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186 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

schreiben, stephen king, biografie, leben, biographie

Das Leben und das Schreiben

Stephen King , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435742
Genre: Romane

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, weihnachten, kurzgeschichten, zwerge, anthologie

Das Fest der Zwerge

Carsten Polzin
Flexibler Einband: 267 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2007
ISBN 9783492266482
Genre: Fantasy

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(724)

1.380 Bibliotheken, 20 Leser, 14 Gruppen, 257 Rezensionen

insel, fantasy, monster, kinder, zeitschleife

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei PAN, 02.11.2011
ISBN 9783426283684
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte ließ sich lesen, wie ein modernes Märchen, auch wenn es nur wenige märchenhafte Elemente enthält. Trotzdem webt der Autor ein Geflecht an Mysteriösen und Merkwürdigen und verleiht seinem Roman damit einen Zauber, der einen gefangen nimmt und sanft, ganz sanft in die Welt der besonderen Kinder entführt.

Zu Beginn des Romans war mir Jacob nicht besonders sympathisch. Er wirkte distanziert und teilweise etwas selbstmitleidig auf mich. Sein Misstrauen und seine Zweifel waren zwar authentisch dargestellt aber zeitweise etwas übertrieben.
Sobald er jedoch die Insel erreicht und die Ruinen aus der Vergangenheit seines Großvaters zum ersten Mal betritt, setzte bei mir der Zauber ein und Jacob kam mir näher.
Plötzlich hat er wieder etwas Jungenhaftes an sich, das sich sehr gut in die kleine Welt, die Riggs erschaffen hat, einfügt.
Durch die Ich-Perspektive des Romans ist der Leser ebenso unwissend wie der Protagonist und kann seine Verwunderung, seine Neugierde, seine Zuneigung und auch seine Angst hautnah miterleben.

Das raue Setting einer vergessenen walisischen Insel trägt ebenso dazu bei, dass der Leser das Geheimnisvolle und Unwirkliche in vollen Zügen genießen kann.
Das Heim der Kinder bildet dazu einen interessanten Kontrast, da dem Leser hier eine Idylle vorgegaukelt wird, in die er sich erst verliert und aus der er dann, ebenso wie Jacob und die Kinder, unsanft heraus gerissen wird.
Die Geschichte allgemein ist nicht neu und doch sehr stark schwarz-weiß gezeichnet. Dennoch schafft es Riggs dem Ganzen durch die Atmosphäre etwas Innovatives zu geben. Zeitweise hat der Leser das Gefühl in einem typischen Horrorfilm Statist zu sein.
Die Monster – der einzige Teil, der wirklich an ein Märchen erinnert – sind nicht besonders einfallsreich und neu, geben der Geschichte aber den notwendigen Antagonisten. Da der Schwerpunkt auf den Kindern liegt und deren Versuche mit ihrem Leben in dem nicht wirklich selbstgewählten Gefängnis der Zeit zurecht zu kommen, benötigen die Antagonisten in meinen Augen auch keinen weiteren Tiefgang.

Die Idee der Zeitschleife ist ebenso nicht neu, aber so bemerkenswert einfach gezeichnet, dass ich mir hier keine Gedanken zum Thema Logik oder Stringenz gemacht habe. Der Gedanke, des sich immer wiederholenden Tages schien mir nie Schwerpunkt sein zu sollen, sondern eher ein notwendiges Übel Mittel.
Auch die Romanze ist fein gezeichnet und bleibt hintergründig. Nimmt nie zu viel Raum ein und ist so zuckersüß wie die erste Liebe.

Das Ende ist ebenso einfach wie Handlung, vielleicht etwas actionreicher und weniger auf das Innenleben Jacobs gerichtet, sehr offen, aber irgendwie auch ideal.
Im Endeffekt hätte ich mir gern etwas mehr zu den besonderen Kindern gewünscht. Einige werden durchaus sehr stark charakterisiert und haben von nun an einen Platz in meinem Herzen, andere Kinder waren leider nur interessantes Beiwerk und blieben zu blass. Was schade ist, denn gerade an dieser Stelle hätte der Autor sehr viel mehr herausarbeiten können.

Die Aufmachung des Buches ist dagegen sensationell. Nicht nur das Coverbild, sondern auch alle anderen Fotos innerhalb des Buches sind authentisch und real und wurden nur teilweise ein wenig überarbeitet. Gerade diese Idee eine Geschichte um all diese seltsamen Fotografien zu entwickeln hat mich sehr gefesselt. Daher muss man dem Autor nachsehen, dass nicht alle Besonderheiten der Kinder überwältigend neu sind. Er wollte hier keine neuen X-Men erschaffen. So hat man Fähigkeiten, die schon fast an Klischees erinnern (Unsichtbarkeit und Schweben, enorme Stärke etc.) aber auch Besonderheiten, die tatsächlich etwas schräg anmuten können (Bienen, die im Körper wohnen, Jungen, die Golems erschaffen etc.)

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es ein Gefühl von Staub, Vergangenheit, Erinnerung und der Schwere eines vermeintlichen Idylls vermitteln konnte, ohne dabei aufgesetzt, übertrieben oder zwanghaft innovativ zu wirken.
Eine Geschichte, die manchmal wirkte, wie ein Traum oder eine markante Illusion.

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(4.344)

6.740 Bibliotheken, 83 Leser, 39 Gruppen, 467 Rezensionen

panem, liebe, dystopie, katniss, krieg

Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der dritte Teil dagegen hebt sich gänzlich von seinen Vorgängern ab. Katniss ist und bleibt zwar die Hauptperson des Ganzen, aber wieder verändert sich der Schwerpunkt und plötzlich sind es nicht mehr nur Katniss oder Peeta, um die man sich sorgt, sondern es geht um ganz Panem.
Katniss wird mit einer neuen Art von Kontrolle konfrontiert und sieht sich wieder als Spielfigur in Machtspielen und Intrigen. Nur ist es diesmal nicht mehr nur das Kapitol, das sie lenken will, sondern es ist die „Regierung“ der Rebellion.
Aufstände und Revolution erschüttern die Welt und diesmal leidet Katniss, weil sie zur Untätigkeit und Hilfslosigkeit gezwungen ist.

Der dritte Teil beginnt relativ ruhig, etwas langsamer als die Vorgängerteile und vermitteln dem Leser ein noch stärkeres Gefühl von Verlassensein und Bedrückung. Katniss innere Kämpfe werden dem Leser deutlich vor Augen geführt und er leidet mit ihr.
Gegen Mitte des Buches wird dann aber wieder mehr wert auf Aktion als auf Reaktion gelegt. Es kommt wieder Fahrt auf und die Gewalt und die Grausamkeit nimmt kontinuierlich zu. Ein Drama reiht sich an das nächste und liebgewonnen Figuren verändert sich, gehasste Personen sind auf einmal zur Zusammenarbeit gezwungen.
Diesmal sind die Fronten relativ schnell klar. Auch der Leser weiß meistens woran er ist. Es gibt kein Hadern mehr, kein Zaudern. Das Ziel ist klar und Katniss befindet sich wieder in einem Kampf um Leben und Tod, nur dass sie diesmal kein rettendes Ziel vor Augen hat, keine Heimat mehr, zu der sie zurück kehren will.
Das Thema „Arena“ wird aufgearbeitet und auf ein viel größeres, „echteres“ Territorium verlegt.
Die Autorin gönnt ihren Protagonisten keine Ruhepause mehr und auch der Leser befindet sich plötzlich in einem Kreuzfeuer, das so viel allgemeiner, größer und erschreckender ist, als es die Hungerspiele je sein konnten.

Das Ende des dritten Teils ist erschütternd, aber befriedigend. Es kommt schnell, es kommt gewaltig und wenig zaghaft. Es ist dramatisch und magisch und dreckig und dabei auf unbedenkliche Weise noch wohlwollend.
Der Epilog versöhnt den Leser mit den Geschehnissen und mit all den Tränen, die er während des Lesens vielleicht vergossen hat. Es gibt einen hoffnungsvollen Schimmer am Ende und das macht die Lektüre der drei Romane zu einem runden und emotionalen Erlebnis.

Die Tribute von Panem haben als Gesamtwerk von allem etwas zu bieten, reißen mit, regen zum Nachdenken an, sind dramatisch und bedrückend und dabei vielfältig und spannend. Die Charaktere haben Tiefe und weisen Entwicklungen auf. Das Setting verändert sich und ist mit interessanten Details gespickt, die die ganze Geschichte lebendig und authentisch wirken lassen.
Eine Trilogie, die ich nur jedem empfehlen kann!

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(3.189)

4.966 Bibliotheken, 51 Leser, 36 Gruppen, 426 Rezensionen

liebe, panem, katniss, peeta, hungerspiele

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2010
ISBN 9783789132193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band ähnelt dem ersten sehr, auch wenn er mit ganz anderen Beweggründen und Aspekten aufwarten kann.
Man spürt, dass Katniss an ihren Erlebnissen in den ersten Hungerspielen gewachsen ist, vielleicht gereift, vielleicht sogar ein wenig gebrochen.
Doch die Angst vor dem Kapitol schwebt ständig über der Szenerie. Der Blickwinkel rückt ein wenig von Katniss als Person ab und beginnt schon zu Anfang damit, das Große Ganze, etwas Allgemeineres, ins Sichtfeld zu nehmen.

Die Tour der Sieger führt Katniss und Peeta, aber auch dem Leser einige Dinge deutlicher vor Augen, werden – wo sie im ersten Roman nur angedeutet wurden – etwas tiefer beleuchtet und machen so einen Großteil der Spannung aus.
Katniss muss sich jetzt noch mehr mit den eigenen Emotionen und dem Verhalten Peeta und auch Gale – ihrem besten Freund – gegenüber auseinander setzen.
Gale, der im ersten Roman nicht mehr als eine Randfigur gewesen ist, bekommt ebenfalls mehr Charakter und ist eine der Figuren, die sich kontinuierlich, aber stark weiter entwickeln. Anfängliche Sympathien und Antipathien den verschiedenen Figuren gegenüber werden verschoben oder ins rechte Licht gerückt.

Auch die Begründung für die nächsten Hungerspiele bleibt für mich nachvollziehbar. Wer befürchtet, dass diese Handlung nur ein Abklatsch des ersten Bandes werden könnte, wird hier eines Besseren belehrt.
Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf Katniss allein, auch das Setting der Arena hat sich verändert, die Interaktion der verschiedenen Figuren und deren Ziel wird in den Vordergrund gesetzt und eröffnen der Geschichte ungeahnte Möglichkeiten. Alles hat sich verändert und die Atmosphäre von Verzweiflung, Aussichtslosigkeit und kühler Berechnung macht es dem Leser nicht leicht, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Das Ende des zweiten Teils hält einen großen Cliffhangar für die Leser bereit und gönnt ihm keine Atempause. Das Gefühl von Gefahr und Angst ist noch greifbarer und nimmt einem die Luft.

  (9)
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(2.232)

3.678 Bibliotheken, 35 Leser, 37 Gruppen, 542 Rezensionen

liebe, panem, hungerspiele, katniss, peeta

Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.07.2009
ISBN 9783789132186
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Tribute von Panem sind zurecht so bekannt geworden und zurecht so hoch gelobt. Lange Zeit war ich skeptisch, einerseits weil ich Bücher, die zu den Bestsellern gehören immer mit großem Misstrauen betrachte und andererseits weil ich die Angst hatte, dass die Tribute von Panem von ihrer Grundstruktur zu sehr an „Battle Royale“ erinnern könnten.
Aber außer der Idee verschiedener Personen, die sich bis auf den Letzten bekämpfen, haben die Romane nur wenige Gemeinsamkeiten.

Die Tribute von Panem sind durchgehend sehr stringent konzipiert und an Charaktertiefe und Entwicklung kaum zu überbieten. Der Sprachstil ist kurz, schnell, aber jugendlich leicht zu lesen und die handelnden Personen sind interessant und vielfältig gezeichnet.
Panem ist ebenfalls abwechslungsreich und nicht arm an den unterschiedlichsten Aspekten. Der Saum wirkt bedrückend. Hunger und Not und Leid sind allgegenwärtig und allein in Distrikt 12 sind die „Standesunterschiede“ bedeutsam und können über Leben und Tod entscheiden.
Aber auch das Kapitol, in all seiner dekadenten Farbenfülle, hat einiges zu bieten. Ein Machtregime, das vielleicht nicht auf Grund seiner Gewalttätigkeit im Allgemeinen so gefährlich ist, sondern an der kreativen Art sich immer neue psychologische Grausamkeiten auszudenken um jede Art von Aufstand oder Rebellion in den Distrikten bereits im Keim zu ersticken.

Schon der erste Teil ist von der ersten Seite an spannend und aufregend. Durch die Ich-Perspektive aus Katniss Sicht, bekommt der Leser hautnah die Angst vor dem Hungertod und die Notwendigkeit des schnellen Erwachsenwerdens vor Augen gehalten.
Gerade Katniss war mir sehr sympathisch und ich hatte keine Schwierigkeiten damit mich sofort mit ihr als Protagonistin zu identifizieren. Ihre Sorge um ihre Familie macht sie zu einem tiefgründigen Charakter und die Liebe zu ihrer Schwester hält so manches Drama bereit und beschert ihren Entscheidungen die nötige Logik. Trotz ihrer Art vieles aus logischen Gründen zu tun, wirkte sie nie distanziert oder kühl auf mich. Es ist nur ein weiterer verständlicher Schritt, dass Katniss für ihr Alter schon relativ reif ist, bedenkt man, dass sie bereits in ihrem elften Lebensjahr dafür gesorgt hat, das ihre Familie überleben kann.

Auch Peeta, der andere Tribut aus Distrikt 12, ist interessant gestaltet. Zu Beginn wirkte er noch etwas blass, vielleicht ein wenig zu sehr der typische „Gutmensch“ aber gerade während der eigentlichen Spiele bekommt er Charakter. An manchen Stellen ist sich der Leser nicht sicher, welche Beweggründe Peeta haben mag, aber ahnen kann man es. Und gerade sein Verhalten Katniss gegenüber verleiht dem Roman eine emotionale Struktur, die mich mitreißen konnte.
Natürlich ist in einer solchen Situation Liebe kein Thema für Katniss und als sie dann doch auf die ein oder andere Weise mit dieser Frage konfrontiert wird, muss sie sich erst zurecht finden. Dennoch ist auch „Romantik“ ein bleibendes Thema in den Romanen. Auch wenn sie ganz anders in den Vordergrund gerückt wird, als man es aus anderen Jugendbüchern gewohnt ist.

Aber generell die Interaktion der Figuren übt einen großen Reiz auf den Leser aus. Einige Szenen sind geradezu dramatisch echt geschildert, so dass der Leser die Möglichkeit bekommt sowohl Traurigkeit, als auch Zuneigung und Angst sehr gründlich aus Katniss Sicht zu erfahren.
Gerade die ersten Hungerspiele sind noch nicht auf das Große Ganze ausgerichtet, sondern auf Katniss als eigenständige, einzelne Person, ihre Sorgen und Probleme und ihrem Kampf zu überleben.

Viele Details machen das Geschehen lebendig und lassen es authentisch wirken. Außerdem ist die Autorin in der Lage, diese Kleinigkeiten nicht in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit verschwinden zu lassen, sondern sie später – teilweise – erst in den Folgeteilen wieder an die Oberfläche zu ziehen und ihnen eine tiefere Bedeutung beizumessen, ohne beim Leser das Gefühl von „Gewolltsein“ oder eines „Deus ex Machina“ aufkommen zu lassen. So hat zum Beispiel Katniss' Spottöpelbrosche am Anfang keine andere Bedeutung, als das Symbol von Zuneigung und Anteilnahme. Später wird diese Brosche zum Symbol der Revolution.

Das Ende des ersten Bandes lässt einiges offen und auch einiges erahnen. Für mich war es ein Muss, direkt mit dem zweiten Band weiter zu machen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

fußball, lateinamerika, südamerika, paraguay, bolivien

90 Minuten Südamerika

Mark Scheppert
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.03.2011
ISBN 9783842353367
Genre: Biografien

Rezension:

Wenn der Autor sein Buch liebevoll als „Jungsbuch“ bezeichnet, mag er damit vielleicht nicht ganz Unrecht haben. Dennoch habe ich die Lektüre – auch als Frau – sehr genossen.
Das Buch ist nicht ganz Reiseroman, nicht ganz Fußballroman, nicht ganz Autobiografie. Es ist von allem etwas und dazu noch einiges mehr. Es ist vor allem und in erster Linie ein Buch, das die Botschaft vermittelt: „Du lebst nur einmal, genieße die Tage, jeden für sich, jetzt und hier.“

Mark Scheppert hat mit diesem Buch sicher einige Erinnerungen an seine Reisen, seine Freunde und seine Beziehungen festgehalten. Einige Begebenheiten gehören ihm ganz persönlich und es bleibt dem Leser möglicherweise verborgen, was daran besonders gewesen ist, ganz andere Begebenheiten aber bleiben im Gedächtnis des Lesers haften. Beschreibungen von Orten und Menschen sind viel mehr als eine reine Sozialstudie. Es gibt Situationen, die gehen auch dem Leser ans Herz, rütteln auf, berühren oder stoßen vielleicht sogar ab.
Diese Lektüre war extrem vielfältig.

Auch der Schreibstil des Autors ist facettenreich. Manchmal beschreibt er sehr minutiös, was er erlebt, was er fühlt, was er allein oder gemeinsam mit Freunden erlebt hat. Manchmal geht alles sehr schnell. Alles ist durchzogen von einem gewissen Sarkasmus. Ein hintergründiger Humor ist fast allgegenwärtig. Manche Situationen werden aber auch mit dem nötigen Ernst beschrieben.
An manchen Stellen schweift Mark Scheppert sprachlich aber auch etwas ins pornografische oder obszöne ab. Wirklich schockiert hat mich das Ganze aber nicht. Sein Stil ist ebenso lebendig wie die Situationen die er erlebt und bleibt je nach Begebenheit angemessen und wirkt darum sehr realistisch und authentisch.

Wenn ich darüber nachdenke hat das Buch auch Aspekte eines Entwicklungsromans. Auf Grund der Generation, in der Mark Scheppert geboren ist, war Reisen zuvor fast unmöglich. Die Mauer, die Ost und West voneinander trennte, war auch gleichzeitig eine Grenze zwischen Deutschland und der Welt. So stellen die verschiedenen Reisen quer über die Welt oder „nur“ nach Südamerika sicher eine Entwicklung, einen „Grenzübergang“ dar.
Ebenso entwickelt sich auch Mark Schepperts Verhältnis zum Thema Fußball. Vor allem zum, Thema der Deutschen Nationalmannschaft. Zu Beginn des Romans ist er dem Thema eher ablehnend gegenüber eingestellt. Aber dieses Verhältnis entwickelt sich und wirkt, als wäre es irgendwann eng mit seinen Reisen verknüpft.
Aber alles ist immer wieder mit dem Motto verknüpft, jeden Tag so gut es geht, jede Gegebenheit nach Möglichkeit zu genießen.

Alles in Allem war die Lektüre sehr interessant, vor allem auf Grund ihres Facettenreichtums und ihrer Vielfältigkeit. Und ist jedem zu empfehlen der gerne reist, der sich dem Fußball verbunden fühlt und jedem anderen auch.Vor allem für die, die gerne aus ihrem Alltagstrott entfliehen wollen, stellt das Buch eine gelungene Motivationshilfe.

Daher: Mark, wir sehen uns am 13. Juni 2014 in Rio de Janeiro und erleben wie Deutschland Weltmeister wird! :-)

Und vielen vielen Dank für dieses Buch!!!

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814 Bibliotheken, 7 Leser, 5 Gruppen, 196 Rezensionen

liebe, ewigseits, fantasy, brodi ashton, cole

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789130403
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ewiglich die Sehnsucht ist ein Buch voller Gegensätze und einfach wunder wunder schön. Es ist einfach romantisch, dramatisch, gefühlvoll, emotional, schrecklich und schrecklich schön, faszinierend und faszinierend traurig und dabei mystisch und magisch.
Schlichter als man denkt, aber wirklich wunderschön. Es ist ein Buch zum träumen, obwohl an der Geschichte an sich eigentlich nichts traumhaft ist. Sogar eher albtraumhaft. Weil es erschreckend ehrlich ist, erschreckend hoffnungslos und hoffungsvoll zugleich.

„Ich bin schon tot. Deine Welt hat mich umgebracht.“ S. 46

Nikkis Situation ist klar umrissen und eigentlich so trostlos, dass es schmerzt. Aber als Leser musste ich ihre Stärke bewundern. Den Schritt zu gehen, ihre Lieben noch ein mal sehen zu wollen, egal was kommt, egal wie sehr sie darunter auch leidet und egal, dass es ihre Situation nur noch verschlimmert.
Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, weil sie reifer wirkt, als sie es für ihr Alter sollte. Hundert Jahre im Ewigseits, hundert Jahre Leid haben sie wachsen lassen. Sie ist nicht mehr das naive Mädchen, von zuvor. Sie steht zu sich und zu ihrer hoffnungslosen Situation. Wenn sie verzweifelte, verzweifelte ich mit, wenn sie liebte, kribbelten meine Fingerspitzen, weil es so echt, so real, so unfassbar authentisch wirkte. Wenn sie hoffte, hoffte ich auf ein gutes Ende. Nikki ist eine Person mit der man sich gerne identifiziert, eine Person, der man bis in die Tunnel und noch weiter folgen würde.

"Jedes Mal, wenn ich in einen Spiegel blickte, war ich überrascht, dass die Risse in meinem Gesicht nicht zu sehen waren. Bei jedem Lächeln hätte es zerbrechen müssen." S. 377

Auch Jack ist einfach liebenswert. Er entspricht eher dem Stereotypen des liebenswerten Gentleman, aber auch er fühlt und leidet so echt, dass es dem Leser ans Herz gehen muss. Nikki und Jack sind einfach ein wunderschönes Paar, ein Paar, dem man alles Glück der Welt wünschen will. Ein Paar dass zu tragischen Helden werden muss, weil die Zeit und Begebenheit es einfach nicht anders zulassen will.
Cole wirkte auf mich zunächst sehr kühl, distanziert und berechnend, wenig liebenswert. Aber es gibt Szenen, in denen auch er großen Eindruck auf mich gemacht hat. Das Bild des Lesers ist durch Nikkis Sicht auf die Dinge getrübt. Doch auch hinter Cole steckt mehr, als man zu Anfang ahnen kann. Auch er brachte meine Fingerspitzen zum Kribbeln.

"' Ich kann nichts empfinden', sagte er, doch seine Worte verrieten sein Gefühl, das ihn so offensichtlich ins Gesicht geschrieben stand, als hätte er nie im Leben etwas so tief empfunden." S. 369

Das Setting wirkte im Großen und Ganzen – lässt man mal die mythologisch gefärbte Welt, die hinter dem Normalen liegt, außen vor – sehr alltäglich. Schule, Familie, Nebenjob, Freunde und das Große Drumherum kennt jeder. Und gerade deshalb ist es einfach sich in diese Welt fallen zu lassen. Sie wirkt darum so real, weil es auch uns passieren könnte. Weil man als Leser oft vergessen will, was am Ende wohl auf Nikki wartet.

Durch die Ich-Perspektive wird das Gefühl der Identifikation und Nähe zu der Protagonistin im Übrigen noch verstärkt. Nikki spricht, wie sie fühlt, wie sie denkt und wie sie ist. Es wird nichts beschönigt. Mit Euphemismen wird gespart. Sie ist ehrlich, ehrlich zu sich selbst und zum Leser.

„Du willst wissen, wie ich es geschafft habe, dir hundert Jahre lang vorzumachen, ich hätte alles vergessen? Weil ich sein Gesicht vor Augen hatte. Und ich dachte, wenn ich ihn noch einmal sehen könnte, wenn auch nur für einen Tag, dann wäre das die hundert Jahre wert. Einen einzigen Tag, mehr hatte ich nicht verdient, und jetzt habe ich schon so viele gehabt. Ich habe gewonnen. Ich habe gewonnen!“ S. 111

Die mythologischen Aspekte werden erst nach und nach in die Geschichte eingebracht und vieles muss man erst zusammen mit Nikki erleben oder herausfinden. Das Puzzle wird Teil für Teil zusammen gesetzt. Es ist spannend zu verfolgen, was es mit dem Ewigseits auf sich hat und wie viel komplexer es ist, als man denkt.
Die Geschichte wird zwar relativ stringent verfasst, aber sehr oft werden Erinnerungen oder Erzählungen von früher in die Geschichte eingestreut. Diese Rückblicke erklären sehr vieles, bringen dem Leser die Figuren noch näher und enthüllen einige Geheimnisse. Vor allem Nikkis Motivation mit Cole ins Ewigseits zu gehen hat so viele Facetten, die man erst nach und nach in seiner vollen Bandbreite erkennen konnte.

"Der Geschmack in der Luft wurde bittersüß, eine Mischung aus Schmerz und Sehnsucht. 'Sag mir, dass du dich erinnerst', sagte er. 'Bitte.'" S. 149

Das Ende kommt zwar irgendwann nicht mehr überraschend. Aber trotzdem fesselt einen das Buch. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich Schwierigkeiten es aus der Hand zu legen. Ich wollte wissen, wie es weiter – wie es aus – geht. Ich wollte, dass der Schmerz ein Ende hat. Wollte dass Nikki Hoffnung haben kann, dass die Liebe über alles siegt.
Als ich das Buch zuklappte, musste ich aber erst mal verdauen. Das Ganze, alles zusammen, war einfach so traurig und dramatisch und dabei so romantisch, dass mich die Figuren eine ganze Weile noch verfolgt haben.

Fazit:
Absolut lesenswert. Zum mithoffen und mitleiden, mitlieben. Sympathische Figuren und ein spannender mythologischer Hintergrund mit einer guten Portion – glaubwürdiger – Romantik.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, kopfsache, aktmodell, freundschaft, mann

Bauchgefühle sind Kopfsache


Buch: 264 Seiten
Erschienen bei EPIDU, 01.10.2011
ISBN 9783942584128
Genre: Romane

Rezension:

Wer hier einen typisch kitschigen Frauenroman erwartet liegt genau richtig. So bunt und kitschig und schmalzig wie das Cover, liest sich auch dieser Roman.
Leider ist die Geschichte an sich nicht ausreichend durch kombiniert und überzeugt eher mit unschönen Brüchen, als mit einer emotionalen und romantischen Geschichte zum träumen.

Florentine ist zwar im Großen und Ganzen eine sympathische Figur, irgendwie herzig mit ihrer liebevollen Macke Contradictios der deutschen Sprache zu sammeln und manchmal sogar ganz lustig in ihrem Zynismus, bereitete mir aber mit ihrem ewigem Gejammer, ihrer überzogenen Melancholie und ihrem durchgehenden Selbstmitleid zeitweise aber auch Kopfschmerzen. Ab und an hatte ich das arge Bedürfnis ihr in den Allerwertesten zu treten, damit sie aufwacht und zu leben beginnt und nicht nur davon redet es zu tun.
Die beiden männlichen Personen sind beides auch eher Stereotypen, was nicht anders zu erwarten war, aber da beide sehr liebevoll beschrieben werden und beide auf ihre ganz eigene Art auch sympathisch sind, fiel das nicht allzu sehr ins Gewicht. Wenn auch gerade Philipp mit seiner unentschlossenen Art und seinen angeblich so freundschaftlichen Gefühle fast durchgehend sehr unreif wirkte.
Alle anderen Nebenfiguren sind zwar ebenfalls sehr herzlich beschrieben, bleiben aber auch schlichtweg farblos und damit uninteressant und sehr stark im Hintergrund, auch wenn es Versuche von Seiten der Autorin gab diesen Umstand zu ändern.

Die Ich-Perspektive dagegen ist sehr gut gewählt. So muss sich der Leser fast zwangsläufig mit den Emotionen und den tausend gefühlten Abgründen Florentines auseinander setzen und ist bis zum Ende ebenfalls unentschlossenen, wankelmütig und zweifelnd, wie die Protagonistin. Das bisschen Spannung was den Roman begleitet wäre bei einer anderen Perspektive restlos verloren gegangen.

Leider wird der etwas seichte Handlungsfaden und die Leichtigkeit der Lektüre nicht vollständig durchgehalten. Viel zu oft verliert sich die Autorin in philosophischen Betrachtungen, die so gar nicht zu Florentine passen wollen. Ihre Dialoge strotzen von gewollt tiefgehenden Betrachtungen des Lebens, der Liebe und der Welt an sich.
Somit wirkten sowohl der Stil als auch die Protagonistin etwas unrund und damit gleichzeitig auch unglaubwürdig und nur wenig authentisch.

Die emotionalen Szenen waren mir dagegen dann meistens zu platt beschrieben. So ein richtiges Mitfühlen mit der Protagonistin wollte einfach nicht möglich sein. Ich muss auch sagen, dass es mir bis zum (eigentlich recht gut gelungenen) Ende herzlich egal war, für welchen der beiden Männer sie sich schlussendlich entscheiden würde. Ich war nur froh, dass sie irgendwann gelernt hat mit den ganzen Gefühlen etwas humorvoller umzugehen und sich im Verlauf der Geschichte nicht mehr allzu oft im Selbstmitleid ertränkt hat.

Dafür muss man der Autorin auf jeden Fall ein Händchen für die Beschreibungen von Orten bescheinigen. Das Setting veränderte sich zwar nicht groß, was ich auch nicht erwartet hatte, besticht aber mit einigen sehr schön beschriebenen Orten und lud damit dann doch noch etwas zu Träumen ein.
Egal ob es eine Burgruine im Abendlicht war, oder der vollgestopfte Ramschladen, den Florentine entdecken darf. Auch die Kunstausstellung und das Theaterstück waren liebevoll und detailreich beschrieben und wussten zu gefallen.
Leider passten auch einige dieser Einschübe nicht so recht in die ansonsten eher trockene Handlung.

Im Großen und Ganzen ist das Buch eine durchaus unterhaltsame, wenn auch eine stellenweise etwas unschlüssige Lektüre.
Ein Buch zum Schmunzeln für zwischendurch und als solches tatsächlich zu empfehlen.

3 von 5 Punkten

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Schwalben und andere schräge Vögel

Peter Elstner , Claus Schönhofer
Fester Einband: 199 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 02.11.2011
ISBN 9783800075157
Genre: Comics

Rezension:

Eine sehr unterhaltsame und humorvolle Lektüre und vor allem für Liebhaber des österreichischen Fußballs sehr geeignet.

Die Anekdoten sind allesamt sehr kurz. Kaum ein Text ist länger als drei oder vier Seiten, was definitiv kein Nachteil ist. Die beiden Autoren halten sich also nicht mit langen Erklärungen auf, sondern beschreiben kurz, informativ und vor allem schnell das Wichtigste, was der Leser wissen muss und kommen dann zügig zum Plot.
Manche Begebenheiten können den Leser durchaus zum lachen bringen, aber jede führt mindestens zu einem Schmunzeln.
Auch die deutschen Leser, zu denen ich ja auch gehöre, können an der Lektüre durchaus ihren Spaß haben. Denn die beiden Autoren erzählen nicht nur von den Liga-Vereinen aus Österreich und Deutschland, sondern beziehen sich auch auf die Nationalmannschaften der beiden Vereine. Außerdem kommen nicht nur die Spieler zu Wort, sondern auch die Trainer und Funktionäre und andere wichtige und weniger wichtige Gestalten des Fußballs rücken in den Vordergrund. Es scheint, als habe jeder etwas zu erzählen, jeder etwas erlebt, was er beitragen kann.
Die Anekdoten sind ein buntes Gemisch aus Spielszenen, Kabinen und Trainingsszenen und vielen vielen anderen Begebenheiten mehr.

Außerdem ist lobend zu erwähnen, dass großzügig im Text verteilt immer wieder Farbfotos eingestreut werden. Sowohl von Spielern als auch anderen Personen. Diese Fotos unterstreichen meistens den besonderen Charakter der Anekdote und wirken alles andere als störend.
Außerdem ist das Buch in verschiedene „Untertitel“ gegliedert, die eine gewisse Struktur erhalten und es dem Leser erleichtern, sich innerhalb der vielen verschiedenen Texte zu orientieren.

Der einzige etwas negative Punkt ist sicherlich (für den deutschen Leser), dass Anekdoten aus dem deutschen Fußball etwas zu kurz kommen. Sicherlich findet man auch hier und dort einen bekannten Namen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem österreichischen Fußball. Da aber die beschriebenen Szenen oft auch aus dem österreichischen Dialekt resultieren, entwickeln diese Geschichten eine ganz eigene Dynamik und bleiben auch so absolut unterhaltsam.

(Für mich persönlich war es natürlich ein Highlight, dass auch ein Spieler meines Herzensvereins, dem FC Schalke 04, eine ganze Doppelseite mit seinem Foto und einem kurzen Beitrag über seine Zeit beim Vfl Bochum bekam.)

Im Großen und Ganzen eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die nicht nur für Fans des Sportes interessant und lesenswert ist.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

historischer roman, italien, verschwörung, guido, liebe

Das Geheimnis des Frühlings

Marina Fiorato , Nina Bader
Fester Einband: 588 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 21.09.2010
ISBN 9783809025740
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieses Buch ist ein ganz außergewöhnlich gutes Buch. Es ist nicht unbedingt vollkommen neu oder innovativ, aber die Gesamtkomposition ist magisch und spannend und weiß den Leser zu fesseln.
Es handelt sich bei diesem Roman um eine Art historischen Thriller, der alles beinhaltet, was der Leser sich nur wünschen kann.
Eine poetische und bildhafte Sprache. Unheimlich sympathische und gut ausgearbeitete Charaktere, mit authentischen Eigenheiten, das wechselnde Setting weiß zu überzeugen und auch von Romantik bis Aktion sind alle Attribute vorhanden.

Zu Beginn lernt der Leser Luciana kennen, eine Straßenhure in Florenz, jung, gewitzt und schön. Sie ist von Anfang an ein absolut liebenswerter Charakter, mit dem man mitfiebern kann, der einen mit seinem etwas schrägen Humor unterhalten und der auch schwierige Situationen meistern kann, ohne dabei zu einem Übercharakter, einer sogenannten Mary Sue zu mutieren.
Gerade ihre kleine Macke immer allem was sie erlebt drei Fakten oder Tatsachen zuordnen zu müssen, lässt sie sehr real erscheinen und macht sie zu einer authentischen Figur.
Der Leser kann ohne Probleme ihre Emotionen und Ängste nachvollziehen. Gerade ihre Zeit in Venedig macht sie sehr lebendig. Man fühlt und leidet mit ihr. Selbst ihre anfängliche Sturheit führt nicht zu Antipathie.
Auch Bruder Guido hat das gewisse Etwas, was ihn von anderen Charakteren in historischen Romanen abhebt. Er ist wirklich sehr stark in seinen Überzeugungen und bricht nicht schon zu Beginn des Romans und auch auf gar keinen Fall mit Leichtigkeit mit seinem Glauben.
Die Interaktion zwischen den Beiden ist ein Wechselbad an Gefühlen. Von einer spannungsgeladenen Atmosphäre, bis hin zu Witz und Humor ist auch hier alles dabei. Das macht die Lektüre sehr leicht und lässt nie Langeweile aufkommen. Dafür rückt die beginnende Romanze zwischen den Beiden niemals all zu sehr in der Vordergrund.
Ich hatte beide Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen.
Im Verlauf des Buches wird der Leser noch viele weitere Figuren (vor allem Nebenfiguren) kennen lernen. Aber auch hier macht die Autorin alles richtig. Keine der Nebenfiguren wirkt blass. Jeder Charakter bekommt mit wenigen Worten sein eigenes Gesicht, wird durch Gestus und Verhalten charakterisiert. So erschafft Marina Fiorato ein sehr lebendiges Bild Italiens und erschafft ein glaubwürdiges Umfeld für ihre beide Protagonisten.

Auch das Setting konnte mich voll und ganz überzeugen. Gerade durch das Krimiartige des Romans ist es möglich, die beiden Figuren einmal quer durch Italien zu schicken. So lernt der Leser nach und nach Florenz, Pisa Neapel, Rom und Genua (und auch andere Orte) kennen.
Jede Stadt hat ihr eigenes Gesicht und wird mit einer Liebe zum Detail beschrieben, die oft ihresgleichen sucht.
Außerdem macht die Autorin nicht den Fehler die Zeit damals zu idealisieren. Sie versucht diese Antithese zwischen Abscheu, Sünde und Verfall genauso zu beschreiben, wie die Schönheit und den Reichtum der Orte. Dieser Balanceakt zwischen Licht und Dunkelheit gelingt ihr ausnehmend gut.

Durch die Aufteilung des Romans in verschiedene Bücher, die immer mit einem Datum versehen sind, ist es sehr leicht sich auch innerhalb der Romanstruktur ohne Probleme und mit Vergnügen zurecht zu finden.

Die eigentliche Handlung und das Rätsel um die Primavera wirkt auf den Leser interessant und schlüssig. Die Autorin scheint sehr gut recherchiert zu haben, was sie auch im Nachwort des Romans zugibt. Alle Fäden, offenen Geheimnisse und Fragen werden am Ende des Werkes zusammengeführt und ergeben ein authentisches Gesamtbild. Doch die Autorin beschränkt sich nicht nur auf die offensichtlichen Fäden, sondern webt auch ihre Nebenfiguren und augenscheinlich zunächst unwichtige Begebenheiten mit in ihre Komposition mit ein. Am Ende schafft es die Autorin den Leser mit Kleinigkeiten zu überraschen.
Der Epilog rundet das Gesamtgeschehen ab und gibt ihm ein klares Ende. Ein Ende, das zwar nicht unerwartet ist, aber das den Leser absolut zufrieden zurück lässt.

Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls hervor zu heben. Er wirkt detailreich und poetisch, ohne zu übertreiben. Er ist immer den einzelnen Situationen angemessen und überzeugt abwechselnd durch eine wissenschaftlich oder philosophische Sprache und dann wieder durch eine Art derbe Gossensprache. Diese Tatsache lässt den Roman weder unausgegoren noch unschlüssig wirken, bewirkt sie doch eher, dass die Figuren noch ein bisschen lebendiger werden, als sie es eh schon sind.

Im Großen und Ganzen muss man zugeben, dass die Autorin nicht unbedingt etwas Neues erschafft, aber die Fähigkeit hat aus einer alten Idee etwas sehr Authentisches und Lebendiges zu erschaffen. Wer die Befürchtung hat, dass Marina Fiorato eine Art „Illuminati“ des frühen Italiens geschrieben hat, wird überrascht sein, auf welch vielfältige Weise, sie dieses gängige Thema umzusetzen weiß.

Das Cover besticht durch eine schlichte Schönheit.

Das Buch erhält von mir eine uneingeschränkte Empfehlung.

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427 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, eiskönigin, liebe, eis, feuer

Der Spiegel von Feuer und Eis

Alex Morrin
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.06.2009
ISBN 9783570305027
Genre: Fantasy

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

andere welten, maschinen, fantas, since fiction, steampunk

Das Königreich der Lüfte

Stephen Hunt , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 05.05.2011
ISBN 9783453533769
Genre: Fantasy

Rezension:  
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329 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 81 Rezensionen

hexen, vampire, dämonen, liebe, fantasy

Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness , Christoph Göhler
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.09.2011
ISBN 9783764503918
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Faszinierende an diesem Buch ist, dass es fast alles hat, um den Leser zu begeistern. Die Geschichte folgt nicht dem Schema – im Moment typischer - Mainstream-Romanen aus der Vampirszene und ist so eindrücklich geschrieben, dass es wirkt, als sei es mitten aus dem Leben gegriffen.
Leider sagen mir beide Hauptfiguren nicht besonders zu. Während alle Nebenfiguren einfach ganz wunderbare Charaktere sind, raubten mir sowohl Diana als auch Matthew immer wieder die Nerven.

Deborah Harkness weiß aber zu schreiben. Ihr Schreibstil ist sehr seicht und ruhig und sie lässt sich Zeit mit dem Beschreiben der Handlung. Einige ihrer Sätze haben fast schon philosophischen Charakter. Gerade die Ortsbeschreibungen und die Darstellungen von Düften und Geschmacksrichtungen sind dabei sehr realistisch und so genau, dass sie in den Vorstellungen des Lesers ein deutliches Bild hinterlassen.
Auch wenn die Handlung dadurch teilweise etwas arm bleibt an Höhepunkten, kommt beim Leser niemals Langeweile auf. Der Fokus sowohl der Handlung als auch des Schreibstils liegt ganz klar weniger auf Aktion, als viel mehr auf Emotion und Reaktion.

Auch die unmittelbaren Ausflüge in die Vergangenheit in Form von Erzählungen, Briefen und Erinnerungen gehören zu den großen Pluspunkten des Romans. Die Autorin beschreibt die Vergangenheit so lebendig, dass sie dem Leser manchmal näher wirkt, als die Gegenwart. Sie gibt dem Leser den Raum sich in den Beschreibungen zu verlieren, ohne den Bezug zu den wichtigen Strängen des Buches zu verlieren.
In den vielen kleinen Details, zeigt sich die Recherchearbeit, die unvermeidlich für „Die Seelen der Nacht“ gewesen sein muss. Bekannte und weniger bekannte Figuren, der Geschichte werden so lebendig beschrieben, dass sie dem Leser irgendwann fast ans Herz wachsen.

Ganz anders als es Diana oder Matthew tun.
Diana ist mir die meiste Zeit über absolut zu stur und in ihrer Sichtweise auf die Welt und im Besonderen auf ihr Hexenerbe deutlich zu eingeschränkt. Ihre Launen – der ständige Wechsel zwischen Wutausbrüchen und Selbstmitleid – wirkten zu gekünstelt, um glaubwürdig zu bleiben.
Matthew ist der typische, starke, unbesiegbare Beschützer, der es mir mit seiner Kontrollsucht, aber an vielen Stellen einfach zu weit treibt. Einerseits stellt er sich selbst da, als unnahbar und geheimnisvoll und – natürlich – unbesiegbar, andererseits liebäugelt er mir dann doch wieder zu oft mit seinen Schwächen. Das Schwanken zwischen seiner liebevollen Ader und seinen etlichen Zornausbrüchen wirkt ebenfalls nicht realistisch genug, um mich als Leser emotional noch einbinden zu können. Außerdem soll er an manchen Stellen gefährlich wirken, was leider nie so richtig gelingen mag. Sehr häufig wirkt seine Selbstdarstellung lächerlich.
Ganz anders dagegen sind die vielen verschiedenen Nebenfiguren. Die alle ohne viele Worte ein sehr eindrückliches Wesen bekommen, die so natürlich wirken, als seien sie direkt aus dem Leben gegriffen. Egal ob es sich dabei um Personen handelt, die auf Dianas Seite stehen oder um Personen der Gegenseite.

Auch die Darstellung der Magie – eine Mischung aus Klischees und Neuem – konnte mich überzeugen. Vor allem das Haus von Dianas Tanten – ein ganz besonderer „Charakter“ - konnte mich abwechselnd zu Tränen rühren oder mich zum Lachen bringen.

Das Ende lässt etwas auf sich warten. Aber die Vorbereitungen sind minutiös und perfekt und daher spannend zu verfolgen. Und wenn man das Buch dann letztendlich zuklappt, sind viele Fragen offen, denn die Handlung kam nicht zu einem Abschluss. Man kann nur hoffen, dass die Autorin bald einen zweiten Band auf den Markt bringt, der die Geschichte von Diana und Matthew weiter verfolgt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass das Buch an vielen Stellen durchaus zu gefallen weiß und es gerade durch den Schreibstil der Autorin fast zu einem kleinen Highlight wurde. Nur Diana und ihr männlicher Gegenpart sind manchmal etwas zu anstrengend und verhindern, dass ich mich der Geschichte voll und ganz hingeben konnte.

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moskau, magie, freundschaft, fantasy, liebe

Das Opfer

Vadim Panov ,
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 09.11.2010
ISBN 9783453527157
Genre: Fantasy

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

fantasy, moskau, prophezeihung, freundschaft, werwölfe

Die Hexe

Vadim Panov , Matthias Dondl
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 13.06.2011
ISBN 9783453528222
Genre: Fantasy

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thriller, mord, serienkiller, fbi, serienmörder

Die Blutlinie

Cody McFadyen
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Luebbe, 21.06.2010
ISBN B004ROTA4M
Genre: Krimi und Thriller

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fc schalke 04, fußball

1904 Geschichten

Matthias Berghöfer
Flexibler Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Die Werkstatt, 01.08.2012
ISBN 9783895338274
Genre: Sachbücher

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So weit die Raute trägt

Jannik Sorgatz
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.07.2011
ISBN 9783842369801
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe selten einen so jungen Autor erlebt, der so feinfühlig mit Humor und der Verwendung von Metaphern umgeht, wie Jannik Sorgatz.
In seinem Buch (eine Sammlung von Blogeinträgen aus dem Blog http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de/) gibt es mal kürzere, mal längere Einträge und Erfahrungsberichte zu jedem Spiel der Saison 2010/2011 und jeder Bericht strotzt nur so vor persönlichen Eindrücken, vor Begeisterung nach Siegen, oder dem Gefühl von Ohnmacht nach Niederlagen oder schlechten Spielen. Gefühle und Emotionen, die jedem Fan bekannt sein sollten und die hier absolut unverfälscht und authentisch dargelegt werden.

Gleichzeitig beweist Jannik Sorgatz ein Händchen für die liebevolle und humorvolle Charakterisierung von Spielern, Trainern und Personen des Vorstands. Auch Personen, die ich vorher noch nicht kannte, bekommen plötzlich ein sehr eindrückliches Gesicht und ihren ganz persönlichen Stempel. Man hat das Gefühl dabei gewesen zu sein. Man hat das Gefühl mit auf der Tribüne gegessen zu haben, mit gesungen und mitgejubelt oder (manchmal auch) mit geweint zu haben. Und das macht dieses Buch aus. Es ist echt. Es geht dem Leser nah und es nimmt einen mit.

Leser, die sich nur ungern mit Fußball im Allgemeinen und der Borussia Mönchengladbach im Speziellen auseinander setzen, werden an diesem Buch vermutlich weniger Freude haben, auch wenn die Emotionen und Leidenschaften des Autors wirklich auf eindrückliche Weise wiedergegeben werden.
Aber es bedarf schon einiger Sympathie für den Sport und vor allem für diesen Verein um die Aufregung, die Ängste und die abschließende Begeisterung auch in vollem Umfang nachvollziehen zu können.

Das Buch konnte mich persönlich aber absolut durchgehend unterhalten. Jegliche Situationen waren schlichtweg authentisch dargestellt und der Stil des Autors dazu absolut passend. Jannik Sorgatz hat einfach ein Gefühl dafür Humor und Ernsthaftigkeit in Waage zu halten, den Leser mitzureißen und seine eigene Leidenschaft und Begeisterung – manchmal auch Verärgerung – mitzuteilen.

Das Buch ist zu empfehlen für jeden der bereits Gladbach-Fan ist, aber auch für alle, die es vielleicht noch werden wollen.
Und natürlich für all diejenigen, dessen Herzen eigentlich einem anderen Verein gehören, aber irgendwo in ihrem Innern eine Ecke für die Raute übrig haben. Denn mit diesen Menschen fühle ich mich verbunden.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Was ich noch loswerden wollte...

Stefan Barta , Stefan Barta , Melina Hahn , Susanne Hein-Reipen
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei Verlag Ecke Tor, 10.12.2010
ISBN 9783981378719
Genre: Romane

Rezension:

Jede der kurzen Geschichten ist schon für sich genommen ein kleines Schalker Kunstwerk und wird mit Sicherheit von jedem Knappenanhänger mit Vergnügen gelesen werden.
Die Geschichten beinhalten die verschiedensten persönlichen Eindrücke und Erfahrungen rund um den FC Schalke 04.
Fans des Vereins können sich sicherlich mit der einen oder anderen Situation identifizieren und könnten, wenn man sie fragt, ganz bestimmt auch selbst ein oder zwei ähnliche Geschichten erzählen.
Und genau das macht dieses Buch aus. Es ist aus dem Leben gegriffen, es wirkt authentisch und realistisch, weil es einfach echt ist. Echte Geschichten, von echten Menschen. Menschen, die genauso verrückt nach den Königsblauen sind, wie der Leser es – unter Umständen –selbst ebenfalls ist.
Manche Geschichten sind lustig und mit einem humorvollen Augenzwinkern geschrieben, manche sind charmant melancholisch und erinnern an vergangene und gegenwärtige Zeiten. Aber jede Geschichte hat Unterhaltungswert, auch wenn es manchmal Geschichten ohne größere Höhepunkte sind.
Aber diese Erfahrungsberichte brauchen keinen übergeordneten Plot. Fußball, bzw. die Königsblauen im Speziellen sind Plot genug. Sind Grund genug für diese Geschichten.
Auch das Fandasein an sich ist Grund genug diese Geschichten zu lesen, zu verstehen und sie zu lieben.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist, dass die Geschichten nicht generell zusammenhangslos nebeneinander stehen, sondern, dass die Geschichten teilweise auch untereinander verknüpft sind.
Die verschiedenen Autoren sind zum Teil miteinander bekannt und so können sich die einzelnen Eindrücke durchaus aufeinander beziehen, oder einander ergänzen.

Alles im Allem kann ich mehr gar nicht sagen. Ich bin begeistert von den Kurzgeschichten in diesem Buch, da jede von ihnen das Gefühl und die Stimmung von Fans, Spielen (auswärts oder auch zu Hause) und Reisen perfekt einfangen und wiedergeben.
Dieses Buch ist für lesende Schalkefans ein echtes MUSS und sollte unbedingt gelesen werden.

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Für immer Blau-Weiß – Mein Leben als Schalker

Stefan Barta
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Die Werkstatt, 22.11.2007
ISBN 9783895335907
Genre: Sachbücher

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erzählungen, fussballweltmeisterschaften, kindheitserinnerungen

Fritz Walter, Kaiser Franz Und wir - Unsere Weltmeisterschaften

Frank Goosen , Frank Goosen
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.03.2006
ISBN 9783453401242
Genre: Romane

Rezension:

Diese Kurzgeschichtensammlung ist ein recht interessantes, kurzes Büchlein und ist vor allem auch für ältere Semester geeignet.
Jüngere Leser dürften an manchen Stellen vielleicht einige Schwierigkeiten haben – je nach Interessenlage und Bildungsstand - wirklich vollkommen auf ihre Kosten zu kommen.
Die kurzen Geschichten und Eindrücke beziehen sich großteils auf die Weltmeisterschaften aus der etwas weiteren Vergangenheit und beschreiben viele Situationen und Szenen aus der Kindheit und Jugend der Autoren.

Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie sind alle durchaus unterhaltsam zu lesen und bereiten dem Leser interessante Eindrücke in die Fußballkultur der 70er und 80er Jahre.
Und auch wenn der Fußball hauptsächlich im Vordergrund steht, wird der Leser auch mit stillen, teilweise ernsten, teilweise humorvollen Sozialstudien konfrontiert. Es geht um Familie, um Freunde, um das Bolzen auf dem Fußballplatz nebenan, um die erste Liebe und auch um andere prägende Erlebnisse.

Viele Namen dürften den Lesern – vor allem den älteren Lesern – durchaus bekannt vorkommen. Andere Namen vielleicht auch weniger, aber jede Figur wird dem interessierten Leser auf liebevolle Art und Weise näher gebracht.
Der Eine oder Andere wird durch die Lektüre dieser Kurzgeschichtensammlung vielleicht auch animiert werden, sich etwas näher mit den vergangenen und vielleicht auch den kommenden Fußballweltmeisterschaften auseinander zu setzen.

Das Buch ist jedem zu empfehlen, der den Charme und die Nostalgie vergangener Fußballtage zu schätzen weiß und gerne Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit und Jugend Revue passieren lassen will.
Schöne kurze Lektüren für Zwischendurch.

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533 Bibliotheken, 21 Leser, 9 Gruppen, 49 Rezensionen

kuppel, kleinstadt, stephen king, horror, thriller

Die Arena

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 1.280 Seiten
Erschienen bei Heyne, München, 16.11.2009
ISBN 9783453266285
Genre: Krimi und Thriller

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

wunder von bern, kindheit, stottern, religion, kirche

Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde

Friedrich Chr. Delius , Friedrich Christian Delius
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 03.05.2004
ISBN 9783499236594
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

chinesische literatur, belletristik, roman, 20. jh, china

Die barfüßige Prinzessin

Belle Yang
Flexibler Einband
Erschienen bei Btb
ISBN 9783442724987
Genre: Sonstiges

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