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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Nation Alpha

Christin Thomas
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783946955092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Erster Eindruck: 

Ich habe mir einem Buch gerechnet, welches in die Tiefe geht, weil ich schon recht viel Gutes gehört habe.

Fazit: Einfach nur WOW!

Ich liebe grün, daher liebe ich auch dieses Cover. Der Sci-Fi Touch und die Atmosphäre passt perfekt zum Buch. Alleine deswegen, werde ich mir demnächst das Buch als Printausgabe zulegen.

Das Buch wird aus der Ich – Perspektive aus der Sicht unseres Hauptcharakters erzählt. Dies fördert das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit enorm. Ich konnte mich in Gedanken einfinden, die ich sonst, bei abstrakter Erklärung, gar nicht hätte begreifen können. Der Schreibstil ist sehr flüssig, eingehend und verständlich. Ich habe dieses Buch verschlungen und das fast in ein paar Stunden. Es war alles mit dabei – von Humor bis ernsten Themen, die genial an den Schreibstil angepasst wurden. Insgesamt ein Buch, dass selbst komplexe Sachverhalte, sehr gut darstellt.

Unser Hauptcharakter ist Grace, eine Omega, eine Sklavin, ein Wesen, geboren um zu leiden. Schmerz und Hoffnungslosigkeit begleiten sie, seitdem es sie gibt. Eltern hat sie keine, denn sie wurde im Labor heran gezüchtet, wie viele andere Sklaven auch. Ihre dunkle Haut ist das Markenzeichen. Am Anfang unterscheidet sich Grace lediglich durch ihre Neugierde von anderen Sklaven. Dies ändert sich zunehmend und sie macht eine rasante Entwicklung durch. Ich tue mich meist schwer mit weiblichen Protagonistinnen, besonders in Dystopien. Grace hat mich jedoch überzeugt, denn ich konnte sehr gut nachempfinden, was sie fühlte. Es war wirklich kein Moment dabei, wo ich hätte sagen müssen, dass das Handeln unrealistisch wirkte.
Neben ihr spielt Kain eine große Rolle. Er ist ein Alpha – mit dunklen Haaren! Diese Alphas sind recht selten und hinzu kommt, dass er verwandt ist mit dem Herrscher der Nation Alpha. Grace fällt ihm sofort ins Auge und er sieht in ihr etwas besonderes. Sein Verhalten und die Art, wie er mit problematischen Situationen umgeht, hat ihn wirklich sehr sympathisch gemacht. Seine blaue Augen haben das übrige getan – neuer Bookboyfriend!
Jasmin ist ebenfalls ein toller Charakter, auch wenn sie noch recht klein ist. Sie ist die gute Seele, die allen Hoffnung gibt auf eine bessere Welt. Ich hab sie während den ersten Kapiteln richtig gern gewonnen.
Der Doktor war mir am Anfang wirklich leicht suspekt, bis ich gemerkt habe, er bereut, was er getan hat. Es war wirklich interessant zu sehen, wie er seine Denkweise ändert und sich dann für eine Sache einsetzt.
Alpha One ist ein genialer Bösewicht. Ich konnte ihn sofort hassen, was nicht bei jedem Bösewicht der Fall ist. Er ist durch und durch von einer Ideologie besessen und gepaart mit seinem Sturkopf, ist er wirklich ein guter Gegenpart zu Grace.
Ich fand alle Charaktere wirklich auf den Punkt getroffen. Es passiert selten, dass ich alle Charaktere gut ausgearbeitet finde.

Bei der Story weiß ich gar nicht, wie ich Anfangen soll.
Zum einen, geht es um die charakterliche Entwicklung von Grace. Grace, die als Sklavin nichts weiter als Schmerz und Leid erfahren durfte, wird von Kain und Jasmin plötzlich wie ein Mensch behandelt und viel mehr. Sie weiß am Anfang nicht wie sie damit umgehen soll, denn ihr Leben hat sie bisher so eingeschüchtert, dass sie sich für alles schuldig und verantwortlich fühlt. Ihre Neugierde hat sie jedoch behalten und wird im Verlauf des Buches immer mutiger. Weshalb ich dieses Buch als so wichtig finde, sind die äußeren Umstände. Nation Alpha ist ein Fleck auf Erden, der zwei Arten von Menschen kennt. Omegas und Alphas. Wie der Name schon sagt, gibt es Privilegierte und Sklaven. Sklaven werden wie Tiere behandelt. Zusammengepfercht, arbeitend und wie das Letzte, während Alphas ein tolles und ruhiges Leben leben. Alphas werden von klein auf dazu erzogen, ihre Wut und ihre böse Seite an Omegas raus zu lassen. Man merkt, dass diese Umstände stark an Umstände erinnert, die es damals unter anderem in Amerika gab. Noch heute sind Rassismus und Unterdrückung Themen von enormer Wichtigkeit und Brisanz. Ich will gar da gar nicht mit dem Finger auf irgendwen oder irgendwelche Länder zeigen, aber solche Bücher wären für mich mal ein Vorschlag als Pflichtlektüre in Schulen. Es ist abstrakt genug, um es konkret auf Situationen anzupassen und Aufklärungsarbeit zu liefern. Daher ist mir dieses Buch auch ans Herz gewachsen und ich habe mir sogar einige Stellen markiert, was sonst auch sehr selten bei mir passiert.
Mich haben diese Themen und die Art der Darstellung, insbesondere der Konflikt den Grace und Kain hatten, sehr zum denken gebracht.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen und es ist definitiv ein Buch, was mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es ist einfach ein Herzensbuch und ich wünschte, gerade in diesen Zeiten, dass es einige lesen und merken, dass unsere Gesellschaft nicht zu einer Nation Alpha werden darf!

„Ich bin auch ein Mensch. Ich verdiene einen Namen und ein Preisschild, auf dem Unbezahlbar steht.“ (Zitat aus Nation Alpha)

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
All diejenigen, die sich für Dystopien begeistern können, sollten unbedingt mal zu diesem Buch greifen. Leser, die auch gerne mal Nachdenken beim lesen, finden hier ein Buch, welches Themen aufgreift, über die nachgedacht werden muss.
Empfehlen tue ich das auch all den Lehrern und sonstigen Menschen in Berufen, die mit Kindern zu tun haben, wenn sie Aufklärungsarbeit betreiben wollen.

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320 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck: 
Ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefreut, die viel auf See spielt und so ein bisschen so ist wie Fluch der Karibik.

Fazit: Ein spannender Kampf um Land und Meer!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom dtv Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das war Coverliebe auf den ersten Blick! Ich wusste seit der Vorschau schon, dass ich dieses Buch undbedingt haben wollte – egal wie gut es tatsächlich ist. Es ist wirklich wunderschön!
Das Mädchen auf dem Cover soll Lira darstellen und so ähnlich habe ich mir Lira wirklich vorstellen können. Die Wellen glitzern und diese Farben – es ist wirklich ein wunderhübsches Buch, welches jedes Regal aufhübscht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und im unregelmäßigen Wechsel zwischen Lira und Elian. Dieser Wechsel wird durch unterschiedliche Schriftarten erkennbar, sodass man genau weiß aus welcher Perspektive etwas erzählt wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Gleichzeitig fnde ich es überraschend bildlich in brutalen Szenen, denn es ist immerhin ein Jugendbuch. Mir persönlich hat es nicht viel ausgemacht, sollte es aber einige von euch geben, die mit Gewalt und Kämpfen nicht so gut umgehen können - an dieser Stelle eine kleinen Triggerwarnung.
Ansonsten ist es ein Buch, welches man durchaus mit dem Soundtrack der Filme „Fluch der Karibik“ hören kann.

Lira, ein wilder und ungezähmter Charakter. Was passiert, wenn dieser Charakter zuerst vom Bösen erzogen wird böse zu sein und dann auf Gedanken stößt, die die Denkweise komplett umstoßen? Genau, eine sehr große und weitreichende Entwicklung.
Lira ist am Anfang völlig besessen von dem Gedanken Menschen zu töten, sie haben es schließlich nicht anders verdient und machen sie stärker. Als sie auf den Pirat und Prinzen Elian trifft, lernt sie eine ganz neue Sichtweise kennen und ihre Einstellung ändert sich. Ich muss sagen, dass mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen hat, wobei ich sie als Charakter die ganze zeit über mochte. Zum Schluss wirkt sie zwar etwas zu erwachsen, damit kann man sich aber zufrieden geben.
Elian ist ein stolzer Pirat und dann kommt erst das Prinz sein. Er mag es so gar nicht als Prinz betrachtet zu werden und sucht das Abenteuer. Mit treuen Gefährten an Bord, hat er sich der Sirenenjagt verschrieben. Sirenen sind für ihn Monster, die Menschen töten und nur Gefahr bedeuten. Auch als er Lira kennenlernt, ändert sich daran vorerst nichts, denn von ihrem Geheimnis ahnt er noch nichts. Ich fand die Entwicklung dieses Charakters okay, aber sie hat ab einem Punkt aufgehört, weil dann nur noch Lira im Vordergrund stand. Das war sehr schade, da Elian noch recht viel Potential entwickeln könnte.
Auf beiden Seiten gibt es genügend Charaktere, denen ich aber nicht vorgreifen will. Insgesamt kann ich aber sagen, dass mir soweit alle Charakter gefallen haben und ich es toll fand, dass jeder Charakter wirklich eine Rolle gespielt hat und nicht nur so existiert haben.

Wie erwähnt geht es um Lira, die Tochter der Meereskönigin und Elian, den Sohn eines mächtigen Königs auf dem Land. Beide Welten verbindet eine starke Fehde. Elian und Lira sind im Grunde ein
Paar wie Romeo und Julia. Was diese beiden jedoch besonders macht ist, dass sie nicht der gleichen Spezies angehören. Der Kampf um Macht und die Angst um das eigene Leben zeigt, wie viel Energie in diesem Buch steckt. Wie anfangs bereits angemerkt, ist das Buch auch mit brutalen Stellen bespickt, die mir angesichts der Thematiken recht gut ins Bild passten. Es wird mit den Themen recht realistisch und vor allem ausführlich umgegangen. Es wird genau ergründet worin der Hass fußt und wie man mit ihm Jahrzehnte gelebt hat. Umfassend hat die Story Hand und Fuß.
Darüber hinaus finde ich gut, dass man sich in dem Buch nicht verliert und das ganze einem roten Faden folgt – ohne dass es dabei statisch wirkt.
Das Ende, welches mit einem großen Finale geendet hat, fand ich mutig. Ich hatte bei jeder Zeile wirklich Kopfkino. Mit der Action und der Auflösung, hätte ich in dem Maße nicht mit gerechnet.
Für mich war es schön endlich mal wieder ein tolles Buch zu lesen, welches sich mit Wasser bzw. See/ Meer beschäftigt.

Insgesamt hat mich das Buch schon überzeugt. Einzig, was mich gestört hat ist, dass sich das Buch irgendwann nur noch auf Lira fixiert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Elian genauso viel
Platz im Buch bekommt. Ansonsten freue ich mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jedem der Lust auf eine tolle Geschichte mit Piraten und Abenteuer hat. Wer nach kitschiger Liebesstory sucht, ist fehl am Platz.
Ihr sucht nach einer neuen Welt zum erkunden - dann solltet ihr mal reinlesen ! Ihr solltet aber auf düstere Geschichten stehen.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Phoenicrus

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 760 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 17.07.2018
ISBN 9783959917100
Genre: Fantasy

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Game - Lust ohne Liebe 02

Mai Nishikata
Flexibler Einband
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.07.2018
ISBN 9783963580192
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck: 

Da der erste Band so vielversprechend war, hatte ich gehofft, dass es zwischen Sayo und Ryochi weiter stark knistert.

Fazit: Der tatsächliche Plot beginnt!

Das Cover hat sich zu Band eins nicht wirklich verändert.
Die Positionen von Sayo und Ryochi haben sich auf die andere Seite verlagert und die Schrift ist nun pink anstatt rot. Das Cover hat aber wenig von der erotischen Stimmung eingebüßt, denn heiß sieht es alle mal aus!

Der Zeichen- und Erzählstil hat sich nicht nennenswert verändert und ist im Prinzip geblieben wie er war.

Die Story nimmt nun langsam Fahrt auf. Nachdem wir in Band eins eine Plot- und Charaktervorstellung bekommen hatten, wird nun in Band zwei an der Story und den Charakteren gefeilt.
Es gibt auch einige Sex Szenen mehr in diesem Manga, aber es ist doch recht überschaubar gehalten, da man bei den Szenen mehr auf die Gedanken von Sayo fixiert ist. Darüber hinaus haben wir auch die einen oder anderen Büroszenen mit den Kollegen, die mir recht gut gefallen haben, da sie den typisch japanischen Alltag widergespiegelt haben.

Sayo ist und bleibt auch hier wieder durch und durch Karrierefrau. Sie nimmt sich wieder eine ganze Menge Arbeit vor, ist jedoch nachdenklicher geworden, was Ryochi betrifft. Sie redet sich immer wieder ein, alles was er sagt sei ein Spiel und Lüge, was sie ihre eigenen Gefühle verdrängen lässt. Nishitaka versucht durch den Zeichenstil zu unterstützen, in welchem Moment sich Sayo befindet. Zum Beispiel trägt sie bei der Arbeit einen festen und glatten Pferdeschwanz, während sie privat mit Ryochi die Haare offen trägt. Während sie die Haare offen trägt, kriegen wir durch den Dialog mit sich selbst viel von Sayo's Innenleben mit. Sayo hinterlässt bei mir in diesem Band offene Fragen. Unter anderem, wieso sie so ist, wie sie ist.
Ryochi bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Zum einen wirkt er weiterhin wie ein Playboy nach außen hin und ist privat mit Sayo, wie ein Mann, der um die Gunst einer Frau kämpft. Zum anderen gibt er sich in kurzen Zwischensequenzen, wenn er alleine ist, recht geheimnisvoll. Er hat definitiv etwas zu verstecken! Und dann gibt es noch die eine oder andere Szene, wo man sich schon denkt, er ist eifersüchtig, um es dann aber mit ein paar Sätzen zu relativieren. Man weiß so gar nicht, ob es ein Spiel ist für ihn oder doch viel mehr.
Zwischen den beiden knistert es heftig und ich fiebere, während ich lese, wirklich mit.

Insgesamt hinterlässt dieser Band wirklich einige Fragen und ich würde am liebsten direkt weiterlesen. Ich muss einfach wissen wie es weiter geht.
Das einzige, was mich auch in Band eins störte, sind die Dialoge. Für fünf Kirschblüten, müsste es einfach mehr Tiefe in den Dialogen geben, die diese dann einfach länger gestalten würden.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Meine Empfehlung bleibt bestehen. Wer glaubt Mangas für über zwanzig Jährige gibt es nicht, falsch gedacht! Dieser Manga ist für die ganzen Frauen etwas, die mittlerweile im Beruf oder im Studium stecken. Kitschiges Liebesdrama Fehlanzeige!

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107 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Mondlichtkrieger

Ava Reed
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783959914161
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck: 
Nachdem Mondprinzessin so traurig geendet hat, habe ich gehofft, dass dieses Buch mein Herz etwas tröstet und verarztet.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Drachenmondverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover passt perfekt zu Mondprinzessin. Einzig die Figur ist nun Juri auf dem Mond und nicht mehr Lynn. Ich muss euch nicht sagen, wie wunderschön dieses Cover ist, oder?

Bevor ich ins Detail gehe – Ava, WOW! Hut ab, du hast dich so stark verbessert!
Nun zum eigentlichen:
Normal gibt es für Bücher, die später fortgesetzt werden, nur zwei Kategorien- Genial und Schlecht. Leider tritt letzteres sehr häufig auf, weil man zu viel Erwartungen in eine Verbesserung steckt, dass man dann zwangsläufig enttäuscht wird. Ich kann euch verraten, Mondlichtkrieger ist alles andere als schlecht. Dem Schreibstil von Ava hat es wirklich gut getan zu wachsen, denn er wurde so gefühlvoll und schön, wie nie zuvor. For Good war für mich schon eine geballte Gefühlsexplosion, aber mit Mondlichtkrieger konnte Ava noch einen drauf setzten.
Wir haben mehrere Sichten, aus denen erzählt wird. Zum einen Juri, dann ab und an mal Malik und etwas kryptischer werden die kleinen und wirklich an der Hand abzählbaren Stellen von Lynn. Alle sind in der Ich- Form geschrieben, was ich bei diesem Buch sehr unterstützend finde. Es wird so viel Wert auf das Gefühl gelegt und das kommt an!

Lynn ist ja leider nicht mehr da, auch wenn es das eine oder andere Kapitel aus ihrer Sicht gibt. Diese sind aber recht poetisch und inhaltsbezogen, sodass ich dazu weniger was sagen will.
Wobei ich viel mehr sagen kann, ist zu Juri. Juri ist nun unser Hauptcharakter dessen Weg wir verfolgen.Verbittert und traurig über seinen großen Verlust, versucht er, getrieben von Rachegelüsten, Malik zu finden. Auf diesem Weg merkt man, wie ihn diese Trauer zerfrisst und ab und an sehr hoffnungslos wirkt. Sein Weg wird auch nicht leichter, im Gegenteil, es wird immer schwerer. Mir zerbrach mein Herz immer mehr, je mehr ich gelesen habe. Es war einfach wirklich echte Trauer und diese konnte Ava sehr gut vermitteln. Mein Herz schmerzt jetzt noch!
Dann haben wir noch Kira. Kira ist ja das Begleittier von Juri und alleine deshalb schon oft im Fokus. Sie ist ebenso traurig und jeder Gedanke an Lynn und Tia schmerzt sie sehr. Im Verlauf der Geschichte merkt man, wie sehr sie die beiden vermisst und wie sehr sie Juri liebt. Ist es unangebracht zu sagen, dass ich auch eine Kira will?
Dann haben wir unseren Bösewicht Malik, der auch in diesem Band eine große Rolle spielt. Er ist am Anfang noch uneins, ob er Juri eingliedern will oder ihn töten will. Im Verlauf entscheidet er sich und arbeitet an der Entscheidung. Er setzt dafür einige Handlanger ein.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit Charakteren wie Jim und Gardo. Wie und in welcher Rolle, das müsstet ihr selber lesen, um euch nicht zu spoilern.

Die Story setzt da an, wo Mondprinzessin aufgehört hat. Juri ist am Boden zerstört durch den Verlust von Lynn und Tia. All das hat Malik zu verantworten und aus diesem Gedanken beginnt die Jagd auf Malik. Von Tag zu Tag wird Juri versessener darauf Rache zu üben und sein Versprechen zu erfüllen.
Man sieht also, dieser Teil beschäftigt sich mit sehr ernsten und emotionalen Themen. Wie viel Hass und Rachegelüste kann man ertragen bis man bricht? Hat man den Schmerz je überwunden ? Wann stirbt die Hoffnung? Alles Fragen, die in diesem Buch aufkommen.
Ich fand die Darstellung der Themen Trauer/Verlust und den Umgang mit Rache sehr realistisch, auch wenn die Welt der Fantasie entspringtt. Die Reaktion auf äußere Einflüsse, wie das Glück anderer oder das Wohlergehen des Volks XYZ, werden verständlich dargestellt.
Die Geschichte hat jedoch auch einige schöne Moment, die einem das Herz erwärmen, weil sie genau an den passenden Stellen im Buch vorkommen.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich berührt. Diesmal hat Ava aus dem kurzen Buch, meiner Ansicht nach, alles heraus geholt. Charaktere wurden gut beschrieben, es wurden Emotionen wirklich zum nachempfinden beschrieben und es ist mal wieder ein Ende, mit dem man vielleicht nicht rechnet. Für mich hätte der Epilog auch nicht sein müssen, denn die Geschichte ist trotzdem stimmig. Ich werde euch nicht verraten, ob es ein Happy End gibt oder nicht. Es ist aber für beide Seiten etwas dabei.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Mondlichtkrieger ist ein sehr ernstes und emotionales Buch. Wer gerade in einer Trauerphase steckt würde sich vielleicht getriggert fühlen. Jemand, der das Ende von Mondprinzessin toll fand, wird auch mit diesem Buch klar kommen, den es setzt genau dort an und führt es so realistisch wie möglich weiter. Für alle Fans der Autorin eine MUST HAVE Reihe!

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170 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Die fünf Gaben

Rebecca Ross , Anne Brauner , Susann Friedrich
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551583635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck:
Endlich wieder ein Buch auf englisch. Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich die Inhaltsangabe so spannend fand.

Fazit: 
Muss ich noch große Worte für dieses grandiose und hübsche Cover verlieren? Ich liebe es einfach! Für mich ist es eins der schönsten Cover, die ich je gesehen habe.
Die Gestaltung im Ganzen ist so gelungen. Der Rauschnitt passt so sehr zu der Story. Enthalten sind am Anfang eine Karte und Stammbäume. Leider ist das Cover und die Gestaltung nicht mit in die deutsche Version übernommen worden. Das deutsche Cover gefällt mir leider gar nicht, obwohl ich erst durch das deutsche Cover auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich fand die Inhaltsangabe wesentlich ansprechender. Leider fehlen auch die Karte und die Stammbäume, die mir beim Lesen echt ab und an geholfen habe,

Das Buch wird in der Ich- Perspektive von dem Hauptcharakter Brienna erzählt. Von der ersten Seite war ich wirklich gefangen in dieser Geschichte. Ich fand den Erzählstil so ansprechend und so gut zu verstehen. Am Anfang, weil ich sehr lange keine längeren englischen Texte mehr gelesen habe, war der Einstieg etwas schwieriger, aber sobald ich die ersten 20 Seiten hinter mir hatte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Jeder, der Angst hat, es auf Englisch nicht zu verstehen, den kann ich beruhigen. Es ist wirklich kein besonders schweres Englisch! Wer sich trotzdem nicht traut, die Übersetzung ins deutsche ist laut Lena sehr gut gelungen.

Ich habe immer noch einen der größten Bookhangover in meinem Leben, weil ich diese Charaktere alle so lieben gelernt habe!
Aber von vorne...
Brienna ist ein Mädchen, welches von ihrem Opa großgezogen wurde, ohne zu wissen wer ihr Vater war. Ihre Mutter verstarb schon früh. Im Verlauf wird Brienna sehr ehrgeizig und dennoch sympathisch dargestellt. Sie hat ihre Fehler, die sie aber durch ihre liebevolle Art und ihr Durchhaltevermögen sehr gut ausgleicht. Ich mochte Bri schon von Anfang an. Sie ist sehr angenehm und ich konnte ihre Entscheidungen durchweg verstehen. Auch wenn kein extrem extrovertierter Charakter ist – und für mich kein introvertierter Charakter – kommt sie gut damit klar, dass sie im Zentrum der Geschehnisse steht. Mir gefiel ihre Art mit Problemen umzugehen und das sie den kühlen Kopf behielt – das ist ja bei vielen weiblichen Hauptcharakteren selten der Fall!
Cartier.... wo soll ich bloß anfangen ? Ich habe einen Bookboyfriend gefunden! Er ist wirklich ein toller Charakter. Im Gegensatz zu diesem gängigen „Bad Boy“- Image, den viele männliche Charaktere pflegen. Er ist er eine sehr ruhige und besonnene Person, die bedacht und mit viel Geschick an Dinge heran geht. Cartier überstürzt nichts und ich fand die Art, wie er mit Brienna umging, so liebevoll und erwachsen. Es ist wirklich mal eine Abwechslung keinen großen Kraftprotz als männliche Hauptfigur zu haben. Mehr will ich euch von ihm gar nicht erzählen, dass würde euch zu viel vorweg nehmen.
Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Freundin von Brienna sind wirklich großartig eingepflegt worden. Sie werden nicht übertrieben geschildert, aber bleiben auch nicht als leere Hülle in der Geschichte hängen. Jeder Nebencharakter hat seine Story und seine Auftritte, die im Buch wichtig sind.

Intrigen, ein Königreich, indem der falsche König auf dem Thron sitzt und Familien die sich zusammenfinden, um das Königreich wieder zu dem zu machen was es war. Klingt komplex? Ist es auch! Ich musste aufgrund der Charakterverflechtungen und den Orten immer wieder auf die Karte und die Stammbäume schauen. Das ist jedoch nicht schlecht, denn das passiert mir immer bei guten und komplexen Büchern.
Wir haben auf der einen Seite Bri, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und die gleichzeitig beginnt komische Visionen zu haben, die aus der Vergangenheit sind. Auf der anderen Seite haben wir Cartier, der komischerweise recht viel über die Lage des Königreichs weiß, aus dem Briennas Vater stammt.
Ich will euch nicht spoilern, aber es werden einige Familien auf euch zukommen und ihr werdet euch vielleicht auch etwas fühlen, als würdet ihr einen Teil von Game of Thrones lesen. Es sollte euch aber nicht abschrecken, denn es wird überraschenderweise echt gut und nachvollziehbar erklärt.
Ein großer Aspekt, der mir sehr gefällt ist, dass es ein Königreich gibt, indem Frauen den Thron übernehmen sollen. Der Körper von Frauen ist empfänglicher für Magie und macht Frauen somit stärker als Männer. Dieses Königreich hat Frauen, die in den Krieg ziehen. Man kann es mögen oder hassen, ich finde es aber sehr selten bei Büchern, dass Frauen so eine starke Rolle spielen. Daher hat mich alleine dieses Detail überzeugt.

Insgesamt hat mich dieses Buch UMGEHAUEN!
Nächstes Jahr im Frühjahr erscheint der zweite Teil von drei Teilen und ich weiß echt nicht, wie ich es bis dahin aushalten soll.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die High Fantasy mögen, werden diese Story echt interessant finden. Diejenigen, die Geschichten lesen über Königreiche mögen, fühlen sich hier sicher wohl.
Frauen sollen stark und was zu sagen haben? In diesem Buch gibt es ein Königreich, dass nur von Königinnen regiert werden soll!
Wenn ihr eine kitschige Liebesgeschichte sucht, dann werdet ihr enttäuscht werden. Es gibt eine, die aber ganz und gar nicht kitschig ist.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

contemporary, fantasy, kaylie morgan, love story, mysterie, shadow love, urban fantasy

Shadow Love

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 07.09.2017
ISBN 9783959629133
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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119 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck:

Ich dachte durch den Klappentext und den Titel, dass es durchaus eine interessante und vor allem romantische Geschichte geben würde. Darüber hinaus, dass es auch ein paar Einblicke in die griechische Mythologie gibt.

Fazit: Sie hätte mehr daraus machen können!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist an sich recht nett. Leider finde ich, dass zwei der Bilder nicht so ganz zur Story passen, aber es spricht mich dennoch an. Es sieht durch den weißen Hintergrund sehr hell aus und ist ein Blickfang in jedem Bücherregal. Der Buchrücken ist rot. Insgesamt ist das Cover recht schlicht gehalten, wirkt dadurch recht schick und ansprechend.

In diesem Buch erwartet uns ein Ich-Erzähler, der aus der Sicht von unserer Protagonistin Rachel erzählt. An sich, ist der Erzähler gut gelungen und man hat sehr verständlich erklärt bekommen was passiert und wie sich Rachel fühlt. Leider hatte ich ein paar Probleme mit Rachel, auf die ich in der Charakterbeschreibung eingehen werde. Dadurch war ich insgesamt, trotz der guten Erzählweise, leicht genervt. Die Sprache ist recht einfach und Dialoge werden meistens doch recht kurz und einfach gehalten. Insgesamt auch ein Buch, dass man durchaus im Bus oder in der Bahn lesen kann.

Wie oben erwähnt hatte ich echt meine Probleme mit Rachel, aber mal von Anfang an.
Rachel ist 16 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Soweit ist sie ein normales Mädchen, wenn da nicht die Sache mit der Liebesgöttin wäre. Denn durch einen Fauxpas des Liebesgottes Eros, sind seine weiblichen Nachfahren einem Segen (Oder Fluch – je nachdem, wie man es dreht.) erlegen, dass jeder Kuss dieser Nachfahrinnen dazu führt, dass sich die Jungen Hals über Kopf rettungslos verlieben. Rachel ist davon absolut nicht begeistert, denn wie soll sie da jemals Jemanden finden, der sie aufrichtig mag und liebt? Doch hinzu kommt, dass Marissa, ihre beste Freundin und Partnerin, ihr das Leben zur Hölle macht. Beide gehen auf eine spezielle Schule, um das zu erlernen, was sie sind – Liebesgöttinen.
Soweit ist Rachel also ein Teenie mit einem riesen großen Problem, welches sich im Verlaufe des Buches erweitert, denn sie verliebt sich in Ben. Mein Problem mit Rachel beginnt bei mir mit ihrer Haltung. Sie weißt alles, aber wirklich alles ab. Natürlich und verständlich ist, dass wenn man generell gegen diese Fähigkeit ist, Jungen und Männer willenlos zu machen, man sich extrem bockig verhält. Ich fand es aber an der einen oder anderen Stelle echt übertrieben. Auch diese plötzliche Verliebtheit und diese Art von großer Liebe zu Ben, die sich innerhalb von ein paar hundert Seiten entwickelt haben sollte, nur weil er sie so akzeptiert wie sie ist, fand ich einfach unrealistisch und etwas weit daher geholt. Auch dieses ständige nicht machen und Regeln brechen, was letztlich im Buch zum Ziel führt, finde ich sehr zweifelhaft. Ich erwarte in einem Fantasybuch zwar nicht unbedingt eine Form von Realismus, wenn es um die Fantasie als solches geht, aber eine Beziehung zwischen zwei Wesen, die ist nun mal eine realistisches Element und sollte demnach zumindest in Ansätzen nach diesen Regeln funktionieren. Vielleicht ist es auch nur ein Problem das ich sehe, weil ich schon länger aus dem Alter raus bin.
Nichtsdestotrotz hat dies dazu geführt, dass ich mit Rachel, besonders zum Ende hin und während der Fahrt mit Ben, nicht gut zurecht kam.
Marissa soll wohl ein typisch egoistisches Biest darstellen, welche ihre Macht für ihren Vorteil nutzt. Irgendwie ist diese im Verlauf der Geschichte zu einer beinah tragischen Figur geworden. Leider ist mir diese Wandlung auch hier zu schnell gegangen, aber die Richtung, in die sich Marissa bewegt, ist mir wesentlich sympathischer.
Ben ist der männliche Hauptcharakter. Polizist werden war schon immer sein Traum und als er auf Rachel und Marissa trifft, wird er zunächst von Marissa verzaubert. Nach und nach legt sich der Zauber und er wird immer klarer im Kopf. Nach einer gewissen Zeit merkt er, dass etwas gar nicht stimmt und sowohl Marissa, als auch Rachel, ein Geheimnis haben.
Dieses Gefühls- und Zuneigungschaos was ihn befällt, war mir leider auch zu unwirklich. Auch lässt er sich für jemanden, der Polizist werden will, zu schnell überreden.
Auf weitere Charaktere will ich nicht eingehen, da es sonst zu extrem spoilert.

Die Story ist ja teilweise schon erklärt. Rachel findet ihr Dasein als Liebesgöttin schrecklich und durch einen Fehler von Marissa droht alles aufzufliegen. Kurzerhand ist Rachel auf der Flucht – mit dabei Ben. Ben ein völlig normaler Sterblicher, den Rachel bei dem geringsten Kontakt verwandeln könnte, der aber so eine große Anziehung auf sie verübt. Viele Teenager Probleme, wie auch Probleme mit den übersinnlichen Fähigkeiten haben in diesem Buch ihren Platz gefunden. Ich fand die Story sehr nett und interessant. Leider ging mir alles doch viel zu schnell. Man hätte da durchaus mehr rausholen können.
Besonders gut fand ich jedoch, dass die Probleme, die Rachel mit ihrem Liebesgöttinendasein hat, wirklich gut beschrieben worden sind. Ich finde Rachel in diesem Punkt sehr erwachsen und der Gegenpol dazu, also Marissa, ist da auch echt gut daneben gestellt worden. Sowohl Vor- als auch Nachteile wurden ordentlich und verständlich in die Geschichte eingearbeitet.
Dieses Buch ist wohl kein Einzelband, denn der Epilog endet so offen, dass es kein Einzelband sein kann.

Insgesamt hat mich Rachel einfach getriggert. Die Story wurde dadurch für mich träger und schwerer zu lesen, obwohl sie mir von der Idee her gefallen hat. Für mich war es was nettes für zwischendurch. Ob ich auch einen zweiten Teil davon lesen mag, das weiß ich noch nicht.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die gerne mal was modernes mit griechischer Mythologie lesen mögen, für die ist dieses Buch gar nicht so schlecht. Es ist nur nicht ganz so viel Mythologie.
Besonders die unter euch, die gerne Teenie Romane lesen, werden dieses Buch ganz nett finden. Diejenigen, die etwas Neues suchen oder was episches, für die ist dieses Buch leider nichts.

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Sommer in Bloomsbury

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck:

Als ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, hatte ich so viel zu lachen, weil auch der Schreibstil gut war. Ich hatte die Hoffnung in einen schönen und lustigen Sommerroman abzutauchen.

Fazit: Wenn ein introvertierter Mensch sich der Welt öffnet...

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Randomhouse Bloggerportal bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Dieser zweite Teil hat ein komplett anderes Cover, als der erste in der ersten Version, daher war ich ziemlich überrascht. Wieso es diese radikale Änderung gab, konnte ich nicht herausfinden.
Ich fand beide Varianten eigentlich ganz hübsch, denn jede ist auf ihre Art passend.
Bei diesem Cover hier gefällt mir die Atmosphäre recht gut. Man hat das Gefühl es ist 17 Uhr, man sitzt bei einem leckeren Eis draußen und hat nun Zeit sich von einem Buch unterhalten zu lassen.
Rund um recht gelungen.

Der Erzählstil bleibt sich treu und es wird aus der dritten Person Singular erzählt. Diesmal sind wir jedoch nicht mit Posy unterwegs, sondern mit der lieben Verity, die uns in Band eins schon begegnet ist. Leider fand ich es sprachlich nicht ansatzweise so unterhaltsam wie den ersten Band, bei dem ich viel und herzhaft lachen konnte. Dieser Band war ernster und man konnte ihn nicht ohne weiteres einfach mal so lesen. Einige Dinge waren ab und an leicht vorhersehbar und die Spannung konnte sich nicht wirklich gut aufbauen.

Verity ist ein sehr introvertierter Charakter, wie wir schon in Band eins bemerkt haben. Sie liebt es Jane Austen's Stolz und Vorurteil zu zitieren und kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Menschenmassen kann sie so gar nicht ab und mit fremden Menschen zu sprechen ist die reinste Tortur für sie. Nicht ungewöhnliches für einen in sich gekehrten Menschen, der aus einer Großfamilie kommt und seine Ruhe und die Freiheiten genießen möchte. Leider war mir Verity zu künstlich. Sie ist weit über zwanzig und verhält sich in einigen Situationen wie ein trotziges Kind von 14 Jahren. Es war an manchen Stellen recht mühsam ihren Gedanken zu folgen. Sie hat mich nicht unbedingt genervt, aber begeistert war ich auch nicht.
Johnny, ein Strahlemann, der jede haben könnte und nur eine will, die er nicht haben kann. Er ist sehr kontaktfreudig, versteckt seinen Schmerz aber hinter dieser fröhlichen Fassade. Neben allen Charakteren in diesem Buch, war Johnny für mich am glaubwürdigsten. Zwar war er an manchen Stellen auch recht anstrengend, aber ich konnte damit recht gut umgehen. Mein Typ ist er jedoch nicht, sodass es in diesem Buch leider kein Bookboyfriend für mich gab.
Posy und Sebastian treten zwar auf, haben aber nur noch Nebenrollen. Es ist schön, dass beide ab und an auftreten und für lustige Unterhaltung sorgen.
Weiter erfahren wir einiges über Merry, eine der Schwester von Verity. Wenn ich einen Charakter wählen müsste, der mir am besten in diesem Buch gefallen hat, dann wäre es Merry.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere neue Charaktere, da müsst ihr jedoch selber reinlesen, da ich euch nicht spoilern will.

Verity und Merry denken sich für Verity Peter Hardy aus, den perfekten Freund und Ozeanografen. Vertiy hasst es ständig verkuppelt zu werden, denn sie mag es alleine zu sein, ihren Gedanken nachzugehen und die Ruhe. Als sie nun ihren Freundinnen Nina und Posy von Peter erzählt, dauert es nicht lang, bis alle ihn sehen und kennenlernen wollen. Bei einem Gespräch in der Stammkneipe kommt es zwischen den drei Freundinnen wieder zu dem Gesprächsthema Peter. Da Verity sich nicht anders zu helfen weiß, flüchtet sie unter einem Vorwand in ihr Lieblingsrestaurant. Was sie nicht weiß – Nina und Posy sind ihr dicht auf der Spur, um endlich Peter kennenlernen zu können. Als Verity die beiden bemerkt, ist es schon zu spät, sie setzt sich an einen Platz, wo ein gutaussehender Mann bereits Platz genommen hat, der sie daraufhin argwöhnisch mustert. Als Nina und Posy erfragen, ob dieser tolle Kerl Peter sei, stellt sich heraus, dass der Junge Mann Johnny heißt und beide Freundinnen sind verwundert, lassen die beiden jedoch in Ruhe. Als Verity Johnny nun anschaut und zwischen den beiden ein Gespräch beginnt, wissen beide noch nicht, welche Umwege in diesem Sommer auf sie zukommen.
Ziemlich viel Konfliktpotential und Dramaelemente – damit spart dieses Buch so gar nicht. Das Buch ist dennoch sehr ernst und tiefgründiger als das erste. Während Posy und Sebastian von Anfang an eine gewisse Chemie hatten, dauert es bei Johnny und Vertiy sehr lang, bis überhaupt irgendwas bei denen beginnt. Ich fand die Story am Anfang sehr langatmig und erst zum Ende hin recht gut.

Insgesamt fand ich den Band schlechter als den ersten. Mir fehlte die leichte Unterhaltung. Dennoch ist es gerade für den Sommer kein schlechtes Buch. Es wird noch einen dritten Teil geben, der sich mit Nina befasst.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Alle die Band eins mochten, werden auch Band zwei ganz in Ordnung finden. Die Komik ist jedoch verloren gegangen, sodass dieses Buch eher die ernsteren Leser unter euch ansprechen wird. Alle die einen schönen Sommerroman suchen, die sind hier genau richtig. Hochzeiten, große Partys und viele laue Sommernächte werden hier beschrieben. Genau das richtige für dieses Wetter!
Alle die auf kitschige Liebesgeschichten stehen oder große Sexszenen erwarten – das gibt es hier nicht!

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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So brauch ich Gewalt

Stefanie Mühlsteph
E-Buch Text: 425 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 23.04.2018
ISBN 9783959626217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Eindruck: 

Vom Cover her schließt man sofort, dass die Story innerhalb von London spielen muss. Durch die Inhaltsangabe bestätigt sich dieser Verdacht und darüber hinaus habe ich durch die Inhaltsangabe erwartet, dass es ein Buch wird, welches auch auf irgendeine Weise leicht psychologisch wird.

Fazit:  Eine Mörderkaste auf Abwegen

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Papierverziererverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover finde ich große klasse. Zum einen, gibt es was wieder, was man im Buch auf Taschenuhren sieht, zum anderen ist es farblich zwar nicht knallig gehalten, aber auffällig. Ich mag dieses Rot sehr gerne und wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Fan von Vektorgrafiken bin. Alles in allem, wäre dies für mich ein Coverkaufkandidat.

Erzählt wird von einem Er-/ Sie- Erzähler. Die Sichten ändern sich auch im Kapitel selbst. Jedoch am meisten wird aus der Sicht von Abigail und Megan erzählt. Der Sprachstil ist nicht besonders kompliziert und ermöglicht einem das Geschehen gut zu verstehen, ohne das man zurückblättern müsste. Die Spannung lässt an keinem Strang nach und an überraschenden Wendungen spart dieses Buch auch nicht. Ein Buch, welches man also nur schwer aus der Hand legen kann, wenn man angefangen hat.

Unsere Hauptcharaktere sind Megan und Abigail. Beide Charaktere haben eine gewisse Tiefe, die es dem Leser ermöglicht sich in die Charaktere hinein zu versetzten. Weitere Charaktere sind aber bei weitem nicht so tief angeschnitten.
Megan ist unter dem Decknamen Black Widow bei der Mörderkaste Sealgair unterwegs. Sie ist ein Charakter, der sehr viel hinterfragt und nicht unbedingt alles als gegeben hinnimmt. Diese Eigenschaft ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sie versteckt und hinterhältig mordet. Neben ihrem schlauen Köpfchen, ist Megan getrieben von Rachegelüsten. Ihre Eltern wurden ermordet und sie ist als Waise groß geworden.
Ähnlich geht es Abigail, die als Hawk für die Kaste mordet. Auch sie wuchs als Waise auf. Ihre Art zu morden unterscheidet sich aber von der, die Black widow für sich beansprucht. Hawk ist eine Mörderin, die mit ihrem Colt zielsicher jeden, der ihr in die Quere kommt, über den Haufen schießt. Diese ist, wie man sich denken, sicher alles andere als unauffällig.
Andere Charaktere wie Rosea werden recht gut beschrieben. Man kann sich diese gut vorstellen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Gerade über Sebastian hätte ich gerne mehr erfahren.

Die Story erzählt von Megan und Abigail, die beide morden. Beide sind ihres Berufs nach Auftragskillerinnen. Die Geschichte spielt im Jahr 1837 und keiner der Beiden benutzt somit sowas wie ein Handy. Klopft es an die Scheibe, wartet ein Vogel mit dem Auftrag. Normal, arbeiten beide auch getrennt, doch werden sie bei einem Auftrag zusammengeführt und seit dem Moment ist alles anders. Denn zuvor waren beide sogar Gegnerinnen in einem Auftrag – ein Umstand, den es so nicht geben dürfte.
Das ganze klingt vielleicht recht absurd, aber nachdem man sich eingelesen hat, kommt man mit dem Umstand gut klar, dass die beiden skrupellos Menschen töten. Zusätzlich zu diesem Komplex kommt noch, dass beide anscheinend etwas verbindet. Etwas, was in der Vergangenheit liegt. Trotz der Streitigkeiten, nähern sich Megan und Abigail an und erledigen mehr als nur einen Auftrag zusammen. Jeder Auftrag wird seltsamer und schwerer, doch was hinter all dem steckt und wieso gerade diese beiden zusammengefunden haben, das müsst ihr dann selbst lesen.

Insgesamt bin ich echt beeindruckt von der Geschichte und der Idee. Ich bin, wie eingangs erwähnt, alles andere als en Thrillerleser. Dennoch gibt es ab und an Thriller, die doch für sich gewinne können, da sie etwas einzigartiges haben. Dieser ist ein solcher, auch wenn ich mir für die Charaktere mehr Tiefe gewünscht hätte.


Wem würde ich das Buch empfehlen ?
Da ich selten Thriller lese, kann ich kaum einen Vergleich zu einem anderen Titel geben. Ich würde sagen, dass dieses Buch auch etwas für die ist, die sonst keine Thriller lesen, aber gerne mal ein Drama. Auch ist es für alle diejenigen etwas, die gerne mal Dystopien lesen, denn dystopische Ansätze sind vorhanden. Alle, die eine leidenschaftliche Liebe im Vordergrund haben müssen, für die ist dieses Buch leider nichts.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Keine Cheats für die Liebe 01

Fujita
Flexibler Einband
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580093
Genre: Comics

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Interviews mit Monster-Mädchen 01

Petos
Flexibler Einband
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580017
Genre: Comics

Rezension:  
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Game - Lust ohne Liebe 01

Mai Nishikata
Flexibler Einband
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580185
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck:
 

Das wird heiß! Die beiden Charaktere auf dem Cover in einer recht eindeutigen Position geben den Ton an. Ein interessanter Josei * Manga wartet darauf gelesen zu werden.

*
Josei ist nichts weiter als der japanische Begriff für Mangas die für Frauen geschrieben worden sind.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Altraverse bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie vorab schon erwähnt, das Cover ist heiß! Die Kombination aus schwarzem Hintergrund und roter Schrift ist sehr auffällig. Ich finde, dass der Manga dadurch sofort im Regal ins Auge springt. Von der Art der Gestaltung erinnert mich das Coverdesign an „Piece – Erinnerung an eine Fremde“. Alles in allem finde ich das Cover sehr gelungen.

Der Zeichenstil ist, um es in ein Wort zu fassen, schlicht. Nishikata arbeitet sehr viel mit Gefühlsregungen und verwendet immer passende Rasterfolien. Darüber hinaus wird keine Figur über das Panel aus gezeichnet. Die Figuren sind ebenfalls recht schlicht gehalten. Trotzdem ist es genau passend, denn Josei Mangas sind bekanntlich weniger geschnörkelt wie z.B. Shojo Mangas. Durch den Zeichenstil konzentriert man sich als Leser mehr auf die Geschichte, was mir hier nur recht ist.

Der Manga dreht sich um Sayo Fuji. Sayo ist durch und durch Karrierefrau und mit allen Wassern gewaschen. Männer kann sie dadurch nicht lange halten. Wieso? Nun, in Japan ist das Frauenbild zwar auch verändert worden durch die Jahre hinweg, dennoch ist die klassische Rollenverteilung vorherrschend und gewollt. Die Männer in Sayo's Leben haben nie verstanden, dass ihr ihre Karriere wichtig ist.
Sayo ist nach außen hin sehr starker Charakter, der immer einen frechen Spruch hat um sich cool aus jeder Affäre zu ziehen. Innerlich zweifelt sie an sich selbst. Ihre Kollegen nehmen sie nicht mal mehr als Frau wahr. Bis R yochi Kiriyama auf den Plan tritt. Der neue Mitarbeiter und Überflieger hat ein ungewöhnlich starkes Interesse an ihr und beide beginnen eine Affäre – es sind keine Gefühle dabei, oder doch?

Sayo ist zielstrebig, lässt sich ungerne beirren und doch hat sie schwache Momente. Sie kämpft und beißt sich durch's Leben und bei der Arbeit, kann sie sich mit jedem Mann messen. Nur ist das wirklich alles was sie aus macht? Natürlich nicht! Mich hat der Charakter sehr überzeugt, da er durchweg authentisch auf mich gewirkt hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich in den Folgebänden entwickelt.
Ryochi ist en Playboy, zumindest wird er so dargestellt. Ob er dies wirklich ist oder ob mehr dahinter steckt, das kriegt man am Ende des ersten Bandes nicht wirklich raus. Ich vermute, dass er noch Geheimnisse hat, da man praktisch nichts über ihn weiß. Von allen Charakteren, die vorgestellt wurden, ist mir dieser noch ein großes Rätsel.
Auch ein zweiter männlicher Charakter wird neu eingestellt und zwar Osamu Arakawa. Er ist offenherzig, leicht zu begeistern und für jeden Spaß zu haben. Ich hege die Vermutung, dass es der Second Lead der Story wird. Ich bin mal gespannt.

Insgesamt kann man erahnen, dass es sicherlich das eine oder andere mal sehr heiß her geht, aber in Maßen. Dies ist erst der Auftakt, da wurde sehr viel Zeit darauf verwendet die Charaktere vorzustellen und den Plot in gang zu bringen. Dies ist für mich gelungen, obwohl ich an der einen oder anderen Stelle doch gerne mehr Story gehabt hätte.
Für mich wird es sicherlich noch einen weiteren Band geben!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Ihr mögt Mangas wie „von 5 bis 9“ ? Dann wäre der Manga wirklich etwas interessantes für euch. Meine lieben Frauen, fühlt euch angesprochen, es ist wirklich ein Manga für euch! Wer nichts mit Liebe, Gefühlen oder Romantik in Mangas anfangen kann, der sollte besser die Finger von lassen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Du bist mein

Patrick S. Nussbaumer
Flexibler Einband: 109 Seiten
Erschienen bei Flying Grandpa, 16.11.2016
ISBN 9783033053021
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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3.139 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 465 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck: 

Ich bin schon so lange um dieses Buch herum geschlichen, weil ich nur Gutes gehört habe. Ich erwartete also sehr viel. Thematisch hatte ich mir eine romantische Geschichte vorgestellt.

Fazit: 

Das Cover sieht nach einem typischen Cover des New Adult Genres aus. Es ist schlicht und doch schön. Gerade weil es sich um kein Fantasy Buch handelt, erwarte ich keine großartigen, fantasievollen, mit schnörkeln überzogenen Cover und empfinde dieses mehr als passend.

Die Geschichte wird von einem Ich-Erzähler aus der Perspektive von Allie erzählt. Wie ihr wisst, mag ich diesen Stil am liebsten und alleine deshalb, kam ich schon sehr gut in das Buch hinein. Der einfache und zugleich flüssige Schreibstil haben dann sein übriges getan. Es ist fesselnd,logisch geschrieben und folgt gleich von Anfang an einem roten Faden.Von der ersten Seite an, konnte ich das Buch kaum weglegen. Während ich eigentlich noch andere Bücher lesen müsste und lernen sollte, musste ich dieses Buch einfach nebenher lesen. Es war wie eine Sucht und ich war sehr traurig, als ich zum Ende kam.
Das Buch kann man überall lesen, man sollte nur aufpassen, es gibt ziemlich witzige Stellen!

Unser Hauptcharakter, dem wir auf Schritt und Tritt folgen, ist Allie. Allie ist der Spitzname zu Allison. Allison ist ein sehr interessanter Charakter. Zum einen hab ich wirklich mit ihr gelitten und geliebt. Zum anderen konnte ich die eine oder andere Marotte von ihr nicht ab. Ihre Entwicklung und ihre Gestaltung ist aber völlig logisch und nicht aus der Luft gegriffen. Sie kann frech, witzig und auch ernst sein. Es ist wirklich großartig, wenn sie Kaden frech gegenübertritt. Ich musste manchmal so herzhaft lachen.
Apropos Kaden – ich glaube, ich habe einen neuen Bookboyfriend in meiner Sammlung. Kaden ist nicht nur heiß, er ist intelligent und meistens schlecht drauf. Wieso und weshalb müsst ihr selbst lesen, aber so viel kann ich euch sagen: Es hat wirklich einen triftigen Grund!
An der Seite von Alison, finden wir auch Dawn. Dawn ist ihre beste Freundin und ein wirklicher Goldschatz. Sie ist loyal, nicht auf den Kopf gefallen und hat ihr Herz am rechten Fleck.
Nicht nur Alison hat eine tolle Freundin, auch Kaden hat tolle Freunde, allen voran Spencer.
Insgesamt hat man aber einen sehr überschaubaren Personenkreis, welcher einem sofort ans Herz wächst.

Allison ist 19 Jahre alt und kommt aus der Großstadt in eine kleine Studentenstadt und hofft darauf, dort neu anfangen zu können. Nach etlichen Wohnungsbesichtigungen, ist sie ratlos. Es war nichts dabei, wo sie hätte einziehen können, aber zu ihren Eltern, die sie immer nur Crystal nennen, will sie nie wieder zurück. Die letzte Wohnungsbesichtigung steht an und mit Kaden, ihrem neuen Mitbewohner, beginnt für Allison ein neues Leben. Liebe und Selbstfindung stehen im Fokus dieser Geschichte.Während Allison sich selbst entdeckt, entdeckt sie auch ihre die große Liebe. Während sie damit zu kämpfen hat, was ihr Herz ihr zuflüstert, sind Probleme in ihrem Leben nie weit weg – inklusive schreckliche Eltern.
Nicht nur Allison steck voller Geheimnisse, auch Kaden schleppt einen ganzen Berg voller Probleme mit sich herum, mit dem er sichtlich arg zu Kämpfen hat. Allison fühlt sich von seinen Regeln zwar nicht beeindruckt, findet aber Stück für Stück heraus, wieso diese Regeln ihm so wichtig sind.
Was mir an der Story besonders gefällt, ist das Wechselspiel zwischen dem Uni Leben ( Das nicht vergessen wird, wie in so vielen schlechten Liebesromanen.) und ihrem Leben in der WG. Mir ist zwar nichts dergleichen passiert, aber als Student schleppt man in etwa genau so seine Probleme mit sich rum und muss in die Uni, lernen, hat Stress und schafft manchmal Prüfungen nicht. Diesen realistischen Vorgang hat Mona mit viel Herz und Ernsthaftigkeit einfangen können.

Das ist das erste Buch gewesen, welches ich von Mona Kasten gelesen habe und es wird auch nicht das letzte sein. Der Schreibstil, die Charaktere und nicht zuletzt die Story haben mich komplett eingenommen und überzeugt! Band zwei und drei sind schon erschienen und die Chancen stehen sehr gut, dass ich auch diese beiden Bücher verschlingen werde!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Wer Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter gelesen und gefeiert hat, wird begin again mindestens genauso sehr lieben.
Jeder, der mit Liebe in Büchern nichts anfangen kann, sollte einen Bogen um dieses Buch machen.
Es ist ein tolles New Adult Buch, welches man sicherlich nicht so leicht aus der Hand legen kann, wenn man auf romantische Stories ste

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Rubinsplitter

Julia Dessalles
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783959910484
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Eindruck:

Ich erwarte von Julia nur das Beste. Durch den miesen Cliffhanger von Tränenspur, glaube ich, dass es in diesem Teil, in einem größeren Umfang als bisher, um Ali gehen wird.

Fazit:  

OH! MEIN! GOTT!
Dieses Cover ist einfach der Wahnsinn!
Und wer hat's gemacht? Alex natürlich! Eine super Arbeit -sehr passend zum Inhalt und perfekt passend zum Doppelband! 

Wie auch schon Funkenschlag und Tränenspur, ist die Geschichte in der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Auch gleichen sich die Personen, aus deren Sicht erzählt wird. Der Hauptcharakter bleibt jedoch weiterhin Ruby. Ich hatte bei diesem Band das Gefühl, dass mir das lesen noch leichter fiel, als wie in Band eins und zwei. Der Stil wirkte flüssiger und geübter. Es wurde bildhafter und mit vielen sprachlichen Bildern erzählt. Die Gefühle und Situationen konnten mit Hilfe der Worte sehr gut nachempfunden bzw. verstanden werden.

Wie im Prolog des zweiten Bandes angedeutet, wird nun auf Ali weiter eingegangen werden.
Auch wenn Ruby weiterhin unser Streckenpferd bleibt, wird Ali's Geschichte erzählt. Dazu kommen einige neue Charaktere, die vor Fantasie strotzen.
Ruby ist am Anfang des Bandes sehr verloren und auch der Leser kriegt es sehr deutlich mit. Es macht ab und an den Anschein, als würde sie sich wie die „alte“ Ruby von Band eins verhalten. Zum Schluss macht Ruby aber eine große positive Entwicklung!
Kai wird nachdenklicher und erwachsener dargestellt. Er hat nun eine Kriese, die er irgendwie überleben bzw. überwinden muss. Dies macht ihn, anders als in Band eins und zwei, sehr ernst und kühl. Es wird eine neue Seite an ihm gezeigt.
Ali hat eine sehr interessante Geschichte und endlich werden die ersten Geheimnisse rund um Ali gelöst. Zwar bleibt Ali bleibt immer rätselhaft, aber man kann ihn am Ende sehr viel besser verstehen. Ich muss sagen, ich mochte Ali bislang immer sehr gerne. Durch die Entwicklung ist er mir noch mehr ans Herz gewachsen!
Neue Charaktere, wie z.B. den König von Océanya, will ich hier nicht vorstellen, das würde euch spoilern. Eins verrate ich euch aber: Oma Käthe ist nicht mehr aktuell, denn Rover übernimmt! Wer und vor allem was er ist, das lest selber.

Band zwei endete mit einem bösen Cliffhanger! Ich war froh, als ich endlich lesen konnte, wie es weiter geht, nur, um mit einem noch böseren Cliffhanger bestraft zu werden.
Kommen wir aber erstmal zum Inhalt bzw. zur Story dieses Bandes. Ruby wird ins Reich Océanya gebracht und weiß nichts mehr. Als wäre es damit nicht genug, kennt sie niemanden der um ihr Krankenbett herum steht. Weder diese Wesen, die sich Squamaner nennen, noch der König Timur. Durch ihre Müdigkeit und das ständige Schlafen erscheint ihr alles wirklich und das einzige, was sie weiß, sie ist mit Ali hierher gereist. König Timur ist jedoch sehr zuvorkommend und bietet ihr neben dem Bett auch die Versorgung an. Doch auch wenn Ruby sich schwach und verloren fühlt, weiß sie, hier stimmt etwas nicht.
Damit beginnt der dritte Band. Wie man herauslesen kann, muss sich Ruby wieder selber finden und gegen das Vergessen ankämpfen. Eine gute Portion Intrigen und natürlich eine Priese Liebe dürfen hier nicht fehlen. Natürlich mischen auch Kai und Ali mit, denn aus deren Perspektive wird ebenfalls erzählt. Verlust, Trauer und Verzweiflung sind tragende Probleme in diesem Buch. Schaumkrone ist von der Gedankenwelt der Charaktere sehr düster gehalten, was nicht schlecht wirkt, sondern realistisch. Alles in allem wächst die Geschichte gleichzeitig mit den Charakteren heran.

Insgesamt kann ich einfach nur WOW sagen! Ich liebe auch diese düstere Seite dieser Geschichte. Es kann nun mal nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen – und das wird in diesem Buch deutlich gezeigt. Die Fantasie, die mich in diesem Buch erwartet hat, war wirklich mega. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das Finale!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Natürlich sollten alle diejenigen die den ersten und zweiten Teil gelesen haben, auch den dritten Teil lesen! Allem Voran, ist die Reihe etwas für Fantasy - Liebhaber und für Freunde von total verrückten aber liebenswerten Charakteren.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Mein wildes Geheimnis 01

Yoko Nogiri , Martin Bachernegg
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei KAZÉ Manga, 05.10.2017
ISBN 9782889212019
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck:
Typisch Shojo Manga! Der heiße Kerl auf dem Cover und dann noch die Pfote auf dem Logo. Es kann nur lustig werden!

Fazit: 

Vorab: Ich habe den Manga als Rezensionsexemplar von KAZÉ bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Manga.

Das Cover ist schlicht und dennoch wirklich gut. Yu sieht wirklich toll aus und so, wie die anderen Cover aussehen, haben alle vier Kerle jeweils für ein Cover Model gestanden. Die Idee finde ich super und sehr passend.

Der Zeichenstil ist sauber. Die Panels sind zwar da, Charaktere, Sprechblasen, etc. werden über diese sehr oft hinaus gezeichnet. Generell ist der Manga sehr ausgeschmückt und mit vielen Rastern versehen. Es passt einfach zur Story, die halt was magisches hat.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet. Jeder Charakter hat seinen eigenen Ausdruck und seinen eigenen Stil. Dennoch ist die Vierergruppe der Jungs recht typisch gezeichnet worden. Komugi passt zeichnerisch zu Yu. Zusammen sehen beide super aus.
Apropos Komugi. Komugi ist ein recht interessanter Charakter. Auf der einen Seite, ist sie recht zurückhaltend, aber auf der anderen Seite, steht sie für andere ein und macht genau das, was ihr passt. Ich finde das toll, da in vielen Mangas die Mädchen immer die schüchternen sind, die auch nie ihre Meinung vertreten.
Dann haben wir nicht nur Komugi, sondern auch noch vier hübsche Jungs. Einer davon ist Yu.
Diese vier haben jeweils immer andere Eigenschaften, die passend zu dem sind, was sie sind. Ich will euch da nichts vor weg nehmen, aber sie sind wirklich goldig. Yu ist, wie man erahnen kann, ein Wolf. Er hat ein spielerisches Wesen, ist nicht ängstlich, kann gut riechen, isst sehr gerne und ist eine treue Seele die einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. Na, wer erkennt darin den Wolf?
Rin ist sehr vorsichtig und listig  - und bislang mein Lieblingscharakter! Zu den anderen beiden, werde ich euch vorerst nichts sagen, da sie etwas später in der Geschichte vorkommen und ich euch nicht spoilern mag.

Komugi hat es nicht leicht. Sie kam erst vor einem Jahr in ihre Klasse und war kurz darauf schon ein Aussenseiter. Nun geht ihre Mutter für ein Jahr zum Arbeiten weg und kann sie nicht mitnehmen. Sie hat die Wahl auf der Schule in Tokyo zu bleiben, aber dafür bei ihrer Tante zu leben oder zu ihrem Vater nach Hokkaido zu ziehen, den sie 8 Jahre lang nicht gesehen hat. Sie entscheidet sich für einen Neuanfang in Hokkaido und kaum ist sie an ihrer neuen Schule, folgt ein chaotisches Ereignis nach dem anderen, bei dem sie immer wieder fürchtet wieder ins Abseits gedrängt zu werden. Nun, dass dies nicht so einfach der Fall sein wird, ist klar. Doch wie und warum, damit haben die vier Jungs und ihre zwei neuen Freundinnen zu tun. Die Story ist sehr lustig und gleichzeitig mit magischen Elementen gespickt. Was ich besonders toll daran finde, ist der Umgang mit Mobbing und die Ernsthaftigkeit, die sich trotz allem dahinter verbirgt.

Insgesamt hat mich der Manga echt  gut unterhalten. Man merkt, es wird wohl in eine Art Romance Richtung laufen, was das ganze spannend macht. Bislang sind drei der vier Bände erschienen. Im nächsten Monat soll dann auch Band vier erscheinen. Natürlich sind alle auf meine Wunschliste gewandert!  

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jeder, der Mangas mit Tieren mag, wird diesen hier sehr unterhaltsam finden.
RomCom-Sammler - das hier, ist ein MUST HAVE.
Alle diejenigen, die Shojo Mangas lieben, werden hier ein kleines Schmuckstück finden.
Jedoch sollten die Liebhaber von Action die Finger von lassen - es gibt leider keine Actionszenen!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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The Queen’s Rising (The Queen’s Rising, Book 1)

Rebecca Ross
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei HarperCollinsChildren'sBooks, 08.03.2018
ISBN 9780008245986
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Eindruck:
Endlich wieder ein Buch auf englisch. Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich die Inhaltsangabe so spannend fand.

Fazit: 

Muss ich noch große Worte für dieses grandiose und hübsche Cover verlieren? Ich liebe es einfach! Für mich ist es eins der schönsten Cover, die ich je gesehen habe.
Die Gestaltung im Ganzen ist so gelungen. Der Rauschnitt passt so sehr zu der Story. Enthalten sind am Anfang eine Karte und Stammbäume. Leider ist das Cover und die Gestaltung nicht mit in die deutsche Version übernommen worden. Das deutsche Cover gefällt mir leider gar nicht, obwohl ich erst durch das deutsche Cover auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich fand die Inhaltsangabe wesentlich ansprechender. Leider fehlen auch die Karte und die Stammbäume, die mir beim Lesen echt ab und an geholfen habe,

Das Buch wird in der Ich- Perspektive von dem Hauptcharakter Brienna erzählt. Von der ersten Seite war ich wirklich gefangen in dieser Geschichte. Ich fand den Erzählstil so ansprechend und so gut zu verstehen. Am Anfang, weil ich sehr lange keine längeren englischen Texte mehr gelesen habe, war der Einstieg etwas schwieriger, aber sobald ich die ersten 20 Seiten hinter mir hatte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Jeder, der Angst hat, es auf Englisch nicht zu verstehen, den kann ich beruhigen. Es ist wirklich kein besonders schweres Englisch! Wer sich trotzdem nicht traut, die Übersetzung ins deutsche ist laut Lena sehr gut gelungen.

Ich habe immer noch einen der größten Bookhangover in meinem Leben, weil ich diese Charaktere alle so lieben gelernt habe!
Aber von vorne...
Brienna ist ein Mädchen, welches von ihrem Opa großgezogen wurde, ohne zu wissen wer ihr Vater war. Ihre Mutter verstarb schon früh. Im Verlauf wird Brienna sehr ehrgeizig und dennoch sympathisch dargestellt. Sie hat ihre Fehler, die sie aber durch ihre liebevolle Art und ihr Durchhaltevermögen sehr gut ausgleicht. Ich mochte Bri schon von Anfang an. Sie ist sehr angenehm und ich konnte ihre Entscheidungen durchweg verstehen. Auch wenn kein extrem extrovertierter Charakter ist – und für mich kein introvertierter Charakter – kommt sie gut damit klar, dass sie im Zentrum der Geschehnisse steht. Mir gefiel ihre Art mit Problemen umzugehen und das sie den kühlen Kopf behielt – das ist ja bei vielen weiblichen Hauptcharakteren selten der Fall!
Cartier.... wo soll ich bloß anfangen ? Ich habe einen Bookboyfriend gefunden! Er ist wirklich ein toller Charakter. Im Gegensatz zu diesem gängigen „Bad Boy“- Image, den viele männliche Charaktere pflegen. Er ist er eine sehr ruhige und besonnene Person, die bedacht und mit viel Geschick an Dinge heran geht. Cartier überstürzt nichts und ich fand die Art, wie er mit Brienna umging, so liebevoll und erwachsen. Es ist wirklich mal eine Abwechslung keinen großen Kraftprotz als männliche Hauptfigur zu haben. Mehr will ich euch von ihm gar nicht erzählen, dass würde euch zu viel vorweg nehmen.
Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Freundin von Brienna sind wirklich großartig eingepflegt worden. Sie werden nicht übertrieben geschildert, aber bleiben auch nicht als leere Hülle in der Geschichte hängen. Jeder Nebencharakter hat seine Story und seine Auftritte, die im Buch wichtig sind.

Intrigen, ein Königreich, indem der falsche König auf dem Thron sitzt und Familien die sich zusammenfinden, um das Königreich wieder zu dem zu machen was es war. Klingt komplex? Ist es auch! Ich musste aufgrund der Charakterverflechtungen und den Orten immer wieder auf die Karte und die Stammbäume schauen. Das ist jedoch nicht schlecht, denn das passiert mir immer bei guten und komplexen Büchern.
Wir haben auf der einen Seite Bri, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und die gleichzeitig beginnt komische Visionen zu haben, die aus der Vergangenheit sind. Auf der anderen Seite haben wir Cartier, der komischerweise recht viel über die Lage des Königreichs weiß, aus dem Briennas Vater stammt.
Ich will euch nicht spoilern, aber es werden einige Familien auf euch zukommen und ihr werdet euch vielleicht auch etwas fühlen, als würdet ihr einen Teil von Game of Thrones lesen. Es sollte euch aber nicht abschrecken, denn es wird überraschenderweise echt gut und nachvollziehbar erklärt.
Ein großer Aspekt, der mir sehr gefällt ist, dass es ein Königreich gibt, indem Frauen den Thron übernehmen sollen. Der Körper von Frauen ist empfänglicher für Magie und macht Frauen somit stärker als Männer. Dieses Königreich hat Frauen, die in den Krieg ziehen. Man kann es mögen oder hassen, ich finde es aber sehr selten bei Büchern, dass Frauen so eine starke Rolle spielen. Daher hat mich alleine dieses Detail überzeugt.

Insgesamt hat mich dieses Buch UMGEHAUEN!
Nächstes Jahr im Frühjahr erscheint der zweite Teil von drei Teilen und ich weiß echt nicht, wie ich es bis dahin aushalten soll.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die High Fantasy mögen, werden diese Story echt interessant finden. Diejenigen, die Geschichten lesen über Königreiche mögen, fühlen sich hier sicher wohl.
Frauen sollen stark und was zu sagen haben? In diesem Buch gibt es ein Königreich, dass nur von Königinnen regiert werden soll!
Wenn ihr eine kitschige Liebesgeschichte sucht, dann werdet ihr enttäuscht werden. Es gibt eine, die aber ganz und gar nicht kitschig ist.

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Powerfrauen küsst man nicht: oder doch?

Astrid M. Helmers
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei tredition, 13.12.2017
ISBN 9783743984110
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Eindruck: 

Eine Karrierefrau bedeutet, dass sicher ein sehr willensstarker Charakter die Hauptrolle übernimmt. Durch die Inhaltsangabe erwartete ich auch einen geschichtlichen Einblick in die 70er-Jahre.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar von Astrid M. Helmers bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum E-Book.

Zu dem Cover will ich nicht viele Worte verlieren. Es ist im Pop Art Stil gehalten, welches gut zum Buch passt und auch zu dem Thema. Ich bin leider kein Fan von dem Pop Art Stil, dies führt aber weder zu einer schlechteren Bewertung, noch zu Punktabzug.

Das Buch ist in der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Das meiste is aus der Sicht von Luise, dem Hauptcharakter geschrieben. Leider ist es ab und an recht wirr. Die Besonderheit an dem Buch – es hat keine Kapitel.
Ich finde die Idee in Ordnung, aber die Umsetzung ist recht heikel. Natürlich gebietet es der künstlerischen Freiheit, keine Absätze zu machen und auch keine Kapitel. Hier ist alles an einem Stück erzählt und dabei vergehen Jahre. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, wäre es tatsächlich sehr negativ gewesen. So ist es noch in Ordnung und man kommt irgendwie hinterher.
Ich konnte selten selbst einen Abschnitt machen, um das Buch kurz bei Seit zu legen.
Was mir aber gut gefallen hat und die Autorin prima umgesetzt hat, sind die Dialoge und die Sprache der 70er. Einzig die Rechtschreib- und Grammatikfehler waren mir wirklich ein Dorn im Auge beim lesen, obwohl ich darauf selten achte.
Für dieses Buch musste ich mich konzentrieren aufgrund der vorangegangenen Erläuterungen.

Luise, ist wie gesagt, unser Hauptcharakter. Sie ist sehr erfolgsorientiert und entwickelt sich im Verlaufe des Buches zu einer starken Feministin. Am Anfang sind ihre Ziele einfach gestrickt: In die Welt der erfolgreichen Geschäftsmänner kommen. Dieses Ziel entwickelt sich zu einem weitaus komplexerem Ziel. Nicht nur die Position soll verändert werden. Sie will ich für gerechtere Löhne einsetzten und zwar zwischen Frauen und Männern. Ihr Charakter wird immer ehrgeiziger und sturer. Ich empfinde sie zum Schluss hin leicht nervig, da sie wirklich in einer Tour von „Powerfrauen“ spricht. Man hat ihre dieses Wort zu oft in den Mund gelegt. An sich ist der Charakter von Luise aber sehr gut durchdacht mit ihren Prinzipien und der starken Bindung zu ihrer Mutter.
Weitere Charaktere wie Holger oder Elisabeth werden ebenfalls beschrieben. Ich empfand es okay, dass der Fokus ganz auf Luise lag. Dabei kamen aber die anderen Charaktere zu kurz. Man hat zwar eine Ahnung von ihnen, doch letztlich hat man nicht ganz so viel von ihnen. Ich werde hier von den Charakteren nichts erzählen, um euch nicht zu spoilern.

Die Story befasst sich, wie erwähnt und erahnt, mit der willensstarken Luise, die sich ihren Weg hinauf in die erfolgreiche Welt der Geschäftsmänner erarbeitet. Nicht nur die 70er als Jahrzehnt sind ihr ein Klotz am Bein, nein, auch äußere Einflüsse machen es ihr nicht leicht. Die Themenvielfalt reicht von der Lebensweise im Ostblock bis hin zur Ungleichheit von Frau und Mann bei gleicher Qualifikation und gleichem Beruf - im besonderen bei Löhnen Dieses Thema ist bis zum heutigen Tag noch sehr aktuell und hier werden Anfänge recht gut beschrieben und durchdacht. Ich muss sagen, trotz der sprachlichen Stolpersteine, hat mich die Geschichte echt gepackt. Ich war wirklich gespannt wie sich Luise durch diese Welt kämpft, was sie schafft und was nicht. Das Ende entsprach dann aber leider nicht meinen Vorstellungen, es war zu abrupt und viel zu offen. Ich will nicht zu viel verraten, aber ein „ Happy End “ hätte ich schon gerne haben wollen.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch von der Story her echt gut gefallen hat. Die Sprachlichen Stolpersteine haben es jedoch runtergezogen. Ein paar Kapitel und ein erneutes Lektorat würden dem Ganzen einiges bringen.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Dieses Buch ist doch leicht geschichtlich angehaucht und es wird von Seite zur Seite immer mehr der Feminismus in den Vordergrund gestellt. Jemand der mit beidem gar nichts anfangen kann, sollte es vielleicht nicht lesen. Jeder der gerne wissen wollen würde, wie sich Frauen damals in den 70ern durchgeschlagen haben, für den ist dieses Buch echt super! Man muss sich jedoch mit dem Schreibstil anfreunden.
Bis dann, 
Flidra

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manga, romance, shojo, shojo manga, this lonely planet

This Lonely Planet 01

Mika Yamamori , Dorothea Überall
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei KAZÉ Manga, 02.11.2017
ISBN 9782889210558
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck:

Ich dachte von Anfang an, dass es ein Shojo ist und relativ süß gemacht sein wird. Die Beschreibung weckte in mir den Eindruck, dass der Manga auch recht lustig werden würde.


Fazit: 

Vorab: Ich habe den Manga als Rezensionsexemplar von KAZÉ bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Manga.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, aber dennoch effektiv. Ich mag die klaren Strukturen und Fumi auf dem Cover sieht echt süß aus! Der Rücken ist ebenso schlicht gehalten, aber mit Akatsuki mit einer Katze auf seiner Schulter drauf. Die Katze sieht so niedlich aus!

Der Zeichenstil ist sehr sauber und die Panels meist recht scharf getrennt. Dadurch wirkt der Ganze Manga recht einfach gehalten, was nicht wirklich negativ gemeint ist. Man sollte nur keinen Zeichenstil à la Arina Tanemura erwarten. Er ist wenig ausgeschmückt, fördert aber, dass man sich auf die Geschichte konzentriert. Wirklich bedeutende Momente werden dann natürlich etwas größer und imposanter dargestellt.

Die Charaktere sind ebenso schlicht gezeichnet, dafür aber mit Wiedererkennungswert. Man kann keinen Charakter verwechseln. Besonders gefällt mir Isshin. Er wirkt recht frech und dennoch liebenswert.

In diesem Manga wird die Geschichte von Fumi erzählt. Fumi ist recht unerfahren im Gebiet der Liebe und gegenüber dem anderen Geschlecht, auch wenn sie mit ihrem Vater zusammengewohnt hat und den Haushalt übernommen hat. Genau das ist ihre Stärke. Sie weiß nicht nur wie man kocht und putzt, nein sie geht auch unglaublich bedacht mit Geld um! Darüber hinaus ist sie sehr fleißig und denkt an ihre Mitmenschen. Sie erinnert mich vom Wesen her sehr an Haruhi aus Ouran High School Host Club.
Auf der anderen Seite haben wir Akatsuki. Akatsuki ist ein Schriftsteller, der sehr faul erscheint, dabei ist er einfach nur mit dem Schreiben beschäftigt. Er wirkt auch recht unerfahren mit dem anderen Geschlecht, da er Gefühle nicht so einfach ausdrücken kann und recht barsch agiert. Er ist der typische Charakter "Harte Schale weicher Kern".
Isshin kommt in dem Band erst recht weit hinten vor. Es ist noch recht undurchsichtig, was er für einen Charakter er darstellen soll, da er recht gemein wirkt. Ich bin mir aber sicher, dass er der Second Lead wird. Wissen tue ich es aber nicht.

Die Story beginnt damit, dass der Vater von Fumi recht viele Schulden hat und er deshalb woanders arbeiten geht während, sie zurückbleiben muss. Um über die Runden zu kommen, hat ihr Vater ihr eine Anstellung als Haushälterin besorgt bei einem Schriftsteller, wo sie Heim und Verkostung umsonst kriegt. Fumi, die eh den Haushalt alleine geschmissen hat, ist nicht abgeneigt und zieht dort ein. Was sie nicht wusste - es ist kein alter Mann, der sie erwartet, sondern Akatsuki, der Mittzwanziger der ihr recht seltsam erscheint. Dieser Band dient als Einführung und streckt die ersten Fühler in Richtung Romance aus. Mehr will ich nicht verraten, denn den Rest, müsst ihr lesen!

Insgesamt habe ich mich sehr unterhalten gefühlt, denn der eine oder andere witzige Moment ist dabei. Das, was zu fünf Kirschblüten fehlt, ist der holprige Anfang. Es geht recht schnell und diese Anstellung wird als völlig selbstverständlich erachtet, auch vom Vater. Mir als Elternteil würde es Kopfschmerzen bereiten. Ich hätte mir einfach etwas mehr Drama gewünscht (Ja, ja, ich Dramaqueen...). Ansonsten freue mich schon auf die Folgebände. Band zwei ist schon erschienen und Band drei ist in diesem Monat erschienen.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Ganz klar allen, die Shojo Mangas lieben! Es ist eine doch recht süße Geschichte mit vielen lustigen Szenen. Jeder, der sich von Romance und Comedy unterhalten fühlt - es ist ein wirklich toller Manga!
Alle diejenigen, die unbedingt Fantasy und Magical Girls haben wollen, für die ist der Manga nicht wirklich etwas, denn hier rettet keiner die Welt.

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260 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Auf ewig mein

Eva Völler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck: 

Durch den Klappentext, habe ich eine spannende und gleichzeitig auch teilweise lehrreiche Story erwartet. Besonders habe ich mich auf Fatima und Ole gefreut.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist wieder ein Traum. Es passt vom gestalterischen perfekt zu dem ersten dieser Reihe. Auch dieser Perlmuttschimmer und die Pastelltöne sind, wie beim ersten Band, einfach traumhaft! Diesmal ist es in zartem rosa gehalten. Ich bin zwar absolut kein Fan von dieser Farbe, aber dennoch gefällt es mir sehr !

Der Sprachstil bleibt sich treu. Erzählt wird weiterhin aus der Sicht von Anna. Es gibt jedoch kleine Episoden, wo es aus der Sicht von Fatima oder Walter erzählt wird. Dies mochte ich sehr, denn sie passen erstens gut ins Bild und zweitens auch in die Situationen, bei denen der Wechsel statt findet.
Grundsätzlich ist jedoch Anna diejenige, die aus der Ich- Perspektive erzählt.
Wie auch im ersten Teil, ist es flüssig und durchweg verständlich zu lesen. Mir hat es wieder sehr viel Freude beim Lesen bereitet, sodass ich sehr zügig durch dieses Buch gekommen bin.

Zu den bestehenden Charakteren, kommen noch eine Hand voll Nebencharaktere hinzu.
Anna ist auch weiterhin ein toller Charakter. Jedoch gibt es den einen oder anderen Moment, in welchem sie mich etwas nervte. Ich gehe jedoch davon aus, dass es geschuldet ihrer Situation, ein Verhalten ist, das extra so dargestellt wurde. Sie macht eine kleine Entwicklung durch. Durch die Verunsicherungen im ersten Band der Reihe, hat sie an dem einen oder anderen Gedanken zu knabbern. Sie wird jedoch immer erwachsener zum Buchende hin, was mir sehr gefällt. Ich hoffe diese Entwicklung hält auch noch in Band drei an.
Sebastiano ist, trotz das er einer der Hauptcharaktere ist, relativ unscheinbar geworden. Ihn gibt es, er macht auch was und er liegt Anna sehr am Herzen, aber mir hat er in der Geschichte insgesamt irgendwie gefehlt. Wie gesagt, er war dabei, aber im Vergleich zu anderen Charakteren, wirkte er für mich unrelevanter. Er war für mich eher der Wachhund von Anna, als der heldenhafte Sebastiano von Band eins. Auch das Ende trug zu diesem Gedanken bei. Die Dynamik zwischen Anna und Sebastiano war am Anfang auch recht schleppend. Es hat sich zwar gebessert und zum Ende hin hat es sich wieder komplett eingespielt, aber gerade am Anfang war ich leider etwas argwöhnisch, ob es noch besser wird.
Wo mir Sebastiano fehlte, waren Ole und Fatima viel deutlicher vertreten. Beiden Charakteren wurde mehr Tief gegeben und auch der Beziehung zueinander wurde mehr Raum gegeben. Leider wiederholen sich manche Sequenzen, wo ich ab und an dachte „Nicht schon wieder!“. Dennoch fand ich es toll, dass beide Charaktere näher gebracht wurden.
Fatima, die Fashion Bloggerin, weiß was sie will und ist sich ihrer Reize bewusst. Ich finde es nur etwas kritisch, dass sie sich Kerlen so anbiedert. Das führe ich zurück auf ihre damalige Umgebung, wo sie groß geworden ist - sie kennt es wohl nicht anders. Ich hoffe jedoch, dass Anna ihr die Emanzipation etwas näher bringt.
Ole ist ganz der Wikinger, der mit Axt und purer Kraft versucht Fatima für sich zu begeistern. Er hatte mir im ersten Band so gut gefallen. In diesem Band waren aber zu viele Sätze dabei, die mich seinen Charakter kritisch sehen. Ich weiß, er ist ein Wikinger und von heute auf morgen ist die Einstellung zu Frauen vielleicht nicht unbedingt zu ändern, aber ich fand es diesmal einfach zu viel des Guten.
Fox fand ich von Anfang an recht komisch und habe ihn am Ende richtig gehasst.

Die Story beginnt recht harmlos, bis Anna auf einen Fremden trifft und ein Spiel auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf. Die Spielregeln – reist mit eurer Truppe in 80 Tagen um die Welt im Jahre 1873 und schließt Portale, die durch ein Rätsel erreichbar werden.
Der Einsatz ist für beide Seiten enorm.
Liebe, Intrigen und viel Action ist in diesem Band vorhanden. Zudem lernt man etwas über die Zeit im Jahr 1873 und hat sogar etwas, was man nachschauen kann (Spoiler: z.B. Die Oceanic hat wirklich existiert. Man kann nachschauen, was mit ihr in der zweiten Variante passierte. Die erste Variante kann natürlich nicht vorhanden sein. Ich finde, das ist ein super Beispiel, für die Verknüpfung unsere Realität mit der im Buch!).
Die Story hat auch dieses mal sehr viel Konfliktpotential, welches man am Anfang vielleicht gar nicht wirklich abschätzen kann. Ich hätte gerne noch mehr über die Länder erfahren, wo die Truppe entlang gekommen ist. Gerade Singapur und Honkong hätten prima Kulissen abgegeben. Zum Ende hin wurde es immer spannender und ich habe dann wirklich die letzte Hälfte des Buches an einem Tag verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.

Insgesamt fand ich die Charaktere im Vergleich zu Band eins etwas schwächer. Dafür fand ich die Story, besonders zum Ende hin, wesentlich spannender und interessanter. Ich hoffe, ich komme dazu auch Band drei lesen zu können. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Allen, die Band eins gelesen haben und es gut fanden, sollten auch zu Band zwei greifen. Band zwei ist zwar für sich abgeschlossen, man würde jedoch sehr vieles nicht verstehen, wenn man nicht mindestens Band eins dieser Reihe gelesen hat. Zeitenzauber ist für beide Bücher dieser Reihe nicht notwendig. Man versteht im Grund alles, ohne Zeitenzauber gelesen zu haben.

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155 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 213 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551300676
Genre: Jugendbuch

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91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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your name.

Makoto Shinkai , Claudia Peter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 05.10.2017
ISBN 9783770496778
Genre: Comics

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Von Beruf Schriftsteller

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716975
Genre: Biografien

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Green Scales

Katharina V. Haderer
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 27.09.2017
ISBN 9783959914123
Genre: Fantasy

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