Leserpreis 2018

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410 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Ash Princess

Laura Sebastian , Dagmar Schmitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.09.2018
ISBN 9783570165225
Genre: Jugendbuch

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79 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Von Fuchsgeistern und Wunderlampen

Christian Handel , Ava Reed , Julianna Grohe , Britta Strauss
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 31.10.2018
ISBN 9783959918008
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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64 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss

Kelly Moran
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Rowohlt E-Book, 19.09.2018
ISBN 9783644404960
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Eindruck: 

Ich habe sehr hohe Erwartungen an diesen zweiten Teil gehabt. Das Cover und die Geschichte klingt wieder ganz nach Kleinstadt, Liebe, Drama und nach etwas für mein Herz.

Fazit: Auch der zweite Teil trifft mitten ins Herz!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Kyss Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. [Unbezahlte Werbung]

Das Cover ist im gleichen Stil wie das erste gehalten. Diesmal sind nur die Polaroids andere und die Farbgebung hat einen Rotstich. Ich liebe diese Cover, weil sie das wiedergeben, was man von diesen Büchern erwarten kann. Es bringt mich wirklich in Herbststimmung und durch diesen rustikalen Stil, bekomme ich erneut dieses Kleinstadtfeeling.

Zu Teil eins haben sich lediglich die Personen geändert. Diesmal begleiten wir Gabby und Flynn. Ich war am Anfang wirklich gespannt, wie Moran die Dialoge gestaltet, denn Flynn ist taub. Ich fand die Stellen, in denen er nur Zeichensprache eingesetzt hat wirklich gut beschrieben. Man hatte nie das Gefühl, man könne etwas nicht verstehen.
Die Sprache ist, wie auch im Vorgänger, locker und flüssig zu lesen. Erneut fand ich den Schreibstil wirklich so gut, dass ich das Buch habe runter lesen können. Am liebsten habe ich mich dafür ins Bett gelegt und es mit einem warmen Tee genossen. Also mein Tipp: Wenn ihr es in einer ruhigen und für euch angenehmen Umgebung lest, könnt ihr das Buch gleich doppelt genießen.

Eine, für mich wertvolle, Information vorab : Avery und Cade sind nicht verschwunden und deren Handeln wird neben dem Hauptgeschehen, durch Gabby und Flynn, weiter erzählt. Ich liebe es, wenn man Reihen liest und es dann, ähnlich wie bei der Mayhem Reihe, die Folgebände immer andere Charaktere behandeln, aber die vorherigen Charaktere immer wieder aufgreifen und zukünftige mit einbeziehen.
So, nun aber zu Gabby.
Gabby war schon immer nur die gute Freundin und das Mädchen, welches man anspricht, wenn man an die tolle und hübsche Schwester ran will. Beeinflusst davon, lässt Gabby ziemlich den Kopf hängen und nimmt ihre guten Seiten nicht wirklich wahr. Als Tierarzthelferin ist sie mit Flynn ständig zusammen, was seit der Schulzeit so ist. Flynn und Gabby gab es immer nur im Doppelpack. Dementsprechend erschüttert es sie stark, als zwischen den beiden unverhofft Gefühle entstehen. Ich habe Gabby als eine sehr nett und freundliche Person aufgefasst, die, wenn es um Menschen geht, die ihr alles bedeuten, durch sämtliche Wände marschieren würde. Ihr größte Schwächer war einfach, dass sie sich selbst irgendwie nie wahrgenommen hat. Die Fragen, wer sie ist und warum sie nun Tierarzthelferin geworden ist, dem geht sie in diesem Buch nach. Manchmal hat ihr Verhalten etwas von einem Teenie Mädchen gehabt. Das ist aber das Einzige, was ich an ihrem Charakter auszusetzen habe, denn ich fand es sehr angenehm aus ihrer Sicht Situationen zu erleben.
Flynn ist für mich sogar noch viel interessanter als Gabby gewesen, obwohl ich mich mit ihr mehr identifiziere. Flynn ist taub, was ihn nicht gerade zu einem super Fang bei Frauen macht. Dementsprechend wundert es erstmal niemanden, dass er noch Single ist, obwohl er sehr gut aussieht. Natürlich weiß er das alles selbst und schätzt sich, zumindest was diese Belange angeht, recht gut ein. Er weiß was er kann und was nicht. Sein Problem ist viel mehr, dass er versucht seine Behinderung durch seine anderen Sinne wett zu machen. Er kann seinen Ohren nicht vertrauen und dieser Umstand bewegt ihn dazu, viel aufmerksamer zu sein, sodass er Sinne, wie das Sehen und Fühlen, überstrapaziert. Er kann sich dadurch nicht richtig fallen lassen und will so viel Kontrolle, wie es ihm möglich ist. Für ihn ist Gabby unersetzlich im Alltag. Im Verlaufe des Buches merkt er erst wie viel und wie groß die Beziehung zu Gabby ist.
Wie erwähnt sind auch Cade und Avery wieder dabei. Drake und Zoe sind natürlich nicht wegzudenken. Besonders Drake hat mir wieder gezeigt, wie sehr ich mich nun auf den dritten Teil freuen kann, indem er die Hauptrolle spielt. Wieso und warum, das verrate ich euch dann in der Rezension zu Teil drei.

Die Story ist recht komplex, aber auf das Wichtigste heruntergebrochen, geht es hauptsächlich um zwei Menschen, die sich schon so sehr dran gewöhnt haben eng befreundet und alles für den anderen zu sein, dass ihnen nicht auffällt, welche Gefühle sie dem anderen entgegen bringen. Das Besondere an diesem Buch, was viele Bücher, die diese Thematik haben, vergessen, ist der Aspekt, dass beide Personen auch wissen müssen, wer sie ohne die andere Person sind. Ich vermisse meistens, dass die Personen auch alleine funktionieren würden und einen eigenständigen Charakter haben. Dies wird hier sehr gut raus gearbeitet. Man weiß, dass Flynn und Gabby ein eingespieltes Team sind und ihnen fällt im Verlauf auf, wie der eine den anderen beachtet und was er für diesen tut, um ihm das Leben zu erleichtern und zu zeigen, das man sich schätzt. Man merkt aber auch, dass beide ein Leben führen, welches ohne den anderen funktionieren würde, aber es viel einfacher und schöner ist, wenn beide zusammen durchs Leben gehen.
Darüber hinaus wird auch groß thematisiert, in wie fern Gabby sich beruflich und privat entwickelt hat, um Flynn eine Stütze im Leben zu sein. Kritik gibt es vor allem von Gabby's Familie. Auch dieser Aspekt wird ausführlich, besonders in der Verbindung Flynns Behinderung, besprochen und gut dargestellt.
Das Einzige, was mir fehlte, ist dieses Kleinstadtfeeling. Irgendwie ging es Seite um Seite nur um Flynn und Gabby. Gerade in Teil eins wurde die Kleinstadt besser beschrieben und man hatte mehr das Gefühl, dass man selbst dort rum läuft. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass die beiden eher in ihren Problemen und ihrer Vergangenheit hängen, was ich doch recht schade fand. Ich hoffe das ändert sich im dritten Teil noch einmal oder wird durch etwas andres kompensiert.
Flynns Behinderung hingegen wurde, ähnlich wie bei Hailey, sehr gut beschrieben und umgesetzt. Zwar wird wohl niemand das nachfühlen, was ein Tauber tatsächliche fühlt, wenn man es selbst nicht ist, die Beschreibungen lassen das Ganze aber sehr gut erahnen.
Das Besondere an diesem Buch ist aber, dass sowohl Flynn, als auch Gabby stärker werden. Jedes Kapitel lässt sie Charakterlich wachsen.

Insgesamt gefällt mir der zweite Teil der Redwood Love Reihe wieder sehr gut. Leider einen ticken schlechter, als es der erste Teil tut, aber ich glaube fest daran, dass der dritte Teil wieder Vollgas gibt.

Wem würde ich das Buch empfehlen? :

Natürlich empfehle ich dieses Buch jedem, der den ersten Teil gelesen hat. Alleine die Story rund um Avery und Cade lässt einen nicht an diesem Buch vorbei gehen.
Darüber hinaus finde ich, dass man die Bücher auch getrennt voneinander lesen kann, man aber durchaus den einen oder anderen Witz nicht versteht und man das eine oder andere als Information vermissen wird.

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67 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Für immer hält nicht nur bis morgen

Ricki Schultz , Frauke Meier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736304345
Genre: Liebesromane

Rezension:

*2,5*

Erster Eindruck:

Ein Frauenroman, der verspricht lustig zu werden. Darüber hinaus auch mit einem aktuellen Thema.

Fazit: Das Buch bekäme bei mir keinen Super- Like...

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom LYX Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist an sich recht süß gemacht. Schrift und Hintergrund sind recht schlicht. Die Farbwahl passt zum Sommer. Einmal mehr frage ich mich aber, wie so ein Titel zustande kommt? Der Originaltitel war doch gar nicht verkehrt. Sei es, wie es sei, das Buch sieht ganz in Ordnung aus.

Erzählt wird von einem Ich – Erzähler aus der Perspektive von Rae.
Nun, um ehrlich zu sein, hat mir der Sprachstil nicht wirklich zugesagt. Es wurde sehr viel mit „Hashtaggs“ versehen – teilweise in meinen Augen unsinnige Dinge wie „#arbeit“. Ich finde es okay, wenn es mal vorkommt und weil man damit etwas deutlich machen will. Hier sollte es anscheinend als Gag dienen und hat für mich dieses Ziel, durch Häufigkeit und falsche Stellen, verfehlt. Darüber hinaus ist Rae keine 16 Jahre alt, doch ab und an habe ich durch die Erzählweise das Gefühl, sie sei ein junger Teenie. Ich fand es dadurch echt schwer, sie als Frau, die Mitte 30 sein soll und auch noch Grundschullehrerin ist, ernst zu nehmen. Alleine dadurch, musste ich mich durch diesen Schreibstil kämpfen.
Ab und an, was durch kursive Schrift angezeigt wurde, bekommt man einen kurzen Einblick in die Vergangenheit von Rae. Die Idee ist nicht schlecht, wiegt das Schlechte jedoch nicht auf.

Rae, wie oben erwähnt ist Mitte 30 und Grundschullehrerin, ledig und auf die Hochzeit einer ihrer beiden besten Freundinnen eingeladen. Ihr Problem ist es, dass sie sich liebend gerne auf dem Sofa breit machen würde, anstatt alleine bei dieser Hochzeit aufzutauchen. Während sie mittlerweile einmal geschieden und nach einigen vermasselten Beziehungen an dem Punkt ist, einfach nur Spaß haben zu wollen und an keine Beziehung mehr für sich glaubt, wollen das Quinn und Valerie gar nicht hinnehmen. Rae ist beim lesen, für mich zumindest, immer eine von den Frauen, die irgendwie nicht erwachsen werden will und sich dementsprechend verhält.. Party machen, mal ein One- Night-Stand, Ansprüche die nicht mal Märchenprinzen erfüllen können und dazu noch die ab und an doch jugendliche Ausdrucksweise. Dazu kommt, das sie sich als Autorin von erotischen Büchern versucht, was für die Geschichte in meinen Augen gar nicht SO wichtig war. Es hätten ebenso gut Kinderbücher oder historische Bücher sein können, aber durch ihre Art sind es wohl erotische geworden. An sich, habe nicht nichts dagegen, wenn mir der Hauptcharakter am Anfang nicht zusagt, denn die meisten Autoren wollen dadurch die Entwicklung zum Ende hin stärker heraus arbeiten. Leider hat sich Rae für mich kaum entwickelt. Sie hat sich weder von ihrer Art Probleme anzugehen, noch die Art wie sie auf Menschen zu geht, verändert. Sie ist mir bis zum Schluss sehr unsympathisch geblieben.
Nick, der Aushilfslehrer und Schönling der Geschichte, ist für mich ebenso platt geraten, wie viele andere Charaktere dieser Story. Es wird viel mit Stereotypen gearbeitet, wie auch bei Nick. Er sieht gut aus, ist intelligent, witzig und schlagfertig. Dazu hat er noch Probleme, die ihn überaus aufopfernd da stehen lassen. Wer würde ihm also nicht hinterher rennen? Alleine dieses Betonen, wie heiß er ist und wie überaus attraktiv er wirkt, war mir ein Graus. Ab und an war er recht lustig, was mich milde gestimmt hat, aber zwangsläufig war ich froh, als das Buch zu Ende war.
Quinn und Valerie, die besten Freundinnen von Rae, sind leider viel zu oberflächig beleuchtet worden. Während Quinn wie eine aufdringliche Furie rüber kommt, alleine dieses ganze stark emotional pubertäres Verhalten im Bezug auf ihre Hochzeit und wie Rae sie angeblich negativ stimmt, wird Valerie als unzufriedene Ehefrau mit verpassten Chancen gezeichnet. Mir ist klar, es gibt solche Frauen und mir ist auch klar, dass die Konstellation nicht unüblich ist, aber als Leserin will ich mir nicht seitenlang anlesen, wie sich Stereotypen bekriegen. Valerie ist doch nicht NUR unzufrieden und Quinn dreht hoffentlich nicht NUR am Rad. Teilweise hat es wirklich an meinen Nerven genagt, dass sich die Probleme immer wiederholt haben, aber keine irgendwas getan hat.
Es gab noch Sarah, die junge Partymaus und Arbeitskollegin der drei Damen, aber über sie kann man noch weniger etwas sagen. Leider ist die gesamte Charaktergestaltung für mich zu oberflächig gewesen, leider!

Die Story klingt vor allem erstmal vielversprechend!
Eine Frau, die bislang nicht wirklich Glück mit der Männerwelt hatte, meldet sich bei Spark ( Was im Grunde Tinder ist, nur mit anderem Namen.) an und fängt an, sämtliche Kerle innerhalb kürzester Zeit zu daten. Dabei entdeckt sie einen Arbeitskollegen, den sie wirklich sehr heiß findet, aber laut Aussagen der Damen, leider schon vergeben ist.
Rae ist immer noch nicht über eine Beziehung hinweg und dementsprechend fällt es ihr schwer Vertrauen aufzubauen, daher ist Online – Dating für sie erst einmal völliger Schwachsinn. Der eine hat nur Oberkörperfreie Fotos, der schaut grimmig und der nächste könnte gleich in einer Gruselshow mitspielen. Ja, Spark macht es Rae nicht leicht und Quinn und Valerie fordern Rae heraus, einfach mal das eine oder andere gut sein zu lassen und den Männern eine Chance zu geben.
Klingt lustig? Ist es auch! Die Dates die sie hat, sind wirklich komisch und das ist wirklich etwas, was mich dann doch dazu gebracht hat dieses Buch durchzulesen. In Zeiten von Tinder, Lovoo und Co., fand ich es amüsant sich dem ganzen auf eine humorvolle Art und Weise zu stellen.
Aspekte wie Partnersuche und Dating Plattformen mal unerwähnt, geht das Buch unter anderem auf Frauen ein, die bereits in einer Ehe sind und damit anscheinend unzufrieden sind, einfach weil eine Freundin noch ihre Freiheit genießt. Es geht auch auf Frauen ein, die unter der Panik leiden, dass man heiratet, aber möglicherweise doch nicht den Richtigen. Insgesamt, ist es jedoch sehr überschaubar besprochen, sodass man nicht wirklich viel mitnimmt.

Alles in allem, ist das Buch für mich ein Happen für Zwischendurch gewesen, der mich leider mehr enttäuscht hat, als das er mich überrascht hat. Man merkt, dass dieses Buch ein Debüt ist, den die Charaktere sind nicht wirklich tief und auch die Thematiken werden nicht ausreichend beleuchtet.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Frauen, die Tinder nutzen, werden sich hier an manchen Stellen sicher wiederfinden und garantiert über einige Situationen laut lachen müssen. Dieses Buch ist durch und durch was für Menschen, bei denen es immer Drama geben muss und die gerade ein Buch suchen, was sie locker unterhält.
Liebhaber von erotischer Literatur, sowie von hochtrabenden Büchern, kommen hier nicht auf ihre Kosten.

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205 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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My First Love

Tanja Voosen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.07.2018
ISBN 9783453271630
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck:

Teenie Romanzen, Highschool Drama und viele gebrochene Herzen.

Fazit: Super Dialoge und sehr viel Witz!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. [ Unbezahlte Werbung]

Leider finde ich das Cover etwas unpassend. Bis auf das Meer und eine Ähnlichkeit zu den Charakteren im Buch, sagt das Buch nichts über den Inhalt aus. Zuerst habe ich gedacht, dass ich einen Surferboy kennenlernen werde und ein Mädchen, dass ihre Zeit am Meer verbringt. Dabei ist dem gar nicht so. Sei es drum. Ich finde es dennoch hübsch gemacht. Die Stimmung bei dem Sonnenuntergang/aufgang ist toll eingefangen und die Gestaltung und Schrift finde ich passend und ansprechend.

Aus der Sicht von Cassidy lesen wir die Story in der Ich – Form. Ich finde es deshalb sehr ansprechend, weil Cassidy ein Charakter ist, der gerne mal mehr denkt, als das er was erzählt. Dazu später mehr.
Die Sprache ist durchweg fließend und leicht zu lesen. Besonders die Dialoge haben mich umgehauen. Viele Dialoge in Büchern sind leider etwas starr und  nicht authentisch geraten. In diesem Buch konnte ich nicht genug davon lesen. Sie haben mich immer wieder an die tollen Dialoge von Carina Bartsch in Kirschroter Sommer erinnert, die ich bis heute nicht vergessen kann. Nun gehören diese Dialoge definitiv dazu.
Alleine dadurch, verflog die Zeit beim lesen im Flug. Ich habe nicht gemerkt, dass ich so schnell so weit gekommen bin und war am Ende traurig, dass es schon vorbei war. Ich empfehle nicht unbedingt in der Öffentlichkeit zu lesen, denn die Gefahr, dass man laut los lacht, die ist sehr hoch!

Cassidy ist wie ihr Name schon vermuten lässt sehr taff, nicht auf den Kopf gefallen und alles andere als ein ruhiges Mäuschen. Im Gegenteil, wenn ihr was gehörig gegen den Strich geht, vertritt sie ihre Meinung lautstark und es ist ihr egal, wie andere darüber denken. Innerlich trägt sie jedoch einen Kampf aus, denn sie ist alles nur nicht wirklich glücklich. Ihre Gedanken und Meinungen zu dem einen oder anderen Thema bleiben verschlossen. Wir, als Leser, kriegen sie durch die geschickte Wahl des Erzählers dennoch mit. Ihr Leben war nie ein Wunschkonzert, doch hat sie sich mittlerweile arrangiert. Ich weiß nicht, wo genau ich anfangen soll um zu beschreiben, wie toll ich Cassidy finde. Sie ist der Art von Hauptcharakter, der eine perfekte Mischung aus Selbstbild und Eigenreflexion hat. Darüber hinaus hat sie es faustig hinter den Ohren und ihre Wortgefechte mit Colton sind großartig. Ihre Loyalität gegenüber Lorn ist unbeschreiblich. Natürlich hat sie auch Schwächen, wie ihren Sturkopf, der sie aber nur authentischer und damit sympathischer für mich macht.
Colton hat den Bad Boy Stempel aufgedrückt bekommen, gibt sich mürrisch und verteidigt sich nicht nur mit Worten. Seitdem Cassidy seiner Exfreundin Kim half, könnte man meinen, dass Cassidy sein persönlicher Erzfeind ist. Dies hält er ihr gegenüber auch nicht geheim. Viel mehr lässt er sie seine Wut immer wieder spüren. Beide sind sich jedoch gar nicht so unähnlich, denn auch er verbirgt viel und hat viel in seinem Leben erlebt. Ich finde die Idee seine Freundschaft mit Theo im direkten Vergleich mit der, der beiden Mädchen, zu setzen wirklich sehr gut. Man sieht daran, wer seine Fehler hat und wie diese sich ändern. Generell finde ich die Dynamik der Beziehungen und der Geschichte wirklich so gut getaktet.
Lorn ist, ebenso wie Cassidy, sehr loyal, aber bei weitem weniger selbstbewusst und sogar etwas schüchtern, wenn sie vor einem Jungen steht, den sie mag. Sie ist ein Basketball Ass und sehr ehrgeizig, was sie selbst sehr streng im Umgang mit sich selbst macht. Ihr großes Herz und ihr Rückhalt geben Cassidy in der Vergangenheit und auch im Verlaufe der Geschichte im Buch genug Halt, um die eine oder andere Schwierigkeiten zu überwinden.
Theo kommt am Anfang sehr ruhig und zurückhaltend rüber, was durch den Charakter von Colton bestärkt wird. Dabei ist Theo alles anderes als ruhig und schüchtern. Er wirkt gewissenhaft und ausgeglichen.
Ich finde jeden einzelnen Charakter mit Schwächen und Stärken gut ausgearbeitet. Auch die jeweiligen Entwicklungen gefallen mir sehr gut, zumal sie sehr authentisch sind und durchweg nachvollziehbar.

Cassidy will ihr College finanzieren und hat eine Marktlücke gefunden, die ihr eine Menge einbringt. Der Schluss-mach-Service, bei dem sie anderen Mädchen und ab und an auch mal einem Jungen hilft, ihren Partner los zu werden, läuft wirklich gut. Sie selbst hat schon früh lernen müssen, dass Liebe nicht ewig hält und mehr schlechte Seiten hat, als ihr lieb ist. Daher kann sie ihren „Job“ sehr gut mit ihrem Gewissen vereinbaren. Anders sieht das Colton, dessen Exfreundin sich von ihm trennte, nachdem sie die Dienste von Cassidy in Anspruch nahm. Um ihr eins auszuwischen, verfolgt Colton nun einen Plan, der Cassidy in ein Chaos stürzt, dass sie nie für möglich gehalten hätte. Doch geht seine Rechnung nicht auf, den auch er steckt schneller in diesem Schlamassel, als er je geahnt hätte. Klingt nach Teenie Drama - ist ein Teenie Drama. Wer kennt sie nicht, die Teenie Filme, die mittlerweile auch wieder auf Netflix ihren Raum gefunden haben? Ähnlich wie diese, funktioniert auch diese Story und doch gibt es das eine oder andere, was das Ganze besonders macht. Für mich und das will ich einfach noch einmal unterstreichen, sind die Dialoge wirklich herausragend und amüsant.
Ich will gar nicht viel zu der Story erzählen, es würde euch spoilern, aber stellt euch auf ein witziges und ab und an doch sehr ernstes Teenie Drama ein, welches typische Themen wie erste große Liebe, Gefühle, Familienprobleme und Schule aufgreift.

Insgesamt kann ich nur wiederholen, wie sehr mich dieses Buch unterhalten hat! Zum Schluss des Jahres, habe ich also wirklich noch ein Highlight für mich gefunden.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
All diejenigen, die „Duff“ oder „To all the boys I've loved before“ geliebt haben, werden auch dieses Buch mögen und lieben.
Wie oben erwähnt erinnern mich die Dialoge stark an die Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter Bücher.
Menschen, die nichts mit young adult Büchern anfangen können, sollten die Finger hiervon lassen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Goblin Slayer! 01

Kumo Kagyu , Kousuke Kurose , Noboru Kannatuki
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.07.2018
ISBN 9783963580499
Genre: Comics

Rezension:


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38 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Wenn du wieder gehst: Eine Liebesgeschichte

A.D. WiLK
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2018
ISBN B07HYVF9L6
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck:
Wo Liebesgeschichte drauf steht, das muss auch Liebesgeschichte drin sein.

Fazit: Toller Debütroman mit viel Liebe zum Detail.

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Einfach, schlicht und wirkungsvoll – das beschreibt das Cover wohl am besten. Mir persönlich gefällt die Farbgebung sehr gut und ich mag die Schrift sehr gerne. Sie ist leicht verspielt und dennoch gut lesbar. Der Kontrast wurde effektiv genutzt. An dem Cover hat man nicht wirklich was zu meckern.

Begleitet werden wir in der Geschichte von einem Er/ Sie – Erzähler, der uns über sämtliches aufklärt. Leser sehen im Grunde alles aus der Sicht von Lucy, unserem Hauptcharakter. Ich finde gerade bei Liebesgeschichten, ist der Er/Sie- Erzähler recht schwer anzuwenden, da man als Leser möglichst viel Gefühl mitbekommen will. Da ist ein Ich- Erzähler deutlich einfacherer und verständlicher. Dennoch hat die Autorin das ganze recht gut umgesetzt, sodass man sich daran nicht sonderlich stört. Darüber hinaus, wechselt die Autorin immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Während die Gegenwart immer nach dem Treffen stattfindet, sind in den Szenen der Vergangenheit einige Ereignisse nacheinander beschrieben. Hier kommt auch keine Verwechslung auf, denn die Überschriften der jeweiligen Kapitel geben Aufschluss darüber, wo man sich wann befindet.
Die Sprache ist doch recht schlicht gehalten. Kein zu hoch, aber auch kein zu niedrig angesetztes Sprachniveau. Genau richtig, um den Tag ausklingen zu lassen mit einer warmen Tasse Tee.

Lucy, eine Frau, hin- und hergerissen von ihren Gefühlen, ist ein Charakter, mit dem ich es ab und an schwer hatte. Sie ist bei der einen oder anderen Sache sehr schnell aus dem Konzept gekommen und hat für mich in manchen Situationen einfach falsch gehandelt. Das macht sie trotzdem authentisch, denn Menschen machen nun mal Fehler. Ich mochte aber ihre Begeistern für das Meer und die Besonderheiten, die einige Menschen mitbringen. Der Beruf, der Journalistin, passt wirklich super zu ihr. Auch wenn ich ab und an den Kopf geschüttelt habe, empfand ich sie bis zum Schluss als sympathisch und konnte mich trotz allem mit ihr anfreunden.
Niklas ist für mich ein Mensch mit vielen Problemen. Oft hält er sich zurück und sagt nicht immer, was er am liebsten sagen würde. Trotz vieler Rückschläge, hat er nie den Lebenswillen verloren. Ich fand, dass er an manchen Stellen ruhig hätte etwas sagen sollen oder doch mehr Gefühle hätte zeigen sollen. Denn manche Situationen können nun mal einfach nicht abgetan werden. Wie dem auch sei, bin ich alles in allem, mit dem Charakter zufrieden. Es hat mir gefallen, dass er Konsequenzen aus seinem Handeln in der Höhle gezogen hat und auch, dass er seinen Entscheidungen soweit immer treu geblieben ist. So wie Lucy, habe ich mich bei Szenen, in denen Niklas Geborgenheit geschenkt hat, einfach wohl gefühlt.
Ben war am Anfang ja doch recht wenig vertreten. Nur in den Gedanken von Lucy oder wenn sie telefonierten. Daher war ich schon gespannt, wann man den Ben kennenlernen durfte. Als er da war, wusste ich wirklich nicht, wie ich mit ihm umgehen sollte. Er war einfach so nett und lieb, dass ich ihn, ebenso wie Niklas, einfach mochte. Ich wollte ihm absolut nichts schlechtes und war dann doch recht zwiegespalten, für wen sich Lucy in meinen Augen hätte entscheiden sollen. Geprägt durch andere Bücher des Genres, war ich zeitweise sogar misstrauisch, weil er so nett war.
Es gab einige Charaktere in diesem Buch, die ich wegen Spoilern nicht alle analysieren will. Trotzdem muss ich zu Louise ein Wort verlieren, da sie mir besonders gefallen hat, denn sie war so ein tolles Kind. Mit all den kindlichen Gedanken und mit so viel Herz, war sie für mich mit die authentischste Person. Ich fand es einfach schön, dass es einen Charakter gab, der zu allem traurigen doch noch wie ein Lichtblick auf die Geschichte wirkte.

Die Geschichte wird im Verlauf immer komplexer. Was mit einem einfachen „Sie trifft auf ihren Exfreund, scheint noch Gefühle für ihn zu haben und hat aber schon einen neuen Mann an ihrer Seite.“ anfing, wird doch recht schnell zu einem komplexen Gebilde, mit dem nicht nur die drei was zu tun haben. Die Story baut sich in zwei Zeiten auf. Wir erfahren nach jedem neuen Stück der Gegenwart, immer ein Stück der Vergangenheit. Viele Schicksalsschläge lassen die Charaktere an ihre emotionalen Grenzen stoßen und auch die unterschiedlichen Beziehungen zueinander haben es in sich. Gerade diese große Masse an Ereignissen und Gefühlen, macht das Ganze greifbar. Man kennt Liebesgeschichten, in denen es wirklich nur um zwei Personen geht, die sich treffen, sich verlieben, sich zusammenfinden, heiraten, etc. Diese hier ist ein völlig andere. Es wird sehr viel Wert auf die Gefühle gelegt und auch Umgebungsdetails werden so wiedergegeben, dass man sich sehr schnell in diese Geschichte hineinfindet.
Richtung Schluss, wo Lucy mit John am Flughafen ist, fand ich dann doch leicht drüber, aber es hatte ja irgendwo seinen Sinn.
Das Ende selbst, war nach dem Ganzen hin und her, dem Chaos und der Traurigkeit wie ein Pflaster und ich konnte das Buch guten Gewissens abschließen.

Insgesamt fand ich das Buch, bis auf die eine oder andere Stelle, wirklich alles anderes als schlecht. Beachtet man, dass es sich um ein Debütroman handelt, bin ich dann doch recht positiv überrascht gewesen und freue mich schon auf weitere Werke!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Diejenigen, die gerne mal eine Leibesgeschichte lesen, die nicht unbedingt 0 8 15 abläuft, für die wäre dieses Buch genau das Richtige. Auch all die Leser, die Drama lieben, sind mit diesem Buch sicher zufrieden.
Fans von prickelnder Erotik sollten sich hier nichts von versprechen, die Gefühle stehen im Vordergrund.

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622 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 262 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck: 

Als ich die Inhaltsangabe gehört habe, hab ich sofort an die Serie Hart of Dixie gedacht. Zwar ist Avery nicht als Ärztin beschrieben worden, dennoch hab ich mir so etwas ähnliches vorgestellt.

Fazit: Hat jemand in Redwood eine Wohnung für mich frei?

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Kyss Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Dieses deutsche Cover ist eins der wenigen, die mir besser gefallen, als das Original. Ich finde diese Holzoptik und die „Fotos“ darauf einfach so passend zu der Atmosphäre, die in dem Buch aufgebaut worden ist. Rundum ein tolles Cover !

Das Buch wird mit einem Er-/Sie- Erzähler erzählt, der zwischen der Sicht von Avery und Cade wechselt. Es wird nicht nach einem Schema gewechselt sondern situationsbedingt. Die Sprache und die Wörter sind recht einfach und fördern den schnellen Lesefluss. Man kommt sehr schnell und sehr gut in die Story. Die bildliche Erzählweise ermöglicht dem Leser sich vieles gut vorstellen zu können und bindet beim lesen stärker an das Buch. Der rote Faden der Geschichte ist immer deutlich zu erkennen und man wird durch den Wechsel der Sichtweise nicht verwirrt.
Ich habe das Buch gemütlich im Bett gelesen und oft gegrinst. Wer in der Bahn nicht gerade als Grinsebacke auffallen will, der sollte es in Ruhe für sich lesen.

Avery ist unsicher, hat kaum noch Selbstwertgefühl und das einzige wofür sie noch kämpft ist ihre Tochter. Gewohnt an die Stille und das sie ihre Gedanken immer nur für sich hat, wird ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt, als sie nach Redwood zieht. Sie ist nämlich alles andere, als ein ruhiges, braves und nicht weidesprechendes Mädchen, dass unbeholfen ihre Weg gehen muss. Sie ist eine Frau, die genau weiß, wie sie etwas machen will, sich mit Fleiß und Mühe für einiges begeistern kann und durchaus auf auf den Putz hauen kann. Doch ihre Ehe mit Richard hat sie zerstört. Im laufe des Buches entwickelt sich Avery zu der Person, die sie wirklich ist und baut ihre Stärken auf. Ab und an hat sie einen Durchhänger, die aber jede Person mal hat und die sie unglaublich authentisch wirken lassen.
Ihre autistische Tochter, Hailey, wirkt am Anfang wie ein trauriges Lebewesen in der Welt von Avery. Zwar wird sie von Avery mit Liebe großgezogen, aber durch die fehlende Aufmerksamkeit ihres Vaters und dem damit verbundenen Versteckspiel, konnte sie sich nicht entwickeln. Sie leidet, bevor sie nach Redwood kommt, unter vielen Anfällen, ist sehr gereizt und hat keine Freunde. All das ändert sich in Redwood. Von Seite zur Seite erkennt man eine positive Entwicklung von Hailey. Sie bindet sich emotional vom ersten Moment an Seraph, ihren Hund, baut Verbindungen zu anderen auf und auch die Bindung zu ihrer Mutter entwickelt sich. Ich mochte die Darstellung und das Hailey eine so wichtige Figur für das gesamte Buch war. Auch wie dargestellt worden ist, was und vor allem wie sie „spricht“ und sich bemerkbar macht, war großartig!
Cade....CADE! Cade ist einfach so... ich kann gerade kein Wort dafür finden. Er ist humorvoll, bemüht sich, liebt seinen Job, ist sexy und ja, am Anfang ist er nun mal der Playboy. Ok, ok, 0 8 15 Typ Alert? Nein. Er hat nämlich einen guten Grund, weswegen Bindungen so gar nichts für ihn sind. Wieso, dass müsst ihr selbst lesen. Avery verändert seine Sichtweise. Stück für Stück lockt sie seine liebenswerten Eigenschaften aus ihm heraus. Im Verlauf zeigt sich, dass Cade nicht nur ein toller Tierarzt ist!
Flynn und Drake sind die Brüder von Cade. Beide haben, wie Cade, ihr Päckchen zu tragen und zu beiden gibt es jeweils ein Buch. Daher ein kurzer Anriss der Charaktere.
Flynn ist von Geburt an taub, was jedoch nicht dazu geführt hat, dass er sonst nicht frech und einen Spruch nach dem anderen bringt. Er ist einfühlsam und auch sonst merkt man im ersten Band, dass er eine liebevolle Seite hat.
Drake ist der älteste von den Dreien. Seine große Liebe und Frau Heather ist vor einigen Jahren gestorben. Er zog sich seit dem zurück und lebt für die Arbeit in der Klinik. Ich weiß jetzt schon – DAS wird mein neuer bookish Boyfriend, sobald ich Band drei gelesen habe.
Die ganze Stadt ist voller einzigartiger und erwähnenswerter Charaktere, aber das würde zu sehr spoilern. An dieser Stelle will ich nur so viel verraten – wenn mir jemand einen Job und eine Wohnung oder Haus dort zur Verfügung stellt, dann würde ich sofort hinziehen!

Die Story ist in meinen Augen sehr komplex. Wir haben auf der einen Seite Avery, die sich nach der Scheidung und mit einem autistischen Kind in eine komplett neue Umgebung einfinden muss. Wäre das nicht genug, ist diese Umgebung genau das Gegenteil, was sie bisher gewohnt war. Die Beziehung zu ihrem Ex-Mann war toxisch für sie, denn mittlerweile ist sie von Selbstzweifeln zerfressen und kämpft lediglich noch um ihre Tochter. Ihre Gefühle blendet sie aus. Auf der anderen Seite haben wir Cade, der bislang nichts davon hielt sich fest zu binden, aber der heißeste Junggeselle der Stadt ist.
Wenn beide Seiten aufeinander treffen, dann kann es doch nur explosiv werden!
Beiden bei der Bewältigung ihrer Probleme zu zusehen und mit zu fiebern, macht einen großen Teil aus in dem Buch. Ich finde aber auch die Aspekte, dass eine Frau, die so wie Avery behandelt worden ist, wieder zurück findet und das Jemand durch eine andere Person zu mehr fähig ist, bemerkenswert herausgearbeitet. Insgesamt sind die verschiedenen Problempunkte sehr gut ausgearbeitet und darüber hinaus recht authentisch dargestellt.
Diese unglaubliche Stadt, die auch Twitter und Pinterest und alle möglichen social Media Kanäle bedient, fand ich so große Klasse! Nicht, weil es das Ganze greifbar macht, sondern viel mehr, weil es zu so vielen Situationen geführt hat, bei denen ich lachen musste. Generell ist das Buch weit ab davon die ganze Zeit ernst zu wirken. Lachen, schmunzeln und grinsen ist garantiert!

Insgesamt kann ich mich nur wiederholen und sagen, wie schnell ich dieses Buch verschlungen habe! Ich kann kaum abwarten Band zwei und drei davon zu lesen!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Allen Romantik Fans sei dieses Buch wärmstens empfohlen! Auch diejenigen, die Serien wie Hart of Dixie geliebt haben können mit diesen Büchern viel anfangen. Frauen, die eine toxische Beziehung hinter sich haben, können sich in dem Buch sicherlich wiederfinden und wohlmöglich etwas verarbeiten, was ihnen passiert ist.
Wer mit Liebe und Romantik nicht am Hut hat, sollte die Finger hiervon lassen!

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Nation Alpha

Christin Thomas
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.04.2018
ISBN 9783946955092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Erster Eindruck: 

Ich habe mir einem Buch gerechnet, welches in die Tiefe geht, weil ich schon recht viel Gutes gehört habe.

Fazit: Einfach nur WOW!

Ich liebe grün, daher liebe ich auch dieses Cover. Der Sci-Fi Touch und die Atmosphäre passt perfekt zum Buch. Alleine deswegen, werde ich mir demnächst das Buch als Printausgabe zulegen.

Das Buch wird aus der Ich – Perspektive aus der Sicht unseres Hauptcharakters erzählt. Dies fördert das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit enorm. Ich konnte mich in Gedanken einfinden, die ich sonst, bei abstrakter Erklärung, gar nicht hätte begreifen können. Der Schreibstil ist sehr flüssig, eingehend und verständlich. Ich habe dieses Buch verschlungen und das fast in ein paar Stunden. Es war alles mit dabei – von Humor bis ernsten Themen, die genial an den Schreibstil angepasst wurden. Insgesamt ein Buch, dass selbst komplexe Sachverhalte, sehr gut darstellt.

Unser Hauptcharakter ist Grace, eine Omega, eine Sklavin, ein Wesen, geboren um zu leiden. Schmerz und Hoffnungslosigkeit begleiten sie, seitdem es sie gibt. Eltern hat sie keine, denn sie wurde im Labor heran gezüchtet, wie viele andere Sklaven auch. Ihre dunkle Haut ist das Markenzeichen. Am Anfang unterscheidet sich Grace lediglich durch ihre Neugierde von anderen Sklaven. Dies ändert sich zunehmend und sie macht eine rasante Entwicklung durch. Ich tue mich meist schwer mit weiblichen Protagonistinnen, besonders in Dystopien. Grace hat mich jedoch überzeugt, denn ich konnte sehr gut nachempfinden, was sie fühlte. Es war wirklich kein Moment dabei, wo ich hätte sagen müssen, dass das Handeln unrealistisch wirkte.
Neben ihr spielt Kain eine große Rolle. Er ist ein Alpha – mit dunklen Haaren! Diese Alphas sind recht selten und hinzu kommt, dass er verwandt ist mit dem Herrscher der Nation Alpha. Grace fällt ihm sofort ins Auge und er sieht in ihr etwas besonderes. Sein Verhalten und die Art, wie er mit problematischen Situationen umgeht, hat ihn wirklich sehr sympathisch gemacht. Seine blaue Augen haben das übrige getan – neuer Bookboyfriend!
Jasmin ist ebenfalls ein toller Charakter, auch wenn sie noch recht klein ist. Sie ist die gute Seele, die allen Hoffnung gibt auf eine bessere Welt. Ich hab sie während den ersten Kapiteln richtig gern gewonnen.
Der Doktor war mir am Anfang wirklich leicht suspekt, bis ich gemerkt habe, er bereut, was er getan hat. Es war wirklich interessant zu sehen, wie er seine Denkweise ändert und sich dann für eine Sache einsetzt.
Alpha One ist ein genialer Bösewicht. Ich konnte ihn sofort hassen, was nicht bei jedem Bösewicht der Fall ist. Er ist durch und durch von einer Ideologie besessen und gepaart mit seinem Sturkopf, ist er wirklich ein guter Gegenpart zu Grace.
Ich fand alle Charaktere wirklich auf den Punkt getroffen. Es passiert selten, dass ich alle Charaktere gut ausgearbeitet finde.

Bei der Story weiß ich gar nicht, wie ich Anfangen soll.
Zum einen, geht es um die charakterliche Entwicklung von Grace. Grace, die als Sklavin nichts weiter als Schmerz und Leid erfahren durfte, wird von Kain und Jasmin plötzlich wie ein Mensch behandelt und viel mehr. Sie weiß am Anfang nicht wie sie damit umgehen soll, denn ihr Leben hat sie bisher so eingeschüchtert, dass sie sich für alles schuldig und verantwortlich fühlt. Ihre Neugierde hat sie jedoch behalten und wird im Verlauf des Buches immer mutiger. Weshalb ich dieses Buch als so wichtig finde, sind die äußeren Umstände. Nation Alpha ist ein Fleck auf Erden, der zwei Arten von Menschen kennt. Omegas und Alphas. Wie der Name schon sagt, gibt es Privilegierte und Sklaven. Sklaven werden wie Tiere behandelt. Zusammengepfercht, arbeitend und wie das Letzte, während Alphas ein tolles und ruhiges Leben leben. Alphas werden von klein auf dazu erzogen, ihre Wut und ihre böse Seite an Omegas raus zu lassen. Man merkt, dass diese Umstände stark an Umstände erinnert, die es damals unter anderem in Amerika gab. Noch heute sind Rassismus und Unterdrückung Themen von enormer Wichtigkeit und Brisanz. Ich will gar da gar nicht mit dem Finger auf irgendwen oder irgendwelche Länder zeigen, aber solche Bücher wären für mich mal ein Vorschlag als Pflichtlektüre in Schulen. Es ist abstrakt genug, um es konkret auf Situationen anzupassen und Aufklärungsarbeit zu liefern. Daher ist mir dieses Buch auch ans Herz gewachsen und ich habe mir sogar einige Stellen markiert, was sonst auch sehr selten bei mir passiert.
Mich haben diese Themen und die Art der Darstellung, insbesondere der Konflikt den Grace und Kain hatten, sehr zum denken gebracht.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen und es ist definitiv ein Buch, was mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es ist einfach ein Herzensbuch und ich wünschte, gerade in diesen Zeiten, dass es einige lesen und merken, dass unsere Gesellschaft nicht zu einer Nation Alpha werden darf!

„Ich bin auch ein Mensch. Ich verdiene einen Namen und ein Preisschild, auf dem Unbezahlbar steht.“ (Zitat aus Nation Alpha)

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
All diejenigen, die sich für Dystopien begeistern können, sollten unbedingt mal zu diesem Buch greifen. Leser, die auch gerne mal Nachdenken beim lesen, finden hier ein Buch, welches Themen aufgreift, über die nachgedacht werden muss.
Empfehlen tue ich das auch all den Lehrern und sonstigen Menschen in Berufen, die mit Kindern zu tun haben, wenn sie Aufklärungsarbeit betreiben wollen.

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402 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck: 
Ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefreut, die viel auf See spielt und so ein bisschen so ist wie Fluch der Karibik.

Fazit: Ein spannender Kampf um Land und Meer!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom dtv Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das war Coverliebe auf den ersten Blick! Ich wusste seit der Vorschau schon, dass ich dieses Buch undbedingt haben wollte – egal wie gut es tatsächlich ist. Es ist wirklich wunderschön!
Das Mädchen auf dem Cover soll Lira darstellen und so ähnlich habe ich mir Lira wirklich vorstellen können. Die Wellen glitzern und diese Farben – es ist wirklich ein wunderhübsches Buch, welches jedes Regal aufhübscht.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und im unregelmäßigen Wechsel zwischen Lira und Elian. Dieser Wechsel wird durch unterschiedliche Schriftarten erkennbar, sodass man genau weiß aus welcher Perspektive etwas erzählt wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Gleichzeitig fnde ich es überraschend bildlich in brutalen Szenen, denn es ist immerhin ein Jugendbuch. Mir persönlich hat es nicht viel ausgemacht, sollte es aber einige von euch geben, die mit Gewalt und Kämpfen nicht so gut umgehen können - an dieser Stelle eine kleinen Triggerwarnung.
Ansonsten ist es ein Buch, welches man durchaus mit dem Soundtrack der Filme „Fluch der Karibik“ hören kann.

Lira, ein wilder und ungezähmter Charakter. Was passiert, wenn dieser Charakter zuerst vom Bösen erzogen wird böse zu sein und dann auf Gedanken stößt, die die Denkweise komplett umstoßen? Genau, eine sehr große und weitreichende Entwicklung.
Lira ist am Anfang völlig besessen von dem Gedanken Menschen zu töten, sie haben es schließlich nicht anders verdient und machen sie stärker. Als sie auf den Pirat und Prinzen Elian trifft, lernt sie eine ganz neue Sichtweise kennen und ihre Einstellung ändert sich. Ich muss sagen, dass mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen hat, wobei ich sie als Charakter die ganze zeit über mochte. Zum Schluss wirkt sie zwar etwas zu erwachsen, damit kann man sich aber zufrieden geben.
Elian ist ein stolzer Pirat und dann kommt erst das Prinz sein. Er mag es so gar nicht als Prinz betrachtet zu werden und sucht das Abenteuer. Mit treuen Gefährten an Bord, hat er sich der Sirenenjagt verschrieben. Sirenen sind für ihn Monster, die Menschen töten und nur Gefahr bedeuten. Auch als er Lira kennenlernt, ändert sich daran vorerst nichts, denn von ihrem Geheimnis ahnt er noch nichts. Ich fand die Entwicklung dieses Charakters okay, aber sie hat ab einem Punkt aufgehört, weil dann nur noch Lira im Vordergrund stand. Das war sehr schade, da Elian noch recht viel Potential entwickeln könnte.
Auf beiden Seiten gibt es genügend Charaktere, denen ich aber nicht vorgreifen will. Insgesamt kann ich aber sagen, dass mir soweit alle Charakter gefallen haben und ich es toll fand, dass jeder Charakter wirklich eine Rolle gespielt hat und nicht nur so existiert haben.

Wie erwähnt geht es um Lira, die Tochter der Meereskönigin und Elian, den Sohn eines mächtigen Königs auf dem Land. Beide Welten verbindet eine starke Fehde. Elian und Lira sind im Grunde ein
Paar wie Romeo und Julia. Was diese beiden jedoch besonders macht ist, dass sie nicht der gleichen Spezies angehören. Der Kampf um Macht und die Angst um das eigene Leben zeigt, wie viel Energie in diesem Buch steckt. Wie anfangs bereits angemerkt, ist das Buch auch mit brutalen Stellen bespickt, die mir angesichts der Thematiken recht gut ins Bild passten. Es wird mit den Themen recht realistisch und vor allem ausführlich umgegangen. Es wird genau ergründet worin der Hass fußt und wie man mit ihm Jahrzehnte gelebt hat. Umfassend hat die Story Hand und Fuß.
Darüber hinaus finde ich gut, dass man sich in dem Buch nicht verliert und das ganze einem roten Faden folgt – ohne dass es dabei statisch wirkt.
Das Ende, welches mit einem großen Finale geendet hat, fand ich mutig. Ich hatte bei jeder Zeile wirklich Kopfkino. Mit der Action und der Auflösung, hätte ich in dem Maße nicht mit gerechnet.
Für mich war es schön endlich mal wieder ein tolles Buch zu lesen, welches sich mit Wasser bzw. See/ Meer beschäftigt.

Insgesamt hat mich das Buch schon überzeugt. Einzig, was mich gestört hat ist, dass sich das Buch irgendwann nur noch auf Lira fixiert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Elian genauso viel
Platz im Buch bekommt. Ansonsten freue ich mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jedem der Lust auf eine tolle Geschichte mit Piraten und Abenteuer hat. Wer nach kitschiger Liebesstory sucht, ist fehl am Platz.
Ihr sucht nach einer neuen Welt zum erkunden - dann solltet ihr mal reinlesen ! Ihr solltet aber auf düstere Geschichten stehen.

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Phoenicrus

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 760 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 17.07.2018
ISBN 9783959917100
Genre: Fantasy

Rezension:  
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Game - Lust ohne Liebe 02

Mai Nishikata
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.07.2018
ISBN 9783963580192
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck: 

Da der erste Band so vielversprechend war, hatte ich gehofft, dass es zwischen Sayo und Ryochi weiter stark knistert.

Fazit: Der tatsächliche Plot beginnt!

Das Cover hat sich zu Band eins nicht wirklich verändert.
Die Positionen von Sayo und Ryochi haben sich auf die andere Seite verlagert und die Schrift ist nun pink anstatt rot. Das Cover hat aber wenig von der erotischen Stimmung eingebüßt, denn heiß sieht es alle mal aus!

Der Zeichen- und Erzählstil hat sich nicht nennenswert verändert und ist im Prinzip geblieben wie er war.

Die Story nimmt nun langsam Fahrt auf. Nachdem wir in Band eins eine Plot- und Charaktervorstellung bekommen hatten, wird nun in Band zwei an der Story und den Charakteren gefeilt.
Es gibt auch einige Sex Szenen mehr in diesem Manga, aber es ist doch recht überschaubar gehalten, da man bei den Szenen mehr auf die Gedanken von Sayo fixiert ist. Darüber hinaus haben wir auch die einen oder anderen Büroszenen mit den Kollegen, die mir recht gut gefallen haben, da sie den typisch japanischen Alltag widergespiegelt haben.

Sayo ist und bleibt auch hier wieder durch und durch Karrierefrau. Sie nimmt sich wieder eine ganze Menge Arbeit vor, ist jedoch nachdenklicher geworden, was Ryochi betrifft. Sie redet sich immer wieder ein, alles was er sagt sei ein Spiel und Lüge, was sie ihre eigenen Gefühle verdrängen lässt. Nishitaka versucht durch den Zeichenstil zu unterstützen, in welchem Moment sich Sayo befindet. Zum Beispiel trägt sie bei der Arbeit einen festen und glatten Pferdeschwanz, während sie privat mit Ryochi die Haare offen trägt. Während sie die Haare offen trägt, kriegen wir durch den Dialog mit sich selbst viel von Sayo's Innenleben mit. Sayo hinterlässt bei mir in diesem Band offene Fragen. Unter anderem, wieso sie so ist, wie sie ist.
Ryochi bleibt mir weiterhin ein Rätsel. Zum einen wirkt er weiterhin wie ein Playboy nach außen hin und ist privat mit Sayo, wie ein Mann, der um die Gunst einer Frau kämpft. Zum anderen gibt er sich in kurzen Zwischensequenzen, wenn er alleine ist, recht geheimnisvoll. Er hat definitiv etwas zu verstecken! Und dann gibt es noch die eine oder andere Szene, wo man sich schon denkt, er ist eifersüchtig, um es dann aber mit ein paar Sätzen zu relativieren. Man weiß so gar nicht, ob es ein Spiel ist für ihn oder doch viel mehr.
Zwischen den beiden knistert es heftig und ich fiebere, während ich lese, wirklich mit.

Insgesamt hinterlässt dieser Band wirklich einige Fragen und ich würde am liebsten direkt weiterlesen. Ich muss einfach wissen wie es weiter geht.
Das einzige, was mich auch in Band eins störte, sind die Dialoge. Für fünf Kirschblüten, müsste es einfach mehr Tiefe in den Dialogen geben, die diese dann einfach länger gestalten würden.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Meine Empfehlung bleibt bestehen. Wer glaubt Mangas für über zwanzig Jährige gibt es nicht, falsch gedacht! Dieser Manga ist für die ganzen Frauen etwas, die mittlerweile im Beruf oder im Studium stecken. Kitschiges Liebesdrama Fehlanzeige!

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172 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Mondlichtkrieger

Ava Reed
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 01.08.2018
ISBN 9783959914161
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck: 
Nachdem Mondprinzessin so traurig geendet hat, habe ich gehofft, dass dieses Buch mein Herz etwas tröstet und verarztet.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Drachenmondverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover passt perfekt zu Mondprinzessin. Einzig die Figur ist nun Juri auf dem Mond und nicht mehr Lynn. Ich muss euch nicht sagen, wie wunderschön dieses Cover ist, oder?

Bevor ich ins Detail gehe – Ava, WOW! Hut ab, du hast dich so stark verbessert!
Nun zum eigentlichen:
Normal gibt es für Bücher, die später fortgesetzt werden, nur zwei Kategorien- Genial und Schlecht. Leider tritt letzteres sehr häufig auf, weil man zu viel Erwartungen in eine Verbesserung steckt, dass man dann zwangsläufig enttäuscht wird. Ich kann euch verraten, Mondlichtkrieger ist alles andere als schlecht. Dem Schreibstil von Ava hat es wirklich gut getan zu wachsen, denn er wurde so gefühlvoll und schön, wie nie zuvor. For Good war für mich schon eine geballte Gefühlsexplosion, aber mit Mondlichtkrieger konnte Ava noch einen drauf setzten.
Wir haben mehrere Sichten, aus denen erzählt wird. Zum einen Juri, dann ab und an mal Malik und etwas kryptischer werden die kleinen und wirklich an der Hand abzählbaren Stellen von Lynn. Alle sind in der Ich- Form geschrieben, was ich bei diesem Buch sehr unterstützend finde. Es wird so viel Wert auf das Gefühl gelegt und das kommt an!

Lynn ist ja leider nicht mehr da, auch wenn es das eine oder andere Kapitel aus ihrer Sicht gibt. Diese sind aber recht poetisch und inhaltsbezogen, sodass ich dazu weniger was sagen will.
Wobei ich viel mehr sagen kann, ist zu Juri. Juri ist nun unser Hauptcharakter dessen Weg wir verfolgen.Verbittert und traurig über seinen großen Verlust, versucht er, getrieben von Rachegelüsten, Malik zu finden. Auf diesem Weg merkt man, wie ihn diese Trauer zerfrisst und ab und an sehr hoffnungslos wirkt. Sein Weg wird auch nicht leichter, im Gegenteil, es wird immer schwerer. Mir zerbrach mein Herz immer mehr, je mehr ich gelesen habe. Es war einfach wirklich echte Trauer und diese konnte Ava sehr gut vermitteln. Mein Herz schmerzt jetzt noch!
Dann haben wir noch Kira. Kira ist ja das Begleittier von Juri und alleine deshalb schon oft im Fokus. Sie ist ebenso traurig und jeder Gedanke an Lynn und Tia schmerzt sie sehr. Im Verlauf der Geschichte merkt man, wie sehr sie die beiden vermisst und wie sehr sie Juri liebt. Ist es unangebracht zu sagen, dass ich auch eine Kira will?
Dann haben wir unseren Bösewicht Malik, der auch in diesem Band eine große Rolle spielt. Er ist am Anfang noch uneins, ob er Juri eingliedern will oder ihn töten will. Im Verlauf entscheidet er sich und arbeitet an der Entscheidung. Er setzt dafür einige Handlanger ein.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit Charakteren wie Jim und Gardo. Wie und in welcher Rolle, das müsstet ihr selber lesen, um euch nicht zu spoilern.

Die Story setzt da an, wo Mondprinzessin aufgehört hat. Juri ist am Boden zerstört durch den Verlust von Lynn und Tia. All das hat Malik zu verantworten und aus diesem Gedanken beginnt die Jagd auf Malik. Von Tag zu Tag wird Juri versessener darauf Rache zu üben und sein Versprechen zu erfüllen.
Man sieht also, dieser Teil beschäftigt sich mit sehr ernsten und emotionalen Themen. Wie viel Hass und Rachegelüste kann man ertragen bis man bricht? Hat man den Schmerz je überwunden ? Wann stirbt die Hoffnung? Alles Fragen, die in diesem Buch aufkommen.
Ich fand die Darstellung der Themen Trauer/Verlust und den Umgang mit Rache sehr realistisch, auch wenn die Welt der Fantasie entspringtt. Die Reaktion auf äußere Einflüsse, wie das Glück anderer oder das Wohlergehen des Volks XYZ, werden verständlich dargestellt.
Die Geschichte hat jedoch auch einige schöne Moment, die einem das Herz erwärmen, weil sie genau an den passenden Stellen im Buch vorkommen.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich berührt. Diesmal hat Ava aus dem kurzen Buch, meiner Ansicht nach, alles heraus geholt. Charaktere wurden gut beschrieben, es wurden Emotionen wirklich zum nachempfinden beschrieben und es ist mal wieder ein Ende, mit dem man vielleicht nicht rechnet. Für mich hätte der Epilog auch nicht sein müssen, denn die Geschichte ist trotzdem stimmig. Ich werde euch nicht verraten, ob es ein Happy End gibt oder nicht. Es ist aber für beide Seiten etwas dabei.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Mondlichtkrieger ist ein sehr ernstes und emotionales Buch. Wer gerade in einer Trauerphase steckt würde sich vielleicht getriggert fühlen. Jemand, der das Ende von Mondprinzessin toll fand, wird auch mit diesem Buch klar kommen, den es setzt genau dort an und führt es so realistisch wie möglich weiter. Für alle Fans der Autorin eine MUST HAVE Reihe!

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Die fünf Gaben

Rebecca Ross , Anne Brauner , Susann Friedrich
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551583635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck:
Endlich wieder ein Buch auf englisch. Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich die Inhaltsangabe so spannend fand.

Fazit: 
Muss ich noch große Worte für dieses grandiose und hübsche Cover verlieren? Ich liebe es einfach! Für mich ist es eins der schönsten Cover, die ich je gesehen habe.
Die Gestaltung im Ganzen ist so gelungen. Der Rauschnitt passt so sehr zu der Story. Enthalten sind am Anfang eine Karte und Stammbäume. Leider ist das Cover und die Gestaltung nicht mit in die deutsche Version übernommen worden. Das deutsche Cover gefällt mir leider gar nicht, obwohl ich erst durch das deutsche Cover auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich fand die Inhaltsangabe wesentlich ansprechender. Leider fehlen auch die Karte und die Stammbäume, die mir beim Lesen echt ab und an geholfen habe,

Das Buch wird in der Ich- Perspektive von dem Hauptcharakter Brienna erzählt. Von der ersten Seite war ich wirklich gefangen in dieser Geschichte. Ich fand den Erzählstil so ansprechend und so gut zu verstehen. Am Anfang, weil ich sehr lange keine längeren englischen Texte mehr gelesen habe, war der Einstieg etwas schwieriger, aber sobald ich die ersten 20 Seiten hinter mir hatte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Jeder, der Angst hat, es auf Englisch nicht zu verstehen, den kann ich beruhigen. Es ist wirklich kein besonders schweres Englisch! Wer sich trotzdem nicht traut, die Übersetzung ins deutsche ist laut Lena sehr gut gelungen.

Ich habe immer noch einen der größten Bookhangover in meinem Leben, weil ich diese Charaktere alle so lieben gelernt habe!
Aber von vorne...
Brienna ist ein Mädchen, welches von ihrem Opa großgezogen wurde, ohne zu wissen wer ihr Vater war. Ihre Mutter verstarb schon früh. Im Verlauf wird Brienna sehr ehrgeizig und dennoch sympathisch dargestellt. Sie hat ihre Fehler, die sie aber durch ihre liebevolle Art und ihr Durchhaltevermögen sehr gut ausgleicht. Ich mochte Bri schon von Anfang an. Sie ist sehr angenehm und ich konnte ihre Entscheidungen durchweg verstehen. Auch wenn kein extrem extrovertierter Charakter ist – und für mich kein introvertierter Charakter – kommt sie gut damit klar, dass sie im Zentrum der Geschehnisse steht. Mir gefiel ihre Art mit Problemen umzugehen und das sie den kühlen Kopf behielt – das ist ja bei vielen weiblichen Hauptcharakteren selten der Fall!
Cartier.... wo soll ich bloß anfangen ? Ich habe einen Bookboyfriend gefunden! Er ist wirklich ein toller Charakter. Im Gegensatz zu diesem gängigen „Bad Boy“- Image, den viele männliche Charaktere pflegen. Er ist er eine sehr ruhige und besonnene Person, die bedacht und mit viel Geschick an Dinge heran geht. Cartier überstürzt nichts und ich fand die Art, wie er mit Brienna umging, so liebevoll und erwachsen. Es ist wirklich mal eine Abwechslung keinen großen Kraftprotz als männliche Hauptfigur zu haben. Mehr will ich euch von ihm gar nicht erzählen, dass würde euch zu viel vorweg nehmen.
Nebencharaktere, wie zum Beispiel die Freundin von Brienna sind wirklich großartig eingepflegt worden. Sie werden nicht übertrieben geschildert, aber bleiben auch nicht als leere Hülle in der Geschichte hängen. Jeder Nebencharakter hat seine Story und seine Auftritte, die im Buch wichtig sind.

Intrigen, ein Königreich, indem der falsche König auf dem Thron sitzt und Familien die sich zusammenfinden, um das Königreich wieder zu dem zu machen was es war. Klingt komplex? Ist es auch! Ich musste aufgrund der Charakterverflechtungen und den Orten immer wieder auf die Karte und die Stammbäume schauen. Das ist jedoch nicht schlecht, denn das passiert mir immer bei guten und komplexen Büchern.
Wir haben auf der einen Seite Bri, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und die gleichzeitig beginnt komische Visionen zu haben, die aus der Vergangenheit sind. Auf der anderen Seite haben wir Cartier, der komischerweise recht viel über die Lage des Königreichs weiß, aus dem Briennas Vater stammt.
Ich will euch nicht spoilern, aber es werden einige Familien auf euch zukommen und ihr werdet euch vielleicht auch etwas fühlen, als würdet ihr einen Teil von Game of Thrones lesen. Es sollte euch aber nicht abschrecken, denn es wird überraschenderweise echt gut und nachvollziehbar erklärt.
Ein großer Aspekt, der mir sehr gefällt ist, dass es ein Königreich gibt, indem Frauen den Thron übernehmen sollen. Der Körper von Frauen ist empfänglicher für Magie und macht Frauen somit stärker als Männer. Dieses Königreich hat Frauen, die in den Krieg ziehen. Man kann es mögen oder hassen, ich finde es aber sehr selten bei Büchern, dass Frauen so eine starke Rolle spielen. Daher hat mich alleine dieses Detail überzeugt.

Insgesamt hat mich dieses Buch UMGEHAUEN!
Nächstes Jahr im Frühjahr erscheint der zweite Teil von drei Teilen und ich weiß echt nicht, wie ich es bis dahin aushalten soll.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die High Fantasy mögen, werden diese Story echt interessant finden. Diejenigen, die Geschichten lesen über Königreiche mögen, fühlen sich hier sicher wohl.
Frauen sollen stark und was zu sagen haben? In diesem Buch gibt es ein Königreich, dass nur von Königinnen regiert werden soll!
Wenn ihr eine kitschige Liebesgeschichte sucht, dann werdet ihr enttäuscht werden. Es gibt eine, die aber ganz und gar nicht kitschig ist.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Shadow Love

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 242 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 07.09.2017
ISBN 9783959629133
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck:

Das Cover fand ich recht seltsam, aber interessant. Die Inhaltsangaben fand ich auch ganz anziehend, denn Uni und ein Geheimnis sind meist eine gute Kombination.

Fazit: Viel mehr Details und Inhalt und das Buch wäre mega!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Papierverzierer Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie schon erwähnt, fand ich das Cover zwar merkwürdig, aber dennoch interessant. Merkwürdig deshalb, weil das Mädchen auf dem Cover sehr gestellt und unnatürlich wirkt. Es sieht fast so aus, als wäre das Gesicht in das gesamte Bild reingeschnitten worden. Interessant fand ich es dennoch, denn wie man es von anderen Büchern mit der Aufschrift „Love“ kennt, ist hier kein wirkliches Element der „Liebe“ zu erkennen.

Das Buch wird durchweg in der Ich- Perspektive erzählt. Am Kapitelanfang wird ab und an eine Passage aus der Sicht von Adam erzählt, aber der Rest des Buches wird aus der Sicht von Ava erzählt.
Die Sprache ist recht einfach und kann recht zügig gelesen werden. Das Buch kann man also durchaus mal in der Bahn lesen, wenn man mag. Es ist insgesamt recht kurz, was für sich genommen erst einmal nicht schlechtes ist. In diesem Fall, hätte ich mir jedoch viel mehr Tiefe und viel mehr Details gewünscht. Viele Dinge hätten ruhig etwas ausschweifender erzählt werden können. Etwas mehr Uni Alltag wäre auch ganz nett gewesen, denn die Ereignisse folgen einem roten Faden, jedoch passiert alles viel zu schnell hintereinander.

Ava ist soweit ganz zufrieden.
Ihr Leben läuft einfach in die richtigen Bahnen, auch wenn sie nie genau wusste, wer sie wirklich war. Sie ist keine schlechte Studentin und ihre beste Freundin JJ steht ihr bei allem bei. Das einzige, was wirklich an ihr nagt, ist, dass sie ihre richtigen Eltern nicht kennt. Als sie eines Tages erfährt, dass nichts ist, wie es scheint, wirft es ihr Leben aus den Angeln. Ihr Charakter macht eine krasse Wandlung, denn am Anfang ist sie noch komplett verloren in ihrer Rolle, während sie zum Schluss genau weiß, was sie will. Sie entwickelt Stärke und Weitsicht im Verlauf des Buches.
Ähnlich verhält es sich mit Adam. Adam ist ein Bad Boy und diese Art will er beibehalten. So ganz schafft er das jedoch nicht, auch wenn seine Familie ihn dazu erzogen hat. Am Anfang ist sein Auftrag klar und zum Ende hin wirft er seine Pläne über den Haufen, denn dann weiß er, was er wirklich will.
Charaktere wie JJ sind vom Prinzip her ähnlich.
Jeder Charakter macht große Sprünge, so auch die Beziehungen untereinander. Wenn die Autorin dem Ganzen mehr Zeit gegeben hätte zum entwickeln – besonders der Beziehung zwischen Adam und Ava – dann wäre es für mich wesentlich authentischer und überzeugender gewesen. Nach ein paar Seiten direkt von großer Liebe sprechen und eine Art Romeo und Julia Geschichte daraus zu machen, ist in meinen Augen übereilt und verwirrt einen als Leser. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie diese „Liebe auf den ersten Blick“ sich anfühlt, aber leider fand ich die Darstellung zu unwirklich. Selbst wenn es sich hier um ein Fantasybuch handelt, empfinde ich eine Beziehung als reales Element, welches auch als solches behandelt werden sollte. Es Mag sein, dass zwei Personen bestimmt sind, aber das ist nicht so, weil es einfach so ist, sondern auch, weil es sich entwickeln muss.
Auch die Beziehungen zu Avas Freunden und neuen Personen in ihrem Leben wurden schnell gefestigt und abgehakt - selbst ihre Kräfte, was ich einfach Schade finde. Ich hätte sehr gerne mehr über den Lernprozess ihrer Kräfte erfahren und wie sie damit lernt überhaupt  umzugehen.
Diese Idee hat sehr viel Potential, die man durchaus mit mehr Details und längeren Ausführungen hätte füttern können. Übrigens, für diejenigen unter euch, die das Buch gelesen haben. Es wäre genial gewesen, wenn Angyl mehr Szenen gehabt hätte, oder?

Ein Mädchen, das nicht weiß wohin sie gehört, wird plötzlich in die Welt geschmissen, wo sich ihr Ursprung befindet. Große Gefühle, Familienbande und jahrelange Freundschaften erschüttern dieses Mädchen zusätzlich. Im groben sind dies die Schwerpunkte dieser Story, die für viel Spannungen sorgen. Für mich, auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole, werden Thematiken zu schnell abgehandelt. Gefühle, wie die Unsicherheit und das schöpfen von neuem Mut und neuer Kraft, werden für mich zu oberflächig behandelt. Das Ganze geschieht zwar alles nicht grundlos, aber mir fehlte an der einen oder anderen Stelle die Tiefe, die diese Geschichte durchaus haben könnte. Der Schreibstil beeinträchtigt die Möglichkeit zur Erweiterung gar nicht, es liegt einfach daran, das dem Buch die Seiten fehlen.
Das Ende fand ich teilweise in Ordnung, mir hätte es mehr gefallen, wenn es tragischer gewesen wäre. Es war für mein Empfinden dennoch passend und ein Mittelweg.

Insgesamt hat mir das Buch von der Idee und dem Schreibstil gefallen, sehr sogar. Der größte Kritikpunkt ist leider, dass die Tiefe und die Details fehlen, was bei der Idee für mich besonders schade ist.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
All diejenigen, die nach einem kleinen Abenteuer suchen oder gerne mal ein kurzes Buch lesen wollen und dann noch gerne im Bereich Fantasy, für die ist dieses Buch genau das Richtige.
Leser, die nach dicken Wälzern suchen und vielen Details, für die ist dieses Buch weniger etwas.

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Eindruck:

Ich dachte durch den Klappentext und den Titel, dass es durchaus eine interessante und vor allem romantische Geschichte geben würde. Darüber hinaus, dass es auch ein paar Einblicke in die griechische Mythologie gibt.

Fazit: Sie hätte mehr daraus machen können!

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover ist an sich recht nett. Leider finde ich, dass zwei der Bilder nicht so ganz zur Story passen, aber es spricht mich dennoch an. Es sieht durch den weißen Hintergrund sehr hell aus und ist ein Blickfang in jedem Bücherregal. Der Buchrücken ist rot. Insgesamt ist das Cover recht schlicht gehalten, wirkt dadurch recht schick und ansprechend.

In diesem Buch erwartet uns ein Ich-Erzähler, der aus der Sicht von unserer Protagonistin Rachel erzählt. An sich, ist der Erzähler gut gelungen und man hat sehr verständlich erklärt bekommen was passiert und wie sich Rachel fühlt. Leider hatte ich ein paar Probleme mit Rachel, auf die ich in der Charakterbeschreibung eingehen werde. Dadurch war ich insgesamt, trotz der guten Erzählweise, leicht genervt. Die Sprache ist recht einfach und Dialoge werden meistens doch recht kurz und einfach gehalten. Insgesamt auch ein Buch, dass man durchaus im Bus oder in der Bahn lesen kann.

Wie oben erwähnt hatte ich echt meine Probleme mit Rachel, aber mal von Anfang an.
Rachel ist 16 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Soweit ist sie ein normales Mädchen, wenn da nicht die Sache mit der Liebesgöttin wäre. Denn durch einen Fauxpas des Liebesgottes Eros, sind seine weiblichen Nachfahren einem Segen (Oder Fluch – je nachdem, wie man es dreht.) erlegen, dass jeder Kuss dieser Nachfahrinnen dazu führt, dass sich die Jungen Hals über Kopf rettungslos verlieben. Rachel ist davon absolut nicht begeistert, denn wie soll sie da jemals Jemanden finden, der sie aufrichtig mag und liebt? Doch hinzu kommt, dass Marissa, ihre beste Freundin und Partnerin, ihr das Leben zur Hölle macht. Beide gehen auf eine spezielle Schule, um das zu erlernen, was sie sind – Liebesgöttinen.
Soweit ist Rachel also ein Teenie mit einem riesen großen Problem, welches sich im Verlaufe des Buches erweitert, denn sie verliebt sich in Ben. Mein Problem mit Rachel beginnt bei mir mit ihrer Haltung. Sie weißt alles, aber wirklich alles ab. Natürlich und verständlich ist, dass wenn man generell gegen diese Fähigkeit ist, Jungen und Männer willenlos zu machen, man sich extrem bockig verhält. Ich fand es aber an der einen oder anderen Stelle echt übertrieben. Auch diese plötzliche Verliebtheit und diese Art von großer Liebe zu Ben, die sich innerhalb von ein paar hundert Seiten entwickelt haben sollte, nur weil er sie so akzeptiert wie sie ist, fand ich einfach unrealistisch und etwas weit daher geholt. Auch dieses ständige nicht machen und Regeln brechen, was letztlich im Buch zum Ziel führt, finde ich sehr zweifelhaft. Ich erwarte in einem Fantasybuch zwar nicht unbedingt eine Form von Realismus, wenn es um die Fantasie als solches geht, aber eine Beziehung zwischen zwei Wesen, die ist nun mal eine realistisches Element und sollte demnach zumindest in Ansätzen nach diesen Regeln funktionieren. Vielleicht ist es auch nur ein Problem das ich sehe, weil ich schon länger aus dem Alter raus bin.
Nichtsdestotrotz hat dies dazu geführt, dass ich mit Rachel, besonders zum Ende hin und während der Fahrt mit Ben, nicht gut zurecht kam.
Marissa soll wohl ein typisch egoistisches Biest darstellen, welche ihre Macht für ihren Vorteil nutzt. Irgendwie ist diese im Verlauf der Geschichte zu einer beinah tragischen Figur geworden. Leider ist mir diese Wandlung auch hier zu schnell gegangen, aber die Richtung, in die sich Marissa bewegt, ist mir wesentlich sympathischer.
Ben ist der männliche Hauptcharakter. Polizist werden war schon immer sein Traum und als er auf Rachel und Marissa trifft, wird er zunächst von Marissa verzaubert. Nach und nach legt sich der Zauber und er wird immer klarer im Kopf. Nach einer gewissen Zeit merkt er, dass etwas gar nicht stimmt und sowohl Marissa, als auch Rachel, ein Geheimnis haben.
Dieses Gefühls- und Zuneigungschaos was ihn befällt, war mir leider auch zu unwirklich. Auch lässt er sich für jemanden, der Polizist werden will, zu schnell überreden.
Auf weitere Charaktere will ich nicht eingehen, da es sonst zu extrem spoilert.

Die Story ist ja teilweise schon erklärt. Rachel findet ihr Dasein als Liebesgöttin schrecklich und durch einen Fehler von Marissa droht alles aufzufliegen. Kurzerhand ist Rachel auf der Flucht – mit dabei Ben. Ben ein völlig normaler Sterblicher, den Rachel bei dem geringsten Kontakt verwandeln könnte, der aber so eine große Anziehung auf sie verübt. Viele Teenager Probleme, wie auch Probleme mit den übersinnlichen Fähigkeiten haben in diesem Buch ihren Platz gefunden. Ich fand die Story sehr nett und interessant. Leider ging mir alles doch viel zu schnell. Man hätte da durchaus mehr rausholen können.
Besonders gut fand ich jedoch, dass die Probleme, die Rachel mit ihrem Liebesgöttinendasein hat, wirklich gut beschrieben worden sind. Ich finde Rachel in diesem Punkt sehr erwachsen und der Gegenpol dazu, also Marissa, ist da auch echt gut daneben gestellt worden. Sowohl Vor- als auch Nachteile wurden ordentlich und verständlich in die Geschichte eingearbeitet.
Dieses Buch ist wohl kein Einzelband, denn der Epilog endet so offen, dass es kein Einzelband sein kann.

Insgesamt hat mich Rachel einfach getriggert. Die Story wurde dadurch für mich träger und schwerer zu lesen, obwohl sie mir von der Idee her gefallen hat. Für mich war es was nettes für zwischendurch. Ob ich auch einen zweiten Teil davon lesen mag, das weiß ich noch nicht.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

All diejenigen, die gerne mal was modernes mit griechischer Mythologie lesen mögen, für die ist dieses Buch gar nicht so schlecht. Es ist nur nicht ganz so viel Mythologie.
Besonders die unter euch, die gerne Teenie Romane lesen, werden dieses Buch ganz nett finden. Diejenigen, die etwas Neues suchen oder was episches, für die ist dieses Buch leider nichts.

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83 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Sommer in Bloomsbury

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck:

Als ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, hatte ich so viel zu lachen, weil auch der Schreibstil gut war. Ich hatte die Hoffnung in einen schönen und lustigen Sommerroman abzutauchen.

Fazit: Wenn ein introvertierter Mensch sich der Welt öffnet...

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Randomhouse Bloggerportal bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Dieser zweite Teil hat ein komplett anderes Cover, als der erste in der ersten Version, daher war ich ziemlich überrascht. Wieso es diese radikale Änderung gab, konnte ich nicht herausfinden.
Ich fand beide Varianten eigentlich ganz hübsch, denn jede ist auf ihre Art passend.
Bei diesem Cover hier gefällt mir die Atmosphäre recht gut. Man hat das Gefühl es ist 17 Uhr, man sitzt bei einem leckeren Eis draußen und hat nun Zeit sich von einem Buch unterhalten zu lassen.
Rund um recht gelungen.

Der Erzählstil bleibt sich treu und es wird aus der dritten Person Singular erzählt. Diesmal sind wir jedoch nicht mit Posy unterwegs, sondern mit der lieben Verity, die uns in Band eins schon begegnet ist. Leider fand ich es sprachlich nicht ansatzweise so unterhaltsam wie den ersten Band, bei dem ich viel und herzhaft lachen konnte. Dieser Band war ernster und man konnte ihn nicht ohne weiteres einfach mal so lesen. Einige Dinge waren ab und an leicht vorhersehbar und die Spannung konnte sich nicht wirklich gut aufbauen.

Verity ist ein sehr introvertierter Charakter, wie wir schon in Band eins bemerkt haben. Sie liebt es Jane Austen's Stolz und Vorurteil zu zitieren und kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Menschenmassen kann sie so gar nicht ab und mit fremden Menschen zu sprechen ist die reinste Tortur für sie. Nicht ungewöhnliches für einen in sich gekehrten Menschen, der aus einer Großfamilie kommt und seine Ruhe und die Freiheiten genießen möchte. Leider war mir Verity zu künstlich. Sie ist weit über zwanzig und verhält sich in einigen Situationen wie ein trotziges Kind von 14 Jahren. Es war an manchen Stellen recht mühsam ihren Gedanken zu folgen. Sie hat mich nicht unbedingt genervt, aber begeistert war ich auch nicht.
Johnny, ein Strahlemann, der jede haben könnte und nur eine will, die er nicht haben kann. Er ist sehr kontaktfreudig, versteckt seinen Schmerz aber hinter dieser fröhlichen Fassade. Neben allen Charakteren in diesem Buch, war Johnny für mich am glaubwürdigsten. Zwar war er an manchen Stellen auch recht anstrengend, aber ich konnte damit recht gut umgehen. Mein Typ ist er jedoch nicht, sodass es in diesem Buch leider kein Bookboyfriend für mich gab.
Posy und Sebastian treten zwar auf, haben aber nur noch Nebenrollen. Es ist schön, dass beide ab und an auftreten und für lustige Unterhaltung sorgen.
Weiter erfahren wir einiges über Merry, eine der Schwester von Verity. Wenn ich einen Charakter wählen müsste, der mir am besten in diesem Buch gefallen hat, dann wäre es Merry.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere neue Charaktere, da müsst ihr jedoch selber reinlesen, da ich euch nicht spoilern will.

Verity und Merry denken sich für Verity Peter Hardy aus, den perfekten Freund und Ozeanografen. Vertiy hasst es ständig verkuppelt zu werden, denn sie mag es alleine zu sein, ihren Gedanken nachzugehen und die Ruhe. Als sie nun ihren Freundinnen Nina und Posy von Peter erzählt, dauert es nicht lang, bis alle ihn sehen und kennenlernen wollen. Bei einem Gespräch in der Stammkneipe kommt es zwischen den drei Freundinnen wieder zu dem Gesprächsthema Peter. Da Verity sich nicht anders zu helfen weiß, flüchtet sie unter einem Vorwand in ihr Lieblingsrestaurant. Was sie nicht weiß – Nina und Posy sind ihr dicht auf der Spur, um endlich Peter kennenlernen zu können. Als Verity die beiden bemerkt, ist es schon zu spät, sie setzt sich an einen Platz, wo ein gutaussehender Mann bereits Platz genommen hat, der sie daraufhin argwöhnisch mustert. Als Nina und Posy erfragen, ob dieser tolle Kerl Peter sei, stellt sich heraus, dass der Junge Mann Johnny heißt und beide Freundinnen sind verwundert, lassen die beiden jedoch in Ruhe. Als Verity Johnny nun anschaut und zwischen den beiden ein Gespräch beginnt, wissen beide noch nicht, welche Umwege in diesem Sommer auf sie zukommen.
Ziemlich viel Konfliktpotential und Dramaelemente – damit spart dieses Buch so gar nicht. Das Buch ist dennoch sehr ernst und tiefgründiger als das erste. Während Posy und Sebastian von Anfang an eine gewisse Chemie hatten, dauert es bei Johnny und Vertiy sehr lang, bis überhaupt irgendwas bei denen beginnt. Ich fand die Story am Anfang sehr langatmig und erst zum Ende hin recht gut.

Insgesamt fand ich den Band schlechter als den ersten. Mir fehlte die leichte Unterhaltung. Dennoch ist es gerade für den Sommer kein schlechtes Buch. Es wird noch einen dritten Teil geben, der sich mit Nina befasst.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Alle die Band eins mochten, werden auch Band zwei ganz in Ordnung finden. Die Komik ist jedoch verloren gegangen, sodass dieses Buch eher die ernsteren Leser unter euch ansprechen wird. Alle die einen schönen Sommerroman suchen, die sind hier genau richtig. Hochzeiten, große Partys und viele laue Sommernächte werden hier beschrieben. Genau das richtige für dieses Wetter!
Alle die auf kitschige Liebesgeschichten stehen oder große Sexszenen erwarten – das gibt es hier nicht!

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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So brauch ich Gewalt

Stefanie Mühlsteph
E-Buch Text: 425 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 23.04.2018
ISBN 9783959626217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Eindruck: 

Vom Cover her schließt man sofort, dass die Story innerhalb von London spielen muss. Durch die Inhaltsangabe bestätigt sich dieser Verdacht und darüber hinaus habe ich durch die Inhaltsangabe erwartet, dass es ein Buch wird, welches auch auf irgendeine Weise leicht psychologisch wird.

Fazit:  Eine Mörderkaste auf Abwegen

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Papierverziererverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Das Cover finde ich große klasse. Zum einen, gibt es was wieder, was man im Buch auf Taschenuhren sieht, zum anderen ist es farblich zwar nicht knallig gehalten, aber auffällig. Ich mag dieses Rot sehr gerne und wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Fan von Vektorgrafiken bin. Alles in allem, wäre dies für mich ein Coverkaufkandidat.

Erzählt wird von einem Er-/ Sie- Erzähler. Die Sichten ändern sich auch im Kapitel selbst. Jedoch am meisten wird aus der Sicht von Abigail und Megan erzählt. Der Sprachstil ist nicht besonders kompliziert und ermöglicht einem das Geschehen gut zu verstehen, ohne das man zurückblättern müsste. Die Spannung lässt an keinem Strang nach und an überraschenden Wendungen spart dieses Buch auch nicht. Ein Buch, welches man also nur schwer aus der Hand legen kann, wenn man angefangen hat.

Unsere Hauptcharaktere sind Megan und Abigail. Beide Charaktere haben eine gewisse Tiefe, die es dem Leser ermöglicht sich in die Charaktere hinein zu versetzten. Weitere Charaktere sind aber bei weitem nicht so tief angeschnitten.
Megan ist unter dem Decknamen Black Widow bei der Mörderkaste Sealgair unterwegs. Sie ist ein Charakter, der sehr viel hinterfragt und nicht unbedingt alles als gegeben hinnimmt. Diese Eigenschaft ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sie versteckt und hinterhältig mordet. Neben ihrem schlauen Köpfchen, ist Megan getrieben von Rachegelüsten. Ihre Eltern wurden ermordet und sie ist als Waise groß geworden.
Ähnlich geht es Abigail, die als Hawk für die Kaste mordet. Auch sie wuchs als Waise auf. Ihre Art zu morden unterscheidet sich aber von der, die Black widow für sich beansprucht. Hawk ist eine Mörderin, die mit ihrem Colt zielsicher jeden, der ihr in die Quere kommt, über den Haufen schießt. Diese ist, wie man sich denken, sicher alles andere als unauffällig.
Andere Charaktere wie Rosea werden recht gut beschrieben. Man kann sich diese gut vorstellen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Gerade über Sebastian hätte ich gerne mehr erfahren.

Die Story erzählt von Megan und Abigail, die beide morden. Beide sind ihres Berufs nach Auftragskillerinnen. Die Geschichte spielt im Jahr 1837 und keiner der Beiden benutzt somit sowas wie ein Handy. Klopft es an die Scheibe, wartet ein Vogel mit dem Auftrag. Normal, arbeiten beide auch getrennt, doch werden sie bei einem Auftrag zusammengeführt und seit dem Moment ist alles anders. Denn zuvor waren beide sogar Gegnerinnen in einem Auftrag – ein Umstand, den es so nicht geben dürfte.
Das ganze klingt vielleicht recht absurd, aber nachdem man sich eingelesen hat, kommt man mit dem Umstand gut klar, dass die beiden skrupellos Menschen töten. Zusätzlich zu diesem Komplex kommt noch, dass beide anscheinend etwas verbindet. Etwas, was in der Vergangenheit liegt. Trotz der Streitigkeiten, nähern sich Megan und Abigail an und erledigen mehr als nur einen Auftrag zusammen. Jeder Auftrag wird seltsamer und schwerer, doch was hinter all dem steckt und wieso gerade diese beiden zusammengefunden haben, das müsst ihr dann selbst lesen.

Insgesamt bin ich echt beeindruckt von der Geschichte und der Idee. Ich bin, wie eingangs erwähnt, alles andere als en Thrillerleser. Dennoch gibt es ab und an Thriller, die doch für sich gewinne können, da sie etwas einzigartiges haben. Dieser ist ein solcher, auch wenn ich mir für die Charaktere mehr Tiefe gewünscht hätte.


Wem würde ich das Buch empfehlen ?
Da ich selten Thriller lese, kann ich kaum einen Vergleich zu einem anderen Titel geben. Ich würde sagen, dass dieses Buch auch etwas für die ist, die sonst keine Thriller lesen, aber gerne mal ein Drama. Auch ist es für alle diejenigen etwas, die gerne mal Dystopien lesen, denn dystopische Ansätze sind vorhanden. Alle, die eine leidenschaftliche Liebe im Vordergrund haben müssen, für die ist dieses Buch leider nichts.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Keine Cheats für die Liebe 01

Fujita
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580093
Genre: Comics

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Interviews mit Monster-Mädchen 01

Petos
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580017
Genre: Comics

Rezension:  
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(8)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Game - Lust ohne Liebe 01

Mai Nishikata
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 26.04.2018
ISBN 9783963580185
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck:
 

Das wird heiß! Die beiden Charaktere auf dem Cover in einer recht eindeutigen Position geben den Ton an. Ein interessanter Josei * Manga wartet darauf gelesen zu werden.

*
Josei ist nichts weiter als der japanische Begriff für Mangas die für Frauen geschrieben worden sind.

Fazit: 

Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Altraverse bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

Wie vorab schon erwähnt, das Cover ist heiß! Die Kombination aus schwarzem Hintergrund und roter Schrift ist sehr auffällig. Ich finde, dass der Manga dadurch sofort im Regal ins Auge springt. Von der Art der Gestaltung erinnert mich das Coverdesign an „Piece – Erinnerung an eine Fremde“. Alles in allem finde ich das Cover sehr gelungen.

Der Zeichenstil ist, um es in ein Wort zu fassen, schlicht. Nishikata arbeitet sehr viel mit Gefühlsregungen und verwendet immer passende Rasterfolien. Darüber hinaus wird keine Figur über das Panel aus gezeichnet. Die Figuren sind ebenfalls recht schlicht gehalten. Trotzdem ist es genau passend, denn Josei Mangas sind bekanntlich weniger geschnörkelt wie z.B. Shojo Mangas. Durch den Zeichenstil konzentriert man sich als Leser mehr auf die Geschichte, was mir hier nur recht ist.

Der Manga dreht sich um Sayo Fuji. Sayo ist durch und durch Karrierefrau und mit allen Wassern gewaschen. Männer kann sie dadurch nicht lange halten. Wieso? Nun, in Japan ist das Frauenbild zwar auch verändert worden durch die Jahre hinweg, dennoch ist die klassische Rollenverteilung vorherrschend und gewollt. Die Männer in Sayo's Leben haben nie verstanden, dass ihr ihre Karriere wichtig ist.
Sayo ist nach außen hin sehr starker Charakter, der immer einen frechen Spruch hat um sich cool aus jeder Affäre zu ziehen. Innerlich zweifelt sie an sich selbst. Ihre Kollegen nehmen sie nicht mal mehr als Frau wahr. Bis R yochi Kiriyama auf den Plan tritt. Der neue Mitarbeiter und Überflieger hat ein ungewöhnlich starkes Interesse an ihr und beide beginnen eine Affäre – es sind keine Gefühle dabei, oder doch?

Sayo ist zielstrebig, lässt sich ungerne beirren und doch hat sie schwache Momente. Sie kämpft und beißt sich durch's Leben und bei der Arbeit, kann sie sich mit jedem Mann messen. Nur ist das wirklich alles was sie aus macht? Natürlich nicht! Mich hat der Charakter sehr überzeugt, da er durchweg authentisch auf mich gewirkt hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich in den Folgebänden entwickelt.
Ryochi ist en Playboy, zumindest wird er so dargestellt. Ob er dies wirklich ist oder ob mehr dahinter steckt, das kriegt man am Ende des ersten Bandes nicht wirklich raus. Ich vermute, dass er noch Geheimnisse hat, da man praktisch nichts über ihn weiß. Von allen Charakteren, die vorgestellt wurden, ist mir dieser noch ein großes Rätsel.
Auch ein zweiter männlicher Charakter wird neu eingestellt und zwar Osamu Arakawa. Er ist offenherzig, leicht zu begeistern und für jeden Spaß zu haben. Ich hege die Vermutung, dass es der Second Lead der Story wird. Ich bin mal gespannt.

Insgesamt kann man erahnen, dass es sicherlich das eine oder andere mal sehr heiß her geht, aber in Maßen. Dies ist erst der Auftakt, da wurde sehr viel Zeit darauf verwendet die Charaktere vorzustellen und den Plot in gang zu bringen. Dies ist für mich gelungen, obwohl ich an der einen oder anderen Stelle doch gerne mehr Story gehabt hätte.
Für mich wird es sicherlich noch einen weiteren Band geben!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Ihr mögt Mangas wie „von 5 bis 9“ ? Dann wäre der Manga wirklich etwas interessantes für euch. Meine lieben Frauen, fühlt euch angesprochen, es ist wirklich ein Manga für euch! Wer nichts mit Liebe, Gefühlen oder Romantik in Mangas anfangen kann, der sollte besser die Finger von lassen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Du bist mein

Patrick S. Nussbaumer
Flexibler Einband: 109 Seiten
Erschienen bei Flying Grandpa, 16.11.2016
ISBN 9783033053021
Genre: Krimi und Thriller

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3.277 Bibliotheken, 69 Leser, 1 Gruppe, 478 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Eindruck: 

Ich bin schon so lange um dieses Buch herum geschlichen, weil ich nur Gutes gehört habe. Ich erwartete also sehr viel. Thematisch hatte ich mir eine romantische Geschichte vorgestellt.

Fazit: 

Das Cover sieht nach einem typischen Cover des New Adult Genres aus. Es ist schlicht und doch schön. Gerade weil es sich um kein Fantasy Buch handelt, erwarte ich keine großartigen, fantasievollen, mit schnörkeln überzogenen Cover und empfinde dieses mehr als passend.

Die Geschichte wird von einem Ich-Erzähler aus der Perspektive von Allie erzählt. Wie ihr wisst, mag ich diesen Stil am liebsten und alleine deshalb, kam ich schon sehr gut in das Buch hinein. Der einfache und zugleich flüssige Schreibstil haben dann sein übriges getan. Es ist fesselnd,logisch geschrieben und folgt gleich von Anfang an einem roten Faden.Von der ersten Seite an, konnte ich das Buch kaum weglegen. Während ich eigentlich noch andere Bücher lesen müsste und lernen sollte, musste ich dieses Buch einfach nebenher lesen. Es war wie eine Sucht und ich war sehr traurig, als ich zum Ende kam.
Das Buch kann man überall lesen, man sollte nur aufpassen, es gibt ziemlich witzige Stellen!

Unser Hauptcharakter, dem wir auf Schritt und Tritt folgen, ist Allie. Allie ist der Spitzname zu Allison. Allison ist ein sehr interessanter Charakter. Zum einen hab ich wirklich mit ihr gelitten und geliebt. Zum anderen konnte ich die eine oder andere Marotte von ihr nicht ab. Ihre Entwicklung und ihre Gestaltung ist aber völlig logisch und nicht aus der Luft gegriffen. Sie kann frech, witzig und auch ernst sein. Es ist wirklich großartig, wenn sie Kaden frech gegenübertritt. Ich musste manchmal so herzhaft lachen.
Apropos Kaden – ich glaube, ich habe einen neuen Bookboyfriend in meiner Sammlung. Kaden ist nicht nur heiß, er ist intelligent und meistens schlecht drauf. Wieso und weshalb müsst ihr selbst lesen, aber so viel kann ich euch sagen: Es hat wirklich einen triftigen Grund!
An der Seite von Alison, finden wir auch Dawn. Dawn ist ihre beste Freundin und ein wirklicher Goldschatz. Sie ist loyal, nicht auf den Kopf gefallen und hat ihr Herz am rechten Fleck.
Nicht nur Alison hat eine tolle Freundin, auch Kaden hat tolle Freunde, allen voran Spencer.
Insgesamt hat man aber einen sehr überschaubaren Personenkreis, welcher einem sofort ans Herz wächst.

Allison ist 19 Jahre alt und kommt aus der Großstadt in eine kleine Studentenstadt und hofft darauf, dort neu anfangen zu können. Nach etlichen Wohnungsbesichtigungen, ist sie ratlos. Es war nichts dabei, wo sie hätte einziehen können, aber zu ihren Eltern, die sie immer nur Crystal nennen, will sie nie wieder zurück. Die letzte Wohnungsbesichtigung steht an und mit Kaden, ihrem neuen Mitbewohner, beginnt für Allison ein neues Leben. Liebe und Selbstfindung stehen im Fokus dieser Geschichte.Während Allison sich selbst entdeckt, entdeckt sie auch ihre die große Liebe. Während sie damit zu kämpfen hat, was ihr Herz ihr zuflüstert, sind Probleme in ihrem Leben nie weit weg – inklusive schreckliche Eltern.
Nicht nur Allison steck voller Geheimnisse, auch Kaden schleppt einen ganzen Berg voller Probleme mit sich herum, mit dem er sichtlich arg zu Kämpfen hat. Allison fühlt sich von seinen Regeln zwar nicht beeindruckt, findet aber Stück für Stück heraus, wieso diese Regeln ihm so wichtig sind.
Was mir an der Story besonders gefällt, ist das Wechselspiel zwischen dem Uni Leben ( Das nicht vergessen wird, wie in so vielen schlechten Liebesromanen.) und ihrem Leben in der WG. Mir ist zwar nichts dergleichen passiert, aber als Student schleppt man in etwa genau so seine Probleme mit sich rum und muss in die Uni, lernen, hat Stress und schafft manchmal Prüfungen nicht. Diesen realistischen Vorgang hat Mona mit viel Herz und Ernsthaftigkeit einfangen können.

Das ist das erste Buch gewesen, welches ich von Mona Kasten gelesen habe und es wird auch nicht das letzte sein. Der Schreibstil, die Charaktere und nicht zuletzt die Story haben mich komplett eingenommen und überzeugt! Band zwei und drei sind schon erschienen und die Chancen stehen sehr gut, dass ich auch diese beiden Bücher verschlingen werde!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Wer Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter gelesen und gefeiert hat, wird begin again mindestens genauso sehr lieben.
Jeder, der mit Liebe in Büchern nichts anfangen kann, sollte einen Bogen um dieses Buch machen.
Es ist ein tolles New Adult Buch, welches man sicherlich nicht so leicht aus der Hand legen kann, wenn man auf romantische Stories ste

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Rubinsplitter

Julia Dessalles
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 15.03.2018
ISBN 9783959910484
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Eindruck:

Ich erwarte von Julia nur das Beste. Durch den miesen Cliffhanger von Tränenspur, glaube ich, dass es in diesem Teil, in einem größeren Umfang als bisher, um Ali gehen wird.

Fazit:  

OH! MEIN! GOTT!
Dieses Cover ist einfach der Wahnsinn!
Und wer hat's gemacht? Alex natürlich! Eine super Arbeit -sehr passend zum Inhalt und perfekt passend zum Doppelband! 

Wie auch schon Funkenschlag und Tränenspur, ist die Geschichte in der Er-/Sie- Perspektive geschrieben. Auch gleichen sich die Personen, aus deren Sicht erzählt wird. Der Hauptcharakter bleibt jedoch weiterhin Ruby. Ich hatte bei diesem Band das Gefühl, dass mir das lesen noch leichter fiel, als wie in Band eins und zwei. Der Stil wirkte flüssiger und geübter. Es wurde bildhafter und mit vielen sprachlichen Bildern erzählt. Die Gefühle und Situationen konnten mit Hilfe der Worte sehr gut nachempfunden bzw. verstanden werden.

Wie im Prolog des zweiten Bandes angedeutet, wird nun auf Ali weiter eingegangen werden.
Auch wenn Ruby weiterhin unser Streckenpferd bleibt, wird Ali's Geschichte erzählt. Dazu kommen einige neue Charaktere, die vor Fantasie strotzen.
Ruby ist am Anfang des Bandes sehr verloren und auch der Leser kriegt es sehr deutlich mit. Es macht ab und an den Anschein, als würde sie sich wie die „alte“ Ruby von Band eins verhalten. Zum Schluss macht Ruby aber eine große positive Entwicklung!
Kai wird nachdenklicher und erwachsener dargestellt. Er hat nun eine Kriese, die er irgendwie überleben bzw. überwinden muss. Dies macht ihn, anders als in Band eins und zwei, sehr ernst und kühl. Es wird eine neue Seite an ihm gezeigt.
Ali hat eine sehr interessante Geschichte und endlich werden die ersten Geheimnisse rund um Ali gelöst. Zwar bleibt Ali bleibt immer rätselhaft, aber man kann ihn am Ende sehr viel besser verstehen. Ich muss sagen, ich mochte Ali bislang immer sehr gerne. Durch die Entwicklung ist er mir noch mehr ans Herz gewachsen!
Neue Charaktere, wie z.B. den König von Océanya, will ich hier nicht vorstellen, das würde euch spoilern. Eins verrate ich euch aber: Oma Käthe ist nicht mehr aktuell, denn Rover übernimmt! Wer und vor allem was er ist, das lest selber.

Band zwei endete mit einem bösen Cliffhanger! Ich war froh, als ich endlich lesen konnte, wie es weiter geht, nur, um mit einem noch böseren Cliffhanger bestraft zu werden.
Kommen wir aber erstmal zum Inhalt bzw. zur Story dieses Bandes. Ruby wird ins Reich Océanya gebracht und weiß nichts mehr. Als wäre es damit nicht genug, kennt sie niemanden der um ihr Krankenbett herum steht. Weder diese Wesen, die sich Squamaner nennen, noch der König Timur. Durch ihre Müdigkeit und das ständige Schlafen erscheint ihr alles wirklich und das einzige, was sie weiß, sie ist mit Ali hierher gereist. König Timur ist jedoch sehr zuvorkommend und bietet ihr neben dem Bett auch die Versorgung an. Doch auch wenn Ruby sich schwach und verloren fühlt, weiß sie, hier stimmt etwas nicht.
Damit beginnt der dritte Band. Wie man herauslesen kann, muss sich Ruby wieder selber finden und gegen das Vergessen ankämpfen. Eine gute Portion Intrigen und natürlich eine Priese Liebe dürfen hier nicht fehlen. Natürlich mischen auch Kai und Ali mit, denn aus deren Perspektive wird ebenfalls erzählt. Verlust, Trauer und Verzweiflung sind tragende Probleme in diesem Buch. Schaumkrone ist von der Gedankenwelt der Charaktere sehr düster gehalten, was nicht schlecht wirkt, sondern realistisch. Alles in allem wächst die Geschichte gleichzeitig mit den Charakteren heran.

Insgesamt kann ich einfach nur WOW sagen! Ich liebe auch diese düstere Seite dieser Geschichte. Es kann nun mal nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen – und das wird in diesem Buch deutlich gezeigt. Die Fantasie, die mich in diesem Buch erwartet hat, war wirklich mega. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das Finale!

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Natürlich sollten alle diejenigen die den ersten und zweiten Teil gelesen haben, auch den dritten Teil lesen! Allem Voran, ist die Reihe etwas für Fantasy - Liebhaber und für Freunde von total verrückten aber liebenswerten Charakteren.

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Mein wildes Geheimnis 01

Yoko Nogiri , Martin Bachernegg
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei KAZÉ Manga, 05.10.2017
ISBN 9782889212019
Genre: Comics

Rezension:

Erster Eindruck:
Typisch Shojo Manga! Der heiße Kerl auf dem Cover und dann noch die Pfote auf dem Logo. Es kann nur lustig werden!

Fazit: 

Vorab: Ich habe den Manga als Rezensionsexemplar von KAZÉ bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Manga.

Das Cover ist schlicht und dennoch wirklich gut. Yu sieht wirklich toll aus und so, wie die anderen Cover aussehen, haben alle vier Kerle jeweils für ein Cover Model gestanden. Die Idee finde ich super und sehr passend.

Der Zeichenstil ist sauber. Die Panels sind zwar da, Charaktere, Sprechblasen, etc. werden über diese sehr oft hinaus gezeichnet. Generell ist der Manga sehr ausgeschmückt und mit vielen Rastern versehen. Es passt einfach zur Story, die halt was magisches hat.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet. Jeder Charakter hat seinen eigenen Ausdruck und seinen eigenen Stil. Dennoch ist die Vierergruppe der Jungs recht typisch gezeichnet worden. Komugi passt zeichnerisch zu Yu. Zusammen sehen beide super aus.
Apropos Komugi. Komugi ist ein recht interessanter Charakter. Auf der einen Seite, ist sie recht zurückhaltend, aber auf der anderen Seite, steht sie für andere ein und macht genau das, was ihr passt. Ich finde das toll, da in vielen Mangas die Mädchen immer die schüchternen sind, die auch nie ihre Meinung vertreten.
Dann haben wir nicht nur Komugi, sondern auch noch vier hübsche Jungs. Einer davon ist Yu.
Diese vier haben jeweils immer andere Eigenschaften, die passend zu dem sind, was sie sind. Ich will euch da nichts vor weg nehmen, aber sie sind wirklich goldig. Yu ist, wie man erahnen kann, ein Wolf. Er hat ein spielerisches Wesen, ist nicht ängstlich, kann gut riechen, isst sehr gerne und ist eine treue Seele die einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. Na, wer erkennt darin den Wolf?
Rin ist sehr vorsichtig und listig  - und bislang mein Lieblingscharakter! Zu den anderen beiden, werde ich euch vorerst nichts sagen, da sie etwas später in der Geschichte vorkommen und ich euch nicht spoilern mag.

Komugi hat es nicht leicht. Sie kam erst vor einem Jahr in ihre Klasse und war kurz darauf schon ein Aussenseiter. Nun geht ihre Mutter für ein Jahr zum Arbeiten weg und kann sie nicht mitnehmen. Sie hat die Wahl auf der Schule in Tokyo zu bleiben, aber dafür bei ihrer Tante zu leben oder zu ihrem Vater nach Hokkaido zu ziehen, den sie 8 Jahre lang nicht gesehen hat. Sie entscheidet sich für einen Neuanfang in Hokkaido und kaum ist sie an ihrer neuen Schule, folgt ein chaotisches Ereignis nach dem anderen, bei dem sie immer wieder fürchtet wieder ins Abseits gedrängt zu werden. Nun, dass dies nicht so einfach der Fall sein wird, ist klar. Doch wie und warum, damit haben die vier Jungs und ihre zwei neuen Freundinnen zu tun. Die Story ist sehr lustig und gleichzeitig mit magischen Elementen gespickt. Was ich besonders toll daran finde, ist der Umgang mit Mobbing und die Ernsthaftigkeit, die sich trotz allem dahinter verbirgt.

Insgesamt hat mich der Manga echt  gut unterhalten. Man merkt, es wird wohl in eine Art Romance Richtung laufen, was das ganze spannend macht. Bislang sind drei der vier Bände erschienen. Im nächsten Monat soll dann auch Band vier erscheinen. Natürlich sind alle auf meine Wunschliste gewandert!  

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Jeder, der Mangas mit Tieren mag, wird diesen hier sehr unterhaltsam finden.
RomCom-Sammler - das hier, ist ein MUST HAVE.
Alle diejenigen, die Shojo Mangas lieben, werden hier ein kleines Schmuckstück finden.
Jedoch sollten die Liebhaber von Action die Finger von lassen - es gibt leider keine Actionszenen!

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