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202 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

suizid, abitur, bov bjerg, selbstmord, freundschaft

Auerhaus

Bov Bjerg
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 17.07.2015
ISBN 9783351050238
Genre: Romane

Rezension:


Meine Meinung:
Ich muss sagen, ich hab mich ein wenig vor dieser Rezension gedrückt. Ich hab das Buch vor ca. 2 Wochen beendet gehabt, aber mir ist einfach nichts eingefallen. Das Buch war nicht schlecht, keine Frage. Ich mochte den Schreibstil. Die Idee fand ich klasse. Die Figuren und die Facetten der verschiedenen Charaktere waren spannend und interessant gezeichnet. Aber irgendwie... die Storyline - der rote Faden. Die Umsetzung, irgendwie hat mich das Ganze nicht so umgehauen, wie ich es nach dem vielversprechenden Anfang erwartet hätte. Der Einstieg war nämlich wirklich grandios. Man wird in die Geschichte katapultiert und schon der erste Abschnitt nimmt einen regelrecht gefangen. Man weiß nicht, was geschehen ist, man fragt sich, was los ist und somit wird Spannung aufgebaut. Leider kann meiner Meinung nach das Buch diese nicht sonderlich halten. Das Ganze wirkt konfus, durcheinander, manchmal zusammenhangslos und auf mich teilweise unverständlich.
Was natürlich auch daran lag, dass für mich die Beweggründe der Figuren, warum der und der jetzt den und den Scheiß macht, beinahe komplett im Dunkeln bleiben. Ich konnte einfach keinen rechten Draht zu den Personen aufbauen, ihre Taten schlecht nachvollziehen. Vielleicht liegt es an mir, vielleicht an meinem Alter. Die Geschichte spielt nämlich in der DDR und zu der Zeit war ich nicht mal geboren. Ich bin zwar jung, aber... hm, naja. Ich kann diese jungen Leute irgendwie trotzdem nicht verstehen, warum sie sind wie sie sind und warum sie so verantwortungslos handeln. Ich kann mich nicht wirklich gut mit ihnen identifizieren. Wie gesagt, mich kann man ja auch als Jugendliche bezeichnen, aber vielleicht liegt es wirklich an der Zeit, in der ich aufgewachsen bin, dass ich zwischen mir und den Jugendlichen in dem Buch kaum Gemeinsamkeiten entdecken kann.
Was seinen Teil ebenfalls dazu beiträgt ist. finde ich zumindest, dass der Erzähler so... sachlich beschreibt. Er kommentiert kaum, er gibt meist lediglich das Geschehen wieder und die Emotionen stehen im Hintergrund, jedenfalls wirkt es auf mich so. Deswegen wirkten die Figuren auch etwas blass, wenn ich auch die Grundzüge vielversprechend empfand.
Und wie ich bereits sagte, geht irgendwie die Spannung verloren, weil die Geschichte irgendwie auf nichts so richtig hinaus zu laufen scheint. Sehe ich zumindest so. Denn das Ende fand ich ehrlich gesagt auch nicht so super. Es passt zu dem Rest des Buches, auf seine Weise, aber mir fehlt der große Knall, das Finale. Irgendwie :D


Cover: 

Super klasse. Ehrlich, ich liebe das Cover, obwohl Orange jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe ist. Aber es springt ins Auge, obwohl es bei näherer Betrachtung fast schlicht genannt werden kann. Die Struktur, als wäre es auf Recyclingpapier gedruckt lässt das Ganze ein bisschen... hm "retro" wirken, sag ich jetzt mal :D Und die beiden Wolken, die eine regnet, die andere mit Sonnenschein... ich finde einfach die Aussage toll!
Vornherein habe ich schon gedacht: Das passt. Vor allem für ein Buch über Jugendliche, die ihren Weg im Leben suchen. Denn auf diesem Weg steht man genauso oft im Regen, wie dann auch bald darauf wieder die Sonne scheint!


Fazit:
Ein riesen Potential, der Einstieg war toll, allerdings wurde ich nicht wirklich warm mit den Charakteren und der Plot war mir zu... diskontinuierlich. Kann man da diskontinuierlich sagen? Ich war ein wenig enttäuscht.


Es sind leider nur zwei Seifenblasen... Obwohl ich mich ein wenig schuldig deswegen fühle und eigentlich war das Buch okay und ich denke, es lag an mir, dass es einfach Geschmackssache war oder vielleicht ist meine Hirnkapazität zu gering um die Philosophie des Buches zu verstehen... Keine Ahnung. Es war wie gesagt okay. Nicht scheiße... aber irgendwie auch nicht gut. Fast gut. Sagen wir, es liegt zwischen okay und gut :D 


Alles Liebe euch (:

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

frauenroman, liebe, familie, liebesroman, studenten

Halb drei bei den Elefanten

Kyra Groh
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.08.2014
ISBN 9783442380763
Genre: Liebesromane

Rezension:




Oh man :D Also, naja, erstmal vorne weg Dankeschön an meine Freundin Lisa, die mir das Buch geliehen hat! Ich bin auf jeden Fall begeistert. Ich hab ja schon einmal ein Buch von Kyra Groh gelesen (Pinguine lieben nur einmal), wobei das da ein Rezi-Exemplar gewesen ist. Und Halb Drei bei den Elefanten steht seinem Vorgänger in nichts nach! Genauso witzig, klug und einfallsreich wie der andere Roman von der Autorin und ich liebe es! Eine locker leichte, liebenswürdige Liebesgeschichte, die aber keinesfalls von einem Klischee zum anderen springt, sondern schrecklich erfrischend ist, mit dem trockenen Humor und schonungslos ehrlichen und authentischen Schreibstil!
Es macht unglaublich viel Spaß, diese Geschichte in sich aufzusaugen und ich hatte das Buch so schnell durch, dass ich jetzt wieder unter akutem Lesestoffmangel leide. Ich musste auf jeder Seite grinsen, sogar manchmal an den traurigen Stellen, weil mich das alles so an mich erinnert hat. Was uns zur Protagonistin bringt - Max. Ich kann mich großartig mit ihr identifizieren, obwohl ich jetzt wohl nicht immer so kaltschnäuzig reagiere, was mir aber sehr gefallen hat, ich wünschte mir, ich wäre so ehrlich, allerdings ist Max ein bisschen verpeilt und tollpatschig - ebenso wie ich :D Ihre Art macht sie einem einfach sofort sympathisch, sie ist nicht zu weinerlich (Ich...mag keine weinerlichen Protagonisten :D) und sie geht mit schwierigen Situation ein bisschen hitzig um, meistert sie aber mit ihrer Intelligenz und ihrem Humor. Ihr Problem ist ihr Selbstwertgefühl - und da haben wir wieder eine Gemeinsamkeit! xD Allerdings schafft sie es, diese Komplexe ein Stück weit im Buch abzulegen und ihre Wandlung zu beobachten war auch sehr schön. Abgesehen davon hat sie eine Zwillingsschwester (Hey! Wie ich! :D), Jo. Jo mochte ich auch sehr gerne, sie ist ein fürsorglicher Mensch, mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt, voller Optimismus und Tatendrang. Allerdings neigt sie ein wenig zur Dramatik :D Aber das mochte ich ebenfalls an ihr.
Weiter geht's mit Moritz! Ich liebe Moritz xD Okay, ich muss tatsächlich zugeben, das Ende hat meine Begeisterung gegenüber ihm ein... klitzekleinesbisschen geschmälert, aber ich denke immer noch, dass er ein unglaublich lieber Kerl ist, der perfekt ist für Max und einfach nur der Traum von einem Freund^^ Was ich ein bisschen schade fand, war, dass Liam ein bisschen zu kurz kam, aber das Buch hat ja fast Fünfhundert Seiten und Nun Ja, so wie es ist, war es denke ich auch gut so. Denn es gab ja auch noch Jonas! :D Ja, ich klappere hier nacheinander alle Protagonisten ab, ich hab aber einfach das Gefühl, es geht nicht anders. Weil alle Figuren so unterschiedlich und vielschichtig und authentisch gezeichnet sind, dass jeder von ihnen eigentlich seine eigenen 500 Seiten verdient hätte. Jonas mochte ich ebenfalls, obwohl er, wie ich finde, ein kleiner Blödmann ist :D Aber Jonas ist ein echter Freund - was sein Blödmann-Dasein fünf mal entschädigt, denn obwohl die beiden viele Hürden zu nehmen hatten, sind Max und er immer gute Freunde geblieben. Man bekommt schnell das Gefühl, dass Jonas am Anfang Max' Gutmütigkeit etwas ausnutzt, was vielleicht ein bisschen stimmt und deshalb ist er auch ein Blödmann, aber was man nicht denken darf, ist, dass er seine Freundin nicht schätzt. Das tut er und dafür muss man ihn mögen.
Die Story selbst war schön erzählt, auch wenn der Spannungsbogen meiner Meinung nach etwas holprig war, aber alles in allem perfekt zum gemütlich in den Lieblingssessel lümmeln mit einer Tasse Kaffee und den ganzen Tag lesend verbringen. Es gab auf jeden Fall eine Entwicklung, einen großen Knall, viele süße Momente und einige Überraschungen. Mir hat nichts gefehlt und ich wünschte, ich könnte das Buch behalten.




Gefällt mir sehr! Das Pink und das Blau stehen im Kontrast und somit fällt es direkt ins Auge! Ich finde, es ist wunderschön gemalt, der Elefant passt zum Titel und der Himmel zum Inhalt, irgendwie, denn das ist definitiv ein Buch, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wie ein schön-Wetter-Tag! :D



Eine zauberhaft lockerleichte Leselektüre für alle, die mal wieder ein Happy End brauchen, mit authentischen Charakteren und Kicheranfall-Garantie!





Euch da draußen alles Liebe (:
Natalie

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110 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

freundschaft, winter, selbstmord, liebe, psychothriller

Eisblau ist die Liebe

Lena Klassen
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 06.08.2014
ISBN 9783440144961
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganz im Ernst? Ich bin platt. Richtig platt. Als ich die letzte Seite des Buchs gelesen hatte und es anschließend zugeschlagen, war ich nicht in der Lage irgendetwas anderes zu tun als "Oh Mein Gott" vor mich hin zu murmeln. Denn - ach du scheiße - das Buch war wirklich sehr spannend!Ich hatte ja schon einmal ein Buch von Herzblut, was mir ja dann nicht so gut gefallen hat. Aber da ich schon die Magyria-Reihe von Lena Klassen kenne, der Klappentext sich gut anhörte und das Cover in der schönsten Farbe der Welt gehalten ist (Hallo?! BLAU! :D) habe ich mich kurzerhand für diesen Thriller beworben. Und es ganz und gar nicht bereut!Lena Klassen schreibt aufwühlend und emotional, fesselnd und anschaulich. Man hat richtig mitgefühlt und mitgefiebert, man hat sich den Kopf zermartert bei dem Versuch irgendwie aus den Geschehnissen schlau zu werden und dahinter zu kommen, was mit David geschehen ist. Womit wir bei dem Plot wären: Teilweise war er wirklich gut durchdacht und komplett schlüssig, nur an manchen Stellen hat es gestockt und einige Sachen sind auch ein winziges, winziges bisschen unschlüssig, aber mich persönlich hat das gar nicht gestört, denn dieses Buch hat etwas, was jedes Buch braucht, allerdings vielen fehlt: Überraschungen! Man wusste nie was passiert, obwohl ich eigentlich recht gut darin bin, so etwas zu erahnen, aber in diesem Punkt überzeugt dieses Buch vollkommen: Absolut unvorhersehbar, zumindest für mich. Das fand ich richtig toll!Ich konnte mich auch sehr gut mit der Hauptprotagonistin Luna identifizieren, der man meiner Meinung nach richtig anmerkt, wie sehr diese sich überschlagenden Ereignisse sie verwirren, aber dennoch gibt sie nicht auf und lässt sich nichts einreden. Das finde ich bewundernswert. Luna hat ein Ziel und verfolgt das auch, sie lässt sich nicht verunsichern.Natürlich hätte noch auf die anderen Charaktere mehr eingegangen werden können und vielleicht wäre es ganz gut gewesen, hätte das Buch mehr Seiten gehabt, damit man alle besser kennen lernen kann. Vor allem Scarlett, Miko und David kamen mir etwas zu kurz, aber alles in allem bin ich da schon zufrieden.Ansonsten kann ich auch nicht viel sagen: Ein tolles Buch, voller Spannung, Thrill und Mord, vor allem gegen Ende. Vielleicht kam die Geschichte zwischendrin manchmal ein klitzekleines bisschen ins Stocken, aber wie gesagt, das stört ganz und gar nicht das grandiose Gesamtbild.



Ach Gott, das Cover. Also, es ist jetzt nicht zum Ausrasten schön, aber ich finde es ganz hübsch und auch passend. Vor allem gefällt mir natürlich die Farbe :D Und auch, dass die Schrift so ein bisschen... zerrissen aussieht, wenn eine Schrift denn zerrissen aussehen kann^^


Spannend ohne Ende und wärmstens weiter zu empfehlen (:



Zauberhafte Grüße (:
Natalie

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(6.242)

10.395 Bibliotheken, 43 Leser, 29 Gruppen, 219 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.1999
ISBN 9783551551689
Genre: Jugendbuch

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(43)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, familie, boxen, zusammenhalt, armut

Wilde Hunde

Markus Zusak , Ulrich Plenzdorf , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.05.2010
ISBN 9783570400050
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(391)

589 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, tschick, abenteuer, berlin

Tschick

Wolfgang Herrndorf , ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783499259913
Genre: Romane

Rezension:


Meine Meinung:
"Tschick" ist ja ein oft gelobtes Buch, und ehrlich gesagt kann ich mich den hohen Meinungen nur anschließen. Es ist irgendwie eine tolle Geschichte, spannend und absolut nicht vorausschaubar, was ein riesiges Plus ist! Nie weiß man was passiert, denn die Story ist alles andere als gewöhnlich. Ich denke, das gefällt mir mit am meisten, nämlich, dass das Buch einzigartig ist. Natürlich ist das Ganze abenteuerlich, irgendwie unglaublich, vielleicht sogar unrealistisch. Aber es ist nicht unmöglich, dieses kleine Abenteuer, welches Maiks Leben gründlich durchschüttelt. Das Buch rührt einen einfach an, Ja, es berührt einen. Es ist wie ein Anstubser. Es versetzt einen in Staunen und man muss lächeln und man muss lachen und den Mund aufreißen vor Staunen.
Auch die Charaktere sind einfach super. Sie sind nicht zu aufdringlich, nichts wirkt übertrieben und zum Augen verdrehen, wo man denkt Echt jetzt?! oder klischeebehaftet. Diese Charaktere sind richtig menschlich, was bewirkt, dass man sie ganz einfach so akzeptieren kann, wie sie sind. Man rüttelt an keinem Detail, alles wirkt einfach richtig. Ein durch und durch abgerundetes Buch. Ganz großes Lob, ehrlich.
Dann der Schreibstil. Definitiv nicht 0815. Schonungslos ehrlich, mitreißend. Also, er ist jetzt nicht so WOW-Oh-Mein-Gott-wie-krass-geil-geschrieben, er ist einfach anders, eben wie das Buch und wie die Charaktere. Einfach anders mit seinem ganz eigenem Charme.
Das mag ich sehr gerne an dem Buch.
Auch das Ende passt. Es wirkt vielleicht ein bisschen zu offen, ein bisschen zu abrupt, man denkt Nein, was? Schon zu Ende? was irgendwie schade ist. Also denkt man vielleicht, dass Ende ist blöd, aber dann nur, weil es einem nicht in den Kram passt, weil man einfach wissen will, was weiterhin passiert, und nicht, weil es tatsächlich blöd ist :D Ergibt das einen Sinn?

Cover:

Das ist passend und einfach. Ich finde es schön und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen (:

Fazit:
Einfach perfekt. Die verschiedenen Aspekte und Bestandteile, die zu einem Buch dazu gehören, greifen wie Zahnräder perfekt ineinander und ergeben ein ganz, ganz tolles Gesamtbild.


Alles Liebe,
Natalie (:

  (10)
Tags: tschick   (1)
 

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(1.544)

2.214 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 266 Rezensionen

liebe, lebensziele, träume, tod, familie

Morgen kommt ein neuer Himmel

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 27.03.2014
ISBN 9783810513304
Genre: Liebesromane

Rezension:


Meine Meinung:

Im Prinzip kann ich diesen schönen Roman nur loben. Die Autorin hat einen schönen, leichten Schreibstil, der ebenso wie der perfekt gewählte Anfang den Einstieg ungemein erleichtern. Man wird sofort mit der Hauptprotagonistin Brett bekannt gemacht, stürzt in ihre Gefühlswelt, die nach dem Tod ihrer geliebten Mutter natürlich vollkommen durcheinander ist. Abgesehen von ihrem bescheuerten Namen (Es tut mir wirklich leid, die Amerikaner haben vermutlich kein Problem mit dem Namen, aber ich persönlich muss da nun mal immer an ein schnödes Stück Holz denken, Sorry!) ist sie eine recht nette, junge Frau, die sich allerdings leider leider in der Bequemlichkeit verkriecht, die sich selbst einredet glücklich zu sein, sie ist ein kleines bisschen weinerlich und feige, aber wir haben ja alle unsere Schwächen. Wenigstens ist sie kein immer glückliches Honigkuchenpferd, ihre Emotionen kommen echt und authentisch rüber, sie ist nachvollziehbar, sympathisch und wächst einem ans Herz. Und vor allem macht sie im Laufe der Geschichte eine gewaltige Wandlung durch, natürlich mit der Hilfe ihrer Mutter, die ja leider gestorben ist, aber noch vor ihrem Tod alles in die Wege leitete um ihre geliebte Tochter in die richtige Richtung zu schubsen. Gut so, Elizabeth! Auch wenn ich die von ihr gesetzte Frist, die Liste abzuarbeiten, viel zu kurz finde. Es ist fast schon unfair, von jemandem zu erwarten, er solle sich innerhalb eines Jahres die Liebe seines Lebens suchen, weil man sowas einfach nicht erzwingen kann! Also ehrlich, wo sie doch sonst so eine intelligente Frau ist!... beziehungsweise... war... ihr versteht schon.
Aber ich kann sowieso alle Charaktere sehr gut leiden. Sie sind gut ausgearbeitet, keiner wirkt auf mich zu blass. Brett kann sich wirklich glücklich schätzen, dass sie so gute Freunde (gefunden) hat. Sicherlich gab es für unsere Heldin Höhen und Tiefen, die sich klar abzeichnen und die Liste ist ein brillanter Aufhänger und roter Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht.
Jetzt fragt ihr euch sicher: Wenn sie in so hohen Tönen von dem Buch spricht, warum beträgt die Wertung nur Dreieinhalb? Eigentlich wollte ich erst Drei geben, aber dann erschien mir das zu wenig. Dann wollte ich vier geben, aber das erschien mir dann wieder zu viel. Denn eigentlich mag ich diese halbe Dinger nicht.
Aber ich wollte ja zum Negativen kommen:
Der klitzekleinste Aspekt auf dieser Seite ist ein bisschen Brett's Unentschlossenheit, die hat ganz manchmal ein ganz klein bisschen genervt.
Aber was diesen riesen Punktabzug eingebracht hat war eigentlich die Vorhersehbarkeit.
Ich weiß ja nicht, ob ich damit alleine bin, aber ich fand den Roman extrem absehbar, Tut mir ehrlich leid, aber ich hätte mir wirklich ein paar Überraschungen und BAM!-Da-schauste'-was?-Momente gewünscht, wenn ihr versteht was ich meine. Denn dadurch, dass man schon vorraussehen konnte, was passiert, sobald man Brett ein wenig kannte, war fast die ganze Spannung raus, was ich echt schade fand. Denn ich denke, die Autorin hat wirklich Einfallsreichtum erwiesen und dass die Geschichte recht viel Potential hat.

Cover:
Ich liebe das Cover! Das tiefe knallige Rot und das helle Blau haben eben so einen hell-dunkel Kontrast. Und wenn man sich den Titel (der übrigens irgendwie total genial klingt^^) ansieht "Morgen kommt ein neuer Himmel", dann passen dieser und das Cover einfach perfekt zusammen! Denn wenn morgens die Sonne aufgeht, dann sind oft an diesem hellen, blassblauen frühmorgendlichen Himmel noch ein paar funkelnde Sternchen zu sehen. Somit erscheint mir der abgebildete Himmel, ein Morgenhimmel zu sein - man bemerke die Parallelen zum Titel? xD Abgesehen davon, dass in den Worten auch noch eine Bedeutung steckt. Jeden Morgen sieht der Tag anders aus, jedes Wolkenbild ist einzigartig und einmalig - das muss man sich mal vorstellen. In sofern gibt es jeden Morgen einen neuen Himmel. Und am Morgen wacht man ja auch - für gewöhnlich - immer auf. Und das ist wieder eine Verbindung zum Inhalt es Buches, damit meine ich, dass die Hauptprotagonistin Brett von ihrer Mutter wachgerüttelt wird, aus dem ungesunden Schlaf, welchen die Unglücklichen träumen, und nichts dagegen tun. Wenn ich da jetzt nicht zu viel interpretiere^^

Fazit:
Ein wirklich, wirklich tolles Buch, keine Frage! Es steckt voller Emotionen, ich habe es gern gelesen! Aber wie gesagt - Die Spannung fehlte für mich leider :/

Alles Liebe an euch!
Natalie

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

magie, stricken, schwestern, liebe, familie

Die Wünsche meiner Schwestern

Lisa Van Allen , Yasemin Dinçer , Lisa van Allen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 19.08.2013
ISBN 9783352008696
Genre: Romane

Rezension:




Die Idee allein, dass man durch stricken anderer Leute Wünsche erfüllen kann, finde ich schon mal genial. Und so abwegig ist das meiner Meinung doch auch gar nicht. Egal was man auch selbst macht um es zu verschenken, man lässt doch immer Liebe und Fleiß mit einfließen. Und hier ist es das Gleiche nur kommt noch Magie dazu. Ich denke darauf beruht die Idee und das ist ein sehr schöner Gedanke. Allerdings erscheinen hier das ganze Buch über die Regeln und Hintergründe und wie alles entstanden ist äußerst schwammig und werden nur vage beschrieben. Allerdings ist der Kern der Geschichte eher die Familie und damit die Verbindung zwischen Aubrey, Bitty und Meggie. Geht ja schon aus dem Titel hervor. Alle drei sind sehr unterschiedlich und waren jahrelang über das ganze Land verstreut und hatten kaum Kontakt. Bitty und Meggie haben ihr Zuhause, die Strickerei, und alles was damit zusammenhängt, also die Magie, immer gemieden, während Aubrey sich dazu verpflichtet fühlt an ihr fest zu halten und ihr treu zu bleiben. Über dieses Pflichtbewusstsein vergisst sie nur leider etwas: sich selbst. Sie gibt quasi ihr Leben und ihr Glück für die Strickerei auf und dass ist einerseits selbstlos und andererseits echt dumm. Nun Ja, ich hab das ja nun nicht mit einem großen Familien-Drama, Erbe, Traditionen, Blablabla, aber die Familie muss doch wollen dass man glücklich ist und sein Leben lebt. Aber abgesehen von Aubrey's gelegentlichen Dummheit mochte ich sie genauso wie Bitty, die immer so nervig verschlossen ist :D und Meggie, die irgendwie ziemlich besessen ist. Vielleicht sollte ein Therapeut ihr helfen...
Nun Ja, nach dem Tod ihrer Tante kommen die drei Schwestern endlich wieder zusammen - um die Beerdigung zu feiern. Und Meggie und Bitty haben noch ein anderes Ziel: Aubrey davon überzeugen, der Strickerei ebenfalls den Rücken zu kehren, besonders als sie erfahren, dass die Straße in der sie steht, höchstwahrscheinlich dem Erdboden gleichgemacht werden soll. Das führt zu einigen Streitereien aber letztendlich zur Versöhnung - Und alles nicht zu langatmig und auch echt spannend.
Toll war natürlich auch Vic! Er ist ein wahrer Gentleman.
Die schwesterlichen Bande zwischen Aubrey, Bitty und Meggie wurden sehr authentisch vermittelt und alle Charaktere waren für mich ausreichend beschrieben und sympathisch,. Der Schreibstil war okay, nur manchmal ein klitzekleines bisschen langweilig (:




Das Cover finde ich wirklich sehr, sehr schön. Vor allem die Farben! Diese leichten, frühlingshaften, fröhlichen Farben. Ich liebe Grün! Da spielt es auch keine Rolle, dass es ein bisschen ins Dunkle geht, in die Schatten. Zumindest für mich nicht^^




Ganz, ganz tolle Charaktere, eine etwas andere Story, der Plot wirkt öfters ein wenig langweilig durch den seltenen Spannungsaufbau. Ich fand die paar netten Überraschungen gut die aufkamen und mochte den Schreibstil.

Liebe Grüße!

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824 Bibliotheken, 12 Leser, 7 Gruppen, 77 Rezensionen

night school, allie, internat, liebe, spannung

Night School - Denn Wahrheit musst du suchen

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Carolin Liepins , Axel Henrici
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2013
ISBN 9783789133299
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Sehr spannend geht es auch in Band Drei weiter! Schon ab "Night School - Du darfst keinem trauen" war ich begeistert von der außergewöhnlichen Story. Jeder der die Bücher kennt wird mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass man nirgends eine Geschichte dieser Art finden wird. Und in diesem Band wird dieses ganze Trara um Cimmera, die Night School und Nathaniel endlich mal etwas klarer. Es beginnen sich plausible Hintergründe zu bilden, und ich finde, sowas ist schon ganz schön wichtig. Es beginnt Sinn zu machen.
Man bemerkt schon ganz zu Anfang, dass Allie wirklich sehr unter dem Tod von Jo leidet. Sie macht sich heftige Vorwürfe. Und nicht nur sich: Auch Isabelle und Raj, was ich dann nun nicht so ganz nachvollziehen kann. Klar, sie versucht einen Schuldigen zu finden um irgendwie damit klar zu kommen. Aber deshalb muss sie doch nicht gleich auf jeden losgehen! Auch das Drama mit Sylvain und Carter spitzt sich immer weiter zu. Was mich wiederum wieder nervt^^ Ich bin nicht so der große Fan von diesen ewigen Dreiecksgeschichten, wo sich die Hauptprotagonistin einfach nicht entscheiden kann und darüber immer todunglücklich ist. Zudem ist es natürlich echt unfair gegenüber den beiden Jungs. Irgendwie scheint sie beide sehr zu mögen und irgendwo ist sie von beiden irgendwie genervt.Was soll nun das wieder?
Was ich auch sehr spannend fand, war die Suche nach dem Spion. Man hat immer noch keine Ahnung, wer von Allie's engsten Freunden sie verraten haben soll! Unvorstellbar, das einem von denen zuzutrauen. Während Allie, Rachel, Carter, Sylvain, Zoe und wer nicht noch alles ungeduldig rumzappeln und auf Rache sinnen, scheinen die Erwachsenen, also die Lehrer, nur Däumchen zu drehen und auf der Suche nach dem Spion und Antworten keinen Schritt weiter zu kommen. Dadurch beschließt die Gruppe auf eigene Faust etwas zu unternehmen. Verständlich, sie wollen das etwas passiert und sind ungeduldig. Aber was ich nicht verstehe, warum die Leute da alle nicht mal miteinander REDEN können! Sie verheimlichen sich gegenseitig so viel, lügen und keiner scheint dem anderen richtig zu vertrauen, sodass natürlich ein riesiges Chaos und Tohuwabohu entsteht. Herrgott, das müsste doch echt nicht sein!
Am spannendsten wird es am Ende, als es (Zumindest für dieses Buch) nochmal zum, hust, "Showdown" mit Nathaniel kommt (Der nebenbei bemerkt mehr als eine Schraube locker hat!). Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und man kommt aus dem Staunen fast nicht wieder heraus^^ Das fand ich außerordentlich gut und erfrischend, nachdem der Rest des Buches manchmal, aber auch nur ganz manchmal, zwischendurch etwas fad gewirkt hat.
Auch der Schreibstil gefällt mir gut, man findet sich klasse ein. Allerdings ist es aus der Erzählersicht verfasst. Ja, ich weiß, dass ist jetzt eigentlich nichts negatives, aber ich mag es aus der Ich-Form normalerweise viel lieber, weil dadurch alles viel persönlicher wird. Hm, naja (:




Na, da haben die sich mal wieder etwas GANZ kreatives ausgedacht. Sieht fast genauso aus wie die der ersten beiden Bände, nur die kleine Rose ist neu und es ist Lila, während die anderen Blau und Rot waren. Klar, es sieht irgendwie geheimnisvoll und mystisch aus, was ja auch passt, aber es ist nichts Neues! Sowas finde ich immer total langweilig, ist es echt so schwer, sich was anderes auszudenken? Ich finde, Nein. Bei der Originalausgabe haben sie es ja auch geschafft!


Und das passt ebenso gut, Nein, sogar besser, finde ich.
Aber rein optisch sieht das Deutsche eben ganz hübsch aus, meinetwegen^^



Tolle Story, die Charaktere mag ich gut leiden, aber mich nervt die Dreiecksgeschichte zwischen Allie, Sylvain und Carter, und manchmal ist mir Allie etwas zu naiv und schwer von Begriff.Alles in allem super spannend - Ich freue mich auf den vierten Band!

Liebe Grüße!

  (5)
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(84)

148 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

anders, liebe, jugendbuch, freundschaft, mobbing

Liebe macht Anders

Karen-Susan Fessel
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2013
ISBN 9783440133460
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Fangen wir mal mit dem Genre an, denn mit dem hängen meine Erwartungen mit denen ich an das Buch herangegangen bin zusammen. Vorne drauf steht "Thriller", hinten "Krimi", Wörter wie "Geheimnis" und "sehr gefährlich". Huuu, jetzt hab ich Angst :D
Nun Ja, meiner Meinung passt noch gerade so Thriller, es ist spannend und nervenaufreibend und ein WIRKLICH außergewöhnliches Thema, aber Krimi war für mich jetzt nicht wirklich dabei. Ich dachte, da käme dann sowas wie Mord und Totschlag, eben Sachen, die einem bei Krimi einfallen. Aber Anders' ist ja kein Verbrecher (Ist das jetzt zu spoilermäßig?), er hat einfach eine Vergangenheit und Geheimnisse. Wow. Toll. Hat jeder. Demnach kam dann doch was anderes, als ich erwartet hatte.
Was mich anfangs überrascht, enttäuscht und skeptisch gemacht hat, war die Dicke des Buches. Hundertachtundfünfzig Seiten ist nicht wirklich viel. Aber das heißt ja noch nichts!
Allerdings hat für mich die Autorin versucht zu viel Thema, Geschichte, Charakter und so weiter auf zu wenig Raum zu quetschen. Die Protagonisten in dem Buch durften echt nicht klaustrophobisch sein.
Das Thema war einmal eigentlich sehr umfangreich, ich finde es neu und erfrischend, ich finde es gut, dass es mal aufgegriffen und darüber erzählt wird. Toll zu lesen war, wie Menschen damit umgehen. Damit meine ich jetzt gut beschrieben, nicht der Umgang selber. Manche Menschen sind tolerant, manch andere dagegen leider unglaublich kurzsichtig und einfach bedeppert.
Allerdings hat man nur die oberflächlichen Reaktionen erfahren, eigentlich dümpelte das ganze Buch immer nur so an der Oberfläche, es fehlte mir ziemlich die Tiefe, die Gedanken, das Empfinden.
Ich denke, das fehlte auch dadurch, dass alle Charaktere ziemlich blass blieben. Es wurde immer gewechselt: Die Ich-Perspektive verschiedener Personen aus der Geschichte im Präteritum und die Erzählerperspektive im Präsens. Das war erst mal leicht verwirrend, aber man gewöhnt sich dran. Aber auch dadurch wurde glaube ich wieder etwas von der Tiefe und der Ausdruckskraft genommen, weil dadurch einfach von jedem ein Stück dazu kam, aber auf niemanden richtig eingegangen wurde. Schon gar nicht auf Anders! Der eigentlich Hauptcharakter ist und auch so mit der einzige, den ich wirklich nachvollziehen konnte! Alle anderen waren irgendwie blass, verschwommen, Vollidioten oder vollkommen durchgeknallt oder alles zusammen. Und Anders - Dem seine Ich Perspektive kam nie und auch seine Gefühle wurden nie richtig erwähnt, das fand ich richtig schade.
Der Plot, hm, Ja. Die Lage spitzt sich immer und immer mehr zu, bis dann auf einmal Kabumm, die Bombe platzt und dann ist's auch schon das Ende :D Es ist eine ziemlich realistische und wenn man ein wenig drüber nachdenkt, sehr traurige Geschichte. Es ist eine Geschichte, wie sie eigentlich immer und überall passieren kann, wenn auch selten, denn das Thema umfasst ja seltene Fälle, aber Schuld an der Eskalation solcher Situationen sind nicht die Betroffenen sondern die Außenstehenden. Und sowas macht dann wieder wütend. Die Spannung blieb bis gegen Ende eigentlich immer so recht gleich, bis sie dann mit einem Mal dramatisch in die Höhe schoss um kurz danach wieder auf den Boden der Tatsachen zu plumpsen.
Das Ende an sich ist ist ziemlich offen und weder sonderlich Happy oder eben Unhappy. Es ist einfach offen, und es besteht in beiden Richtungen gleichermaßen die Chancen, dass die Möglichkeit eintritt. Das fand ich zum Beispiel wieder sehr gut.



Keine Ahnung, was mir am Cover so gut gefällt, aber irgendwie liebe ich es, ich finde es richtig toll. Ich glaube es liegt an der Schrift des Titels und auch der Titel selbst. Es passt sehr gut zum Buch und die Schrift sieht irgendwie... zerrissen aus, verzweifelt (Wenn ein Schrifttype verzweifelt aussehen kann :D) und auch leicht.. Brutal. Keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll. Auch, dass das E von "Liebe" und das T von "Macht" so abgeschnitten sind. Und der Hintergrund, mit dem kaum lesbaren Text, der ein Auszug aus dem ersten Kapitel ist. Ich mags gern.
Und noch was zur Gestaltung, weniger zum Cover: Die Kapitelanfänge, die Kapiteltitel gefielen mir sehr. Auch Inhaltlich.



Guter Schreibstil, interessantes Thema, neu, anders - Jedoch kommen mir einfach die Charaktere zu kurz und der Plot war mir auch zu oberflächlich.



Alles Liebe!
Natalie

  (5)
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(92)

202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

england, liebe, adel, historischer roman, indien

Rückkehr nach Somerton Court

Leila Rasheed , Maria Andreas-Hoole
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2013
ISBN 9783596196890
Genre: Historische Romane

Rezension:


...fällt außerordentlich gut aus! Ich bin maßlos begeistert von diesem tollen Roman.Schon der Prolog baute mit seinem zugegebenermaßen echt fiesen Cliff-Hanger eine Spannung auf, die das ganze Buch nicht nur anhielt, sondern zudem noch zu nahm! Das Buch hat mir wesentlich besser gefallen als mein letzter historischer Roman von Juliet Nicolson, obwohl man auch hier sehr viel über die damalige Gesellschaft lernte, ja sogar noch mehr, denn man erfuhr auch etwas über den Art und Weise, wie diese aus der Sicht von Personen verschiedener Stände gesehen wurde!Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er war unglaublich mitreißend und emotionsgeladen, ich fühlte sehr heftig mit den Hauptprotagonisten mit, obwohl der Roman aus der Erzähler Sicht verfasst ist. Es war ein starkes Auf und Ab der Gefühle, in dem einen Moment freute ich mich irrsinnig für die Charaktere und im nächsten war ich völlig fassungslos über die Boshaftigkeit mancher Menschen und die Intrigen die diese sponnen, aus Wut, Eifersucht, Eitelkeit und Arroganz heraus. Ich bin immer noch maßlos erschrocken. Die ganzen Geheimnisse und Skandale, die dort jeder hat und versteckt sind ungeheuerlich und bei manchem über allem Maße heraus grausam und erschütternd.Mir wurde mehr als einmal richtiggehend übel und ich bekam schlimme Aggressionen, als ich las und mitfühlte, wie sowohl Dienerschaft als auch die Herrschaften zu kämpfen hatten, wie Untergeordnete zu leiden und zu gehorchen hatten, während sie überaus schlecht behandelt wurden und wie gefangen die politisch und gesellschaftlich wichtigen Menschen doch waren und gezwungen waren ihr eigenes Glück und ihre Träume irgendwo im Nirvana zu lassen. Ich bewundere und bemitleide die Menschen, die damals gelebt haben, als noch nicht jeder Mensch (prinzipiell) dasselbe wert war. Unvorstellbar ist das für mich. Ich wäre wahrscheinlich kurz nachdem ich sprechen gelernt hatte schon gehängt worden, weil ich mich einfach hätte über die Umstände echauffieren MÜSSEN!Dennoch denke ich, dass alle Regeln und Etikette, denen die Menschen zu gehorchen hatten, keine Entschuldigung sind. Klar da stehen Dinge wie die Familienehre, die Arbeit, geliebte Menschen, das Dach über dem Kopf und sogar das eigene Leben auf dem Spiel, aber dennoch kann niemand sagen, dass die Leute nie eine Wahl hatten, sobald sie in einen bestimmten Stand geboren worden waren. Man hat IMMER eine Wahl.Ada und Rose sind mir unglaublich ans Herz gewachsen, auch Georgiana, deren Vater Edward oder Annie, Michael (Obwohl der doch echt dämlich ist) und Sebastian kann ich gut leiden.Ada und Rose sind beides sensible und empfindsame Mädchen, mit der Liebe zur Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, beide sind sie aufrichtig und wahrheitsliebend, intelligent aber auch leidenschaftlich. Wenn ich dagegen zutiefst verabscheue sind natürlich die "Bösen" der Geschichte, Fiona (Welch ein Klischee - Die böse Stiefmutter! Ein Glück, dass ich nichts gegen Klischees habe), Charlotte und Stella, allesamt boshaft und niederträchtig. Bäh, mir wird schon wieder schlecht!Was mir auch sehr gut gefallen hat, war der aufgedruckte Stammbaum auf dem Umschlag, vorne und hinten im Buch:

Das hat mir sehr geholfen.

Die Story ist immer wieder für eine Überraschung gut, ständig wird man von neuen Ereignissen überrumpelt, sodass man aus dem Staunen, Ausrasten, Tränen zurück halten und Jubeln gar nicht mehr heraus kommt!Zudem sehr ideenreich und kreativ ausgeschmückt, alle Szenen, Schauplätze und auch die Atmosphäre sind sehr anschaulich beschrieben, sodass man mitgerissen wird und vollkommen in die Geschichte eintaucht.Ich sterbe sowas von vor Neugierde, denn es gibt tatsächlich einen ZWEITEN BAND!Nächstes Jahr im Januar kommt er auf Englisch raus und ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich ihn mir dann schon holen soll. Mein Englisch lässt zwar zu wünschen übrig, aber ich bin SO. AUFGEREGT! Ich will endlich wissen wie es weiter geht!Aber zunächst mal zu meinen wenigen Kritikpunkten:Einige Stellen war vorhersehbar, allerdings trübt das meine Meinung nicht um das geringste, denn bei dem einen oder anderem Klischee kommt das nun mal vor. Außerdem war das nur sehr, sehr selten der Fall. Desweiteren fand ich es so schade, dass man so wenig über Ravi erfahren hat, da hätte ich mir ein paar Infos mehr gewünscht/erhofft.




Es ist jetzt nicht das schönste und ansprechendste auf Erden, aber es passt zum Inhalt und zudem machen die kräftigen und fröhlichen Farben Lust auf das Buch und ist keinesfalls langweilig. Ich für meinen Teil empfinde es als sehr hübsch und mag es sehr gern.






Eine Achterbahn der Gefühle, voller Romantik, Spannung und Überraschungen - Ich liebe es!

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(5.076)

7.115 Bibliotheken, 84 Leser, 13 Gruppen, 552 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:





Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Bücher von Kerstin Gier abgöttisch liebe? Nein? Dann sage ich es jetzt! Ich habe noch nicht viele Bücher von ihr gelesen, aber alle, die ich bisher gelesen habe (Genau sinds fünf) waren voller Humor, Geist und Ideenreichtum. Hallo?! Wo hat die ihre Kreativität her?! Ich will die auch!
Auch bei "Silber" wurde ich nicht enttäuscht. Ich hatte mir etwas komplett anderes vorgestellt, als es schließlich der Fall war - von der Story her meine ich. Aber diese ist wirklich eine spannende und außergewöhnliche Idee, die ich sehr interessant finde und die mir wirklich richtig gut gefällt. Ich liebe die Vorstellung, dass in unseren Träumen noch viel mehr steckt als unser Unterbewusstsein und unser Charakter. Ich wünschte ich hätte auch so eine Tür, die die Charaktere im Buch, durch die ich in den Korridor gelangen kann und plötzlich von den Traumtüren aller Menschen umgeben bin. Da gerät man schon gerne ins träumen... Verdammt nochmal, das ist doch echt fies! Nati will auch.
Der Schreibstil von Kerstin Gier ist wie immer flüssig und gut zu lesen, und das Besondere an ihrem Schreibstil ist eben nicht, dass sie krasse Umschreibungen an den Tag legt oder die Situationen und Dinge besonders beschreibt, Nein, an ihrem Schreibstil ist das Besondere, dass es unglaublich Spaß macht ihre Bücher zu lesen. Man muss einfach immer wieder lächeln und grinsen und lachen und kichern. Man wird mitgerissen, ist immer wieder gespannt was gleich passiert, es sind Emotionen drin, und man kommt sich vor, als stünde man neben den Protagonisten. Echt toll...
Der Hauptcharakter, Liv, ist einem direkt sympathisch, sie ist witzig und erfrischend und ich als junges Mädel konnte mich gut mit dem jungen Mädel identifizieren :D Aber ich denke dennoch, dass auch älteren das Buch sehr gefallen könnte!
Henry ist echt niedlich, obwohl es mich manchmal aufgeregt hat, dass er immer andauernd verschwunden ist. Dennoch wirkt er etwas blass, weil man als Leser genau wie Liv sehr wenig über ihn erfährt, was ich persönlich wirklich schade fand. Ich hoffe doch, im zweiten Teil werden einige Geheimnisse gelüftet. Denn alles, was man über Henry erfahren hat, waren nur Andeutungen. Hmpf. Blöd :D
Grayson wird da schon viel näher beschrieben, und als Liv's neuer "Bruder" ist es natürlich klar, dass man mehr über ihn weiß. Die ganze Clique von beliebten Jungs mit Arthur und Jasper und wie sie alle heißen, kam jetzt Gott sei Dank nicht so arrogant rüber, wie ich es befürchtet hatte. Nur ein klein wenig und ganz manchmal^^
Dann ist da noch die Familie von Liv: Ihre (Meiner Meinung nach echt) unmögliche Mutter, ihre wirklich süße Schwester, die ich sofort ins Herz geschlossen hatte, das Kindermädchen, dass echt viel mehr Mutter ist für das Geschwisterpärchen und der Hund, Butter^^ Süß, sage ich nur!
Zudem war das Buch auch nicht vorhersehbar (Danke, Danke, Danke Kerstin Gier!), denn solche Bücher kann ich absolut nicht leiden und finde sie unglaublich langweilig. Gegen Ende war ich wirklich überrascht und ganz am Ende, wo irgendwie alles Friede-Freude-Schokokuchen scheint und man sich denkt: "Hä? War das jetzt das Ende? Klingt wie ein Ende, aber ich dachte das sollen mehrere Bücher werden?", macht der letzte Satz einen nochmal richtig neugierig, wie es weitergeht. Fies^^




Das Cover finde ich wirklich, wirklich schön, und man erkennt total, dass es von der selben Zeichnerin ist wie Rubinrot, was ich jetzt aber auch nicht schlimm finde.
Ich liebe sowieso alles, was mit Zeichnungen und Kunst zu tun hat, irgendwie :D
Der schwarze Umschlag macht das ganze irgendwie geheimnisvoller und ich brauche denke ich mal nicht zu erwähnen, das wirklich jedes Detail auf dem Cover zum Inhalt des Buches passt. Auch finde ich die Gestaltung des Buches, ohne den Umschlag sehr schön:


Hübsch, oder?


 


Eine ganz tolle Story, liebenswerte Charaktere, spannend, witzig, nur Henry war mir einfach zu wenig beschrieben schmoll Auf jeden Fall empfehlenswert!


Alles Liebe!

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416 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 21 Rezensionen

humor, selbstmord, abschiedsbriefe, liebe, frauen

Für jede Lösung ein Problem

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 05.08.2008
ISBN 9783404268955
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt
In dem Buch geht es um die 30-Jährige Gerda Thaler, genannt Gerri, von Beruf Schriftstellerin und schon jahrelangem Single. Alle ihrer unmöglichen Familie und auch alle ihrer Freunde sind glücklich verheiratet und/oder haben zauberhafte Kinder.
Wäre das Leben zwischen all diesen glücklichen Paaren gerade noch erträglich, wird der Verlag, für den sie Groschenromane schreibt aufgekauft und die Reihen, an denen sie arbeitet eingestellt und Gerri steht plötzlich ohne Job da.Gerri beschließt den Schlussstrich zu ziehen und schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt oder auch weniger kennt. Als dann jedoch einer ihrer Freunde heulend in dem Hotel, welches Gerri für ihren Plan ausgesucht hat, auftaucht und unter Whiskey stehend unwissend dafür sorgt, dass Gerri die Schlaftabletten und somit die Fahrkarte ins Jenseits abhanden kommen, muss sie zunächst zu ihrer besten Freundin flüchten.
Gerri muss sich von nun an mit all den Mitmenschen, denen sie ihre letzte Worte geschickt hat, auseinander setzen und merkt schon bald, wem sie wirklich etwas bedeutet und wem nicht. Zwischen Kochabenden, Zahnarztbesuchen, Silberhochzeiten und sonntäglichen Mittagessen stellt Gerri schließlich fest, dass das Leben doch unheimlich viel lebenswertes zu bieten hat und der Glaube an das Glück mehr bedeutet, als man ahnt.

Meine Meinung
Dieses Buch gehört definitiv und unangefochten zu meinen Lieblingsbüchern! Es besitzt Geist, Witz, Spannung, mit tollen Darstellern, einer schönen Story und lässt niemals Langeweile aufkommen! Das besondere ist der außergewöhnliche Schreibstil der Autorin, Kersti Gier, dessen Humor auf jeder Seite immer wieder ein Schmunzeln, Kichern und regelrechte Lachanfälle auslöst. Mit einem leichten Hauch Ironie und einem Schuss Sarkasmus wird die Geschichte einer Frau erzählt, die mal wieder zeigt, was für ein Geschenk das Leben ist und dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte und das man vor allem immer auf eine Überraschung des Schicksals vorbereitet sein sollte. Der Plot ist übersichtlich gestaltet, spannend und ohne langweilige Phrasen, alle Protagonisten waren mir auf anhieb sympathisch (ausgenommen den "Bösen" natürlich :D) und sind klar gezeichnet. 
Ich liebe das Buch, man kann es immer wieder lesen, ohne dass es langweilig wird und für mich gibt es hier nicht den geringsten Kritikpunkt!

Ein paar meiner Lieblingsstellen

>> Ich kämpfte ernsthaft gegen den Drang, über den Schreibtisch zu langen, den Mann beim Kragen zu packen und zu schütteln. "Hömma, du, Grünauge, ich materialisiere dich gleich auch in der Zwischenwelt, wenn du nicht mit deinem dämlichen Gequatsche aufhörst!" Aber dafür hätte ich das schützende Regal in meinem Rücken verlassen müssen und wäre vermutlich bäuchlings auf den Schreibtisch gekippt. << S.61

>> "Ach was", sagte ich. "Ihr werdet wunderbare Eltern sein.""Nein", sagte Charly. "Gestern Abend habe ich wieder geraucht. Zwar nur eine halbe Zigarette, aber es war stärker als ich."
"Nur eine halbe ist nicht so schlimm", sagte ich.
"Du weißt doch, was immer mit meinen Zimmerpflanzen passiert", sagte Charly. "Was, wenn es dem Baby auch so geht?"
"Da würde ich mir keine Sorgen machen", sagte ich. "Der Mensch wächst an seinen Aufgaben."
"Ich werde es im Supermarkt stehen lassen", sagte Charly.
"Wir werden ihm ein Glöckchen umbinden", sagte ich. << S.95
 
>> Ole nickte. "Ja, wie ein schäbiger, zweitklassiger Privatdetektiv habe ich meine Frau beschattet. In der Unterwäscheabteilung von Kaufhof musste ich mich hinter Ständern von BHs ducken. Die anderen Kunden dachten, ich sei ein Perverser."
"Vermutlich", sagte ich. "Ich meine, ach was." << S.109

>> "Doch, doch", sagte Charly unbeirrbar. "Ihr unterschätzt das Unterbewusstsein, Leute! Das ist immer stärker als wir. Und Gerris Unterbewusstsein wollte leben! Es wollte Zoff! Es wollte Action. Es hatte diese ganze höfliche, verlogene Scheiße satt."
"Toll", sagte ich. "Und jetzt muss ich das alles ausbaden. Ich hasse mein Unterbewusstsein." << S.167

Alles Liebe!
Natalie

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

erotik, zeitreise, liebe, romance, emmaline

Der Duft von Orangen

Megan Hart , Ivonne Senn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.05.2013
ISBN 9783862787548
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Inhalt
Emmaline hat es seit frühster Kindheit nicht leicht: Nach einem Unfall hat sie immer wieder kurzzeitige Aussetzter, in denen sie seltsame Dinge träumt. Und immer wenn es soweit ist, steigt ihr der Duft von Orangen in die Nase. Keiner kann sich diese seltsamen Episoden erklären.
Nachdem Emm ein paar Jahre ohne eine Episode durchgestanden hat, hofft sie, dass diese wohl endlich ein Ende gefunden haben. Sie zieht bei ihren Eltern aus und in ein eigenes Haus in einer Kleinstadt.
Doch nur wenige Monate nach ihrem Einzug trifft sie auf Johnny Dellasandro, ein bekannter Künstler mit einer wilden Vergangenheit als Schauspieler. Emm ist sofort fasziniert von dem Mann, kann sich dies jedoch nicht erklären. Kurz nach dem ersten Aufeinandertreffen, fangen plötzlich Emms Episoden wieder an und diesmal träumt sie plötzlich von Johnny - Jedoch dem jungen, aus den 70-er Jahren! Zunächst denkt sie sich nichts dabei, bis die Episoden plötzlich schlimmer werden, länger andauern und Emm keine Ahnung hat, was sie während ihnen in der Wirklichkeit getan hat. Zudem spinnt ihr Kopf die Träume aus Details zusammen, die Emm eigentlich gar nicht wissen kann. Dennoch genießt sie die Episoden, da sie in ihnen mit Johnny zusammen sein kann, und wilde Nächte mit ihm verbringt - Denn auch in der Realität sehnt sie sich nach Johnny, der sie jedoch zunächst zurückweist.
Je näher sie jedoch in der Wirklichkeit dem älteren Johnny kommt, desto mehr machen sie die Halluzinationen stutzig.
Bildet sie sich das alles wirklich nur ein, oder steckt mehr dahinter?

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht, denn der Meinung von "Romantic Times Book Reviews" kann ich mich absolut nicht anschließen.
Was ich der Autorin jedoch zu Gute halten muss: Das Buch hat wirklich eine tolle und fantasievolle Story! Ich liebe Zeitreise-Romane eigentlich sehr, da ich das Thema sehr spannend finde, doch nach Spannung sucht man hier vergeblich: Ich wusste auf der ersten Seite schon, was auf der letzten passiert. Gut, bis auf die Sache mit der [Spoiler!] Schwangerschaft. Aber das kam irgendwie meiner Meinung nach auch ziemlich blöd. Aber eins nach dem anderen.
Was mir am allerwenigsten gefallen hat, war die Ausdrucksweise der Autorin und die Hauptprotagonistin. Ich meine klar, heutzutage wundert man sich nicht mal mehr wenn ein Mädchen seiner besten Freundin den lieblichen Kosenamen "Hure" gibt und vielleicht lebe ich in der Hinsicht zu sehr in meiner himmelblauen Zuckerwattetraumwelt, aber mal im Ernst: In jedem zweiten Satz "ficken", "vögeln" und "Muschi" muss nicht sein, oder?! Das ist nicht erotisch, das ist geschmacklos - Ich sag nur, ist meine Meinung. Zudem ist es ziemlich einfallslos in der Wortwahl.
Eigentlich hätte ich ja schon wenigstens ein bisschen Romantik und einen Hauch Kitsch erwartet (Klar, ich als Kitsch-Liebhaberin), aber auch danach sucht man vergeblich. In diversen Szenen, die ziemlich oft vorkamen, war für mich einfach null Gefühl drin. Wo ist das honigsüße Gesülze, das Herzklopfen? Nur ein ganz kleines bisschen - Aber Nein! Romantik ist anscheinend zu viel verlangt.
Und wie gesagt, die Hauptprotagonistin Emm, war einfach nur... die Frau hat weder Anstand, noch Charakter. Verhält sich so eine Lady?! Ich bitte euch!
Liebe Megan Hart, nehmen sie es nicht persönlich, es gibt sicher viele Leute, die diesen Roman lieben, aber ich gehöre nicht dazu.
Johnny mochte ich da schon ein wenig mehr und die meisten seiner Handlungen fand ich sogar nachvollziehbar. Allerdings finde ich den Altersunterschied zwischen ihm und Emm wirklich krass: 25 Jahre sind schon eine lange Zeit. Allerdings haben die beiden wie sich herausstellt eine gemeinsame Vergangenheit...
Und dieses switchen zwischen Vergangenheit und dem Heute war sehr verwirrend, weil die Handlungsstränge der verschiedenen Zeiten sich so ineinander verworren haben, dass man kaum mehr mitkam. Zudem fand ich den Übergang von Johnny-und-Emm-kein-Paar zu Johnny-und-Emm-ein-Paar viel zu schnell. Erst wird detailliert genau beschrieben, wie die zwei zusammen kommen, dann ein Zeitsprung von einigen Wochen, wo sie schon länger zusammen sind, wo dann wieder alles ins Detail geht.
Der Schreibstil der Autorin war okay, nicht zu sehr ausgeschmückt (Also eigentlich gar nicht...), und humorvoll würde ich ihn jetzt auch nicht gerade nennen.

Cover
Das Cover finde ich sehr schön, die Frau, die Blumen, die hellen, warmen Farben und auch die Schriftart, in der der Titel gehalten ist. Es passt jetzt nicht wie die Faust auf's Auge zum Buch, aber es passt. Sieht auf jeden Fall sehr hübsch aus. Der Titel passt auch gut zum Buch, aber ich finde der Originaltitel passt irgendwie besser: Collide. Und auch das Cover finde ich passender, da man dort schon sieht, dass das Buch alles andere als "unschuldig" ist.


Fazit

Der Schreibstil ist okay, eine schöne Story aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen.
Tut mir wirklich leid :/

Alles Liebe,
Natalie

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(1.156)

1.770 Bibliotheken, 36 Leser, 7 Gruppen, 278 Rezensionen

krebs, liebe, tod, freundschaft, krankheit

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.07.2012
ISBN 9783446240094
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung

Haaach seufz kennt ihr das, wenn ihr ein TOTAL gutes Buch gelesen habt und ihr wollt am liebsten zehntausend Seiten darüber schreiben um zu verdeutlichen wie total gut es ist? Aber dann fällt euch nichts anderes ein, außer, dass es total gut ist?
Wenn Ja - Willkommen im Club!
Wie soll ich sagen? "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" glänzt einfach in jedem Bereich, in jedem Kriterium mit der Bestnote. Mich stört nichts. Irgendwie, und selbst wenn ich mich über manche Stellen aufgeregt habe, finde ich alles so perfekt wie es ist. Es ist einfach nichts hinzuzufügen. 
Der Einstieg ist gut gewählt, es kommen keine Irritationen auf.
Es ist mit viel Witz gerieben, mit Humor und einer Prise Sarkasmus und so etwas liebe ich! Der Schreibstil insgesamt hatte nichts schnulziges an sich, aber war dennoch voller geballter Emotionen. Man hat mit den Protagonisten mit gelitten. Und Krebs ist wirklich eine verdammt scheiß Krankheit. 
Der Plot, die Story - Alles super! Es ist im Prinzip eine Geschichte, wie sie jedem Krebskranken Kind widerfahren kann. Das besondere an der Story machen die Figuren aus - Allen voran natürlich Hazel und Augustus. Ein tragisches sowie perfekt zueinander passendes Liebespaar. Beide haben mich unglaublich beeindruckt. Deren Intellekt war irgendwie zu hoch für mich :D 
Für mich ist dieses Buch auf seltsame Weise auch irgendwie eine Antwort auf so viele Fragen. Es ist wie eine Erleuchtung. Die Ansichten des Autors, die in das Buch sicher irgendwie mit eingeflossen sind, scheinen für mich irgendwie genau den Punkt zu treffen. Auch die Eltern von Hazel und Augustus waren sehr real charakterisiert und gut nachvollziehbar. Muss echt scheiße sein, ein krebskrankes Kind zu haben. 
Dann gibt es noch zum Beispiel Isaac, der die beiden irgendwie zusammen gebracht hat und jetzt [Kleiner Spoiler] leider blind, allerdings krebsfrei ist.

Und Van Houten, diesen Arschloch-Schriftsteller. Der Mann ist wie ein Schlag ins Gesicht, weil er einfach so rücksichts- und respektlos ist, dass es schon fast nicht mehr schockierend ist. Kommen wir ihm ein bisschen entgegen und sagen es liegt an [Noch ein kleiner Spoiler] seiner toten Tochter und seinem übermäßigem Alkoholkonsum.
Und Hazel hat Recht: Er kann einem wirklich leid tun.

Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut und passt durch den Fokus auf den Sternenhimmel auch sehr gut zum Inhalt. 
Was mich jedoch dazu bewegt hat das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen war der Titel. Keine Ahnung wieso, aber der hat mich sofort aufmerksam werden lassen. Wenn man nur das Wort "Schicksal" nimmt passt der Titel auch zum Buch, weil es inhaltlich auch einiges mit Schicksal zu tun hat, mit dem Universum. Aber in diesem Satz: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", da passt er fast schon wieder nicht. Denn inwiefern soll uns das Schicksal denn bitte verraten? Schicksal ist Schicksal (Jetzt außen vorgelassen, ob es das nun gibt oder nicht) und es hat uns nie versprochen fair zu sein. Aber ich will hier nicht elendslang rumphilosophieren, aber eine Diskussion wär das Thema schon wert.

Fazit

Ein emotionaler, berührender, kluger, humorvoller, geistreicher Roman mit toller Story, tollen Charakteren in dem alles so wie es ist perfekt ist.


Alles Liebe!
Eure Nati

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(2.028)

2.886 Bibliotheken, 28 Leser, 5 Gruppen, 291 Rezensionen

liebe, berlin, freundschaft, elyas, kirschroter sommer

Kirschroter Sommer

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227844
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(785)

1.426 Bibliotheken, 27 Leser, 7 Gruppen, 65 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, liebe, cassandra clare, dämonen

Clockwork Prince

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2012
ISBN 9783401064758
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(698)

1.395 Bibliotheken, 17 Leser, 14 Gruppen, 91 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, london, vampire, liebe

Clockwork Angel

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.02.2011
ISBN 9783401064741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Eigentlich war Tessa nur auf dem Weg zu ihrem Bruder Nate, doch kaum in London angekommen überschlagen sich die Ereignisse. Zwei rätselhafte dunkle Schwestern haben ihren Bruder in ihrer Gewalt und zwingen Tessa ihre bislang unentdeckte Gabe zu nutzen: Sie kann ihre Gestalt wandeln! Und Tessa wird hineingezogen in eine Welt von dessen Existenz die wenigsten etwas ahnen. Intrigen und Machtspielchen bestimmen von nun an Tessa's Leben und sie klammert sich verzweifelt an ihre einziges Ziel: Sie muss ihren Bruder retten! Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von den sogenannten Schattenjägern, unter ihnen der unnahbare Will, in den sich Tessa trotz vieler Missverständnisse, Geheimnisse und Lügen unsterblich verliebt. Doch nachdem die Nephilim sie aus der grausamen Gefangenschaft der Schwestern befreit haben ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Nate bleibt weiterhin verschwunden und die Frage was es mit dem Drahtzieher des Ganzen, dem "Magister" auf sich hat ist noch immer ungeklärt. Der Verdacht fällt zunächst auf die Nachkinder, die Vampire, die in London leben und die scheinbar in widerrechtliche Machenschaften verstrickt sind. Doch Tessa, Will, Jem und die anderen Schattenjäger müssen bald auf bitterste Weise feststellen, dass sie niemandem mehr vertrauen können - und dass sie gegen die gegen sich neu erhebende Macht nur gemeinsam eine Chance haben. 


Meine Meinung


Vorneweg muss gesagt werden: Ich liebe die Chroniken der Unterwelt! City of Bones, City of Ashes und auch City of Glass haben mich schier umgehauen. Cassandra Clare hat einen klaren Schreibstil, sie schafft es ihre Bücher nicht zu geschwollen oder umständlich wirken zu lassen, baut aber trotzdem zwischendurch schöne Metaphern ein und umschreibt von Zeit zu Zeit die Dinge sehr anschaulich und in romantischem Stil. Spannend sind die Bücher alle Mal, sie sind humorvoll und romantisch. Jetzt bei dem ersten Band der "Chroniken der Schattenjäger"-Reihe ist es wieder genauso: Wunderbar zu lesen, Cassandra Clare entführt uns direkt nach London im 19-Jahrhundert, man taucht in die Geschichte ein und dass auf die Art und Weise, wo man niemals mehr Luft holen möchte! Die Geschichte war schon von Anfang an faszinierend und einfach fantastisch - Ich finde dieses ganze Zeugs mit den Nephilim und all den Schattenwesen unglaublich spannend und so hübsch verpackt ist es natürlich doppelt so schön. Ich war ja Anfangs skeptisch gegenüber diesem Buch, da ich das generell gegenüber Prequels von Büchern bin - und war wirklich positiv überrascht! Diese Geschichte bekommt seinen ganz eigenen Charme, unter anderem durch die ganz simple Tatsache, dass sie ihre eigene Story hat, nichts ist abgekupfert oder erinnert an die City-of-Schlagmichtot-Story (Ich habe mal ein Buch gelesen, da hatte der zweite Teil im Grunde die selbe Handlung wie der erste, nur eben anderer Ort, andere Zeit, aber so. viele. Parallelen.) und was mit besonders gefallen hat: Im Gegensatz zu der Liebesgeschichte zwischen Jace und Clary, die beides Schattenjäger sind, besteht hier unser tragisches Liebespaar aus einem Nephilim und einer Schattenweltlerin! Das baut für mich zusätzlich Spannung auf, auch weil man noch nicht einmal genau weiß, was Tessa jetzt eigentlich ist. Oh, und die höflichen Umgangsformen zu der damaligen Zeit haben mir sehr gefallen! Ich liebe höfliche Menschen.

Zu den Charakteren: Tessa ist eine eigentlich recht unkomplizierte Person, freundlich, nett, witzig, intelligent, jedoch auch nicht auf den Mund gefallen, sie lässt sich nichts gefallen. Die Hauptprotagonistin ist mal wieder die, die ins kalte Wasser geworfen wird und deren Welt von dem einen Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt wird. 
Will? Der ist ein richtiger Arsch, ich meine so RICHTIG. Ich kenne seine Beweggründe nicht, die es offensichtlich geben muss und laut meiner besten Freundin auch im zweiten Band zum Teil aufgedeckt werden, aber wie er Tessa verletzt... also ehrlich! Geht's noch?! Ich hoffe sehr für Will, dass er wirklich gute Beweggründe hat. Sonst... vergess ich mich! 
Jem ist der Gechillte, der, den eigentlich alle mögen, würde ich direkt mal behaupten. Sein "Schicksal" ist echt scheiße, aber er ist trotzdem immer optimistisch und freundlich. 
Aber der Coolste von allen ist natürlich Magnus Bane! :D Einfach seine ganze Art... Sein Humor... Ich bin verliebt^^ Alle Figuren im allgemeinen sind gut ausgearbeitet, die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz.

Cover

Das Cover hat natürlich große Ähnlichkeit mit den Covern der Chroniken-der-Unterwelt-Reihe, was aber kein Wunder ist und auch passt. Die Drachen verleihen dem Ganzen einen mystischen Touch, was bei dem mystischen Inhalt ja auch nicht so ganz verkehrt ist^^ In dem Kreis in der Mitte ist ein Ausschnitt Londons dichtem Nebel und der Schatten entweder einer Frau oder eines Mannes zu sehen, ich bin mir nicht ganz sicher. 

Fazit

Alles in allem: Potenzial ausgeschöpft, neu, erfrischend, spannend.
Da kann man nicht meckern^^

Alles Liebe!
Natalie

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842 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 71 Rezensionen

paris, liebe, revenants, vincent, numa

Vom Mondlicht berührt

Amy Plum , Ulrike Brauns
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785570432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Das Zurücklassen des letzten Jahres und damit auch dessen dramatische Ereignisse, ist eine Erleichterung für Vincent und Kate, das jedoch von der immer wieder kehrenden Sorge um die unter einem schlechten Stern stehenden Beziehung zwischen den beiden überschatten wird. Vincent macht sich auf die Suche nach einer Lösung für ihn und Kate oder zumindest etwas, was ihnen das komplizierte Zusammenleben zwischen einem Revenant und einem Sterblichen erleichtert. Kurzerhand macht sich auch Kate auf eigene Faust auf die Suche und kommt dabei einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das jemand in ihrer Mitte zu hegen scheint, was nicht nur das Dasein aller Revenants, sondern auch der Menschen bedroht.




Meine Meinung
Das Buch spielt nur ein paar Monate nach dem Tod Luciens im ersten Teil, was es einem leicht macht, direkt in das Geschehen ein zu steigen. Der Schreibstil der Autorin reißt einen sofort mit und lässt einen direkt in die Atmosphäre Paris' eintauchen. Das ganze Buch hindurch lässt er auch keine Langeweile aufkommen und die Geschichte ist so unterteilt, dass man nicht sofort mit Informationen überhäuft wird, sondern nach und nach wie Kate selbst die noch ungelüfteten Geheimnisse der Revenants lüftet und beinhaltet den perfekten Grad an Überraschungen. Sie enthält die erstklassige Mischung aus Romantik, Bösewicht-Flair und (eindeutig richtig, mega, total spannender) Spannung!Das Einzige was mich etwas aufgeregt hat, war die Einstellung der Hauptprotagonisten, also der Revenants und Kate gegenüber den "Bösen", also den Numa. Es wurde schon erwähnt, dass es nur logisch ist, dass die Numa im Gegensatz zu den Revenants existieren, da dadurch ein Gleichgewicht entsteht. Aber die Revenants tun allesamt, als wären sie wertvoller als alle Numa (Und oft auch als die sterblichen Menschen) und der Mord an ihnen eine Heldentat, Klar, weil die Numa die Bösen sind, erscheint das im ersten Moment auch richtig, aber wer gibt ihnen das Recht darüber zu entscheiden? Wenn sie sich verteidigen wollen, okay, aber einfach so Numa umbringen? Die moralische Vertretbarkeit dahinter will sich mir nicht erschließen.
|| Achtung Spoiler! ||
Und was mir überhaupt nicht einleuchtet, ist, warum Kate nach dem Verbot von ihrem Großvater, Vincent wieder zu sehen und sie sich entscheidet, es doch zu tun, sie es Papy geheim hält. Und vor allem, warum Papy es ihr überhaupt verbietet, weil Erstens: Er genau weiß, wie sehr Kate Vincent liebt und, dass sie demnach dem Verbot niemals Folge leisten würde und Zweitens: Sie ihr eigenes Leben lebt und einfach sagen könnten, dass sie da nicht mitmacht und sich nicht von ihm verbieten lässt, den Mann, den sie liebt zu sehen.


Fazit
Abgesehen also von ein paar mir nicht nachvollziehbaren Entscheidungen von Kate, liebe ich das Buch abgöttisch, ebenso wie die Figuren und den ganzen Plot, auch wenn ich jetzt den originalen Titel "Until I Die", genau wie bei dem ersten Teil passender finde, gefällt mir das deutsche Cover beispielsweise sogar ein bisschen mehr, als das englische.
Zudem sterbe ich fast vor Neugierde wie es weiter geht!!! Der Cut war echt oberfies.

Liebste Grüße,
Natalie

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(756)

1.595 Bibliotheken, 19 Leser, 9 Gruppen, 223 Rezensionen

paris, liebe, revenants, fantasy, vincent

Von der Nacht verzaubert

Amy Plum , Ulrike Brauns
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Loewe, 26.03.2012
ISBN 9783785570425
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(712)

1.398 Bibliotheken, 24 Leser, 7 Gruppen, 97 Rezensionen

dystopie, rebellion, liebe, zukunft, maddie

Die Rebellion der Maddie Freeman

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 01.12.2012
ISBN 9783843210409
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung:
Nach dem ersten Mal Lesen war ich unglaublich begeistert von dieser tollen Dystopie, nach dem vierten Mal jetzt haben sich jedoch ein paar Kritikpunkte dazu geschlichen.
Die Geschichte selbst ist wirklich toll ausgedacht und gar nicht mal so realitätsfern! Computer bestimmen die meisten Tagesabläufe der meisten Menschen. Aus unserer Gesellschaft sind die Dinger gar nicht mehr weg zu denken und wenn es wirklich einmal soweit kommen sollte, dass wir gar nicht mehr aus dem Haus kommen, ist das echt traurig.
Allerdings hat die Sache einen sehr großen Haken: Katie Kacvinsky beschreibt die Welt ohne Pflanzen und Natur, alle Bäume und auch der Rasen, die ganze Natur ist aus Plastik, feuerfest und wahrscheinlich unzerstörbar. In ein paar Ecken des Landes sollen noch welche stehen, aber die meisten bekommen nie welche zu Gesicht. Nun stellt sich doch die Frage: Wie überleben die Menschen? Wie atmen sie? Wer wandelt nun das Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um? Die müssten doch längst erstickt sein! Ich bin jetzt zwar kein Ass in Bio, doch dass das eigentlich nicht geht, Ja, das weiß ich.
Aber sonst klingt alles, wie gesagt, sogar ziemlich plausibel. Nachdem die Terroranschläge auf Schulen und Kindergarten und auch die Kriminalität der Jugend und damit auch in den Schulen rasant in die Höhe steigen, soll das System von Maddie's Vater, nämlich das der "Digital-School" gesetzlich verankert werden um den Nachwuchs des Landes zu schützen. Nach einem besonders schlimmen Ereignis ist es soweit, dass alle Kindern nur noch von zu Hause lernen sollen und nur noch soziale Netzwerke ihr Leben bestimmen.
Logisch, oder?

Maddie selbst ist es nach vielen Jahren der Digital School leid nur noch in ihrem Zimmer herum zu hängen und lernt Justin kennen. Die Freundschaft zu ihm und auch zu seinem Freundeskreis gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig, da ihr Vater sie streng überwacht und darauf achtet, Maddie's Freiheitswille im Zaum zu halten. Das Misstrauen, welches sich Vater sowie Tochter entgegen bringen, entspringt einem Ereignis vor zwei Jahren, als Maddie sich zum ersten Mal gegen das System ihres Vaters und somit dessen Lebenswerk stellte und gegen ihn arbeitete.
Und in den Situation, in denen Maddie ihrem Vater gegenüber treten muss kam sie mir manchmal wie ein trotziges Kind vor, aber auch sonst ist Maddie manchmal etwas kindisch, was mich allerdings nur leicht gestört hat. Was zu Maddie's Wesen jedoch sehr deutlich zu lesen ist, ist ihre Dickköpfigkeit und Sturheit. Meiner Meinung nach ist sie ein sehr starker Charakter und es wundert mich wirklich, wie sie es geschafft hat, zwei Jahre lang unterdrückt unter der Fuchtel ihres Vaters auszuharren.
Justin ist mein Lieblingscharakter, denn auch er ist selbstbewusst wie Maddie, er ist witzig und charmant und auch willensstark und zudem sehr selbstlos. Er will für seine Ideale kämpfen, für das Leben, dass die Leute eine Wahl haben. Das hat mir sehr gut gefallen.

Und was ich ebenfalls erwähnt haben wollte: In der Zeit, in der Maddie lebt haben alle Staaten Amerikas eine Einigung getroffen, dass alle Waffen zu verschrotten und es gibt nur noch Betäubungswaffen.
Nun Ja: Die Waffengesetze in Amerika sind ziemlich... Hm, Ja, ihr wisst schon :D Demnach ist es dort natürlich eine ganz besonders gute Idee. Würde gleich die ganze Welt mit machen, würden denke ich mal, einige Probleme gelöst werden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas geschieht unglaublich niedrig. Natürlich ist es eine unglaublich schöne Vorstellung, allerdings glaube ich, dass bevor die Regierungen freiwillig aufhören einander zu bekriegen Schweine anfangen zu fliegen.
Traurige Welt da draußen, wird dann wohl nichts mit "Friede, Freude, Schokokuchen". Verdammter Mist.

Der Schreibstil der Autorin mochte ich sehr, sachlich geschildert, nicht zu sehr ausgeschmückt allerdings waren die Situationen dennoch nicht zu eindimensional geschildert, sondern anschaulich.
Auch die Einführung ist ihr gut gelungen, man war sofort mitten im Geschehen drin und konnte die meisten Aktionen und Empfindungen gut nachfühlen.


Cover
Das Cover an sich hat einen kräftigen futuristischen Touch, was hervorragend zur Geschichte passt. Allerdings fand ich es ziemlich enttäuschend, dass der zweite Teil genauso gestaltet ist, nur in einer anderen Farbe. Sowas zeugt immer wieder von Kreativität - Also wirklich!
Zudem fand ich die ursprüngliche Version des Titels besser, wie so oft: Awaken. Und irgendwie mag ich auch das Cover mehr und finde es passt, obwohl es so anders ist, genauso gut - wenn nicht sogar besser - wie das deutsche!


Fazit
Eine tolle Dystopie (Ich LIEBE Dystopien), schöne Story, die meisten Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch, bis auf einige Macken fast perfekt. Gehört zu meinen Lieblingsbüchern!
Hach, wie ich mich auf den dritten Teil freue...

Alles Liebe,
Natalie

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meridian, tod, fenster, aternocti, seelen

Meridian - Flüsternde Seelen

Amber Kizer , Karin Dufner
Fester Einband: 425 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.11.2011
ISBN 9783426283653
Genre: Jugendbuch

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liebe, werwölfe, werwolf, fantasy, mord

Blood and Chocolate

Annette Curtis Klause , Ute Brammertz , Annette Curtis Klause
Fester Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 10.11.2010
ISBN 9783453266919
Genre: Jugendbuch

Rezension:



"Eine berührende Liebesgeschichte voller Magie und Abendteu..." - Wie bitte? Das ist doch wohl ein Scherz! Jaja, wirklich rührend, diese tragische Liebesgeschichte zwischen der armen Vivian und dem armen Aiden! Pft. Als ob. Das Buch selbst habe ich mir gekauft, da ich es für nur 5 Euro in einer Buchhandlung entdeckt habe und mir dachte, ich könnte es mal mitnehmen. Die Story? Ja, Mrs. Curtis Klause hat sich ein paar nette und originelle Ideen einfallen lassen und ich habe über die lieben "Werwölfe" noch nie etwas dieser Art gelesen, aber das finde ich auch gut so. In all den anderen Fantasieromanen, in denen solch ein Fabelwesen der Hauptcharakter ist, besitzen diese nämlich noch so etwas wie Menschlichkeit, aber Vivian und ihre Wolfsfreunde sind doch mehr Tier. Und das macht es mir ehrlich gesagt wirklich schwer, mich mit dem Mädel zu identifizieren. Zum einen ist sie selbstsüchtig wie sonst was, total arrogant und ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was Aiden an ihr findet. Sie hat was... von einer Domina. Naja, vielleicht steht er ja auf SM. Kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen. Nein. Aiden ist ein lieber Kerl (Und trägt echt seltsame Hemden), aber ich mag ihn ganz gerne, er passt aber sowas von GAR NICHT zu Vivian. Ein Glück, dass (SO RICHTIG SPOILER :D) dieser Kelch am Ende an ihm vorüber gegangen ist. Aber wieder zurück zu Vivian: Sie ist total auf sich selbst fixiert, heult dann aber als sie "Mist" gebaut hat rum und will sich plötzlich umbringen. Urgs. Ich konnte den Hauptprotagonist eines Buches noch nie so wenig ausstehen! Was mir auf alle Fälle fehlt ist das... Gute. Das Gute in diesem Haufen tollwütiger Hunde. Die sind doch alle so blutgeil und machtbesessen, das macht echt keinen Spaß mehr. Weiterempfehlen? Sorry, Annette, Ich bin sicher, sie sind eine tolle Autorin, aber mir persönlich hat es echt nicht gefallen. Der Schreibstil? Gewählt ist die Erzähler-Perspektive und im Fokus steht (natürlich) immer Vivian. Ansonsten ist es leicht geschrieben, nichts außergewöhnliches.

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feen, fantasy, schatten, jugendbuch, marie

Als die schwarzen Feen kamen

Anika Beer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2012
ISBN 9783570401477
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, woher ich das Buch habe, aber da ich schon immer ein Fan von solche Mythen und Sagen von Feen und Elfen war (Kleinmädchentraum ;D) und auch vor allem von Büchern, die nicht immer das Gleiche zu erzählen haben, hat mich die Geschichte schon von Anfang an fasziniert. 
Die Autorin lässt einen sofort in das Geschehen eintauchen in dem man sogleich mit Marie's Problemen, mit denen sie seit dem Tod ihres Vaters zu kämpfen hat, konfrontiert wird, nachdem der Prolog zunächst einige Fragen aufgeworfen hat. Die gesamte Geschichte ist aus der Erzähler-Sicht geschrieben, unregelmäßig abwechselnd stehen dort im Fokus Marie, Gabriel oder Lea, die mit ihrem Maskierten in der Phantasiewelt Marie's, der Obsidianstadt um ihr Überleben kämpft und (Achtung Spoiler) schließlich der Auslöser ist, dass die schwarzen Feen, die für den Zerfall von Lea's Heimatstadt verantwortlich sind, in unsere Welt gelangen können. 
Was ich an diesem Buch so liebe sind einerseits die charakterstarken Protagonisten, andererseits die wirklich außergewöhnliche Story, sprich Idee zu dem Buch. Mit Marie fiel es mir persönlich leicht mich zu identifizieren, da sie mit ihrer schüchternen, unsicheren Art gut die Gefühle sehr vieler Jugendliche in diesem Alter widerspiegelt. Dazu wirkt sie auf mich ein ganz klitzekleines bisschen naiv und ein Hauch verzweifelt, was natürlich an dem vielen Unglück, was sie in ihrem Leben schon miterlebt hat, liegt. Gabriel ist auch ein Charakter, den ich wirklich sehr mag. Durch seine Gabe - oder Fluch - ist er eher zu einem Einzelgänger geworden und hat gelernt, sich zu distanzieren. Dadurch, dass seine Eltern sich von ihm entfernten, musste er viel zu schnell erwachsen werden.Und dennoch hat er diese liebevolle, einfühlsame, mitfühlende Seite an sich nie verloren. Er hat ein unglaublich großes, ja schon riesiges Herz. Zum Knuddeln, der Junge. Lea mag ich jetzt nun nicht ganz so gerne, sie kommt mir einen Hauch egoistisch und auch verbittert vor. Im Grunde, kann sie einem aber wirklich leid tun, das arme Mädchen. Und jeder Macht ja mal Fehler, oder?
Ich habe wirklich noch nie etwas in dieser Art gelesen und der leichte und auch nicht zu langatmige Schreibstil der Autorin Anika Beer erzählt auf wunderschöne Weise eine magische Geschichte von der grenzenlosen Macht der Phantasie und der bodenlos tiefen Seele der Menschen und zeigt uns, dass in jedem von uns ungeahntes schlummern kann.

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märchen, liebe, mord, drogen, anna

Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2011
ISBN 9783789142895
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich bin... überwältigt. Ich bin mit völlig anderen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, als sie schließlich zutreffen. Aber schon nach dem ersten Satz, war mir das klar: "Blut. Überall ist Blut".
Dieses Buch ist tragisch, wie genial. Mir fehlen wirklich die Worte. 
Die Autorin hat einen außergewöhnlichen Schreibstil - auf den ersten Blick nichts Besonderes, allerdings schildert Antonia Michaelis die Geschehnisse durch die Umschreibungen und auf anderer Seite durch die erschreckende Direktheit der Worte so anschaulich und voller Emotionen, dass man, wenn man mit dem Lesen aufgehört hat, das Gefühl hat, man wäre selbst dabei gewesen. 
Die Hauptprotagonistin - Anna - hat mich sehr beeindruckt. Vor allem konnte ich mich unglaublich gut mit ihr identifizieren. Anna ist eine Träumerin und sie weiß von sich selbst, dass sie in einer Seifenblase lebt, in ihrer eigenen Welt. Doch schon bald wird sie von dem Gedanken erschüttert: Was ist, wenn nicht sie in einer Seifenblase lebt, sondern alle anderen es tun? Wenn sie die Welt in ihrer eigentlichen Form sieht? 
Ich konnte sehr viele Ansichten von mir in denen von Anna wiedererkennen und auch dadurch wurde mir das Mädchen gleich sympathischer. 
Manche würden vielleicht behaupten, dass Anna naiv ist - Doch ich finde, sie ist das genaue Gegenteil. Denn sie lässt sich niemandes Meinung aufdrängen sondern bildet sich ihre Eigene. Sie ist neugierig und misstrauisch, intelligent und mutig. 
Ich habe kein Vorbild, aber wenn ich mir eins aussuchen müsste, wäre es Anna aus diesem Buch.
Obwohl Abel ziemlich viel Scheiß baut, muss man ihn einfach mögen. Seine manchmal echt nervige, abwehrende Haltung, dient ihm nur zum Schutz. Denn nicht nur, dass er schon viel Mist gemacht hat, er hat auch schon sehr viel Mist erfahren. Ich musste wirklich heulen, als am Ende alles raus kam. Abel hat mir so furchtbar leid getan - und das obwohl er selbst viele schreckliche Dinge getan hat. Obwohl er das nur machte, um seine Schwester zu schützen und um ihr eben den Mist zu ersparen, ist das natürlich keine Entschuldigung. Doch man kann es ihm einfach nicht vorwerfen. Ein Mensch, der so viel zu leiden hatte... Das ist wirklich schockierend. Abel war von Innen wirklich zerstört. Dabei denke ich, Anna hätte ihm wirklich helfen können. Ich selbst kann nicht behaupten, ob so eine Liebe wie zwischen Abel und Anna wirklich existieren kann - Aber ich bin wirklich überwältigt. Anna sieht in Abel nur den Jungen, den sie liebt, alles andere ist ihr egal - Selbst die Tatsache, dass er auch sie verletzt hat. Aber um das zu verstehen, muss man das Buch wirklich lesen. 
Abel selbst ist eigentlich ein unglaublich großherziger, mitfühlender Junge. Einer, der alles für die tut, die er liebt und niemals zuerst an sich denkt. Ich kann ihm nur noch einmal mein aufrichtigstes Mitleid aussprechen. Ein Glück, dass das wenigstens mit dem Rauchen jetzt ein Ende hat. 
Hust Spoiler Hust
Ansonsten noch: Spannung pur! Kaum hat man die eine Sache verdaut, kommt schon der nächste Hammer um die Ecke. Ich will ja nichts sagen, aber es gibt Tote.
Auch die wechselhafte Stimmung Abels und die Spannungen in seiner Beziehung mit Anna haben sicher dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. 
Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern! Dass es ein sehr ernstes Buch ist, stört gar nicht, obwohl ich ja gerne ein bisschen Humor dabei habe - Allerdings hätte es anders auch gar nicht gepasst. Ich hatte trotzdem oft ein Lächeln im Gesicht - Dank einiger rührender Szenen.

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