Fletcher

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

kreuzfahrt, krimi, geburtstag, 0070, mord

Null-Null-Siebzig: Agent an Bord

Marlies Ferber
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2013
ISBN 9783423214186
Genre: Krimi und Thriller

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110 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

krimi, seniorenheim, mord, england, james

Null-Null-Siebzig: Operation Eaglehurst

Marlies Ferber
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2012
ISBN 9783423213455
Genre: Krimi und Thriller

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282 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

krimi, mord, london, cormoran strike, model

Der Ruf des Kuckucks

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 30.11.2013
ISBN 9783764505103
Genre: Krimi und Thriller

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130 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

flavia de luce, krimi, mord, england, chemie

Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.11.2013
ISBN 9783764530990
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

humor

Die heiligen drei Nachmieter

Falk van Helsing
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Lappan, 11.03.2009
ISBN 9783830332220
Genre: Comics

Rezension:

"Die heiligen drei Nachmieter" kündigt vollmundig an, die populärsten juristischen Mythen aufzuräumen - das ganze obendrein mit juristischer Sachkenntnis, Witz und Ironie.

Aufgeräumt wird auch mit diesen Mythen, nur leider selten mit eben jener juristischen Sachkenntnis, mit Witz oder Ironie.

 

Natürlich werden ab und an Gesetze genannt, die in direktem Widerspruch zu juristischen Volksmärchen stehen und vieles wird mit einer an Zynismus grenzenden Ironie beschrieben, doch leider kann sich der Autor nicht entscheiden, wen er nun in seinem Buch verspottet - denn genau darauf läuft das gesamte Buch hinaus: Spott. Hier wird nicht ein wenig auf den Arm genommen oder geneckt, sondern direkt verspottet. Wer nun aber Ziel des Spottes sein soll, ist nicht immer schlüssig.

 

Zum Großteil wird der einfache Bürger Opfer des Amtsrichter-Autoren, schließlich leidet der Ärmste ständig darunter, dass das Proletariat in seinem Gerichtssaal nicht die dem einfachen Mann unbekannte Etikette einhält. In Zeiten, in denen die meisten Gerichtsverhandlungen in US-Serien zu finden sind ist es für ihn ein Wunder, das viele diese für deutsche Realität halten.

 

Zumindest in diesen Fällen sind die Ergüsse des Autoren noch erträglich. Doch keine Sorge, der Autor findet auch genug Zeit, den Gesetzgeber, den Staat, seine richterlichen Kollegen und die Rechtsanwälte zu verspotten. Für ein Buch, das mit Volkirrtümern aufräumen möchte werden dafür erstaunlich viele Vorurteile verwendet (Faulheit, Fettleibigkeit und Alkoholismus soll als kleine Auswahl reichen).

 

Doch eben genannte Gruppen machen nur ein drittel des Buches aus. Der Großteil widmet sich ganz dem dummen Bürger, der Gerechtigkeit mit deutscher Rechtsprechung verwechselt. Und das es keinen "Bankraub" gibt, sondern in der Regel eine "räuberische Erpressung eines Kreditinstituts" vorliegt, ist nicht paragraphenreiterei, sondern ein Volksirrtum.

 

Insgesamt ist das Buch nichts halbes und nichts ganzes - ja, der Autor schießt aus allen Löchern, nur leider auf alles, was sich bewegt und mit Kanonen auf Spatzen. Erst verspottet er Richter, dann sind sie die Opfer, dann verspottet er mal die Rechtsanwälte, nur um sie zwei Absätze später als missverstanden hinzustellen, aus Nichtigkeiten werden Wichtigkeiten und Dinge, die vielen Bürgern wichtig sind, werden als nichtig und missverstanden abgetan (ein guter Bürger sollte schon Verständnis haben, weshalb Steuerhinterziehung höher geahndet wird als Vergewaltigung - die Strafsätze im Gesetz sind Schuld! Und auch wenn es bei uns keine Präzedenzfälle gibt, so muss man bei der Strafmaßermittlung schon beachten, was andere Richter so an Strafen vergeben.).

 

Wer jedenfalls glaubt, dieses Buch würde irgendetwas aufklären, liegt nur teilweise richtig - der Großteil bleibt jedoch wie die Rechtsfindung unserer Justiz ein Dschungel aus Rauch, Spiegeln und Paragraphen umhüllt von hochtrabenden Worten.

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125 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

fantasy, sadie kane, carter kane, brooklyn und ägypthen, götter

Die Kane-Chroniken - Der Feuerthron

Rick Riordan , Claudia Max
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.03.2013
ISBN 9783551555892
Genre: Jugendbuch

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505 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

götter, percy jackson, fantasy, rick riordan, rom

Helden des Olymp - Das Zeichen der Athene

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.10.2013
ISBN 9783551556035
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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229 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

percy jackson, halbgötter, götter, helden, mythologie

Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.09.2012
ISBN 9783551556011
Genre: Jugendbuch

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dr. siri, laos, krim, serienmörder, dtui

Der fröhliche Frauenhasser

Colin Cotterill , Thomas Mohr
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 24.06.2013
ISBN 9783442546824
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dr. Siri Paiboun, der erste und einzige Leichenbeschauer im Laos der späten 70er, ist im sechsten Band seiner Buchreihe mit dem bisher abstoßendsten Mörder konfrontiert:

Eine junge Frau wird nackt und mit rosa Bändern an einen Baum gefesselt gefunden. Das das Opfer erwürgt wurde ist schnell offenbart, bei der Untersuchung auf Vergewaltigung hingegen entdecken Siri und seine Assistenten Herr Geung und die hochschwangere Dtui etwas ungeheuerliches. Als sich dann noch herausstellt, daß das Mädchen nicht das erste Opfer zu sein scheint, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, ein potentiell nächstes Opfer zu retten.

Ganz nebenbei versucht Siri mit tatkräftiger Unterstützung seiner frisch angetrauten Ehefrau Madam Daeng den verschwundenen verrückten Rajid ausfindig zu machen, die lästigen Mitarbeiter des Unterkunftsministeriums loszuwerden, die Ihm vorwerfen nicht in der Ihm zugewiesenen Wohnung zu leben aber andere dort leben zu lassen, und zu ergründen, weshalb er immer öfter Omen des Todes sieht.

Auch der sechste Band ist in hervorragender Siri-Manier geschrieben: Witz, Sarkasmus, Folklore und eine Beschreibung der laotischen Lebensumstände in dieser Zeit, die nur durch die Verpackung verdaulich ist. Diesesmal wurde wieder mehr Augenmerk auf Ermittlungen gelegt, während die Geisterwelt, mit der Siri in mehr oder minder einseitigem Kontakt steht, nur eine Untergeordnete Rolle spielte.

Insgesamt ist das Buch das bisher spannendste aus der Dr. Siri Reihe, was sowohl an dem packenden Fall, als auch an der geschickt aufgebauten Spannung und der cleveren Täuschung des Autors liegt - erst auf den letzten Seiten erfahren wir im für Siri typischen Rückblick, wie er den Fall gelöst hat.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

70er, nudeln, laos, revolution, schamane

The Woman Who Wouldn't Die

Colin Cotterill
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei Quercus, 31.01.2013
ISBN B00ANJW34Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es ist bereits das neunte Mal, dass Dr. Siri und seine Gefolgschaft uns aus dem Laos der späten 70er berichten und dieses mal wird es wieder mystischer:

 

Siri ist endlich im Ruhestand, die Pathologie offiziell dank fehlendem Nachfolger geschlossen, und das ruhige Rentnerleben kann beginnen. Doch Ruhe war noch nie etwas für Siri, weshalb es Richter Haeng auch nicht sehr schwer fällt ihn davon zu überzeugen einen Kurzurlaub mit seiner Frau auf Staatskosten zu unternehmen und so ganz nebenbei ein paar sterbliche Überreste zu identifizieren...

 

Mit der Pensionierung ändert sich in der Dynamik der Freunde doch einiges: Geung serviert nun in Daeng's Nudelküche, Dtui unterrichtet an einer Schule für junge Krankenschwestern und Phosy und Civilai sind mit Arbeit so überschüttet, dass die Truppe es nur einmal die Woche schafft, sich zu treffen - und selbst dann sind nicht immer alle da. Doch die sich ändernden Verhältnisse sind nur eine Entwicklung im Hintergrund, wie es doch fast alle Entwicklungen der Charaktere waren - etwas, dass natürlich und ohne Rechtfertigung passiert und einfach ist.

Wichtiger sind die verschiedenen Handlungsstränge: Siri ärgert sich mit der Wohnungskommission herum, die versucht ihm zu verbieten sein Haus auch anderen zu Verfügung zu stellen, Daeng beginnt ihre Memoiren als sich ein Franzose aus ihrer bisher zwielichtigen Spionagevergangenheit in Vientiane nach ihr erkundigt. Siri und Daeng fahren nach Pak Lai um mit Hilfe einer Hexe und ihres stummen Bruders die Leiche des Bruders eines Ministers zu finden und Dtui und Phosy ermitteln über die Hexe und in einem Fall von Brandstiftung. Es geht also rund im neunten Band von Dr. Siri und alle sind irgendwie an der Aktion beteiligt. Nach und nach bildet sich dabei ein Bild, das man so vorher nicht absehen konnte...

 

Auch dieser Band ist in meinen Augen wieder sehr gelungen: Viele verschiedene Handlungsstränge, die allen die Möglichkeit geben ihre eigenen Höhepunkte in der Geschichte zu haben, ein stärkeres Wiederaufgreifen der Geisterwelt rund um Siri, das mit Bpoo im letzten Teil bereits begonnen wurde und eine natürliche Weiterentwicklung der Charaktere, die zeigen, dass ein Siri auch im Ruhestand spannend, witzig, nachdenklich und abenteuerlich sein kann. Band 10 kann kommen!

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thailand, krimi, jimm juree, colin cotterill, thailandkrimi

Der Tote trägt Hut

Colin Cotterill , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.07.2013
ISBN 9783442477029
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: colin cotterill, jimm juree, journalistin, mord, neuzeit, thailand   (6)
 

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

zeitreise, abenteuer, berlin, jugendbuch, intrigen

Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.06.2013
ISBN 9783785570500
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Viele scheinen diesen fünften und letzten Teil der Weltensucher-Chroniken für den bisher besten zu halten - und ich bin wohl die Ausnahme.

Diesesmal verschlägt es unser Entdecker-Quintett bestehend aus von Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und Wilma nicht in eine abgelegene Region der Welt auf ein phantastisches Abenteuer, sondern die Handlung findet ausschließlich in Berlin statt - fraglich ist nur zu welcher Zeit...

Dort ist für mich auch schon das erste große Manko dieses Buches: Wir erleben eine (einzige) Reise durch die Zeit direkt mit, alle anderen werden nur in Rekapitulationen der jeweiligen Zeitreisenden erwähnt oder wir erfahren nur, daß es eine Zeitreise gab - Exposition ohne Ende. Das kleinere Details nicht in Handlungen sondern Rückblenden oder reiner Exposition geschehen ist okay, aber hier ist das Abenteuer erlebt, bevor wir überhaupt erfahren, daß ein solches anstand.

Insgesamt wird sehr wenig im Buch gehandelt. Wir haben viele Vorträge, Unterhaltungen und Diskussionen, aber es mag nie wirklich Spannung aufkommen. Nimmt die Geschichte erst einmal fahrt auf, wird sie auch gleich wieder ausgebremst und endet mit einem auf und ab des Spannungsbogens, das einen zwar mitzieht, aber nicht umzureissen vermag.

Der nächste große Kritikpunkt für mich ist die Geschichte selbst: Bisher hat Herr Thiemeyer sehr phantasievolle, neue und aufregende Geschichten erzählt, oder zumindest bekannten Themen (Atlantis) seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Dies ist nun leider beim Thema Zeitreise richtig missglückt - nichts liest sich neu und frisch, weder die Beschreibung der Zeitmaschine selbst, noch die Diskussion zur Konsequenz von Zeitreisen. Auch die Zukunft/Vergangenheit, von der wir aus Erzählungen erfahren, ist nicht neu, sondern wirkt angestaubt. Ich zumindest war enttäuscht.

Vom Ende wollen wir mal nicht reden, auf mich jedenfalls wirkte es erzwungen - als wollte der Autor mit Macht einen Grund liefern, warum es keine weitern Abenteuer geben kann.

Einzig positives: Die Beziehung zwischen Oskar und Charlotte wurde nicht wie im vierten Band exzessiv forciert.

Insgesamt ist "Das Gesetz des Chronos" für mich jedoch der mit Abstand schwächste Band der Reihe - wenig innovativ und ohne rechte Spannung, wurde leider kein großes gefährliches Abenteuer geboten, sondern ein lauwarmer Aufguss altbekannter Zeitreise-Geschichten in der Welt der Weltensucher.

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333 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

flavia de luce, england, buckshaw, krimi, chemie

Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.10.2013
ISBN 9783442379019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alle die Flavia aus den vorherigen Bänden kennen, wissen daß die de Luce's ein wenig verschroben sind - so geht es auch an Weihnachten nicht minder seltsam auf Buckshaw, dem Ahnensitz der Familie zu. Um die immer näher rückende Pleite nochmal zu verzögern, verpachtet Flavia's Vater Colonel Haviland de Luce den Familienwohnsitz über Weihnachten an eine Filmcrew - was in Flavias Nähe unweigerlich zu einem Mord führt.

Wie auch schon bei den vorherigen Bänden geht es weniger darum den Fall zu lösen, als viel mehr um die Menschen um Flavia herum und natürlich unsere Protagonistin selbst, welche weiterhin brilliant ist.

So wird Flavia zwar langsam erwachsen - die Geldsorgen des Vaters und das Verhalten der Schwestern wird ihr, wenn auch schmerzhaft, von Band zu Band bewusster, so habe ich doch Hoffnung, daß uns die den Weihnachtsmann mit Spezialkleber jagende Flavia, die mit fast 12 keinen Schimmer davon hat, was so alles (körperlich) zu einer Affäre gehört, noch ein gutes Weilchen erhalten bleibt.

Insgesamt war der vierte Band der Reihe schon recht kurz und der Mordfall nicht so spektakulär, aber darum geht es mir zumindest in diesen Büchern nicht - das Wiedersehen mit Flaviaund den Einwohnern von Bishop's Lacy, vor allem zu Weihnachten - war auch diesesmal einfach toll, weshalb es von mir auch fünf Sterne gibt.

Ein im Winter unerwarteter Gast ist aber noch zu erwähnen: Gladys war in ihrem kurzen Gastauftritt natürlich grandios!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

krimi, detektiv, rätsel, mord, bücher

Ein Mordsgeschäft

Colin Bateman , Alexander Wagner
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 08.12.2010
ISBN 9783453435353
Genre: Krimi und Thriller

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

krimi, england, flavia de luce, mord, chemie

Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.10.2012
ISBN 9783764530983
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alle die Flavia aus den vorherigen Bänden kennen, wissen daß die de Luce's ein wenig verschroben sind - so geht es auch an Weihnachten nicht minder seltsam auf Buckshaw, dem Ahnensitz der Familie zu. Um die immer näher rückende Pleite nochmal zu verzögern, verpachtet Flavia's Vater Colonel Haviland de Luce den Familienwohnsitz über Weihnachten an eine Filmcrew - was in Flavias Nähe unweigerlich zu einem Mord führt.

Wie auch schon bei den vorherigen Bänden geht es weniger darum den Fall zu lösen, als viel mehr um die Menschen um Flavia herum und natürlich unsere Protagonistin selbst, welche weiterhin brilliant ist.

So wird Flavia zwar langsam erwachsen - die Geldsorgen des Vaters und das Verhalten der Schwestern wird ihr, wenn auch schmerzhaft, von Band zu Band bewusster, so habe ich doch Hoffnung, daß uns die den Weihnachtsmann mit Spezialkleber jagende Flavia, die mit fast 12 keinen Schimmer davon hat, was so alles (körperlich) zu einer Affäre gehört, noch ein gutes Weilchen erhalten bleibt.

Insgesamt war der vierte Band der Reihe schon recht kurz und der Mordfall nicht so spektakulär, aber darum geht es mir zumindest in diesen Büchern nicht - das Wiedersehen mit Flaviaund den Einwohnern von Bishop's Lacy, vor allem zu Weihnachten - war auch diesesmal einfach toll, weshalb es von mir auch fünf Sterne gibt.

Ein im Winter unerwarteter Gast ist aber noch zu erwähnen: Gladys war in ihrem kurzen Gastauftritt natürlich grandios!

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

drachen, fantasy, tinkerfarm, deborah beale, ordinary farm

Die Geheimnisse der Tinkerfarm

Tad Williams , Deborah Beale , Hans-Ulrich Möhring
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.09.2011
ISBN 9783608938227
Genre: Fantasy

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

madame daeng, dschungel, auntie bpoo, mia, cia

Slash and Burn

Colin Cotterill
Flexibler Einband
Erschienen bei Quercus Publishing Plc, 01.11.2011
ISBN 9780857381989
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bereits zum achten Mal lässt uns Colin Cotterill seinen exzentrischen Leichenbeschauer Dr. Siri im Laos der späten 70er Jahre begleiten - und ich für meinen Teil kann noch keine Ermüdungserscheinungen der Reihe erkennen.

 

Endlich ist es soweit: Siri steht kurz vor seiner lang ersehnten Pensionierung und kann es kaum erwarten, sich endlich voll und ganz seiner Frau Daeng und seinen Freunden zu widmen. Doch wie immer gibt es ein Hindernis: Richter Haeng bestellt Siri zu sich und dieser findet sich auch trotz böser Vorahnungen ein, nur um an einem Treffen mit amerikanischen Abgesandten teilzunehmen. Die Abgesandten möchten die Erlaubnis im Krieg verschollene oder noch in Kriegsgefangenschaft befindliche Amerikaner in Laos zu finden und bieten dafür im Gegenzug 9 Millionen Dollar Aufbauförderung.

Siri soll als der örtliche Leichenbeschauer sowohl auf Wunsch der Amerikaner als auch auf Wunsch der Pathet Lao mit den Freiwilligen der Organisation MIA nach Phonsavan in der Nähe von Spook City reisen um den Fall des vor knapp 10 Jahren in einem Hubschrauber abgestürzten Boyd Bowry, Sohn eines US-Senators, zu untersuchen.

 

Doch Siri wäre nicht Siri, wenn er es nicht schaffen würde den laotischen Justizminister davon zu "überzeugen", dass er für den Urlaub, pardon die Expedition Daeng, Dtui, Phosy, Civilai, Geung und Commander Lit (ein alter Bekannter aus Siri 3)  als Begleiter braucht. Doch bereits kurz nach der Ankunft häufen sich die Anzeichen, dass es sich bei der Mission um viel mehr handelt, als Siri zunächst angenommen hat und die Gefahr scheint von allen Seiten zu lauern...

Auch im achten Teil sind Siri und seine Gefolgschaft einfach wunderbar - die Bande, die zwischen diesen grundverschiedenen Charakteren besteht und die Art, auf die Cotterill diese enge Freundschaft einfängt begeistern mich immer wieder. Dr. Siri, Daeng, Geung, Civilai, Dtui und Phosy sind mir so ans Herz gewachsen, dass das Lesen der Bücher mehr ein Besuch alter Freunde ist, als es mir wirklich um die Geschichte geht, die erzählt wird. Dazu tragen natürlich auch aus vorherigen Teilen bekannte Gestalten wie Lit und Tante Bpoo bei.

Doch auch die hat es wieder in sich: Cotterill übt wieder Sozialkritik, wenn auch nicht so deftig wie im Vorgängerband und wie immer mit einer Sachlichkeit, die nicht sensationalisiert sondern die Grausamkeiten des Krieges als gegebene Vergangenheit hinstellt, an der es sich nicht lohnt festzuhalten. Ich kenne die laotische Geschichte zu wenig, als dass ich alles als Wahrheit hinstellen könnte, doch aus den Kriegen der letzten Jahre wirkt zumindest alles sehr Glaubhaft und wenn es nicht in Laos passiert ist, dann sicher in einem anderen Land.

 

Doch auch die Geschichte und der Krimiaspekt sind nur Teile des Ganzen, die erst mit den liebgewonnenen Charakteren ein ganzes bilden, von dem es hoffentlich noch viele weiter Geschichten gibt.

 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

thailand, burma, menschenhandel, cotterill, südthailand

Grandad, There's a Head on the Beach

Colin Cotterill
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Quercus Publishing Plc, 29.03.2012
ISBN 9780857387080
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit "Grandad, there's a head on the beach" beginnt das zweite Abenteuer rund um Jimm Juree, der 34jährigen thailändischen Reporterin - und das wörtlich: Jimm findet beim Spaziergang mit Reisbällchen und Gogo einen abgetrennten Kopf am Strand. Als sich niemand dafür zu interessieren scheint und das Opfer als "Burmese" abtut ermittelt sie auf eigene Faust und entdeckt eine Seite ihres Heimatlandes, die näher beleuchtet wahre Abgründe auftut.

Es geht im zweiten Teil der Reihe um einiges politischer zu als im ersten Band, was durchaus keine schlechte Sache ist. Wie auch schon aus der Dr. Siri-Reihe bekannt werden die Tatsachen auch als solche dargestellt und keine große Sache daraus gemacht (Regen ist nass, Gerechtigkeit ist käuflich, etc.) und gerade diese Selbstverständlichkeit stößt Jimm im Fall des Kopfes mehr als sauer auf. Zum Glück hat sie ihre, wenn auch mehr als exzentrische, Familie, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und auch die Freunde, die sie in der tiefen Provinz Thailands gemacht hat, stehen ihr, wenn auch Anfangs skeptisch und widerwillig, zur Seite.

Wie schon im ersten Band sind zwei Fälle zu lösen: das Geheimnis um den Kopf und was das Mutter-Tochter-Gespann zu verbergen hat, das gerade in der heruntergekommenen Pension der Jurees abgestiegen ist. Dabei werden beide Handlungsstränge immer so weiter geführt, das keiner der beiden zu kurz kommt und der Spannungsbogen so stark anzieht, dass man das Buch irgendwann nicht mehr zur Seite legen kann, auch wenn es schon ein Uhr morgens ist.

Insgesamt ist Band zwei ein sehr gelungener Nachfolger, der Band eins in manchen Belangen sogar überbietet - doch das ist bisher immer eine stärke von Cotterill gewesen: Charaktere zu zeichnen, die so detailverliebt und in ihrer Unvollkommenheit perfekt sind, dass jeder weitere Band einen mitreißt, und wenn es nur um der Figuren willen ist. Zum Glück geht es im November mit "The Axe factor" bereits weiter, denn nach den letzten Zeilen dieses Buches kann ich es kaum abwarten, wie es mit den Jurees weiter geht.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

laos, dr. siri, 1977, krimi, pathologe

Der Tote im Eisfach - Dr. Siri ermittelt

Colin Cotterill , Thomas Mohr
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 15.05.2012
ISBN 9783442546817
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei "Der Tote im Eisfach" handelt es sich um Band 5 der Reihe um den laotischen Leichenbeschauer Dr. Siri und wieder stehen mehrere spannende Fälle zur Auflösung bereit:

Als Siri mit seinem ungeliebten Vorgesetzten Richter Haeng auf einer Kommunistischen Konferenz weilt, wird er aufgrund eines Vorfalls während einer der Vorträge dazu zwangsverpflichtet mit dem Richter quer durch den mit feindlichen Truppen besiedelten Dschungel zu reisen. Dies soll dem Volk zeigen, wie sehr doch selbst hochrangige Mitglieder der Verwaltung auf die durch die Regierung und das Militär gegebene Sicherheit vertrauen - und endet in Siris Entführung. Ich will hier nichts vorwegnehmen, also sei nur soviel gesagt: Siris Fall dreht sich um Yeh Ming, den Schamanen der in Siri wiedergeboren wurde, einen verfluchten "Pogo Stab" und eine unbefleckte Empfängnis durch einen Dämon.

Während Siri sich also durch den Dschungel schlägt, haben Schwester Dtui und Herr Geung, seine treuen Helfer und Assistenten in der Gerichtsmedizin, ganz andere Probleme vor sich: Die Abwesenheit des schrulligen und eigensinnigen Leichenbeschauers wird dazu genutzt die Bücher zu prüfen - und das während eine bekannte Terroristin namens "Der Waran" Dtui und ihrem Mann Phosy nach dem Leben trachtet.

Ein rundum gelungenes Buch, in dem Cotterill es verstanden hat die richtige Mischung aus kriminalistischer Ermittlung und der Geisterwelt zu finden. Der einzige Nachteil: Das Buch ist zu kurz und die Wartezeit bis zum nächsten Band (Mai 2013) zu lang.

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Tags: 1977, laos, laos, siri   (4)
 

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116 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

abenteuer, java, humboldt, oskar, chroniken der weltensucher

Chroniken der Weltensucher - Der Atem des Teufels

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.06.2012
ISBN 9783785570494
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch im bereits vierten Abenteuer der 'Weltensucher' werden Oskar, Charlotte, Eliza, Wilma und C.F. von Humboldt wieder mit dem Unglaublichen konfrontiert und müssen Situationen meistern, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen.
.
Dieses mal verschlägt es die mutige Truppe auf die andere Seite der Welt in das Inselparadies Java - im Auftrag der Universität Berlin übernimmt von Humboldt die Leitung einer bereits vorher gescheiterten Expedition. Der Leiter der vorherigen Expedition, Konrad Lilienkron, ist mehr als empört, ist die Stimmung zwischen ihm und von Humboldt doch mehr als angespannt, fügt sich jedoch widerwillig der Weisung einen Leiter vorgesetzt zu bekommen. So machen sich die sechs im Luftschiff der Weltensucher auf den Weg nach Java um den Berichten über die 'Steinernen', Wesen aus Stein mit rotglühenden Augen und Hörnern auf dem Kopf, die die Bevölkerung der Insel in Angst und Schrecken versetzen, Dörfer ausrauben und Menschen entführen, auf den Grund zu gehen.
.
Oskar ist währenddessen mehr mit seiner Beziehung zu Charlotte beschäftigt, vor allem da sich seine langjährige Freundin Lena in ihn verliebt hat und sehr deutlich zu verstehen gibt, dass sie Interesse an ihm hat. Das es zu Spannungen zwíschen den dreien kommt ist vorherzusehen.
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Genau dieser Punkt ist für mich eines der größten Mankos des Buches und führte letztlich zu einem Stern Abzug. Bereits im dritten Band wurde mir zu viel Augenmerk auf Oskar und seine beginnende Beziehung zu Charlotte gelegt, diesesmal ging es jedoch so weit, dass die anderen Figuren hinten anstanden. Wilma, Eliza und von Humboldt waren mehr Szenerie denn tatsächliche Protagonisten und konnten nur in wenigen Szenen glänzen. Das Abenteuer selbst war wieder wunderbar, spannend, phantasievoll und verstand es einen das Búch förmlich verschlingen zu lassen, und doch blieb ein leicht schaler Beigeschmack zurück. Oskar ist zwar der 'Held' der Reihe, durch den wir den Großteil erleben und doch habe ich keine Lust in einem Abenteuerbuch allzuviel dieser Liebesgeschichten zu lesen. Wer romantisch veranlagt ist, kann dem sicher mehr abgewinnen, ich stimme jedenfalls für mehr Action und weniger Teeniedrama.
.
Insgesamt ist 'Der Atem des Teufels' ein gelungener neuer Band in den 'Chroniken der Weltensucher' und ich freue mich bereits auf einen fünften Band, in dem die anderen Abenteurer hoffentlich etwas mehr zu tun bekommen.

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Tags: 1895, abenteuer, abenteuer, berlin, berlin, carl friedrich von humboldt, charlotte, eliza, java, java, krakatau, oskar, weltensucher, wilma   (14)
 

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(37)

86 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

heidelberg, fantasy, mystery, hexen, kerstin pflieger

Der Krähenturm

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.12.2011
ISBN 9783442476794
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(112)

263 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 52 Rezensionen

fantasy, vampire, schwarzwald, werwölfe, krimi

Die Alchemie der Unsterblichkeit

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.06.2011
ISBN 9783442474837
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit "Die Alchemie der Unsterblichkeit ist Kerstin Pflieger ein packender und bis ans Ende spannender Fantasy-Thriller gelungen, bei dem man nicht glauben will, daß es sich um ihren ersten veröffentlichten Roman handelt.
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Die Handlung rund um Icherios Ceihn, den 'Helden' des Buches, beginnt in Karlsruhe im Jahr 1771 - Deutschland ist mitten in einer Hungersnot, die die Autorin nur all zu bildlich und realistisch beschreibt - und wird im Rahmen seiner Tätigkeit als Inspektor für die "Kanzelley zur Inspektion unnatürlicher Begebenheiten" in den Schwarzwald geschickt um eine Reihe brutaler Morde aufzuklären. Ceihn, ein Mann der Wissenschaft, der davon träumt ein Medizinstudium absolvieren zu dürfen, ist auf alles vorbereitet, nur nicht auf das, was ihn erwartet: Vampire, Werwölfe, Irrlichter und Ghule sind nur einige der Gestalten und Kreaturen die ihm im Schwarzwald begegnen - und die er als aufgeklärter Mensch bisher immer für Ammenmärchen hielt.
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Doch nicht nur wird Ceihn mit der Existenz dieser Geschöpfe auf eine harte Probe gestellt - zweifelt er doch mehr als einmal an seinem eigenen Verstand - auch werden weitere Morde begangen, die anscheinend mit der Alchemie in Verbindung stehen. Dazu der Druck einer Gemeinde aus Werwölfen, Vampiren und Menschen, die durch die brutalen Morde kurz davor steht sich selbst in Explosion von Haß, Misstrauen und Angst zu vernichten und Ceihn weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Erschwerend werden seine Ermittlungen von allen Seiten behindert und mehr als ein dunkles Geheimnis der Stadt muß ans Tageslicht befördert werden, bevor er die Mosaiksteine zusammensetzen kann, um den Mörder zu finden.
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Eine insgesamt explosive Mischung, die Pfliegner versteht bis zum Schluß auszureizen, ohne je ins absurde zu verfallen. Im Gegenteil: Die von ihr gezeichneten Charaktere sind 'menschlich' (egal welcher Spezies sie nun angehören mögen), soll heißen vollständige Charaktere mit all ihren Fehlern und dunklen Seiten, die einen erst so richtig in die Geschichte verwickeln. Die Beziehung der verschiedenen Spezies ist klug durchdacht und bildet eine feste Einheit, die dem Leser trotz ihrer Komplexität klar verständlich gemacht wird. Genau dies ist eine der größten Stärken des Buches: Die Integrität der Erzählung, die über die gesamte Länge gehalten wird, obwohl die Protagonisten mehr Fehler und Schwächen haben, als den meisten Lesern lieb sein würde.
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Trotz offensichtlicher Anleihen und Inspirationen - besonders auffällig Tim Burton's "Sleepy Hollow" - schafft Pflieger es, den Stoff ihren eigenen zu machen und eine dunkle, schonungslose, gewalttätige und realistische Welt zu erschaffen, in die man gerne abtaucht, ohne je an ein Plagiat zu denken.
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Insgesamt ein hervoragender Fantasy-Horrorthriller, für einen Erstling umwerfend, und damit eine sehr hohe Messlatte für das bereits angekündigte nächste Abenteuer von Icherios Ceihn. Man kann nur hoffen, daß Kerstin Pflieger mit "Der Krähenturm" beweisen kann, daß "Die Alchemie der Unsterblichkeit" kein reiner Glückstreffer war.

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Tags: 18. jahrhundert, fantasy, schwarzwald, thriller, vampire, werwölfe   (6)
 

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The Throne of Fire

Rick Riordan
null: 452 Seiten
Erschienen bei Disney Pr, 03.05.2011
ISBN 9781423140566
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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percy jackson, götter, olymp, griechische mythologie, fantasy

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2011
ISBN 9783551555854
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im letzten Band der Reihe kommt es nun endlich zum Showdown zwischen Kronos, dem Herrscher des 4ten Reiches, und den Göttern des Olymps, dem aktuellen 5ten Reich, und Percy ist zusammen mit seinen besten Freunden Annabeth und Grover natürlich an vorderster Front.
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Die Lage steht schlecht für die Halbblute - immer mehr aus ihren eigenen Reihen sterben im Kampf oder wechseln die Seiten. Zu allem überfluss ist ein Spion im Lager, jedoch kann nicht aktiv nach ihm gesucht werden, um nicht noch mehr Unruhe in das Camp zu bringen. Die Anspannung im Camp führt sogar so weit, daß die Kinder Ares' nicht an der Verteidigung des Olymp teilnehmen wollen. Währenddessen wächst Kronos' Armee immer mehr an und seine Macht steigert sich.
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Die Götter selbst können nicht eingreifen. Zum einen Sorgen Streitigkeiten unter ihnen dafür, daß viele minder Götter sich Kronos anschließen, zum anderen weigern sich einige ihre Familie zu unterstützen, nachdem sie sich selbst ausgeschlossen fühlen und andere so in Kömpfe verwickelt werden, daß sie sich nicht anschließen können. Die Götter, die kämpfen haben es unterdessen mit dem schrecklichsten aller Monster zu tun: Typhon, dessen Macht so weit reicht, daß selbst der gesamte Olymp Probleme hat ihn aufzuhalten und damit die gesamte Aufmerksamkeit der Götter fordert. So liegt es an Percy und seinen Freunden Manhattan und damit den über dem Empire State Building liegenden Olymp vor Chronos zu verteidigen...
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Riordan ist ein grandioser und würdiger Abschluß für seine Reihe gelungen, der alle offenen Fäden zusammenfügt, unglaublich spannend ist und eine Flut von geistigen Bildern auslöst, wenn man nur versucht den unglaublichen Szenen der Kämpfe zu folgen. Und für alle, die noch nicht genug von Percy Jacksons Welt hatten: Das Orakel von Delphi hat noch das ein oder andere Wort zu sagen...

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Tags: annabeth, grover, kronos, olymp, percy jackson, poseidon, zeus   (7)
 

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krimi, england, mord, flavia de luce, wahrsagerin

Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

Alan Bradley , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 24.10.2011
ISBN 9783764530266
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Flavia de Luce kann es nicht lassen. Hat sie doch gerade erst ihre Ermittlungen im Fall Porson abgeschlossen, da steht auch schon der nächste große Fall an, in dem Flavia Licht ins Dunkel bringen muß.
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Dabei fängt es so unschuldig an: In Bishop's Lacy ist Jahrmarkt und Familie de Luce darf natürlich nicht fehlen. Flavia, immer für das Obskure zu haben, lässt sich von einer alten Zigeunerin die Zukunft vorhersagen - erschrickt aber beim gehörten so sehr, daß sie eine Kerze umwirft und das Zelt der alten Frau abbrennt. Als Wiedergutmachung verspricht unsere junge Heldin der Zigeunerin, Fanella Faa, ihren Wohnwagen in einem Wäldchen auf Buckshaw, dem Anwesen der de Luces, abstellen zu dürfen.
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Um die sich von hier ausbreitenden Fälle aufzuklären, inspiziert Flavia die Humpler-Sekte, geht mit einer Halb-Zigeunerin ins Bett, schrickt nicht einmal vor dunklen Geheimgängen zurück und opfert so manches Kleid. Alles weitere würde schon zuviel verraten aber soviel kann ich sagen: Flavia hat Mord, Mordversuch, Kindesentführung, Diebstahl und Hehlerei aufzuklären, bevor sich ein Gesamtbild ergibt.
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Die altbekannten Helfer aus den vorherigen Romanen stehen Flavia auch diesesmal mit Rat und Tat zur Seite, allen voran natürlich Gladys, ihr treues Fahrrad, daß ihr diesemal sogar zu einem Alibi verhilft. Hervorzuheben ist aber vor allem, daß auch der Familenhintergrund der de Luces und die immer akuter werdende Geldnot des Vaters nicht unter den Tisch gekehrt werden, sondern ihren Anteil des Buches finden, was Flavia und ihre Familie lebendiger werden lässt, als es die sprühend geschriebenen Figuren von Alan Bradley sowieso schon tun.
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Einziger Wehrmutstropfen: Flavia ist zwar immer noch verrückt, chemisch brilliant und morbide, doch traten die anderen beiden Aspekte ihrer Persönlichkeit gegenüber ihrem chemischen Fachwissen stark in den Hintergrund. Ob dies nun ein Zeichen ist, daß Flavia erwachsen wird, weiß ich nicht, doch irgendwie fehlte mir die naive, morbide und auf gut deutsch durchgeknallte Flavia schon ein wenig. Keine Sorge, sie hat ihre verrückten Momente, doch diese wirkten irgendwie zweitrangig und nicht so ausgeprägt wie in den ersten beiden Bänden.
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Trotz alledem habe ich jede Seite des neuen Flavia de Luce genossen und warte sehnsüchtig auf den nächsten Fall.

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Tags: 1950, 1950, england, flavia de luce, gladys, krimi   (6)
 
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