Leserpreis 2018

GrauerVogels Bibliothek

203 Bücher, 55 Rezensionen

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Circus Baldoretti und der verborgene Schatz

A. Rossa
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei A&A Publishing, 01.09.2017
ISBN 9783947300006
Genre: Jugendbuch

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179 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Die Unsterblichen

Chloe Benjamin , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 29.10.2018
ISBN 9783442758197
Genre: Romane

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373 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Das Schwert der Vorsehung

Andrzej Sapkowski , Erik Simon
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2008
ISBN 9783423210690
Genre: Fantasy

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(308)

618 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Der letzte Wunsch

Andrzej Sapkowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2007
ISBN 9783423209939
Genre: Fantasy

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(33)

85 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Von Fuchsgeistern und Wunderlampen

Christian Handel , Ava Reed , Julianna Grohe , Britta Strauss
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 31.10.2018
ISBN 9783959918008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dieser Anthologie haben verschiedenste Autoren sich Märchen aus aller Welt geschnappt und daraus neue Geschichten gestrickt. Es gibt Prequels, Sequels, alternative Enden, Crossover und vieles mehr. Es gibt Tragödien, Satiren und Liebe. Einfach eine bunte Mischung.


Das Buch gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils Märchen aus Ostasien, aus dem Orient und aus Europa als Vorlage haben. Die Geschichten stehen jeweils einzeln, ohne Verbindungen zueinander und sind auch individuell sehr verschieden.

Mir haben vor allem die Folgenden Geschichten sehr gefallen:

"Pfirsichblüten im Schnee" liest sich wie ein Märchen aus Fernost und handelt von einem Waisen, der die Hexe zur Strecke bringen will, die einst seine Eltern tötete. Wirklich gruselige Hexe, wirklich wundervolle Welt und wirklich bildreiche, zarte Sprache!

"Krieg der Tauben" ist eine überspitzte Satire, die sich die Ausgangssituation von Dornröschen zur Brust nimmt. Zum Schreien komisch und zeigt dabei, wie verrückt die Menschen oft wirklich sind und wie sie den Fokus für das Wesentliche verlieren.

"Im letzten Licht" behandelt das russische Märchen um Baba Jaga und hat mich am Ende wirklich erschüttert und kam so sehr unerwartet!

"Schicksalsfäden" ist ein Crossover, in dem es um eine lesbische Liebe geht und darum, was man bereit ist zu tun für Menschen, die man liebt.

Sehr gelungene Anthologie, bei der für jeden was dabei ist. Nicht alles hat meinen persönlichen Geschmack getroffen, dafür hat mir manches sehr gefallen, was andere nicht mochten. Insgesamt haben mir die allermeisten Geschichten sehr gefallen und gerade die Vielfältigkeit dabei ist wundervoll!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der ertrunkene Gott

Katharina V. Haderer
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei null, 30.10.2015
ISBN B017EI7HFG
Genre: Science-Fiction

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der antimagische Golem

Katharina V. Haderer
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei null, 29.10.2016
ISBN B01M2B7D5R
Genre: Science-Fiction

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die versunkene Stadt

Katharina V. Haderer
E-Buch Text: 404 Seiten
Erschienen bei null, 24.01.2015
ISBN 9783950388237
Genre: Fantasy

Rezension:

Franka und Alex arbeiten bei der Avis Nivea, der Sicherheitsbehörde von Neobadhre. Diese Stadt liegt oberirdisch, während in den Tiefen der Erde ihr dunkler Zwilling aus vergangenen Tagen ruht: Archaibadhre wurde versenkt, als die alten Götter aus dem Himmel fielen. Doch in diesen Tagen regen sich dunkle, sehr alte Mächte und Alex und Franka sind unter den Ersten, die hineingezogen werden. 


Die beiden Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen. 
Franka ist einerseits störrisch, aufbrausend und schwer zu bändigen, andererseits aber sehr mitfühlend und emotional. Ihr markantes Merkmal ist ihr bionisches Bein und ich muss sagen, dass mir vor allem auch die starke emotionale Beziehung zu ihrem künstlichen Bein sehr gut gefallen hat und sehr glaubhaft beschrieben wurde.
Alex ist die Adoptiv-Tochter der Leiterin der Behörde und arbeitet in deren Büro, wurde jedoch ebenfalls im Außendienst ausgebildet und beides merkt man ihr an. Trotzdem ist sie irgendwo die ganz normale junge Frau von nebenan.

Die "bösen" in dieser Geschichte bleiben lange Zeit etwas unbeleuchtet und ihre Ziele sind lange unklar, aber genau das macht die Spannung des Buches aus. Einen lernen wir in diesem Buch noch gar nicht so viel näher kennen, das kommt sicherlich im Folgeband. Den anderen kennen wir jetzt etwas besser. Seine Geschichte fand ich nicht rundum stimmig, vor allem wer sich später als seine Mutter herausstellt passte für mich nicht so 100-%-ig. Trotzdem ist er mir sympathisch, was er mir als Anthagonist vielleicht gar nicht unbedingt sein sollte, aber ich mag ihn. Und ich bin gespannt, was für weitere Verstrickungen es zwischen den Charakteren noch so gibt, die ich noch nicht kennen gelernt habe, denn alles ist ein wahres Netz aus Vergangenheit und Intrigen.

Die Welt war wieder sehr stimmig, auch das Zusammenspiel von Technik und Magie ist sehr gut gelungen und glaubhaft. Ich bin gespannt auf mehr!

Sehr gelungenes Werk, nicht ganz ohne kleine Schwächen aber dennoch empfehlenswert!

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Schattenmond

Nora Roberts , Heinz Tophinke
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453422506
Genre: Liebesromane

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Wolkenkind

Soname Yangchen , Vicki Mackenzie , Reinhard Kreissl
Fester Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 22.09.2005
ISBN 9783426273791
Genre: Biografien

Rezension:

Soname wächst in Tibet auf dem Land auf. Als ehemaliger Adel wird ihre Familie sowohl von den chinesischen Besatzern als auch von den anderen Leuten im Dorf besonders schlecht behandelt. Schließlich schicken ihre Eltern sie mit sechs Jahren in die Stadt, wo sie als Haussklavin bei einer Familie zehn Jahre ihres Lebens verbringen muss - bis sie schließlich über Nepal nach Indien flieht, von wo aus sie wiederum letztlich in den Westen gelangte.


Die Lebensgeschichte von Soname Yangchen ist äußerst interessant und auch sehr beeindruckend. Tibet ist ein Land, über das die meisten Europäer kaum etwas wissen und ich war sehr gespannt, einen Eindruck davon zu bekommen.

Ihre Geschichte ist nachvollziehbar erzählt, jedoch nicht ganz so lückenlos, wie ich es mir gewünscht hätte. Dadurch habe ich mitunter nicht alles verstanden bzw. tun sich für mich diverse Widersprüche auf. Ich habe den Eindruck, dass die Autorin durch einen gewissen Patriotismus (welchen ich gar nicht verurteilen möchte!) eine romantisierte Vorstellung von ihrem Heimatland haben mag, was dann zu diesen Widersprüchen führt, anders kann ich mir das nicht erklären. Beispielsweise beschreibt sie anfangs, wie ihre Familie vom ganzen Dorf angefeindet und teilweise wirklich bösartig schikaniert wird, aber später schwärmt sie davon, wie harmonisch und herzlich die Menschen in Tibet doch wären und dass sie nie jemanden schlecht behandeln würden. Das nur so als ein Beispiel, da gab es mehrere. Deshalb denke ich, man muss dieses Buch sehr aufmerksam lesen und auch teilweise hinterfragen. 
Allerdings mag es sein, dass mir bestimmte Dinge nur deshalb widersprüchlich erscheinen, weil ich die dortige Kultur nicht nachvollziehen kann.

Außerdem erklärt die Autorin vieles, was ihr widerfahren ist, mit ihrem Glauben und führt vieles auf ihr Karma zurück oder Gebete. Damit gehe ich als unreligiöser Mensch auch nicht immer so konform, dennoch verurteile ich das nicht, nur ein sachlicher Bericht ist es damit natürlich auch nicht mehr. Beispielsweise erklärt sie sich die Tatsache, dass die meisten Europäer sehr positiv, freundlich und interessiert auf Tibeter reagieren, damit dass die Tibeter so gläubige Buddhisten sind und unter dem Schutz des Dalai stehen und die Leute einfach durch sie seine Heiligkeit spüren würden. Das ist für mich einfach keine plausible Erklärung. Ich führe das vielmehr darauf zurück, dass die meisten Europäer vorher noch nie einen Tibeter getroffen haben und die meisten auch nichts über Tibet wissen. Allenfalls wissen die meisten, dass Tibet von China besetzt ist und reagieren dann mit Mitleid oooder - was viel entscheidender sein dürfte - haben über Tibet kein vorgefertigtes Bild, keine Schublade, in die sie die Person sofort stecken könnten. Über Chinesen und Japaner hat man sofort ein gewisses Bild im Kopf, bestimmte Eigenschaften vielleicht auch, die man ihnen zuordnet, eine Vorstellung von dem Essen dort, etc. (ob man will oder nicht, jeder hat diese stereotype Vorstellung von fast jeder ihm bekannten Kultur), aber von Tibet haben die meisten so wenig gehört, dass sie absolut keine Vorstellung von irgendwas haben und reagieren deshalb sehr unbefangen und vorurteilsfrei und eben auch neugierig. Das ist für mich eine viel logischere Erklärung.
Dennoch fand ich es auch schön, einen Einblick in den tibetischen Buddhismus zu bekommen, der doch sehr viel sakraler ist, als der häufig hier in Europa praktizierte.

Insgesamt ein interessantes Buch mit einer faszinierenden Lebensgeschichte, das man aber aufmerksam lesen und bisweilen kritisch hinterfragen sollte. Auf jeden Fall aber lesenswert!

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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AMANI - Heldin des Morgenrots

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.09.2018
ISBN 9783570164389
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem die Rebellion fast vollständig zerschlagen wurde, sind nur noch Amani und eine Handvoll ihrer Begleiter übrig geblieben. Doch noch denkt niemand daran, aufzugeben. Um ihre Freunde zu retten, muss sie einigen alten Legenden auf den Grund gehen, doch auch das Land wird nicht nur vom herrschenden Sultan bedroht, sondern auch von Feinden aus der Fremde.


Nachdem mich der zweite Band nicht so sehr überzeugen konnte, war ich auf den dritten sehr gespannt und er ist so gut gewesen!

Das Erzähltempo war wieder sehr hoch mit einigen Zeitsprüngen, in diesem Fall hat sich das aber hier hat sich das sehr gut in die Geschichte eingefügt.

Amani als Charakter war deutlich emotionaler als in den Vorbänden und war mir wieder sehr sympathisch. Auch kamen einige Charaktere wieder vor, die ich schon schmerzlich vermisst hatte, allerdings sind mir einige etwas zu sehr untergegangen, wie z.B. Rahim. Den habe ich im zweiten Band so gern gemocht, dass ich den gerne viel präsenter gehabt hätte. Insgesamt war aber alles stimmig.

Auch war mal dieses Mal wieder sehr viel in dem Land Miraji und in der Wüste unterwegs, das hatte ich im zweiten Teil vermisst und dadurch kam hier wieder viel mehr richtiges "Amani-Feeling" auf.

Das Ende war richtig gut und glaubhaft. Und es gibt noch eine Art Abspann, also die Geschichte hört nicht einfach plötzlich auf und überlässt es dem Leser, sich die Zukunft vorzustellen, sondern es gibt noch eine längere Episode, in der die nächsten Jahrzehnte beleuchtet werden und was aus all den Leuten wurde. Das hat mir sehr gefallen!

Auch das Element, manches als Heldensage wiederzugeben, war wieder vertreten und hat mir wieder sehr gefallen.

Einige Schwachstellen muss ich aber doch anmerken.
Einerseits technische: Es finden sich auffällig viele Tippfehler, meist fehlende Buchstaben am Wortende. Das kam jetzt nicht auf jeder Seite vor, vielleicht auch nicht in jedem Kapitel, aber doch oft genug um als definitiv überdurchschnittlich aufzufallen. Außerdem verstehe ich nicht, warum mitten in der Reihe der Verlag gewechselt wurde: Teil 1 und 2 erschienen noch im CBT Verlag, Teil 3 im CBJ Verlag. Das sieht im Regal schon störend aus, wenn man pedantisch ist (und ich bin es wohl leider).
Im Buch selbst gab es wieder einige Szenen, die sehr gestellt wirkten und irgendwie viel zu leicht gingen, vor allem am Anfang, die Gefangennahme einer bestimmten Person, aber auch später gibt es solche. Beispielsweise gibt es an einer Stelle eine Lücke, wo Amani gerade so durchpasst, aber es ist logisch überhaupt nicht erklärbar, warum dort diese Lücke sein sollte. Inzwischen habe ich mich wohl dran gewöhnt und teilweise gehen diese Logikfehler auch einfach in dem rasanten Erzähltempo unter, aber dennoch sind sie da.

Fulminanter Abschluss der Reihe mit einigen Schwächen, die für mich persönlich aber kaum ins Gewicht fallen. Spannend, actionreich und mitreißend - ich bin sehr begeistert!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Pixie. Vom Drogen-Jetset in den Frauenknast Mein Leben

Andrea Mohr
Fester Einband: 311 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 14.01.2011
ISBN 9783802537424
Genre: Biografien

Rezension:

Andrea Mohr schildert in diesem Buch ihre Zeit im Frauengefängnis von Melbourne, in welchem sie fünf Jahre lang eingesessen hat wegen internationalem Drogenschmuggel. Zwischendurch beschreibt sie Etappen ihrer Reisen rund um den Globus.


 Ich war zunächst etwas enttäuscht, weil das Buch hauptsächlich die Zeit im Gefängnis beschreibt bzw. schwerpunktmäßig die ersten zwei Jahre davon. Mich persönlich hätte der Drogenschmuggel viel mehr interessiert. Dennoch ist die Lebensgeschichte von Frau Mohr durchaus lesenswert.

Relativ angstfrei ging sie stets Risiken ein, arbeitete als Stripperin, bevor sie schließlich nach Melbourne zog. Drogen spielten bereits lange eine Rolle in ihrem Leben, bevor sie an ein kolumbianisches Kartell geriet und für dieses Drogen nach Australien schmuggelte bzw. schmuggeln ließ. Letztlich führte dies zu ihrer Verhaftung, sowie der ihres Mannes und zwei weiterer Freunde.

Der Einblick in den Knastalltag war sehr spannend, aber nicht immer so gut vorstellbar. Es werden viele Einzelvorfälle geschildert, den ganz banalen Alltag kann ich mir dabei leider weniger gut vorstellen. Es muss dort recht hart zugehen und teilweise wird das auch deutlich, an anderen Stellen liest es sich aber mehr wie ein Club-Urlaub, bei dem man nur das Resort nicht verlassen darf. Vielleicht liegt es aber auch an mir und daran, dass ich mir das nicht besser vorstellen kann. Allerdings habe ich zumindest schon mal ein Gefängnis von innen gesehen (im Rahmen einer Ausbildung) und hatte deshalb schon eine gewisse Vorstellung. 

Zudem neigt die Autorin dazu sich mitunter künstlich in den Mittelpunkt zu stellen, habe ich den Eindruck. Sicher geht es hier und ihre Geschichte und sie berichtet sehr viel von ihren Mitgefangenen, stellt sich aber immer als Opfer hin, da sie diese Strafe verbüßen muss, obwohl sie selbst von allen die niedrigste Strafe bekommen hat (eigentlich aber die höchste verdient gehabt hätte, da sie der Kopf des Schmuggels war, was nur niemand wusste) und ja auch für eine tatsächlich begangene Straftat einsitzt. Von ihren Mitverurteilten berichtet sie dann kaum, selbst wenn Kontakt zwischen ihnen stattfindet. Das alles hat mich beim lesen wiederholt irritiert.

Sicherlich ein Buch, das sehr interessante Einblicke liefert, aber man darf beim Lesen auch gerne mal kritisch hinterfragen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Algo tan trivial. Sowas ganz Banales

Bianca Morales García
Geheftet: 252 Seiten
Erschienen bei düsseldorf university press dup, 20.09.2017
ISBN 9783957580528
Genre: Sonstiges

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Das Herz im Glas

Katharina V. Haderer , Katharina V. Haderer
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 25.03.2017
ISBN 9783959913317
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch Zufall fiel Aenne, der Tochter des Reisenden Königs, ein Glas in die Hände, in dem ein menschliches Herz konserviert wurde. Unbedingt will sie herausfinden, wer diese grausame Tat begangen hat und dafür sorgen, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Dabei unterstützen sie ihre Brüder Ezra und Caedes, der Drachentöter. Bald schon stecken sie alle bis zum Hals in Problemen. In der Felsenstadt Terra Talioni lauern viele Gefahren...


Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Kinder des Reisenden Königs, insbesondere Aenne und Caedes. Während ich zuerst dachte, Aenne würde die zentrale Protagonistin werden, verlagerte sich in fortschreitender Handlung der Fokus immer mehr auf Caedes - was mir aber sehr gut gefallen hat, denn er ist mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch.

Alle Charaktere sind sehr detalliert ausgestaltet und sind überaus glaubwürdig. Das gilt ebenso für die Welt an sich, die wirklich riesig ist und mit sehr viel Liebe zum Details ausgemalt worden ist. Sie wirkt so echt, als wäre man wirklich dort.

Caedes ist Drachentöter, charismatisch und ein wenig überheblich, aber mit dem Herz am richtigen Fleck. Aenne, seine Schwester, ist etwas ruhiger, hat Grundkenntnisse in Magie und Heilung und hat ihren Platz in der Welt noch nicht so recht gefunden. Dann gibt es noch Ezra, den großen Bruder der beiden, der bereits verheiratet ist und Kinder hat. Er bildet den Ruhepol des Trios.

Handlungsort ist Terra Talioni, ein Stadtstaat in einem Felsengebirge, in dem Magie omnipräsent ist und wo in dunklen Ecken manches nicht mit rechten Dingen zugeht. Sehr lebhaft geschildert und ein bisschen hat sie mich an "The Witcher 3" erinnert, was aber daran liegen dürfte, dass ich in Sachen Mittelalter-Fantasy noch nicht viel herumgekommen bin? Jedenfalls war ich sehr begeistert.

Die Handlung hielt einige überraschende Wendungen parat (und ich bin schwer zu überraschen), anderes wiederum habe ich bedingt kommen sehen, aber nicht in der Form, wie es letztlich eintrat. Vieles wurde wirklich lange sehr gut verborgen gehalten und nach dem ersten Viertel wurde es so spannend, dass ich zwei Nächte lang durchgelesen habe, weil ich nicht mehr aufhören konnte.

Das Ende war nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte (nur fast), aber es war trotzdem glaubwürdig und passend. Außerdem kommt ja irgendwann noch ein weiterer Teil, also vielleicht bekomme ich ja dann noch, was ich gerne hätte?

Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Buch. Spannend, mit liebevoll gestalteter Welt und Charakteren und ungewöhnlich unvorhersehbarer Handlung (von ein paar Ausnahmen abgesehen). Auch für Mittelalter-Fantasy-Einsteiger wie mich gut geeignet, doch sicher begeistert es auch alte Fantasyhasen.

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Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens

Colin Harrison , Peter Castell , Heinrich Hoerschelmann
Fester Einband: 474 Seiten
Erschienen bei AULA-Verlag, 01.08.2004
ISBN 9783891046852
Genre: Sachbücher

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Der Kosmos Vogelführer

Lars Svensson , Killian Mullarney , Dan Zetterström , ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 02.02.2017
ISBN 9783440156353
Genre: Sachbücher

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132 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die Anatomie der Nacht

Jenn Bennett , Claudia Max
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551560117
Genre: Jugendbuch

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Grimms Märchen

Jacob Grimm , Wilhelm Grimm , Ruth Koser-Michaels , Ruth Koser-Michaëls
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2012
ISBN 9783426653166
Genre: Kinderbuch

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Penguin Bloom

Cameron Bloom , Bradley Trevor Greive , Ralf Pannowitsch
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaus, 13.02.2017
ISBN 9783813507614
Genre: Biografien

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Im Land des Flüsterns

Barbara Demick , Gabriele Gockel , Maria Zybak
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783426301135
Genre: Biografien

Rezension:

Barbara Demick hat für eine Zeitung in Los Angeles lange Zeit in Korea gelebt und darüber geschrieben. In dieser Zeit lernte sie viele Flüchtlinge aus der nordkoreanischen Stadt Chongjin kennen und hat einige dieser Geschichten in diesem Buch zusammengefasst. Dabei lesen wir einige sehr verschiedene Biografien, die sich gegenseitig gut ergänzen.

Die Geschichten sind denkbar unterschiedlich: Da gibt es das junge Liebespaar Mi-ran und Jun-sang, ihr Vater stammt aus Südkorea, seine Familie aus Japan, beide haben einen entsprechend niedrigen Status. Frau Song ist überzeugte Anhängerin des Regimes - bis zur Hungersnot. Ihre älteste Tochter hingegen hat schon immer dagegen rebelliert. Dr. Kim ist eine junge Ärztin, deren Vater in den 1960er Jahren als ethnischer Koreaner aus China nach Nordkorea kam, um der dortigen Hungersnot zu entfliehen. Hyuck wurde früh zum Straßenkind und schlug sich irgendwie so durch. Sie alle verbindet am eines: Die Flucht.

Die Geschichten sind gut zusammengestellt und beleuchten verschiedene Gruppen, die es innherhalb der nordkoreanischen Gesellschaft gibt.

Insgesamt verläuft das Buch chronologisch. Es beginnt mit den 1960er Jahren, als Nordkorea zunächst besser dastand als Südkorea und durch die Hilfe von kommunistischen Bruderstaaten eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen. Später kommt es zum unvermeidlichen Kollaps der Planwirtschaft und zur großen Hungersnot. Fabriken werden geschlossen, die Menschen verlieren ihre Existenzen, Schwarzmärkte und eine zweite, geheime Wirtschaft entstehen. Immer mehr Menschen entwickeln Zweifel am Regime - oder gar ernsthafte Kritik. Das Buch versorgt einen außerhalb der persönlichen Schicksale auch mit Hintergrundinformationen. Dadurch eignet sich dieses Buch auch sehr für alle, die sich noch nie vorher mit Nordkorea beschäftigt haben.

Die Flucht gestaltet sich dann ebenso unterschiedlich, außer dass alle über China fliehen (müssen). Aber von China nach Südkorea finden sie wiederum ganz verschiedene Wege. Hier war mir die Informationslage teilweise zu dünn, da haben mir einige Aspekte gefehlt, die ich schon von anderswo kenne.

Auch über die erste Zeit in Südkorea erfahren wir zu jedem Protagonisten seine Geschichte.

Die Schicksale der Menschen waren wirklich spannend zu lesen und haben mich teilweise sehr berührt. Für unsereins ist das Leben dort schwer vorstellbar. Dennoch war dieses Buch nicht ganz so eindringlich, wie es eine Autobiografie sein kann, dafür aber vielseitiger.

Informatives Buch für alle, die sich für dieses Land interessieren. Die gewählten Geschichten ergänzen sich gegenseitig sehr gut und vermitteln umfassende Eindrücke über dieses Land. Trotzdem berührt es mich nicht so sehr, wie es eine Autobiografie kann und wirkt zum Teil etwas zu nüchtern. Insgesamt empfehlenswert, ich rate bei diesem Thema aber grundsätzlich immer dazu, noch andere Bücher darüber zu lesen.

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224 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 67 Rezensionen

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Wir waren hier

Nana Rademacher
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.01.2016
ISBN 9783473401390
Genre: Jugendbuch

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Weißzeit

Christoffer Carlsson , Susanne Dahmann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500591
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit einer verhängnisvollen Nacht versteckt sich Vegas Bruder vor der Polizei. Was genau ist in dieser Nacht geschehen und wie kam es dazu? In dieser abgelegenen, heruntergekommenen Ecke von Schweden nehmen die Leute ihre Angelegenheiten noch lieber selbst in die Hand - so auch Vega.


Dieses Buch entführt einen in eine abgelegene, dunkle von Schweden. Es ist Herbst, es regnet, es ist kalt - und dagegen trinkt man am besten starken, heißen Kaffee. In diesem Ort kennt jeder jeden und hier ruft man nicht die Polizei, sondern regelt die Dinge unter sich. Das ist die Atmosphäre, in die mich dieses Buch schier hineingesogen hat und die mir unglaublich gut gefallen hat. Ein wenig erinnert sie mich an "Life Is Strange", auch wenn Handlung und Setting völlig verschieden sind.

Vega ist 16 Jahre alt und ein eher burschikoses Mädchen. Ihr Vater hat die Familie verlassen und Vega hat gelernt, auf sich allein gestellt zu sein. Das und auch die heruntergekommene Gegend, in der sie lebt, mit den oftmals zwielichten Bewohnern haben sie geprägt und erklärt wahrscheinlich auch ihren recht hohen Zigarettenkonsum. Ihr Bruder ist ihr sehr wichtig, weshalb sie sich sehr für ihn engagiert. Außerdem spielt Sex eine große Rolle in ihrer Gedankenwelt, da sie dieses Neuland erst vor einigen Monaten betreten hat. Tom, der ebenfalls aus ihrem Ort kommt, hat ihr im Anschluss das Herz gebrochen, allerdings schwärmt sie immer noch für ihn, trotz aller Wut. Ein gewisses körperliches Interesse hat sie auch für Malte, den besten Freund ihres Bruders. Dieses Detail und auch die Geschichte dahinter, habe ich persönlich als unnötig empfunden. Es wirkte sehr konstruiert und wird mir dann im Verlauf zu wenig diskutiert. Das hätte man auch weglassen können, sehr gestört hat es mich aber dann auch nicht.

Die Handlung, was in jener Nacht geschehen ist, war für mich teilweise vorhersehbar, weil ich inzwischen einfach weiß, wie Plottwists aufgebaut werden und deshalb habe ich sie kommen sehen. Bei wem sie wirklich funktionieren, der wird von der Spannung hier noch mehr gepackt werden als ich. Ein Großteil besteht auch aus Rückblenden, die uns Verschiedenes näher erklären. Insgesamt fand ich die Handlung wenig überraschend und häufig handeln die Charaktere unüberlegt. Am Ende klärt sich zwar alles auf, führt aber trotzdem nirgendwohin. Stattdessen geschieht am Ende etwas, was die Wahrscheinlichkeit nur noch weiter erhöht, dass Vegas Bruder verhaftet wird. Das fand ich etwas enttäuschend.

Die Atmosphäre und das Setting haben mir sehr gefallen und mir unheimlich Lust auf den Herbst gemacht, den ich ohnehin sehr liebe. Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen Ort im Buch zu besuchen. Die Handlung konnte mich dabei weniger überzeugen. Ob einem dieses Buch gefällt oder nicht, hängt am Ende vom persönlichen Geschmack ab und ob das Buch einen emotional catchen kann oder nicht. Ich habe Bewertungen von 1 bis 5 Sternen gesehen und ich kann alle davon nachvollziehen. Dies ist deshalb so ein Buch, bei dem einem Rezensionen für die Kaufentscheidung überhaupt nicht weiterhelfen.

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Wovon wir träumten

Julie Otsuka , Katja Scholtz
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442479689
Genre: Romane

Rezension:

Ein Schiff voller japanischer Frauen steuert auf die amerikanische Westküste zu, wo sie ihre Ehemänner treffen werden - die sie bisher noch nie gesehen haben. Die meisten erwartet ein hartes, entbehrungsreiches Leben, sei es in der Landwirtschaft oder in der Stadt. 


Das Besondere an diesem kurzen Buch ist, dass es konsequent in der Wir-Form gehalten ist. Es gibt nicht die eine Protagonistin, sondern alle Frauen erzählen die Geschichte als eine Gruppe. Vereinzelt fallen einmal Namen, immer wieder gibt es Zitate, aber nie hebt sich eine dominant aus der Gruppe hervor. Weite Teile des Buches sind Aufzählungen, die verschiedene Entwicklungen zusammenfassen.

Die meisten Frauen landen nach ihrer Ankunft in einer unglücklichen Ehe. Sie schuften in der Landwirtschaft und leben in Armut, einige leben im japanischen Viertel irgendeiner Großstadt und haben kleine Läden oder sind als Hausangestellte beschäftigt. Ringsum begegnet ihnen Rassismus, jedoch fällt auf, dass sie auch selbst einen gewissen Rassismus mitbringen, beispielsweise gegenüber Chinesen. Später bekommen die meisten viele Kinder, die sich dann einem eher amerikanischen Lebensstil zuwenden, von denen manche jung sterben oder die selbst Erfahrungen mit Rassismus in der Schule sammeln müssen.

Schließlich kommt der zweite Weltkrieg und alle japanischen Einwanderer fallen unter Generalverdacht Spione zu sein. Sie werden noch stärker ausgegrenzt und diskriminiert und schließlich zu tausenden von der Westküste deportiert. Von letzterem hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nie etwas gehört und war darüber sehr schockiert.

All diese Schicksale erwecken in einem viel Mitleid und Mitgefühl, aber auch Bewunderung dafür, das alles aushalten und durchstehen zu können.

An den Wir-Schreibstil und die endlosen Aufzählungen muss man sich gewöhnen und sie sind sicherlich nicht für jeden etwas. Dies ist wieder so ein Buch, das man wegen des Inhalts liest, aus Interesse an der Thematik, aber nicht zur reinen Unterhaltung.

Ungewöhnliche aber gelungene Umsetzung, die auf wenig Seiten viele Einblicke ermöglicht. Phasenweise ist es vielleicht etwas langatmig, aber wer sich für das Einwanderer-Thema und/oder die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Amerika interessiert, der wird hierin eine interessante und lesenswerte Abbildung des Zeitgeschehens vorfinden. 

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Kleine Feuer überall

Celeste Ng , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281560
Genre: Romane

Rezension:

In Shaker Heights folgt alles klaren Regeln. Hier scheinen Mia und ihre Tochter Pearl so gar nicht hineinzupassen, denn Mia arbeitet als freie Künstlerin und ist die letzten Jahre mit Pearl wie eine Vagabundin durch das Land gereist. Bald schon freundet sich Pearl mit den Kindern der Familie Richardson an und hat zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde. Nur die jüngste Tochter, Izzy, erscheint unangepasst und rebellisch. Wer wird am Ende - bzw. am Anfang - das Haus der Richardsons abbrennen und warum?


Wie schon das erste Buch von Celeste Ng ist dieses wieder ein Puzzle aus Geheimnissen und persönlichen Geschichten. Und wieder erfahren wir ganz am Anfang, worauf alles hinauslaufen wird und im Folgenden geht es darum, wie es dazu kam. Obwohl diese deutlichen Parallelen vorhanden sind, ist die Geschichte ganz anders und ganz eigen. Dass man hier wieder die eindeutige Handschrift von Celeste Ng erkennen konnte, hat mir sogar sehr gefallen.

Die Charaktere sind wieder sehr lebendig und real gestaltet. Mia hat mich etwas an eine ehemalige Kunstlehrerin erinnert und sie war mir sehr sympathisch.
Pearl ist anfangs überfordert im Haus ihrer neuen Freunde, freut sich aber zunehmend über den Anschluss dort, was ich sehr glaubwürdig fand. Teilweise fand ich sie zu naiv, allerdings finde ich es nur real, dass ein Teenager, der noch nie wirklich Erfahrungen im Sozialleben gesammelt hat, sehr leicht beeinflussbar ist.
Izzy ist mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie hat einen starken Gerechtigkeitssinn und immer gute Gründe für ihr Handeln, jedoch hört ihr zuhause niemand wirklich zu. Ich hatte Mitleid mit ihr, wie es ihr zuhause ergangen ist.

Die Nebencharaktere waren in manchen Fällen - wie etwa Mrs. Richardson oder Bebe - für mich sehr lebendig und mit ausreichend Hintergrund ausgestattet, gerade bei den Kindern Lexie, Trip und Moody fehlten mir aber ein wenig mehr Informationen. Man erfährt gerade mal von Lexie eine weitere Freundin, über Freunde der Jungs erfährt man nichts weiter von keinem der drei erfährt man überhaupt den vollen Namen, soweit ich mich erinnern kann. Auch ihr Privatleben außerhalb von Schule und Fernsehen wird kaum angesprochen, nur selten mal etwas erwähnt, das fand ich etwas schade.

Der Schreibstil ist dafür wieder mal fantastisch. Celeste Ng schafft es, einfach immer wieder den Nagel auf den Kopf zu treffen. Ihre Formulierungen sind neu und absolut treffend und zeugen von unheimlich viel Weitsicht und einer gewissen Weisheit. Es ist die Sprache von jemandem mit viel Lebenserfahrung, der genau beobachtet. Loben muss man im Zuge dessen natürlich auch einmal die großartige Übersetzung, ohne die das gar nicht so grandios zu lesen wäre!

Wieder ein wahres Meisterwerk der Autorin, die nach gerade mal zwei Veröffentlichungen nun offiziell meine Lieblingsautorin geworden ist. Ich hoffe, sie schreibt noch viele weitere Bücher!
Wieder einmal sieht man hier, wie fatal Schweigen, Lügen und Geheimnisse werden können und das in einem sprachlich raffinierten Gewand und so bildgebend, als würde man eine Serie schauen. Da verwundert es nicht, dass es genau die bald geben soll.

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Amalthea: Roman

Neal Stephenson
E-Buch Text: 1.057 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 09.11.2015
ISBN 9783641168759
Genre: Sonstiges

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