Leserpreis 2018

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Mord unterm Mistelzweig

Robin Stevens , Nadine Mannchen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.09.2018
ISBN 9783957281258
Genre: Jugendbuch

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Das Erbe Bereliens

Silke Katharina Weiler
Flexibler Einband: 680 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.11.2018
ISBN 9783752805901
Genre: Fantasy

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Schattenruf: Erzählung

Klara Bellis
E-Buch Text: 33 Seiten
Erschienen bei BookRix, 27.10.2017
ISBN 9783743837201
Genre: Liebesromane

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Holla, was für eine Weihnacht: Eine weihnachtliche Kurzgeschichte, mit den Freunden aus Chuartan

Markus Schütte , Inga Schütte
E-Buch Text: 32 Seiten
Erschienen bei neobooks, 10.11.2018
ISBN 9783742716682
Genre: Fantasy

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Die zweite Quantenrevolution: Vom Spuk im Mikrokosmos zu neuen Supertechnologien

Lars Jaeger
Flexibler Einband: 562 Seiten
Erschienen bei Springer, 07.09.2018
ISBN 9783662575185
Genre: Sachbücher

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Meilenweit

Marcus Schütz
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Spica Verlag GmbH, 05.10.2018
ISBN 9783946732471
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Der Schatz der Templer.

Verborgen in Berlin-Tempelhof.

Nur eine Jungfrau kann ihn finden.

Die Teenager Sophia, Lukas und Marek entdecken ein geheimnisvolles Pergament. Ein gefährliches Abenteuer beginnt …

Jahre später öffnen sie ein unterirdisches Gewölbe in Berlin-Tempelhof und fördern nicht nur den Heiligen Gral zutage. Während sich Archäologen über die Artefakte hermachen, verschwindet Sophia. Die Polizei stößt auf Blutspuren. Das Abenteuer wird zum spannenden Krimi, mutiert zur mystischen Reise zwischen Gestern und Heute, zwischen Orient und Okzident. Doch Sophia bleibt verschwunden …

Ein fantastischer All-Ager, der Mittelalter und 21. Jahrhundert faszinierend verbindet.

Eine echte Filmvorlage.


Rezension:

Als Sophia und Lukas mit ihren Eltern einen Urlaub in Polen verbringen, lernen sie Marek kennen. Zusammen stoßen sie auf ein unterirdisches Versteck, dass ein übernatürliches Geheimnis birgt. Sophia bekommt eine Aufgabe übertragen, die sie an ihrem 18. Geburtstag erledigen soll. Vor Jahrhunderten hingerichtete Tempelritter und der Graf von Saint Germain spielen dabei eine wichtige Rolle. Während Sophia kurz nach der ‚magischen Nacht‘ spurlos verschwindet, kommen auf die beiden Jungs sowie Sophias und Lukasʼ Onkel Max abenteuerliche Zeiten zu. Unterdessen droht Kommissar Schulz von der Kripo an den undurchschaubaren Vorkommnissen um verschwundene Personen sowie auf mysteriöse Weise auftauchende und bald wieder verschwindende archäologische Artefakte zu verzweifeln.

Nachdem die Teile 1 und 2 dieses Buches ursprünglich unter den Titeln „Klaftertief – I – Marienburg“ beziehungsweise „Klaftertief – II – Tempelhof“ erscheinen waren, liegen alle 3 Teile nun zusammen in diesem Buch vor, wobei der 3., bisher unveröffentlichte Teil deutlich mehr Raum als die beiden anderen zusammen einnimmt. Eine Besonderheit des Buches besteht darin, dass die einzelnen Teile deutlich unterschiedliche Charaktere aufweisen. Erscheint Teil 1 als jugendliches Urban-Fantasy-Abenteuer, ist Teil 2 eher mystisch angelegt. Teil 3 erweist sich dagegen als Urban-Fantasy-Thriller mit Geheimdienstelementen.

Marcus Schütz verarbeitet in seinem Werk sagenhafte Überlieferungen und Legenden diverser Quellen. Die Tempelritter und ihr Schatz bilden genauso eine Grundlage der Geschichte wie der geheimnisvolle Graf von Saint Germain oder die Herkunftsüberlieferungen berühmter Diamanten. Ein paar Seitenhiebe auf politische Erscheinungen würzen das Geschehen am Rande. Die sehr komplexe Handlung weist dabei auch Mystery-Elemente auf und führt die Protagonisten von Polen über Deutschland, Frankreich und Indien bis in den Iran. Bis auf kleinere Logikfehler wirkt das Handlungsgeflecht gut durchdacht. Manche Lösungsansätze werden allerdings nach ihrer kurzen Erwähnung nie wieder aufgegriffen.

Dem Autor gelingt es, aus den zahlreichen in sein Buch hineingreifenden Genre-Elementen ein gelungenes Fantasy-Abenteuer zu knüpfen, das sich für alle Fantasy-Fans lohnen dürfte.


Fazit:

Dieses gelungene Urban-Fantasy-Abenteuer weist deutliche Einflüsse diverser anderer Genres auf.


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Tags: abenteuer, mystery, tempelritter, urban fantasy   (4)
 

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Anthologie Weihnachten: Weihnachten besitzt viele Gesichter

Monika Grasl , Finisia Moschiano , Mondschein Corona Verlag
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei epubli, 10.10.2018
ISBN 9783746769332
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Sind Sie es leid, zu Weihnachten die immer gleichen Storys von Menschen zu lesen, die so schrecklich happy die Adventszeit genießen und alles superperfekt im Kreise ihrer Lieben inszenieren? Fehlen auch Ihnen ein bisschen Melancholie und Sarkasmus?

Dann sind Sie bei der bestens gewürzten Weihnachtsanthologie des Mondschein Corona Verlages im richtigen, verschneiten Blätterwald gelandet!

Knecht Ruprecht hat in seinen Sack eine knüppeldicke Prise schwarzen Humors und FBI-Krimis eingepackt. Nach ein paar Runden mit 'nem beschwipsten Rentier landen Sie stilsicher in einer dämonischen Beschwörungszeremonie – um sich am Gabentisch von herzzerreißenden Schicksalen mit dem Fest der Feste wieder zu versöhnen.


Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Das Weihnachtskätzchen – Chris Tewes
Die etwas andere Weihnachtsgeschichte – Monika Grasl
Die Weihnachtsverschwörung – Michael Kruschina
Ist Weihnachten immer schön? – Finisia Moschiano
Grausige Vorweihnachtszeit – Marlies Hanelt
Fritzy, das Rentier – Elke Steffen
Höllische Weihnachten – Rolf Michael
Die Straßenbank – Monika Grasl
Einsamkeit ist Traurigkeit – Finisia Moschiano

Katzen tragen überraschende Halsbänder, der Weihnachtsmann wird entführt, alt gediente Geisterengel verzweifeln an der modernen Zeit, Kinder begehen einen ganz besonderen Weihnachtsabend – hier läuft garantiert nichts wie in den üblichen romantisch-rosaroten Weihnachtsgeschichten.

Alle Jahre wieder … schlägt nicht nur das Kling-Glöckchen, sondern erscheinen auch Anthologien zu weihnachtlichen Themen. Bei der vorliegenden war das etwas andere Fest Thema – und hebt sie damit aus der Masse heraus. Und wie man es auch von Anthologien aller Art gewöhnt ist, haben die beteiligten Autoren die unterschiedlichsten Ideen, von welcher Seite man das vorgegebene Thema interpretieren könnte. So reicht die Bandbreite vom absolut genialen „Höllische Weihnachten“ über die humoristisch gelungene Story „Die Weihnachtsverschwörung“ bis hin zur sentimentalen Geschichte „Das Weihnachtskätzchen“. Leider thematisieren gleich mehrere der Kurzgeschichten sozialkritische Themen und torpedieren damit die ansonsten angenehme Stimmung des Buches.

Besonders hervorheben möchte ich folgende Beiträge:

Rolf Michael lässt in seiner Geschichte eine Familie „Höllische Weihnachten“ erleben. Gestresst von den weihnachtlichen Vorstellungen ihrer Eltern beschließen die Kinder, sich von den Gruselromanen im Regal inspirieren zu lassen. Und das hat unerwartete Folgen. Diese Story ist einfach nur als genial zu bezeichnen und lohnt schon alleine, diese Anthologie zu lesen.

In „Die Weihnachtsverschwörung“ lässt Michael Kruschina den Weihnachtsmann entführen. Von einem UFO. Da kann nur noch FBI-Spezialist Mox Fulder weiterhelfen. Der stellt schnell fest, dass allem Anschein nach ein gewisser Osterhase in den Fall verwickelt ist. Nach übermäßigem Plätzchengenuss zu Weihnachten kommt dieses ‚Abenteuer‘ gerade recht, um mit einem gesunden Lachmuskeltraining Kalorien zu verbrennen.


Fazit:

Mehrere sehr gelungene Beiträge können alle, die mal über etwas andere Festtage lesen möchten, über die schwächeren Stories hinwegtrösten.


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Tags: anthologie, fantasy, weihnachten   (3)
 

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Treulose Seelen: Eine Fantasyanthologie

Tim J. Radde , Pascal Wokan , Joshua Tree , Janine Prediger
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 08.03.2018
ISBN 9783742746894
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Verrat trägt vielerlei Gewänder. Ob er, gekleidet in Freundschaft, dem Nächsten in den Rücken fällt oder mit dem Schleier der Liebe das Herz betrügt. Eines ist dem gemein: Es sind treulose Seelen, die sich dieser Maskierung bedienen. Aus Furcht, Eigennutz oder Rachsucht – das ist die Frage.

14 Autorinnen und Autoren haben sich diesem vielschichtigen Thema gewidmet und ihre ganz eigene Interpretation dazu niedergeschrieben. Ob düster, zauberisch oder verträumt – für jedes (verräterische) Herz ist in dieser Anthologie etwas dabei.


Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss – Anne Schmitz
Die rogodanischen Schriften: Alte Traditionen – Tim J. Radde
Wo ein Wille, da ein Dolch – Christian Milkus
SCHWERT & MEISTER: Das Licht der Welse – Florian Clever
Elesztrah: Das Versprechen des Jägers – Fanny Bechert
Die Dämonen der Stille – Joshua Tree
Erellgorh: Seelenstaub – Matthias Teut
Jamil: Der Anfang vom Ende – Farina de Waard
Der alte Magier: Verräter – Jürgen Schaaf
Der Dämon von Naruel: Der dritte Hüter – Janine Prediger
Die Magie der Bücher: Der Poet und die Nixe – Nadja Losbohm
Falaysia: Auferstanden – Ina Linger
Edingaard: Ein Rat fürs Leben – Elvira Zeißler
Arakkur: Sylons Auftrag – Pascal Wokan

Ob Hirte oder elfischer Jäger, Gauner oder König, jung oder alt – jedem kann es passieren, dass er von jemanden, dem er vertraut, verraten wird. Für die, die Glück haben, geht es zumindest halbwegs gut aus. Für andere nicht.

Auch wenn Verrat in irgendeiner Form natürlich in zahlreichen Farasy-Stories vorkommt, ist eine ganze Anthologie zu diesem Thema sicher außergewöhnlich. Da kann es natürlich nicht allzu sehr verwundern, dass die wenigsten der enthaltenen Kurzgeschichten ein Happyend haben. Da ich normalerweise Geschichten bevorzuge, die zumindest für die Protagonisten einen positiven Ausgang haben, macht es mir diese Anthologie also nicht gerade leicht. Selbst die Beiträge, deren Enden mit überhaupt nicht gefallen, sind fast ausnahmslos gut geschrieben. Dass mir das Ende nicht gefällt, macht eine Geschichte natürlich nicht automatisch schlecht. Deshalb will ich mich hier nur auf die beschränken, die mich auch inhaltlich überzeugen konnten. Was die wohl für ein Ende haben?

In „Edingaard: Ein Rat fürs Leben“ von Elvira Zeißler weiß ein junges Mädchen nach dem Tod seiner Mutter nicht, wie es weitergehen soll. Als ein ‚guter Freund‘ der Mutter auftaucht, scheint sich die Zukunft zum guten zu wenden. Oder?

Ina Linger erzählt in „Falaysia: Auferstanden“ von einem jungen Mann, den der verstorbene Clanführer als seinen Nachfolger sah. Dach dieses Amt erscheint natürlich auch anderen erstrebenswert.

Anne Schmitzs „Sternminztee: Ein verhängnisvoller Genuss“ widmet sich einem jungen Hirten, der hin und wieder Besuch von einem geheimnisvollen Fremden erhält. Darüber, dass es in der Gegend auch ein sagenhaftes fremdes Volk geben soll, macht er sich dagegen keine Sorgen.


Fazit:

Diese Fantasy-Anthologie thematisiert der Verrat. Happyends bleiben dabei leider eine Ausnahme.


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Tags: anthologie, fantasy   (2)
 

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JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

Markus Schütte
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Independently published, 30.09.2018
ISBN B07H73PXYN
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Nach der Trennung der Eltern, sind der 14-jährige Joshua und seine Mutter aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt. Vom Einrichten entbunden, erkundet er mit dem Fahrrad die neue Nachbarschaft – als er dabei auf die Jungs PJ und Gordo trifft, ahnt er nicht, was ihm noch bevorsteht.

Er schließt sich den Beiden an, Freaky-Trudie hinterherzuspionieren, der sie bis in das abgebrannte Nationalmuseum folgen. Dort finden sie das Mädchen mit einem alten Buch vor einem Standspiegel, irgendwas murmelnd.

Plötzlich wird sie in den Spiegel gezogen und als die Jungs ihr helfen wollen, werden alle vier von diesem verschluckt. Dort beginnt ein Spiel, das sie eigentlich nicht gewinnen können...

Werden die vier unfreiwilligen Freunde, zu einem Team zusammenwachsen? Und werden sie den Meister des Labyrinths besiegen können?

Begib Dich auf eine ungewöhnliche und gefahrenreiche Reise


Rezension:

Der in Florida aufgewachsene Josh ist in Deutschland, der Heimat seiner Mutter, noch fremd. Bei einem Ausflug in die Stadt bemerkt er Jungen, die einem Mädchen hinterherspionieren. Neugierig folgt er ihnen. In den Ruinen eines Museums beobachten Josh und die beiden anderen Jungen, wie das Mädchen von einem Spiegel verschluckt wird. Als sie ihm helfen wollen, passiert ihnen das gleiche. Auf der anderen Seite des Spiegels landen alle in Chuartan, wo sie einige Abenteuer bestehen müssen, um einen Rückweg zu finden – hoffen sie zumindest.

Dass Jugendliche (oder in manchen Fällen auch Erwachsene) durch Artefakte unterschiedlichster Art in eine andere Welt versetzt werden, ist ein in der Urban-Fantasy-Literatur nicht gerade seltenes Phänomen. Trotzdem gelingt es immer wieder Autoren, dieser Ausgangssituation neue Aspekte abzugewinnen. So auch Markus Schütte in seinem Roman um seinen 14-jährigen Protagonisten Joshua Carter. Eine Besonderheit ist hier, dass sich die 4 Reise- und Schicksalsgefährten zu Beginn fremd beziehungsweise nur recht lose bekannt sind. Während Josh und das Mädchen Anna dem Leser jedoch schnell sympathisch werden, fällt das bei den beiden ‚Verfolgern‘ Pedro und Frank erheblich schwerer. Auch wenn beide im Verlauf des Abenteuers noch Gelegenheit bekommen, ihre Stärken zu zeigen, wirken sie von den Charakterzügen und Eigenarten her deutlich überzeichnet.

Der Autor wirft seine Leser ohne nennenswerte Kennenlernphase direkt ins Abenteuer einer Weltenreise hinein. Selbst Näheres zum Protagonisten wird erst im Laufe des Abenteuers verraten. Die Konzentration liegt dabei eindeutig auf den abenteuerlichen, teilweise lebensgefährlichen Erlebnissen, die die Jugendlichen zu be- und zu überstehen haben. Hier liegen auch definitiv die Stärken dieses Buches. Die nachdenklichen Momente und Erzählungen aus der Vergangenheit der Charaktere fallen dagegen deutlich ab. Dabei bieten die in der Ich-Form des Protagonisten erzählten Geschehnisse durchaus auch humorvolle Momente, wobei in besonderem Maße der sehr schräg angelegte Charakter „Holla, die Waldfee“ erwähnt werden muss.

Alle, die sich für Jugendbücher und Weltenreisen begeistern können, sollten diesem Buch mal einen Blick gönnen.


Fazit:

Diese abenteuerliche und teilweise humorvolle Jugend-Urban-Fantasy kann Genre-Freunde trotz einiger kleiner Mängel durchaus ansprechen.


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Tags: abenteuer, jugendbuch, urban fantasy   (3)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Blutsdämmerung Band 1: Licht und Schatten

Tanja Rauch
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei BookRix GmbH & Co. KG, 14.04.2015
ISBN 9783730993842
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Die neunzehnjährige Tamara ist verzweifelt, denn mit ihr stimmt etwas nicht! Und es ist so absurd, dass sie mit niemandem darüber reden kann. Als Kind wäre sie nach einem Unfall fast gestorben und seitdem beginnt ihr Körper sich zu verändern. Als sie glaubt langsam den Verstand zu verlieren, trifft sie auf den geheimnisvollen Max und bekommt endlich die lang ersehnten Antworten. Doch damit fangen die Probleme erst an…


Rezension:

Nachdem Tamara als 11-jährige schon beinahe unerwartet eine schwere Verletzung überlebt hat, ist sie nahezu unkaputtbar. Doch als sie die Schule hinter sich und einen anscheinend ganz brauchbare Job gefunden hat, spielen ihre Sinne verrückt. Kaum findet sie einen Mann attraktiv, spielt ihre Verdauung verrückt. Auch an ihren Wahrnehmungen zweifelt sie wiederholt. Erst ein Fremder kann ihr dieses Sinneswirrwar erklären. Und diese Erklärung macht es Tamara auch nicht wirklich leichter. Eigentlich bleibt ihr keine Wahl, doch was sie tun muss, zerstört jegliche sozialen Kontakte, die sie bisher hatte.

Tanja Rauch thematisiert in ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Blutsdämmerung“ die Probleme einer jungen Frau, der keine Wahl bleibt, als sich zur Vampirin umwandeln zu lassen. Der Blickwinkel einer Neu-Vampirin, die sich erst mit ihren neuen Fähigkeiten und Bedürfnissen anfreunden muss, ist nicht uninteressant. Der Autorin gelingt es, diesem Punkt spannende Entwicklungen abzugewinnen. Leider gibt es im Verlauf dieses 1. Bandes jedoch auch Handlungsabschnitte, in denen das Geschehen über längere Zeiträume nur vor sich hin plätschert. Auch darauf, zwischenzeitlich eine ziemlich seichte Lovestory einzubauen, verzichtet Tanja Rauch leider nicht. Da die Handlung zum Ende dieses Bandes jedoch deutlich anzieht, könnte sich diese Reihe in den kommenden Bänden durchaus interessant weiterentwickeln – vorausgesetzt, der Autorin gelingt es, sich stärker auf die eigentliche Handlung zu fokussieren.


Fazit:

Der Start in eine neue Urban-Fantasy-Reihe, der es in diesem Auftaktband noch nicht gelingt, das volle Potenzial auszuschöpfen.


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Tags: reihe, urban fantasy, vampire   (3)
 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der Stern des Seth: Steampunk-Abenteuer-Roman

Amalia Zeichnerin
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Independently published, 05.07.2018
ISBN 9781983369230
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

England, 1885. Lord Eavesfield erteilt einen Auftrag für eine Expedition: Ein Erfinder, ein Wissenschaftler, ein Archäologe, eine Journalistin und ein kriegsversehrter Sergeant sollen für ihn ein altägyptisches Artefakt finden – ausgerechnet im Sudan, der von einem Bürgerkrieg zerrüttet wird. Doch was für Pläne hat ihr Auftraggeber mit diesem Artefakt? "Der Stern des Seth" ist ein in sich abgeschlossener Steampunk-Abenteuer-Roman.


Rezension:

Die Journalistin Gemma Hawthorne erhält eine unerwartete Einladung auf das Anwesen Lord Eavesfields. Schon auf dem Bahnhof stellt sie fest, dass sie nicht die einzige ist. Mehrere Männer unterschiedlichster Professionen haben identische Einladungen enthalten, obwohl sie (mit Ausnahme des Erfinders Goldstein) den Lord überhaupt nicht kennen. Im Haus des Lords bietet der den Eingeladenen unumwunden an, für ihn eine Expedition nach Ägypten und in den Sudan zu unternehmen, um ein Relikt aus der Zeit der Pharaonen zu bergen und zu ihm zu bringen: den Stern des Seth. Dafür bietet er eine fürstliche Bezahlung an. Trotz der Gefahren – schließlich herrscht dort gerade Krieg – lassen sich alle überzeugen. Die wahren Gefahren liegen jedoch an ganz anderer Stelle, doch das erkennen die Teilnehmer der Expedition erst, als sie nicht mehr zurück können.

Amalia Zeichnerin platziert ihr Steampunk-Fantasy-Abenteuer in ihrer Version des viktorianischen Englands, in welcher auch schon ihre „Berlingtons Geisterjäger“-Trilogie angesiedelt ist. Im Gegensatz zur Trilogie verzichtet sie hier allerdings darauf, homophile Beziehungen zu thematisieren. Hauptprotagonistin ist dabei die junge Journalistin Gemma Hawthorne, die es in dieser Zeit schwer hat, sich gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. Gewöhnlich darf sie der Redaktion nur Gesellschaftsklatsch und höchstens mal einen Bericht über eine Séance abliefern. Da kommt ihr die Chance auf ein derartiges Abenteuer natürlich recht. Bei ihren Mitreisenden sind es unterschiedliche Gründe, die sie zur Teilnahme bewegen. Die Autorin legt den Schwerpunkt der Geschichte eher auf die Fantasy- und Abenteuer-Aspekte, während Steampunk-Elemente zwar immer wieder vorkommen, dabei aber selten im Fokus stehen.

Während der Beginn der Expedition recht geradlinig verläuft, könnte man sich während des Lesens wundern, dass das gesuchte Artefakt zu einem recht frühen Handlungszeitpunkt aufgefunden wird. An dieser Stelle kommen Zweifel auf, ob es sich wirklich um den gesuchten Gegenstand handelt. Dann nimmt die Handlung allerdings eine ganz andere, völlig unerwartete Wendung – und die eigentliche heiße Phase der Story fängt erst an. Mit derartigen Tricks schafft es die Autorin, eine wirklich interessante und spannende Geschichte abzuliefern, die bei allen Genre-Freunden Gefallen finden dürfte.


Fazit:

Allen, die Fantasy, Abenteuer und einen Schuss Steampunk mögen, kann dieser Roman empfohlen werden.


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Tags: abenteuer, ägypten, fantasy, steampunk, viktoriasches england   (5)
 

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Zwielicht 1

Michael Schmidt , Christian Weis , Bernard Shaw , Jakob Schmidt
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.07.2016
ISBN 9781534672796
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

»Zwielicht« Dämmriges Licht, verschwommene Konturen. Die Realität hat einen Riss. Aus ihr heraus treten fünfzehn Geschichten: Zum Nachdenken anregend, beängstigend, erschreckend.

»Zwielicht« Das neue Magazin für unheimliche Literatur


Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Christian Weis – Im Abgrund
Bernard Craw – Erwachen
Jakob Schmidt – Eine andere Wildnis
Rainer Innreiter – Sieben Katzenleben
Achim Hildebrand – Margit
Peter Nathschläger – Die Wölfe von Nebraska
David Grashoff – Der Autobahn-Heiland
Marcus Richter – Meer der Halme
Markus Niebios – Warten
N. T. Neumann – Das unterste Fundbüro
Markus Saxer – Das weiße Gesicht
Walter Diociaiuti – Sexy Sadie
Michael Schmidt – Volldampf voraus!
Tobias Bachmann – Kaleidoskop der Seele
Torsten Scheib – Götterdämmerung

Enthaltene Hintergrund-Beiträge:
Daniel Neugebauer – Montague Rhodes James und die Gespenstergeschichte
Martin Strasser – Der vergessene Wolfkind
Martin Strasser – Die Magie der Außenseiter
Michael Schmidt – Vincent Preis 2007

Menschliche Ängste in ihren unterschiedlichsten Formen entwickeln sich für die Protagonisten zu Horror-Abenteuern. Die Folgen eines Autounfalls, eine unbeglichene Schuld, rätselhaftes Wolfsgeheul oder ein entführtes Kind bilden die Ausgangssituationen der diversen Geschichten.

„Zwielicht“ ist keine klassische Anthologie, sondern versteht sich selbst als Horrormagazin. Das zeigt sich auch daran, dass außer den 15 Kurzgeschichten auch Beiträge über die Horrorliteratur und (mehr oder weniger) bekannte Vertreter des Genres enthalten sind. Obwohl mittlerweile schon die 12. Ausgabe angekündigt ist, hatte ich bisher noch keinen Kontakt zu dieser Anthologiereihe beziehungsweise diesem Magazin, um bei der Selbsteinschätzung zu bleiben. Daraus folgt auch, dass der von mir gelesene Band 1 schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, denn er ist bereits 2009 erschienen, was auch den enthaltenen Artikel zum Vincent Preis 2007 erklärt.

Während die Hintergrund-Beiträge durchweg interessant waren und mir einiges Neues vermitteln konnten, konnten mich von den 15 Kurzgeschichten leider nur 2 überzeugen, nämlich „Eine andere Wildnis“ und „Götterdämmerung“. Alle anderen gingen entweder an meine Erwartungen vorbei, erscheinen mir nicht wirklich rund oder hatten erzählerische Mängel. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die beiden in meinen Augen gelungenen Beiträge:

In „Eine andere Wildnis“ erzählt Jakob Schmidt von einem alten Mann, der einsam auf einer Berghütte lebt. Doch sowohl seinem Sohn, der ihn jeden Monat besucht, als auch seinem treuen Hund umgeben Geheimnisse.

Torsten Scheib führt den Leser mit „Götterdämmerung“ in ein eigentlich rein menschliches Familiendrama, bei dem sich überraschend Verbindungen zu nicht real erklärbaren Vorgängen ergeben. Die nordische Mythologie spielt hier eine überraschende Rolle.

Obwohl mich der Großteil der enthaltenen Kurzgeschichten nicht wirklich begeistern konnte, halte ich das Konzept der Mischung von Horror-Stories und Hindergund-Artikeln für tragfähig. Eventuell werde ich mir gelegentlich mal eine der späteren Ausgaben ansehen und überprüfen, ob mich die dortige Auswahl an Geschichten besser überzeugen kann.


Fazit:

Das überzeugende Konzept einer Horror-Anthologie mit Hintergrund-Berichten leidet unter einer eher schwachen Auswahl an Kurzgeschichten.


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Tags: anthologie, horror, magazin   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Auf dem Pfad der Nacht (Trywwidt 3)

Klara Bellis
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei null, 19.11.2018
ISBN B07KQFS2G4
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Band 3 der Abenteuer um die Elfe Trywwidt

Käferkacke! Kaum lässt Trywwidt die Vampire für zwei Minuten alleine, versinkt alles in Blut und Chaos. Trotzdem ist die Elfe wild entschlossen, ihrem vampirischen Freund Korwin Schwarzvogel aus der Patsche zu helfen – auch wenn er ihre Hilfe dankend ablehnt.

Ein mysteriöser Killer wütet unter Vampiren wie Menschen. Eine Bedrohung für die Gemeinschaft der Vampire, die Korwin viel zu lange unterschätzt. Für Trywwidts Freunde scheint der Pfad der Nacht direkt in den blutigen Schlund des Verderbens zu führen. Um Korwin und seine Verbündeten zu retten, greift Trywwidt tief in die Trickkiste der Elfen. Dabei läuft sie Gefahr, eine Grenze zu überschreiten, die bisher unantastbar erschien.

Hinweis für Allergiker: ACHTUNG! Dieses Buch enthält Spuren von Vampiren und Elfen. Die eine oder andere blutige Szene lässt sich deshalb nicht vermeiden. Und an ein paar Stellen knistert es sogar gewaltig. Bei dieser Art von Knistern handelt es sich nicht um morsche Buchseiten.


Rezension:

Punkelfe Trywwidt und Korwins menschliche Sekretärin und Freundin Ira sind entsetzt, als sie gemeinsam vor dem Fernseher sitzen. Korwin und Alex machen Urlaub, und wenn sich die beiden Frauen nicht täuschen, können sie den Reiseweg der Vampire an den Nachrichtenmeldungen nachvollziehen. Täglich werden mysteriöse Todesfälle gemeldet. Auch wenn es immer Verbrecherkreise trifft, können sie das nicht gutheißen. Kaum sind die beiden Vampire jedoch zurück, melden sich wieder die altbekannten Sorgen zu Wort. Der extrem antivampirisch eingestellte Wissenschaftler samt seiner unsympathischen Wachmannschaft macht ihnen schon wieder Probleme. Und den Vampir, der sich zum Herrscher eines Vampirreichs aufschwingen will, ist auch noch nicht enttarnt. Da kann Korwin für die pazifistische Einstellung der Elfe und seiner Mitarbeiterin wenig Verständnis aufbringen. Obendrein hält Trywwidt schon wieder eine ihrer verrückten Ideen parat.

Mit diesem 3. Band präsentiert Klara Bellis den Abschluss ihrer „Trywwidt“-Trilogie, die die grundeinstellungsbedingten Verständigungsschwierigkeiten zwischen Elfen, Vampiren und Menschen augenzwinkernd thematisiert. Trywwidts Elfenwelt spielt diesmal eine deutlich kleinere Rolle als in den vorhergehenden beiden Bänden. Stattdessen stehen die internen Konflikte der Vampirwelt im Zentrum der Handlung. Außerdem tritt eine unerwartete neue Gegnerin der Vampire in Erscheinung. Dafür nähern sich bisherige Widersacher den Vampiren unerwartet an.

Wie schon in den bisherigen Abenteuern der überdrehten Elfe und des harmoniesbemühten Blutsaugers gelingt es der Autorin auch in diesem finalen Band der außergewöhnlichen Urban-Fantasy-Reihe wieder ein humorvolles Abenteuer fernab aller Clichés abzuliefern, dass auch Lesern gefallen dürfte, die sich ansonsten weniger für Protagonisten mit spitzen Eckzähnen oder langen Ohren begeistern können. Verbunden mit dem sehr gut lesbaren Stil macht das diese Reihe zu einer Perle der deutschen Urban Fantasy.


Fazit:

Wenn Elfen und Vampire gemeinsam antreten, der Welt den Arsch zu retten, sorgt das beim Leser für unterhaltsame Stunden.


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Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 137 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.11.2018
ISBN 9783958343184
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Um Alex zu retten, gibt es nur eine Chance: Er muss entführt werden. Jen, Kevin, Chris und Max dringen in die Holding ein, doch der Plan geht gnadenlos schief. Unterdessen begibt sich Leonardo auf die Suche nach Informationen zu Bran, nicht ahnend, dass dieser noch lebt und längst dabei ist, seine Macht auszubauen.


Rezension:

Unter Führung Jens entschließen sich Alexʼ Freunde, diesen aus der Abschirmung Johannas zu entführen. Schnell stellt sich heraus, dass dabei alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann. Unterdessen verfolgt Leonardo andere Spuren und trifft dabei auf Clara. Überrascht stellen beide fest, dass sie gemeinsam in Cixis Erinnerungen geraten sind. Doch das könnte sich als Falle herausstellen.

In diesem Band konzentriert sich Andreas Suchanek ganz auf die beiden Teilhandlungen um die gefakete Entführung Alexʼ und um Cixis Erinnerungen. Alle anderen Schauplätze bleiben derweil nur Randnotizen. Während der Alex-Plot dabei hauptsächlich für Action sorgt, gewinnen Leonardo und Clara tiefe Einblicke in die über lange Zeit eingefädelten Intrigen Brans, denen die Lichtkämpfer über Jahrhunderte unbewusst zugearbeitet haben. Am Ende bleibt der Leser (wieder einmal) ratlos zurück, wie es an beiden Fronten weitergehen könnte.

Dachte man am Ende des vorhergehenden Bandes noch, es wäre relativ offensichtlich, wie die Fronten in der näheren Zukunft verlaufen, schafft es der Autor in Band 14 schon wieder, alles auf den Kopf zu stellen. Plötzlich ist es alles andere als eindeutig, welche der vergangenen Handlungen unter dem Licht der neuen Erkenntnisse betrachtet richtig oder falsch waren. Erneut schafft es Andreas Suchanek, seine Leser nägelkauend der Fortsetzung harren zu lassen.


Fazit:

Die Urban-Fantasy-Reihe um die Lichtkämpfer im spanischen Castillo bleibt weiterhin interessant und extrem spannend.


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Der Engelsfunke (Young Adult, Romantasy) (Mystery Girls-Reihe 3)

Lucy May
E-Buch Text: 293 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 05.10.2018
ISBN 9783960875901
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Wenn das Schicksal dir einen Engel schickt …

Romantasy zum Verlieben für alle Fans von Marah Woolf und Diana Dettmann

Die schüchterne Amy McMillan würde sich am liebsten verstecken. Bis ihr Leben eines Tages komplett auf den Kopf gestellt wird: Sie trifft auf ihren Schwarm Matt, seines Zeichens Superstar und – zu Amys Enttäuschung – leider ein arrogantes Ekel. Wenige Stunden später hat Matt einen schweren Autounfall und stirbt noch im Krankenhaus. Doch er erhält die Chance, ins Leben zurückzukehren und dafür benötigt er Amys Hilfe. Denn sie ist die einzige, die ihn als Engel sehen kann. Kann Matt mit Amys Hilfe wieder ins Leben zurückfinden und mit seiner turbulenten Vergangenheit abschließen?

Der Engelsfunke ist ein in sich abgeschlossener Band und kann unabhängig von Das Erbe und Der Neuanfang gelesen werden.


Rezension:

Amy besucht eine teure Privatschule, legt im Gegensatz zu den meisten ihrer Mitschülerinnen allerdings nicht viel Wert auf die schickeste Mode. Genau wie fast alle Mädchen ihrer Klasse ist sie aber in den Popstar Matt M. verknallt. Als der in London auftritt, schleust ihre Tante sie als Hilfskraft in das Hotel ein, in dem der Sänger residiert. Bei ihrem kurzen Zusammentreffen mit dem Star wird ihr allerdings schnell klar, dass der Star privat ein Ekel und vollkommen unleidlicher Idiot ist. Als Matt M. kurz darauf einen Autounfall hat und ins Koma fällt, erscheint er der Person, die als letzte mit ihm gesprochen hat, als Engel. Und diese Person ist ausgerechnet Amy.

Auch wenn es der Klappentext schon verrät, irritiert es doch etwas, dass der 3. Band nach 2 Bänden, die unmittelbare Fortsetzungen waren, eine völlig eigenständige Geschichte erzählt. Einen 2-Teiler und eine eigenständige Geschichte zusammen als Reihe zu vermarkten, halte ich nicht unbedingt für der Weisheit letzten Schluss. Diese Marketingstrategie sollten Autorin und Verlag vielleicht noch mal überdenken.

Wie schon bei den beiden vorhergehenden, inhaltlich nicht mit diesem verbundenen Bänden lässt sich Lucy May auch hier wieder recht viel Zeit, bis die Handlung ‚rund läuft‘. Wirklich interessant wird es erst, als Matt als Engel auf Zeit auf Amy trifft und damit das Fantasy-Element in Erscheinung tritt. Die Versuche beider, mit dieser Situation zurechtzukommen und Matt damit das Erwachen aus seinem Koma zu ermöglichen, stellen dann eine gelungene Fantasy-Story dar. Anders als das Signalwort „Romantasy“ im Klappentext erwarten beziehungsweise befürchten lässt, bahnt sich allerdings nie eine derartige Beziehung an. Das einzig romantische sind Amys Schwärmereien ganz am Anfang des Buches. Auffallend ist ein Fehler, der sich mehrfach wiederholt durch das Buch zieht. In Amys Schule wird immer wieder das Wortspiel Schüler – Schülerin aufgegriffen, obwohl das Buch in London handelt und dieses Gentern des Wortes in der englischen Sprache überhaupt nicht möglich ist.

Alles in allem stellt dieser Band der „Mystery Girls“-Reihe eine interessante Fantasy-Handlung in Kombination mit den altersbedingten Problemen eines Jugendbuches dar und ist für Leser beider Genres lesenswert, zumal auch eher ungewöhnliche Themen aufgegriffen werden.


Fazit:

Dieser gut lesbare Band der jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe enthält keinerlei inhaltliche Bezüge zu den bisherigen beiden Bänden.


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Vergeltung (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe)

Rainer Güllich
E-Buch Text: 36 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de
ISBN 9783960872184
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Endlich frei

Jahrelang von einem Mann ausgenutzt und verhöhnt, fasst eine Frau einen alles verändernden Plan: Niemals wieder will sie sich demütigen und auf ihre Gutmütigkeit oder ihr Geld reduzieren lassen. Es gibt nur einen Weg in die Freiheit: Vergeltung!


Rezension:

Marianne war nie verheiratet. Seit mehreren Jahren hat sie aber ein Verhältnis mit einem jüngeren Mann, obwohl sie weiß, dass der noch andere Freundinnen hat. Eines Tages beschließt Marianne, frei sein zu wollen.

In Rainer Güllichs Kurzgeschichte erlebt der Leser einen Mord von Anfang an mit. Später wechselt der Fokus auf die Ermittlungen der Polizei. Dies könnte natürlich eine interessante Story ergeben. Tut es aber leider nicht. Und das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Gedankengänge und Handlungsweisen der Protagonistin unverständlich, zum anderen kennt der Autor offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Mord und Totschlag, was zu unlogischen Handlungspunkten führt. Da kann auch der durchaus gut lesbare Stil des Autors diese Geschichte aus der booksnacks-Reihe nicht retten.


Fazit:

Die ungenügende Umsetzung lässt der interessanten Idee dieses Kurzkrimis leider keine Chance.


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Tags: krimi, kurzgeschichte   (2)
 

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Der Schwarze Wal: Eine phantastische Reise

Tim Sarianidis
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.11.2018
ISBN 9781731175434
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Klappentext:

Eine geheime Mission unter Wasser wird zu einem phantastischen Abenteuer. Kurt Langner, Kommandant von U 45, soll zwei BND-Agenten an der ägyptischen Küste absetzen. Kurz vor dem Ziel kommt es zu einem Tauchunfall. Das U-Boot wird durchgeschüttelt, der Strom fällt aus. Als U 45 wieder die Wasseroberfläche erreicht, herrscht Chaos: Eine Seeschlacht tobt, Kanonenkugeln prasseln auf das U-Boot ein, Segelschiffe explodieren. Langner, seine Leute und das U-Boot sind in einer vormodernen Zeit gelandet. Eine abenteuerliche Odyssee durch das 18. Jahrhundert beginnt.


Rezension:

U-Bootkapitän Langner ist nicht gerade erfreut, dass er BND-Leute heimlich an der ägyptischen Küste absetzen soll. Doch so weit kommt es gar nicht. Kurz vor dem Ziel spielt das U-Boot ohne erkennbaren Grund verrückt, mehrere Geräte fallen aus. Als es endlich gelingt, die Technik zumindest halbwegs unter Kontrolle zu bekommen, lässt er das U-Boot auftauchen. Und landet mitten in einer Seeschlacht – einer mit Segelschiffen und Kanonen. Erlaubt sich da jemand einen ziemlich außergewöhnlichen Scherz, oder sind sie wirklich in die napoleonische Zeit versetzt worden. Und vor allem: Wie sollen sie wieder zurückkommen?

Zeitreisen sind in der phantastischen Literatur nichts Ungewöhnliches. Auch dass es den oder die Protagonisten völlig unerwartet durch die Zeiten treibt, hat man schon gelesen beziehungsweise gesehen. An ein U-Boot als ‚Zeitkapsel‘ kann ich mich allerdings nicht erinnern. Genau ein solches lässt Tim Sarianidis in diesem Buch mitsamt der gesamten Besatzung durch die Jahrhunderte reisen. Wie sich im weiteren Verlauf der Handlung herausstellt, sind das nicht die einzigen Zeitreisenden.

Lesern, die – wie ich – selten in der maritimen Literatur unterwegs sind, wird es zu Beginn etwas schwerfallen, sind in die maritimen Gegebenheiten einzulesen. Mit dem Zeitsprung und den Bemühungen der Besatzung, sich unter den überraschenden neuen Bedingungen zurechtzufinden, den Grund für die Zeitreise herauszufinden und einen Rückweg aufzufinden, spielt das jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle. In den Fokus geraten jetzt das Rätsel der Zeitreise und die unterschiedlichen Wege, wie die Betroffenen mit der Situation umgehen. Die menschlichen Verhaltensweisen in einer solchen Situation sowie die Bemühungen, einen Heimweg zu finden, werden vom Autor dabei sehr interessant dargestellt. Die Verhaltensweisen der Protagonisten wirken dabei glaubhaft.


Fazit:

Dieses interessante, logisch weitgehende überzeugende Zeitreise-Abenteuer kann Genre-Fans empfohlen werden.


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Tags: abenteuer, zeitreise   (2)
 

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Das Schicksal der Banshee

Alina Schüttler
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Tomfloor Verlag, 20.11.2018
ISBN 9783964640093
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Auf der neuen Schule in Schottland ist Felicity die Außenseiterin. Keine Überraschung für die Siebzehnjährige, denn ihre Mitmenschen haben sie schon immer gemieden. Doch als wäre das noch nicht schlimm genug, träumt und sieht sie unheimliche Dinge, die eigentlich nicht wahr sein können. Erst der geheimnisvolle Krieger Jack bringt ein wenig Licht ins Dunkle. Er warnt sie vor dem mysteriösen Schwarzen Orden und offenbart ihr ein unglaubliches Geheimnis: Felicity ist eine Banshee.

Gejagt von dem Geheimbund, der sie töten will, folgt sie Jack in die Parallelwelt Aldean. Dort findet sie endlich Freunde, muss sich aber auch gefährlichen Herausforderungen stellen, denn es droht ein Krieg. Als Felicity von neuen schrecklichen Visionen geplagt wird, erkennt sie endlich, dass sie der Schlüssel zu allem ist.

Ob Felicity bereit ist, ihr Schicksal als Banshee anzunehmen und an der Seite ihrer neuen magischen Freunde zu kämpfen, erzählt die außergewöhnliche Fantasy-Geschichte „Das Schicksal der Banshee“ aus dem Tomfloor Verlag.


Rezension:

Schon in ihrer alten Schule in Irland hatte Feliciy keine Freunde – keinen einzigen, um genau zu sein. Als ihre Eltern mit ihr nach Schottland ziehen, zeigt sich in ihrer neuen Schule schnell, dass sich das wohl auch hier nicht ändern wird. Das einzige Mädchen, das sie nicht von Anfang an komplett ablehnt, stirbt wenige Tage später. Als sich Felicity daraufhin in einen einsamen, verwilderten Park zurückzieht, beobachtet sie Dinge, die einfach nicht real sein können. Jack, ein junger Bibliothekar, klärt sie auf: Angeblich ist Felicity eine Banshee, eine keltische Todesfee. Jack erzählt ihr noch andere, genauso unglaubliche Dinge – und er will sie im Schwertkampf trainieren.

Die Idee zu Alina Schüttlers Urban-Fantasy-Geschichte klingt originell und selbst für Genre-Verhältnisse ungewöhnlich. Auf den Plot der Geschichte an sich trifft das auch zu, doch leider konnte die Autorin ihre Idee nicht wirklich überzeugend umsetzen. Fast alle Personen bleiben sehr blass, Motivationen sind in vielen Fällen nicht erkennbar. Zudem rast die Handlung durch die Geschehnisse, und die Aufklärungen der zahlreichen sich im Verlauf ergebenden Fragen fallen in vielen Fällen nicht überzeugend aus – sofern manche Unstimmigkeiten überhaupt aufgeklärt werden. Das alles führt dazu, dass auch der gut lesbare Stil dieses Buch nicht zu einem wirklich überzeugenden Werk machen kann. Das ist schade, da Banshees in der Urban Fantasy recht selten in Erscheinungen treten, und wenn überhaupt schon gar nicht als Protagonistinnen.


Fazit:

Die interessante Idee dieser Urban-Fantasy-Story wurde leider nicht überzeugend umgesetzt.


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Barathrum: Absolution: Band 4 der Barathrum Reihe

Nikolaus Jankowitsch
E-Buch Text: 297 Seiten
Erschienen bei null, 29.06.2017
ISBN 9781537165806
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Im Jahr 2051 wird die Erde von weltweit auftretenden Naturkatastrophen und verheerenden Kriegen verwüstet – die Menschheit findet sich am Rand der Auslöschung wieder. Dieser Moment gilt als Beginn einer neuen Zeitrechnung: der Stunde Null. 32 Jahre danach: Die Einwohner der befestigten Stadt Vegas sehen die über viele Jahre aufgebaute Existenz vor ihrer Vernichtung – Skinner und seine tausende Krieger starke Fraktion stehen vor den Toren der Stadt. Joshua versucht die Stadt mit der, trotz großer Gefahren in New York beschafften, rettenden Ausrüstung zu erreichen und findet sich rasch inmitten der Wirren der größten Schlacht der neuen Welt wieder – dem Kampf um Vegas. Im vierten Teil der Barathrum-Reihe erleben LeserInnen hautnah mit Joshua zusammen die monumentale Auseinandersetzung, welche über das Bestehen der Stadt Vegas und damit die Rückkehr zu einer möglichst normalen Welt entscheiden wird. Wieder werden sich LeserInnen die Frage stellen können: wie würde ich mich verhalten?


Rezension:

Es kommt, wie es kommen musste: Skinner seht mit seiner Armee vor den Mauern Vegasʼ. Die Expedition unter Joshua, die in New York dringend benötigte Hilfsmittel wie Waffen und Medikamente beschaffen sollte, wird unterdessen von neuen, natürlich wieder mal völlig unerwarteten Hindernissen aufgehalten. Wird der ‚Held der Ödlande‘ es noch rechtzeitig vor dem Angriff schaffen, Vegas zu erreichen? Doch selbst mit der zusätzlichen Bewaffnung dürfte es kompliziert – und blutig – werden, die zahlenmäßig deutlich überlegenen Angreifer zurückzuschlagen. Ein brutaler Showdown ist unausweichlich.

Dass Band 4 den Abschluss der „Barathrum“-Reihe darstellt, war schon zuvor klar. Zusammen mit den Bänden 2 („Eskalation“) und 3 („Konfrontation“) bildet er eine zusammenhängende Fortsetzungs-Handlung, sodass er ohne diese nicht funktioniert. Auch wenn der Kampf um Vegas natürlich nochmals ein Actionfeuerwerk bietet und von zentraler Bedeutung für das weitere (Über-)Leben der neuen Welt ist, muss doch festgestellt werden, dass er an das grandiose Finale des 3. Bandes nicht ganz heranreicht.

Nachdem Nikolaus Jankowitsch Band 3 eher post-urban anlegte, gewinnt in diesem finalen Band das aus den Bänden 1 und 2 gewohnte Endzeit-Western-Fealing wieder an Gewicht. Der sich durch die gesamte Reihe ziehende Hang zur teilweise übertriebenen Brutalität bleibt dabei unverändert erkennbar. Auch am Stil des Autors ändert sich selbstverständlich nichts. Für Genre-Fans ist weiterhin Unterhaltung garantiert. Wer die Reihe bisher verfolgt hat, darf auf diesen Abschluss natürlich nicht verzichten.


Fazit:

Dieser Band gibt der Reihe um den unfreiwilligen ‚Helden der Ödlande‘ Joshua einen würdigen Abschluss.


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Tags: endzeit   (1)
 

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Geheimakte Cíbola

André Milewski
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei null, 30.11.2018
ISBN B07K15TM5D
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Boston, Oktober 1961

Bei der traurigen Pflicht, sich um den Nachlass eines langjährigen Freundes und Kollegen zu kümmern, stößt der Archäologe Max Falkenburg auf dessen geheime Aufzeichnungen. Diese gewähren Einblick in die letzten Forschungen des Toten. Sie handeln von einer alten Legende: Cíbola, eine der sieben Städte aus Gold.

Obwohl niemand aus Max’ Umfeld an die Existenz dieser Stadt glaubt, lässt der Mythos ihm keine Ruhe, und er beschließt, die Arbeit des Verstorbenen zu vollenden. Trotz vorhandener Skepsis schließen sich ihm seine Freunde aufgrund seiner Beharrlichkeit an.

Aber schon bald zeigt sich, dass sie nicht alleine bei der Suche nach Cíbola sind. Kaltblütige Schatzjäger, goldgierige Ganoven und ein egomanischer Archäologe sind ihnen längst auf den Fersen und zu allem bereit …


Rezension:

Als er das Büro seines verstorbenen Kollegen und Freundes Patrick ausräumt, stößt Max auf die Unterlagen dessen letzten, unvollendeten Projektes. Patrick war davon überzeugt, eine Spur der sagenhaften Stadt Cíbora gefunden zu haben. Obwohl Max selbst Zweifel an Patricks Vermutungen hat, beschließt er, diese Arbeit im Andenken des Toten fertigzustellen. Im Freundeskreis stößt Max zunächst auf Ablehnung, doch schließlich schließen sich alle der Expedition an. Schnell stellt sich heraus, dass Patricks Verdacht nicht aus der Luft gegriffen zu sein scheint. Leider erfahren auch einige unangenehme Zeitgenossen von der heißen Spur zur präkolumbianischen Goldstadt, und die schrecken auch nicht vor drastischen Maßnahmen zurück.

Dass es sich bei Max Falkenburg, dem Helden aus André Milewskis „Geheimakte …“-Reihe, um eine Art Indiana Jones handelt, wird schon beim Klappentext und spätestens bei der Leseprobe klar. Da stellt sich natürlich die Frage, ob dieses Handlungsmuster auch in Buchform funktionieren kann. Vor Beantwortung dieser Frage muss ich jedoch feststellen, dass dieser Band schon das 6. Abenteuer des Protagonisten erzählt, ich die 5 Vorgänger aber (noch) nicht kenne. Trotzdem findet man beim Lesen schnell in die Gruppe um Max hinein, ohne das Gefühl zu bekommen, es würden einem irgendwelche wichtigen Informationen fehlen. Und die Antwort auf die zuvor gestellte Frage lautet aus diesem Blickwinkel eindeutig: Ja. Verglichen mit der Filmreihe, die wohl mit ziemlicher Sicherheit als Ideengeber Pate stand, spielen direkte kämpferische Auseinandersetzungen mit Beteiligung des Protagonisten eine kleinere Rolle.

Der Stil des Autors wirkt dem Genre angemessen und kann fast als typisch für actionbetonte Abenteuergeschichten bezeichnet werden. Trotz aller sich in den Weg stellender Hindernisse verläuft die Expedition recht zielstrebig und ohne große erzählerische Abwege. Manches, was sich durchaus für interessante Zwischenhandlungen angeboten hätte, wird dabei schnell übergangen. Hier würde sich durchaus Raum bieten, die Handlung inhaltlich weiter auszubauen. Trotzdem dürften sich alle Abenteuerfreunde und speziell Fans des filmischen Vorbilds mit diesem Buch gut unterhalten fühlen.


Fazit:

Dieses Archäologen-Abenteuer im Indiana-Jones-Stil bietet Genre-Fans gute Unterhaltung.


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Tags: abenteuer, historisch, usa   (3)
 

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Schwarzer Regen (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 181)

Volker Dützer
E-Buch Text: 33 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 24.10.2018
ISBN 9783960874843
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Die schreckliche Bedeutung des Wortes Ewigkeit

Nicht genug damit, dass seine Frau spurlos innerhalb der Mauern seines eigenen Hauses verschwindet. Eines Morgens findet der erfolglose Schriftsteller Dominik eine unheimliche Botschaft auf seinem Scheibtisch: „Hüte dich!“ Auch die Seiten seines neuen Manuskripts füllen sich ohne sein Zutun mit seltsamen Warnungen. Ist er selbst der Urheber? Verliert er den Verstand oder ist er nicht allein in dem alten Haus auf dem Hügel, das er bald nicht mehr verlassen kann?


Rezension:

Beinahe 365 Tage sind vergangen, seit Dominiks Frau verschwand. Niemand wollte ihm damals glauben, dass sie sich mitten auf der Treppe, zwischen den beiden knarrenden Stufen einfach in Luft aufgelöst hat. Weder er selbst noch die Polizei konnte jedoch die kleinste Spur der Verschwundenen finden. Merkwürdigerweise verschwand genau an diesem Tag auch sein Ehering spurlos. Aber wieso tauchen plötzlich mitten im Haus mysteriös Botschaften auf? Dominik ist sich sicher, dass dort niemand außer ihm ist. Und wieso kann er sich an so viele Dinge nicht mehr erinnern?

Volker Dützers Kurzgeschichte wird in der booksnacks-Reihe unter der Rubrik „Spannung“ geführt. Auch wenn diese zweifellos vorhanden ist, wäre Horror als Genre passender. Verglichen mit den meisten anderen eBooks der Reihe fällt „Schwarzer Regen“ durch seine relative Länge auf, die etwa dem Doppelten des Gewohnten entspricht.

Die Suche des Protagonisten nach Erklärungen für Rätsel, die keine natürliche Antwort haben können, nimmt den Leser schnell gefangen. Die Atmosphäre wird zunehmend unheimlicher, die Ereignisse immer unerklärlicher. Wirkt die Geschichte zu Beginn noch wie das Portrait eines Mannes, den das Verschwinden seiner Frau seelisch zerstört hat, kommt im weiteren Verlauf schnell eine ausgeprägte Gruselatmosphäre auf. Der Autor schafft es, seine Leser zunehmend zu verwirren. Was ist wahr, was bildet sich der Protagonist nur ein?


Fazit:

Diese Horror-Kurzgeschichte kann rundum überzeugen.


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Tags: horror, kurzgeschichte   (2)
 

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Barathrum: Konfrontation: Band 3 der Barathrum Reihe

Nikolaus Jankowitsch
E-Buch Text: 360 Seiten
Erschienen bei null, 29.06.2017
ISBN 9781537165455
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Im Jahr 2051 wird die Erde von weltweit auftretenden Naturkatastrophen und verheerenden Kriegen verwüstet – die Menschheit findet sich am Rand der Auslöschung wieder. Dieser Moment gilt als Beginn einer neuen Zeitrechnung: der Stunde Null. 32 Jahre danach: Die Einwohner der befestigten Stadt Vegas werden von Skinner und dessen Legion bedroht – einer tausende Krieger starken Fraktion, welche nichts als Zerstörung und Leid hinterlässt. Joshua und eine kleine Gruppe tapferer Bewohner versucht unterdessen das ferne, von blutrünstigen Kreischern überrannte und zerstörte New York zu erreichen und die für Vegas lebenswichtige Ausrüstung zu beschaffen. Im dritten Teil der Barathrum-Reihe erleben LeserInnen mit Joshua zusammen den weiteren Verlauf der aufregenden Reise nach New York sowie die Ereignisse, welche sich in der ehemaligen Metropole entfalten.


Rezension:

Während Vegas des zu erwartenden Angriffs harrt, ist die ausgesandte Expedition unter Joshuas Leitung unterwegs, um in den Überresten New Yorks dringend benötigte Ausrüstung zu besorgen. Um so näher sie der Ostküste kommen, desto mehr Aktivitäten des Rest-Militärs machen sich bemerkbar. Dumm nur, dass Joshua wegen des Zwischenfalls in Area 51 ganz weit oben auf dessen Feindesliste steht. Endlich in New York angekommen, stellt sich jedoch heraus, dass sich die Beschaffung der versprochenen Sachen nicht ganz so problemlos wie erwartet gestaltet. Zudem ist den Militärs Joshuas Ankunft nicht verborgen geblieben.

Knüpfte Band 2 „Eskalation“ nur recht lose an den relativ eigenständigen Band 1 an, erweist sich Band 3 als direkt Fortsetzung des Vorgängers. Selbstverständlich bleibt Nikolaus Jankowitsch auch hier den eingeführten Mustern treu. Vom Endzeit-Western-Fealing wird sich mit Erreichen der Großstadt natürlich vorübergehend verabschiedet. Bei aller Action und Gewalt entwickelt das Geschehen allerdings auch einen gewissen humoristischen Zug, wenn der Protagonist bei seinen Versuchen, Ärger und Gefahren möglichst weit aus dem Weg zu gehen, immer wieder im Zentrum des Geschehens landet und seinen Heldenstatus dabei ungewollt immer fester zementiert. Das alles gipfelt diesmal in einem furiosen Showdown, der die Reste New Yorks erschüttert. Allein dieser macht „Konfrontation“ zum bisher besten Band der „Barathrum“-Reihe und steigert die Erwartungen an den folgenden (wahrscheinlich) letzten Band.


Fazit:

Das postapokalyptische Abenteuer erreicht mit Band 3 einen actionmäßigen Höhepunkt.


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Tags: endzeit, scifi   (2)
 

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Mayra und das Geheimnis der Magie (Terrestra-Saga 2)

Marita Grimke
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei null, 15.10.2018
ISBN B07J3BXPV9
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Sommer 10210: Die 16-jährige Mayra ist hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Mayra die Ferien bei ihrem Großvater auf Terrestra verbringt, verliebt sie sich auf diesem fremden und geradezu mittelalterlichen Planeten ausgerechnet in den Königssohn. Mehr noch: Mayra entdeckt, dass sie Magie beherrscht. Doch kaum sind Mayra und Djuma ein Paar, werden die beiden getrennt. Während Mayra alles daransetzt, um nach Terrestra zurückzukehren, wird der Prinz dort Opfer einer politischen Verschwörung und muss untertauchen. Mayras Schulschwarm Kareel macht alles noch komplizierter. Schließlich schlägt dessen Onkel Mayra etwas Verlockendes vor: mithilfe ihrer magischen Kräfte könnten neue Heilmethoden entwickelt werden. Ein Traum scheint wahr zu werden, doch dann macht Mayra eine furchtbare Entdeckung, und auf einmal ist nicht nur ihre Liebe zu Djuma in Gefahr.


Rezension:

Während auf Terrestra die Wahlen vorbereitet werden müssen, besteht Mayras Mutter auf ihrer Heimkehr. Kaum zurück auf Unionia drängt die Senatorin auf einen Auftritt Mayras in einer bekannten Talkshow. Als Augenzeugin soll sie dort die tatsächliche Existenz von Magie promoten. Das Verhältnis zwischen Mayra und ihrer Mutter verschlechtert sich zunehmend, zumal Mayra feststellen muss, dass sie auf Unionia nicht zu Magie fähig ist und sie diese deshalb auch nicht vorführen kann. Djumas Bruder tut in der Zwischenzeit sein Möglichstes, dessen Erfolg und die Annäherung Terrestras an die Union zu verhindern. Auf beiden Planeten beginnt ein Ränkespiel, in dessen Zentrum Mayra und Djuma geraten.

Auch im 2. Band erweist sich Marita Grimkes „Terrestra-Saga“ vordergründig als SciFi-Geschichte, während die Fantasy-Elemente, obwohl die Magie den Hintergrund der Verwicklungen bildet und beinahe ständig darüber geredet wird, nur in wenigen Szenen in Erscheinung treten. Im Coming-of-Age-Storyarc tritt dagegen die Liebesbeziehung zwischen der Protagonistin und dem Prinzen stärker als in Band 1 in den Focus. Auch gesellschaftskritische Aspekte, die durchaus auch auf unser reales Leben übertragen werden können, werden zunehmend in die Handlung einbezogen.

Die Handlung verläuft in diesem Band spannender als im Vorgänger, da deutlich mehr Konflikte thematisiert werden. Bei all der guten Unterhaltung, die auch dieser Teil der „Terrestra-Saga“ dem Leser definitiv bietet, gibt es jedoch auch einen Kritikpunkt. An manchen Stellen passt der zeitliche Ablauf einfach nicht. Es geschehen Entwicklungen in einer kurzen Zeit, die (auch unter großzügiger Berücksichtigung der im Vergleich zu unserer Welt anderen Voraussetzungen) nicht plausibel ist. Abgesehen von dieser Schwäche bietet jedoch auch dieser Band mit seinem bunten Genremix für Fans aller enthaltenen Genres gute Unterhaltung.


Fazit:

Von SciFi über Coming-of-Age und Abenteuer bis hin zu Fantasy bietet diese Reihe für Leser unterschiedlicher Genres gute Unterhaltung.


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Tags: coming og age, fantasy, jugendbuch, scifi   (4)
 

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Die letzten Wildnisse Deutschlands - die schönsten Nationalparks, Naturreservate und Naturmonumente

Weltbild
Fester Einband
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2017
ISBN 9783828937864
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Der Ort, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, mag unauffindbar bleiben – und trotzdem: Es gibt sie noch, die unberührten Orte mitten in Deutschland, die uns erahnen lassen, wie ein Leben ohne den Mensch in unserem Land ausgesehen hätte. Majestätische Berge, um die Steinadler kreisen, ursprüngliche Wälder, die in ihrem Dickicht mystisch wirken, dazu die stürmischen Weiten des Wattenmeers – in grandiosen Bildern eröffnet »Die letzten Wildnisse Deutschlands« neue Einsichten in unsere alte Heimat. Faszinierende Fotografien der weltbesten Naturfotografen entführen in ein Deutschland, das vertraut und doch unbekannt scheint. Das kräftige Rot einer Mohnblume, das filigrane Muster eines Schmetterlings treffen auf die gewaltigen Kulissen von steilen Felswänden und tosenden Wasserfällen. Fabelhafte Panoramabilder lasen uns eintauchen in ein Lese- und Schau-Erlebnis, das Lust auf einen Ausflug in die Natur unserer Heimat macht.


Rezension:

Bildbände zu allen möglichen Themen gibt es viele. Landschaften werden dabei immer wieder gerne genommen. Leider werden dabei manchmal Fotos unterschiedlichster Qualität mehr oder weniger wahllos zusammengestellt, All das kann man diesem Bildband jedoch nicht vorwerfen. Die hier versammelten Bilder noch natürlicher oder zumindest naturnaher Orte in allen Ecken Deutschland stammen überwiegend aus Schutzgebieten wie Nationalparks. Doch es gibt sie auch noch; erhaltene Natur an Stellen, wo sie nicht ausdrücklich geschützt ist.

Die hervorragend ausgewählten, meist großformatigen Fotos werden, meist im breiten Panoramaformat, in sehr guter Druckqualität auf hochwertig wirkenden Hochglanzpapier gezeigt. Erklärende Texte werden zurückhaltend eingesetzt, sodass die sehenswerten Bilder auf den 280 Seiten eindeutig überwiegen. Dazu kommt, dass dieses Buch zu einem für diese Aufmachung und Qualität sehr günstigen Preis angeboten wird – zumindest wenn man es direkt beim Herausgeber Weltbild kauft. Bei Amazon ist es auch lieferbar, aber merkwürdigerweise trotz Buchpreisbindung deutlich teurer.


Fazit:

Dieser hervorragende Bildband deutscher Natur(landschaften) kann Naturfoto-Fans eindeutig empfohlen werden.


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Im Zeichen des Lotus: 21 - Nachforschungen

Valerie Loe
E-Buch Text
Erschienen bei Books on Demand, 18.09.2018
ISBN 9783744885157
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.

Die Silver haben sich lange nicht in Cork blicken lassen, doch nun, da sie wieder vollzählig sind, sind sie bereit, sich dem Feind zu stellen. Doch ist es vielleicht schon zu spät? Menschen sterben unkontrolliert, die Nim scheinen die Kontrolle zu erlangen – und auf Penelope wartet ein besonderes Willkommensgeschenk.

Der Feind lauert der Prinzessin nicht nur draußen auf, sondern auch im Inneren der Silver. Intrigen werden gesponnen und Bündnisse geschlossen. Wenn die, die sie doch beschützen soll, die Waffen gegen sie richten, wird Nell kämpfen?


Rezension:

Als sich das Leben der Silver langsam wieder dem, was man als Normalzustand bezeichnen könnte, annähert, wird ihnen klar, dass die Nim in der Zwischenzeit nicht untätig waren. Die Zustände stellen sich als erheblich schlimmer als befürchtet heraus. Penelope präsentiert einen Plan, von dem ihre Mitstreiter nicht gänzlich zu überzeugen sind. Außerdem stellt sich heraus, dass sie unter den Silver ernsthafte Feinde hat.

Im mittlerweile 21. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe um die Feindschaft zwischen Solani und Nim, übersinnlicher Wesen, die unerkannt zwischen den Menschen leben, treibt Valerie Loe die Handlung in allen derzeitigen Handlungssträngen voran. Standen in letzter Zeit die Komplikationen bei den Silver im Vordergrund, kommen jetzt auch in die Geschehnisse unter den Nim und bei der menschlichen Polizei wieder stärker in Bewegung. Penelopes Person tritt dabei wieder stärker in den Fokus. Gleich mehrere Konflikte scheinen auf einen neuen Höhepunkt zuzustreben.

Auch zukünftig dürfte es in dieser Reihe nicht langweilig werden. Mit zahlreichen neuen und alten Fragen sorgt die Autorin für anhaltende Spannung.


Fazit:

Fans der Reihe müssen wohl nicht mehr überzeugt werden. Neulinge sollten jedoch unbedingt am Anfang einsteigen, um alles verstehen zu können.


- Blick ins Buch -

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