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309 Bücher, 154 Rezensionen

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

anschlag, thriller, los angeles, profiling, sadie scott

Die Seele des Bösen - Anschlag auf die Freiheit

Dania Dicken
E-Buch Text: 332 Seiten
Erschienen bei null, 03.03.2017
ISBN B01N6C0ZL6
Genre: Krimi und Thriller

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66 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

trennung, liebe, affäre, entscheidung, familie

Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Walther
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672023
Genre: Romane

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58 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, drogenabhängigkeit, gefangen gehalten, kindesentführung, lügen

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt

Nina Laurin , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426654101
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familiengeschichte, generatione, juden, nationalsozialismus, roman

Das Haus am Himmelsrand

Bettina Storks
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 07.12.2015
ISBN 9783833310409
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

vietnamkrieg, krieg, vietnam, tess gerritsen, pilot

Sag niemals stirb

Tess Gerritsen , Rainer Nolden
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671842
Genre: Krimi und Thriller

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39 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, schicksal, frankreich, krankheit, dordogne

Was in unseren Sternen steht

Catherine Isaac , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499273032
Genre: Liebesromane

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

maulwurf, menschenhandel, ruhrpott, serienmörder, spannung

Der Serbe

H.C. Scherf
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.03.2018
ISBN 9783746055879
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Sven Spelzer ist nach dem verheerenden letzten Fall, der ihn persönlich stark mitgenommen hat, wieder zusammen mit der Rechtsmedizinerin Karin Hollmann im Einsatz. Ein Schiffsbagger hat im Hafenbecken den Oberkörper einer Leiche zu Tage gefördert und alles deutet darauf hin, dass die Mafia ihre Finger mit im Spiel hat. Steckt hier vielleicht der Drogen- und Menschenhändler Kladicz hinter, gegen den Sven gerade mit einer Sondereinheit ermittelt? Zeugen verschwinden spurlos und Einsätze fliegen auf. Wer steckt dahinter? Hat die Polizei möglicherweise einen Maulwurf in ihren eigenen Reihen? Doch dann scheint der Fall sich zu drehen. Svens Soko erhält durch einen mysteriösen Helfer Unterstützung, der seine ganz spezielle Vorgehensweise hat.

 

H.C. Scherf ist eine geniale Fortsetzung des ersten Teils um das Ermittlerteam Sven Spelzer und Karin Hollmann gelungen. Sein fesselnder und sehr bildhafter Schreibstil erzeugt zusammen mit den kurzen Kapiteln und dem schnellen Wechsel der Schauplätze einen enormen Spannungsbogen. Das Kopfkino lief wieder auf Hochtouren und der Puls beschleunigte sich durch die grausamen und schockierenden Handlungen des Öfteren. Man suchtet durch die zwei verschiedenen Handlungsstränge und ist abgeschreckt und entsetzt von den Machenschaften des Serben Kladicz und dem auf der Flucht befindlichen Serienmörders Pehling. Eine furchtbare Entwicklung für Sven und Karin, da sie gerade doch erst aus seinen Händen gerettet werden konnten und Sven immer noch mental mit diesen Ereignissen kämpft. Beide Verbrecher übertreffen sich mit ihren Grausamkeiten, ihrer Kaltblütig- und Unberechenbarkeit. Der Autor schafft eine überaus spannende Atmosphäre, die eine unterschwellige Ahnung über das weitere Geschehen erzeugt.  

 

Die Charaktere von Sven und Karin wurden raffiniert weiter ausgebaut, gerieten aber in diesem Teil der Reihe etwas in den Hintergrund, da H.C. Scherf den Serienmörder Pehling ausdrucksstärker und präsenter in den Vordergrund gestellt hat. Seine Gefühle, Gedanken und Handlungen ziehen einen in seinen Bann und man fiebert bei einer besonderen Szene dermaßen mit, dass seine möglichen nächsten Opfer lebend aus seinen Händen entkommen können. Doch dann wird man hier auf eine besondere Weise überrascht.

 

Mit Kladicz und seinen verbrecherischen Mitarbeitern hat der Autor auch sehr gut die Szene des organisierten Verbrechens dargestellt und man ist angewidert von ihrer Geldgier, ihrer Machtbesessenheit und der Willkür, die sie ausüben.

 

Am Ende des Thrillers wurde man dann noch mit einer nicht vermuteten Szene geschockt, die einen schon wieder süchtig auf den nächsten Teil der Reihe macht.

 

 Mein Fazit:

 

H.C. Scherf hat mich mit seiner Fortsetzung der Thrillerreihe voll begeistern können. Hoher Spannungsfaktor und unerwartete Überraschungen machten dieses Buch wieder zu einem sehr gelungenen Lesevergnügen. Von mir kommt hierzu eine unbedingte Leseempfehlung und eine 5 Sterne Bewertung.

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

paris, provence, frankreich, bruch mit der familie, familiengeschichte

Das geheime Lächeln

Bettina Storks
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.03.2018
ISBN 9783453359741
Genre: Romane

Rezension:

Für die freie Journalistin Emilia Lukin ist es ein Schock, als sie gerade für einen Auktionskatalog das Layout gestaltet  und dort das Foto eines Portraits entdeckt, dass ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Laut der Expertise handelt es sich um ein Gemälde von ca. 1930, ungefähr die Zeit, in der ihre Großmutter Sophie Langenberg  ihrer Familie den Rücken gekehrt und sich auf den Weg nach Paris gemacht hat, um hier ein neues Leben zu beginnen.  Ihre Vergangenheit umgibt ein Geheimnis, dass totgeschwiegen wurde und Emilia bis zu diesem Tag nicht sonderlich zum Nachdenken gebracht hat. Doch die magische Anziehungskraft der Frau lässt sie nicht los  und sie macht sich neugierig auf den Weg das Bild zu ersteigern und den Spuren ihrer Großmutter nach Frankreich zu folgen. Es wird eine Reise, die ihr eigenes Leben auch grundlegend verändern wird.


 „Das geheime Lächeln“ ist eine wunderschöne und ergreifende Lebens- und Familiengeschichte mit historischem Hintergrund, die einzigartig gefühlvoll, bildhaft und mit viel Liebe zum Detail erzählt wird. Die fesselnde Erzählweise der Autorin hat mich sofort richtig  in das Buch eintauchen lassen und  ich hatte das Gefühl  ein Schatten von Emilia zu sein, mit der ich alles hautnah miterlebe und empfinde. Durch ihre Augen und Gedanken wurde alles so lebendig und man erfasste die Geschichte durch all seine Sinne. Ich konnte die wunderschöne Landschaft sehen,  den Mistral hören und die vielen Kräuter der Provence riechen. Ganz langsam und behutsam  baut Bettina Storks die Geschichte durch drei verschiedene Erzählstränge aus Sicht von Emilia, Sophie und Jean-Pierre auf und bringt immer mehr von dem geheimnisumwobenen Leben ihrer Protagonisten ans Licht. Man spürt ihre Sehnsucht, ihre Liebe, den Schmerz aber auch die Hoffnung, die einen bis zum Schluss begleitet. Sehr bedrückend und eindringlich waren auch die Szenen, die sich während des Kriegsgeschehens in Frankreich abspielten und ich kann hier im Besonderen nur  meine Hochachtung vor dem Mut der Menschen in dem kleinen Städtchen Dieulefit ausdrücken.


Die Charaktere von Emilia, Sophie und Jean-Pierre wurden so lebensecht und authentisch rübergebracht und sie sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen, sodass Briefe und Aufzeichnungen von ihnen  mich zu Tränen gerührt haben. Die Gespräche zwischen Emilia und Jean-Pierre  sowie die Telefonate von Emilia und ihrem Mann Vladi gehörten mit zu meinen Lieblingsszenen. Sie waren so ausdrucksstark und unglaublich präsent, dass ich manchmal das Gefühl hatte, ich muss hier mit agieren, weil es so gelebt wird.


Wunderschön war dann auch noch der Abschluss des Buches, bei dem in einer perfekten Kulisse Emilia sehr ergreifend ihrer Mutter das Leben von Sophie offenbart.


 Mein Fazit:


“Das geheime Lächeln“ war für mich ein besonderer Lesegenuss. Ein Roman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen und mich sehr berührt hat. Für dieses Kleinod kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Ich habe für mich eine neue Autorin entdeckt, von der ich auf jeden Fall noch weitere Bücher lesen möchte.

Für dieses Buch vergebe ich hochverdient 5 Sterne!

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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

verlust, trauer, neubeginn, hoffnung, blumen

Hortensiensommer

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453422148
Genre: Liebesromane

Rezension:

Philipp zieht es aus dem lebhaften Berlin in den fränkischen Ort Sommerhausen und er kann sein Glück kaum  fassen, als er bei Johanna  in eine schöne Einliegerwohnung  mit einem großen Garten ziehen kann. Von Anfang an ist er fasziniert von ihrem zarten Wesen und ihrer Verletzlichkeit. Doch das Zusammenleben entwickelt sich schwieriger als gedacht. Johanna  ist in sich gekehrt und verschlossen. Ihr Glück findet sie anscheinend im Moment nur in der Liebe zu den Pflanzen und Blumen, mit denen sie traumhafte Gärten gestaltet. Erst das beginnende Frühjahr, die wärmende Sonne, kleine Gefälligkeiten und  gemeinsame Lesestunden lassen erste Gefühle aufkeimen und eine Vertrautheit entstehen. Doch alles wird zunichte gemacht, als Johanna  eines Tages in ihrem Garten Philipps kleine Tochter Karla entdeckt und ihm seinen Mietvertrag kündigt. Sehr feinfühlig versucht er ihrer Kurzschlusshandlung auf den Grund zu gehen, Johanna aus ihrem Schneckenhaus zu locken und ihre Liebe zu gewinnen.

 

„Hortensiensommer“  ist ein unglaublich farbenprächtiges, feinfühliges, bewegendes und wunderschönes Buch über eine Liebe, die tiefe Wunden heilen muss. Hinter der Leichtigkeit, die das Cover ausstrahlt, steckt eine unvermutete tragische aber auch zauberhafte Geschichte, die einen in ein sehr intensives Leseerlebnis reinzieht. Eingebettet in eine sehr bildhafte und detailreiche Schilderung der bunten und wunderschönen Vielfalt der Natur, erzählt Ulrike Sosnitza  Philipps und Johannas  von Glück und Leid  begleitete Geschichte. Sehr  behutsam baut die Autorin  das Geschehen auf und lässt einen tief in ihre Gedanken und Empfindungen  eintauchen. Johanna umgibt ein unheilvolles Geheimnis, dass Philipp entschlüsseln möchte um ihr zu helfen. Doch Ungesagtes, Verschwiegenes und Seelenqualen stehen immer wieder zwischen ihnen. Rückblicke auf die Vergangenheit zerreißen einem  fast das Herz und das Geschehen in der Gegenwart fordert einen durch  die Angst,  die Zerrissenheit, den Schuldgefühlen  und dem verzweifelten Wunsch einen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Wie ein kleiner Sonnenschein schleicht sich dann aber Philipps  Tochter Karla in die Geschichte ein. Ihr unbedarfter und zauberhafter Charakter  bringt  Leichtigkeit und Hoffnung in das Geschehen rein. Ulrike Sosnitza hat mit ihr, Johanna und Philipp wirklich tolle Persönlichkeiten für ihr Buch erschaffen. Man ist hingerissen von Philipp, der so feinfühlig und rücksichtsvoll rüberkommt. Sein Charme, seine Schlagfertigkeit und sein Blick für die Schönheit der Natur machen ihn zu einem sehr besonderen Menschen.  Genauso einen braucht Johanna. Ein zartes Wesen, das sich hinter einem Schutzpanzer versteckt und von dem Richtigen wieder zurück ins Leben geführt wird.

 

Mein Fazit:

 

Für mich war „Hortensiensommer“ ein ganz anderes Buch als ich es erwartet habe. Ich wurde überrascht von einer sehr intensiven und bewegenden Geschichte,  die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Roman, bei dem man zwischen den Zeilen liest und jede kleinste Kleinigkeit aufnimmt und sich seine Gedanken darüber macht.  Er zeigt auf, dass das Leben einem immer wieder überraschende neue Möglichkeiten bietet. Für dieses besondere  Buch  kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.

Verdient vergebe ich 5 Sterne.  

 

 

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

zons, thriller, eingemauert, lebendig eingemauert, schwangerschaft

Knochenschrei

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.04.2018
ISBN 9783944676104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Knochenschrei“ ist der 8. Teil der überaus spannenden Reihe der Zons-Thriller von Catherine Shepherd,  deren Reiz und Besonderheit  die  atemberaubenden  Erzählstränge auf zwei Zeitebenen sind.

 

In der Gegenwart muss Kommissar Oliver Bergmann zu einem Tatort eilen, bei dem nach Renovierungsarbeiten im Keller eines Hauses in Zons eine skelettierte Leiche gefunden wurde. Alles deutet auf einen Mord hin, der vor circa 500 Jahren stattgefunden haben muss. Doch hinter einer weiteren Wand  stößt er auf noch ein Opfer und es macht den Anschein, als wenn die junge Frau erst seit kurzem bei lebendigem Leib eingemauert wurde. Eine Nachricht im Körper von ihr lässt Böses vermuten!

 

In der Vergangenheit im Jahr 1497 muss sich Bastian Mühlenberg in Zons um die Recherche nach der verschwundenen Nonne Brunhilde kümmern, die nach einem nächtlichen Ausflug nicht wieder zum Kloster zurückgekommen ist. Doch gleichzeitig geschieht ein Mord an einer Ordensschwester und weitere folgen. Angst und Unsicherheit beginnen sich breit zu machen und Bastian sucht verzweifelt nach einer Lösung.

 

Mit „Knochenschrei“ ist Catherine Shepherd wieder ein Thriller der Extraklasse gelungen. Schon alleine der Prolog versetzt einen in atemlose Spannung. Ein beklemmender Start und eine furchtbare Vorstellung lebendig begraben zu werden.  Die Angst und Verzweiflung der jungen Frau ist voll spürbar und lässt einen auf das weitere Geschehen hinfiebern. Jedes Mal schafft es die Autorin mich bei dieser Reihe durch ihren gekonnten und fesselnden Schreibstil einzufangen. Einen besonderen Kick macht hierbei auch der ständige Wechsel der Erzählstränge aus, der immer in den spannendsten und dramatischsten Momenten erfolgt. Die ganze Zeit fragt man sich, was für ein Motiv  und  welche Beweggründe hinter den Taten stecken. Warum ähnelt sich die  Vorgehensweise der Psychopathen  über so viele Jahrhunderte? Und wie sollen es Oliver Bergmann und Bastian Mühlenberg schaffen, mit so wenigen Indizien  den Mördern auf die Spur zu kommen? Man fiebert richtig mit beiden mit und möchte, dass die Mordserie endlich aufhört. Auf der Liste der Verdächtigen streicht man immer wieder Namen und setzt andere dazu. Aber Catherine Shepherds geniale Irreführung offenbart einem zum Schluss eine Auflösung, mit der man wirklich nicht gerechnet hat.

 

Sehr interessant und informativ war auch noch das Nachwort zu diesem Buch. Die Anmerkungen zum Leben von Hildegard von Bingen und die Erläuterung zur Inklusion waren eine tolle geschichtliche Ergänzung zu diesem Thriller.

 

Mein Fazit:

 

Auch mit „ Knochenschrei“ ,dem 8. Teil der Zons-Reihe,  konnte mich Catherine Shepherd wieder voll begeistern. Absolute Spannung auf höchstem Niveau erhält von mir 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

norwegen, frauenbewegung, 20. jahrhundert, historischer roman, unabhängigkeit

Das Lied des Nordwinds

Christine Kabus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176434
Genre: Historische Romane

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

thriller, profiling, mord, entführung, mohnblumen

Die Seele des Bösen - Rettung unter Freunden

Dania Dicken
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei null, 02.12.2016
ISBN B01LWJMNF4
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sadie Whitmanns  Arbeit als Profilerin beim FBI bekommt immer mehr Anerkennung und ihr Ruf eilt ihr voraus. Dringende Hilfe benötigt gerade ihre ehemalige Kollegin und Freundin Cassandra in Quantico. Nach dem Fund einer Frauenleiche und einiger noch Vermisster, die auch im Zusammenhang mit dem Geschehen stehen könnten, erhoffen sie sich von Sadie neue Anregungen. Doch der Fall entwickelt sich schwieriger als gedacht und Sadie muss nach einem dringenden Anruf aus ihrer Heimat ihrem Freund Phil zur Seite eilen. Sein Leben ist in Gefahr, als er bei einem Einsatz den Bruder eines Drogenbosses getötet hat. Dieser schwört Rache und schnelles Handeln ist geboten. Doch auch in Quantico ändert sich die Lage dramatisch. Sadie steht in beiden Fällen unter Druck.


„Die Seele des Bösen – Rettung unter Freunden“  ist mittlerweile der 8. Teil der Reihe um die Profilerin Sadie Whitmann und meine Sucht nach weiteren Fällen wird immer größer. Dania Dickens Ideenreichtum scheint keine Grenzen zu kennen und sie schafft es jedes Mal mich zu begeistern, unter enorme Spannung zu setzen und mich immer wieder durch Knalleffekte zu überraschen. Ihr fesselnder Schreibstil  hat mich auch bei diesem Buch sofort wieder in den Bann des Geschehens gezogen. Unheimliche Gedanken und Handlungen eines Psychopathen, Sadies erstmalige Ratlosigkeit, überaus spannende Wortgefechte, eine hoffnungslose Situation für einige Frauen, die Gefahr und Sorge um Phil und Cassandra und letztendlich eine nicht vermutete Bedrohung  aus den eigenen Reihen, machen diese Geschichte wieder zu einem besonderen Leseerlebnis. Zwei überaus spannende Erzählstränge lassen einen nur so durch das Buch suchten. Es sind nicht nur Sadies Freunde die sich in Gefahr befinden,  sondern  für einen Fan der Reihe auch zwei liebgewonnene Protagonisten, um die man sich sorgt und mit denen man  auf ein gutes Ende des Geschehens hofft.  Beide Fälle entwickeln sich dramatisch und als man sich schon in ruhigen Fahrwassern zu glauben scheint, schockiert eine Dania Dicken mit einer nicht für möglich gehaltenen Entwicklung.


Danach brauchte man wirklich erst mal wieder Zeit zum Durchatmen  und  dies konnte  man vorzüglich bei einem herzerwärmenden Familientreffen haben, bei dem ganz viel Harmonie und Leichtigkeit in der Luft lag. Ein toller Abschluss nach diesen beiden aufregenden Fällen.


Mein Fazit:


Dania Dicken hat es wieder einmal perfekt verstanden mir unendlich spannendes Lesevergnügen zu schenken. Wer jetzt noch nicht auf diese Profiler Reihe aufmerksam geworden ist sollte es schleunigst tun. Von mir kommt hierzu eine absolute Leseempfehlung!

„Die Seele des Bösen – Rettung unter Freunden“  ist ein Buch, dass sich seine 5 Sterne mehr als verdient hat.    

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

humor, frauen, chiemsee, buch: drei aus dem ruder, drei

Drei aus dem Ruder

Annette Lies
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453418912
Genre: Romane

Rezension:

Die Gynäkologin Henriette steckt gerade voll in einer Lebenskrise und bekommt auf Empfehlung ihres guten Freundes Daniel einen Therapieplatz in der psychosomatischen Klinik Seeblick in Prien. Wie der Zufall es will,  lernt sie dort sofort zwei Leidensgenossinnen kennen, die sich auf Anhieb sympathisch sind. Mieke leidet unter Zwängen und der Liebe zu einem verheirateten Mann und Coco, als Fernsehköchin unter einem Betrug und Selbstzweifeln. Sie entwickeln ihre eigene Therapie, erleben unvergessliche Momente, Krisen und werden Freundinnen fürs Leben.

 

„Drei aus dem Ruder“ ist ein sehr unterhaltsamer und erfrischender Roman über drei Frauen und ihre Lebenskrisen, der mit einer Portion Realität und einem Augenzwinkern erzählt wird. Der lockere, spritzige und wortgewandte Schreibstil von Annette Lies lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Sehr lebendig erlebt man durch Henriettes Gedanken die Geschichte von ihr und ihren zwei Freundinnen. Ihr Kennenlernen, ihre Probleme, ihre Verletzlichkeit, ihre gemeinsamen Unternehmungen und Ausflüge, der Zusammenhalt und ihre Streitereien werden neben dem Klinikalltag mit viel Ironie und Wortwitz versehen.

 

Alle drei sind spannende und interessante Charaktere, die einen neugierig auf ihre Vergangenheit und die mögliche Zukunft machen. Henriette gibt Einblicke in ihren Beruf und dem Familienleben mit ihren Zwillingen, Mieke als Frohnatur

hegt  ihre Zweifel an der Liebe zu einem älteren Mann und Coco fühlt sich dem Druck der Medien nicht gewachsen, da sie kurz vor einem Gerichtsprozess steht.

Ihnen zur Seite hat Annette Lies reizvolle Charaktere gestellt, die die Geschichte wunderbar abrunden. Hier sind die Psychologin Frau  Küppers, die sehr liebenswert, erfahren und empathisch  rüberkommt und der Sporttherapeut Marius, dem alle Herzen zufliegen und sie bei ihren Aktivitäten in jeder Weise unterstützt, zu erwähnen.  

 

Das Henriette, Mieke und Coco aber eine Gemeinsamkeit verbindet offenbart ihnen die  Wahrsagerin Madame Froufrou. Wer oder was steckt hinter dieser Andeutung? Die ganze Zeit ist man am Rätseln und die Auflösung war wirklich eine gelungene Überraschung.

 

Mein Fazit:

 

„Drei aus dem Ruder“ war für mich ein sehr schönes kurzweiliges Lesevergnügen, dass aufgezeigt hat, wie wichtig Freundschaften und die gegenseitige Unterstützung im Leben sein können.

Verdient vergebe ich 4 Sterne.

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

magie, fantasy, artefakte, das erbe der macht, crawley

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 4 - Allmacht

Andreas Suchanek
Fester Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 19.02.2018
ISBN 9783958342774
Genre: Fantasy

Rezension:  
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97 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

berlin, zweiter weltkrieg, 1949, nachkriegszeit, entnazifizierung

Die geliehene Schuld

Claire Winter
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 05.03.2018
ISBN 9783453291942
Genre: Romane

Rezension:  
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62 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, diana-verlag, eine liebe ohne winter, falsche entscheidungen, diana

Eine Liebe ohne Winter

Carrie Hope Fletcher , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.02.2018
ISBN 9783453359604
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es tut weh, wenn man einem Herzen verbieten muss wonach es sich sehnt!

 

Für Evie Snow war es Schicksal, als sie auf dem Nachhauseweg von dem Klang einer Geige magisch angezogen wurde und dabei ihre große Liebe Vincent Winters traf. Doch eine gemeinsame Zukunft ist ihnen nicht vergönnt, da der Standesdünkel ihrer Familie eine dauerhafte Verbindung mit einem Straßenmusiker nicht zulässt. Ihnen bleibt nur eine kurze Zeit des Glücks bevor sie getrennte Wege gehen müssen und das Gefühl zurückbleibt, dass immer etwas fehlt. Ein ganzes erfülltes  Leben später jedoch stellt  Evie sich den Erinnerungen an diese einzigartige Liebe und erlebt auf magische Weise wie versteckt geglaubte Spuren sie  vielleicht wieder zueinander führen.

  

„Eine Liebe ohne Winter“ ist der sehr gelungene Debütroman von Carrie Hope Fletcher, in dem sie einzigartig und sehr emotionsvoll die wunderschöne und tragische  Liebesgeschichte von Evie und Vincent erzählt. Mystisch und übersinnlich wird man auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen, die einen zu Tränen rührt und einen betroffen, glücklich und hoffnungsfroh macht. Die ganze Zeit liegt eine Melancholie und Traurigkeit in der Luft. Es ist schon sehr erstaunlich, wie diese junge Autorin, so  feinfühlig  und liebevoll von den Möglichkeiten eines Lebens nach dem Tod erzählt.  Sehr facettenreich hat sie ihre Charaktere dargestellt und mit Evie eine junge Frau erschaffen, die sich nicht gegen den Gesellschaftszwang ihrer Familie wehren kann und ihr Glück für andere opfert. Doch meine Lieblingsfigur war Liefde, der Portier,  der seine glückliche Erfüllung darin findet,  anderen  Menschen zu ihrem Lieblingsplatz im Himmel zu verhelfen. Er ist so selbstlos, hat ein riesengroßes Herz, weiß im richtigen Moment die Menschen aufzubauen und sie zu unterstützen. Seine Szenen zaubern einem beim Lesen immer ein Lächeln auf dem Gesicht.

 

Mit Mystery Effekten, die einen an so manchen Hollywoodfilm erinnert, lässt die Autorin einen an den magischen Momenten teilhaben, in denen Evie versteckte  Geheimnisse  geliebten Menschen offenbart und ihnen einen anderen Blickwinkel auf ihr zurückliegendes Leben aufzeigt. Diese Schlüsselszenen sind herzzerreißend und ebenso auch beglückend schön. Wundervoll webt sie die Ereignisse zusammen und findet ein Ende, das bei einem nur noch Gänsehaut hinterlässt.

 

Mein Fazit:

 

„ Eine Liebe ohne Winter“ ist kein typischer Liebesroman, der Herzklopfen und Leichtigkeit erzeugt. Diese Geschichte hier  ist tiefgründig, erfordert die Bereitschaft vom Leser, sich auf übersinnliche Geschehnisse und sehr emotionsvolle Gefühle einzulassen und er wird dadurch mit einem außerordentlich mitreißenden Leseerlebnis belohnt. Eine kleine Schatzkiste voller Erinnerungen und einem bewegenden Ende erwartet einen. Hervorzuheben ist auch noch das wundervolle Cover, in dem man all die wichtigen Schlüssel wiederfindet, die in der Geschichte eine besondere Rolle spielen. Sehr gerne spreche ich für dieses Buch  eine unbedingte Leseempfehlung aus.

Verdient vergebe ich 5 Sterne.   

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

normannen, crawfortshire, england, ex-geliebte, angriff aufs dorf

Erobertes Normannenherz

Altena Altenburg
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Tomfloor Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783981851939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Crawfortshire anno 1066. Raue und kriegerische Zeiten herrschen gerade in England und Adelizas Leben wird durch einen Überfall auf das herrschaftliche Anwesen ihrer Familie auf den Kopf gestellt. Bei ihrer Flucht stürzt sie vom Pferd und erwacht ohne Erinnerung an ihr bisheriges Leben im Haus eines Menschenhändlers auf, der sie kurze Zeit später auf dem Markt feilbietet. Schicksalhaft begegnet sie hier Conan de Belleme, einem Krieger des normannischen Herzogs Wilhelm, der sie aus ihrer misslichen Lage freikauft und in seine Dienste stellt. Eine magische Anziehungskraft herrscht zwischen ihnen und ungewollt nimmt ihr Leben eine spannende, gefahrvolle und unvorhergesehene Wendung.

 

„Erobertes Normannenherz“ ist ein sehr schöner Roman voller Liebe, Intrigen und  Machtkämpfen bei dem man wunderbar entspannen kann. In einer mittelalterlichen Kulisse in England, die mitunter düster und grausam daherkommt,  baut die Autorin in einem leicht lesbaren und bildhaften  Schreibstil eine romantische und spannende Atmosphäre auf. Adelizas und Conans Annäherung und der Kampf um ihre Liebe rühren einem das Herz. Doch  Missgunst, Geldgier und die unterschiedlichen Lebensauffassungen zwischen den Normannen und den Angelsachsen zur damaligen Zeit, stellen sich ihnen in den Weg. Conan ist hin und hergerissen zwischen seinen Pflichtgefühlen gegenüber seinen Dienstherrn, dem normannischen Herzog Wilhelm, der den englischen Thron besteigen und sichern will und dem Wunsch, Adeliza zu erobern und zu beschützen. Ihre langsam zurückkommenden  Erinnerungen sind gefährlich für sie und lösen eine aufregende  und  spannende Entwicklung ihrer Geschichte für den Leser  aus.

 

Adeliza und Conan sind faszinierende und sympathische Persönlichkeiten, denen  man alles Glück der Welt wünscht und ich habe ihre reizvollen Wortgefechte und den liebevollen Umgang miteinander genossen. Der krasse Kontrast hierzu waren Ralph und Eleonore, zwei überaus unsympathische und skrupellose Charaktere, deren  Auftreten und Handlungen für so manches Herzklopfen gesorgt hat.  

 

Einige Geschehnisse konnte man erahnen oder hat sie sich herbeigewünscht und andere wiederum haben einen durch die Aktionen der überaus polarisierenden Charaktere überrascht und für Aufregung gesorgt.  Zum Ende der Geschichte hin hat die Autorin einen schönen Abschluss geschaffen, der einen mit einem sehr zufriedenen Gefühl zurückgelassen hat.

 

Mein Fazit:

 

„Erobertes Normannenherz“  war ein sehr schönes Lesevergnügen, bei dem man die Seele baumeln lassen konnte, die Zeit vergessen hat  und  gut unterhalten wurde. Fans von Romantik und Abenteuer kommen hier voll auf ihre Kosten.

Verdient vergebe ich 4 Sterne.

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(16)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

dark net, krimi, spannung, thrille, thriller

Das Netz des Bösen

Julian B. Simon
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Edition M, 02.01.2018
ISBN 9781503949829
Genre: Krimi und Thriller

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(22)

68 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

fantasy, schach, grusel, horror, dämon

Die Spiegel von Kettlewood Hall

Maja Ilisch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426520789
Genre: Fantasy

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(7)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

gehirnwäsche, schlüssel-philosophie, sekte

Grace und die Suche nach dem Glück

Christine Friel McGrory , Marion Zerbst
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Scorpio Verlag, 02.03.2018
ISBN 9783958031456
Genre: Romane

Rezension:

Grace ist jung, erfolgreich und hat einen tollen Job als Journalistin in einer Werbeagentur. Doch ihre Tätigkeit erfüllt sie nicht mehr. Sie leidet unter dem ständigen Leistungs- und Erfolgsdruck und fühlt sich nur noch ausgelaugt. Arbeit ist ihr Leben und für Freunde und Familie hat sie gar keine Zeit mehr übrig. Lebenslust ist ein Fremdwort für sie geworden und Freizeit ebenso. Doch soll man es Schicksal oder Fügung nennen, als sie auf dem Weg zu einem Interview plötzlich aus Unachtsamkeit den falschen Bus nimmt, ihren Termin verpasst und an einem Ort der Ruhe die Bekanntschaft einer alten Dame macht. Aus einer zufälligen Begegnung  entsteht einer Freundschaft und noch mehr…..

 

„Grace und die Suche nach dem Glück“ ist ein Buch, bei dem man direkt merkt, dass hier viel Liebe in die Geschichte reingesteckt wurde. Die Autorin  erzählt  auf sehr märchenhafte und magische Weise  wie eine junge Frau  auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens ist, nachdem sie sich beruflich und menschlich überfordert und einsam fühlt. In einem leicht zu lesenden, fesselnden  und ruhigen Schreibstil  erlebt man eine Geschichte, die voller Weisheiten und Lebenserfahrungen steckt und mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Beispielen untermauert wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass man sich auf diese Gedanken einlässt.  Man entschleunigt sich automatisch selber beim Lesen und  begleitet  Grace auf ihrem Weg zu einem erfüllteren und bewussterem Leben. Die alte Dame wird für sie eine  sehr gute Freundin und  Lebensberaterin und zeigt ihr auf, was Grace vor langer Zeit aus ihrem Gedächtnis gestrichen hat oder verloren gegangen ist. Sie macht ihr bewusst was wichtig für sie ist, behutsam mit Menschen umgehen die man liebt,  mit offenen Augen durch die Natur zu gehen und seine Umwelt zu schützen, Dinge im Leben zu machen die einem Freude bereiten, sich selber treu zu bleiben und an sich zu glauben. Eigentlich alles Sachen, die für jeden Menschen eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Doch in der heutigen Zeit, in der viele nur noch durch ihr Leben hetzen und immer mehr wollen als ihnen gut tut, ist dieses Buch eine Anregung, ihre Lebensweise vielleicht auch mal wieder ändern zu wollen. Manche Szenen waren mir zwischendurch schon einmal zu euphorisch und lehrhaft, aber es obliegt ja  jedem selber, ob man aus dieser Geschichte etwas  für sich umsetzen möchte.  Auf jeden Fall hat man die ganze Zeit mit Grace mitgefiebert, ob sie es schafft, ihr Leben umzukrempeln und wieder glücklich zu sein. Die Autorin beschreibt es als Graces Buch, dass langsam wieder mit Leben gefüllt wird.

 

Mein Fazit:

 

„Grace und die Suche nach dem Glück“ war ein schönes unterhaltsames Buch, das meine Gedanken und mein Bewusstsein angeregt hat. Verdient vergebe ich 4 Sterne.

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(124)

200 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

euthanasie, inge löhnig, zweiter weltkrieg, 2. weltkrieg, mord

Die Vergessenen

Ellen Sandberg
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 27.12.2017
ISBN 9783328100898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(23)

33 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

vollmond, fantasy, kalli wermaus, gerechtigkeit, formidolose

Kalli Wermaus

I. L. Krauß
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 07.12.2017
ISBN 9783740734176
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigentlich ist Kalli ein ganz normaler 10-jähriger Junge, der mit seiner Familie auf einem Bauernhof lebt und ein Herz für Tiere hat. Doch eine Vollmondnacht hat ihn zu etwas Besonderem werden lassen. Kalli verwandelt sich ab diesem Zeitpunkt jeden Monat mit den ersten Strahlen in eine kleine Wermaus und erlebt die abenteuerlichsten Sachen.  Ihm ist es bestimmt, den Kampf gegen die Formidolosen aufzunehmen, die das Dunkle und das Böse auf der Welt immer stärker werden lassen. Mit seinen magischen Tierfreunden und  Fabelwesen muss er dringend das „Licht der Welt“ finden, einen Stein, der spurlos aus dem Tresor einer Bank in New York verschwunden ist. Der Kristall hält das Gute der Menschen zusammen und muss bei der drohenden Gefahr so schnell wie möglich wiederbeschafft  werden. Unterstützung erhält er von der Hexe Edelgard und seiner Schwester Luisa. Doch die Suche in der Schattenwelt entwickelt sich schwieriger und gefahrvoller und Kalli erlebt die aufregendste Zeit seines Lebens.

 

„ Kalli Wermaus  - Das Licht der Welt“ ist ein zauberhaftes, spannendes und  überaus faszinierendes Fantasybuch für große und kleine Leser. Hier wird unvergleichlich mit einer gekonnten Mischung aus realer Welt und einem Fantasyabenteuer eine spannende Geschichte mit ganz tollen Charakteren erschaffen, die sehr liebevoll  gezeichnet wurden. Es ist wunderschön als Erwachsener Kallis Abenteuer zu lesen und ich hatte gedanklich das Gefühl, dass sich viele kleine Zuhörer um mich herum versammelt haben um hier mit zu lauschen. Mit ihrem leicht zu lesenden und fesselnden Schreibstil zieht einen die Autorin perfekt in eine magische Kulisse hinein. Das Leben auf dem Bauernhof wird sehr lebendig und authentisch erzählt und zusammen mit dem Eintauchen in die fantastische Welt der Hexen, Fabelwesen und bösen Mächte kommt ganz viel Kopfkino mit dazu.

 

I.L. Krauß versteht es hier sehr gekonnt weltbewegende Themen den jungen Lesern nahezubringen und mit vielen Weisheiten und Anregungen zum Nachdenken zu versehen.  So hat sie die Geschehnisse des 11. September  und die tägliche Begegnung mit eingewanderten Menschen aus fremden Kulturen ganz toll in dieses Fantasyabenteuer eingebaut. Sie lässt Tiere sprechen und vermittelt dadurch sehr eindringlich, dass man mit offenem Herzen, ganz viel Hilfsbereitschaft, Mut  und Liebe, viel  zusammen erreichen kann. Kallis Zauberpferd Aristo fällt diese Rolle, als gefühlter weiser Mann  zu und es ist faszinierend mitzuerleben, wie beide sich telepathisch  und gedanklich für den Leser austauschen.  Als Kalli dann wirklich in die Schattenwelt verschwindet und auf der Suche nach dem Kristall ist und gegen das Böse kämpft, fiebert man die ganze Zeit mit ihm mit. Herzklopfen und unendliche Spannung werden hier erzeugt. Kallis Ausflug dauert länger wie gedacht und seine Familie ist verzweifelt, da kein einziges Lebenszeichen von ihm kommt. Doch dann passiert auf einmal ein weiteres Wunder und alles scheint sich langsam zu einem guten Ende zu entwickeln.

 

Mein Fazit:

 

„Kalli Wermaus  - Das Licht der Welt“ war mein erstes Kinderfantasybuch, das ich im Rahmen einer Leserunde kennenlernen durfte. Es war ein ganz besonderes Leseerlebnis  für mich und hat dazu geführt, dass ich zu einem Fan von Kalli Wermaus geworden bin. Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe, den man auch gut ohne das Vorgängerbuch zu kennen, lesen kann.

Ich war fasziniert von der überaus spannenden und fantasievollen Erzählweise der Autorin und kann dieses Buch, das wunderschön mit vielen Zeichnungen gestaltet wurde, nur als absolute Leseempfehlung jedem Fantasyleser an Herz legen. Was gibt es Schöneres, als diese Welt gedanklich durch die Begeisterung eines Kindes zu erleben.

Ein ganz tolles Lesehighlight!

  (171)
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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

sadie scott, profiling, folter, mord, sadist

Die Seele des Bösen - Stumme Schreie

Dania Dicken
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei null, 16.09.2016
ISBN B01I8MRO8C
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sadie ist froh, dass nach ihrem letzten Fall wieder Ruhe eingekehrt ist und gerade nichts Neues ansteht. So kommt ihr eine Anfrage von Nicky Sheridan gerade recht, die sie um Hilfe bei einem lange zurückliegenden Fall bittet. Wie sich herausstellt handelt es sich um ein familiäres Ereignis, dass schon zwanzig Jahre zurück liegt und Nicky wegen ihrer Schuldgefühle nicht zur Ruhe kommen lässt. Ihr kleiner Bruder verschwand damals spurlos und wurde Tage später ermordet und verbrannt aufgefunden. Der Schuldige konnte nie gefunden werden. Sadie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert und erklärt sich sofort bereit ihre Erfahrung als Profilerin beim FBI für die Aufklärung dieses Cold Case mit einzubringen. Doch das, was sie dann entdecken entbehrt jeder Vorstellungskraft.


„Die Seele des Bösen -  Stumme Schreie“ ist der siebte Fall der Profilerin Sadie Whitmann, der mich wirklich durch seine Brutalität und das ungeheuerliche Geschehen geschockt und sprachlos gemacht hat. Dieser Fall ist wirklich nichts für schwache Nerven. Dania Dicken hat es wieder perfekt geschafft mich mit ihrer überaus spannenden Erzählweise ins Lesefieber hinein zu versetzten.  Noch nie ist es mir passiert, dass ich so durch ein Buch gejagt bin, weil ich die Machenschaften des Mörders und die Beschreibungen der Opfer so furchtbar fand und unbedingt wollte, dass Sadie ganz schnell diesem Sadisten das Handwerk legt und ihn hinter Gitter bringt. Ich habe so oft den Kopf geschüttelt und immer nur gedacht, wie kann einer nur so krank sein. Der Fall ist so intensiv und man versetzt sich automatisch in die Rolle der Hinterbliebenen und hier auch besonders in Nickys und ist entsetzt, mit was für einem Leid diese Menschen weiterleben müssen. Wie Sadie dem Psychopathen auf die Schliche kommt und was dann noch alles passiert, war einfach nur noch Nervenkitzel und Gänsehaut pur. Das Grauen nahm kein Ende und das Kopfkino ebenfalls nicht. Zum Glück hat Dania Dicken noch einen ruhigen und schönen Abschluss in Sadies privatem Bereich gefunden, so dass sich meine Nerven wieder einigermaßen beruhigen konnten.


Mein Fazit:


Dania Dicken hat mich mit diesem Thriller extrem herausgefordert und einen durch die Unglaublichkeit dieses Falles richtig tief ins Buch reingezogen. Ein Pageturner par excellence! Jedem Thriller-Fan kann ich diese Profiler-Reihe nur wärmstens ans Herz legen und spreche für diesen Teil wieder eine unbedingte Leseempfehlung aus.

Verdient vergebe ich 5 Sterne.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

krimi, kopenhagen, geheimdienst, axel steen, dänemark

Aisha

Jesper Stein , Patrick Zöller
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 26.01.2018
ISBN 9783462050783
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aisha“ ist der vierte Teil der Thriller-Reihe um den Kommissar  Axel Steen.

Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause kehrt Axel Steen wieder an die Arbeit zurück und wird direkt für die Ermittlung an dem Mord eines ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters herangezogen. Sten Hoeck wurde auf die brutalste Weise hingerichtet und Spuren, die zum Mörder führen, sind nicht auffindbar. Akribisch macht er sich auf die Suche und stößt dabei auf einen zurückliegenden geheimnisvollen Fall beim PET, bei dem Sten mit involviert war. Noch prekärer wird die Angelegenheit, als ein weiteres damaliges  Teammitglied  tot aufgefunden wird. Langsam rollt Axel das vergangene Geschehen auf, legt sich mit wichtigen Leuten an und wird ungewollt in die Machenschaften des Mörders mit hineingezogen. Eile ist geboten, denn zwei weitere Geheimdienstler scheinen auch noch auf seiner Liste zu stehen.

 

Für mich war „Aisha“ ein außerordentlich spannender Thriller, der mich gefesselt hat und bei dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Als Quereinsteiger in dieser Thriller-Reihe kam mir der etwas ruhigere Anfang sehr entgegen und ich fand die „Vorstellung“ der Charaktere mit der Einbindung in die Ermittlungsarbeit sehr gelungen. Jesper Stein hat eine hervorragende Erzählweise, die nervenaufreibend, spannend, bildlich  und mit vielen überraschenden Wendungen versehen ist.

In zwei zeitlich unterschiedlichen Erzählsträngen in der Gegenwart und Vergangenheit baut der Autor sehr gekonnt kleine Puzzleteilchen langsam ineinander und man fiebert dabei immer auf das jeweilige Geschehen hin, dass in den spannendsten und dramatischsten Augenblicken abgewechselt wird. Geschockt und sprachlos war ich über die Machenschaften bei der geheimen Operation,  bei der sehr  zweifelhafte Entscheidungen unter dem Druck der Regierung und anderer Interessenten getroffen wurden. Moralisch und menschlich polarisiert dieses Geschehen und es war ein nervenaufreibender Rückblick.

 

Der fesselnde Erzählpart in der Gegenwart war die Ermittlungsarbeit von Axel Steen.  Für mich war es ein erstes Kennenlernen von ihm. Er hat mir als leitender Kommissar  sehr gut gefallen und mich durch seine analytische, genaue und vorrauschauende Art voll mitgezogen. Beeindruckend, wie er sich furchtlos gegen Kollegen und Geheimdienste stellt um unbedingt die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nach seiner langen Krankheit versucht er sich zurückzunehmen und überlegt an seine Arbeit heranzugehen, doch sein hitziges Naturell  und seine Schwäche kommen bei ihm  immer wieder durch. Seine Todessehnsucht gibt einem zu denken und man hofft für seine Tochter, dass er diese überwindet. Sein neuer Kollege Khalid, der ihm vom Geheimdienst an die Seite gestellt wird,  ist ebenfalls ein faszinierender Charakter. Bisher hat er nie die Anerkennung und Loyalität für seine geleistete Arbeit erhalten, doch mit Axel Steen scheint sich dieses Blatt zu wenden.

Richtig taff, abgebrüht und  innerlich zerrissen ist auch noch Henriette zu erwähnen. Sie gehört ebenfalls dem PET an und macht durch ihre Art und Weise ihrer Handlungen auch einen großen Reiz in dieser Geschichte aus.

 

Das Finale zum Ende des Buches hin hatte nur noch einen Wow-Effekt und hat dafür gesorgt, dass man das Lesetempo nochmals erhöht hat.  Axels neuer Job und seine dahintersteckende Moti vation lassen einen auf eine spannende Fortsetzung der Reihe  hin fiebern.

 

Mein Fazit:

 

Mit „Aisha“ hat mich Jesper Stein voll überzeugen können. Ein Thriller, bei dem die Spannung kontinuierlich gestiegen ist und einen die Geschehnisse nicht mehr losgelassen haben. Ein überaus spannendes Lesevergnügen, dass mich sehr neugierig auf die Vorgängerbände gemacht hat, die ich unbedingt auch noch lesen möchte. Vor mir bekommt „Aisha“ eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne.

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(32)

74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

historisch, heilbronn, armbrust, bockingen, blüten

Die Blütentöchter

Joel Tan
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 23.10.2017
ISBN 9783764506193
Genre: Historische Romane

Rezension:

Anno 1333. Die Drillinge Eiliki, Imagina und Clementia führen ein behütetes Leben als Töchter der hochangesehenen Familie Laemmlin  in Heilbronn und träumen gerade von einer rosigen Zukunft und baldigen Hochzeit. Doch ein schicksalhafter Auftritt eines Bußpredigers auf dem jährlichen Jahrmarkt und unheilvolle Geschehnisse in der Stadt machen sie zu Aussätzigen und Verfolgten. Der Aberglaube treibt die Bewohner zu einer hasserfüllten Hetzjagd und sie können getrennt nur mit knapper Not entkommen. Jede von ihnen geht einen schicksalsgeführten Weg und alle drei vermuten, dass ihre Schwestern gewaltsam ums Leben gekommen sind. Doch die Sehnsucht nacheinander lässt sie nicht los. Ein Funken Hoffnung kommt für Clementia auf, als sie die ersten Blüten aus einer gemeinsamen Kunstfertigkeit entdeckt. Erwartungsfroh und eilig macht sie sich auf die Suche nach ihnen.

 

„Die Blütentöchter“ ist ein überaus faszinierender und  fesselnder historischer Roman, der einen durch den sehr bildhaften und emotionsvollen Schreibstil und die tollen Charaktere sofort in die Welt des Mittelalters hineinversetzt. Das Leben wird beherrscht von der Gottesfurcht, dem Aberglauben, Standesdünkel, Geld, Macht, Intrigen und der Liebe. Mit sehr gut recherchierten geschichtlichen Begebenheiten untermauert Joel Tan das Leben in Heilbronn und der Umgebung zur damaligen Zeit und schafft durch das Unheil eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre. Entsetzen und Fassungslosigkeit stellen sich bei so manchen Szenen ein und man ist geschockt vor so viel Herzlosigkeit, Egoismus und Machtbessenheit, die einen sehr polarisieren. Die ganze Zeit hofft und fiebert man  auf eine gute Entwicklung der Geschichte und die Lesesucht und der Sog ins Buch wird immer größer.

 

Am faszinierendsten jedoch sind die aufregenden Lebenswege der Drillinge. In drei sich abwechselnden Erzählsträngen  versteht es die Autorin perfekt unendliche Spannung  über die schicksalhafte Entwicklung ihrer Geschichten aufzubauen. Ihre Verzweiflung über die Trennung, die Hoffnungslosigkeit, die Sehnsucht und auch das Glück über eine unverhoffte Liebe darf man zusammen mit ihnen miterleben und es ist beglückend zu sehen, wie eine  Fügung alle drei Wege langsam wieder zueinander führt. Aus unsicheren  und angstvollen jungen Mädchen werden selbstbewusste Frauen, die sich ihr früheres Leben wieder zurückerobern wollen. Doch die damalige unvorstellbare Gesetzgebung und der Eigennutz einzelner Personen werden ihnen fast wieder zum Verhängnis. Zum Schluss hin wird nochmals Herzklopfen erzeugt, eine nicht mehr zu überbietende Spannung  aufgebaut  und man wird durch eine  sehr unerwartete Wendung überrascht.

 

Mein Fazit:

 

Joel Tan hat mich mit „Die Blütentöchter“  außerordentlich begeistert und ich kann für dieses Buch nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen.  Ein toller historischer Roman bei dem mein Kopfkino die ganze Zeit lief und der meine Gefühlswelt sehr herausgefordert hat. Ein Top-Leseerlebnis!

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