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(100)

274 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 68 Rezensionen

freundschaft, thriller, manipulation, liebe, shapeshifter

Du denkst, du weißt, wer ich bin

Em Bailey , Martina M. Oepping
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Egmont INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960230
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Insgesamt hat mir dieses Buch ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil ist eher umgangssprachlich gehalten, was die Geschichte realistischer erscheinen lässt und nicht so...gekünstelt. Außerdem versteht sich die Autorin darauf, den Leser immer wieder zu überraschen. Ein paar Mal hatte es sich für mich so angefühlt, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Denn Em Bailey schafft es mit einigen gelüfteten Geheimnissen den Leser wirklich zu überraschen.

Olive war für mich immer - ohne Frage - ein ganz sympathischer Charakter. Es wird am Anfang nicht viel über sie verraten und erst nach und nach lüftet sich das Geheimnis um ihre Vergangenheit. Die meiste Zeit ist sie eigentlich mit der Frage beschäftigt, ob ihre Vermutungen wahr sind oder nicht.

Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, dass das Buch etwas dicker gewesen wäre. Wie sieht, den Olive nun genau aus? Für mich kam da einfach nicht genug! Olive denkt ständig nur, dass sie zu dick ist. Auch die Beschreibung der Umgebung hätte man viel mehr ausbauen können. Und was Miranda angeht....puhh. In dem Klappentext auf der Rückseite steht ja, sie hat ihre Eltern umgebracht =/ Öhm...Nach allem was ich gelesen habe, bin ich da jetzt anderer Meinung. Ich hatte am Ende eine Auflösung erwartet, aber es kam kaum etwas.
Das ganze Ende fand ich einfach schrecklich, weil Olive auf einmal Entscheidungen trifft, die ich nicht nachvollziehen konnte. Miranda sagt spring und sie springt - so in der Art.
Als hätte Em Bailey eine genaue Handlungsvorlage, in die sie ihre Protagonisten quetschen muss, ansonsten wird sie in die Luft gesprengt. :D Ja, so nachvollziehbar kamen mir die Handlungen von Olive am Ende vor.

Das Buchcover ist natürlich wunderschön, aber das sieht ja jeder. Wenn man den Umschlag abnimmt erwartet einem dahinter eine genaue Kopie der Augen, einmal geöffnet, einmal geschlossen.

Fazit:
Ein paar kleine Umänderungen hier und da und das Buch wäre perfekt gewesen. Trotzdem schön.. Es bekommt 4 von 5 Punkten.

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(51)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

himmel, gott, operation, nahtoderfahrung, fesselnd

Den Himmel gibt's echt

Todd Burpo , Lynn Vincent
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 22.10.2015
ISBN 9783775152785
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zu dem Buch möchte ich absichtlich nicht so viel schreiben, weil es zu ihm eigentlich nicht viel zu sagen gibt. Entweder man glaubt die Geschichte oder tut es eben nicht.
Es war das erste Mal, dass ich etwas über Nahtoderlebnisse gelesen habe. Und zugegeben: Coltons Vater ist Pastor, womit Colton schon von klein an, an die Bibel und Jesus gewöhnt war. Er beschreibt das alles aber so genau und überzeugend, dass ich einfach nicht anders konnte, als ihm zu glauben. Aber noch etwas ist seltsam. Ich kannte bis dahin nur Nahtoderfahrungen, in denen die Person bis zum Ende eines langen Tunnels läuft. Oder auf sein Leben zurückblick. Nicht so bei Colton, der anscheinend richtig im Himmel gewesen war.

Das Buch war wochenlang auf Platz eins der amerikanischen Bestsellerlisten. Die Leseprobe findet man eher zum Schluss der Geschichte, da Colton aber ständig wichtige und spannende Dinge erzählt, ist es eigentlich nicht so schlimm. Viel Spaß beim Lesen! (Akiane ist übrigens ein Mädchen, dass auch glaubt Jesus und Gott einmal gesehen zu haben. Der Vater von Colton wurde durch die Nachrichten auf sie aufmerksam)

Leseprobe

,,...Unter den buchstäblich Dutzenden Protraits von Jesus, die wir seit 2003 gesehen hatten, war nie eines gewesen, das Colton für ,richtig, gehalten hatte. Nun, dachte ich, ich kann ihn ja mal fragen, was er von Akianes Entwurf hält.
Ich stand vom Schreibtisch auf und rief die Treppe hinauf, Colton solle zu mir in den Keller kommen.
,,Komme schon!", kam die Antwort.
Colton sprang die Treppe hinunter und tauchte im Büro auf. ,,Ja, Papa?"
"Schau dir das mal an", sagte ich und deutete mit einem Kopfnicken auf den Computermonitor. ,,Was stimmt an dem Bild nicht?"
Er wandte sich dem Bildschirm zu und sagte eine Weile gar nichts. ,,Colton?"
Doch er stand einfach da und betrachtete das Bild. Ich konnte seinen Gesichtsausdruck nicht deuten.
,,Was stimmt an dem Bild nicht?", fragte ich noch einmal.
Absolute Stille.
Ich stupste seinen Arm an "Colton?"
Mein Siebenjähriger drehte sich zu mir um, schaute mich an und sagte: ,,Papa, das Bild ist richtig."

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(240)

505 Bibliotheken, 7 Leser, 12 Gruppen, 88 Rezensionen

liebe, tod, fantasy, zorya, blutmann

Ascheherz

Nina Blazon
Fester Einband: 541 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.01.2011
ISBN 9783570160657
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nina Blazon lässt ihre Leser lange Zeit im Dunkeln tappen.
Immer wieder gibt es neue Rätsel zu lösen. Das Zickzackmuster der Geschichte hat mich manchmal sogar frustriert.
Eine Hauptperson, die kein Gedächtnis hat, dafür aber eine verdammt komplizierte Geschichte besitzt und sich an diese im gesamten Buch zurück erinnern will, ist nicht gerade einfacher Lesestoff. Summer kommt oft zu falschen Schlussfolgerungen, dann wieder zu Richtigen: Wer ist der Blutmann? Wem kann sie vertrauen und welche Rolle spielte sie in ihrer eigenen Vergangenheit?
Der Schreibstil ist trotzdem atemberaubend. Viele Formulierungen haben mich schmunzeln und innehalten lassen. Es gefällt mir aus welcher Sicht die Autorin Dinge betrachtet und wie sie diese dann beschreibt. Es klingt sehr...poetisch :).
Leider kommt die Geschichte am Anfang überhaupt nicht ins Rollen. Gute Formulierung hin oder her, das erste Drittel der Geschichte baut kaum Spannung auf. Erst als Summer ihrem Verfolger - dem Blutmann - richtig gegenübertritt, bekam ich Spaß am weiterlesen.
Aschherz soll in der gleichen Welt wie sein Vorgänger Faunblut spielen. Da ich dieses Buch allerdings nicht gelesen habe, kann ich das nicht beurteilen. Mir persönlich hat die Welt von Ascheherz sehr zugesagt. Geheimnissvolle Wesen, die sich Tandraj nennen, Tierläufer, und die Zorya, welche den Menschen mit einem einzigen Kuss den Tod schenken.
Und um noch auf das Cover zurückzukommen: einfach unglaublich. :)

Fazit

In der Geschichte steckt viel Mühe und Arbeit, dass kann man nicht übersehen. Einige Kürzungen zu Anfang des Buches hätten Ascheherz allerdings gut getan. So bleibt ein eher schlechter Start, dafür aber eine umso bessere zweite Hälfte. Denn da trifft die Bezeichung romantisch und düster, fesselnd und geheimnisvoll definitiv zu.
Mir hat Aschherz sehr gut gefallen.

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(191)

338 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

zukunft, schönheit, dystopie, liebe, ugly

Ugly - Verlier nicht dein Gesicht

Scott Westerfeld , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.04.2007
ISBN 9783551355812
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ulgy - Verlier nicht dein Gesicht ist ein Buch, das ebenso wie die Panemreihe Kritik an der heutigen Gesellschaft ausübt. Dabei wird nicht direkt über die Probleme geschrieben, sondern inderekt auf sie verwiesen.
Es war erschreckend, dass ich in einigen Punkten Tallys Entscheidungen sogar nachvollziehen konnte. Ehrlich gesagt sogar in vielen.
Aber stellt euch selbst vor ihr würdet in so einer nahen Zukunftswelt wie Tally (15) leben: Mit dem 16. Geburtstag bekommt ihr eine Schöhnheitsoperation, mit der euch alle kleinen Makel und Fehlerchen genommen werden. Danach müsst ihr keine lästigen Gedanken mehr über euer Äußeres verschwenden und könnt in dem schöneren Teil der Stadt leben. An einem Ort, der für unoperierte Uglies unerreichbar wäre. Ihr würdet endlich glücklich sein, weil euch doch schon seit dem Tag eurer Geburt eingeredet wird, wie hässlich ihr doch seid.
Traurig nicht wahr? Aber gebt es zu, der Gedanke ist schon ein wenig verlockend. Wer würde nicht gerne perfekt sein? Das man dann wie alle anderen aussieht und keine eigene Identität mehr besitzt ist doch egal!!!!

Noch dazu erfindet der Autor eine Hauptrolle, die genau diese Gedanken verfolgt. Gegen die Macht des Staates zu rebellieren ist Tally fremd, erst als sie Shay kennenlernt, lernt sie echte Schöhnheit zu schätzen.
Ugly - Verlier nicht dein Gessicht lässt sich durch seinen Schöhheitswahn leicht auf die heutige Gesellschaft übertragen. Vorallem für Jugendliche besitzt es eine große Aussagekraft. Denn was wir daraus lernen sollen, ist, dass Schöhnheit Geschmacksache ist! Und nicht durch makelose Perfektion gelöst werden kann!!!

Und trotz diesem tollen Thema bekommt das Buch nur 4 von 5 Punkten. Manchmal erschien mir die Geschichte einfach zu oberflächlich. Das Buch hat einen leichten Schreibstil, sehr passend für Jugendliche. Man hätte aber auf einige Dinge tiefgründiger eingehen können.

Fazit :

Bis jetzt habe ich mir Buch zwei Pretty - Erkenne dein Gesicht nicht gekauft. So viel Spannung war in der Geschichte zum Schluss einfach nicht drin, dass ich Lust auf einen weiteren Band hatte. Alles in allem ist Ugly - Verlier nicht dein Gesicht aber gut. :)

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(2.560)

3.896 Bibliotheken, 40 Leser, 25 Gruppen, 423 Rezensionen

liebe, dystopie, ky, cassia, zukunft

Die Auswahl - Cassia & Ky

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 27.01.2011
ISBN 9783841421197
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover
Das Cover ist schön und diese gummiähnliche Haut, die das Buch hat, sorgt dafür, dass ich es nicht so leicht dreckig wird. Es fühlt sich ein wenig wie die Oberfläche von einem Foto an. Glatt und weich, aber auch hart.
Ich finde leider, dass das Bild und die Unterschrift der Geschichte viel Spannung nehmen. Warum? Ich mag Cover, die mir nicht gleich alles verraten. Schon nach den ersten Seiten wusste ich, was es mit dem Mädchen und der Glaskugel auf sich hat. Das Kleid trägt Cassia bei ihrer Paarung und die Glaskugel stellt das System dar. Der Titel "Die Auswahl-Cassia & Ky" sagt mir, dass sich Cassia wahrscheinlich entscheiden muss ^^ und verrät mir auch gleich ihre Entscheidung.

Inhalt
Den Anfang des Buches finde ich sehr gelungen und er kann von seiner Spannung locker mit anderen Büchern wie Die Tribute von Panem 1 oder Biss- mithalten. Danach lässt die Autorin leider stark nach und ich verlor fast die Lust am Weiterlesen.
An dem Schreibstil kann es dabei nicht liegen, denn er hat mir gefallen. Es liegt dann wohl eher an der fast lähmenden Handlungslosigkeiten aller Personen und die fast schon an Roboter erinnerte Gesellschaft. Mir erschien die Welt von Cassia einfach zu kalt, dieses ganze System.

Ein Grund dafür könnte sein, dass Cassia praktisch die geborene Musterbürgerin ist und sich während der ganzen Geschichte fragt, was sie eigentlich will. Ist sie gegen oder für das System?
Ich mochte zwar alle Charaktere, hätte mir aber mehr Handlung gewünscht. Sie tanzen alle unter der Pfeife der Gesellschaft. Manchmal fand ich es sogar ziemlich unheimlich. Die Gesellschaft kontrolliert alles was sie tun.
Die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky war dabei eine willkommene Auflockerung in der ganzen Sache. Dass die Beziehung der Beiden eher zurückhaltend beschrieben wird, hat mich nicht gestört.

Noch eine kleine Sache. Bram (Cassias jüngerer Bruder) wird in meinen Augen nicht wie ein 10 jähriger Junge behandelt, sondern eher wie 7.

Fazit:
Eine nette Abwechslung für nebenbei, aber für mich nicht das Buch des Jahres. Wegen oben genannter Dinge gibt es zwei Punkte Abzug, für die gute Idee und die schöne Liebesgeschichte bekommt ,,Die Auswahl,, 3 von 5 Punkte.
Leider scheint mir ,,Die Flucht,, ( das zweite Buch der Trilogie ) schon wieder alles vorauszusagen -.- .

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