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krimi, hannover, 2015, psychiatrische klinik, kommissarin

Todesruhe

Tanja Noy
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.12.2014
ISBN 9783956490927
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Todesruhe" ist der zweite Kriminalroman einer Trilogie von Tanja Noy. Nach den Ereignissen in in Band 1, “Teufelsmord” landet Protagonistin Julia Wagner in einer geschlossenen Psychiartrie in Hannover. Regelmäßig wird sie von ihrem ehemaligen Polizeikollegen Zander dort besucht, auch wenn sie ihm diese Treffen verwehrt. Als ein Insasse unbemerkt erschossen wird, hilft Zander Kommissarin Charlotte Gärtner bei den Ermittlungen.
 
Doch wer aus dem illutren Kreis von Insassen und Angestellten der Psychiartrie ist der Mörder? Der aggressive Bandleader, der den pädophilen Toten verabscheute? Der Alkoholiker, der ständig sein Bett anzündet? Der demenzkranke Achzigjährige, der immer eine Puppe mit sich herumträgt? Jeder könnte es gewesen sein. Und als immer mehr Insassen sterben wird das ganze nur noch rätselhafter. Erst als auch Julia sich schließlich in die Ermittlungen einbringt kann der Täter am Ende gefasst werden.
 
Immer wieder gibt es Anspielungen auf die Geschehnisse in “Teufelsmord”. Eine Nebenhandlung befasst sich mit Ereignissen aus Julias Vergangenheit und baut so schon jetzt Spannung zum (wahrscheinlich) großen Finale in Band 3, Höllenfrost auf. Hat man, wie ich, “Teufelsmord” nicht gelesen, so ist ein großer Teil dieser Nebenhandlung um die Geschichte der Julia Wagner recht verworren. Dass Todesruhe in einer Psychiartrie spielt tut für diese Verwirrung ihr Übriges. Nichtsdestotrotz wird das Buch durch den Täter, der keine Spuren aber immer mehr Leichen hinterlässt, am Ende äußerst spannend. Und die Lösung des Falls hätte ich am Ende nicht erwartet.
 
Mein Fazit: "Todesruhe" ist ein Krimi mit undurchsichtigen Charakteren, unvorhersehbarerer Handlung und einem originellen Showdown am Ende. Also bestens geeignet für jeden der Spannung liebt. Ich empfehle allerdings Band 1, "Teufelsmord" vorher zu lesen ;o)
PS: Band 3, “Höllenfrost” erscheint im Sommer 2015.

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Tags: krimi, mtb, tanja noy, todesruhe   (4)
 

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gespenster, illustrationen, christop, graphic novel, kinderbuch

Gespensterfenster

Christoph Marzi , Monika Parciak , Monika Parciak
Fester Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.02.2012
ISBN 9783401067087
Genre: Kinderbuch

Rezension:

(Inhaltsangabe vom Verlag) Jonah ist der Einzige, der das Haus auf der anderen Straßenseite mag. Weil es Gespensterfenster hat, hinter denen in der Nacht bunte Lichter flimmern wie leuchtende Augen. Und weil Mia darin wohnt, das Gespenstermädchen, das eines Abends vor Jonahs Fenster schwebt.
Es ist der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft … und zugleich der spektakuläre Auftakt für ein schaurig geniales Abenteuer!

 
"Gespensterfenster" ist ein Kinderbuch ab 8 Jahren, geschieben von Christoph Marzi und illustriert von Monika Parciak. Das Buch handelt von Jonah, der gerne Comics liest und sich mit seinen beiden älteren Brüdern herumärgern muss. Der Leser erfährt sehr viel über Jonahs Leben. Über seine Stadt, seine beiden großen Brüder und seinen Lieblingsplatz auf der Treppe zur Veranda des geheimnisvollen Nachbarhauses mit den Gespensterfenstern. Und was Gespensterfenster sind, das erfährt der Leser auch.
 
Eines Tages zieht jemand in das Haus mit den Gespensterfenstern ein und Jonah lernt das Gespenstermädchen Mia kennen, mit dem er fortan viel Zeit verbringt. Sie wird von ihren gruseligen Mitbewohnern ähnlich ungerechet behandelt wie Jonah von seinen großen Brüdern und so freunden sie sich rasch miteinander an. Welche Abenteuer die beiden dann erleben, will ich an dieser Stelle nicht verraten ;o)
 
Wundervoll untermalt wird die Geschichte von den Gespensterfernstern durch die bunten Illustrationen von Monika Parciak, die die Worte meines Lieblingsautors Christoph Marzi bilderreich zum Leben erweckt. Dabei enthalten ihre liebevollen Zeichnungen wundervolle Details, die einfach dazu einladen sich die Seiten genauer anzusehen, bevor man weiterliest. Und das obwohl die Spannung beinahe unerträglich ist.
 
Obwohl oder gerade weil es ein Kinderbuch ist, möchte ich es einfach weiterempfehlen. Christoph Marzis Geschick mit Worten Bilder in unsere Köpfe zu malen kombiniert mit den Illustrationen von Monika Parciak ergeben Lesevergnügen für groß und klein. Die Widmung dieses Buches mag ich besonders. Marzi widmet es zweien seiner drei Töchter… und Jonah. Es ist ein Buch für kleine Brüder und kleine Schwestern, die eigentlich auch schon groß sind und zeigen können was in ihnen steckt. Und es ist ein Buch für alle die schöne Geschichten mögen.
 
Mein Fazit: Absolute Leseempfehlung für alle die im Herzen Kind geblieben sind und die Kinderbücher immer noch rauf und runter lesen können ;o)

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Tags: geiste, gespenste, kinderbuc   (3)
 

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dystopie, liebe, jugendbuch, die bestimmung, veronica roth

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

Rezension:

(Klappentext)
Altruan – die Selbstlosen.
Candor – die Freimütigen.
Ken – die Wissenden.
Amite – die Friedfertigen.
Und schließlich Ferox – die Furchtlosen…
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

 
 "Die bestimmung" ist der Auftrakt einer dystopischen Trilogie von Veronica Roth über die sechszehnjährige Beatrice. Diese lebt in einem Chicasgo, wie wir es uns nur schwer vorstellen können. Viele Gebäude sind verfallen, der See und der Fluß augetrocknet. Die Stadt ist das einzige, was in ihrer Welt existiert. Die Bewohner werden von einem Zaun vor den Dingen geschützt die in der Außenwelt sind. Welche Gefahren dort lauern weiß niemand so genau, denn so weit man sehen kann gibt es nur ödes Land.
Genauso schwer vorstellen kann der Leser sich die Gesellschaft in der Beatrice lebt. Die Menscheit ist unterteilt in fünf Fraktionen, nach deren Regeln die jeweiligen Fraktionsmitglieder leben. Die Fraktionen wurden nach dem großen Frieden geschaffen, um die Übel der Welt auszulöschen. Einmal im Jahr nehmen alle Sechzehnjährigen an einem Eignungstest teil, der ihnen zeigt für welche Fraktion sie bestimmt sind. Während der Zeremonie der Bestimmung entscheiden sie sich dann für die Fraktion in der sie für den Rest ihres Lebens leben wollen. Bei dieser Entscheidung gilt “Fraktion vor Blut”.
Ausgerechnet unsere Protagonistin Beatrice kann keiner Fraktion eindeutig zugeordnet werden. Sie fühlt sich in der Fraktion der Atruan – den Selbstlosen – nicht immer wohl. Doch der Eignungstest hat ihr auch keinen eindeutigen Hinweis darauf gegeben wofür sie sich entscheiden soll. Bis zur letzten Sekunde hadert sie mit sich und entscheidet sich schließlich für die Fraktion der Ferox – den Furchtlosen.
Während der Initiation der Ferox merkt Tris, wie sie sich fortan nennt, schnell, dass sie in einer ganz anderen Welt gelandet ist. Hier muss sie lernen sich zu behaupten. Denn nur 10 der 20 Initianten werden tatsächlich auch Mitglieder der Ferox. Die anderen müssen mit dem Schicksal eines Fraktionslosen leben, eines Ausgestoßenen. Das will Tris auf keinen Fall und um eine Ferox zu werden muss sie sich vom letzten Platz der Auswahlwertung nach vorne kämpfen. Dabei stehen ihr neue Freunde zur Seite, die ebenfalls die Fraktion gewechselt haben und auch ihr geheimnisvoller Ausbilder Four. Und als wäre das alles nicht genug, kommt sie nach und nach einem Geheimnis auf die Spur, das allen die sie liebt das Leben kosten kann.
 
“Die Bestimmung” wird aus der Sicht von Tris in der Gegenwart erzählt. So ist der Leser schneller in der Geschichte, denn die Handlung passiert in diesem Moment und nicht in der Vergangenheit der Protagonistin. So ungerne ich ich-Erzähler mag, so wenig ist mir die Erzählweise des Buches bis zu dieser Rezension aufgefallen. Ich war einfach direkt im Buch drin, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich den Film zum Buch zuerst gesehen habe. Der Film ist zum Glück wirklich nah am Buch, so dass ich vom Buch selbst nicht so enttäuscht war wie manch anderer.
Tris ist eine starke Protagonistin, die sich ihrer eigenen Stärke nicht recht bewusst ist. Sie bringt den Mut auf ihre Familie zu verlassen. Sie ist mutig genug sich den anderen Initianten zu stellen und besser zu werden. Dennoch hadert sie immer wieder mit ihrer Entscheidung und hinterfragt sie.
Der andere Hauptcharakter ist Four, den wir nur aus Tris Wahrnehmung kennenlernen. Von Anfang an scheint es eine Verbindung zwischen den beiden zu geben, die ihnen selbst nicht bewusst ist. Als Ausbilder ist Four streng, aber nicht so sadistisch wie sein Vorgesetzter Eric. Er gibt Tris Hilfestellung und versucht sie zu schützen. Nach und nach kommen sich die beiden Protagonisten immer näher, wie es sich für ein gutes Jugendbuch gehört ;o)
Die Gesellschaftsordnung erscheint einem so unlogisch wie in vielen anderen Dystopien auch. Allerdings sollte man in diesem speziellen Fall nicht vergessen, dass es sich im eine Trilogie handelt. Band 1 endet mit einem echten Kliffhänger und man will schnellst möglich "Die bestimmung - Tödliche Wahrheit" in den Händen halten, um weiterzulesen. Ebenso ging es mir dann am Ende von Band 2. Und erst in "Die bestimmung - Letzte Entscheidung" werden viele lose Enden zusammen geführt.
 
Mein Fazit: Diese Trilogie ist ein unterhaltsames Gesamtpaket. Für Liebhaber von Dystopien und Jugendbücher nach "Die Tribute von Panem" ein absolutes Muss. Ich freue mich schon darauf Four in "Die Bestimmung - Fours Geschichte" näher kennenzulernen.

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Tags: dystopie, jugendfantasy   (2)
 

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fantasy, zombies, liebe, gena showalter, zombie

Alice im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862789863
Genre: Jugendbuch

Rezension:

(Klappentext) Alice wird sich rächen.
 
An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice “Ali” Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet…

Anders als es der Titel des Jugendfantasyromans "Alice im Zombieland" von Gena Showalter vermuten lässt, geht es nicht um eine abgewandelte Version von Alice im Wunderland. Zwar kommen in den Kapitelüberschriften und bei einigen Details der Geschichte Anlehnungen vor, doch stehen diese nicht im Vordergrund der Handlung.
 
Die sechzehnjährige Alice lebt sehr zurückgezogen zusammen mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Emma. Ihr Vater sieht Monster durch die Nacht wandeln, die sonst niemand wahrnehmen kann. Schon immer musste sie vor Einbruch der Dunkelheit wieder Zuhause sein. Die Verrücktheit ihres Vaters isoliert sie von potentiellen Freunden. Ihr einziger Lichtblick sind unbeschwerte Stunden mit ihrer kleinen Schwester. Doch ausgrechnet an ihrem Geburtstag ändert sich für sie alles.
Nach einem Autounfall wird ihre Familie von Zombies angegriffen. Die einzige Überlebende ist Alice selbst. Und plötzlich kann sie die Monster sehen, die ihrem Vater immer solche Angst gemacht hatten. Sie zieht zu ihren Großeltern und muss auf eine andere Schule wechseln. Schneller als erwartet findet sie dort neue Freunde, die alle ein düsteres Geheimnis zu umgeben scheint.
 
Die Autorin überrascht in ihren Werken immer wieder mit den unterschiedlichsten vielschichtigen Charakteren. Aus dem zarten Püppchen Alice wird nach und nach eine starke Kriegerin und kommt dabei trotz ihres Schicksalschlags nicht so weinerlich daher wie die Hauptdarstellerin der Bis(s)-Reihe. Der abweisende mürrische Cole ist entpuppt sich als aufmerksamer Beobachter und wahrer Gentleman. Aber auch die Nebencharaktere wie Alice’ neue beste Freundin, die lebenbejahende Kat und der charmante Lehrerliebling Justin haben ihre Berechtigung.
 
Gena Showalter bedient in ihrem Buch "Alice im Zombieland" nicht die klassischen Menschenfleisch oder Gehirn fressenden Zombieklischees. Bei ihr sind dise Wesen Geister. Schon alleine dadurch wird der Leser gefesselt. Mit der Protagonistin zusammen erschließt er sich die Welt der Zombies. Wie auch in anderen Werken der Autorin ist die Handlung nicht immer vorhersehbar und ungeahnte Wendungen halten die Spannung hoch. Der Leser fiebert mit der Protagonistin und ihren Freunden mit und ehe man sich versieht sind entliche Kapitel gelsen und der große Showdown naht.
 
Mein Fazit: Durch ihre Begabung bekannten Themen neue Gesichter zu geben hat Gena Showalter wieder ein wundervolles Werk erschaffen. Für jeden Fan von Jugendfantasy im allgemeinen und Zombies im speziellen ist dieses Buch ein Muss. Ich warte schon ungeduldig auf den Folgeband "Rückkehr ins Zombieland".

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Tags: jugendfantasy, zombies   (2)
 
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