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793 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 204 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ruby ist eine leidenschaftliche junge Frau, die Angst vor Ihrer Gabe hat. Umso mehr Kontrolle sie über ihre Gabe bekommt, umso weniger Angst hat sie vor ihr, aber eine kleine Mauer bleibt dennoch bestehen. Sie ist voller Zorn und Hass auf den König und die Frostbloods, die ihre Wut noch mehr entfachen. Trotz dieser ganzen Umstände kommt sie mit Frostbloods in Berührung, die nicht böse sind, mit denen sie sich anfreundet und die sie beschützen möchte. Wir lernen auch die fürsorgliche und hilfsbreite Seite von ihr kennen. Trotz all der Dunkelheit um sie herum bleibt in ihrem inneren ein Funke Licht. Ich war begeistert von der Mutigen und Leidenschaftlichen Ruby.

Der Gefühlskälte Arcus ist ein Charakter, über den ich sofort mehr erfahren musste. Er strahlt Kälte aus, ist wortkarg und gibt nichts von sich Preis, weder sein Gesicht noch einen Teil seiner Vergangenheit. Wer ist der Mann hinter der Maske? Mit der Zeit entdecken wir mehr über ihn, entdecken seine Gefühle und den Grund, warum er sich hinter einer Maske versteckt. Diese Mischung aus Kälte und Gefühl macht ihn so interessant. Außerdem ist er mal nicht ein makelloser und charmanter Charakter, der der Protagonisten den Kopf verdreht. Im Grunde ist er sogar ziemlich gemein zu Ruby, bis sich ihre Beziehung verändert.

Der Beziehungsaufbau von Ruby und Arcus schreitet langsam und in dem perfekten Tempo voran. Sie können sich anfangs gar nicht leiden und bauen erst Vertrauen zueinander auf, ehe sie die tieferen Gefühle zulassen. Die Gegensätzlichkeit, Feuer und Eis wird auch gut umschrieben, die Berührungen, die Magie ... damit konnte mich die Autorin richtig begeistern.

Die Handlung fand ich großartig. Man bekommt genügend Zeit die Welt kennenzulernen, ohne dass es langweilig wird, ehe wir uns eingehender mit den Charakteren und ihren Gaben befassen. Für mich war es eine schöne Mischung aus Liebe, Abenteuer und Kampf. Gegen Ende zieht sich die Geschichte ein bisschen, aber das hält zum Glück nicht zu lange an, ehe es dann zum finalen Showdown geht, der mich ebenfalls überzeugen konnte. Durch die Nebencharaktere, bekommt die Geschichte für mich mehr tiefe. Seien es die liebenswerten Mönche, der verhasste Hauptmann oder der verfluchte König. Sie alle tragen dazu bei, dass ich mich richtig in die Geschichte habe fallen lassen.

Fazit
Ruby hat sich schnell zu einem Lieblingscharakter entwickelt, dazu eine spannende und faszinierende Handlung und schon war ich gefangen. Ein sehr gutes Buch, was mich auf vielerlei Hinsicht von sich überzeugen konnte. Jetzt bin ich gespannt, was uns im zweiten Band erwartet.

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324 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Miss Teen Blue Bonnet Schönheitswettbewerb steht vor der Tür und die ganze Stadt dreht am Rad! So zumindest empfindet es Will, deren Mutter die Vorsitzende des Planungsausschusses ist. Will, die nun gar nicht die Ideale einer Schönheitskönigin besitzt, hasst dieses Theater, aber dank eines Jungen, den damit verbundenen Problemen und eines inneren Drangs heraus, nimmt sie spontan an diesem Wettbewerb teil.

Schon immer musste sich Willowdean von ihrer Mutter vorhalten lassen, dass sie dick ist und sie gerne eine dünnere Tochter hätte. Es wurde nicht immer offen ausgesprochen, es gab Diätversuche und nach Jahren gibt es immer wieder Andeutungen, TV Shows, die zufällig angemacht werden und weitere kleine Anzeichen, sei es nur ein Spitzname. Der Konflikt mit ihrer Mutter und deren Idealen nimmt einen großen Teil der Handlung in "Dumplin" ein. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist angespannt und ich bewundere Will sehr dafür, dass sie noch nicht durchgedreht ist. Das macht sie in meinen Augen sehr stark und dafür, dass sie immer wieder ihren Körper vorgehalten bekommt, ist sie am Anfang sehr selbstbewusst. Dadurch und durch die Trauer um ihre Tante Lucy, sowie die Loyalität ihrer besten Freundin Ellen gegenüber ist sie mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist ein starkes, selbstbewusstes Mädchen, was doch auch mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Die unterschiedlichsten Gefühle vereinen sich in Will und machen sie so, wie sie ist. Ein besonders Mädchen, was den Mut aufbringt, etwas ändern zu wollen. An manchen Stellen jedoch ist mit Will unsympathisch, gerade was ihre Freundschaft mit Ellen angeht. Aber das ist nur ein Bruchteil und wird bis zum Ende hin bereinigt.

Die Liebe ist an allem Schuld. Erst durch Bo und seiner Berührung kreischen die Alarmglocken in Wills Kopf los und sie fühlt sich unwohl in ihrem Körper. Man merkt aber, dass sie vorher auch nie wirklich glücklich war, aber auch nicht unglücklich. Es war eine Akzeptanz da, die aber durch Bo verpufft. Bo war für mich ein Knackpunkt der Geschichte, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Er und Will zusammen waren zwar ganz süß, aber ich konnte nicht nachvollziehen, was zwischen den beiden ist. Was findet der eine an dem anderen? Bo war für mich leider sehr blass. Im Vergleich zu Mitch konnte er mich einfach nicht von sich überzeugen. Er ist der gut aussehende, schweigsame Junge, der nur in Wills Gegenwart offener wird und sie ohne Vorwarnung küsst. Mitch hingegen habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Er war liebenswert und hatte Charakter #TeamMitch. An Bo kam ich einfach nicht ran. Über die Nebencharaktere Ellen, Millie, Hannah und Amber hätte ich gerne mehr erfahren. Sie brachten Schwung in die Geschichte und unterstützten Will in den meisten Situationen. Millie ist ein richtiger Sonnenschein und hat immer ein freundliches Lächeln mitgebracht. Amber ist rundheraus ehrlich und sagt, was sie denkt und Hannah ist auf ihre Art ein sehr spezieller aber interessanter Charakter, der auf ihre Art Will unterstützt.

Ich hatte gedacht, dass Dolly Parton eine größere Rolle in der Geschichte übernimmt. Dass Will ständig ihre Songs hört oder zitiert oder von ihr spricht, aber das ist nicht der Fall. Für mich war es eine angenehme Mischung, wie sie in die Geschichte verwoben wurde. Sie war nicht immer Präsent, aber hat eine wichtige Rolle und weist Will ihren Weg.

"Dumplin", spricht im Laufe der Handlung viele wichtige Themen an. Wie wichtig Freundschaft ist, das erste verliebt sein, die Unsicherheit mit dem eigenen Körper, der Umgang mit fehlendem Selbstvertrauen, selbstbewusst reagieren und sein Selbstbewusstsein steigern, einen Mutter-Tochter-Konflikt, Trauer und Verlust und das Schönheitsideal schlanke Frau. Es gibt viel zu entdecken, viel zum nachdenken und das alles in einem Buch, das super locker geschrieben ist. Man schwebt durch die Seiten. Ich war neugierig, was Will nun vorhat, wie sie reagiert und vor allem, wie der Schönheitswettbewerb ablaufen wird. Die Autorin hat die Emotionen und Gedanken, die Will gerade heimsuchen gut zu übermitteln, sodass man als Leser einen guten Einblick in ihren Kopf bekommt.

Fazit
"Dumplin" ist ein sehr vielschichtiges Buch. Meine Erwartungen waren hoch und konnten auch erfüllt werden. Ich hatte meine Freude mit der Geschichte. Will ist ein starker Charakter, der uns durch die Geschichte führt. Die Ganze Thematik "Sich in seinem Körper wohlfühlen" wurde gut aufgegriffen und wiedergegebene. Die Message des Buches ist wundervoll.

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205 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 47 Rezensionen

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Magisterium - Die silberne Maske

Cassandra Clare , Holly Black
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.01.2018
ISBN 9783846600597
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der vierte Teil der Reihe "Die silberne Maske", schafft es von Anfang an Spannung aufzubauen. Callum sitzt im Gefängnis, weil er der Feind des Todes ist. Dass er da irgendwie rauskommen muss, ist von Anfang an klar und man hat auch eine Ahnung, wer ihm dabei zur Hand gehen wird.

Obwohl ich den Spannungsaufbau und die Handlung im vierten Teil besser finde, als in den vorhergegangenen Bänden, stören mich hier die Charaktere mehr. Besonders Tamara ist so undurchsichtig. Ihr Verhalten erschließt sich mir nicht ganz und wirkt aufgesetzt. Es gab mehrere Stellen, an denen mir das sehr aufgefallen ist. Bisher war sie immer einer meiner Lieblingscharaktere, aber hier hat sie mir überhaupt nicht gefallen.

Jasper, der immer zufällig mit in die Abenteuer der drei Freunde rutscht, ist auch diesmal wieder mit dabei. Wieder durch einen Zufall, allerdings gehört er mittlerweile zu der Gruppe dazu und hat seine Daseinsberechtigung. Ich mag ihn wirklich sehr, da er mit seiner engstirnigen Art und seinen verrückten Vorschlägen einen immer wieder zum Lachen bringt.

Der Fokus liegt wieder auf Callum und die Seele von Constantin, die er in sich trägt. Constantin wollte seinen verstorbenen Bruder wieder ins Leben zurückholen. Callum soll nun daran anknüpfen. Es wird wieder einiges aus dem Leben von Constantin erzählt und Callum muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass er nicht der Feind des Todes ist. Sein Verhalten im vierten Band gefiel mir diesmal sogar sehr gut. Er wurde mir endlich mal sympathischer. Man merkt ihm seinen Unmut darüber an, dass es immer nur um Constantin geht und Callum als Individuum vernachlässigt wird, sein Gefühlschaos Tamara gegenüber, sein Verlust von Aaron, und sein Bedürfnis gesehen zu werden ... alles prägt ihn und sorgt dafür, dass ich ihn hier echt gern hatte.

Wie bereits erwähnt gefiel mir Tamara nicht besonders, und vieles kommt einfach zu kurz und wird nur angeschnitten. Es sind eben nur 250 Seiten, auf die sich die Geschichte verteilt. Da ist nicht viel Platz für Beschreibungen und Details, aber ich finde immer wieder, dass gerade das der Geschichte fehlt. Liebevolle Details und tiefgründige Charaktere. So kann ich mich nie wirklich in die Geschichte fallen lassen. Wir bekommen aber durch den Epilog, wieder einen guten Einblick auf den fünften und soweit ich weiß letzten Teil der Reihe. Das Chaos bricht aus.

Fazit
Der bisher beste Teil der Reihe. Callum wird mir sympathischer, die Handlung ist spannend und das Ende verspricht einen grandiosen fünften Teil. Allerdings fehlen mir auch hier die Details und der Tiefgang und von Tamara war ich dieses Mal enttäuscht.

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Age of Trinity - Silbernes Schweigen

Nalini Singh , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736303898
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein neues Zeitalter hat begonnen. Die Ära des Dreigruppenbündnisses. „Silbernes Schweigen“ ist der erste Teil der zweiten Staffel der Gestaltwandlerreihe. Es geht nicht mehr um die DarkRiver-Leoparden oder die SnowDancer-Wölfe, wir entfernen uns von San Francisco und dem altbekannten. Wir befinden uns in Moskau, es geht um das Krisennetz, die Rettung der Medialen, die Beziehung zwischen Medialen und Menschen und wir lernen den dort ansässigen Bärenclan kennen. Die StoneWater-Bären.

Silver Mercant das Teufelsweib kennen wir bereits und ich fand ihren Charakter schon immer interessant. Jetzt lernen wir sie näher kennen und schauen hinter die Kulissen der einflussreichen Familie Mercant. Silver ist ein großartiger Charakter. Durch ihre Familie ist das Verhältnis zu Gefühlen von Silver anders geprägt. Es sind Gefühle vorhanden, versteckt, aber sie sind da. Trifft man dann noch auf den geselligen Bärenclan, vor dem man die Gefühle nicht verstecken kann, ist ein Gefühlschaos vorprogrammiert. Ansonsten ist sie eine toughe und starke Frau, die sich durchzusetzen weis und die problemlos mit einem sturen Alphatier zurechtkommt. Ich finde, ihre Konversationen mit Valentin sind auch geprägt von Sarkasmus und Ironie, was mir wirklich gut gefallen hat.

Valentin ist anders, als die männlichen Charaktere die wir vorher kennenlernen durften. Er ist stark, klug und beschützend, ein guter Anführer und sehr hartnäckig, wenn es darum geht, seine Silver für sich zu gewinnen. Wir erfahren anfangs nur durch seine Gedanken wie Bärengestaltwandler vom Wesen her sind und da wirken sie trottlig, aber sobald man sie dann genauer kennenlernt, legt sich das schnell wieder. Sie sind anhänglich, verspielt, neugierig, etwas rüpelhaft und Humorvolle. Da passiert es schnell mal, dass ein schlafender Bär mit lackierten Nägeln aufwacht.

Der rote Faden der Handlung betrifft immer noch das Medialnet und das Problem, wie Medialen und Menschen aufeinander zugehen können, damit das Medialnet überlebt. Umschlossen wird es aber von Silver, die aufgrund eines Attentats eine Weile bei den Bären untertauchen muss. Die Dynamik bei den StoneWater-Bären hat mir wunderbar gefallen. Ich finde es faszinierend, wie es Nalini Singh gelungen ist auch diese Abläufe, die Charaktere und das Zusammenleben unter dem Clan neu zu gestalten. Bei den Bären habe ich mich richtig wohlgefühlt.

Ebenso wie die Bären lernen wir auch Ena Mercant und Arwen besser kennen. Beide Unterstützen Silver, wo sie nur können und wir schauen hinter die Fassade der Familie. Eine Familie die sich schon immer etwas von den anderen Medialen Unterschied. Das Krisennetzwerk erleben wir auch in Aktion. Die Geschichte und die Charaktere haben mir wieder durchweg gut gefallen! Ich freue mich auf mehr aus dem StoneWater-Clan und bin mir sicher, dass wir die BlackEdge-Wölfe auch bald näher kennenlernen werden. Einziges Manko, was mich ein bisschen traurig gemacht hat, ist, dass wir von den alten Bekannten so gut wie nichts gehört haben.

Fazit
Wir lernen die sympathischen StoneWater-Bären kennen und ich liebe die Dynamik innerhalb des Clans. Silver und Valentin sind ein großartiges Paar und passen hervorragend zusammen. Ich bin gespannt, was sich Nalini Singh noch alles einfallen lässt.

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699 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 93 Rezensionen

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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist momentan in aller Munde und es gibt sicher kaum jemanden, der das Cover noch nicht gesehen hat. Alleine das Cover ist auch schon einen Blick wert, aber dann sollte man das Buch zur Hand nehmen und einmal durch die Seiten blättern. Es ist unglaublich liebevoll und detailliert gestaltet. Beeindruckend!
Der Einstieg ging leichter als gedacht. Wir sind nur Beobachter. Wir haben die Illuminae Files in die Hände bekommen und die Möglichkeit erhalten die Geschichte auf eine Besondere weise zu entdecken. Wir lesen Gesprächsprotokolle, Chatverläufe, Berichte, Anzeigen, AIDENS Aufzeichnungen und noch mehr. Die Dokumente sind sehr detailliert aufgebaut und es macht einfach Spaß in ihnen zu stöbern und die Seiten fliegen nur so dahin.
Wir lernen die beiden Charaktere Kady und Ezra gleich zu Beginn durch ihre Vernehmungsprotokolle kennen und gewinnen einen ersten Eindruck der beiden. Ezra verhält sich gerade zu beginn wie ein typischer Jugendlicher. Verwirrt, aufmüpfig und sarkastisch ... sein Verhalten, ist sehr authentisch für die Situation. Im Laufe der Geschichte macht er eine Wandlung durch und wirkt auf mich wie ein liebevoller Idiot. Er ist immer gut gelaunt und hat einen frechen Spruch auf den Lippen, mit dem er die Situationen immer wieder auflockert. Er ist bereit für die Liebe alles zu tun und er und Kady sind bereit viele Risiken dafür in Kauf zu nehmen. Kady ist die heimliche Heldin der Geschichte. Sie ist tough, kann gut mit Zahlen und hat ebenfalls immer einen frechen Spruch in petto. Sie riskiert im Laufe der Geschichte sehr viel und man bekommt einen sehr guten Einblick in ihren Kopf. Wir können Ihre Gedanken in ihrem Tagebuch verfolgen und sehen hinter die Fassade, die sie den anderen zeigt. Die beiden Charaktere bringen eine Menge Humor in die Geschichte. Teilweise triefen die Kommentare vor Ironie, Sarkasmus und Galgenhumor. Es lockert die Situationen die wir nach und nach aufdecken etwas auf.
Um was geht es eigentlich in "Illuminae"? Kerenza IV wurde überfallen und die Bevölkerung angegriffen. Ein paar Tausend Flüchtlinge konnten sich auf drei Schiffe retten. Die Alexander, Hypatia und Copernicus. Nicht nur, dass die Schiffe immer noch von dem Kriegsschiff verfolgt werden und in Gefahr sind, sondern es gehen an Board der Schiffe merkwürdige Dinge zu, die gerade die neugierige Kady unbedingt herausfinden möchte. Es ist unfassbar spannend, obwohl die Geschichte nur aus Berichten und Co. besteht. Die Seiten rauschen dahin, der Countdown tickt, Geheimnisse werden gelüftet, erschreckende Dinge kommen zum Vorschein und wir mittendrin. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nur durch Berichte eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte, aber es hat wunderbar geklappt. Eine emotionale Achterbahn.
FazitSpannung pur! Die Art die Geschichte zu erleben ist neu und aufregend. Mit jedem Bericht und jedem Protokoll tauchte ich tiefer in die Geschichte ein. Kady und Ezra sind faszinierende Charaktere mit viel Humor, durch die wir einiges Erleben. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich kann es einfach nur empfehlen!!

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377 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 147 Rezensionen

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Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was habe ich mich auf "Wonder Woman" gefreut. Ein Superhelden Buch und das auch noch von Leigh Bardugo geschrieben. Nachdem ich dann noch die Verfilmung mit Gal Gadot gesehen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt und habe fest mit einem Highlight gerechnet. Jedoch wurde ich da enttäuscht. Das Buch ist gut aber nichts Besonderes.
Am Anfang befinden wir uns auf Themyscira. Die Insel der Amazonen und der erste Punkt, der mir nicht ganz gefallen hat. Die Informationen, die wir über die Insel und die Amazonen bekommen sind, sehr wenig und wenn ich den Film nicht kennen würde, wäre es mir wohl noch stärker aufgefallen. Diana nimmt an einem Wettlauf mit anderen jüngeren Amazonen teil. Sie ist sich sicher zu gewinnen, bis sie eine Entscheidung trifft, die ihr ganzes Leben beeinflussen wird. 
Diana mochte ich eigentlich ganz gerne. Von ihren Mitamazonen nicht richtig respektiert, sehnt sie sich nach ihrem eigenen Abenteuer um sich zu beweisen, und als es endlich so weit ist, entscheidet sie sich für den richtigen Weg. Sie begibt sich auf eine Reise, um Alia zu beschützen. Dianas kämpferische Art, ihre Erfahrung im Kampf und ihre pragmatische und direkte Art kommt sehr gut rüber und hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Dadurch, dass sie stärker als die Sterblichen ist, hat sie eine Menge Selbstbewusstsein dazu gewonnen, was man in ihrer Entwicklung sieht. Ich mochte Diana wirklich.
Die anderen Charaktere konnten mich ebenfalls für sich einnehmen. Alia, die anfangs unsicher ist aber sich im Laufe des Bandes entfalte, Nim, die mit ihrer Einzigartigkeit erstrahlt, Theo, der mit seinen Sprüchen die Geschichte immer wieder auflockert und Jason, dessen Beschützerinstinkt mich für sich eingenommen hat. Auch wenn ich die Charaktere mochte, gingen sie mir manchmal auch auf die Nerven. Gerade Nim und Theo reden über belangloses Zeug und haben "Probleme", die eigentlich keine sind. Es sind aber unterschiedliche Charaktere, die sich zusammenfinden und gemeinsam ihre Heldenreise antreten. Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten, die von nutzen sind.
Die Handlung hat mir mehr Kopfzerbrechen bereitet. Ich habe eine Weile gebraucht um mich wohlzufühlen, ehe die Geschichte mir anfing zu gefallen. Der Mittelteil des Buches war spannend, humorvoll und erschreckend. Es lies sich gut lesen und die Idee mit der Kriegsbringerin fand ich interessant und sie konnte mich begeistern und die griechische Mythologie wurde immer wieder mit eingebaut. Das Ende jedoch nimmt einen unguten Umschwung. Die Wendung, die die Geschichte nahm, gefiel mir nicht und wirkte an den Haaren herbeigezogen, auch wenn es versucht wird zu erklären. Es geht zwar rasant weiter, allerdings waren dabei für mich einige Denkfehler dabei und Gegebenheiten, die ich nicht nachvollziehen konnte, das hat meine Lesefreude auf den letzten 100 Seiten wirklich stark getrübt!
Der Schreibstil war ebenfalls ein Minuspunkt. Die Geschichte lies sich zwar gut lesen aber es war nicht der erwartete Schreibstil von Leigh Bardugo. Es war jugendlicher geschrieben, was nicht unbedingt schlecht ist, allerdings fehlten Beschreibungen, Details, Gefühle ... die Tiefe mit der Leigh Bardugo einen sonst mitreist. Das hat mich sehr enttäuscht.
FazitDiana ist ein starker Charakter und als die Heldin "Wonder Woman" wird sie mir immer gefallen. Alia, Theo, Nim und Jason konnten mich ebenfalls für sich gewinnen, jedoch schwankte die Handlung stark und enttäuschte mich gegen Ende sehr. Ich bin mir auch nicht sicher, wo ich die Version von "Wonder Woman" einsortieren kann. Würde ich halbe Punkte vergeben, wären es 3,5 Eulchen, aber so muss ich doch eher die 3 Eulchen geben, da es die Erwartungen nicht erfüllt hat.

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(152)

334 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Constellation: Gegen alle Sterne" hat eine spannende Geschichte und sympathische Charaktere, allerdings gibt es ein Herzstück, das nichts toppen kann. Abel! Dieser Charakter ist einfach großartig.
Abel ist sehr gut getroffen. Ein Merch, der Gefühle und Bedürfnisse entwickelt und mit jeder Seite menschlicher wird. Es ist unterhaltsam, wie er immer wieder den Besserwisser raushängen lässt und Noemi verdeutlicht, dass er ein hoch entwickelter Mech ist, der alles kann. Ich mag es sehr, wie Abel seine Reaktionen und Gefühle analysiert und herauszufinden versucht, was mit ihm los ist. Er ist keine bloße Maschine. Seine Handlungen und Gedankengänge werden immer gefühlvoller und menschlicher. Die Autorin hat es wunderbar rübergebracht, wie er nach und nach entdeckt, dass er nicht nur eine Maschine ist. Durch den Sichtwechsel konnte ich mich als Leser auch gut in Abel hineinversetzen.
Noemi ist ein sympathischer Charakter, der neben Abel allerdings etwas verblasst. Sie sucht einen Weg ihre Welt zu retten und stößt dabei auf Abel, der die Lösung ihrer Probleme zu sein scheint. Noemi entdeckt die anderen Planeten und entwickeln sich mit jeder neuen Information weiter und überdenkt die Grundsätze ihrer Heimat Genesis. Sie hat einen starken Gerechtigkeitssinn und der tritt öfter mal hervor. Besonders als ihr bewusst wird, dass Abel eben nicht nur ein einfacher Mech ist. Die beiden entwickeln sich zu einem guten Team. Neben den beiden treffen wir noch auf mehrere Charaktere, die in diesem und im nächsten Band eine größere Rolle spielen werden.
Gemeinsam mit Noemi bereisen wir zum ersten Mal die anderen Planeten. Neben Genesis und der Erde gibt es noch Cray, Stronghold und Kismet. Auf jedem Planeten gibt es einen Stopp, wir erfahren mehr von der Welt, mehr von den Auswirkungen der Erde und was wirklich los ist. Der Beziehungsaufbau zwischen Abel und Noemi nimmt einen großen Teil ein, die Entwicklung von Abel ist ebenfalls ein immer präsentes Thema. Zusammengeschnürt wird das alles von der Grundstory, dass die Erde am Aussterben ist, die Menschheit einen Zufluchtsort sucht und Genesis seine wunderbare Welt vor der Erde verteidigt, damit sich nicht alles wiederholen wird.
Die Handlung von "Constellation" hat mir super gefallen. Es ist durchweg spannend. Von Anfang bis Ende hat es mich neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Es gab keinen Moment, wo ich mich gelangweilt habe. Allerdings hat mich das Ende ein bisschen ernüchtert. Den Ausgang habe ich mir anders vorgestellt, jedoch wird es noch einen weiteren Band geben und ich bin gespannt, was uns da erwartet.
FazitNoemi und Abel sind beides sympathische Charaktere, mit denen das Reisen durch die Galaxie spaß macht. Zusätzlich ist Abel auch einfach süß und faszinierend. Die spannende Handlung dazu sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Absolutes Lesevergnügen!

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295 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Weihnachtszauber wider Willen

Sarah Morgan , Judith Heisig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2015
ISBN 9783956492440
Genre: Liebesromane

Rezension:

Welcome back to Snow Crystal. Nirgends fühle ich mich in der Winterzeit wohler als an diesem wundervollen Ort. Dieses Jahr haben mich Tyler und Brenna in die Schneelandschaft entführt. 
Dem Familienunternehmen Snow Crystal geht es besser. Die Buchungen nehmen zu, das Familienglück scheint perfekt, nur der griesgrämige Tyler hat noch mit dem Verlust seiner Karriere zu kämpfen. Die meiste Zeit des Buches wollte ich Tyler – wie Elise so schön anregt - zu Hackfleisch verarbeiten. Seine Sturheit und sein Verhalten Brenna gegenüber haben mich wahnsinnig gemacht aber einiges an Spannung in das Buch gebracht. Zwischen den beiden besteht von Anfang an eine starke Anziehungskraft und wir als Leser erleben mit, wie sowohl Tyler als auch Brenna, diese Unterdrücken. Da haben die beiden aber nicht mit dem Rest der Familie O’Neil gerechnet. Diese lassen nämlich nichts dem Zufall geschehen und sogar Tylers Tochter Jess hat ihre Vorstellung von dem Glück ihres Vaters.
Auch wenn ich Tyler den Großteil der Zeit schütteln wollte, fand ich seine grummelige Art sehr unterhaltsam aber richtig für sich gewinnen konnte er mich mit dem Verhalten seiner Tochter gegenüber. Jess und er sind ein gutes Team und hier passt eindeutig „Wie der Vater, so die Tochter“! Jess ist ein wahrer Wirbelwind, die die Stimmung immer wieder auflockern kann. 
Brenna hat einige Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Das ist quasi nicht existent, wenn es nicht um das Skifahren geht. Mit ihrer Schüchternheit und Unsicherheit ist sie ein netter Gegenpart zu Tyler und sorgt für einige witzige Situationen. 
Es geht dieses Mal weniger um das Resort, als um die beiden Protagonisten und Tylers Bezeihung zu seiner Tochter. Aber wir sind mittendrin, wenn es um die Schnee- und Skifahr-Liebe der Drei geht und da passen sie perfekt zusammen. Und auch Weihnachten kommt nicht zu kurz.
FazitDer dritte Teil kann mit einer wundervollen Vater-Tochter-Beziehung punkten. Die Anziehung der beiden Freunde wird unerträglich und ich war erleichtert, als sie sich endlich einen Ruck gegeben haben. Highfive mit der Familie O’Neil, die sie in die richtige Richtung geschubst haben. Eine schöne Weihnachtsgeschichte.

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180 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

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Träume, die ich uns stehle

Lily Oliver
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426518977
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Träume, die ich uns stehle" hat mich sehr im Zwiespalt zurückgelassen. Charaktere, Handlung, Schreibstil, das eine finde ich gut, das andere schwächer. Ich musste auf jeden Fall lange darüber nachdenken, wie mir das Buch am Ende gefallen hat. Ingesamt kann ich aber schon mal sagen, dass es sich gut in einem Rutsch lesen lässt.
Dieses Mal fange ich mit der Handlung an. Diese hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war einfallsreich, eine interessante Krankheit, die man Schritt für Schritt richtig kennenlernt und die Gefühle, die Situation in denen Lara mit ihr zu Kämpfen hat und ihre Therapie hat die Autorin gut umgesetzt, sodass ich als unwissende, einen guten Überblick bekommen habe. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Lara und Thomas fand ich auch gut, man merkt, dass die beiden auf eine besondere Weise aufeinander ansprechen, allerdings hat es mich frustriert, dass ich lange nicht genau wusste, was nun die Wahrheit ist oder ob Laras Gedächtnis sie nicht doch an der Nase herumführt. Das ging mir zu langsam, hat mich frustriert aber auch gleichzeitig neugierig gemacht. Obwohl es mich sehr frustriert hat, musste ich bis zum Schluss am Ball bleiben. Ich wollte unbedingt wissen, wie Lara ihre Krankheit angeht und was mit Thomas passiert. Allerdings hat mir das Ende nicht ganz gefallen. Die letzten wenigen Kapitel waren dann zu schnell, zu wenige Informationen und offene Fragen, die sich bei mir aufdrängten. 
Die Charaktere waren mein größtes Problem in der Geschichte. Lara lernen wir durch ihre Krankheit teilweise kennen. Ich sage teilweise, weil wir uns als Leser nie sicher sein konnten, was der Wahrheit entspricht und was sie sich zusammengedichtet hat. Ich konnte mich nicht in Lara und ihre Krankheit hineinversetzen, aber das ist nicht schlimm. Wen man das nicht Selbst erlebt, wird das sicher schwer, aber die Gedanken und Emotionen der Protagonistin hat Lily Oliver mir so nahe gebracht. Lara, deren Letzten zwei Jahre aus ihren Erinnerungen verschwunden sind, lernen wir gemeinsam mit ihr selber kennen aber sympathisch wurde sie mir nicht unbedingt. Ich mochte eher ihre Hartnäckigkeit, mit der sie zu Thomas hält und alles in ihrer Macht stehende für ihn unternimmt.
Mit Thomas wurde ich ebenfalls nicht richtig warm. Wir lernen ihn auch nicht so wirklich kennen. Durch seine verworrenen Kapitel erfahren wir bruchstückhaft, was ihm zugestoßen ist, durch Laras Recherche auf dem Blog erfahren wir etwas über sein Hobby und durch Laras Geschichte erahnen wir seinen Charakter, nur um dann wieder von vorne anfangen zu müssen. Das fand ich sehr ungünstig und sorgte zusätzlich dafür, dass ich ihn nicht richtig greifen konnte.
Ich glaube, die Geschichte, die uns Lily Oliver mit "Träume, die ich uns stehle" erzählt, ist nicht einfach umzusetzen. Wir begleiten Lara auf ihrem Weg, mit ihrer Krankheit zu leben, aber dieser Weg ist steinige und eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich fand es spannend und wollte mehr erfahren, wollte herausfinden, was mit Lara los ist, und Thomas Geschichte ergründen aber ich hatte immer das Gefühl, dass es mir zu langsam ging, ich wollte schneller mehr erfahren.
FazitHach das Buch ist gut, aber hat mich auch frustriert. Ich denke, es wird nicht für jeden Leser etwas sein, aber wenn euch die Thematik interessiert, wird euch das Buch schöne Lesestunden bereiten. Mich hat es zwar manchmal frustriert aber trotz allem wurde es schnell gelesen und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Es hat nicht ganz für 4 Sterne gereicht, da mich zu viel gestört hat.

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268 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

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Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Stephanie Butland , Maria Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520758
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Ich treff dich zwischen den Zeilen" ist eine besondere Geschichte. Eine stille Liebesgeschichte, eine Geschichte über ein Mädchen, mit einer prägenden Vergangenheit, eine Geschichte über eine Frau, die den Mut findet, um zu sich selbst zu stehen und sich zu vertrauen.
Es ist nicht einfach, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden. Wir lernen die Protagonistin Loveday kennen. Sie ist auf dem Weg zur Arbeit und findet ein Buch, nichts Dramatisches aber durch dieses Buch lernt sie Nathan kennen und mit ihm beginnt ein neuer Abschnitt ihrer Geschichte. Loveday erzählt uns ihre Geschichte, in dieser Art ist auch das Buch geschrieben. Sie erzählt uns in drei Epochen, was passiert ist. Immer abwechselnd entdecken wir ein Stück ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit mit Rob und der Gegenwart, in der sie Nathan begegnete. Alles dreht sich um Loveday, die durch die Ereignisse in ihrer Vergangenheit zu einem Menschen, der sich lieber mit Büchern als mit Menschen umgibt, geworden ist. Sie fühlt sich in Gegenwart andere nicht wohl, mag keine Unterhaltungen, redet niemals über sich und möchte möglichst allen Aktivitäten die mit anderen Menschen zu tun haben aus dem Weg gehen. Man merkt ziemlich schnell, dass etwas in ihrer Vergangenheit vorgefallen sein muss und sie verletzt wurde. Was genau aber geschehen ist, erfahren wir erst nach und nach. 
Nathan ist ein wichtiger Bestandteil und derjenige, der Loveday ein bisschen aus ihrem Schneckenhaus locken kann. Er ist ein interessanter Charakter, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe, allerdings hätte ich gern noch ein bisschen mehr über ihn erfahren. Er ist ein Zauberer, ein Dichter und ein sehr liebevoller, geduldiger und freundlicher Mann, der Loveday eine Hand reicht. Neben ihm spielt auch Archie, der Besitzer des Buchladens eine große Rolle. Er ist ein fantastischer und unterstützender Charakter, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 
Was ich an diesem Buch besonders liebe, ist die Literatur darin. Von der ersten, bis zur letzten Seite wird man mit Büchern und Gedichten konfrontiert. Das Antiquariat ist ein Rückzugsort für Loveday, dort ist sie von dem Umgeben, was sie liebt und man merkt ihre Liebe zu den Büchern eindeutig. Aber sie kann sich nicht ewig hinter einem Buch verstecken und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Diese rückt immer mehr in den Vordergrund und verbaut ihr die Zukunft, die vor ihr liegt.
Lovedays Geschichte ist keine klassische Liebesgeschichte. In erster Linie dreht es sich um Sie, wir entblättern Loveday Seite für Seite und lernen Sie richtig kennen und das auf eine tief berührende Art. Ich habe mit Loveday mitgelitten und konnte in manchen Dingen ihre Gedanken gut nachvollziehen. Obwohl ich die Charaktere sehr mochte, mich die Geschichte berührt hat und ich die Bibliophilie großartig fand, hat es nicht ganz für 5 Punkte gereicht. Mir fehlte mehr zu Nathan, mehr Emotionen zwischen ihrer Beziehung und besonders das Ende konnte mich nicht ganz von sich überzeugen.
FazitEine besondere Geschichte, die Dich tief berühren wird, wenn du es zulässt. Mit Loveday hat die Autorin einen faszinierenden Charakter geschaffen, über den ich immer mehr erfahren wollte. Die Nebencharaktere sind mir aber auch sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte wundervolle Lesestunden und kann es nur empfehlen.

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264 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

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Sieben Tage voller Wunder

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520888
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein neuer Roman von Dani Atkins, die mich mit ihrem Schreibstil immer berühren kann ... zumindest war das immer der Fall, aber bei "Sieben Tage voller Wunder", hat sie mich leider nicht abgeholt.
Hannah und Logan scheinen die beiden einzigen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes zu sein. In der Wildnis auf sich gestellt, müssen sie sich an alles was sie je gelernt haben, oder was sie gehört haben erinnern, um zu überleben. Hannah und Logan sind sympathische Charaktere, die mich sehr locker durch die Geschichte geleitet haben. Hannahs Reaktion auf den Absturz, ihre Zweifel, ihre Angst danach passten sehr gut und fand ich auch sehr realistisch, wohingegen Logan zu perfekt war. Er wusste alles, konnte alles und hatte immer einen guten Spruch auf den Lippen. Aber er sorgt auch dafür, dass sich Hannah ihrer Verzweiflung nicht hingab. Durch Logan wurde ich vorangetrieben und wollte weiterlesen. Er war zwar Mr. Ich-kann-alles aber das lockerte die Geschichte auf und hat mich sogar mehrmals zum lachen gebracht.
Die Handlung erstreckt sich auf sieben Tage nach dem Flugzeugabsturz. Sieben Tage, die Hannah und Logan überleben müssen. Die Autorin hat die Ereignisse und Emotionen nach dem Flugzeugabsturz gut rübergebracht und Hannah und Logan wurden ein starkes Team, allerdings ahnte ich bereits, was mich am Ende erwartet und davon wollte ich nichts wissen. Obwohl es gut geschrieben ist und sympathische Charaktere hat, konnte mich die Geschichte nicht ganz packen. Es war nett und schön zu lesen, allerdings hat mir das Ende gar nicht gefallen. Es traf leider das ein, was ich ab der Hälfte des Buches vermutete hatte.
FazitTrotz sympathischer Charaktere und einer spannenden Handlung konnte Dani Atkins mich emotional nicht abholen. Es war eine nette Geschichte, mit einem Ende, das nicht hätte sein müssen.

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513 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Im leuchtenden Sturm

Jennifer L. Armentrout
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.09.2017
ISBN 9783959671200
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit Fortsetzungen ist es oft so, dass sie nicht an den ersten Band heranreichen oder diesen um längen toppen. In "Im leuchtenden Sturm" war es ein regelrechtes Auf und Ab.
Der Anfang des Buches ging für mich sehr schleppend voran. Ich hatte keine richtige Motivation am Ball zu bleiben. Das änderte sich erst nach einigen Seiten. Es wurde spannender, witziger und Josie ging mir mit ihrer Schwärmerei für Seth nicht mehr so auf die Nerven. Josie wurde mir im Laufe des Bandes ebenfalls immer sympathischer. Sie entwickelt ihre Kräfte und wird stärker. Allerdings ist ihre Liebe und ihr Vertrauen in Seth noch ausgeprägter, was nicht unbedingt schlecht ist. Sie vertraut darauf, dass etwas Gutes in ihm steckt.
Seths Selbstgeißelung ist im zweiten Band wieder sehr stark vertreten. Er glaubt Josie nicht verdient zu haben und das bringt einige Probleme mit sich. Seths Charakter ist noch genauso wie im ersten Teil. Er ist selbstsicher, sprüht vor Sarkasmus und möchte um jeden Preis Josie beschützen. Nett aber auch anstrengend.
Die Handlung des zweiten Teils war mein größtes Problem. Die erste Hälfte passiert einfach nichts und die Geschichte zieht sich so dahin. Erst als zwei weitere Charaktere auftauchen, wurde es für mich interessanter und bis zum Schluss hat mir die Geschichte wieder richtig gut gefallen. Was ich mich nur frage, ist, was der ganze Sex dort zu suchen hat? Ich dachte bisher, dass es eine Jugendbuchreihe ist. Ich hab da nichts dagegen, aber wenn ich überlege, dass es ein 12-jähriges Kind liest. Muss nicht sein! Abgesehen davon fand ich die Gefühle zwischen Josie und Seth sehr gut und intensiv. Die beiden passen gut zusammen und der eine kann nicht ohne den anderen.
Fazit:Eine Hälfte abwärts und dann ging es aufwärts. Band 3 wird auf jeden Fall noch gelesen und ich hoffe, dass es spannend weitergeht. Die Charaktere mag ich, die Gefühle sind großartig aber die Handlung konnte mich nur mäßig überzeugen.

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872 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 223 Rezensionen

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der Prolog von "Beautiful Liars" schafft es das Interesse zu wecken. Er hat mich neugierig gemacht und dafür gesorgt, dass ich das Buch lesen wollte. Das Besondere an der Geschichte ist, dass sie aus fünf Sichten erzählt wird. Jeder hat seine Geheimnisse zu verbergen und alles in indirekt miteinander verwoben. Alles läuft auf den Prolog hinaus ... wer stürzt den Tower hinunter?


Wir haben die perfekte Avery, die alles andere als perfekt sein möchte. Sie mochte ich sehr. Sie war nicht abgehoben und einfach sympathisch. Auch sie hat ihr Geheimnis, was die Geschichte sehr dominiert, da Leda ebenfalls darin involviert ist. Leda war der Charakter, der mich extrem genervt hat und durch die ich die Geschichte nicht ganz genießen konnte. Ziemlich schnell hat sich meine Abneigung gegen Sie bemerkbar gemacht und ihre Kapitel haben mich immer mehr genervt. Die Lesefreude war da nicht gerade groß.


Watt ist ebenfalls in die Geschichte mit verwickelt. Als einziger Mann, dessen Sicht wir lesen, waren seine Einblicke in das Leben von Avery und Leda aufschlussreich. Die Unterschiede, wie er die Feiern und die höheren Stockwerke wahrnimmt, waren ein guter Einblick in sein Kopf. Etwas abseits der, für mich Hauptstory, waren Eris und Rylin. Eris, deren Leben sich komplett auf den Kopf stellt und sie sich mit einer neuen Situation abfinden muss. Meine Sympathien für sie schwankten immer mal wieder. Die Fünfte aus deren Sicht wir lesen ist Rylin. Ihre Sicht mochte ich ebenfalls sehr. Das Mädchen aus der Unterschicht, die in das Leben der Highliner gerät. Rylin hat es auch nicht einfach in ihrem Leben und muss sehen, wie sie über die Runden kommt.


Was mich aber nicht wirklich für sich gewinnen konnte, ist die Welt. Ein 1000 stöckiger Wolkenkratzer, woher kommt er? Warum gibt es ihn? Was ist mit der Außenwelt? Mir fehlt das Hintergrundwissen, was in der Welt eigentlich los ist. Aber nicht nur das, in meinem Kopf wollte sich der Wolkenkratzer auch nicht aufbauen. Es passte irgendwie nichts zusammen.


Den Großteil der Charaktere mochte ich, die Sichten von ihnen waren interessant und die Geheimnisse haben mich neugierig gemacht. Was passierte noch alles? Allerdings war Leda eine riesige Nervensäge, die mir die Leselust genommen hat. Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass die negativen Gegebenheiten und Gefühle viel ausführlicher beschrieben wurden als die Zeiten, zu denen die Charaktere mal glücklich waren. Gerade bei Avery ist mir das sehr aufgefallen. Mehr Positives, weniger Negatives wäre schön gewesen. Ein guter Mix.


Fazit
"Beautiful Liars" war eine schöne Unterhaltung aber konnte mich nicht ganz für sich gewinnen. Die Neugierde war durch den Prolog da, und als sich die Geheimnisse der Protagonisten immer mehr zuspitzten, wollte ich schon wissen was passiert. Jedoch konnte es mich nicht fesseln, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ob ich Band 2 lesen möchte, bin ich noch nicht sicher.

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96 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Wilde Umarmung

Nalini Singh , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.09.2017
ISBN 9783736304598
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein neuer Kurzgeschichtenband von Nalini Singh. Wir bekommen vier weitere Geschichten aus der Welt der DarkRiver Leoparden, der SnowDancer Wölfe und der Medialen.
In der ersten Geschichte "Echo der Stille" lernen wir mehr über Stefan kennen. Der Pfeilgardist in der Tiefseestation Alaris. Ich glaube, das erste mal wird er in Juds Band erwähnt. Die Geschichte zwischen ihm und Tazia ist süß. Die Entwicklung der beiden hat mir gut gefallen und Stefan als Charakter ist auch gut. Er hat seine Risse im Silentium, um diese wurde schlimmer, als er Tazia begegnete. Die Entwicklung geht schnell zwischen Ihnen, aber das ist nicht schlimm. Die Geschichte ist einfach süß zu lesen. Die Geschichte spielt nach dem Band "Jäger der Nacht".
Die zweite Kurzgeschichte "Dorian" ist genau das, was ich mir so lange gewünscht habe. Mehr über Dorians Vergangenheit und vor allem die Reaktionen seiner Rudelmitglieder, als es endlich so weit war und er sich verwandeln konnte. Die Geschichte gibt mehr Einblick in das Leben des knallharten Wächters. Die Geschichte umfasst mehrere Jahre von Dorians Vergangenheit bis ein paar Monate nach "Gefangener der Sinne".
"Tanz der Gefährten" ist die dritte Geschichte und sie ist süß, einfach nur süß! Wir haben hier nicht nur ein Wolf-Leoparden Paaring, sondern auch mal eine interessante Kombination. Unterwürfiger Wolf und eine dominante Raubkatze. Meistens sind es die dominanten Männer, die sich unterwürfige Frauen suchen, somit war die Kombination mal was Neues und sehr süß. Wie der schüchterne Felix das Herz der Soldatin Dezi erobert. Sie kennen wir bereits aus ein paar anderen Bänden und erfahren hier ein bisschen mehr über sie. Die Entwicklung der beiden fand ich sehr süß. Die Geschichte beginnt gegen Ende von "Einsame Spur". 
Die vierte und letzte Geschichte "Flirt mit dem Schicksal" handelt von Kenji und Garnet. Die beiden Offiziere aus dem SnowDancer-Rudel kennen wir bereits aus mehreren Büchern. Die beiden Flirten bei jeder Gelegenheit miteinander aber sind nie als Paar zusammen. Hier erfahren wir warum. Die beiden hatten eine Vorgeschichte die wir hier erfahren. Gemeinsam müssen die beiden einen Mordfall in Garnet Höhle aufklären und das ist nicht das einige, was sich aufklärt. Die Handlung war okay, der Mordfall war für mich etwas schwammig und ich kam sehr schnell dahinter, was passiert ist. Aber das Drumherum gefiel mir gut. Der Umgang zwischen den beiden ist süß und der Zwiespalt in dem Kenji steckt, lässt einen das Herz höher schlagen. Diese Geschichte spielt zeitgleich wie das Ende von "Geheimnisvolle Berührung".
FazitAlles in allem wieder wundervolle Geschichten, die uns die Welt von Nalini Singh näher bringen. Ich liebe ihre Kurzgeschichten, da wir mehr über Nebencharaktere erfahren. Für Fans der Reihe lohnt es sich also auf jeden Fall.

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Asha, die Iskari ist ein vielseitiger Charakter. Sie ist nicht perfekt und nicht durchweg gut aber auch nicht unsympathisch. Sie lernt man mit dem Fortschritt der Geschichte immer besser kennen. Zuerst ist sie die gefürchtete Iskari, Todbringerin und Drachentöterin. Jeder in Firrgard hat Angst vor ihr, was nicht nur an ihrem Schicksal liegt, sondern auch an ihrem Aussehen. Ashas rechte Körper- und Gesichtshälfte ist von einer Brandnarbe entstellt, die sie dem ersten Drachen Kozu verdankt. Meine Sympathie für Asha entwickelte sich mit der Geschichte. Anfangs war sie mir zu egoistisch und herzlos, aber umso besser ich sie kennenlernte, umso mehr konnte ich ihr Verhalten nachvollziehen. Man lernte dann auch noch andere Seiten an ihr kennen. Weiche, verletzliche Seiten. Dadurch wuchs sie mir erst richtig ans Herz und entwickelte sich zu einer starken Heldin.
Asha ist zwar der Hauptcharakter der Geschichte, aber sie wird von vielen Weiteren begleitet. Dem Sklaven Torwin, der noch eine bedeutende Rolle übernimmt und dafür sorgt, dass wir Asha besser kennenlernen, ihr Bruder Dax, über den man auch mit der Geschichte mehr erfährt und der mich positiv überraschen konnte und den Kommandanten Jarek. Er hingegen ist aber derjenige, dem Asha entkommen möchte. Er ist ein grausamer und arroganter Mann, dem Asha zu entfliehen versucht. Warum man ihm sein Verhalten hat durchgehen lassen, hat mich die ganze Zeit über beschäftigt aber diese Frage klärte sich gegen Ende und rückte vieles in ein anderes Licht. Allgemein enträtseln sich am Ende noch ein paar Dinge, die viele Erklärungen bieten.
Was mir leider zu kurz kam, waren die Drachen! Dafür, dass Kozu eine so wichtige Rolle spielt, wurde er sehr vernachlässigt. Wir lernen aber den kleinen Drachen Schatten kennen und er ist einfach süß. Das Verhalten zaubert ein Lächeln ins Gesicht und weckte in mir den Wunsch mehr über diese Wesen zu erfahren, was aber leider nicht der Fall war. Da hatte ich wesentlich mehr erhofft. Genauso die anderen Dinge, in deren Besitz die Iskari im Laufe der Geschichte kommt. Ich hatte immer das Gefühl, dass das alles mehr bewirken sollte, das es bedeutsamer ist.
Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Abschnitte mit Alten Geschichten. Die Idee hat mir richtig gut gefallen und sie kamen an den passendsten Stellen. Es war immer eine schöne Untermalung von einer Information oder einem Hintergrund, den wir gerade erfahren durften. Außerdem hat man durch die Geschichten die Welt von Asha ein bisschen besser kennengelernt.
Die Handlung der Geschichte war spannend. Von Anfang bis Ende hat sie mich mit jeder Seite neugieriger gemacht. Ich wollte mehr Hintergründe wissen, mehr über Asha und Torwin erfahren und war begierig darauf endlich auf Kozu zu treffen. Die Autorin hat sehr viel liebe in die Gestaltung ihrer Charaktere gelegt, was man beim Lesen deutlich merkte. Auch die Welt wurde gut umschrieben aber einige Sachen kamen mir auch leider zu kurz. Die Geschenke des großen Alten, ein paar Fragen, die niemand stellte und besonders die Drachen! Da hätte sie noch ein bisschen tiefgründiger werden können.
FazitEin spannendes Lesevergnügen, was mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen hat. Einige Kleinigkeiten haben mir nicht ganz gefallen und hätten genauer sein können, aber das Hauptaugenmerk lag auf der Iskari selbst und sie ist grandios gelungen. Ein starker Charakter. Sie ist nicht perfekt, sie ist nicht durchweg gut, aber sie konnte mich mitreisen. Absolute Leseempfehlung von mir!

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312 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich die ersten Seiten des Buches anfing, war mir gar nicht bewusst, dass ich hier eine Märchenadaption von Aladdin in den Händen halte. Erst als der Held seinen Namen bekam, wurde mit bewusst, welche Geschichte aus 1001 Nacht ich in den Händen hielt. Und ich muss sagen, sie wurde großartig umgesetzt.
Die Geschichte von Aladdin kenne ich nur von der Disney Version. Kann also nur mit dieser vergleichen, und das macht man automatisch. Die Umsetzung, die Jessica Khoury uns bietet, hat mich begeistert. Sie hat einen sehr sprachgewaltigen und bildhaften Schreibstil. Wir haben eine Dschinny, fremde Länder und jede Menge Magie. Gerade die Magie ist es, die die Autorin unheimlich gut aufleben lassen konnte. Ich konnte das Prickeln auf der Haut fühlen, den Rauch in der Luft herumschweben sehen und die Macht fühlen, die Zahra innehat. 
Es wird aus der Sicht von Zahra erzählt. Die Dschinny aus der Flasche. Sie ist eine Frau, die seit viertausend Jahren in der Flasche eingesperrt ist, dazu gezwungen dem Besitzer drei Wünsche zu erfüllen. Sie hat vieles erlebt, viele sterben sehen und Tausende Wünsche erfüllt. Obwohl sie so viel erlebt hat, ist sie eine sanftmütige, humorvolle und einfach liebenswerte Person geblieben. Sie quält sich mit ihrer Vergangenheit und dem Verlust ihrer Habiba aber sie hat die Hoffnung nicht ganz aufgegeben. Es macht den Anschein, aber ein Funke Hoffnung auf eine wenig Glück steckt in ihr. Tief versteckt, erst unser Dieb Aladdin kann diesen Funken hervorlocken.
Aladdin ist humorvoll, hat ein gesundes Selbstwertgefühl und ist im Grunde seines Herzens ein guter Kerl. Er wird von der Rache für seine Eltern getrieben und verliert dadurch eine Zeit lang das wahre Glück aus den Augen. Er und Zahra kabbeln sich, sie necken sich und sie kämpfen füreinander. Der Beziehungsaufbau hat mir sehr gut gefallen, die Gefühle der beiden entwickelt sich langsam und stetig und können Wünsche erfüllen. 
Interessant fand ich es auch, dass Zahra immer wieder zu Königin Roshana gesprochen hat. Ihre Gedanken galten ihrer Freundin und die Geschichte, die man sich über Die Königin und die Dschinny erzählt, findet sich auch in dem Buch wieder.
Es gibt zwei wichtige Handlungsstränge, denen wir folgen. Einmal haben wir Zahra, die um jeden Preis ihre Freiheit zurückerlangen will. Durch sie haben wir die Dschinny, deren Scheitan Nardukha und den Kampf um ihre Freiheit. Damit verbunden ist eine unfassbar gut umschriebene Magie, die mich verzaubert hat. Dann haben wir da noch Aladdin, der auf Rache sinnt und mit einem Plan das Herz der Prinzessin erobern will, um König zu werden. Dadurch lernen wir Caspida und ihre Kriegerinnen kennen. Die kämpferische Prinzessin, die das Beste für ihr Volk möchte. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Sie ist ebenfalls ein Charakter, der mir durch seine einfühlsame Art sehr ans Herz gewachsen ist. In erster Linie steht für sie ihr Volk. Beide Handlungsstränge schneiden sich immer wieder, umwickelt von der Liebe die Zahra und Aladdin füreinander entwickeln. 
FazitEine magische sanfte Liebesgeschichte. Jessica Khoury konnte mich mit ihren tief gehenden und sympathischen Charakteren begeistern aber noch mehr verzauberte sie mich mit Ihrem bildlichen und wortgewandten Schreibstil.

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208 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

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Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg in die Welt von Nalia ist etwas langwierig. Wir erfahren die Geschichte der Dschinn, etwas über deren Kräfte und Kasten und wie es dazu kam, dass Nalia als Sklavin bei Malik gelandet ist. Immer wieder begleiten wir Nalia in der Gegenwart, wie sie die Wünsche ihres Meisters erträgt und sich versucht so gut es geht zu widersetzen. Der erste Teil der Reihe von Heather Demetrios handelt hauptsächlich um Nalias Gegenwehr gegen Malik, ihren Versuch sich zu befreien und den Feindlichen Ifrit zu überleben. Durch die Einblendungen der Vergangenheit geht die Geschichte aber anfangs langsam voran, allerdings wird es nicht langweilig. Es passiert immer etwas, was meine Neugierde aufrechterhielt. Sei es ein neuer Plan von Nalia oder das Verhalten von Malik. Langweilig wurde mir beim Lesen nie. Ich mochte die Geschichte sehr und bin richtig gespannt darauf, wie es weitergehen wird.
Die Autorin legt viel Wert auf Beschreibungen und kann Gerüche, Gefühle und die Umgebung wirklich gut umschreiben, ohne dass es für mich zu viel wurde und ich bin ja normalerweise gegen zu viel Umschreibungen. Die Autorin hat einen sehr sanften und bildlichen Schreibstil. Dadurch konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen und die Umgebung wurde gut unterstrichen.
Nalia als einzig Lebende Gal Assouri muss mit der Last aus ihrer Vergangenheit leben und die Sklaverei ihres Meisters ertragen. Ich mochte sie durchweg sehr gerne, da wir mehrere Seiten von ihr kennenlernen. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Gal Assouri nicht lieben, nichts empfinden und nur fürs Kämpfen geschaffen sind, aber das sticht bei Nalia nie so raus. Sie ist zwar stark, aber zeigt auch schwache Momente, sie hat Angst, wird verletzt und liebt ihren Bruder verzweifelt. Sie ist mit Schuldgefühlen beladen aber findet ihre Entschlossenheit wieder. Ihr Zwiespalt Malik gegenüber kam auch sehr gut rüber. 
Malik ist zwar ihr Meister, aber nach und nach wird aus dem einst grausamen Mann ein doch ganz liebenswerter Charakter, der zwar immer mal wieder in die dunkle Seite abdriftet, aber trotzdem konnte er bei mir Sympathiepunkte sammeln, sodass er mir manchmal schon leidtat und ich hoffe, dass noch etwas Positives mit ihm passiert. 
Neben Nalia und Malik spielt der junge Rebellenanführer Raif auch eine große Rolle aber auch einen meiner negativen Punkte. Er spielt den harten Anführer, aber im Umgang mit Nalia wirkt er schüchtern. Eigentlich mag ich ihn, aber sein Verhalten passt nicht ganz zusammen. Er ist sehr jung der Anführer der Rebellen geworden und ich habe da mit ein bisschen mehr Härte gerechnet. Er wird Nalia gegenüber ziemlich schnell weich und entwickelt Gefühle, obwohl ich das Gefühl hatte, dass sie gar nicht so viel Miteinander zu tun hatten, damit sie sich annähern konnten. Es war dann einfach so, dass sie sich voneinander angezogen fühlten. Wir erfahren zwar auch einiges aus seiner Vergangenheit und was in seinem Kopf vorgeht aber im Vergleich zu Nalia und Malik wirkt er dann doch eher blass. Ich hoffe da sehr auf den zweiten Teil.
FazitWundervolle Atmosphäre die es leicht macht die Charaktere kennen und lieben zu lernen. Die Handlung hat ein gemütliches Tempo aber ohne langweilig zu werden. Ein guter Start der Reihe.

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1.556 Bibliotheken, 84 Leser, 1 Gruppe, 187 Rezensionen

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Einstieg in "Das Lied der Krähen" fiel mir nicht einfach. Die ersten 3 Kapitel fühlte ich mich nicht wohl in der Welt. Zu viele Namen, zu viele Ortsnamen und eine Welt, die ich nicht kannte. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir Wissen fehlte aber das hielt zum Glück nicht lange an. Nach Kapitel 3 war ich drin in der Welt und freundete mich mit jeder Seite mehr mit den Charakteren an.
Und die Charaktere sind das Herzstück des Buches. 6 wirklich ungewöhnliche Außenseiter, jeder mit einer eigenen Geschichte. Alle sind auf ihre Art vom Leben gezeichnet und kämpfen, um zu überleben. Ich möchte euch gar nicht zu viel von den jeweiligen Charakteren erzählen. Ihr lernt jeden einzelnen der Gruppe mit jedem Kapitel besser kennen, blickt in seine Vergangenheit und ergründet seine Geheimnisse. Lediglich Wylan kam mir ein bisschen zu kurz und so wirkte er doch ein wie ein Außenseiter unter den Außenseitern. Durch den dauernden Sichtwechsel bekommt jeder Charakter eine unglaubliche Tiefe. Leigh Bardugo schafft es wunderbar, ihren Charakteren leben einzuhauchen und die Geschichten aller miteinander zu verweben.
Kaz Brekker, auch Dirtyhands genannt, rekrutiert für seinen Auftrag Sechs Leute mit außergewöhnlichen Talenten. Sie wollen etwas beinahe Unmögliches machen. Sie wollen in das Eistribunal einbrechen. Das bestgesichertste Gefängnis von Fjerdan. Doch mit Kaz und seinem Masterplan machen sich diese Sechs auf den Weg das Unmögliche möglich zu machen. 
Die Handlung ist unheimlich spannend. Nachdem man einmal in die Welt eingetaucht ist, möchte man mehr über die Charaktere erfahren und wissen, ob sie diesen Auftrag wirklich schaffen können. Wir streifen mit ihnen durch die Straßen des Barrels, machen uns auf den Weg nach Fjerdan und stehen vor dem Eistribunal. Die Gruppe steht immer wieder vor neuen Hindernissen, die den Plan ins Wanken bringen und wir als Leser bangen mit ihnen. Man ist so gefangen, dass man das Buch nicht weglegen will. Man muss einfach wissen, wie es weitergehen wird! Schaffen sie es? Passiert noch etwas? Spannung pur!
Wir haben sogar etwas fürs Herz. Es ist erkennbar, aber nicht so das es die Stimmung im Buch kaputtmacht oder nicht dazu passt. Es ist unterschwellig und eine sehr nette Dreingabe. Es lockert die Geschichte auf und macht die Charaktere noch sympathischer und miteinander harmonischer.
FazitEin Gaunerroman, in dem die Helden mal nicht die "Guten" sind. Unheimlich atmosphärisch, spannend und energiegeladen. Wenn man erst einmal in die Welt eingetaucht ist, kommt man nicht so schnell wieder heraus. Absolute Leseempfehlung!!

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225 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

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Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

Kristin Briana Otts , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108440
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein neuer Kaiser wird gekrönt und alle vier Königreiche schicken einen Abgesandten, um die Gefolgschaft zu schwören. Prinzessinnen und Prinzen machen sich auf den Weg in die Kaiserstadt. Kai ist auch auf dem Weg in die Kaiserstadt. Doch leider nicht als sie selbst, sondern verkleidet als Prinzessin Noriko aus dem River Kingdom. 
Kai ist unsere Protagonistin, die wir sehr gut kennenlernen dürfen. Es gibt viele Seiten an ihr. Wir haben zuerst die Treue und Loyale Onna-Bugeisha, die Leibwächterin der Prinzessin ist und der königlichen Familie dient. Dann wird sie als Prinzessin Noriko verkleidet und muss sich den langweiligen Gepflogenheiten des Adels unterwerfen. Die beiden Welten prallen aufeinander und Kai weiß nicht was sie denken soll. Man merkt ihr ihren Zwiespalt an. Zum einen will sie loyal der Prinzessin gegenüber sein, aber zum anderen merkt sie auch welche Probleme das Volk hat. Kai unterdrückt ihre Gefühle immer mehr, wird herumgeschoben wie ein Spielball, da ist es kein Wunder, dass der Knoten platzt und ihre Gedanken in eine andere Richtung gehen. Die Entwicklung die Kai durchmacht gefällt mir nicht immer. Im Grunde mochte ich sie als Charakter sehr, aber sie hat zeitweise eine Besessenheit an sich, die nicht sympathisch ist. Ich bin richtig gespannt, was noch aus ihr wird. Für mich ist sie eine absolut gelungene Protagonistin.
Eine wichtige Figur für die Geschichte ist auch Prinz Enlai. Unsere Kai schwärmt für den Prinzen aus dem Mountain Kingdom. Er wird ein Vertrauter für Sie, wodurch es aber zu einigen Schwierigkeiten kommt. Neben dem Prinzen trifft Kai aber auch auf den Drachenhüter Jao und er ist mir wesentlich sympathischer. Ich hätte gern noch ein bisschen mehr von ihm gehabt. Mehr über ihn aber auch er wird noch wichtig für die Geschichte. Hier kann Kai sie selbst sein. Es kommen noch einige Charaktere drin vor die eine Mal mehr, Mal weniger wichtige Rolle spielen aber alle sind interessant gestaltet.
Ein Drachenbuch ist ja nichts ohne seine Drachen und hier haben wir endlich mal wieder richtige Drachen. Sie sind groß, sie sind mächtig, alt und weise. Es gibt mehrere Drachenarten, die wir kennenlernen aber im Vordergrund steht der Shadow Dragon und er wird großartig dargestellt. Man spürt beim Lesen richtig seine Macht!
Die Handlung dreht sich rund um die Königshäuser, dem Kaiser und dem Shadow Dragon. Die Welt, die die Autorin aufgebaut hat, hat mir gut gefallen und durch den leichten und lockeren Schreibstil flogen die Seiten dahin. Kai war für mich ein wunderbarer Charakter, über den ich mehr wissen wollte, auch wenn mir nicht alle ihre Entwicklungen gefallen haben. Sie hat mich animiert weiterzulesen. Die Geschichte wird von Seite zu Seite interessanter. Auch der mächtige und heilige Shadow Dragon spielt eine große Rolle. Mehr verrate ich aber nicht, die Geschichte müsst ihr selbst entdecken und es lohnt sich!
FazitDie Geschichte lebt durch Kai. Sie ist ein vielseitiger Charakter, der mal mehr, mal weniger sympathisch ist. Sie bringt aber Spannung rein. Gemeinsam mit dem Prinzen, dem Drachenhüter und dem Shadow Dragon wird es zu einer geheimnisvollen und spannenden Geschichte. Für mich ein absolutes Lesevergnügen.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Free at last - vereint

Annie Stone
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.06.2016
ISBN B01H7PO1FA
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der dritte Teil von "Free at Last: vereint" kommt wieder an Teil 1 heran. Hunter und Mac stehen sich wieder gegenüber. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und sie müssen damit klarkommen. Sie müssen dem anderen Verzeihen, dass er einen verletzt hat. Jetzt ist aber wieder mehr Dynamik zwischen den Charakteren da. Wir erleben Mac mit Hazel und Carey. Die drei sind ein eingeschworenes Team und würden alles füreinander machen. Die kleine Hazel ist ein richtiges Goldstück und zaubert dem Leser ein Lächeln ins Gesicht. Hunter macht eine schwere Zeit durch und gerade da ist die Liebe seiner Familie wichtig. Und besonders die Begegnungen zwischen Hunter und Hazel. Goldig! Die Seiten rasen nur so dahin und ich wollte mehr und mehr. Einzig die Sexszenen waren nicht ganz so meins aber das tut den Charakteren keinen Abbruch.
Auch mit dem dritten Band haben wir eine Achterbahn der Gefühle. Hunter und Mac nähern sich wieder an und die kleine Hazel lächelt sich in die Herzen der Leser.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

alte liebe, berühmt, böse schwester, dorf, geschäftsidee, gummistiefel, humor, instagram, jugendliebe, liebe, liebesroman, pläne, traumjob, urlaubslektüre, zukunft

Instafame oder Gummistiefel in Acryl

Mila Summers
E-Buch Text: 274 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 04.07.2017
ISBN 9781542096829
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Instafame oder Gummistiefel in Acryl" ein unterhaltsamer Titel und ein Cover, was den Inhalt wunderbar wiedergibt. Es geht um Liebe, Gummistiefel und dem unentbehrlichen Smartphone. 
Marianne wird aufgrund eines kleinen verteufelten Pudels gefeuert und muss sich nun überlegen, was sie mit ihrer Zukunft anfängt. Wie wird sie wieder auf die Beine kommen? Sie muss an ihre Zukunft denken, und da das Pudelunglück dafür gesorgt hat, dass sie in München niemand als Schuhverkäuferin einstellen möchte, nimmt sie sich erst einmal eine Auszeit in ihrem Heimatdorf bei Oma Käthe.
Meine Sympathie für Marianne schwankte immer mal wieder. Ihr Selbstmitleid über die ersten 60 Seiten hinweg ging mir auf die Nerven. Sie war zu fixiert auf den Job als Schuhverkäuferin. Das besserte sich erst, als sie wieder in ihrer Heimat war und ihre Gedanken sich um einen ganz bestimmten Mann drehten. Ab da wurde mir Marianne auch sympathischer mit ihren erneut aufkeimenden Gefühlen für Louis und ihrer Liebe zu ihrer Heimat, was man immer deutlicher spürte.
Louis ist mir manchmal zu glatt. Seine unterkühlte Art am Anfang macht ihn interessant und natürlich sein unglaublich gutes Aussehen. Er taut aber recht schnell auf und fängt an mit Marie zu flirten. Man erfährt sehr wenig über ihn, gerade am Anfang ist er schwer einzuschätzen, bis er und Marie sich annähern. Dann wird er zu einem liebenden Mann, allerdings fehlt mir da einfach mehr Hintergrundwissen über ihn. Was hat er die 17 Jahre lang gemacht, außer zu Malen und Frauen abzuschleppen? Für mich war er nicht tief greifend genug. Er war charmant, zum Anschmachten und liebenswert aber das gewisse Etwas hat gefehlt.
Oma Käthe ist hingegen ein Original. Sie erinnert mich sehr an meine Oma, allgemein hat Mila das Dorfleben und die Atmosphäre gut eingefangen und es hat Freude gemacht, die Eierlikörexzesse und das Küchenschürzengeschwader zu erleben. Wer mir aber ein Dorn im Auge war, was Sue, die von mir kein Mitleid bekommen kann. Ihre Art ist unausstehlich, aber ich denke, ihr werden wir uns im zweiten Teil etwas annähern.
Die Handlung war eine sanfte, unterhaltsame Liebesgeschichte. Auch wenn sie ein bisschen vorhersehbar war, was in dem Genre nicht ungewöhnlich ist, mochte ich das Projekt Instafame sehr. Das hat dem Ganzen seine persönliche Note gegeben. Instagram, Gummistiefel und ein Künstler und schon entstehen schicke neue Stiefel, die Marianne an den Mann bringt. Herrliche Idee.
FazitEine süße Liebesgeschichte, die Freude macht. Die Idee von Instafame hat mir sehr gut gefallen und die dörfische Atmosphäre passte wunderbar dazu. Die Charaktere haben mir zum Großteil auch gut gefallen und die Geschichte lesenswert gemacht. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten.

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344 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" ist ein Buch, was mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Die ersten 300 Seiten haben sich gezogen und mir aus vielen Gründen nicht gefallen. Es wird mit der Zeit besser, aber erst die letzten 90 Seiten zeigen, dass die Autorin auch anders kann.
Auf den ersten Seiten lernen wir die Protagonistin kennen. Snow ist ein junges Mädchen, die von Ihrer Mutter in eine Anstalt gesteckt wurde. Ihr Tag besteht aus Aufstehen, Tabletten nehmen, ihre Serie mit Vern schauen, Tabletten nehmen und schlafen. Nicht nur, dass der Alltag in der Anstalt zu wenig dargestellt wird, sondern auch mit Snow wurde ich nicht warm. Ich habe kein Gefühl dafür, wie alt sie ist und was sie gerne macht. Sie ist so farblos und gefühllos. Im Laufe der Geschichte passieren viele Ereignisse, die ihr Reaktionen entlocken, die ich entweder nicht nachvollziehen konnte oder die ohne große Gefühle hingenommen wurden. Zum Beispiel geht sie viel zu locker damit um, dass sie in eine neue Welt gelangt, eigentlich eine Prinzessin ist und sich sogar eine Prophezeiung um sie dreht. Ich könnte noch eine ganze Menge aufzählen. Ihr seht also, dass ich mit der Protagonistin absolut nicht zufrieden bin. Erst gegen Ende taute sie für mich etwas auf.
Die Geschichte wird so lapidar herunter erzählt. Sie hat keine Gefühle in mir auslösen können. Ich war oftmals nur enttäuscht, verwirrt und genervt. Der Aufbau der Welt, die Wesen, die darin leben ... das alles hatte für mich keine Substanz und einige Dinge wurden nicht richtig erklärt. 
Es kommen noch weitere Charaktere ins Spiel. Wir haben den Feuerjungen Bale, der mit Überraschung aufwarten kann. Über ihn erfährt man aber viel zu wenig, um ihn mögen zu können. Bei Kai wird es etwas besser und auch Jagger ist ein Charakter, zu dem man irgendwie Sympathie aufbaut, obwohl mir das Hin und Her mit ihm dann auch auf die Nerven ging.
Ich fasse es aber einfach nicht, dass auf den letzten 90 Seiten plötzlich Spannung rein kommt. Es wird spannend, Snow zeigt endlich mal ordentliche Gefühle und die Autorin überrascht sogar mit einem WTF-Moment. Sie hat es tatsächlich geschafft, auf den letzten 90 Seiten meine Neugierde auf die Fortsetzung zu wecken. Aber es ist so mühselig sich erst durch 300 Seiten zu kämpfen, bis es dann so wird, wie man es sich von Anfang an gewünscht hat.
FazitDie Geschichte hat sehr viel ungenutztes Potenzial. Die Idee fand ich nämlich gut, nur die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Snow ist für mich ein sehr blasser Charakter und es reicht leider nicht aus, dass die letzten Seiten dann doch überzeugen können. Ich hoffe sehr, dass Band 2 fortgesetzt wird, wie der erste Teil endete.

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(542)

1.096 Bibliotheken, 27 Leser, 3 Gruppen, 217 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit "Scythe: Hüter des Todes" hat Neal Shusterman eine originelle Dystopie erschaffen, die es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen lässt. Es regt zum Nachdenken an und lies mir den Atem stocken. 
Irgendwann in der Zukunft können die Menschen nicht mehr sterben. Sie tragen Naniten in sich, die Heilen, Schmerzen lindern und sogar die Emotionen steuern. Wenn man in einen totenähnlichen Zustand gerät, tauchen Ambudronen auf, bringen einen in ein Revival Center und der Thunderhead belebt einen wieder und man wird wieder zusammengeflickt. Es ist ein sehr befremdliches System, in das wir eingeführt werden, aber gleichzeitig ist es faszinierend. Ich brauchte einen kleinen Anlauf, aber dann konnte ich mich sehr gut in der Welt einfinden. Wir lernen zu beginn die beiden Protagonisten Citra und Rowan kennen und mit ihnen die Grundregeln der Welt. 
Durch die Unsterblichkeit, die die Menschheit erreicht hat, muss es auch etwas gegen die Überbevölkerung geben. Es wurde das Scytheum gegründet. Die Scythe sind eine Gruppe von Menschen, die nach einer beinahe willkürlichen Auswahl andere Menschen nachlesen d.h. sie aus der Welt entfernen. Sie sind die Einzigen, die das können und unantastbar. Citra und Rowan werden dazu ausgewählt ein Scythe Lehrling zu werden und mit den beiden lernen wir die Regel der Scythe näher kennen. 
Citra ist ein unauffälliges aber kluges Mädchen, die ausspricht, was sie denkt und nicht einmal bei einem Scythe zurückschreckt. Sie war mir sofort sympathisch und das nimmt auch im Laufe der Geschichte nicht ab. Sie hat noch die Menschlichkeit an sich, Mitgefühl, Gerechtigkeit und einen starken Willen. Mit jeder Seite wird sie zu einem immer stärkeren Charakter. Rowan hingegen war mir am Anfang sympathisch, aber er verliert auch schnell wieder etwas davon. Auch sein Charakter wird stärker aber in einer anderen Form als Citra. Einerseits mochte ich ihn bis zum Schluss, aber ich mochte die Entwicklung, die er nimmt nicht sehr. Jedoch denke ich, dass er seinen Glanzmoment im zweiten Teil bekommen wird. 
Aber nicht nur diese beiden Charaktere lernen wir besser kennen, sondern eine Handvoll Scythe die unterschiedlicher nicht sein können. Faraday, Curie und Goddard stehen da im Mittelpunkt und mit ihnen lernen wie mehr über das Scythum und die Probleme die dort unterschwellig herrschen. Die Handlung der Geschichte ist durchweg spannend, hat mich neugierig gemacht und immer wieder dazu gebracht zum Buch zu greifen. Ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Es wird blutig, teilweise erschreckend und die ganze Geschichte kommt mit wenig Liebe aus. Es gibt zwei Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefallen haben und die gegen Ende auftauchen aber das tat meiner Lesefreude keinen Abbruch.
FazitFür mich ein durchweg geniales Buch! Spannend bis zur letzten Seite mit einer faszinierenden und ausgefallenen Idee. Die Charaktere passten auch hervorragend zur Geschichte. Ich bin begeistert und warte sehnsüchtig auf den zweiten Band.

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Familie Grace, der Tod und ich

Laure Eve , Christiane Steen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841422446
Genre: Jugendbuch

Rezension:

River ist unser Hauptcharakter, der nicht ganz einfach ist. Witzigerweise habe ich erst ab Seite 50 bemerkt, dass River bis dato keinen Namen hatte. Man lernt Sie auf den ersten Seiten nur teilweise kennen. Sie hat Geheimnisse und verbringt auf jeden Fall etwas. Ihre ganze Vergangenheit liegt eine Weile im Schatten. Ihre Besessenheit von der Grace Familie ist ein bisschen gruselig. Man erfährt erst im zweiten Teil, was eigentlich in Rivers Kopf vorgeht, und deckt damit einige Geheimnisse auf. Die Sympathie schwankte immer mal wieder, dadurch, dass sie einfach immer ein Stück verschlossen wahr.
Die Familie Grace sind angeblich Hexen. Wir lernen zu Beginn Summer kennen. Sie lädt River zu einer Beschwörung ein und verstärkt damit das Gerücht, dass sie eine Hexe ist. Summer ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie legt viel Wert auf die Wahrheit und ist ihren Geschwistern gegenüber loyal, trotzdem freundet sie sich mit River an und wird ein wichtiger Teil. Obwohl sich River mit Summer anfreundet, baut sie auch einer Bindung zu den anderen Grace Kindern auf. Die Zwillinge Thalia und Fenrin. Thalia ist der zurückhaltendere der Geschwister und sie wirkt leicht labil, was aber auch eine Vorgeschichte hat. Fenrin hingegen wird für die Geschichte noch wichtig, er ist der beliebteste Schüler der Schule, jedes Mädchen liebt ihn, jeder Junge bewundert ihn und natürlich verliebt sich River in ihn. Ihn lernt man ziemlich gut kennen. Er liebt seine Familie, aber hasst das Gerede über Hexen. Er möchte einfach nur ganz normal sein und über sein Leben bestimmen.
Die drei Geschwister sind auf ihre Art sympathisch und dann mal wieder unsympathisch. Jeder hat Geheimnisse, aber trotz allem halten Sie zusammen. Ich finde besonders die Dynamik zwischen den Geschwistern und River sehr gut dargestellt. Wenn die Freunde zusammen sind, spürt man die Freude und den Spaß, den sie haben. Genauso wie das gegenseitige Vertrauen, auch wenn immer wieder die kleinen Geheimnisse zwischen ihnen stehen. Man merkt auch deutlich, wie sehr River dazugehören möchte, wie sehr sie einen Teil dieser Familie sein will.
Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich einen Moment hatte, in dem mich die ganze Konstellation der Familie Grace und Rivers Faszination für sie an Twilight erinnert hat. Das hat das Lesegefühl etwas gedämpft. Es verfliegt aber auch schnell wieder. Eigentlich haben die Geschichte nichts miteinander gemeinsam.
Der Schreibstil der Autoren ist leicht und locker. Wodurch die Seiten geradezu dahin fliegen. Man liest automatisch weiter, weil man einfach hinter die Geheimnisse der Personen kommen möchte. Es macht auf jeden Fall neugierig und treibt einen voran aber trotz allem fehlte mir gerade am Anfang ein bisschen Spannung. Die Spannung kommt aber noch, denn die Autorin schafft es, immer wieder kleine Hinweise ein zu streuen durch die man eine Vermutung bekommt, was hinter den Geheimnissen steckt. Ich lag mit meinen Vermutungen sogar gar nicht so falsch, allerdings ist es wirklich sehr gut verpackt und schürt die Neugier und entwickelt dadurch einen richtigen Lesesog.
Die Geschichte wendet sich aber ab Teil zwei des Buches. Es wird düsterer. Es ist zwar immer noch spannend, aber die Entwicklung hat mir persönlich nicht gefallen und ging ins Negative.
Was mich überrascht hat, ist, dass das Buch der Auftakt einer Reihe ist. Damit hatte ich nicht gerechnet aber ich, denke man kann den ersten Band auch gut als Einzelband lesen. Für mich war das Ende kein richtiger Cliffhanger und macht mich jetzt nicht so neugierig, dass ich wissen möchte, was noch kommt.
FazitDie Dynamik der Charaktere ist großartig und man hat das Gefühl richtig ein Teil der Familie zu sein. Außerdem fand ich es wirklich gut, wie die Autorin immer wieder Hinweise auf die Geheimnisse einbaute und somit einfach neugierig machte. Die Entwicklung am Ende denke, ich ist Geschmackssache und wird vielleicht nicht jedem gefallen. Mir hat es weniger gefallen und das ist auch der Grund, warum das Buch nur vier von fünf Punkten bekommt.

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467 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

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Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein wunderbarer Roman, der Themen aufzeigt, die in er Jugend eine wichtige Rolle spielen. Selbstbewusstsein, Mobbing, Diskriminierung und den Mut zu sein, was man sein möchte. 
Libby Strout, auch bekannt als das dickste Mädchen Amerikas ist nach Jahren wieder in der High School. Sie muss sich den alltäglichen Teenagerproblemen stellen und noch mehr. Libby ist ein wundervoller Charakter, trotz ihrer Vergangenheit und ihr noch vorhandenes Übergewicht hat sie eine Menge Selbstbewusstsein und zeigt es auch offen. Manchmal jedoch ist sie mir zu selbstbewusst und das wirkte auf mich unrealistisch. Libby Leidenschaft für das Tanzen ist wundervoll. Man merkt beim Lesen direkt, wie viel Freude ihr das macht und es zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Sie verurteilt einen nicht und ist für Jack eine merklich große Stütze.
Jack Musselin ist der männliche Part in der Geschichte. Seine Krankheit - Prosopagnosie - also Gesichtsblindheit ist ein sehr spannender und interessanter Part in den Büchern. Vorher hatte ich noch nie etwas davon gehört und stelle es mir schrecklich vor, damit leben zu müssen. Die Umsetzung finde ich sehr glaubhaft und kann mir gut vorstellen, wie es Jack gehen muss. In das Gesicht eines geliebten Menschen zu schauen und ihn nicht wiederzuerkennen. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum Jacks Eltern das nie bemerkt haben, als siebenjähriger in der Schule achtet man doch nicht instinktiv auf andere Merkmale als das Gesicht, um die Person zu erkennen.
Libby und Jack können miteinander offen reden. Die Beziehung der beiden entwickelt sich sanft und die Liebesgeschichte ist süß. Es werden ernste Themen behandelt, die auch zum Großteil gut umgesetzt wurden. Die Teenagerprobleme, die man sich vorstellen kann. Jack, der seine Krankheit mit einer Lässigkeit überspielt und dadurch zum Star wird, obwohl er eigentlich nur eine Maske trägt, damit der nicht dem Spot ausgesetzt ist und Libby, die ihr Leben wieder in den Griff kriegen möchte und zu sich steht, auch wenn der Großteil der Schule es ihr versucht schwer zu machen. 
Durch die Ich-Perspektive und einen Sichtwechsel, zwischen ihm und Libby bekommen wir einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten. Der Schreibstil lässt sich locker und leicht lesen und durch die kurzen Kapitel fliegt man durch die Seiten. 
Fazit:Mir hat nicht alles Gefallen, aber die sympathischen Charaktere und der lockere Schreibstil sorgen für eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen möchte. Die Umstände von Libby und Jack, machen diese Geschichte zu etwas Besonderem und keiner 0815 Liebesgeschichte.

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