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60 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

weihnachten, familie, roman, berlin, hasen

Hasen feiern kein Weihnachten

Anne Blum
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783833310850
Genre: Romane

Rezension:

Hach ja, es ist mal wieder so weit: Die Zeit der Weihnachtsromane ist endgültig angebrochen! Vor einer Weile habe ich schon „Winterzauber in Manhattan“ gelesen, die Rezension dazu kommt aber erst noch. Die Weihnachtssaison hier auf dem Blog darf also jetzt ganz offiziell Anne Blum mit ihrem Debüt „Hasen feiern kein Weihnachten“ einläuten.

Eigentlich fährt Tessa mit ihrem Freund Ole über Weihnachten immer nach Ko Samui. Und das obwohl sie klassische Weihnachtsfeste, wie da bei ihren Eltern – mit extra viel Lametta -, eigentlich heiß und innig liebt. Aber welche Opfer bringt man nicht so alles für die Liebe? Dumm nur, wenn diese Liebe dann doch nicht so lang hält wie gedacht. Und so steht Tessa kurz vor Weihnachten ganz alleine da, packt kurzerhand ihre Sachen und flüchtet von Berlin zu den Eltern ins heimatliche Kappeln.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog

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(136)

170 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

humor, frauen, sachbuch, männer, klischees

Hinten sind Rezepte drin

Katrin Bauerfeind
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.01.2016
ISBN 9783596033966
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(338)

751 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

dystopie, hacker, jugendbuch, zukunft, luna

Mind Games

Teri Terry ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2015
ISBN 9783649667124
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe dieses Cover ♥ Beziehungsweise diesen wunderbar glitzerigen Schutzumschlag, dessen Farben in echt durch diesen Hologramm-Effekt noch deutlich intensiver ist. Alleine dafür bekommt "Mind Games" von Teri Terry schon mal einen dicken Pluspunkt. Den brauchte es aber auch, denn meine Erwartungen an den neuen Roman der Autorin waren hoch, da mir schon ihre "Gelöscht"-Trilogie sehr gut gefallen hat.

In Lunas Welt steht Rationalität über allem. In einer Welt nach dem dritten Weltkrieg gelten Menschen als gefährlich, die zwar über Intelligenz, nicht jedoch über eine entsprechende Rationalität verfügen. Gleichzeitig ist Lunas Welt eine, in der die Realität kaum noch relevant ist, den seit die Firma PareCon die nötige Technik entwickelt hat, spielt sich fast das gesamte Leben nur noch in virtuellen Realitäten ab. PareCon ist es auch, das jedes Jahr die besten Schüler aller Abschlussklassen zwei Tests unterzieht: Einem IQ-Test und einem RQ-Test, bei denen deren Intelligenz und Rationalität und damit die Eignung für Machtpositionen oder gar eine der begehrten Stellen bei PareCon selbst überprüft werden sollen. Als Luna, die sich seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr in die virtuelle Welt Realtime eingeloggt hat und auch kein Implantat besitzt, wie alle anderen, womit sie als Verweigerin gilt, plötzlich trotz ihrer bewusst mittelmäßigen Leistungen einen Testtermin bei PareCon bekommt, steht ihr Leben plötzlich Kopf - und das soll nur der Anfang ihres Abenteuers sein.

Teri Terrys Roman ist in sieben Abschnitte unterteilt, die jeweils nochmal aus mehreren Kapiteln bestehen, und ich muss sagen, meine Beigeisterung war von Abschnitt zu Abschnitt sehr unterschiedlich. So war es in den ersten Abschnitten vor allem die Welt, über die man immer mehr erfahren hat, die mich begeistern konnte, dann folgte für mich ein leichter Hänger, weil ich mit den Figuren einfach nicht so recht warm geworden bin, sie erschienen mir allesamt relativ eindimensional, bzw. mit Protagonistin Luna konnte ich schlicht und ergreifend nichts anfangen, und die Handlung auch hier und da die eine oder andere kleine Länge hatte bzw. etwas vorhersehbar wurde. Mit dem letzten Abschnitt wurde das allerdings alles wieder wettgemacht, denn der Abschluss des Romans hat mir hervorragend gefallen, er kam vielleicht nicht restlos unerwartet, war aber trotzdem ein echter Shocker und vor allem zwar hoffnungsvoll und positiv, aber keins dieser 08/15 Friede, Freude, kitschiger Eierkuchen-Enden - überhaupt hält sich die Romanze, entgegen meiner zwischenzeitlichen Befürchtungen, in ganz und gar erträglichen Grenzen.

Alles in allem habe ich Teri Terrys neusten Roman "Mind Games" in gerade einmal knapp fünf Stunden durchgelesen, er ist trotz einiger Hänger und Figuren, deren Schicksal mich nur begrenzt berühren konnte, wahnsinnig spannend gewesen und kriegt von mir auch dafür Pluspunkte, dass es ein Einzelband ist und man nicht ewig und drei Tage auf eine Fortsetzung warten muss, der man schlussendlich doch nur anmerkt, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurde. Insgesamt daher eine ganz dicke Empfehlung für alle, die auf computerorientierte Dystopien stehen oder denen Teri Terrys bisherige Romane bereits gefallen haben ;)

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

krimi, kunst, vielbrunn, odenwald, franz marc

Der blauen Sehnsucht Tod

Brigitte Pons
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 05.03.2015
ISBN 9783802593963
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frank Liebknecht, ein junger Polizist in einem kleinen Ort im Odenwald, lernt bei einem Stadtfest Linda Ehlers kennen und lässt sich von ihr verführen. Linda erzählt ihm von ihrer Suche nach einem Gemälde mit blauen Pferden, das im zweiten Weltkrieg verschwand. Einige Tage später ist Linda tot, erwürgt in einem Gebüsch abgelegt. Wegen seiner persönlichen Beziehung zum Opfer darf Frank nicht ermitteln, ja er gilt sogar als tatverdächtig. Um diesem Verdacht zu entkommen beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren, wobei er weit in die Vergangenheit gehen muss.

Nach “Celeste bedeutet Himmelblau” ist dies der zweite Krimi von Brigitte Pons mit dem Polizisten Frank Liebknecht. Sie lässt den Leser an seinen Nöten und Unsicherheiten teilhaben, was Frank sehr sympathisch und lebendig macht. Man bekommt interessante Einblicke in die Art und Weise in der im dritten Reich mit Kunst, vor allem mit “entarteter Kunst” umgegangen wurde und verfolgt atemlos die Suche vieler verschiedener Parteien nach einem verschwundenen Bild, das auf einige einen ganz besonderen Zauber ausübt. Ein spannender und vielschichtiger Krimi, der schon neugierig werden lässt auf den dritten Band.

“Nachtblau stirbt die Erinnerung” wird im März 2016 erscheinen.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

glück, liebe, scheidung, venedig, therapeutin

Glück ist nichts für schwache Nerven

Theresia Graw
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.02.2015
ISBN 9783442383252
Genre: Liebesromane

Rezension:

Oh, direkt noch eine Rezension zu einem Buch, in dem es um Glück geht :D Allerdings konnte mich "Glück ist nichts für schwache Nerven" im Gegensatz zu "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" viel mehr überzeugen. Denn es ist genau das, was es verspricht: Locker-leichte und humorvolle Unterhaltung, amüsant und trotzdem mit genug Tiefgang, um nicht zu flach zu wirken.

Die Geschichte von Valentina, bei der es in letzter Zeit alles andere als rund lief - frisch geschieden, bei der Beförderung übergangen, die beste Freundin in den Flitterwochen, die Mutter auf Baumrettungsmission in Brasilien, der Vater unbekannt. Aber zumindest letzteres lässt sich ja wohl ändern und so beschließt Valentina kurzerhand ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Valentina hatte ich schon nach den ersten Seiten ins Herz geschlossen. Sie ist durch und durch sympathisch und, wie alle Figuren in diesem Roman, wunderbar gut gezeichnet, vielschichtig und sehr bildhaft, sodass es einem leicht fällt, sie sich vorzustellen und so auch mit ihnen, vor allem natürlich Valentina, mitzufiebern. Dazu kommt ein herrlich lockerer, humorvoller Schreibstil, in dem die Autorin in 41 angenehm kurzen Kapiteln diese kurzweilige und humor- und gefühlvolle Familiengeschichte rund um Valentina und ihren Vater erzählt.

Mit einem gehörigen Spritzer Ironie, jede Menge Witz und Lebensfreude sowie einer guten Prise Romantik konnte mich dieser Roman von der ersten Seite an begeistern. Autorin Theresia Graw hat mit "Glück ist nichts für schwache Nerven" bei mir definitiv einen Nerv getroffen, ich kann das Buch nur jedem als kurzweilige Lektüre und perfekte Einstimmung für die ersten schönen Frühlingstage empfehlen! ;)

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

erwachsen werden, freundschaft, pubertä, krankheit, coming of age

Das Glück wächst nicht auf Bäumen

Wendy Wunder , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.03.2015
ISBN 9783442314003
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Also "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" von Wendy Wunder war ja eigentlich rundherum vielversprechend: Der Name der Autorin, das Cover, der Titel und natürlich auch die Inhaltsangabe, alles klang wahnsinnig vielversprechend, nach einem humorvollen und unterhaltsamen Road Trip zweier bester Freundinnen, von denen auch noch eine Hannah heißt (ich habe ja eine Schwäche für Protagonistinnen, die so heißen wie ich ;) ).

Allerdings bekommt man hier nicht ganz das, was man erwartet. Denn beim letzten Satz der Inhaltsangabe, "Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt – denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.", denke ich zumindest unweigerlich an irgendeine tödliche Krankheit á la Krebs. Dem ist allerdings nicht so, denn die Krankheit, die Zoe plagt, ist eine psychische, sie leidet an einer bipolaren Störung.

Und hier fängt mein Problem an, denn Zoe ist krank und ihre Krankheit ist keine, der man davonlaufen kann oder bei der man sich, in der sicheren Gewissheit bald zu sterben, mit der besten Freundin noch ein paar schöne Tage macht. Die Darstellung ihrer Krankheit ist - im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, die von solchen Themen handeln - ganz okay, aber die Geschichte drumherum leider nicht - fand ich.

Denn welche beste Freundin macht sich mit einer psychisch Kranken, die ihr gestanden hat, dass ihre Psychiaterin sie für einen Klinikaufenthalt einweisen lassen will, weil sie eine Gefahr für sich selbst darstellt, auf quer durchs Land und unterstützt sie dabei, hauptsächlich durch absolute Untätigkeit, in ihrem unmöglichen Verhalten?

Es ist nicht, dass ich nicht denke, dass jemand wie Zoe nicht auch ein bisschen Spaß verdient hätte, aber dieser Road Trip ist kein Spaß und das ist das Problem. Denn eigentlich geht es mehr darum, dass Hannah hinter Zoe her dackelt, die sich Hals über Kopf in allerlei Unsinn stürzt und dabei hofft Hannah lediglich, dass die neuste Aktivität ihre beste Freundin nicht endgültig durchdrehen lässt.

Damit hätte man doch irgendwie besser umgehen können, oder? Genau wie mit der Ausgangssituation, die die beiden Mädchen dazu treibt, sich überhaupt erst auf diesen Road Trip zu begeben, denn die erschienen mir, außerhalb der kaputten Familienstrukturen, ziemlich weit hergeholt, aber nun ja.

Allerdings ist die Idee an sich, die Idee, dass Zoe Hannah beibringt endlich einmal los zu lassen, Dinge für sich selbst zu tun, große Träume zu haben und all solche Dinge, die für Leute in ihrem Alter eigentlich ganz natürlich sein sollten. Dummerweise ist Hannah allerdings langweilig. Und das wird auch wirklich nicht besser, was sehr, sehr schade ist.

Insgesamt ist Wendy Wunders "Das Glück wächst nicht auf Bäumen" doch eine ziemliche Enttäuschung für mich gewesen. Ganz anders, als erwartet und ich denke, genau das war auch mein Hauptproblem, denn ich hatte mir einfach etwas lockereres, humorvolleres gewünscht und das ist hier nicht der Fall. Außerdem konnte ich mit Hannah einfach nichts anfangen, sie war mir viel zu passiv und - auch wenn die Freundschaft zwischen den Mädchen wirklich gut dargestellt ist - hatte ich so meine Probleme mit dem Umgang mit Zoes Krankheit. Schade!

Allerdings: Wendy Wunders Schreibstil ist toll und wie gesagt, auch die Idee konnte mich begeistern und da deren Umsetzung im Debüt der Autorin, "Flamingos im Schnee", diversen Rezensionen zu Folge deutlich besser gelungen sein soll, ist das Buch schon mal auf meinen Wunschzettel gewandert ;)

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106 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

sachbuch, physik, humor, naturwissenschaften, populärwissenschaft

What if? Was wäre wenn?

Randall Munroe , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Knaus, 08.09.2014
ISBN 9783813506525
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin ein klitzekleines bisschen zwiegespalten wegen dieses Buchs. Einerseits finde ich es einfach herrlich - total informativ, total schwachsinnig und wahnsinnig witzig. Andererseits ist es - für mich - eigentlich völlig unnötig. Denn wer einigermaßen gut Englisch kann, der ist mit der What if Rubrik auf xkcd.com tausendmal besser bedient als mit diesem Buch: Kostenlos und mit einem immer weiter wachsenden Repertoire an wissenschaftlichen Antworten auf absurde Fragen - auch wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin, ob alle Fragen aus dem Buch auch auf der Seite zu finden sind.

Aber nun gut, gehen wir einmal davon aus, dass ich kein Englisch kann und in diesem Fall ist dieses Buch genau mein Ding. Randall Munroe, früher mal Roboteringenieur bei der NASA, beantwortet mit vollem wissenschaftlichen Ernst alle möglichen absurden hypothetischen Fragen, die ihm Leser seiner Website zugeschickt haben.

Dabei schweift der Autor selbst auch gerne mal ins absolut Absurde ab, trotzdem sind seine Antworten irgendwo immer wissenschaftlich fundiert. Ergänzt werden sie durch die Strichmännchencomics des Autors, die den absurd-humoristischen Faktor der Geschichte unterstreichen.

"What if? Was wäre wenn?" ist schlicht und ergreifend ein total nerdiges Buch. Der Autor ist definitiv ein totaler Nerd und ich denke, wenn man dieses Buch als Leser so richtig wertschätzen will, muss man wohl auch zumindest ein wenig nerdig veranlagt sein ;) Ich jedenfalls stehe total auf schwachsinnigen Wissenschaftskrempel und auch wenn ich bei den hoch wissenschaftlichen Erklärungen im Hintergrund meist nur Bahnhof verstehe, mir hat Randall Munroes Buch ausgesprochen gut gefallen.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

hochwasser, frauen, zusammenhalt, schicksal, liebe

Kaffeeklatsch mit Goldfisch

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442481057
Genre: Romane

Rezension:

“Kaffeeklatsch mit Goldfisch” von Martha Sophie Marcus ist ein humorvolles, kurzweiliges Stück Unterhaltung, das aber auch mit tiefgründigeren, ernsthafteren Hintergründen dienen kann. So hat dieser Roman einen durchweg heiteren Unterton, zentrales Thema ist aber die Überflutung einer Stadt und deren existenzbedrohender Folgen.

Protagonistin ist die 42-jährige Apothekerin Antonia, Mutter zweier Töchter und Frau eines weitestgehend abwesenden Ehemanns. Sie teilt sich die Rolle des Erzählers allerdings mit drei weiteren Frauen: Helen, Antonias beste Freundin, hat zwei Söhne und einen Alkoholiker als Ehemann, die alleinerziehende Petra ist kurz davor mit ihren sechs Kindern auf der Straße zu stehen und Antonias Apothekenhelferin  Carolin ist unfähig jungen Männern auch nur in die Augen zu sehen, geschweige denn mit ihnen zu reden.

Jede der vier Frauen hat mehr als genug eigene Probleme, auch wenn sie vor den meisten davon krampfhaft die Augen verschließen. Als ihre Heimatstadt jedoch von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wird und Frau Lilienthal, eine ältere Dame und Antonias Kundin, um Hilfe bittet, weil ihr Haus überflutet wird, müssen die Frauen ihre persönlichen Probleme jedoch erst einmal in den Hintergrund stellen und alle gemeinsam anpacken.

Und während sie in den oberen Etagen des Lilienthalschen Hauses festsitzen, kommen sie langsam aber sicher miteinander ins Gespräch. Beim “Kaffeeklatsch” in Frau Lilienthals Schlafzimmer fangen sie an über ihre jeweiligen Probleme zu reden und diese so nach und nach aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Durch diese Gespräche und durch die wechselnden Perspektiven lernt man die Figuren schnell sehr gut kennen. Sie alle wirken so real, vor allem durch ihre “Alltäglichkeit”. Die Probleme, die sie beschäftigen, sind Allerweltsprobleme, mit denen sich fast jeder – aufgrund eigener Erfahrungen oder welcher im Bekanntenkreis – auf irgendeiner Ebene identifizieren kann.

Das heißt aber noch lange nicht, dass mir die Figuren alle sympathisch waren. Helen zum Beispiel fand ich schon nach wenigen Seiten fürchterlich unausstehlich, einfach weil sie es ihrem rebellischen Teeny-Sohn übel nimmt, dass er den Alkoholismus des Vaters nicht totschweigen will, während Helen sich selbst und ihrem jüngeren Sohn munter was vorlügt – immerhin hatten sie doch stillschweigend Stillschweigen vereinbart…

Aber so ist das Leben und gerade die Mischung aus Anti- und Sympathien macht Martha Sophie Marcus’ “Kaffeeklatsch mit Goldfisch” so lebensecht. Dazu kommt ein locker-leichter, immer humorvoller Schreibstil, der aber trotzdem die Ernsthaftigkeit der einzelnen Themen immer gut rüberbringen kann. Für mich ein tolles Lesevergnügen, das sich zwar nicht immer so ganz nach meinem Geschmack entwickelt hat aber trotzdem definitiv lesenswert ist!

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

magie, fantasy, schwarze magie, macht, high fantasy

Die Bibliothek der Schwarzen Magie

Christopher Nuttall ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783442264056
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Bibliothek der Schwarzen Magie: Die Wissende" ist der Auftakt zu Christopher Nuttalls Fantasy-Serie um den "Bücherwurm" Elaine Elternlos und mich konnte der Autor mit diesem Roman im großen und ganzen durchaus überzeugen. Hier und da war es mir zwar auch mal etwas zu glatt, aber gut unterhalten hat mich der Autor mit seinem Werk definitiv.

Elaine ist im Waisenhaus aufgewachsen ohne die geringste Ahnung, wer ihre Eltern sind. Dank ihrer magischen Kräfte erhält sie eine Ausbildung an der Schule der Einzigartigen, besonders herausragenden sind ihre Fähigkeiten allerdings nicht und so arbeitet die junge Frau nach ihrem Abschluss an der Bibliothek der Goldenen Stadt, in der sich Exemplare sämtlicher Bücher über Magie finden, die es auf der Welt je gab - auch die, deren Wissen bei Todesstrafe verboten ist.

Es passiert, was passieren muss und einen unglücklichen Zwischenfall mit einem verzauberten Buch später hat Elaine das Wissen sämtlicher Bücher in ihrem Kopf  - wenn auch ohne die magische Macht, dieses neu erworbene Wissen wirklich umzusetzen. Trotzdem bieten sich ihr natürlich endlose neue Möglichkeiten, denn hat man das Wissen, kann man natürlich auch mit weniger Macht mehr erreichen. Aber natürlich birgt ihre neue Situation vor allem auch Risiken, denn auf das Wissen in ihrem Kopf steht der Tod - und es ist heiß begehrt.

Schmeißt man noch einen über Jahrhunderte gereiften Plan, eine aufmüpfige beste Freundin, einen düsteren Inquestor und einen Kampf um Position des Erzmagiers mit in den Topf hat meine eine actionreiche, spannende Geschichte, die einen in eine ausgefallene magische Welt voller faszinierender Charaktere führt. Eine einfach fesselnde Mischung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihrem Bann gehalten hat.

Leider war aber rückblickend das eine oder andere dann doch zu glatt. Elaine bekommt zwar von der einen oder anderen Obrigkeit düsteres angedroht, mehr als einen Tadel und einen leichten Klaps kassiert sie aber nie - immerhin kann sie für das ganze Dilemma ja nichts. Da wäre etwas mehr Konflikt zwischen ihr und den Figuren um sie herum vielleicht doch ganz nett gewesen.

Nur eine andere Sache gab es, die mich anfangs etwas gestört hat und das waren die Namen, denn aus mir unerfindlichen Gründen habe ich im Deutschen große Probleme mit diesen - nun, es sind nicht direkt sprechende Namen, aber denke, ihr wisst, was ich meine - als im Englischen. So stoßen mir Fräulein Pingel, Lady Lichtspinner, Administrator Mentor und natürlich Elaine Elternlos selbst eher sauer auf, besonders weil andere Figuren ihre englischen Namen, z.B. Lord Howarth, behalten haben.

Und man merkt, dass dieses Buch nur ein erster Band ist - nicht nur, dass es für den Hauptkonflikt keine endgültige Lösung gibt, gerade zwischen den einzelnen Figuren bleibt vieles unausgegoren und überhaupt will man einfach wissen, wie es mit Bücherwurm Elaine weitergeht! Alles in allem also hier und da etwas glatt, aber irgendwie trotzdem einfach faszinierend und für mich wahnsinnig spannend. "Die Bibliothek der Schwarzen Magie: Die Wissende" von Christopher Nuttall hat in meinen Augen jedenfalls eine dicke Empfehlung für Fantasy-Fans verdient ;)

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142 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

mode, anna friedrich, frauen, holly, intrigen

Holly - Die verschwundene Chefredakteurin

Anna Friedrich
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.01.2015
ISBN 9783442482016
Genre: Liebesromane

Rezension:

Tja... Das, ähm, war wohl nichts. Ich hatte zwar schon so meine Befürchtungen, denn die Reaktionen zum ersten Teil der Holly-Serie von Anna Friedrich waren ja doch eher wenig begeistert, aber im Endeffekt hat mich "Holly: Die verschwundene Chefredakteurin" dann doch noch damit überraschen können, wie konfus es ist.

Denn konfus ist hier alles:
- der völlig emotionslose Schreibstil, dem ich ja eventuell noch etwas hätte abgewinnen können, wäre er nicht so durcheinander gewesen
- die Charaktere, von denen es viel zu viele gab und zwischen die Handlung ständig gewechselt hat, wobei kaum einer mehr als einmal zu Wort kam, sodass man mit keinem von ihnen warm werden konnte
- und natürlich auch die Handlung, der man allein schon Schreibstil, Charakteren und Perspektivwechsel sei Dank kaum folgen konnte, die aber auch sonst nicht wirklich sinnig war

Hier und da gibt es wirklich interessante Ansätze, so zum Beispiel den ungewöhnlichen Schreibstil, aber es herrscht einfach allgemein ein solches Chaos in Anna Friedrichs "Holly: Die verschwundene Chefredakteurin", dass man diese wenigen Elemente kaum genießen kann. Leider nicht mein Fall, wobei es mit den kommenden Bänden durchaus besser werden könnte - das Potential ist, denke ich, irgendwo in diesem Wirrwarr versteckt.

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90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

irland, tod, paris, liebe, trauer

Glückliche Menschen küssen auch im Regen

Agnès Martin-Lugand , Doris Heinemann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 12.01.2015
ISBN 9783764505288
Genre: Liebesromane

Rezension:

“Glückliche Menschen küssen auch im Regen” von Agnès Martin-Lugand ist eins dieser Bücher, an denen es im Grunde genommen nichts auszusetzen gibt. Sie sind technisch und inhaltlich völlig in Ordnung, aber das war es halt auch schon. Diese Geschichten sind okay. Nicht mehr und nicht weniger und genau so ist es auch bei dieser.

Irgendwie hatte ich einfach mehr erwartet. Allein der Titel, der im Original übrigens “Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee” lautet (war der Titel vielleicht dem ebenfalls dieses Jahr erschienenen “Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee” zu ähnlich?), klang so vielversprechend, nach so viel mehr. Aber dieses mehr kam nicht. Stattdessen habe ich eine Geschichte bekommen, die zwar okay war, mich aber nicht mitreißen konnte. Eigentlich konnte sie mich gar nicht so recht begeistern.

Dabei war der Einstieg wirklich vielversprechend, es ist mir leicht gefallen in die Geschichte einzutauchen und gerade Diane war mir auch recht sympathisch, aber es wollte einfach nicht Klick machen. Dabei spielt die Geschichte auch noch in Irland – nachdem sie in Paris anfängt -, eine Szenerie, die ich eigentlich liebe und die Geschichten bei mir immer direkt einen Pluspunkt einbringt.

Vielleicht lag es am Schreibstil. Denn der war doch sehr einfach. Also wirklich sehr, sehr einfach, eigentlich schon zu schlicht für diese Geschichte. Es gibt viele platte Sprüche, es fließt viel Alkohol und alle scheinen Kettenraucher zu sein. Das passt nicht zu der Geschichte, die inhaltlich doch eigentlich eine ruhige, sanfte Romanze ist. Der Stil hat oft etwas von gewollt und nicht gekonnt, so als hätte Frau Martin-Lugand ihren eigenen Stil noch nicht gefunden.

So ist “Glückliche Menschen küssen auch im Regen” eine eher seichte, leider streckenweise wirklich nicht besonders gut geschriebene Geschichte, die zwar mit einem guten Ende aufwarten kann, bei dem man sonst aber immer wieder das Gefühl hat, dass der Autorin der nötige Raum gefehlt hat, um sich, ihrem Stil und ihren Figuren die nötige Entwicklung angedeihen zu lassen.

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118 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

london, liebe, seelenverwandte, love, liebesroman

An jedem einzelnen Tag

Marianne Kavanagh , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.02.2015
ISBN 9783442383894
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zehn Jahre lang bekommen sich Tess und George nicht ein einziges Mal zu Gesicht – und das obwohl sie gemeinsame Freunde haben und diese der Meinung sind, dass die beiden perfekt zu einander passen würden, dass sie Seelenverwandte seien. Jahre lang verpassen sich die beiden immer und immer wieder um Haaresbreite – bis sie sich dann schlussendlich doch gegenüber stehen.

Und an diesem Punkt fingen meine Probleme mit dem Buch an. Denn der Anfang von Marianne Kavanaghs “An jedem einzelnen Tag” hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sowohl Tess als auch George waren mir schnell ziemlich sympathisch. Sie sind einfach süß, beide sehr leidenschaftlich und voller Träume, die sie auch mit ganzem Herzen verfolgen.

Nur, wenn man zehn Jahre lang jeder für sich seine ganz eigenen Wünsche verfolgt, sein eigenes Leben lebt, ist man dann nach diesen zehn Jahren immer noch die gleiche Person? Oder hat man sich dann nicht eigentlich doch ziemlich weiterentwickelt, sodass die zehn Jahre alte Aussage von Freunden, dass man seelenverwandt sei, in Frage gestellt werden müsste?

So unterhaltsam ich die Beinahetreffen der beiden Protagonisten auch fand, so unglaubwürdig fand ich die Geschichte dann ab dem Punkt, an dem sich die beiden tatsächlich gegenüber stehen. Denn die Leben, die sie sich vorher aufgebaut haben, spielen plötzlich quasi keine Rollen mehr – was, zumindest bei den vorherigen Liebschaften, durch mangelnde Tiefe eigentlich schon vorherzusehen war.

Ich hätte mir bei “An jedem einzelnen Tag” von Marianne Kavanagh mehr Tiefe im ersten Teil der Geschichte gewünscht, in den zehn Jahren, die bis zur Begegnung der beiden Protagonisten vergeht, und dafür hätte die Geschichte für mich gut und gerne mit besagter Begegnung aufhören können. So fand ich gerade den zweiten Teil halt relativ langweilig und nicht so wirklich glaubwürdig, schade!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

In ziemlich bester Gesellschaft: Roman

Sara Crowe
E-Buch Text: 465 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 12.01.2015
ISBN 9783641145347
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sue ist 17 – und seit etwa einem halben Jahr Halbwaise, seit ihre Mutter sich zur Überraschung aller das Leben genommen hat. Ihr Vater hat in der Zwischenzeit eine neue Freundin gefunden und Sue flieht zu ihrer Tante und deren exentrischen Mitbewohnern auf Schloss Egham. Dort möchte sie auch ihr Vorhaben Autorin zu werden in Angriff nehmen und Tante Carol verspricht tatkräftige Unterstützung.

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden. Das liegt vor allem an der seltsamen Erzählart, die eigentlich ein Tagebuch ist, aber mit Zeit- und Perspektivsprüngen zwischen Sue in der Gegenwart (1987) und Carol in der Vergangenheit, und an Sues Sprache, denn die ist… Ähm ja :D Sagen wir so, Sue hat ein kleines Problem mit Fremdwörtern und so fragt man sich an der einen oder anderen Stelle doch, was sie einem denn nun sagen will – hin und wieder ist es doch ein wenig Rätsel raten, bis man die Begriffe richtig eingeordnet hat.

Hat man sich aber einmal eingelesen, dann entwickelt die Geschichte schnell einen gewissen britischen Charme und auch der Humor ist durch und durch britisch, um nicht zu sagen herrlich ;) Auch die Figuren entfalten nach und nach ihren Zauber und eigentlich will man nichts lieber, als sich zu ihnen in den Wintergarten von Schloss Egham zu setzen und einen Campari zu schlürfen. Hier und da grenzen die Figuren sicherlich ans Stereotypische, aber das macht sie trotzdem nicht weniger liebenswert-schrullig.

Im Zentrum der Geschichte steht die ganze Zeit über auch der Selbstmord von Sues Mutter, aber trotzdem hat “In ziemlich bester Gesellschaft” von Sara Crowe die gesamte Zeit eine sehr positive Stimmung, was nicht zuletzt natürlich an Sues eigener, optimistischer Weltsicht liegt. Sara Crowe erzählt hier eine humorvolle Coming Of Age Story, die sich, nach etwas Eingewohnung, ganz hervorragend durchschmökern lässt und einen vor allem mit dem schrägen, leicht verrückten und irgendwie einfach britischen Charme in ihren Bann zieht.

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369 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

magie, fantasy, welten, buch, tyen

Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

Trudi Canavan , Michaela Link
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 10.11.2014
ISBN 9783764531058
Genre: Fantasy

Rezension:

Also mit Trudi Canavan habe ich bislang vor allem eine Erfahrung gemacht: Dass mir im Laufe ihrer Trilogien immer die Luft ausgeht und ich die Lust an der Geschichte verliere… Während ich “Die Gilde der schwarzen Magier” noch irgendwie beendet habe, wobei der letzte Band schon eine Geduldsprobe war (obwohl ich ihn, abgesehen vom Ende, sehr gut fand), bin ich bei “Das Zeitalter der Fünf” und “Sonea” nie so weit gekommen und ich ärgere mich immer wieder darüber. Denn Trudi Canavans Bücher sind alles andere als schlecht, eigentlich sind sie sogar ziemlich gut, aber irgendwie habe ich jedes Mal aufs neue das Gefühl, dass das ganze zu sehr in die Länge gezogen ist und die Autorin eigentlich schon früher hätte zum Schluss kommen sollen.

Ob das auch bei Trudi Canavans neuer Trilogie “Die Magie der tausend Welten” so sein wird, wird sich zeigen, dem Auftakt “Die Begabte” stehe ich jedenfalls schon einmal recht zwiegespalten gegenüber – was leider nicht zuletzt daran liegt, dass ich es als Hörbuch gehört habe und die 19 Stunden und ca. 30 Minuten irgendwie verdammt lang sind (obwohl Sprecherin Martina Rester wirklich das Beste draus macht).

Dabei hat mich die Idee hinter “Die Begabte” erst einmal völlig begeistert. Eine Buchbindern, seit Jahrhunderten gefangen in einem magischen Buch? Hallooo?! Wie cool ist das denn :D Allerdings ist das nur die Hälfte der Geschichte. Die Hälfte, in der der junge Archäologe Tyen in einer Welt lebt, in der Magie die industrielle Revolution ermöglicht hat und fester Bestandteil des Alltags ist.

Die andere Hälfte spielt in der Welt von Rielle, Tochter eines Färbers, in deren Gesellschaft die Priester predigen, dass Magie wirken quasi von den Engeln stehlen ist. Während Tyens Welt eine Art magische industrielle Revolution durchgemacht hat, ist Rielles noch immer in einer Art hyperreligiösem Mittelalter gefangen. So sind Rielles Eltern auch darauf aus, ihre Tochter möglichst gut zu verheiraten. Und natürlich hat Rielle nicht nur magisches Potential, nein, sie ist auch in den Falschen verliebt.

Zugegeben, auch Tyens Hälfte der Geschichte ist nicht klischeefrei, aber dafür umso interessanter, während Rielle… Naja, die fand ich größtenteils einfach langweilig und hätte sie am liebsten einfach nur überflogen, aber bei einem Hörbuch geht ja leider nur ganz oder gar nicht. Das ist schade, denn so hat mir eine Hälfte der Geschichte zwar super gefallen, die andere fand ich stellenweise aber wirklich gähnend langweilig.

Daher bin ich insgesamt auch völlig zwiegespalten was “Die Begabte”, den Auftakt zu Trudi Canavans neuer Trilogie “Die Magie der tausend Welten”, anbelangt. 50% super, 50% hmpf… Den nächsten Teil werde ich trotzdem nochmal versuchen, immerhin ist ja zumindest eine Hälfte der Geschichte wirklich vielversprechend.

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320 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

fantasy, flohzirkus, london, magie, flöhe

Dunkelsprung

Leonie Swann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.11.2014
ISBN 9783442313877
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war mir von Anfang an nicht sicher, was genau ich eigentlich von Leonie Swanns “Dunkelsprung” halten soll und war mir auch lange unsicher, ob ich es überhaupt lesen will. Die Inhaltsangabe hat mir so überhaupt gar kein Gefühl für die Geschichte gegeben und auch die Leseprobe konnte mir nicht weiterhelfen, gleichzeitig war aber irgendwie eine gewisse Faszination da, sodass ich “Dunkelsprung” dann letztendlich doch gelesen habe (Okay, ich gestehe, Cover und der Untertitel “Vielleicht kein Märchen” waren Schuld).

Und ich weiß immer noch nicht, was genau ich denn nun davon halten soll. Ich weiß nicht einmal, was für ein Genre es ist. Fantasy? Nicht so wirklich, aber Illusion und Wirklichkeit liegen hier so nah beieinander, dass der phantastische Effekt zu groß ist, um “Dunkelsprung” in die Kategorie Romane zu schmeißen, in der alles landet, was sonst nirgendwo reinpasst ;)

“Dunkelsprung” ist… skurril. Sehr, sehr skurril, so skurril, dass ich dieses leicht deplatzierte, distanzierte Gefühl, dass ich schon beim Lesen von Inhaltsangabe und Leseprobe hatte, lange Zeit nicht losgeworden bin. Und das führt natürlich bei einer so abgedrehten Geschichte schnell dazu, dass man den Faden verliert, bzw. ihn gar nicht erfindet und die Geschichte so relativ wenig Sinn ergibt, bis man denn dann endlich einmal wirklich den Einstieg in die Erzählung findet.

Trotzdem hat die Geschichte irgendwie etwas und Autorin Leonie Swann hat einen sehr schönen Stil, eine angenehme, stellenweise fast zauberhafte Sprache und ihre Charaktere sind wirklich gut gezeichnet, auch wenn ich lange gebraucht habe, um mit ihnen warm zu werden, sind sie doch facettenreich und faszinierend.

Trotzdem, alles in allem war Leonie Swanns “Dunkelsprung” nicht so wirklich mein Ding, ich habe einfach viel zu lange gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Wer aber einen Versuch wagen möchte, dem will ich sicherlich nicht davon abraten, denn irgendwie hat die ganze 

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459 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

fantasy, fee, liebe, feen, ethan

Plötzlich Prinz - Das Schicksal der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453268678
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Uuund noch ein Buch aus Julie Kagawas Feenuniversum! ;) Nach den vier Teilen der “Plötzlich Fee”-Reihe ist das hier nun der zweite Teil der “Plötzlich Prinz”-Serie und es ist tatsächlich immer noch genügend Stoff für eine spannende Geschichte vorhanden.

Zuerst einmal ist es erneut der zauberhafte Schreibstil der Autorin, der mich in den Bann dieser Geschichte ziehen konnte. Julie Kagawa versteht es einfach mit Worten umzugehen und einerseits einen locker-leichten Schreibstil beizubehalten, der sich sehr angenehm lesen lässt, und andererseits schon mit wenigen Sätzen, teils wenigen Worten, eine phantastische, magische Atmosphäre erschaffen kann.

Dazu kommen natürlich wie immer einige einfach sympathische Charaktere, Figuren, die allesamt sehr vielschichtig und faszinierend sind, wenn auch nicht immer so wirklich ganz klischeefrei. Trotzdem sorgen sie dafür, dass man schnell in die Geschichte hinein findet und sich von ihr mitreißen lässt.

Auch die Geschichte selbst ist spannend und wie immer faszinierend, wenn auch stellenweise etwas vorhersehbar. Trotzdem bietet die Geschichte immer noch neue und innovative Ideen, sodass “Plötzlich Prinz: Das Schicksal der Feen” von Julie Kagawa insgesamt eine überzeugende Fortsetzung abgibt, die mich erneut begeistern konnte, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Stoff wirklich noch für viel mehr Bände reicht.

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1.338 Bibliotheken, 36 Leser, 2 Gruppen, 166 Rezensionen

tod, briefe, liebe, freundschaft, familie

Love Letters to the Dead

Ava Dellaira , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.02.2015
ISBN 9783570163146
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira hatte ich mich so gefreut. Ich hatte so viel Gutes über den Roman gehört und auch wenn ich eigentlich gar kein Fan von Geschichten in Briefform bin, klang das hier wirklich total passend und faszinierend. Und das war es auch - etwa das erste Viertel lang...

Die Ausgangssituation ist ziemlich vielversprechend, Laurel hat ihre Schwester verloren und als sie im Englischunterricht die Aufgabe bekommt, einen Brief an eine tote Berühmtheit zu schreiben, fängt sie darüber langsam an, die Geschehnisse rund um Mays Tod aufzuarbeiten. Nach und nach schreibt sie Briefe an Kurt Cobain, Amelia Earhart, Janis Joplin, Amy Winehouse, Heath Ledger und Co. Dummerweise stellt sich nach den ersten, einleitenden Briefen schnell heraus, dass es im Grunde nur eine (quasi) endlose Wiederholung nach Schema X haben:

"Liebe/r so und so,

ich bewundere ich, weil/ich denke, du verstehst mich, weil/ich finde so toll, dass du/... [hier x-beliebigen Ausschnitt aus Wikipedia über die entsprechende Person einfügen]

Heute in der Schule habe ich das mit dem und dem gegessen.

Außerdem habe ich Sky angeschaut. Sky, Sky, Sky.

Dann habe ich meine Freundinnen beim Küssen beobachtet, aber darüber kann ich nicht reden. Und meine älteren Freunde sind so toll. Und sie sind mit Sky befreundet! Und mein Vater ist so traurig und meine Mutter so abwesend und alles wegen May. Aber über May rede ich nicht. Ich stelle einfach nur ihr Leben nach, aber ich rede nicht darüber, wie sie ihres verloren hat.

Und jetzt habe ich keine Zeit mehr.

Alles Liebe
Laurel"

Und so geht es DIE GANZE ZEIT... Laurel (und dass ich nach 100 Seiten immer noch nicht wusste, wie sie heißt, sagt doch eigentlich schon alles, oder?) klingt wie eine zehnjährige, die ihrem Tagebuch detailliert den Schulalltag schildert und zwischendurch spontan in alles andere als poetische Schwärmereien über ihre große Liebe ausbricht. Und dann sprüht sie plötzlich nur so vor weltbewegenden philosophischen Erkenntnissen, die überhaupt nicht zum Rest der Erzählung passen wollen - Interessant ist meiner Meinung nach definitiv anders.

Dazu kommt, dass ich Laurels Leben einfach nicht nachvollziehen konnte. Sie war immer die kleine Schwester und nun geht sie auf eine neue Schule und puff alle lieben sie, die coolen Kids wollen mit ihr abhängen, ja sogar der tollste Junge der Schule steht auf sie - und warum? Weil sie Mays Kleiderschrank plündert und so zu sein wie ihre Schwester es war. Oh ja, Laurel ist wirklich eine ganz beeindruckende und individuelle, originelle Persönlichkeit... Oder auch nicht :|

Mir fehlte bei diesem Buch einfach - und ja, vielleicht bin ich ein kaltherziges Ding ;) - das Gefühl. Ich konnte Laurel ihre Trauer um May nicht richtig glauben, ich konnte Sky nicht abkaufen, dass er sich mal eben so unsterblich in dieses unscheinbare Mädel verliebt, eigentlich konnte ich hier niemandem irgendwas abkaufen - am ehesten vielleicht noch die "Romanze" zwischen Laurels Freundinnen.

Für mich war "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira leider ein ziemlicher Reinfall, es wollte einfach kein Funke überspringen, die gesamte Geschichte wirkte flach, die Gefühle waren fake und die Briefe schon nach kurzer Zeit schrecklich repetitiv. Auch wenn ich damit zu einer armen, kleinen Minderheit gehöre: Ich halte "Love Letters tot the Dead" für ein ziemlich langweiligs und nerviges Stück Zeitverschwendung, dem allerdings eine doch wirklich gute Idee zugrunde liegt (die in der zweiten Hälfte übrigens deutlich besser zur Geltung kommt, aber da war mir schon die Lust vergangen, trotzdem gibt es dafür den zweiten Stern).

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774 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

alice im wunderland, dark wonderland, wunderland, fantasy, liebe

Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was wäre, wenn der düstere Unterton aus “Alice im Wunderland” stärker hervorgehoben würde? Genau das ist der Grundsatz für A.G. Howards “Dark Wonderland”-Serie und damit war meine Aufmerksamkeit ja sofort geweckt – und meine Erwartungen nicht gerade gering. Und zu meiner großen Begeisterung wurden diese Erwartungen auch nicht enttäuscht, denn “Dark Wonderland: Herzkönigin” ist wirklich ein geniales Buch.

Als Urururenkelin von Alice Liddell, dem Mädchen, das Lewis Carroll zu “Alice im Wunderland” inspiriert hat, ist Alyssa alles andere als ein normales Mädchen. Denn ihre Vorfahrin Alice war damals tatsächlich im Wunderland und seitdem lastet ein Fluch auf den Frauen der Familie, der sie alle verrückt werden lässt – denn Wunderland ist viel gruseliger und düster, als es in den Werken von Lewis Carroll zu sein scheint.

Alyssa ist eine Protagonistin, mit der ich wirklich sehr schnell warm geworden bin. Sie ist eine starke, sympathische Persönlichkeit, war immer schon irgendwie anders, handhabt das aber ziemlich gut. Auch ihr bester Freund Jeb, der mit ihr im Wunderland landet, ist eine gelungene Figur, die Alyssa und ihre Persönlichkeit hervorragend ergänzt.

Und dann gibt es da natürlich noch Wunderland – einerseits hatte ich wahnsinnig hohe Erwartungen daran, was A.G. Howard aus dem Stoff von Lewis Carrolls Klassiker macht, andererseits auch etwas Zweifel daran, ob sie dem Original wirklich gerecht werden kann.

Umso größer war meine Begeisterung daher, als klar geworden ist, dass “Dark Wonderland: Herzkönigin” in keinster Weise eine Neu- oder Nacherzählung ist, sondern stattdessen auf dem Originalstoff aufbaut und diesen quasi weiterspinnt, ohne ihn dabei zu verändern – eine sehr elegante Art althergebrachte Materie neu zu verarbeiten, die die Autorin hier auch wirklich gut nutzt.

Insgesamt ist A.G. Howards “Dark Wonderland: Herzkönigin” düster, verrückt und einfach absolut wundervoll, eine Pflichtlektüre für alle, die “Alice im Wunderland” von Lewis Carroll mögen. Von mir jedenfalls gibt es eine dicke, fette Empfehlung für diesen Roman und Serienauftakt – ich jedenfalls erwarte den nächsten Teil schon mit großer Spannung ;)

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, eisenbahn, scheibenweltroman, goblins

Toller Dampf voraus

Terry Pratchett , Gerald Jung
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 03.11.2014
ISBN 9783442547517
Genre: Fantasy

Rezension:

Uuund wieder mal ein “Scheibenwelt”-Roman von Terry Pratchett :D Und diesmal sogar der aktuelle, “Toller Dampf voraus”. Und der war irgendwie nichts. Also so gar nichts. Und das lag nicht an der oftmals so heftig kritisierten Übersetzungsarbeit aller Übersetzer außer Andreas Brandhorst und, auch wenn ich die Werke, die Brandhorst übersetzt hat, doch gelungener finde, finde ich die Arbeiten von Regina Rawlinson, Gerald Jung und wen es da sonst noch so gibt nicht schlecht. “Toller Dampf voraus” hingegen finde ich inhaltlich einfach nicht überzeugend.

Genau wie schon bei “Steife Prise”, dem vorletzten “Scheibenwelt”-Roman, fand ich die Geschichte seltsam sperrig und hölzern, die Charaktere, von denen viele bereits altbekannt sind, hohl und leblos und es wollte einfach kein Funke überspringen. Ja, eigentlich ist alles vorhanden, die Figuren, darunter einige meiner Favoriten, und auch Wortwitz und Anspielungen und Seitenhiebe auf die verschiedensten Themen, in diesem Fall – oh Wunder – Eisenbahnen, Terrorismus, Emanzipation, etc. pp.

Aber die Geschichte liest sich, als hätte man als diese Elemente einfach nur in den Mixer geschmissen, einmal gut durchgerührt und das Ergebnis aufs Papier geklatscht – ohne Gefühle, ohne diesen Zauber, der die Scheibenwelt in anderen Büchern so faszinierend macht. Und nein, trotz der vielen Kritik, das liegt definitiv nicht am Stil der Übersetzung (auch wenn der zugegebenermaßen nicht der beste ist, aber soviel kaputt macht er nun auch nicht)

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es um die Gesundheit von Sir Terry Pratchett ja nun nicht gerade rosig steht, vielleicht fällt es mir besonders stark auf, weil ich die “Scheibenwelt”-Romane nicht in der Reihenfolge ihres Erscheinens sondern kreuz und quer lese und so der Kontrast einer ansonsten vielleicht graduellen Entwicklung einfach krasser ist, aber in meinen Augen ist “Toller Dampf voraus” zwar nicht schlecht, im Vergleich zum Niveau älterer “Scheibenwelt”-Romane aber einfach sehr viel schwächer.

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

so, gold, jane, wie, nickerson

So wie Kupfer und Gold

Jane Nickerson , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.08.2015
ISBN 9783570309803
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog Anima Libri - Buchseele

Ich bin ja ein riesiger Fan von Büchern, in denen klassische Märchen neu erzählt werden. Im Fall von Jane Nickersons “So wie Kupfer und Gold” ist es das französische Märchen “Blaubart”, dem ein neues Gewand verpasst wird – und zwar eine wirklich faszinierende Mischung aus historischem Roman und Schauerelementen.

Besonders gut gefallen hat mir hier die 19. Jahrhundert-Südstaaten-Atmosphäre, die von der Autorin schon mit wenigen Worten erschaffen wird. Allerdings gab es hier ein paar kleinere Startschwierigkeiten, denn zu Beginn der Geschichte war mir die Wortwahl stellenweise dann doch etwas zu modern und auch der Schreibstil wirte anfangs noch ein wenig holprig. Glücklicherweise gibt sich das aber beides sehr schnell und es entwickelt sich die schon erwähnte Atmosphäre.

Es gibt riesige Herrenhäuser, prunkvolle Kleider, charmante Gestalten, exotisches Essen und dunkle Geheimnisse. Und eine Protagonistin, die einfach nur sympathisch ist und mit der vermutlich jeder Leser etwas anfangen können wird. Das zusammen sorgt dafür, dass man sich als Leser schnell in die Geschichte fallen lassen kann und an Sophias Seite in diese faszinierende Welt eintaucht.

Allerdings hapert es doch ein wenig an Spannung. Zwar ist jede Menge Faszination vorhanden gewesen, weil die Autorin es wirklich versteht die Zeit und das damalige Leben zu schildern und lebendig werden zu lassen, nur spannend ist es eben leider nur begrenzt. So plätschert die Geschichte für ca. drei Viertel des Buchs mehr oder minder ruhig und auch relativ langsam dahin und auch wenn ich mich nicht gelangweilt habe, habe ich mich doch gefragt, wann denn jetzt mal so richtig etwas passiert.

Alles in allem hat mir “So wie Kupfer und Gold” daher zwar wirklich gut gefallen, was die Umsetzung des Settings, die Erschaffung einer authentischen Atmosphäre anging und ich habe es locker in einem Rutsch gelesen, ohne mich dabei zu langweilen, nur an Spannung und Tempo hat es dann doch irgendwie gemangelt.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

zauberei, gabe, das allgemeine chaos, vermittlungsagentur, partnervermittlungsagentur

Eine zauberhafte Gabe

Heather Webber , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.02.2014
ISBN 9783442479856
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit “Eine zauberhafte Gabe” setzt Autorin Heather Webber ihre Serie um die junge Lucy Valentine fort. Nach “Im Auftrag der Liebe” war ich wirklich gespannt auf dieses Buch, denn der erste Band hat mich mit seiner Mischung aus humorvoller und romantischer Chick-Lit und einem Hauch von Fantasy wirklich verzaubern können. Und auch der zweite Band der Serie hat mir sehr gut gefallen.

Lucy Valentine ist nachwievor eine wahnsinnig sympathische, sehr humorvolle Progatonistin, an deren Seite man als Leser schnell wieder in die Geschichte hineinfindet und auch voll und ganz in die Geschehnisse eintauchen kann. Denn mit ihrer erfrischenden Art ist sie einfach die perfekte Erzählerin für diese Geschichte. Und auch die Entwicklung, die sie im Laufe der Erzählung durch macht, wirkt realistisch und glaubwürdig. Mir ist sie erneut als hervorragende Protagonistin inmitten einer wirklich sehr gut gezeichneten, facettenreichen und lebensnahen Riege von Figuren.

Auch handlungstechnisch ist “Eine zauberhafte Gabe” erneut eine wirklich bunte Mischung. Es gibt romantisches Knistern zwischen dem einen oder anderen (möglichen) Pärchen, Magie liegt in der Luft und auch eine Leiche lässt nicht allzu lange warten. Heather Webber gelingt es aus all diesen Einzelteilen eine humorvolle, spannende und bisweilen auch ziemlich romantische Geschichte zu zaubern, die mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen hat.

Alles in allem ist “Eine zauberhafte Gabe” von Heather Webber eine absolut würdige Fortsetzung der “Lucy Valentine”-Serie, die wahnsinnig unterhaltsam zu lesen ist und Fans von magisch angehauchten Chick Lit Romanen mit einer Spur von Krimi ebenso sehr begeistern wird wie Band 1, “Im Auftrag der Liebe”.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

liebe, lesbisch, frostbiss, studienwahl, liebesroman

Frostbiss

Julia Mayer
E-Buch Text: 227 Seiten
Erschienen bei null, 05.02.2015
ISBN B00T9MQV9Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Julia Mayers "Frostbiss" erzählt die Geschichte von Dörte, einem jungen Mädchen, das sich mit einer ganz unerwarteten ersten Liebe auseinandersetzen muss: Philippa. Eine bittersüße Geschichte über die Suche nach und den Kampf um die eigene Identität und Zukunft.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir denkbar leicht gefallen, denn der Stil der Autorin ist wirklich angenehm lesbar, die Sprache verständlich und die Ausdrucksweise flüssig und auch die - nun ja wohl ausgemerzten :P - kleineren Logikfehler hier und da tun dem Lesefluss keinen Abbruch, denn die Geschichte zieht einen mit ihrer so lebensnahen Atmosphäre schnell in ihren Bann.

Dörte war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt einfach unglaublich authentisch und es ist ein Leichtes, sich in irgendwelchen Aspekten ihres Wesens und Lebens wiederzufinden, denn der Autorin gelingt es sehr gut dem Leser Dörtes Gedanken und Gefühlswelt nah zu bringen. Da ist es nicht schwer an der Seite der Protagonistin in diese Geschichte einzutauchen ;)

Ganz anders sah es mit Philippa aus - die war mir von Anfang an nicht so ganz geheuer. Damit meine ich nicht, dass Dörtes Gefühle für sie unrealistisch wirkten, denn das taten sie nicht, im Gegenteil, die Verliebtheit wird mit all ihren Stimmungsschwankungen und Konflikten sehr glaubhaft geschildert. Ich mochte Philippa als Person einfach nicht recht, lange Zeit ohne sagen zu können, woran genau es lag.

So wirklich klar geworden, warum ich Philippa nicht mochte, obwohl ich Dörtes Gefühle als sehr authentisch empfunden habe, ist mir erst, als mein zweit liebster Charakter, Vera, gegen Ende des Buchs genau das in Worte gefasst hat, was mich die ganze Zeit unterschwellig gestört hat - und die Geschichte damit in eine vielleicht etwas unerwartete aber dafür in meinen Augen absolut passende Richtung gelenkt hat.

Denn einer der Punkte, der mir an "Frostbiss" von Julia Mayer richtig gut gefallen hat, war das Ende. Es war nicht so, wie ich es mir über weite Strecken des Buchs vorgestellt hatte, aber wäre es das gewesen, hätte es auch nicht richtig gepasst - so aber ist es für mich der perfekte Abschluss einer Geschichte gewesen, die mich vor allem durch ihre Lebensnähe, ihre "Echtheit" überzeugt hat - und da ist eben nur selten alles voller rosarotem Zuckerguss :D

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

emanzipation, 20. jahrhundert, frau in der gesellschaft, freiheit, familie

Robin und Jennifer. Historischer Liebesroman

Elke Weigel
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei konkursbuch, 14.03.2014
ISBN 9783887697389
Genre: Romane

Rezension:

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Robin und Jennifer könnten unterschiedlicher kaum sein:

Robin, Halbengländerin und Halbwaise, wächst im konservativen Cannstadt im Haushalt ihres Vaters ohne Mutter, dafür aber mit älteren Halbbrüdern und strenger Tante auf. Jennifer lebt mit Mutter und Stiefvater in Paris, die Pariser Boheme geht im Haus der Mutter ein und aus.

Robin will das, was für ihr Brüder eine Selbstverständlichekit ist, für sie aber einen harten Kampf voraussetzt: ein Recht auf Bildung und Selbstbestimmung. Jennifer lebt in den Tag hinein, für politische Dinge interessiert sie sich nicht, sie träumt allein vom Tanzen.

Doch eins verbindet sie beide: Ihre Liebe zu einer anderen Frau. Zu ihrer Zeit, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, gefährliche Gefühle, denn “Homosexualismus” und “konträres Sexualempfinden” gelten als Krankheiten, als schwere Nervenleiden, die in Anstalten behandelt werden müssen.

Elke Weigels historischer Roman rund um “Robin & Jennifer” hat mich schon nach wenigen Sätzen in seinen Bann ziehen können. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und das obwohl er erstmal ungewohnt ist, denn er fängt den Stil, die Ausdrucksweise der Zeit, in der die Handlung spielt, – und damit auch ihre Atmosphäre – gekonnt auf.

Als Leser taucht man schnell ein in die Geschichten der Protagonistinnen, begleitet sie auf dem Weg vom Mädchen zur jungen Frau, sieht wie sie ihre Träume verwirklichen, um dann mit ihnen zu leiden, wenn ihre Welten und Träume um sie herum zusammenbrechen, nur um dann mit ihnen mitzufiebern, wenn sie sich zurück ins Leben kämpfen, immer auf der Suche nach ihrem eigenen Weg, nach einer Möglichkeit sich selbst in all den restriktiven Ansprüchen der Gesellschaft treu zu bleiben.

Mit viel Gefühl, großer Liebe zum Detail und einem kritischen Blick und der Angewohnheit, nicht um den heißen Brei herumzureden, setzt sich Elke Weigel am Beispiel ihrer Protagonistinnen mit Themen wie Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Emanzipation auseinander und auch mit den besonderen Schwierigkeiten, die Homosexualität in der Zeit von Robin und Jennifer mit sich bringt.

Dabei ist dieser Roman aber kein trockenes, feministisches Manifest oder etwas ähnlich langweilig zu lesendes, sondern vielmehr ein wunderschön geschriebener, gefühl- und niveauvoller historischer Roman, der sich mit der Liebe zweier Frauen und all den damit einhergehenden Problemen  auseinander setzt. Von mir gibt es eine ganz, ganz dicke Empfehlung für “Robin & Jennifer” von Elke Weigel!

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

buchclub, erotik, frauen, liebe, frivol

Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee

Sophie Hart , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 08.12.2014
ISBN 9783492305211
Genre: Erotische Literatur

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Allein dieser Titel ♥ Sophie Harts “Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee” ist eindeutig mein erstes Highlight des Jahres 2015. Mit viel Witz und Humor erzählt die Autorin von Freundschaften und Beziehungen, alten wie neuen, von Büchern und vom Lesen und von Geschichten wie aus dem echten Leben – so zumindest wirkt es beim Lesen dieses Schmökers.

Estelle, geschieden, alleinerziehend, Anfang 40 und Besitzerin eines kleinen Cafes versucht neue Kunden für dieses zu gewinnen und kommt auf die Idee eine Lesegruppe zu gründen und mit dieser alle zwei Wochen Treffen in ihrem Cafe abzuhalten. Es findet sich eine bunt zusammen gewürfelte Truppe in Cafe Crumb, bei der es bald um sehr viel mehr geht als nur die gemeinsame Lektüre.

Wobei es die schon in sich hat, denn nach einem eher behäbigen Start mit der Lektüre von Thomas Hardys “Tess von den d’Urbervilles” landet als nächstes der (fiktive) Bestseller “Ten Sweet Lessons” auf der Leseliste – ein Roman über eine unschuldige, jungfräuliche Collegeabsolventin und einen eigenbrötlerischen, attraktiven Milliardär mit einigen recht eigenen sexuellen Vorlieben. Na, erinnert das irgendwen an irgendein Buch? Klar, “Ten Sweet Lessons” ist gar nicht ganz so fiktiv, wie man denken könnte, sondern eine recht eindeutige Anspielung.

Die bunte Truppe rund um Estelle entscheidet sich beim Thema zu bleiben und weiter erotische Romane zu lesen. Und rund um diese Lektüren entwickeln sich Freundschaften, erscheinen Beziehungen in neuem Licht, werden Wege aus dem tristen Alltag gesucht und neues Selbstbewusstsein gefunden. Kurz um, mit ihrer eigentlich ganz unschuldigen Idee um ihr Geschäft anzukurbeln, stellt Estelle nicht nur ihr eigenes Leben ziemlich auf den Kopf.

Sophie Hart erzählt diese Geschichte in einer flüssigen, angenehm zu lesenden Sprache, die sich der jeweiligen Perspektive – denn es wird immer wieder aus Sicht der verschiedenen Gruppenmitglieder erzählt – anpasst und den Charakteren dadurch zu großer Tiefe verhilft. Überhaupt konnte mich hier jede Figur auf ihre Art in ihren Bann ziehen, jede kommt mit einer ganz eigenen Geschichte daher, die gerade dadurch besticht, dass sie auch mitten aus dem echten Leben gegriffen sein könnte.

Für mich war “Unanständige Frauen lesen und trinken Kaffee” von Sophie Hart nicht nur wegen des Titels ein wirkliches Highlight und ein Roman, der mich direkt wieder für den, “Bayou Heat” von Alexandra Ivy und Laura Wright sei Dank, ja doch nicht ganz so erfolgreichen Start ins Lesejahr 2015 entschädigen konnte. Definitiv empfehlenswert 

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, gestaltwandler, bayou heat, fantasy, parish

Bayou Heat - Raphael / Parish

Alexandra Ivy , Laura Wright , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.12.2014
ISBN 9783453316232
Genre: Fantasy

Rezension:

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Zum Jahresbeginn mal etwas leichtes, für alle, die noch von der vergangenen Nacht geschädigt sind  und ich hoffe, ihr seid alle gut rüber gekommen und nutzt diesen Tag, um euch von den eventuellen Strapazen der letzten Nacht zu erholen – vielleicht ja auch mit dem ersten Buch des neuen Jahres?

Ich jedenfalls habe das erste Buch für 2015 bereits durch, denn “Bayou Heat: Raphael / Parish” lässt sich ziemlich schnell durch lesen, immerhin hat dieser Serienauftakt auch nur 224 Seiten. Und ist auch inhaltlich nur unbedingt die gehaltvollste Kost, aber was will man erwarten, wenn man nicht nur den Auftakt einer Fantasyserie, sondern direkt zwei Geschichten auf so wenige Seiten zwängt?

Die beiden Geschichten, in denen es – wie man dem Titel ja schon entnehmen kann – einmal um Raphael und einmal um Parish geht, beides Pantera, Gestaltwandler, die sich in Pumas verwandeln können – das hat aufgrund der Begrifflichkeiten bei mir erstmal Verwirrung ausgelöst und das Cover hat auch nicht geholfen.

Denn in Panther, wie das Exemplar auf dem Cover, verwandeln sich die Herren nicht, zur Gattung Panthera gehören Pumas auch nicht… Aber während Panther für uns hier in Europa meist schwarze Panther, also schwarz gefärbte Jaguare oder Leoparden, bedeutet, ist es in den USA auch eine Bezeichnung für – tadaa – Pumas.

Das mag den meisten völlig unsinnig erscheinen, aber wenn mir ein Buch eh schon nicht so wahnsinnig gut gefällt, dann kann ich mich an Kleinigkeiten wie solchen wohl eher schlecht als recht recherchierten und dann noch in der Übersetzung unnötig geänderten (warum es in der deutschen Ausgabe übrigens Pantera ohne h heißt, ist mir nämlich ein Rätsel) Begrifflichkeiten hervorragend aufhängen.

Aber zurück zur Geschichte. Die ist, wie gesagt, eigentlich nicht eine Geschichte sondern direkt zwei, eine Kurzgeschichte geschrieben vonAlexandra Ivy, eine geschrieben von Laura Wright. Erstere ist dabei etwas erotischer, zweite etwas romantischer angehaucht, bzw. in der Geschichte von Raphael und Ashe gibt es die eine oder andere doch ziemlich graphische Szene, in der von Parish und Julia nicht.

Eigentlich fand ich die Idee ja gut, Katzenwesen-Gestaltwandler sind ein ziemlich sicherer Weg sich meine erste Begeisterung zu sicher, aber in diesem Auftakt zur “Bayou Heat”-Serie kommt einfach alles viel zu kurz, die Hintergründe der Pantera, die Geschichten der Charaktere, die Gefühle zwischen ihnen. Es fehlt einfach enorm an Tiefgang, denn das ganze liest sich wie eine Zusammenfassung und nicht wie eine ausgewachsene Geschichte.

Innerhalb von 24 bzw 48 Stunden ergeben sich die als so feurig und charakterstark dargestellten Frauen widerstandslos in ihr Schicksal, geben sich herrischen, aggressiven Kerlen hin, die sich mal eben so hin und wieder in Pumas verwandeln und das komplette Leben “ihrer” Frauen schon ausgeplant haben. Ganz abgesehen von der ganzen Pumageschichte, die inklusive völlig abgeschiedenem Rückzugsort/Lebensraum und mordlüstiger Feinde daher kommt.

Glaubwürdigkeit? Ade! Schade, denn das Potential ist da, man hätte aus jeder Kurzgeschichte gut einen 200-300 Seiten starken Roman machen können, dann hätten die Charaktere und ihre Beziehungen vielleicht wenigstens etwas Tiefe bekommen. Stattdessen wird es wohl mit diesen Kurzgeschichten ohne jegliche Substanz weiter gehen, immerhin gibt es davon bislang 14 Stück, also Stoff für sieben Bücher.

Also irgendwie bin ich ja schon noch auf die nächsten Geschichten gespannt, aber vom Hocker reißen konnten mich Alexandra Ivy und Laura Wrightmit diesem Serienauftakt definitiv nicht. Potential top, Umsetzung… Naja, eher Flop, obwohl Sprache und Schreibstil gar nicht schlecht sind.

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