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147 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 22 Rezensionen

dämonen, jägerin, gestaltwandler, werwesen, höllenbrut

Jill Kismet 01

Lilith Saintcrow , Nadine Mannchen
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX, 15.04.2010
ISBN 9783802583063
Genre: Fantasy

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210 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 29 Rezensionen

vampire, irland, vampir, fantasy, sidhe

Judastöchter

Markus Heitz
Flexibler Einband: 603 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.12.2010
ISBN 9783426652305
Genre: Fantasy

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262 Bibliotheken, 9 Leser, 14 Gruppen, 28 Rezensionen

vampire, fantasy, leipzig, frankreich, judassohn

Judassohn

Markus Heitz
Flexibler Einband: 686 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 11.03.2010
ISBN 9783426652251
Genre: Fantasy

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Inhalt:
Wortwörtliche Rahmenhandlung, also Anfang und Ende, ist die Situation um Theresia „Sia“ Sarkowitz in der Gegenwart und setzt nahtlos an Band 1 an. Die uralte Vampirin ist ein „Kind des Judas“ und überwacht ihre Nachfahren, um ihnen nach deren Tod das gleiche Schicksal zu ersparen. So auch Elena und Emma aus Leipzig, die Sia ans Herz gewachsen sind und die nun unter dem Schutz des Vampirs stehen. Während einer Silvesterfeier jedoch kommt es zum Blutbad und ein alter Feind aus der Vergangenheit taucht auf, um Rache zu nehmen.

Nun beginnt die Geschichte von Tanguy, einem französischen Schilfbauer Ende des 18. Jahrhunderts. Anfangs könnte es kaum besser für den jungen Mann laufen, er hat Arbeit und die Verlobung mit der hübschen Gwenn steht kurz bevor. Ein schrecklicher Überfall einer Räuberbande auf die zwei Liebenden verändert jedoch alles. Tanguy erwacht nach seinem vermeintlichen Tod wieder und tötet im Blutrausch nicht nur seine Familie, sondern das gesamte kleine Dorf in der Bretagne. Auf seinem weiteren Weg trifft er auf verschiedene Menschen und Vampire, die ihn nach und nach über seine neue Situation aufklären, beim Ausbilden seiner Fertigkeiten helfen oder seinen Tod wollen.

Wenige Jahre später lebt die „Hexerin“ Sandrine ein zurückgezogenes Leben, nutzt ihre Fähigkeiten Menschen Krankheiten zu bringen, um ab und an im Auftrag der Mitmenschen aus der Umgebung Flüche auszusprechen und mit den Belohnungen dafür über die Runden zu kommen. Dass sie als Tribut für ihre Fähigkeit Blut trinken muss, sieht sie nicht als Problem und bedient sich gegen Bezahlung bei einem Mann. Dort trifft sie unerwartet auf eine Vampirin und sofort sind die beiden Feuer und Flamme füreinander. Doch bald schon müssen sie fliehen, Sandrines Machenschaften drohen aufzufliegen und außerdem werden sie von Werwölfen quer durch Europa verfolgt. Liegt es an dem schlimmen Fluch, den sie für den Marquis über einen gewissen Tanguy gesprochen hat?

Zur gleichen Zeit lebt der Hauptmann einer Räuberbande und Vampir Dominic de Marat ein ausschweifendes Leben. Die französische Revolution bietet die perfekte Tarnung für seine notwendige Nahrungsbeschaffung und gute Möglichkeiten für Überfälle. Als eines nachts während eines Raubes auf eine Villa Werwölfe seine Bande zerschlagen, flüchtet er und findet sich bald in der Obhut eines altbekanntes Kind des Judas wieder. Mit seiner Hilfe schult Dominic seine Fähigkeiten und versucht herauszufinden, wie er sein Vampirdasein wieder umkehren, wie er den Pakt mit dem Dämon lösen kann.

Im Folgenden wird die Verstrickung der einzelnen Geschichten der drei aufgedeckt und in einem einzelnen Strang weiter zur Gegenwart geführt, dem Showdown entgegen.

Meine Meinung:
Anders als im ersten Teil der Judas- Reihe, findet in „Judassohn“ kein ständiger Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart statt. Dennoch schafft der Autor es, mit dem Beginn in der Gegenwart eine Spannung aufzubauen, die bis zum Ende anhält. Man möchte wissen, wer nun diese, auch Sia unbekannte Person ist und warum sie die Vampirin bedroht. Schnell kommt man auf den Gedanken, dass die Geschichte aus der Vergangenheit das Schicksal eben dieser Person beschreibt. Aber wie passen die anderen Vampire da rein? Auch wenn viele, viele Verknüpfungen zu „Kindes des Judas“ hergestellt werden (und auch in diesem Buch von Markus Heitz die Personen und Geschehnisse aus seinen anderen Werken wie „Ritus“, „Sanctum“ und „Blutportale“ natürlich nicht ausbleiben), ist man weit in die Geschichte hinein ziemlich verwirrt, wie das Ganze nun zueinander passt. Umso überraschender die Aufklärung der Zusammenhänge! Leider fällt diese im Gegensatz zur Ausführlichkeit der anderen Handlungen und Ausführungen etwas knapp aus, aber sie ist wirklich unerwartet und schließt den Kreis, bringt neue Aspekte ins Spiel, was ich sehr positiv hervorheben möchte. Die Spannung reißt an dieser Stelle auch nicht ab, führt den Leser nun in einem Handlungsstrang in die Gegenwart. Bis zu der Stelle, an der eine Kapitelüberschrift den Ausgang der Geschichte verrät. Ärgerlich, aber mehr sei hier nicht verraten.

Auch in „Judassohn“ überzeugt Markus Heitz mit seinem bildhaften, detaillierten und schonungslosen Schreibstil, der über manche Länge hinwegzuhelfen vermag. Eine düstere Atmosphäre wird geschaffen, die sicher nichts für zarte Gemüter ist. Die Einarbeitung geschichtlicher Ereignisse und Hintergründe in die fiktive Geschichte (wie etwa die Stürmung der Bastille) sind wie immer gelungen, die verschiedenen, in „Kinder des Judas“ und „Judassohn“ vorgestellten Arten von Vampiren absolut erfrischend und überzeugend. Wenn auch die eigentliche Hauptprotagonistin und der Dreh- und Angelpunkt Sia in diesem Teil der Reihe etwas kurz kommt, so verspricht doch die Leseprobe zu „Judastöchter“ ein weiteres actionreiches Abenteuer mit der Vampirin.

Fazit:
Von Kuschelvampiren keine Spur. Blutrünstige und von Instinkten getriebene Monster bilden in der gelungenen Fortsetzung von „Kinder des Judas“ die Grundlage für einen spannenden Thriller.

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gestaltwandler, liebe, mediale, fantasy, erotik

Jäger der Nacht

Nalini Singh , Nora Lachmann
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei LYX, 18.08.2008
ISBN 9783802581625
Genre: Fantasy

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