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132 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

italien, flüchtlinge, liebe, widerfahrnis, novelle

Widerfahrnis

Bodo Kirchhoff
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 01.09.2016
ISBN 9783627002282
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fürsorge

Anke Stelling
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Verbrecher, 07.03.2017
ISBN 9783957322326
Genre: Romane

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185 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

klassiker, südstaaten, rassendiskriminierung, harper lee, usa

Wer die Nachtigall stört ...

Harper Lee , Claire Malignon , Felicitas von Lovenberg , Nikolaus Stingl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.07.2016
ISBN 9783499271571
Genre: Romane

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180 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

klassiker, england, london, gedanken, selbstmord

Mrs Dalloway

Virginia Woolf , Klaus Reichert , Walter Boehlich
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.1997
ISBN 9783596140022
Genre: Klassiker

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

tagebuch, tagebücher, ddr, liebe, femme

Alles schmeckt nach Abschied

Brigitte Reimann ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 01.12.2000
ISBN 9783746615370
Genre: Biografien

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

new york, transgender, genderqueer, karlsruhe, england

Darling Days

iO Tillett Wright , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518468036
Genre: Romane

Rezension:

Bittersüß, traurig-schön. Darling Days ist die Autobiographie von iO Tillett Wright, die davon berichtet, wie kaputt Liebe machen kann, wie der Kampf mit dem eigenen Körper und der verspürten Lust zerstören kann, wie unsagbar schwer es ist, zu gehen und noch so viel mehr.

Der Roman beginnt mit einer Liebeserklärung an seine Mutter, die gleichzeitig viele emotionale Knackpunkte in ihrer Beziehung andeutet. iO wächst in den späten 80ern und 90ern in New York auf. Eine Zeit, die in dieser Stadt legendär ist und vor allem eins: absolut destruktiv. Rhonna, seine Mutter, kümmert sich herzzerreißend um iO und gleichzeitig verlangt sie ihm viel zu viel ab. Sie leben am Existenzminimum, tanzen sich von einer Vorstellung zur nächsten, es gibt kaum Stabilität für iO. Rhonna selbst hat starke psychische Probleme. Auf der einen Seite ist sie ein strahlendes Energiebündel, gleich einem Supermodel und auf der anderen Seite kann sie bösartig ausrasten und iO viel zu viel zumuten.  iO kennt es aber nicht anders. Einzig bei seinem Poppa bekommt er Ruhe und die Liebe, die ein Kind braucht. Aus diesem Grund beginnt er irgendwann davon zu träumen, bei ihm zu leben.

Auf der anderen Seite kämpft iO einen inneren Kampf, den er zwar versucht darzustellen, dessen Ausmaße man sich aber kaum vorstellen kann. Eines Tages entscheidet sich iO dazu, kein Mädchen mehr zu sein, sondern ein Junge. Mit dieser Entscheidung fühlt er sich zwar zum einen befreit, zum anderen beginnt ein ständiges Verstecken und Bitten darum, nicht entlarvt zu werden. Er irritiert und will eigentlich nur Kind sein.

Ich fühle mich noch immer gegängelt, aber mit ein bisschen mehr Auslauf. Das Halsband sitzt lockerer. – S. 248

Irgendwann erkennt er, dass das Leben bei seiner Mutter nicht kindgerecht sein kann und meldet sich beim Jugendamt.  iO bekommt zwar seinen Traum erfüllt und zieht zu seinem Poppa nach Deutschland, doch erkennt er nun auch selbst, dass er kein einfacher Charakter ist. Immer wieder kämpft er mit sich, mit seinem Geschlecht, mit seinem Umfeld, mit seiner Identität. Er sucht, er will ausreißen, traut sich nicht und traut sich dann so vieles. Ein stetiger Kampf gegen das, was viele Normalität nennen, obwohl lediglich eine eigene innere Ruhe die Zielstellung ist.

Die Schreibweise ist dabei sehr intensiv, man schlüpft in die Zeit hinein, in die Orte und die Gefühlswelten. Die Formulierungen treffen immer ins Schwarze, sind traurig-schön und bittersüß. Die Kapitel enden zudem stets mit einem Foto aus der Zeit, wodurch die eigene Vorstellungskraft noch befeuert wird.

Der Roman ist wirklich ein wunderbares Werk! Ich empfehle ihn wärmstens und hoffe darauf, dass viele Leser genauso angetan sein werden.

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187 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 10 Rezensionen

klassiker, freundschaft, usa, novelle, roman

Von Mäusen und Menschen

John Steinbeck
Flexibler Einband: 139 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2002
ISBN 9783423620727
Genre: Klassiker

Rezension:

John Steinbecks Erzählung von Lennie und George gehört zu den amerikanischen Klassikern des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine kurze Erzählung, die in meiner dtv-Ausgabe nicht einmal 120 Seiten erreicht, doch die Länge einer Erzählung hat ja bekanntlich nichts mit ihrem Gehalt zu tun.

George und Lennie sind zwei Wanderarbeiter, die davon träumen, irgendwann ein eigenes Stück Land zu besitzen und dort autark leben zu können. George ist dabei der Organisator und Lennie zieht mit. Die beiden sind aber auch dadurch miteinander verbunden, dass sich George um Lennie kümmert. Dieser ist geistig beeinträchtigt und weiß seine Kräfte nicht einzuschätzen. An sich ist er ein lieber, nicht arglistiger großer Junge, der seine Grenzen nicht kennt. So kommt es dazu, dass er bereits auf dem Hinweg zur neuen Arbeitsstelle eine Maus durchs zu kräftige Streicheln tötet. George reagiert darauf routiniert, was darauf schließen lässt, dass solche Dinge öfter vorkommen.

 

„Wenn de mich nich mehr willst, kann ich in die Berge fortgehen und ´ne Höhle finden. Kann jederzeit fortgehen.“ „Nein, sieh, Lennie, ich hab bloß dummes Zeug geredet. Ich will doch, daß de bei mir bleibst. Das Elend mit den Mäusen is, daß de se immer umbringst.“ Er hielt inne. „Weißte war, Lennie. Sobald es geht, geb ich dir ´n jungen Hund. Den würdste vielleicht nicht töten. Der wär besser als Mäuse. Und du könntest ihn doller streicheln.“ Lennie ließ sich nicht ködern,. Er spürte seinen Vorteil. „Wenn de mich nicht mehr willst, brauchst es bloß zu sgaen, und weg bin ich dort zwischen den Hügeln – da kann ich für mich leben. Und keiner stiehlt mir keine Maus nich.“ – S. 17

 

Die beiden kommen dann auf dem neuen Hof an und George muss einen Tanz aus Vertrauen, Versicherungen und Beteuerungen vollführen, damit die anderen Männer Lennie akzeptieren. An dem Gehöft entspinnt sich dann eine wildere Geschichte, die von Lennie vermutlich als gar nicht so wild verstanden werden würde.

Am Ende bleibt die Schuldfrage für den Leser offen, wenn auch nicht für das Figurenensemble in der Erzählung. Dadurch kann aus der Geschichte eine spannende philosophische Diskussion entstehen, die nach dem Guten und Schlechten, Schuld und Unschuld und dergleichen fragen kann.  Insofern könnte ich mir sehr gut vorstellen, diese Lektüre im Unterricht zu behandeln…

Der Schreibstil ist im Übrigen sehr einfach und bemerkenswert gut getaktet. Die Dialekte der einzelnen Figuren sind überzeugend dargestellt, wenn auch zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Der Lesefluss ist enorm, denn das Büchlein liest sich wirklich schnell weg.

 

Einziger Kritikpunkt wäre folgender: Die ersten 50 Seiten haben mir definitiv nicht so viel Spaß gemacht, wie der Rest der Erzählung. Ich bin andauernd mit den Namen der verschiedenen Arbeiter durcheinandergekommen und hatte damit Schwierigkeiten, den Plot zu verfolgen.

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93 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

millionär, winter, freundschaft, armut, diener

Drei Männer im Schnee

Erich Kästner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2006
ISBN 9783423252584
Genre: Humor

Rezension:

Erich Kästners Verwechslungskomödie „Drei Männer im Schnee“ wurde mir nun oft genug empfohlen, um es endlich auch zu lesen. Es stand nun bereits seit Anfang des Jahres in meinem Bücherregal, nun wurden auch seine Seiten umgeblättert.

Geheimrat Tobler entwickelt eine teuflische Idee. Er ließ ein Preisausschreiben veröffentlichen, an dem er selbst unter dem Pseudonym Schulze teilnahm. Gewinn war eine zehntägige Reise in die Alpen. Nun kommt es dazu, dass Tobler den zweiten Platz macht und die Reise gewinnt. Interessanter Weise hat er jedoch vor, als mittelloser Schulze zu reisen und nicht als Millionär. Seinen Butler nimmt er mit, doch dieser soll als reicher Gast des Hotels wirken. Der Plan ist schnell gemacht, doch sind Hausdame und Tochter nicht gleichsam begeistert wie der Geheimrat. Sie warnen zusammen das Hotel in Bruckbeuren und fordert einige Annehmlichkeiten für Tobler ein.

Auf der anderen Seite gibt es Dr. Hagedorn, der bereits das siebte Mal ein Preisausschrieben gewinnt, jedoch seit seiner Doktorarbeit keinen Job in der Reklame finden konnte. Er hat den ersten Platz im Preisausschreiben gemacht und reist also auch nach Bruckbeuren… Was dort wohl passiert? Natürlich wird Hagedorn für den angekündigten Millionär gehalten und Schulze als zweiter Gewinner, der nicht ernst zu nehmen ist.

Dieser Abend hatte es in sich. Das erste Mißverständnis sollte nicht das letzte bleiben. (Echte Mißverständnisse vervielfältigen sich durch Zellteilung. Der Kern des Irrtums spaltet sich, und neue Mißverständnisse entstehen. – S. 63

Aus diesem Umstand entspinnt sich ein wirklich amüsantes Schauspiel, das mich immer wieder schmunzeln lies. Die Komödie ist in zwanzig Kapitel unterteilt und tatsächlich verwundert es fast, warum es sich um einen Roman handelt und nicht etwa eine Komödie. Kästner schreibt wunderbar pointiert, schnippisch und witzig. Eine solche Geschichte kann man sich sehr gut aufgeführt vorstellen – der Roman wurde auch öfter verfilmt. Mich hat dieses Hin und Her doch sehr an Dürrenmatts „Physiker“ erinnert, was ein wohlgemeinter Vergleich ist, denn auch dieses Intermezzo gefiel mir gut.

Ich kann die Empfehlungen nur weitergeben und hoffe, euch die kleine Erzählung nahegebracht haben zu können.

„Mit dem Geld ist das so eine Sache“, meinte Schulze. „Auch wenn wir welches hätten, - spätestens Anfang März stünde hier nur noch ein Schirm herum, und Kasimir wäre verschwunden. Die Vorteile des Reichtums halten sich sehr in Grenzen.“ „Du sprichst, als ob du früher ein Bankkonto gehabt hättest“, sagte Hagedorn und lachte gutmütig. „Meine Mutter behauptet, Besitz sei häufig nichts anderes als ein Geschenk der Vorhersehung an diejenigen, die im übrigen schlecht weggekommen sind.“ – S. 130

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

märchen, harry potter, magie, hogwarts

(The Tales of Beedle the Bard) By J.K. Rowling (Author) Hardcover on (Dec , 2008)

J.K. Rowling
Fester Einband: 108 Seiten
Erschienen bei null, 02.12.2008
ISBN B0092KXGEQ
Genre: Sonstiges

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79 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

freundschaft, kindheit, rom, zirkus, studium

Die hellen Tage

Zsuzsa Bánk
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 07.03.2013
ISBN 9783596512737
Genre: Romane

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

glaube, finanzkrise, verstehe den hype nicht, rowohlt, familie

F

Daniel Kehlmann , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.10.2014
ISBN 9783499249273
Genre: Romane

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fantasy, quarkbeast, english, jasper fforde, drachen

The Last Dragonslayer

Jasper Fforde
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton General Division, 15.09.2011
ISBN 9781444707205
Genre: Sonstiges

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, damaskus, familie, syrien, liebesgeschichte

Die dunkle Seite der Liebe

Rafik Schami
Flexibler Einband: 1.040 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2010
ISBN 9783423212243
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Schlafes Bruder

Robert Schneider , Rainer Moritz
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 14.07.2017
ISBN 9783150204870
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

titanic, lustrum, 2006, rohlingsspindel, 2005

QQ

Max Goldt ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783499247620
Genre: Romane

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

taiwan, liebe, familie, adoption, deutscher buchpreis

Der Allesforscher

Heinrich Steinfest
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492306324
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

zamonien, walter moers zamonien, zamonienroman, hildegunst von mythemetz, buntbären

Ensel und Krete

Walter Moers
Fester Einband
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813508017
Genre: Romane

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

roman

Das Buch vom Lachen und Vergessen

Milan Kundera , Susanna Roth
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.11.2003
ISBN 9783423252102
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

identität, buch, gantenbein, klassiker, schweiz

Mein Name sei Gantenbein

Max Frisch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.03.2011
ISBN 9783518462362
Genre: Romane

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

frauen, literaturverfilmung, virginia woolf, mrs. dalloway, roman

Die Stunden

Michael Cunningham , Georg Schmidt
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei btb, 09.04.2012
ISBN 9783442744398
Genre: Romane

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244 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

roadtrip, usa, genie, vater, las vegas

Fast genial

Benedict Wells
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.04.2013
ISBN 9783257241983
Genre: Romane

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mailand, zeitung, italien, journalismus, geschichte

Nullnummer

Umberto Eco ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 26.09.2015
ISBN 9783446249394
Genre: Romane

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Momentum

Roger Willemsen
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2013
ISBN 9783596195497
Genre: Romane

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(184)

343 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 142 Rezensionen

sklaverei, flucht, amerika, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Colson Whitehead erhielt für den Roman „Underground Railroad“ in diesem Jahr den Pulitzer Preis. Zuvor schrieb der Autor bereits einige Romane, doch erlangte er mit diesem Roman großes Ansehen und gewann nicht nur den bekannten Pulitzer Preis. Das Werk wurde in Amerika sehr gehypt und von Oprah sowie Obama in den Medien besprochen. Eigentlich müsste man darum meinen, dass es sich um ein Meisterwerk handeln müsste und sowohl Schreibstil als auch Aufbau dem Leser das Gefühl geben, einen modernen Klassiker in den Händen zu halten. Um den Spannungsbogen flach zu halten: Das war bei mir überhaupt nicht der Fall.

Im Tod wurde der Neger zu einem Menschen, Erst da war er dem Weißen gleichberechtigt. – S. 162

Der Roman befasst sich mit der Lebensgeschichte von Cora in der Zeit der amerikanischen Sklaverei. Cora ist auf einer Baumwollplantage in Georgia geboren und lebt seit dem Eintritt in die Welt als Sklavin dort. Ihre Mutter Mable verließ sie, als sie ungefähr zehn Jahre alt war und floh von der Leibeigenschaft. Cora selbst wird nun eines Tages von Caesar angesprochen, der selbst bereits die Luft eines freien Menschen schnuppern konnte und erst spät in die Sklaverei geriet, ob sie nicht mit ihm fliehen wollen würde. Nach einigem Hin und Her fliehen die beiden und entdecken durch Hilfe Außenstehender die Underground Railroad. Hier liegt der Kniff des Autors, der nämlich diesen Namen wörtlich genommen hat und eine tatsächliche Zuglinie untergründig durch Amerika auferstehen lässt. Auf die Irrungen und Wirrungen der Reise Coras bis zu einem kleinen Haufen Freiheit und dem Gefühl von einer Idee des Lebensglücks möchte ich an dieser Stelle nicht zu sehr ausweiten. Es sei nur gesagt, dass man auch aus der Perspektive eines Sklavenfängers lesen wird, was eine interessante Erfahrung war und dass Cora einiges aushalten muss und immer wieder das zarte Pflänzchen der Hoffnung zertrampelt wird, dass sich in ihr entwickelt hat. Die Underground als solche wird im Übrigen – was ich für die Titelsetzung bedenklich finde – eher als Sidekick genutzt als wesentlicher Bestandteil der Story zu sein, denn das alles hätte auch wirklich-wirklich ohne die Etablierung einer untergründigen Eisenbahn funktionieren können.

Die Struktur des Romans ist durch die Reise als solche geprägt und durch einzelne Personen, denen Cora begegnet. An sich sind Orte der Flucht gleichzeitig Überschriften der Kapitel, doch teilweise sind auch Kapitel aus der Perspektive von Personen geschrieben, die einst auf Cora getroffen waren oder auf die sie noch treffen wird. Teilweise bringt dies eine Spannung in die Erzählung und teilweise füttert sie den Leser mit Hintergrundinformationen zu einzelnen Charaktereigenschaften der Nebenfiguren. Besonders klug empfand ich die Platzierung der Artikel zur tatsächlichen Underground Railroad und zur historischen Einbettung. Diese standen nämlich am Beginn des Romans, wodurch man als Leser sehr gewillt ist, sie zu lesen, anders als wenn sie am Ende des Romans stünden. Gleichsam erhält man so auch ohne großes Hintergrundwissen eine gelungene Einführung in die Thematik.

Geraubte Körper bearbeiten geraubtes Land. Es war eine Maschine, die niemals stillstand, ihr gieriger Kessel wurde mit Blut beschickt. Mit den chirurgischen Eingriffen, die Dr. Stevens beschrieb, dachte Cora, hatten die Weißen ernsthaft begonnen, Menschen ihre Zukunft zu rauben. Denn das tat man, wenn man Menschen ihre Kinder wegnahm – man stahl ihnen ihre Zukunft. Man quälte sie nach Kräften, solange sie auf dieser Erde waren, und nahm ihnen dann die Hoffnung, dass ihre Leute es eines Tages besser haben würden. – S. 138

Der Schreibstil von Whitehead hat mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Die zwei Zitate, die ich rausgesucht haben, sind definitiv nicht repräsentativ, sondern für mich gelungene Ausnahmen. Der Flow, den der Autor hat, passt für mich mehr zu einem leichten Liebesroman, als zu einem Roman über Rassismus und Sklaverei. Der Takt des Textes fließt und nimmt einen auf seine Reise mit, aber man bleibt nicht stocken, man hat teilweise das Gefühl, man kann nicht richtig lesen, da Inhalt und Schreibstil so weit auseinanderklaffen, dass man teilweise die Gräueltaten gar nicht richtig verarbeiten kann, von denen der Autor spricht. Nun könnte man argumentieren, dass genau dies der Kniff ist und zur aktuellen Bearbeitung dieses großen Traumas passen würde, denn dabei geht es auch viel um Ignoranz und das Unvermögen hinzuhören… Aber mich hat es vor allem aufgeregt und mir das Gefühl gegeben, der Autor selbst traut sich nicht, die Sachverhalte so zu beschreiben, wie sie tatsächlich waren.

Ich für meinen Teil habe sehr lange gebraucht, um das Werk fertig zu bekommen. Ich habe an sich nichts gegen schwere Kost und fordere mich gern literarisch heraus, aber dieses Buch, obwohl es ein solch wichtiges Thema bespricht, zu dem ich nur lückenhaftes Wissen habe, konnte mich nicht begeistert und hat mich eher ermüdet als alles andere. Ich bin nur froh, dass ich mich dennoch anderweitig mit dem Thema befassen werde und will. Für mich war der Roman ein Reinfall.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

london, eichborn, fantasy, lübbe audio

Niemalsland

Neil Gaiman , Tobias Schnettler , Stefan Kaminski
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783785753378
Genre: Romane

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