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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

krmi, der fall siebenschön, versteckte leiche, verhör, psychoduell

Christine Bernard. Der Fall Siebenschön

Michael E. Vieten
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 01.06.2015
ISBN 9783862823529
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Der erste Fall von Christine Bernard

Christine Bernard und ihr Kollege gehen einer Vermisstenanzeige nach.  Die Frau eines Landwirtes und deren Kinder sind schon länger nicht mehr gesichtet worden.  Der Bauernhof ist verwildert und heruntergekommen, der Landwirt Hartmut  Schröder reagiert unfreundlich und aggressiv.

Die zunächst harmlos anmutende Anzeige, wird immer mysteriöser, die vermissten Personen tauchen nicht auf. Im Laufe dieses Krimis, der durchaus Thrillerqualitäten hat, gibt es  dem Anschein nach immer wieder Lösungen für das plötzliche Verschwinden der Personen. 

Es kroch mir zwischendurch kalt den Rücken hoch, als klar wurde, dass in dieser Familie schon lange Gewalt und Mangel herrschte und alle "irgendwie" etwas wussten, aber es  "irgendwie" keine Handhabe zum Handeln gab.

Die Kommisarin, eine taffe zielstrebige Ermittlerin, lässt der Fall nicht los und sie neigt zu Alleingängen die sie selbst in Gefahr bringen. 

Meinung:
Mir hat der Krimi gut gefallen.  Die gruseligen Vorstellungen dringen so langsam in einen ein, obwohl noch nichts klar ist. Trotzdem gehen die Vorstellungen mit einem durch. Dies macht auch für mich einen guten Krimi aus. Nicht die vordergründige Gewalt macht für mich einen Krimi oder Thriller spannend.

Die Abläufe waren sehr logisch und man merkte, dass der Autor sich gut in der Szene informiert hatte. Die Kommisarin war eine sympathische Frau mit Eigenheiten, was eine interessante Ermittlerin ausmacht. 

Mit dieser Ermittlerin kann es gerne weitergehen. Ich würde mir noch mehr Informationen von den Kollegen erfahren, so dass sich eine Geschichte mit mehr Nebenschauplätzen zeigt. 

Kurzweilig und spannend.

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21 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

sachbuch, internet, darknet, geldautomat, smartphone

Ich glaube, es hackt!

Tobias Schrödel
Flexibler Einband
Erschienen bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 10.06.2016
ISBN 9783658108571
Genre: Sachbücher

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

thriller, entführung, silo, sprengstoff, dante

In der Finsternis

Sandrone Dazieri , Claudia Franz
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2016
ISBN 9783492309134
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Das unberührte Zimmer

Mara Miditello
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.09.2015
ISBN B015269PG6
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Inhalt:

Giana schenkt ihrer Freundin Viola ein Wochenende in einem "Herrenhaus". Dort soll sie ihre geheimen Fantasien kennenlernen und ausleben dürfen.


Viola wird von ihrem Herrn Sergio eingeführt. Sie lernt sich und ihre Wünsche kennen. Dann erfährt sie Dinge über Sergio, was nicht geplant war und die Geschichte nimmt einen unerwarteten Verlauf. Ein Mitarbeiter der für Viola zuständig war, wird ermordet.
Es kann nur einer aus dem Haus gewesen sein. Ist Viola auch in Gefahr?

Meine Meinung:

Vorab, ich bin kein Erotikromanfan. Sie sind mir meistens zu platt und zu langatmig. Dies war bei diesem Roman nicht so. Die Erotikszenen fand ich anregend, die Story ist drumherum kurz und knapp beschrieben, manches zu kurz. Besonders der Krimi hätte noch spannender ausgebaut werden können.  

Besonders gefiel mir, die höflichen Umgangsformen in diesem Buch. Das der "Herr" immer noch ein Gentleman war. 

Ein leichter Erotikkrimi, anregend und kurzweilig. Er lässt erotische, prickelnde Bilder entstehen.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

krimi, christine bernard, trier, kinderleiche, das eisrosenkind

Christine Bernard. Das Eisrosenkind

Michael E. Vieten
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783862824137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Christine möchte mit ihrem neuen Freund Torben, einem Musiker, ein Klassikkonzert besuchen. Ihre Beruf als Kriminalkommisarin macht ihr allerdings mal wieder einen Strich durch die Rechnung.
Ein Kind wird als vermisst gemeldet. Die 8jährige Rosalie wurde aus dem Hort entführt. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Alle Ermittlungen konzentrieren sich auf ihn und auf das Auffinden des Kindes.
Am Moselufer in Trier wird dann auch ein Mädchen gefunden. Doch es stellt sich heraus, dass dies nicht Rosalie ist, sondern ein Mädchen, welches  ihr ähnlich ist und vor 12 Jahren entführt und dann eingefroren wurde. Das Mädchen sieht in ihrem Tod makellos und schön aus.
Es stellt sich die Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen. 
Lebt Rosalie noch? 
Wo war das andere Mädchen in den letzten 12 Jahren?

Meinung:


Spannend mit vielen Wendungen, die nicht vorherbar sind. Das macht ihn für mich zu einem guten Psychokrimi. Die Geschichte ist noch ausgefeilter, als Christines erster Fall.  Christine wirkt wirkt weniger unnahbar, weicher durch ihre Beziehung zu Torben. 

Kritikpunkt:
Torben ist seeehr nett, für mich eine Spur zu langweilig. 
Die mitermittelnden Kommisare und ihr Freund haben mir  zu wenig Eigenheiten und Biss.

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hooligans, spital, u-bahn, attentat, frisch verliebt

Der falsche Held

Mart Schreiber
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei tredition, 15.04.2016
ISBN 9783734522895
Genre: Romane

Rezension:


4 Kurzgeschichten in einem Band. Alle spielen in Wien und haben im weitesten Sinne auch mit der U-Bahn zu tun.
In allen Geschichten erzählt der Autor sehr beeindruckend von Emotionen und Schicksal der Menschen. Viele Situationen könnten jedem von uns passieren. Es geht in seinen Geschichten nicht so um die einzelnen Personen, als viel mehr um die Schicksale, Zufälle und "wie das Leben so spielt". 
Es hat mir sehr gut gefallen und alle haben mich berührt. 
Ich würde gerne in Zukunft mehr von Mart Schreiber lesen, weil mir seine Schreibweise sehr gut gefällt.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

reihenhaussiedlung, kater, stuttgart, schwaben, schwabenland

Deschperate Housewives

Karin Rössle , any.way , Barbara Hanke , Cordula Schmidt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499271410
Genre: Romane

Rezension:


Nein, die Frauen im Panoramaweg, einem Neubaugebiet im Schwabenländle, sind nicht mit den Desperate housewives zu vergleichen. 
Sie sind menschlicher, freundlicher. Obwohl: auch hier tun sich hinter verschlossenen Türen, der eine oder andere tiefere Abgrund auf.... und bieder kann man sie bestimmt nicht nennen.

Hauptfigur ist Anette die kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht. Ihr Exmann will das gemeinsame Haus verkaufen, die Kinder werden flügge und sie bleibt zurück. Die Freundinnen wollen sie verkuppeln und haben selbst ihre Geheimnisse und Probleme, mit dem anderen Geschlecht.
Da hat allerdings "Schnäpsle" der Kater von Anette, den besseren Durchblick. Er schaut auch hinter und in Türen, sieht Dinge die die Menschen nicht wahrnehmen. Seine Gedanken, seine Erlebnisse und Sichtweisen kommen in eigenen kleinen Kapiteln immer wieder "zu Wort".
Manch eine Überraschung hatte das Buch zu bieten, von der Vielfalt der Lebens- und Liebesvorstellungen  hinter den Türen einer "Neubausiedlung". Auch an dieser sind die Jahre nicht spurlos vorrüber gegangen und vieles bleibt nicht wie es war.  
 "Jede noch so eingeschworene Gemeinschaft hat nämlich denselben ganz und gar tückischen Feind: Den Wandel."    
Aber die Freundschaft der Frauen schafft es mit einigen Hürden diesen Wandel zu überstehen.
Durch den schwäbischen Dialekt in einigen Passagen und z.B.  die schwäbische  Besenstube  hat man das Gefühl, ja die Geschichte spielt im Schwabenländle und da passt sie hin.

Das Buch ist für mich ein wundervoll humoristisches Buch, leicht zu lesen und herzerwärmend. Es ist kein Schenkelklopferbuch, sondern zum schmunzeln. Immer wieder habe ich mich bei der Beschreibung der Frauen, selbst erwischt gefühlt und fand es köstlich. Ich fühlte mich gut unterhalten und habe mich nie gelangweilt. 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

amnesie, mädchen, das mädchen vom bethmannpark, gedächtnisverlust, krimi

Das Mädchen vom Bethmannpark

Pete Smith
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Societäts-Verlag, 06.05.2016
ISBN 9783955421915
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Eine junge Frau wird im Bethmannpark in Frankfurt mit einer Kopfverletzung aufgefunden. Sie kann sich an nichts erinnern und ist auch trotz Aufrufe in den Medien nicht zu identifizieren. Sie selbst gibt sich aus der Not heraus den Namen Penelope. 
Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus kommt sie in eine Reha-Klinik in der der Ergotherapeut Jakob arbeitet. Jakob hat ungewöhnlich kreative Arbeitsmethoden und ist von der jungen Frau berührt. Es spinnt sich eine zarte Romanze zwischen den beiden. Gleichzeitig versucht Jakob die Identität der jungen Frau heraus zu bekommen und weiß dann nicht ob er das wirklich will....

Ein Buch über eine globale Amnesie zu schreiben ist sicherlich nicht einfach. Das ganze Ausmaß der Amnesie musste der Autor gut recherchieren und in gewisser Weise auch nachspüren. Er beschreibt hier bis ins kleinste Detail, was dies für die junge Frau bedeutet. Nicht nur die Vergangenheit ist plötzlich weg, es gibt eine Leere, fast schon einen Identitätsverlust. 
Gleichzeitig beschreibt er sehr gut, wie misstrauisch die Umgebung auch die Fachleute gegenüber der Amnesiepatientin sind. 
Hat sie ein Verbrechen begangen, spielt sie das ganze nur? 
Es gab ja schon Fälle in der Realität, in der dies geschehen ist. Dies greift er sehr gut auf.
Der Ergotherapeut Jakob, behandelt seine Patienten mit der viel Engagement und Kreativität. Durch Rollenspiele lässt er sie in andere Welten schlüpfen und bringt sie raus aus dem grauen Reha-Alltag. Gleichzeitig ist er meiner Ansicht nach ein selbst psychisch angeschlagener (vielleicht auch kranker) Mensch. Das Verhältnis zu seiner Mutter, zum Leben, zu seinen Freunden und seine Gedanken waren mir zu abgedreht und schwer. Ich spürte wenige Freude und Lebendigkeit. Zwischendurch verstand ich einige Zusammenhänge nicht, es blieben am Ende des Buches viele Fragen zurück.

Ich hätte mir noch Nebenhandlungen gewünscht und nicht nur das sich alles um Penelope und Jakob dreht. 
Es fiel mir zunehmend schwerer mich auch das Buch einzulassen, deswegen vergebe ich 3 Punkte.

Wer im verstehen will, was eine globale Amnesie bedeutet, findet hier allerdings eine gut recherchierte Geschichte dazu.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, götter

Glut und Gewittersee

Barbara Marčinko
E-Buch Text
Erschienen bei null, 06.05.2016
ISBN B01FAGU0RQ
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

konzentrationslager, holocaust, biographie, ghetto, auschwitz

Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

Robert Scheer
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei MARTA PRESS, 11.03.2016
ISBN 9783944442402
Genre: Sachbücher

Rezension:


Robert Scheer interviewt im März 2014 seine Großmutter Elisabeth Scheer, genannt "Pici" (die Kleine) zu ihrem 90. Geburtstag. Sie hat den Holocaust in seiner ganzen Grausamkeit kennengelernt und überlebt.  Das Ghetto Satu Mare, Ausschwitz, Ravensbrück....

"Wir werden niemals in der Lage sein, den anderen zu sagen, wie es dort wirklich war" Wil Wolthuis- Bertholée

Dieses Zitat am Anfang des Buches finde ich sehr stimmig. Ich habe mich schon in meiner Kindheit viel mit der Geschichte des Holocaust interessiert und alles gelesen was mit in die Finger kam. Aber es ist so, als ob ich es nicht verstehe, ich dieses Ausmaß nicht "begreifen" kann.

Was mich an diesem Buch so berührt hat, war die Wärme und die Liebe, mit der Pici von Ihrer Kindheit und Jugend und dem Leben nach dem Krieg berichtet. Sie war eine Frau die viel Liebe in sich trug, auch nach dem Krieg. Dies obwohl ihre ganze Familie im Holocaust ermordet wurde.

Und sie sagt:
"...jetzt, zurückdenkend, gab es in meinem Leben reichlich erschütternde Momente, aber irgendwie fand ich immer einen kleinen Schutz, einen Strohhalm, womit ich aus der Grube heraussteigen konnte, um weiter zu schreiten und um zu hoffen."

Das macht das Buch besonders lesenswert und es macht betroffener als Anklagen es machen könnten.  Es ist auch ein Buch der Versöhnung.

Im Anhang finden sich ein Literaturverzeichnis, Hintergrundinformationen in Form von Unterlagen und Fotos.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Recht des Geldes

Olaf R. Dahlmann
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 16.02.2016
ISBN 9783894254674
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

historischer roman, mittelalter, bilderstreit, müller, sennerhof

Der Kalligraph des Bischofs

Titus Müller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453471375
Genre: Historische Romane

Rezension:

Im 9. Jahrhundert n.Chr. wird Claudius neuer Bischof von Turin. Germunt ein unehelicher Sohn eines Adligen flüchtet in diese Stadt. Er wird am Hof des Bischofs aufgenommen, wo er die Künste der Kalligraphie erlernt. 
Ein Machtkampf entbrennt zwischen dem Bischof Claudius und dem Grafen Godeoch. 

Germunt gerät zwischen die weltlichen und kirchlichen Machtkämpfe und wird zum wichtigen Kalligraphen des Bischofs. Dieser fördert und schützt ihn, ohne dass Germunt den Grund kennt.

Dieses neuaufgearbeitete Erstauflage von Titus Müller ist ein Schmöker im historischen Form, den ich fast in einem durchgelesen habe. Zu Beginn war ich etwas durch die ungewöhnlichen Namen verwirrt. Dies legte sich aber nach einigen Seiten.
Ich wusste bisher wenig über den Bilderstreit in dieser Zeit. 
Der Roman hat für mich ein gutes Gleichgewicht, zwischen fiktiver Romanhandlung und genau recherchiertem historischen Hintergrund. 







 


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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

wechseljahre, familie, autorin, sommer, leichte lektüre

Hitzewallung


Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2016
ISBN 3863659929
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Die Autorin Davina Somer, erfolgreiche Autorin von erotischen Liebesromanen heißt im realen Leben Angie Winter, die  wechseljahrsgeplagt ist und deren Sexleben brach liegt.

Dabei hilft es nicht, dass ihr 17jähriger Sohn, "pubertätsgesteuert freundlich" ist und Freunde mit Drogenproblemen hat.

Angie wohnt mit ihrem Sohn über dem Cafe von Hilla, einer agilen Seniorin, die Angie gern verkuppeln möchte und auch ansonsten immer wieder "gute" Ideen hat.

Als eine Freundin aus dem "Rosenclub" eine facebookprofil Davina Sommer´s  erstellt, kommt auch Angies erotisches Leben zumindest online wieder in Schwung.

 

Meinung:

Das Buch beginnt köstlich humorvoll, die Beschreibung der Wechseljahrsturbulenzen ist oft so treffend und trotzdem leicht, dass es mir viel Freude machte, das Buch zu lesen. Ich habe viel gelacht und fühlte mich als Mitvierzigerin oft erwischt.. Das Buch ist sonnig und lebensfroh.

Im letzten drittel des Buches fehlte mir allerdings die Spritzigkeit und die Ideen. Es passierte nichts spannendes mehr, es war sehr vorhersehbar.
Wen das nicht stört, dem kann ich das Buch sehr empfehlen, auch als augenzwinkerndes aufmunterndes Geschenk für wechseljahrsgeplagte Frauen.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

nobelpreis, mord, krimi, gartenarbeit, häcksler

Der Tod greift nicht daneben

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.03.2016
ISBN 9783596031443
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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63 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

samoa, alexandra fischer, erster weltkrieg, liebe, historischer roman

Der Traum vom Horizont

Alexandra Fischer
E-Buch Text: 492 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2016
ISBN B01781PZQC
Genre: Historische Romane

Rezension:

Am Anfang des 20.Jahrhunderts siedelt Karl von Bahlow mit seiner Frau Rosa und seinen drei Töchtern nach Deutsch-Samoa über. Karl ist der dritte Sohn eines adligen Gutbesitzers. Er konnte durch einen Reitunfall, keine Karriere beim Militär machen, was er in seiner Familie deutlich zu spüren bekam. Mit dem Geld seiner Frau, will er sich jetzt in Deutsch-Samoa eine erfolgreiche Plantage aufbauen.

Dabei "vertrat Karl uneingeschränkt die Meinung, dass sowohl Einheimische als auch Boden und Rohstoffe der Kolonie ausgebeutet werden mussten". Dies zeigt nicht nur seine Haltung gegenüber den Ureinwohner des Landes. Seine Frau und Kinder leiden ebenfalls unter ihm und sind ihm auch vom Gesetz her (in der damaligen Zeit) ausgeliefert.

Das Buch erzählt vom Werdegang der Familie, in der seine Frau Rosa und die drei sehr verschiedenen Töchter ihr Glück auf ihre Weise und ihrem Weg zu finden. Dies von 1901 zur Zeit der Auswanderung bis 1920.

Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines Familiemitgliedes geschrieben. Dadurch tritt man in das Innenleben der Protagonisten ein, erfährt von ihren Wünschen, was sie antreibt und was sie ausmacht.

Das Buch ist spannend, man erfährt viel über die Kolonialzeit, die Mentalität der Ureinwohner und die freundlichen Farben dieses Landes, die einen krassen Gegensatz zum puritanischen Deutschland zur damaligen Zeit bilden. Die damalige politische Situation Deutschlands wird auch nebenbei erzählt, alles in einem Roman verpackt mit viel Hintergrundwissen. Ich liebe Bücher, die mich animieren "nachzugoogeln" und dadurch etwas zu lernen.

Erschreckend ist mir klar geworden, welche Stellung die Frauen vor 100 Jahren noch hatten.

Am Ende des Buches konnte ich trotz 700 Seiten nicht fassen, dass es schon zu Ende ist. Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Ich bin doch so gespannt, wie es weitergeht. Das kann noch nicht alles gewesen sein?

Weil das Buch nie langweilig und spannend war vergebe ich 5 von 5 Punkten.

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114 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

gewalt, muchachas, schicksal, frauen, liebe

Muchachas - Tanz in den Tag

Katherine Pancol , Nathalie Lemmens
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.03.2016
ISBN 9783570585566
Genre: Romane

Rezension:


„Muchachas – Tanz in den Tag“ der erste Roman einer Trilogie von Katherine Pancol erschienen 2016 im carls books Verlag.


Inhalt:


Ein Roman, der in sich mehrere Geschichten vereint. Sie handeln von hauptsächlich 4 Frauen. Der Leser taucht in die  Leben, der sehr unterschiedlichen Frauen ein. Besonders das Leben und Lieben Stellas nimmt ein Großteil des Buches ein.

Meinung: 

Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichten rein zu kommen. Nicht wegen dem Inhalt, sondern eher, weil es keine klaren Kapitel gab und die Handlung manchmal springt. Dies ist aber nicht optisch abgegrenzt. Das ist für mich auch ein deutlicher Kritikpunkt.
Mir hat das Buch aber mit jeder Seite besser gefallen. Die Leben, die Passion, die Eigenheiten der Frauen wurde sehr lebendig beschrieben.
2/3 des Buches nimmt die Geschichte von Stella ein. Was die Frauen verbindet, wurde mir bis zum Ende (außer von 2 Frauen, mehr verrate ich nicht) nicht deutlich. Da dies aber eine Trilogie ist, wird dies wohl in den nächsten Bänden aufgelöst oder besser gesagt zusammengeführt. Das macht natürlich auch neugierig.

Aufgrund des covers (welches wunderschön ist) und der Beschreibung dachte ich, es sei eine lebendiger leichtgängiger Frauenroman. Dies ist nicht so. Er erste Teil der Trilogie ist sehr lebendig, aber nicht leicht, dafür kommen zuviel tiefgreifende Themen wie u.a. Unsicherheiten, Ängste, Gewalt und Missbrauch vor. Es ist aber auch ein Buch über Freude, Lust am Leben und starke Frauen, jede auf ihre Weise. Das gibt Hoffnung und macht Lust auf diese Geschichte. 
Deswegen möchte ich auch die anderen Bände lesen. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es mit den Frauen weitergeht und was sie vielleicht noch verbindet.

Ich vergebe gute 3 von 5 Punkten.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

begegnungen, flüchtlinge, gottvertrauen, vertreibung, minderheiten

Entkommen aus dem Netz des Jägers

Andrea Wegener
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.03.2016
ISBN 9783868275636
Genre: Biografien

Rezension:

Andrea Wegener, Mitarbeiterin des Katastrophenteams von GAiN (GlobalAid Network) berichtet hautnah von Ihrem Einsatz im Irak, Mossul 2014 und 2015.


Dies sind verschiedene Erlebnisberichte, von ihr und Ihren Kolleginnen aus den umkämpften Gebieten, von der Verfolgung von Christen und anderen Minderheiten. 
Die Not dieser Menschen wird sehr deutlich. Nicht nur dass sie in den Gebieten leben, in denen ihn in dieser Zeit oft dass nötigste zum Leben fehlt, sie sind auch besonders verfolgt wegen ihres Glaubens. 
Andrea Wegener lässt die Menschen zu Wort kommen, gibt durch das Buch deren Not eine Stimme. 

Mir wurde zunehmend klar, wie wenig ich weiß über die Christenverfolgung, wo ich doch selbst Christ bin und wir hier in unserem Land vielen eine Zuflucht ermöglichen. 
Ich kenne mich  besser aus mit dem Schicksal der vielen muslimischen Flüchtlinge in unserem Land, die genauso unsere Hilfe brauchen, als mit dem der Christen. Das fand ich erschreckend und hat mich auch aufgerüttelt. 

Berührt hat mich die Lebendigkeit ihres Glaubens und der Zusammenhalt, die er mit sich bringt. 
Wir hier in unserer sicheren Welt, können kaum nachvollziehen, wie es diesen Menschen ergeht. Wir kennen es höchstens aus Geschichtsbüchern, dass Thema Christenverfolgung. 
Umso wichtiger finde ich diesen Erfahrungsbericht. Es ist nicht, dass wir damit nichts zu tun haben. Wir sind aufgefordert zu helfen, uns unserer christlichen Wurzeln (damit meine ich nicht dogmatisch) zu besinnen, die meiner Ansicht nach auch Ursprung unserer demokratischen Gesellschaft sind. 

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187 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

libanon, familie, bürgerkrieg, vater, beirut

Am Ende bleiben die Zedern

Pierre Jarawan
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783827013026
Genre: Romane

Rezension:




Inhalt:

1992: Samir lebt als Sohn einer aus dem Libanon nach Deutschland geflüchteten Familie. Er wächst behütet in seinem Viertel auf. Seine näheren Bezugspersonen, seine Freundin Yasmin, seine Familie, besonders sein Vater Brahim prägen ihn besonders. Das plötzliche Verschwinden seines Vaters, verändert auf tragische Weise das Leben Samirs und seiner Familie. 

20 Jahre später: Samir hat das Verschwinden seines Vaters nie verwunden. Er macht sich auf die Suche im Libanon nach seinem Vater, seinen Wurzeln und dem Geheimnis, welches das Verwinden seines Vaters umgibt.

Meinung:

Von Beginn an hat mich dieses Buch gefesselt. Pierre Jarawan hat einen großartigen Roman geschrieben.  Seine bildhafte Sprache lässt einen das Leben, die Innenwelt und auch die Vorgehensweise Samirs begreifen. 

Es ist für mich immer wieder eine Kunst , wenn es mich so fesselt, das ich das Gefühl habe, ich bin dabei, mitten drin.

Das Buch mit der Flüchtlingsthematik ist sehr aktuell. Darum geht es aber nicht in erster Linie. Es ist eine Geschichte, die verbunden ist mit der dramatischen Situation des Libanon, über den ich fast gar nichts wusste. So habe ich nicht nur eine berührende wundervolle Geschichte gelesen, sondern habe auch viel über die Geschichte des Libanon erfahren. 

Die Bilder die Jarawan durch seine Erzähl-weise heraufbeschwört, sind so emotional, dass sie im Gedächtnis bleiben. 

Nebenbei, hat mich sehr berührt, dass die Unterbringung in eine Pflegefamilie nicht zwangsweise ein Drama sein muss, sondern für Kinder eine Chance sein kann.

Ein Kritikpunkt: Die Frauen kamen für mich etwas kurz in dem Buch. Die Bilder die Jarawan von den Männern in der Geschichte erschuf waren grandios, als ob ich sie vor mir sehen könnte, die Frauen blieben etwas farblos.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

mallorca, fincamond, liebesroman, eva-maria farohi, farohi

Fincamond

Eva-Maria Farohi
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 10.11.2015
ISBN 9781503980914
Genre: Liebesromane

Rezension:


Die Geschichte handelt von Lisa, einer Anwältin aus Deutschland. Sie erbt von Ihrem Onkel eine Finca, mit der Bedingung dass sie dort mindestens ein Jahr wohnt. Als ihr Verlobter sie betrügt, flüchtetet sie quasi,  auch vor den Verstrickungen innerhalb ihrer Familie auf die Insel, ohne auch nur eine Vorstellung davon zu haben, wie dies ihr Leben verändert. Sie spürt dies aber sehr schnell. Zu Beginn hat sie ihre Schwierigkeiten mit dem mallorcinischen Lebensrhythmus, wird aber mehr und mehr gefangen von dieser herzlichen, spontanen Mentalität. Sie findet für sich heraus, was für sie wichtig ist und wie sie leben will. 
Eva Farohi hat mit Fincamond einen  Roman geschrieben, der auf der Insel Mallorca stattfindet. Es ist der erste Band einer Trilogie. Sie selbst hat eine Zeitlang auf Mallorca gelebt. Dies merkt man dem Roman an. Er ist warmherzig, beschreibt das Leben und die Mentalität auf der Insel.

Die Liebesgeschichte, die natürlich auch dazu gehört, war etwas zu vorhersehbar, deswegen vergebe ich 4 von 5 Punkten.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

gesundheit, liebe, philosophie, spiritualität, glück

Der kleine Alltagsphilosoph

Christoph Quarch , Michael Harles
Audio CD
Erschienen bei Argon Balance ein Imprint v. Argon Verlag, 26.03.2015
ISBN 9783839880739
Genre: Sachbücher

Rezension:


Warum lohnt es sich mit Philosophie zu befassen?

Das ist die Einleitung, dieses wunderschönen kleinen philophischen Werkes von Christoph Quarch.

Unterteilt in verschiedene Lebensthemen, kommen die bekannten und etwas unbekannteren Philosophen zu Wort. Platon, Nietzche, Sokrates, Meister Eckarhart, Herman Hess, Marc Aurel...... und viele andere .
Mir gefiel die Aufteilung der Themen, die farbliche Absetzung, wenn die Philosophen zitiert wurden und die sprachlichen Erklärungen sehr gut. Zu Beginn einer Doppelseite wird immer eine Frage gestellt. Dabei geht es um ganz alltägliche Themen, z.B. "Jugendliche sitzen stundenlang vor Computerspielen, und erwachsene Männer lieben nichts mehr als Fußball. Doch verschwenden wir mit Spielen nicht wertvolle Zeit?" Dazu wird Schiller zitiert und der Autor ergänzt dies mit eigenen Gedankengängen.  Aktuelle Themen in Verbindung mit Philosophie, passen besser als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Ich wurde immer wieder angeregt, andere Gedankenrichtigungen einzuschlagen.

Philosophie ist doch nicht so trocken wie ich immer glaubte.

Das Buch ist ein wertvoller kleiner Schatz, hochwertig in der Verarbeitung und vom Inhalt her. Ein wunderschönes Geschenk.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

boxen, pilates, methode, besondere übungen, 2016

Joseph Pilates

Eva Rincke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451312953
Genre: Sachbücher

Rezension:


Als ich las, dass es eine Biografie über das Leben von Josef Pilates gibt, war ich überrascht. Der Name dieses "ganzheitlichen Fitnesstrainings"  ist also kein Kunstname, sondern nach seinem Erfinder benannt.

Schon die ersten Seiten dieser gelungenen Biographie habe ich verschlungen. 

Es ist die Geschichte des Mannes, der im letzten Jahrhundert, aus armen Verhältnissen heraus, vom Ruhrgebiet nach Amerika auswanderte.  Die Vision, dass der menschliche Körper, durch regelmäßiges Training, beweglich und funktionsfähig bleibt, trieb ihn an. Er beobachtete Kinder in ihrer physiologischen Bewegungsentwicklung, probierte und testete alles am eigenen Körper mit Leidenschaft und Akribie. Er entwickelte gezielten Bewegungsübungen und Trainingsgeräte um dies zu unterstützen.  

Eva Rincke erzählt  von dem Menschen Josef Pilates. Der Perfektionismus mit dem er seine Mission, Menschen ein gesunderes Körperbewusstein zu vermitteln, verfolgte,  war oft unnachgiebig.  Josef Pilates sah seine Erfolge bei seiner Arbeit und war immer auf der Suche nach Anerkennung seiner Leistungen.  Die Autorin hat durch gründliche Recherche, ein vielschichtiges Bild vom Privatleben und Arbeitsleben Josef Pilates` dargestellt.

Das Buch ist spannend und mitreißend geschrieben. Besonders die Lebensumstände, die Beweggründe und die Leidenschaft, mit der er  seine Vorstellung von gesunder Körperlichkeit entwickelte haben mich beeindruckt. Ein Mann der für seine Lebensziele mutig und zielgerichtet seinen Weg ging. 

Eine lohnenswerte Biographie, nicht nur für Pilates-fans.

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spanien, geburtstag, familie, spanischer bürgerkrieg, enkel

Albertos verlorener Geburtstag

Diana Rosie , Gabriela Schönberger
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.02.2016
ISBN 9783426653937
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt:

Alberto und sein siebenjähriger  Enkel Tino machen sich auf die Suche nach Albertos Geburtstag. Dieser wusste aufgrund der Kriegswirren in der er hinein geriet nicht, wann er geboren ist. Er hat überhaupt keine Erinnerung an seine frühe Kindheit. Das möchte Tino ändern.
Auf dem Weg in seine Vergangenheit, wird aus persönlicher Sicht verschiedener wichtiger Bezugspersonen, vom spanischen Bürgerkrieg berichtet. 
Dabei wechseln die Kapitel jeweils von der Gegenwart in die Zeit der dreißiger Jahre als Alberto ein Junge war. Die Geschichte wird somit immer klarer, sie wächst zusammen.

Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist flüssig und leicht zu lesen, ohne dass es seichte Kost ist. 
Es ist ein feines, achtsames und zartes Buch. Auch die schweren und traurigen Momente werden so erzählt. Die Liebe im Buch, zwischen den ungesagten Worten ist deutlich.
Das gefiel mir sehr gut. Ich war berührt und gleichzeitig habe ich etwas über die Spanier und den Bürgerkrieg erfahren. 
Das Ende fand ich unpassend, aber wenn ich verrate warum, verrate ich zuviel.
Am Ende wünscht man sich auf jeden Fall, auch so einen "Apu" zu haben.
Deswegen lest es selbst, es lohnt sich.

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fehlende spannung, krimi, regiokrimi

Spiel des Schattens

Harald Weiß
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Weiß, Harald, 03.11.2015
ISBN 9783000513480
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die Kommissare Kartl und Neuner vom Morddezernat Forchheim ermitteln in einem Mordfall, der zuerst mal keiner ist. Es gibt nur einen Schrei und ein Armkettchen, aber keine Leiche.

Sie ermitteln und werden dabei die ganze Zeit beobachtet. Kommissar Kartl wird  von einem Schatten verfolgt, der ihm immer wieder mysteriöse Botschaften zukommen lässt. 

Dieses fränkische Erstlingswerk von Harald Weiss, ist gespickt mit fränkischen Orten und teilweise auch Dialekt. Das macht es zu einem richtigen Regionalkrimi. Auch die fränkische Küche kommt nicht zu kurz, weswegen Kommissar Sepp Kartl eher kurzatmig ist.

Ein gelungenes Erstlingswerk, flüssig und locker geschrieben.

Ein paar Ungereimtheiten, Sachverhalte die ich mir so, in der Realität nicht vorstellen kann, haben mich am Anfang gestört.  Bei den Charakteren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die Geschichte gewinnt aber zunehmend mit jeder Seite und hat mich am Ende überzeugt.

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liebe, märchen, aschenputtel, cinderella, nadin hardwiger

Lucindarella

Nadin Hardwiger
E-Buch Text: 81 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 13.05.2015
ISBN 9783945298107
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt:


Aschenputtel im Jahr 2016. Das ist die Geschichte von Lucinda, die zum Geburtstag ihrer geliebten Großeltern fährt.  Dort wohnen auch ihre Mutter und ihre beiden Stiefschwestern, welche wie in Aschenputtel sehr garstig sind und ihr das Glück nicht gönnen. 
Der Prinz fehlt auch nicht.  Er kommt in Gestalt eines David Priens, der auf dem Weingut der Großeltern arbeitet.

Meinung:

Nadin Hardwiger hat sich hier eines klassischen Märchens angenommen und in die Neuzeit versetzt. Das schöne daran, ist für mich, dass ich mich darauf verlassen konnte, wie die Geschichte endet. Die Kapitel des Buches beginnen jeweils mit den  Anfangsbuchstaben von A S C H E N P U T T E L. 
Es waren viele Inhalte gut ins "neuzeitliche" übertragen, z.B. die Gemeinheiten der Schwestern und warum sich Lucinda das gefallen lässt. 
Es hatte trotzdem nicht genügend Überraschungsmomente. Die Liebesgeschichte war eher aus einem Groschenroman und es fehlte mir die Magie in dem Märchen. 
Es ist eigentlich eine Kurzgeschichte. Etwas fantasy und Raffinesse (z.B.durch individuellere Eigenschaften der Charaktere) hätte dem Roman mehr Spritzigkeit gegeben. 
Trotzdem hat es an einem grauen Wintertag etwas heile Welt (der "Prinz" und die "Prinzessin" kriegen sich ja auf jeden Fall) in meinen Alltag gebracht.
Klasse ist das Cover. Es passt (wie man im Laufe der Geschichte erfährt) klasse zum Inhalt des Buches.
Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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thriller, #wahrheit, #mord, selbstmord, malen

Fast die ganze Wahrheit

Elke Weigel
E-Buch Text: 157 Seiten
Erschienen bei null, 25.12.2015
ISBN B019UINN10
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Sebastian, gerät durch Zufall auf die Burg, in der Linda und Ihre Schwester Ruth leben. Er verliebt sich in Linda. Diese kann aus unerklärlichen Gründen, nicht weg von diesem Ort, der ein dunkles Geheimnis trägt. Sebastian versucht dies herauszufinden, verbirgt aber selbst etwas. Keiner spricht über seine Vergangenheit, welche alle noch belastet.

Meinung:

Ein spannender vielversprechender Beginn. Danach wird die Geschichte geprägt von einer teils unübersichtlichen Handlung. Einige Szenen sind so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, andere haben mich gelangweilt und waren für mich unlogisch (ich will hier keine Beispiele nennen, weil dies vom Inhalt verraten würde) Die verrückten, düsteren Charaktere fand ich interressant und teils thrillerwürdig beschrieben, aber dann gab es wenig Weiterentwicklung.
Der Inhalt hätte meiner Ansicht nach auch für eine spannende Kurzgeschichte gereicht.

Gut dargestellt, fand ich die Wald- und Jagdszenen, die Athmosphäre auf der Burg. Diese waren sehr bildlich und ich konnte die beängstigende Athmosphäre, die Enge spüren. Wenn es demnächst beim Waldspaziergang im Gebüsch knackt, werde ich mich bestimmt daran erinnern.

Da ich aber die Geschichte nicht rund fand und der Spannungsbogen nicht gehalten wurde, vergebe ich nur gute 2 von 5 Sternen.

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