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63 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Abgründe

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
Fester Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2011
ISBN 9783785724194
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(46)

87 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Ein unvergänglicher Sommer

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.08.2018
ISBN 9783518428306
Genre: Romane

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41 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Königskinder

Alex Capus
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260092
Genre: Romane

Rezension:

Königskinder, von Alex Capus

Cover:
Das Cover(Umschlag) gefällt mir gut, es ist so zart und irgendwie geheimnisvoll.
Das Buch selber ist edel einfarbig cremweiß.

Inhalt:
Max und Tina bleiben auf einem verschneiten Alpenpass stecken und müssen die Nacht im Auto verbringen.
Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnt Max eine „wahre“ Geschichte zu erzählen, die Jahrhunderte zurückliegt und genau dort in den Bergen ihren Anfang genommen hat.
1779: Jakob ist ein armer Hirtenjunge und verliebt sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern. Marie erwidert diese Liebe.
Doch ihnen stellen sich so einige Hindernisse in den Weg. Jakob muss zum Militär und es geht sogar bis an den Hof König Ludwigs XVI.

Ein herrliches Wechselspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Meine Meinung:
Max + Tina, klang für mich, als ich den Klappentext gelesen habe so jung, dabei sind diese beiden schon fast 30 Jahre ein Paar.
Ihr „Unterhaltungston“ ist sehr warmherzig und liebevoll, auch wenn sie sich streiten, was sie nur bei Kleinigkeiten tun, hier aber gerne, ausdauernd und häufig. Bei den großen Dingen des Lebens sind sie sich immer einig.

Obwohl das Ganze irgendwie wie ein Bericht erzählt wird (die Geschichte um Jakob und Marie) schafft es die Satz- und Wortwahl und die Geschichte selber, mich an die Seiten zu fesseln.
Ich sehe und höre alles bildlich vor mir, denn es sind genau die richtigen Details die beschrieben werden. Das Ganze ist so realistisch und dann doch wieder unglaublich, dass ich immer wieder erstaunt bin.

Die Einwürfe und Dialoge, die Tina und Max dann zwischendurch haben, sind so humorvoll, liebevoll und geistreich, dass sie das Buch unwahrscheinlich bereichern. Die Beiden möchte man am liebsten treffen und zu seinen Freunden zählen.

Autor:
Alex Capus, geb. 1961 in der Normandie, lebt in Olten.

Mein Fazit:
Für mich wirklich eine Perle der Erzählkunst und eine wunderbare Geschichte (in der Vergangenheit und Gegenwart) die mich voll und ganz überzeugt und in seinen Bann gezogen hat.
Von mir 5 Sterne.

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14 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Land im Sturm

Ulf Schiewe , Jan Reuter
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783785726242
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Eine Braut zu viel

Sarah Harvey , Susanne Engelhardt
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 13.06.2005
ISBN 9783442453689
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eine Braut zu viel, von Sarah Harvey

Cover:
Passt zum Buch

Inhalt:
Kurz vor der Hochzeit trennt sich Felicity von ihrem Verlobten Richard.
Doch anstatt dass er aus ihrem Leben verschwindet, heiratet er plötzlich einfach ihre Schwester (Ring, Kleid, Feier – alles wird einfach übernommen).
Doch damit gehen die „Schwierigkeiten“ weiter. Denn Richards EX-Freundin Kat ist aufgetaucht und will ihn um jeden Preis zurück.
Und zu allem Überfloss erweckt Kats Ehemann Alex nun Felicitys Aufmerksamkeit.
Ein Durcheinander ohne Gleichen……….

Meine Meinung:
Felicitiy ist eine junge Frau, wie man sie sich im Leben gut vorstellen kann. Mal ist sie sehr mutig und konsequent, dann wieder ängstlich und zögerlich, aber das macht sie so menschlich und sympathisch.
Allgemein wird sehr viel Familie in diesem Roman integriert und dies hat dann sehr viel Konflikt-Material.
Es gibt Irrungen und Wirrungen, am Ende haben wir acht Personen – und jeder will einen anderen haben, den, den er eben nicht haben kann!?

Der Schreibstil ist sehr flüssig und mit einem herrlichen Humor ausgestattet.

Das Happy End ist dann wie schon erwartet, aber eben einfach schön. Klar werden einige Klitsches bedient, aber die sind ja zu erwarten.

Mein Fazit:
Ein schöner „Liebes“-Roman, der mich gut unterhalten hat.
4 Sterne.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Rosen, Rheuma und Rosinen: Lilli übt den Ruhestand. Band 2

Anna Oldenburg
Flexibler Einband: 110 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.07.2018
ISBN 9781983309175
Genre: Sonstiges

Rezension:

Rosen, Rheuma und Rosinen,
Lilli übt den Ruhestand
Band 2

Cover:
Luftig und leicht (mir fehlt der Bezug zum Inhalt).

Inhalt:
Es geht um Lilli, sie ist Ü 60, findet: „es ist Mist alt zu sein“ und nimmt das Leben doch so aktiv und experimentierfreudig, das man neidisch werden könnte.
Mit ihren Freundinnen (auch neidisch wird), ihrem Enkel, auf dem Polizeirevier oder mit ihrem EX erlebt sie so manche unglaublichen Geschichten.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band um Lilli, ich kenne den ersten nicht, was dem Lesegenuss überhaupt keinen Abbruch bringt da man das Buch auch ohne Vorkenntnisse genießen kann.
Und genossen habe ich es. Witzig, inspirierend und voller abwechslungsreicher Wortakrobatik. (Schmunzeln und Lachen garantiert).
Es sind tolle Geschichten über ganz unterschiedliche Lebenssituationen, ganz viel lustige, und einige machen nachdenklich.
Z.B. ist da Tante Gerda: sie ist in einem pikfeinen Altersheim, mit allem Glanz und Gloria, und doch ist sie nur am brutteln und schimpfen.
Im Gegensatz dazu ist Dora, die freiwillig ins Altersheim ist, in einem vom Sozialamt bezahlten, und sie ist glücklich und zufrieden, obwohl manches „wortwörtlich“ stinkt. Da denke ich mir, hoffentlich werde ich auch eher so wie Dora.

Mein Highlight der Protagonisten ist dann „Rosinen-Tobi“
Zitate:
…Bitte könnten Sie das Klimakterium etwas höher drehen, es ist so heiß…
…man sollte doch nicht so deklariert sein und glauben, nur was teuer ist….
..da gehe ich vollkommen mit ihnen Kondom…


Autorin:
Seit kurzem, übt Anna Oldenburg den Ruhestand. Sie ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern.

Mein Fazit:
Eine rundum gelungene Geschichte über Lilli, sie ist Ü 60 und sagt ganz offen: Ich finde es Mist alt zu sein!
Aber sie bewältigt dieses Alter, mit allen sich ihr bietenden Gelegenheiten, positiv und experimentierfreudig. Kann man sich eine Scheibe abschneiden.
Gerne noch mehr davon.
Von mir 5 Sterne.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Solange wir uns haben

Andrea Ulmer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290409
Genre: Romane

Rezension:

Solange wir uns haben, von Andrea Ulmer

Cover:
Recht bunt (und austauschbar), ich mag gerne Cover die einen Bezug zum Buch haben.

Inhalt:
Jessica Hanser, 42, dachte eigentlich, nachdem ihr Mann sie nach einem Burn-out verlassen hat, sie hätte ihr Leben mit ihrer 16jährigen Tochter im Griff.
Doch da stellen sich plötzlich Angstattacken ein, sie kann nicht mehr Autofahren und nicht mehr zur Arbeit.
Ihre Tochter kann nicht damit umgehen und verschwindet plötzlich, was Jessica noch mehr den Boden unter den Füßen wegzieht.
In dieser Situation erweist sich die „verrückte“ Nachbarin, (die sich um streunende Katzen kümmert und findet, dass sich Menschen gar nicht so sehr von Katzen unterscheiden, nur Katzen sind klüger), als rettender Engel und steht ihr zur Seite.
Ein Abenteuer beginnt, das sie bis nach Brasilien führt.

Meine Meinung:
Ich kenne von der Autorin schon das Buch „Überleben ist ein guter Anfang“, von dem ich begeistert bin.

Auch hier für diese Geschichte wird wieder ein überaus erstes Thema aufgegriffen, das mit sehr viel Verständnis und positiver Einstellung zu einer wunderbaren Geschichte wird. Ich kann mich sehr gut in Jessica hineinversetzen, so habe ich (vor allem am Anfang) sehr viele Parallelen zu mir gefunden.
Die Schreibweise ist sehr flüssig und leicht, die Charaktere werden sehr gut beschrieben und dargestellt.
Jessica reflektiert sich in Gedanken immer wieder selber, Miriam als überforderte 16 jährige wird sehr gut vorgestellt, auch die beiden „bunten Vögel“, die Katzenliebhaberin Hildegard und später Paolo (der brasilianische Jack Sparrow ), werden zu lebendigen Personen.
Gegen Ende zu wird es mir ein klein bisschen „zu dramatisch“, aber das Leben schreibt oft die verrücktesten Geschichten.

Autorin.
Andrea Ulmer wurde 1985 geboren. Sie arbeitet als Lektorin und Autorin. In diesem Buch verarbeitet sie die Angsterkrankung eines nahen Familienmitglieds.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte, die mir wunderbare Lesestunden geschenkt hat und die wieder zeigt: Wir sollen uns mehr auf uns selber besinnen und nicht so sehr darauf „was andere meinen – oder – was man halt so macht und was nicht“!
Von mir 4,5 Sterne die ich gerne auf 5 aufrunde.

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25 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

Anneliese Mackintosh , Gesine Schröder
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 17.08.2018
ISBN 9783351050566
Genre: Romane

Rezension:

Verdammt perfekt und furchtbar glücklich, von Anneliese Mackintosh

Cover:
Wegen der rosa Farbe, habe ich einen heiteren Roman erwartet.

Inhalt:
Bisher hat das Leben es nicht gut mit Ottilia McGregor gemeint, deshalb ist sie dem Alkohol verfallen.
Doch sie sieht das Problem und will ihm abschwören, deshalb sagt sie zu ihrem Therapeuten: Sie will verdammt perfekt und furchtbar glücklich werden.

Meine Meinung:

Ottilia hat es echt nicht leicht im Leben. Der frühe Tod des geliebten Vaters, die Krankheit der Schwester (mit Suizidversuchen), ihre „Freunde“ ziehen sie runter (Alkohol) und unglückliche Affären.
Kaum ein Wunder, dass sie selber beim Alkohol landet.
Also sollten wir Mitleid und/oder Verständnis für sie empfinden.
Hab ich auch wenn ich das ganze Buch gelesen habe und mir klarmache was sie mitmacht.
Aber beim Lesen stellt sich beides bei mir nicht ein.
Ich vermute es ist diese „verhackstückelte“ Erzählweise.
E-Mails, SMS, Tagebucheinträge, Kassenzettel, Briefe, Sinnsprüche und sonstige Berichte, die für mich oft wahllos und wirr oder ohne Aussage aneinandergereiht sind.
Hier kommt bei mir kein Lesefluss oder Lesegenuss auf, ich fand alles sehr verwirrend und konfus.

Auch die Nebenhandlungen, Leben der Mutter, Leben der Schwester, sind für mich viel zu verwirrend, herzlos und kalt erzählt, ich finde keinen Zugang.

Der sogenannte „erotische“ Anteil ist für mich oft auch eher befremdlich und vulgär.

Den Humor, den ich mir erhofft habe, suche ich vergeblich.

Für mich waren ein Teil der „Sinnsprüche“ das Beste am ganzen Buch.

Einen Satz möchte ich zitieren (zur Krankheit ihrer Schwester), der mir total gefallen hat und mich nachdenklich gemacht hat.:
-Wie kann man das Denken eines Menschen heilen?-


Autorin:
Anneliese Mackintosch lebt in Bristol. Dies isst ihr Romandebüt.

Mein Fazit:
Die Story, der Hintergrund, der Inhalt des Buches ist klasse und sehr emotional, dafür gebe ich 5 Sterne, mit der Umsetzung bin ich aber gar nicht klar gekommen, dafür kann ich nur 1 Stern geben. Also lande ich bei wohlwollenden 3 Sternen.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Katzen für Mariette

Michael Brown , Elisabeth Liebl
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Scorpio Verlag, 22.06.2018
ISBN 9783958031333
Genre: Romane

Rezension:

Katzen für Mariette, von Michael Brown

Cover:
Schrift und Bild fügen sich harmonisch zu einem Ganzen.

Inhalt:
Kurz vor Weihnachten, gibt Cathy, die EX-Nonne, Michael den Rat: an Weihnachten für jemanden da zu sein.
Kurz darauf erfährt er, dass eine Bekannte im Krankenhaus liegt und sterben wird.
Nach einem ersten „Pflichtbesuch“ entwickelt sich eine gegenseitige Anziehung und Michael beginn seine Katzengeschichten zu erzählen.
Für beide, ein Balsam für die Seele.
Beide, der Erzähler und die Zuhörerin gewinnen am Ende von diesen Besuchen und freuen sich über die gemeinsame Zeit.

Meine Meinung:
Diese Geschichte entwickelt sich ganz langsam, ganz zart und behutsam, aber irgendwie zwangsläufig.
Viele wunderbare Geschichten um und mit Katzen, die Michael Brown aus seinem Leben erzählt.
Alle sind sehr unterschiedlich (wie jede Katze selber ein Individuum ist und eine eigene Persönlichkeit hat), mal traurig, mal lustig, aber immer kann man aus jeder Geschichte etwas mitnehmen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, ich konnte mir die Katzen und Situationen immer sehr gut vorstellen.

Autor:
Nach langen Jahren in Nordamerika, kehrte Michael Brown in seine Heimat Südafrika zurück, um sich dort dem Schreiben von Geschichten zu widmen.

Mein Fazit:
Wunderschöne einzelne Geschichten, die sich zu einem großen Ganzen fügen.
Für Tierliebhaber aber vor allem für Katzenliebhaber eine tolle Fundgruben für Bestätigung und wunderschöne Lesestunden.
Von mir 5 Sterne.

  (3)
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sprungturmhelden

Jona Gellert
Flexibler Einband: 407 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.07.2018
ISBN 9781983320965
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sprungturmhelden, von Jona Gellert

Cover:
Passend zur Geschichte, denn im Freibad spielen sich einige Szenen ab.

Inhalt:

Jeremias und Lexi treffen sich in einer absoluten Ausnahmesituation.
Beide (vor allem Jeremias), werden vom Schicksal mehr gebeutelt als mancher 19jährige zu tragen vermag. Sein bester Freund liegt im Koma und dessen Eltern geben ihm die Schuld.
In dieser schweren Zeit beginnt eine zarte Liebe zwischen den beiden zu keimen.
Doch kann dieses zerbrechliche Gefühl auf den Ruinen und dem Schmerz der Vergangenheit und dem „Erdbeben“ der Gegenwart gedeihen, wachsen und sich halten?

Meine Meinung:
Eine Geschichte die unter die Haut geht und tief betroffen macht und berührt.

Sehr behutsam und voller Wärme, aber doch mit der ganzen Gewalt der Vorwürfe, Selbstzweifel, ja Suizidgedanken, die aus dieser Situation erwachsen, erzählt die Autorin die Geschichte der beiden jungen Erwachsenen.
Die Gedanken und Erlebniswelt (das Umfeld der Protagonisten) werden tiefgreifend und sehr realistisch, feinfühlig aber auch schonungslos ehrlich seziert. Weshalb ich mehr als einmal kaum weiteratmen konnte.
Ein Chaos an Emotionen in dem es keinen Halt zu geben scheint.
Die Bandbreite der Emotionen ist gewaltig.

Ich leide regelrecht mit Jeremias und will ihn trösten und ihm helfen, wobei ich genau weiß: in dieser Situation könnte ich keine Hilfe anbieten.
Gefesselt und gespannt klebe ich an den Seiten, denn der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut.
Lediglich gegen Ende, ein zweites Missverständnis finde ich zu viel (und unpassend). Ein klitzekleines Manko, aber auch das einzige in diesem sonst so fesselnden und absolut herausragenden Buch.

Autorin:
Schon im Teenageralter hat die Autorin begonnen, Geschichten zu schreiben.
Dies ist nun ihr Debüt. Sie lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Ludwigsburg.

Mein Fazit:
Eine absolut faszinierende Geschichte, wenn auch mit sehr traurigen Passagen, bei der ich kaum glauben kann dass dies ein Debüt ist, so brillant finde ich die Entwicklung und Gestaltung der Story.
Ich war wirklich total gefesselt und fasziniert.
Von mir 5 Stern.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Engel der Frequenzen

Jay Kay
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.07.2018
ISBN 9783752805321
Genre: Fantasy

Rezension:

Engel der Frequenzen, von Jay Kay

Vignette 3+4 von Kinder der Erde

Cover:
Sehr schön, das Handy passt zur ersten Geschichte, die schöne Frau vielleicht zur Zweiten.

Inhalt:
Zwei Geschichten:
1. Bolivien: Josefina kratz mit ihrem Onkel Silber aus dem Gestein der Minen am Cerro Rico. Dann werden sie überfallen, Fina kann entkommen, ihr Onkel wird verschüttet. Auswegslos versucht Fina eine Rettungsaktion.

2. Maly als Rächerin von wehrlosen Opfern?


Meine Meinung:
Zwei kurze Geschichten, (knapp 60 Seiten), ganz unterschiedlich, doch beide sind sehr emotional und regen zum nachdenken an.

Die erste:
Aus den wenigen Zeilen (ja zu wenig, man möchte so gerne mehr wissen) klingt große Armut, aber auch bedingungslose und unendliche Liebe, Wärme und Hoffnung:
dass da irgendwie ETWAS ist.

Die zweite:
Ein Rächer/in aller wehrlosen Opfer....-über all die Zeit......
Irgendwie ein schöner Gedanke .
ABER
So grausam und brutal??
Das hat nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun, das ist unmenschlich und schreckt mich ab.
Ich will auch gedanklich kein Monster sein.

Die Geschichten sind sehr beeindruckend geschrieben, es läuft sofort ein Kopfkino ab, nur ist mir das (als Vielleser) einfach viel zu wenig. Ich habe das Ganze quasi in 15 Minuten gelesen.

Ok, man sollte/muss das Ganze noch nachklingen lassen.

Autor:
Der Autor war schon Journalist, Übersetzer, Fotograf, Pressesprecher, Grafiker und Programmierer. Lesen und Schreiben ist rein passionsmäßig bei ihm nicht zu trennen.

Mein Fazit:
Wieder zwei tolle Geschichten, aber eben nur 60 Seiten.
Die Geschichten und der Schreibstil selber erhalten 5 Sterne.

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16 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Nur zu zweit

Monika Karner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783992001934
Genre: Romane

Rezension:

Nur zu Zweit, von Monika Karner

Cover:
Die Einsamkeit kommt hier sehr gut rüber, das „Alleine-gelassen-werden“.

Inhalt:
Das Leben von Linda (fast 40) alleine mit ihrem 20jährigen autistischen Sohn.
Sie hat sich von ihrem Mann getrennt, der die Situation immer weniger verkraftet und sich dem Alkohol zuwendet, nach der Trennung lässt er auch nichts mehr von sich hören und ist keine Hilfe.
Nach der Trennung muss Linda einen Kampf mit den Behörden und den untragbaren Zuständen für ihren Sohn aufnehmen, der kaum Ergebnisse bringt.

Meine Meinung:
Eine sehr erschütternde Geschichte. (Teilbiographie) !
Ich frage mich immer wieder, leben wir noch im Mittelalter?
Ohne viel „Schmalz“ und unnötige Effekthascherei wird hier der Alltag von einer alleinerziehenden Mutter mit ihrem autistischen Sohn erzählt.
Der Kampf im privaten Alltag (Freunde, Arbeit, häuslicher Bereich), mit Behörden und mit den Betreuungsmöglichkeiten. Die blanke Wahrheit.
Und dabei sagt die Autorin, hat sie nicht mal all die schlimmen Situationen geschildert.
Nackt, beschämend und ergreifend wie wenig die Politik für diesen Teil der Bevölkerung tut.

Ganz besonders erschütternd auch der Hinweis auf Missbrauch bei autistischen Kindern, die sich ja nicht wehren und mitteilen können.

Wenn es dann um das „Liebesleben“ von Linda geht wird mir zu sehr (wie soll ich sagen), aufgetragen. Linda ist ja soo hübsch und soo besonders. Ich denke hier sollte es mehr auf Charakter und Wärme ankommen. Auch Martin ist der Adonis und Traummann.
Hier wird mir zu sehr auf Liebesroman gemacht.

Noch was ganz anderes.
Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich lese, dass sich Mütter wünschen ihre Kinder würden vor ihnen sterben.
Weil sie nicht wissen was nachher aus ihnen wird!
Und das in unserer Zeit in unseren Ländern – unvorstellbar.

Autorin:
Monika Karner ist 1943 in Tulln an der Donau geboren. Mehrjährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied im „Verein Autistenhilfe Vorarlberg“.

Mein Fazit:
Ein Buch das ich schwer „beurteilen“ kann/möchte.
Eine Teilbiographie über das Leben und die Schwierigkeiten als allein lebende Frau, mit einem autistischen erwachsenen Sohn.
Es machte mich betroffen und fassungslos.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Hochzeit im Café am Meer

Phillipa Ashley , Marion Herbert
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.06.2018
ISBN 9783832164430
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hochzeit im Café am Meer, von Phillipa Ashley


Cover:
Sieht nach einem schönen Plätzchen aus.

Inhalt:
Der dritte Teil, der Geschichte um Demi!
Mit ihrem Freund und Chef (Cal) lebt Demi in der Ferienanlage Kilhallon und betreibt ihr kleines Café am Meer.
Alles läuft blendend. Doch als auch noch zwei berühmte Schauspieler dort ihre Hochzeit feiern wollen wird es turbulent,
Und am Ende kommt alles anders als geplant.

Meine Meinung:
Der Beginn ist meiner Meinung nach doch sehr albern, voller Klischees und recht oberflächlich. Manchmal komme ich mir vor wie in einer seichten Teenie-Show.
Die Geschichte dreht sich oft im Kreis und wirkt dadurch stellenweise recht zäh.
Es ist auch oft schwierig, die Handlung oder die Personen (und ihre Beziehung zueinander) zu verstehen, weil ich einfach die Vorbücher nicht kenne und sich doch oft auf Vergangenes bezogen, aber nicht erklärt wird.

Selbst die Geschichte mit Syrien, Fluchtproblematik und aktuelle Situation, kommt bei mir irgendwie nicht an, weil mir der Hintergrund fehlt. (wobei dies sehr emotional ist).

Im letzten Drittel wird es dann etwas flüssiger.

Das Happy End ist genauso wie ich es mir die ganze Zeit schon gedacht habe und ist deshalb eigentlich keine Überraschung mehr.

Autorin:
Phillipa Ashley studierte Anglistik und arbeitete als Werbetexterin und Journalistin. Seit 2005 veröffentlicht sie Romane.

Mein Fazit:
Ein Buch das man vielleicht besser lesen sollte wenn man die Vorgänger auch kennt.
Und für alle Liebhaber der leichten Chick-lit-Literatur.
Von mir ganz knapp 3 Sterne.

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Die Zeit der Kraniche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746633565
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Zeit der Kraniche, von Ulrike Renk


Cover:
Sehr schön der Geschichte angepasst und mit hohem Erkennungswert.

Inhalt:
Mansfeld: 1944.
Es wird erbittert gekämpft, auch wenn sich bereits abzeichnet, dass der Krieg verloren ist. Für Frederike und ihre Familie stehen harte Zeiten an, sind sie doch immer ein Gegner des Regimes.
Denunziation und Verhaftungen, Willkür und Grausamkeiten stehen an der Tagesordnung.

Was wird aus Freddy und ihrer Familie?
Haben sie eine Zukunft auf ihrem Gut oder gelingt ihr ein radikaler Neuanfang?

Meine Meinung:
Nach "Das Lied der Störche" und "Die Jahre der Schwalben" bildet "Die Zeit der Kraniche" den dritten und letzten Teil, und auch gleichzeitig das i-Tüpfelchen oder die Krone für diese Trilogie.

Der Einstig geht nahtlos dort weiter, wo das zweite Buch der Trilogie aufgehört hat (und ich denke es bringt mehr Lesegenuss, wenn man die beiden Bücher vorher und somit Freddys Familie kennt).

Der Tenor dieses Buches (der Zeit geschuldet) ist bedrückend und mehr als einmal sitze ich fassungslos und erschüttert über dem Buch (auch wenn man die Thematik kennt).
Keine leichte Kost und die Zeit und ihre negativen Seiten machen das Ganze nicht einfach, ich bin mehr als einmal sprachlos vor Entsetzen und mir stehen Tränen in den Augen, aber durch Freddys positive und zupackende Art geht es immer wieder weiter und sie scheut sich nicht zuzupacken und immer wieder einen Neubeginn zu wagen.
Freddy ist eine Hauptprotagonistin wie man sie sich nicht besser wünschen könnte. Sie ist ein Mensch durch und durch, sie wächst an ihren Aufgaben.

Der Schreibstil ist perfekt, Personen, Charaktere, Handlungen, egal was, es wird alles so treffend, emotional und einfach perfekt beschrieben.
Der Dialekt wird wunderbar eingebaut und macht das Ganze sehr authentisch.

Als Leser bin ich ein Mitglied der Familie von Freddy geworden.

Das Ende ist einfach ergreifend, stimmig, traurig und hoffnungsvoll zugleich.

Hier noch drei Zitate die ich einfach anfügen muss, da sie so treffend sind:

S 207 -Es war kein Sandkastenspiel, aber Hitler hatte angefangen. Er hat den Wind gesät und den Sturm geerntet, dachte Frederike. Nur war es in diesem Fall der Feuersturm, und die Leidtragenden saßen nicht im Führerbunker. Die Menschen im Land mussten den Kriegswahnsinn aushalten, ertragen oder schlimmstenfalls daran sterben.

S 347 - Sie litten- sie litten an Hunger, Durst, an Hitze, später an Kälte- sie litten unter hygienischen Mängeln, an der schlechten Organisation, an Heimweh, Herzweh und körperlichen Schmerzen. Es gab millionenfaches Leid.

S 488 -Und irgendwann wird es wieder ein Feindbild geben- wenn es keine Juden sind, dann eben andere.

Autorin:
Ulrike Renk, geb. 1947, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld.

Mein Fazit:
Ich kann mich nur wiederholen.
So berührend, so bewegend, so emotional, so mitreißend, so lebendig, so dramatisch.
Ein tolles Buch (Pageturner), das auf wahren Begebenheiten beruht und bei dem der historische Hintergrund perfekt zu einer spannenden Familiensaga verknüpft wird.
Ein „must Have“ für jeden der historische Romane und vor allem Familien-Sagas liebt.
Von mir eine klare Kauf-und Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sprichst du Schokolade, von Cas Lester

Cover:
Sehr bunt.

Inhalt:
Nadima kommt neu in die Klasse 7, für Josie eine glückliche Fügung, so bekommt sie endlich wieder eine neue Banknachbarin.
Doch es gibt ein Problem, Nadima spricht ihre Sprache nicht.
Doch die taffe Josie weiß sich schnell zu helfen. Und mit Schokolade und Emojis werden schnell die ersten Hürden überwunden.
Doch bis sich ihre Freundschaft festigen kann, gilt es, einige dramatischen Ereignisse zu überstehen und zu meistern.

Meine Meinung:
Ein wunderbares Buch.
Hoch emotional und dabei doch so feinfühlig, humorvoll und sanft erzählt.
Das Buch ist als Jugendbuch aufgelistet, doch ich habe es mit meinen über 50 Jahren voller Begeisterung (und auch mit einigen Tränen in den Augen) gelesen.

Die Geschichte von Nadima, einem Mädchen das mit ihrer Familie aus Syrien fliehen musste und in England ganz von vorne beginnt, ist so rührend und authentisch erzählt.

Um die beginnende Freundschaft der beiden Mädchen, Josie und Nadima, wird die Geschichte entwickelt. Dabei wird der typische Teenager Alltag, mit all seinen Zickereien und auch schulischen sowie familiären Problemen geschickt als Basis für dieses brisante Thema verwendet.

Die Story hat mich gefesselt, überzeugt, verzaubert, berührt und absolut begeistert.

Autorin:
Cas Lester arbeitete viele Jahre für CBBC, das Kinderprogramm des Fernsehsenders BBC . Heute schreibt sie Kinderbücher und lebt mit ihren eigenen vier Kindern und Hund Bramble in Oxfordshire, England.

Mein Fazit:
Eine ganz wunderbare Geschichte die ich nur aufs höchste loben und empfehlen kann. Voller Emotionen, mal lustig, mal traurig, und es bringt den Leser auf jedenfall zum Nachdenken.
Von mir 5 Sterne und eine klare Lese- und Kaufempfehlung.

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Der Sprengmeister

Henning Mankell , Verena Reichel , Annika Ernst
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 23.07.2018
ISBN 9783552059016
Genre: Romane

Rezension:

Der Sprengmeister, von Henning Mankell

Cover:
Einsam, romantisch, irgendwie passend zur Geschichte.

Inhalt:
Als junger Mann hat Oskar, der Sprengmeister, einen dramatischen Unfall, den er mit schweren Verletzungen überlebt.
Er übt sogar weiterhin seinen Beruf aus und bleibt bescheiden und lebt zufrieden mit sich und seiner Familie.
Jedoch steht er der gesellschaftlichen und politischen Situation sehr kritisch gegenüber, wobei er aber selber nie direkt aktiv wird.

Henning Mankells Debütroman, der erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde!

Meine Meinung:
Ich habe noch kein Buch von dem berühmten Mankell gelesen und war nun sehr gespannt auf sein „Debüt“.

Der Schreibstil macht dieses Buch für mich sehr schwer zu lesen. Die Geschichte wird recht sprunghaft erzählt. Mal hier eine Episode, mal da, nicht chronologisch. Auch die Sicht aus der erzählt wird, ändert sich sehr willkürlich. Teilweise erzählt ein „Ich-Erzähler“ der aber nicht klar zu erkenne ist.
Das Ganze ist für mein Empfinden sehr wirr.

Viele politische Missstände der damaligen Zeit (1911 ff), werden angeprangert, aber immer nur in knappen Andeutungen. Vieles muss man erahnen und zwischen den Zeilen lesen.

Kein einfaches Buch.

Autor:
Henning Mankell (1948 – 2015) lebte als Schriftsteller in Schweden und Mosambik. Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, aber sie konnte mich nicht fesseln. Alles war mir irgendwie zu wirr.
Deshalb 3 Sterne.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ein Königreich von kurzer Dauer

Jan Zweyer
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 16.10.2017
ISBN 9783894256234
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein Königreich von kurzer Dauer, von Jan Zweyer

Cover:
Schön passend, so sieht man gleich dass ein historischer Inhalt auf einen wartet.

Inhalt:
Anno 1531: Vor über zwanzig Jahren legte Jorge den Grundstein für den Wohlstand seiner Familie. Heute gehören die von Lindens mit ihrem Handelskontor zu den angesehensten Bürgern Hattingens.
Seine drei Söhne allerdings haben alle nicht unbedingt das Händchen zum Kaufmann und schwärmen in unterschiedliche Himmelsrichtungen und jeder plant und bewerkstelligt sein Leben auf andere Weise.
Dass hierbei das Geschäft fast ruiniert wird, einer an höchster Stelle im Reich landet und einer Mitten in die kriegerischen Glaubens-Handlungen der Wiedertäufer kommt, macht das ganze sehr breit gefächert.

Meine Meinung:
Ein sehr gut recherchierter und sehr flüssig geschriebener historischer ‚Roman von der Zeit der Glaubenskriege mit den Wiedertäufern. Er ist sehr breit gefächert und das Leben der „normalen“ Menschen nimmt sehr viel Raum ein, was mir gut gefallen hat.
Abenteuer, Freundschaft und Liebe finden gleichberechtigt Platz nebeneinander.

Die Mittelaltertrilogie „Das Haus der grauen Mönche“, ist der Grundstein für die Familiensaga der von Lindens, aber man kann dieses Buch auch sehr gut ohne den Vorgänger lesen (habe ich auch gemacht) und es tun sich trotzdem keine Lücken auf, denn alles wissenswerte ich gut erklärt.

Das Nachwort ist sehr bemerkenswert und rundet die Geschichte super ab.

Autor:
Jan Zweyer wurde 1953 in Frankfurt am Main geboren. Mitte der Siebzigerjahre zog er ins Ruhrgebiet und war nach seinem Studium viele Jahre für verschiedene Industrieunternehmen tätig. Heute arbeitet Zweyer als freier Schriftsteller in Herne.

Mein Fazit:
Ein spannender und vielseitiger historischer Roman, den ich gerne weiter empfehlen kann. Von mir 5 Sterne.

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 18.05.2018
ISBN 9783352009112
Genre: Romane

Rezension:

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms,
Von Rebecca Raisin


Cover:
Sehr romantisch und passend zur Geschichte

Inhalt:
Anouk hat sich mit Leib und Seele ihrem Antikladen verschrieben. Für sie sind es nicht nur X-beliebige Gegenstände, die sie kauft und verkauft, sondern jedes Exponat hat seine Geschichte und diese will sie weitererzählen und weiterleben lassen.
Im Moment allerdings macht es ihr das Leben nicht gerade leicht.
Ihr EX hat sie betrogen und belogen (auch geschäflich) und ihre Familie hält sie mehr als auf Trapp.
Da kommt der smarte Tristan zum völlig falschen Zeitpunkt in ihr (Liebes-)Leben.
Wird sie der Liebe trozdem eine Chance geben?

Meine Meinung:
Eine total romantische Geschichte mit einer etwas leicht zu durchschauenden Geschichte.
Die Protagonisten sind soweit gut charakterisiert, doch sie sind eben relativ leicht zu durchschauen und machen keine große Entwicklung durch.
Anouk ist sehr sympathisch, obwohl sie hoffnungslos romantisch und zu gutgläubig, sowie vertrauenselig ist und sich deshalb leicht ausnützen lässt. Auf der anderen Seite geht ihre Fantasie leicht mit ihr durch und sie schießt schon mal übers Ziel hinaus. (Zusammen mit der herrlich skurillen Madam Dupont).

Wir steigen schnelll in die Geschichte ein und sie entwickelt sich stetig, doch irgendwann scheint sie sich im Kreis zu drehen. Es sind immer die gleichen Ratschläge und die gleichen Gedanken die immer wieder auftauchen.

Paris wird wunderbar beschrieben, so dass man am liebsten sofort eine Reise dorthin buchen würde.

Am Schluß wird (mit dem Herzspezialisten) noch etwas dick aufgetragen.
Das Happy End ist unvermeidbar und folgerichtig.

Autorin:
Rebecca Raisin war schon immer verrückt nach Büchern, und aus der Freude am Lesen erwuchs schon bald der Drang, selber zu schreiben.

Mein Fazit:
Einen sehr romantische Geschichte, die sich zum Ende zu fast ein bisschen zu sehr im Kreis dreht. Aber ab und zu braucht man solche Bücher und Anouk hatte ich wirklich ins Herz geschlossen, so dass ich ihr, ihre teilweise “naïve” Sichtweise gerne verziehen habe. 

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Familie und andere Trostpreise

Martine McDonagh , Marion Ahl
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671958
Genre: Romane

Rezension:

  Familien und andere Trostpreise, von Martine McDonagh

Cover:
Passt zur Geschichte

Inhalt:
Sonny lebt mit seinem Vormund Thomas, in den USA.
An seinem 21 Geburtstag erbt er, total überraschend, Millionen.
Von Thomas bekommt er Briefe und ein paar Informationen zu seinen Eltern und begibt sich dann auf die Reise nach London um mehr über sie zu erfahren.

Meine Meinung:
Also irgendwie habe ich was ganz anderes erwartet.
Ich dachte hier geht es um die Suche nach seinen eigenen Wurzeln. Und dies in einer witzigen Reise zurruck in die Verganenheit.

Doch irgendwie hat mich die Geschichte nicht erreicht.
Sonny, der in der ICH-Form erzahlt, blieb mir fremd und unsympatisch. Er spricht immer wieder seine nicht vorhandene Mutter an, ( ich war mir am Anfang nicht sicher, spricht er mich als Leser an, oder Wen?) Ich konnte seine Gedanken und sein Handlen fast nie nachvollziehen. Warum er die einen Personen toll und die anderen wiederum ganz unömglich fand. Er selber ist, in meinen Augen, ein Neurotiker (aber sowas von konstuiert), dass ich ihn mir einfach überhaupt nicht vorstellen kann.

Auch die ständigen Wiederholungen und Vergleiche mit den Filmen sind nicht gerade dazu da, das Buch besser zu verstehen, sagen mir die Filme doch gar nichtst.

Bei mir blieben viel zu viele Fragen offen. Auch im Gesammten gesehen war es mir zu durcheinander, gegensätzlich und konfus.
Mich hat das Buch leider nicht unterhalten, ich habe mich irgendwie durchgeschlagen.

Autorin:
Martine McDonagh arbeitete lange Zeit in der Musikindustire und als Lektorin, bevor sie zu schreiben begann.


Mein Fazit:
Dieses Buch ist mir zu durchgeknallt und ich habe den Sinn (vermutlich) nicht verstanden. Deshalb von mir nur 2 Sterne.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lumpenball

Marina Barth
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 27.07.2017
ISBN 9783740801625
Genre: Historische Romane

Rezension:

Lumpenball, ein historischer Roman von Marina Barth.

Cover:
Passend zur Geschichte, die Silhouette von Köln.

Inhalt:

Köln 1933-1942.
Die junge Fanny, Puppenspielerin am, Hänneschen-Theater, will nur leben so wie Köln sich gibt. Das Nachtleben sprüht vor Kreativität, Frauen entdecken sich selbst, die quirlige Künstlerszene quillt über.
Doch die Welt veränder sich und mit ihr auch diese Szene.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Die Handlungen, Personen und Charaktere werden sehr gut geschildert.

Die Dialoge und Gedanken sind sehr zynisch bzw. sarkastisch

Es ist einfach erschreckend.
Obwohl ich schon vieles über diese Zeit gelesen habe, bin ich immer wieder erschüttert. Wie konnte alles soweit kommen?
Hier sehen wir ansatzweise: es geht so „zwangsläufig“, ein Rädchen greift ins andere und es gibt keine „Institution“ die eingreift.
Der Einzelne ist so machtlos, weil die Mehrheit so verblendet und manipuliert wurde.

Mit der jungen Fanny(ich fühle mich mit ihr mitten im Geschehen) gehe ich immer entsetzter durch diese Zeit und frage mich warum alles so komme muss.

Autorin:
Marina Barth ist Kabarettistin und leitet das Kölner Klüngelpütz-Theater.

Mein Fazit:
Da die Zeitzeugen immer mehr verschwinden, ein gutes Buch um ansatzweise zu verstehen wie es soweit kommen konnte.
Von mir 5 Sterne.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Zauber einer Eisnacht

Emilia Cedwig
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Independently published, 30.05.2018
ISBN 9781983033575
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Zauber einer Eisnacht, von Emilia Cedwig


Cover:
Eine hübsche Frau, und die wunderbare blauen Farbennuancen machen neugierig auf den Inhalt.

Inhalt:
Ein modernes und charmantes Fantasy-Märchen.
Die junge, etwas rebellische und unkonventionelle Arwen, trifft auf dem Winterball des Königs auf Frost. Er ist der Bote des eisigen Todes und ein Feind ihres Landes. Doch ab diesem Moment streiten zwei Gefühle in ihr. Auf der einen Seite wird sie von ihm angezogen, ihr Herz öffnet sich ihm automatisch, doch ihr Verstand hält sie auf Abstand.
Arwen erkennt, dass nicht alles so ist wie es scheint, in ihrem Umfeld und in ihrer Familie. Selbst die Söhne des Königs scheinen ein falsches Spiel zu spielen.
Und plötzlich ist sie mitten drin in einem großen Verwirrspiel.

Meine Meinung:
Eine wunderschöne Geschichte zum wegträumen.
Ein einfacher und schön flüssiger Erzählstil, lässt mich mitten in die Geschichte versinken. Ich fühle mich gleichsam als junges Mädchen und erlebe gemeinsam mit Arwen eine aufregende Zeit.
Der Zauber einer Eisnacht hat auch bei mir gewirkt.

Arwen ist eine junge rebellische Frau, die schon mal zuerst redet und handelt, bevor sie nachdenkt, und die sich nicht einfach alles gefallen lässt. Über ihre Antworten und ihr Handeln kann man immer wieder schmunzeln, man muss sie einfach sofort ins Herz schließen.

Verschiedenen Elemente aus unterschiedlichen Märchen werden geschickt eingebaut, auch die „heutige„ Zeit (u.a.Essstörungen) taucht in Vergleichen auf. Das macht die ganze Geschichte sehr unterhaltsam, vielseitig und spannend.
Das Ganze ist sehr romantisch und magisch erzählt.

Am Schluss bleiben für mich ein paar Lücken bzw. Fragen, deshalb würde ich einen halben Stern abziehen. In der gesamt Bewertung gebe ich der Geschichte dann allerdings doch 5 Sterne.

Autorinnen:
Emilia Cedwig ist das Pseudonym für zwei Autorinnen die nach eigenen Aussagen „so unterschiedlich wie man nur sein kann“ sind. Dies ist ihr erstes gemeinsames Buch.

Mein Fazit:
Ein modernes Fantasy-Märchen, sehr romantisch erzählt, mit dem ich mich in eine ganz andere Welt wegträumen kann. Ich wurde richtig „verzaubert“.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Das Dorf oder Autonomie für Anfänger

Lars Sittig
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel Verlag, 18.04.2018
ISBN 9783359013679
Genre: Romane

Rezension:

Das Dorf
Oder Autonomie für Anfänger,
von Lars Sitting

Cover:
Das „freche Huhn“ lässt schon mal den Humor ahnen.

Inhalt:
Ein Dorf soll den Braunkohlebaggern weichen. Doch eine Handvoll der Einwohner(schon Ü50) wehrt sich und schreibt einen Brief nach Brüssel.
Prompt kommt von dort eine Antwort und Klein Krams ist zur Republik ernannt.
Jetzt beginnen die Schwierigkeiten erst Recht.
Die EU kann sich nach dem Brexit nicht auch noch diesen Klecksit leisten.
Und so entwickelt sich ein Kampf zwischen David und Goliath.

Meine Meinung:
Diese Geschichte bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Humor und „Veraschung“, zwischen möglicher Fiktion und unrealistischer Übertreibung.
Ich schwanke bei Lesen ständig zwischen Lachen und ungläubig den Kopf schütteln.
Ich kann mir das Ganze teilweise gut vorstellen, dann wieder ist es einfach zu viel und zu dick aufgetragen.
Viele Dinge regen zum Nachdenken an und ich denke auch, es zeigt sich, ein goldener Mittelweg ist nie falsch.
Manche Handlungen hätten für mich weiter ausgeführt werden sollen und manche fand ich überflüssig und zu unrealistisch.

Zivilcourage, Humor und eine unglaubliche Lebenslust der sympathischen Alten machen das Buch aus.

Autor:
Lars Sitting, geb. 1973, arbeitete als Journalist für verschiedene Tageszeitungen. Seit 2007 ist er Redakteur.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt.
Wenn die Erzählweise für mich auch eine Gratwanderung von einem Extrem ins andere war.
Von mir 4 Sterne.

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94 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Frauen am Fluss

Katherine Webb , Babette Schröder
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.05.2018
ISBN 9783453292079
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Frauen am Fluss, von Katherine Webb

Cover:
Eine idyllische Landschaft passt immer.

Inhalt:
England 1922.
In dem idyllischen Dorf Slaughterford, geschieht ein brutaler Mord. Das Opfer, der angesehene Gutsherr hat kurz zuvor Irene, eine skandalumwitterte Londonerin geheiratet.
Schnell ist ein Mörder gefunden.
Doch das Stallmädchen Pudding kann dies nicht glauben und sucht verzweifelt nach Antworten.
Dabei führen sie die Spuren zurück in die Vergangenheit, die sogar ein ganzes Dorf schuldig werden ließen.

Mein Meinung:
Der Einstieg ist recht interessant und wir lernen die drei Hauptprotagonistinnen kennen. Doch allgemein bleiben die handelnden Personen distanziert, keiner konnte mich „bewegen“ oder mich emotional „abholen“.
Doch dann wird es sehr suspekt, das Ganze verzettelt sich, es gibt (wie ich finde) vieles was sich immer wieder im Kreis dreht. Die Geschichte wirkt zäh und ich habe mich etwas durch das Buch geschleppt.
Der Mord, passiert dann so ungefähr in der Mitte des Buches, ab hier wird es dann auch etwas spannender, wobei es auch nochmals einen Spannungsabfall gibt.
Richtig interessant und spannend wird es erst ab den letzten 100 Seiten. Dann ist die Wendung aber sehr verblüffend und obwohl ich einen Handlungsstrang geahnt habe, sind all die anderen Verwicklungen und Verflechtungen doch überaus überraschend und gut gemacht.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin.

Mein Fazit:
Eine gute Geschichte, in der der Beginn und Mittelteil vielleicht etwas spannender erzählt werden sollte.
Ein Roman, in der Familientragödie, historische Geschichte und Krimi, zu einer Erzählung verbunden wurden.
Das Ende hat es dann zum Glück wieder herausgerissen.
Deshalb von mir solide 3 Sterne.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

barfußinsel, cocktails, einbaum, gedicht, göttin likitt, insel, inselgottheit, kinder der erde, kolibriden, kurzgeschichte, kurzgeschichten, papageien, vignette, wasserfall, wundersame wesen

Iikitt (Kinder der Erde 1)

Jay Kay
E-Buch Text
Erschienen bei Even Terms Press, 31.05.2018
ISBN B07DGK5DT6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Iikitt, (Kinder der Erde 1) von Jay Kay

Cover:
Ein sehr schönes Cover, das voll zur Geschichte passt und sofort mein Fernweh weckt.

Inhalt:
Der Erzähler der Geschichte ist „reif für die Insel“.
Völlig ausgelaugt von der Arbeit, erkennt er, dass er unbedingt Urlaub braucht.
Was dann geschieht ist einfach magisch, mystisch und wunderschöne.

Meine Meinung:
Ich kannte den Begriff der „Vignette“ in der Literatur bisher noch nicht.
Für mich ist dies nun eine Einführung, ein „neugierig machen“ auf die eigentliche Geschichte. Deshalb leider auch nur so wenige Seiten.
Und bei mir hat es voll funktioniert.
Der Handlungsort ist traumhaft: Sonne, Strand, Korallen und Meer.
Dazu kommt ein Abenteuer das in Aussicht gestellt wird: eine Göttin zu treffen.
Ich würde sofort mit dem Erzähler tauschen wollen.

Autor:
Der Autor war schon Journalist, Übersetzer, Fotograf, Pressesprecher, Grafiker und Programmierer. Lesen und Schreiben ist rein passionsmäßig bei ihm nicht zu trennen.

Mein Fazit:
Ein toller Einstieg in die Geschichte, der neugierig macht und ich will eigentlich sofort weiterlesen.
Leider muss ich jetzt bis zum Herbst warten, dann kann ich das Abenteuer starten und mich mit auf den Weg zur Göttin machen.

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111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Liebe in Reihe 27

Eithne Shortall , Janine Malz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.06.2018
ISBN 9783453359802
Genre: Liebesromane

Rezension:

Liebe in Reihe 27, von Eithne Shortall

Cover:
„Leicht“ fällt mir dazu ein.
Und mit den kleinen Symbolen für Europäische Städte, sehr passend.

Inhalt:
Cora versüßt sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über den Wolken zu verkuppeln. Mit Hilfe ihrer Freundin, der Stewardess Nancy, macht Cora die Reihe 27 zu ihrem Liebeslabor.
Die Verwicklungen sind vorprogrammiert. Besonders auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, denn irgendwie berührt er Cora selber.
Wird auch sie bald auf Wolke (2)7 schweben?

Meine Meinung:
Eine tolle Geschichte. Eine etwas andere, ja außergewöhnliche Liebesgeschichte.
Sehr geschickt werden viele Einzelgeschichten und Schicksale in eine Story eingebunden.
Es wird nie langweilig und wir erleben die unterschiedlichsten Menschen, mit ihren Problemen oder ihrer Sichtweise des Lebens.
Die unterschiedlichsten Themen werden angesprochen.
Ein großes Thema ist Freundschaft, das TV mit seinen Serien, Liebe und wie erlebe ich das Vorschreiten von Alzheimer Erkrankung (Coras Mutter).
Alles wird für mich schlüssig und realistisch geschildert.
Etwas mehr Spannung und es wäre ein 5 Sterne Buch.
Das Happy End gefällt mir und passt hier sehr gut, wenn es auch schon ziemlich bald zu ahnen war.

Autorin:
Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in England, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause. Dieses Buch ist ihr erster Roman.

Mein Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte die nicht nur nach Schema 0/8/15 verläuft.
Warmherzig, und mit einer Prise Humor erzählt.
4 Sterne.

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