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Alien Job - da wollen wir mal ein Auge zudrücken: Cassiopeiapress SF/ Edition Bärenklau

Pascal Schaefer
E-Buch Text: 201 Seiten
Erschienen bei BookRix, 27.11.2015
ISBN 9783736879218
Genre: Sonstiges

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Tim und Sarah im Zauberbann

Lilyane Barley
Flexibler Einband
Erschienen bei ISEGRIM, 03.07.2015
ISBN 9783954529452
Genre: Fantasy

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Sasquatch (Kurzgeschichte, Spannung) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe)

Rainer Krämer
E-Buch Text: 20 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 28.08.2018
ISBN 9783960875819
Genre: Sonstiges

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Der Zombie, das Einhorn und ich

Michaela Harich
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783958693647
Genre: Sonstiges

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INSPIRATION

Marianne Labisch , Andreas Schwietzke
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei p.machinery, 01.08.2018
ISBN 9783957651372
Genre: Science-Fiction

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Die Akademie der Abenteuer - Die Knochen der Götter

Boris Pfeiffer
Fester Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 19.07.2010
ISBN 9783411071043
Genre: Kinderbuch

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Scherben

Michael Schmidt , Achim Hildebrand , Detlef Klewer , Nina Horvath
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 04.08.2018
ISBN B07G2693HF
Genre: Sonstiges

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Die Reise ans Ende der Zeit (Blausilbermond, Band 2)

Johanna Stöckl
Flexibler Einband: 387 Seiten
Erschienen bei Independently published, 13.06.2018
ISBN 9781980740063
Genre: Sonstiges

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Thüringen aus der Luft

Dirk Laubner
Buch: 128 Seiten
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.02.2014
ISBN 9783954622481
Genre: Sonstiges

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Kowalleck macht ernst (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

Christoph Junghölter
E-Buch Text: 17 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 17.02.2017
ISBN 9783960871798
Genre: Sonstiges

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Der Videospieltester (Kräutersammler der Finsternis Buch 1): LitRPG-Serie

Michael Atamanov
Flexibler Einband: 601 Seiten
Erschienen bei Magic Dome Books, 01.09.2018
ISBN 9788088295952
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Wärst du bereit, umsonst zu arbeiten? Würdest du über 60 Stunden pro Woche ohne Gehalt und ohne einen einzigen freien Tag für ein großes Unternehmen schuften, das dir eine ungewisse Bezahlung zu einem späteren Zeitpunkt verspricht? Das Risiko würdest du nicht eingehen, oder? Doch was wäre, wenn der Job darin bestünde, ein supermodernes MMORPG-Fantasiespiel zu spielen, und das wäre das Einzige, was du richtig gut kannst? Außerdem wäre dein Ingame-Partner jemand, der dir sehr viel bedeutet … und diese Person lebt bereits ein virtuelles Leben. Würde die ungewisse Bezahlung, die dir in der Zukunft winkt, dann verlockend sein? Lass es auf einen Versuch ankommen!


Rezension:

Timothy braucht dringend einen Job, denn auf seinem Konto herrscht extreme Ebbe. Mit Online-Rollenspielen kann er sich und seine kleine Schwester schließlich nicht ernähren. Oder doch? Der Konzern, der hinter dem gerade immer populärer werdenden „Reich ohne Grenzen“ steht, sucht professionelle Spieletester. Den Einstellungstest besteht er, doch hat sein neuer Job gleich mehrere Haken. Zum einen kann er als Bezahlung nur das in der virtuellen Welt erspielte virtuelle Geld in reales umtauschen, zum anderen kann er sich seinen Charakter nicht selbst aussuchen, denn die Chefetage will durch die neuen Tester vor allem bisher unpopuläre Charaktere promoten. Timothy soll im Spiel zum Goblin Amra werden. Aber wie soll er als Goblin nennenswert Spielgeld verdienen? Immerhin stellt die Spielanleitung für diese Wesen unter anderem folgende Regeln auf: 50 % Strafe auf Intelligenzsteigerungsrate, 50 % Strafe auf Stärkesteigerungsrate, 20 % Strafe auf verdiente Erfahrung. Trotzdem nimmt Timothy an – und lebt in Zukunft mehr in der virtuellen als der realen Welt.

Ich muss zugeben, dass mich dieses Buch gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht hat. Das fängt schon beim Protagonisten an. Bei einem russischen Autor hätte ich eigentlich einen Dimitri Iwanowitsch oder so ähnlich als Helden erwartet. Stattdessen bekommt man einen Timothy. Gut, genaugenommen ist das gar nicht so verwunderlich. Auch deutsche Autoren verwenden schließlich gerne englischsprachige Hauptfiguren. Allerdings habe ich auch nie zuvor ein Buch gelesen, dessen Handlung zwischen einer virtuellen und der (im Buch) realen Welt hin und her springt, wie es hier der Fall ist. Aus diesem Grund fällt auch die Genre-Zuordnung schwer. Die Rahmenhandlung kann man in der SciFi einordnen, denn die Technik, mit deren Hilfe die Spieler in die Spielewelt eintauchen, überragt unsere gegenwärtige deutlich. Außer Bild, Ton und Haptik bekommen die Spieler sogar Geschmäcker und Gerüche zu spüren. Auch kommen Timothys erfolgreiche Kollegen mit fliegenden Autos zur Arbeit. Bei der In-Spiel-Welt handelt es sich dagegen um eine typische, mittelalterlich geprägte Fantasy-Welt mit Magie und den ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Goblins, Vampiren und anderen guten Bekannten.

Der Wechsel zwischen den beiden unterschiedlichen Settings macht beim Lesen durchaus Spaß. Dabei kommt es auch in der ‚realen‘ Welt zu Interaktionen zwischen den Spielern unterschiedlicher virtueller Charaktere, genau wie sich diese im späteren Verlauf auch innerhalb des Spieles über ‚externe‘ Themen austauschen. Gerade das macht einen besonderen Reiz dieses Buches aus. Durch die Statusmeldungen des Spiels bleibt die futuristische Computerwelt auch in der Fantasy-Handlung ständig präsent. Die sozialen Probleme, mit denen Timothy und seine körperbehinderte Schwester außerhalb des Spiels zu kämpfen haben, bleiben dabei nur eine Nebenhandlung.

Mit diesem Buch beschreitet Michael Atamanov eine mit bisher völlig unbekannte Grundidee, die durch ihren gelungenen Storyaufbau und den gut und interessant zu lesenden Stil überzeugen kann. Beim recht abrupten Ende dieses Bandes wünscht man sich, dass der nächste recht schnell in deutscher Übersetzung erscheint.


Fazit:

Diese ungewöhnliche, ständig zwischen SciFi und Fantasy pendelnde Handlungsidee haucht beiden Genres neues Leben ein.


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Tags: fantasy, litrpg, rollenspiel, scifi   (4)
 

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Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers

John August , Wieland Freund , Andrea Wandel , Helge Vogt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 24.08.2018
ISBN 9783401604152
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

„Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen … Sei vorsichtig, Arlo Finch!“

Irgendwas stimmt nicht in Pine Mountain. Das merkt Arlo Finch sofort, als er mit seiner Familie in das abgeschiedene Bergdorf zieht. Was hat es mit den merkwürdigen Tieren auf sich, die ihm immer wieder am Waldrand auflauern, und was mit dem Mädchen, das niemand außer ihm sieht? Zum Glück findet Arlo in Indra, Henry Wu und den ortsansässigen Rangern schnell Freunde, die sich bestens auskennen mit den Geheimnissen der Long Woods, mit Schutzzaubern und den Gefahren der Wildnis. Doch auch sie hätten nie geahnt, in welch unglaubliches Abenteuer sie geraten, als sie die Wälder gemeinsam mit Arlo betreten.


Rezension:

Als Arlo zusammen mit seiner Schwester und seiner Mutter nach Pine Mountain zieht, ist er entsetzt. Das Haus seines Onkels wirkt eher wie eine Ruine. Kaum ist er angekommen, begegnet er auch noch einem Geisterhund. Doch solche Sachen scheinen hier völlig normal zu sein. Weder sein Onkel noch seine neuen Mitschüler wunders sich über derartige Begebenheiten. Schließlich begegnet Arlo auch noch einem etwa gleichaltrigen Mädchen, das außer ihm niemand sehen und hören kann. Als seine neugewonnenen Freunde Indra und Henry, den alle, weil es 4 Henrys in der Klasse gibt, nur mit seinem Nachnamen Wu rufen, Arlo überzeugen, den Rangern beizutreten, erfährt er von noch viel mehr Merkwürdigkeiten – und lernt, mit denen umzugehen.

Wie in vielen anderen Urban-Fantasy-Geschichten, egal wie alt oder jung der jeweilige Protagonist ist, beginnt auch diese Reihe damit, dass ein ganz normaler Mensch erstmals mit übernatürlichen Phänomenen konfrontiert wird, an die er bisher nicht glaubte. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Fantasy-Abenteuern reißt John August seinen jungen Hauptcharakter Arlo aber nicht aus seiner Familie heraus, um ihn fernab der ‚normalen Welt‘ in magische Gefilde zu entführen. Stattdessen zieht der Junge mit seiner Familie in den Herkunftsort seiner Mutter, wo die Grenze zur magischen Welt etwas ‚löchrig‘ ist. Schon typischer für einen Helden dieses Genres ist es wiederum, dass Arlo eher ein Außenseiter ist.

Wie man sieht, benutzt der Autor hier also einige bekannte Grundelemente der Jugend-Urban-Fantasy, erschafft daraus aber eine (zumindest für mich) wirklich neue Idee. Dieses Konzept kann mich durchaus überzeugen. Gewisse Erwartungshaltungen werden dadurch bedient, ohne dass die Geschichte in irgendeiner Weise vorhersehbar würde. Dass es zum Finale des Bandes noch zu einer gefährlichen Situation kommt, verwundert wohl niemanden. Auf Details soll hier natürlich nicht näher eingegangen werden.

Das Cover und eine Anzahl schöner ganzseitiger (schwarz-weißer) Illustrationen wurden von Helge Vogt gestaltet. Dabei ist ihm allerdings durchgängig eine Unstimmigkeit unterlaufen. Während im Text wiederholt erwähnt wird, dass Arlo der kleinste der Freunde ist, erscheint er in den Bildern größer als Wu und Indra. Was mir in diesem Zusammenhang allerdings auch wieder auffällt, ist, dass sich der deutsche Verlag entscheiden hat, ein gänzlich neues Cover zu entwerfen, statt das des Originals zu übernehmen. Wie in zahlreichen ähnlichen Fällen ist mir diese Entscheidung auch hier unverständlich.

Alles in allem stellt dieses Buch den gelungenen Auftakt einer jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe dar. Viele originelle Einfälle sowie der gut lesbare, angenehme Stil von Autor und Übersetzern machen Lust auf die Fortsetzung(en).


Fazit:

Dieser Start in eine Urban-Fantasy-Reihe (nicht nur) für junge Leser kann als durchaus gelungen bezeichnet werden.


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Tags: jugendbuch, urban fantasy   (2)
 

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Fry Fern

Maria Anders
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.10.2017
ISBN 9783743174610
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

Als Fry, der 12-jährige Adoptivsohn des reichen Bankers Augustus Fern, im Naturkundemuseum Plottenberg zwei mysteriöse, aber sehr lebendige Echsen entdeckt, ist er sich sicher: Diese Tiere sind nicht von dieser Welt. Die sich plötzlich überschlagenden Ereignisse sprechen dafür: Das Wetter spielt verrückt und ein Falke namens Mr. Finley überbringt ihm eine aufregende Botschaft. Fry will unbedingt herausfinden, ob er wirklich der Sohn des verschollenen Zauberers Meister Facundo ist und folgt dem Falken durch ein geheimes Portal...


Rezension:

Fry und seine Schwester leben bei ihren Adoptiveltern in der besten Wohngegend. Als Vorstandsvorsitzenden einer großen Bank fehlt es ihrem Adoptivvater und der ganzen Familie an nichts. Haushälterin, Gärtner und Chauffeur sind selbstverständlich. Plötzlich spielt jedoch alles verrückt. Fry entdeckt beim Klassenausflug ins Museum merkwürdige und höchst lebendige Echsen. Kurz darauf setzt mitten im Frühherbst starker Frost ein, und dann besucht auch noch ein sprechender Falke Fry. Schon bald befindet sich Fry in einer anderen, magischen Welt, aus der seine leiblichen Eltern stammten. Künftig soll er hier zur Schule gehen, um Wetterkontrolle und ähnliches zu lernen.

Mit diesem Buch startet Maria Anders in eine neue Urban-Fantasy-Reihe für jüngere Leser. Die Idee, einen jungen Protagonisten im Schulalter für ihn selbst überraschend an eine in irgendeiner Hinsicht magische Schule wechseln zu lassen, ist natürlich nicht neu. Trotzdem funktioniert das Prinzip immer wieder, können die Leser auf diese Weise doch gemeinsam mit dem Protagonisten die Besonderheiten der unbekannten Parallelwelt entdecken. So ist es auch hier. Leider steckt die Schwäche dieses Buches jedoch im Detail. Wiederholt wissen einzelne Charaktere plötzlich etwas, was sie von Handlungsverlauf her gar nicht wissen dürften, oder es wird eine Information als dem Leser bekannt vorausgesetzt, die zuvor nie erwähnt wurde. An mehreren Stellen blätterte ich beim Lesen zurück, weil ich dachte, etwas überlesen zu haben. Aber selbst nach gründlicher Überprüfung stellte sich jeweils heraus, dass das betreffende Geschehen zuvor nie erwähnt wurde.

Mit einer gründlichen inhaltlichen Lektorierung und eventuell auch etwas mehr sprachlichem Feinschliff könnte die Idee sicher zu einer lesenswerten Geschichte für Freunde junger Urban Fantasy werden. Im derzeitigen Zustand fehlt jedoch leider der letzte Feinschliff.


Fazit:

Die gute Handlungsidee dieser Urban Fantasy leidet leider an einer nicht sorgfältig genug erfolgten Ausarbeitung.


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Tags: jugendbuch, urban fantasy   (2)
 

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Kreaturenjagd

Vianka Van Bokkem
E-Buch Text: 29 Seiten
Erschienen bei Domus Supernaturalis, 07.09.2015
ISBN 9781507119747
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Eine Gruppe Wissenschaftler aus Area 51 gaben mir den Namen Elixia. Ich bin eine Jägerin mit Talenten. Meine Anfänge sind in einem ihrer Labore zu finden, die von der „The Abnormal Hunters Society“, einer Gruppe exzentrischer Millionäre, gestiftet wurden. Meine Aufgabe ist es, Feinde, die nicht menschlich sind, zu töten oder zu fangen.

Sie gaben mir das Aussehen eines neunzehnjährigen Mädchens. Meine Haut und meine kurzen Haare sehen wie eine Kombination aus den Farben Blau und Grün aus. Meine Adern sind weiß und meine Augen haben den hellsten Gelbton, den man sich nur vorstellen kann. Ich muss sogar immer eine dunkle Sonnenbrille tragen, weil wenn Menschen sie sehen denken sie, dass ich ein Vampir oder Werwolf bin.

Zu meinen zahlreichen Talenten zähle ich die Fähigkeit, durch meinen Willen mein Aussehen zu verändern, um mich unter die Menschen mischen zu können.

Ich bin kein Gestaltwandler, also kann ich nur meine Haarfarbe in Platinsilber ändern und meine Haut weiß werden lassen. Meine Augen bleiben so. Meine Talente geben mir die Möglichkeit die Aufgabe zu erledigen, für die ich geschaffen wurde; Aliens, Vampire, abtrünnige Engel, Werwölfe und so weiter zu jagen.


Rezension:

Elixia weiß, dass sie künstlich erschaffen wurde, um gefährliche Wesen zu bekämpfen. Das hindert sie jedoch nicht daran, freundschaftliche Beziehungen zu ihren menschlichen Kollegen zu unterhalten. Ein Zwischenfall, bei dem einer ihrer menschlichen Mitkämpfer infiziert wird, verändert jedoch alles. Und dann lernt Elixia jemanden kennen, den es ihres Wissens überhaupt nicht geben dürfte …

Diese Monsterjäger-Geschichte orientiert sich bewusst an der Tradition der ‚Groschen-Hefte‘. Damit verzichtet die Autorin (hinter deren Pseudonym sich vermutlich ein Mann verbirgt) absichtlich darauf, charakterliche Tiefen der Mitwirkenden auszuloten. Das Augenmerk liegt vielmehr auf der Handlung, wobei auf vordergründige Action weitgehend verzichtet wird. Der relativ einfach gehaltene, sehr direkte Erzählstil der aus Elixias Ich-Perspektive erzählten Story lässt sich gut am Klappentext erkennen. Auch wenn mir nichts über eine eventuell geplante Fortsetzung bekannt ist, könnte ich mir eine solche gut vorstellen, da die zugrundeliegende Idee das Potenzial dazu birgt. Auf diesem Weg kännten die Protagonisten auch weitere Tiefe gewinnen.


Fazit:

Dieses Dämonenjäger-Abenteuer versteht sich bewusst als Trivialliteratur.



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Tags: dämonenjäger, urban fantasy   (2)
 

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Das Schicksal der Paladine - Die Bedrohung

Jörg Benne
E-Buch Text: 55 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 24.07.2018
ISBN 9783959622738
Genre: Fantasy

Rezension:  
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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Rummel im Plänterwald

Sacha Szabo , Ludwig Neumann
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Büchner-Verlag, 08.08.2018
ISBN 9783963171031
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:

Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Spreeparks erscheint im Büchner-Verlag eine opulente Chronik zur Geschichte des Rummels im Plänterwald. Der vollfarbige Bildband versammelt eine Fülle an Fotos, Anekdoten, Insiderwissen und teils noch nie veröffentlichten Dokumenten zu einer fast vergessenen Berliner Institution.

Am 4. Oktober 1969 wurde der »VEB Kulturpark Berlin« als einziger ständiger Rummelplatz der DDR eröffnet. Nach der Wende wurde er privatisiert, modernisiert und als Freizeitpark »Spreepark Plänterwald« weitergeführt. Nach jahrelangen Versuchen, den Park zu retten, musste er am 4. November 2001 seine Tore schließen. Die meisten Attraktionen stehen noch heute im Park: das 45 Meter hohe Riesenrad dreht sich quietschend im Wind, durch die Schienen der Parkbahn wachsen Bäume, in den Pfeilern der Achterbahn nisten Vögel. Als poetischer Ort des Verfalls ist der Park in den letzten Jahren auch zum begehrten Drehort für Foto- und Filmaufnahmen geworden ist (Hollywood-Film »Wer ist Hanna?«, die deutschen Serien- und Filmproduktionen »GZSZ«, »Anna und die Liebe«, »Löwenzahn« sowie »Tatort Berlin« u. a.).

Das dreiköpfige Autorenteam zeichnet nicht nur die Geschichte dieses berühmtesten Berliner Lost Places nach, sondern beleuchtet auch seine anhaltende Faszinationskraft.


Rezension:

Allen, die aus dem Osten kommen (und alt genug sind), ist der Kulturpark im Berliner Plänterwald mit Sicherheit ein Begriff. Allen anderen wohl eher weniger. Sein Wahrzeichen, das große Riesenrad, war und ist vom weitem sichtbar. Während jedoch jeder in der damaligen DDR den Kulturpark zumindest aus dem Fernsehen kannte, wussten wohl die wenigsten von den Hintergründen seiner Entstehung. Dass viele der Fahrgeschäfte extra in westlichen Ländern eingekauft worden waren, wurde damals natürlich nicht an die große Glocke gehängt, wäre es doch ein Eingeständnis gewesen, dass die DDR-Industrie nichts Derartiges bereitstellen konnte. Nach der Wende ging es mit dem Park jedoch nur noch bergab. Abseits von Berlin und Umland verlor man den Park fast ganz aus dem Blick. Trotz des Versuchs der neuen Betreiber, den Park, der sich jetzt Spreepark nannte, mit neuen Attraktionen aufzuwerten, führte das schließlich zum Konkurs. Seit Jahren verfallen die Überreste vor sich hin.

Im vorliegenden Buch, das vom Format her als Bildband erscheint, für einen solchen aber auch recht umfangreiche erläuternde Texte enthält, wird die Geschichte dieses Parks von den Vorbereitungen der Eröffnung 1969 bis zur aktuellen Situation verfolgt. Dabei wird der Wandel von der Blütezeit der 1970er und 1980er Jahre über das Dahinsiechen in den 1990ern bis zum Lost Place des neuen Jahrtausends in Bild und Text nachvollziehbar. Vor allem bei den Bildern wäre eine (noch) stärkere Gewichtung auf die Glanzzeiten des Parks – was in diesem Fall die Vorwendezeit war – wünschenswert, doch ist entsprechendes Bildmaterial wohl nicht so leicht verfügbar. Die zahlreichen Auseinandersetzungen der Betreiber der Nachwendezeit mit städtischen Behörden werden nur angerissen, sodass sich der Leser leider kein wirkliches eigenes Bild über die jeweilige Schuldlage machen kann. Allerdings gewinnt man den Eindruck, dass unternehmerische Fehlentscheidungen zumindest einen Anteil am endgültigen Niedergang hatten.

Allen, die sich noch an eigene Aufenthalte im Kulturpark Plänterwald erinnern, kann dieses Buch nur empfohlen werden. Aber Vorsicht! Das Lesen beziehungsweise Betrachten könne zu melancholischen Gedanken führen.


Fazit:

Ein Rückblick auf die Geschichte eines untergegangenen Freizeitparks in Bild und Wort.


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Tags: berlin, bildband, kulturgeschichte   (3)
 

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Im Zeichen des Lotus: 19 - Abschied nehmen

Valerie Loe
E-Buch Text: 91 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.07.2018
ISBN 9783752841183
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.

Es hätte alles anders kommen sollen. Sie zogen aus, um Oz zu retten, bereit ihre Leben zu opfern - doch niemals das der anderen. Es heißt Abschied nehmen und einen Silver zu Grabe tragen. Schuld wiegt schwer auf Penelopes Schultern, facht das Feuer in ihr an. Wird sie erneut die Kontrolle verlieren und am Ende jedes Leben nehmen? Ist der Wunsch, die Ihren zu beschützen, unerreichbar?

Worauf deuten Alessas Visionen hin? Die Seherin empfängt immer mehr wirre Bilder und sieht sich bedroht. In der Zukunft scheint nichts Gutes auf die Silver zu warten, Veränderung und ein Kampf ungeahnten Ausmaßes steht ihnen bevor, doch solange sie hoffen kann, ihren Geliebten wiederzusehen, macht sie sich keine Sorgen.


Rezension:

Der Kampf ist beendet, doch nicht alle haben überlebt. Allem Anschein nach sind die Silver eher bereit, Penelope zu verzeihen, als diese sich selbst. Auch bei den Nim tut sich etwas. Aus Missgunst erwächst eine zunehmende Rivalitt. Auch dass die Polizei darauf aufmerksam wird, dass irgendetwas Seltsames vor sich geht, könnte für Turbulenzen sorgen.

Zum Start in die 4. Staffel ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Im Zeichen des Lotus“ legt Valerie Loe den Schwerpunkt zunächst auf ‚Aufräumarbeiten‘ an verschiedenen Schauplätzen. Speziell die Silver müssen sich neu organisieren, da einige Veränderungen die Vertrauensverhältnisse unter ihnen belasten könnten. Der bereits in den letzten Bänden der vergangenen Staffel langsam eingeführte Handlungsstrang um die Polizei verspricht, für zusätzlichen Wirbel zu sorgen. Obwohl dieser Band eher ruhig und praktisch Action-frei daherkommt, werden darin wahrscheinlich wichtige Weichen für die zukünftige Handlung gestellt. Man kann zweifelsfrei sagen, dass dieser Staffelauftakt definitiv das Interesse an der weiteren Entwicklung weckt.


Fazit:

Zum Beginn der neuen Staffel lecken alle Beteiligten zunächst ihre Wunden aus dem Finale der vorhergehenden.


- Blick ins Buch -

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Tags: irland, reihe, urban fantasy   (3)
 

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Barathrum: Eskalation: Band 2 der Barathrum Reihe

Nikolaus Jankowitsch
E-Buch Text: 393 Seiten
Erschienen bei null, 28.11.2015
ISBN B018PMEWLC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Im Jahr 2051 wird die Erde von weltweit auftretenden Naturkatastrophen und verheerenden Kriegen verwüstet - die Menschheit findet sich am Rand der Auslöschung wieder. Dieser Moment gilt als Beginn einer neuen Zeitrechnung: der Stunde Null.

32 Jahre danach: Die Einwohner der befestigten Stadt Vegas sehen sich einer alles vernichtenden Bedrohung gegenüber. Mögliche Hilfe kommt in Form Überlebender aus dem von blutrünstigen Kreischern überrannten und zerstörten New York - im Tausch gegen eine Hilfeleistung.

Joshua – Protagonist des ersten Teils – gelangt erneut in einen Strudel aus Ereignissen, welche ihn auf eine gefährliche und mit jedem Schritt potentiell tödliche Reise quer durch das verwüstete Land schicken.

Im zweiten Teil der Barathrum-Reihe werden LeserInnen gemeinsam mit Joshua die Welt von Barathrum auf einer rasanten Fahrt neu entdecken. Wieder einmal werden sich LeserInnen oft die Frage stellen: wie würde ich mich verhalten?


Rezension:

2 Jahre lebt Joshua jetzt schon in Vegas, 2 Jahre während derer er es weitgehend vermeiden konnte, sich unmittelbaren Gefahren zu stellen. Durch seinen Heldenstatus ist er auch so zu einem angesehenen Bürger geworden. Als unerwartet eine bisher unbekannte, extrem brutal vorgehende Macht auftaucht und der Stadt ein Ultimatum stellt, sich zu ergeben, wird es eng. Allen ist klar, dass Vegas nicht über die Mittel verfügt, sich diesem Feind zu stellen. Zum Glück ist gerade eine Delegation aus New York anwesend, die Hilfe bei einem dortigen Problem erbittet. Im Gegenzug verfügen die Überlebenden New Yorks über Mittel, die Vegas im bevorstehenden Kampf sehr gelegen kämen. Joshua kann es nicht vermeiden, den Hilfstrupp an die Ostküste anzuführen. Doch auch die von Joshua bloßgestellten Truppen aus der ehemaligen Area 51 sinnen noch auf Rache.

Dieser 2. Roman der „Barathrum“-Reihe stellt die Fortsetzung von „Apokalypse“ dar. Dabei bleibt Nikolaus Jankowitsch dem dort eingeführten Stilelementen wie zum Beispiel zwischenzeitlichen Blickwinkelwechseln zu anderen Charakteren treu. Trotzdem bleibt Joshua weiterhin eindeutig der Hauptprotagonist, der eigentlich keine Risiken eingehen, aber auch seinen Heldenruhm nicht gefährden will. Trotz stellenweise schon recht übertrieben wirkender Gewaltszenen kann diese Erzählweise den Leser fesseln. Die charakteristische Mischung aus postapokalyptischem Western und verschiedenen anderen Elementen klappt weiterhin. Mit immer wieder neuen Ideen gelingt es dem Autor, die sich oft wiederholenden Kämpfe und Verfolgungsjagden trotzdem interessant zu halten. Ritte auf Landdrachen und die kreative Nutzung von Überbleibseln der versunkenen Zivilisation sorgen für Abwechslung.

Im Gegensatz zum 1. Band, der ursprünglich wohl als Solo-Band geplant war, endet „Eskalation“ offen und macht damit sofort deutlich, dass Joshuas Abenteuer noch nicht beendet sind und einer Fortsetzung harren. (Bisher sind insgesamt 4 Bände der Reihe erschienen.)


Fazit:

Die Abenteuer im postapokalyptischen Wilden Westen bleiben auch in der Fortsetzung unterhaltsam.


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Licornia – Die Rückkehr der Einhörner

Marit Bernson , Marit Bernson
Fester Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 24.08.2018
ISBN 9783964432865
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

Einst brachten Einhörner Magie in die Welt der Menschen und lebten in Frieden mit ihnen. Das war vor langer Zeit.

Heute unterdrücken die Hornherren mit Hilfe ihrer magischen Kräfte das Volk. Ihre Macht schöpfen sie aus den Hörnern der wenigen verbliebenen Einhörner. Und aus den selten gewordenen Menschen mit magischen Fähigkeiten.

Als an ihrem zwölften Geburtstag Ferias Zauberkräfte erwachen, muss sie vor den Hornherren fliehen. Sie erfährt, dass sie dazu bestimmt ist, ein Portal ins Land der Einhörner zu öffnen, um sie und die Menschen im Kampf gegen die Hornherren zu vereinen. Eine Bestimmung, gegen die sich Feria zunächst wehrt bis sie tatsächlich den Weg nach Licornia findet. Doch die Einhörner reagieren nicht freundlich auf ihre Ankunft.


Rezension:

Die einzigen Einhörner, die Feria kennt, sind die im Zoo, welche dort gehalten werden, damit die Hornherren ihnen die Magie abzapfen können. Dass Einhörner dabei sterben, kommt nicht selten vor. Doch auch magiebegabte Menschen werden gefangengenommen, wenn sie erkannt werden. Mit Sorgen wacht Feria an ihrem 12. Geburtstag auf, denn an diesem Tag offenbaren sich magische Fähigkeiten normalerweise. Zunächst ist sie froh, dass sie sich unverändert fühlt. Als sie dann in der Schule ist, erwacht die Magie aber doch noch in ihr. Und das in einer Weise, die unübersehbar ist. Mit der Hilfe einer alten Frau gelingt ihr die Flucht in eine im Wald verborgene Siedlung Magiebegabter. Doch damit fängt ihr Abenteuer erst an, denn angeblich soll Feria die schon vor Generationen geweissagte Auserwählte sein, die Menschen und Einhörner wieder vereinen und die Hornherren stürzen wird.

Marit Bernsons Fantasy-Geschichte, die sich vordergründig an junge Leser richtet, führt diese ins Abenteuer der 12-jährigen Fenria. Wie in zahlreichen anderen, ähnlich gelagerten Geschichten muss die junge Protagonistin auch hier gegen ihren eigenen Willen zur Heldin werden, um ihre Welt zu retten. Fenrias Ausgangslage unterscheidet sich dabei allerdings deutlich von den meisten vergleichbaren Büchern. Die Existenz von Magie ist ihr von klein auf bekannt, doch hofft sie gerade, nicht magisch begabt zu sein. Obwohl sie die Hornherren kennt, ahnt sie nicht das Ausmaß sowie die Brutalität deren Terrorherrschaft, da sie diese primär gegen magisch begabte Geschöpfe richten.

Die Autorin erzählt Fenrias Erlebnisse in einer ruhigen Sprache, die wohl auch der Zielgruppe geschuldet ist. Die Schilderung lässt die fremde Welt vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Was man kritisieren könnte, ist, dass der Weg der Protagonistin fast zu unkompliziert abläuft. Wirklich ernsthafte Hindernisse, die sie aus eigener Kraft überwinden muss, gibt es vor dem Finale kaum. Allerdings dürfte das Buch aus diesem Grund auch empfindsameren jungen Lesern kaum schlaflose Nächte bereiten.

Da das Buch, obwohl es der Auftakt eines Mehrteilers ist, ein ‚richtiges‘ Ende und keinen Cliffhanger hat, ist nicht vorherzusehen, wohin sich die Handlung in der Fortsetzung bewegen könnte.


Fazit:

Dieses jugendliche Fantasy-Abenteuer, das sich auch für eine jüngere Leserschaft eignet, führt den Leser in eine bezaubernde Welt.


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Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien / Elbenfürstin

Daniela Zörner
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei epubli, 15.03.2017
ISBN 9783742703125
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Ihr blieb die Spucke weg. Hatten die Lichtwesen wirklich gerade „Elbe“ gesungen? E-L-B-E? Noch bevor Lilia begreift, wie ihr geschieht, schlittert sie in Berlin zwischen die kampferprobten Fronten von Elben und Dämonen. Rebellisch versucht die junge Frau, sich gegen den Sog einer wahrhaft mystischen Geschichte zu stemmen. Doch bald muss Lilia erkennen, dass sie den ihr zugewiesenen Schicksalspfad nicht mehr verlassen kann. So wächst sie, angeleitet von der schwer durchschaubaren Elbe Elin, zu einer Halbelbe heran. Das Licht stehe ihr bei!


Rezension:

Ein Mädchen wächst in ‚schwierigen Verhältnissen‘ auf. 44 Jahre später, als es längst eine erwachsene Frau geworden ist, melden sich Elben bei ihr, die sie seit ihrer Kindheit beschützt haben. Diese schenken ihr ein komplett neues, jugendliches Aussehen, Reichtum und einen neuen Namen: Lilia – kurz gesagt ein komplett neues Leben. Lilia hilft fortan, wo Hilfe benötigt wird; fehlt irgendwo Geld, spendet sie großzügig, kann die Polizei eine schwere Straftat nicht aufklären, liefert sie die benötigten Informationen. Doch schließlich beginnen Zweifel in ihr zu wachsen.

Mit diesem Band startet Daniela Zörner in ihre Urban-Fantasy-Reihe um „Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien“. Auch wenn es bei diesem Reihenauftakt natürlich zunächst um das Kennenlernen der Protagonistin geht, gibt es doch einige Punkte, die den Leser verwirren können. Außer kurzen Einblicken in die triste Kindheit erfährt der Leser praktisch nichts von Lilias Leben, bevor sie überhaupt zu Lilia wird. Selbst ihr ursprünglicher Namen wird nie erwähnt. Auch dass sie ihr ganzes bisheriges Leben, ohne zu zögern, hinter sich lässt, verwundert. ‚Normal-Menschen‘, die in das Geheimnis eingeweiht werden, akzeptieren die Existenz der Elben viel zu schnell. Leider besteht die Beschreibung von Lilias neuem Leben überwiegend aus einer Aneinanderreihung ihrer Hilfeleistungen. Erst kurz vor Ende dieses Bandes zeichnet sich der Beginn einer richtigen Urban-Fantasy-Handlung ab und lässt darauf hoffen, dass die Folgebände anspruchsvoller ausfallen. Mit ihrem durchaus ansprechenden, teilweise anspruchsvollen Stil könnte die Autorin durchaus auch eine intensivere Handlung überzeugend darstellen.


Fazit:

Dieser Einstieg in eine Urban-Fantasy-Tetralogie stellt leider nicht viel mehr als eine Einleitung zur eigentlichen Handlung dar.


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Ein MORDs-Team - Band 21: Bürgermeisterin für einen Tag

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 118 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 22.08.2018
ISBN 9783958343115
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Ein Tipp von Sonjas Quelle in der Pathologie bringt das MORDs-Team wieder einen Schritt weiter im Fall Corey Parker. Plötzlich rückt auch dessen Schwester in den Fokus und der Fall nimmt eine dramatische Wendung.

Unterdessen wird Caleb Moore auf ein Problem aufmerksam. Die Konsequenzen sind fatal. Und Alice King macht sich daran, ihr Amt als Bürgermeisterin anzutreten.


Rezension:

Die Frau, die bisher alle für Wendy Parker hielten, kann nicht die echte Wendy Parker sein, denn die ist längst tot. Definitiv. Diese Erkenntnis stellt die Freunde vor ein Rätsel. Noch haben sie nicht den kleinsten Hinweis, wer sich hinter der angebliche Wendy verbergen könnte. Unterdessen wird Alice aus dem Krankenhaus entlassen. Obwohl sie noch geschwächt ist, übernimmt sie die Amtsgeschäfte von Martha. Beide vereinbaren ein Arrangement.

Nach einer mehrmonatigen Sommerpause meldet sich Andreas Suchaneks Reihe um die 4 Hobbydetektive zurück. Trotz der Erkenntnis um Wendys Identität bleiben die Ereignisse in Barrington Cove – zumindest wenn man das bei dieser Reihe Gewohnte als Vergleich heranzieht – relativ ruhig. Vorerst. Wie man es vom Autor gewohnt ist, bleibt das natürlich nicht lange so, und spätestens zum Ende dieses Bandes kündigt sich die nächste bevorstehende Katastrophe an. Das auch mehrere Mitglieder des MORDs-Teams wieder in Lebensgefahr schweben, muss wohl kaum noch erwähnt werden. Der Suchtfaktor bleibt weiterhin hoch.


Fazit:

Nach einem kurzen Durchatmen bereitet der Autor schon den nächsten Paukenschlag vor. Die Reihe bleibt spannend.


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Tags: detektivgeschichte, krimi, reihe   (3)
 

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

Der WELTEN-EXPRESS

Ein rollendes Internat voller Geheimnisse.

Ein Mädchen auf der Suche.

Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf und Magie.

Nacht für Nacht sitzt Flinn Nachtigall an einem stillgelegten Bahnhof: dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug einfährt, gezogen von einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn …

… stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Jugendlicher, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, an dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Ein Ort voller Geheimnisse. Doch das größte Geheimnis verbirgt sich in Flinn selbst …


Rezension:

Flinn lebt auf einem einsamen Bauernhof außerhalb eines winzigen Dorfes. In der Schule ist sie eine Außenseiterin, mit ihren jüngeren Halbbrüdern versteht sie sich auch nicht besonders gut. Seit ihr älterer Halbbruder vor 2 Jahren spurlos verschwunden ist, lebt ihre Mutter nur noch lustlos vor sich hin und vernachlässigt ihre Kinder weitgehend. Abends sitzt Flinn gerne auf dem Bahnsteig des vor langem stillgelegten Bahnhofs, so wie ihr Bruder das vor seinem Verschwinden auch immer gerne gemacht hat. Eines Abends fährt auf dem Bahnhof, der eigentlich längst keinen Gleisanschluss mehr hat, ein altertümlicher Zug ein. Als dieser sich gerade wieder in Bewegung setzt, springt Flinn kurzentschlossen auf. Das Abenteuer, das sie jetzt erwartet, übersteigt all ihre Erwartungen. Gibt es im Zug etwa sogar eine Spur ihres Bruders zu entdecken? Immerhin war sein einziges Lebenszeichen eine Postkarte, die genau diesen Zug zeigt.

Ein magischer Zug, der von ‚normalen‘ Menschen nicht gesehen werden kann – wer denkt da nicht sofort an den Hogwarts-Express? Beim Weiterlesen fallen sogar noch weitere Parallelen zum berühmten Zauberschüler auf, sei es nun der etwas schrullige Direktor oder die (in diesem Fall weibliche) übellaunige Lehrerin, die gerne Strafen verteil, und – nicht zu vergessen – ein magisches Internat. Trotzdem kommt Anca Sturms Buch keineswegs als Harry-Potter-Abklatsch daher. So ist der Welten-Express kein Transportmittel, das die Schüler zum Internat befördert, sondern er selbst ist das Internat. Und obwohl der Zug selbst ganz und gar magisch ist, bekommen die Schüler hier keinen Zauberunterricht. Auch Zauberstäbe kommen nicht vor.

Der Schwerpunkt der Geschichte liegt darauf, wie sich Flinn als vorläufiger Gast des fahrenden Internats einlebt, wie sie Freundschaften schließt und natürlich nach Hinweisen auf ihren verschwundenen Bruder sucht. Das wird im Laufe der Story nicht nur immer spannender, es ist dank vieler einfallsreicher magischer Details auch interessant zu lesen.

Allerdings gibt es durchaus auch Schwächen. Außer der Protagonistin bleiben alle Personen sehr schemenhaft. Selbst die wenigen, mit denen sie sich anfreundet, bekommen kaum einen Hintergrund. Und am wichtigsten: Flinn sucht nach Hinweisen zu ihrem 2 Jahre älteren, vor 2 Jahren verschollenen Bruder. Dieser war damals also so alt, wie sie jetzt ist. Wen fragt Flinn aber nach Informationen? Gleichaltrige. Wieso kommt sie viel zu lange nicht auf die Idee, 2 Jahre ältere Schüler zu fragen, die ihren Bruder damals kennengelernt haben müssten? Das ist für mich ein echtes Plothole, denn die 13-Jährige wird ansonsten nicht als begriffsstutzig dargestellt. Wieso die Schüler als Pfauen bezeichnet werden, wird auch nicht erklärt. Außerdem fährt der Zug während der Handlung durch weite Teile Europas. Außer kurzen Erwähnungen der durchfahrenen Landschaften und Städte bleibt das aber bedeutungslos. Die Schüler und damit der Leser kommen praktisch überhaupt nicht in Kontakt mir den jeweiligen Ländern.

Trotz dieser Einschränkungen macht die interessant geschriebene Handlung Spaß, wobei natürlich auch der gut lesbare Schreibstil beiträgt. Das Buch wirkt mit seiner Hochglanzprägung und dem goldenen Leseband hochwertig. Band 2 von Flinns Abenteuern ist bereits angekündigt.


Fazit:

Ein gelungenes magisches Jugendabenteuer, das Freunde junger Urban Fantasy trotz einiger Schwächen gut unterhält.


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Tschüssikowski (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

J. Monika Walther
E-Buch Text: 13 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 20.06.2017
ISBN 9783960871668
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Der summende Kellner

Was muss alles geschehen, damit in einem feinen Schweizer Luxushotel ein Kellner Saalchef wird und die Gäste begreifen, was es mit dem Geld und dem Essen auf sich hat? Was muss geschehen, damit ein Saalchef bei der Arbeit summt?


Rezension:

Der Saalchef ist entsetzt. Einer seiner Kellner summt beim Bedienen und macht auch noch locker-flockige Bemerkungen in Gegenwart der Gäste. Das kann er natürlich nicht dulden, schließlich ist das ein feines Haus! Wohin die Auseinandersetzung führt, kann er nicht ahnen.

Mit „Tschüssikowski“ legt J. Monika Walther nach mehreren eher auf Spannung aufbauenden diesmal eine humorvoll angelegte Kurzgeschichte in der booksnacks-Reihe vor. Die zugrundeliegende Idee gefällt mir gut, doch hätte diese Story trotz ihres Kurzgeschichten-Charakters zumindest ein kleines bisschen ausführlicher ausfallen dürfen. Idee und der gelungene Stil der Autorin können trotzdem überzeugen.


Fazit:

Eine gelungene humorvolle Kurzgeschichte.


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Barathrum - Apokalypse

Nikolaus Jankowitsch
E-Buch Text: 335 Seiten
Erschienen bei Nikolaus Jankowitsch, 02.12.2014
ISBN B00QJBXR5O
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:

Im Jahr 2051 wird die Erde von weltweit auftretenden Erdbeben, Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Tsunamis verwüstet. Als in dieser dunklen Zeit alte Konflikte wieder aufflammen und verheerende Kriege ausbrechen, findet sich die Menschheit am Rand der Auslöschung wieder. Dieser Moment gilt als Beginn einer neuen Zeitrechnung – der Stunde Null.

Amerika, 30 Jahre danach: Die Überlebenden der Stunde Null trotzen fernab ehemaliger Großstädte der feindseligen Umwelt voller Banditen, Mutanten und anderer tödlicher Lebewesen – mit nur einem Ziel: Überleben.

Joshua – ein einsamer Drifter, dessen Augenmerk einzig ihm allein gilt – gelangt unerwartet zwischen die Fronten verfeindeter Fraktionen und sieht sich plötzlich gezwungen, gegen seine eigenen Regeln und Prinzipien zu handeln. Wird er in dieser Welt schaffen, was seit der Stunde Null undenkbar schien: Das Wohl anderer über das Eigene zu stellen und die Menschheit wieder zu vereinen?

Der erste Teil der "Barathrum"-Reihe zeichnet ein düsteres und doch seltsam vertrautes Bild einer Welt, die von globalen Naturkatastrophen und verheerenden Kriegen für die Menschheit feindselig geworden ist.

Die Reise durch den ersten Teil der "Barathrum"-Serie "Apokalypse" ist eine rasante Fahrt, die aber stets genug Zeit findet um den LeserInnen die Charaktere und Umgebungen glaubwürdig näher zu bringen.

Eine Frage werden sich LeserInnen oft stellen: wie würde ich mich verhalten?


Rezension:

In einer durch Naturkatastrophen und Krieg zerstörten Welt haben es die wenigen Überlebenden nicht leicht. Das weiß Joshua nur zu gut. Selbst für Kleinigkeiten bringen sich die Menschen gegenseitig um, von den Gefahren, die von mutierten Tieren und Menschen ausgehen, ganz zu schweigen. Deshalb ist es Joshuas oberste Devise, sich in nichts einzumischen. Eigene Probleme hat er auch so genug. Als er jedoch nach Vegas, den Resten einer Stadt, in der Gerüchten zufolge ein relativ komfortables Leben möglich sein soll, gelangen will, sieht er ein, dass er zumindest jemanden braucht, der den Weg kennt. Als er endlich einen Trek findet, der in die richtige Richtung unterwegs zu sein scheint, wird dieser gerade angegriffen. So bleibt ihm nur die Wahl, sich entweder in Sicherheit zu bringen und auf die Chance zu verzichten, oder dem Trek zu helfen. Joshua entschließt sich zu letzterem. Nachdem er diesen Wagemut nur mit Glück überlebt hat, wird er als Held gefeiert – und als solcher auch in Vegas willkommen geheißen. Doch der Heldenstatus bringt nicht nur Vorteile …

Mit „Apokalypse“ startet Nikolaus Jankowitsch eine Endzeitreihe, in der (zumindest bisher) der unfreiwillige Held Joshua die Hauptrolle spielt. Die Handlung ist im Westen der (zur Handlungszeit ehemaligen) USA angesiedelt, wobei es sich bei Joshuas ‚Traum-Heimat‘ Vegas natürlich um die Überreste unseres heutigen Las Vegas handelt. Wie man es von ähnlichen Geschichten gewohnt ist, verlagert der Autor auch hier Western-Elemente in eine postapokalyptische Welt. Auch Military- und in Grenzen SciFi-artige Elemente spielen eine Rolle. Obwohl der Focus zeitweise auch auf anderen Personen liegt, kehrt er immer recht schnell zum Hauptprotagonisten zurück.

Der flüssige Stil des Autors lässt den Leser durch die Story gleiten. Allzu Zartbesaiteten kann dieses Buch jedoch nur eingeschränkt empfohlen werden, da doch einige recht detaillierte drastische Szenen vorkommen. Dieser 1. Band der „Barathrum“-Reihe verfügt über einen ‚richtigen‘ Abschluss, sodass er auch für sich alleine stehen kann und ein Weiterlesen nicht zwangsweise notwendig ist.


Fazit:

Freunde harter Endzeit-Abenteuer sollten dieser Reihe einen Blick gönnen.


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Das Rosenmedaillon

Betty J. Wendl
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.06.2018
ISBN 9783752862713
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Helena ist sechzehn und in ihrem letzten Schuljahr an einer Realschule in einer beschaulichen Kleinstadt, als plötzlich zwei neue geheimnisvolle Mitschüler auftauchen. Außerdem verfolgen sie sonderbare Träume von vermeintlich längst vergangenen Zeiten. Hat es mit dem alten Medaillon zu tun, das sie in den Sommerferien auf einem Flohmarkt gekauft hat oder verliert sie langsam den Verstand? Der erste Band der Taylorchroniken ist der Beginn einer Reihe um die Geschichte der Familien Taylor, de Marron und Vandermeer und ihrer Reise durch die Welten...

Das Buch ist für ältere Jugendliche und Erwachsene geeignet.


Rezension:

Gleich zu Beginn von Helena Schneiders letztem Schuljahr läuft alles schief. Sie bekommt neue Mitschüler, Zwillinge auf Kanada, die nach ihrem Umzug nach Deutschland einen deutschen Schulabschluss absolvieren möchten, obwohl sie den in Kanada bereits haben. Der Vater der beiden wird der neue Chef ihrer Eltern. Diese machen kein Geheimnis daraus, dass ihnen der Mann unsympathisch ist. Dazu kommt, dass Helena merkwürdige Träume hat. Könnte das Medaillon, dass sie kürzlich auf einem Flohmarkt gekauft hat, etwas damit zu tun haben? Die Zwillinge und deren Vater scheinen zumindest an dem Schmuckstück interessiert zu sein. Als Helena einen Ohnmachtsanfall erleidet, erwacht sie in Frankreich – einem Frankreich, dass sich anscheinend auf dem Stand vom Ende des 18. Jahrhunderts befindet.

Damit, dass der jeweilige Protagonist auf irgendeine Weise an ein Artefakt gerät, dass ihn in andere Welten versetzen kann, beginnen einige Fantasy-Geschichten. In ihrer Reihe „Die Taylor-Chroniken“ geht Betty J. Wendl jedoch noch einen Schritt weiter. Obwohl Helena anscheinend zufällig an ihr Medaillon kam, erweist es sich als altes Familienerbstück. Erst nach und nach kann sie die verwirrenden Informationen zusammensetzen. Um so mehr sie erfährt, um so klarer wird ihr allerdings, dass sie nicht weiß, wem sie vertrauen kann oder wer sie nur ausnutzen will. Dieses Verwirrspiel hat allerdings den Preis, dass man auch als Leser über einen erheblichen Teil des Buches hinweg nicht durchschauen kann, was da eigentlich passiert. Auch wenn schnell erkennbar wird, dass es gleich mehrere Parallelwelten sind, in die Helena wechseln kann, ist es oft schwer ersichtlich, mit welcher Inkarnation irgendeiner Person sie gerade spricht. Genau wie die Protagonistin muss nämlich auch der Leser feststellen, dass es auffallend viele der vorkommenden Charaktere sind, die zwischen den Welten wechseln können. Erst gegen Mitte des (mit 500 Seiten nicht gerade dünnen) Buches stellt sich ein gewisser Durchblick ein und man kann dem Geschehen besser folgen. Dass sich das Intrigenspiel auch jetzt noch nicht auflöst, ist natürlich der Entwicklung der Geschichte geschuldet.

Nach der etwas anstrengenden Verwirrung im vorderen Teil des Buches macht die spannende hintere Hälfte definitiv Lust auf mehr. Als Auftaktband einer Reihe (wahrscheinlich Trilogie) verwundert es natürlich nicht, dass dieses gut und interessant geschriebene Buch in einen Cliffhanger endet, der vieles offen lässt.


Fazit:

Diese Parallelwelten-Fantasy wird nach einem etwas anstrengenden Start höchst spannend und macht Lust auf die Fortsetzung.


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