Griinsekatze

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483 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

jennifer estep, mythos academy, frostnacht, fantasy, gwen

Frostnacht

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280358
Genre: Fantasy

Rezension:


Der 5. und vorletzte Teil der Mythos Academy ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Wir haben unseren Champion Gwen, deren Leben sich wieder normalisiert hat. Einzig und alleine der Gedanke, dass Logan weg ist, quält sie. Das und die ewigen Albträume über die Geschehnisse im Auditorium. Natürlich bleibt es aber nicht so und Gwen beweist wieder, was sie alles bereit ist, für ihre Freunde zu unternehmen. Sie muss sich wieder beweisen und den Schnittern gegenüberstehen. Mit dabei sind ihre Freunde Daphne, Carson, Alexei und Oliver. Nur Logan fehlt und das ist auch das Einzige negative an dem Buch. Er ist ein fester Bestandteil und dieses ewige Hin und Her zwischen dem Spartaner und dem Gypsimädchen ist wirklich nervig. Die beiden sollen sich zusammenreißen.

Fazit
Wir lernen neue Charaktere kennen und Gwen kommt dem finalen Kampf gegen Loki immer näher. Immerhin haben wir nur noch einen Band vor uns. Da wird sich alles entscheiden. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!

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300 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

cassandra clare, magisterium, magie, band 3, fantasy

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783846600283
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der dritte Teil der Magisterium Reihe konnte mich, anders als die Vorgänger, etwas mehr von sich überzeugen. Die Sache rund um das Geheimnis von Call spitz sich langsam zu und er fängt zu früh an, sich in Sicherheit zu wägen. Gleich zu Beginn passiert das, was kommen musste. Calls Leben wird bedroht und er und seine Freunde versuchen herauszufinden, wer es auf ihn abgesehen hat. Natürlich geraten die Drei dabei in Gefahr, brechen Regeln und vertrauen niemanden. 

Die Charaktere entwickeln sich in meinen Augen aber nicht groß weiter. Call findet sich endlich mit seiner Situation ab, Aaron merkt, wie es ist, wenn man nicht von allen gemocht wird und Tamara … ja sie scheint ihre Gefühle genauer zu erforschen. Jasper ist auch wieder mit im Bunde und diesmal sogar als Freund der Drei. Die Chaosmagie spielt auch wieder eine große Rolle, aber dafür, dass sie eigentlich das Hauptthema der Geschichte ist, nimmt sie viel zu wenig Raum ein. Wie wirkt sie, warum lernen die Jungs nicht mehr über sie.

Die Handlung ist spannender als die Vorgänger. Es passiert allerhand. Irgendjemand hat es auf Calls Leben abgesehen und gibt einfach nicht auf. Gefahr, Detektivspiele und gewöhnlicher Teenageralltag wechseln sich also ab, was mir gut gefallen hat. Ich finde aber, die Magie könnte eine größere Rolle spielen. Das mochte ich im ersten Teil sehr, wie die Magie und ihre Wirkung beschrieben wurde. Das ist hier leider sehr abgeschwächt wurden und besonders die Chaosmagie kommt in meinen Augen zu kurz. Wenn es so gefährlich ist, müssen die beiden Makaris doch lernen damit umzugehen. 

Das Ende konnte mich allerdings überraschen. Mit der einen Wendung wirklich ganz am Schluss habe ich nicht gerechnet. Ich bin also gespannt, wie es mit dem nächsten Band weitergeht, denn es hat sich bis zum Schluss einiges geändert und wir dürften im vierten Band der Reihe also mit vielen neuen Gegebenheiten rechnen.

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509 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

mythos academy, jennifer estep, frostglut, liebe, fantasy

Frostglut

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280341
Genre: Fantasy

Rezension:


Der vierte Teil der Mythos Academy zeigt wieder, wie sehr sich Gwen auf ihre Freunde verlassen kann. Loki wurde befreit, Gwen kam gerade so mit dem Leben davon und die Schüler der Mythos Academy schweben in Gefahr. Das Leben von Gwen hat sich gerade wieder beruhigt, da steht sie schon der nächsten Herausforderung gegenüber. Sie wird vom Protektorat verhaftet, weil sie Loki befreit hat. Als ob sie als Nikes Champion nicht schon genug um die Ohren hat, muss sie jetzt auch noch ihre Unschuld beweisen, wird von ihren Mitschülern verurteilt, verfolgt, gehasst und wegen Verbrechen angezeigt, die sie gar nicht getan hat. 

Ich persönlich fand den Teil etwas schwächer als die Vorgänger, was daran liegt, dass es so hoffnungslos für Gwen ist und die Reaktionen der Mitschüler einfach nicht gehen. So blind jemanden zu verurteilen … aber das ist Ansichtssache. Sehr schön finde ich, dass man deutlich sieht, wie sehr Gwens Freunde zu ihr halten und sie beschützen und unterstützen. Gwen ist in der Mythos Welt endlich angekommen und charakterlich macht sie in diesem Teil keine weiteren Entwicklungen. Ihr Mut, ihr Vertrauen in ihre Freunde und ihre Liebe zu Logan, stehen wieder an erster Stelle. Es gibt brisante Entwicklungen, die den weiteren Verlauf der Geschichte sehr beeinflussen und vor allem den nächsten Teil. 

Obwohl es für mich nicht der spannendste und aufregendste Teil war, hatte ich trotzdem Spaß dabei und bin gespannt, wie alles weitergehen wird und wann sie Loki zur Strecke bringen können.

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591 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

magie, magisterium, fantasy, elemente, freundschaft

Magisterium - Der kupferne Handschuh

Cassandra Clare , Holly Black ,
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783846600177
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Weiter geht es mit dem Abenteuern von Callum Hunt und seinen beiden Freunden Aaron und Tamara. Die Drei erleben im zweiten Teil "Magisterium: Der kupferne Handschuh" wieder einiges. Sie brechen Regeln, Kämpfen, decken Geheimnisse auf und müssen sich auf den jeweils Anderen verlassen können.

Wie schon nach dem ersten Band bin ich mir unsicher, was ich von der Reihe halten soll. Sie ist gut, keine Frage aber das gewisse etwas, was sie spannend macht und dafür sorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, fehlt. Callum Hunt hat sich ein bisschen mit dem Gedanken arrangiert, dass er die Seele von Constantin Maden in sich trägt, und führt Listen, ob er ein Kriegstreiber ist oder nicht. Eine Gute-Taten- und Böse-Taten-Liste sozusagen. Er bekommt ein bisschen mehr Charakter, wird stärker und jammert nicht mehr alle paar Seiten über sein Bein. Aaron, der seine Magie der Leere ausprobiert und trainiert verliert allerdings am Anfang Punkte, weil er doch ein wenig überheblich rüberkommt, allerdings legt sich das wieder und er ist einfach nur verdammt nett. Wie immer eben, die Freundlichkeit in Person. Tamara allerdings wirkt auf mich etwas zwiegespalten und unnahbar. Ich werde in dem Teil aus ihren Reaktionen und Taten nicht schlau.

Die Geschichte spielt diesmal eher außerhalb vom Magisterium. Die drei Freunde suchen aus Gründen nach Alastair Hunt und hauen einfach aus der Schule ab. Die ganze Reise, die Suche, das Finden und der Kampf sind gut geschrieben, interessant aber der Sogeffekt fehlt. Es läuft mir alles ein bisschen zu glatt und vorhersehbar. Nur am Ende konnte Callum mich doch einen Moment überraschen. Ein bisschen neugierig, wie es weitergehen wird, bin ich aber schon.

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196 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

magie, hexen, norwegen, liebe, hexe

Witches of Norway - Nordlichtzauber

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 319 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300048
Genre: Fantasy

Rezension:


Elis ist ein sympathischer und liebenswerter Charakter. Man schließt sie einfach sehr schnell ins Herz, durch ihre natürliche und neugieriger Art. Sie will ihre Magie beherrschen, weil sie in emotionalen Momenten doch mal ein kleines Erdbeben auslöst, ohne es zu wollen. Obwohl sie deswegen nach Norwegen reist, spielt das beherrschen ihrer Magie dann kaum eine Rolle und der rote Faden ging für mich verloren. Ich hätte gern mehr darüber gelesen, wie sie mehr über sich und ihre Magie lernt. Als sie dann in die Vergangenheit reist, entwickelt sich ein neues Ziel, man lernt neue Charaktere kennen und Elis lernt ein bisschen mehr über ihre Familie.

Man hat viele Charaktere, die interessant sind, oder wären, wenn man mehr über sie erfahren würde. Stian ist charismatisch, allerdings hat man keinen Hintergrund über ihn und er bleibt eine sehr oberflächliche Figur und das Geplänkel zwischen ihm und Elis wirkt so künstlich. Die Andersons, bestehen aus Anna und Amalie, Sander und den beiden Kindern, sind okay, allerdings würde ich über Sander gern noch mehr erfahren. Im Allgemeinen hatte ich aber das Gefühl, dass mehr hinter diesen Charakteren steckt als man ahnt. Und in der Vergangenheit steht dann Kjell. Ihn finde ich sehr gut getroffen. Er hat Persönlichkeit, ist etwas exzentrisch aber einer von den Guten. 

Die Handlung ist durchaus spannend. Elis, die sich in Norwegen bei den Andersons einlebt, ihre Reise in die Vergangenheit und ihren Wunsch Kjell zu retten. Nach der Reise in die Vergangenheit kommt erst richtige Spannung auf. Man möchte wissen, wieso sie dort ist, wie sie wieder zurückkommt und was das alles mit Kjell auf sich hat. Das findet man auch nach und nach raus. Ich bin in die Geschichte gegangen mit der Erwartung, dass Elis lernt, ihre Magie zu kontrollieren und einen Mann findet, dem ihr Herz gehört. Das Thema Magie wird ziemlich kleingehalten, dafür, dass der Großteil der Protagonisten Hexen und Hexenmeister sind. Die Liebe ... ist so durcheinander und wirkt dadurch auf mich sehr aufgesetzt, ob wohl ich da großes Potenzial sehe. 

"Witches of Norway" hat interessante Charaktere, über die man mehr hätte, erfahren müssen, eine gute Idee, einen schönen Schreibstil aber keinen durchgehenden roten Faden. Ich habe mich etwas verloren gefühlt. 

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(39)

78 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

fantasy, nalini singh, gestaltwandler, psy changeling, mediale

Der letzte Schwur

Nalini Singh , Patricia Woitynek
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.12.2016
ISBN 9783736302976
Genre: Fantasy

Rezension:


Band 15 der Gestaltwandler Reihe von Nalini Singh lässt sich nicht mit seinen Vorgängern vergleichen. Es ist ein Abschied der altbekannten Reihe aber gleichzeitig eine Einleitung in Staffel 2. 

Dieses Mal gibt es kein einzelnes Paar, das wir auf ihrem Weg begleiten. Wir besuchen alle bisher bekannten Charaktere, schauen, wie es ihnen so geht, erfahren Neues und können uns mit ihnen freuen. Es ist ein einziges freudiges Wiedersehen. Nalini Singh lässt kein Paar aus, dadurch wird der ein oder andere es etwas chaotisch finden. Ich hatte überhaupt keine Probleme damit, da ich alle Vorgängerbände in und auswendig kenne und wahnsinnig neugierig war, wie es allen so ergangen ist. Wir lernen Naya besser kennen und jede einzelne Szene mit dem kleinen Mädchen ist purer Zucker! Sie wird so niedlich dargestellt und die Liebe, die Sascha und Lucas für ihre Tochter empfinden, wird so wundervoll rübergebracht, dass man sich mit Naya geliebt und geborgen fühlt. 

Außerdem werden wir auf die Fortsetzung vorbereitet. Ich denke, dass Nalini Singh sich da eher auf die BlackSea-Gemeinschaft, die Menschen und die Medialen konzentriert. Die menschliche Gattung war doch eher nur am Rande vertreten, das einzige Paar, was seine eigene Geschichte bekommen hat, war Max Shannon mit seiner Medialen Sophie Russo. Der Menschenbund mit Bo spielte nach und nach eine immer größere Rolle und ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns dieses Mal genauer anschauen werden. Mediale und Menschen und die Wassergestaltwandler werden uns wohl erwarten.

Die Handlung bezieht sich wie gesagt auf alle Charaktere aber es gibt ein paar Hauptstränge, die wir verfolgen. Zum einen gibt es da Naya und die Bedrohung, die sie erwartet, einfach, weil sie ein Kind einer Medialen und eines Gestaltwandlers ist und somit etwas Neues und Einzigartiges. Dann haben wir die BlackSea-Gemeinschaft mit ihrer entführten Meeresbiologin, die gesucht wird und wir haben Xavier, der sich auf den Weg gemacht hat, um seine geliebte Nina zu finden. Eine große Rolle nehmen auch Mercy, Riley und ihre Wolfsleoparden ein. Das waren in meinen Augen jetzt die vordergründigen Hauptstränge, die uns erzählt wurden. Es war rundum interessant und man hat so viel Neues erfahren, dass ich einfach klasse.

Fazit
Ich liebe diese Reihe und mit "Der letzte Schwur" hat Nalini Singh uns erzählt was in den 3 Jahren seit Sascha Duncan aus dem Medialnet ausstieg, alles passiert ist und sich verändert hat. Es war ein wundervolles Wiedersehen mit den Leoparden, Wölfen, Medialen, Vergessenen und Menschen.

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163 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

straßensymphonie, wandler, musik, alexandra fuchs, jäger

Straßensymphonie

Alexandra Fuchs
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959911795
Genre: Fantasy

Rezension:


"Straßensymphonie" ist ein Buch mit Überraschungen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, keine klassische Fantasy, es ist etwas Eigenes und ganz Spezielles. Man muss sich bewusst sein, dass man mehr bekommt als im Klappentext steht, so war der Einstieg für mich auch nicht ganz einfach. Ich ging davon aus, dass es um Kat und Levi ging. Zwei Gestaltwandler, die verliebt in die Musik sind und sich dadurch annäherten. Die Gestaltwandler waren ein netter Zusatz ohne größere Bedeutung und es wurde sich ganz auf die Musik, die Annäherung der beiden und Kats Trauer wegen ihres Vaters konzentriert. Dann gab es einen Umschwung, die Musik kam in den Hintergrund und der Fokus wurde auf die Gestaltwandler gelenkt. Es kam mehr Hintergrund, mehr Geschichte und ein eigener roter Faden dazu. Das in den Kopf zu bekommen war nicht einfach. Diese Umstellung hat den Lesefluss anfangs arg gestört, aber nachdem ich mich an den Gedanken gewöhnt hatte, floss der Text wieder und ich hatte Spaß an der Geschichte.

Kat ist ein Kaffeejunkie, sarkastisch, eine Wildkatze, nimmt kein Blatt vor den Mund, liebt die Musik, trägt die Trauer über den Tod ihres Vaters tief in sich und ist ein winziges bisschen tollpatschig. Alles in allem ein sehr umfangreicher, emotionaler und liebenswerter Charakter. Obwohl ich sie sehr mochte, war ihr Sarkasmus manchmal too much und die Nebensätze wirkten unnötig und gezwungen, aber das kam zum Glück nicht zu oft vor. Ihre Liebe zur Musik und ihre Gedanken und Gefühle bezüglich ihres Vaters gaben der Geschichte eine verträumte aber auch traurige Note, sodass Kats aufgeweckte Art etwas ausgeglichen wurde.

Levi ist der ruhigere von beiden aber auch er hat seine aufbrausenden und temperamentvollen Momente. Er handelt manchmal, ohne nachzudenken. Das ist wohl der Hund in ihm ;) ansonsten kann man schon sagen, dass er vorher erst nachdenkt, abgesehen davon, wenn es um Kat und ihre Sicherheit geht. Der charmante und liebenswerte Mann hatte schon ein bisschen zu tun, um Kat weichzuklopfen aber er hat eine leicht hartnäckige und süße Art das zu tun. Levi hat Kat, wo es nur ging, unterstützt. Er war für sie da, sorgte sich um sie und kümmerte sich um sie. Er ist einfach der perfekte Gentleman und Ritter in strahlender Rüstung. Aber auch er hat mit der Vergangenheit zu kämpfen und ist froh um den Beistand von Liz und Micah. Die beiden sind die fehlenden Mitglieder der Band und seine Familie. Sie sind genauso wundervolle Charaktere wie Kat und Levi und ich freue mich schon sehr darauf, mehr über sie zu erfahren.

Kat und Levi kamen mir in bisschen zu schnell zusammen, aber danach sind sie ein wundervolles Paar. Streitigkeiten, Annäherung, Vertrauen. Sie halten zusammen und gehören zusammen. Der Aufbau der Beziehung ging schnell, aber die Entwicklung verfolgen wir dann während der Geschichte. Gerade als der Fokus auf die Gestaltwandler gerichtete wird und die Angst vor den Jägern groß wird, müssen sie zusammenhalten.

Nachdem man sich darauf eingestellt hat, dass "Straßensymphonie" nicht nur eine romantische Geschichte, mit Musik im Vordergrund und den Gestaltwandlern als netter Sidekick ist, läuft die Geschichte. Der Schreibstil von Alexandra Fuchs lässt sich gut lesen und ihre unverblümte und humorvolle Art lockert das Ganze auf. Allerdings hätten die Anspielungen auf Serien weniger oder subtiler sein können. Es wurde dann doch etwas viel. Trotz ein paar Ecken und Kanten hatte ich Spaß am Lesen, mochte die Charaktere sehr und die Geschichte ebenfalls. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 2.

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

2016, jacky vellguth, cherry on top, vellguth

Cherry on top: Liebesroman

J. Vellguth
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.11.2016
ISBN B01MXC2F9G
Genre: Sonstiges

Rezension:


Cherry bekommt ihre eigene Geschichte. Nach "#FolgedeinemHerzen" hatte ich sehr gehofft, dass wir auch erfahren, warum das Date zwischen Milo und Cherry so fürchterlich gelaufen ist und die Autorin hat diesen Wunsch erfüllt. Jetzt haben wir die Chance auch die sympathische Cherry näher kennenzulernen und den Möchtegernmacho Milo.

Ganz ehrlich, gleich zu beginn ist mir klar gewesen, warum Sie dieses Blind Date mit ihm so schlimm fand und nicht darüber reden wollte. Milo ist charakterlich der größte Vollidiot, den es gibt. Aber es steckt zum Glück mehr hinter seiner Fassade. Es brauchte ein bisschen, ehe ich mit ihm warm wurde, aber dann war es schön zu lesen, was wirklich in ihm steckte. Man merkte auch deutlich, dass sich seine Einstellung änderte und nicht, dass es schon immer ein verborgener Teil von ihm war. Allerdings hätte ich mir zu Milo mehr Vergangenheit gewünscht. Warum dachte er so und wie kam es dazu, dass sich der Gedanke, dass ein "netter" Mann, gleich eine Memme ist, so bei ihm eingeprägt hat. Die Erklärung wurde kurz angerissen aber war mir nicht ausreichend genug.

Cherry war perfekt. Ich mochte ihre Leidenschaft für das Backen speziell für die Cupcakes. Sie war hilfsbereit, freundlich und fast immer gut gelaunt. Sie war der Sonnenschein der Geschichte und hatte den richtigen Dreh raus, wie sie mit Milo umgehen musste, um ihn aus der Reserve locken zu können. Ihre Unsicherheiten waren sehr gut rübergebracht und ich fand es klasse, dass sie trotz Selbstbewusstseinsprobleme so offen war. 

Weder Milo noch Cherry waren über die Nachricht begeistert, dass sie zusammenarbeiten mussten, um die Einweihungsfeier zu planen. Die Geschichte drehte sich dann aber um etwas ganz anderes. Um Cherry, ihre Arbeit und Milos Männlichkeitsproblem und das fehlende Zing. Durch den lockeren Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin, ich war schnell in der Geschichte und hatte meinen Spaß beim Lesen. Gerade die SMS lockerten den Text noch etwas auf und zeigten von Milo eine andere Seite. Aber mir hat der Bezug zur anfänglichen Grundgeschichte gefehlt. Es fing alles mit der Einweihungsfeier an und von der bekommt man so gut wie nichts mit. Die Organisation ist von Zauberhand geschehen und am Ende wurde es auch nur kurz angerissen. Dafür, dass das der Aufhänger der Geschichte war, hätte ich ihr mehr Raum gegeben. Es wird sehr gefühlsbetont. Beide Protagonisten haben mit Problemen zu kämpfen und sie helfen sich auch gegenseitig dabei, sie beiseite zu räumen. Das geschieht auf eine zauberhafte, unterhaltsame und liebenswerte Art, dass man immer weiterlesen wollte. Allerdings habe ich Sara als beste Freundin vermisst. 

Fazit
Trotz ein paar Ecken und Kanten zaubern die liebenswerten Protagonisten, eine süße Geschichte über die Stärken und Schwächen und das eigene Selbstbild.  Eine süße Nascherei für zwischendurch. 

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194 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

new york, jugendroman, winter, weihnachten, kiss me in new york

Kiss me in New York

Catherine Rider , Franka Reinhart
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164556
Genre: Jugendbuch

Rezension:


„Kiss me in New York“ ist mein erstes Weihnachtsbuch dieses Jahr. Heiligabend am JFK-Flughafen, zwei gebrochene Herzen und ein Ratgeberbuch. 

Charlottes Heimflug nach London wurde abgesagt und sie muss bis zum nächsten Morgen warten, ehe sie nach Hause fliegen kann. Ihre Stimmung ist demnach mies. Nicht nur, dass ihr Flug abgesagt wurde, nein ihr Freund hatte auch kurz vor ihrer Abreise mit ihr Schluss gemacht und das auf eine sehr schmerzhafte Art. Obwohl Charlotte selbst verletzt wurde, fand ich es klasse, dass sie sich um Anthony sorgte und ihn von seinen trüben Gedanken abhalten wollte. Ihr selbst kam das natürlich auch zugute aber diesen Charakterzug mochte ich sehr an ihr. Was mir weniger gefallen hat, war ihre Verliebtheit in ihren Ex. Besonders als man mehr über ihn erfuhr, war er ein kompletter Idiot. Charlotte hingegen ist eine lustige, liebenswerte und spontane Person, die man als Leser sofort mochte. Allerdings fehlte mir bei ihr ein bisschen mehr tiefe, mehr Hintergrund, mehr Familiengeschichte. Es ging hauptsächlich um Anthony und Charlotte kam da etwas kurz.

Anthony wollte nur seine Freundin am Flughaften überraschen und wurde fies abserviert. An Heiligabend mit einem Dutzend Rosen und frisch verlassen traf er dann auf Charlotte. Anthony ist ebenfalls ein Charakter, den man in sein Herz schließen kann. Er ist der nette, liebenswerte Mann mit Charme und Humor, den jede Frau sich wünscht. Er ist eher der etwas schüchterne Typ und weniger aufreißerisch. Über ihn und seine Familie erfährt man mehr und ich fand es schön, dass er mit seinem kleinen Ausflug mit Charlotte nicht nur sein Herz neu verschenken konnte, sondern auch mit seiner Familie etwas verarbeiten konnte.

Den Beziehungsaufbau zwischen den beiden fand ich sehr gut. Vorsichtig haben sie Freundschaft geschlossen, bis sie langsam merken, dass der andere ihnen doch mehr bedeutet. Die Unsicherheiten bei beiden sind sehr gut rübergekommen aber auch, dass sie sich doch gern auf den anderen einlassen wollen. Ein süßer Zusatz ist die kleine Hundedame Mistake, die die beiden verlorenen Herzen noch ein bisschen näher zusammenschweißt. Die Handlung fand ich interessant. Wie die beiden die 10 Schritte durchgehen und sich tatsächlich ihre Sorgen in Luft auslösen, wie sie sich aneinander annähern. Allerdings fehlte mir die Weihnachtsstimmung ein bisschen. Das Cover ist wunderschön, es wird betont, dass Heiligabend ist, aber beim Lesen kam bei mir keine Stimmung auf.

Fazit
Der Schreibstil ist schön zu lesen und man kommt sehr gut durch die Seiten, liebenswerte Charaktere und eine interessante Handlung. Leider kam bei mir keine Weihnachtsstimmung auf aber bis auf ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, hat es mir ein tolles Lesevergnügen geliefert. Perfekt zum Verschenken für die Weihnachtszeit.

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162 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

federherz, fantasy, elisabeth denis, internat, liebe

Federherz

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 25.07.2016
ISBN 9783958820012
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Federherz" von Elisabeth Denis hat einen Moment gebraucht, bis ich mich an den Schreibstil und die Geschichte gewöhnt hatte aber nachdem sich das legte, war ich in der Geschichte drin. Ich wollte mit Mischa zusammen hinter das Geheimnis von Hainpforta kommen. 

Mischa begleiten wir auf den Weg in ihre neue Schule. Ein Internat, tief im Wald verborgen, was durch einen unglücklichen Fall 3 Schüler der Stadt besuchen dürfen. Eine von Ihnen ist Mischa. Die Regeln sind streng, sie werden ausgegrenzt und das alles macht unsere Protagonistin mehr als neugierig. Sie wird von dem Verhalten der anderen Schüler, Lehrer und des Direktors nicht abgeschreckt, sondern nur motiviert das Geheimnis aufzudecken und herauszufinden, was in Hainpforta wirklich vor sich geht. Nicht nur das ist der Auslöser, dass sie mehr über diese Schule und deren Schüler wissen, will, sondern auch Basil. Basil ist selbst ein Schüler von Hainpforta und umgibt sich mit Geheimnissen. Mischa ist ein liebenswerter Charakter, neugierig und lässt sich nicht so schnell von etwas abbringen, vor allem mag sie es nicht, wenn ihr etwas verboten wird ohne eine plausible Erklärung. 

Neben Mischa sind auch Hanna und Fridolin auserwählt wurden das Internat zu besuchen. Ich bin froh, dass die beiden keine sehr große Rolle spielen, denn sehr sympathisch haben sie sich bei mir nicht gerade gemacht. Genauso wie Klaas. Er ist Mischas bester Freund und sein Verhalten am Ende konnte sein Verhalten vom Anfang auch nicht wieder wett machen.Vielleicht spielt er in Band 2 noch eine größerer Rolle aber im ersten Teil war er lediglich ein unwichtiger Statist, der plötzlich eine Chance bekommt sich zu beweisen.Basil ist ein Internatsschüler und einer der wenigen, der sich für die Stadtschüler interessiert. Er war zwar sympathisch aber trotzdem hätte ich gern mehr über ihn erfahren. Dafür hat es super zu dem Geheimnisvollen und Mystischem gepasst. Basil ist Teil davon und es dauert, bis wir erfahren was wirklich mit ihm los ist. In der Zeit dazwischen hätte ich mir aber gern ein klareres Bild von ihm gemacht. Geheimnisse sind schön und gut, aber wenn man einen Charakter kaum kennenlernen kann, verschwindet auch die Tiefe dieser Person. 

Elisabeth Denis hat eine wundervoll spannende Atmosphäre aufgebaut. Man erfährt immer wieder etwas Neues über das Internat, über die Schüler und Lehrer dort. Das hat sie wundervoll hinbekommen, dass es immer spannend und geheimnisvoll bleibt. Man kam nicht zu schnell hinter das Geheimnis und konnte seinen Vermutungen nachgehen, ehe am Ende alles gelüftet wurde. Ich mochte die Geschichte rund um Hainpforta sehr. Trotz ein paar Ecken und Kanten war es ein Lesevergnügen.

Fazit
Mysteriös und geheimnisvoll ist ja schon der Klappentext. Es klingt spannend und wen die Worte neugierig machen, kann sich getrost auf die Geschichte stürzen. Mit der liebenswerten Mischa gehen wir dem Geheimnis auf die Spur. "Federherz" hat mich neugierig gemacht und konnte mich mit seiner Geschichte packen.

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576 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 150 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:


In "Plötzlich Banshee" wird Humor mit einem Krimifall und der Apokalypse verbunden. Alana McClary zieht das Unglück magisch an. Nicht nur, dass sie die Todesuhr über den Köpfen ihrer Mitmenschen sieht und wie am Spieß schreit, sollte sie einem Menschen begegnen, der in wenigen Tagen das Zeitliche segnet, nein ... ihr passiert ein Unglück nach dem anderen. Alana ist eine loyale, selbstbewusste aber auch sture Protagonistin, die tut, was ihr in den Sinn kommt. Damit raubt sie dem Detektive Dylan Shane den letzten Nerv aber so haben wir einiges zu lachen. Alana mochte ich auf Anhieb. Sie lockerte den ganzen Krimifall auf, der das Ende der ganzen Menschheit hinter sich herzieht. Ihre ganzen Missgeschicke bringen zum Lachen, ihre Freundschaft zu Clay und ihre Sorge um ihn und die anderen magischen Wesen machen sie einfach sympathisch.

Dylan Shane ist der arme Ermittler, der immer wieder Privatdetektivin Alana über den Weg läuft. Natürlich zieht es den attraktiven, ein bisschen arroganten und überheblichen Cop, der ein gesundes Selbstbewusstsein besitzt in ihre Nähe und das hat nicht immer mit dem Fall zu tun. Die Beziehung bzw. die Tiefe der Gefühle zwischen den beiden, hätte ein bisschen intensiver herausgearbeitet werden können aber der Fokus lag eher auf dem Fall und dessen Auflösung als auf der Liebesbeziehung. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Dylan gehabt und besonders einen größeren Teil am Ende.

Clay ist der beste Freund von Alana. Er wirkt manchmal wie ein hyperaktives Kind und übertreibt mit seinen Scherzen auf Kosten seiner Bansheefreundin. Obwohl ich Clay mochte, haben mich manche seiner Reaktionen ein bisschen verwundert. Neben den 3 Charakteren gibt es noch zahlreiche Nebencharaktere über die man ein bisschen, was erfährt, jedoch hätte ich mir bei dem einen oder anderen ein bisschen mehr Hintergrund gewünscht.

Die Story behandelt einen Krimifall, in dem magische Wesen entführt und dann ausgeblutet werden. Es stellt sich heraus, dass der Bösewicht einen Untergang der Menschheit plant und nicht davor zurückschreckt, seinesgleichen zu opfern. Der Fall wurde sehr gut in Szene gesetzt und mit lustigen Situationen untermalt. Ich mochte es, dass Alana und ihr Unglück die Szenen immer wieder auflockerten und es so nie zu ernst werden konnte. Der Krimifall als solcher war aber gut dargestellt und leidet nicht darunter. Gemeinsam mit Alana gehen wir Schritt für Schritt alle Fakten durch, lernen die magische Welt kennen und überlegen fieberhaft, wer der Täter ist. Ich hatte immer mal wieder Verdächtige, hab sie verworfen, nur um sie dann doch wieder auf meine Täterliste zu setzen. Nina MacKay hat es dadurch bis zum Ende, für mich sehr spannend gemacht. Das Ende wurde auch gut gelöst, durch die Todesanzeigen, die Alana als Banshee sieht, wusste man, dass etwas passierte, nur nicht, was und das lies die Spannung noch ein bisschen steigern. Einzig das letzte Kapitel hat mir nicht ganz so gut gefallen. Dadurch, dass die Beziehung zwischen Alana und Dylan für mich noch ein bisschen mehr Tiefe hätte vertragen können, wirkte das letzte Kapitel unwirklich und aufgesetzt.

Fazit
Tollpatschige Banshee versucht die Welt zu retten. Da kann es nur lustig zugehen. Ich musste einige Male schmunzeln und herzhaft Lachen. Für alle, die es gelesen haben, die Wasserspenderszene ist mein Highlight! Alles in allem hat es ein paar Ecken und Kanten aber trotz diesen wurde ich sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind klasse, die Handlung spannend und ich liebe den Humor von Nina MacKay.

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166 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

liebe, coffeeshop, hamburg, liebesroman, zimt

Liebe, Zimt und Zucker

Julia Hanel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.09.2016
ISBN 9783548287881
Genre: Liebesromane

Rezension:


"Liebe, Zimt und Zucker" ist der perfekte Roman für Kaffeejunkies. Es startet mit einer typischen Coffeeshopszene. Zwar sind wir hinter dem Tresen, aber trotzdem kennt man den Typ Mensch. Julia Hanel schafft in dem Altberger Coffeeshop eine richtig schöne Atmosphäre, die man dort auch erwartet.

Marit macht den größten Fehler ihres Lebens. Kaum ist sie mit dem Studium fertig, bricht sie alle Zelte in Hamburg ab und macht sich auf den Weg nach Altberg, zu der Liebe ihres Lebens. Nur leider will er sie nicht mehr und sie steht nun alleine da. Für Sie bricht eine Welt zusammen und nur durch ein nettes Paar hat sie einen Platz zum Schlafen und einen Job. Meine Sympathie für Marit schwankte immer mal wieder. Im einen Moment tat es mir unheimlich leid, das sie so plötzlich von ihrer Wolke 7 gestürzt ist und nun ohne alles dasteht, im nächsten Moment konnte ich nicht nachvollziehen, warum sie immer noch in Altberg rumsitzt und nicht wieder nach Hamburg geht. Sie selbst betont immer mal wieder, dass sie nichts dort hält. Wenn sie nicht immer ihre Momente hätte, in denen sie in Selbstmitleid zerfließen würde, wäre ich schneller mit ihr warm geworden. Erst als sie soziale Kontakte knüpfte, ausging und ihren E-Mail-Kontakt mit Julian intensivierte, blühte sie auf. Ich mochte ihre fürsorgliche Seite, die sie bei Emil zeigte, ihre verzeihende Seite bei Tessa und ein Highlight waren immer wieder ihre Kabbeleien mit Moritz.

Moritz war für mich das Highlight im ganzen Buch. Der zuerst mürrische und launische Charakter hielt sich anfangs im Hintergrund. Nach und nach trat er dann aber in den Vordergrund, kabbelte sich mit Marit und vor allem lies er immer wieder eine sehr liebenswerte aber auch verletzliche Seite hervorblitzen. Moritz ist vom Aussehen her ein Bad Boy Charakter aber in ihm steckt viel mehr und diese Seite lernen wir mit Marit gemeinsam kennen. Es gab aber noch einige Charaktere, die die Geschichte auflockerten. Der liebenswerte Emil, der in Marit, dass Gesicht seiner einstiegen Liebe sieht, die aufgeweckte und engelsgleiche Tessa, die Marit aus ihrem Trott reißt, ohne zu wissen, dass sie eigentlich Feinde hätte sein können und auch Tom mit seinen ehrlichen Sprüchen, der seine Freunde immer wieder in Verlegenheit bringt. Es gibt auch noch Julian. Mr. J. A. Der Mann, dessen USB-Stick Marit findet und eine E-Mail-Freundschaft mit ihm aufbaut. Bei Julian hätte ich mir mehr Charakter gewünscht. In seinen E-Mails war er so gewitzt und sympathisch aber Live war er eine Enttäuschung. 

Marit, die in Selbstmitleid badet und ihrem Wurstkönig hinterhertrauert und ein mehr als trostloses Leben führt, zieht die Stimmung anfangs etwas herunter. Es dauert auch eine kleine Weile, ehe sich daran etwas ändert und die Geschichte interessanter wird. Das trostlose Leben von Marit zieht sich und dadurch wurde der Anfang der Geschichte langatmig. Das änderte sich erst, als Tessa ins Spiel kommt und sie durch ihre Freundschaft Marit ein bisschen aus ihrem Loch zieht. Die Beziehung zu Moritz wird intensiver, sie kommt auch mal raus und das bringt wieder Leben in die Geschichte. Was mich beim Lesen manchmal behindert hat, waren die Beweggründe der Protagonisten. Manche Reaktionen waren mir nicht verständlich und manchmal fehlte mir ein bisschen Hintergrundwissen bzw. hätte ich einfach gerne mehr erfahren z. B. bei der Geschichte um Marie-Louise.

Fazit
"Liebe, Zimt und Zucker" ist eine sanfte Geschichte mit einer Prise Humor. Bei Marit schwankte die Sympathie bis zum Schluss, aber Moritz als Herzenscharakter sorgt dann dafür, dass man weiterlesen möchte, um weiter hinter seine Fassade zu blicken und ihn besser kennenzulernen. Trotz ein paar Ecken und Kanten sorgt es für eine schöne Lesezeit. Und nicht vergessen beim Lesen einen Latte und Zimtschnecken bereitzustellen.

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1.280 Bibliotheken, 66 Leser, 1 Gruppe, 151 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, magie

Harry Potter und das verwunschene Kind

Joanne K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Endlich wieder eintauchen in die Welt von Harry Potter. Das Aufschlagen der ersten Seite war wie heimkommen. Hogwarts war jahrelang mein zweites Zuhause und es ist schön, dass ich jetzt wieder mit einer neuen Geschichte darin eintauchen konnte. Die Meinungen zu „Harry Potter und das verwunschene Kind“ gehen ja ganz schön auseinander. Ich kann mir vorstellen, dass es an der Erwartungshaltung des Lesenden liegt. Ich bin mit gar keiner Erwartung an das Buch herangegangen. Ich wusste nicht, um was es geht und habe mir darüber auch keine Gedanken gemacht. Das einzig wichtige war wieder etwas aus dem HP-Universum zu lesen. Somit vorweg. Mir hat die achte Geschichte sehr gut gefallen und ich werde euch so gut wie nichts von der Handlung verraten. 

Die Geschichte als Script zu lesen war ungewohnt und ich brauchte die ersten Seiten um mich daran zu gewöhnen. Nachdem ich dann in dem Stil drin war, ging es problemlos und die Seiten rauschten nur so dahin. Die Handlung wurde natürlich sehr verkürzt und es fehlten die Umgebungsbeschreibungen und Mimik und Gestik der Personen, trotzdem haben J. K. Rowling und Jack Thorne es geschafft, die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Es sind die Dialoge, die die Geschichte ausmachen. Und obwohl es keine Beschreibung der Charaktere gibt, hatte ich sofort ein Bild von allen im Kopf. Die Charaktere konnten mich alle überzeugen.

Albus Potter ist mit seiner Einstellung seinem Vater gegenüber zwar ein bisschen nervig gewesen und am Ende war ich mir auch nicht sicher, warum er sich mit Harry so schwer tat aber dem Lesefluss hat es bei mir nicht wesentlich geschadet. Scorpius ist mein Liebling des Buches. Er ist eine Mischung aus Fred und George, mit dem Hirn von Hermine. Na könnt ihr euch darunter etwas vorstellen? Ich mochte ihn und seine Sprüche auf Anhieb und hätte mir noch viel, viel mehr von ihm gewünscht. Die Freundschaft der beiden ist toll. Und ich mag die Botschaft in dem Buch. Wieder sieht man, dass Freundschaft das Wichtigste ist und über alles siegt. Selbst Draco gibt es zu. 

Wir haben außerdem viele Auftritte von vermissten Charakteren, die wieder zu Helden werden können. Hermine, Ron und Harry waren als Erwachsene sehr gut getroffen. Sie haben sich verändert, aber nicht so stark, dass man unsere altbekannten drei Freunde nicht wiedererkennen könnte. Gerade, dass Harry nicht der perfekte super Dad ist, fand ich gut. Wer leider viel zu selten kam, waren James und Lilly Potter und von Rose hätte ich auch gern noch ein bisschen mehr gehabt. 

Dadurch, dass ich auch nicht wusste, um was es geht, bin ich als unbeschriebenes Blatt daran gegangen und fand, dass in dem Theaterstück eine spannende Geschichte steckt. . Es hat auch Spaß gemacht, sie zu lesen. Es waren Konflikte dabei, Witze und ein paar Offenbarungen. Allerdings kam es mir an zwei Stellen so vor, als fehlten dem Leser eine kleine Info oder eine Szene.

Fazit
Alles in allem konnte mich J. K. Rowling wieder begeistern. Es war ein tolles Gefühl mit einer neuen Geschichte in die Harry-Potter-Welt einzutauchen und die Kinder unserer 3 Helden kennenzulernen. Man sollte nicht mit zu vielen Erwartungen an das Buch herangehen, sonst wird man vermutlich enttäuscht aber wer die ersten Bände und diesen Band voneinander trennen kann, wird auf seine Kosten kommen. Für mich war es das reinste Lesevergnügen und leider zu schnell vorbei.

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108 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

entführung, jugendbuch, familie, spannung, cat clarke

Falsche Schwestern

Cat Clarke , Jenny Merling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841402257
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Falsche Schwestern" fällt mir nicht leicht zu bewerten. Thematisch ist es wirklich klasse umgesetzt. Ein entführtes Mädchen, dass nach 13 Jahren wieder auftaucht. Der Wirbel, der um Laurel gemacht wird, die Menschen die keine Privatsphäre beachten und auch, dass man sie in den Himmel hebt, finde ich glaubwürdig. Ich denke, dass es teilweise wirklich so passieren kann. Auch Faiths Gefühle ihrer Schwester gegenüber sind normal und man kann sie verstehen. Ihr seht also, dass ich das Buch in diesem Sinne gut fand, aber es gibt ein paar andere Probleme, die ich hatte.

Wir lesen aus der Sicht von Faith, die endlich ihre große Schwester zurückbekommt. Sie ist unsicher, ein bisschen eifersüchtig aber freut sich auch, dass sie wieder da ist. Ihre Gedanken und Gefühle Laurel gegenüber sind ein guter Mix, aber ihr Verhalten ihrer besten Freundin Martha und ihre Freundes Thomas gegenüber konnte mich nicht überzeugen. Die beste Freundin wird einfach vergessen und kommt so selten darin vor, dass diese Freundschaft für mich nicht existierte oder nicht so intensiv ist, wie sie beschrieben wurde. Genauso die Beziehung zu Thomas. Er spielte zwar eine ein bisschen größere Rolle, aber es wirkte alles andere als authentisch. Es hatte den Beigeschmack, dass die Autorin einen Sündenbock brauchte, der die weitere Entwicklung ins Rollen bringt. Er war zu blass und von Emotionen kann gar keine Rede sein. Demnach vielen Faiths Reaktionen ihren Freunden gegenüber für mich oft übertrieben und aufgesetzt aus. Sie verheimlicht ihnen die ganze Zeit alles Mögliche und beschwert sich dann, dass sie sich ausgeschlossen fühlt.

Ein anderes Problem war einfach, dass die Geschichte langatmig war. Natürlich gab es viele Alltagssituationen, die einfach sein mussten, aber von Spannung fehlte jede Spur. Erst die letzten 70 Seiten wurden spannend und erklärte den Grundkern der Geschichte. Das ist aber einfach zu spät. Mir wäre lieber gewesen, dass die letzten Seiten mehr ausgebaut worden wären und der Anfang etwas gekürzt. Mir wurde schnell langweilig beim ständigen Lesen, wie toll Laurel doch ist, wie sehr sich Faith bemüht, wie gluckenhaft die Mutter der beiden ist und wie unnatürlich sich Faith ihren sogenannten Freunden gegenüber verhält. Das eigentliche Thema, die "falsche Schwester" kommt zu kurz oder eher gesagt es wird für mich zu spät darauf hingedeutet. Wieso. Weshalb. Warum. Sehr schade, dadurch zogen sich die Seiten in die Länge.

Fazit
Eine spannende und interessante Idee, die zwar authentisch umgesetzt wurde, aber leider ohne Spannung blieb. Auf den letzten Seiten reichte es einfach nicht aus, um das komplette Buch für mich lesenswert zu machen. Da hätte man mehr machen können. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

dramatik, erotik, liebe

NY Millionaires Club - Adam

Liv Keen
E-Buch Text: 106 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2016
ISBN B01LZZNQKN
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Liv Keen stellt uns Adam vor. Ein weiteres Mitglied des NY Millionairs Club. Eine Gruppe von schwer reichen Freunden die einen bescheuerten Namen für ihre Freundschaft brauchten. Ava Innings hat uns bereits Finn vorgestellt (Rezension) und nun ist Adam Hadley an der Reihe. Adam hinterlässt zu Beginn nicht den besten ersten Eindruck. Partys, Alkohol und er baggert ungeniert seine neue Stiefschwester Lian an. Er ist arrogant, von sich überzeugt und vorwitzig, aber das ist nur eine Maske von ihm. Natürlich steckt das alles irgendwie ein bisschen in ihm aber wir dürfen Adam immer mal wieder hinter die Fassade schauen und sehen seine Liebe zu seiner Familie, seine Verletzlichkeit und seine Sorgen. Es sind immer wieder kleine Gesten, die Adam anfangs immer sympathischer machen. Lian kitzelt das Beste an ihm zum Vorschein.

Lians Vater will Adams Mutter heiraten. Sie ist also seine potenzielle Stiefschwester. Auf den ersten Seiten merkt man schon, dass sie in einem goldenen Käfig gefangen ist. Erst Adam bringt sie dazu, ihre Flügel zu strecken und endlich ihre Freiheit zu verlangen. Lian mochte ich von Anfang an sehr. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die ihren Vater nur glücklich und stolz machen will, deshalb lässt sie sich so behandeln. Adam jedoch sieht so viel mehr in ihr und bringt sie auf diesem Weg dazu, an erster Stelle an sich zu denken und nicht an ihren Vater. Die Autorin hat schon ein Händchen dafür Charaktere, aber auch eigenständige und gut durchdachte Nebencharaktere, zu erstellen. Zwar sind Greg, Sylvia und Cal kurzgehalten und es geht nicht so in die Tiefe mit ihnen, aber man merkt, dass da das Potenzial zu richtig tiefgründigen Charakteren ist. Allerdings wurde sich mit Absicht nur auf Adam und Lian konzentriert.

Die Geschichte ist gar nicht so klischeehaft, wie man im ersten Augenblick bei dem Thema Stiefgeschwistern annehmen könnte. Durch die liebenswerten Charaktere mit ihren Vorgeschichten und den ganz eigenen, leicht exzentrischen Nebencharakteren, mit ihren Macken, bekommt die Geschichte ihren eigenen Charme. Es geht um Freiheit, Liebe und dem Pflichtgefühl der Familie gegenüber und einfach glücklich zu sein. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

sarah saxx, liebesroman, neuanfang, kinder, herz

Zweimal mitten ins Herz

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 31.08.2016
ISBN 9783741255663
Genre: Liebesromane

Rezension:


Welcome to Greenwater Hill. Immer mehr Leute ziehen in den wunderschönen Ort, der sich gerade im Aufbau befindet. So auch Hazel. Nachdem sie von ihrem Freund betrogen wurde, macht sie sich auf nach Greenwater Hill.

Hazel gefiel mir als Charakter sehr gut. Sie hat das Vertrauen in ihren Freund verloren und versucht nun ein neues Leben anzufangen. Neues Haus, neuer Ort, neuer Job. Hazel hat nicht nur das Vertrauen in die Männer, sondern auch in sich selbst verloren. Sie liebt Luca immer noch aber kann sich keine Zukunft mehr mit ihm vorstellen. Dann lernt sie auch noch jemand Neues kennen. Hazel konnte mich mit ihrer aufgeschlossenen und aufbauenden Art sehr überzeugen. Obwohl sie nicht gerade in bester Verfassung ist, versucht sie es durchzustehen und schwimmt nicht in Selbstmitleid, sondern versucht einfach einen Neuanfang zu finden. Die Trauer merkt man ihr allerdings schon an und durch viele verschiedene Umstände lernt man einige Facetten von Hazel kennen.

Dean ist Polizist in Greenwater Hill. Er sieht gut aus, ist freundlich, loyal, sehr charmant und zuvorkommend. Ein absoluter Traummann, mit schlechtem Musikgeschmack ;) Er ist also der perfekte Mann. Hazel begegnet ihm zufällig und er hilft ihr mehrmals aus der Patsche und die beiden verbindet dadurch etwas. Es gibt aber noch Luca, der wieder auftaucht und Hazel zurück möchte. Sie liebt ihn immer noch und ist hin und hergerissen zwischen Luca und Dean. Dean konnte mich vollkommen von sich überzeugen und ich bin von der ersten bis zur letzten Seite TeamDean!

Luca ist zwar der "böse" in der Geschichte aber man lernt ihn noch besser kennen. Man lernt ihn und seine Beweggründe kennen, warum er Hazel betrogen hat und seine Gefühlswelt, als sie ihn verlassen hat. Er ist liebevoll, charmant und liebt Hazel und nur aufgrund eines verdammt dummen Fehlers verliert er sie. Auch Luca wird mir nach und nach immer sympathischer. Gegen Dean hat er zwar keine Chance aber trotz allem hat er sein Glück verdient.

Die Handlung dreht sich um Hazels Neuanfang und um die Entscheidung zwischen Luca und Dean. Es ist eine wundervolle Liebesgeschichte, die einem zeigt, dass ein Neuanfang manchmal gar nicht so schlecht ist, aber auch, dass es sich lohnen kann, wenn man bereit ist, etwas zu verzeihen und das Vertrauen in die Menschen, die man liebt, nicht aufgibt.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, familie, romanti, jami, zorro

Carhill Sisters - Mary & Jamie

Kathrin Lichters
Flexibler Einband
Erschienen bei Feelings , 23.11.2016
ISBN 9783426215906
Genre: Romane

Rezension:


Vorhang auf für Carhill Schwester Nummer 3. Mary Carhill ist diesmal an der Reihe ihren Märchenprinzen zu finden. Und ich sage Märchenprinzen, weil das schon immer ihr Traum war. Sie ist zwar eine selbstbewusste, loyale und eigenständige Frau aber trotzdem träumt sie von ihrem persönlichen Märchen. Nur Pech, dass sie unverhofft schwanger wird und keine Ahnung hat, wer der Vater ist. Ganz unmärchenlike. Mary ist ein wundervoller und vielseitiger Charakter, mit dem ich mich sofort verbunden gefühlt habe. Obwohl sie so eine große Familie hat, fühlt sie sich momentan sehr einsam und allein gelassen, ihr Leben ist eintönig und festgefahren und nur durch Jamie kommt sie aus diesem Trott heraus. Was ich auch sehr an ihr mochte, war ihr Empfinden der Schwangerschaft gegenüber. Es war zwar keine pure Freude, aber auch keine heftige Ablehnung. Sie war einfach überfordert aber hat nicht eine Sekunde daran gedacht, das Kind abtreiben zu lassen. Sie hat es akzeptiert und musste nun versuchen, damit klarzukommen.

Mit Jamie hat Kathrin Lichters einen grandiosen Charakter erschaffen. Von Anfang bis Ende möchte ich ihn sehr. Da hat sie für Mary mal einen Märchenprinzen aufgetrieben. Eine gute Mischung aus schwerer Vergangenheit, Humor, liebevolle Gesten und einfach Fantastischem aussehen. Er konnte mich charakterlich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Er macht die bisher größte charakterliche Veränderung von allen durch und wurde von den Carhills eingelullt und adoptiert. Außerdem fand ich seine Reaktion sehr gut, als er erfahren hat, wer der Vater des Kindes ist.

Die Carhills. Eine wundervolle Familie und Kathrin hat das Familienleben und den Zusammenhalt wieder richtig gut eingearbeitet. Ich liebe diese Familie aus tiefstem Herzen. Emily, Jake, Lucy und Darell werden wieder eine Rolle spielen, genauso wie Robert Carhill. Oberhaupt der Familie. Wir lernen endlich die verlorene Schwester Amy kennen und Luke bekommt wieder seinen Auftritt, um uns seine Geschichte zu erzählen und glaubt mir Lukes Geschichte ist ein Auf und Ab der Gefühle. Beginnend mit Band 1 bis jetzt muss er einiges durchstehen. Gut, dass er seine Familie an seiner Seite hat.

Die Handlung bzw. der Werdegang der Beziehung zwischen Mary und Jamie habe ich in dieser Art auch noch nicht gelesen. Endlich mal eine neue Grundlage, die mir sehr gut gefallen hat. Der Fall von Jamie und der FNA kam leider etwas kurz. Er war der Hauptgrund, warum Jamie seine Zeit in Jarbor Hydes verbringen muss und es kommt ganz selten mal ein Detail dazu. Das ist sehr schade. Wenn man sich mit den Charakteren anfreundet, dann verfällt man der Sogwirkung der Carhills und möchte erst aufhören zu lesen, wenn die letzte Seite beendet ist. Einzig der Epilog war etwas too much und meiner Meinung nach nicht nötig.

Fazit
Grandiose Charaktere, eine schöne Liebesgeschichte und ein umwerfender Familienzusammenhalt machen es einfach diese Geschichte zu lieben. Die verrückte Familie Carhill fängt den Leser ein und macht ihn zu einem Familienmitglied.

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160 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

fantasy, venedig, jugendroma, italien, murano

Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.10.2016
ISBN 9783570164501
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Es passiert nicht oft, dass ich ein Buch abbrechen muss, aber bei „Herz aus Nacht und Scherben“ konnte ich nicht anders. Ich habe mich durch 230 von 540 Seiten gekämpft. Man kann also sagen, dass ich es wirklich versucht habe, dabei hat mir die Geschichte, die Handlung als solche gefallen und auch neugierig gemacht allerdings das drum herum war mir zu viel.

Wir haben Milou, die ihre Großmutter in Venedig besucht und durch die Gassen streift. Sie begegnet alleine auf ihrem Weg zu ihrer Großmutter mehrere unheimlicher Gestalten und Gegebenheiten. Das machte den Einstieg in das Buch nicht einfach. Dazu kommt, dass Gesa Schwarz einen gewaltigen Schreibstil hat, der nicht jedermann lieg. Sie schreibt sehr fantasiegeladen, bildhaft und ausführlich. Die Welt der Scherben ist zu viel. Fantasymäßig konnte mich Gesa Schwarz da nicht abholen, ich hatte keine Vorstellungen von der Welt, musste Absätze mehrmals lesen, um mir vorstellen zu können, was sich bei der Szene in ihrem Kopf abgespielt hat. Das machte das Lesen unheimlich schwer und ich kam einfach nicht rein. Komplizierte Namen, dazu eine Scherbenwelt, die der Unsrigen ähnelt aber auch wieder nicht und Niv. Der Mann in der Geschichte. Er ist ein Schatten mit einem Herz aus schwarzen Scherben. Ich hätte gern mehr über ihn erfahren, da ich denke, dass er ein spannender Charakter ist.

Wenn man sich keine 10 Seiten lang auf die Geschichte konzentrieren kann, Absätze mehrmals lesen muss und dann immer noch keine Vorstellung davon hat was die Autorin da meinte, dann passt man einfach nicht mit dem Buch zusammen. Ich denke es gibt viele, die Gesa Schwarzs Schreibstil und ihre Geschichten lieben. Ich werde kein Fan davon.

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211 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

magie, fantasy, cassandra clare, magisterium, magier

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783846600344
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Eine magische Schule und ihre typischen Lehrlinge, die nur Ärger machen. Kennt man irgendwoher aber man kann immer und in jedem Buch Parallelen zu anderen Büchern finden, wenn man möchte. Ich erwähne dass hier nur, weil ich schon oft gelesen habe, dass man, dass Magisterium mit der wohl bekanntesten Zauberer Schule vergleicht.

Callum Hunt ist ein etwas schräger aber interessanter Charakter. Durch seine Verletzung am Bein, hat er schon einiges an Spott über sich ergehen lassen müssen und ist dadurch etwas abgestumpft, was das alles angeht. Er hat sich eine Schutzschicht zugelegt und die besteht oft aus Sarkasmus und Humor. Callum ist ein sehr witziger Geselle, der aber auch ein bisschen tollpatschig ist. Vor allem aber steckt ein Geheimnis in ihm, von dem er selbst keine Ahnung hat.

Neben Callum gibt es auch noch zwei weitere wichtige Charaktere. Tamara und Aaron. Die beiden bilden mit Cal ein Team im Magisterium. Aaron war mir sofort sympathisch aber Tamara brauchte eine Weile, ehe ich mit ihr warm wurde. Sie war anfangs sehr steif, wohingegen Aaron immer schon auf die anderen zuging und sehr offen war. Die Handlung zog sich durch die Drei aber ein bisschen. Erst als sie sich anfreundeten, wurde die Geschichte besser und ich hatte mehr spaß am Lesen.

Die Charaktere waren unterhaltsam und der Schreibstil auch richtig gut, sehr humorvoll. Cassandra Clare und Holly Black haben da gute Arbeit zusammen geleistet. Aber das genügt nicht. „Magisterium“ lies sich gut lesen, die Handlung allerdings wurde einfach nicht spannender. Die Geschichte hat mich einfach nicht abgeholt. Erst auf den letzten 60 Seiten hat sich das geändert und somit kann ich dem zweiten Band beruhigt eine Chance geben. Es wurde spannender und es passierte einiges. Man kann Band 1 als Einführung in die Welt betrachten, den ab Band 2 geht es sicher erst richtig los. Was mich sehr positiv überrascht hat, waren die Wendungen im Laufe der Geschichte. Es gab zwei Wendungen, die haben mich ganz unvorbereitete getroffen haben. Mit beidem hatte ich auf diese Art nicht gerechnet. So etwas finde ich ja immer klasse, wenn die Autoren mich noch überraschen können.

Fazit
Super Charaktere, angenehmer Schreibstil aber dahinplätschernde Handlung. Ihr seht, ich bin etwas hin und hergerissen. „Magisterium“ hat mir gefallen aber es war nicht perfekt. Es fehlte die Spannung in der Geschichte, die letzten Seiten versprechen aber, dass es in dem zweiten Teil spannender wird! Trotz allem lies sich die Geschichte gut lesen und ist etwas für Fans von magischen Schulen und Zauberei.

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194 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

worte für die ewigkeit, montana, indianer, liebe, liebesroman

Worte für die Ewigkeit

Lucy Inglis , Ilse Rothfuss
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551520876
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Worte für die Ewigkeit" erzählt und zwei separate Geschichten, die durch ein Tagebuch miteinander verknüpft sind. Zum einen haben wir Hope, die mit ihrer Mutter nach Montana reist, um eine Weile auf der Farm von den Crows zu leben. Dort lernt sie auch den sympathischen Cal kennen. Und dann haben wir Emily, die sich auf der Reise zu ihrem zukünftigen Ehemann befindet, einen Unfall hat und von dem Halbindianer Nate gerettet wird. Zwei unterschiedliche Geschichten und doch werden wir Gemeinsamkeiten finden.

Zu Beginn hatte mir die Geschichte von Hope besser gefallen. Die ersten paar Kapitel waren spannend, ich mochte sie als Charakter sehr. Sie war eher die schüchterne, von der Mutter unterdrückten Teenagerin, die sich erst entfalten musste. Bei ihr habe ich schon gesehen, dass eine charakterliche Entwicklung auf sie zukommt. Das hat die Autorin auch ganz gut umgesetzt. Cal mochte ich auch, obwohl er immer ein wenig im Dunkeln blieb. Man erfährt zwar gewisse Probleme aus seiner Vergangenheit, aber trotzdem war er im ganzen als Charakter für mich nicht greifbar genug. Emily Geschichte zog sich auf den ersten Seiten für mich und ich war immer froh, wenn ein Kapitel mit ihr vorbei war und Hope wieder erzählen durfte. Das änderte sich jedoch schnell. Sobald die wohlerzogene und schüchterne Emily auf Nate trifft, wird deren Geschichte wesentlich interessanter!

Emily macht ein unheimlich gut gemachte, charakterliche Veränderung durch. Diese Veränderung schleicht sich durch alle Seiten hindurch. Ich fand es sehr gut, wie die Autorin den Charakter Schritt für Schritt an die Situation angepasst hat. Es wirkte nichts überstürzt und aufgesetzt und Emily machte keine 180 Grad Wendung, auch wenn sie am Ende mit der Emily vom Beginn nicht mehr viel gemeinsam hat. Nate war ein faszinierender Charakter, deren Sympathie sich von der ersten bis zur letzten Seite halten konnte. Nates Art sich um Emily zu kümmern, sie zu necken, zu beschützen und ihr Freund zu sein war zauberhaft. Dazu kommt noch, dass er sie möglichst vorsichtig versucht auf das Leben in der Wildnis vorzubereiten. Sein ganzes Verhalten fand ich sehr realistisch und er hat es mir sehr leicht gemacht ihn zu mögen.

Die Geschichte von Emily und Nate schaffte es sehr schnell für mich viel interessanter zu werden, als Hope und Cal. Die Hauptgeschichte ist nun einmal das, was 1867 in Montana geschah. Die Charaktere waren greifbarere und tiefgründiger. Hope und Cal konnten da nicht mithalten. Die Geschichte der beiden war schmückendes Beiwerk und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf. Es wird spannender und tiefgründiger aber leider erst auf den letzten Seiten. Nach ein paar Tagen war auch die Geschichte aus der Vergangenheit noch viel verwurzelter in meinem Kopf, während die aus der Gegenwart schon verblasste. Ein eindeutiger Hinweis. Was mir auch wahnsinnig gut gefallen hat, war der Schreibstil. Hope und Cal erzählen ihre Geschichte, wie man sie kennt aber Emilys erfährt man in einem Brief. Einen Brief, den Emily an Nate schreibt, das gibt dem ganzen noch einmal eine persönlichere, intimere Note.

Fazit
Konnten mich Hope und Cal nur mäßig packen, so haben Emily und Nate mich im Sturm erobert. Authentische und liebenswerte Charaktere wussten zu überzeugen und ließen mich das Buch mit verweinten Augen und einem Taschentuchberg beenden. Wundervolle Geschichte!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, carhill sistern 2, enttäuschung, carhill siste, familie

Carhill Sisters 2: Lucy & Darrell

Kathrin Lichters
Flexibler Einband
Erschienen bei Feelings , 14.09.2016
ISBN 9783426215890
Genre: Romane

Rezension:


Die pragmatische und sehr direkte Lucy ist wundervoll. Im ersten Band hatte ich noch meine Probleme mit ihr, weil sie doch die distanzierteste der Schwestern ist und mit ihrer Direktheit sich nicht gerade Sympathiepunkte sammelt. Jedoch lernen wir hier Lucy genauer kennen. Sie sagt immer noch gerade heraus, was sie denkt, aber man erfährt auch, dass sie ihre Geschwister über alles liebt, das Darrell ihr damals das Herz gebrochen hat und Tiere ihre Leidenschaft sind. Man bekommt einen genaueren Einblick in ihre Gefühlswelt und warum sie so ist, wie sie ist und vor allem, warum sie auch so reagiert. Ich mochte Lucy sehr, erstaunlicherweise ist sie mir mit ihrer sarkastischen Art sehr ans Herz gewachsen.

Darrell ist wundervoll. Er kommt endlich wieder nach Jaybor Hydes und muss sich einigen Problemen gegenübersehen. 10 Jahre lang hat er sich nicht blicken lassen und das nicht nur bei seiner einstigen Liebe Lucy, sondern auch bei seinen Eltern. Da ist Krach vorprogrammiert und er hat alle Hände voll zu tun, alles wieder gut zu machen und da gibt er sich wahnsinnig viel Mühe. Darrell zeigt seine süße, liebevolle Seite. Man kann ihm einfach nicht böse sein. Jedoch ist Darrell vielleicht zu gut. Ich habe öfter mal damit gerechnet, dass es endlich aus ihm rausbricht. Trotzdem mag ich ihn sehr und er ist ein guter Gegenpart zu der pragmatischen Lucy.

Lucy und Darrell müssen sich die Geschichte aber ein wenig Teilen, denn es wird noch eine zweite Geschichte erzählt. Natürlich erfahren wir nebenbei ein bisschen was über Emily und Jake und auch Mary hat es nicht leicht ABER Luke ist es, der ganz besonders im Vordergrund steht. Luke bekommt seinen Part und ich liebe die Szenen mit ihm. Er ist mein Liebling aller Carhills und musste hier einiges erfahren. Ich wünsche ihm so sehr ein Happy End und ein eigenes Buch.

Nachdem Darrell wieder aufgetaucht ist, wird Lucies Leben aus den Angeln gehoben. Nicht nur, dass ihre erste große Liebe wieder aufgetaucht ist, nein die Carhill Geschwister streiten sich und reden kein Wort miteinander, so etwas gibt es sonst nicht. Nach und nach muss Lucy sich einiges bewusst werden. Gibt sie Darrell noch eine Chance? Darrell will Lucy zurückgewinnen und endlich die Unstimmigkeiten mit seinem Vater aus dem Weg räumen. Kathrin Lichters schafft es mit ihrem wundervollen und lockeren Schreibstil alles zu verbinden, nicht nur Lucy und Darrell, nein jeder der Carhills bekommt seinen Part und wird in die Geschichte mit eingestrickt. Ich liebe die Carhills und kann es nicht erwarten, Mary näher kennenzulernen.

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(33)

85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

freundschaft, irland, mystery, familie, missbrauch

Wenn der Sommer endet

Moira Fowley-Doyle , Karen Gerwig
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.06.2016
ISBN 9783570164075
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Lasst uns trinken auf die dunkle Zeit." Und mitten in der dunklen Zeit finden wir uns am Anfang des Buches wieder. Jedes Mal im Oktober passieren den 3 Geschwistern Cara, Alice und Sam, sowie ihrer Mutter seltsame Unfälle. Sie verletzten sich, Knochen brechen, Blutergüsse entstehen, Menschen sterben. Sie denken auf der Familie liegt ein Fluch.

So ein Buch, wie dieses habe ich noch nie gelesen. Es ist mystisch, geheimnisvoll, mit einem Hauch Fantasy. Der Hauch Fantasy hätte nicht sein müssen, den tatsächlich gefiel mir dieser Teil an dem Buch nicht ganz. Es passte einfach nicht hinein und lies das Ganze noch abgedrehter wirken, als es so schon war.

Cara ist die Hauptperson, die uns von der dunklen Zeit erzählt. Sie war ganz okay. Ich fand sie etwas naiv und langweilig. Wohingegen die anderen Charaktere besser waren. Cara wurde nach und nach bewusst, dass sie mehr für ihren Ex-Stiefbruder empfindet, unterdrückt diese Gefühle aber. Und ehrlich ... mehr kann ich euch nicht über Cara erzählen. Sie war für mich doch sehr unscheinbar und es ist nicht viel von ihr im Kopf geblieben. Sie versteift sich auf die Suche nach Elsie und das ist das zweite Thema, was sich durch das Buch zieht.

Alice ist die ältere Schwester von Cara. Sie hat wohl die meisten Geheimnisse in dem Buch für sich gepachtet, deshalb dauert es etwas, ehe man sie genauer kennenlernt und vor allem ehe sie mir sympathisch wurde. Bea ist die beste Freundin von Cara. Sie gehört praktisch mit zur Familie und sie unternehmen fast alles zusammen. Trotzdem haben sie auch geheimnisse voreinander. Bea war die "Hexe" im Ort. Sie legte ständig ihre Tarotkarten. Sie war etwas seltsam aber ein wichtiger Bestandteil der Gruppe. Sam war wohl der Normalste von Allen, leider damit wohl auch der langweiligste, bzw. gab es nicht viel über ihn zu erfahren. Die Charaktere waren für mich alle sehr oberflächlich und nicht greifbar genug. Man erfährt zwar einiges über die Vergangenheit aber charakterlich fehlte einfach noch so viel, damit sie im Kopf bleiben. Lediglich Alice war von Allen die prägnanteste Figur.

Die Geschichte allerdings war spannend. Ich war neugierig und wollte wissen, was nun hinter der dunklen Zeit steckt. Die Unfälle, wie die Geschwister nach Elsie suchen und vor allem die Auflösung von alle dem fand ich gut umgesetzt und animierte zum Weiterlesen. Ganz besonders die letzten Seiten haben mir sehr gut gefallen. Man ahnte zwar bereits nach und nach, was passiert ist und gerade deswegen fand ich es sehr gut. Es waren keine plötzliche Überlegungen, sondern schlüssige Ereignisse. Was mir allerdings nicht gefallen hat, war die Halloweenparty. Sie war zu übertrieben, zu verworren und zu fantasievoll. Was war Wirklichkeit und was nur Caras Alkoholkonsum zuzuschreiben?

Was einen große Fetten Pluspunkt bekommt, ist der Schreibstil der Autorin. Sie hat eine spannende, mystische Atmosphäre geschaffen. Ich war fasziniert, begeistert und gefangen von ihren Worten und das muss man erst einmal schaffen.

Fazit
Es ist schade, aber schon nach wenigen Tagen schwand die Erinnerung an das Buch, die Geschichte ist noch in meinem Kopf aber die Charaktere verblassten ziemlich schnell. Es ist eine interessante und magische Geschichte, ein großartiger Schreibstil, der die Atmosphäre perfekt einfängt, aber leider konnten mich die Charaktere nicht ganz überzeugen. Schade, aber trotzdem sollten man dem Buch eine Chance geben, denn es ist keine 0815 Geschichte.

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200 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

demon road, derek landy, vampire, dämonen, roadtrip

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich hatte meine üblichen Probleme mit dem Anfang des Buches. Der Weltenaufbau, die Charaktere muss man erst einmal kennenlernen und am Anfang schon Ambers Schicksal verdauen, außerdem die Vorgeschichte erfahren. Es dauerte aber gar nicht lange und ich war im Geschehen drin. 

Ambers Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie kann sich in eine Dämonin Verwandeln, wird unheimlich stark und wunderschön. Es ist natürlich ein Schock für sie, dass sie zu einem Monster werden kann und Amber braucht lange um sich an den Gedanken zu gewöhnen. Amber habe ich mir ganz anders vorgestellt. Cooler, tougher, vielleicht ein bisschen sarkastisch und einfach selbstbewusst aber dass ist weit gefehlt. Amber ist ein etwas unsicheres Mädchen, anfangs mit der Situation etwas überfordert aber mit jedem Erlebnis, dass sie übersteht, wird sie mutiger und stärker. Ich finde, man kann Ambers charakterliche Stärke sehr gut beim Wachsen beobachten und es macht sie unheimlich sympathisch, dass sie nicht von Anfang an so ist. Sie ist Milo und Glen sehr loyal gegenüber und möchte eigentlich niemanden verletzen. Ihre Dämonenseite ist da etwas anders und ich fand es klasse, dass man einen kleinen aber nicht zu übertriebenen Charakterwechsel hat, wenn sie in ihrer Dämonenform ist.

Ambers Beschützer und Chauffeur ist Milo. Ihn mochte ich von der ersten Sekunde an. Er ist lässig, kein Mann der großen Worte, weiß was er tut, ihn umgibt ein Geheimnis und er ist fixiert auf seinen Wagen. Er uns sein Charger sind ein Team und das merkt man sofort. Die Beziehung zwischen Milo und Amber ist anfangs ziemlich unterkühlt aber nach und nach taut sie auf und aus ihnen wird ein richtiges Team. Sie unterstützen sich gegenseitig und halten zusammen. Milo fällt mit seiner pragmatischen und geheimnisvollen Art auf jeden Fall auf und ist bisher mein Lieblingscharakter.

Ein Dritter im Bunde ist Glen. Die beiden gabeln ihn unterwegs auf und sind mehr oder minder gezwungen, ihn auf ihrem Weg mitzunehmen. Glen redet sehr gern und viel, er ist eine Nervensäge und nicht unbedingt sehr hilfreich aber das macht ihn gerade aus. Er lockert die Szenen auf, bringt uns zum Lachen und wirkt als puffer zwischen Milo und Amber. Derek Landy hat ihn unheimlich gut geschrieben. Ich hatte richtig seinen Redeschwall im Ohr.

Derek Landy hat eine einzigartige Art seine Geschichten aufleben zu lassen. Eine abgefahrene Story untermalt mit interessanten und individuellen Charakteren. Er kombiniert eine Vielzahl von Fantasyelementen zu einer aufregenden Story. Auf dem Klappentext wird auf Supernatural hingewiesen und das habe ich auch darin gesehen. Milo erinnert ein bisschen an Dean Winchester und auch was Milo und Amber erleben lässt daran erinnern. Wir erleben auf der Demon Road zusammen mit dem dreiergespannt eine Menge übernatürliches Zeug und Derek Landy beweist wieder, dass er großartige Ideen hat. Es wird gruselig, blutig, humorvoll und spannend. Wie kann man nur auf solche Ideen kommen?

Fazit
Auf der Demon Road erlebt man so einiges und das beweist uns Derek Landy. Wir begleiten Amber, Milo und Glen auf ihrer Reise und dürfen so einige eklige, wie auch kranke Sachen sehen und beobachten Amber dabei, wie sie erwachsen wird! Es war wundervoll zu lesen und ich kann Band 2 kaum erwarten.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

liebesroma, ava innings, erotik, liebe, eroti

NY Millionaires Club - Finn

Ava Innings
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.07.2016
ISBN B01J0X2TX8
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


The Millionaires Club ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ava Innings, Liv Keen und Zoe M. Lynwood. Jede wird uns mit ihren Millionären, mit Lesefutter versorgen. Ava Innings ist die Erste und präsentiert uns Finn.


Finn übernimmt nach dem Tod seines Vaters das Familienunternehmen. Wirklich glücklich scheint er damit nicht zu sein, aber er hat sich mit seinem Schicksal abgefunden. Finn fand ich anfangs ziemlich sympathisch. Als Millionär ist er trotzdem auf dem Boden geblieben, er war höflich, charmant und ein richtiger Gentleman, vielleicht ein bisschen verweichlicht und unter dem Pantoffel seiner Verlobten und seiner Mutter aber ansonsten mochte ich ihn sehr.


Genau wie Reagen. Sie war 2/3 der Geschichte des Buches eine junge Sängerin, die manchmal etwas naiv und unschuldig wirkte, aber schon früh erwachsen wurde und den ein oder anderen toughen Spruch auf den Lippen hatte. Auch sie mochte ich vorher. Sie war eine aufstrebende Sängerin, in der man eine menge Potenzial gesehen hat.


Ich sage bewusst "vorher". Beide Charaktere waren in 2/3 der Geschichte, greifbar, sympathisch und fingen an Tiefgang zu bekommen, dann kam aber die Wendung für mich. Bis zur ersten Sexszene von Finn und Reagan, fand ich sowohl Charaktere als auch Handlung gut. Ab dieser Szene kam es mir vor, als würden die Charaktere Masken aufsetzen und sich um 180 Grad drehen. Finn wurde rauer, härter und auch ein wenig selbstbewusster und Reagen, sie wurde selbstsicherer, härter und mutierte zu einer sehr erfahrenen Frau. Die Situation, in der die beiden sich das erste Mal vergnügten, war auch nicht die Idealste und lies mit dem Dirty Talk (der für mich absolut nicht passte) und dem veränderten Charakter Finn und Reagen unsympathisch wirken. Die Beziehung der beiden wurde von einer ernsthaften Beziehung mit starker Anziehung nur noch auf Sex und körperliche Leidenschaft reduziert. Die aufkommenden Gefühle vom Anfang konnte ich nicht mehr entdecken. Ab diesem Moment fielen die Charaktere in meiner Gunst und die Geschichte zerbröckelte leider.


Danach ging es auch von der Handlung her bergab. Der Tiefgang fehlte, manche Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen und das Drama wirkte zu gestellt. Es wirkte plötzlich oberflächlich. Gerade bei dem letzten Kapitel wurde ich sehr enttäuscht. Es hätte so viel mehr daraus werden können, das Potenzial war da und der Schreibstil von Ava Innings lässt sich auch angenehm und locker lesen.


Es ist nur ein Bruchteil der Geschichte, der mir nicht gefallen hat. Am eBook gesehen sind es die letzten 25 %. Davor mochte ich sowohl Charaktere, als auch Handlung. Die Beziehung wirkt danach auf das Körperliche reduziert und das mag ich persönlich an Büchern nicht.


Wenn die Geschichte den Tiefgang vom Anfang behalten hätte und die Charaktere nicht einen für mich nicht nachvollziehbaren Umschwung gemacht hätte, dann wäre es eine Geschichte für laue Sommernächte.

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

freundschaft, blog, kino, film, jess

Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Cornelia Franke
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.07.2016
ISBN 9783570310144
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Das rosa Cover vermittelt einen Eindruck von kitschigem Mädchenliebesroman, aber das ist nicht der Fall. Ich würde eher sagen, dass an erster Stelle die Vater-Tochter Beziehung steht und erst an zweiter Stelle die Liebesgeschichte. 

Jessica ist ein faszinierender Charakter. Sie liebt das Kino und die Filmwelt abgöttisch und verliert sich gern in ihrer eigene Welt. Jess hat Tagträume und Cornelia Franke hat diese wunderbar integriert. Nicht nur, dass Jess ihre Tagträume erlebt, nein ihre Freunde ziehen sie regelmäßig damit auf und holen sie aus den Träumen heraus. Nicht nur, dass macht Jess interessant. Durch ein Schulprojekt fängt sie mit dem Bloggen an und all die Tücken, Probleme und Gedanken, die Blogger haben können kommen auch sehr gut zur Geltung. Jessica ist mehr an Filmen interessiert, als an Jungs und so ist sie auch blind für die Gefühle von Marvin.

Marvin ist ... sagen wir so. Jede Frau möchte einen Marvin haben. Der beste Freund, süß, lieb, immer für sie da und sie kann sich auf ihn verlassen egal, um was es geht. Er ist ihr Held aber Jessica bemerkt es nicht. Ich hätte gern noch mehr Marvin Szenen gehabt. Marvin als bester Freund, Marvin als Fester Freund. Die beiden zusammen waren immer ein Highlight in dem Buch. Es dauert eine Weile, ehe die Liebesgeschichte zwischen den beiden an Fahrt aufnimmt. Im Vordergrund steht nämlich eine andere Beziehung.

Im Hauptteil steht die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Nachdem Jessicas Mutter gestorben ist, vergräbt sich ihr Vater in der Arbeit und nach und nach geht das Verhältnis zwischen Vater und Tochter in die Brüche. Sie reden kaum miteinander und streiten sich ziemlich oft über Jessicas Leidenschaft. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Vater und Tochter fand ich sehr gut verarbeitet, war spannend zu lesen und auch sehr emotional. Sie ging nicht zu schnell vonstatten, sondern man merkte immer wieder eine Veränderung im Verhalten.

Sehr herzliche Nebencharaktere hat sie auch mit Lisa und Tom erschaffen. Lisa, die Zwergenkriegerin, die sich für eine Elfenprinzessin hält. Sie hat Power, ist ein bisschen durchgeknallt und eine gute Freundin. Sie hat die Szenen immer wieder mit ihren Streitigkeiten mit Tom, einem wahren Captain Calderon Fan, aufgelockert. Seine Auftritte sind zwar nicht so häufig aber in Verbindung mit Lisa sind sie unschlagbar. Zu viert sind sie ein unschlagbares, nerdiges Team.

Fazit
Das perfekte Buch für Filmliebhaber. Nerdige Anspielungen auf bekannte Filme und Kopfkino-Tagträume sind für die Filmnerds, eine zarte, süße Liebesgeschichte für die Romantiker und eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung für die Familienmenschen. Es ist alles in diesem Buch enthalten, was das Herz begehrt. Ich hatte eine Menge Freude beim Lesen.

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