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116 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

thriller, interpol, entführung, profikiller, band 3

Post Mortem - Tage des Zorns

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596297078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser dritte Teil der Post Mortem - Reihe (und es wird wohl noch mind. drei weitere geben) ist leider auch der Schwächste.
Ich hab mich ja schon fast daran gewöhnt, dass Emilia Ness so dermaßen blöd geschrieben ist, aber hier in diesem Band kommt auch noch unsägliche Langweile und dafür überbordende Brutalität hinzu. Teilweise plätschert es echt so von Kapitel zu Kapitel vor sich hin. Wer die zwei vorherigen Teile gelesen hat, ist ja schon geschulter "Post Mortem - Leser" und leider erhöht der Autor nur "blood and gore" und nicht die Spannung. Irgendwann wird's halt auch langweilig, dass alle Antagonisten von früher Stehaufmännchen sind.
 
Da diese Teil allerdings mit einem fiesen Cliffhanger endet, werde ich auch den nächsten Teil wieder lesen. Und bis dahin hoffen, dass es irgendjemand schafft, dem Autor dabei zu helfen, mal ordentlich eine Frauenfigur zu schreiben. 
Ich meine, wie kann Emilia Ness schon in jungen Jahren eine internationale Polizeikarriere erreicht haben, wenn sie zu doof für praktisch alles ist? Der Autor haut bei ihr wirklich jede Klischee-Keule raus, die über Frauen existiert (Kopfschmerzen, schmachten vor Liebe, Karriere über Kind stellen, sich nach Tagen mal wundern, warum das Kind nicht mehr zur Schule geht, ein wortwörtliches weibliches Klischee-Nervenbündel sein, bei Stress nicht essen können etc. pp.). Ich hätte eigentlich auch nur einen Stern gegeben, aber so ab der Mitte entwickelt sich die Handlung und der Profikiller steht etwas mehr im Fokus und dann geht's. Und mit dem erprobten Kniff der kurzen Kapitel wird ja auch Tempo suggeriert und so hat man diesen Thriller recht schnell abgefrühstückt. 

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Tags: profikiller   (1)
 

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What Happened

Hillary Rodham Clinton
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 12.09.2017
ISBN 9781501175572
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Who Thought This Was a Good Idea?: And Other Questions You Should Have Answers to When You Work in the White House


Flexibler Einband
Erschienen bei Little, Brown
ISBN 9781408710777
Genre: Sonstiges

Rezension:

Alyssa Mastromonaco war zu Zeiten von Barack Obama Deputy Chief of Staff (u.a., sie hatte einige Positionen inne) und hier hat sie eine Art #girlboss Buch für Frauen geschrieben. 
Mastromonaco hat einen netten Plauderton drauf und erzählt sehr offen (ich meine, WIRKLICH offen lol, ich sage nur Tampons und Durchfall). 
Ich fand das wirklich interessant und sehr flüssig zu lesen. Einzig ihr Ansatz, nicht chronologisch zu erzählen hat mich etwas verwirrt. Und 50 mehr Seiten hätten nicht geschadet. Nicht immer liegt die Würze in der Kürze. 

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

angola, revolution, afrika, portugal, angolanische revolution

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

José Eduardo Agualusa , Michael Kegler
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.07.2017
ISBN 9783406713408
Genre: Romane

Rezension:

Ich will hier ausnahmsweise noch mal den Klappentext reinkopieren: 
Es ist eine fantastische und doch ganz und gar wahre Geschichte: Am Vorabend der angolanischen Revolution mauert sich Ludovica, nachdem sie einen Einbrecher in Notwehr erschossen und auf der Dachterrasse begraben hat, für dreißig Jahre in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Luanda ein. Sie lebt von Gemüse, gefangenen Tauben und von einer Hühnerzucht, die sie auf der Dachterrasse wie durch Zauber beginnt, und bekritzelt die Wände in ihrer ausgedehnten Wohnung mit Tagebuchnotaten und Gedichten. Allmählich setzt sich aus Stimmen, Radioschnipseln und flüchtigen Eindrücken zusammen, was im Land geschieht. In den Jahrzehnten, die Ludovica verborgen verbringt, kreuzen sich die Wege von Opfern und Tätern, den Beteiligten an der Revolution, ihren Profiteuren und Feinden. Bis sie alle eines Tages erneut vor der Mauer in dem wieder glanzvollen Apartmenthaus stehen.

Denn mit dieser Zusammenfassung erschließt sich schon das Großartige an diesem Roman. Es ist wirklich eine fantastische Geschichte. Man muss da die Logik schon manches mal vergessen, dann macht das Lesen umso mehr Spaß. Man muss auch Geduld haben, denn am Ende fügen sich so viele einzelne Geschichten wunderbar zusammen. Und man darf sich nicht runterziehen lassen, von noch einer armen Kolonialgeschichte...denn "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" ist das gar nicht. Es gibt viel Humor und Phantasie und Positivität (ist das ein Wort?). Lediglich der Titel hat sich mir nicht erschlossen lol Ich habe mir erst so ein bisschen schwer getan, weil die vermeintliche Heldin eine eher unsympathische Rassistin ist, aber die Geschichte verweilt nicht nur bei, sondern schildert anhand von einem bunten Strauß an Menschen das Leben im Nach-Kolonialzeit-Angola. Wem Geschichte natürlich zu komplex ist.... der liest besser Rosamunde Pilcher ;)Agualusa schreibt und erzählt das toll, allerdings hätte sein Büchlein noch gut 50 Seiten oder sogar 100 Seiten mehr gebraucht und dann hätte es ein großer Angola-Roman sein können. Und dann würde ich mich auch nicht über den unverschämten Preis von 20 Euro für knapp 185 Seiten Geschichte ärgern. Aber gut unterhalten war ich trotzdem. Und gelernt habe ich auch etwas. 

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3 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017

Colson Whitehead
Flexibler Einband
Erschienen bei LITTLE BROWN BOOKS GROUP, 29.06.2017
ISBN 9780708898406
Genre: Sonstiges

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wo das Glück wächst – Verborgene Gartenschätze

Susanne Oswald
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei BusseSeewald, 12.09.2016
ISBN 9783772474309
Genre: Sachbücher

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Seven Brief Lessons On Physics


Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin
ISBN 9780141981727
Genre: Sonstiges

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

ukraine, prostitution, gewalt, straßenkind, kukolka

Kukolka

Lana Lux
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783351036935
Genre: Romane

Rezension:

Für mich hat dieses Buch nicht so richtig funktioniert. Lana Lux kann toll schreiben und die Geschichte ließ sich schnell und flüssig lesen, trotz der extrem deprimierenden Handlung. Und so erschüttert ich war, irgendwie blieb doch immer eine Distanz. Vielleicht weil die Geschichte, das junge Leben von Samira, aus der Ich-Erzählerperspektive erzählt wurde und so nie Zusammenhänge entstehen, nie etwas eingeordnet wird... ich weiß es nicht. Ich war erschüttert, weil ich die Geschichte durchaus für realistisch halte, aber nie betroffen, weil es eben halt doch nur eine Geschichte ist. Vielleicht weil ich als Erwachsene eben doch schon zu zynisch geworden bin. Problematisch ist natürlich auch, dass man die Lektüre einer solchen Schicksalsgeschichte nie wirklich genießen kann...naja, ich zumindest nicht #Weichei
Im letzten Abschnitt nimmt dann die Geschichte eine Wendung und wird sogar ein bisschen spannend, weil man nun als Leser in einer Situation ist, in der der Ausgang durchaus fraglich ist und man realistischerweise etwas mitfiebern kann.
Und dann hört's einfach auf. Ohne das ganze Buch hier zu spoilern...aber es bleiben gefühlte 1.000 Dinge offen, dieser letzte Abschnitt ist dermaßen unvollständig erzählt. Das hat's für mich echt total runtergezogen. Ich hätte normalerweise bestimmt 3, wenn nicht sogar 4 Sterne vergeben. Aber das Ende war so richtig unrund. Da verstehe ich auch eine Autorin nicht...wie kann man sowas veröffentlichen wollen? Ist das dann der Touch von "Literatur", so'n pseudo-künstlerischer Kram? "Ach ich lass das mal total offen, dann kann sich der Leser das weiterdenken"... ja sorry, dafür lese ich keine Bücher, wenn ich das wollte, würde ich sie selber schreiben, mir selber ausdenken (können).

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

bretagne, kommissar dupin, salz, fleur de sel, dupin

Bretonisches Gold

Jean-Luc Bannalec
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048407
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mord, island, 1974, rätselhaftes verschwinden, trunkenheit

Nacht über Reykjavík

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404173891
Genre: Krimi und Thriller

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224 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 74 Rezensionen

thriller, mord, mark roderick, post mortem, folter

Post Mortem - Zeit der Asche

Mark Roderick
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596031436
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das ganze große Problem des Autors ist, wie auch schon im ersten Teil, dass er anscheinend keine erfolgreichen Frauen kennt. Die Figur der Emilia Ness ist so gottverdammt schrecklich geschrieben und eigentlich auch völlig nutzlos für den Plot, dass man sie eigentlich augenverdrehend und kopfschüttelnd lesen kann. Nichts, aber auch gar nicht, ist bei Agentin Ness in sich stimmig. Dafür gibt es zwei Sterne Abzug.

Der Thriller an sich ist recht spannend, wenn auch sehr - unnötig - brutal. Da wäre oft weniger mehr. Aber es gab eine Reihe von Verflechtungen, bei denen ich die Auflösung dann teilweise unerwartet und spannend fand.
Der Profikiller ist unsympathisch genug, dass man als Leser nicht an seinem eigenen Charakter zweifelt, aber doch sympathisch genug, um ihm die Daumen für die Flucht zu drücken. Der dritte Teil soll ja nicht nur im Knast spielen ;)

Ich würde mir wirklich wünschen, der Autor kriegt sein Frauenproblem noch in den Griff...ich würde die nächsten Bände (Verträge gibt es wohl bis Nr. 5) auch gerne lesen. 

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Tags: profikiller   (1)
 

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I Know a Secret: (Rizzoli & Isles 12)

Tess Gerritsen
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bantam Press, 10.08.2017
ISBN 9780593072462
Genre: Sonstiges

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77 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

musik, blues, gitarre, grégoire hervier, gitarren

Vintage

Grégoire Hervier , Alexandra Baisch , Stefanie Jacobs
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257070026
Genre: Romane

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203 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

fantasy, palast, horror, französische revolution, jugendbuch

Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Romane

Rezension:

Ich fand diesen Jugend-Abenteuer-Roman ganz unterhaltsam, man darf ihn aber nicht lesen und Logik erwarten. Zwischendrin gibt es einige Längen, ich denke, da hätte der Autor die jungen Protagonisten schon mal ein oder zwei Geheimnisse auflösen lassen können. So ballte sich am Ende alles und leider fällt es dann auch auf, dass das alles extrem unlogisch ist. Aber mir hat das Lesen trotzdem Spaß gemacht. 
Ganz toll hat mir gerade am Anfang der Wechsel in die Historie gefallen. Und die jugendlichen Protagonisten hätten etwas mehr "Charakter" benötigt. Bis auf die weibliche Hauptfigur (YAY!) blieben alle doch eher blass. 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

george watsky, empfehlung, wie man es vermasselt, rezension, diogenes

Wie man es vermasselt

George Watsky , Jenny Merling
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257070071
Genre: Romane

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provence

Tod in der Provence

Pierre Lagrange
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596032549
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Der Autor hat einen angenehmen flüssigen Stil und er schreibt seine Figuren gut. Ich freue mich schon darauf, all die Nebenfiguren in "Blutrote Provence" wieder zu lesen. Der Kommissar Albin Lerclerc ist - Göttin sei Dank - nicht wirklich "meist schlecht gelaunt" (Zitat Klappentext) sondern eigentlich ein sympathischer Kerl. 
Der Krimifall an sich war auch für einen geübten Krimileser interessant. Ich hatte einen bestimmten Täter im Auge, dachte aber die ganze Zeit, nee, der kann es doch nicht sein. Naja, mehr will ich hier natürlich nicht verraten ;)
Mein großes Ding sind ja Epiloge, viele Autoren sind da so richtig schlecht. Hier war der Epilog aber gelungen und man bleibt als Leser befriedigt zurück. 
Den zweiten Teil lese ich gleich im Anschluss. 
Das der Autor Sven Koch sich für diese Reihe allerdings ein französisch-klingendes Pseudonym gegeben hat, finde ich etwas albern. Hallo Verlage, man muss Leser nicht immer verarschen. 
Und eine Karte der Provence wäre schön gewesen. 

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Tags: provence   (1)
 

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provence, wein, krimi, mops, kochen

Blutrote Provence

Pierre Lagrange
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.03.2017
ISBN 9783651025448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch der zweite Fall mit Albin Leclerc hat mir gut gefallen. Gut, am Anfang wiederholt der Autor ein paar Witze aus dem ersten Teil....das merkt man halt total, wenn man die beiden Bücher back to back liest. 
Aber ansonsten liest es sich flüssig wie ein süffiger Wein. Oh apropos Wein und Lokalkolorit.... Das schreibt der Autor richtig gut. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich wirklich mitten im provenzalischen Hochsommer unterwegs. Der Krimifall war recht interessant und wie schon im letzten Band bekommt der Leser auch einen ordentlichen Epilog. 
Was mich allerdings etwas nervt - hierfür einen halben Stern Abzug - ist, dass Leclerc immer so hintenrum an Infos von der Polizei kommen muss. Diese Trickserei ist ermüdend zu lesen. Ich hoffe, das löst der Autor im dritten Band etwas besser. Sollen die Leclerc doch zum offiziellen Berater machen oder wasweißich. Aber so immer der gleich Schtick wird auf die Dauer langweilig, damit kann man keine ganze Reihe am Leben erhalten. 

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Tags: provence   (1)
 

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Red Notice: A True Story of High Finance, Murder, and One Man’s Fight for Justice

Bill Browder
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 20.10.2015
ISBN 9781476755748
Genre: Sonstiges

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maria, rilk, rainer, gedichte, rainer maria rilke

Gedichte

Rainer Maria Rilke
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.01.2016
ISBN 9783596520930
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Ich liebe ja diese klein-formatigen Bücher aus der Reihe Fischer TaschenBibliothek und würde sie am liebsten alle haben. 
Ein Highlight ist diese Sammlung mit Rilke-Gedichten. Rilke wurde gerade mal etwas über 50 Jahre und hat in dieser Zeit ein wirklich umfassendes Werk hinterlassen. 
Ich gestehe, ich habe noch nicht alle Gedichte dieses Bandes gelesen, aber ich habe gerne so Sammlungen zur Hand, falls mal irgendwo ein Rilke-Gedicht erwähnt wird, habe ich gleich das passende Buch zur Hand. 
Sehr praktisch finde ich am Ende das Verzeichnis der Gedicht-Anfänge. Kannte ich so noch gar nicht. 
Es macht einfach Spaß in dieser sehr ausführlichen Ausgabe (über 500 Seiten) zu blättern und zu entdecken. 
Mit 12 Euro ist dieser Band auch auf Grund der Optik sehr gut als Geschenk geeignet. 

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Tags: gedichte, rainer maria rilke   (2)
 

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14th Deadly Sin (Women's Murder Club)

James Patterson
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Little Brown and Company, 04.05.2015
ISBN 9780316407021
Genre: Sonstiges

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Nothing is True and Everything is Possible: Adventures in Modern Russia

Peter Pomerantsev
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Faber & Faber, 10.12.2015
ISBN 9780571308026
Genre: Sonstiges

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16th Seduction: (Women’s Murder Club 16)

James Patterson
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Century, 09.03.2017
ISBN 9781780895208
Genre: Sonstiges

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krankenkassen, american exceptionalis, health care, gesundheitswese

The Healing of America

T. R. Reid
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 31.08.2010
ISBN 9780143118213
Genre: Sonstiges

Rezension:

T.R. Reid ist ein etwas über 70-jähriger Journalist der Washington Post und war lange Jahre deren Bürochef in Tokio und London. Reid und ich haben etwas gemeinsam: Wir haben beide eine "bum shoulder". Reid nutzt seine kaputte Schulter und seine journalistische Tätigkeit, um die Gesundheitswesen-Systeme dieser Welt erstens aus ganz persönlich-praktischer Sicht zu testen (welches Land heilt seine Schulter am besten und was kostet das), aber zweitens schaut er sich die Systeme natürlich auch als politischer Journalist an und vergleicht mit dem amerikanischen System bzw. analysiert, was die USA von der Welt lernen können. Dem steht natürlich der American Exceptionalism entgegen...Den Amis kann es noch so beschissen gehen, sie können einen Faschisten als Präsidenten haben, aber sie werden sich immer für das größte-beste-schönste Land der Welt halten. Auch Reid, so kritisch und "self-aware" er ist, ist davon nicht ganz frei. 
Aber zurück zu mir haha. Also, ich habe auch eine kaputte Schulter, zwei sogar. Laut Orthopäde ist es ein Impingement an den Rotatorenmanschetten, ich habe 6 x Physiotherapie verschrieben bekommen. Die war super, da wollte ich mehr. Dann habe ich unter Meckern noch mal 6 x von diesen göttlichen 25 Minuten verschrieben bekommen und den Kommentar, das es das war, ich bräuchte neue Schultern. Dazu muss man wissen, dass Schulter-OPs weitaus experimenteller sind als z.B. Hüft-OPs. Naja, seitdem murkel ich so vor mich hin (z.B. mit der Schulterhilfe), habe aber eine riesige Antipathie gegenüber Orthopäden. 
Dann kommt noch hinzu, dass ich Freiberufler bin und mir die Krankenkasse (die NIX für mich tut) viel zu teuer ist. Beim Thema Krankenkasse bin ich fast für einen Brexit, oder einen K-Exit? Haha, nicht wirklich, ich sehe schon die Vorteile, aber naja, manchmal bin ich schon verbittert. Wir bräuchten Japans System, da übernimmt der Staat bei Selbständigen die Hälfte des KK-Beitrages. 
Reid beschreibt also in fünf Kapiteln die Systeme in Frankreich, Deutschland, Japan, UK und Kanada. Hier hätte noch gut ein skandinavisches Land gepasst, mMn. Interessanterweise sagt Reid, dass er auch in Deutschland - wie in den meisten Ländern - unendlich Physiotherapie angeboten bekommen hat. Natürlich auch die OP, damit sind Orthopäden immer schnell. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Deutschland kein Physiotherapie-Schlaraffenland ist. 
Naja, egal ;) Es ist trotzdem ein hochinteressantes Buch und Reid schreibt und vergleicht sehr anschaulich. Er versucht sich auch an einer Erklärung, warum die USA so sehr gegen "health care for all" sind und das ist ja ein hochaktuelles Thema. Sehr sympathisch fand ich, dass er immer das weibliche Pronomen benutzt, wenn er verallgemeinert. 

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Tags: american exceptionalism, health care, krankenkassen   (3)
 

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südafrika, apartheid

Born a Crime

Trevor Noah
Flexibler Einband
Erschienen bei Random House Lcc Us
ISBN 9780399590443
Genre: Sonstiges

Rezension:

Trevor Noah ist Mitte 30, in Südafrika geboren und der breiten Masse - zumindest in den USA - bekannt als Moderator der "Daily Show", dem Vorbild unserer #heuteshow. 
Noah hat eine schwarze Mutter und einen weiße Vater und im Regime der Apartheid, zur Zeit seiner Geburt, war das ein Verbrechen...daher "born a crime". 
Wie der Untertitel schon suggeriert, erzählt Noah verschiedene Geschichten aus seiner Kindheit. Immer schonungslos offen und damit meine ich wirklich schonungslos offen, nicht immer lässt ihn das gut dastehen, und immer mit einer Portion Humor. Und schonungslos rechnet er auch mit dem Rassismus des Apartheid-Regimes ab, aber auch mit dem Rassismus der post-Apartheid-Ära. 
Er schreibt das flapsig und unterhaltsam, was mir als Leserin gut gefallen hat; es bringt einem diese ganze upgefuckte Realität der Apartheid sehr drastisch nah. 
Einen Stern ziehe ich ab, weil leider ein Kapitel zu Noahs Weg vom Kleinkriminellen und internationalen Comedy-Star fehlt. Vermutlich hebt er sich das für sein nächsten Buch auf ;) Klar, es sind Geschichten aus der Kindheit in Südafrika, aber trotzdem, mir endete das etwas zu plötzlich. 
Trotzdem aber eine vollumfängliche Kauf- und Leseempfehlung. Die deutsche Übersetzung ist unter dem Titel "Farbenblind" erschienen. 

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Tags: apartheid, südafrika   (2)
 

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flucht, afghanistan, familie, taliban, krieg

Als die Träume in den Himmel stiegen

Laura McVeigh , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596299706
Genre: Romane

Rezension:

Die Situation von Flüchtlingen ist ja derzeit eine sehr aktuelle Thematik, obwohl es – wie ja der geschichtliche Hintergrund dieses Buches zeigt – schon seit Jahrzehnten für Millionen Menschen Tagesalltag ist.
Warum also nicht mal dieses Thema literarisch verarbeiten und ja, dabei auch ein Flüchtlings“schicksal“ den Lesern näher bringen? So far, so good.
Leider ist das der Autorin nur bedingt gelungen.
Die Geschichte beginnt mit der Hauptfigur Samar und ihrer Familie in einem Zug im russischen Nirgendwo, auf der Flucht aus dem Afghanistan der Taliban und noch unentschieden, wo die Reise enden soll. Die Autorin schreibt einfach (große Literatur darf man hier nicht erwarten) aber lebendig und man lernt die weitläufige Familie schnell kennen. Die Autorin schreibt – hoffentlich absichtlich – sehr vage, man muss sich doch schon arg zusammenreimen, wie alt z.B. Samar ist und in welchem Jahr wir uns möglicherweise befinden. Anfänglich hat mich das nicht so gestört, aber zum Schluss, im Gesamtbild betrachtet, dann doch.
Dann passiert ein Bruch in der Geschichte und auch in der Erzählweise. Es ist, als ob jetzt zwei verschiedene Geschichten zusammengeklatscht wurden. Der Schreibstil wird auch schwächer, sehr viel repetitiver und die Autorin hastet von Ereignis zu Ereignis, nichts hat Chance, dem Leser im Gedächtnis zu bleiben. Die Autorin haut ein Klischee nach dem anderen raus und die zeitlichen Sprünge von „früher“ zu „heute“ (wobei das „heute“ im Buch auch früher ist lol) endet in einem chaotischen Wechsel von Realität und Illusion. Ich würde jetzt von mir nicht sagen, dass mir Samar auf Distanz geblieben ist, aber wenn andere Leser das so empfinden, kann ich das verstehen. Die Heldin Samar hat ein aberwitziges Erlebnis nach dem anderen und dann ist das Buch auf einmal zu Ende. Ohne ein Ende. Ohne Hoffnung zu machen. Aber auch ohne den Leser auf den Boden der wirklichen Flüchtlingsrealiatät zu holen. Einfach weil vieles so aberwitzig ist.
Mich persönlich hat das Buch gänzlich unbefriedrigt zurückgelassen, es ist einfach völlig unrund erzählt; weiterempfehlen oder verschenken würde ich das Buch nicht.
Schade, dass das deutsche Klappbroschür keine Karte enthält…soweit ich gelesen habe, hat man in der Originalversion (mit dem besseren Titel „Under the Almond Tree“) da nicht am falschen Ende gespart.
P.S.: Wäre ich der Verlag…also ich würde das Buch nicht mit dem Vergleich „erinnert an Khaled Hosseinis „Drachenläufer“ bewerben. Bis auf das Samar in Kabul mit Drachen spielende Kinder sah, sind die „Drachenläufer“-Schuhe hier einige Nummern zu groß. Nicht jedes Afghanistan-Buch ist ein „Drachenläufer“.

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Tags: afghanistan, flucht, taliban   (3)
 
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