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3 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Verrat

Jessica Schulte am Hülse
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blessing, 18.09.2017
ISBN 9783896675941
Genre: Romane

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

lovestory, love, chicksal, ivy, ivyandabe

Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Wie es schon im Klappentext steht sind Ivy und Abe füreinander bestimmt. Im ersten Teil des Buches sind sie beide über 70 Jahre alt und treffen sich zufällig beim einkaufen wieder. Sie haben sich als Kinder kennengelernt, beide haben mittlerweile ihre Ehepartner verloren und wollen nun zusammen noch den Rest ihres Lebens verbringen. Nach kurzer Zeit haben sie sich alles voneinander erzählt was so in den letzten 60 Jahren passiert ist.

Ivys Mann starb vor zehn Jahren, sie haben zwei Kinder. Über Ivys Familie hängt die ganze Zeit über ein Damoklesschwert, denn durch ihre Mutter könnte sie eine schlimme Krankheit geerbt haben. Sie hat noch zwei Geschwister, wovon ihr älterer Bruder auch an der Krankheit gestorben ist.

Abes Frau ist vor Jahren an Krebs gestorben, sie waren aber schon davor getrennt, denn er hatte eine Affäre. Mit seiner Frau Lynn hat auch er zwei Kinder bekommen.

So viel zum ersten Abschnitt des Buches :) Es ist in mehrere aufgeteilt und wir gehen in der zeit zurück. So sind die beiden im zweiten Teil 60 Jahre alt, Ivys Mann gerade erst gestorben und in einem Moment der Trauer trifft sie Abe. Wieder ist es um beide geschehen und sie versuchen eine Beziehung zu führen...und jeder weitere Abschnitt ist eine kleine Geschichte eines „Was wäre wenn sie sich zu einem anderen Zeitpunkt in ihrem Leben getroffen hätten?“


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und doch ein bisschen süß. Genauso wie es Ivy und Abe sind. Was mich ziemlich gestört hat ist, dass das Buch nur in die verschiedenen Jahre unterteilt ist. Es gibt keine richtigen Kapitel und für jemanden wie mich, der Kapitel braucht um Pausen zu machen, war das grausam. Auch konnte ich hier nicht wie gewohnt alle 50 Seiten stoppen, denn leider war nur ganz selten dann ein Abschnitt zu ende. Dadurch hat sich die Geschichte manchmal etwas gezogen. Mal ist ein Abschnitt 80 Seiten lang, ein anderer nur 5, dadurch kam dann wieder etwas Schwung in die Geschichte.

Ich hatte eigentlich erst etwas ganz anderes von der Story erwartet. SO ähnlich wie „Zwei an einem Tag“ hatte ich mir das vorgestellt, aber weit gefehlt! Ich lese Zusätze aus den Klappen oder Anhang immer als letztes, aber hier hätte ich es vorher machen sollen. Was war ich verwirrt im ersten Teil! Beide alt und dann so ein Ende! Und als der der zweite anfing war ich völlig verloren...ich dachte mir nur: Hä? Aber eben hieß es doch noch sie hätten sich 60 Jahre nicht gesehen?!

Einen Blick später hatte dann auch ich begriffen, dass es sich immer um verschiedene „Was wäre wenns“ handelt. :) Nach diesem Klick im Kopf, gefiel mir die Geschichte gleich sehr viel besser.

In jedem Teil kommen gewisse Dinge immer wieder vor: Die Affäre, die Krankheit, ein Laster mit Heuballen, wie sie miteinander sprechen, der Tod und ihre unbändige Liebe zueinander. Mancher abschnitt geht besser aus als der andere und man fragt sich die ganze Zeit: Wann kriegen sie sich endlich? Es hat bis zur letzten Seite gedauert bis ich eine richtige Antwort darauf hatte.

Ivy und Abe sind zuckersüß. Er war so schön ihr Leben zu verfolgen. Die Autorin hat es mit ihrem tollen Schreibstil geschafft, all ihre Charaktere direkt in mein Herz zu befördern. Es war einfach nur schön. Ich habe mit ihnen gelitten und getrauert. War geschockt und gerührt. Ihre Geschichte hat mich einfach sehr berührt.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der auch nur ansatzweise solche Geschichten mag. Lasst euch nicht von meiner anfänglichen Verwirrung täuschen, hätte ich vorher richtig gelesen, wäre das nicht passiert (Oh, wieder eine Was wäre wenn:) )und es ist seine über 400 Seiten definitiv wert! :)


Vielen Dank an dieser Stelle an das Bloggerportal und den Diana Verlag für das tolle Buch ♥

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131 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

new york, liebe, chatroman, anna pfeffer, chat

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Anton ruft sucht über Instagram (wo er selbst auch sehr beliebt ist) eine neue Reisebegleitung für einen Trip nach New York den er eigentlich seiner Freundin schenken wollte. Als er ihr allerdings das Ticket freudig überreicht, gibt sie es ihm zurück und trennt sich ohne ein weiteres Wort von ihm. Das hält Anton allerdings nur kurz auf und schon stürzt er sich in die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann.

Die Geschichte fängt genau mit der Nachricht an, die Liv ihm schickt. Sie denkt das wäre alles nur ein Fake, aber trotzdem versucht sie es. Sie schreiben miteinander und sie merken schnell, dass sie in vielem unterschiedlicher Meinung sind und sowieso aus komplett verschiedenen Welten kommen. Liv eher ruhig, aber bestimmt was ihre Meinung und moralischen Ansichten angeht und Anton, der Sonnyboy der mehr Party macht und Alkohol trinkt als alles andere. Sie streiten sich sehr viel, wenn Liv mal ein paar Tage nicht schreibt, benutzt Anton sie quasi als Tagebuch um sie wieder hervor zu locken.

Nach und nach baut sich ein vertrauen zwischen den beiden auf und reden über ihre Probleme und unterstützen sich gegenseitig – aber alles nur per Nachricht, denn Liv will einem Treffen oder einem Bild einfach nicht zustimmen. Sie will Anton lieber erst im Flugzeug persönlich treffen...und auch Anton hat das ein oder andere „rote Tuch“...


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist verspielt, jung und passt sehr gut zu diesem Buch. Und durch die grelle Farbe fällt es definitiv auf :)

Der Schreibstil hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich habe das Buch spontan noch Abends um 22 angefangen und noch vor dem zu Bett gehen durch gehabt :) Neuer Rekord für mich. Es ist ein Chatroman, d.h. Die Geschichte wird komplett durch die Nachrichten erzählt, die die beiden sich gegenseitig schicken. Es hat sehr viel Spaß gemacht die beiden zu verfolgen und obwohl ich anfangs ein bisschen Angst hatte, dass die Charaktere dadurch an tiefe verlieren würden, wurde ich positiv überrascht.

Die Story finde ich super, ich kann mich erinnern, dass das sogar tatsächlich mal jemandem so in der Art passiert ist. Es ist eine süße kleine Liebesgeschichte, die über jede Leseflaute hinweg hilft.

Die Entwicklung der Charaktere konnte man hier wirklich von Seite zu Seite verfolgen. Anfangs war Anton sehr oberflächlich und Liv hat alle sehr schnell in eine Schublade gesteckt, doch durch ihre Art haben sie den jeweils anderen zum nachdenken gebrach und nach und nach bemerkt man Veränderungen. Ganz aufgeregt habe ich dem Ende entgegengefiebert und auf ihr aufeinander Treffen und als es dann endlich soweit war, habe ich das Buch mit offenem Mund beiseite gelegt. So hatte ich es wirklich nicht erwartet. :)

Ich hoffe die beiden Damen schreiben noch mehr Bücher, denn ihr Schreibstil ist unglaublich frisch und jung und es hat einfach richtig Spaß gemacht ihr Buch zu lesen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, ich z.B. reiche es gleich an meine beste Freundin weiter ;)


Danke an das Bloggerportal und dem Cbj Verlag für das zusenden des Buches ♥


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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

das sternenboot, stefanie gerstenberger

Das Sternenboot

Stefanie Gerstenberger
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359376
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Nicola und Stella werden am selben Tag im Jahr 1947 geboren. Nicola, das Wunschkind seiner Eltern lächelt schon kurz nach seiner Geburt das erste mal, womit er alle um sich herum in seinen Bann zieht. Die Hebamme, die schon seine Geburt begleitet hat (naja, zumindest die letzte Stunde) wird danach zu einer weiteren Geburt gerufen. Stella wird geboren, doch sie wird nicht so herzlich aufgenommen wie Nicola. Sie ist nun schon das dritte Mädchen, das ihre Adelige Mutter zur Welt bringt. Diese kann mit ihr gar nichts anfangen, weshalb Stella abgeben wird an die Großeltern und die entstellte Tante.

Man ließt sich durch das Leben der beiden, anfangs ist es eher, als würde man zwei Geschichten in einem Buch lesen. Nicolas Vater, Polizist, stirbt bei einem Einsatz, danach sind er und seine Mutter auf sich allein gestellt, nachdem seine Mutter das ungeborene Kind verliert. Stelle muss einiges durchmachen und es wird immer schlimmer...


Dann lernen sich Stella und Nicola endlich kennen und bald werden die beiden Freunde...


Meine Meinung:

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden,weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Es passt perfekt zu Italien und Meer und Nicola und Stella. Die Geschichte hat sich auf seinen über 500 Seiten, stellenweise ziemlich gezogen, was ich ziemlich schade finde. Beim Taschenbuch habe ich außerdem das Problem, dass ich die Zeilen ziemlich gequetscht finde. Ich mag es nicht, wenn möglichst viel auf möglichst wenig gedruckt wird. Ich konnte mich dadurch nur mit Mühe und Not auf den Inhalt konzentrieren.


Die Story finde ich interessant. Die Charaktere haben mir gut gefallen, alles wurde sehr, sehr, sehr detailliert beschrieben. Ich bin allerdings leider mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht warm geworden. Es ist das erste Buch das ich von ihr gelesen habe und ich (so blöd sich das auch anhört) musste mich manchmal schon dazu antreiben weiter zu lesen. Denn wenn das Bloggerportal schon so nett ist, mir kostenlos ein Exemplar zuzuschicken, dann will ich das auch bis zum Schluss durchziehen :)


Aber so toll auch alles beschrieben ist und wie sympathisch auch die Charaktere sind (ganz besonders Nicola), war ich trotzdem froh, als ich es durch hatte.


Es ist ein schönes Buch, hat aber leider nicht voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Vielleicht versuche ich es nochmal mit einem anderen Buch von ihr, dass mir dann besser gefällt.


Vielen dank, an dieser Stelle, an das Bloggerportal für die Zusendung des Buches ♥

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334 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, nie verschickte briefe, verlust

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Da Buch ist ein Sammelsurium verschiedenster Briefe, die bewusst oder anonym an den Blog der Autorin geschickt wurden. Es geht um alle möglichen Themen und es gibt so viele, aber ich habe euch hier zumindest eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbriefe heraus gesucht.


Freunde:

Lieber D,

ich bin so froh, dass wir keine Freunde mehr sind. Ich vermisse dich kein bisschen und ich fühle mich endlich wieder wie ich selbst.

Von J


Quelle: Buch


Familie:

Große Schwester,

dein Mann schlägt mich. Ich dachte nur, das solltest du wissen.

Kleine Schwester


Quelle: Buch


Unerwiderte Liebe:

JD,

ich werde dafür sorgen, dass du dir wünschst, du hättest dich für mich entschieden.

-CND


Quelle: Buch


Verrat:

An S,

ich habe ihn zuerst geküsst.

-B


Quelle: Buch


Verlust:

L,

wir haben den Ring in deinem Schreibtisch gefunden. Ich hätte Ja gesagt.

A


Quelle: Buch


Das ist nur ein klitzekleiner Auszug aus den vielen tollen Nachrichten und Briefen. Manche Geschichten sind sogar schön ausgegangen. Es haben sich Paare gefunden, Leuten wurde geholfen und haben Trost gefunden. Es ist einfach schön...


Meine Meinung:

Das Cover ist toll, auch die Gestaltung der Seiten passt perfekt zum Inhalt. Das Buch ist in verschiedene Rubriken aufgeteilt (unter anderem die, die ihr oben schon gesehen habt).

Als ich mir das Buch gekauft habe, dachte ich mir, dass es einfach nur ein kleines Schätzchen für nebenbei wäre, aber da habe ich mich komplett geirrt. Die Briefe fingen vom Thema her leicht an. Bei manchen musste ich laut lachen, bei anderen musste ich innehalten und über den Inhalt nachdenken. Je weiter ich gelesen habe umso „schlimmer“ wurde es. Als es zum Verrat und Verlust kam, musste ich fast weinen. Manche Briefe haben mich richtig aufgewühlt. Die letzte Rubrik ist „Dank“ wo einem noch mal die Seele und das Herz getätschelt wird.

Die Idee finde ich einfach großartig. Ich habe früher auch oft solche Briefe geschrieben und nie abgeschickt. Das Buch zu lesen und sehen, dass es vielen anderen genauso ging und geht hat etwas tröstliches. Egal was man im Leben durchmacht oder durchgemacht hat: für alles gibt es hier den passenden Brief. Es ist wie eine Selbsthilfegruppe in Buchform. Wenn ich mich schlecht fühle, hole ich wieder dieses Buch hervor und schon wird es mir besser gehen und ich fühle mich nicht mehr allein.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, egal welches Alter und welches Geschlecht. Jeder braucht mal eine kleine Aufmunterung. Ich freue mich schon auf ihr neues Buch: Deine letzte Nachricht. Für immer. Der Titel sagt ja schon einiges aus...


♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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137 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, dystopie, todbringer, freundschaft, scythe - die hüter des todes

Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:

Die Geschichte spielt in einer Zukunft in der alle natürlichen Tode besiegt wurden, sodass die Menschen unsterblich sind. Es gibt den Thunderhead, eine Art Computer der alles weiß, alles sieht und sich um alles kümmert damit es keinen Hunger, Armut und Verbrechen mehr gibt. Damit die Erde aber nicht übervölkert gibt es die sogenannten Scythe. Sie sind dafür da, um die Menschen nachzulesen (Ja, so heißt das wirklich!) Scythe können mit ihrem Ring Immunität gewähren. Wenn der Ring geküsst wird, wird die DNA aufgenommen und die Person ist für 1 Jahr immun und kann nicht nachgelesen werden.

Bei Citra kommt ein Scythe eines Nachmittags vorbei um bei ihnen zu essen. Scythe sind hoch angesehen und dürfen alles was sie wollen. Man kann ihnen gar nicht widersprechen. Wer es doch tut, hat damit das Schicksal seiner ganzen Familie besiegelt. Citra ist überhaupt nicht begeistert von dem Besuch und ist nicht gerade freundlich zu dem Scythe, dieser ist jedoch geduldig und gewährt am Ende ihrer Mutter Immunität. Dann geht er zur Nachbarin um diese nachzulesen.

Rowan lernt denselben Scythe in seiner Schule kennen. Er ist gekommen um einen seiner Mitschüler nachzulesen. Rowan sieht dabei zu. Nicht weil er es toll findet jemanden sterben zu sehen – er möchte einfach nur für den anderen Junge da sein.

Einige Monate später bekommen beide eine Einladung zur Oper. Dort treffen sie sich zum ersten mal und der Scythe Faraday nimmt beide als Lehrlinge auf. Nun steht ihnen ein ganz besonderes Jahr bevor. Sie leben bei Scythe Faraday, er nimmt sie mit zu verschiedenen Nachlesungen und bringt ihnen bei was es bedeutet ein Scythe zu sein...alles läuft einigermaßen rund bis sie zum ersten großen Treffen, oder auch Konklave der Scythe müssen, welches dreimal im Jahr stattfindet. Nach einigem hin und her wird beschlossen, dass am Ende ihrer Lehre der Gewinner den Verlierer nachlesen muss. Überhaupt nicht gut, denn so hatte sich das Scythe Faraday überhaupt nicht vorgestellt und zwischen Citra und Rowan haben sich mittlerweile Gefühle entwickelt...

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr passend für dieses Buch. Es zeigt einen Sensenmann und auch farbliche Aufteilung gefällt mir. So als würde sie hier schon zeigen wollen, dass es Gute und auch Böse Sensenmänner gibt. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und werden abwechselnd mal aus der Sicht von Citra oder Rowan erzählt. Zwischen den Kapiteln gibt es dann noch Auszüge von Tagebüchern von verschiedenen Scythe. Auch die Länge des Buches finde ich gut. Ich hatte nicht das Gefühl das etwas zu kurz kommt oder zu lang ist. Ich konnte es gut und schnell lesen.

Der Schreibstil war für meinen Geschmack genau richtig. Der Autor hat mich teilweise richtig an der Nase herum geführt. Nie hatte ich das Gefühl zu wissen wie es ausgeht. Die Spannung wurde durch die gesamte Geschichte gehalten. Die Story an sich hat mich schon vom Klappentext her sehr gereizt. So ein Buch habe ich noch nie gelesen (das schreibe ich momentan irgendwie öfter merke ich gerade :) ) und als ich dann die Leseprobe gelesen hatte, konnte ich es gar nicht mehr abwarten weiter zu lesen – und ich wurde in keinster weise enttäuscht.

Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen, wobei mir Rowan am Anfang sympathischer war, in der Mitte Citra und am Ende beide gleich :) Auch die Nebenfiguren wie Scythe Faraday oder Curie sind mir sofort ans Herz gewachsen. Scythe Goddard ist ein Bösewicht, den ich mal nicht leicht sympathisch finde. Dieser Mann, der sich selbst als Todesengel bezeichnet und Massennachlesungen durchführt ist einfach ein Monster. Immer wenn ich einen Tagebuchauszug von ihm gelesen habe, bin ich leicht wütend geworden :) aber ich denke, so war das auch vom Autor beabsichtigt.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich kann es kaum abwarten zu lesen wie es mit Citra und Rowan im nächsten Teil weiter geht. Das Ende hat mich auf jeden Fall sprachlos zurück gelassen :)

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189 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

coldworth city, mona kasten, fantasy, telepathie, versuch

Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Raven arbeitet in einer Bar, allerdings unter falschen Namen. Die Geschichte fängt in einer Szene an, in der sie gerade versucht weitere Information über einen Drogendeal bei zwei Gästen herauszufinden. Somit wird man gleich mit einer ihrer Kräfte vertraut gemacht - der Telekinese. Nachdem sie genug Infos über die Nächtliche Aktion hat, verfolgt sie sie um den Deal zu stoppen, denn an der neuen Drogen sind schon viele Menschen gestorben. Sie hat erfolgt und begibt sie wieder nach Hause. Sie lebt mit ihrem kleinen Bruder Knox in einer kleinen Wohnung. Knox darf die Wohnung nur verlassen, wenn er zu seinem Freund in Nachbarn geht, denn die beiden laufen immer noch vor der Organisation AID davon. An Raven wurden dort vor ein paar Jahren schlimme Bersuche durchgeführt, weil sie ihr angeblich helfen wollten Teile ihrer Kraft verschwinden zu lassen. Aber als sie auch an Knox Versuche durchführen wollten, täuschten sie ihren Tod vor und flohen. Knox ist kein Mutant und auch nicht sonderlich begeistert von ihrem isolierten Leben, aber er weiß auch das es zu gefährlich wäre. Eines Abends, ein paar Tage nach ihrem erfolgreichen einschreiten bei dem Drogen Deal, kommt ein Mann in die Bar und spricht sie bei ihrem richtigen Namen an, völlig schockiert versucht sie ihn erst zu bekämpfen, aber sie hat keine Chance gegen ihn. Daraufhin stellt er sich als Wade vor und das er Teil des "Untergrundes" ist. Wade versucht sie anzuwerben, aber Raven verneint. Ihre Wege trennen sich. Ein paar Tage später kommt Raven von einer Schicht nach Hause und einer der Männer von Drogen Deal hat ihren Bruder in seiner Gewalt. Die beiden Mutanten kämpfen gegeneinander, aber erst durch das Auftauchen von Wade kann sie ihn besiegen. Nun nimmt Wade sie mit zum Untergrund und Ravens und Knox' Leben wird komplett auf den Kopf gestellt... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt sehr gut zu der leicht düsteren Stimmung der Geschhichte, abgesehen davon ist Blau meine Lieblingsfarbe 😎 Für die ersten 98 Seiten habe ich fast zwei Tage gebraucht. Irgendwie bin ich erst nicht richtig mit der Geschichte und den Charakteren warm geworden. Das wurde aber schlagartig auf Seite 100 anders. Ab da habe ich die restlichen 220 Seiten durch gelesen. Die Story hat richtig an Fährt aufgenommen und konnte die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, meistens wird die Geschichte aus der Sicht von Raven erzählt, ab und an kommt aber ein Kapitel aus Knox' oder Wades Sicht. Manche Trainingseinheiten zwischen Wade und Raven haben mich ein wenig an die von Rose und Dimitri von Vampire Acadamy erinnert, da dies aber meine Lieblingsbücher sind 😅 hat mich das nicht weiter gestört. Gereitzt hat mich das Buch, weil ich noch nie etwas mit Mutanten gelesen habe. Das war mal was neues für mich und ich wurde positiv überrascht. Ich sollte solche Bücher wirklich öfter lesen 😂 Die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Manches fand ich ein bisschen zu kurz gekommen, wie z.b. die Geschichte von Raven und dem Dr. von AID. Mit Raven hatte ich auch am Anfang so meine Schwierigkeiten, sie ist mir einfach ein bisschen zu stolz. Das wurde aber im Laufe der Geschichte immer besser, so das sie mir doch noch ans Herz gewachsen ist und ich richtig mit gelitten habe am Ende. Auch Knox macht eine große Entwicklung durch die mich wirklich gefreut hat. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, die ersten Seiten waren schwierig zum rein kommen für mich, aber das wurde durch den starken Rest wett gemacht. Ich würde das Buch jedem empfehlen der X - Men Fan ist, Action reiche Bücher mag oder einfach mal was anderes ausprobieren möchte. Ich würde mich freuen, wenn die Geschichte von Raven, Knox und Wade noch weiter gehen würde. Jetzt freue ich mich erstmal darauf Mona Kasten bei der Frankfurter Buchmesse zu sehen 😊😎 Vielen Dank an dieser Stelle an Droemer Knaur für das zur Verfügung stellen dieses Buches ❤️

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

lesbisch, trauer, ariellev, jüdin, ariel levy

Gegen alle Regeln

Ariel Levy , Maria Hochsieder-Belschner
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2017
ISBN 9783426214305
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt:


Ariel erzählt von ihrem bisherigen Leben. Wie sie ihre Kindheit fand und wie ihr erst später bewusst wurde, dass der Mann der oft bei ihrer Familie zu Besuch war, die Affäre ihrer Mutter war. Sie erzählt wie sich ihre Eltern haben Scheiden lassen und jeweils neue Partner gefunden haben. Ariel selbst ist erst mit Männern zusammen, bevor ihr bewusst wird, dass sie auch auf Frauen steht. Sie schreibt gerne und möchte unbedingt eine erfolgreiche Journalistin werden, was ihr auch nach und nach sehr gut gelingt und sie bekommt eine Stelle beim New Yorker. Sie lernt Lucy kennen, welche zu dem Zeitpunkt noch in einer Beziehung ist, aber es ist Liebe auf den ersten Blick bei beiden. Ariel möchte sesshaft werden und eine ernsthafte Beziehung mit Lucy führen, deshalb lässt sie es erst langsam angehen. Nachdem sie sich ein Haus gekauft haben, beschließen sie zu heiraten. Kinder sind erst mal kein Thema. Ariel verfolgt weiter ihre Karriere und ist in der Ehe die Frau. Lucy bringt ihr eigenes Unternehmen an den Start und ist der Mann in der Ehe. Sie verdient das Geld und sorgt für die Sicherheit. Ariel organisiert alles und kocht z.B. Lange bleibt in ihrem Leben aber nicht alles gut, denn Lucy hat ein Alkohol Problem und zu allem Überfluss versucht Lucy sich umzubringen, als ihre Ehe ihren ersten Tiefpunkt bekommt. Als sie diese Hürde aber gemeistert haben, beschließen sie ein Kind zu bekommen und wählen einen alten Freund als Spender aus. Ariel geht davon aus, dass Lucy trocken ist und ignoriert alle Hinweise und beschließt im 5. Monat in die Mongolei zu reisen. Dort passiert allerdings das schlimmste was einer Frau passieren kann: Ihr Sohn kommt viel zu früh und stirbt in Ariels Armen. Danach ist nichts mehr wie es war...


Meine Meinung:


Ich bin selbst Mutter, aber ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen wie es sein muss so etwas durch zu leben. Wenn der Mensch den man über alles liebt, einem immer mehr entgleitet und man dann auch noch das Kind nicht aufwachsen sehen kann. Ich musste schon lange nicht mehr bei einem Buch meine Tränen zurückhalten. Ich wünschte, dass wäre einfach eine erfundene Geschichte, aber leider ist es der Autorin Ariel Levy tatsächlich so geschehen. Die Gefühle die sie in ihr Buch gesteckt hat sind so unglaublich greifbar, dass ich meine Tochter erst mal ganz fest in den Arm nehmen musste und ihr gesagt habe wie sehr ich sie liebe.


Das Cover ist sehr grell Orange. Es fällt auf jeden Fall auf, aber das Aussehen ist mir bei diesem Buch wirklich egal. Ich wollte es lesen, weil mich ihre Geschichte interessiert hat. Ihr leid, ihre Trauer ist so unglaublich groß, selbst jetzt muss ich die Tränen zurück halten, während ich dies schreibe.


Der Schreibstil ist toll. Wie ich jetzt schon mehrfach erwähnt habe, konnte ihre Verzweiflung, ihre Freude und ihre Trauer spüren. Ariel selbst ist mir unglaublich sympathisch. Ich habe zwar in manchen dingen nicht dieselbe Meinung wie sie (ich finde wenn man sich entschließt zu heiraten, man auch Treu sein sollte. Man kann über alle Probleme reden. Und wenn das nicht mehr hilft, kann man sich ja heute, Gott sei Dank, scheiden lassen und gehen), aber ich würde sie gerne in den Arm nehmen und ihr sagen, dass sie nicht allein ist.


Ich bewundere Ariel Levy für alles was sie ist. Für ihre stärken und schwächen und das sie nicht aufgegeben hat.

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333 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

geheimnisse, liebe, zukunft, katharine mcgee, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Avery, Leda, Eris, Watt und Rylin leben alle in New York in einem riesigen modernen Tower. Avery in der obersten Etage. Sie wurde quasi im Labor für ihre Eltern perfekt zusammen gemixt, womit sie ziemlich zu hadern hat. Sie ist es leid, dass alle nur ihre hübsche Fassade sehen und vergessen, dass sie auch ein ganz normaler Mensch ist.

Leda ist Averys beste Freundin. Zu Beginn des Buches kommt sie gerade aus einer Entziehungskur, da sie Drogenprobleme hatte. Davon darf Avery aber auf keinen Fall etwas wissen. Genauso wenig wie von ihren Gefühlen für Atlas – Averys Adoptiv- Bruder. Unter all diesen Geheimnissen, leidet nicht nur ihre Freundschaft zu Avery sondern auch sie selbst...

Eris ist Averys älteste Freundin, sie muss mit ihrer Mutter in eins der unteren Stockwerke ziehen, da ein Fehltritt ihrer Mutter sie dazu zwingt. Erst ist Eris alles andere als begeistert, aber kurz nach ihrem Einzug in ihr neues Apartment lernt sie Mariel kennen, die bald mehr für sie wird. Und durch sie lernt sie auch die kleinen Dinge wert zu schätzen. Zumindest bis sich wieder alles ändert...

Watt ist ein Hacker. Er hat ein Geheimnis in seinem Kopf, welches nicht ganz ungefährlich ist. Durch einen Auftrag, in welchem er Atlas überwachen soll, lernt er durch Zufall Avery kennen und verliebt sich sofort in sie. Er versucht sie zu beeindrucken, was nicht so einfach ist, da er fast 800 Etagen unter ihr wohnt und sie somit unerreichbar für ihn ist – aber es liegen ganz andere Hindernisse zwischen ihnen, denn Avery hat auch ein Geheimnis...

Rylin und ihre Schwester haben ihre Mutter verloren, weshalb Rylin die Schule aufgegeben hat um zu arbeiten. Doch das Geld reicht vorne und hinten nicht. Durch Zufall kommt der Sohn der ehemaligen Arbeitgeber ihrer Mutter auf sie zu: Rylin soll für ihn als Hausmädchen arbeiten. Nach und nach kommen sich die beiden näher, aber dann fällt Rylin wieder ein, dass sie ja eigentlich einen Freund hat. Als sie Schluss machen will, wird dieser plötzlich verhaftet und dann muss sie nicht mehr nur „nur“ Schluss machen, sondern ihre Vergangenheit wieder aufleben lassen...

Am Ende stirbt jemanden, jemand wird zum Mörder und andere vertuschen es.

Es ist schwierig hier den Inhalt anzugeben ohne zu Spoilern ;)



Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, das einzige was mich stört ist das Markenzeichen von Ravensburger. Ich weiß das gehört zur Marke, aber es ist einfach so RIESIG :) :)

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, teilweise zieht es sich ein bisschen, aber gegen Ende wurde die Spannung dann fast unerträglich. Der Prolog ist die Szene, dass ein Mädchen den Tower runter fällt (Ich will gar nicht wissen wie schlimm das sein muss), es wird aber nicht gesagt wer ist. Je mehr Geheimnisse raus kamen und je mehr ich die Charaktere kennen gelernt habe, war ich mir immer wieder sicher wer es ist. Das hat sich aber alle 50 Seiten geändert :) Auf den letzten 100 Seiten war ich mir dann total sicher. Pustekuchen. Es war dann doch wer anders! Auch wenn es sich manchmal etwas gezogen hat, so war das doch wichtig, da es am Ende zusammen geführt wurde. Die Kapitel wurden immer von den verschiedenen Charakteren erzählt. Gegen Ende wurden sie dann kürzer.



Leda mochte ich überhaupt nicht, Avery, Eris und Rylin sind mir sofort ans Herz gewachsen. Watt tut mir immer noch leid. Mensch, der arme Kerl hat es aber auch nicht leicht in dem Buch. Die Zukunft und die verschiedenen Charaktere lasen sich sehr echt. So als wäre das bei mir die Straße runter. Die letzten 300 Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich nach jedem Schock sofort wissen wollte wie es jetzt weiter geht. Wie reagieren sie auf die verschiedenen Offenbarungen? Ich bin so froh, dass es noch einen zweiten Teil geben wird. Auch, wenn das erst nächsten Herbst ist...



Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Es ist alles drin was ich gern lesen. Spannung, Liebe, Verrat, Geheimnisse, Freundschaft und zum Schluss ein Mord. Und das ganze spielt in einer Zukunft, welche vielleicht gar nicht mal soo unwahrscheinlich ist.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, hochzeit, familie, kinder, beste freunde

Zwei Richtige für Maddy

Giovanna Fletcher , Sonja Fehling
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.04.2015
ISBN 9783404171897
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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216 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 129 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, aditi khorana, märchen, amrita am ende beginnt der anfang

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amrita, gerade 16 Jahre alt und Prinzessin ihres Landes, soll den selbst gekrönten Kaiser Sikander von Makedon heiraten. Dieser brachte vor vielen Jahren seinen Vater um, damit er selbst den Thron besteigen konnte. Seit dem unterjocht er sein Volk, sammelt Sklaven für seine Armeen und fällt in kleinere Länder ein um sie alle zu beherrschen. Mit Sikander verhandelt man nicht – ihm gehorcht man. Kein so netter Zeitgenosse also Amrita ist auch eher weniger begeistert von einer Zukunft an der Seite dieses Mannes in einem Land in dem sie noch nie war. Außerdem will sie ihren gütigen Vater nicht verlassen. Ihre Mutter hat Amrita nie kennen gelernt, da sie als verschollen bzw. tot gilt. Amrita weiß nur, dass ihre Mutter aus Makedon stammt und sie dort ihren Vater kennen gelernt hat. Und dann ist da auch noch Arjun, Amritas bester Freund und seit kurzem auch ihre große Liebe.

Aber alles reden nützt nichts und Sikander kommt um Amrita kennen zu lernen und sie dann mit zu nehmen.

Nach einigen Sticheleien und mehr als fragwürdigen Geschenken von Sikander (unter anderem die Seherin Thala, die in einer Kiste und im Dunkeln gefangen gehalten worden ist), überlegt es sich Amritas Vater doch anders und versucht einen Vertrag aufzusetzen indem Sikander alles bekommt was er will, nur nicht seine Tochter. Nach einem kurzen Gespräch mit Thala wird Amrita allerdings schnell klar, dass sie Sikander nicht trauen sollten: Thala sah die Zukunft voraus und die war alles andere als gut. Amrita versucht alle zu retten, doch es ist zu spät – sie verliert alles und jeden den sie liebt. Nun flieht sie mit Thala um alles wieder rückgängig zu machen. Auf ihrer Reise finden die beiden nicht nur neue Freunde, sondern auch Antworten auf viele Fragen, doch ist Shalingar noch zu retten?

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist genauso verspielt wie die Welt aus dem Buch. Die Kapitel fand ich teilweise fast schon zu kurz, das fehlte mir manchmal was. Der Schreibstil finde ich gut, ich konnte das Buch flüssig und schnell lesen. Die Namen waren natürlich erst mal was anderes, ich bin froh, dass ich sie nicht laut vornehmen muss 

An sich gefällt mir die Idee der Story richtig gut, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass aus der Geschichte nicht alles raus geholt wurde. Teilweise waren mir stellen zu langatmig, auf der anderen Seite ging mir manches zu schnell. Meiner Meinung nach hätten diesem Buch 200 Seiten mehr gut getan – so war das ganze einfach nicht rund genug für mich. Die Geschichte brauchte knapp 250 Seiten für die erste Etappe der Protagonisten. In die letzten 80 Seiten wurden dann das große Ende, die zweite Etappe und der Epilog gequetscht. Die Spannung war da, von Anfang bis Ende, aber es war einfach zu kurz wie diese Story.

Darunter hatten dann auch leider die Charaktere zu leiden, die für meinen Geschmack alle viel zu flach waren. Nur bei Amrita ging es ein bisschen tiefer, aber auch nicht so, dass ich das Gefühl hatte hier eine komplexe Figur zu haben. Sie waren mir alle sympathisch, aber ich konnte sie einfach nicht richtig kennen lernen.

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten weiter zu lesen. Ich fand die Story interessant und wollte wissen wie es weiter geht. Ich bin ja doch sehr eintönig was meinen Buch Geschmack angeht  deshalb war diese Welt von 1001 Nacht mal etwas anderes für mich. Allerdings blieb das Buch am Ende dann hinter meinen Erwartungen zurück. Es ist zwar ein geschlossenes Ende, aber vielleicht gibt es in irgendeiner Art und Weise ja doch noch einen weiteren Teil und ich bekomme die Chance Amrita und ihre Liebsten besser kennen zu lernen.

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215 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

japan, mord, schule, geständnisse, thriller

Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Einen Monat nach dem Tod ihrer Tochter steht Yuko Moriguchi vor ihrer Klasse und hält eine letzte Rede. Sie erzählt wieso sie Lehrerin geworden ist, warum sie alleinerziehend ist und warum ihre 4-jährige Tochter Mittwochs immer auf dem Schulgelände war und somit ertrinken konnte. Sie erklärt ihre Lehrmethoden und warum sie ihre Schüler so behandelt wie sie sie behandelt hat. Nach einem kurzen Ausschweifen lässt sie dann die Bombe platzen und verkündet vor der ganze Klasse, dass zwei unter ihnen ihre Tochter ermordet haben. Diese werden erst A und B genannt. Yuko erzählt wie sie darauf gekommen ist und wie sie die beiden Täter kurz nach dem, von der Polizei als Unfall abgestempelter, Tod jeweils damit konfrontiert hat, diese gestehen ihr die Tat sofort. Da sie aber nicht zur Polizei gehen will, weil die beiden noch keine 14 Jahre alt und und dies eh nichts bringen würde, hat sie sich als „Rache“ etwas anderes einfallen lassen: Die Milch die sie vor und während Yukos Rede getrunken hatten, war eine besondere Zutat beigefügt. Danach verkündet sie eine noch größere Neuigkeit, womit die Täter nicht gerechnet hatten – dann sind die Schüler entlassen und dürfen in die Ferien. Juhu!

Yuko verlässt die Schule und nach den Ferien sind die Schüler quasi auf sich allein gestellt. Einer der beiden Täter kommt wie immer gelassen zu Schule, was die anderen Schüler erst mal mit Ignoranz strafen.

Der andere kommt nicht mehr zum Unterricht und verwirrt mit seinem komischen Verhalten seine Mutter.

Nach und nach kommen immer mehr dunkle Geheimnisse ans Licht. Keiner ist so wie er scheint und am Ende ist die „Zutat“ in der Milch das geringste Problem...


Meine Meinung:

Das war wirklich mal ein böses Buch..aber erst mal zum Äußerlichen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, dadurch bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist schlicht und ich finde den blutigen Apfel sehr passend für den Inhalt. Keine Sorge, dieser in nicht blutig, aber es passt trotzdem. Wenn ihr das Buch gelesen habt, dann versteht ihr was ich meine.


Am Anfang fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Das erste Kapitel, welches knapp 60 Seiten umfasst, wird von Yuko erzählt, allerdings als Monolog. Da ich ein Fan von Dialogen bin, habe ich erst ein paar Seiten gebraucht um mich daran zu gewöhnen, aber dann klappte das..was vielleicht auch daran liegt, dass nur das erste Kapitel so gehalten ist. Das Buch ist in 5 Kapitel aufgeteilt, die jeweils von einem anderen Charakter erzählt werden. So wird die Tat und alles was danach passiert aus verschiedenen Sichten gezeigt. Dadurch kamen teilweise Dinge ans Licht...meine Güte, dafür sieht das Buch echt harmlos aus.

Die Charaktere finde ich sehr gut geschrieben. Jeder einzelne hat mich gepackt und verwirrt. Am Anfang die Lehrerin die ihr Kind verloren hat. Ich will gar nicht wissen wie das ist. Ich könnte mich wahrscheinlich nicht so zusammen reißen.

Dann die beiden Täter. Erst als die beiden ihr eigenes Kapitel bekommen haben, konnte ich sie richtig verstehen. Bis dahin wurde man sehr oft hinters Licht geführt.

Die anderen Charaktere, besonders die Klassensprecherin fand ich sehr interessant. Wie heißt es so schön? „Jeder hat sein Päckchen zu tragen.“

Die Spannung hat mich umgehauen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weg legen, so spannend wurde es. Das Ende hat mich dann noch mal richtig vom Hocker gehauen und ich dachte nur: OMG!


Böse, Böser, dieses Buch.


Danke an randomhouse.de und dem bloggerportal für dieses Buch.

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154 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

rick riordan, götter, mythologie, apollo, percy jackson

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Wir starten direkt mit dem Fall Apollos in einen Müll Container. Er ist natürlich alles andere als begeistert, weshalb er sich ziemlich aufregt. Nach einer kurzen Begutachtung seiner Verletzungen (schiefe Nase, wahrscheinlich ein paar gebrochene Rippen), versucht er sich in seiner neuen Situation zurecht zu finden. Was war passiert? Wo war er? Langsam kommen seine Erinnerungen zurück. Sein Vater Zeus hat ihn (mal wieder) in einen Sterblichen verwandelt. In seiner Hosentasche findet Apollo ein Portemonnaie mit einem Führerschein. Nicht zu fassen! Er ist jetzt ein 16-jähriger Teenager mit Akne und Speckrollen! Fast schlimmer ist der Name den Zeus ihm als weitere Strafe gegeben hat: Lester Papadopoulos. Apollo ist natürlich völlig ungehalten darüber und kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass Zeus IHN, den großartigen Gott Apollo, so bestraft hat.

Zeit zum Verschnaufen hat er leider nicht, denn plötzlich kommen zwei Schläger in die Gasse in der er gelandet ist und obwohl sie eigentlich vor seinem Antlitz und seiner Pracht zurückweichen müssten, wird Apollo ziemlich übel verprügelt. Erst durch die 12jährige Meg kann er gerettet werden. Apollo wird klar, was diesmal Ziel seiner Bestrafung ist: Er muss Meg dienen!

Zusammen machen sie sich auf den Weg zu Percy Jackson (Ach, was habe ich ihn vermisst :) ). Dieser bringt sie dann Richtung Camp Half-Blood, wo Apollo sich mit Chiron besprechen will.

Nach einem kurzen Zwischenfall kommen Meg und Apollo im Camp an und er trifft zum ersten mal seine Kinder, was ihm ziemlich peinlich ist bei seinem Aussehen. Außerdem stimmt etwas nicht mit den Orakeln, es ist seit Monaten keine Kommunikation mehr möglich und es sind mehrere Halbgötter verschwunden...und wo war Apollo eigentlich die letzten 6 Monate? Und wer oder was ist die Bestie? Viele Fragen, wenig Zeit, viel Gefahr, aber Apollo kann natürlich alles – oder nicht?


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt den Fall Apollos kurz bevor er aufschlägt. Das passt sehr gut zum Buch und zum Stil der Geschichte.

Die Geschichte wird komplett von Apollo erzählt und der Schreibstil ist, wie immer bei Rick Riordan, großartig. Ich wurde wieder mit gerissen und es hat richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen. Dadurch habe ich erst wieder gemerkt, wie sehr ich die Welt von Percy Jackson vermisst habe. Die Percy Jackson Bücher waren mit die ersten, die ich so wirklich richtig gelesen habe. Rick Riordan schafft es wieder sehr spielerisch die griechische Mythologie in unsere Zeit zu bringen und sie jedem verständlich zu machen. Und wenn man mal mit den ganzen vielen Namen durcheinander kommt oder vergessen hat wer wer ist und wer welche Gabe hat, dann hilft einem das Glossar am Ende des Buches.


Apollo selbst ist so eingebildet und arrogant wie eh und je. Das war teilweise ein bisschen anstrengend, da er die Geschichte ja auch noch selbst erzählt und am Prahlen ist, als wäre er die Sonne selbst (haha ;) )Erst nach und nach lässt das ein ganz kleinen wenig nach und er entdeckt sogar tatsächlich leichte Vatergefühle! Am Ende ist er mir dann doch sehr ans Herz gewachsen und ich fand es toll ihn näher kennen zu lernen.


Meg fand ich von Anfang an klasse. Sie ist frech und witzig, verdammt mutig und eine sehr gute Kämpferin. Und das mit nur 12 Jahren! Bei all diesen großen Abenteuern vergesse ich immer wieder wie jung die meisten Halbgötter doch noch sind. Besonders ihren „Pfirsich“ fand ich super, so einen hätte ich auch gern. Vielleicht als Wachhund? Meine Hunde würden sich bei einem Einbrecher wahrscheinlich noch freuen :) :)


Es war toll alle anderen wieder zu sehen (hört sich irgendwie komisch an, oder? ;) ) Sie haben alle nichts von ihrem alten Zauber verloren.


Das einzige was ich ein bisschen schade finde ist, dass man besser alle Bücher, die in diese Welt gehören, gelesen haben sollte. Ich für meinen Teil habe nur die ersten 5 Percy Bücher gelesen, weshalb ich manchmal nicht wusste wovon sie sprechen oder wer wer ist und welche Rolle sie mal gespielt haben. Das mindert aber nicht den Lesespaß, in keinster weise.


Rick Riordan beweist mal wieder was für ein großartiger Autor er ist und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen, der gute Bücher mag :)



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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

krimi, paderborn, liborifest, ermittlungen, debüt

Libori-Lüge

Ludgera Vogt
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 29.06.2017
ISBN 9783740800857
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Aßmann, wurde vor kurzem von seiner Frau wegen einer anderen verlassen und Kommissar Gerke, Witwer und Vater einer kleinen Tochter, arbeiten an einem neuen Fall. Louisa, eine Schwester in einem Ambulanten Pflegedienst, wird eines Morgens tot und aufgespießt vor dem Haus ihrer letzten Patientin gefunden. Anscheinend ist sie von einem der oberen Balkone gesprungen. Aber warum war sie überhaupt noch da und wollte an diesem Ort, zu dem sie sonst keine Verbindung hat, springen? Kollegen und Freunde berichten alle dasselbe: Sie hat sich unglaublich auf die Rückkehr ihres neuen Freundes gefreut. Warum sollte sie also springen? Die Kommissare kommen einfach nicht weiter und dann taucht auch noch eine weitere Leiche auf... 🔪 Das Cover gefällt mir wirklich gut, es ist schlicht und gibt nicht viel über den Inhalt preis. Der Schreibstil hat mich förmlich mitgerissen. Ich habe nicht einmal mein Lesezeichen gebraucht, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen wollte. Dafür, dass ich normalerweise keine Krimis lese, hat mich dieser richtig umgehauen. Ich hatte alles vor Augen, der Roman war wie ein Film für mich. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und werden aus verschiedenen Sichten erzählt. Die beiden Kommissare sind mir schnell ans Herz gewachsen, vor allem Siegried und Roy 😏😂🐭 und ich hoffe, dass die beiden noch mal wiederkommen 😊 Ich habe die ganze Zeit nur gehofft das es eine Person NICHT ist, aber ich wäre nie drauf gekommen, wer es wirklich war. Ein wirklich guter Krimi mit genau der richtigen Mischung aus Tod, Liebe und Humor. Definitiv ein Buch für jeden Krimi Fan und jeden der es werden will!

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

teufel, als der teufel aus dem badezimmer kam, arbeitslosigkeit, frankreich, arbeitslos

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Sophie Divry , Patricia Klobusiczky
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550081361
Genre: Romane

Rezension:

Sophie hat ihren Job bei einer Tageszeitung verloren und versucht nun mit ihrem restlichen Geld über die Runden zu kommen. Gar nicht so leicht, wenn das Geld ausbleibt, aber Rechnungen rein kommen. So bleiben nach einer Stromnachzahlung von ihren 300€ nur noch 40€, nach einem Einkauf bleiben davon dann aber nur noch 17,70€. Mit diesem Geld muss sie dann noch mindestens 10 Tage auskommen. Ausgehen, Freunde treffen, vernünftig essen..alles nicht möglich, wobei eine Stimme ihr immer wieder sagt, dass sie alles was sie noch übrig hat verprassen sollte. Aber Sophie bleibt standhaft - zumindest bis aufgrund eines Versäumnisses ihrerseits kein Geld von Amt kommt. Jetzt hat sie Rechnungen die bezahlt werden müssen, Hunger, Stimmen die ihr sagen was sie machen soll und absolut kein Geld mehr. Also versucht Sophie irgendwie an Essen und einen Job zu kommen (mit Anleitung, wie man am besten an eine Decke starrt inklusive 😉) Das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches finde ich großartig. Das Buch an sich ist komplett Schwarz, der Umschlag Rot mit Auslassungen für die Teufelshörner 😈 Der Anhang besteht aus Zusatzmaterial auf schwarzen Seiten. Ich finde das genial. Das macht das Buch zu etwas besonderem. Ganz zu Anfang wird direkt klar gestellt, dass dies "ein Improvisationsroman voller Unterbrechungen und ohne Anspruch auf Tiefgang" ist. Und das trifft es voll auf den Punkt. Der Schreibstil ist toll und voller Witz und damit meine ich nicht nur wie geschrieben wurde, sondern auch auf welche Art es dargestellt wird. Da wird mal der Rand überschrieben oder es gibt unendliche Aufzählungen usw... Es macht Spaß mit Sophie eine Kathastrophe nach der nächsten zu erleben und sie besser kennen zu lernen. Am Anfang hatte ich allerdings meine Probleme rein zu kommen, weil ich etwas ganz anderes erwartet hatte von diesem Buch. Doch ich wurde überrascht und hatte es schnell durch, denn dies ist großartige Literatur und mal ein komplett anderes Buch.

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89 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

afrika, der sandmaler, kapitalismus, kolonialismus, fee empfiehlt

Der Sandmaler

Henning Mankell , Verena Reichel
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 21.08.2017
ISBN 9783552058545
Genre: Romane

Rezension:

In dem Buch #dersandmaler von #henningmankell geht es um die junge Elisabeth, die nach ihrem Abschluss beschließt nach Afrika zu reisen. Auf dem Flug trifft sie Stefan, einen alten Klassenkameraden mit dem sie kurz mal was hatte und Sven, Mitte dreißig , den sie im Hotel wiederkennt, nachdem er auf dem Flug einen Epileptischen Anfall hatte. Elisabeth lernt nach und nach die Kultur, die Missstände und die Menschen in Afrika besser kennen. Sie unternimmt viel mit Stefan, der meint er wäre der Größte und immer noch denkt, Afrikaner wären nicht so viel wert wie er (was ein Arsch) und das auch mehr oder weniger offen zur Schau trägt. Sven dagegen macht Elisabeth auf die Missstände aufmerksam, erklärt ihr Dinge die sie sonst nicht versteht. Am Ende nimmt sie mehr mit als eine tolle Erinnerung an diese Reise. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe (leider nur knapp 160 Seiten) muss ich die ganze Zeit denken wie gut ich es habe und welches Glück ich hatte in einem Land geboren zu sein, wo ich nicht hungern muss. Dieses Buch schafft es auf raffinierte Art und Weise einen wieder genau darauf aufmerksam zu machen. Man wird nicht vor den Kopf gestoßen, nach dem Motto "Du, du du!", sondern es wird einem erklärt. Vernünftig. Der Autor hat sich damals keine Fakten ausgedacht, es ist ja leider heute noch so. Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Stefans - es sollte viel mehr von Sven und Elisabeth geben. Es ist mal ein ganz anderes Buch und ich bin so froh, dass ich es gelesen habe. Ich nehme nichts mehr für selbstverständlich.

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108 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

jugendbuch, alina bronsky, berlin, selbstfindun, buch

Und du kommst auch drin vor

Alina Bronsky
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423761819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es geht um Kim Josephine, die mit ihrer Klasse eine Buchvorlesung besuchen muss. Eigentlich liest sie, wenn überhaupt, nur ihre Bücher für die Schule, aber in der Lesung wird sie hellhörig: Alles was die Autorin vorliest, handelt von Kim. Dinge, Gespräche und Gedanken. Kim ist total panisch und kauft sich mit ihrer besten Freundin in der nächsten Buchhandlung besagtes Buch um es ganz zu lesen...nach einigem hin und her liest sie es dann auch zu Ende und stellt schockiert fest: am Ende des Buches stirbt der Klassenkamerad der in Kim verliebt ist...und das muss sie jetzt irgendwie verhindern. Aber wie? Als ich das Cover zum ersten Mal auf einem Bild gesehen habe, war ich überhaupt nicht davon angetan. Aber jetzt in echt gefällt es mir viel besser. Es glänzt sehr schön und passt zur schrillen, verrückten Art der Geschichte. Und man sieht jeden Fingerabdruck (meine Tochter hat sich gefreut) 😂. Mit dem Schreibstil kann man das Buch sehr schnell durch lesen, es hat aber auch nur knapp 190 Seiten. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich bin aber absolut nicht mit Kim Josephine warm geworden. Bei ihr sind die Vorurteile die man bei dem Namen beim ersten Hören hat, Programm. Sie ist 15 und voll in der Pubertät, was ja ganz normal ist, aber ihre Art mit Erwachsenen zu sprechen...Himmel. Das wäre mir niemals eingefallen. Und ich bin erst 22. So unglaublich respektlos. Traurig. Da Kim die Geschichte selbst erzählt, kam ich nun auch leider nicht drum herum jeden ihrer Gedanken zu lesen. Wie gesagt, die Idee der Geschichte finde ich klasse, dadurch das ich aber überhaupt nicht mit Kim klar gekommen bin, hat mir das Buch nicht übermäßig gut gefallen. Es ist gut, aber ich springe nicht auf den Tisch und tanze Zumba, weil ich es so geil finde...Die einzige mir sympathische Person in dem Buch war die Buchhändlerin ganz am Anfang 😂 Das Ende hat mir gut gefallen, hatte mir aber mehr erhofft.

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414 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

liebe, europa, reisen, reise, liebe findet uns

Liebe findet uns

J. P. Monninger , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548289557
Genre: Liebesromane

Rezension:

In dem Buch geht es um Heather, die mit ihren beiden Freundinnen Amy und Constance nach ihrem Abschluss eine Europareise macht, bevor sie bei der Bank of America anfängt. Sie trifft direkt zu Anfang im Zug nach Amsterdam Jack, einen gut aussehenden, hinreißenden Mann. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen und küssen sich auf dem Bahnsteig und verbringen von nun an viel Zeit miteinander. Constance trifft in Amsterdam auf Raef, einen Freund von Jack und die beiden verlieben sich sofort in einander. Amy ist eher Mrs. Onenightstand, muss jedoch nach einer solchen nach Hause fliegen, weil ihre Dokumente gestohlen wurden. Constance reist dann mit ihrem neuen Freund nach Spanien und Heather und Jack reisen zusammen weiter. Jack hat immer ein Tagebuch seines Opas dabei, der nach dem Krieg dieselbe Reise machte, die Jack nun macht und nach und nach klappern Heather und Jack einige Punkte davon ab. Es gibt viele Höhen und tiefen, die die beiden überwinden müssen und wenn sie sich streiten dann so richtig und dann verschwindet Jack plötzlich... Ich bin begeistert! Ich hatte schon viel gutes von diesem Buch gehört und hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, die nicht enttäuscht wurden. Das Cover ist toll, die Geschichte in verschiedene Städte eingeteilt und sie wird komplett von Heather erzählt. Der Schreibstil ist so toll, so schnell könnte ich gar nicht gucken, da hatte ich es schon durch. Die Charaktere sind toll beschrieben. Man fühlt was sie fühlt. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es ist so viel mehr und das Ende hatte ich so definitiv nicht erwartet. Eindeutig ein Buch, dass mir noch länger im Kopf bleiben wird.

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121 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

familie, krebs, brustkrebs, adhs, liebe

Sieh mich an

Mareike Krügel
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492058551
Genre: Romane

Rezension:

Katharina, 40, Mutter von zwei (naja eigentlich drei) Kindern und verheiratet mit Costa, hat ein "Etwas" in ihrer Brust entdeckt. Da mehrere Frauen in ihrer Familie, inklusive ihrer Mutter, dasselbe hatten, ist ihr sofort klar: Sie wird sterben. Doch sagt sie es niemandem. Noch nicht. Sie will die letzten Tage, die "normal" sind noch genießen. Und so kommt es, dass sie an einem einzigen Tag, sich mehrfach die Frage stellt, ob ihr Leben so geworden ist, wie sie sich das vorgestellt hat. Dabei muss sie ihre an ADHS leidende Tochter aus der Schule holen, damit klar kommen, dass sie bei ihrem Sohn doch nicht alles mitbekommt und damit fertig werden, dass sie und Costa sich immer mehr voneinander entfernen. Dann hat der Nachbar noch einen Unfall, wo Katharina hilft und sie muss auch noch das Bett für ihren Besuch abends beziehen...und dazwischen reitet sie auch noch 😱 was ein aufregender Tag. Und am Ende vertraut sie sich doch noch jemandem an. Jemandem, von dem sie es nicht gedacht hätte.... Das Cover ist nicht so meins, aber hier kommt es ganz klar auf die Inneren Werte an. Die Geschichte wird von Katharina selbst erzählt. Manchmal ist es etwas langgezogen, zB. wenn Erinnerungen wieder hoch kommen oder etwas mehr erklärt wird. Aber dieses Buch braucht das. Es lebt von Katharina. Ihren Gedanken. Wie sie versucht mit ihrem Etwas klar zu kommen. Mit ihrer Familie. Mit sich selbst. Es ist unglaublich berührend. Man erlebt mit ihr nur einen einzigen Tag und doch passiert soviel. Man kann lachen, man kann weinen und verzweifeln. Es ist kein Buch das man einfach mal so als leichte Lektüre nebenbei lesen kann, man sollte sich schon voll und ganz auf die Geschichte und ihre Gefühle einlassen, auch wenn es nur knapp 256 Seiten hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, auch für alle die, so wie ich, solche Romane nicht oft lesen.

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Tags: #krebs, #malwasandere, #schicksal   (3)
 

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263 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

fangirl, jugendbuch, rainbow rowell, fanfiction, college

Fangirl

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband
Erschienen bei Hanser, Carl, 24.07.2017
ISBN 9783446257009
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cath ist 18 Jahre alt, unglaublich schüchtern, hat Angst vor allem und jedem und deswegen große Probleme mit ihrer Außenwelt. Das komplette Gegenteil dazu ist ihre Zwillingsschwester Wren, sie ist selbstbewusst, hatte früh schon ihren ersten Freund und geht gerne auf Partys und trinkt Alkohol. Für Cath ist es besonders schwer am College von Wren getrennt zu sein, sie vertieft sich immer mehr in ihrer Fanfiction von Simon Snow (Im Netz ist Cath ein richtiger Star), dann muss sie sich auch noch ein Zimmer mit Reagan teilen, die immer sagt was sie denkt und anfangs reden sie nicht wirklich miteinander. Durch Reagan lernt Cath Levi kennen, und durch einen Kurs Nick. Nach und nach schafft sie es ein kleines bisschen aus ihrem Schneckenhaus heraus zu kommen und zumindest ein bisschen mutiger zu sein. Mehr kann und will ich zum Inhalt nicht sagen, ich möchte euch einfach diese wunderbare Geschichte nicht kaputt machen, nur weil ich den Mund nicht halten kann.😂😅😎 Das Cover gefiel mir Anfangs nicht so, je weiter ich in der Geschichte war, umso passender fand ich es. Es nimmt das Thema und Caths Welt perfekt auf. Die Geschichte wird aus Caths Sicht erzählt, und ich musste oft laut lachen. Ihre Gedankensprünge und wie sie die Welt sieht sind einfach nur toll und erfrischend. Ich kann mich sehr gut mit ihr identifizieren und wenn sie traurig ist oder etwas schlimmes erlebt, dann habe ich mit ihr gelitten. Levi, Reagan und Art (Vater der Zwillinge) konnte ich sofort in mein Herz schließen, weil die Autorin ihre Figuren so toll beschreibt. Es ist eine Geschichte, die genauso jedem schüchternem Mädchen passieren kann. Sie ist nicht zu kitschig, nicht zu traurig und nicht zu angedreht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war traurig als es zu Ende war. Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß beim lesen wie ich.

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Tags: #rainbowrowell #simonsnow #jugendbuch #malwasanderes   (1)
 

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

drogen, krimi, altglück, verbrechen, dunkels gesetz

Dunkels Gesetz

Sven Heuchert
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.07.2017
ISBN 9783550081781
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Also, worum geht's? Es geht um das kleines "Kaff" Altglück, an der belgischen Grenze. Es geht um mehrere Personen: Dunkel (Ein Ex Söldner), Achim ("Tankstellenbesitzer" und noch ein bisschen mehr), Marie (momentan Achims Stieftochter) und Maries Mutter. Dunkel wird als Security für ein Privatgelände eingestellt, welches Achim und seine Bande für Ihre Drogengeschäfte missbrauchen. Achim träumt vom großem Geld, welches er mit diesen Geschäften erreichen will und Marie ist durch ihre Mutter dort leider gefangen. Im Großen und ganzen geht es um das Drogengeschäft und wie alle Charaktere nach und nach mit einander verbunden werden. Ja...also mein Fall ist es leider überhaupt nicht. Als ich die Leseprobe gelesen habe, war ich neugierig und gespannt wie es weiter geht, wurde jedoch enttäuscht. Ich kam gar nicht richtig in die Geschichte rein, die Charaktere waren mir zu flach, die Sprache zu grob. Die Kapitel für mich viel zu kurz, auch der Schreibstil ist nicht meins. Ein paar mal wollte ich schon aufhören es zu lesen, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Das "Ende" hat mich nicht überrascht, da sich bei mir über das 187 lange Buch leider keine Spannung aufgebaut hat. Wer gerne Bücher liest mit einer etwas groberen Umgangssprache, dann ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Am Ende ist das Einzige was mir an dem Buch gefallen hat, das Cover.

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Tags: #grob, #nichtmeins   (2)
 
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