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Ein Boss zum Verlieben - Küssen auf Französisch

Laura Albers
E-Buch Text: 294 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 20.06.2017
ISBN 9783960872245
Genre: Liebesromane

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

apotheker, befreiung, betrug, brandanschlag, deutschland, familie, feinde, gift, historisch, intrigen, iny lorentz, konkurrenz, rache, tod, wanderapotheker

Die Liebe der Wanderapothekerin

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.07.2017
ISBN 9783426518359
Genre: Historische Romane

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

abenteuer, archäologie, expedition, himalaya, kaukasus, matt mattison, neandertaler, paläontologe, roman, tadschikistan, thriller, überleben, urmenschen, usa, wissenschaftsthriller

Neandertal, Tal des Lebens

John Darnton
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann
ISBN 9783442440900
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die ehrliche Auseinandersetzung des Autors mit den menschlichen Charakterschwächen und dem Wettbewerb zwischen den Nationen, die als Moral des Romans zwischen den Zeilen durchblitzt, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist er einer der wenigen US-amerikanischen Romane, der nicht die Arroganz der weltrettenden Nation transportiert, sondern kritisch mit dem Verhalten der Regierenden umgeht. 


Da haben in einem bisher unentdeckten, sehr schwer zugänglichen Tal auf dem Dach der Welt einige Exemplare einer menschlichen Spezies überlebt, die ohne Sprache eine weit machtvollere Kommunikationsmöglichkeit entwickelten, welche der heutige, ach so zivilisierte und fortschrittliche Homo sapiens sapiens natürlich unbedingt für sich beanspruchen will – und schon geht es wieder um Militär und Weltmacht! Die eigentlichen Forscher, die zunächst nichts davon ahnen, was mit ihren Forschungsergebnissen tatsächlich am Ende geschehen soll, sind ebenfalls keine Engel. Keiner, selbst die Guten nicht, ist ohne den Makel des Egoismus, der am Ende das Paradies beinahe zerstören und die letzten friedlichen, von einer kindlichen Naivität geprägten Homoniden auslöschen könnte. Oder werden eventuell Überlebende doch derart von dem Kontakt mit dem modernen Menschen geprägt, dass sie ihre Unschuld verlieren?

Es dauerte einige Seiten bis ich einen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte, da etwas zu wenig Gefühl in dem Roman transportiert wurde. Wie häufig bei von männlichen Autoren geschriebenen Romanen, ist die weibliche Hauptfigur sowohl emotional wie auch physisch besonders blass charakterisiert und erinnert stark an eine Barbiepuppe. Die Neandertaler und ihr Lebensraum konnte ich mir wiederum sehr gut bildlich vorstellen. Dieses Kopfkino funktionierte dann ganz gut, als ich über die ersten, durch fehlende Emotionen sehr langatmigen Kapitel erst einmal hinweggelesen hatte.
Am Ende zeigte sich der Tiefgang in dem Roman!

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Essener Erinnerungen

Anne Meurois-Givaudan , Daniel Meurois-Givaudan
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Kailash, 13.02.2007
ISBN 9783720560085
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als Roman gesehen ein wunderbares Buch mit Tiefgang und sehr bildhafter Darstellung des Lebens in Palästina vor etwa 2000 Jahren, die sich sehr realhistorisch anfühlt und den Leser richtig in diese Zeit mitnimmt. Der sprachliche Ausdruck lässt keine Kritik zu, die Protagonisten handeln logisch und die Botschaft ist tiefgründig und berührt die Seele. Aber das Buch erhebt den Anspruch auf die ursprüngliche Wahrheit, begründet durch die Astralreisen der Autoren in die Akasha-Chronik.


Erzählt wird aus der Sicht des jungen Simon seine und Miriams Geschichte, die als Essener aufwuchsen und in die Geheimnisse ihrer Religion eingeweiht wurden. Als Kinder verloren sie sich aus den Augen, als Simon abgeschieden von seiner Familie und den übrigen Bewohnern seines Dorfes, zu denen auch sein Freund Josef gehört, seine Ausbildung erhielt. Danach folgt ein Abschnitt, der aus dem Blickwinkel Miriams die Wiederbegegnung mit Josef berichtet, der sich nun Jesus nannte. Simon und Miriam wurden zu seinen Jüngern und begleiteten ihn bis zu seiner Kreuzigung. 

Die Botschaft die dieses Buch vermittelt stimmt mit anderen spirituellen Büchern überein und beruht sicherlich auf Wahrheit. Sie weckte in mir beim Lesen eine innere Zufriedenheit, was für mich eine Bestätigung für die Liebesbotschaft ist, wie sie hier zusammengefasst ist. Einziger Kritikpunkt ist, dass nach meiner Meinung die Botschaft nicht ganz mit den im Buch erzählten Geschehnissen in Jesu Leben übereinstimmen. Da gibt es für mich ein paar Widersprüche. Möglicherweise ist das Resultat dieser Astralreisen nicht ganz rein und unbewusst ist eigene Interpretation der Autoren eingeflossen. Wer weiß das schon…

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Anastasia / Anastasia, Tochter der Taiga

Wladimir Megre , Helmut Kunkel
Fester Einband: 199 Seiten
Erschienen bei Govinda, 01.03.2017
ISBN 9783905831177
Genre: Romane

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19. jahrhundert, abenteuer, alexander von humboldt, carl friedrich gauß, deutschland, gauß, humboldt, humor, mathematik, naturforscher, österr literatur, preußen, südamerika, überspitzte darstellung, wissenschaft

Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann , any.way , Walter Hellmann , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2009
ISBN 9783499332708
Genre: Romane

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Pilgerreise

John Bunyan
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Johannis, 01.01.2010
ISBN 9783501013601
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es kommt selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese, aber die Botschaft dieses Buches enthält mir für einen christlichen Roman zu oft das Wort "hassen". (Z. B. "du sollst deine Ehefrau, Kinder, Vater und Mutter hassen und mir nachfolgen") Diese möchte ich als Roman auch nicht im übertragenen Sinne verstehen, zumal ich weiß, dass es von den Amtskirchen ebenso nicht im übertragenen Sinne gemeint ist, sondern fester Bestandteil der Lehrmeinung - die nur in der heutigen Zeit nicht mehr laut ausgesprochen wird. Man bedenke, dass es von einem kirchlichen Verlag weiterhin vertrieben wird. Da ich ohnehin der Ansicht bin, dass einiges in der Bibel nicht dem wirklichen Ansinnen von Jesus entspricht und nicht so von ihm geschrieben worden wäre, kann ich diesen Roman mit "christlichen Werten" selbst nicht aus rein historischem Interesse genießen. Mögen andere damit glücklich werden, ich habe das Buch nach Seite 50 zugeklappt. 

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Das Tal der unsterblichen Meister

Aaravindha Himadra ,
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Arkana, 28.09.2015
ISBN 9783442341849
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der amerikanische Autor und spirituelle Lehrer beschreibt in diesem romanhaften Bericht seine Erlebnisse auf einer Reise nach Indien im Sommer 2006. Über seine telepathische Wahrnehmung und Erscheinungen hat er seit seiner Kindheit Kontakt mit den Meistern des Himalaya, die noch über das Ursprungswissen des kosmischen Gesetzes verfügen und dieses an ihren geheimen Lebensorten in versteckten Tälern des Himalaya bewahren.

Ich kenne bereits die inzwischen mehr als 100 Jahre alten Berichte einer ähnlichen Forschungsreise seines Landsmannes Baird T. Spalding, welche christlich ausgerichtet sind und mich, obwohl ebenfalls von einer gewissen amerikanischen Arroganz geprägt, tief berührten, da sie die Fähigkeit zu wahrer Liebe betonen und einen Weg des Herzens beschreiben. Aaravindha Himadra legt in seinem Buch dagegen eher Wert auf altes hinduistisches und buddhistisches Wissen. Es ist eine sehr verstandesorientierte Reise zum Erwachen, die eine Menge Begriffe des Sanskrit vermittelt, welche auch in hinteren Teil des Buches nochmals ausführlich erläutert werden. Es stört jedoch beim Lesen sehr, wenn in einem Satz drei solcher Begriffe verwendet werden. Hinzu kommt, dass mir einfach das Fühlen fehlt. Zu wenig wird auf die Herzensbildung hingewiesen und das Leben in wahrer Liebe. Ein gebildetes analytisches Verständnis macht für mich noch keinen zum Erwachenden…

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Wind in den Tamarinden

Kayla Fleming
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.04.2011
ISBN 9783404164875
Genre: Romane

Rezension:

Am Anfang des Romans war ich überzeugt, ein hervorragendes Buch erwischt zu haben, das sogar Prädikat Literatur verdient habe. Die wunderschön poetische Sprache der Autorin ließ selbst ausführliche Umgebungsbeschreibungen nicht langweilig werden, so dass man sich wunderbar in die jeweiligen Situationen einfühlen konnte. Eine sprachliche Perfektion, wie man sie inzwischen leider selten in Büchern findet. Der Roman beginnt mit einer Rückblende auf das Ende des Buches und wechselt dabei mit den Kapiteln jeweils die Szene im Abstand eines Zeitraums von 2 bis 4 Jahren, was die Spannung steigert, da man natürlich wissen möchte, was in der Zwischenzeit geschah und wie die Protagonistin Nora in diese Situation kommen konnte. Dies alles gemischt mit deutscher Kolonialgeschichte und dem gut transportierten Flair Afrikas verspricht sehr gute Unterhaltung.

Der tolle Schreibstil tröstet aber irgendwann nicht mehr über die unsympathische egoistische Protagonistin Nora hinweg, die durch ihre unbedachten Handlungen ihre Mitmenschen teilweise in Lebensgefahr bringt. Diese scheinen Jedoch die durch die Egozentrik Noras ausgelöste Gefahr gar nicht wahrzunehmen oder ihr, wie im realen Leben sicher daraus resultierend, dies wütend nachzutragen. In der Beschreibung des Romans wird Nora als spontan und leidenschaftlich beschrieben. Ich würde sie unreif, gefühlsarm und in hohem Maße rücksichtslos oder zumindest dumm bezeichnen, was dann allerdings nicht mit ihrer perfekten Auffassungsgabe der politischen Zusammenhänge und ihrem Einsatz für soziale Missstände im damaligen Deutschen Reich zusammenpasst. Die Männer an ihrer Seite sind da schon realistischer dargestellt. 

Wie bei allem, wo es des Guten zu viel gibt, wird es unrealistisch und nach spannendem Beginn langweilig, was sich gegen Ende jedoch wieder ändert. Zu viele pathetisch bildhafte Beschreibungen der jeweiligen Handlungsorte in denen eine unselbständige verwöhnte Bankiersgattin agiert. Meiner Meinung nach hätte die Autorin viel mehr Gefühl transportieren können, wenn sie z. B. zwischen Nora und ihrem Patenkind eine schöne Beziehung aufgebaut hätte. Aber in diesem Bereich fehlt es an Einfühlungsvermögen, wie sich ein einjähriges Kind verhält, das sich eben nicht ständig alleine in einem Zimmer ablegen lässt, damit die Protagonistin mal eben eine Stunde an der Reling aufs Meer gucken kann. Ebenso erstaunt war ich über die Beschreibung der Fehlgeburt im siebten Schwangerschaftsmonat, bei der das Kind einfach mal so ohne Ankündigung unten rausfällt…

Ich bekam keinen Bezug zu der Protagonistin, obwohl der Roman durchaus spannend ist und auch an ein, zwei Stellen wirklich berührt. Wenn man über die Protagonistin hinwegsieht, kann man allerdings viel über die deutsche Kolonialherrschaft im Kaiserreich erfahren, was heutzutage gänzlich unter den Teppich gekehrt wird.

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Der Schatz der Mannheimer Hugenotten

Dagmar Hafner
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 25.11.2016
ISBN 9783864760778
Genre: Romane

Rezension:

Dieser Chick-lit-Roman mit Lokalkolorit unterhält in einer legeren Umgangssprache. Er spielt im Mannheim der 2010-er-Jahre, wo die Protagonistin, eine etwas planlose und in ihrer Handlungsweise zu Beginn noch sehr unsichere Frau, die ihrem Ehemann davongelaufen ist, ein neues Leben auf dem Weg in die Unabhängigkeit beginnt. Zentrales Geschehen, um das sich die fiktive Handlung spannt, ist die Suche nach einem alten Schatz der ehemals in Mannheim angesiedelten Hugenotten.


Was den Lesegenuss meiner Meinung nach beträchtlich schmälert, ist der sehr einfache Schreibstil mit vielen Gemeinplätzen und Wortwiederholungen. Auch sind die Sätze durch ihre Kürze wenig melodisch. Nach den ersten 100 Seiten wird die Sprache ausgewogener, der Schreibstil besser und die Geschichte interessanter. Nach Seite 250 scheint ein anderer Lektor gearbeitet zu haben, da von dort an die Sprache lebhafter wird. Seltsamerweise ist der Schreibstil der Autorin in den zahlreichen und lebhaften Dialogen locker fließend und teilweise sogar amüsant, aber ihre Erzähltexte bleiben hölzern, wenn sie sich auch sprachlich gegen Ende bessern.

Ich denke, dem Buch kann mit einem intensiven Lektorat geholfen werden. Es finden sich zum kleinen Wortschatz der Autorin auch noch einige Grammatik- und Tippfehler. Auf S. 76 fand ich z. B. sechsmal das Adjektiv "alt"! Auch das Layout ist nicht einheitlich.

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19. jh., 19.jh., biedermeier, biographisch, briefwechsel, duell, erntehelfer, fischexperte, forscher, forschungsreise, geldprobleme, historischer roman, hist. roman, karl schimper, kutschenfahrt

Die Rückkehr der Störche

Gabrielle C. J. Couillez
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 14.11.2017
ISBN 9783864760969
Genre: Historische Romane

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2017, esel, familie, frankfurt, leierkastenmann, liebe, linda winterber, nachkriegszeit, vergangenheitsbewältigung, weihnachten, weihnachten 1951, weihnachtswunder, winter, wünsche, zukunftswünsche

Für immer Weihnachten

Linda Winterberg
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 15.09.2017
ISBN 9783352009051
Genre: Romane

Rezension:

In dieser fesselnden und gefühlvollen Weihnachtsgeschichte, die im Frankfurt der 50er-Jahre spielt, öffnet ein Esel die Herzen der Protagonisten. Über den Inhalt will ich sonst nichts weiter verraten, um den Lesern nicht die Spannung zu verderben.

Sehr bewegend hat die Autorin Linda Winterberg ihre Protagonisten dargestellt, die realistisch die Nachkriegsgesellschaft sowie das beginnende Wirtschaftswunder widerspiegeln, während die Traumata der Vergangenheit noch lange nicht überwunden sind. Dass dies eine gerade begonnene neue Beziehung schwer belastet und einzig die Liebe alles heilen kann, weiß wohl auch der Zwergesel Herrmann, der die Menschen zusammenführt. Und all dies hat die Autorin wunderbar in einen historisch ebenso perfekt recherchierten Handlungsort eingebunden.

Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte in leicht verständlichem Schreibstil, die besonderen Wert auf Mut zum Zusammenhalt legt. Denn keiner lebt für sich allein!

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Genesis Alpha oder das Gottesphänomen

Claus Beckenbach , Arnold Zilly
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 23.11.2016
ISBN 9783864760808
Genre: Romane

Rezension:

Absolute Leseempfehlung für diejenigen, die beginnen an dogmatischen Aussagen der Kirche zu zweifeln. Da ich mich bereits länger mit den Themen beschäftige, konnte mir dieses Buch nicht mehr viel Neues bieten. Aber wie der Autor seinen Sachverständigen im Buch aussagen lässt, ist alles in steter Veränderung und es kommt immer noch etwas Neues und Unglaubliches ans Licht. Und am Ende steht auch für den Wissenschaftler ein Gott oder göttliche Intelligenz. Doch Gott und Religion sind bekanntlich nicht ein und dasselbe…

Das Buch besteht aus einem kurzen Interviewteil, der bereits die wichtigsten Fragen eines nachdenklichen Menschen aufgreift. Darauf folgt ein romanähnlicher Bericht - der mir mitunter zu hölzern war - während dem der Autor die Themen für den Leser durch lockere Erzählung einfacher zugänglich macht. Rein wissenschaftlich wird hier versucht, Erklärungen für die Existenz Gottes zu geben, wobei die Ausführungen relativ kurz und allgemein verständlich gehalten werden. Auf den letzten Seiten gibt es noch eine Exkursion zum Thema Reinkarnation und Phytotherapie.
Ein Buch für Anfänger eben, denen Kirche und Bibel keine Antworten geben können.

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afrika, auswanderung, biographisch, erinnerungen, erwachsenwerden, familie, flucht, frau in der gesellschaf, freundschaft, juden, judenverfolgung, kenia, kontinent, krieg, kulturelle unterschiede

Nirgendwo in Afrika

Stefanie Zweig
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.06.2007
ISBN 9783453811294
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch hält vom Inhalt her absolut, was die Beschreibung verspricht und sprachlich übertraf es sogar noch meine Erwartungen, da es als in einem Mainstreamverlag erschienenes Buch einen durchaus anspruchsvollen Schreibstil mit sogar einigen Fremdworten hat. Leider wollen die meisten Leser heutzutage nur noch Literatur im Trivialstil lesen, wie ich aus den zahlreichen Negativkritiken zum Buch entnommen habe. Da ist es nicht verwunderlich, dass gute Literatur in unserem Land kaum noch eine große Leserschaft erreicht. Und natürlich ist es kein Reiseführer, wie von anderen Lesern bemängelt.
Denn dieses Buch ist gute Literatur! Gleich zu Beginn hat mich die Geschichte der jüdischen Flüchtlingsfamilie gefesselt, da der Roman sowohl spannend als auch poetisch geschrieben ist. Die wunderschöne, bildhafte Sprache voller Oxymora und Metaphern, welche die Ausdrucksweise der Afrikaner nachempfinden und darum neben den Beschreibungen direkt auf diesen Kontinent versetzen, mag zu Beginn gewöhnungsbedürftig sein. Wenn man sich darauf einlässt, gibt sie jedoch umso mehr das Gefühl, mit afrikanischen Augen zu lesen.
Sehr einfühlsam sind die Gemütszustände der Flüchtlinge widergespiegelt, die sich nach Heimat sehnen; nach einem Land, in dem sie endlich willkommen sind, ohne sich zu verbiegen, ihre Muttersprache zu verheimlichen und nicht als Menschen zweiter Klasse gelten. Auf den letzten Seiten des Buches habe ich voller Mitgefühl geweint, was die wenigsten Bücher bei mir heutzutage noch erreichen. Nicht ein einziges Mal wurden Klischees um Afrika oder sonstige Romanklischees bedient, sondern eine ganz ungewohnte Sichtweise offengelegt, die durchaus authentisch auf mich wirkte.
Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch noch einen Zusatzstern verleihen!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bauernhof, eheleben, hühnerfarm

Das Ei und ich

Betty MacDonald , Renate Hertenstein
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Wunderkammer-Verlag, 01.03.2007
ISBN 9783939062035
Genre: Romane

Rezension:

Ach du heilige Hühnerkacke! Was für ein Leben – vor allen Dingen trauriges Leben einer Frau, die folgsam den Selbstverwirklichungstrip ihres Ehegatten mitmacht. Dabei kann die Autorin noch froh sein, ein so nettes Exemplar Mann abbekommen zu haben, der sich ordentlich wäscht, fleißig ist und sich weder sinnlos besäuft noch seine Frau brutal verprügelt, wie dies im Gegensatz die meisten anderen Farmer in ihrer aufgezeichneten Lebensgeschichte tun. Dabei schreibt die Autorin mit einem hintersinnigen Augenzwinkern und spätestens bei der „Männergrippe“ muss frau laut auflachen.
Allerdings ist es ein Humor der Verzweiflung. Da mag die Natur noch so schön und wild sein. Die Nahrungsmittel noch so reichlich und gesund, das Wasser rein und sauber. Eines wird einem als Frau nach dem Lesen des Romans klar: Wie gut, dass wir heute mit Elektrizität und fließend Wasser leben und uns im Haushalt von vielerlei Geräten helfen lassen können!

Mir hätte gefallen, neben all den Überlebenskampfbeschreibungen von der Arbeit auf einer Hühnerfarm auch etwas von den zwischenmenschlichen Abläufen des jungen Ehepaares zu erfahren. Oder bestand deren Leben tatsächlich nur noch aus Arbeit – was sicher möglich ist, wenn man in Betracht zieht, dass viele nichts anderes in ihrem Leben als wichtig erachten. Einen Einblick in die seelische Verfassung der Frauen im Buch erhält man, wenn die Autorin von ihren Nachbarn erzählt und zwischen all dem Schmutz das freundliche Herz einer Bäuerin durchblitzt.

Der Roman ist in einer sehr schönen Sprache geschrieben, die sich gut lesen lässt. Der schwarze Humor zwinkert der Leserin aus jedem Kapitel zu. Von einem humoristischen Buch erwarte ich jedoch, dass es mich zum Lachen bringt ohne mich zu deprimieren.

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bestimmung, diana verlag, elizabeth enfiel, elizabeth enfield, entwicklungsroman, etwas verwirrend, fließend, freundschaft, ivy, ivy & abe, ivy und abe, krankheit, liebe, liebesgeschichte, schicksal

Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Beginn und das Ende des Buches waren sehr berührend, dazwischen fehlte jegliche Gefühlsregung. Es entstanden große Längen durch tiefgehende Beschreibung oberflächlicher Liebesgeschichten, die auch kaum variierten. Der Schreibstil der Autorin ist schön und eingängig, die selbstreflektierenden Gedankengänge der Protagonistin Ivy treffend und meistens psychologisch realistisch, der Aufbau und die Idee, das Thema zu präsentieren, interessant; die Übersetzung in einem sehr guten Deutsch und man findet in diesem Buch keinen Schreib- oder Druckfehler, was heutzutage leider schon Seltenheitswert hat. Dennoch kann ich diesem Buch keine bessere Bewertung geben.

Zum einen stimmt die Kurzbeschreibung auf dem Cover überhaupt nicht mit dem Buchinhalt überein. Man erwartet eine Geschichte mit einem roten Faden durch das ganze Buch. Tatsächlich sind es verschiedene Geschichten, in denen die Protas lediglich die gleichen Namen tragen. Wenn derjenige, der die Kurzbeschreibung auf dem Cover verfasst hat, das Buch auch gelesen hätte, müsste man nicht so sehr mit der dadurch falsch eingestimmten Einstellung zum Buch kämpfen. Man geht mit einer völlig falschen Vorstellung ans Lesen.

Zum anderen ist es auch kein Roman, sondern eine Sammlung von unzusammenhängenden Kurzgeschichten, die für mich lediglich von Interesse gewesen wären, wenn in jeder Sequenz die gleichen Charaktere die Liebe tatsächlich immer anders erlebt hätten, z. B. auch mit häuslicher Gewalt, also mit der Thematisierung von Tabuthemen, oder eben einer wahren Liebe, die sich mehr um den anderen bemüht, kämpft, sich aneinander die Ecken und Kanten abstößt und nicht lapidar über das Verlorengehen der Liebe in der Beziehung hinweggeht, was dann eben beim Leser auch keinerlei Gefühlsregung mehr auslöst. Es ist eine Aneinanderreihung von teilweise oberflächlichen Geschichten, die für mich jeglichen Unterhaltungswert verloren hatten. Der Protagonist Abe ist mir unsympathisch, da Liebe für ihn nur aus Körperlichkeit besteht. Die zu Beginn aufgebaute Spannung ist nach zwei Kapiteln weg und die jetzt übrig gebliebenen Situationsbeschreibungen sind zwar schön ausgearbeitet, langweilen mich aber. Wenn es denn ein zusammenhängender Roman gewesen wäre, der tatsächlich vom Ende an eine Lebensgeschichte von Ivy und Abe über die verschiedenen Zeitstationen zurück bis zu ihrer Kindheit erzählt hätte, wäre es sicherlich ein wunderbares Buch geworden. So wurden zwei Möglichkeiten zu einem guten Buch in einem zusammengewürfelt und erzähltechnisch nicht logisch verständlich und unterhaltend umgesetzt.

Da geht man dann als Leserin auch nicht über Punkte wie die folgenden hinweg, wenn die Autorin einmal beschreibt, wie Ivy ihren Tee nicht im Café sondern auf einer Bank am Flussufer trinkt und dort der Geräuschpegel aus dem Café nur noch gedämpft ist - alles ok, aber die Bank steht 500 m weit weg? Und da soll es noch Geräusche geben? Und die Hände sind ihr nicht abgefallen, wenn sie den Tee soweit trägt? Zur Erinnerung: Eine Umrundung um ein Fußballstadion sind 400m - dies zum Vergleich... Weiterhin stört mich die Zeitangabe ihres Alleinseins im Zusammenhang mit ihrer Lust auf Sex. Sie ist nämlich – laut Plot - schon derart lange ohne Beziehung, dass sie die Erinnerung an Sex und die Lust darauf nicht mehr verspürt - nämlich volle 2 Jahre! - Also 2 Jahre sind meines Erachtens noch nichts, reichen auch nicht zum Verarbeiten einer vergangenen Beziehung, und es passt mir nicht, dass allgemein in den Medien (auch im TV) der Maßstab gesetzt wird, dass 2 Jahre ohne Beziehung unglaublich lange wären! Die meisten Single-Frauen, die ich kenne – mich eingeschlossen - sind übrigens auch schon mindestens 5 Jahre ohne Beziehung. Das sollte mal in unserer Gesellschaft als - leider - Normalzustand akzeptiert werden, denn meistens wollen die Männer sich gar nicht mehr auf eine Beziehung einlassen, haben Angst ihre Verletzlichkeit zu zeigen. Gerade als älter werdende Frau, so wie Ivy in diesem Buchabschnitt, hat man da kaum Möglichkeiten, außer der Mann sucht sich eine Hausfrau für alles oder nur ein Betthaserl und legt keinen Wert auf echte Gefühle. Sorry, das liegt mir jetzt gerade mal auf der Seele! Aber vielleicht zeigen die Protas in diesem Buch auch deshalb so wenig Gefühl und Verletzlichkeit, wenn es um die Liebe geht…

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Ich fand den heiligen Gral

Herbert Blaser
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei novum publishing, 18.11.2009
ISBN 9783850229241
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer davon ausgeht, dass Kirche und Staat nur das Beste für das Volk wollen, wer Angst vor der ewigen Verdammnis hat und wer an die Unfehlbarkeit des Papstes glaubt sowie auf die kirchlichen Dogmen schwört, auf die Bibel vertraut und sich nicht darüber wundert, dass sich da so einiges in der Lehre der Kirche im Vergleich mit der Botschaft der Liebe Jesu widerspricht, sollte dieses Buch definitiv nicht lesen!

In sehr persönlicher Offenheit geht der Autor an ein Thema heran, über das die meisten nur hinter vorgehaltener Hand und in den eigenen vier Wänden sprechen oder zumindest heimlich darüber nachdenken. Dieses Essay von Herbert Blaser ist ein anspruchsvoller und dennoch leicht verständlicher Erfahrungsbericht, der mit unglaublich gründlicher Recherche Antworten gibt. Der Autor steht zu seiner unverblümten Sichtweise auf unsere durch Religion geprägte Gesellschaft und Wirtschaft. Bei seiner sachlichen Entmythologisierung von allem, was angeblich heilig ist, durch Klarstellung der wahren Machtbesessenheit hinter den Zielen von der Kirche, die sich mit dem Staat bereits von Jahrtausenden unter dem Deckmantel der Christlichkeit verbunden hat, wird auch offensichtlich, warum diese große Macht, die dem einfachen Volk schon immer – auch noch heute - bei Widerspruch und Zweifel mit Tod und Verdammnis droht, nicht ebenso offensiv gegen die staatlichen Organe vorgeht, welche die Welt mit Krieg und Ausbeutung überziehen und damit eindeutig gegen die Lehre der Gleichheit der Menschen und Liebe Gottes verstoßen. So wird logisch verständlich, dass die Bibel ein Konstrukt machtbesessener Herrscher ist, die die Wirtschaftskraft durch Einung vieler Völker unter einer Religion der Unterdrückung und Kleinhaltung erhalten wollen, sich somit das Recht der Gottesverwaltung auf Erden sichern und im Grunde nicht Gott, sondern dem Mammon dienen… Nur mit einem geöffneten Intellekt wird der Leser den zahlreich aufgeführten Argumenten des Autors folgen können und wollen, die auch nochmals in einer geschichtlichen Zeittafel am Ende des Buches ausführlich aufgelistet ist.

Es ist klar, dass dieses Buch deshalb entweder geliebt oder gehasst wird, da es in eine ebensolche Sinnkrise stürzen kann, wie sie der Autor durchlebt hat, sofern man nicht schon seine eigene Lebensphilosophie gefunden hat und Kirche und Gott klar voneinander trennen kann.

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ein sommer im elsass, elsass, laura albers, licht über den reben, liebe, liebesroman, spannung, vergangenheitsbewältigung, wein, weinregion

Licht über den Reben - Ein Sommer im Elsass

Laura Albers
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Feelings , 13.07.2016
ISBN 9783426215944
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein Liebesroman im üblichen Ablauf und gutem Schreibstil, locker, flockig und entspannend spannend. Man fühlt und leidet mit der Protagonistin Leah, die sich entgegen ihrem Verstand verliebt und sehr lange im Unklaren bleiben muss, ob ihre Gefühle erwidert werden. Sie kämpft mit ihrer wachsenden Begierde zu einem von drei Männern, die um sie werben. Die Liebesgeschichte legt rasant an Tempo zu und ich kann nur sagen: Es wird auch sehr erotisch, was frau natürlich gefällt…!

Es ist eine sehr schön geschriebene, romantische Liebesgeschichte mit einem guten Schuss Erotik. Die Gefühle der Protagonistin Leah sind bis kurz vor Ende derart treffend beschrieben, dass frau mitlebt und mitliebt. Auch die männlichen Protagonisten kommen lebensecht rüber und man kann es schließlich kaum noch abwarten, bis der Roman zu Ende gelesen ist, obwohl sich schon erahnen lässt, wer der Glückliche sein wird. Doch dann gibt es eine abrupte Persönlichkeitsänderung bei einem der Protagonisten, die ich nicht nachvollziehen konnte. Eine derart schizophrene Handlungsweise hätte ich eher bei der Figur einer Beinahe-Nebenbuhlerin von deren Charakter her verstehen können. Auch das Verhalten anderer Protas im Roman ist für mich am Ende nicht ganz aufgeklärt und schlüssig.

Ein spannender Roman, der sehr gut unterhält, mir aber zu dicht an der Oberfläche bleibt.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Nebel von Avalon

Marion Zimmer Bradley
Flexibler Einband: 1.117 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt
ISBN 9783596509911
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Welt ist nur das, was die Menschen glauben...“

Wie viel Wahrheit liegt doch in diesem Zitat aus dem Buch und wie viel Wahrheit liegt auch im tieferen Sinn in diesem Buch!

Inwieweit tatsächlich die ursprünglichen alten und keltischen Riten und Glaubensinhalte in diesem Roman der Wahrheit entsprechen, wissen heutzutage allerdings noch nicht einmal die Historiker zu belegen. Die Autorin hat sich jedoch nach eigener Aussage, die sie im Anhang ausführt, sehr um Authentizität bemüht, wie man beim Lesen auch spürt.
Natürlich ist es nur ein Roman, der auch der Fantasie sehr viel Raum gibt. Und mindestens eine Stelle konnte ich finden, die bei der Recherche wohl nicht überprüft wurde, als nämlich ein Rosenkranz am Gürtel einer edlen Dame auftaucht, der doch erst im 13. Jahrhundert vom sogenannten Heiligen Dominikus erfunden wurde. Aber die wenigen Kritikpunkte, wie auch die etwas verwirrend dargestellte Persönlichkeit der Gwenhwyfar, erscheinen unwichtig angesichts des gesamten Werkes und schlagen sich darum nicht in meiner Punktevergabe nieder. Es gibt viele wunderbar weise Aussagen die man hier als Aphorismen wiedergeben könnte. Dabei ist die Geschichte von König Artus, die hier aus der Sicht von seiner Halbschwester Morgaine erzählt wird, superspannend, wunderschön gefühlvoll und sprachlich ausgewogen fließend zu lesen.

Ich habe diesen Roman, der einen Blick auf das Leben der Frauen im beginnenden Mittelalter wirft, sehr genossen. Dieses Buch ist ein moderner Klassiker, der sehr plastisch die vorchristliche Zeit Europas durch das Beispiel der legendären Insel darstellt. Ein grandioses Epos, geschrieben um 1983, inspiriert von den alten Sagen um König Artus und durchdrungen von einer modernen Spiritualität, die durchaus ihren Ursprung in alten Religionen haben könnte. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber der Historie!

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Das ist das Saarland

Martin Frohmann
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Regionalia Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783955402358
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wo hat man das, dass man beim Lesen eines Sachbuches laut auflachen muss? Mit seinem ehrlichen, lockeren Schreibstil und einem Schmunzeln im Gesicht vermittelt der Autor Martin Frohmann neben Geschichtlichem und Informativem über seine Heimat auch gleich noch die freundliche Mentalität der Saarländer.

Dieser ebenso fotografisch sehr schön aufgemachte Reiseführer ist derart unterhaltsam, dass er selbst nur zur Info über dieses Bundesland mit Spaß gelesen werden kann. Dabei lässt der Autor offen seine eigenen Ansichten durchblicken, was ihn und dieses Buch besonders sympathisch macht. (Seite 113: Wie recht du hast, Martin Frohmann!)

Sehr angenehm sind außerdem die robusten, dicken Papierseiten, denn als Buch mit Ausflugstipps muss es strapazierfähig sein, wenn es öfter zur Hand genommen werden soll. Mein Exemplar hat jetzt nach dem Lesen mehr als ein Dutzend Postits als Fähnchen heraushängen, damit ich mich an diese oder jene Sehenswürdigkeit noch erinnere, wenn ich einen Kurztrip in das Nachbarland plane. Im hinteren, ausklappbaren Buchdeckel findet sich eine Landkarte, die eine ausreichende Übersicht gibt. Für eine detailgetreue Routenplanung muss man sich eher eine Autokarte zulegen, aber wer braucht in der heutigen Zeit mit Navi so etwas noch. Dafür gibt es zu allen Insidertipps auf den letzten Seiten eine Auflistung der Webseiten, aus denen man sich die genaueren Reisinfos ziehen kann.

Ein Reiseführer mit Herz und Humor, der auch ohne Reiseplanung überaus lesenswert ist!

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

barbara wood, hörbuch, klerus, krimi, roman

Der Fluch der Schriftrollen

Barbara Wood
Audio CD
Erschienen bei Lübbe, 29.08.2005
ISBN 9783785730492
Genre: Romane

Rezension:

Gut war der Sprecher und die jüdische Geschichte informativ.
Die 8 CD wirkten für mich durch die vielmalig wiederholte Beschreibung des immer gleichen verwirrten Gefühlszustandes des Protagonisten, lange erklärende Passagen, warum er diese Arbeit machte usw. absichtlich ausgedehnt, um eben 8 CDs füllen zu können, obwohl 6 ausgereicht hätten. Wenn das Hörbuch schon so langatmig gezogen wirkt, möchte ich nicht wissen, wie das Buch ist... Zum Rest kann ich nur sagen: Unlogisch und darum bestenfalls schlechte Fantasy, da auch noch das unterwürfige Verhalten einer Frau, die sich nach einem tätlichen Angriff des offenkundig schizophrenen Universitätsprofessors auch noch dazu entschließt, mit diesem eine Beziehung zu beginnen, weil sie ihn so sehr liebe... Solcherlei als Happyend oder Message in einen Roman geht für mich gar nicht. Sorry!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

adel, brigitte-empfehlung, familie, flucht, geschichte, gutsfamilie, hörbuch, klassiker, krieg, maximiliane von quindt, pommern, roman, schicksal, weltkrieg, weltkriege

Jauche und Levkojen

Christine Brückner
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 24.05.2005
ISBN 9783898309691
Genre: Romane

Rezension:

Ein sehr schön formulierter Roman, der spannend eine Familiengeschichte in Pommern von der Weimarer Republik bis in die Hitlerzeit erzählt. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm zu hören. Obwohl das Hörbuch insgesamt neben den Ereignissen der Hitlerzeit und des Krieges auch noch ein Familiendrama an geballter Lieblosigkeit, ja psychischer Grausamkeit und Gefühlskälte zum Thema hat, belebt eine Leichtigkeit sowohl durch die Lesart der Sprecherin wie auch durch die schönen literarischen Formulierungen der Autorin dieses Hörbuch, das die Lust am Zuhören erhält. Die Sprache der Autorin bereitet jedem Freude, der Literatur mit Anspruch liebt. Der Roman ist von Beginn an spannend und der Hörer kann sich leicht in die Geschichte der Gutsherrenfamilie einfühlen.
Aber dieses Einfühlen ist es auch, das einen recht melancholisch gestimmt und mit einer Fassungslosigkeit zurücklässt, da man alles Leid mit der Protagonistin von deren Geburt an mitträgt. Ein Leben mit derart wenig Freuden müsste ihre Persönlichkeit zerstört haben und man fragt sich, wie sie noch zu einem normalen, liebesfähigen Menschen ohne Psychosen heranwachsen konnte. 
 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kommunikation, psychologie, ratgeber, sachbuch, studium

Du kannst mich einfach nicht verstehen

Deborah Tannen
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann
ISBN 9783442123490
Genre: Sachbücher

Rezension:

Interessant und aufschlussreich ist dieses Buch für jeden, der die Verständigung mit seinem Gegenüber, besonders mit Gesprächspartnern des anderen Geschlechtes verbessern will. Denn wir alle möchten uns dem anderen mitteilen können – MIT unseren Mitmenschen das Leben TEILEN, gehört und vor allem verstanden werden.

Dass Männer vom „Mars“ sind und Frauen von der „Venus“ – sprich, von einem anderen Planeten, war auch schon bis zu mir gedrungen, aber dass die Geschlechter jeweils sogar eine völlig andere Sprache, einen sogenannten Genderlekt, und Körperhaltung während eines Gespräches sprechen, war mir neu und das Buch löste bei mir während des Lesens öfter einen Aha-Effekt aus.

Anhand von vielerlei aufgezeichneten Gesprächsbeispielen von Männern und Frauen verschiedenen Alters, ab Kindergartenalter, werden diese Unterschiede aufgezeigt und auch die dahinterstehende Denkweise erläutert. Obwohl das Buch, das auf Forschungen in der Heimat der Autorin und Linguistin Deborah Tannen, basiert, deshalb recht USA-lastig ist, kann man die Erkenntnisse und Rückschlüsse sehr gut auf Deutschland ausweiten, da es ja in etwa dem selben Kulturkreis entspricht und ich absolut deutsche Verhaltens- und Gesprächsweisen darin wiedererkannt habe. Außerdem wurden auch Beispiele aus anderen Kulturen und Mentalitäten gegeben, die Vergleiche zuließen.

Durch das ganze Buch hindurch spürt man die hehre Absicht der Autorin, keine Distanzen zwischen den Geschlechtern schaffen, sondern das Verständnis der Menschen untereinander fördern zu wollen. Sie gibt dazu Anregungen, die alten Muster mitunter zu verlassen, toleranter und flexibler zu werden. Dies betont sie auch ihn ihrem Schlußsatz, den ich hier zitieren möchte:
„Wenn wir die Unterschiede in dem, was ich Gesprächsstil nenne, verstehen, sind wir vielleicht noch immer nicht in der Lage, die Entstehung von Meinungsverschiedenheiten zu verhindern, aber wir haben eine größere Chance zu vermeiden, dass sie außer Kontrolle geraten.“

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

historischer roman, liebe, märchenhaft

Bernsteinherz

Anja Bagus
E-Buch Text: 60 Seiten
Erschienen bei null, 27.02.2016
ISBN B01A5L54V8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe diese liebevoll und wie von der Autorin gewohnt mit viel Sachverstand - hier über örtliche Sagen und Historie - geschriebene Geschichte in der broschürten Form genossen, die sich hervorragend als Mitnahme-Lektüre für unterwegs in Bus oder Bahn oder in Wartezimmern eignet. Von Anfang an ist das Bernsteinherz spannend und trotz des vorhersehbaren Endes hofft und bangt man mit der Protagonistin um deren Liebe zu einem feschen Mann...
Die Einflechtung eines Theaterstückes ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig und man möchte ungeduldig darüber hinweglesen, um der eigentlichen Liebesgeschichte zu folgen, zumal sich der Zusammenhang nicht 100-%ig erschließt. Außerdem fehlte mir in diesem komplett eingeflochtenen Theaterstück die von Titania angekündigte "spröde Haltung", damit der Ehemann Oberon wieder Lust bekommt, sie erneut für sich zu gewinnen. Diese Szene hätte vielleicht deutlicher herausgearbeitet werden können. Dies zusammen mit einigen übersehenen Tippfehlern macht für mich den Abzug eines Sternes aus. Dennoch kann ich diese süße Geschichte aus ganzem Herzen weiterempfehlen.

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Die Skorpionin

Manfred H. Krämer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 07.07.2011
ISBN 9783927455849
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich zu Beginn hat dieser Krimi einen grausig spannenden Einstieg und es wird schnell klar, dass es kein Unfall, sondern ein perfide geplanter Mord ist. Es bleibt nicht bei einem Mordfall, wobei es sich nicht immer um den gleichen Mörder handelt. Mehrere Kriminalfälle scheinen ohne Zusammenhang und je Kapitel abgeschlossen zu sein. Oder gibt es am Ende doch einen Zusammenhang? Jedenfalls ist es spannend, aber auch erschreckend möglich... oder der Realität nachempfunden? Besonders wenn es um sexuellen Missbrauch von Kindern geht, hofft man, es wäre alles der Fantasie des Schreibers entsprungen – aber wir wissen, dass dem leider nicht so ist.

Es geht dem Autor dabei nicht um Gewaltverherrlichung und ebenso nicht um eine Bagatellisierung von Lynchjustiz. Dabei hat Manfred H. Krämer eine sehr schöne, teilweise poetische Sprache für die Beschreibung der Hergänge sowie der äußerst hässlichen Charaktere, dass das Schmökern für anspruchsvolle Leser ein Genuss ist. Auch die hohe Qualität des Taschenbuches mit seinem reliefgeprägten Einband, dem angenehm zu lesenden Satz und seinen eingefügten QR-Codes zum Betrachten von stimmungsuntermalenden Recherchefotos auf der Verlagsseite steigern die Freude an diesem Buch. Zwar habe ich dennoch ein paar Sprach- und Worttrennungsfehler im Text gefunden, diese mindern jedoch nicht das Lesevergnügen.

Warum die Protagonistin an ihrem Sportauto die Vibrationen und das Geräusch des Motors, die Fliehkraft in den Kurven und den Geruch des Leders liebt, erschien mir zwar selbst für eine Mörderin etwas unweiblich, aber vielleicht hat der Autor dem Fotomodel diese männliche Note mit Absicht gegeben. Auch die fleischfressende Ziege war mir suspekt und ich musste mich durch eigene Recherchen erst davon überzeugen, dass dies tatsächlich möglich sein könnte. Aber all diese Gedanken zeigen, wie sehr dieser Krimi fesselt und nicht nur oberflächliche Unterhaltung bietet.

Am Ende bleibt die Frage: Wie viel Gewaltbereitschaft steckt bei entsprechender Provokation noch in jedem von uns?

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