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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, hexen, hexen fantasy, dark fantasy, urban fantasy

Weltengestöber (Die Hexenkrone von Kilkenny 1)

Verena V. Biernacki
E-Buch Text: 199 Seiten
Erschienen bei Verena V. Biernacki, 11.09.2016
ISBN B01LB2AIAC
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine Kleinstadt voller Geheimnissen, eine seit Tausenden von Jahren existierende Monarchie und ein dunkler Gegenspieler, bereit die Macht zu übernehmen.

Die Autorin hat einen ganz außergewöhnlichen Schreibstil, der aber perfekt zu dieser Story passt. Das Buch gehört zu denen, die mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen haben. Der Einstieg ist für manchen Leser vielleicht etwas zu steinig, was ich persönlich jedoch nicht nachvollziehen kann. Ich hab das Buch aufgeschlagen und wurde in eine andere Welt gesogen.

Inhaltlich spielt die Handlung in einer Kleinstadt voller Hexen und Hexenmeister, die unter normalen Menschen in Ihrer eigenen Gesellschaft nach eigenen Regeln leben.

Anfangs werden dem Leser die einzelnen Familien der Hexengesellschaft, Ihr Stand und somit auch Ihre Aufgaben in der Gesellschaft vorgestellt. Es wird schnell klar, dass Intrigen und Machtkämpfe nicht nur in der Menschenwelt existieren. Klassisch wird die Protagonistin Jayde eingeführt: eine junge Frau, die sich aus Liebe zu Ihrer verstorben Mutter, um ihre krebskranke Großmutter kümmern will, was diese aber kategorisch sabotiert. Schnell wird auch dem Leser klar warum: Jayde trägt unwissend die Reinkarnation der mächtigen Hexenkönigin in sich und ist dadurch der Dreh- und Angelpunkt der Hexengesellschaft.

Diese erwacht mit Jaydes Eintreffen in Killkenny langsam, allerdings 300 Jahre zu früh.

Leider wird die Protagonistin ausgesprochen deteilarm beschrieben, die anderen Figuren werden viel Interessanter vorgestellt.

Der von der Autorin geschaffene Spannungsbogen fesselt den Leser augenblicklich, bringt die Luft zum Knistern, und das ohne Entführung, Kämpfen oder gar Mord und Totschlag. Es ist, wie man so schön sagt, die Ruhe vor dem Sturm.

Die Interlude vor den Kapiteln machen das Buch besonders, ohne diese wäre das Buch nur halb so gut. Die Autorin schafft es das Gefühl beim Schauen eines Serienmarathons in die literarische Welt zu übertragen. Man ist nicht Leser sonder Zuschauer, so deutlich und präzise wird die Handlung dargestellt, so real kommen die Figuren rüber. Mir haben es vor allem die Dialoge zwischen den “bösen“ Hexen angetan, Gänsehaut garantiert. Dabei kann man nach der Lektüre des ersten Bandes gar nicht sagen, wer im klassischen Sinne Böse ist.

Ich kann nichts Schlechtes über das Buch schreiben, vom Cover (was echt toll aussieht) bis zu den Danksagungen ist das Buch großartig. Hexenkrone ist ein must have für alle Fantasy Liebhaber, dieses Buch lohnt es sich zu kaufen und weiterzuempfehlen. Es ist das Beste, was ich dieses Jahr im Fantasygenre gelesen habe.

Ich kann es kaum erwarten, bis ich den zweiten Teil in die Finger bekomme. Fünf von Fünf Sterne!

 

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233 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

engel, nalini singh, vampir, erzengel, vampire

Gilde der Jäger: Engelsseele

Nalini Singh , Dorothee Danzmann
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 05.03.2015
ISBN 9783802595523
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy

Shamera - Die Diebin

Patricia Briggs , Michael Krug
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.01.2015
ISBN 9783404207725
Genre: Fantasy

Rezension:

Shameras Vergangenheit hat Sie zu der gemacht die sie Heute ist: Eine Diebin und dazu eine mächtige Magierin. Jetzt will sie den Mörder Ihres Meisters finden und muss nicht lange auf eine Chance warten.

Bei „Shamera – Die Diebin“ merkte man, dass sich die Autorin mehr Mühe gemacht hat: die Geschichte ist spannend und logisch auf den Leser wirken zu lassen. Immer wieder bekommt man kleine Happchen Ihrer Vergangenheit zu lesen, so dass die Figur einem ans Herz wächst und man mit ihr mitfiebert. Bereits von Beginn an setzt die Spannung ein und lässt einen nicht mehr los. Wie es sich für ein gutes Buch gehört, bleibt die Identität des Mörders bis zur letzten Seite ungelüftet. Die Hauptgeschichte ist gut strukturiert und ausgewogen beschrieben. Was mir an dem Buch leider negativ auffällt, sind die Nebencharaktere. Sie sind zwar für die Geschichte wichtig, werden aber nicht genug oder nur unzureichend dem Leser näher gebracht. Ich hätte mir bei diesem Punkt mehr gewünscht! Ebenfalls fehlt mir der Zusammenhang zwischen „Shamira – Die Diebin“ und dem Vorgänger „Rialla – Die Sklavin“. Wenn schon an Anfang beschrieben wird, dass es wegen des Nachtgottes ein 12 jähriger Krieg stattfand und man die Prophezeiung aus „Rialla – Die Sklavin“ kennt (Der Prophet sagt, dass durch den Nachtgott alle Menschen wie im Garten Eden leben werden), sollte man es entweder erläutern oder unerwähnt lassen. Eine simple Erwähnung des 12 jährigen Krieges ist da zu wenig.

Auch die Erwähnung des Nachtgottes bleibt fragwürdig. So, wie er im Buch dargestellt wird, ist es für die Geschichte vollkommen egal. Ein X-beliebiger Gott hätte den Platzhalter geben können. Die Wahl des Nachtgottes dient daher wohl nur als Köder für Leser von „Rialla – Die Sklavin“, ohne dass das Versprechen auf Auflösung bzw. näheren Erläuterung, wieso sich der Nachtgott von den Menschen abgewandt hat, was mit den anderen Gottheiten passiert ist und weshalb gerade der Nachgott erwacht ist, eingelöst wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Autorin die offenen Fragen in einem anderen Roman erklärt, interessant sind sie allemal.

Eine kleine Kritik an der Hauptprotagonistin Shamera: Für meinen Geschmack ist sie viel zu seicht. Sie hat soviel durchlebt, dass man erwarten könnte Sie würde Ihre Magie zur Erlangung von Gerechtigkeit einsetzten. Stattdessen macht Sie nur Kinderkram. (Nacht-)Gott sei Dank sind die Geschmäcker aber verschieden.

 

Mein Fazit:

Im Vergleich zum ersten Band „Rialla – Die Sklavin“ ist „Shamera – Die Diebin“ ein Buch, dessen Kauf man nicht bereut. Die Geschichte lädt zum eintauchen, träumen und mitfiebern ein..

 

 

 

 

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

sklavin, intrigen, magie, aralon, magier

Rialla - Die Sklavin

Patricia Briggs , Christina Neuhaus
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.09.2014
ISBN 9783404207701
Genre: Fantasy

Rezension:

Jeder von uns hatte mal ein Buch in der Hand, wo der Klappentext einem zu viel verrät, die wesentlichen Aspekte der Geschichte genant werden und man das Buch eigentlich nicht mehr lesen muss. Oder aber der Klappentext ist so super und verspricht einem eine spannende und interessante Geschichte und man bekommt stattdessen ein Buch, welches vor Widersprüchen trieft. Leider entspricht das Buch Rialla die Sklavin der zweiten Variante.

Klappentext laut Verlags Homepage:

EINST WAR SIE WEHRLOS — JETZT IST IHRE ZEIT GEKOMMEN ... Rialla war jahrelang eine Sklavin und musste ihrem Meister in allen Dingen gehorchen. Doch dann gelang ihr die Flucht, und heute lebt sie frei in der unabhängigen Söldnernation Sianim. Dort bietet ihr ein Auftrag plötzlich die Möglichkeit, sich an allen Sklavenhaltern zu rächen: Sie soll unter Tarnung einen Lord beschützen, der die Sklaverei abschaffen will. Rialla ergreift diese Chance. Sie schlüpft erneut in die Rolle der Sklavin und kehrt zurück in eine Welt, in der alte Feinde lauern und ihre Freiheit auf dem Spiel steht ...

Man merkt schnell, dass der Autorin wahrscheinlich eine bestimmte Seitenanzahl vorgegeben war, da Sie die ersten Ereignisse schnell und ohne Leidenschaft abarbeitet. Darunter leidet leider die Geschichte. Dem Leser wird schnell klar, wer der Mörder ist und welches Motiv er hat. Nachdem ein voraussichtliches Ereignis eintritt, beginnen die Widersprüche im Buch an ziehen sich bis zum Epilog.

 

Ich nenne nur zwei Beispiele, da sonst meine Rezension zu lang wäre.

Beispiel eins: zuerst wird Tris eine Aufgabe gestellt, sogar der Name des Gegners wird verraten, plötzlich weiß er aber nicht gegen wenn Sie eigentlich kämpfen und nennt Rialla auch einen ganz anderen Grund für seine Hilfe.

Beispiel zwei:  Wenn Winterseins so ein mächtiger Zauberer ist wie beschrieben und Rialla so wertvoll: warum hat er sie nicht einfach mit einem Aufspürzauber gefunden oder durch einen anderen Spruch? Es macht keinen Sinn!

Die Hoffnung, dass im zweiten Buch alle widersprüchlichen und nicht zu Ende geschriebenen Ereignisse aufgelöst werden, erfüllt sich nicht.

 Das Ende von „Rialla – Die Sklavin“ lässt den Leser enttäuscht und fragend zurück. Die dringendste Frage lautet dabei wohl: Was hat sich die Autorin nur dabei gedacht und wohin hat das Lektorat des Verlags gemacht? Der Klappentext soll zwar werbend sein, jedoch ist man versucht den Verlag bei dem vorliegenden Exemplar wegen falscher Werbeversprechen zu verklagen. Es ist sehr schade, dass vieles im Buch einfach nicht zusammenpasst, die Figuren dem Leser nicht  anständig vorgestellt werden und daher nicht ans Herz wachsen können. Das ist besonders schade, da die Grundidee der Geschichte topp und der Lesefluss sehr angenehm ist. Leider hapert das an der Umsetzung bzw. vielleicht sogar der Übersetzung.

Mein Fazit lautet daher: Ein Buch, welches man aus Langeweile im Bus oder Zug liest, um sich die Zeit zu vertreiben. Es ist aber ausdrücklich kein Buch, das es sich lohnt extra zu kaufen. Alle Sympathisanten von Fantasy Literatur werden enttäuscht!

   

 

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92 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

monster, vampire, werwölfe, monsterjäger, larry correia

Die Monster, die ich rief

Larry Correia ,
Flexibler Einband: 652 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.07.2014
ISBN 9783404207558
Genre: Fantasy

Rezension:

Seien wir doch ehrlich: Jeder hat sich schon mal gewünscht seinen Chef/in umzubringen, einfach weil sie es verdient haben. Doch weil wir nunmal brave Bürger sind, hapert es an der Umsetzung. Owen dagegen hat Glück im Unglück: Zwar verwandelt sich sein Chef zum Schichtende in einen Werwolf und beschließt Owen zu fressen (weil der Chef einfach ein Arsch ist), Owen darf dafür allerdings seine Fantasie ausleben und den Chef samt Schreibtisch aus dem Fenster schmeißen (und tut der Gesellschaft damit auch noch einen Gefallen). So beginnt „Die Monster, die ich rief“, die Geschichte von Owen Pitt.

Nachdem das FBI sicher gegangen ist, dass Owens Körperbehaarung keinen sprunghaften Anstieg erfahren hat, darf er weiterleben und wird von „Monster Hunter International“ angeworben. Ab sofort darf er hauptberuflich übernatürlichen Wesen ins Jenseits befördern. Und seien wir ehrlich: wer sagt schon ab, wenn man von einer geilen Frau mit noch geileren Kanonen angeworben wird?!

Das Buch beginnt sehr schön: Vampire, Werwölfe, Zombies, Gargoyles, Unholde und andere Wesen geben sich die Ehre. Dabei treten sie in ihrer ursprünglichen Form auf: als Monster die töten, verstümmeln oder Menschen fressen, triebgesteuerte Katastrophen auf zwei bis 4 Beinen (von Monster zu Monster natürlich unterschiedlich). Dies ist in soweit erfrischend, da in letzter Zeit ein auffallender Trend zur Sexualisierung von Monstern in der Unterhaltungsliteratur stattfindet, der zuweilen absonderliche Züge annehmen kann.

Diese mordenden Monster soll Owen zur Strecke bringen. Die ersten 300 Seiten (knapp die Hälfte des Buches) macht diese Monsterjagd mit Owen auch durchaus Spaß, jedoch sank danach der Unterhaltungsfaktor drastisch: Ich mag es als Leser nicht vor dem Hauptprotagonisten zu wissen, welche Rolle er in der Geschichte inne hat. Es macht mich wahnsinnig und man will am liebsten das Buch wegschmeißen oder dem Autor über den Schädel ziehen. Bei „Die Monster, die ich rief“ nimmt dieses hinhalten und in die Länge ziehen bisweilen obskure Züge an: Jede wichtige Person im Buch weiß, welche Rolle Owen spielt was seine Bestimmung ist. Sie wird offensichtlich dargelegt, nur Owen begreift nichts. Die restlichen 350 der 652 Seiten sucht Owen nach seiner Bestimmung, bevor zehn Seiten vor Schluss das Licht angeht und Owen begreift. NERV!

Die Liebesgeschichte zwischen Owen und Julie ist eher lauwarm als heiß, erfüllt kaum einen Zweck und ist um ihrer selbst willen vorhanden und für die Geschichte unnötig. Der übertriebe Militär- bzw. Waffenjargon nervt jeden Laien: von Waffen- und Magazinmodifikationen, über Laufverkürzungen zeigt der Autor seine Kenntnisse der Waffenkunst, ohne die Leser mit mangelnder Einblick abzuholen oder einzuweihen.

Der unrühmliche Abschluss bildet der Epilog der Geschichte: erzwungener als die Liebesgeschichte und total fehl am Platz. Hier wäre weniger deutlich mehr! Die Anspielung auf eine mögliche Fortsetzung wird unpassend, ja sogar stümperhaft, eingebaut.

Meiner Meinung nach ist das Buch sein Geld nicht wert. Eine deutliche Straffung in der zweiten Hälfte des Buches und eine klarere Positionierung gegenüber der Zielgruppe hätten dieses Werk zum Vorreiter einer neuen Fantasywelle machen können. Die Ansätze dafür sind vorhanden: das Titelbild wurde schön gestallten, das Konzept ist gut durchdacht und die erste Hälfte zeigt das Potential des Autors.

 

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456 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

london, magie, krimi, fantasy, urban fantasy

Der böse Ort

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423215077
Genre: Fantasy

Rezension:

Ohne viel drum herum befindet man sich gleich von der ersten Seite an mitten in einer Ermittlung, welche allem Anschein nach nur ein banaler Autounfall ist. Erst im Verlauf der Ermittlung wird deutlich, dass es sich auch diesmal um einen Fall für Peter Grant, ein Police Constable und Zauberlehrling in London, handelt.

Im neusten Werk von Ben Aaronovitch kann sich Peter Grant endlich austoben und sein architektonisches Wissen einstreuen. Da trifft es sich super, dass der Gesichtslose Magier dieses Mal am Architekten Erik Stromberg und seinen Gebäuden interessiert ist. So werden  die baulichen Eigenschaften jedes Tatorts von Peter inspiziert und erläutert, was bei manchen Passagen jedoch zu einem zähen Lesefluss führt.

Die Ermittlungen der neusten Mordfälle führen Peter und Lesley zum Skygarden Tower, entworfen vom exildeutschen Architekten Erik Stromberg. Die Besessenheit Strombergs mit Magie und Architektur erinnert dabei über weite Strecken an Ivo Shandor, den geisteskranken Architekten und Gozer-Anbeter aus dem Film Ghostbusters.

Der Showdown und ein völlig unerwarteter Abschluss erzeugen noch mal Richtig Spannung und lassen den Leser mit einem Cliffhanger zurück, der sofort Lust auf Band 5 macht. Leider schaffte der 4. Band es nicht, diese Spannung bereits früher aufzubauen, der Großteil der Handlung verläuft eher gemäßigt. Dies mag damit einhergehen, dass die magische Ausbildung Peters nicht mehr so detailreich beschrieben wird wie in den vorhergehenden Bänden, auch die parallelen Handlungsstränge sind diesmal eher schmückendes Beiwerk ohne einen erkennbaren Nutzen. Einzig die neuen Informationen über die europäischen Gegenstücke zum Folly sind eine willkommene Abwechslung zur diesmal eher routinierten Folly-Polizeiarbeit.

Nichtsdestotrotz zeugt auch der 4. Band von einer gelungenen schriftstellerischen Leistung, daher spreche ich eine klare Leseempfehlung aus! 

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1.170 Bibliotheken, 16 Leser, 6 Gruppen, 57 Rezensionen

fantasy, magie, magier, sonea, gilde

Die Rebellin

Trudi Canavan , Michaela Link (Übersetzer)
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2006
ISBN 9783442243945
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

sex, erotik, frauenverstehe, elbe, hamburgs großmannssucht

Klang der Lust: Erotischer Roman

Leon von Winterstein
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 04.11.2013
ISBN 9783955204341
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich fand es sehr schade, dass Leon als Hauptprotagonist überhaupt nicht beschrieben worden ist. Ich hab während des Lesens gehofft dass es noch kommt, aber wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Leider ist sie gestorben, denn eine Beschreibung blieb aus

Was man über Leon erfährt ist, dass er Sport treibt, wohlhabend und schon kein junger Mann ist, auf einen bestimmten Frauentyp steht, einen ausgeprägten Sexualtrieb hat und auf Brüste steht. Sein Äußeres wird mit keinem Wort erwähnt, daher wird einem auch nicht klar, warum die superschönen und makellosen Frauen, wie sie im Buch beschrieben werden, ihn attraktiv finden und mit Ihm schlafen. Dies führt nach einiger Zeit zu Frustration, da man als Leserin nicht wissen will, wie die Frau aussieht die gerade den heißesten Sex hat, den man gelesen hat, sondern man will auch wissen, wie der Mann aussieht, der ihr diese Lust beschert. So ist es zwar sehr erotisch, der gewisse Kick beim Lesen und anschließenden Träumen bleibt aus.

Die erotischen Szenen haben sich immer wieder wiederholt. Zwar werden sie immer anders umschrieben, doch der Ablauf des Aktes gleicht sich: Lecken, blasen, poppen, Höhepunkt. Obwohl es so viele verschiedene Vorspielarten gibt, bleibt es im Buch beim 08/15 lecken und blasen. Was auch sehr eintönig war und mich regelrecht zur Weisglut gebracht hat beim Lesen, waren die Wörter „wichsen“ und „Geschlecht“. Das Wort „wichsen“ passt einfach nicht in den Schreibstill des Buches und hat andauernd den Lesefluss gestört, besonders da der Penis auf die blumigste Art umschreiben wird. Um die weibliche Anatomie zu beschreiben fiel dem Autor aber kein Synonym ein, er blieb die ganze Zeit bei „Geschlecht“, als ob es keine andere Umschreibung dafür gibt.

Ebenfalls monoton war der der beschriebene Frauentyp, der immer gleich beschrieben wird: Groß, schlank, sportlich, selbstbewusst. Mal hat sich die Haarfarbe oder die Augenfarbe geändert, aber der Rest bleibt gleich. Sehr eintönig! Babette bildet dabei die Ausnahme.

Und dann kommt Lili: Endlich eine Frau im Roman, die ein Handicap hat, die nicht ganz ins Bild passt, die sich durch ihre Blindheit von den anderen Frauen unterscheidet. Umso enttäuschender, dass der Autor ihr diese Besonderheit zum Schluss wegnimmt, indem er ihr das Augenlicht schenkt und sie zu einer der vielen monotonen Frauen macht, die Leon im Buch bumst. Als Leserin wird man ja depressiv, wenn man durchgehend von diesen wunderschönen, makellosen Frauen liest. Nicht nur dass die Schlampen gut aussehen, Nein! Denen wird es noch auf höchstem Niveau besorgt. Deswegen waren Babette und Lili etwas Besonderes und mir sympathischer. Zum Schluss verliert Lili meine Sympathie, nicht nur durch ihr wiedergewonnenes Augenlicht, sondern auch durch ihre nicht nachvollziehbare Motivation, warum Leon mit ihren Freundinnen schlafen sollte.

Die Geschichte von Leon und Lili, und vor allem der Schluss, ist unglaubwürdig. Das zerstört nicht nur alles was man vorher gelesen hat, sondern verspielte meine restlichen Sympathien. 

Nun komm ich endlich zu den positiven Seiten des Buches =)

Der Anfang ist sehr gut, es wird gleich klar: Dieses Buch ist nicht für kleine Kinder.

Die erotischen Szenen sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben und haben etwas Poetisches an sich. Die Orte, an denn Leon Sex hat, waren sehr schön, immer passend zur der aktuellen Sexpartnerin gut beschrieben.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Leider verfestigt sich bei mir die Meinung, dass der Autor am Publikum vorbeischreibt: Erotische Romane werden hauptsächlich von Frauen gelesen, die fehlende Beschreibung des männlichen Protagonisten ist daher kaum zu entschuldigen! Zusätzlich gehen die schöne Beschreibungen und die ausgefallenen Orte im Wirrwarr der beschriebenen negativen Punkte unter.

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881 Bibliotheken, 19 Leser, 8 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, kvothe, magie, musik, liebe

Die Furcht des Weisen Band 2

Patrick Rothfuss , ,
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 27.02.2015
ISBN 9783608939262
Genre: Fantasy

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188 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 24 Rezensionen

vampire, liebe, vampir, fantasy, budapest

Magyria: Das Herz des Schattens Das Herz des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 573 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.04.2011
ISBN 9783442268108
Genre: Fantasy

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

entrümpeln, liebe, neuanfang, tom broom, liebesroman

Frühlingsgewühle

Milly Johnson , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2010
ISBN 9783404164233
Genre: Liebesromane

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301 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 20 Rezensionen

schottland, liebe, zeitreise, 18. jahrhundert, fantasy

Wind der Zeiten

Jeanine Krock
Flexibler Einband: 558 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2011
ISBN 9783453534001
Genre: Fantasy

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256 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 17 Rezensionen

succubus, liebe, engel, fantasy, dämonen

Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah

Richelle Mead , Alfons Winkelmann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX, 11.02.2011
ISBN 9783802582318
Genre: Fantasy

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1.468 Bibliotheken, 41 Leser, 5 Gruppen, 78 Rezensionen

fantasy, magie, kvothe, patrick rothfuss, der name des windes

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 876 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.08.2010
ISBN 9783608938784
Genre: Fantasy

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(6.498)

7.876 Bibliotheken, 59 Leser, 13 Gruppen, 122 Rezensionen

fantasy, bücher, jugendbuch, cornelia funke, tintenwelt

Tintenherz

Cornelia Funke ,
Buch: 567 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783841500120
Genre: Jugendbuch

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(3.765)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

freunde, finn-ole heinrich, vaterprobleme, türkei, räuberhände

Räuberhände

Finn-Ole Heinrich
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei btb, 09.11.2010
ISBN 9783442741250
Genre: Romane

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120 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, roman, chick-lit, anwalt, anne hertz

Wunderkerzen

Anne Hertz
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 22.08.2011
ISBN 9783426510889
Genre: Liebesromane

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553 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, karriere, hotel, schwangerschaft, zwillinge

Sternschnuppen

Anne Hertz
Flexibler Einband: 477 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2007
ISBN 9783426629789
Genre: Liebesromane

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(224)

471 Bibliotheken, 2 Leser, 7 Gruppen, 53 Rezensionen

liebe, hamburg, tod, trauer, freundschaft

Goldstück

Anne Hertz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2010
ISBN 9783426638705
Genre: Liebesromane

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(247)

484 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 53 Rezensionen

liebe, frauen, macho, anne hertz, hamburg

Sahnehäubchen

Anne Hertz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.01.2011
ISBN 9783426638712
Genre: Liebesromane

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(261)

522 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, trennung, hamburg, beziehung, kündigung

Trostpflaster

Anne Hertz
Flexibler Einband: 469 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.11.2008
ISBN 9783426638699
Genre: Liebesromane

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373 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, glück, sms, glückskekse, freundschaft

Glückskekse

Anne Hertz
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.05.2007
ISBN 9783426637753
Genre: Liebesromane

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(198)

489 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 54 Rezensionen

unsterblichkeit, kai meyer, fantasy, alchimie, alchemie

Die Alchimistin

Kai Meyer
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 11.10.2011
ISBN 9783453471115
Genre: Historische Romane

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(60)

106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

weihnachten, kurzgeschichten, fantasy, liebe, winter

Stille Nacht

Tanja Heitmann , Gesa Schwartz , Nina Blazon , Tanja Heitmann
Flexibler Einband: 187 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783499216268
Genre: Jugendbuch

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