Leserpreis 2018

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Das große Buch der Plätzchen

Kein Autor
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Naumann & Göbel, 01.08.2014
ISBN 9783625139867
Genre: Sachbücher

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Denn bitter ist der Tod

Elizabeth George , Mechtild Sandberg-Ciletti (Übers.)
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.10.1995
ISBN 9783442429608
Genre: Krimi und Thriller

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Pina Bausch

Anne Linsel
Fester Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 17.06.2013
ISBN 9783841901828
Genre: Sachbücher

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Schwertgesang

Bernard Cornwell , , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2009
ISBN 9783499248023
Genre: Historische Romane

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232 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Gwendys Wunschkasten

Stephen King , Richard Chizmar , Ulrich Blumenbach
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453439252
Genre: Fantasy

Rezension:

Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Die Geschichte wird aus der Sicht des Mädchen erzählt.Als pummeliges Kind bis in das Erwachsenenalter. Der Wunschkasten hat ihr Leben geändert. Ist er ein Fluch oder ein Seegen? Das wird der Leser auf den kommenden Seiten erfahren. Die Schreibweise hat mir gefallen, flüssig, ohne Schnörkel, spannend, auch war es nicht zu merken, das zwei Autoren am Schreiben waren. Dieses Buch eignet sich als Geschenk für Jugendliche und hat mir Spaß gemacht zu lesen. 5 Sterne. Es hätte von meiner Seite aus noch länger sein können. Doch in der Kürze liegt die Würze, sagt man doch.

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Mascha und die Suche nach dem Glück in der Ehe

Leo Tolstoi
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei idb, 05.01.2017
ISBN B01N7PIGSD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Idb Verlag 2017 ISBN 9783961503193 Als die 17jährige Mascha ihre Mutter verlor, die sie noch in diesem Jahre in die Gesellschaft einführen wollte, versank sie in eine schwere Gemütslage. „Nach und nach erreichte die aus Gram, Einsamkeit und Langeweile gemischte Empfindung einen solchen Grad, daß ich das Zimmer nicht mehr verließ, das Klavier nicht mehr öffnete und kein Buch mehr zur Hand nahm.“ Die jüngere Schwester wurde von der Gouvernante Katja betreut, sie alle zogen sich auf das Land zurück. Katja machte sich Sorgen um Mascha, doch zum Glück kam Sergej Michailowitsch, der Vormund, um sich in regelmäßigen Abständen um die Mädchen zu kümmern. „»Gott sei Dank!« sagte Katja eines Tages, als ich wieder ohne Beschäftigung, ohne Gedanken, ohne Wünsche wie ein Schatten aus einer Ecke in die andere schlich. »Sergej Michailowitsch ist angekommen. Er hat hergeschickt, sich nach uns erkundigen zu lassen, und wird zum Mittagessen hier sein“ Die Ich-Erzählerin Mascha schildert ihr Leben nach dem Tod der Mutter und ihr Erwachsenwerden, mit den neu gewonnen Gefühlen zu einem Mann, der um einiges älter ist als sie. Sie hält Rückblick in die Vergangenheit und blickt auch nach vorn, trotz der Veränderungen, die das Leben mit sich bringt. Tolstoi versteht sich aufs meisterhafte in seine Charaktere zu denken. Er beschreibt die Umgebung und die Dialoge so anschaulich, das der Leser sich in die Geschichte einfühlt. Trotz der Kürze des Buches ist es voll von Gefühlen der Protagonisten und lebt dadurch. Dies ist eine Liebesgeschichte, die mir sehr gefallen hat und nichts von der Schwere hat, denen Lesern von Tolstoi begegnen. Zwei besondere Sätze: »Wir alle – besonders ihr Frauen – müssen erst die ganze Torheit des Lebens durchmachen, um uns in das eigentliche Leben zurückzufinden.

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Mein Körper ist so unsozial

Ilse Gräfin von Bredow
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492305822
Genre: Romane

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Seelenkatze

Susanne Hartwig
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.10.2015
ISBN 9783732279487
Genre: Sachbücher

Rezension:

Verlag Books on demand 2015 „Was tun wir, wenn unser geliebtes Haustier stirbt? Sollen wir es erlösen oder darf es seinen natürlichen Tod sterben? Wie gehen wir mit Trauer und Schuldgefühlen um? Was ist Tierliebe und was nicht? Dürfen wir Tiere essen? Warum quälen Menschen Tiere? Diese und andere Fragen versucht die Autorin in ihrem Buch zu beantworten. Es versteht sich einerseits als Ratgeber für den Umgang mit Sterben und Tod unserer Haustiere. Andererseits möchte es dazu anregen, über psychologische, philosophische und spirituelle Aspekte von (Haus-)Tierhaltung nachzudenken und dazu ermutigen, Intuition und Mitgefühl in unserem Leben mehr Raum zu geben. Susanne Hartwig arbeitete mehrere Jahre als Katzen-Verhaltensberaterin und ist heute als psychologische Beraterin und Autorin tätig. Dabei gilt ihr Hauptinteresse entwicklungspsychologischen Themen und der Mensch-Tier-Beziehung. Auf einfühlsame Weise führt uns die Autorin mit diesem Buch durch das Leben und dem Tod unserer tierischen Begleiter. Das Cover mag sich auf dem ersten Blick nur an Katzenfreunde richten, das dem nicht so ist, beweist sie in den Kapiteln, das Abschied und Trauer bei den Tieren, ob Katze, Hund oder Kleintier, bei uns Menschen eine Lücke hinterlassen, und auch Fragen aufwerfen „ Was passiert mit meinem Tier ? Wo geht es hin? „Gerade deshalb, weil ein Beweis für oder gegen die Existenz der Seele wohl nie erbracht werden kann, halte ich es für sinnvoll, von ihrem Vorhandensein auszugehen.“ Auch die Fragen die wir uns stellen nach dem diesseits und jenseits finden hier Anklang. Der Schreibstil ist flüssig, der Inhalt und die Beschreibungen rühren zum Nachdenken und auch zum Weinen, geben aber auch Hoffnung und Lösungen. Ich hätte dieses Buch gerne vorher gehabt, damit meine ich, als ich meinen Hund habe gehen lassen. Doch auch im Nachhinein hilft es mir beim loslassen und reflektieren. „Als ich die Wohnung wieder betrat, empfing mich eine merkwürdige Stille – keine einsame, leere, sondern eine fast laute Stille.“ — genauso fühlte ich, als ich nach Hause kam, ohne meinen treuen Freund. Mir war das Buch ein Trost und änderte auch meine Sichtweise auf die Dinge, die da kommen, für Mensch und Tier. Der Ratgeber ist in 4 Teile gegliedert, Einleitung, Daisy‘s Geschichte, Abschied und Tierliebe, das der Autorin auch besonders gut gelungen ist. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Feindliches Grün

Juli Zeh
E-Buch Text: 24 Seiten
Erschienen bei dotbooks, 18.01.2013
ISBN 9783955201548
Genre: Romane

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Die Judenbuche (Fischer Klassik)

Annette von Droste-Hülshoff
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Fischer E-Books, 11.11.2010
ISBN 9783104012162
Genre: Sonstiges

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Belladonna

Karin Slaughter , Teja Schwaner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.06.2012
ISBN 9783442379064
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blanvalet Verlag 2012 Heartsdale, ein kleines Provinzstädtchen in Grant County, Gorgia. Hier lebt und arbeitet Sara Linton als Kinderärztin, die bei Bedarf als Gerichtspathologin herangezogen wird. Ihr Exmann Jeffrey Tolliver ist Chef der örtlichen Polizei. Auf der Toilette eines Dinners findet Sara die sterbende und blinde Sybil Adams, Professorin am örtlichen College. Grausig bekommt der Leser einen Einstieg in das Buch. Slaughter verschon ihre Leser nicht, besonders nicht die weiblichen. Die Geschichte nimmt etwas an Spannung auf, Jeff, ihr geschiedener Mann leitet die Ermittlungen. Schnell wird klar, das hier ein gestörter und religiös orientierter Perversling seine Hände im Spiel hat. In der Kleinstadt, im Grant County geht ein Frauenhasser um. Der Einstieg in den Roman hat mir Spannung gegeben, doch leider lies diese nach, die Story verlor an Fahrt, da meiner Meinung nach die Autorin sich in zu vielen Details verlor. Diese waren oft grausam detailliert und sollten so wohl den Leser Gänsehaut bringen. Ich fand sie teilweise absurd. Teils wirkten die Personen überzeugend, jedoch konnte ich deren Handlungen nicht immer nachvollziehen. Besonders die von Lena, eine harte Polizistin, die auf sich alleine aufpassen kann, dann zum Ende des Buches gravierende Fehler macht. Der Charakter von Jeffrey ist der Autorin recht gut gelungen, ihre Frauencharaktere sind noch ausbaufähig. Trotz meiner Kritik ist es der Autorin gelungen, das ich dem Geschehen weiter gefolgt bin, obwohl ich schon ahnte wer der Täter war. Dies war der Debütroman der Autorin und auch mein Debüt mit ihr. Ich beurteile das Buch eher durchschnittlich und werde mir ein anderes Buch von ihr ausleihen, denn von einem Buch kann ich nicht die kommenden schließen. 3,5 Sterne für dieses Buch.

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136 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Monsieur Blake und der Zauber der Liebe

Gilles Legardinier ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442480760
Genre: Liebesromane

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DNA

Yrsa Sigurdardottir , Anika Wolff
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 09.10.2017
ISBN 9783442715756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eines vorweg, kein Buch für schwache Nerven. Wer den Klappentext gelesen hat, kann sich zudem auf einiges gefasst machen in Punkto Brutalität. Der Thriller spielt in Reykjavik,Der Ermittler Hulda und die Psychologin Freyja sind sich zuvor schon einmal begegnet- denn sie hatten eine Nacht zusammen. Das kompliziert die Ermittlungen natürlich erheblich. Doch sie müssen zusammenarbeiten und persönliche Gefühle außen vor lassen. Denn sie haben es mit einem grausigen Mord zu tun, einzige Zeugin, ein siebenjähriges Mädchen, das nun in der Obhut des „ Kinderhauses „ steht, in dem Freyja arbeitet. Für den Leser erschließt sich am Anfang eine andere Perspektive. Anfangs, im Jahr 1987 werden 3 junge Kinder zur Adoption freigegeben, doch bevor das passiert, beraten sich die Vertreter, um eine Entscheidung zu treffen.“Sobald sie diesen Ort verließen, würde nichts mehr so sein wie zuvor. Diesmal würde die Veränderung zwar eine zum Guten hin sein, doch sie würde auch Verluste mit sich bringen. Allein die Zeit konnte zeigen, was schwerer wog. Und genau da lag das Problem. Niemand konnte vorhersagen, wie es laufen würde. Daher das Zögern bei denjenigen, die jetzt eine Entscheidung treffen mussten.“ Dann verlagert sich die Handlung ins Jahr 2015. Elisa ist mit ihrer Tochter alleine im Haus, und wird erst durch diese aufmerksam, das jemand im Haus ist. « Margrét wendet den Blick von ihrer Mutter ab und starrt in den dunklen Flur. Dann dreht sie sich wieder um und flüstert: »Wer kommt mitten in der Nacht zu Besuch? Niemand Gutes.« Zu spät... der Mörder ist entschlossen und kennt keine Gnade. Bis hierher war ich gefesselt von den ersten Seiten. Was passiert mit den Kinder von 1987? Gibt es einen Zusammenhang? Dann der bestialische Mord. Kapitel 2 kommen neue Personen hinzu. Karl, Helgi, Börkur, sie hören Funknachrichten über Kurzwelle. Karl ist ganz versessen und er empfängt eigenartige Zahlenreihen, die erstmal keinen Sinn ergeben, aber doch mit dem Tod der Frauen zu tun haben können. Die Ermittlungen der Polizei laufen schleppend und das Verhör mit Margrét gestaltet sich als schwierig, da sie nicht über den Tathergang sprechen möchte. Eben zwischen diesen Kapiteln gab es Längen. Ich fand den Roman spannend und auch am Ende war der Titel DNA mit den Handlungen und Entwicklungen gut gelöst. Was mich persönlich sehr geschockt hat, waren die Beschreibungen der Morde, das war nicht meins, und hätte so detailliert nicht beschrieben werden müssen. Da es für das Team Freyja und Huldar der erste Fall war, werde ich das Folgebuch „Sog“ lesen. Denn die Personen hatten alle Profil und waren glaubhaft. Bisher war dieses Buch für mich keine 5 Sterne, aber trotzdem spannend, 3, 5 Sterne für diesen Thriller.

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Faust I: Drama: Der Tragödie Erster Teil

Johann Wolfgang von Goethe
E-Buch Text: 190 Seiten
Erschienen bei null, 20.10.2011
ISBN 9783104012254
Genre: Klassiker

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586 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 152 Rezensionen

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Der Trakt

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.05.2010
ISBN 9783596186310
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Irmgard Keun
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.09.2016
ISBN 9783462049916
Genre: Klassiker

Rezension:

Der Jugendroman erschien 1936 im Ausland, da Irmgard Keun ihre Bücher verboten wurden. Der Roman erzählt von einem Mädchen in der Zeitspanne als 10jährige bis 13 jährige. Der Roman spielt in Köln. Das heranwachsende Mädchen, der Name wird nicht erwähnt, ist aufsässig, klug, phantasievoll, impulsiv und stellt die Scheinheiligkeit der Erwachsenen in Frage. „ Aber der Teufel der Wut war nicht mehr in mir, und meine Füße waren ganz müde und hatten keine Lust zum Treten.„ „Noch nicht mal verstecken darf man sich, wenn keiner was mit einem zu tun haben will.“ Bei ihren Entscheidungen verlässt sie sich auf ihr Gefühl und Mitgefühl, ihrer Zugehörigkeit zu einer „Gruppe „ die sich die Horde der rasenden Banditen nennen. Die aber im Grunde genommen Kinder, hauptsächlich Jungens sind, die aus heutiger Sicht, für mich normale Streiche spielen und Mutproben vollziehen. Ihr Zusammenhalt gibt dem Mädchen Kraft, die es vor der Diktatur des herrschenden Schulsystems schützen, der Erwachsenen, die ihr ständig sagen das sie ein unartiges Kind ist, der Teufel in ihr steckt etc. Geprägt von ständigen Demütigungen trotzt sie diesem System immer wieder. Der „Brief an den Kaiser“ , den sie zusammen mit ihrem Spielfreund Hänschen Lachs schreibt, spiegeln die politischen und gesellschaftlichen Konflikte der Zeit 1918 dar. „Und ich schreibe dem Kaiser, dass ich mit sehr viel klugen erwachsenen Leuten gesprochen habe, und die meinten nun, Frieden wär viel schöner als Krieg, und überhaupt dauerte der Krieg jetzt lange genug und wäre eine Schweinerei, als Kaiser würde er so was sicher gern wissen, und er müsste doch immer in seinem Schloss sein und regieren, aber ich könnte ja herumlaufen und hören, was die Leute reden. Und das Beste wäre, er würde abdanken.“ Das Mädchen kann sich mit ihren Schicksal nicht abfinden. „Mein Vater seufzte und sagte, er glaube nicht, dass gefährliche verfeinerte Anlagen zum Snobtum in mir wären –, aber es würde auch nicht in die Zeit passen, wenn ich mich aufführte wie das verwilderte, verwahrloste Kind einer Marketenderin im Dreißigjährigen Krieg. Was müssen diese Kinder für ein schönes Leben gehabt haben, ich hätte gern mehr darüber gehört.“ Der Schreibstil der Erzählung ist flüssig, einfach, und aus der Sicht des Kindes geschrieben, für mich kamen Sätze des Gesagten auch impulsiv, kindlich naiv und auch abgeklärt rüber. Es gelang der Autorin sich in die Sichtweise und Lebensgefühl des Kindes hineinzuversetzen. Manchmal jedoch waren mir die Gedanken des Mädchen zu sprunghaft und überstrapazierten meine Aufmerksamkeit. Das lag vielleicht auch daran, das ich das Buch in fast einem Rutsch durchgelesen habe. 4 Sterne für dieses Buch das meiner Meinung nach zu wenig gelesen wurde.

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146 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

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Der Spielmann - Die Geschichte des Johann Georg Faustus

Oliver Pötzsch
Fester Einband: 784 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783471351598
Genre: Historische Romane

Rezension:

Verlag: List, Ullstein Verlage GmbH 2018

Wer kennt ihn nicht, den „ Faust“ von Goethe aus der Schulzeit? Das es diesen Faustus- so sein wirklicher Name, tatsächlich gab, beweist Oliver Pötzsch in seinem historischen Roman „ Der Spielmann“. Ich muss sagen, das es ihm meisterhaft gelungen ist, der Figur Leben und Geschichte einzuhauchen.
Der Roman beginnt mit dem achtjährigen Johann, der in seiner Knittlinger Heimatstadt sehnsüchtig auf die Spielleute, Gaukler, Händler und deren Einzug und den damit verbundenen Trubel eine Abwechslung in sein Leben bringen.
Vor einigen Wochen sind Kinder verschwunden, viele Spekulationen machen sich unter der Bevölkerung breit, auch Johann beschäftigt der Gedanke, was mit den Kindern passiert ist.
Doch er ist mit seinen Gedanken bei den Musikanten. Hier fragt er sich schon: „Woher sie wohl alle kommen?“ - sein Wissensdurst scheint ihm in die Wiege gelegt worden sein.
Seine Mutter nannte ihn Faustus - was heißt der Glückliche, er sei unter einem besonderen Stern geboren, auch sei er klüger und aufgeschlossener als andere Kinder. Das macht das Leben nicht leicht mit den anderen Kindern.
Sein Bruder Martin und die kecke Margarethe, die Tochter des Knittlinger Pflegverwalters, sind seine einzigen Freunde.
Margarethe zieht Johann gerne auf, auch beschützt sie ihm vor Ludwig, ihrem älteren Bruder, doch Johann muss auf der Hut sein, um nicht ständig Prügel zu beziehen. Er fühlt sich zu den Spielleuten hingezogen - auf der Bühne sah er ihn, einen Mann, der groß, hager und von einer Blässe war, die Adlernase, die unheimlichen dunklen Augen...einen Filzhut mit einer roten Feder. Dieser Mann las ihm aus der Hand und fragte nach seinem Tag der Geburt, diesen kannte Faustus von seiner Mutter. 23.4.1478 im Jahre des Herrn. Von diesem Augenblick an veränderte sich Johanns Leben. Hier beginnt die Geschichte des Faustus. Sie ist voller Spannung und Mystik. Alle Charaktere haben Profil ,sind interessant und beeindruckend. Die Reisen in die Städte sind spannend geschrieben und historisch nachvollziehbar- ich fühlte mich in die Zeit versetzt der Fuhrwerke, die durch die Alpen zogen, und, nicht alle erreichten ihr Ziel... Der erste Band beginnt mit dem Achtjährigem Faustus und begleitet ihn bis in das Erwachsenenalter. Faustus, der sich am Ende des Romans nur noch Faust nennt...mehr verrate ich nicht- hat allerhand Reifeprüfungen zu bestehen, seine Rastlosigkeit und Wissensdrang sind ihm nicht immer gute Begleiter. Ihm begegnen allerhand Menschen, er macht größere Reisen und ist einem Geheimnis auf der Spur, er muss wissen was die Initialen GDR bedeuten. Gefallen haben mir in dem Roman die versteckten Zitate aus Goethes Faust. Die hat der Autor am Ende des Buches „ Faust für Klugschwätzer„ zusammengetragen. Auch gab er den Personen bekannt Namen, wie z.Bsp. „Wagner“. In Goethes Faust sagte Wagner zu Faust: „Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen“. Ein kleiner Reisebericht zum Ende ist immer wieder ein Highlight, so wie ich es von anderen Romanen des Autors kenne. Und eine Karte mit den Reisen von Faust und Tonio. Die Geschichte geht weiter mit Band zwei, denn der Teufel ist mit Faust noch nicht fertig, gibt ihn so schnell nicht auf. „Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht Ist wert dass es zugrunde geht; Drum besser wär’s dass nichts entstünde. So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element“. Absolute Leseempfehlung für diesen klugen, spannenden, grusligen und inspirierenden und gut recherchierten Roman um die Faustfigur. Auch für Nichtfaustkenner. 5 Sterne.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Schilf: Roman

Juli Zeh
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 06.08.2018
ISBN 9783641242732
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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115 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Northanger Abbey

Jane Austen , Sabine Roth
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423145305
Genre: Klassiker

Rezension:

Der früh verfaßte, nachträglich durch ihren Bruder veröffentlichte Roman Northanger Abbey nimmt eine Sonderstellung unter ihren Werken ein. Zuerst wird die Geschichte auf den Kurort Bath, am Fluß Avon verlegt. Dort wird unsere Protagonistin, Catherine, geisteswach, jung, ohne Vorurteile, mit der wohlhabenden Familie Allen zum Kuraufenthalt nach Bath reisen. Dort wird der Leser in die Welt der englischen Gesellschaft katapultiert, mit dem britischen Heiratsmarkt konfrontiert und der Welt der Galanterie, Schmeichelei, Täuschung und Liebesgeschichten. Erst ab der 2. Hälfte des Romans folgen wir der titelgebende Romanze um die Abtei Northanger in Gloucestershire. „Northanger war nicht einfach ein Haus, ein Herrenhaus, Gehöft, Anwesen oder Cottage – was ja alles viel wahrscheinlicher gewesen wäre -, sondern entpuppte sich als alte Abtei, und sie durfte darin wohnen! Tagtäglich würde sie Zugang haben zu den langen, modrigen Korridoren, den engen Zellen und der verfallenen Kapelle, und sie vermochte auch die Hoffnung auf alte Sagen und schauriges Gedenken an eine zu Unrecht verurteilte, unglückliche Nonne nicht ganz zu unterdrücken.“ Miss Morland wird dorthin eingeladen, erlebt dort auch schauerliches, ganz so wie sie es aus ihren Romanen, die sie ständig liest, und die sie auf die Wirklichkeit projiziert. Sie reift in ihrem Charakter durch ihre Erlebnisse und durch die Menschen, die sie umgeben. Was mir an diesem Roman, der so anders ist, als zum Beispiel „Stolz und Vorurteil“ —, ist der witzige Erzählstil und die Protagonistin ist selbst keine Heldin im Voraus. Wir erfahren in den Roman wenig von den damaligen politischen und sozialen Konflikten, es geht hierher um Herzensangelegenheiten, die zeitlos wirken. Mir hat der Roman unglaublich Spaß gemacht, er war nicht langweilig und hatte mir mit viel Schmunzeln angenehme Lesestunden beschert. Mein Lieblingszitat: „Miss Morland, ich habe eine hohe Meinung vom Verstand der Frauen in aller Welt, insbesondere jener Frauen, in deren Gesellschaft ich mich gerade befinde. »-«Das reicht nicht. Jetzt mal im Ernst!»-«Miss Morland, niemand könnte vor dem Verstand der Frauen mehr Respekt haben als ich. Ich finde, die Natur hat ihnen so viel davon mitgegeben, daß sie es nie für nötig befinden, mehr als die Hälfte zu benutzen.“

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Tags: jane austen; klassiker   (1)
 

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Stirb für mich

Robert Wilson , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 19.08.2013
ISBN 9783442204229
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Das gefrorene Licht

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei btb, 12.09.2016
ISBN 9783442714414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Frau wird am Stand tot aufgefunden, vergewaltigt und entstellt. Es stellt sich heraus, das sie die Architektin des Hotelbesitzer Jónas war, der sehr esoterisch ist und in seinem Wellnesshotel ein bunt gemixtes Publikum hat, von denen jeder der Mörder sein kann. Am Tag des Mordes gab es eine Séance im Hotel, so das einige Gäste wohl ein Alibi haben. Dóra Guðmundsdóttir, eine Rechtsanwältin, kümmert sich um Jónas Interessen, denn die Architektin hat einen Ausbau des Hotels geplant, der ihr vielleicht zum Verhängnis wurde. Dann ist da immer noch dieses Weinen, draußen, einige Mitarbeiter denken, das es sich um ein Kind handelt, einen Widergänger...Dóra ermittelt in alle Richtungen und begeht einen Fehler, der die Ermittlungen der Polizei erschwert. Doch ihr Freund aus Deutschland, Matthias kommt nach Island, um sie zu sehen, und schon ist der ehemalige Polizist an ihrer Seite um den Mord aufzuklären. Ihre Recherchen früheren sie in die Vergangenheit, da gab es 2 Brüder . 2 Bauernhöfe und viele dunkle Geheimnise. Wie immer hatte ich spannungsreiche Lesestunden im Stil von Yrsa Sigurdardóttir. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, schaurige Geistergeschichten wurden gut in die Geschichte eingebunden. Ein Klasse Krimi mit Gänsehautgefühl.

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Land im Sturm

Ulf Schiewe , Jan Reuter
Fester Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783785726242
Genre: Historische Romane

Rezension:

Land im Sturm
Verlag Bastei Lübbe
August 2018

Klappentext; Bayern, AD 995: Weil er zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, flieht der junge Schmied Arnulf vor seinen Verfolgern über die Berge.
Mitten im Wald trifft er auf Hedwig, die von feindlichen Ungarn verschleppt wurde, aber entkommen konnte. Gemeinsam wandern sie nach Augsburg, wo sie in die Ereignisse um die große Ungarnschlacht König Ottos verwickelt werden. Dabei verlieben sie sich - und legen den Grundstein einer Familie, deren Nachkommen durch manchen Sturm gehen müssen, bevor sie fast tausend Jahre später die Deutsche Revolution miterleben...

Ein guter Einstieg in die deutsche Geschichte beginnt mit Arnulf dem Schmied, der mit seiner überstürzter Flucht einige Hindernisse überwinden muss. Dies ist der erste Teil der Geschichte, einer der wichtigsten Stationen deutscher Geschichte. Der Roman ist gut gegliedert in 5 Teile, die jeweils in Kapitel gegliedert sind. Teil Zwei befasst sich mit den Wenden, dem Seehandel, den Kreuzzug Heinrich des Löwen, Markgraf Albrecht der Bär, die gemeinsam gegen die Wenden ziehen und spielt im Jahre 1146. Wieder gibt es Protagonisten, die einem ans Herz wachsen.

Der dritte Teil spielt 1647, kurz vor Ende des dreißigjährigen Krieges – eine Verwüstung und Schrecken gehen durch Europa. Vertriebene Menschen, die viel Leid erlebt haben, marodierende Soldaten auf der Suche nach Essen und wieder Protagonisten die sich durch diese Epoche durchkämpfen. Teil Vier handelt von Napoleon und Preußen, und spielt im Jahre 1813.

Der letzte und fünfte Teil des Romans spielt im Februar 1848. Die beiden letzten Teile sind mit den Charakteren verknüpft, was dem Roman guttut.  

In allen Teilen wird das Leben der einfachen Menschen unter den Bedingungen und Wirrungen der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse beschrieben.
Historisches ist gut recherchiert und verknüpft mit den Charakteren.
Der Autor hat versucht den Protagonisten weitgehend die gleichen Namen zu geben. z.Bsp.: ist „Eberhard“ der Charakter des Intriganten, des Bösewichts. Arnulf, Gero gehören zu den Handwerkerzunft, den Schmieden.

Der Roman hat Unterhaltungswert und lässt sich flüssig lesen. Wenn man sich auf eine Geschichte mit neuen Charakteren einlässt, dann hat man einen sehr guten Lesespaß.
Einen Stammbaum, der die 1000jährige Geschichte durch die Epochen begleitet gibt es nicht. Das hat mir persönlich nicht gefallen. Deshalb hätte ich mir ein Personenregister gewünscht und Karten, die hätten die Epochen mehr veranschaulicht. So wurde der Lesefluß unterbrochen, da ich hin und wieder nachschlagen musste, wie das Deutschland vor 1000 Jahren aussah, welche Stämme und Völker wo gelebt haben. Welche Schlacht wo geführt wurde.
Rundum ein lesenswerter Roman mit wenigen Längen und guter Recherche.3,5 Sterne für diesen Roman.

 

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Große Erwartungen

Charles Dickens , Melanie Walz , Melanie Walz
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 26.09.2011
ISBN 9783446237605
Genre: Klassiker

Rezension:

Aufbau Verlag, Berlin, 2011 Der Waisenjunge aus ärmlichen Verhältnissen Philip Pirrip, genannt Pip lebt bei seiner Schwester und ihrem Mann Joe Gargery. Joe ist ein Grobschmied, seine Schwester eine tyrannische Frau, die zur Gewalt und zu cholerischen Ausbrüchen neigt. Pip bekommt als dies täglich zu spüren. Seine Schwester, 20 Jahre älter als er brüstet sich bei den Nachbarn, das sie Pip »mit eigner Hand« aufgezogen hatte. „In der kleinen Welt, in der Kinder aufwachsen, wird nichts so genau wahrgenommen und empfunden wie Ungerechtigkeit, ganz gleich, von wem sie erzogen werden.“ Pip, der auch Schmied werden möchte, macht in den Marschen, seinem Heimatland, eine Bekanntschaft, die ihn in Angst und Schrecken versetzt, die ihm für den Rest seines Lebens nicht loslässt. Als ein Unbekannter Gönner, Pip zu Reichtum — zu „Großen Erwartungen“ kommen läßt, beginnt für Pip vorerst ein sorgenfreies Leben in London, fern der Heimat. Jedoch ist sein Reichtum an Bedingungen geknüpft, die durch Mr. Jaggers, Rechtsanwalt aus London, vertreten werden. »dass er in den Besitz eines beachtlichen Vermögens gelangen wird.„ Ferner ist es der Wille des gegenwärtigen Besitzers besagten Vermögens, dass er sofort aus der bisherigen Umgebung herauskommt und zu einem vornehmen Herrn erzogen werden soll – mit einem Wort, wie es einem jungen Mann mit großen Erwartungen entspricht.« 1861 erschien dieser Roman, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Reichtum, Selbsttäuschungen, Hochmut und Snobismus lassen Pip seine schlimmsten Charakterzüge zum Vorschein kommen. „All diese Leute hassten mich mit dem Hass enttäuschter Habgier. Natürlich schmeichelten sie mir, da ich zu Wohlstand gelangt war, mit größter Niedertracht“ Doch Pip ist nicht verloren, sein Ziehvater Joe, der hier für mich eines der stärksten Charaktere ist, ist nicht aus Pip seiner Gentlemen- Welt verschwunden. Meisterhaft erzählt, spannend und auch grotesk (Miss Havisham), die selbst ein Waisenmädchen aufgenommen hat, manipulieren und kränken auf eine grusliger Art. Die Hauptfiguren und Nebencharaktere haben Profil und sind mit den Handlungssträngen geschickt verknüpft. Der Ich- Erzähler Pip, der große Fehler begeht, die aus seinem Herzen entspringen, oft gegen jegliche Vernunft, der Gefahren meistern muss, lernt, das seine Entscheidungen Konsequenzen haben, Freundschaft und Liebe wachsen müssen. Es ist auch ein Buch über das Erwachsenwerden mit allen Tücken und Freuden. Das Buch ist 5 Sterne wert, sollte mindestens einmal gelesen werden.

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Unterm Birnbaum: Erzählung (Fischer Klassik)

Theodor Fontane
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei null, 11.11.2010
ISBN 9783104012513
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fischer Verlag Klassik Plus
Klappentext:
Wie verändert sich ein Mensch, nachdem er ein Verbrechen begangen hat? Abel Hradscheck ist dem finanziellen Ruin durch einen raffiniert vorbereiteten Mord erfolgreich entgangen. Während seine Komplizin an ihren Schuldgefühlen zerbricht, genießt er Theaterabende in Berlin und denkt an eine neue Ehe. Aber unter der glatten Oberfläche ist er alles andere als ruhig: Bei dem Versuch, endgültig jeden Verdacht zu zerstreuen, führt er unbewusst seine Selbstbestrafung herbei …

Fontanes Erzählung Unter dem Birnbaum" erschien 1885, in 20 Kapiteln, die recht spannend und auch auf Mundart einzelner Charaktere geschrieben wurde.
Abel Hradschek, ein Krämer und Schankwirt, der hochverschuldet, einerseits durch seine Spielleidenschaft, anderseits durch seine an Snobismus leidene Frau - findet unter seinem Birnbaum einen Toten, der, wie es sich herausstellt, ein Franzose aus der Zeit der Befreiungskriege ist.
Durch diesen Fund kann Hradscheck die Dorfgemeinde hinter das Licht führen. Auch die plattdeutsch sprechende Nachbarin Jeschke kann ihm nichts nachweisen, denn Abel hat einen abscheulichen Plan, den er umsetzt. Die Erzählung spielt um 1830, es handelt sich um eine Mordgeschichte, die im Ort Tschechin, in Brandenburg spielt. Der Leser erfährt von den Befreiungskriegen, dem Aufstand in Polen gegen die Russen. Aberglaube und Relegion sowie den herschenden gesellschaftliche Konventionen.
Mir hätte der Roman besser gefallen, wenn ich plattdeutsch könnte. Vieles der Wörter erschließt sich, jedoch hemmte es meinen Lesefluß sehr, da es sehr schwierig war eine Übersetzung der Sätze im Internet zu finden.Deshalb einen Stern Abzug. Trotzdem habe ich es nicht bereut den Roman zu lesen.

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Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen...

Georg Christoph Lichtenberg , Ulrich Joost
Fester Einband: 214 Seiten
Erschienen bei Wallstein, 27.02.2017
ISBN 9783835319950
Genre: Sonstiges

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