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69 Bibliotheken, 33 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Piccola Sicilia

Daniel Speck
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2018
ISBN 9783596701629
Genre: Romane

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73 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

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Der Platz an der Sonne

Christian Torkler
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962901
Genre: Romane

Rezension:

Josua Brenner mogelt sich in Berlin, der Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik so durch. Gelegenheitsarbeiten und Schwarzmarktgeschäfte bestimmen sein Leben, doch er will mehr. Er hat die Nase voll von der staatlichen Willkür, will Chancen auf Aufstieg. Schnell hat er ein Ziel vor Augen: Afrika. Dort essen die Leute von goldenen Tellern, jeder kann etwas aus sich machen. Doch hinkommen muss man erst mal.

 Torklers Idee fand ich wirklich sehr interessant und so bin ich vielleicht mit zu großen Erwartungen ans Buch herangegangen. Der Autor stellt die Welt wie wir sie kennen erst mal auf den Kopf. Afrika als Traumziel aller, im armen Deutschland sind dagegen Sandalen aus Autoreifen begehrte Objekte; man muss als Leser erst mal umdenken. Leider hat es der Autor versäumt, die Entstehung dieser Neuordnung genauer zu beleuchten, das hätte mich doch sehr interessiert. So muss man die Gegebenheiten halt einfach akzeptieren. Brenners Schicksal geht einem natürlich nahe, er erlebt viel Willkür und Grausamkeiten, ist aber selbst auch kein ganz Netter. Er verliert sich komplett in dem Ziel Flucht, vernachlässigt Familie und Freunde. Das konnte ich ihm nie so richtig verzeihen und so war er mir nicht unbedingt sympathisch; Jammern und Saufen kann er auch gut, was ihm weitere Minuspunkte auf der Sympathieskala bescherte. Die Handlung entwickelt sich etwas schleppend, vieles hätte auch kürzer erzählt werden können. Vieles wiederholt sich, Brenner muss reichlich Geld für die Flucht verdienen, welches ihm dann wieder aus der Tasche gezogen wird. Dieses Motiv wiederholt sich bis zum Erbrechen, zwischenzeitlich hat mich allein Brenners flappsiger Ton bei der Stange gehalten. Das Ende ist sicherlich stimmig, doch die Handlung hat mich insgesamt einfach nicht überzeugt. Tolle Grundidee, aber an der Umsetzung hapert’s dann doch. Schade.

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111 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Alligatoren

Deb Spera , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672207
Genre: Romane

Rezension:

Drei sehr unterschiedliche Frauen treffen im Sumpf der heißen Südstaaten aufeinander. Gertrude, die ihre hungernden Kinder vor ihrem trunksüchtigen Vater beschützen muss. Oretta, die zwar nicht mehr wie ihre Mutter als Sklavin auf der Plantage schuftet, aber als Hausmädchen mit schwarzer Hautfarbe immer noch nicht als vollwertiger Mensch behandelt wird. Und Annie, Orettas Arbeitgeberin, die eine aufstrebende Fabrik leitet. Sofern ihr Mann das zulässt.

 

Deb Speras Roman bietet einen sehr authentischen Ausflug in die 1920er. Das Leben ist hart, und das lässt uns die Autorin hautnah spüren. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft, die Autorin verliert sich aber nicht in unnötiger Grausamkeit. Ihre drei Hauptfiguren kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, trotzdem wird einem schnell klar, dass das Leben für alle drei kein Zuckerschlecken ist. Ich fand die drei Frauen sehr interessant und auch alle irgendwo sympathisch, selbst wenn Gertrude einem das nicht immer leicht macht. Durch ständige Perspektivwechsel blickt man mal der einen, mal der anderen in den Kopf, was mir sehr gut gefallen hat, da auch das Zusammenführen dieser Erzählstränge wunderbar funktioniert. Auch sprachlich unterscheiden sich die drei, sodass der Erzählstil zwar immer flüssig, aber doch sehr abwechslungsreich ist. Bis auf Kleinigkeiten hat mir dieser Südstaatenroman wirklich gut gefallen, die Autorin sollte ich mir merken.

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73 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine junge Frau entschließt sich endlich ihren gewalttätigen Mann zu verlassen. Mit ihrer kleinen Tochter will sie in ein Frauenhaus fliehen, doch nur die Tochter wird lebend gefunden. Die Mutter: grausam ermordet, der Täter stahl zudem ihr Herz. Phil Brennan und seine Ex Marina Esposito gehen sich eigentlich aus dem Weg, müssen sich für diesen Fall aber zusammenraufen. Denn der Mörder ist noch nicht fertig.

 Ich habe einige Bände aus der Reihe gelesen, jedoch nicht alle. Das ist aber kein großes Problem, man kann der Handlung auch so gut folgen, nötige Informationen werden eingestreut. Die Autorin ist mir eigentlich für ihre spannenden und wendungsreichen Thriller bekannt, hier geht die Rechnung aber nicht so richtig auf. Den Täter hat man relativ schnell im Visier, auch sonst folgt der Fall üblichen Thrillerpfaden; hier gibt es also wenig echte Überraschung. Am spannendsten war eigentlich für mich die Entwicklung von Brennan, den man in seiner jetzigen Form kaum wiedererkennt. Mit seiner Art und v.a. seinem Selbstmitleid ging er mir zwar zunehmend auf die Nerven, aber das brachte zumindest etwas Schwung in die Geschichte. Carvers Stil ist sehr flüssig, und so ist der etwas maue Fall recht schnell gelesen. Ich fand diesen Band nicht ganz schlecht, weiß aber, dass die Autorin es besser kann.

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49 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Land im Sturm

Ulf Schiewe , Jan Reuter
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783785726242
Genre: Historische Romane

Rezension:

Alles beginnt mit dem Schmied Arnulf, der im Jahre 955 überhastet aus seinem Dorf fliehen muss. Er landet über Umwege in der großen Schlacht am Lechfeld gegen die Ungarn; und überlebt. Seinen Nachkommen folgt man durch die Jahrhunderte, auf der Flucht vor den Wenden, in Angst vor Napoleon oder aber auch in die Straßenschlachten während der industriellen Revolution. Immer dabei: der ungarische Säbel.
Ich war mehr als gespannt auf dieses Buch; zum Einen, weil ich bisher noch nichts vom Autor gelesen habe und vorher nur Gutes hörte; zum Anderen, weil mir das Vorhaben fast 1000 Jahre deutsche Geschichte in ebenso viele Buchseiten unterzubringen sehr interessant und gleichzeitig auch ambitioniert erschien. Enttäuscht wurde ich nicht ; )
Ulf Schiewe legt den Fokus auf fünf ganz unterschiedliche Epochen, die aber alle eines gemein haben: sie sind sehr wichtig für die Geschichte Deutschlands, bringen es voran oder ändern sein Schicksal. Natürlich hätte es noch viele andere Jahre gegeben, die einen Platz in diesem Buch verdient hätten, aber ich finde die Auswahl so wie sie ist, sehr gelungen. Einen Wermutstropfen gibt es dann doch, wenn auch nur einen kleinen: so ganz zusammen passen die Abschnitte nicht, zumindest nicht so, dass man das Gefühl hat eine große Geschichte zu lesen (Ausnahme bilden Abschnitt IV und V). Ein bisschen mehr Zusammenhalt hätte ich schön gefunden, auch wenn mir einleuchtet, dass das bei den z.T. großen Zeitsprüngen nicht einfach ist. Genau das hatte der Autor wahrscheinlich im Sinn als er mehrere Figuren mit denselben Namen taufte; irgendwo logisch, werden doch gewisse Vornamen in den Familien weitervererbt; für den Leser (oder zumindest mich) manchmal etwas verwirrend, liest man doch z.B. von Arnulf im Jahre 955 und 1146; da muss man erst mal verarbeiten, dass es zwei ganz verschiedene Menschen sind. Apropos Charaktere; ich mochte die Guten, und konnte die Bösen nicht leiden. Diese Schwarzweißmalerei ist recht deutlich, nur die Hauptfiguren sind etwas vielschichtiger angelegt. Dafür sind die historischen Umstände, die gesellschaftliche Stimmung und die Atmosphäre sehr detailreich, bunt und lebendig wiedergegeben. Ich habe in jedem Abschnitt etwas Neues gelernt, Eindrücke gewonnen und dabei genossen, dass es sich immer um die Sicht des kleinen Mannes gehandelt hat. Der sehr ansprechende Erzählstil hat sein Übriges dazu getan, dass ich mir nach knapp 930 Seiten nur Eines gedacht habe: zu kurz.

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Bleib bei mir

Ayobami Adebayo , Maria Hummitzsch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2018
ISBN 9783492058902
Genre: Romane

Rezension:

Yejide und Akin führen eigentlich eine glückliche Ehe, wäre da nicht die ungewollte Kinderlosigkeit. Weder Mediziner noch Bittgebete können abhelfen, der Druck durch Akins Familie wird immer größer. Kann ihre Ehe dieser Belastung Stand halten?

 Dieser Debütroman der jungen Nigerianerin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Natürlich ist ihre Erzählung von der nigerianischen Gesellschaft geprägt, trotzdem könnte sie im Kern in jedem Land der Welt spielen. Die Kinderlosigkeit der Protagonisten, der Druck und die Trauer, die daraus resultieren werden schonungslos und ehrlich dargestellt, machen einen als Leser sehr betroffen. Man kann die beiden nur bemitleiden, zudem sich im Laufe der Handlung sehr tiefe Einblicke in die Innenleben der beiden ergeben. Man hofft und bangt mit, ist wütend über Akins Familie, freut sich über gute Nachrichten. Der Autorin gelingt es ganz hervorragend die ganze Bandbreite der Gefühle zu transportieren. Mir gefällt ihre Erzählweise recht gut, manchmal wirkt sie jedoch etwas steif und distanziert. Der flüssige Perspektivwechsel zwischen den Eheleuten sorgt für manchen Aha-Effekt und so wird einem die Tragik erst richtig bewusst.

Ein starker Roman mit kleinen Schwächen von einer vielversprechenden Autorin.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Helle Tage, helle Nächte

Hiltrud Baier
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.07.2018
ISBN 9783810530387
Genre: Romane

Rezension:

Frederike hat gerade eine Scheidung hinter sich, den Job gekündigt und braucht eine Auszeit. Sie tingelt mit ihrem VW-Bus gerade durch Südeuropa als sie von ihrer Ziehmama und Tante Anna erfährt, dass diese an Krebs erkrankt ist. Ihr sehnlichster Wunsch: Frederike möge einen Brief für sie abliefern. In Lappland! Die macht sich auf den langen Weg in den kargen Norden.

 Eigentlich passt das Buch nicht so recht in mein Beuteschema, ich habe es aber doch sehr gerne gelesen. Die Geschichte wird mal aus Frederikes, mal aus Annas Perspektive erzählt, ich mag beide Figuren wirklich gerne. Sie haben viel durchgemacht, das Herz aber trotzdem am rechten Fleck. Ihre samische Abstammung wird immer wieder thematisiert, zusammen mit Rikes Ausflug nach Lappland erfährt man quasi nebenbei sehr viel über Land, Leute und deren Traditionen. Auch die Natur und die Landschaft dort nehmen großen Raum in der Geschichte ein, ohne eintönig oder lückenfüllend zu wirken. Im Gegenteil, die Ruhe, die man dort finden kann, kommt auch beim Leser an. Die Handlung selbst ist jetzt nicht sehr überraschend, auch Annas Geheimnis ist für den Leser schnell keines mehr. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, denn die Stimmung hat für mich vieles gerettet. Die Autorin schreibt sehr angenehm und so ist „Helle Tage, helle Nächte“ ein eher ruhiges und doch interessantes Buch.

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82 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Manhattan Beach

Jennifer Egan , Henning Ahrens
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 29.08.2018
ISBN 9783103973587
Genre: Romane

Rezension:

New York, Anfang der 1940er: die taffe Anna muss wie viele Frauen die Jobs der Männer übernehmen, die in Übersee an der Front sind. Sie arbeitet in der Marinewerft, noch allerdings am Fließband. Sie wünscht sich sehnlichst den Job als Taucherin, ein Novum. Auch zuhause erwartet sie ein anstrengender Alltag, hat der Vater doch die Familie verlassen und Anna muss sich gemeinsam mit ihrer Mutter um die behinderte Schwester kümmern.

 Ich fand den Ausflug in diese Zeit sehr spannend, die Situation in einem Kriegsland weit ab von der Front. Auch über die Taucherinnen der Marinewerft wusste ich vorher quasi nichts, habe einiges dazugelernt. Trotzdem hätte ich mir doch erhofft, dass der Fokus etwas mehr auf diesem Thema liegt, es nimmt doch sehr viel weniger Raum ein als erwartet. Der Zeitkolorit wirkt sehr authentisch und bildhaft, die Stimmung der Bevölkerung wird gut wiedergegeben, auch die Ausflüge in die Welt von Glamour oder zwielichtigen Nachtclubs gelingen der Autorin sehr gut. Den Erzählstil mochte ich sehr, den Aufbau der Handlung weniger. Immer wieder gibt es Rückblicke und noch mehr Rückblicke, die Perspektive wechselt nicht immer nachvollziehbar zwischen drei Personen hin und her. Mir war das zwischenzeitlich zu gewollt. Mir war zudem das Ende ein bisschen zu mainstream, das passte nicht so gut zum Rest der außergewöhnlichen Handlung. Insgesamt für mich ein nicht ganz runder Roman, der trotzdem auch einiges zu bieten hat.

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224 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich war es nur ein blöder Zufall, der Thomas Major zum Astronaut gemacht hat. Plötzlich findet er sich an Bord der Ares-1 wieder, auf dem Weg zum Mars, im Gepäck viele (ungelesene) Handbücher und gute Musik. Endlich hat er seine Ruhe, endlich kann er sein chaotisches Leben hinter sich lassen, endlich nervt ihn niemand mehr. Bis er statt seiner Exfrau aus Versehen Gladys anruft. Die ist fast 71, leicht dement und versucht mit ihren zwei Enkeln Ellie und James über die Runden zu kommen. Oder versuchen sie mit ihr über die Runden zu kommen? Obwohl Major Tom doch alles hinter sich gelassen hat, hat er auf einmal ihre Probleme am Hals. Begeisterung sieht anders aus.

 Barnetts Roman hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert, auch wenn es sich nur auf den ersten Blick um einen reinen Wohlfühlroman handelt. Natürlich gibt es viele komische Szenen, absurde Gespräche oder auch nur den schwarzhumorigen Sarkasmus von Thomas. Doch genauso handelt die Geschichte von Tod, Schuld, Verzweiflung und dem Wunsch alles hinzuschmeißen. Barnett wirft viele Fragen auf, man kommt ins Grübeln, versinkt aber nicht in den schweren Themen, denn die Handlung hat auch viele leichte (oder sollte ich sagen schwerelose?) Momente. Immer wieder gibt es Anspielungen auf Musik und Filme, die man sofort wieder im Ohr und vor Augen hat. Zudem ist Barnetts Erzählweise recht locker, seine Figuren machen einfach Spaß. Ich war mit dem Ende nicht so ganz glücklich, habe mich ansonsten aber gerne mit Tom auf die Reise gemacht.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Arrowood - In den Gassen von London

Mick Finlay
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959677479
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ich arbeite mit Emotionen, nicht mit Deduktionen“

William Arrowood hat es aber auch wirklich nicht leicht, schließlich muss er sich immer wieder mit Sherlock Holmes vergleichen lassen. Beide sind Privatdetektiv im viktorianischen London, doch nur Holmes ist der breiten Masse als brillanter Detektiv bekannt. Doch Arrowoods Arbeit kann sich sehen lassen, und auch sein neuester Fall, das Verschwinden eines französischen Bäckers, verspricht Rätsel aufzuwerfen.

 Mick Finlay hat mich mit seinem ersten Band um Arrowood und seinen Assistenten Barnett schnell überzeugt. Das Setting im London des 19ten Jahrhunderts gefällt mir sehr, die Stimmung und Atmosphäre wird sehr gut rübergebracht. Arrowood als Hauptfigur hat wirklich Potential, er wirkt nicht wie ein billiger Abklatsch von Sherlock, sondern ist eine eigenständige Figur mit vielen Eigenheiten. Natürlich drängt sich der Vergleich zu Holmes immer wieder auf, der Autor versteht es ganz wunderbar daraus einen running gag zu machen, und lässt Arrowood auch mal dessen Fälle analysieren. Aber auch Barnett ist nicht nur ein nötiges Anhängsel, sondern eine Figur mit Ecken und Kanten. Die beiden harmonieren als Team ganz wunderbar, ergänzt durch ebenfalls liebevoll gestaltete Nebenfiguren wie Arrowoods taffe Schwester oder den Laufburschen Neddy. Der Fall entwickelt sich ganz anders als man zuerst vermutet und sorgt für einige Überraschungen; leider wird nicht alles ganz stimmig aufgelöst, aber das ist zu verschmerzen. Finlay schreibt nicht mutwillig brutal, zeigt aber an einigen Stellen die nötige Härte, was sehr authentisch wirkt. Sein Stil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mir hat dieser erste Fall sehr gut gefallen, und ich bin sehr gespannt was Arrowood und Barnett noch für zukünftige Probleme lösen müssen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Tel Aviv by Neni

Haya Molcho , NENI , Nuriel Molcho
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 03.09.2018
ISBN 9783710600913
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Essen überbrückt immer auch kulturelle Grenzen“
Vor allem, wenn es sich um ein Kochbuch aus Tel Aviv handelt, der Stadt, die ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen ist und sich zur internationalen Trendmetropole gemausert hat. Apropos im Trend liegen, das tun auch die Autoren dieses Buches, haben sie doch mit ihren gleichnamigen Restaurants in Wien, Berlin und Amsterdam große Erfolge vorzuweisen. Die Wurzeln der Gründer liegen in Israel und so ist Tel Aviv einerseits ein Kochbuch voller spannender Rezepte, gleichzeitig auch aber ein Streifzug durch die eigene Vergangenheit; ein Ausflug in hippe Restaurants und ruhige Fischerhäfen; auf Kräutersammlung im urbanen Dschungel und zu Gast bei privaten Dinnerabenden. Viele interessante Bewohner Tel Avivs kommen zu Wort und erzählen von ihrem Leben und ihrer Küche. Sie steuern ihre Lieblingsrezepte bei, aber auch Rezepte aus den NENIküchen kommen zu ihrem Recht.
Ich habe bisher vier Rezepte(Kokoseis, Challa, Focaccia, Shakshuka mit Merguez) nachgekocht und –gebacken, alle sind gut gelungen und verdammt lecker. Die Zubereitung wird verständlich erklärt, allein bei der Zutatenliste wäre ab und an ein zusätzlich erklärendes Wort hilfreich gewesen. Nicht alle Zutaten sind im Handel so einfach zu bekommen (zumindest nicht bei mir hinterm Mond), nicht immer werden Alternativen genannt. Doch das lässt sich verschmerzen, handelt es sich hierbei doch um Ausnahmen. Die Auswahl der Gerichte finde ich sehr gelungen, von kleiner Vorspeise über opulenten Hauptgang bis hin zu feiner Nachspeise ist für jeden etwas dabei. Schnell wird auch hier klar, was die Autoren schon in diversen Interviews anklingen lassen: DIE israelische Küche gibt es nicht, sondern es ist ein gelungene Mischung aus diversen anderen. Gelungen ist auch die Aufmachung des Buches: sehr ästhetische Fotos von Gerichten, aber auch von Land und Leuten, laden zum Verweilen, Blättern und Nachkochen ein. Mir gefällt es ausgesprochen gut, und ich werde nicht nur noch einiges nachkochen, sondern auch immer wieder eine der charmanten Stories lesen.

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140 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

Luisa schafft in den 1920ern den Absprung: statt ihrer Mutter weiterhin als Wäscherin zu helfen und sich vom Onkel drangsalieren zu lassen, wird sie bei den mondänen Mitfords Kindermädchen. Vor allem mit der nur zwei Jahre jüngeren Nancy versteht sie sich blendend. Gemeinsam finden sie sich plötzlich in den Mordermittlungen rund um den Tod von Florence Shore, der Nichte der berühmte Florence Nightingale wieder.

 Mit „Der Verdacht“ liefert Jessica Fellowes den ersten Band rund um die Mitfordschwestern, die in der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts die High Society mitprägten. Die Autorin schafft es leider nicht so richtig, die goldenen Zwanziger aufleben zu lassen. In Ansätzen ist die Atmosphäre da, aber so recht überzeugend gelingt es nicht. So spielt die Handlung irgendwie im luftleeren Raum, was ich sehr schade fand. Der Fall entwickelt sich recht spannend, braucht aber lange Anlaufzeiten; immer hat man zudem im Hinterkopf, dass er auf Tatsachen beruht. Man muss ein bisschen ausblenden, dass die zwei Teenies und ein Bahnpolizist unrealistischerweise die einzigen sind, die sich um diesen Tod Gedanken machen, die „echte“ Polizei tritt quasi gar nicht in Aktion. Auch sonst muss man immer mal wieder Fünfe gerade sein lassen, nicht immer ist mir das gelungen. Die Figuren sind recht gut gestaltet, in diesem Band kristallisiert sich allerdings nicht so richtig raus, warum die Reihe nach den Mitfordschwestern benannt ist; Nancy gehört zwar zu den Hauptfiguren, steht aber nie so richtig im Mittelpunkt. Der Erzählstil ist sehr angenehm, die Geschichte liest sich sehr schnell, aber ohne rechten Gehalt. Ich bin mit der Reihe nicht so richtig warm geworden, würde weiteren Bänden (v.a. den über Unity Mitford) aber noch eine Chance einräumen.

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17 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Drachenerwachen

Valija Zinck , Annabelle von Sperber
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.08.2018
ISBN 9783737341264
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Janka und Johann staunen nicht schlecht als ausgerechnet die miesepetrige Frau Tossilo aus dem Urlaub mit einem Drachenei zurückkommt. Natürlich nicht ganz freiwillig, denn die Fluggesellschaft hat ihren Koffer vertauscht. Doch noch bevor klar ist, wem der falsche Koffer gehört, schlüpft der Drache Kurmi. Und plötzlich ist im Berliner Hochhaus nichts mehr wie zuvor.

 Ich bin nun wirklich kein Jugend-/Kinderbuchleser, aber der Klappentext hatte es mir irgendwie angetan. Die Geschichte hat mich dann auch richtig überzeugt, eine sehr fantasievolle, aber auch realistische Handlung (sieht man mal vom Drachen ab *grins*), die auf ganz wunderbare Art und Weise erzählt wird. Es ist sicherlich kein Buch für die ganz jungen Kinder (ab Ende Grundschule würde ich mal empfehlen), denn die Autorin schneidet auch etwas schwierigere Themen an, ob es dabei um den Tod geht oder „nur“ um Johanns Computerfähigkeiten. Die Figuren und auch die Ausarbeitung des Drachen haben mir sehr gut gefallen, sie agieren realistisch und sorgen auch für den einen oder anderen Lacher. Überhaupt hat die Autorin eine ganz tolle Art zu erzählen, leicht und flüssig, aber auch mit Gehalt. Ich bin mir sicher, dass man aus ihrer Feder noch einige tolle Geschichten lesen wird. „Drachenerwachen“ hat mich auf jeden Fall schon mal überzeugt, und ich werde die Augen nach dem Folgeband offen halten.

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311 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gibt zwei Sorten Mensch in Großbritannien, welche mit, und welche ohne Geschick, also magische Kräfte. Erstere müssen letzteren zehn Jahre lang als Sklaven dienen, der Zeitpunkt ist selbstbestimmt, der Ort der Tätigkeit nicht. Als Luke 16 Jahre ist, beschließen seine Eltern über seinen Kopf hinweg, dass die ganze Familie ihre Sklavenzeit gemeinsam antreten wird. Jetzt um genau zu sein. Doch anstatt wie geplant gemeinsam auf dem Herrschaftssitz der Jardines zu dienen, landet Luke alleine in der Sklavenstadt Millmore, wo er im täglichen Trott der Fabriken gefangen ist.

 Vic James hat eine erschreckende Vorstellung einer Gesellschaft erschaffen, die Menschen radikal zwischen wichtigen (den geschickten) und weniger wichtigen (alle anderen) unterscheidet. Was mich an der Story fasziniert ist u.a., dass quasi niemand diese Staatsform anzweifelt. Man erfährt leider nicht ganz so viel darüber wie es zu dieser gesellschaftlichen Ordnung gekommen ist, aber trotzdem hat mich dieser blinde Gehorsam oft traurig und auch wütend gemacht. Obwohl die Story als Jugendbuch beworben wird, ist hier durchaus viel Stoff zum Nachdenken vorhanden. Die Figuren sind unterm Strich ganz gut gelungen, z.T. etwas platt (Abi), dafür aber auch mit undurchsichtigen Charakteren wie dem Jardinesprössling Silyen, dem man nicht so leicht in die Karten schauen kann. Mir hat die Handlung größtenteils sehr gut gefallen, sie entwickelt sich sehr spannend und auch den Blick auf die Hintergründe mochte ich sehr. Hier hält sich die Autorin für meinen Geschmack noch etwas zu bedeckt, was ich etwas unbefriedigend fand. So manche Wendung war jetzt nicht wirklich überraschend, trotzdem hatte ich Spaß an der Story und bin schon auf den nächsten Teil der geplanten Trilogie gespannt.

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(114)

233 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

In einer nicht allzu fernen Zukunft hat sich das Leben in den USA stark gewandelt. 50% der Bevölkerung, alle Frauen nämlich, dürfen maximal noch 100 Wörter am Tag sagen. Die erzkonservativen, christlichen Fanatiker haben sich durchgesetzt und wollen zurück in die gute alte Zeit: Frauen an den Herd und so. Auch Dr. Jean McClellan ist betroffen, umso mehr, da sie auf dem Gebiet der Neurolinguistik gearbeitet hat. Die Betonung liegt auf hat, denn natürlich wurde sie an weiteren Forschungen gehindert und ins häusliche Leben verbannt. Bis zu dem Tag als der Bruder des Präsidenten plötzlich ihre Hilfe benötigt.

 Dalchers dystopischer Roman hat es wirklich in sich. Ihr Szenario wirkt zuerst völlig unrealistisch, doch beim Lesen erwischt man sich zunehmend beim Gedanken, dass zumindest Ansätze jetzt schon real sind. Auch die dramatischen Umbrüche im Roman haben klein angefangen, das lässt die Autorin immer wieder durchblicken. Anhand von Jeans Sohn Steven wird zudem klar, welche Maschen benutzt werden, um die nächsten Generation mit dem „richtigen“ Gedankengut heranzuziehen. Ich fand die beschworenen Szenen sehr plastisch und dadurch umso beklemmender. Aber der Autorin gelingt es nicht nur diese düstere Gesellschaft sehr authentisch zu beschreiben, sondern sie verbindet das mit einem interessanten medizinischen Phänomen. McClellan befasst sich beruflich mit Aphasie, der gesellschaftlich aufoktroyierten Variante wird also die pathologische gegenüber gestellt. Die medizinischen Hintergründe dazu sind sehr gut beschrieben und auch für den Laien nachvollziehbar. Allgemein fand ich den Erzählstil sehr angenehm, flüssig zu lesen und immer fesselnd. Manchmal gerät die Handlung etwas zu plakativ, auch kleine Ungereimtheiten fallen auf, unterm Strich ist „Vox“ aber ein toller Roman, der viel Stoff zum Nachdenken hinterlässt.

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170 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dem fernen Planeten Gaia begegnen sich zwei außergewöhnliche Teenies. Mia schlägt sich seit Jahren durch die Unterwelten Chicagos und versucht nun außerirdische Technologien zu rauben um endlich der Armut zu entfliehen und ihre Schwester freizukaufen. Jules scheint auf den ersten Blick keine Probleme zu haben, mit dem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen, verfügt er zudem über eine hohe Intelligenz und scheint nur zu Forschungszwecken auf Gaia zu sein. Scheint.

 Mir hat die Teenie-Sci-Fi-Story aus der Feder des Autorenduos Spooner/Kaufman ganz gut gefallen. Die Figuren machen Spaß, auch wenn man jetzt keine ganz tiefgreifenden Charaktere erwarten sollte. Die vorwitzige Mia in Kombination mit dem wohlerzogenen Jules sorgten für mehr als einen Lacher; der Perspektivwechsel zwischen den beiden bringt zusätzlich Tempo in die Angelegenheit. Als Team funktionieren sie sehr gut und trotzen allen Gefahren. Die hätten für meinen Geschmack zwar etwas heftiger ausfallen dürfen, aber da wollte man jugendliche Leser wohl nicht zu sehr strapazieren. Auch die Rätsel und Aufgaben, die auf die Jules und Mia warten, kamen an manchen Stellen etwas mau daher und hätten durchaus etwas ausgefallener werden dürfen. Der Erzählstil ist locker und flott, die Dialoge witzig. Dieser erste Band hat durchaus Potential, wenn auch mit einigen Schwächen. Trotzdem bin ich am Ende doch neugierig geblieben wie es auf Gaia weitergehen mag. Band 2 darf kommen.

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Der Duft des Lebens

Clara Maria Bagus
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 10.08.2018
ISBN 9783963660016
Genre: Romane

Rezension:

Kaminski ist Arzt, aber deswegen noch lange kein Menschenfreund. Im Gegenteil, er stiehlt Sterbenden ihre Seelen. Diese sammelt er in Glasfläschchen, die der junge Aviv hergestellt hat. Und der kommt ihm eines Tages auf die Spur.


Ich hatte mir eine märchenhafte Erzählung über Gut und Böse, über den Sinn des Lebens erwartet. Thematisch stimmt das schon, ich hätte die Geschichte nur gerne subtiler und ohne beständiges Einhämmern der Botschaft mit dem Holzhammer gehabt. Ohne Allgemeinplätze. Ohne ausgelutschte Zitate (z.B. Wilde: die Menschen kennen von allem den Preis usw.). Ohne mich ständig an andere Romane erinnert zu fühlen (z.B. Süskinds Parfüm). Ohne schon seitenweise vorher zu wissen, welche „überraschende Wendung“ mich erwartet. Und vor allem OHNE diese Massen an übersüßem Kitsch, blumigen Worten und der gefühlt 1000fachen Verwendung des Worts Seele. Ich bin wirklich enttäuscht, denn die Grundidee ist eigentlich recht gut gelungen, Kaminski und Aviv hätten durchaus Potential gehabt. Aber die Autorin ist meilenweit über ihr Ziel hinausgeschossen und hat mir als einzige Weisheit hinterlassen, dass das Leserleben zu kurz für Bücher ist, die den eigenen Geschmack verfehlen.

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91 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

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Das Schicksal der Zwerge

Markus Heitz
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492281041
Genre: Fantasy

Rezension:

Zweihundertfünfzig Zyklen sind vergangen seit Tungdil in der Schwarzen Schlucht verschwunden ist und ein magischer Schirm die dunklen Gestalten darin gefangen hielt. Das Jenseitige Land wird zusätzlich durch Übeldamm geschützt, auf dem niemand geringerer als der berühmte Ingrimmsch Wache hält. Der staunt nicht schlecht als eines Tages der Schutzschild so lange in sich zusammenfällt, dass ein allseits bekannter Zwerg heraustreten kann: Tungdil! Nach all der Zeit völlig verändert, kommen nicht nur seinen alten Freunden Zweifel. Zweifel, ob ihn die Zeit auf der dunklen Seite nicht zu sehr verändert hat.

 Eine lange Zeit ist in Heitz‘ Fantasywelt vergangen seit man zuletzt als Leser ein Blick hat hineinwerfen dürfen. Dementsprechend sind auch einige liebgewordene Protagonisten nicht mehr dabei. Sind Zwerge bekanntlich mit langem Leben gesegnet, so sind Menschen wie Rodario und Mallen natürlich schon lange gestorben. Ersterer wird durch einen seiner (sicherlich zahlreichen) Nachkommen ersetzt, der verwirrenderweise ebenfalls Rodario heißt. Trotzdem eine Figur, die einem als Leser schnell ans Herz wächst. Ingrimmsch ist uns zum Glück erhalten geblieben und er ist es, der sich zum heimlichen Held der Geschichte mausert. Mit seiner unvergleichlich großen Klappe und seiner stürmischen Art trägt er die Story ganz wunderbar, er zeigt aber auch seine verletzliche Seite. Und seine loyale, denn er glaubt unerschütterlich an Tungdil, auch wenn die Zweifler noch so laut werden. Die Frage ob es Tungdil ist und auf welcher Seite er eigentlich steht, ist die wahre Kernfrage des Buches und lässt den Leser lange grübeln. Auch sonst gibt es viel mitzufiebern, denn es wird wieder allerlei gekämpft und gezaubert, Hinterhalte gelegt und Pläne geschmiedet. Die Stimmung ist etwas düsterer als bei den vorherigen Bänden, die Spannung dafür größer. Mir hat dieser vierte Band wirklich sehr gut gefallen und ich wäre damit als Abschluss der Reihe (wie ursprünglich vom Autor geplant) vollauf glücklich gewesen.

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Unschuld

Jonathan Franzen , Bettina Abarbanell , Eike Schönfeld
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499267758
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Magician's Nephew

Clive St. Lewis , C. S. Lewis , Pauline Baynes , Pauline Baynes
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 08.05.2001
ISBN 9780007115556
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Im viktorianischen London hat es Digory nicht leicht: sein Vater weilt beruflich in Indien, die Mutter ist schwer erkrankt und so ziehen sie mit Sack und Pack bei seinem Onkel Andrew ein. Der ist sehr verschroben und so gar nicht nett zu Kindern. Eines Tages entdecken Digory und das Nachbarsmädchen Polly, dass Andrew ein Zauberer ist. Und der schickt sie prompt als Versuchskaninchen in eine fremde Welt; bevölkert von bösen Hexen, schnellwachsenden Bäumen und voller Portale in weitere Welten.

 „The magician’s nephew“ spielt vor allen anderen Bänden in Narnia, auch wenn Lewis die Bücher ursprünglich in einer anderen Reihenfolge geschrieben hat. Es handelt sich quasi um die Entstehungsgeschichte dieser Welt, viele Elemente die später nur nebenbei erwähnt werden, bekommen hier ausführlich Platz eingeräumt; ich würde auf jeden Fall empfehlen, diesen Band zuerst zu lesen. Doch es handelt sich nicht nur um eine reine Wo-kommen-wir-her-Story, sondern auch um den Kampf zweier Kinder gegen die böse Hexe. Der lässt sich recht spannend an und die beiden treffen natürlich auf die eine oder andere unerwartete Hilfe. Geschrieben ist die Geschichte kindgerecht, mit einem subtilen feinen Witz. Mir hat dieser quasi erste Band sehr gut gefallen, eine fantasievolle Geschichte nicht nur für Kinder.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Last Battle

Clive St. Lewis , C. S. Lewis , Pauline Baynes
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 11.07.2011
ISBN 006447108X
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Narnia ist in Not: Aslan wurde seit langem nicht mehr gesichtet, umso einfacher hat es ein betrügerischer Affe die Bewohner zu täuschen. Als auch noch die Calormene einen neuen Eroberungsversuch starten, sucht der letzte narnianische König Hilfe in der Not. Und wird bei Eustace und Jill fündig.

 „The last battle“ ist Lewis‘ letztes Buch aus der Narniareihe und ein nur halbwegs würdiger Abschluss. Der Verfall der Fantasywelt wird mehr als deutlich, der Glaube an Aslan hat sie zusammengehalten und weil der fehlt, bröckelt nun auch die Welt. Natürlich wird hier schnell mehr als deutlich, dass Lewis christliche Motive und den Glauben in den Mittelpunkt seines Abschlussbandes stellt. Kann man diese Anspielungen ausblenden, hat man eine unterhaltsame Geschichte, die einen durchaus auch zum Lachen bringt. Kann man das nicht, wird man schnell genervt sein von der belehrenden Moralkeule und seinen Bekehrungsversuchen. Leider bewegt sich die Handlung nur in einem kleinen Teil Narnias, sodass dessen ganzer Pracht und Weite kein letzter Glanzpunkt zugestanden wird. Das fand ich sehr schade, hat doch die fantasievolle Beschreibung von Land und Einwohnern mir immer sehr gut gefallen. Insgesamt kein ganz würdiger Abschluss der Reihe. Schade.

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94 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

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Weit weg von Verona

Jane Gardam , Isabel Bogdan
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 23.07.2018
ISBN 9783446260405
Genre: Romane

Rezension:

Jessica Vye eckt mit ihrer forschen Art überall an, hat nur wenige Freunde, aber dafür großes schriftstellerisches Talent. Sie ist außergewöhnlich, entspricht nicht dem Kleinmädchenideal, das man sich im Zweiten Weltkrieg von einer Pfarrerstochter erwartet. Klar, dass ihr Leben im verschlafenen Badeort mehr als turbulent ist.

 

Jane Gardams Debütroman hat mir wirklich Spaß gemacht. Jessica ist eine tolle Figur, ein Freigeist, ein quirliger, mutiger Mensch. Gleichzeitig aber auch sehr nachdenklich und unabhängig. Sie erzählt in ihrer sehr frischen Art aus ihrem Alltag, der sich wie ein Abenteuer liest, auch wenn es keinen Höhepunkt gibt, auf den die Story hinarbeitet. Gardams Stil hat mir unglaublich gut gefallen, leicht lesbar, mit einer feinen Prise Humor. Ein bisschen bedauere ich es, dass es nicht mehr Bücher über Jessica gibt, von dieser jungen Dame hätte ich gerne mehr gelesen.

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99 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Rache der Zwerge

Markus Heitz
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492281034
Genre: Fantasy

Rezension:

Fünf Zyklen sind vergangen seit Tungdil und seine Gefährten gegen die Eoil kämpften. Die letzten Reste der Magie wurden in einem Diamanten gespeichert, Duplikate sowie der echte Stein quer über das Geborgene Land hinweg versteckt. Doch nun scheint sein Geheimnis von finsteren Mächten entdeckt, denn grässliche Kreaturen rauben nach und nach alle falschen Steine. Tungdil muss wieder ran.

 Schon im Vorwort weist der Autor darauf hin, dass es sich hierbei um den vorerst letzten Band handeln soll (auch wenn es dann anders kam) und dass er wohl durch die große Resonanz der Fans erst zu dieser Fortsetzung gekommen ist. Ein bisschen merkt man das dem Band an. Figuren und Handlungsort sind gleich, aber der Story fehlt es dann doch an Schwung und auch an Ideen. Natürlich hat mich Tungdils neues Abenteuer immer mal wieder gefesselt, aber es gab auch lange Passagen, in denen alles vor sich hindümpelt. Überraschende Wendungen sind eher mau ausgefallen, neue Figuren nicht so richtig plastisch geworden. Sprachlich knüpft „Die Rache der Zwerge“ an ihre Vorgänger an, allein der Inhalt konnte mich nicht so recht überzeugen.

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169 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

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Das Geheimnis der Muse

Jessie Burton , Peter Knecht
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783458363293
Genre: Romane

Rezension:

Mitte der 60er Jahre zieht Odelle von Trinidad nach London um dort ihr Glück als Schriftstellerin zu suchen. Nach bitteren Jahren als Schuhverkäuferin schafft sie es zumindest in eine Kunstgalerie, wo sie unter der mondänen Majorie Quick arbeitet. Schon bald gibt ihnen ein zufällig gefundenes Gemälde Rätsel auf; sollte es sich wirklich um ein bis dato unbekanntes Werk des spanischen Künstler Isaac Robles handeln? Die Spur führt nach Spanien, zurück in die 30er Jahre.

 Burtons Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einerseits die roaring sixties in der pulsierenden Stadt London, andererseits die von Konflikten gebeutelten 30er Jahre in einem kleinen spanischen Dörfchen. Dieser Gegensatz macht einen großen Reiz der Geschichte aus, fügen sich die zwei Stränge doch erst nach und nach zusammen. Man fiebert nicht nur mit wie alles zusammenhängen mag, sondern auch mit den Figuren, die interessant gestaltet sind und so manches Geheimnis hüten. Der Autorin sind auch die Passagen über die Gemälde sehr gut gelungen, man kann sie sich sehr gut vorstellen und ist fast traurig, dass es sie nur in der Fiktion gibt. Geschrieben ist das Buch sehr ansprechend und so hat mir das Rätselraten rund um das Gemälde viel Spaß gemacht, auch wenn es für mich etwas weniger Herzschmerz hätte sein dürfen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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The Silver Chair

Clive St. Lewis , C. S. Lewis , Pauline Baynes
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 11.07.2011
ISBN 0064471098
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gerade ein paar Wochen ist es her, dass Eustace zusammen mit Caspian große Abenteuer auf der Morgenröte bestritt, da gerät er schon wieder nach Narnia. Caspian ist inzwischen ein alter Mann, der zudem um seine Frau und den verlorenen Sohn trauert. Genau den soll Eustace nun gemeinsam mit seiner Schulkameradin Jill finden.

 Die Suche nach dem verschollenen Prinz entwickelt sich etwas schleppend, so richtig spannend fand ich sie auch nicht. Ein bisschen wirkt es auf mich, als ob Lewis Eustace noch einen eigenen Band gönnen wollte, aber so recht keine Idee hatte. Am witzigsten fand ich noch die anfänglichen Erklärungen zu Eustaces Schule, die von Kritik an der antiautoritären Erziehung geprägt ist (ich bin mir sicher, dass Eustace seinen Namen tanzen kann, was wiederum den Autor so gar nicht begeisterte). Ansonsten schleppt sich die Handlung halt so vor sich hin und irgendwann ist man ohne große Höhepunkte am Ende der Geschichte angelangt. Sprachlich knüpft „The silver chair“ an die Vorgänger an, die Geschichte liest sich flüssig und ist auch für Kinder geeignet. Ganz großes Fantasykino sollte man aber nicht erwarten.

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