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183 Bücher, 46 Rezensionen

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(149)

230 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, mord

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

australien, thriller, jagd, entführung, busch

Die Hatz

J.M. Peace , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492310475
Genre: Krimi und Thriller

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

john grisham, krimi, thriller, der klient, anwalt

Der Klient

John Grisham , Christel Wiemken
Fester Einband: 869 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.07.2007
ISBN 9783800092765
Genre: Krimi und Thriller

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

tempelritter, thriller, vatikan, archäologie, kurzweili

Scriptum

Raymond Khoury , Susanne Goga-Klinkenberg , Anja Schünemann , Ulrike Thiesmeyer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 03.03.3333
ISBN 9783499267680
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kindesmissbrauch, psychologin, gericht, arzt, krimi

Die Psychologin

Anna Salter , Eva Riekert , Eva Riekert
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.07.2005
ISBN 9783442055227
Genre: Krimi und Thriller

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

thriller kirche

Sacramentum

Simon Toyne
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.03.2013
ISBN 9783404167760
Genre: Krimi und Thriller

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mein Herz so weiss. Roman

Javier Marías
Fester Einband
Erschienen bei Bertelsmann-Club, 01.01.1996
ISBN B006SS0ZVC
Genre: Sonstiges

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

san diego, thriller, usa, schlangen, mark t. sullivan

Toxic

Mark T. Sullivan , Sonja Schuhmacher , Thomas Wollermann , Mark Sullivan
Flexibler Einband: 357 Seiten
Erschienen bei Axel Springer AG Verlagsgruppe Bild, 17.12.2010
ISBN 9783942656108
Genre: Krimi und Thriller

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

thriller, die insel, john connolly, usa, killer

Die Insel

John Connolly , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.05.2008
ISBN 9783548269405
Genre: Krimi und Thriller

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119 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

drogen, selbstmord, deutschland, liebe, freundschaft

Adler und Engel

Juli Zeh
Flexibler Einband: 568 Seiten
Erschienen bei btb, 06.04.2009
ISBN 9783442739677
Genre: Romane

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(60)

96 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

mars, science fiction, überleben, mark watney, nasa

Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

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(2.845)

3.807 Bibliotheken, 26 Leser, 13 Gruppen, 169 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, krimi, sonderdezernat q

Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423212625
Genre: Krimi und Thriller

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(100)

175 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

spinnen, thriller, horror, ezekiel boone, die brut

Die Brut - Sie sind da

Ezekiel Boone , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596035533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ja, ich gehöre zu den Leuten, die Angst vor Spinnen haben, und ja, ich konnte diesem Buch dennoch nicht widerstehen. Der Mensch neigt nun mal dazu, sich selbst ab und zu dem kalten Grauen auszusetzen - natürlich nur von der sicheren heimischen Couch aus. Genau in diese Kategorie gehört Boones Horrorthriller und diesen Job macht der Autor verdammt gut. 

Die Handlung baut sich nach und nach an ganz vielen unterschiedlichen Schauplätzen der Erde auf mit diversen Figuren, die uns über eine längere oder kürzere Zeit begleiten. Immerhin funktioniert ein solches Buch nicht ohne Opfer. Zu Beginn habe ich mich noch schwer getan mit den vielen Personen und Orten. Aber der Autor schafft es, die Handlung später gute zusammenzuführen, sodass sich ein einheitliches Bild zeichnet.

Tiefgründig können seine Protagonisten nicht gerade genannt werden, die meisten denken über sexuelle Bedürfnisse nach, wenn sie sich nicht gerade mit der großen Bedrohung beschäftigen. Ebenso wie die Tatsache, dass es - mal wieder - die USA sind, die sich zu den übermächtigen Weltrettern aufschwingen. Kleine Schwächen, die mich aber nicht übermäßig gestört haben. Hierzu ist die Handlung einfach zu spannend aufgebaut, es bleibt kaum der Atem, um über solche Kleinigkeiten nachzudenken. Schauplätze und Situationen sind sehr bildhaft beschrieben, sodass im Kopf der Horror automatisch Gestalt annimmt - und da waren ein paar richtig fiese Szenen dabei. Und nein, als Leser sollte man das alles nicht zu bierernst nehmen, ganz im Gegenteil fand ich viele Dinge fast schon urkomisch und fühlte mich sogar ab und zu an Trash-Filme wie „Sharknado“ erinnert. Für ein paar Stunden unanspruchsvolle Unterhaltung ist „Die Brut“ auf jeden Fall sehr lesenswert.

Fazit: Kurzum, ich wurde ganz wunderbar unterhalten. Der schnelle Grusel für zwischendurch. Da sehe ich über die ein oder andere Schwäche gerne hinweg - denn die bringt prinzipiell schon das Genre mit, das man einfach nicht zu ernst nehmen darf. Insofern gibt es 4 unterhaltsame Sterne und ich freue mich schon auf die nächsten beiden Teile.

 

  (35)
Tags: horror, spinne, thriller, trilogie, weltuntergang   (5)
 

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(148)

248 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Margot, unscheinbare Lehrerin und Kummerkastentante, erhält eines Tages Briefe, in denen ein Mädchen namens Bethan sie verzweifelt um Hilfe anfleht. Sie wurde entführt und wird sterben, wenn Margot sie nicht bald findet. Das Merkwürdige an dem Fall ist nur: Bethans Entführung ist bereits viele Jahre her. Wer also schreibt Margot diese Briefe? 

Es beginnt etwas holprig, was den Plot um das vor Jahren entführte Mädchen angeht. Und auch wenn Margot die Empfängerin der Briefe ist und somit für die Polizei wichtiges Beweismaterial in Händen hält, erschließt sich mir auch nach dem Ende des Buches nicht, mit welcher Begründung sie so intensiv in die Ermittlungen einbezogen wird. Denn, mal ehrlich, sie ist eine Collegelehrerin und hat nun wirklich nichts mit der Aufklärung von Kriminalfällen am Hut. Es sei denn ... Nein, es ist nahezu unmöglich hierzu etwas zu schreiben, ohne dicke Spoiler unterzubringen. Nur so viel sei gesagt: Ich wusste sehr früh, worauf das Ganze wohl hinauslaufen würde. Insgesamt fand ich den Handlungsverlauf doch arg konstruiert, weil mir für viele Zusammenhänge einfach nachvollziehbare Begründungen fehlten. Was das Buch aber etwas gerettet hat, war das Ende, welches dann ziemlich geschickt in unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Da zieht das Tempo dann noch einmal so richtig an, ohne zu übertrieben Knalleffekten zu neigen. 

Fazit: Nicht der große Wurf und leider sehr vorhersehbar. Wäre das Ende nicht recht überzeugend gewesen, hätte das Buch von mir nur zwei Sterne bekommen - so gibt es dann doch immerhin mittelmäßige drei Sterne.

  (67)
Tags: entführung, konstruiert, pädophil, rätsel, spiel gegen die zeit   (5)
 

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(37)

83 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

ernest cline, science fiction, gamer, nerd, aliens

Armada

Ernest Cline , Sara Riffel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 23.03.2017
ISBN 9783596296606
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zack lebt mit seiner Mutter in einem verschlafenen Nest in den USA. Eigentlich ist Zack niemand besonderes. Bis auf die Tatsache, dass er der totale Sci-Fi-Geek ist und noch dazu unter den Top 10 der besten Armada-Spieler der Welt. Wer könnte auch ahnen, dass das Flugsimulationsspiel die Gamer auf den Ernstfall vorbereitet: Die Invasion der Erde durch feindliche Außerirdische ...

Ja, die Handlung klingt ziemlich 0/8/15 und ja, viele Überraschungen hat sie nicht im Gepäck. Zack entpuppt sich als Auserwählter und soll zusammen mit den anderen Spielern die Welt retten. So weit, so gut. Allerdings ist das durchaus amüsant zu lesen. Die Story entwickelt sich schnell und kurzweilig. Die Charaktere schließt man leicht ins Herz, auch wenn sie dem gängigen Gaming-Geek-Spektrum entspringen und nicht gerade als tiefgründig zu bezeichnen sind. Zack ist ein armer Kerl als Halbwaise, der nie seinen Vater kennengelernt hat. Aber das ist nicht kitschig dargestellt, sondern angenehm realistisch und bodenständig. Generell kommt das ganze Buch ohne großen Pathos, Gefühlsduseleien und Nationalpatriotismus aus, wovon Filme wie „Armageddon“ oder „Independence Day“ ja nur so triefen.

Am amüsantesten war für mich der ganze Nerd-Talk, auch wenn ich mich zeitweise durch die vielen Verweise auf Spiele, Filme und Serien, die ich nur zu einem kleinen Teil überhaupt kenne, etwas außen vor gefühlt habe. Aber dem Autor gelingt es, dass sich seine Figuren sehr selbstironisch darstellen und sich dadurch alles nicht so furchtbar ernst gestaltet. Daher konnte ich die vielen kleinen Schwächen mit einem Schmunzeln und Augenzwinkern einfach übergehen.

Bei all den bekannten Elementen war ich vom Ende hingegen angenehm überrascht - nicht, dass es ohne Schwächen war, aber es passte insgesamt gut zum Rest der Story. Der Kampf war nicht überzogen, die überraschende Wendung bezüglich des Motivs der Aliens war mal ein ganz anderer Ansatz, der sich nicht nur auf Gut gegen Böse beschränkt.

Fazit: Insgesamt war das eine runde Sache, ich wurde nett unterhalten, aber mehr auch nicht. Sozusagen ein Booksnack für Zwischendrin ;)

  (90)
Tags: booksnack, geek, invasion, nerd, sci-fi, selbstironisch, unterhaltsam   (7)
 

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(49)

109 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

thriller, interpol, band 3, post mortem, profikiller

Post Mortem - Tage des Zorns

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 16.03.2017
ISBN 9783596297078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn man eine Buchreihe liest, ist es ein Bisschen, als ob man alte Freunde wiedertrifft. So ging es mir auch mit dem nun dritten Band der „Post Mortem“-Reihe und ich hatte insbesondere zu Beginn das Gefühl, dass Rodericks Schreibstil ruhiger geworden ist, sich gefestigt hat. Die Kapitel sind etwas länger, die Handlung wirkt nicht mehr so gehetzt. Das tut dem Thriller gut, er büßt dadurch auch nicht an Spannung oder flüssiger Lesbarkeit ein. Damit bin ich allerdings schon am Ende der positiven Seiten. 

Meine Hauptkritikpunkte gilt der Vielzahl der Themen, Grausamkeiten und Handlungssträngen, die aufgegriffen, aber nicht zuende geführt werden. Das ist sehr schade, denn da sind einige spannende Punkte dabei. Darüber hinaus erschienen mir mehrere Verhaltensweisen insbesondere von Emilia völlig unlogisch und unrealistisch. Ihr handeln spiegelt nicht die Interpolermittlerin mit jahrelanger Berufserfahrung wieder. Aber auch die Behörden selbst glänzen nicht gerade durch nachvollziehbare Vorgehensweisen. Einzig Avram als Profikiller ist sozusagen alles zuzutrauen und er kann als „Selbstständiger“ tun und lassen, was immer er will. Somit kann ich meine Kritik zumindest nicht auf seine Figur beziehen. 

Im Mittelteil gibt es dann eine ganze Passage, die die Handlung prinzipiell überhaupt nicht weiterbringt. Dafür ist sie voller Effekte, Grusel und Brutalität, die entfernt an die „Saw“-Filmreihe erinnern. Und dann ist da das Ende - ein einziger Actionfilm, bei dem sich die Handlung nahezu überschlägt und immer noch ein Quäntchen mehr Gefahr auf die vorhergehenden Seiten gepackt wird, sodass der Showdown in meinen Augen einfach zu dick aufgetragen war. Neu ist das alles nicht - ich wurde bei nahezu jeder Szene an einen anderen Film erinnert, was den Thriller insgesamt natürlich einer breiten Masse gefügig macht. Insofern ist der Verweis des Klappentexts auf Mark Rodericks „fast filmische“ Erzählweise sicher richtig.

Fazit: Unter dem Stich bleiben zu wenig Finesse, zu wenig Tiefgang. Auch ein anderes Motiv außer Rache wäre spannend gewesen. Mark Roderick hat Potenzial, keine Frage. Leider will er nur zu viel. Etwas weniger Knalleffekte und dafür mehr Charakterausarbeitung und Hintergrundgeschichte - damit wäre einiges gewonnen. Für mich reicht die Reihe so weiterhin leider nicht über den passablen Durchschnitt hinaus.

  (96)
Tags: actionfilm, durchschnitt, interpol, knalleffekte, oberflächlich, profikiller, rache, thrillerreihe   (8)
 

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(164)

359 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

experiment, wissenschaft, roman, terranauten, usa

Die Terranauten

T. C. Boyle , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 09.01.2017
ISBN 9783446253865
Genre: Romane

Rezension:

Es erinnert schon ein Bisschen an Fernsehformate wie Big Brother, was in diesem Buch die zentrale „Mission“ darstellt: Acht Terranauten werden für zwei Jahre in der Ecosphere eingeschlossen, einem völlig autarker und von der Außenwelt abgeschnittener Lebensraum unter Glas. Die Vision dahinter ist, dass in der Zukunft dank solcher Ecospheren menschliches Leben außerhalb der Erde möglich werden könnte. Und tatsächlich beruht der Roman von Boyle auf einem Anfang der 90er-Jahre durchgeführten Experiment, aus dem zum Teil Fakten, Ereignisse und Problemstellungen in die Erzählung einflossen. Eine Verwandtschaft mit Big Brother kommt nicht zuletzt dadurch zustande, dass die Terranauten mit dem Einzug in die Ecosphere prinzipiell auch ihre Privatsphäre abgeben. Permanente Kameraüberwachung sowie die touristische und mediale Vermarktung lassen individuelle Wüsche und Bedürfnisse völlig in den Hintergrund rücken, es zählt allein die große, übergreifende Mission, die unter dem Deckmantel der Wissenschaft nicht viel anderes als eine große PR-Show ist. Das wichtigste Ziel ist natürlich die dauerhafte absolute Isolation - nichts darf rein, nichts darf raus. Und so entspinnt sich ein Plot um die Frage, wie viel Menschen aushalten können, um der Menschheit einen Dienst zu tun.

Erzählt wir die Handlung von drei unterschiedlichen Personen, zwei in, eine außerhalb der Ecosphere, sodass der Leser die Ereignisse einerseits innerhalb der hermetisch abgeriegelten Glaskuppel erlebt, aber ebenso von einer außenstehenden Sicht beleuchtet bekommt. Dadurch baut sich tatsächlich ein ziemlich realistisches Bild des gesamten Projekts auf. Der Leser steht dabei vor denselben sozialen, gesellschaftlichen und insbesondere moralischen bzw. ethischen Fragestellungen wie die Figuren hinter Glas - nur leider gelingt ausgerechnet das T.C. Boyle nicht so richtig.

Zunächst einmal sind die drei Erzählperspektiven, obwohl es sich um völlig unterschiedlichen Charaktere handelt, ziemlich indifferent ausgestaltet. Zeitweise hatte ich tatsächlich vergessen, welche der drei Personen gerade berichtet, so ähnlich ist ihre Sprache, ihr Denken und natürlich das Themenspektrum. Was mich im Laufe des Lesens dann immer mehr gestört und zum Schluss sogar geradezu genervt hat, waren die dauernden Verweise auf zukünftiges Geschehen à la „Sie wissen ja, wie es ausgegangen ist“. Das führte leider dazu, dass zu viele Ereignisse nur angedeutet und dann nicht zuende erzählt wurden, sodass ich mich irgendwann gefragt habe, was diese „Appetithäppchen“ eigentlich bewirken sollen. Am meisten hat mich allerdings das Ende enttäuscht. Normalerweise bin ich ein großer Fan von offenen Enden und mag den gedanklichen Spielraum, den ein Autor dem Leser dadurch lässt, aber dieser Roman endet einfach nur völlig unbefriedigend. Und das ist letztlich auch mein Eindruck, der nach der Lektüre übrig bleibt: Sie war unbefriedigend.

Fazit: Insgesamt konnte mich der Roman leider nicht überzeugen. Die vielen spannenden Ansätze, die meiner Ansicht nach enthalten sind, werden letztlich nicht zuende gedacht. Das eigentliche Experiment geht in zwischenmenschlichen Beziehungen verloren und bleibt dadurch eher oberflächlich. Insofern ist der Roman wie die darin beschriebene Ecosphere: Der Leser kommt nicht richtig rein - und langfristig kommt auch nichts dabei raus.

 

  (100)
Tags: big brother, experiment, ökosystem, wahre begebenheit, wissenschaft   (5)
 

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(64)

95 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

schweden, mord, thriller, stockholm, rache

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.02.2017
ISBN 9783352008931
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Handlung liest sich erst einmal gar nicht schlecht. Cornelia, die jahrelang Opfer häuslicher Gewalt war, hat sich endlich von ihrem Mann getrennt, um sich und ihrer Tochter Astrid ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch just an dem Morgen, an dem sie in ihre neue Wohnung umziehen will, liegt ihr Mann Hans tot in seinem Zimmer - ermordet. Daran könnte sich nun eine spannende Ermittlung um die Umstände von Hans’ Tod anschließen und um die Frage, ob Cornelia vielleicht Rache an ihm geübt hat - nur leider gelingt das der Autorin in meinen Augen überhaupt nicht. 

Es ist Sarenbrants Schreibstil, der mich nicht angesprochen hat. Er ist merkwürdig nüchtern und kalt, gar oberflächlich. Obwohl fast ungefilterte Gedankenströme der Protagonisten wiedergegeben werden, konnte ich emotional überhaupt keinen Zugang zu den Figuren aufbauen und mich dadurch auch nur schwer in die Handlung einfinden. Die recht kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen den Erzählern könnte Spannung aufkommen lassen, durch die eintönige Erzählweise gelingt das allerdings nicht. Darüber hinaus - es gibt so viele beiläufige Details, bei denen ich mich Frage, warum sie relevant sind, was sie bringen. Sätze wie "Er schob seine Vorhaut zurück." finde ich völlig unpassend und irritierend. Mag sein, dass es nur mir so geht, aber ich habe mich damit echt schwer getan. (Nichts gegen Sex in Büchern - aber irgendwie sollte der doch zur Situation passen?!)

Die ganzen aufgegriffenen Nebenschauplätze sollen wahrscheinlich deutlich manchen, dass nicht nur der Fall, sondern auch die Privatpersonen zählen. Für mich wirkten sie allerdings ziemlich langweilig und störend. Einzige Lichtblicke sind die wenigen Kapitel aus Sicht des Mörders, die immerhin etwas die eigenen Ermittlerinstinkte ansprechen.

Hinzu kommt, dass ich selten so eine unfähige Ermittlerin erlebt habe, die offensichtliche Hinweise und die Gefahr, die von ihrem Ex-Freund ausgeht, völlig ignoriert, weil sie gerade zu viel mit ihrer Schwangerschaft zu tun hat. Ständig fragt sie sich, ob das negativen Einfluss auf ihren Job hat. Und auch wenn ich das nicht grundsätzlich behaupten würde, ist es in diesem Fall mehr als offensichtlich. Dass sie überhaupt an den Ermittlungen beteiligt ist, obwohl sie persönlich involviert ist (ihre Schwester ist die beste Freundin von Cornelia), erscheint mir darüber hinaus absolut unrealistisch.

Fazit: Leider fand ich den Krimi ziemlich enttäuschend. Atmosphäre und Spannung fehlten in meinen Augen komplett, die Figuren sind eindimensional, der Schreibstil oberflächlich und emotional völlig distanziert. Auch wenn ich mich sehr über den Buchgewinn gefreut habe, kann ich aufgrund dessen leider keine bessere Bewertung als zwei Sterne geben. Ich hoffe, meine Kritikpunkte sind konstruktiv und nachvollziehbar geschildert. Falls nicht, hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

 

  (84)
Tags: mord, oberflächlich, rache, schwedenkrimi, unrealistisch, unzugänglicher schreibstil, wenig überzeugend   (7)
 

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(44)

123 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, liebesroman, rowan coleman, geheimnisse, lebensweisheiten

Wolken wegschieben

Rowan Coleman , Marieke Heimburger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492307963
Genre: Romane

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(72)

159 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

stephen king, insomnia, schlaflos, horror, wahnsinn

Schlaflos - Insomnia

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.040 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435827
Genre: Krimi und Thriller

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(13)

28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

wolfgang hohlbein, fantasy, nordische mythologie

Midgard

Wolfgang Hohlbein
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.09.2015
ISBN 9783764170561
Genre: Fantasy

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(356)

725 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

thriller, mord, david hunter, england, dartmoor

Verwesung

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2012
ISBN 9783499248665
Genre: Krimi und Thriller

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(35)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

roman, joseph roth, hiob, bibel, klassiker

Hiob

Joseph Roth
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Tredition, 07.09.2011
ISBN 9783842415409
Genre: Romane

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(257)

481 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

serienkiller, thriller, dämon, dan wells, mord

Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2010
ISBN 9783492267717
Genre: Krimi und Thriller

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(25)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thriller, amnesie, militär, kidnapping, hetzjagd

Namenlos

Katherine John , Claudia Gliemann , Thomas A. Merk
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.09.2007
ISBN 9783499245534
Genre: Krimi und Thriller

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