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Die Rückkehr der Störche

Gabrielle C. J. Couillez
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 14.11.2017
ISBN 9783864760969
Genre: Historische Romane

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

weihnachten, familie, esel, nachkriegszeit, frankfurt

Für immer Weihnachten

Linda Winterberg
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 15.09.2017
ISBN 9783352009051
Genre: Romane

Rezension:

In dieser fesselnden und gefühlvollen Weihnachtsgeschichte, die im Frankfurt der 50er-Jahre spielt, öffnet ein Esel die Herzen der Protagonisten. Über den Inhalt will ich sonst nichts weiter verraten, um den Lesern nicht die Spannung zu verderben.

Sehr bewegend hat die Autorin Linda Winterberg ihre Protagonisten dargestellt, die realistisch die Nachkriegsgesellschaft sowie das beginnende Wirtschaftswunder widerspiegeln, während die Traumata der Vergangenheit noch lange nicht überwunden sind. Dass dies eine gerade begonnene neue Beziehung schwer belastet und einzig die Liebe alles heilen kann, weiß wohl auch der Zwergesel Herrmann, der die Menschen zusammenführt. Und all dies hat die Autorin wunderbar in einen historisch ebenso perfekt recherchierten Handlungsort eingebunden.

Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte in leicht verständlichem Schreibstil, die besonderen Wert auf Mut zum Zusammenhalt legt. Denn keiner lebt für sich allein!

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Genesis Alpha oder das Gottesphänomen

Claus Beckenbach , Arnold Zilly
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 23.11.2016
ISBN 9783864760808
Genre: Romane

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

afrika, kenia, zweig, judenverfolgung, juden

Nirgendwo in Afrika

Stefanie Zweig
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.06.2007
ISBN 9783453811294
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch hält vom Inhalt her absolut, was die Beschreibung verspricht und sprachlich übertraf es sogar noch meine Erwartungen, da es als in einem Mainstreamverlag erschienenes Buch einen durchaus anspruchsvollen Schreibstil mit sogar einigen Fremdworten hat. Leider wollen die meisten Leser heutzutage nur noch Literatur im Trivialstil lesen, wie ich aus den zahlreichen Negativkritiken zum Buch entnommen habe. Da ist es nicht verwunderlich, dass gute Literatur in unserem Land kaum noch eine große Leserschaft erreicht. Und natürlich ist es kein Reiseführer, wie von anderen Lesern bemängelt.
Denn dieses Buch ist gute Literatur! Gleich zu Beginn hat mich die Geschichte der jüdischen Flüchtlingsfamilie gefesselt, da der Roman sowohl spannend als auch poetisch geschrieben ist. Die wunderschöne, bildhafte Sprache voller Oxymora und Metaphern, welche die Ausdrucksweise der Afrikaner nachempfinden und darum neben den Beschreibungen direkt auf diesen Kontinent versetzen, mag zu Beginn gewöhnungsbedürftig sein. Wenn man sich darauf einlässt, gibt sie jedoch umso mehr das Gefühl, mit afrikanischen Augen zu lesen.
Sehr einfühlsam sind die Gemütszustände der Flüchtlinge widergespiegelt, die sich nach Heimat sehnen; nach einem Land, in dem sie endlich willkommen sind, ohne sich zu verbiegen, ihre Muttersprache zu verheimlichen und nicht als Menschen zweiter Klasse gelten. Auf den letzten Seiten des Buches habe ich voller Mitgefühl geweint, was die wenigsten Bücher bei mir heutzutage noch erreichen. Nicht ein einziges Mal wurden Klischees um Afrika oder sonstige Romanklischees bedient, sondern eine ganz ungewohnte Sichtweise offengelegt, die durchaus authentisch auf mich wirkte.
Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch noch einen Zusatzstern verleihen!

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

hühnerfarm, bauernhof, eheleben

Das Ei und ich

Betty MacDonald , Renate Hertenstein
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Wunderkammer-Verlag, 01.03.2007
ISBN 9783939062035
Genre: Romane

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, schicksal, ivy und abe, liebesgeschichte, bestimmung

Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Beginn und das Ende des Buches waren sehr berührend, dazwischen fehlte jegliche Gefühlsregung. Es entstanden große Längen durch tiefgehende Beschreibung oberflächlicher Liebesgeschichten, die auch kaum variierten. Der Schreibstil der Autorin ist schön und eingängig, die selbstreflektierenden Gedankengänge der Protagonistin Ivy treffend und meistens psychologisch realistisch, der Aufbau und die Idee, das Thema zu präsentieren, interessant; die Übersetzung in einem sehr guten Deutsch und man findet in diesem Buch keinen Schreib- oder Druckfehler, was heutzutage leider schon Seltenheitswert hat. Dennoch kann ich diesem Buch keine bessere Bewertung geben.

Zum einen stimmt die Kurzbeschreibung auf dem Cover überhaupt nicht mit dem Buchinhalt überein. Man erwartet eine Geschichte mit einem roten Faden durch das ganze Buch. Tatsächlich sind es verschiedene Geschichten, in denen die Protas lediglich die gleichen Namen tragen. Wenn derjenige, der die Kurzbeschreibung auf dem Cover verfasst hat, das Buch auch gelesen hätte, müsste man nicht so sehr mit der dadurch falsch eingestimmten Einstellung zum Buch kämpfen. Man geht mit einer völlig falschen Vorstellung ans Lesen.

Zum anderen ist es auch kein Roman, sondern eine Sammlung von unzusammenhängenden Kurzgeschichten, die für mich lediglich von Interesse gewesen wären, wenn in jeder Sequenz die gleichen Charaktere die Liebe tatsächlich immer anders erlebt hätten, z. B. auch mit häuslicher Gewalt, also mit der Thematisierung von Tabuthemen, oder eben einer wahren Liebe, die sich mehr um den anderen bemüht, kämpft, sich aneinander die Ecken und Kanten abstößt und nicht lapidar über das Verlorengehen der Liebe in der Beziehung hinweggeht, was dann eben beim Leser auch keinerlei Gefühlsregung mehr auslöst. Es ist eine Aneinanderreihung von teilweise oberflächlichen Geschichten, die für mich jeglichen Unterhaltungswert verloren hatten. Der Protagonist Abe ist mir unsympathisch, da Liebe für ihn nur aus Körperlichkeit besteht. Die zu Beginn aufgebaute Spannung ist nach zwei Kapiteln weg und die jetzt übrig gebliebenen Situationsbeschreibungen sind zwar schön ausgearbeitet, langweilen mich aber. Wenn es denn ein zusammenhängender Roman gewesen wäre, der tatsächlich vom Ende an eine Lebensgeschichte von Ivy und Abe über die verschiedenen Zeitstationen zurück bis zu ihrer Kindheit erzählt hätte, wäre es sicherlich ein wunderbares Buch geworden. So wurden zwei Möglichkeiten zu einem guten Buch in einem zusammengewürfelt und erzähltechnisch nicht logisch verständlich und unterhaltend umgesetzt.

Da geht man dann als Leserin auch nicht über Punkte wie die folgenden hinweg, wenn die Autorin einmal beschreibt, wie Ivy ihren Tee nicht im Café sondern auf einer Bank am Flussufer trinkt und dort der Geräuschpegel aus dem Café nur noch gedämpft ist - alles ok, aber die Bank steht 500 m weit weg? Und da soll es noch Geräusche geben? Und die Hände sind ihr nicht abgefallen, wenn sie den Tee soweit trägt? Zur Erinnerung: Eine Umrundung um ein Fußballstadion sind 400m - dies zum Vergleich... Weiterhin stört mich die Zeitangabe ihres Alleinseins im Zusammenhang mit ihrer Lust auf Sex. Sie ist nämlich – laut Plot - schon derart lange ohne Beziehung, dass sie die Erinnerung an Sex und die Lust darauf nicht mehr verspürt - nämlich volle 2 Jahre! - Also 2 Jahre sind meines Erachtens noch nichts, reichen auch nicht zum Verarbeiten einer vergangenen Beziehung, und es passt mir nicht, dass allgemein in den Medien (auch im TV) der Maßstab gesetzt wird, dass 2 Jahre ohne Beziehung unglaublich lange wären! Die meisten Single-Frauen, die ich kenne – mich eingeschlossen - sind übrigens auch schon mindestens 5 Jahre ohne Beziehung. Das sollte mal in unserer Gesellschaft als - leider - Normalzustand akzeptiert werden, denn meistens wollen die Männer sich gar nicht mehr auf eine Beziehung einlassen, haben Angst ihre Verletzlichkeit zu zeigen. Gerade als älter werdende Frau, so wie Ivy in diesem Buchabschnitt, hat man da kaum Möglichkeiten, außer der Mann sucht sich eine Hausfrau für alles oder nur ein Betthaserl und legt keinen Wert auf echte Gefühle. Sorry, das liegt mir jetzt gerade mal auf der Seele! Aber vielleicht zeigen die Protas in diesem Buch auch deshalb so wenig Gefühl und Verletzlichkeit, wenn es um die Liebe geht…

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ich fand den heiligen Gral

Herbert Blaser
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei novum publishing, 18.11.2009
ISBN 9783850229241
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer davon ausgeht, dass Kirche und Staat nur das Beste für das Volk wollen, wer Angst vor der ewigen Verdammnis hat und wer an die Unfehlbarkeit des Papstes glaubt sowie auf die kirchlichen Dogmen schwört, auf die Bibel vertraut und sich nicht darüber wundert, dass sich da so einiges in der Lehre der Kirche im Vergleich mit der Botschaft der Liebe Jesu widerspricht, sollte dieses Buch definitiv nicht lesen!

In sehr persönlicher Offenheit geht der Autor an ein Thema heran, über das die meisten nur hinter vorgehaltener Hand und in den eigenen vier Wänden sprechen oder zumindest heimlich darüber nachdenken. Dieses Essay von Herbert Blaser ist ein anspruchsvoller und dennoch leicht verständlicher Erfahrungsbericht, der mit unglaublich gründlicher Recherche Antworten gibt. Der Autor steht zu seiner unverblümten Sichtweise auf unsere durch Religion geprägte Gesellschaft und Wirtschaft. Bei seiner sachlichen Entmythologisierung von allem, was angeblich heilig ist, durch Klarstellung der wahren Machtbesessenheit hinter den Zielen von der Kirche, die sich mit dem Staat bereits von Jahrtausenden unter dem Deckmantel der Christlichkeit verbunden hat, wird auch offensichtlich, warum diese große Macht, die dem einfachen Volk schon immer – auch noch heute - bei Widerspruch und Zweifel mit Tod und Verdammnis droht, nicht ebenso offensiv gegen die staatlichen Organe vorgeht, welche die Welt mit Krieg und Ausbeutung überziehen und damit eindeutig gegen die Lehre der Gleichheit der Menschen und Liebe Gottes verstoßen. So wird logisch verständlich, dass die Bibel ein Konstrukt machtbesessener Herrscher ist, die die Wirtschaftskraft durch Einung vieler Völker unter einer Religion der Unterdrückung und Kleinhaltung erhalten wollen, sich somit das Recht der Gottesverwaltung auf Erden sichern und im Grunde nicht Gott, sondern dem Mammon dienen… Nur mit einem geöffneten Intellekt wird der Leser den zahlreich aufgeführten Argumenten des Autors folgen können und wollen, die auch nochmals in einer geschichtlichen Zeittafel am Ende des Buches ausführlich aufgelistet ist.

Es ist klar, dass dieses Buch deshalb entweder geliebt oder gehasst wird, da es in eine ebensolche Sinnkrise stürzen kann, wie sie der Autor durchlebt hat, sofern man nicht schon seine eigene Lebensphilosophie gefunden hat und Kirche und Gott klar voneinander trennen kann.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, wein, elsass, spannung, vergangenheitsbewältigung

Licht über den Reben - Ein Sommer im Elsass

Laura Albers
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Feelings , 13.07.2016
ISBN 9783426215944
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein Liebesroman im üblichen Ablauf und gutem Schreibstil, locker, flockig und entspannend spannend. Man fühlt und leidet mit der Protagonistin Leah, die sich entgegen ihrem Verstand verliebt und sehr lange im Unklaren bleiben muss, ob ihre Gefühle erwidert werden. Sie kämpft mit ihrer wachsenden Begierde zu einem von drei Männern, die um sie werben. Die Liebesgeschichte legt rasant an Tempo zu und ich kann nur sagen: Es wird auch sehr erotisch, was frau natürlich gefällt…!

Es ist eine sehr schön geschriebene, romantische Liebesgeschichte mit einem guten Schuss Erotik. Die Gefühle der Protagonistin Leah sind bis kurz vor Ende derart treffend beschrieben, dass frau mitlebt und mitliebt. Auch die männlichen Protagonisten kommen lebensecht rüber und man kann es schließlich kaum noch abwarten, bis der Roman zu Ende gelesen ist, obwohl sich schon erahnen lässt, wer der Glückliche sein wird. Doch dann gibt es eine abrupte Persönlichkeitsänderung bei einem der Protagonisten, die ich nicht nachvollziehen konnte. Eine derart schizophrene Handlungsweise hätte ich eher bei der Figur einer Beinahe-Nebenbuhlerin von deren Charakter her verstehen können. Auch das Verhalten anderer Protas im Roman ist für mich am Ende nicht ganz aufgeklärt und schlüssig.

Ein spannender Roman, der sehr gut unterhält, mir aber zu dicht an der Oberfläche bleibt.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

england, artus, könig artus, avalon, priesterin

Die Nebel von Avalon

Marion Zimmer Bradley
Flexibler Einband: 1.117 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt
ISBN 9783596509911
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Welt ist nur das, was die Menschen glauben...“

Wie viel Wahrheit liegt doch in diesem Zitat aus dem Buch und wie viel Wahrheit liegt auch im tieferen Sinn in diesem Buch!

Inwieweit tatsächlich die ursprünglichen alten und keltischen Riten und Glaubensinhalte in diesem Roman der Wahrheit entsprechen, wissen heutzutage allerdings noch nicht einmal die Historiker zu belegen. Die Autorin hat sich jedoch nach eigener Aussage, die sie im Anhang ausführt, sehr um Authentizität bemüht, wie man beim Lesen auch spürt.
Natürlich ist es nur ein Roman, der auch der Fantasie sehr viel Raum gibt. Und mindestens eine Stelle konnte ich finden, die bei der Recherche wohl nicht überprüft wurde, als nämlich ein Rosenkranz am Gürtel einer edlen Dame auftaucht, der doch erst im 13. Jahrhundert vom sogenannten Heiligen Dominikus erfunden wurde. Aber die wenigen Kritikpunkte, wie auch die etwas verwirrend dargestellte Persönlichkeit der Gwenhwyfar, erscheinen unwichtig angesichts des gesamten Werkes und schlagen sich darum nicht in meiner Punktevergabe nieder. Es gibt viele wunderbar weise Aussagen die man hier als Aphorismen wiedergeben könnte. Dabei ist die Geschichte von König Artus, die hier aus der Sicht von seiner Halbschwester Morgaine erzählt wird, superspannend, wunderschön gefühlvoll und sprachlich ausgewogen fließend zu lesen.

Ich habe diesen Roman, der einen Blick auf das Leben der Frauen im beginnenden Mittelalter wirft, sehr genossen. Dieses Buch ist ein moderner Klassiker, der sehr plastisch die vorchristliche Zeit Europas durch das Beispiel der legendären Insel darstellt. Ein grandioses Epos, geschrieben um 1983, inspiriert von den alten Sagen um König Artus und durchdrungen von einer modernen Spiritualität, die durchaus ihren Ursprung in alten Religionen haben könnte. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber der Historie!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das ist das Saarland

Martin Frohmann
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Regionalia Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783955402358
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wo hat man das, dass man beim Lesen eines Sachbuches laut auflachen muss? Mit seinem ehrlichen, lockeren Schreibstil und einem Schmunzeln im Gesicht vermittelt der Autor Martin Frohmann neben Geschichtlichem und Informativem über seine Heimat auch gleich noch die freundliche Mentalität der Saarländer.

Dieser ebenso fotografisch sehr schön aufgemachte Reiseführer ist derart unterhaltsam, dass er selbst nur zur Info über dieses Bundesland mit Spaß gelesen werden kann. Dabei lässt der Autor offen seine eigenen Ansichten durchblicken, was ihn und dieses Buch besonders sympathisch macht. (Seite 113: Wie recht du hast, Martin Frohmann!)

Sehr angenehm sind außerdem die robusten, dicken Papierseiten, denn als Buch mit Ausflugstipps muss es strapazierfähig sein, wenn es öfter zur Hand genommen werden soll. Mein Exemplar hat jetzt nach dem Lesen mehr als ein Dutzend Postits als Fähnchen heraushängen, damit ich mich an diese oder jene Sehenswürdigkeit noch erinnere, wenn ich einen Kurztrip in das Nachbarland plane. Im hinteren, ausklappbaren Buchdeckel findet sich eine Landkarte, die eine ausreichende Übersicht gibt. Für eine detailgetreue Routenplanung muss man sich eher eine Autokarte zulegen, aber wer braucht in der heutigen Zeit mit Navi so etwas noch. Dafür gibt es zu allen Insidertipps auf den letzten Seiten eine Auflistung der Webseiten, aus denen man sich die genaueren Reisinfos ziehen kann.

Ein Reiseführer mit Herz und Humor, der auch ohne Reiseplanung überaus lesenswert ist!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

hörbuch, krimi, barbara wood, klerus, roman

Der Fluch der Schriftrollen

Barbara Wood
Audio CD
Erschienen bei Lübbe, 29.08.2005
ISBN 9783785730492
Genre: Romane

Rezension:

Gut war der Sprecher und die jüdische Geschichte informativ.
Die 8 CD wirkten für mich durch die vielmalig wiederholte Beschreibung des immer gleichen verwirrten Gefühlszustandes des Protagonisten, lange erklärende Passagen, warum er diese Arbeit machte usw. absichtlich ausgedehnt, um eben 8 CDs füllen zu können, obwohl 6 ausgereicht hätten. Wenn das Hörbuch schon so langatmig gezogen wirkt, möchte ich nicht wissen, wie das Buch ist... Zum Rest kann ich nur sagen: Unlogisch und darum bestenfalls schlechte Fantasy, da auch noch das unterwürfige Verhalten einer Frau, die sich nach einem tätlichen Angriff des offenkundig schizophrenen Universitätsprofessors auch noch dazu entschließt, mit diesem eine Beziehung zu beginnen, weil sie ihn so sehr liebe... Solcherlei als Happyend oder Message in einen Roman geht für mich gar nicht. Sorry!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

hörbuch, familie, pommern, flucht, klassiker

Jauche und Levkojen

Christine Brückner
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 24.05.2005
ISBN 9783898309691
Genre: Romane

Rezension:

Ein sehr schön formulierter Roman, der spannend eine Familiengeschichte in Pommern von der Weimarer Republik bis in die Hitlerzeit erzählt. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm zu hören. Obwohl das Hörbuch insgesamt neben den Ereignissen der Hitlerzeit und des Krieges auch noch ein Familiendrama an geballter Lieblosigkeit, ja psychischer Grausamkeit und Gefühlskälte zum Thema hat, belebt eine Leichtigkeit sowohl durch die Lesart der Sprecherin wie auch durch die schönen literarischen Formulierungen der Autorin dieses Hörbuch, das die Lust am Zuhören erhält. Die Sprache der Autorin bereitet jedem Freude, der Literatur mit Anspruch liebt. Der Roman ist von Beginn an spannend und der Hörer kann sich leicht in die Geschichte der Gutsherrenfamilie einfühlen.
Aber dieses Einfühlen ist es auch, das einen recht melancholisch gestimmt und mit einer Fassungslosigkeit zurücklässt, da man alles Leid mit der Protagonistin von deren Geburt an mitträgt. Ein Leben mit derart wenig Freuden müsste ihre Persönlichkeit zerstört haben und man fragt sich, wie sie noch zu einem normalen, liebesfähigen Menschen ohne Psychosen heranwachsen konnte. 
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

studium, psychologie, kommunikation, sachbuch, ratgeber

Du kannst mich einfach nicht verstehen

Deborah Tannen
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann
ISBN 9783442123490
Genre: Sachbücher

Rezension:

Interessant und aufschlussreich ist dieses Buch für jeden, der die Verständigung mit seinem Gegenüber, besonders mit Gesprächspartnern des anderen Geschlechtes verbessern will. Denn wir alle möchten uns dem anderen mitteilen können – MIT unseren Mitmenschen das Leben TEILEN, gehört und vor allem verstanden werden.

Dass Männer vom „Mars“ sind und Frauen von der „Venus“ – sprich, von einem anderen Planeten, war auch schon bis zu mir gedrungen, aber dass die Geschlechter jeweils sogar eine völlig andere Sprache, einen sogenannten Genderlekt, und Körperhaltung während eines Gespräches sprechen, war mir neu und das Buch löste bei mir während des Lesens öfter einen Aha-Effekt aus.

Anhand von vielerlei aufgezeichneten Gesprächsbeispielen von Männern und Frauen verschiedenen Alters, ab Kindergartenalter, werden diese Unterschiede aufgezeigt und auch die dahinterstehende Denkweise erläutert. Obwohl das Buch, das auf Forschungen in der Heimat der Autorin und Linguistin Deborah Tannen, basiert, deshalb recht USA-lastig ist, kann man die Erkenntnisse und Rückschlüsse sehr gut auf Deutschland ausweiten, da es ja in etwa dem selben Kulturkreis entspricht und ich absolut deutsche Verhaltens- und Gesprächsweisen darin wiedererkannt habe. Außerdem wurden auch Beispiele aus anderen Kulturen und Mentalitäten gegeben, die Vergleiche zuließen.

Durch das ganze Buch hindurch spürt man die hehre Absicht der Autorin, keine Distanzen zwischen den Geschlechtern schaffen, sondern das Verständnis der Menschen untereinander fördern zu wollen. Sie gibt dazu Anregungen, die alten Muster mitunter zu verlassen, toleranter und flexibler zu werden. Dies betont sie auch ihn ihrem Schlußsatz, den ich hier zitieren möchte:
„Wenn wir die Unterschiede in dem, was ich Gesprächsstil nenne, verstehen, sind wir vielleicht noch immer nicht in der Lage, die Entstehung von Meinungsverschiedenheiten zu verhindern, aber wir haben eine größere Chance zu vermeiden, dass sie außer Kontrolle geraten.“

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

märchenhaft, historischer roman, liebe

Bernsteinherz

Anja Bagus
E-Buch Text: 60 Seiten
Erschienen bei null, 27.02.2016
ISBN B01A5L54V8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe diese liebevoll und wie von der Autorin gewohnt mit viel Sachverstand - hier über örtliche Sagen und Historie - geschriebene Geschichte in der broschürten Form genossen, die sich hervorragend als Mitnahme-Lektüre für unterwegs in Bus oder Bahn oder in Wartezimmern eignet. Von Anfang an ist das Bernsteinherz spannend und trotz des vorhersehbaren Endes hofft und bangt man mit der Protagonistin um deren Liebe zu einem feschen Mann...
Die Einflechtung eines Theaterstückes ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig und man möchte ungeduldig darüber hinweglesen, um der eigentlichen Liebesgeschichte zu folgen, zumal sich der Zusammenhang nicht 100-%ig erschließt. Außerdem fehlte mir in diesem komplett eingeflochtenen Theaterstück die von Titania angekündigte "spröde Haltung", damit der Ehemann Oberon wieder Lust bekommt, sie erneut für sich zu gewinnen. Diese Szene hätte vielleicht deutlicher herausgearbeitet werden können. Dies zusammen mit einigen übersehenen Tippfehlern macht für mich den Abzug eines Sternes aus. Dennoch kann ich diese süße Geschichte aus ganzem Herzen weiterempfehlen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Skorpionin

Manfred H. Krämer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 07.07.2011
ISBN 9783927455849
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich zu Beginn hat dieser Krimi einen grausig spannenden Einstieg und es wird schnell klar, dass es kein Unfall, sondern ein perfide geplanter Mord ist. Es bleibt nicht bei einem Mordfall, wobei es sich nicht immer um den gleichen Mörder handelt. Mehrere Kriminalfälle scheinen ohne Zusammenhang und je Kapitel abgeschlossen zu sein. Oder gibt es am Ende doch einen Zusammenhang? Jedenfalls ist es spannend, aber auch erschreckend möglich... oder der Realität nachempfunden? Besonders wenn es um sexuellen Missbrauch von Kindern geht, hofft man, es wäre alles der Fantasie des Schreibers entsprungen – aber wir wissen, dass dem leider nicht so ist.

Es geht dem Autor dabei nicht um Gewaltverherrlichung und ebenso nicht um eine Bagatellisierung von Lynchjustiz. Dabei hat Manfred H. Krämer eine sehr schöne, teilweise poetische Sprache für die Beschreibung der Hergänge sowie der äußerst hässlichen Charaktere, dass das Schmökern für anspruchsvolle Leser ein Genuss ist. Auch die hohe Qualität des Taschenbuches mit seinem reliefgeprägten Einband, dem angenehm zu lesenden Satz und seinen eingefügten QR-Codes zum Betrachten von stimmungsuntermalenden Recherchefotos auf der Verlagsseite steigern die Freude an diesem Buch. Zwar habe ich dennoch ein paar Sprach- und Worttrennungsfehler im Text gefunden, diese mindern jedoch nicht das Lesevergnügen.

Warum die Protagonistin an ihrem Sportauto die Vibrationen und das Geräusch des Motors, die Fliehkraft in den Kurven und den Geruch des Leders liebt, erschien mir zwar selbst für eine Mörderin etwas unweiblich, aber vielleicht hat der Autor dem Fotomodel diese männliche Note mit Absicht gegeben. Auch die fleischfressende Ziege war mir suspekt und ich musste mich durch eigene Recherchen erst davon überzeugen, dass dies tatsächlich möglich sein könnte. Aber all diese Gedanken zeigen, wie sehr dieser Krimi fesselt und nicht nur oberflächliche Unterhaltung bietet.

Am Ende bleibt die Frage: Wie viel Gewaltbereitschaft steckt bei entsprechender Provokation noch in jedem von uns?

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

afrika, kindersoldaten, krieg, äthiopien, biographie

Feuerherz

Senait G. Mehari
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 23.09.2004
ISBN 9783426273418
Genre: Biografien

Rezension:

Es fehlt dem Buch nicht an guter Sprache und Tiefsinn. Es fehlt ihm auch nicht an einer sehr frappierenden Friedensbotschaft und vollem Wahrheitsgehalt. Und trotz der unglaublichen Brutalität, von der Senait G. Mehari in ihrer Lebensgeschichte erzählt, bleibt keine Wut und kein Hass im Herzen des Lesers nach Beendigung des Buches, ja selbst beim Lesen von Beginn an, zurück. Denn diese Biografie gibt dem Leser noch mehr als nur eine schön geschriebene, spannende Geschichte zur Unterhaltung im Zeitgeist einer offenen Gesellschaft mit dem großen Interesse an bewegenden Flüchtlingsstories. Diese Biografie lehrt Vergebung.

Obwohl Senait G. Mehari noch selbst an der Bewältigung ihrer Vergangenheit und somit auch Vergebung arbeitet, kommt bereits der beginnende Frieden in ihrer von Kindheit an geschundenen Seele beim Leser an.

Ich selbst vermeide von Gewalt zu lesen, weil ich diese Wutenergie nicht in meinem Leben nähren möchte. Umso mehr freut mich da dieses Buch, das man auch schon Jugendlichen zur Aufklärung über unsere menschliche Gesellschaft in die Hand geben kann, weil es bei den Berichten über ständige Vergewaltigung schon vor der Pubertät, brutale Schläge sogar von den Eltern und Leid des inzwischen leider weit verbreiteten Einsatzes von Kindersoldaten in den Kriegen überall auf der Welt, objektiv bleibt.

Trotz ihres noch jungen Alters verfügt Senait G. Mehari über Größe. Diese Größe kommt von der Liebe, mit der sie ihren ehemaligen Peinigern vergibt und auf ihr Land schaut. Und diese Biografie ist somit weder Mitleid heischendes Gejaule noch Selbstbeweihräucherung, sondern einfach nur erzählte Information über das, was in anderen Ländern im Umgang mit Kindern, Frauen und auch Männern geschieht.

Danke für den Frieden dieses Buches!  

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, plus size für die liebe, enge, neubeginn, spirituelle reise

Plus Size für die Liebe

Kari Lessír
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.06.2017
ISBN 9783743111431
Genre: Liebesromane

Rezension:

Beinahe gleichzeitig mit diesem wundervollen Film „Embrace – Du bist schön“ kam dieser Roman heraus und bestärkt nochmal das gerade erwachende Bewusstsein von uns Frauen, dass wir endlich zu Selbstliebe finden sollten. Obwohl die Autorin nach eigener Aussage diesen Film nie gesehen hat und dieser sie auch wegen des zeitnahen Auftauchens nicht beeinflusst haben kann, schwimmt Kari Lessír damit auf einer gerade entstehenden Welle in unserer Gesellschaft, die hoffentlich zum neuen Zeitgeist wird.

Frauen liebt euch, denn ihr seid alle schön, wenn ihr eure Körper als Wohnraum eurer herrlichen Seelen mit ihren für diese harte, egoistische Welt so wertvollen Charakterzügen seht. Identifiziert euch nicht mit eurer Äußerlichkeit, sondern gebt eurem Wesen Raum eure Umgebung mit eurer Fraulichkeit zu bereichern. Das ist die wahre Schönheit! Und das ist, was Männer wirklich anzieht und an euch lieben! – Diese Wahrheit ist auch die Aussage dieses Romans, der in leicht dahinfließendem Schreibstil abgefasst ist, nachdenklich macht, ohne schwer und philosophisch zu werden und sich darum wunderbar für jede Leserin eignet.

Das Happy-End und die Story mögen vorhersehbar sein, aber Mias Weg zu ihrem Glück ist unterhaltend, am eigenen Selbstbild rüttelnd, berührend und dennoch spannend. Am Ende habe ich Freudentränchen für die Protagonistin Mia in den Augen gehabt und fühlte mich selbst verstanden und umarmt.

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(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bogotá

Toni Huber
Fester Einband
Erschienen bei der blaue reiter Verlag für Philosophie, 08.07.2015
ISBN 9783933722447
Genre: Romane

Rezension:

Dies ist ein Buch wie eine Pralinenschachtel, die man nicht auf einmal vertilgen, sondern sich nur dann und wann kleine Häppchen literarischen Genusses zur Verschönerung der eigenen Gedankenwelt gönnen sollte. Man muss sich diese wundervolle Sprache des Autors wahrlich auf der Zunge zergehen lassen.
Toni Huber scheint mir ein deutscher Garcia Márquez mitsamt seinen Macondo-Fantasien zu sein. Dabei gelingt es dem von Fernweh geplagten Autor und Reisenden mit diesen Kurzgeschichten aus einer fremden und doch erschreckend realen Welt, trotz all der scheinbar unwirklichen Begegnungen, die darin beschrieben sind, den Geist und die melancholische Stimmung Kolumbiens in all seinen Gefühlsnuancen zu transportieren. Manchmal fragt man sich beim Lesen, ob der Autor surreale Geschehnisse erdichtet, oder die harte Wahrheit in weiche Worte verpackt hat. Die wundervollen, kreativ entwickelten Wortbilder lassen einen darüber staunen, wie lebensecht sie die Sorgen und Nöte, die Sichtweise und die Träumereien von Land und Leute und deren sprachlichen Ausdruck wiedergeben. Man versteht die Mentalität, ohne sie greifen zu können, weil man zwischen den Zeilen fühlt.
Zitat: „Ich brauche nichts mehr an die Wand zu schreiben… ich weiß jetzt, dass auch einsame Gedanken weit in die Welt hinein wirken.“ Oder: „Nahe an der Wirklichkeit ist niemand einsam…“
Toni Huber hat die Einsamkeit und die Melancholie Südamerikas mit philosophischer Poesie zum Leben erweckt und erlebbar gemacht. Da brauchen die Dinge kein Eigenleben mehr…

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(62)

157 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

liebe, geheimnis, familie, trier, verlust

Frostgras

Angelika Lauriel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 15.03.2013
ISBN 9783862652471
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Titel „Frostgras“ macht neugierig. Und diese Neugierde behält man bei, wenn man im ersten Drittel des Buches noch rätselt, welches Genre genau damit bedient wird. Wer einen einfach gestrickten Jugend-Liebesroman mit oberflächlichen Liebeleien und Bäumchen-wechsle-dich- Spielchen erwartet, wird bald überrascht werden. Denn da gibt es eine rätselhafte Begegnung, die die Protagonistin aus auserklärlichem Grund bis ins Mark erschüttert und beinahe die familiären Verbindungen zerrüttet. Ist das ein Krimi? fragt man sich im zweiten Drittel des Buches. Mehr will ich von der Dramaturgie des Plots nicht verraten…

Ein erwachsener, anspruchsvoller Leser soll sich nicht von der einfachen, der jugendlichen Mentalität perfekt angepassten Sprache abschrecken lassen und dieses Buch allzu schnell als oberflächlich abtun. Denn die Autorin hat einen Spagat gewagt, wie nur wenige Autoren und auch kaum Verlage den Mut zur Veröffentlichung haben, die nur Unterhaltung respektive Ablenkung vom Alltag bieten wollen. Angelika Lauriel hat ein heißes Eisen angepackt, das in vielen Familien – vielleicht mit anderen Themen, aber dennoch – gang und gäbe ist: Den Missbrauch der Kindesliebe, eine psychologische Vergewaltigung von Eltern, die angeblich nur das Beste für ihre Kinder wollen. Tatsächlich aber sind viele nur darauf bedacht, ihre eigene egoistische Liebesunfähigkeit zu befriedigen, weil sie Verlustangst und eine unbeschreibliche Kontrollsucht haben, die die Kinderseelen in den meisten Fällen nicht nur quält, sondern auch insoweit schädigt, dass aus ihnen später unselbständige Nesthocker werden, die mit den Herausforderungen des Lebens nicht zurechtkommen.

Diesbezüglich ist dieser Roman sogar noch zu milde. Aber es ist ja ein Jugendroman, der betroffenen Jugendlichen das Gefühl von Verständnis für ihre eigene familiäre Problematik geben kann – und der Familienmitglieder trotz aller Fehler und Unfähigkeit der Eltern miteinander versöhnen kann. Denn das ist, was zählt: Die Liebe – zu der in diesem Roman die Kinder in einem höheren Grad befähigt sind als ihre Eltern. Dies ist die einzige Lösung für eine gutes Miteinander, die auch der Roman "Frostgras" anbietet.

Vielleicht sollte dieses Buch dann doch nicht nur von Jugendlichen gelesen werden, damit auch Eltern ihre Fehler erkennen…        

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steampunk, aether, fantasy, deutsches kaiserreich, aetherhertz

Aetherhertz

Anja Bagus
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.05.2013
ISBN 9781484903537
Genre: Fantasy

Rezension:

Bisher habe ich nur geahnt, was Steampunk ist und Aetherhertz war mein erster Roman in diese Richtung. Ein Buch, das süchtig macht, wie die darin vorkommende „Herzblut-Praline“, die den Damen der Baden-Badener Gesellschaft im Jahre 1910 von einem krankhaft egozentrischen Konditor kredenzt wird.
Das schriftstellerische Können der Autorin Anja Bagus ist für mich eine Mischung aus Sir Arthur Conan Doyle und Jules Verne mit einem ordentlichen Schuss an kecker Weiblichkeit, der in ihrer Protagonistin Annabelle Rosenherz personifiziert ist. Es gibt nicht viele Autoren, die mich derart durch ihr Hintergrundwissen, ihre intelligente Sprache und ihre Fähigkeit, den ganzen Plot um mich herum lebendig werden zu lassen, begeistern. Anja Bagus entführt in eine imaginäre Umweltkatastrophe im deutschen Kaiserreich, wo über den Flüssen grüner Nebel - AETHER - aufsteigt. Für die gerade aufblühende Industrie ein Segen, ist er für die Menschen ein Fluch... Mehr will auch ich nicht über die Handlung verraten, damit die Spannung, die einen von Anfang an packt, ihre Überraschungsmomente behält. Schön, wenn das Ganze auch noch mit einer Liebesgeschichte gewürzt ist, die für mich genau die richtige Dosierung an Romantik hatte.
Da die Neuauflage jetzt auch ein Lektorat genossen hat und die ursprünglich orthografischen Fehler korrigiert sind, kann ich diesem insgesamt tollen Roman die volle Punktzahl geben. Ein ehemals als Selfpublisher-Buch entstandenes Werk, das es wert ist, Beachtung zu finden.
Fazit: Wäre ich Filmproduzent, würde ich dieses Buch sofort in laufende Bilder verwandeln!

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indianer, jugendbuch, usa, geheimnis, abenteuer

Mary Island - Das Geheimnis des dritten Hügels

Jonathan Phillippi
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 16.06.2013
ISBN 9783943596373
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Goodbye Deutschland – Hello U.S.A.
Jonathan Philippi erinnert mich mit diesem Jugendbuch und meine Leseanfänge. Die Mary-Island-Story ist eine Mischung aus Family-Soap und den Drei-Fragezeichen-Abenteuern und begeistert durch seine Spannung, die den jugendlichen sowie junggebliebenen Leser von Beginn an fesselt.
Die Szene zu Beginn porträtiert ein Familiendrama, wie es leider nicht selten ist und dies ohne Effekthascherei, aber auch ohne abschwächende Romantisierung. Die Kinder müssen um ihre Rechte kämpfen und dafür Hilfe außerhalb des gewohnten Umfeldes holen. Dies könnte Kindern aus schweren familiären Verhältnissen Mut machen, dass sie Gerechtigkeit erfahren dürfen, wenn sie sich trauen, ihre Problematik mit Amtspersonen zu besprechen.
Mit viel Herzblut, Recherchearbeit und guter Erzähltechnik hat der Autor auch einiges an Wissenswertem über die USA und ihre Gesellschaft in den Jugendroman eingebaut. Dabei idealisiert er keineswegs die neue Heimat der drei jugendlichen Auswanderer, die Deutschland den Rücken kehren und in die Arme ihres Vaters und seiner neuen Lebensgefährtin in Amerika flüchten. Die Geschwister werden mit Liebe aufgenommen, müssen jedoch auch dort um Anerkennung kämpfen. Bald freunden sich die Teenager mit anderen sozial Benachteiligten an, was es ihnen nicht einfacher macht. Ungeschönt werden Handlungs- und Denkweisen, Mentalitätsunterschiede sowie Machtmissbrauch der Menschen und der Politik in der Story dargestellt, was den Leser zum Nachdenken anregen wird.
Trotz der schönen, bildhaften Beschreibung hätte ich mir besonders im ersten Drittel des Buches eine ausführlichere Beschreibung mancher Szenenübergänge sowie etwas anspruchsvollere Satzbauweise gewünscht. Die leicht erlesbare Sprache mit den einfachen Sätzen dürfte zwar auch lesefaule Jugendliche bei der Stange halten, wirkt aber manchmal recht abgehackt, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen gebe. Ab der Hälfte des Buches ist der Sprachstil allerdings tadellos.
Inhaltlich ein absolut wertvolles Buch, wie man es sich als Jugendliteratur nur wünschen kann!   

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Clochemerle.

Gabriel Chevallier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 01.01.1985
ISBN B001VC0XSU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zu Beginn dieses in den fünfziger Jahren geschriebenen Romans erinnerte es mich an Don Camillo und Peppone mit von französischer Mentalität geprägter Handlung. Der Ort des Geschehens ist eine Kleinstadt unweit der Großstadt Lyon in den wilden Zwanzigern.
Der Autor porträtiert deren Einwohner, die Protagonisten dieses Romans kapitelweise durch eine kurze Zusammenfassung ihrer Lebensgeschichte und ihren daraus resultierenden Charaktereigenschaften, welche in der Mehrzahl eine Schwäche ist, die sich im sexuellen Verhalten der jeweiligen Person zeigt. Meistens sind es frustrierte Männer, die mit Impotenz kämpfen sowie Frauen, die aufgrund der Schwäche der Männer zu Ehebrecherinnen werden. Aus den Einzelgeschichten zeichnet sich schließlich irgendwann ein zusammenhängender Roman ab, in welchem die Protagonisten aufgrund einer öffentlichen Bedürfnisanstalt dann durch Neid, Lüsternheit, Geschwätzigkeit, Frömmlerei und übermäßigen Weingenuss, des in der Region gedeihenden Beaujolais zusammenfinden und gegenseitig in das Ärgernis ihrer Charakterfehler kommen.

Es könnte, trotz der Langatmigkeit aufgrund der sehr poetischen Darstellung der ländlichen Kleinkariertheit durchaus ein unterhaltsamer Roman sein, wenn es nicht immer nur um die körperliche Leidenschaft ginge, die ich in diesem Zusammenhang auch nicht Liebe nennen möchte, weil der Autor es nicht offenkundig selbst nicht wusste, dass Liebe mehr als Sex ist und dass die vernachlässigten Frauen nicht nach körperlicher Befriedigung, sondern nach Gefühl, Beachtung, Respekt und wahrer Lebensgemeinschaft dürsteten.
Dabei ist es aufgrund der schönen Sprache keineswegs ein pornografischer Roman.
Doch da jeglicher Tiefgang und Verständnis für die weibliche Seele fehlt, es beim Lesen auch keinerlei Mitgefühl und Herzensberührung weckt, die Frauen im Roman samt und sonders entweder zu dumm sind, um sich gegen Vergewaltigung zu wehren oder einfach nur geil oder vertrocknete und darum bösartige Jungfern, kann ich diesem literarischen Werk keinerlei Wert, außer dem sprachlichen, mehr abgewinnen. Hinzu kommt, dass der Autor im letzten Sechstel des Buches plötzlich die Erzählperspektive wechselt, indem er einen Einwohner Clochmerles die Ereignisse in dessen Sichtweise erzählen lässt, der sich natürlich noch herablassender ausdrückt. Der Tod des "Dorfdeppen", eines geistig behinderten Mannes, wird derart kühl beschrieben, dass dieser Unfall beinahe belanglos wirkt.

Bei mir hat dieser sogenannte humoristische Klassiker nicht ein einziges Lächeln ausgelöst.

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flugzeugabsturz, prostitution, südamerika, sex, chile

Absturz überlebt!

Kerstin Westerbeck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.12.2017
ISBN 9783738629019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller mit Startschwierigkeiten bei dem zu Beginn meine Erwartungen an das Buch zunächst sehr abgestürzt sind. Zuerst hat mich der Sprachstil erschreckt, der aber nicht dem sonstigen Schreibstil der Autorin entspricht und nur die Ausdrucksweise des Protagonisten nachempfinden soll, was für mich ohne Besprechungen in der Leserunde nicht offensichtlich gewesen wäre. Der Road-Trip ist in Ich-Form gehalten und mit der Zeit wirkt der Protagonist auch authentisch. Wenn man über die ersten 60 Seiten hinaus ist, fängt die Story mit all ihren beabsichtigten Verwirrungen tatsächlich den Leser mit Spannung ein. Ab da mangelt es auch nicht an offensichtlich guter Recherche und verarbeiteter Kenntnis der Autorin von Land und Leuten.

Ebenfalls störend sind die vielen falsch gesetzten Kommata. Da der Roman nochmals, auch fachmännisch, überarbeitet werden soll, wird sich die Qualität des Buches sicherlich erheblich steigern. Außerdem würde ich den Schwerpunkt in der Beschreibung des Buches nicht auf die Selbstfindung des Protagonisten legen. Thriller ist da meiner Meinung nach das treffende Genre.

Alles in allem hat die Story Potential sowie eine wertvolle Message und kann durchaus gut unterhalten.  

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mord, detmold, 19. jahrhundert, 2015, familie

Granny, ein Mord und ich

Angelika Godau
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.08.2015
ISBN 9783839217276
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Besonders begeistert hat mich der Schreibstil der Autorin, mit dem sie jedem der Protagonisten eine eigene Stimme gegeben hat und dem Leser durch den Wechsel von anspruchsvoller Sprache des 19. Jahrhunderts und moderner Umgangssprache herrliche Unterhaltung bietet. Außerdem ist das Buch ein absoluter Genre-Mix aus etwas Krimi-Spannung, Liebesroman, Fantasy und akribisch recherchierter Historie. Da wird der Leserin von dieser Geschichte mit wahrem Hintergrund zu keiner Zeit langweilig. Wenn die Ururgroßmutter der Protagonistin, die in der Realität übrigens die Urahnin der Autorin ist, als Astralreisende durch den Äther der Zeit in die Moderne switcht und plötzlich im Schlafzimmer der jungen alleinerziehenden Sabrina erscheint, gruselt es einen sogar ein bisschen. Auch diese fantastischen Elemente wirken auf mich nicht unrealistisch, weshalb schon die ersten Zeilen des Buches fesseln.
Die Handlung setzt sich aus der jeweiligen Sichtweise und abwechselnden Beschreibungen der Lebenssituationen der beiden Protagonistinnen in ihrer Ära zusammen und zeigt unterschwellig die Probleme der Frauen in einer von Männern dominierten Welt auf, die bis heute noch nicht weniger und einfacher geworden sind. Da hilft die emanzipierteste Einstellung nichts, wie auch Sabrina erfahren muss, wenn sie ihrer Granny die Augen über deren kaiserzeitlichen Gehorsam und ihre Duldsamkeit öffnen will. Schließlich verbünden sich Sabrina und Luise, um den geheimnisvollen Tod von Luises heimlichem Geliebten aufzudecken, und man fühlt ebenso den Liebesschmerz der Protagonistin mit.
Im Grunde sind beide auf ihre Weise Rebellinnen gegen gesellschaftliche Begrenzungen, an deren Entstehung die Frauen durch falsche Erziehung ihrer Söhne nicht unschuldig sind... Mit diesen Nuancen, die einem bewussten Leser sicherlich nicht entgehen werden, erhält der Roman trotz seiner humoristischen Verpackung eine gewisse Tiefe.

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liebe, drache, seele, seelenlesen, berlin

Liebe auf Schamanisch

Kari Lessír
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.10.2015
ISBN 9783738633542
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Titel des Buches klingt zunächst sehr nach modernem Trend, der Roman an sich hat allerdings ein ganz altes und weises Thema als roten Faden. Im Grunde geht es um den Sinn des Lebens, und die in den Plot integrierten schamanistischen Elemente könnten ebenso durch fernöstliche Meditationspraktiken usw. ersetzt werden. Das Resultat wäre dasselbe. Dabei wird beim Lesen durchaus deutlich, dass Liebe KEIN Hexenwerk ist und auch nicht durch solches zu erreichen. Doch nichts ist unmöglich, wenn man an die Macht der Gedanken und an das Gute glaubt, auf die göttliche Fügung vertraut und seine eigenen Ängste durch Liebe in das Leben ersetzt…
Christiane hofft auf eine erfüllende Partnerschaft in wahrer Liebe mit ihrem schüchternen und stotternden Nachbarn Patrick, der sich aufgrund seiner negativen Erfahrungen in seinem bisherigen Leben, das ihn als Sonderling abgestempelt hat, noch sehr zurückhält und immer wieder vor ihr verschließt. Allerdings weiß Christiane noch nicht, was wahre Liebe tatsächlich bedeutet und ihr kommen Zweifel, besonders als sich herausstellt, dass Patrick unter einem schwerwiegenden Verdacht steht, der auf einer missverstandenen Aussage eines seiner Schüler beruht.
Die wachsende Beziehung zwischen dem empathischen Schullehrer Patrick und der etwas träumerischen und labilen Christiane, die hier im zweiten Band der Romanreihe von Kari Lessír ebenso wie der männliche Protagonist allmählich an Selbstbewusstsein gewinnt, muss hart durch Selbstfindungsprozesse und wachsendes Verständnis geistiger Zusammenhänge erarbeitet werden. Es wird ganz klar gezeigt, dass es in einer Liebesbeziehung um ein vertrauensvolles Miteinander und ein gegenseitiges Geben und nicht nur Nehmen geht, und dass Oberflächlichkeit sowie das Stillen der Begierde nicht zur absoluten Erfüllung führen können. Auch wenn im Roman Engel, Krafttiere, Reisen in andere Dimensionen und Schamanismus eine große Rolle spielen, werden Herausforderungen des tatsächlichen Lebens ernsthaft und ohne Romantisierung von der Autorin dargestellt sowie auch indirekt Lösungswege von ihr aufgezeigt, wodurch sich hochsensible und spirituell ganzheitlich denkende Menschen in diesem Liebesroman wiederfinden, verstanden und auch unterstützt fühlen können. Jeder kann ein Held sein. Doch auch Helden sind verletzlich und für die Rettung der Welt sind wir alle in unserem Lebensbereich selbst verantwortlich.
Selbstverständlich kann auch dieser Roman von Kari Lessír wieder rein auf unterhaltsame Art als Fantasy verstanden werden und ebenso gefallen. In meinen Augen ist es allerdings ein Liebesroman, der schon fast als spiritueller Ratgeber verstanden werden darf. Unterhaltsam und tiefgründig zugleich.

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