachen der Sterne im Klassiker „Der kleine Prinz“ von Saint-Exupéry. Wenn man den Stimmen der Buchwelt glauben soll, hat der Erstling von Paola Peretti Potential, ein neuer Klassiker zu werden.

„In der Nacht höre ich die Sterne“ erzählt die Geschichte der neunjährigen Mafalda, deren Welt immer mehr im Nebel verschwindet. Mafalda leidet an der seltenen Degeneration der Makula. Wenn die Krankheit fortschreitet, wird Mafalda erblinden. Oder wie sie es selbst umschreibt: Das Sehlicht in meinem Auge wird ausschaltet.

Alleine diese Ausgangslage sorgt für genug Konflikt, facht das Mitleid und die Empathie des Lesers an. Er begleitet die kleine Dame bei den letzten Schritten, bevor es wirklich dunkel wird auf ihrem Weg.

Das Büchlein ist wunderbar gestaltet, das Buchdesign unterstützt die Geschichte so meisterhaft und zart, dass es das Herz anrührt.
Mafalda orientiert sich an einem Kirschbaum, um das Fortschreiten der Krankheit zu beurteilen. Immer, wenn sie den Kirschbaum im Schulhof auf dem Schulweg erkennen kann, zählt sie die Schritte.
Erst sind es noch 120 Schritte, dann werden es immer weniger. Und jedes Mal, wenn die Sicht sich verschlechtert, wird der Text durch ein grünes Blatt eingeteilt. Die Geschichte endet bei 60 Schritten, danach beschleunigt sich der Verlauf der Erblindung.

Die Geschichte wird von Mafalda erzählt, man folgt ihr in ihre Kinderwelt. Aber ihre Sprache ist weise, gereift durch ihre Fragen, ihre Angst und Sorge, wie es denn weiter geht, wenn ihr Sehlicht ausgeschaltet ist. Wird sie sich in einer dunklen Welt zurechtfinden? Wird sie jemals Mutter werden, wenn sie ihre Kinder nicht sieht und beschützen kann?
Es geht um die erste Liebe, um den Verlust von Freunden, weil sie nicht mehr so geschmeidig und leicht durch das Leben tänzelt wie ihre Kameraden.
Und es geht um das, was wirklich im Leben wichtig ist: Menschen zu haben, die bei einem sind und trotzdem bei einem bleiben: Freunde.

Mafalda verliert ihr Augenlicht, aber sie findet Hoffnung und Mut, ihr Leben zu leben. Diese Hoffnung gibt sie an den Leser weiter. Für mich ist Mafalda eine der Heldinnen, die ich nicht vergessen werde.
Immer, wenn ich nun die Sterne sehe, werde ich nicht nur an den kleinen Prinzen und seine Rose, sondern auch an Mafalda denken. „Wenn deine Augen keinen Weg mehr sehen, folge dem Weg, den dein Herz dir zeigt.“
Machen wir es. Das sind wir uns selbst schuldig.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Bevor die Stadt erwacht

Kerstin Hohlfeld
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548288536
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Rezension:

Ein dicker Schmöker ist das, auch wenn man es bei einem E-Buch nicht sofort merkt. Drei Liebesgeschichten, drei Frauen, die die Liebe suchen ... und finden.

Die Autorin schreibt wunderbar leicht, sodass die Sprache mich sofort in die Geschichte katapultierte. Die Personen sind liebevoll gezeichnet, und es gibt genug Überraschungen, die mich an die Seiten fesseln.

Klare Leseempfehlung für alle, die gerne im Young Adult Genre unterwegs sind, starke Frauen mögen und das Ganze mit einer Prise Liebe gewürzt haben wollen.

Mir hat vor allem der Zeitreiseroman gefallen! Für diese Fans ist also auch noch etwas dabei.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Winterduft und Schneeflockenküsse

Laura Albers
E-Buch Text: 155 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 01.12.2017
ISBN 9783960872702
Genre: Liebesromane

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Miese kleine Morde

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423217620
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich kann es sofort beichten: Ich wohne, wo die Romane von Jussi Adler Olsen spielen und lese seine Texte immer mit Genuss und dem Gefühl: Ja, das kenne ich. Hier bin ich zu Hause. Das haben wir doch im Fernsehen gehört. So ist es in der der und der Straße. So auch diesmal: So sind die Leute, die im Whiskeygürtel leben, in den betuchten Gegenden, sprich von Stadtteil Hellerup im Norden Kopenhagens bis an die Spitze des Kattegats. Dort wohnt die dänische Schickeria, und da hat Olsen seinen Killer eingesetzt. 


Genervte Frauen, die mehr Anhängsel als Geliebte sind, wollen ihren Partner loswerden. Scheidung, was Otto-Normal-Verdiener eben macht, geht nicht, wegen der Gütertrennung. Wer sich einmal an das süsse Leben gewöhnt hat, leidet bekanntlich an Abstinenzen, wenn die tägliche Konsum-Droge abgesetzt wird. 
Und Lars Hviling Hansen, der von seiner Frau als Langweiler aussortiert und entsorgt wurde - wohlgemerkt in einem bescheideneren Stadtteil als die kommende Opfer! - beschließt, sich und der Umwelt zu beweisen: Er ist vieles, aber ganz sicher kein Langweiler. Er hat so eine Wut im Bauch, dass er zum Auftrags-Killer mutiert. 

Der Krimi liest sich schnell und ist amüsant, man lächelt, freut sich über das Wiedersehen, ergötzt sich über die Oberflächlichkeit der Schickeria und den gewieften Killer und geniesst die nüchterne skandinavische Erzählweise. 

Nun, die dicken Krimis des Autors sind natürlich nicht mit diesem kurzen Text zu vergleichen. Sie sind viel ausgefeilter, viel mehr ein Psychodrama. 
Aber als kleines Schmankerl für Zwischendurch sind diese "Miese kleine Morde" ein Leckerbissen. 
Morgen früh, aus dem S-Bahnfenster schauend, werde ich voller Lächeln an den Villen vorbeifahren und mich fragen, wo Lars Hvilling Hansen wohl gemordet hat. Ob ich ihm dabei begegnet bin?

Gönnen Sie sich eine mörderische Tour durch den Norden Kopenhagens ... 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Leise rieselt das Glück

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2018
ISBN 9783734106521
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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101 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Das wunderbare Wollparadies

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.09.2018
ISBN 9783734106279
Genre: Romane

Rezension:  
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94 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Wolfsthron

Leo Carew , Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487356
Genre: Fantasy

Rezension:

Drei Rivalen um einen mächtigen Thron: 

Roper, der geborene Erbe des Reiches der Anakim, Ulvoren, ein mutiger Krieger und Bellamus, ein Emporkömmling in der feindlichen Macht. Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben, High-Fantasy vom Feinsten. 
Wer "Game of Thrones" und "Die Nebel von Avalon" mag, wird auch diese Geschichte mögen. Der Autor entführt in eine kalte und brutale Welt, eine Welt von Männern, die um Macht kämpfen. Es geht um Verrat und Freundschaft und Visionen. 
Ich will nicht spoilern, aber der Autor versteht sein Handwerk, wie ich in meinem Youtubevideo für Autoren erkläre:  Mir hat das Lesen unglaublich Spaß gemacht. 
Gute Unterhaltung, viele überraschende Wendungen, Figuren, die sich entwicklen und eine faszinierende Welt. Alles, was ein High Fantasy Buch ausmacht.

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58 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Löwenblut

Monika Pfundmeier
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.10.2018
ISBN 9783744874755
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Löwenblut" ist das erste Buch, das ich von Monika Pfundmeier lese. Ich mag historische Romane sehr, vor allem auch Mittelalterromane.  Doch bei diesem Buch bin ich gespalten. 


Worum geht es: 
Es geht um den letzten Stauferkaiser, Konradin, den Charles D'Anjou mit Hilfe der Kirche stürzt und entmachtet. Er wird hingerichtet, und dem Machtgehabe des Franzosen und der Angst der Kirche geopfert. Vom Volk wurde er als Friedenskaiser geliebt und verehrt. 

Historisch verkörpern die Staufer Forschung, Wissen, Öffnung zu der arabischen Welt und sind in diesem Roman ein Synonym für Fortschrittlichkeit und Freiheit. 

Auf der anderen Seite steht Charles D'Anjou, der einfach nur seinem Egotrip folgt und Macht sammeln will.  Er gebraucht und missbraucht Menschen für seine Zwecke, grausam und zynisch und skrupellos.
Wie, mit wem und wo er sich verbündet, wäre Charles d'Anjou wahrscheinlich egal, aber er verbündet sich mit dem Papst in Rom, der Angst vor dem Fortschritt hat. 
Angst ist immer ein schlechter Ratgeber, damals wie heute. Sie lähmt Menschen, verengt ihre Sicht und treibt sie zu Handlungen, die Konradin, dem letzten Staufer und seinen treuen Vasallen das Leben kosten. 

Ein Plot, der vor Konflikt nur so trotzt, der viel verspricht. Mich faszinierte, dass Thomas von Aquin im Roman auftritt - als einer der wenigen Kirchenmänner, der sich für Konradin stark macht. Aber die Autorin wir Thomas - sein Frauenbild dominiert das Bild in diesem Roman zu sehr -  nicht gerecht. 

Warum bin ich unsicher mit diesem Roman?
Historisch bin ich nicht genug bewandert, um wirklich beurteilen zu können, ob das Germanentum um 1200 im Heiligem Römischen Reich noch so sehr vertreten war, wie hier im Buch beschrieben. 
Im Norden, Skandinavien, ganz sicher, aber die "Hulda" finde ich als Figur spannend, weiß aber einfach zu wenig über den geschichtlichen Hintergrund. Wieviel ist es Fiktion? Wieviel ist historisch fundiert?

Was mir aber nicht gefällt ist, dass die Sympathien einseitig verteilt sind. Das ist mir zu eng. Kirche steht hier für Machtgier und Einengung, Der Staufer und die Wissenschaften für Fortschrittlichkeit. Sogar die germanischen Mythen scheinen hier die Frauen mehr zu stärken, als die damalige Gesellschaft. Dem kann ich nicht vorbehaltlos zustimmen.  D ie Autorin wird damit der historischen Wahrheit nicht ganz gerecht.

Faszinierend finde ich die Erzählsprache. Sie ist ganz sicher nicht von der Unterhaltungsliteratur geprägt. Monika Pfundmeier hat eine starke Stimme, eine ungewöhnliche Stimme, in die man sich erst einmal hineinlesen muss. In die man eintauchen kann. 
Und ich bewundere, wie sie mit einem Stil, der oft von Nomen geprägt ist, so viel Bewegung ausdrücken kann. Das ist eine Kunst. 
Der Text liest sich nicht immer leicht, aber es gibt so viele Ausdrücke, Klänge, Bilder, dass man als Leser, der gerne mit Sprache experimentiert, in den Text eintaucht wie in eine warme Decke. Das hat mich beim Lesen fast mehr fasziniert als der Plot.

Fazit: Ein Buch, das sich lohnt zu lesen, wegen der Sprache und der Botschaft:

Wir haben auch heute die Wahl, ob wir Vielfalt in unserem Leben annehmen wollen oder nicht. Oder ob wir uns von Angst und Engstirnigkeit treiben lassen. 
Vielfalt hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder als Segen für die Gemeinschaft, die Nation erwiesen. Vielfalt macht ein Land stark. 

Gerade heute ist diese Botschaft aktueller denn je. Monika Pfundmeier hat sich an ein schwieriges Thema gewagt - und man spürt: Es liegt ihr am Herzen. Dafür sei ihr Dank.

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158 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Michelle Marly
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.02.2018
ISBN 9783746633497
Genre: Romane

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Mrs. Wilcox und die mörderische Bescherung

Emilie Richards ,
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2008
ISBN 9783899415506
Genre: Krimi und Thriller

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17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Paragrafen und Prosecco: Justitia und andere Katastrophen

Katharina Mosel
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei null, 01.09.2018
ISBN B07G96K56Z
Genre: Liebesromane

Rezension:



Katharina Mosel hatte mich mit ihrem Roman „Viermal Frau“ Anfang des Jahres als Leserin gewonnen. Kurz danach las ich den ersten Roman über das Paragrafen-und-Prosecco-Team, und wartete auf die Fortsetzung mit guter Unterhaltung, lustigen Verwicklungen, Liebeskummer und anderen Katastrophen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Und darum geht es:

Susi ist ihr Single Dasein leid. Sie wird bald dreißig und hat leider immer noch keinen Mann, zumindest keinen, der sich wirklich für sie interessiert. Sie entscheidet sich den Kummerspeck mit einer Diät in den Griff zu bekommen und hofft, mit dem neuem Outfit den Prinzen zu locken.

Die bodenständige Karla hat eine aus Versehen abgeschlossene Heirat um die Ohren. Doch was hat Mandy, die neue Kollegin aus der Nachbarkanzlei, mit diesem Fall zu tun? Ist sie etwa die Geliebte des Mandanten?

Ida steht von Anfang an auf Kriegsfuß mit Mandy, denn die blonde Sirene scheint die Männer zu verbrauchen wie andere ihre Tempos. Ist Idas Ehe damit auch in Gefahr? Trotz der Herausforderungen an der Heimatfont, entwickelt die reservierte Ida sich zu einer Anwältin mit Herz, als eine Mandantin Hilfe über die Sprechstunde hinaus braucht.

Sann ist da noch der Juristenball, auf den Susi und Ida wollen, und vor dem Karla graut. Drei Frauen, die Paragrafen und Prosecco lieben, und die unterschiedlicher nicht sein können. Doch im Zweifelsfall entscheiden sie sich immer für kreative Lösungen, um Menschen wieder zueinander zu bringen.

Ein humorvoller Frauenroman, mit Witz, Tiefgang, der Einblick in den Alltag einer Kanzlei gewährt. Ein wunderbares Lesehäppchen, das Lust auf mehr macht.

Unbedingt empfohlen!

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Lied des Lebens

Ann-Kristin Vinterberg
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.08.2018
ISBN 9783752868562
Genre: Liebesromane

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Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Max Heller, dem Polizisten aus Dresden, war ich bisher noch nicht begegnet. Aber das Cover sprach mich sofort an. Das Setting ist ungewöhnlich und sehr spannendend: Kurz nach Kriegsende versuchen die Deutschen wieder zur Normalität zurück zu kommen. Überall wird gebaut, auch in Dresden. Doch dann wird in einer Baugrube ein toter Junge gefunden. Warum liegt er dort? Was ist passiert? Max Heller forscht mit seinem Kollegen und verfolgt viele Spuren, vor allem politische; aber schlussendlich liegt die Lösung oft näher als man glaubt.
Ich habe diesen Krimi gerne gelesen, weil das Ambiente so ungewöhnlich war. Die Nachkriegszeit im Ostsektor, der Aufbau einer neuen Diktatur, die nicht verarbeiteten Traumata der Menschen, die zerrissenen Familien, die Schuldgefühle und so vieles andere geben diesem Buch das gewisse Etwas und lassen es aus der Reihe vieler Krimis herausstechen. Es ist ein sehr intensives Stück deutscher Geschichte, die hier verarbeitet wird.
Goldammer hat eine leise Sprache, die den Leser sofort in die Geschichte hereinzieht. Wer gerne Spannungsromane und Krimis liest und darüber hinaus auch noch gerne in die deutsche Nachkriegszeit eintaucht, ist hier hervorragend unterhalten.

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Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky

Jean-Paul Didierlaurent , Sina de Malafosse
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423261623
Genre: Romane

Rezension:

Ich kann nicht sagen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich dieses Buch vom DTV Verlag als Rezensionsexemplar erhielt. 


Didierlaurent ist für Büchernarren ein Synonym für gute, unterhaltsame und nachdenklich stimmende Literatur. Ein Autor, der wirklich nicht nur seine Menagerie von Personen und Kulissen, sondern auch das Gefühlsleben der Protagonisten mit leisen und einfühlsamen Worten beschreiben kann. Diedierlaurent hält uns ein Spiegelbild unserer europäischen Kultur vor die Nase, und er serviert Texte, die mit einer Prise Humor, bitterer Selbstironie und auch oft einer Träne im Augenwinkel gewürzt sind.

Auch diesmal sind die Personen liebevoll gestaltet. Da ist Ambroise, ein Thanatopraktiker oder auf Deutsch: ein Einbalsamierer. Sein Vater ist ein berühmte Nobelpreisträger. Bei all seiner Kunst in der Neurologie hat er die Kunst der Kommunikation mit seinem Sohn verlernt. Ambroises Großmutter, eine wunderbare Frau, kocht und backt. Ihre Liebe geht unbedingt durch die bretonische Küche. Und dann ist da noch Manelle, die sich liebevoll um alte Menschen kümmert. Einer von Manelles Klienten ist Monsieur Dinsky, Samuel, der nicht mehr viel vom Leben erwartet und der für sein Leben gerne eine Schwarzwälder Kirschtorte backt und verspeist.

Nehmen Sie dieses Buch, tauchen Sie ein in das pulsierende Leben dieser Mensch, lassen Sie sich von ihren Sorgen und Träumen berühren und vor allem lassen Sie sich überraschen. Das Leben ist nicht immer so, wie es scheint. Weder im realen Leben, noch in der Welt von Monsieur Dinsky, Manelle und Ambroise.

Dieses Buch ist einer der Romane, der noch lange in mir nachklingen wird. Ein absolutes Lesehighlight sowohl sprachlich als auch von Aufbau und der Botschaft. 

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Paragrafen und Prosecco

Janine Achilles & Katharina Mosel , Katharina Mosel
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei tredition, 15.06.2016
ISBN 9783734529252
Genre: Liebesromane

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Der Sommer der Wünsche

Debbie Macomber , Anita Sprungk
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956498176
Genre: Liebesromane

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cara lindon, cornwall, eine liebesgeschichte, hunde und menschen, katzen, liebesroman für zwischendurc, teatime

Winterglitzern

Cara Lindon , Christiane Lind
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 08.12.2017
ISBN 9783961113071
Genre: Romane

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