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210 Bücher, 59 Rezensionen

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33 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

südafrika, coronavirus, postapokalypse, afrika, deon meyer

Fever

Deon Meyer , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 702 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 09.10.2017
ISBN 9783352009020
Genre: Romane

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, mutter-tochter-beziehung, verlust, geheimnisse, tod

Was ich euch nicht erzählte

Celeste Ng , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423145992
Genre: Romane

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(22)

45 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

schweden, band 2, winter, molly blom, serienmörder

Sechs mal zwei

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492058117
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was habe ich mich auf die Fortsetzung der Reihe rund um die beiden Ermittler Berger und Bloom gefreut. Schließlich hat mich der erste Teil völlig gefesselt und ich war begeistert von der darin aufgebauten Atmosphäre, die mir regelmäßig einen Schauer den Rücken hinunterlaufen ließ. Zu meinem großen Bedauern musste ich jedoch feststellen, dass der zweiter Teil nicht im Entferntesten an den Vorgängerband heranreicht.

 

Es gibt zwar auch dieses Mal wieder einen interessanten und ungewöhnlichen Fall zu lösen, der sich jenseits der bekannten Bahnen bewegt. An Einfallsreichtum mangelt es Herrn Dahl ganz sicher nicht. Auch die Ausgangslage scheint zunächst vielversprechend: Berger und Bloom werden polizeilich gesucht und müssen sich „unter dem Radar“ bewegen, was konkret bedeutet, dass sie sich jenseits des Polarkreises in eisiger Kälte verstecken. Kälte ist auch mit das Einzige, was ich bei der Lektüre verspürt habe, einerseits weil die Protagonisten dauernd frieren, andererseits, weil ich mit der Handlung insgesamt nicht richtig warm wurde.

 

Das lag in meinen Augen an zwei zentralen Problemen:

1. Fehlte mir die im ersten Teil so präsente, dichte Atmosphäre hier komplett. Also das, was den ersten Band zu einem tollen Leseerlebnis gemacht hat, war nicht mehr vorhanden.

2. War Bergers psychisch labiler Zustand sehr anstrengend. Anstrengend deswegen, weil ich zwischen seinen Visionen, Träumen und Wahnvorstellungen zeitweise völlig den Faden verloren habe. Diesen Effekt hat Dahl meiner Meinung nach zu übertrieben eingesetzt, der Leser bleibt irgendwann auf der Strecke. Hinzu kommt, dass mir nicht so ganz klar ist, warum diese Psychose überhaupt notwendig ist.

 

Fazit: Mit großem Bedauern vergebe ich nur mittelmäßige drei Sterne. Ja, ich hatte hohe Erwartungen und ja, die sind natürlich schneller zu enttäuschen. Ich könnte ja auch noch von der verworrenen Handlung absehen, wenn wenigstens die Atmosphäre genauso gut rüberkäme, wie im ersten Teil. Aber so konnte mich der zweite Teil einfach nicht überzeugen.

 

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Tags: polarkrei, psychose, schweden, verwirrend, zweiter teil   (5)
 

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

City on Fire

Garth Risk Hallberg , Tobias Schnettler
Flexibler Einband: 1.072 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.10.2017
ISBN 9783596031580
Genre: Romane

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(134)

258 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

lize spit, belgien, roman, und es schmilzt, kindheit

Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972825
Genre: Romane

Rezension:

Als ich die ersten Seiten dieses Buches gelesen hatte, wusste ich sofort: „Das wir gut.“ Alles beginnt mit der Ankunft eines Briefs, der die Einladung zu einer Gedenkfeier an einen viel zu früh verstorbenen 16-Jährigen enthält. Eine Gedenkfeier, die gleichzeitig die Einweihung einer vollautomatischen Melkmaschine anpreist. Diese Irritation aufgrund der so unpassend verknüpften Anlässe, ist nur der Anfang eines sich immer weiter steigerndes Unbehagens. Gleichzeitig beinhaltet sie auch schon den Kern der Bigotterie, welche als zentrales Thema den gesamten Roman durchzieht.

So macht sich Eva auf, um mit einem Eisblock im Kofferraum eine Reise in ihre Vergangenheit, an den Ort ihrer Kindheit und Jugend, zu unternehmen. Wechselnde Kapitel aus Rückblende und Gegenwart verknüpfen die Erlebnisse eines Sommers mit der Protagonistin von heute. Schnell wird klar, dass Eva alles andere als eine glückliche Kindheit hatte und dass diese Ereignisse dieses Sommers bis zum heutigen Tag einen großen Einfluss auf ihr Leben und Denken haben. 


Sprachlich ist das so gut umgesetzt, dass das bereits oben erwähnte Unbehagen zum zentralen Gefühl des gesamten Romans wird. Und dieses Unbehagen betrifft nicht Eva, sondern der Leser, der durch seine Rolle in eine Situation gezwungen wird, die einem unbeteiligten, aber dreisten Gaffer ähnelt: Das Beschriebene ist stellenweise so unangenehm zu beobachten, dass man am liebsten wegschauen würde, gleichzeitig zwingt die Neugier dazu, weiter hinzusehen. Dieser Zwiespalt wird bis zuletzt nicht aufhören, wird den Leser dazu bringen, bis zur Katastrophe weiterzulesen und das Buch im Anschluss völlig erschüttert aus den Händen zu legen. Diesen Zwiespalt dem Leser aufzuzwingen, ist in meinen Augen eine wirklich eindrückliche Leistung der Autorin und macht das Buch zu einem nachdrücklichen Leseereignis.


Fazit: Mich hat der Roman sehr berührt und nachhaltig beeindruckt. Eva und ihre Geschichte, die so authentisch und nachvollziehbar geschildert ist, werden mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Eines der Bücher, die man zwar aus den Händen legt, die aber nicht mehr aus dem Kopf verschwinden. Dafür hat es definitiv 5 Sterne verdient.

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Tags: bauerndorf, belgien, bigotterie, eindrücklich, erschüttern, jugend, unbehagen   (7)
 

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(13)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schuld, whistleblower, stasi, reinheit

Unschuld

Jonathan Franzen , Bettina Abarbanell , Eike Schönfeld
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499267758
Genre: Romane

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(30)

64 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

undercover, betrug, krimi, england, verdeckte ermittlung

Fiona

Harry Bingham , Andrea O'Brien
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 22.09.2017
ISBN 9783805200165
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie fühlt es sich an, undercover zu leben, wochen-, monatelang völlig vom eigenen Leben abgeschnitten zu sein, eine andere Identität anzunehmen? Als Fiona Griffith die Leiche einer alten Frau findet, ahnt sie nicht, dass dies die erste Spur zu einem Betrugsdelikt mit immensem Ausmaß ist. Schnell wird klar, dass die Hintermänner zu gut getarnt sind und die Beweise nicht aussagekräftig genug, um die ganze Bande auffliegen zu lassen. So wird aus Fiona Griffith, der Polizeibeamtin, Fiona Grey, die Putzfrau und Kleinkrimminelle, die nach und nach in die Kreise der Betrüger eintaucht.

Authentisch und spannend folgen wir Fiona in ihr „neues“ Leben. Fiebern und leiden mit, wenn sie zwar einerseits den Drahtziehern des Betruges immer mehr auf die Spur kommt, aber gleichzeitig droht, ihre eigene Identität zu verlieren. Zunehmend wird sie zu Fiona Grey und verkörpert sie dabei so überzeugend, dass es ihr immer schwerer fällt, sich daran zu erinnern, wer die eigentliche Fiona überhaupt ist und was sie ausmacht. Völlig von ihrem eigenen Leben isoliert, verbeißt sich Fiona Grey in den Fall, geht große Risiken ein, um letztlich das Vertrauen der Betrüger zu gewinnen. Dabei kommt es mehr als einmal vor, dass sie ein solch merkwürdiges Verhalten an den Tag legt, dass der Leser innerlich nur den Kopf schütteln kann, nur um ein paar Seiten eines besseren belehrt zu werden und über Fionas Cleverness staunt. 


Fazit: Fionas Kampf mit sich selbst und der „anderen Fiona“ ist wirklich hervorragend dargestellt. Als Leser droht man selbst, nicht mehr zu wissen, welche der beiden denn nun gerade spricht. Ein paar Längen stören den Spannungsverlauf etwas. Außerdem waren mir manche Alleingänge Fionas etwas zu provokant. Insgesamt ist dieser Thriller jedoch vier Sterne wert.

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Tags: authentisch, betrug, clever, eigensinni, identität, undercover   (6)
 

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

drogen, wahnsinnig, religion, science fiction, schizophrenie

Afterparty

Daryl Gregory , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596034536
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Verrückt“ ist das erste Wort, das mir einfällt, wenn ich diesem Buch ein Attribut zuordnen wollte. Es geht um Drogen und es geht um Glauben und es geht um Gott, der durch eine Droge zu den Menschen kommt. Diese Dystopie spielt in einer recht nahen Zukunft, in der es möglich ist, Drogen unterschiedlichster Wirkung mit Druckern auf essbares Papier zu bringen. Deren Konsum ist Gang und Gäbe. Doch eine dieser Drogen ist gefährlich, sie verändert die Psyche der Menschen langfristig, indem sie sie glauben macht, Gott würde zu ihnen sprechen. Der Entzug ist grausam und bringt nicht Wenige um den Verstand. Lyda, die selbst eine Überdosis von „Numen“, der Gottesdroge, genossen hat und seither von einem Engel begleitet wird, versucht die Verbreitung von Numen, an dessen Entwicklung sie selbst beteiligt war, zu verhindern. Es entwickelt sich eine verrückte Jagt nach den Urhebern, die gespickt ist von irrwitzigen Charakteren und merkwürdigen Begebenheiten.

Insbesondere sprachlich ist die Dystopie gut umgesetzt, es scheint alles sehr vertraut und dennoch völlig anders durch die Art, wie die Personen reden. Streckenweise fühlt sich der Leser selbst wie auf einem Drogentrip, so skurril kommt die Handlung daher. Das war mir phasenweise doch ein Bisschen anstrengend und ich habe mich mehr als einmal gefragt, wohin das Ganze bitte führen soll. Nebenbei werden große philosophische Themen wie der freie Wille und die Gottesfrage diskutiert, deren Ernsthaftigkeit in der verrückten Handlung jedoch unter geht. Wahrscheinlich sollte das auch so sein, denn zum Ende erscheint der Roman als einziges Gedankenexperiment, das letztlich keinen Schritt vorangekommen ist. Oder war es doch nur ein durch Drogen verursachter Tagtraum?

Fazit: Unterhaltsam ja, aber der Sinn dahinter hat sich mir nicht ganz erschlossen. Insgesamt störe ich mich an dem zentralen Gegensatz: Auf der einen Seite die schwerwiegenden Themen freier Wille und Gottesfrage, auf der anderen Seite die flapsige Umsetzung. Das fügt sich für mich nicht richtig zusammen. Daher vergebe ich drei Sterne für das Erlebnis, lesend wie auf Droge gewesen zu sein.

  (40)
Tags: drogen, freier wille, gott, rausch, skurril, verrückt   (6)
 

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(389)

811 Bibliotheken, 9 Leser, 10 Gruppen, 62 Rezensionen

david hunter, body farm, thriller, mord, serienmörder

Leichenblässe

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 03.08.2010
ISBN 9783499248597
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich den zweiten Teil der Hunter-Reihe eher ernüchternd fand und das Gefühle hatte, dem Autor fällt schon nichts Neues mehr ein, hat mich der dritte Band regelrecht aus den Socken gehauen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.

 

Der Charakter des David Hunter trägt hierzu einen großen Anteil bei. Nach außen stets ruhig, besonnen und professionell, ist er innerlich zerrissen von Selbstzweifel, Ängsten und einem mangelnden Selbstbewusstsein. Dieser stille Held, der nie laut polternd voranprescht, hat es mir wirklich angetan, weil er schlicht und einfach so menschlich ist. Darüber hinaus finde ich die Storysettings immer wieder interessant und ungewöhnlich. Allein die Beschreibung der „Body Farm“, wo die Handlung dieses Bands beginnt, ist so realistisch umgesetzt, dass der Leser selbst mit einer kalten Gänsehaut zwischen alle den zu Forschungszwecken verwesenden Leichen umherwandert. Nein, das wäre ganz sicher kein Beruf für mich. Und dennoch schafft es Beckett immer wieder, mit seinen klinisch sezierenden, nüchtern beobachtenden Beschreibungen eine morbide Faszination für den Tod hervorzurufen. Stimmungen zu kreieren gehört definitiv zu seinen großen Talenten.

 

Über die Handlung selbst möchte ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel, dass ich, nachdem der Handlungsverlauf des zweiten Teils so sehr dem des ersten Teils glich, dieses mal nicht in der Lage war, zu erraten, worauf es hinauslaufen würde. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich fast schon atemlos bis zur letzten Seite das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe.

 

Fazit: So darf es gerne weiter gehen, Herr Beckett. Mit David Hunter ist Ihnen wirklich ein außergewöhnlicher Charakter gelungen, der zutiefst menschlich und authentisch ist. Dafür sowie für das spannende Storysetting vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Tags: anti-held, david-hunter-reihe, morbide, pageturner, unvorhersehbar   (5)
 

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(157)

255 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

fantasy, palast, horror, roman, expedition

Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wer den Klappentext dieses Buches liest, wird auf eine Mischung aus historischem Mysterium und spannender Entdeckungsreise hoffen. Doch Klappentexte können irreführend sein und Bücher nicht das halten, was sie versprechen. Prinzipiell ist das für mich kein Gefallenskriterium. Selbst wenn ein Buch sich ganz anders entwickelt als erwartet, kann das durchaus positiv sein. Leider war das bei diesem Roman nicht der Fall. 

Fünf Jugendliche werden von einer Firma ausgewählt, einen unterirdischen Palast zu erkunden, den ein Adliger als Zufluchtsort für sich und seine Familie zu Zeiten der französischen Revolution bauen ließ. Niemand wundert sich wirklich, warum ausgerechnet sie oder er ausgewählt wurden oder mit einem super luxuriösen Privatjet nach Paris eingeflogen werden. Warum auch, das wird schon alles seine Berechtigung haben. Also wird die Gruppe in den Palast gebracht. Was dann folgt ist eine haarsträubende Hunderte Seiten lang andauernde Verfolgungsjagd, während derer die Fünf mit einem Horrorszenario nach dem nächsten konfrontiert werden. Schnell drängte sich mich der Eindruck auf, dass der Autor sich wohl nicht für ein Genre entscheiden wollte bzw. konnte: Actionthriller, Horrorgeschichte, Fantasy und ein Hauch Historie werden wild durcheinandergemischt. Man mag ihm zugute halten, dass die Bilder, die er in den Köpfen seiner Leser heraufbeschwört, gekonnt gezeichnet sind - insgesamt ist die Masse an Eindrücken jedoch einfach zu viel.

Nachdem der Leser mit den fünf Jugendlichen durch den Palast gehetzt wurde, überschlägt sich das Finale regelrecht vor Ereignissen. Dem zu folgen ist ohne erneutes Lesen der ein oder anderen Passage schier unmöglich. Was mich allerdings nachhaltig verkrätzt hat, ist die Tatsache, dass die „Lösung“ in meinen Augen nicht ausreichend ausgearbeitet war, sodass gefühlt eine Million Fragen offen bleiben. Außerdem enthält sie meiner Ansicht nach einen so grundlegenden Denkfehler, dass ich das Buch völlig unzufrieden beendet habe. Die Charaktere finde ich übrigens allesamt total oberflächlich, ihr Zusammenspiel ist häufig hölzern und nicht authentisch - wer hier auf eine Entwicklung hofft, der hofft vergeblich.

Fazit: Meine Erwartungen wurden leider so gar nicht erfüllt. Viel zu viel Action, Horror und abstruse Gestalten, oberflächliche Charaktere und eine unbefriedigende Auflösung. Für mich sind das gerade mal 2 Sterne wert und die basieren ausschließlich darauf, dass der Autor immerhin ausschmückende Bilder in den Köpfen der Leser erschaffen kann.

 

  (62)
Tags: action, haarsträubend, horror, labyrinth, monster, unbefriedigend   (6)
 

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(85)

152 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 55 Rezensionen

thriller, serienmörder, federn, berlin, mord

Federspiel

Oliver Ménard
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426516560
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei manchen Büchern muss man als Leser manchmal ein paar Augen zudrücken können, was die Näher zur Realität angeht. Gelingt dies nicht, macht man sich unter Umständen den gesamten Lesespaß kaputt. Denn, das sei gleich vorweggenommen, über einen guten Spannungsaufbau kann man sich bei Médards Thriller wirklich nicht beschweren.

 

Der Fall ist recht schnell umrissen. Eine Frau verschwindet und Christine Lenève, eine Journalistin, wird beauftragt, sie zu finden. Recht bald kommt die Vermutung auf, dass die Vermisste Opfer eines noch zu DDR-Zeiten aktiven Serienkillers wurde, der seine Opfer tagelang foltert und anschließend ihre Asche an die Eltern schickt. Soweit die Ausgangslage und soweit auch die erste Irritation: Warum wird hier eine Journalistin beauftragt und nicht die Polizei gerufen? Rational gesehen, mag sich mir dieser Umstand nicht wirklich erschließen, andererseits würde sich sonst nicht eines der skurrilsten alternativen Ermittlerteams zusammenfinden, dem ich bisher begegnet bin. Christine selbst ist die klassische Einzelgängerin, knallhart, furchtlos und unnahbar in ihrem Verhalten. Flankiert wird sie von ihrem Computer-Nerd-Freund Albert und einem pensionierten Kommissar, der vor vielen Jahren an der Aufklärung des Ikarus-Falls gescheitert, allein und verbittert zurückgeblieben ist. Das schreit schon ein Wenig nach Klischee.

 

Dennoch ist der Thriller ein echter Pageturner, der keine Längen kennt und zum Ende hin mit einem überraschenden Twist aufwartet. Leider ist es dem völlig irrationalen Handeln Chistines geschuldet, die sich als Journalistin, ohne jegliche Polizeiausbildung in größte Gefahr begibt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, dass ich insgesamt nicht so richtig überzeugt bin.

 

Fazit: Prima Unterhaltung für ein paar Stunden und ein ungewöhnliches Ermittler-Trio. Zusammen mit dem unerwarteten Ende hat dieser Thriller eigentlich alles, was man so erwartet. Wäre da nicht die leise Stimme, die immer wieder nach der Realitätsnähe fragt. Daher werden es letztlich doch nur 3,5 Sterne.

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Tags: brutal, pageturner, skurriles ermittlerteam, unerwarteter handlungstwist   (4)
 

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73 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

bürgerkrieg, usa, krieg, dystopischer roman, zukunftsvision

American War

Omar El Akkad , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 27.07.2017
ISBN 9783103973198
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

fischer, berlin, gedächtnisverlust, krimi

Verdacht

Eva Ehley , Philipp Ehley
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783596296811
Genre: Romane

Rezension:  
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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, familie, wien, österreich, frau

Quasikristalle

Eva Menasse
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714513
Genre: Romane

Rezension:  
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(21)

46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

irland, cyborg, verschwörung, forschung, cia

Der Letzte seiner Art

Andreas Eschbach
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404271504
Genre: Krimi und Thriller

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(9)

27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Leona

Jenny Rogneby , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453420601
Genre: Krimi und Thriller

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(130)

268 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, amnesie, unfall, schlafen, london

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

S.J. Watson , Ulrike Wasel ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.02.2013
ISBN 9783596512881
Genre: Krimi und Thriller

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(39)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

thriller, science fiction, zukunft, dystopie, scifi

Hagerstown

Edward Ashton , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959670821
Genre: Krimi und Thriller

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(217)

400 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, marc elsberg, wissenschaft

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stell Dir vor, Du könntest das genetisch perfekte Kind bekommen. Frei von Krankheiten und seinen Altersgenossen in jeglicher Hinsicht überlegen. Würdest Du es tun?

Das ist die Frage, die Marc Elsberg in seiner jüngsten Wissenschaftsdystopie aufwirft. Damit macht er sich erneut eine aktuelle und äußerst brisante Diskussion zu eigen und nimmt sie als Basis, um die möglichen Folgen genetisch optimierter Menschen durchzuspielen. Dass dies ein durchaus reizvolles und auch für ein breites Publikum zugängliches Thema ist, liegt auf der Hand. Und so lässt der Autor vor den Augen des Leser einen „modernen Menschen“ entstehen, der den „alten“ in vielfältiger Weise in den Schatten stellt. Größer, schneller, intelligenter, gesünder, sind nur einige der Attribute, die den „modernen“ Kindern mit auf den Weg gegeben werden. Dass diese ihre Überlegenheit dazu nutzen könnten, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen und nach einer Gesellschaft „moderner“ - gleichsam evolutionär besserer - Menschen zu streben, auf diese Frage kommen die Urheber der genetisch optimierten Kinder nicht.

Elsberg hat ein Talent dafür, seinen Lesern in erträglichen Portionen wissenschaftliche Hintergründe in einer gefälligen Handlung zu vermitteln. Wie von selbst lässt er dabei seine Figuren berechtigte Fragen stellen und fragliche Entscheidungen treffen, die ebenso den Leser vor ein moralisches wie ethisches Dilemma stellen. Wie würde ich entscheiden? Wie würde ich handeln? Diese Gedankenspiele sind das eigentlich spannende an seinem Roman, der allerdings immer wieder an übertrieben wirkenden Actionszenen und zum Teil unerträglichen Figuren krankt.

Fazit: Idee, Hintergründe und Diskussion der Thematik können überzeugen. Leider wirken manche Figuren sehr platt und oberflächlich. Die völlig deplatzierte Verliebtheit zweier zentraler Charaktere hätte man sich schenken können. Insgesamt reicht es aber für 3,5 Sterne, die ich mit Tendenz nach oben aufrunden möchte.

 

  (86)
Tags: genmanipulation, moderner mensch, wissenschaftsdystopie, wunschkind   (4)
 

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(151)

356 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

freundschaft, roman, gail honeyman, ich eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:  
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(24)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

wildnis, thriller, dystopie, wolf, verdrängung

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Beth Lewis , Kerstin Fricke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 04.08.2017
ISBN 9783038800040
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manche Bücher sind ganz anders, als man es zunächst erwartet. „Wolf Road“ ist eines dieser Bücher und es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Elka nimmt uns mit auf eine Reise, eine Reise durch ihre eigene Geschichte. Es ist eine Geschichte geprägt von Entbehrungen, Verlusten und Einsamkeit. Von den Eltern verlassen wächst sie zunächst bei ihrer Großmutter auf, die bei einem Unwetter ums Leben kommt, als Elka sieben Jahre alt ist. Halb verhungert und erfroren nimmt sie ein in der Wildnis lebender Mann, „Trapper“, wie Elka ihn nennt, auf, der zu ihrer Familie wird und sie großzieht. Von ihm lernt sie, wie man in der Wildnis überlebt, und wächst sozial völlig isoliert auf. Etwa zehn Jahre später taucht eine Frau auf, Lyon, in ihrer Funktion eine Art Sheriff, und behauptet, Trapper wäre ein Mörder und hätte unzählige Frauen und Kinder auf dem Gewissen. Elkas Welt bricht zusammen und sie begibt sich Hals über Kopf auf die Flucht durch die Wildnis. Doch Trapper ist ihr ebenso wie Lyon immer dicht auf den Fersen.

Was mich anfänglich verwirrt und später dann absolut überzeugt hat, ist die zeitliche Dimension der Handlung. Nach und nach wird deutlich, dass wir es hier mit einem dystopischen Hintergrund zu tun haben, der die Welt nach der partiellen Zerstörung durch die „Riesendummheit“ zeigt. Die Menschheit ist um Jahrhunderte in ihrem Fortschritt zurückgeworfen und kämpft täglich ums Überleben. Insgesamt wirkt das Setting eher, als würde es zu Zeiten des Goldrausches spielen. Die Autorin entwirft so eine fiktive Realität, die der unseren zwar nah erscheint, jedoch in vielen Punkten abweicht und dadurch eine Art experimentellen Raum für Verhalten, Entwicklung und Handlung der Figuren bietet. Das macht diesen Thriller so tief- oder eher noch abgründig. Psychologisch gesehen lässt sich hier über vieles nachdenken und spekulieren. Der Leser begibt sich mit Elka auf die Wolf Road, wird konfrontiert mit dem inneren Raubtier und dem schmalen Grad, der ausreicht, um es herauszulassen.

Fazit: Dieses Buch hat mich fasziniert und gefesselt. Eine Allegorie zur Natur des Menschen, der immer auch ein Raubtier innewohnt. Ein Abenteuer mit Tiefgang. Etwas mehr Aufklärung zu den Hintergründen der „Riesendummheit“ hätte ich mir gewünscht. Aber dennoch gibt es von mir verdiente 4 Sterne.

  (80)
Tags: abenteuerroma, dystopie, goldrausch, psychothriller, tiefgründig, wildnis   (6)
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

japan, berichte, krimi!, motivsuche, interessante erzählperspektiven

Böse Absichten

Keigo Higashino , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492308755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für Fans klassischer Kriminalgeschichten ist dieses Buch genau das Richtige. Als kleinen Bonus gibt es obendrauf noch einen Einblick in eine für uns eher fremde Kultur. Klassisch würde ich den Krimi deshalb bezeichnen, weil der Fall, also der Mord, gleich zu Beginn passiert und sich die anschließende Handlung um die Aufklärung dreht. Entfernt erinnert den Leser Kommissar Kaga an Christies Hercule Poirot: Jederzeit ruhig und besonnen, das Verbrechen mit einer kühlen Überlegenheit und mit Sinn für die kleinen Details aufklärend. Das ist nicht langweilig, im Gegenteil verspricht es kurzweilige Unterhaltung. Was in meinen Augen besonders hervorsticht, sind die Erzählperspektiven, die sich interessanterweise aus Berichten, Zeugenaussagen, der Sicht des Kommissars sowie des potenziellen Mörders zusammensetzen. Und was bis zuletzt unklar bleibt: das Motiv, also die zentrale Frage hinter jedem Verbrechen.

 

Einen fremdartigen Charme erhält der Krimi durch sein Setting in Japan. Da, wo westliche Ermittler längst Prügel und unsägliche Gefängnisstrafen androhen würden, bleibt Kommissar Kaga zu jederzeit gegenüber seinem Hauptverdächtigen auffallend höflich. So höflich, dass man es regelrecht unterwürfig nennen könnte. Für mich eines der hervorstechendsten Merkmale für die japanische Kultur, die ausgeprägten Höflichkeitsmaximen, sind in diesem Krimi ganz wunderbar zu beobachten und machen ihn für westliche Geschmäcker dadurch gleichsam etwas sperrig.

 

Fazit: Wie eingangs erwähnt klassische gute Krimi-Unterhaltung mit starkem kulturellem Einschlag und ungewöhnlichen Erzählperspektiven. Sehr ruhig erzählt, ohne typisch westliche Actionszenen oder Gewalttaten. Das ist gleichzeitig allerdings auch das Problem: Für mich plätscherte die gesamte Handlung zu sehr dahin, als dass es meinen Geschmack richtig hätte treffen können. Daher drei Sterne, die aber sehr subjektiv vergeben werden.

  (8)
Tags: interessante erzählperspektiven, japan, klassischer krimi, motivsuche   (4)
 

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(63)

140 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

berlin, psychothriller, schuld, thriller, unfall

Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sehr undurchsichtig erscheint das, was sich hier als Handlung entspinnt. Jakob kehrt nach einer Auslandsreise nach Hause zurück und muss feststellen, dass nicht nur seine Frau und seine Tochter verschwunden sind, sondern dass irgendwie nichts mehr so ist wie zuvor. Auf der Suche nach seiner Familie reiht sich eine kuriose Begebenheit an die andere und schon nach kurzer Zeit weiß weder Jakob noch der Leser, ob man seinen Wahrnehmungen überhaupt trauen kann.

Es sind zwei Erzählperspektiven, die scheinbar parallel verlaufen. Die eine folgt Jakob aus personaler Sicht auf der Suche nach seiner Familie. Die andere tritt in Form einer Ich-Erzählerin auf, von der man lange nicht weiß, wer sie ist und was sie überhaupt in dieser Geschichte zu suchen hat. Während Jakob verzweifelt versucht, Licht hinter die Geschehnisse und die immer wieder auftauchenden Worte „Schuld bist du“ zu bringen, befindet sich die Ich-Erzählerin scheinbar zur selben Zeit im Krankenhaus bei einem Schwerverletzten, dessen Überleben an einem seidenen Faden hängt. Unvermittelt beginnt sie nach kurzer Zeit, dem Schwerverletzten eine Geschichte zu erzählen, die jedoch völlig losgelöst von Jakobs Erlebnissen ist. Die Verwirrung aufseiten des Lesers ist groß. Gleichzeitig hetzt Jakob von einem Ort zum nächsten, versucht seine Familie zu finden, wobei immer wieder Dinge geschehen, die jeglicher Realität entbehren. In diesen Momenten ist die Atmosphäre von einer nebulösen Düsternis gekennzeichnet, die wie eine Gruselgeschichte anmutet. Ebenso wie Jakob fragt sich der Leser, was das zu bedeuten hat und ob Jakobs Wahrnehmung stimmen kann.

Das ist streckenweise durchaus spannende Unterhaltung, keine Frage. Leider ist dieser Zustand der Verwirrung lange Zeit so ausgeprägt, dass ich irgendwann den Wunsch verspürte, es möge endlich etwas Licht ins Dunkle gebracht. Etwa nach der Hälfte hatte ich dann eine Vermutung, was hinter all dem stecken könnte und - taddah - ich hatte ins Schwarze getroffen. Ab diesem Zeitpunkt machte es dann Spaß zu beobachten, wie die Autorin den Zusammenhang zwischen beiden Erzählperspektiven herstellt ... Das Ende war dann allerdings doch ziemlich schwach.

Fazit: Gerne würde ich dem Buch mehr als 3 Sterne geben, denn der Aufbau der Erzählperspektiven hat mir äußerst gut gefallen. Jedoch empfand ich den Schreibstil insgesamt eher - vorsichtig formuliert - umgangssprachlich und das Ende hätte ich mir doch etwas ausgefeilter gewünscht. So einige ich mich mit mir selbst auf 3,5 Sterne und kann zumindest nicht behaupten, dass die Lektüre Zeitverschwendung gewesen wäre. Ach ja, noch ein kleiner Hinweis für Zartbesaitete: Es gibt ein paar richtig heftige Szenen mit Kinderleichen, die mich selbst ziemlich mitgenommen haben.

 

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Tags: realitätsverlust, schuldfrage, undurchsichtig, verwirrspiel, wem kannst du trauen?   (5)
 

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verbundenheit, liebesroman, 2017, liebe, deutschland

Die Farben im Spiegel

Deniz Selek
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.08.2017
ISBN 9783426305751
Genre: Liebesromane

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galapagos, evolution, brandstiftung, hybriden, meeresbiologie

Abgrund

Bernhard Kegel
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 28.02.2017
ISBN 9783866482517
Genre: Krimi und Thriller

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