Leserpreis 2018

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Träume der Provence

Anja Saskia Beyer
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 28.08.2018
ISBN 9782919802395
Genre: Romane

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Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 10.03.2017
ISBN 9783843714204
Genre: Romane

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?: Der Spannungsbestseller des Jahres!

A. J. Finn
E-Buch Text: 545 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783641220952
Genre: Krimi und Thriller

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Wirf dein Herz voraus und spring hinterher

Anna Paulsen
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.11.2018
ISBN 9783328103158
Genre: Liebesromane

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Schlittschuhglück und Mandelduft

Debbie Johnson , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.10.2018
ISBN 9783453580732
Genre: Liebesromane

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Kroatisches Roulette

Miroslav Nemec
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Penguin, 15.10.2018
ISBN 9783328600077
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: erpressung, freunde, freundschaft, kommissar, kroatien   (5)
 

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Das Haus der Malerin: Roman

Judith Lennox
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 02.11.2018
ISBN B07CK7RXLN
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:
Surrey, 1970: Rose Martineau führt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Walton-on-Thames ein beschauliches Leben. Doch die Idylle wird durch zwei unerwartete Ereignisse jäh bedroht. Zum einen erbt sie ein Haus in den dichten Wäldern von Sussex, das ursprünglich ihrer bislang vollkommen unbekannten Großtante Sadie gehört hatte – einer Künstlerin, die eines Tages spurlos verschwand. Wer war diese Frau, und warum wurde nie von ihr erzählt?Zum anderen bringt ein Medienskandal Roses Bilderbuchehe ins Wanken. Rose stürzt sich in Nachforschungen über Sadie und geht nach und nach einem düsteren Familiengeheimnis auf den Grund. Beflügelt durch die Erkenntnisse um die starke Persönlichkeit ihrer Großtante, wagt auch sie schließlich einen Neuanfang …
(Kurzbeschreibung gem. Piper / Pendo Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Judith Lennox, geboren 1953 in Salisbury, wuchs in Hampshire auf. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen des modernen englischen Gesellschaftsromans und gelangt mit jedem neuen Buch auf die deutschen Bestsellerlisten. Judith Lennox liebt Gärtnern, ausgedehnte Wanderungen, alte Häuser und historische Stätten. Sie lebt mit ihrem Mann in Cambridge. Die beiden sind Eltern dreier erwachsener Söhne.
(Quelle: Piper / Pendo Verlag)

Homepage der Autorin

Judith Lennox auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Rose Martineau lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in den 1970er Jahren in Surrey. Die Familie führt ein beschauliches, zufriedenes Leben. Als Edith, die Großmutter von Rose, stirbt, erbt Rose von ihr deren Wohnung sowie ein Haus in den Wäldern von Sussex. In einem Brief erklärt ihr Edith, dass das Haus von ihrem Vater, einem Architekten, erbaut wurde und nach dessen Tod in den Besitz von Sadie, Ediths Schwester, gegangen ist. Diese hat es dann später Edith vermacht und ist selbst 1934 spurlos verschwunden.
Rose hat noch nie davon gehört, dass sie eine Großtante hatte.
Noch während sie die Neuigkeiten zu verarbeiten versucht, wird ihr Mann Robert in einen Skandal verwickelt, der ihr bisheriges Leben völlig verändert und auch die Ehe zerstört.
Rose zieht mit den Kindern in Ediths Wohnung und begibt sich auf Spurensuche nach ihrer unbekannten Großtante Sadie.
In Ediths Nachlass und auch in dem Haus in den Wäldern sucht sie nach Hinweisen auf Sadie und versucht andere Menschen zu finden, die Sadie gekannt haben.

In einem zweiten Handlungsstrang erleben wir Sadie in den Jahren 1930 bis 1934. Sadie war Künstlerin und zog nach einer großen Enttäuschung in der Liebe in das Haus „The Egg“ im Wald. Das zweite Haus, das ihr Vater seinerzeit entworfen und gebaut hatte, in unmittelbarer Nachbarschaft, hat sie an einen Dichter und dessen Ehefrau verkauft.
Wir begleiten Sadie durch ein paar Jahre ihres Lebens und erleben, wie sie sich als Künstlerin weiter entwickelt und ansonsten ein ziemlich zurückgezogenes Leben führt.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte abwechselnd in den beiden Zeit- und Handlungssträngen.
Der Teil um Rose hat mich deutlich mehr gefesselt als der Teil um Sadie in der Vergangenheit. So wie Rose immer wieder kleine Fortschritte bei ihrer Suche nach Informationen über Sadie macht, so erfährt der Leser in dem anderen Handlungsstrang, wie Sadies Leben verlaufen ist, in dem es in dem geschilderten Zeitraum nur zwei einschneidende Ereignisse gab.
Durch die Wechsel entsteht zwar eine gewisse Spannung, aber nach einer Weile konnte ich bereits ahnen, warum Sadie im Jahr 1934 so plötzlich verschwunden ist.
Rose zu begleiten war für mich deutlich interessanter. Die Nachforschungen nach ihrer Großtante gestalten sich relativ schwierig, denn Rose hat nur wenige Anhaltspunkte. Daneben muss sie sich ihr Leben nach der Trennung von ihrem Mann völlig neu einrichten. Obwohl sie studierte Physikerin ist, hat sie bisher keine Karriere verfolgt sondern sich um ihre Familie und ihr Zuhause gekümmert.
Nun steht sie vor grundlegenden Veränderungen, die ihr einiges abverlangen.

Sehr gut gefallen hat mir die Zeichnung der Charaktere dieser beiden Frauen, die mehr gemeinsam haben, als man erwarten könnte.
Die Atmosphäre der gesamten Geschichte ist ziemlich dicht, manchmal auch düster und oft sehr geheimnisvoll.
Wunderbar sind die Schilderungen rund um das Haus „The Egg“ und die dortige Landschaft mit dem dichten Wald. Die herrliche Ruhe aber auch die Einsamkeit an diesem Ort sind gut bei mir angekommen und in meinem Kopfkino entstanden schöne Bilder.
Die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge und die Darstellung der Lebensweise, besonders für Frauen, in den jeweiligen Jahrzehnten sind der Autorin gut und authentisch gelungen. Der wirklich schöne Schreibstil macht das Lesen angenehm und unterhaltsam.

Dieser Roman über zwei starke Frauen, die in ihrer jeweiligen Zeit sicher etwas Besonderes waren, ist eine interessante und unterhaltsame Geschichte mit einer gut durchdachten und aufgebauten Handlung, den ich gerne gelesen habe!



Fazit: 4 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: england, frauen, liebe, malerin, neuanfang, vergangenheit   (6)
 

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Die Glücksbäckerin von Long Island

Sylvia Lott
E-Buch Text: 545 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 21.07.2014
ISBN 9783641124861
Genre: Romane

Rezension:  
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Wintertraum

Elin Hilderbrand , Almuth Carstens
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2018
ISBN 9783442488407
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Wenn der Strand von Schnee bedeckt ist, die Lichter in den Häusern funkeln und ein Geruch von Zimt in der Luft liegt, dann ist Weihnachtszeit auf Nantucket. Im »Winter Street Inn« durchlebt die Familie Quinn ein Wechselbad der Gefühle: Einerseits herrscht Freude über die wundersame Rückkehr des verschwunden geglaubten Sohnes Bart, andererseits machen sich alle große Sorgen um Familienoberhaupt Kelley, der im Sterben liegt. Doch die Quinns sind dankbar für die Zeit, die ihnen noch gemeinsam bleibt, und fest entschlossen, ein letztes besonderes Weihnachtsfest zu feiern ...
(Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)

Leseprobe

Weitere Teile der Reihe: 
1. Winterglanz  
2. Inselwinter
3. Winterhochzeit


Die Autorin:
Elin Hilderbrand hat ihre besten Ideen am Strand oder in den belebten Straßen von Boston. Sie hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts, wo auch ihre Geschichten spielen. Ihre Bücher stehen regelmäßig in den Top Ten der New-York-Times-Bestsellerliste.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Homepage der Autorin

Elin Hilderbrand auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Mit „Winterhochzeit“ im letzten Jahr sollte die Trilogie um die Familie Quinn eigentlich abgeschlossen sein.
Doch wie die Autorin in ihrer Danksagung berichtet, hat der Originalverlag sie gebeten, einen vierten Teil zu schreiben.
Und so sind wir zum vierten und jetzt endgültig letzten Mal zu Gast im „Winter-Street-Inn“ auf der Insel Nantucket.

Die Geschichte erstreckt sich diesmal über etwa drei Monate. Sie beginnt mit dem ersten Teil im Oktober kurz vor Halloween, der zweite Teil spielt sich im November rund um Thanksgiving ab und im dritten Teil erleben wir das traditionelle Adventsbummel-Wochenende auf Nantucket und Weihnachten.
Wie auch schon in den vorherigen Teilen wird die Geschichte aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt. Die Kapitel sind mit den jeweiligen Namen überschrieben, so dass man immer erkennt, wessen Sichtweise und Gedanken man gerade erlebt. Einige Ereignisse werden auf diese Art auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben.
Mir gefällt diese Erzählweise gut, denn sie bringt viel Nähe zu den Figuren und lässt den Leser viele Zusammenhänge besser erkennen.

Zu Halloween gibt es eine große Feier zum Geburtstag von Bart, dem in Afghanistan verschollen geglaubten Sohn, dessen wundersame Rückkehr das letzte Weihnachtsfest der Familie verschönt hat.
Dieser leidet jedoch noch sehr unter den psychischen Folgen seiner zweijährigen Gefangenschaft in Afghanistan und hat eigentlich keine große Lust auf Festlichkeiten. Doch für ihn soll sich so einiges verändern.
Auch zu Thanksgiving trifft sich die Familie und natürlich ist wie jedes Jahr das gemeinsame Weihnachtsfest im Winter-Street-Inn geplant.
Große Sorgen machen sich alle Familienmitglieder um das Familienoberhaupt Kelley, der sehr krank ist und sterben wird. Sie alle hoffen, dass ihnen noch ein letztes gemeinsames Weihnachtsfest gegönnt ist.

Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Handlungsstränge um die einzelnen Familienmitglieder noch einmal aufzugreifen und fortzuführen. Auch wenn sie eigentlich im letzten Teil abgeschlossen sein sollten, gibt es im Leben aller Familienmitglieder noch einiges zu erzählen und für einige von ihnen entwickeln sich auch noch grundlegende Veränderungen, die ihrem Leben eine neue Richtung geben.
Wie im richtigen Leben hat die Familie fröhliche, humorvolle aber auch emotionale und traurige Erlebnisse. Dementsprechend wechselnd ist die Stimmung in der Handlung.
Ich habe im Laufe der letzten Jahre die Familie Quinn ins Herz geschlossen und mich jedes Jahr auf ein Wiedersehen gefreut.
Auch wenn die unheilbare Erkrankung von Kelley und sein bevorstehender Tod ein trauriges Ereignis ist, hat die Autorin dies sehr einfühlsam und warmherzig beschrieben und zeigt sehr berührend wie liebevoll die Familie damit umgeht und Abschied nimmt.

Die Familie Quinn ist eine ganz besondere Patchwork-Familie, bei der Freud und Leid nah beieinander liegen, wie sicherlich bei uns allen.
Es war schön, diese nette Familie vier Jahre lang zur Weihnachtszeit zu begleiten.
Ich habe diesen wunderschönen und berührenden Abschluss der Winter-Street-Reihe sehr genossen und liebevoll Abschied von der Familie Quinn genommen!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: familie, nantucket, weihnachten, winter street   (4)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Wenn die Kraniche wieder ziehen (Sankt-Petersburg-Trilogie 1)

Annette Hennig
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei null, 13.11.2018
ISBN B07GXZ58MN
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Eine große Liebe
Krieg und Umsturz
Träume, die nicht vergehen,
und Hoffnung, die niemals stirbt

Sankt Petersburg 1914: Fürstin Feodora dringt darauf, ihre erst siebzehnjährige Tochter zu verheiraten. Die junge Anastasija widersetzt sich dem Wunsch ihrer Mutter nicht, sorgt aber dafür, dass sie den Mann ihrer Jungmädchenträume ehelichen kann. Als sie übers Jahr am Arm des Großfürsten Iwan aus der Kirche tritt, ist das Glück auf ihrer Seite. Doch das Glück ist launisch. Schon bald verbündet es sich mit dem Leid dieser Tage.

An ihrem 98. Geburtstag blickt Anastasija auf ihr Leben zurück. Nicht nur einmal stand sie vor einem tiefen Abgrund, nicht nur einmal glaubte sie ins Verderben zu stürzen. Doch selbst bei den Gedanken an Not und Tod lächelt die alte Dame: Denn ihre Liebe, die beinahe ein Jahrhundert überdauert, bewahrt sie noch immer in ihrem Herzen.

Ein Blick in die Runde derer, die sich zu ihrem Ehrentag versammelt haben: Und Anastasija wähnt sich eine glückliche Frau.
(Kurzbeschreibung gem. amazon.de)

Leseprobe


Die Autorin:
Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbstständigen Tätigkeit nach, die ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es, im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.  
(Quelle: amazon.de)

Annette Hennig auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Im Auftakt ihrer neuen Trilogie entführt uns die Autorin nach Russland, genauer nach Sankt Petersburg ins Jahr 1914.
Wir lernen die 17-jährige Anastasija kennen, die in der Fürstenfamilie Repnin aufwächst. Ihre Mutter Feodora möchte sie unbedingt trotz ihrer Jugend schon bald verheiraten. Mit Hilfe ihrer Brüder gelingt es Anastasija, dass sie ihre Jugendliebe den Großfürsten Iwan Golenin heiraten darf. Das junge Paar ist glücklich, doch der 1. Weltkrieg bricht aus und die Hochzeit muss noch warten.

In einem weiteren Handlungsstrang befinden wir uns ebenfalls in Sankt Petersburg allerdings im Jahr 1995 und erleben Anastasija kurz vor ihrem 98. Geburtstag, der mit einem Familientreffen gefeiert werden soll.

Und in einem dritten Handlungsstrang erleben wir die junge Mutter Marina, die mit ihrem kleinen Sohn Kolja und der Großmutter Olga in Tschita in Sibirien in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebt.
Hier befinden wir uns in dem Zeitraum von 1919 bis 1944.

Annette Hennig erzählt in diesem ersten Teil der Sankt-Petersburg-Trilogie die Lebensgeschichte von Anastasija, die mich von Anfang an gefangen genommen hat. Dank des lebendigen und mitreißenden Schreibstils habe ich Anastasijas Leben gebannt verfolgt, mich über ihr junges Glück gefreut. Damals war es gerade in adeligen Kreisen sicher nicht üblich, dass man aus Liebe heiraten konnte bzw. durfte. Und so war es ein Glücksfall, dass Anastasija und Iwan ein Paar werden konnten, denn beide waren heimlich ineinander verliebt.
Doch diese Liebe muss einiges ertragen und Schicksalsschläge hinnehmen.
Der 1. Weltkrieg bricht aus, die russische Revolution beendet die Zarenherrschaft und es kommt zum Umbruch im Land.
Die fiktive Geschichte ist wunderbar in die realen historischen Ereignisse eingebettet, die sich aber nie in den Vordergrund drängen.

Anastasijas Geschichte ist ein Wechselbad der Gefühle und ich habe mit ihr gehofft, gebangt und auch gelitten, denn es geschieht viel in ihrem Leben. Die Wechsel zwischen den drei Handlungssträngen sorgen für zusätzliche Spannung. Besonders in dem Teil, der in Sibirien spielt, schreitet die Zeit weit voran und bald droht schon der 2. Weltkrieg.

Annette Hennig ist eine großartige Erzählerin, so dass mich dieser Auftakt zur Sankt-Petersburg-Trilogie begeistert und sehr gefesselt hat.
Die Mischung der historischen Ereignisse mit der fiktiven Geschichte der Fürstenfamilien ist gelungen und könnte sich in dieser Zeit sicher so auch zugetragen haben.
Dieser Teil ist in gewisser Weise abgeschlossen und alle wichtigen Fragen sind beantwortet. Dennoch macht das Ende neugierig auf den Fortgang der Handlung um Anastasija und ihre Familie.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und das weitere Schicksal der Protagonisten!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

  (11)
Tags: 1. weltkrieg, familiensaga, liebe, russland   (4)
 

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Ein Tag im Dezember

Josie Silver , Babette Schröder
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.10.2018
ISBN 9783453422926
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der Duft der weißen Kamelie

Roberta Marasco , Ingrid Ickler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.10.2018
ISBN 9783734105142
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Die Liebe ist wie eine Tasse Tee – das Geheimnis liegt in der perfekten Mischung.

Von ihrer Mutter hat Elisa ihre Leidenschaft für Tee geerbt und von ihr weiß sie auch, dass man dem Glück und der Liebe nicht über den Weg trauen kann. Als sie eines Tages eine wunderschöne goldverzierte Teebüchse findet, ist sie sicher: Dort drin befindet sich der Lieblingstee ihrer verstorbenen Mutter, eine verbotene Sorte, die sie erst einmal in ihrem Leben probiert hat. Auf dem Etikett ist eine alte, herrschaftliche Villa abgebildet – vielleicht ein Hinweis auf ihre eigene Vergangenheit, die sie nie hat ergründen können? Elisa begibt sich auf eine Reise, die ihr Schicksal für immer verändern wird …
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Roberta Marasco wurde in Mailand geboren und lebt heute in Spanien in einem kleinen Ort am Meer. Sie arbeitet als Übersetzerin, hat aber irgendwann gemerkt, dass sie ihren Gefühlen im Alltag nicht genügend Platz lässt. Mit ihrem ersten Roman, »Der Duft der weißen Kamelie«, hat Roberta Marasco genau das gelernt – wieder auf ihr Herz zu hören und an ihre Träume zu glauben.
(Quelle: Blanvalet Verlag) 


Meine Meinung:
Elisa hat eine ganz besondere Leidenschaft für Tee, die sie vermutlich von ihrer Mutter geerbt hat. Sie liebt die verschiedenen Sorten, deren Zubereitung und Wirkungsweise und beschäftigt sich auch beruflich mit Tee.
Nun sichtet sie den Nachlass ihrer verstorbenen Tante, der Schwester ihrer ebenfalls bereits verstorbenen Mutter Daria.
Erinnerungen an ihre Mutter beschäftigen sie und sie erhofft sich, im Nachlass der Tante Hinweise zu finden, warum ihre Mutter immer so distanziert und leicht kühl war. Ebenso erhofft sie sich Informationen zu ihrem Vater zu entdecken, über den sie gar nichts weiß.
Sie findet eine alte, edle Teedose, die noch aus dem Besitz ihrer Mutter stammt. Offenbar ist der „verbotene Tee“ ihrer Mutter noch immer darin, ein Tee den niemand trinken durfte, selbst Elisa bekam ihn nur ein einziges Mal zum Probieren. Auf dem Boden der Dose findet sie ein altes Etikett auf dem „Roccamori“ steht.
Sie recherchiert und findet ein Dörfchen mit diesem Namen aber keinen Tee. Dennoch beschließt sie, nach Roccamori zu fahren, in der Hoffnung, dort etwas herausfinden zu können.
Ohne es zu ahnen, begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit…

Die Autorin erzählt die Geschichte auf drei Zeitebenen. Neben der Gegenwart führt sie uns 31 Jahre zurück in das Leben von Elisas Mutter Daria und 9 Jahre zurück in die Zeit, als Elisa Daniele kennenlernte und sich verliebte.
Die Wechsel zwischen den drei Zeitebenen sind wunderbar gelungen und finden jeweils an passenden Stellen statt. So erfährt man als Leser ebenso wie Elisa nur Stück für Stück, was sich vor vielen Jahren in Roccamori abgespielt hat. Das sorgt für Spannung und hat mich beim Lesen tief in die Geschichte und das Leben der Protagonistinnen eintauchen lassen.
Besonders begeistert hat mich der lebendige und mitreißende Schreibstil sowie die ausdrucksvolle Sprache.
Ich sah das pittoreske Dörfchen Roccamori mit seinen alten Häusern in einer schönen Landschaft vor mir und roch die Kamelien im Garten des herrschaftlichen Hauses „Casa delle Camelie“.
Elisas Reise in die Vergangenheit ist geheimnisvoll und berührend. Die Bewohner von Roccamori wissen offenbar schnell, dass sie Darias Tochter ist, lassen sich das aber zunächst nicht anmerken. Aber schnell ist klar, was für eine verschworene Gemeinschaft die Bewohner des Dorfes sind. Auch wenn sie manchmal etwas sonderbar wirken, halten sie offenbar zusammen und lieben ihr abgelegenes kleines Dorf.
Und sie alle kennen die Vergangenheit, die sich dem Leser und Elisa nur langsam offenbart.
Aber auch Elisas Beziehung zu Daniele gestaltet sich nicht einfach und so verändert sich für Elisa während ihres Aufenthalts in Roccamori so einiges, das sich auf ihre Zukunft auswirkt.

Dieser wunderschöne Roman ist eine liebevolle Hommage an Tee und die Zucht von Kamelien.
Jedes Kapitel, das in der Gegenwart spielt, hat eine besondere Einleitung, in der eine Teesorte mit Herkunft, Zubereitung, Aromen und Wirkung vorgestellt wird. Das hat mir gut gefallen, denn hier waren viele interessante Informationen enthalten ohne dass es wie ein „Lehrbuch“ klingt.
Außerdem gibt es noch Auszüge aus „Über den Tee und die Liebe“, die sich ebenso liebevoll mit dem Tee und seinen Eigenschaften befassen.
Aber daneben ist der Roman auch eine fesselnde Geschichte über die Liebe und Geheimnisse, die oft nach vielen Jahren noch ihre Auswirkungen haben.

Mich hat Elisas und Darias Geschichte berührt und sehr gut unterhalten und ich empfehle, dazu unbedingt eine gute Tasse Tee zu trinken!


Fazit: 5 von 5 Sternen



© Fanti2412

  (31)
Tags: familie, kamelien, liebe, tee, vergangenheit   (5)
 

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Mistelzweigzauber: Roman

Sue Moorcroft
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER E-Books, 24.10.2018
ISBN 9783104908472
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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Winterzauber in Notting Hill: Roman

Mandy Baggot
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.10.2018
ISBN 9783641230173
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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75 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Gut Greifenau - Abendglanz

Hanna Caspian
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2018
ISBN 9783426521502
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Downton Abbey in Hinterpommern von 1913 bis 1919 - Der erste Teil der großen Familien-Saga über eine Grafen-Familie zwischen Tradition und wahrer Liebe am Vorabend des 1. Weltkriegs
Mai 1913: Konstantin, ältester Grafensohn und Erbe von Gut Greifenau, wagt das Unerhörte: Er verliebt sich in eine Bürgerliche, schlimmer noch – in die Dorflehrerin Rebecca Kurscheidt, eine überzeugte Sozialdemokratin. Die beiden trennen Welten: nicht nur der Standesunterschied, sondern auch die Weltanschauung. Für Katharina dagegen, die jüngste Tochter, plant die Grafenmutter eine Traumhochzeit mit einem Neffen des deutschen Kaisers – obwohl bald klar ist, welch ein Scheusal sich hinter der aristokratischen Fassade verbirgt. Aber auch ihr Herz ist anderweitig vergeben.
Beide Grafenkinder spielen ein Versteckspiel mit ihren Eltern und der Gesellschaft. So gut sie ihre heimlichen Liebschaften auch verbergen, steuern doch beide unweigerlich auf eine Katastrophe zu …
(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag)

Leseprobe

Weitere Teile:
2. Gut Greifenau - Nachtfeuer (erscheint am 27. Dezember 2018)
3. Gut Greifenau - Morgenröte (erscheint am 1. März 2019)


Die Autorin:
Hanna Caspian ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihren gefühlvollen und spannungsgeladenen Familiensagas beleuchtet sie bevorzugt fast vergessene Themen deutscher Geschichte.
Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften, Sprachen und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Zuletzt war sie Anzeigenleiterin und Projektmanagerin in einem Fachverlag. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist. 
(Quelle: Knaur Verlag)

Homepage der Autorin


Meine Meinung:
Mit „Abendglanz“ legt Hanna Caspian den ersten Teil ihrer Gut Greifenau-Trilogie vor.
Die Grafenfamilie von Auwitz-Aarhayn lebt auf Gut Greifenau in der Nähe des Dorfs Greifenau in Hinterpommern.
Der alte Graf und Patron Donatus stirbt und sein Sohn Adolphis erbt Titel und Gut. Aber Adolphis ist nicht sonderlich interessiert an der Bewirtschaftung des Gutes, so dass sein ältester Sohn und Erbe Konstantin sich meistens darum kümmert und dabei auch modernen Dingen nicht ablehnend gegenüber steht.
Als er sich in die Dorflehrerin Rebecca verliebt, gibt er sich als Kutscher aus, weil die Beziehung sonst keine Chance hätte.
Gräfin Feodora, Adolphis Ehefrau, ist russischer Abstammung und weitläufig mit dem Zaren verwandt.
Sie liebt ihren Stand und die Aristokratie und hat nichts anderes im Kopf, als ihre Kinder standesgemäß zu verheiraten und damit das Ansehen der eigenen Familie noch zu steigern. Ihre Kinder müssen leidvoll erfahren, dass sie dabei skrupellos und ohne Rücksicht auf Gefühle vorgeht.
So ist es ihr auch völlig egal, dass Katharina, die jüngste Tochter, sich in einen sehr wohlhabenden Industriellensohn verliebt, denn der ist nicht adelig und damit nicht standesgemäß. Sie soll Ludwig von Preußen, einen Neffen des Kaisers, heiraten und damit ihrer Familie zu guten Kontakten zum Kaiserhaus verhelfen. Als Katharina sich weigert, weil Ludwig sich ihr gegenüber nicht gerade wie ein Gentleman verhält sondern eindeutige Absichten erkennen lässt, zeigt Gräfin Feodora ihr wahres Gesicht und greift zu drastischen Maßnahmen.
Neben der gräflichen Familie gibt es noch eine Reihe weitere Figuren, wie die vielen Bediensteten des Gutes, der Pfarrer des Ortes und die Pächter, die das Land des Gutes teilweise bewirtschaften.
Auch einige von ihnen haben ihre kleinen Geschichten zu erzählen, was die Geschichte anreichert und rund macht.

Die Geschichte spielt im Jahr 1913 und damit noch im Glanz der Kaiserzeit. Aber die Veränderungen werfen schon ihre Schatten voraus und der 1. Weltkrieg droht auszubrechen.
Die historischen Ereignisse dieser Zeit dienen der Autorin wunderbar als Hintergrund für ihre Geschichte und spiegeln durch die Handlung das Leben und die Ansichten der Menschen in dieser Zeit wider.
Ganz besonders die Standesunterschiede dieser Zeit werden deutlich, die zwischen Adel und Bürgerlichen besonders groß waren.
Anfangs hat der Leser ausreichend Gelegenheit, die vielen Personen kennenzulernen, über die es vorne im Buch auch ein Personenverzeichnis gibt.
Die Charaktere sind alle gut gezeichnet und es gibt, wie im richtigen Leben, sympathische und weniger sympathische.
Die Kinder der Grafenfamilie mochte ich alle gerne, denn jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Feodora, die Gräfin, war mir sehr unsympathisch, denn ist sie oberflächlich und in meinen Augen keine gute Mutter.
Die Erzählweise und der Schreibstil haben mir ausgesprochen gut gefallen. Im Vordergrund stehen die Geschichten um die Menschen und nicht die historischen Hintergründe. Diese sind alle sehr gut recherchiert aber sie bilden eben nur die Plattform, so dass man einen fesselnden Roman über die Menschen dieser Zeit liest und keine historische Abhandlung.
Es geschieht schon so einiges in diesem ersten Teil und es werden etliche Handlungsstränge eröffnet, die ihre Fortsetzung dann in den beiden weiteren Teilen finden werden.

Dieser Auftakt zur Gut Greifenau-Trilogie hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Die Sprache ist anschaulich und bildhaft, locker und leicht zu lesen und die Vielschichtigkeit der Geschichte bietet gute Unterhaltung und weiß zu fesseln.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung dieser spannenden Familien-Saga!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: 1. weltkrieg, greifenau, gutshof, hinterpommern, kaiserreich   (5)
 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Frauen der Kamelien-Insel

Tabea Bach
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2018
ISBN 9783404177240
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(78)

189 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Nebenan funkeln die Sterne

Lilly Adams
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.09.2018
ISBN 9783736306882
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Ein Ort für unsere Träume: Roman

Kristin Harmel
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.09.2018
ISBN 9783641218195
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Eine große Liebe in Paris zur Zeit des Zweiten Weltkrieges ...

New York 1939: Die junge Amerikanerin Ruby liebt das Leben und die Liebe. Als sie den Franzosen Marcel kennenlernt, ist es sofort um sie geschehen – überglücklich nimmt sie seinen Heiratsantrag an und zieht mit ihm nach Paris. Doch die Deutschen haben Frankreich besetzt, und die Lebensbedingungen sind schwierig. Auch Rubys Ehe verläuft kompliziert, denn Marcel scheint etwas vor ihr zu verbergen. Der einzige Halt für Ruby ist die Nachbarstochter Charlotte. Als Marcel den Krieg nicht überlebt, bricht für Ruby eine Welt zusammen. Bis eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür steht – eine Begegnung, die alles verändern wird ...
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Kristin Harmel ist Autorin und Journalistin. Ihre Bestseller Solange am Himmel Sterne stehen, Über uns der Himmel und Heute fängt der Himmel an waren in Deutschland große Erfolge und verzauberten auch weltweit viele Leserinnen. Auch ihr neuester Roman Ein Ort für unsere Träume erzählt wieder eine bewegende Geschichte von Liebe und Verlust. Kristin Harmel lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Orlando, Florida. 
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Homepage der Autorin

Kristin Harmel auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Die Amerikanerin Ruby verliebt sich 1939 in den Franzosen Marcel, heiratet ihn und zieht mit ihm nach Paris.
Während sie in den USA von den Schrecken des 2. Weltkriegs noch nicht so viel mitbekommen hat, ist dieser in Paris sehr viel näher.
Die Deutschen besetzen Frankreich und sind auch in Paris sehr präsent. Die Judenverfolgung beginnt auch in Paris.
Rubys Ehe mit Marcel verläuft nicht sehr harmonisch, denn Marcel ist oft unterwegs und scheint etwas vor Ruby zu verbergen.
Eine zufällige Begegnung mit Charlotte, der jungen Tochter der jüdischen Nachbarfamilie, begründet eine neue Freundschaft für Ruby.
Charlotte und ihre Eltern sind es auch, die Ruby bei einem Schicksalsschlag zur Seite stehen.
Wenig später schlägt das Schicksal erneut zu, denn Marcel kommt ums Leben. Rubys Welt bricht zusammen, aber sie denkt nicht daran, zurück in die USA zu gehen. Sie bleibt in Paris und ist fest entschlossen, zu helfen, wo sie nur kann. Sie schließt sich der Résistance an, versteckt alliierte Piloten und verhilft ihnen zur Flucht zurück in deren Heimat.
Unterstützung erfährt sie immer durch Charlotte, die ihre engste Freundin und Vertraute wird. Als Charlottes Eltern deportiert werden, zieht Charlotte bei Ruby ein.
Als Ruby eines Tages den britischen Piloten Thomas mehrere Tage versteckt, verlieben sich die beiden ineinander und Ruby findet noch einmal die große Liebe. Sie kann Thomas zur Flucht verhelfen und beide hoffen auf ein Wiedersehen und eine Chance für ihre Liebe.

Kristin Harmel hat erneut einen sehr gefühlvollen und emotionalen Roman vorgelegt, der mich völlig gefangen genommen hat.
Rubys Geschichte ist tragisch, oft traurig aber ständig voller Hoffnung.
Mit Ruby hat die Autorin eine wirklich tolle Protagonistin geschaffen, die ich von Anfang an sehr mochte. Sie ist mutig und lässt sich nicht unterkriegen. Selbst als die Zeiten immer schwerer werden, das Essen knapp wird und die Schrecken des Krieges überall sind, gibt Ruby nicht auf und setzt sich selbst unter größten Risiken für die gute Sache ein. Die Liebe und ihre Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Thomas geben ihr ungeahnte Kraft.
Auch Charlotte fand ich ganz wunderbar gezeichnet. Ihre Entwicklung vom „kleinen Mädchen“ zur selbstbewussten jungen Frau geht, resultierend durch den Krieg, schneller als normal, aber ist dabei glaubhaft und nachvollziehbar. Auch Charlotte wird immer noch von der Hoffnung getragen, ihre Eltern eines Tages wiederzusehen.

Dieser Roman hat mich mit seinem einfühlsamen Schreibstil tief in diese schreckliche Kriegszeit eintauchen und das Schicksal der Menschen erleben lassen.
Ich habe mit Ruby und auch mit Charlotte gelitten, gebangt und gehofft. Kristin Harmel versteht es ganz hervorragend, die Emotionen ihrer Figuren zum Leser zu transportieren.
Daher hat mich die Geschichte sehr berührt, bewegt und so gefesselt, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hatte.

Kristin Harmel hat wieder einmal mein Herz berührt und diese emotionale Geschichte mit viel Tiefgang wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Für mich ist das Buch ein Lesehighlight!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: 2.weltkrieg, geheimnisse, hoffnung, judenverfolgung, liebe, widerstand   (6)
 

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 51 Rezensionen

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Vier Pfoten retten Weihnachten

Petra Schier
Fester Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 20.10.2016
ISBN 9783959731577
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

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(20)

50 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Winterwundertage

Karen Swan , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.10.2018
ISBN 9783442487776
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Alex Hyde, eine junge, höchst erfolgreiche Unternehmensberaterin aus London, nimmt wenige Wochen vor Heiligabend einen lukrativen Auftrag an: Sie soll »Kentallen«, einer familiengeführten Whisky-Destillerie, wieder zum Erfolg verhelfen. Kaum hat sie die abgelegene schottische Insel Islay betreten, begegnet sie Lochlan, Erbe der Dynastie. Attraktiv, charismatisch und unberechenbar – noch nie hat es Alex mit einem Auftraggeber wie ihm zu tun gehabt. Im Laufe der Zusammenarbeit kommen sie sich immer näher, die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem verschwimmen zusehends. Und Alex bemerkt zu spät, dass ihr, zum ersten Mal überhaupt, die Kontrolle entgleitet ...
(Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.
(Quelle: Goldmann Verlag)

Homepage der Autorin

Karen Swan auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Alex, eine sehr erfolgreiche Unternehmensberaterin reist auf die schottische Insel Islay, um ihren neuen Job anzutreten. Sie hat den Auftrag erhalten, in der Whisky-Destillerie Kentallen mit dem Geschäftsführer und Erben des Familien-Unternehmens zu arbeiten, da dieser nach Meinung des Aufsichtsrats nicht auf dem richtigen Weg ist.
Aber solch einen „Kunden“ hat Alex noch nie erlebt. Lochlan „Lochie“ verweigert die Zusammenarbeit und ist nur ablehnend, kalt und aggressiv.
Alex ist verzweifelt und versucht alles, Lochie umzustimmen und sein Vertrauen zu gewinnen. Erst ein tragisches Ereignis in der Destillerie verändert bei Lochie etwas und die Situation zwischen den beiden ändert sich. Lochie nimmt Alex sogar mit zu einem Jagd-Wochenende auf den Landsitz seiner Freunde und sie kommen sich endlich näher.
Aber haben beide eine Chance, wenn sich Berufliches und Privates miteinander vermischt?

Karen Swan erzählt hier eine schöne und winterliche Geschichte mit einem besonderen Schauplatz. Die kleine Insel Islay vor der westlichen Küste Schottlands ist tatsächlich der Sitz von derzeit acht Whisky-Brennereien. Die hier im Buch erwähnte Destillerie ist natürlich fiktiv aber die Autorin hat sich offenbar mit dem Thema beschäftigt, so dass man im Verlauf der Geschichte so einige interessante Dinge über die Whisky-Herstellung erfährt.
Alex und Lochie als Protagonisten sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Lochie ist verschlossen und seine Abwehrhaltung und Unfreundlichkeit fand ich zunächst etwas befremdlich.
Alex kommt anfangs nur als luxusverwöhnte Geschäftsfrau rüber, was auch zu einigen humorvollen Situationen führt. Alex Reaktionen als ihr Gepäck nicht ankommt und sie geliehene, unmoderne Kleidung tragen muss oder als sie erfährt, dass sie in dem Bed & Breakfast, in dem sie unterkommt, das Bad mit mehreren Gästen teilen muss, sind schon witzig.
Es gibt allerdings auch mehrere sehr sympathische und warmherzige Figuren, wie z. B. die Wirtin des Bed & Breakfast.
Alex und Lochie entwickeln sich im Verlauf der Geschichte aber und verändern sich und ihr Verhalten, je mehr sie sich einander annähern.
Die Entwicklung der eigentlichen Liebesgeschichte beginnt aber recht spät, was ich schade fand, denn die Romantik bleibt da ein bisschen auf der Strecke.

Zwischendurch gibt es Einschübe, die eine andere Zeitschiene behandeln. Hier erleben wir ein historisches Ereignis im Jahr 1918, das sich zunächst überhaupt nicht einordnen lässt. Später stellt sich heraus, dass es eng mit Lochies Familiengeschichte verbunden ist.
Das war zwar unterhaltsam zu lesen, aber so detailliert für die Handlung eigentlich nicht erforderlich.

Es geschieht viel im Verlauf des Buches, was für reichlich Abwechslung sorgt und die Geschichte sehr unterhaltsam macht.
Alles ist abgestimmt auf schottische Lebensweise und Gebräuche und natürlich spielt die Tradition der Whiskyherstellung eine große Rolle.
Dazu kommt die schöne schottische Landschaft im Winter auf der Insel im Atlantischen Ozean, so dass sich ein rundes, stimmiges Gesamtbild ergibt.

Die Geschichte ist ziemlich komplex aufgebaut und es gibt immer wieder Wendungen und auch ein paar Überraschungen.
Das Setting und die Vorweihnachtszeit vermitteln eine schöne winterliche Stimmung, so dass es insgesamt ein unterhaltsamer Roman für kalte Winterabende ist, den ich gerne gelesen habe!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: familie, schottland, vergangenheit, whisky   (4)
 

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(29)

71 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das Weihnachtswunder

Angelika Schwarzhuber
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2018
ISBN 9783734106316
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
Die schönsten Wunder geschehen, wenn es schneit!

Singlefrau Kathi arbeitet als Sekretärin in der Werbeagentur WUNDER. Dort heimsen andere regelmäßig die Lorbeeren für ihre kreativen Erfolgsideen ein. Ein neuer Auftrag führt sie mit dem Fotografen Jonas zusammen. Auf der Weihnachtsfeier der Agentur vermasselt es sich Kathi durch ein Missverständnis so sehr mit ihm, dass Jonas denkt, ihr liege nichts an ihm. Zudem gerät ihr Job in Gefahr. Unglücklich verlässt Kathi die Party und stürzt im dichten Schneetreiben. Als sie aufwacht, ist ein Mann über sie gebeugt, der sich als ihr Schutzengel vorstellt. Er will Kathi auf wunderbare Weise dabei helfen, endlich ihr Glück zu finden …
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV, unter anderem für das mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnete Drama »Eine unerhörte Frau«. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Homepage der Autorin

Die Autorin auf Twitter und Facebook


Meine Meinung:
Kathi arbeitet als Sekretärin in einer Werbeagentur. Aber eigentlich ist sie mehr als die Sekretärin, denn sie ist irgendwie immer das „Mädchen für alles“ und dazu entwickelt sie noch tolle Ideen für Werbekonzepte, meist abends nach Feierabend zu Hause. Die gibt ihre Vorgesetzte aber regelmäßig als ihre eigenen Ideen aus. Da sie Kathi versprochen hat, dem Agenturchef die Wahrheit zu sagen, lässt Kathi sich aber immer wieder ausnutzen.
Bei der Betreuung eines Fotoshootings für einen Werbeauftrag lernt sie den Fotografen Jonas kennen. Zwischen den beiden sprühen schnell die Funken, aber es gibt immer wieder Missverständnisse.
Die Weihnachtsfeier in der Agentur wird im doppelten Sinne chaotisch. Kathi vermasselt durch ein erneutes Missverständnis ihre Freundschaft mit Jonas und auch sonst geht einiges schief, so dass auch ihr Job in Gefahr geraten könnte.
Sie läuft überstürzt von der Feier nach Hause und stürzt im Schnee. Als sie wieder zu sich kommt, beugt sich jemand über sie, der sich als ihr Schutzengel Angelo vorstellt. Nur Kathi kann Angelo sehen und hören und er bietet ihr seine Hilfe an, damit Kathi endlich ihr Glück findet und sich ihr Herzenswunsch erfüllt.
Aber was ist eigentlich Kathis größter Herzenswunsch und kann es für sie wirklich ein Weihnachtswunder geben?

Ich gebe zu, dass ich die Sache mit dem Engel anfangs etwas mysteriös und unwirklich fand. Aber im Laufe der Geschichte habe ich großen Gefallen daran gefunden. Denn die Autorin nutzt diese Figur nicht nur als Schutzengel für Kathi sondern bringt dem Leser dadurch in besonderer Weise Ereignisse näher, die weit in der Vergangenheit liegen, aber für Kathi von großer Bedeutung sind.
Diese Passagen sind in kursiver Schrift verfasst und aus Angelos Sicht erzählt.
Nach und nach setzt sich da ein Bild zusammen, das sowohl für Kathi als auch für ihre Mutter einiges verändern wird. Kathis Mutter ist inzwischen mit ihrer Schwester verreist, denn sie hat eine Kreuzfahrt gewonnen. Da geht so einiges schief und dieser Teil der Geschichte sorgt für etliche humorvolle Momente.
Ganz besonders gelungen fand ich Kathis Veränderung und Entwicklung im Verlauf der Geschichte, was nicht nur Angelos Unterstützung zu verdanken ist. Sie gewinnt endlich mehr Selbstvertrauen und versucht ihren eigenen Weg zu gehen.
Und so ist Kathi als Protagonistin wirklich gut gezeichnet. Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Besonders hervorheben möchte ich noch Kathis Nachbarn, Herrn Pham, der selbstlos, hilfsbereit und immer freundlich ist. So einen netten Nachbarn wünscht sich sicher jeder.

Die Geschichte spielt kurz vor Weihnachten, daher wird nicht nur viel winterliche sondern durch Weihnachtsvorbereitungen und Weihnachtsfeiern auch weihnachtliche Stimmung verbreitet.
Im Anhang des Buchs gibt es noch einige, auch weihnachtliche, Rezepte, die in der Geschichte eine Rolle spielen und zum Nachmachen anregen.

Kathis Geschichte war für mich ein wunderschönes Weihnachtsmärchen für Erwachsene, mit einer tollen Stimmung und Atmosphäre, die mich berührt hat. Eine liebenswerte Protagonistin, ein geheimnisvoller Schutzengel und der Zauber der Weihnachtszeit haben mich perfekt unterhalten!



Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: familie, schutzengel, vergangenheit, weihnachten   (4)
 

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Dünenwinter und Lichterglanz: Liebesroman

Tanja Janz
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.11.2018
ISBN 9783955768560
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zum Inhalt:
„Die Hiobsbotschaft erreicht Alida kurz vor Weihnachten: Ihre TV-Sendung »Die Wohnexpertin« wird eingestellt. Alida ist geschockt. Ausgerechnet jetzt! In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, an dessen Erfüllung sie aber selbst nicht glaubt. Und dann stirbt auch noch ihre Großmutter. In deren Nachlass findet Alida geheime Liebesbriefe und ein Foto ihrer Oma als junge Frau mit einem unbekannten Mann, aufgenommen vor einem Pfahlbau in St. Peter-Ording. Alida macht sich auf den Weg, um den Mann zu finden. Noch ahnt sie nicht, dass der Küstenort einige Überraschungen für sie bereithält.“  
(Kurzbeschreibung gem. Mira Taschenbuch)

Leseprobe


Die Autorin:
Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.
(Quelle: Mira Taschenbuch)

Die Autorin auf Facebook


Meine Meinung:
Alida Jacobsen ist Wohnexpertin und bereitet gerade die Weihnachtsausgabe ihrer TV-Sendung vor, als diese wegen schlechter Einschaltquoten abgesetzt wird.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, teilt ihre Mutter ihr mit, dass die geliebte Großmutter gestorben ist.
In den Sachen ihrer Großmutter findet Alida beim Ausräumen in einem Versteck Liebesbriefe von einem Hans, der nicht Alidas Opa war, sowie einen unvollendeten Brief ihrer Oma an diesen Hans. Dabei liegt ein Foto, dass ihre Oma als junge Frau zeigt mit einem unbekannten Mann, der vermutlich dieser Hans sein wird. Nach der Beisetzung entschließt sich Alida, die ja nun mehr Zeit hat als ihr lieb ist, nach St. Peter-Ording zu fahren, wo das geheimnisvolle Foto aufgenommen wurde. Sie möchte dem Geheimnis auf die Spur kommen und versuchen, diesen mysteriösen Hans zu finden, um ihm den letzten Brief ihrer Oma zu geben.

Wir begleiten also Alida ins winterliche St. Peter-Ording, wo sie sich in einer Privatpension einmietet. Femke, die Betreiberin der Pension, die auch noch ein Antiquitätengeschäft führt, freut sich über ihren Gast und bietet Alida gleich Familienanschluss mit an.
Alida gönnt sich erst mal eine Auszeit zur Entspannung und macht sich dann Gedanken, wie sie den geheimnisvollen Hans nur anhand des Vornamens und des alten Fotos finden kann.
Durch Zufall wird Alida von einer Hotelbesitzerin als Wohnexpertin und TV-Moderatorin erkannt und erhält sogar einen kleinen Job, das Hotel für ein Foto-Shooting weihnachtlich zu dekorieren.
Auch beim geplanten Adventsfest ihrer Vermieterin Femke kann sie mit ihren Dekorations-Tipps helfen und es eröffnen sich sogar noch weitere Möglichkeiten für Alida.

Tanja Janz hat erneut einen stimmungsvollen winterlichen und weihnachtlichen Roman vorgelegt.
Wie auch schon in früheren Romanen beschreibt sie den Ort St. Peter-Ording mit all seinen schönen Plätzen sehr bildhaft. Die verschneiten Dünen und Salzwiesen entstehen vor dem inneren Auge und man spürt den Wind und hört das Meer rauschen. Auch die nordfriesische Mentalität ist gut bei mir angekommen und sorgt für eine schöne Atmosphäre.
Aber auch die weihnachtliche Stimmung kommt durch Alidas Dekorationstätigkeiten nicht zu kurz und es gibt viele Ideen und dazu auch noch leckere weihnachtliche Naschereien.
Alida hat mir als Protagonistin gut gefallen, denn sie ist bodenständig und keinesfalls ein „Fernseh-Promi“ mit irgendwelchen Allüren.
Sie nimmt den Familienanschluss bei Femke an und beginnt sich richtig wohlzufühlen, obwohl sie ja zunächst, so ohne Job, Existenzsorgen haben muss.
Auch Femke und ihre Familie sowie die Hotelbesitzerin sind liebenswerte Figuren, die die Geschichte gut ergänzen.
Die Liebesgeschichte ist sehr zart und spielt sich eigentlich nur nebenbei ab. Ein bisschen mehr Romantik wäre vielleicht noch schön gewesen.
Aber vordergründig geht es ja um die alte Liebesgeschichte von Alidas Oma, der sie auf den Grund gehen möchte und so versucht sie einiges, um Hans zu finden.

Dieser weihnachtliche Wohlfühlroman vermittelt eine schöne Stimmung und unterhält sehr gut, da so einiges geschieht.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch, das seinem Titel alle Ehre macht und im Dünenwinter viel Lichterglanz verbreitet!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: liebe, st. peter ording, vergangenheit, weihnachten   (4)
 

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115 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Das wunderbare Wollparadies

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.09.2018
ISBN 9783734106279
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Willkommen zurück in der Valerie Lane – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Susan verbringt ihre Zeit am liebsten in ihrem kleinen Wollladen. In Susan’s Wool Paradise strickt und häkelt sie wunderschöne, kuschlige Sachen, die sie nicht nur verkauft, sondern auch an Bedürftige verschenkt. Außerdem kann man bei Susan zu Lauries Tee und Keiras leckeren Pralinen in gemütlicher Runde gemeinsam stricken und häkeln, sich austauschen und helfen. Ihre Freundinnen schätzen Susan für ihr großes Herz und ihre ruhige Art, vor allem in diesem besonders kalten Dezember, der auch nicht vor der Valerie Lane Halt macht. Und während es draußen stürmt und schneit, erlebt Susan einen Winter, der alles verändern wird …  
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)

Leseprobe

Weitere Teile der Reihe:
1. Der kleine Teeladen zum Glück  
2. Die Chocolaterie der Träume 
3. Der zauberhafte Trödelladen    
5. Der fabelhafte Geschenkeladen (erscheint am 18. Februar 2019) 
6. Die kleine Straße der großen Herzen (erscheint am 18. Juni 2019)   


Die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie«! Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet und verzaubern ihre Leser. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in einem idyllischen Haus auf dem Land. In ihrer Freizeit liest sie am liebsten Thriller und reist gerne, vorzugsweise nach England und in die USA. Sie hat eine Vorliebe für englische Popmusik, Crime-Serien, Duftkerzen und Tee.
(Quelle: Blanvalet Verlag)

Offizielle Website der Autorin

Manuela Inusa auf Facebook und Twitter
 
Die Autorin auf Instagram

Manuela Inusa "... in fünf Minuten" auf Angis Bücherkiste  


Meine Meinung:
Zum vierten Mal kehren wir zurück in die Valerie Lane, die kleine romantische Einkaufsstraße in Oxford. Hier hat vor über 100 Jahren Valerie Bonham, die Namensgeberin der Straße, einen Gemischtwarenladen betrieben und war die gute Seele des Viertels.
Nach ihrem Vorbild betreiben dort 5 Freundinnen ihre Geschäfte. Nach Laurie’s Teacorner, Keira’s Chocolates und Ruby’s Antiques lernen wir in diesem Teil Suan und ihr kleines „Wool Paradiese“ kennen.
Susan ist auch die einzige der Freundinnen, die ihre Wohnung über ihrem Laden direkt in der Valerie Lane hat.
Suan lebt alleine mit ihrem kleinen Hund Terry und hat ein richtig gutes Herz. Viele der schönen, warmen Dinge wie Pullover, Handschuhe, Schals und Mützen verschenkt sie an Obdachlose und Bedürftige. Aber auch für ihre Freundinnen aus der Valerie Lane ist sie immer da.
Da ist es nachvollziehbar, dass sie der arbeitssuchenden Charlotte, die eines Tages in ihrem Laden erscheint, einen Job anbietet.
Der Weihnachtsmarkt in der Valerie Lane steht vor der Tür und es gibt noch viel zu tun. Da kann Susan Unterstützung gut gebrauchen und Charlotte braucht dringend Arbeit, damit sie nach der Trennung von ihrem Mann ihre Kinder versorgen kann.

Die Rückkehr in die Valerie Lane ist inzwischen schon wie ein Wiedersehen mit guten alten Bekannten. Ich habe mich gefreut, Susan und ihre Freundinnen wieder zu erleben und auch zu erfahren, wie es den anderen in der Zwischenzeit ergangen ist.
Susans Geschichte allerdings hat mein Herz ganz besonders berührt.
Nach und nach erfahren wir, was Susan vor einigen Jahren erleben und ertragen musste, das sie so gemacht hat, wie sie heute ist. Eine wirklich traurige und tragische Geschichte, die es nachvollziehbar macht, dass Susan sich so zurückgezogen hat und sich mehr um andere kümmert, als um sich selbst.
Aber im Verlauf der Geschichte bemerkt Susan, dass das Leben auch für sie noch Überraschungen und schöne Momente bereithält. Sie beginnt sich zu öffnen und entdeckt längst verloren geglaubte Gefühle wieder.

Die Geschichte spielt in der Weihnachtszeit und die Autorin beschreibt uns wunderschön die festlich geschmückte Valerie Lane und den kleinen Weihnachtsmarkt, der traditionell in jedem Jahr in der Einkaufsstraße stattfindet. Dazu gibt es noch leckere weihnachtliche Rezepte, die zusätzlich für weihnachtliche Stimmung sorgen.

Manuela Inusas schöner, lockerer Schreibstil hat mich an einem Tag durch die Geschichte fliegen lassen.
Der Besuch in der Valerie Lane war wieder sehr unterhaltsam, herzerwärmend und diesmal sorgte er auch für schöne vorweihnachtliche Stimmung.
Ich habe diesen herzerwärmenden Roman sehr genossen und freue mich, dass nach dem Besuch in Orchid’s Gift Shop im 5. Teil die Reihe noch mit einem 6. Teil über die kleine, romantische Einkaufsstraße mit den Menschen mit großen Herzen fortgesetzt wird!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© Fanti2412

  (13)
Tags: freundschaft, liebe, valerie lane, vergangenheit, weihnachten   (5)
 

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(2)

8 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Tochter des Uhrmachers

Kate Morton
E-Buch Text
Erschienen bei Diana Verlag, 08.10.2018
ISBN 9783641208356
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?
(Kurzbeschreibung gem. Diana Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.
(Quelle: Diana Verlag)


Meine Meinung:
Die junge Archivarin Elodie Winslow findet in einem zufällig entdeckten alten Karton eine Aktentasche, ein altes Foto einer wunderschönen Frau und ein Skizzenbuch. In diesem Buch entdeckt sie die Zeichnung eines Hauses, das sie an eine Geschichte erinnert, die ihre verstorbene Mutter ihr früher immer erzählte. Wem mögen diese Dinge gehört haben und wer ist die schöne junge Frau auf dem alten Foto? Elodies Neugier und Ehrgeiz sind geweckt und sie möchte herausfinden, was es mit diesen Dingen auf sich hat.

Im Jahr 1862 begegnet Birdie, die Tochter des Uhrmachers, in London dem Künstler Edward Radcliffe, der fasziniert von ihr zu sein scheint. Birdies Vater ging vor einigen Jahren nach Amerika und ließ Birdie in London bei einer Dame zurück, die das Kind zu einer Taschendiebin ausbildete und fortan ausnutzte. Doch diese Zeit ist für Birdie vorbei, als sie Edward begegnet. Sie stellt sich ihm als Lily vor und wird seine Muse. Obwohl Edward mit einer anderen Frau verlobt ist, verlieben sich beide ineinander. Edward bringt Birdie/Lily nach Birchwood Manor, seinem Landhaus an der Themse, wo an einem Abend eine Tragödie geschieht.

Das Landhaus Birchwood Manor ist Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. Im Verlauf gibt es weitere Geschichten rund um dieses Haus, das am Ende des 19. Jahrhundert ein Mädcheninternat wurde, das von Edward Radcliffes Schwester Lucy geführt wurde. Die kleine Ada, die in Indien aufwuchs, wird von ihren Eltern dorthin gebracht und zurückgelassen.
Und auch aus der Zeit des 2. Weltkriegs erfährt der Leser einiges über die Bewohner dieses Hauses und über die Dinge, die in diesem Haus vor sich gehen.
Das hört sich jetzt etwas verwirrend an und das war es für mich auch.
Das Buch gliedert sich insgesamt in 4 große Teile, die in etliche Kapitel unterteilt sind. Dabei sind einige Kapitel mit römischen Ziffern und die anderen mit arabischen Ziffern gekennzeichnet. Das bietet zwar eine gewisse Abtrennung zwischen den Handlungssträngen, aber durch sehr häufige Wechsel zwischen den Handlungssträngen und zusätzlich Sprüngen in den Zeitebenen entsteht doch eine Menge Verwirrung.
Kaum hatte mich ein Erzählstrang gefesselt, wurde dieser unterbrochen und es erfolgte ein Wechsel. Das hat dazu geführt, dass mich keiner der Handlungsstränge so richtig packen konnte und ging zu Lasten der Spannung.
Auch das Kennenlernen der einzelnen Charaktere wird dadurch erschwert, so dass ich zu keinem eine richtige Nähe entwickeln konnte.
Besonders Elodie blieb sehr blass, denn der Handlungsstrang in der Gegenwart im Jahr 2017 ist sehr klein gehalten. Man erfährt nicht viel über Elodies Recherchen und erst am Ende wird der Handlungsstrang dazu genutzt, alle Fäden zusammen zu führen. Das wirkte auf mich ein bisschen lieblos und irgendwie hat mir da noch ein Abschluss gefehlt.
Nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat auch ein etwas mystischer Teil des Romans. Es gibt eine „Off-Stimme“ die einige Teile der Geschichte erzählt. Schnell ist klar, dass es sich um eine verstorbene Person handeln muss und nach einer Weile wird auch erkennbar, um wen es sich handelt.

Begeistert hat mich, wie schon in vorherigen Romanen der Autorin, ihr schöner Schreibstil und die verwendete Sprache. Es gibt viel poetisches, bildhafte und detailreiche Schilderungen und eine wunderschöne einfühlsame Ausdrucksweise. Das macht es leicht und angenehm, die Geschichte zu lesen.
Der Plot dieses Romans ist sehr komplex und erstreckt sich über einen langen Zeitraum, so dass ich es manchmal etwas schwierig fand, den roten Faden nicht zu verlieren. Die Autorin hat meinen Respekt, dass sie den Faden beim Schreiben nicht verloren hat.

Insgesamt ist es eine interessante, vielschichtige Geschichte in der damaligen Welt der Künstler mit einem landschaftlich schönen Setting. Sie erzählt nicht nur die Geschichte des alten Landhauses Birchwood Manor sondern behandelt auch Familiengeheimnisse, die ihre Auswirkungen weit bis in die Gegenwart haben.
Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich unterhaltsame Lesestunden mit diesem geheimnisvollen und teilweise mystischen Roman!


Fazit: 3 von 5 Sternen


© Fanti2412

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Tags: familie, geheimnisse, mystisch, vergangenheit   (4)
 

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Traumzeit und andere Tage

Heide Keller
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426214442
Genre: Biografien

Rezension:

Zum Inhalt:
Heide Keller, die als Chefsthostess Beatrice die ZDF-Erfolgsserie "Das Traumschiff" prägte wie keine andere, hat ihre Lebenserinnerungen aufgeschrieben. Ob an Bord oder an Land - die berührenden Begegnungen und bewegten Episoden ihres Lebens sind die reinste Lesefreude. "Traumzeit und andere Tage" ist die Geschichte einer wunderbaren Frau, einer beliebten Schauspielerin und einer großartigen Erzählerin.

Millionen von Fernsehzuschauern kennen und lieben Heide Keller in ihrer Rolle als Chefhostess Beatrice. Warmherzig und mit einem Augenzwinkern erzählt die Schauspielerin und Drehbuchautorin erstmals von ihrer Kindheit im katholischen Rheinland, ihrer erfolgreichen Theater- und späteren Fernsehkarriere und von Menschen, die sie begleitet haben. Ihre Familie, ihre Schauspiellehrerin, ihren Romeo und ersten Ehemann, prominente Kollegen und Weggefährten lässt Heide Keller in ihren Erinnerungen Revue passieren. Und sie gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichsten deutschen TV-Serie "Das Traumschiff".  
(Kurzbeschreibung gem. Knaur Verlag)

Leseprobe


Die Autorin:
Nach eigenen Aussagen ist Heide Keller schon ziemlich lange auf der Welt. Sie hat in Berlin Theater gespielt, als Wolfgang Rademann auf sie aufmerksam wurde und sie für die ZDF-Serie "Das Traumschiff" engagierte, die ein großer Erfolg wurde. Heide Keller war von Anfang an dabei und ist in der Rolle der Beatrice den Zuschauern ans Herz gewachsen.
(Quelle: Knaur Verlag)


Meine Meinung:
In ihrem Buch erzählt die bekannte Schauspielerin Heide Keller eine Menge Erinnerungen aus ihrem Leben.
Sie beginnt mit ihrer Kindheit, Schulzeit und dem frühen, großen Wunsch, Schauspielerin zu werden.
Eindrucksvoll erzählt sie, wie sie es ganz allein geschafft hat, von einer Schauspiellehrerin zur Ausbildung angenommen zu werden und sich nebenbei in einem Job das Geld dafür verdiente.
Wir erleben die ersten Engagements am Theater, die erste Tournee, die erste Liebe und schließlich den Beginn ihrer Fernsehkarriere.
Doch neben einem Blick hinter die Kulissen der Fernseh-Serie „Das Traumschiff“ gewährt uns Heide Keller auch viele Einblicke in ihr Privatleben, stellt uns Freunde, Kollegen und Weggefährten vor und beschreibt auch ihre Wahlheimat Muffendorf, ein Stadtteil von Bonn, was mich als Bonnerin natürlich sehr gefreut hat.
Dabei ist sie sehr offen und ehrlich und scheut sich auch nicht, ihre Emotionen preis zu geben.

Heide Kellers Schreibstil spiegelt auch ein bisschen ihre Persönlichkeit wieder, jedenfalls so, wie ich sie in der Öffentlichkeit wahrnehme. Ich hatte beim Lesen häufig das Gefühl, Frau Keller säße in meinem Wohnzimmer bei einer Tasse Kaffee und würde mir ihre Geschichten erzählen.
Sie schreibt sehr charmant, humorvoll, wählt auch mal einen Dialekt und zeigt auch Selbstironie.
Besonders interessant fand ich die Einblicke hinter die Kulissen, wobei die Unterschiede zwischen der Arbeit am Theater und beim Fernsehen deutlich wurden. Auch die „Traumschiff-Familie“ und die besondere Art der Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff, auf dem normaler Touristenbetrieb stattfindet, waren spannend zu lesen und haben viele „neugierige“ Zuschauerfragen beantwortet.

Heide Kellers Erinnerungen haben mich berührt, bewegt, oft schmunzeln lassen und vor allem sehr gut unterhalten.
Bereichert wird das Buch durch viele Fotos, für die Heide Keller zum größten Teil ihre privaten Fotoalben geöffnet hat.

Herzlichen Dank für Ihre Offenheit und den Einblick in ihr Leben, Frau Keller!


Fazit: 5 von 5 Sternen



© Fanti2412

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Tags: erinnerungen, schauspielerin, theater, traumschiff   (4)
 
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